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  Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle
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TomTomTom Volljährigkeit geprüft
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:09.06.18 02:18 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Schwester Annika,

wow, das war mal wieder eine sehr emotionale, herzergreifende Fortsetzung. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit Walerija mal so mitfühle. War sie es doch, die Sklavinnen auf dem Podest besonders heftig zurichtete, um von Galina eine gute Bewertung zu bekommen. Aber jetzt merkt sie, dass sie einen falschen Weg eingeschlagen hat. Die Freundschaft mit Katarina ist im Eimer und ihre gemeinsamen Fotos vom schönen Urlaub für immer verloren. Während Lucija (mit ihren wasserstoffblondierten Zöpfen ^_^) die harte Schiene bei Walerija fahren möchte, glaube ich, dass der mildere Ansatz von Anastasija sinnvoller ist. Ich mag Anastasija. Sie ist klug und umsichtig. Mir persönlich würde es aber schwer fallen, Walerija wieder zu vertrauen. Vor allem, weil sie auch beeinflussbar ist, wie man öfter schon gesehen hat. Deshalb verstehe ich absolut, wenn Katarina etwas vorsichtiger an die Sache ran geht. Wie es aber auch kommen wird, es bleibt - wie immer - spannend in deiner Geschichte.

Jetzt warte ich erst mal ab, was Judith unserer Katarina sagen möchte.

Schöne Grüße und mal wieder ein großes Danke für den großen Lesespaß

Tom

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von TomTomTom am 09.06.18 um 05:37 geändert
Im Herzen seit mehr als 5 Jahren eine keusch gehaltene, angekettete und frisch gestriemte Rudersklavin auf der Strafgaleere. Heimlich in Mistress Katarina verliebt.
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SCHWESTER ANNIKA
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Austria


alles bleibt besser

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:08.07.18 19:33 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, es geht heute weiter.
Wir erfahren, wie Katarina versucht, Judith zu trösten, und wie die andere Sklavin für ihre Frechheit von Katarina bestraft wird, und wie sie sich weiter verhält.

Und ihr erfährt, ob es bei Walerija doch allmählich fruchtet, was ihr all die anderen über ihre drei sogenannten Freundinnen sagen.

ich wünsche euch wieder viel Spaß!

Teil 117



Judith wischte sich ihre Tränen ab, und schluchzte: „Ihre lockere Kleidung, und dann diese Härte, dass wir alle zu spuren haben. Dieser Widerspruch, den sie so offen zeigen. Und als sie zu mir vorhin gesagt haben, dass es auch für mich gilt, das verkrafte ich nicht, weil ich nicht falsches getan habe. Es gibt also keinen Grund, das auch für mich gelten zu lassen. Und falls sie das glauben, ich bin nicht zu Mistress Walerija gekommen, sondern sie hat selber mit mir gesprochen. Aber ich wollte das anfangs auch gar nicht, weil ich mich in eure Angelegenheiten nicht einmischen möchte, und es auch gar nicht darf… Aber ich habe den Eindruck, dass Mitstress Walerija mittlerweile eingesehen hat, dass sie einiges falsch gemacht hat. Und sie möchte sich aussprechen, aber das lässt keine von euch zu. Mistress Katarina, auch sie nicht, aber ich glaube, sie meint das auch ehrlich.“
Katarina meinte: „Das glaube ich allerdings auch, aber ich behalte das noch ein wenig so bei. Walerija muss spüren, dass es nicht richtig ist, wie sie sich verhalten hat.“ Doch Judith sagte: „Ja, aber dauert das nicht schon etwas zu lang? Was ist, wenn ihr sie weiterhin links liegenlässt? Dann findet sie aber, dass es nichts nützt, wenn sie das Gespräch mit euch sucht, und ihr immer abblockt. Dann wird sie sich dann vielleicht für immer den drei zuwenden. Aber das wollt ihr doch auch nicht. Geben wenigstens sie ihr die Chance, hören sie Mistress Walerija doch an, und warten sie dann ab, wie sich das ganze entwickelt. Es kann mir natürlich völlig egal sein, welche Probleme ihr untereinander habt. Aber Mistress Katarina, sie leiden doch auch darunter, denn sie wollen doch auch, dass sie mit Mistress Walerija wieder befreundet sind. Das sehe ich ihnen an.“ Katarina sagte nun: „Da hast du vielleicht sogar recht. Aber ich warte trotzdem noch ein bisschen. Walerija wird es bald wieder versuchen, und wenn ich spüre, dass sie es ehrlich meint, obwohl dann die drei wieder hier sind, dann lasse ich auch die Freundschaft wieder aufleben. Aber ich muss dir sagen, dass du dich dazu besser nicht mehr äußerst, mir gegenüber ist okay, aber zu keiner anderen. Denn die sagen dir dann das, was du selber schon gesagt hast. Nämlich dass dich das nichts angeht, und das bringen sie dir dann vielleicht am Podest bei. Und das will ich auch nicht. Es ist zwar schön, dass du an unseren Problemen Anteil nimmst, aber das ist nicht deine Sache. Lasse dich auf so etwas nicht mehr ein, denn dann kann ich dir auch nicht mehr helfen. Also redest du nicht mehr darüber, außer mit mir, können wir uns darauf verständigen? Und nochmal, dir geschieht dafür nichts, aber jetzt noch zum anderen:

Ich halte euch im Nachtdienst zwar an der langen Leine, und ihr habt Freiheiten, die ihr bei anderen nicht habt. Das gewähre nur ich, aber manches Mal muss ich auch im Nachtdienst hart und streng sein. Und wenn ihr Aufbegehrt, und ich das nicht gleich am Anfang abstelle, dann muss ich nur umso härter und strenger sein. Ich muss auch mal die Zügel straffer anziehen, sonst nimmt das mit den Aufmüpfigkeiten sehr schnell Überhand. Das ist dann nicht mehr zu kontrollieren, und hat auch Folgen für mich, wenn ich dann nicht eine nach der anderen von euch am Podest bestrafe. Es geht nicht anders, es sei denn, ich entziehe euch allen am besten gleich, und dann aber für immer diese Gefälligkeiten, und das wollt ihr sicher nicht. Und ich will das auch nicht. Judith, du musst das akzeptieren, und mich auch verstehen. Ich habe auch schon mal gesagt, wenn ich euch den kleinen Finger reiche, dann glauben so einige, dass sie dann nicht nur die ganze Hand nehmen, sondern mir sogar den Arm ausreißen können. Aber das geht eben nicht, und ihr habt mir genauso wie allen anderen von uns zu gehorchen. Wenn ich etwas sage, oder auch befehle, dann erwarte ich, dass man mir sofort gehorcht, ohne dass das jemand von euch einen Schnabel zieht, oder auch vielleicht sogar blöde Ansagen liefert. Wenn das vorkommt, dann liefert diejenige irgendwann dann aber nicht mehr dumme Argumente, sondern sie schreit vor Schmerzen am Podest- unter meiner Peitsche. Ich habe aber auch so lange wie nur irgend möglich versucht, auf Bestrafungen am Podest zu verzichten. Aber irgendwann konnte ich es nicht mehr länger vermeiden, was du auch schon selber von mir erlebt hast. Ich wollte dich damit nicht schockieren, was ich dir jetzt zu sagen hatte, und wenn es für dich zu hart rübergekommen ist, dann tut mir das leid, aber so ist das nun mal.

Das ist leider das Los, dass ihr gezogen habt. Ich bedaure natürlich sehr, dass du hier sein musst, aber was soll ich denn machen? Etwa mit dir tauschen? Nein Judith, das kannst du von mir nicht verlangen.
Mache du und auch alle anderen von euch das Beste aus der Situation hier. Gehorcht uns, und auch mir, und es wird nicht schlimmer, als es von Grunde auch für euch alle ist. Versucht wenigstens, euch das Podest zu ersparen, denn alles andere, was hier an diesen Ort mit euch geschieht, das gehört -wie schon erwähnt- zu dem Los, und den Bedingungen, denen ihr hier unterworfen seid. Judith, ich weiß, du hast dir durch deine Rettung von mir erhofft, und vielleicht sogar erwartet, dass es hier für dich anders wird. Aber das war nicht möglich, wir haben wirklich alles versucht um dir zu helfen, ganz besonders Anastasija, aber es gibt hier stärkere Personen, als es Anastasija ist. Auch sie hat ihre Befehle, die sie befolgen muss, die gibt sie an uns weiter, und wir müssen sie auch befolgen. Natürlich auch ich. Und was dich angeht, ich stehe da zwischen drin. Einerseits möchte ich es dir, und natürlich auch allen anderen hier so leicht wie nur möglich machen. Damit ihr das besser erträgt, und einen Lichtblick habt, wenn ich zum Dienst komme. Ich merke es euch doch an, ihr freut euch sogar, wenn ihr mich seht, selbst wenn ich euch beim Rudern antreibe. Ich drücke auch sehr lange und oft die Augen zu, vergesse aber nicht aufs ermahnen, oder auch drohen, wenn es Ungehorsam im Nachtdienst, oder am Tage mangelnde Ruderleistung gibt. Das könnt ihr euch hier nicht leisten. Und wenn ermahnen, und drohen trotzdem nichts hilft, dann greife ich so wie alle anderen Aufseherinnen natürlich auch zur Peitsche, noch am jeweiligen Ruderplatz. Und wenn es zu arg wird, dann mache ich es natürlich auch am Podest. Ihr dürft nie vergessen, wo ihr hier seid, und dass ich trotz allem eine Aufseherin bin, denn sonst rufe ich es euch wieder in Erinnerung.“
Judith schluchzte: „Aber warum sind sie erst so lange gut zu uns, und dann aber wieder so brutal? Das verstehe ich nicht an ihnen…“
Katarina antwortete: „Manches Mal muss ich es sein. Das bringt meine Arbeit hier mit sich. Aber ich bin sehr viel weniger hart, oder auch brutal zu euch als andere meiner Kolleginnen. Und wie viele von uns gewähren euch all diese Freiheiten? Hast du schon darüber nachgedacht? Ich möchte mit euch einen anderen Weg gehen, was am Anfang auch ganz gut geklappt hat. Leider nehmen sich manche zu viel heraus, und dann muss ich durchgreifen. Aber ganz ehrlich, du weißt gar nicht, wie oft ich mir schon darüber Gedanken gemacht habe, all diese kleinen Hilfen und Gefälligkeiten zu beenden. Also das Haare und Nägel schneiden, dass ihr euch etwas pflegen könnt, und natürlich auch, dass ihr leise miteinander sprechen dürft. Und selbstverständlich auch, dass ich etwas Tolerant bin, und nicht sofort und auch hart bestrafe. Ich hätte sicher weniger Probleme, da ihr dann auch bei mir sofort kuschen würdet, wenn ihr mich nur seht, oder auch nur meinen Namen hört. Ich war wirklich schon mehrmals knapp dran, euch alles zu streichen. Undank ist wirklich der Welt Lohn, wie ich leider draufgekommen bin. Deshalb dachte ich mir schon, tue anderen nichts Gutes, dann tut dir keiner was schlechtes. Aber dann müsste ich es auch bei dir so machen, und Judith, das kann ich nicht. Das konnte ich bei dir schon vorher nicht, und jetzt erst recht nicht. Du bist etwas ganz besonderes, das habe ich vom Anfang an gespürt. Deshalb mache ich zwar so weiter wie bisher, aber wenn es mir zu viel wird, was da einige von euch aufführen, weil sie glauben, mir nicht gehorchen zu müssen, dann greife auch ich im Nachtdienst zur Peitsche. Aber ich sehe darin keinen Widerspruch, sondern es dient dazu, euch wieder Gehorsam und Disziplin beizubringen. Und ein schlechtes Gewissen habe ich dabei nicht, wenn ich eine von euch blutig schlage.“

Da Judith jetzt trotzdem noch mehr weinte, stand Katarina wieder auf, und ging in den Bereitschaftsraum. Sie hatte damit gerechnet, dass Judith jetzt sehr oft seelisch am Boden sein würde, deshalb hatte sie für diese ´Notfälle´ ein Fläschchen Beruhigungstropfen in der Handtasche. Sie zählte einiges davon in einen Becher mit Wasser, und gab es Judith zu trinken. Sie blieb noch lange bei ihr am Mittelgang sitzen, und strich ihr sanft über den Kopf und über die Wange, bis sich Judith wieder beruhigte, und schließlich eingeschlafen war. Erst dann kehrte sie in den Bereitschaftsraum zurück, und überlegte, wie sie Judiths Situation verbessern konnte. Aber Katarina wusste, solange Judith ihr Dasein als Sklavin fristen musste, würde sie keine Chance dazu haben. Katarina graute auch schon davor, wenn die drei wieder aus dem Skiurlaub zurückkommen, dann würden sie Judith gleich wieder misshandeln. Und sie würde nicht immer da sein können, um sie vor diesen drei Ungeheuern zu beschützen. Und bis auf Jelena und Darja würden das andere Aufseherinnen für Judith auch nicht tun, trotz ihrer Lebensrettung für Katarina. Und selbst wenn Anastasija es den drei anordnen würde, dass sie Judith in Ruhe lassen sollen, würde sie trotzdem gequält werden. Und wenn Anastasija dann durchgreifen würde, wäre da noch immer Matzukis Vater, der wieder intervenieren würde. Es war Aussichtslos, egal, was Katarina auch für Judith tun wollte. Aber immer wieder kam ihr diese Dokumentationen über diese militärischen Befreiungsaktionen in den Sinn. Sie dachte sich: „Hat Anastasija das gewusst, dass diese Sendungen laufen? Und hat sie es deshalb anklingen lassen, dass sie es irgendwie beenden möchte? Aber warum hat sie ausgerechnet mir das gesagt? Und warum kam das ausgerechnet von ihr, der Dienstältesten Oberaufseherin? Welches Interesse hat sie daran, dass all das hier beendet wird? Aber besser, ich spreche sie nicht darauf an, sie wird schon selber kommen, wenn das ihr Ernst gewesen war. Ist so gescheiter, auf sie zu warten, als wenn ich da was falsch verstanden habe, und deshalb was falsches sage, oder auch mache.“

Ein paar Tage, bevor Anastasija in Katarinas Kabine diese merkwürdige Äußerung gemacht hatte, besuchte sie eine japanische Galeere, auf der sie noch nie zuvor gewesen war. Denn insgesamt gab es vier Schiffe, Anastasijas Galeere, dann die chinesische, wo sie die vier ehemaligen Aufseherinnen hingeschickt hatte, und eine zweite russische, wo zuvor Katarina Dienst gemacht hatte. Als Anastasija am Ruderdeck der japanischen Galeere entlangging, sprach sie plötzlich eine Sklavin an: „Frau Anastasija? Sind sie das?“ Anastasija wandte sich ihr zu, und als eine Aufseherin auf sie mit der Peitsche zukam, um sie dafür zu schlagen, scheuchte sie Anastasija fort, und fragte die Sklavin völlig überrascht: „Woher kennst du mich?“ Die Sklavin antwortete: „Waren sie nicht bei der Speznaz?“ Anastasija wunderte sich jetzt noch mehr, und plötzlich kam ihr diese Frau bekannt vor, aber sie wusste nicht gleich woher. Inzwischen kam die Oberaufseherin hinzu, und fragte die Sklavin: „Was ist da los? Was erlaubst du dir, eine Oberaufseherin anzusprechen?“ Doch Anastasija entgegnete: „Ich möchte das bitte selbst herausfinden. Sie soll sagen, woher sie mich kennt.“ Die Sklavin fragte jetzt vertrauensvoll: „Frau Anastasija, bitte, können wir irgendwo alleine, unter vier Augen sprechen?“ Doch die Oberaufseherin ließ das nicht zu, und befahl: „Ans Podest mit ihr, sofort!“ Anastasija wollte trotzdem mit der Sklavin sprechen, doch die Oberaufseherin entgegnete: „Sie haben hier keinerlei Kompetenz, es steht ihnen nicht zu, sich hier auszuspielen. Und jetzt schafft diese Sklavin auf das Podest!“ Anastasija protestierte dagegen, sie wollte mit dieser Frau sprechen, und während sie losgekettet und nach vorne geschafft wurde, rief sie verzweifelt: „Frau Anastasija, bitte helfen sie mir! Sie haben mich vor ein paar Monaten aus Kandahār in Afghanistan herausgeholt! Sie haben mich auf ihren Schultern getragen, als ich verletzt war!“

Anastasija lief ihr jetzt schnell nach, ergriff die Sklavin am linken Oberarm, und erkannte die Narbe der Schnittwunde, die ihr von einen sogenannten Gotteskrieger beigebracht worden war. Völlig schockiert erkannte sie, dass diese Frau, die sie damals bei diesen Speznaz-Einsatz gerettet hatte, jetzt hier auf der Galeere war. Damals war Anastasija zusammen mit ihren Kameraden in der Nähe von Kandahār abgesetzt worden, um einige Geiseln zu befreien. Doch die gesamte Einheit wurde nach und nach aufgerieben, weil man sie durch Verrat schon erwartet hatte. Anastasija drang dann schließlich alleine vor, unterwegs machte sie aus allen Kämpfern Kleinholz, die sich ihr entgegenstellten. Sie kämpfte sich in den Hinterhof von einen Gebäude vor, wo sie sah, dass die am Boden knieenden Geiseln vor laufender Kamera soeben getötet wurden. Anastasija machte mit den Kämpfern kurzen Prozess, doch zwei konnte sie nicht ausschalten, da sie sich feige hinter den noch lebenden Geiseln verschanzten. Sie kämpften dann gegen sie mit dem Messern, mit denen bereits die anderen Geiseln getötet worden waren. Da Anastasija zum Nachladen keine Zeit mehr hatte, und ihr eigenes Messer in der Hitze des Gefechts bereits in einen anderen Kämpfer hatte stecken lassen müssen, konnte sie nur mit bloßen Händen gegen beide antreten, und sie wurde von beiden auch verletzt. Während einer mit ihr weiter kämpfte, wollte der andere die letzte noch lebende Frau killen, er packte sie am Kopf, und hob das Messer, doch Anastasija schlug zuerst den ersten Kämpfer mit ihren leeren Sturmgewehr kampfunfähig, und warf es dann gegen den anderen, so traf er die Frau mit der Klinge am Oberarm, und fügte ihr dort eine Wunde zu. Dann schaffte es Anastasija, ihn von der letzten Geisel wegzudrängen, ihn zu überwältigen und das Messer abzunehmen. Dann fragte sie die Frau: „Sind sie in Ordnung? Hat man sie auch…“ Sie verstand und sagte: „Der hier nicht, aber der andere…“ Deshalb packte Anastasija den Feigling an den Haaren, zückte das Messer, und sagte: „Das ist doch völlig stumpf! Aber ist genau das richtige für so einen wie dich! Und solche Typen begräbt man am besten mit einem Stück Schweinefleisch im Maul!“ Dann machte sie mit ihm genau das gleiche, was er der letzten überlebenden Frau antun wollte.

Dann schnappte sie sich den zweiten, und fragte die Frau: „War er das? Wollte er ihnen ihre Würde als Frau nehmen?“ Sie antwortete: „Er kam bei mir nicht mehr dazu, aber bei allen anderen, er sagte, dass sie dann ´rein´ sind, und bereit für die anderen…“ Anastasija verstand, zückte nun das Messer, befreite den zweiten Feigling von seinen Machtinstrument, und warf es weit fort. Die verletzte Frau erbrach sich bei diesen Anblick, und sie wandte sich ab. Anastasija überließ üngerührt den letzten Gotteskrieger seinen Schicksal, und sagte noch zu ihm: „Und nie vergessen: Du und die anderen, ihr seid von einer Frau plattgemacht worden! Ihr kommt deshalb auch nicht ins Paradies! Und selbst wenn, die Jungfrauen, die angeblich dort auf dich warten, sind für dich jetzt nutzlos!“ Dann holte sie sich wieder ihr Sturmgewehr, versorgte die Verletzung der Frau, und verließ mit ihr diesen Ort des Grauens. Unterwegs brach die Frau zusammen, Anastasija nahm sie auf ihre Schultern, und trug sie stundenlang aus der Gefahrenzone, bis sie von einer vorbeikommenden amerikanischen Einheit gerettet wurden.
Umso mehr war Anastasija darüber entsetzt, dass diese Frau jetzt hier wieder sah…

Sie versuchte, die Sklavin vom Podest zu holen, doch da die Oberaufseherin bereits mit der Urteilsverkündung begann, lief Anastasija in das Büro der Oberaufseherin, und telefonierte mit ihren Förderer im Flottenkommando. Sie erklärte ihn schnell alles, und er ließ dann die Oberaufseherin zum Telefon holen. Überrascht nahm sie das Gespräch an, und sie erhielt den Befehl, die Sklavin vorerst nicht zu bestrafen. Anastasija kettete sie los, und fragte: „Wie kommst du hierher? Wie ist das passiert?“ Sie antwortete: „Ich bin nachdem sie mich gerettet hatten, in ein Flugzeug gesetzt und hierher gebracht worden. Mein Land hat sich um mich gar nicht gekümmert, man hat mich geopfert, um zu vertuschen, dass ich und die anderen in Afghanistan gefangen gehalten worden bin.“ Anastasija erkannte daran, dass sogar so manche Politiker von den Galeeren zu wissen schienen. Sie wurde zu ihren Platz zurückgebracht, denn Anastasijas Förderer benötigte etwas Zeit um überlegen, wie es weitergehen soll. Sie wusste jetzt auch, dass sie vor der gleichen Situation wie Katarina stand. Anastasija suchte ihren Förderer gleich anschließend im Flottenkommando auf, und bat ihn: „Wäre es nicht möglich, sie auf meine Galeere zu holen? Bei mir geht es natürlich auch hart zu, aber ich hätte sie wenigstens immer im Auge. Ich bitte dich, ich habe sie gerettet, ich fühle mich ihr auch verpflichtet. Denn ich habe sie aus der Gewalt der sogenannten Gotteskrieger geholt, und sie soll doch nicht auf der japanischen Galeere bleiben. Sie haben dort keine Hemmungen, und würde sie auch sofort am Podest totschlagen.“ Ihr Förderer meinte darauf: „Ich sorge zwar dafür, dass diese Frau auf deine Galeere verlegt wird. Aber es muss dafür eine andere von deiner Galeere auf die japanische. Welche das ist, das überlasse ich dir. Aber der Wechsel kommt erst zustande, wenn du dich entschieden hast, und bis dahin bleibt die andere auf der japanischen. Und sie bleibt auch den Bedingungen dort unterworfen, selbst wenn sie zuvor doch noch am Podest gewesen ist. Aber ich kann auch nicht zulassen dass Sklavinnen ständig hin und her verlegt werden, nur weil du das möchtest. Du hättest sicher auch was dagegen, wenn plötzlich von oberster Stelle der Befehl kommt, Judith zu verlegen, oder täusche ich mich in diesen Punkt?“

Anastasija antwortete darauf: „Das muss ich allerdings zugeben, das würde ich auch nicht wollen…“ Ihr Förderer sagte darauf: „Es ist aber auch nur deshalb bei dir so, weil du einen anderen, nicht so scharfen Umgang mit den Sklavinnen hast. In deinen Bestreben, die Galeere wirtschaftlich zu führen, vermeidest du auch, die Sklavinnen so hart zu behandeln, dass sie das nicht aushalten, und sterben. Das ist natürlich lobenswert, weil du wirtschaftlich denkst. Aber so kommt es aber auch zu etwas größerer Nähe zu den Sklavinnen, was aber nicht sein soll. Aber dann sind es schon zwei Sklavinnen auf deiner Galeere, zu denen sich die Aufseherinnen etwas hingezogen fühlen. Jetzt weißt du aber auch, wie es Katarina dabei geht. Du hast jetzt die gleiche Situation. Doch ich möchte eigentlich nicht, dass es zu weiteren Verlegungen kommt. Aber nur weil du es bist, stimme ich deinen Wunsch zu. Doch wie gesagt, du musst entscheiden, gegen welche Sklavin die andere ausgetauscht wird, und dir muss dann aber auch klar sein, das sie dann auf der anderen Galeere nicht unter allen Umständen am Leben gelassen wird.“ Anastasija stimmte dem zu, sie bedankte sich, und kehrte auf ihre Galeere zurück. Sie hatte auch schon im Sinne, diese Sklavin gegen Ramiza zu tauschen…

Am nächsten Abend wurde die Sklavin, die Katarina beleidigt hatte, nach ihrer Meldung zum Podest geführt, und von Lucija zu sechzig Schlägen verurteilt. Zuvor war Katarina im Catsuit, und noch dazu mit ihren perfekt gefochtenem Zopf zum Nachtdienst erschienen, doch sie hatte in der Handtasche den Rock und das Top mitgebracht. Denn sie wollte sich erst umziehen, wenn sie die Sklavin bestraft hatte. Wie sie es angekündigt hatte, verwendete sie dazu die neuner-Peitsche. Als die Sklavin einmal ohnmächtig wurde, machte Katarina mit etwas längeren Pausen zwischen den Schlägen weiter. Nachdem die Sklavin alle erhalten hatte, wurde sie wieder losgemacht, und Katarina und Jelena drehten sie dann um, und präsentierten sie noch am Podest den anderen Sklavinnen. Beide spannten ihre Arme schmerzhaft weit auseinander, und hielten sie so fest, dass sie mit den Kopf zwischen den Schultern kraftlos am Boden kniete. Katarina hatte diese Bestrafung wirklich sehr hart gemacht, ihr Catsuit war deshalb mit dem Roten der Sklavin befleckt, und sogar auf ihrem Gesicht war etwas davon zu sehen. Sie griff der Sklavin jetzt fest ins Haar, riss ihren Kopf in die Höhe, und zeigte den anderen Sklavinnen ihr leidendes Gesicht. Dann rief sie: „Hört alle her! Hier wünscht mir niemand mehr den Tod, das garantiere ich euch! Seht euch das genau an, es soll eine Warnung für euch alle sein!“ Sie zog die Sklavin an ihren Haaren immer höher, doch sie war viel zu schwach, um den schmerzhaften Zug auf ihre Haare irgendwie lindern zu können. Sie stöhnte und wimmerte vor Schmerz, doch Katarina blieb erbarmungslos, hielt sie weiter an den Haaren fest, und verdrehte dazu noch die Hand, wodurch die Haare der Sklavin noch weiter gezerrt wurden, was den Schmerz noch weiter erhöhte, und die Sklavin deshalb dann auch schrie. Katarina kontrollierte genau, ob sich die Sklavinnen dieses Schauspiel auch ansahen, und erst als Lucija befahl, die Sklavin aus dem Ruderdeck zu schaffen, lies Katarina die Haare der Sklavin los. Dann wurde sie auf die Krankenstation gebracht, und von Tamara versorgt. Katarina kehrte wieder zurück, und wusch zuerst im Bereitschaftsraum das Rote der Sklavin vom Catsuit ab. Als sie sich erst jetzt im Spiegel ansah, bemerkte sie das Rote der Sklavin auf ihrem Gesicht. Sie wusch auch das runter, und zog sich dann den Zweiteiler an. Dazu öffnete sie auch ihren Haarzopf, kämmte sich die Haare, lies sie offen auf die Schultern fallen, und gab noch einen Haarreif hinein. Erst nachdem sie sich zurecht gemacht, und auch etwas Parfum verwendet hatte, kam sie wieder aus dem Bereitschaftsraum heraus.

Das überraschte die Sklavinnen gleich noch mehr, mehr als ihre harte Bestrafungsmethode an der Sklavin. Inzwischen war das Podest von den Spuren der Auspeitschung gereinigt worden, alle Aufseherinnen verließen jetzt das Deck, und wünschten Katarina einen ruhigen Dienst. Sie absolvierte ihn gleich wie gestern, wenn es die Sklavinnen nicht wüssten, dann hätte es Katarina keine angemerkt, dass sie erst kurze Zeit zuvor eine Sklavin beinhart ausgepeitscht, und ihr später auch weiter noch ihre Härte hatte spüren lassen. Sie teilte die zusätzlichen Putztücher und die Trinkflaschen aus, damit sich die Sklavinnen damit etwas waschen konnten, und unterhielt sich dann auch mit einigen. Doch keine zeigte eine Reaktion auf Katarinas Abstrafung. Zum einem, weil sich jede dachte, dass diese Sklavin es für ihre Äußerung auch verdient hatte, und zum anderen, weil jede genau wusste, dass Katarina darüber keinerlei Diskussion duldete. Alle wussten auch, dass sie wie gestern angedroht, sofort, ohne zu zögern die nächste, die dummerweise dazu etwas sagen sollte, ans Podest schaffen würde. Um das zu demonstrieren hatte sie auch gleich, nachdem sie alleine war, bedeutsam, und mit entsprechend scharfen Blick den Zipp an der Seitentasche von ihrem Lackrock aufgemacht, und sie ließ auch den Notizblock ein Stück hervorlugen. Erst als sich keine Sklavin im Laufe des Abends zu der Bestrafung äußerte, machte sie den Zipp wieder zu. Dazwischen schnitt sie einigen Sklavinnen wieder die Haare, und kürzte ihnen auch die Finger- und Zehennägel. Später ließ sie die Sklavinnen schlafen, löschte dazu das Licht, und zog sich in den Bereitschaftsraum zurück.

Als sie am nächsten Tag ihr Mittagessen einnahm, gesellte sich Anastasija zu ihr, und bat sie zum Gespräch ins Büro. Sie meldete sich dann auch gleich dort, und Anastasija begann: „Ich und Lucija hatten mit Walerija ein Gespräch. Sie versicherte uns glaubhaft, dass sie ihre Fehler einsieht, die sie gemacht hat, und dass sie sich ändern möchte. Sie versucht schon seit einiger Zeit, sich mit euch auszusprechen, aber ihr verweigert ihr das. Stimmt das?“ Katarina kniff ihre Lippen zusammen, doch sie sagte nichts, sondern nickte nur dazu, und Anastasija fuhr fort: „Ich sage ihnen das deshalb hier alleine, weil sie doch mit Walerija sehr gut befreundet waren. Ich möchte, dass sie Walerija wenigstens anhören, und ihr die Chance geben, sich wieder in eure Gemeinschaft zu integrieren. Ich weiß auch, dass die anderen Aufseherinnen auf sie hören, wenn sie diesen Vorschlag machen. Ich weiß, was Walerija ihnen angetan hat, sie hat dafür auch schon durch Strafen bezahlt, und sie hat es bereits bitter bereut. Aber jetzt ist es genug, denn es dauert schon einige Zeit. Man muss trotz allem auch irgendwann sagen können: Schwamm drüber.“ Katarina entgegnete: „Ich verstehe sie. Walerija wollte vor ein paar Tagen mit mir sprechen, aber ich habe sie scharf zurückgewiesen. Ich bin mir nicht sicher, was ist, wenn ich ihr wieder vertraue, und dann auch wir alle wieder so tun, als ob nichts gewesen wäre? Wenn dann die drei wiederkommen, und Walerija sofort wieder umgarnen? Woher weiß ich, dass sie dann nicht sofort wieder mit denen gut Freund ist, und vergisst, dass wir sie wieder aufgenommen haben?“
Anastasija sagte darauf: „Katarina, ich habe das Gefühl, dass Walerija jetzt alles eingesehen und auch erkannt hat, dass sie von denen belogen worden ist. Ich möchte, wenn Walerija zu ihnen kommt, dass sie ihr etwas Zeit widmen, sie anhören, und ihr auch etwas Vertrauen schenken, selbst wenn es nicht leicht für sie ist. Ich möchte das so haben, und sobald die drei wieder hier sind, sehen wir weiter. Und wenn Walerija trotzdem misstrauisch bleibt, dann können wir davon ausgehen, dass sie sich von denen nicht mehr länger einwickeln lässt. Falls doch, dann geben wir es auf, sie von den dreien zu lösen, es sei denn, sie macht es von sich aus. Und wenn nicht, dann soll sie bei denen bleiben, aber dann auch alles mittragen, was die so an Konsequenzen bekommen. Mitgehangen heißt mitgefangen, aber die drei werden Walerija dann sofort opfern, wenn es ihnen in den Kram passt. Dann soll es so sein, dann lasse auch ich Walerija fallen, nicht ohne es ihr noch zu sagen, dass sie auf uns hätte hören sollen. Katarina, ich will dann aber auch nicht, dass sie dann je wieder versuchen, Walerija wieder zu sich zu führen, ja? Aber wie gesagt, wenn Walerija sich dem bisschen Vertrauen, das sie von ihnen bekommt, als würdig erweist, und sich auch weiter ehrlich bemüht, und sich vielleicht sogar selbst von denen löst, dann ist sie wieder von der Gemeinschaft voll anerkannt, und auch eingebunden. In drei Tagen kommt dieses Trio zurück, dann werden wir sehen. Und wenn Walerija sich bis dahin nicht rührt, dann gehen sie aber zu ihr, kann ich mich darauf verlassen?“ Katarina meinte darauf: „Ich bin aber schon der Meinung, dass Walerija den ersten Schritt machen soll. Schließlich war sie es, die damit angefangen hat.“ Doch Anastasija erwiderte: „Nein, ein Konflikt lässt sich am besten lösen, indem jede Partei aufeinander zugeht. Und Walerija ist schon auf sie zugegangen, sie hat also den ersten Schritt bereits gemacht. Und wer hat sie zurückgewiesen?“
Katarina beugte sich jetzt über den Tisch, und fragte schneidend: „Ahaaa, also bin ich jetzt wieder schuld oder was?“

Doch Anastasija beugte sich jetzt schnell nach vorne, Katarina wich zurück, da sonst beide mit den Nasen kollidiert wären, und Anastasija zischte: „Das habe ich damit nicht gesagt! Und jetzt kommen wir beide wieder runter, okay?“ Dann lehnte sie sich zurück, und sagte: „Das mit Walerija ist echt ein verfahrener Karren, aber den machen wir schon wieder flott. Aber das geht nur mit ihrer Hilfe. Also helfen sie mir, Walerija, und auch sich selbst!“ Katarina sah ein, dass sie mit Walerija nicht mehr länger so verfahren konnte, und sagte deshalb: „Also gut, ich werde Walerija das Gespräch anbieten, aber ich behalte ihr gegenüber trotzdem meine Skepsis bei. Wenn ich sehe, dass sie es ehrlich meint, dann reduziere ich auch meine Distanz zu ihr. Und wenn sie sich wirklich von diesen Trio lösen kann, und es bis dahin vielleicht sogar auch schon getan hat, dann kann ich mir auch gut vorstellen, dass es wieder so wie früher zwischen uns werden kann. Wie finden sie das?“ Anastasija antwortete: „Gut, das ist ein sehr gutes Angebot, aber machen sie das so schnell wie möglich. Damit wir sehen können, ob sich bis dahin bei Walerija wieder was ändert, wenn die drei wieder da sind.“

