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TabMan Volljährigkeit geprüft
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Selbst der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

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  Nur ein weiterer Traum Datum:12.04.08 22:03 IP: gespeichert Moderator melden


Vorab allgemeinen Dinge wie z.B.: alle Protagonisten sind über 18 Jahre alt usw...

Bei der Story handelt es sich um eine meiner älteren Geschichten. Sie ist weder perfekt, noch elegant geschrieben. Je nach Reaktion werde ich die restlichen Teile ebenfalls posten.

Just another Dream

1. Überleg dir was Du träumst

Ich sollte mir nicht so viele Fantasyfilme anschauen! ... mmm ... Wobei es schon ganz cool sein müsste als hilflose Prinzessin von einem starken Kämpfer aus der Hand von abtrünnigen Magiern und sonstigen Schurken gerettet zu werden. Ja das hätte was ... So wirklich wach war ich allerdings erst, als die Tür zu meinem Zimmer ... Schlafgemach aus den Angeln flog. Also die Träume werden immer realistischer.

„Bring mir die falsche Schlange und lasst Sie verdammt nochmal am Leben!“ brüllte eine Stimme aus dem Hintergrund.

Immer noch nicht so ganz wach, rissen mich Männerhände aus meinem Bett und zerrten mich aus dem Zimmer und vor den Thron.

„Du hast mich hintergangen Sklavin. Mehrere meiner Diener haben beobachtet, wie Du den Schlüssel zum Kerker der Prinzessin an Dich genommen und sie von Ihren Ketten befreit hast.“

Immer noch schlaftrunken und zitternd von Kälte stand ich vor dem Herrscher. Nein, so kann sich kein Traum anfühlen. War ich wirklich eine Sklavin und hatte das andere nur geträumt?

„Warum hat Du die Prinzessin befreit? Sag es mir und dein Tod wird schnell und schmerzlos sein!“

Von hinten bekam ich einen Stoß, der mich direkt vor die Füße des Herrschers beförderte. Dieser hatte bereits sein Schwert gezogen und überlegte wahrscheinlich nur noch welche Todesart besonders langsam und schmerzhaft sein würde.

„Du wilderst mich an. Ich wollte verhindern dass auch Diese Prinzessin an deiner Grausamkeit zerbricht. Wenn mein Tod der Preis für die Rettung der Prinzessin ist, dann nehme ich es mit Freuden an.“

Ohne dass ich es wollte, waren mir diese Worte über die Lippen gekommen. Würde ich jetzt sterben? Ich bemerkte, wie der Herrscher das Schwert bewegte, hörte den singenden Laut als Luft durchschnitten wurde, doch der tödliche Schlag blieb aus. Ich wagte es nicht mich zu bewegen, wagte es nicht zu atmen und hatte meine Augen geschlossen. Warum spielte er mit mir?

„Ich habe dich mit Juwelen überhäuft. Habe Dir jeden Wunsch von den Lippen abgelesen und nun das! Wachen entkleidet sie.“

Wieder griffen Männerhände grob nach mir, rissen mir die Kleider vom Leib und teilten sich mein Geschmeide mit Zustimmung des Herrschers unter sich auf. Letztendlich stand ich vollkommen nackt vor dem Herrscher und versuchte mit den Händen meine Blöße zu bedecken. Immer noch aufgebracht aber ruhiger als zuvor schritt er wieder auf seinen Thron zurück. Das dumpfe Hallen seiner Schritte klang bedrohlich von den rußgeschwärzten Wänden wieder.

„Eigentlich sollte ich Dir dankbar sein Sklavin, denn die Prinzessin wird nicht weit kommen. Ich habe mich rückversichert und Dir schon vor einiger Zeit, als Du schlafen gehen wolltest ein Wahrheitsserum in deinen allabendlichen Wein geschüttet. Alle geheimen Gänge und Fluchtmöglichkeiten, die Du damals Preis gegeben hast, habe ich von meinen Magiern mit Fallen versehen lassen. Solltest Du also der Prinzessin einen davon als Fluchtweg vorgeschlagen haben, ist es nur eine Frage der Zeit bis wir sie wieder fangen.“

Bei seinen Worten fing ich noch mehr zu zittern an, doch nicht wegen der Kälte. Ich hatte die Prinzessin direkt in die Hölle geschickt.

„Offiziell ist die Prinzessin natürlich geflohen und ich werde im ganzen Land nach ihr suchen lassen. Vielleicht kriechen dann auch diese rebellischen Amazonen aus ihren Löchern und ich kann zwei Fliegen mit einer Klappen schlagen? ...“

Er redete noch weiter, doch ich hörte ihm nicht mehr zu. ... Es war alles aus. ... Da stand ich nun nackt und frierend, umgeben von Männern die mich herablassend und lüstern anblickten und einem Herrscher der sich genüsslich in seinem langen warmen Fellumhang vermummt hatte und mich hämisch grinsend anschaute.

„Bringt sie weg und sucht für sie das finsterste und schmutzigsteVerlies das ihr finden könnt. Sagt auch dem dem Schmied er soll ihr die schwersten und unbequemsten Ketten anlegen, die er hat oder machen kann. Ach und noch etwas, die Schlösser an ihren Ketten kann er weglassen.“

Der Herrscher schnippte mit dem Finger und eine Sklavin mit langem blonden Haar trug mit klirrenden Ketten ein Tablett mit frischen Wein herein. Mich aber schleiften und zerrten die Schergen des Herrschers immer tiefer in die Festung hinein. Vorbei an dem Verlies, aus dem ich die Prinzessin befreit hatte. Vorbei an verrotteten Leichen, die immer noch an die Wand gekettet auf ihre Freilassung warteten. Wenigstens würde ich nicht erfrieren, denn die gesamte Festung war auf einem Vulkan errichtet worden. Somit wurde es wärmer und wärmer je tiefer wir hinab stiegen.

Dann nach einer halben Ewigkeit als es nicht mehr dreckiger, dunkler und stinkender werden konnte, waren wir am Ziel angelangt. Eine niedrige, kaum einen Meter hohe vergitterte Felsnische war anscheinend das Ziel der Männer. Rasch wurden die in den Wänden steckenden Fackeln angezündet und verscheuchten allerlei ekelhaftes Getier. Zwei der Männer versuchten nun das dicke verrostete Eisengitter zu entfernen, was aber anscheinend nicht funktionieren wollte.

„Wir müssen wohl oder über auf den Schmied warten!“ schnaubte einer der Männer und trat mit seinem Fuß gegen das Gitter.

So als ob er nur auf sein Stichwort gewartet hätte, trat der Schmied in den flackernden Schein der Fackeln.

„Na was haben wir denn hier für ein hübsches Täubchen. Ist doch viel zu schade um es hier verrotten zu lassen. Aber der muss es ja wissen.“

Übel riechender Gestank schlug mir entgegen, als der Schmied mich von oben bis unten musterte und maß nahm. Er besah sich auch das Gitter und meinte dann nur, dass er dafür schweres Gerät holen müsste. Dazu wählte der vier Wachen aus, und entschwand mit ihnen in die Dunkelheit. Irgendwie hoffte ich, dass er und die Wachen nie mehr wieder auftauchen würden, doch dem war nicht so. Mit einem schwerem Hammer, Ketten, Zangen und einem Amboss, den zwei der Männer tragen mussten, kam er wieder zurück. Zuerst öffnete er das Gitter vor der Felsnische, indem er mit seinem Hammer das Schloss zertrümmerte. Dann riss er das immer noch in der Felsnische angekettete Skelett heraus und öffnete die Schenkel die die Ketten mit dem Ringen im Fels verbanden.

