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Mausi2014
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:06.09.17 14:36 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin-Doris,

DANKE für diese SUUUUUPER Fortsetzung der Geschichte.
Wie immer super geschrieben. Man kann sich richtig hineinversetzen.
Danke auch für das Lachen was Du mir mit der Geschichte schenkst (sogar ohne Rezept)

Die Herzerkrankung mach mir allerdings sorgen.

Trotz allem Du bist immer noch das beste was es für uns gibt.



Schreibe BITTE weiter!!!!!!!!!!!

Mausi2014
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StormanimalVolljährigkeit geprüft
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:11.09.17 15:48 IP: gespeichert Moderator melden


Wie immer eine schöne lesenswerte Fortsetzung.
Danke fürs Schreiben, Einstellen und Lesen lassen.
Ich freue mich schon auf die nächste Fortsetzung.
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Der LeserVolljährigkeit geprüft
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:13.09.17 23:11 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin,

mal wieder kommentiere ich spät ;-) aber ich hoffe das mein Dank für diese Fortsetzung Dich trotzdem motiviert diese Geschichte weiterzuführen. Das Du es tust hast Du ja heute mitgeteilt. Vielen Dank für die viele Zeit, originellen Ideen und Arbeit die Du in solch tolle Fortsetzungen steckst.

Da geht es ja Schlag auf Schlag bei unseren Hauptakteurinnen. Zuerst dürfen Sie für den Ministerpräsident bei der Abstimmung im Landtag die Kartoffeln aus dem Feuer holen. Zumindest bekommen Sie dafür auch originelle Gegenleistungen. Ich bin mal gespannt wie die beiden Chefs reagieren wenn sie am Freitag realisieren auf was sie sich da eingelassen haben. aber für die Leistung der beiden werden sie wohl auf jeden Fall die Kröten schlucken. Da hat Justus ja schon fast eine Ärztekonferenz einberufen und dann sich mit Klaudias Mutter gleich noch die passende Schützenhilfe einbestellt. Hoffen wir das diese OP für alle drei der richtige Weg ist und das Herzproblem dadurch auf jeden Fall beseitigt ist. Dann auch noch der "Gegenbesuch" der Griechen. Die haben, nach dem sie Andrea und Klaudia ja live kennenlernen durften, ihr Hausaufgaben gemacht und sind entsprechend vorbereitet. Da könnten sich so manche Minister eine Scheibe von abschneiden. Wo nehmen die beiden eigentlich immer die tollen Ideen für die Gastgeschenke her? Das unsere beiden wenn man sie auf dem falschen Fuß erwischt auch sehr schlagfertig und teilweise auch gehässig sein können spürt Stefan am eigenen Leib. Glücklicherweise sind solche Anwandlungen nicht von langer Dauer. Außer man ist mit ihnen verheiratet. ;-) Ich sage nur Wolfsburg. Die nächsten zwei Wochen sind dann mit Brüssel verplant und dann kommt ja auch schon die OP.

Wenn man nicht genau wüsste das es eine rein fiktive Geschichte ist dann würde man, durch Deinen tollen Schreibstil, meinen man wäre dabei gewesen und hätte es teilweise erlebt. Schreib bitte weiter (in zwischen sind es mit mir dann ja mehr als doppelt so viele wie gewünscht), aber achte auch Du auf Deine Gesundheit und Deine Ruhephasen und lass Dich durch mich nicht unter Stress setzen. Vielen Dank fürs verpixeln.

Liebe Grüße,
Der Leser
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Katrin-DorisVolljährigkeit geprüft
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Magdeburger Umfeld


Lebe dein Leben bevor es zu spät ist !

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:15.09.17 21:50 IP: gespeichert Moderator melden


Nach den vielen Kommentaren, die mich riesig erfreut haben, geht es heute weiter.

Danke sage ich an:SusiS &Diana65(CDF),Heniu, Alter Leser, Drachenwind, JuttaB, Mausi, Stormanimal und der Leser.

@SusiS: Gute Zusammenfassung...
@Diana65: Immer ein Risiko...
@Heniu: Noch gibt es anderes...
@Alter Leser: Dann wollen wir den Egoismus erfüllen..
@Drachenwind: Lieblingsbeschäftigungen kann man ändern...
@JuttaB:Ob es weitergeht liegt immer noch an euch...
@Mausi:Es gibt wieder etwas zu lachen...
@Stormanimal: Hier ist der nächste Teil...
@Der Leser: Hier ist das Ergebnis...

Viel Spaß beim lesen...

Teil 162 Die Rache und Gewinner

Auf dem Weg nach Hause redete ich noch mit Andrea, wie wir die Geschichte mit Kurt regeln. Dabei sagte meine Schwester zu mir, „Corinna oder seine Sekretärin könnten uns dabei helfen. Morgen früh bekommst du das Kleid mit den kleinen Flügeln, das noch am Haken von Martins Auto hängt.“ Als ich sie fragte, „Mit oder ohne BH?“ Gab sie mir zur Antwort, „Natürlich mit, sonst wirkt das Kleid ja nicht. Irgendwo habe ich noch Silikonbr*ste herum liegen, die könnten wir sogar ankleben.“ Gegen ihren letzten Vorschlag, mit dem ankleben, stimmte ich und entgegnete ihr, „Er soll sich nicht zum Gespött machen im Ministerium und nach seinem Auftritt kann er sich wieder schmuck machen.“ Und „Es soll ja nur ein Spaß sein und Kurt ist für uns immer noch ein guter Chef. Er steht immer hinter uns und hat uns noch nie den Zeigefinger gezeigt, egal was wir angestellt haben.“ Andrea hatte mich verstanden. Kurz danach trennten wir uns beide.

Zu Hause angekommen begrüßte ich meine Haushälterin, die mich etwas entgeistert anschaute. Sabine sagte zu mir, „Ich bin noch nicht ganz fertig und brauche keine Hilfe von dir, Klaudia. Du musst dich schonen hat mir deine Mutti gesagt. Ach ja, sie wird nachher noch vorbei kommen, hat sie gesagt.“ Nach dem ich mich umgezogen hatte, ging ich in die Küche und sagte zu ihr, „Jetzt ist gewerkschaftliche Pause für dich und das heißt auf Deutsch, erzähl mir deine Sorgen, bei einer Tasse Kaffee.“ Sie kochte Kaffee und setzte sich zu mir. Dabei erzählte sie mir, „Mein Freund hat mich verlassen. Ich frage mich, was mache ich falsch im Leben? Immer wenn sich Soraya an einem Vati gewöhnt hat, ist er weg.“ Ich nahm tröstend ihre Hände und sagte zu ihr, „Männer haben in der jetzigen Zeit viel Angst vor dem letzten Schritt. Verantwortung will keiner übernehmen und Frauen sind nicht mehr abhängig von ihnen. Da bleibt, auch bedingt durch die Arbeit, nicht viel Zeit für eine Liebe. Trotzdem glaube ich, dass du noch den Richtigen findest.“
Meine Worte hellten ihren Gesichtsausdruck etwas auf. „Nimm eine Auszeit mit deiner Tochter, bei vollem Lohnausgleich für die nächste Woche. Fahre irgendwo hin, wo ihr etwas erleben könnt, “ sagte ich weiter. „Vielleicht hast du damit recht. Aber was wird mit deiner Familie, wenn du auch noch weg bist?“ Fragte sie mich noch. Nach kurzen Überlegen sagte ich, „Die kommen auch alleine klar und meine Schwiegermutti hilft auch gerne.“

Nach diesem Gespräch widmete ich mich dem Telefon. Ich redete mit Corinna über die Haarentfernung, an Kurts Beinen. Corinna versprach mir sich darum zu kümmern. Nach diesem erfolgreichen Gespräch holte ich den Laptop heraus und startete das Wunderwerk der Technik. Der trickste mich mal wieder aus und kümmerte sich erst einmal um die Installation von Updates. Nachdem ich ihm die Zunge heraus gestreckt hatte, öffnete er wirklich das Startmenü. Natürlich zeigte er mir mal wieder die rote Fahne im Desktopsymbol an, für das Wartungscenter. Ich hasste solche Warnhinweise, obwohl sie wichtig waren. Nach dem letzten Update für das Virenprogramm konnte ich endlich auf mein Postfach zugreifen. Die erste Mail war von Frau Cecilia M*lmström, die sich freute uns beide am Montagnachmittag zu sehen. Na gut, dachte ich kurz, wenigstens Eine die sich freut uns zu sehen.