Katarina war damit einverstanden, und ging gleich anschließend zu Walerija, die in der Messe saubermachte. Alexa war ebenfalls da, und Katarina sagte: „Walerija, du wolltest vor ein paar Tagen oben im Spa-Bereich mit mir sprechen, willst du das jetzt auch noch?“ Walerija sah sie an, und war sofort damit einverstanden. Katarina sagte noch: „Alexa, bitte lasse uns alleine, gehe in das Kämmerchen dort, und warte, bis du wieder gerufen wirst. Aber nicht lauschen ja?“ Alexa schüttelte schnell den Kopf, und ging in den kleinen Raum, wo die Putzsachen lagerten. Dann setzten sich beide zu einen Tisch, und Katarina begann: „Du wolltest mit mir sprechen, aber ich habe dich zurückgewiesen. Wir beide wissen nur zu gut warum, ist so einiges geschehen. Aber ich bin jetzt gerne bereit, mit dir wieder zu reden. Vielleicht können wir einige Hindernisse ausräumen, die auf unseren hoffentlich wieder gemeinsamen Weg liegen. Was sagst du dazu?“ Walerija war unendlich froh, dass sie endlich reden konnte, Katarina hörte geduldig zu, und Walerija fragte auch direkt:
„Können wir nicht doch wieder Freundinnen sein, so wie früher? Der Urlaub in Dubai, der hat mir so gut gefallen, wie du alles so gut organisiert hast. Ich denke auch jetzt noch gerne daran zurück.“ Katarina sah sie an, sagte jedoch nichts darauf, Walerija fuhr fort, sie nahm dazu auch Katarinas Hand, und sagte mit brüchiger Stimme: „Ich weiß, dass ich dann Dinge getan habe, die nicht in Ordnung gewesen sind, dass ich deinen Andachtswinkel kaputtgemacht, dich beschimpft, und dich auch körperlich verletzt habe. Ich möchte mich jetzt dafür hier an dieser Stelle bei dir entschuldigen. Ich weiß, das sind nur große Worte, und du vertraust, und glaubst mir auch nicht. Aber was kann ich tun, um dein Vertrauen zurückzugewinnen? Und kannst du diese Entschuldigung annehmen?“

Katarina sagte darauf: „Gut, ich nehme sie an, jedenfalls deine Entschuldigung für das, was in meiner Kabine gewesen ist. Und weil du gefragt hast, wie du mein Vertrauen wieder gewinnen kannst? Das kannst du sehr wohl. Du hast mit Judith darüber gesprochen. Du weißt, dass ich sie sehr gerne habe, und ich habe immer gefühlt, dass sie etwas besonders ist, und dass sie für mich noch sehr wichtig werden würde. All das ist eingetreten, und nachdem sie mich belogen hat, habe ich sie aber auch hart bestraft. Du hast dir sicher nicht gedacht, dass ich das tun werde, stimmts? Und dass sie mir dann trotzdem das Leben gerettet hat, das hast du dir auch nicht vorstellen können, oder etwa doch?“
Walerija sagte jetzt sogar: „Du hast recht. Galina hat mir das auch gesagt, dass du sie niemals bestrafen wirst, wenn sie auch was tut, worauf das Podest steht. Umso mehr war ich dann darüber erstaunt, dass du selber sie ausgepeitscht hast. Und da sind mir dann doch große Zweifel an dem gekommen, was mir Galina so flüstert.“

Katarina antwortete: „Aber du hast mit Judith über deine Probleme gesprochen, und ihr auch gesagt, dass du das keinen sagen wirst. Und nicht lange darauf hast du es mir erzählt, und jetzt hat Judith Angst davor, dass du das noch mehreren erzählst, und sie dafür ans Podest kommt. Denn Judith hin oder her, wir wissen beide, was sie hier ist, und sie darf sich da nicht einmischen. Selbst wenn eine Aufseherin sie um ihre Meinung fragt, sie darf es nicht, und das habe ich ihr auch gesagt. Sie wird es auch nicht mehr tun, da ich ihr dann auch nicht mehr helfen kann, das habe ich ihr auch schon gesagt. Deshalb frage ich dich jetzt, und ich möchte eine ehrliche Antwort: Hast du mit noch jemanden darüber geredet?“ Walerija sagte sofort, dass sie das nicht getan hat, und Katarina sagte: „Also gut. Ich möchte, dass du das auch weiterhin nicht tust. Erzähle das keinen einzigen, und schon gar nicht den drei, du weißt schon wen ich meine. Wenn du mir das versprichst, dann kann ich dir wieder ein klein wenig vertrauen. Aber falls du es doch tust, oder schon getan hast, dann weiß ich, dass man dir nicht vertrauen kann. Und ich erkenne es daran, wenn Judith wieder am Podest gewesen ist. Und wenn das der Fall ist, dann ist bei mir endgültig der Ofen aus. Dann brauchst du es erst gar nicht mehr versuchen, die Freundschaft wieder aufleben zu lassen. Auch bei keiner anderen von uns. Also, wie findest du das?“ Walerija versicherte, dass sie das niemanden erzählen würde, und sie fragte dann noch: „Galina sagte mir auch, dass sie mich deshalb nicht nach Aspen mitnehmen können, weil ich doch noch keine Ausrüstung habe. Judith sagte mir auch, dass man sich alles ausleihen kann. Du bist doch früher auch oft Skifahren gewesen. Stimmt das denn wirklich?“ Katarina lachte kurz, und sagte dann: „Sicher kann man das. So habe ich immer die neuesten Ski gehabt. So schnell wie die Entwicklung fortschreitet, müsste man sich jedes Jahr sowieso neue kaufen. Galina hatte wieder einmal eine billige Ausrede parat. Und du hast ihr diesen Schmarren geglaubt. Dass du eine Sklavin darum fragen musst, echt unglaublich. Einerseits bist du so gut lernfähig, und dann bist du wieder so naiv, dass es eigentlich schon strafbar ist…
Aber du siehst jetzt wieder, unabhängig voneinander sagen mehrere Personen so ziemlich das gleiche, aber du glaubst das trotzdem nicht, nur das völlig gegenteilige von einer einzigen. Herrgott, ich weiß nicht, wie viele Beispiele du noch benötigst, bis du endlich draufkommst, wer dich hintergeht!“ Walerija sagte darauf: „Anastasija hat mir das auch gesagt, dass man sich das leihen kann. Und Galina hat mir auch gesagt, dass sie mich auch deshalb nicht mitnehmen konnten, weil der Dienstplan schon fertig erstellt war. Aber Anastasija hat ihn mir gezeigt, und es wäre schon auch für mich möglich gewesen, das habe ich selber gesehen. Sie konnte sogar zusätzlich zwei anderen von uns Urlaub geben, also war auch das nicht die Wahrheit, was mir Galina erzählt hat.“

Katarina meinte darauf: „Na siehst du? Das sind aber nur zwei Beispiele, wo du jetzt draufgekommen bist, dass sie dich belogen und betrogen hat. Wer weiß, bei wie vielen anderen Dingen sie das genauso getan hat. Ich will dich nicht beeinflussen, denn das wird dir diese Galina dann garantiert sagen, aber du musst doch jetzt endlich erkennen, wer dich hintergeht! Natürlich sage ich dir das jetzt, und wenn du Galina auf all das ansprichst, wird sie dir wieder eine hübsche Geschichte erzählen. Ich bin schon neugierig, wie weit du ihr dann wieder glauben wirst. Übrigens, haben sie dir eigentlich ein paar Fotos von ihren Urlaub in Aspen geschickt? So als Trost, weil du doch nicht dabei sein konntest?“ Walerija sah sie mit offenem Mund an, und sagte: „Nein, noch kein einziges. Aber sie haben es mir fest versprochen.“ Katarina lächelte, und sagte dann: „Habe ich mir schon gedacht. Du kannst sie ja fragen, und ich kann dir jetzt schon sagen, was sie dann ganz betroffen sagen werden: Haben wir leider vergessen. Und die haben wir schon alle auf den Laptop übertragen, und der macht zur Zeit leider ein Update, also kannst du sie nicht ansehen, ohne einen Absturz zu verursachen. Das oder was ähnliches wirst du dann hören. Natürlich mit dem Ausdruck des größtmöglichen Bedauerns. Jedenfalls wieder eine Ausrede. Tja Walerija. Wenn du meine Meinung hören willst: Wie manche mit ihrer Freundin umgehen… tz tz tz…
Aber jetzt zurück zum Thema. Wenn du zeigst, dass du es ehrlich meinst, und es auch so bleibt, wenn die drei wieder hier sind, dann ist auch von unserer Seite wieder mehr drin. Das werde ich auch den anderen sagen.“
Walerija fragte auch gleich: „Und was ist mit Jelena und Darja? Die vertrauen mir überhaupt nicht. Aber auch daran bin ich schuld.“

Doch Katarina entgegnete: „Das werde ich auch deichseln. Die Gelegenheit kommt schon noch, aber es liegt alles nur an dir selber. Beweise uns, dass du ehrlich sein kannst, und dass du das auch umsetzt, was du jetzt von dir gegeben hast. Auch dann noch, wenn die drei wieder da sind. Und es wird auch interessant, ob du dich nach wie vor so leicht beeinflussen lässt.“
Doch Walerija erwiderte: „Ich werde sie direkt damit konfrontieren, und ich bin gespannt, was sie mir dann sagen werden.“ Doch Katarina sagte: „Das würde ich nicht tun, denn ich bin mir sicher, dass Galina dann wieder über dich herfallen und wissen will, wer dich beeinflusst hat. Sie hat was dagegen, dass wir das mit dir machen, was allerding sie selber vom Anfang an mit dir macht. Und ich fürchte, dass du trotzdem noch nicht so gefestigt bist, dass du ihr Widerstand leistest. Sie wird dir drohen, und du wirst in die Knie gehen. Dann säuselt sie dir wieder was vor, und du bist wieder ihr gehorsames Lämmchen. Das aber irgendwann von ihr persönlich zur Schlachtbank geführt werden wird, und du wirst gehorsam hinter ihr dorthin trotten. Und Galina wird es auch sein, die für dich schon das Messer gewetzt hat. Sie wartet nur noch darauf, es dir anzusetzen, und dann auch durchzuziehen.“
Walerija zog es zusammen, und erwiderte: „Nein, so leicht wie früher mache ich es ihr nicht mehr.“
Katarina sagte darauf: „Wir werden sehen. Und vergiss nicht: Du hast mir wegen Judith was versprochen. Halte es diesmal ein. Denn beim letzten mal hast du mir und auch ihr auch was versprochen, und war dann? Bevor wir nach Dubai geflogen sind, hast du Judith am Podest brutal ausgepeitscht. Ihr Rücken war dann derart zerfleischt, dass sogar eine Rippe zu sehen war, wie ich dann später von Tamara gehört habe. Ich war mir dann gar nicht sicher, ob sie das überlebt.“
Walerija wurde rot, und sagte: „Ja, das stimmt, das war auch zu heftig, hätte ich nicht machen sollen. Vorher hat mich auch Galina beeinflusst, aber ich möchte mich wirklich bessern. Ich werde dir zeigen, dass ich dieses Vertrauen nicht missbrauchen werde, das du mir entgegenbringst. Und wenn ich mich daran halte, was dann?“
Katarina sagte darauf: „Dann ist auch wieder mehr drin, und ich werde Jelena sagen, dass sie auch wieder auf dich zugehen soll. Aber es hängt nur von dir ab.“
Walerija war damit einverstanden, sie bedankte sich, und arbeitete dann erleichtert zusammen mit Alexa weiter.

Inzwischen war die aufrührerische Sklavin, die Katarina ausgepeitscht hatte, von der Krankenstation in die Zelle verlegt worden. Ihr Rücken war von Katarina mit der Cat o nine Tail wirklich übel traktiert worden, und sie jammerte und stöhnte ständig vor Schmerzen. Doch sie erhielt keine Medikamente dagegen, da Lucija wollte, dass die Sklavin dadurch noch lange an diese harte Strafe dachte. Doch Katarina hatte dann ein einsehen, und gab ihr heimlich etwas gegen die Schmerzen, da sie der Ansicht war, dass die Sklavin genug bestraft worden war. Aber sie erhielt dafür keinerlei Dank von der Sklavin, doch Katarina gab ihr weiter das Schmerzmittel. Sie hoffte, dass die Sklavin es doch bald erkennen würde, dass Katarina ihr trotz der Beleidigung nicht länger dafür böse war. Sie wurde deshalb meist von Katarina kontrolliert, damit sie ihr die Schmerzmittel geben konnte, aber sie musste oft vorne beim Podest Strafe stehen, weil Katarina mit der Sauberhaltung ihrer Zelle nicht zufrieden war. Sie hatte natürlich nicht vor, diese Sklavin zu schikanieren, aber sie hielt ihre Zelle aus Protest heraus nicht in Ordnung, was Katarina auch erkannte. Sie lehnte sich immer wieder auf. Als sie zu Katarina wieder frech zurückmaulte, erhielt sie von ihr eine so kräftige Ohrfeige, dass ihr dann noch Stunden später das Ohr klingelte. Nun hielt ihr Katarina die Schmerztablette vor das Gesicht, warf sie dann in die Toilette, spülte sie runter und sagte: „So, du hast jetzt deinen letzten Kredit bei mir verspielt! Denn ich war die einzige, die dir entgegen Lucijas Anweisung etwas gegen die Schmerzen gegeben hat! Aber jetzt ist Schluss! Nicht ein einziges Mal hast du dich dafür bei mir bedankt! Aber jetzt ist das Maß voll! Du bekommst auch deshalb nichts mehr, willst wohl gerne Schmerzen leiden, was? Schön, diesen Gefallen mache ich dir gerne, wenn du ihn willst!“ Sie musste dann wieder vor dem Podest Strafe stehen, und sie lehnte sie sich aber weiter auf. Als Katarina zur Kontrolle wieder ihre Zelle kam, verschob die Sklavin absichtlich den Polster, damit er nicht mehr gerade auf der Pritsche lag. Doch Katarina hatte es bemerkt, und sie befahl: „Jetzt legst du den Polster aber schleunigst wieder ordentlich so hin, denn ich habe gesehen, dass du es absichtlich gemacht hast!“ Doch die Sklavin stand weiter stramm vor ihr, und rührte sich nicht, weshalb Katarina drohte: „Wenn du so weitermachst, dann schleife ich dich gleich wieder zum Podest, und dann zeige ich dir so richtig, was ich kann! Entweder du gehorchst jetzt, legst den Polster wieder gerade hin, oder du wirst Schmerzen erleiden, wie du sie noch nie zuvor erlebt hast! Reize mich nicht!“ Doch die Sklavin schrie: „Nein! Auch andere von euch haben mich kontrolliert, aber nur sie stellen mich dann immer nach oben! Sie haben was gegen mich! Ich lasse mir das nicht gefallen! Lassen sie mich doch in Ruhe!“ Dann warf die Sklavin den Polster vor Katarina zu Boden, und rief: „Machen sie das doch selber, sie gemeine, blöde Kuh!“

In dem Augenblick kam Darja in die Zelle, und weil sie hörte, was die Sklavin gesagt hatte, fragte sie: „Was ist denn hier los?“ Katarina ließ den Polster am Boden liegen, und antwortete völlig ruhig: „Frag sie doch selber, sie weigert sich, die Zelle in Ordnung zu halten, und sie hat den Polster absichtlich zu Boden geworfen. Und ich will sie auch gar nicht dafür bestrafen, denn sonst heißt es, ich habe was gegen sie. Aber das stimmt nicht, ich will nur, dass sie ihn wieder aufhebt, und auf die Pritsche legt. Aber mir gehorcht sie nicht mehr, aber vielleicht dir… Was aber nicht heißen soll, dass ich mich bei ihr nicht durchsetzen könnte.“ Darja verstand, warum Katarina die Sklavin nicht melden wollte, deshalb befahl sie der Sklavin: „Hebe jetzt den Polster auf, und lege ihn so wie es sich gehört auf die Pritsche, oder ich melde es!“ Doch die Sklavin lehnte sich weiter auf, deshalb überwältigte sie Darja, und schaffte sie nach oben. Dort angekommen meldete sie es Anastasija, und sie ließ die Ruderschicht auch gleich unterbrechen. Sie gönnte den Sklavinnen damit zwar eine längere Pause, doch sie ließ die ungehorsame Sklavin anketten, und verurteilte sie zu fünfzig Schlägen. Darja vollstreckte es, und Jelena zählte die Schläge, doch Katarina hielt sich von dem ganz bewusst fern. Sie überwachte nur mit den anderen Aufseherinnen die Sklavinnen, ob sie die Bestrafung auch genau mitansahen.
Anastasija dachte sich dazu: „Nun ja, jetzt kann ich also zwischen zwei Sklavinnen wählen, wer von denen gegen die andere auf der japanischen Galeere ausgetauscht wird…“

Als es vorbei war, wurde die Sklavin wieder losgemacht, und Anastasija bestand darauf, dass sie ihre Zelle trotz der erhaltenen Strafe sofort in Ordnung bringen musste. Sie musste von Darja und Jelena völlig geschwächt in die Zelle getragen werden, und Darja, auf deren Catsuit sich auch noch nach der Auspeitschung das Blut der Sklavin befand, befahl ihr, den Polster exakt auf die Pritsche zu legen. Die Sklavin flehte jetzt um Gnade, doch Darja gab nicht nach, sie verpasste der Sklavin noch eine kräftige Ohrfeige, packte sie an den Haaren, und sagte: „Jetzt pass mal genau auf, und ich sage dir das nur einmal: Du wirst tun, was ich dir sage, du wirst den Polster so auf die Pritsche legen, wie es sich gehört. Oder wir ketten dich gleich wieder am Podest an, und ich peitsche dich erneut aus. Dann schaffe ich dich persönlich wieder hierher zurück, und befehle dir nochmal den Polster gerade hinzulegen. Und wenn du das wieder nicht machst, dann wiederhole ich das Ganze. Und zwar solange, bis du entweder meinen Befehl befolgt hast, oder bis ich deinen Rücken in blutige Fleischfetzen verwandelt habe. Und das ist keine leere Drohung, meine Liebe, sondern das ist mein voller Ernst! Ich rate dir dringend, nicht herausfinden zu wollen, ob ich bluffe! Ich bin nicht Katarina, die ab und zu ein Auge zudrückt! Ich bin beinhart, und was ich sage, wird gemacht! Also mache besser, was ich dir sage, denn erst dann kommst du auf die Krankenstation, wo du versorgt wirst! Oder gleich wieder auf das Podest, und dann wieder hierher, du kannst dir aussuchen, was dir lieber ist!“ Nun gab die Sklavin zwar auf, sie hob den Polster vom Boden auf, doch sie legte ihn einfach so auf die Pritsche. Doch Darja gab ihr eine weitere schallende Ohrfeige und befahl: „Du weißt genau, wie du es zu machen hast! Ich gebe nicht nach, du legst ihn ordentlich da rauf, und erst dann werde ich Anastasija berichten, dass du mir gehorcht hast!“ Die Sklavin weinte jetzt, bat wieder um Gnade, doch Darja ließ nicht locker, sie riss sie wieder in die Höhe, legte ihr noch eine auf, dass jetzt alle fünf Finger auf der Wange zu sehen waren und sagte: „Na gut, dann gleich wieder auf das Podest mit dir!“ Jetzt schrie die Sklavin voller Angst: „Neeiiiinnn! Ich tue, was sie mir sagen, aber bitte nicht mehr auf das Podest! Bitte niiiicht!“ Darija hob erneut die Hand, um ihr noch eine zu knallen und schrie sie an: „Dann mache gefälligst, was ich dir befehle!“ Die Sklavin nahm jetzt den Polster, rückte ihn auf der Pritsche zurecht, und erst dann war Darja zufrieden. Die Sklavin hielt sich ihre glühende Wange, und sank weinend zusammen. Erst jetzt wurde sie auf die Krankenstation gebracht, wo sie versorgt wurde. Sie hätte sich nie gedacht, dass sie so hart angefasst werden würde, wegen dieser Kleinigkeit. Und sie bereute jetzt auch, dass sie sich bei Katarina nicht für die Tabletten bedankt hatte. Aber nun war es zu spät, wie sie noch erfahren sollte…

Ein paar Tage später kam sie in die gleiche Zelle zurück, doch nun war sie gebrochen, und machte immer sofort was ihr befohlen wurde. Auch wenn Katarina ihre Zelle kontrollierte, gehorchte sie nun. Katarina stellte sie dennoch zur Rede, und sagte: „Na? Das hat sich ja schön für dich ausgezahlt! Sei bloß froh, dass ich nicht gemeldet habe, dass du den Polster auf den Boden geworfen, und mich beleidigt hast! Dann wäre es noch viel schlimmer für dich gekommen! Denn eigentlich hätte ich die Beleidigung melden müssen, und du wärst dann extra dafür bestraft worden! Sei froh, dass es auch Darja nicht gemacht hat! Aber du hast dich ja unbedingt mit ihr anlegen müssen! Bei ihr darf sich keine von euch spielen! Daran erkennst du hoffentlich, dass ich anders bin als meine Kolleginnen. Ich habe zwar etwas weitere Grenzen, in denen ihr euch bewegen dürft, aber bei so einer wie du es bist, muss ich wohl wesentlich schärfer werden. Und du hast auch vergessen, dass ich dir als einzige die Schmerztabletten gegeben habe, aber jetzt nicht mehr! Nur gut, dass ich kein Problem damit habe. Und wenn du glaubst, dich mit uns anlegen zu können, dann bezahlst du mit Schmerzen dafür! Und ich sage dir noch etwas! Wenn du wieder oben auf deinen Platz bist, dann lasse ich dich spüren, was es bedeutet, mich beleidigt zu haben! Denn in meinen Nachtdienst wirst du von mir keine Gefälligkeiten mehr erhalten! Und erst wenn du dich dafür entschuldigt hast, werde ich mir überlegen, ob ich dir das je wieder zukommen lasse! Das tut dir viel mehr weh als die Schläge, die du von mir und auch von Darja bekommen hast! Und wenn du mich wieder reizt, und ausloten willst, wie weit du bei mir gehen kannst, dann zeige ich dir meine ganze Härte! Dann werde ich dir noch sehr oft das Podest verschaffen, wenn du es so haben willst! Es wäre ein schwerer Fehler, mich als Feindin zu haben! Lasse es besser nicht dazu kommen! Ich habe zwar etwas geschworen, aber wenn ich von dir zu dieser harten Behandlung gezwungen werde, dann lasse ich diesen Schwur mal außen vor!“ Die Sklavin schwieg aus Furcht, auch von Katarina noch weiter bestraft zu werden. Sie sah nochmal in der Zelle umher, und verließ sie dann wieder.

Gruß Schwester Annika

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 08.09.18 um 17:47 geändert
gerne trage ich eine Krankenschwestern-Diensttracht
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:09.07.18 16:02 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank, für die spannende Fortsetzung.

Ihr_joe
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:10.07.18 07:53 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Vielen Dank, für die spannende Fortsetzung.

Ihr_joe


Da schließe ich mich dem Ihr_joe gerne an. Tolle Fortsetzung.

Grüße

Tom

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von TomTomTom am 10.07.18 um 07:54 geändert
Im Herzen seit mehr als 5 Jahren eine keusch gehaltene, angekettete und frisch gestriemte Rudersklavin auf der Strafgaleere. Heimlich in Mistress Katarina verliebt.
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SCHWESTER ANNIKA
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:12.08.18 00:44 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo meine lieben Leser.
Es geht wieder weiter, und ich habe auch heute wieder eine kleine Überraschung eingebaut.

Das ist zwar noch im entstehen, aber es sind bereits die ersten Zeilen.
Von einer zweiten Geschichte, die ich nun zu schreiben beginne.
Die wird aber erst eingestellt, wenn sie weit fortgeschritten ist.

Ich wünsche euch wieder viel Spaß!

Teil 118

Ein paar Tage später kehrten Galina und ihre beiden Freundinnen vom Urlaub zurück, doch kaum eine der anderen Aufseherinnen sprach sie an, auch Walerija hielt sich zurück. Erst später begrüßte sie alle in der Messe, und fragte, wie es so gewesen ist.
Matzuki antwortete: „Ohhh, das war so schön, wir sind über fast alle Pisten gefahren, das Wetter, es war alles so schön. Das Hotel, das gute Essen, und die Abendunterhaltung, da ist einiges geboten worden.“ Walerija sagte dann, um sie zu testen, da sie jetzt doch einiges an Misstrauen hatte: „Ich wäre so gerne dabei gewesen, mit euch den Urlaub genießen…“ Dann fragte sie Galina: „Wäre es denn wirklich nicht möglich gewesen, mich mitzunehmen?“ Doch diese antwortete ungehalten: „Was heißt hier wirklich? Glauben sie mir etwa nicht? Ich habe ihnen doch gesagt, dass es dafür leider zu spät war, da der Dienstplan bereits fertig erstellt gewesen ist. Für das nächste mal wäre es viel besser, wenn sie zeitgerecht ihre Wünsche bekanntgeben, damit wir uns bei der Diensteinteilung auch leichter tun. Denn hinterher ist es nicht mehr möglich, das verstehen sie sicher, nicht wahr?“ Doch Walerija setzte nach: „Wenn ihr mir das aber früher gesagt hättet, dann wäre ich mit dem Wunsch auch an Anastasija herangetreten. Warum habt ihr mir das nicht sagen können? Und als ihr fort gewesen seid, haben noch zwei andere Urlaub genommen. Warum war es da sehr wohl möglich?“ Doch Galina antwortete etwas lauter: „Die haben wohl was dringendes zu erledigen gehabt, vielleicht wurde ihnen deshalb der Urlaub gewährt. Anastasija hat nach meiner Ansicht aber auch immer die Aufseherinnen etwas zu knapp eingeteilt, sie gibt gerne noch mehreren Urlaub. Da gibt es dann kaum Reserven, und andere müssen dann wieder in den sauren Apfel beißen. Ich mache das nicht, ich behalte immer ein paar Aufseherinnen zurück, denn was ist, wenn jemand krank wird? Dann müssen wieder andere mehr Dienste machen, und das sorgt für Streit! Also geben sie nicht mir die Schuld, warum sie nicht mitfahren konnten, sondern fragen sie Anastasija, warum sie das gemacht hat!“ Doch Walerija fragte: „Aber wenn ich mitgefahren wäre, dann hätte sie eben nur eine den zusätzlichen Urlaub geben können. Und wenn es was dringendes zu erledigen gibt, dann wäre sicher eine andere bereit gewesen, einzuspringen. Und ich habe nicht gesagt, dass sie daran schuld sind, warum ich nicht mit euch habe mitfahren können. Das möchte ich klarstellen!“ Galina fuhr sie jetzt an: „Wie reden sie mit mir? Das fängt ja gut an, kaum sind wir aus dem Urlaub zurück, sind sie schon wieder vorlaut! Wer hat sie denn schon wieder beeinflusst? Sofort raus mit der Sprache, oder wir sehen uns beim Rapport!“ Doch Walerija ließ sich nicht einschüchtern und sagte: „Mich hat niemand beeinflusst, das kann man auch gar nicht, weil hier niemand mit mir was zu tun haben will. Aber ich wundere mich nur darüber, warum ihr mich nie irgendwohin mitnehmt. Und dieser Ton, den sie drauf haben, wenn sie mit mir reden, und so wie sie mit mir umgehen, ich dachte, wir sind befreundet…“ Lana mischte sich jetzt ein, und meinte: „Ach Walerija, du darfst das nicht so eng sehen, beim nächsten mal sagen wir dir das auch rechtzeitig, und dann kannst du es dir auch besser einteilen.“ Doch Walerija murmelte: „Ihr sagt immer- beim nächsten mal- und dann ist es wieder das gleiche.“ Dann fragte sie: „Habt ihr eigentlich Fotos gemacht? Ihr habt mir auch fest versprochen, mir welche zu schicken. Aber bekommen habe ich kein einziges von euch.“

Galina antwortete: „Ja, wir haben welche, die zeigen wir ihnen später. Aber zuerst möchte ich wissen, warum sie plötzlich so vorlaut sind. Wenn sie mir das gesagt haben, dann zeigen wir ihnen auch gerne die Fotos. Sie sagen mir das jetzt gleich hier, oder später in meinen Büro.“ Doch Walerija ließ sich davon nicht beeindrucken, und antwortete: „Ich bin nicht vorlaut, ich bin nur enttäuscht darüber, weil ihr mir versprochen habt, dass ihr mir Fotos senden würdet, so wäre es dann für mich, als ob ich auch dabei gewesen wäre. Und ich habe darauf vertraut, aber ich habe nichts bekommen, und das stört mich an euch.“ Galina blies sich jetzt auf, und fuhr sie an: “Ach, und nur deshalb reden sie so mit uns? Mit ihren Freundinnen? Haben wir das verdient?“ Walerija sah ein, dass sie mit Galina auf keinen grünen Zweig kam, sie schüttelte den Kopf, und sagte: „Nein, natürlich nicht, aber gut, lassen wir das doch. Ich möchte unsere Freundschaft nicht belasten, nur wegen so einer Kleinigkeit.“ Doch Galina blieb forsch, sie wusste, dass Walerija dann sofort einknickte, und alles sagte, was sie wissen wollte. Doch sobald sie alles erfahren hatte, wurde sie weich, und diese bisher so erfolgreiche Methode wollte sie jetzt wieder anwenden. Sie kam auf Walerija zu, drängte sie in eine Ecke und forderte laut: „Sie haben mir noch immer nicht geantwortet. Wer hat sie beeinflusst? Sagen sie mir das! Sicher wieder diese Katarina! Habe ich ihnen nicht gesagt, dass sie sich von ihr fernhalten sollen? Sie wissen doch, dass sie falsch ist! Oder waren das schon wieder Jelena und Darja? Ich will das wissen, auf der Stelle! Oder ich mache eine Gegenüberstellung!“ Doch Walerija blieb standhaft, und sie konterte: „Wir können gerne diese Gegenüberstellung machen, aber sie werden das gleiche wie jetzt erfahren, und sonst nichts! Nein, niemand hat mir was gesagt, das kann man auch nicht, weil mit mir niemand spricht, was ich ihnen auch schon gesagt habe. Ich weiß nicht, warum ich das wiederholen soll, also glauben sie mir nicht! Dann sage ich es eben nochmal! Ich bin ganz alleine, und habe gehofft, wenn ihr wenigstens wieder hier seid, dass ich dann endlich wieder jemanden zum Reden habe. Doch ihr fährt mich an, und behandelt mich wie eine Verbrecherin, nur weil ich mich darüber beklagt habe, dass ich nicht mitfahren konnte. Und ihr gebt mir auch noch die Schuld, weil ich nicht früh genug gesagt habe, dass ich gerne mit euch mitfahren würde. Aber woher habe ich das denn wissen sollen? Ich habt mir das auch nie gesagt, dass ihr nach Aspen fährt.“

Dann drückte sie absichtlich ein paar Tränen raus, um zu zeigen, dass sie das doch belastete. Doch insgeheim stieg ihr Misstrauen immer weiter an, sie fühlte, dass Anastasija und die anderen doch recht hatten. Doch so ganz war sie jedoch auch jetzt noch nicht überzeugt. Galina spürte jedoch, dass Walerija misstrauisch war, sie fraß deshalb jetzt Kreide, sie ging einen Schritt zurück und meinte: „Walerija, das wollte ich nicht. Ich verstehe jetzt, dass sie enttäuscht darüber sind. Aber das ist leider ganz blöd gelaufen. Ich verspreche ihnen, dass wir es ihnen zeitgerecht sagen, wenn wir wieder einen Urlaub planen. Dann beziehen wir sie natürlich voll ein. Vergessen wir das ganze jetzt, und wir treffen uns in ein paar Tagen in meiner Kabine. Und sie sind ausdrücklich dazu eingeladen, nur wir vier. Denn wir müssen doch auch noch feiern, dass sie ganze Sache mit dieser blöden Katarina so gut ausgegangen ist. Diese Intrige, dass sie zuerst Matzuki provoziert, und dann von ihr leider etwas zu heftig verklopft worden ist. Und dann noch einen Mordversuch daraus zu konstruieren, und noch den Eindruck zu erwecken, dass ihr diese Sklavin das Leben gerettet hat. Daran sehen sie, wie falsch Katarina ist, das musste sie auch tun, um ihre Spionin zu decken. Aber reden wir nicht mehr darüber, es ist sehr viel wichtiger, dass wir das feiern, dass unsere Vorgesetzten nicht darauf reingefallen sind. Und das ist auch eine kleine Entschädigung für sie gedacht, dass sie leider nicht mit uns mitfahren konnten. Das ist so blöd gelaufen, es tut mir wirklich leid.“

Walerija wollte jetzt sehen, wie die drei reagierten, deshalb sagte sie: „Also gut, ich glaube ihnen, natürlich wollt ihr nur das Beste für mich. Ihr habt recht, ich hätte früher was sagen sollen, dass ich gerne Skifahren möchte. Also war das doch meine Schuld, ihr könnt doch nicht hellsehen. Ich freue mich auf diese Feier, wenigstens bin ich da mit euch zusammen. Das entschädigt mich dann für alles. Und darf ich dann eure Fotos sehen?“ Galina antwortete: „Aber natürlich, wir machen uns noch einen Abend aus, wo wir dann alle am nächsten Tag frei, oder auch erst am Nachmittag Dienst haben. So können wir uns dann am besten von der Feier erholen.“ Walerija entgegnete: „Ich hätte da einen Vorschlag, ich wüsste da was. Wenn wir in den Haupthafen zurückkehren, dann bleiben wir anschließend doch fast den ganzen Tag dort. Dann müssen die Sklavinnen das Ruderdeck säubern, und wenn sie mit allem fertig sind, haben sie Ruhepause bis zum nächsten Tag in der Früh. Dann könnten wir doch an dem Tag unsere Feier machen, oder?“ Galina meinte darauf: „Puuuhh, das bis dorthin sind es aber noch vier Tage. Wollen sie denn wirklich so lange warten?“ Walerija sagte: „Warum nicht? Umso schöner ist es dann…“