„Den hat wohl jemand vergessen!“, war sein ganzer Kommentar.

Er säuberte und untersuchte jeden Zentimeter der Felsnische. Sein besonderes Augenmerk galt aber den in den Felsen eingelassen Ringen.

„Nun dann wollen wir mal!“, mit diesen Worten wandte er sich mir zu.

Er nahm eine über einen Zentimeter dicke und über acht Zentimeter hohe Metallschellen aus dem Sack, den die anderen beiden Wachen getragen hatten. Mit prüfenden Augen legte er mir die Schellen um meine Fußgelenke. Sie schienen zu passen, den er gab den Männern ein Zeichen, woraufhin die einen mich festhielten und die anderen den Fuß mit Schelle auf dem Amboss fixierten. Jetzt nahm er einen Bolzen steckte ihn auf eine lange Eisenstange, die an der Wand gestanden hatte und versenkte ihn in einem Schlitz im Boden.

„Praktisch einen Vulkan in der Nähe zu haben.“

Er grinste und zog die Stange wieder aus dem Boden heraus. Mit seinem Hammer schlug er den fast weiß glühenden Bolzen in meine Fußschelle. Ich war wie gelähmt. Panik, Unglauben und Entsetzen wechselten sich in schneller Folge ab. Wie durch einen Wattebausch hindurch verfolgte ich das weitere Geschehen. Für die Fußschellen hatte er sich etwas ganz besonderes ausgedacht, denn diese waren nicht durch eine Kette verbunden, sondern hier versah ein dicker Eisenstab diese Funktion. Nach dem Anlegen der zweiten Fußschelle holte er das nächste meiner zukünftigen Kleidungsstücke aus dem Sack. Es war dies ein ebenfalls über einen Zentimeter dickes und mindestens acht Zentimeter hohes Halseisen. Wie auch bei den Fußschellen, so hatte er auch hier auf Ketten verzichtet. Statt dessen ging vom Halseisen eine dicke Eisenstange aus, die in einer Öse endete. Durch diese Öse verlief nun ebenfalls wieder eine Eisenstange, an deren Enden Handschellen angeschmiedet waren. Das Ganze schien ihm auch noch Spaß zu machen, denn er öffnete und schloss das Halseisen vor meinen Augen mehrere Male

„Dieser Satansbraten“, ich versuchte mich zu befreien, doch ich hatte keine Chance.

Er legte mir das Eisen um den Hals und verschloss es mit einem glühenden Bolzen und gekonnten Hammerschlägen. Was ich jetzt erst merkte war, dass er das Halseisen absichtlich besonders knapp gewählt hatte, denn es war mir kaum möglich meine Finger zwischen Eisen und Hals zu bekommen. Der Bolzen des Halseisens war noch nicht ganz abgekühlt, da griffen die Männer auch schon nach meinen Händen und hielten sie in die beiden noch nicht verschlossenen Schellen. Ohne Probleme konnte so der Schmied die Schellen mit weiteren glühenden Bolzen verschliessen. Jetzt hoffte ich, dass ich es überstanden hätte und wollte schon aufatmen, als der Schmied ein weiteres dickes eisernes Band aus seinem Sack nahm. Ein Keuschheitsgürtel? In einem Anflug von Panik wollte ich erneut fliehen, doch die Hände der Männer hielten mich wie Metallklammern fest und das Laufen verhinderten die überschweren Metallschellen mit den Stangen dazwischen.

„Wenn ihr wollt könnt ihr euch noch etwas vergnügen, denn ich brauche noch etwas Zeit um das ganze abzuschliessen.“

Das ließen sich die Männer nicht zweimal sagen. Wieder und wieder drangen sie in mich ein. Ich hasste sie, wünschte ihnen den Tod und fühlte mich schutzlos und schwach, das Los einer Sklavin eben. Doch ich wollte auch mehr, mehr, sie sollten nicht aufhören. Dass so etwas mit mir passierte, war für mich weder das erste Mal, noch würde es das letzte Mal sein, dessen war ich mir sicher. Einer der Männer goss mir kaltes Wasser ins Gesicht und holte mich so aus meiner Ekstase zurück. Den Rest des Wassers gab er mir zu trinken, als Belohnung wie er sagte.

Jetzt war wieder der Schmied an der Reihe. Er nahm das Eisenband und legte es mir grinsend an. Sein Grinsen deutete ich richtig, denn es war schlichtweg zu eng. Doch mit Hilfe der Männer gelang es ihm den Reif zu schließen und mit einen glühenden Bolzen zu verschließen. Kaum war der Bolzen abgekühlt, griff er auch schon in den Sack, um das wie ich hoffte, letzte Teil meiner Kleidung zu nehmen.

„Haltet sie ja gut fest, wenn wir jetzt zum Abschluss kommen.“

Das Eisenband, das er für meinen Schritt auserkoren hatte, war wie alles andere mindestens einen Zentimeter dick und hatte ... einen mit Dornen bewehrten Dildo und einen Plug für meine zweite Öffnung. Ich sah wie er das Schritteisen auf den Amboss legte und den Männern ein Zeichen gab mich dorthin zubringen. Er befahl den Männern mich langsam nieder zudrücken. Ein Sturm aus Schmerzen und Lust begann in meinem Innersten zu toben. Mit Genuss beobachtete er, wie sich die Metallmonster einen Weg in mich hinein bahnten. Der Sturm erreichte seinen Höhepunkt, als Hammerschläge den Gürtel erzittern ließen. Mit glühenden Bolzen hatte er das Schritteisen mit dem Hüfteisen verbunden. So in meinem Rausch gefangen, bekam ich nur am Rande mit, wie er durch eine Öse, die sich hinten am Keuschheitsgürtel befand einen Eisenstab steckte und an Schellen schmiedete, die er mir dazu um meine Oberarme gelegt hatte. Voller Genugtuung trat er ein paar Schritte zurück um sein Werk zu begutachten.

„Männer, bringen wir es zu Ende. Der Herrscher hat gesagt es soll so unbequem wie möglich sein, dann wollen wir ihn auch nicht enttäuschen.“

Noch einmal griff er in den Sack und holte eine eiserne Maske daraus hervor und zum letzten Mal ertönten Hammerschläge, die die Maske mit glühenden Bolzen um meinem Kopf verschlossen. Blind, taub und unfähig etwas zu sagen, trugen mich die Männer zur Felsnische und legten mich hinein. Der Schmied führte eine dicke kurze Eisenkette duch die Öse an der Stange die meine Fußschellen miteinander verband und schmiedete Sie an einen der Ring in der Felswand. Und als ob dies nicht schon sicher und erniedrigend genug gewesen wäre, verband er auch noch mein Halseisen und meinen Keuschheitsgürtel mir den anderen beiden noch freien Ringen im Fels. Ich bekam kaum Luft, konnte mich kaum bewegen und alles tat mir weh. Der Schmied überprüfte noch einmal jedes einzelne Teil und rüttelte, natürlich nur zur Sicherheit auch noch einmal an meinem Keuschheitsgürtel, bevor er die Felsnische mit dem schweren Eisengitter verschloss und mit einem neuen Schloss versah. Er rüttelte noch kurz am Gitter, das sich aber keinen Millimeter bewegen lies und gab den Männern dann das Zeichen zum Aufbruch. Sie nahmen alles mit, auch die brennenden Fackeln. Was zurückblieb war Dunkelheit, Hoffnungslosigkeit und die kleinen Tierchen, die zuvor von den Fackeln verscheucht worden waren.


