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Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Restriktive Foren Willkommen Gast


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SCHWESTER ANNIKA
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Austria


alles bleibt besser

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:28.02.16 22:37 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo meine lieben Leser! Es geht wieder weiter. Heute erfährt ihr, was sich Katarina überlegt hat, damit wieder Disziplin herrscht. Auch was sie sich für die Störenfriede vorgenommen hat.


Teil 80


Dann hörten die Sklavinnen, dass Katarina heute nach ein paar Tagen wieder Dienst hatte. Einige Sklavinnen waren darüber so richtig erfreut, als sie ihre Stimme hörten, denn sie wussten, bei Katarina bekamen sie auch wieder die Begünstigungen, und durften sich auch leise miteinander unterhalten. Denn bei den anderen Aufseherinnen war das natürlich unmöglich. Aber diesmal erschien Katarina im Catsuit und mit den Handschuhen zum Nachtdienst! Sie trug ihre Haare jedoch nicht so wie üblich offen, oder zum Zopf geflochten, sondern sie waren erstmals mit einer Spange hochgesteckt, sie hatte ihre Handtasche über die rechte Schulter gehängt, und in ihrer linken trug sie die zusammengerollte Peitsche. Sie blickte auch so manche Sklavin mit einem strengen Ausdruck an, als sie langsam über dem Mittelgang schritt. Alle Sklavinnen waren überrascht und sie wunderten sich auch sehr darüber, als sie Katarina so bekleidet sahen, denn seit diesem Gespräch bei einem ihrer ersten Nachtdienste trug sie dazu immer die zweiteilige Dienstuniform, die Haare offen, und dazu auch keine Handschuhe. Aber noch sehr viel mehr wunderten sich die Sklavinnen darüber, dass sie auch die Peitsche dabei hatte. Denn wenn sie zum Dienst erschien, dann hatte sie schon länger dieses Züchtigungsinstrument nicht mehr dabei gehabt, da sie sich mit den Sklavinnen arrangiert hatte, und sie ihr versprochen hatten, dass sie nicht nur den Gebrauch, sondern auch bereits die Mitnahme der gefürchteten Peitsche zu mindestens im Nachtdienst nicht mehr nötig haben würde. Aber heute, an diesen Abend mit dieser ganz offen zur Schau gestellten, strengen Aufmachung, die hochgesteckten Haare, dem Catsuit, ihren harten Gesichtsausdruck und dazu noch mit ihrer Peitsche bot Katarina ein groteskes und sogar ein richtig Furchteinflößendes Bild!

Sie meldete sich bei Galina zum Dienst, deponierte ihre Handtasche dann im Bereitschaftsraum und genehmigte sich noch einen Kaffee. Nachdem alle anderen das Deck verlassen hatten, verriegelte sie die Tür und ging langsam wieder nach vorne. Sie hörte wie manche Sklavinnen leise miteinander tuschelten: „Was ist denn jetzt auf einmal los? Wie sieht sie denn heute aus, und warum hat sie die Peitsche dabei? Sie hatte doch nie schlechte Laune, und falls doch, dann hatte sie die nicht an uns abreagiert. Echt seltsam das ganze…“
Auch Alexa war erstaunt darüber, sie fürchtete bereits das schlimmste, dass Katarina ihre Zusagen nicht mehr einhalten würde.
Als sie ganz vorne angekommen war, nahm sie das Headset, drehte es auf volle Lautstärke, stemmte die Arme in die Hüften und rief: „Alles in die Grundstellung, aber sofort!“
Die Sklavinnen gehorchten aber nicht gleich, deshalb zückte sie die Peitsche und machte sich auf den Weg zu den Ruderreihen. Als die erste Sklavin einen deftigen Schlag kassierte und laut aufschrie, rief Katarina wieder: „Ich hab´ gesagt, in die Grundstellung, seid ihr schwerhörig? Wollt ihr vielleicht alle einzeln solange geschlagen werden, bis ihr mir gehorcht?“

Jetzt reagierten alle eingeschüchtert, nach kurzer Zeit verstummte das Kettengerassel wieder. Katarina ging nun durch die Reihen und machte Stichproben, wo die Grundstellung nicht exakt und ganz genau war, ließ sie die Peitsche sprechen. Einige korrigierten jetzt so genau wie möglich nach, bis Katarina in der letzten Reihe angekommen war, hatten alle Sklavinnen die Grundstellung korrekt durchgeführt. Bis es soweit war, war es ruhig an Deck, man hörte nur die Schritte Katarinas, das leise Rascheln ihres Catsuits, und ab und zu einen Peitschenknall, gefolgt von einen lauten Schmerzensschrei der getroffenen Sklavin, und einer scharfen Anweisung Katarinas. Dann ging sie langsam wieder nach vorne, einige Sklavinnen stöhnten vor Schmerz, die von einem Hieb getroffen worden waren. Zu denen gewandt schrie Katarina: „Ruhe, oder du kriegst gleich noch einen! Dann hast du guten Grund zum Heulen!“
Mit der immer einsatzbereiten Peitsche in der rechten Hand, die linke zur Faust geballt, mit strengem Gesicht schritt sie den Mittelgang weiter nach vorne. Ihre ganze Körpersprache verhieß nichts Gutes…

Als sie vorne angekommen war, sagte sie mit harter Stimme: „Alles herhören! Ihr bleibt in der Grundstellung, und eure Augen sind auf mich gerichtet, bis ich fertig bin! Ich verlange von euch volle Konzentration, verstanden?“ Dann legte sie los:
“So meine Damen, ich hoffe, ich habe eure ungeteilte Aufmerksamkeit, dann wollen wir mal!
Wie mir scheint, haben so einige von euch hier völlig vergessen, wo sie hier sind! Dann kläre ich euch Mal auf, ihr befindet euch hier auf einer Galeere, ihr habt zu Rudern, ihr werdet dazu von Aufseherinnen beaufsichtigt, die für eure Leistung sorgen, und ihr habt diesen Personen absoluten Gehorsam und Respekt entgegenzubringen! Dazu gehöre auch ich! Auch ich bin eine Aufseherin, und für mich gilt Absolut das gleiche wie für alle anderen hier, die euch Beaufsichtigen und euch antreiben, und auch bestrafen, wenn es sein muss!

Aber ich wollte mit euch wenigstens im Nachtdienst einen anderen Weg beschreiten, einen lockeren Umgang mit euch wahren, um euch etwas Abwechslung und auch die eine oder andere Hilfe zukommen zu lassen.
Ich habe euch aber bereits am ersten Abend gesagt, als ich damit begonnen habe, dass ich trotzdem Gehorsam und Respekt von euch fordere. Ich habe mich an diverse Zusagen gehalten, ich habe euch erlaubt, euch miteinander unterhalten zu dürfen, ihr konntet euch pflegen, und auch euren Tränen freien Lauf lassen. So einige hier habe ich sogar getröstet!
Bis vor wenigen Tagen habe ich es auch so gehandhabt, obwohl ich bereits seit einiger Zeit bemerken musste, dass einige hier geglaubt haben, dass sie sich nicht an die Regeln halten müssen, die ich euch vorgegeben habe! Einige waren Respektlos, glaubten, mich nicht ernst nehmen und auch nicht mehr gehorchen zu müssen, nur weil ich nicht mehr die Peitsche mitgenommen habe, und sogar etwas kameradschaftlich zu euch war! Einige von euch haben sogar mehr von mir haben wollen, als ich euch geben kann! Was ich euch allen gab, das war auf kulanter Basis, und es ist schon gar nicht selbstverständlich, was ich euch gegeben habe! Das habt ihr von keiner anderen Aufseherin bekommen, das war wirklich nur eine Ausnahme, die von mir gekommen ist!
Ich bin etwas tolerant zu euch, und erweise euch ein paar kleine Gefälligkeiten! Das bedeutet: Ich reiche euch den kleinen Finger, und was macht ihr als Dank dafür? Ihr wollt mir gleich den ganzen Arm ausreißen! Aber so geht’s nun mal nicht, meine sehr verehrten Damen!“

Katarina machte eine kurze Pause, sie sah jetzt in betroffene Gesichter, aber sie sprach weiter: „Dafür werde ich euch alle ab jetzt in jeden Nachtdienst so lange drillen, bis euch das Wasser im Arsch kocht! Wartet nur ab!
Jetzt, ab sofort ziehe ich andere Saiten auf, und ihr werdet euch noch wundern, was ich mit euch so alles machen kann! Ab sofort ist auch wieder meine Peitsche dabei, die werde ich auch sehr oft verwenden, was ihr auch sehr schmerzhaft zu spüren bekommen werdet! Und in dieser lockeren Aufmachung wie bisher werdet ihr mich in meinen Nachtdienst auch nicht mehr sehen!
Ich habe zwar blonde Haare, und auch noch blaue Augen, das ist das Klischee von einer dummen Blondine, die nichts im Kopf hat, und mit der man machen kann was man will, was? Aber dieses Klischee bediene ich nicht. Sondern ich bediene euch mit etwas ganz anderen. Nämlich mit meiner Strenge euch gegenüber, für euch alle. Ausnahmslos!
Es gibt hier so einige Probleme, und die werde ich lösen, das verspreche ich euch!“
Dann holte sie den Notizblock heraus, hielt ihn hoch, und sagte: „Das hier ist mein Strafbuch, ist wirklich sehr hübsch, und da stehen einige Nummern drin! Und all das werde ich jetzt aufarbeiten, jede Nummer, die da drin steht, einzeln eine nach der anderen, Stück für Stück! Zeit genug dafür habe ich auch, nämlich die ganze Nacht! Es ist mir auch egal, dass ihr morgen einen sechszehn Stunden Tag vor euch habt, und bis ich das Strafbuch nicht abgearbeitet habe, gibt es keine Nachtruhe für euch! Dann wollen wir mal anfangen, sonst bin ich bis Morgen zum Dienstbeginn vielleicht nicht fertig damit!“

Sie hatte sich während ihrer freien Tage intensiv mit ihren Notizen beschäftigt, und vieles gegeneinander abgewogen. Einige Nummern hatte sie deshalb noch unterstrichen, bei anderen hatte sie ein Fragezeichen dazu gezeichnet, da sie noch überlegen wollte, ob sie noch auf der Liste bleiben sollten, oder nicht. Denn ein paar wenige hatte sie sogar durchgestrichen. Auch Judiths Nummer war darunter. Katarina dachte sich, eigentlich wäre es notwendig, sie dabei zu lassen, aber andererseits konnte sie es bei ihr nicht. Sie beschloss daher, diese Sklavin dieses eine Mal noch ungeschoren zu lassen. Doch bei der nächsten Kleinigkeit würde sie ihre volle Härte spüren.
Dann begann Katarina das Strafgericht. Sie ging zum ersten Ruderabschnitt, überprüfte nochmal die Nummern, zeigte dann mit dem Peitschenstiel auf zwei Sklavinnen und schrie sie an: „Aufstehen, sofort! Alle, die ich aufrufe, bleiben auch stehen, und wehe, nur eine setzt sich wieder! Dann bestrafe ich auch alle anderen dafür!“
Beide hüpften jetzt sofort in die Höhe, und hielten ihre Köpfe gesenkt. Sie erkannten, es ist besser Katarina jetzt bloß nicht den Anlass zu geben, mit der Peitsche nachzuhelfen.
Katarina wollte, dass auch alle anderen wussten, was die jeweiligen Sklavinnen getan hatten. Deshalb sagte sie durch das Headset zu den beiden: „Ihr habt frech zurückgeschnappt, nachdem ich euch mehrmals gesagt habe, dass ihr etwas leiser miteinander reden sollt! Ihr wart respektlos, und ihr habt auch meine Befehle oft nur zögernd, und mit entsprechender Miene ausgeführt! So nach dem Motto: Was willst du denn überhaupt? Lass´ uns in Ruhe, und Schleich‘ dich!“

Dann kam sie zur nächsten, auch die musste sofort aufstehen. Bei ihr war es der gleiche Grund, warum sie dabei war. Dann kam Katarina zu den beiden, die den Hungerstreik versucht hatten. Sie wies mit dem Stiel abwechselnd auf beide und befahl: „Du, und du, aufstehen, sofort!“ Die hintere sprang sofort auf, doch die Rädelsführerin der beiden zögerte trotzdem noch, und sofort knallte die Peitsche über ihre Schultern nieder. Sie heulte auf, und blieb noch einen kurzen Moment über ihren Ruderriemen gebeugt. Katarina verlor jetzt die Geduld, sie griff ihr grob in das inzwischen wieder nachgewachsene Haar, und riss sie daran brutal in die Höhe. Schreiend vor Schmerz bäumte sich die Sklavin auf, doch Katarina zog sie mit aller Kraft noch höher, bis sie auf den Zehenballen stand. Sie verminderte aber nicht den Zug, sondern verdrehte sogar noch die Hand, damit es an den Haaren noch schmerzhafter war. Dann schrie sie die Sklavin laut an: „Wenn ich dir etwas befehle, dann hast du das sofort zu machen, kapiert?“ Die Sklavin konnte nicht antworten, denn es tat an ihren Haaren so weh, dass sie keinen Ton mehr herausbrachte. Mit offenen Mund sog sie rasselnd die Luft ein, und nachdem sie sich überwunden hatte, sagte sie gequält: „Ja, ja…“ Erst jetzt wurde sie wieder losgelassen, und Katarina putzte ihre Handschuhe kurz von den ausgerissenen Haaren ab, bevor sie begann:
„Ihr beide habt versucht, in den Hungerstreik zu treten, das ist eines der schwersten Vergehen hier an Bord, jede andere hätte euch dafür sofort ans Podest geschickt! Also seid froh, dass ihr nur eine zusätzliche, große Ration habt essen müssen! Das gilt auch für alle anderen hier, wer versucht zu hungern, kommt ans Podest, und zuvor wird dafür gesorgt, dass eure Ration garantiert in euren Magen landet! Hier, auf dieser Galeere wird keine einzige je wieder versuchen, in den Hungerstreik zu treten! Das Garantiere ich euch!“

Dann machte sie sich auf den Weg zur nächsten Sklavin, unterwegs hörte sie, wie die Rädelsführerin leise sagte: „Hungern, das wollte ich gar nicht. Ist doch gar nicht wahr… Du blöde Gans…“ Katarina hatte sich jedoch bereits umgedreht, und zum Glück für die Sklavin konnte sie die Beleidigung durch die Bewegung nicht hören. Dann wäre das für die Sklavin sehr schlimm ausgegangen. Aber da knallte die Peitsche auch schon zweimal auf ihren Rücken nieder, sie kreischte auf, und Katarina packte sie wieder an den Haaren und schrie: „Hast du was gesagt? Ist also nicht wahr, dass du hungern wolltest? Heißt das vielleicht, dass ich lüge? Willst du das etwa damit andeuten?“ Voller Entsetzen zuckte die Sklavin zusammen, sofort entschuldigte sie sich, vor Angst begann sie zu zittern, da sie fürchtete, dass Katarina auch ihre Beleidigung gehört hatte. Doch da es nicht so war, ließ sie die Sklavin wieder los. Doch unmittelbar darauf gab ihr Katarina links und rechts je eine deftige Ohrfeige. Dann sagte sie: „Unterstelle mir nie wieder, dass ich lüge!“ Dann nahm sie sich die nächsten drei Sklavinnen vor, da diese ihre Anordnungen ebenfalls nicht sofort befolgt hatten. Jetzt erkannten alle, dass wirklich der Hut brannte, alle wussten nun, dass Katarina wegen diesen ungehorsamen Sklavinnen zu dieser Maßnahme griff. Judith dachte sich: „Die hat uns allen den roten Hahn aufs Dach gesetzt, und der kräht ganz heftig. Die fährt jetzt ein knallhartes Programm…“

Schließlich kam sie zu Ramiza. Sie baute sich vor ihr auf, und sagte: „So, so, du bist also auch dabei. Warum auch nicht. Es hätte mich sowieso gewundert, wenn du nicht zu dieser Clique gehören würdest. Bist mir doch schon am ersten Tag aufgefallen, als ich krank wurde, und du auf mich losgehen wolltest, als ich dich anketten wollte. Dafür hast du es ja auch von Alexandra zu spüren bekommen. Außerdem bist du an Tatjanas Unfall schuld. Dafür bist du auch ans Podest gekommen. Wenn ich mir deinen Körper so ansehe, dann hast du schon einige Male da oben stehen dürfen. Wie oft war es denn schon? Sicher nicht oft genug, denn sonst würdest du solche Blödheiten nicht mehr machen. Die Peitsche beeindruckt dich wohl nicht. Aber das können wir ohne weiteres Ändern. Na los, steh´ schon auf.“
Doch Ramiza blickte nur trotzig zu Katarina auf, blickte dann stur nach vorne und machte keinerlei Anstalten, ihren Befehl Folge zu leisten. Gleich darauf hörte man schon: Ptschaaaf! Mit diesem Geräusch, das allen bis ins Mark fuhr, knallte die Peitsche zweimal auf Ramizas Körper nieder. Zum ersten Mal auf der neuen Galeere hatte Katarina jetzt aber wirklich voll zugelangt. Die beiden frischen Striemen platzten auf dem zuvor von Matzuki bereits ausgiebig traktierten, und deshalb sehr empfindlichen Rücken sofort auf, und das rote sickerte aus den frischen Wunden. Auch den dritten Schlag führte Katarina mit aller, wirklich mit äußerster Kraft aus. Sie stöhnte dazu sogar vor Anstrengung. Die Peitsche wickelte sich um Ramizas Rücken bis zur Brust. Die verstärkte Spitze des Riemens traf mit voller Wucht genau die linke Brustwarze, riss sie auf, und spaltete sie beinahe. Ein fürchterlicher Schmerz raste durch Ramizas Körper, sie schrie entsetzlich laut auf, doch Katarina packte sie so wie zuvor die andere Sklavin mitleidlos an den Haaren und riss sie mit aller Gewalt daran in die Höhe. Vier kräftige Backpfeifen folgten. Vor Schmerz beinahe brüllend stand sie leicht wankend auf ihren Platz. Die Farbe wich aus ihrem Gesicht, sie stand sogar unter Schock, und wäre zusammengebrochen, wenn sie Katarina nicht am Arm festgehalten hätte. Ihre Knie waren weich, und sie taumelte. Katarina erkannte natürlich was mit Ramiza los war, lies sie sich deshalb wieder hinsetzen, und sagte zu ihr: „Tief einatmen, und ruhig bleiben!“
Die anderen Sklavinnen hatten das beobachtet, so hatten sie Katarina noch nie erlebt. Am meisten von allen war Judith entsetzt, sie konnte sich nicht vorstellen, dass Katarina so brutal sein konnte. Diese sah kurz in die Runde, und als ihr entschlossener Blick auf Judith fiel, senkte diese sofort den Kopf. Sie bekam jetzt sogar richtige Angst vor Katarina, so große, wie vor Walerija oder Matzuki. Sie hoffte, dass sie nicht auch auf dem Notizblock stand, und falls doch, würde sie sofort alles tun, was diese Aufseherin von ihr verlangte.

Katarina wartete noch etwas, und erst als es Ramiza wieder etwas besser ging, musste sie wieder aufstehen. Denn ihr würde das Strafgericht dennoch nicht erspart bleiben. Außerdem war sie selbst daran schuld, dass sie so behandelt worden war. Ihre Wangen schienen zu glühen, ihre Kopfhaut brannte wie Feuer, und sie glaubte, dass jemand Salz und Pfeffer über ihren Rücken geleert hatte. Doch am meisten schmerzte ihre aufgerissene Brustwarze. Ramiza blickte nach unten, ein dünnes Rinnsal lief aus der Wunde langsam über ihren Oberkörper, über das Hüftband ihres Keuschheitsgürtels, bis hinunter zum Oberschenkel.
Dann bleckte Katarina die Zähne, packte Ramiza am Kinn und fragte sie: „Na, sperrst du jetzt endlich deine Ohren auf, und wirst du tun, was ich dir sage, oder benötigst du vielleicht noch einmal Nachhilfeunterricht? Nur zu, ich warte nur darauf!“ Dazu hielt sie ihr die Peitsche vor die Nase.
Ramiza blickte nun hasserfüllt zu ihr, und wollte trotzdem nicht antworten. Katarina packte deshalb jetzt erst recht die Wut, da Ramiza die Antwort verweigerte. Sie kam mit ihrem Gesicht ganz nahe zu Ramiza, hielt sie noch immer am Kinn und drückte ihre Hand kräftig zusammen. Ramizas Lippen wurden völlig unförmig, zusätzlich hob sie Katarina mit nur dieser einen Hand mit solcher Kraft hoch, dass ihre Armmuskeln deutlich unter ihren Catsuit hervortraten. Ramizas Füße verloren sogar für einen Moment den Bodenkontakt, und sie stand dann voll durchgestreckt auf den Zehenballen auf ihren Platz. Katarina drohte ihr dann mit rauer Stimme: „Eines sage ich dir: Mit solchen Aktionen sitzt du bei mir ganz hinten im Bus. Solche wie dich habe ich schon gefressen. Aber du bist gerade mal was für einen hohlen Zahn, wenn ich ein Loch hätte, würde ich es mit dir stopfen. Mit dir werde ich locker fertig! Ist eine meiner leichtesten Übungen! Wenn du mich auf die Probe stellen möchtest, dann gerne! Aber das wäre dein schwerster und größter Fehler, den du jemals in deinen Leben gemacht hast! Wenn du dich mit mir anlegen willst, dann los! Kannst es gerne machen, ich bin bereit dazu! Aber dann wirst du noch den Tag verfluchen, an dem du geboren wurdest!“ Ramiza wurde jetzt doch vernünftig und bat nuschelnd: “Mistress, bitte, ich werde ihnen gehorchen, und tun, was sie mir befehlen.“

Erst jetzt ließ sie Katarina wieder los, sie gab Ramiza noch einen kurzen Stoß, sie taumelte nach hinten, und fiel auf ihren Platz zurück. Doch sie musste sofort wieder aufstehen, und Katarina anblicken.
Judith erkannte, dass Katarina nicht nur durchtrainiert war, sondern auch noch eine enorme Kraft in den Armen besaß, und sie hoffte, dass sie von ihr niemals eine Ohrfeige bekommen würde. Dann wäre sie sicher drei Tage lang Bewusstlos. Sie wollte von ihr auch niemals am Podest die Peitsche bekommen. Denn wenn sie nur halb so kraftvoll zuschlug, wie sie Ramiza festgehalten hatte, dann würde sie noch schlimmer aussehen, als wenn sie von Walerija ausgepeitscht werden würde. Als sie sah, wie Ramiza festgehalten wurde, erinnerte sie sich plötzlich an ein berühmtes Weltraummärchen, als ein Raumschiff gekapert, und der Kommandant vom schwarz gekleideten Bösewicht mit nur einer Hand hochgehalten und zu den gestohlenen Plänen verhört wurde. Judith wusste natürlich, dass Katarina kein Bösewicht war, aber sie erkannte auch, dass mit ihr nicht gut Kirschen essen war. Judith glaubte jetzt auch, dass Katarina sogar richtig gefährlich werden konnte, wenn sie endgültig die Beherrschung verlor. Obwohl sie sicher eine sehr hohe Hemmschwelle besaß, aber wenn eine Sklavin sie so sehr reizte, wie es Ramiza getan hatte, dann würde sie sich auch zu einer solchen harten Handlung wie vorhin hinreißen lassen. Nicht nur, was das Festhalten Ramizas betraf, sondern schon vorher, als sie mit aller Kraft zugeschlagen hatte. Erschrocken blickte sie auf diese Szene.
Judith hatte damit völlig Recht, Katarina verlor nicht so leicht die Beherrschung. Auch das hatte sie geschworen, sie immer zu behalten. Aber wenn jemand wie Ramiza sie derart ärgerte, sie reizte, einfach nur sehen wollte, wie weit man bei ihr gehen konnte, dann konnte sie nicht mehr anders. Dann schob sie ihre Hemmungen beiseite, und kehrte ihre ganze Brutalität hervor, die sie auf der anderen Galeere jeden Tag gezeigt hatte. Sie wusste natürlich, dass sie sich nicht mehr zu so etwas hinreißen lassen durfte, es tat ihr auch leid, aber sie musste jetzt auf ihrer harten Linie bleiben.

Ramiza wimmerte leise, der Schmerz wurde nicht geringer, ihre Wangen schwollen an und wurden langsam rot. Man sah darauf alle Finger Katarinas. Immer wieder sah sie zur verletzten Brustwarze, und wie weit das Rote über ihren Körper bereits nach unten geflossen war. Katarina blickte nur ganz kurz darauf, und hob dann unbeeindruckt die Peitsche und meinte zu Ramiza: „Ich rate dir, mich anzusehen, wenn ich mit dir Rede. Ich verlange volle Aufmerksamkeit. Oder willst du mir vielleicht einen Grund liefern, dass ich dafür Sorge, dass du dann auch noch die rechte Brustwarze begutachten kannst? Aber du wirst mir dann trotzdem die volle Aufmerksamkeit schenken. Und falls doch nicht, dann darfst du in der Erholungszelle darüber nachdenken, ob es wirklich so klug war, mich zu reizen! Du weißt, was mit dir geschieht, ehe du runter in die Zelle kommst! Und dreimal darfst du raten, von wem du zuvor bearbeitet wirst! Also, was ist jetzt?“
Jetzt blieb Ramizas Blick an Katarinas Gesicht hängen, sie wusste, dass sie jetzt unter allen Umständen gehorchen musste, da es sonst nur noch schlimmer für sie werden würde.

Dann fuhr Katarina fort: „Schön, kannst also doch gehorchen, freut mich, dass ich die hohe Ehre hatte, dir das beibringen zu dürfen. Ich danke dir dafür! Dann kann ich endlich damit beginnen, dir dein Sündenregister aufzuzählen. Ist auch länger als mein Unterarm.
Du hast nicht nur vorhin, sogar während der gesamten Zeit, in denen ich die Gefälligkeiten gewährt habe, immer wieder gezeigt, dass du nicht gewillt bist, mir zu gehorchen. Deine ganze Körpersprache zeigt, dass du äußerst aufsässig und widerspenstig bist! Und so wie du mich vorhin angesehen hast, ich bin echt froh, dass Blicke nicht töten können! Dann würde ich hier bereits tot rumliegen, und zu verfaulen beginnen. Morgen fressen mich sicher schon die Würmer! Da habe ich ja echt Glück gehabt! Du bist widerwillig, aufmüpfig, und zeigst damit ganz offen, dass du ein Problem mit Autoritäten hast. Dafür bist du sicher auch schon oft bestraft worden!“ Sie machte nun einen Schritt hinter Ramiza, und betrachtete kurz die frischen Striemen. Ramiza fürchtete bereits, dass sie gleich noch einen Schlag würde einstecken müssen, entsprechend stieg die Angst in ihr hoch. Doch Katarina kam dann wieder zu ihr nach vorne, fixierte sie wieder mit den Augen und fuhr fort: „Da verwundert es nicht, dass dein Rücken so aussieht. Es können aber gerne noch weitere Striemen und Narben dazukommen, es sei denn, du schaltest jetzt endlich mal dein Hirn ein. Wenn du es so haben willst, werden wir dich so oft und auch so hart bestrafen, bis du dich endlich besinnst, dich nicht mehr so verhältst, und nicht mehr auffällst. Wir haben kein Problem damit, wir haben Zeit, aber es ist fraglich, ob du das auch aushalten kannst. Einen kleinen Vorgeschmack auf das, was du auch von mir erwarten kannst, hast du gerade vorhin verspürt. Ich hoffe, wenigstens das hat dich beeindruckt! Du bleibst jetzt so stehen, und wehe dir, wenn du meinen Befehl nicht befolgen, und dich setzen solltest. Dann zeige ich dir, wie hart und auch brutal ich sein kann!“ Ramiza blieb stehen, sie blickte nun wieder auf ihre verletzte Brust, und sah, dass noch immer etwas vom Roten daraus sickerte.

Als nächste nahm sich Katarina die Sklavin hinter Judith vor, die das Wasser absichtlich weggeschüttet hatte, und sie dann auch noch herumscheuchen wollte. Auf dem Weg dorthin blickte sie kurz Judith streng an, diese wollte bereits aufstehen, doch Katarina ging eine Reihe weiter, und baute sich vor der Sklavin auf. Sie sagte zu ihr: „Du bist sowieso die beste! Glaubst du etwa, ich habe nicht gesehen, dass du das Wasser mit voller Absicht weggeschüttet hast? Glaubst anscheinend, dass du mich herumhetzen kannst, was? Zuerst eine Flasche, dass kam die zweite, und dann hast du mich auch noch um das Putztuch gefragt! Nur damit du mich herumscheuchen kannst! Dazu kommt auch noch deine unverfrorene Lüge, dass du nur eine halbvolle Flasche bekommen hast! Glaubst du wirklich, ich habe dir das abgekauft? Du bist mitverantwortlich für die Strafmaßnahmen, die ich für euch alle im Köcher habe!“
Die Sklavin setzte an, um das abzustreiten, sie sagte: „Mistress, ich habe das nicht absichtlich gem…“ Doch da knallte auch schon die Peitsche. Einmal zweimal, dreimal zog sie ihr Katarina drüber. Dazu schrie sie: „Lüg´ mich bloß nicht an! Willst mich also noch für blöd verkaufen!“ Wieder knallte die Peitsche. Dann packte sie Katarina noch an den Haaren, hielt ihr den Notizblock vor die Nase und sagte: „So, und jetzt streite das Nochmal ab! Na los doch! Aber dann stehst du Morgen am Podest, dafür, dass du einer Aufseherin trocken ins Gesicht gelogen hast!“ Die Sklavin stritt nichts mehr ab, sondern gab alles zu. Deshalb ließ sie Katarina wieder los, und stellte die nächste zur Rede.

