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Daniela 20
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  RE: München-Trilogie Datum:18.02.17 18:20 IP: gespeichert Moderator melden


18. Februar 2017

Sind wir wirklich schon am Ende angekommen?? Ich kann es gar nicht glauben! Wo ist denn bloß die Zeit geblieben?

Kaum jemand wird sich ein Bild davon machen können, wieviel Arbeit in dem steckt, was er Sonntag für Sonntag in nur wenigen Minuten ´wegliest´. Da hätten wir ja erst einmal das Schreiben als solches. Ich mache es daheim auf meinem Sofa, laptop auf dem Schoß, Schokolade im Mund. Manchmal nut eine knappe halbe Stunde, manchmal aber auch ein bis zwei Stunden. Selten länger.
Aber dies ist ja nur die rein mechanische Arbeit. Wo kommt die Geschichte als solche her? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Es kommt vor, dass mir abends im Bett ein Gedanke kommt, wie es weitergehen könnte. Oder morgens unter der Dusche. Oft staune ich dann selber. Dann brüte ich einige Zeit über diese Gedanken, versuche sie in meine Handlung flüssig einzubauen. Wichtig ist dabei, dass es keine Konflikte mit bereits Geschriebenem gibt.

Auch ich habe im Laufe der Jahre dazulernen müssen. Meine Protagonisten bekamen erst im Laufe der einzelnen ´Bücher´ - Herbstferien, Frust, Agonie und jetzt Schuld - Fleisch und Blut. Nicht verheddern darf man sich mit ihrem Alter, es ist wichtig, will man über Dinge berichten, die sich in der Vergangenheit abspielten. Auch persönliche Lebensumstände müssen irgendwie eingepasst werden, UND sie müssen dann in der Geschichte untergebracht werden.

Liegt schließlich mein Text bei mir vor, ist die Arbeit längst noch nicht getan. Jeden Sontag muss ich noch einmal Korrektur lesen, der Fehler steckt ja bekanntlich im Detail. Dann brauche ich gern noch einmal eine halbe bis ganze Stunde, um für den Text des Tages die Codes für fetten und kursiven Text zu setzen. Und dann wird alles in das klitzekleine Textfenster im Forum kopiert - warum ist es so klein??? - und leider kommen meine Absätze und Leerzeilen nie mit, sodass ich alles noch einmal durcharbeiten und irgendwo Absätze und Leerzeilen einsetzen muss; meist auf Gutdünken, denn in diesem winzigen Fenster ist Überblick kaum mehr möglich.

Dem aufmerksamen Leser mag es längst aufgefallen sein, dass es sich gar nicht mehr um eine erotische Geschichte handelt. Ich kann unmöglich, Buch auf Buch, denselben Pornokram zusammendichten, wie es andere Autoren und Autorinnen machen mögen.
Wer es nicht kennt, dem will ich es sagen: man hat als Verfasser eine geradezu unbegrenzte Spielwiese. Man erschafft Figuren - und lässt sie wieder untergehen. Oder aber auch, man erschafft sie und versucht, ihnen zur Seite zu stehen. Auch wenn dies unverständlich zu sein scheint.

Ich habe mir oft selber die Frage gestellt: warum schreibe ich keinen Kriminalroman, um wenigstens ein paar Euro zu verdienen? Meine Antwort ist: es würde mich langweilen und das machen schon alle die anderen!! Was mich antreibt und durchaus mit ein wenig Stolz und großer Freude versorgt ist, dass ich hier, in diesem Forum, Lesern guten und spannenden Stoff anbieten kann!

Ich las, dass so mancher gern eine längere Kritik geschrieben hätte, dies aber aus technischen Gründen leider nicht tun konnte. Diesen könnte ich anbieten: schreibt es mir in einer privaten Mail hier über das Forum, das klappt ganz gut. Und, wenn Ihr es dann so wünscht, könnte ich es selber noch unter Eurem Namen hier veröffentlichen.

So, liebe Leute, einen Tag noch, dann sind wir am Ende der ´Schuld´-Geschichte angekommen! Ich kann nur sagen: es wird noch einmal richtig spannend!

Es grüßt Euch ganz herzlich Eure Daniela 20

PS: Ich habe hier, für die Statistiker unter Euch, einmal eine kleine Übersicht, wieviel ich da geschrieben habe! Anhand einer Wortzählung habe ich es dann auf ca. 300 Wörter pro Seite umgerechnet, was in etwa dem Mittel einer Stig Larson-Seite entspricht.

Herbstferien = 259 Seiten
Frust = 381 Seiten
Agonie = 430 Seiten
Schuld = 247 Seiten
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bd8888
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  RE: München-Trilogie Datum:19.02.17 12:42 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Daniela
Danke, dass du uns an deinen Gedanken zum Schreiben teilnehmen lässt. Ich glaube viele von uns wissen gar nicht, wieviel Arbeit und Zeitaufwand hinter solchen Geschichten steckt.
Ganz besonders, wenn sie so gut geschrieben sind wie deine.
Ich freue mich schon auf den letzten Teil, aber ich bin auch traurig, dass mir am Montag etwas fehlen wird.
Danke für deine Geschichten und vielleicht hast du wieder etwas für uns.
bd8888
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  RE: München-Trilogie Datum:20.02.17 13:53 IP: gespeichert Moderator melden


Daniela, du schaffst etwas wo ich sagen mus respekt..

