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"Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Restriktive Foren Willkommen Gast


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  "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin.
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ZwergleinVolljährigkeit geprüft
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:25.02.12 20:50 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

Meine Finger zogen ihm eben die Hose über die Füße als ich es bemerkte.
Sein Fuß hatte gezuckt. Sofort lies ich alles fallen und griff zu. Ganz schwach war es zu spüren. Er reagierte. Ich lies ihn los und konnte es kaum fassen als der große Zeh deutlich im Takt zu diesem scheußlichen Gejaule mit wippte.


Das sind ja erfreuliche Aussichten.

In diesem Zustand sind kleine Anzeichen schon so viel wie ein 6er im Lotto.

Hoffen wir das sich sein Zustand nach den nächsten verabreichten Injektionsmittel noch weiter bessert.

Scheint, als habe sich doch nicht der ganze Zirkel gegen sie verschworen.

Denn die Ampullen können eigentlich nur vom Zirkel kommen.

Vielleicht wurde inzwischen auch festgestellt das sie damals getäuscht wurden.

Danke MIrador
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Gruß vom Zwerglein
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MIrador
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Es gibt nichts gutes, außer man tut es. http://mirador.de.to/

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:22.03.12 20:56 IP: gespeichert Moderator melden


Es klingelte. Seltsam, es gab keinen Termin und Laufkundschaft war in der Woche eher selten.
Kati weigerte sich die Tür zu öffnen und griff schon nach der Kaffeekanne weil mal wieder drei Männer vor dem Eingang standen. Ich schaute auf den Monitor und beruhigte sie. Das waren definitiv nicht diese Mafiatypen, aber vertrauensvoller sahen sie auch nicht aus. Doch einer kam mir irgendwie bekannt vor. Mit einem flauen Gefühl im Bauch ging ich die Treppe herunter und wählte vorsichtshalber die Nummer der Polizei.
„Hier stehen wieder drei Männer vor der Tür. Wie wäre es mit etwas Präsenz von ihnen?“
„Ich bin in einer Besprechung, aber ich schicke ihnen sofort eine Streife!“ Antwortete der Sachbearbeiter ohne im mindesten aufgeregt zu wirken.
Hurra. Eine Streife? Diese unterbezahlten Männer der Trachtentruppe fahren doch solange im Kreis bis sich der Stress gelegt hat und nehmen dann die Verlustmeldungen auf.
Langsam ging ich die Treppe herunter. Entweder wir öffneten oder sie würden garantiert die Tür eintreten.Das wäre sicher das Ende des Studios. Ich konnte mir weder eine neue Tür leisten noch den Vermieter darum bitten. Vielleicht kamen die Sheriffs ja doch pünktlich.
Vorsichtig schob ich den Vorhang zurück und schaute nach draußen. Ein großer Mercedes stand auf dem Parkplatz an dem zwei dunkel gekleidete Männer lehnten. Das waren nicht diese Typen von letzter Woche Plötzlich verdunkelte sich das Fenster und ein Gesicht tauchte auf.
„Hallo? Ich möchte zu Frau Zeiger. Das ist doch hier ihre Wohnung oder?“
Das Deutsch war grässlich aber sicher nicht Italienisch eingefärbt. Das Gesicht lächelte freundlich und winkte mit der linken Hand. Irgendwie kam er mir bekannt vor.
„Hallo meine Liebe. Erinnern sie sich noch an mich? Ich bin Alex. Alex Wolchow aus Russland!“
Jetzt erinnerte ich mich. Der große Mann hinter ihm war Dimitri. Mein Fremdenführer in St. Petersburg.
Als ob ich mich an den „Einkauf“ von Alex Wolchows Gnaden nicht erinnern würde. Ich lies ihn rein und war ernsthaft erleichtert. Kati empfing uns mit dem Baseballschläger aber ich scheuchte sie in die Küche um Tee für uns alle zu machen.
Meine Liebe Sabine. Ich sehe sie haben sich für eine neue Tätigkeit entschieden. Erst vor einigen Wochen hörte ich von Roberts Unglück. Verzeihen sie mir das ich erst jetzt zu ihnen komme!“
Ich erwiderte Alex Umarmung und hielt ihn wohl einige Sekunden zu lange fest denn er schob mich sanft von sich weg und sah mich fragend an.
„Sie sehen betrübt aus. Ist es wegen Robert?“ Dimitri und das andere Monstrum namens Pjotr folgte uns nach oben. Sie schleppten einen Blumenstrauß in Biotopgröße mit sich und stellten eine Anstaltspackung Kuchen und Torte in der Küche ab um die sich Kati kümmerte.
Ich nahm Alex bei der Hand und zeigte ihm das Zimmer. Wenn es eine mitfühlende Reaktion gegeben hätte so hatte er sich gut unter Kontrolle. Er berührte kurz Roberts Finger und zog sich dann zurück.
„Ich konnte es nicht glauben aber leider sind Gerüchte nicht immer nur Gerüchte. Wie kann ich helfen?“
Mein Bericht über unser jüngstes Problem wurde nach einer viertel Stunde vom Eintreffen der Polizei unterbrochen. Sie abzuwimmeln dauerte nicht lange. Wahrscheinlich war ihre Schicht eh zu Ende.
„ Wenn wir tatsächlich diese Männer gewesen wären läge ihr Geschäft sicher schon in Trümmern. Und da heißt es die russische Polizei wäre langsam“. Witzelte Dimitri.
„Nun, das Problem mit diesen Leuten werden wir sicher lösen können. Aber was ist mit Robert? Wäre eine Privatklinik in Russland nicht besser für ihn? Selbstverständlich würde ich alle Kosten übernehmen!“ Robert hier weg? Das war das letzte was ich wollte.
„Warum wollen sie für Roberts Heilung überhaupt Geld ausgeben Alex?`“
„Ich sehe sie verfügen über eine gute Menschenkenntnis. Ihre offene Ehrlichkeit hat mir bereits während unser ersten Begegnung gefallen. Selbstverständlich sind es nicht allein sentimentale Gründe meine Liebe Sabine. In Roberts Datenbanken stecken sämtliche Zugänge zu meinen Daten und Servern. Außerdem gesicherte Dateien deren Inhalt niemand etwas angeht. Niemandem, wenn sie verstehen was ich meine. Ich kann und will nicht riskieren das irgendwann einmal ein korrupter Beamter kommt und diese Daten dem russischen Geheimdienst zukommen lässt. Deshalb möchte seine Heilung fördern. Natürlich nicht allein um ruhig schlafen zu können sondern auch um seinetwillen. Er hat mir zwar verweigert mich in diesen Zirkel einzubringen, aber sonst ist er ein guter Kerl.“
„Was den Zirkel angeht haben sie nicht viel versäumt glaube ich. Sie sehen ja wie sehr sich seine „Freunde“ um ihn kümmern“.
„Ich denke sie sehen das aus einem ungünstigen Blickwinkel. Natürlich weis ich nicht genau was die Beweggründe waren, aber in einer hermetischen Gemeinschaft wie der Kirche oder diesem Zirkel folgt man bestimmten Regeln. Ein warum und wieso wird nicht hinterfragt wenn die Fakten so sind sie wie sind. Die Masse der Leute glaubt das was man ihnen sagt. Da wird dieser Zirkel keine Ausnahme machen. Je unglaublicher die Story umso mehr will man das sie wahr ist. Es ist eine Regel nach der profitabler Journalismus funktioniert. Jeder der die Regeln anzuwenden weiß kann sie für sich nutzen oder gegen jemanden.“
„Aber wer sollte Robert etwas anhängen wollen?“
„Sabine, ich bezweifele das sie in der kurzen Zeit alle Zirkelmitglieder kennengelernt haben. Ob Robert Feinde hat entzieht sich bestimmt unser beider Kenntnis, aber haben sie sich schon einmal gefragt ob nicht vielleicht Sie das Ziel dieser offensichtlichen Intrige sind?“ Wie zu einem Toast hob er seine Tasse und trank den Tee aus. Mir schmeckte das Getränk plötzlich bitter.
Während Kati dem Monstrum eine Schultermassage verabreichte erklärte Alex was er zu tun gedachte.

