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FE Volljährigkeit geprüft
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:12.01.18 20:36 IP: gespeichert Moderator melden


...Danke für die weitere Fortsetzung, welche ich mit Genuss gelesen habe. Mir gefallen Deine Geschichten die im "Real Life" durchaus nachvollziehbar sind, obwohl auch ein paar Sci-Fi-Elemente eingestreut sind... Ich freue mich schon auf den nächsten Dienstag....
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Bulli31
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Das Morgen gehört denen, die sich heute darauf vorbereiten
¡Átame!

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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:12.01.18 23:41 IP: gespeichert Moderator melden


Bei Subway gibt es keine normalen Sandwiches aus Sandwich-Scheiben, sondern "Submarine Sandwiches".
Submarine = (Mini-)Baguette (wegen der Form eines U-Bootes)
Sandwich = belegtes Brot
Im trendy US-amerikanischen Slang ist daraus "Sub" für belegtes Minibaguette geworden.

SubWay(R) ist ein Zusammenschluss von belegtes Minibaguette und Weg/Richtung.
Nach der Maxime der US-Amerikanischen Werbeindustrie "Der Name muss das Produkt beschreiben" also ... belegtes Minibaguette für den Weg.

Dagegen gibt es
"Top" und "sub". Im BDSM-Kontext wird sub mit kleinem s geschrieben, um die Unterordnung zu zeigen.
Man kann auch "Top" und "bottom" dazu sagen.
Viele Grüße
bulli

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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:12.01.18 23:52 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

SubWay ist ein Zusammenschluss von belegtes Minibaguette und Weg/Richtung. Nach der Maxime der US-Amerikanischen Werbeindustrie \"Der Name muss das Produkt beschreiben\" also ... belegtes Minibaguette für den Weg.


Ach und ich dachte es ist der Weg vom Sub wenn er zum zum Top geht!

Wie Du schreibst, der Name muss das Produkt beschreiben, aber einen Menschen als Produkt bezeichnen? Das macht nicht mal Blechhändle.

So einfach, lach, Ihr_joe
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Bulli31
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Das Morgen gehört denen, die sich heute darauf vorbereiten
¡Átame!

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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:13.01.18 00:04 IP: gespeichert Moderator melden


Ja.
Wie "sub to go".
"Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen."

Hmm, wieviel braucht ein Top?


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Bulli31 am 13.01.18 um 00:06 geändert
Viele Grüße
bulli

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IronFist
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BW




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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:15.01.18 19:23 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo FE,

freut mich, dass dir der letzte Teil gefallen hat.
Wenn du meine Geschichten im Real Life als nachvollziehbar empfindest, dann habe ich mein Ziel erreicht. Denn auch wenn die Storyline natürlich nur eine Fantasie ist, so bemühe ich mich doch auch darum, dass die Charaktere möglichst realistisch agieren. Die Science-Fiction Elemente in meinen Geschichten dienen aber eher dazu, mir als Autor das Leben zu erleichtern.


Hallo Bulli31,

du scheinst ja ein richtiger Sandwich Experte zu sein.
Böse Zungen würden das wohl einfach ein belegtes Brötchen nennen. Aber mir würden solch profane Worte natürlich niemals über die Lippen kommen.


Hallo Ihr_joe,

natürlich würde ich einen Menschen niemals (öffentlich) als Produkt beschreiben.
Wie käme ich auch dazu, schließlich kommt sowas in dieser Geschichte ja gar nicht vor. Vielleicht ja irgendwann in einer zukünftigen?

Wenn der Name das Produkt beschreibt, was sagt das dann über Starbucks aus? Das sie Sterne gegen Dollars verkaufen?
Kein Wunder, dass diese Kette hier nicht den gleichen Erfolg hat wie in Amerika. Wer rennt bei uns schon mit Dollar durch die Gegend.


LG
Fist
Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Und ein Gedicht von mir:
Party
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IronFist
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BW




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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:16.01.18 19:36 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 30


Auf dem Tisch lag eine Liste, die ich ausfüllen sollte. Um Vermisstenanzeigen zu vermeiden, sollte ich in die Liste Freunde und Verwandte eintragen. Diese würden dann informiert werden, dass ich eine vierwöchige Reise machen würde. Weiter unten auf der Liste gab es noch einen Punkt Sonstiges. Dort sollte man Dinge eintragen, die während der Abwesenheit dringend erledigt werden mussten. Wie etwa die Versorgung eines Haustiers. Ich hatte vorgehabt demnächst mein Schlafzimmer neu zu streichen, aber sowas gehörte dort vermutlich nicht rein. Also beschränkte ich mich bei diesem Punkt auf das Gießen meiner Pflanzen.

