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  Das Spiel der Macht und Kontrolle
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 Autor Eintrag
Erika2
Stamm-Gast





Beiträge: 264

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  RE: Das Spiel um Macht und Kontrolle Datum:26.09.26 17:09 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Amgine,

Elena trägt jetzt Anstaltskleidung, ich frage mich, ob die Zimmertür innen wohl einen Griff haben wird.

Liebe devote Grüße

Erika
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franzh
Erfahrener

Göppingen




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  RE: Das Spiel um Macht und Kontrolle Datum:03.10.26 19:28 IP: gespeichert Moderator melden


Super Geschichte, wenn geht es weiter

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Superwolf Volljährigkeit geprüft
Sklave/KG-Träger

Rhein-Main




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  RE: Das Spiel um Macht und Kontrolle Datum:23.10.26 12:30 IP: gespeichert Moderator melden


Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung
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Amgine
Fachmann





Beiträge: 57

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  RE: Das Spiel um Macht und Kontrolle Datum:28.10.26 10:19 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 11: Das neue Spiegelbild

Der Korridor erstreckte sich vor ihr wie ein flacher, lichtdurchfluteter Kanal. Die Androidin ging voraus, ihre Schritte erzeugten kein Geräusch auf dem kalten Porzellanboden, während Elenas Füße in den grauen Patienten-Schlappen bei jedem Schritt ein leises Quietschen abgaben. Das Neonweiß von oben warf keine Schatten — es flutete alles gleichmäßig, ließ den Trakt wie eine endlose Wiederholung derselben Wand wirken: grauer Beton, fugenlos, ohne Türschilder, ohne Orientierungspunkte. Nur die unregelmäßig verteilten Scanner-Paneele an der Wand durchbrachen die Monotonie, ihre Sensoren blitzten gelegentlich auf, wenn die Androidin passierte. Das Summen in den Wänden war hier lauter — ein tiefer, mechanischer Herzschlag, der durch die Sohlen in Elenas Waden vibrierte.

Sie bogen zweimal ab, jedes Mal in einen identischen Gang, bis die Androidin vor einer Glastür stehen blieb. Durch das getönte Glas erkannte Elena die Umrisse eines schmalen Raums. Die Androidin hob ihr Tablet vor den Scanner an der Wand. Ein grünes Licht pulsierte, die Tür glitt lautlos nach innen.

„Das ist Ihr Zimmer für den Aufenthalt M-2025-001", sagte die Androidin. „Bitte treten Sie ein."

Elena trat über die Schwelle. Der Raum war knapp zwanzig Quadratmeter — solide Betonwände, die nach feuchtem Mineral und Desinfektionsmittel rochen. Ein Einzelbett mit weißer Krankenhauswäsche, darauf ein zusammengefalteter grauer Deckenstapel. Links eine Waschgelegenheit: ein tiefes Waschbecken aus Edelstahl, darüber ein Spiegel aus poliertem Metall, daneben eine Toilette ohne Deckel, ohne Sichtschutz, direkt an der Wand montiert. Ein hölzerner Tisch, an der Wand verschraubt, ein Stuhl mit massivem Stahlrahmen, dessen Beine mit schweren Schrauben im Boden verankert waren. Kein Fenster. Kein Vorhang. Keine Ablage. Kein Schrank.

Die Glastür hinter ihr schloss sich mit einem leisen pneumatischen Zischen.

Elena drehte sich um. Die Androidin stand draußen, das Tablet an die Brust gepresst. Durch das getönte Glas war ihr Gesicht nur schemenhaft erkennbar — die gleichmäßigen Züge, das unnatürlich regelmäßige Blinzeln.

„Die Tür bleibt verschlossen", sagte die Androidin, ihre Stimme durch das Glas gedämpft. „Die Glastür ermöglicht kontinuierliche Beobachtung. Es gibt keine Vorhänge oder Abtrennungen im Raum. Das dient dem Schutz der Patienten."

„Schutz", wiederholte Elena leise.

Die Androidin neigte den Kopf um exakt fünfzehn Grad. „Sollte ein medizinischer Notfall eintreten, ist sofortige Intervention möglich. Die Waschgelegenheit ist einsehbar, die Toilette ist einsehbar, der Bettbereich ist einsehbar. Es gibt keine toten Winkel. Ich wünsche Ihnen eine gute und erholsame Nacht!"

