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XYZ - Und was kommt danach? Restriktive Foren Willkommen Gast


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  XYZ - Und was kommt danach?
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IronFist
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BW




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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:12.09.17 19:40 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 12


Ich hatte inzwischen jegliches Zeitgefühl verloren. Nachdem ich mich irgendwann zu einem zweiten Höhepunkt getrieben hatte, begann ich langsam vor mich hin zu dösen. Nur am Rande nahm ich war, dass mich jemand ein Schokoladenmonster genannt hatte. Lautes Kettenrasseln hatte sich an mir vorbei bewegt und eine Zeit lang hörte ich auch das rhythmische Knallen einer Peitsche. Aber all das drang nicht wirklich bis zu meinem Gehirn vor, sondern versank bedeutungslos irgendwo im Nichts. Bis mir irgendwann auffiel, dass sich etwas verändert hatte. Ich holte mein Gehirn aus dem Ruhemodus zurück. Was war passiert? Der Schokoladenregen hatte aufgehört. Könnte die Convention etwa schon vorbei sein? Genau, ich hörte um mich herum auch kein Stimmengewirr mehr. Da traf mich plötzlich wieder ein Strahl im Rücken. Diesmal war der Strahl aber wesentlich kälter und es war auch mehr Druck dahinter. Dieser Strahl wanderte über meinen ganzen Körper und urplötzlich fiel wieder Licht durch meine Brille. Kurze Zeit später konnte ich wieder sehen. Die halbnackte Sklavin, die ich heute bei Lady Devil gesehen hatte, ging mit einem Wasserschlauch um mich herum und spritzte mich von allen Seiten ab. Ich drehte meinen Körper zu ihr, damit sie auch alle Stellen gut erreichen konnte. Das Becken sah jetzt nicht mehr allzu appetitlich aus, denn dort schwamm jetzt eine braune Brühe mit weißem Schaum. Als die Sklavin mit ihrer Arbeit zufrieden war, legte sie den Schlauch beiseite und stieg dann barfuß in die Brühe. Sie hatte ein kleines Fläschchen und einen Pinsel dabei.

» So jetzt hast du es gleich überstanden. Streck mal deine Hände zu mir. «

Sie pinselte meine Finger mit der Flüssigkeit ein und nach ein paar Minuten konnte ich meine Hände wieder voneinander lösen. Ah, das fühlte sich gut an. Danach stieg sie zu mir auf die Insel und machte sich an dem Klebeband zu schaffen, mit dem der Schlauch an meinem Schnorchel befestigt war. Kurze Zeit später war ich auch von der Taucherbrille befreit. Jetzt steckte nur noch dieser Schnorchel in meinem Mund.

» Also, jetzt wird folgendes passieren. Du atmest durch deine Nase und ich schütte diese Flüssigkeit in deinen Schnorchel. Danach wirst du dir damit den Mund ausspülen. Aber schlucke das Zeug nicht runter. Hast du das alles verstanden? «

Ich nickte zustimmend. Dieses Zeug schmeckte ekelhaft und es war unglaublich bitter. Aber es wirkte, denn kurz darauf konnte ich meinen Mund endlich wieder öffnen und den Schnorchel entfernen. Sofort danach spuckte ich die ekelhafte Flüssigkeit wieder aus.

» Danke! «, krächzte ich heraus.

» Keine Ursache! «, sagte die Sklavin lächelnd.

» Sag mal, was wäre eigentlich passiert, wenn ich das Zeugs verschluckt hätte? «

» Keine Sorge, es ist nicht giftig. Aber wahrscheinlich hättest du davon Durchfall bekommen. Ich bin übrigens Ivanka! «, dabei reichte sie mir ihre Hand.

» Freut mich! Ich heiße Marie! «, antwortete ich händeschüttelnd.

» Am besten du ziehst zuerst deine Flossen aus, bevor du durch das Becken steigst. Dort drüben haben wir dann auch was zum Trinken für dich. «

Sie hüpfte zurück in die Brühe, kletterte über den Beckenrand und spritze sich danach ihre Füße mit dem Wasserschlauch ab. Also schön, Zeit die Flossen loszuwerden. Ich setzte mich auf die Insel und zerrte an meinen Flossen. Diese Dinger hatten sich regelrecht an meinen Füßen festgesaugt und es erforderte einige Mühe sie auszuziehen. Schließlich schaffte ich es aber doch und stapfte danach durch die ekelhafte Brühe. Auch rund um das Becken sah es aus wie auf einem Schlachtfeld. Alles war mit Schokolade beschmiert. Stammte das etwa alles von mir? Das konnte ich mir kaum vorstellen, wahrscheinlich hatten heute auch die Besucher ihren Spaß mit der Schokolade gehabt. Nachdem ich meine Füße gereinigt hatte, zog ich mir zuerst meinen Bademantel über und gönnte mir danach einen kräftigen Schluck aus einer Mineralwasserflasche. Ah, das tat gut. Wo war eigentlich Mistress Daniela abgeblieben? Ich konnte sie nirgendwo sehen. Genauer gesagt, konnte ich überhaupt niemanden sehen. Der Stand war völlig verlassen, selbst Ivanka war jetzt verschwunden. Und nun? Ich kippte den Rest des Mineralwassers hinunter und wollte gerade eine zweite Flasche öffnen, als Mistress Daniela und Lady Devil den Gang entlang kamen. Im Schlepptau hatten sie eine fünfköpfige Putzkolonne. Mann war ich froh, dass ich diese Sauerei nicht beseitigen musste. Das war mit Sicherheit eine Heidenarbeit. Lady Devil teilte der Putzkolonne ihre Aufgaben zu und Mistress Daniela kam direkt zu mir.