Als sie ihre Notizen abgearbeitet hatte, standen insgesamt vierzehn Sklavinnen stramm, von denen jede was ausgefressen hatte. Alle anderen mussten in der Grundstellung verharren, und durften sich nicht bewegen. Katarina ging langsam wieder nach vorne, stellte sich dann vor das Podest und sprach durch das Headset: „Ich war etwas zu gut zu euch, mein Fehler, aber das kann ich ohne weiteres wieder ausbügeln. Ich hatte ein paar Tage Zeit, mir so einiges für euch zu überlegen, und das bekommt ihr jetzt zu hören! Diese vierzehn Helden sind für die nun folgenden Strafmaßnahmen verantwortlich, aber es gab auch noch andere, die ich jedoch nicht strammstehen lasse! Es kann jede darüber nachdenken und für sich selbst entscheiden, ob nicht auch sie etwas dazu beigetragen hat! Und jetzt hört genau zu! Alle Begünstigungen, die ich euch bisher gewährt habe, sind ab sofort gestrichen, für euch alle! Das heißt, damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich erscheine ab jetzt immer im Catsuit, und nehme auch immer die Peitsche mit, diese lockere Aufmachung könnt ihr also vergessen! Des Weiteren: In meinen Nachtdienst bleibt das Licht immer eingeschaltet, ich werde Patrouillengänge durchführen, und auch Stichkontrollen machen, ob ihr die Grundstellung ordentlich einhaltet, und euren Platz in Ordnung haltet! Sollte ich unzufrieden sein, gibt’s die Peitsche! Ihr bekommt kein zusätzliches Putztuch und auch keine zweite Trinkflasche mehr, um euch pflegen zu können!
Das eine Putztuch liegt auch so wie vorgeschrieben auf seinen Platz! Es wird keinesfalls berührt! Wehe, ich sehe nur eine kleine Falte, oder dass es nicht exakt Symmetrisch auf der Ablage ausgerichtet ist! Ich lasse mit mir auch nicht mehr reden, und auch nicht mehr verhandeln, und ich verzeihe auch nicht mehr, und bei Dingen, wo ich bisher nur ermahnt, oder schlimmstenfalls gedroht habe, wird ab nun sofort bestraft! Sowohl im Nachtdienst, als auch Tagsüber, wenn ich einen Bereich beaufsichtige! Und das folgende tut euch, wie ich sehr stark hoffe, am meisten weh: Ab sofort gilt in meinen Nachtdienst wieder absolutes Sprechverbot! Ihr dürft euch nicht mehr leise miteinander unterhalten, sollte ich eine erwischen, die dieses klare Verbot missachtet, wird sie notiert, und am nächsten Tag von mir persönlich am Podest bestraft! Wollen doch sehen, ob ich euch nicht schon sehr bald wieder auf Spur bringe!“

Einige Sklavinnen stöhnten erschrocken auf, sie konnten nicht glauben, dass Katarina so hart durchgreifen würde. Sie hörte auch so einige, die sagten, dass sie doch nicht dafür können, warum sollen alle büßen, das ist ungerecht, und so weiter…
Katarina schrie dann: „Ruhe! Ihr glaubt vielleicht, dass ich euch diese Begünstigungen gewähren muss, wie? Nein, muss ich nicht, meine Damen! Wer das von euch geglaubt hat, die ist auf dem falschen Dampfer!“ Sie schüttelte dazu den Kopf, während sie das sagte, und ging dann ein paar Schritte den Mittelgang entlang, und sprach weiter: „Sollten einige von euch das als ungerecht empfinden, was ich nun als Strafe für euch alle angekündigt habe, die liegen damit völlig richtig! Ja, das ist ungerecht! Besonders denen gegenüber, die sich an die Regeln, besser gesagt, an die Vereinbarungen gehalten haben, die wir miteinander geschlossen haben. Was können die denn dafür, dass es einige gibt, die über die Stränge geschlagen haben? Warum ich das mache? Das sage ich euch auch! Damit auch die anderen sehen, die zwar nicht mit den anderen stehen müssen, die sich ebenfalls nicht immer so genau an unsere Abmachungen gehalten haben, welche Folgen das hat! Als Abschreckung, und als Warnung! Um es so zu sagen: Eine für alle, und alle für eine! Da könnt ihr euch von mir aus auf dem Kopf stellen, ich werde nichts daran ändern! Vergesst eines nicht: Als Aufsehern sitze immer noch ich am längeren Arm des Hebels! Seid euch das immer bewusst! Ich, und nur ich alleine entscheide, ob ich euch Begünstigungen gewähre, oder nicht! Wie ihr in den Wald hineinruft, so schallt es zurück! Wer damit ein Problem hat, die kann sich jetzt gerne melden, und sich bei mir darüber beschweren!“

Nun klemmte Katarina die Peitsche unter den Arm, hielt den Notizblock vor, und hielt herausfordernd den Kugelschreiber darauf, um zu notieren. Damit ging sie ein Stück weiter, und blickte abwechselnd auf beide Ruderreihen, während sie fortfuhr: „Wer von euch will den Anfang machen? Wer will sich über diese Ungerechtigkeit beschweren? Nur zu, meinetwegen! Deren Nummer werde ich notieren, und die Beschwerde wird dann Morgen am Podest mit mir gemeinsam abgehandelt! Und zwar damit!“ Nun hielt sie die Peitsche hoch, und blickte vor allen die Sklavinnen an, die noch immer stramm standen. Doch sie fragte auch andere, die noch immer in der Grundstellung verharren mussten, was schon lange sehr unangenehm war. Doch keine getraute sich, die Position zu verändern. Katarina fragte auch Alexa, auch andere, die ihr immer gehorcht hatten. Sie fragte aber auch Judith mit strenger Stimme: „Willst du dich darüber beschweren? Na los doch!“ Judith blickte sie nur kurz demütig an, schüttelte dann schnell den Kopf, und senkte ihn dann wieder.
Katarina sagte dann: „Freut mich, dass alle mit den Strafmaßnahmen einverstanden sind, freut mich wirklich!“ Sie ging dann langsam wieder nach vorne, und sagte: „So, und jetzt drehen sich mal alle um, die vor den vierzehn Helden sitzen, und sehen denen ins Gesicht! Und diese Rabauken drehen sich auch ab und zu Mal um! Zeigt euch nur, damit auch wirklich alle sehen, und genau wissen, wem sie das zu verdanken haben!“ Sie taten nun, was ihnen befohlen war, Ramiza gehorchte ebenfalls. Sie blickte zu Judith, diese sah sie bitter an, und schüttelte vorwurfsvoll den Kopf.
Katarina ging wieder auf und ab, und kontrollierte, ob wirklich alle von den vierzehn machten, was sie verlangte.

Inzwischen war es spät geworden, es war bereits kurz nach Mitternacht, doch Katarina machte keinerlei Anstalten, die Nachtruhe auszurufen. Einige Sklavinnen stöhnten bereits, so lange hatten sie noch nie in der Grundstellung bleiben müssen. Katarina rief dann laut: „Höre ich da etwa irgendwas von euch? Wenn nicht sofort wieder Ruhe ist, dann werde ich mit der Peitsche laut! Gewöhnt euch schon mal dran!“ Plötzlich ging sie in den Bereitschaftsraum, kehrte mit einer kleinen Nadel zurück und sagte: „Wollen mal sehen, wie Diszipliniert ihr sein könnt, wenn es drauf ankommt! Wir machen jetzt ein paar kleine Gehorsamsübungen! Ich werde in jeden Abschnitt diese Nadel hier fallen lassen. Und in euerem eigenen Interesse sollte ich das Geräusch hören, mit dem sie zu Boden fällt! Falls nicht, dann steht der gesamte Abschnitt bis zum Dienstbeginn stramm! Und das ist keine leere Drohung, ich warne euch! Ich mache jedes Mal zwei Versuche, und wehe, ich habe nicht gehört, wie die Nadel auf dem Boden fällt!“

Es war bitterer Ernst, sie würde ihre schwere Drohung wahrmachen. Sie wartete noch ein wenig, und lies die Nadel dann fallen. Fast in jeden Abschnitt benötigte sie nur einen Versuch, um das Geräusch zu hören. Die Nerven der Sklavinnen waren zum Zerreißen gespannt, als sie damit fertig war, sagte sie plötzlich: „Alle aufstehen, los!“ Sofort hüpften alle in die Höhe, sie kontrollierte wieder jeden Abschnitt, und zog es auch ganz bewusst in die Länge. Sie befahl dann: „Alle wieder hinsetzen, und sofort in die Grundstellung! Bis auf die vierzehn, die bleiben stehen!“ Dann wiederholte sich das Ganze mit der Kontrolle, und auch einigen Schlägen, dann machte sie wieder den Geräuschtest mit der Nadel. Diesmal benötigte sie bereits in jeden Abschnitt zwei Versuche. Katarina wusste, die Sklavinnen waren jetzt am Ende, sie konnten nicht mehr, doch sie ließ sich nichts anmerken, es schien ihr wirklich völlig egal zu sein. Es war schon ein Uhr Früh, einige standen vor dem Zusammenbruch, doch noch immer mussten sie in der Grundstellung bleiben. Wieder ging sie durch und beobachtete, in den Gesichtern der Sklavinnen stand die nackte Angst und Verzweiflung, bei vielen liefen die Tränen über die Wangen, doch sie blieben stumm, aus Furcht vor weiteren Strafen.

Schließlich hatte auch Katarina genug, und sie sagte: „Alles herhören! Was ich euch an Strafen angekündigt habe, das bleibt aufrecht! Jeder Versuch, mich umstimmen zu wollen, hat eine Meldung an die Oberaufseherin, und das Podest zur Folge! An meinen Tagdiensten gibt es von mir keinerlei Toleranz mehr! Und ich werde euch ab jetzt in jeden Nachtdienst so lange schleifen, bis ihr wieder spurt! Wir werden miteinander noch sehr viel Spaß haben! Was aber nicht bedeutet, dass ich die Begünstigungen auch gleich wieder einführe, selbst wenn die Disziplin in meinen Diensten wieder Einzug gehalten hat! Ihr werdet noch sehr deutlich merken, und auch spüren, was ihr alle durch die Handlungen einiger weniger verloren habt! Das versichere ich euch! So, das war es, was ich euch zu verkünden hatte. Und jetzt Nachtruhe! Die gilt auch für diejenigen, die für die Strafen verantwortlich sind! Und wehe euch, wenn auch nur eine das Putztuch in die Hand nehmen sollte! Ich werde das überprüfen! Aber dann steht der gesamte Abschnitt stramm!“

Völlig erschöpft, stöhnend sanken die Sklavinnen nun auf ihren Plätzen zusammen. Viele begannen zu weinen, doch sie bemühten sich darum, nicht laut aufzuheulen. Keine konnte es fassen, es begreifen, wie hart Katarina zu allen gewesen ist. Wie sie es vorausgesagt hatte, viele wussten, dass sie jetzt sehr vieles, eigentlich alles verloren hatten. Keine ahnte, ob sie je wieder die Begünstigungen erhalten würden…
Katarina ging nun während ihres restlichen Nachtdienstes immer auf und ab, ihre Stiefelschritte waren deutlich zu hören. Sie bemühte sich auch gar nicht drum, sich etwas leiser fortzubewegen, und ließ auch das Licht am Ruderdeck voll aufgedreht. Es war ihr auch egal, dass die Sklavinnen kaum Schlaf fanden. Einige, die verstohlen zu ihr aufblickten, sahen in ein Gesicht, das keine Wärme und Ruhe mehr ausstrahlte, sondern Distanz und eisige Kälte. Katarina erzeugte bereits Furcht, ohne dass sie etwas sagen, oder tun musste.

Alexa war über Katarina bitter enttäuscht, sie dachte sich: „Jetzt ist sie doch wieder in ihr altes Muster zurückgefallen, war also nur eine Frage der Zeit. Was soll ich jetzt machen? Ich habe ihr zwar versprochen, dass ich niemanden hier sagen werde, was sie früher mit mir gemacht hat. Aber wenn sie ihre Versprechen nicht mehr einhält, sehe ich keinerlei Grund, warum ich mich noch an meine halten soll. Obwohl sie einiges für mich getan hat, aber das war vielleicht nur ein Versuch, damit ich meine Meinung über sie ändere. Wirklich schade, dachte wirklich, Katarina hat sich verändert. Aber jetzt…“
Als Katarina sie kurz ansah, und bemerkte, mit welchen Gesicht Alexa auf ihren Platz saß, kam sie sofort zu ihr und herrschte sie an: „Was ist mit dir? Warum siehst du mich so an? Aufstehen, sofort!“
Alexa hüpfte in die Höhe, und verhielt sich demütig. Katarina fasste ihr hinten ins Haar, kam dann mit ihren Gesicht ganz nah an ihres, und mit strengen Blick sagte sie etwas so leise zu Alexa, das wirklich nur sie alleine es hören konnte. Dann hielt sie ihr die Peitsche vor und rief drohend: „Hast du das kapiert?“ Alexa nickte kurz stumm, und Katarina befahl ihr dann: „Hinsetzen, aber fix!“

Später sah dann eine Sklavin nach, ob Katarina weit genug weg war, dann fragte sie Alexa: „Was hat sie denn zu dir gesagt? Muss was Schlimmes gewesen sein, oder?“ Alexa flüsterte: „Du hast recht, frag mich besser nicht, was sie zu mir gesagt hat. Denn dann kommt dir das Grausen.“ Die andere fragte trotzdem nach: „Aber sie hat dir doch so sehr geholfen, und jetzt hat sie dir so schwer gedroht?“ Alexa meinte: „Ich sage dazu nichts mehr, wir sollten uns aber alle an der Nase nehmen, und eingestehen, dass wir selber daran schuld sind. Katarina hätte das sonst sicher nie gemacht.“ Die andere fragte aber noch: „Glaubst du, sie wird uns das alles irgendwann doch wieder gewähren, wenn wir uns entsprechend verhalten?“ Doch Alexa meinte: „Ich glaube nicht, bei ihr ist jetzt der Ofen dicht. Ganz sicher. Und ich kenne sie gut und auch lange genug, um das so bestimmt sagen zu können. Bei ihr geht gar nichts mehr. Wir dürfen nicht vergessen, Katarina ist keine gute Freundin, sondern sie ist eine Aufseherin, obwohl sie im Nachtdienst immer so hilfreich zu uns war. Und jetzt sei bitte ruhig, ich will nicht die Peitsche von ihr haben, denn sie kommt wieder zurück. Also schlaf jetzt.“
Damit ging dieser Nachtdienst zu Ende, Katarina blieb beinhart, und marschierte am Mittelgang auf und ab, auf und ab, bis zum Morgen. Sie weckte die Sklavinnen erst dann mit der Klingel, als alle Aufseherinnen am Ruderdeck eingetroffen waren. Bei einigen Sklavinnen half sie mit der Peitsche nach, um sie zu wecken…

Gruß Schwester Annika



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 17.04.16 um 18:18 geändert
gerne trage ich eine Krankenschwestern-Diensttracht
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SCHWESTER ANNIKA
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:12.03.16 00:53 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, es geht wieder weiter.
Ihr erfährt, ob Katarina ihre harte Linie auch weiterhin fährt, und ob sie auch gegen Judith aktiv wird, wenn sie einen groben Fehler macht.

Teil 81

Beim nächsten Nachtdienst kam Katarina wieder so bekleidet wie zuvor, und sie drillte die Sklavinnen wieder. Sie erkannten, dass Katarina doch Ernst machte. Denn einige hatten gehofft, dass sie nur schlechte Laune hatte, und dann nach diesen Drillprogramm und der scharfen Rede alles vergeben und vergessen sein würde. Doch sie täuschten sich. Sie wiederholte: „Nicht vergessen, ihr bekommt keine zweite Trinkflasche mehr, ihr müsst also mit der einen auskommen, bei meinen Kolleginnen könnt ihr das auch, dann habt ihr das auch bei mir zu können. Und ein zusätzliches Putztuch gibt es auch nicht. Ist nur mein Vorteil, denn ich habe weniger Stress. Ich muss das nicht mehr austeilen, es wieder einsammeln, ich muss die Flaschen nicht reinigen, macht zwar die Spülmaschine, aber trotzdem. Und die Putztücher muss ich auch nicht mehr in die Waschmaschine und dann in den Trockner stecken, und sie wieder für euch vorbereiten. Tja, so ist es nun Mal, ich habe weniger Arbeit, aber fad wird mir trotzdem nicht. Denn so habe ich mehr Zeit, um euch zu kontrollieren, ob ihr auch schön die Disziplin einhaltet.“

Bei diesen abendlichen Kontrollen zeigte sie keinerlei Gnade, beim geringsten Vergehen strafte sie sofort. So war es auch bei den Tagdiensten. Auch dort ließ sie nichts mehr ungestraft durchgehen. Sie ermahnte, oder drohte nicht, sondern es knallte sofort die Peitsche. Sie erfüllte auch schon relativ schnell die Direktive. Außerdem waren in ihren Abschnitt oft mehr Beobachtungslichter als bei anderen Aufseherinnen eingeschaltet. Die Sklavinnen achteten auch sehr darauf, dass sie Katarina keinen Anlass zu noch härteren Vorgehen gaben.
Schon bald beruhigte sich die Situation, die Disziplin war wieder da, doch Katarina hielt ihre scharfe Aufsicht auch im Nachtdienst aufrecht. Jedes Mal drillte sie die zuerst die Sklavinnen, machte auch den Hörtest mit der Nadel, und zeigte ihre Strenge.
Als alle Sklavinnen wieder eine lange Zeit in der Grundstellung verharren mussten, ging sie mit der Peitsche durch, kontrollierte, strafte auch und sagte ungerührt: „So können wir unsere gemeinsamen Abende auch gestalten, wenn ihr das so haben wollt, meine sehr verehrten Damen!“
Tagelang behielt sie das Aufrecht, die Sklavinnen hofften zwar, dass sie die Zügel bald wieder etwas lockern würde, doch das war weit gefehlt.
Katarina rechnete auch damit, dass die Sklavinnen das erhofften, doch diesen Gefallen tat sie ihnen nicht.

Ein paar Nächte später war Jelena eingeteilt, sie war natürlich auch streng, doch nicht so, wie es Katarina zurzeit praktizierte. Die Sklavinnen hatten oft kaum noch was zu trinken, es war auch recht warm am Ruderdeck, da die Nächte meist schwül waren. Zusätzlich war die Belüftung schon länger abgedreht, da auch das der Behandlungsverschärfung diente. Judith erging es ebenfalls schlecht, sie benötigte immer etwas mehr Flüssigkeit, da sie viel durch die Anstrengungen verlor.
Jelena hatte schon einigen eine neu gefüllte Flasche gebracht, da sie es tun musste, wenn sie erbeten wurde. Sie nahm auch nicht mehr ihre Peitsche mit, sondern ließ sie vorne liegen. Judith dachte sich dann: „Die hat jetzt ihr Machtinstrument abgegeben, vielleicht hat sie auch ihre Strenge abgelegt. Nachdem wir von Katarina nichts mehr zu erwarten haben, ist das aber vielleicht bei Jelena möglich… Ich versuche was.“

Als sie in ihre Nähe kam, hob Judith die Hand, hielt auch ihre Flasche hoch und bat Jelena flehend um frisches Wasser. Diese blickte Judith kurz an, und brachte sie ihr dann frisch gefüllt zurück. Judith bedankte sich sehr bei ihr, und immer wenn sie später an ihr vorbeiging, wurde sie von Judith freundlich angeblickt. Später nahm sie wieder ihre Peitsche auf, machte einen Kontrollgang, und Judith blickte sie wieder freundlich an. Doch als sie an ihr vorbeigegangen war, zischte urplötzlich die Peitsche. Wieder und wieder traf sie Judith. Diese wusste gar nicht was plötzlich los war, dann zog sie Jelena am Arm in die Höhe, drückte ihr dann den Stiel in die Kinngrube, und sagte durch das Headset zu ihr: „Das machst du nicht noch Mal! Mit mir bändelt keine an, das sage ich dir! Glaube nicht, nur weil ich dir diese verdammte Flasche wieder gefüllt habe, dass du bei mir landen kannst! Als Strafe entleerst du sie wieder fast völlig, damit du gleich viel hast wie zuvor, und zwar sofort! Solltest du dich morgen darüber beschweren, dann wirst du es bitter bereuen!“ Judith erkannte, dass sie sich gründlich verrechnet hatte, sie nahm die Flasche und als sie sie wieder so weit leerte, dass sie nicht mehr als vorher drin hatte, sagte Jelena spöttisch zu ihr: „Die Flasche mit der Flasche!“

Plötzlich holte sie den Notizblock heraus. Obwohl Judith sich sofort entschuldigte, und bat, sie dafür nicht noch mehr zu bestrafen, notierte Jelena ihre Nummer. Dann sagte sie zu ihr: „Wir sehen uns morgen Abend am Podest! Bis dahin! Nicht Genügend! Setzen!“
Mit geweiteten Augen, starr vor Schreck, stammelte Judith um Verzeihung. Doch es war umsonst, Jelena zog ihr noch eine drüber, und schrie sie an: „Soll ich etwa gleich jetzt damit anfangen? Aber morgen gibt es die Fortsetzung, ohne dass ich die Schläge die du heute noch bekommst, berücksichtigen werde, es sei denn, du setzt sich sofort nieder! Du kommst morgen auf jeden Fall ans Podest, gleich, was ich heute noch mit dir mache!“ Nun plumpste Judith auf ihren Platz zurück, schon jetzt ergriff sie große Furcht vor dem, was dann auf sie warten würde.
Jelena entfernte sich wieder, als sie weit genug weg war, beugte sich die Sklavin hinter Judith nach vorne. Es war dieselbe, die Tage zuvor Absichtlich das Wasser weggeschüttet hatte. Sie sagte leise: „Ha, ha, du hast dich jetzt aber gründlich verrechnet, was? Morgen kommst du dran, und ich glaube nicht, dass dich deine Katarina diesmal auch beschützen wird. Ich freue mich sehr, denn ich warte schon längst darauf, dich endlich brüllen zu hören, das wird sicher lustig!“ Trotz ihrer Furcht fragte Judith: „Sag mal, was soll denn das? Obwohl wir hier alle, und auch du, denen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind, freust du dich darauf? Was habe ich dir denn getan? Ich bin mir keiner Schuld bewusst, also warum? Sag mir doch, was ich dir getan habe…“ Die andere antwortete: “Nichts, du hast mir nichts getan. Aber ich mag dich nicht, du bist zwar auch hier angekettet, aber du bist keine von uns. Du bist aus einen anderen Land, deshalb gehörst du nicht zu uns …“

Darauf reagierte Judith empfindlich, sie sagte zornig: „Na sieh Mal einer an, da haben wir also auch eine Nationalistin, die sterben echt nicht aus… Man kann zwar stolz auf seine Heimat sein, ich bin es zwar auch, aber so was wie du, das ist Abscheulich… Das ist auch ein Grund, warum es in instabilen Ländern zu Konflikten, und auch zu Kriegen kommt. Die Menschen werden gegeneinander aufgehetzt, dann wird auch noch an den Nationalstolz appelliert, das ist dann der Funke, der das Fass zur Explosion bringt. Die Verantwortlichen suchen dann das Weite, beobachten das ganze aus sicherer Entfernung, und reiben sich die dreckigen Hände, während sich die in die Irre geführten Menschen gegenseitig die Schädel einschlagen. Aber irgendwann kommst auch du Mal an die falsche, und wirst bestraft. Aber ich glaube nicht, dass dir das dann gefallen wird, wenn man sich darauf freut. Und jetzt lasse mich in Ruhe.“
Doch die andere setzte noch einen drauf: „Ja, du hast Recht, das ist die richtige Bezeichnung für mich, aber trotzdem, ich freue mich darauf, und ich reibe mir schon jetzt die Hände. Hoffentlich benötige ich keine Ohrstöpsel, wenn Jelena dir das Rückgrat freilegt. Vielleicht übernimmt das sogar Walerija. Denn die ist sehr nachtragend, und wie ich mitbekommen habe, dann hat die mit dir sowieso noch eine kleine Rechnung offen. Die wird sie dann sehr gerne begleichen. Die beiden werden sich vielleicht sogar darum prügeln, wer dich bearbeiten darf, ha ha… Und jetzt wünsche ich dir eine gute Nacht, aber ich schlafe heute sicher besser als du, hi hi hi…“

Doch Judith sagte zu ihr: „Ja, freu dich doch darüber, wenn einen anderen Menschen Leid zugefügt wird. Vielleicht fühlst du dich dann besser. Aber ich mache so was nicht. Ich werde auch dann nicht lachen wenn es dich treffen sollte. Dann würde ich mich auf dein Niveau hinabbegeben, und das ist mir viel zu tief.“
Dann legte sie sich auf den Ruderriemen und versuchte einzuschlafen.
Als Jelena das nächste Mal an Judith vorbeikam, fiel ihr plötzlich etwas ein, sie erinnerte sich an etwas, was mit Katarina zu tun hatte. Sie beschloss daher, mit ihr über diese Sklavin zu reden. Denn Jelena mochte es nicht allzu gerne, wenn eine Sklavin am Podest halb totgeschlagen werden sollte, schon gar nicht, wenn sie selbst es tun sollte. Es sei denn, es gab gravierende Gründe, und die Tat dieser Sklavin, wo sie sich mit ihr gut stellen wollte, hielt sie nicht für ausreichend dafür. Sie suchte auch nach anderen Möglichkeiten, um eine zu bestrafen. Sie kam deshalb zu dem Schluss, diese Sklavin morgen bei der Dienstübergabe nicht zu melden, und überlegte sich daher etwas. Doch wenn das nicht klappen sollte, konnte sie die Meldung noch immer machen. Es kam jetzt nur auf Katarina an…

Am nächsten Morgen verzichtete sie wirklich auf die Meldung, dazu hatte noch Galina Dienst, und für Jelena ein Grund mehr, es damit bewenden zu lassen. Sie nahm in der Messe ihr Frühstück ein, und dort traf sie Katarina. Sie hatte nicht mehr schlafen können, und war deshalb schon früh wach. Als sie mit dem Essen fertig waren, sagte Jelena zu ihr: „Katarina, auf ein Wort, bitte. Ich möchte mich mit dir kurz unterhalten, aber unter vier Augen.“
Sie gingen zu einem Tisch in der Ecke, und Jelena erzählte ihr, was diese Sklavin getan hatte. Sie sagte: „Du weißt, normalerweise hätte ich sie melden sollen, denn es darf nicht sein, dass eine Sklavin mit uns gut Freund sein will. Deshalb möchte ich mit dir sprechen. Mir ist schon seit längeren aufgefallen, dass dir diese Sklavin sympathisch ist. Ich habe auch gesehen, dass du ihr vor ein paar Tagen einen deiner eigenen Traubenzucker gegeben hast, ich hätte es nicht gemacht, aber lassen wir das. Ich habe auch von Walerija gehört, dass du glaubst, dass sie für dich noch wichtig werden würde. Das glaube ich zwar nicht, keinesfalls, aber wenn du es so annimmst, und du dich deshalb zu ihr hingezogen fühlst, ist es deine Sache. Ich habe auch keinen weitererzählt, was mir Walerija da gesagt hat. Trotzdem darf sie nicht glauben, dass sie sich etwas herausnehmen darf. Jedenfalls will ich, dass du dieser Sklavin entsprechend klar machst, dass solche Sachen verboten sind, dass sie eine von uns anlächelt, und auch noch anbändeln will.“

Katarina hielt ihre Hände vor das Gesicht, schnaufte durch, blickte wieder zu ihr und sagte: „Ich regel das…“
Jelena meinte: „Tu das, denn ich werde heute noch vorbeikommen, und mir das ansehen, und sollte ich nicht damit zufrieden sein, wie du das regelst, dann melde ich sie, und bestrafe sie auch, obwohl ich das nicht gerne mache, damit wir uns verstehen.“ Dazu zeigte sie ihr die Nummer am Notizblock.
Doch Katarina antwortete: „Nein, Jelena, wenn ich mit ihr fertig bin, dann wirst du zufrieden sein, das versichere ich dir.“
Diese erhob sich und sagte noch: „Das will ich für sie hoffen. Sonst landet sie am Podest.“
Dann verlies sie die Messe, und Katarina blieb zurück, sie drückte ihre Stirn auf die Tischplatte und dachte sich: „Mein Gott, warum hört die nicht auf mich. Jetzt muss ich das auch noch übernehmen. Haaaach …..“ Sie überlegte sich, wie sie ´ihre´ Sklavin zwar bestrafen konnte, es aber nicht zum äußersten kommen lassen wollte. Bald wusste sie, was sie machen würde. Sie erinnerte sich daran, wie sie selbst früher von ihren Eltern für eine schwere Missetat hart bestraft worden war. Das gleiche würde sie an der Sklavin durchführen.
Doch sie würde auch noch Walerija zur Rede stellen, denn woran sie bei ´ihrer´ Sklavin glaubt, dass hatte sie ihr im Büro der Oberaufseherin am Ruderdeck anvertraut, und darauf gehofft, dass es auch in diesen Raum bleiben würde.

Katarina wusste noch nicht, dass es Walerija auch bereits Galina erzählt hatte. Diese war natürlich außer sich für Freude, und erzählte es auch gleich Matzuki und Lana weiter. Galina wusste jetzt, wo Katarinas wunder Punkt, und wo sie vielleicht auch angreifbar war. Dieses Wissen wollten diese drei sich zunutze machen, um ihr jeden Tag gründlich zu versauen, und Galina wollte versuchen, durch entsprechende böswillige Schikanen gegen diese Sklavin, und auch durch hinterhältige Aktionen gegen Katarina im Dienst sie aus ihrer Kabine, und letztlich auch von der Galeere zu vertreiben…

Am selben Abend kam Katarina wieder zum Nachtdienst aufs Deck. Gleich nachdem sie alle anderen verlassen hatten, holte sie den Schlüssel, und sperrte Judiths Ketten auf. Sie sagte dazu: „Wir beide haben was zu klären, also mitkommen.“ Judith fragte jedoch nach: „Was, jetzt gleich?“ Katarina antwortete spöttisch: „Nein, du Klugscheißer, erst in zwei Jahren!“ Als sie fertig war, zog sie sie auf den Mittelgang und sagte zu ihr: „Los, komm jetzt.“ In Judith stieg zwar die Angst hoch, doch sie fragte auch in Vertrauen auf Katarina: „Mistress, bitte, wohin geht es?“
Doch Katarina zog sie fest zu sich und herrschte sie verärgert an: „Frag´ nicht so blöd! Wirst schon sehen!“
Dann zog sie Judith grob hinter sich her und sagte wütend: „Das wirst du schon noch sehen, ganz sicher, drauf kannst Gift nehmen!“ Als Judith noch schnell nach hinten blickte, sah sie, wie die andere Sklavin hinter ihren Platz sie boshaft angrinste, sich dazu die Hände rieb, und ihr sogar noch die Zunge zeigte. Sie freute sich wirklich darauf, dass Judith bestraft werden sollte. Diese blickte vielsagend zurück, ab diesen Moment war ihre Banknachbarin bei ihr unten durch.