Lana sagte darauf: „Das hört sich gut an. Dann machen wir das.“ Nachdem sie sich geeinigt hatten, gingen die drei, und Matzuki säuselte genauso süß wie auch falsch: „Aber Walerija, möchtest du nicht mitkommen?“ Doch diese antwortete: „Äähhh, nein, ich muss hier noch weiter aufräumen, ich habe wieder mal eine Strafe ausgefasst…“ Galina zog die Augenbrauen hoch, und fragte auch gleich: „Sooo? Was haben sie denn jetzt wieder falsch gemacht?“ Walerija machte eine abwertende Handbewegung, und meinte: „Nicht so wichtig, Lucija hat mich wieder hier runter verbannt, sie wissen doch, dass man bei ihr dafür gar nicht mal so viel falsch machen muss. Diesmal waren meine Stiefel nicht blank poliert, und ich habe meine Haare nicht ordentlich zusammengebunden gehabt. Dafür hat mir Lucija ein paar Tage Aufräumdienst aufgebrummt, und noch dazu alleine. Aber das habe ich in ein paar Tagen hinter mir, und gerade rechtzeitig, wenn wir wieder im Haupthafen sind.“ Dann gingen die drei aus der Messe, und später sagte Galina in ihrer Kabine: „Die wird mir schon noch sagen, warum sie plötzlich so misstrauisch ist. Die wurde gegen uns aufgebracht, fragt sich nur von wem. Aber das erfahre ich noch. Also müssen wir gegensteuern.“ Dann kicherte sie: „Diese blöde Kuh hat also wieder was ausgefressen, deshalb muss sie aufräumen. Aber so haben wir genug Zeit, einiges vorzubereiten. Wenn wir unseren Sieg über Katarina begießen, dann drücken wir diese naive, blöde Gans ab. Die verträgt nichts, und kriecht dann gleich auf vieren herum. Das filmen wir dann, und damit erpressen wir sie, wenn der Zeitpunkt passt. Entweder sie sagt uns, wer sie beeinflusst hat, und sie macht auch nur noch das, was wir ihr sagen, oder dieses nette Video bekommt der Vorgesetzte im Flottenkommando zu sehen. Dann drohen wir, dass er sie sofort zur Sklavin machen wird, wenn er das sieht. Und wenn sie das nicht will, soll sie uns ab sofort besser gehorchen, und uns auch immer alles erzählen, was die anderen Aufseherinnen über uns so reden. Selbst wenn sie geschnitten wird, sie hört trotzdem immer etwas, und das muss sie uns dann berichten. Und mit diesen Informationen können wir dann arbeiten. Und erst dann wird sie erkennen, mit wem sie sich da eigentlich eingelassen hat. Und wenn wir sie nicht mehr brauchen, dann lassen wir sie fallen, und suchen uns die nächste. Was haltet ihr davon?“

Die beiden anderen waren dafür natürlich sofort Feuer und Flamme, sie lachten über Walerija, und malten sich aus, wie sie betrunken gemacht werden würde. Dann zogen sich alle drei nackt aus, beglückten sich gegenseitig mit ihren Zungen, und mit verschiedenen Dildos. Zum Schluss wurde Matzuki wieder in ihren Keuschheitsgürtel mit Innendildo eingeschlossen, Galina nahm den Schlüssel zum Schloss an sich, und Lana den dazugehörigen Bolzen, damit Matzuki von den beiden völlig abhängig ist. Sie war darüber zwar etwas ungehalten, doch Galina sagte: „Du kannst deinen Frust darüber morgen bei den Sklavinnen abbauen. Und kümmere dich im speziellen um diese Europäerin. Die wird sich sicher schon auf ein Wiedersehen freuen.“ Dennoch war Matzuki noch immer angefressen, doch dann beglückten sich die drei weiter, bis sie erschöpft aneinander gekuschelt einschliefen…

Am nächsten Tag wollte Matzuki die Folterkammer besichtigen, und als sie sah, dass sie noch immer genau so leer war, wie sie nach Aspen weggefahren war, wurde sie richtig wütend.
Sie telefonierte mit ihren Vater, der fragte auch sofort im Flottenkommando nach, und erhielt die Information, dass Anastasija die Einrichtungsgegenstände immer zurückgeschickt hatte. Einiges war auch gar nicht mehr auffindbar. Anastasija musste deshalb im Flottenkommando antanzen, doch sie beutelte sich ab wie ein nasser Hund, und fragte in einem richtig blöden, dämlichen Tonfall: „Was kann denn ich dafür, wenn diese Dinger so unregelmäßig auf meiner Galeere auftauchen? Ich kann das doch nicht irgendwo so rumstehen lassen, vielleicht fällt da noch eine drüber, und bricht sich den Hals oder sonst was. Hätten sie das denn gerne? Wohin hätte ich denn diesen Gyn-Stuhl bringen sollen, den man auch gebracht hat? Etwa in meine Kabine, um darauf zu schlafen? Sicher nicht! So angenehm ist es für eine Frau nun auch wieder nicht, darauf Platz zu nehmen, damit der Höhlenforscher ungehindert seine Arbeit machen kann! Ich dachte zuerst, dass ihn Tamara geordert hat, aber sie war es nicht. Außerdem, wozu ist dieser Stuhl eigentlich hier, mit den Armauflagen, und all den Riemen und Schnallen? Denn bei den Sklavinnen kann man schließlich keine Untersuchungen durchführen, die sind doch abgeschlossen, im wahrsten Sinne des Wortes!“ Jetzt brauste der Chef auf, und rief, da ihn Anastasija voll auf die Schaufel nahm: “Sie wissen genau, dass dieser Stuhl und alles andere, was bisher auf ihre Galeere angeliefert wurde, in die Folterkammer gebracht werden soll! Also verkaufen sie mich nicht für blöd!“ Doch Anastasija gab sich auch weiter unwissend: “Ach…. in die Folterkammer gehört das alles… wenn ich das früher gewusst hätte… Dann hätte ich das dort drin lagern lassen.“ Dann wurde sie so richtig sachlich: “Aber jetzt verstehe ich es erst! Da habe ich doch nicht mal Zutritt. Also konnte ich das nicht da drin deponieren. Dass ich als Ranghöchste Oberaufseherin dort keine Zugangsberechtigung habe, das ist für mich unannehmbar! Dann getraue ich mir sogar zu sagen, dass ich nicht weiß, wer eigentlich das Kommando auf der Galeere führt. Ich will, dass das klargestellt wird, und zwar hier und jetzt! Ich muss doch wissen, was da drin gemacht wird. Es soll doch keine toten Sklavinnen geben, oder etwa doch?“
Doch der Chef befahl wütend: „Versuchen sie nicht länger, das zu verzögern! Glauben sie etwa, ich weiß nicht, warum sie das gemacht haben? Denn ich weiß, dass so einiges bereits auf ihrer Galeere angeliefert worden ist, sie haben doch Lagerräume, und sie werden dort danach suchen! Sie erstatten mir Meldung, was bereits dort ist, und ich lasse dann den Rest bringen, damit Matzukis Spielzimmer endlich in Betrieb gehen kann! Noch in dieser Woche muss alles fertig sein, und sollte mir Matzuki nicht mitteilen, dass alles fertig eingerichtet ist, dann sehen wir uns hier wieder! Aber dann unterhalten wir uns auf einer anderen Art und Weise! Habe ich mich klar und deutlich ausgedrückt?“ Anastasija sah ein, dass sie das nicht länger verzögern konnte, sie sagte, dass sie alles erledigen würde, und sie wurde dann aus dem Büro geschickt.
Matzuki wusste dann schon alles, noch bevor Anastasija wieder auf ihre Galeere zurückgekehrt war, und sie freute sich darauf, dass ihr Spielzimmer endlich fertig sein würde.

Zwei Tage später kam sie zum Nachtdienst, und die Sklavinnen fürchteten sich bereits, als sie am Ruderdeck auftauchte. Dazu hatten sie auch allen Grund, denn Matzuki trug immer noch ihren Keuschheitsgürtel, und der Innendildo machte bei jeder Bewegung von ihr gute Arbeit. Sie trug auch keinen Büstenhalter, deshalb glitt der Lackstoff bei jeder Bewegung über ihre Brustwarzen, und durch diese Stimulation waren sie auch ständig hart, und waren unter ihren Catsuit deshalb deutlich zu sehen. Auch ihr Keuschheitsgürtel zeichnete sich deutlich ab, was die Sklavinnen zu verwunderten Blicken veranlasste. Sie vermieden es natürlich, es offen zu zeigen, da sie keine Brutalität von dieser verrückten Japanerin provozieren wollten. Lana war noch am Deck geblieben, und hatte unter Galinas Oberaufsicht Judith bei den Ruderschichten auch kräftig bearbeitet, und das Beobachtungslicht nie ausgeschaltet. Sie hatte auch das Obst, das Judith bei den Essensrationen zustand, selber aufgegessen. Galina hatte sie auch zu jeder Gürtelkontrolle drangenommen, sie jedes Mal bestraft, und auch wieder kontrolliert. Darja war einen Abschnitt vor ihr eingeteilt gewesen, und ihr aufmunternde Gesten zukommen lassen. Sie hatte auch mal aus Mitleid gefragt: „He, Lana, ist das denn wirklich notwendig, Judith so sehr zu traktieren? Sie rudert doch so hart, wie sie nur kann. Ist das denn wirklich nötig? Willst du erst dann aufhören, wenn sie zusammengebrochen ist? Ich sage ja nicht, dass du sie nicht beaufsichtigen und antreiben sollst. Aber das ist zu heftig und auch zu viel. Kannst du sie nicht in Ruhe lassen? Und warum verweigerst du ihr das Obst, und frisst es selber? Das ist gemein von dir!“ Doch Lana fuhr sie an: „Was mischt du dich da ein? Ich weiß schon, wie sehr ich dieses Miststück antreiben muss, die ist nur faul. Sieh besser zu, dass du deine Sklavinnen in Bewegung hältst, klar?“ Dann meldete sie es auch schon Galina, die Darja in der nächsten Pause vor den anderen Aufseherinnen zusammenstauchte. Lana rechtfertigte sich zwar, doch Galina schrie sie nieder, und befahl ihr, sich nur um ihren Abschnitt zu kümmern, während Lana sie hämisch angrinste. Darja protestierte zwar erneut, auch dagegen, dass Lana es so witzig fand. Doch Galina zog sie dann ab, und tauschte sie gegen eine andere frische, ausgeruhte Aufseherin aus, die im Bereitschaftsraum zur Reserve eingeteilt war. Galina gab ihr auch noch in Darjas Anwesenheit den Befehl, die Sklavinnen extra hart zu behandeln. Sie hatten das nun auszubaden, als grausige Vergeltung dafür, dass sich Darja ein wenig für Judith einsetzen wollte. Die Aufseherin führte diese Anweisung nur zu gerne aus, was die Sklavinnen auch mit zahlreichen und heftigen Schmerzensschreien beantworteten. Als dieser Horror endlich zu Ende war, wurde Darja wieder aus dem Bereitschaftsraum geholt, und sie musste sich die völlig erschöpften, und vor Schmerzen wimmernden Sklavinnen ansehen. Galina sagte zu ihr: „Da sehen sie jetzt, im jeweiligen Abschnitt bezahlen alle Sklavinnen dafür, wenn sich eine Aufseherin in die Aufsicht von einer anderen einmischt! Die werden sich sicher bei ihnen bedanken!“ Wortlos, zornbebend verlies Darja dann mit den anderen das Ruderdeck, und Lana zeigte ihr zum Abschied noch die Zunge.

Immer noch vor Schmerzen jammernd kauerte Judith auf ihren Platz, während es in ihren gequältem Unterleib durch die Strafschläge immer noch pulsierte, und das Rote aus ihren frisch geschlagenen Striemen sickerte. Matzuki und Lana kamen auch zu ihr, als die Türe zum Ruderdeck verriegelt war. Beide sahen Judith an, und Matzuki sagte: „Na? Freust du dich, mich endlich wiederzusehen? Denn ich hatte schon große Sehnsucht nach dir. Und Lana hat dich auch schon ordentlich und ausgiebig begrüßt, wie ich bei dir sehe. Und schon bald… Doch ich möchte dir nicht zu viel verraten, sonst heulst du dich gleich wieder bei deiner Katarina aus. Und heulen wirst du noch mehr als genug.“ Dazu strich sie zärtlich über ihre Peitsche, und blickte Judith mit grausamer Vorfreude an.
Doch sie hatte sich vorgenommen, darauf nicht zu reagieren, sie sah nur kurz zu diesen beiden Sadistinnen, und sah dann wieder zu Boden. Matzuki wollte ihr jetzt ein paar Schläge drüberziehen, und entrollte auch schon die Peitsche, während Judith vor Schreck zusammenzuckte. Doch als Matzuki ausholte, klingelte plötzlich ihr Handy. Die Aufseherinnen durften es natürlich nicht zum Dienst mitnehmen, doch Matzuki setzte sich auch über dieses Verbot hinweg.
Sie ließ die Peitsche fallen, und nahm das Gespräch an. Ungeniert telefonierte sie, während sie am Ruderdeck auf und ab marschierte. Dabei stolperte sie auch über ihre am Boden liegende Peitsche, und Judith dachte sich: „Hoffentlich fällt sie endlich da drüber, und bricht sich den Hals. Ohhh, ich würde es ihr ja so sehr gönnen…“

Sie legte sich auf den Ruderriemen, doch sie hörte Matzuki unauffällig genau zu. Ihr Gesprächspartner schien eine ihr nahestehende Person zu sein, doch es war nicht ihr Vater. Sie wollte ihr unbedingt etwas ausreden, da die andere Person offenbar sonst einen Fehler machen würde. Matzuki sprach eindringlich, dazu auch noch mit Händen und Füßen, und sie wurde immer nervöser: „Was hat denn diese Vase gekostet, die du runtergeworfen hast? Waaass? So viel? Kannst du nicht besser aufpassen? Und dafür möchte er, dass du drei Jahre bei ihn arbeitest? Der ist doch so hinterhältig! Ausgerechnet zu Hayato bist du gegangen, um als Hausmädchen zu arbeiten? Nur weil du nebenbei etwas Geld auf sogenannte ehrliche Weise verdienen wollest? Um dein Studium zu finanzieren, hättest du nur mich oder unseren Vater fragen müssen!“ Matzuki wurde immer nervöser, während sie weitersprach: „Sakura, meine Schwester, sage mir jetzt, warum will er nicht, dass du ihm diese Vase in bar bezahlst, und du dann deiner Wege gehst?“ Nachdem sie die Antwort bekommen hatte, drehte Matzuki schon fast durch: “Was meinst du? Was für einen Gürtel, den er dir für diese drei Jahre anlegen möchte, damit er sicher ist, dass du ihn nicht wegläufst, bis du diese Vase abbezahlt hast? Und er würde den Schlüssel bei sich behalten? Und was wäre die zweite Möglichkeit, die er dir angeboten hat?“ Judith dachte sich: „Aha, das ist ja interessant. Matzuki hat also eine Schwester, und die hat etwas angestellt, wofür sie der Geschädigte in einen Keuschheitsgürtel sperren will, bis sie diese Schuld bezahlt hat… Und Matzuki will ihr das ausreden.“ Matzuki lief unruhig am Mittelgang auf und ab, während sie auf ihre Schwester einredete: „Moment, damit ich das richtig verstehe: Hayato hat dir als Möglichkeit der Wiedergutmachung für die kaputte Vase folgendes angeboten: Entweder arbeitest du drei Jahre bei ihm im Haus, und damit du auch bei ihm bleibst, musst du in dieser Zeit ständig diesen Stahlgürtel tragen, zu den nur er den Schlüssel hat? Oder du gehst für ein Jahr auf ein Schiff, musst aber auch dort diesen Gürtel tragen, und kannst ebenfalls nicht aus ihn raus, bis du die Vase abbezahlt hast?“
Matzuki wurde bleich: „Waaas? Du willst dieses Angebot mit dem Schiff annehmen? Nein, Sakura! Nein! Mach das bloß nicht! Du würdest einen sehr schweren Fehler machen, den du dann nicht mehr Rückgängig machen kannst! Es hört sich zwar gut an, drei Jahre gegen eines, aber das ist eine Falle! Niemand kann dir dann noch helfen, und unser Vater auch nicht! Versuche, dich mit ihm irgendwie anders zu einigen!“ Matzuki rief nach einer Pause: „Waas? Er will heute noch eine Antwort? Und deine Wahl ist dann unumkehrbar? Was du ihm auch schriftlich geben musst? Na gut, dann müssen wir vorerst Zeit gewinnen. Entscheide dich besser für die drei Jahre, und wenn ich zuhause bin, versuchen ich und unser Vater, Hayato zu überreden, dich aus diesen Vertrag zu entlassen.“ Matzuki marschierte noch immer auf und ab, während sie genau neben Judith weiterredete: „Ich kann dir versichern, statt ein Jahr sind die drei Jahre das kleinere Übel, selbst mit diesen Gürtel, den er dir anlegen will. Ich sage dir was: Ich trage selber ab und zu auch einen, und so unbequem ist er eigentlich gar nicht.“ Bei diesen Worten hätte Judith jetzt am liebsten laut aufgelacht, sie sah zu ihren eigenen, blank polierten und glänzenden Keuschheitsgürtel runter, und dachte sich: „So ein depperter Trampel. Die hat keine Ahnung, was es bedeutet, Monate- ja vielleicht sogar Jahrelang da drin sein zu müssen. Der gönne ich es, wenn sie ihn auch einige Zeit tragen muss, ohne ihn ausziehen zu können.“ Denn als Matzuki aufs Ruderdeck gekommen war, hatte sie natürlich auch genau gesehen, womit diese Sadistin bekleidet war. Sie öffnete jetzt den grobzahnigen Zipp an ihren Catsuit, bis unter das Brustbein, während sie weiter auf und ab ging. So sahen noch mehr Sklavinnen, dass Matzuki keinen BH trug.

Dann sagte Matzuki: „Also Sakura. Sage diesen Hayato, dass du sein Angebot annimmst, und drei Jahre bei ihm arbeitest. Lasse dir auch diesen Gürtel anlegen und absperren, und ich komme bald, um dich da rauszuholen. Aber vorerst musst du durchhalten. Und warum meldet sich Vater denn nicht? Ich habe mit ihm gestern zum letzten Mal gesprochen, er sagte, dass es in Tokio eine Polizeirazzia gegeben hat, und er kurz abtauchen muss. Weißt du was darüber?“
Sakura antwortete darauf, Matzuki wurde jetzt unsicher, und fragte: „Was heißt das, du wolltest zuerst mit ihm über die ganze Sache mit Hayato reden, aber Vater meldet sich nicht? Er sagte zu mir, er würde mich heute wieder anrufen, ob alles klar ist. Aber ich habe bis jetzt nichts mehr vom ihm gehört…“
Sie sprach noch kurz weiter, verabschiedete sich dann, und legte auf. Dann fragte Lana: „Wer war das denn?“ Matzuki antwortete: „Sakura, meine jüngere Schwester. Die ist aber nicht so wie ich. Will ein geregeltes Leben, ohne die ganzen Machenschaften, die bei unserer Familie so laufen.“ Dann griff sie sich an die Stirn, und sagte: „Haaach, die ist ja noch blöder als diese Walerija. Wenn sie nicht meine Schwester wäre, hätte ich ihr nicht davon abgeraten, dieses Angebot anzunehmen, für ein Jahr auf das Schiff zu gehen, um diese Schuld abzuarbeiten. Dann wäre vielleicht sogar hierhergekommen. Das wäre eine ganz spezielle Art des Wiedersehens gewesen...“
Lana fragte, obwohl sie die Antwort schon kannte: „Wieso? Wie lange hast du sie schon nicht mehr gesehen? Und was für ein Schiff? Doch nicht etwa…“ Doch Matzuki stampfte wütend mit dem Fuß auf den Boden, und knirschte: „Sakura habe ich schon seit mehr als ein Jahr nicht mehr gesehen, sie hatte sich von der Familie entfernt, weil sie nicht damit einverstanden ist, was wir so treiben. Sie will ehrlich bleiben, ha ha, so was dummes! Und dieser Hayato machte ihr das Angebot, auf die Galeere zu kommen. Was das für Sakura bedeutet hätte, das weißt du hoffentlich! Aber ich verstehe nicht, warum sich Vater nicht meldet, und wieso konnte Hayato meine Schwester reinlegen? Er weiß doch, dass er sich dann mit meinen Vater anlegt, und dann ist er tot!“ Lana meinte: „Das kommt mir auch seltsam vor, denn normalerweise meldet sich dein Vater doch gleich, oder ruft zurück. Hast du nicht deiner Schwester was von einer Polizeirazzia erzählt, und dass er deshalb kurz weg muss? Ob da was passiert ist?“
Matzuki begann sich langsam Sorgen zu machen, doch sie sagte dann: „Das regle ich alles Morgen, auch das mit Sakura. Aber jetzt bin ich wütend, und deshalb muss ich mich noch an jemanden abreagieren…“
Dann holte sie ihre Peitsche, und kam zu Judith. Sie schlief bereits, und merkte deshalb nicht, was nun geschehen würde. Dann zog Matzuki auch schon durch, und knallte Judith die Peitsche mit voller Kraft auf den gebeugten Rücken. Sie erwachte natürlich sofort, es tat so weh, dass sie zuerst gar nicht schreien konnte. Sie bäumte sich auf, dann knallte auch schon der nächste Hieb. Jetzt schrie Judith laut, dann kam der nächste und nächste. Hemmungslos, wie in einen Rausch peitschte Matzuki auf die wehrlose Judith ein, sie hörte gar nicht mehr auf, während Judiths laute Schreie durch das Ruderdeck gellten. Die anderen Sklavinnen, die schon geschlafen hatten, erwachten jetzt natürlich, irritiert sahen sie sich um, während die Sklavinnen, die hinter ihr saßen, die Köpfe einzogen, um nicht diese Sadistin auf sich aufmerksam zu machen. Doch Matzuki hatte nur Augen für Judith, immer wieder schlug sie auf sie ein, irgendwann brach Judith ohnmächtig zusammen, und blieb regungslos über dem Riemen gebeugt liegen. Doch Matzuki hörte dennoch nicht auf, sie schlug weiter auf die arme Judith ein, die jetzt nicht mal mehr zuckte. Immer mehr Striemen platzten auf, das rote lief über ihren Rücken, doch Matzuki machte weiter, ehe ihr Lana in den Arm fiel. Sie herrschte sie an: „Genug jetzt! Willst du sie umbringen? Ich dachte, du willst mit ihr das Spielzimmer einweihen! Also höre jetzt auf, sonst stirbt sie noch!“

Erst jetzt ließ Matzuki die Peitsche sinken, völlig außer Atem keuchte sie: „Na schön, aber das soll auch nur ein Vorgeschmack auf das gewesen sein, was sie noch erwartet! Ich würde am liebsten heute mit ihr anfangen, aber das Spielzimmer ist noch nicht fertig. Diese verdammte Anastasija! Hat alles verzögert, aber ein paar Tage kann ich noch warten. Und bis dahin ist diese Schlampe auch wieder auf der Höhe…“ Dann zog sie der regungslosen Judith noch einen Hieb drüber, und lies dann von ihr ab.
Sie marschierte dann am Ruderdeck auf und ab, und unterhielt sich mit Lana weiter, während sich die Sklavinnen darum bemühten, wieder einzuschlafen. Judith blieb die gesamte Nacht ohnmächtig über ihren Riemen hängen, erst als sie Tatjana am nächsten Morgen rücksichtslos mit einen kräftigen Hieb weckte, kam sie wieder zu sich. Sie rappelte sich vor Schmerzen stöhnend auf, und da es Tatjana zu langsam ging, half sie mit weiteren Schlägen nach. Judith begann bitterlich zu weinen, sie bat um Mitleid, doch Tatjana hatte keine Gnade mit ihr, dann kam auch noch Galina, und drohte ihr: „Wenn du nicht schneller machst, dann wird dich Tatjana so lange schlagen, bis ihre Peitsche kaputt ist! Also steh jetzt auf, um mich zu ehren! Denn es ist für eine Sklavin ein Privileg, von einer Oberaufseherin angesprochen zu werden!“ Doch Judith konnte es nicht, sie war durch Matzukis gnadenlose Auspeitschung noch viel zu sehr geschwächt. Ihr rannen die Tränen über die Wangen, und sie faltete bittend die Hände, während sie Galina verzweifelt anflehte: „Frau Oberaufseherin, bitte, ich versuche es doch. Bitte, haben sie doch ein bisschen Herz, Mistress Matzuki hat mich gestern so lange geschlagen, bis ich ohnmächtig wurde, diese Schmerzen, ich kann nicht mehr…“ Doch Galina befahl Tatjana, Judith in die Höhe zu ziehen, was sie auch gleich tat. Taumelnd stand Judith schließlich auf ihren Platz, sie war völlig bleich, dann wurde ihr schwarz vor den Augen, sie wurde ohnmächtig, und hätte sie Tatjana nicht schnell aufgefangen, hätte sie sich beim Umfallen böse verletzt. Dann sagte Tatjana: „Die kann wirklich nicht mehr, was sollen wir mit ihr machen? Sie am besten über Bord werfen?“ Galina antwortete: „Ja, wäre eine gute Idee, aber das spielt sich nicht für sie. Los, wecken sie dieses Miststück auf! Und dann rudert sie auch wieder!“ Tatjana rüttelte an Judith, stöhnend wurde sie wieder wach, dann zog sie Tatjana ohne Mitleid erneut in die Höhe. Sie weinte wieder, bat um Gnade, doch alles war umsonst. Galina befahl eiskalt: „Kannst du nicht kerzengerade auf deinen Platz stehen? Oder willst du es lieber am Podest tun?“

Da Judith wusste, dass Galina diese Drohung auch wahrmachen würde, nahm sie sich vor Angst zusammen, und stand stramm auf ihren Platz. Zufrieden sagte Galina: „Siehst du? Nur eine kleine Drohung genügt, und du bist wieder voll einsatzbereit. Aber genug jetzt!“ Erst jetzt ließ diese grausame Oberaufseherin die Morgenration austeilen, voller Hunger löffelten die Sklavinnen, so schnell sie konnten. Galina ließ Judith jedoch nur knapp die Hälfte essen, und Tatjana nahm ihr dann die Schüssel weg. Auch zum Trinken erhielt sie nur wenig. Außerdem gab ihr Tatjana nicht das Obst, das sie noch erhalten sollte, sondern sie aß es vor Judith genüsslich selbst auf, und verspottete sie auch noch. Die anderen Aufseherinnen sahen zwar öfters zu ihr, doch keine wagte es, zu Galina auch nur ein Wort zu sagen. Dann begann die Gürtelkontrolle, natürlich kam auch Judith wieder an die Reihe, und obwohl sie sich bemüht hatte, ihren Keuschheitsgürtel so blank wie nur möglich zu polieren, hatte Galina etwas daran auszusetzen, und Judith bekam von Tatjana die üblichen fünf Schläge. Nach der zweiten Kontrolle ging es mit dem Rudern los, Tatjana überwachte Judith, und obwohl die verkrusteten Striemen auf ihren Rücken durch die kraftvollen Schläge schnell wieder aufbrachen, blieb Tatjana erbarmungslos. Irgendwann sagte sie: „Das ist meine Rache dafür, dass du mich herumkommandiert und angeordnet hast, was ich unten in der Zelle zu tun habe! Du dreckige Schlampe, du wirst noch lange und sehr hart dafür bezahlen! Und wenn du dich bei Katarina darüber beklagst, dann bezahlst du am Podest dafür! Ich habe dich sowieso dort noch nicht bearbeitet, aber was noch nicht ist, das kann noch werden! Warte nur ab!“ Judith sagte dazu besser nichts, sie mühte sich weiter ab, sie ruderte sich die Seele aus dem Leib, irgendwann reagierte sie nur noch automatisch, während Tatjanas Peitsche sie immer wieder traf. Sie stöhnte nur kurz unter den Schlägen, bäumte sich auf, zuckte, der Schweiß trat aus allen Poren, und sickerte brennend in die Augen. Er floss über ihren nassglänzenden Körper, drang in die offenen Wunden der Striemen, und verstärkte den Schmerz der Peitsche. Ihr Magen knurrte, sie litt auch Durst, und irgendwann brach Judith erschöpft zusammen. Sie verlor das Bewusstsein, aber dennoch schlug Tatjana weiter auf sie ein, und beschimpfte sie auch. Aber als sie erkannte, dass Judith ohne Besinnung war, drückte sie den Notstoppknopf an ihren Armband. Doch Tatjana goss dann nur etwas Wasser aus Judiths Trinkflasche über ihren Kopf und den geschundenen Körper. Stöhnend erwachte sie wieder, Tatjana gab ihr etwas zu trinken, doch das meiste davon verlor sie wieder, als sie heftig hustete. Schwer atmend hing sie auf ihren Platz, Galina sah kurz nach ihr, doch schon nach ein paar Minuten gab sie erneut den Befehl zum Rudern. Judith und viele anderen Sklavinnen glaubten, verrückt zu werden, da Galina auch wieder mit einen hohen Tempo rudern ließ. Auch deshalb hatten die Sklavinnen immer große Angst, wenn Galina Dienst hatte. Dann wussten sie, dass sie wieder bis zur völligen Erschöpfung rudern mussten, und von den Aufseherinnen mir äußerster Brutalität angetrieben wurden. Sie holten wirklich das letzte aus den Sklavinnen heraus. Zwischendrin brachen noch einige Sklavinnen zusammen, auch Judith erwischte es erneut. Aber ohne Mitgefühl zog Galina ihre acht Stunden Rudern mit hoher Schlagzahl durch. Zäh verrann die Zeit, doch unter Aufbietung der letzten Kräfte schafften es die Sklavinnen, die beiden Ruderschichten hinter sich zu bringen.

Dann kam Lucija zur Ablösung, sie hatte auch mitbekommen, mit welch hohen Tempo die Sklavinnen hatten rudern müssen, und sie hatte deshalb vor, ihre beiden Schichten mit dem normalen Tempo anzugehen. Galina befahl jedoch Lucija: „Sie werden die Sklavinnen heute bis zum äußersten fordern, selbst wenn die Sklavinnen es nicht mehr aushalten, und reihenweise zusammenbrechen. Sie werden ihre beiden Schichten genauso schnell rudern lassen, wie ich vorhin, verstanden? Und wenn sie trotzdem Tempo rausnehmen, dann merke ich das. Dann komme ich hierher, und dann werde ich von ihnen wissen wollen warum!“ Doch Lucija entgegnete: „Was soll das? Warum?“ Galina rief: „Weil ich das so will! Ich möchte herausfinden, wie lange die Sklavinnen mit vollem Tempo rudern können, bis sie es nicht mehr aushalten! Ich werde die Belastungen für diese stinkenden Faulpelze drastisch nach oben schrauben, und sie werden meine Befehle ausführen, verstanden?“
Doch Lucija antwortete: „Die Sklavinnen haben schon den halben Tag mit hohem Tempo gerudert. Noch mal so lange halten sie nicht durch, das ist unverantwortlich! Ich werde Tamara informieren, und nur wenn sie damit einverstanden ist, lasse ich so schnell rudern, aber auch nur so lange, bis sie anordnet, das Tempo zu reduzieren.“ Dann ließ sie auch schon Tamara zu sich holen, diese gab zwar ihr Einverständnis, die Sklavinnen wieder so schnell rudern zu lassen, aber sonst war sie mit Lucija auf der selben Linie. Galina konnte nichts dagegen tun, da Tamara als Ärztin eine höhere Kompetenz als die Diensthabende Oberaufseherin hatte. Deshalb verließ sie auch gleich das Ruderdeck. Dann gab Lucija auch schon das Startkommando, und für die Sklavinnen ging es weiter. Auch Judith mühte sich wieder ab, doch nun wurde sie von Darja beaufsichtigt, die auch etwas Rücksicht auf sie nahm. Bei der Gürtelkontrolle nahm es Lucija bei ihr auch nicht so genau. Als sie beim Schrittband vom Judiths Gürtel eine kleine Schliere sah, zeigte sie mit dem Finger darauf und sagte: „Na? Schon wieder nicht ordentlich gereinigt?“ Judith kniff in Erwartung der Schläge die Lippen zusammen, doch Lucija sagte mit ihrer ruhigen Art: „Nachreinigen!“ Judith sah sie staunend an, rührte sich jedoch nicht. Deshalb fragte Lucija: „Was ist? Ich habe gesagt, dass du deinen Gürtel reinigen sollst. Also tu es auch. Oder willst du lieber zuerst die fünf Schläge bekommen?“ Jetzt beeilte sich Judith, mit dem Tuch den Gürtel zu polieren, als sie fertig war, kontrollierte ihn Lucija wieder, und sagte: “Siehst du? Es geht doch.“ Als sie zur nächsten ging, sagte Judith noch schnell zu ihr: „Danke…“ Lucija drehte sich kurz um, bedachte Judith mit einen kurzen Lächeln, und kontrollierte weiter. Aber sie ließ keine einzige Sklavin bestrafen, selbst wenn ihr Gürtel nicht völlig blank poliert war. Das war ihre Methode, es mal etwas lockerer zu nehmen.

