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eröffnet von Mr.Zooot am 05.02.16 15:58
letzter Beitrag von Mr.Zooot am 11.04.16 16:30

1. Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 05.02.16 15:58

Irgendwann im Herbst 2014 erzählte mir ein Kollege von Tinder, eine App mit der man schnell und einfach Partner finden kann. Da ich in einer offenen Ehe lebe und schon lange auf der Suche nach einer Spielbeziehung war, dachte ich mir: warum nicht einfach mal ausprobieren?

Gesagt, getan. Nachdem ich ein Profil dort eingerichtet hatte und es mit meinem Facebook Konto verknüpft hatte, ging die Spielerei auch schon los. Anfänglich war es ein großer Spaß, damit potenzielle Partnerinnen zu bewerten. Und auch die ersten gemeinsamen Kontakte ergaben sich. Nur den Mut zuerst zu schreiben, hatte ich anfänglich nicht. Als eher devoter Mann war ich auch nicht so geübt, Damen zuerst anzuschreiben.

Wie in jedem System sind auch bei Tinder eine Menge Menschen unterwegs, die es nicht so erst meinen oder die unlautere Absichten verfolgen. Diese allerdings erkennt man zum Glück relativ schnell. Zum Beispiel junge (>30 Jahre) Sexbomben, die sich für einen 50jährigen interessieren, aber nie schreiben. Wahrscheinlich Sammlerinnen von Kontakten. Diese ignorierte ich von Anfang an.

Irgendwann nach drei Tagen ergab sich ein Kontakt, der mein Interesse weckte. Sie war fünf Jahre älter als ich und hatte einen sehr freundlichen Gesichtsausdruck. Ich erwischte mich dabei, wie ich immer wieder ihr Profil aufrief, um mir ihr Gesicht anzusehen. Ich mochte sie gerne ansehen. Irgendwas zog mich an. Also wagte ich es und schrieb sie an.

Es folgte ein Chat, der sehr angenehm und freundlich war. Sie fragte mich, ob ich einen ONS suche. Ich fasste all meinen Mut zusammen und antwortete, dass so etwas doch für meine Wünsche kaum sinnvoll war, da ich eine Frau suche, die mich sexuell vollkommen abhängig macht.

Nach dem Absenden rechnete ich fest damit, dass sie nun den Tinder-Kontakt lösen und verschwinden würde. Sie blieb allerdings und kam gleich auf das Thema SM zu sprechen. Unser Dialog ging also weiter. Erstaunt, dass sie weiter mit mir kommunizierte fragte ich Sie, ob sie nicht schockiert ist, dass ich die Abhängigkeit suche, Sie sagte, dass sie nichts so schnell schockieren kann.

Für mich die ideale Voraussetzung, um mich weiter zu outen. "Wetten dass ich Dich doch schockieren kann?" fragte ich und verriet Ihr, dass ich mich gern von Frauen fesseln lasse. Sie schlug darauf hin vor, dass wir mal telefonieren sollten. Schnell tauschten wir unsere Telefonnummern aus.

Am Abend rief ich Mona – das ist ihr Name – an. Klar war ich nervös, wie selten. Meine Nervosität legte sich jedoch schnell nachdem wir einige Worte gewechselt hatten. Schon nach einigen Minuten war das verbale Eis gebrochen und wir plauderten drauf los als ob wir uns schon lange kennen würden.

Ich erzählte Mona allerdings auch, dass ich in einer offenen Ehe lebe und nur eine Freundin suche, keine Lebenspartnerin. Mona konterte, dass sie selbst verheiratet aber getrennt lebend ist und ähnliche Ziele verfolgt. Nach einer Stunde wusste ich, dass Mona Krankenschwester ist, dass sie 180 cm groß und somit 10 cm größer als ich ist – was für uns beide allerdings kein Problem war.

Was mir damals nicht auffiel, ist die Tatsache, dass Mona schon in unserem Gespräch die Initiative unternahm. Plötzlich fragte sie mich, ob ich sie persönlich treffen möchte, damit wir schnell wissen, ob die Chemie zwischen und stimmt. Ich sagte zu und wir verabredeten uns für den nächsten Tag. Dazu tauschten wir unsere Adressen aus und stellten fest, dass wir im gleichen Stadtteil von Hamburg wohnten, nur einen Kilometer entfernt.

Am nächsten Tag – einen Mittwoch im Oktober – stand ich nervös vor Mona´s Haus und klingelte. Der Summer ging und ich betrat das Treppenhaus. Im dritten Stock bemerkte ich die offene Tür und betrat die Wohnung. Im Flur sah ich Mona dann als sie aus ihrer Küche kam. Sie sah ein bisschen älter aus als auf dem Tinder-Foto, aber ich mochte ihren freundlichen Gesichtsausdruck sofort, ich wollte mehr von ihr wissen.

Kurze Zeit später saßen wir zusammen in ihrem Wohnzimmer auf dem Sofa und klönten und klönten über Gott uns die Welt. Fast unmerklich rückten wir immer näher. Irgendwann fasste ich allen Mut zusammen und fragte sie, ob wir uns küssen wollen. Mona lächelte und zog mein Gesicht zu sich ran. Unsere Lippen berührten sich und Mona´s Zunge drang sanft in meinen Mund ein.

Ich weiß nicht wie lange wir uns geküsst haben, aber es war lang und sehr sinnlich. Plötzlich brach sie ab, stand auf, nahm meine Hand und führte mich in ihr Schlafzimmer wo sie mich auf ihr Bett dirigierte. Das darauf folgende Knutschen und Streicheln ging mindestens eine viertel Stunde bevor wir die ersten Worte wechselten.

Sie fragte mich, ob ich wirklich abhängig werden möchte und sah mir tief in die Augen. Ich war bereits so in ihrem Bann, dass ich ihr antwortete, dass ich mir wünsche, dass sie mich gnadenlos hörig macht. Mona lächelte daraufhin und wir küssten und knutschten weiter. Nach einer halben Stunde mussten wir uns voneinander lösen. Sie musste zur Nachtschicht und ich nach Hause. Doch die Weichen waren gestellt.

Mona sagte, dass wir uns per WhatsApp schreiben können, um die nächsten Schritte zu planen. Nach einem langen Abschiedskuss ging ich nach Hause und fragte mich, ob das alles real ist.

Als Krankenschwester hatte Mona Arbeitszeiten, die nicht der Norm entsprechen. Mal Abends, am Wochenende, ab und zu tagsüber. Und natürlich hat sie Freunde und Familie, die sie auch mal sehen möchte. Als Selbstständiger kann ich mir meine Arbeitszeiten zwar besser einteilen bzw. planen aber Freunde und Familie habe ich auch. Deswegen war WhatsApp die ideale Verbindung, um unser weitere Kennenlernen voranzutreiben. Und wie das bei elektronischen Kommunikationsmitteln so ist, kommuniziert man ungezwungen, sorglos und unbedacht.

Rückblickend habe ich eine Menge von mir preisgegeben. Vielleicht auch mit Absicht, weil ich wollte, dass sie alle meine Schwachpunkte kennt und nutzen kann. Irgendwie hat es auch Spaß gemacht, alles zu beichten, über alles reden zu können: Warum meine Frau und ich uns sexuell auseinander gelebt haben, was ich alles an lange nicht mehr genutzten Spielzeug im Keller habe (Zwangsjacken, S-Fix, Fesselsäcke), was mich schwach macht und wie eine Frau mich verführen kann. Mona war neugierig auf alles, was ich sagte.

Im Gegenzug pflanzte Mona eine Suggestion nach der anderen in meinen Kopf. Ich fühlte mich mit jedem Tag mehr und mehr von ihr gefangen und genoss das Netz, in das sie mich immer fester und enger eingesponnen hat. Obwohl noch gar nichts sexuelles zwischen uns gelaufen war, musste ich immer häufiger an Mona denken. Irgendwann sagte sie mir, dass ich mich nicht mehr anfassen darf, wenn meine Fantasie in Erfüllung gehen sollte. Ich willigte sofort ein und erklärte Mona die Regeln meiner offenen Ehe.

Die Regeln, die ich mit meiner Frau vereinbart hatte, besagten, dass wir unsere jeweiligen Spielgefährten kennenlernen. Ich wollte nicht, dass meine Frau an jemanden gerät, der ihr schaden kann und sie wollte auch wissen, mit wem ich spiele. Eine weitere Regel war, dass bei uns zuhause nicht gespielt wird, essen ja, Videos gucken und klönen ja, aber keine Sexspiele.

Für Mona bedeutete das, dass ich sie zum Essen bei uns zuhause einlud. Das Pärchen, mit dem meine Frau spielt, war auch eingeladen, so damit es kein Verhör sondern ein schöner Abend unter Gleichgesinnten wird. Mona hatte zwar ein bisschen Bammel, willigte aber ein. Ich muss zugeben, dass ich auch etwas nervös war. Wie wird meine 15 Jahre jüngere Frau auf meine 5 Jahre ältere Freundin reagieren?

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
2. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von marius_os am 05.02.16 17:36

Toller Anfang. Freue mich auf mehr!
3. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von donnas.playtoy am 06.02.16 11:52

Eine schöne Geschichte, schreib schnell weiter bitte...
4. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Jagang am 06.02.16 14:13

Richtig gut erzählt, da findet man sich schnell drin wieder.

Ich freue mich auf die Fortsetzung, und für dich, dass es eine wahre Geschichte ist - denn bis hier klingt es echt super.
5. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Rotbart am 06.02.16 14:18

Super, bin gespannt wie es weiter ging.

Grüßle, Rotbart
6. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 06.02.16 14:35

Eine Woche später war es soweit. Es war ein Samstag. Meine Frau und ich waren am Kochen. Es gab Entenbrust, Gemüse und Salat. Dazu ein bis zwei Flaschen trockener Rotwein aus Spanien. Das Pärchen von Anna – meiner Frau – war schon etwas früher da. Da Michael und Katrin nicht in Hamburg wohnten und eine etwas längere Anfahrt hatten, sind sie etwas früher gekommen. Kathrin half meiner Frau beim Tischdecken, während ich mich in der Küche beim Anbraten der Entenbrüste mit Michael unterhielt.

Dann klingelte es plötzlich. Unser letzter Gast war angekommen. Ich ging zur Wohnungstür, betätigte den Türöffner für die Haustür und wartete gespannt auf Mona. Die Schritte im Treppenhaus kamen näher. Jetzt sah ich Mona die letzte Treppe zu unserer Etage hochsteigen. Als sie mich sah, lächelte sie erleichtert. Ich konnte Mona allerdings ansehen, dass sie etwas nervös war – obwohl sie es sehr gut überspielte.

Sie trug ein knielanges, dunkles Kleid, Pumps mit mittelhohen Absätzen und schwarze Nylons. Ich musste innerlich grinsen da mir gerade einfiel, dass ich ihr irgendwann geschrieben hatte, dass mich Frauen in schwarzen Nylons schwach machen. Mona hatte allerdings auch einen kleinen Blumenstrauß für meine Frau dabei. Alte Schule eben, ich war beeindruckt.

An der Tür angekommen, gaben wir uns einen kurzen Kuss. Ich nah Mona´s Jacke und hängte sie an die Garderobe. Anna, Kathrin und Michael waren inzwischen auch im Flur, um den neuen Gast zu begrüßen.

Meine Frau ging auf Mona zu und umarmte sie gleich herzlich, wobei sich Mona etwas bücken musste, da meine Frau kleiner als ich ist. Nach der Umarmung überreichte Mona meiner Frau den Blumenstrauß und ich stellte Mona den anderen vor. Und da standen wir dann alle im Flur bis meine Frau mir vorschlug, einen Begrüßungsdrink anzubieten.

Froh, etwas zu tun zu haben, huschte ich in die Küche, öffnete eine Flasche Rose Sekt und schenkte fünf Gläser ein. Wie das immer so ist, standen wir inzwischen alle in der Küche. Während Anna, Mona und Kathrin ersten, vorsichtigen Smalltalk machten, verteilte ich die Gläser. Gemeinsam stießen wir auf einen schönen Abend an.

Nach dem Anstoßen bemerkte ich, dass ich mich jetzt ums Essen kümmern muss. Michael führte derweil Mona ins Esszimmer und kümmerte sich um sie. Als ich sah, dass die beiden im Gespräch und alle entspannt waren, konnte ich mich wieder ganz dem Kochen widmen. Innerlich war ich froh, dass die Begrüßung so gut gelaufen ist und dass sich Michael rührend um Mona kümmerte und ihr die Nervosität nahm. Mona merkte, dass sie von den anderen akzeptiert wurde und schien auch etwas lockerer zu werden.

Das Essen verlief sehr schön, langsam kamen alle aus ich heraus und wir unterhielten uns sehr schön über alles Mögliche. Auf das Thema SM kamen wir kaum zu sprechen, obwohl wir alle einschließlich Mona wussten, dass dieses Thema niemanden am Tisch schockiert hätte, im Gegenteil.

Zwischenzeitlich war ich kurz mit Anna in der Küche alleine und fragte sie leise, was sie von Mona hält. Sie fand sie supernett und sagte, dass sie sich für mich freut. Erleichtert darüber, konnte ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen.

Erst später am Abend als wir uns ins Wohnzimmer zurückgezogen hatten, kamen vereinzelt Fragen auf. Wo man denn in Hamburg so hingeht, wenn man sich für SM interessierte? Für Mona war das alles noch ein wenig neu. Sie hatte ihre dominante Seite erst vor einigen Jahren entdeckt, nachdem sie in Ihrer Ehe viele Jahre eher eine etwas mehr unterwürfige Rolle gespielt hatte. Michael, der eher ein dominanter Typ ist, gab Mona den einen oder anderen Tipp. Und den Ratschlag, ein Strafbuch anzulegen.

Nachdem ich Michael mit einem freundlichen Grinsen gesagt hatte, dass er solche Tipps auch gerne für sich behalten darf, mussten wir alle lachen. Mona lächelte mich an und zwinkerte mir zu. So unterhielten wir uns bis in die frühen Morgenstunden angeregt weiter bis es an der Zeit war, den Abend zu beenden. Gerade weil Kathrin und Michael noch einen längere Fahrt nach Hause vor sich hatten.

Etwas später meinte auch Mona, dass sie los will, weil sie am Sonntag ab Mittags arbeiten musste. An der Tür küssten wir uns nochmal und Mona erwähnte, dass ich nächstes Mal zu ihr kommen sollte. Mehr über WhatsApp. Nachdem Mona weg war, ging Anna ins Bett und ich kümmerte mich noch ein wenig um die Küche.

Am nächsten Vormittag schrieb ich Mona eine WhatsApp und fragte sie wie ihr der Abend gefallen hatte. Sie schrieb zurück, dass ihr der Abend sehr gut gefallen hatte und was meine Frau von ihr hielte? Ich schrieb, dass wir grünes Licht haben und sie voll akzeptiert wurde. "Sehr schön" schrieb Mona zurück. Und etwas später, ob ich Seile hätte, die ich mitbringen kann, wenn ich sie besuche? "Klar, ich habe ja alles im Keller, noch irgend etwas?" schrieb ich. "Seile und Manschetten" kam die Antwort.

Die nächsten Tage von Sonntag bis Donnerstag wollten einfach nicht vergehen. Ich war sehr aufgeregt und unserer ständiger WhatsApp Dialog trug kaum zur Entspannung bei.

Mona schrieb mir zum Beispiel, dass ich bald fällig bin. Ich entgegnete, dass wir das ja wohl noch mal sehen müssen. Sie meinte daraufhin, dass sie mich doch schon längst hat. "Oha, das ist mir neu, seit wann weißt Du das denn?" erwiderte ich. "Seit Du das erste Mal bei mir warst. Ich habe es bereits dann in Deinen Augen gesehen" kam Ihre Antwort zurück.

Sie hatte recht. Irgendwie hat es Klick gemacht, nur ein bisschen, aber genug, um den nächsten Schritt zu wollen. Egal wo dieser hinführte. Es war Mittwoch Vormittag, noch 36 Stunden bis zum Date mit Mona. Ich hatte zum Glück einen freien Job, der mich tagsüber forderte, sonst wäre ich wahrscheinlich verrückt geworden. Dennoch ertappte ich mich dabei sie immer wieder und wieder die Stunden bis zum unseren Date zurück zählte.

Endlich Donnertag. Ein kleines Detail musste ich noch Mona fragen. Ich wollte wissen, ob es okay ist, wenn ich einen Joint rauche, um mich zu entspannen und damit ich mich besser fallen lassen kann. Da Mona selbst Raucherin war, hatte sie damit kein Problem.

Jetzt war es Zeit, mich vorzubereiten. Ich wollte mich rasieren. Unten und oben. Mona hatte das zwar nicht eingefordert, aber ich fand es nur gerecht. Schließlich wollen die meisten Männer ja auch, dass Frauen sich rasieren, da gehört es nur zum guten Ton, dass man sich als Mann ebenso aufmerksam verhält. Da ich sehr lange dafür keine Notwendigkeit hatte dauerte die Rasur etwas länger – zumal ich auch meinen Fünftage-Bart und meinen Kopf rasierte.

Danach ging ich in den Keller, um noch etwas Spielzeug mitzunehmen. Ich war etwas erleichtert, dass es nur um die Seile und Manschetten ging. Wo das ganze andere Zeugs vergraben war, konnte ich nur erahnen. Unser Keller ist sehr voll. Unter einem ganzen Haufen von Taschen, Müllsäcken mit alter Kinderkleidung und anderen Dingen, sah ich eine große, blaue Sporttasche. Gut zu wissen, falls wir das brauchen, habe ich jetzt einen Anhaltspunkt zur weiteren Suche/Ausgrabung.

Ich packte einen kleinen, schwarzen Rucksack mit den Seiten, Manschetten und einer Flasche Rotwein. Noch eine halbe Stunde. Der Fußweg zu Mona dauert nur 10 Minuten und ich wollte nicht zu früh kommen. Es waren die längsten 20 Minuten meines Lebens aber irgendwann waren auch die vorbei. Ich verabschiedete mich von Anna, die mir mit einem Lächeln in den Augen einen schönen Abend wünscht, küsste meine Tochter und machte mich auf den Weg zu Mona.

10 Minuten später stand ich in Mona´s Flur uns wir küssten uns sehr intensiv. Im Wohnzimmer stand auf dem Couchtisch bereits eine Flasche Wein bereit, ich stellte meine dazu und wir setzten uns.

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
7. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 07.02.16 12:02

Nachdem ich uns beiden Wein eingeschenkt hatte und wir ein bisschen Smalltalk hinter uns hatten, entspannten wir uns langsam. Ich bemerkte, dass Mona schon wieder schwarze Nylons trug, dezent geschminkt war und ein sehr verführerisches Parfüm trug. Das Glas Wein wirkte langsam und ich wurde immer entspannter. Unser Smalltalk veränderte sich und wir redeten über Fesseln, Safewords pro und contra, Praktiken, die wir beide mal ausprobieren möchten und Dinge, die uns eher nicht so anturnen. Dabei stellten wir fest, dass wir in vielen Vorlieben und Abneigungen sehr deckungsgleich waren – vielleicht bis auf die Tatsache, dass sie in Kontrolle ist und ich nicht.

Sie erzählte mir von ihrer Ehe und den Problemen, die schließlich zur Trennung geführt haben. Und wie sie jetzt, wo sie in einer anderen Stadt und in ihrer eigenen Wohnung lebt, eben alle die Dinge ausprobiert, die sie schon immer gereizt haben. Und dass ich eben jetzt Teil dieser Reise bin – gewissermaßen ihr Spielzeug und Opfer. Mit einem Lächeln sagte ich Mona, dass ich mich mit dieser Rolle sehr wohl fühle.

Auch, wenn Du aus der Rolle nicht mehr rauskommst, fragte Mona. Ja, auch dann. Es folgte wieder ein sehr lange Kuss, danach wollte Mona wissen, was ich mitgebracht habe.

Schnell holte ich meinen Rucksack aus dem Flur und öffnete ihn. Innen waren vier abschließbare Ledermanschette mit kleinen Vorhängeschlössern an denen dicke, schwarze Bondage-Seile befestigt waren. Ich erkläre Mona, dass die Manschetten in der Mitte der Seile eingeknotet waren, so dass die Seilenden am Bett befestigt werden können und das Opfer an keinen Knoten rankommt. Mona wollte wissen, warum die Manschetten Schlösser hatten, wozu? Wenn sie mich an allen Vieren festmacht, kann ich mich doch nicht befreien, oder?

Ich bin schon aus so einigen Fesselungen rausgekommen, beichtete ich Mona. Aus einer Posey Zwangsjacke zweimal, aus einem Darlex Schlafsack mit Innenärmeln jedes Mal, aus einem Spreadeagle mit Manschetten fast immer – es sei denn, die Manschetten sind mit Schlössern gesichert. Die einzigen Fesselungen, aus denen ich bislang noch nicht entkommen konnte, sind das S-Fix und eine schwere Zwangsjacke von Maxcita. Mona wollte wissen, wie ich das mit den Manschetten anstelle. Das ist gar nicht so schwer, verriet ich ihr. Indem man ein Handgelenk auf dem Bett so dreht, dass man den Lederriemen zurück durch den Sicherungsbügel der Schnalle drückt. Wenn der dann nur noch durch den Stift der Schnalle gesichert ist, kann man ihn mit etwas Geschick mit der Hand greifen. Und dann muss man nur so lange daran rum zerren, bis der Stift der Schnalle irgendwann aus dem Loch des Riemens rutscht. Schon ist die Manschette auf. Mit den kleinen Vorhängeschlössern geht das nicht mehr.

Mona fand das alles sehr interessant und meinte, dass wir alle diese Sachen unbedingt mal ausprobieren sollten. Natürlich war ich der letzte, der gegen diese Idee etwas einzuwenden hatte. Irgendwann kamen wir auf das Thema Safeword zu sprechen und ob ich darauf Wert lege. Nach einer kurzen Pause bat ich Mona, mir keines zu gewähren. Zum einen zerstört es meine Fantasie, zum anderen hatte ich bereits soviel Vertrauen zu Mona, dass ich es schlichtweg für unnötig hielt. Irgendwie fühlte ich mich bei ihr sicher.

Nun gut, antwortete Mona. Da sie sowieso die alleinige Kontrolle hat, ist es letztendlich ihre Entscheidung. Aber sie hatte eh nicht vor, mir zu schaden. Jemanden richtig einwickeln kann man nur dann, wenn sich derjenige in der Situation so richtig wohl fühlt, sagte sie mit einem Lächeln. Da wird ein Safeword fast nie nötig sein.

Fast, fragte ich. Klar, manchmal wirst Du aus meinen Fesseln rauswollen, aber nicht raus dürfen, zwinkerte mir Mona zu. Ich nickte, während ich zwischen meinen Beinen einen leichten Anstieg meines Blutdrucks spürte.

So, ich gehe mal kurz ins Schlafzimmer, Heizung anmachen und nach dem Rechten sehen. Trink in Ruhe Dein Glas aus, ich bin gleich wieder da. Mit den Worten schnappte sich Mona meinen Rucksack und verschwand in ihrem Schlafzimmer. Genüsslich nippte ich an meinem Wein und drehte mir eine Zigarette. Da Mona selbst Raucherin war, war es erlaubt in ihrer Wohnung zu rauchen. Auf dem Couchtisch stand sogar ein kleiner Aschenbecher. Ich sah mich in ihrem Wohnzimmer um, beim letzten Mal waren meine Augen ja ausschließlich auf Mona fixiert gewesen. Ihr Wohnzimmer und ihre gesamte Wohnung waren recht geschmackvoll eingerichtet. Im Stil war alles recht zeitlos und kaum überfrachtet. Das gefiel mir. Lieber zu wenig als zu viel.

Nach einigen Minuten kam Mona wieder zurück ins Wohnzimmer. Sie sah, dass ich rauchte und fragte mich, ob es eine Zigarette ist. Ich hatte ein bisschen Grass dazu gemischt, sagte ich, aber nur ein bisschen. Das ist okay, meinte Mona, wenn es mich entspannt, warum nicht? Aber vielleicht sollte ich nochmal ins Klo gehen und mich erleichtern, bevor wir ins Schlafzimmer gehen, schlug Mona vor.

Wir unterhielten uns noch ein wenig. Ich bemerkte, wie ich langsam immer entspannter und sorgloser wurde, die Kombination aus Rotwein und Grass begann zu wirken, was auch Mona nicht verborgen blieb. Ab ins Bad mit Dir, befahl sie mit einem Lächeln während sie aufstand und meine Hand nahm.

Während ich ins Bad ging, ging Mona schon mal in ihr Schlafzimmer. Nach ein kurzen Weile war ich im Bad fertig und folgte Mona ins Schlafzimmer. Sie saß entspannt auf ihrem geräumigen Doppelbett. Jetzt bemerkte ich, dass die vier Manschetten bereits am Bettrahmen befestigt waren, die Schlösser lagen griffbereit auf ihrem Nachttisch und die Schnallen waren offen ... und warteten auf ihr Opfer. Auf mich.

Zieh´ Dich aus, befahl Mona mit einer sanften aber bestimmten Stimme. Wie? Jetzt, entgegnete ich spielerisch und leicht überrumpelt. Jetzt, lächelte sie, Du willst es doch. Das hatte gesessen. Also zog ich mich aus, was mir allerdings auch nicht peinlich war. Ich war zwar fünfzig, aber da ich dreimal die Woche Sport mache, habe ich eine gute Figur und keinen Bauch, sogar ein Sixpack war ganz schwach zu erahnen. Für einen Fünfzigjährigen nicht schlecht. Das bemerkte auch Mona, der mein Anblick wohl zusagte.

Sie stand auf und ging um mich herum, begutachtete mich und strich mich ihrer Hand über meinen Körper ohne allerdings meinen Schritt zu berühren. Ein leicht erhöhter Blutdruck unten macht sich zum Glück noch nicht so extrem bemerkbar, aber die Erregung war dennoch sichtbar.

Wie lange hast Du es Dir nicht gemacht, fragt mich Mona, hast Du Dich beherrschen können? Da ich mich nicht angefasst hatte, konnte ich ihr wahrheitsgemäß sagen, dass ich das letzte Mal vor einer Woche gekommen bin. Dann brauchst Du doch bestimmt ein wenig Stimulation, oder? Ich glaube, dass es besser ist, wenn Du Dich jetzt auf mein Bett legst, nicht dass Du noch schwach wirst.

Da ich das für eine gute Idee hielt und auch mein Glied eine gewisse Vorfreude signalisierte, kam ich Mona´s Aufforderung gern nach. Ich legte mich auf die mir zugewiesene Seite von Mona´s Doppelbett und fühlte mich irgendwie nur wohl. Mona setze sich zu mir aufs Bett und küsste mich sehr lange und intensiv. Dann ließ sie von mir ab und dirigierte meinen rechten Arm zur wartenden Manschette die sie eng zuschnallte. Schnell fixierte sie meinen linken Arm und dann beide Beine. Mit einem süßen Lächeln nahm sie die Schlösser vom Nachttisch und verschloss alle vier Manschetten, was meine Erregung noch etwas steigerte. Ich war gefangen.