Katarina zog Judith schnell weiter nach vorne, sie stieg dabei mehrmals auf ihre Fußketten, was sie auch schmerzte, sie stolperte oft, und fiel auch einmal hin. Doch Katarina zog sie gleich wieder hoch, und zerrte sie weiter. Als Judith erkannte, dass es zum Podest ging, flehte sie: „Nein, bitte nicht, bitte nicht auf das Podest, Mistress, ich flehe sie an, tun sie das bitte nicht.“ Katarina hatte jetzt genug, sie gab Judith eine Ohrfeige, dadurch verlor sie das Gleichgewicht, und fiel zu Boden. Sie flehte wieder um Gnade, doch Katarina riss sie sofort wieder hoch und rief: „Mund halten, ich will nichts hören, und beeile dich, oder brauchst du eine Extraeinladung?“
Dann zerrte sie sie die Stufen hinauf, als Judith nicht schnell genug die Füße hob, schlug sie sich die Zehen an der obersten Stufe an. Vor Schmerz heulte sie auf, doch Katarina zog sie mitleidlos zum Gestell, wo die Peitschen und auch die Rohrstöcke auf die Delinquentin warteten. Judith bekam jetzt wirklich Angst, sie fürchtete wirklich eine Auspeitschung, doch noch immer wusste sie nicht, warum. Sie hatte zwar schon eine Ahnung, es war vielleicht wegen ihrer Tat bei Jelenas Aufsicht, aber sie konnte sich keinen Reim darauf machen, warum Katarina sie dort hinauf geschafft hatte.

Sie holte jetzt drei Rohrstöcke heraus, und warf einen vor Judith auf den Boden. Den zweiten warf sie ein Stück weiter vorne hin, während sie den dritten in der Hand behielt. Mit diesen zeigte sie auf den ersten Rohrstock und befahl, während sie Judith noch immer an der Hand festhielt: „Los, Raufknien, sofort!“
Judith zögerte, sie bat wieder um Gnade, deshalb verlor Katarina die Geduld, stieß ihr Knie in Judiths linke Kniekehle, und drückte sie Gleichzeitig grob nach unten. Sie knickte sofort ein, stützte sich am Boden ab, und flehte wieder: „Mistress, bitte nicht…“ Sie versuchte sich aus Katarinas Griff zu winden, sie wehrte sich sogar dagegen, sie wollte versuchen, dem folgenden zu entkommen, doch vergebens.
Denn plötzlich sirrte der Rohrstock durch die Luft, und mit einen sattem ´Whack´ landete der gelbe Onkel auf Judiths Hinterbacken. Sofort darauf strich ein zweiter Schlag über ihren Po. Judith kreischte laut auf, so einen Schmerz hatte sie noch nie verspürt. Er war sogar noch intensiver als ein Peitschenhieb. Instinktiv versuchte sie, zu den brennend heißen Stellen zu greifen, doch Katarina zog blitzschnell Judiths Hände hoch, und ein dritter und vierter Schlag traf schnell hintereinander ihre Brüste. Judiths Schrei war fürchterlich, sie fiel zur Seite, Katarina ließ sie dann los, und Judith hielt ihre Hände vor ihre Brüste. Doch Katarina gab nicht nach, sie hob wieder den Rohrstock hoch, deshalb schrie Judith vor Angst, sie hielt ihre Hände schützend vor ihren Körper, und blickte immer noch flehend zu Katarina.
Doch diese schrie:
„Entweder du machst sofort das, was ich dir sage, oder ich werde dir deinen Hintern so versohlen, dass du die nächsten vierzehn Tage nur im Stehen Rudern kannst! Los, rauf da!“

Judith erkannte, es hatte keinen Sinn, sie fügte sich nun, und lies sich vorsichtig auf dem vor ihr liegenden Rohrstock nieder.
Doch Katarina rief: „Schneller, oder soll ich dir Beine machen?“
Als sie am Rohrstock kniete, befahl ihr Katarina: „Die Fußschaufeln sind auf dem Boden, du kniest also nicht mit angezogenen Zehen, klar? Oder du bekommst meinen Freund hier da drauf!“
Mit der Rohrstockspitze begann sie Judith nun zu dirigieren, sie musste ihren Oberkörper gerade hochrichten, bis er in einer exakt geraden Linie zu den Oberschenkeln stand. Dann befahl ihr Katarina: „Die Hände nach vorne, und einen halben Meter Abstand. Die Daumen zeigen nach unten, dein Kopf bleibt geradeaus und du blickst nicht nur nach vorne zur Bürotür der Oberaufseherin, sondern du fixierst sie mit deinen Augen! Das werde ich überprüfen! Du streckst auch deine Wirbelsäule voll durch! Bauch rein, Brust raus! Jetzt machen wir beide ein bisschen Sport! Los, mach schon!“
Dann legte sie den zweiten Rohrstock auf Judiths Handrücken, und befahl, während sie Judith den anderen Stock unter das Kinn drückte, und sie zwang, sie anzusehen: “Der Rohrstock bleibt auf deinen Händen liegen, sollte er runterfallen, bist du morgen Abend wieder hier oben, und jetzt zeige ich dir, was dich dann von mir persönlich erwartet! Also halte deine Wienerschnitzelfinger still und sorge besser dafür, dass der Stock darauf liegen bleibt! Denn meine Geduld mit dir ist am Ende angelangt! Das hast du selbst heraufbeschworen!“
Dann nahm sie die Katze aus dem Gestell, und kehrte zu Judith zurück. Sie ließ den Stiel über ihren Nacken nach unten hängen, und verteilte die neun geflochtenen Riemen in verschiedenen Positionen auf Judiths Körper. Sie legte sie über ihre nach vorne gestreckten Arme, und ließ sie über ihren Oberkörper und den Rücken baumeln. Dann sagte sie: „Du bekommst sie schon jetzt auf deiner Haut zu spüren, um dir darauf einen Vorgeschmack zu geben, falls du deinen Körper nicht unter Kontrolle halten kannst! Denn für die Peitsche gilt das gleiche, wie beim Rohrstock! Sollte sie runterfallen… ich glaube nicht, dass ich weiterzureden brauche, oder? Die Hände zeigen ebenfalls im rechten Winkel zum Körper und sie bleiben auch so! Also beweg´ dich nicht, oder ich messe mit einem Lineal nach, und auch dann setzt es was! Jeder Versuch, mich um Gnade zu bitten ist erfolglos, also fang´ erst gar nicht damit an!“

Judith erschauderte, als die Riemen über ihren Körper gelegt wurden, scharf zog sie die Luft ein, es schüttelte sie vor Angst und der Vorstellung, was diese Riemen an ihr anrichten würden. Dazu kam noch ihre schmerzhafte Stellung in der sie sich befand.
Sie hoffte, dass sie Katarina würde erweichen können, deshalb blickte sie zu ihr und fragte mit unschuldigen Blick: „Mistress, warum? Was habe ich getan, ich bin mir keiner Schuld bewusst.“

Doch Katarina antwortete nicht, da sie genau wusste, dass ´ihre´ Sklavin versuchen würde, diese Abstrafung damit beenden zu können. Sie ging mehrmals um Judith herum, justierte da und dort mit dem Rohrstock noch nach, und sagte dann mit Zorn in der Stimme: „So bleibst du jetzt erst Mal ein Weilchen, und denk nach, was der Grund sein könnte. Streng deinen Grips an! Und wenn dir wieder eingefallen ist, was du getan hast, dann kannst du dich melden. Aber ob ich dir dann auch sofort zuhöre, das steht auf einem anderen Blatt Papier!“ Dann stieg sie vom Podest herunter und sagte: „Lass´ dir nur Zeit mit der Antwort, ich habe es nicht eilig!“
Judith drehte den Kopf und blickte sie mit schmerzverzerrtem Gesicht an, deshalb zückte Katarina gleich wieder den Rohrstock, kehrte mit entschlossenem Gesicht zu ihr zurück, und drückte ihr den Rohrstock gegen die Wange. Dann rief sie: „Warum tust du nicht, was ich dir sage? Wohin habe ich gesagt, ist der Kopf, und auch dein Blick gerichtet? Wohin?“
Judith drehte jetzt wieder den Kopf zur Tür, und fixierte sie. Katarina beugte sich dann zu ihr, bewegte ihre Hand vor ihrem Gesicht auf und ab und kontrollierte, ob ihre Augen der Hand folgten, oder sie die Tür im Blick behielten. Als sie zufrieden war, sagte sie: „Du wirst jetzt lernen, dass du meine Befehle auf Punkt und Beistrich zu befolgen hast. Und solange du das nicht kannst, umso länger dauert das hier!“
Judith zitterte vor Anstrengung und Schmerz, sie holte immer wieder tief Luft, doch dann kam auch schon der nächste scharfe Befehl: “Mach´ gefälligst deine Pappalatur zu, oder willst du unbedingt auf Durchzug schalten? Ich habe dir schon Mal gesagt: Fehler erkennen, Fehler beheben, Gedankenstütze!“

Als sie noch Mal alles kontrolliert, und Judiths Körperhaltung noch etwas eingerichtet hatte, kniete sie nun beinahe unbeweglich, wie eine Salzsäule am Rohrstock. Dann machte Katarina einen Kontrollgang den Mittelgang entlang, doch sie sah sich immer wieder nach Judith um, ob sie noch so blieb, wie sie es ihr befohlen hatte.
Diese begann immer mehr zu zittern, der Rohrstock drückte schmerzhaft gegen ihre Knie, ihre nach vorne gestreckten Arme fühlten sich schwer an wie Blei, und ihre Brüste und der Po brannten von den Schlägen wie Feuer. Die Tränen liefen ihr über die Wangen, und sie stöhnte und wimmerte leise vor sich hin.
Sie begann jetzt nachzudenken, was der Grund sein konnte, doch eigentlich wusste sie bereits, dass es mit Jelena zu tun haben musste. Sie sank allmählich zusammen, die Anstrengung forderte ihren Tribut, doch immer wenn Katarina sie dazu aufforderte, dann richtete sie sich vor Angst auf, und kniete wieder so, wie es ihr befohlen worden war. Doch sie musste Katarina auch bewundern, da sie einige Ausdrücke aus ihrer Heimat kannte, und sie ihr gegenüber auch äußerte. Sie musste sich wirklich oft dort aufgehalten haben.
Später kehrte Katarina zu ihr zurück, Judith konnte kaum noch, deshalb sagte sie zitternd und mit schmerzverzerrter Stimme, bemühte sich jedoch, zur Türe zu blicken: „Mistress, ich habe ihnen etwas zu gestehen. Bitte, ich…“

Doch Katarina stellte sich genau vor ihr, stemmte ihre Hände in die Hüften und sagte zu ihr: „Na sieh mal einer an, nur ein paar Minuten haben genügt, um deinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Warum benötigst du so wie auch alle anderen erst Nachhilfe durch Strafen und Schmerz, hmmm?“ Judith antwortete: „Nein, ich…“ Doch Katarina beugte sich zu ihr hinunter, legte ihren Kopf schief, und kam dann schnell ganz nahe zu ihren Gesicht, sodass Judith unwillkürlich zurückzuckte. Dann äffte ihr Katarina mit einer spöttischen Grimasse nach: „Neeeiiinnn! Mir kommt es aber so vor, als ob du dich freiwillig dazu gemeldet hast! Erzähle mir keinen Schmarren! Denn vor etwa fünf Minuten hattest du noch keine Ahnung, warum ich das hier mit dir mache, und jetzt fällt dir alles wieder ein? Hältst du mich für so blöd, dass ich dich nicht durchschaue, glaubst du denn wirklich, ich erkenne nicht, dass du auf unschuldig machst und mich dazu noch mit Bambiaugen ansiehst? Willst du mir wirklich einen russischen Bären aufbinden? Du bist für mich wie ein offenes Buch, mein Fräulein! Oh nein, du bleibst hier knien, bis dir wirklich alles eingefallen ist, und auch als Strafe dafür, weil du mich täuschen wolltest!“ Judith schluchzte jetzt laut auf, sie bat um Gnade, doch Katarina ignorierte es, sie setzte sich bequem auf die Stufen vom Podest und holte aus ihrer Tasche ein großes Wollknäuel und Stricknadeln heraus.

Sie hatte schon vor ein paar Tagen damit begonnen, für sich einen Norwegerpullover zu stricken. Sie wollte auch einen für Walerija machen, um ihn ihr zum Geburtstag schenken zu können. Dann würden sie sie beim ersten gemeinsamen Skiurlaub anziehen. Walerija konnte zwar noch nicht Skifahren, doch Katarina würde es ihr lernen. Ungerührt, in aller Seelenruhe strickte sie, man hörte nur das leise klickerdi-klickerdi, mit dem sie die Nadeln bewegte. Sie summte dazu ein fröhliches Lied, und blickte ab und zu zu Judith hinauf, ob sie ihre Position hielt. Judith wimmerte, und weinte mittlerweile, bis Katarina völlig ruhig sagte, ohne hinzusehen: “Ruhe da oben, ich sage das nicht nochmal.“ Katarina strickte dann wortlos ein paar Reihen weiter.
Doch Judith wollte eingestehen, was sie getan hatte, der Schmerz, aber auch das schlechte Gewissen Katarina gegenüber trieb sie dazu. Denn sie wusste, auch sie hatte sich ihr gegenüber nicht immer besonders fein verhalten. Mit Verzweiflung sagte sie: „Mistress, bitte, ich habe mich Mistress Jelena gegenüber falsch verhalten, ich wollte mit ihr anbändeln, und das darf ich niiiicht … bitte, ich, ich war auch zu ihnen nicht immer…“
Doch Katarina strickte weiter, und sagte, ohne sie anzusehen: „Ich weiß nicht, mit wem du redest, denn es ist keiner hier, der dir zuhört. Es sei denn, du führst Selbstgespräche.“

Judith zog es nun vor zu schweigen. Sie wusste jetzt, dass sie Katarina so lange knien lassen würde, wie sie es für richtig befand. Deshalb würde es auch keinen Sinn machen, weiterhin das Geständnis zu versuchen. Sie stöhnte bald wieder auf, bis Katarina das stricken stoppte. Sie wartete etwas, sah aber nicht zu Judith. Diese kapierte, dass sie ruhig sein soll, und als sie nicht mehr stöhnte, strickte Katarina weiter. Doch schon etwas später hielt Judith den Schmerz nicht mehr aus, und sie wimmerte wieder. Katarina stoppte erneut, und funkelte sie diesmal sekundenlang an, bis Judith sich aus Angst vor Strafe wieder beruhigt hatte. Sie schloss die Augen, und begann an etwas Schönes von Zuhause zu denken, bis sie Katarina hörte, und deshalb gleich wieder zur Tür blickte: „Augen auf, du bleibst bei der Sache, also konzentrier dich. Sonst wird Tante Katarina ganz böse, und sie kommt mit dem Rohrstock zu dir, mit dem sie dich dann erziehen wird. Dann wird sie dir damit sehr wehtun, wirklich sehr weh, verstanden? Spürst du ihn etwa schon, weil du nicht ruhig sein kannst? Pass´ bloß auf, denn wenn du so weitermachst, dann fahre ich mit dir Schlitten. Das wird so hart für dich, dass schon die Hälfte davon zu viel ist, was ich dann mit dir mache. Und falls du vielleicht auch noch glaubst, dass ich bluffe, dann brauchst du es mir nur zu sagen. Dann zeige ich dir, wie viel Ernst hinter meiner Drohung steckt. Also was ist jetzt?“

Judith bemühte sich jetzt, so zu bleiben, wie es ihr befohlen war. Die Tränen liefen ihr über das Gesicht, sie schluchzte leise, und versuchte, eine Position zu finden, wo sie weniger Schmerzen hatte, doch es war umsonst. Sie war auch traurig, da Katarina so hart war, und sie nicht anhörte, obwohl sie alles eingestehen wollte, was sie getan hatte.
Katarina sah, dass Judith ihre Arme bereits etwas durchhängen ließ. Deshalb kam sie zu ihr, und hielt ihr einen der Peitschenriemen vor das Gesicht. Sie hielt dann den kleinen Finger zwischen Judiths Händen, und zog den darauf liegenden Rohrstock langsam weiter nach vorne. Diese verstand, folgte der Bewegung, und streckte ihre Arme wieder ganz aus. Dann sagte Katarina: „Da siehst du, wie viel Macht ich sogar nur im kleinen Finger über dich habe.“

Sie ging dann um sie herum, verschränkte die Hände vor sich, betrachtete Judith wieder von vorne und sagte: „Ach, wenn ich dich da so knien sehe, dann fällt mir gerade ein, dass ich das auch Mal mitmachen musste. Wir hatten zuhause einen kleinen Kamin im Wohnzimmer. Eines Nachts wurde ich wach, und ging nach unten, um etwas zu trinken. Dann sah ich neben dem Kamin eine Packung Streichhölzer liegen. Meine Eltern hatten wohl vergessen, sie wegzuräumen. Ich dachte mir, ich mache ihnen eine Freude, und damit sie es morgens schön warm im Wohnzimmer hatten, versuchte ich Feuer im Kamin zu machen. Naja, ich brachte aber keines zusammen, und stellte mich auch richtig blöd dabei an. Ich verbrannte mir dabei auch fast die Fingernägel, und vielleicht auch noch ein bisschen mehr, jedenfalls ließ ich es dann bleiben, und ging wieder ins Bett. Früh am Morgen wurde ich dann von meiner Mutter äußerst unsanft aus meinem Zimmer herausgeholt. Sie fragte mich, was ich in der Nacht am Kamin zu suchen gehabt habe. Ich log sie an, und stritt alles ab, so ungefähr wie du vorhin. Dann zeigte sie mir im Wohnzimmer ein paar angebrannte Streichhölzer, die hatte ich am Boden liegengelassen. Meine Mutter schrie mich an, woher die da kommen würden. Dann musste ich alles zugeben, was blieb mir auch anderes übrig. Nach ein paar ordentlichen Ohrfeigen legte sie mir dann ein Holzscheit vor die Füße, ich musste mich da draufknien, und den Schürhaken legte sie mir auf die Hände. Tja, ich habe damals sicher genauso wie jetzt du ausgesehen.

Ich blieb sicher eine halbe Stunde da drauf knien, das Frühstück fiel auch aus. Dann gab es noch einen Monat Fernsehverbot, und ich hatte auch solange Zimmerarrest. Und jeden Abend musste ich noch eine Stunde für die Schule lernen, meine Güte, das war echt hart für mich. Mein Gott, ich darf gar nicht daran denken, was da alles hätte passieren können. Ich hätte unser Haus abfackeln können, und wir alle wären in den Flammen umgekommen, nur weil die dumme Katarina geglaubt hat, dass sie mitten in der Nacht Feuer machen muss. Aber am härtesten war das knien auf diesen Scheit, und es geschah mir auch ganz recht. Das war ein sehr nachhaltiges Erlebnis, und das habe ich mir auch sehr lange gemerkt. Das hat mir sogar gut getan, denn ich habe jahrelang keine Streichhölzer und auch kein Feuerzeug mehr angerührt.“ Katarina lachte kurz, blickte die leidende Judith an und fuhr dann fort: „Das ist auch sicher der Grund, warum ich nie geraucht habe, nicht eine hab´ ich probiert. Natürlich auch kein anderes Dreckszeug, was man so auf der Straße, oder in den Discos bekommen kann, wie vielleicht Gras, oder auch Schnee, wenn man die ´richtigen´ Typen danach fragt. Auch keine Partydroge oder sonst was.
Mit dem Angebot: Hast du vom Tanzen weiche Knie, dann nimm ein-zwei Ecstasy… konnte man bei mir nicht landen.

Sicher, dann war ich nicht cool, und gehörte auch nicht zur Gruppe, da ich nicht mitmachte. Aber solche Freunde braucht man auch gar nicht. Schon gar nicht solche, die nur Hintergedanken haben, und bei denen die Hose immer enger und enger wird. Die mit dir an der Bar stehen, dir ins Ohr flüstern, wie toll und attraktiv du aussiehst, was für einen schönen Fummel du anhast, und dir ein Gesöff nach dem anderen hinstellen. Obwohl ich gesagt habe, dass ich nichts mehr trinken mag, haben sie mir eines nach dem anderen bezahlt weil sie mich rumkriegen wollten. Vielleicht war da schon irgendeine Droge, oder auch K.-o.-Tropfen drin, so was kommt oft vor. Ich habe das dann immer vor deren Augen in den Abfluss gekippt, bis sie damit aufgehört haben. Denn eine Kuh weiß, wann sie genug hat. Aber lieber ein kleiner Feigling, als wenn man sich zudröhnt, und dann vielleicht mit einer Discobekanntschaft ins Bett hüpft. Man steigt zu zweit in die Kiste, und wacht dann Morgens vielleicht zu dritt auf, du weißt schon, was ich meine, oder? Du darfst darauf antworten.“


Gruß Schwester Annika

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 12.03.16 um 12:39 geändert
gerne trage ich eine Krankenschwestern-Diensttracht
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:20.03.16 00:47 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank für diese tolle Geschichte!
In der Ruhe liegt die Kraft!
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SCHWESTER ANNIKA
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:23.03.16 15:57 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, heute erfährt ihr, ob Judith noch zusätzlich bestraft wird, oder ob Katarina es für Ausreichend hält.

Teil 82


Judith sagte dann mit schmerzverzerrter Stimme: „Mistress, ich verstehe sie, auch ich habe nie damit angefangen, da sind wir einer Meinung. Auch ich habe nie geraucht, oder sonst was gemacht.“
Das stimmte auch, Judith war dafür nicht empfänglich. Katarina blickte sie jetzt an, sie hatte das erzählt, um ´ihre´ Sklavin etwas von den Schmerzen abzulenken, und fragte sie nun: “Das freut mich für dich, dass du wenigstens dort vernünftig gewesen bist. Ist schon ein kleiner Fortschritt. Aber du hast mir was zu sagen? Du bleibst aber so knien, damit wir uns verstehen! Sonst ist die Anhörung sofort beendet! Und damit dir nicht langweilig wird, spiele ich weiter Beamtenmikado: Wenn du dich bewegst, dann hast du verloren! Und zusätzlich kriegst du das hier!“ Dazu zeigte sie ihr wieder den Rohrstock.

Judith war nun sehr froh darüber, dass sie endlich alles eingestehen konnte. Sie musste aber auch kurz lächeln, als sie das mit dem Mikado gehört hatte. Deshalb sagte Judith etwas, was auch Katarina ein Lächeln ins Gesicht zauberte: “Mistress, was haben alle gegen die Beamten? Die tun doch gar nichts… Mistress, sie waren anfangs sehr Tolerant, und haben uns auch Begünstigungen gewährt, aber leider waren einige von uns Undankbar, und haben ihnen auch nicht den Respekt entgegengebracht, wie sie es von uns verlangt haben. So manche haben ihnen sogar ganz offen gezeigt, dass wir sie nicht Achten. Dazu gehöre auch ich, wie ich es ihnen jetzt ganz offen zugebe, und es auch wirklich vom ganzen Herzen heraus bereue. All das war sicher der Grund, warum sie uns diese Hilfen wieder entzogen haben, und auch viel strenger zu uns sind, auch zu mir. Wir haben es auch verdient, denn selbstverständlich ist es nicht, was sie für uns getan haben. Von keiner anderen bekommen wir das. Wir haben uns auch deshalb so verhalten, weil Mistress Walerija bei Bestrafungen so brutal ist. Wir wissen doch auch, dass sie miteinander befreundet sind, so einige, auch ich selbst, haben uns dann gedacht, dass sie vielleicht etwas auf ihre Freundin einwirken würden, dass sie es nicht so extrem macht. Ist es denn wirklich nötig? Es ginge doch sicher anders, wir haben das doch schon gesehen.

Als Mistress Jelena mir gestern wieder die Trinkflasche gefüllt hat, dachte ich mir, dass sie vielleicht auch so ist, wie sie- Mistress Katarina- es zu uns waren, und ich habe mich ihr freundlich gezeigt. Das war aber ein Irrtum, ich bin auch bereits von Mistress Jelena dafür bestraft worden, sie hat mich auch notiert. Ich habe wirklich große Angst, noch extra bestraft zu werden, und ich bitte um Gnade, auch wenn ich keine verdient habe …“
Judith konnte jetzt nicht mehr, sie weinte krampfhaft, der Schmerz war inzwischen unerträglich, es schüttelte sie, beinahe fiel ihr der Rohrstock von den Händen. Doch ungerührt stand Katarina vor ihr, blickte sie an, und bohrte nach: „Ist das wirklich alles, was du mir zu sagen hast?“
Judith dachte noch nach, aber ihr fiel nichts mehr ein, es fehlten ihr auch die Worte, deshalb schüttelte sie den Kopf. Dann sagte Katarina: „Was Walerija betrifft, jede von uns hat ihren Stil, sie hat ihren, ich habe meinen. Ich werde nicht auf Walerija einwirken, dass sie ihren ändert, zu euren Gunsten. Ich weiß warum, und das brauchst du nicht zu wissen, geht dich auch gar nichts an. Jelena macht es zwar auch nicht gerne, aber wenn es nötig ist, dann schon. Auch ich werde Bestrafungen durchführen, aber nicht so relativ einfach wie ich es bei dir jetzt mache, sondern so richtig. Du weißt, was ich sagen will. Du weißt auch ganz genau, wo du hier bist, und was dich bei Ungehorsam erwartet, deshalb verstehe ich nicht, warum es trotzdem Probleme mit dir gibt. Ich habe dir auch schon geholfen, um echtes Unrecht von dir fernzuhalten, aber du hast auch gemerkt, dass ich auch ungerecht sein kann, denn ich habe allen die Begünstigungen entzogen, auch diejenigen, die sich nichts zuschulden kommen ließen. Diese trifft es am härtesten, aber so ist es nun Mal. Natürlich kann es auch vorkommen, dass sich die wahren Schuldigen da wieder herauszuwinden versuchen, doch bei mir geht das nicht. Die habe ich euch allen präsentiert. Ihr wisst also, wem ihr das zu verdanken habt. Dann tippte sie mit dem Finger genau auf die Stirn der vor Schmerz zitternden Judith, und fuhr mit ernster Stimme fort: „Aber zu diesen Pappenheimern gehörst auch du, wie du sogar selbst zugegeben hast. Nur habe ich das den anderen nicht gezeigt. Ich habe hier etwas für dich.“

Sie holte den Notizblock heraus, und zeigte Judith ihre Nummer, die sie jedoch durchgestrichen hatte. Dann sagte sie: „Du siehst, auch du warst auf der schwarzen Liste, aber ich habe dich davonkommen lassen. Wenn du wissen willst warum, ich habe mit dir etwas Mitleid, und du bist mir sympathisch. Du kommst aus einem Land, wo ich gerne Urlaub gemacht habe, mir gefallen die Menschen, und natürlich auch das Land. Aber da ist noch etwas, warum ich bei dir etwas weicher war, als zu anderen hier am Ruderdeck. Warum das so ist, das sage ich dir vielleicht ein anderes Mal, aber sicher nicht jetzt. Also frage mich nicht danach. Auch nicht irgendwann später. Wenn ich es will, dann sage ich es dir… vielleicht. Ich habe bei manchen Dingen von dir auch hinweggesehen, ohne dich zu bestrafen. Aber nach deinen Fehler bei Jelena war damit Schluss. Du wärst heute Abend ans Podest gekommen, aber nicht, um zu knien, so wie jetzt. Denn wir beide haben uns heute früh über dich unterhalten. Ich habe ihr jedoch gesagt, dass ich das regeln werde. Nur deshalb wirst du von mir bestraft, und nicht von ihr, unter Lucijas Aufsicht, und wo vielleicht Walerija die Schläge gezählt hätte. Es ist wirklich das letzte Mal, dass ich Ungemach von dir fernhalte. Aber bei deinen nächsten Fehler garantiere ich für nichts mehr. Glaube nicht, dass ich es nicht wahrmachen werde. Selbst wenn du ihn bei mir machst, dann melde ich dich, und dann bist du dran, damit wir uns verstehen.
Denn ich kenne deine Nummer bereits Auswendig, vielleicht sogar besser als du selbst, also muss ich sie nicht mehr notieren, um zu wissen, mit wem ich es zu tun habe! Und wenn eine Aufseherin eine Nummer bereits kennt, dann ist das ein sehr schlechtes Zeichen für die betreffende Person!
Da höre ich eigentlich bereits die Peitsche ihr schmerzhaftes und auch oft grausames Lied singen! Du hast bisher wirklich sehr viel Glück gehabt, eigentlich bin ich hier dein Schutzengel, aber der flattert auch nicht immer um dich herum! Sorge besser dafür, dass du meine Hilfe nicht mehr in Anspruch nehmen musst. Und verlasse dich nicht darauf, wenn du einen Fehler gemacht hast, und dafür zur Verantwortung gezogen werden sollst, dass ich dir dann auch ganz sicher wieder helfen werde. Ich habe schon gesagt, das war heute das letzte Mal! Denn wenn es bei dir wieder so weit sein sollte, dann lasse ich die Dinge ihren freien Lauf! Dann stehe ich daneben, ohne dass ich eingreife, und sehe bei der Strafe zu, die du sicher irgendwann bekommen wirst, wenn du so weitermachst. Ich werde nichts mehr für dich tun, und wenn deine Strafe auch noch so hart sein sollte! Vergiss nicht, ich bin eine Aufseherin, auch für dich, und kein Kindermädchen! Wenn du willst, du kannst jetzt ruhig auch böse auf mich sein, aber das werde ich schon aushalten! Aber noch bevor du damit anfängst, solltest du besser nicht vergessen, dass ich so einiges für dich getan habe! Denke über alles nach, und ich hoffe für dich, das hier hilft dir dabei.“


Judith weinte noch immer, sie erkannte, dass Katarina sie wieder beschützt hatte, obwohl sie von ihr jetzt bestraft wird. Sie wusste jetzt, es wäre sehr viel schlimmer gekommen, aber Katarina hatte es verhindert. Judith blickte sie an, und sagte dann: „Danke, dass sie mich schon oft beschützt haben, und ich verstehe jetzt auch, warum sie mich bestrafen, und nicht Mistress Jelena. Aber bitte, wie lange noch, wie lange muss ich hier noch knien? Erbarmen, bitte, und ihre Begünstigungen …“ Doch Katarina hob Judiths Kinn mit dem Zeigefinger etwas hoch, blickte ihr tief in die tränennassen Augen und sagte zu ihr: „Hah, Schätzchen, du bist wohl kaum in der Position, um mich um etwas zu bitten, oder? Du möchtest wissen, wie lange du noch kniest? Ganz einfach, nicht mehr so lange, wie wenn du mich nicht gefragt hättest.“ Doch dann kam sie ganz nahe zu ihr, und flüsterte ihr etwas zu, das gleiche, was sie Tage zuvor zu Alexa gesagt hatte. Judith blickte sie an, und sie begann noch mehr zu weinen, sie fühlte jedoch, dass Katarina schon seit einiger Zeit unter Spannung stand. Denn sie blickte immer wieder unruhig zur Eingangstür vom Ruderdeck.
Plötzlich ertönte von draußen die Klingel, Katarina wusste, dass jemand hereinwollte. Sie sagte: „Na endlich, dachte schon, sie kommt gar nicht mehr…“
Katarina sagte noch schnell zu Judith: „Du bleibst so knien, so lange, wie ich es dir sage, klar? Es kommt jetzt nur auf dich an, also bemühe dich!“
Judith antwortete nicht, und bemühte sich, die Position zu halten, während Katarina schnell zur Tür lief. Dann kam Jelena im Catsuit herein, und sie sah, dass Judith am Podest kniete. Dann sagte sie zu Katarina: „So hast du das also geregelt. Du hast dir was ganz tolles einfallen lassen. Wie lange ist sie schon da oben?“ Katarina antwortete: „Als alle anderen weg waren, habe ich sie da rauf geschafft. Also seit über einer Stunde.“ Doch Jelena glaubte das nicht so recht, deshalb suchte sie sich am Ruderdeck drei Sklavinnen aus, und fragte sie: „Wie lange kniet sie schon da oben?“ Als ihr das alle drei bestätigt hatten, war Jelena zufrieden, trotzdem kam sie zum Podest und sah sich alles an. Mit Genugtuung sah sie auch die Striemen an Judiths Po und Brüste, damit wusste sie, dass Katarina wirklich ernst gemacht und diese Sklavin sogar geschlagen hatte. Dann sagte sie zu Katarina: „Die bleibt noch so lange da knien, bis ich wieder gehe, und keine Sekunde vorher! Oder ich werde sie morgen melden, und dann nehme ich sie mir vor, obwohl sie hier schon länger kniet, damit das klar ist.“ Katarina ließ sich nichts anmerken, obwohl sie ´ihre´ Sklavin bereits gerne von dieser Tortur erlöst hätte. Aber sie musste auf Jelena Rücksicht nehmen. Diese zog es jedoch in die Länge, nahm sich im Bereitschaftsraum einen Kaffee und Kuchen, brachte das gleiche auch für Katarina mit, beide verzehrten es neben dem Podest, und unterhielten sich etwas. Sie behielten Judith jedoch genau im Auge.

