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  Eine heise Sommernacht.
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Sadras
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  Eine heise Sommernacht. Datum:04.08.18 13:40 IP: gespeichert Moderator melden


Eine heise Sommernacht.

Dies ist eine Fortsetzung meiner Geschichte vor 900 Jahren.






Manuela war gerade aufgestanden, schaute noch halb verträumt aus dem Fenster, wo der Tag schon lange begonnen hatte. Es war ein Freitag mitten im August und es würde wieder eine dieser heißen Tage werden, mit Temperaturen weit über 35 Grad. Ja es würde ein heißer Tag werden, aber nicht nur wegen den Temperaturen. Heute Abend wenn er nach Hause kommen würde, hätte sie eine Überraschung für ihn, eine von der Sorte, die er besonders mochte. Doch dafür bedurfte es noch einiges an Vorbereitung. Das Wochenende sollte schließlich perfekt werden, so begab sie sich schnell ins Bad um sich für den Tag vorzubereiten.

Erst vor wenigen Wochen hatte sie zusammen mit ihm, dieses Freilicht Theater Stück gespielt, was ihre Familie zum 1000 Jährigen Jubiläum, der ersten schriftlichen Erwähnung, ihres Familiennahmen, aufführen lies. Sie selbst hatte dabei sozusagen die Hautrolle gespielt und auch er war selbstverständlich, als zukünftiges Mitlid der Familie darin eingebunden gewesen. Was jedoch keiner der Verwandten wusste, war das es für die Beiden, weit mehr als nur ein Schauspielerische Darbietung war. Sie konnten so zum ersten male ihre Leidenschaft, zu gewissen und nicht gerade alltagstauglichen, erotischen, Besonderheiten ausleben und das in aller Öffentlichkeit, ohne das jemand verdacht schöpfte. Nicht auszudenken was es für einen Skandal geben würde, wenn bekannt würde, das Mitlieder der Grafenfamilie gewisse Neigungen, zu solchen unerhörten Praktiken hatten. Nein solch etwas durfte niemals der Öffentlichkeit bekannt werden. So blieb ihnen nichts anderes über als sich heimlich diesen Gelüsten hinzugeben. Da ihre beiden Familien glücklicherweise zu denen gehörten, für die das Geld sozusagen keine all zu große rolle spielte, konnten sie sich gewisse Privatsphären leisten. Dazu gehörte auch ein kleines Wochenendhäuschen, das unweit der Stadt, bei einem See stand.

Nein es stand nicht an einem See, sonder mitten darin, auf einer kleine Insel, die vollkommen bewaldet war, bis auf diese kleine Lichtung, in ihrer Mitte auf der dieses kleine Häuschen stand. Diese Abgeschiedenheit und der Umstand, das die Privatinsel nur über einen langen Steg, welcher durch eine Gittertüre gesichert war, oder mit einem Bot, zu erreichen war, ermöglichte ihnen die benötigte Privatsphäre. Niemand konnte vom Ufer des Sees sehen, was auf der Insel vor sich ging.

Dort auf dieser Insel wollte sie das kommende Wochenende mit ihm verbringen. Nur Er, Sie und ihre gemeinsame Leidenschaft.
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Sadras
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  RE: Eine heise Sommernacht. Datum:11.08.18 13:48 IP: gespeichert Moderator melden


Gähnend Stand Hubertus am Fenster des Büros, eine Tasse Kaffee in der Hand. Er war heute früher als gewöhnlich aufgestanden, eindeutig zu früh für seinen Geschmack, doch es musste sein. Die Vorbereitungen waren wichtig, denn wenn er später auf die Geschäftspartner treffen würde, musste er alles verinnerlicht haben, alle wichtigen Details des Auftrages, es war zu wichtig, hing doch die Zukunft des Familienunternehmens davon ab. Eigentlich war sein ältere Bruder für diese wichtigen Geschäftsbesprechungen zuständig, doch dieser hatte vorgestern einen Schweren Autounfall und lag im Krankenhaus, so musste er kurzfristig einspringen um diesen wichtigen Vertrag abzuschließen.

Guten Morgen, Herr Müller! Hier sind die Akten die sie verlangt haben! Ertönte plötzlich eine leise zurückhaltende Stimme. Es war die Sekretärin seines Bruders, eine großgewachsene, gertenschlanke, Brünette, gekleidet in einen engen, dunklen Rock, weiser Bluse, weisen äußerst hochhackigen Schuhen und wie sollte es auch anders sein, der typischen Brille auf der Nase. Eine Sekretären wie man sie sich eben vorstellte.

Hallo einen schönen guten Morgen Frau Maisner! Begrüßte er sie.
Oje! das ist aber ein gewaltiger Stapel! Plapperte er etwas unprofessionell aus, als er sah, welch eine Berg Akten, die alle hoch auf einem Wagen gestapelt waren, von ihr ins Büro geschoben wurden. Das der Auftrag der umfangreichste der Firmengeschichte wahr, das wusste er zwar, doch niemals hätte er es für möglich gehalten, das solch ein Papierberg darauf wartet, von im in Augenschein genommen zu werden.

Seufzend setzte er sich auf den Stuhl, hinter den Schreibtisch seines Bruders.

Einige Minuten schaute er gebannt auf die sich auftürmenden Ordner deren Inhalt er wissen musste.

Dann rief er laut durch die offen stehende Tür, nach der Sekretären seines Bruders, welche sich wieder in ihr Reich dem Vorzimmer zurückgezogen hatte.

Augenblicke später hörte er schon das schnelle Getrippel, das so typisch war für hochhackigen Pumps. Nur wenige Augenblicke nach seinem Ruf stand diese auch schon vor dem Schreibtisch und blickt in an.

Sie wünschen Herr Müller? Waren ihre kurze knappe Worte zu ihm.

Frau Maisner! In wie weit sind sie in die Einzelheiten des Auftrages eingeweiht? Wollte er von ihr wissen.

Sie schaute ihn kurz an und überlegte augenscheinlich was sie antworten sollte.

Gewissermaßen sind mir nahezu alle Einzelheiten vertraut, Herr Müller! Nicht unbedingt die Technischen Details, schließlich bin ich ja keine Technikerin, jedoch sind mir die Organisatorischen und Geschäftlichen Ausarbeitungen sehr vertraut, da ihr Herr Bruder nahezu alles über mich organisiert hat.

Da ich meine Bruder kenne, dachte ich mir dies bereits! Sagte er zur Sekretärin.

Frau Maisner! Sprach er weiter zu ihr.
Da in der kürze der Zeit, es schlichtweg unmöglich ist, mich auf diese wichtige Konferenz, heute Nachmittag, ausreichend vorzubereiten, habe ich eine Entscheidung getroffen.

Ja Herr Müller! Das dachte ich mir und habe bereits damit begonnen, alles notwendige vorzubereiten, um kurzfristig das Meeting abzusagen. Die Partner ihres Bruders, welche ja schon gestern in Hotel eingetroffen sind, werden dies sicherlich verstehen und einem Späteren Termin zustimmen. Nahm die Sekretärin ihm vorweg.

Etwas verblüfft von dieser schnellen Übernahme, der Initiative, durch die vertraute seines Bruders, blickte er diese etwas verdutzt an und strich sich dabei mit der linken Hand über sein Kinn, eine seiner Macken, die er nicht unterbinden konnte, wenn er angestrengt überlegte.

