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Roger_Rabbit
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  Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:28.01.16 17:04 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Autoren und Leser!

Im Forum wurde häufig nachgefragt, wie man einen passenden Einstieg zu einer Geschichte findet, was Klickzahlen ausmacht und wie man Kommentare bekommt. Ich möchte an dieser Stelle keine Anleitung schreiben, sehe mich auch nicht als Allheilmittel, aber ich möchte euch mal von meinen Erfolgsgeschichten berichten.

Es beginnt schon damit, dass man ein Ziel haben muss. Als mir meine Geschichte „Metallicum“ in den Sinn kam, war mir vorher am Abwasch die Kappe von einer Flasche Spüli eingetrocknet. Ich drückte und drückte und … peng! Die Kappe flog ab und das Geschirrspülmittel landete auf meiner Jeans. Die Geruchsstoffe hielten drei Wäschen in der Waschmaschine durch. Ich duftete jedes Mal nach „Zitronen-Frische“, wenn ich die Hose anzog.
Daraus erfand ich „Metallicum“, einer Suppe, die auf den Körpern nur von Frauen haftet. Für sie selbst war diese Brühe undurchdringlich. Quasi eine Art Masturbationsschutz. Näherte sich ihnen ein Mann, öffnete sich die Masse.
Je nach Bildschirmauflösung auf eurem Computer ist diese Geschichte (wie hier in Kurzform gefasst) ein „Dreizeiler“. Noch etwas Handlung drum herum und die angebliche Geschichte passt auf eine Postkarte. Genau solche Berichte wollen wir hier nicht. Da kann man eine gute Idee, ein vielleicht interessanten Titel oder einem witzigen Thema schon alles kaputt machen. Eingebürgert haben sich hier so um die drei DIN-A4 Seiten in 11-12 Punkt in Word geschrieben. Umgerechnet sind das ungefähr 2.000 bis 2.500 Wörter. Wer Microsoft nicht unterstützen will oder kann, kann auch zu „Open Office“ greifen. Viel mehr sollte es nicht werden, weniger nur in Ausnahmefällen.
Dann musste meine Protagonistin Iris auch noch in die Falle gehen, um mit diesem Zeug befleckt zu werden, also werden ihre Ängste und Nöte geschildert, wie sie ihr letztes Geld zusammen kratzt und sich auf die lange interstellare Reise begibt.

Auch der Titel spielt zum Wecken von Interesse eine Rolle. Schaut euch doch bei den Geschichten um, welches Thema wie viel (sinnvolle) Antworten bekam. Es ist wie eine Bewerbung. Man hat meist nur eine Chance. Wenn die Intension zu durchsichtig ist, der Anfang lahm beginnt, hat man schon verloren. Der Titel sollte schon zum Thema passen, aber nicht zu einfach klingen.
Man kann aber auch knallhart mit dem Finger darauf zeigen. Von einem User wurde ich mal inspiriert eine Geschichte zu schreiben. Ich nannte sie „Die Rebellion der Fesseln“. Wer kommt schon darauf, dass Korsetts, Handschellen oder Ledermanchetten ein Eigenleben entwickeln. Das ist so absurd, dass man es anlesen muss. Wenn dann der Einstieg klappt … siehe oben.

Ich habe nicht umsonst auf M$-Word oder Open Office verwiesen, weil beide Programme eine Rechtschreibprüfung anbieten. Man kann sehr genau erkennen, ob es ein Online-Kommentar ist oder ob das Kapitel „hingeschludert“ wurde. Die typischen Schreibfehler, wie „nihct“, weil die eine Hand schneller war als die andere, zeigen diese Programme an oder korrigieren sie automatisch. In einer Geschichte machen sie sich aber schlecht. Nichts ist schlimmer als Rechtschreibfehler reihenweise in einer Geschichte vorzufinden. Dann sollte man es gleich lassen.
Ähnlich sieht es auch mit dem Vorschreiben aus. Schreibt nicht ein Kapitel, veröffentlich es und wartet auf Resonanz, um das zweite Kapitel daraufhin anzupassen. Denkt euch einen Leitfaden aus und habt mindestens vier bis fünf Kapitel in der Hinterhand. Ich weiß wovon ich spreche. Nichts ist peinlicher, wenn am Anfang die Personen blond ist, später brünett und manchmal schwarzhaarig. Ein Kapitel kann man binnen weniger Stunden schreiben. Manchmal braucht man dafür eine Woche oder länger. Wer die Geschichte dann liegen lässt (Arbeit, Urlaub, usw.), kann sich schnell mal irren, was die Umgebung, die Zeit (Sommer zu Winter) oder die Beschreibung der Personen angeht, weil man gerade andere Dinge im Kopf hat.
Lest euch das zu veröffentliche Kapitel noch einmal durch, bevor ihr es sendet. Am besten lasst ihr einen anderen das Kapitel lesen. Ich benötige ungefähr anderthalb bis zwei Monate, bis ich mit meinen Gedanken weiter bin, dann die Anfänge lese und die ersten Kapitel fast schon wieder vergessen habe. So finde ich auch ausgelassene Worte. Selbst manche Satzstellungen verstehe ich im Nachhinein nicht, weil ich früher abgelenkt war.

