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  Moderne Keuschheit - Teil 2
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DarkO
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Nürnberg




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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:08.01.26 11:59 IP: gespeichert Moderator melden


Herzlichen Dank für die Kommentare.

Hier kommt der nächste Teil:


25. Bei Iris und Uwe

In der Nacht von Samstag auf Sonntag fand ich nur wenig Schlaf. Der Vaginaldildo steckte nicht nur in meiner Scheide fest, zudem drängte er sich unentwegt in mein Bewusstsein. Er tat nicht weh, er war eigentlich nicht im Geringsten unangenehm. Er war einfach nur präsent. Sehr präsent. Und das eben ununterbrochen, das nervte mich.

Als mich mein Keuschheitsgürtel am Morgen mit ansteigenden Reizstromimpulsen weckte, fing der pinke Stab wieder an, sich dabei rhythmisch weiter in mich hinein und wieder hinaus zu bewegen. Ich beeilte mich, mich von der Schlafkette und der Schlafhaube zu befreien und stand auf.

Später am Vormittag klingelte mein Handy. Ich blickte kurz auf das Display und nahm das Gespräch an. „Guten Morgen Iris.“

„Guten Morgen, Nadja. Ich wollte mich mal erkundigen, wie es gestern Abend lief. Hat es geklappt? Wurdet ihr endlich erlöst?“

„Ja. Zum Glück. Diese ständige Stimulation war… – Ach, das weißt du ja selbst.“ Ich berichtete ihr von dem Besuch von Tatjana, wie ich die meiste Zeit auf meinem Trainingsgerät fixiert war, während sie meinen Mann bei den Umbauten an unseren Keuschheitsaccessoires beaufsichtigte, und von den abschließenden Tests. Dass seitdem ein pinker Zapfen in meiner Vagina steckte, teilte ich ihr ebenfalls mit.

Meine Kollegin reagierte wie erwartet: „Du musst jetzt dauerhaft einen Dildo in dir tragen? Krass! Und? Erzähl mal, wie fühlt sich das an? Erregt dich das nicht pausenlos?“

„Na wie soll sich das schon anfühlen? Das Ding nervt. Bei jedem Schritt, beim Stehen, beim Sitzen und im Liegen. Natürlich werde ich davon feucht. Aber ich will das nicht. Wie soll ich mich denn so auf etwas Anderes konzentrieren? Ich frage mich ernsthaft, wie ich damit ab nächster Woche meinen Job vernünftig erledigen soll.“

„Guter Punkt. Aber daran wirst du dich wohl gewöhnen müssen.“

„Sieht so aus.“

Iris schwieg einen Moment. Dann sagte sie: „Nadja, über eine Sache muss ich noch mit dir reden: Wenn dein Mann und du morgen zu uns kommt, dann kann es gut möglich sein, dass ihr dabei Dinge sehen werdet, die auf normale Menschen eventuell etwas befremdlich wirken.“ Das Wort ‚normale‘ betonte sie dabei so, als wäre es total abwegig, normal zu sein. „Wir nennen das ‚spielen‘. Und mein Meister hat gemeint, nachdem ihr beide eigentlich nur mit ihm reden wollt und nicht mit mir, spräche überhaupt nichts dagegen, dass er währenddessen mit mir spielt. Ihm würde es nichts ausmachen, wenn ihr dabei zuseht, schließlich verfügen dein Mann und du auch über Einiges an Erfahrung, was solche Themen wie Keuschheit, Fesseln, Belohnung und Bestrafung betrifft.“ Sie machte eine kurze Pause.

„Da mir auf die Schnelle auch kein triftiger Grund eingefallen ist, der dagegenspricht, habe ich lieber meine Klappe gehalten, auch wenn die Vorstellung, dass ihr beide mir beim Spielen zuschaut, mich jetzt nicht gerade in Ekstase versetzt. Deshalb habe ich die dringende Bitte, dass ihr euch da nicht einmischt, selbst wenn es euch womöglich schwerfällt. Uwe wird ganz bestimmt nichts mit mir machen oder von mir verlangen, was mir nicht auch gefällt, selbst wenn es auf Jan und dich auf den ersten Blick anders wirken mag. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass er es doch einmal übertreibt, habe ich ein Safeword. Und falls ich geknebelt bin, eine spezielle Geste. Wenn ich die verwende, hört er garantiert sofort auf. Bis jetzt jedenfalls habe ich von beidem noch nie Gebrauch machen müssen. Also haltet euch bitte zurück. Keine Kommentare. Und erst recht kein Eingreifen.

Bei den Einstellungen meines Keuschheitsprogramms ist das natürlich etwas anders. Denn wenn das erstmal aktiv ist, dann gibt es für mich zunächst kein Zurück mehr. Okay, es gibt da angeblich diesen zehnstelligen Zahlencode, mit dem man ein laufendes Programm anhalten kann, aber davon würde ich ungern Gebrauch machen. Der sollte wirklich nur bei absoluten Notfällen verwendet werden, zum Beispiel wenn ich akut krank werde und deshalb ins Krankenhaus muss. Oder halt bei einem Unfall. Daher ist es mir lieber, wenn ihr euch diesbezüglich vorher mit meinem Meister unterhaltet.“

„Alles klar“, antwortete ich, obwohl ich mir in dem Moment in Wahrheit nicht zu hundert Prozent sicher war, alles richtig verstanden zu haben.



Am Abend gingen Jan und ich in ein griechisches Lokal. Dieses Mal hatte ich Glück, denn die tägliche Stimulation erfolgte bereits auf dem Weg vom Parkplatz des Lokals zum Eingang, und nicht wie befürchtet irgendwann später, während wir drinnen am Tisch saßen. So konnten wir unser Essen in Ruhe genießen. – Abgesehen natürlich von der Bestrafung in Form von Elektroschocks kurz vor jeder vollen Stunde.

Anschließend waren wir noch in einer Bar, einen Cocktail trinken. Insgesamt war es ein sehr angenehmer Abend. Es gelang mir sogar, mich einigermaßen an den Dildo gewöhnen, oder besser gesagt, ich lernte langsam, ihn zu akzeptieren.

Leider mussten wir viel zu früh zurück nach Hause fahren. Jan versprach mir, Herrn Evildevil eine Mail zu schicken, um sich nach einer Möglichkeit zu erkundigen, mir ab und zu ein längeres Ausgehen zu gestatten. Wir hielten es beide für besser, wenn er diese Mail verfasste, da er sich etwas gewählter ausdrücken konnte und bei ihm weniger die Gefahr bestand, dass er sich im Ton vergriff.



Als wir am Sonntagnachmittag schließlich bei Iris und Uwe an der Wohnungstür läuteten, fragte ich mich, was uns dahinter wohl erwarten würde. Bestimmt hatte meine Lieblingskollegin ihre Warnung nicht ohne Grund ausgesprochen.

Es dauerte etwas länger, bis Uwe uns lächelnd öffnete. „Hallo ihr beiden! Kommt rein.“

Im Flur überreichte ich Iris‘ Mann die kleine Topfpflanze, die ich am Vortag als Geschenk für sie gekauft hatte.

„Oh, vielen Dank. Meine Frau ist übrigens im Wohnzimmer. Leider kann sie gerade nicht zur Tür kommen. Möchtet ihr vielleicht etwas trinken?“

Jan und ich entschieden uns beide für ein Bier.

„Okay, das bringe ich euch gleich. Ihr könnt euch gerne in der Zwischenzeit schonmal auf die Couch setzen und Iris ‚‘hallo‘ sagen. Ihr kennt ja den Weg.

Also ging ich ins Wohnzimmer. Jan folgte mir. In dem Moment, in dem ich Iris erblickte, blieb ich wie angewurzelt stehen.

Mit gesenktem Kopf und nach vorne gebeugtem Oberkörper kniete sie vor einem dunkelbraunen Ledersessel auf dem blanken Parkettboden. Wie es nicht eigentlich nicht anders zu erwarten war, trug sie ihr Halsband, ihr Keuschheitsdessous, ihre Hand- und Fußfesseln und ein paar schwarze Plateaupumps. Ansonsten war sie quasi nackt. Anstatt mit einer Kette, waren die Schellen an ihren Fußgelenken mit einer ungefähr vierzig Zentimeter langen Metallstange verbunden, wodurch sie nicht dazu in der Lage war, ihre Füße eng zusammenzunehmen. Deshalb waren ihre Handgelenke seitlich an ihrem Keuschheitsgürtel fixiert. Wie bei meinem Mann, so war auch ihr es nur möglich, ihre Arme zu bewegen und damit ihre Hände zu benutzen, sofern sich ihre Fußfesseln berührten.

Wegen einer Augenbinde aus schwarzem Leder war sie momentan blind. Ein glänzender Ring, der hochkant zwischen ihrem Ober- und Unterkiefer steckte und von mehreren schwarzen Lederbändern festgehalten wurde, hinderte sie zudem daran, ihren Mund zu schließen. Ein langer Speichelfaden hing an ihrer Unterlippe. Die Pfütze vor ihren Knien sagte mir, dass sie schon seit einer ganzen Weile dazu gezwungen war, in dieser Position auszuharren. Der Grund dafür war offensichtlich, denn eine nur etwa einen Meter lange Kette, die ihr Halsband mit einer im Boden angebrachten Öse verband, machte es ihr unmöglich, aufzustehen. Sie schob ihre Zunge durch den Ring zwischen ihren Zähnen und leckte sich die Lippen. Dann stöhnte sie leise.

Ich machte ein paar Schritte auf sie zu. Meine Kollegin drückte ihren Rücken durch und hob ihren Kopf leicht an. Sie wandte mir ihr Gesicht zu. Zur Begrüßung gab sie zwei kurze Grunzlaute von sich. Dann fing ihr ganzer Körper an zu beben. Sie beugte sich wieder nach vorne und stöhnte erneut.

Natürlich hatte ich keine Ahnung, was für ein seltsames Spiel ihr Mann und sie da gerade spielten, aber es erschien mir so, als machte allein Uwe die Regeln und ich war mir sicher, dass ich nicht mit ihr tauschen wollte. Dass die beiden einige sonderbare Vorlieben hatten, war mir längst bekannt, aber diese mit eigenen Augen mitanzusehen, das hatte mir dann doch die Sprache verschlagen. Für sie mochte es tatsächlich nur ein Spiel sein, trotzdem tat sie mir leid.

Endlich hatte ich meine Stimme wiedergefunden: „Hallo Iris! Ich freue mich auch, dich zu sehen. Und? Alles klar bei dir?“ Mir war durchaus bewusst, dass ich von meiner Lieblingskollegin keine auch nur halbwegs verständliche Antwort zu erwarten hatte. Andererseits nahm ich an, dass sie sich bestimmt bemerkbar machen würde, wenn bei ihr etwas nicht stimmte. Daher fasste ich ihr nur kurz an die Schulter, während ich an ihr vorbeilief, um mich auf das breite Ledersofa zu setzen.

Jan folgte mir und nahm neben mir Platz. „Grüß dich Iris.“

Uwe kam mit den Getränken. Er stellte drei Bierflaschen mit Bügelverschluss auf dem Couchtisch ab. Dann nahm er sein Laptop, welches ebenfalls auf dem Tisch lag, sowie eine der Flaschen und setzte sich in seinen Sessel. Seine Füße platzierte er links und rechts neben Iris. Er legte den Computer auf seinen Schoß, öffnete sein Bier und sagte: „Zum Wohl!“

Also machten auch mein Mann und ich unsere Flaschen auf und hoben sie hoch. „Zum Wohl!“

Gemeinsam tranken wir einen Schluck.