» So, ist unser Schokoladenmonster wieder zu den Menschen zurückgekehrt? «, fragte Mistress Daniela scherzhaft.

» Ja, scheint so. Und offensichtlich hat es eine riesen Sauerei gemacht! «, antwortete ich lachend.

» Nun, es hat vielleicht den Anfang gemacht, aber für die folgende Schokoladenschlacht war es eigentlich nicht verantwortlich. «

Mistress Daniela erzählte, dass sie mit sowas überhaupt nicht gerechnet hatte. Sie hatte den Schokoladenbrunnen zuvor schon einmal im Club aufgestellt, aber dort war es nicht zu solch einem Exzess gekommen. Wir machten uns zusammen auf den Weg ins Hotel und Mistress Daniela erzählte, dass der Spitzname Schokoladenmonster ursprünglich von Lisa stammte. Richtig, Lisa wollte mich ja besuchen kommen. Und anscheinend war sie ja auch hier gewesen. Oh je, diesen Spitznamen würde ich wohl so schnell nicht wieder los werden. Sex-Hexe und Schokoladenmonster, beides nicht unbedingt besonders schmeichelhaft. Wieso hatte ich eigentlich keinen Spitznamen für Lisa? Zurück in meinem Zimmer stellte ich mich zuerst unter die Dusche, orderte mir danach etwas zu Essen und schlief schließlich völlig erschöpft ein. Kurze Zeit später wurde ich vom Klingeln eines Telefons aus dem Schlaf gerissen. Es war aber nicht mein Handy sondern das Zimmertelefon. Schlaftrunken tastete ich nach dem Hörer.

» Aufstehen du Schlafmütze, es ist bereits 9 Uhr. Ich erwarte dich in einer halben Stunde im Frühstücksraum. «

Bevor ich richtig wach war und antworten konnte, hatte Mistress Daniela auch schon wieder aufgelegt. Was sagte sie da, 9 Uhr? Ich war doch gerade erst ins Bett gegangen. An den Rändern des Vorhangs schimmerte Tageslicht in mein Zimmer. Ich musste die letzte Nacht wohl wie eine Tote geschlafen haben. Noch etwas benommen kämpfte ich mich aus dem Bett. Meine Haare rochen noch immer leicht nach Schokolade. Ich torkelte ins Badezimmer und nahm erst mal eine kalte Dusche um wach zu werden. Danach ging es mir deutlich besser. Mistress Daniela saß im Frühstücksraum an einem Fenstertisch mit direktem Blick auf den Rhein. Gut gelaunt begrüßte ich sie und bediente mich danach an dem reichhaltigen Frühstücksbüffet. Neben Käse und einem frischen Brötchen, holte ich mir auch noch ein Müsli. Das Essen war köstlich, nur der Kaffee schmeckte hier etwas komisch. Mistress Daniela erklärte mir, dass die Convention heute um 14 Uhr öffnen würde und ich deshalb um 13 Uhr zur Ankleide in meinem Zimmer sein sollte. Bis dahin könnte ich tun was immer ich wollte. Auch diesmal wollte sie mir keine Einzelheiten verraten, aber wegen der längeren Ankleidezeit würde ich heute wohl nicht das Schokoladenmonster spielen. Und eigentlich war ich auch ganz froh darüber. Es war nicht so, dass mir der gestrige Tag nicht gefallen hätte, aber ich war einfach neugierig auf etwas Neues. Mistress Daniela schenkte sich noch eine Tasse Tee ein und griff dann nach der Thermoskanne mit dem Kaffee.

» Noch eine Tasse Kaffee? «, fragte sie mich.

» Nein danke. Der Kaffee schmeckt mir hier irgendwie nicht! «, winkte ich ab.

Aber Mistress Daniela schenkte mir trotzdem eine neue Tasse ein. Hatte sie mich nicht richtig verstanden? Sie griff nach ihrer eigenen Tasse, streckte sie mir entgegen und verkündete.

» Auf einen erfolgreichen zweiten Convention Tag! «

Anstoßen mit Kaffee und Tee? Ich wollte nicht unhöflich sein und so griff ich nach meiner Kaffeetasse.

» Auf einen erfolgreichen zweiten Convention Tag! «, wiederholte ich.

Ich nippte an meinem Kaffee und auch diese Tasse schmeckte nicht besser als die erste. Keine Ahnung was die in ihren Kaffee taten, aber bei einem derart luxuriösen Hotel hätte ich besseres erwartet. Mistress Daniela erzählte, dass sie mit dem gestrigen Tag sehr zufrieden gewesen war. Vielleicht mit Ausnahme der Schokoladenschlacht.

» Trink aus! «, forderte mich Mistress Daniela auf, als wir mit dem Frühstück fertig waren.

» Nein ich habe genug, den Kaffee lass ich stehen! «, erwiderte ich.