Der Rest des Tages verlief ziemlich langweilig. Ich warf einen Blick in die Kommode an der Wand, aber sie war völlig leer. Anna kam noch einmal kurz vorbei um das Tablett und die Liste wieder abzuholen. Allerdings war sie auch diesmal nicht gesprächiger und ich vermutete, dass auch sie nicht sprechen konnte. Die meiste Zeit starrte ich deshalb einfach nur aus dem Fenster. Aber auch dort gab es kaum etwas Interessantes zu sehen. Einmal liefen zwei Lederfrauen über den Burghof, aber das war es dann auch schon. Am Abend kam die Psychologin in mein Zimmer und ich war inzwischen für jede Abwechslung dankbar. Sie erklärte mir, dass ich die nächsten Tage nur zu leichtem Dienst eingeteilt war, damit meine Piercings abheilen konnten. Ich sollte mich die kommenden Tage so gut wie möglich schonen. Und vor allem sollte ich nicht an meinen Piercings herumfummeln, damit es zu keiner Entzündung kam. Dieser letzte Hinweis kam etwas zu spät, denn ich hatte meinen neuen Körperschmuck bereits ausgiebig untersucht. Vielleicht auch weil ich noch immer nichts spürte und es deshalb nicht weh getan hatte. Aber das sollte laut Psychologin am nächsten Tag anders sein. Gut so, denn ich hatte lieber ein paar Schmerzen, als mit einem völlig tauben Körper durch die Gegend zu laufen. Damit ich in der Nacht nicht meine erogenen Zonen befummelte, nahm mir die Psychologin die Suggestion mit den erotischen Träumen. Verdammt, selbst nachts würde nun Langeweile herrschen. Sie hatte mir am Ende noch versprochen, dass ich am nächsten Tag einen Fernseher und etwas zu lesen bekommen sollte. Wenigstens ein kleines bisschen Abwechslung in diesem tristen Raum. Nach einem Fingerschnippen von ihr sank ich auf mein Kopfkissen und schlief tief und fest ein. Diesmal leider ohne jeden Traum.

Am nächsten Morgen wachte ich durch ein Fingerschnippen auf. Es kam mir vor, als wären nur Sekunden vergangen. Die Psychologin saß auf meinem Bett und schickte mich zuerst einmal unter die Dusche. Ich war gut gelaunt und freute mich auf den heutigen Tag. Wenn ich gekonnt hätte, dann hätte ich unter der Dusche wohl gesungen. Aber ich war noch immer stumm wie ein Fisch. Das warme Wasser perlte ganz wunderbar über meinen nackten Kopf. Allerdings musste ich heute auf meine Piercings aufpassen, denn Berührungen in diesen Regionen taten nun weh. Die Psychologin hatte Recht behalten, mein Gefühl war wieder zurückgekehrt. Als ich wieder ins Schlafzimmer kam wartete die Psychologin bereits auf mich. Sie hatte ein kurzes Zofenkleidchen auf meinem Bett ausgebreitet. Daneben lagen ein paar halterlose schwarze Strümpfe und vor dem Bett standen ein paar High Heels mit einem Riemchen am Knöchel. Das sollte wohl meine heutige Arbeitskleidung sein. Ich zog als erstes die hauchzarten schwarzen Strümpfe an. Sie wirkten ziemlich edel und ich bezweifelte, dass sie für die Arbeit besonders gut geeignet waren. Vermutlich würde ich innerhalb kürzester Zeit Laufmaschen haben. Aber das war ja nicht mein Problem. Als nächstes schlüpfte ich in das Kleidchen. Es bestand aus schwarzem Satin, war hoch geschlossen und hatte kurze Ärmel. Dafür war es unten aber so kurz, dass mein Hintern von dem leicht ausgestellten Rock gerade so bedeckt wurde. Wenn ich mich aber bückte, dann würde ich sofort meine privatesten Stellen präsentieren. Das war aber inzwischen völlig OK für mich, schließlich hatte ich mich bei den gemeinsamen Ausflügen mit Lisa an äußerst kurze Röckchen gewöhnt. Das Kleid streichelte angenehm über meine leicht geschwollenen Nippel und verursachte dort zum Glück keinerlei Schmerzen. Meine Arbeitskleidung als Fetisch Hausangestellte wurde schließlich noch durch ein neckisches weißes Schürzchen abgerundet. Fehlten nur noch in die glänzenden schwarzen Lackpumps. Sie hatten eine moderate Absatzhöhe von etwa 10 Zentimetern. Schon komisch, dass ich dies inzwischen als moderat empfand. Die Psychologin schloss die Riemchen um meine Knöchel und sicherte sie danach mit kleinen Vorhängeschlössern. Schon wieder war ich eingeschlossen, diesmal nicht in meinem Zimmer sondern in meinen Schuhen. Das kam mir irgendwie bekannt vor und ich musste unweigerlich an die Solar-Boots denken. Abschließend wurde ich noch von der Psychologin geschminkt. Sie trug einen grellen roten Lippenstift auf, verteilte kräftiges Rouge auf meinen Wangen und schminkte meine Augen in einem dunklen Blau. Das erinnerte mich stark an die Farbkombinationen in Annas Gesicht. Nur das meine Haut nicht so weiß war wie ihre und es deshalb nicht ganz so extrem wirkte. Auch wenn ich dadurch weniger als Anna wie ein Clown aussah, so hätte ich damit doch problemlos zum Anschaffen gehen können. Die Psychologin erklärte mir, dass ich mich ab morgen jeden Tag selbst so zu schminken hätte. Na super! Ein Glück, dass meine Mutter mich nicht so sehen konnte. Was hatte sie nicht immer gezetert, wenn ich mich als Teenager geschminkt hatte. Obwohl die Schminke wohl noch das letzte wäre, was sie an meinem heutigen Look zu bemängeln hätte.