Ende Teil 1

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siggiaic1 Volljährigkeit geprüft
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  RE: Nur ein weiterer Traum Datum:14.04.08 17:56 IP: gespeichert Moderator melden


Hi TabMan,
der Anfang ist doch sehr viel versprechend, ich hoffe sie geht nicht so schnell zuende und bringt weiter Spass beim Lesen.
Gruss Siggi
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sub78 Volljährigkeit geprüft
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  RE: Nur ein weiterer Traum Datum:15.04.08 19:46 IP: gespeichert Moderator melden


Für einen Liebhaber finsterer Erzählungen aus dem Kerker wie mich ist Deine Geschichte ein Hochgenuss. Die Hoffnungslosigkeit und Grausamkeit der Einkerkerung hast Du sehr schön beschrieben. Mit den Plugs am KG ist dieser aber kaum eine lange Zeit tragbar - wäre es nicht eine größere Strafe, sie trotz extremster Haftbedingungen möglichst lange lebendig einzukerkern?
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Gil_Galad Volljährigkeit geprüft
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Was du heute kannst besorgen, das vershiebe ruhig auf Morgen, es könnte nicht mehr nötig sein

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  RE: Nur ein weiterer Traum Datum:16.04.08 03:55 IP: gespeichert Moderator melden


also wenn nicht bldvon irgendwoher ein lichtblickkommt sieht es wohl eher düster für unsere protagonitin aus da sie in diesem Loch elendiglich verdursten würde, aber da wirja noch nicht einmal sicher sind welches in dieser geschichte nun die traumwelt ist, kann man sich denke ich noch auf einige Wendungen gefasst machen.

in diesem sinne

grüße

Gil_Galad55
Das leben ist ein scheiß Spiel aber mit einer geilen Grafik
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Trucker Volljährigkeit geprüft
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Latex ist geil

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  RE: Nur ein weiterer Traum Datum:16.04.08 08:49 IP: gespeichert Moderator melden


Super Anfang bitte schnell weiter so
Danke an alle Autoren fürs schreiben ihrer Geschichten

Gruß truckercd
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SteveN Volljährigkeit geprüft
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Latex ist cool

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latex_steven  
  RE: Nur ein weiterer Traum Datum:16.04.08 11:07 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo TabMan !

Coole Geschichte.
Wie wäre es, wenn sie aufwacht und sie hat den
KG immer noch an? Der KG hätte sich nach dem
Traum manifestiert?

Viele Grüße SteveN
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Selbst der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

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  RE: Nur ein weiterer Traum Datum:29.11.21 13:42 IP: gespeichert Moderator melden


Vorab allgemeinen Dinge, wie z.B. alle Protagonisten sind über 18 Jahre alt usw. ...

Nach langer Zeit mal wieder ...

Die Geschichten spielen sich in einer fiktiven Welt ab, oder ist es vielleicht doch die unsrige, wer kann das schon sagen.

Die Fotografin

„Mist, jetzt wäre ich beinahe vorbeigefahren!“, ohne es zu wollen, waren diese Worte mir über die Lippen gekommen. Ich hätte schören können, dass dieses Schild vor ein paar Sekunden noch nicht dagewesen war. Aber vielleicht haben mir meine Sinne auch nur einen Streich gespielt. Trotzdem ... War so der Hinweis zu verstehen, keinen Routenplaner oder dergleichen zu benutzen.

Nach dem Verlassen der Straße führte mich der Wegweiser über einen verschlungenen holprigen Weg Richtung Wald. Ich wollte schon umdrehen, als mich grelles Sonnenlicht blendete. Verschwunden war der mit Löcher übersäte Weg und hatte sich in eine sorgfältig gepflasterte Straße verwandelt. Diese führte zu einem eher ungewöhnlicher aussehenden Haus, denn nur ein Teil davon war sichtbar. Der Rest des Gebäudes schien in Hügel zu verschwinden.

Ich war so vertieft in all das, dass ..., „Hallo Sandra, schön dass Du gekommen bist. Hast Du den Weg gleich gefunden?“ Hätte ich etwas in meinen Händen gehalten, so wäre es zu Boden gefallen. Den Schreck überspielend, antwortete ich schnippisch, „Abgesehen von Wegweisern, die sich verstecken können. Einen Weg, der Jahrhunderte alt zu sein scheint und einem Wald, der mit plötzlich auftauchenden dichten Nebel, einen an seinen Sinnen zweifeln läßt, hatte ich keine Probleme hierher zufinden.“ Erst jetzt fiel mir auf, dass meine Kundin nur einen Hauch von Kleidung am Körper trug. Okay, ich bin selbst eine Frau. Sehe durch Studium und Nebenjob als Hobbyfotografin die manchmal kuriosesten Sachen. Aber ... Ohne es zu wollen, wurde ich knallrot und ihr Lächeln noch strahlender.

Nach einer kurzen Umarmung schlenderten wir gemeinsam zum Eingang des Hauses. „Na was macht die Liebe, Sandra?“, eine Frage, um die Spannung zu lösen? Ich verzog das Gesicht und erwiderte, „Seit unserem Gespräch auf der Erotikmesse, als wir uns das erste Mal zufällig begegnet sich, hat sich nichts Neues ergeben. Ich kann einfach mit Männern nichts anfangen.“ Noch immer fasziniert von der Architektur des Hauses, entging mir so das kurze Aufleuchten in ihren Augen.


Es ist nur ein kleiner Teil der Geschichte. Den Rest muss überarbeiten werden, da mir ein Lapsus bei den Abläufen passiert ist.


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TabMan Volljährigkeit geprüft
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Selbst der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

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  RE: Nur ein weiterer Traum Datum:20.10.22 17:07 IP: gespeichert Moderator melden


Träume einer Welt

Zuerst war es das Rauschen des Meeres, was ich wahrnahm. Es erinnerte mich an einen kitschigen Liebesfilm, den ich vor langer Zeit gesehen hatte. Dann war da der Geruch unbekannter Pflanzen. Vervollständigt wurde dies durch das Gefühl des kühlen Sandes und die Wärme der aufgehenden Sonne. So einen Traum hatte ich noch nie gehabt. Es widerstrebte mir, die Augen zu öffnen, ich wollte diesen Traum nicht gehen lassen. Doch letztendlich öffnete ich meine Augen dann doch. Mein Zimmer, weit gefehlt. Vor meinen Augen sah ich Wellen an den Strand rollen, Vögel, die in der Luft ihre Kapriolen schlugen und eine Sonne, die mich wärmte und blendete zugleich. Dies war definitiv nicht meine Wohnung oder sind es Auswirkungen des ... Experiments.

Diese Überlegungen ließen mich den Atem anhalten. Angestrengt suchte ich nach einer Erklärung, bis sich stechende Kopfschmerzen einstellten. Mit der Hand versuchte ich mich an der Schläfe zu reiben, doch aus irgendeinem Grund wurde auch meine andere Hand durch die Bewegung der Ersten mitgerissen. Ich drehte mich auf den Rücken und betrachtete meine beiden Hände im morgendlichen Licht der Sonne. Beide Handgelenke waren mit metallenen Bändern umschlossen. Diese waren so breit wie meine Handflächen und fast doppelt so dick wie mein Daumen. Verbunden waren die beiden metallenen Bänder mit nur drei dicken Kettengliedern. Das war also der Grund. Die Oberfläche der Bänder war abgerundet und absolut makellos. Doch waren es überhaupt meine Hände, denn ich konnte mich nicht erinnern, eine bläulich graue Hautfarbe gehabt zu haben. Auch die langen, fast krallenförmigen Fingernägel waren mir fremd. Wie eine Art Handschuh war da auch noch ein Teil meiner Hände mit einer grünlich schimmernden schuppenartigen Substanz bedeckt. Überraschung und Verwunderung wich der Panik. War ich verletzt worden, war ich tot oder ...