» Du trinkst gefälligst aus, wenn deine Herrin dir das befiehlt! «, fuhr sie mich urplötzlich an. Ihr Ton hatte mich völlig unvorbereitet getroffen und erschreckt leerte ich die Tasse in einem Zug. Ich bemerkte wie andere Hotelgäste entgeistert zu uns herüber starrten. Mann war das peinlich. Hitze stieg in meinen Kopf und vermutlich lief ich gerade knallrot an. Dann begann Mistress Daniela laut zu lachen. Hatte sie sich etwa gerade einen Scherz mit mir erlaubt? Und ich war auch noch so blöd gewesen und darauf hereingefallen. Ich sah zu, dass ich so schnell wie möglich Land gewann und verkroch mich erst mal auf meinem Zimmer. Lisa hatte am Telefon ebenfalls herzlich über den kleinen Streich gelacht und mittlerweile konnte ich auch selbst darüber lachen. Wer sich mit einer Domina einließ, der durfte sich nicht wundern, wenn sie sich auch so verhielt. Ich fühlte mich etwas unwohl und ich fröstelte auch leicht. Hoffentlich wurde ich nicht krank. Vielleicht würde ja etwas frische Luft helfen und so beschloss ich einen kleinen Spaziergang am Rheinufer zu machen. Leider war das Wetter nicht mehr ganz so gut wie am Vortag. Der Himmel war stark bewölkt, aber es war zumindest trocken. Ich zog mir meine Lederjacke über und machte mich auf den Weg. Allerdings musste ich ziemlich schnell feststellen, dass meine dünne Jacke für den heutigen Tag nicht so gut geeignet war. Es wehte ein böiger kalter Wind und ich merkte wie ich eine Gänsehaut bekam. Aber schließlich fand ich neben einer Brücke eine windgeschützte Stelle und beobachtete von dort die Vögel. Eine Möwe kämpfte in der Luft mit den Windböen und einige Enten stritten sich um ein paar Brotreste, die eine Frau mit Kind ins Wasser geworfen hatte. Ich fühlte mich an meine eigene Kindheit erinnert, als ich noch mit meinem Vater die Enten füttern ging. Eine leichte Wehmut ergriff mich. Aber nun wurde es wirklich Zeit zurück zu gehen. Mittlerweile hatte ich nicht nur eine Gänsehaut, sondern ich spürte auch ein merkwürdiges Kribbeln auf meiner Haut. Vermutlich war da tatsächlich irgendein Infekt im Anmarsch. Eingewickelt in eine warme Decke vertrieb ich mir bis 13 Uhr die Zeit mit Fernsehen. Heute hatte Mistress Daniela wohl größeres mit mir vor, denn sie hatte Lady Devil als Verstärkung mitgebracht. Die Zwei schienen im Partnerlook zu gehen, denn sie trugen beide hautenge schwarz glänzende Latexanzüge und dazu Stiefel mit extrem hohen Absätzen. Sie hatten zwei große Taschen dabei und schleppten diese in mein Zimmer.

» Alles OK mit dir? «, fragte Mistress Daniela. Vermutlich weil ich noch immer die Decke um meine Schultern gewickelt hatte.

» Ja, alles in Ordnung. Mir ist nur etwas kalt. «

» Und du verspürst ein leichtes Kribbeln auf deiner Haut? «, fragte sie weiter. Woher zum Teufel wusste sie das?

» Ja? «, antwortete ich unsicher.

» Alles bestens. Das ist nur die Wirkung des TS 317 in deinem Kaffee heute Morgen. «

Was, sie hatte mir irgendwas in den Kaffee gemischt? Das erklärte zumindest den komischen Geschmack. Und vermutlich auch warum sie darauf bestanden hatte, dass ich austrinke. Sie hatte doch keinen Scherz mit mir gemacht. Zumindest nicht in der Art, wie ich es vermutet hatte. Ich wurde sauer, denn es gefiel mir ganz und gar nicht unter Drogen gesetzt zu werden.

» Was fällt ihnen eigentlich ein mir irgend so ein Zeugs in den Kaffee zu kippen. Ihnen ist schon klar, dass sie sich damit strafbar gemacht haben. Ich lasse mir sowas nicht gefa … «

» RUHE!!!! «, brüllte mich Lady Devil an. Ich fuhr zusammen, denn ich hätte dieser Frau überhaupt kein so lautes Organ zugetraut. Danach fuhr Mistress Daniela in aller Seelenruhe fort.

» Hör zu Marie, dieses Mittel ist ganz harmlos. Es verstärkt lediglich die Sensibilität deiner Haut und als Nebenwirkung kann es zu einem leichten Frösteln kommen. Um das Frösteln werden wir uns kümmern und ich versichere dir, dass du die Hautsensibilität lieben wirst. Habe ich dir denn schon einmal Schaden zugefügt? «

Es verstärkte die Sensibilität meiner Haut? Aber wozu? Natürlich hatte sie mir bisher noch keinen Schaden zugefügt, aber ich hatte auch kein Bedürfnis das am heutigen Tag zu ändern.

» Aber … also … «, mir fiel nichts Gescheites ein, was ich darauf antworten könnte. Sie hatte auch zuvor schon Dinge mit mir angestellt, bei denen ich wohl nicht mitgemacht hätte, wenn ich vorher gewusst hätte was passieren würde. Aber am Ende hatte ich es trotzdem immer genossen. Zudem war ich auch unglaublich neugierig, was sich da wohl in den beiden Taschen verbergen würde. Und Mistress Daniela hatte mir gerade versprochen, dass ich es auch diesmal lieben würde.

» Also schön! Womit fangen wir an? «, seufzte ich.