Die andere Mail enthielt Georgios Versprechen. Nach dem Öffnen des PDF Anhangs war ich wirklich von den Socken. Die vier Reisegutscheine waren nach unseren Wünschen ausgestellt. Schmunzeln musste ich über den jeweiligen Preis, der ein Freundschaftspreis war. So etwas konnte und wollte ich natürlich nicht annehmen. Aus diesem Grunde suchte ich vergleichbare Angebote von einheimischen Reiseanbietern heraus. Nach dem ausrechnen der Gesamtsumme überwies ich diese Summe auf das angegebene Konto. Anschließend beantwortete ich seine Mail und wies auf die neue Summe hin. Jetzt blieb natürlich nur noch ein Problem übrig. Was macht man, wenn man eine PDF Datei auf einen Laptop hat und keinen angeschlossenen Drucker? In meinen Überlegungen platzten die beiden jungen Damen. Nach der Begrüßung mit Svenja und Sandy sagte meine Tochter, „Kopier doch diese Datei auf einen USB Stick und lass sie von Vati ausdrucken oder schicke die Mail an Vati, der kann den ausgedruckten Anhang heute Abend mitbringen.“ Und „Vielleicht sollten wir uns doch mal so einen Drucker besorgen. Am besten mit W-LAN. Der braucht wenigstens kein Kabel.“ Von ihren letzten Vorschlag hielt ich nicht allzu viel, weil so ein Ding nur staubig wurde, wegen minimaler Nutzung. Dazu kam noch die zweite Möglichkeit, wenn man das Ding wirklich brauchte, hatten die Kinder es geschafft, leere Patronen zu übersehen. Warum sollte es mir anders gehen, als Tausenden von anderen Eltern?

Jedenfalls telefonierte ich zuerst mit Michael und sagte zu ihm, „Du bekommst von mir jetzt eine Mail und drucke mir bitte den Anhang in Farbe aus.“ Mein Mann lachte und entgegnete mir, „Farbe ist gerade alle, aber ein paar bunte Fasermaler könnte ich noch mitbringen.“ In diesem Moment fand ich seinen Witz nicht gerade lustig und darum antwortete ich, „Kommst du ohne die bunten Blätter, möglichst gefaltet und jeweils in ein Kuvert eingesteckt nicht nach Hause zurück, dann sind drei Wochen Ebbe im Ehebett.“ Und „Ich könnte auch an Deiner Alarmanlage spielen und dann die Polizei anrufen.“ Nach diesen Worten entgegnete er mir, „Das ist wohl sehr wichtig für dich? Dann werde ich dem Wunsch meiner Gesellschafterin sofort nachkommen, obwohl ich nicht weiß, ob man private Sachen in einem Betrieb steuerlich absetzen kann.“ Mit den letzten Worten hatte er sich den Zorn der Teufelin zugezogen. In meinen Gedanken schwirrte das Wort Rache herum.

Sabine verabschiedete sich bei mir und sagte dabei, „Die beiden Mädchen haben mir in der Küche geholfen und wenn dein Mann kommt könnt ihr Essen. Wenn dein Angebot noch gilt, werde ich es annehmen, für die nächste Woche.“ Lachend sagte ich zu ihr, „Natürlich war mein Angebot Ernst. Oder denkst du ich will einen Arbeitsgerichtlichen Streit, wegen einer mündlichen Zusage? Das wäre ja ein Imageverlust, von dem ich mich nie wieder erholen würde.“ Jetzt musste sogar sie lachen und verschwand mit einem Winken von der Bildfläche. Nachdem sie weg war überlegte ich kurz, wann ich das letzte Mal ihr Gehalt an die Inflationsrate angeglichen hatte. Ich stellte das Radio an, um mich etwas abzulenken, hatte aber wieder einmal die Nachrichten erwischt. Als der Sprecher von einer Preiserhöhung bei der Butter sprach, dachte ich an vergangene Zeiten. Da war Butter auch mal unerschwinglich für die armen Leute und man erfand die Margarine. Wenn man solche Steigerungsraten hörte, genau wie bei Strom, dann fragte ich mich immer, wohin führt das noch??? Dabei war das Benzin noch nicht einmal der große Inflationsfaktor, was ja nicht so bleiben muss. Die größte Zumutung sagte der Sprecher kurz vor dem Ende der Nachrichten. Irgendeine Gewerkschaft forderte 5,5 % Lohnerhöhung für die Mitarbeiter des öffentlichen Rundfunks. Das ist auch so ein Unding in meinen Augen, weil so etwas durch die Gebührenzahler finanziert wird. Wenn man dann noch eine Bedarfsplanung der Anstalten für die nächsten Jahre sieht, dann erstarrt den Gebührenzahlern sogar das und stattdessen treibt es ihnen die Zornesröte ins Gesicht. Selbst die Musik drehte ich fast auf ein Minimum, weil jede Moderatorin in die Titel hinein quatschte. Wenn wir nicht von dem Regionalsender profitieren würden in Bezug auf Public Relation, dann hätte ich da mal auf den Tisch gehauen in einer Talk Show.

Als mein Mann zu Hause erschien, begrüßten wir uns mit einem Kuss. Michael sagte zu mir, „Auftrag ausgeführt Chefin, aber nur damit dein Herz nicht stehen bleibt.“ Als ich ihn für diese blöden Wörter kniff mit meinen lackierten Fingernägeln, schrie er laut, „Sandy deine Mutti hat mich gerade gekniffen. Kannst du mal zum pusten kommen...“ Unsere Tochter erschien mit Svenja um den Tisch zu decken, in diesem Zusammenhang sagte sie zu ihrem Vati, „Indianer heulen nicht. Außerdem wird Mutti bestimmt einen Grund gehabt haben.“ Michael sagte im spaßigen Ton, „Wenn Peter und Sven jetzt hier wären, dann hätte ich wenigstens noch eine Chance auf Trost. Aber so, alles nur Weiber und dann auch noch Bildhübsche.“ Er übergab mir die vier Kuverts, die nicht verschlossen waren. Dabei sagte er, „Das sind ja Top Hotels in wunderschönen Regionen. Die Gewinner werden euch um den Hals fallen, mein Schatz.“ Ich entgegnete ihm spontan, „Du kannst doch das Gleiche in der KAMB GmbH machen. Es müssen ja nicht gleich vier Reisen sein. Zeichnet gute Arbeit mit Reisen aus für jeweils zwei Personen und ihr habt eine Steigerung des Betriebsklimas.“ Und „Wenn der Autoverkauf an Scheich Ch*lifa über die Bühne gegangen ist, ist doch zusätzliches Geld da. Natürlich nehme ich das Geld als Gesellschafterin auch und leiste mir einen Gigolo.“ Mein Mann hätte sich beinah verschluckt, am Wein, den es zum gemeinsamen Essen gab. Svenja lachte mit Sandy um die Wette und sagte anschließend, „Den Satz muss ich mir merken für die Zukunft.“ Und „Sag mal Klaudia, stimmt es eigentlich, dass du morgen meinen Vati am Wickel hast?“ Ich nickte kurz und antwortete ihr, „Dein Vati hat mich mal wieder ins Parlament geschickt und als Gegenleistung hat er ein leichtsinniges Versprechen gemacht. Wahrscheinlich hat er nicht richtig hingehört und ja gesagt, um sich nicht mit mir zu streiten.“