Eingeschränkt durch die Fesseln untersuchte ich jetzt auch den Rest meines Körpers. Meine Brüste waren definitiv größer und fester geworden, und auch dort konnte ich diesen Belag ertasten. Bei meiner Taille war es mir jetzt fast möglich, diese mit beiden Händen zu umfassen und neben einem ähnlich dicken und breiten metallenen Band, fand ich auch hier diese schuppenartige Substanz. In Form eines Korsetts war es diesmal mit meinem Körper verschmolzen. Wie bei den anderen Bändern, war auch am Taillenband kein Ritz, kein Spalt oder Schloss zu ertasten. Jetzt fehlte nur noch, ich bewegte meine Füße, alles Okay, war mein Gedanke, bis ich das Klirren von Ketten vernahm. Etwas unbeholfen richtete ich mich auf und begutachtete meine Fußgelenke und deren fesselnden Schmuck. Wer auch immer hierfür verantwortlich war, hatte noch ein paar elegante Plattformschuhe mit integriertem Absatz oben drauf gelegt, Strümpfe und Schuhe bestanden wieder aus dem gleichen Material und schienen auch hier Teil meines Körpers zu sein. Bei all der Flut von Dingen, die für mich bizarr und unerklärlich waren, nahm ich das schwere, dicke Halseisen und die daran befestige Kette resigniert einfach als gegeben hin.

Erst ein Schrei neben mir, ließ mich zusammenzucken und riss mich so aus dieser einsetzenden Lethargie. War da noch jemand? Wie ich erst jetzt bemerkte, war die Kette meines Halseisens noch mit dem, einer weiteren Gestalt neben mir verbunden. Erschreckte Augen starrten mich an.

Ich betastete mein Gesicht und bemerkte so die langen Eckzähne, die elfenartigen Ohren und die beiden Hörner auf meinem Kopf. All dies wurde umrahmt von einer langen und dichten Mähne aus Haaren. Doch mein Gegenüber sah nicht weniger verwunderlich aus. Es war eine in menschliche Form gegossene Miezekatze. Anstelle der grünlichen Schuppen war es bei ihr braunes flaschiges Fell, das bestimmte Teile ihres Körpers bedeckte. Alles war am richtigen Fleck und schon fast übertrieben proportioniert. Natürlich fehlte auch bei ihr keines der fesselnden Accessoires. Diese waren nahezu identisch zu meinen ausgeführt. Da sie über die Kette ihres Halseisens mit mir verbunden war, verlief ihr beständiger Versuch, noch weiter zurückzuweichen, buchstäblich im Sande. Dies schien sie aber nicht zu realisieren und so wurde mein Kopf immer wieder durch das verzweifelte Zerren des menschlichen Kätzchens nach vorn gerissen.

Irgendwann wurde mir das Ganze zu viel und ich zog sie an der Kette zu mir her, drückte sie zu Boden und umwickelte mit der Kette des Halseisens ihre Handgelenke so hinter ihrem Kopf, dass sie sie nicht mehr nach vorn bringen konnte. Ich blickte in ein exotisches und schönes Gesicht, alles passte wunderbar zusammen. Ohne dass ich es sofort bemerkte, hatte sich mein Puls beschleunigt und Verlangen dominierte mein Denken. Unschlüssig, was ich machen sollte, überlegte ich kurz und küsste sie.

Wer auch immer für die Veränderungen an unseren Köpern verantwortlich war, hatte nicht nur diesen verändert. Ich schien auf einmal in Flammen zu stehen, es gab nur sie, mich, die Berührung und das alles dominierende Gefühl von Lust und Verlangen. Das war jetzt meine, unsere Welt? Meinem Gegenüber schien es genauso zu ergehen. Alle Gegenwehr war erloschen. Jetzt nutzte sie jede Möglichkeit, mich zu berühren. Meine Zunge drang in ihren Mund ein und ihre in meinen. Unsere Bewegungen wurden gesteuert vom Verlangen eins mit dem anderen zu sein. Mein gefangenes Kätzchen versuchte, die Hände freizubekommen, doch die Kette umschlang ihre Handgelenke so gekonnt, dass ein Befreien nicht möglich war.

Wie unter Zwang machte sich mein Mund auf den Weg zu ihren Brustwarzen. Jede noch so kurze Berührung und mein Gegenüber bäumte sich auf. Was hatten die Unbekannten nur mit unseren beiden Körpern angestellt. Als die Reaktionen auf meine Berührungen langsam nachließen, drang ich mit meinen Fingern in sie ein. Von einer Sekunde auf die andere, erstarrte sie, verdrehte die Augen und ihr Körper fing an, unkontrolliert zu Zucken und sich aufzubäumen.

Wie ein Forscher probierte ich immer neue Muster und Kombinationen aus. Zuletzt gab mein Gegenüber noch einen langgezogenen Schrei von sich und glitt daraufhin in eine tiefe Bewusstlosigkeit.

Die Sonne stand mittlerweile fast senkrecht über uns beiden und der aufgewühlte Sand schien eher der Zeuge einer Kampfhandlung als eines erotischen Tête-à-Tête zu sein. Schweigend betrachtete ich die Gestalt, die nun schlafend vor mir lag. In Gedanken kehrte ich immer wieder zu dem Gefühl der ersten Berührung zurück.

„Explosiv“, war wahrscheinlich die beste Beschreibung dafür. Unbewusst berührte ich mich nochmal an den gleichen Stellen. Ich wollte es noch einmal erleben, doch da war nichts. Nicht nur dass meine zusammengeketteten Hände dabei sehr hinderlich und störend waren, nein da war nichts, einfach nichts.

Verzweifelt rieb ich meine Brustwarzen, Klitoris, drang mit den Fingern in Vagina und Anus ein, doch jeglicher Versuch sich den verdienten Orgasmus zu verschaffen war wirkungslos. Nach einer geschätzten Ewigkeit gab ich erschöpft auf. Dabei hatte sich mein Verlangen nach jedem der Versuche vervielfacht. Für einen kurzen Moment verlor ich sogar vollständig die Kontrolle über mich selbst. Ich zerrte an meinen Fesseln, verprügelte den Sand und schrie meinen Frust hinaus. Doch nichts von all dem half oder verschaffte mir Linderung. Mit Tränen in den Augen sank ich zusammen.

Erst als sich mein Gegenüber zu regen begann, nahm ich meine Umwelt wieder wahr. Vermutlich hatte mein Schreien und Toben sie aufgeweckt. Dabei fiel mein Blick auch auf die Hände des Katzenwesens. War es jetzt eventuell nur noch mit der Hilfe von anderen möglich, sich sexuelle Erleichterung zu verschaffen?

Langsam näherte ich mich der Erwachenden. Versuchte, dabei so gut wie möglich zu vermeiden, dass die Ketten klirrten, und legte mich neben sie. Immer näher kamen sich unsere beiden Körper. Letztendlich waren meine Brüste nur noch Millimeter von den Fingerspitzen des Katzenwesens entfernt.

Alles in mir Verkrampfte sich, würde es funktionieren? Ganz langsam näherte sich meine Brustwarze ihrer Fingerspitze. Ich schloss meine Augen voller Erwartung.

So auf diese kommende Berührung konzentriert, war mir entgangen, dass mein Gegenüber bereits aufgewacht war. Katze durch und durch, ob nun in menschlicher Form oder nicht, wartete sie nur noch auf den richtigen Moment, die Krallen gewetzt, das Opfer im Blick.