So ging auch dieser harte Tag für die Sklavinnen zu ende, dann kam Katarina zum Nachtdienst, auch sie hatte mitbekommen, was die Sklavinnen hatten erdulden müssen. Deshalb wollte sie heute bei den Sklavinnen auch nicht mit dem Fingernägel- und Haareschneiden weitermachen, damit sie sich gleich ausruhen konnten. Sie hatte jedoch von einer anderen Aufseherin erfahren, was Tatjana mit Judith aufgeführt hatte, auch sie war darüber erbost. Sie vereinbarten miteinander Stillschweigen, und dann kam Katarina zu ihr und fragte: „Judith, stimmt das, was Tatjana heute Vormittag mit dir gemacht hat? Du musst keine Angst haben, ich halte dich da raus. Aber sei bitte ehrlich.“ Judith brach jetzt in Tränen aus, und sagte: „Sie hat mir nicht das Obst, und mir auch nur eine halbe Ration zu Essen gegeben. Und von den Schlägen will ich gar nicht reden, sie sagte, das sei die Rache dafür, dass ich ihr in der Zelle gesagt habe, was sie tun soll. Sie drohte mir auch, mich am Podest zu schlagen, wenn ich zu ihnen was sage. Und wenn sie das jetzt machen, dann bin ich dran…“
Katarina strich ihr sanft über die Wange, und sagte: „Nein, das mache ich schon so, dass sie dir dann nichts tut. Das verspreche ich dir. Ich weiß auch schon, wie. Du kannst völlig unbesorgt sein. Und jetzt schlafe…“ Judith sagte schluchzend: „Bitte, kann ich noch was zu trinken haben? Dieser Tag heute, der war furchtbar.“ Katarina nickte verständnisvoll, und brachte ihr eine volle Flache mit Zitronensaft. Judith trank mehr als die Hälfte davon gierig aus, und bat um noch mehr, was sie auch erhielt. Dann versorgte Katarina noch schnell die anderen mit frischem Wasser, einige Sklavinnen begannen jetzt heftig zu weinen, da sie immer noch unter dem Eindruck der beinharten Tortur standen. Katarina sprach einigen Trost zu, dann löschte sie das Licht, und zog sich in den Bereitschaftsraum zurück. Vor Erschöpfung schliefen schon bald alle Sklavinnen…

Am nächsten Tag ging Katarina zum Nahkampftraining, sie bat vorher Lucija, dass sie jetzt mit Tatjana und am nächsten Tag mit Alexandra trainieren wollte, da sie mit den beiden noch eine große Rechnung offen hatte. Lucija war damit einverstanden, doch Katarina sagte ihr nicht, dass sie Tatjana zusätzlich dafür bestrafen wollte, weil sie Judith am Vortag so mies behandelt hatte. Als Tatjana von Lucija die Anordnung erhielt, mit Katarina zu trainieren, wollte sie aus gutem Grund zuerst auch nicht. Doch Lucija wiederholte den Befehl, und sie musste sich Katarina stellen. Schon als Tatjana in ihr Gesicht sah, schwante ihr übles, womit sie auch Recht haben sollte. Sie wollte sich rechtfertigen: „Katarina, lass mich bitte erklären, ich weiß, was du vorhast…“ Doch Katarina rief: „Du weißt gar nichts! Du hast nicht mal gewusst, was zu tun ist, um mich zu retten!“ Tatjana jammerte: „Bitte, ich hatte Angst, was falsch zu machen, aber zum Glück war diese Sklavin da, und es ist doch gut ausgegangen. Und ich bin ihr auch Dankbar gewesen, dass sie das so gut gemacht hat. Das habe ich ihr auch gesagt, und sie hat sich darüber auch gefreut…“ Wegen dieser triefenden Lüge beschloss Katarina, es Tatjana umso kräftiger spüren zu lassen. Doch sie tat zuerst überrascht, und fragte: „Ach echt? Du hast dich bei ihr bedankt? Das wusste ich gar nicht. Das war sehr nett von dir, vielen Dank. Dann brauche ich sie auch nicht zu fragen, wie das gewesen ist, und außerdem… hat sie mich schon mal angelogen, und dafür habe ich sie bestraft. Also ich traue ihr nicht. Aber Anastasija hat mir gesagt, dass du nur wie ein Klotz herumgestanden bist, während ich bereits klinisch tot war. Und dafür, weil du nicht wenigstens versucht hast, mein Leben zu retten, werde ich jetzt mit dir trainieren. Also stelle dich deiner Verantwortung!“ Doch sie sagte zu sich selbst: “Dass du dich bei Judith bedankt hast, das stimmt sogar. Aber anders als man es sich denken würde. Du hast dich bei ihr mit der Peitsche, und auch noch mit den Gemeinheiten bedankt. Und dafür werde ich dich jetzt bearbeiten, bis ich nicht mehr kann…“

Tatjana sah zu Lucija, ob sie was dazu sagen würde, doch diese verhielt sich Diplomatisch und meinte: „Wenn Katarina es mit ihnen austragen will, dann hat sie dazu meine Erlaubnis. Es ist auch besser so, denn sonst steht immer etwas zwischen euch, ihr schweigt euch nur noch an, und ihr werdet dieses Problem nie aus der Welt schaffen. Aber wenn Katarina fertig ist, dann redet ihr nicht mehr darüber, und das gilt für euch beide.“ Dann sagte sie zu Katarina: „Aber falls sie sich überschätzen, und gegen Tatjana unterliegen sollten, dann hatten sie nur diese eine Chance. Und in dem Fall werden sie Tatjana wegen dieser Sache nie mehr zum Nahkampf fordern, haben sie mich verstanden?“
Katarina akzeptierte das, zog noch schnell ihren Catsuit zurecht, und ging dann in Kampfstellung. Sie bedeutete Tatjana mit der Hand, und sagte dazu auch: „Los, komm, ich warte. Aber wenn du meine Geduld auf die Probe stellst, wird es noch härter für dich. Also los!“ Doch Tatjana sagte unsicher: „Nein, du willst was von mir, also machst du auch den Anfang…“ Das ließ sich Katarina nicht zweimal sagen, sie ging auf Tatjana los, und nahm sie ordentlich in die Mangel. Der Trainingsraum war dann eine Zeitlang von Tatjanas Schmerzenslauten, dem Stöhnen und den Geräuschen erfüllt, die entstanden, wenn zwei Frauen wild gegeneinander kämpften. Katarina schenkte ihrer Gegnerin nichts, sie schlug sie mehrmals zu Boden, irgendwann blieb Tatjana keuchend und vor Schmerz stöhnend liegen, Katarina stand souverän knapp außer Reichweite vor ihr, und rief: „Los, steh auf!“ Tatjana sah zu Lucija, und bat: „Bitte, Frau Lucija, sagen sie doch was. Ich denke, es reicht…“ Doch Lucija schüttelte den Kopf, und sagte: „Ich bin hier nur der Schiedsrichter. Ich achte nur darauf, dass es mit rechten Dingen zugeht, und dass ihr beide fair kämpft. Und sie stehen jetzt auf, und wehren sich. Sie können es. Also bitte. Soll ich ihnen etwa befehlen, aufzustehen, oder soll ich ihnen dabei helfen? Aber das wird dann wehtun.“ Tatjana rappelte sich nun auf, doch kaum stand sie Katarina wieder gegenüber, machte diese weiter. Sie atmete durch und dachte sich: „So du Miststück, das bisherige war nur für deine Feigheit unten in der Zelle, wodurch ich fast gestorben wäre. Und alles, was ab jetzt noch auf dich zukommt, das ist für Judith. Dafür bezahlst du extra, weil du sie gestern so dreckig behandelt hast.“ Katarina ging jetzt mit neuer Kraft wieder auf Tatjana los, und bog ihr an beiden Händen die Finger mit deutlich hörbaren Knacken nach unten, worauf Tatjana vor Schmerzen laut brüllte. Nach einem kräftigen Tritt gegen den Oberkörper flog sie nach hinten gegen den Sandsack, und ging benommen zu Boden. Doch blitzschnell war Katarina da, zog sie halb hoch, verdrehte ihr brutal den Arm, und dann landete eine schallende Ohrfeige auf Tatjanas linker Wange. Sie schrie spitz auf, dann bekam sie Katarinas Knie mit voller Wucht in die Seite. Ein erstickter Laut drang aus ihrer Kehle, den das Klatschen einer weiteren kräftigen Ohrfeige, diesmal rechts, bei weitem übertönte. In Tatjanas Ohren summte es, an jeder Wange waren bereits die Abdrücke der fünf Finger zu sehen, denn Katarina hatte wieder voll hingelangt. Sie legte all ihre Kraft in diesem Abschnitt der Abrechnung, es spürte sogar Tatjana, dass Katarina mit noch mehr Einsatz an sie ranging. Es dauerte sogar noch länger als bisher. Tatjana bat Katarina wieder, es gut sein zu lassen. Sie stöhnte: „Katarina, ich bereue, dass ich dir nicht geholfen habe, aber bitte, höre jetzt auf!“

Doch sie machte voll weiter, Tatjana verlor irgendwann die Beherrschung, und attackierte Katarina völlig unkoordiniert. Sie schaffte es sogar, sie an den Haaren zu packen, und riss daran. Doch Katarina konnte ihre Hand lösen, überwältigte Tatjana, warf sie zu Boden, und dann klatschte es wieder laut, als die nächste Ohrfeige auf Tatjanas linker Wange landete. Benommen blieb Tatjana liegen, dann kam Katarina über sie, und drückte ihren Daumen genau hinter Tatjanas Ohrläppchen kräftig in die Kieferfurche, was dort besonders weh tat. Tatjana heulte auf, und bat um Gnade. Jetzt fand auch Lucija, dass es ausreichend war, und sagte: „Katarina, hören sie jetzt auf. Es ist genug. Lassen sie sie los.“ Doch Katarina sah nur kurz zu ihr, hielt jedoch den schmerzhaften Druck auf diese Stelle aufrecht, und zischte: „So, meine Liebe. Hoffentlich merkst du dir das. Wir sind jetzt quitt. Du wirst dich beruhigen, und deiner Wege gehen, klar? Aber ich werde immer genau aufpassen, wenn du in meiner Nähe bist. Und sollte dich dann der Teufel reiten, und du auf mich losgehen wollen, weil du nicht akzeptieren kannst, dass du heute verloren hast, dann werde ich dir so eine Abreibung verpassen, dass du dein ganzes Leben daran denken wirst! Hast du verstanden?“ Tatjana keuchte: „Ja, ja, schon gut. Aber lasse mich bitte los. Und bitte entschuldige, dass ich dir in der Zelle nicht geholfen habe. Aber ich hatte Angst…“ Lucija sagte: „Katarina, ich habe gesagt, dass sie Tatjana loslassen sollen! Also tun sie, was ich ihnen gesagt habe, aber ein bisschen plötzlich!“

Erst jetzt ließ Katarina von Tatjana ab und stand auf. Lucija befahl Tatjana, ebenfalls aufzustehen, sie machte es auch, dann musste sie vor Lucija strammstehen, und sie sagte: „Tatjana, sie haben verloren, und das haben sie zu akzeptieren. Damit ist diese Sache erledigt, und sie werden Katarina auch nicht böse sein, ist das bei ihnen angekommen?“ Tatjana nickte kurz, doch sie hielt sich dann abwechselnd ihre glühenden Wangen, und das linke Ohr. Lucija fragte: „Was ist denn mit ihrem Ohr?“ Tatjana antwortete: „Ich höre da nichts, war sicher die Ohrfeige.“ Lucija befahl ihr deshalb, sofort auf die Krankenstation zu gehen, und es sich ansehen zu lassen. Dort diagnostizierte Tamara, dass das linke Trommelfell durch Katarinas kräftige Ohrfeigen leicht eingerissen war. Sie verordnete Tamara ein Antibiotikum, und sagte dazu: „Sie bleiben ein paar Tage außer Dienst, und dann kommen sie wieder zur Kontrolle. Denn so wie sie Katarina hergerichtet hat, können sie sowieso nicht arbeiten.“
Tamara machte dann Meldung bei Lucija, diese holte sich auf die schnelle Katarina zum Rapport, und sagte: „Tatjanas Trommelfell ist eingerissen. Ich verstehe natürlich, dass sie dieser Versagerin zeigen wollten, wo der Hammer hängt. Damit war ich auch einverstanden, aber es darf nicht dazu führen, dass sie dann eine Kollegin ernsthaft verletzen. Nur in Anbetracht der Umstände sehe ich davon ab, das in ihre Akte zu notieren. Aber sie passen besser auf, also keine Ohrfeigen mehr, wenn sie sich mit einer Kollegin schlagen. Ich weiß, dass Alexandra die nächste ist, mit der sie die Rechnung begleichen, dann bin ich auch wieder dabei, um es zu überwachen, und da sehe ich keine Ohrfeigen mehr. Das gilt aber auch bei den Sklavinnen, sie sehen jetzt, wie schnell es da zu einer Ohrverletzung kommen kann. Das ist ein Befehl, verstanden?“
Katarina versprach, in Zukunft aufzupassen, auch sie war etwas gedämpft, nachdem sie das vom Trommelfell erfahren hatte. deshalb sagte sie: „Ich habe jetzt sogar ein schlechtes Gewissen. Das habe ich nicht gewollt. Aber das hätte ich auch wissen müssen, dass es bei Ohrfeigen passieren kann…“
Lucija klappte dann Katarinas Akte zu, und entließ sie aus dem Büro. Katarina dachte dann in ihrer Kabine nach, und sagte sich: „Das ist aber auch ein Fingerzeig an Eltern, die ihre Sprösslinge schlagen. Die wissen oft gar nicht, was sie mit einer Ohrfeige anrichten können… Aber dennoch, Tatjana hatte es verdient, noch dazu, weil sie mir ins Gesicht gelogen hat, dass sie sich bei Judith für meine Rettung bedankt hat. Und Morgen kommt Alexandra dran. Und für Matzuki werde ich mir auch noch was Schönes ausdenken.“

Dann stellte sich Katarina unter die Dusche, zog sich einen von ihren so sehr geliebten Satinpyjamas an, kniete sich vor dem Andachtswinkel, betete noch für sich und Judith, und ging dann zu Bett.

Gruß Schwester Annika
gerne trage ich eine Krankenschwestern-Diensttracht
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SCHWESTER ANNIKA
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:07.09.18 17:26 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, es geht wieder weiter.
Heute erfährt ihr, ob sich Walerija doch Ändern kann, oder ob alles umsonst ist, was ihr Katarina und auch andere deutlich machen möchten.

Oder ob Galina und die beiden anderen selber dafür sorgen, dass Walerija von ihnen nichts mehr wissen will? Ihr werdet es lesen...
Ich wünsche euch viel Spaß!

Teil 119



Nachdem sie am nächsten Tag ihren Dienst beendet hatte, ging sie in den Trainingsraum, und wartete auf Alexandra. Sie kam dann auch gleich in Begleitung Lucijas.
Dann geschah mit ihr das gleiche wie mit Tatjana, und Lucija machte wieder den Schiedsrichter. Als Alexandra dann halb besinnungslos am Boden lag, drehte ihr Katarina als Abschluss den Arm grob nach hinten, und raunte ihr zu: „So, meine liebe Alexandra. Du bist ein grober Klotz, und darauf gehört ein grober Keil! Das war für deine Feigheit unten in der Zelle, hoffentlich merkst du dir das. Wäre Judith nicht gewesen, dann wäre ich bereits tot und begraben. Anastasija hat mir alles erzählt, wie das genau gewesen ist. Judith war es, die mich gerettet hat, weil du selber nur wie eine Statue herumgestanden bist. Also komme bloß nicht auf blöde Gedanken, und wage es ja nicht, Judith ein Leid anzutun, weil sie dir gesagt hat, was du tun sollst. Du wirst sie in Ruhe lassen, verstanden? Ich rede jetzt nicht von dem normalen antreiben, oder auch bestrafen, denn das ist so, wenn du ihr zugeteilt bist. Aber wehe dir, ich erfahre, dass du sie extra schikanierst. Denn meine Verletzungen sind wieder völlig verheilt, und ich bin wieder voll da. Dann lege ich erst richtig los, und du wirst all meine Nahkampffähigkeiten sehr schmerzhaft kennenlernen. Dann ergeht es dir noch schlimmer als Tatjana. Hast du das kapiert?“ Doch Alexandra gab sich noch nicht geschlagen, denn sie fragte: „Was soll das eigentlich? Du hast schon vom Anfang an diese Sklavin beschützt, als ob sie deine beste Freundin wäre. Hast sicher noch nie was von Fraternisierung gehört, was? Das sollte hier unter strenger Strafe stehen!“ Doch Katarina verstärkte den Druck auf Alexandras Arm, die deshalb vor Schmerz wieder aufstöhnte, sie keuchte: „Hör jetzt endlich auf! Kritik verträgst du wohl nicht besonders gut, wie?“
Doch Katarina knirschte: „Ich weiß sehr genau, was Fraternisierung bedeutet, aber ich möchte jetzt folgendes klarstellen! Ja, ich habe Judith in Schutz genommen, und da hast du Recht, aber nur in den einen Punkt! Aber ich habe nie etwas dagegen gehabt, dass Judith so wie alle anderen täglich von früh bis spät rudern soll, dass sie ihre volle Leistung zu bringen hat, dass sie dazu angetrieben, und auch bestraft wird, wenn es nötig ist. Das ist eben ihr Schicksal, leider für sie! Und ich habe sie doch schon einige Male beaufsichtigt, und ich habe auch für längere Zeit das Beobachtungslicht eingeschaltet, weil sie mir trotz der Peitsche nicht gleich gehorcht hat. Ich habe sie in meinen Nachtdienst sogar schon über eine Stunde lang am Podest auf dem Rohrstock knien lassen, und dazu musste sie noch einen zweiten auf ihren ausgestreckten Händen halten, weil sie was ausgefressen hat. Und ich habe sie auch schon ausgepeitscht, weil ich guten Grund dafür hatte. Du siehst also, sie hat auch schon meine Strenge sehr deutlich zu spüren bekommen, was sie mir auch sehr übel genommen hat, wie ich weiß. Aber ich kann nicht ausstehen, dass sie extra schikaniert, und sogar noch schlechter als andere Sklavinnen behandelt wird! Wenn das für dich Fraternisierung ist, schön, Meinetwegen. Dann ist es eben das! Aber jetzt das wichtigste: Obwohl ich sie erst ein paar Tage zuvor ausgepeitscht habe, hat sie mir das Leben gerettet, weil du und Tatjana zu feige gewesen seid, mir zu helfen! Und deshalb werde ich Judith im Rahmen meiner Möglichkeiten vor dir und auch vor andere beschützen, egal was kommt! Fraternisierung hin oder her! Und das beste kommt jetzt: Judith ist mir beim Hintern sehr viel lieber, als manche von euch beim Gesicht!“

Stöhnend keuchte Alexandra: „Ja schon gut, Katarina. Ich werde Judith nichts tun, was über meine Pflichten hier hinausgeht, wenn ich sie beaufsichtige. Das verspreche ich. Aber bitte lasse mich jetzt los…“
Erst jetzt hatte Katarina genug, und ließ Alexandra los. Auch sie musste vor Lucija strammstehen, und wurde darüber belehrt, dass sie das zu akzeptieren hat. Dann sagte sie noch: „Ich habe auch gehört, was Katarina noch zu ihnen gesagt hat. Und ich bin damit einverstanden. Also keine Schikanen gegen diese Sklavin, klar?“
Alexandra versprach, zu gehorchen, und später am Nachmittag wurde sie bei ihren Dienst von Anastasija auch Judiths Abschnitt zugeteilt. Sie trieb Judith zwar an, doch sonst kam es zu keinen weiteren Bosheiten von ihr. Am nächsten Abend hatte Katarina wieder Nachtdienst, als sie alleine war, sagte sie leise zu Judith: „So, ich habe mich um die beiden Versager gekümmert. Vor denen wirst du jetzt deine Ruhe haben, und ich habe es auch so gemacht, als würde ich nicht wissen, dass sie dich extra mies behandeln wollten, oder es auch schon getan haben. Ich habe dir versprochen, dass ich dich da raushalten werde, und ich habe es auch getan.“ Judith bedankte sich bei ihr, und nachdem ihr Katarina die Haare und die Finger - und Zehennägel geschnitten hatte, legte sie sich erleichtert auf ihren Riemen schlafen. Doch sie wusste nicht, was Matzuki und Lana noch für grauenvolle Dinge in der Folterkammer für sie auf Lager hatten. Denn in ein paar Tagen würde Matzukis Spielzimmer fertig sein, und Judith würde das erste Opfer darin sein…

Am nächsten Abend lief die Galeere wieder im Haupthafen ein, dann verabredeten sich Galina und ihre beiden Freundinnen, Walerija zu der Feier zu holen. Doch die drei wollten Walerija abdrücken, und dann filmen, wie sie unter Alkoholeinfluss agieren würde. Galina stellte in ihrer Kabine eine Minikamera auf, und Matzuki machte das gleiche in ihrer Kabine. Als sie alles vorbereitet hatten und die Kamera lief, luden sie Walerija in Matzukis Kabine ein, wo sie ihr zuerst die Urlaubsfotos und auch Filme von Aspen zeigten. Sie stellten etwas zum Knabbern auf den Couchtisch, und Matzuki auch jede Menge Sake, dem dann alle drei zusprachen. Sie gaben sich betont freundlich, und wollten Walerija zum mittrinken animieren. Doch Walerija wusste, dass sie kaum was vertrug, und sträubte sich, zu viel davon zu trinken. Dazu kam auch das Misstrauen, das sie hegte, und sie spürte auch schon die Wirkung vom Sake. Matzuki versuchte sie zu überreden: „Walerija, jetzt trink doch was, du hast doch morgen frei, und wir auch, da können wir ruhigen Gewissens die Sau rauslassen. Also mache jetzt mit, du sitzt doch fast auf dem Trockenen.“

Doch Walerija schüttelte den Kopf, und sagte: „Nein, ich kann nicht mehr, wenn ich nichts mehr trinken will, dann akzeptiert das doch, bitte.“ Doch Matzuki füllte ungefragt Walerijas Glas voll, und alle drei prosteten ihr wieder zu. Walerija spürte, dass die drei wollten, dass sie sich betrank. Sie hatte auch schon bemerkt, dass Matzuki oft auf eine bestimmte Stelle im Regal blickte. Deshalb stieg ihr Misstrauen immer weiter. Sie nahm zwar einen kleinen Schluck, doch als sie neben den Couchtisch die kleine Gießkanne stehen sah, mit der Matzuki ihre Blumen goss, kam ihr ein Gedanke. Dann hustete sie plötzlich, krümmte sich zusammen, drehte sich etwas zur Seite, und leerte den Sake schnell in die Gießkanne. Dann tat sie so, als würde sie austrinken, und Lana füllte ihr Glas erneut. Wieder nippte Walerija nur kurz, und leerte es dann in einen unbeobachteten Moment in die Gießkanne. Bald war der Sake aufgebraucht, und da hier das Vorhaben der drei Hexen zu misslingen drohte, sagte Galina: „Wollen wir vielleicht in meiner Kabine weitertrinken? Ich habe auch noch was anderes anzubieten. Walerija, vielleicht bevorzugen sie Whiskey from good old America? Also, kommt mit.“

Alle drei standen nun auf, Matzuki und Lana spürten es schon deutlich, nur Walerija war noch völlig klar bei Sinnen. Da sie fürchtete, dass Matzuki merken würde, dass sie die Gießkanne mit Sake befüllt hatte, weil die Blumen daran sicher eingehen würden, stieß sie beim Hinausgehen die Kanne um, und bestand dann darauf, das Wasser selbst wegzuwischen. Sie machte es aber auch bewusst etwas Tollpatschig, da sie zeigen wollte, dass sie bereits betrunken war. Sie spülte die Kanne gründlich aus, füllte sie neu, und stellte sie neben dem Regal ab. Dann entdeckte sie plötzlich die Minikamera, und jetzt wurde ihr klar, warum Matzuki immer dorthin geblickt hatte. Nun erkannte sie auch das hinterhältige Vorhaben. Sie wusste, dass sie jetzt unter allen Umständen von den drei weg musste. Doch ihr war auch klar, dass sie die Kamera irgendwie unbrauchbar machen musste. Deshalb fasste sie sich plötzlich an dem Kopf, taumelte kurz, stützte sich am Regal ab, und beim Loslassen stieß sie mit der Hand die Minikamera runter. Sie fiel genau in die Gießkanne, Walerija rief erschrocken auf, sie holte zwar die Kamera wieder raus, ließ sie jedoch gleich wieder ins Wasser zurückfallen. Sie sorgte noch zusätzlich dafür, dass sich das Akkufach der Kamera öffnete. Die Elektronik und das gespeicherte Material war jetzt natürlich sofort im Eimer. Walerija entschuldigte sich tausendmal dafür, und sie schob es auf den vielen Sake. Matzuki war darüber natürlich wütend, doch sie wusste auch, dass Galina eine zweite Kamera in ihrer Kabine aufgebaut hatte. Walerija wollte jetzt aber nur noch fort, doch dann wurde sie gedrängt, noch wenigstens kurz in Galinas Kabine mitzukommen. Sie war damit einverstanden, deshalb gingen alle vier in Galinas Kabine, und dann traf Walerija beinahe der Schlag, als sie sah, dass Galina vor den Portraits von Stalin und Beria strammstand, und salutierte! Walerija stockte, aber vor Schreck! Als Galina sah, wie Walerija steif dastand, fragte sie: „Wie gefallen ihnen meine Bilder von den beiden größten Helden, die die Sowjetunion je hervorgebracht hat? Die beiden wussten, wie es gemacht werden muss. Eine große Nation benötigt eine straffe Führung, und das haben die beiden Helden wunderbar gemacht! Väterchen Stalin hat unser rückständiges Land in eine furchterregende Atomstreitmacht verwandelt. Und er hat den großen vaterländischen Krieg gewonnen. Selbst er hat seinen Sohn dafür opfern, und dann um ihn trauern müssen, um die Faschisten besiegen zu können!“
Walerija fing sich wieder, und sie sagte, damit Galina keinen Verdacht schöpfte: „Ja, da haben sie recht, so war es…“

Sie hatte zwar schon von einer anderen Aufseherin gehört, dass Galina diese Bilder bei sich hatte, und davor auch immer salutierte, aber geglaubt hatte sie das nicht. Doch jetzt sah sie es mit eigenen Augen, jetzt wurde ihr wirklich alles klar. Alles hatte gestimmt, was sie so über Galina und die anderen beiden gehört hatte. Aber sie hatte es nicht wahrhaben wollen. Umso mehr wollte sie jetzt von den drei abhauen. Doch sie wusste, dass sie nicht so einfach würde gehen können, es musste plausibel aussehen, und sie wusste auch schon, wie sie es machen würde. Sie rechnete auch damit, dass sich auch hier eine Kamera befinden würde. Sie setzte sich zuerst gemeinsam mit ihnen auf die Sitzgruppe, und Galina goss ihr Whiskey ein. Walerija nippte auch da nur kurz, stellte es dann ab und sagte: „Ich muss mal auf die Toilette…“ Dann lief sie in ihrer eigenen Kabine aufs WC, und steckte den Finger runter. Sie wusste, dass der Alkohol unbedingt aus ihren Magen raus musste. Als sie es geschafft hatte, kehrte sie zu den anderen zurück, und Galina fragte: „Warum sind sie nicht bei mir aufs WC gegangen?“ Doch Walerija entgegnete: „Nein, ich habe da so eine Gewohnheit. Ich suche deshalb am liebsten mein eigenes auf.“ Sie unterhielt sich noch etwas, trank jedoch nichts. Dann sagte sie: „Ich muss jetzt gehen, ich bin schon müde. Danke für die angenehme Feier, und für die schönen Fotos aus Aspen. Es freut mich, dass ich sie endlich sehen konnte. Aber jetzt muss ich schlafen.“ Die anderen wollten sie natürlich überreden, hierzubleiben, doch Walerija verabschiedete sich, und kehrte in ihre Kabine zurück.
Als sie fort war, holte Galina die Kamera, sah alles durch und sagte: „Verdammt, da ist nichts brauchbares dabei. Das war wohl nichts.“ Matzuki holte dann ihre, doch die war kaputt, nichts konnte mehr abgerufen werden. Sie ärgerten sich natürlich darüber, doch sie würden es wieder mal versuchen. Dann zogen sie sich wieder aus, und beglückten sich untereinander, nur Matzuki konnte da kaum mitmachen, da sie noch immer im Keuschheitsgürtel steckte.

Inzwischen räumte Walerija in ihrer Kabine erneut den Magen aus, dann setzte sie sich auf das Sofa, und dachte über das erlebte nach. Sie erkannte, die drei wollten sie abfüllen, es dann filmen, und es gegen sie verwenden. Es war also die Wahrheit gewesen, was sie von Darja, und von Jelena gehört hatte, dass Galina eine durch und durch hinterhältige Person war. Sie wusste jetzt auch endgültig, dass Matzuki versucht hatte, Katarina zu töten. Und Lana war das Beiwägelchen. Und sie hatten auch versucht, sie zu sich zu ziehen, und es hatte auch gestimmt, dass sie ihr bei den Strafdiensten absichtlich nie geholfen, und sogar darüber gelacht hatten. Anastasija und Lucija hatten sie auch vor den drei gewarnt, doch sie hatte es nicht glauben wollen. Walerija hatte auch ihre beste Freundin -Katarina- vor dem Kopf gestoßen. Sie schüttelte den Kopf wegen ihrer Dummheit, und ihr kamen die Tränen.
Sie dachte sich: „Galina verehrt also wirklich einen Massenmörder, und seinen Helfer. Ich weiß auch, dass Stalin jeden Abend, wenn er die Listen mit den Todesurteilen unterschrieb, immer auf das letzte Blatt geschrieben hatte: Nicht genug! Ich verstehe nicht, wie man jemanden und eine Ideologie huldigen kann, die Weltweit etwa hundert Millionen Menschen auf den Gewissen hat. Aber für solche wie Galina sind so viele Opfer anscheinend immer noch zu wenig gewesen. Gleich wie im Westen, da verehren noch so viele hirnlose Idioten diesen Adolf. Einfach unfassbar.“ Auch in Walerijas Familie gab es Opfer von diesen stalinistischen Terror. Einige ihrer Vorfahren wurden wegen erfundener Anschuldigungen nach Sibirien geschickt, und starben dort auch. Eine Schwester ihrer Großmutter hatte aus Mitleid einen verletzten deutschen Soldaten geholfen, als er von russischen Truppen entdeckt wurde, bekam er eine Kugel. Die Schwester kam dafür in ein Gulag, und verhungerte dort, da sie krank wurde, und die tägliche Quote nicht mehr erbringen konnte. Voller Bitterkeit kamen Walerija wieder die Tränen, als sie daran dachte, und dieses Väterchen Stalin, der dafür verantwortlich war, wurde von Galina verehrt…
Diese beiden Bilder gaben den Ausschlag zu ihren nächsten Vorhaben. Obwohl sie es schon ahnte, entschloss sie sich, morgen die letzte Gewissheit zu holen, und wenn auch das zutrifft, wollte sie das Gespräch mit Katarina suchen, und ihr alles darlegen. Sie hoffte, dass Katarina ihr verzeihen, und mit ihr die Freundschaft neu beginnen würde. Mit diesen Gedanken ging sie zu Bett…

Am nächsten Morgen wurden die Sklavinnen zwar wie üblich geweckt, es gab auch die Sauberkeitskontrollen, doch die Galeere blieb im Hafen. Denn jedes Mal, wenn sie nach der Umrundung vom See wieder im Haupthafen ankam, wurde das gesamte Ruderdeck von den Sklavinnen gereinigt. Dazu wurde jede Sklavin bis auf einen Fuß abgekettet, damit sie diese Arbeit auch machen konnte. Jede erhielt mehrere Tücher mit einen Desinfektionsmittel, damit mussten sie ihre Ruderplätze, die Sitzbank und den Ruderriemen säubern. Erst zum Schluss musste sie auch den Rand vom Toilettenloch säubern. Dann wurden auf jeder Schiffseite jeweils fünf Sklavinnen vollständig abgekettet, und sie mussten ihren Platz mit dem gegenüberliegenden tauschen, damit sie gleichermaßen beansprucht werden. Die ursprüngliche Nummer der Sklavin blieb jedoch erhalten. Zu diesen Zweck waren auch immer sehr viele Aufseherinnen anwesend, die die Sklavinnen bewachten. Das zog sich jedoch bis zur Mittagszeit hin. Wenn dann alle Sklavinnen ihre Plätze getauscht hatten, wurde noch der Mittelgang gereinigt, dann wurde die nächste Gürtelkontrolle durchgeführt, und nachdem alle Sklavinnen ihre Mittagsration erhalten hatten, wurde ihnen für den restlichen Tag Freizeit gewährt. Nur Judith und Ramiza waren seit der Früh zum Saubermachen der Messe eingeteilt, doch ihre Plätze waren ebenfalls gereinigt worden.

Walerija hatte auch dort aushelfen müssen, und als alles fertig war, checkte sie aus der Galeere aus, und ging zum Flottenkommando, um ihr Vorhaben umzusetzen. Dort suchte sie das Archiv auf, in dem alle Akten der Aufseherinnen gelagert wurden. Die Originale waren natürlich im Büro der Oberaufseherin auf der Galeere, aber im Archiv befanden sich die Duplikate. Walerija wusste jedoch von Anastasija, dass die Einträge dort mit denen auf der Galeere identisch waren. Sie suchte nun ihre Akte heraus, und begann sie genau zu studieren. Sie war überrascht, wie viele negative Einträge es über sie gab. Dann fand sie den Eintrag Galinas, wo sie extra empfohlen hatte, dass Walerija für ihr unerlaubtes Verlassen der Galeere vor einigen Wochen besonders hart bestraft werden sollte. Walerija war erschüttert, denn Galina hatte ihr gegenüber behauptet, dass es Lucija so gewollt hätte. Also hatte auch das gestimmt, was ihr Lucija darüber gesagt hatte. Walerija sah es jetzt schwarz auf weiß: Nicht Lucija hatte diese harten Maßnahmen gegen sie befürwortet, sondern Galina. Noch dazu sah Walerija zum ersten Mal diesen Eintrag, und es war ihr zum gleichen Zeitpunkt klar, dass ihre Akte manipuliert war. Es stand auch keine Belobigung drin, die ihr Galina versprochen hatte, wenn sie die Sklavinnen extra hart am Podest bestrafte. Dann fand sie Galinas nächsten Eintrag, wonach Walerija gerne andere Mitarbeiterinnen bei den Vorgesetzten anschwärzen würde. Daran erinnerte sich Walerija, denn Galina hatte ihr nahegelegt, jede Fehlleistung anderer Aufseherinnen, von der sie erfuhr, sofort an sie zu melden, da es ihr helfen würde, schneller befördert werden zu können. Sie erinnerte sich auch daran, sie hatte eine Kleinigkeit von Jelena und Darja gemeldet, und die waren dann von Galina erst niedergemacht worden, und hatten dann noch einen Akteneintrag kassiert. Deshalb hatte Jelena dann Walerija im Trainingsraum zusammengeschlagen. Beim weiterblättern kam Walerija auch schon der nächste Eintrag Galinas unter, darin stand, dass Walerija wegen dem anschwärzen keinesfalls für eine höhere Position geeignet sei. All das, was ihr Galina empfohlen hatte, hatte sie dann gegen sie verwendet.

