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KG-Träger

 johni
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RE: Kur im Sanatorium
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Datum:18.05.26 17:05 IP: gespeichert
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Danke für die Fortsetzung!
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Freak
 
 Nie ohne Korsett
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RE: Kur im Sanatorium
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Datum:31.05.26 21:48 IP: gespeichert
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Kur im Sanatorium 30
Frau Doktor bemühte sich sehr um ihre Patienten. Ein bis zweimal die Woche wurde man in die Sprechstunde bestellt. So ein Gespräch dauerte in der Regel nur ein paar Minuten, aber immerhin. Frau Doktor erschien auch immer wieder persönlich zu den Therapien und kontrollierte ob die Patient:innen ihre Übungen richtig machten und ob Alles in ihrem Sinne richtig läuft. Okay, sie war ein Controlfreak. Trotzdem fühlte man sich bei ihr gut aufgehoben.
Irgendwann, ich glaube es war nach fast zwei oder zweieinhalb Monaten, wurde ich mal wieder von meinem Hospital-Transporter in die Sprechstunde überstellt. Meine Gattin war selbstverständlich auch schon da.
Frau Doktor erklärte ohne Umschweife: „Herr Pañalero, sie sind jetzt schon mehr als 2 Monate hier. Ich muss zugeben, ihre Therapie verläuft sehr gut. Sie sind sowas wie mein Musterpatient. Wir müssen aber auch an das Ende der Kur denken. Wir müssen sie wieder in ihr Leben zuhause eingliedern. Aufgrund des unschönen Vorfalls vor ein paar Tagen habe ich ihnen schon vorzeitig den Freigängerstatus zugestanden.“ Da war sie wieder diese Terminologie wie in einer Justizvollzugsanstalt. „Natürlich dürfen sie die Klinik immer nur in Begleitung ihrer Gattin verlassen. Die wesentliche Änderung, dass sie auch mal über Nacht bei ihrer Gattin im Hotel bleiben dürfen, kennen sie ja schon.“ Der Freigängerstatus freute mich natürlich sehr. Es war schon eine Erleichterung. Dazu äußern konnte ich mich nicht so richtig. Man hatte mal wieder „vergessen“ mir den Zahnschutz und die Maske abzunehmen.
Ich bekam auch, wie schon zu Beginn der Kur angekündigt, eine neue Orthese mit Halsteil. Mein Körper hatte sich tatsächlich verändert. Der Bauch war weg und meine Gattin versicherte mir, dass ich auch insgesamt muskulöser wirke. Frau Dr. von Rottenmeyer erklärte uns nach Messungen auf dem Röntgenbild, dass ich auch ohne Korsett um einige Grade und somit deutlich aufrechter geworden sei. Allerdings bleibe die Aufrichtung nicht sehr lang. Deshalb müsse ich das Korsett selbstverständlich weiter tragen. Die Kur habe richtig viel gebracht und sei ein voller Erfolg. Ich dürfe mich auf eine Nachkur von vielleicht zwei Wochen freuen. Es gäbe auch noch ein paar Erleichterungen.
Tatsächlich war die neue Orthese irgendwie angenehmer. Sie passte einfach besser. Ich hatte schließlich Erfahrung im Korsetttragen. Und meine Erfahrungen wurden von Frau Limburger auch genau berücksichtigt. Das neue Korsett war genauso eng, steif und unnachgiebig wie das Alte. Und trotzdem irgendwie angenehm, fast schon bequem. Aber nur fast.
Die Erleichterungen gab es tatsächlich. Bei Spaziergängen oder auch sonst durfte ich die Halsstütze und den Zahnschutz mal ablegen. Zu Fahrten mit dem Hospital-Transporter musste ich selbstverständlich alles wieder anlegen und mich fixieren lassen. Klar, alles zu meiner Sicherheit.