Auch die Präsentation der Geschichte zieht an oder kann abschrecken. Wir hatten schon alles im Forum. Von einem „Postkartengruß“, bis hin zum „Megabeitrag-Block“ über geschätzte 15-20 DIN-A4 Seiten in einem Kapitel ohne einen einzigen Absatz. Absätze sollten nach Orts- oder Themenwechsel stattfinden. Auch sollte jede wörtliche Rede eine Zeile gewidmet sein. Hintereinander gereihte wörtliche Reden können verwirren. Wer sagte gerade was?

Ich schrieb schon einmal, dass wir auch deutschsprachige Ausländer im Forum haben. Nicht jeder kennt deshalb gängige Abkürzungen wie zum Beispiel „z.B.“, „ggf" oder „bzw“. Solche Abkürzungen sollten deshalb vermieden oder wenigstens ausgeschrieben werden.

Kapitel muss man nicht unendlich strecken, um auf die ca. 2.300 Worte zu kommen. Ein Kapitel sollte ein Thema behandeln. Macht euch doch einfach eine Vorgabe. Nicht einfach „1“, „2“, „3“ und so weiter nennen, sondern „Anreise“, „Bewerbung“ und „Aufwachen“. Dann geht in Gedanken selbst einmal durch, was zur Aufgabe eurer alten Existenz gehört, welche Probleme ihr dabei haben könnt, wie die Reise aussehen könnte. Es muss nicht in ethnische Breite gezogen werden, aber ein gewisser Ablauf – mit den jeweiligen Besonderheiten – sollte schon vorhanden sein.
Ich gebe meinen Kapiteln Namen, um mich auch noch Tage später an meine Absicht erinnern zu können, was in diesem Teil geschehen sollte. Ihr könnt euch ein Beispiel an der Fernsehzeitung nehmen. Ob es der ARD-Klassiker „Tatort“ oder von früher „Stahlnetz“ ist, jede sonstige Serie, alle Folgen haben einen separaten Namen. Nehmt zum Beispiel „E … 605“ aus der Stahlnetz-Reihe (siehe Titel-Beschreibung weiter oben). Alles deutet bei diesem Krimi auf das bekannte Gift hin. In Wahrheit ist es ein Autokennzeichen aus Essen „E“, bei der die Buchstaben dazwischen fehlen. Schon hat man den Zuschauer (in unserem Fall Leser) in die Irre geführt. Wer assoziiert schon „Metallicum“ mit einer KG-nahen Geschichte? Das ist der sogenannte Eye-Catcher, das Lockmittel, mit dem ihr die ersten Leser gewinnt.

Ich habe mal versucht meine Kapitel an einem Taschenbuch anzupassen. Das erschien mir dann aber doch für ein Forum als etwas zu mächtig. Ich maß die Zeilenbreite und zählte die Anzahl der Zeilen. Je nach Taschenbuch und Autor, war ein Mittelmaß von rund 6 DIN-A5 Seiten nebeneinander (gleich drei DIN-A4 Seiten, siehe oben) passend. Wer einen hochauflösenden Monitor hat (mind. 1.920*1.080 Pixel) und sich die Textverarbeitung so einstellt, kann auch immer noch einen Blick auf die Nachbarseite tun, um noch einmal die letzte Handlung nachzulesen. Damit vermeidet man Wiederholungen oder aus dem grünen Kleid wird plötzlich ein schwarzes Kostüm, wenn man ein paar Tage später wieder an der Geschichte sitzt.

Nun bin ich gespannt, was die reinen Nur-Leser zu meinen Vorschlägen sagen, ab wann sie eine Geschichte kommentieren (oder wieso nicht), oder die Autoren meine Beobachtungen bestätigen, beziehungsweise korrigieren oder dementieren.

Ach so … Dieser Beitrag umfasst knapp 2 DIN-A4 Seiten und laut Word: ca. 1.150 Worte. Also rund die Hälfte eines Kapitels ;-))
Auf Wiederlesen

Detlev
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Kugelfisch
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:28.01.16 18:45 IP: gespeichert Moderator melden


Ich finde, es gibt noch was anderes wichtig. Da die handelnden Personen ja über 18 Jahre alt sind, gibt es eine Zeit vor der Geschichte. Und wenn die Geschichte nicht mit dem Tod aller Charaktere endet, auch eine Zeit danach. Das dazwischen ist dann die erzählte Zeit, was der Geschichte, egal, ob lang, ob kurz, Anfang und Ende gibt.

Meine Geschichte beginnt, dass die Hauptperson ledig ist Bondage kennen lernt. Die Person lernt nicht nur Bondage, sondern auch ihrem neuen Partner näher kennen. Der Text endet mit einer Liebe, in der Bondage eine Rolle spielt.

Für mich ist es momentan manchmal schwierig, dieses Konzept auf andere Fetische zu übertragen. Nach meiner persönlichen Meinung kann spannend erzählt werden, wie jemand in ein "Adult-Baby" verwandelt wird, oder versklavt wird uns so weiter. Aber im "realen Leben" ist dieser Zustand irgendwann vorbei, und sei es, wenn "das Baby" zum Arzt muss. Dann wird aus dem Baby wieder ein erwachsener Mensch, und. An dieser Stelle könnte auch das "Baby-Dasein", und damit die Geschichte, ein Ende haben. Das ist bei KG- und SM-Geschichten ja auch so. Wenn man ins knackige Alter kommt, wo die Gelenke knacken, kann schon das Schnallen auf den Strafbock zu Wirbelsäulenschäden führen- ist nur Spaß, aber ich denke, das drückt aus, was ich meine.