Damit waren für Walerija die Würfel gefallen, sie wusste jetzt, dass Galina eine durch und durch hinterhältige, falsche Person war. Sie hatte es aber nie glauben wollen, es nicht wahrhaben, es nicht sehen wollen…
Sie gab ihre Akte in den Schrank zurück, und dann fielen ihr plötzlich Jelenas, und auch Darjas Akte in die Hände. Auch diese beiden sah Walerija durch, und dort las sie bei einen negativen Eintrag, dass er durch Walerijas Meldung an die Vorgesetzten erfolgt ist. Auch da sah sie, dass alles gestimmt hatte, was ihr die beiden erzählt hatten, dass Galina schon im Gulag gegen die beiden Intrigen gesponnen hatte. Sie sortierte auch diese Akten zurück, und dann holte sie Matzukis Akte heraus. Doch dort war nichts über ihren Mordversuch an Katarina zu lesen, aber dafür einige Verweise. Dann erblickte sie plötzlich Katarinas Akte. Sie überlegte etwas, ob sie es denn wirklich tun sollte, denn sie wusste, dass sie damit Katarina eigentlich sogar betrog, und sie hatte es auch schon mit Jelena und Darja so gemacht. Nur bei Matzui hatte sie keine Skrupel gehabt. Aber sie wollte endgültig Klarheit. Sie zögerte noch etwas, doch dann holte sie auch Katarinas Akte heraus, und las sie ganz genau durch. Katarinas gesamten Werdegang als Aufseherin, schon als sie vor etwa drei Jahren auf ihrer ersten Galeere begonnen hatte. Es gab keinen einzigen negativen Eintrag über sie, alles war rein und sauber. Walerija las nun selbst, was ihr Katarina beim ersten kennenlernen von dieser Zeit erzählt hatte. Dass sie dort eine sehr fähige und zuverlässige Aufseherin war, und dass sie nicht wie von Galina behauptet, davongejagt wurde, sondern sich freiwillig auf die neue Galeere versetzen ließ. Auch von ihrer bisherigen Zeit auf der neuen Galeere gab es keine negativen Einträge, Anastasija hatte Katarina immer hervorragend bewertet. Walerija musste sich jetzt setzen, denn Katarina hatte ihr immer die Wahrheit über sich erzählt. Also würde auch das stimmen, dass sie früher auf der anderen Galeere eine äußerst grausame, brutale, und von allen Sklavinnen gefürchtete Aufseherin gewesen war. Sie wurde dann durch eine Begegnung dort völlig anders, sie wurde wieder so wie früher, ein guter, fürsorglicher Mensch, blieb aber trotzdem Pflichtbewusst. Walerija begann nun zu weinen, sie betrachtete das Bild Katarinas, wie sie freundlich in die Kamera lächelte, und küsste es sogar. Jetzt erst erkannte sie, das sie ihre beste Freundin, die sie jemals gehabt hatte, und die nur das Beste von ihr gewollt hatte, vor den Kopf gestoßen, ja sie sogar körperlich verletzt, und ihr die Dinge die ihr so viel bedeuteten -den Andachtswinkel- zerstört hatte. Walerija fiel es wie Schuppen von den Augen, sie hatte wahrhaftig ihre echte und einzige Freundin ganz böse verletzt, nicht auf sie gehört, sich von ihr abgewendet, und sich dann die falschen Freundinnen ausgesucht…

Es dauerte etwas, bis sich Walerija wieder gefasst hatte, dann sortierte sie Katarinas Akte wieder ein, schloss den Schrank, und lauschte an der Tür, ob jemand in der Nähe war. Dann verlies sie unauffällig das Archiv, und nahm im Speisesaal einen kleinen Imbiss ein. Dort stand ihr plötzlich Galina gegenüber! Sie hatte wieder ein paar Bettgeschichten mit einigen Vorgesetzten hinter sich, und genehmigte sich deshalb ein Abendessen. Dann erblickte sie Walerija, und kam zu ihr. Erschrocken fragte Walerija: „Ähhh, was machen sie denn hier?“ Doch Galina antwortete: „Das gleiche wollte ich sie jetzt aber auch fragen. Und da ich ihre Vorgesetzte bin, werden sie mir zuerst antworten. Also, was machen sie hier?“ Walerija schluckte, und sagte nach einer kurzen Pause: „Ich… ich… ich wollte mir nur mal meine Akte hier ansehen.“ Galina fuhr sie an: „Und wozu? Haben sie zu dieser fortgeschrittener Stunde denn nichts Besseres zu tun? Haben sie ihre Akte schon gelesen? Wissen sie überhaupt, wohin sie gehen müssen? Und warum sind sie gestern Abend so schnell gegangen?“ Walerija antwortete: „Nein, ich weiß es nicht, aber wenn ich mit ihnen mitkommen darf, sie wissen sicher, wo die gelagert werden. Und ich war gestern Abend schon sehr müde, und es war auch gut, dass ich gegangen bin, denn ich habe heute am Ruderdeck aushelfen müssen.“ Galina sagte dann schnell: „Also gut, aber ich muss noch vorher was erledigen. Warten sie hier, ich hole sie dann ab. Denn alleine dürfen sie ihre Akte nicht ansehen, eine ihrer unmittelbaren Vorgesetzten muss dabei sein.“ Walerija aß in Ruhe weiter, Galina ging nun schnell zum Archiv, entfernte alle Einträge, die sie verraten könnten, aus Walerijas Akte, und steckte sie in den Reißwolf. Es war zwar noch alles in der Zentrale in Jekaterinburg gespeichert, doch dorthin würde Walerija niemals kommen. Außerdem wussten davon nur die obersten Vorgesetzten, nicht einmal die Oberaufseherinnen auf den Galeeren. Doch Galina hatte das durch den Einsatz ihres Körpers erfahren, und deshalb war auch gesichert, dass alles dennoch gespeichert war. Dann kehrte sie in den Speisesaal zurück, und nahm Walerija zum Archiv mit. Dort konnte sie jetzt ihre Akte studieren, die sie aber bereits kannte. Und wie sie richtigerweise vermutet hatte, war Galina nur deshalb so schnell gegangen, um aus der Akte alles zu entfernen, was beweisen würde, dass sie gegen Walerija intrigiert hatte. Doch Walerija ließ sich nichts anmerken, und sagte zufrieden: „Schön, jetzt habe ich die mal hier lesen können, denn die auf der Galeere habe ich in Anwesenheit von Anastasija schon lesen können. Das Recht dazu habe ich schließlich. Aber ich bin auf mich selbst wütend, weil alle meine Fehler notiert geworden sind, die ich so gemacht habe.“ Galina antwortete: „Sehen sie, alles, was in der Akte auf der Galeere eingetragen wurde, finden sie auch hier. Es ist alles in Ordnung.“ Doch obwohl es Walerija auf der Zunge lag, vermied sie es, Galina zu fragen, wo denn diese guten Bewertungen sind, die sie ihr in Aussicht gestellt hatte, wenn sie sich entsprechend verhalten würde. Sie wusste schon im Voraus, dass dann sowieso die nächste Lüge von Galina kommen würde.

Walerija bedankte sich für diese Gelegenheit, beide verließen darauf das Archiv, und Walerija verabschiedete sich von Galina. Diese war froh darüber, dass sie Walerija zuvorgekommen, und ihre Akte gesäubert hatte. Sie dachte auch nicht daran, dass Walerija so mutig sein würde, und auf eigene Faust ins Archiv gehen würde. So war sie davon überzeugt, dass sich Walerija auch weiterhin von ihr beeinflussen lassen würde, obwohl sie in letzter Zeit doch etwas misstrauisch geworden war. Doch Galina wusste, sie würde Walerija nur wieder etwas Honig ums Maul schmieren müssen, und sie ist wieder so wie früher. Und dann würden Galina und ihre Freundinnen wieder versuchen, Walerija erpressbar zu machen, und irgendwann würde es auch klappen. Sie kehrte deshalb zu ihren Liebhabern zurück, und ließ sich ihre Löcher für den restlichen Abend vollstopfen. Walerija machte inzwischen im Hafengelände einen langen Spaziergang, um den Kopf wieder freizubekommen. Sie wusste, dass sie mit Katarina über alles sprechen musste, es ihr zu erklären, und sie wollte es auch mit Jelena und Darja machen. Vielleicht würde es klappen, und falls sie ihr doch nicht vertrauen sollten, dann wollte Walerija auch beichten, dass sie die Akten gelesen hatte, und dass es ihre Schuld gewesen ist, dass die beiden einen Rüffel bekommen hatten. Und dass auch alles gestimmt hat, was sie über die drei Hexen gehört hatte. Als sie sich alles zurechtgelegt hatte, was sie sagen wollte, kehrte sie auf die Galeere zurück, und suchte Katarina. Sie fand sie zusammen mit Darja in der Messe, wo sie Judith und Ramiza beaufsichtigten. Walerija sagte freundlich: „Judith, bitte gehe mit der anderen kurz in die kleine Kammer, ich habe hier was zu besprechen.“
Katarina antwortete jedoch: „Nein, ihr bleibt beide hier. Walerija ist nicht zu eurer Aufsicht eingeteilt, deshalb hat sie euch nichts zu sagen.“ Judith sah abwechselnd zu den beiden, und da sie annahm, dass sie Walerija später dafür wieder hart anfassen würde, wenn sie ihren Befehl nicht nachkommen würde, fragte sie: „Bitte, was jetzt?“ Katarina sagte darauf: „Judith, ich habe gesagt, dass ihr hierbleiben sollt, also tut es auch.“ Doch Walerija bat: „Also gut, dann sollen es die Sklavinnen hören. Ich halte es zwar nicht für besonders klug, wenn sie das mitgekommen, aber sie sollen das tun, was ihnen von den für sie zuständigen Aufseherinnen befohlen wird, damit sie keine Strafe riskieren. Dann will ich Mal. Katarina, ich möchte bitte mit dir, mit Darja und auch mit Jelena sprechen. Es geht um unsere Meinungsverschiedenheiten, um die Dinge, die ich falsch gemacht habe, und um eurer Vertrauen, das ich missbraucht habe. Ich bitte darum, mit euch über alles sprechen zu können. Katarina, den Ort und den Zeitpunkt kannst du bestimmen, aber ich bitte darum, dass auch Jelena und Darja dabei sind. Und Katarina, ich meine es wirklich ehrlich. Ich bitte dich, und später euch, mich wenigstens anzuhören, dann könnt ihr immer noch entscheiden, wie ihr mir weiterhin gegenübersteht.“

Katarina sah Walerija jetzt an, dann sagte sie: „Also gut. Wenn die beiden hier mit ihrer Arbeit fertig, und wieder in den Zellen sind, dann spreche ich mit Jelena und Darja. Ich lasse dich dann wissen, wann du zu mir in meine Kabine kommen kannst. Dort kannst du uns dann sagen, was du auf dem Herzen hast.“ Walerija bedankte sich, und ging in ihre Kabine, um sich auf dieses Gespräch vorzubereiten. Sie wusste aber auch, dass es nicht leicht werden würde, das Vertrauen zurückzugewinnen.
Später am Abend trafen sich Jelena und Darja in Katarinas Kabine, und sie setzten sich gemeinsam auf die Sitzgarnitur. Dann wurde Walerija dazu geholt, doch als sie sich setzen wollte, sagte Katarina: „Nein, Walerija, du bleibst vor uns stehen, erst wollen wir uns anhören, was du uns sagen willst.“ Es hatte den Charakter einer Gerichtsverhandlung, was auch bewusst so arrangiert wurde. Walerija verstand es auch so, doch sie wusste, dass sie an dieser Entwicklung selber schuld war. Sie schluckte ihren aufkommenden Ärger darüber hinunter, und begann mit ihrer Rechtfertigung: “Ich weiß, dass ich einiges getan habe, was nicht in Ordnung war, und euch auch verletzt hat. Besonders dich, Katarina, habe ich seelisch, und auch körperlich verletzt, ich möchte aber nicht mehr ins Detail gehen. Aber ich möchte mich nochmal dafür bei dir entschuldigen. Natürlich auch bei euch beiden, Jelena und Darja. Deshalb habe ich darum gebeten, dass ihr dabei seid, damit ich mich euch gegenüber rechtfertigen kann. Ich habe euch beide bei Galina angeschwärzt, und dafür habt ihr einen Rapport, und einen Akteneintrag kassiert. Ich gestehe ganz offen ein, dass ich daran schuld bin. Jelena, ich bin dafür von dir im Trainingsraum, und dann auch noch in der Messe zusammengeschlagen worden. Und es geschah mir auch ganz recht. Ihr habt mich oft und lange genug vor Galina, und ihren beiden Freundinnen, vor Matzuki und Lana gewarnt. Aber ich habe nicht auf euch gehört, sondern mich nur umso mehr denen zugewandt, und von den drei immer mehr einwickeln lassen. Und ich bin bei denen auch oft eingefahren. Ich habe auch schon einige Strafen von den Oberaufseherinnen erhalten. Galina, Matzuki und Lana haben mich nur hintergangen, das habe ich heute schwarz auf weiß festgestellt. Ich will deshalb von den drei nichts mehr wissen, nie mehr!“ Dann erzählte sie, was sich gestern in Matzukis und Galinas Kabinen zugetragen hatte, und sie sagte auch, dass sie diese Portraits gesehen hatte. Katarina und die beiden anderen waren jedoch nicht überrascht darüber. Katarina sagte nur: „Das von den Portraits habe ich auch schon von anderen gehört, aber erzähle weiter.“ Walerija fuhr fort: “Das folgende sage ich, damit ihr seht, dass ich es ehrlich meine, und ich meine Taten auch bereue. Denn ich war heute deshalb im Flottenkommando, habe mich verbotenerweise ins Archiv eingeschlichen, und dort meine Akte eingesehen. Da standen Dinge über mich drin, von denen ich nicht gedacht habe, dass man sie dort notieren würde. Und hauptsächlich war dafür Galina verantwortlich, und ich habe erkannt, dass sie es war, die sogar noch härtere Maßnahmen gegen mich eingeleitet hat. Ich habe ein paar Tage zuvor meine Akte hier im Anastasijas Büro eingesehen, und mit der im Flottenkommando verglichen. Aber in der Akte hier im Büro sind so große Löcher, dass man da sogar reinfallen könnte. Ich habe Galina heute im Flottenkommando getroffen, keine Ahnung, was sie da gemacht hat. Aber als ich ihr sagte, dass ich meine Akte dort einsehen möchte, ist sie unter einen Vorwand weg. Und als sie mich dann ins Archiv begleitete, waren im meinen Unterlagen so einige Einträge verschwunden. Die hat Galina entfernt, damit ich nicht dahinterkomme, dass sie mich vom Anfang an nur hintergangen hatte.“
Katarina sagte darauf: „Das sieht ihr aber auch ähnlich. Hast du dafür Beweise?“
Walerija antwortete: „Eben nicht, die hat Galina doch verschwinden lassen. Aber ich habe es selber gesehen, und ihr habt vom Anfang an Recht gehabt. Ich hätte auf euch hören sollen, dann wäre all das nicht passiert. Glaubt ihr mir das?“
Doch Jelena schüttelte den Kopf, und entgegnete: „Nein, ich glaube dir kein einziges Wort. Ich bin davon überzeugt, dass Galina dir gesagt hat, das du jetzt auf freundlich machen, und uns dieses Märchen hineindrücken sollst. Damit wir dir wieder vertrauen, und in Wahrheit schmiedest du und deine Freundinnen die nächsten Pläne gegen uns. Ich habe mir meine Meinung über dich gebildet, und von der weiche ich nicht mehr ab. Da gib es so ein Sprichwort: Wer einmal lügt, den glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht. Und du sagst auch jetzt nicht die Wahrheit, sondern du lügst! Völlig egal, was von dir jetzt noch kommt, ich glaube dir nicht! Diesen Bullshit glaubst du doch selber nicht! Eine schöne Story, die du und Galina für uns ausgedacht habt! Ich habe mir meine Meinung über dich gebildet, und von der weiche ich nie mehr ab, koste es was wolle! Ich weiß gar nicht, warum ich dich weiter anhören soll! Und deshalb gehe ich jetzt, denn hier stinkt es, nach Lüge und Verrat! Also stinkt es hier nach Walerija!“

Jetzt stand Walerija wie ein Häufchen Elend vor den drei, mit Tränen in den Augen wandte sie sich dann aber zum Gehen. Doch Katarina spürte, dass Walerija es ehrlich meinte, deshalb sagte sie erst ruhig, und dann später laut: „Bleib hier, erzähle weiter, und du Jelena, bei allen Verständnis für das, was du mit Walerija erlebt hast, du hältst jetzt mal trotzdem den Mund, und du bleibst auch sitzen. Wir sind hier, um Walerija anzuhören, und das werden wir auch tun. Und es geht auch keiner raus, bevor ich es euch sage! Und hier stinkt nichts und niemand! In meiner Kabine wird so nicht geredet, damit das klar ist!“ Auch Darja sagte: „Jelena, jetzt sei nicht so. Ich weiß, dass du Walerija gegenüber kein Vertrauen mehr hast, ich kann es dir auch nicht übelnehmen. Aber du weißt auch, dass es mir früher mit Galina ganz gleich wie Walerija ergangen ist. Auch ich habe ihr vertraut, habe andere verpfiffen, und habe dafür Konsequenzen zu ertragen gehabt.
Ich erlebe mit Walerija jetzt ein Déjà-vu. Denn ihr erging es exakt gleich wie mir, als ich vorher als Aufseherin im Gulag gearbeitet habe. Also kann ich Walerija sehr gut verstehen. Jelena, ich möchte dich daran erinnern, als ich dahinterkam, dass mich Galina nur manipuliert, habe ich ebenfalls versucht, die Sache geradezubiegen. Aber geglaubt hat mir keiner, nur du als einzige. Und deshalb haben dann auch wir beide das Gulag verlassen, und haben hier angeheuert. Und wir beide mussten dann auch noch erleben, dass diese Galina hier wieder unsere Vorgesetzte war. Wir beide haben auch Walerija vor ihr gewarnt, aber sie hat nicht auf uns gehört, und deshalb haben wir gemeinsam mit Katarina beschlossen, dass sie es selber herausfinden muss. Aber wenn sie es geschafft hat, dann soll es ihr aber auch geglaubt werden, und das möchten auch Anastasija und Lucija so haben, wie mir Katarina erzählt hat. Und dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen. Also wenn Walerija sagt, dass sie jetzt weiß, dass alles gestimmt hat, was wir ihr gesagt haben, dann glaube ich ihr das auch. Und du Jelena, du kannst das auch. Walerija, ich möchte aber, dass du uns etwas näher erklärst, warum du jetzt von Galinas Falschheiten überzeugt bist.“

Walerija erkannte, dass sie jetzt die Chance hatte, das Vertrauen zurückzugewinnen. Deshalb begann sie, obwohl sie auch Angst davor hatte, und sagte zu Darja: „Ich habe mir auch deine, und Jelenas Akte angesehen. Es stimmt alles, was ihr mir über Galina erzählt habt. Auch, dass ihr durch meine Meldung einen Rapport inklusive Eintrag erhalten habt. Das wurde sogar extra erwähnt, und in meiner steht dafür, dass ich gerne Kolleginnen verpetze, und deshalb nicht für höhere Aufgaben geeignet bin. Aber genau das hat mir Galina zugesichert, wenn ich andere verpfeife.“ Zuerst sahen sie Jelena und Darja erbost an, doch dann begann Darja zu lachen, und sagte: „Genau das gleiche hat Galina früher im Gulag zu mir gesagt. Unglaublich, dass sie es wieder gemacht hat, denn ich hielt sie eigentlich für raffinierter. Denn es ist bei mir danebengegangen, aber sie hat es vielleicht deshalb auch bei dir gemacht, weil du am Anfang auch genauso so unsicher gewesen bist, wie ich früher. Es ist natürlich nicht schön gewesen von dir, andere Akten zu lesen, aber so hast du jetzt wenigstens die Bestätigung für alles, was wir dir über Galina gesagt haben.“
Dann sagte Walerija zu Katarina: „Ich habe auch deine Akte gelesen. Es hat alles gestimmt, was du gesagt hast. Du bist früher eine sehr brutale Aufseherin gewesen, und du bist auch nicht von dort fortgejagt worden, wie Galina mir gegenüber behauptet hat. Du hast freiwillig die andere Galeere verlassen, und es war dann sicher auch der Grund, den du mir erzählt hast, was aber natürlich nicht da drin steht. Und du bist auch wirklich krank gewesen, und hast mich hier nicht einschulen können. Dafür, dass ich das getan habe, dass ich eure Akten gelesen habe, möchte ich euch um Verzeihung bitten, und ihr habt mich aber jetzt auch in der Hand. Denn wenn ihr das Anastasija erzählt, dann sieht es schlecht für mich aus. Deshalb bitte ich euch, es nicht zu tun, ich vertraue auf euch. Und ich bitte euch, dass auch ihr mir vertraut, und wir vielleicht doch wieder Freundinnen sein können.“
Katarina sah Walerija an, dann fragte sie die beiden anderen: „Wie seht ihr die Sache? Vertrauen wir Walerija, obwohl sie schon noch daran arbeiten muss, es wieder zu bekommen?“

Jelena war anfangs misstrauisch, doch dann entschloss sie sich, den beiden anderen zu folgen. Doch dann fragte Katarina: „Walerija, folgendes will ich aber noch von dir wissen. Wieso hast du dich von den drei nur so sehr beeinflussen lassen können? Warum hasst du Judith so sehr, und warum sind die Sklavinnen so hart von dir behandelt worden, und warum hast du sie als Verbrecher bezeichnet? Und warum hast du begonnen, auch mich zu hassen? Obwohl ich dich vom Anfang an nur unterstützt, und geholfen habe?“
Walerija schnaufte durch, und begann: „Die haben mir schöne Worte gesagt, und darauf bin ich eingestiegen. Galina hat mir versprochen, dass ich gute Aufstiegschancen habe. Ich kann dann sogar Oberaufseherin werden, wenn ich Fehler von anderen melde. Und dann steht in meiner Akte von Galina, dass ich nicht für höhere Aufgaben geeignet sei, eben weil ich andere verpfiffen habe. Sie sicherte mir auch zu, dass ich gute Bewertungen erhalte, wenn ich die Sklavinnen extra hart behandle. Auch davon stand nichts drin. Tja, und warum ich die Sklavinnen als Verbrecher bezeichnet habe? Galina hat bemerkt, dass ich was gegen Verräter, gegen Spione und anderes Gesindel habe. Sie behauptete, dass die deshalb als Sklavinnen auf den Galeeren sind, um dafür zu bezahlen. Deshalb hab ich auch Judith so sehr gehasst, weil mir Galina über sie erzählt hat, dass sie unserem Land schweren Schaden zugefügt hat, und deshalb bis zum Rest ihres Lebens hier sein muss. Sie sagte mir auch, dass es streng geheim ist, dass diese Spione hier sind, und es darf keiner erfahren, sonst werde ich selbst eine von denen, wenn ich es erzähle, und das rauskommt. Katarina, sie behauptete von dir, dass du nicht nur weißt, dass Judith eine Spionin ist, sondern du hast sie angeworben, und du bist ihr Führungsoffizier. Und als sie enttarnt wurde, und als Strafe hierhergekommen ist, hast du sie deshalb beschützt. Galina sagte auch, dass du sie niemals bestrafen würdest, und als du es dann aber doch getan hast, da wurde ich zum ersten Mal misstrauisch. Selbst dann behauptete Galina, dass alles nur gestellt war, wie du sie ausgepeitscht hast. Und dass sie dir zwar das Leben gerettet hat, aber nur, damit du sie wieder beschützen kannst. Aber das habe ich dann nicht mehr geglaubt. Und seitdem ich in diesen Archiv war, ist mir alles klar geworden. Ihr habt immer recht gehabt, und ich hätte auf euch hören sollen. Für alles, was ich falsch gemacht habe, bitte ich euch um Verzeihung, ihr seid meine echten Freundinnen, die nur das Beste für mich gewollt haben. Und ganz besonders du, Katarina. Es tut mir so leid, dass ich dich enttäuscht habe. Ich hoffe, ich kann das irgendwie wieder gutmachen.“
Bei diesen Worten begann sie zu weinen, noch immer stand sie wie eine arme Sünderin vor den drei, bis Katarina ihr einen Platz anbot, und ihr ein Taschentuch reichte. Dann sagte Katarina: „Du bist so dumm gewesen, warum hast du nicht auf uns gehört. Ich möchte dir keine neuen Vorwürfe mehr machen, denn du weißt jetzt selber, wo du dich da hineingeritten hast. Aber du hättest dir doch denken können, dass es nicht mit rechten Dingen zugehen kann, dass Spione hier ihre Strafe verbüßen sollen. Und dass Judith auch so eine ist, und ich sie deshalb beschützt habe.“

Walerija fragte dann: „Aber wozu sind dann diese Galeeren überhaupt da?“ Katarina sah die beiden anderen an, sie nickten zustimmend, dann sagte Katarina: „Walerija, was ich dir jetzt erzähle, ist so unglaublich, dass du es gar nicht glauben wirst. Aber die Wahrheit ist oft unglaubwürdiger als die größte Lüge. Das möchte ich vorausschicken.“ Dann erzählte ihr Katarina die Wahrheit über das Ganze: „Dieses Ressort hier wird von der Russenmafia, von der Chinesischen, und auch von der japanischen Mafia betrieben. Und jede dieser Organisationen hat eine Galeere unter ihrem Kommando, da die Russenmafia zahlreicher vertreten ist, betreibt sie zwei Galeeren, und ich war früher auf der ersten. Das hier ist eine Art Gulag, aber es ist eine Freizeiteinrichtung, und es kommen Mitglieder dieser Organisationen auf Urlaub hierher, aber auch Oligarchen, und auch normale Bürger, die genügend Geld dafür haben, und einflussreiche, korrupte Politiker aus der ganzen Welt. Die mal was anderes erleben wollen, etwas, das es nur in den Köpfen von entsprechenden Leuten geben kann. Nämlich, dass Sklavinnen auf einer Galeere rudern, dass sie angekettet, und in stählerne Keuschheitsgürtel eingeschlossen sind. Es sind aber keine Verbrecherinnen, sondern völlig normale Frauen, die ihre Schulden abarbeiten, aber es sind auch solche dabei, die etwas gesehen haben, was sie besser nicht hätten sollen. Die werden auch hierher gebracht, damit sie nicht darüber reden können. Und sie müssen nicht nur Rudern, sondern auch ihre Körper für diese Gäste zur Verfügung stellen. Und auch hier, auf dieser Galeere wird es bald soweit sein, aber Anastasija hat das verzögert, aber ich weiß nicht warum. Aber es wird nicht zu verhindern sein, und es werden alle Sklavinnen dafür herhalten müssen, und leider auch Judith, so gerne ich ihr das auch ersparen möchte. Besonders nach dem, was sie für mich getan hat. Und ich bin deshalb etwas weniger hart zu den Sklavinnen, weil ich ein neues Leben beginnen wollte, den Grund dafür habe ich dir schon erzählt, als wir uns hier nach dem ersten Kennenlernen hier in meiner Kabine getroffen haben. Ich mache es ihnen leichter, damit sie etwas Perspektive haben, wenn ich Nachtdienst mache. Aber du, und Jelena und Darja wissen, dass ich von den Sklavinnen trotzdem die volle Leistung verlange, wenn ich sie antreibe. Und ich führe auch Strafen am Podest aus, was du auch schon selber gesehen hast. Soviel, um es zusammenzufassen. Tja, Walerija, das hier wird von einer großen Verbrecherorganisation betrieben, und wir alle sind ein Teil davon. Also auch du, auch du bist ein Mitglied. Du bist völlig unbedarft hierhergekommen, hast nicht gewusst, was du hier tun sollst, und für wen du eigentlich arbeitest. Ich, oder Anastasija oder Lucija hätten es dir natürlich schon längst gesagt, aber man hat bemerkt, dass du noch nicht dazu bereit bist. Eben, weil du aus einen Umfeld kommst, wo du nichts von der Welt da draußen weißt. Deshalb konnte dir das nicht gesagt werden, aber wir hätten das nachgeholt. Verstehe mich nicht falsch, aber du warst am Anfang viel zu leichtgläubig, sogar naiv, und das haben sich Galina und die anderen zu Nutze gemacht. Die haben dich eingewickelt, und du hast sie dir als Freundinnen ausgesucht. Und die hätten dir das niemals auch so deutlich gesagt, wie jetzt ich. Das ist die Wahrheit, und nichts anderes.“

Walerija war jetzt so richtig geschockt, es verschlug ihr die Sprache. Doch dann sagte sie: „Ich will hier nicht länger sein, ich gehe von hier weg, ich verschwinde. Schon Morgen haue ich ab.“ Doch Katarina entgegnete eindringlich: “Nein, auf keinen Fall, das darfst du nicht. Du musst hierbleiben, denn wenn du gehen willst, einfach so, das geht nicht. Dein Reisepass ist unter Verschluss, und du kommst von hier nur mit dem Flugzeug weg, und du musst doch auch vorher genau sagen, wo du hinwillst. Selbst wenn du abhaust, und nicht zurückkommst, dann wird man dich finden, und hierher zurückbringen. Du bist ein Sicherheitsrisiko, und das wird man nicht eingehen.“ Walerija fragte dann: „Ha ha, wie wollen die mich finden? Und falls doch, was dann? Was machen sie mit mir, wenn die mich wieder hier haben?“ Katarina sah sie an, und antwortete: „Jede von uns bekam bereits, als wir hier angekommen sind, ohne unseren Wissen einen Chip implantiert. Also auch du, du hast mal in der Nacht ein Schlafmittel bekommen, du bist dann für ein paar Tage im Tiefschlaf gewesen. Dann wurde dir der Chip irgendwo am Körper eingesetzt. Du bist erst wieder aufgeweckt worden, als der Schnitt wieder abgeheilt war. Ich weiß nicht genau, wie er mit Energie versorgt wird. Aber ich denke, es hängt mit dem Herzschlag zusammen. Aber als ich nach Matzukis Angriff im Tiefschlaf gewesen bin, musste man den Chip austauschen, weil ich ja für ein paar Minuten klinisch tot gewesen bin, und er nicht mehr funktionierte. Jedenfalls ist das ein Ortungschip, die wissen also, wo du bist. Sobald du durch einen Scanner am Flughafen gehst, zeichnet der Chip das auf. Aber unsichtbar für andere Systeme. Wenn du also abhaust, dann haben sie dich schnell wieder gefunden. Er ist irgendwie verlinkt, aber ich bin mir sicher, dass es irgendwie umgangen werden kann, und dann kannst du nicht mehr geortet werden. Aber solange er funktioniert, überwachen sie dich. Aus der Gerüchteküche habe ich schon gehört, dass ein paar Aufseherinnen, die abhauen wollten, wieder hierher zurückgebracht worden sind. Die sagten dann, dass sie es verabsäumt hatten, rechtzeitig ihren Urlaub anzumelden, deshalb hatten sie auch ihre Reisepässe nicht dabei. Die hatten großes Glück, dass es ihnen geglaubt wurde. Aber im Wiederholungsfall würde das anders ausgehen, also versuche das nicht, verstanden?