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Herrin_nadineVolljährigkeit geprüft
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gib jedem menschen seine würde

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:22.03.12 21:15 IP: gespeichert Moderator melden


hallo mirador,

das sind wieder interessante neuigkeiten die uns mitgeteilt hast.

danke fürs schreiben.


dominante grüße von
Herrin Nadine

sucht die nicht vorhandenen igel in der kondomfabrik

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AlterLeserVolljährigkeit geprüft
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Lesen bildet Jeden

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  RE: "Der Job" Eine Story in vielen Teilen und für jeden ist etwas drin. Datum:22.03.12 22:48 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Mirador,
und ist der Hoffnungsschimmer noch so klein, ist er immer noch mehr als gar keine Hoffnung.
Sabine hat es nicht einfach ihren Robert aus dem Haus zu geben, wäre bei mir auch so.
Nun bin ich gespannt was Alex Wolchow ihr für eine Hilfe gegen die Mafiosis empfiehlt.
Die Fortsetzung war schön aber für meinen Geschmack leider ein Teil zu kurz.
Aber wie oben schon erwähnt, ein kleiner Teil ist besser als gar kein Teil.
Danke mein lieber Literat und melde dich bitte bald wieder.
LG der alte Leser Horst
22.03.2012

Gruß der alte Leser Horst
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angelika21Volljährigkeit geprüft
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Beiträge: 32

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:23.03.12 07:31 IP: gespeichert Moderator melden


Endlich Endlich wieder ein Lebenszeichen , ich hab nun schon beide Bücher 3 mal gelesen und bin gespannt wie ein Flitzebogen auf jedes Stück wies weiter geht , Lieber Mirador kannst Du nicht etwas öfter Posten , bitte , früher warst Du doch auch etwas schneller .

Liebe Grüße Angelika
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devoter_wu
Stamm-Gast



Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:23.03.12 09:55 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Mirador,

ich schliesse mich den Worten meiner Vorschreiber an und warte "ungeduldig" auf die Fortsetzung :)

Viele Grüße
devoter_wu


Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!
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CinderellaVolljährigkeit geprüft
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Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken. (Galileo Galilei)

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:23.03.12 10:21 IP: gespeichert Moderator melden


Ein WE beginnt schon mal erfreulich mit einer neuen Fortsetzung ... Danke Mirador
Hoffentlich gehts bald weiter.


Zitat

„Sabine, ich bezweifele das sie in der kurzen Zeit alle Zirkelmitglieder kennengelernt haben. Ob Robert Feinde hat entzieht sich bestimmt unser beider Kenntnis, aber haben sie sich schon einmal gefragt ob nicht vielleicht Sie das Ziel dieser offensichtlichen Intrige sind?“ Wie zu einem Toast hob er seine Tasse und trank den Tee aus. Mir schmeckte das Getränk plötzlich bitter.


Da kommt mir doch ein Gedanke .... Diese Lesbe im Schloss, wo Sabine eine Zeit gelernt hat, war doch sowas von gierig nach ihr und Beziehungen und Geld hat sie auch... wenn die da nicht die Finger im Spiel hat.
ich hoffe sehr das Alex Wolchow hinter die Intriegen gegen Robert und Sabine kommt und der/die Verursacher/in schwer bestraft aber nicht getötet werden. Sollen die doch lieber Leiden und Bereuen lernen.

LG Cinderella
Eine Frau die sich selbst unterwirft, kann nicht mehr gedemütigt werden.
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GummimikeVolljährigkeit geprüft
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:23.03.12 11:06 IP: gespeichert Moderator melden


Tolle Fortsetzung Mirador nur leider zu kurz.
Don´t Dream it! BE IT!!!
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drachenwindVolljährigkeit geprüft
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:23.03.12 11:24 IP: gespeichert Moderator melden


Hee MIrador!

endlich mal wieder eine Fortsetzung. Du machst dich ganz schön rar.
Ich würde viel öfters von dir lesen. Gemein ist, dass du an der
spannenden Stelle eine Werbepause einlegst. Und was die ungewohnte
Kürze der Fortsetzung angeht, kennst du die Meinung deiner Leser, alle
wollen ein Paar Seiten mehr!
Nun ja, trotzdem Danke für deine Geschichte.

In der Hoffnung auf baldige Fortsetzungen

LG
Drachenwind

Achte das Leben!
Urteile erst, wenn du genug weißt und vor allem sei Tolerant!
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ZwergleinVolljährigkeit geprüft
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:25.03.12 13:33 IP: gespeichert Moderator melden


Da scheint ja noch Hoffnung zu bestehen, das Robert gerettet wird.

Ob der Russe bei den Anonymen Spritzenspenden auch seine Finger im Spiel hatte????

Jedenfalls kann man seine Motive irgendwie verstehen.

Nur Robert weiß wahrscheinlich auf welchen PCs bzw. Servern brisantes Material liegt.

Aber da müssten wahrscheinlich noch viele andere Angst haben, das etwas Entdeckt wird was nicht für andere bestimmt war.

Trotzdem DANKE für den neuen Teil.
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Gruß vom Zwerglein
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MIrador
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:07.04.12 16:37 IP: gespeichert Moderator melden


Sie kamen wie verabredet pünktlich gegen Mittag. Und es waren dieselben Männer.
Ich räumte die Pizzakartons weg und verriegelte vorsichthalber Roberts Raum, während Kati sich zur Tür aufmachte. Insgeheim hoffte ich dass einer der Gangster ihr zu nahe trat. Bei den Körpermaßen von Pjotr würde er das obere Stockwerk bestenfalls Stückweise erreichen.
„Nur für Notfälle!“ Sagte Alex und legte mir eine kleine Pistole auf den Tisch. Ich schwieg und verbarg sie neben meinen Stuhl. Waffen! Das hatte gerade noch gefehlt. Mir kamen erste Zweifel ob die Idee mit der „Hilfe Made in Moskau“ wirklich so gut war. Ich hörte sie die Treppe heraufkommen.
Alex zupfte an seinen Ärmeln und ich entdeckte eine merkwürdige Apparatur an seinem linken Arm.
„Keine Sorge. Nur ein Schießgerät. Früher nutzen es die Agenten. Es stammt aus den Sechziger und war mal der ganze Stolz des KGB`s während des kalten Krieges!“
„Sie überlassen wohl nichts dem Zufall?“ ich überlegte ob ich überhaupt eine Ahnung hatte wie diese Pistole funktioniert. Aber zum Fragen blieb keine Zeit .Ich hörte die Ketten im Flur klirren. Sie kamen näher.
„Dann wäre ich wohl nicht mehr am Leben. Bleiben sie ganz ruhig und halten sie sich an unseren Plan. Dann wird niemanden etwas geschehen!“ Sorglos wie ein Urlaubsgast setzte er sich und blätterte weiter im aktuellen Dominaführer während sich mein Herzschlag des einen Kolibris anglich.