Ich finde, als Autor ist es immer wichtig, beim Schreiben eines Textes dieses Ende im Blick zu behalten. Der Weg dahin ist der Spannungsbogen, aus dem sich der berühmte rote Faden ergibt. Auch ich habe schon Geschichten, wenn auch mit anderem Inhalt, aufgegeben, weil ich das Ende aus dem Blick verloren habe und der Spannungsbogen nicht mehr da war.
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pardofelis
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:28.01.16 20:57 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo interessierte Autoren,
und die, die es werden wollen,

ein großes Dankeschön an Detlev und Kugelfisch, für die Eröffnung dieses „Freds“.

Detlev hat themenübergreifend so ziemlich die wichtigsten Formen und Größen umschrieben.
Kugelfisch hat da das wichtigste Kriterium zum „Ende“ beigesteuert.

Wenn jetzt das Thema mich noch anspricht, gibt es von mir schon mal einen „Einstiegskommentar“ und garantiert ein Dankeschön. Allerdings warte ich mit weiteren Kommentaren dann meist erst mal die nächsten 2-3 Episoden ab, um zu sehen wo die Reise hingeht.

Mich als Kommentargeber interessiert da wirklich die Phantasie des Autors!
Ich schreibe oft auch in die Kommentare wohin mein „Kopfkino“ gerade galoppiert,
möchte aber eigentlich viel lieber überrascht werden. Darum versuche ich auch solche Ideen
sehr vage zu halten. Gelingt mir nicht immer, geb ich zu.

Ich glaube mit meinen Kommentaren den Autoren auch die Freude zu schenken, mich an der Nase herum geführt zu haben. Oder falls nicht, wenigstens zu zeigen, in welche Richtung ich schlüssig mitgehen könnte.

Etwas, das für mich in einer Geschichte sehr wichtig ist, ist das in sich Schlüssige und Korrekte.
Beispiel: Ein Raumschiff kann mit Lichtgeschwindigkeit dahin jagen, und kurzfristig sogar extremen Slalom um irgendwelche Planeten machen. Einem U-Boot bleibt so etwas in meinen Augen verwehrt.

Oder: Körperintegrierte Stromquellen können kleine Aggregate mit kleinster Dauerlast antreiben, jedoch nicht Kraftwerksleistungen erreichen. Die Energie muss ja erst mal dem Körper in Form von Nahrung zugeführt werden, und von ihm bereitgestellt werden über Muskelarbeit.

Auch solche körperlich unmöglichen Sachen wie minutenlange Samenergüsse, freudig empfundene stundenlange Orgasmen sowie literweise abgesonderte Körperflüssigkeiten enden bei mir mit Kopfschütteln und Desinteresse.

So sollte jeder Autor in seiner Geschichte glaubwürdig bleiben. Ein wenig Recherche bleibt also bei jedem Thema des Autoren Pflicht.

Ich bitte auch darum, mich nicht mit Personen zu nerven, die nie oder andauernd das WC aufsuchen. Das Absondern von Verdauungsprodukten gehört definitiv zum Menschsein dazu, aber es ist nicht des Menschen Daseinszweck. Man kann dieses Thema natürlich mit Handlungspausen umschiffen, aber irgendwie muss es möglich sein. ;)

Ach so; wie ein Ende der Geschichte aussieht, bleibt jedem Autor logischer Weise selbst überlassen, ob nun verliebt, oder Tot oder wie auch immer. Aber spätestens nach der ersten Wiederholung von sehr ähnlichen Handlungssträngen / Episoden sollte das kleine Wörtchen auftauchen.

So. Das war jetzt eine DIN-A4-Seite in OpenOffice von mir. Wird auch so schnell nicht wieder vorkommen. Ich hoffe ich konnte mit meinen Gedanken etwas den Autoren helfen. Und bitte denkt dran, nicht geschimpft ist manchmal auch genug gelobt. Ich werde auch weiterhin nicht jede Fortsetzung einer Geschichte kommentieren.

liebe Grüße


pardofelis
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WölchenVolljährigkeit geprüft
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:29.01.16 07:32 IP: gespeichert Moderator melden


Wenn ich auch mein Senf dazu geben dürfte.

Ein Tipp ist auch wichtig.Sucht euch jemand der eure Tetxe korrektur ließt.Es geht mir dabei nicht nur um die Grammatikfehler,ok die auch besonders.Sondern darum das ihr jemand hab der euch,seine Meinung über diesen Teil von euch gibt.
Es ist oft von Vorteil wenn jemand vor der Veröffendlichung eure Geschichte ließt.Er/Sie kann euch dan auf eventuelle Fehler umstimmigkeiten aufmerksam machen.

Besonders als Anfänger macht man oft die verschiedensten Fehler ohne sie richtig zu bemercken.Eine unabhängige Meinung hilft da sehr.

