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  Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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kurtbauer
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  RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt Datum:24.08.26 07:31 IP: gespeichert Moderator melden


Das habe ich jetzt eigentlich so nicht erwartet. Schön wie die innere Zerrissenheit von Coby dargestellt wurde.
Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen dass sie das so durchhält.

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DerFeger Volljährigkeit geprüft
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  RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt Datum:24.08.26 08:08 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Hank
meine Hochachtung, nach Teil 1 hätte ich nicht erwartet, das es dir in Teil 2 so gut gelingt, der Geschichte einen menschlichen verständnisvollen Ansatz zu geben. Teil 2 ist zwar immer noch hart, wird aber durch die begleitenden Teile wesentlich besser dargestellt. Wenn es dir gelingt dies bei Mel / Brid auch noch einzubinden, wird das echt eine sehr gute in sich geschlossenen Story. Teil 2 kommt meinem Verständnis einer guten Story sehr nahe. Bin hier wohl ein leichter Romantiker.
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hank424242
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  RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt Datum:24.08.26 18:52 IP: gespeichert Moderator melden


83. Juliettes Besuch

Zwei Tage nach dem Restaurantbesuch von Jack und Philip. Wir erinnern uns, die hübsche Kellnerin hatte ihre Telefonnummer unter die Rechnung gelegt, weil sie zufällig einen Teil des Gespräches der beiden Herren mitgehört hatte. Das hat sie so sehr erregt, dass sie es versuchen musste mit einem der beiden diskret in Kontakt zu kommen. Philip hatte sich noch am selben Abend bei ihr gemeldet, ohne zu wissen, wen er anruft.

Heute um zwanzig Uhr hatten sie sich bei Philip zuhause verabredet. Er hat sie gebeten, wenn sie sich unsicher fühlt, sich covern zu lassen. Es klingelte pünktlich um zwanzig Uhr an Philips Haustür. Er öffnete ihr. „Guten Abend Philip.“ Sie stand schüchtern und unsicher vor der Tür und sah atemberaubend schön aus. Philip bat sie herein. „Guten Abend, Juliette. Ich freue mich, dass sie Wort gehalten haben.“ Er umarmte sie und deutete rechts und links einen Begrüßungskuss an. Sie ist vielleicht 1.75m groß, schlank mit schönen weiblichen Formen und schulterlangen blonde Haaren. Sie trug unter ihrem Mantel einen sehr kurzen Rock, dazu schwarze Stockings und rote High Heels, passend dazu einen roten Hut. Das langärmlige Oberteil war hoch geschlossen und ebenfalls schwarz. Allerdings war es sehr transparent und darunter trug sie nichts. Man sah ihre Nippelpiercings sich deutlich unter dem Stoff abheben. Ihre wohlgeformten, straffen, nicht zu kleinen Brüste ließen das Oberteil sehr eng anliegen. Sie hatte sich angezogen wie für ein heißes Date und schien mit ihren nicht zu knappen körperlichen Reizen gerne etwas offener umzugehen. Den Hut und den Mantel nahm Philip ihr ab und sah sie sich ungeniert in Ruhe an. Dann bat er sie in seine Bibliothek.