Nachdem er den Bügel seiner Bierflasche wieder geschlossen hatte, klappte Uwe seinen Laptop auf. Ich konnte nicht sehen, was er tat, allerdings gab meine Lieblingskollegin drei Sekunden später ein langes schmerzerfülltes Grunzen von sich und krümmte sich immer weiter zusammen, bis die Metallschalen ihres BHs auf ihren Knien auflagen. Dann begann sie, in einem Abstand von jeweils etwa fünf Sekunden immer wieder leise zu quieken.

Dieses ging solange weiter, bis Uwe schließlich nach schätzungsweise zwei Minuten belustigt kicherte und erneut irgendetwas an Iris‘ Keuschheitsprogramm einstellte. Dann schloss er den Laptop.

Das regelmäßige Quieken wich einem anhaltenden leisen Wimmern, hin und wieder unterbrochen von Atemzügen. Iris richtete sich allmählich auf, woraufhin ihr Uwe den Zeigefinger seiner rechten Hand so tief in den Mund steckte, dass sie würgen musste. Erst als Iris zweimal grunzend protestiert hatte, zog Uwe seinen Finger langsam wieder aus ihrem Mund heraus, verharrte auf halbem Weg und fing an, mit ihrer Zunge zu spielen. Offenbar gefiel ihr das, denn sie gab ein langes, genussvolles Stöhnen von sich. Eine größere Menge Speichel tropfte in langen Fäden auf die Holzdielen.

Dann packte Uwe sie unvermittelt an ihrer linken Schulter und stieß sie zur Seite um. Iris landete unsanft auf ihrem rechten Arm, was sie mit einem unzufriedenen „Hunngch!“ quittierte. Sie zappelte mit den Beinen. Das Scheppern ihrer Fesseln erfüllte den Raum.

Erst da registrierte ich, dass die Spreizstange zwischen ihren Füßen in der Mitte eine Öse besaß. An dieser war mit einem Schloss eine nur etwa dreißig Zentimeter messende Stahlkette befestigt, deren anderes Ende auf dieselbe Weise mit dem Schrittband ihres Keuschheitsgürtels verbunden war. Genauer gesagt offenbar mit ihrem Analplug, der an seiner Basis über einen Ring verfügte. Zudem fiel mir auf, dass Iris jedes Mal, wenn besagte Kette aufgrund der Bewegung ihrer Beine straff gespannt wurde, einen schmerzerfüllten Laut von sich gab.

Ich wollte schon aufspringen, um Iris zu Hilfe zu eilen, damit sie wieder ihre ursprüngliche Stellung einnehmen konnte, da erinnerte ich mich wieder an ihre Ermahnung vom Vortag, keinesfalls in ihr ‚Spiel‘ einzugreifen. Und tatsächlich gewann ich bereits nach kurzem Zuschauen den Eindruck, dass es ihr trotz ihrer extremen Fesselung zweifellos auch ohne mein Zutun gelingen würde, obwohl sie auf den ersten Blick leicht unbeholfen gewirkt hatte. Vielleicht mochte es einige Minuten dauern, aber die Art und Weise, wie sie ächzend, keuchend und quiekend auf dem Boden herumstrampelte und sich hin und her wand sagte mir, dass sie dieses Spiel bestimmt nicht zum ersten Mal spielte.

Daher nahm ich entspannt einen weiteren Schluck aus meiner Bierflasche und richtete mein Augenmerk zurück auf ihren Mann. Dieser sog ebenfalls kurz an seiner Flasche, dann lächelte er Jan und mich an. „Mein süßer Blasehase hier hat mir gesagt, ihr wolltet mit mir reden?“, begann er das Gespräch.

Ohne große Umschweife berichteten mein Mann und ich ihm sehr ausführlich, was wir beide in dieser Woche durchmachen mussten, und wie schrecklich es tatsächlich gewesen war, so oft und so lange sexuell erregt zu werden, ohne jegliche Chance, dessen zu entfliehen. Dabei erfanden wir nichts dazu, wir ließen aber auch kein Detail aus.

Währenddessen spähte ich öfters zu meiner Kollegin hinüber und beobachtete sie dabei, wie sie sich langsam aber sicher wieder in ihre vorherige kniende Position brachte. Ganz offensichtlich hate sie dabei nicht nur mit ihrer Fesselung zu kämpfen, sondern auch – oder vielleicht hauptsächlich – mit den Dingen, die ihr Keuschheitsgeschirr gerade mit ihr anstellte.

Bis Jan und ich mit unseren Ausführungen am Ende waren, saß Iris jedenfalls auch wieder ordentlich vor ihrem Meister.

Uwe kräuselte nachdenklich die Stirn. „Okay, ich verstehe. Danke, dass ihr mir erklärt habt, wie furchtbar diese Stimulation in Wirklichkeit ist. Wenn Iris mir gesagt hätte, dass das zu grausam ist, hätte ich wohl nicht auf sie gehört. Wisst ihr, bei neuen Spielideen, die ich ihr vorschlage, behauptet sie oftmals, die seien zu brutal, die würde sie niemals durchstehen und so weiter. Aber wenn ich es dann doch mit ihr mache und sie dabei behutsam an ihrer Grenze entlangmanövriere, dann ist sie hinterher extrem glücklich und zufrieden und bedankt sich sogar dafür, dass ich es ihr gezeigt habe.“ Er trank einen Schluck.

„Bevor ihr jetzt denkt, sie sagt doch nur ‚danke‘, weil sie sich halt bei ihrem Meister bedanken muss, gleichgültig, ob es ihr nun gefallen hat oder nicht: Nein. Die Art, wie sie es sagt, und vor allem wie sie dabei strahlt, zeigt deutlich, wie dankbar sie für diese neue Erfahrung ist. Aber was die Einstellungen für ihr neues Keuschheitsprogramm angeht, werde ich mit Sicherheit berücksichtigen, was ihr beide mir gerade erzählt habt.“

Ich schaute zu Iris hinüber und hatte den Eindruck, dass sie lächelte.

Jan und ich tranken den Rest unseres Bieres aus, dann begleitete Uwe uns zur Tür. Er bedankte sich für unseren Besuch und noch einmal für die Informationen, die wir ihm gegeben hatten. Wir verabschiedeten uns.



Auf dem Weg nach Hause meinte Jan zu mir: „Was Iris und Uwe da gemacht haben, sah schon irgendwie interessant aus. Zunächst war ich zugegeben etwas irritiert. Aber als ich erkannt habe, dass die sowas anscheinend öfters machen und es beiden zu gefallen scheint, hab ich mir gedacht: ‚Warum eigentlich nicht?‘“

„Heißt das, du möchtest, dass ich das, was Uwe mit Iris gemacht hat, auch mal mit dir mache?“, forderte ich ihn heraus.

Mein Mann fing an, herumzudrucksen. „Oh… Ääh… Nein… Ääh… So meinte ich das nicht. Ich dachte nur… Ach, schon gut. Vergiss es.“

Ich kicherte. Damit war das Thema also erledigt. Zumindest aus der Sicht meines Gatten. Ich dagegen überlegte, ob so eine Spreizstange zwischen seinen Füßen nicht doch manchmal ganz reizvoll sein könnte. Dabei ging es mir nicht darum, mit ihm die gleiche Art Spiel zu spielen, wie es Iris und ihr Mann praktizierten, das war mir zu extrem. Aber mich reizte irgendwie der Gedanke, hin und wieder Jans Bewegungsfreiheit durch so eine Stange zusätzlich ein Bisschen weiter zu begrenzen. Vor allem dann, wenn Herr Evildevil mir durch irgendwelche Schikanen erneut das Leben noch schwerer machte, als es ohnehin schon war.

Der Rest des Tages verlief ohne nennenswerte Ereignisse.



Am nächsten Morgen im Büro bedankte sich Iris dafür, dass wir mit Uwe gesprochen hatten. „Mein Meister hat mich heute Früh nach dem Aufstehen gefragt, ob ich denke, dass ich diese Stimulation unter der Woche zweimal, beziehungsweise am Wochenende fünfmal täglich für jeweils eine Minute aushalten werde.“ Sie lächelte. „Naja. Auch wenn ich vielleicht nicht ganz sicher war, habe ich lieber doch sofort zugestimmt und mich artig bedankt. Ansonsten hätte ich womöglich riskiert, dass er sich etwas deutlich Schlimmeres ausdenkt.“

Ich spreizte die Hände. „Hmm. Nach dem, was ich gestern so mitgekriegt habe, scheint dein Meister über genügend andere Möglichkeiten zu verfügen, um dich zu quälen. Da frage ich mich schon, ob ich nicht lieber minutenlang knapp vor einem Orgasmus gehalten werde, bevor ich mir das antun lasse.

Meine Kollegin musste schallend lachen. Gleich darauf verzog sie das Gesicht. „Autsch. Offensichtlich war das zu laut. Ich finde es echt lustig, wie unterschiedlich die Geschmäcker doch sind. Ich fand den Abend gestern sehr schön. Selbstverständlich habe ich mich auch entsprechend bei meinem Meister revanchiert.“

Mir war sofort klar, was sie damit meinte und hob abwehrend die Hand. „Erspar mir bitte die Details. Nachdem ich den Knebel gesehen habe, der gestern in deinem Mund steckte, brauchst du mir nichts weiter zu erzählen.“

Eigentlich hatte ich gehofft, dass das Thema damit beendet war. Aber Iris musste anscheinend unbedingt noch einen draufsetzen. Sie leckte sich genüsslich die Lippen und meinte: „Du bist doch bloß neidisch, weil dein Mann untenrum leider andauernd verschlossen ist.“

--Fortsetzung folgt--

DarkO

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 08.01.26 um 19:59 geändert
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MartinII
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Versklavung einer Frau geht nur freiwillig.

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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:13.01.26 13:17 IP: gespeichert Moderator melden


Interessante Entwicklung
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schreiberling Volljährigkeit geprüft
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schreiberling

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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:14.01.26 08:11 IP: gespeichert Moderator melden


Schöne Fortsetzung

ich denke mal, Nadja wird wohl bald das gleiche Schicksal ereilen. Vielleicht ja nicht mit einer Spreizstange an den Beinen, man könnte auch eine Stange an den Handfesseln anbringen. Damit im Alltag umgehen, das ist nicht einfach.
Verschlossen, was sonst?!
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DarkO
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Nürnberg




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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:22.01.26 12:16 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank für die Kommentare!



26. Kaffeeklatsch mit Karin

Zu dem Treffen mit Karin wollte ich dieselbe Bluse und denselben Rock anziehen, die ich schon davor im Büro angehabt hatte. Dazu auch wieder die Plateau-Pumps mit den breiten Absätzen. Außerdem entschloss ich mich dazu, die alte, dicke Halsschelle zu tragen. Dementsprechend tauschte ich diese Fessel rasch aus. Dann wählte ich noch ein passendes Halstuch.

Um überhaupt wieder aus dem Haus gehen zu dürfen, musste ich leider zweimal per Knopfdruck um die entsprechende Erlaubnis bitten.

