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  Der Mantel der Studentin (überarbeitete Fassung)
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gag_coll
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  RE: Der Mantel der Studentin - Kapitel 8 - Böses Erwachen - Teil Zehn von Zehn Datum:13.11.18 05:13 IP: gespeichert Moderator melden


Die Studentin
Kapitel 8 - Böses Erwachen - Teil Zehn von Zehn
Autor: Karl Kollar

»Wir haben allerdings ein gravierendes Problem.« Frau Hegel wusste, dass sie die ‚Beichte‘ nicht mehr länger hinauszögern konnte, ohne die Schneiderin zu verärgern. »Frau Sommer trägt ihren Gürtel schon, und sie ist im Moment nicht in der Lage, ihn abzulegen.«

Doch die Schneiderin gab sich gelassen. »Das macht nichts, das kann ich heraus rechnen.«

Frau Hegel war überrascht. »Das hatte ich nicht erwartet.«

»Ihr Schützling ist nicht die erste Kundin, bei der ich das Problem habe.« Sie legte sich den Finger auf die Lippen und kniff ein Auge zu.

»Können wir dann heute überhaupt etwas sinnvolles machen?« Frau Hegel blieb verunsichert.

»Ich habe heute nur Teilstücke dabei, die ich noch fein justieren muss.« Sie drehte sich zu der Studentin. »Julia, können sie sich bitte ausziehen?«

Julia kam der Bitte sofort nach.

In der Zwischenzeit packte die Schneiderin die einzelnen Sachen aus.

Für Julia war eine andere Botschaft sehr interessant. Es gab anscheinend viele oder zumindest einige Kundinnen, die ebenfalls so einen Gürtel zu tragen hatten. Sie fragte sich, welche Motive sie wohl dafür hatten. »Das ist ja Leder?« Julia hatte ein Stoffkorsett erwartet. »Und in Weiß?«

»Weiß ist die Farbe der Engel.« Frau Hegel klang in diesem Moment ein wenig stolz. »Es gibt nur einen zukünftigen Engel, der auch Schwarz tragen dürfte.«

»Tara Winthrop« Die Schneiderin verdrehte die Augen. »Ich habe kürzlich bei ihnen ein schwarzes Korsett abliefern dürfen. Eine schreckliche Familie.«

»Aber die Position des schwarzen Engels ist doch noch besetzt?« Frau Hegel wunderte sich.

»Das habe ich auch gesagt.« Die Schneiderin stöhnte. »Aber das wollte die Familie nicht hören.«



Julia war von dem Anblick der Korsetts sichtlich beeindruckt, auch wenn es nur Handzeichnungen waren.

»Auf der Burg haben wir auch Korsetts, die vom Kinn bis zu den Knöcheln reichen.« Frau Hegel holte tief Luft. »Viel bewegen ist damit nicht mehr möglich.«

»Ich weiß.« Die Schneiderin lächelte. »Ich hatte vor einiger Zeit mal den Auftrag, so ein Korsett zu reparieren. Das sind wahre Monster.«

Julia hatte in diesem Moment für kurze Zeit leuchtende Augen, doch dann traten ihre Alltagssorgen wieder zutage.

»Ich kann ihnen jetzt allerdings nicht zeigen, wie das mit dem Zusammensetzen der beiden Korsettteile funktionieren würde, denn dazu müssten sie beide Teile richtig tragen.« Die Schneiderin zeigte auf die entsprechende Zeichnung.

Julia blickte an sich herunter, dann fiel ihr Blick auf die verschiedenen Teile, die vor ihr lagen. »Dann wäre ich ja völlig unbeweglich.«

»Ja, das ist richtig.« Frau Hegel lächelte. »Nur stehen oder liegen ist dann noch möglich.«

»Irgendwie ist es auch faszinierend.« Julia klang für den Moment sehr ehrfürchtig.