Das Beste war die Umstellung auf normalere Nahrung, die ich auch zusammen mit meiner Gattin in einem normalen Speisesaal einnehmen durfte. Meine Gattin achtete sehr darauf, dass ich weiterhin sehr wenig zu mir nahm denn bei dem neuen Korsett durfte ich mir keinerlei Gewichtszunahme leisten. Ich wurde sogar ins Zimmer meiner Gattin verlegt. Zur Nacht wurde ich, wenn überhaupt, von meiner Gattin fixiert. Das Darmreinigungs- und Entsorgungssystem entfiel. Ich durfte mich wieder an die normale Toilette gewöhnen. Eine hübsche Krankenschwester namens Ophelia war morgens und abends meiner Gattin bei meiner Versorgung behilflich.
„Ja, ich weiß Herr Pañalero, aber den Popostopfen müssen sie weiter tragen, weil ihr Schließmuskel an ihrem Hinterstübchen geweitet ist.“ wurde mir erklärt. Meine Gattin pflichtete Ophelia bei. Der eigentliche Grund warum der Analplug bleiben sollte, war vermutlich die Möglichkeit mir weiterhin Motivationsimpulse auch über den Analstopfen zu senden.
Bei der Bewegungstherapie gab es noch was Neues. Judy, Die Therapeutin meinte ich müsse in den Beinen noch ein bisserl gedehnt werden. „Wir haben ein neues Trainingsgerät aus den USA erhalten. Da sie bei ihrer Kur immer so engagiert mitgearbeitet haben, dürfen sie als Erster damit trainieren.“ erklärte sie. Zunächst war ich erfreut, bald darauf mahnte ich mich selbst zur Vorsicht.
Der Transporter entließ mich. Ich durfte sogar das Korsett ablegen.
Es war wie eine große Tasche in die ich mich gestreckt hineinlegen musste. Die Füße waren normal angewinkelt, Zehen nach oben. Von den Füßen bis zu den Oberschenkeln legte mir Judy breite gepolsterte Gurte über die Unter- und Oberschenkel. Alsdann legte sie breite Gurte über Bauch und Brust. Der Beckenbereich blieb frei. „Ihr Köpfchen fixiere ich auch, damit sie es nicht nach vorn hängen lassen wenn ich ihren Oberkörper aufrichte.“ mit diesen Worten legte sie mir einen Gurt über meine Stirn. Durch das Anheben und Anwinkeln des Rückenteils brachte sie mich in die Sitzposition. „Ist es ihnen so recht?“ mit dieser Frage stellte sie sich lächelnd vor mich damit ich sie auch sehen konnte, weil ich meinen Kopf ja nicht mehr wenden konnte.
Das war eine Frage wie beim Friseur beim Haare waschen. „Ja, es ist mir durchaus angenehm.“ „Fein,“ meinte sie mit einem wunderbaren Lächeln, „Dann nehmen sie mal die Ärmchen nach hinten, sie können sich ein wenig abstützen.“ Ich tat wie mir geheißen. Schnell hatte sie meine Handgelenksringe in die Aufnahme eingeklinkt. Ha ha, mal wieder drauf reingefallen. Ich konnte mich kein bisschen Bewegen.
Damit aber nicht genug. „Ich stelle Ihnen die Rückenlehne ein wenig steiler damit sie in den Beinen so richtig schön gedehnt werden.“ Und ich wurde in den Beinen gedehnt. Es zog in den Waden, Knien und Oberschenkeln. Wenn man den Schmerzspezialisten Zwitscher & Lacht Glauben schenken darf, soll ja Dehnung und insbesondere Fasziendehnung sehr gut sein. Und man solle den ‚Wohlfühlschmerz‘ genießen. Auf diesem Trainingsgerät wurde mir das Dehnen schnell unangenehm. Ich begann zu stöhnen und zu ächzen. Kurz drauf stand Judy wieder vor mir „Herr Pañalero, ihr Stöhnen hört sich an als wären sie kurz vor einem Orgasmus. Was sollen die anderen Patient:innen denken? Es ist ja schön, wenn ihnen die Übung mit diesem Gerät gefällt aber bitte nicht so lautstark. Mündchen auf!“ kommandierte Judy. Ich öffnete meinen Mund, allerdings um zu protestieren. Weiter kam ich nicht, weil sie meiner Äußerung zu Vor kam und mir diesen sehr restriktiven, dicken Knebel in meinen Mund drückte. Natürlich sicherte sie den Knebel mit Gurten. Ich protestierte sofort und energisch: „Mmmmmmh, mmmmmhhh.“ „Na geht doch, so sind sie deutlich leiser. Damit kommen ihre Mitpatienten klar. Mit ihnen kann man gut zusammenarbeiten. Sie sind immer sehr kooperativ. Damit sie die Übung noch ein bisschen effektiver ausführen können, stelle ich ihre Rückenlehne noch ein wenig steiler,“ lobte sie.