Dann lächelte er und begann zu sprechen.

Ganz im Gegenteil, Frau Maisner!

Dieses Treffen, mit unseren Russischen Geschäftspatern, wird stattfinden! Doch sie werden es sein die es führt, selbstverständlich werd ich dabei sein, doch sie werden die verantwortliche sein, da sie alle notwendigen Informationen kennen.

Verblüfft schaut ihn die Sekretärin an.

Aber Herr Müller! Wollte sie anfangen zu reden, doch er kam ihr zuvor und schnitt ihr nun, so wie sie es eben mit ihm gemacht hatte, das Wort kurzerhand ab.

Nein Frau Maisner! Sie sind eine hervorragende, intelligente Geschäftsfrau, weit mehr als nur eine einfach Sekretärin, ich kenne meine Bruder sehr gut und weis das er sich mit Leuten umgibt, die führ ihn die Arbeit machen, mit der er sich dann brüstet! Doch heute wird es anders sein, heute werden sie in den Vordergrund treten und seine Aufgaben übernehmen! Es wird nicht zu ihrem Nachteil sein! Dafür werde ich sorgen! Also hören sie auf die schüchterne Sekretärin zu sein, sondern machen sie endlich das was sie schon immer wollten! Die Initiative und Verantwortung übernehmen.

Mit weit offenem Mund schaute sie ihn an und machte eine Blick, als wolle sie sich augenblicklich umdrehen und schreiend durch die Türe laufen.

Wärend er dies zu ihr sagte, war er aufgestanden und neben sie getreten. Mit einer Hand ergriff er ihren Oberarm und führte sie zur einem der beiden Sessel, die sich in einem Bereich des Büros befand und lies sie sich hinsetzen.

Zusammen werden wir heute Vormittag die wichtigen Dinge durchgehen, zusammen werden wir das schaffen! Ihr Wissen über die geschäftlichen Details, gepaart mit ihrer Initiative, die sie mit heute schon gezeigt haben und meinem Wissen über das Temperament und die Schwächen der Russischen Geschäftsleute, werden wir das schaffen und den Abschluss hinbekommen.

Mit diesen Worten lies er sie sie einfach im Sessel sitzen, nahm das Telefon, rief seine eigene Sekretärin an und gab dieser kurzerhand einige Anweisungen. Wenig später wuselten ein dutzend Leute durch das Büro. Die Vorbereitungen begannen.



Wärend dessen Zuhause bei seiner Verlobten.

Sie kam gerade aus dem Bad, hatte sich schlichte, unscheinbare Freizeitkleidung übergezogen. Sie überlegte nochmals kurz, ob auch alles organisiert war und nichts vergessen wurde, doch ihr fiel nichts ein, was noch zu tun gewesen wäre, außer dem einen. Sie legte das vorbereite Schreiben, welches ihn zu ihr und ihrer Überraschung führen sollte, gleich hinter der Haustür auf den Fußboden. Dieser kleine Liebesbrief, den sie an ihren Liebsten gerichtet hatte, war selbstverständlich mit ihrem besten und verführerischsten Parfüm besprengt und zusätzlich mit einer Blume und den zu seiner Überraschung gehörenden kleinen Utensilien beschwert, das er ihn auch ja sehen würde. Sie wusste, wenn er lesen würde was sie ihm geschrieben hatte, würde er es nicht abwarten können zu ihr hinaus auf die kleine Insel zu gelangen, um das Wochenende mit ihr zu verbringen. Genau so wie er es ihr, vor nicht all zu langer Zeit einmal gebeichtet hatte. Es waren nur wenige Tage nach ihrem gemeinsamen Erlebnis während der Theater Aufführung, als er ihr eine seiner Fantasie beichtet. Genau diese Fantasie wollte sie ihm heute erfüllen.

So schnappte sie sich die Schlüssel, zog die Haustüre zu und begab sich zu ihrem Auto, das in der Zufahrt bereits auf sie wartet. Die Fahrt würde nur eine knappe Stunde dauern. Dennoch wollte sie sich beeilen. Denn es war Freitag und vor dem Wochenende kam er meistens schon kurz nach Mittag aus dem Büro. Er gehörte zu denjenigen, die trotz großer Verantwortung, es sich nicht nehmen lisen, möglichst früh ins Wochenende zu gehen.

Glücklicherweise hatte sie bereits unter der Woche, einer der Bediensteten ihrer Familie damit beauftragt, alle notwendigen Vorbereitungen auf der Insel zu treffen. Der Kühlschrank wurde gefüllte, die Betten bezogen, alles Gereinigt und der besondere Koffer in ihr dortiges Schlafzimmer gebracht. Selbstverständlich achtete sie penibel darauf, das alles nach einem typischen Wochenende aussehen würde, wie sie oder andere der Familie, es oft auf der Insel verbrachten. Keiner der Angestellten wusste etwas, über ihre Leidenschaft oder gar über den Besonderen Inhalt ihres Koffers. Es sah alles nach einem typischen romantischen Wochenende zweier Verliebter aus.


Im Büro

Der Vormittag verging schnell, viel zu schnell, als es allen lieb gewesen wäre.
Die beiden hatten sich der Einfachheit halber drauf geeinigt sich mit den Vornahmen anzusprechen

Andrea und weitere Angestellten aus der Abteilung seines Bruders, brieften Hubertus in den Wichtigsten Details, des so wichtigen Auftrages, den die Russen der Firma zukommen lasen wollten.

Hubertus hatte dazwischen seine Sekretärin mit einer besonders wichtigen Aufgabe betraut und diese war schon den ganzen Vormittag damit beschäftigt gewesen und kam erst jetzt wieder zu den beiden zurück. Auf ihren Armen trug sie mehrere Schachteln.

Als er sie durch die Türe kommen sah stand er auf und sagte zu allen anwesenden.

Meine Damen und Herren! Zeit für eine kleine Pause! Um ein Uhr erwarte ich sie wieder hier im Büro! Bitte überdenken sie nochmals alles das wir auch nichts wichtiges vergessen haben. Nachher haben sie dann noch einmal die letzte Möglichkeit, Frau Maisner und mich auf die aller wichtigsten Dinge kurz zu Briefen. Denke sie bitte daran, um 15 Uhr müssen wir aufbrechen zum Treffen mit unseren Kunden!

Zu Andrea sagte er dann noch etwas leiser.
Beate hat noch etwas für sie besorgt! Mit einem Grinsen scheuchte er alle aus dem Büro und über lies die beiden Sekretärinnen das Revier.

Frau Meisner! Sagte Beate, die eigentliche Sekretärin von Hubertus zu ihrer Kollegin.

Herr Müller hat mich beauftragt eine Geeignete Garderobe für ihr heutiges Meeting zu besorgen, ich hoffe das ich ihren Geschmack und Größe richtig eingeschätzt habe.

Ohne weiter auf die Reaktion ihrer Kollegin zu warten begann sie sogleich die Kartons zu öffnen und deren Inhalt zu Präsentieren.

Etwas verblüfft nahm Andrea das dargebotene kurz in Augenschein und nickte anerkennend!
Eine Gute Wahl ein nicht zu klassisches aber dennoch angemessenes Business Outfit jetzt muss es nur noch passen!

Hubertus war der Erste der nach der Pause zurückkam und nickte zufrieden, als er die neue Erscheinung, seiner heutigen Geschäftspartnerin sah.

