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*Gozar*
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:07.01.18 21:07 IP: gespeichert Moderator melden


Bevor ich es vergesse.....


Dir HeMaDo und den Deinen, ein frohes Fest gehabt zu haben!
Und ein frohes und gesundes 2018!


Gozar
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HeMaDo
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Immer wenn mir jemand sagt, ich sei nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin froh darüber.

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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:07.01.18 21:45 IP: gespeichert Moderator melden


@Gozar,


Zitat

Ich hab beim lesen schallend gelacht als Mara, grün im Gesicht, aus der Küche gelaufen ist!

Ich zweifele ernsthaft daran, daß Mara das selbst auch so lustig fand



Zitat

Nun ja, Saphira hat wohl doch noch mehr von der tonangebenden Sarai in sich, als sie sich selber, geschweige denn den anderen, eingestehen mag.
Und schon gar nicht kann man einen Menschen von einem Tag auf den anderen umkrempeln.

Ich fürchte, so ganz unrecht hast du mit dieser Vermutung nicht. Aber im Grunde genommen WILL sie sich ja bessern. Das muss man ihr schon zu Gute halten.



Zitat

Mein erster Gedanke war: \"Lass doch Isabella die Strafe durchführen\" Aber das wäre Vollzug aus falschen Gründen. Jedoch hätte ich Rebecca nicht so eingeschätzt, das Sie solch einen Vertrauensbruch, ohne eine \"härtere\" Strafe durchgehen lässt.

Ich denke, wenn Isabella sie in die Finger bekommen sollte, würde Saphira sich wünschen ebenso auf Schmerzen zu stehen, wie Mara das tut. Und selbst dann wäre das sicher mehr als nur grenzwertig. Deshalb lassen wir das wohl besser.

Aber eine angemessene Strafe bekommt sie noch, keine Sorge.
Daß Rebecca bei Strafen mindestens genau so kreativ ist, wie Isabella, hat Mara ja schon festgestellt.


Zitat

Die große Frage ist....

Halten meine Fingernägel bis dahin durch

Hier kann ich wieder mal nur Pistazien empfehlen



Zitat

Dir HeMaDo und den Deinen, ein frohes Fest gehabt zu haben! Und ein frohes und gesundes 2018!

Danke, dies wünsche ich dir eben so.

HeMaDo


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Latex ist geil

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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:08.01.18 12:12 IP: gespeichert Moderator melden


Wow was für ein neuer Teil. Danke fürs schreiben.
Danke an alle Autoren fürs schreiben ihrer Geschichten

Gruß truckercd
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HeMaDo
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:13.01.18 01:11 IP: gespeichert Moderator melden


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Obwohl Rebecca sich recht schnell beruhigt hatte, verlief der Sonntag ein wenig schleppend.
Mara hatte am Vormittag eine Einkaufsliste zusammengestellt, die Rebecca noch um einige Dinge erweiterte. Den Nachmittag verbrachte sie zusammen mit Chris und den Anderen bei Larissa, deren Herrin nicht zu Hause war. Es war schon etwas seltsam, daß Larissa zu Hause nur ihren Keuschheitsgürtel und den dazu gehörenden BH sowie einige Ketten trug, die an den Reifen an ihren Hand- und Fußgelenken befestigt war. Doch Larissa schien das nicht im geringsten zu stören.

Am Abend brachte Mara dann Miss Wilhelmina mit Rebeccas Auto zum Bahnhof. Als sie wieder zurück kam, brachte sie Chris in die Schule, wo sie sich mit Kira trafen und sich noch etwas unterhielten.
Dieser schien es in der Schule entgegen Maras Erwartungen ganz gut zu gefallen. Sie hatte sich mit den meisten ihrer Mitschülerinnen gut angefreundet.

Saphira war den Sonntag über recht still und erledigte die meisten Arbeiten schweigend. Sie sah noch etwas mitgenommen aus, doch Maras Mitleid hielt sich in Grenzen.
Doch als Mara am Montag aus dem Laden zurück kam, begrüßte Saphira sie freundlich lächelnd. Anscheinend hatte es zwischen ihr und Herrin Rebecca eine längere Aussprache gegeben.

Als Mara dann mit Saphira zum Zentrallager ging, welches direkt an der Fabrik lag, unterhielten sie sich schon wieder recht entspannt über alles Mögliche.
Als Mara dann die Einkäufe sah, die Saphira nun nach Hause schleppen sollte, bekam sie Mitleid mit ihr. Auch wenn sie drei mal gingen, würde Saphira jedes Mal ziemlich schwer zu tragen haben.

Als sie das erste Mal zurück gingen, war Mara mehr als nur einmal versucht, ihr eine der großen Taschen oder zumindest den großen Rucksack abzunehmen. Doch Saphira erinnerte sie daran, daß Herrin Rebecca ihr für diesen Fall eine Strafe angedroht hatte.

Als sie das erste Mal zu Hause ankamen ging Mara, während Saphira die Einkäufe ausräumte, nach oben und holte aus dem Kleiderschrank mehrere breite Ledergurte, mit denen Herrin Rebecca sie letzte Woche auf dem Esstisch festgebunden hatte. Mit einem breiten Grinsen erinnerte Mara sich an diesen Abend zurück.

Als sie dann das zweite Mal im Lager ankamen, band Mara Saphira die Gurte über Kreuz über die Schultern und befestigte die Taschen an diesen, so daß Saphira wenigstens alles etwas leichter tragen konnte.

Insgesamt dauerte es gut zwei Stunden lang bis sie alle Einkäufe erledigt hatten. Mara fragte sich, ob Herrin Rebecca absichtlich einen Sack mit zehn Kilo Kartoffeln, zehn Liter Milch, je fünf Kilo Mehl und Zucker auf die Liste geschrieben hatte. Sie war sich ziemlich sicher, daß das eigentlich nicht nötig gewesen wäre. Auch die zwei Kilo Zwiebeln waren wohl eher dazu gedacht, die Strafe für Saphira zu erschweren. Doch auch wenn sie am Ende reichlich erschöpft war und sich anscheinend nur noch mühsam auf den Beinen halten konnte, nahm sie das ziemlich gelassen hin.
»Ich habe einen Fehler gemacht Miss Mara. Und das ist die Strafe dafür. Und ich weiß, daß das was ich getan habe, damit noch lange nicht wieder gut gemacht ist.«, sagte sie, nachdem Mara sie gefragte hatte, ob sie den Rest vielleicht morgen holen wollten.

Danach musste Saphira noch Abendessen machen. Damit es schnell ging, entschloss Mara sich, einfach einige Scheiben Fleisch anzubraten und diese in Sauerkraut zu kochen. Dazu gab es dann Kartoffeln. Doch Mara durfte selbst nichts machen sondern musste Saphira haarklein erklären, was sie zu tun hatte.
Und obwohl Saphira dann zum Abendessen mit ihnen zusammen am Tisch sitzen durfte, war Mara doch erstaunt darüber, wie streng Herrin Rebecca sein konnte und hoffte, diese Strenge nicht einmal selbst erfahren zu müssen.

Auch am Dienstag musste Mara Saphira beim Zubereiten des Abendessens alles erklären. Doch es stellte sich langsam heraus, daß diese zumindest viele der grundlegenden Sachen schon wusste, es ihr aber an den Feinheiten fehlte.

Als Mara dann am Mittwoch den Laden verließ, stellte sie erstaunt fest, daß Herrin Rebecca sie bereits erwartete. Sie fuhren zusammen mit dem Elektrowagen direkt ins Zentrum. Dort führte Herrin Rebecca sie in den Schönheitssalon, wo sie anscheinend bereits erwartet wurden.

Sie wurden in eine geräumige Kabine geführt in der zwei sehr bequem aussehende Friseurstühle standen, die mit weichen Handtüchern abgedeckt waren. Sie zogen sich aus und Herrin Rebecca nahm Mara den Keuschheitsgürtel ab, bevor sie sich in diese Stühle setzten.

Kurz darauf kamen zwei Frauen und begannen, ihnen die Haare zu machen. Sie bürsteten diese, wuschen sie und massierten ihnen dabei gründlich die Kopfhaut. Alleine diese Massage war schon sehr entspannend, fand Mara. Während dessen kamen zwei weitere Frauen und begannen mit einer gründlichen Maniküre.
Nach dem Waschen der Haare wurden beiden diese geschnitten, wobei Rebecca deutlich mehr Haare ließ als Mara, der nur die Spitzen geschnitten wurden.
Dann bekamen sie eine Spülung die einige Zeit einwirken musste und die beiden Friseurinnen kümmerten sich während Dessen um ihre Gesichter. Sie zupften ihnen die Augenbrauen, und machten ihnen dann eine Gesichtsmaske.
Während diese einwirkte, wurden ihnen nochmals die Haare gewaschen und erneut gründlich gebürstet. Dann wurden diese in Handtücher eingewickelt, so daß es aussah als würden sie Turbane tragen.
Die beiden anderen Frauen hatten die Maniküre unterdessen beendet und widmeten sich nun Maras und Rebeccas Füßen.
Dann wurde ihnen die Gesichtsmaske abgewaschen und die Frauen legten ihnen warme Handtücher über die Gesichter. Das alles hatte ohne auch nur ein einziges Wort stattgefunden und die Atmosphäre war überaus entspannend.