Nach dem Essen kümmerten sich Michael und die beiden Damen um die Küche und als die wieder in der Stube auftauchten guckte ich gerade das Regionalmagazin unseres Konsumsenders. Er war zwar beliebt in unserer Region, aber trotzdem ärgerte ich mich öfter über ihn. Ich konnte nicht verstehen, wenn ein Sender das Land Thüringen, Sachsen und unser Land als einzelne Kanäle verbreitet, wieso zeigt man dann auf allen drei Kanälen das Gleiche, bei einer Sportübertragung??? Gehört eine Übertragung des Thüringen Derbys nicht in den Regionalsender von Thüringen? In unserer Region musste man auf die Hilfe unseres Nachbarlandes ausweichen, die ein Spitzenspiel der dritten Liga zeigten. Wahrscheinlich waren die Leute, die so etwas verantworteten bei der Selbstbeweihräucherung in der Landeshauptstadt, sprich auf dem Funkhausfest.

Bevor die Berichterstattung von der Pressekonferenz begann, sagte ich zu Michael, „Sabine wird nächste Woche frei machen. Entweder ihr kümmert euch allein um das Essen, oder du sprichst mit deiner Mutti. Einen Tag so und den nächsten Tag anders, geht auch. Ich hoffe, dass du am Dönerstand, nach seiner letzten Abstimmung nachfragst, bevor du etwas kaufst.“ Mein Mann schaute mich an und fragte, „Warum soll ich fragen, wann er was gewählt hat?“ Spontan antwortete ich ihm, „Weil der Sultan vom Bosporus inzwischen Deutsche am Flughafen verhaften lässt, damit er einen Geiselaustausch machen kann. Dieses seltsame Dekret ist auch auf seinem Mist gewachsen.“ Michael antwortete mit einem interessanten Vorschlag, in dem er sagte, „Wir könnten doch alle Erdogan Spione in Deutschland verhaften und dann tauschen. Als letzte Möglichkeit wäre ja eine Klage in Deutschland gegen ihn, wegen Geiselnahme von deutschen Staatsbürgern. B*hmermann wäre bestimmt prädestiniert dafür.“ Leider wurde diese Diskussion zwischen uns abgebrochen, weil das Magazin im TV jetzt Bilder von der Pressekonferenz zeigte.

Als ich mich im Fernsehen so sah, stellte ich fest, der Rock hat auch gelitten vom *rsch platt sitzen. Natürlich war das nur Einbildung, weil mein Mann leise sagte, „Du stielst mal wieder allen die Show. Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen, solche wertvollen Bäume als Geschenk zu übergeben?“ Was sollte ich darauf antworten, schwirrte kurz in meinem Kopf herum und dann sagte ich, „Eichen machen sich in Griechenland nicht so besonders. Außer wir wollen den Eichenprozessionsspinner dahin exportieren. Obwohl wenn ich darüber nachdenke, ist das eine Möglichkeit, die Dinger los zu werden, was unsere grüne Ministerin ja nicht auf die Reihe bekommt, im Norden unseres Bundeslandes.“ Der abschließende Kommentar hatte es mal wieder in sich. Als er unsere Namen nannte und mehrfach wiederholte bei einer sehr sachlichen Einschätzung sagte ich leise zu meinem Mann, „Wenn ich mal einen eigenen Pressesprecher habe, dann hole ich mir diesen. Der sieht schnuckelig aus und hat Verstand, was ja nicht immer vorkommt, bei manchen Männern.“Michael schüttelte nur den Kopf und sagte zu mir, „Das kannst du vergessen, eher sorge ich für deine Ausmusterung in diesem Verein.“

Es muss gegen 20:00 Uhr gewesen sein, als meine Mutti und Vati bei uns auftauchten. Nach der herzlichen Begrüßung sagte Mutti zu mir, „ Klaudia, ich habe mich für diese Operation entschieden und werde danach eine Vorruhestandsregelung in Anspruch nehmen. Ihr steht auf eigenen Füßen und Vati verdient mehr Geld, als wir überhaupt ausgeben können. Selbst wenn er die Kanzlei in fünf oder sechs Jahren an Sandy übergibt, nagen wir nicht am Hungertuch.“ Ich hatte volles Verständnis für ihre Entscheidung und entgegnete ihr, „Wenn ich könnte, würde ich dir folgen. So bleibt nur die Operation am gleichen Tag.“ An meinem Vati gewandt sagte ich mit einem Lächeln, „Die Kanzlei wird natürlich von Sandy nur schuldenfrei übernommen. Dazu gehört auch die Immobilie und die Termine auf dem Golfplatz.“ Mein Vati entgegnete mir trocken, „Die ersten beiden Bedingungen kriege ich ja noch hin, aber die Termine sind geheime Verschlusssache.“ Da meine Eltern noch eingeladen waren, verabschiedeten sie sich kurze Zeit nach unserem Gespräch wieder.

An diesem Abend überrasche ich meinen Mann mit den bewussten Fesseln aus Eisen. Er hatte damit nicht gerechnet und lag wie ein Maikäfer vor mir. Dabei sagte ich leise zu ihm, „Wer eine Teufelin ärgert, der hat schlechte Karten in Bezug auf eigene Befriedigung.“ Klaudia spielte mit ihren Lippen und der Zunge an dem Prachtstück. Die Entspannungspause folgte immer vor dem Höhepunkt. Ich trieb das gemeine Spiel über eine Stunde und verband meinem Mann den Mund wegen andauernden Flehens um Erleichterung und dem Gestöhne. Ich war zwar auch geil, aber dieses Mal kuschelte ich mich an ihm und duselte langsam in den Schlaf. Natürlich hatte ich die Bettdecke über uns gelegt, wer will sich schon erkälten? Als ich in der Nacht die Toilette aufsuchte, löste ich die Handschellen auf einer Seite und legte den Schlüssel auf seinen Nachttisch. Das hatte aber nur etwas mit meinem persönlichen Egoismus zu tun. Ich wollte ja warme Bäckerbrötchen zum Frühstück haben, die mein Mann jeden Morgen holte.

Am nächsten Morgen, es war ein Freitag, hüpfte ich aus dem Bett und suchte unser Bad auf. Nach dem üblichen Ablauf im Bad, verließ ich dieses frohgelaunt. Auf dem Weg nach unten traf ich meine beiden jungen Damen. Wir begrüßten uns mit einer kurzen Umarmung und dabei sagte Kurts Tochter zu mir, „Ich möchte auch ein Bild von Vati als Glücksfee haben. Schickst du es mir, Klaudia?“ Lächelnd entgegnete ich ihr, „Das muss ich mir noch überlegen, wegen der schulischen Leistungen.“ Svenja erwiderte mir sofort, „Daran kann es nicht liegen, weil ich bisher nur Einsen habe.“ Inzwischen hatten wir die Küche erreicht und allein der Duft vom Kaffee und den frischen Brötchen ließ meine Glückshormone nach oben schnellen.