Fortsetzung folgt!
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:13.09.17 16:37 IP: gespeichert Moderator melden


Hm, jetzt bin ich wieder am Anfang...
Ich weiß von nichts, obwohl mein Name sicherlich nicht Hase ist.
Andererseits gibts das Zeug sicher im gutsortierten Fachhandel, Magic Glamour, schade dass ich gerade die Telefonnummer nicht zur Hand habe.

Bleibt nur eine Lösung, ich nur auf die Fortsetzung warten, alternativ bliebe noch bei Professor Charles Xavier anzufragen, aber da fehlt mir auch die Rufnummer.

Wo hab ich nur mein Telefonbuch gelassen? Muss alles nachtragen, aber womit fangen wir an?

Danke schreibt einmal mehr
Ihr_joe


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padis
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:13.09.17 22:44 IP: gespeichert Moderator melden


Ich bin auch unglaublich neugierig, was sich da wohl in den beiden Taschen verbirgt.

Das ist Folter an dieser Stelle aufzuhören.

Ich freue mich auf die Fortsetzung, vielen Dank.
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FoG
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:13.09.17 23:14 IP: gespeichert Moderator melden


Das ist keine Folter. Das ist seelische Grausamkeit!


Man muss sich zusammensetzen, ehe man sich auseinandersetzt.
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Sklave Jenny
Sklave/KG-Träger

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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:14.09.17 12:10 IP: gespeichert Moderator melden


Ich muss mich meinem Vorredner anschließen an der aufhören ist grausam

Tolle Geschichte
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mpwh66
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sicher ist sicher

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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:15.09.17 05:44 IP: gespeichert Moderator melden


Moin eine klasse Geschichte da baut immer wieder ein neuer Spannungsmoment auf der nach einer steigerung ruft da liest man sehr gerne weiter

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IronFist
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:17.09.17 19:31 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Ihr_joe,

irgendwie kann ich den Gedankengängen in deinem letzten Post nicht so ganz folgen.
Ob es am Zuckermangel durch den langen Verzicht auf Schokolade liegt, dass er etwas wirr wirkt?

Und du nutzt noch Telefonbücher? Kein Wunder, dass dir die Rufnummern fehlen.


Hallo padis,

du kommst doch aus der Schweiz, also dem besten Ort für einen Cliffhanger.
Gönne dir etwas frische Alpenluft und genieße das schöne Panorama.


Hallo FoG,

manche nennen es Folter, andere hingegen seelische Grausamkeit.
Ich würde es Sadismus nennen! (und ich habe auch noch meinen Spaß daran )


Hallo Sklave Jenny,

freut mich, dass dir meine Geschichte gefällt.
Aber ich warne dich bereits jetzt vor, es wird auch in Zukunft grausame Cliffhanger geben.


Hallo mpwh66,

schön das von dir zu hören.
Dabei war ich persönlich der Meinung, dass der letzte Teil eher etwas lahm war, weil er nur einen Übergang zwischen den beiden Tagen der Fetisch Convention enthält. So kann man sich täuschen!


LG
Fist
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Ihr_joeVolljährigkeit geprüft
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:17.09.17 20:17 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

Aber am Ende hatte ich es trotzdem immer genossen. Zudem war ich auch unglaublich neugierig, was sich da wohl in den beiden Taschen verbergen würde.


Damit du meine Gedankengäge besser verstehst, wie Du oben selbst geschrieben hast, es ist ein neuer Anfang... Natürlich hast Du außer den beiden Taschen keinen Hinweis gegeben, als weiß ich von nichts.

Immer diese Schreiberlinge, die verstehen die einfachen Gedanken von uns Sklaven nicht. Zu einfach, keine Cliffhanger...

Meine Telefonbücher sind nicht auf Papier gedruckt, sondern natürlich digital und synchronisiert!

Jetzt wird es etwas ominös, aber das kennst Du ja aus Deiner Geschichte, als ich die Telefonnummer von Magic Glamour eingegeben habe, da kam doch glatt die Nachricht:
Diese Nummer ist geheim, sie wird deswegen verschlüsselt und versteckt. Wenn Du sie wirklich brauchst wirst Du sie finden, als besonderer Service haben wir alle wichtigen Nummern gleich mitverarbeitet.

Wir danken Magic Glamour

Anscheinend brauche ich sie doch nicht ... oder alles ist gelogen?

Und da schreibst Du, ich benutze noch Telefonbücher... Handgeschriebene vermutlich...

Ihr_joe
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IronFist
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:18.09.17 19:24 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Ihr_joe,

hoffentlich hast du nicht zu intensiv nach der Nummer von Magic Glamour gesucht.
Nach unbestätigten Gerüchten soll Magic Glamour Kontakte zu Kreisen haben, die es nicht besonders schätzen, wenn ihre Geschäfte zu genau beobachtet werden. Dann kann es auch durchaus passieren, dass die dich finden. Oder hattest du vielleicht schon Besuch von ein paar gut gekleideten Herren in dunklen Anzügen?

Wenn schon Telefonbücher in Papierform, dann auf alle Fälle Handgeschriebene. Dieser Geschäftszweig der Mönche hat enorm gelitten, seit vor einigen Jahrhunderten ein Kerl aus Mainz ein Verfahren entwickelt hatte, mit dem sowas viel schneller ging. Seither müssen sich diese armen Mönche auf ihre Kernkompetenz das Bierbrauen beschränken. Da heutzutage Bibeln nicht mehr so gefragt sind, wären Telefonbücher vielleicht ein gute Alternative. Du könntest also dieser verlorenen Branche wieder einen Schub geben, indem du den Vorreiter spielst und in Zukunft nur noch handgeschriebene Telefonbücher verwendest.

