Restriktive Foren
Das Forum für Keuschheitsgürtel, Fetisch & Bondage

HomeRegistrierenHilfeLogout
Willkommen Gast

Live Diskutieren, auch das ist möglich, hier ist unser Chatraum
  Restriktive Foren
  Cuckold-Rubrik (Moderatoren: Johni)
  Die Geister, die ich rief - oder schon sitzt ein anderer mit im Nes
Thema löschen Druckversion des Themas
Antwort schreiben Bei Antworten benachrichtigen
 Autor Eintrag
Fohlen
Stamm-Gast

Duisburg


Scherz beiseite, das Leben ist ernst genug

Beiträge: 261

Geschlecht:
User ist offline
  Die Geister die ich rief, oder sitzt ein anderer mit im Nest Datum:26.01.21 22:49 IP: gespeichert Moderator melden


Was schenkt man seiner Frau zum 40ten Geburtstag? Was schenkt Mann, wenn Frau schon alles hat?
Schmuck hat sie genug, alles von der Mutter und der Schwiegermutter geerbt, einiges auch von mir gekriegt. Cabrio steht in der Garage, auf Malle etc. waren wir schon oft und regelmäßig.
Gut, es sollte was Originelles, was Besonderes sein, etwas, was man nicht jeden Tag bekommt und was es nicht so einfach im Laden gibt.
Also, ich liebe meine Frau, die Evi, natürlich noch, auch nach den 20 Jahren Ehe. Auch wenn sich in der letzten Zeit eine gewisse Änderung zwischenmenschlich – sie wissen was ich meine – eingeschlichen hat. Eine gewisse Routine in unserem Intimleben. Logo bei über zwanzig Ehejahren, oder soll ich sagen: Ehealltag. Meist lief was Samstagabend, fast regelmäßig und ja eben mäßig.

Wie ich diese Änderung beurteilen soll, ist mir noch nicht ganz klar. Sie hat Vor- aber auch Nachteile. Im Moment sind es die Nachteile, die überwiegen.
Ok, ich versuche der Reihe nach zu erzählen.
Also, bei den Überlegungen, was ich meiner Frau zum Geburtstag schenken sollte, kam ich auf die Idee, ihr und natürlich auch mir ein langes gemeinsames Wochenende über Pfingsten in einem kleinen Schlosshotel irgendwo in Meck-Pomm zu schenken. Lag toll an einem kleinen See, richtig herrschaftlich mit Himmelbett, goldenen Kronleuchtern und feinem Parkett im Bad. Mitten in der Pampa, viel Grün und sonst nix. Einzige Abwechslung waren ein Ackerbaumuseum und ein Swingerclub in der Nähe. „Für Menschen, die das Besondere und das Neue lieben“, so hatte der Portier uns dieses Etablissement mit Kennermiene angepriesen. Da wir ja was erleben wollten und noch nie in so einem Laden waren, sind wir natürlich dort hin. Heute denke ich, wären wir doch nur ins Ackerbaumuseum gegangen, unser gemeinsames Leben wäre dann anders verlaufen.
An diesem Abend kam meine Evi auf den Geschmack. Und bald hatten wir in unserer glücklichen Zweierbeziehung ein drittes Mitglied, einen Kuckuck, mit im Nest sitzen.
Doch der Reihe nach.
„Kucken kann man ja.“ meinte Evi, als wir in den Innenhof einfuhren, „Bestimmt treffen wir Leute mit Niveau in unserem Alter.“ „Wie sagt man so schön: Appetit kann man sich nehmen, gegessen wird zuhause“, meinte ich noch, doch Evi sah die Sache etwas lockerer. „Wir wollen was erleben, machen uns aber keine Vorwürfe nachher, ok.“ Ich staunte nicht schlecht, so kannte ich Evi gar nicht. Ich staunte an diesem Abend noch öfters. Wir begannen mit einem ganz normalen Saunateil, dann nachher an der Bar und auf der Tanzfläche lief Evi zur Form auf. Ich, eher müde von der Sauna, hielt mich an einem Gin-Tonic fest, plauderte notgedrungen mit einer Frau aus Stralsund, während meine Evi mit ihrer besseren Hälfte, einem Dachdeckermeister, ja ich muss es sagen, schäkerte, das Tanzbein schwang, bzw. eher einen Klammergriff übte und an der Stelle sich leicht wiegend bewegte. Dass man so was Tanzen nannte?
Mein fünfter Gin-Tonic bekam mir nicht mehr, mein Gegenüber erklärte mir zum fünften Mal, dass ihr Dachdeckermeistergemahl nur Zeit fürs Geschäft hätte und sie nervte mich nur.
Meine Evi und ihr Tanzpartner waren plötzlich verschwunden. Dass es Kundenbetreuung war, erfuhr ich erst später. Davon erzählte seine Gattin nämlich permanent und dass er seine großen Hände zur umfassenden Betreuung benutzte. Hab ich später verstanden.