Während des Frühstücks redeten wir noch über die Einweihung des Kindergartens und dabei sagte Michael, „Mein Schatz, ich weiß, dass du die Einladungskarte übersehen hast, aber komm bitte trotzdem.“ Natürlich entgegnete ich ihm, „Ich und übersehen, da lachen ja die Hühner.“ Wenn ich ehrlich war, hatte ich das ganze verdrängt und nicht mehr daran gedacht. Da musste mir noch etwas einfallen, bis morgen. Auf meine Frage, „Wo hast du eigentlich die Kuverts versteckt?“ Entgegnete mir mein Mann im ruhigen Ton, „Die Auslöser für deine teuflischen Spiele heute Nacht liegen auf dem Stubentisch.“ Mit einem Lächelnd sagte ich, „Man darf eine Teufelin nicht ärgern. Das kommt dann dabei raus. Wo sind übrigens die Fasermalstifte zum Ausmalen der Schecks?“ Wenn mein Mann jetzt nicht mit seinen Brötchen beschäftigt gewesen wäre, hätte die Frage kein gutes Ende für Klaudia gehabt.

Wenig später musste ich los zum Treffpunkt. Vorher holte ich die vier Kuverts und verstaute sie in meiner Handtasche. Es wurde langsam Herbst und der Wind war nicht gerade angenehm. Trotz der 40 Den Strumpfhose, empfand ich es als kühl. Nach unserer Begrüßung stieg ich in das warme Auto. Stefan fuhr in Richtung Ministerium und fragte mich, während der Fahrt, „Chefin, heute ist die Verlosung, oder?“ Mein „Ja, während oder nach dem gemeinsamen Frühstück werden die vier Reisen verlost“, quittierte er mit einem Lächeln. Anschließend sagte er zu mir, „Wenn ich gewinne, muss Martin meine Fahrten übernehmen.“ Um Stefan etwas zu ärgern, sagte ich daraufhin, „Da ihr drei Personen seid, fällst du aus dem Raster, mein lieber Stefan. Die Reisen sind nur für zwei Personen.“ Stefans Blick sagte nach diesen Worten alles. Als er sich davon erholt hatte, fragte er mich, „Das war mal wieder ein Spaß, oder Chefin?“ Ich erwiderte ihm, „Ja, aber wenn du noch einmal petzt, bei mir zu Hause, dann gibt es eine Verwarnung in Form einer Kopfnuss.“ Er schüttelte nur mit dem Kopf als Antwort. Anschließend sagte er leise, „Das tut ja weh, da nehme ich lieber die gelbe Karte.“

Stefan parkte in der Tiefgarage auf unserem angestammten Parkplatz. Nach dem gemeinsamen Aussteigen gingen wir zu den anderen. Die Begrüßung fiel herzlich aus und Andrea hatte die restlichen erforderlichen Sachen in einem Koffer eingepackt und zusätzlich einen Schminkkoffer dabei. Sie nickte, bevor ich überhaupt die Frage stellen konnte. Aus diesem Grunde sagte ich zu Dagmar, „Maria möchte bitte für ein Frühstück sorgen. Die Kantine braucht bestimmt wieder etwas Trinkgeld. Du wirst, bis wir auftauchen, den Saftladen auf Trapp halten und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. Es gibt nur zwei wichtige Tage in einem Ministerium. Das ist der Mittwoch, da wird die Woche geteilt in Saus und Braus und der Freitag, da sind Wochenendvorbereitungen wichtiger, als Job.“ Dagmar lachte laut auf, nach meinen Worten und fragte mich leise, „Das war jetzt nicht dein Ernst, oder?“ Mit einem Lächeln entgegnete ich ihr, „Nein das war Spaß, aber es könnte so sein in den anderen Ministerien...“ Und „Ausnahmen bestätigen die Regel.“Wir hatten inzwischen den Fahrstuhl erreicht und betraten das enge Ding. Bevor das Getratsche los ging sagte ich zu Andrea, „Wir fahren gleich nach oben. Kurts Sekretärin erwartet uns schon mit dem Beschwerdebuch. Angeblich wollte er ja noch den Stimmenrecorder des Fahrstuhls der letzten drei Wochen auswerten.“ Andrea verkniff sich das Lachen und einige der Damen und Herren wurden Kreidebleich, nach meiner kurzen Rede.

In der oberen Etage angekommen gingen wir beide direkt zur Sekretärin von Kurt. Nach unserer Begrüßung sagte sie zu uns, „Er ist noch nicht da. Seine Frau hat angerufen, dass wohl alles geklappt hat, mit euren Wünschen.“ In diesem Moment betrat unser Chef das Sekretariat. Als er uns begrüßt hatte, fragte er, „Warum mussten eigentlich meine Stachelbeerbeine Haarlos sein? Was habt ihr beide ausgeheckt?“ Andrea sagte mit einem süffianten Lächeln, „Du hast uns versprochen, heute unsere Glücksfee zu sein. Du kannst dich wahrscheinlich nicht mehr daran erinnern, aber sonst wäre unser Auftritt in dem Diskutierclub geplatzt.“ Kurt kratzte sich an den Kopf und erwiderte ihr, „Stimmt, ich kann mich dunkel daran erinnern, dass ich zugestimmt habe. Aber Glücksfeen sind doch weiblich oder?“ Mit dem gleichen Lächeln entgegnete ich ihm, „Bingo und in einer Stunde bist du es vom Aussehen auch.“ Kurt brummelte leise vor sich hin und sagte dabei, „Beim nächsten Mal passe ich genau auf, welche Zusage ich gebe.“

In seinem Büro sagte ich zu ihm, „Du musst dich schon ausziehen, bis auf deinen Slip, damit wir zuschlagen können.“ Mit großen Widerwillen tat er uns den Gefallen. Andrea zauberte aus ihrem Koffer eine Miederhose und Kurt zog sie an. Beim Anlegen des BHs halfen wir ihm. Meine Schwester schob die Silikonbrüste in den BH und unser Chef kommentierte das mit, „Die wiegen ja fast ein Kilo.“ Ein mit viel Spitze gefertigtes Unterhemd war das nächste Teil, das er anzog. Jetzt ging es ans Eingemachte, sprich Strumpfhose anziehen. Seltsamer Weise schaffte er das allein und das sogar ohne Laufmasche. Das sah schon ganz gut aus, wenn man ihn betrachtete. Jetzt folgte das Kleid mit eingenähtem Petticoat. Nach seinem Hineinsteigen zogen wir es langsam nach oben, damit er das Gefühl kennen lernt, wenn der weiche Tüllstoff die Strumpfhose berührt. Nach dem er seine Arme in die Ärmel gesteckt hatte, zogen wir den Reißverschluss im Rücken nach oben. Andrea hatte eine gemeine Idee und legte ihm eine Modeschmuckkette um. Diese hatte ovale Ringe, mit denen sie im hinteren Teil, genauer unter dem Kleiderkragen den Reißverschluss sicherte. Kurt konnte damit das Kleid nicht mehr ausziehen. Als sogenanntes Highlight zogen wir ihm Pumps an mit einer Absatzhöhe von 10 cm. Dabei sagte Andrea, „Wenn dich deine Sekretärin nachher geschminkt hat, kannst du noch etwas laufen üben. Du kannst aber auch arbeiten, bis zu unserem Anruf. Klaudia wird dich abholen, wenn es soweit ist.“ Kurt war erst mal sprachlos und dachte nach. Er hatte begriffen, dass wir es ernst meinten und er wirklich diese Zusage gegeben hat. Andrea machte mit ihrem Handy ein Bild und dann verschwanden wir. Bevor wir wirklich die oberste Etage verließen redeten wir noch mit seiner Sekretärin. Die sagte nur, „Seine Frau hatte so etwas erwähnt und ich werde mich daran beteiligen, wenn ich euch damit einen Gefallen tun kann.“ Andrea sagte nur noch, „Im Schminkkoffer ist alles was das Herz begehrt. Fingernägel und Gesicht dürfen ruhig etwas bunter sein.“