Sie trug einen Dunkelblauen Hosenanzug mit farblich passender Bluse und Schuhen.

Die Russen werden beeindruckt sein!
Sagte er kurz.

Kaum das dies gesagt war öffnete sich schon die Tür, kurz darauf waren wieder alle versammelt und die letzte Sitzung vor dem wichtigen Termin begann.





Die Insel:

Manuela hatte den Verkehr unterschätzt. Es war Freitag und deutlich mehr los auf den Straßen als an den anderen Wochentagen. Die Fahrt hinaus zu dem einsam gelegenen See, dauerte deutlich länger als von ihr erwarte. Ein Verkehrsunfall hatte zusätzlich für einen ordentlichen Stau gesorgt, so das sie anstelle der normalen, einen Stunde, ganze drei benötigte, um die Insel zu erreichen.

Leicht angesäuert, wegen dieser Verspätung und der Tatsache, das sie sich nun beeilen musste, um sich auf ihren Lover vorzubereiten, trat sie etwas verärgert durch das Gittertor, welches den Steg blockierte, der hinüber zur Insel führte, und verschloss dieses wieder, das kein unautorisierter die Insel betreten konnte.

Schnell hetzte sie hinüber zum Haus, rannte in das Schlafzimmer und öffnete den Koffer, auf dessen Inhalt sie gebannt schaute. Dort war alles, wirklich alles, was sie besorgt hatte, um ihrem Verlobten sowie sich selbst, ihre gemeinsamen Fantasien zu erfüllen. Schnell begann sie sich zu entkleiden um sich die neuen besonderen Dinge anzulegen, mit denen sie ihren Verlobten überraschen wollte.

Es dauerte etwas bis sie alles angelegt hatte, eigentlich war es so gut wie gar nichts an Kleidung was sie nun trug, doch das ganze schmückende Beiwerk musste korrekt an ihrem Körper arrangiert werden und dies benötigte nun einmal seine Zeit.

Als dies endlich getan war huschte sie schnell hinüber zur Terrassen Tür, öffnete diese um draußen auf der Lichtung noch weitere Kleinigkeiten zu arrangieren, welche erst das passende Ambiente schufen, das unbedingt notwendig war, um den aller besten Eindruck, für ihren Lover zu bieten.

Dort vor der Terrasse befand sie eine kleine Lichtung im Wald, etwa halb so groß wie ein Fußballplatz, in deren Mitte ein einzelner, sehr großer Baums stand. Es war eine alte Linde, deren Stamm schon so gewaltig war das sie und ihr Verlobter es kaum schafften sie gemeinsam, mit ausgestreckten Armen zu umfassen. Dieses wunderschöne alte Gewächs war gute 20 Meter hoch und musste mindestens 200 Jahre alt sein. Der Rasen welcher die Lichtung rund um den Gewaltigen Baum herum bedeckte war perfekt gemäht worden. Leider gab es unter den Ästen des Baumes größere Bereiche wo der Rasen nicht mehr richtig wuchs und das Erdreich herausschaute. Dies musste baldmöglichst von den Gärtner behoben werden. Doch für ihren heutigen, romantischen Abend, würde dieser Schönheitsfehler keine rolle spielen.

Erst als sie dort unter dem Schattenspenden Blätterdach alles zu ihrer Zufriedenheit arrangiert war, huschte sie zurück ins Häuschen, verschwand dort im Bad um sich selbst herzurichten. Die Frisur musste perfekt sein. Allerdings war das, was sie noch auf dem Kopf hatte, kaum wert Frisur genannt zu werden. Leider war es notwendig gewesen, sich bei der Theater Aufführung, die Haare Raspel kurz schneiden zu lassen. Daher trug sie momentan anstelle ihrer Jahrelang gewohnten, hüftlangen Lockenpracht, seit neusten diesen extrem kurzen Pixicut. Zumindest war dieser wesentlich Pflegeleichter als ihre alte Haarpracht. Etwas Haarwachs genügte und sie war zufrieden. Das Makeup hingegen, war weit aus schwieriger aufzutragen. Wollte sie doch in den Augen ihren Liebsten, als eine perfekt geschminkte Haremsdame in Erscheinung treten. Zuerst hatte sie sich überlegt auch eine schwarze lockige Langhaar Perücke anzuschaffen, doch hatte sie dies Idee schnell verworfen, den sie wusste wie wild der Abend werden würde und es kaum möglich wäre, solch ein Perücke all zu lange auf dem Kopf zu behalten, so wie sie ihn und sich selbst kannte.

Ihr Blick fiel auf die Uhr und sie sah wie weit die Zeit schon voran gerückt war, es konnte nicht mehr lange dauern bis er hier auftauchen musste. Schnell spurte sie hinüber ins Schlafzimmer, schnappte sie die letzten noch benötigten Utensilien und ging mit diesen rasch hinaus, über die Terrasse und über die kleine Wiese, wo in der Mitte der Waldlichtung, schon dieses eine Objekt wartet, das so entscheidend war, in der Fantasie die ihr Verlobter ihr gebeichtet hatte. Noch ein letzter Blick ob alles da war, was sie benötigte und dann gab es kein zurück mehr. Sie arrangierte die letzten Kleinlichkeit, setzte sich ins Grass und erwartete sehnsüchtig ihren Lover.



Im Büro:

Herr Müller! Es wird Zeit! Sprach ihn seine Sekretärin an.

Schnell schaute er auf seine Uhr und nickte ihr zu. Dann erhob er sich und begann zu sprechen.

Meine Damen und Herren in wenigen Minuten werden die Anderen hier eintreffen, es wird zeit das wir hinüber in den Konferenz Saal wechseln um sie dort zu empfangen.

Es waren nur wenige Worte doch sie genügten um die Spannung die in allen herrschte nochmals deutlich zu steigern.

Nur wenige Minuten nach dem er, die Sekretärin seines Bruders und seine eigene, den Saal betreten hatten und sich an dem Tisch noch kurz einrichteten, hörten sie auch schon Schritte vor der Tür. Die Delegation der Russen hatte den Fahrstuhl verlassen und kam schnell näher. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen und er fühlte sich angespannt, sein Magen wollte rebellieren doch er beherrschte sich und gab einen perfekten professionellen Geschäftsmann. Die Begrüßung war dann schnell und angemessen. Jetzt kam der alles entscheidende Teil, welcher nicht nur über seine Zukunft entscheiden sollte.




Wehrend dessen unter dem Baum auf der Insel

Manuela kniete auf dem Rasen, im Schatten des Baumes, arrangierte ihr Aufritt ein letztes mal und schaute gebannt in Richtung des Hauses, wo sie jeden Augenblick mit dem erscheinen ihres Verlobten rechnete. Sie wusste er würde es kaum glauben und wäre entsprechend überrascht über das was er dort zu sehen bekommen würde. Sie hatte alles genau so gestaltet, wie er ihr vor kurzem seinen Traum geschildert hatte.