Katarina saß natürlich wie auf Nadeln, aber sie musste tun, was Jelena wollte, was diese auch genüsslich ausnutzte. Als beide mit ihren Imbiss fertig waren, gingen sie mit dem Geschirr in den Bereitschaftsraum und Katarina fragte: „Und? Zufrieden? Wenn die noch länger so kniet, braucht sie neue Kniescheiben. Ich denke, das reicht jetzt. Ich habe ihre Bestrafung übernommen, sie ist am Podest, und sie spürt auch die Peitsche auf ihren Körper. Es ist zwar etwas abgewandelt, doch ich habe getan, was du wolltest.“ Beide gingen wieder zu Judith raus, Jelena sah wie sehr sie litt, und sagte dann: „Okay, es ist genug. Wenn ich es sage, ist es abgetan.“
Sie kam aber noch zu Judith, packte sie an den Haaren, und drohte: „Merke dir das, du bändelst nie mehr mit mir an, verstanden? Denn sonst...“ Dann sagte sie zu Katarina: „Kannst sie zurückbringen, ich bin zufrieden.“ Aber Katarina sagte: „Hast du nicht was vergessen? Das Blatt mit ihrer Nummer, wenn ich freundlich darum bitten darf.“ Fordernd bewegte sie vor Jelena schnell die Finger, und sie pfiff dazu auch genauso schnell. Jelena riss mit einen leicht giftigen Blick das Blatt heraus, Katarina zerknüllte und steckte es ein. Sie nahm nun den Rohrstock von Judiths Fingern, und entfernte auch die Peitsche. Dann sagte sie zu Judith: „Du hast es überstanden, es ist vorbei.“ Diese brach jetzt zusammen, sie fiel zur Seite, blieb weinend liegen, und hielt sich ihre rot und blau angelaufenen Knie. Doch Katarina musste so weitermachen, deshalb zog sie Judith an den Händen vom Podest runter und rief mit erhobenem Rohrstock: „Los aufstehen, sofort!“

Inzwischen verließ Jelena zufrieden das Ruderdeck, und sie hörte noch, wie Katarina es zu Judith rief. Doch Judith sagte verzweifelt: „Ich kann nicht, ich kann nicht…“ Dann breitete sie ihre Arme aus, und bot damit ihren Körper ungeschützt dar. Sie zeigte damit, dass sie sich lieber weitere Schläge einhandelte, als dass sie aufstehen würde. Denn sie konnte es wirklich nicht. Katarina sah, dass sich der Rohrstock tief in die Knie gegraben hatte. Sie überprüfte, ob Jelena wirklich weg war, dann nahm sie Judiths Beine, und streckte sie mehrmals vorsichtig durch. Judith schrie vor Schmerzen, doch Katarina sagte: „Ich muss das tun, das hilft dir auch etwas, also halte die Klappe. Es hätte viel schlimmer kommen können.“
Sie wollte Judith dann hochziehen, doch sie knickte sofort wieder ein, und blieb mit dem Kopf Abwärts weinend auf den Stufen liegen, wieder legte sie ihre Arme zur Seite. Katarina erkannte, dass sie unmöglich gehen konnte, deshalb nahm sie Judith vorsichtig auf, und trug sie langsam zu ihren Platz zurück. Diese weinte noch mehr, schlang ihre Arme um Katarina herum, und drückte auch den Kopf gegen ihre Brust. Katarina blickte Judith an, und sagte leise: „Hoffentlich sieht das Jelena nicht… Aber du hast hoffentlich jetzt endlich kapiert, dass ich knallhart sein kann, wenn ich dazu genötigt werde. Aber dennoch, ich werde dir etwas geben, das deine Schmerzen lindert.“

Als sie an Judiths Platz angekommen waren, kettete sie Katarina wieder an, ging dann in den Bereitschaftsraum, und kehrte mit einem Waschlappen voller Eiswürfel zurück, die sie Judith für ihre Knie gab. Diese sagte: „Mistress, ich bedanke mich dafür, dass sie sich wieder für mich eingesetzt haben, und was ich heute ertragen musste, das habe ich verdient. Ich danke ihnen auch für ihre Güte, und dass sie mir trotz allem helfen. Sie sind wirklich mein Schutzengel, wie sie es selbst gesagt haben.“
Katarina verschränkte jedoch wieder die Hände vor sich, und fragte Kopfschüttelnd: “Was ich bei dir nicht verstehe, es geht wirklich nicht in meinen Kopf hinein, so sehr ich mich auch darum bemühe, vielleicht bin ich auch viel zu blöd dafür… Aber ist es denn wirklich wert, hart bestraft zu werden, nur um dann von mir etwas Hilfe und Zuwendung zu erhalten? Du hast zwar gesagt, ich bin dein Schutzengel, aber ich bin nicht immer da, und wer wird dir dann unter die Arme greifen, dir helfen, und dich auch trösten, hmmm? Denke immer daran, in erster Linie bin ich eine Aufseherin, und wenn du nicht machst, was ich dir sage, dann erleidest du Schmerzen, von mir zugefügt. Muss das denn sein? Nicht vergessen, die Begünstigungen sind gestrichen, also auch für dich. Und jetzt ist Nachtruhe, also halte den Mund, oder ich lasse dich noch eine Zeitlang stehen. Das ist für deine Knie vielleicht sogar ganz gut.“
Dann ging sie kurz in den Bereitschaftsraum, während Judith sich darum bemühte, die Schmerzen in den Knien durch die Eiswürfel zu lindern. Sie holte einen heraus, und strich damit über die brennenden Striemen vom Rohrstock am Oberkörper. Obwohl sie es versuchte, kam sie jedoch nicht zu den beiden am Hintern. Judith jammerte, es brannte höllisch, da sie direkt darauf saß. Die hintere Sklavin war noch wach, kicherte und sagte: „Ha ha, tut´s weh? Hoffentlich… Ich wäre gerne oben neben dir gestanden, und hätte dich überwacht. Die hat es dir aber schön gegeben. Tja, jetzt bist du wohl nicht mehr Katarinas Liebling, das freut mich, freut mich wirklich…“

Doch Judith sagte stöhnend: „Ach, halte doch dein Maul, bist so was von Schadenfroh, aber du hast es vor ein paar Tagen auch geschafft. Du warst doch auch bei denen dabei, die stramm stehen mussten, und die mitschuldig daran ist, dass uns die Gefälligkeiten entzogen wurden. Ich danke dir übrigens dafür. Ich bin trotzdem nicht so wie du, ich freue mich nicht darüber. Ich bedaure jede, die bestraft wird, selbst dann, wenn sie es verdient hat. Aber solltest du Mal bestraft werden, dann werden das andere vielleicht aber auch so lustig finden wie du. Damit du weißt, wie das ist. Aber ob du dich darüber freust, wenn andere Schadenfroh sind, das glaube ich nicht. Du Predigst Wasser, und trinkst Wein, so wie alle Verführer, was ich gestern erkannt habe, und du auch selbst zugegeben hast. Eigentlich sollte ich froh darüber sein, dass du hier bist, und keinen Schaden in der Gesellschaft anrichten kannst. Aber das bin ich nicht. Denn ich weiß, dass auch du noch geläutert werden wirst. Und jetzt lasse mich in Ruhe, du Nervensäge.“

Doch die andere kicherte wieder und sagte: „Na so was, da will also eine Aufbegehren, was? Du blöde Schlampe, du bist zwar auch hier angekettet, aber du bist keine von uns. Ja, du hast Recht, ich bin eine Verführerin, und ich hatte sogar eine bestimmte Flagge zuhause, die war rot, weiß und das in der Mitte war schwarz. Ich werde mit den anderen hier reden, wir schließen dich von uns aus. Du gehörst nicht zu uns. Und ich werde doch Schaden anrichten, an dir nämlich. Du sollst wissen, dass du ab jetzt ein Fremdkörper hier bist. Das ist ab jetzt meine Mission hier.“
Judith wusste jetzt, mit welcher Unperson sie es da zu tun hatte. Noch bevor sie voller Zorn antworten konnte, hörte sie hinter sich Katarinas Schritte, dann knallte die Peitsche auf den Rücken ihrer Widersacherin nieder. Katarina riss sie an den Haaren hoch, und fragte sie aus. Doch nach jeder Frage, nach jeden Satz gab sie ihr eine saftige Ohrfeige: „Was für einen dreckigen Abschaum haben wir denn hier? Diese Flagge, dieser Abscheuliche Fetzen gefällt dir also, ja? Ich kenne sie auch, aber die würde ich nur dazu benutzen, um meinen Allerwertesten damit zu säubern! Aber dann ist er vielleicht noch schmutziger als vorhin, und das soll nicht sein! Wo willst du Schaden anrichten? Hier etwa? Besser hier, als in der Duma, oder wo anders! Aber du wirst dich auch hier nicht betätigen, dafür sorge ich! Hast du verstanden? Was ist deine Mission? Und wer ist hier ein Fremdkörper? Etwa deine Banknachbarin? Na, wer denn? Los, mach dein dreckiges Maul auf!“ Doch die Sklavin schüttelte dann nur den Kopf, und antwortete: „Niemand…“

Katarina drückte ihr jetzt den Peitschenstiel gegen das Brustbein und fragte: „So, Niemand, was?“ Eine weitere Ohrfeige klatschte auf ihre Wange. Katarina fuhr fort, während sie nach jedem Satz weiter zuschlug: „Doch, du bist hier der Fremdkörper. Hier wirst du niemanden ausschließen, und schon gar nicht deine Banknachbarin, das obliegt dir nicht! Falls die anderen hier das doch machen sollten, mache ich dich dafür verantwortlich! Mit allen Konsequenzen, die furchtbar für dich sein werden. Also unterlasse das. Und da du das Sprechverbot missachtet hast, bleibst du jetzt stehen. Bis morgen früh zum Dienstbeginn. Solltest du dich hinsetzen, dann darfst du morgen Abend wieder stehen. Aber angekettet am Podest, und du weißt, was dann geschieht. Dann zeige ich dir, wie gut ich damit umgehen kann. Dann komme ich extra dafür hierher!“ Mit diesen Worten versetzte sie ihr noch eine Ohrfeige, zeigte ihr dann die Peitsche, und ging wieder nach vorne.

Die Sklavin sagte dann leise: „Oh, verdammt, warum musste sie das hören?“ Plötzlich wirbelte Katarina herum, kehrte zu dieser Sklavin zurück, gab ihr zwei weitere kräftige Ohrfeigen, riss sie wieder an den Haaren, hielt sie daran hoch und sagte, während sie ganz nahe an sie ran ging: „Der Kandidat hat hundert Punkte. Du darfst auch morgen Abend hier auf deinen Platz strammstehen, ebenfalls bis zum Dienstbeginn. Ich werde die Oberaufseherin informieren, damit sie das an den Nachtdienst weiterleitet. Denn leider bin ich morgen Abend nicht selbst da. Ich weiß natürlich, welche Oberaufseherin morgen früh hier ist. Aber das sage ich dir nicht. Denn du sollst die ganze Nacht damit rechnen, dass es Galina ist. Denn die schickt dich ans Podest, trotz dieser Strafe von heute und auch morgen Nacht, die ich über dich verhängt habe. Aber du kommst erst dann auf das Podest, wenn diese Strafe um ist, du ruderst also noch die nächsten beiden Tage! Schlafen wirst du dazwischen auch nicht! Wie du das schaffst, interessiert mich einen feuchten Kehricht! Aber ich kann dir versprechen, dass du es schaffen wirst, dafür wird gesorgt!“ Dazu hielt sie ihr die Peitsche unter die Nase, bevor sie weitersprach: „Und höre ich heute noch einen Mucks von dir, dann folgt auf jeden Fall das Podest. Aber ebenfalls erst, wenn du diese Strafe verbüßt hast! Den Schlafmangel wirst du dann vielleicht auch los. Denn dann darfst du eine volle Woche in der Zelle bleiben, und dich ausschlafen, soweit es die Schmerzen zulassen. Ich habe auch mitbekommen, welche Ansichten du hast. Auch darüber solltest du nachdenken, und sie besser für immer sein lassen, ehe ich dich dazu zwinge.
Willst wohl auf letztklassigen Postkartenmaler, auf kleinen, verrückten, ständig flatulierenden, nur vegetarisch und Bohnen fressenden und aus dem Maul faulig stinkenden Gefreiten machen, weil deine Hauer voller Löcher sind, und weil dir noch dazu dein Schäferhund da reingekackt hat, was? Solche wie du haben schon viel zu viel Unheil angerichtet. Aber das spielt sich hier nicht, jedenfalls nicht, während ich die Aufsicht führe, und solange ich lebe. Denn das werde ich dir abgewöhnen, du kannst mich beim Wort nehmen. Das ist ab heute meine Mission! Wenn es sein muss, dann prügle ich diese Ansichten aus dir raus. Tagtäglich, wenn es sein muss. Du nimmst jetzt auch den Ruderriemen, und hältst ihn in deinen Händen, während du stehst. Wehe, du lässt ihn fallen. Das gilt aber auch für den nächsten Abend. Für dich lasse ich mir noch was Nettes einfallen, und ich fange gleich jetzt damit an! Denn ich behalte dich die ganze Nacht im Auge, und ich werde dir das alles noch austreiben, warte nur. Sag´ jetzt nur noch ein Wort, nur noch eines! Und du wirst am Podest vor Schmerzen unter meiner Peitsche brüllen, das garantiere ich dir!“

Die Sklavin wollte noch Judith anschwärzen, da auch sie unerlaubt gesprochen hatte. Aber da war die Warnung von Katarina, dass sie nicht weiter reden durfte. Sie machte jetzt ein Gesicht wie neun Tage Regenwetter, und fügte sich, aus Angst vor dem Podest. Katarina gab ihr noch eine weitere Ohrfeige mit auf die Reise, dann sah sie noch kurz zu Judith. Um diese radikale Sklavin besser überwachen zu können, holte sie ihre Sachen, setzte sich neben Judith und genau vor der stramm stehenden Sklavin auf einen Stuhl am Mittelgang und strickte am Pullover weiter. Sie hatte natürlich vom Anfang an alles gehört, was diese Sklavin zu Judith gesagt hatte. Deshalb verhängte sie diese harte Strafe,aber auch weil sie diese Einstellung hasste. Sie sagte mit rauer und verächtlicher Stimme zur Sklavin, die sie niedergeschlagen und mit feuerroten Backen von den Ohrfeigen anblickte: „Du willst hier also Unruhe stiften. Dich werde ich noch rannehmen, jeden Nachtdienst, bis du über deine Ansichten nachgedacht und vernünftig geworden bist. Aber solche wie du haben doch gar kein Hirn, wie sollst du also darüber nachdenken können? Das ist sinnlos, leider, aber wenigstens vergiftest du draußen nicht die Gesellschaft. Du bist hier bei uns in den besten Händen!

Ich habe auch ein paar von den Gedenkstätten besucht, ich weiß, was am Ende von solchen Ansichten stehen kann, die du vertrittst. Und obwohl ich nicht zart besaitet bin, und genau weiß, was damals geschehen ist, aber als ich damit konfrontiert wurde, ist mir trotzdem schlecht geworden, beim Anblick dessen, was ich da gesehen habe. Ich empfehle jeden von deiner Sorte, dass er auf eigene Kosten jede Gedenkstätte besuchen muss, bis er erkennt, auf welchen Irrweg er sich befindet! Aber das sind alles hoffnungslose Fälle. Mit dir habe ich wenigstens einen braunen Arsch mit Ohren unter meiner Fittiche!" Katarina sah sie durchdringend an, als sie fortfuhr: "Ich sage dir jetzt was: Verwandte meiner Großeltern wurden im großen Krieg von den Invasoren in ein KZ, nach Mauthausen deportiert. Sie kehrten nicht zurück. Ich habe es Mal besucht, weil ich wissen wollte, wo meine Vorfahren ermordet wurden. Ich habe dort um sie geweint, obwohl sie schon so lange tot sind. Aber ihre Seelen sind noch da, und sie klagen an! Du siehst also, mit mir steht dir eine gegenüber, in deren Verwandtschaft es Opfer von denen gegeben hat. Du selbst kannst zwar nichts dafür, also mache ich dich auch nicht persönlich für deren Tod verantwortlich. Aber du vertrittst die gleiche Politik, die gleiche verbrecherische Ideologie, denen meine Vorfahren, und auch noch so viele andere Menschen zum Opfer gefallen sind! Ein entfesselter Krieg, Ruinenstädte, Millionen ermordete Menschen sind wohl noch nicht genug für Typen deines Schlages, was? Jetzt warte ich nur noch darauf, dass du sagst, dass das alles nicht wahr ist, was da geschehen ist, und dass es auch nicht die Gaskammern gab, in denen auch meine Verwandten starben, und die ich deshalb nie kennenlernen konnte!
Ab jetzt bist du in meinen Fadenkreuz! Die folgende Zeit wird noch sehr schwer für dich. Entweder du gibst das auf, oder ich mache dir das Leben zur Hölle. Und ich kann das, wenn ich will. Darüber werde ich auch mit meinen Kolleginnen sprechen. Die haben vielleicht auch Opfer unter ihren Vorfahren, und werden sich deshalb auch mit dir befassen. Das wird noch lustig für dich! Hier wird auch keine Sklavin ausgeschlossen. Und deine Nachbarin schon gar nicht. Das werde ich unterbinden! Du kannst dich auf was gefasst machen! Diese Strafe von heute und auch Morgen ist nur ein kleiner Vorgeschmack! Am liebsten würde ich dir gleich jetzt die Haare völlig abscheren, damit du auch genauso aussiehst wie deine Gesinnungsgenossen, diese Hirnlosen Eierköpfe im Westen! Aber das würde vielleicht eine Oberaufseherin dazu animieren, dass sie euch allen hier die Haare komplett abschneiden lässt, um euch auch noch vom letzten Rest Würde zu berauben, das ihr noch habt! Also mache ich das bei dir nicht, nur deshalb nicht, du dreckiger, elender Abschaum!“
Katarina funkelte sie Abschließend noch böse an, und strickte dann die ganze Nacht weiter. Sie kontrollierte ab und zu die Sklavin, wie sie den Riemen festhielt. Sie musste ihn wirklich die ganze Nacht in den Händen halten, bis zum Morgen.

Während die Sklavin hinter ihr stand, und leise vor Anstrengung und Schmerzen von den Ohrfeigen stöhnte, dachte Judith darüber nach, was Katarina zu ihr gesagt hatte. Sie überlegte: „Warum bin ich ihr sympathisch, es kann doch nicht nur mein Heimatland sein, wo sie immer Urlaub gemacht hat. Da ist noch was anderes, das fühle ich. Sie bestraft mich zwar, aber sie beschützt mich auch vor schlimmeren. Aber ich glaube, die war schon auf der anderen Galeere, die mich zum Haupthafen gebracht hat. Sie war es vielleicht auch, die mich so kalt angesehen hat, als sie am Ruderdeck an mir vorbeigegangen ist, als sie außer Dienst ging. Aber falls sie es wirklich ist, so brutal wie sie dort war, ist sie hier nicht. Sie hat auch der anderen geholfen, dass ihre Nase wieder schön ist. Obwohl sie seit ein paar Tagen sehr streng zu uns allen ist, woran jedoch wir schuld sind. Es muss zwischen der anderen Galeere und dieser hier, in der kurzen Zeit, etwas mit ihr passiert sein. Irgendein Erlebnis, das dafür gesorgt hat, dass sie hier so anders ist, zwar hart, aber nicht brutal, außer jemand nervt sie so wie Ramiza. Ein Unterschied wie Schwarz und Weiß. Und ich glaube noch immer das gleiche, als wir uns das erste Mal unterhalten haben.
Ich glaube, ich habe Katarina schon vor ein paar Jahren in unserem Kaufhaus in Graz gesehen. Sie kam immer mit ihren Eltern, die waren aber schon länger nicht mehr da. Vielleicht erinnert sie sich an mich, und sie weiß genau, wer ich bin, da ich sie auch bedient habe. Aber sie kann es mir vielleicht deshalb nicht sagen, da sie es nicht übers Herz bringt. Aber es kann sein, dass ich mich täusche, denn solche Zufälle kann es nicht geben, das ist absolut unmöglich. Es ist sicher besser, wenn ich sie nie danach frage. Sagen wird sie mir das sowieso nicht, selbst wenn es stimmt, dass sie mich kennt. Es würde sie auch sehr belasten, und es ändert auch nichts daran, dass ich hier sein muss… Mir gefällt das auch, dass sie es der da hinter mir hineingesagt hat. Katarina hat mich schon wieder beschützt, als sie gesagt hat, dass hier niemand ausgeschlossen wird. Obwohl sie eine Aufseherin ist, ist sie trotzdem ein wirklich guter Mensch. Schade, dass ich hier fast täglich mit ihr zu tun habe, und nicht woanders.“ Mit diesen Gedanken schlief sie dann ein. Sie betete aber noch zuvor, und bat auch um Schutz für Katarina. Denn Judith fühlte, trotz der heutigen, harten Bestrafung besteht zwischen ihnen beiden in dieser Hölle ein unsichtbares Band, das sie nicht zerreißen durfte…

Während Katarina strickte, fühlte sie wieder diese Ausstrahlung von Judith. Sie sah manches Mal zu ihr, und als sie sah, wie sie betete, erhob sie sich, und machte im Bereitschaftsraum dasselbe. Sie bat um Vergebung, erneuerte aber ihr Versprechen, das sie an dem Abend in ihrer Kabine gegeben hatte, bevor sie den Sklavinnen die Gefälligkeiten gestrichen hatte. Plötzlich fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Sie hatte zu dieser extremistischen Sklavin was gesagt, ihr etwas angekündigt, was im Widerspruch zu ihren Versprechen stand. Sie blickte in den Spiegel, und sagte zu sich selbst: „Mein Gott, ich habe der da draußen versprochen, dass ich ihr das Leben zur Hölle machen werde. Aber das darf ich nicht, obwohl sie es verdient hätte. Aber dann falle ich in mein altes Schema zurück, wo ich besonders auf Alexa losgegangen bin. Das darf nicht mehr passieren. Ich werde mir was anderes für sie überlegen. Es gibt da eine Möglichkeit, ich spreche mit Anastasija darüber. Aber erst, wenn diese Sklavin sich nicht besinnt, und ihre Ansichten weiterverfolgt. Meine Sklavin soll mir berichten, was sie zu ihr sagt. Ich vertraue ihr, die wird mir dabei helfen, schon um so eine unschädlich zu machen, und falls sie wirklich von den anderen ausgeschlossen werden sollte. Dann ist es ein Indiz. Dann ist sie selbst schuld, wenn ich das in die Wege leite. So mache ich das…“ Sie sagte noch zum Spiegelbild: „Du böser Geist, dich lasse ich nicht mehr an mich heran. Hätte fast geklappt, aber eben nur fast.“ Dann lächelte sie freundlich, und wandte sich wieder ab. Ihr Spiegelbild machte es gleich. Frisch in der Seele gestärkt kehrte sie wieder zurück, und behielt die stehende Sklavin weiter im Auge.

Katarina nahm sich jedoch vor, dass sie beim nächsten Vergehen ihrer Sklavin wirklich nicht mehr ihre schützende Hand über sie halten würde. Egal, was dann mit ihr geschehen sollte, sie würde es zulassen. Sie würde erkennen müssen, dass Katarina nicht immer für sie da sein konnte, nicht da sein würde. Denn wenn sie so weitermacht, für die Sklavin immer die Kastanien aus dem Feuer holt, dann würde irgendwann Anastasija von ihr wissen wollen, warum sie das macht. Und so gute Argumente hatte sie dann nicht, dass Anatasija es verstehen, und akzeptieren würde. Selbst wenn sie sagen würde, welches Gefühl sie bei der Sklavin hat, es wäre sinnlos. Und es würde auch Folgen für sie selbst haben, obwohl Anastasija ihr wohlgesonnen war. Aber Katarina wusste, sie durfte das nicht überstrapazieren.

Wie sie es versprochen hatte, informierte sie am nächsten Morgen die Oberaufseherin darüber. Die Sklavin war jedoch froh darüber, dass es Lucija war. So musste die Sklavin wirklich auch den nächsten Abend strammstehen, und auch den Riemen festhalten. Erbarmungslos musste sie an diesen beiden Tagen auch so wie alle anderen Rudern. Nur die Peitsche und der Dildo mit den Strafschlägen in ihr drin hielten sie in Bewegung. Als sie diese Strafe endlich überstanden hatte und sich wieder setzen durfte, fiel sie aus Erschöpfung und Müdigkeit um wie ein Stück Holz. Doch Judith machte sich nicht über sie lustig.
Katarina behielt ihre Strenge jedoch bei. Bei jeden Nachtdienst drillte sie die Sklavinnen, bevor sie die Nachtruhe ausrief. Die radikale Sklavin bekam es besonders zu spüren. Katarina besprach das auch sehr ausführlich mit Anastasija. Sie erwähnte auch, was mit ihren Verwandten geschehen war. Auch Anastasija war dafür, dass der Sklavin gezeigt wurde, dass sie etwas vertrat, das strikt abgelehnt wurde. Sie fragte jedoch: „Haben sie wegen ihrer Familie Rachegelüste dieser Sklavin gegenüber?“
Doch Katarina sagte sofort: „Nein, habe ich nicht. Das habe ich ihr auch gesagt, dass sie persönlich nichts dafür kann. Es ist ihre Einstellung, die ich hasse. Ich hoffe, ich kann sie läutern. Aber ich glaube, es ist völlig sinnlos.“ Anastasija sagte darauf, während sie dazu den Kopf schüttelte: „Katarina, ihre Hoffnung in allen Ehren, aber wie sie selber sagen, das ist sinnlos, und können sie deshalb bleiben lassen. Das schaffen sie nicht, und es sind ihre Nerven, die sie unnötig strapazieren. Aber warum auch, diese Sklavin ist hier, also unter unserer Kontrolle. Selbst wenn sie sagt, dass sie all dem abschwört, das meint sie nicht ehrlich. Sie würde das nur sagen, damit die Strafen ein Ende finden. Wenn solche vor Gericht stehen, dann behaupten sie auch das gleiche, nur um weniger hart bestraft zu werden. Denn im Grunde bleiben sie bei den gleichen Ansichten. Aber ich werde mit ihr das machen, was sie mir zuerst vorgeschlagen haben. Damit die hier keine Unruhe mehr stiften kann, tauschen wir sie gegen eine Sklavin von der chinesischen Galeere aus. Dort geht es aber anders zu als hier, ich habe vor ein paar Wochen ein paar andere Aufseherinnen, die was angestellt haben, auch ganz bewusst dorthin geschickt. Die sind schon jetzt lebende Tote, körperlich und auch mental. Das ist dann genau das richtige Plätzchen für diese Sklavin. Aber vorerst bleibt die noch hier, bis ich entschieden habe, wann es so weit ist. Aber das dauert nicht mehr lange, machen sie sich keine Sorgen. Doch sie soll zuerst hier spüren, was wir von ihr halten.“
So geschah es auch. Der Gürtel der Sklavin wurde ab sofort bei jeder Kontrolle begutachtet, sie bekam auch immer die Strafe, und sie musste jeden Abend eine Stunde strammstehen, bevor sie sich ausruhen durfte. Auch Lucija zeigte es ihr, nur Galina sträubte sich etwas dagegen, da sie selbst mit Stalin einen grausamen Diktator verehrte. Doch sie konnte der Anweisung Anastasijas nichts entgegensetzen.