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  RE: Nur ein weiterer Traum Datum:29.10.22 23:56 IP: gespeichert Moderator melden


Ihr Erwachen war weder angenehm noch sanft. Der ganze Körper schmerzte, jede Bewegung tat weh. Es war ein Dröhnen und Rauschen, in ihrem Kopf. Im Mund einen salzigen Geschmack und Sand, der zwischen den Zähnen knirschte. Wieso, warum, Gedanken, die sich im Kreis drehten. Sie war auf einer Party gewesen, schemenhafte Erinnerungen an einen Vertrag, es sollte gefeiert werden, danach kam nichts mehr.

Als sie die Augen öffnete, hatte sie diese Visionen einer schemenhaften blau, grauen Gestalt und glühend roten Augen. Sie wurde fixiert und beobachtet, zumindest hatte sie diesen Eindruck. Panik erfasste sie, ihre Hände schienen schwer und wie zusammengeklebt zu sein. So sehr sie sich auch mit ihren Füßen bemühte, von dieser alptraumhaften Gestalt wegzukommen, irgendetwas schien sie zurückzuhalten. Das Denken setzte aus, als sie trotz ihrer Bemühungen, dem Wesen immer näher kam. Starre setzte ein, sie würde sterben, in Gedanken war sie zu keiner anderen Überlegung mehr fähig. Die roten Augen beherrschten all ihr Denken. Nun noch der sich öffnende Mund, die langen weißen, spitzen Zähne, ihre Kehle zerfleischend, sie würde sterben.

Die folgende Berührung beendete ihre Panik und ein Gefühl, wie vom Blitz getroffen worden zu sein, warf sie vollständig aus der Bahn. Ihre Blase entleerte sich, von den Ketten und metallenen Bändern nahm sie nichts wahr. Die Panik hatte die Tür zu ihrem Innersten aufgestoßen, Lust und Verlangen nutzten die Gunst der Stunde.

Zuerst ihre Lippen, dann ihre Brüste, es war ein wilder Ritt. Ihre Hände wurden hinter ihrem Kopf fixiert. Die Brüste nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Etwas drang in sie ein. Sie versuchte, ihre Hände zu befreien, zerrte und wand sich wie verrückt. Aber ihr Körper führte ein Eigenleben, er betrog sie, er suchte die Nähe, die Berührung, das Animalische. Mit immer neuen Variationen wurde ihre Lust weiter vorangetrieben. Immer neue Bewegungen vollführte der Eindringling.

Unmöglich, dem zu entgehen, begann sie, unkontrolliert zu zittern. Das Rauschen in ihren Ohren verstärkte sich und die einsetzende Ohnmacht brachte endlich Erlösung.

Irgendetwas musste sie geweckt haben. Ein Schreien, Toben, vielleicht nur ein Streich der Sinne. Mit fast geschlossenen Augen verfolgte sie das Treiben der anderen Gestalt. Ihre Hände waren zwar immer noch in Ketten gelegt, jedoch nicht mehr hinter dem Kopf fixiert. Angst und Panik waren einer unerwarteten Ruhe gewichen.

Gespannt verfolgte sie, wie das Wesen mit den roten Augen versuchte, sich selbst zu befriedigen? Wieder ein Streich ihrer Sinne? Jedoch lief es anscheinend nicht wie geplant. Das Wesen fixierte sie, nein, der Blick war auf ihre Hände fixiert. Hatten versehentlich ihre Ketten geklirrt?

Sie ließ das Wesen vor sich, nicht mehr aus den Augen. Sie registrierte die Fesseln der Anderen und vermutete, dass sie ähnliche trug. Sie wartete und wartete. In Gedanken übte sie alle Bewegungsabläufe. Der Jagdinstinkt war erwacht. „Komm nur näher“, hörte sie sich in Gedanken sagen. Als das Wesen vor ihr seine Augen schloss, legte sie los.

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  RE: Nur ein weiterer Traum Datum:24.06.25 04:52 IP: gespeichert Moderator melden


Ich konnte nicht schlafen – meine alten Geschichten ließen das nicht zu.
Ich habe längst aufgehört, sie zu zählen.
Bis Ende Juli werde ich alles veröffentlichen, was ich noch finde.
Fragmente. Unvollständig, ungeschliffen, widersprüchlich, fehlerbehaftet –
so, wie das Leben selbst.

Mit der Veröffentlichung lösche ich meine eigene Fassung.
Ich überlasse es euch, diese Geschichten zu lieben, zu löschen – oder fortzuführen.
Sie gehören jetzt euch. Nicht mehr mir.

Dieser Hinweis gilt rückwirkend für alle bisher geposteten Texte und ebenso für alle kommenden Beiträge.

Lizenz: Creative Commons BY-SA 4.0
Remix erlaubt, Namensnennung erforderlich, keine kommerzielle Nutzung ohne Zustimmung.

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  RE: Nur ein weiterer Traum Datum:24.06.25 06:58 IP: gespeichert Moderator melden


AYA – Fragment I: „Der erste Blick“

Er hatte sich verirrt.

Nicht in der Stadt – sondern in seinem eigenen Zeitplan.
Er war zu früh, zu schnell, zu falsch abgebogen.
Und so stand er jetzt hier, zwischen Vorhängen aus Vinyl,
in einem Raum, der nicht für ihn bestimmt war.

Licht, das nach Bühne roch.
Stille, die wartete.

Dann – Bewegung.

Sie trat aus dem Schatten, als hätte sie gewusst, dass jemand kommen würde.
Nicht für ihn – aber für etwas.
Etwas, das sie trug. Oder das sie war.

Ein Lederband lag um ihr Handgelenk.
Das zweite hing lose herab.
Nicht geschlossen – bereit.

Ihre Augen trafen ihn.
Nicht hart. Nicht einladend.
Nur wissend.

Etwas in ihm riss.

---

Er wollte sich entschuldigen, fliehen, sich erklären.
Doch nichts davon war möglich.
Nicht einmal erröten.
Denn sie hatte ihn längst gesehen.

Nicht den Körper. Nicht den Namen.
Nur das Potenzial.

Ein Lächeln auf ihren Lippen.
Kein Besitzanspruch – nur Erlaubnis.

Und da war er – der Moment.
Der Moment, der nicht fragt:
„Willst du?“
Sondern nur:
„Trägst du?“



AYA – Fragment II: „Im Innern der Ketten“

Sie bewegte sich nicht.
Nicht, weil sie es nicht konnte – sondern weil jede Bewegung ein Echo war.
Metallisches Klingen, leises Nachzittern – als würden die Ketten ihre Gedanken hören.
Sie mochte das Geräusch. Es war echt. Es war da.
Und es ließ keinen Zweifel daran, wo sie war – und was sie war.

Ihre Hände lagen vor ihr, gefasst, verbunden – nicht grob, nicht hart, sondern exakt.
Ein Maß. Eine Grenze. Eine Form.

Sie hatte einmal geglaubt, dass das Festhalten Schwäche sei.
Doch hier, in diesem Raum – wo die Bänder schneidend und schützend zugleich waren – verstand sie es:
Diese Struktur war nicht gegen sie. Sie war für sie.
Sie hielt sie – weil sie sonst zerspringen würde.

Sie erinnerte sich.
Nicht an alles – aber an genug.
An das Gewicht. An die Klarheit. An den Moment, in dem sie verstand, dass man nicht fliehen muss, wenn man sich entscheidet zu bleiben.

Draußen: Stimmen. Lichter. Der ferne Hall einer Welt, die sie bald wiedersehen würde.
Drinnen: Stille. Kraft. Vorbereitung.