Dann wurden beide in einen Raum gebracht in dem jede Menge Kerzen brannten und diesen in ein angenehmes Licht tauchten. Auch hier spielte wieder leise, angenehme Musik.
Sie legten sich bäuchlings auf die beiden Liegen die dort standen. Die Massage mit einer größeren Menge warmen, duftenden Öls, die sie nun bekamen, war sehr entspannend und angenehm. Dann mussten sie sich auf den Rücken legen, was Mara wegen ihrer Nacktheit etwas unangenehm war. Doch nachdem sie sah, daß Rebecca dies anscheinend nichts ausmachte, tat sie es ihr gleich und genoss einfach die weitere Massage. Dabei wurden auch ihre Hände und sogar die Füße gründlich massiert, wobei Mara leise aufstöhnte. Dies brachte ihr einen amüsierten Blick von Rebecca ein, worauf hin sie spürte, wie sie errötete und den Kopf verschämt abwandte, doch ihrer Entspannung tat das keinen Abbruch.

Nach der Massage blieben sie noch eine Weile liegen und wurden dann in einen Raum geführt in dem ein großer Whirlpool stand. Sie setzten sich in diesen und bekamen Obst und kleine Häppchen gereicht.
Auch hier bestand die einzige Beleuchtung aus einer größeren Menge Kerzen die einen angenehmen, warmen Duft verströmten.
Mara wollte etwas sagen, doch Rebecca legte ihr den Finger auf die Lippen zum Zeichen daß sie schweigen sollte. Statt dessen fütterte Rebecca sie gelegentlich mit einem Häppchen oder einen Stück Obst, was sie ihr dann gleich tat.

Dann wurden sie in einen weiteren Raum geführt. Dieser war im Gegensatz zu den anderen Räumen hell erleuchtet und über den Liegen, auf die sie sich legten, befanden sich helle Lampen wie es sie auch in Krankenhäusern gab.
Sie bekamen dunkle Brillen aufgesetzt und wurden auf der gesamten Vorderseite mit einer etwas seltsam riechenden Creme eingecremt.
Die vier Frauen die sich nun neben ihnen auf Hocker mit Rollen setzten, nahmen röhrenförmige Geräte, die mit einem gewellten Schlauch mit anderen Geräten verbunden waren, die sich auf kleinen Wagen mit Rollen befanden.
»Das wird jetzt vermutlich etwas weh tun.«, sagte eine der Frauen zu Mara und setzte das Gerät auf ihrem Oberarm an und schaltete es ein. Tatsächlich spürte Mara ein starkes Kribbeln und einen leichten, stechenden Schmerz wie von vielen winzigen Nadeln. Doch wirklich schlimm fand sie das nicht.
Die andere Frau setzte ihr Gerät nun auf Maras Unterschenkel an und schaltete es ein. Die Beiden fuhren mit diesen Geräten langsam über Maras Haut. Immer wieder setzen sie die Geräte ab und wischten mit feuchten, angenehm kühlen Tüchern über die bereits behandelten Stellen.

Mara schaute zu Rebecca die die gleiche Prozedur über sich ergehen ließ und gelegentlich das Gesicht verzog. Trotz der leichten Schmerzen schaffte es Mara bei dieser Prozedur einzuschlafen. Sie wurde erst wach, als eine der beiden Frauen sie antippte und sie bat, die Beine etwas auseinander zu nehmen.
Sie rieb die Innenseiten ihrer Beine gründlich mit der Creme ein und ließ auch ihre Scham dabei nicht aus. Dann begann sie, mit dem Gerät über die Innenseiten von Maras Beinen zu fahren und wischte auch hier gelegentlich mit einem feuchten Tuch über die schon behandelten Stellen.
Erst als sie ihre Scham erreichte, wurde es etwas unangenehmer. Doch dies war zum Glück bereits nach relativ kurzer Zeit vorüber.
Nun musste Mara sich umdrehen und die ganze Prozedur wiederholte sich nun auf ihrer Rückseite. Doch hier begann die Frau als Erstes zwischen ihren Pobacken, bevor sie sich langsam über ihren Rücken arbeitete, während die andere Frau die Rückseiten ihrer Beine behandelte und Mara erneut eindöste.

»Sag mal, hast du etwa dabei geschlafen?«, fragte Rebecca als sie, nachdem sie mit der Behandlung fertig waren, duschen gingen.
Mara war noch nicht wieder ganz wach und nickte nur.
»Das glaube ich ja nicht.«, sagte Rebecca mit einem leicht gequälten Ausdruck. »Während ich gedacht habe, die brennen mir die Haut vom Fleisch, liegst du da und schläfst in aller Seelenruhe.«
»So schlimm fand ich das nicht Herrin.«, sagte Mara, worauf hin Rebecca nur den Kopf schütteln konnte.

Nach dem Duschen gaben ihnen zwei Frauen weiche Handtücher und sie trockneten sich gründlich ab. Dann wurden sie von den Beiden am ganzen Körper eingecremt und noch einmal in den ersten Raum gebracht, wo ihnen die Friseurinnen die Haare erneut bürsteten und gründlich trockneten.

Nachdem sie sich wieder angezogen hatten, bekamen sie noch je eine Dose mit Creme und ein spezielles Duschgel. Mit diesem sollten sie sich die nächsten beiden Tage morgens duschen und danach gründlich mit der Creme eincremen.

Anstatt nach Hause zu gehen, gingen sie danach in die Kantine wo Rebecca bereits einen Tisch bestellt hatte. Dieser befand sich etwas abseits der anderen Tische und war mit mehreren Kerzen und Blüten dekoriert. Dort aßen sie gemütlich und in aller Ruhe zu Abend und fuhren dann nach Hause, wo sie sich sofort ins Bett legten, noch eine ganze Weile kuschelten und dann einschliefen.

Die nächsten beiden Tage war Maras Haut noch leicht gerötet, doch danach spürte sie von der Behandlung, außer der Tatsache daß sie nun äußerst glatte Haut hatte und am ganzen Körper nicht ein winziges Härchen mehr zu spüren und sehen war, nichts mehr. So glatt war sie selbst wenn sie sich frisch rasiert hatte noch nie gewesen und Rebeccas Berührungen fühlten sich nun ganz anders an als vorher. Sie genoss diese neue Erfahrung sehr und freute sich, daß dies nun so bleiben würde.
Auch Rebeccas Haut fühlte sich nun ganz anders an, was sie ausgiebig mit ihrer Zunge und ihren Lippen spüren durfte.

- - -

Am Samstag Morgen ließ Miss Isabella sie wesentlich länger und auch schneller laufen als üblich. Außerdem war die Gymnastik viel anstrengender und auch die Haltungen ließ sie sie wesentlich länger und gründlicher üben als an Wochentagen.
Nachdem Mara reichlich erschöpft nach Hause kam, kam Herrin Rebecca gerade mit Sportsachen und einem Handtuch über der Schulter aus dem Keller. Sie hatte dort anscheinend eine Extrarunde ihrer Rückengymnastik eingelegt. Sie gingen ins Bad, wo sie sich gründlich duschten.
Zu Maras Erstaunen lagen bereits die Kleider für heute bereit. Sie zog Rebecca wie üblich einen Schlüpfer an, diesem folgten dunkle Socken aus Wolle, was sie angesichts des schönen Wetters etwas befremdlich fand.
Dann kam ein weißes Leibchen an die Reihe und diesem folgte ein weißes Oberteil aus einem feinen Wollstoff. Dieses hatte lange Ärmel mit geknöpften Bündchen und reichte Rebecca bis zur Mitte der Unterschenkel.
Das Korsett für heute war ebenfalls aus einem feinen Wollstoff und in einem dunklen Braun gehalten. Es besaß vorne weder Haken noch Schnallen, dafür aber breite Schulterträger. Die Stäbe dieses Korsetts waren nur schwach durch den Stoff zu erkennen.
Es war sowohl am Ausschnitt als auch an der Unterkante mit einem weißen Band abgesetzt.
Zu ihrem Erstaunen fiel es Mara nicht all zu schwer, dieses Korsett komplett zu schließen und auch Rebecca schien sich damit leichter zu tun als üblich.
»Was ist denn? Ich wollte schon lange mal ein Korsett haben mit dem ich auch Luft bekomme.«, sagte diese schmunzelnd.