Die Fesselung war nicht sehr eng, ein wenig Bewegungsfreiheit war noch vorhanden. Aber ein Rauskommen ging schon nicht mehr. Jetzt sah ich wie Mona sich auch entkleidete bis sie nur noch ein Negligee und halterlose schwarze Nylons an hatte. Dann dimmte sie das Licht, kam sie ins Bett, legte sich auf mich und deckte uns beide zu.

Es folgte die wohl längste Kuss- und Schmusesession meines Lebens, wobei Mona meinen ganzen Körper erforschte, aber immer einen Bogen um meinen Schritt machte, bis auf wenige, vermeintlich versehentliche, aber beabsichtigte Berührungen, die ihre Wirkung nicht verfehlten.

Auch Mona bemerkte natürlich die Wirkung, die sie auf mich hatte und begann mich immer häufiger "versehentlich" zu berühren. Bis ihr Griff plötzlich sehr fest wurde und sie mir sagte, dass sie sich jetzt nehmen wird was sie will. Bevor ich realisierte, was sie vor hatte, war sie ans Fußende des Betts gerutscht und zog die Seile strammer und strammer bis ich an allen Vieren so fest auf ihrem Bett festgezurrt war, dass ich mich gar nicht mehr bewegen konnte. Das ist nur zu Deinem Besten, Du hast geraucht und getrunken und ich möchte nicht, dass Du aus dem Bett fällst und Du Dir weh tust, sagte sie mir mit einer zuerst ernsten Miene das sich in ein warmes Lächeln verwandelte.

Darauf hin zog sie die Decke weg und begann mein Glied leicht zu massieren. Ich war im Kopf völlig vernebelt ob der vielen Eindrücke und Emotionen, die auf mich einstürmten. Das Gefühl der Hilflosigkeit, des Ausgeliefertseins erregte und beunruhigte mich zugleich. Trotzdem fühlte ich mich zuhause, angekommen und in Sicherheit. Mona hatte mich inzwischen so weit, dass sie mein Glied eintüten konnte. Sobald das geschehen war, setzte sie sich auf mich und begann sich rhythmisch auf und ab zu bewegen. Ich genoss meine Hilflosigkeit und schwebte orientierungslos in meiner ganz eigenen Gefühlswelt.

Mona hingegen erregte sich immer mehr und kam richtig auf Touren. Ich war für sie nicht mehr vorhanden, sondern nur noch Mittel zum Zweck. Ich war in Ihrer Falle und sie nahm sich nun, was sie wollte. Nach einigen Minuten steigerte sich Mona zum Orgasmus und kam explosiv. Ich war am Rand, aber nie darüber hinweg und deshalb sehr froh, dass Mona gekommen ist, und ich nicht.

1:0 für mich, flüsterte ich ihr ins Ohr während sie auf mir lag und sich erholte. Sie sah mir in die Augen und fragte mich, ob ich ernsthaft glaubte, dass sie mich so schnell aus ihrem Bett lassen würde. Jetzt wo sie nach langer Zeit so viel Spaß hatte.

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
8. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Latexmann 60 am 07.02.16 12:55

Weiter schreiben,bis jetzt sehr gut geschrieben,da würde auch ich gern gefesselt liegen.
9. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Slaveforyou am 07.02.16 22:45

Eine klasse Geschichte , freue mich sehr darauf die Fortsetzung zu lesen "bin sehr gespannt wie es weiter gehen wird .....?)
10. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von coradwt am 08.02.16 09:48

Eine tolle Geschichte, Mr. Zooot.

Hoffentlich schreibst du bald weiter und lässt uns teilhaben.
11. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 08.02.16 13:05

Da ich erstens nicht in der Lage war, an meiner Situation irgendetwas zu ändern, und zweitens noch erregt war, musste ich Mona Recht geben. Ich habe nicht wirklich gedacht, dass ich schnell aus ihrem Bett rauskomme. Mona stand auf, deckte mich zu und ging mit den Worten, lauf nicht weg Schatz, in die Küche. Ich schloss meine Augen und genoss meine Hilflosigkeit, die ich allerdings eher als eine Art absolute Geborgenheit empfand. Es war kuschelig warm, aber nicht zu warm und ich war von auf Mona´s Bett gefesselt. Während ich in meiner eigenen Welt schwebte, bemerkte ich gar nicht, wie Mona wieder ins Schlafzimmer kam.

Als plötzlich die warme Decke wegzogen wurde, war ich schlagartig wieder hellwach. Mit einem Grinsen stand Mona vorm Bett, in ihrer Hand eine Flasche Massage-Öl. Sie legte die Flasche aufs Bett, faltete die Bettdecke und legte sie auf meine Beine. Dann setzte sie sich auf meine Oberschenkel griff nach der Flasche und rieb Ihre Hände mit dem Massage-Öl ein. Ich dachte mir, okay, jetzt kommt´s. Aber für die nächste Stunde war Mona eher mit der Erforschung meiner Männlichkeit beschäftigt.

Sie entdeckte die Stellen, die zu einer Steigerung meiner Lust führten, aber auch die Stellen, an denen ich hypersensibel war. Vielleicht war es das Tatsache geschuldet, dass Mona gelernte Krankenschwester ist, ich weiß es nicht. Aber was ich sehr schnell lernte war, dass Mona keine Stelle und keinen Punkt vergaß, an dem sie mich belohnen oder bestrafen konnte, zum Beispiel in dem sie die Stellen, die übersensibel waren, gezielt massierte. Für mich war das vom Gefühl her wie eine Massage, die nach dem Orgasmus einfach weiter geht. Jeder der das mal erlebt hat, weiß dass man das kaum aushalten kann. Nicht sehr lange jedenfalls.

Nachdem Mona sich mit allen Teilen meiner Männlichkeit ausgiebig beschäftigt hatte, entschied sie sich, ihr neues Wissen gleich zu testen. Und mir zu zeigen, wie sehr sie mich in ihrer hübschen Hand hatte. Ganz vorsichtig begann Mona mit einer hauchzarten Massage. Ich lag da und genoss es nur und erfreute mich des Wissens, dass Mona meinen sensibelsten Punkt unter der Eichel nicht entdeckt hatte. Jedenfalls dachte ich das.

Während sie ihre Massage sehr langsam steigerte, wuchs auch meine Erregung entsprechend. Allerdings kam ich aus irgend einem Grund nie in die Nähe der Zielgeraden, der Punkt, wenn man als Mann merkt, dass man soweit ist, wenn eine einzelne oder wenige Berührungen schon den Unterschied zwischen kommen und nicht kommen ausmachen. Ich war immer noch sicher vor dieser Kippe - hinter der die Zielgrade lag.

Trotzdem hielt mich Mona mit ihrer Massage in einer Stasis der konstanten Erregung, während sie wieder begann, leichte Suggestionen in meinen Kopf zu pflanzen. Ob ich keine Angst hätte, dass es mir bei ihr so gut gefällt, dass ich es immer wieder will? Und immer, wenn ich auf ihre Suggestionen nicht so einging, nicht so mitspielte, wie sie es wollte, waren meine sensiblen Punkte dran. Und wie! Ganz gleich, wie ich mich in den Fesseln aufbäumte, zappelte und windete, konnte ich ihrem Zugriff nicht entkommen.

Mona war keine Sadistin, aber sie kannte die Grundsätze der Konditionierung. Daher ging sie auf Nummer sicher und ahndete meine verbalen Verfehlungen entsprechend deutlich - so dass ich es garantiert nicht vergaß. Da ich während meines Studiums viele Psychologiekurse neben meinem Hauptfach belegt hatte, bleiben mir weder ihre Suggestionen, noch ihre Konditionierung verborgen. Daher wähnte ich mich in Sicherheit und dachte mir, ich durchschaue das Spiel, mir kann nichts passieren. Aber ich behielt mein Wissen für mich und spielte mit, auch weil ich Mona nicht enttäuschen wollte.

Was mir schon irgendwie - aber eben nicht deutlich genug - bewusst war, war die Tatsache, dass das Spiel zwischen meinen Beinen nur ein Nebenkriegsschauplatz war. Das eigentliche Spiel fand zwischen meinen Ohren statt. Vielleicht hatte ich das Wissen auch verdrängt, weil ich einfach am eigenen Leib erleben wollte, wie es sich anfühlt, als Mann in eine sexuelle Abhängigkeit zu geraten. Ich wollte das schon mein ganzes Leben lang.

Letztendlich ist jede Art von Sex eher im Kopf als zwischen den Beinen verortet, bei Frauen und Männern. Geht im Kopf nichts, geht es auch zwischen den Beinen nicht. Und klappt es im Kopf, findet man sich ganz schnell auf der Zielgeraden wieder.

Ich war mir bislang noch nicht bewusst, dass mein Unterbewusstsein scheinbar viel genauer als mein Bewusstsein alles registrierte, was an dem Abend passierte – vor allem was in meinem Kopf passierte. Das war schon immer ein Fluch von mir, meine ständiges Denken, Analysieren und mein Kontrollzwang. Manchmal half mir Grass dabei, dieses störende Verhalten abzustellen und mich einfach fallen lassen zu können.

Ab einem bestimmten Punkt entschied sich Mona, die Konditionierung sein zu lassen und mich statt dessen mit ein wenig "Tease & Denial" auf Trab zu halten. Ihre eben noch der hauchzarte Massage wurde etwas bestimmender und konzentrierte sich auf die entsprechenden Stellen meines Glieds. Meine Erregung, die sehr lange auf einem Level war, stieg an. Aber immer wieder, wenn es einen höheren Level erreicht hatte, ließ Mona von mir ab. Ich war nach einer Weile weichgekocht und wollte nur noch kommen. Mona ließ mich jedoch noch eine Weile weiter schmoren.

Da es inzwischen sehr spät geworden war und wir beide für dieses Date noch keine Übernachtung geplant hatten, setzte Mona zum Ausgleich an. Ich fühlte, wie ich immer näher an die Kippe kam und wünschte mich innerlich darüber hinweg und auf die Zielgeraden, aber kurz vor der Kippe fiel ich immer wieder selbst zurück. Mona bemerkte das auch und gab ihr bestes. Es kam was kommen musste, wir beide verkrampften und aus der schönsten Nebensache wurde ein Frust-Erlebnis. Ich wollte nicht, dass Mona sich so abmühte und bat sie, abzubrechen. Es sei schließlich schon spät, ich war bereits über vier Stunden gefangen, die Arme schmerzten und wir waren beide fertig.

Ich konnte Mona eine leichte Enttäuschung ansehen, als sie meine Fesseln aufschloss. So bald ich frei war nahm ich sie in meine Arme und wir knutschten und küssten und lange. Ich bin nicht gekommen, so what? Aber ich hatte so viel Freude, wie lange nicht mehr in meinem Leben. Vielleicht war es einfach zu spät. Vielleicht mein Kopf. Aber nicht Du.

Wir werden es wieder versuchen, sagte Mona, Du willst doch gerne wieder in mein schönes, weiches Bett, oder? Klar, erwiderte ich.

Nachdem ich mich angezogen hatte, wollte ich mich gerade daran machen, die Fesseln vom Bett zu entfernen. Nein, lass die ruhig dran, ich kann die unter die Matratze legen und wir werden die noch brauchen in Zukunft. Dem konnte ich nicht wiedersprechen. Im Flur brauchten wir wieder sehr lang, um uns von einander zu lösen.

Es war ein Uhr am Morgen und ich machte mich auf den Weg nach Hause. Mir gingen unzählige Gedanken durch meinen Kopf. Das Verlangen, wieder in Monas Gewalt zu sein, mein Versagen weil mein Kopf mich nicht kommen ließ. Zu viele Gedanken, zu viel Druck, zu spät? Ich grübelte was ich wohl tun könnte, um Mona den Druck zu nehmen, ich wollte nicht, dass sie denkt, dass es ihre Schuld ist. Ich überlegte, ob es vielleicht notwendig war einen ganz starken Joint zu rauchen, um die Gedanken im Kopf abzuschalten. Nein, das war keine Lösung. Aber was dann? Oder war es einfach nur eine banale Überanstrengung?

Zuhause angekommen, zog ich mich leise aus, putzte meine Zähne und schlich ganz leise ins Schlafzimmer. Wie war es, fragte Anna. Sehr schön, aber mit gewissen Startschwierigkeiten ... zu viele Gedanken. Kennst Du ja noch von früher. Wir küssen uns kurz. Das wird schon noch, meinte Anna und drehte sich auf ihre Seite. Ich ließ den Abend noch einmal vor meinen Augen ablaufen und schlief dann irgendwann ein.

Am nächsten Tag hatte ich einen freien Job und war dadurch so unter Strom, dass ich nicht zu sehr ins Grübeln kam. Mona war auf ihrer Station und auch unter Strom so dass wir nicht sehr viel über WhatsApp kommunizierten. Und der wenige Dialog, den wir hatten, war eher von oberflächlicher Natur. Mein Job, ihr Job, so umschifften wir unser erstes Date einige Zeit lang.

Irgendwann konnte ich nicht innehalten und schrieb Mona, dass ich meinen Kopf nur ganz schwer abschalten kann. Dass das Denken nie aufhört und ich der Vergangenheit sogar dachte, ich sei impotent. Ich hatte mich sogar dahingehend untersuchen lassen, aber es war nichts körperliches. Physisch war ich kerngesund. Also hat mir mein Urologe Cialis verschrieben – sozusagen als Starthilfe, wenn vom Kopf keine Start-Impulse kommen. Und was ich seltsam dabei fand, manchmal ging es perfekt ohne. Manchmal nicht. So nach Tagesform ... oder Kopfform.

Mona war nicht der Ansicht, dass ich diese Pillen brauche. Es war ja kein Problem mit der Erektion, sondern eines mit dem Kommen. Aber es ist ja auch egal, irgendwie werde sie schon dahinter kommen. Ich merke, dass mein Geständnis eine positive Wirkung auf Mona hatte, sie schien erleichtert zu sein. Unser Dialog wurde wieder heißer.

Jetzt war ich es allerdings, der etwas nachdenklich wurde. Es war ja kein Problem der Erektion, sondern des Nicht-Kommens. Das hatte ich noch nie erlebt. Vor allem in dieser Lage ... gefangen in der eigenen Kern-Fantasie, zum ersten Mal! Alles war perfekt. Das Spiel mit der Abhängigkeit, das ich schon immer spielen wollte, warum hat es nicht geklappt?

Mona schrieb zurück, Mach Dir keinen Kopf, ich werde Dich schon noch knacken! Am Ende kriege ich Dich so oder so. Kuss, Mona.

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
12. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Foxli am 08.02.16 22:40

Guten Abend,

und danke für diese - hoffentlich noch unvollendete - Geschichte! Ich habe seit Längerem keine Story mit SM-Thematik mehr gelesen und wenn, dann meistens nur die ersten paar Seiten, da entweder Handlungsverlauf, Schreibrichtigkeit oder Thematik (oder alle drei auf einmal!) nicht mein Fall bis katastrophal waren.

Bei deiner Geschichte trifft das definitiv nicht zu! Es macht Spaß, sie zu lesen - auch, weil man nicht gezwungen ist, sich aufgrund grammatikalischer Fehler den Sinn eines Absatzes selbst zu erschließen - die Handlung wirkt realistisch und ist trotzdem sehr unterhaltsam und das Thema kreuzt genau mein derzeitiges Interessensgebiet. Schon interessant, wo ich vermutlich ca. 30 Jahre jünger bin, als der Protagonist deiner Geschichte...

Dass du weiterschreiben sollst (musst!), brauche ich ja wohl nicht mehr extra zu erwähnen?

LG Foxli
13. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von delta am 09.02.16 07:54

Hallo Mr. Zooot,

danke für Deine ausgesprochen schöne Geschichte. Mir gefällt die ruhige Art, mit der Du schreibst.

Es wäre schön, noch eine Weile von Dir zu lesen. Die Geschichte scheint ja viel Potential zu haben, auch wenn Sie, wie Du schreibst, auf wahren Begebenheiten beruht.

delta
14. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Thömchen am 09.02.16 15:46

Bitte unbedingt weiterschreiben.
Ein wunderbarer Stil, sehr dezent und doch deutlich. Danke
15. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 11.02.16 15:21

Die folgenden Tage schrieben Mona und ich uns sehr viel über WhatsApp. Zum einen, um uns gegenseitig aufzurichten, zum anderen, um dem Grund für meine innerliche Verweigerung auf die Spur zu kommen. Es lag schließlich kein körperlicher Defekt. Ich hatte nach dem Date selbst Hand angelegt und schnell festgestellt, dass alles funktionierte – und ich hatte dabei exakt an das gedacht, was ich zuvor mit Mona erlebt hatte.

Mona vermutete, dass es etwas mit dem Kontrollverlust zu tun haben musste. Da ich laut eigener Aussage eher zwanghaft bin, lag vielleicht in meinem Kopf eine Art Konflikt vor. Einerseits mein zwanghaftes Verhalten alles kontrollieren zu wollen, und andererseits meine Fantasie, selbst vollkommen von ihr kontrolliert zu werden. So als ob mein Bewusstsein und mein Unterbewusstsein miteinander über die Kontrolle rangen und das Unterbewusstsein zur Zeit am längeren Hebel saß.

Mona schlug vor, dass wir herausfinden sollten, wozu ich diese absolute Kontrolle früher gebraucht habe. Und ob ich sie für irgendwas immer noch brauche. Oft dienen derartige Verhaltensweisen nur dem eigenen Schutz in bestimmten Situationen oder Schlüsselmomenten. Dieser aber liegen oft lange in der Vergangenheit und werden nur noch aus reiner Gewohnheiten weiter ausgelebt. Oft ohne länger nötig zu sein.

Ich erzählte ihr von meiner Kindheit als Einzelkind einer alleinerziehenden sehr willensstarken Mutter. Und darüber, dass ich in der Schule der Kleinste in meiner Klasse war, aber trotzdem der Chef meiner Clique, dass ich auch nie den Konflikt mit größeren Schülern gemieden hatte, sondern im Gegenteil, dann erst recht die Konfrontation gesucht hatte. Und mir dadurch sogar den Respekt älterer Schüler verdient hatte, mit denen ich auch viel mehr Zeit verbrachte, als mit Gleichaltrigen.

Im Alter von 16 Jahren lebte ich alleine in London, hatte ein ausreichendes Taschengeld und war dafür für alles alleine verantwortlich. Ich musste meine eigenen Einkäufe machen, kochen, Wäsche machen und selbstständig meine Schulpflichten erledigen, ohne dass da jemand war, das mit auf die Finger geschaut hat. Das war auch der Abschnitt in meinen Leben, in dem in mir der Wunsch aufkeimte, von einer starken Frau dominiert zu werden. Jedenfalls war das immer das Hauptthema wenn ich selbst bei mir Hand anlegte. Denn eine Freundin hatte ich zu der Zeit noch nicht.

Ich hätte es mir auch nie im Traum einfallen lassen, irgendeinem weiblichen Wesen meine inneren Wünsche und Fantasien zu offenbaren. Diese empfand ich als zutiefst peinlich, ja sogar schmutzig und pervers. Eine Einstellung, die mich lange Zeit begleitete und dazu führte, dass ich mit meiner ersten Freundin eine pure Vanilla Beziehung lebte, in der weder sie noch ich nachhaltig glücklich wurden. Nach drei Jahren trennten wir uns im Guten.

Ich weiß bis heute nicht, was passiert wäre, wenn ich mich damals geoutet hätte. Die Liebe war da, aber der Sex war für beide Seiten eher unbefriedigend. Für mich, weil normaler Sex mich aufgrund meiner Fantasien einfach nicht heiß machte. Und für sie, weil ich nicht richtig bei der Sache war – was eine Frau immer merkt. Damals tat ich den Sex als etwas rein körperliches ab und glaubte noch, dass Liebe und Emotionen alleine ausreichen. Ich war eben noch sehr naiv und unerfahren als Mann, der mit 30 von seiner ersten Freundin entjungfert wurde.

Erst mit dem Erscheinen des World Wide Webs Anfang der Neunziger Jahre entdeckte ich, dass das was ich immer in mir gefühlt hatte, gar nicht so schmutzig und pervers war, wie ich dachte. Plötzlich wurde mir klar, dass es ganz viele Menschen gab, die ähnlich fühlten. Ich war nicht mehr alleine. Nach und nach erzählte ich Mona von meinem langen Weg in den Fetisch, von meinen ersten Studio-Besuchen in den späten Neunzigern, von den dominanten Freundinnen, die danach kennen gelernt hatte. Und von meiner Frau, die ich auch über SM kennen gelernt hatte. Und die Gründe, warum wir uns sexuell auseinander gelebt hatten. Für mich hatte SM nicht mehr funktioniert, als wir eine richtige Familie wurden. Und meine Frau hat ihre devote Seite entdeckt, womit ich nichts anfangen konnte. Mona schien alles aufzusaugen, was ich ihr von meinem Leben erzählte. Und ich war froh, mit jemanden darüber reden zu können.

Etwa zwei Tage vor unserem nächsten Date entdeckte ich einen kleinen, wattierten A5 Umschlag in meinem Briefkasten. Er war an mich adressiert. Das Absender war Mona. Neugierig öffnete ich den Umschlag sofort. Er enthielt einen roten Damenslip und ein kurzes Anschreiben. Etwas verwundert betrachtete ich den Slip und fragte mich, was das soll? Ich war nie ein Cross-Dresser oder auch nur entfernt daran interessiert, Damenwäsche zu tragen geschweige denn, daran zu riechen. Auch Feminisierung war überhaupt nicht mein Ding. Was soll das, dachte ich?

Also las ich das kurze Anschreiben von Mona. Sie wollte, dass ich den Slip die nächsten zwei Tage unter meiner Unterhose trage – auch nachts im Bett. Ich sollte ihr einfach vertrauen, keine Fragen stellen und ihr den Gefallen tun. Einen Moment lang stand ich völlig baff in meiner Küche und hielt den Slip in meiner Hand als ob ich gerade eine tote Eidechse entdeckt hatte. Auch wenn ich mich gerne von Frauen dominieren ließ, war das Tragen von Damenunterwäsche etwas, dass mir, bzw. meiner Männlichkeit irgendwie gegen den Strich ging. Da ich Mona allerdings den Gefallen tun wollte, ging ich ins Bad zog mich aus, stieg in Mona´s Slip und zog mich wieder an.

Die folgende Zeit war für mich etwas merkwürdig. Niemand konnte sehen, was ich unter meiner Unterwäsche trug. Aber ich konnte den Slip immer spüren, ich wusste ja, dass ich ihn anhatte. Der Slip war immer präsent. So sehr, dass ich bestimmte Dinge, die Männer tun, wenn niemand dabei ist, nicht mehr tun konnte oder besser gesagt tun wollte. So ging ich selbst dann ins Bad, wenn ich mal pupsen musste – etwas was bei allen Menschen, egal ob Frau oder Mann, ganz natürlich und normal ist. Nur ich vollbrachte es nicht, in Mona´s Slip zu pupsen. Total lächerlich, irgendwie fühlte es sich aber falsch an, wenn auch nur in meinem Kopf.

Dennoch folge ich Mona´s Wunsch, denn auf eine sonderbare Art war es gleichzeitig angenehm, ihre Präsenz ständig zu spüren. In unseren WhatsApp Dialogen sprachen wir allerdings nicht weiter über das Thema und flüchteten uns stattdessen in banale Unterhaltungen über unseren Alltag. Wie es bei ihr auf der Arbeit so war, wie meine freien Jobs so liefen, was zuhause so los war. Selbstverständlich immer mal wieder mit der einen oder anderen Andeutung über unser nächstes Date. Ohne jedoch irgendwelche Details zu besprechen.

Schließlich war der Tag gekommen. Aufgeregt wie ein Kind, das Übernacht in einem Spielzeugladen eingeschlossen war, ging ich zu Mona. Bei Mona angekommen, knutschten wir wieder sehr lange in ihrem Flur, bevor wir in ihr Wohnzimmer gingen. Ein schöner Rotwein stand schon bereit. Als wir dann merkten, dass wir unsere Hände kaum voneinander lassen konnten, sagte Mona, dass sie eine Überraschung für mich im Schlafzimmer hätte. Ich war sofort neugierig. Allerdings entdeckte ich im ersten Moment nichts überraschendes als ich mich in ihrem Schlafzimmer umsah. Die Manschetten langen einsatzbereit auf ihrem Bett. Ich fragte Mona, wo die Überraschung war und Mona forderte mich auf, mich erst einmal auszuziehen, was ich tat.

Sehr zufrieden nahm Mona zu Kenntnis, dass ich unter meinen Boxershorts ihren roten Slip trug, den ich allerdings auch ausziehen sollte. Nachdem auch das erledigt war, betrachtete mich Mona ausführlich und inspizierte ihr Eigentum, wie sie es ausdrückte. Dann ging sie zu ihrem Schrank, öffnete eine Tür und nahm ein schwarzes, netzartiges Kleidungsstück heraus. Sie hielt es mir hin und befahl mir, dass ich es anziehen sollte, bevor sie mich festschnallt. Ich betrachtete das Kleidungsstück genauer. Es war eine Art Netzbody mir Beinen, Füßen und Ärmeln, das sich am Rücken mit einem Reißverschluss verschließen lässt. Ich wollte gerade erwähnen, dass Feminisierung nicht mein Fetisch ist, als Mona mich bat, ihr einfach zu vertrauen.

Als jemand, der so etwas noch nie angehabt hat, war ich überrascht, wie eng der Body auf der Haut lag. Es war auch nicht ganz einfach da rein zu kommen. Da ich nichts kaputt machen wollte, zog ich den Body sehr vorsichtig an. Das Gefühl darin war interessant. Obwohl es hauchzart war, fühlte ich die Spannung des Gewebes an meinem gesamten Körper. Ab ins Bett mit Dir, befahl Mona.

Als ich im Bett lag, kam Mona zu mir ins Bett und fummelte mein Glied durch die kleine Öffnung im Schritt die dem Zweck dient sich als Dame erleichtern zu können, ohne den Body ausziehen zu müssen. Einmal befreit, signalisierte mein Glied eine gewisse Erregung. Mona sah darüber hinweg und begann damit mich wieder sicher auf ihrem Bett zu fixieren. Sie hatte die Seile wieder etwas gelockert damit das Fesseln einfacher war. Doch sobald die Manschetten zugeschnallt und mit den Schlössern gesichert waren, zog sie die Seile wieder sehr fest und spannte mich so wieder ganz stramm auf ihr Bett. Wie zuvor war jegliche Bewegung für mich unmöglich. Nur mein Becken und meinen Rücken konnte ich noch ein wenig vom Bett anheben.