Stefano öffnete für den Mafiosi die Tür. Ich blieb ruhig in meiner Ecke sitzen und wartete ab.
„Verschwinde Kumpel. Wir haben einen Termin mit der Dame!“, polterte er sofort los.
Alex musterte die beiden Männer von oben bis unten.
„Ich wünsche ihnen auch einen guten Tag. Sie kommen doch wegen einer Versicherung? Ich berate Frau Zeiger in Versicherungsfragen. Wenn sie also ein Angebot vorlegen wollen dann sollten sie es zunächst mir geben bitte!“ Stefano trat vor und schob die Hand in die Jacke.
„ Verpiss dich bevor du aufs Mädchenklo musst wenn ich mit dir fertig bin!“ Alex nahm in aller Ruhe sein Handy und drückte eine Taste.
„Ich sehe sie sind harte Verhandlungspartner. Vielleicht sollten wir das Gespräch draußen vor der Tür fortsetzen. Wir wollen ja den Schaden nicht selbst anrichten den wir versichern wollen. Nicht wahr?“
Diesmal grinste er wie ein Wolf und zeigte höflich zur Tür. Die linke Hand unauffällig nach vorne gestreckt.
„Bist du ein Bulle oder was?“ Fragte Salvatore und sah mich böse an.
„Aber nein. Ganz und gar nicht. Ich bin nur hier um eine für alle akzeptable Lösung herbeizuführen. Sie doch auch. Wollen wir gehen?“ Stefano lachte und lies sein Messer aufschnappen. Ich packte die Pistole und war plötzlich kalt wie Eis.
„Wenn du nicht mehr dabei hast als deine Wichsgriffel, würde ich mir das nochmal überlegen !“
„Sie können Frau Zeiger ja nachher von unserem Gespräch erzählen. Bitte!“
Mir fiel ein Fels vom Herzen als die drei Männer tatsächlich verschwanden. Kati kam aus dem Klo zurück und wir liefen zum Fenster.
Stefano kugelte unvermittelt über den Asphalt und verlor dabei sein Messer. Dimtri war kurz zu sehen wie er Salvatore eine große Pistole an den Schädel hielt und nach Waffen durchsuchte. Dann waren sie aus dem Blickfeld verschwunden. Stefano erhob sich, nahm eine klassische Boxerstellung ein und brüllte hektisch herum. Kati fiberte regelrecht mit als Pjotr plötzlich auftauchte.
Er steckte Stefanos Schlag weg als wäre nichts gewesen und boxte seinerseits dem Italiener derart in den Leib dass dieser einer Marionette gleich zusammenklappte. Eine sichtbare Spur Speisereste hinter sich lassend verschwand er Sekunden später im Kofferraum eines Autos
Die Männer kehrten zurück ins Büro. Dimitri schob den Salvatore vor sich her, dessen Gesichtsfarbe deutlich an Blässe zugenommen hatte. Was von seinem Hemd noch übrig war hing in Fetzen an ihm herunter.
„Könnten wir einen Tee bekommen liebste Sabine? Die Verhandlungen waren etwas ermüdend.“
Ich ging sofort in die Küche und hörte die Männer reden. Wo war Kati eigentlich abgeblieben?
„Ihr seid alle Verrückt. Ich seid Tod…Ihr…“
Ein knallendes Geräusch beendete Salvatores Hasstirade zunächst. Als ich den Tee brachte kniete er mit den Händen über dem Kopf auf dem Boden und bemühte sich kein Auge mehr an Dimitri zu verschwenden denn eines war plötzlich rot angelaufen und lies sich nur noch schwer offenhalten. Alex nippte an dem einfachen Früchtetee und setzte sich.

„So mein Lieber. Zum Ablauf der nächsten Stunden, oder Minuten ganz wie sie möchten.
Ich Frage, sie antworten. Wenn ich mit der Antwort nicht zufrieden bin muss ich Maßnahmen ergreifen dir mir in dieser speziellen Sache sogar Befriedigung verschaffen. Sie verstehen sicher das Vertrauen in das gesprochene Wort ein elementares Gut unsere Branche ist!“ Salvatore sagte nichts
„Wer hat sie beauftragt hierher zu kommen?“ Wieder keine Antwort.
„Nun. Sie scheinen sich ihrer Situation nicht bewusst zu sein was mich nicht wundert, denn Italiener sind nicht eben schnell im denken. Sie sind in einem Dominastudio. Einer Einrichtung die auf das Quälen von Menschen, insbesondere Männer ausgerichtet ist. Sie haben versucht diese Frau zu erpressen. Ihr mit dem Tode gedroht. Was denken sie: Ob es ihr wohl gelingt das sie von allein sprechen?“
„Ich weis gar nichts.“ Erwiderte er trotzig und zog gleichzeitig den Kopf ein weil Dimitri immer noch hinter ihm stand. Alex erhob sich und ordnete seine Kleider. Er packte Salvatore grob an den Haaren und zog ihn dich zu sich heran.
„Oder wenn wir es tun. Das wäre auch möglich!“ Der Italiener zischte nur etwas Unverständliches und schwieg weiter.
„“Wie sie möchten. Sabine? Ich würde gerne ihren Keller benutzen. Ist das möglich?“ Ich hatte das Gefühl zu Eis zu erstarren. Er hatte gesagt ich solle mitspielen. Egal was passiert. Niemand würde umgebracht werden. Aber er hatte nicht von körperlicher Unversehrtheit gesprochen.
Ich schaute Alex fest in die Augen und dachte an die Waffe unter dem Schreibtisch. War ich gezwungen sie gar benutzen um dieses Stück Scheisse von Erpresser das Leben zu retten? Hier bei mir wurde jedenfalls niemand umgebracht.
„Was haben sie mit ihm vor?“ Fragte ich leise und reichte ihm den Schlüssel. Salvatore klapperte plötzlich mit den Zähnen. Der Gedanke mit den Russen allein zu bleiben behagte ihm offenbar nicht.
„ Kennen sie den Film Hostel?“ flüsterte Alex laut genug damit wir alle die Worte auskosten konnten.
Dabei grinste er ölig und winkte Dimitri ihn raus zubringen. Der Mafiosi verspürte aber keine Lust mitzugehen. Stattdessen brach er winselnd auf dem Teppich zusammen.
Das Ergebnis der nächsten dreißig Minuten war ein Italiener der vor Panik auf meinen Teppich kotzte. Eine ziemlich aufgeregte Frau Zeiger die über ihre verkümmerten Stenographie Kenntnisse fluchte und
mitschrieb was der Mann aussagte. Obendrein eine Sklavin die später irgendwo mit diesem Pjotr unbeschreibliche Dinge tat, während wir eine schier unglaubliche Geschichte hörten.