Sie saß, gekleidet in einem Hauch durchsichtiger Seide, in mitten des weitläufigen Schattens, den die gewaltige Linde spendete. Um ihre Hand und Fußgelenke glänzten perfekt polierte Reifen aus Stahl, verschlossen durch integrierte Schlösser und mit sehr stabilen Ringen an denen kurze Ketten angebracht waren, welche ihre Gelenke verbanden. Ihre Beine konnte sie nicht weiter als 30 Zentimeter von einander bewegen, dann war die Kette die sie verband schon gestrafft. Auch ihre Handgelenke verband eine ähnlich kurze Kette. Doch das absolute Highlight, war der polierte, Stählerne Halsreif. Auch dieser war sicher mit einem integrierten Schloss gegen ein abnehmen gesichert. Ebenso wie die Reifen um ihre Gelenke besaß auch dieser Reif einen stabilen Ring. Von diesem Ring führte eine lange Kette hinüber zum Stamm des Baumes, um den sie herumreichte und dort mit einem sehr massivem Schloss gesichert war. Diese Kette war gute 10 Meter Lang und erlaubte ihr, sich in diesem Radius um den Stamm herum zu bewegen. Mehr Freiheit wurde ihr nicht zugestanden. Zumindest nicht bis ihr Verlobter eintraf, sein besonderes Geschenk erblickte und auspackte.

Ungeduldig hockte sie dort, immer schneller schlug ihr Herz, die Anspannung in ihr wuchs heran zu einer immer unerträglicheren Pein. Jeden Augenblick musste es soweit sein. Das leiseste Geräusch lies sie aufhorchen. Da, da war etwas, ein Schatten im Haus. Nein doch nicht oder doch? Nein es war nichts nur das leise rauschen den Windes und das zwitschern der Vögel, sonst war es still. Wo war er, warum dauerte es heute so lange. Freitags blieb er doch nie länger als bis zum Mittag in der Firma. Langsam kroch ein ungutes Gefühl in ihr herauf. Dazu kam das ihr langsam die Knie weh taten. Das lange Knien im Gras war sie nicht gewöhnt. Doch das war die Haltung einer gut ausgebildeten Sklavin die auf ihren Herrn wartet, zumindest in der Fantasie ihres Verlobten. Immer wieder verlagerte sie ihr Gewicht, etwas nach vorne, dann wieder nach hinten. So verging die Zeit, doch von ihm war nichts zu sehen, auch hörte sie kein Auto oder sonstiges was nicht zur Natur gehörte. Immer mulmiger wurde ihr diese Situation. Sie wollte sich erheben um nachzusehen wo er blieb. Sollte sie schnell ins Haus huschen, denn dort lag auch ihr Handy, mit ihm könnte sie ihm ja eine Nachricht schicken und fragen was denn los sei, warum er nicht käme. Doch dann meinte sie wieder einen Schatten zu sehen der sich im Haus bewegt und nahm ganz schnell wieder diese perfekte Haltung ein, mit der einen Leibeigene ihren Herren erwartet. Doch es verging Minute um Minute und nichts geschah. Hatte sie sich wieder geirrt und ihre Augen hatten erneut etwas gesehen was es nicht gab. Diese unglaubliche Anspannung, diese beängstigende Ruhe. Sie hielt es nicht mehr aus, sie musste ihn anrufen.

So entschloss sie sich auszustehen.

In diesem Moment, als sie sich erhob, genau in eben jener Sekunde, da hörte sie es, sie erschrak, schaute schnell über ihre Schulter in Richtung Baumstamm und sah gerade noch wie er sich erhob.

Nein! schrie laut heraus.

Doch es war zu spät.

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Sadras
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  RE: Eine heise Sommernacht. Datum:18.08.18 13:34 IP: gespeichert Moderator melden


Mit vor entsetzen weit aufgerissenen Augen schaute sie in an, den gemeinen Dieb.

Dieser Vogel, der genau dort gesessen hatte, wo sie den kleine silberne Schlüssel hingelegt hatte, dort am mächtigen Stamm, der großen Linde.

Dieser Vogel der sich unbemerkt hinter sie geschlichen hatte, verschwand mit wenigen Flügelschlägen in der Luft und eilte hinfort. In seinem Schnabel der kleine glänzende Schlüssel, für das große massive Schloss, das die schwere Kette, welche sicher mit ihrem eisernen Halsreif verbunden war, an den mächtigen Stamm der uralten Linde sicherte. Ein schreie des Entsetzen entwich ihrem Munde. Schnell wollte sie diesem dreisten Dieb nacheilen, doch schon der erste schnelle Schritt, den sie machen wollte, wurde von der kurzen Kette, welche sich zwischen ihren Fußgelenken spannte, abrupt gestoppt. Ein Schrei von Schmerz und Schreck entfleuchte ihrem Mund und der Schwung den sie genommen hatte, konnte nicht mehr ausgeglichen werden. So viel sie vorne über. Ihre Hände schnellten reflexartig nach vorne um den Sturz abzufangen und so plumpste sie auf ihre Knie und Hände. Auf allen Viren, den Kopf empor gehoben, den Blick auf den in den Himmel davoneilenden schwarzen Vogel gerichte, schossen hässliche Worte aus ihrem Mund.

Langsam rappelte sie sich empor, versuchte den Schmutz von ihrem Körper und der wenigen, durchsichtigen Kleidung zu klopfen. Zumindest soweit es die Ketten, die sie trug, es zuließen.

Die Ketten!!!
Mit Entsetzen starrte sie auf diese lange, in der Sonne glänzende Kette.
Ihre Hände griffen sogleich nach dem Halsreif an dem diese Kette hing.
Sie zerrte kurz daran doch es war sinnlos, die Verbindung war perfekt und ohne Schlüssel nicht zu lösen. Sogleich suchten ihre Augen das andere Ende dieser Kette und fanden es nur wenige Schritte von ihr entfernt, angeschlossen mit einem Massiven Schloss, an den alten, mächtigen Baumstamm.

NEIN!!!!!!! Brüllte sie voller entsetzen.

Sie hatte begriffen, jetzt war sie wirklich diese hilflos, angekettet Sklavin, die nur darauf warten konnte, das jemand sich ihrer erbarmt und sie erlöst, von diesen Ketten.
Schluchzend sank sie hinab, ihre Knie berührten erneut das saftige Grass, ihre Hände erhob sie und vergrub ihr Gesicht in den Handflächen.

Leise begann sie zu weinen.




Währenddessen im Sitzungssaal der Firma.

Die Verhandlungen der beiden Vertragspartner waren in vollem Gange.
Die Russen waren harte Verhandlungsgegner.
Doch auch die Notstrategie, welche sich Hubertus in vorm der zur Verhandlungsführerin beförderten Sekretärin, zurecht gelegt hatte, fruchtet. Diese entpuppte sich als die ware Königin am großen Tisch. Sie argumentierte perfekt und jonglierte mit allen zur Verfügung stehenden Argumenten. Doch auch ihr Scharfsinn und auch ihr nicht gerade unattraktive Erscheinen, schien bei den Gegnern gewisse Unruhe aufkommen zu lassen. Kurz es lief hervorragend.

Doch es dauerte Stunde um Stunde, es wurden alle möglichen Details besprochen. Jedes noch so kleine unbedeutende Detail versuchte die eine oder die andere Seite zu ihrem Vorteil auszuspielen. Nach 3 Stunden dann vereinbarte man eine Halbstündige Pause. Es wurden vorbereitet Häppchen zu einem kleine Mahl aufgetragen und selbstverständlich alle erdenklichen Getränke dazu.