* * *

Klaus hatte sich entscheiden, zunächst einmal nur mit seinen beiden jüngeren Brüdern zu sprechen. Michael wollte er nicht einweihen. Er hatte ihn in Verdacht, auf der Seite seiner Schwester zu stehen.

Bernd und Peter waren sofort Feuer und Flamme. »Wir holen sie zurück.«

»Wie willst du das machen? Willst du in der Villa einbrechen?« Er musste den Ehrgeiz der Beiden bremsen. »Nein, so geht das nicht. Wir müssen sie beobachten und dann auf eine gute Gelegenheit warten.«

»Und du bist sicher, dass sie in Grünwald wohnt?« Bernd blieb begeistert.

»Sie hatte zumindest einen Schlüssel für die Villa.« Klaus gab das wieder, was er vor dem Grundstück beobachtet hatte.

»Das heißt noch gar nichts, sie könnte dort ja auch arbeiten?« Bernd wollte die Geschichte immer noch nicht so recht glauben.

»Julia und arbeiten?« Seine Bruder widersprach ihm sofort. »Sie war doch noch nie von den Büchern weg zu kriegen.«

Peter protestierte. »Jetzt tust du ihr aber unrecht, im Stall war sie auch oft.«

»Trotzdem, es würde einfach nicht zu ihr passen.« Klaus gab seine Gedanken wieder. »Aber so eine Villa. Sie kann sich das doch nie leisten. Sie verdient doch noch kein Geld.«

»Wie auch immer, wir müssen sie da raus holen.« Peter gab sich energisch. »Sie muss einfach zu ihrem Wort stehen.«

»Zu ihrem Wort?« Michael kam dazu. »Ihr sprecht von Julia?«

»Naja, sie wurde halt versprochen, und das gilt.« Klaus hoffte, dass sein jüngerer Bruder nicht zu viel von ihrem Gespräch mit angehört hatte.

»Wir sind doch nicht mehr im Mittelalter.« Michael versuchte einen Widerspruch.

»Wenn ein Wort unter Bauern nicht mehr gilt, was gilt denn dann überhaupt.« Klaus war empört.

* * *

Mit zitternden Knie ging Julia kurz vor dem Abendessen noch einmal zu Hegels ins Wohnzimmer, weil sie noch eine ganz gewisse Frage zu beantworten hatte. Sie sollte sich dazu äußern, ob sie bereit war, Carolins Gürtel zu tragen – bis heute hatte sie Bedenkzeit. Das es aus ihrer Sicht eine sehr unfaire Fragestellung war, stand auf einem anderen Blatt.

Sie klopfte vorsichtig an den Türrahmen, obwohl die Tür offen stand, und sie trat ein, nach dem sie dazu aufgefordert wurde.

»Heute endet die Bedenkzeit wegen ihres Gürtels.« Die Stimme ihres Professors war seltsam angespannt.

Doch seine Frau ging sofort dazwischen. »Du bist unhöflich, Winfried. Bitte ihr doch erst einmal einen Platz an.«

Herr Hegel holte das Versäumte nach, dann holte er tief Luft. »Wir wissen, dass sie Frau Wiesl die Schlüssel zu ihrem Gürtel anvertraut haben. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass wir sie nie wieder sehen werden. Aber davon sollten sie sich in ihrer Entscheidung nicht beeinflussen lassen.«

Julia empfand zunächst so etwas wie Verzweiflung, doch dann hielt sie inne, denn sie hatte einen gewissen Unterton gehört. Sie fragte das Naheliegende. »Es gibt Ersatzschlüssel?«

Frau Hegel ergriff ihre Hand. »Ja, die gibt es. Auf der Burg.«

Julia verzichtete auf die Frage, welche Burg gemeint war, zumal sie wusste, dass ein noch ein ‚Aber‘ kommen würde.