Selbst ich schicke meine Teile immer zu jemand.Selbst während ich sie noch schreibe,bekommt die Person ein Update.So kann sie mir sagen ob es noch geht oder ich bereits übers Ziel hinaus geschossenbin.

mfg Wölchen
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Mike Orca
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:30.01.16 14:09 IP: gespeichert Moderator melden


Ein guter Thread mit vielen guten Hinweisen! In einem Punkt halte ich es anders als von Roger_Rabbit vorgeschlagen: Ich mute meinen Lesern kürzere Häppchen von nur ca. 2 DIN A4 – Seiten bzw. 1000 Wörtern zu. Natürlich sind längere Fortsetzungen aus Sicht vieler Leser schöner, aber da meine Produktivität nicht sehr hoch ist, muss ich mich für das kleinste von mehreren Übeln entscheiden. Entweder lange Fortsetzungen, aber im Abstand von mindestens ein bis zwei Wochen – oder kürzere Teile in entsprechend kürzeren Abständen. Dritte Möglichkeit wäre natürlich, eine Geschichte komplett fertig zu schreiben und dann relativ schnell zu posten, aber wenn ein leichter Druck durch ungeduldige Fans fehlt, steigt das Risiko, eine Geschichte nicht nur wenige Tage, sondern monate- bis jahrelang liegen zu lassen, sobald es ein wenig stockt. Als Leser bleibt mir eine Geschichte am ehesten zu weiterlesen präsent, wenn es regelmäßig und in kurzen Abständen weitergeht, also habe ich mich eher für die kurze Variante entschieden.

Sehr wichtig finde ich den Hinweis, sich zwischen dem ersten Aufschreiben von einigen Seiten einer Geschichte und dem Veröffentlichen wenigstens einige Tage zu gönnen. Korrekturen unmittelbar nach dem Schreiben bringen nicht viel mehr, als eine einfache Rechtschreibprüfung leisten kann. Nur mit ein wenig Abstand bemerke ich den einen oder andern Fehler in der Logik oder das Fehlen von Informationen, die später wichtig werden könnten. Noch besser ist definitiv ein externes Lektorat, aber das kostet Zeit (z.B., wenn zwei Autoren ihre Texte gegenseitig lektorieren) oder Geld, und der Aufwand ist mir persönlich für frei verfügbare Geschichten in einem Forum zu groß – dafür gibt es die Möglichkeit, Bücher bzw. Ebooks zu kaufen.

Viele Grüße, Mike Orca
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pfeffer
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:30.01.16 22:51 IP: gespeichert Moderator melden


Durchdachter und gut formulierter Leitfaden. Kompliment! :) Abgesehen von meiner Anerkennung kann ich nur noch meine Meinung zum Umfang eines Kapitels beisteuern. Ich bevorzuge längere Kapitel und nehme dafür mehr Arbeits- bzw. Wartezeit (als Leser) pro Fortsetzung in Kauf.

Beim Schreiben sitze ich vor einem Puzzle. Ich weiß, wie das fertige Bild am Ende in etwa aussehen soll. Auf dem Weg dorthin arbeite ich jedoch nicht stoisch immer an der gleichen Stelle. Mir kommen beim Bearbeiten des Textes regelmäßig neue Ideen, die es erforderlich machen, die gesamte Handlung an verschiedenen Stellen anzupassen. Bereits veröffentlichte Fortsetzungen sollten davon ausgenommen sein.
Konsequenter wäre es natürlich, den Text nur als ganzes, nach der Fertigstellung zu veröffentlichen. Dann müsste ich aber auch auf die Anregungen und Ideen meiner Leser verzichten. Also wähle ich einen Kompromiss und lasse mir für meinen Fortsetzungen mehr Zeit.
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M.J.
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:31.01.16 12:06 IP: gespeichert Moderator melden


Länge der Kapitel
Mike Orcas Sichtweise kann ich gut nachvollziehen. Die Fortsetzung ist jeweils nicht zu kurz aber auch nicht so lang, daß ich es nur überfliege. Im Grunde ist die Länge des Kapitels bei Mike genau richtig.

Nur ist es gut, daß da verschiedene Meinungen und Arbeitsmethoden existieren und ich sowohl Stories mit extrem kurzen als auch langen Kapiteln lesen kann.
Die Mischung macht´s meiner Meinung nach!

Allerdings haben die extrem langen Fortsetzungen den Nachteil des extrem langen Wartens als Leser und da kippt der eigentliche Vorteil des großen Vorwärtskommens in der Geschichte in einen großen Nachteil um, denn die Gefahr der Schreibblockade oder des sich verhedderns bei Autor/in ist doch extrem groß!

Es macht auch Sinn, die Fortsetzungen jeweils vorher gegenlesen zu lassen, um Fehler in der Geschichte auf die Spur zu kommen und vor Veröffentlichung Korrekturen vornehmen zu können.

Das mit den Rechtschreibfehlern nehme ich nicht mehr wichtig.
Wer wie ich täglich Zeitung liest, nimmt verärgert und kopfschüttelnd zur Kenntnis, wie schlecht Ausdrucksweise und korrekte Schreibweise geworden sind. Es scheint keine Kontrolle mehr zu geben, ob Wörter oder ganze Satzteile fehlen und kleinere Rechtschreibfehler finden sich mehrfach auf JEDER Zeitungsseite.