Es sei denn, sie bringen dich gleich um die Ecke, und da kannst du noch von Glück reden. Und was deine Frage betrifft, was sie dann mit dir machen, kannst du dir das nicht denken? Wenn du noch immer nicht verstehst, was ich meine, wenn ich von Glück rede, dann sieh ein Deck tiefer, dann hast du die Antwort. Dort wirst dann auch du sein.“ Walerija verstand, und fragte: „Aber wieso, wieso bist auch du überhaupt hier? Obwohl du gewusst hast, was du hier machen musst, hast du nicht abgelehnt!“ Doch Katarina antwortete: „Warum? Weil das die Chance für mich war, aus der Gosse herauszukommen, in die ich völlig unverschuldet geraten bin. Denn ich konnte dann auch wieder das Leben aufnehmen, das ich vorher hatte, ein Leben in Luxus, Urlaube, die mir selber nichts kosten, wo ich die Welt ansehen kann. Natürlich weiß ich, dass all das mit dem Schweiß und Blut der armen Menschen bezahlt wird, die unter uns auf ihren Bänken schuften. Zuerst hatte ich auch Hemmungen, aber dann sah ich die Möglichkeiten, und warf meine Bedenken über Bord, die ich am Anfang selbstverständlich hatte. Aber wie man so schön sagt: Geld stinkt nicht. Und dieses Leben, das uns Abseits vom Aufsichtsdienst geboten wird, dient auch dazu, um uns bei Laune zu halten. Denn ich kann mir keine einzige Aufseherin vorstellen, die freiwillig dieses Leben hier aufgeben würde. Oder Walerija, würdest du denn wirklich zu deinen ärmlichen Hof zurückkehren, und von früh bis spät hart arbeiten? Ich will natürlich nicht das harte Leben der Bauern herabwürdigen, denn es ist sehr wichtig, dass es Menschen gibt, die die Felder bewirtschaften, und das Vieh versorgen. Die haben meine Bewunderung, und Respekt. Aber ehrlich, würdest du dieses Leben mit dem hier tauschen wollen? Eigentlich bleibst du für immer hier, denn selbst wenn du die Zeit hinter dich gebracht hast, zu der du dich verpflichtet hast, und in deinen Fall sind das fünf Jahre, von hier weggehen wirst du nicht. Du wirst kein anderes Leben mehr wollen, und dein altes schon gar nicht.“

Walerija musste offen zugeben, dass sie es nicht mehr wollte. Dann sagte sie: „Also gut, das hat mich überzeugt. Aber wie soll es jetzt mit uns weitergehen? Kann es wieder so werden wie früher? Können wir wieder Freundinnen werden? Natürlich weiß ich auch, dass ihr mir am Anfang nicht vertrauen werdet. Aber wenn ich euch beweise, dass ich es ehrlich meine, habe ich eine Chance bei euch, und dann auch wieder bei den anderen Kolleginnen? Nur bei Matzuki und Lana ist der Ofen bei mir aus.“ Doch Jelena fragte: „Und was ist, wenn dich Galina wieder umgarnt? Dir irgendwelche Märchen erzählt, woher wissen wir denn, dass du wieder umkippst?“ Doch Walerija schüttelte energisch den Kopf, und sagte laut: „Nein, niemals! Nicht nach dem, was ich im Archiv erlebt habe, die schafft das nicht mehr! Erst recht nicht, nachdem ich diese Fotos von den beiden Verbrechern gesehen habe, und Galina davor sogar salutiert!“ Darja fragte: „Und wenn sie von dir wissen will, warum du plötzlich so anders bist? Die nimmt dich doch gleich wieder in die Mangel, und ich fürchte, du sagst ihr dann alles.“ Katarina empfahl: „Ich bin mir völlig sicher, selbst wenn du es Galina auf den Kopf zusagst, dass sie alles so eingefädelt hat, und ihre Einträge gesehen hast, dass sie alles abstreiten wird. Du hast keinerlei Beweise, dafür hat sie gesorgt, also mache das besser nicht. Dazu kommt noch, dass du dich ins Archiv eingeschlichen hast. Denn das ist verboten, und da kann sie bei dir den Hebel ansetzen. Dann sage doch einfach, dass du es als gemein empfindest, dass sie dich abdrücken wollten, obwohl sie genau wissen, dass du nichts verträgst. So behandelt man eine Freundin nicht, und du willst deshalb etwas Abstand haben, damit sie darüber nachdenken können. Bleibe eine Zeitlang bei dieser Version, und dann werden sie schon damit aufhören, dich anzubaggern.“ Walerija bedankte sich für diesen Tipp, und fragte dann: „Und was ist jetzt mit uns, kann das wieder in Ordnung kommen? Es wäre mir ein sehr großes Bedürfnis. Ich bitte euch, trotz allem, was da vorher war…“ Katarina sah die beiden anderen an, die nickten dann zustimmend, und Katarina sagte: „Also gut. Walerija, wir nehmen dich wieder bei uns auf, du gehörst wieder zu uns.“ Walerija war darüber sehr erleichtert, sie umarmte nacheinander die drei, besonders lange machte sie es bei Katarina. Dann sagte Walerija bedrückt: „Es tut mir so leid, dass ich unsere gemeinsamen Fotos vom Urlaub in Dubai gelöscht habe. Alle anderen sind auch weg, weil mein Laptop und alle Speichermedien kaputtgemacht worden sind, was ich aber niemanden nachtrage, denn das habe ich verdient. Aber es schmerzt mich so sehr. Die ganzen schönen Erinnerungen. Es ist alles weg…“ Sie begann deshalb sogar zu weinen. Katarina sagte darauf: „Walerija, ich habe etwas für dich. Eine Überraschung.“

Dann stand sie auf, holte aus dem Schlafzimmer mehrere USB-Sticks, und einen neuen Laptop. Sie fuhr ihn hoch, machte einen Ordner auf, und dort waren alle Bilder von Dubai enthalten. Walerija war völlig überrascht, ungläubig sah sie Katarina an, die deshalb sagte: „Bevor dein Laptop demoliert wurde, habe ich verlangt, dass zuerst alle Daten kopiert werden. Ich hatte immer das Gefühl, dass du zu uns zurückfinden wirst. Und bevor du heute zu uns gekommen bist, haben wir sie auf den neuen übertragen. Wir drei hier haben diesen Laptop aus unserer eigenen Tasche bezahlt. Es ist unser Geschenk an dich. Selbstverständlich haben wir deine Daten nicht angesehen, denn das geht niemanden was an. Ich habe nur darauf geachtet, dass die Bilder und Videos von Dubai komplett sind. Du hast sie zwar vom Ordner gelöscht, aber nicht aus dem Papierkorb. Du siehst, es ist nichts verlorengegangen. Dieser Laptop ist ein Geschenk von uns drei, als Beweis, dass wir dich wieder bei uns aufgenommen haben. Na, was sagst du dazu?“ Walerija begann jetzt zu weinen, aber aus Freude, dann sagte sie: „Ihr seid echte Freundinnen, es tut mir jetzt doppelt so weh, dass ich euch nicht vertraut habe…“

Doch Katarina sagte: „Walerija, du hast jetzt gesehen, wer ehrlich zu dir ist, und auf wen du dich verlassen kannst. Wir werden auch noch mit allen anderen von uns sprechen, dass du wieder zu uns gehörst, und dass man dich wieder aufnehmen soll. Und Anastasija und Lucija werden es auch erfahren. Und ich bin mir sicher, dass sie darüber genauso erfreut sein werden, wie du. Doch niemand von uns wird erzählen, dass du im Archiv gewesen bist. Und du machst das auch nicht, okay? Bleibe dabei, dass du es nicht mochtest, dass die dich abdrücken wollten, und dass du dich deshalb von den drei distanziert hast. Denn ich weiß doch, dass du nichts verträgst. Bleibe auch dabei, wenn dich Anastasija oder Lucija fragen, aber sage nicht, dass die dich filmen wollten, wenn du betrunken herumkugelst. Du musst auch gar nicht lügen, sondern du erwähnst das mit dem Archiv und der Kamera einfach nicht. Und Matzuki wird sich hüten, dir an den Karren zu fahren, weil du die Kamera versenkt hast. Falls doch, dann drohe ihr, es Anastasija zu berichten, was sie da versucht hat. Das wird sie abschrecken.“
Walerija stimmte dem zu, und dann unterhielten sie sich ungezwungen die restliche Nacht. Walerija konnte ihr Glück gar nicht fassen, dass sie wieder aufgenommen worden war. Sie weinte vor Freude, und bedankte sich immer wieder und wieder. Sie nahm sich jetzt fest vor, sich von Galina und ihren Spießgesellen nie mehr beeinflussen zu lassen, und sich an Katarina, an Jelena und Darja zu halten. Ihre einzigen, und echten Freundinnen…

Am nächsten Tag berichtete Katarina Anastasija und Lucija davon. Sie fragten auch Walerija, doch sie hielt sich an Katarinas Ratschlag, und erzählte nur das, was sie in Matzukis Kabine erlebt hatte. Aber sie erwähnte das mit der Kamera nicht. Die beiden Oberaufseherinnen waren auch erfreut, dass sich Walerija endlich eines besseren besonnen hatte. Sie nahmen auch bestimmte Strafmaßnahmen gegen Walerija zurück, die noch liefen. Inzwischen besprachen sich Katarina, Jelena und Darja mit den anderen Aufseherinnen, und alle waren damit einverstanden, Walerija wieder als vollwertiges Mitglied der Kollegenschaft zu akzeptieren. Galina und die beiden anderen fragten sie dann zwar, was mit ihr plötzlich los ist, doch Walerija zeigte Rückgrat. Sie gab den drei Hexen zu verstehen, dass sie es ablehnte, zum Trinken genötigt zu werden, und verlangte deshalb auch Distanz.

So kam mit Walerija alles ins rechte Lot, sie war ab nun auch weniger brutal zu den Sklavinnen, und sie drückte ab und zu sogar ein Auge zu…

Ende Teil vier


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 10.09.18 um 23:23 geändert
gerne trage ich eine Krankenschwestern-Diensttracht
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:07.09.18 18:18 IP: gespeichert Moderator melden


Danke schön,

ich muss vergessen haben auf den letzten, jetzt vorletzten Teil Deiner Geschichte zu antworten?
Böse Verfehlung, nicht zu entschuldigen! Da muss wohl die Peitsche sprechen, halt ich bin doch gar nicht in deiner Geschichte:


Nein vielen Dank, hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte in der Geschichte, vermutlich habe ich sie gefunden!

Auch in dem neuen Kapitel aber nanu was bedeutet: Ende Teil vier? So weit bin ich noch nicht... oder doch 119.

Nichts desto trotz eine tolle Fortsetzung...

Danke
Ihr_joe





[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Ihr_joe am 22.09.18 um 22:56 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:07.09.18 19:02 IP: gespeichert Moderator melden


Da bin ich heute ja zur rechten Zeit im Forum aufgeschlagen. Ich bin schon gespannt, wie die Geschichte um Katarina, Judith, Walerija, Lucija und all den anderen tollen Figuren in deiner Geschichte weitergeht. Vielen Dank, Schwester Annika, für diesen Lesegenuß zum Wochenende!

Schöne Grüße auch an alle Mitleser dieser Geschichte
Tom
Im Herzen seit mehr als 5 Jahren eine keusch gehaltene, angekettete und frisch gestriemte Rudersklavin auf der Strafgaleere. Heimlich in Mistress Katarina verliebt.
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:09.09.18 07:40 IP: gespeichert Moderator melden


Nachdem ich diese Fortsetzung (wieder mit Genuss) gelesen habe, darf ich mich Ihr_joe anschließen. Schön, dass sich für Walerija hier vieles zum Guten entwickelt hat. Freut mich richtig für sie.

Schöne Grüße
Tom

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von TomTomTom am 09.09.18 um 07:41 geändert
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:22.09.18 22:35 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, es geht wieder weiter.
Ob Galina und die beiden anderen es so einfach hinnehmen, dass Walerija Distanz haben möchte?
Ihr werdet es erfahren.

Teil 120

Ein paar Tage später kam Matzuki noch immer im Keuschheitsgürtel, aber ohne Büstenhalter Morgens zum Dienst. Sie trug ihre Catsuits immer eine Nummer kleiner, da sie es lieber hatte, wenn es sich eng an ihren Körper schmiegte. So hoben sich Ihre Brustwarzen auch deutlich ab, die durch das Lackmaterial von Catsuit auch ständig stimuliert wurden, Es war ihr aber inzwischen egal, wenn sich auch ihr Keuschheitsgürtel deutlich darunter abzeichnete. Keine Sklavin getraute sich, sie deshalb auch nur eine Sekunde länger anzusehen, wenn sich Matzuki direkt vor einer befand. Doch wenn sie weiterging, wurde sie von den Blicken der Sklavinnen förmlich durchbohrt. Sie hatte den Zipp vom Catsuit auch bis unter die Brüste geöffnet, und die beiden Hälften vom Anzug extra noch weiter auseinander gezogen. In ihre langen, schwarzen Haare hatte sie von Lana am Vorabend einige feuerrote Strähnen einfärben lassen, und ihre Augenlider hatte sie in der Früh mit dunkler Farbe betont. Die Sklavinnen dachten unwillkürlich, dass jetzt der leibhaftige anwesend war, was Matzuki auch bewusst so angelegt hatte. Sie wollte, dass die Sklavinnen sich bereits vor ihr fürchteten, wenn sie nur am Ruderdeck auftauchte. Deshalb hatte sie sich dieses neue Outfit auch so einfallen lassen. So aufgemacht stolzierte sie langsam herum, sie brachte noch ihre Handtasche in den Bereitschaftsraum, holte zuvor ihr Smartphone heraus und telefonierte kurz. Einige andere Aufseherinnen sahen es natürlich, und tuschelten darüber. Doch Matzuki ignorierte es, lehnte sich lässig in den Türrahmen, und sprach weiter. Dann steckte sie es ein, und ging dann langsam den Mittelgang entlang, und in ihren Augen flackerte bereits die sadistische Vorfreude, den Sklavinnen ihre Peitsche kräftig spüren zu lassen.

Lucija hatte heute Dienst, sie musste sich die Oberaufsichten mit Galina teilen, da Anastasija eine Woche Urlaub hatte. Sie machte sich deshalb schon länger darüber Gedanken, dass die Besetzung mit nur drei Oberaufseherinnen zu knapp bemessen war. Wenn Anastasija vom Urlaub zurückgekehrt war, wollte sie sich mit ihr darüber unterhalten, ob es nicht doch an der Zeit war, eine Aufseherin zur Oberaufseherin zu befördern. Sie wollte aber darüber nicht mit Galina sprechen, denn sie würde natürlich Matzuki oder Lana forcieren, was jedoch nicht im Sinne Lucijas, und auch nicht Anastasijas wäre. Denn Lucija hatte schon länger eine Vorstellung, wer dafür weit besser geeignet wäre, und es durch die Leistungen im Dienst auch schon längst verdient hätte…
Lucija trug so wie üblich den Catsuit, und sie hatte ihre langen, wasserstoffblondierten Haare zu zwei Zöpfen geflochten, die sie vorne über den Oberkörper fallen ließ. Sie sah umwerfend aus, denn sie achtete auch darauf, dass ihre Kleidung immer perfekt saß. Deshalb wollte sie, dass auch die Aufseherinnen korrekt gekleidet erschienen, und sie begutachtete natürlich alle, bevor sie die Einteilung vornahm. Als sie Matzuki kurz musterte, holte sie sie ins Büro, und befahl ihr dort: „Sie machen sich jetzt aber schleunigst wieder davon, und machen sich in ihrer Kabine zurecht. Sie sehen doch aus wie ein Sack voller Wäscheklammern, in diesen Aufzug will ich sie nie sehr sehen. Sie kehren erst wieder zurück, wenn sie sich einen Büstenhalter angezogen haben, und sie werden ihn ab sofort bei jeden Dienst tragen. Das ist eine offizielle Dienstanweisung, denn ich verlange, dass alle Aufseherinnen anständig gekleidet sind. Wir repräsentieren etwas, und was ist, wenn Gäste kommen, und sie sehen, wie sie so nuttig daherkommen, was werden sie wohl von ihnen halten? Und sie legen auch diesen Gürtel ab, verstanden?“ Doch Matzuki antwortete: „Warum soll ich das tun? Es ist hier drin so heiß und stickig, dass es mir bereits jetzt den Schweiß herausdrückt, ohne dass ich auch nur einen Handgriff getan habe! Und wir erfahren vorher, wenn Gäste kommen, dann ziehe ich mich auch um.“ Doch Lucija blieb völlig ruhig, und sagte: „Ich habe ihnen befohlen, dass sie sich jetzt ordentlich anziehen sollen, und nicht erst, wenn Gäste hier auftauchen. Und wagen sie es nicht, einen Befehl von mir je wieder zu hinterfragen. Und jetzt kehrt, marsch!“ Wütend fuhr Matzuki zurück: „Also schön, den BH werde ich anziehen, aber den Gürtel kann ich nicht ablegen, der ist abgeschlossen, ich habe dazu nicht den Schlüssel!“ Lucija kam ein kurzes Lächeln aus, doch dann sagte sie: „Dann machen sie erst wieder hier am Ruderdeck Dienst, wenn sie den Gürtel aufmachen können. Und bis dahin halten sie die Messe sauber, und zwar alleine. Aber den BH, den tragen sie dabei trotzdem, klar? Also verschwinden sie jetzt in ihre Kabine, und ziehen einen an. Und ich werde das kontrollieren, und sollten sie ihn nicht tragen, dann gibt’s einen Eintrag, wegen mangelhafter Adjustierung, ist das deutlich gewesen? Und fahren sie mich nie wieder so an, als ob ich ein ungezogenes Schulmädchen sei. Sie bewahren Respekt, und sie sind höflich zu ihrer Vorgesetzten. Erst recht, wenn sie von ihr eine Anweisung erhalten, die ihnen nicht passt. Haben sie das verstanden?“

Matzuki murmelte ein ´Verstanden´, und stapfte zornig aus dem Büro. Sie hatte sich schon so sehr darauf gefreut, es den Sklavinnen so richtig spüren zu lassen, und jetzt sollte sie unten in der Messe nur aufräumen. Doch als sie bereits an der Tür vom Ruderdeck war, holte sie Lucija zurück. Damit es auch alle hören konnten, schaltete sie ihr Headset ein, ließ sie vor allen anderen Aufseherinnen strammstehen, und befahl in ihrem ruhigen Ton: „Ich habe außerdem genau gesehen, dass sie zuvor telefoniert haben. Sie wissen, dass die Mitnahme von Handys auf das Ruderdeck streng untersagt ist. Denn das ist eine schwere Sicherheitsverletzung, die sie da begangen haben. Und nach Dienstvorschrift wird das auch in ihre Akte aufgenommen, und ihr Gehalt wird für einen Monat ausgesetzt. Das gilt für alle Aufseherinnen, und deshalb auch für sie. Sie werden jetzt ihr Smartphone abschalten, und es in meinen Büro zurücklassen, während sie den Putzdienst in der Messe verrichten. Erst nach Dienst können sie es meinetwegen wieder an sich nehmen. Und sollte ich, oder eine andere Oberaufseherin sie noch Mal damit hier antreffen, und sie auch noch ungeniert telefonieren, anstatt sich ihr Armband für den Abschnitt, zu dem sie eingeteilt werden, abzuholen, dann wird ihr Gehalt für drei Monate ausgesetzt, und zusätzlich haben sie sich im Flottenkommando zu melden. Und diesmal wird ihr Vater aber nicht dabei sein, und er wird ihnen dabei auch nicht helfen können. War das deutlich?“ Matzuki nickte nur kurz, schaltete ihr Smartphone ab, und wollte ins Büro gehen, um es dort zu hinterlegen. Doch Lucija stellte sich ihr in den Weg und setzte in ihrem ruhigen Tonfall nach: „Ich habe sie etwas gefragt, und als ihre Vorgesetzte erwarte, und verlange ich eine klare und deutliche Antwort von ihnen. Und ich werde mich nicht wiederholen.“ Matzuki sagte jetzt klar und deutlich: „Verstanden.“ Lucija sagte darauf: „Schön, sie können also doch antworten.“ Matzuki hatte jedoch noch immer ihr Maul offen, und murmelte: „Wie sie wollen.“ Doch jetzt packte sie Lucija am Arm, und sagte: „Und hier habe ich das letzte Wort. Merken sie sich das. Und damit sie sich das auch merken, bleiben sie eine ganze Woche in der Messe eingeteilt. Zusätzlich bleibt ihr Handy auch solange abgeschaltet im Büro deponiert. Und das gilt auch dann, wenn ihre Freundin-Korrektur- wenn Galina Dienst hat. Egal, was die jeweilige Dienstführende Oberaufseherin auch anordnet, das wird ausgeführt, auch dann, wenn sie eine Oberaufseherin ablöst, die der anderen höhergestellt ist. So steht es in den Vorschriften, und sie wissen, wie sehr ich darauf achte. Und jetzt raus hier mit ihnen, nachdem sie ihr Handy hiergelassen haben.“

Matzuki sagte jetzt nichts mehr, sondern blieb ruhig. Erst jetzt gab Lucija den Weg frei, und Matzuki legte ihr Handy im Büro auf den Tisch. Matzuki verließ deprimiert das Ruderdeck, zog sich in ihrer Kabine so an, wie es Lucija haben wollte, zeigte sich noch vorher bei ihr am Ruderdeck, und meldete sich dann in der Messe zur Arbeit. Die anderen Aufseherinnen sahen sich das zufrieden an, und warfen sich auch gegenseitig schadenfrohe Blicke zu. Auch einigen Sklavinnen erging es so, auch sie sahen sich schadenfroh gegenseitig an, nachdem diese Sadistin verschwunden war. Sie gönnten es Matzuki, dass sie vor allen Anwesenden so zurechtgewiesen wurde. Einige kicherten sogar leise. Lucija hatte es natürlich bemerkt, doch sie gönnte es den Sklavinnen für kurze Zeit. Sie war zwar auch streng, doch ab und zu gewährte sie den Sklavinnen auch kleine Freiräume. In dem Punkt zeigte sie, dass sie mit Gefühl ihre Aufsicht führte. Doch als sie fand, dass es genug war, sagte sie: „Sklavinnen, ihr wisst hoffentlich, wo ihr hier seid. Deshalb ist jetzt Schluss damit, dass es unter euch so lustig zugeht. Macht euch für das Rudern bereit.“ Als es trotzdem noch nicht sofort ruhig war, ließ sie die Aufseherinnen streng in die Runde blickten, und dazu auch die Peitschen bereitmachen. Dann fragte sie in ihrem ruhigen Ton: „Habe ich nicht gesagt, dass jetzt Schluss ist? Oder wollt ihr vielleicht ein Stündchen oder auch zwei mit höchster Schlagzahl rudern, damit euch das Kichern wieder vergeht? Wenn ihr dann außer Atem seid, frage ich euch wieder, ob ihr weiter kichern wollt. Und falls ihr das immer noch vorhabt, dann rudert ihr die gesamte nächste Ruderschicht mit höchsten Tempo. Alles klar soweit?“ Unter den Eindruck dieser Drohung hörten die Sklavinnen jetzt damit auf. Sie wussten zwar, dass Lucija nie etwas unberechenbares einfiel, und dass sie vor ihr deshalb auch keine Angst zu haben brauchten, aber sie hatten vor ihr großen Respekt. Denn wenn sie nicht gleich gehorchten, dann drohte Lucija zuerst nur, aber wenn das nichts nützte, dann verhängte sie über alle Sklavinnen zwar harte, aber auch angemessene Strafen. In diesem Punkt war sie zwar hart, aber auch gerecht. Dann begannen die beiden Ruderschichten unter ihren Kommando, doch sie ließ mit normalen Tempo rudern. Inzwischen machte Matzuki die Messe sauber. Sie kochte vor Wut, und sie nahm sich vor, von Galina und Lana zu verlangen, sie so schnell wie möglich aus dem Gürtel rauszulassen, und sie wollte ihn dann auch für einige Zeit nicht mehr anlegen. Sie wollte sich auch an Lucija rächen, weil sie von ihr am Ruderdeck vor allen Aufseherinnen und auch Sklavinnen so abgekanzelt worden war.

Lucija kontrollierte sie in den Ruderpausen, und trug ihr auch zusätzliche Arbeiten auf, die Matzuki auch ausführen musste. Doch sie nahm sich vor, die Sklavinnen bei der nächsten Gelegenheit teuer dafür bezahlen zu lassen.
Doch zuerst wollte sie sich bei Galina darüber beschweren. Als sie unten in der Messe fertig war, ging sie gleich zu Galina ins Büro, und beschwerte sich lauthals darüber, dass sie von Lucjia vor allen anderen Aufseherinnen, und auch noch vor den Sklavinnen so gedemütigt worden war. Sie fühlte sich natürlich auch in ihrer Ehre verletzt, und sie wollte sich das nicht gefallen lassen. Doch Galina gefiel es, dass Matzuki so zusammengestutzt worden war, und sie dachte nicht im Traum daran, ihr zu helfen. Außerdem hatte sie etwas viel wichtigeres vor, deshalb hörte sie kaum zu, während Matzuki über Lucijas Behandlung polterte. Sie sagte nur irgendwann: „Ach, jetzt hör doch endlich auf. Du hättest das Handy nicht mitnehmen sollen, also bist du selber schuld daran. Ich kann auch nicht alles decken, was du so treibst. Und drohe mir nicht, verstanden? Jetzt beruhige dich, eigentlich habe ich für dich keine Zeit, denn ich habe Walerija hierher bestellt, denn ich will von ihr wissen, warum sie ganz plötzlich so anders zu uns ist. Wenn ich alles aus ihr rausgequetscht habe, dann erzähle ich dir auch alles. Und jetzt geh raus, denn diese dumme Gans sollte eigentlich schon längst da sein. Und falls nicht, dann schicke sie zu mir.“

Doch Walerija wartete bereits draußen, sie hatte auch Katarina erzählt, dass sie zum Rapport sollte. Doch Katarina riet ihr, sich von Galina nicht einschüchtern zu lassen. Sie soll bei ihrer Version bleiben, dass sie das gestört hat, dass sie betrunken gemacht werden sollte. Walerija versprach, standhaft zu bleiben, und sich von Galina nichts gefallen zu lassen. Als sie dann das Büro betreten wollte, kam eben Matzuki heraus, doch die war völlig unordentlich gekleidet. Als Walerija hineinging, schickte sie Galina gleich wieder raus, um sich schick zu machen. Walerija befolgte es zwar, doch das war nun das erste, was sie sich von Galina nicht mehr gefallen lassen wollte. Als sie damit fertig war, und wieder reinging, sagte Galina: „Wagen sie es nie mehr, so schlampig in meinen Büro zu erscheinen, haben sie mich verstanden?“
Doch völlig überraschend für sie konterte Walerija: “Was soll das eigentlich? Warum sind sie bei mir so streng? Denn ich habe Matzuki gesehen, als sie vor mir das Büro verlassen hat, und sie sah so richtig schlampig aus. Und jetzt erzählen sie mir nicht, dass sie bei ihr nicht darauf geachtet haben. Die sah aus wie eine Vogelscheuche, aber hinausgeworfen haben sie sie nicht. Aber mich sofort, um meine Adjustierung korrekt durchzuführen. Ich habe auch schon andere gesehen, die ebenfalls zum Rapport bestellt wurden, aber keine andere wurde wieder aus dem Büro geschickt."

Galina war nun sehr überrascht, wie Walerija plötzlich auftrat, dann sagte sie: „Nun ja, Matzuki war auch nur ganz kurz bei mir. Sie hatte es auch eilig, deshalb hatte sie keine Zeit, sich ordentlich herzurichten.“
Doch Walerija konterte: „Nein, Frau Oberaufseherin Galina, das muss ich jetzt widerlegen. Denn jede Aufseherin, die egal aus welchen Grund auch immer das Büro der Oberaufseherin aufsucht, hat es korrekt gekleidet zu betreten. Deshalb auch draußen vor der Tür der Spiegel, um sich gegebenenfalls noch herzurichten. Es ist auch egal, ob man sich nur für eine Minute, oder auch für eine Stunde im Büro aufhält. Man hat es entsprechend gekleidet zu tun. Man kann auch nicht vorher schon wissen, wie lange man hier drin sein muss. Matzuki ist mit ihnen befreundet, vielleicht musste sie es deshalb nicht tun, weil sie bei ihr offenbar wegsehen. Aber ich bin doch auch mit euch befreundet, aber ich bin jedesmal wieder rausgeschickt worden. Frage: Wieso?“ Noch ehe Galina antworten konnte, fuhr Walerija fort: “Es war zwar ein netter Versuch, aber so leicht lasse ich mich von ihnen nicht mehr einschüchtern. Wenn sie schon bei mir so konsequent sind, na gut, dann ist es so. Aber dann auch bei allen anderen, sonst komme ich noch auf den Gedanken, dass sie mit zweierlei Maß messen. Nur so als kleines Beispiel. Das haben sie nur bei mir und auch bei Katarina gemacht, wie ich weiß. Sehr merkwürdig ... Haben sie vielleicht etwas gegen uns? Stehen wir ihnen vielleicht nicht zu Gesicht?“
Jetzt brauste Galina auf, und sie rief: “Wie reden sie mit mir? Was erlauben sie sich eigentlich? So eine Frechheit habe ich noch nie erlebt! Sie haben sich also wieder mal von dieser Katarina einlullen lassen, was? Habe ich ihnen nicht gesagt, dass sie sich von ihr fernhalten sollen, da sie eine falsche Schlange ist?“ Doch Walerija ließ sich nicht einschüchtern, und begann: „Ich bin zu ihnen nicht frech gewesen, das weise ich ganz entschi...“
Doch Galina fuhr sie gleich wieder an: “Sie brauchen wohl wieder einen Eintrag was? Können sie haben, wenn…“ Doch jetzt hatte Walerija genug, aber sie sprach im ruhigen Tonfall: „Jetzt lassen sie mich mal ausreden! Sie sind zwar meine Vorgesetzte, aber es gehört zu einer guten Gesprächskultur dazu, seinen Gesprächspartner dessen Ausführungen zu Ende bringen zu lassen. Hinterher kommt dann vom Vorgesetzten das Argument, dass ihm das nicht gesagt worden ist, und er deshalb nicht reagieren konnte. Kunststück, wenn man zuvor nicht ausreden kann. Also, wie hätten sie es gerne?" Überrascht verstummte Galina, und Walerija machte weiter: „Ich war nicht frech zu ihnen, außerdem rede ich ganz ruhig. Aber sie fahren mich immer gleich so an, da muss man ja taub werden. Und noch etwas: Schreien tut nur die Person, die Unrecht hat.“ So war Galina noch nie ausgekontert worden, deshalb änderte sie ihre Taktik, und wurde wieder zahm, doch Walerija rechnete auch damit. Galina sagte nun: „Sie sind plötzlich so merkwürdig, aber was ich von ihnen wissen möchte, warum sind sie so schnell von unserer Feier weggegangen? Und hat sie Katarina beeinflusst?“

Walerija antwortete: „Erstens, Katarina hat mich nicht beeinflusst. Warum ich plötzlich so merkwürdig bin, wie sie gesagt haben? Und warum ich die Feier so schnell verlassen habe? Schön, dann sage ich es ihnen. Sie und die beiden anderen haben sicher bemerkt, dass ich schon mehr als genug getrunken hatte. Und ihr wisst aber auch genauso gut, dass ich nichts vertrage, und ich es euch auch klar und deutlich gesagt habe. Aber ihr habt es trotzdem nicht respektiert, und habt mir immer weiter eingeschenkt. Ich war doch schon so benebelt, dass ich dann diese Gießkanne umgeworfen habe, daran kann ich mich noch so dunkel erinnern, aber an sonst nichts mehr. Ich möchte, nein, ich verlange von euch, wenn ich sage, dass ich nichts mehr trinken möchte, dann akzeptiert ihr das. Ich weiß selber am besten, wann ich genug habe. Denn bei so etwas bin ich empfindlich. Und damit ihr euch das auch merkt, gehe ich zu euch etwas auf Distanz. Vielleicht kommt ihr dann drauf, dass man eine Freundin so nicht behandelt. Sie abdrücken, und sie dann auslachen, wenn sie im Suff Dinge tut, die sie sonst nie machen würde. Ha ha, ist sehr witzig, nicht wahr? Ich brauche Abstand, und den werde ich von euch einfordern. Habe ich das jetzt klargestellt?“
Galina sah ein, dass sie Walerija so nicht beikommen konnte, deshalb packte sie auch wieder ein paar Lügen aus, von denen Walerija natürlich kein einziges Wort glaubte, da sie die Wahrheit kannte. Galina sagte: „Na gut, wenn sie von uns etwas Distanz haben wollen, dann bekommen sie das auch. Aber ich möchte sie trotzdem vor Katarina warnen, ich habe ihnen gesagt, dass sie gefährlich ist. Die ist keine Freundin für sie. Die hat früher auf der anderen Galeere so viele Fehler gemacht, dass sie eigentlich auf die Ruderbank gehören würde. Das habe ich ihnen aber auch schon gesagt. Ich möchte nicht, dass sie von Katarina nur benutzt werden, sie dann auch Fehler machen, und ihr Schicksal als Rudersklavin teilen müssen.“

Doch Walerija antwortete: "Man kann sich zwar nicht seine Familie aussuchen, aber meine Freunde suche ich mir noch immer selber aus! Selbst wenn es eine falsche Freundin sein sollte, dann war es meine Entscheidung, die ich getroffen habe. Aber so lange ich meinen Dienst zuverlässig verrichte und mir nichts zuschulden lasse, kann es allen, und auch ihnen -sehr verehrte Frau Oberaufseherin- egal sein, welche Freunde oder auch Freundin ich habe. Wenn meine Freundin etwas tut, worauf sie dann selbst an die Ruderbank gekettet wird, dann bedeutet das aber noch lange nicht, dass dann auch ich automatisch als Sklavin rudern muss. Nur weil sie meine Freundin gewesen ist, dafür soll dann also auch ich auf die Ruderbank? Das ist doch wohl sehr an den Haaren herbeigezogen!" Als Galina dann etwas sagen wollte, sagte Walerija am Anfang etwas lauter, bevor sie dann wieder ganz ruhig weitersprach, obwohl sie sich dazu große Mühe geben musste:
"Man muss Vorgesetzten glauben, aber die sagen nicht immer die Wahrheit. Und man weiß nie, wann und vor allem, vom wem man für blöd verkauft worden ist. Das erfährt man immer erst hinterher. Aber dann verhält man sich dieser Person gegenüber entsprechend. Egal, ob es eine Kollegin, oder vielleicht sogar eine Vorgesetzte gewesen ist. Aber... Frau Oberaufseherin... eine solide Basis für ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen uns ist das nicht unbedingt, wenn ich hinterher erfahren sollte, dass mir von ihnen ganz schlimme Lügen erzählt worden sind. Und solange ich mir nichts zuschulden kommen lasse, können sie nichts gegen meine Freundschaft mit Katarina unternehmen. Sagen sie mal, gibt es für sie denn nichts Wichtigeres, als sich damit zu befassen, mit welcher Kollegin ich befreundet bin?“
Galina blieb sprachlos der Mund offen, sie war von Walerijas Selbstbewusstsein total überrumpelt worden. Walerija wollte jetzt von dieser hinterhältigen Person weg, deshalb sagte sie: „Da von ihnen jetzt nichts mehr kommt, scheint der Rapport beendet zu sein. Ich bin froh, dass wir das geklärt haben. Guten Tag.“ Damit erhob sie sich, und ging erhobenen Hauptes aus dem Büro. Galina blieb völlig überrascht noch etwas sitzen, und musste all das erst verarbeiten…

Walerija suchte dann gleich anschließend Katarina in ihrer Kabine auf, sie fragte: „Möchtest du darüber sprechen, wie der Rapport verlaufen ist? Wenn du es nicht möchtest, dann ist es auch okay.“
Doch Walerija begann gleich: „Nein nein, Katarina. Es ist alles gut. Der habe ich es schön gegeben, du hättest ihre blöde Visage sehen sollen, als ich mit ihr fertig gewesen bin.“ Dann erzählte sie alles, was sich im Büro ereignet hatte. Katarina war ehrlich überrascht, dass sich Walerija von Galina nicht mehr hatte einschüchtern lassen. Sie erzählte weiter: "Mein Gott, was habe ich vorher immer vor ihr Angst gehabt. Aber dass ich so mit ihr reden konnte, das macht mich unheimlich stolz. Eigentlich war es sogar leicht. Du hast ja vorher schon gewusst, wie man mit dieser blöden Kuh umgehen muss. Deine Tipps haben mir sehr geholfen. Vielen Dank dafür, und jetzt weiß ich auch, wie ich mit ihr, und den anderen beiden fertig werde. Das muss ich auch Jelena und Darja erzählen, das freut sie sicher.“
Dann sagte Katarina: „Ja, gerne, aber sei bitte nicht zu euphorisch, das war jetzt ein kleiner Sieg für dich, aber Galina wird bald mit stärkeren Waffen gegen dich auffahren. Aber dabei helfen wir dir dann auch wieder. Du musst es uns aber auch sagen, ja? Aber ganz ehrlich, ich habe mir nicht gedacht, dass du gleich bei der ersten Konfrontation gegen Galina so gut bestehen konntest, das beeindruckt mich. Walerija, ich bin so stolz auf dich. So stolz, wie noch nie.“ Dann umarmten sie sich, sie drückten sich fest, und jauchzten vor Freude.

