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Katrin-DorisVolljährigkeit geprüft
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Magdeburger Umfeld


Lebe dein Leben bevor es zu spät ist !

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:12.10.17 00:20 IP: gespeichert Moderator melden


Es geht mal wieder weiter. Bitte beachten: Aussagen der beiden, sind meine Privatmeinungen.
Danke sage ich an:Susi S, Mr Arsenjuk, AlfvM,Heniu, Drachenwind, Alter Leser, Mausi, Rainman und der Leser !!!!

@AlfvM:Vielleicht immer noch???
@Heniu:Trotzdem heißes Thema, Brexit
@Drachenwind: Feder hat gequalmt.
@Alter Leser:Etwasw für die Stimmung???
@Mausi:Lachen soll gesund sein.
@Rainman:..Und ich der Amboss (war Spaß)
@Der Leser:Der Herrenschneider ist Spitze beim E-Auto.

Ich wünsche viel Spaß beim lesen...

Teil 164 Arbeit und Holliday in Brüssel...(2)

Auf Grund von Gastons Vorschlag fuhren wir zum Hotel zurück. Im Restaurant suchten wir uns einen abgelegenen Tisch und setzten uns. Der Oberkellner war einer von der flinken Sorte und stand wenige Minuten später hinter uns. Für mich war diese flämische Zauberkarte des Kochs mal wieder ein Buch mit sieben Siegeln und darum sagte ich zu Gaston, „Du musst für mich bestellen. Fisch esse ich nicht und auf dem Teller darf die Kreation des Sternekochs ruhig fehlen, weil ich Hunger habe. Wenn ich nachher die Welt genießen will, muss ich nicht noch ein normales Speiselokal aufsuchen, um meinen Magen richtig zu füllen.“ Unser belgischer Bodyguard fand meine Aussage köstlich und wählte für Andrea und mich etwas aus. Schmunzeln musste ich, als Stefan mit seinem I-Phone und Tante Google die Speisekarte übersetzte und dann bestellte. Darum sagte ich zu ihm, „Wenn du jetzt noch weißt, was dir Google empfohlen hat und es tatsächlich dein Wunsch war, dann kaufe ich mir auch so ein Spielzeug.“ Und „Bevor dein Essen serviert wird, musst du erst noch die entsprechende Werbung anschauen und bewerten, sonst gibt es nichts.“ Andrea hätte, nach meiner Aussage, beinah den Schluck Wein ausgeprustet.

Nach dem vorzüglichen Essen, redeten wir noch über den verbleibenden Abend. Andrea sagte, „Ich würde gerne mal in eine Disco oder eine Tanzveranstaltung gehen. Zu Hause komme ich nicht dazu.“ Nach einem kurzem überlegen sagte ich, „Ich weiß, seit Nizza, dass Stefan ein guter Tänzer ist, als er mit mir abtanzte nach der Entführungsgeschichte. Ich bin dafür, dass wir noch auf die Pirsch gehen.“ Die beiden Männer schauten etwas nachdenklich und anschließend sagte unser flämischer Betreuer, „Also gut, dann soll es so sein.“ Auf unsere Zimmer machten wir uns fertig und trafen uns im Foyer des Hotels. Als Stefan und Gaston auftauchten sagte ich, „Guck mal Andrea, der flämische John Travolta geht mit uns ins Saturday Night Fever.“ Die beiden schüttelten nur mit dem Kopf und Stefan kommentierte meine Worte mit, „Das kann ja heiter werden. Zwei verrückte Weiber, die mühelos Männer verführen können, nur mit ihren Blicken.“

Der Portier des Hotels hatte ein Taxi für uns bestellt und dann ging es los ins Vergnügen. Durch die Kenntnisse von Gaston, erreichten wir eine offene Tanzveranstaltung mit Showeinlagen. Nach meinem Bezahlen des Taxis, machte der Türsteher am Anfang etwas Zicken, aber als ich zu ihm sagte, „Das dürfte interessant sein, was ihr Bürgermeister zu diesem Vorfall sagt, wenn sie einer EU Abgesandten den Eintritt verwehren.“ Vorsichtshalber zeigten wir unsere Ausweise und dann war der Weg frei. Naja, es stimmt nur beinah. Der Schuppen war ganz schön voll und wir fanden noch einige Plätze auf einer Couch. Nachdem er Geld von uns bekommen hatte, versorgte uns Stefan mit Getränke. Die Musik, die hier gespielt wurde, ließ im übertragenen Sinn unser Tanzbein zucken und nach den ersten 2 Kostproben des Cocktails, waren Andrea und ich schon im Gewühl der Tanzfläche. So zurückhaltend, wie wir in unserer Jugendzeit, waren die männlichen Vertreter hier nicht. Anmachen war angesagt. Da wir beide kein Wort verstanden haben ging es noch halbwegs mit den uns begleitenden Sprüchen. Stefan und Gaston waren inzwischen in unserer Nähe und als ein Knabe mich vollblubberte, schob sich Stefan dazwischen. Wenn er nicht gewesen wäre hätte ich den Knilch, meinen Zeigefinger gezeigt.

Mit dem Unterhaltungsprogramm war es auch nicht so toll, weil die Dame beim Tabledance oder sagt man Stangentanz entweder neu war oder keine Lust an diesem Abend hatte. Die Ausbeute an Trinkgeld, die im Slip landete, machte bestimmt keinen reich. Nachdem ich meinen Hals genug verrenkt hatte, um dem Schauspiel zuzuschauen, sagte ich zu Andrea, „Wollen wir das auch mal probieren? Vielleicht reicht es als Grund aus, uns zu feuern?“ Meine Schwester überlegte kurz und fragte, „Was machen wir mit dem Trinkgeld?“ Und „Hier kennt uns sowieso keiner und probieren würde ich das Ganze schon einmal.“ Nach dem nächsten Cocktail waren wir schon mutiger und als wir danach die Toilette aufgesucht hatten, fragte ich einen Mann, an dessen Tür stand >Showmanager<, ob wir das auch mal machen dürften. Der schaute uns vielleicht an, als ob die Senne gleich das nächste Hochwasser bringt. Er betrachtete uns kurz und musterte dabei unsere Figur und sagte anschließend, „Bis zum ersten Pfeifen oder Unmut der Gäste, Einverstanden.“

Wir zogen uns natürlich nicht um und dann sagte der DJ, „Heute gibt es eine Überraschung für alle Gäste. Ab heute können sich Damen anmelden, die auch mal das Glück an der Stange probieren möchten. Wir fangen mit zwei Vertreterinnen aus Deutschland an, die heute beginnen.“ Er spielte Musik zum Träumen und Andrea und ich betraten die kleine Bühne mit den Stangen. Wir tanzten beide mit erotischen Bewegungen und auf mein Zeichen hin, öffneten wir langsam die Blusenknöpfe. Natürlich erst mal nur soweit, um die Enden zusammen zu knoten. Nach einigen aufreizenden Bewegungen an der Stange, zogen wir die Reißverschlüsse unserer Röcke kurz runter, hoch und wieder runter. Die Massen johlten bereits und riefen weiter. Der Rock landete am Boden und wieder kühlte die Stange unsere Emotionen etwas. Als wir uns kurz in der Mitte trafen, küssten wir uns beide und öffneten die Knoten der Bluse. Jetzt war vielleicht was los in der Bude. Stefan und Gaston standen vor dem Herzinfarkt und die meisten Männer belagerten die kleine Bühne. Nach einem kurzen Überlegen zog ich langsam den ersten Halterlosen Strumpf nach unten. Bevor der zweite folgte wartete ich mit reizvollen Tanzeinlagen an der Stange bis Andrea fertig war. Inzwischen landeten schon einige Euroscheine auf der kleinen Bühne. Aus diesem Grunde öffnete ich ganz langsam den BH und verdeckte noch mit den Händen meine Brüste. Andrea folgte mir und als wir den BH nach unten warfen, war mit tänzerischen Bewegungen Geld einsammeln angesagt. Es gab sogar Leute, die uns Geld in die Slips gesteckt haben. Unter riesigen und sehr langen Beifall suchten wir unsere Sachen zusammen und verließen über einen Seitenausgang den Ort, der für uns mal wieder etwas Spaß gebracht hatte.