Die Ketten spannten sich.
Nicht als Drohung – sondern wie eine Saite, kurz vor dem Ton.

AYA atmete aus.
Langsam. Schwer.
Dann leise, wie ein Flüstern ins Nichts:

„Ich bin da.“



AYA – Fragment III: „Vor der Schwelle“

„Wir wissen nicht, wie lange sie es noch hält.“

Die Stimme war ruhig, fast klinisch.
Ein Beobachter. Einer, der gelernt hatte, Distanz zu wahren.
Und doch – irgendetwas zitterte in seinem Ton.
Nicht Angst. Nicht Mitleid.
Respekt vielleicht. Oder Staunen.

---

Drinnen:
AYA hörte nichts.
Nicht die Stimmen, nicht die Zeit.
Nur das Vibrieren der Ketten – wie ferne Seismografen, die ihre innersten Spannungen maßen.

Die Struktur war aktiv.
Nicht in Wellen, sondern in Schichten.
Sie spürte jede Phase wie einen Wechsel der Aggregatzustände:
M_STORE.
M_STORE_ESTIM.
Fremdsteuerung, Eigenimpuls, Simulation.

Die Schnittstellen waren fließend – und sie war der Katalysator.

Sie wusste nicht, ob sie Mensch war.
Aber sie wusste, dass sie Trägerin war.

---

„Die energetischen Rückkopplungen… sie beginnen, sich mit dem äußeren Feld zu synchronisieren.“

Ein anderer Sprecher.
Jünger. Unruhiger.
Er glaubte noch, dass man solche Prozesse kontrollieren konnte.

Doch der alte Mann schüttelte nur den Kopf.

„Sie hat die Kontrolle längst abgegeben. Nicht an uns – an das Muster selbst.“

---

AYA spürte die Außenwelt.
Nicht als Geräusch oder Licht – sondern als Ziehen.
Wie ein Strom, der nicht will, dass sie bleibt –
aber auch noch nicht bereit ist, sie gehen zu lassen.

Sie lag da, verbunden, fixiert, verankert –
und doch war jeder Faden, jede Berührung,
ein Versprechen.
Kein Gefängnis – sondern eine Bühne.

Und sie würde auftreten.
Wenn der Moment kam.

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  Nur ein weiterer Traum - REVAMP Datum:01.04.26 10:12 IP: gespeichert Moderator melden


Vorab allgemeine Dinge wie z.B.: alle Protagonisten sind über 18 Jahre alt usw...

Bei der Story handelt es sich um eine meiner älteren Geschichten, ursprünglich 2008 verfasst. Sie ist weder perfekt, noch elegant geschrieben. Nach so langer Zeit war ein Revamp notwendig – die Sprache wurde überarbeitet, einige Szenen erweitert und vertieft. Der Kern der Geschichte blieb jedoch erhalten. Je nach Reaktion werde ich die restlichen Teile ebenfalls posten.

Just another Dream

Überleg dir, was du träumst

Ich sollte mir wirklich nicht so viele Fantasyfilme anschauen! ... mmm ... Andererseits – es müsste schon ziemlich cool sein, als hilflose Prinzessin von einem starken Krieger aus der Gewalt abtrünniger Magier und anderer Schurken gerettet zu werden. Ja, das hätte etwas ... So richtig wach wurde ich allerdings erst, als die Tür zu meinem Schlafgemach aus den Angeln flog. Die Träume wurden also immer realistischer.

„Bringt mir die Verräterin und lasst sie verdammt nochmal am Leben!“ brüllte eine Stimme aus dem Hintergrund – eine weibliche Stimme, kalt und durchdringend.

Noch nicht ganz wach, rissen mich Männerhände aus meinem Bett, zerrten mich aus dem Zimmer und warfen mich vor den Thron. Dort saß sie – meine einstige Gebieterin, die Schwester der wahren Königin. Die Frau, die ihre eigene Schwester ermordet und ihr die Lebensenergie abgesaugt hatte, um ihre Macht zu mehren. Jetzt thronte sie dort, wo einst meine geliebte Königin gesessen hatte.

„Du hast mich hintergangen, Sklavin“, zischte sie, ihre Augen glühend vor unterdrückter Wut. „Du hast ihre Ketten gelöst. Du hast sie aus dem Kerker geführt. Aber du konntest die Bänder nicht entfernen, oder?“

Sie lachte, ein kaltes, hämisches Geräusch.

„Nein, natürlich konntest du das nicht. Die Bänder um ihren Hals, ihre Handgelenke, ihre Fußgelenke – so breit wie deine Handfläche, so dick wie dein Finger. Geschmiedet aus schwarzem Eisen, versiegelt mit meiner Magie. Kein Schlüssel passt zu ihnen. Kein Meißel kann sie öffnen. Sie wird sie tragen, bis sie stirbt.“

Sie beugte sich vor, ihre Augen funkelten.

„Und der Taljenreif um ihre Hüfte – der ist besonders. Er verschließt sie nicht nur. Er verhindert, dass sie jemals Nachwuchs bekommen wird. Kein Mann wird sie jemals berühren können. Kein Kind wird je in ihrem Leib wachsen. Die Linie meiner Schwester endet mit ihr.“

Ich schwieg, aber mein Herz raste.

„Warum hast du die Prinzessin befreit? Sag es mir, und dein Tod wird schnell und schmerzlos sein!“

Von hinten erhielt ich einen Stoß, der mich direkt vor die Füße der Thronenden beförderte.

„Du widerst mich an“, entgegnete ich, überrascht von meiner eigenen Kühnheit. „Ich wollte verhindern, dass auch diese Prinzessin an deiner Grausamkeit zerbricht – so wie ihre Mutter an deiner zerbrochen ist. Wenn mein Tod der Preis für die Rettung der Prinzessin ist, dann nehme ich ihn mit Freuden an.“

Ohne dass ich es wollte, waren mir diese Worte über die Lippen gekommen. Die falsche Königin erhob sich langsam, ihre Hand hob sich, und dunkle Energie flackerte an ihren Fingerspitzen. Ich schloss die Augen und erwartete das Ende – doch der tödliche Schlag blieb aus.

„Du wagst es, mich an meine Schwester zu erinnern?“ Ihre Stimme war leise, aber giftig. „Du warst meine Vertraute. Ich habe mit dir mein Lager geteilt, dir jeden Wunsch von den Lippen abgelesen – und nun das! Wachen, entkleidet sie!“

Wieder griffen Männerhände grob nach mir, rissen mir die Kleider vom Leib. Schließlich stand ich vollkommen nackt vor der falschen Königin und versuchte mit den Händen, meine Blöße zu bedecken. Sie musterte mich mit einem hämischen Grinsen, während sie sich genüsslich in ihren langen, warmen Fellumhang hüllte.

„Eigentlich sollte ich dir dankbar sein, Sklavin“, sagte sie und lachte leise. „Die Prinzessin wird nicht weit kommen – mit den Bändern an ihrem Körper, die sie als meine Gefangene kennzeichnen. Sie wird erkannt werden. Verfolgt werden. Und zurückgebracht werden.“

Sie trat näher.

„Ich habe mich rückversichert und dir schon vor einiger Zeit ein Wahrheitsserum in deinen allabendlichen Wein geschüttet. Alle geheimen Gänge und Fluchtmöglichkeiten, die du damals preisgegeben hast, habe ich von meinen Magiern mit Fallen versehen lassen. Du hast das Kind direkt in den Tod geschickt – oder schlimmer, zurück zu mir.“

Bei ihren Worten begann ich noch stärker zu zittern. Ich hatte die Prinzessin vielleicht direkt in eine Falle geschickt.