Dem Korsett folgte ein Paar flacher, schwarzer Lackschuhe mit silbernen Schnallen und weißen Senkeln.
»Wie sehe ich aus?«, fragte Rebecca und betrachtete sich im Spiegel.
Mara schaute sie ein wenig verwirrt an. Sie fragte sich, ob sie etwa so unter Menschen gehen wollte. »Naja, es sieht schon etwas seltsam aus«, sagt sie.
»Meinst du?«, fragte Rebecca. »Sollte ich vielleicht noch einen Schal anziehen?«
Mara schaute sie an und fragte sich, ob sie das ernst meinte. »Eine Hose oder einen Rock vielleicht.«, sagte sie.
»Meinst du?«, fragte Rebecca scheinbar etwas verwirrt, worauf hin Mara nur die Stirn runzelte und nickte.
Nun brach es aus Rebecca heraus.
»Du hast heute so viel Humor wie ein hungriges Bison.«, sagte Rebecca nachdem sie sich etwas beruhigt hatte lachend. »Mein Rock ist da in der Schachtel.«

Nun merkte Mara, daß Rebecca sie ganz offensichtlich auf den Arm genommen hatte und musste ebenfalls lachen. Sie öffnete die Schachtel und holte den Rock hervor. Das Karomuster, es war rot mit weißen Streifen und grünen Flächen, war offenbar schottischen Ursprunges.
Mara half Rebecca in den Rock dessen obere Kante mit weißer Spitze gesäumt war und band ihn hinter ihrem Rücken. Dann richtete sie ihn noch einmal so daß die spitz nach unten zulaufende Kante genau mittig von Rebeccas Taille lag.
In der Schachtel lag noch ein ein Tuch aus dem selben Stoff. »Was ist denn hiermit?«, wollte Mara wissen.
»Das brauche ich im Moment noch nicht. Aber nimm es nachher mit nach unten.«
»Je Herrin.«, sagte Mara und wollte sich eine Tunika holen.

»Halt.«, sagte Rebecca. »Deine Sachen sind da drinne.« Sie deutete auf eine weitere Pappschachtel.
Mara öffnete diese und sah zuerst ein weißes Leibchen aus einem groben Leinenstoff. So etwas sollte sie anziehen?
Doch sie beschloss lieber nichts zu sagen und zog es sich über. Es hatte einen geraden Schnitt und reichte ihr bis zu den Knien. Wieder Erwarten war dieses Leibchen recht bequem und kratzte überhaupt nicht, wie sie bei diesem Stoff eigentlich vermutet hätte.
Dann folgte eine Art Kleid aus einem erdbraunen Stoff. Der einfache Kragen war kreisrund und mit dunkelgrünem Band abgesetzt. Der Ausschnitt war gerade einmal tief genug, daß ihr Kopf hindurch passte und wurde mit drei silbernen, Kugelförmigen Knöpfen geschlossen.
Der Saum war ebenfalls mit einem grünen Band abgesetzt, welches etwa eine Hand breit war und auch an den Bündchen befand sich grünes Band welches sich eng um ihre Handgelenke wand und mit je einem Knopf geschlossen werden musste. Durch dieses engen Bündchen wirkten die weiten und durchgehend geraden Ärmel an ihren Handgelenken etwas aufgeplustert
Sie betrachtete sich im Spiegel und stellte fest, daß dieses Kleid, welches bis zum Boden reichte, ebenfalls einen komplett geraden Schnitt besaß, der lediglich im Bereich ihrer Brust etwas großzügiger bemessen war. Die einzige Verzierung war eine hellgraue, kreuzförmige Stickerei die sich über dem Saum befand.
Rebecca holte einen hellbraunen Gürtel aus Leder aus der Schachtel und band ihn Mara um die Taille.
»Halt, da fehlt ja noch was.«, sagte sie und löste das Lederband wieder. Sie holte eine Art Tasche aus Leder, schob den Gürtel durch die Schlaufen dieser Tasche und band ihn wieder um Maras Taille. Die Tasche schob sie auf Maras linke Seite.
Sie war etwas größer als ein halbes Blatt Schreibpapier und wurde mit einer einfachen Klappe geschlossen die man anscheinend mit zwei dünnen Lederriemen schließen musste indem man diese zusammen band.

»Na, was sagst du?«, fragte Rebecca, als Mara sich im Spiegel betrachtete.
»Es ist… ähm… hübsch.«, sagte Mara wenig begeistert.
»Na toll. Hübsch ist der kleine Bruder von hässlich.«, sagte Rebecca mit verzogenem Gesicht. »Was hast du denn erwartet? Einen Pelzkragen? Der steht einer Dienerin nun mal nicht zu.«

»Nein Herrin, so meine ich das doch nicht. Es sieht ja nicht schlecht aus. Aber irgendwie passt es doch gar nicht hier her.«, versuchte Mara sich zu entschuldigen. »Auf einem dieser Historienfeste passt es wahrscheinlich ganz gut.« Sie war mit ihrer Familie einmal auf einem solchen Fest gewesen und hatte beschlossen, daß das etwas war, was nicht unbedingt ihr Geschmack war.

»Das scheint dir ja nicht sonderlich zu gefallen.«, sagte Rebecca. »Das tut mir zwar leid für dich, aber die nächsten zwei Wochen wirst du sowas wohl ertragen müssen.«
»Wir fahren auf so ein Fest?«, fragte Mara. Sie hatte keine Ahnung, daß Rebecca so etwas mochte.
»Naja, fast. Lass dich einfach überraschen. Zieh dir jetzt die Schuhe an und den Mantel.«, sagte Rebecca.
»Ja Herrin.«, sagte Mara resigniert. Sie hatte keine besondere Lust, ganze zwei Wochen auf so einem Fest zu verbringen. Am Besten noch in einem Zelt und rund herum irgend welche Leute, die es als netten Spaß betrachteten sich so etwas einen Tag lang anzusehen.
Sie zog die grauen Wollsocken an die auf den Schuhen lagen, nahm diese aus der Karton und zog sie sich an. Es waren Stiefel aus rauem Leder die mit langen Riemen verschlossen wurden. Dann holte sie den Mantel aus der Schachtel, zog ihn sich über und betrachtete sich im Spiegel. Mit diesem konnte sie sich schon eher anfreunden. Der Mantel war im selben Grün wie Saum, Kragen und Bündchen des Kleides. Er hatte einen weiten Rundkragen und reichte ihr bis zur Mitte der Unterschenkel. Rund herum war er mit einem breiten, hellgrauen Band abgesetzt. Die Ärmel reichten ihr lediglich bis zur Mitte der Unterarme und waren ebenfalls mit diesem Band abgesetzt. Es gab keinen Gummizug und nicht einmal Knöpfe oder einen Gürtel.

Rebecca zupfte etwas an dem Mantel herum und richtete ihn ein wenig, so daß er gut eine Hand breit offen stand. »Das sieht toll aus, finde ich.«, sagte sie und nahm Mara in die Arme.
»Danke Herrin.«, sagte Mara. Sie fühlte sich zwar nicht besonders wohl in diesem Aufzug doch so schlimm sah es nun gar nicht mehr aus, fand sie. Außerdem war dieser Leinenstoff sehr weich und fühlte sich nicht schlecht an. Nur die Tatsache, offenbar für zwei Wochen auf so einem Fest verbringen zu müssen war ihr nicht ganz geheuer.

»Entschuldige mein Schatz, ich dachte das würde dir genauso gefallen wie mir. Aber jetzt lässt es sich nicht mehr ändern. Unsere anderen Sachen für die nächsten zwei Wochen sind schon im Koffer.«, sagte Rebecca.
»Es tut mir leid Herrin. Ich mein, ich finde es doch toll, daß du mir die Sachen gekauft hast. Und sie fühlen sich ja auch ganz gut an. Aber ich mag solche Feste nicht besonders.«, sagte Mara angelehnt an Rebeccas Schulter.
»Na, warte doch erst mal ab. Vielleicht gefällt es dir ja nachher doch noch.«, sagte Rebecca und strich ihr über die Haare.

»Ja Herrin.«, sagte Mara, hob ihren Kopf und schürzte die Lippen.
Rebecca gab ihr einen langen Kuss und ließ sie nach einer Weile los.
»Dann lass uns mal nach unten gehen und etwas Essen, bevor wir los fahren.«, sagte Rebecca.
Mara hielt ihr die Tür auf und folgte ihr nach unten. Es duftete nach frischen Brötchen, die Saphira, wie Mara wusste, frisch aufgebacken hatte. Andere waren nicht im Haus und bestellen konnte Saphira ja nichts.

Im Esszimmer hielt sie Rebeccas Stuhl und setzte sich dann zu ihrer Linken neben sie.
Saphira kam mit einem Korb Brötchen gerade aus der Küche und knickste lächelnd.
Mara war über ihren Aufzug nicht besonders erstaunt. Sie trug ein ähnliches Kleid wie sie selbst, nur daß dieses hellgrün und komplett ohne Verzierungen war. Darüber trug sie ein einfaches, braunes Überkleid in Form einer Schürze, welches an den Seiten offen und mit einem langen, dünnen Ledergürtel gebunden war.

Saphira stellte den Korb mit den Brötchen auf den Tisch und setzte sich auf ein Zeichen Rebeccas. So frühstückten sie in aller Ruhe und nachdem sie fertig waren, fragte Rebecca Saphira, ob alles schon im Wagen war.
»Ja Herrin. Es ist alles im Wagen, wie Sie es verlangt haben.«
Rebecca nickte und trank ihren Kaffee aus, während Saphira den Tisch abdeckte. Mara wollte ihr helfen, doch Rebecca hob die Hand und deutete ihr, sitzen zu bleiben.

Erst eine halbe Stunde später sagte Rebecca »Wenn du dich noch mal frisch machen willst, dann geh bitte jetzt.«
Mara nickte, stand auf, knickste und ging noch einmal ins Badezimmer. Als sie wieder nach unten kam, standen Rebecca und Saphira bereits in der Halle und warteten auf sie.
Sie reichte Rebecca das Tuch mit der Kapuze und half ihr, es sich über die Schultern zu legen.
Sie fand diesen Aufzug für diese Jahreszeit reichlich warm. Und obwohl es noch relativ früh am Morgen war, war es schon recht warm. Sie fragte sich, wie das erst heute Mittag werden sollte.