Gruß Schwester Annika

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 01.04.16 um 16:24 geändert
gerne trage ich eine Krankenschwestern-Diensttracht
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:26.03.16 14:25 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

Damit die hier keine Unruhe mehr stiften kann, tauschen wir sie gegen eine Sklavin von der chinesischen Galeere aus. Dort geht es aber anders zu als hier, ich habe vor ein paar Wochen ein paar andere Aufseherinnen, die was angestellt haben, auch ganz bewusst dorthin geschickt.


Wenn der Austausch vollzogen wurde, Wird sie sich wahrscheinlich wieder, auf die alte Galeere zurückträumen.

Was jedoch garantiert nicht möglich ist.

Ob sie dort jedoch Zeit hat, um sich über ihr Verhalten den Aufseherinnen gegenüber, Gedanken zu machen???

Judith kann noch froh sein, das die Bestrafung durch Katarina so glimpflich abgelaufen ist.

Obwohl so da zu knien auch anständige Schmerzen erzeugen können.

Danke SCHWESTER ANNIKA

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Gruß vom Zwerglein
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SCHWESTER ANNIKA
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:01.04.16 17:55 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, es geht wieder weiter.
Viel Spaß!

Teil 83


Abends flüsterten die Sklavinnen oft untereinander, dass eine von ihnen mit Katarina darüber sprechen sollte, ob sie die Begünstigungen nicht doch wieder gewähren möge. Um sich keine Schläge einzuhandeln, besprachen sie das natürlich nur dann, wenn die Aufseherin nicht in der Nähe, oder wenn sie im Bereitschaftsraum war, um sich einen Film anzusehen. Eine beobachtete immer die Tür, wenn sie sah, dass die Aufseherin herauskam, gab sie ein schnelles Zeichen. Dann verstummten die Sklavinnen relativ schnell.
Schon bald war die Entscheidung getroffen: Judith sollte es machen. Diese fragte dann: „Und warum gerade ich? Ich habe doch auch gespürt, wie hart und streng sie sein kann. Mir tun die Knie jetzt noch immer weh. Glaubt ihr, das war angenehm, so lange auf diesen Ding zu knien?“ Doch die andere die vor ihr saß, sagte: „Ich lach´ mich tot. Glaubst du vielleicht, wir haben das nicht mitbekommen, dass Katarina dich trotzdem sehr gerne mag? Hätte sie dich sonst so zärtlich wie ein Kind aufgenommen, und zu deinem Platz zurückgetragen, weil du selber nicht mehr gehen konntest? Glaubst du etwa, wir alle haben geschlafen? Oh nein, wir haben sogar das gesehen, wie du dich an sie gedrückt hast, und das wissen hier auch schon alle. Ich habe auch mitbekommen, dass sie sich in ihren ersten Nachtdienst hier sehr lange mit dir unterhalten hat. Das war bereits so, als ob ihr die besten Freundinnen seid! Sie hat dich auch gegen Walerija verteidigt. Es ist uns allen natürlich ein Rätsel, warum sie so zu dir ist, aber sie wird schon wissen warum. Und du wirst es auch schon wissen, das hat sie dir sicher schon gesagt. Du musst es uns nicht erklären, aber dafür machst du was für uns. Du wirst mit Katarina sprechen, denn dich hört sie sicher an. Also mach´ du es, tu es für uns, denn du hast von uns allen hier zu ihr den besten Zugang.“

Nun war Judith nach einigem Überlegen dazu bereit, aber natürlich spielte auch die Angst bei ihr mit. Aber sie besprach trotzdem mit den anderen um sie herum dieses Thema. Nur die hintere ignorierte sie völlig. Sie wusste zwar nicht, wie Katarina darauf reagieren würde, aber da war andererseits auch noch das, was sie ihr ins Ohr geflüstert hatte, als sie am Podest gekniet hatte. Judith erwähnte es aber aus einem bestimmten Grund nicht, aber sie sagte leise das, was sie sich zurechtgelegt hatte: „Ich glaube zwar auch, dass Katarina es selbst will, aber da müssen dann wirklich wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, uns bei ihr entschuldigen, und es muss dann auch klappen. Sie erwartet das sicher von uns. Und solange wir das nicht tun, hat keine von uns je wieder etwas von ihr zu erwarten. Und wenn wir diese Gefälligkeiten wieder bekommen, dann müssen wir uns auch richtig verhalten. Für immer. Keine von uns dann darf je wieder irgendeinen Blödsinn machen, wenn sie Nachtdienst hat. Denn sonst zieht sie die entsprechenden Konsequenzen. Und streicht uns das wieder. Ebenfalls für immer.“

Die andere meinte dann: „Was redest du denn für einen Blödsinn? Natürlich ziehen wir dann alle am selben Strang.“ Judith antwortete darauf: „Ja, schon, aber jeder zog bisher in eine andere Richtung, aber ich hoffe, das ändert sich dann. Es setzt aber voraus, dass sich Vordergründig diejenigen bei ihr entschuldigen, die sie aufstehen ließ. Das gilt also auch für dich da hinter mir. Sonst können wir das gleich vergessen.“ Doch die hintere kicherte leise, und sagte: „So? Du brauchst mich also, ja?“ Doch Judith meinte: „Keine Widerrede! Du wirst das tun, mache zur Abwechslung wenigstens einmal etwas Richtiges in deinen Leben!“ Doch sie antwortete: „Darauf kannst du lange warten!“ Judith meinte dann: „Gut, es geht auch ohne dich…“
Doch die andere vor Judith, die das gehört hatte, sagte zu der Radikalen: „Wenn du das nicht tust, wenn du dich bei Katarina nicht entschuldigst, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dann bist du ganz alleine daran schuld, wenn wir weiterhin so hart von Katarina behandelt werden.“
Judith sagte dazu: „Du wirst dich entschuldigen, egal, ob du willst, oder nicht. Und falls es nichts bringt, wenn sich Katarina nicht umstimmen lässt, dann war es wenigstens einen Versuch wert.“ Doch die hintere meinte: „Ich glaube nicht, dass es Sinn macht. Das klappt niemals. Also mache ich nicht mit.“ Auch andere waren plötzlich dieser Meinung. Aber Judith fragte: „Woher wollt ihr denn so genau wissen, dass es nicht klappen wird, wenn es noch keiner versucht hat?“
Auf dieses Argument konnte keine mehr was sagen, sie hofften doch, dass Katarina mit sich reden lassen würde…

Seit Katarina mit diesen Drill begonnen hatte, hatte sie sich nie dafür interessiert, ob die Sklavinnen einen sechszehn Stunden Tag hinter sich, oder ihn noch vor sich hatten. Sie schaltete wieder ihre Gefühle ab, und es kümmerte sie nicht, sie zeigte damit allen, dass sie ohne die kleinste Rücksicht agieren konnte. Jedes Mal, wenn sie zum Nachtdienst erschien, bekamen die Sklavinnen ein mulmiges Gefühl. Einige bekamen sogar richtige Angst vor ihr, wie vor Matzuki oder Lana, nicht etwa weil sie die Sklavinnen quälte, sondern es waren ihre harten Strafen, die sie auch für Kleinigkeiten verhängte. Meistens ließ sie bereits für geringste Dinge, für Lappalien eine Sklavin bis zum Morgen auf ihren Platz stehen. Eines Abends erschien sie so wie üblich, doch die Sklavinnen mussten auf Anweisung Lucijas noch zwei weitere Stunden mit hohem Tempo rudern, da eine Materiallieferung zum Ausrüstungshafen transportiert werden musste. Katarina unterstützte die anderen Aufseherinnen beim Antreiben. Als sie dann alleine war, und wieder ihren Drill startete, kniete sich eine Sklavin plötzlich auf ihren Platz nieder, soweit es ihre Ketten zuließen. Es war die gleiche, die seelisch labil und deshalb von Katarina schon sehr oft getröstet, und sogar schon Mal in den Arm genommen worden war. Dann flehte sie schluchzend, und voller Verzweiflung Katarina an und faltete dazu bittend die Hände: „Mistress, ich bitte sie, wir haben vierzehn Stunden Rudern hinter uns. Morgen müssen wir es wieder sechszehn Stunden lang tun. Vielleicht auch noch länger, bitte, das hält keine noch länger durch. Bitte, ersparen sie uns das, wenigstens für heute Abend. Wir haben jetzt alle verstanden, wie hart sie bei Ungehorsam strafen können. Ich bitte sie um Nachsicht.“

Weinend vergrub sie ihre Hände in ihr tränennasses Gesicht, und blickte dann zu Katarina, die genau vor ihr stand, und die Peitsche mit beiden Händen vor ihren Körper hielt. Hoffnungsvoll sahen sie auch andere Sklavinnen an, doch sie ignorierte diese wirklich verzweifelte Bitte von dieser bereits sehr mitgenommenen Sklavin, und blieb Gnadenlos. Sie schaltete sofort das Beobachtungslicht ein, sie wusste zwar, es hatte jetzt keine Funktion, da der Taktgeber abgeschaltet war. Doch sie hatte es nur eingeschaltet, damit sie die Sklavin sofort wieder finden konnte, falls sie sich unerlaubt setzte. Dann sagte sie: “Du hast das Sprechverbot, also einen klaren Befehl von mir missachtet, und willst trotzdem, dass ich dich ausruhen lasse? Schön, das darfst du auch, du kannst dich jetzt gerne zum Schlafen auf deinen Platz betten. Aber als Ausgleich steht dein gesamter Abschnitt bis morgen früh stramm. Es sei denn, du stehst für deine Missachtung sofort auf, und bleibst auch stehen, bis dein Dienst morgen früh beginnt. Du wirst so wie alle anderen hier lernen, dass jede, auch die kleinste Abweichung von meinen Vorgaben sofortige, harte Konsequenzen nach sich zieht. Ich überlasse dir die Entscheidung, was willst du? Willst du, dass andere für dein Vergehen büßen, oder stehst du selbst dafür gerade, im wahrsten Sinne des Wortes?“
Doch jetzt regte sich Widerstand. Zwei andere in Judiths Abschnitt riefen: „Aber Mistress, unsere Kameradin hat sie doch nur darum gebeten, uns wenigstens diesen Abend Ruhe zu gewähren, aus dem Grund, den sie selbst kennen. Bitte, haben sie doch etwas Herz!“ Doch Katarina steuerte sofort auf diese beiden zu, schaltete auch deren Beobachtungslicht ein, und befahl auch ihnen aufzustehen, und bis Morgen stehenzubleiben, oder alle anderen müssen es tun. Plötzlich sahen sich die Sklavinnen untereinander an, und nickten sich zu. Dann erhoben sich wirklich alle anderen in diesen Abschnitt, auch Judith, und besonders sie blickte Katarina entschlossen an. Diese war etwas überrascht, mit dieser Reaktion hatte sie nicht gerechnet, denn alle demonstrierten ihr jetzt, dass sie lieber zusammen mit den anderen leiden würden.

Doch sie fing sich schnell wieder, und sagte dann: „Wie ihr wollt! Dann bleibt eben stehen. Glaubt nicht, dass ich meinen Befehl zurücknehme, wenn ihr gedacht habt, dass ich es machen werde, dann habt ihr euch getäuscht! Doch sollte sich noch ein Abschnitt dazu entschließen aufzustehen, dann drücke ich den Alarmknopf. Dann kommen alle Aufseherinnen herein, und dann wird bis morgen früh gerudert! Ihr zeigt damit, dass ihr bereit seid, noch länger wach zu bleiben! Also entweder kann ich jetzt endlich mein Drillprogramm starten, oder ich hole die anderen! Das dauert dann wesentlich länger, was wollt ihr?“
Nun setzten sich alle wieder, und Katarina begann ihren Drill. Als sie fertig war, mussten sich diese drei wieder erheben, doch auch alle anderen in Judiths Abschnitt. Katarina sagte: „Es war eurer eigener Wunsch, stehen zu bleiben, und dem komme ich nach.“
Sie wich keinen Millimeter von ihren Verhalten ab, sie überwachte das Ruderdeck genau, und marschierte ständig auf und ab. Die eine Sklavin, die sie angefleht hatte, und jetzt auch stehen musste, sagte leise: „Ich habe dich doch nur um etwas Schonung gebeten. War das denn zu viel verlangt? Ich hasse dich, Katarina, ich hasse dich…“

Am nächsten Tag brachen einige Sklavinnen beim Rudern zusammen, doch sie wurden mit Riechsalz wieder in die Höhe gebracht. Die eine, die Katarina angefleht hatte, brach noch am Vormittag vor Erschöpfung und auch Müdigkeit mehrmals zusammen, nach dem dritten Mal kam sie auf die Krankenstation, wo sie eine Kreislaufstabilisierende Infusion erhielt. Kaum war diese in ihren Körper, wurde sie auf Tamaras Anweisung für den restlichen Tag in eine Erholungszelle gebracht. Auf dem Weg dorthin begegnete sie Katarina. Als die Sklavin sie ansah, sprach der blanke Hass aus ihren Augen. Katarina sah sie kurz betreten an, sie wusste, das war viel zu viel, was sie dieser armen Sklavin zugemutet hatte. Sie wusste auch genau, dass sie nervlich völlig am Ende war.
Sie dachte lange in ihrer Kabine nach, und blickte dazu auch zu dem kleinen Andachtswinkel mit der Jungfrau Maria, die sie sehr verehrte. Sie kniete sich davor, ging wieder tief in sich, und kam jetzt doch zu der Überzeugung, dass sie weit über das Ziel hinausgeschossen hatte. Aber sie hatte allen zeigen müssen, dass sie voll hart sein konnte. Sie erkannte auch, dass sie das eigentlich nicht mehr lange aufrechterhalten sollte. Sie wusste aber noch nicht so genau, wie sie aus dieser eigentlich verfahrenen Situation wieder herauskommen sollte. Denn ein Nachgeben würde von den Sklavinnen als Schwäche ausgelegt werden, und ihr Respekt wäre für immer dahin. Sie überlegte lange und wusste dann, wie sie es anlegen musste, dass sie zwar ihre Strenge wieder ablegen, aber dabei dennoch ihr Gesicht wahren konnte. Ihre Sklavin würde ihr dabei sicher gerne helfen.


Tage später war es soweit. Katarina hatte natürlich in ihrer strengen Aufmachung Nachtdienst, sie zog vor der Nachtruhe zuerst ihr Drillprogramm, und noch dazu mit dem Nadeltest durch. Sie spürte auch, dass die Sklavinnen sie um etwas bitten wollten, aber keine getraute sich zu sprechen. Sie wollte aber trotzdem noch nicht den ersten Schritt machen, denn sie dachte sich, die Sklavinnen wollten etwas von ihr, also sollen sie auch den Mund aufmachen. Deshalb reagierte sie nicht darauf, sondern drillte hemmungslos weiter. Doch dann kam sie zu Judith, und steckte ihr einen Zettel zu, sie sagte: „Hier, das ist deine Nummer, die ich Jelena abgeluchst habe! Und lese ihn auch, damit du deine Nummer auch beim nächsten Mal sicher weißt!“ Judith entfaltete den Zettel, und überrascht las sie, was Katarina für sie geschrieben hatte: “Ich habe Morgen wieder Nachtdienst, ich brauche dich und deine Hilfe, um aus dieser Situation wieder herauszukommen. Gib´ mir dann ein Zeichen, dass du sprechen möchtest, überlege dir etwas bis dahin, was du zu mir sagen möchtest. Ich bleibe streng, aber ich werde dich anhören. Aber werfe den Zettel weg, wenn du ihn gelesen hast, und lasse dir nichts anmerken, ok? Und mache dir keine Sorgen!“ Judith machte es, und hoffte, dass Katarina ihre harte Gangart wirklich schon bald beenden würde. Die labile Sklavin, die mehrmals zusammengebrochen war, blickte sie weiter voller Hass an, doch Katarina verbarg die Peitsche hinter sich, beugte sich dann zur Sklavin und sagte leise und beruhigend zu ihr: „Hör´ doch auf damit…“ Sonst gab es von ihr keine weitere Strafe, was die Sklavin dazu bewegte, zu glauben, dass Katarina wegen ihr doch ein schlechtes Gewissen hatte. Als sie mit dem Drillprogramm fertig war, lies sie die Sklavinnen auch gleich schlafen.

Am nächsten Tag geschah alles wieder so wie am Vortag, auch der Drill. Als Katarina einen Kontrollgang machte, hob die inzwischen erschöpfte Judith die Hand, als Katarina zu ihr kam. Sie hatte sich so einiges zurechtgelegt, und das wollte sie jetzt kundtun. Katarina blieb vor ihr stehen, hielt jedoch die Arme vor sich verschränkt, und fragte mit strengem Blick: „Was gibt es?“ Judith erhob sich jetzt, und bat: „Mistress, bitte, darf ich ein paar Worte an meine Kameradinnen hier richten? Es betrifft aber auch sie selbst, ich bitte darum.“
Doch Katarina machte weiter auf streng, sie ließ jetzt die Peitschenriemen fallen, und machte sich bereit, sie einzusetzen. Sie hob langsam den Arm, und blickte Judith mit stechenden Augen an. Unter diesen Eindruck senkten alle anderen in der unmittelbaren Umgebung die Köpfe, so sah keine genau, was nun von Katarina folgte. Sie fragte: „Und warum sollte ich das tun?“

Judith blieb standhaft, und sagte: „Weil ich zu meinen Kameradinnen einige klare Worte über unser Verhalten ihnen gegenüber sprechen möchte, und weil sie ein guter, und auch ein sehr verständnisvoller Mensch sind. Erst dann kommt ihre Position als Aufseherin.“
Doch Katarina lachte, und sagte: „Ich hör´ wohl nicht Recht! Du willst klare Worte sprechen? Das mache doch wohl ich besser mit der Peitsche, meinst du nicht auch? Außerdem, wie willst du das denn anstellen, damit dich jeder hier an Deck hört?“
Judith sah als einzige, dass Katarina rein ´zufällig´ langsam ihre Hand auf das Kontrollkästchen vom Headset legte, das an ihren Gürtel geklippt war. Ihre Augen folgten auch der Hand. Judith nahm jetzt all ihren Mut zusammen, und sagte: „Mistress, ihr Headset…“
Katarina lachte: „Na du hast vielleicht Nerven! Du spielst schon wieder mit dem Feuer, mein kleines Fräulein! Ich fasse es nicht, du hast aber sehr viel Mut! Was hält mich davon ab, dir nicht sofort eine überzubraten? Du möchtest wirklich, dass ich dir mein Headset gebe, damit du zu deinen Kameradinnen sprechen kannst? Ist das dein Ernst?“
Judith sagte mit dem Brustton der Überzeugung: „Ja, Mistress, das wäre eine sehr gute Möglichkeit.“
Katarina blickte sie eine Weile durchdringend an, doch Judith blieb stehen, und formte mit den Lippen ein stummes: „Bitte…“
Die anderen Sklavinnen blickten jetzt hoffnungsvoll zu den beiden, Katarina blickte ebenfalls umher, und sie las an den Gesichtern der anderen das gleiche ab, was Judith zu ihr gesagt hatte.

Dann sagte sie: „Na schön, ich hoffe, du hast dir deine Worte sehr gut überlegt, wollen doch hören, was du zu sagen hast.“
Sie reichte jetzt Judith das Headset, diese bedankte sich, machte es fertig, und hielt das Steuerkästchen in der Hand fest.
Sie sah, dass sich alle Sklavinnen zu ihr wendeten, und darauf warteten, was sie sagen wollte. Dann begann sie: „Kameradinnen, hört mich an, was ich euch zu sagen habe, es ist sehr wichtig, also hört mir bitte zu.
Ich bin eine von euch, auch ich bin hier als Galeerensklavin angekettet, und muss Tagtäglich schwer schuften, so wie wir alle hier. Wir werden mit Peitschen angetrieben, werden bei Ungehorsam hart bestraft, und so manche Aufseherin macht sich sogar einen Spaß daraus, uns zu quälen. Die meisten anderen hier machen ihre Arbeit, so wie es ihnen aufgetragen ist, und holen das letzte, und oft sogar noch mehr aus uns heraus, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wie es uns dabei ergeht.

Aber es gibt hier eine Aufseherin, die natürlich auch alles von uns fordert, aber die auch Mal ein Auge zudrückt, oft sogar beide Augen, die also tolerant sein kann, und die uns sogar im Nachtdienst sehr viele Hilfen hat zukommen lassen. Sie erlaubte, dass wir uns etwas pflegen und saubermachen konnten, dafür erhielten wir alle ein zusätzliches Putztuch, und auch eine zweite Wasserflasche. Sie erlaubte uns sogar, dass wir uns unterhalten durften, all das hatten wir von keiner anderen Aufseherin erhalten. Dazu war sie sogar in einer lockeren Aufmachung zu ihren Nachtdiensten erschienen. Einige von uns hatte sie sogar in den Arm genommen und getröstet, ihr wisst das alles ganz genau, und auch, dass es so ist. Sie hatte uns jedoch vom Anfang gesagt, was sie dafür von uns erwartet, und sie hat uns auch die Regeln vorgegeben, nach denen wir uns zu richten haben. Diese Aufseherin, von der ich spreche, ist Mistress Katarina.“

Mit diesen Worten zeigte Judith mit ihrer Hand auf sie, machte eine kurze Pause, und sprach dann weiter: “Aber einige von uns haben sich nicht an diese Regeln gehalten, sie waren Mistress Katarina gegenüber nachlässig im Gehorsam, zeigten sich respektlos, und lehnten sich auch offen gegen sie auf. Das sind so einige hier von uns gewesen, ein paar mussten deshalb auch aufstehen, und sich uns zeigen. Es waren jedoch noch viel mehr, die aber nicht bei denen dabei waren, die sich uns zeigen mussten. Ich möchte mich dabei auch gar nicht herausnehmen, auch ich habe so einiges getan, was nicht in Ordnung war. So hat die Disziplin nachgelassen, und deshalb wurden uns allen diese Begünstigungen und Hilfen entzogen. Am härtesten hat es die getroffen, die sich immer an die Vereinbarung gehalten haben, und die deshalb unschuldig zum Handkuss gekommen sind.

Ich bin davon überzeugt, durch unser undankbares Verhalten haben wir Mistress Katarina sehr gekränkt, und sie hatte sich vielleicht auch gedacht, dass Undank der Welt Lohn ist. Sie erwartete sich sicher nicht, dass wir ihr für ihre Hilfen bei jeden Nachtdienst die Füße küssen, aber etwas mehr Dankbarkeit hätten wir sehr wohl zeigen müssen, und wir hätten auch nie diese Fehler machen dürfen. Deshalb fährt sie seit einiger Zeit ein sehr hartes Programm mit uns. Aber wir müssen uns alle an der Nase nehmen, und uns eingestehen, dass wir selber daran schuld sind.
Wir dürfen nicht vergessen, wo wir hier sind, und was wir zu tun haben, so schwer es auch für uns alle ist.
Aber Mistress Katarina versuchte, uns das Dasein hier etwas erträglicher zu gestalten, obwohl sie natürlich nichts daran ändern kann, dass wir hier sind, und sie wird auch nichts daran ändern. Das ist leider eine Tatsache, der wir ins Auge sehen müssen.
Aber ich frage euch: Hat irgendeine andere Aufseherin uns diese Gefälligkeiten erwiesen? Seid doch ehrlich, das machte keine andere für uns! Mistress Katarina ging dafür auch sicher ein Risiko ein, denn wenn das rauskommt, was sie für uns getan hat, dann hat sie mit Konsequenzen zu rechnen. Und wie haben wir es ihr gedankt?

Sie ist natürlich eine Aufseherin, sie erfüllt ihre Pflichten, aber sie hat auch Qualitäten, die keine andere hat.
Ich frage euch: Kann Mistress Katarina eine gute Aufseherin sein, wenn sie keine menschlichen Qualitäten mitbringt?
Und deshalb getraue ich mir zu sagen: Mistress Katarina ist nicht nur eine gute Aufseherin, sondern sie ist sogar die beste, die beste, die es hier gibt, und die auch für uns da ist! Haltet euch doch das Mal vor Augen, und dass sie seit längerer Zeit so streng zu uns ist, das haben nur wir selbst zu verantworten! Ich finde, das haben wir auch verdient, aber Mistress Katarina hat es nicht verdient, dass wir uns für ihre Hilfen so undankbar gezeigt haben, und ich bin der Meinung, wir alle müssen uns dafür bei ihr entschuldigen! Denkt doch darüber nach! Das war es, was ich euch sagen wollte. Ich danke für die Aufmerksamkeit!“
Dann schaltete sie das Headset ab, blickte mit feuchten Augen zu Katarina, und sagte: „Mistress, auch ich habe Dinge getan, die sie verletzt haben, und ich bitte sie dafür jetzt wirklich und ehrlich um Verzeihung. Wenn es die Möglichkeit geben sollte, dann bitte ich sie um eine zweite Chance, für uns alle… Ich bitte sie, machen wir einen Neuanfang, wir alle Gemeinsam, wir mit ihnen, und sie mit uns, bitte.“
Dann übergab sie das Headset wieder an Katarina, sie faltete die Hände, und bat wieder um Verzeihung, dann setzte sie sich.

Katarina sah, dass einige Sklavinnen sie hoffnungsvoll ansahen. Doch so leicht wollte sie es ihnen nicht machen. Sie rief: „Na also, mein Drill hat doch geholfen, jetzt seht ihr alle, was möglich ist, wenn ich streng bin. Aber wann habe ich euch denn erlaubt, dass ihr die Grundstellung verlassen dürft? Ihr befolgt schon wieder nicht meine Befehle! Und unter diesen Umständen soll ich mit euch einen Neuanfang wagen? Wenn das so weitergeht, dann schlagt euch das am besten gleich aus dem Kopf!“ Obwohl jetzt alle Sklavinnen über Katarinas Worte äußerst beunruhigt waren, nahmen alle sofort die Grundstellung ein. Keine einzige gab einen Ton von sich. Sie zeigten, dass sie doch sofort gehorchen konnten, und hofften damit, dass Katarina sich so erweichen lassen würde. Sie machte jetzt einen Kontrollgang, und registrierte, dass sich alle Vorschriftsmäßig verhielten. Das freute sie, doch vorerst blieb sie streng. Sie sagte: „Ich sehe, und ich habe keinerlei Grund, warum ich das je wieder für euch tun sollte! Denn ich habe nur ein wenig die Zügel schleifen lassen, und was ist schon nach kurzer Zeit dabei herausgekommen? Ungehorsam, freches Zurückschnappen, Respektlosigkeit bis hin sogar zu offener Auflehnung! Ich habe natürlich gehofft, dass es nur eine kurze Phase bei euch ist, aber das war leider ein Irrtum! Ihr habt mich wirklich sehr enttäuscht! Und jetzt wollt ihr, dass ich wieder locker zu euch bin? Woher weiß ich denn, dass es nicht schon bald wieder zu diesen Vorfällen kommt? Könnt ihr mir das garantieren? Oh nein, die einzige Garantie, die mir versichert, dass ihr gehorcht, das sind diese beiden Dinge hier!“ Sie hielt dazu die Peitsche und den Notizblock hoch.

Sie sah jetzt an den Gesichtern der Sklavinnen, wie enttäuscht sie über diese harten Worte waren. Einigen standen sogar die Tränen in den Augen. Viele wollten ihr sagen, dass sie ihr immer gehorchen wollten, doch keine wagte es zu sprechen, aus Angst, dass Katarina wegen der Missachtung des Sprechverbots sich endgültig dazu entschließen würde, die Gefälligkeiten nicht mehr zu gewähren. Sie blickte zu Alexa, die aus einem ganz bestimmten Grund schon länger ahnte, dass Katarina doch wieder dazu bereit war. Sie kam dann auch zu Judith, die sie ebenfalls bittend ansah, doch auch sie gab keinen Laut von sich. Aber sie und auch Alexa machten bei diesen Spiel, das ihnen Katarina vorgab, natürlich voll mit.
Plötzlich erhoben sich einige der Sklavinnen, die sich vor einigen Tagen den anderen präsentieren mussten, die anderen, die ebenfalls dabei waren, kapierten es, und erhoben sich ebenfalls.
Katarina sagte zu denen: „Wann habe ich euch befohlen, dass ihr aufstehen sollt?“
Doch die erste entschuldigte sich nun bei ihr für ihr Fehlverhalten, und andere machten es gleich. Schließlich baten sie alle um Verzeihung, auch Ramiza, und die radikale Sklavin, die hinter Judith saß.