So ein handgeschriebenes Telefonbuch ist zwar schon bei der Veröffentlichung veraltet, aber dafür bekommst du auch ein ganz besonderes Kunstwerk mit Goldverzierungen. Und das für nicht einmal ein Jahresgehalt! (inkl. einer kleinen Provision für mich )

LG
Fist
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IronFist
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:19.09.17 19:32 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 13


Die Stimmung entspannte sich und Mistress Daniela wies mich an mich auszuziehen. Da stand ich nun mit meiner Gänsehaut, völlig nackt in einem Hotelzimmer. Lady Devil hatte in einer der Taschen gekramt und kam nun mit zwei kleinen Halbkugeln zu mir. Außen auf den Halbkugeln waren zwei große Kulleraugen aufgemalt, die mich stark an Manga Figuren erinnerten. Lady Devil entfernte eine Folie vom Rand und setzte dann eine Halbkugel direkt auf meine rechte Augenhöhle. Kurz darauf geschah dasselbe auf der anderen Seite und es wurde Schwarz um mich herum. Jetzt hatte ich wohl zwei große Kulleraugen. Sollte ich heute etwa eine blinde Manga Figur spielen? Ich wurde aufs Bett gesetzt und man zog mir eine Strumpfhose an. Allerdings fühlte sich diese Strumpfhose irgendwie merkwürdig an, denn ich hatte den Eindruck als würde meine Haut mit dem Stoff verschmelzen. Eine Hand strich über meinen Oberschenkel und ein angenehmes Gefühl breitete sich bis hin zu den Zehenspitzen aus. Also wenn das die Wirkung von diesem TS irgendwas war, ja dann mochte ich es tatsächlich. Ich musste aufstehen und es stellte sich heraus, dass diese Strumpfhose in Wirklichkeit ein Ganzkörperanzug war. Als der Reißverschluss geschlossen war, steckte ich bis zum Hals in diesem Ding. Was mich aber am meisten irritierte, dass waren die Ärmel dieses Anzugs. Meine Hände wurden zu Fäusten geballt, weil es dort keine Öffnungen gab. Das Material war zwar elastisch, aber es verhinderte trotzdem sehr effektiv, dass ich meine Finger ausstrecken konnte. Somit waren meine Hände schon wieder unbrauchbar geworden. Eine Berührung strich sanft meine Wirbelsäule entlang und sofort strahlte wieder dieses angenehme Gefühl in alle Ecken meines Körpers. Unwillkürlich schloss ich meine bereits blinden Augen und ließ mich treiben. Meine Nippel pochten und ein ganzer Ameisenstaat schien auf meiner Haut herumzulaufen. Das war schon jetzt wesentlich besser als mein gesamter gestriger Tag. Nun wurde es allerdings etwas seltsam. Es schien so, als würde eine Metallstange gegen mein Rückgrat gehalten. Und an dieser Metallstange schien irgendetwas zu baumeln, das gerade meinen Po berührte. Plötzlich umschloss etwas Hartes meine Brüste von beiden Seiten. Mein Busen wurde zusammengequetscht und nach oben gepresst. Dann klickte es. Ich hatte nun den Eindruck, als hätte man mir einen Metall BH angelegt. Er schien irgendwie mit der Stange hinter mir verbunden zu sein, denn diese wurde nun fester gegen meinen Rücken gepresst. Ein paar Finger drückten jetzt sanft gegen die Innenseite meiner Knie und ich öffnete die Beine. Plötzlich schnitt sich ein dünner Riemen tief in meine Pospalte und teilte danach meine Schamlippen. Er wurde an meinem Bauch entlang nach oben gezogen, danach ruckte es einmal kurz und dann schien dieser Riemen vorne an dem BH befestigt zu sein. Ich japste, denn der Stoff des Anzugs hatte sich nun tief in meine empfindlichsten Stellen gegraben. Mein Atem beschleunigte sich und die Ameisen auf meiner Haut waren noch aktiver geworden. Gerade einmal halb angezogen war ich bereits auf 180. Wie sollte das erst einen ganzen Tag lang werden? Der heutige Convention Tag würde sicher noch einige Höhepunkte für mich bereit halten. Jetzt wurde eine breite Metallschelle um meinen Hals geschlossen und es klickte erneut. Nun war ich gezwungen meinen Kopf aufrecht zu halten und diese Metallstange presste sich auf ganzer Länge fest gegen meinen Rücken.

» Lauf mal ein paar Schritte, um zu sehen ob es passt! «, forderte mich Mistress Daniela auf.

Ich streckte meine Hände, oder besser gesagt meine Fäuste nach vorne, um nicht gegen irgendeine Wand zu laufen. Dieses Metallgestell auf meinem Rücken schränkte mich nur wenig ein, allerdings verstärkte sich beim Vorbeugen deutlich der Druck auf meinen Schritt. Und auch die Ameisen wurden immer schneller, je mehr ich mich bewegte.

» Sieht gut aus! «, stellte Mistress Daniela zufrieden fest. Ich wurde am Arm gepackt und wieder zurück geführt.

» Und jetzt den Mund weit öffnen! «, kam die nächste Anweisung.