In der Einfahrt stand nur einer der Elektrowagen. Mara fragte sich ernsthaft, wo sie damit wohl hinfahren sollten. Sie wollte Rebecca die Beifahrertür auf halten, doch diese ging auf die andere Seite und setzte sich hinters Lenkrad. Mara setzte sich darauf hin auf den Beifahrersitz, während Saphira sich auf die Rückbank setzte.

Dann fuhr Rebecca los. Sie fuhr den Weg entlang den Mara jeden Morgen nahm um zum Laden zu kommen, wenn sie mit dem Wagen fuhr. Doch dann bog Rebecca nach links ab. Diese Gegend des Geländes kannte sie nicht so gut. Hier gab es außer einigen Wohnblocks, dem Flughafen und einem großen umzäunten Waldstück auf dem man Paintball spielen konnte sonst nichts interessantes. Doch dann traf sie die Erkenntnis wie ein Schlag in die Magengrube. »Nein Herrin. Bitte nicht zum Flugplatz.«, sagte sie leise und schaute Rebecca an.
Doch diese sagte nichts und hielt direkt auf die Einfahrt zu dem kleinen Flugfeld zu.
Mara wurde kreidebleich im Gesicht. Doch dann hielt Rebecca vor dem Tor. Eine Frau, die bisher auf einer Bank gesessen hatte, stand auf, stellte zwei Koffer auf die Ladefläche und setzte sich neben Saphira. Es war Sonja, die Cheftrainerin und Leiterin des Stalles.
Sie trug ein ähnliches Kleid wie Rebecca, nur ohne das Korsett und ihr Rock war in einem schlichten Dunkelblau gehalten.
»Einen schönen guten Morgen Lady Winther.«, sagte sie freundlich und begrüßte Mara mit einem »Hallo Sunrise.« Zu Saphira sagte sie lediglich freundlich »Hallo.«
Mara war erleichtert, daß sie nur Sonja hier abholten.
»Na, alles gepackt für einen schottischen Sommer?«, fragte sie.
»Sicher doch. Ich hoffe nur, es wird nicht zu kalt.«, gab Rebecca lachend zurück und fuhr weiter.
Die Erkenntnis traf Mara erneut. Schottland? Das würde ganz sicher nicht ohne zu fliegen gehen. Doch bevor sie noch etwas sagen konnte, fuhr Rebecca durch das Tor auf den Flugplatz und auf den Hangar zu.

In dem Hangar stand das selbe, schwarze Flugzeug, mit dem sie damals aus London zurück geflogen waren. Mara spürte wie ihr die Knie weich wurden und klammerte sich krampfhaft am Türgriff fest.
Rebecca stellte den Wagen neben dem Hangar ab und sagte zu Saphira »Bring bitte schon mal das Gepäck rein.«
Saphira stieg aus dem Wagen, knickste und brachte die Koffer in das Flugzeug. Auch Sonja stieg aus und ging zu diesem.

»So, jetzt zu dir mein Schatz.«, sagte Rebecca. »Es gibt leider keine andere Möglichkeit schnell nach Schottland zu kommen. Deshalb wirst du wohl in den sauren Apfel beißen und fliegen müssen.«
Mara schaute sie mit noch immer blassem Gesicht an »Kann ich nicht einfach hier bleiben Herrin?«
»Tut mir leid, das wird nichts. Ich weiß daß du nicht gerne fliegst. Aber das letzte Mal hat es doch auch funktioniert. Wenn du willst, kannst du wieder mit ins Cockpit. Und wenn nicht, Saphira hat ein leichtes Beruhigungsmittel eingepackt.«

Mara versuchte sich zusammen zu nehmen und schüttelte den Kopf. »Lieber keine Beruhigungsmittel.«, sagte sie und stand langsam auf. Sie merkte daß ihre Beine sie nur schwerlich tragen wollten, nahm die Hand, die Rebecca ihr anbot und folgte dieser leicht zitternd zum Flugzeug.
Rebecca brachte sie hinein und ging dann wieder nach draußen.
»Ist alles in Ordnung?«, fragte Sonja als sie Mara sah.
»Es geht schon.«, sagte diese nur und setzte sich auf einen der Sitze, ohne sich jedoch anzuschnallen.
»Soll ich dir helfen beim Anschnallen?«, fragte Sonja und löste ihren Gurt.
»Danke, aber ich warte lieber auf Herrin Rebecca.«
»Na dann.« Sonja warf ihr ein aufmunterndes Lächeln zu. »So schlimm ist Fliegen gar nicht. Ich bin schon so oft geflogen und immer wieder heil runter gekommen.«

Es dauerte eine Weile, bis Rebecca endlich herein kam und die Tür hinter sich schloss. Von draußen hörte man, wie die Einstiegstreppe weg gerollt wurde und Rebecca ging zum Cockpit.
»Was ist Mara, kommst du oder willst du lieber hier bleiben?«.
Schnell stand Mara auf und folgte Rebecca. Diese hatte sich bereits auf den Pilotensitz gesetzt und ging die Checkliste durch. »Du weißt ja, Hinsetzen, anschnallen, Spucktüte nehmen und nichts anfassen.«, sagte sie und strich Mara über die Wange.

Mara setzte sich vorsichtig auf den Sitz des Copiloten und griff unter diesen um sich eine Tüte zu nehmen. Dann schnallte sie sich an und legte die Hände auf die Beine.
Rebecca sprach mit dem Tower und bekam sie Startfreigabe.
Sie schaltete das obligatorische »Bitte Anschnallen« Schild im Passagierabteil ein und startete die Triebwerke.

Mara schaute ihr aufmerksam zu. Ihr war das lieber als nach draußen zu sehen. Das Flugzeug setzte sich langsam in Bewegung und rollte aus dem Hangar auf die Startbahn zu.
Ohne groß Worte zu verlieren, nahm Rebecca Maras linke Hand und legte sie auf die Schubhebel.
Sie umfasste Maras Hand und warf ihr einen aufmunternden Blick zu. »So, jetzt mal ganz nach vorne damit.«
Mara schob die vier nebeneinander liegenden Hebel langsam nach vorne. Doch Rebecca ging das offenbar nicht schnell genug und sie drückte Maras Hand und mit dieser auch die Hebel in einem schnellen Zug bis zum Anschlag nach vorne.
Die Triebwerke heulten laut auf, doch das Flugzeug blieb an Ort und Stelle stehen, bis Rebecca die Bremsen der Räder löste.
Darauf hin setzte sich das Flugzeug ruckartig in Bewegung und nahm schnell Fahrt auf.
Das Ruckeln als die Räder über die Fugen der Betonplatten hinweg rollte, wurde immer schneller und das Ende der Startbahn kam immer näher.
Nachdem sie ungefähr zwei Drittel der Startbahn hinter sich gelassen hatten und das Ruckeln der Räder im Takt von etwa einer halben Sekunde durch das Flugzeug fuhr, zog Rebecca langsam das Steuerhorn zu sich heran und das Flugzeug hob wenig sanft ab. Mara fühlte sich in den Sitz gedrückt und nahm schnell die Hand von den Hebeln.

»So, wir sind in der Luft. Was kommt jetzt?«, fragte Rebecca.
Mara versuchte sich zu erinnern. »Die Räder einfahren?«, fragte sie.
Grinsend nickte Rebecca und deutete auf den entsprechenden Hebel. Doch Mara schüttelte energisch den Kopf. Darauf hin betätigte Rebecca diesen selbst. Das Rumpeln als das Fahrwerk eingezogen wurde und die Klappen sich schlossen ging durch das ganze Flugzeug.

Rebecca flog eine langgezogene Linkskurve, bei der das Flugzeug immer mehr an Höhe gewann.
Als sie die richtige Höhe erreicht hatten, schaltete Rebecca den Autopiloten ein, das »Bitte Anschnallen« Schild aus und lehnte sich zurück.
»So, das war’s erst mal.«, sagte Rebecca. »War’s denn so schlimm?«
Mara schaute sie lange an und schüttelte denn den Kopf.
»Na, also. Noch ein paar Mal und du steigst ohne dir in die Hose zu machen in ein Flugzeug.«, sagte Rebecca schmunzelnd.
»Ich hab mir gar nicht in die Hose gemacht.«, sagte Mara schmollend, worauf hin Rebecca lachen musste.
»Das hoffe ich doch sehr. Sonst müsstest du dir eine Windel anziehen.«
Nun merkte Mara, daß Rebecca sie auf den Arm nahm und musste selbst lachen.
Lächelnd strich Rebecca ihr über die Wange. »Dann geh uns doch bitte mal einen Kaffee holen.«

»Schau mal, kennst du die Stadt?«, fragte Rebecca als sie eine gute viertel Stunde lang in der Luft waren.
Mara schaute aus dem Cockpitfenster und sah eine größere Stadt. Zwar konnte sie keine Einzelheiten erkennen aber einige Details kamen ihr doch bekannt vor. »Da wohnt Herrin Julia.«, sagte sie.
»Genau. Also wenn du sie besuchen möchtest, wir haben auch Fallschirme hinten.«
»Lieber nicht.«, sagte Mara. »Also besuchen würde ich sie schon gerne. Aber lieber nicht mit dem Fallschirm.«
»Na, vielleicht auf dem Rückweg.«, sagte Rebecca.
Mara nickte und schaute schweigend aus dem Fenster. Etwa eine halbe Stunde später erreichten sie die Küste und flogen dann über die offene See.