Katarina ging mit in die Hüfte gestemmten Armen den Mittelgang entlang, sie sah jede Sklavin die aufgestanden war, durchdringend an. Jede einzelne entschuldigte sich nochmals persönlich bei ihr. Auch andere, die sich nie hatten erheben müssen, gestanden ein, dass auch sie Dinge getan hatten, die für Katarinas Strafmaßnahmen gesorgt hatten. Auch Judith gesellte sich dazu.
Als damit alle fertig waren, ging Katarina wieder auf und ab. Sie klopfte dazu spielerisch mit der Peitsche gegen ihre Stiefel, sprach jedoch kein Wort, sondern blickte streng die Ruderreihen entlang. Die Spannung am Ruderdeck war unermesslich, die Sklavinnen wussten nicht, was als nächstes kommen würde.
Nach einigen Minuten stellte sich Katarina vor die erste Reihe, und sagte: „So einige haben sich jetzt bei mir entschuldigt, schön, das freut mich. Ihr habt also gesehen, was ihr alle durch die Dummheit von einigen hier verloren habt, und welches Sonderprogramm ich mit euch fahren kann. Ihr seht also, welche Möglichkeiten des Umgangs ich mit euch, und wie viel Macht ich über euch habe. Ihr habt erkannt, und auch oft schmerzhaft verspürt, wie ich mit euch umspringen kann, wenn ihr glaubt, dass ihr mir nicht gehorchen, und mich auch nicht ernst nehmen müsst. Mit diesen Aktionen habt ihr euch nur selber tief ins Fleisch geschnitten!
Ihr habt jetzt gezeigt, dass ihr mir doch gehorchen könnt, wenn es für euch um etwas geht. Aber warum habt ihr das vorher nicht gekonnt, hmm? Warum musste ich erst durch harte Maßnahmen, die alle getroffen haben, euch wieder dazu bringen?“

Sie ging wieder den Mittelgang auf und ab, und blickte besonders diejenigen an, die noch immer standen, doch diesmal freiwillig, und die sie auch schuldbewusst ansahen. Dann fuhr sie fort: „Ich sage es euch jetzt ganz deutlich, und schreibt euch das hinter die Ohren: Egal, welchen Namen sie trägt, sei es, ob es Oberaufseherin Anastasija, Lucija, oder Galina ist, oder ob die Aufseherin Walerija, Darja, Tamara oder Jelena, Alexandra, Tatjana, oder auch Matzuki oder Lana, oder vielleicht sogar… Katarina heißt. Die Befehle, die ihr nicht nur von den soeben genannten Aufseherinnen, sondern auch von allen anderen bekommt, die ich nicht aufgezählt habe, die habt ihr zu befolgen. Ich bin genauso eine Aufseherin wie alle anderen, ihr habt mir auch genauso zu gehorchen, und meine Befehle auszuführen wie bei allen anderen. Das gilt nicht nur Tagsüber, sondern auch im Nachtdienst, wo ich alleine mit euch bin. Jedenfalls, egal, wer es auch ist, die Befehle, die ihr bekommt, sind für euch verbindlich. Es ist auch bei den anderen egal, ob das Tagsüber, oder auch abends der Fall ist. Ihr habt jeder Aufseherin, also auch mir zu gehorchen! Punkt, aus!
Wer das nicht tut, hat je nach Aufseherin, und je nach Delikt, mit der Peitsche gleich hier an ihren Ruderplatz, oder auch am Podest zu rechnen.
Denn ihr seid mir persönlich, meinen Launen, und sogar meiner Willkür völlig hilflos ausgeliefert. Ich kann nur ermahnen, oder drohen, oder gleich hier auf der Ruderbank, oder auch am Podest strafen. Wie ich es anlege, ist mir so wie allen anderen Aufseherinnen völlig freigestellt. Je nachdem, wie Auffällig sich eine von euch verhält, umso mehr habe ich die im Auge, und wird entsprechend behandelt. Erst wenn ich merke, dass es nicht mehr nötig ist, erst dann fahre ich auf die übliche, aber immer noch genügend harte Gangart zurück. Ich kann mit euch tun und machen, was ich will. Denn als Aufseherin sitze immer noch ich am längeren, und damit auch am stärkeren Ast. Wer von euch das bis heute noch nicht kapiert hat, der hat es hoffentlich jetzt endlich begriffen! Es liegt in unseren Ermessensspielraum, wie wir bei Ungehorsam reagieren. Auch dieser Drill kann ohne weiteres durchgeführt werden!
Wir haben natürlich Regeln, einfach so, mir nichts, dir nichts kommt zwar keine ans Podest, wenn das Mal vorkam, wurde dafür gesorgt, dass es nicht wieder geschieht. Aber das nur nebenbei. Sorgt besser dafür, dass wir nicht zum Notizblock greifen müssen, denn ihr wisst, was dann geschieht.“

Sie blickte jetzt in die Runde, und ließ diese klaren, und auch harten Worte erst wirken, bevor sie fortfuhr: „Eure Kameradin hat mich um eine zweite Chance, um einen Neuanfang für euch alle gebeten. Bedankt euch besser bei ihr! Ich werde mir das gut überlegen, ob ich dieses Risiko wirklich wagen soll. Das heißt jetzt aber nicht, das ich sie euch diese Gefälligkeiten wieder gewähre, es heißt aber auch nicht, dass ich sie euch nicht gewähre. Ich werde alles sehr genau abwägen, was für, aber auch dagegen spricht, dass ich wieder locker zu euch bin. Sollte ich zu der Erkenntnis kommen, dass die Nachteile überwiegen, dann bleiben die Gefälligkeiten auch gestrichen, für immer! Ich habe bald wieder Nachtdienst, dann teile ich euch meine Entscheidung mit. Sollte ich mich dazu entschieden haben, es wieder mit euch zu versuchen, dann werde ich jedoch sehr genau beobachten, wie ihr euch verhaltet! Es kommt also wirklich nur auf euch an, ob ich die Zügel wieder etwas schleifen lasse, oder ob ich weiter so streng wie in letzter Zeit zu euch bin. Denkt über alles nach, was ich euch gesagt habe, und jetzt Nachtruhe! Diejenigen, die noch stehen, sollen sich auch setzen. Und keinen Mucks mehr!“
Dann ging sie wieder nach vorne, und strickte bei ihren Pullover weiter, während die Sklavinnen schon bald einschliefen. Sie waren voller Hoffnung, aber auch Sorge…


Gruß Schwester Annika


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 01.04.16 um 18:24 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:15.04.16 15:24 IP: gespeichert Moderator melden


Jetzt werden es hoffentlich auch die letzten begriffen haben, was alles sie verloren haben.

Nur durch absoluten Gehorsam können sie Katarina, vielleicht, wieder dazu bringen wieder etwas lascher zu sein.

Der nächste Nachtdienst Katarinas wird Ihnen darüber Auskunft geben.

Danke SCHWESTER ANNIKA

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:21.04.16 02:07 IP: gespeichert Moderator melden


Wow, da kommt man endlich mal wieder ins Forum und kann dann gleich solch intensive Fortsetzungen lesen. Ich kann mir Katharina bildlich vorstellen, wie sie mit ihren streng hochgesteckten blonden Haaren Ramiza so hart peitscht, dass sie dabei sogar ins Stöhnen kommt oder wie sie Judith mit dem Rohrstock erzieht und fieserweise sie sogar auf einen knien lässt. Ich glaube, dass dieser konsequente Drill bei den Sklavinnen eine entsprechende einprägsame Wirkung hinterlassen hat, wenn ich schon beim reinen Lesen eingeschüchtert werde.

Ich schließe mich dem Dank von Zwerglein an.

Schöne Grüße

Tom
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:22.04.16 10:56 IP: gespeichert Moderator melden


Arschkalt ist es im Grenzgebiet zwischen Russland und China.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Sir_Rowan am 22.04.16 um 10:59 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:22.04.16 15:36 IP: gespeichert Moderator melden


Ist schon richtig, aber ´meine´ Galeere ist natürlich beheizt. Auch das Ruderdeck, denn die Sklavinnen sollen doch nicht erfrieren.

Das zeigt wieder, wie sehr man sich in meine Geschichte hineinversetzen kann, das ehrt mich.
Bald gibt es die nächste Fortsetzung, es wird wieder spannend.

Gruß Schwester Annika
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:22.04.16 18:16 IP: gespeichert Moderator melden


Kleines Späßle: Außerdem dürfte es den Sklavinnen schnell warm werden, wenn ich sehe, wie konsequent und gnadenlos die Aufseherinnen sie antreiben. ;-)

Ich persönlich kann sehr gut in Schwester Annikas Geschichte eintauchen und bin daher schon ein Fan der Geschichte seit der ersten Stunde. Besonders mag ich ihre detaillierten Beschreibungen, so dass man sich die jeweilige Szene bildlich wunderbar vorstellen kann. Ich prüfe nicht jedes Detail auch auf Realismus, sondern lasse mich viel lieber von den Beschreibungen "treiben". Sie sind ein schönes Futter für mein Kopfkino. Nicht alles in meinem Kopfkino wäre auch eins zu eins realisierbar, aber das stört mich überhaupt nicht, um die Fantasien genießen zu können. Das Schöne an Geschichten ist ja, dass die Schreiberin alle Freiheiten hat und daher nur mit ihren Gedanken ein ganz tolles "Rudergaleerenuniversum" mit fast ausschließlich weiblichen Protagonisten geschaffen hat. Sehr viele SM-Elemente in dieser Geschichte treffen genau meinen Nerv und darüber hinaus ist sie spannend zu lesen, mit vielen Ideen und Dingen, die nichts mit SM zu tun haben, aber zum Lesevergnügen ebenfalls erheblich beitragen. Ich habe viele Figuren in ihrer Geschichte schon fest ins Herz geschlossen, da Schwester Annika es wunderbar versteht, ihre Figuren zum Leben zu erwecken.

Schöne Grüße

Tom
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:30.04.16 00:26 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, es geht wieder weiter, und auch diesmal ist die arme Judith die Leidtragende.

Teil 84

Zwei Abende später hatte Matzuki Nachtdienst. Sie kam jedoch gemeinsam mit Lana und auch mit Galina. Denn sie hatte angekündigt, dass sie Judith wieder extra quälen wollte. Sie hatte sich was völlig neues für sie ausgedacht, sie erklärte alles, und die beiden wollten sich das deshalb nur zu gerne ansehen. Matzuki hatte mehrere kleine schwarze Säcke dabei, einer war mit schwarzen, der andere mit weißen Murmeln gefüllt, die Anzahl war bei beiden identisch. Galina fragte sie im Büro: „Wozu diese Säcke, was hast du damit vor?“ Matzuki lachte, und sagte: „Damit besiegelt dieses Mauerblümchen selber sein Schicksal, sie darf wählen, ob sie heute von mir bearbeitet wird, oder nicht. Sie muss in den Sack greifen, und eine Murmel wählen. Ist sie weiß, verschone ich sie, aber wenn sie schwarz ist, dann werde ich mit ihr das tun, was ich mir vorgenommen habe.“ Galina fragte dann: „Und wenn sie Glück hat, und eine weiße erwischt, was dann?“ Doch Matzuki sagte lachend: „Keine Sorge, die wird eine schwarze Murmel aus dem Sack herausholen, dafür wird gesorgt! Los, gehen wir, ich will mich die ganze Nacht mit ihr beschäftigen!“ Dann steckte sie den Sack mit den schwarzen Murmeln in einen weiteren, nahm dann den Sack mit den weißen Murmeln, Lana ergriff einen stabilen Gurt, und alle drei kamen zu Judith. Ihr beschlich auch sofort ein mieses Gefühl, und sie wusste, dass diese Sadistin wieder was für sie bereit hatte.

Matzuki sagte zu ihr: „So, meine kleine Favoritin! Ich habe hier etwas für dich, das wird dir gefallen! Du kannst selber wählen, ob du heute von mir gequält wirst, oder nicht! Dein Schicksal liegt jetzt nicht in meinen, sondern in deinen eigenen Händen!“ Dann ließ sie Judith zuerst die schwarzen, und dann die weißen Murmeln in je einen Sack zählen, es waren jeweils dreißig. Judith bemerkte jedoch nicht, dass sich der Sack mit den schwarzen in einen weiteren befand. Dann schüttete Matzuki die weißen in den äußeren Sack, wo waren die schwarzen und weißen Murmeln voneinander getrennt, und es war völlig ausgeschlossen, dass Judith eine weiße wählen konnte. Das war eine Bodenlose Gemeinheit von Matzuki, doch für Judith blieb die Illusion aufrecht, dass sie eine faire Chance bekommen würde. Matzuki stülpte nun die Ränder nach außen, schüttelte den Sack, hielt ihn der ängstlichen Judith vor und sagte: „Du wirst jetzt in diesen Sack greifen und wählen! Holst du eine weiße heraus, lasse ich dich in Ruhe, doch erwischt du eine schwarze, dann… Du selbst entscheidest, was mit dir heute noch geschieht! Also, wähle!“

Judith atmete durch, griff in den Sack, mischte die Murmeln durch, wie sie glaubte, und zog dann die Hand wieder heraus. Voller Schrecken sah sie, dass sie eine schwarze erwischt hatte, eine andere Möglichkeit gab es schließlich auch nicht für sie. Triumphierend lächelnd nahm ihr Matzuki die Murmel ab, und sagte: „So, du hast also eine schwarze… Ich bin nicht schuld, ich habe nicht entschieden, nur du selbst. Also bist du auch für das folgende selbst verantwortlich!“ Galina und Lana standen daneben, und grinsten Judith boshaft an, während sich Matzuki in sadistischer Vorfreude bereits die Hände rieb. Sie ketteten sie dann los, und zerrten sie auf den Mittelgang. Diese wehrte sich gar nicht sonderlich dagegen, da sie fürchtete, dass jeder Widerstand Matzuki nur weiter anstacheln würde.

Doch die arme Judith überkam jetzt die Verzweiflung. Sie war den dreien ausgeliefert, Matzuki würde sie wieder quälen. Was sollte sie nur tun, damit ihr das erspart blieb? Sie fiel auf die Knie, faltete voller Angst die Hände und flehte Galina an: „Frau Oberaufseherin, was habe ich denn getan, warum werde ich ständig von Mistress Matzuki gequält? Ich verhalte mich nicht anders als die anderen hier am Ruderdeck, ich bitte sie, ersparen sie mir das. Vor ein paar Wochen wurde ich schon schwer verletzt, als mir Mistress Matzuki so eine kräftige Ohrfeige gab, dass ich ohnmächtig wurde, und ich mir den Kopf anschlug. Tagelang habe ich nichts gehört! Was ist wenn das wieder passiert? Können sie das verantworten, wenn noch schlimmeres mit mir geschieht? Ich bitte sie, verschonen sie einen gequälten Menschen, eine arme, hilflose Frau, die gar nichts getan hat, was diese unmenschliche Behandlung auch nur im kleinsten rechtfertigt! Bitte, ich appelliere an sie im Namen der Menschlichkeit, lassen sie das nicht zu…“ Schluchzend hielt sie nun die Hände vor ihr Gesicht, doch Galina lachte, gab ihr mit dem Stiefel einen Stoß, und Judith fiel am Mittelgang zusammen. Weinend lag sie zu den Füßen ihrer drei Quälgeister, die sie umringten, und für ihr Flehen und Weinen nichts anderes als ein dreckiges Lachen übrig hatten.

Galina packte sie am Arm, zog sie daran hoch, und sagte mit triefend böser Stimme: „Menschlichkeit? Hier? Wozu denn? Wieso appellierst du an etwas, was für dich nicht in Frage kommt? Du bist keine Frau, sondern nur eine rechtlose Sklavin, das ist der kleine Unterschied! Außerdem… du willst ein Mensch sein? Pfaah! Dass ich nicht lache! Oh nein! Denn von allen zweihundert hier, die uns ausgeliefert sind, verdienst du am allerwenigsten diese Bezeichnung! Du hast für mich gar keine Wertigkeit! Sogar eine versiffte, ekelerregende, faulig stinkende und mit Dreck überzogene Kanalratte ist noch wertvoller als du!“ Dann machte Galina eine bedeutungsvolle Pause, bevor sie zum endgültigen Tiefschlag ausholte. Für Judith war das folgende wie ein Tritt in die Magengrube: „Mensch? Du bist weniger wert als ein Tier, du bist doch gar kein Mensch!“ Nach diesen fürchterlichen, wirklich entsetzlichen Worten blieb Judith der Mund offen, während ihr die Tränen in die Augen schossen. Dann drehte sie sich zur Seite. Sie hielt schluchzend eine Hand vor ihr tränennasses Gesicht, und krümmte sich zusammen. Sie konnte nicht mehr, sie war jetzt am Ende, ihr Überlebenswille war gebrochen. In Judith zerbrach alles in diesen Moment. Sie wurde nicht mehr als ein Mensch angesehen… Um sie herum drehte sich alles, sie fiel zu Boden, und erlitt einen heftigen Weinkrampf. Wie aus weiter Ferne hörte sie die drei Teufel über ihre Reaktion lachen. Die anderen Sklavinnen, die das gehört hatten, waren völlig entsetzt, viele hatten Mitleid mit ihr. Sogar die Radikale Sklavin war vom Anblick der weinenden, gebrochenen Judith berührt.

Doch damit nicht genug, denn Matzuki drückte ihren Stiefel gegen Judiths Gesicht, und nahm eine Siegerpose ein. Sie sagte dazu: „Ich habe über dich gesiegt, jetzt bist du gebrochen, aber ich werde dich nicht mehr aufrichten! Du bleibst unten, im Dreck, wo du auch hingehörst!“ Judith reagierte gar nicht mehr, alle Kraft war aus ihr gewichen, sie fühlte sich nur noch leer, und wollte jetzt nur noch eines: Sie wollte sterben, damit all das hier endlich vorbei und für sie zu Ende ist… Sie betete sogar leise: „Herr, bitte, lasse mich doch sterben, denn dass ich weiter lebe, das Leiden hier hat doch gar keinen Sinn mehr für mich, alles soll jetzt enden. Aber ich bitte dich trotz der Strafe, die ich vor ein paar Tagen durch ihre Hand ertragen musste, um Schutz für Katarina, denn sie war die einzige, die für mich da gewesen ist…“
Galina und Lana hievten sie dann hoch, und Galina fragte: “Du möchtest, dass ich dich verschone, du miefiges Stück Fleisch?
Also gut, wenn du nicht willst, dass sich Matzuki mit dir befasst, dann werden als Ersatz zehn andere ausgewählt, die für dich in die Bresche springen! Du wirst jetzt mit mir durch alle Reihen gehen, aus jeder wird eine Sklavin ausgesucht, und du wirst sie auswählen! An jeder wird das durchgeführt, was Matzuki mit dir alleine vorhatte! Das werden wir bei jeden Nachtdienst Matzukis machen, so oft, bis alle 199 außer dir drangekommen sind! Und wenn du es drauf ankommen lässt, dann werden wir das mehrmals machen! Oder bis du Matzuki auf Knien darum gebeten hast, von ihr bearbeitet werden zu dürfen! Für eine Sklavin ist das eine Auszeichnung! Und jetzt wähle, entweder du alleine, oder du beginnst die zehn auszuwählen!“

Judith erkannte, ihr Flehen hatte keinen Sinn, sie würde wieder von diesem Teufel gefoltert werden, oder andere müssen es ertragen, bis sie erst doch wieder drankommt. Sie sagte weinend: „Ich möchte nicht, dass andere für mich leiden, bis ich es doch selbst über mich ergehen lassen muss!
Aber eines sage ich euch, egal, was ihr anschließend noch dafür mit mir machen werdet: Ich bin nicht der Mensch, der Mensch wohlgemerkt, der anderen so etwas wünscht, aber bei euch… Ihr seid elende Sadisten, ihr drei Teufel werdet noch dorthin kommen, wo ihr auch hingehört! Ihr werdet dafür in der Hölle schmoren! Ihr sollt im ewigen Feuer braten! Ich verfluche euch! Wenn es Gerechtigkeit gibt, dann wird sie euch widerfahren!“
Doch die drei lachten darauf nur, und Galina sagte: „Gut gebrüllt, Löwe! Aber jetzt wollen wir anfangen, doch für deine Worte werde ich dich noch zur Rechenschaft ziehen! Du wirst tausend Tode sterben, aber so schnell lasse ich es bei dir trotzdem nicht zu Ende gehen! Oh nein, du wirst noch sehr lange für deine Worte leiden!“ Sie gab ihr jetzt eine Ohrfeige, Judiths Kopf flog dadurch zur Seite, und sie fiel auch zu Boden. Stöhnend lag sie da, und richtete sich dann halb auf. Sie weinte plötzlich nicht mehr, deshalb sagte Matzuki spöttisch zu ihr: „Na so was, du weinst doch gar nicht…“ Nun kämpfte sich Judith wieder hoch, und sagte zu ihr mit bebender Stimme: „Irgendwann… erschöpft sich der Vorrat an Tränen.“

Plötzlich sagte Matzuki: „Genug jetzt! Wir fangen an!“ Sie zog die um Gnade flehende Judith nach vorne zum Podest, doch genau neben Alexas Platz stolperte Judith und stürzte. Matzuki beschloss daher, sie gleich jetzt zu fesseln. Sie ging wieder zurück zu Judiths Platz, und holte den Gurt, während Judith alleine und schweratmend am Mittelgang lag. Alexa blickte zu ihr, und sah in ein verweintes Gesicht, das Schmerz, Verzweiflung und unendliches Leid widerspiegelte. Deshalb hielt ihr Alexa den Daumen hoch, und sagte leise und tröstend zu ihr: „Hab´ Mut, gib dich nicht geschlagen, zeige diesen elenden Sadisten, dass du dich nicht unterkriegen lässt. Genau das wollen sie doch erreichen. Lasse dich nicht brechen. Egal, was die noch mit dir machen werden, du bist die stärkere. Ich weiß, ich rede leicht, weil sie mich noch nicht foltern, aber sage zu dir selbst, dass du es überstehen wirst. Ich habe auch mitbekommen, dass Katarina für dich da ist, und sie wird es auch wieder sein, ich weiß das. Vergiss, dass sie dich vor ein paar Tagen hart bestraft hat, sie hatte gute Gründe dafür, da bin ich mir sicher.
Und denke immer daran, du bist mächtiger als diese drei, und dir wird das gelingen. Beiße die Zähne zusammen, du musst durchhalten, du kannst das…“ Judith nickte kurz, und sagte nichts, da die drei wieder in ihre Nähe kamen. Sie wollte nicht, dass die mitbekamen, dass Alexa mit ihr gesprochen hatte. Sie wollte sie nicht in etwas hineinreiten, was Matzuki oder die anderen beiden dazu verleiten würde, auch noch auf die arme Alexa loszugehen. Dann schnaufte sie durch, und nahm sich vor, diese aufmunternden Worte zu beherzigen. Sie zwinkerte Alexa zu, und sammelte ihre Kräfte für das folgende.

Inzwischen waren alle drei wieder bei Judith angekommen. Sie drückten sie kräftig zu Boden, damit sie sich nicht wehren konnte. Matzuki legte ihr jetzt den breiten, stabilen Gurt über das Hüftband, schloss ihre Handfesseln hinter dem Rücken eng zusammen, und befestigte sie mit weiteren Schlössern an den Ringen, die am Gurt angebracht waren. Dann kettete sie die Füße genauso eng zusammen, zog sie zum Gurt und verband alles mit weiteren Schlössern. Matzuki sorgte dafür, dass alles so straff wie möglich saß. Als Judith so leise stöhnend zu den Füßen der drei Quälgeister lag, sagte Galina spöttisch zu ihr: „Verschnürt wie ein Weihnachtspaket! Na, ist es angenehm? Gefällt dir das? Du hast doch nicht etwa Schmerzen?“ Doch Judith wollte Galina den Triumpf nicht gönnen, deshalb nahm sie sich zusammen, und lag dann stumm wie ein Fisch am Mittelgang. Mit ruhigen, aber auch entschlossenem Gesichtsausdruck ertrug sie diese neue Pein. Es begann bereits an den Muskeln zu ziehen, da Matzuki die Beine wirklich extrem weit nach vorne gezogen hatte. Judith ahnte, bald würde sich dort ein Krampf melden.
Plötzlich trat ihr Matzuki kräftig gegen den Oberschenkel, und fragte sie: „Warum antwortest du nicht, wenn dich die Oberaufseherin etwas fragt, heeee?“ Judith schrie laut, und da sie nicht gleich antwortete, erhielt sie gleich noch einen Tritt, fast genau auf die gleiche Stelle. Nun schrie sie vor Schmerz: „Ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll! Sagen sie mir doch einfach, was sie von mir hören wollen, dann werde ich es ihnen sagen!“

Matzuki rief dann: „Als Sklavin musst du selber wissen, was du zu sagen hast! Aber genug jetzt! Ich will dich heute noch leiden sehen!“ Gemeinsam mit Lana schleifte sie jetzt Judith zum Podest, und zog sie grob die Stufen hoch. Judith hielt krampfhaft den Kopf hoch, damit sie nicht mit dem Gesicht aufschlug. Sie stöhnte dazu auch, da sie durch das herumschleifen ein paar Abschürfungen erlitt.
Dann ließ Matzuki die Ketten ganz hinunter zum Boden, und hängte sie mit den Karabinerhaken an Judiths Fußfesseln ein. Dann schaltete sie über die Fernbedienung die Seilrollen ein, und Judith wurde daran in die Höhe gezogen, bis sie auf Augenhöhe vor Matzuki kopfüber und stöhnend in der Luft hing. Dann nahmen alle drei jede einen Rohrstock, und stellten sich in einen Kreis rund um Judith auf. Matzuki gab ihr anschließend einen kräftigen Schubs, und während sich Judith im Kreis drehte, schlugen sie abwechselnd mit den Rohrstöcken auf ihren gesamten Körper ein. Nach kurzer Zeit gellten ihre Schreie durch das Deck, keine Stelle ihres Körpers wurde ausgespart. Sie achteten lediglich darauf, dass ihr Gesicht nicht von den Rohrstöcken getroffen wurde. Plötzlich meldete sich bei ihr ein starker Krampf in den Beinen, besonders schlimm war es dort, wo sie Matzuki getreten hatte. Sie wusste sehr schnell nicht, was mehr schmerzte, waren es die Schläge, oder doch die Krämpfe. Judith schrie: „Hört auf! Meine Beine! Ich habe einen Krampf! Helft mir doch!“
Doch Galina lachte, und sagte: „Hah, du Schauspielerin! Glaubst du denn, ich höre auf, nur weil du mir das hineindrücken willst?“ Alle drei machten unbeirrt weiter, doch schließlich überschlugen sich Judiths Schreie, und Lana überkam die Panik. Sie rief: „Wir müssen aufhören, da stimmt was nicht!“ Doch Galina höhnte: „Die simuliert doch nur, die sollte besser nach Hollywood gehen, dann gewinnt sie für ihre Darbietung hier sicher einen Oskar!“ Sie schlug unbeirrt weiter, schlug immer fester und schneller. Doch Lana übertönte dann sogar Judiths Schreie und brüllte: „Aufhören, sofort! Wir müssen ihr helfen, das ist doch nicht mehr normal, wie die schreit, die stirbt uns vielleicht noch!“ Deshalb ließen die drei von ihr ab, und Galina ließ sie schnell wieder zu Boden, als auch sie endlich erkannte, dass Judith nicht mehr wegen der Schläge durch die Rohrstöcke schrie.