Meine Erregung war jetzt deutlich zu sehen. Fein, meinte Mona, dann werde ich mich jetzt erst einmal bedienen, Du hast ja sicherlich nicht dagegen, oder Hase? Sagte es und verpackte mein Glied und begann mit einer vorbereitenden Massage. Nach einer Minute setzte sich Mona auf mich und begann mich zu reiten. Aber erst einmal ganz langsam und sinnlich. Ich schloss meine Augen und genoss das Gefühl der Hilflosigkeit und die Stimulation, die ich durch Mona´s Bewegung spürte. Mit einer ganz sanften Stimme erzählte mir Mona, wie schön sich das für sie anfühlt, dass sie das noch eine Weile genießen wird, wie sie mich benutzt und ich absolut nichts dagegen tun kann. Und schön anzuschauen sei ich auch in ihrem schwarzen Netzbody.

Ich war inzwischen fast wieder im Subspace abgetaucht, spürte die Schnallen, den Netzbody, Mona, ihren Körper auf mir, ihre Wärme. Und wie der Rhythmus langsam schneller wurde. Aber wieder konnte ich meine Sorge, ob ich heute kommen kann, nicht verdrängen. Wieder kam mir mein Kopf dazwischen und hielt mich stabil vor der Kippe fest, während Mona ihre Kippe überwand und in der Zielgeraden ankam um schließlich zu kommen. Einerseits freute ich mich für Mona, dass sie gekommen war, andererseits hatte ich Angst, wieder zu versagen.

Erschöpft lag Mona auf mir und ruhte sich aus. Nach einigen Minuten flüsterte sie mir ins Ohr dass ich jetzt dran sei. Ob mein Kopf will oder nicht. Ich wollte es zu gern glauben. Doch zuerst wollte sie mich noch ein wenig vorbereiten. Mir war alles recht, alles egal, was sie mit mir vor hatte. Ich wollte Mona nur nicht enttäuschen. Mona richtete sich auf und zog einen langen, schwarzen Seidenschal unter ihrem Kopfkissen hervor. Diesen wickelte sie mehrmals um meinen Kopf und verknotete ihn ganz fest über meinem Mund zwischen meinen Zähnen. Ich konnte jetzt weder etwas sehen, noch etwas Verständliches sagen. Nur fühlen, hören und riechen.

Mona verließ kurz das Schlafzimmer und kam schnell wieder zurück. Ich sah nicht, was sie tat, aber plötzlich roch ich ihr Parfüm – Opium von Yves Saint Laurent – das sie direkt auf den Schal unterhalb meiner Nase geträufelt hatte. Alles was Du ab jetzt wahrnimmst, wird von mir kontrolliert, klärte Mona mich auf. Das nächste, was ich fühlte, war der sichere Griff von Mona, die ihre Hände wieder mit Massage-Öl eingerieben hatte und nun ganz gezielt auf meine sensiblen Stellen losging. Es dauerte nicht lange und sie hatte mich wieder kurz vor der Kippe. Aber nicht darüber hinweg. Diesmal aber gab es keinen Abbruch. Ich fühlte mich näher an die Kippe kommen, aber nicht darüber hinweg.

Was dann passierte, bemerkte ich anfänglich gar nicht. Es begann mit einem Kribbeln in meinen Armen und Beinen, doch dann bemerkte ich es: das Nichtvorhandensein von jeglichem Gefühl in meinen Extremitäten. So als ob sich mein Bewusstsein langsam immer mehr aus meinen Körper zurückzog. Von den Händen und Füßen in die Oberarme, Oberschenkel, in den Torso. Nach einigen Minuten existierte ich nur noch in meinem Kopf und die Stelle wo Mona mich unermüdlich massierte. Ich war auf zwei Punkte reduziert. Und noch etwas passierte. Je näher ich an die Kippe kam umso mehr spannte sich mein Körper an. Mein Herz raste und ich stemmte mich mit aller Macht nach oben noch irgendeinen Einfluss auf meinen Körper zu haben.

Mona bemerkte das wohl auch und begann mir mit ihrer sanften Stimme den Rest zu geben. Ich solle aufgeben, es geschehen lassen, es gibt kein Entkommen mehr, weder hier und jetzt, noch in Zukunft. Niemals. Mit jeder Bemerkung kam ich der Kippe näher und näher während mein Körper ein fremdes Stück Holz geworden war über das ich jegliche Kontrolle verloren hatte. Schließlich hatte sie ich auf der Kippe.

Mit den Worten: Gleich habe ich gewonnen, dann kontrolliere ich Dich vollkommen, verpasste Mona mir den finalen Fangschuss und schubste mich über die Kippe. Sie hatte mich, die Gegenwehr im Kopf erlahmte und sie massierte mich blitzschnell zu einen gewaltigen Orgasmus den ich in der Intensität noch nie erlebt hatte.

Danach lagen wir beide nur noch erschöpft in ihrem Bett. Ich war kaputt wie nie in meinem Leben zuvor, mein ganzer Körper schmerzte. Erst nach vielen, vielen Minuten konnten wir reden. Mona fragt mich, wie ich mich fühle. Kaputt aber glücklich und Du? Sie lächelte und begann, mich zu befreien. Ob ich bemerkt hätte, dass ich sie ungefähr 20 Minuten auf meinen Oberschenkeln hochgehoben und gehalten hätte?

Wie bitte?

Mona nickte und erzählte mir dass sie so etwas noch nie erlebt hatte. Irgendwann hatte ich mich aufgebäumt und da sie auf meinen Oberschenkeln saß, habe ich sie hochgehoben und sie dort 20 Minuten gehalten bis ich gekommen sei. Die Zeit konnte sie mir so genau sagen, weil sie zwischenzeitlich auf die Uhr auf dem Nachttisch geschaut hatte. Was auch immer in Deinem Kopf passiert ist muss ein ziemlicher Kampf gewesen sein.

Ein Kampf, den ich gewonnen habe, sagte Mona mit einem echten Siegerlächeln. Von jetzt ab wird es einfacher. Widerstand ist zwecklos mein Hase.

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
16. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Thömchen am 11.02.16 23:12

Eine sehr gelungene Fortsetzung, die mich an die ersten Wochen mit meiner Herrin erinnert hat. Sie wollte mich ihrem Wilen unterwerfen, aber ich hielt einige Zeit dagegen und verhinderte genau wie der Sub in dieser Geschichte ihren Erfolg. Es war ein schönes Macht-Spiel, bis sie dann eines Tages den Druck so geschickt aufbaute, daß ich innerlich aufgab, was sie an meiner körperlichen Reaktion natürlich sofort bemerkte.
17. RE: Bis an den Rand er Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Jagang am 12.02.16 00:08

Ich wiederhol mich zwar, aber als Schreiber kenne ich das Leid: Man vergleicht Leserzahlen zu Kommentaren und fragt sich, wieso nicht mehr Leute Feedback geben?

Darum mach ichs einfach nochmal: Du hast eine sehr schöne Art zu erzählen. Und eine super Innenperspektive, die du abbildest. Es geht auch um Action, aber auch viel um das was im Kopf passiert.

Das mag ich sehr.
18. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Matze23 am 13.02.16 09:27

Eine sehr schöne Geschichte, sehr einfühlsam geschrieben.

Den Anfang fand ich etwas holprig und konstruiert (ok, wenn es eine wahre Geschichte ist, was soll´s), aber im weiteren Verlauf hast Du einen schönen Rhythmus gefunden.

Sehr angenehm finde ich den niveauvollen Stil. Man kann auch die heissesten Szenen ohne die Verwendung von Sternchen-Worten erzählen. Und wie Du selbst geschrieben hast, findet der eigentliche Sex zwischen den Ohren statt.

So mag ich es. Weiter so!

Grüße, Matze
19. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Matze23 am 13.02.16 09:32

Eine sehr schöne Geschichte, sehr einfühlsam geschrieben.

Den Anfang fand ich etwas holprig und konstruiert (ok, wenn es eine wahre Geschichte ist, was soll´s), aber im weiteren Verlauf hast Du einen schönen Rhythmus gefunden.

Sehr angenehm finde ich den niveauvollen Stil. Man kann auch die heissesten Szenen ohne die Verwendung von Sternchen-Worten erzählen. Und wie Du selbst geschrieben hast, findet der eigentliche Sex zwischen den Ohren statt.

So mag ich es. Weiter so!

Grüße, Matze
20. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 15.02.16 13:00

Als in an diesem Abend nach Hause kam, war ich so kaputt, dass ich einfach nur noch ins Bett wollte. Ich glaube, ich bin in dem Moment eingeschlafen, als mein Kopf das Kopfkissen berührte. Am nächsten Morgen merkte ich dann auch körperlich, was am Abend zuvor passiert ist, ich hatte einen richtig schönen Muskelkater in den Beinen. Aber ansonsten ging es mir gut obwohl mir die Intensität des Abends nicht aus meinem Kopf gehen wollte.

Auf meinem Smartphone wartete bereits die erste WhatsApp von Mona auf mich. Sie war bereits auf der Arbeit und fragte, wie es mir geht und dass Sie ein schlechtes Gewissen hatte, dass sie es mir so unnachgiebig besorgt hatte, um mich zu knacken. Es gelang mir sie zu beruhigen, wobei ich es mir nicht verkneifen konnte, zu erwähnen, dass ich hoffte, dass es nicht jedes Mal so ein Höllenritt werden würde. Mal sehen, schrieb Mona zurück.

Dennoch, obwohl es intensiv war, musste ich immer an Mona denken. Ich wollte unbedingt wieder zu ihr, in ihr Bett und in ihrer Gewalt sein. Irgendwie war ich schon ein ganz kleines bisschen süchtig. Zumal wir uns auch außerhalb des Bettes sehr gut verstanden. Wir konnten stundenlang bei Mona in der Küche hocken und über alles Mögliche reden, Politik, kein Problem. Wirtschaft, Soziales und Kulturelles? Egal, was für ein Thema, wir hatten Spaß damit und stellten fest, dass wir in vielerlei Hinsicht auf einer Wellenlänge waren.

Durch Mona´s unübliche Arbeitszeiten und durch meine eigene, selbstständige Tätigkeit, ergaben sich bei Mona und mir oft sehr zeitlich unnormale Treffen. Manchmal Mittags, manchmal zum Kaffee, und auch mal am Morgen zum Frühstück. So wie es am besten passt, wenn man einer untypischen (keine 9-to-5) Beschäftigung nachgeht. Unser nächstes Date hatten wir an einem Wochentag. Wir wollten uns bereits am Morgen treffen und zusammen frühstücken, dann am frühen Nachmittag zusammen essen gehen. Und danach noch einen schönen Nachmittag zusammen verbringen, bevor Mona am Abend zur Spätschicht musste. Ich selbst hatte keinen Auftrag an dem Tag und daher frei. Wobei so ganz frei würde ich an dem Tag nicht sein, aber darauf freute ich mich schon.

Die Tage vor unserem nächsten Date waren wir natürlich wieder sehr aktiv am Schreiben und eine verbalen Spielerei folgte die Nächste. Mona entdeckte nach und nach die Knöpfe in meinem Kopf, mit denen sie mich verrückt machen konnte und genoss das Spiel mit dem verbalen Reizen genau so wie ich. Ich tat mein bestes, um dagegen zu halten und versuchte möglichst cool zu bleiben, was mir allerdings nicht immer gelang. Ob ich mir vorstellen könnte, auch mal länger gefangen zu sein? Ob ich schon mal den Hintern versohlt bekommen hätte? Das Medium Smartphone machte es uns sehr leicht, einfach über alles zu kommunizieren. Ohne Scham, ohne Peinlichkeit und ohne dass wir um den heißen Brei herumreden mussten.

Schließlich war es soweit. Ich ging morgens zum Sport, dann schnell nach Hause zum Duschen, um dann gleich darauf zu Mona aufzubrechen. 10 Minuten später saßen wir zusammen in ihrer Küche und genossen unser Frühstück. Mona hatte für den frühen Nachmittag einen Tisch in einem Restaurant gleich um die Ecke reserviert, in dem es eine gute Weihnachtsente mit Blaukraut gab. Während wir über dies und jenes redeten, schob mir Mona unter dem Tisch ihren Fuß in meinen Schritt und fühlte vorsichtig herum, was nicht ohne Folgen blieb. Als Mona meine Reaktion fühlen konnte, bemerkte sie, dass sie sich einen besonderen Nachtisch gönnen wird: mich.

Ich wurde mit den Worten, sogleich nackt in ihrem Schlagzimmer zu erscheinen, ins Bad geschickt. Mona ging derweil in ihr Schlafzimmer um sich vorzubereiten. Kurze Zeit später stand ich völlig nackt in ihrem Schlafzimmer. Mona hatte ein Halsband und eine Leine in ihrer Hand und befahl mir, mich vor ihr hinzuknien und ihre Beine zu küssen. Klar, dass sie wieder schwarze Nylons trug. Jegliches Widerstehen, war also sowieso nicht drinnen.

Ich küsste vorsichtig ihr Schienenbein und arbeitete mich langsam in Richtung Knie. Als meine Küsse Mona´s Oberschenkel erreichten, legte sie mir das Halsband um, befestigte die Leine und führte mich langsam in Richtung Bett nur um dann plötzlich die Richtung zu ändern um zum Schrank zu gehen. Da hätte ich doch fast noch etwas vergessen, sagte sie mit einer lachenden Stimme. Vor Schrank öffnete sie die Tür und nahm mit den Worten, das wirst Du heute den ganzen Tag tragen, ein mir wohl bekanntes schwarzes, netzartiges Kleidungsstück heraus. Ich dachte, okay, damit kann ich leben, wenigstens muss ich den roten Slip nicht mehr tragen.

Kurze Zeit später war ich wieder vollkommen in Mona´s Netzbody eingeschlossen und Mona führte mich zum Bett, wo schon die offenen Manschetten auf mich warteten. Aufs Bett mit Dir, ich will meinen Nachtisch, grinste Mona mich an. Sobald ich auf dem Bett lag, fixierte Mona mich – inzwischen sehr routiniert – und zog Fesseln wieder sehr stramm nach. Dann deckte sie mich zu, zog die Vorhänge zu, verließ das Schlafzimmer und schloss die Schlafzimmertür hinter sich.

Mona´s Vorhänge waren lichtundurchlässig, nur ein kleiner Spalt Tageslicht fiel noch ins Zimmer. Von der anderen Seite der Schlafzimmertür hörte ich wie Mona in der Küche etwas wegräumte, was genau sie dort machte, konnte ich jedoch nicht einordnen. Nach einer halben Stunde, die sich für mich wie eine Ewigkeit anfühlte, öffnete sich die Tür und Mona trat ein. In der einen Hand das Massage-Öl, in der anderen der lange schwarze Seidenschal. Ich sagte zwar, dass es nicht notwendig ist, mich nicht zu knebeln und mir die Augen verbinden. Ich würde sie gern sehen. Und warum sollte ich schreien?

Das sei nicht mehr meine Entscheidung, meinte Mona, außerdem sei sie nicht so sicher, ob sie mich schon weit genug geknackt hatte. Zur Zeit wollte sie einfach auf Nummer sicher gehen und meine Eindrücke auf ein Minimum reduzieren. Und die Fähigkeit zu reden, brauche ich nicht in ihrem Bett. Erstens gibt es kein Safewort, und zweitens würde es reichen, wenn ich zuhöre – reden sein so etwas von überbewertet.

Also wickelte sie meinen Kopf wieder ein und knebelte mich. Ich bemerkte, dass es ihr offensichtlich gefiel, den Knebel möglichst stramm zu verknoten. Schon war ich wieder in Dunkelheit gehüllt, konnte nichts sagen und roch nur noch Mona´s Parfüm – was mich sehr anmachte. Schatz, Du hast doch nichts dagegen, wenn ich jetzt erst mal meinen Nachtisch genieße, oder? Nein? Na dann ist ja alles gut. Mit den Worten wurde mein Glied wieder ordnungsgemäß verpackt und mit einer leichten Massage einsatzbereit gemacht.

So, das funktioniert ja prima, hörte ich Mona sagen, kurz bevor sie mich auf mich setzte und sich erst ganz langsam auf und ab bewegte. Statt wie bei den ersten beiden Male schnell zum Höhepunkt zu gelangen, ließ ich Mona dieses Mal deutlich mehr Zeit und pausierte ab und zu, nur um dann wieder anzufangen. Ich konnte je eh nichts dagegen tun und hatte darüber hinaus auch gar nicht den Willen dazu und genoss meine Rolle als willenloses Spielzeug. Irgendwann war Mona bereit für ihren Nachtisch und beschleunigte ihre Bewegung. Während sie kam, merkte ich auch, dass ich auch wesentlich näher an der Kippe war, als zuvor. Als Mona fertig war, legte sie sich auf mich und drückte meinen eingehüllten Kopf ganz fest zwischen ihren Busen, was das Atmen doch sehr erschwerte, aber meine Erregung steigerte.

Bist wohl gern zwischen meinem Busen, bemerkte Mona und drückte meinen Kopf noch fester in ihren Busen. Hmmmpppff, war alles was mir dazu einfiel. Wenn ich richtig gerechnet habe, steht es jetzt 3:1, sagte Mona. Das könne sie so nicht stehen lassen, der was meinst Du? Ach ja, Du kannst ja nichts sagen, spottete Mona. Schnell entfernte Moan das Gummi und griff zum Massage-Öl. Dann wollen wir mal wieder.

Die anschließende Massage, hatte nicht das Ziel, mich möglichst schnell kommen zu lassen, sondern diente der Erforschung meiner übersensiblen Stellen. Diese Mal allerdings in Kombination mit Suggestionen, mit denen sie mich letztendlich ja gekriegt hatte. Als gute Beobachterin, stellte Mona schnell fest, auf welche Bemerkungen und Suggestionen ich besonders oder eher nicht so reagierte und verfeinerte ihre Strategie entsprechend. War ich eben noch ihr willenloses Sexspielzeug, war ich nun eine Art Forschungsobjekt. Da ich nicht in der Lage war, mein Glied in irgendeiner Form zu kontrollieren, hatte Mona immer ein sehr direktes Feedback und wusste nach kurzer Zeit ziemlich genau, welche Worte mich zusätzlich in Erregung versetzen. Ich fühlte mich zunehmend von Mona eingekreist. Ihr Netz zog sich immer enger zu.

Eine weitere Sache, an der sie zunehmend Gefallen fand, war das Massieren der sehr sensiblen Stellen was für mich eine sehr intensive Lustfolter war. Ich wollte, dass sie aufhört, wollte mich aus ihrem Griff rauswinden, aber alles zappeln – soweit überhaupt möglich – half nichts, ich konnte nicht entkommen. Immer wieder wechselte Mona zwischen Lustfolter und lustvoller Massage mit erotischen Suggestionen hin und her und brachte mich näher an die Kippe. Mir fiel schon wieder das Kribbeln in meinen Armen und Beinen und die leichte Taubheit vom letzten Mal auf. Aber dabei blieb es auch, denn inzwischen trieb Mona mich nicht nur mit ihrer Massage, sondern auch mit ihrer sanften Stimme über die Kippe. Sie hatte mich wieder. Als ich kam, Mona massierte Mona noch ein bisschen weiter. Als ich immer wilder in ihren Fesseln zappelte, lies sie von mir ab, wofür ich äußerst dankbar war.

3:2, sagte sie, als sie den Seidenschal entfernte und meine Fesseln löste. Jetzt haben wir uns eine Stärkung verdient. Unser Tischreservierung ist in einer halben Stunde. Ach ja, eines noch, Du wirst den Netzbody unter Deiner Kleidung anbehalten, denn nach dem Essen will ich Dich wieder hier in meinem Bett haben. Ich war immer noch im Kopf bei den Geschehnissen von eben und nickte nur – auch wenn ich das ein bisschen kinky fand. Aber außer uns kann das ja niemand sehen.

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
21. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von johelm am 15.02.16 18:09

Jetzt komm mal langsam zur Sache !!!
22. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 15.02.16 18:41

Sorry, aber hier geht es nicht nur um Sex.

Entweder lesen Sie woanders weiter, wo es schneller zur Sache geht. Oder Sie schreiben sich eine eigene Geschichte.
23. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Jagang am 15.02.16 19:26

Ich finde das war wieder eine super Fortsetzung. Und aus meinem Gefühl bist du super "bei der Sache"

Hie und da würde ich gerne mehr darüber erfahren, was du mit Suggestionen meinst, oder welche Ansprachen von Mona es sind, die den Ich-Erzähler mehr anmachen als andere.

Oder hie und da einen direkten Einblick in die WhatsApp-Kommunikation, quasi als direkten Dialog lesen zu können, fände ich auch sehr interessant.


Aber: Ich bin auch so sehr gut unterhalten, vor allem weil mir der Realismus der Geschichte sehr, sehr zusagt. Ist also im Endeffekt nicht weiter wichtig.

Danke und gerne mehr davon
24. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Rotbart am 15.02.16 21:08

Zitat
Jetzt komm mal langsam zur Sache !!!


Er kommt doch die ganze Zeit zur Sache!

Wunderbar geschrieben!

Und die Spannung steigt wie es weitergeht.

Grüßle, Rotbart
25. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von johelm am 16.02.16 09:13

...ach es geht gar nicht um Sex? Da bin ich hier ja völlig falsch !!!
26. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von sissi54 am 17.02.16 23:11

Tolle Geschichte!!! Schön erzählt.
Bitte nicht irritieren lassen und weiterschreiben.
LG sissi
27. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Edwin Prosper am 18.02.16 13:05

Eine gute Geschichte. Nachvollziehbar.

Es stimmt, solche Erlebnisse können einen hart am Rande der Abhängigkeit dahinschrappen lassen. Vor allem, wenn sonst nichts passt.

Es gibt hierzu auch eine grundsätzliche Einstellung. Irgendwann kommt nämlich der Zeitpunkt, an dem man das bedauert,, was man nicht mitgemacht hat und dann ist es zu spät. Deswegen wäre meine Devise, mitnehmen und genießen.
28. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 20.02.16 13:08

Eine Viertelstunde später saßen wir in einem gemütlichen, gutbürgerlichen Restaurant. Es war wirklich nur rund 100 Meter von Mona´s Wohnung entfernt. Wir bestellten zum Essen eine halbe Flasche trockenen Rotwein. Da wir eine abgesonderte Sitzecke hatten, konnten wir frei reden, ohne um uns Gedanken über die anderen Gäste machen zu müssen. Mona hatte sich natürlich wieder so gekleidet, um mich maximal zu erregen. So als ob sie es drauf anlegte, mir auch ja keine Chance zum Widerstand in irgendeiner Form zu geben. Um das noch zu verstärken, schaffte sie in allen unseren Unterhaltungen vollendete Tatsachen, da sie den nächsten bevorstehenden Schritt in unserer Beziehung immer schon als gegeben vorweg nahm – durch ihre ständigen Suggestionen.

Was mich besonders fuchste, war die Tatsache, dass ich wusste, wie Suggestionen funktionieren, ihren Mechanismus und ihre Wirkungsweise verstand, aber ihnen trotzdem erlag. Sie waren einfach zu glaubhaft und zu realistisch. Da Mona mir gesagt hat, dass sie viel online gelesen hat, fragte ich mich, ob sie vielleicht das unverlegte Buch von Georgeann Cross gelesen hat, in dem die US-Schriftstellerin anhand von Beispielen und Techniken erklärt, wie jede Frau einen Mann sexuell versklaven kann. "Sexual Power for Women" heißt das Buch und ist als PDF-Download im Internet frei verfügbar. Ein weiteres Werk in dieser Richtung ist von Lady Misato und hat den Titel "Real Women Don´t do Housework" – auch dieses Werk kann man im Internet lesen.

Ich hatte beide Werke aus Eigeninteresse gelesen – schließlich sollte man mit meiner Fantasie genau wissen, auf was man sich einlässt. Und ich konnte in unseren bisherigen Dates auch Elemente aus beiden Büchern wieder entdecken. Vielleicht ein Zufall. Verführung, sexuelle Abhängigkeit und Hörigkeit gab es schon wie länger als die Ratgeber dieser beiden Damen. Mein einziger Denkfehler war, dass ich angenommen hatte, dass mich das Wissen um Mechanismen und Techniken davor schützt von selbigen manipuliert zu werden. Und hier saß ich nun in einem gutbürgerlichen Restaurant, hatte Mona´s Fuß im Schritt, ihren Netzbody unter meiner Kleidung an und ich machte alles willig mit und wollte mehr.

Ich merkte, dass Mona es genoss mich spielend zu manipulieren. Du weißt, dass Du nicht mehr entkommen kannst, sagte sie während sie mich verführerisch anlächelte. Ach Mona, das versuchst Du mir doch nur einzureden. Kann schon sein, aber es funktioniert doch, konterte Mona. Außerdem, wie wahrscheinlich schätzt Du die Chance, mir widerstehen zu können, wenn ich Dich einlade, um Dich zu meinen Bedingungen zu vernaschen? Sei ehrlich.

Ich nahm bewusst langsam einen Schluck Wein um mir Zeit für eine Antwort zu verschaffen. Aber ich hatte keine. Irgendwie hatte Mona recht, ich hätte ihrer Einladung wohl kaum widerstehen können, um dann noch mehr zu wollen, um noch weniger widerstehen zu können. Das ist ein unfaires Spiel Mona, erwiderte ich.

Ja Schatz, aber es ist das Spiel, dass Du schon Dein ganzes Leben lang spielen und verlieren willst. Ich warte immer noch auf Deine Antwort, kommst Du noch raus?

Glaube nicht.

So, so, glaube nicht. Ich denke, ich muss wohl noch dafür sorgen, dass aus Deinem Glauben unverrückbare Tatsachen werden, antwortete Mona mit Strenge, aber einem sanften Lächeln im Gesicht. Ich ließ es dabei beruhen und unser Gespräch widmete sich wieder eher normalen Themen. Ihr Job, meine Aufträge und das Leben als solches. Nachdem wir fertig waren, wollte Mona zahlen, ich bestand darauf sie einzuladen. Mona sagte aber dass der Nachtisch auf sie geht – keine Widerrede.

Kurz darauf verließen wir das Restaurant. Als wir wieder in Richtung Mona´s Wohnung gingen, schwante mir bereits, was für einen Nachtisch Mona im Kopf hatte. Kurze Zeit später saßen wir in Mona´s gemütlicher Küche, tranken Kaffee und rauchten eine Zigarette. Ich musste wieder an Mona´s Worte im Restaurant denken. War es schon so weit, dass ich in eine Art Sucht geraten war? Klar, die Dates mit Mona waren alles, was ich mir immer gewünscht hatte und mehr. Aber vielleicht ist es ja nur ein Spiel. Immerhin hatte ich in meinem Leben die eine oder andere Fesselsex-Beziehung gehabt. Aber ich hatte mich nie so eingenommen und hingezogen gefühlt. Woran lag das?