„Offiziell ist die Prinzessin natürlich geflohen, und ich werde im ganzen Land nach ihr suchen lassen. Vielleicht kriechen dann auch diese rebellischen Amazonen aus ihren Löchern, und ich kann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? ... Bringt sie weg und sucht für sie das finsterste und schmutzigste Verlies, das ihr finden könnt. Sagt dem Schmied, er soll ihr die schwersten und unbequemsten Ketten anlegen, die er hat oder machen kann. Und noch etwas – die Schlösser an ihren Ketten kann er weglassen. Meine Dienerinnen werden sich um den Rest kümmern.“

Die Schergen schleiften mich immer tiefer in die Festung hinein – eine Festung, die auf einem Vulkan errichtet war. Die Wärme nahm zu, je tiefer wir stiegen. Nach einer halben Ewigkeit erreichten wir eine niedrige, kaum einen Meter hohe, vergitterte Felsnische. Der Schmied trat in den flackernden Schein der Fackeln.

„Na, was haben wir denn hier für ein hübsches Täubchen. Ist doch viel zu schade, um es hier verrotten zu lassen.“

Er untersuchte mich, das Gitter, die in den Felsen eingelassenen Ringe. Dann holte er sein Werkzeug – Hammer, Zangen, einen Amboss. Er öffnete das Gitter, indem er das Schloss zertrümmerte, und riss das Skelett heraus, das noch immer in der Nische angekettet war.

„Den hat wohl jemand vergessen!“

Dann begann er.

Er nahm eine über einen Zentimeter dicke und über acht Zentimeter hohe Metallschelle und legte sie mir um das Fußgelenk. Mit prüfenden Augen gab er den Wachen ein Zeichen, mich festzuhalten, während er den Fuß auf dem Amboss fixierte. Er erhitzte einen Bolzen im Feuer des Vulkans und trieb ihn mit wuchtigen Hammerschlägen in die Schelle. Ich war wie gelähmt – Panik und Entsetzen wechselten sich ab. Für die Fußschellen hatte er etwas Besonderes ersonnen: Sie waren nicht durch eine Kette verbunden, sondern durch einen dicken Eisenstab.

Nach der zweiten Fußschelle holte er das Halseisen aus dem Sack – ebenfalls über einen Zentimeter dick und acht Zentimeter hoch. Eine dicke Eisenstange ging davon aus, die in einer Öse endete. Durch diese Öse verlief eine weitere Eisenstange mit angeschmiedeten Handschellen. Er legte mir das Eisen um den Hals und verschloss es mit einem glühenden Bolzen. Es saß absichtlich zu eng – kaum Platz für einen Finger zwischen Eisen und Haut.

Bevor ich aufatmen konnte, nahm er ein weiteres Eisenband aus dem Sack. Ein Keuschheitsgürtel. In Panik versuchte ich zu fliehen, doch die Hände der Wachen hielten mich wie Klammern.

„Wenn ihr wollt, könnt ihr euch noch etwas vergnügen.“

Sie drangen wieder und wieder in mich ein. Ich hasste sie, fühlte mich schutzlos – und doch wollte ich mehr. Ein Sturm aus Schmerz und Lust. Einer der Männer goss mir Wasser ins Gesicht und holte mich aus der Ekstase zurück.

Der Schmied legte mir das Hüfteisen an – zu eng, doch mit Hilfe der Männer zwang er es zusammen und verschloss es. Dann holte er das letzte Teil: das Schritteisen, mit einem dornenbewehrten Dildo und einem Plug. Er legte es auf den Amboss und befahl, mich niederzudrücken. Die Metallmonster drangen in mich ein, während Hammerschläge den Gürtel erzittern ließen. Mit glühenden Bolzen verband er alles. Durch eine Öse am Rücken führte er einen Eisenstab und schmiedete ihn an Schellen um meine Oberarme.

Nun trat er zurück und betrachtete sein Werk.

„Fertig. So unbequem wie möglich, wie befohlen.“

Er holte eine eiserne Maske aus dem Sack. Die letzten Hammerschläge verschlossen sie um meinen Kopf. Blind, taub und stumm trugen mich die Männer in die Felsnische. Der Schmied verband meine Fußschellen mit einem Ring in der Wand, mein Halseisen und mein Keuschheitsgürtel mit den anderen Ringen. Ich konnte mich kaum bewegen, bekam kaum Luft. Er überprüfte alles, verschloss das Gitter mit einem neuen Schloss – und verließ mit den Männern die Nische.

Dunkelheit. Hoffnungslosigkeit. Die kleinen Tierchen kehrten zurück.

Dann – Schritte. Stimmen. Eine Fackel erhellte die Nische. Drei Frauen traten an das Gitter. Dienerinnen der falschen Königin, erkennbar an ihren schwarzen Gewändern. Eine von ihnen öffnete das Schloss und trat ein. Die anderen folgten.

„Die Herrscherin lässt dich grüßen“, sagte die erste mit kalter Stimme. „Sie hat dir ein Geschenk geschickt.“

Sie hielt zwei schwere metallene Halbschalen in den Händen, verbunden durch dicke Eisenringe und kurze Ketten. Die Innenseiten waren mit feinen Dornen besetzt.

„Du warst ihre Vertraute“, flüsterte die zweite Dienerin, während die erste die Schalen an meine Brüste presste. „Sie hat dich berührt, liebkost, verwöhnt. Das wirst du nie vergessen.“

Die dornebesetzten Schalen umschlossen meine Brüste, drückten sich fest an. Der Schmerz war dumpf, aber konstant. Die Dienerinnen befestigten die Ketten an meinem Hüfteisen und verschlossen die Ringe mit einfachen Mechanismen.

„Immer wenn du atmest, immer wenn du dich bewegst, wirst du ihre Berührung spüren“, sagte die erste und lächelte grausam. „Ein Andenken an bessere Tage – und an deinen Verrat.“

Die zweite Dienerin legte nun ihre Hände auf mein Halseisen. Ein seltsames Kribbeln durchzog meinen Körper. Ihre Hände begannen zu leuchten, und das Eisen wurde warm.

„Magie“, flüsterte sie. „Ab jetzt wirst du nicht sterben. Nicht an Durst, nicht an Hunger, nicht an Kälte. Die Fesseln werden dich am Leben erhalten – so lange die Herrscherin es will. Ewig, wenn nötig.“

Die dritte Dienerin legte ihre Hände auf meinen Keuschheitsgürtel. Wieder dieses Kribbeln, wieder die Wärme.

„Die Dornen werden dich immer spüren lassen, was du bist. Eine Verräterin. Eine Gefangene. Für immer.“

Nun berührte die erste Dienerin die Maske vor meinem Gesicht.

„Und du wirst die Welt nie wieder sehen. Nie wieder hören. Nur fühlen – die Dunkelheit, das Eisen, die Zeit, die an dir vorbeizieht.“

Sie lachten leise, eine böse, kalte Fröhlichkeit. Dann verschwanden sie. Das Gitter schloss sich. Das Schloss klickte.

Und ich blieb zurück. In der Dunkelheit. In den Fesseln. Die Brustschalen drückten mit jedem Atemzug, erinnerten mich an ihre Hände, ihre Nähe – und an alles, was ich verloren hatte.

Ende Teil 1
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  RE: Nur ein weiterer Traum - REVAMP Datum:01.04.26 13:21 IP: gespeichert Moderator melden


Inzwischen – an einem anderen Ort der Festung

Die Prinzessin kauerte in der Dunkelheit des engen Schachts, zusammengekauert wie ein verängstigtes Kind. Einer der Warmluftkanäle, die die Burg durchzogen – vom Vulkan unter der Festung erhitzt und durch diese Gänge verteilt. Die Wärme war Trost und Qual zugleich.