Als ich endlich fertig angezogen nach draußen auf die Straße lief, sah ich aus der Entfernung, wie der Bus gerade losfuhr, der mich eigentlich hätte mit in die Stadt nehmen sollen. Ich fluchte leise und marschierte zur Haltestelle. Dort angekommen schrieb ich meiner Freundin eine kurze Nachricht, um ihr mitzuteilen, dass ich den Bus verpasst hatte und dementsprechend später zu unserem Treffen erscheinen würde.

Während ich auf den nächsten Bus wartete, setzte die tägliche Belohnung ein. An die Tatsache, dass diese nun immer aus drei Durchgängen bestand, musste ich mich noch gewöhnen. Zum Glück war ich alleine in dem Haltestellenhäuschen, sodass niemand mitbekam, wie ich zuckend und keuchend auf der Bank saß und zudem hin und wieder etwas lauter stöhnte.

„Wenigstens ist es hier passiert und nicht nachher im Bus“, dachte ich mir. „Oder später dann in dem Café. Das wäre noch viel unangenehmer geworden.“



Um zwanzig vor Sieben hatte ich endlich das Catania erreicht. Weil ich so schnell dorthin gelaufen war, wie meine dämliche Schrittkette es erlaubte, war mein Rock dabei etwas nach unten gerutscht. Ich zog ihn hoch und strich meine Bluse glatt. Mit einer Mischung aus Wiedersehensfreude und Nervosität öffnete ich die Tür und ging hinein.

Wie erwartet war das Café nicht stark besucht. Lediglich die Hälfte der vorhandenen Tische war belegt. Karin entdeckte ich daher sofort. Sie saß an einem runden Zweiertisch in der hinteren Ecke. Vor ihr stand eine große Tasse Milchkaffee. Gerade sah sie gelangweilt auf ihre Armbanduhr.

Als sie den Kopf hob und mich erblickte, begann sie sofort zu strahlen, stand rasch von ihrem Stuhl auf und kam mir mit ausgestreckten Armen entgegen. „Hi Schnecke! Schön dich zu sehen“, rief sie mir fröhlich zu.

„Wenn sie mich jetzt gleich umarmt, dann wird sie dabei mit Sicherheit die harten Brustschalen meines Keuschheits-BHs bemerken“, dachte ich mir. Andererseits hatte ich ja ohnehin vor, meine beste Freundin endlich einzuweihen. Mutigen Schrittes ging ich auf sie zu.

Es kam, wie ich vermutet hatte. Kaum hatte meine Freundin mich mit ihren Armen umschlungen und einmal kräftig an sich gedrückt, da schob sie mich schon wieder von sich weg und schaute mich irritiert an. „Warum sind denn plötzlich deine Brüste so hart? Und hinten an deinem Rücken hat sich auch etwas komisch angefühlt Da war auch irgendwas Hartes.“

Ich grinste verlegen und erwiderte: „Grüß dich, Karin. Stell dir vor, genau darüber wollte ich jetzt eigentlich mit dir reden. Anschließend beugte ich mich nach vorne und flüsterte in ihr Ohr: Ich trage seit einiger Zeit einen Keuschheitsgürtel mitsamt dazugehörigem Edelstahl-BH.

Karin packte mich an den Schultern. Mit weit aufgerissenen Augen fragte sie: „Hä? Wie bitte? Du trägst einen… was?!“

Behutsam legte ich einen Finger auf ihre Lippen und sagte leise: „Pssst! Ja, du hast schon richtig gehört. Aber warum setzen wir uns nicht erst einmal an den Tisch, damit ich mir auch etwas zu trinken bestellen kann. Außerdem tun mir vom Rennen mit den hohen Absätzen echt die Füße weh. Bei einer Tasse Kaffee kläre ich dich gerne über alles auf.“

Wahrscheinlich aufgrund dessen, dass ich quasi nebenbei meine High Heels erwähnt hatte, machte Karin einen Schritt rückwärts und musterte mich von oben bis unten. „Seit wann kleidest du dich eigentlich so elegant? Ich dachte, du hast fast nur Jeans und T-Shirts im Schrank?“

„Auch das erzähle ich dir gerne, wenn wir uns hingesetzt haben.“

Enttäuscht stimmte Karin zu. „Also gut. Aber dir ist schon klar, dass ich alle Details wissen will. Und natürlich will ich das auch sehen, was da darunter anhast.“ Sie ging zu dem Platz zurück, an dem sie gesessen hatte. Ich folgte ihr.

Eine junge brünette Frau mit einer schwarzen Schürze kam zu uns, begrüßte mich und erkundigte sich bei mir, was sie mir bringen dürfte.

„Ich hätte gerne auch so einen großen Milchkaffee“, erwiderte ich.

Bis die Bedienung kurz darauf meinen Kaffee serviert hatte, schwiegen Karin uns lächelnd an. Ich sah, wie es in ihrem Kopf arbeitete.

Sobald die Frau außer Hörweite war, legte meine Freundin ihre Unterarme auf den Tisch und beugte sich nach vorne. „Jetzt nochmal. Was genau trägst du da gerade unter deinem Rock und der Bluse?“

„Einen Keuschheitsgürtel aus Edelstahl mit dem dazu passenden Büstenhalter“, sagte ich erneut.

„Das musst du mir zeigen.“

„Meinst du jetzt sofort?“, fragte ich überrascht. Eigentlich hätte ich es vorgezogen, noch ein paar Minuten sitzenzubleiben.

„Komische Frage. Ja, natürlich jetzt sofort! Du kennst mich doch inzwischen schon lange genug. Hast du in dieser Zeit etwa irgendwann einmal den Eindruck gehabt, ich wäre ein besonders geduldiger Mensch? Und jetzt komm mit, wir gehen mal eben schnell gemeinsam aufs Klo.“ Sie stand auf und reichte mir ihre Hand. „Damit du mir nicht wegläufst“, feixte sie.

In der Damentoilette waren wir zu der Zeit die einzigen. Wir gingen zusammen in eine der Kabinen und verriegelten hinter uns die Tür.

Erwartungsvoll starrte Karin mich an. „Jetzt lass doch mal sehen!“
„Mach mal bitte nicht so einen Stress, ich bin ja schon dabei“ erwiderte ich leicht genervt, während ich dabei war, mein Halstuch zu entknoten. Somit war die Halsschelle der erste Bestandteil, den meine beste Freundin von meinem besonderen Körperschmuck zu sehen bekam. Als Nächstes knöpfte ich mein Oberteil auf und legte dadurch meinen Edelstahl-BH frei. Zum Schluss öffnete ich den Reißverschluss an meinem Rock und schob diesen bis zu den Knien nach unten. Während ich das tat, wurden Karins Augen immer größer.

Um sich meinen Keuschheitsgürtel genauer zu betrachten, ging meine Freundin vor mir in die Hocke. Sie klopfte mit der Faust gegen das Metall an meinem Venushügel. „Spürst du da unten überhaupt noch etwas?“

Ich gab ein gequältes Lachen von mir. „Dein Klopfen habe ich jedenfalls gespürt. Aber falls du mit dieser Frage wissen wolltest, ob es mir noch möglich ist, mich irgendwie selber zu befriedigen, dann lautet die Antwort: leider nein. Meine Finger passen nicht mal ansatzweise in den schmalen Spalt zwischen meiner Haut dem Gürtel. Zudem bewirkt die Kette zwischen meinen Oberschenkeln, dass ich diese nicht weit genug auseinanderkriege, um da vernünftig ranzukommen. Und wenn ich einen Vibrator außen an das Schrittblech drücke, dann rattert es nur schrecklich laut und der ganze Keuschheitsgürtel bebt. Das ist ehrlich gesagt ein eher unangenehmes Gefühl. Nach dem ersten Versuch habe ich es deshalb lieber sein gelassen.“

„Ach, du Arme. Drehst du dich bitte mal um? Ich würde gerne nachsehen, wie dein Gürtel hinten aussieht.“

„Ja, klar. Guck nur“, erwiderte ich auffordernd, während ich mich vorsichtig umdrehte.

Sowie ich ihr den Rücken zugewandt hatte, rüttelte Karin ein paarmal kräftig am Schrittband meines Keuschheitsgürtels, wodurch sich die beiden daran befestigten Zapfen immer wieder ein kleines Stückchen rein und raus bewegten. Ich sog Luft durch die zusammengebissenen Zähne. „Lässt du das bitte? Das ist unangenehm.“

„Oh, sorry. Du, sag mal“, begann sie zögerlich. „Kannst du damit überhaupt auf die Toilette gehen? Vorne habe ich ja ein paar Löcher gesehen und ich nehme an, dass da das Pipi rausläuft. Aber wie ist das mit dem großen Geschäft? Die Rückseite ist ja komplett dicht! Musst du den Keuschheitsgürtel dafür immer kurz ablegen?“

„Nein, ich muss den Gürtel dafür nicht ausziehen. Das könnte ich auch gar nicht. Abgesehen davon, dass es mir einmal in der Woche gestattet ist, mich kurz untenherum vernünftig sauberzumachen, bleibt der ständig dran. Jetzt zu deiner ursprünglichen Frage: Da hinten ist eigentlich schon ein Loch.“ Ich zeigte auf die entsprechende Stelle an meinem Hintern. „Bloß steckt da jetzt gerade ein langer Gummistöpsel drin. Nur, wenn ich mir den hinten reinschiebe, darf ich mich länger als fünf Minuten am Stück hinsetzen.“

„Verstehe. Wirklich sehr interessant. Danke du kannst dich wieder umdrehen.“

Gerade als ich mich zurückdrehte, erhielt ich meine regelmäßige Bestrafung. Mir gelang es, das durch die beiden Stromschläge verursachte Zusammenzucken auf ein Minimum zu reduzieren, sodass es meiner Freundin glücklicherweise nicht auffiel. Das hätte sonst zu noch mehr Fragen geführt.

Der Wissensdurst meiner Freundin war dennoch nicht gestillt. „Trägst du diese Sachen freiwillig oder zwingt dich dein Mann dazu? Hat der sich auch diese komischen Regeln einfallen lassen?“

„Nein, Jan hat höchstens am Rande etwas damit zu tun“, antwortete ich. „Es ist etwas kompliziert. Nein, eigentlich sogar ziemlich kompliziert. Dir alles zu erklären wird schon ein paar Minuten dauern. Deshalb hatte ich auch vorgeschlagen, dass wir mal zusammen Kaffeetrinken gehen.“

„Okay. Wir setzen uns gleich zurück an den Tisch. Sonst wird eh nur der Kaffee kalt. Vielleicht solltest du nur vorher deinen Rock hochziehen und die Bluse zumachen.“, meinte Karin lachend. Sie erhob sich langsam wieder. Dabei strich sie mit ihrer Hand über den Edelstahl an meinem Körper. „Das ist so krass! Bisher dachte ich immer, Keuschheitsgürtel hätte es nur im finsteren Mittelalter gegeben. Aber das Modell, das du da trägst, sieht doch sehr modern aus. Wo kriegt man denn heutzutage so etwas? Und sind diese Sachen nicht furchtbar unbequem?“

Ich zuckte mit den Schultern. „Naja. Es geht so. Der Gürtel trägt sich meiner Meinung nach sogar ein Bisschen angenehmer als der BH. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber tatsächlich daran. Vor allem, wenn einem – so wie in meinem Fall – gar keine andere Wahl bleibt. Ursprünglich stammen die Sachen alle von der Firma Restriktivia. Aber letztes Jahr hat Jan die umgebaut, sodass sie jetzt unter anderem allesamt über elektronische Schlösser verfügen“, erzählte ich ihr, während ich mich wieder anzog.