»Natürlich könnten wir uns jederzeit die Schlüssel zu ihrer Stahlwäsche besorgen.« Die Frau des Professors holte tief Luft. »Doch das würde bedeuten, dass wir sie nicht einmal mehr zur Ausbildung anmelden dürfen.«

Julia erkannte auf einmal, was dies bedeutete. Sie wäre gezwungen, die ganze Zeit im Stahl gefangen zu sein. Sie sprach ihren Gedanken laut aus.

»Ja, das wäre richtig.« Frau Hegel bestätigte ihre Befürchtungen. »Es sei denn, sie sagen uns, dass sie uns verlassen wollen. Dann könnten wir ihnen innerhalb von 24 Stunden die Schlüssel besorgen, und sie wären wirklich frei.«

Julia musste schlucken. »Wenn Frauke ins Gefängnis muss, dann will ich auch gefangen sein. Das ist sicher nur ein vergleichbar geringes Opfer, aber ich möchte es erbringen.« Sie machte eine bedeutsame Pause. »Nein, ich habe es verdient.«

»Wir sind sehr unglücklich, dass sie diese Entscheidung unter solchen Umständen treffen müssen.« Herr Hegel ergriff die Hand seiner Frau. »Um so mehr wissen wir es zu schätzen.«

»Dann soll es so sein.« Julia holte tief Luft. »Ich werde den Gürtel tragen, komme was wolle.«

* * *

»Wann hast du deinen Termin?« Herr Hegel fragte seine Frau, gleich nach dem er sein Besteck weggelegt hatte.

»Ich muss gleich los.« Frau Hegel blickte kurz auf die Uhr. »Und es könnte länger dauern, vermutlich bis tief in die Nacht.«

Beide blickten Julia mit fragenden Gesichtern an.

Julia erkannte sofort, was die Worte von Frau Hegel wirklich bedeuteten. Sie schluckte und blickte ihren Professor verlegen an.

»Kriegen wir dann nicht mit dem Bund Ärger?« Herr Hegel suchte ebenfalls nach einem Strohhalm, um dem Unvermeidlichen vielleicht doch noch zu entgehen.

»Ich denke nicht.« Frau Hegel berichtete, dass sie extra noch einmal auf der Burg angerufen hatte. »Für gewisse Notfälle sind Ausnahmen vorgesehen. Wir müssen uns also diesbezüglich keine Sorgen machen.« Sie blickte ihren Mann mit einer seltsame Miene an. »Trotzdem wäre es gut, wenn du nicht zu genau hinsiehst.«

Julia stand der Mund auf, weil sie noch dabei war, das Thema, welches gerade besprochen wurde, zu verarbeiteten.

Frau Hegel sah in Julias Gesicht, dass sie das Offensichtliche nicht mehr wiederholen musste. »Bitte sehen sie es wie Bademode im Schwimmbad.«

Dann drehte sie sich wieder zu ihrem Mann. »Ich soll dir ausdrücklich sagen, dass du darauf achten sollst, dass Julia ihre Arme auch wirklich in die Ärmelhüllen gesteckt hat.« Sie blickte kurz zu Julia. »Bei unerfahrenem Personal schummeln die Engel gern.«

Herr Hegel lachte, als er Julias verblüfftes Gesicht gesehen hatte. »Ich glaube, mein Schatz, du hast sie jetzt erst auf die Idee gebracht.«

»Nein, das ist es nicht.« Julia versuchte, ein Lächeln zu zeigen. Doch dann zögerte sie. »Doch, natürlich, es ist so. Aber ich freue mich auch, dass sie mich schon als einen Engel bezeichnen.«

Frau Hegel lächelte, doch eine Antwort gab sie nicht. Doch dann fiel wieder ein Schatten über ihr Gesicht. »Übrigens, mein Bruder hat noch einmal angerufen. Er wird morgen Vormittag vorbei kommen und seine Entscheidung bezüglich Frau Wiesl bekannt geben.«

Julia liefen auf einmal wieder Tränen über das Gesicht. Sie wusste, dass jegliches Flehen keinen Erfolg mehr haben würde, und dass sie keinen Einfluss mehr auf das Schicksal von Frauke haben würde. Alles was für sie möglich war, hatte sie getan. Sie musste es hinnehmen, egal was kommen würde.