In einer kleinen Garderobe war der Teufel los. Doch erst mal der Reihe nach. Wir zogen uns wieder an und teilten das Geld schwesterlich. Das waren ungefähr 450 € für jede von uns. Als es an der Tür klopfte, erschien nach unserem „Herein“ der Showmanager und faselte etwas von Naturtalenten und ob wir Interesse haben an einen Vertrag, über einen längeren Zeitraum. Andrea antwortete für uns beide mit, „Es tut uns sehr leid, aber wir sind bereits gebunden und das in doppelter Hinsicht.“ Und „Am Freitag fahren wir in unsere Heimat zurück und dann war das für uns eine interessante Erfahrung in unserem Leben. Dafür bedanken wir uns.“ Gemeinsam verließen wir den Raum und vor der Tür standen Männer mit Blumensträußen, die sie uns überreichten wollten. Mit einem angedeuteten Knicks bedankten wir uns bei jedem der Verehrer. In dem Gewühl erkannte ich Stefan und Gaston, die sich Stück für Stück zu uns durchkämpften. Die beiden hatten eine leicht säuerliche Mine und als sie uns erreicht hatten, gab es eine kleine Standpauke. Stefan sagte, „Chefin, das war gegen alle Regeln der Sicherheit und im Normalfall gäbe es dafür welche auf den Hintern.“ Mit einem zauberhaften Lächeln, dem kein Mann widerstehen kann, erwiderte ich, „Ich weiß, dass wir euch in arge Bedrängnis gebracht haben, aber so ein Erlebnis hat man nur einmal im Leben. Der Reiz an dieser Einlage war einfach zu groß.“

Nach diesem Abenteuer kehrten Andrea und ich zur Couch zurück und waren brave Mädchen. Einen Cocktail tranken wir noch und bevor wir gingen sammelten wir unsere zauberhaften Blumensträuße ein, die der Showmanager auf unseren Tisch platziert hatte. Immer wieder sahen wir den Daumen nach oben, wenn sich Männer zu uns heran tanzten. Nach der Taxibestellung von Gaston wurde es Zeit für uns hier die Zelte abzubrechen. Der Taxifahrer fragte Gaston, „Habt ihr einen Blumenladen überfallen? Wie sollen diese ganzen Sträuße die Fahrt überstehen?“ Andrea sagte nur, „Ein paar von den Sträußen könnten wir ja abgeben, wenn sie verheiratet sind. Wahrscheinlich sind sie wie jeder Ehemann, knausern wenn es um Blumen für die Liebste geht.“ Wir wussten zwar nicht genau, ob er uns verstanden hatte, gaben ihm aber nach dem Bezahlen der Rechnung drei wunderschöne Rosensträuße mit. Nach dem Halt vor unserem Hotel sagte ich zu Gaston, „Wenn du willst kannst du auch Blumen haben für deine Wohnung.“ Der lachte nur und sagte, „Ihr seid wirklich außergewöhnliche Persönlichkeiten. Danke für die Blumen, die ich gerne mitnehme.“ Andrea gab ihm noch 150 € und sagte dazu, „Eine kleine Entschädigung für den Angstschweiß von vorhin.“ Ich ergänzte, „Du kannst das Geld ruhig annehmen, es kommt von deinen Landsleuten.“

Wir verabschiedeten uns voneinander und wenig später war er schon aus unseren Blicken verschwunden. Ein Hotelboy nahm uns die vielen Blumen ab und brachte sie auf unser Zimmer. Die nette Frau an der Rezeption fragte uns, „Ich hoffe sie hatten einen schönen Abend in unserer wunderschönen Stadt.“ Andrea sagte dazu, „Er war sehr gut für unser Selbstvertrauen. Obwohl unser Image bestimmt gelitten hat.“ Sie konnte bestimmt mit ihrer Antwort nichts anfangen und lächelte nur. Trotzdem sagte ich zu ihr, „Bitte besorgen sie uns für morgen Abend vier Karten für eine Operette in ihrem schönen Theater. Wir wollen ja nicht als Kulturbanausen da stehen, wenn wir die Heimreise antreten.“ Die junge Frau notierte unseren Wunsch und wünschte eine angenehme Nachtruhe. Auf dem Weg in unsere Zimmer sagte Stefan im spaßigen Ton mit einem Grinsen im Gesicht, „Das Beste wird wohl sein, wenn ich euch einschließe. Wer weiß auf welche Ideen ihr noch kommt.“ Lächelnd erwiderte ich, „Heute planen wir nur noch einen S*menraub bei dir und dann ist Kuschelzeit.“ Unserem Bodyguard verging das Lachen nach diesen Worten, weil er mit so einer Antwort nie im Leben gerechnet hatte.

Nach dem Betreten unseres Zimmers gab ich Stefan unseren Schlüssel und sagte, „Tu, was du nicht lassen kannst, aber denk dran, morgen früh ist die Knastnacht vorbei.“ Er schloss wirklich die Tür ab und wir beide gingen nach dem Ausziehen der Sachen in das Bad. Nach einigen Neckereien beim Duschen zogen wir unsere Nachthemden an und verschwanden unter der Decke des Doppelbettes. Meine Schwester fummelte noch etwas an mir herum und dabei sagte ich leise, „Wenn du so weitermachst, dann bist du fällig, wie der Apfel vom Tell. Der Strap-On wartet auf deine feuchte L*stgrotte. Es ist deine Wahl Schwesterlein.“ Sie entschied sich für die Kuschelposition und eng umschlungen schliefen wir beide ein...

Am nächsten Morgen wurden wir beide mal wieder von Stefan geweckt. Der klopfte an die Zwischentür und nach einigen Umdrehungen im Bett sagte ich, „Herein, wenn es kein Schlafwandler ist.“ Unser Bodyguard trat wirklich ein und sagte, „Kein Schlafwandler, nur der fröhliche Wecker von Radio Luxemburg. Guten Morgen meine Damen oder sollte ich Extravagante Chefinnen sagen?“ Noch im Halbschlaf sagte ich, „Klaudia und Andrea aufstehen, die Pflicht ruft, reicht auch.“ Oder „Raus aus den Federn, der belgische Hahn hat schon dreimal gekräht.“ Stefan hatte unsere Unlust bemerkt und kitzelte Andrea an den Füßen. Bevor er bei mir anfing, warf ich die Bettdecke beiseite und verschwand im Bad. Andrea lachte inzwischen und versuchte dem Kitzeln zu entgehen, was natürlich nicht gelang. Leise hauchte sie, immer wieder durch das Lachen unterbrochen, „Ich stehe ja schon auf, aber bitte hör damit auf. Das ist ja gemeingefährlich.“ Nach dem Anziehen gingen wir gemeinsam mit Stefan zum Frühstück.

Gaston wartete bereits auf uns und nach der Begrüßung sagte er zu uns, „Ihr beide seid Hauptthema in den zwei flämischen Zeitungen hier. In der Gazet van Brussel und in De Morgen sind Bilder von euch. Wenn man genau hinschaut, sieht man einen bunten Engel, auf dem Foto.“Nach meinen Augen verdrehen sagte ich zu Andrea, „Immer fällt dein blödes Tattoos auf, weil du Angst hattest, es weiter unten machen zu lassen.“ Gaston sagte weiter, „Bis jetzt hat euch noch keiner erkannt und der Manager des Clubs meint, dass es die bisher beste Darbietung war in seinem Etablissement.“ Und „Er schätzte eure Nebeneinnahmen auf 500 € für beide und sagt weiter, ein Vertragsangebot wurde leider abgelehnt. Er könne das nicht verstehen.“ Andrea lachte und sagte daraufhin, „Mit Peanuts geben wir uns nicht ab. Er hat schlecht geschätzt, weil jede von uns 443 € steuerfrei bekommen hat.“ Abschließend sagte ich zu diesem heiklen Thema, „Hier kennt uns sowieso keiner und wenn der Groschen fällt, sind wir bereits über die sieben Berge verschwunden. Stimmt wahrscheinlich nicht ganz, weil als erstes das Land der gelben Nummernschilder gar keine Berge hat und Plattdeutschland auch nicht.“ Andrea ergänzte noch, „Die mit dem weißen Pferd aus Plattdeutschland wählen ja bald. Mal sehen, ob man hier ungestraft die Demokratie mit Füßen treten darf.“ Schmunzelnd sagte ich, „Das ist sowieso ein seltsames Völkchen. Die kaufen Grüne mit EU Posten und wählen wieder Schwarz, laut Umfrage. Das kann nur mit der eintönigen Landschaft zusammen hängen und den Wettereinflüssen, die dort herrschen. Wenn der blonde Engel aus Hannover keinen Mist mehr macht bei der Bundeswehr, könnte sie ja ihrem Vater folgen. Den Posten von ihr will ja nicht mal der gelbe K*bicki haben.“ „Vielleicht losen sie im Bund ja aus, wie bei einer WM Endrunde mit verschiedenen Lostöpfen. Mit einer Ausnahme Omi M*rkel ist schon als erste Niete gezogen fürs Kanzlern, “ sagte meine Schwester noch.