Als ich in die Schule ging, war es fast ein Ding der Unmöglichkeit, in einer Tageszeitung einen Rechtschreibfehler zu finden.
Im Deutsch-Unterricht wurden öfters Zeitungen regelrecht auseinandergenommen und thematisch ausgeschlachtet.

In der Gegenwart fehlt doch bereits komplett das Bewußtsein, daß es unbedingt so sein müßte mit der absoluten Fehlerlosigkeit und wenn ich mir die Computer-Rechtschreibkorrektur anschaue, ereilt mich das kalte Grausen!!!!! *schüttel*

Dann lieber konsequent: "Scheiß der Hund auf´s Ofenrohr!"
Zum Teufel mit dem Rechthab-, äh Rechtschreibgeschwafel von vermeintlich Besserwissenden!

Lieber lese ich eine Story von einem Autoren, der nicht so sattelfest darin ist,
als daß durch unnötig hohe Anforderungen die Lust am Schreiben einer solchen verleidet wird.

Wichtig ist doch, daß bei mangelnder Rechtschreibung die Lesbarkeit und Sinn nicht leiden!

So, dies meine Gedanken dazu....

M.J.

P.S.: Sollte jemand zum Gegenlesen fehlen, biete ich mich gerne an und ich bin mir sicher, daß ich diesbezüglich nicht der Einzige bleibe, der das anbietet......
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pardofelis
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:31.01.16 16:19 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Länge der Kapitel
Mike Orcas Sichtweise kann ich gut nachvollziehen. .......

.......
Wichtig ist doch, daß bei mangelnder Rechtschreibung die Lesbarkeit und Sinn nicht leiden!

So, dies meine Gedanken dazu....

M.J.

P.S.: Sollte jemand zum Gegenlesen fehlen, biete ich mich gerne an und ich bin mir sicher, daß ich diesbezüglich nicht der Einzige bleibe, der das anbietet......


Hallo M.J.,

Danke für deine Gedanken. Und ich hoffe das sich dein Angebot für dich und uns Leser lohnt.
Leider fehlt bei mir inzwischen die Motivation zur Lesbarmachung fremder Texte.
Erst Recht wenn überall das "Ist-Doch-Egal"-Virus verbreitet wird.

viel Erfolg und viel Spass wünscht


pardofelis
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M.J.
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:31.01.16 17:54 IP: gespeichert Moderator melden


pardofelis:

An mir ist sicher kein Schriftsteller verloren gegangen. Aber eine Geschichte zu prüfen, ob sie lesenswert ist, in sich logisch und überhaupt lesbar, das kann ich ganz gut.

Und sollte sie ganz schrecklich sein, kommt eben auch das Urteil "Das mußt doch noch mal ganz von Anfang an und grundsätzlich überarbeiten". Oder daß es für den Giftschrank ist.

Nach wieviel Geschichten gegenlesen ich noch motiviert bin, kann ich nicht voraussagen.
Wenn es zugesagt ist, mache ich es ohne Murren und wenn und aber....

Gegen das "Ist mir doch egal-Virus" helfen nur immer wieder neue Leute, denen es eben nicht egal ist!

Sowohl den Lesern als auch den Autoren darf es nicht egal sein. Aber es darf eben auch nicht sein, nur über Rechtschreibung und Grammatik zu schreiben, den Inhalt bzw. die Geschichte selbst überhaupt nicht Beachtung zu schenken.

Das ist ja wie bei den Eisenbahnfans die Pufferküsser bzw. Nietenzähler, während die Freaks alle Hände voll zu tun haben, alles in Ordnung und am Laufen zu halten. Die kommen gar nicht zum Nietenzählen, aber ohne die hätten die Nietenzähler nix zu gucken und nix zu kritisieren.

M.J.
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Mike Orca
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:31.01.16 19:55 IP: gespeichert Moderator melden


Im Grunde genommen sind Anmerkungen zu Rechtschreibschwächen sinnlos, denn es dürfte nur ganz wenige Autoren geben, die Geschichten mit sehr vielen Fehlern veröffentlichen und gleichzeitig glauben, ihre Rechtschreibung wäre fehlerfrei. Im Endeffekt ist es die freie Entscheidung jedes Einzelnen, die "neue", die "alte" oder eine selbst gebastelte Rechtschreibung nach Möglichkeit einzuhalten oder nach dem "Alles egal - Prinzip" drauflos zu schreiben.
Einzelne Fehler sind unvermeidlich und bei Texten von Hobbyautoren liegt die Messlatte ein gutes Stück tiefer als bei verlegten Büchern (die auch nicht fehlerfrei sind). Als Leser gibt es aber für mich ganz klar eine Schmerzgrenze, ab der ich anfange, mich über zu viele Fehler zu ärgern und ab der ich eine Geschichte unabhängig vom Inhalt einfach schlecht finde. Das sehe ich allerdings als mein ganz eigenes Problem an, das sich sehr einfach lösen lässt, indem ich nicht weiterlese. Da ich es sehr unwahrscheinlich finde, dass ein Autor nur für mich etwas ändern wird, gibt es da auch nichts Konstruktives zu kommentieren - also halte ich die Klappe.
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Roger_Rabbit
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:17.02.16 08:50 IP: gespeichert Moderator melden


Es ist sehr interessant, welche verschiedenen Meinungen hier aufeinandertreffen.
Im anderen Beitrag "Kritik zu Storry´s und Verhalten untereinander" wird mit der Rechtschreibung nicht ganz so milde umgegangen. Ganz davon abgesehen, dass die Überschrift auch schon Fehler beinhaltet.
Selbstverständlich halte ich mich auch nicht als Rechtschreibguru, aber wie schon im oben genannten Beitrag beschrieben, sind einfache Fehler durch die Rechtschreibkorrektur der Schreibprogramme vermeidbar, späteres Nachlesen (wie ich selbst feststellen musste) vor der Veröffentlichung äußerst hilfreich.