Fortsetzung folgt

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Fohlen am 26.01.21 um 23:19 geändert
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Fohlen
Stamm-Gast

Duisburg


Scherz beiseite, das Leben ist ernst genug

Beiträge: 261

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die Geister die ich rief, oder sitzt ein anderer mit im Nest Datum:01.02.21 16:40 IP: gespeichert Moderator melden


"Ich brauche den Kick". Das sagte mir meine Evi ins Gesicht und ihre Augen leuchteten und auf ihren Backen war eine leichte Röte. "Ich brauche den Kick" Ich war sprachlos, sowas hätte ich nicht erwartet. Ok, unsere Ehe lief in routinierten Bahnen, das war kein Kick, ehrlichgesagt. Samstagabend waren wir meistens intim, das wars dann für die Woche. Gut, ich war beruflich stark angespannt, hatte einen Bezirk übernommen und baute das Büro auf. Das war ganz schöne Maloche, die Zentrale wollte Ergebnisse und schwarze Zahlen sehen. Gut, ist war nach dem Meck-Pom Abenteuer oft zehn Stunden auf Arbeit, auch mal am Wochenende.
"Ich brauche den Kick" war die Antwort, als ich sie darauf ansprach, was dieser Ingo dauernd am Telefon wollte und warum er sie zweimal die Woche abends abholte. Es gab eine lange und klärende Aussprache. Ehrlich war sie, jedenfalls auf ihrer Seite. Sie möchte mit Ingo eine Beziehung haben, bzw. weiter haben. Seit Meck-Pom würden sie sich regelmäßig treffen.
Sie stellte mich vor vollendete Tatsachen, bat nicht um Entschuldigung, sondern setzte Verständnis voraus. "Wir bleiben zusammen, auch als Paar." stellte sie fest. Viele würden eine offene Beziehung führen und das würde auch bei uns gehen. "Und ein bisschen Eifersucht und Konkurrenz ist nicht verkehrt", meinte sie verschmitzt.
Das Komische daran war, dass ich das irgendwie hinnahm, nicht tobte, ihr keine schmierte. Nein, ich schluckte es, fand mich damit ab. Fand es irgendwie reizvoll. Na, die wird sich schnell daran erinnern, was sie an mir hat. Da kann so ein Dachdeckerfuzzi nicht mithalten. Wenn der Reiz des Neuen verflogen ist, dachte ich, wird sich die Sache von selbst erledigen. Eine reuevolle Evi kehrt dann zurück. Gut, so dachte ich, hab aber nicht gescheckt, dass ich eigentlich den Nobelpreis in Dummheit verdient hätte.

Nun, ich stürzte mich in die Arbeit, hatte genug Ablenkung und war froh, dass Evi guter Laune war. Alle vierzehn Tage schliefen wir miteinander. Gut, es war die Pflichtnummer, keine Kür, aber immerhin. Ich versuchte nicht an diesen Ingo, den Dachdeckermeister, zu denken. Gelang nicht immer, aber immer öfter. Bis zu jenem Samstag am zweiten Advent. Ich begann abends auf dem Sofa meine Schmusenummer, hatte einen Sekt kaltgestellt, doch Evi zeigte mir die kalte Schulter. Schließlich meinte sie, da müsse sie erst Ingo fragen. Ich war wie vor den Kopf gestoßen, war platt und sprachlos. Eine Zeitlang jedenfalls. "Sag, mal, hör ich richtig? Den Ingo fragen?" "Ja, mein Lieber. Den Ingo fragen. Er ist schließlich mein Lover."

Was hätte ich tun sollen? Diskutieren? Streiten? Kleinbeigeben? Ich tat das letztere, trank einige Flaschen Bier und ging schlafen. Diese Nacht lief nix mehr. Evi träumte wahrscheinlich von ihrem Lover, ich träumte nix, wegen dem Bier.
"sharing machen wir", sagte Ingo, als er am nächsten Wochenende kam. Dabei sprach er "sharing" breit in seinem Dialekt aus, so, dass es schon zum Lachen war. Doch mir war es überhaupt nicht zum Lachen. sharing bedeutete doch teilen. Ich solle Evi mit ihm teilen? "Nimm es so wie es ist, Kumpel", sagte er und "Kumpel" klang irgendwie mitleidsvoll und gleichermaßen verständnisvoll, so als hätte ich keine andere Wahl und solle mich in das Schicksal ergeben. Hatte ich eine andere Wahl? Nee. Ehrlich gesagt nee. "Wirst dich anstrengen müssen Kumpel. Deine Evi ist jetzt einiges gewöhnt", grinste er breit und ich verstand. Ich hätte mich ohrfeigen können in diesem Moment. Nicht, weil ich wütend auf diesen Ingo war, sondern weil ist das irgendwie erregend empfand. Meine Evi total glücklich mit dem Kerl. Ich stellte mir die beiden vor in einem Bett, nein in unserem Bett. Durfte ich so was denken? Durfte ich so was denken? Sogar zukucken? Freiwillig? Unfreiwillig? Ich verscheuchte die Gedanken. Evi war fertig, beide fuhren in die Stadt, wollten die Weihnachtsmarkt besuchten. Ich wünschte ihnen noch einen schönen Tag, ich Idiot.
Zuerst ging ich zum Kühlschrank und wollte mir ein Bier holen und den Frust und meine Blödheit runterspülen. Irgendwie war ich unzufrieden und das Bier schmeckte nicht. Was hatte der Fuzzi gesagt? "Wirst dich anstrengen müssen". Ich überlegte nicht lang, irgendwie hatte er recht. Ich ging in den Keller, zog meine Joggingsachen an und trabte in Richtung Wald, hinterm Haus. Der wird sich wundern, der Fuzzi, dachte ich, als ich anfing zu traben. Ist schon eine Weile her, dass ich das gemacht hab und ich merkte, dass da einige Pfunde in der Hüftgegend mitgeschleppt wurden. Doch, der wird sich wundern der Dachdeckerfuzzi, dem werden die Schindeln noch wegfliegen.