» Toll siehst du aus! Jetzt erkläre ich dir deine Aufgaben! «, mit diesen Worten drückte sie mir einen Schlüssel und einen Plan der Burg in die Hand.

» Du wirst die nächsten Tage als Zimmermädchen arbeiten. Auf diesem Plan sind alle Zimmer eingezeichnet, in denen du heute die Handtücher wechseln und die Betten machen wirst. Bei einigen Zimmern sind Uhrzeiten vermerkt. Betrete diese Zimmer niemals vor der Zeit oder du wirst bestraft werden! Öffne mit diesem Schlüssel nur die angegebenen Zimmer oder du wirst bestraft werden! Verrichte deine Arbeit sorgfältig oder du wirst bestraft werden! «

Schon verstanden! Tanze nicht aus der Reihe oder du wirst bestraft werden! Die Frage war allerdings woher ich wissen sollte, wann ich in ein Zimmer durfte wenn ich keine Uhr hatte. Und diese Frage wurde mir von der Psychologin auch nicht beantwortet. Sie führte mich aus meinem Zimmer und vor der Tür wartete bereits ein Wagen mit frischen Handtüchern und Bettzeug.

» Wenn du mit deiner Arbeit fertig bist, dann gehst du zu unserer Ärztin. Sie will sich die Heilung deiner Piercings anschauen. «