Hubertus nutze die Zeit um Seine Verlobte anzurufen. Er wusste das sie etwas plante für diesen Abend, ihr geheimnisvolles Verhalten der letzten Tage lies ihm kein anderen Schluss zu. Doch er hatte nicht herausfinden können was wieder in ihrem hübschen, kleine Kopf vorging. Es wäre sicherlich eine schöne Überraschung geworden, doch so schwer es ihm auch fiel, er musste sie informieren, das er noch lange in der Firma verweilen musste.

Doch leider nahm sie das Gespräch nicht entgegen. Trotz mehrmaligen Versuchen erreichte er nur ihre Mailbox, so blieb ihm nichts anderes über, als ihr dort eine Nachricht zu hinterlassen. Er hatte einfach keine Zeit mehr, es noch öfters zu versuchen, die Verhandlungen wurden erneut aufgenommen.





In der Zwischenzeit auf der Insel.

Unter der Großen Linde Kauerte Manuela im Grass.

Die Tränen hatten ihr Makup schon zerstört, es lief ihre Wangen herab und zeichnete hässliche dunkle Streifen auf ihr Haut. Immer wieder schaute sie sehnsüchtig hinüber zum Haus, doch nichts veränderte sich, ihr Hubertus, er kam einfach nicht.

Sie schaute hinauf in den Himmel, an dem die Sonne ihre Bahn zog. Langsam begann sie sich in Richtung Horizont zu bewegen. Es musste schon Abend sein. Wie viele Stunden war sie schon hier, sie wusste es nicht, doch es waren weit mehr, als sie es sich in ihrer schöne Fantasie ausgemalt hatte. Es sollten doch nur ein paar wenige Minuten sein die sie so verbringen wollte.

Zu allem übel meldete sich auch ihr Körper, ihr Mund war ganz trocken, sie hatte großen Durst, zudem begann ihr Magen zu knurrte. Als wenn dies nicht schon schlimm genug gewesen wäre, meldete sich auch noch ein anderes Bedürfnis. Sie musste ganz dringend.

Weit entfernt vernahm sie Geräusche von Motoren, es waren wahrscheinlich wieder Jugendliche die ihre Mopeds in der nahegelegenen Kiesgrube malträtierten. Vermutlich waren auch Angler am See. Aller Wahrscheinlichkeit nach auch Schwimmer im See. Es war ein unter Kennern der Region beliebter Badesee.

Plötzlich wurde ihr ganz mulmig.
Was wenn jemand, trotz der Verbostschilder, zur Insel herüber schwamm?
Was wenn jemand sie hier so finden würde?
Schüchtern schaute sie sich um, nicht nur hinüber zum Haus schaute sie, nein jetzt auch in alle andere Richtungen. Doch alles was sie sah, war das Grün des Waldes, der die Insel zum größten Teil bedeckte. Das Ufer des Sees konnte sie nicht sehen und so auch nicht was oder wer sich darauf tummelte.

Immer größer wurde ihre Angst. Was wäre wenn?
Der Gedanke trieb das blanke Entsetzen in sie.

Oder sollte sie um Hilfe rufen?
Ein Schwimmer im See, oder einer der Angler würde sie doch sicherlich hören.
Doch was dann?
Würde ihr geholfen?
Oder würden über sie hergefallen werden?
Im besten Fall würde diese Peinlichkeit in der Presse erscheinen.
Junge Tochter der berühmten Familie zu ………, in Verkleidung als Lust Sklavin, an einem Baum angekettet, für perverse Sex spiele, gefunden.

Nein, nein, so etwas durfte nicht passieren, niemals.

Sie konnte nichts machen, nur da sitzen und warten.

So vergingen die Stunden.

Zwischenzeitlich hatte sie sich, etwas entfernt vom Baumstammes das Höschen, des Harems Kostüms heruntergezogen und ihre Blase geleert, so weit weg wie es die Kette zuließ.

Gegen den Durst und Hunger konnte sie nichts ausrichten. Ihr Wissen über die Köstlichkeiten, die im Kühlschrank warteten, machten dieses nur noch schlimmer.

Als die Sonne hinter den Bäumen sich hinab senkte, die Schatten immer länger wurden, begann sie wieder zu Weinen.

Wo war Hubertus?
Wo war ihr Geliebter?
Hatte er einen Unfall?
Warum kam er nicht?
Hatte er ihren hübschen, parfümierten Brief nicht gefunden?

Fragen um Fragen gingen ihr durch den Kopf.





In der Zwischenzeit in der Firma.

Es war lange nach 23 Uhr.
Die Verhandlungen waren endlich zu ende:
Der Vertrag unterschrieben.

Sein Pokerspiel, Andrea Maisner, die Sekretärin seines Bruders zur Verhandlungsführerin zu machen, war der perfekte Quo. Sie hatte mit ihrem Wissen, ihrem Cham und auch mit einer Gerissenheit, die ihr sicherlich niemand zugetraut hatte, alle um ihren sprichwörtlichen Finger gewickelt.

Doch so glücklich er über das Ergebnis war, es war noch nicht zu Ende. Die Russen beharrten auf ihre Gepflogenheiten, solch ein wichtiger Geschäftsabschluss musste gebührend gefeiert werden. So begaben sich Er, Andrea, zwei seiner Abteilungsleiter und natürlich die Russen, Igor und Valentin sowie deren Bodyguards zu einem der Bekanntestes Nachtklubs der Stadt. Dort war vorsorglich schon alles reserviert und arrangiere worden. Diese Nacht würde lange werden, sehr lange.




Zwischenzeitlich auf der Insel:

Die Sonne war untergegangen, die Hitze des Tages war der kühl der Nacht gewichen, dies brachte ihr zwar eine gewisse Erleichterung, doch waren mit der Dunkelheit auch andere, neue Unannehmlichkeiten zu ihr vorgedrungen. Grillen lisen ihr Zirpen erklingen, Frösche eröffneten ihr Quakkonzert und zu allem Überfluss erschnüffelte ihre Nase den Geruch eines Feuers, oder war es eher der Duft, eines wohl erhitzten Grills, auf dem köstliche Würstchen Garten.

Zusammengekauert, an den mächtigen Stamm der Linde angelehnt, hockte sie da und harte der Dinge. Plötzlich hörte sie ein Rascheln, dann als sie in die Richtung blickte, woher es kam, erkannte sie einen Schatten, der sich am Rande der Lichtung bewegte. Sie wollte schon rufen, wer dort sei. Doch erkannte sie schnell, das dieser Schatten keinesfalls von einem Menschen stammen konnte. Was war dort? Was umrundete die Lichtung, in deren Mitte sie sich befand, im Schutze der Dunkelheit?

War es einer von den Wölfen, über die man vor kurzem in den Nachrichten berichtet hatte? Plötzlich erfasste sie eine Panik. In den Nachrichten wurde berichtet, dass ein zugewanderte Wolf, eine ganze Schafherde, in seiner Blutwahn, gerissen hatte.

Nein nein, sie musste hier weg, musste diesem blutrünstigem Tier entliehen. Sie wollte aufspringen, davonrennen, doch die Ketten, sie hinderten sie daran sich schnell zu bewegen, und da war auch noch die Kette die von ihrem Halsreif zum Stamm des Baumes führte. Nein weglaufen, entkommen konnte sie nicht. Ihre Augen suchten wieder nach dem Schatten, doch sie fand ihn nicht. Sie lauschte hinaus in die Dunkelheit, wo war das leise rascheln, wo war das grässliche Tier? Minute um Minute harrte sie aus, lauschte und schaute nach allem was ihr verdächtig erschien, doch nichts, dort war einfach nichts zu erkennen. Hatte sie sich erneut getäuscht?