„Was wollen Sie trinken, Juliette? Wasser, Juice, Wein oder etwas Härteres?“ Sie antwortete „Ich bin, das muss ich zugeben, sehr aufgeregt. Etwas Härteres, ein Wodka oder ein Cognac, wäre gut. Wenn es keine Umstände macht.“ Es machte natürlich keine Umstände. Er servierte ihr einen gekühlten Wodka, dazu ein Glas Wasser und setzte sich ihr gegenüber. „Cheers“ prostete er ihr zu. Er selbst trank einen Cognac und schaute sie abwartend an. „Was führt Sie genau zu mir? Oder wollen wir nicht lieber Du sagen?“ Er schaute erst in ihr Gesicht und dann unverhohlen auf ihre Brüste. Juliette nahm einen Schluck. Sie war sichtlich nervös. Sie protestet im nochmals zu „Philip, du wirst ahnen, warum ich hier bin. Ich habe, sorry noch einmal dafür, mitgehört was ihr gesprochen habt. Nur ein paar Sätze. Das hat mich sehr neugierig gemacht. Ich selbst schätze mich als devot und sehr masochistisch ein. Ich habe einige, eher unbedeutende BDSM-Erfahrungen gemacht und will tatsächlich mehr. Sehr viel mehr. Seid ihr so etwas wie ein Club? Ich würde gerne intensivere und deutlich härtere Erfahrungen sammeln.“ Sie redet nicht um den heißen Brei, dachte Philip. Das gefällt mir. Juliette schaute etwas verlegen in ihr Glas. Diese Geste passte nicht so recht zu ihrem Outfit, welches ihre Brust fast vollständig nackt präsentierte. Und erst recht nicht zu ihrem klaren Statement. Als sie die Position ihrer übereinandergeschlagenen Beine wechselte, sah Philip, dass sie keinen Slip trug. Philip sah sich Juliette genau an. Sie war sehr attraktiv, sexuell scheinbar sehr aufgeschlossen und auch zeigefreudig. Aber mehr war erstmal nicht erkennbar.

„Juliette, wir sind kein BDSM-Club, in dem man Mitglied wird und dann Spaß hat. Wir betreiben ein Institut zur Erziehung oder sagen wir richtigerweise zur Abrichtung von Sklavinnen und Sklaven. Es ist bei uns die ganz harte und konsequente Schiene, die gefahren wird. Die klassische Konstellation ist ein Dom mit Sklavin, der sie ausblinden und abrichten lassen will. Ich bezweifele, dass du dafür bereit bist. Hast du einen Partner oder Dom? Ausbildungen bei uns sind sehr zeit- und kostenintensiv.“ Juliette schaute ihn entspannt an. „Wegen der Kosten und der Zeit muss ich mir keine Gedanken machen. Ich habe keinen Dom oder Partner, bin aber vermögend und zeitlich ungebunden. Den Job als Kellnerin mache ich nur, weil ich unter Menschen kommen will, nicht wegen des Broterwerbs.“ Philip nickte. „Was stellst du dir denn vor, was du sein oder werden willst? Wie meinst du sollen wir mit dir umgehen? Hast du bereits sexuelle Präferenzen ausgelotet?“ Er stand auf und ging zum Schrank in der Ecke. Er kam mit einem paar verchromter, schwerer Handeisen wieder. Diese legte er ihr an, verschloss sie, steckte den Schlüssel demonstrativ in seine Tasche und fragte sie dann „Was macht das mit dir?“ Juliette schaute ihn verlegen an „Das macht mich nass. Wenn du willst, dann fühle es selbst.“ Philip winkte charmant ab und lachte. „Ich glaube dir das. Das war auch kein Test, das war nur Spaß. Also was meinst du willst du sein?“ Sie druckste ein wenig rum „Ich bin, denke ich jedenfalls, devot genug, um mich einer starken Hand unterzuordnen, mich führen und auch demütigen zu lassen. Auch ist meine Schmerztoleranz ganz gut ausgeprägt. Ich liebe Sex in Fesseln und das Schlagen auf den Po. Am Ende möchte ich in einer dauerhaften BDSM-Beziehung leben. Gerne auch 24/7 auf Zeit. Mit Freiräumen für mich, aber einer starken Hand, die bereit ist, mir heftig Schmerzen zu bereiten, mich zu erniedrigen, einzusperren und die mich keusch hält und mich benutzt zu seinem Vergnügen oder auch für ausgewählte Freunde. Es macht mich sehr an, wenn jemand mein sexuelles Verlangen kontrolliert. Nicht nur mental, sondern auch physisch.“ Philip unterbrach sie „Das ist jetzt noch recht wage und etwas durcheinander, eher noch ein wenig Vanilla und auch nicht wirklich klar definiert. Meines Erachtens auch sehr von Geilheit getrieben.“ Juliette wurde knallrot im Gesicht. Philip hat sie auf den ersten Blick durchschaut. „Ich ahne aber was du willst. Die Keuschhaltung ist offensichtlich ein zentraler Punkt bei dir.“ Juliette nickte heftig. „Ja, genau das ist es. Ich würde gerne für einen Herren einen Keuschheitsgürtel tragen. Als Zeichen meiner Unterwerfung, aber auch als Hoffnung, dass ich durch ihn auch immer wieder erlöst werde.“ Philip lächelte „Das ist schon konkreter. Obwohl ich jetzt nicht weiß, wie sehr dein Masochismus dabei eine Rolle spielen soll.“ Juliette hob die Hand, um eine Bemerkung dazu zumachen. „Ich will Schmerzen spüren. Heftige Schmerzen, weil die mich sehr geil machen. Ich habe immer einen Traum, dass ich im Keuschheitsgürtel eingeschlossen bin und mich ein Dom mit der Peitsche trotzdem zum Orgasmus peitscht. Ich weiß, das geht nicht, aber so tickt es bei mir.“ Philip lachte, er wusste das besser. „Das Einzige, was ich dir im Moment anbieten würde, wäre ein Wochenende bei uns zum Testen deiner Veranlagungen. Von Freitagmittag bis Montagmorgen.“ Juliette lächelte total beseelt bei dem Gedanken. Philip fuhr fort „Wir werden dich in dieser Zeit richtig hart rannehmen. Wirklich hart. Das wird vorher vertraglich abgesegnet und du solltest danach mindestens zwei Wochen keine Arzttermine oder andere Treffen mit Nacktheit haben, weil du mit Sicherheit Spuren auf dem ganzen Körper haben wirst. Wie entschlossen bist du denn?“ Sie antwortete ohne Verzögerung „Sehr entschlossen. Diese Sehnsucht habe ich schon ewig.“ Er ging wieder zu dem Schrank und holte die Vertragsformulare. „Wenn du magst, dann gehen wir den Vertrag für ein Wochenende bei uns jetzt gleich durch. Heute ist Mittwoch, ich könnte veranlassen, dass du am Freitag bei uns aufgenommen wirst. Bedenke aber auch, wenn du einmal bei uns aufgenommen bzw. wie es bei uns heißt, inhaftiert worden bist, gibt es kein Zurück mehr bis die Zeit abgelaufen ist. Außer du hast medizinische Probleme. Ein Arzt ist vor Ort bei uns immer zugegen. Du hast natürlich ein Safeword, was aber nur die konkrete Behandlung, nicht deinen Aufenthalt, unterbricht. Wir sind sehr konsequent mit allem. Wenn du das alles akzeptieren kannst, dann würde ich es für dich arrangieren. Ich finde dich nämlich sehr reizvoll und sehr attraktiv. Vielleicht findest du bei uns deine Bestimmung und auch einen Dom.“ Juliette war total happy. „Ja, das würde für mich so vieles in Erfüllung gehen lassen:“