Nach unserem ausgiebigen Frühstück gingen wir wieder zur Toilette. Schade um den schönen Kaffee, der sein Weg ins Abwasser der Stadt machte. Nach der Make-up Korrektur, ging es los ins Vergnügen, sprich Büro im Wirtschaftsrat der EU. Nach dem Aussteigen sagte Stefan, „Heute machen wir nicht so lange. Die Chefin verwöhnt uns mit einer Arie im Operettenhaus.“ Lachen musste ich schon über seine Bemerkung und sagte darum, „Wenn ich singe, dann höchstens die Arie vom nackten Hamster. Wenn ich aber das Pflaster hier betrachte, gäbe es garantiert Einsprüche vom BUND, weil der nur Beulen bekommen würde, beim Luft schnappen oder Insekten fangen.“ Unser flämischer Begleiter schüttelte nur seinen Kopf, sagte aber nichts. Erst bei der Security sprach er flämisch mit demBewacher des Eingangs. Das ersparte uns das Zeigen der Ausweise und nach dem Wandern durch die Korridore erreichten wir den Fahrstuhl. Andrea hatte die ganze Zeit, das Wandern ist des Müllers Frust, nein Lust, gezwitschert und ich wäre am liebsten umgekehrt. Wie heißt der Sender von Eutelsat, richtig, Lust Pur. Naja so toll war es damit nicht und außerdem ist das ja auch ein Erotikkanal. Hier war immer lustvolles Stöhnen angesagt und allein dieser Umstand weckte Sehnsüchte in mir.

In dem altbekannten Büro nahmen wir unsere Arbeit wieder auf. Dabei sagte ich zu Andrea, „Frau M*y hat sich auf ihrem Parteitag für 20 Mrd. € ausgesprochen. Da frage ich mich persönlich, ob das Rechnen in England nicht mehr in den Schulen gelehrt wird. Man könnte jetzt eine Erkältung für ihre Trauerrede als Erklärung geltend machen.“ Meine Schwester kommentierte das mit, „Hast du einen Grippevirus intus, ist das kein Genuss. Ist der Gegenwind dann auch noch stark, wird aus dem Brexit nur noch Quark!“ Wir wälzten mal wieder Akten und geheime Verhandlungsunterlagen bis das der Kopf qualmte. Trotzdem nahm unsere Arbeit langsam Formen an. Die bunte Bilder Show der Firma Mikrosaft, genannt Power Point, füllte sich langsam. Nach einigem Überlegen sagte ich zu Andrea, „Wenn wir morgen die Schlussfolgerungen machen, können wir am Freitagmittag den Winter einläuten.“ Stefan fragte mich, „Wieso Winter einläuten, Chefin, es ist noch Sommer?“ Meine Antwort erfolgte gleich mit, „Na eine Flocke machen...“

Etwas verspätet suchten wir den Weg zur Kantine auf. Gaston führte uns durch das Labyrinth der Gänge. Wenigstens fanden wir auf Anhieb freie Plätze. Meine Schwester kommentierte diese Tatsache mit, „Mittwochs macht hier kaum einer Pause, an diesem Tag fahren Abgeordnete nach Hause.“ Ich fand das ja übertrieben, aber inzwischen war es auch schon 13:30 Uhr geworden. Jedenfalls holten wir uns ein paar Kleinigkeiten, die noch zu haben waren. Dabei muss ich sagen, die Belgier können wenigstens gute Pommes machen. Die Dinger waren lecker. Als mein Krümelmonster seinen Pudding verdrückte sagte ich zu ihr, „Nix auf die Reihe bekommen, aber Schokopudding verdrücken.“ Andrea entgegnete mir, „Der schmeckt auch irgendwie besser, als die kleinen Dinger aus unseren Discountern.“ Lächelnd sagte ich zu ihr, „Belgische Schokopuddings das rate ich dir, die schmecken nach Schokolade auch wenn nur hier.“ Diese kleinen Nachtischgenüsse waren selbst zubereitet und da gab es keine Geschmacksverstärker oder versteckte Fette. Als wir bezahlen wollten sagte die Tante an der Kasse, „Das geht doch alles auf die Rechnung von Frau M*lmström und sie sind ihre Gäste. Wenn ich von ihnen Geld annehme, dann bekomme ich Ärger. Trotzdem Danke für die Nachfrage.“

Nach dieser Episode gingen wir zurück in das Büro. Unterwegs trafen wir einige Leute die sich angeregt unterhalten hatten, oder nennt man das Meinungsaustausch? Ich flüsterte leise zu Gaston und fragte ihn, „Die kennen hier deine seltsamen flämischen Zeitungen nicht, oder?“ Er antwortete genauso leise, „Die lesen alle Times, FAZ und solche wichtigen Blätter. Die flämischen Zeitungen verstehen diese Ausländer nicht und wenn ich mich nicht irre, gibt es hier diese Blätter nicht im Hause.“ Diese Antwort von Gaston war natürlich Balsam für die Seele, weil es sonst bei mir wieder zu Erklärungsnotständen gekommen wäre. Im Büro ging die Arbeit wirklich gut voran und gegen 17:15 Uhr sagte ich zu den anderen drei, „Klappe zu, Affe tot.“ Wir hatten es geschafft diese ganze Gesetze, Hinweise, Akten und Protokolle durchzuackern und mit Bemerkungen zu versehen. Als mein Kaffee in der Tasse schon wieder kalt war beim annippen, sagte ich, „Da muss man auf eine Rasselbande aufpassen und der Lohn ist kalter Kaffee. So etwas gibt es nur bei der EU, weil die Quote von der Kaffeemaschine zu niedrig angesetzt ist. Außerdem könnten die sich mal für ein Glaskannenverbot stark machen, bei Kaffeemaschinen. Ab morgen nur noch Thermoskannen, das schafft neue Arbeitsplätze, durch die Umrüstung.“ Die anderen drei lachten bloß über meine Bemerkung und als wir zum Auto gingen sagte Gaston zu uns, „Wenn die Karten für die Abendvorstellung da sind, dann müsste ich mich noch umziehen.“ Andrea sagte zu ihm, „Wir kommen auch alleine klar. Wenn du pünktlich mit deiner Frau oder Freundin zurückkommst, braucht Stefan nicht mitkommen und kann einen zwitschern. Vielleicht lässt er uns dafür morgen ausschlafen.“ Wir hatten natürlich Pech, weil Gaston sagte, „Ich bin doch Solo und in so einer kurzen Zeit schafft es kein Belgier mit seiner Frau anzukommen, wenn er noch nicht geheiratet hat.“ Den Satz fand ich gut, der hätte direkt von mir sein können.