Meine früheren Fetisch-Beziehungen haben nie sehr lange gedauert. Irgendwie passte zwar der Sex, dafür aber alles andere nicht. Wenn dann beste Freunde einen mit der Bitte einladen, die Freundin nicht mitzubringen, weiß man, dass es nicht passt. Irgendwie muss alles stimmen. Eine andere Besonderheit an Mona – zumindest aus meiner Perspektive – war die Tatsache, dass sie die erste Freundin war, die älter als ich ist. Vielleicht war es ihre Lebenserfahrung, die sie allen anderen voraus hatte.

Ein fordernder Fuß in meinem Schritt riss mich aus meinen Gedanken. Was denkst Du, fragte mich Mona. An uns und an das, was Du im Restaurant, im Chat oder auch im Bett an Texten so bringst, antwortete ich verlegen. Mona sah mich an und antwortete, Dich mein Hase, kann man nur knacken, wenn man Deinen Kopf knackt. Das ist nicht so einfach aber eben die Herausforderung und der Reiz für mich. Als ich Dich das erste Mal gekriegt habe und Du Dich so verspannt hast, lag das hauptsächlich an den Worten, die ich Dir gesagt habe. Du hast eine so starke Kontrolle im Kopf – wie Du über Dich selbst sagst, Du bist zwanghaft. Also ist Dein Kopf mein Ziel, das Abschalten der Kontrolle. Erst dann kann ich mehr Kontrolle über Dich übernehmen.

Während sie mir das erzählte, wurde ich hart, was Mona´s Fuß nicht verborgen blieb. Sie fuhr fort, alleine die Tatsache, dass Du gerade hart wirst, während ich Dir das erzähle, spricht Bände. Du willst nicht nur den körperlichen Kontrollverlust, den ich durch Bondage herbeiführen kann. Du willst auch seelisch gefesselt werden – also eine dauerhafte Fesselung, die Dich gefangen hält und durch nichts zu knacken ist. So und jetzt will ich Dich sofort auf meinem Bett haben, bevor Du Dich noch zu sehr aufregst, lachte Mona.

Keine 10 Minuten später war der Nachtisch serviert. Ich rechnete fest damit, dass Mona gleich über mich herfallen und mich vernaschen würde. Aber scheinbar war ihr nicht nach einem schnellen Ritt zur Befriedigung Ihrer eigenen Bedürfnisse. Ihr größtes Bedürfnis war es scheinbar, mich zu reizen und ihre kombinierte Massage- und Gesprächstherapie weiter zu verfeinern. Eine Zeit lang ging es auf und ab bis Mona plötzlich aufstand um den schwarzen Schal zu holen, die sie bis jetzt weggelassen hatte.

Nachdem ich mundtot gemacht war, bemerkte Mona ganz nebenbei, dass ihr am Vormittag aufgefallen war, wie extrem ich reagiert hatte, als ich gekommen war und sie einfach weiter massiert hatte. Mit einem leicht dominanten Unterton in Ihrer Stimme fragte sie in den Raum, wie es wohl sei, wenn sie diesmal nicht aufhören würde, ob es möglich sei, mich wieder hart zu massieren, und wie mir das wohl gefallen würde.

Hmmppfff, antwortete ich und schüttelte vehement, meinen Kopf. Eine solche Massage hatte ich vor Jahren mal bei einer Lady in Langenhorn – in der Nähe von Sylt – erlebt, als ich in einem S-Fix festgemacht war. Es waren keine Schmerzen, aber eine vollkommene Überreizung, die nicht auszuhalten ist. Meine Erfahrung dauerte bestimmt nur eine halbe oder eine Minute, aber es hat sich damals angefühlt wie 5 Minuten pure Folter. Ja, es war auch erregend, aber freiwillig wollte ich so etwas nie wieder erleben.

Mona beruhigte mich, es läge an mir, wenn ich nicht komme, muss ich da auch nicht durch. Hase, die Spielregeln haben sich jetzt geändert. Wenn ich jetzt käme ohne dass Mona es mir explizit erlaube, dann würde sie mich gnadenlos weiter massieren bis ich wieder hart werde und die Übersensibilität abklingt. Ich war mir sicher, dass Mona das Buch von Georgeann Cross gelesen haben musste, dass war eine ihrer Techniken.

Mein Problem war, dass Mona mich in einer echten Zwickmühle hatte. Ich wollte kommen aber nicht mit den Folgen. Und nur die Tatsache, dass ich in einer Zwickmühle war, erregte mich noch mehr. Mona wusste scheinbar genau, was in mir vorging, während sie erbarmungslos weiter massierte und mich näher an die Kippe brachte. Dumm gelaufen für Dich Schatz, hast Du keine Kontrolle mehr? Kannst Dir selbst Dein Unterbewusstsein nicht mehr helfen? Das tut mir ja soooo leid.

Wie wild versuchte ich Mona zu signalisieren, dass sie bitte aufhören solle, doch sie massierte mich gnadenlos in die Zielgeraden und über die Ziellinie. Der Orgasmus, der folgte war unglaublich intensiv und brannte sich in mich ein. Aber als die Massage nicht aufhörte, wurde der Himmel plötzlich zur Hölle. Ich schrie in den Knebel und hörte als Antwort nur Mona´s Lachen mit einem ganz gemeinen Unterton, den ich noch nie zuvor gehört hatte. Mit aller Kraft riss ich an den Fesseln.

Peng!

Ich hörte, wie etwas Metallisches durchs Zimmer flog und mein linkes Bein frei war. Sofort drehte ich mich so weit es ging und konnte Mona´s Massage so unterbrechen. Mona war auch überrascht so dass sie die Massage abbrach, um zu sehen, was passiert war. Dann nahm sie mir den Schal ab, sah mich an und sagte, dass ich diesmal noch mal Glück gehabt habe. Das werde so nicht mehr passieren.

Obwohl erleichtert, war ich auch verärgert. Mir fiel die alte Redensart ein: Wer billig kauft, kauft zweimal. Und die Schnalle von Amazon – komplett mit Schlössern hatte wirklich nicht die Welt gekostet. Als Mona mich losgemacht hatte, konnte ich sehen, was passiert war. Das sogenannte Leder, das den Metallbügel umschloss durch den das Seil zum Bettende lief, war einfach gerissen. Von wegen Leder.

Du weißt, was das bedeutet, sagte Mona. Ich sah sie fragend an. Du wirst jetzt das ganze Spielzeug aus Deinem Keller mitbringen, vor allem das S-Fix. So etwas wie eben, wird nicht noch Mal passieren. Außerdem will ich Dich demnächst Übernacht hier haben.

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
29. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von FDevot am 23.02.16 21:59

super Story, hoffentlich gibt es bald eine Fortsetzung
30. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Ehemann_dev am 25.02.16 12:16

Hallo auch von mir
Muß mich meinem Vorgänger anschließen.
Eine wahnsinnig gute Story.
Macht lust auf mehr.
31. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 28.02.16 12:12

Als wieder zuhause war, ließ ich das letzte Date mit Mona noch einmal Revue passieren. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass Mona bestimmter war. Ein bisschen strenger und konsequenter. Jetzt da sie die Kontrolle hatte und wusste, dass sie mich immer wieder "kriegen" würde, hatten sich die Spielregeln geändert. Meine Konditionierung zielte jetzt wohl darauf ab zu lernen, dass ich gar keine Kontrolle mehr hatte und jeglicher Widerstand zwecklos war. Klar, dass ich mich hatte losreißen können, hatte ihr nicht gefallen. Als Konsequenz sollte jetzt das ganz sichere Spielzeug zum Einsatz kommen. Ich war mir nicht sicher, ob mich das mehr beunruhigte oder erregte. Das S-Fix hatte ich schon viele Jahre lang nicht benutzt.

Die beiden letzten Male, dass ich ein S-Fix gespürt hatte war ich in einem Studio. Das eine Mal in der Nähe von Husum als ich nicht nur 16 Stunden darin gefangen war, sondern auch noch die Höllenmassage überstehen musste. Es sollte eigentlich nur ein kurzer Besuch von einigen Stunden werden. Aber ich war wohl im Vorgespräch zu sehr überzeugt gewesen, dass alle Studiobesuche immer sehr absehbar sind und man im Grunde genommen schon mit der Höhe der Tribut-Zahlung weiß, wann man wieder frei kommt. Die Lady des Hauses hatte wohl beschlossen, mir einen Denkzettel zu verpassen. Denn nachdem sie mich an einem Sonntag-Mittag festgegurtet hatte, eröffnete sie mir, dass ich wohl vor Montag Morgen nicht mehr aus ihrem S-Fix Bett rauskommen würde.

Natürlich hielt ich das alles für einen Scherz. Doch am Ende hat sie mich tatsächlich erst um 4.00 Uhr am Montag Morgen pünktlich für den ersten Regionalzug nach Hamburg aus ihrem S-Fix Bett rausgelassen. Und das auch nur, weil mein Rücken extrem weh tat und verspannt war. Ich war rechtzeitig zu Hause, um mich noch mal umziehen zu können und pünktlich zur Arbeit zu kommen. Logisch, dass ich an dem Montag in der Firma nicht sehr leistungsfähig war und es am Montag Abend auch nicht sonderlich spät wurde. Meine Rücken habe ich noch eine Zeit lang gespürt.

Genau das ist der Fluch des S-Fix Systems. In der Fantasie wünscht man sich einen extrem langen Aufenthalt darin, aber in der Realität machen einem der Rücken oder die Notwendigkeit, auf Klo zu gehen, immer wieder einen Strich durch die schöne Fantasie. Die 16 Stunden in Langenhorn in der Nähe von Sylt war meine längste Zeit im S-Fix. Und auch die schlimmste für meinen Rücken. Ich fragte mich insgeheim, wie es wohl ist, von einer ausgebildeten Krankenschwester im S-Fix gehalten zu werden? Die perfekte Erfüllung einer langgehegten Fantasie - dann aber dachte ich, Rücken ist Rücken, was kann man dagegen schon tun?

Bedingt durch Mona´s Arbeitsschichten und freie Aufträge auf meiner Seite, war unser nächstes Date erst in zwei Wochen möglich. Ich hatte mich inzwischen bereits daran gewöhnt, mich nicht mehr anfassen oder selbst bespielen zu dürfen und hatte bis auf versehentliche Berührungen auch keinerlei Problem mit der selbsterzwungenen Keuschheit. Ich fand es sogar gut, weil der Selbstzwang mich immer an Mona erinnerte. Und natürlich auch deshalb, weil die Orgasmen, die Mona mir nach ein bis vier Wochen selbstauferlegter Abstinenz verpasste, extrem intensiv waren. So intensiv wie nie zuvor. So etwas wollte ich mir nicht versauen, indem ich selbst Hand anlegte.

Ganz einfach war das jedoch nicht, weil Mona mir per WhatsApp immer neue Andeutungen von meiner geplanten, ersten Übernachtung bei ihr sendete. Allen Andeutungen gemein war die Tatsache, dass ich wohl aus verschiedensten Gründen nicht sehr viel zum Schlafen kommen würde. Ein bisschen vermutete ich, dass Mona absichtlich immer deskriptiver und anzüglicher wurde, um mir meine Selbstkontrolle mit jedem weiteren Tag schwerer und schwerer zu machen. Und ein bisschen stimmte das auch. Mona wurde immer besser darin, die Knöpfe in meinem Kopf zu drücken.

Einige Tage vor unserem nächsten Treffen entschloss ich mit in unserem Keller Ausgrabungen nach dem ganze alten Spielzeug zu starten – einen Anhaltspunkt hatte ich je bereits, als ich nach den Manschetten gesucht hatte. Nach einigen Minuten wühlen, fand ich endlich die große, prall gestopfte Sporttasche mit dem Spielzeug. Nur musste ich nur noch entscheiden, was ich alles mit zu Mona nehmen würde und natürlich aufpassen, dass alles auch komplett ist. Wäre zu doof, bei Mona festzustellen, dass beim S-Fix irgendein Schlüssel oder eine Verschlusskappe fehlt.

Nachdem ich mich versichert hatte, dass alle Stifte, Verschlusskappen, Schlüssel und Gurte komplett vorhanden und eingepackt waren, überlegte ich, was ich noch mitnehmen würde. Eher die schwere Maxcita Zwangsjacke oder die kleinere aber unbequemere Posey Zwangsjacke? Den Baumwoll-Fesselsack oder den kleineren Darlex-Fesselsack?

Genau wie das S-Fix können Zwangsjacken von einer Fessel zu einem Folterinstrument werden, wenn die Arme extrem fest um den Körper geschnürt werden. Das geht für einige Stunden, aber so ab der vierten Stunde beginnen die Oberarme zu ziehen, zu schmerzen und die ganze Fesselung wird zur reinen Folter. Wenn man dann nicht rauskommt, sondern noch eine halbe Nacht in der Jacke bleibt, spürt man seine Oberarme noch Tage danach so wie bei einem schweren Muskelkater. Die Jacke von Maxcita hatte vorne und an den Seiten verschiebbare Schlaufen, so dass man die Arme vor der Brust oder vor dem Bauch um den Körper führen konnte. Über der Brust konnte es auch schmerzhaft werden, aber um den Bauch herum entstanden keine Schmerzen.

Aus rein pragmatischen Gründen entschied ich mich, neben dem S-Fix die Posey Jacke und den Darlex Schlafsack einzupacken. Für die Maxcita Jacke hätte ich einen größeren Rucksack gebraucht – die Jacke war echt ein Monster (eines aus dem ich nie selbst rausgekommen bin) und ziemlich schwer. Da ich immer zu Fuß zu Mona ging – ein Auto für 1000 Meter ist Schwachsinn – wollte ich nicht zu viel schleppen. Und das, was ich rausgelegt hatte, füllte bereits einen Rucksack und eine Medium Sporttasche.

Wie bereits kurz vor unseren vorhergehenden Dates, steigerte Mona in den letzten beiden Tage wieder die WhatsApp Aktivität und wurde recht anzüglich mit ihren Andeutungen. Ich war mit nicht sicher, ob sie mir Angst oder Lust machen wollte. Vielleicht ja beides. Ein wenig nachdenklich wurde ich in der Tat. Das Spiel, dass wir beide miteinander oder vielmehr Mona mit mir spiele, lief ja auf eine sexuelle Abhängigkeit hinaus und ich bemerkte, dass ich täglich sehr oft an Mona denken musste. Immer wenn ich mein Telefon in der Hand hatte und checkte, ob vielleicht eine Nachricht von Mona drauf war. Oder wenn ich mich versehentlich berührte und dann meine Hand wegzog, weil Mona mir das verboten hatte. Werde ich bereits abhängig? Ein wenig süchtig war ich ja schon – das war selbst mir klar. Aber kann man vor der eigenen Fantasie wirklich weglaufen? Will man?

Zwei Tage später stand ich bepackt vor Mona´s Tür. Sie öffnete und zog mich in ihren Flur. Ich ließ die Tasche fallen und wir umarmten und küssten uns. Meine Zweifel an der eigenen Vernunft, diese Fantasie auszuleben, waren plötzlich in weite Ferne gerückt. Ich fühlte mich einfach gut aufgehoben und wollte nur noch in Mona´s Gewalt sein. Aber zuerst ging es in die Küche um bei einem Kaffee und dem einen oder anderen Zigarettchen gemütlich über dieses und jenes zu quatschen. Dreh´ Dir ruhig etwas mehr in deine Zigarette rein bot mir Mona an. Ich lehnte dankend mit der Begründung ab, dass ich erst noch das S-Fix ordentlich auf ihrem Bett befestigen will, bevor ich eine Entspannungszigarette rauche. Dann mach mal schnell sagte Mona.

Gesagt, getan. Nachdem ich das System auch lange Zeit nicht mehr benutzt hatte, musste ich mich erst einmal selbst orientieren. Der Fuß Gurt, der Oberschenkel- und Bauch-Gurt, das Schultergeschirr und die Schulter-Gurte waren schnell ausgelegt. Angefangen von den Schultergurten nach unten arbeitend, befestigte ich alles am Lattenrost und legte mich gelegentlich auf die Gurte um zu prüfen, ob sie in der richtigen Höhe am Bett befestigt waren. Schließlich öffnete ich noch die Fuß- und Handmanschetten und legte sie aufs Bett zu den Gurten an denen sie später ran sollten. Den Darlex-Fesselsack und die Posey Jacke ließ ich noch im Rucksack.

Mona, die sich das alles sehr interessiert angesehen hatte bemerkte, dass sie in einer Weiterbildung mal vom S-Fix erfahren hatte, aber noch nie in der Praxis damit in Berührung gekommen sein. Und dass sie sich sehr darauf freut, jetzt mal etwas praktische Erfahrungen damit sammeln zu können. Dabei sah sie mich mit einem Lächeln an, dass ich gerade nicht einsortieren konnte.

Kurz darauf saßen wir wieder in der Küche. Mona hatte inzwischen eine Flasche Rotwein geöffnet und ich drehte mir etwas in meine nächste Zigarette um jegliche Reste von Vernunft in Rauch aufzulösen. Offensichtlich bemerkte auch Mona meine schwindende Willenlosigkeit und legte unter dem Tisch wieder Ihren Fuß in meinen Schritt wobei sie schnell eine gewisse Härte spürte. Sie fragte, ob ich den letzten zwei Wochen auf brav gewesen bin, was ich uneingeschränkt bestätigen konnte. Oh weh, dann muss da ja dringend jemand ins Bett, bemerkte sie mit einem Grinsen. Ins Bad, ausziehen und dann in Schlafzimmer mit Dir, befahl mir Mona.

Aufgeregt folgte ich Mona´s Anweisung augenblicklich, allerdings nicht, ohne mich vorsichtshalber nochmal schnell aufs Klo zu setzen. Im Schlafzimmer angekommen, sah ich wie Mona das Gurtsystem überprüfte und an allen Gurten zog um sich von der richtigen Befestigung zu überzeugen. Ich verzehrte mich bei dem Anblick von Mona, die wieder sehr sexy aussah. Als sie mich bemerkte wurde ich von ihn sofort aufs Bett beordert. Noch einmal kam mir ein schnell flüchtiger Zweifel aber mit einem Blick auf Mona und ihr wartendes Bett war dieser schon wieder verschwunden.

Nachdem ich mich hingelegt hatte, wollte Mona keine Zeit verlieren. Los, erkläre mir wie das geht, sagte sie. Ich begann zu erklären und ihr zu zeigen, wie das System angelegt wird, indem ich meinen linken Fuß in die Fußfessel verschloss und diese am Fuß-Gurt befestigte. Den anderen Fuß wollte Mona selbst machen was ihr beim ersten auch Mal perfekt gelang. Auf diese Weise arbeiteten wir uns über die Oberschenkel-Gurte bis zum Bauchgurt vor. Als Mona diesen gerade verschließen wollte, sagte ich ihr, dass wir vorher noch das Schultergeschirr anlegen müssen. Diesen Part übernahm ich, weil es nicht ganz einfach ist, dass System zu kapieren, wenn man es noch nie gemacht hatte. Doch auch das war schnell erledigt.

Nun waren nur noch die Hände frei, allerdings nicht lange, denn Mona legte mir schon eine der Handfesseln um mein linkes Handgelenk. Dann zog sie meinen Arm zwischen dem Bauchgurt und dem seitlichen Fixierungsgurt durch und befestigte die Handfessel im letzten Loch an dem Stift, der den Bauchgurt am Bett fixiert. Der Arm war fest und das sehr stramm. Das ging irgendwie zu schnell und eingeübt, dachte ich während Mona schon mit meinem rechten Handgelenk beschäftigt war. Ein Klicken noch und schon war auch mein rechter Arm nicht mehr handlungsfähig. Mona grinste und legte den Magnetschlüssel zu den anderen auf ein Regal gegenüber vom Bett so dass ich ihn zwar sehen konnte aber nur aus unerreichbarer Ferne.

Meinst Du, das diesmal wieder etwas abreißt, fragte Mona mich mit einem süßen Lächeln im Gesicht. Ich fürchte, jetzt bist Du mir in die Falle gegangen mein Süßer, fügte sie noch hinzu. Ich zerrte - eher um Mona zu gefallen, als um wirklich freikommen zu wollen – an den S-Fix Gurten. Natürlich ohne irgendetwas zu bewirken.

Mona stand auf und betrachtete das Gesamtwerk. Und was sie sah, gefiel ihr wohl. Aber dann ging sie in Richtung Flur, nicht ohne nebenbei zu bemerken, dass ich wohl nicht vor Morgen Nachmittag aus dem Bett kommen werde. Aber jetzt wollte sie erst noch ein bisschen im Internet surfen um SM-Foren zu lesen und noch ein Glas Wein trinken. Sagte es, schaltete das Licht in ihrem Schlafzimmer aus und schloss die Tür hinter sich.

Ich lag im Dunkeln. Auf ihrem Radiowecker sah ich die Uhrzeit. 22.30 Uhr! Und ich würde vor morgen Nachmittag nicht hier rauskommen. Mist.

Aber ich wurde härter und härter.

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
32. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 06.03.16 13:03

Mona ließ sich Zeit. Aber wo sollte ich auch hin? Ich war sicher mit dem S-Fix auf ihr Bett fixiert. Weder konnte ich mich berühren, noch mich sonst irgendwie bewegen. Also versuchte ich zu schlafen, was mir leider nur halb gelang. Und kaum war ich im Halbschlaf, öffnete sich die Schlafzimmertür, Mona kam rein und schaltete das Licht wieder an. Als sie zum Schrank ging und den schwarzen Seidenschal rausholte, ahnte ich schon was nun kommen würde. Minuten später war ich geknebelt und konnte nichts mehr sehen. Ich hörte Mona fragen, on ich denn gerne kommen würde? Als ich mit meinem Kopf nickte, lachte Mona. Mal sehen, ob ich Dir das erlaube, mein Kleiner.

Als nächstes spürte ich, wie Mona die Decke wegzog und sich auf meine Beine setzte. Eine Flasche wurde aufgeschraubt und dann hatte sie mich plötzlich in der Hand. Ganz schnell hatte Mona mich hart massiert, dann stoppte sie die Massage plötzlich. Nur um wieder anzufangen. Nach einiger Zeit hatte sie mich über die Kippe massiert, hörte aber immer wieder auf, wenn meine Erregung zu sehr anstieg. Vorsichtig aber sehr gezielt hatte Mona ein Gefühl dafür entwickelt, wann ich meinem "Point of no Return" näher kam. Um dann immer wieder rechtzeitig abzubrechen. Danach folgte eine kleine Foltersession in der sie meine sehr sensiblen Punkte gezielt massierte bis ich mich in den Fesseln aufbäumte ohne dabei irgendwas zu erreichen.

Das Gurtsystem gefällt mir sehr gut, meine Mona. Ich glaube, das lassen wir auf dem Bett befestigt, ich kann ja am Tag eine dicke Tagesdecke darüber legen. Da werde ich Dich ab jetzt immer festschnallen. Sagte es während sie mich weiterhin gnadenlos mit Tease & Denial fertig machte. Ich versuchte meine Atmung flach zu halten und weitgehend regungslos zu bleiben, damit Mona keinen Hinweis auf einen drohenden Orgasmus von mir bekommt und so vielleicht den Punkt zum Aufhören verpasst. Leider hatte ich nicht damit gerechnet, dass sie den drohenden Höhepunkt auch an der Härte meines Glieds fühlen konnte. Und so nützte mir das Verbergen meiner Erregung leider überhaupt nichts, da sie wieder rechtzeitig abbrach mit mich gefrustet und sinnlos zappeln ließ.

Zwischendurch entdeckte sie das Spiel mit meinen Brustwarzen für sich – vor allem das Kneifen meiner Brustwarzen schien ihr Freude zu machen. Da ich eher nicht so auf Schmerzen stehe, war ich weniger begeistert, aber was konnte ich schon tun? Sie hatte mich vollkommen in ihrer Hand. Und die war an dem Abend deutlich strenger als zuvor was mich aber zugegebenermaßen sehr anmachte.

So meine liebes Opfer, jetzt wollen wir doch mal sehen, ob wir diese schöne fiese Massage nochmal hinkriegen, die letztes Mal durch das Abreißen der Schnalle viel zu früh beendet wurde, hörte ich Mona sagen. Hmmmmpppfff, schlug ich vor und versuchte mit hektischen Kopfbewegungen ein klares Nein zu signalisieren. Aber Mona hatte bereits begonnen, mich wieder zu massieren. Ich versuchte alles, um nicht kommen zu müssen, dachte an unmögliche Dinge, an alles, was mir helfen konnte meine ansteigende Erregung zu dämpfen. Gleichzeitig versuchte ich mich Mona´s Griff zu entwinden. Aber aller Widerstand war völlig sinnlos. Es half nichts, langsam aber sicher massierte mich Mona auf den Höhepunkt zu, auch alle Versuche durch den Knebel zu sprechen, zu betteln wurden von Mona ignoriert. Stattdessen hörte ich sie sagen, gleich habe ich Dich und Du kannst nichts dagegen tun. Und dann massiere ich so lange weiter bis Du wieder hart wirst, wie gefällt Dir das, mein Schatz?

Es gefiel mir ganz und gar nicht, obwohl mein Glied etwas ganz anderes signalisierte. Mona hatte mich bereits auf der Zielgeraden. In Panik begann ich wie wild an den Gurten zu reißen und zu zerren und mich der Massage zu entziehen aber mit jeder Handbewegung von Mona kam ich meinem Orgasmus unaufhaltsam näher. Mit einem Lachen hörte ich Mona sagen, 3-2-1-Meins und gleich darauf hatte sie mich. Ich kam so unglaublich intensiv wie selten zuvor und Mona´s gekonnte Massage tat ihr Übriges um mich mit regelmäßigen Pumpbewegungen mehr und mehr zu entleeren. Mit dieser Entleerung jedoch stieg auch die Sensibilität meine Glieds enorm an und die eben noch himmlische Massage wurde zu puren Folter. Und zwar eine die nicht mehr aufhörte.

Auf meine gedämpften Schreie hörte Mona nicht, mein verzweifeltes Zappeln und Zerren an den Gurten schien ihr sogar zu gefallen weil ich Mona jetzt zufrieden lachen hörte während die erbarmungslos weiter massierte. Ich war absolut hilflos mich dagegen zu wehren. Zudem gingen mir durch das sinnlose Gezappel im S-Fix langsam die Kräfte aus. Ich konnte nur noch meinen Kopf hin- und herschlagen allerdings ohne was zu erreichen. Mittlerweile ging die Sensibilität wieder ein bisschen zurück, aber es war immer noch die Hölle für mich. Wieder versuchte ich durch den Knebel um Gnade zu betteln. Keine Chance war Mona´s knappe Antwort. Sie zog das tatsächlich gnadenlos durch. Zu meinem Erstaunen wurde ich sogar wieder ein bisschen hart.

Siehst Du? Es gefällt Dir, wenn ich Dich foltere, sagte Mona, während sie das Tempo ihrer Massage verlangsamte und zu einem zärtlichen Streicheln überging. Na dann wollen wir mal nicht so sein. Mona stand auf und ging ins Bad um einen Lappen zu holen. Kurze Zeit darauf hatte sie mich gesäubert. Dann deckte Sie mich zu und ging wieder ins Bad wo ich sowas wie eine elektrische Zahnbürste hörte. Ich fragte mich, ob sie mich jetzt rauslassen würde oder mir zumindest den Knebel und die Augenbinde abnehmen würde.