Sie gingen den Vertrag für den Kurzaufenthalt durch und Juliette wurde immer erregter von dem, was sie las. Philip erklärte ihr langsam jeden Punkt. An einem Punkt hielt sie inne. Fremdbenutzung. „Philip, was muss ich mir darunter vorstellen?“ Er überlegte kurz. „Für dich ist die Wortwahl vielleicht etwas unpassend, weil du keinen festen Partner oder Dom hast. Besser wäre für dich das Wort Benutzung. Kannst du damit etwas anfangen?“ Juliette schüttelte den Kopf. „Nein.“ Philip sagte frei heraus, was sie erwarten wird „Du wirst an dem Wochenende von mehreren Personen, Frauen und Männern, die alle von uns getestet, medizinisch überwacht und aus unserem Institut sind … simpel gesagt bestiegen, gefi**kt, wie immer du es nennen willst. Nach allen Regeln der Kunst, in alle Löcher, die du hast. Das gehört zum Programm dazu.“ Juliette war sprachlos und total nass zwischen den Beinen. Diesen Passus unterschrieb sie sofort. Jetzt war sie richtig heiß. Philip fragte trotzdem nochmal „Sicher, dass du das willst?“ Juliette nickte heftig. „Hattest du schon einmal Analsex?“ Daran hatte sie gar nicht gedacht. „Nein“ sagte sie ehrlich. Philip lachte „Dann wirst du nach dem Wochenende anal eingeritten sein.“ Juliette wurde rot und lächelte verlegen, sagte aber nichts. Sie rutsche nur nervös auf ihrem Sessel umher.