Irgendetwas wurde über meine Zähne gestülpt und ich schmeckte Pfefferminz. Oh nein, nicht schon wieder dieser blöde Klebstoff in meinem Mund. Ich schloss ganz vorsichtig meinen Mund und befürchtete, dass er sich danach nicht mehr öffnen ließe. Aber ich hatte mich geirrt, denn alles funktionierte noch völlig normal. Allerdings drückte jetzt bei geschlossenem Mund irgendwas auf meine Unterlippe. Irritiert tastete ich mit meiner Zunge im Mund herum. Es fühlte sich so an, als ob man mir ein künstliches Gebiss verpasst hätte. Aber wozu das Ganze? Danach spürte ich plötzlich wie Finger durch mein schönes langes Haar strichen. Immer und immer wieder. Es fühlte sich eigentlich ganz angenehm an, aber ich sah darin keinen tieferen Sinn. Schließlich wurden mir meine Haare oben um den Kopf gewickelt und sie schienen in dieser Position zu verharren. Jetzt kam mir ein furchtbarer Gedanke. Hoffentlich hatten die diesen Klebstoff nicht auch in meinen Haaren verteilt. Vor meinem geistigen Auge sah ich bereits eine große Schere, die das verklebte Knäuel später wieder auflösen musste.

» Ist das Klebstoff in meinen Haaren? «, fragte ich ängstlich. Die beiden Dominas fingen an zu lachen.

» Nein, das ist nur Haargel! Aber vielleicht sollten wir es wirklich mal mit Klebstoff versuchen. Dürfte sogar noch besser halten! «, jetzt lachten die beiden noch lauter.

Ich kam mir dumm vor, eine so dämliche Frage gestellt zu haben. Da war wohl meine Fantasie mit mir durchgegangen. Nein, Fantasie war der falsche Ausdruck, es müsste eher Horrorvorstellung heißen. Jetzt legte sich irgendwas Weiches über mein Gesicht und umhüllte schließlich meinen ganzen Kopf. Eine Maske. Wie Lisa letzte Woche hatte ich nun vermutlich irgendeinen befremdlichen Gesichtsausdruck. Vielleicht den einer Manga Figur? Mit Manga hatte ich noch nie viel anfangen können, denn die Figuren sahen immer so künstlich aus. An meinem Hinterkopf wurde herumgefummelt, wodurch sich der Druck auf die Maske verstärkte. Ich streckte meine Zunge aus dem Mund und fuhr damit über die Maske. Fühlte sich glatt an, könnte aus Latex sein. Den Geschmack konnte ich nicht zuordnen, aber ich hatte auch keine Ahnung wie Latex schmeckte. Nun hörte ich das Geräusch einer Spraydose und danach verstärkte sich der Druck an meinem Hinterkopf noch weiter. Diesmal war es vermutlich der Klebstoff und die Maske wurde dadurch wohl verschlossen. Ein zweites Mal wollte ich aber nicht danach fragen. Als nächstes wurde an dem Metallreif um meinen Hals herumgefummelt. Ich hatte keine Ahnung was die da gerade machten, aber ich konnte dabei ein Klingeln hören. Wenn ich jetzt meinen Kopf leicht drehte, dann spürte ich, wie irgendwas die Unterseite meines Kinns berührte. Und auch dieses Klingeln ertönte wieder. Was zum Teufel hatten die da gemacht?

» Du gefällst mir wirklich gut Marie. Wie findest du dein Outfit? «, fragte mich Mistress Daniela. Diese Frage war nicht viel intelligenter, als meine von vorhin. Wie sollte ich denn mein Outfit beurteilen, wenn ich mich gar nicht sehen konnte?

» … «, antwortete ich.

Moment mal, ich hatte meine Antwort gar nicht gehört. Nur dieses Klingeln, wenn ich meinen Kopf bewegte. Ich öffnete meinen Mund um den Satz zu wiederholen, aber auch diesmal blieb ich stumm. Was ging hier vor?

» Wie ich sehe funktioniert der Suppressor ganz wunderbar! «, konstatierte Mistress Daniela.

Suppressor? Was auch immer ein Suppressor genau machte, jedenfalls konnte ich jetzt nicht mehr sprechen. Ich fluchte so laut ich konnte, aber alles was ertönte, das war ein lustiges Bimmeln. Jetzt war ich Blind und Stumm, wohin sollte das noch führen. Was mich aber am meisten irritierte, diese Hilflosigkeit erregte mich sogar noch mehr als das Dildohöschen vom Vortag. Vielleicht lag es auch an dieser Hautsensibilität, jedenfalls war mein Schritt bereits kurz vorm Auslaufen. Abschließend wurden mir noch ein paar hohe Schuhe angezogen, die mit einem Riemchen um meine Knöchel geschlossen wurden. War ich jetzt endlich fertig angezogen? Wie würde ich wohl aussehen und was sollte ich darstellen? Meine Vermutung lag noch immer bei Manga, aber ich kannte mich damit einfach zu wenig aus, um auf eine bestimmte Figur zu tippen. Allerdings hatte ich mich getäuscht, denn ich war doch noch nicht fertig. Irgendetwas Schweres wurde mir knapp unterhalb der Brüste um den Bauch geschnallt und danach wurden meine Arme an dem Ding festgezurrt. Ich hatte meine Hände zuvor schon nicht mehr nutzen können, aber jetzt waren gleich meine gesamten Arme nutzlos geworden.