Die ganze Zeit über war auf der linken Seite in größerer Entfernung Land zu sehen.
»Das ist England.«, erklärte Rebecca. »Wir fliegen nicht direkt nach Schottland sondern parallel zur Küste entlang. Dann machen wir eine weite Linkskurve und landen dann in Schottland. Siehst du rechts die riesigen Windfarmen? Die versorgen einen großen Teil Nordeuropas mit Strom und Wasserstoff.« Rebecca erklärte Mara noch das ein oder andere, was es zu sehen gab. Es schien fast so als ob das offene Meer gar nicht so leer war, wie sie immer dachte. Immer wieder gab es große Windfarmen, Bohrinseln und Schiffe zu sehen.

Nach gut zwei Stunden begann das Flugzeug von selbst eine weite Linkskurve zu fliegen und der Autopilot gab ein lautes Piepsen von sich.
Rebecca schaltete das »Bitte Anschnallen« Schild wieder ein und sagte auch Mara sie solle sich wieder anschnallen.
Sie flogen direkt auf eine Küste zu und zwei Minuten später drosselte Rebecca das Tempo.
»Das da unten ist der River Spey, von dem die Region hier ihren Namen hat.«, erklärte Rebecca.
»Ist hier auch irgendwo das Loch Ness?«, wollte Mara wissen.
»Das ist weiter westlich, aber das siehst du jetzt nicht. Wolltest du Nessie suchen?«
Mara schaute grinsend zu Rebecca »Wer weiß, vielleicht kann man es ja aus der Luft sehen.«
»Ich glaube nicht, dann hätte es wohl schon längst jemand gefunden.«
Rebecca musste sich nun auf die Landung konzentrieren und sagte daher nichts mehr. Sie flog immer tiefer, bis Mara das Gefühl hatte, die Spitzen der Bäume berühren zu können über die sie hinweg flogen.
Nur eine Minute später tauchte vor ihnen eine Stadt auf. Rebecca flog erneut eine Kurve und vor ihnen tauchten zwischen grünen Wiesen und Feldern mehrere Häuser auf. Im Hintergrund konnte Mara die Ruine einer alten Burg erkennen.
Rebecca brachte das Flugzeug in der Luft zum Stehen, fuhr das Fahrwerk aus und landete auf einer Wiese nur etwa hundert Meter entfernt von den Häusern.

»Willkommen auf Achadh uaine.«, sagte Rebecca, nachdem sie die Triebwerke abgeschaltet hatte. Sie schaltete auch die anderen Instrumente aus und schnallte sich ab.
Aus einem der Häuser kamen mehrere Leute heraus. Mara sah jemanden in einem Rollstuhl und eine andere Frau die sich auf einem Stock abstützte. Der Rollstuhl wurde von einer schmalen Blondine geschoben, wie Mara nun erkannte.

Auch Mara schnallte sich nun ab und folgte Rebecca nach hinten. Diese war gerade dabei die Ladeklappe zu öffnen.
»Herzlich willkommen auf Achadh uaine.«, begrüßte sie ein älterer Mann, der nun das Flugzeug betrat.
»Guten Tag Mister Rogers, schön Sie zu sehen.«, begrüßte Rebecca den Mann.
»Schön, Sie zu sehen Mrs. Winter. Ich hoffe, es ist alles zu ihrer Zufriedenheit.«
»Das werden wir dann ja sehen. Aber ich vermute, Sie haben sich selbst davon überzeugt. Aber jetzt würde ich gerne erst mal die Anderen begrüßen.«, sagte Rebecca.
Sie wandte sich zu Saphira und wies sie an, das Gepäck schon mal ins Haus zu bringen. Dann fasste sie Mara an der Hand und verließ mit ihr zusammen das Flugzeug.

-

»Was habe ich gesagt? Sie sind ein hübsches Paar.«, hörte Mara eine ihr gut bekannte Stimme von draußen, noch bevor sie die Laderampe verließen. Sie schaute sich um und sah die drei Frauen vor der Rampe die zu ihnen schauten. Dort standen Herrin Andrea und Alice, die den Rollstuhl geschoben hatte. Die Frau in dem Rollstuhl erkannte sie kaum wieder. Sie sah völlig ausgezehrt und schwach aus. Langsam ging sie auf die Frau zu und kniete sich vor den Rollstuhl.
»Hallo Herrin Julia.«, sagte sie und musste ob deren Anblicks schlucken.

Julia hob die Hand, worauf hin Alice ihr zwei Krücken gab. Langsam und mit zitternden Beinen stand Julia auf und ging die zwei Schritte auf Mara zu.
»Mara, steh bitte auf.«, sagte sie mit leiser Stimme.
Mara stand auf und versuchte, sie unauffällig zu mustern.
»Schau nicht so. Nach neun Operationen würdest du wahrscheinlich auch nicht besser aussehen.«, sagte Julia, ging den letzten Schritt auf Mara zu und umarmte sie. »Schön dich wieder zu sehen.«
»Schön Sie wieder zu sehen Herrin Julia.«, sagte Mara. Sie hatte einen Kloß im Hals und es fiel ihr schwer zu sprechen.
»Ich denke, das Herrin lassen wir besser mal weg. Für dich ab sofort Julia. Verstanden?« Julia winkte und Alice schob den Rollstuhl zu ihr. Mara half ihr, sich zu setzen.
»Das geht doch nicht.«, sagte Mara.
»Na, und ob das geht. Ich bin nicht mehr deine Herrin. Das ist jetzt Rebecca. Und wie ich sehe, war es eine gute Entscheidung, dich zu ihr zu schicken.«
»Ganz offensichtlich.«, sagte Andrea schmunzelnd.
Mara ging nun zu Andrea, knickste vor ihr und begrüßte sie mit einem »Guten Tag Herrin Andrea.«
»Wenn du mich nicht Andrea nennen willst, dann nenn mich Frau Gibbs. Aber ansonsten lässt du bei mir das Herrin bitte auch weg. Hallo Mara, schön, dich wieder zu sehen.«
»Danke Frau Gibbs.«, sagte Mara und erntete dafür ein Lachen von Andrea.
Dann begrüßte sie auch Alice, doch diese Begrüßung fiel wesentlich kühler aus. Zu sehr erinnerte sie sich noch daran, wie Alice in London gewesen war.

Nun kam auch Rebecca zu ihnen und begrüßte die Drei. Sie und Alice umarmten sich ziemlich herzlich, was Mara nach dem was Herrin Rebecca ihr über Alice erzählt hatte, nicht sonderlich verwunderte.
Vor Andrea knickste Rebecca und umarmte sie dann.

Nachdem sich endlich alle begrüßt hatten und Rebecca den Anderen auch Saphira vorgestellt hatte, gingen sie ins Haus. Sie kamen in eine riesige Küche mit einem echten Holzherd in dem ein Feuer brannte. So einen Herd hatte Mara noch aus der Schule in nicht all zu guter Erinnerung.

Doch was dann folgte, glaubte Mara nicht zu überleben. Jemand kam zur Tür herein und umarmte sie so fest, daß sie meinte, ihr Rückgrat brechen zu hören und hob sie in die Luft. »Hallo Mara.«, sagte Rolf und ließ sie wieder herunter. Doch gleich darauf musste sie noch eine ebenso feste Umarmung über sich ergehen lassen, als Flo sie umarmte.
Heike und Anke, die hinter den Beiden herein gekommen waren, umarmten sie ebenfalls, wenn auch bei weitem nicht so kräftig wie ihre Männer es getan hatten.

Nachdem auch die Vier alle begrüßt hatten setzten sie sich an den großen Tisch und begannen, sich zu erzählen, was in der letzten Zeit alles passiert war.
Alice ging zu dem Herd auf dem ein altmodischer Teekessel stand und goss Tee für alle auf. Sie stellte mehrere Kuchen sowie Teller und Besteck auf den Tisch und setzte sich dann neben Julia.