Wir fuhren beide mit dem Fahrstuhl in unsere Etage und stiegen dort aus. Ale Mitarbeiter arbeiteten, was wir bei der kurzen Begrüßung sahen. Nix mit Beine hoch und Kaffeetasse leicht schwenken, damit die Kondensmilch im Kreis fährt, oder schwindelig wird. Das machte uns natürlich etwas stolz, wenn das Sprichwort, „Ist die Katze außer Haus...,“ nicht eingehalten wird. Nach der Begrüßung mit Maria redeten wir über die Vorbereitungen. Maria sagte dabei, „Es sind alle Teilnehmer an der Verlosung erfasst. Jede Papierrolle mit dem Namen und Wunsch sind in den gelben Plastikbehältern von den *berraschungseiern eingepackt. Sie sind jetzt in einer dunklen großen Keramikvase.“ Und „Gegen 08:45 Uhr wird der Tisch in unserem Konferenzsaal eingedeckt zum Frühstück. Alle Mitarbeiter sind davon informiert.“ Ich entgegnete ihr, „Was würde ich nur ohne dich machen. Du schaffst es immer wieder alles perfekt zu organisieren und das bei solchen Chaos Queens, wie uns beiden. Danke dafür!“ Und „Gegen 09:00 Uhr hole ich unsere Glücksfee ab und Reiner müsste dann eigentlich auch auftauchen. Setze dich bitte mit seinem Vorzimmerdrachen in Verbindung, damit das klappt.“ Maria erwiderte mir nur kurz, „Ist schon erledigt. Reiner kommt pünktlich.“

In meinem Büro setzte ich mich auf meinen Chefsessel und telefonierte. Als Andrea herein kam, zeigte ich nur das berühmte Zeichen für leise sein. Die Tante von der großen Kinderspielwaren Verkaufsbude mit dem seltsamen Namen T*ys R Us, versprach mir meine Bestellung am Samstag gegen 12:00 Uhr zu liefern, auf Rechnung. Nach dem ich aufgelegt hatte sagte ich zu meiner Schwester, „Du alte Flitzpiepe hast nicht an die Kindergarteneröffnung gedacht. Pfui schäm dich und stell dich in die Ecke. Und so etwas will ein Engel sein, da kann man ja nur lachen...“ Das blöde Huhn ging doch wirklich in die Ecke und sagte leise, „Frau Lehrerin, ich habe das vollkommen verschwitzt, weil meine Schwester mich nicht daran erinnert hat.“ Wir mussten beide laut auflachen und anschließend kümmerte ich mich um Andreas Ausarbeitung für einen Gesetzentwurf. Ich schüttelte den Kopf und sagte zu ihr, „Wenn ich hier jeden Satz drei Mal lesen muss, um diesen Mist zu begreifen, dann wird das nichts mit unserer Verlosung.“ Und „Wieso beschäftigst du dich mit so einen Murks?“ Sie entgegnete mir, „Kurt hat den Ordner hierher gebracht.“ Nach einem kurzen Nachdenken sagte ich zu ihr, „Du hast doch sein Kleid mit dem Schloss versehen. Da könnte doch Stefan nachher den Schlüssel zu seiner Frau bringen, als Rache für diese Sonderarbeit.“ Andrea fand meine Idee gut und machte sich vom Acker mit ihrem Ordner.

Pünktlich wie die Maurer erschienen die drei Mitarbeiter der Kantine mit Maria. Sie bereiteten in unserem kleinen Konferenzzimmer alles für das gemeinsame Frühstück vor. Bevor sie wieder ihrer normalen Arbeit nachgingen bezahlte ich die Rechnung mit dem obligatorischen Trinkgeld. Maria hatte die große Vase mit den darin befindlichen Namen auf einen kleinen Tisch gestellt, damit jeder die Ziehung nachher betrachten konnte. Nach einem kurzen Blick in einem Spiegel, um mein Aussehen zu überprüfen, wurde es Zeit unsere Glücksfee abzuholen. Nach der kurzen Fahrstuhlfahrt ging ich in das Büro von Kurts Sekretärin. Die schmunzelte als sie mich sah und sagte, „Alles fertig. Eine wirklich tolle Glücksfee habt ihr da für euer Unterfangen bekommen.“ Kurt erschien mit langsamen Schritten und sagte zu mir, „Also, nach dem Motto Augen zu und durch, gehen wir.“ Ich betrachtete ihn kurz, weil seine Sekretärin ihm noch eine blonde Perücke aufgesetzt hatte und ihre Schminkkünste wirklich top waren. Aus diesem Grunde sagte ich zu ihr, „Frühstücken können sie bei uns, nach dieser sehr guten Arbeit. Dann fühlt sich unsere Glücksfee nicht so allein gelassen.“ Sie stimmte natürlich zu und wenig später waren wir auf dem Weg nach unten.

Das war schon lustig, als wir den Fahrstuhl verließen. Einige meiner Damen und Herren, die auf dem Weg zum Frühstück waren schauten auf Kurt und rätselten, wer das wohl ist. Ich hatte mich hinter den beiden aufgehalten und schielte auf Kurts Bewegungen mit den Pumps. Er stellte sich gar nicht so plump an, wie man es hätte vermuten können. Als wir in Marias Domizil eintrafen, war unsere Glücksfee natürlich der Hingucker. Wir gingen nach nebenan und setzten uns auf unsere Plätze, um zu frühstücken. Wir hatten gerade Platz genommen, als Reiner sein Versprechen einlöste und erschien. Er schaute sich um und sagte zu unserer Glücksfee, „Pardon, sind sie neu hier? Hat Klaudia sie irgendwo abgeworben?“ Am Tisch wurde laut gelacht und als Kurt sagte, „Du bist genauso herein gefallen, auf die beiden Damen, wie ich.“ Reiner lachte laut auf, als er Kurts Stimme vernahm. Anschließend sagte er laut, „ Bei euch beiden muss man wirklich aufpassen, damit man nicht in den Schlamassel gerät. Aber die Idee ist einsame Spitze, das muss man euch beiden lassen.“

Wir frühstückten alle gemeinsam und meine Mitarbeiter schielten immer auf die Vase, die in der Mitte des Raumes stand. Das Ganze hatte natürlich eine knisternde Atmosphäre, die sich immer weiter ausbreitete. Als sich Andrea, nach dem entsprechen Pausenende, erhob sagte sie, „Unser Versprechen vom Montag haben wir natürlich eingehalten. Alle Wünsche von euch sind von Maria verpackt worden. Dafür bedanken wir uns beide recht herzlich. Leider können wir nicht alle mit einer kostenlosen Reise beglücken, aber wenn nachher unsere Glücksfee die vier Gewinner zieht, seid bitte nicht neidisch. Vielleicht organisieren wir das Gleiche noch einmal, wenn unsere beiden Chefs mitspielen.“ Kurt sagte kurz danach, „Aber nur, wenn ich auch teilnehmen darf, an der Verlosung.“ Als ich aufgestanden war ergänzte ich die Worte meiner Schwester und sagte, „Unsere Glücksfee wird gleich die Gewinner nacheinander ziehen und unser geliebter Ministerpräsident macht das was er am besten kann, er nennt den oder die Gewinner. Das Einzige, was wir nicht erfüllen können, ist der Ortswunsch, der mit genannt werden konnte. Es gibt jeweils eine Reise für zwei Personen für die Dauer von zehn Tagen nach eigenem Wunschtermin. Dazu werde ich zuerst den Ort ziehen aus den vier verschlossenen Kuverts, natürlich mit Inhalt und anschließend haben unsere beiden Gäste ihren Auftritt.“

Es wurde laut geklatscht und mit den Füßen auf den Boden getreten, nach unseren Erläuterungen. Die Spannung vor der Auslosung war natürlich riesig und unsere beiden Chefs platzierten sich in der Mitte des Raumes. Kurt rührte munter in der Vase herum, um die kleinen Plastikbehältnisse richtig durch zu mischen. Als erstes mischte ich die Kuverts durch, nach den alten original Altenburger Kartenmischregeln und legte das erste Kuvert heraus. Nach dem öffnen des Umschlages sagte ich laut, „Eine Reise um den Tisch, quatsch, nach Rhodos ist die Nummer eins.“ Kurt holte, das erste gelbe Ding aus der Vase und gab es Reiner. Hier und später wurden Bilder mit den Handys gemacht. Reiner öffnete und zog den ersten Gewinner. Er sagte laut, „Herzlichen Glückwunsch Burghard. Du bist mit am längsten hier, wenn ich mich richtig erinnere. Es ist eine Art von Wiedergutmachung für die Arbeit unter den beiden Quälgeistern.“ Ich drohte ihm nur mit dem Finger, nach seinen Begleitworten. Wobei Burghard, seine Freude im Gesicht anzusehen war.