Als ich damit fertig war und wir wieder an unserem Tisch platzgenommen hatten, fragte ich meine Freundin zaghaft: „Findest du mich jetzt komisch?“

„Natürlich! Aber bisher hat dich das doch auch nicht gestört.“ gab Karin lachend zurück. Ein paar Sekunden später hatte sie sich wieder etwas beruhigt. „Gibt es eigentlich außer dir noch viele Leute, die sich freiwillig in so etwas einsperren? Oder einsperren lassen?“

„Ich habe keine Ahnung, wie viele das sind. Allerdings gibt es neben der Firma Restriktivia wohl noch mindestens eine Handvoll weitere Anbieter für derartige Keuschheitsaccessoires. Demnach scheint sich das Geschäft damit durchaus zu lohnen. Außerdem werden unter den Trägern, beziehungsweise Trägerinnen, auch etliche dabei sein, bei denen von ‚freiwillig‘ nicht wirklich die Rede sein kann. Zum Beispiel, wenn der Partner oder die Partnerin fremdgegangen ist. Oder zumindest der Verdacht besteht, dass er oder sie es unter Umständen tun könnte.“

Angewidert verzog Karin das Gesicht. „Nah, für mich wäre das nichts.“

„Was jetzt genau? Das Fremdgehen oder das Tragen eines Keuschheitsgürtels?“ hakte ich amüsiert nach.

Karin grinste. „Irgendwie beides. Wenn ich mir vorstelle, dass ich deshalb in sowas…“, dabei deutete sie auf mich, „eingeschlossen werde, dann würde ich es mir wahrscheinlich zweimal überlegen, mit einem anderen Typen rumzumachen, solange ich in einer festen Beziehung bin.“ Sie machte eine wegwerfende Geste. „Allein bei dem Gedanken bekomme ich schon eine Gänsehaut. Brrr!“ Nach einer kurzen Pause fügte sie noch ergänzend hinzu: „Zum Glück liebe ich meinen Schorschi viel zu seht, als dass ich ihm sowas antun würde.“ Sie legte die Stirn in Falten. „Wie ist das eigentlich bei dir? Warum trägst du denn gerade so ein Ding? Warst du etwa mal nicht brav?“

Ich schüttelte energisch den Kopf. „Aber nein! Ich habe mich durch eine blöde Unachtsamkeit leider selbst in diese Situation gebracht. Was genau da vorgefallen, erzähle ich dir gleich. Auf jeden Fall müssen Jan und ich das Ganze irgendwie bis zum Schluss gemeinsam durchstehen. Wobei ich den Eindruck habe, dass er sich damit besser abfinden kann als ich.“

Sie zog die Stirn in Falten. „Das verstehe ich jetzt nicht. Hat dein Mann etwa nicht die Schlüssel für deine Metallunterwäsche?“

Wieder schüttelte ich den Kopf. „Wie ich bereits gesagt habe, besitzen meine Fesseln elektronische Schlösser. Diese werden von einer Software gesteuert. Das heißt, es gibt überhaupt keine Schlüssel. Ich kann den Gürtel und den BH erst wieder ausziehen, wenn die Software mich freilässt. Und das wird noch eine ganze Weile dauern.“

Da unterbrach mich meine Freundin, indem sie ihre Hand hob. „Warte mal“, meinte sie mit nochmals deutlich gesenkter Stimme. „Wenn du also sowohl oben- als auch untenherum verschlossen bist und dein Mann da ebenfalls nirgends drankommt, wie läuft das denn jetzt bei euch? Spielt Jan regelmäßig an sich selber herum, besorgst du es ihm hin und wieder mal mit der Hand oder dem Mund oder geht er am Ende zu einer anderen Frau, wenn bei ihm der Druck zu groß wird?“

„Nichts von alledem“, meinte ich schmunzelnd. „Er hat nämlich einen Keuschheitsgürtel für Männer entworfen, der auf dieselbe Weise funktioniert wie meiner. In den hat er sich vor circa drei Monaten selber eingeschlossen. Das bedeutet, mein Liebster muss noch genauso lange keusch leben wie ich.“

Karin blickte mich verwundert an. „Echt? Und wie lange wäre das? Was ist das überhaupt für ein komisches Computerprogramm, das du erwähnt hast? Außerdem: Seit wann trägst du eigentlich diesen Keuschheitsgürtel? Oh Mann! So viele Fragen! Vielleicht wäre es wirklich das Beste, wenn du mir jetzt mal die ganze Geschichte von Anfang an erzählst.“

Ich nickte. „Ja, genau das hatte ich auch von vorneherein vor. Also, begonnen hat das alles, glaube ich, irgendwann letztes Jahr im Frühling, als sich mein Mann plötzlich in den Kopf gesetzt hatte, den ultimativ besten Keuschheitsgürtel zu entwickeln zu müssen. Komplett ausbruchsicher sollte er sein und es durfte auch keine Möglichkeit geben, vor Ablauf der vorher vereinbarten Zeit rausgelassen zu werden. Wir besaßen schon länger so einen Gürtel für mich, aber der war bis dahin nur sporadisch zum Einsatz gekommen, und wenn, dann in der Regel lediglich für ein paar Wochen am Stück, mit einigen Pausen zwischendurch.

Der längste Zeitraum war mal ein komplettes Jahr. Ich kann dir versichern, das war für keinen von uns beiden besonders angenehm. Du kennst mich ja und kannst dir deshalb bestimmt ganz gut vorstellen, wie ich da teilweise abgegangen bin. Das hat dann schließlich dazu geführt, dass Jan mich, entgegen der ursprünglichen Abmachung, doch zwischendurch ab und zu rausgelassen hat. Unter anderem natürlich während unseres Urlaubs in Ägypten. Im Anschluss gab es immer ziemlich heftige Diskussionen, bis ich mir den Gürtel erneut habe anlegen lassen. Irgendwie hat es Jan doch immer wieder geschafft, sich durchzusetzen. Zum Beispiel, indem er mir teils ziemlich verlockende Angebote gemacht hat.“

Karin lachte auf. „Ja, ich weiß. Bloß mit gutem Zureden erreicht man bei dir höchstens, dass du dann komplett auf stur schaltest. Meistens passiert das Gleiche auch, wenn man dich mit unangenehmen Fakten konfrontiert.“

Ich grinste und machte eine abwehrende Geste. „Gut möglich. Wahrscheinlich war das schlussendlich einer der Beweggründe, weshalb mein Mann damit angefangen hat, dieses moderne Gefängnis hier zu entwickeln. Ende Oktober war es dann soweit. Da hat er mir stolz seine Erfindung präsentiert, das heißt, die Erweiterung von Keuschheitsgürtel und Bustier um einige elektronische Komponenten. Dazu hatte er noch ein Computerprogramm geschrieben, das es ermöglicht, alles automatisch zu steuern.

Natürlich ließ ich mich schließlich dazu überreden, ein paar Tests mit ihm durchzuführen. Nachdem alles wie erwartet funktioniert hat, hat er eine Firma gesucht, die bereit war, dieses neue System zu vermarkten.“

Daraufhin klärte ich Karin über sämtliche Geschehnisse auf, die sich von dem denkwürdigen Besuch von Herrn Evildevil Anfang des Jahres bis zu diesem Tag zugetragen hatten.



Als ich damit fertig war, schüttelte sie fassungslos den Kopf. „Wenn ich das jetzt alles komplett richtig verstanden habe, dann hast du es nicht nur fertiggebracht, dich in diesem schicken Edelstahldessous einsperren zu lassen, in dem du jetzt bereits seit fast neun Monaten feststeckst. Zudem werden auch noch voraussichtlich mindestens drei Jahre vergehen, bis deine süße Pussy wieder einmal das Licht der Sonne sehen darf. – Puuuh! Das ist deftig. Ich meine, das muss doch furchtbar frustrierend sein. Ich vermute mal, dein Mann und du, ihr würdet schon beide gerne ab und zu mal – du weißt schon was – machen, aber das ist vollkommen unmöglich. Für ganze sechsunddreißig Monate.“

Ich nickte deprimiert. „Außer, ich trage in Zukunft in jeder freien Minute brav meine Disziplinhaube, trainiere regelmäßig mit dem Hometrainer und lasse mich darüber hinaus auch noch des Öfteren von diesem Evildevil zu irgendwelchen fragwürdigen Deals überreden. Aber da bleibt mir wohl nichts Anderes übrig. Schließlich ist es schon mein Ziel, hier in spätestens zwei Jahren rauszukommen.“

Meine Freundin schaute mich mit großen Augen an. „Das wird sportlich“, meinte sie. Dann begann sie zu lächeln und schlug sich auf den Oberschenkel. „Ich mach‘ dir einen Vorschlag: Du trinkst deinen Kaffee aus, wir bezahlen, besorgen uns bei der Imbissbude gegenüber vom Rathaus einen Happen zu essen und danach fahr‘ ich dich nach Hause. Dort setzt du gleich deine Erziehungsmaske auf, oder wie auch immer das Ding heißt, und stellst dich für eine Stunde auf deinen Crosstrainer. Also solange, bis du dich fürs Bett fertigmachen musst, und ich leiste dir dabei Gesellschaft.“ Sie hob abwehrend die Hand. „Mir ist klar, dass du dann nicht mehr mit mir reden kannst. Aber mir zuzuhören wird dir wohl weiterhin möglich sein.“

Wie besprochen kauften wir uns, nachdem wir im Café unsere Rechnung beglichen hatten, auf dem Weg zu Karins Auto eine Kleinigkeit zu essen und fuhren dann zu mir nach Hause. Unterwegs gab ich meinem Mann Bescheid: „Hallo Liebster, ich bin in einer Viertelstunde daheim. Karin kommt mit. Bevor du fragst – ja, ich habe ihr alles erzählt. Wirklich alles. Bis gleich!“

Der Bildschirm meines Telefons zeigte an, dass es gleich wieder Zeit für meine Bestrafung war. Ich hatte Karin zwar gesagt, dass ich zurzeit regelmäßig Elektroschocks verabreicht bekomme, aber ich wollte trotzdem nicht, dass sie sieht, wie ich zusammenzucke. Das wäre mir unangenehm. Um Karin abzulenken fragte ich: „Meintest du letzte Woche am Telefon nicht, du müsstest dir unbedingt neue Schuhe kaufen? Du hattest gerade aber keine Einkaufstüte dabei. Gab es etwa keine, die dir gefallen haben?“

Karin lachte. „Doch, doch, die gab es. Vor allem ein Paar dunkelblaue Stiefeletten. Ich sag dir, die waren wirklich extrem schick. Bloß leider eine Spur zu klein. Und in einer Nummer größer hatten sie die nicht mehr da. Also habe ich die Schuhe vorhin im Café, als du noch nicht da warst, einfach im Internet bestellt.“

Da ich gerade eben meine Strafe erhalten hatte, konnte ich nicht sofort antworten. Das war aber auch gar nicht notwendig, denn meine Freundin redete schon wieder weiter: „Warum hast du mir eigentlich nicht schon früher gesagt, dass du einen Keuschheitsgürtel tragen musst? Sag jetzt bloß nicht, du hättest dafür bisher keine Gelegenheit gehabt.“

Da hatte sie natürlich recht. Ich antwortete mit der Wahrheit: „Es tut mir leid, aber die Sache war mir echt peinlich. Ich wusste ja nicht, wie du darauf reagieren würdest und hatte Angst davor, unsere Freundschaft zu gefährden. Außerdem habe ich selber sehr lange gebraucht, um einigermaßen damit klarzukommen. Wir reden hier immerhin von einem Set aus Keuschheitsgürtel und BH und nicht von einer Zahnspange. Vielleicht habe ich während dieser Fetischmesse auch gelernt, dazu zu stehen. Jedenfalls ist mir bewusst geworden, dass ich die Sache unmöglich noch drei Jahre lang vor dir geheim halten kann.“

„Ah. Ja, das kann ich tatsächlich irgendwie nachvollziehen.“



Kurz darauf kamen wir bei mir zuhause an.