»Alice, hast du das gemacht, worum ich dich gebeten habe?«, fragte Rebecca.
»Ja Miss.«, sagte Alice und gab Rebecca einen Zettel.
Rebecca nahm den Zettel, ließ sich von Alice einen Stift geben und schrieb noch einiges zu dem, was bereits auf diesem stand dazu. Dann rief sie Saphira zu sich und gab ihr den Zettel.
Außerdem gab sie ihr einen weiteren Zettel, offenbar den Ausschnitt einer Landkarte, auf der mit einem roten Stift ein Weg markiert war.
»Du gehst bitte in den Laden und kaufst da, was hier auf der Liste steht ein. Dann kommst du auf dem selben Weg wieder zurück. Und ab Montag wirst du das jeden Morgen vor dem Frühstück machen.«, sagte Rebecca zu ihr. »Du wirst dir nicht helfen lassen sondern alles alleine tragen.«

»Ja Herrin.«, sagte Saphira, knickste, nahm eine große Tasche, die neben der Tür stand und verließ die Küche. Durchs Fenster konnte man sehen, daß sie sich die Karte an sah und dann die Zufahrt entlang ging.
»Wo geht ihre Serva denn hin?«, fragte Mister Rogers, der Notar.
»Sie geht einkaufen.«, sagte Rebecca nur.
»Aber das ist doch nicht nötig Mrs. Winter. Sie können auch in den Läden anrufen. Die bringen alles her, was sie benötigen.«
»Danke Mister Rogers, aber das ist nicht nötig. Es gibt einen Grund dafür, das Saphira die Einkäufe zu Fuß erledigt.«, erklärte Rebecca.
»Aber es sind gut fünf Kilometer bis in den Ort und noch mal genau so viel zurück.«
»Dessen bin ich mir bewusst.«, sagte Rebecca. »Und wenn sie in zwei Stunden nicht wieder zurück ist, werde ich, was eine Strafe angeht, ziemlich einfallslos werden müssen.« Sie trank einen Schluck Tee und beendete damit dieses Gespräch. Mister Rogers schaute sie zwar etwas verwirrt an, hakte aber nicht weiter nach.

Während sie Tee tranken, unterhielten sich alle angeregt miteinander. Es stellte sich heraus, daß Julia, Andrea und die Anderen bereits gestern angekommen waren. Mara freute sich, Julia wieder zu sehen, die sie mehr als nur einmal darauf hinwies, nicht mehr ihre Herrin zu sein, bis Mara nur noch gelegentlich ein ’Herrin’ in ihre Richtung heraus rutschte.
Julia hatte die ersten Operationen erfolgreich überstanden und war nun bereits auf dem Weg der Besserung, was Mara zwar angesichts ihres offensichtlichen Zustandes etwas bezweifelte, aber sich dennoch freute, dies zu hören.

Nach dem Tee zeigte Mister Rogers Rebecca das gesamte Anwesen. Sonja schloss sich dieser Führung an. Das Haupthaus und alle Anbauten waren grundlegend saniert worden. Später sollte dann noch die Scheune folgen, doch nach einem kurzen Gespräch welches Mister Rogers zwar etwas verwirrend fand, er aber weder Rebeccas noch Sonjas Vorschlägen etwas entgegenzusetzen hatte, gingen sie in das Büro welches in einem der Nebengebäude eingerichtet worden war und begannen alles zu besprechen. Im Laufe der nächsten Woche wollten sie einen Termin mit dem Architekten machen und alles genau besprechen und planen.

Während dessen zeigte Alice Mara das Zimmer in dem sie und Rebecca während der nächsten zwei Wochen wohnen würden und brachten auch gleich die Koffer nach oben.
»Darf ich bitte kurz mit dir reden?«, fragte Alice, während sie die Sachen in die Schränke räumten.
Mara war zwar wirklich nicht all zu begeistert davon, nun auch noch ein längeres Gespräch mit Alice zu führen, deutete aber auf den Stuhl vor der Frisierkommode und setzte sich selbst aufs Bett.
»Herrin Andrea hat mir schon gesagt, daß du noch immer sauer auf mich bist. Und ich kann das auch verstehen. Ich habe mich wirklich schlecht dir gegenüber verhalten.«, sagte Alice. Darauf hin nickte Mara zustimmend.
»Ich weiß nicht, ob Miss Rebecca oder Herrin Andrea dir gesagt haben, was alles passiert ist, aber selbst wenn, das entschuldigt nicht, wie ich mich damals verhalten habe. Ich wollte dir nur sagen, es tut mir leid.«
»Mir gegenüber? Du hast dich benommen wie… wie… Ach egal. Herrin Rebecca hat immer noch eine Narbe am Fuß wegen den Splittern die sie deinetwegen im Fuß hatte.«, sagte Mara verärgert.
»Ja.«, sagte Alice und senkte den Blick »Ja, ich weiß. Und das tut mir wirklich leid. Aber wir haben uns damals als ich zu ihr und Herrin Andrea gekommen bin, ausgesprochen. Und ich bin ihr wirklich dankbar dafür, was sie für mich getan hat. Ich erwarte gar nicht, daß wir gute Freunde werden. Ich möchte einfach, daß du weißt, daß es mir leid tut.«
Mara hatte den Eindruck, daß Alice sich dies Ansprache vorher schon zurecht gelegt hatte. Doch trotz ihres Gesichtsausdruckes, der ehrliches Bedauern widerspiegelte, war Mara nicht einfach so bereit, ihr zu verzeihen.
Wortlos stand sie auf und packte die Koffer weiter aus.

Dabei stellte sie fest, daß alles, was sich in ihrer Tasche befand von der selben Art war wie das, was sie gerade trug.
»Mara, kommst du bitte?«, rief Herrin Rebecca von unten, als sie gerade damit begonnen hatte, ihre Sachen in den Schrank zu hängen.
»Ich mache das schon.«, sagte Alice.
Zwar war Mara nicht all zu begeistert davon, daß Alice im Zimmer blieb, doch andererseits war außer Kleidung nichts in diesem Zimmer. Und sie würde wohl auch schon nichts schlimmes anstellen.
»Danke.«, sagte sie knapp und ging nach unten, wo Herrin Rebecca und Andrea bereits draußen auf sie warteten.
»Mrs. Winter, es freut mich, daß sie sich für die traditionelle Kleidung entschieden haben. Sogar den richtigen Tartan haben Sie gewählt. Ich denke, daß werden ihnen die Leute hier hoch anrechnen.«, hörte Mara gerade Mr. Rogers sagen als sie das Haus verließ.
»Danke, ich habe mich mit ihrer Sekretärin eine Weile unterhalten. Sie hat mir auch die Weberei empfohlen, die den Tartan gewebt hat.«
Mr. Rogers schaute Rebecca kurz an und lachte. »Ja, das sieht ihr ähnlich. Sie gehört dem hiesigen Kulturverein an und liebt solche Details. Nur ihr Korsett wird wohl nicht so sehr ihre Zustimmung finden."
Auch Rebecca lachte nun. »Ich fürchte, das lässt sich nicht ändern. Das trage ich wegen meiner Rückenprobleme.«
»Ich verstehe.«, sagte Mr. Rogers. »Wenn Sie dann soweit sind.« Er deutete auf den Wagen der neben der Zufahrtsstraße stand.
Rebecca und Andrea gingen zu dem Wagen. Mara ging mit ihnen mit und hielt den Beiden die Tür auf. Sie wollte auch Mr. Rogers die Fahrertür aufhalten, doch dieser ließ Mara nach einem Zeichen von Rebecca einfach stehen, ging um den Wagen herum und stieg auf der Beifahrerseite ein.
»Du fährst bitte Mara. Dann kannst du dir gleich den Weg merken.«, sagte Rebecca und deutete ihr, einzusteigen.
Mara nahm auf dem Fahrersitz Platz und Mr. Rogers gab ihr den Schlüssel. Sie schaltete den Wagen ein und fuhr los.
Mr. Rogers zeigte ihr den Weg zur Stadt. Knappe zehn Minuten später kamen sie zu dem modernen Gebäude einer Fabrik. Über der Einfahrt befand sich ein Rundbogen aus einer Stahlkonstruktion an dem in großen Lettern »Winther Destillerie« stand.
»Na, das wurde ja auch langsam Zeit.«, sagte Andrea mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Sie fuhren weiter bis zu einem Parkplatz vor dem Gebäude, wo sie ausstiegen und Mr. Rogers sich von ihnen verabschiedete.
»So, dann gehen wir mal rein.«, meinte Andrea.
Mara wollte ihr und Rebecca folgen, doch diese deutete auf den Wagen. »Mara, hol du bitte die Anderen ab. Wir sind schon mal drinne.«, sagte Rebecca und deutete auf eine Tür über der sich ein großes Holzschild befand auf dem »The new Inn« stand.
»Die Anderen?«, fragte Mara. »Alle?«
»Natürlich alle. Außer Saphira. Die dürfte noch eine Weile brauchen bis sie wieder zurück ist. Und danach bleibt sie im Haus.«, sagte Rebecca nachdrücklich.
»Ja Herrin.«, sagte Mara, knickste und ging zurück zum Wagen.
Mara fuhr zurück zu der Farm, wo Julia und Alice bereits in der Küche auf sie warteten.
Alice schob Julia in ihrem Rollstuhl bis zum Wagen und half ihr dann hinein. Dann klappte sie den Rollstuhl zusammen und lud ihn in den Kofferraum. Während dessen kam auch Sonja aus dem Haus und stieg zu Alice auf die Rückbank.