Nein dort drüben sah sie sie, zwei helle Punkte, Augen eines Raubtieres, die im Mondlicht leuchteten, die sie fixierten, die sie einschätzten. Es musste dieser bösartige Wolf sein, der sie beobachtete, der abschätzte, ob sie eine lohnende Beute sei.

Dann bewegten sie sich, diese Augen. Sie wanderten seitwärts am Rande der Lichtung entlang.

Plötzlich waren sie verschwunden.
War das Untier hinter einem der nahen Büsche in Deckung gegangen?
Schlich es sich an sie heran?
Wo war es?

Ihr wurde angst und bang!

Verzweifelt versuchte sie etwas zu erkennen, doch die Wolken die aufgezogen waren verdunkelten den Mondschein, sie sah nur tausend, größere und kleinere Schatten, welche die Bäume und Büsche warfen, die sich in dem langsam stärker werdenden Wind bewegten.

So verstrichen die Minuten, oder waren es Stunden?
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Sadras
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  RE: Eine heise Sommernacht. Datum:25.08.18 13:33 IP: gespeichert Moderator melden


Miau!
Miau!

Ein leises, klägliches, jämmerliches Miauen, erklang hinter ihr.

Sie zuckte zusammen, wollte um sich schlagen, wollte das Monster erschlagen, oder möglichst vertreiben.

Doch sie sah zwei kleine, im Mondlicht leuchtende Augen und dann wieder dieses leise flehende Klänge.

Miau!
Miau!

Ein Kätzchen war dort, eine kleine Streunerin, die wahrscheinlich hier auf der Insel ausgesetzt wurde und genau wie sie nicht entfliehen konnte. Dieses süße kleine Fellknäuel schaute sie an mit einem flehenden blick.

Miau!
Miau!

Erklang erneut und dieses kleine Wesen streifte sanft um ihre Beine, schmiegte sich an sie an, wollte ihre Zuneigung, ihre Wärme.

Sie konnte nicht anders, sie beugte sich hinab, nahm diese Kätzchen auf dem Arm und begann es zu streicheln. Was folgte war ein behagliches, leises, Schnurren.






Endlich Zuhause!

Geschafft, endlich Zuhause, dachte sich Hubertus, als er in Richtung der Eingangstür zu seiner Villa wankte.

Ein Taxi hatte ihn vom Nachtklub, hier her gebracht.

Diese Russen, sie hatten ihn geschafft. Nein es waren nicht nur die beiden trinkfesten Gesellen, es war auch Sie gewesen. Sie, diese unscheinbare, Sekretärin seines Bruders. Sie war eine getarnte, unersättliche, Bestie. Sie Soff mit den Russen, vertrieb die Showgirls von der Stange, legte einen Strippe hin, den einen Professionelle nicht besser hin bekommen hätte. Alle schauten so etwas von ungläubig. Nein keiner hatte erwartet das dieses, im Büro, so schüchtern agierende Frau, solch eine Party Löwin sein könnte.

Es dauerte bis er den Schlüssel ins Schloss gebracht hatte, seine Hand gehorchte einfach nicht seinem Willen.

Verdammter Alkohol! Schimpfte er zu sich selbst.

Drei Versuche später sprang die Türe endlich auf und er konnte eintreten. Leise tapste er in den Gefliesten Eingangsbereich und suchte im dunklen nach der Garderobe, um seine Jackett hinzuhängen. Er wollte kein Licht machen, seine Geliebte nicht wecken, die sicherlich schon lange schlief und wegen seines unangekündigten, späten Nachhausekommens, sicherlich etwas angesäuert wäre. Als die Jacke endlich hing streifte er noch schnell die Schuhe ab um auch ja kein Geräusch zu machen.

Besser keine schlafenden Bestien Wecken! Sagte er in Gedanken zu sich selbst.

Plötzlich trat er auf etwas das mitten auf dem Boden lag, etwas spitzes wollte sich in seine Fußsohle bohren. Sein zurückzucken brachte ihn aus dem Gleichgewicht, oder war es die Wirkung des Wodkas? Jedenfalls konnte er sich nicht auf den Beine halten und knallte auf seinen Allerwertesten. Den erschreckenden Schrie und den anschließenden Fluch hätte eigentlich jeden im Hause wecken müssen. Doch es blieb still. Langsam rappelte er sich auf und wollte wieder auf die Füße kommen dabei kam etwas spitzes Metallenes unter seinen Hand, er zuckte erneut zurück, doch da er sich auf allen Fieren befand, blieb im ein erneuter Sturz erspart.

Er lauscht ein die Stille der Wohnung, zum Glück war nichts zu hören. Kurz überlegte er, ins Schlafzimmer zu gehen, doch dann überlegte er es sich anders. Er wollte sie nicht wecken. Daher tapste er leise durch das dunkle hinüber ins Wohnzimmer, wo er sich auf der ledernen Kautsch nieder lies sich hinlegte und quasi sofort einschlief.




Zu dieser Zeit auf der Insel.

Sie hatte sich neben dem mächtigen Stamm des Baumes auf dem Grasbewachsenen Boden zusammengekauert, das Kätzchen in ihren Armen und versuchte ein wenig zu schlafen. Die Nacht war schon weit vorangeschritten, der helle Mond wurde langsam von Wolken verdeckt und ein sanfter Wind strich über das Land. Eigentlich eine sehr angenehme Sommernacht, die sie so gerne mit ihm, oder besser in seinen Armen verbracht hätte.

Langsam wurde der laue Sommerwind stärker, Böen begannen die Äste im Wald zu bewegen, die Wolken wurden immer dichter und dunkler, doch das bemerkte sie zunächst nicht, da sie kurz eingenickt war. Das schnurren des Kätzchen hatte eine beruhigende Wirkung, was zur Folge hatte, das sie vorübergehend ihre missliche Lage vergessen konnte und so zur Ruhe gekommen war. Die Erschöpfung durch die aufregenden Stunden zuvor tat das ihre um sie in eine kurzen Schlaf fallen zu lassen.

Plötzlich schreckte sie auf, das kleine Fellknäuel, welches sich in ihre Arme gekuschelt hatte, befreite sich aus ihrer Umarmung. Sie schaute es an wie es sich langsam von ihr entfernte. Erst dann wurde ihr wieder bewusst wo und in welcher Situation sie war. Schnell setzte sie sich auf, schaute sich um. Es war noch immer Stock dunkel, nein es war um ein vielfaches dunkler, der sanfte Wind war aufgefrischt, Böen fegte über das Land, erste kleine Tropfen prasselten auf das Blätterdach über ihr und dann wurde es plötzlich Taghell! Nur der Bruchteil einer Sekunde dauerte diese Helligkeit an und blendete sie, kaum das die Dunkelheit sie wieder umfing krachte es ohrenbetäubend. Ein Gewitter zog über die Insel hinweg. Der Regen wurde stärker, durchdrang schon das Blätterdach über ihr und durchnässte das wenige, was sie am Körper trug. Von dem kleine Kätzchen war nur ein Schatten zu sehen der sich langsam davon machte. Sie wollte ihm hinterher eilen, um es zu fassen. Doch die Ketten um ihre Füße machten sie zu langsam. Dennoch wollte sie dieses kleine Ding nicht gehen lassen und beeilte sich es einzuholen.