»Wir entlassen sie dann in den Abend.« Herr Hegel machte eine entsprechende Handbewegung. »Ich werde dann so gegen neun Uhr vorbei kommen und ihnen helfen.« Es war ihm anzuhören, dass es ihm nicht leicht fiel.

* * *

Julia war sehr traurig auf ihr Zimmer gegangen und nur die Höflichkeit gegenüber Hegels hielt sie davon ab, die Tür laut zuzuschlagen. Weinend ließ sie sich auf das Bett fallen. Sie hatte gekämpft und alles mögliche versucht, doch sie konnte weder ihren Fehler wieder gut machen noch Frauke vor dem Gefängnis bewahren. Es tat ihr so unendlich weh, dass sie ausgerechnet die Person, zu der sie Vertrauen hatte und zu der sie ein inniges Verhältnis aufgebaut hatte, so schändlich verraten hatte.

Fast jeder Gegenstand und jedes Möbelstück erinnerte sie an Frauke, ob es jetzt der Handschuh, die Perlen oder das Pferd waren. Sogar die Bücher erinnerten sie an die Momente, als sie zusammen das Lernen besprochen hatten. Und zu nichts davon war es gekommen.

Seufzend griff sie sich wahllos eines ihrer Fachbücher, dann legte sie sich auf das Bett und blätterte lustlos darin umher.

Sie wusste jetzt zwar viel über Fraukes Vorleben, aber wie es jetzt konkret weiter gehen würde, wusste sie immer noch nicht. Sie hatte es versäumt, Herrn Buchelberger danach zu fragen. Aber das für sie eigentlich Wichtige hatte sie erledigt, sie hatte erklärt, dass Frauke nicht aus freien Stücken das Haus verlassen hatte.

Sie wusste immer noch nicht, ob sie Frauke wiedersehen würde, obwohl sie eine genaue Vorstellung davon hatte, wo sie vielleicht war. Aber sie hatte ihre Freundin schon einmal verraten, ein zweites Mal wollte sie es auf keinen Fall machen. Es stimmte sie zwar sehr traurig, aber sie wusste, dass sie sie vermutlich nie mehr wiedersehen würde. Und das tat weh.

Dabei spielte es überhaupt keine Rolle, dass sie auch noch das Keuschheitsgeschirr trug und Frauke dazu den Schlüssel hatte. Der Tag hatte ihr gezeigt, dass sie mit diesen Einschränkungen durchaus würde leben können. Und insgeheim hatte sie die Hoffnung, dass es noch andere Möglichkeiten geben würde, sich daraus zu befreien. Zum ersten Mal musste sie an ihre Brüder denken. Sie würden sicherlich einen Weg finden, um sie darauf zu befreien.

Nur für einen winzigen Moment glimmte ein wenig Hoffnung in ihr auf. Doch dann fiel ihr der Grund wieder ein, weswegen sie überhaupt weggelaufen war. Sie wollten sie in die Ehe mit einem Mann zwingen, den sie weder mochte, noch das er ihr vom Äußeren her gefiel.

* * *

Punkt 21 Uhr klopfte es bei Julia an die Tür. Julia versuchte gar nicht erst, Begeisterung zu zeigen, als sie ihren Professor herein bat.