»Wie geht es Ihnen?«, fragte Mara Julia, als sie in die Stadt fuhren.
»Ich fühle mich wie das blühende Leben.«, sagte Julia, worauf hin Mara sie mit einem zweifelnden Blick bedachte.
Julias Lachen klang überhaupt nicht nach der Julia, die Mara kennen gelernt hatte. »Es geht mir schon besser. Die Ärzte sagen, in einem Jahr bin ich wieder fit. Aber lass uns bitte von was anderem reden.«
Mara nickte lediglich und schwieg, da ihr kein besseres Gesprächsthema einfiel.
»Ist Sunrise eigentlich mit gekommen?«, fragte Julia unvermittelt.
»Sunrise?«, fragte Mara etwas verwirrt, da sie nicht damit gerechnet hatte, daß Julia ausgerechnet dieses Thema ansprechen würde. »Nein. Sunrise ist wohl zu Hause geblieben.« Noch beim Frühstück hatte sie ja nicht einmal damit gerechnet heute in Schottland zu sein und die nächsten zwei Wochen hier zu bleiben. Und die Ausrüstung hätte sie ganz sicher beim Auspacken gesehen.
»Schade.«, sagte Julia. Trotz ihrer schwache Stimme, konnte Mara deutlich heraushören, daß sie das wohl bedauerte. »Ich wäre zu gerne mal mit ihr ausgefahren. Die Landschaft hier ist genau richtig dafür und die Luft hier ist einfach herrlich frisch. Außerdem hätten Sunrise und Arabella bestimmt ein tolles Gespann abgegeben.«
»Arabella?«, fragte Mara.
»Alice.« Julia deutete nach hinten. »Sie war von dem Geschirr genauso fasziniert wie du damals.«, sagte sie und lachte schwach.
Mara warf einen kurzen Blick in den Rückspiegel und sah, daß Alice verlegen grinste.
»Aber vielleicht hat Sonja ja ein Paar Stiefel und ein Geschirr für dich dabei.«, sagte Julia und schaute zu Sonja die lediglich nickte.

Sie kamen kurz darauf wieder an der Destille an, wo Mara den Rollstuhl auslud,während Alice Julia aus dem Wagen half.
Dann machte Mara sich wieder auf den Weg zur Farm um Rolf, Flo und deren Frauen abzuholen.
Auf dem Weg durch die Stadt sah sie eine Gestalt auf dem Gehweg entlang gehen, die zwei große Taschen und einen Rucksack trug. Sie erkannte Saphira als sie an ihr vorbei fuhr. Als sie neben ihr war, hielt sie an und fuhr die Seitenscheibe herunter. »Soll ich dich mitnehmen?«, fragte Mara, als Saphira sie erkannte und anhielt.
»Bloß nicht.«, gab Saphira zurück. Sie hatte die Taschen abgestellt, holte eine Flasche Wasser aus einer heraus und trank einen großen Schluck. »Du weißt, daß Herrin Rebecca das nicht will. Und ich will auf keinen Fall, daß du bestraft wirst, weil du mir geholfen hast.«
»Dann gib mir wenigstens die Taschen.«, sagte Mara. »Du kannst doch nicht jeden Tag die ganzen Einkäufe zu Fuß holen. Das kann Herrin Rebecca doch nicht machen.«
»Nein Mara. Ich werde die zurück tragen. Ich habe mich falsch verhalten und das ist nun mal meine Strafe dafür. Die muss ich ganz alleine ausbaden. Reicht es dir nicht schon, daß du mir auch noch Kochen beibringen musst?«
»Aber was ist denn, wenn dir unterwegs was passiert?«, fragte Mara. »Du musst ganz alleine über die Landstraße bis zur Farm laufen.«
»Was soll denn sein? Herrin Rebecca bekommt doch schon mit, daß ich hier rum stehe. Und wenn ich mich zu weit vom Weg entferne oder zu lange stehen bleibe, dann geht das Teil hier« Saphira deutete auf ihr Fußgelenk an dem sich noch immer der Nervenblocker befand »los. Und sie bekommt es mit. Und jetzt fahr bitte einfach weiter.«
»Meinetwegen.«, sagte Mara.
»Trotzdem danke.«, sagte Saphira als Mara schon weiter fuhr.
Mara schaute noch einmal in den Rückspiegel. Sie sah, daß Saphira die beiden Taschen wieder aufgenommen hatte und weiter ging. Sie fragte sich, ob diese es noch schaffen würde, innerhalb der zwei Stunden wieder auf der Farm zu sein.

Sie kam kurz darauf an der Farm an. In der Küche saßen Rolf, Flo, Heike und Anke, die sich mittlerweile umgezogen hatten und tranken Tee.
»Na, dann wollen wir mal. Ich hab gehört, der Whisky soll ja ziemlich gut sein hier.«, sagte Flo grinsend. Er und sein Bruder trugen nun zu Maras Erstaunen echte Schottenröcke. Dazu trugen sie grüne Strümpfe, schwarze Schnürschuhe und ein ebenso grünes Hemd, über denen sie schwarze Westen trugen. Mit ihren vollen Bärten gaben sie zumindest vom Aussehen her sicher ordentliche Schotten ab. Sogar an die Tasche die sie mittig vor dem Rock trugen und der Ledergürtel mit der silbernen Schnalle fehlten nicht. Anke und Heike hingegen trugen relativ normale Blusen, Röcke und Schuhe. Beide hatten sich Strickjacken über gezogen, die sie sicher auch brauchen würden. Denn draußen war anders als zu Hause noch recht kühl für so einen Frühlingstag.

»Das Muster ist ja ein ganz anderes als das von Herrin Rebecca.«, sagte Mara und deutete grinsend auf die Rücke der beiden Brüder, unter denen man deren nackten Knie sehen konnte.
»Das meine liebe Mara hat auch schon seinen Grund.«, begann Rolf zu erklären, während sie das Haus verließen. »Die Familie Winter kommt ja aus der Gegend hier. Zumindest Rebeccas Großtante. Daher trägt sie den Tartan, also das Muster, welches hier in der Gegend üblich ist.«
Nachdem Rolf seinen Satz beendet hatte, fuhr Flo fort: »Und wir kommen nicht aus Schottland, genaugenommen nicht mal von dieser Insel. Unsere Großeltern sind irgend wann nach London gezogen, deshalb wohnt Onkel Gordon auch dort. Die Kilts haben wir mal von einem Bekannten aus London bekommen, einem Freund unserer Großeltern genauer gesagt. Und als Freunde von dessen Familie tragen wir diesen Tartan.«

Nachdem alle im Wagen saßen, Flo hatte sich auf den Beifahrersitz gesetzt, fuhr Mara los.
Flo erklärte Mara noch einiges zu der Kleidung die sie trugen.
»Das, was du da trägst ist eine Kleidung die eigentlich im Mittelalter, genauer gesagt so um das zwölfte Jahrhundert herum in Europa so üblich war für eine Dienerin. Den Mantel solltest du aber besser nachher ablegen.«
Rolf übernahm nun wieder und sagte »Obwohl der Stoff, das ist Leinen, eigentlich eher aufs Festland passt. In Schottland war Wolle mehr verbreitet.«
»Und das, was Saphira da trägt, passt am ehesten zu einer einfachen Magd.«, sagte Rolf und deutete zu Saphira an der sie gerade vorbei fuhren. »Wieso muss sie eigentlich zu Fuß laufen und den ganzen Kram tragen?«
»Genau. Du hättest sie ja als du eben zur Farm gekommen bist ruhig mitnehmen können.«, sagte Flo vorwurfsvoll.
»Herrin Rebecca wollte das so. Außerdem habe ich sie eben gefragt, ob ich nicht wenigstens die Taschen mitnehmen soll. Aber sie wollte ja nicht.«, sagte Mara.
»Was hat sie denn angestellt?«, fragte nun Heike von hinten.
Mara erklärte in Kurzform, wie Saphira anstatt zu kochen in den letzten Wochen das Essen fertig bestellt hatte.
»Verstehe.«, sagte Rolf und warf seinem Bruder einen kurzen Blick zu. Dieser nickte darauf hin lediglich. Ganz offensichtlich brauchten die Beiden, um sich zu verständigen, nicht viele Worte.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von HeMaDo am 13.01.18 um 12:13 geändert

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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:13.01.18 08:23 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo HeMaDo,

Sei gegrüßt,
Habe deine Folge 41 gefunden und auch ein Stück gelesen
meine nun es fehlt die Folge 40!!! ?
Passt auch von dem Textstrang nicht zu dem davor unter der Nummer 39
Geposteten Text, Vielleicht findest du die Folge 40 noch bei dir.?
So dies war schon alles, danke fürs fleißige schreiben.

MfG der alte Leser


Gruß der alte Leser Horst
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HeMaDo
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:13.01.18 12:14 IP: gespeichert Moderator melden


Danke für den Hinweis.

Da habe ich wohl den falschen Teil gepostet.
Ich habe jetzt den richtigen Teil eingesetzt.


HeMaDo

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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:15.01.18 00:34 IP: gespeichert Moderator melden


Oh HeMaDo

Wie gerne würde ich es sehen das die Herrinnen Rebecca und Julia, von Sunrise und Arabella gezogen, im offenen
Zweispänner, an mir vorbei fahren.
Ich wüsste nicht wer mehr Stolz und Würde ausstrahlen könnte.
Die beiden Herrinnen, hoch erhobenen Hauptes auf dem Kutschbock oder die beiden schlanken und durchtrainierten Ponys, fein geschmückt und
angespannt an der Deichsel.
Bei denen sich, bei ihrem kräftigem Zug, jedes Muskelspiel, unter ihren weiblichen Rundungen abzeichnet und sich sehen lässt.
Ihr näherkommendes Hufgetrappel ließe jeden Kopf herum schnellen.
Die, durch Ihre Hufstiefel, "großen" Ponies würden respeckteinflössend an jedermann vorüber traben. So mancher Hals würde sich verrenken um sie im Blick zu halten.
Und nur wenige würden Ihre Blicke abwenden können ob der freizügigen Geschirre
und strengen ledernen Riemen.