Als Mona wieder ins Schlafzimmer kam, losch sie das Licht und schaltete statt dessen ihre Nachttischlampe ein. Dann öffnete sie den Knoten des Seidenschals und entfernte diesen. Ich konnte wieder sprechen und sehen. Und ich sah Mona´s grinsendes Gesicht. Sie kam näher und sie küsste mich sehr intensiv. Machst Du mich los, fragte ich Mona zwischen zwei Küssen. Sie sah mich nur an, als ob ich etwas vollkommen bescheuertes gesagt hatte. Keine Chance Schatz, ich will Dich morgen früh oder vielleicht heute Nacht vernaschen, wenn mir danach ist. Da kann ich Dich doch nicht losmachen. Sagte es und drehte sich auf ihre Seites des Betts und schaltete die Nachttisch Lampe aus.

Ich lag noch sehr lange wach und konnte nicht einschlafen. Mona schlief schon was ich an ihrer regelmäßigen Atmung hören konnte. Mir kreisten zuviele Gedanken im Kopf herum und die S-Fix Gurte erinnerten mich ständig daran, dass Mona sehr viel dominanter geworden ist als zu dem Zeitpunkt als wir uns kennen gelernt hatten. War sie schon immer so und hatte es verheimlicht. Oder entwickelte sich ihre Dominanz durch unsere Spiele? Muss ich jetzt immer im S-Fix schlafen, wenn ich bei Mona übernachte, scheinbar. Wo geht diese Beziehung noch hin? Ich werde jetzt schon immer süchtiger danach mit Mona zusammen zu sein – vor allem wenn ich ihr ausgeliefert bin. Ich hatte auch schon festgestellt, dass ich WhatsApp sehr oft am Tag checke, nur um zu sehen, ob Mona etwas geschrieben hatte. Oder wann sie das letzte Mal online war.

Als ich wieder meine Augen öffnete, war es bereits Sonntag Morgen. Mona hatte sich im Bett aufgesetzt und mich beobachtet wie ich in den Gurten schlief. Mit einem bezauberten Lächeln in den Augen sagte sie Guten Morgen mein Süßer. Sie kam mir näher und küsste mich. Gleichzeitig wanderte eine von Mona´s Händen unter die Decke um dort nach dem Rechten zu sehen. Nanu? Was haben wir denn da, fragte Mona, als sie meine Morgenlatte bemerkt hatte. Ein bisschen peinlich war mir das schon. Hier lag ich nun völlig gefesselt im Bett einer attraktiven Mitfünfzigerin und hatte eine Mordserektion. Mona sah mir tief in die Augen. Das gefällt Dir sehr, wenn Du hilflos in meiner Gewalt bist, nicht wahr? Ich nickte. Gut, sagte Mona, gewöhne Dich besser mal an die Gurte, denn Du wirst in Zukunft sehr viel Zeit darin verbringen müssen.

Aber jetzt bin ich erst einmal dran. Mona zog die Decke weg und setzte sich langsam auf mich. Als ich komplett versenkt war, bewegte sich Mona erst langsam und dann immer schneller auf und ab. Ich verspürte auch wieder eine wachsende Erregung alleine schon bei dem Gedanken, dass Mona mich reitet und ich nichts dagegen tun kann, von ihr vernascht zu werden. Vielleicht schaffen wir es ja zusammen zu kommen? Mona jedoch war schon weiter und ich wieder nur Mittel zum Zweck.

Nachdem Mona gekommen war legte sie sich auf mich. Dann rutschte sie etwas höher und drückte mit ihren Armen meinen Kopf zwischen ihre Brüste. Obwohl Mona keine riesigen Brüste hatte, waren sie dennoch ausreichend groß, um mir die Luft zu nehmen wenn man fest reingedrückt wird. Die Tatsache vollkommen gefesselt die Luft auf diese Weise genommen zu bekommen, machte mich wieder heiß – was Mona auch zwischen ihren Beinen bemerkte. Och, das gefällt Dir wenn ich Dich mit meinem Busen dominiere? Fein, fein, dann hast Du doch auch nichts dagegen, meine Nippel etwas zu verwöhnen – schließlich verwöhnen Dich meine Brüste doch auch?

Also begann ich vorsichtig an ihren Nippeln zu saugen, zu lutschen, sie zu verwöhnen. Fester hörte ich Mona befehlen, während sie mir eine Ihrer Brüste ins Gesicht hielt. Ich gab mein Bestes wobei mir Mona immer mal wieder sehr hart in meine Brustwarzen kniff, wenn ich etwas falsch machte. Nach eine halben Stunde hatte Mona genug von dem Spiel und machte sich Gedanken übers Frühstück. Was ist da noch im Rucksack drinnen, fragte Mona.

Ein Fesselsack und eine Zwangsjacke. Oh, das ist ja praktisch, meine Mona, sie hatte schon überlegt, ob sie mich zum Frühstücken aus dem S-Fix lässt, aber in der Zwangsjacke hätte sie mich ja weiterhin perfekt unter Ihrer Kontrolle. Mona nahm die Zwangsjacke aus dem Rucksack, entfaltete sie und sah sie sich an. Sehr praktisch, dass Du die mitgebracht hast, bemerkte Mona, legte die Jacke weg und ging zum Regal um den Magnetschlüssel zu holen. Dann begann sie mich aus dem S-Fix zu befreien. Die Fußschnallen ließ sie allerdings dran und verband sie miteinander, so dass meine Füße gefesselt waren und ich nur sehr kurze Schritte machen konnte.

Als ich aufstehen konnte war ich einfach nur glücklich aus dem Bett raus zu sein, mein Rücken fühlte sich sehr gespannt an und sehr viel länger hätte ich es im S-Fix auch nicht ausgehalten. Dann griff sich Mona die Jacke und hielt sie mir einladend geöffnet vor. Ich überlegte noch ob ich ihr die Schnallen und wie man die Jacke anzieht verraten sollte, entschied mich aber dagegen. Vielleicht macht sie die Jacke ja nicht richtig zu so dass ich noch eine Chance habe, rauszukommen.

Leider machte Mona allerdings keine Fehler. Die Arme zog sie durch die Schlaufe vor der Brust und dann die Armgurte durch die Schlaufen an den Seiten der Jacke. Und auch den Schrittgurt vergaß Mona nicht. Schließlich fädelte Mona die Armgurte hinter meinem Rücke in die Schnalle und zog die Arme sehr fest zu. Mist, wieder gefangen und das so, dass ich nicht rauskomme, dachte ich, während ich wieder hart wurde. Mona schaute an mir runter und bemerkte ganz nebenbei, dass sie die Jacke wohl richtig zugemacht hatte, wenn ich schon wieder erregt wurde.

Dann ging sie in die Küche und zog mich an der Brustschlaufe hinter sich her während ich versuchte mit ganz kleinen Schritten möglichst mitzuhalten. In der Küche angekommen setzte mich Mona auf einen der Stühle am Küchentisch und machte uns erst einmal einen Kaffee. Dazu schmierte sie noch rasch zwei Brötchen und setzte sich zu mir an den Tisch um mich zu füttern. Ich versuchte trotz meine Erregung nochmal einen Fluchtversuch und schlug Mona vor, mich fürs Frühstück los zumachen damit wir beide entspannt essen können. Leider wollte Mona von meinem Vorschlag nichts wissen, als blieb ich in der Jacke gefangen.

Es war inzwischen 9.00 Uhr und Mona meinte nach dem Frühstück, dass sich mein Rücken doch wohl inzwischen genug erholt hätte für eine weitere Runde im Bett. Leider war ich nicht in der Lage Mona von ihrem Vorschlag abzubringen. Also ging es mit kleinen Trippelschritten zurück ins Schlafzimmer. Aber anstatt die Jacke aufzumachen orderte mich Mona mit Jacke auf die Gurte.

Schnell und für meinen Geschmack viel zu routiniert, fesselte mich Mona ins S-Fix wobei sie sogar das Brustgeschirr unter meinen Armen durchfädelte und korrekt verschloss. Die Handmanschetten befestigte sie an meinen Oberarmen und dann am Bett. Ich war jetzt noch fester gefesselt – in einer Zwangsjacke und im S-Fix. Als alles fertig war, hatte Mona auch schon wieder den schwarzen Seidenschal in der Hand.

Mona grinste mich an, na, bist Du bereit für die nächste Runde, meine Hase?

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
33. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Rotbart am 06.03.16 13:30

Wunderschön.

Es ist doch toll in einer Zwangsjacke zu stecken und wenn einem dan noch die Augen verbunden werden, traumhaft.

Gratuliere Dir zu diesen tollen Erlebnissen und bin gespannt wei es weitergeht.

Grüßle, Rotbart
34. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von ecki_dev am 07.03.16 21:52

Meine Güte, unglaublich faszinierende Geschichte.
Bitte schnell weiter schreiben
35. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 11.03.16 12:23

Die nächste Runde entpuppte sich als eine Mischung aus Tease & Denial und gezielte Überreizung meiner besonders sensiblen Stellen. Natürlich ohne jegliche Möglichkeit meinerseits, etwas dagegen tun zu können. Jegliches Betteln war durch den Seidenschal unverständlich gemacht und wurde von Mona konsequent ignoriert. Obwohl das Spiel einerseits fies war, machte es mich an. Scheinbar trieb mich alles, was Mona mit mir machte, immer tiefer in ihr Netz. Über mein Glied hatte ich sowieso keine Kontrolle mehr. Wenn Mona wollte, hatte sie mich in Sekunden hart, wenn nicht ließ sie meine Geilheit einfach abklingen – sie hatte ja Zeit und ich dafür keine Chance mich all dem zu entziehen.

Im Nu hatte sie mich wieder so weit, dass ich innerlich darum flehte, kommen zu dürfen. Nur traute ich mich nicht, das zu zeigen. Noch so eine harte Massage hätte ich nicht ausgehalten. Und Mona hatte mir sehr deutlich gezeigt, dass sie den Willen und die Stärke hat, die Massage gnadenlos durchzuziehen. Das wollte ich lieber nicht noch einmal ausprobieren – zumal ich noch fester fixiert war als vorher. Im Grunde genommen eine wirklich gemeine Zwickmühle: einerseits will ich ja kommen und erlöst werden. Andererseits aber nicht zu diesem Preis. Meine einzige Hoffnung war, dass ich nicht jedes Mal diesen Preis zahlen musste.

Als ob Mona meine Gedanken lesen konnte, warnte sie mich davor, ohne ihre explizite Erlaubnis zu kommen. Die Konsequenz dafür war die besagte Foltermassage. Na super, dachte ich. Sie hat alleine die Kontrolle, ob ich komme oder nicht. Und wenn sie zu lange massiert, werde ich bestraft obwohl ich gar nicht in der Lage bin mich dagegen zur Wehr zu setzen. Sag einfach rechtzeitig Bescheid, meine Mona, eine Stopp verstehe ich auch durch den Knebel. So spielte sie mit mir weiter. Immer wenn ich mich auf der Zielgeraden fühlte, brüllte ich sofort Stopp. Und eine Zeit funktionierte das auch sehr gut. Ich war natürlich sehr vorsichtig - lieber zu früh als zu spät weil meine Erregung immer mehr anstieg. Entsprechend wurden die Intervalle zwischen meinen verzweifelten Stopp-Schreien immer kürzer.

Als ich gerade wieder merkte, wie meine Erregung in Richtung "Point of no Return" stieg, signalisierte ich ein deutliches Stopp. Aber Mona macht einfach weiter und ignorierte mich. Und schon war ich über den Punkt hinweg und die Dinge nahmen ihren Lauf. Genau wie beim ersten Mal war die Massage anfänglich paradiesisch und kippte schnell ins Grausame. Ich konnte noch nicht einmal mehr panisch zappeln. Aber zu meiner großen Erleichterung ließ Mona die Massage sanft ausklingen, befreite mich von dem Seidenschal und küsste mich sehr intensiv. Ich weiß, das war gemein von mir, sagte Mona, aber ich konnte nicht widerstehen. Daher bist Du um die Bestrafung herum gekommen. Außerdem fürchte ich, dass ich Dich wohl bald befreien muss. Du wolltest doch gegen frühen Nachmittag zuhause sein. Und ich muss mich auch bald für die Abendschicht fertig machen.

Wenn ich ganz ehrlich bin, wollte ich überhaupt nicht weg, weder aus Mona´s Bett, noch von Mona. Ich war schon ziemlich fest in ihrem Bann. Dennoch war ich erleichtert, dass ich um die Bestrafung herumgekommen war. Als Mona mich befreit hatte, räumten wir zusammen das Schlafzimmer auf und versteckten bzw. verdeckten das Spielzeug. Als wir uns etwas frisch gemacht hatten und angezogen waren, ging es in die Küche. Bei einem Kaffee unterhielten wir und noch eine Weile über ganz alltägliches und über den Zeitpunkt wann wir uns wiedersehen wollten. Uns stand eine lange Durststrecke bevor, weil Anna die nächsten zwei Samstage selbst etwas vor hatte. Und Mona hatte diverse Wochenendschichten im Programm.

Wir verabredeten uns locker für ein Treffen bei mir zuhause zum Video gucken. Und vielleicht eine Flasche Wein dazu. Heiße Sexspiele waren da leider außer Frage, aber ein gemütlicher Abend mit Mona war ja auch ohne Sex ein Highlight für mich, wir verstanden uns einfach so verdammt gut, dass es in jedem Fall ein schöner Abend werden würde. Als ich mich am frühen Nachmittag auf den Weg nach Hause machte, ließ ich meine erste Übernachtung bei Mona noch einmal vor meinem geistigen Auge Revue passieren. So etwas intensives und erotisches hatte ich noch nie zuvor erlebt. Das stellte alles in den Schatten weil es eben real war und keine gekaufte SM-Studio Inszenierung. Und weil ich Mona durch und durch authentisch und liebenswert fand und mich sehr zu ihr hingezogen fühlte.

Die Tage nach unserem letzten Date verliefen eher schleppend. Zwar hatte ich einen Auftrag, der mich auf andere Gedanken brachte, aber dennoch begann ich immer wieder im Kopf die Tage zusammen zu addieren, wann ich Mona endlich wieder sehen würde. Ein bisschen hatte sich unsere Beziehung verändert was die Erotik betraf. Mona hatte bei den letzten Dates mehr und mehr das Zepter in die Hand genommen und mich geführt ... wohin weiß nur Mona. Allerdings erfüllte mich der Gedanke, Mona´s Führung zu unterliegen eher mit einem Glücksgefühl als mit Aversionen. War es nicht das, was ich immer wollte?

Unser täglicher Chat lief wie immer weiter. Aber wir schrieben uns eher über die alltäglichen Dinge, die uns aktuell gerade beschäftigten. Nach sexuellen Geschichten war uns beiden wohl nicht nach dem Wochenende und speziell im Hinblick auf die lange Wartezeit bis zu unserem nächsten Date. Ich war dankbar, dass Mona keine Sadistin war und mir meine mir selbst auferlegt Keuschheit zur Hölle machte indem sie mir sexy Bilder oder anzügliche Nachrichten schrieb. Oder das dachte ich zumindest. Denn einige Tage später bekam ich ein Foto von ihr im Chat. Das Foto zeigt ihr Bett mit dem S-Fix auf der einen Seite und enthielt in der Betreffzeile die Frage ´Was fehlt hier wohl?´ Na super dachte ich, jetzt will ich da am liebsten sofort hin, kann aber nicht. Und mir selbst aushelfen kann ich auch nicht, weil ich es versprochen habe.

Ich hatte festgestellt, dass meine Orgasmen bei Mona viel intensiver waren, wenn ich eine, zwei oder auch vier Wochen keusch geblieben bin. Okay, etwas nervig war es schon wenn man morgens aufwacht, weil man auf einer riesigen Morgenlatte liegt. Aber das Abwarten auf die Erlösung bei Mona war das Tollste was ich jemals erlebt hatte.

Gleichzeitig machte mich unser Spiel auch etwas nervös. Ich hatte immerhin eine Frau und eine Tochter für die ich immer da sein wollte. Das Spiel aber, das ich mit Mona spielte, zielte ja darauf ab, dass Mona irgendwann die völlige Kontrolle über mich hat. Könnte sie diese Machtposition dann irgendwann ausnutzen, um mich dazu zu bringen, meine Familie zu verlassen? Was ist, wenn sie mich tatsächlich hörig macht? Ich hatte immer die Fantasie von einer dominanten Frau vollkommen hörig gemacht zu werden. Nur hatte ich nie weiter gedacht als die erste Phase in der das passiert. Was danach passiert, wenn sie mich im Sack hat, habe ich mir nie überlegt.

Ich beruhigte mich mit dem Gedanken, dass es schon eine sehr bösartige Frau sein muss, die einen Mann so einwickelt, dass er seine Familie verlässt. Aber geschieht nicht genau das täglich irgendwo auf der Welt? Also muss es solche Frauen ja geben. In diversen Websites hatte ich mich über die Gefahren der Hörigkeit und die Warnsignale schlau gemacht. Aber erstens sagte mein Gefühl mir, dass Mona ein durch und durch guter Mensch ist. Und zweitens konnte ich nirgendwo irgendwelche Warnsignale erkennen. Also in etwas, dass sie mich zwang Dinge zu tun, die ich nicht wollte, mich von meinem Umfeld isolierte oder mir keine echte Wärme gab.

Als ich Mona im Chat mal fragte, ob sie ihre Macht über mich jemals nutzen würde um mich ganz für sich alleine zu haben, war Mona sehr empört. Diese blöde Frage sollte mich fast zwei Tage WhatsApp schreiben kosten, bis Mona mir wieder gut gesonnen war. Ich ärgerte mich nachträglich über meine Naivität, so eine Frage zu stellen. Eine gutherzige Frau wäre in jedem Fall empört und verletzt. Und eine dieser bösartigen Damen, die eine Hörigkeit zum Ausnutzen herbei führen, hätten selbstverständlich genau so empört reagiert. Keine hätte gesagt ´Ja Schatz, ich mache Dich erst schön hörig, versklave Dich, und dann sauge ich Dich aus, bis nichts mehr da ist´.

Schlussendlich blieb mir nichts anderes übrig als Mona einfach zu vertrauen und die Dinge geschehen zu lassen. Zumal Mona mir ja wiederholt klar gemacht hatte, dass ich sowieso keine Wahl in der Sache habe, da sie mich immer wieder in ihre Falle locken und mit jedem Date meine Sucht verstärken würde. So dass es für mich immer schwieriger werden wird, ihrer Falle zu entkommen.

Irgendwie war ich zudem auch sehr neugierig darauf herauszufinden, wie unser gemeinsames Spiel wohl weitergehen würde. In den Websites in denen ich über Hörigkeit gelesen hatte, wurde häufig ein Punkt beschrieben, an dem die Dame ihr Opfer so abhängig gemacht hatte, dass sie Bedingungen stellen konnte, bevor das Spiel weitergeht. Und diese Bedingungen würden in so einem Fall immer einschneidender werden. In manchen Fälle bis zur Trennung vom eigenen sozialen Umfeld. Aber zum Glück hatte Mona keinerlei Bedingungen gestellt. Bis auf die Tatsache vielleicht, dass sie auch gern mal Spanking ausprobieren wollte.

Es war nie mein Fetisch gezüchtigt zu werden. Als Kind bin ich zu einer Zeit aufgewachsen, in der es scheinbar noch normal war, Kinder körperlich zu züchtigen. Daher waren solche Praktiken nie sonderlich erotisch oder erstrebenswert für mich. In Kombination mit Bondage hatte ich so etwas allerdings nie ausprobiert. Von daher war ich für Mona´s Wunsch halbwegs offen, wenn auch nicht begeistert.

Die Tage vergingen in Zeitlupe und gelegentliche heiße Chats halfen auch nicht gerade weiter, mein Verlangen zu stillen. Ich durfte und wollte mich ja nicht selbst erleichtern. Mir blieb nichts anderes übrig als mich weitgehend abzulenken. Einige freie Aufträge und gelegentliche Treffs mit Freuden zu langen GTA5 Abenden halfen mir dabei, die Zeit unterhaltsam zu überbrücken.

Schließlich war es soweit. Der Freitag unseres nächsten Treffen war gekommen. Ich hatte zwei Flaschen trockenen spanischen Rotwein und Käse und Weintrauben besorgt und einige spannende Videos zum ansehen ausgesucht – unter anderem ein langes Konzertvideo meiner Lieblingsband. Ich dachte mir ein Konzertvideo ist doch ideal, wir können und schön unterhalten, dabei Musik hören und müssen keine Sorge haben, irgendwas wichtige zu verpassen.

Obwohl es ein gemütlicher Abend ganz ohne Sex werden sollte, hatte Mona sich wieder sehr verführerisch herausgeputzt. Sie trug sogar High-Heels und überragte mich noch mehr als sonst, was mich natürlich etwas anmachte. Als sie in der Wohnungstür stand, musste ich richtig zu ihr aufschauen, um sie küssen zu können. War das Absicht? War das schon wieder eine kleine Aufmerksamkeit von Mona, um unser Spiel auch ganz ohne Sex rollengerecht weiterzuspielen?

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
36. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von sissi54 am 12.03.16 00:16

Und wieder eine klasse Fortsetzung!
Als Leser wird man auch so langsam abhängig vom Bann in den die Story einen zieht
lg sissi
37. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Devina am 13.03.16 00:57

Das habe ich jetzt mal bis hierhin in einem Rutsch gelesen. Die Geschichte hat mich gleich in den ersten Sätzen abgeholt und mit auf die Reise genommen. Angenehmer, flüssiger Schreibstil. Ich bin neugierig auf die Fortsetzung.
38. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von ecki_dev am 13.03.16 07:54

Tja nun wird Mona wohl seine Frau mit einbeziehen.
Die Zeit für Ihne wird sicher nicht leichter!

Liege ich da etwa falsch?
39. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 14.03.16 13:57

Ich roch Mona´s Parfüm, war sofort an unsere letzten Dates erinnert und wurde sogleich heiß. So ein Mist, dass heute kein Sex drinnen ist, dachte ich. Danach nahm ich Mona´s Mantel, hing ihn an die Garderobe und ging dann mit Mona in die Küche, wo bereits zwei Flaschen Wein am Atmen waren. Auch der Käse lag bereits seit gut zwei Stunden auf dem Küchentresen um auf Raumtemperatur zu kommen. Nur die Weintrauben waren noch im Kühlschrank.

Wo ist denn Deine Frau heute, fragt Mona mich. Auf der AiB antwortete ich ihr. AiB, das steht für Angel in Bondage und ist so eine Art regelmäßige BDSM Party im Catonium in Eimsbüttel so weit ich weiß, antwortete ich. Mona fragte mich, ob ich auch schon mal dort war? Nein, ich war vor ewig langer Zeit in den Neunzigern mal häufiger auf solchen Veranstaltungen am Kiez – unter anderem in der Tunnel Bar. Aber ich hatte dann irgendwie die Lust an solchen Treffs verloren, weil mir das ganze Getue mit der Verkleidungspflicht zu sehr auf den Senkel ging. Als ich mal auf so einer Party war, kam mir das Ganze wie ein Vereinstreff von einem Dackelzüchterverein vor. Zu viele Besserwisser und selbsternannte SM-Evangelisten, die allen unermüdlich erklärten wie man SM zu leben hat. Das war nicht mein Ding.

Für mich war SM oder BDSM etwas sehr persönliches, was man mit einer vertrauten Person auslebt ohne sich dauernd per Kleidung outen zu müssen, ohne irgendwelche "Vereinsregeln" zu befolgen und vor allem ohne sich einem inoffiziellen Gruppenzwang unterwerfen zu müssen. Nein Danke, auf so eine Vereinsmeierei konnte ich gern verzichten, zumal die gelebte Andersartigkeit in solchen Treffen eher in einer sehr konformen und cliquenhaften Einförmigkeit ausartete.

Aber wie lernst Du denn Menschen kennen, die Deinen Fetisch teilen oder kompatibel sind wollte Mona wissen. Na, so wie Dich, meinte ich. Klar, ich hatte seit Jahren auch Profile auf Websites wie sercret.de oder joyclub.de aber dort (vor allem auf secret.de) treiben sich überwiegend nur Fakes rum. Oder die berühmt-berüchtigten Ostblock-Schwalben die man meist an ihren Vornamen erkennt, oder an ihren Suchparametern: Suche Männer von 150 cm bis 220 cm und von 20 bis 99 Jahren Alter – ich bitte Dich, welche ernsthafte, reale Frau sucht so? Lernt man eine solche Frau kennen, merkt man A: dass die Frau kaum Deutsch kann B: grundsätzlich in einer anderen Stadt lebt auch wenn sie Hamburg angegeben hat und C: irgendwann Geld für ein Bahnticket haben will, um einen irgendwo im Hotel zu treffen. Wenn man sich darauf einlässt, erscheint nie jemand in diesem Hotel, außer Spesen nichts gewesen. Nein, über solche Sites lernt man nur ganz selten mal jemanden kennen. In Grunde genommen war ich nur noch aus Gewohnheit dort angemeldet.

Die andere Seite der Medaille sind professionelle oder semiprofessionelle Hausfrauen- oder Taschengeld-Dominas, die dann gegen ein Mini-Tribut ein so vollkommen langweiliges Programm abspielen, dass man sich schon sehr zusammen nehmen muss, um während des Spiels angesichts der bedienten 0815-Klischees, nicht laut loszulachen zu müssen. Ganz zu schweigen davon, die diese Damen nicht in hundert Jahren dazu fähig wären, irgendwas im Kopf zu bewegen. So eine Erfahrung hatte ich zum Glück nur einmal gemacht. Meist erkennt man diese SM-Nieten allerdings schon während der ersten Nachrichten an der schlechten schriftlichen Umgangsform, am unhöflichen Umgangston, an einem Mangel an Bildung und an jeglichem Mangel an Raffinesse. Es spricht gar nichts gegen ordinäre Sprache, wenn beide auf ordinäre Umgangsformen stehen, aber bitte doch erst, wenn beide Seiten wissen, dass sie das auch wollen. Ich persönlich finde Arroganz, dummes Rumgekreische und das in den Medien verbreitete Image einer Domina nur abstoßend und unsympathisch, meinte ich.

Da habe ich ja Glück gehabt, lachte Mona. Ich musste auch lachen. Ja, ein bisschen hört es sich schon an als ob ich viele miese Erfahrungen gemacht hatte, gab ich zu. Aber dem war nicht so. Ich hatte oft Glück gehabt und eher gute Erfahrungen gemacht. War aber extrem sensibel was Abzockerinnen und Fakes betrifft. So etwas bringt mich ganz schnell auf 180 auch wenn ich gar nicht betroffen bin. Es muss eben erst einmal menschlich passen, bevor man überhaupt über irgendeinen Fetisch reden kann.