Ich öffnete die Haustür und sagte: „Ich muss mich jetzt schnell ausziehen und fesseln. Geh doch bitte schonmal vor ins Wohnzimmer.“

„Ist gut.“ Meine Freundin ging an mir vorbei.

Während ich mich beeilte, Rock und Bluse aus- und meinen ‚Hausanzug‘ anzuziehen, hörte ich, wie mein Mann und sie einander begrüßten. Der Klang von Karins Stimme verriet mir, dass sie einen Moment gebraucht hat, um sich an den ungewohnten Anblick, den Jan mit seinem Keuschheitsgürtel und den Fesseln für sie bot, zu gewöhnen.

Fertig umgezogen holte ich meine Disziplinhaube und ging damit zu Iris und Jan.

Meine Freundin lächelte mich an. „Das ist also diese Haube, von der du mir erzählt hast? Lass mich die mal anschauen.“ Sie nahm mir das stählerne Ungetüm vorsichtig aus der Hand und begutachtete es. „So, wie das Ding aussieht, ist es vermutlich nicht gerade angenehm zu tragen.“

Ich schüttelte den Kopf.

„Du hast vorhin gemeint, dass sich die Zeit, die du noch in deinem Keuschheitsgürtel eingesperrt sein wirst, verringert, wenn du dich auf den Crosstrainer hier stellst, oder diesen Helm trägst. Um wieviel denn genau?“

„Für jeweils fünfzehn Minuten Crosstrainer werden im Durchschnitt zwei Tage abgezogen und pro Stunde Disziplinhaube ebenfalls.

„Na dann, setz den Helm auf und leg los.“ Sie hielt mir meine Erziehungsmaske auffordernd hin.

Mit dieser auf dem Kopf stellte ich mich auf mein Trainingsgerät und fing an zu strampeln.

Karin setzte sich derweil zu Jan auf die Couch. Kurz darauf bat sie um ein Blatt Papier und einen Stift. Ich wunderte mich was sie vorhatte.



Es gelang mir tatsächlich, eine Stunde lang durchzuhalten. Sogar, als ich kurz vor einundzwanzig Uhr die regelmäßige Bestrafung über mich ergehen lassen musste, bewegte ich mich im gleichen Tempo weiter.

Nach einer Stunde Training stieg ich schwer atmend von meinem Crosstrainer und nahm die Disziplinhaube ab. Dann ließ ich mich in die Sofakissen fallen. „Puuuh!“

„Du siehst ziemlich fertig aus“, meinte Karin grinsend. „Aber du wirst dich mit der Zeit bestimmt daran gewöhnen.“

Ich sah sie irritiert an. „Wie, daran gewöhnen?“

--Fortsetzung folgt--

DarkO
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rtalloran
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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:22.01.26 21:15 IP: gespeichert Moderator melden


Vielleicht könnten die Dildos in regelmäßigen Abständen für kurze Zeit vibrieren, ähnlich wie die Stromschläge, die sie bekommt, damit sie sich nicht an die Dildos gewöhnt?

Es ist nur eine weitere Strafe, da sie im Keuschheitsgürtel keinen Orgasmus haben kann.

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schreiberling Volljährigkeit geprüft
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schreiberling

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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:23.01.26 08:07 IP: gespeichert Moderator melden


Eine schöne Fortsetzung und vielleicht sollte sie sich wirklich daran gewöhnen. Vielleicht kann Katrin die Delinquentin weiter ermuntern und motivieren. Und vielleicht findet Katrin auch den Geschmack daran, dies selbst auszuprobieren, aber ich denke, dass sie das erlebte ihrem Partner erzählt und sich mit "Mister Evil" in der Verbindung setzt.
Verschlossen, was sonst?!
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Zamorra
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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:23.01.26 16:42 IP: gespeichert Moderator melden


Wie kann man Karin einschätzen, als beste Freundin oder als kleiner Teufel mit freundlichen Tipps für ihre verschlossene Freundin um schneller ihr „Gefängnis“ zu verlassen 🤔
Verschlossen und keusch, wie es der Herrin gefällt
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Rubberjesti Volljährigkeit geprüft
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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:03.03.26 00:34 IP: gespeichert Moderator melden



Lieber DarkO,
nun möchte ich mich auch mal bei Dir für die Fortsetzung der Modernen Keuchheit bedanken. Ich bin fasziniert mit was für einer Detailstreue Du diese geschichte voran treibst. Ich wünsche Dir noch viele gute Ideen, damit es Nadja und Jan, aber auch Iris nicht zu langweilig wird, oder hat vllt Karin doch noch Interesse, an dem ein oder anderen Details? Wir werden es vllt demnächst zu lesen bekommen.

Herzliche Grüße
Rubberjesti
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holdmetight
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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:04.03.26 11:44 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo DarkO
Wirklich super geschrieben, gefällt mir sehr wie du die Story weiter führst. Und jetzt mit Karin noch eine neue Person in der Geschichte lässt auf viele Fortsetzungen hoffen.
Danke schon mal im Voraus!
Don´t forget: consensual
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mak-71
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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:13.03.26 08:28 IP: gespeichert Moderator melden


Moin,

Ich liebe diese Geschichte.

Vielen Dank für deine Phantasie und der Zeit, die das Schreiben kostet.

Gruß
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DarkO
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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:25.03.26 22:59 IP: gespeichert Moderator melden


Ich danke euch für die vielen lobenden Kommentare. Zu sehen, dass die eigene Geschichte in der Liste nach oben gerutscht ist, obwohl es schon einige Zeit her ist, dass man selber etwas geschrieben hat, ist ein tolles Gefühl.

Um euch ein Bisschen für die längere Wartezeit auf ein neues Kapitel zu entschädigen, ist der folgende Teil ebenfalls etwas länger.

Viel Spaß beim Lesen!




27. Lichtblicke

Karin nickte. „Ja. Jetzt, wo du mich eingeweiht hast, kann ich dir nämlich sogar helfen.“

„Mir helfen? Wie stellst du dir das denn bitte vor?", fragte ich verdutzt. "Willst du etwa für mich den Keuschheitsgürtel und den BH tragen?“

„Nein, das nicht. Ich dachte eher daran, dich ein Wenig zu unterstützen, indem ich dich dazu motiviere, sämtliche dir zu Verfügung stehenden Möglichkeiten, um die Zeit, die du noch eingesperrt sein wirst, zu verkürzen, konsequent zu nutzen. Du brauchst jetzt gar nicht so ungläubig zu schauen. Heute Abend hat es schließlich schonmal prima geklappt.“

„Stimmt“, gab ich verdutzt zu. „Dann bist du also ab jetzt sowas wie meine Personal Trainerin?“

Karin lachte. „‘Projektleiterin‘ passt besser. Da es dein Ziel ist, um einiges früher freizukommen, musst Du dir logischerweise dementsprechend täglich mehrere Tage ‚hinzuverdienen’. Das heißt, du wirst ab sofort nach dem Feierabend einige Minuten auf deinem Crosstrainer verbringen und auch deine Disziplinhaube regelmäßig tragen. An den Wochenenden selbstverständlich ein Bisschen mehr als unter der Woche. Wie lange genau, legen wir gleich noch gemeinsam fest. Falls nötig, werde ich dich hin und wieder an unsere Abmachung erinnern. Bist du damit einverstanden?“

Ich zögerte kurz, bevor ich erwiderte: „Ja, bin ich.“

„Gut. Dann schau mal hier.“ Sie schob mir ein Blatt Papier hin, auf dem sie ein paar Berechnungen durchgeführt und zwei Tabellen aufgestellt hatte. „Du musst gleich ins Bett, deshalb kommt jetzt nur die Kurzfassung. Du kannst dir das alles gerne morgen in Ruhe ansehen.

„Aktuell musst du den Gürtel und den BH noch ungefähr vier Jahre und acht Monate lang tragen. Das sind eintausendsiebenhundert Tage, oder in Etwa zweihundertdreiundvierzig Wochen. Das hört sich nach schrecklich viel an, gell? Wenn du dich aber strikt an diesen Plan hier hältst, dann bist du deine Edelstahlunterwäsche schon bereits nach gerade mal sechzehn Wochen los. Das sind weniger als vier Monate!

Okay, dieses vier Monate wären dann bestimmt kein Zuckerschlecken für dich. Denn dafür müsstest du von Montag bis Freitag täglich für zwei Stunden deine Disziplinhaube auf dem Kopf tragen, also zum Bespiel jeweils eine morgens und eine abends, und zudem jeden Tag eine Stunde lang auf dem Crosstrainer schwitzen. Samstags wären es vier Stunden Haube und wieder eine Stunde Schwitzen. Und jeden Sonntag musst du dann noch für anderthalb Stunden auf den Crosstrainer und dazu sechs Stunden lang mit der Haube auf dem Kopf rumlaufen. Somit würde sich die restliche Zeit pro Woche anstatt lediglich um sieben, um ganze einhundertsieben Tage verkürzen.“

Verblüfft starrte ich auf das Papier vor mir und überlegte: „Sofern die Zahlen stimmen, wäre ich nur noch für vier Monate in meinem Edelstahlgefängnis eingesperrt. Das hört sich tatsächlich verlockend an. Aber dazu müsste jeden Tag für mindestens zwei Stunden diese schreckliche Disziplinhaube tragen, sonntags sogar für sechs Stunden." Ich bezweifelte, dass ich so viel Durchhaltevermögen besitzen würde. Der Plan sah wie eine typische Strafe von Herrn Evildevil aus. Während der einen Woche Hausarrest musste ich zwar noch mehr ertragen, aber da hatte ich keine andere Wahl. Und diese Quälerei dauerte nur eine Woche, nicht sechzehn.