Was die Volljährigkeit der Personen (Protagonisten, ich hasse Fremdwörter, wenn man es auf Deutsch ausdrücken kann) angeht, muss nicht zwingend am Anfang erwähnt werden. Den Führerschein (in Begleitung) kann man mit 17 machen, es gibt super schlaue Schüler, die schon mit 14, 15, 16 ihr Abi in der Tasche haben, all diese Faktoren hatten wir vor ein paar Jahren im Mod-Kollegium schon besprochen. Wir wurden uns aber in soweit einig, als dass wir uns auf einen Konsens einigten: Irgendwo muss mal in einem Nebensatz das Alter erwähnt werden. Es würde sogar schon ausreichen, dass Elite-Schüler mit 18 noch nicht ihr Diplom in der Tasche haben.
Wobei ...
Man muss es auch in der Geschichte sehen. Wer auf Wikipedia unter Volljährigkeit Mittelalter (Google-Suche) nachschlägt, bekommt fürs Römische Reich 12 jährige Mädchen und 14 jährige Jungs als heiratsfähig präsentiert. Also alles ist relativ zu sehen. Auch in Deutschland galt die Volljährigkeit noch lange bis 21 Jahren, bis sie auf 18 herab gesetzt wurde.

Viel wichtiger ist mir aber der "rote Faden". Dazu fiel (nicht "viel") mir noch ein sehr gutes Hilfsmittel ein. Wer WIN-7 oder höher verwendet, kann sich die "Kurznotizen" unter "Zubehör" auf dem Desktop installieren. Einen dieser gelben "Haftis" habe ich als Erinnerung für meine Erledigungen und Besorgungen (Einkäufe) geöffnet, den zweiten für meine aktuelle Geschichte, die Namen, deren Aussehen in Stichworten, Beruf, Alter und so weiter. Wenn die alte Freundin "Birgit" hieß, ich mehrere Kapitel weiter auf sie wieder zu sprechen komme und sie dann "Brigitte" nenne (fängt ja auch mit "b" an und ich erinnerte mich an einen Namen mit "b"), wird die ganze Sache unglaubwürdig.
Selbst wenn man keinen Lektor hat, sollte man die Geschichte einem aufmerksamen Zuhörer einfach mal nur vorlesen. Wenn dieser dann nachfragt "Wer ist Brigitte" oder sonst einem wirren Handlungsablauf nicht folgen kann, wird man seine eigenen Schwächen erkennen.
In einem Film sieht das so einfach aus. Da hat man zu "Hubert" ein Gesicht, da ist "Anna" die Nachbarin, da kennt man die beiden Kommissare "Julia" und "Manuel", doch die 20 anderen Schauspieler und Nebendarsteller haben auch Namen. Ich stelle es mir als Autor vor, wie ich jeden benennen soll und im Verlauf der Geschichte über zwei Dutzend Namen und Personen noch Herr werden kann. Ohne Notizen keine Chance. Wer war Zeuge? Was hatte wer, wo beobachtet? Ich versetze mich in der Situation in die Vorstellungskraft des Drehbuchautors. Für mich noch ein Unding. 24 Personen könnte ich nicht lesbar verkaufen.
Aber das Ziel muss klar sein. Dabei hat es der Autor doch so einfach. Er kann das schreiben, wohin er den Leser lenken möchte. Wie die Kamera im Film. Immer wieder setze ich den vermeintlichen Mörder ins Bild. Seine Körperhaltung und seine Schweißausbrüche sprechen eindeutig für seine Schuld, mit meiner Lenkung (der Kamera, des Textes) glaubt auch der Zuschauer (der Leser) an seine Schuld, bis ein kleines Detail die Unschuld beweist.

Das sind für mich so einige Punkte, die hier zum Teil angesprochen wurden, mir an einer lesenswerten Geschichte wichtig sind. Es sollen aber die Schreiberlinge nicht von einem Erst-Versuch abhalten, als auch Kommentatoren nicht den Mund zu verbieten. Im Gegenteil. Jeder sollte es mal versuchen und die Kritiker sich nicht abwenden. Wer keine Kritik bekommt, kann keine Besserung vornehmen. Wer seine Geschichte veröffentlicht, sollte sich auch der Kritik annehmen (ich musste es auch lernen).
Auf Wiederlesen

Detlev
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oxymoronVolljährigkeit geprüft
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:21.02.16 13:57 IP: gespeichert Moderator melden


Moin,

Zitat
Im Forum wurde häufig nachgefragt, ... was Klickzahlen ausmacht und wie man Kommentare bekommt.
"Klickzahlen": für wen ist das wichtig?
"Kommentare": welche Art von Kommentaren?