Der letzten Falle war sie nur knapp entkommen. Ein einziger Fehltritt, und sie wäre in eine Grube voller stählerner Dornen gestürzt. Ihr Herz hämmerte noch immer, während sie versuchte, ihre Gedanken zu ordnen.

Sie blickte an sich herab. Das zerfetzte Hanfkleid einer Magd hing in Fetzen an ihrem Körper. Die Dienerin hatte es ihr gebracht, als sie ihr die Ketten löste – eines der Kleider, die die Mägde im Schloss trugen. In ihrem Kerker hatte sie keine Kleidung mehr getragen. Die Königin hatte sie davon befreit – und ihr alles andere genommen.

Ihr ganzer Körper war gezeichnet von den Folgen ihrer ungeplanten Flucht: Schürfwunden, Prellungen, Kratzer von Dornen und scharfen Steinen. Das Haar war verschmutzt und verfilzt.

Die Hilfe war aus einer unerwarteten Richtung gekommen. Als Gefährtin der falschen Königin hatte sie immer noch nicht ganz verstanden, warum sie ihr geholfen hatte. Ausgerechnet sie – die Vertraute der Mörderin ihrer Mutter.

Sie schloss die Augen. Sie hatte sich nie um die politischen Dinge gekümmert. Sie war die Prinzessin. Sie hatte sich nie für Politik interessiert, für die Ränke und Intrigen, die um sie herum gewebt wurden. Das waren Dinge für andere – für ihre Mutter, für die Berater, für die Generäle. Sie hatte in ihrer Welt aus Seide und Sonnenschein gelebt, blind für alles, was sich unter der Oberfläche abspielte.

Und die Dienerin ... Ja, sie war auf sie neidisch gewesen. Aber worauf genau? Sie wusste es selbst nicht zu sagen. Vielleicht auf die Nähe zur Königin, die Aufmerksamkeit, die sie erhielt. Vielleicht auf die Art, wie die Dienerin Dinge wusste, die sie selbst nicht verstand. Vielleicht auf die innere Ruhe, die sie ausstrahlte – eine Ruhe, die sie selbst nie besessen hatte.

Die Prinzessin war eine verzogene Göre. Sie hatte alles gehabt und nichts davon bemerkt.

Die Dienerin hatte ihr eigenes Spiel gespielt – das ahnte sie jetzt. Aber sicher war sie sich nicht. Wahrscheinlich eine Rückversicherung – ein Pfand für einen späteren Zeitpunkt. Die Dienerin war klug. Sie sicherte alle Seiten ab. Sie selbst hatte nie etwas gesichert. Sie hatte genommen, was man ihr gab, und niemals gefragt, woher es kam.

Die Prinzessin schloss die Augen. Das Bild ihrer Mutter stieg vor ihr auf – ihre Wärme, ihre Stimme, ihr Lachen. Dann der Moment, als alles endete. Ihre Tante, die über ihr stand, dunkle Energie aus ihren Händen fließend, während das Leben aus den Augen ihrer Mutter wich. Sie hatte alles gesehen. Alles gehört. Die letzten Worte ihrer Mutter, der Schrei, die Stille.

Sie würde sich rächen.

Der Gedanke loderte in ihr auf, heiß und unauslöschlich.

Ein Sturm aus Frustration, Zorn und Wut brach aus ihr heraus. Die Trauer um ihre Mutter mischte sich mit ohnmächtiger Raserei – und mit Selbsthass. Sie hatte nichts getan. Nichts bemerkt. Nichts verhindert. Sie war nutzlos gewesen.

Sie schlug mit den Handgelenken gegen die Steinwand – einmal, zweimal, immer wieder. In der blinden Hoffnung, allein durch ihren Willen die schweren metallenen Fesseln zu brechen. Das Eisen zerschlug die Haut an ihren Händen, das Blut rann, aber sie hörte nicht auf.

Tränen liefen ihr über das Gesicht. Sie zitterte am ganzen Körper, Schluchzen schüttelte sie, während sie weiter gegen die Wände schlug.

Sie tastete jede einzelne Fessel ab. Das kalte Eisen an ihren Handgelenken – so breit wie ihre Handfläche, so dick wie ihr Finger. Das gleiche an ihren Fußgelenken. Der Kragen um ihren Hals, der jede Bewegung begrenzte. Und der Hüftreif ...

Sie griff danach, krallte ihre Finger in das schwarze Metall, zerrte daran mit aller Kraft. Es rührte sich nicht. Kein Millimeter. Es saß fest um ihre Hüfte, verschloss sie, verweigerte ihr eine Zukunft, die sie noch nicht einmal gewählt hatte.

„Nimm ihn ab!“, schrie sie in die Dunkelheit, ihre Stimme brach. „Nimm ihn ab!“

Niemand antwortete. Nur das Echo ihres eigenen Schreis kam zurück, hämisch und leer.

Die Ösen an den Fesseln, mit denen sie in ihrem Kerker an der Wand angekettet gewesen war, verhöhnten sie. Stumm und unbeweglich erinnerten sie sie daran, dass sie eine Gefangene war – und bleiben würde.

Sie wusste nicht, wie lange ihr Toben gedauert hatte. Irgendwann erlosch die Wut und machte Platz für Erschöpfung. Jetzt liefen nur noch Tränen über ihr Gesicht. Weitere Abschürfungen zeichneten ihren Körper, die Hände bluteten, die Knöchel waren geschwollen.

An den Fesseln war alles spurlos vorübergegangen. Kein Kratzer, keine Delle, nicht einmal ein Fingerabdruck. Das schwarze Eisen glänzte im spärlichen Licht so makellos wie am ersten Tag. Unzerstörbar. Unausweichlich. Für immer.

Sie hoffte, dass ihr Schreien und Toben von niemandem gehört worden war. In dieser Festung gab es überall Ohren – und nicht alle waren menschlich.

Sie kroch zur vergitterten Öffnung und blickte hindurch. Mondlicht fiel auf einen kleinen Innenhof. Niemand war zu sehen. Dieser Raum hier war vermutlich sicher – zumindest für den Moment.

Die Amazonen könnten ihr helfen. Sie waren die Verbündeten ihrer Mutter gewesen, hatten an ihrer Seite gekämpft, bevor die falsche Königin die Macht ergriff. Doch Loyalitäten ändern sich. Sie hatte keine Gewissheit, ob sie noch Freunde oder bereits Feinde waren.

Wasser. Nahrung. Eine Möglichkeit, die Fesseln loszuwerden – oder zumindest die Burg zu verlassen. Das waren ihre Ziele. Sie würde sich nicht unterkriegen lassen. Nicht von der Königin, nicht von den Fesseln, nicht von der Dunkelheit.

Und eine Verbündete hatte sie ja noch im Schloss. Die Dienerin. Die Vertraute. Die Verräterin – oder vielleicht doch nicht? Die Frau, auf die sie neidisch gewesen war, ohne zu verstehen, warum.

Sie lehnte den Kopf gegen die warme Steinwand und spürte das Eisen an ihrem Hals. Irgendwo in dieser Festung war die Frau, die ihr die Freiheit geschenkt hatte – sie würde sie finden, sie musste ihr noch einmal helfen.

Sie hoffte auf Verbündete. Doch deren Lage war noch hoffnungsloser als die eigene, doch davon wusste sie nichts. Nach einem letzten verzweifelten Zerren an ihren Fesseln schlief sie ein.

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