„Ich denke es ist an der Zeit das sie eine Entscheidung treffen liebe Sabine. Ich biete ihnen an mir nach Russland zu folgen wo Robert sich in angemessener Umgebung erholen kann. Hier sind sie nicht sicher.“
„Aber wie soll das gehen? Mein Studio und ..?“ Alex schlug unvermittelt auf den Tisch und schaute mich streng an.
„Jetzt vergessen sie mal den Laden. Es geht hier um viel höheres. Sorgen sie sich um Robert und nicht um die paar Kröten die sie hier verdienen. Ich verliere an der Börse an manchen Tagen mehr als dieses gesamte Gewerbegebiet wert ist. Ich kann sie schon versorgen. Diese Nieten haben Freunde und beim nächsten Mal stellen sie sich nicht so dilettantisch an und Robert ist Tod. Ich bringe sie dorthin wo ich sie schützen kann. Wenn sie hierbleiben sind sie eine Närrin.“
„Aber wir haben hier unseren Doktor. Es gibt da eine Studie und…..?“Warum musste ich ausgerechnet jetzt heulen?
„In Russland gibt es auch Ärzte. Um diesen Doktor kümmere ich mich. Kati kann uns begleiten und ihnen beistehen. Packen sie jetzt ihre wichtigsten Sachen und machen sie Robert reisefertig. Ein Krankenwagen kann in zwanzig Minuten hier sein und mein Flugzeug steht auf dem Airport bereit.“
„Sie stellen sich das alles so einfach vor. Ich habe Verpflichtungen und Robert hat eben erst ein erstes Zeichen von Genesung ….!“
„Verpflichtungen? Wem gegenüber? Diesem Zirkel? Diesem Studio? Sie sind erstmal sich selbst gegenüber verantwortlich und dann noch Robert. Schauen sie sich um? Nichts gegen ihre Leistung nach dem Unfall. Meinen Respekt, aber ist das was sie sich vom Leben vorstellen? Eine elendige Gegend ohne Hoffnung. Der gefüllte Kühlschrank und die Miete für ihre Unterkunft sind ihre Obsession geworden. Es wird Zeit das sie beide wieder beginnen zu Leben Frau Zeiger. Heute Abend sind wir alle in Sankt Petersburg und speisen Salm ala´Romanonw und nicht Pizza Margherita aus dem Tiefkühlcontainer!“Sagte er und gab dem leeren Karton einen wütenden Tritt.
Kati schaute ausdruckslos, aber so wie sie Pjotr anhimmelte würde ihr der Ortwechsel nichts ausmachen. Aber gleich und sofort? Ob Robert die Reise nicht zu sehr anstrengen würde? Shit. Und dann mein Studio? Ich würde fliehen müssen. So etwas gab es doch nur in Kriminalschmonzetten.
„Und was geschieht mit denen?“ Salvatores Lippen bebten vor Angst.
„Die kommen mit. Als Diplomatengepäck versteht sich. Dimitri wird sich darum kümmern. Ich denke wir werden sie noch benötigen.“ Alex stieß Salvatore mit dem Fuß an.
„Sollten sie allerdings probieren den Helden zu spielen werde ich Pjotr erlauben sie als Sandsack zu benutzen bevor sie Teil eines russischen Straßenbelags werden. Natürlich lebendig, wie es Landessitte bei uns ist“ Der Italiener fing erneut an zu wimmern. Das auch noch. Eine Todesdrohung und ich mittendrin. Meine Nerven begannen zu vibrieren und Kati reichte mir ein Glas Wasser.
„ich kriege unsere Sachen so schnell gar nicht alle verpackt. Ich hätte nichts zum Anziehen. Allein Robert Sachen sind bestimmt drei Koffer voll und..!“ Heulte ich vor mich hin und konnte mich kaum beruhigen.
Plötzlich nahm jemand meine Hände vom Gesicht und Dimitri lächelte mich an.-
„Aber das ist doch kein Problem Frau Zeiger. Dann gehen wir beide eben wieder einkaufen. So wie damals. Ganz Petersburg freut sich schon auf sie!“ Alexbreitete theatralisch die Arme aus und lachte so breit das ich nicht anders konnte als mit zulachen.

Ein Licht in dunkelster Nacht

Der arme Doktor Abramek. Er sah regelrecht grau im Gesicht aus.
Seid Dimitri ihn aus seiner Praxis holte hatte er sicher schon ein dutzend Pillen eingeworfen. Dimitri freundliche Überredung endete mit einen Barscheck und dem versprechen ihn innerhalb einer Woche zurückzubringen.
"Sie weisen die Kollegen vor Ort ein und flugs sind sie wieder hier. Ganz einfach und ohne Krankenschein. Dafür um 50.000 Euro reicher. Steuerfrei selbstverständlich Haben sie noch Fragen?"
Wer hatte schon noch viele Fragen wenn so einer wie Dimitri vor einem stand. Oder erst dieser Pjotr erst. Armeemeister im Schwergewichtsboxen und mehrfacher Preisträger für Ikebana Arrangements.
Hände wie Klodeckel mit denen er in seiner Freizeit Blumen steckte. Was Kati an dem fand würde mir ein Rätsel bleiben.
Iris Bender und ihre Frauen würden das Studio hüten solange ich fort war. Alex hatte ihnen einen Scheck ausgeschrieben der die Miete und alles andere die nächsten Monate decken würde. Egal wie das hier ausging. So hatte ich wenigstens noch ein Dach über dem Kopf.
Die Triebwerke jaulten auf und ich wurde in den Sitz gepresst.
Das war es also. Sabine und Robert auf der Flucht vor einer Verschwörung, dachte ich als die Maschine von Hamburg Airport abhob.
Unter mir verschwanden die Lichter der Stadt in den Wolken.
„Flug ins ungewisse“. Fiel mir der Buchtitel ein den ich vor Jahren gelesen hatte. Mein Leben verlief wie in einer Achterbahn, doch ich hoffte das die Sturzfahrt nun langsam mal dem Ende entgegen ging.
"Entspannen sie sich Sabine. Alles wird gut. Genießen sie den Tee. In Zwei stunden sind wir zuhause!" Bemerke Boris und ich zwang mir ein Lächeln ab. Kati servierte Tee und verschwand sofort wieder nach vorne zu Pjotr der auch unser Pilot war.