Unsere Glücksfee, hatte schon das nächste Behältnis, nach einem erneuten Mischen in der Hand. Ich sagte deshalb, nach dem öffnen des nächsten Umschlages, „ Ich weiß zwar nicht genau, ob es Feta dort gibt aber das nächste Ziel ist Kreta.“ Nach der Übergabe der Kapsel von Kurt zu Reiner, öffnete er diese und sagte, „ Wenigstens hier klappt die Gleichberechtigung. Herzlichen Glückwunsch Christiane.“ Die Gewinnerin jubelte laut und hätte am liebsten alle umarmt. Ich hatte danach den dritten Umschlag geöffnet und sagte laut, „Bei All Inklusive gibt es nicht nur Most, das glaube ich von der Insel Kos.“ Kurt mischte immer noch fleißig in der Vase und holte die nächste Kapsel heraus. Nach der Übergabe und dem öffnen sagte Reiner, „Das trifft sich ja besonders gut. Statt vier Personen können sogar fünf von euch fahren. Egbert, herzlichen Glückwunsch zur verspäteten Hochzeitsreise.“ Rosemarie und Egbert lagen sich in den Armen und sagten beide mit zittriger Stimme, „Danke für Alles Uns verschlägt es die Sprache vor Glück.“
Blieb nur noch die letzte Reise übrig. Dazu sagte ich, „Da nur noch ein Kuvert über ist, gebe ich die Verantwortung weiter, an Andrea.“

Andrea erhob sich und sagte nach dem lesen, „Ein Herr C*rdalis hat mal den Wein von dort besungen. Viel Spaß auf Samos.“ Nachdem unsere Glücksfee wieder kräftig gemischt hatte, zog sie die letzte Kapsel und übergab sie an unserem obersten Dienstherren. Reiner öffnete die Kapsel und sagte mit einem Lächeln, „Ohne die nächste Gewinnerin, die inzwischen auch zum Inventar des Ministeriums gehört, wären unsere beiden unkonventionellen Damen, nur noch Nervenbündel. Herzlichen Glückwunsch Maria.“ Wenn ich mich nicht versehen hatte, rollte eine Freudenträne über ihr Gesicht. Die anderen klatschten wild und seltsamer Weise gab es keine Enttäuschung. Maria bedankte sich mit herzlichen Worten, dabei sagte sie, „Die beiden Sponsoren für diese Reisen, haben viel neuen Wind in den angestaubten Alltag hier gebracht. Ich möchte keine Sekunde missen, die ich mit den beiden erlebt habe. Wenn ich an den Zusammenhalt hier denke oder an die Achtung für die geleistete Arbeit, dann würde ich niemals zu einer anderen Stelle tauschen, auch nicht für ein erheblich höheres Gehalt. Danke Andrea und Klaudia.“

Nach der Verlosung war Schluss und die Versammlung löste sich auf. Andrea hatte sich Stefan geangelt und sagte leise zu ihm, „ Wenn es auch mit deiner Reise auf eine Insel nicht geklappt hat, habe ich noch eine Kurzreise für dich. Bring bitte den Schlüssel zu Kurts Frau nach Hause. Sie braucht ihn noch, für eine feminine Hilfe bei der Glücksfee.“ Stefan wusste zwar nicht worum es ging, sagte aber, „Wird sofort erledigt. In einer Stunde bin ich zurück.“

Kurt sagte, bevor er uns mit seiner Sekretärin verließ, „Das hat mir Spaß gemacht und wenn ich sehe, was ihr so alles anstellt, dann bin ich sprachlos. Übrigens habe ich meinen Damen und Herren, ein paar Takte erzählt über gewisse Pöbeleien im Fahrstuhl. Das müsste eigentlich der Vergangenheit angehören.“ Andrea lachte und erzählte ihm von meiner Rede am heutigen Morgen. Anschließend sagte Kurt, „So etwas gibt es doch gar nicht im Fahrstuhl und ein Beschwerdebuch ist auch nicht vorhanden.“ Andrea lachte und erwiderte ihm, „Das weißt du und wir, aber die Leute nicht, die uns vollmotzen.“ Er schüttelte nur seine Perücke und folgte, mit Damenhaften Schritten und dem weiblichen Hüftschwung, seiner Sekretärin. Die uns zum Abschied noch zuwinkte.

Stefan erschien bei mir und sagte, „Auftrag ausgeführt, Chefin. Corinna hat mich zwar gefragt wozu der Schlüssel ist, aber diese Frage konnte ich ihr nicht beantworten. Aus diesem Grunde habe ich gesagt, bei Fragen bitte an Klaudia oder Andrea wenden.“ Ich entgegnete ihm, „Gut gemacht, dafür gibt es von mir den Blechorden und von unserem Chef den Fluch des Jahrhunderts.“ Stefan schaute mich fragend an und darum ergänzte ich, „Er kann sein Kleid erst ausziehen, wenn jemand das kleine Schloss im Rücken entfernt, dass die niedlichen Reißverschlusszunge unter dem Kragen festhält.“ Stefan schüttelte den Kopf und fragte mich nach dem Grund der kleinen Gemeinheit. Dazu sagte ich nur, „Unerlaubte Schummelei. Akten mit ollen verstaubten Gesetzesblättern hat der Gauner uns untergeschoben. Das ist die Rache dafür von Andrea.“ Jetzt musste sogar mein Bodyguard lachen und entgegnete mir, „Ich stelle mir gerade vor, wie unser Chef, das Büro verlässt und in dieser Kleidung nach Hause fährt.“

Es dauerte nur knapp eine halbe Stunde, als mein Telefon bimmelte. Nachdem ich auf die interne Nummer des Anrufers geschaut hatte, wurde die Annahmetaste gedrückt und dann sagte ich, „Hier ist die Teufelin. Engel und Feen haben hier nichts zu suchen. Gespräche mit Überirdischen Wesen, die der Himmelspartei angehören, werden zu Petrus umgeleitet.“ Nach ein paar seltsamen Geräuschen für die Gesprächsweiterleitung sagte ich, „Hier ist der Himmel, Petrus am Apparat. Unsere Sprechzeiten sind an der Himmelspforte angeschlagen. Für eine Glücksfee könnte ich eine Frage beantworten. Bitte überlegen sie sich diese Frage gut.“ Kurt hatte bis jetzt kein Wort gesagt und kurz bevor ich auflegen wollte, fragte er mich, „Klaudia, du kleine Teufelin, wo ist der Schlüssel?“ Da ich ihm eine Antwort versprochen hatte, sagte ich, „Da im Himmel nichts weg kommt, wird der kleine Schlüssel in der Obhut einer zu Hause wartenden weiblichen Person sein.“ Er überraschte mich mit der anschließenden Reaktion, indem er anfing laut zu lachen. Als er sich beruhigt hatte, fragte er mich, „Das war eine Rache von euch beiden. Nennst du mir den Grund?“ Ich entgegnete ihm, „Du hast uns einen ollen Aktenordner angedreht mit Gesetzesblättern. Heimlich still und leise, ohne mich darüber zu informieren. Du bist mein Chef und kannst so etwas machen, aber bitte erst nach Absprache mit mir. Es kann nicht sein, dass jemand von dir mit Arbeiten beschäftigt ist, wovon ich nichts weiß. Dann erwacht die Teufelin in mir, das weißt du genau.“ Kleinlaut sagte er zum Abschluss unseres Gespräches, „Wenn ich über deinen Standpunkt nachdenke, hast du leider mal wieder recht. Selbst Dienstvorschriften umgehen und andere daran erinnern. Schönes Wochenende alte Rechthaberin.“ Ich konnte mit dieser Bezeichnung in diesem Moment gut leben.