Meine Freundin deutete mein Schweigen richtig. „Du scheinst nicht so begeistert zu sein“, meinte sie mit leicht sarkastischem Unterton. „Kein Problem. Wenn dir das zu viel ist, dann schau dir mal die untere Tabelle an. Da habe ich eine etwas weniger anspruchsvolle Alternative ausgearbeitet. Die sieht so aus, dass du in einer Woche bloß die Hälfte, das heißt fünfzig Straftage zusätzlich abbaust. Das tust du, indem du deinen Metallhelm von Montag bis Freitag für eine Stunde trägst, am Samstag für zwei Stunden und am Sonntag für drei. Dazu von Montag bis Samstag dreißig Minuten Training und am Sonntag eine dreiviertel Stunde. Alternativ könntest du die Haube sonntags auch nur zwei Stunden lang tragen, dafür müsstest du dann eine ganze Stunde auf deinem Trainingsgerät verbringen. Klingt das besser?“

Jan schaute zuerst auf die Zahlen in der Tabelle, dann in mein Gesicht. „Verglichen mit dem, was du bisher schon alles durchstehen musstest, klingt das in der Tat doch einigermaßen human.“

Ich wollte gerade eine schnippische Bemerkung von mir geben, da setzte Karin ihre Erklärung fort: „Wie du sehen kannst, habt ihr zwei so trotzdem noch die Möglichkeit, an den Wochenenden etwas gemeinsam zu unternehmen. Von mir aus darfst du auch gerne Samstags- und Sonntagsprogramm tauschen. Oder an einem der beiden Tage weniger trainieren oder die Maske kürzer tragen, dafür eben am anderen Tag mehr. Zum Beispiel, falls schlechtes Wetter angekündigt ist. Auf der anderen Seite hast du am Wochenende die Gelegenheit, weitere Strafpunkte abzubauen. Normalerweise ist das freiwillig, außer wenn du in der Woche beispielsweise deine Zunge mal wieder nicht im Zaum halten konntest und deshalb bestraft wurdest. Dann bleibt dir nichts anderes übrig, als die Erziehungshaube eine Stunde länger zu tragen“ Sie blickte mich ernst an.

Alles in allem schien mir die zweite Alternative tatsächlich machbar. Damit würde es lediglich anderthalb Monate länger dauern als bei der ersten Variante, bis ich den meinen Keuschheitsgürtel und den BH ein für alle Mal los wäre. Dafür müsste ich diese schreckliche Maske nicht so viel tragen. Trotzdem käme ich nicht darum herum, täglich für mindestens eine Stunde mit diesem Ding auf dem Kopf herumzulaufen.

Weil ich keine Reaktion zeigte, redete Karin weiter: „Gib zu, so wahnsinnig viel ist das nicht. Wenn du dieses Programm eisern durchziehst und dir selbst keine extremen Strafen mehr aufhalst, dann musst du es nur noch dreißig Wochen in deiner Stahlwäsche aushalten. Das sind genau sieben Monate! „Was meinst du? Wirst du es schaffen, dich an diesen Plan zu halten?“

Ich war immer noch sprachlos. In nur sechzehn Wochen wäre ich diesen lästigen Keuschheitsgürtel einschließlich des Bustiers und den Fesseln schon los. Konnte das tatsächlich stimmen? Ich sah mir die Berechnung an und konnte auf den ersten Blick keinen Fehler finden. Wenn es mir gelang, dieses Programm zu befolgen, wären mein Mann und ich tatsächlich in etwas mehr als einem halben Jahr schon frei. Und nicht erst in viereinhalb bis fünf Jahren.

Karin klopfte mir auf die Schulter. „Ich schlage vor, du gehst erstmal ins Bett und schläfst eine Nacht darüber. Morgen Früh kannst du dir die beiden Berechnungen nochmal in Ruhe anschauen und dann entscheiden, was du machst. – Aber wenn du dich auf eine Variante festlegst, erwarte ich von dir täglich einen Bericht, wie lange du jeweils trainiert und den Helm getragen hast. Und wenn du neue Strafpunkte dazubekommst oder sonst etwas passiert, dann möchte ich davon ebenfalls umgehend erfahren, nicht erst wieder neun Monate später! Klar?“

Ich nickte eingeschüchtert.

„Sehr schön! Dann fahr ich jetzt mal nach Hause. Vergiss nicht, mich morgen Früh anzurufen. Sonst schaue ich demnächst mal bei diesem Herrn Evildevil vorbei.“

Sowie meine Freundin gegangen war, beeilte ich mich damit, mich fürs Bett fertigzumachen.

Mit Schlafhaube und -kette ausgestattet lag ich kurz darauf im Bett und dachte über Karins Plan nach. Natürlich dauerte es diesmal lange, bis ich einschlief.



Gleich nach dem Aufstehen am nächsten Morgen sah ich mir die beiden Tabellen, die Karin für mich erstellt hatte, genauestens an und rechnete alles noch einmal nach. Einen Fehler konnte ich dabei nicht entdecken. Ich überlegte kurz. Variante zwei von Karins Plan konsequent zu befolgen, sollte ich eigentlich schaffen. Anstatt für fast siebenundfünfzig lediglich noch für gerade einmal sieben Monate in meinem Edelstahlgefängnis eingesperrt zu sein, das waren fantastische Aussichten.

Nachdem ich mich dafür entschieden hatte, nahm ich mein Handy und schrieb meiner Freundin eine kurze Nachricht: „Guten Morgen Süße! Vielen Dank, dass du die beiden Pläne aufgestellt hast, wie ich schneller aus meiner blöden Stahlunterwäsche rauskommen kann. Ich habe Variante zwei gewählt und fange gleich heute damit an.“

Meines Wissens nach gehörte Karin nicht unbedingt zu den Leuten, die wie ich um fünf Uhr morgens bereits auf den Beinen waren. Ich selbst stand ja auch nur so früh auf, weil dieser fürchterliche Herr Evildevil das für mich so festgelegt hatte. Also legte ich das Telefon weg und begann mit meiner Morgenroutine.

Als ich wenig später auf meinem Crosstrainer strampelte, hielt ich es für besser, gleich noch dreißig Minuten länger durchzuhalten. Damit war zumindest der erste Teil für den Tag bereits erledigt. Die Aussicht darauf, am Abend eine Stunde mit meiner Disziplinhaube auf dem Kopf und dem fiesen Knebel im Mund verbringen zu müssen, reichte mir.

Natürlich reagierte mein Gatte mit Begeisterung, als ich ihm meinen Entschluss, Karins Plan in die Tat umzusetzen, mitteilte. „Das ist echt toll. Natürlich werde ich dich dabei unterstützen, so gut ich kann. Das heißt, ich werde mich von nun an größtenteils alleine um den Haushalt kümmern, sofern es mir mit meinen Fesseln möglich ist. Versprochen! Es ist jetzt Anfang August, das heißt, im nächsten Frühling hat der Spuk ein Ende. Fantastisch!“ Er nahm mich in den Arm und drückte mich.


Auf dem Weg zur Arbeit erhielt ich eine Antwort von meiner Freundin: „Klasse! Du kannst dann alle erledigten Aufgaben in der Tabelle abhaken.



Später im Büro klingelte plötzlich mein Handy. Ich sah, dass es sich bei dem Anrufer um den nervigen Herrn Evildevil handelte, und wollte zunächst gar nicht rangehen. Doch dann fiel mir ein, dass das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine weitere Strafe nach sich ziehen würde. Und da war tatsächlich alles möglich. Von fiesen Stromschlägen und den Dornen in meinem Bustier über eine Verlängerung der Tragezeit oder die Erweiterung meiner Fesselausrüstung bis hin zur Streichung meiner mühsam erkämpften Zugeständnisse. Auch wenn letztere alle einen fahlen Beigeschmack besaßen, hatte ich mich doch inzwischen daran gewöhnt. Andererseits könnte mir exakt dasselbe blühen, wenn ich das Gespräch entgegennahm. Ach, es war zum Verrücktwerden!

Also suchte ich mir eine ruhige Ecke, drückte auf das grüne Hörersymbol auf dem Display und hielt mir mein Mobiltelefon ans Ohr. Mit einem entsprechend gereizten Ton sagte ich: „Ja, hier Nadja Sommer?“

„Hallo Frau Sommer, schön, dass ich Sie gleich erreiche! Ihre Stimme klingt so, als wären Sie gerade schlecht gelaunt?“ Ohne mir Zeit zum Antworten zu geben, quasselte er gleich weiter: „Da kommt mein Anruf ja offensichtlich genau zum richtigen Zeitpunkt! Ich habe nämlich eine Überraschung für Sie. Da wird sich Ihre Laune bestimmt sofort bessern.“

Ich hatte erhebliche Zweifel an der Richtigkeit seiner Aussage und mir entfuhr ein Stöhnen. Da Herr Evildevil jedoch am liebsten sich selber reden hörte, nahm er davon vermutlich keine Notiz. „Keine Angst, dieses Mal geht es nicht um irgendwelche Metallaccessoires, die Sie für mich testen sollen. Nun ja, zumindest nicht in erster Linie. Hauptsächlich geht es um Folgendes:

Zum einen hegen Sie anscheinend den Wunsch, abends hin und wieder länger auszugehen und nicht schon um spätestens einundzwanzig Uhr dreißig wieder daheimsein zu müssen. Zum anderen hat mir Ihr Gatte neulich mitgeteilt, dass Sie beide trotz des Umstandes, dass Ihrer beiden Körper noch für mehr als viereinhalb Jahre mit einer gewissen Anzahl an abschließbaren Dessous und Accessoires geschmückt sein werden, einmal eine Urlaubsreise unternehmen möchten.

Auch wenn Sie sicherlich zugeben werden, dass Sie sich die wirklich immens hohe Gesamtsumme an Straftagen, die Sie noch ableisten müssen, selbst zuzuschreiben haben, so bin ich dennoch bereit, Ihnen in dieser Angelegenheit ein Stück entgegen zu kommen, und würde Ihnen gerne ein Angebot unterbreiten, das Ihnen beides zugleich ermöglichen wird. Also ab und zu länger ausgehen und auch einen Urlaub. Alles was Sie dafür tun müssten, wäre, währenddessen ein paar Edelstahlaccessoires und ein besonderes Paar Stiefel zu testen, beziehungsweise zu tragen.“

Eigentlich hätte ich an der Stelle schon gerne erfahren, um was für Accessoires es sich genau handeln würde, und welche unangenehmen Eigenschaften besagte Stiefel haben werden, aber freilich ließ mich diese arrogante Person vorerst nicht zu Wort kommen.

„Frau Sommer, Ich möchte mich bei Ihrem Mann und Ihnen für Ihre großzügige Bereitschaft, mir jederzeit als kostenlose Testpersonen zu Verfügung zu stehen, revanchieren, indem ich Sie beide zu einem vierzehntägigen Sommerurlaub in meinem bescheidenen Ferienhaus an der Küste von Sardinien einlade. Nur Ihr Gatte und Sie. Außerdem wird Ihnen beiden während des Urlaubs das Tragen einiger Ihrer Fesseln erspart bleiben. Na, wie finden Sie das?“

Für einen kurzen Moment war ich wirklich sprachlos. Zukünftig wäre es mir also gestattet, ab und zu mal später als halb zehn Uhr nach Hause zu kommen und zudem bekämen Jan und ich einen zweiwöchigen Urlaub spendiert, während dessen ich sogar weniger Metall als sonst üblich mit mir herumschleppen musste. Ein paar stählerne Accessoires und irgendwelche Stiefel zu tragen war alles, was er im Gegenzug von mir verlangte? Das hörte sich in der Tat sehr verlockend an. Eigentlich eher schon beinahe zu verlockend. Ich wollte mehr erfahren.