Im hinteren Teil des Lear Jets lag Robert, bewacht von zwei Krankenschwestern russischer Herkunft. Woher Alex die so schnell bekommen hatte war mir zwar ein Rätsel, aber sie schienen genau zu wissen was sie taten. Leider verstanden sie kein Wort Deutsch oder Englisch.
Wo die Italiener abgeblieben waren behielt er für sich. Eigentlich wollte ich es auch gar nicht wissen. Jedenfalls kontrollierte der Zoll unsere Maschine ziemlich gründlich fand aber nichts zu beanstanden.
"Wo genau werden wir eigentlich wohnen?"
"Ich besitze eine kleine Villa am Rande der Stadt.
Dort ist alles was sie und Robert brauchen. Genügend Personal und vor allem eine große Klinik in der Nähe. Der Chefarzt ist ein Freund von mir und wird sich Robert persönlich annehmen. Er ist bereits informiert. Machen sie sich keine Sorgen."
Keine Sorgen? Der hatte leicht reden. Was wenn Robert nicht wieder zu sich kam? Den Aufwand könnte ich in hundert Jahren nicht bezahlen.
„Sie haben wohl viele Freunde?“
„ Wie man es nimmt. Ohne mein Geld gäbe es seine Klinik gar nicht. Ich hatte schon zwei Infarkte. Ärzte zu seinen Freunden zu zählen kann lebensrettend sein.“
"Was geschieht eigentlich wenn es nicht klappt. Wenn Robert sein Bewusstsein nicht zurückerlangt oder wir keine Verfügungsgewalt über ihre Daten bekommen?"
"Das besprechen wir wenn es soweit ist. Ein bisschen Hoffnung ist auch in meiner Position nötig. Aber wir sollten lieber darüber reden wie wir mit dieser Verschwörung umgehen. Ich schätze nicht dass die Sache ausgestanden ist. Im Gegenteil, der Kampf hat erst begonnen."
"Kampf". Als ob ich nicht Probleme genug hätte.
Salvatore hatte, wenn auch unter Verlust eines Eckzahnes und diverser blauer Flecke berichtet das es in Italien Kräfte gab die an einer Zerstörung von Robert Preschs Firma arbeiteten. Alle Aufträge erhielt er per Mailkontakt und das Geld über ein Nummernkonto von den Philippinen. Soviel zu seinen Hintermännern
Auch ich sollte, wenn auch unauffällig aus dem Weg geräumt werden weil man sich nicht über meinen Kenntnisstand innerhalb der Firma im klaren wäre. Über Nora lies er sich nicht aus. Angeblich wusste er nichts von ihr.
"Keine Ahnung. Ich kenne in Italien nur die Ravellis. Vater und Sohn sind enge Freunde von Robert."
"Wir werden sehen was Freunde sind. Am Wichtigsten ist herauszufinden warum diese Aktion? Was ist der Beweggrund und wem nützt das Ergebnis. Es ist wie bei einer Aktie. Wenn sie plötzlich abstürzt hat es immer eine Ursache. Nur ganz selten sind es die Zustände im Unternehmen selbst."
"Aber ich weiß gar nichts. Ich in knapp ein Jahr in der Firma und davon waren wir die meiste Zeit irgendwohin unterwegs. Die Kontakte zum Kunden hat Robert in der Regel selbst unterhalten."
"Könnte der Zirkel damit zu tun haben?"
"Ich kenne vieleicht dreißig Kunden namentlich die auf Roberts Datenbanken gespeichert sind. Bei ihm ist alles verschlüsselt. Schon möglich das einige von ihnen drunter sind."
"Es würde die unterschwellige Hilfe erklären die man ihnen angedeihen lassen hat. Das Medikament. Die Entsorgung dieser Rocker? Vieleicht geht es auch um einen Machtkampf innerhalb des Zirkels. Soweit ich weis findet man dort einen Haufen weltweit mächtiger Männer und Frauen. Es könnte ihr neues Schlachtfeld sein."
"Ich habe den Verdacht das Lady Pain mich beobachten lässt. Aber ich denke nicht das sie meine Feindin ist."
"Lösen sie sich von den Begriffen Freund und Feind Sabine wenn es um wirtschaftliche oder politische Interessen geht. Bei Geld und Ideologie hört jede emotionale Beziehung auf. Doch vieleicht ist das Motiv auch gar nicht rationeller Natur. Was wissen Sie eigentlich persönlich über Italien Sabine?"
Die Maschine geriet in eine leichte Turbulenz und erinnerte meinen Magen an sein Dasein.
Was wusste ich schon. Ein phantastisches Fest auf dem Roten Schloss. Eine bizarre Weiterbildung als Dienstmädchen und eine Seereise mit allen Vorzügen .Selten hatte ich mich an einem Ort so wohl gefühlt wie dort. Die beide Ravellis waren supernett, wenn auch jedem klar war das sie irgendwie mit der örtlichen Mafia zu tun hatten. Aber wer hatte in Italien nichts mit ihr zu tun? Als einziger Wermutstropfen fiel mir nur Lady White ein. Schon in London hatte sie kein gutes Haar an mir gelassen und mir übelst das Fell gegerbt. Aber sie als Gefahr anzusehen? Schließlich war sie nur die Hausdame vom roten Schloss die vor dem alten Ravelli kuschte wie ein Hund vor seinem Herrn.
"Wir werden unsere beiden Gäste noch einmal von Professionellen Spezialisten befragen lassen. Ich verspreche mir davon weitere Details. Dann werden wir warten. Ich schätze der Gegner wird sich aus der Deckung wagen um herauszufinden was wir wissen. Wenn wir sicher sein können mit wem wir es zu tun haben können wir über Gegenmaßnahmen entscheiden!"
"Bei ihnen hört sich da so an als wären wir in einem Krieg. Bislang haben sie nur gedroht. Allerdings erfolgreich wie ich zugeben muss."
"Das waren auch kleine Fische wie man so sagt. Fußvolk die zunächst die Situation erkunden. Ein echter Killer arbeitet anders. Selbst einer aus Italien."
"Aber warum? Ich habe doch keinen Schimmer was auf den Platten ist ,und ran komme ich auch nicht. Soweit ich weis liegen sie beim Zoll. Was haben diese Leute davon mich fertigzumachen?"
Der Monitor zeigte das wir bereits über Königsberg waren und ich musste schon wieder heulen.

"Bleiben sie ruhig Sabine. Hier geht es zunächst um Informationen und das ist mein Geschäft. Sie werden sehen es klärt sich alles auf."
Alex verschwand in Richtung Kabine und ich ging zu Robert. Die beiden Schwestern saßen neben Abramek und staarten stoisch auf die Geräte. Soviel Technik hatte es nicht mal in der Komaklinik gegeben. Alles piepte und blinkte wie in einem Raumschiff. Ich nahm seine Hand fühlte mich gleich besser.
"Es geht ihm gut Frau Zeiger!" Presste sich der Doktor aus den Lippen.
"Danke das sie uns begleiten!"
"Sie kennen schon sehr eigenartigen Leuten das muss ich sagen. Ich hoffe sie halten auch ihr Wort?"
"Ich denke schon.". Was hatte ich schon für eine Wahl.

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:07.04.12 20:16 IP: gespeichert Moderator melden


Schön, diesmal war die Werbepause nicht so lang.
Danke für die spannende Fortsetzung in der du die
(Un-)gedult deiner Leser auf kleiner Flamme weiter
bruzeln lässt.
Immer neue Knoten führst du in deiner Geschichte
ein, wann beginnst du ihn langsam zu entwirren?
Ich kann die nächste Fortsetzung kaum erwarten.
Achte das Leben!
Urteile erst, wenn du genug weißt und vor allem sei Tolerant!
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StormanimalVolljährigkeit geprüft
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:07.04.12 21:50 IP: gespeichert Moderator melden


Auch ich danke für die Fortsetzung.

Nebenbei bemerkt, wenn man der ersten Webadresse in Deiner Signatur folgt, landet man im Nirwana.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Stormanimal am 07.04.12 um 21:51 geändert
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:07.04.12 23:40 IP: gespeichert Moderator melden


hallo mirador,

danke daß du wieder weitergeschrieben hast und den spannungsbogen hoch hälst. hoffentlich geht die werbepause nicht zu lange und es geht bald weiter.


dominante grüße von
Herrin Nadine

sucht die nicht vorhandenen igel in der kondomfabrik

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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:08.04.12 01:28 IP: gespeichert Moderator melden


Jetzt wird es richtig spannend, denn es sind wie immer viele Fragen offen.

Wird man in Russland Robert helfen können, wenn man doch die geheimnisvollen Medikamentenspender nicht kennt???

Aber vielleicht hat der Arzt noch eine Dosis dabei die Analysiert werden kann.

Wird Alex rausfinden wer hinter dem ganzen steckt ???

Wer kann sich sowas Leisten, oder besser gesagt wer hat soviel Angst, das er eine bislang harmlose Domina und einen im Koma liegenden Mann bedrohen und vielleicht sogar ermorden lassen will bzw. kann.

Da muss jede menge Geld dahinter stecken.

Es gäbe noch einige weitere Fragen, aber ich will es jetzt damit belassen.

Danke MIrador

-----

Gruß vom Zwerglein

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LoganVolljährigkeit geprüft
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:08.04.12 19:42 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank für die Fortsetzung der Geschichte!!!

Nun scheint es auch bei Robert langsam auch (endlich )aufwärts zu gehen.
Ich finde es gut das du die Geschichte spannend machst aber sie sollte nicht zu sehr an Fahrt verlieren.