Sind wir dann nicht vor ein paar Monaten ein bisschen zu schnell zur Sache gekommen, fragte Mona mich mit einer hochgezogenen Augenbraue?

Ja, irgendwie schon, gab ich zu. Wenn ich mich richtig erinnere, hast Du das Tempo aber auch sehr bestimmt, oder? Du hast es mir leicht gemacht, grinste mich Mona an. Warum soll ich mein Opfer entkommen lassen, nachdem es so willig in mein Netz geflogen ist und sich darin verfangen hat? Und nun? Mona lächelte mich an, nun werde ich Dich immer fester und fester einspinnen, was denkst Du denn? Und dann, wollte ich wissen. Das werden wir dann sehen, oder? Antwortete Mona.

Während ich hart wurde, ärgerte ich mich über mich selbst, dass ich mich auf die letzten Fragen überhaupt eingelassen hatte, statt einfach das Thema zu wechseln. Wollen wir ins Wohnzimmer fragte ich, nachdem alles in der Küche soweit vorbereitet war. Klar meinte Mona und nahm die Käseplatte und eine der Weinflaschen mit. Ich griff mir ein Tablett und kam mit dem Rest ins Wohnzimmer.

Im Wohnzimmer machten wir es uns auf dem Sofa gemütlich und ich schenkte erst einmal Wein ein. Mit einem tiefen Blick in die Augen prosteten wir uns zu und genossen den Wein und die Musik, die im Hintergrund spielte. Also, begann ich, ich habe viele Filme auf meinem Videoserver aber auch einige, schöne Livekonzerte ... zum Beispiel Eric Clapton und Steve Winwood in NYC, hast Du eine Präferenz? Lass uns ein Konzert sehen, meinte Mona. Ich griff zur Fernbedienung und startete das Eric Clapton Konzertvideo.

Während wir den Wein und den Käse genossen und beim Konzert über unsere Lieblingsbands redeten, rutschten Mona und ich immer näher zusammen. Die ganze Zeit über roch ich Mona´s Parfüm, sah ihre Beine in den hauchzarten, schwarzen Nylons und hatte leichte Probleme mich auf das Video zu konzentrieren. Dann spürte ich plötzlich, wie Mona ihren Arm um mich legte. Ich legte meinen Arm ebenfalls um Mona und wir genossen den Käse, den Wein und die Musik.

Weißt Du eigentlich, was Anna auf der AiB oder anderen Feiern so macht? Redet ihr über Eure Abenteuer miteinander? Nein, aber das hat sich einfach so ergeben, meinte ich, wir fragen uns nicht, was wir erleben. Ich schaue nicht auf ihr Handy und sie nicht auf meines. Solange ich weiß, dass Anna mit guten Menschen unterwegs ist – und ich kenne sie alle – und sie weiß bei wem ich bin, ist alles okay. Kennt Anna Deine Fantasie, dass Du hörig gemacht werden willst, fragte Mona mich. Ich antwortete nicht sofort, sondern dachte an die frühen Jahre mit Anna, als ich diese Fantasie das eine oder andere Mal, als wir noch miteinander gespielt hatten, beim Sex geäußert hatte. Ich glaube ja, antwortete ich, ich weiß nur nicht, ob sie es noch weiß.

Kennst Du ihre Fantasie denn, fragte Mona weiter. Nein, zum einen war Anna früher eher der dominantere Part, heute, von dem was ich mitkriege, ist sie eine Sub geworden. Aber wie gesagt, wir fragen uns nicht, sondern respektieren gegenseitig unsere Privatsphäre und vertrauen uns. Was ist mit Euren Bekannten, Eurer Familie, wollte Mona wissen. Einige wissen Bescheid, die aller engsten Freunde, die von denen wir wissen, dass sie das tolerieren und damit keine Probleme haben, antwortete ich.

Und bei Dir wollte ich wissen? Niemand, aber ich entdecke das ganze Thema SM ja auch gerade völlig neu. Das ist aber auch etwas anderes bei mir, da ich zwar noch verheiratet bin aber in Trennung lebe und von da her tun und machen kann, was ich will ohne mich erklären zu müssen. Weiß nicht, ob ich das mit jemanden wirklich teilen würde, antwortet Mona. Wir sind zwar nur fünf Jahre auseinander, aber dort wo ich arbeite und mit den Menschen mit denen ich arbeite, wären die meisten wohl eher schockiert und nicht tolerant genug, um so etwas akzeptieren zu können.

Da bin ich ja froh, lachte ich, nicht dass Du noch auf die Idee kommst, eine Freundin dazu zu rufen, wenn Du mich in Deinem Bett gefangen hast. Interessante Idee, entgegnete Mona mit einem undefinierbaren Lächeln im Gesicht. Stehst Du auf Dreier? Kann ich nicht sagen Mona, ich hatte noch nie einen. Kann mir nicht vorstellen, zwei Frauen zu beglücken wenn eine mich schon fast überfordert, gab ich zu. Aber Schatz, Du liegst doch eh nur auf meinem Bett rum und kannst gar nichts dagegen tun. Und wenn Du nicht ordnungsgemäß funktionierst, müssen wir eben nachhelfen, lachte Mona.

Jetzt schnell das Thema wechseln, dachte ich, das ist mir nicht ganz geheuer. Ich würde Dich gern mal auspeitschen, ließ Mona ganz nebenbei fallen, als ich gerade einen Schluck Wein trank und mich vollkommen dabei verschluckte. Mona grinste mich an, na hast Du etwa Angst, mein Kleiner? Nein, es ist nur, dass Du mich mit Deinem beiläufigen Kommentar etwas überrumpelt hast, aber wenn Du das wirklich mal tun willst, bin ich der letzte, der Dir das vorenthalten würde. Würde Dich das denn glücklich machen, fragte ich. Ich weiß es nicht, meinte Mona, ich würde es aber gern mal ausprobieren, vielleicht macht mich das ja an, sammle doch gerade so meine ersten Erfahrungen. Wärst Du denn wirklich bereit, mir diesen Gefallen zu tun?

Ja, sagte ich – auch wenn ich mir tief im Inneren gar nicht so sicher war, ob ich diese Tür öffnen wollte. Nun gut, irgendwann werde ich das mal probieren, aber Du wirst nicht wissen wann, lächelte mich Mona an. Seltsamerweise verspüre ich eine leicht Erregung bei dem Gedanken obwohl ich mich noch nie an so etwas erregen konnte. Ausprobiert hatte ich es in irgendwelchen Studios in Berlin schon mal, es hatte aber nie etwas für mich bedeutet. Seltsamerweise war das mit Mona etwas anderes. Wie schafft sie es nur, dass ein Tabu von mir plötzlich gar nicht mehr so tabu für mich war?

Das Konzert war inzwischen durch und ich startete ein weiteres Konzertvideo – diesmal REM – und wir wechselten das Thema. Plötzlich hörte ich Schlüssel an der Wohnungstür. Anna war zurück. Ich stand auf und ging in den Flur um meine Frau zu begrüßen. Wir küssten uns kurz und ich holte noch ein drittes Weinglas aus der Küche und kam mit Anna ins Wohnzimmer. Mona stand auf und Anna und Mona begrüßten sich mit einem Bussi. Dann setzten wir uns und Anna erzählte von ihrem Abend ohne aber nähere Einzelheiten zu erwähnen. Die Musik war wohl Mist und die ganze Gruppe mit der Anna da war, hatte sich schon vor Mitternacht aufgelöst.

So plauderten wir noch ein wenig zu dritt über dieses und jenes bis die zweite Flasche Wein geleert war. Zwischenzeitlich tauschen Anna und Mona ihre Handynummern aus. Irgendwann wollte Anna eins Bett. Wir küssten uns und bevor Anna sich ins Schlafzimmer zurückzog, erwähnte sie noch ganz beiläufig, dass sie ja nun zuhause sei und Mona mich daher gern mit zu sich nach Hause mitnehmen könne, falls sie möchte.

Hey, Moment, dachte ich, werde ich gar nicht gefragt. Och, das mache ich doch gern, antwortete Mona Anna – auch ohne mich zu fragen.

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
40. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Rotbart am 14.03.16 22:24

Zitat


Na, so wie Dich, meinte ich. Klar, ich hatte seit Jahren auch Profile auf Websites wie sercret.de oder joyclub.de aber dort (vor allem auf secret.de) treiben sich überwiegend nur Fakes rum. Oder die berühmt-berüchtigten Ostblock-Schwalben die man meist an ihren Vornamen erkennt, oder an ihren Suchparametern: Suche Männer von 150 cm bis 220 cm und von 20 bis 99 Jahren Alter – ich bitte Dich, welche ernsthafte, reale Frau sucht so? Lernt man eine solche Frau kennen, merkt man A: dass die Frau kaum Deutsch kann B: grundsätzlich in einer anderen Stadt lebt auch wenn sie Hamburg angegeben hat und C: irgendwann Geld für ein Bahnticket haben will, um einen irgendwo im Hotel zu treffen. Wenn man sich darauf einlässt, erscheint nie jemand in diesem Hotel, außer Spesen nichts gewesen. Nein, über solche Sites lernt man nur ganz selten mal jemanden kennen.


Sorry aber was Du da in Sachen Joyclub schreibst ist nicht richtig, ich kenne sehr viele Damen aus dem Joy persöhnlich, was Du da schreibst stimmt nicht!

Gruß, Rotbart
41. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 14.03.16 23:36

Lieber Rotbart,

Danke für den Hinweis. Die beiden Absätze sind in der Tat nicht gut strukturiert. Der Kommentar mit den Fakes und den Ostblock-Damen bezieht sich auf secret.de.

Die Erfahrung mit den Taschengeld-Ladies allerdings bezieht sich auf den Joyclub. Und es ist meine persönliche Erfahrung. Du magst andere Erfahrungen auf der Joyclub Website gehabt haben. Das ist schön für Dich, aber ich schreibe hier über meine Erfahrungen.

Liebe Grüße
Z.

Zitat


Sorry aber was Du da in Sachen Joyclub schreibst ist nicht richtig, ich kenne sehr viele Damen aus dem Joy persöhnlich, was Du da schreibst stimmt nicht!

Gruß, Rotbart
42. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Rotbart am 15.03.16 14:40

Zitat
Lieber Rotbart,

Danke für den Hinweis. Die beiden Absätze sind in der Tat nicht gut strukturiert. Der Kommentar mit den Fakes und den Ostblock-Damen bezieht sich auf secret.de.

Die Erfahrung mit den Taschengeld-Ladies allerdings bezieht sich auf den Joyclub. Und es ist meine persönliche Erfahrung. Du magst andere Erfahrungen auf der Joyclub Website gehabt haben. Das ist schön für Dich, aber ich schreibe hier über meine Erfahrungen.

Liebe Grüße
Z.

Zitat


Sorry aber was Du da in Sachen Joyclub schreibst ist nicht richtig, ich kenne sehr viele Damen aus dem Joy persöhnlich, was Du da schreibst stimmt nicht!

Gruß, Rotbart


Ok, das ist blöd wenn Du im Joxy solche Erfahrungen gemacht hast, für mich ist der Joyclub eines der seriösesten Gesamt BDSM Foren.

Grüßle, Rotbart
43. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 19.03.16 11:55

Als wir einige Minuten später Hand in Hand zu Mona´s Wohnung gingen, war ich innerlich im siebten Himmel. Da hatte sich der Abend ja noch toll entwickelt, dachte ich, dass ich doch noch zu Mona komme ... vielleicht spielt sie ja noch mit mir. Eine gewisse Vorfreude machte sich in mir breit. Auch Mona schien zufrieden mit dem Ausgang des Abends. Die Art wie sie mich anlächelte wärmte mich innerlich. Etwas Wärme war in dieser bitterkalten Winternacht auch nötig. Schnee lag auf den Fußwegen und es war unter Null Grad. Beim Reden über den Abend kamen weiße Dampfwolken aus unseren Mündern - ich war wirklich froh als wir Mona´s Haus erreichen.

In Mona´s Wohnung angekommen, ging Mona sofort in die Küche und öffnete noch eine Flasche Rotwein. Wir müssen die ja nicht austrinken, meine Mona beim Öffnen, aber ein kleines Glas vorm Bettgehen wäre doch fein, sagte sie, schenkte uns beiden jeweils ein Glas ein und ging ins Wohnzimmer. Ich dache nur, so kann´s gehen: eben noch zuhause auf dem Sofa bei mir mit Mona, und jetzt sitze sich hier bei Mona auf dem Sofa und alles ist möglich. Beim Gedanken an Mona´s Schlafzimmer, ihr Bett und Mona wurde mir warm, nicht nur ums Herz. Als Mona ihre Beine kreuzte, hörte ich das Surren der Nylons und wünschte mir mit meinem Kopf zwischen ihren Oberschenkeln in einer Beinschere gefangen zu sein, oh man, ich hatte echt zu viel Wein, dache ich und verwarf den Gedanken ganz schnell wieder. Ganz in den eigenen Gedanken versunken, bemerkte ich gar nicht, dass Mona mich ruhig beobachtete und verführerisch anlächelte.

Nun bist Du ja doch wieder bei mir gelandet, aber was machen wir nun nur, es ist schon so spät mein Süßer, hörte ich Mona sagen. Was schlägst Du vor, oder wozu hast Du denn Lust, fragte ich sie. Du weißt ganz genau, wo ich Dich jetzt drinnen haben möchte, sagte Mona und küsste mich, oder mein Schatz? Aber nicht die ganze Nacht, oder, fragte ich. Mona sah mich, dachte kurz nach, okay, ich lege Dir den Magnetschlüssel ins Bett bevor ich mich schlafen lege, dann kannst Du Dich befreien, wenn Du nicht einschlafen kannst. Deal? Deal, sagte ich. Wir tranken unseren Wein und plauderten noch ein wenig. Kurze Zeit später bestimmte Mona, dass es Zeit zum Bettgehen war und schickte mich zum Zähneputzen ins Bad.

Nachdem ich im Bad fertig war und mich ausgezogen war, ging ich in Mona´s Schlafzimmer. Sie hatte ihr Bett mit roter Bettwäsche neu bezogen und es wirkte auf mich mit dem S-Fix sehr anziehend. Mein Blutdruck stieg an – auch zwischen meinen Beinen. Ja, ich wollte in Mona´s Gewalt sein, selbst wenn ich eine Foltermassage durchstehen musste, mein Gehirn war durch den Wein und meine eigenen Erregung beim Anblick von Mona, Mona´s Bett und dem S-Fix nicht mehr Herr der Lage. Mit einem leichten Schwanken im Schritt ging ich zum Bett und legte mich brav in die Gurte. Sobald ich lag, gurtete Mona mich an. Mir fiel kaum auf, dass Mona immer routinierter mit dem S-Fix wurde. Die Gurte saßen perfekt, aber leider auch perfekt eng als sie fertig war. Okay, das war es mal wieder für mich, jetzt hatte sie mich in ihrer Hand, aber ich sollte ja einen Magnetschlüssel bekommen, dachte ich.

Während ich den Abend, meine Lage, das was gleich passieren würde mit viel Vorfreude und Erregung vor meinen geschlossenen Augen Revue passieren ließ, bemerkte ich nicht sofort, wie Mona mir einen Art Handschuh über meine linke Hand streifte. Der Handschuh war auf der Handfläche dick gepolstert so dass man damit nichts greifen kann, hatte für jeden einzelnen Finger ein Fach und wurde mit einem Klettverschluss hinter der S-Fix Handfessel fixiert. Als ich aus meiner Träumerei erwachte und merkte was geschah, hatte Mona auch schon meine rechte Hand verpackt. Hey, sagte ich, das ist nicht fair, wie soll ich denn an den Schlüssel kommen? Mit diesen Dingern kann ich nichts greifen, sagte ich.

Das ist ja auch der Sinn der Sache mein Süßer, damit unartige Jungs wie Du keinen Unsinn machen und Nachts schön brav sind, antwortete Mona mir mit einem süßen Lächeln. Und hier ist Dein Schlüssel wie versprochen. Sie legte den Schlüssel aufs Bett zu meiner linken Hand. Der Schlüssel hätte ebenso im nächsten Zimmer sein können, mit den Handschuhen konnte ich absolut nichts greifen oder anfassen. Sie hatte mich ausgetrickst. Ich sah sie an und erkannte ein zufriedenes Siegerlächeln in ihrem Gesichtsausdruck. Dann stand Mona auf und ging ins Bad. Ich versuchte schnell meine Hände aus diesen gepolsterten Handschuhen zu ziehen. Aber so sehr ich mich auch wand, meine Hände auf dem Bett drehte um die Dinger mit festem Druck auf der Matratze abzustreifen, es war zwecklos. Die Klettverschlüsse waren hinter den Handfesseln zugemacht – ich konnte die Handschuhe nicht abstreifen, völlig zwecklos.

Als Mona wieder reinkam, hatte sie den schwarzen Seidenschal in ihrer Hand. Sie legte den Schal aufs Bett, deckte mit zu und stieg auf ihrer Seite in ihr Bett. Soooo, ich denke jetzt hast Du es schön warm und kuschelig für heute Nacht, sagte Mona. Dann küsste sie mich, dreht sich auf ihre Seite des Betts und machte ihre Nachtisch Lampe aus. Du lässt mich nicht raus, fragte ich. Nein, kam ihre Antwort, aber vielleicht sollte ich noch ein bisschen mit Dir spielen, bevor wir schlafen, bot Mona an. Und schon glitt ihre Hand unter meine Decke und fand was sie suchte. Schnell hatte sie mich hart. Doch dann zog sie ihre Hand genau so schnell wieder weg. So, und jetzt möchte ich nichts mehr hören, das kriegen wir doch wohl auch ohne den Schal hin, mein Schatz, hörte ich Mona sagen. Träum schön.

So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Aber was sollte ich tun? Was konnte ich tun? Nichts. Durch diese fiesen Handschuhe konnte ich nichts machen. Und das S-Fix fixierte Mona inzwischen so routiniert und sicher, dass sie mich Schachmatt hatte. Dennoch war ich spitz wie Lumpi, hart und viel zu erregt um einschlafen zu können. Während Mona scheinbar gar keine Probleme beim Einschlafen hatte, klar, sie war ja auch nicht bis zur völligen Bewegungslosigkeit festgegurtet und dabei erregt wie nie ohne eine Chance, sich zu berühren. Das war eine fiese Falle dachte ich, während ich noch schärfer wurde – auch schon weil Mona mich so wunderschön mit den Handschuhen ausgetrickst hatte. Kaum etwas macht mich schärfer als von einer Frau ausgetrickst und in eine raffinierte Falle gelockt zu werden aus der es kein Entkommen gibt. Auch der darauf folgende sinnlose Kampf in der Falle, gegen die Falle und dass langsame Verlieren und die erzwungenen Einsicht, dass ich keine Chance habe, machten mich heiß.

Wieder und wieder versuchte ich unter die Decke irgendwie die Handschuhe loszuwerden. Verdammt, hätte Mona die Klettverschlüsse nicht hinter den Handfesseln sondern davor zugemacht, hätte ich vielleicht eine Chance gehabt, sie abzustreifen. So aber war nichts zu machen. Es war ein Teufelskreis. Ich musste meine Erregung verlieren um halbwegs eine Chance zum Einschlafen zu haben. Aber die Fesselung, die Handschuhe, die ganze Situation ließen mich nicht zur Ruhe kommen. Nach einigen weiteren sinnlosen Versuchen, die Handschuhe loszuwerden, gab ich erschöpft auf und versuchte mich zu beruhigen.

Als ich wieder meine Augen öffnete, war es bereits morgens. Durch die Vorhänge schien Tageslicht, das bedeutete, dass es bereits nach acht Uhr morgens war. Ich versuchte mich zu bewegen, nichts ging, dann fiel mir wieder ein, dass ich gefesselt geschlafen hatte. Seltsam. Ich hatte sehr tief und fest geschlafen, keine Rückenschmerzen aber vor allem durchgeschlafen, was mir bislang noch nie S-Fix gelungen ist. Ich drehte meinen Kopf zu Mona´s Seite. Doch Mona war schon aufgestanden und hatte die Schlafzimmertür zugemacht, als sie das Schlafzimmer leise verlassen hatte. Jetzt bemerkte ich Geräusche aus der Küche.

Als ich mir meiner Lage wieder vollkommen bewusst wurde, die Handschuhe an meinen Händen spürte und meine erzwungene Bewegungslosigkeit wurde ich schnell wieder hart. Ein perfides System dachte ich und wurde noch härter. Aber gleichzeitig fühlte ich mich sicher, geborgen, als ob ich genau hier hin gehörte, als ob ich meine Bestimmung gefunden hatte. Selbst nach einer Nacht im S-Fix, nach der ich normalerweise immer irgendwann raus wollte, hatte ich keinen Willen mehr aus Mona´s Bett rauszukommen. Ich fantasierte vor mich hin. Wie wäre es, jetzt nie mehr aus diesem Bett rauszukommen? Angenommen es gäbe keine Probleme wie Toilettengänge oder mein Rücken, der mir immer wieder einen Strich durch meine S-Fix Fantasien macht, würde ich aus Mona´s Bett, aus ihren liebevollen aber auch strengen Kontrolle wieder entkommen wollen? Nein, würde sie mir jetzt lebenslänglich anbieten, ich würde, was würde ich ... ich wollte nur noch in Mona´s Gewalt sein.

Guten Morgen mein Schatz, mit diesen Worten wurde ich aus meinen Träumereien gerissen. Mona war wieder reingekommen und sehr erfreut, dass ich wach war. Sie trug ein dunkles Negligee. Schnell kam sie zum Bett, legte sich auf mich und küsste mich ausgiebig. Du hast sehr gut und fest geschlafen, oder ? Ich nickte. Sie sah mich liebevoll an, Dir ist bewusst, dass Du ab jetzt immer bei mir im S-Fix schlafen wirst, oder? Ich nickte wieder. Es war mir bewusst, ich wollte es, wollte dass Mona mich seelisch und körperlich so fest bindet, dass ich nie wieder entkomme. Selbst nicht mit Hilfe eines Therapeuten. Alles war mir egal, ich wollte die totale Hörigkeit. Ich war schon wieder geil bis zum Haaransatz – wenn ich denn Haare gehabt hätte.

Mona schien meine Wehrlosigkeit zu genießen. Sie küsste mich wieder sehr intensiv und ich küsste zurück. Machst Du mich los, dann könnte ich dich besser küssen und umarmen, schlug ich vor? Nein, das ist schon gut so, lächelte mich Mona an und kroch zu mir unter die Decke. Schnell hatte sie zu fassen, was sie suchte. Hmmm, da ist aber jemand sehr erregt, was machen wir da nur? Eigentlich wollte ich Dich ja zum Frühstück befreien, aber ich fürchte ich habe Dich viel lieber sicher aufgehoben in meinem Bett. Du willst doch gar nicht raus ... oder? Sie sah mir tief und fragend in die Augen. Sag es, befahl sie. Jetzt.

Nein, gab ich zu. Ich wünsche mir, dass Du mir nicht die kleinste Chance gibst, Dir jemals zu entkommen. Bitte Mona, nimm mir meinen Willen komplett, stammelte ich. Mona beantwortete meine Bitte mit einem langen, intensiven Zungenkuss, der mich vor Glück und Erregung in ihren Fesseln zappeln ließ. Das werde ich. Aber jetzt nehme ich mir erst mal etwas anderes.

Ich genoss es wie Mona mich ritt, find aber im gleichen Moment wieder an meine Lage zu analysieren. Was passiert hier mit mir. Ist das nicht sehr unmännlich, hilflos gefesselt zu sein und von einer Frau nach ihrem Belieben vernascht zu werden? Ach scheiß drauf, wann haben mich irgendwelche gesellschaftliche Konventionen jemals gekümmert? Solange Mona und ich es beide genießen und unser Ansehen nach außen bewahrt bleibt, bin ich gern ihr willenloser Sklave.

Nachdem sich Mona befriedigt hatte nahm sie das Massage-Öl von ihrem Nachtisch. Möchtest Du auch kommen, teaste Sie mich. Ich nickte dankbar. Okay. Und wenn ich Dich wieder ein bisschen foltere und weiter massiere? Nein, bitte nicht, bat ich. Vielleicht ist das der Preis fürs Kommen, vielleicht will ich nicht, dass Du heute kommst? Ich sah Mona fragend an. Habe nur Spaß gemacht, sagte Mona und grinste mich an. Aber mal ganz im Ernst, wenn ich Dir Deinen Willen nehme, dann hättest Du das so akzeptieren müssen, dann musst Du mir immer gehorchen – solange es nicht mit Deiner Familie oder Deiner Arbeit ein Konflikt ist. Okay? Willst Du diesen Weg wirklich gehen?

Ja. Die Tatsache, dass Mona meine Familie und Arbeit aus Tabu-Zone für unser Spiel deklarierte, beruhigte mich und nahmen mir meine letzten Zweifel an der Richtung, die unser Spiel langsam einschlug. Kriegst Du mich denn dahin wo Du mich haben willst, wollte ich von Mona wissen. Ich denke schon, sagte sie, ein stückweit bist Du ja bereits auf den Weg. Aber der Weg ist noch lang. Und der Weg ist das Ziel. Aber ich denke, wir werden beide die Reise genießen.

Und damit begann Mona mich geschickt in Richtung Höhepunkt zu massieren. Ich sah ihren freundlichen Blick, ihr Lächeln, und spürte, wie sie meine Erregung kontrollierte, in der Hand hatte. Wie sie mich näher an den Höhepunkt trieb, mir wieder eine Pause zum Abkühlen gönnte. Sie spielte mit mir, hielt mich in Ektase ... Du wirst es Dir bald nicht mehr selbst machen wollen, nur hier bei mir in meinem Bett findest Du Erfüllung, lächelte Mona mich an, während sie mich gnadenlos immer fester in eine sexuelle Erregung einhüllte und dort in der Schwebe hielt. Mir war klar, dass sie mich gerade wieder ganz sanft konditionierte aber es funktionierte. Oh Gott, wie soll ich hier wieder rauskommen, jedes Mal spinnt sie mich fester in ihr erotisches Netz ein. Aber ich will es so sehr, verdammt ich hätte nie gedacht, wie unentrinnbar so eine Falle ist, wenn man erst einmal reingeraten ist.

Mona schien mein Gesicht lesen zu können und lächelte nur zufrieden. Dumm gelaufen, oder, meinte Sie. Was, wollte ich wissen. Du weißt genau was ich meine, sagte Mona, Du bist gerade dabei zu merken, dass Du mir in die Falle gegangen bist. Dass Du gefangen bist. Du merkst, dass Du nicht mehr rauskommst. Du kämpfst tapfer dagegen an, aber oh weh was passiert jetzt wieder?

Du spürst wie Dir der Willen zur Flucht ausgeht, sagte Mona mit einem triumphierenden Lächeln im Gesicht. Kein Entkommen mehr.