„Vielen Dank, Herr Evildevil. Das ist wirklich sehr großzügig von Ihnen. Aber bitte gestatten Sie mir eine Frage: Abgesehen von diesem zu testenden Schuhwerk und dem Metallschmuck, mit welchen weiteren Einschränkungen muss ich noch rechnen? Ich meine: Sie erwähnten vorhin, dass uns einige Fesseln erspart bleiben würden; welche denn genau? Dass Sie meinen Mann und mich für zwei Wochen von unseren Keuschheitsgerätschaften befreien werden, halte ich jedenfalls für relativ unwahrscheinlich. Aber wie sieht das zum Beispiel mit den Hand- und Fußfesseln aus?“

Evildevil lachte kurz, bevor er antwortete: „Was Ihre glänzende Reizwäsche angeht, da haben Sie selbstverständlich vollkommen recht, die müssen Sie weiterhin anbehalten.“ Er kicherte. „Auch wenn dies unter Umständen technisch möglich wäre, ginge eine Unterbrechung der Tragedauer natürlich zu weit. Aber das überrascht Sie jetzt sicherlich nicht. Was Sie jedoch überraschen dürfte, ist die Tatsache, dass ich mich nach reiflicher Überlegung dazu durchgerungen habe, Ihnen während des Urlaubs das Tragen der üblichen Ketten zu erlassen. – Ja, Sie haben richtig gehört, Frau Sommer! Keine Arm- oder Beinschellen und keinerlei Ketten. Sogar Ihre Schenkelbänder dürfen Sie beruhigt zuhause lassen. Ebenso Ihre Schlafkette und die Schlafhaube.“

Zugegebenermaßen war ich ziemlich erstaunt. „Für zwei Wochen wenigstens von den blöden Hand- und Fußmanschetten, zusammen mit der nervigen Schrittkette, die meine Bewegungsfreiheit massiv einschränkten, befreit zu sein, das ist in der Tat eine wundervolle Aussicht. Zudem darf ich endlich mal wieder schlafen, ohne dabei diese nervige Schlafmaske auf dem Kopf zu haben“, dachte ich.

Derweil setzte mein Gesprächspartner seine Ausführungen fort: „Wenn ich ehrlich bin, ging es mir bei dieser Entscheidung unter anderem darum, zu vermeiden, dass Ihr Gatte sich womöglich unwohl fühlt, wenn er einige der ohne Zweifel zahllos zur Verfügung stehenden Freizeitaktivitäten ohne Sie unternehmen muss, weil Ihre Schrittkette Sie daran hindert. Schließlich dürften solche Dinge wie Schwimmen oder Fahrradfahren mit Ihrer Schrittkette schwierig bis unmöglich sein.“

„Das ist wirklich äußerst rücksichtsvoll von Ihnen, sehr entgegenkommend und ausgesprochen großzügig“, erwiderte ich, sehr darum bemüht, dabei nicht scharfzüngig zu klingen. „Was führt dieser hinterhältige Schuft denn jetzt schon wieder für Gemeinheiten im Schilde?“, fragte ich mich. Herrn Evildevil erwiderte ich: „An welchen Zeitraum hätten Sie denn dabei gedacht?“

„Wann immer es Ihnen passt. Nur von Mitte August bis Mitte September könnte es eng werden, weil ich selbst einen längeren Aufenthalt in der Wohnung plane. Am besten wäre es ab Mitte September. Wann genau, können Sie gerne noch mit Ihrem Mann klären. Um Ihnen, werte Frau Sommer, das lange Sitzen während der Fahrt im Auto zu ersparen, biete ich Ihnen sogar an, für die An- und Abreise den firmeneigenen Jet zu benutzen. Natürlich könnten Sie auch mit einer beliebigen Fluggesellschaft reisen. Aber da hätte ich an Ihrer Stelle große Bedenken wegen der Sicherheitskontrollen beim Check-in.“

„Äh, ja, das dürfte unangenehm und peinlich werden“, stammelte ich. Zu gerne hätte ich gewusst, welche Schikanen er sich für mich ausgedacht hatte. Die enorme Großzügigkeit erschien mir doch mehr als verdächtig. Es lag auf der Hand, dass dieser hinterhältige Evildevil etwas besonders Fieses für mich ausgeheckt hatte. Aber was auch immer das sein mochte, ich hoffte, dass ich diese zwei Wochen Urlaub trotzdem wenigstens ein Bisschen würde genießen können. Was konnte schon schlimmer sein, als in der Freizeit ständig gefesselt herumzulaufen und dann auch noch zum Schlafen diese blöde Maske tragen zu müssen? Daher versicherte ich ihm, die Sache mit meinem Gatten zu besprechen und ihm gleich am nächsten Tag unsere Entscheidung mitzuteilen. Anschließend beendeten wir das Telefonat.

Gerade, als ich auf das rote Hörersymbol drückte, spürte ich einen stechenden Schmerz in meinem Intimbereich. Mist, jetzt hatte ich mein Telefon zu lange in der Hand gehalten! Das bedeutete, dieses Telefonat eben hatte mir bis zu drei zusätzliche Straftage eingebracht. Ganz toll! Bestimmt wollte dieser Schurke genau das mit seinem ewig langen Monolog bezwecken. Aus diesem Grund hatte er auch meine Nummer gewählt, und nicht Jans. Irgendwie brachte es dieser widerliche Mistkerl fertig, dass ich ihn nach jeder Unterhaltung mit ihm noch mehr hasste als davor.

Kopfschüttelnd ging ich zurück an meinen Arbeitsplatz. Am liebsten hätte ich auf der Stelle meinen Mann angerufen, um ihm von Evildevils Angebot zu berichten, aber mein Handy durfte ich für den Rest des Tages nicht mehr benutzen, und der alte Festnetzapparat auf meinem Schreibtisch war leider noch schnurgebunden. Die Kollegen – abgesehen von Iris – würden mich bestimmt komisch anschauen, wenn ich am Telefon plötzlich von Ketten, Fesseln oder gar Keuschheitsgürteln spräche.



Daher musste ich warten, bis mein Mann und ich am Abend zuhause waren. Dann erzählte ich ihm ausführlich von dem Telefongespräch mit Evildevil.

Jan staunte. „Wow! Zwei Wochen Urlaub in einem Ferienhaus auf Sardinien, mit Flug im Privatjet. Und das absolut kostenlos. Zudem müssen wir während des gesamten Urlaubs keine Fesseln tragen. Das klingt doch großartig! Schatz, warum bist du davon nicht auch begeistert?“

Ich blickte meinem Mann ernst in die Augen. „Ich bin halt etwas zurückhaltend, weil es neben den erwähnten Edelstahlaccessoires und diesen komischen Stiefeln, die ich währenddessen tragen soll, bestimmt noch über ein Dutzend andere Möglichkeiten gibt, mich zu schikanieren. Diesem Evildevil wird da garantiert etwas ganz Tolles einfallen. Vielleicht ist irgend so ein perverser Plan letztendlich sogar der wahre Grund dafür, dass er uns diesen Urlaub spendiert? In der Vergangenheit hat der doch sonst auch noch nie etwas für mich oder uns getan, ohne dass es für ihn selbst einen gewaltigen Vorteil mit sich brachte.“

„Jetzt male mal nicht den Teufel an die Wand“, meinte er ruhig und machte eine beschwichtigende Geste. „Ich glaube, du steigerst dich da gerade nur wieder in etwas rein.“

Allmählich wurde ich ein Bisschen sauer. „So? Glaubst du das? Du hast ja schließlich auch nichts zu befürchten. Die Leidtragende bin schließlich immer ich. Dieser Schuft macht wirklich nichts, ohne dabei einen fiesen Hintergedanken zu haben. Warts nur ab, du wirst schon sehen. Garantiert hat er sich diesen albernen Namen nicht ohne Grund ausgesucht. ‚Evildevil‘? Pah! ‚Frauenhasser‘ würde tausendmal besser zu ihm passen, wäre aber vermutlich nicht so gut fürs Geschäft.“

„Heißt das, du möchtest dieses großzügige Angebot ablehnen?“

Abwehrend hob ich meine Hand. „Bestimmt nicht. Das würde diesen Hund doch nur noch mehr freuen. Und dann sucht er sich einfach einen neuen Weg, um mir das Leben zur Hölle zu machen. Nein! Wir nehmen natürlich an.“

„Sehr gut! So kurzfristig kann ich leider keinen Urlaub beantragen, das heißt, wir können dann erst in den letzten beiden Septemberwochen verreisen.“ Freudig drückte Jan mich an sich. „Liebling, das wird bestimmt toll. Und wenn es dir oder uns beiden dennoch nicht zusagt, dann können wir immer noch jederzeit abreisen.“ Er machte eine kurze Pause. Dann meinte er: „Allerdings solltest du Karin am besten jetzt gleich noch mitteilen, dass du deinen Plan, früher von dem Keuschheitsgürtel befreit zu werden, demnächst für zwei Wochen unterbrechen willst.“

„Oh! Karins Plan habe ich tatsächlich vergessen. Aber ich denke, so schlimm ist das mit dem Urlaub nicht. Auch wenn wir dadurch zwei Wochen später aus unseren Keuschheitsgürteln rauskommen, das ist dann trotzdem immer noch ganze vier Jahre früher als ursprünglich gedacht. Außerdem ist es doch so, dass wir ansonsten fast ein ganzes Jahr warten müssten, bis wir wieder im Sommer Urlaub machen können.“

Ich nahm unser schnurloses Festnetztelefon aus seiner Ladeschale und wählte Karins Nummer. Nach dem dritten Tuten ging sie ran.

„Hallo Süße! ich bin‘s, Nadja.“

„Hallo Schnecke! Natürlich freue ich mich immer, wenn du anrufst. Aber ich wundere mich gerade schon etwas darüber, dass du mich vom Festnetz aus anrufst und nicht vom Handy. Ich bin jetzt fast schon ein Wenig besorgt. Eigentlich fallen mir dafür spontan nur zwei Gründe ein: Entweder du willst länger mit mir telefonieren, das würde allerdings bedeuten, dass etwas Schlimmes passiert ist, oder du hast heute schon zu lange dein Handy benutzt.“

„Hallo Karin. Letzteres ist der Fall. Leider wurde ich deshalb auch bestraft“, gestand ich kleinlaut. „Aber ich kann nichts dafür, Evildevil hatte mich angerufen.“

„Tja, das ist dann wohl dein Pech. Es spielt keine Rolle, mit wem oder warum du zu lange telefoniert hast. Zum Ausgleich dafür musst du am Wochenende eine Viertelstunde zusätzlich auf deinem Crosstrainer verbringen. Oder du erledigst das gleich heute noch. – Darf ich fragen, was der lieber Herr Evildevil von dir wollte?“

„Ja, darfst du. Aber eigentlich musst du das gar nicht, weil das nämlich der Grund ist, weshalb ich dich gerade angerufen habe.“

„Na dann erzähl mal.“

„Herr Evildevil hat Jan und mich eingeladen, für vierzehn Tage in seinem Ferienhaus auf Sardinien zu wohnen. Deshalb würde ich unser Projekt im September gerne für zwei Wochen pausieren.“

„Das hört sich wirklich toll an. Da beneide ich euch schon ein Wenig. Aber natürlich gönne ich euch den Urlaub. Allerdings bist du dir hoffentlich der Tatsache bewusst, dass du diese vierzehn Tage ausgleichen musst, indem du vorher dementsprechend zwei Wochen lang jeweils einhundert Straftage abarbeitest.“

Ich schluckte. „Ääh. Ja, klar.“

„Schön, dass wir uns da einig sind. Du weißt ja: Ohne Fleiß kein Preis“, gab meine Freundin lachend zurück.

Daraufhin verabschiedeten wir uns und legten auf.