Oh Herrin, lass es nicht schlimmer werden. Und es ward schlimmer.
Sie stellte die Rückenlehne tatsächlich noch steiler. Ich kommentierte nur noch mit schwachem Stöhnen. Ich konnte nichts tun, musste es ertragen. Der Dehnungsschmerz wechselte zunächst von schlimm zu sehr schlimm. Das Leben besteht aus Tragen und Ertragen, sinnierte ich. In meinem Falle hier in der Klinik bedeutete dies Korsett tragen oder solche Foltermethoden, hier verharmlosend Übungen bzw. Therapie genannt, zu ertragen.
Während ich das Ganze so vor mich hin und still ertrug, erinnerte ich mich an ein paar Videos die ich mal beim kostenlosen Videoportal „You Hose“ oder auch „tu caño“ gesehen hatte. In diesen Videos wurde gezeigt wie in US-amerikanischen Polizeistationen und Gefängnissen renitente „Kunden“ also Häftlinge beruhigt wurden. Die Häftlinge wurden in eine Restraint Bag gesetzt und die gestreckten Beine zusammen geschnallt. Dabei blieben einfacherweise die Hände auf dem Rücken gefesselt. Dann wurde der Oberkörper aufgerichtet und in Richtung Füße gezogen und mit Gurten in dieser sitzenden Position fixiert. Der so verpackte Häftling konnte sich nicht mehr strecken. Sehr beruhigend. Die Häftlinge wurden auch in so eine Tasche gepackt und in irgendeine Ecke getragen wenn grad mal keine Zelle frei war.
Frau Dr. von Rottenmeyer war nach eigenen Worten mal als Gefängnisärztin tätig und hatte sicherlich Kenntnis von solchen Beruhigungsgerätschaften und Maßnahmen. Die Weiterentwicklung vom Hilfsmittel zur Ruhigstellung von Häftlingen zum therapeutischen Trainingsgerät ist dann doch beachtlich.
Ich sollte in meiner misslichen Position wohl etwas aufgeheitert werden indem mir angenehme Motivationsimpulse an meinen Unterleib gesendet wurden. Viel geholfen hat es nicht.
Der Dehnungsschmerz wechselte von schlimm zu etwas weniger schlimm. Nach gut einer halben Stunde erschien Judy. „Ihre erste Einheit in der Dehnungstherapie haben sie doch gut geschafft. Ich werde sie jetzt losmachen und ihnen beim Anlegen ihres Korsetts behilflich sein. Der Transporter bringt sie dann zu ihrer Gattin,“ erklärte sie gutgelaunt. Erst als ich wieder gut gesichert auf dem Hospital-Transporter saß, bemerkte sie endlich den dicken Knebel in meinem Mund. „Ach, Entschuldigung Herr Pañalero, ich muss ja noch ihren Zahnschutz tauschen. Machen sie grad mal ihr Mündchen auf.“ Ich machte mein Mündchen auf. „Noch mal aufmachen für ihren normalen Zahnschutz!“ Sie schob mir schnell den anderen Zahnschutz in meinen Mund. „Warten sie kurz, ich reinige und desinfiziere schnell ihren großen Zahnschutz, damit sie den einsatzbereit mitnehmen können.“ „Na gut, ich warte,“ nuschelte ich sehr undeutlich durch meinen Zahnschutz und durch die Maske. Ich hatte ohnehin nicht die Möglichkeit den Transporter zu bedienen. Sie beeilte sich tatsächlich und schickte mich endlich zu meiner Gattin.
Nach dieser „Therapieeinheit“ brauchte ich was Zuspruch von meiner Gattin und lies mich von ihr betüddeln.
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