Manchmal frage ich mich, welche Intention hinter solchen Fragen steckt.
Die Anzahl der Klicks hängt u.a. vom Thema ab. Je weiter der Inhalt vom eigentlich Forumsinhalt entfernt ist, um so geringer wird auch die Anzahl Leser sein. Aber vielleicht ist das dem Autor gar nicht so wichtig, sondern eher die Möglichkeit, sich an ein Publikum zu wenden?
Wie an anderer Stelle bereits geschrieben: Kommentare bringen nur weiter, wenn der Inhalt sachliche Kritik enthält.

oxymoron
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Katrin-DorisVolljährigkeit geprüft
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:21.02.16 15:49 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Oxymoron,

wenn ich dich mal zitieren darf:

Je weiter der Inhalt vom eigentlich Forumsinhalt entfernt ist, um so geringer wird auch die Anzahl Leser sein.

Das ist mehr oder weniger deine persönliche Ansicht, die generell so nicht stimmt.

Meine Geschichte hat nichts mit einem KG zu tun.
Sondern ist der Werdegang von zwei Transsexuellen in der heutigen Zeit. Trotzdem habe ich in 2 Wochen ca. 9 000 bis 12 000 Klicks,pro Teil hier, laut dem Zähler hier. Obwohl ich persönlich nur bedingt etwas von diesem Zähler halte.

Viele Grüße

Katrin
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oxymoronVolljährigkeit geprüft
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:21.02.16 16:16 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin-Doris,

im "Forumsinhalt" hatte ich mich nicht auf die fette Überschrift bezogen, sondern auf die verschiedenen Boards hier im Forum. Darüber hinaus gibt es, wie bei allen Dingen, Ausnahmen von der Regel. Allerdings liegt "Transsexualität" (gefühlt) nicht so weit neben "TV-Geschlechterwechsel" .

oxymoron
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:22.02.16 16:50 IP: gespeichert Moderator melden


Ich finde, es kommt bei den Geschichten auf das Ende an. Hat die Geschichte eins und läuft sie darauf hinaus?

Wenn ich die Entwicklung einer SM-Beziehung erkläre, dann haben die Charaktere vor der Geschichte keine, und hinter der Geschichte haben sie eine. Das ist aber nicht mehr das, was ich erzähle, denn mein Fokus liegt ja auf der Entwicklung, also wie sich beide vom Blümchensex zur SM-Beziehung bewegen.

Ich finde, dass dieses "Sack zumachen" bei manchen Geschichten fehlt.
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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:22.02.16 17:39 IP: gespeichert Moderator melden


@Roger Rabbit
Die Idee mit der Anleitung zum Schreiben einer Geschichte finde ich super. Jetzt hoffe ich nur noch, dass viele „Nur Leser“ Lust bekommen, dies alles umzusetzen, damit auch in Zukunft der Lesestoff nicht ausgeht

@Pardofelis
Es kommt immer darauf an, wie ich meine Geschichten gerade schreibe. Sind sie komplett fertig, hat ein Kommentator keinen Einfluss mehr darauf. Manchmal schreibe ich aber auch Geschichten, in denen ich etwa 5 Folgen Vorsprung habe. Wenn es passt, lasse ich mich dann sehr gerne auch einmal beeinflussen.
@Oxymoron
Sind Klickzahlen aussagekräftig?
Ja und Nein. Wenn ich in unregelmäßigen Abständen eine Fortsetzung oder eine Kurzgeschichte einstelle, dann kann mit den Zahlen nicht viel anfangen. Bei regelmäßigen Folgen erkenne ich durchaus, ob noch Interesse an einer Geschichte besteht. Ich habe auch schon ein paar meiner Geschichten gekürzt, weil die Leserzahlen stetig nach unten gingen, im Gegenzug aber auch schon einmal Folgen dazu gefügt.
@Katrin Doris
Ich gebe dir durchaus Recht, dass du mit deiner Geschichte einen großen Leserkreis eingefangen hast. Aber nach meiner Erfahrung (und dies belegen auch die Klickzahlen) werden Geschichten im Gedichteboard von der großen Masse nicht einmal angelesen. Erst durch Kommentare weckst du die Neugier der großen Masse. Da helfen auch nicht die Eyecatcher in der Überschrift.
@Kugelfisch
Ich bin voll bei dir. Ich beginne eine Geschichte grundsätzlich immer erst dann, wenn ich ein passendes Ende für sie gefunden habe.

Mfg Keuschy

Meine Geschichten;
Fetisch; Die Schlampe des Chemikers, Ulrikes Abenteuer, Ullas Osterei, Das Verhör, Zoobesuch,Die Joggerin,Ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk, Stonehenghe; Das Ritual; no escape; Seitensprung;
Damen: Tierische Ansichten,Die Studentin, Dunkle, Erinnerungen, der erste Keuschheitsgürtel;
Windel: diapered,Der Windeltest, endlich Wochenende;
Herren: Total verrechnet,Wer war´s, Weihnacht in Latex, Prosit Neujahr, Die Umkleidekabine










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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:22.02.16 18:42 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Keuschy,

meine Meinung zu Klickzahlen ist ziemlich gespalten.
Weil jede Suchmaschine und ich selbst das Ergebnis verändern kann.
Wie viel Leser hier überhaupt Geschichten zu Ende lesen, steht sowieso in den Sternen. Das ist nicht nachweisbar.