»Frau Sommer, glauben sie mir bitte, für mich ist es mindestens so unangenehm wie für sie.« Er hatte ihre Stimmung sofort erkannt. »Tun wir uns also beide einen Gefallen und bringen es schnell hinter uns.«

Mit so einer Eröffnung hatte Julia nicht gerechnet. Sie war etwas verlegen. »Ja natürlich.« Sie blickte sich unsicher um. »Ich werde mich beeilen.«

Herr Hegel war an das Bett herangetreten, auf dem Julia das Nachthemd schon bereit gelegt hatte. »Das ist also das berüchtigte Nachtgewand der Engel.«

Julia zuckte nur mit den Schultern. Insgeheim war ihr das Interesse ihres Professors nicht ganz geheuer. »Ich bin dann mal im Bad.«

»Warten sie einen Moment, ich wollte noch etwas abklären.« Er drehte sich zu Julia. »Ich werde dann aus dem Fenster sehen. Und wenn sie aus dem Bad kommen, ziehen sie bitte das Nachthemd soweit an, wie sie es selbst hinbekommen.«

Julia blickte ihn verwundert an, doch sagen tat sie nichts.

Er lächelte verlegen. »Meine Frau hat mir noch ein paar Tipps gegeben. Und ich werde auch nur dann hinschauen, wenn es gar nicht anders geht.«

»So empfindlich bin ich nicht.« Julia war von der Offenheit ihres Professors gerührt. »Das kriegen wir schon hin.« Dann verschwand sie im Bad.

Während sie sich für die Nacht vorbereitete, musste sie trotz ihrer Betrübtheit über die Zurückhaltung ihres Professors lächeln. Trotzdem beeilte sie sich, denn sie wollte es ihm auch nicht unnötig schwer machen.



Als sie aus dem Bad kam, stand ihr Professor tatsächlich am Fenster und schaute in die Dunkelheit hinaus.

Als Julia dies sah, gab es ihr einen kleinen Stich, denn genau an dieser Stelle war auch immer Frauke gestanden, wenn sie den Straßenbahnen nachschaute und vermutlich über die Freiheit nachdachte, die für sie in so unendlicher Ferne lag.

»Sagen sie einfach, wenn sie soweit sind.« Herr Hegel drehte sich dabei nicht um.

Julia ging mit zügigen Schritten zum Bett. »Das ist also das Nachtgewand der Engel?« Eine Antwort erwartete sie eigentlich nicht.

»Ja, das ist richtig.« Herr Hegel schaute immer noch aus dem Fenster. »Und bitte bohren sie nicht weiter nach, ich habe schon viel zu viel gesagt.«

Julia setzte sich auf das Bett, dann breitete sie das Nachthemd auf dem Bett aus und steckte ihre Füße hinein. Einer Eingebung folgend zog sie sich den Reißverschluss schon bis auf Hüfthöhe zu, so dass ein Großteil ihrer Unterwäsche schon nicht mehr sichtbar war. »Jetzt wäre ich soweit.«

Herr Hegel drehte sich langsam um und kam zum Bett. Ohne groß nachzudenken griff er zum Reißverschluss und begann ihn weiter zuzuziehen.

Doch Julia unterbrach ihn. »Warten sie, ich muss doch erst noch meine Arme verstauen.«

»Jetzt weiß ich, was meine Frau meinte, als sie von unerfahrenem Personal sprach.« Er grinste. »Ich danke ihnen, dass sie so zuverlässig sind.«

Julia verzichtete auf einen Kommentar. Stattdessen steckte sie ihre Arme wie vorgesehen in die beiden seitlichen Armhüllen. »Jetzt können sie langsam zuziehen.«

Herr Hegel kam der Aufforderung nach. »Das mag jetzt etwas komisch klingen, aber ich bin sehr stolz auf sie.«

Julia blickte ihn verwundert an.

»Meine Frau hat mir gesagt, dass sie bei ihrem Bruder waren und für Frau Wiesl gekämpft haben.« Seine Stimme zeigte die Bewunderung.

»Aber es wird nichts nutzen.« Wieder lief eine Träne über ihre Wange.