„Eine letzte Formalität noch. Gib mir bitte deine Adresse, wir holen dich am Freitag 11:30 diskret von zuhause ab. Deine Inhaftierung beginnt mit dem Besteigen des Fahrzeugs. Hast du das verstanden?“ Sie nickte. „11:30, wir warten nicht.“ Ermahnte Philip sie in etwas schärferem Ton. Sie zuckte bei seinem Befehlston zusammen und nickte nochmals. Das machte etwas mit ihr. Dieser Ton, dieser simple Befehl.

Am liebsten wäre es ihr gewesen, wenn Philip sie jetzt genommen hätte. Der war aber offenbar immun gegen ihre Reize. Zum Abschied küsste sie ihn auf den Mund und drückte ihre Brüste an seinen Oberkörper. Philip tat nichts dergleichen und blieb professionell korrekt. Sie wollte schon gehen. Philip griff in ihre Handfesseln. „Die lässt du besser hier. Die Schlüssel habe nur ich.“ Diese Worte gingen bei Juliette direkt zwischen die Beine. Er schloss die Fesseln auf und nahm sie ihr langsam ab. „Philip, muss ich solche Fesseln auch am Wochenende tragen?“ Er schaute sie leicht amüsiert an. „Nicht nur an den Händen. Und …“ Er machte eine dramatische Pause. Sie schaute ihn erwartungsvoll an. „Du brauchst dir auch keine Gedanken wegen der Klamotten machen.“ Juliette grinste „Klar doch, es wird eine Anstaltskleidung geben.“ Philip lachte. „So ähnlich. Du wirst das ganze Wochenende nichts anhaben außer Fesseln.“ Sie war sprachlos, gab ihm noch einen Kuss und ging eiligen Schrittes und versonnen zum Auto. Plötzlich hatte sie es sehr eilig.

So schnell konnte es gehen. Am Wochenende würde Juliette ihre ersten ernsthaften BDSM-Erfahrungen machen. Als sie nachhause fuhr, musste sie sehr aufpassen, dass sie nicht unaufmerksam träumend von der Straße abkam. Heute war Mittwoch. Also übermorgen schon. Sie hatte vorhin noch darüber nachgedacht, was sie anziehen und mitnehmen sollte. Das hatte sich offenbar erledigt. Zuhause angekommen ging sie auf dem kürzesten Weg ins Schlafzimmer, zog sich nackt aus und machte es sich zweimal hintereinander selbst.