Er brachte uns in das Hotel zurück und nach unserem Aussteigen fuhr er wieder los. Wir drei gingen zur Rezeption und fragten nach unseren Eintrittskarten. Die junge Frau holte aus unserem Fach die gewünschten Exemplare und übergab sie uns. natürlich bedankten wir uns für diesen hervorragenden Service und gaben ihr etwas Trinkgeld. Als sie es ablehnen wollte, waren wir schon verschwunden. Nach kurzem Überlegen entschieden wir beide, uns sofort für das Kulturerlebnis fertig zu machen. Auf unserem Zimmer losten Andrea und ich den Badbesuch aus. Meine Schwester hatte mal wieder geschummelt und gewann das kleine Spiel mit den Fingern. Aus diesem Grunde telefonierte ich mit meiner Familie. Die bestätigten mir, alles in bester Ordnung. Bevor ich auflegte sagte ich zu meinem Mann, „Dann brauchst du mich ja gar nicht mehr und ich komme irgendwann mal wieder nach Hause.“ Da Michael den Lautsprecher des Telefons anhatte hörte ich Sandy rufen, „Mutti, du hast versprochen, am Samstag nach Hause zu kommen. Bitte...“ Aus diesem Grunde ergänzte ich noch, „Bis Freitag, vermutlich am späten Abend, mein Schatz.“

Als Andrea aus dem Bad kam, war ich dran. Ich duschte nur kurz, natürlich mit Haube und nach dem Abtrocknen zog ich mich festlich an. Ein Abendkleid mit Originalschmuck fand ich, nach dem Spiegelblick, genau passend für dem festlichen Anlass. Nach einigen Verrenkungen vor dem Spiegel hatte ich meine Frisur so, wie ich sie haben wollte. Andrea kommentierte das mit, „In einer Operette kommt meiner Meinung nach kein Feixtanz vor. Die Übungen kannst du dir also sparen.“ Am liebsten hätte ich meine Schwester gekniffen, nach ihrer Aussage, aber die Zeit drängte langsam. Wir nahmen unsere kleinen Handtaschen und verließen unser Zimmer. Stefan schloss gerade seine Zimmertür ab und als er uns beide betrachtet hatte, sagte er, „Der Anblick gefällt mir schon viel besser.“ Ohne Kommentar gingen wir zum Fahrstuhl. Dabei fragte mich Andrea, „Hast du die Eintrittskarten eingesteckt oder oben liegen gelassen?“ Immer diese blöden Fragen, dachte ich zuerst und suchte sie in meiner Handtasche. Ich fand die bewussten Karten wirklich, nach etwas suchen. Sogar noch vor dem Erreichen des Fahrstuhls.

In der Lobby wartete Gaston bereits auf uns und dadurch verloren wir keine Zeit mehr, um in das geparkte Auto einzusteigen. Gaston fuhr uns nach Schaerbeek und parkte das Auto vor dem „Brüssels Operettetheater.“ Nach dem Aussteigen gingen wir in das eher unscheinbare Gebäude und nach dem Vorzeigen der Eintrittskarten hieß es für uns, hinein in das Vergnügen. Beim Lesen des Programmheftes, welches ich mir kaufte, war ich etwas überrascht, weil es keine reine Operette war, die auf dem Spielplan stand. Das war ein Potpourri der schönsten Lieder aus mehreren Operetten mit viel Tanz. Warum auch nicht? Ist vielleicht auch viel interessanter, dachte ich kurz und betrat mit den anderen drei den Vorstellungsraum. Die bequemen Sitzplätze luden förmlich dazu ein, darauf Platz zu nehmen. Nach dem Ertönen der Gonges wurde es richtig voll in diesem Saal. In dieser Zeit redeten wir über bekannte Operettenmelodien und deren Komponisten. Andrea sagte unter anderen, „Das ist nicht mein Metier. Wenn überhaupt wildere ich im Popgeschäft.“ Schmunzelnd entgegnete ich ihr, „Es gibt hier Melodien, die älter sind, als unsere Versuche. Einige dieser Lieder haben Jahrhunderte überlebt und wenn ich mir heute die Charts anschaue, stelle ich fest, dass es Titel gibt, die kein Mensch mehr nach einem halben Jahr kennt.“ Und „Vielleicht singen sie ja mein Lieblingstitel, Schenkt man sich Rosen in Tirol.“ Nach dem dritten Gong öffnete sich der Vorhang und es ging los mit einer Show, die mich persönlich faszinierte.

Die Damen und Herren sangen wirklich die besten Arien aus verschiedenen Operetten, die einen großen Bekanntheitsgrad hatten. Gaston und Stefan wippten leicht mit den Füßen, bei den Tanzeinlagen und meine Schwester verkniff sich nur mit Mühe, das mitsummen der vorgetragenen Lieder. Als sich die Pause näherte fielen wir etwas auf, weil wir die letzten Takte im Stehen verfolgten und laut applaudierten, am Ende des Gesangs. Ich fand das bisher Erlebte, einfach gesagt, toll. Auf dem Weg zur Bar, oder anders ausgedrückt zum Vorraum, sagte Andrea, „Das war eine Top Aufführung. Hast du das gewusst, was heute gespielt wird?“ Meine Antwort erhielt sie sofort, indem ich sagte, „Für mich war das auch neu. So etwas habe ich noch nie gesehen und wenn ich an unsere Landeshauptstadt denke, gibt es nichts Ähnliches.“

Unsere beiden Männer bedienten uns mit dem obligatorischen Glas Sekt. Wobei ich anmerken muss, dass Gaston natürlich etwas Alkoholfreies trank. In dieser kleinen geselligen Runde wurden wir natürlich auch mit Blicken gemustert. Aus diesem Grunde sagte ich zu Andrea, „Ein rotes Abendkleid mit Smaragdschmuck fällt wahrscheinlich mehr auf, als ein weißes Abendkleid mit Rubinschmuck.“ Und „Dein langer Schlitz im Kleid ist für den roten Teppich geeignet, aber nicht für einen Theaterbesuch.“ Natürlich war das nur Spaß und Andrea sagte gleich, „Als modische Beraterin fällst du aus, weil die neugierigen Damen eher auf unseren Schmuck schauen, ob der echt ist.“ Vielleicht hatte sie ja recht mit dieser Ansicht...

Der ertönende Gong verriet das Ende der Pause. Wir gingen auf unsere Plätze zurück. Andrea zog ein erstes Fazit, in dem sie zu mir sagte, „Das hat mir recht gut gefallen bis hier hin. Ich hätte zwar lieber meinen Mann als Nachbarn gehabt, aber hier muss ich mit dir vorlieb nehmen.“ Was sollte ich darauf antworten. Ich hatte zufällig die gleichen Gedanken. Als die Vorstellung fortgesetzt wurde folgte endlich mein Rosensong. Dieses Lied war nach meinen eigenen Empfindungen eines der schönsten Arien, die jemals geschrieben wurden. Man konnte dabei so schön die Augen schließen und träumen. Dazu ein Text, der wohl in jeder Frau kleine Glücksmomente auslöste. Bei der Arie des Figaros aus dem Barbier von Sevilla musste ich unwillkürlich an meine Tante denken. Wie hieß es im Text so schön, Figaro hier, Figaro da und in der heutigen Gesellschaft ist das zum Normalfall geworden. Erheblich mehr Arbeit, für die, die noch Arbeit haben. Im Internet hatte ich gelesen, dass eine Japanerin an Herzversagen gestorben ist, nach 158 Überstunden im Monat. Traurig aber wahr.