Mit dem Eyecatcher kann ich nichts anfangen, tut mir leid...

Katrin
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:22.02.16 18:44 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo @ alle

@ Keuschy
Ich mag deine Geschichten und deren Länge
Gerade in Foren sollten Geschichten nicht
Tod geschrieben werden
Bei manchen Geschichten weiss man schon nicht
mehr wie diese begannen .
Denn man liesst ein Stück wartet dann auf die
Fortsetzung , liesst in dieser Zeit eine andere
Geschichte ( oder mehrere ) diese vermischen
sich man fängt von Vorne an u.s.w. irgend wann
ist man es Leid und klickt diese nicht mehr an .
Es ist schon passiert , dass ein Autor schrieb
"Ich musste erstmal nach lesen wie ich angefangen
habe"
Andere Autoren lassen sich zuviel reinreden und
verlieren das Thema oder der Inhalt wird so krass
das die Geschichte Ü18 wird und ständige
Wiederholungen sind auch nicht spannend .

95 % der Literatur sind Kopfkino selbst die Bibel denn keiner der Schreiber war dabei
bin für Fragen offen und werde Tip´s geben sofern ich es kann
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  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:22.02.16 18:56 IP: gespeichert Moderator melden


P.S.
Eine pdf zu diesm Thema ( 95 Seiten )

Chris Dell, im November 2011

Das tapfere Schreiberlein

Eine kleine Ingredienzensammlung
für die Zubereitung lesbarer Geschichten

http://dellicate.com//18/index_htm_files...einkomplett.pdf
95 % der Literatur sind Kopfkino selbst die Bibel denn keiner der Schreiber war dabei
bin für Fragen offen und werde Tip´s geben sofern ich es kann
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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Gute Geschichten schreiben, richtiger Titel, passender Beginn Datum:22.02.16 20:24 IP: gespeichert Moderator melden


@Katrin
Was ich mit meinem Kommentar zum Ausdruck bringen wollte, ich kann an den Klickzahlen durchaus eine Tendenz erkennen, in welche Richtung sich das Interesse zu einer Geschichte entwickelt. Basis dafür ist die erste Folge. Die Höhe der Zahl, also ob 100, 500, oder 1000 Leser die Folge letztendlich lesen, bzw die Suchmaschinen das Ergebnis verfälschen ist mir letztendlich auch völlig egal. Ob ein Leser eine Geschichte zu Ende liest, hängt von mehreren Faktoren ab. Deswegen lese ich für mich auch nur aus den Kommentaren heraus, wie eine Geschichte ankommt.
Das mit dem Eyecatcher habe ich von Roger Rabbits Beitrag übernommen und darauf bezogen, weil du gegen dem Trend mit deiner Geschichte im Gedichte Board eine riesige Lesergemeinde herangezogen hast


@Fehlermeldung
Wow, ich habe noch einen bekennenden Fan.
Nein im Ernst. In meiner Rolle als Leser kann ich durchaus nachvollziehen, wenn längere Fortsetzungen und kürzere Abstände gefordert werden. Als ich meine Studentin beendete, ich musste tatsächlich immer öfter nach hinten scrollen, hatte ich eher den Eindruck, dass das Wörtchen Ende nicht so gut ankam. Das Problem an der ganzen Sache ist, das jeder Mensch ein bisschen anders tickt und das ist gut so. Zuerst einmal muss man sich fragen, weshalb ein Autor seine Geschichte hier einstellt. Schreibt er sie für sich und teilt sie dann einfach mit anderen oder versucht er nur um die Gunst der Leser zu buhlen, indem er erfolgreiche Sequenzen immer wieder wiederholt und so schreibt, wie der Leser es erwartet. Ich persönlich sehe dies völlig werteneutral. Die Geschmäcker der Leser sind völlig verschieden und was dem einen gefällt, stößt bei dem nächsten auf Ablehnung. Das mit dem Vermischen von mehreren Geschichten ist ein Luxusproblem von diesem Forum. Es ist für mich immer wieder faszinierend, wie viele gute Geschichten in geballter Form hier immer wieder eingestellt werden.
Mit dem Reinreden ist auch so eine Sache. Letztendlich entscheidet doch nur der Autor, was und wie er seine Geschichte schreibt. Wenn (für mich willkommene) Vorschläge von den Lesern kommen und der Schreiber bekommt es gebacken, diese schlüssig einzubauen, spricht doch nichts dagegen. Dies muss aber jeder für sich entscheiden, ob und wie er das hinbekommt. Ich habe zB solche Anregungen auch schon in neue Geschichten übernommen.
Das mit dem zu krass geht auch wieder in die Richtung, dem einen gefällt es dem anderen nicht. Bei diesen Geschichten merkt man meiner Meinung nach, dass die Motivation Kopfkino im Vordergrund stand. Und es gibt hier viele Leser, denen es nur um solche Geschichten geht.
Ständige Wiederholungen sind nicht spannend. Ein riesiges Problem. Gerade bei den vielen Geschichten hier, die sich letztendlich immer um die gleichen Fetische drehen wird es immer schwieriger diese Wiederholungen zu vermeiden.
Mfg Keuschy









Meine Geschichten;
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