Philip saß indes zuhause, nahm noch einen großen Cognac und musste in sich hineinlächeln. Da fiel im noch etwas ein. Er griff sich sein Handy und rief Juliette noch einmal an. „Bernard“ meldete sie sich. „Philip nochmal. Juliette, bist du schon zuhause?“ „Ja“ antwortet sie. Wollte er jetzt doch mehr? „Juliette, wie devot bist du und wie weit würdest du an dem Wochenende gehen?“ Sie überlegte kurz. „Ich denke schon, dass ich sehr devot bin. Wie meinst du das, wie weit?“ Philip hakte nach. “Du kannst mit Demütigen umgehen, meinst du?“ „Ja, das kann ich.“ „Dann habe ich jetzt eine spannende Frage an dich. Würdest du dich am Wochenende richtig heftig demütigen lassen?“ Juliette war ganz nervös. „Deshalb will ich doch zu euch kommen. Sag schon um was es geht.“ Philip wechselte den Tonfall auf verbindlich, geschäftlich. „Ich schicke dir jetzt ein Vertragszusatz auf dein Handy. Den kannst du mit dem Finger auf dem Display unterschreiben und mir zurücksenden. Oder es einfach lassen, dann bleibt alles wie bereits besprochen.“ Kurze Pause. „Gute Nacht für heute. Schlaf gut.“ Philip legte auf. Dann schickte er den Vertragszusatz ab. Juliette starrte auf ihr Handy. Er hatte einfach aufgelegt. Ihr Handy gab ein kurzes Signal von sich. Der Vertragszusatz war angekommen und sie öffnete ihn mit zitternden Händen:
„ … erkläre ich ausdrücklich mit meiner Unterschrift meine Zustimmung, dass mir alle Körperhaare, auch die Kopfhaare, außer Wimpern und Augenbrauen, vollständig und fachmännisch entfernt werden dürfen. Eine Unterschrift im untenstehenden Feld gilt ausdrücklich als Ja.“
Sie musste sich erstmal setzen. Beim Gedanken an diese Demütigung wurde sie so geil, dass sie nervös auf dem Sessel hin und her rutschte. Boah … wie schwierig war diese Entscheidung und wie geil ist das Gefühl in ihr, wenn sie daran denkt. Sie sah auf ihr Handy, starrte es fünf lange Minuten an und … unterschrieb. Dann zögerte sie noch einmal beim Absenden. Dabei wuchs ihre Geilheit immer mehr. Sie drückte irgendwann einfach auf Senden, schob das Hand beiseite und machte es sich zum dritten und zum vierten Mal selbst. Danach schlief sie zum Glück ein und hatte wirre, feuchte Träume. Mitten in der Nacht wurde sie wach, holte sich den Vibrator aus der Schublade am Bett und machte es sich noch zweimal.

Philip hörte einen kurzen Signalton vom Handy und wusste, dass sie unterschrieben hatte. Die Frau will es wissen. Juliette war schon eine sehr attraktive Frau. Aber etwas notgeil und ein wenig naiv, was BDSM angeht. Ansonsten sehr intelligent, ungebunden, selbstständig und im gewissen Maße einfach tough. Das wird ein interessantes Wochenende, in das er Coby mit einbinden wird. Zu gerne würde er zusehen, wie Coby Juliette fi**kt. Eine neue Erfahrung für beide. Und ja, er würde Juliette auch gerne. Was kein Problem sein sollte. Wer weiß, was daraus noch werden kann.

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hank424242
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  RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt Datum:24.08.26 20:59 IP: gespeichert Moderator melden