»Bitte weinen sie nicht mehr, versprechen sie mir das?« Mit einer sehr zärtlichen Bewegung strich er ihr die Träne von der Wange. »Morgen sieht es anders aus.« Er nahm die Bettdecke und deckte Julia damit zu. »Eine gute Nacht und schlafen sie gut.«

Julia blickte ihn an wie einen Vater. »Vielen Dank, Ihnen auch.«

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christoph
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  RE: Der Mantel der Studentin (überarbeitete Fassung) Datum:21.11.18 07:22 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo.
Ich bin sicher nicht der einzige der auf eine Fortsetzung der super Geschichte wartet.
Ich hoffe das die Brüder Julia nicht bekommen, und das sich alles mit der Dienerin aufklärt und sie nicht ins Gefängnis muß.
Gruß christoph
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  RE: Der Mantel der Studentin (überarbeitete Fassung) Datum:27.11.18 22:56 IP: gespeichert Moderator melden


Huhu Gag_coll

Ich finde jetzt, Julia hat jetz lange genug geschlafen.

gruß
Kami
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gag_coll
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München




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  RE: Der Mantel der Studentin (überarbeitete Fassung) Datum:30.11.18 05:30 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Kami,

du hast vermutlich recht... Aber mein Job stresst gerade heftig... (die übliche Jahresendrally)

Ich fürchte, Julia muss noch einige Zeit in dem Nachthemd bleiben... Dass sie sich daraus nicht selbst befreien kann, hat sie ja schon gelernt, also wird ihr nichts übrig bleiben als zu warten... Im Januar wird es (hoffentlich) etwas ruhiger

Viele Grüße
Karl
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mpwh66
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sicher ist sicher

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  RE: Der Mantel der Studentin (überarbeitete Fassung) Datum:30.11.18 11:21 IP: gespeichert Moderator melden


Moin nur keinen stress aufkommen lassen es ist so eine klasse Geschichte da warten wir gerne it dann quasi nach weihnachten ...
Gruss mpwh66
Und danke an alle Schreiber und Schreinerinnen
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Freak



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  RE: Der Mantel der Studentin (überarbeitete Fassung) Datum:01.12.18 17:10 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Hallo Kami,

du hast vermutlich recht... Aber mein Job stresst gerade heftig... (die übliche Jahresendrally)

Viele Grüße
Karl


Hallo Karl

Wem sagst du das.
Wie jedes Jahr wachen sie auf und stellen fest: Es ist urplötzlich Weihnachen und alle Geraten in Panik, weil sie alle noch ihre Sachen erledigt haben wollen.

Tröste dich damit, dass du da nicht alleine mit bist. Die Leidgeplagten sind alle im Geiste bei dir.

Gruß Kami
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DarkMephisto
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dienen ist Männersache

Beiträge: 11

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  RE: Der Mantel der Studentin (überarbeitete Fassung) Datum:04.01.19 23:10 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo gag_coll,

Das ist nun schon die zweite Geschichte nach Maria die ich regelrecht verschlinge.

Eine super Story, ich hoffe das sie bald fortgesetzt wird.

Freundliche Grüße Darkmephisto
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lathol Volljährigkeit geprüft
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  RE: Der Mantel der Studentin (überarbeitete Fassung) Datum:06.01.19 21:46 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Karl,
das war ein kurzweiliges Wochenende. Ich habe die bisherigen 8 Kapitel am Stück durchgelesen und bin noch ganz mitgenommen von der Geschichte. Du schreibst wirklich gut und spannend. Die Entwicklung der Geschichte ist geradezu dramatisch furchtbar. Ich hoffe inständig, dass Julia ihre Frauke nicht verliert. Das wäre schrecklich - das darf nicht passieren.
Aber ich schreibe nicht an der Geschichte, ich lese und verschlinge sie. Und warte schon ungeduldig auf die Fortsetzung.
Vielen Dank
Holger
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  RE: Der Mantel der Studentin (überarbeitete Fassung) Datum:11.01.19 01:10 IP: gespeichert Moderator melden


Ohje , ich hoffe das Julia ihre Frauke nicht verliert und ich wünsche ihr weiterhin wunderschöne unschuldige Keuschheitsgürtel Träume
Danke und Respekt an alle Autoren für die Geschichten.

Gruss N0V0
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