Da sind nun viele Fragen ans licht gekommen und bin gespannt wie es zur Auflösung der Fragen kommt.

Ist Alex wirklich nur daran interessiert das die Daten über ihn nicht ans Licht kommen oder steckt da mehr dahinter.

Ich bin schon riesig gespannt auf die Nächsten Kapitel.


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devoter_wu
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:08.04.12 20:09 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo MIrador,

ich kann mich nur meinen Vorschreibern anschliessen und freue mich auf die nächste Folge!

Viele Grüße
devoter_wu
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:20.04.12 08:36 IP: gespeichert Moderator melden


WOW - vielen lieben Dank!

Ich habe mich sehr über den neuen Teil gefreut und lese diese Geschichte immer wieder mit wachsender Begeisterung.

Herzliche Grüße BF
In der Ruhe liegt die Kraft!
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MIrador
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  RE: "Der Job" Eins Story in vielen teilen und für jeden etwas drin. Datum:06.05.12 18:38 IP: gespeichert Moderator melden


Die goldfarbene Villa lag etwas abseits der Straße.
Ein hoher Zaun und dichtes Strauchwerk gab keinen Blick frei auf das Innere seiner „kleinen Festung " wie Alex sie zu bezeichne pflegte.
Neun Leute Personal empfingen uns an der Treppe.
Der Garten beanspruchte merkwürdiger Weise allein fünf Männer. Ob sie allerdings mit Harke und Rechen hauptberuflich arbeiteten wollte ich gar nicht so genau wissen. Jedenfalls sahen sie aus wie geklonte Dimitries.
Fenster und Türen konnten sicher dem Aufprall eines Lastwagens standhalten.
„Ab und wann feiere ich hier mit speziellen Freunden eine Party. Es gibt hier alles was das Herz begehrt. Fühlen sie sich wie zuhause. Mein Haus ist ihr Haus.“ Alex lachte breit und blickte schelmisch nach oben.
Aber mir stand jetzt nicht der Sinn rauszufinden was er mit Party und speziellen Freunden meinte.
Ein großer Raum mir großen Fenstern war eingerichtet wie ein Operationssaal und wurde Roberts Zimmer.
Ein Ärzteteam wartete schon auf uns und nahm Doktor Abramek unter seine Fittiche. Als sie ihn mitnahmen sah er aus als ob er zu seiner eigenen Hinrichtung geführt wurde.
"Mein Heim ist ihr Heim Sabine. Natürlich nur wenn sie wollen. Ich hätte da sonst noch eine Wohnung in der Stadt, aber die Luft ist lausig und ..!" Ich legte ihm die Hand auf den Arm und lächelte.
"Danke Alex. Danke. Es ist gut hier. Mehr als ich erwarten konnte, aber ich bin Müde und wenn Robert versorgt ist würde ich gerne etwas schlafen." Er rief etwas auf Russisch und zwei Pflegerinnen erschienen.


"Wanda und Jolina. Beide Spezialisten in der Pflege komatöser Patienten. Ihre Wünsche sind ihnen Befehl. Und noch etwas. Hier haben sie ein Handy. Es ist hat eine Geheimnummer und kann nicht abgehört werden. Drücken sie die Eins und sie haben mich sofort dran. Übermorgen ist Dimitri wieder da. Dann steht er ihnen rund um die Uhr zu Verfügung. Wir sehen uns Morgen!"
Er küsste mich auf die Wange und ging nicht ohne noch einige lautstarke Anweisungen zu verteilen.
Beide Damen stellten sich artig noch einmal auf Englisch vor
"Wir arbeiten sonst in der Klink an der Newa. Ein privates Krankenhaus der Minengesellschaft. Aber auch sonst sind wir für Herrn Wolchow tätig wann immer er uns braucht!" Grinste Wanda etwa?
"Ich füttere ihn selbst und wasche ihn. Es wäre nett von ihnen wenn sie mir beim umkleiden helfen könnten."

Mein Zimmer war geradezu pompös eingerichtet. Der Raum war größer als das gesamte Studio in Hamburg. Ein gigantisches Landschaftsgemälde hing über einem Garagengroßen Kamin. Eine russische Winterlandschaft mit Pferden und Hunden. Geschnitzte Schränke die mit goldenen Bordüren verziert waren. Alles wirkte gediegen und Teuer.
Ein moderner Fernsehschirm an der Wand zeigte meinen Namen und ein Grußwort. Neben der Tür dampfte auf einem Marmortisch ein Samowar und verströmte den eigentümlichen Geruch russischen Tee`s
„Wünschen sie ein Bad Herrin?“
Katis stimme weckte mich aus der kurzen Reise in die Vergangenheit Russischer Kulturgeschichte.
„Ach, dich gibt es auch noch? Hat Pjotr dich mal laufen lassen?“
„Nein. Ich bin hier weil ich hier sein will.“
Sie öffnete eine Tür und gab den Blick auf ein dampfendes Bad frei.
Sekunden später hatte sie mich ausgekleidet und half mir in dir Wanne aus rosafarbenen Marmor.
„“Die Seele des Baikalssees.!“ Sagte Kati lächelnd und goss einen silberfarbenes Badezusatz ins Wasser. Mir war alles egal. Wann hatte ich zuletzt in einer Wanne gelegen, noch dazu einer in der man bequem seinen Freischwimmer machen könnte?
„ Und dein Pjotr? Wer badet den heute Abend?“
„Niemand. Das kann er selbst. Außerdem fliegt er schon bald wieder. Ich weiß nicht mal ob es Zukunft hätte?“ Ein Naturschwamm bearbeitete auf luxuriöse Weise meinen Rücken und schien eine Kruste aus Sorgen und Kummer langsam von mir abzuschaben.
„Wie kommst du ausgerechnet auf den?“

„Er liebt Blumen so wie ich und ist ein phantastischer Unterhalter und das nicht nur im Bett.“ Sie spülte meine Haare mit etwas das nach Aprikose duftete und verteilte eine ölige Paste auf meinem Gesicht.
„Na du musst es ja wissen. Hast du mitbekommen was aus den Beiden Italienern geworden ist?“
„Sie kommen per Schiff hat Pjotr mir erzählt. Alex scheint es nicht übermäßig eilig zu haben, sonst hätte sie die beiden vor Ort schon durch den Wolf gedreht!“
„Hast du Vertrauen zu ihnen?“
„Ich würde sagen ja. Er hätte auch nichts tun können. An die Unterlagen kommt er genauso wenig ran wie die beiden Mafiosi, und da er nicht mal im Zirkel Mitglied ist gibt es auch da für ihn nichts zu gewinnen. Ich denke er mag Robert irgendwie und sorgt sich nicht nur um seine Daten.“
„Trotzdem. Lass uns vorsichtig sein. Wir sind hier in Russland.“
„Niemand wird uns hier etwas tun Herrin.“ Antwortete sie tonlos.
„Ach ja? Hat das Lady Pain gesagt, oder ist das deine persönliche qualifizierte Meinung?“
„Ich weiß nicht was sie Meinen!“
„Hör auf mit dem Versteckspiel. So viele Zufälle kann es gar nicht geben. Du überwachst mich in ihrem Auftrag, da bin ich sicher. Aber es stört mich nicht. Mich würde nur interessieren warum?“
„Dazu kann ich nichts sagen Herrin.“ Ich tauchte ich in der Wanne unter um nicht laut schreien zu müssen.