Elena sagte nichts. Die Androidin wandte sich um und ging den Korridor entlang, bis ihr weißer Kittel im Neonlicht verschluckt wurde. Das Summen in den Wänden füllte die Stille, die sie hinterließ.

Elena stand in der Mitte des Raums. Die Glastür war das einzige Element, das den Raum vom Korridor trennte — durchsichtig getönt, aber durchsichtig. Jeder, der vorbeiging, konnte hineinsehen. Jede Kamera, die möglicherweise hinter den Scanner-Paneelen verborgen war, konnte sie erfassen. Die Toilette hatte keinen Sichtschutz. Das Bett stand im offenen Raum. Der Stuhl war festgeschraubt — sie konnte ihn nicht einmal vor die Tür schieben.

Sie hob die rechte Hand. Das Edelstahlarmband glänzte matt, die grüne Leuchtdiode pulsierte im Rhythmus ihres Herzschlags — schnell, schneller als ihr bewusst war. M-2025-001. Die Gravur unter ihrem Daumen. Sie war eine Nummer.

Elena ging zur Waschgelegenheit. Das Waschbecken war kalt, als sie beide Hände darauf stützte, und der Metallspiegel darüber war verzerrt — nicht wie Glas, sondern wie polierter Stahl, der jede Kontur leicht wellig verzerrte. Sie sah sich selbst: die graue Baumwolle, die Prägung auf ihrer Brust, das auf ihrer linken Seite herabfiel. Das platinblonde Haar, das mittlerweile ohne Styling an ihren Wangen hing. Keine Cartier-Uhr. Keine schmale Goldkette. Keine roten Sohlen. Kein Blazer mit versteckten Knöpfen.

Sie erinnerte sich an das Spiegelbild von vorhin — im Foyer, in der Toilette, als sie noch ihre eigene Kleidung getragen hatte. Die seidene Bluse, die perfekt saß. Der Bleistiftrock, der ihre Hüfte modellierte. Die Louboutins, die ihr zehn Zentimeter gaben. Sie hatte sich angesehen und gesehen: eine Frau, die Räume betritt und sie verändert. Eine Frau, deren Anwesenheit registriert wurde.

Das Spiegelbild jetzt zeigte etwas anderes. Eine große Frau in grauer Baumwolle, mit klebenden Oberschenkeln und einem Stahlarmband. Eine Patientin. Eine Nummer.

Ihre Finger strichen über die Prägung auf ihrer Brust. Der raue Stoff schürfte gegen ihre Brustwarzen, die sich unter der Baumwolle abzeichneten — klein, hart, sichtbar durch den dünnen grauen Stoff. Sie sah es im Spiegel. Sah, wie ihre Brustwarzen sich gegen die Baumwolle drückten, zwei kleine Punkte, die nicht zu verbergen waren.

Ein Wärmezug zog durch ihren Unterleib. Sie presste die Schenkel zusammen. Das Gleitgel auf ihren Oberschenkeln — kalt, klebrig — verteilte sich bei der Bewegung, und der Druck auf ihren Venushügel ließ ein Kribbeln aufsteigen, das sich ihren Bauch hinaufzog. Sie atmete aus, langsam, kontrolliert, und sah sich im verzerrten Stahlspiegel an.

Die Patientin im Spiegel hatte gerötete Wangen. Die Patientin im Spiegel stand mit geschlossenen Knien vor einer Toilette ohne Sichtschutz, in einem Raum, in dem jede Bewegung beobachtet werden konnte, und ihre Brustwarzen drückten sich hart durch den grauen Stoff.

Elena hob das Kinn. Ihr Spiegelbild tat dasselbe. Die blauen Augen im verzerrten Stahl — durchdringend, klar, und auf eine Art, die sie nicht benennen wollte, wach.
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Erika2
Stamm-Gast





Beiträge: 264

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  RE: Das Spiel um Macht und Kontrolle Datum:28.10.26 14:23 IP: gespeichert Moderator melden


Alleine, hilflos, ausgeliefert quasi ihrer Identität beraubt, der weitere Weg Hilfe zur Selbstfindung oder tiefer in den Strudel ihrer devoten masochistischen Phantasien.
Ich bin so gespannt wie es weiter geht.
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