Kurz darauf war die Psychologin verschwunden. Und es passte diesmal auch keine Lederfrau auf mich auf. Ich war in dieser Burg zum ersten Mal unbeaufsichtigt. Von der Zeit in meinem Zimmer einmal abgesehen, aber dort war ich ja eingeschlossen gewesen. Niemand würde es mitbekommen, wenn ich mich jetzt einfach verdrücken würde. Nein, mit Sicherheit würde das bemerkt werden und natürlich würde ich dafür dann eine Strafe bekommen. Was wohl die Dorfbewohner des nächsten Ortes sagen würden, wenn eine glatzköpfige gepiercte Frau in einem knappen Zofenkleidchen auf ihrem Dorfplatz auftauchen würde? Ich musste schmunzeln bei diesem Gedanken. Aber jetzt genug fantasiert, ich sollte mich besser an die Arbeit machen. Auf dem Plan waren insgesamt 24 Zimmer markiert. Das hörte sich erst mal wenig an, aber als ich begann das hochzurechnen erschrak ich. Wenn ich pro Zimmer 10 Minuten benötigen würde, dann wäre ich mit meiner Aufgabe 4 Stunden beschäftigt. Und die Wege zwischen den Zimmern hatte ich noch gar nicht mit eingerechnet. Denn die Zimmer waren quer über alle Stockwerke verteilt. Ich machte mir einen Plan in welcher Reihenfolge ich die Zimmer ansteuern wollte. Die 5 Zimmer mit den Uhrzeiten würde ich sicherheitshalber ganz am Ende machen, auch wenn das für mich zusätzliche Lauferei bedeutete. Ich schob den Wagen bis zu der Wendeltreppe in meinem Turm. Oh verdammt, das hatte ich noch gar nicht bedacht. Wie sollte ich dieses Ding eigentlich die Treppe hinunter bekommen? Eine genauere Untersuchung des Wagens zeigte, dass es seitlich eine Halterung mit Rollen gab. Diese Rollen passten haargenau in eine Schiene an der Wand. Ich schob den Wagen so gegen die Wand, das die Rollen in der Schiene verschwanden. Soweit schien das richtig zu sein, aber was jetzt? Die Schiene stieg erst ein kleines Stück an, bevor sie dann an der Außenwand der Wendeltreppe nach unten führte. Diesen Wagen würde ich wohl kaum halten können, wenn er auf der Treppe abwärts in Fahrt geriet. Da erinnerte ich mich, dass ich beim Schieben vorhin einen Knopf mit den Beschriftungen „Auf“ und „Ab“ gesehen hatte. Also drückte ich den Ab-Knopf. Der Wagen setzte sich in Bewegung, wurde leicht angehoben und glitt dann an den Rollen hängend langsam die Treppenstufen hinunter. Das war wirklich komfortabel, ich musste nur noch meinem Gefährt hinterher trotten.

Ein Stockwerk tiefer lagen meine ersten beiden Ziele. Vor der Tür des ersten Zimmers checkte ich zur Sicherheit auf dem Plan, ob ich richtig war. Danach betrat ich den Raum. Wow, was für ein Anblick. Die Wände waren goldvertäfelt, ein Kristallleuchter hing von der Decke und prunkvolle Möbel zierten ein wunderschönes Wohnzimmer. Ein großes Fenster gewährte einen tollen Blick ins Tal und eine mit Malereien geschmückte Holztür führte vermutlich ins Schlafzimmer. Das zugehörige Badezimmer war ziemlich modern und passte vom Stil her nicht so ganz zu dem Wohnzimmer. Als erstes wechselte ich nun die Handtücher im Bad und machte mich danach, mit frischem Bettzeug bewaffnet, auf den Weg ins Schlafzimmer. Dieser Raum war genauso prächtig ausgestattet wie das Wohnzimmer. Ein riesiges Himmelbett beherrschte die Mitte des Zimmers. Allerdings hatte dieses nicht so eine kitschige Farbe wie das in meinem Zimmer. Die Matratze war ziemlich schwer und ich hatte so meine Mühe die Laken zu wechseln. Aber irgendwann hatte ich es dann doch geschafft. Ich war richtig stolz auf meine Arbeit, denn das Bett sah jetzt richtig gut aus. Als gelernte Bankerin war ich stolz das Zimmermädchen zu spielen und ein Bett zu machen? Eigentlich klang das ziemlich jämmerlich. Von einer großen Karriere konnte man da wohl noch nicht sprechen. Wie lange hatte ich wohl für dieses erste Zimmer gebraucht? Mit Sicherheit länger als meine kalkulierten 10 Minuten. Ich sollte mich bei den restlichen Zimmern wohl besser etwas beeilen, wenn ich nicht den ganzen Tag mit Betten machen verbringen wollte.