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
44. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von kev79 am 19.03.16 14:32

Eine wirklich tolle geschichte lese sie jedesmal mit begeisterung. Sehr toll auch geschrieben. Warte jetzt schon wieder sehnsüchtig auf die Fortsetzung.
45. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 20.03.16 12:53

Normalerweise hätte ich Mona´s Bemerkungen als das abgetan, was sie waren: Suggestionen. Normalerweise gab es gerade nicht. Da ich durch Mona´s Berührungen und die ganze Situation so erregt und aufgewühlt war, konnte ich keinen klaren Gedanken fassen. Mona´s Worte trafen voll ins Schwarze und versetzen mich noch mehr in Erregung. Mona hielt mich noch eine Weile in Ektase bis ich kaum noch realisieren konnte, wie mir geschah. Dann zwang sie mich sanft auf die Zielgerade und über den ´Point of no Return´. Der folgende Orgasmus war gewaltig und durchzog mich wie ein Gewitter mit Blitzen. Es war nicht nur körperlich, es durchdrang meinen Kopf, alle Synapsen schienen gleichzeitig zu feuern, ich kam nicht nur physisch sondern auch seelisch und war vollkommen handlungsunfähig und auf reine Basisfunktionen reduziert.

Gerade als die Massage wieder drohte zur Hölle zu werden, ließ Mona sie ausklingen, beugte sich über mich und küsste mich sanft. Dann stand sie auf, ging ins Bad und kam mit einem nassen Lappen zurück. Schnell hatte sich mich gesäubert. Ich war immer noch benommen und lag ermattet in den Fesseln. Mona fühlte meinen Puls am Hals, schüttelte den Kopf und sagte, dass ich mich nun erst einmal erholen muss. Bevor sie mich wieder zudeckte, nahm sie den Magnetschlüssel der immer noch unbenutzt im Bett lag, sah ihn an und steckte ihn ein. Den wolltest Da ja nicht haben, dann kann ich ihn ja auch an mich nehmen, oder, grinste sie mich an. Ich wollte gerade protestieren, als Mona einen Finger auf meine Lippen legte. Du weißt, dass ich Krankenschwester bin, ich weiß, was ich tue, also vertraue mir und füge Dich, sagte Mona. Was blieb mir schon anderes übrig, dachte ich. Sie hatte mich in ihrer Falle.

Dann holte sie zwei Ohrstöpsel aus der Nachtischschublade und verschloss damit meine Ohren, danach griff sie nach dem Seidenschal und verband mir meine Augen. Ich spürte wie Mona mich zudeckte und die Decke bis zu meinen Kinn hochzog und mich warm einpackte. Dann war sie weg. Ich konnte weder etwas hören noch sehen. Und spüren konnte ich nur das was ich schon seit gestern Abend spürte, die Gurte, die Handschuhe und meine vollkommene Hilflosigkeit.

In der Dunkelheit blieben mir nur noch meine Gedanken. Meine Erregung hatte mir Mona genommen, aber mich nicht rausgelassen. Rückblickend bemerkte ich, dass ich mich zwar früher häufig selbst befreit habe – zweimal sogar bei professionellen Dominas – aber bei Mona bin ich noch kein einziges Mal selbst rausgekommen, wenn sie mich erst einmal in ihrem Bett hatte. So als ob es aus ihrem Bett einfach kein Entkommen gibt. Ein bisschen bemerkte ich meinen Rücken inzwischen und wurde so von meinen Tagträumen wieder in die Realität zurück geholt. Ich versuchte mich ein bisschen in den Gurten zu verlagern was aber aufgrund der Tatsache, dass Mona mich immer extrem fest und ohne jegliches Spiel festgurtete, kaum möglich war. Warum macht sie mich immer so extrem fest, fragte ich mich? Auch wenn sie mich knebelt oder meine Augen verbindet wie eben, zog sie alles immer sehr fest zu. Ich spürte die Fesseln, vielleicht wollte sie, dass ich immer ihre Kraft spüre, dass ich spüre wie fest sie mich hält und im Griff hat. Dass ich weiß, dass ich absolut keine Chance habe, zu entkommen.

Gerade wollte ich wieder prüfen, ob es nicht doch irgendwo eine Schwachstelle gab, aber ich ließ es bleiben. Ich wusste, dass es keine gab. Ich wurde fast wahnsinnig. Aber irgendwie auch schon wieder etwas geil. Ein Glück, dass ich gestern Abend noch auf Klo gegangen bin und zwischenzeitlich kaum etwas getrunken hatte. Wie peinlich wäre es, darum zu betteln auf Klo zu dürfen ... aber auch eine Chance, aus Mona´s Bett rauszukommen, überlegte ich. Blödsinn, dachte ich sofort. Mona ist Krankenschwester. Die Chance aus diesem Bett rauszukommen, wenn sie das nicht will, ist geringer als ein Sechser im Lotto. Wie geht noch gleich diese alte Redewendung? Pass auf, was du dir wünscht. Oder die Fantasie des Mannes ist die stärkste Waffe der Frau. Und die Frau ist die einzige Beute, die dem Jäger auflauert. Ha, ha, ich wollte es ja nicht anders.

Ich roch Mona´s frische Bettwäsche, Ihr Parfüm in Seidenschal, nein, ich wollte es in der Tat nicht anders, ich wollte es genau so. Von wegen dumm gelaufen. Es war genau so gelaufen, wie ich es wollte. Wie ich es immer wollte und mir erträumt hatte. Aber Mona kannte meine Fantasie ganz genau. Ich hatte sie ihr wohl in unzähligen Stücken und Puzzlesteinen in unseren endlosen WhatsApp Dialogen verraten. Wie sonst konnte es sein, dass sie mich so perfekt einwickelt? Und ihr Netz jedes Mal noch fester zieht.

Die Gedanken an meine Ohnmacht gegenüber Mona machte mich schon wieder heiß. Ich versuchte den Gedanken beiseite zu wischen, nur meine derzeitige Situation, das Parfüm von Mona und der Geruch der frisch gewaschenen Bettwäsche holten mich immer wieder zurück zur Einsicht, dass Mona mir immer einen Schritt voraus war. Was hatte sie vor? Warum ließ sie mich nicht aus den Fesseln? Ich wollte auf andere Gedanken kommen, aber meine Gedanken führten mich immer wieder zurück zu meiner Hilflosigkeit was mich wiederrum erregte und die Hilflosigkeit steigerte da ich merkte, dass ich noch nicht einmal gedanklich aus ihrer Falle entkommen konnte, sondern mich noch mehr darin verstricke je mehr ich dagegen ankämpfte - ein teuflischer Kreislauf den ich weder durchbrechen, noch stoppen konnte.

Plötzlich spürte ich einen Finger auf meinen Lippen. Der Finger strich zärtlich über meine Lippen, drang ein, forderte mich. Ich küsste den Finger, dankbar für die Ablenkung von meinen Gedanken, für eine Stimulation. Wieder küsste ich den Finger, lutschte daran, saugte. Und genauso plötzlich war der Finger wieder weg. Ich stöhnte nach mehr, rief ihren Namen. Aber ich war scheinbar wieder mir selbst überlassen. Mona beobachtete mich scheinbar. Sie studierte ihre Beute, spielte mit ihr. Aber was war das Spiel, das Ziel – neben dem Offensichtlichen?

Wieder spürte ich etwas an meinen Lippen. Ich bemerkte wie Mona etwas in meinen Mund schob, eine Art Frucht. Vorsichtig biss ich rein und kaute daran, es musste eine Erdbeere oder Brombeere sein. Aber vollkommen sicher war ich nicht. Es war irgendwie süß und ein wenig sauer. Dann spürte ich eine Hand hinter meinen Kopf, sie hob mich an und ich bemerkte wie ein Glas an meine Lippen gehalten wurde. Saft, Organgensaft. Dankbar trank ich mehrere Schluck von dem süßen Saft bevor Mona das Glas wieder wegzog und meinen Kopf wieder aufs Kissen sinken ließ. Dann war ich wieder alleine obwohl ich mir sicher war, dass Mona in der Nähe war und mich beobachtete.

Wieder berührte etwas meine Lippen und schob sich sanft in meinen Mund. Es war hart und sauer. Eine Gewürzgurke? Ich kaute und aß sie auf. Dann wieder nichts, keine Berührung, keine Stimulation. Ich fragte mich, was wohl als nächstes kommt, hoffentlich nichts fieses. Doch es passierte nichts. Ich war mir noch nicht einmal sicher, ob Mona noch im Zimmer war. Meine Erregung war inzwischen wieder voll da. Ein Teufelskreis eben, resignierte ich innerlich.

Inzwischen hatte ich jegliches Zeitgefühl verloren. Ich wusste nicht wie lange ich schon in Mona´s Bett lag. Waren es Stunden? War es schon Mittags, Nachmittags. Meine zeitliche Orientierung – normalerweise perfekt – war nicht mehr vorhanden. Seit ich zwanzig bin, nutzte ich keinen Wecker mehr. Ich konnte mir am Abend genau vornehmen, wann ich aufwachen will und wachte dann am nächsten Morgen minutengenau zu der Zeit auf. Egal ob ich am Vorabend getrunken hatte oder erst um 4.00 Uhr morgens ins Bett gegangen bis. Die einzigen Zeiten, in denen ich mir einen Wecker stellte, war bei ganz frühen Flügen. Aber auch dann nur zur Sicherheit denn gebaucht hatte ich den Wecker auch dann nicht. Alles was ich tun musste, war vom Einschlafen auf die Uhr zu sehen und mir dann die Zeit zum Aufstehen zu merken, das war alles. Mein innerer Wecker hatte mich noch nie enttäuscht. Aber heute? Obwohl ich wusste, dass ich nach 8.00 Uhr aufgewacht war, konnte ich die Zeit nicht einschätzen.

Plötzlich wurde die Decke weggezogen. Ich wollte gerade etwas sagen, als ich spürte wie Mona den Knoten des Seidenschals lockerte und diesen ganz schnell wieder als Augenbinde und Knebel wickelte, bevor ich mich wehren konnte, was ich im Grunde ja nicht konnte, zog sie den ersten Knoten bereits fest zwischen meinen Zähnen zusammen und machte gleich noch einen Knoten, den sie sehr fest zog. Hmmppf, war alles was ich sagen konnte. Hören und sehen konnte ich nicht. Aber nichts passierte.

Dann plötzlich spürte ich etwas ganz zartes an der Innenseite meiner Oberschenkel entlangstreichen. Eine Art Feder. Es kitzelte hier und da und war wieder weg nur um dann an einer anderen Stelle weiter zu kitzeln. Ich wusste nie, wo ich die Berührung als nächstes spüren würde. Es war aber nicht unangenehm. Ganz unerwartet jedoch war der plötzlich Schlag auf meine Oberschenkel der noch ein wenig nachzog. Ich hatte keine Idee was es war, es war kein Stock oder keine Peitsche. Der Schlag war nicht auf eine Stelle konzentriert, es war mehr eine Fläche. Dann wieder die Feder. Am Bauch, an meinem inzwischen erigierten Glied, am Kinn am Fuß. Völlig unberechenbar. Ebenso unberechenbar wie der nächste harte Schlag mit dem undefinierbaren Instrument.

Streicheln, Kitzeln, Schlagen. Ich wand mich in den Gurten aber ohne etwas zu erreichen. Das einzige was ich noch konnte, war fühlen. Alles andere hatte Mona mir genommen. Und fühlen ließ mich Mona und zwar meine absolute Ohnmacht. Und sie ließ sich damit Zeit, viel Zeit. Zwischenzeitlich kniff sie mir unerwartet in meine Brustwarzen und das sehr deutlich. Sie ließ mich spüren, wie sie mich in der Hand hatte. Gerade an meinen Brustwarzen. Alles Gejammer in den Knebel nützte nichts. Dann war wieder Pause.

Wieder lag in ich meiner persönlichen Dunkelheit und fragte mich wieso ich hart war. Schläge und Schmerz waren nie mein Ding gewesen, dennoch ragte mein Glied hoch – das einzige was noch irgendwie frei war. Wie machte sie das, dass ich etwas irgendwie erregend fand was ich nie wollte? Dann bemerkte ich wie Mona ins Bett stieg und sich auf meine Beine setzte. Und bevor ich überlegen konnte was als nächstes geschehen würde, hatte sie sich auf mich gesetzt. Nun war auch mein Glied nicht mehr frei, sondern in Mona gefangen, während sie ganz langsam und sinnlich begann mich zu reiten.

Meiner Sinne beraubt konnte ich nur anhand der Geschwindigkeit erahnen, wie sich Mona ihrem eigenen Höhepunkt langsam näherte. Aber sie ließ ich Zeit und schien es zu genießen. Ich wollte ihr helfen aber immer wenn ich mein Becken hob, drückte sie mich sanft wieder aufs Bett und zeigte mir unmissverständlich wer hier die Kontrolle hatte. Ich fühlte mich wieder wie ein Mittel zum Zweck, aber inzwischen fühlte es sich nur gut an, alle Gedanken an moralische oder gesellschaftliche Konventionen waren wie ausgelöscht. Ich war glücklich von Mona benutzt zu werden. Ich wünschte mir, dass dieser Moment nie aufhören würde.

Mona wurde schneller und schneller hörte plötzlich auf. Dann entließ sie mein Glied und legte sich auf mich. Ich spürte Mona´s Körper auf mir und spürte wie ihre Arme meinen Kopf umschlossen und mich mit aller Kraft in ihren Busen drückten. Ich konnte kaum noch atmen, nein, ich konnte gar nicht mehr atmen. Und ihr Griff war so fest und warm. Ich roch ihren Busen, fühlte ihre Wärme. Und dann ließ sie mich kurz Luft holen und schloss mich wieder zwischen ihren Busen ein und hielt mich lange ganz fest in ihrer liebevollen starken Umarmung.

Dann ließ sie mich los. Ich spürte wie die Knoten des Seidenschals gelockert wurden und sie den Knebel entfernte. Dann ein Kuss, ein sehr langer. Ihre Zunge spielte mit meiner und ich vergaß alles um mich herum. Wie lange wir so lagen und uns küssten, konnte ich nicht sagen, ich achtete nicht drauf sondern genoss es mit all meinen Sinnen.

Dann entfernte Mona den Schal, die Ohrenstöpsel und die Handschuhe und holte den Magnetschlüssel. Ich sah die Uhr, es war inzwischen Mittags. Obwohl ich gut und gern 12 Stunden festgeschnallt war, wollte ich nicht wirklich befreit werden. Ich war noch nie so glücklich in meinen Leben gewesen. Als Mona mich befreit hatte, schickte sie mich erst einmal ins Bad. Als ich mich frisch gemacht hatte, frühstückten wir zusammen. Ich konnte mich die ganze Zeit nicht von den Augen Mona´s losreißen. Sie schien sehr zufrieden und ihr Lächeln war besonders warm und einladend. Innerlich verfluchte ich die Uhr in der Küche, die unbarmherzig weitertickte und mich ans reale Leben, an Verpflichtungen und an die Tatsache, dass ich Mona bald verlassen musste, erinnerte.

Nach einem lange Abschiedskuss und einer losen Planung für unser nächstes Treffen verließ ich Mona und machte mich niedergeschlagen auf den Weg nach Hause. Ich war einerseits immer noch aufgewühlt von den Erlebnissen der letzten Stunden. Andererseits war ich traurig von Mona weg zu müssen. War ich schon süchtig oder abhängig?

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
46. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Rotbart am 20.03.16 22:22

Superschön.

Grüßle, Rotbart
47. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 27.03.16 15:32

Zuhause angekommen war ich äußerlich der Gleiche, innerlich war ich mit meinem Kopf zirka einen Kilometer entfernt bei Mona und ließ immer wieder die letzte Nacht als Endlosschleife vor meinen inneren Augen ablaufen. Und immer wieder kam die Frage in mir, ob Mona das, was sie tut, einfach spontan und zufällig macht, einfach nur ihrer Lust folgend, oder ob sie das alles mit System macht? Als eine Serie aufeinander aufbauende Verführungen, die mich immer tiefer in eine Abhängigkeit verstricken? Alleine die Tatsache, dass ich mir so einen Kopf machte, war für mich eine Premiere. Absolut.

Ich hatte schon, bevor ich mit Anna zusammen gekommen bin, zwei dominante Freundinnen – Gerlinde und Cathy – gehabt, mit denen ich jeweils ein Jahr zusammen war. Beide waren im Bett sehr tonangebend aber bei beiden wusste ich tief in mir, dass ich die Kontrolle über die Beziehung hatte. Wenn ich etwas nicht wollte, passierte es nicht. Punkt. Obwohl in beiden Beziehungen ich meist derjenige war, der am Ende gefesselt im Bett lag. Vieles von meinem Spielzeug wie das S-Fix, die Posey Zwangsjacke oder den Darlex Schlafsack und ein Vakuumbett hatte ich gekauft, als ich mit Cathy zusammen war. Cathy liebte es, mich zu fixieren und möglichst lange gefangen zu halten.

Die Beziehung mit Cathy begann mit einem Blinddate. Wir verabredeten uns im Sommer zu einem Picknick an der Elbe. Kennengelernt hatten wir uns zwar auf einer SM-Website, die es heute nicht mehr gibt – ich glaube es war zarthart.com oder so ähnlich. Cathy beschrieb sich als dominante Frau, die einen Partner sucht. Wir schrieben ein wenig hin- und her, beschrieben uns gegenseitig und verabredeten uns zu einem Picknick bei ihr in der Nähe in Wedel. Cathy war ein bisschen größer als ich (was ich ja liebe) blond, schlank mit großen, runden blauen Augen. Sie trug ein buntes, leichtes Sommerkleid. Und obwohl wir uns auf einer SM-Website kennenlernten, war unser Kennenlernen beim Picknick ein echtes Blümchen-Date. Wir unterhielten uns, tranken Wein und irgendwann küssten wir uns. Es waren die Küsse, mit denen sie mich gefangen hatte. Keine Spur von SM oder Bondage.

Ihre Dominanz kam erst wenige Wochen danach zum Vorschein, wir waren zusammen bei mir zuhause im Bett. Sie saß auf meinem Rücken. Plötzlich zog sie meine Arme auf meinen Rücken, klemmte sie mit ihren Beinen fest und fesselte mir unerwartet mit einem Schal die Hände auf den Rücken, danach meine Beine. Und dann vernaschte sie mich nach Strich und Faden. Ab dem Punkt wurde Bondage ein immer größerer Bestandteil unserer Beziehung. Meist begann es so, dass wir am Wochenende etwas Grass zusammen rauchten, das sie meist mitbrachte. Spätestens eine halbe Stunde danach hatte sie mich irgendwie immer gefesselt. Oft kam ich erst viele Stunden später frei, manchmal auch erst spät in der Nacht. Und sie machte während dessen mit mir das sie wollte.

Aber obwohl ich im Bett ihr rechtloses Liebesspielzeug war, waren wir in unserer alltäglichen Beziehung auf Augenhöhe wie ein ganz normales Blümchen-Paar. Rückblickend war es auch eine geniale Verführung mit der Cathy mich ganz langsam und für mich kaum merkbar immer mehr einwickelte. Nur, dass ich es damals nicht so empfand. Ich hatte mich noch nie mit dem Konzept der sexuellen Abhängigkeit und Hörigkeit beschäftigt und daher keine Idee, was mit mir geschah – außer dass ich es sehr genoss und immer mehr haben wollte. Heute weiß ich, dass Cathy alles richtig gemacht hatte.

Die Beziehung mit Cathy zerbrach an äußeren Umständen und einer gewissen Routine. Zum einen akzeptierte meine Familie und dort speziell meine Mutter Cathy nicht. Zum anderen hatte die Firma in der ich damals arbeitete und Gesellschafter war, große finanzielle Probleme als die New Economy zusammenbrach und ich war dadurch so belastet, dass ich keinen Kopf mehr für eine Beziehung hatte. Unsere Fesselspiele wurden seltener und seltener, in der Beziehung stritten wir immer häufiger und ich wollte ab einem bestimmten Punkt nur noch alleine sein. Ich trennte mich schweren Herzens von Cathy. Heute frage ich mich manchmal, ob es anders gelaufen wäre, wenn die äußeren Umstände (Mutter und Firma) nicht gewesen wären. Oder die Beziehung irgendwann an der immer gleichen Routine eingeschlafen wäre?

Gerlinde war ein ganz anderes Thema. Ich hatte sie über eine Chiffre Anzeige im Hamburger Abendblatt kennengelernt. Kann ich übrigens nur empfehlen. Ich hatte auf eine kleine Textanzeige in den Folgewochen über 30 Antworten im Briefkasten. Einige Unsinn, aber die meisten von attraktiven, intelligenten Damen von denen einige auch meinen implizierten Wunsch nach einer dominanten Frau durchaus verstanden. Im Vergleich zu Online-Inseraten fiel mir besonders auf, dass das intellektuelle Niveau der Antworten auf einer Zeitungsinserat um einiges höher war, als ich es bis heute online erlebt hatte. Allerdings war 1998 der Verhältnis von Frauen und Männern im deutschen Internet mit einem Verhältnis von zirka 30/70 katastrophal. Die wenigen Frauen, die online suchten, wurden von der Masse der suchenden, notgeilen Männer geradezu überschwemmt.

Ich schrieb, dass Gerlinde auf ihre Art anders war weil ich mit meiner ersten Freundin eine Beziehung hatte in der alles bis auf Sex stimmte. Mit Gerlinde stimmte nur der Sex und nichts anderes. Aber das bemerkte ich erst, nachdem wir zusammen waren und sogar gemeinsam einen Urlaub in Fernost gemacht hatten. Gerlind war ein bis zwei Zentimeter kleiner als ich aber durch ihr Kraft- und Ausdauertraining stärker als ich. Wenn wir immer Bett miteinander knutschten, artete das immer schnell in ein lustvolles Gerangel aus. Und fast immer hatte sich mich früher oder später in irgendeiner fiesen Beinschere oder einem ähnlich gemeinen Griff. Und nicht selten irgendwann danach komplett gefesselt. Und das nicht nur physisch, denn von einer Frau richtig überwältigt zu werden war schon immer eine meiner Fantasien, die nur selten funktionierte, weil ich durch meinen regelmäßigen Sport kein Schwächling bin. Aber so schön das war, konnte es nicht funktionieren wenn alles andere nicht funktionierte.

Und spätestens, wenn die eigenen Freunde einen mit der Bitte, ohne Freundin zu kommen, zum Essen einladen, wird es Zeit eine Beziehung zu überdenken (die zu den Freunden und die zur Partnerin). Die Trennung war kurz und schmerzlos. Das Gerangel mit Gerlinde allerdings blieb mir immer in schöner Erinnerung und war in den Folgejahren nicht selten auch eine Vorlage, wenn ich fantasierte, während ich mich selbst erleichterte.

Und jetzt mit Mona? Was war anders? Sie machte mit mir Dinge, die nicht unbedingt ganz oben auf meinem Wunschzettel standen. Und ich hatte nichts dagegen, ich genoss sogar ihre Führung in diese für mich unbekannten Territorien. Ich genoss die Überraschungen, die ich mit ihr erlebte, die kleinen und großen Fallen, mich erregte mein Verdacht, dass Mona sich Gedanken machte, wie sie mich noch mehr einfangen konnte und ihre Gedanken auch umsetzte. So gesehen tendierte ich eher zu der Vermutung, dass Mona nicht einfach ihrer Lust folgte und nur mit mir spielte, sondern mich systematisch einfing. Das hatte Cathy zwar auch mit mir gemacht, doch ich hatte es gar nicht bemerkt. Das Wissen jedoch, dass so etwas passierte, stieß mich nicht weg. Ganz im Gegenteil, es zog mich noch viel mehr an. Das war es, das anders war.

In den folgenden Tagen tat ich mich sehr schwer damit, meine ständigen Gedanken an Mona zurück zu drängen. Irgendwie schaffte ich es dennoch, wieder halbwegs zu funktionieren. Allerdings nur so lange, bis Mona mich wieder per WhatApp ins Spiel zurück zog. Eines Abends zum Beispiel schickte sie mir ein Foto, das sie aufgenommen hatte als ich auf ihrem rot bezogenen Bett im S-Fix lag, hart war und ich mit dem schwarzen Seidenschal geknebelt und meine Augen verbunden waren. Ganz ehrlich, wie soll man gedanklich loskommen, wenn solche Bilder plötzlich auf dem Smartphone erscheinen? Meist noch mit einem netten Kommentar dazu, dass ich beim nächsten Mal wohl nicht mehr so schnell rauskommen würde. Auch nicht um aufs Klo zu müssen oder wegen meines Rückens ... wozu gibt es schließlich IBU?

Der Gedanke Mona mehrere Tage nonstop ausgeliefert zu sein, nistete sich irgendwie in mir ein. Aber nicht ohne dabei den einen oder anderen Selbstzweifel in mir aufkeimen zu lassen. Wo führt das hin? Was kommt danach? Eine Woche? Oder länger? Und was passiert mit meinem Willen, meiner Selbstkontrolle und vor allem mit meinem Entschluss immer für meine Frau und meine Tochter da sein zu wollen? Mir wurde langsam klar dass eine Frau, die einen Mann hörig macht, gar nicht selbst verlangen muss, dass ihr Opfer sich von seinem Umfeld trennt und nur für sie da ist.

Er wird es von ganz alleine tun, wenn sie ihn nur hörig genug macht.

Sollte ich weitermachen und den Weg, den Mona für mich vorgesehen hatte, brav folgen? Konnte ich überhaupt anders? Noch hatte ich das Gefühl, diese Entscheidung selbst treffen zu können, noch stand alles irgendwie auf der Kippe. Aber es war nicht Mona, vor der ich mich in Acht nehmen musste, ich selbst war es, vor dem ich mich in Acht nehmen musste. Ich vertraute Mona voll und ganz, dass sie nie meine Familie sprengen würde. Etwas weniger Vertrauen dagegen hatte ich in meine eigene Selbstdisziplin, meine eigenen Vorsätze. Ich merkte, wie ich schwach wurde angesichts einer möglichen Zukunft als Mona´s 24/7 Sklave. Das war eigentlich nie mein Wunsch oder meine Fantasie. Aber war 24/7 nicht auch nur eine andere Umschreibung für Hörigkeit oder sexuelle Abhängigkeit?

Ich hatte die Begrifflichkeiten nie nebeneinander gestellt. Für mich bedeuteten sie alle das gleiche, hatten jedoch andere Erdungen. Während 24/7 SM implizierte, Hörigkeit eher eine psychologische Abhängigkeit mit romantischen Komponenten war, bewegte sich die sexuelle Abhängigkeit irgendwo dazwischen. Ich hatte es immer nur alles als eine Art Spiel betrachtet. Gewiss ein sehr intensives Spiel mit weitreichenden Folgen, aber immer als etwas, dass ich von meinem realen Leben separieren konnte. Nun war ich mir nicht mehr so ganz sicher.