Schlagartig wurde ihr Vorwärtsdrang gestoppt, das sicher verschossene Halsband grub sich in ihren Hals, die Kette, das es mit dem Baum verband hatte sich gestrafft. Der unsanfte plötzliche Stopp riss sie von den Beinen und sie fiel rücklings auf den Erdboden, der schon von dem erstarkten Regen durchnässt war. Sie griff mit den Händen nach dem Eisen, das ihre Kehle umfasste. Der Ruck hatte sie vollkommen überrascht, der Schmerz ihr einen Aufschrei entlockt. Dort lag sie, wenige Meter entfernt vom Stamm der Linde und der kalte Regen prasselte auf sie nieder. Langsam drehte sie sich auf den Bauch, versuchte auf alle vier zu kommen. Der Boden auf dem sie lag war durch die sommerliche Hitze Ausgedorrt gewesen, das Gras teilweise vollkommen verdorrt. Der Gewittergen hatte dies schnell geändert und die Erde in einen klitschige, schlammige Masse verwandelt. Mit schmerzender Kehle kroch sie langsam zurück zum Baumstamm, um unter dem Blätterdach wenigstens ein klein wenig Schutz, vor den Gewalten der Natur, zu bekommen. Dennoch begann sie schnell auszukühlen und zu frösteln.

Das Gewitter verzog sich glücklicherweise schnelle, doch die Wolken blieben und schenkten der ausgedorrten Natur, einen herrlichen, Wasser spenden, Landregen.





Zwischenzeitlich in der Villa:

Hubertus lag auf dem Sofa, schnarchte und schlief seinen Suff aus.

Irgendwann erwachte er, geweckt von der Sonne, die ihre Strahlen durch das Fenster in das Zimmer sendete. Sein Mund war ausgetrocknet, seine Kehle glich einem Reibeisen und noch schlimmer, sein Schädel, dieser fühlte sich an, als würde ein Bauarbeiter dort drinnen, mit einen Presslufthammer, arbeiten. Angewidert drehte er sich herum, kam dem Ende der Sitzgelegenheit zu nahe und plumpste herunter auf den Boden.

Gequält rappelte er sich auf und schaute in das leere Zimmer. Er fühlte ich furchtbar.

Wie spät war es?
War sie schon wach?

Langsam erhob er sich und schlurfte zum Bad, um dem drang seiner Blase nachzugeben.

Nachdem er sich erleichtert hatte, folgte eine schnelle Dusche. Endlich fühlte er sich wieder etwas Menschlicher.

Anschließend ging er, nackt wie er jetzt war zum Schlafzimmer, öffnet leise die Tür und späte durch den Spalt.

Das Bett war unangetastet!

Er öffnet schnell die Tür, ging in das Zimmer und schaute auf den Wecker, der auf dem Nachttisch stand.

14,25 Uhr, zeigte dieser an.

Erschrocken rieb er sich die Augen und schaute nochmals auf die Uhr.

14.26 Uhr zeigte diese jetzt an.

Hatte er wirklich so lange geschlafen?
Warum war das Bett noch unberührt?
Hatte Manuela es schon gemacht, oder war sie gar nicht da gewesen?

Wahrscheinlich war sie angesäuert gewesen, weil er nicht nachhause gekommen war.
Wahrscheinlich war sie deshalb zu einer ihrer Freundinnen gegangen und wieder einmal durch die Clubs gezogen.
Wahrscheinlich übernachtet sie auch bei ihr.

Das war schon öfters vorgekommen, so machte er sich keinerlei Sorgen. Sie würde wie immer gegen Abend auftauchen, ihm noch einige Tage die schmollende vorspielen und dann wäre wieder alles in bester Ortung. Er kannte sie ja schon lange genug und ihre Marotten.

So machte er sich keine Sorgen, holte sich frische Wäsche aus dem Schrank und als er angekleidet war, mit einer kurzen Schort und einem einfachen Shirt, begab er sich in Richtung Küche um sich einen Kleinlichkeit für seinen Magen zu holen.

Dabei kam er an der Haustüre vorbei und erblicke diese eine Blume und den Zettel, welche auf dem Boden, mitten in der Diele lagen. Das war es also was in heute Nacht zu Sturz gebracht hatte. Langsam bückte er sich danach, nahm beides auf und entdeckte unter dem Blatt noch den kleinen Schlüsselbund. All dies nahm er mit in die Küche und legte es auf den Tisch.

Dann holte er sich aus dem Kühlschrank eine Kleinlichkeit um seinen Magen zu beruhigen.
Verkatert wie er jedoch war wollte er schon nach wenigen Bissen nichts mehr. Nur das Glas Wasser leerte er komplett um seinen Brand, den der Wodka ihm heute bescherte, zu stillen.

Dann fiel sein Blick wieder auf den Zettel.

Neugierig nahm er in und begann zu Lesen.

Schon nach den ersten wenigen Worten war er vollkommen aufgeregt.
Konnte es den wirklich sein?
Hatte sie ihn und seine Fantasie wirklich so ernst genommen?

Plötzlich wurde ihm klar wohin sie verschwunden war.
Die Insel!
Ihr geheimnisvolles verhalten!
Ja sie hatte etwas geplant, das wusste er.
Doch hatte er niemals damit gerechnet, das sie so etwas ausgeheckt hatte!

Schnell Sprang auf und hetzte zu seinem Mobilphon.

Doch so wie gestern, sie nahm nicht ab.
Eine SMS. Auch keine Antwort.
War sie so sauer auf ihn, das er nicht gekommen war, das sie ihn schmollend ignorierte.

Oder hatte sie wirklich alles so umgesetzt, wie er es ihr vor einigen Wochen einmal als einen seiner großen Träume erzählt hatte?

Wenn ja! So konnte sie durchaus in Schwierigkeiten stecken.

Schnell griff er nach dem kleine Schlüsselbund der beim Brief gelegen hatten, eilte mit allem zur Tür, griff sich dabei rasch die Autoschlüssel und hastet zur Garage.

Schnell war er in seinen Sportwagen gesprungen und aus der Ausfahrt heraus.

Zum Glück war es schon Samstag Nachmittag und die Straßen nicht all zu sehr belebt. Dennoch musste er aufpassen, konnte nicht so schnell durch die Straßen fahren wie er eigentlich wollte.

Dennoch war er in rekordverdächtigen 55 Minuten draußen am Parkplatz, wo er auch schon ihren Wagen sah. Sie musste also im Ferienhaus sein.

Hastig Parkte er, spurte in Richtung des Steges, welcher hinüber zur Insel führte, und musste natürlich an der Verschlossenen Tür stoppen. Diese zu entriegeln ging schnell, musste jedoch gemacht werden, bevor er den Steg betreten und hinüber zur Insel eilen konnte.

Kaum durch Gitter Türe hindurch, spurte er über den Steg hinweg, zum Inselstrand und von dort direkt über den schmalen Kiesweg hin zum Haus. Auch dessen verschlossen Türe konnte ihn nur kurzzeitig aufhalten. Im Hause drinnen schaute er sich schnell um rief nach ihr.

Doch niemand antwortet.

Schnell durchsuchte er alle Zimmer, doch von ihr keine Spur.
Im Schlafzimmer fand er den geöffneten Koffer, der die kleine Sammlung ihrer besonderen Spielzeuge beherbergte.