Die Vorstellung neigte sich langsam dem Ende zu und wurde jetzt durch viel Beifall begleitet. Als die Solisten noch einmal auf der Bühne erschienen hatten wir uns erhoben und klatschten Beifall. Für uns war das ein wahrer Kunstgenuss, den wir hier erlebt hatten. Kurze Zeit später, der Saal hatte sich bereits zur Hälfte geleert, machten wir uns auf den Weg nach draußen auf. Gaston führte uns geschickt an die bereits gehenden Massen vorbei, zum Auto. Als wir eingestigen waren ging es direkt zurück in unser Hotel. Nach dem Halt von Gaston verabschiedeten wir uns mit den Worten, „Danke für eine charmante Begleitung. Bis morgen zum Frühstück im Hotel. Eine ruhige Nacht und ein paar süße Träume, möglichst von uns. Tschüss.“

An der Rezeption des Hotels erkundigten wir uns wegen eines Safes. Die Dame führte uns in einen extra gesicherten Raum und dort legten Andrea und ich unseren Schmuck in den Minisafe. Stefan, war nun auch noch Schlüsselherr und hatte eine Sorgenfalten mehr. Naja, das letzte war jetzt Spaß, weil er seinen Job wirklich gut machte und Andrea und ich nicht gerade zu der pflegeleichten Damenwelt gehörten. Nach dieser kleinen Episode kehrten wir noch an der Bar ein. Wir bestellten einen Cocktail und ein Bier und setzten uns an einem Tisch. Etwas im Gedanken versunken sagte ich zu den beiden, „Wenn wir morgen mit unserer Arbeit fertig werden, melden wir uns ab und fliegen nach Hause zurück. Ich habe keine Lust mit dem Zug zufahren.“ In der Bar befand sich ein TV Gerät, in dem gerade die Nachrichten liefen. Mein Blick erhaschte gerade ein landendes Flugzeug in Düsseldorf, das seltsame Flugbewegungen machte. Zuerst dachte ich an einen Defekt am Airbus und verwarf blitzschnell meine Rückkehrpläne, als der Sprecher etwas von einem Herbststurm erzählte. Inzwischen schauten Andrea und Stefan auch gebannt auf diesen Nachrichtensender und Stefan ahnte bereits, was da in Deutschland abging. Er sagte nur kurz, „Das mit dem Zug wird bestimmt nicht klappen. Bei der DB hat man auch am falschen Ende gespart und Bäume haben kein Mitleid mit einem Unternehmen.“ Und „Einer von vier natürlichen Feinden hat mal wieder zugeschlagen bei dem Unternehmen Zukunft.“ Nach dem letzten Teil seiner Antwort fragte ich ihn, „Welcher natürlicher Feind hat zugeschlagen?“ Stefan erwiderte mir lachend, „Frühling, Sommer, Herbst und Winter.“

Nachdem Genuss des Abendtrunkes verzogen wir uns auf unsere Zimmer. Im Bad wurde nur noch das Nötigste gemacht und im Bett überrasche mich meine Schwester mit ihren Liebesspielen. Sie erkundete mit der Hand meinen Körper und fing an zu schmusen. Als sie mit den Händen mein bestes Stück erreichte, öffnete ich die Beine etwas. Sie nutzte das doch schamlos aus und schob ihren doppelten Strap-on in meine L*sttgrotte. Ihre rhythmischen Bewegungen brachten mich am Rande des Wahnsinns. Sie küsste auch noch Körperstellen an mir, die zu den erogenen Zonen gehörten. Ob wohl sie mit diesem Liebesspielzeug nicht zum sogenannten männlichen Höhepunkt kommen konnte, reichte es aus, dass wir beide einen Org*smus hatten. Völlig verschwitzt beruhigten sich unsere Körper langsam wieder, durch das aneinander Kuscheln. Dabei sagte sie im zärtlichen Ton, „Wenn Bernd nicht wäre, hättest du keine Ruhe vor mir, du geiles Biest.“ Wieso ich in diesem Moment an das Gleiche dachte, wird wohl für immer in den Sternen stehen. Es dauerte nicht lange und Andrea hatte die Lizenz für Forstarbeiter herausgeholt und sägte Bäume ab. Nach einigen Minuten hatte ich mich daran gewöhnt und fiel in den ersehnten Schlaf...

Am nächsten Morgen wachten wir rechtzeitig auf und gingen nacheinander ins Bad. Natürlich mussten wir beide duschen und kümmerten uns in Unterwäsche um die Haarpracht. Das sah vielleicht lustig aus, mit den Lockenwicklern in den Haaren. Andrea sagte zu mir, „Ein frisch gef*ckter Igel könnte jetzt dein Spiegelbild sein.“ Dabei sah sie selber nicht besser aus. Ich zog mich in der Zwischenzeit an und machte ein dezentes Make-up. Wir halfen uns gegenseitig bei der Frisurfertigstellung und steckten die Superhaarspange in die Haare. Als Andrea endlich fertig war, zogen wir los zum Frühstück. Vorher klopften wir bei Stefan laut an die Tür und fuhren mit dem Fahrstuhl nach unten. Im Restaurant wartete unser EU Betreuer und schenkte uns, nach der Begrüßung, Kaffee ein. Dabei sagte Gaston, „Es war ein schöner Abend gestern. Das Erlebnis werde ich nicht so schnell vergessen.“ Als Stefan erschien, war zuerst Begrüßung angesagt. Danach sagte er, „Meine App hat mir gezeigt, dass ihr schon zum Essen seid, Chefin.“ Wir genossen das Frühstück gemeinsam und nach dem obligatorischen Gang von Andrea und mir, zur Toilette, ging es zum wartenden Auto von Gaston und Stefan.

Gaston hatte einige Schwierigkeiten durch den Stadtverkehr zu kommen, aber es klappte irgendwie doch noch, dass wir pünktlich unser Domizil erreichten. In unserem Büro erwartete uns Frau M*lmström und bei einer Tasse Kaffee besprachen wir den weiteren Ablauf des heutigen Tages. Dabei sagte sie, „Morgen ist eine Kommissionssitzung und ich möchte, dass ihr daran teilnehmt. Nach dem sogenannten Abschlussfoto könnt ihr von Brüssel nach Hause fliegen. Ihr müsst nur klären, wie ihr von Leipzig oder Hannover nach Hause kommt. Ich würde ein Abholen empfehlen, wegen der noch nicht fahrenden Züge in Deutschland.“ In diesem Moment dachte ich, wieder in den Nietentopf gefasst. Einen Tag länger und dann auch noch das Konzept vor den Göttern der EU vorzeigen. Aber sie war unsere Chefin hier und das hieß, abnicken und Klappe halten. Als sie verschwunden war, kümmerten wir uns um die Schlussfolgerungen in der Präsentation. Nebenbei sagte ich zu Stefan, „Du kannst Martin nach Leipzig beordern, wenn du nicht zu Fuß gehen willst. Ich glaube sie hat Recht mit der DB Pleite.“ Stefan telefonierte gleich und sagte wenig später, „Martin wird rechtzeitig in Leipzig sein. Wegen der Abzockgebühren für das Parken, kann es sein, dass er nach meiner Information, erst zu uns kommt.“

Wir kamen mit unserer Arbeit sehr gut voran und wurden von Gaston auf die Mittagspause hingewiesen. Mit leeren Magen kann man seine Gedanken schlecht fortsetzen, darum sagte ich zu den anderen, „Na dann, lasst uns Mittag machen. Bevor unser Krümelmonster vor dem PC schlappmacht.“ Andrea erwiderte mir, „Das ist hier wie Alcatraz. Nur schuften und nichts zu futtern.“ Nach unserem Lachen zogen wir los in Richtung Kantine. Seltsamer Weise war es mal wieder voll. Aus diesem Grunde fragte ich Gaston, „Ist heute eine Sitzung im EU Parlament, oder gibt es die Sitzungsgelder an der Kasse?“ Er wusste es natürlich auch nicht und hatte inzwischen einen leeren Tisch für vier Personen gefunden. Stefan sagte zu uns, „Ich werde hier warten, damit wir nachher noch einen Platz haben und ihr könnt schon mal den Speiseplan durchforsten.“ Diese Idee fanden wir Spitze und holten unser Essen.