» So, fast fertig! Dann wollen wir mal die Kamera einschalten! «, verkündete Mistress Daniela.

Wollten die mich etwa in meiner derzeitigen Lage filmen? Ich hörte wie sich die Zimmertür öffnete und wieder schloss. Wer war da gerade gekommen? Plötzlich wurde es wieder hell um mich. Nach ein paar Sekunden hatte ich mich wieder an das Licht gewöhnt. Nun erkannte ich das gerahmte Bild, welches in meinem Hotelzimmer an der Wand hing. Hatten sie mir meine Kulleraugen wieder abgenommen? Das hätte ich doch merken müssen, oder? Und meine Sicht wirkte irgendwie auch leicht verzerrt. Die Seiten schienen wesentlich näher zu sein, als das was direkt vor mir lag. So als ob ich durch einen Tunnel blicken würde. Doch dann begriff ich was passiert war. Die Innenseiten der Halbkugeln waren mit kleinen Monitoren ausgestattet und durch deren Wölbung hatte ich jetzt diese verzerrte Sicht. Ich drehte mich langsam und mein Blick schwenkte zum Fenster. Die zugehörige Kamera musste also irgendwo an meinem Körper befestigt sein. Dann drehte ich nur den Kopf zur Seite, aber mein Kamerabild verharrte auf dem Fenster. Somit war diese Kamera also nicht an meinem Kopf befestigt. Aufgrund der Perspektive der Bilder, vermutete ich meine Halsgegend oder knapp darunter. Bei einer kompletten Drehung um die eigene Achse bemerkte ich nun, dass Mistress Daniela inzwischen allein mit mir im Raum war. Also war vorhin niemand gekommen, sondern Lady Devil gegangen.

» Ich bin sicher, du bist schon gespannt auf deinen neuen Look! «, verkündete Mistress Daniela.

Sie hielt mir ihre Hand in den Rücken und schob mich sanft auf die Zimmertür zu. An der Tür hing ein großer Spiegel und ich konnte jetzt erstmals einen Blick auf mich werfen. Ich war sprachlos. Das war absolut nicht das, was ich erwartet hatte. Mein Anzug glänzte in einem hellen metallischen Gelbgold. Meine Maske hatte die gleiche glänzende Farbe und auf meinem Kopf standen zwei lange goldene Ohren senkrecht in die Luft. Aus der Maske blickten mich zwei große starre Kulleraugen an und aus meinem Mund ragten zwei lange weiße Schneidezähne. Um den Hals trug ich eine große rote Schleife, an der eine silberne Schelle hing, die das ständige Gebimmel verursachte. Es gab auch noch weitere Farbtupfer. Meine Schuhe erstrahlten in einem grellen Silber, genauso wie auch mein Metall BH. Dieser pushte meine Brüste mehr nach oben als das er sie bedeckte. Besonders auffällig war der silberne Riemen, der von meinem BH nach unten verlief und dann zwischen meinen Beinen verschwand. Dieser Riemen leitete den Blick geradezu auf meine südlicheren Regionen. Man hatte mir zusätzlich auch noch ein silbernes Tablett vor den Bauch geschnallt, an dessen Seiten nun meine Arme fixiert waren. Meine Fäuste ragten ein Stück über das Tablett hinaus und sahen wie ein paar silberne Pfoten aus. Mein gesamtes Outfit erinnerte mich an einen dieser Schokoladenhasen, die es an Ostern zu kaufen gab. Aber natürlich, nächste Woche war Ostern. Irgendwie schien auf dieser Convention Schokolade mein Motto zu sein. Vom Schokoladenmonster zum Schokoladenhasen. War das ein Aufstieg oder ein Abstieg? Und damit auch jeder wusste für wen ich arbeitete, leuchtete quer über meinem Ausschnitt in großen roten Lettern der Schriftzug CLUB FANTASY.

» Ich sehe schon, du bist genauso begeistert wie ich. Aber eine Kleinigkeit fehlt noch! «

Ob Begeisterung der richtige Ausdruck bei mir war? Ich war eher gespannt, was mich heute als Osterhase erwarten würde. Daher war es wohl mehr Neugierde als Begeisterung. Es klopfte und Mistress Daniela öffnete die Tür. Lady Devil stand auf dem Gang und überreichte ihr einen großen Korb voller bunter Schokoladeneier. In der Mitte des Korbs war ein Ständer mit Flyern vom Club Fantasy und dahinter stand ein hoher Eierbecher mit einem großen goldenen Ei. Kurz darauf war Lady Devil auch schon wieder verschwunden und Mistress Daniela platzierte den Korb lächelnd auf meinem Tablett.

» Du wirst heute über die Convention gehen und ein paar Flyer und Schokoladeneier für mich verteilen! «, kündigte sie mir an.

Ich bekam große Augen und mir wurde plötzlich ganz anders. Hoffentlich wollte sie mich da nicht alleine losschicken. In meiner derzeitigen Aufmachung wäre ich wohl Freiwild für alle aufdringlichen Kerle. Wie sollte ich mich dagegen schützen, wenn ich weder meine Arme bewegen noch mündlichen Protest erheben konnte. Und auch diesmal schien Mistress Daniela wieder meine Gedanken zu lesen.