Statt diesem Gedanken weiter zu folgen um Klarheit für mich zu gewinnen, verdrängte ich ihn. Ich wollte das Spiel mit Mona unbedingt weiterspielen, wollte erleben, ob Mona mich noch mehr einwickeln würde. Kann sie ihr Netz überhaupt noch enger ziehen? Meine Neugierde und meine Lust jagten meine Vernunft zum Teufel. Ich erinnerte mich an eine alte Redewendung aus den USA. ´Never let the little head do the thinking for the big head!´, denke nie mit dem Schwanz!

Dummerweise pumpte mein Herz immer mehr Blut in die untere Körperhälfte statt in den Kopf, wenn ich an Mona dachte. Mir fielen Mona´s Worte wieder ein: dumm gelaufen. Am nächsten Tag fragte ich Mona, wann wir uns denn mal wieder treffen könnten? In den vergangenen Tage und der ganzen neuen Woche hatte Mona wieder Abend- und Nachtschichten und auch das Wochenende war ausgebucht. Wir verabredeten und für die folgende Woche bei Mona zum Frühstück. Da wir beide an dem Tag nicht arbeiten mussten, wollten wir uns einen schönen Tag machen.

Wie immer wenn wir es geschafft hatten einen Tag zu finden, an dem wir beide frei hatten, zählte ich die Tage, die Stunden bis wir wieder zusammen sein konnten. Daneben entschloss ich mich nach dem Aufstehen einen Haschkeks zu essen, um mich restlos bei Mona fallen lassen zu können. Damit diese blöden Zweifel und Sorgen endlich aufhören. Ich hatte das schon lange nicht mehr gemacht. Der Keks, den ich noch hatte, war schon drei Monate alt. Ich hatte ihn von Freunden, die mal ein kleines Blech dieser Kekse gebacken hatten. Während ein Joint schnell wirkt und nach ein bis zwei Stunden verflogen ist, wirkt ein Keks erst nach ein bis zwei Stunden, dann aber für fünf bis 10 Stunden, je nachdem wie viel Hasch im Teig war.

Endlich war es soweit. Nur noch früh am Morgen schnell zum Sport und dann zu Mona. Dann eine WhatsApp. Mona schrieb mir dass sie gegen Mittag einen Arzttermin hatte, wir ja trotzdem gemeinsam bei ihr frühstücken können. Ein wenig enttäuscht, dass unser gemeinsamer Tag unterbrochen war, freute ich mich dennoch Mona wieder zu sehen. Sollte ich jetzt den Keks essen? Ich tat es trotzdem, es war ein freier Tag ohne jegliche Verpflichtungen.

Nach dem Sport duschte ich zuhause, zog mich an, aß den Keks und machte mich auf zu Mona.

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
48. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Ehemann_dev am 30.03.16 17:30

Hallo Mr. Zooot
Bin echt gespannt wie es weiter geht.
Hoffe du läßt und nicht zu lange warten.
Schaue schon täglich nach einer Fortsetzung

LG
Janine
49. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 01.04.16 14:12

Als ich bei Mona ankam, war der Frühstückstisch bereits gedeckt. Frische Brötchen, Aufschnitt, Käse. Und der Kaffee lief durch. Nachdem wir uns zärtlich begrüßt hatten, setzten wir uns in der Küche an den Tisch. Mein Gott, dachte ich, wer soll das alles bloß essen? Aber in erster Linie war ich froh, wieder bei Mona zu sein und genoss das Zusammensein sehr. Wie so oft unterhielten wir uns über soziale Ungerechtigkeit und regten uns über die menschenverachtende, neoliberale Politik der Parteien in Hamburg auf. Irgendwie waren wir politisch auf einer Wellenlänge irgendwo leicht links von der Mitte. Noch ein Grund mehr, warum ich Mona so mochte.

Oh man, ich konnte mich immer in Rage reden, wenn ich über Politik nachdachte. Ein sanft probender Fuß in meinem Schritt ließ mich wieder runterkommen. Mit einem Lächeln sah Mona mir in meine Augen und sagte, dass sie Lust hätte, mich jetzt noch schnell vor ihrem Arzttermin zu vernaschen, stand auf, nahm meine Hand und zog mich ins Schlafzimmer. Dort angekommen küsste sie mich und zog mir meinen Pullover und mein T-Shirt über den Kopf und zog dann die Bettdecke von ihrem Bett wo die Gurte schon geöffnet bereit lagen. Aber lohnt sich das denn überhaupt, fragte ich? Du musst doch in einer Stunde los? Na klar, los zieh Dich aus und sei brav, lächelte sie.

Ich tat, wie mir gesagt wurde und legte mich in ihr Bett. Nur wenige Minuten später lag ich fest fixiert wieder in ihrem Bett. Mona setzte sich neben mich und erklärte ganz sachlich, dass sie als Krankenschwester nicht übersehen konnte, dass meine Pupillen erweitert waren und sie die Gründe dafür sehr wohl wissen würde. Aber jetzt da ich sicher in ihrem Bett verwahrt war bestand keine Gefahr, dass ich mir aus Versehen etwas tun ankonnte. Ich sah sie fragend an. Du brauchst jetzt erst einmal etwas Ruhe, stellte Mona fest, dann stand sie auf und hatte Sekunden später den schwarzen Seidenschal in der Hand. Wenn ich vom Arzt zurück bin, werden wir weiter reden, sagte Mona, während sie mir die Augen verband und mich mit dem Schal mundtot machte. Ich ließ es geschehen, da ich sowieso keine Möglichkeit hatte, mich ihr zu widersetzen.

Nachdem Mona mich zugedeckt hatte, hörte ich, wie die das Schlafzimmer verließ. Die Tür wurde geschlossen und ich hörte, wie Mona die Tür von außen abschloss. Verdammt, ich dachte wir spielen ein bisschen und dann komme ich wieder raus. Und nun? Wenige Minuten später fiel die Wohnungstür ins Schloss und wurde auch abgeschlossen. Ich lauschte, konnte aber nichts hören außer den Geräuschen von draußen, die Straße, der Verkehr. Aus langer Weile prüfte ich die Gurte, aber wie immer waren diese perfekt angelegt und ohne jegliches Spiel. Der Duft von Mona´s Parfüm stieg in meine Nase und steigerte mein Gefühl der Hilflosigkeit noch weiter. Meine Erregung stieg aber ich konnte nichts tun als nur abwartend in Mona´s Bett zu liegen.

Die Minuten vergingen und wurden zu Stunden. Langsam verlor ich mein Zeitgefühl. Der Keks entfaltete inzwischen seinen volle Wirkung und ich war in einer Art Schwebezustand und vergaß alles um mich herum. Meine Gedanken waren ganz auf Mona fixiert obwohl sie gar nicht anwesend war. Aber durch ihr Parfüm, die Gurte, das warme kuschelige Bett und meine Hilflosigkeit war meine gesamte Welt plötzlich wieder sehr klein geworden, reduziert auf Mona und ihre immer stärkere Macht über mich. Mein Wille, mich dem zu widersetzen war inzwischen vollkommen ausgelöscht. Wie denn auch? Ich hatte keine Möglichkeit, keinen Willen, zu widerstehen, wenn Mona mich auf ihrem Bett haben wollte. Und wenn sie mich erst einmal dort hatte, nahm sie mir systematisch noch mehr von meinem Restwillen, so das es beim nächsten Mal noch schwieriger war, zu widerstehen. Nein nicht schwieriger, es war inzwischen gar nicht mehr möglich.

Es war jemand im Treppenhaus, ich hörte Schritte die Treppe hochkommen. Aber die Schritte gingen weiter. Es war aufregend wie mich der Fokus aufs Hören Dinge hören ließ, die ich normalerweise gar nicht wahrgenommen hätte. Aber jetzt war das Hören der einzige Sinn, der mir noch einen Halt und eine Orientierungsmöglichkeit gab. Zum Glück hatte Mona mir nicht die Ohrstöpsel in meine Ohren getan. Wieder Schritte, diesmal die Treppe von oben kommend. Wie lange lag ich schon hier?

Dann wieder Schritte. Die Schritte stoppten und ich hörte wie sich ein Schlüssel im Schloss drehte. Mona war wieder da. Ich hoffte, dass meine Isolation bald zu Ende war und erwartet erfreut auf Mona´s Wiederkehr. Doch außer dass ich Mona in der Wohnung hörte, passierte nichts. Die Schlafzimmertür blieb zu. Was machte Mona nur? Dann hörte ich Mona sprechen. Da ich keine andere Stimme hörte, nahm ich an, dass Mona telefonierte. Sie ging durch die Wohnung aber wenn sie im Flur in der Nähe des Schlafzimmers war, konnte ich sogar ihre Worte hören. Die Worte "also gut, dann bis gleich, die Adresse haben Sie? Prima! Halbe Stunde, kein Problem, wir sind hier..." ließen mich stutzen. Was bedeutet das? Wer kommt gleich? Was bedeutet, wir sind wir hier, wieso komme ich nicht aus dem Bett raus?

Ich versuchte mit einem lauten "Hmmrpffff" auf mich aufmerksam zu machen. Aber entweder ignorierte Mona mich oder sie hörte mich wegen des Knebels und der verschlossenen Schlafzimmertür nicht. Mir blieb nichts anderes übrig, als abzuwarten und der Dinge zu harren – was auch immer die Dinge waren, die Mona geplant hatte.

Nach einer Dreiviertel Stunde, die sich für mich wie ein halber Nachmittag anfühlte, schellte die Türklingel. Ich hörte Mona´s Schritte in den Flur gehen. Sie sprach mit der Gegensprechanlage und ich hörte Wortfetzen sie "...das ging ja schnell, ja vierter Stock..." dann hörte ich nach kurzer Zeit Schritte die Treppe hochkommen. Als die Schritte den vierten Stock erreichten, begrüßte Mona den Gast. Es schien auch eine Frau zu sein. Die beiden Frauen plauderten miteinander. Ich hörte Mona lachen. Was soll das, warum war eine zweite Frau in der Wohnung?

Leichte Panik ergriff mich, ich zerrte an den Fesseln. Hatte Mona nicht vor Wochen mal etwas von einem Dreier gesagt, einem bei dem Mona sich um mein Glied kümmert und die andere Frau auf meinem Gesicht sitzt und mir die Luft nimmt? Nein, das durfte nicht sein. Facesitting war nicht gerade mein Fetisch. Ich hatte vor vielen, vielen Jahren eine eher unangenehme Erfahrung damit gemacht. Wieder zerrte ich an den Fesseln wohl wissend dass das gar keinen Zweck hatte. Bei all dem Gezerre hörte ich kaum mehr etwas aus der Wohnung auch nicht, wie scheinbar leise die Schlafzimmertür aufgeschlossen wurde.

Plötzlich spürte ich eine Hand auf meinem Kopf. Ganz ruhig, alles ist gut, hörte ich Mona sagen. Ich beruhigte mich etwas und versuchte zu reden, aber der Knebel blieb dran. Ich bin gleich wieder da, entspann Dich einfach, Du kommst eh nicht raus, sagte Mona und ging wieder aus dem Schlafzimmer raus. Ich versuchte zu lauschen, ob noch jemand außer uns beiden in Mona´s Wohnung war, konnte aber keine andere Präsenz wahrnehmen. Dann kamen Mona´s Schritte wieder näher.

Ich spürte, wie Mona sich aufs Bett setzte und den Seidenschal an einem meiner Ohren zur Seite schob, um mir Ohrstöpsel zu verpassen. Ich versuchte mich zu wehren, aber Mona hatte sich schnell auf meinen Brustkorb setzt und meinen Kopf zwischen Ihren Beinen eingeklemmt. Schnell hatte sie mir meine Ohren verschlossen und den Schal so gewickelt, dass er nur noch als Augenbinde fungierte. Jetzt konnte ich zwar sprechen, aber nichts mehr hören und sehen. Dann stieg Mona aus dem Bett und war weg.

Was war Mona´s Plan? Ich rief nach Mona, nichts passierte. Dann wurde die Bettdecke weggezogen und ich spürte auf einmal eine Hand meinen Kopf streicheln, während eine andere Hand mit meinem Glied spielte. Nein, sie zieht das nicht tatsächlich durch, dachte ich. Ist da noch jemand außer uns beiden frage ich. Ein Finger drang in meinen Mund, während die andere Hand mich sehr fest weiter unten griff wo ich inzwischen hart wurde. Dann waren die Hände weg und ich wurde wieder zugedeckt.

Wieder lag ich alleine in meiner kleinen, dunklen und engen Welt. Und wieder ganz überraschend wieder ein Finger an meinen Lippen. Als nächstes spürte ich wie mir etwas in meinen Mund geschoben wurde. Es war Essen, ein Stück Pizza, genau genommen ein Stück Pizza von Smileys – das erkannte ich immer. Jetzt wurde mir alles klar. Mona hatte eine Pizza für uns beiden bestellt und so getan, als ob eine zweite Dame hier wäre. Wie geil war das denn? Und ich bin voll darauf hereingefallen und hatte bei meinem Gezappel gar nicht bemerkt, wie die Wohnungstür wieder geschlossen wurden und die Schritte die Treppe wieder hinab gingen. Was für eine geniale Idee, dachte ich, während ich auf einem Stück Pizza kaute.

Nachdem Mona mich eine Weile gefüttert und mir etwas zu trinken gegeben hatte, verlies sie mich wieder. Kurze Zeit später war sie wieder da entfernte den Schal und sie Ohrenstöpsel. Als ich sie sehen konnte, grinste sie mich an. Vielleicht mache ich das ja wirklich mal irgendwann, aber heute gehörst Du mir ganz alleine sagte sie mit einem schelmischen Lächeln. Etwas würde ich allerdings gern mal ausprobieren. Aber dazu muss ich Dich auf den Bauch fesseln, sagte sie. Ich fragte, was sie vor hatte. Vertraue mir und tu mir den Gefallen, sagte sie nur.

Es dauerte nicht lange und schon lag im S-Fix auf den Bauch und konnte mich eben so wenig rühren, wie auf dem Rücken liegend. Bevor ich weitere Fragen stellen konnte hatte sie mich wieder geknebelt, mir die Augen verbunden und die Stöpsel in die Ohren gesteckt. Ich dachte, was kommt nun, hatte allerdings eine ziemlich gute Vorahnung, die sogleich durch einen ziehenden Schmerz auf meinem Allerwertesten bestätigt wurde. Es war nicht schlimm, aber dennoch so kräftig, dass ich das nicht freiwillig über mich ergehen lassen wollte. Das S-Fix sorgte dafür, dass Mona in Ruhe experimentieren konnte. Mal mit der flachen Hand, mal mit einer Gerte und mal mit etwas, das ich immer noch nicht so genau zuordnen konnte.

Wie gesagt, die Schläge waren nicht schlimm, und ich wollte Mona auch nicht enttäuschen, stöhnte daher nach jedem Schlag lustvoll in meinen Knebel und fragte mich ob Mona die Intensität weiter steigern würde. Ein bisschen tat sie das. Aber nach einiger Zeit, ließ sie von mir ab, entfernte Ohrstöpsel und Schal und ging zu einem sanften Streicheln über. Ich weiß nicht ob das so mein Ding ist, sagte sie, aber ich will das wohl noch ein bisschen mehr ausprobieren. Oh je, dachte ich nur im Stillen, freute mich jedoch Mona eine Freude zu machen – auch wenn mein verlängerter Rücken glühte.

Dann wollte Mona mich wieder auf meinem Rücken haben. Also gurtete sie mich wieder los und gleich wieder fest. Eine kleine Pause gönne ich Dir noch, dann bist Du fällig, sagte Mona mit einem Ton der keinen Widerspruch duldete. Gleich darauf wurde es wieder dunkel und sehr leise, als sie mir den verflixten Schal wieder um meinen Kopf wickelte. Eine kurze Massage an der richtige Stelle folgte noch – gerade lang genug, um mich wieder spitz zu machen. Dann deckte sie mich zu und war wieder weg.

Was ist das heute bloß, dachte ich, immer wieder in Isolation, mir selbst und meinen Gedanken überlassen. Hatte sie das Spanking genossen? Oder war es nur ein Ausprobieren. Ich konnte Mona nicht deuten. Dennoch war ich so erregt und wollte endlich kommen, konnte nur leider wie immer nichts tun, als einfach abzuwarten, bis Mona mir endlich wieder etwas Aufmerksamkeit schenkte.

Die Zeit verging, aber nichts passierte. Sie ließ mich einfach schmoren. Es musste langsam früher Nachmittag sein. Ich hatte kein Zeitgefühl. Dummerweise hatte ich nicht auf die Uhr gesehen, als ich die Chance hatte. Dann wurde auf einmal die Decke weg gezogen. Ich spürte, wie Mona etwas über mein Glied stülpte und befestigte. Dann spürte ich einen Schlauch auf meinem Bauch der zur Seite des Betts ging. Was hatte sie vor? Danach wurden meine Hände wieder in die Fesselhandschuhe verpackt, so dass ich den Schlauch nicht greifen konnte. Nein ... nicht das. Sie machte mich zurecht, wie einen ihrer Patienten. Die, die nicht mehr aus dem Bett kommen. Das darf doch nicht wahr sein. Deshalb hatte sie mir auch erst reichlich zu trinken gegeben.

TBC.

(Alle Namen sind aus Gründen der Diskretion geändert.)
50. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Rotbart am 01.04.16 22:56

Genial!

Grüßle, Rotbart
51. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Jagang am 02.04.16 11:09

Starker Cliff-Hänger.

Schwanke zwischen Neid und "Gut dass ich es nur lesen muss."
52. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von ecki_dev am 03.04.16 05:48

Du bist echt zu beneiden um Mona, ok die langen Fesselungen wären wohl nicht mein Ding, andererseits belohnt Mona Dich reihlich dafür!

Bitte schnell die nächste Fortsetzung
53. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Edwin Prosper am 04.04.16 10:55

Nu mal, um es gesagt zu haben, ich muss Rotbart was den JC betrifft uneingeschränkt zustimmen.
54. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 06.04.16 12:07

Ich protestierte durch den Knebel aber Mona lächelte, streichelte mir nur noch über den Kopf, verließ das Schlafzimmer und schloss die Tür hinter sich. Ich hatte keine Wahl als mich zu fügen. Gegen die Gurte anzukämpfen, war sinnlos und die Handschuhe bekam ich auch nicht von meinen Händen. Wie lange will sie mich hier gefangen halten, fragte ich mich. Ich muss doch irgendwann wieder zuhause sein. Aber irgendwie gab sie mir diesmal keine Chance, mich aus der Sache rauszureden. Genau genommen war Reden selten bis gar nicht möglich. Ein bisschen konnte ich meinen Rücken spüren, dem das ganze unbewegliche Liegen scheinbar nicht so gut tat. Zum Glück war die Verspannung noch nicht so groß dass es weh tat.

Was allerdings auch langsam nervte, war die Isolation. Ich konnte nichts sehen, nur hören und ansonsten bewegungslos da liegen und meinen Körper fühlen. Ohne sensorischen Input neigt man dazu, sich auf die wenigen Reize zu konzentrieren, die man noch wahr nimmt. Also zum Beispiel mein Rücken und die Tatsache, dass ich seit dem frühen Morgen nicht mehr auf Klo war und inzwischen viel getrunken habe. Ich versuchte mich zu entspannen, aber dummerweise nahm ich meinen Rücken und den Drang, mich zu erleichtern immer stärker wahr so sehr ich auch diese Wahrnehmungen ignorieren wollte.

Nach einiger Zeit kapitulierte ich und entschloss mich es einfach laufen zu lassen. Zu meiner Überraschung wollte aber das nicht klappen so sehr ich es auch versuchte. Vielleicht war meine Blase doch noch nicht voll genug. Dann ging plötzlich die Schlafzimmertür wieder auf. Mona kam ans Bett und entfernte den Schal von meinen Augen und meinem Mund. So, jetzt weißt Du wie es sich anfühlt, keine Option mehr auf Entkommen zu haben, sagte sie mit einem Grinsen im Gesicht. Das nächste Mal kommst Du nicht mehr so schnell mehr raus. Aber für heute ist jetzt Schluss, sagte Mona. Dann zog sie die Bettdecke weg und begann mich von den Gurten, den Handschuhen und dem Urinal zu befreien. Ich war dankbar, endlich wieder rauszukommen.

Ich erzählte Mona, dass ich versucht habe, es laufen zu lassen aber nichts gekommen ist. Mona erklärte mir, dass das ganz normal ist. Wir lernen von früh anhalten zu können und deswegen ist es für die meisten normalen Menschen anfänglich nicht so leicht möglich, es einfach so ins Urinal laufen zu lassen. Dazu müsste der Druck einfach größer sein. Vielleicht lernst Du das ja noch kennen, lächelte sie mich an. Ich war mir nicht mehr so sicher, ob ich das provozieren wollte, dachte ich mir.

Nachdem wir aufgeräumt und ich mich angezogen hatte, tranken wir noch gemütlich einen Kaffee zusammen. Irgendwas war allerdings anders. Ich konnte es nicht sofort deuten, erst viele Wochen später kam ich drauf, dass Mona für sich eine Entscheidung getroffen hatte. Wir klönten noch ein wenig zusammen und verabschiedeten uns mit einem sehr langen Kuss. Dann ging ich schweren Herzens nach Hause.

Was ich damals noch nicht ahnte, war dass unsere Beziehung sich dem Ende neigte. Wir haben uns noch zweimal zum Spielen getroffen, hatten einen schönen romantischen Videoabend bei mir zuhause. Doch die Verabredungen wurden seltener. Mehrmals mussten wir geplante Dates verschieben, weil Mona krank war. Oder weil die ganz überraschend einen Schichtdienst reinbekommen hatte. Dann einige Wochen später teilte mir Mona per WhatsApp mit, dass sie unser Spiel nicht mehr weiterspielen wollte. Ich war am Boden zerstört. Wieder und wieder las ich ihre Zeilen. Es sei ihr zu anstrengend, würde ihr keinen Spaß mehr machen und nur so zum Spielen, war ihr das zu wenig. Natürlich könnten wir Freunde bleiben.

Aber in den Wochen danach wurde mir klar, dass die Worte "Wir können Freunde bleiben" genau das waren, was sie sind: nur Worte. Ich versuchte noch mich ab und zu mit Mona auf einen Kaffee zu treffen und einmal gingen wir zusammen in eine Kneipe, unterhielten uns und hatten viel Spaß. Aber das Feuer war irgendwie weg. Die Lust von Mona war verschwunden.

Bis heute rätsele ich, was falsch gelaufen war. War ich nur ein Experiment, ein Versuch? Und als Mona merkte, dass sie mich kriegt, war das Spiel plötzlich langweilig? Oder war sie anfänglich ein wenig in mich verliebt und dann ist nicht mehr daraus geworden? Oder hatte Mona gemerkt, dass sie mich fast hatte und hat dann abgebrochen, bevor das Spiel eine Intensität erreicht, bei der es für uns beide kein Zurück gibt? Fragen über Fragen. Am Ende stand immer die Tatsache, dass sie mich nie ganz haben könnte, dass ich niemals meine Tochter und meine Frau verlassen würde. Vielleicht hatte sie aufgegeben. Es ist sinnlos, sich den Kopf zu zerbrechen. Auch heute grübele ich noch manchmal darüber was passiert wäre, wenn wir noch ein wenig weiter gemacht hätten.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Mona mich fast in der Abhängigkeit, vielleicht sogar schon in einer leichten Hörigkeit hatte. Und hätte sie nicht aufgehört, wäre ich ihr vielleicht voll und ganz verfallen. Aber sie hat mich frei gelassen. Das ist vielleicht besser so, aber ein kleines Bedauern darüber ist mir immer geblieben, denn etwas so intensives Spiel wie das was Mona und ich gespielt haben, hatte ich noch nie zuvor erlebt.

Natürlich habe ich danach wieder eine Frau kennen gelernt. Zu meiner großen Überraschung sogar über secret.de – gibt wohl doch auch echte Frauen dort. Aber die Frau und das Spiel was wir spielten, entpuppte sich leider als eine eher virtuelle Affäre. Wir trafen uns zwar viermal und schrieben uns endlos viele WhatsApp Nachrichten (insgesamt zirka 600 A4 Seiten), aber außer Suggestionen und vielen leeren Behauptungen, war nichts dabei, nur heiße Luft und nichts dahinter. Gewiss nichts was dem Spiel mit Mona auch nur annähernd das Wasser reichen konnte. Und mit Sicherheit nichts, was hier eine Geschichte oder eine ausführliche Erwähnung wert wäre.

Aber man soll die Hoffnung nie aufgeben. Ich jedenfalls werde weiter nach einer Frau wie Mona suchen, denn das Verlangen die Reise, die mit Mona begann, zu Ende zu führen ist einfach zu groß.

Ende.
55. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Rotbart am 06.04.16 14:09

Ui, ein unerwartetes Ende, schade und ut mir leid für Dich.

Ich kenne das, ist ein sch. Gefühl wenn so eine wunderbare Geschichte plötzlich zu Ende ist.

Gruß, Rotbart
56. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 06.04.16 14:21

Vielen Dank Rotbart,

das Leben geht weiter. Ich hätte auch gern weiter geschrieben, macht Spaß das alles noch einmal zu durchleben - wenn auch nur als Erinnerung. Vielleicht finde ich ja irgendwo da draußen wieder eine Frau, die dieses Spiel genau so liebt wie ich. Gibt ja bekanntlich für jeden Topf den passenden Deckel

Werde Deinen Hinweis zum Joyclub befolgen und mein Glück nochmal auf den von mir erwähnten Websites versuchen.

Lieben Gruß
Z.

Zitat
Ui, ein unerwartetes Ende, schade und ut mir leid für Dich.

Ich kenne das, ist ein sch. Gefühl wenn so eine wunderbare Geschichte plötzlich zu Ende ist.

Gruß, Rotbart
57. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von tuchknebel am 11.04.16 16:00

Hallo Mr.Zoot,

eine so geile Geschichte,Hammer!!!Und ich nehme es Dir hundertprozentig ab das es so passiert ist.Keine sinnlosen Übertreibungen usw.!Sehr schade das es schon zu Ende ist.
Darf ich fragen ob es sich bei der Lady bei Husum um Lady Jasmin handelt ?

Gruß vom tuchknebel

58. RE: Bis an den Rand der Abhängigkeit – eine wahre Geschichte.

geschrieben von Mr.Zooot am 11.04.16 16:30

Hallo Tuchknebel,

Danke für Deine Nachricht. Und ja: es handelt sich um Lady Jasmin bei der ich zweimal zu Besuch war - die besten Studiobesuche, die ich hatte, sehr empfehlenswert.

Lieben Gruß
Z.


Zitat
Hallo Mr.Zoot,

eine so geile Geschichte,Hammer!!!Und ich nehme es Dir hundertprozentig ab das es so passiert ist.Keine sinnlosen Übertreibungen usw.!Sehr schade das es schon zu Ende ist.
Darf ich fragen ob es sich bei der Lady bei Husum um Lady Jasmin handelt ?

Gruß vom tuchknebel



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