Während des Essens schauten wir uns etwas um. Irgendwie fühlten wir uns als Fremdkörper unter den hier Anwesenden. Vielleicht hatte es damit zu tun, das hier kaum einer Deutsch sprach und wir nicht zu dem erlauchten Kreis dieser Leute gehörten. Naja, nach dem Essen gingen wir in unser Büro zurück. Hier sagte ich zu Andrea, „Du musst um 14:30 Uhr fertig sein, damit wir noch das Ergebnis unserer Chefin vorlegen können und dann die Mücke machen. Anschließend erfolgt dann ein kleiner Stadtausflug. Vielleicht finden wir ein kleines verträumtes Cafe, wo wir die Sonne noch etwas genießen können.“ Andrea entgegnete mir im spaßigen Ton, „Wenn Stefan mir nicht immer die falschen Blätter zureichen würde, wäre die Präsentation schon lange fertig.“ Unser Bodyguard schüttelte nur mit dem Kopf und antwortete ihr, genauso im Spaß, „Die Tage hier in Brüssel werde ich nie vergessen. Erst machen die Damen nur Unsinn, dann sind sie Genussmenschen und wenn man in diesem Büro genug Staub geschluckt hat, muss man sich auch noch um die Rückreise kümmern. Dabei wird man auch noch kritisiert für eine Arbeit, die einem gar nichts angeht.“ Andrea kommentierte das mit, „So geht es uns auch immer. Arbeiten machen, die nicht in unsere Zuständigkeit fallen.“

Wir waren wirklich gegen 14:15 Uhr fertig mit unserer Arbeit und kümmerten uns um die Aufräumarbeiten und den Abwasch. Es war schon erstaunlich, wie viele Kaffeetassen auf das Wasser mit F*t warteten. Wenigstens hatte die EU nicht die Billigartikel von den Neckarulmern bereit gestellt, wo man die doppelte Menge braucht, um Schaum zu bekommen. Nach dem hier alles wieder glänzte gingen wir in das Büro von Frau M*lmström. Ihre Sekretärin winkte uns gleich durch und sagte zu uns, „Die Chefin ist drin und hat Besuch. Sie können trotzdem rein gehen, weil der Herr J*nker bestimmt auch neugierig ist.“ Am liebsten wären wir wieder umgekehrt, weil wir den Chef der Kommission gar nicht kannten. Nach dem Motto „Augen zu und durch“ betraten wir nach dem „Herein“ das Büro. Ein älterer grauhaariger Mann mit Nasenfahrrad stand auf und begrüßte uns mit den Worten, „Ich bin Jean -Claude J*ncker. Herzlich Willkommen bei der EU. Ich freue mich, dass sie diesen Job übernommen haben und bin gespannt auf das Ergebnis ihrer Arbeit.“ Im Nebenraum, setzten wir uns an einen Tisch und nach dem Start eines Laptops präsentierten wir die Power Point Präsentation über einen Beamer.

Andrea zeigte die entsprechenden Bilder und ich kommentierte sie etwas. Bei einigen wichtigen Sachen, dauerten meine Ausführungen etwas länger. In den Gesichtern unserer beiden Zuhörer spiegelte sich viel Zustimmung über unsere Analysen der bisherigen Verhandlungen. Das Ganze dauerte fast 1 ½ Stunden und hatte zum Schluss eine Aufteilung in harten Brexit, wie es Herr B. J*hnson wollte und den anderen Brexit, der vom Schatzkanzler Ph. H*mmond, L.F*x und D.Davis vertreten wurde. Als wir endlich durch waren sagten die beide zu uns, „Hervorragende Arbeit. Perfekte Analysen und eine Anleitung für gute Verhandlungen. Danke für die Ausführungen.“ Nach diesen Worten verabschiedeten wir uns und verließen das EU Gebäude. Auf dem Weg zum Auto sagte ich zu Gaston, „So nun bist du dran. Du kennst unsere Wünsche und setze sie bitte um.“

Nach dem Einsteigen fuhr uns Gaston in die Altstadt von Brüssel und parkte das Auto auf einem bewachten Parkplatz. Wir überquerten einen Markt, was natürlich etwas länger dauerte, weil zwei Frauen immer neugierig sind, wenn es Shopping Angebote gibt. Durch ein paar enge Gassen, die ich bezaubernd fand, erreichten wir einen Punkt, wo man den königlichen Palast sehen konnte. Lächelnd sagte ich zu Gaston, „Ihr habt wenigstens noch eine königliche Familie, aber wir haben nur eine Omi, die sich für eine Obergrenze von Flüchtlingen inzwischen einsetzt, um die Macht zu erhalten.“ Gaston erwiderte nichts und zeigte auf ein kleines verstecktes Straßencafe. Seinem Hinweis folgend, gingen wir zu dem Cafe und suchten uns vier Plätze, die von der Sonne erwärmt wurden. Nach dem Platz nehmen sagte ich zu Andrea, „Wenn es zu warm wird, an deinen Stachelbeerbeinen, müssen wir die Strumpfhosen ausziehen.“ Die entgegnete mir, „Seit der damaligen Epilation habe ich so etwas nicht, du hast ja keine Ahnung.“ „Dann sieht man deine Krampfadern besser“, entgegnete ich ihr. Meine Schwester kniff mich mal wieder in den Arm und hörte erst auf, als ein Kellner oder heißt das Ober, erschien.

Nach unserer Auswahl sagte ich zusätzlich zu unserer Bestellung, „Wenn sie eine deutsche Zeitung haben, würde ich sie gerne lesen.“ Andrea schaute mich an und sagte anschließend, „Jetzt ist Feierabend, sozusagen Finito und da wird keine Zeitungsschau gemacht.“ Mit einem Lächeln erwiderte ich ihr, „Vielleicht ist ja dein Foto von Vorgestern schon in Deutschland angekommen und du kommst in Erklärungsnöte.“ „Mist, daran habe ich gar nicht mehr gedacht“, sagte sie zu mir. Der Ober brachte inzwischen unsere bestellten Kuchenstücke, den Kaffee sowie meine gewünschte Zeitung. Nach einem kurzen überfliegen der B*ld sagte ich zu ihr, „Dein Bild ist abhanden gekommen, aber der Türken Chef will 15 Jahre Knast für einen deutschen Gefangenen.“ Stefan sagte dazu, „Es wird Zeit, dass wir diesen Spinner mal den Geldhahn zudrehen und in Deutschland seine Spione fest nehmen, die Lehrer und andere Leute ausspionieren.“ Und „Der Trump geht den besseren Weg mit dem Visaverbot.“ Nach einem kurzen Überlegen sagte ich zu ihm, „Der hat jetzt mit dem Zaren eine Allianz geschlossen, als Nato Mitglied und tanzt unserem Bündnis auf der Nase herum, damit er das ehemalige Osmanische Reich wieder gründen kann. Mal sehen, wie weit der Kremlchef da mitgeht, wenn sein Einfluss in den Ländern schmilzt, wie das Eis in der Sonne.“

Ich machte die Beine richtig lang und genoss die Sonnenstrahlen. Gut, die Farbe meiner Strumpfhose wärmte zusätzlich, weil ich Schwarz gewählt hatte. Aber was sollte es, da muss man als Frau schon einmal durch. Die hohen Sandaletten waren nicht das Wahre für das alte Pflaster der Altstadt und darum vertrödelten wir den Restnachmittag bei angeregten Gesprächen. Natürlich fragte ich unseren EU Vertreter, „Sag mal Gaston, warum bist du eigentlich noch solo? Ist das Hotel Mamma so gut?“ Er überlegte kurz und sagte anschließend, „Wenn man von früh bis abends unterwegs ist mit verschiedenen Gästen oder Parlamentarier trifft man kaum Frauen. An den Wochenenden bin ich meistens Angeln oder mit ein paar Freunden unterwegs. Bisher hat jedenfalls noch keine Meerjungfrau angebissen. Das Hotel Mama gibt es nur selten, weil sie in Gent wohnt. Auf Grund des damaligen Jobangebotes bin ich weg von dort und habe eine kleine Dachterrassenwohnung hier in Brüssel.“ Andrea hakte nach, in dem sie fragte, „So eine richtige Wohnung, mit tollen Ausblick, wie man sie von einigen Filmen kennt?“ Gaston lachte kurz und beantwortete ihre Frage mit, „So ähnlich stimmt es wohl, aber es regnet nicht durch und die Terrasse ist überdacht und mit Blumenkübeln begrünt. Ein kleiner Wellensittich wartet auch jeden Tag auf sein Futter.“ Seine Antwort fand ich Klasse und dachte daran, wie einfach und schön das Leben doch sein kann, wenn die Ansprüche nicht in den Himmel wachsen...