Hoch erhoben tanzen die Federbüschel über ihren Geschirren und Scheuklappen.
Die Trensen tief in die Mundwinkel gezogen, jedem, noch so leichten, Zügelbefehl gehorchend.
Schweiß glänzend die Haut ihrer Schultern.
Ihren freien Brüsten, durch die auf dem Rücken gebundenen Arme, noch zusätzlich präsentiert.
In den Ringen ihrer Brustwarzen, kleine Glöckchen die ihr leises, helles Konzert geben.
Breites und strenges Leder um Ihre schlanken Taillen, welches mittels edeler Metallringe
und starker Gurte die Deichsel hält.
Durch ihren Schritt, von jenem Harnisch herab, ein zarter aber beständiger Lederriemen der einen "Eindringling" und die "Wurzel" des Ponyschweifes an Ort und Stelle sichert!
Schweiß glänzend auch die Haut ihrer sehr schlanken und doch muskelspielender Schenkel.
Ab dem Knie verbergen sich ihre noch schlankeren Fesseln in Stiefel welche in steiler Fußhaltung in hohen Hufen enden.
Selbige erzeugen auch jenes Geräusch welches mal eindringlich hallend über Stein, mal dumpf und drohend durch Wald und über Felder schallt.
Durch Ihr Hufschuhwerk fast an die zwei Meter groß sind es angst- und respekteinflößende Geschöpfe, und doch grazil, elegant und zart, filigran im Detail, zerbrechlich gar bei zu unbedachten und schroffen Befehlen.
Stolz durch ihre Erscheinung. Sich der Kraft durch ihr Training bewusst. Und doch so zärtlich in der Liebe und voller Dank zu Ihren Herrinnen.
Hat solch ein Geschöpf, ein " P o n y g i r l " , einmal in Liebe Vertrauen gefasst zu ihrer Herrin oder ihrem Herren, so ist es ein Bund für die Ewigkeit und selbst die heiligen Sakramente der Ehe sind wertloses Gewäsch dagegen!


Verzeiht mir werte Mitleser, für meine Träumereien, sie sollen dem Autor Dank zollen und darlegen welche Gedanken er, mit seinen Worten
in mir weckt.
Nun fleißig weiter HeMaDo! Du siehst mit welcher Leidenschaft ich deine Geschichte verfolge.

Mit Respekt und Gruß

Gozar
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:15.01.18 09:36 IP: gespeichert Moderator melden


Dem Autor Dank zollen möchte ich auch für diese Geschichte

ABER ich habe auch eine Beschwerde
nun habe ich ja schon die Fortsetzung der Fortsetzung gelesen
beide waren gut !
Doch nun muss ich und viele andere 2 Wochen warten bis was Neues kommt ?

( lautes Gejammer und Geheul )
95 % der Literatur sind Kopfkino selbst die Bibel denn keiner der Schreiber war dabei
bin für Fragen offen und werde Tip´s geben sofern ich es kann
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:15.01.18 15:38 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo HeMaDo,

Du hast verschiedene Lösungen für Maras Fall angedacht.

Zitat

1. Freispruch und damit die sofortige Aufhebung von Maras Status als Serva
2. milderes Urteil (z.B. 5 Jahre, wodurch sich erst einmal nichts ändern würde)
3. Bestätigung des ursprünglichen Urteils. Dadurch würde sich überhaupt nichts ändern.



Also, ich denke, nur die Lösung 2 ist realistisch. Die erste Lösung geht nicht, da Mara nun mal ein Verbrechen begangen hat. Und die dritte Lösung geht auch nicht, da das Urteil unverhältnismäßig hart ist. Mal ganz davon abgesehen, dass in dieser Zeit alle Strafen sehr hart ausfallen.
Ein milderes Urteil wäre daher logisch. Aber sicher kämen da eher 10 Jahre in Frage. Und genauso sicher wird Mara später, wenn sie gefragt wird, ob sie freigelassen werden soll, sagen, dass sie Serva bleiben will. Genauso wie Maja das ja auch vorhat.

@ Fehlermeldung:

Ich verstehe, dass es dir schwer fällt, zwei Wochen auf einen Neuen Teil der Geschichte zu warten. Mir geht es genauso. Und ich denke, deine "Beschwerde" ist eher scherzhaft gedacht. Aber ich verstehe auch HeMaDo. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie anstrengend es ist, so eine Geschichte zu schreiben. Er sitzt wahrscheinlich jedes Wochenende oder so stundenlang vor dem Computer. Man braucht einfach Ruhezeiten dazwischen. Deshalb geht es z.B. auch bei meinen Stories kaum weiter.

Und deshalb, lieber HeMaDo, vielen Dank für deine Mühen.
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:15.01.18 17:50 IP: gespeichert Moderator melden


Erst einmal möchte ich mich bei allen bedanken die bisher hier kommentiert haben. Denn die Kommentare sind es, die mir als Schreiber sagen, ob ich mit der Geschichte, auch wenn ich sie erst einmal so schreibe, wie ist sie gerne hätte, den Geschmack der Leser treffe.

Auch bei den Lesern die hier im Durchschnitt für 1500 Zugriffe für jeden neuen Teil sorgen muss ich mich bedanken.


@Gozar

Was soll ich dem noch hinzufügen?

Abgesehen von einigen Kleinigkeiten trifft das mein Kopfkino ziemlich genau. Aber du hast es viel ausführlicher beschrieben.

Aber so genau möchte ich selbst gar nicht schreiben, denn wo bliebe dann noch Raum für das Kopfkino der Leser?



@Fehlermeldung

Zitat

nun habe ich ja schon die Fortsetzung der Fortsetzung gelesen 
beide waren gut ! 

Vielen Dank


Zitat

ABER ich habe auch eine Beschwerde 
...
Doch nun muss ich und viele andere 2 Wochen warten bis was Neues kommt ?

Teil 41 den ich versehentlich gepostet habe, war ja noch lange nicht fertig. Es sind noch einige Seiten, die bis zu dessen Ende fehlen.

Aber so etwas kommt dabei raus, wenn man seine Abläufe ändern will, weil der Rechner ein einzelnes Dokument mit mittlerweile mehr als 2Mio. Zeichen nicht mehr so schnell verarbeitet.



@Fridet

Zitat

Du hast verschiedene Lösungen für Maras Fall angedacht.

Rein theoretisch wäre, wenn ein anderer Richter noch das Jugendstrafrecht anwenden würde zwar kein Freispruch aber statt dessen eine sehr milde Strafe möglich, durch die sie dann keine Serva hätte werden müssen.
Da sie, als sie die Straftaten begangen hat, gerade 18 geworden war, ist das nicht all zu unwahrscheinlich.


Zitat

Er sitzt wahrscheinlich jedes Wochenende oder so stundenlang vor dem Computer. Man braucht einfach Ruhezeiten dazwischen. Deshalb geht es z.B. auch bei meinen Stories kaum weiter.

Zum eigentlichen Schrieben brauche ich ungefähr drei Abende. Dazu kommt dann noch eine gewisse Dokumentation und manchmal muss man auch einfach mal einige Dinge nachschlagen.
Mehr ist einfach im Moment nicht drin. Meine Kinder sind zwar mittlerweile aus dem Haus aber so etwas wie Familien- und Sozialleben habe ich trotzdem noch.

Daher geht es im Moment beim Schloss Fähenberg auch nicht weiter, obwohl ich das nur ungern einfach so stehen lassen möchte.
Außerdem fehlt mir aus irgend einem Grund im Moment der Bezug zu dieser Geschichte.

Die Ruhezeiten sind aber auch einfach notwendig. Ich denke, wenn man dauernd vor dem Rechner oder am Tablett sitzen und nur noch schreiben würde, würde man wohl die Lust an dem Ganzen ziemlich schnell verlieren.
Etwas Anderes wäre es vielleicht, wenn man mit dem Schreiben seinen Lebensunterhalt oder zumindest ein Zubrot verdienen würde.
Doch auch dann würde mir zumindest das Schreiben vermutlich schnell langweilig werden.



HeMaDo





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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:16.01.18 19:23 IP: gespeichert Moderator melden


Die Genauigkeit der Beschreibung schaltet nicht das Kopfkino aus, es schafft nur klarere Bilder.
Außerdem sind meine Beschreibungen nur die
der Bilder, die du in meinem Kopf erzeugt hast!

Also wie du siehst.....:
.....alles richtig gemacht! !!!!

Gruß Gozar
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  RE: Neue Horizonte - 2 Datum:16.01.18 20:35 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Die Genauigkeit der Beschreibung schaltet nicht das Kopfkino aus, es schafft nur klarere Bilder.

Mein Kopfkino kann leichter anlaufen, wenn es nicht zu sehr in eine Richtung gedrängt wird. ABer ich denke, daß das individuell verschieden ist.


Jetzt stell dir aber mal vor, sechs Ponys mit dunkelbraunen Geschirren, an denen überall Glöckchen hängen stapfen durch den tiefen Schnee und ziehen einen Schlitten durch eine verschneite Landschaft.




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