Später schwamm Walerija ein paar Runden im Spa - Bereich, wo sie so gerne war, und den sie endlich wieder betreten durfte. Denn auch das war ihr wegen ihrer zahlreichen Verfehlungen von Anastasija verboten worden, was sie auch sehr getroffen hatte. Sie lag dann völlig entspannt auf einer Liege, ließ noch mal ihren Triumpf über Galina Revue passieren, und ihre Lippen umspielte ein Lächeln. Plötzlich trat jemand kräftig gegen ihre Liege, und als Walerija die Augen öffnete, stand Matzuki vor ihr. Doch Walerija blieb ganz ruhig, und fragte: „Kannst du nicht aufpassen, wo du hintrittst? Ich wäre schon beinahe eingeschlafen, und ausgerechnet du musst mich wecken. Konntest du dir anscheinend keinen ungünstigeren Zeitpunkt aussuchen, häää?“
Doch Matzuki fuhr sie an: „Du bist mir noch was schuldig!“ Doch Walerija erwiderte spöttisch: „Ich wüsste nicht was…“ Matzuki brauste auf, und zeterte: „Von dir kriege ich noch Geld! Die Kamera, die du versenkt hast, die wirst du mir bezahlen, und zwar sofort!“ Walerija sah sie an, stand dann auf, machte sich noch größer, und erwiderte: „Das einzige, was du von mir kriegen kannst, sind ein paar aufs Maul. Was kann ich denn dafür, wenn du diese Kamera so hinstellst, dass sie runterfällt, wenn man sich wo abstützen möchte? Ich habe das nicht absichtlich gemacht, aber du hast dieses blöde Ding dort hingestellt, also bist du auch ganz alleine schuld.“ Doch Matzuki fuhr sie an: „Du hast sie mit Absicht runtergeworfen, und die wirst du bezahlen!“ Walerija entgegnete: „Und du hast sie mit Absicht dort aufgestellt, um mich zu filmen, wenn ich betrunken bin. Du hast damit was vorgehabt, und ich habe dir einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht! War wohl nichts, und jetzt verzieh dich, und sprich mich nie wieder drauf an. Oder willst du vielleicht, dass Anastasija davon erfährt, was ihr da mit mir vorgehabt habt?“ Matzuki fuhr hämisch zurück: „Beweise es, aber das wirst du nicht können. Und jetzt gehst du in deine Kabine, und dann rückst du die Kohle rüber!“ Walerija ging zum Schein darauf ein, denn ihr kam jetzt ein Gedanke, da Matzuki knapp am Beckenrand stand. Sie nahm ihren Bademantel auf, gab der Liege dann einen Stoß, und sie traf Matzuki an den Schienbeinen. Als sie sich vor Schmerz zusammenkrümmte, gab ihr Walerija einen Stoß, und Matzuki flog in den Pool. Vor Schreck schrie sie spitz auf, bis das Wasser über ihr zusammenschlug. Sie tauchte dann wieder auf, prustete, und rief: „Das wirst du noch bereuen!“ Doch Walerija lächelte sie an, und fragte genauso hämisch: „Willst du etwa damit sagen, dass ich das mit Absicht gemacht habe? Beweise es, aber das wirst du nicht können.“ Matzuki rief: „Dafür bringe ich dich um!“ Walerija antwortete darauf: „Ach ja? Genauso, wie du es bei Katarina versucht hast? Glaubst du vielleicht, ich weiß nicht, wie das wirklich gewesen ist?“ Dann wollte sie sich davonmachen, während Matzuki ihr nachrief: „Bleib hier, bleib hier! So kommst du mir nicht davon, du blöde Kuh! Na warte!“ Doch Walerija rief: „Halts Maul, oder ich ersäuf dich wie eine Katze!“ Dann lief sie davon, während Matzuki zum Beckenrand schwamm, und schwerfällig an der Leiter herauskletterte. Sie war jetzt vollgesogen wie ein Schwamm, da sie natürlich im Catsuit und Stiefel von Walerija baden geschickt worden war. Doch sie war auch über Walerijas heftige Reaktion überrascht.

Walerija ging schnell zu Katarina, Jelena und Darja waren auch hier, Walerija berichtete ihnen, was sie mit Matzuki erlebt hatte, einschließlich ihrer Drohung. Katarina sagte: „Sie ins Wasser zu schmeißen, das war nicht klug von dir, obwohl es angemessen war. Aber jetzt hast du eine Feindin an Bord, das wird sie dir nie vergessen. Und auf eine günstige Gelegenheit warten, um es dir heimzuzahlen...“ Darja meinte: „Dagegen gibt es nur eine Lösung, du musst ab jetzt ständig wachsam sein, und wenn sie dich angreift, dann musst du besser sein als sie.“ Walerija sagte darauf: „Ich kann doch nicht ständig damit rechnen, dass sie mir was antun wird. Und ich bin nicht so gut im Nahkampf, die wird mich fertigmachen. Ich kann doch nicht ständig einen eigenen Bodyguard in der Hosentasche haben, außer ihr seid sofort zur Stelle. Ich melde es besser Anastasija und Lucija.“ Doch Jelena sagte ungehalten: „Jetzt stell dich doch endlich mal auf deine Hinterbeine! Immer sind deine Freundinnen nicht da, um dir zu helfen! Hilf dir selbst, dann ist dir geholfen! Bist doch sonst nicht so! Dann trainiere eben so hart, wie du nur kannst, und wenn dich Matzuki angeht, dann setz dich aber so zur Wehr, dass sie das gleich aufgibt!“ Walerija stemmte die Hände in die Hüften, senkte den Kopf, und antwortete: „Wenn ich nur besser kämpfen könnte.“ Jelena rief darauf: „Haarrch! Dann musst du es eben lernen! Ist das so schwer zu verstehen?“ Plötzlich sah sie Walerija an, und bat: „Dann zeige es mir bitte. Trainiere mich.“ Jelena sah ihr jetzt tief in die Augen, und meinte: „Also gut, Walerija. Ich werde dich trainieren, aber es wird nicht leicht für dich. Das sage ich dir auch noch vorher, damit du weißt, was dich erwartet, wenn du das wirklich willst. Noch kannst du es dir anders überlegen und sagen, dass du es besser nicht machen willst. Aber wenn du ja sagst, dann gibt es kein zurück mehr. Das muss dir klar sein. Denn du wirst blaue Flecken haben, jeder Muskel wird dir wehtun, und du wirst auch nicht glauben, dass du so viele Knochen hast, weil dir jeder einzelne wehtun wird. Ich werde dich nicht nur an deine Grenzen bringen, sondern sogar weit darüber hinaus. Du wirst mich verfluchen, mich beschimpfen, und es oft genug bereuen, dich darauf eingelassen zu haben. Aber wenn ich dein Training abgeschlossen habe, dann wirst du auch mich bis zum äußerten fordern können. Und dann werden es Matzuki und auch andere nie mehr wagen, sich mit dir anzulegen. Also, nachdem ich das klargestellt habe, willst du das jetzt immer noch?“

Ohne zu zögern stimmte Walerija sofort zu. Deshalb sagte Jelena: „Dann auf zur ersten Einheit, los!“ Doch Walerija fragte: „Waaas? Jetzt gleich?“ Jelena antwortete: „Ja natürlich, was hast du denn geglaubt? Dass du noch eine Mütze voll Schlaf nehmen kannst, und wir erst morgen damit beginnen? Falsch gedacht! Ab zum Trainingsraum!“ Walerija trottete ihr mit einem mulmigen Gefühl nach, und Katarina und Darja kamen ebenfalls mit. Dort angekommen, forderte Jelena von Walerija: „Dann zeig mal, was du drauf hast!“ Walerija zögerte, doch Jelena sagte: „Wenn du bei Matzuki auch so zögerst, dann hat sie dich bereits schneller zusammengeschlagen, als du zwinkern kannst. Frage doch Katarina, die hat das erlebt, stimmts, oder habe ich recht?“ Walerija sah kurz zu Katarina, doch dann begann sie. Doch Jelena blockte jeden Angriff von Walerija ab, und lachte dazwischen sogar, um sie zu mehr zu motivieren: „Du kämpfst ja wie ein kleines Mädchen. Ist das alles, was du kannst?“ Voller Wut darüber stürzte sich Walerija jetzt auf sie, sie verlor dazwischen richtig die Beherrschung, doch darauf hatte Jelena nur gewartet. Sie überwältigte Walerija, warf sie zu Boden, hielt sie fest, und sagte: „Erste Lektion: Du musst immer einen kühlen Kopf bewahren, und du darfst dich nie provozieren lassen. So kannst du leicht ausgerechnet werden, und dann hast du bereits verloren. Bleibe ständig konzentriert, und lasse deinen Gegner nie zu nahe an dich ran, klar?“ Walerija stöhnte, dann ließ sie Jelena wieder los, und sie machten weiter. Walerija hatte jedoch ein großes Talent, sie merkte sich alles, und setzte es auch um, was ihr Jelena beibrachte. Als das Training für den ersten Abend zu Ende war, spürte Walerija wirklich jeden Muskel und Knochen. Sie stellte sich erschöpft unter die Dusche, und ging dann gleich schlafen.

Zusätzlich zum Nahkampftraining verordnete ihr Jelena auch eines für Kraft und Ausdauer. Gleich nach ihren Dienst ging sie so oft es Jelena von ihr wollte, in den Fitnessraum, spulte am Laufband einige Kilometer ab, und stählte ihren Körper. Nach und nach wurde sie immer besser, bei den sonst auch üblichen Trainingseinheiten mit den anderen Aufseherinnen konnte sie immer mehr und auch leichter die anderen besiegen. Dann wurde sie auch einmal mit Matzuki zusammengelassen, und da zeigte sie jetzt alles, was sie konnte. Als Matzuki dann besiegt am Boden lag, sagte Walerija zu ihr: „Ich rate dir, besser nicht auf dumme Gedanken zu kommen. Also ist es auch besser, wenn du das vergisst, was du mir im Schwimmbad angedroht hast. Denn ich bin bereit für dich. Und du weißt jetzt hoffentlich auch, dass ich kein blöder, naiver Bauerntrampel, und auch keine dumme Gans mehr bin, sondern ich bin jetzt eine starke, selbstbewusste Frau, die sich zu wehren weiß. Ich hoffe, du hast das kapiert!“ Matzuki blieb stöhnend liegen, während Walerija den Trainingsraum verließ. Später trafen sich Galina, Lana und die vom Training immer noch mitgenommene Matzuki. Die drei diskutierten über Walerija, wie sie sich so sehr verändern konnte. Lana fragte: „Wie hat sie das geschafft? Wie konnte die nur so selbstbewusst werden? Und wie gehen wir in Zukunft mit ihr um? Ich habe auch gemerkt, dass sie sich von uns nicht mehr beeinflussen lässt. Was nun?“ Galina sagte darauf: „Ich glaube, wir haben sie verloren, die ist jetzt wieder mit Katarina befreundet. Aber noch enger, als es jemals zuvor gewesen ist.“ Matzuki meinte: „Die hat es mir heute gegeben, ich hätte mir das nie gedacht, dass sie mich besiegen kann.“ Galina beschloss: „Ab sofort wird sie von mir genauso schikaniert wie Katarina, die wird es noch bereuen, sich gegen uns gestellt zu haben.“ Doch Lana sagte dazu: „Das solltest du besser lassen, denn Anastasija und auch Lucija stehen jetzt voll hinter ihr, da kommen wir nicht an. Wir hätten nicht versuchen sollen, sie mit Alkohol abzufüllen, ich habe mir aber auch nicht gedacht, dass sie so empfindlich darauf reagiert. Wir sollten das sein lassen, und besser akzeptieren, was du selber schon gesagt hast. Nämlich dass wir sie verloren haben.“
So gaben es die drei auf, Walerija an sich zu binden, obwohl sie es bereits geschafft hatten, ohne es zu wissen…
Bis zum Versuch, sie betrunken zu machen...

Gruß Schwester Annika

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von SCHWESTER ANNIKA am 22.09.18 um 22:56 geändert
gerne trage ich eine Krankenschwestern-Diensttracht
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:23.09.18 08:00 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank,
Wieder eine schöne Fortsetzung.

Ihr_joe
Toleranz beginnt dort, wo das eigene Weltbild aufhört. (Amandra Kamandara)

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:26.09.18 01:06 IP: gespeichert Moderator melden


Finde ich auch. Hat wieder viel Spaß gemacht beim Lesen.

Schöne Grüße

Tom
Im Herzen seit mehr als 5 Jahren eine keusch gehaltene, angekettete und frisch gestriemte Rudersklavin auf der Strafgaleere. Heimlich in Mistress Katarina verliebt.
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SCHWESTER ANNIKA
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:03.12.18 22:40 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo meine Leser.

Nach einer längeren Pause geht es wieder weiter.
Ich habe versucht, Katarina etwas von der toleranten, und sogar etwas mütterlichen Frau fortzubewegen, und sie wieder zurück zu einer etwas mehr strengen, und auch manches Mal groben Aufseherin zu formen, was auch notwendig ist. Ich glaube, das gefällt euch vielleicht sogar etwas besser.

Über einen Kommentar zu meinen Mühen würde ich mich auch wieder sehr freuen (ich jammere aber auch nicht, wenn es keine Rückmeldungen gibt).
Jedenfalls wird meine Geschichte relativ oft angeklickt…

Teil 121


Inzwischen besprach sich Anastasija mit ihren Förderer im Flottenkommando, sie bat ihn eindringlich, diese Frau, die sie damals in Kandahār aus der Gewalt der Terroristen befreit hatte, von der japanischen Galeere auf ihre eigene zu verlegen.
Er stimmte zwar zu, verlangte jedoch aus Ausgleich, dass es nur mit einem Tausch mit einer Sklavin von ihrer eigenen Galeere möglich ist. Und er erwähnte auch extra, dass es auf der japanischen wesentlich härter zugeht, und die andere Sklavin unter Umständen nicht lange dort überleben würde. Anastasija wusste natürlich, dass es sich dabei auch um ein Menschenleben handelt, doch da sie diese Frau unbedingt bei sich haben wollte, stimmte sie dann zähneknirschend zu. Ihr Förderer sagte: „Ich bekomme auch Anordnungen und Befehle, die mir gegen den Strich gehen, muss sie aber trotzdem befolgen. Also musst du es auch tun, ich bestehe darauf. Und sei froh, dass ich nicht bestimme, welche es treffen wird, die ausgetauscht wird. Denn es könnte auch Judith sein, aber ich überlasse dir die Entscheidung, und entscheide dich hier und jetzt. Also, welche soll es ein?“ Anastasija sah ihn an, überlegte kurz, und sagte dann: „Eigentlich sind es zwei. Da ist eine, die ständig Aufsässig ist, aber schon oft am Podest bestraft worden ist. Aber mit der werde ich noch fertig. Aber die zweite hetzt gerne andere auf, und macht ständig Ärger. Also soll die es sein. Aber wenn die Verlegung über die Bühne gehen soll, dann würde ich bitte mit der Frau sprechen, es ihr erklären, und ich möchte sie auch in einen ordentlich, gereinigten Zustand übernehmen. Kannst du dafür sorgen?“ Ihr Förderer war damit einverstanden, sagte aber auch, dass es die letzte sein würde, die versetzt werden würde. Anastasija bedankte sich, er machte die entsprechenden Anrufe, und gab Anastasija die entsprechenden Unterlagen mit. Sie fuhr dann zum Hafen, wo die Galeere bereits einlief, übergab die Unterlagen der Oberaufseherin, und beobachtete dann, wie diese Frau von ihren Ruderplatz abgekettet wurde. Zuerst hatte sie natürlich Angst, sie fragte Anastasija, ob sie wieder auf das Podest kommen würde, was auch schon wegen kleinster Verfehlungen öfters der Fall gewesen war. Doch Anastasija sagte beruhigend: „Nein, keine Sorge, du wirst nicht bestraft. Alles weitere erfährst du noch. Aber sei jetzt ruhig.“ Dann wurde sie aus dem Ruderdeck und von der Galeere geführt. Sie brachten sie in das Gebäude am Hafen, wo sie dann in eine Dusche gebracht wurde. Dort musste ihr eine Aufseherin auf Anastasijas Befehl die Haare kurz und regelmäßig schneiden, als nächstes drückte ihr Anastasija ein Badetuch und Waschlotion in die Hand, und sagte: „Wasche dich jetzt gründlich, und wenn du fertig bist, melde dich.“ Die Frau wusch sich all den Schmutz und Schweiß runter, der seit einiger Zeit auf ihren Körper klebte, und als sie fertig war, wurde sie von Anastasija in einen kleinen Raum geführt, wo sie alleine waren.

Anastasija gab ihr etwas zu trinken, setzte sich am Tisch ihr gegenüber, und begann: „Gleich vorneweg, du musst als Sklavin hier bei uns bleiben. Doch es Ändert sich doch etwas für dich, und es ist sogar ein wenig positiv. Du kommst jetzt auf meine Galeere, wo du auch bleiben wirst, und das bedaure ich zutiefst. Als ich dich auf der japanischen Galeere gesehen habe, war ich gleich überrascht darüber wie du, als du mich gesehen hast. Ich wollte dich von dort wegholen, damit ich etwas die Hand über dich halten kann. Aber ich habe dir mal das Leben gerettet, und ich weiß nicht, ob es auch gut war, weil dir dann erspart geblieben wäre, was du bisher hier erlebt hast, und noch erleben wirst. Aber dennoch, auf meiner Galeere geht es etwas lockerer zu, was aber nicht bedeutet, dass es ein Paradies ist. Denn du wirst auch dort sehr hart rudern, voll angetrieben, und auch bestraft werden, wenn du es herausforderst. Aber versuche, es nicht soweit kommen zu lassen. Ich weiß, dass du es schon einige Male über dich ergehen lassen musstest, also weißt du, wie schlimm das ist. Wenn ich Dienst habe, dann möchte ich jedenfalls vorher informiert werden, wenn eine von euch auf das Podest kommen soll. Ich drücke manches mal sogar ein Auge zu, ich bin aber nicht immer da, aber die zweite Oberaufseherin ist so Ähnlich wie ich. Was aber nicht bedeutet, dass du nicht zu gehorchen hast. Falls du mir trotz diesem Hinweisen nicht glaubst, und es bei dir zu Verfehlungen kommt, wenn du dann auf meiner Galeere bist, dann habe ich auch keine Hemmungen, dich bestrafen zu lassen. Ich werde es auch selber übernehmen, damit es dir dann hoffentlich noch klarer ist. Aber ich weiß auch, dass die japanische Oberaufseherin schon einige von euch am Podest hat totschlagen lassen. Doch das ist auf meiner Galeere noch nie geschehen, und das wird es auch nicht. Du musst also nicht länger um dein Leben fürchten. Diese Angst kann ich dir also nehmen. Du sollst es dort etwas besser haben.“

Die Sklavin sagte: „Ich danke ihnen, dass sie mich jetzt von dort weggeholt haben, ich hätte das nicht mehr länger durchgehalten. Diese Oberaufseherin ist so hart und streng, nicht zum Aushalten. Aber wie soll es jetzt mit mir weitergehen? Muss ich wirklich weiter rudern, können sie nicht etwas für mich tun?“ Doch Anastasija blockte schnell ab, und antwortete: „Das ist nicht möglich, es war schon schwer, dich überhaupt von dort wegzubekommen. Ich habe es getan, weil ich dich damals gerettet habe, und nicht zulassen wollte, dass du auf der japanischen Galeere vielleicht… Dafür habe ich dich nicht aus Afghanistan herausgeholt. Aber wer weiß, wofür es gut war, dass ich dich hier wiedergesehen habe. Das wird sich noch zeigen. Jedenfalls, verhalte dich auch unter meinem Kommando Gehorsam, und du bringst es viel einfacher hinter dich, klar? Mehr kann ich derzeit nicht für dich tun. Derzeit… Wie heißt du eigentlich?“ Sie antwortete: „Rebecca…“ Anastasija meinte darauf: „ Gut, Rebecca, freut mich. Aber jetzt müssen wir los. Komm mit.“ Dann fuhr Anastasija mit Rebecca zum nächsten Hafen, sie warteten dort, bis ihre Galeere einlief, und dann lies sie Rebecca zum freien Platz der Aufmüpfigen Sklavin bringen. Die befand sich noch in der Erholungszelle, doch sie wurde herausgeholt, zur japanischen Galeere gebracht, und gleich am Platz von Rebecca angekettet.

Anastasija machte es bei Rebecca persönlich, sie sie legte ihr dann noch Aufmunternd die Hand auf die Schulter, und sagte leise zu ihr: „Hab Geduld, und auch Kraft, aber zu keiner anderen ein Wort, wirst du das schaffen?“ Rebecca wusste zwar nicht, warum das Anastasija zu ihr sagte, aber sie sah ihr ins Gesicht, und nickte. Sie sagte dann noch: „Danke, dass ich hier auf ihrer Galeere sein darf. Das wird mir die Kraft geben, die ich brauche. Ich vertraue ihnen.“ Anastasija sagte noch: „Du kannst Lucija, und auch Katarina ebenfalls vertrauen, beide wirst du noch kennenlernen. Und du wirst von Katarina angenehm überrascht sein, aber gehorche auch ihr so wie allen anderen, klar?“ Rebecca versprach, immer zu gehorchen, Anastasija ließ sie dann zurück, und als Katarina zum Nachtdienst erschien, nahm sie Anastasija kurz zur Seite, und erklärte ihr alles über Rebecca. Sie fügte hinzu: „Befehlen kann ich es ihnen natürlich nicht, da es eigentlich auch nicht erlaubt ist. Aber ich bitte sie, ihre Hand etwas über Rebecca zu halten, so wie bei Judith. Ihnen werden daraus natürlich auch keine Probleme entstehen, da ich ihnen den Rücken freihalten werde. Alles weitere kommt später. Kann ich mich darauf verlassen?“ Katarina versprach es, und begann den Dienst auf ihre lockere Art, sie teilte auch so üblich die zusätzlichen Putztücher aus, und kam zu Rebecca. Sie sah an ihren vernarbten Rücken, dass sie schon einiges hatte ertragen müssen, sie wusste auch, wie es auf der anderen Galeere zuging. Sie fragte sanft, als sie ihr die zweite Trinkflasche und das Putztuch gab: „Du bist also Rebecca? Anastasija hat mich über dich aufgeklärt.“ Sie war zuerst über Katarinas Erscheinung erstaunt, wie sie ihre Haare offen trug, ihr dezentes Parfum verströmte, und sie sogar freundlich ansprach, sie antwortete: „Ja, und bitte, wo ist die andere hingekommen, die vorher hier auf diesen Platz gewesen ist?“ Katarina antwortete: „Ihr habt die Plätze getauscht. Du bleibst jetzt hier…“ Rebecca fragte: „Und was geschieht dort mit der anderen?“ Doch Katarina antwortete: „Frag nicht, ist besser, und mache dir keine Gedanken über die andere, du bist hier, und nur das zählt, ja?“ Katarina erklärte ihr noch, wie sie ihren Nachtdienst führte, und was sie den Sklavinnen dann erlaubte. Rebecca war natürlich sehr darüber verwundert, doch nun erkannte sie, warum sie Anastasija hierher hatte bringen lassen. Später, als sie sich zum schlafen legte, fragte sie vorher noch leise die Sklavin, die hinter ihr saß: „Diese Aufseherin -Katarina. Ist das ein Engel? Und sie ist sogar freundlich zu mir gewesen. Mein Gott, die ist so hübsch, und ihr Parfum...“ Die Sklavin antwortete: „Ja, das ist sie, sie ist natürlich auch eine Aufseherin, kann auch hart und streng sein, aber sie hat auch eine gute Seite, die keine andere hier hat. Wir mögen sie, und wir haben sie sogar gern. Selbst wenn sie uns antreibt, sie ist dabei so anders. Du kannst ihr auch vertrauen, aber vergesse nie, sie ist eine Aufseherin, und sie verlangt auch Gehorsam. Aber du hast auch da ganz Recht, sie ist ein Engel…“


Während Walerija trainierte, machte sie natürlich auch so wie eingeteilt ihre Dienste am Ruderdeck. Sie war jetzt sogar etwas weniger streng, doch der Respekt der Sklavinnen vor ihr blieb bestehen. Aber eine Sklavin dachte, sich etwas erlauben zu können, weil Walerija nun eine etwas mildere Gangart hatte. Sie gehorchte nicht sofort, und war auch frech zu ihr, und Walerija meldete sie deshalb auch. Lucija hatte jedoch bei sehr vielen Sklavinnen schon öfters die Augen zugedrückt, und es mit ein paar Hieben gleich an ihren Plätzen bewenden lassen. Doch nun war das Maß voll, und die Sklavin wurde von Lucija zum Podest verurteilt, auch, um den anderen zu zeigen, dass sie nicht länger so nachsichtig ist wie sonst. Walerija führte zwar die Strafe aus, doch diesmal schlug sie nicht mehr mit aller Kraft zu, und sie ließ die Sklavin sogar bei Bewusstsein. Lucija beschloss auch, zukünftig jede Sklavin, die ihr gemeldet wurde, hart bestrafen zu lassen, bis die Disziplin wieder gegeben war. Tags darauf wurde Walerija zu Judith eingeteilt, und sie behandelte sie nicht mehr so hart wie früher, was Judith auch bemerkte. Sie wurde zwar angetrieben, aber Walerija übertrieb es nicht, sie gab ihr sogar noch ein zweites Stück Traubenzucker, und sagte Aufmunternd zu ihr: „Los Judith, du kannst es, also mach schon.“ Judith mühte sich weiter ab, und als sie Walerija mal mit ihrer Peitsche an einer Stelle an den Schultern erwischte, die schon besonders empfindlich war, schrie Judith schmerzvoll laut auf, ihr gingen die Nerven durch, und sie rief: „Walerija, geht’s noch? Muss das sein?“ Walerija sagte darauf streng: „Judith, achte auf den Takt, und sei ruhig, oder du bekommst noch einen, klar? Und sprich mich nie mehr mit meinen Namen an, verstanden? Das ist die Strafe dafür!“ Dann bekam Judith gleich noch eine drüber. Sie schrie wieder auf, biss dann die Zähne zusammen, und zischte: „Dumme Nuss…“ Doch Walerija hatte es gehört, sie schrie: „War das eben eine Beleidigung? Weißt wohl nicht, was darauf steht, was? Mache das nie wieder!“ Judith nahm sich jetzt wieder zusammen, doch da kam schon Lucija daher, und fragte: „Walerija, was ist da los?“

Sie wollte jedoch nichts dazu sagen, weil sie dachte, dass Judith dafür ans Podest kommen würde. Das wollte ihr Walerija ersparen, sie zögerte, und sagte: „Es ist nicht erwähnenswert, ich regle das selbst.“ Doch Lucija forderte sie erneut dazu auf. Nun meldete sie Lucija, was Judith gemacht hatte, sie sah Judith nur kurz an, ließ jedoch weiterrudern, und bei der Gürtelkontrolle ließ sie Judith bestrafen. Dann musste sie wieder aufstehen, und warte voller Angst auf das kommende. Doch Lucija hatte sich alles durch den Kopf gehen lassen, sie wollte Judith zwar bestrafen, aber auch nicht zu heftig. Sie verschränkte die Arme vor sich, und sagte zwar mit ihrem ruhigen Tonfall, aber doch mit harten Worten, die nichts an Deutlichkeit vermissen ließen: „Ich habe beschlossen, wegen diversen Vorkommnissen jede Sklavin beim geringsten Vergehen ans Podest zu schicken. Du hast eine Aufseherin beleidigt, und dafür bekommst du die Peitsche. Also kommst auch du heute noch dran, besser gesagt, du solltest es. Aber weil ich deine Hilfe für Katarina nicht vergessen habe, erlasse ich dir zwar das Podest, aber eine Strafe bekommst du trotzdem, die du hoffentlich nicht vergessen wirst.“ Judith erschrak, sie sah zu Boden, doch Lucija befahl: „Und sieh mich an, wenn ich mit dir rede, oder willst du vielleicht dafür das Podest kennenlernen?“ Dann fuhr sie fort, während Judith sie wieder ansah, und vor Angst zitterte: „Das ist das letzte Mal, dass ich dich ohne dem Podest davonkommen lasse, aber bei deiner nächsten, bei der geringsten Missetat ist es soweit. Du wirst jedoch als Strafe heute nach dem Rudern noch auf deinem Platz stehenbleiben, und Katarina wird das heute in ihrem Nachtdienst überwachen. Ich komme irgendwann in der Nacht hierher, und werde das kontrollieren. Und erst wenn ich es Katarina befehle, wird sie dir erlauben, dich zum Schlafen legen zu dürfen. Aber wenn ich auf das Deck komme, und dich nicht auf deinen Platz stehend antreffen sollte, dann bedeutet das folgende Dinge: Erstens, dann hast du meinen Befehl nicht gehorcht. Dafür werde ich dich dann gleich anschließend am Podest bestrafen lassen. Zweitens: Dann hat Katarina ihre Pflichten vernachlässigt, weil sie nicht dafür gesorgt hat, dass du stehenbleibst. Drittens: Das bedeutet in dem Fall, dass sie meinen Befehl nicht befolgt hat. Sie wird dafür einen Akteneintrag bekommen, der für ihre weitere Karriere negative Folgen hat. Viertens: Du hast dann bewiesen, dass du uns nur Schwierigkeiten machst. In dem Fall bist du dann die längste Zeit hier gewesen, und was das bedeutet, das wirst du dann herausfinden. Und fünftens: Katarina wird dich dann für deinen Ungehorsam noch in dieser Nacht auspeitschen, was von mir überwacht wird. Dafür werde ich die Sklavinnen auch extra wecken lassen, damit sich jede dieses Schauspiel auch ansehen kann. Und Katarina wird dir auch nicht so wie beim letzten Mal nicht nur wenige Schläge, sondern diesmal jeden einzelnen mit voller Kraft geben. Jeden Schlag, den sie nicht voll führt, lasse ich wiederholen. Aber wenn sie das nur einmal macht, und sei es aus Rücksichtnahme für dich, bekommt sie ebenfalls einen entsprechenden Vermerk. Katarina wird über jeden einzelnen Punkt genauestens aufgeklärt werden. Diese aufgezählten Punkte kommen jedoch nur dann zum Tragen, wenn du diesen Fehler machen, und dich setzen solltest. Denke an dich selbst, aber auch an Katarina. Damit es wirklich verständlich ist, du bekommst zwar eine Strafe, aber nicht am Podest. Aber es ist das letzte Mal, dass ich das bei dir tue, eben wegen der Umstände, die du nur zu gut kennst. Aber sollte bei dir wieder etwas sein, egal wann, ob es heute noch ist, oder Morgen, nächste Woche, nächstes Monat, oder noch später, dann nehme ich auf dich keine Rücksicht mehr. Denn nachdem du diese Strafe erhalten hast, dann hast du dieses -ich sage Guthaben- endgültig aufgebraucht. Und dann bekommst du die Strafe, die dafür vorgesehen ist, so wie bei alle anderen hier. Ich kann und ich werde bei dir nicht ewig die Augen zumachen. Ich hoffe, das klargestellt zu haben.“

Judith schwieg, doch sie wusste nur zu gut, dass sie wieder großes Glück gehabt hatte. Aber sie wusste auch, dass Katarina über ihre Aktion wohl sehr ungehalten sein würde.
Nach der letzten Ruderschicht befahl ihr Lucija auch schon: „Deine Strafe beginnt jetzt. Vorher verrichtest du noch dein Geschäftchen, wenn es nötig ist. Damit du keinen Grund hast, dich wieder zu setzen, wenn Katarina da ist, etwa um dich ein wenig auszuruhen. Trinke noch etwas, und dann stehst du auf.“ Judith machte, was nötig ist, dann erhob sie sich, und senkte über Lucija enttäuscht den Kopf. Doch sie befahl ihr, dass sie geradeaus blicken muss. Kurz darauf kam Katarina in der lockeren Dienstkleidung, und mit offenen Haaren. Sie war natürlich verwundert, als sie Judith stramm stehen sah. Doch Lucija beorderte sie ins Büro, gab die entsprechenden Anordnungen, und klärte sie über alles genau auf. Auch darüber, was sie zu erwarten hatte, wenn sie nicht dafür sorgt, dass Judith ihre Strafe auch verbüßte. Katarina antwortete: „Ich werde mich natürlich darum kümmern. Wenn Judith was getan hat, wofür es eine Strafe gibt, dann soll sie es auch bekommen, was ich auch überwachen werde. Trotz allem, was sie für mich getan hat. Es ist aber auch nicht nötig, mir solch harte Konsequenzen anzudrohen, denn ich weiß, was eine Anweisung ist. Aber ich möchte ihnen auch danken, dass sie Judith für ihre Auflehnung, und ihre Beleidigung nicht auspeitschen lassen. Denn ich weiß auch, was sie angekündigt haben, wenn die Sklavinnen nicht folgsam sind.“

Lucija erkannte, dass sie Katarina viel zu scharf angegangen war, deshalb bat sie Katarina, sich zum Tisch zu setzen, sie machte es ebenfalls, dann nahm sie Katarinas Hand, und sagte verständnisvoll: „Ich wollte sie nur darauf hinweisen, dass Judith die Strafe ertragen muss, und sie das auch überwachen. Ich weiß auch, wie das Verhältnis von euch beiden aussieht. Bei allen Verständnis dafür, doch manches Mal muss Judith daran erinnert werden, wo sie hier ist. Das hier ist eine Galeere, sie sind eine Aufseherin, und Judith ist eine Galeerensklavin. Das ist leider so, und sie wissen hoffentlich, wie gerne ich etwas daran ändern würde. Ich würde Judith doch so gerne von der Ruderbank holen, damit sie das nicht länger durchmachen muss. Aber das geht leider nicht, wir müssen das akzeptieren, so schwer es auch für uns ist. Und Katarina, ganz besonders für sie. ich weiß natürlich, dass sie Judith sehr gern haben, das war schon vorher so, bevor sie ihnen das Leben gerettet hat. Aber bei allen Verständnis, sie sind keine barmherzige Samariterin, so gerne sie das auch sein wollen. Sie sind eine Aufseherin, die auch hart und streng sein muss. Denken sie auch an ihre Karriere. Wir müssen Judith nun Mal als Sklavin behandeln, das bedeutet aber auch, dass wir sie bestrafen müssen, wenn es die Situation erfordert. Wir sind jetzt an einen Punkt angekommen, wo es nicht anders geht. Aber ich halte es für besser, wenn ich oder auch Anastasija eine Strafe über sie verhängen, als wenn es Galina tut. Wir beide wissen doch, was sie dann mit Judith machen lässt. Ich lasse sie auch deshalb bestrafen, weil die Zeit der Nachsicht auch für sie vorbei ist. Leider muss ich ihnen auch deutlich sagen, dass sie Judith nicht mehr länger mit ihren Namen ansprechen sollten. Ich habe das einige Male mitbekommen, aber nicht nur bei ihnen, sondern auch andere Aufseherinnen machen das bei ihr. Ich habe da bisher auch weggesehen, aber ihr müsst damit aufhören. Besser, ihr macht das gleich jetzt, als wenn das jemand vom Flottenkommando mitbekommt, und wir dann alle von denen eine auf den Deckel bekommen. Ich sage ihnen das aber auch, um Judith zu schützen, selbst wenn das für sie auf dem ersten Blick nicht so aussieht. Denn kommen die noch auf die Idee, sie woanders hin zu verlegen, und das will keine von uns. Ich weiß natürlich, dass sie Judith trotzdem etwas beschützen werden, da es sie hier immer noch besser geht als auf einer anderen Galeere. Aber wenn sie von hier weg muss, dann können sie nicht mehr auf sie aufpassen, denn woanders ist es denen egal, was Judith für sie getan hat. Und dort wird sie vielleicht auch deshalb nur umso härter behandelt werden. Anastasija und ich wissen, dass es hier einen Maulwurf gibt, der alles dem Flottenkommando meldet, was hier so abgeht.“ Katarina sagte nach einer kurzen Schrecksekunde: „Das ist sicher Galina…“ Lucija sah sie jetzt nur an, sagte jedoch nichts, und Katarina verstand.