Nach dem Besuch der Toilette bezahlte ich die Rechnung mit einem Trinkgeld. Wir verließen den herrlichen Platz an der Sonne, der früher mal ein Slogan der Fernsehlotterie war. Auf dem Rückweg machten wir noch ein paar Erinnerungsfotos in den kleinen verträumten Gassen der Brüsseler Altstadt. Das Geld für den Stadtsanierer, sprich Parkplatz bezahlte Andrea und nach dem Einsteigen ging es zurück in unser Hotel. Beim Aussteigen sagte ich zu Gaston, der die Tür weit offen hielt, „Danke für deine Hilfe und Führung. Jetzt kannst du deinen Verpflichtungen nachkommen und deinen kleinen Piepmatz füttern. Damit meine ich nicht die Tablette des Pharmazie Riesen Pf*zer.“ Er schüttelte nur den Kopf und sagte zu mir, „So etwas brauche ich noch nicht. Trotzdem Danke für den Hinweis und bis morgen.“

An der Rezeption holten wir unseren Safeschlüssel für unseren Schmuck. Nach dem öffnen der kleinen Safeschubladen legten wir ihn an. Stefan passte auf, wie ein Luchs, damit kein Teil von den Klunkern drin blieb und wenig später gingen wir zum Essen. Nach dem Aussuchen eines Platzes, etwas weg vom Trubel der anderen Gäste setzten wir uns hin. Der Ober, der seinen Job ernst nahm, erkundigte sich wenige Minuten später nach unseren Wünschen. Andrea sagte zu ihm, „Wir nehmen das heutige Menü, das als Angebot aushängt. Dazu eine Flasche süßen Rotwein und ein deutsches Bier.“ Stefan und ich schauten meine Schwester an und dann sagte ich zu ihr, „Wieso bestellst du Suppenhuhn für uns mit. Hast du in die Glaskugel von Astro TV geguckt?“ Sie sagte nur, „Weil ich Hunger habe und keine Stunde warten will, bis ihr die Speisekarte analysiert habt. Notfalls opfere ich mich und esse eure Mahlzeit mit.“Stefan lachte laut auf und ich entgegnete ihr, „Wo lässt du bloß die vielen Kalorien? Ein Hahn soll ja selten fett werden, aber du bist eine Henne, die den ganzen Tag nur gackert und frisst.“ Wenigstens kniff sie mich nicht und entgegnete mir, „Ich mache doch jeden Morgen etwas Frühsport. Augen auf, Augen zu, das reicht um 1000 Kalorien los zu werden. Außerdem ist keiner von unserer Familie übergewichtig, genau wie bei dir.“ Die wusste doch wirklich auf alles eine Antwort fiel mir ein, bevor der Ober unsere Wünsche erfüllte.

Das Menü war wirklich köstlich und der Wein ein Genuss. Wir redeten über den morgigen Tag und dabei sagte Stefan, „Es wäre am besten, wenn wir mit gepackte Koffer zu eurer Talkshow mit der EU Kommission fahren. Dann können wir nach dem Pressefotos gleich in Richtung Flughafen abdampfen.“ Andrea entgegnete ihm, „Ich denke wir fahren mit Gaston zum Flughafen oder ist der auch noch nebenberuflich Lokführer?“ Bei ihrer Antwort blieb Stefan nichts anderes übrig, als mit dem Kopf zu schütteln. Nach einer Weile fragte er mich, „Chefin, deine Schwester ist keine Wiedergeburt eines Lästermauls, oder?“ Nach meinem herzhaften Lachen, sagte ich als Antwort, „Die tut nur so blöd, damit sie weniger machen muss. Das ist auch so ein Trick von ihr, den ich ihr noch nicht ausgetrieben habe. Bei meinen Mitarbeitern klappt dass alles besser, nur bei ihr stößt man auf Granit. Da ist Hopfen und Malz verloren sagt man wohl dazu.“ Andrea lachte nur noch nach meinen Ausführungen und Stefan sagte im spaßigen Ton, „Das kann ich mir so richtig vorstellen.“ Nach zwei Cocktails war Schluss an diesem Abend und wir gingen etwas angeheitert auf unsere Zimmer. Wobei angeheitert nicht ganz stimmt, wir waren fröhlich und zwitscherten unterwegs ein paar Lieder...

In unserem Zimmer packten wir unsere Koffer etwas vor, so dass am nächsten Morgen nur noch der letzte Rest verstaut werden musste. Im Bad war dann Holliday. damit meine ich, dass Andrea sich mal wieder vorbei mogelte und alles blockierte. Als sie endlich eine Mücke machte konnte ich mich für die Nacht fertig machen. Die sogenannte Nachtcreme sollte sich ja günstig auf die Haut auswirken und darum musste ich nach der etwas großzügigen Verteilung auf das Eintrocknen noch warten. Das ist genauso blöde in meinen Augen, als wenn man auf das Trocknen von Fingernagellack wartet. Na gut, dafür gab es ja ein paar Tricks im Internet, aber ausprobiert hatte ich die bisher noch nicht. Andrea lag schon unter der Decke und als ich meine Decke aufschlug sagte ich zu ihr, „Gestern hast du deine L*stgrotte mit dem doppelten Strap-on gefüllt, heute bin ich dran. Keine Widerrede und zieh ihn endlich raus, du geiles Ding.“ Nur mit etwas auskitzeln gab sie mir das Liebesspielzeug. Es flutschte nur so und nach der Befestigung fing ich an, sie in Stimmung zu bringen. Dabei nutzte ich meine Schmusetalente schamlos aus und war mit der Zunge zwischen ihren Beinen angekommen. Andrea zitterte bereits vor Sehnsucht nach dem bewussten teil und meine Zunge leckte sie in Regionen der Glückshormone, die für sie der Himmel war. Durch ihr Stöhnen und leises Flehen, war ich gnädig und erfüllte den männlichen Part mit dem großen Silikonspielzeug.
Es dauerte nicht lange und wir hatten gleichzeitig einen Höhepunkt, weil sich die Gegenseite des Strap-ons bei mir im Unterleib voll entfaltete. Nach einigen sanften Küssen zwischen uns beiden suchten wir unsere Schlafstellung. Dabei sagte sie leise, „Wir könnten auch ein Seil oder Gürtel um unsere Hüften binden, dann sind wir ausgefüllt in der Nacht.“ Die meinte das wirklich ernst und hüpfte aus dem Bett. Mit einem Kofferspanngurt, den sie nach der Vereinigung unserer Körper schloss, setzte sie ihre Phantasie um. Mann war ich geil. Unten ausgefüllt und oben Busen an Busen...

Es war der letzte Morgen in diesem Hotel, welches unsere Heimat in Brüssel war. Nach dem zeitigen Aufstehen folgte der übliche Badbesuch mit dem Abduschen. Dabei sagte ich zu Andrea, „Dein Sexspielzeug lässt ganz schöne Spuren an meiner Schenkelinnenseite zurück.“ Andrea schmunzelte nur und erwiderte mir, „Die Feuchte unserer beiden Vergnügungspunkte ist getrocknet und sieht geil aus.“ Naja, so konnte man es auch sehen, dachte ich kurz nach dem Anziehen der Unterwäsche. Unsere Haare befestigten wir mit ein paar Haarspangen zur Hochsteckfrisur und nach dem Anziehen von Kostüm und Bluse folgte das Make-up. Bevor wir in die Pumps schlüpften wurden die Koffer fertig gepackt. Andrea rief an der Rezeption an und die Dame schickte deinen Hotelboy. Als der erschien bekam er 10 € und dabei sagte meine Schwester, „Nach dem Frühstück bitte zum EU Fahrzeug bringen“, was der Boy zusagte.

Auf dem Weg ins Restaurant trafen wir Stefan, mit seinem Koffer und begrüßten uns. Natürlich verkniffen wir uns den Spaß ihn zu fragen, „Ob er geheime Dokumente im Koffer spazieren fährt.“ Wenig später frühstückten wir mit Gaston, der uns inzwischen begrüßt hatte. Als er seinem Anwesenheitsnachweis vorlegte sagte ich zu ihm, „Der gefällt mir so nicht. Wenn du schon unser Begleiter bist, musst du auch unsere Zeiten akzeptieren und nicht einkürzen. Glaubst du im Ernst dass die Abgeordneten alle ehrlich sind im Parlament und wirklich nur die Anwesenheit sich bezahlen lassen?“ Ich verbesserte erst einmal mit Andrea und Stefans Hilfe die Zeiten nach oben und sagte anschließend zu ihm, „Wenn du jetzt noch die Autostartzeit als Anfang nimmst, wird ein Schuh draus und ich unterschreibe dir das. Du musst dich nicht selbst beschummeln und der Operetten und Barbesuch war für dich Arbeitszeit, weil du auf uns aufgepasst hast.“
Gaston schrieb einen neuen Zettel den ich sofort abzeichnete und anschließend sagte ich zu ihm, „Den bekommt Frau M*lmström direkt von mir, damit du den anderen nicht einreichst.“ Was Gaston in diesem Moment von mir dachte, verschweige ich lieber...