An diesem Arbeitstag machten Andrea und ich pünktlich Schluss. Wir verabschiedeten uns für eine Woche, auf Grund der bevorstehenden Brüssel Reise zur EU. Im Fahrstuhl trafen wir wieder auf Leute aus der Chefetage und dieses Mal verstummte das Tuscheln mit einem Schlag. Andrea sagte zu mir, „Kurt hat eine gute Hand beim Ziehen der Ferienreisen gehabt. Besser hätte ich es auch nicht hinbekommen.“ Ich entgegnete ihr, bevor der Fahrstuhl den nächsten Halt verkündete, „Reiner hat sehr gut kommentiert. Ich hätte nicht gedacht, dass er unsere Damen und Herren alle kennt. Lustig fand ich nur die Begrüßung mit unserem Chef.“ Als wir beide den Fahrstuhl verlassen hatten, gab es bestimmt wieder genug Tratschstoff für die nächsten Tage im Ministerium. Wir fuhren beide mit Stefan nach Haus und der sagte zu mir, während der Heimfahrt, „Chefin, das war der absolute Hammer. Da wird der Neid in den anderen Ministerien aufblitzen, wie ein Hochspannungsüberschlag. In einer Woche kennt jedes Ministerium diese Art von Motivation. Natürlich mit den üblichen eigenen Ergänzungen.“ Wahrscheinlich hatte Stefan recht mit seiner Feststellung oder Vorahnung. Uns beiden war das schnurz Piep egal, wie es landläufig heißt. Außerdem waren wir für die nächste Woche in Brüssel
eingeplant und wenn kein Esel das gewachsene Gras von dieser Episode wegfrisst, ist sie danach vergessen.

Zu Hause angekommen fragte ich Stefan noch, „Begleitest du uns eigentlich nach Brüssel, oder müssen wir allein durch die dunklen Nächte wandern, um die Bars zu erkunden?“ Mit einem Lächeln sagte der zu uns, „Chefin, mal wieder die Mail nicht richtig gelesen. Da steht doch drin, dass ich euch beide begleiten muss, auf Wunsch des Ministerpräsidenten. Außerdem wäre ja meine Auffrischung des Rote Kreuz Lehrganges sonst umsonst gewesen, in Bezug auf die Herzdruckmassage und Mund zu Mund Beatmung.“ Und „Am Montag, wie üblich, erwarte ich euch beide.“ Nach dem Aussteigen winkten wir ihm noch nach und hatten endlich Wochenende.

Auf dem Weg zu unserem Haus sagte Andrea zu mir, „Guck mal, die beiden Männer haben sich um die Festliche Eröffnung des Kindergartens gekümmert. Wenn man das Aufgebaute so betrachtet, würde ich gerne wieder Kind sein. Natürlich ein Mädchen.“ Mein umschweifender Blick auf das ehemalige Gelände der KAMB GmbH überraschte selbst mich. Da gab es Hüpfburgen, ein kleines Karussell und Festzelte, die sich auf dem Hof befanden. Der Spielplatz hatte neue Geräte bekommen und die Hohen Bäume schützten diese neu gestaltete Anlage vor Wind und Sonne. Uns beiden gefiel, was wir sahen und darum entgegnete ich Andrea, „Wenn der Innenausbau auch so toll ist, dann haben wir mit Abstand die schönste Kinderkrippen-Kindergarten Kombination weit und breit.“

In unserem Haus traf ich noch meine Haushälterin. Die sagte, nach unserer Begrüßung, bevor sie in die Küche verschwand „Klaudia, denk bitte daran, am Montag bin ich auf deine Empfehlung hin verschwunden.“ Ich folgte ihr und sagte, „Wir müssen über deinen Arbeitsvertrag reden. Ich würde dir auf Grund deiner hervorragenden Tätigkeit, jedes Jahr einen Inflationsausgleich zahlen. Wir können das schriftlich festlegen, damit du etwas in den Händen hast.“ Sabine schaute mich an, überlegte kurz und sagte anschließend, „Ich bin gern bei Euch und nehme das Angebot gerne an. Aber auch ohne diese Lohnerhöhung würde ich bleiben, wenn du mir hier freie Hand lässt, wie bisher.“ Nach ihren Worten sagte ich zu ihr, „Der Anhang wird dir zugeschickt und wenn deine Vorbereitungen abgeschlossen sind, kannst du das Wochenende genießen.“ Sie nickte nur als Zustimmung.

Jetzt war Umziehen angesagt. Dabei fiel mir ein, man könnte ja schon den Koffer packen für die große Reise. Lust verspürte ich nicht, aber nach dem Motto, >Was mut, datt mutt< suchte ich schon mal ein paar Sachen heraus und packte sie auch gleich ein. Als das Telefon klingelte nahm ich ab. Corinna sagte lachend zu mir, „Mein Mann ist gerade nach Hause gekommen und sieht richtig süß aus. Zuerst habe ich überlegt, wer die Frau ist, die da erscheint. Mit dem Schloss habe ich ihn noch etwas zappeln lassen. Lachen musste ich, als er die Pumps im hohen Bogen wegwarf. Danke für euren Spaß, der bei Kurt ein klein wenig Nachdenken hervor gerufen hat.“ Nach diesen Worten legte sie auf.

An diesem Abend musste ich noch einmal lachen. Mein Mann schimpfte wie ein Rohrspatz, als er von oben herunter kam. Auf meine entsprechende Frage, „Was ist dir denn über die Leber gelaufen?“ Antwortete er mit einem verzerrten Gesicht, „Wenn du schon deine Familie im Stich lässt für irgendeinen EU Quatsch, dann leg bitte deinen Koffer nicht mitten in den Weg. Mein großer Onkel wird dir dafür dankbar sein.“ Keck antwortete ich ihm, „Es tut mir zwar leid, aber meine Tante kann ja zum pusten kommen.“An diesem Abend war Familie angesagt. Wir machten es uns gemütlich in der Stube und ich erzählte von meinen Erlebnissen am Tag. Svenja lachte wegen meiner Handyfotos von ihren Vati. Dabei fand sie ihn sogar noch chic und sagte, „Das hätte ich ihn gar nicht zugetraut, dass er sich nicht drückt vor diesem Spiel.“

Natürlich war in dieser Nacht wieder Sex angesagt und als ich wieder meine Schlafstellung gefunden hatte, sagte Michael ganz leise zu mir, „Morgen ist noch einmal Ramba Zamba, aber am Sonntag, da bleiben wir den ganzen Tag im Bett.“ Trotz der Müdigkeit von mir, sagte ich noch, „Ohne warme Brötchen-das geht gar nicht. So viel Eiweiß kann dein Schw**z gar nicht produzieren.“ Am nächsten Morgen war nach dem Frühstück etwas Haushalt machen angesagt. Michael kümmerte sich um die letzten Vorbereitungen für das geplante Kinderfest und die Einweihung. Meine beiden Damen halfen mir, wenn sie nicht gerade Dauergespräche am Telefon führten. Kurz vor 11:00 Uhr war chic machen angesagt. Klaudia wählte ein Cocktailkleid in Rot mit viel Spitze und eine gemusterte Strumpfhose. Ein kleines weißes Bolerojäckchen bildete den Rest des Outfits mit den roten Pumps und etwas Schmuck. Mein Mann pfiff mal wieder durch die Zähne und sagte, als ich unten war, „Du wirst von Tag zu Tag hübscher, mein Liebling. Als Hauptsponsorin müsstest du, oder Andrea eine kleine Rede halten, vor den Pressegeiern.“ Erst wollte ich zu ihm sagen, „Kurt musste wegen so einer Schummelei schon mal in ein Feenkostüm schlüpfen“, ließ es aber sein.