Doch Lucija sprach weiter: „Aber wenn Judith so weitermacht, weil sie glaubt, dass sie wegen dieser Sache mit ihnen Narrenfreiheit hat, aber auch, wenn sie selbst so wie bisher mit Judith weitermachen, dann treffen ich und Anastasija die entsprechende Entscheidung, und wir schicken Judith woanders hin. Machen sie ihr das klar, wie ernst es ist. Denn auf sie wird Judith wohl hören. Aber falls nicht, dann…
Sie muss diese Strafe jetzt ertragen, und sie überwachen das. Und ich meine es auch ernst, was ich ihnen gesagt habe. Und ich möchte, dass sie Judith sehr deutlich in Erinnerung rufen, wo sie hier ist. Die Zeit der Nachsicht ist für sie vorbei. Es geht nicht anders, sonst nimmt sie sich immer mehr heraus, und das muss unterbunden werden. Sonst beginnen auch andere Sklavinnen damit, und wir haben hier einen Aufstand. Zeigen sie Härte, und wenn es nötig ist, machen sie auch von der Peitsche Gebrauch, und wenn es sein muss, am nächsten Tag am Podest. Sie müssen es Judith ordentlich zeigen. Denn wenn ganz besonders sie damit anfangen, dann wird Judith hoffentlich kapieren, wie ernst es uns damit ist. Seien sie hart und streng zu ihr, doch wenn sie sich wieder besinnt, lassen sie es gut sein, behalten das jedoch in der Hinterhand, klar? Sie müssen das jetzt tun, obwohl sie ihnen das Leben gerettet hat, oder vielleicht gerade deshalb.“

Katarina stimmte dem nach einigen Nachdenken auch zu, doch sie sagte: „Ich werde das tun, so schwer es auch für mich ist. Doch ich bitte sie, es Judith mal erklären zu dürfen, wenn der Zeitpunkt passt.“ Lucija antwortete: „Sie als Aufseherin müssen einer Sklavin gar nichts erklären, warum und weshalb etwas so ist, wie es ist. Das ist einfach so. Punkt - aus. Und wenn eine trotzdem nachfragt, dann kriegt sie die Peitsche, klar? Bei jeder anderen hätte ich jetzt verboten, es zu erklären, aber weil sie es sind, und weil es sich um Judith handelt, erlaube ich es. Nur noch für das eine Mal. Aber dann ist Schluss, verstehen sie das?“ Katarina bedankte sich, und beide gingen dann aufs Ruderdeck zurück. Die anderen Aufseherinnen verließen das Deck, nur Walerija war noch hier. Sie wartete noch etwas, da Lucija sich noch mit Judith befasste: „Wie gesagt, du bleibst jetzt stehen, bis ich dir zu schlafen erlaube. Aber zuerst gehe ich essen, dann werde ich mich kultivieren, und dann lasse ich mich etwas massieren. Ich bin etwas verspannt, und das soll aufgelockert werden. Dann sehe ich nach, was es im Word Wide Web so neues gibt, und ruhe mich dann aus. Irgendwann in der Nacht komme ich vorbei, und sehe nach, ob du wohl noch stehst. Und vielleicht lasse ich dich doch noch ein wenig schlafen, aber… garantieren kann ich dir das nicht. Du sollst spüren, was es bedeutet, einen Fehler zu machen. Jedenfalls, wenn du dich darüber beklagen, und nicht auf deinen Platz stehen möchtest, dann vielleicht doch lieber am Podest?“
Judith schüttelte nur leicht den Kopf, sie hielt es für besser, nichts zu sagen. Lucija sagte noch zu Katarina: „Ich verlasse mich auf sie, und einen ruhigen Dienst.“ Dann ging sie raus, und Walerija kam zu Katarina, sie sagte: „Bitte, ich wollte Judith nicht melden, aber Lucija hat das mitbekommen. Ich musste es ihr sagen, weil sie es von mir verlangt hat.“ Judith nickte dazu, und sagte zu Katarina: „Mistress, es stimmt, sie wollte es nicht. Wirklich nicht…“
Katarina antwortete: „Schon gut, ich glaube euch.“ Dann ging auch Walerija hinaus, und Katarina dachte über alles nach. Sie war natürlich hin und her gerissen, zwischen ihren Pflichten, und ihrer Nähe, eigentlich schon fast Freundschaft zu Judith. Es bedrückte sie, dass sie ihre Lebensretterin jetzt hart anfassen soll. Doch dann setzte sich ihr Pflichtbewusstsein durch, sie würde Judith jetzt für einige Zeit so wie alle anderen behandeln, ihr bei Ungehorsam auch die Begünstigungen entziehen, und auch noch härtere Strafen über sie verhängen, wenn sie sich nicht besinnen sollte. Lucija hatte auch in den Raum gestellt, sie eventuell auf eine andere Galeere zu verlegen, und dazu wollte es Katarina keinesfalls kommen lassen. Sie wollte, dass Judith hierblieb, wo sie doch etwas auf sie achtgeben konnte. Nachdem sie sich alles zurechtgelegt hatte, wie sie mit Judith verfahren wollte, ging sie zu ihr, und fragte streng: „Was hast du dir denn wieder dabei gedacht, he? Du stellst dich so an, als ob du den ersten Tag hier bist. Dann würde ich das ja noch verstehen, aber jetzt nicht mehr. Jedenfalls habe ich klare Anweisungen bekommen, die ich auch einhalten werde. Du bleibst stehen, bis Lucija wieder kommt. Beklage dich nicht, denn du bist selber schuld, und Lucija wird bei dir nicht mehr länger die Augen zumachen. Sie kann es nicht, sonst bekommt sie eine auf den Deckel, und das wird sie nicht für dich tun, und ich auch nicht. Trotz allem, Judith. Ertrage das jetzt, und denke darüber nach. Hast immerhin die ganze Nacht Zeit dafür, wenn du Pech hast. Also schön stehenbleiben, ja?“

Judith wollte mit Katarina darüber diskutieren, sie sagte: „Bitte, ich finde es nicht fair, dass mich Lucija jetzt stehen lassen will. Es stimmt, ich war frech zu Walerija, aber ich bin der Ansicht, dass…“
Doch Katarina sagte laut: „Du bist weder mit Lucija noch mit Walerija Gemeinsam zur Schule gegangen, deshalb steht es dir nicht zu, so über sie zu sprechen. Lucija ist für dich eine Oberaufseherin, und Walerija ist für dich eine Mistress, so wie auch ich es bin, verstanden? Und keine weitere Diskussion, du bleibst stehen, und hältst jetzt endlich mal dein loses Mundwerk! Ich meine es wirklich nur gut mit dir! Was ist denn überhaupt los mit dir?“ Doch Judith setzte nach: „Aber geeeh, muss das wirklich sein?“ Katarina sah sie jetzt streng an, und fragte dann spöttisch: „Wohin soll ich denn gehen? Du hast gesagt, aber geeeh… also, wohin? Etwa nach vorne zum Podest, um die Peitsche zu holen, um dir damit einige überzubraten? Du spielst schon wieder mit dem Feuer, mein kleines Fräulein!“ Judith sah sie jetzt wütend an, sah dann nach oben, und schüttelte den Kopf. Nun hatte Katarina genug, sie holte vom Podest ihre Peitsche, und kehrte zu Judith zurück. Dann hob sie ihren Arm, sah Judith grimmig an, und schrie: „Judith, höre jetzt sofort auf! Bringe mich nicht dazu, dass ich mich vergesse! Ich kann dich gleich hier an deinen Platz bestrafen, denn dich dagegen wehren, oder dich davor schützen kannst du nicht! Und schon gar nicht davonlaufen! Zum letzten Mal, nimm dich zusammen, oder…“ Judith duckte sich nun, an Katarinas entschlossenem Gesichtsausdruck sah sie, dass sie es wirklich ernst meinte. Deshalb machte sie eine beschwichtigende Geste, und zog es vor, sich jetzt ruhig zu verhalten. Katarina hielt jedoch ihre Peitsche weiter drohend erhoben, und fragte dann: „Also dann, wir beide verstehen uns doch prächtig. Was soll ich Lucija denn berichten, wenn sie mich fragt, ob es mit dir Probleme gegeben hat? Was soll ich ihr sagen, Sklavin?“ Judith schluckte den Kloß runter, der sich in ihren Hals zu bilden schien. ´Ihre´ Katarina hatte sie nicht mit ihren Namen angesprochen, sondern sie hatte Sklavin zu ihr gesagt, was sie betroffen machte... Katarina fragte nach: „Du bist doch eine Sklavin, oder? Wie lautet deine Nummer, Sklavin?“ Judith senkte demütig den Kopf, und antwortete leise: „Abschnitt zehn, Reihe zwei, Backbord…“ Doch Katarina zog ihr jetzt eine über die Schultern, Judith stöhnte auf, dann fragte sie streng: „Kannst du deiner Aufseherin nicht eine korrekte Antwort auf ihre Frage geben, Sklavin?“ Jetzt antwortete Judith mit gebrochener Stimme, und mit Tränen in den Augen: „Mistress, ich bin eine Sklavin, und meine Nummer lautet Abschnitt zehn, Reihe zwei, Backbord…“
Katarina gab ihr jetzt einen kräftigen Schlag über den Rücken, Judith schrie auf, dann wurden ihr die Knie weich, und sie sackte auf ihren Platz zusammen. Sie kassierte zwei weitere Hiebe, und Katarina sagte leise, und unheimlich drohend: „Aufstehen, Sklavin!“ Zitternd vor Angst mühte sich Judith wieder in die Höhe, und Katarina fragte: „Und jetzt will ich von dir wissen, was ich Lucija berichten soll, wenn sie mich in dieser Nacht noch fragt, ob es irgendwelche Vorkommnisse gegeben hat! Besonders, was dich betrifft, Sklavin! Falls doch, dann wartet gleich anschließend das Podest auf dich! Also, hast du mir Probleme gemacht, oder hast du dich ruhig verhalten, Sklavin?“ Judith verstand, dass ihr Katarina eine kleine Chance gab, deshalb sagte sie weinend: „Mistress, bitte sagen sie Oberaufseherin Lucija, dass es mit mir keinerlei Probleme gegeben hat, ich bitte sie…“

Ihr liefen die Tränen über die Wangen, dann über kam sie ein Weinkrampf, es schüttelte sie, und sie bat um Gnade. Doch Katarina sah sie nur durchdringend und streng an, dann drückte sie der vor Angst zitternden, weinenden Judith den Peitschenstiel kräftig in die Kinngrube, und packte sie dazu fest an den schweißnassen Haaren. Sie zwang sie, ihr in die Augen zu sehen, dann sagte sie mitleidlos, und mit harter, strenger Stimme: „Sehr schön, es geht also doch. Du kannst doch unterwürfig sein, wenn es darauf ankommt, das freut mich. Du brauchst allerdings so wie alles anderen hier einen mehr oder weniger kräftigen Schubs, oder auch einen deftigen Schlag, um dich daran zu erinnern, wo du hier bist, und vor allem, was du bist. Nämlich eine Galeerensklavin, die uns, und natürlich auch mir zu gehorchen hat. Aber falls dir das noch nicht ausreichend mit den Peitschen eingebläut worden ist, dann kann ich das ohne weiteres nachholen, habe mehr als genug Zeit dafür. Aber ob du genügend Kraft hast, um die Schläge zu ertragen, die du von mir noch erhalten wirst, das wage ich zu bezweifeln, was mir aber auch herzlich egal ist. Wenn es sein muss, dann werde ich dir jeden Zentimeter deiner Haut von deinen Körper abpeitschen, wenn du es darauf anlegst.“ Dann lies sie Judiths Haare los, kniff ihr jedoch eine Brustwarze fest zusammen, zog daran, und verdrehte sie, bis Judith vor Schmerz aufstöhnte, dann fragte sie drohend: „Willst du dich etwa mit mir spielen? Kannst du ruhig machen! Aber vorher spiele ich mich mit der gleichen Methode mit deinen Knospen, bis ich sie zum blühen bringe. Soll ich das etwa tun? So als kleinen Vorgeschmack auf das, was dich später hier auf der Galeere auf jeden Fall noch erwartet?“

Judith hatte natürlich keine Ahnung, was Katarina damit sagen wollte, doch sie erkannte jetzt endlich, dass sie sich viel zu viel erlaubt hatte. Katarina zog noch fester an der Brustwarze, bis Judith aufschrie, und hastig bat: „Bitte, bitte, Aufhören, ich benehme mich, und gehorche ihnen!“ Doch Katarina quetschte sie noch mehr zusammen, und fragte hämisch: „Ach wirklich? Und das soll ich dir glauben? Woher weiß ich denn, dass Du nur möchtest, dass ich damit aufhöre, und kaum habe ich dich losgelassen, machst du so weiter? Ich kenne dich schon lange und gut genug, um das zu wissen!“
Doch Judith schrie jetzt vor Panik und Schmerz, da ihre Brustwarze noch weiter verdreht wurde: “Nein bitte Aufhören! Ich gehorcheeee!“ Erst jetzt ließ Katarina sie los, packte sie aber wieder an den Haaren, riss ihren Kopf nach hinten in den Nacken, sah sie streng an und zischte: „Hoffentlich hast du es jetzt endlich kapiert, denn sonst mache ich weiter, und morgen bearbeite ich dich am Podest, verstanden? Du bleibst jetzt hier stehen, bis Lucija kommt. Aber als zusätzliche Strafe von mir kannst du für die nächste Zeit die Gefälligkeiten vergessen! Und das fängt gleich jetzt an! Her mit dem Putztuch, na los!“ Erst jetzt ließ sie Judith los, sie übergab Katarina das Tuch, doch sie riss es ihr aus der Hand, und warf es außer Reichweite Judiths zu Boden. Dann zog sie Judith gleich wieder zu sich, doch diesmal am Ohrläppchen, und sagte zu ihr leise: „Ich rate dir, wenn du hier auf dieser Galeere bleiben möchtest, wo ich dann nach einer gewissen Zeit wieder für dich da sein werde, dann nimm dich jetzt besser zusammen, und verhalte dich unauffällig! Und vor allem, was auch am wichtigsten ist, verhalte dich unterwürfig, wie es sich für eine Sklavin gehört, verstanden? Das ist eine Warnung, übrigens die letzte, die du von mir bekommst! Aber wenn du so weitermachst, dann kann ich für nichts mehr garantieren. Um Himmels Willen, höre endlich auf mich!“
Judith schwor nun, sich Gehorsam zu verhalten, und bat auch um Verzeihung, die Katarina jedoch nicht akzeptierte. Sie blieb nun stehen, und fügte sich, Katarina entfernte sich deshalb, behielt sie jedoch genau im Auge. Später schaltete sie das Licht ab, damit die anderen Sklavinnen schlafen konnten.

Eine andere Sklavin kicherte leise und verspottete Judith: „Ups, jetzt bist du anscheinend nicht mehr Katarinas Liebling, wie? Trotz allem, was du für sie getan hast? Merkwürdig… Aber da siehst du, so schnell vergisst Katarina das. Ist eben doch eine Aufseherin, und du bist nicht anderes als eine nichtsnutzige Sklavin.“
Judith schwieg dazu, doch plötzlich kam Katarina zur Sklavin, zog ihr eine kräftig über den Rücken, und die Sklavin stöhnte schmerzvoll auf. Katarina riss sie grob an den Haaren hoch, und schrie sie an: „Hast du was gesagt?“ Da die Sklavin es vor Angst besser fand, nicht zu antworten, verpasste ihr Katarina noch zwei Schläge, und befahl: „Schön, da du nicht antworten kannst, bleibst du jetzt stehen, bis zum Dienstbeginn. Brauchst jetzt gar nichts mehr zu sagen. Alles klar? Gut, dann wäre das geklärt.“
Die Sklavin musste jetzt ebenfalls stehenbleiben, und wünschte Katarina in Gedanken die Pest an den Hals. Doch Judith nahm sich das zu Herzen, was ihr diese merkwürdigen Stimmen über Katarina gesagt hatten, und war ihr deshalb auch nicht böse. Obwohl sie so hart zu ihr gewesen war, und ihr auch starke Schmerzen zugefügt hatte. Sie sah sich die Brustwarze an, an der Katarina gezogen, und sie auch gequetscht und auch noch verdreht hatte. Sie war geschwollen, dunkelrot und blau angelaufen, und es schmerzte auch entsprechend. Später zog Katarina bei ihren Rundgang die andere Sklavin an den Haaren und fragte: „Lachst du jetzt immer noch? Gefällt dir das? Was glaubst du, wenn dich Lucija ebenfalls so stehen sieht, ob sie dich dann noch zum Podest verurteilt? Würde dir das gefallen?“ Die Sklavin bat leise um Gnade, doch Katarina schnarrte: „Du sollst ruhig sein, und sonst gar nichts, verstanden?“ Dann ließ sie die Sklavin wieder los, machte ihren Rundgang weiter, und als sie sich schnell umdrehte, sah sie, wie sie die Sklavin voller Hass ansah. Doch sie sagte dazu nichts, und ging ruhig weiter. Erst weit nach Mitternacht kam Lucija vorbei, und sah durch das Sichtfenster, dass Judith und auch die andere Sklavin auf ihren Plätzen standen. Sie kam dann am nächsten Morgen, um die Oberaufsicht zu führen, und fragte Katarina: „Warum musste auch die andere Sklavin um halb zwei Uhr früh strammstehen?“ So wusste Katarina, dass Lucija sehr wohl nachgesehen hatte, ob sie diese Anweisung auch befolgte, und antwortete neben der noch immer strammstehenden Sklavin: „Die hat sich über die andere lustig gemacht. Deshalb habe ich sie zur Strafe auch stehen lassen. Aber sie hat mich dann so angesehen, als ob sie mich am liebsten killen oder sonst was würde. Die braucht anscheinend das Podest, damit sie wieder spurt.“ Die Sklavin erbleichte vor Schreck, und sah Katarina an. Doch Lucija suchte gleich darauf die Akte der Sklavin heraus, kehrte zurück, und sagte: „Die hat das Podest noch nie kennengelernt. Vielleicht verhält sie sich deshalb so ungehorsam.“ Katarina schlug deshalb vor: „Dann wird es wohl höchste Zeit dafür, was meinen sie?“
Lucija nickte, und antwortete: „Also gut, wenn sie heute zum Nachtdienst kommen, werden sie diese Sklavin bestrafen. Aber keine Streicheleinheit, wie sie es bei der anderen da gemacht haben, wenn ich bitten darf.“ Dazu zeigte sie kurz auf Judith.
Katarina schüttelte gleich den Kopf, und sagte: „Wird nicht passieren.“ Dann holte sie ihre Handtasche aus dem Bereitschaftsraum, und sagte zur bereits jetzt total übermüdeten Sklavin, die sie völlig ungläubig ansah: „Du nimmst mich ganz offenbar nicht ernst, dann wird es auch notwendig sein, dich eines besseren zu belehren. Dann sehen wir uns heute Abend am Podest, wo die Peitsche auf dich warten wird. Bis dahin.“ Der Sklavin blieb der Mund offen, sie konnte nicht glauben, was ihr Katarina jetzt gesagt hatte. Sie fuhr auch gleich fort: „Du glaubst es noch immer nicht, was? Bist dir sicher, dass ich bluffe. Ich überzeuge dich vom Gegenteil. Warte bis zum Abend.“ Dann ging sie außer Dienst, nahm ihr Frühstück ein, und wusch sich in ihrer Kabine. Sie kniete sich dann zum Andachtswinkel, und sagte: „Was ich diese Nacht tun musste, geschah auch, um Judith vor noch größeren Schaden zu bewahren. Ich werde natürlich weiter auf sie aufpassen, und sie auch beschützen, aber manches Mal muss ich auch zu ihr hart sein. Ich hoffe, du verstehst es, und ich bitte dich auch um deinen Segen für mich, obwohl ich heute Abend jemanden großes Leid werde zufügen müssen.“
Dann ging sie zu Bett, während die Sklavinnen ein Deck unter ihr auf ihren Ruderbänken schufteten…

Während den ganzen Tag dachte die Sklavin, dass Katarina ihr nur gedroht hatte, sie aber nicht wirklich bestrafen würde. Schließlich hatte sie die lockere Dienstkleidung getragen, als sie ihr das angekündigt hatte. In einer Pause sagte sie leise zu der Sklavin vor ihr: „Ich glaube nicht, dass mich Katarina wirklich auspeitschen wird. Das war doch nur eine Kleinigkeit, und dafür habe ich als Strafe doch auch die ganze Nacht stehen müssen. Ich bin mir sicher, Katarina belässt es dabei. Sie ist doch so ein guter Mensch, und sie symbolisiert durch ihre Kleidung, und die offenen Haaren, dass sie im Nachtdienst nicht streng ist. Sicher habe ich sie dann noch böse angesehen, als sie mich hat aufstehen lassen, aber das war auch verständlich. Jedenfalls werde ich das nie mehr tun, und ich werde sie auch um Verzeihung bitten. Sie steigt sicher darauf ein, und lässt mich so davonkommen. Was meinst denn du dazu?“ Doch die Sklavin vor ihr lehnte sich zurück, damit es nicht auffiel, dass sie redete, und antwortete ebenfalls leise: „Täusche dich bei Katarina nicht. Wenn sie etwas angekündigt hat, dann macht sie das auch. Sie hat gesagt, dass sie dich bestrafen wird, und du solltest auch damit rechnen. Obwohl sie im Nachtdienst locker ist, und uns auch eine Menge an Freiheiten gewährt, aber sie ist trotzdem eine Aufseherin, und greift auch zur Peitsche. Und sie kann es auch, wenn sie es für nötig erachtet. Das haben wir alle bei der anderen gesehen, zu der sie ein nahes Verhältnis hat. Aber als sie von ihr belogen wurde, hat sie sie auch hart bestraft. Und sie musste auch jetzt als Strafe die ganze Nacht strammstehen. Obwohl sie doch sehr oft ein Auge zudrückt, gibt es aber auch so einige Dinge, wo sie absolut kein Pardon kennt. Und wenn sie jemand so böse ansieht, wie sie es Lucija beschrieben hat, wie du es gemacht hast, dann gehört das zu den Sachen, die sie nicht duldet. Schon gar nicht wegen all den Freiheiten, die wir alle genießen dürfen, wenn sie Nachtdienst hat. Ich glaube, sie interpretiert das als Undank, wenn sich eine so wie du ihr gegenüber verhält. Deshalb glaube ich auch nicht, dass sie dich ungeschoren davonkommen lässt. Als Warnung für uns alle. Aber vielleicht täusche ich mich doch.“
Dann hörte sie schnell auf, und beugte sich wieder nach vorne, als sie sah, wie Jelena schnurstracks zu ihr kam, die Peitsche bereitmachte, und rief: „Was gibt’s denn da zu quatschen, he? Glaubt ihr etwa, ich habe das nicht bemerkt?“ Sie sah die Sklavin streng an, und sagte: „Ich weiß auch, was dich am Abend noch von Katarina erwartet, wenn sie kommt! Ist anscheinend noch zu wenig, brauchst wohl einen Vorgeschmack auf das, was du heute noch kriegen wirst! Kannst du gerne haben!“ Dann knallte auch schon die Peitsche abwechselnd auf beide nieder, die vor Schmerz laut aufheulten. Zu der anderen, die sich zurückgebeugt hatte, sagte sie drohend: „Wenn ich dich noch einmal beim quatschen erwische, dann brüllst du wieder unter meiner Peitsche, aber nicht hier an deinen Platz, sondern am Podest, wie es sich gehört, verstanden?“
Vor Angst antwortete die Sklavin nicht, sondern beugte sich vor Schmerz stöhnend nach vorne. Doch Jelena zog ihr noch eine drüber, und sagte: „Wenn ich dich was frage, dann will ich auch eine Antwort von dir hören, kapiert? Also, hast du mich verstanden?“ Die Sklavin antwortete jetzt vor Schmerz wimmernd: „Ja, Mistress, ich habe sie verstanden. Ich darf nicht sprechen, wenn es mir nicht erlaubt ist.“ Jelena rollte nun die Peitsche ein, und sagte: „Schön, dass du es kapiert hast, aber es ist unverständlich, warum ich immer erst nachhelfen muss! Und jetzt hör zu jammern auf, sondern beherrsche dich! Sonst bleibe ich während der gesamten Pause hier bei dir stehen, und du bekommst für jeden weiteren Laut meine Peitsche zu schmecken!“ Sie blieb noch kurz bei der Sklavin stehen, die darum bemüht war, nicht mehr zu stöhnen, um sich nicht weitere Schläge einzuhandeln. Erst als sie stumm vor sich dahinlitt, ging Jelena wieder weiter.

Die Sklavin dachte während den ganzen Tag über Katarinas Ankündigung nach, dass sie von ihr bestraft werden würde. Doch sie kam immer zu dem Schluss, dass sie Katarina doch nur hatte einschüchtern wollen, und sie gar nicht auspeitschen würde.
Sie glaubte das auch noch, als Katarina in der selben, lockeren Kleidung vom Vorabend zum Nachtdienst erschien. Sie trug sogar die Haare offen. Jetzt war die Sklavin davon überzeugt, dass Katarina nur geblufft hatte. Doch gleich darauf wurde sie auch schon zum Podest geführt, angekettet, und von Lucija zu fünfzig Schlägen verurteilt. Katarina nahm die Peitsche mit drei Schnüren, stellte sich wortlos hinter der Sklavin in Position, und fing an. Bis dahin glaubte die Sklavin nicht, dass es Katarina wirklich tun würde. Doch die ersten Schläge belehrten sie schnell eines Besseren. Nach mehr als die Hälfte der Strafe wurde sie bewusstlos, da Katarina auch oft wirklich kräftig zugeschlagen hatte. Sie brachte die Delinquentin wieder zu sich, indem sie sie an den Wangen tätschelte, und machte mitleidlos weiter. Als sie der Sklavin den letzten Schlag gegeben hatte, ließ sie die rottriefende Peitsche fallen, und fragte die ermattet in den Fesseln hängende Sklavin: „Na? Glaubst du jetzt immer noch, dass ich meine Drohung nicht wahrmache? Dass ich trotz dem Zweiteiler keine Strafe vollstrecke? Dass ich nicht ernst mache? Du solltest besser zuhören, wenn ich etwas sage. Denn das habe ich euch schon mal angekündigt, dass ich trotzdem Fehlverhalten melde, und auch selbst bestrafe, wenn ich nicht im Catsuit, sondern mit dieser Kleidung Dienst mache. Hoffentlich merkst du dir das jetzt endlich. Das gilt aber auch für alle anderen. Aber wer auch jetzt noch immer glaubt, mich nicht ernst nehmen zu müssen, oder mir giftige Blicke zuwerfen zu können, diejenige lernt mich von der ganz anderen, der dunklen Seite kennen, die ich auch noch habe. Ich hoffe für dich, dass du dir das merkst, denn sonst sehen wir uns hier bald wieder.“
Erst jetzt wurde die Sklavin losgemacht, und auf die Krankenstation gebracht. Katarina säuberte und desinfizierte die Peitsche, und machte sich dann im Bereitschaftsraum frisch. Sie bemerkte auch, dass sich seitlich am Lackrock, und auch auf ihrem Körper unter dem Top und auch an den Armen, und sogar in ihren hübschen Gesicht etwas vom Lebenssaft der Sklavin befand. Doch sie wusch diese Spuren der Auspeitschung ganz bewusst nicht ab, um so zu zeigen, dass sie auch äußerst streng, und sogar richtig brutal agieren konnte, wenn sie von den Sklavinnen durch entsprechendes Verhalten entsprechend lang und oft dazu herausgefordert wurde. Sie wusste auch genau, dass für sie selbst keinerlei Gefahr bestand, wenn sie das rote der Sklavin auf ihren Körper beließ, da alle Sklavinnen völlig gesund waren. Dann mussten Alexa und Judith das Podest und den Mittelgang aufwischen. Katarina überwachte und kontrollierte es, und trieb auch beide zur Eile an. Erst dann begann sie ihren Nachtdienst, sie machte ihn jedoch trotz der vorangegangenen Bestrafung gleich wie sonst immer. Die Sklavinnen zogen es vor, keinerlei Reaktion zu zeigen, was sich zuvor noch am Podest abgespielt hatte. Alle ignorierten auch, dass sich an Katarina noch das rote der Sklavin befand. Sie durften sich leise miteinander unterhalten, und sie erhielten auch die üblichen Gefälligkeiten. Nur Judith sparte Katarina aus, sie durfte mit keiner anderen sprechen, und sie bekam auch nicht die Gelegenheit, sich zu pflegen. Sie war dazu ohnehin bereits viel zu müde, und sie wollte nur noch schlafen. Aber sie war trotzdem von Katarina enttäuscht, weil sie ihr ihre ganze Härte spüren ließ. Als sie bei einen Kontrollgang an ihr vorbeikam, warf ihr Judith ganz kurz einen giftigen Blick zu, der Katarina trotzdem nicht entging. Sie stellte sie sofort zur Rede: „Was soll das, Sklavin? Warum siehst du mich so an? Steh sofort auf, aber ein bisschen plötzlich, oder ich helfe nach! Und dann bleibst du auch diese Nacht bis zum Morgen stehen!“
Judith stand so schnell sie konnte auf, senkte den Kopf, und wartete darauf, was als nächstes kommen würde. Katarina flog sie auch schon an: „Weißt du nicht, dass du eine Aufseherin anzusehen hast, wenn sie dich anspricht? Soll ich gleich mit der Peitsche nachhelfen? Oder ist es dir morgen am Podest lieber?“

Doch Judith konnte nicht mehr, und ihr waren auch die durchaus möglichen Folgen egal. Ihr war bewusst, dass auch ihre Katarina nicht zögern würde, sie zu melden, und dann auch selbst zu bestrafen. Sie begann:
„Bitte, ich habe sie doch nur ganz kurz angesehen, haben sie es denn wirklich nötig, mir immer gleich mit schweren Strafen zu drohen?“
Jetzt platzte es aus ihr raus, ihr stiegen die Tränen in die Augen, und kullerten über die Wangen nach unten, während sie stockend, und mit gebrochener Stimme weiterredete: „Was ist nur mit ihnen los, ich habe ihnen doch gar nichts getan, warum können sie mich nicht einfach nur in Ruhe lassen? Reicht es ihnen denn nicht, dass ich seit gestern Früh durchlaufend wach bin, und nicht habe schlafen und mich ausruhen können, weil sie es mir verboten haben? Hören sie endlich auf!“
Katarina sah ein, dass Judith mit den Nerven völlig fertig war, sie erkannte, dass sie so nicht weitermachen konnte. Deshalb wollte sie mit betretenen Gesicht ihre Hand sanft auf Judiths Schulter legen. Doch sie drehte sich weg, und ließ diese Berührung nicht zu. Sie weinte auch: „Nein, ich will nicht, lassen sie mich endlich in Frieden, und berühren sie mich nicht. Gehen sie sich besser waschen, denn sie sehen mit dem Blut auf ihnen aus wie ein Fleischhacker, der eben aus dem Schlachtraum gekommen ist.“
Katarina atmete durch, und sagte verständnisvoll: „Judith, ich verstehe dich, ich muss jetzt leider so hart sein. Ich erkläre dir auch alles, aber zu einen späteren Zeitpunkt. Wir suchen uns dann eine ruhige Ecke, und wir sprechen uns aus, ist das in Ordnung?“

Doch Judith schüttelte den Kopf, und sagte mit tränenreicher Stimme, es schüttelte sie, weil sie ein Weinkrampf überkam: „Nein, kein anderes Mal, gar nicht, niemals, ich habe genug. Es reicht mir. Gehen sie einfach nur weg von mir, lassen sie mich in Ruhe. Und wenn sie mich jetzt dafür bestrafen wollen, dann machen sie doch. Ist mir egal.“ Dann sank sie auf ihren Platz zusammen, nahm ihr Putztuch, und verbarg ihr tränennasses Gesicht darin. Dann begann sie noch mehr zu weinen, hielt sich die Ohren zu, und zeigte damit ganz offen, dass sie mit Katarina nicht weiter reden wollte. Ihr überkamen selbst die Tränen, als sie sah, wie ihre Lebensretterin seelisch gebrochen, bitterlich weinend auf ihren Platz kauerte. Sie sagte: „Judith, bitte, ich möchte es dir erklären, bitte…“ Doch Judith schüttelte den Kopf, und schluchzte: „Nein, ich will nicht, gehen sie, gehen sie einfach…“
Katarina gab deshalb auf, sie löschte das Licht, zog sich in den Bereitschaftsraum zurück, und schleuderte voller Zorn und Wut über sich selbst eine Kaffeetasse mit aller Kraft gegen die Wand. Die Tasse zersplitterte in tausend Scherben, und gleich darauf folgte die Untertasse. Katarina stützte sich dann schweratmend gegen die Abwäsche vom Küchenblock, und als sie sich wieder beruhigt hatte, kehrte sie die Scherben auf. Sie wusch dann auch das Blut der Sklavin von sich ab, setzte sich dann auf das Bett, hielt ihren Kopf in den Händen, und begann zu weinen. Als sie sie mental wieder heruntergekommen war, hielt sie ihre Hände gegen die Wangen, sah dann nach oben, und dachte: „Ach Gott, wie soll das hier nur weitergehen? Wie soll das mit der armen Judith weitergehen? Wie bringe ich ihr das nur bei, dass ich sie nicht willkürlich bestrafe? Sondern um sie zu schützen, so Paradox das auch sein mag? Wie kann ich ihr nur helfen?“

Fragen über Fragen, auf die Katarina keine Antwort wusste…

Gruß Schwester Annika
gerne trage ich eine Krankenschwestern-Diensttracht
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Crazy-TS
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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:05.12.18 11:51 IP: gespeichert Moderator melden


vielen dank für einen weiteren teil deiner tollen geschichte.

bin gespannt wie es zwischen judith und katharina weitergeht. katharina ist nun mal in erster linie eine aufseherin und muss leider auch gegenüber judith konsequenter sein.

freue mich auf viele weitere teile und hoffe das die liebe katharina vielleicht doch noch irgendwann den zu ihrer kabine passendenden job bekommt.
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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Auf der Galeere der Russenmafia-im Vorhof zur Hölle Datum:06.12.18 22:36 IP: gespeichert Moderator melden


Ja, ich lese auch immer fleißig mit, ich meine, Katarina ist nicht wirklich strenger geworden. Allein am Ende, so was kann sie sich normalerweise nicht gefallen lassen.
Bitterlich weinend oder nicht, da tun sich bald Probleme auf.
Na, ja, du bestimmst ja was passiert oder nicht.

Danke für das Lesevergnügen
Ihr_joe

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