Du schreibst keine plumpe Mann/Frau im Kg geschichte die daraus hinaus läuft das alle geil sind und so weiter

Ich habe jeden Sonntag deine Gescichte verschlungen und war überrascht auch über das Ende.

Du hast es geschafft einen Spannungsbogen zu schaffen der einen festhält und einem freut am Sonntag wieder von dir zu hören..

Ich hoffe das du eine weitere Geschichte schreiben wirst ..

Vielleicht wie es mit dem Huber weiter geht oder Lenchen und wie wird seine Mutter reagieren wenn er sie damit konfrontiert??..

Noch mal es war Großartig

Dennis

S/M ist eine spezielle Form vom Zärtlichkeit (mein exsklave H.F.B.)

o immer du auch bist ich weiss es geht dir besser!

Das Avatar zeigt meinen Huddel im Kg :-D

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maximilian24
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  RE: München-Trilogie Datum:20.02.17 21:17 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Daniela!
Auch von mir Lob und Dank! Der Schlußteil war nicht nur überraschend, sondern verlangt durch seine Vielfalt öfteres Lesen um auf dessen Probleme eingehen zu können. Ich bin jetzt sehr nachdenklich!
Maximilian
Alt werden will jeder, alt sein aber keiner
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Daniela 20
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  RE: München-Trilogie Datum:22.02.17 13:36 IP: gespeichert Moderator melden



22. Februar 2017

Das Ende.

Mit dem Ende ist es eine komische Sache. Stecken wir mitten im größten Schlamassel, können wir es kaum abwarten. Handelt es sich hingegen um eine Liebesbeziehung, dann ist das Ende mit dem persönlichen Weltuntergang gleichzusetzen. So oder so, Ende ist nicht schön. Weswegen auch der Spruch 'Ende gut, alles gut' ziemlicher Blödsinn ist.
Erinnern wir alle uns nicht an den Hype um einen unvollendeten 4. Band von Stig Larssons Millenium-Trilogie? Wer von uns wollte nicht wissen, wie es mit Lisbeth Salander weiterging? (Und brachte nicht letztes oder vorletztes Jahr irgendso ein Schreiberling ein Buch heraus, dessen Handlung angeblich auf Larssons Trilogie aufbaute? Schlimm genug...)

Ich freue mich, dass meine Geschichte bei vielen Lesern gut angekommen ist. Leider bekam ich nur wenige Rückmeldungen; die Leser wertschätzen halt nicht die Möglichkeit, hier, in diesem Forum, der Autorin Rückmeldungen geben zu können. Bis auf wenige, Herz wärmende Ausnahmen.
Leider musste ich lesen, dass so mancher wohl auch technische Probleme hat, einen Kommentar zu schreiben. Ich bot deshalb einigen an, mir eine private Mail zu schicken, die ich sodann im Forum, also hier, veröffentlichen würde.

Ich bekam nun eine Mail von einem meiner treuesten Leser - vielleicht d e m treuesten Leser; er ist schon seit dem November 2010 bei meinen Geschichten dabei! - der mich bat, seinen Text zu posten. Was ich aber nicht tun möchte, da er nicht auf die aktuelle Geschichte eingeht. Stattdessen entwickelt er eigene Gedanken, wie es mit den Protagonisten meiner Geschichte weitergehen könnte.
Ich bedauerte dies ein wenig, bis mir auffiel, dass dies vielleicht die schönste Kritik überhaupt ist, die ich mir denken kann: wenn der Leser die Geschichte eben nicht zu Ende gehen lassen möchte! Wenn ihm das Schicksal von Klaus/Barbara, der Kommissarin Ingeborg Wimmer, der Sanitäterin Evelyn Kasulke und nicht zuletzt seiner behinderten Schwester so mitgenommen hat, dass er diese Personen verinnerlichen konnte und sich um ihren weiteren Werdegang Gedanken macht. Welche Gedanken, will ich hier nicht sagen. Aber ich möchte seinen Schlusssatz zitieren: "Da Danielas Story hier wirklich zu Ende ist, wäre es aber wohl Stoff genug, um uns selbst in dankbarer Erinnerung noch lange zu beschäftigen!"

Wir alle dürfen uns Gedanken machen! Es gehört zum menschlichen Wesen dazu, dass wir uns Gedanken machen!! Es ist unsere Freiheit!! Auch ich werde mir Gedanken machen....

Es grüßt Euch alle Eure dankbare Daniela 20
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bd8888
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  RE: München-Trilogie Datum:27.02.17 16:13 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Daniela
Danke noch einmal für deine Geschichte.
Sie war super spannend und wenn das Ende für einige vielleicht zu wenig erotisch war, möchte ich sagen, dass der Ausklang in meinen Augen voll und ganz gepasst hat.
Vielleicht können wir wiedereinmal etwas von dir in diesem Forum lesen.
Danke und liebe Grüße
bd8888
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maximilian24
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  RE: München-Trilogie Datum:27.02.17 20:27 IP: gespeichert Moderator melden


Gestern war wieder Sonntag! Sonntag 22h ohne..... dafür angefüllt mit jeder Menge großartiger Erinnerungen!
Alt werden will jeder, alt sein aber keiner
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