Hand in Hand gingen wir los und trafen auf dem Weg zur alten KAMB GmbH Andrea und Bernd. Nach der Begrüßung sagte Bernd in die Runde, „Wir werden gleich das Tor öffnen und dann geht der Rummel los.“ Es wurde wirklich voll und überall wurden Fotos gemacht. Andrea und ich gingen auf eine kleine Bühne und wie immer versagte die Stimme von meiner Schwester. Klaudia hielt eine Eröffnungsrede aus dem Stehgreif und erhielt Applaus. Zum Abschluss sagte ich an die Kinder gewandt, „Jedes Kind bekommt heute ein kleines Geschenk von uns, wenn die Lieferung um 12:00 Uhr hier ist. Natürlich haben wir auch neues Spielzeug für die Krippe und dem Kindergarten gekauft. Wer will schon mit alten Sachen im neuen Heim spielen. Ich wünsche euch in dieser Kombination alles Gute, damit ihr mal Groß und Erwachsen werdet und euch an diese Zeit hier erinnert.“ Der Beifall von den Anwesenden dauerte verhältnismäßig lange. Trotzdem räumte ich mit Andrea die Bühne für eine Live Band.

Pünktlich um 12:00 Uhr erschien der Transporter mit meiner bestellten Lieferung und Andrea und ich hatten voll zu tun, Teddys und Puppen und anderes Spielzeug, nach Wunsch zu verteilen. Unsere Männer hatten bereits mit den Stadtverordneten, dem Bürgermeister und den Pressevertretern einen Rundgang hinter sich, als ich unsere beiden Chefs erblickte. Wir übergaben unseren Job an Annegret und Volker die sich für uns opferten. Bevor wir die beiden verließen sagte Andrea noch, „Annegret, wenn du noch Wünsche hast, kannst du sie notieren und uns übernächste Woche zur Kenntnis vorlegen.“ Sie nickte als Zustimmung und sagte nur, „Danke für diesen wunderschönen Bau. Das ist ein Traumarbeitsplatz.“

Im Festzelt standen Andrea und ich Rede und Antwort bei verschiedenen Presseleuten. Anschließend genossen wir einen Imbiss und redeten mit Kurt und Reiner. Die gratulierten uns zu unseren Entscheidungen, diesen Kindergarten neu zu errichten. Reiner sagte anerkennend, „Wenn man euer Engagement sieht in dieser Angelegenheit, dann wünschte ich mir mehr solche Privatinitiativen.“ lächelnd erwiderte ich ihm, „Du vergisst die Kleinigkeit, dass wir Jahrelang als Niedriglohnland verkauft wurden, auch von deiner Partei. Jetzt, wo man feststellt, dass auch Altersarmut als Thema in Deutschland existiert, redet eure Führerin immer noch um den heißen Brei herum.“ Er entgegnete mir, „Sei nicht immer so realistisch.“ Ich wollte eigentlich noch entgegnen, „Ein zweites Fernsehduell scheut die Meck Pomm Tante auch, wie der Teufel das Weihwasser, weil sie keine Absprachen der Fragen mehr machen kann, “ ließ es aber sein. Darum sagte ich nur noch, „Na ja, dann sind ja unsere Landesfarben bald die Farben der Bundeskoalition und der Abgang für Arbeitnehmerrechte.“ Reiner schmunzelte nur über meine Aussagen, kommentierte aber nichts mehr. Trotzdem akzeptierte er meine sehr persönliche Meinung.

Am späten Abend wurde die Einweihung mit einem Feuerwerk beendet. Vorher hatte ich mit Andrea und meinen Eltern noch einen Rundgang gemacht. Es war wirklich ein Kindertraum entstanden. Nichts erinnerte mehr an den Anfang unserer Unternehmertätigkeit in der wilden Anfangszeit. Einige Bilder im Vorraum des Eingangs der Kombination erinnerten noch daran, was hier einmal war...

:::Katrin, manchmal zickig, aber immer lustig

Word sagt: Seite 1585 mit 1 039 588 Wörtern in Verdana 10

PS: Sollte einmal mein Mentor oder auch Lektor ausfallen, aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen, wird es ein vorläufiges ENDE geben !!!
"Der Urlaub" / " Das Spiel des Lebens" /"Bestellt und Geliefert"/"Eine Fahrt ins Blaue"/ "Eine Wette und ihre Folgen.."/" Die Forschungsreise "/" Ein altes Märchen..."/ "Ein Urlaub, der keiner werden sollte..."
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:15.09.17 23:18 IP: gespeichert Moderator melden


Und wieder einmal Danke fürs Einstellen und Lesen lassen. Deine Geschichte hat mir, wie fast gewohnt, wieder einmal sehr gut gefallen.
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heniu
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Herne




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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:16.09.17 01:10 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin-Doris,

danke für die wieder gewohnt hervorragende Fortsetzung der Geschichte über Andrea und Klaudia. Solche sozial eingestellten Unternehmer/-innen könnte unser Land gebrauchen, da von den sogenannten Christlichen Parteien in dieser Sache nichts zu erwarten ist. Das Christliche Handeln haben sie schon lange gestrichen und wenn sie wirklich nach der nächsten Wahl mit der FDP eine Regierung bilden sollten, sehe ich schwarz für die Arbeitnehmer in unserem Staat.

Ich lasse mich überraschen, was Andrea und Klaudia bei der EU in Brüssel veranstalten werden?

LG

heniu
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AlterLeserVolljährigkeit geprüft
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Lesen bildet Jeden

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:16.09.17 09:24 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin-Doris,
ja, ja überall ist viel Klaudia und Andrea in Aktion.
Die könnten aber nicht soviel in ihren Tag erledigen wenn sie nicht so gute Zuarbeiter hätten.
Dies wird in deinem Text auch nicht unter den Tisch gekehrt. Lob ist eine starke Motivation, und dies
beherrschen Klaudia und Andrea sehr präzise.
Ja ein führender Leiter im ¨Feenkostüm¨ das muss schon sehr gut ankommen, so was kann
man aber nicht mit jeden machen, da gehört schon eine gehörige Portion Selbstbewusstsein dazu.

Mir hat deine Fortsetzung wieder sehr gut gefallen, danke dafür.

Nun verbleibe ich mit,
lieben Gruß, Horst

♦♦ ♥♥ ♦♦

Gruß der alte Leser Horst
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drachenwindVolljährigkeit geprüft
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Leben und leben lassen

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:16.09.17 18:20 IP: gespeichert Moderator melden


Hei, höhre auf zu drohen, es werden sich garantiert
Ersatzleute finden lassen!

Hi Katrin-Doris,

mal wieder Danke für deine Erzählung, also
immer fleißig weiter schreiben. Bin schon
gespannt, was die Beiden in Brüssel
durcheinander mischen.

LG
Drachenwind

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von drachenwind am 16.09.17 um 18:21 geändert
Achte das Leben!
Urteile erst, wenn du genug weißt und vor allem sei Tolerant!
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