Die Zimmer waren alle etwas anders eingerichtet, aber irgendwann beachtete ich die prachtvolle Ausstattung kaum noch. Mit der Zeit bekam ich immer mehr Routine und meine Arbeit ging deutlich schneller von der Hand. Es war seltsam, aber ich hatte tatsächlich Spaß an meiner Aufgabe. Das war wesentlich besser, als den ganzen Tag aus dem Fenster zu schauen. Vor einem Zimmer hing ein „Bitte nicht stören!“ Schild. Wenn ich dieses Schild missachtete, dann würde ich mit Sicherheit bestraft werden. Und wenn ich diesen Raum einfach ausließ, dann würde es mir vermutlich genauso ergehen. Ich befand mich in einer Zwickmühle. Am besten würde ich ganz am Ende noch einmal zu diesem Zimmer zurückkommen. Hoffentlich war das Schild dann verschwunden. Als ich um eine Ecke bog, sah ich wie gerade ein anderes Zimmermädchen aus einem Raum kam. Sie schob einen Staubsauger vor sich her und trug das gleiche Kleidchen wie ich. Vermutlich war das hier in der Burg die Uniform aller Zimmermädchen. So wie es aussah hatte jede von uns eine andere Aufgabe. Ihre war offensichtlich das Staubsaugen. Auch sie war farbenfroh geschminkt, aber beim Näherkommen erkannte ich sie trotzdem wieder. Das war Nummer 187, sie hatte genau wie ich bei der letzten Prüfung versagt. Mir fiel auf, dass unsere Ausstattung aber nicht völlig identisch war. Sie trug an Hand- und Fußgelenken eiserne Schellen, die mit klirrenden Ketten miteinander verbunden waren. Diese Schellen hatten alle einen angearbeiteten Ring für die Ketten, aber es gab keinerlei sichtbare Nahtstellen. Wie waren diese Dinger an ihr befestigt worden, hatte man sie ihr etwa angeschmiedet? Und es gab noch einen ganz großen Unterschied. Sie hatte ihre schönen langen Haare noch. Warum hatte man dann mich geschoren wie einen Pudel? Das war unfair! Als ich etwas darüber nachdachte, kam mir ein neuer Gedanke. Man hatte die passiven Mitglieder aufgrund ihrer Träume ausgewählt. Könnte es daher nicht sein, dass die Modifikationen ebenfalls durch unsere Träume bestimmt wurden. Vielleicht hatte 187 ja davon geträumt in Ketten gelegt zu werden? Ich überprüfte meine Theorie anhand meiner eigenen Träume. Ja ich hatte definitiv von Annas Piercings geträumt. Aber eigentlich niemals von einer Glatze. Nun das Wasser hatte in meinem Traum ganz ähnliche Gefühle auf meiner Kopfhaut erzeugt wie eine Hand, die jetzt über meine Glatze fuhr. Sehr frei interpretiert könnte man wohl sagen, dass ich mir sowas Ähnliches gewünscht hatte. In Zukunft sollte ich wohl besser aufpassen wovon ich träumte. Nur hatte ich leider überhaupt keine Kontrolle über meine Träume. Solange sie aber „ausgeschaltet“ waren, würden mir wohl weitere böse Überraschungen erspart bleiben. 187 marschierte an mir vorbei und lächelte mich an. Ob sie mich wohl mit meiner neuen Frisur wiedererkannt hatte? Ihr Gang war etwas seltsam. Das mochte zum einen an den Ketten zwischen ihren Beinen liegen, aber vermutlich war der Staubsauger viel mehr dafür verantwortlich. Der Griff des Saugers verschwand unter ihrem Rock in ziemlich intimen Regionen. Sollte sie tatsächlich auf diese Weise den Staubsauger vor sich herschieben? Uh, wie fühlte es sich dann wohl an, wenn das Ding eingeschaltet war und vibrierte? Mir hatte meine neue Aufgabe Spaß gemacht, aber ich hatte den starken Verdacht, dass 187 sogar noch mehr Spaß an der Arbeit hatte als ich.

Gerade hatte ich mein letztes Zimmer erledigt und zum Glück hing beim zweiten Versuch kein Schild mehr vor der Tür. Ich war inzwischen ziemlich erledigt, denn es hatte deutlich länger gedauert als ich erwartet hatte. Meine Füße taten mir weh und ständig liefen mir Schweißperlen ins Gesicht. Vermutlich hatten sich meine edlen Strümpfe bei der Arbeit deutlich besser gehalten als ich. Meine Strümpfe sahen nämlich noch völlig neu aus, während ich mich ziemlich derangiert fühlte. Die Psychologin hatte das gestern einen leichten Dienst zur Schonung genannt. Dann wollte ich lieber nicht wissen, wie ein schwerer Dienst aussah.


Fortsetzung folgt!
Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Und ein Gedicht von mir:
Party
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  RE: XYZ - Und was kommt danach? Datum:16.01.18 20:23 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder eine schöne, interessante und zu kurze Folge.

Aber nicht ungefährlich, was die Society gerade treibt: Für die Firma wird sie 4 Wochen krankgeschrieben, für Freunde und Bekannte macht sie 4 Wochen Urlaub.

Es ist ja nicht sooo ungewöhnlich, dass es da Überschneidungen gibt und Freunde und Kollegen sich kennen. Das kann schnell ins Auge gehen!
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