Ich lies mich rücklinks auf das große Bett fallen und schaute an die Decke des Baldachins. Selten war ich so fertig und ausgelaugt.
Ich marterte meinen Verstand mit der Frage ob ich das richtige getan hatte.
Über mir waren Sterne in den dunkelblauen Samtstoff eingewebt.
Goldene Sterne. Eine Decke wie im Roten Schloss. Der Ball. Damals dachte ich noch dass sich die Welt nur um mich und Robert drehte. Was für eine schöne Illusion.
Ein weißer Fleck erinnerte mich an Nora. Was war ihr geschehen? Aus der Botschaft war bis zuletzt nichts neues zu erfahren gewesen und das Auswärtige Amt schien den Jemen aus ihren Landkarten verbannt zu haben. Vielleicht würde ja Alex mehr erreichen.
Mein Kopf raste und irgendwann fingen sich die Sterne an zu drehen doch ehe mir übel werden konnte schlief ich ein.

Ich saß mit den beiden Pflegerinnen beim Frühstück als Dimitri den Raum betrat und dabei grinste als hätte er ein Kühlergrill verschluckt.
„Guten Morgen Frau Zeiger. Sind sie bereit für eine gute Nachricht?“
Er hielt einen Tonträger in der Hand.
„Das hier ist das Stück auf das ihr Robert seinerzeit reagiert hat. Mit freundlicher Genehmigung des Rundfunksenders.“
Mein Watrushki blieb mir beinahe im Hals stecken.
„Und wie kommen sie daran?“
Als Ich mich danach erkundigt hatte gab es keinen Weg dahin. Das Gebäck löste sich plötzlich auf und eine gehörige Portion Apfelkompott tropfte auf den Tisch.
„Nun ja. Wer wird schon seine Hilfe verweigern wenn er mit der russischen Botschaft zu tun hat.“ Er legte die Cd lachend auf den Tisch und lies sich einen Kaffee geben.
Wanda reagierte sofort und verschwand im Laufschritt mit dem Ding in Roberts Zimmer. Jolina hatte bereits ihr Handy am Ohr und benachrichtigte das Krankenhaus.
„Russische Botschaft?“
„Die passende Visitenkarte und eine geschickte Fragestellung. Mehr braucht es meistens nicht.“
Dimitri hatte wieder diesen „Frag nicht weiter“ Blick. Es war mir auch egal, solange der Redakteur seinen Besuch unbeschadet überstanden hatte.

Die drei Ärzte schauten skeptisch auf ihre Monitore. Das Stück plärrte zum dritten Mal aus dem Player doch Robert reagierte nicht.
„Und sie sind ganz sicher das es dieses Stück war Frau Zeiger? Manchmal sind es Schlüsselreize die uns gar nicht auffallen. Versuchen sie sich zu erinnern was vielleicht noch zu diesem Zeitpunkt geschah.“
Dieser schreckliche Jazz. Ich war ganz sicher, trotzdem wühlte in meinem Gedächtnis was es sonst hätte sein können.
„Vielleicht war es ein Verkehrsgeräusch. Auf der Straße vor dem Haus fuhren den ganzen Tag Lastwagen herum.“ Der Arzt flüsterte kurz mit Dimitri, und bat uns alle ins Speisezimmer.
„Nun. Wenn sie sagen dass es so war dann ist es so, aber wir müssen es weiter untersuchen. Wir haben mit Herrn Abramek lange über das Mittel gesprochen was er ihm verabreicht hat. Es ist auch hier bei uns völlig unbekannt, aber wir haben Kontakt mit dem Hersteller und erwarten in den nächsten Tagen nähere Informationen.“
„Und was tun wir jetzt?“ fragte ich.
In diesem Moment schneite Alex Wolchow in den Raum und die Leute teilten sich wie das Meer vor dem antiken Moses. Er lies sich kurz auf den Stand der Dinge bringen und schaute nachdenklich.

„Diesen Hersteller. Es muss Wissenschaftler geben die an der Studie beteiligt waren. Versuchens sie herauszufinden wer der maßgebliche Kopf davon ist und schaffen sie ihn hierher. So oder so.“
„Aber wenn ..!“ Lamentierte der Chefarzt leise.
„Kein wenn. Wir haben genügend Leute die Erfahrungen mit plötzlichen Umzügen von Persönlichkeiten aller Fachrichtungen haben. Sie finden den Mann und wir kümmern uns um seine Anreise.“
„ Hören sie Herr Wolchow: Wir haben…“
„Wenn der Mann binnen fünf Tagen hier ist kriegen sie einen neuen Computertomographen. Ich hoffe das genügt als Motivation.Dawai!“
Mit einer Handbewegung schickte er die Leute aus dem Raum und setzte sich grinsend an den Tisch. Nur Dimitri blieb und schenkte ihm Tee ein.
„Guten Morgen Frau Zeiger. Gefällt es ihnen hier bei uns?“
„natürlich Alex. Hier ist es sehr schön. Aber sagen sie mir warum machen sie plötzlich so viel Druck? Die Ärzte in Deutschland sind sicher auch keine Idioten. Man hat mir gesagt das alles seine Zeit braucht.“
„Reine Mentalitätsfrage. In Russland funktioniert ohne Druck gar nichts. Sehen sie sich unsere Regierung an. Egal. Sorgen sie sich nicht. Wir sind das gewohnt und ein bisschen Übertreibung schadet nichts.“
„Ein Computerdingsda für einen Mann?“
„Das sind doch wie man so sagt Peanuts. Außerdem, ich könnte schließlich auch mal einen brauchen. So, aber nun genug von mir.
Sabine? Ich möchte sie zu einer Tour durch unsere Stadt einladen. Sie brauchen sicher ein paar neue Sachen und wenn es ihnen recht ist würde ich sie hinterher gerne zum Mittag in Petersburgs bestes Restaurant entführen.“
„Und was geschieht in der Zwischenzeit mit Robert?“
„Ich habe den Plan gelesen den sie mitgebracht haben. Soweit ich informiert bin stehen heute Morgen Physiotherapie und Körperpflege an.
Das machen meine Leute. Also was ist?“
Ich dachte an dieses Kaufhaus? Zum Friseur? Ja das wäre wirklich schön. Mal den Kopf frei haben. Nicht immer an Nutzen und Kosten denken.
„Und die Rechnung?“
„Wenn sie darauf bestehen bezahlen wir vor Ort. Aber wundern sie sich nicht wenn der Geschäftsführer eher davon läuft als von ihnen Geld zu nehmen.“