Lana löste schnell die Ketten, und auch Matzuki half dabei, Judith von den Fesseln zu befreien. Galina sah, dass Judith von den Krämpfen geschüttelt wurde, und immer noch schrie: „Meine Beine, helft mir!“ Lana hatte endlich alle Ketten gelöst, und forderte Galina auf, ein Bein Judiths durchzustrecken, um den Krampf zu lösen. Sie selbst nahm ebenfalls eines, bog es ganz durch, und rief zu Judith, die immer hysterischer schrie: „Jetzt sei doch endlich ruhig, ich helfe dir doch schon!“ Auch Galina bog ein Bein etwas, und beugte sich dazu genau über die vor Schmerzen zappelnde Judith. Aber als sie das Bein zu schnell wieder losließ, schnellte es durch den starken Krampf darin plötzlich zurück, und Judiths Ferse traf mit einen dumpfen Geräusch Galina voll in die Fresse. Die Fußschelle rasierte dazu noch über die Wange, und Galina bekam einen richtigen Schmiss ab. Mit einem gurgelnden Laut warf sie ihren Kopf hoch, und hielt sich ihren Kiefer. Dann krümmte sie sich vor Schmerz zusammen, und begann zu schreien. Gleich darauf stimmte auch Judith in diesen Chor ein, als der Krampf wieder in ihr Bein fuhr. Die Situation war mittlerweile völlig unübersichtlich geworden, die Sklavinnen, die das ganze mitansehen mussten, kannten sich auch gar nicht mehr aus. Lana herrschte Matzuki an, dass sie das Bein ausstrecken und auch so festhalten soll. Nach einigen Sekunden beruhigte sich Judith, doch die Sache war für sie noch lange nicht zu Ende. Sie strebte erst jetzt dem Höhepunkt zu…
Denn nach ein paar Sekunden nahm Galina stöhnend die Hand von ihren Mund, sie hustete kurz, und plötzlich fiel ihr der halbe Schneidezahn heraus. Judith hatte ihn durch den Schlag mit der Ferse über der Zahnwurzel glatt abgebrochen. Ein Eckzahn wackelte auch bedrohlich, und Galina lief etwas vom Roten aus dem Mund. Dazu kam auch noch die tiefe Schnittwunde über die Wange, die sogar auseinanderklaffte. Erschrocken blickten sie Lana und Matzuki an, doch Judith bekam jetzt große Angst als sie das sah, denn sie wusste, Galina würde das nicht so einfach hinnehmen.
Diese schüttelte auch schon drohend die Faust gegen Judith, spuckte einiges vom Roten aus und sagte lispelnd: „Du elende Hündin! Du Ratte! Dafür schlage ich dich tot!“

Dann riss sie Judiths Kopf an den Haaren zurück, damit ihr Hals ungeschützt frei lag, und holte mit der Handkante zum tödlichen Schlag gegen Judiths Kehlkopf aus. Diese schloss in Todesangst die Augen, und sandte ein Gebet zum Himmel, damit es schnell ginge. Lana erkannte an Galinas Gesicht, dass sie Judith jetzt wirklich töten wollte. Als ihre Hand bereits mit tödlicher Präzision auf das Ziel hinuntersauste, warf sich Lana mit aller Kraft dazwischen, und blockte den Schlag im letzten Moment ab. Sie drückte Galina zu Boden, fixierte sie, damit sie sich nicht mehr auf Judith stürzen konnte und rief: „Bist du wahnsinnig? Willst du ihren Platz einnehmen? Wir kümmern uns später um sie, aber jetzt bewahrst du kühlen Kopf, verstanden?“
Galina beruhigte sich nun, deshalb ließ sie Lana wieder los, behielt sie jedoch im Auge, um sofort eingreifen zu können, falls bei Galina der Verstand wieder aussetzen sollte. Judith wusste jetzt nicht, was besser für sie gewesen wäre, wenn Galina ihr Vorhaben vollendet hätte, oder dass sie davor bewahrt wurde. Denn Galinas Rache würde fürchterlich sein. Lana hatte das zwar gemacht, um Judith zu schützen, aber primär um Galina, sich selbst und natürlich auch Matzuki die Ruderbank zu ersparen.
Dann rief Galina drohend zu Judith: „Na warte, all das wirst du bereuen! Meine Zähne, mein Gesicht, und mein Blut! Du wirst jeden Tropfen davon mit einem Liter bezahlen!“

Doch in den Moment kam Tamara herein, sie hatte sich aus der Kombüse was zum Essen geholt, und hörte die Schreie. Sofort lief sie zum Podest, und rief: „Nein, nichts von alledem! Sie werden die Sklavin sofort in Ruhe lassen! Galina, sie machen sich jetzt davon! Weg von der Sklavin, auf der Stelle!“
Doch Galina sagte: „Diese Schlampe hat mir einen Zahn ausgeschlagen! Sehen sie Mal!“
Tamara sah sich das kurz an, und sagte dann: „Das haben sie davon, warum quälen sie auch andauernd immer die gleiche Sklavin? Tja, kleine Sünden bestraft der liebe Herrgott sofort! Aber das ist eigentlich eine große Sünde, und das geschieht ihnen auch ganz recht! Das haben sie auch verdient…“
Dann befahl sie den beiden anderen, Judiths Beine durchgestreckt zu halten, damit sich der Krampf löst. Sie lag immer noch mit auf dem Rücken gefesselten Händen am Podest, und blickte Tamara dankbar, und auch hilfesuchend an.
Diese fragte nun Galina: „Wie kommt es eigentlich, dass die Sklavin hier oben, und nicht auf ihren Platz ist? Was habt ihr schon wieder mit ihr gemacht? Die sieht ja furchtbar aus! So voller Striemen! Und wieso ist noch keine Ruhezeit?“ Dann fragte sie Judith, warum sie das mit ihr gemacht hatten, doch diese sagte stöhnend: „Bitte verstehen sie mich, dass ich lieber nichts sagen möchte, selbst wenn sie mich dazu auffordern. Sie können nicht immer hier sein, und mir helfen. Ich fürchte mich vor weiteren Misshandlungen, wenn ich den Mund aufmache. Und die kommen sicher. Deshalb sollen es die drei hier ihnen selber sagen.“

Doch Galina rief dann: „Meine Zähne, ist das nicht wichtiger?“ Doch Tamara schrie sie an: „Ich sehe erst dann nach ihnen, wenn sie mir versprechen, dass die diese Sklavin ab jetzt in Ruhe lassen werden!“
Galina sagte mit den Löchern in ihren Zahnreihen, dass sie dafür Garantiert, dass der Sklavin nichts geschehen würde. Sie befahl auch den beiden Sadistinnen, dass sie Judith nicht weiter quälen durften.
Erst jetzt sah sich Tamara die Verletzungen an, und sagte: „Sie benötigen sogar zwei Kronen, denn diese Zähne sind hinüber, da kann ich nichts mehr machen.“ Dann fügte sie schmunzelnd hinzu: „Aber holen sie ihn jetzt raus. Den Zahn meine ich. Ich bin froh, dass sie eine Frau, und kein Mann sind, denn ich weiß nämlich nicht, was sie dann sonst noch so alles rausholen würden, wenn ich ihnen das nicht gesagt hätte.“ Galina griff sich in den Mund und holte mit einem “Arrrrhhhh…“ den ebenfalls ausgeschlagenen, abgebrochenen Eckzahn heraus, der nur noch an einen Stück Zahnfleisch im Kiefer gehangen war. Sie spuckte etwas vom Roten, das mit Speichel vermischt war, auf dem Boden, und hielt sich vor Schmerzen wieder den Mund. Tamara lächelte Judith kurz an, zwinkerte ihr zu, und zeigte auch Daumen hoch. Sie sagte dann: „Matzuki und Lana, sie machen hier sauber, aber zuerst bringen sie die Sklavin mit Vorsicht auf die Krankenstation. Ich gebe ihr eine Infusion, die ihre Krämpfe löst. Dann kommt sie in eine Zelle, und bleibt dort bis morgen Abend. Und sie wird am nächsten Tag beim Rudern geschont, die Direktive wird bei ihr für diesen Tag außer Kraft gesetzt! Ich bespreche das mit Lucija, sie ist sicher damit einverstanden. Und falls nicht, ich habe die Kompetenz, das anzuordnen, als Ausgleich, was sie heute mit dieser armen Frau gemacht haben! Galina, kommen sie gleich mit mir mit, ich sehe mir ihren Kiefer genau an!“

Dann wurde Judith endlich von ihren Ketten befreit, und auf die Krankenstation gebracht, wo sie zuerst die Infusion erhielt. In der Zwischenzeit versorgte Tamara ihre Hautabschürfungen, und die Striemen von den Rohrstöcken. Als alles fertig war, wurde sie in eine Zelle gebracht, wo sie sich in den Schlaf weinte.
Die beiden Sadistinnen mussten auch das Podest von Galinas Spuren reinigen. Galina selbst wurden später zwei Kronen angepasst, sie jammerte vor Schmerz, als ihr Tamara die Betäubungsspritzen gab, und dann alles für die Aufnahme der Kronen vorbereitete. Doch sie machte es absichtlich nicht besonders sanft, und sie ließ sich auch Zeit. Als sie fertig war, spuckte Galina Gift und Galle. Sie fluchte: „Was haben sie mit mir gemacht? Sie haben ihren Beruf verfehlt! Sie hätten Fleischhauer werden sollen!“ Doch Tamara antwortete spöttisch: „Das wollte ich ursprünglich auch werden. Offenbar ist das bei mir wieder durchgekommen. Natürlich nur zufällig, hat nichts mit ihrer Person zu tun! Ein Schelm, der Böses denkt!“

Ein paar Tage lang konnte Galina nicht richtig essen, so lange führte sie auch keine Aufsicht. In ihrer verschwollenen Visage blieb auch die Narbe von der Fußschelle erhalten, da Tamara es auch nicht besonders sorgfältig genäht hatte. Sie hatte auch darauf ´vergessen´ die Wunde zu desinfizieren. Deshalb eiterte sie sogar etwas, und Galina trug die Spur der Fußschelle jetzt immer auf ihrer Wange. Als Anastasija alles erfuhr, machte sie auch alle drei voll nieder, und es gab auch wieder hübsche Akteneinträge. Sie schworen sich, dass diese Sklavin dafür noch teuer bezahlen würde. Obwohl Judith doch überhaupt nichts dafür konnte.
Ein paar Tage später erschien Katarina wieder zum Nachtdienst, und alle Sklavinnen hofften, dass sie eine positive Entscheidung getroffen hatte. Obwohl sie wieder in ihrer strengen Aufmachung, im Catsuit, mit den hochgesteckten Haaren und der Peitsche in der Hand auf das Ruderdeck gekommen war…


Gruß Schwester Annika

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 30.04.16 um 00:47 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:30.04.16 00:33 IP: gespeichert Moderator melden


Ich habe diese Fortsetzung wieder sehr genossen.

Ein großes Dankeschön, Schwester Annika!

Schöne Grüße

Tom
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:30.04.16 10:03 IP: gespeichert Moderator melden


So eine Galeere auf dem Neusiedler See wäre schön.
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:30.04.16 15:06 IP: gespeichert Moderator melden


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So eine Galeere auf dem Neusiedler See wäre schön.


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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:30.04.16 18:43 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Zitat
So eine Galeere auf dem Neusiedler See wäre schön.


Wer will rudern? Freiwillige vor


Haltet mir bitte ein paar Ketten und einen Platz mit schöner Aussicht frei.


Ich habe sogar schon kleinere Rudergaleeren in Aktion gesehen, aber SM-Events in diese Richtung gibt es leider nicht.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von TomTomTom am 30.04.16 um 19:12 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:01.05.16 22:40 IP: gespeichert Moderator melden



Schön, TomTomTom, das lässt sich machen. Von welcher Aufseherin möchtest du bevorzugt angetrieben werden?
Von Matzuki, oder Lana, vielleicht von Walerija oder Jelena? Vielleicht will sich aber auch Darja mit dir befassen, dazu noch Tatjana und Alexandra...

Oder soll diese Aufgabe vielleicht doch besser Katarina übernehmen?
Doch Vorsicht-denn Tagsüber nimmt auch sie ihre Pflichten sehr genau wahr!

Die nächste Fortsetzung ist bereits am Entstehen, dann werdet ihr erfahren, ob Katarina weiterhin so streng ist, oder ob Judiths Intervention vielleicht doch geholfen hat.
Aber vielleicht aber hatte Katarina schon ganz am Anfang, als sie diese Strafmaßnahmen eingeführt hat, schon etwas im Sinn gehabt???

Bis dahin- viele Grüße-
Schwester Annika


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 01.05.16 um 22:43 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:02.05.16 01:05 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Schön, TomTomTom, das lässt sich machen. Von welcher Aufseherin möchtest du bevorzugt angetrieben werden?
Von Matzuki, oder Lana, vielleicht von Walerija oder Jelena? Vielleicht will sich aber auch Darja mit dir befassen, dazu noch Tatjana und Alexandra...

Oder soll diese Aufgabe vielleicht doch besser Katarina übernehmen?
Doch Vorsicht-denn Tagsüber nimmt auch sie ihre Pflichten sehr genau wahr!


Nachdem, was ich gelesen habe, wäre es bei keiner dieser Aufseherinnen ein Zuckerschlecken für mich. Mich würde einerseits interessieren, ob ich bei den ganz strengen und harten Aufseherinnen wie Galina oder "Korporal" Tatjana durchhalten würde, aber andererseits habe ich mich auch ein bisschen in Katarina verliebt. Besonders, wenn sie ihren Zopf oder ihre hochgesteckten Haare trägt, würde ich schon mal einen verstohlenen Blick zu ihr wagen, während sie im Catsuit den Mittelgang hinuntergeht. ^^

Deshalb hätte ich gerne Katarina. Sollte Katarina jedoch mit mir nicht zufrieden sein, darf sie mich gerne nach ihrer Schicht Matzuki zum Fraß vorwerfen. Ich glaube, schon allein bei dieser Drohung würde ich Rudern, bis der Schweiß in Strömen fließt und mir die Arme abfallen.

Ich freue mich schon auf die neue Fortsetzung.

Schöne Grüße

Tom

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:16.05.16 01:05 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, es geht wieder weiter. Es geschieht diesmal auch so einiges.

Ich danke an dieser Stelle für all die positiven Kommentare, die ich bisher erhalten habe, besonders von Zwerglein, und natürlich von TomTomTom, dessen Geschmack ich mit meiner Geschichte genau getroffen habe.
Es freut mich auch, dass er sich offenbar in Katarina verliebt hat...

Viel Spaß!

Teil 85


Die Sklavinnen waren darüber auch enttäuscht, da sie doch sehr darauf gehofft hatten, dass Katarina doch wieder locker sein würde.
Sie befahl sofort die Grundstellung, die alle Sklavinnen auch befolgten, ohne dass sie nachhelfen musste. Denn alle fürchteten sich schon vor dem gnadenlosen und kräfteraubenden Drillprogramm, das sie unmittelbar danach bei jedem Nachtdienst begonnen hatte. Dazu kamen immer auch einige kräftige Peitschenschläge, die sie verabreichte.
Doch sie ging langsam den Mittelgang entlang, und sagte: „Na also, es kann doch funktionieren, wenn ihr nur wollt. Aber das wollen, das ist leider ein kleines Problem bei euch! Doch ihr habt eine schöne Zeit lang verspürt, dass ich auch sehr hart sein kann, wenn ich dazu genötigt werde. Nichts davon tat ich willkürlich, sondern es diente dazu, euch wieder auf Spur zu bringen, was ich auch geschafft habe. Ist euch eigentlich klar, dass ich diese harte Gangart dauerhaft hätte beibehalten können? Ist euch das wenigstens jetzt bewusst?“ Einige Sklavinnen nickten dazu stumm, denn keine getraute sich ohne Ausdrückliche Erlaubnis den Mund aufzumachen. Doch Katarina fragte streng nach: “Und war euch diese Vorstellung angenehm?“ Nun schüttelten einige den Kopf, sonst herrschte betretenes Schweigen am Ruderdeck. Dann sagte sie mit harter Stimme: „Gut, denkt immer daran! Denn wenn das je wieder vorkommen sollte, dass ihr in meinen Nachtdienst Aufmüpfig seid, wenn ihr meine Befehle nicht sofort befolgt, mir nicht den nötigen Respekt entgegenbringt, frech zurückschnappt, wenn ich euch was sage, also zusammengenommen, wenn ihr glaubt, mir - einer Aufseherin - nicht gehorchen zu müssen, dann mache ich dieses schöne Spielchen sofort wieder mit euch! Und es ist auch von Dauer! Interventionen sind dann absolut sinnlos!“

Sie merkte nun, dass die Sklavinnen erleichtert aufatmeten, doch sie fuhr fort: „Hier ist meine Entscheidung, die ich nach reiflichen Überlegen getroffen habe: Für heute bleibt noch alles so wie gehabt, doch ab dem nächsten Abend bekommt ihr im vollen Umfang wieder alle Begünstigungen, die ich euch entzogen habe. Ich habe mir zwar überlegt, sie euch nur stückweise wieder zu geben, aber sollte das trotzdem funktionieren, und ihr mir wieder gehorchen, dann sehe ich keinen Grund, warum ich nicht doch wieder alles gewähren soll. Das ist ein Entgegenkommen von mir an euch, und enttäuscht mich bloß nicht mehr, verstanden?“ Die Sklavinnen waren nun knapp drauf und dran, in Jubel auszubrechen, doch natürlich blieb es bis auf ein paar Ausrufe des Dankes relativ leise. Doch Katarina rief sofort durch das Headset: „Ruhe!“ Gleich darauf wurde es wieder ruhig, sie wartete etwas, und sagte dann: „Aber eines gebe ich euch mit auf die Reise, und nehmt euch das auch zu Herzen! Wenn es wieder zu solchen Auswüchsen von Ungehorsam kommt, wenn ihr das auch nur noch einmal auch nur ansatzweise versucht, dann reiße ich euch allen den Arsch auf, bis zum Stehkragen rauf, das garantiere ich euch! Habt ihr das verstanden?“ Die Sklavinnen blieben nun ruhig, doch alle wussten, das Eis war gebrochen. Katarina machte langsam noch einen Kontrollgang, bis sie wieder vorne an der ersten Reihe angekommen war. Dann sagte sie: „Als Symbol gebe ich jetzt wieder die Peitsche aus der Hand, doch vergesst niemals was ich euch gesagt habe, klar?“

Dann legte sie die Peitsche auf das Podest, und löste auch die Haarspange, die sie immer getragen hatte, während sie so streng war. Sie holte aus der Handtasche einen kleinen Spiegel, schüttelte etwas die Haare aus, und kämmte sie dann. Abschließend gab sie einen Haarreif hinein, und trug nun wieder die lockere Aufmachung. Sie hatte sich sogar überlegt, sich dazu sogar noch umzuziehen, und wieder die zweiteilige Uniform anzulegen, aber ab Morgen würde es wieder so weit sein. Sie ging langsam in den Bereitschaftraum, und schminkte sich auch etwas, als sie wieder herauskam, sah sie einige Sklavinnen vor Freude weinen, als sie sie ansahen, da sie jetzt auch wussten, dass sie ab Morgen wieder alles zurückbekommen würden, was sie durch die Dummheit einiger weniger verloren hatten. Katarina sagte durch das Headset: „Und jetzt wünsche ich euch eine Gute Nacht, schlaft jetzt, und ab Morgen lasse ich wieder die Zügel locker, aber ihr wisst, was ich dafür von euch erwarte!“
Sehr viele Sklavinnen bedankten sich jetzt bei ihr, während sie wieder die Reihen entlang ging.
Dann dimmte sie auch wieder das Licht, und mit einer großen, spürbaren Erleichterung und auch Freude schliefen die Sklavinnen bald darauf ein…

Am nächsten Abend erschien Katarina wieder mit Rock und Top, und sie trug auch die Haare offen. Das war das deutliche Zeichen, dass sie wieder locker war. Die Sklavinnen erhielten auch wieder alle Gefälligkeiten, doch allen blieben die Härte, und auch die oft erschreckende und gnadenlose Umgangsweise von Katarina im Hinterkopf. Sie wussten, keine durfte sich je wieder erlauben, eine rote Linie zu überschreiten. Sobald das der Fall war, bedeutete das, dass Katarina sofort wieder ihre strenge Seite hervorkehren würde. Und ob sie dann je wieder locker sein würde, das war nicht sicher, selbst dann nicht, wenn ihr doch wieder alle gehorchen sollten.
Katarina hatte mit Alexa, und auch mit Judith noch etwas vor, deshalb kettete sie zuerst Alexa ab, nahm sie auf die Seite, und fragte sie leise: „Hast du jemals mit irgendeine von euch gesprochen, was ich dir an dem Abend zugeflüstert habe, als ich mit den Strafmaßnahmen begonnen habe? Ich möchte, dass du mir wirklich die Wahrheit sagst, klar?“ Alexa antwortete auch: „Nein, Mistress, ich habe keiner von uns was gesagt. Wir haben uns zwar darüber unterhalten, dass sie uns vielleicht die Gefälligkeiten wieder gewähren möchten, aber was sie zu mir gesagt haben, das hatte niemand erfahren. Das schwöre ich.“
Katarina blickte ihr genau in die Augen, doch Alexa hielt dem Blick stand, und wiederholte, dass sie zu keiner anderen was gesagt hatte.
Denn als sie an diesen Abend Alexa so enttäuscht angesehen hatte, hatte ihr Katarina ins Haar gefasst, sie ganz nahe zu sich gezogen, und leise zu ihr gesagt: „Alexa, wer sagt denn, dass diese Strafmaßnahmen, die ich ab heute für euch eingeführt habe, dass die auch von Dauer sind? Denn das habe ich nicht gesagt. Doch kein Wort zu irgendeiner von euch, sollte ich was merken, dann bleiben sie jedoch gestrichen, klar? Und wenn dich jemand fragen sollte, was ich jetzt zu dir gesagt habe, dann sagst du einfach, dass ich dir sehr harte Strafen angedroht habe, wenn du mich noch mal so ansiehst. Du bewahrst jetzt so wie ich den Anschein.“ Dann hatte sie drohend gerufen: „Hast du das kapiert?“ Alexa tat auch das, was Katarina von ihr verlangte. Darum hatte sie der Sklavin hinter ihr gesagt, dass ihr das Grausen kommen würde, wenn sie wüsste, was Katarina zu ihr gesagt hatte. Sie war darüber natürlich erleichtert gewesen, dass Katarina doch nicht wieder in ihr altes und grausames Schema zurückgekehrt war, trotzdem wusste sie, dass die folgende Zeit sehr hart für alle werden würde. Damit hatte Alexa auch recht gehabt. Doch sie war während der gesamten Zeit trotzdem nie von Katarinas Vorgabe abgewichen.

Dann ließ sie Alexa vorne bei ihren Platz kurz sehen, und kam zu Judith. Auch sie wurde losgekettet, und Katarina fragte auch sie: „Als ich dich am Podest habe knien lassen, da habe ich dir was zugeflüstert. Weißt du das noch?“ Judith erschauderte, als sie sich daran erinnerte, wie schmerzhaft das gewesen ist. Sie antwortete nach kurzem Überlegen: „Ja, Mistress, sie haben gesagt, dass sie diese Strafmaßnahmen auch wieder einstellen werden, aber das darf ich niemanden sagen, sonst muss ich wieder, und auch noch sehr viel länger knien, wenn sie das herausfinden. Und es hat Folgen für uns alle, denn dann bekommen wir die Gefälligkeiten nie mehr zurück.“
Katarina blickte sie durchdringend an und fragte: „Hast du das trotzdem jemanden gesagt?“
Judith verneinte, und Katarina sagte: „Na gut, ich glaube dir.“ Dann rief sie Alexa zu Judiths Platz, und ging mit beiden in den Bereitschaftsraum. Dort sagte sie: „Ihr habt dichtgehalten, und dafür habt ihr eine Belohnung verdient. Ich schneide euch zuerst die Haare, und dann könnt ihr euch im Bad saubermachen, pflegt euch so richtig.“ Wie sie es Alexa vor ein paar Wochen versprochen hatte, gönnte ihr Katarina jetzt auch einen modischen Haarschnitt. Denn beim ersten Mal hatte sie Alexas Haare ganz kurz schneiden müssen, um die verfilzten Strähnen zu beseitigen. Inzwischen waren die Haare bei beiden wieder nachgewachsen, und als Katarina fertig war, sahen beide Frauen- Alexa und Judith- wieder sehr attraktiv aus. Katarina meinte: „Ich werde in meinen Nachtdiensten allen hier die Haare schneiden. Denn die anderen nehmen einfach die Schere, packen die Haare in Strähnen und schneiden zwei, vielleicht dreimal grob drüber. Muss auch nicht sein, also mache ich das. Wird zwar ein bisschen dauern, bis ich mit allen durch bin, dann kann ich gleich wieder von vorne anfangen. Aber ihr seid Menschen, und die Würde sollt ihr behalten. Trotz allem, was hier mit euch noch geschehen mag.“

Dann stellten sich beide abwechselnd unter die Dusche. Besonders genoss es Judith, denn sie hatte sich schon lange nicht mehr so gründlich pflegen können. Als sie auf der Krankenstation war, hatte sie sich zwar auch etwas waschen können, da Tamara darauf Wert legte, dass die Slavinnen dort wenigstens etwas sauber waren. Doch es war für Judith trotzdem nur eine halbe Sache gewesen. Als beide fertig waren, gab ihnen Katarina große Badetücher, damit sie ihre Nacktheit verbergen konnten. Dann zeigte sie zum Tisch, wo sie für alle drei aufgedeckt hatte. Besonders Judith war darüber überrascht, denn damit hatte sie nicht gerechnet. Doch Katarina gab jede ein paar Brötchen, und auch Kuchen, sie sagte dazu: „Das ist mein Dank an euch, dass ihr darüber geschwiegen habt, dass ich die Gefälligkeiten doch wieder gewähren werde. Ich weiß, auch ihr habt einiges mitgemacht, während ich streng war. Aber es war notwendig, denn nur so konnte ich dafür sorgen, dass die Disziplin zurückkommt. Ich sage aber ganz deutlich, dass ich voll zu meinen harten Maßnahmen stehe, die ich ergriffen habe. Aber es ist jetzt vorbei, betrachtet diesen Dank aber bitte auch als Entschädigung dafür, dass auch ihr beide das ertragen musstet. Doch ich konnte euch nicht davon herausnehmen, ihr müsst das verstehen, aber ich bitte euch auch darum dass ihr es versteht.“

Judith standen vor Rührung die Tränen in den Augen, und sie meinte darauf: „Mistress, ich habe doch auch schon gesagt, und das kam aus tiefsten Herzen, sie sind die beste Aufseherin, die es hier gibt, da sie trotz allem menschliche Qualitäten haben. Und sie bezeichnen uns auch nicht als Sklavinnen, sondern als Menschen. Dafür muss man ihnen Dankbar sein, und das bin ich auch. Ich weiß, warum sie das mit uns gemacht haben. Ich habe auch von ihnen eine harte Strafe dafür erhalten, da ich Mistress Jelena angelächelt habe. Ich verhalte mich seitdem auch so, dass ich nicht mehr damit bedroht werden muss. Aber ich erlaube mir, sie darum zu bitten, dass sie nicht wieder uns alle für Fehler von einigen wenigen unbelehrbaren bestrafen. Bitte, machen sie das nicht mehr, die meisten haben ihnen doch immer gehorcht, und keinen Grund geliefert, dass sie so hart waren. Aber trotzdem mussten diese die Strafen mittragen. Ich möchte sie nicht belehren, und sie wissen als Aufseherin natürlich auch, was sie zu tun haben, aber wäre es denn nicht möglich, wenn sie sich nur die vorzunehmen, die ungehorsam waren? Ich weiß natürlich, solche werden von anderen Aufseherinnen gemeldet, und werden dann am Podest fürchterlich bestraft, wo wir dann alle dabei zusehen müssen, und wehe denen, die nicht hinsehen, die sind die nächsten. Mistress Katarina, da sind sie sicher toleranter als andere von ihnen, sie haben so etwas noch nie gemacht, dass sie eine gemeldet haben. Aber wie wäre es denn, wenn sie solche, die ihrer Meinung nach nicht auf das Podest kommen sollten, da die Missetat doch nicht so gravierend war, wenn sie solche dann eben unter ihrer Aufsicht am Tag durch härtere Behandlung bestrafen? Die werden dann auch ganz genau wissen, warum sie das machen. Und auch die anderen, die das sehen, dann wird sich das auch schnell herumsprechen, warum sie solche an die Kandare nehmen. Es geschieht dann nicht aus Willkür, sondern sie haben gute Gründe dafür. Wäre das nicht ein Vorschlag, den man sich überlegen könnte? Sie haben das doch auch schon bei mir gemacht, als ich sie verbotenerweise immer angesehen habe, da haben sie mich eine schöne Zeitlang unter Beobachtung gestellt. Und das hat auch gewirkt, ich habe das nie mehr gemacht, weder bei ihnen, noch bei anderen. Wenn das bei mir funktioniert hat, warum sollte das denn nicht auch bei anderen klappen?“

Auch Alexa war dieser Meinung, auch sie bat Katarina darum, es so zu handhaben. Diese sagte dann: „Ich kann mir diesen Vorschlag überlegen, aber versprechen tue ich es euch nicht. Ich kann natürlich versuchen, ob das wirkt. Wir werden sehen. Aber es hängt von euch alleine ab.“ Zu Judith sagte sie: „Du darfst aber nicht vergessen, was ich noch zu dir gesagt habe, als du da gekniet hast. Das nächste Mal, wo du etwas falsch machst, dann halte ich eine Strafe nicht mehr von dir fern. Ich werde es zulassen, egal was dann mit dir geschieht, selbst wenn es das Podest für dich bedeutet. Das gilt aber auch für dich, Alexa. Glaubt nicht, weil ich euch jetzt hier diese Belohnung habe zukommen lassen, und dass ich mir euren Vorschlag überlege, dass ihr euch deshalb etwas herausnehmen dürft! Haben wir uns verstanden?“

Beide nickten dazu, dann sagte Katarina: „Jetzt muss ich diese traute Dreisamkeit beenden, ihr müsst schlafen, ich bedanke mich noch mal bei euch, dass ihr mich etwas unterstützt habt. Aber jetzt müssen wir gehen.“
Plötzlich fiel ihr noch ein, was mit Judith gemacht worden war, du sie sagte deshalb tröstend zu ihr: “Ich weiß, was Galina und die beiden anderen schon wieder mit dir angestellt haben. Ich finde, das ist nicht nötig, Anastasija hat die drei deshalb auch einen schönen Verweis unterschreiben lassen. Sonst gibt es noch härtere Maßnahmen gegen die drei, man wird ihnen das schon noch austreiben. Ich habe auch mit Anastasija darüber gesprochen. Die werden das nicht mehr machen, und besonders dich müssen sie in Ruhe lassen, das hat sie extra angeordnet. Judith war damit beruhigt, und sie bedankte sich auch bei Katarina dafür.
Damit führte sie die beiden wieder zu ihren Plätzen zurück, und kettete sie an. Bald darauf schliefen sie auch ein, während Katarina das Badezimmer säuberte. Sie dachte sich dabei: „Hoffentlich nimmt sich das meine Sklavin zu Herzen, was ich ihr vorhin gesagt habe. Aber ihr Vorschlag, der ist wirklich gut. Sollte es in meinen Nachtdienst zu kleinen Problemen mit Sklavinnen kommen, dann werde ich auch nur diejenigen im nächsten Aufsichtsdienst entsprechend hart behandeln. Warum soll ich einen Vorschlag schon im Vorhinein ausschließen, nur weil er von einer Sklavin kommt? Die haben doch auch gute Ideen. Wenn das nur überall so wäre, dass man sich Vorschläge von jemand überlegt, und sie dann auch annimmt und umsetzt, obwohl die Person nicht zur Gruppe, oder auch nicht zur Partei gehört… Aber was sie mir gesagt hat, das nehme ich auf. So bringe ich denen auch wieder Gehorsam bei, ohne dass ich wieder alle bestrafen muss. Aber bei groben Verstößen wiederhole ich das Ganze, inklusive dem Drill, darauf können sie sich verlassen.“
Katarina wusste nicht, dass sie die Ankündigung, die sie Judith gegeben hatte, schon bald würde wahrmachen müssen, ohne dass sie wirklich eingreifen konnte…


Bei den nächsten Nachtdiensten, die Katarina führte, klappte alles tadellos. Sie nahm auch nicht die Peitsche mit, und kam in der lockeren Aufmachung. Die Sklavinnen erhielten wieder alle Gefälligkeiten, sie gehorchten auch sofort, wenn ihnen Katarina etwas anordnete, und keine begehrte mehr auf. Auch dann nicht, als Walerija wieder eine Sklavin für eine Kleinigkeit ganz übel am Podest zurichtete. Alle hatten verstanden, Katarina konnte, und wollte nicht auf ihre Freundin einwirken, da es sowieso sinnlos war. Einerseits, um die Freundschaft nicht aufs Spiel zu setzen, zum anderen, da Walerija von Galina beeinflusst worden war. Außerdem mussten alle Sklavinnen akzeptieren, dass sie auf einer Galeere waren, und Strafen nun Mal so durchgeführt wurden.
Einmal im Nachtdienst reagierten zwei Sklavinnen nicht sofort darauf, als ihnen Katarina sagte, dass sie ihrer Unterhaltung etwas leiser sein sollen. Es waren die gleichen, die den Hungerstreik versucht hatten. Die Rädelsführerin warf zwar einen kurzen Blick zu ihr, und sprach trotzdem genau so laut weiter. Es war ihr egal, was Katarina zu ihr gesagt hatte. Da sie keine Peitsche dabei hatte, klatschte Katarina einmal laut in die Hände, und als die beiden erschrocken auffuhren, sagte Katarina laut: „Ich habe euch gesagt, dass ihr leiser sein sollt! Wollt ihr etwa daran schuld sein, dass ich wieder allen die Begünstigungen entziehe?“ Die beiden sagten sofort mit angstvoller Stimme: „Nein, nein, bitte nicht.“ Die Rädelsführerin der beiden sagte: „Bitte, verzeihen sie, wir haben es nicht gleich gehört. Bitte niiicht.“ Katarina sagte darauf drohend: „Dann verhaltet euch ruhig!“ Dann zeigte sie auf die beiden, und sagte: „Von dir, und dir, von euch beiden höre ich heute kein Wort mehr! Ihr beide habt heute Sprechverbot! Falls ich von euch doch noch was höre, sind die Gefälligkeiten gestrichen, und zwar für alle. Außerdem her mit dem zweiten Putztüchern, und auch mit den zweiten Trinkflaschen, nachdem ihr sie ins Toilettenloch entleert habt, sofort! Denn was es bedeutet, wenn ich alles wieder streiche, das spürt ihr beide gleich jetzt!“