» Aber keine Sorge, Lady Devil wird dabei auf dich aufpassen. «

Einerseits beruhigte mich das etwas, andererseits kannte ich diese Lady Devil aber auch kaum. Jedenfalls hätte die Lautstärke, mit der sie mich vorhin angeschrien hatte, Tote aufwecken können. An Durchsetzungskraft mangelte es ihr ganz sicher nicht. Ich beschloss bei ihr vorsichtig zu sein und sie besser nicht zu verärgern.

» Als Osterhase sollst natürlich auch du deinen Spaß haben. Deshalb habe ich noch ein kleines Ostergeschenk für dich. «

Sie griff nach dem goldenen Ei, hob es aus dem Eierbecher heraus und legte es auf ihre flache Hand. Dann rieb sie das Ei sanft zwischen ihren Händen. Seit ich diesen Anzug trug war das Frösteln verschwunden gewesen, aber nun kam mit einem Schlag wieder die Gänsehaut zurück. Allerdings geschah das nicht weil mir kalt war. Ich hatte plötzlich das Gefühl, als würde ich von tausenden Händen am ganzen Körper gestreichelt werden. Und dieses Streicheln erschien im gleichen Rhythmus wie Mistress Daniela über das Ei strich. Meine Schelle begann wild zu bimmeln und ich beugte mich leicht nach vorn, um den Druck auf meinen Schritt zu erhöhen. Wie aus dem Nichts wurde ich von einer Ohrfeige getroffen und war schlagartig wieder in der Realität zurück.


Fortsetzung folgt!
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FEVolljährigkeit geprüft
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:19.09.17 21:59 IP: gespeichert Moderator melden


...also so ein Osterhäschen hätte ich auch gerne. Meine sind leider immer nur aus Schokolade oder rotem Zucker...
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mpwh66
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:20.09.17 06:35 IP: gespeichert Moderator melden


Moin na das hat doch was ganz was süsses da ist man doch gleich auf darauf gespannt wie es weiter geht besten dank und weiter hin kreative stunden 😉
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lot
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:20.09.17 09:32 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank für die tolle Fortsetzung.

Ist doch schön wenn unser Bunny die Geschenke verteilen darf ;-)

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Ihr_joeVolljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:20.09.17 22:14 IP: gespeichert Moderator melden


Schöne Fortsetzung!
Aber bevor ich mir wieder einen Vortrag über Herr Gensfleisch, bekomme, dessen Erfindung und deren Auswirkung.
Belasse ich es noch mit dem Lob für Deine Geschichten.

Dir annotare die Zunge rausstrecke, vonwegen Provision!

Ihr_joe


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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:21.09.17 07:48 IP: gespeichert Moderator melden


Ich denke, ich sollte mich auch mal wieder bei dir melden, IronFist.

Mittlerweile hat die Geschichte über die letzten Teile ja richtig Fahrt aufgenommen. Finde ich persönlich sehr lobenswert, wusste man am Anfang doch nicht sorecht, wo es hingeht.

Dem entsprechend bin ich mal wieder gespannt wie ein Flitzebogen, wie es weitergeht.

Ich könnte nun auch wieder in Bitten und Betteln verfallen, dass die Teile länger und doch häufiger gepostet werden sollten. Aber ich kennen ja deine Art der Dienstagsveröffentlichung.

Da hilft kein Schreien, da hilft kein Mosern. Und der allseits bekannt Dackelblick blickt hier auf Granit.

Also heißt es wieder warten. Natürlich in meinem Wochenendhaus an der ganz großen Klippe (für die Insider )

MfG
Der Rowdypiper
Hänge gerne an Klippen!!
"Wenn Sie denken, Sie haben alle Antworten, änder ich die Fragen!" - Rowdy Roddy Piper
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IronFist
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:23.09.17 19:33 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo FE,

da befindest du dich in guter Gesellschaft, denn ein solches Häschen hat wohl niemand.
Dann besser doch ein Schokohäschen als gar keines.


Hallo mpwh66,

vielen Dank für deine netten Worte und einen süßen Gruß zurück.
Nein besser doch nicht, solche Grüße klingen irgendwie etwas schwul.


Hallo lot,

gern geschehen!
Hoffentlich hat da nicht ein gewisses Herrenmagazin was dagegen wenn unser Bunny die Geschenke verteilt.


Hallo Ihr_joe,

dann danke ich dir doch ganz einfach für dein Lob.

Das Rausstrecken der Zuge kann ich mir allerdings nicht gefallen lassen, deshalb kontere ich mit einem bekannten Bild von Albert Einstein.
Wenn du schon keinen Vortrag über Johannes Gutenberg hören möchtest, wie wäre es dann mit einer kurzen Abhandlung über Einsteins allgemeine Relativitätstheorie?

Obwohl ich will dich jetzt nicht mit ausufernder Theorie langweilen (und natürlich würde ich auch niemals zugeben es nicht verstanden zu haben ).


Hallo Rowdypiper,

schön mal wieder von dir zu hören.
Irgendwann musste die Geschichte ja auch mal Fahrt aufnehmen. Obwohl man vermutlich noch immer nicht weiß, wohin die Reise einmal gehen wird. Und das ist auch so beabsichtigt!

Du kennst mich gut genug um zu wissen, dass alles Bitten und Flehen vergeblich ist.
Es bleibt bei einem Teil pro Woche, dies allerdings zuverlässig jeden Dienstag (sofern nicht wieder irgendwelche technischen Probleme auftauchen).

Ich wünsche dir noch ein schönes WE in deinem Häuschen!


LG
Fist
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