Der große Geländewagen fuhr in einer Kolonne drei weiterer Limousinen durch die Stadt. Verkehrsregeln schienen für die Fahrer wenig Bedeutung zu haben. Der erste Wagen führte sogar ein Blaulicht. In zügiger Fahrt ging es über rote Ampeln und belebte Kreuzungen.
„Man nennt sie auch die Stadt aus Granit, wegen der Steine die unsere Ufer schützen.“ Alex zeigte auf die Wälle vor den Häusern.
„“Oder vor dem Verkehr. Warum müssen wir so rasen?“
„Es erschwert ein Attentat. Sobald wir in einem Wagen sitzen haben Dimitri und seine Leute das Kommando und die fahren schon aus Gewohnheit so schnell. Aber keine Sorge. Es ist noch nie etwas passiert.“
Wir erreichten das Hafengebiet.
„Mein Großvater war der erste Bürgermeister von Petrograd. So hieß die Stadt einige Jahre. Ein Revolutionär der Lenin persönlich kannte. Er baute nach der großen Typhusepidemie das erste Klärwerk.“
Die Kolonne wurde nun spürbar langsamer
Schiffe lagen verrostet an den Kaianlagen. Alles sah ziemlich herunter gekommen aus. Mitten im Hafenbecken reckte eine gesunken Fähre ihr Heck in die Höhe. Eine Horde Katzen lief quer über die Straße, verfolgt von einer Gruppe Kinder. Alex zeigte auf eine halb eingestürzte Industriehalle die noch Spuren künstlerischer Architektur zeigte.
„Dort habe ich als Kind gewohnt. Meine Mutter war nach dem Krieg als Nachtwächterin in der Fabrik beschäftigt.“
„Sie hatten es wohl nicht leicht?“
„Mein Vater fiel in den letzten Kriegstagen. Übrigends gegen die Japaner. Nicht gegen die Deutschen. Ja, es war nicht einfach, aber man soll nicht jammern. Das Leben hat mich zu dem gemacht was ich bin.“
„Wie kommt man denn vom Hafenkind zum Diamantenhandel?“
Wir Verliesen den Hafen und näherten uns über einer breite Hauptstraße der prächtigen Innenstadt von sankt Petersburg
„Oh, das war einfach. An einem bestimmten Tag meines Lebens hatte ich einfach Glück, und habe es nicht mehr losgelassen.“
„Und welche Form hatte das Glück, oder ist es ein Geheimnis?“
„Genau. Ein Geheimnis. Und nun genug der Fragen. Genießen sie die Aussicht. Schauen sie mal dort….“

Als ich das Kaufhaus betrat bekam ich plötzlich ein flaues Gefühl im Magen. Ich kam mir vor wie ein Räuber der zum zweiten Mal in die selbe Bank einbricht.
Der Geschäftsführer rannte die ganze Zeit um Alex herum und lies eine ganze Armada von Personal aufmarschieren. Ich wollte es nicht, aber mein stiller Protest wurde von Alex einfach plattgebügelt.
Nach dem „Erwerb“ mehrerer dutzend Kleider und anderer Dinge ging ich den Schönheitssalon und lies mich verwöhnen. Darauf hatte ich mich den ganzen Tag gefreut.
Während ich mit gleichzeitig Nägel und Haare machen lies sah sich der Chef des Hauses genötigt mir Pelze und spezielle Kreationen namhafter Designer vorzuführen. Zum Teil ernsthaft scheußliche Sachen und vor allem unbezahlbar.
„Sabine? Das Lederkleid dort. Wäre das nicht etwas für sie?“ Flüsterte Alex hinter meinem Rücken.
Ein Traum von einem schwarzen Abendkleid lief an mir vorbei. Geschnürte Taille. Ein herzförmiges Dekolleté`. Sanfte Puffärmel die an eng an den Gelenken abschlossen. Das Unterteil zerfloss zu einer glatten Kegelform die bis eine fingerbreite über den Boden reichte.
„ Ja sehr schick, aber kaum meine Preislage.“
„Hören sie endlich auf über Preise zu reden wie eine Hausfrau aus der Vorstadt.“
„Ich bin aber nicht mehr als eine Hausfrau aus der….“
„Gut gut. Dann anders. Ich möchte am Ende der Woche mit ihnen gemeinsam zu einer Party gehen. Sie würden mir eine Freude machen wenn sie es tragen würden.“
„Und dann? Hängen sie es sich in ihren Kleiderschrank?“
„Vielleicht schenke ich es dem Hausmädchen, obwohl sie kaum hineinpassen wird.“ Ich musste heftig lachen und das Mädchen den Daumennagel noch einmal überarbeiten.
Mit unmengen Tüten und Karton verließen wir das Kaufhaus, aber diesmal achtete ich darauf das Dimitri die Rechnung bezahlte.
Es gab ein lautes Geschrei deswegen und fast hatte ich den Eindruck als würde mein Leibwächter deswegen gleich gewalttätig werden aber dann nahm der Mann das Geld doch. Der Geschäftsführer sah trotzdem nicht glücklich darüber aus.

„Was für eine Party?“ Fragte ich während der Wagen den Newski-Prospekt entlang fuhr.
„Ganz intim. Ein privater Kreis gleichgesinnter Freigeister die sich um der Freude aneinander willen treffen.“
„Wie intim wird es denn? Und auf was freut man sich?“ Ich musste grinsen. Kati hatte mir bereits am ersten Morgen berichtet was es für besondere „Räumlichkeiten“ in dem Haus gab.
„Freunde. Sie werden sie mögen. Es würde mir viel bedeuten sie an meiner Seite zu wissen.“
„Gibt es eigentlich keine Frau Wolchow?“ Alex lachte leise.
„In meiner Position ist ein fester Lebenspartner nicht erstrebenswert. Zu Gefährlich. Man wird leicht erpressbar. Eine Freundin reicht völlig.“
„Weil sie entbehrlich ist?“ Alex schwieg und das war Antwort genug.
„Und was werden wir für Leute treffen?“
„Ich sehe sie durchschauen mich Sabine. Natürlich ist es nicht so selbstlos wie es klingt. Es werden Freunde und Geschäftspartner dort sein. Natürlich auch Konkurrenten. Sie würden sie vermutlich Feinde nennen, aber das ist nebensächlich. Für sie allerdings könnte der Abend in jeder Hinsicht ein Schritt nach vorne bedeuten.“
Ein klapperiger Polizeiwagen fuhr dicht an uns heran und die drei Insassen glotzten zu uns herüber. Dimitri fluchte und gab Gas.
„Mein Überwachungskommando. Nehmen sie es nicht persönlich. Die wollen nur wissen wohin Ich unterwegs bin.“
„Wenn man am Abgrund steht kann ein Schritt nach vorne sehr bedeutsam sein?“ ,bemerkte ich und sah den Polizeiwagen hinter uns abbiegen. Mich wunderte hier gar nichts mehr.
„Wenn sie wollen können sie mit einigen wichtigen Menschen ins Gespräch kommen. Und mit wichtig meine ich nicht allein Leute mit Geld. Es wird ihnen gefallen. Glauben sie mir.“
„Sehr schön Alex. Reden wir nicht länger um den heißen Brei. Gesetz den Fall ich komme zu der Party: Was erwarten sie von mir?“Alex sagte etwas zu Dimitri und strich sich grinsend seinen Bart.
„Ich erkenne mit Freude dass ich sie richtig eingeschätzt habe Sabine.
Ich hätte da wirklich eine Bitte, oder Nein, es ist eigentlich ein Wunsch, aber fühlen sie sich bitte nicht gedrängt!“

Der Wagen bog in eine Nebenstraße ab in der man selbst bei Tageslicht kaum die Hand vor Augen sah. Warum kam dieser Russe nicht endlich zur Sache? Ehe ich genervt weiterfragen konnte stoppte Dimitri und Alex zeigte aus dem Fenster auf ein Kellerlokal. Das Haus das es beherbergte sah aus als würde es beim nächsten Sturm in sich zusammenstürzen. Von einem Balkon wuchs sogar ein stattlicher Baum in die Höhe.
„Das „Bator“. Erschrecken sie nicht. Alles nur Fassade. Von außen pfui und von innen hui wie man so bei ihnen sagt doch werden sie in ganz Russland keine bessere Küche finden.“
„Alex? Ihr Wunsch, und ich hoffe es ist nicht das woran ich gerade denke?“ ,fragte ich leise und hielt ihn davon ab aus dem Wagen zu steigen.
„Das besprechen wir am besten beim Essen.“


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