Nach dem Koffer einladen fuhren wir zum letzten Mal zum EU Gebäude. Wieder mussten wir lange Flure durchqueren, bis wir den Sitzungssaal der EU Kommission gefunden hatten und den Vorraum betraten. Der Sekretär, der uns empfing sagte nur, „Die Damen können gerne hinein gehen, die Herren können es sich im Sessel bequem machen.“ Nachdem wir den nächsten Raum betreten hatten begrüßten wir die Anwesenden mit Handschlag und einem „Hello“ und ich gab Frau M*lmström die Abrechnung von Gaston. Die unterschrieb das Schreiben ohne irgendwelche Einwände. Als der Chef persönlich erschien begrüßte er alle Kommissionsmitglieder und stellte uns beide vor. Dabei sagte er unter anderen, „Das was uns die beiden jungen Damen gleich präsentieren werden, bleibt in dieser Runde. Es ist eine Analyse der bisherigen und weiteren Brexitgespräche nach dem Motto, was wäre wenn...“ Nach der allgemeinen Zustimmung startete Andrea den Laptop und zeigte wieder über Beamer die PPP. In zwischen hatte jeder seine Ohrstöpsel für die Übersetzung im Ohr und ich machte die Erläuterungen in Deutsch. Ich sprach absichtlich lauter und deutlicher als üblich, damit man mir folgen konnte. Nach dem letzten Blatt klatschten die Kommissionsmitglieder und standen sogar für uns auf. Dass war mir vielleicht peinlich...

Ein Angestellter der EU machte noch ein paar Gruppenfotos für die Presse und dann hieß es Tschüss EU, denn Brüssel Airport wartet auf uns. Vor dieser Fahrt gab ich Gaston seinen Zettel zurück, der ihn ungläubig musterte. Wahrscheinlich hatte er sich immer selber betrogen bei der Abrechnung. Er brachte uns direkt zum Flughafen und transportierte mit Stefan die Koffer zum Checkin Schalter für den Flug nach Leipzig. Bevor wir eincheckten steckte ich einen 50 € Schein in Gastons Jackentasche und sagte zu ihm, „Das wird nicht für Angelzeug genommen, sondern für eine Freundin zum Essen. Wenn du beim nächsten Besuch immer noch ledig bist, kennen wir gute Bräuche in Deutschland, die recht lustig sind. Überlege es dir gut, ob du eine Kirchentreppe von Kronkorken befreien willst. “ Gaston schüttelte den Kopf und sagte aus Spaß, „Wenn ihr wieder auftaucht, bin ich arbeitsunfähig geschrieben. Natürlich nur an dem „Spaßtag“, weil ihr mir fehlen würdet.“

:::Katrin, manchmal zickig, aber immer lustig

Word sagt: Seite 1607 mit 1 055 081 Wörtern in Verdana 10

PS: Sollte einmal mein Mentor,Lektor und Freund ausfallen, aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen, wird es ein vorläufiges ENDE geben !!!
"Der Urlaub" / " Das Spiel des Lebens" /"Bestellt und Geliefert"/"Eine Fahrt ins Blaue"/ "Eine Wette und ihre Folgen"/" Die Forschungsreise "/" Ein altes Märchen"/ "Ein Urlaub, der keiner werden sollte"/"Der Seitensprung in eine Katastrophe"
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online52
Erfahrener

Raum Wuppertal


Wer für alles offen ist,ist nicht ganz dicht!

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:12.10.17 01:09 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder eine sehr schöne fortsetzung!
Aber Deutsches Bier in Belgien???
Welch ein frevel, vieleicht beim nächten besuch mal im "Delirium" einkehren, die haben da laut Karte über 2000 verschidene Belgische und Internationale
Biere. Und gleich nebenan ist Anneke Pis, das Weibliche gegenstück von Manneken Pis. Mit einem Grinsen im Gesicht,
Gruß
H.W.
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heniu
Freak

Herne




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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:12.10.17 08:35 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin-Doris,

danke für die wieder einmal hervorragende neue Folge deiner Geschichte über Andrea und Klaudia.

Wann wird endlich dieser Möchtegern Sultan aus Ankara als das bezeichnet und behandelt was er ist, nämlich als Terrorist und seine Partei als terroristische Vereinigung. Dann jedes türkische Regierungsmitglied bei der nächsten Einreise nach Deutschland verhaften und in Geiselhaft nehmen, wie er es mit unseren Staatsangehörigen macht. Seine hiesigen Anhänger unter den türkischen Mitbürgern als Terrorhelfer verhaften oder sofort in die Türkei abschieben. Wenn er dann noch nicht sein Verhalten ändert ihn selber und seine Söhne in einer Kommandaktion liquidieren. Aber dazu ist unsere Angie zu feige und kriecht ihm lieber in den Arsch.

LG

heniu
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AlfvM
Einsteiger





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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:12.10.17 10:09 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin,
nach wie vor eine der besten Geschichten. Lassen sich die Beiden operieren und hoffentlich geht es für die 3 Betroffenen gut aus.
LG Alf

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AlterLeserVolljährigkeit geprüft
Story-Writer



Lesen bildet Jeden

Beiträge: 1233

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:12.10.17 19:20 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Katrin-Doris,
du hast dir wieder viel Mühe gegeben und eine wie immer schöne Folge geschrieben, danke dafür.
Diesmal habe ich das Ende erreicht und muss dich mal wieder loben, viel Fleiß füllt viele Seiten und
da lohnt es sich diese zu lesen, es ist wenn man bedenkt das hier die EU ist vielleicht einfacher seine Ideen zu entwickeln, weil ja einfache Leute auch andere Ideen entwickeln, diese können der Wirklichkeit vielleicht helfen.
Ich meine, wenn man mit den Vorurteilen der Vororts existierenden Meinungen verlässt,
können neue Gedanken daraus entwickelt werden. ... ...
Hoffen wir unsere Beiden haben in der EU einiges bewirkt. ... ...
... schön, schön, schön!
Danke und bitte schreibe weiter... ...

Nun verbleibe ich mit,
lieben Gruß, Horst

♦♦ ♥♥ ♦♦


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von AlterLeser am 12.10.17 um 19:41 geändert
Gruß der alte Leser Horst
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Rainman
Stamm-Gast

Großraum Köln-Bonn


Das Leben ist sch...., aber die Graphik ist geil!

Beiträge: 453

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:13.10.17 00:29 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin.

Langsam gehen mir die Komplimente aus. ;)
Aber mal wieder toll geschrieben. Hat mal wieder Spaß gemacht zu lesen.

Kommen die Heinzelmännchen von der AFD nochmal vor?


LG Rainman

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Rainman am 13.10.17 um 00:30 geändert
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Mausi2014
Fachmann





Beiträge: 76

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:16.10.17 19:59 IP: gespeichert Moderator melden


allo Katrin-Doris,


ich kann eigentlich nur DANKE sagen.
Deine Fortsetzung der Geschichte war mal wieder

"Spitze"

Du bist immer noch das beste was uns passieren konnte.
Eigentlich müsste man DIR einen Orden verleihen für solch eine Tolle Geschichte oder zumindestens richtig abknutschen!!!!!!!!
Man kann Dir eigentlich nicht genug Danken!

Ich sage einfach Danke dafür.


Mausi2014

P.S. In Niedersachsen ist es sehr schön und ein Besuch Lohnt sich. Auch meine Region in Niedersachsen ist für Naturliebhaber ein Besuch wert.
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