Die Rädelsführerin blickte Katarina kurz mit funkelnden Augen an, und übergab dann, was von ihr verlangt wurde. Katarina entging dieser Blick nicht, deshalb rief sie: „Was sollte dieser Blick? Aufstehen, sofort, alle beide!“ Sie hüpften in die Höhe, und die vordere setzte zu einer Entschuldigung an. Doch Katarina nahm sie nicht an, sondern sagte: „Was habe ich euch beiden denn vorhin gesagt, hmm? Ich habe gesagt, ich höre kein Wort mehr!“ Dann fixierte sie die Rädelsführerin mit den Augen und sagte: „Bist von euch beiden wohl der Obermacker, was? Aber hier hat nur eine einzige das Sagen, und das bin ich, verstanden?“ Dann merkte sie sich von beiden die Nummer, und ließ sie so stehen. Sie durften sich nicht mehr setzen, doch andere Sklavinnen, die in deren Nähe ihren Platz hatten, blickten mit Angst zu Katarina. Alle rechneten jetzt damit, dass sie das endgültige Ende der Gefälligkeiten verkündete. Sie schüttelte den Kopf, schlug die Hände gegen die Oberschenkel, und dachte bereits darüber nach, sie war auch schon knapp daran. Es wollte doch nicht klappen… Doch einige wollten die Situation noch retten, sie machten die beiden herunter und beschimpften sie. Eine sagte zu denen, obwohl Katarina in der Nähe war, und alles hörte: „Seid ihr denn wahnsinnig? Was macht ihr denn? Jetzt haben wir mit so viel Mühe die Gefälligkeiten wieder zurückbekommen, und ihr gefährdet wieder alles! War das denn nicht schwer genug für uns alle, als wir gedrillt wurden? Wenn das wieder auf uns zukommt, dann seid ihr beide schuld daran! Wenn euch Mistress Katarina einen Befehl gibt, dann handelt sofort danach! Traurig, dass ich, eine Sklavin wie ihr selbst, dass ich euch das sagen muss, weil ihr das selber noch immer nicht kapiert habt! Ihr hirnverbrannten Idioten!“

Dann erhob sie sich, faltete die Hände, und sagte zu Katarina, die gleich zu ihr kam, mit verschränkten Armen vor ihr stehenblieb, und sie mit harten Gesicht ansah: „Mistress, ich bitte sie, nur diese beiden Dummköpfe haben ihren Befehl nicht befolgt, aber wir alle anderen schon. Bitte, tun sie bitte nicht, was sie vielleicht jetzt durch die Schuld von den beiden Idioten mit uns allen machen wollen, und was sie uns auch angekündigt haben, wenn es wieder zu Fällen von Ungehorsam kommt. Wir gehorchen ihnen nicht nur, sondern sind ihnen auch dankbar dafür, dass sie uns diese Begünstigungen wieder gewähren, ja mehr noch, dass sie uns das überhaupt zukommen lassen. Es ist nicht selbstverständlich, wir wissen das, aber diese beiden da vor mir wissen das nicht, weil sie offenbar nur Stroh im Kopf haben. Und das verschimmelt bereits. Aber vielleicht bringen sie diese beiden durch Fühlen von Schmerzen dazu, dass sie das endlich erkennen, was wir alle ihnen- Mistress Katarina- zu verdanken haben. Ich sehe leider keinen anderen Ausweg.“

Dann setzte sie sich wieder, und begann vor Wut über die beiden zu weinen. Sie rief: „Ihr Idioten, ihr seid an allen schuld. Das folgende haben wir nur euch zu verdanken, wie könnt ihr nur so blöd sein!“ Die anderen flehten Katarina an, doch nicht wieder alle zu bestrafen, diese stand wortlos am Mittelgang und hörte sich alles an. Dann rief sie: „Ruhe jetzt! Ich weiß, was ich zu tun habe!“ Dann ging sie zu den beiden, und öffnete die Zipptasche an ihren Lackrock, um die Nummern der beiden zu notieren. Beide rissen vor Angst die Augen auf, sie wussten sofort, was morgen mit ihnen geschehen würde. Doch erst als Katarina in die Tasche fuhr, merkte sie, dass sie gar keinen Notizblock dabei hatte. Sie kannte natürlich die Nummern der beiden auswendig, deshalb war es eigentlich nicht mehr nötig, sie zu notieren, doch sie disponierte sofort um, hielt kurz inne, und blickte beide durchdringend an. Sie flehten jetzt um Verzeihung, und schworen Stein und Bein, sich ab sofort Gehorsam zu verhalten. Katarina sagte zu ihnen: „Ich garantiere euch, beim nächsten, dem leisesten Versuch, mir nicht zu gehorchen, dann kenne ich keine Gnade mehr! Dann schaffe ich euch mit diesen Händen selber zum Podest!“

Beide schworen wieder, das sie nicht mehr auffallen würden, doch Katarina stemmte ihre Hände in die Hüften, und setzte mit gefährlich klingender Stimme nach: „Ihr bekommt trotzdem dafür die folgende Strafe: Ihr bleibt bis morgen früh stehen, ihr bekommt für die nächste Zeit auch nicht die Gefälligkeiten, und bei meinen nächsten Dienst, wo ich euch beaufsichtige, werde ich euch so hart rannehmen, wie es mir nur irgendwie möglich ist! Ich weiß natürlich nicht, wann ich euch zugeteilt werde, und ich werde auch nicht darum ersuchen, dass ich zu euch komme. Es kann deshalb einige Tage dauern, bis es so weit ist! Aber bis dahin bleiben die Gefälligkeiten für euch gestrichen! Und wenn es dann so weit ist, und ich euch beaufsichtige, dann lasse ich euch so schwer rudern bis ihr glaubt, dass eure Arme nur noch vertrocknete, knorrige Äste sind! Und ich belasse euch auch stundenlang unter Beobachtung, ihr werdet dann so viele Strafschläge bekommen, dass alle glauben, dass ihr unter Nervösen Zuckungen leidet! Und ihr bekommt so viele Schläge von mir, dass ihr glaubt, dass euch der Rücken zerfetzt wird! Aber ihr werdet dann trotzdem weiterrudern, entweder bis ihr von den Bänken fällt, oder bis ihr endlich kapiert habt, dass ihr mir jederzeit zu gehorchen habt! Und wenn euch auch das noch immer nicht reicht, dann kommt ihr auf das Podest, wo ich höchstpersönlich euch so kräftig auspeitschen werde, dass ihr euch noch wünschen werdet, wenn es Walerija übernommen hätte! Und ihr wisst, wie brutal sie es macht! Ist das jetzt ein für alle Mal klar? Ihr habt darauf zu antworten!“

Beide versprachen jetzt, ihr immer zu gehorchen, doch Katarina sagte zur Rädelsführerin: „Da du von euch beiden der Oberboss bist, dauern die Strafmaßnahmen für dich doppelt so lange, wie für deine Freundin hinter dir! Du schaffst an, und sie führt es aus, ohne an die Folgen zu denken, eine tolle Kombination!“ Zur hinteren sagte sie: „Du solltest dir besser gut überlegen, und dir vorher genau ansehen, wer deine Freundin ist, denn was du davon hast, das hast du jetzt wohl hoffentlich gesehen! Und du wirst es eine Zeitlang auch sehr hart zu spüren bekommen, dafür sorge ich! Hast du denn selbst keinen Willen? Du tust nur das, was sie will! Ihr seid miteinander befreundet, dagegen habe ich zwar nichts, meinetwegen, dann ist es so. Aber wenn du nur ihrem Diktat folgst, dann teilst du auch die Strafen mit ihr! Und da können ohne weiteres noch mehr kommen, viel mehr, wenn du nicht selber zu denken beginnst!“

Dann packte sie das Ohrläppchen der Rädelsführerin, verdrehte es, dass die Sklavin aufheulte, und sagte: „Und von wegen, dass du das vorhin nicht gehört hast, dass du leise sein sollst! Glaubst du, ich nehm´ dir diesen Larifari ab? Oder ist vielleicht nur zu viel Ohrenschmalz da drin? Dann sollte ich vielleicht deine Ohren mit einem Hochdruckreiniger ausspülen! Wenn du wieder vorgibst, nichts gehört zu haben, dann werde ich dir die Ohren so lang ziehen, dass alle hier glauben, du kommst vom Planeten Vulkan!“ Dann ließ sie die Sklavin los, gab ihr eine Ohrfeige, und rief drohend: „Und bloß kein Wort mehr, Mrs. Spock!“

Dann trat sie von den beiden zurück, dimmte das Licht, und ließ die anderen Sklavinnen zur Ruhe kommen. Das Ohr der einen war inzwischen feuerrot, die anderen, die es sahen, grinsten sich deshalb eines. Doch die beiden mussten wirklich bis zum Dienstbeginn stehenbleiben. Obwohl Katarina zu den anderen wieder locker war, gab sie bei den beiden nicht einen Millimeter nach.
Beim nächsten Tagdienst erschien sie nicht mit dem Zopf, wie es sonst bei ihr üblich gewesen war, sondern mit hochgesteckten Haaren, sie wollte was ganz neues ausprobieren. Sie steckte hinten kreuzweise zwei färbige Haarstäbe hinein, ließ einige Strähnchen in die Stirn hängen, und hinter den Ohren blieben ebenfalls einige offen, die hinten und auch vorne bis knapp zu den Brüsten über ihren Catsuit nach unten hingen. Sie färbte diese Strähnchen auch, sie sah dadurch optisch umwerfend aus, die anderen Aufseherinnen machten ihr deshalb auch Komplimente. Einige Sklavinnen wagten auch einige Blicke zu ihr, die ihr auch nicht entgingen. Schließlich drehte sie sich zu einer, und fragte sie streng: „Was?“ Diese sagte dann: „Mistress, ihre Haare, sie sehen so toll aus. Bewundernswert.“ Katarina blickte sie kurz an, und sagte: „Ist schon gut, Danke. Aber vergiss nicht, wer ich bin, klar? Und jetzt sei leise, denn heute hat Galina die Oberaufsicht, und du weißt, wie hart sie ist. Und ich bin es auch, wenn du es darauf anlegst!“
So sorgte sie trotz ihrer tollen Haarmode, die sie jedoch auch wechselte, und dann auch oft mit dem Zopf erschien, für einen deutlich strengeren Eindruck bei den Sklavinnen, wenn sie noch dazu im Catsuit die Peitsche sprechen ließ. Sie wollte auch Judiths Vorschlag umsetzen, und nur die im Nachtdienst ungehorsamen Sklavinnen am Tage bestrafen. Doch sie würde diese Strenge auch bei denen wieder zurückfahren, wenn sich die Sklavinnen wieder entsprechend verhielten. Doch die beiden bekamen es extra von ihr zu spüren, als sie einige Tage in deren Bereich die Aufsicht führte.

Als sie eines Morgens wieder so gut gestylt zum Dienst erschien, und Galina sie sah, überkam sie der blanke Neid, da sie auf solche Einfälle nicht kam. Sie ließ sich wieder eine Schikane für Katarina einfallen, sie schnauzte sie nach der Zuteilung der Abschnitte an, sie wollte sie vor allen Sklavinnen demütigen: „Sind wir hier auf einer Modenschau? Sie kommen jedes Mal so aufgetakelt wie eine Fregatte daher! Sie werden ihre Haare sofort nur so zusammenbinden, dass sie zwar nicht bei der Arbeit davon behindert werden können, aber sich extra hübsch machen, das brauchen sie nicht! Und das werden sie auch nicht, für wen denn? Für die Schlampen hier? Oder wollen sie mit ihren Talent nur angeben? Und jetzt weg mit dem Haarschmuck, und dann kümmern sie sich darum, dass ihre Haare zwar Effizient sind, aber sonst nichts, aber sofort!“
Doch Katarina sagte völlig ruhig: „Frau Oberaufseherin, bei allen gebührenden Respekt, aber ihre Anweisung ist ein klarer Eingriff in meine Persönliche Bewegungsfreiheit, ich kann mich für den Dienst so vorbereiten, wie ich es für richtig halte. Ich darf zwar keinen Schmuck, wie Ringe, Halsketten, Ohrstecker, und auch keine Uhr tragen, aber von meiner Auswahl, mit der ich meine Haare in Form halte, ist nicht die Rede. Das ist mir genauso erlaubt, wie wenn ich mich so wie alle anderen Aufseherinnen auch schminke. Das sollen wir natürlich auch nicht zu übertrieben machen, und das tue ich auch nicht. Aber schließlich bin ich eine Frau, die sich auch dann hübsch machen darf, wenn sie als Aufseherin die Sklavinnen antreibt.“

Galina wollte jetzt losbrüllen, doch sie schluckte ihren Ärger hinunter, da sie genau wusste, dass Katarina Recht hatte. Sie drehte sich wortlos um, und aktivierte den Taktgeber. Während den nächsten Stunden schmiedete Galina einen Plan, mit dem sie Katarina aus der Reserve locken wollte. Dann würde sie dort einhaken, und Katarina dazu bringen, dass sie einen Fehler macht. Dann hätte Galina endlich einen Grund gefunden, mit dem sie Katarina von der Galeere würde jagen können. Und dann wäre endlich ihre Kabine frei, die Galina anfangs so gerne hätte haben wollen. Doch inzwischen hatte sie sich gut in ihrer eigenen eingelebt, und sie würde dann Katarinas Kabine Matzuki zur Verfügung stellen, wenn sie erst mal Oberaufseherin ist. Denn diese Kabine wollte sie eigentlich gar nicht mehr haben, sie wollte nur Katarina ärgern. Am Ende des Tages hatte Galina alles vorbereitet, sie wusste, was sie machen wollte, und erzählte abends dann alles Matzuki und Lana.

Den Sklavinnen gefiel natürlich auch, dass sich Katarina ganz offen widersetzte, denn einige mochten sie mittlerweile sogar. Obwohl sie natürlich auch die Peitsche knallen ließ, das Beobachtungslicht einschaltete, und aus den Sklavinnen alles herausholte. Trotzdem vertrauten ihr die Sklavinnen auch, da sie ihre Zusagen auch immer eingehalten hatte. Es gefiel ihnen auch, dass sie seit ein paar Tagen nur die Aufmüpfigen, und die unbelehrbaren sehr hart anfasste. Besonders die beiden, die ihre Aktionen absprachen, erhielten von Katarina eine Extraration Härte. Wie sie es den beiden versprochen hatte, ließ sie das Beobachtungslicht lange eingeschaltet, und trieb beide zur Höchstleistung an. Die Rädelsführerin brach sogar einmal ohnmächtig zusammen, weil sie die Anstrengungen vom Rudern, die Strafschläge durch den Dildo und die Schmerzen von den zahlreichen Peitschenschlägen nicht mehr aushielt. Katarina aktivierte schnell den Notstopp, stieg runter auf ihren Platz, zerrte sie auf die Bank zurück, und brachte sie mit dem Riechsalz wieder zu Bewusstsein. Nachdem sie wieder bei Sinnen war, flehte sie Katarina an, diese harte Behandlung zu beenden, und dass sie jetzt immer gehorchen würde.

Sie bat um Gnade, rang nach Luft, und hing dann schweratmend über ihren Ruderriemen. Katarina setzte sich jetzt neben ihr auf die Ruderbank, griff ihr fest ins Haar, und zog sie daran hoch. Dann verabreichte sie ihr eine Ohrfeige, damit sie wieder voll bei Sinnen war, und gab ihr aus der Trinkflasche etwas zu trinken. Zusätzlich gab sie ihr einen von ihren eigenen Traubenzucker, den sie immer eingesteckt hatte. Sie machte das jedoch nicht aus Mitleid, wie sie es schon bei vielen anderen getan hatte, sondern damit diese aufsässige Sklavin schneller wieder zu Kräften kam. Doch die Hälfte vom Wasser lief aus ihren Mund über ihren schweißnassen, gepeinigten Körper. Sie verschluckte sich, hustete kräftig, und einiges vom Wasser spritzte in Katarinas Gesicht und auf ihren Catsuit. Sie drückte deshalb die Sklavin am Nacken grob nach vorne, beugte sich dann über sie und schnappte sich ihr Putztuch, um sich damit etwas abzutrocknen. In diesen Moment bäumte sich die Sklavin nach einem weiteren Hustenanfall kräftig auf, und sie stieß mit ihren malträtierter Rücken gegen Katarinas Catsuit, der dadurch am Oberkörper einiges vom Blut und Schweiß abbekam, das die Sklavin verlor. Obwohl ihr wunder Rücken dadurch noch mehr schmerzte, bäumte sie sich weiter auf, und stützte sich noch zusätzlich mit den Beinen ab. So zwängte sie Katarina mit Absicht, aus purer Bosheit zwischen sich und dem Ruderriemen ihrer Banknachbarin ein. Sie wollte Katarina damit etwas Schlechtes antun, aus Wut und Rache gegen die harte Behandlung.

Doch Katarina erkannte den wahren Hintergrund, warum sie sich aufbäumte. Sie rammte ihr deshalb den Ellbogen mit aller Wucht genau zwischen die Schulterblätter, und die Sklavin kippte mit einem erstickten Laut vorneüber. Ihr blieb die Luft weg, doch Katarina rappelte sich wieder auf, drückte sie mit dem Peitschenstiel weiter nach vorne, und stieg auf dem Mittelgang. Dann zerrte sie die boshafte Sklavin an den Haaren mitleidslos wieder hoch. Sie zog ihr mit voller Kraft zwei Schläge drüber, riss sie am Arm hoch, und verabreichte ihr noch zusätzlich mehrere Ohrfeigen. Dann drückte sie ihr für einige Sekunden kraftvoll den Peitschenstiel gegen das Schrittband von ihren Keuschheitsgürtel, und jagte ihr damit den Dildo noch tiefer in den Körper. Als die Sklavin dadurch gequält aufheulte, und sich zusammenkrümmte, drückte ihr Katarina schnell den Peitschengriff in die Kinngrube und fragte sie zornig: „Glaubst du vielleicht, ich weiß nicht, dass du mich mit voller Absicht da eingezwickt hast? Ich habe das sehr wohl erkannt! Das war ein tätlicher Angriff auf mich! Aber du kannst von Glück reden, dass ich nach Dienstschluss schon was vorhabe, sonst hätte ich dich dafür heute noch am Podest bearbeitet! Aber als Ausgleich dauert deine Disziplinierung jetzt noch viel länger!“ Dann stieß sie die Sklavin auf ihren Platz zurück, und reinigte mit dem Putztuch ihr Gesicht und den Catsuit. Als sie es der Sklavin zurückschleuderte, war es stellenweise rot. Es blieb jedoch zu den Füßen der Sklavin liegen, und nicht, wie vorgeschrieben, auf der Ablage neben ihren Sitzplatz. Sie wusste, sie würde dafür von Galina extra bestraft werden, da ihr Ruderplatz nicht aufgeräumt war. Sie bat deshalb Katarina, das Putztuch wieder auf dem Platz legen zu dürfen. Doch sie zeigte ihr wütend den Mittelfinger und rief: „Da kannst Mal anziehen, wenn du willst! Und jetzt bereite dich vor, denn es geht bald wieder weiter!“

Die Sklavin griff sich an das Schrittband, zerrte daran, drückte es nach unten, und versuchte so, den Schmerz in ihren Unterleib zu lindern. Sie begann jetzt zu weinen, doch das wurde mit einigen Schlägen schnell beendet. Dann blickte sie nach unten, und sah mit Schrecken, dass sich einige Fingerabdrücke am Stahl von ihren Keuschheitsgürtel befanden. Sie versuchte, das Putztuch zu erreichen, um ihren Gürtel etwas zu säubern, und um es dann schnell auf seinen Platz zurückzulegen. Doch sie schaffte es nicht, da inzwischen auch schon die Grundstellung befohlen wurde, und Katarina darauf achtete, dass sich die Sklavin nicht mehr bewegte. Sie wusste, dass sie bei der nächsten Kontrolle sicher drankommen, und doppelt bestraft werden würde. Einerseits für den nicht gereinigten Keuschheitsgürtel, und zum anderen, weil sie ihren Platz nicht in Ordnung hielt. Es war allen Oberaufseherinnen völlig egal, unter welchen Umständen das geschah. Katarina half der ungezogenen Sklavin auch nicht, und allen anderen wurden durch diese besonders harte Vorgehensweise Katarinas die ganze Grausamkeit und der Schrecken der Galeere vor Augen geführt. Alle Sklavinnen erkannten jetzt, dass Katarina besonders hart zu diejenigen war, die sich in ihren Nachtdienst auffällig verhielten. Aber sie waren doch froh darüber, denn wenigstes würden nicht mehr alle bestraft werden, wenn nur ein paar aus der Reihe tanzen. Einige waren auch schadenfroh, denn sie wussten, diese Sklavinnen würden keinerlei Probleme mehr machen.

Katarina übersah jedoch, dass etwas vom Blut der Sklavin auf ihrer Stirn und den Wangen zu sehen war. Eine andere hob die Hand, und als Katarina zu ihr kam, sagte sie leise: „Mistress, ihr Gesicht, es ist ganz rot, es kommt vom Tuch der Sklavin.“ Katarina bedankte sich, und wollte noch schnell in den Bereitschaftsraum laufen, um sich zu waschen. Doch Galina hielt sie unterwegs auf, als sie fragte, wo sie hinwollte. Dann verbot sie es, sie sagte: „Es geht in ein paar Sekunden wieder weiter, sie bleiben auf ihren Posten, verstanden? Die Sklavinnen sind alle gesund, es besteht deshalb kein Risiko für sie selbst, wenn sie das Zeug in ihrem Gesicht haben! Sie werden das nicht abwaschen, die Sklavinnen sollen sehen, dass hier das rote fließt! Und keine Widerrede!“ So musste Katarina den restlichen Tag mit den Spuren der Sklavin in ihren Gesicht verbringen. Das war nur ein weiterer Nadelstich, den ihr Galina versetzte. Dazu kam noch, dass sich Katarina wegen ihrer Haare zur Wehr gesetzt hatte, was Galina wegen ihres diktatorischen Führungsstils auch den Aufseherinnen gegenüber natürlich überhaupt nicht gefiel. Matzuki kicherte, als sie Katarina ansah, und fragte sie: „Sag mal, bist du etwa Graf Dracula begegnet? Hat er nicht richtig zugebissen? Oder warst du etwas zu lange in der Sonne, weil deine Visage so rot ist?“ Doch Katarina antwortete: „Du könntest aber auch etwas Sonne gebrauchen, siehst du sie etwa deshalb so selten, weil du zu oft in der Kombüse bist, wo du auf Anweisung Anastasijas Strafdienst für deine sadistischen Bosheiten machen musst?“ Matzuki schluckte kurz, sie schwieg, aber ihre Wut steigerte sich noch weiter. Sie dachte sich: „Eines Tages erwische ich dich irgendwo alleine, wo es keine Zeugen gibt, und dann… dann bringe ich dich um. Warte nur…"

Dann ertönte wieder das Startsignal, und das Rudern ging noch zwei Stunden weiter. Katarina blieb erbarmungslos, sie trieb diese beiden weiter voll an, bis der Tag zu Ende war. Besonders die boshafte Sklavin musste noch einiges ertragen. Zu den Schmerzen der Peitsche kam auch noch bei jedem Atemzug durch den kräftigen Ellbogencheck Katarinas ein Stich in der Brust. Besonders schmerzte es genau an der Wirbelsäule, wo sie der Ellbogen getroffen hatte. Das würde sie noch Tagelang spüren.
Als diese beiden Stunden um waren, klappten die beiden Sklavinnen vor Erschöpfung zusammen. Als es zur Kontrolle kam, wurde die eine wie von ihr befürchtet doppelt bestraft. Katarina gab ihr auch zwei Mal die fünf Schläge, dann kamen noch mal fünf dazu, weil Galina bei der ersten Kontrolle mit dem Gürtel nicht zufrieden war. Beim letzten Schlag verlor sie wieder das Bewusstsein, doch sie wurde erneut mit Riechsalz zur Besinnung gebracht, dann erhielt sie noch Mal den fünften Schlag. Die zweite Kontrolle blieb ihr auch nicht erspart. Katarina blieb während diesen Bestrafungen erbarmungslos, als sie außer Dienst ging, sagte sie zu den beiden: „Wir sehen uns Morgen wieder. Vielleicht bekommt ihr es wieder mit mir zu tun. Ich werde euch noch Mores lehren! Gute Nacht!“ Dann ging sie in den Bereitschaftsraum, wo sie sich endlich säubern konnte. Die Sklavinnen fragten sich aber auch, warum sich Galina nur für Katarina diese Gemeinheiten einfallen ließ.

Doch sie schaltete ab, sobald sie das Ruderdeck verließ, und dachte nicht mehr an Galinas Schikanen. Sie traf sich am gleichen Abend mit Walerija, und sie planten gemeinsam den ersten Urlaub, den sie zusammen verbringen wollten. Walerija fragte am Anfang: „Ich habe von Hochhäusern gehört, die bis in den Himmel ragen sollen. Stimmt das denn wirklich? Ich kann mir das nicht vorstellen.“
Doch Katarina sagte: „Doch, das stimmt. Wie wäre es, wenn wir nach Dubai fliegen? Dort gibt es ein Gebäude, das ist knapp 830 Meter hoch. Dazu gibt es eine künstliche Insel, die wie eine Palme angelegt wurde. Es gibt auch eine riesige Einkaufsmall, die hat 1200 Geschäfte. Da wirst du sicher fündig. Wenn du willst, dann fahren wir dort hin, wie wäre das? Das wäre auch ideal für mich, denn ich möchte noch nach Abu Dhabi zur Ferrari World. Dort gibt es auch eine Formel Eins Rennstrecke, dort kann ich einen Sportwagen mieten, und dann möchte ich dort einige Runden drehen. Wie gefällt dir das?“ Walerija war sofort damit einverstanden, deshalb zeigte ihr Katarina jetzt auf ihren Laptop einige Fotos, und sagte dazu: „All das kannst du mit deinen eigenen Augen sehen. Du wirst glauben, dass du träumst, doch es wird die Wirklichkeit sein. Ich werde dir alles zeigen, und du wirst noch wochenlang darüber sprechen.“ Sie begann gleich jetzt, alles zu buchen. Den Flug, das Hotel, den Abstecher nach Abu Dhabi, sie würden sogar drei Wochen unterwegs sein.

Walerija war voller Freude, sie konnte all das kaum noch erwarten. Doch zuerst musste sie noch zwei Dienste Absolvieren. Sie erzählte alles Galina, und wie sehr sie sich darauf freut, all das zu sehen, was ihr Katarina am Laptop gezeigt hatte.
Galina wünschte ihr einen schönen Urlaub, doch in Wahrheit wusste sie schon längst, wie sie den beiden den Urlaub gründlich verderben konnte.
Den ersten Dienst machte Walerija bei Anastasija. Doch den vom zweiten Tag machte sie bei Galinas Oberaufsicht. Am selben Abend würde Katarina noch Nachtdienst haben. Als Walerija bei der Abschnittszuteilung als letzte an die Reihe kam, gab ihr Galina das Armband, und sagte zu ihr: „Walerija, sie übernehmen am letzten Dienst vor ihren Urlaub den Abschnitt zehn. Und zeigen sie dort noch, was sie können, denn schließlich sind sie dann drei Wochen nicht da, und die Sklavinnen, diese dreckigen Spione, die unsere Heimat verraten haben, sollen sich noch gut und lange an ihre Aufsicht von heute erinnern. Es sind noch zwei Schichten zu rudern, und ich will, dass sie es umso kräftiger und strenger angehen, klar?“
Galina wusste genau, dass Walerija Spione hasste, deshalb hatte sie ihr diesen kleinen Hinweis gegeben. Sie wollte, dass sie sich an den Sklavinnen so richtig austobte. Sie lächelte boshaft, als Walerija das Büro verließ. Galina hatte ihr schon vor Wochen gesagt, dass sie ein spezielles Training für ihre Oberarme machen soll, damit sie den ganzen Tag bei Kräften blieb. Die Sklavinnen fürchteten sich sehr vor ihr, da sie immer mit aller Gewalt zuschlug. Sie ließ ihre neunriemige Katze durch die Luft knallen, als sie zu ihren Abschnitt kam. Sie nahm sich vor, es den Sklavinnen bei ihrer letzten Aufsicht vor ihren Urlaub so richtig zu zeigen.
Als sie mit entsprechendem Gesicht durch die Reihen sah, erblickte sie plötzlich Judith…

Gruß Schwester Annika


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 13.07.16 um 00:36 geändert
gerne trage ich eine Krankenschwestern-Diensttracht
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:16.05.16 17:13 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Es freut mich auch, dass er sich offenbar in Katarina verliebt hat...


Ja, das stimmt. Aber ob es so clever ist, sich in seine Antreiberin und Aufseherin zu verlieben?

Die Fortsetzung war wieder wunderbar zu lesen.

Beste Grüße

Tom
Besonderes Faible für Sklaverei, Auspeitschungen, Galeeren und insbesondere Frauen, die einen bis zur Erschöpfung antreiben

Fan von Mistress Katarina mit ihrem strengen, blonden Zopf und den anderen Aufseherinnen auf der Sklavengaleere
(Danke für diese tolle Geschichte, Schwester Annika!)
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