E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
rubfish
KG-Träger

Region Basel




Beiträge: 297

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die Geister die ich rief, oder sitzt ein anderer mit im Nest Datum:21.03.21 23:37 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Fohlen
Ich weiss nicht, was das mit Cuckold zu tun hat. Entschuldigung, aber du hast da einfach Zweiter gemacht. Deine Frau kann schon sagen, wir bleiben zusammen, auch als Paar. Aber dazu braucht es immer zwei. Wenn du nicht willst, dann seid ihr eben nicht mehr zusammen. Ich denke, das musst du ganz alleine für dich entscheiden und, falls nötig, deine Evi vor vollendete Tatsachen stellen, genauso wie sie es mit dir mit diesem Ingo getan hat.

Wäre ich an deiner Stelle, gäbe es zwei Möglichkeiten. Entweder es entsteht eine wirkliche Dreierbeziehung, bei der ich voll dabei bin, aktiv oder passiv als Zuseher, Zudiener, vorzugsweise verschlossen und jeweils noch mit anderen Utensilien versehen, die mich ebenfalls geil machen, damit ich auch etwas davon habe. Oder dann würde ich den beiden endgültig Tschüss sagen und für mich ein neues Leben beginnen. Aber so, nur daneben stehen, käme für mich nicht in Frage.

Aber da musst du selber wissen, resp. entscheiden, wie das weitergehen soll.
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
peter7447 Volljährigkeit geprüft
Sklave/KG-Träger

Berlin, Deutschland


Für die Freude!

Beiträge: 256

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die Geister die ich rief, oder sitzt ein anderer mit im Nest Datum:13.09.21 13:25 IP: gespeichert Moderator melden


Ganz entspannt bitte. Der gute Fohlen weiß schon was er macht und was er berichtet (als Geschichte für uns erfindet?). Wenn er unsere Meinung oder Feedback wünscht, dann wird er danach fragen. Bis dahin verbleibe ich als gespannter (schweigender?) Leser von Fohlen.

Sehr interessant, freue mich auf Fortsetzung.
Homepage besuchenE-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
folssom Volljährigkeit geprüft
Sklave/KG-Träger



Lieber durch Wahrheit unbeliebt, als durch Schleimerei beliebt

Beiträge: 2133

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die Geister die ich rief, oder sitzt ein anderer mit im Nest Datum:13.09.21 21:25 IP: gespeichert Moderator melden


Interessanter und schön geschriebener Beginn macht Lust mehr zu lesen.

Da Fohlen an anderer Stelle geschrieben hat, hier im Forum keine unvollendete Geschichten zu hinterlassen, wird es sicher weitergehen...irgendwann

mfg
Sarah
Homepage besuchenE-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Fohlen
Stamm-Gast

Duisburg


Scherz beiseite, das Leben ist ernst genug

Beiträge: 261

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die Geister die ich rief, oder sitzt ein anderer mit im Nest Datum:14.09.21 07:47 IP: gespeichert Moderator melden


oh, jetzt hast Du mich aber erwischt. Du hast Recht, wenn man etwas verspricht, muss man es auch halten. Bin da ganz altmodisch. Hab schon eine Fortsetzung im Kopf, noch ziemlich ungeordnet. Es wird aber schon klarer. Soll ja keine Geschichte voller platter Klichees werden, sondern schön spychologisch sich entwickeln.
Wie sagte ein berühmter dt. Fussballer: schaun mer mal, da sehn wir weiter!
Also bald geht es voran.
Fohlen
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Antworten Bei Antworten benachrichtigen
Jumpmenü
Google
Suche auf dieser Seite !!


Wir unterstützen diese Aktion

Impressum v 1.2
© all rights reserved, 2021

Status: Sessionregister
Der Aufruf erzeugte 24 locale und 1 zentrale Queries.
Ladezeit 0.02 sec davon SQL: 0.00 sec.