84. Philips neue Vergesslichkeit

Was hatte sich Coby nochmal gewünscht? Das Schicksal solle jemanden erscheinen lassen, der sie nimmt wie sie ist oder es sollte alles beenden. Das Schicksal spielt offenbar mit. Wenn auch auf eine Art, die ohne Sir Ivan eine menschliche Katastrophe geworden wären. Philip hat gemerkt, dass Coby ihm nicht gehorcht, seinen Vorstellungen nicht genügen will und kann. Er kann natürlich nicht zugeben, dass er der Versager dabei ist. Stattdessen sucht er die Schuld bei Coby und lässt sie mit ausufernder Härte behandeln. Was er nicht weiß, sein Plan läuft nicht mehr. Dieser ist zu Ende. Nicht nur das.
Und was passiert dann mit solchen Egozentrikern bzw. Narzissten? Sie wenden sich anderen Themen oder Menschen zu. Dorthin wo sie glauben, dass sie mehr Erfolg mit ihrer Masche zu haben. Woher kennen wir das alle nur? Die Welt ist voll solcher Figuren. Bei Philip haben wir es offenbar auch mit einer solchen jämmerlichen Figur zu tun. Denn, von Juliette angemacht und in seinem Ego bestätigt, lässt er jetzt bereits Coby allein. Wie es der Zufall will oder besser ein wachsamer und sehr einfühlsamer Sir Ivan, ist das ein Glücksumstand für Coby. Es ist pervers. Seit Juliette im Kopf von Philip rumgeistert, seitdem hat er Coby fast vergessen. Sie wurde in der Zwischenzeit richtig hart, wie sich gezeigt hat auf seine Anweisung über ihre Grenzen gehend, abgestraft. Sie befindet sich, von ihr laut geäußert vor dem Tribunal, in größten seelischen Nöten und Philip hat sie nicht einmal versucht in ihrem Verlies zu besuchen. Coby ist zu offensichtlich kompliziert für ihn, braucht zu viel Aufmerksamkeit, Zuspruch und vor allem einen Plan, der von den eigenen Zielen für sie abweicht. Alles das hatte Philip ihr versprochen und fast nichts davon gehalten. Er war nur da, als Coby sich in das Abendteuer gestürzt hat, als er glaubte sie mit Schmerzen und Erniedrigungen formen zu können. Und wenn wir ehrlich sind, dann war an dem Tag, als er versucht hat, Coby mit der gemeinsamen Beziehung zu erpressen, obwohl er immer das Gegenteil behauptet hat, sein Interesse bereits auf dem absteigenden Ast. Wer an den Partner oder die Sklavin glaubt, der macht eine Beziehung nicht vom eigenen Ego oder einer angeblich nicht gut gelaufenen Vergangenheit abhängig. Wer weiß was er sich gedacht hat. Am wahrscheinlichsten ist, dass er gehofft hat, dass Sir Ivan Coby sie so weit durch immer härtere Folterungen zermürbt, bis sie alles über sich ergehen lässt und sie seine Bedingungen aus Angst vor noch mehr Schmerzen akzeptiert. Dann wäre sie eine gebrochene Frau gewesen, kurzeitig ein willenloses, leicht zu handhabendes Spielzeug und schnell langweilig. Man erinnere sich auch daran, dass er auch bleibende Spuren für sie in Betracht gezogen hat, was letztendlich nur seinen Willen bekundet hat, dass er bis zum Äußersten gehen will, wenn Coby sich ihm nicht beugt. Im BDSM-Bereich sind bleibende Spuren kein Tabu, kein ungewöhnliches Ansinnen, oft sogar ein Zeichen von Verbundenheit. Das muss jedes Paar mit sich ausmachen, aber im Kontext eines Instituts wie diesem, sollten alle darüber nachdenken, ob nicht an diesem Punkt der Dom, der seine Sklavin hier inhaftieren lässt, nicht im Vorfeld schon in die Schranken oder des Instituts verwiesen wird. Es gibt viele Fälle hier, in denen Doms ihre Sklavinnen in Abwesenheit abrichten lassen wollten. Dem hat man schon immer eine Abfuhr erteilt, weil die Verantwortung für alles immer in letzter Konsequenz beim Dom liegen muss.

Okay, jetzt greift Philip ins Leere, und wenn er nicht aufpasst, tief in die Fäkaliengrube. Jetzt ist der Mann in Spiel, der im Schloss das breiteste Kreuz in jeder Hinsicht hat. Auf Philips Reaktion können wir noch gespannt sein. Er hat Pech, denn an Sir Ivan kommt ein Philip nicht ansatzweise heran und damit auch nicht an mehr Coby.

Und wie ist Philip eigentlich so dicht an das Institut herangekommen, dass er im Schloss quasi ein- und ausgehen kann? Das ist ganz einfach. Philip ist Mitglied im Club, hat irgendwo und irgendwann Coby kenngelernt. Unseres Wissens nach, ist sie eine harmlose Urlaubsbekanntschaft gewesen. Getroffen am Airport, geredet im Urlaub unverbindlich Sex gehabt und Spaß aneinander gefunden. Die Initiative mit BDSM ging sogar von ihr aus. Sie hatte mit jungen Liebhabern Fesselspiele und auch mal ein paar Schläge mit der Peitsche kennengelernt. Alles unbeholfen und weil BDSM gerade im medialen Trend liegt. Also mehr als Fesselsex war es nicht. Sie wusste nicht, dass der fünfzehn Jahre ältere Philip ein Hardliner und Kenner der Szene ist. Dann haben die Geilheit, die Naivität und die manipulativen Fähigkeiten von Philip den Rest gemacht.

Philip hat sich durch seine langjährige Clubmitgliedschaft legitimiert und war nie durch Exzesse oder extreme Neigungen aufgefallen. Ja, er war schon immer ein der harten Gangart, aber das sind hier alle. Sonst wären sie nicht hier und würden deutlich fünfstellige Mitgliedsbeiträge zahlen.

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