Gleich am nächsten Morgen riefen mein Mann und ich vom Auto aus bei Herrn Evildevil an, um ihm mitzuteilen, dass wir seine großzügige Einladung gerne annahmen und am liebsten noch am zweiten Samstag im September starten würden. Evildevil erklärte daraufhin, dass es ihm eine große Freude wäre, uns einen Gefallen zu tun. Er versicherte uns, sofort alle notwendigen Schritte einzuleiten.

Was das für mich konkret bedeuten sollte, erfuhr ich bereits am darauffolgenden Wochenende, als der Postbote klingelte und ein längliches Paket vor unserer Haustür abstellte. Natürlich wusste ich sofort, wer der Absender war. Sobald er die Tür geschlossen hatte, nahm ich Jan den Karton aus der Hand.

In diesem befand sich eine ziemlich extreme Art von Fußbekleidung: Dem beiliegenden Brief zufolge war die genaue Bezeichnung dafür ‚Ballet Wedges‘. Aufgrund der Form würden diese Stiefel meine Füße in eine komplett gestreckte Haltung zwingen. Daher wohl der Name, wenngleich Ballett tanzen mir in denen jedoch unmöglich erschien. Ich konnte schon froh sein, wenn ich es überhaupt fertigbrachte, darin zu stehen oder eventuell sogar ein paar vorsichtige Schritte zu laufen. Eine schnelle Google-Suche verriet mir, dass es solche Folterinstrumente auch bei anderen Anbietern zu kaufen gab. Allerdings unterschied sich das Modell, welches aktuell auf unserem Esstisch stand, in mehreren Punkten von denen im Internet.

Zunächst war da das Material: Während Ballettstiefel üblicherweise aus Leder beziehungsweise Kunstleder hergestellt wurden, waren diese hier eindeutig aus Metall. Auf den ersten Blick war das freilich nicht zu sehen, da sie schwarz lackiert waren. Allerdings ließ ihr Gewicht und die Steifigkeit keinen anderen Schluss zu. Vermutlich, damit sie nicht zu schwer wurden, um noch einigermaßen damit laufen zu können, besaßen sie oberhalb der seltsam geformten Sohle eine gitterartige Struktur mit großen Zwischenräumen und erinnerten dadurch an Gladiatorenstiefel oder die Badeschuhe, die ich mal als Kind besessen hatte. Der Zehenbereich war komplett geschlossen und schien auf der Innenseite eine dicke, weiche, gummiartige Beschichtung zu besitzen. Auch der übrige Teil war innen gepolstert. Das reichte selbstverständlich bei Weitem nicht aus, um behaupten zu können, die Stiefel sähen bequem aus. Zum Anziehen konnte man die komplette Vorderseite nach vorne klappen. Der Verschluss schien, wie bei allen meinen Fesseln üblich, elektronisch zu funktionieren.

Ich überflog weiter das Begleitschreiben. Da diese Stiefel das einzige Schuhwerk wären, das zu tragen mir während unseres Sommerurlaubs gestattet sein würde, war Herr Evildevil der Meinung, dass ich das Gehen darin möglichst frühzeitig und so oft wie möglich üben sollte. Daher könnte ich sie jederzeit anziehen. Um sie zuhause tragen zu können, besaßen die Schäfte der Stiefel Aussparungen für meine Fußfesseln.

Die Ballett-Wedges hätten im Urlaub den immensen Vorteil, dass die spezielle Form der Sohle es der Trägerin ermöglichen sollte, mühelos durch Sand zu laufen, was mit High Heels aufgrund des dünnen Absatzes nicht so einfach ginge. Und nachdem die keilförmige Sohle der Stiefel innen hohl, also mit Luft gefüllt war, sollte auch Schwimmen bedenkenlos möglich sein.

Ein weiterer Vorteil für mich wäre, dass es mir, wenn ich sie außerhalb des Urlaubs freiwillig trage, gestattet wäre, einmal in der Woche, freitags oder samstags, beliebig lange auszugehen. Der genaue Zeitraum wäre über meine App bis jeweils zwei Tage vorher auswählbar. Und am darauffolgenden Tag würde das Wecken zwei Stunden später erfolgen. Das war in der Tat ein kleiner Lichtblick, auch wenn die Stiefel laut Evildevils Brief die Eigenschaft besaßen, dass sie sich – einmal verschlossen – frühestens nach vier Stunden wieder öffnen ließen. Außerdem freute ich mich auf den Urlaub. Also musste ich da jetzt durch.

Weiter schrieb Herr Evildevil, dass ich doch angesichts seiner großzügigen Einladung sicherlich dazu bereit wäre, diese währenddessen ausgiebig zu testen. Schließlich stellte Sardinien seiner Meinung nach die ideale Testumgebung dar. So solle ich unbedingt den Wanderweg ‚Faro di Capo Ferrato‘ ein Stück entlangmarschieren, während mein Gemahl ein paar schöne Fotos von mir und den Stiefeln machte. Blablabla.

Sowie ich alles gelesen hatte, hielt ich den Brief Jan aufgebracht vor die Nase. Mit dem Zeigefinger der anderen Hand deutete ich auf die Monsterstiefel. „Hab ich es nicht gesagt? Hab ich es nicht von Anfang an gesagt? Hier steht, ich soll während des kompletten Urlaubs auf Sardinien mit diesen Foltergeräten an den Füßen herumlaufen.“ Es bedurfte gewaltiger Anstrengung, meine Lautstärke im Zaum zu halten. Wenn ich zu laut schimpfte, verpasste mir mein Halsband nur wieder einen Stromschlag.

Jan zuckte mit dem Schultern. „Ja, stimmt, dass Herr Evildevil dabei einen fiesen Hintergedanken hat, hast du bereits gesagt, als wir die Einladung erhalten haben. Wobei du auch erzählt hast, dass du neue Accessoires für ihn testen sollst. Was auch immer das bedeutet.“ Er spreizte die Hände. „Gut, und was jetzt? Sollen wir die Stiefel lieber zurückschicken und den Urlaub absagen? Ich meine, ich könnte dich schon verstehen, wenn du unter diesen Umständen keine Lust mehr auf den Sardinien-Urlaub hast. Andererseits dürftest du mit diesen Stiefeln länger als bis halb zehn aus dem Haus. Das wolltest du doch eigentlich.“

Wortlos setzte ich mich auf einem Stuhl am Esstisch und stellte die beiden Ballettstiefel vor mir ab. Nachdem ich sie aufgeklappt hatte, steckte ich erst den rechten und gleich darauf den linken Fuß hinein. Natürlich fühlten sich die Stiefel sehr ungewohnt an, aber mein Entschluss stand fest. Beherzt schloss ich einen Stiefelschaft nach dem anderen. Die elektronischen Verriegelungen summten kurz und mir war klar: Diese würden sich frühestens nach vier Stunden wieder öffnen lassen. Sofern ich zwischenzeitlich nicht damit das Haus verließe, logisch. Aber daran war an diesem Tag ohnehin nicht zu denken.

Als ich damals im Teenager-Alter auf die Realschule wechselte, hatte ich meine beste Freundin Karin kennengelernt. Zu der Zeit liebte sie Ballett über alles. Daher begleitete ich sie eine Zeit lang zum Ballettunterricht. Irgendwann machte mir Ballett leider keinen Spaß mehr und ich hörte wieder auf.

„Tja, Nadja, hättest du damals bloß weitergemacht. Dann hättest du jetzt wahrscheinlich überhaupt keine Probleme damit, in diesen komischen Stiefeln zu laufen“, dachte ich mir, während ich vorsichtig versuchte, von dem Stuhl aufzustehen.

Zwar musste ich mich am Tisch festhalten und konnte die Knie nicht komplett durchdrücken, aber dennoch war ich dazu imstande, einigermaßen aufrecht zu stehen. Bis zu unserem Flug nach Sardinien blieben mir noch genau sechs Wochen, um das Laufen in diesen Ballett-Wedges zu üben. Das sollte ich schaffen! Siegesbewusst grinste ich meinen Gemahl an. „Entschuldige bitte, Liebster, ich war gerade etwas in Gedanken. Was hast du eben bezüglich unseres Urlaubs gesagt?“

Kopfschüttelnd kam mein Mann zu mir und nahm mich in den Arm. „Ach Schatz. Was bist du bloß für ein sturer Dickschädel!“

Durch meine neue Fußbekleidung war ich nun ein paar Zentimeter größer als Jan. Nach einem langen Kuss erwiderte ich: „Ich nenne das eher ‚willensstark‘!“

„Na gut, mein willensstarker Dickschädel“, spottete mein Mann grinsend. „Ich nehme an, dir ist klar, dass du diese Stiefel erst in vier Stunden wieder ausziehen kannst? Bist du dir denn wirklich sicher, dass du das so lange aushältst?“

Ich zuckte mit den Schultern. „Stimmt. Vielleicht sollte ich mich erst ein Bisschen im Sitzen an die extreme Stellung der Füße gewöhnen. Wärst du bitte so lieb, den Analstöpsel zu holen und mir in den Hintern zu schieben?“

„Lauf bitte nicht weg, ich bin gleich zurück“, erwiderte mein Gemahl, gab mir einen flüchtigen Kuss auf die Wange und rannte los.

Wenige Minuten später stakste ich mit Jans Hilfe ins Wohnzimmer, setzte mich vorsichtig auf das Sofa und legte erschöpft die Füße hoch. „Puuh! Wenn du magst, können wir vielleicht in einer halben Stunde nochmal ein Bisschen üben. Ich hoffe aber, du erwartest nicht, dass ich heute noch etwas im Haushalt mache.“

„Nein, ist schon in Ordnung. Heue kannst du dich in aller Ruhe an deine neuen Stiefel gewöhnen. Aber dafür hoffe ich, dass du morgen wenigstens damit staubsaugst und den Boden wischst. Wie du weißt, kann ich das wegen meiner gefessselten Hände nicht“, meinte mein Gemahl süffisant grinsend. Ihm schienen meine neuen Stiefel sehr zu gefallen.

„Spinnst du?“ fragte ich genervt und warf ein Kissen nach ihm. „Du musst dich schon entscheiden: Entweder ich putze morgen, oder ich trainiere von früh bis spät, mit diesen Klötzen am Bein zu laufen. Abgesehen von der Zeit, die ich auf dem Crosstrainer strampeln muss.“

Wie erwartet musste Jan nicht lange überlegen. „Gut, dann wähle ich doch lieber Letzteres.“ Nach einer kurzen Pause wurde sein Grinsen breiter und er fragte: „Aber eine Kleinigkeit zum Essen wirst du heute schon noch für uns zaubern?“

Mein erster Gedanke war, ihm zu antworten: „Liebster, du weißt doch selber, wo unser Kühlschrank steht. Du kannst dir also selbst etwas holen!“ Dann entschied ich mich aber doch dafür, demnnächst aufzustehen und mich mit diesen vollkommen verrückten Ballettstiefeln auf den Weg in die Küche zu machen.

„Na, gut; bevor du verhungerst. Ich wollte ja sowieso ein Wenig üben. Außerdem reicht es, wenn einer von uns leiden muss. Aber bitte gedulde dich noch einen Augenblick. Meine armen Füße!“

Obwohl ich den Eindruck nicht loswurde, dass es eine ganze Weile dauern würde, bis sich meine Füße an die gestreckte Haltung gewöhnten, erhob ich mich nach einigen Minuten und ging in die Küche. Mein Gemahl stütze mich dabei.

--Fortsetzung folgt--

DarkO
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