Kurz schloss er die Augen und dachte nach, was er ihr damals alles über seine Träume gebeichtet hatte. Dann kam im eine Idee und daher ging er schnell hinüber in den Wohnzimmer Bereich, wo er die geöffnet Schiebetür sah, welche hinaus zur Terrasse führte. Schnell stürmte er dort hindurch und sah sich um.

Die Sonne blendete ihn zwar, doch rasch erkannte er etwas, drüben an der großen Linde, was ungewöhnlich war und dort nicht gewesen war, als er das letzte mal, an diesem schönen Ort war. Nachdem er nochmals genauer hingesehen hatte erkannte er auch was oder besser wer es war.

Dort kauerte im Schatten, an den mächtigen Stamm gelehnt, etwas was ein menschliches Wesen sein konnte. Langsamen Schrittes näherte er sich dieser Gestalt. Und erkannte, aus etwa 10 Meter Entfernung, das es sich dabei um seine Verlobte handelte. Doch was er erblickte war nicht eine prächtig zurechtgemachte Harems Sklavin, wie er es eigentlich erwartet hatte. Was dort am Boden saß hatte weit mehr Ähnlichkeit mit einem Dreckklumpen. Ihr ganzer Körper war bedeckt mit, in der Sommer Hitze fest gebackener Lehmboden. Der schon so rissig war das er langsam begann von ihrer Haut abzubröckeln. Das durchsichtige Seidengewand war darunter nicht mehr zu erkennen. Nur diese ihren ganzen Körper bedeckende, ausgetrocknete, Schlammpackung.

Manu! Rief er ihr zu als er sie erkannt hatte.

Dieses dasitzende Wesen, reagiere mit etwas Verzögerung auf seinen Ruf und wendete seine Kopf in seine Richtung, schaute ihn an als wäre er eine Fatamorgana, ein Trugbild, welches nicht real sein konnte.

Dann plötzlich öffnet es seinen Mund.
Hubert! Hubert! Krächzte das Wesen.

Um Himmels willen! Was ist mit dir geschehen! Sprach er zu ihr.

Wo warst du, ich habe so auf dich gewartet! Krächzte sie zurück.

Dabei drehte sie ihren Körper zu ihm, was dazu führte, das die Ketten die sie trug, ihr klirrendes Lied, erklingen lisen.

Langsam erkannte er ihre Station.

Warst du die Ganze zeit, seit gestern hier draußen? Wollte er von ihr wissen.

Sie öffnete den Mund, doch nur ein leises Krächzen entkam daraus. Daher nickte sie nur zur Bestätigung seiner Frage und zerrte mit beiden Händen an der Kette, die sie am Baum festhielt.

Warte ich helfe dir! Sprach er sie sofort an.

Doch auch er konnte die Kette nicht verreisen.

Wo sind die Schlüssel? Fragte er sie.

Beim Brief kam als leise Antwort von ihr.

Die sind noch im Wagen warte ich hole sie schnell! Sprach er zu ihr.

Doch sie hielt ihn fest.

Wasser! Kam leise über ihre Lippen.

Er nickte und ging zurück zum Haus wo er holte wonach sie begehrte.

Schnell kam er zurück mit einer Flasche Wasser und einem Glas. Langsam flöste er ihr das begehrte Nass ein, was sie einen ganzen Tag schon nicht mehr bekommen hatte.

Es dauerte nur kurz und sie hatte die gesamte Flasche gelehrt. Schnell war er wieder in der Küche gewesen und hatte eine weitere geholt und dazu noch eine Kleinlichkeit aus dem Kühlschrank, denn Hunger musste sie sicherlich auch haben. Doch als er wieder zu ihr wollte stellte er fest das sie nicht mehr alleine war. Dort auf ihrem Schoß hatte es sich eine kleines Kätzchen gemütlich gemacht, lies sich von ihr kraulen und schaute ihn ängstlich, an als er näher kam. Vorsichtig stellte er das Tablett welches er für sie gereichte hatte auf den Boden und reichte ihr ein einen Happen zu Essen und goss ihr nochmals ein Glas Wasser ein. Prompt wurde sein Verhalten mit einem leisen Miauen quittiert und der erste Bissen bekam das Fellkneul, bevor sich Manuela ebenfalls etwas nahm. Das Wasser hatte ihr gut getan und mit etwas Stärkung hätte sie sicherlich schnell, von dieser erzwungenen, 24 stunden dauernden, Enthaltsamkeit erholt. Die schlüssel zu holen war momentan nicht das wichtigste.

Wie ich sehe hast du dir ja eine neuen Freundin zugelegt! Begann er sie ein klein wenig zu necken.

Prompt bekam er unsanft ihren Ellenbogen in die Seite.

Wenn du schon nicht erscheinst um dein Geschenk abzuholen, such ich mir eben neue Freunde! Konterte sie.

Wo warst du denn? Sprach sie ihn vorwurfsvoll an.

Dann begann er zu erzählen, wie es am vergangene Tag in der Firma, bei den Verhandlungen und anschließend bei der Party abging.

Sie hörte aufmerksam zu und Ass dabei immer wieder einen kleinen Happen und vergaß natürlich nicht dem Streuner seinen Anteil zukommen zu lassen. Als alles vertilgt war hob sie ihm ihre noch immer zusammengeketteten Hände entgegen und schaute ihn mit einem herzzerreißenden Blick an.

Da ich ja ganz lieb, die Lange Zeit hier auf dich gewartet habe, während du es dir auf der Party gut hast gehen lassen, könntest du doch jetzt dein Geschenk auspacken! Sprach sie ihn neckisch an.

Er begann sogleich laut zu Lachen.

Mir scheint dir geht es wieder gut! Warte ich gehe schnell zum Wagen und hole die Schlüssel! Sprach er zu ihr.

Als er dann nur wenige Schritte von ihr entfernt war, schaute er nochmals zu ihr und sprach.

Aber nicht Weglaufen!

Schon flog im ein Klumpen Gras entgegen.

Schon gut, schon gut, ich mach ja schon! Mit diesen Worten eilte er schnell hinweg und verschwand hinter dem Haus aus ihrer Sicht.

Es dauerte dann doch ein gutes Stück länger bis er zurück kam.
Schon als er sich ihr näherte, sah sie die Schlüssel in seiner Hand funkeln. Ein gewaltiger Stein fiel ihr vom Herzen. Endlich hätte diese Pein ein Ende. Schnell hatte er das große, massive Schloss geöffnet, was sie an den Stamm der Linde band, doch er machte keine Anstalten ihr auch die Ketten an Händen und Füßen abzunehmen. Oder die lange Leine von ihrem Halsreif zu Lösen. Stattdessen Steckte er den Schlüsselbund in seine Hosentasche, ergriff das jetzt lose Ende der Kette und zog sie damit auf die Beine. Verdutzt schaute sie ihn an.

Komm Sklavin! Sprach er und zog sie an der langen Leine, hinter sich her, in Richtung Terrasse.

Sprachlos, konnte sie nicht anders als im zu Folgen.

Als er sie dann jedoch an der Terrasse vorbei, in Richtung des Schuppens führte, wurde ihr etwas mulmig.

Was hast du vor? Wollte sie von ihm wissen.

Doch er Antwortet nicht. Sie musste mit kleinen schnellen Schritten, die nicht größer waren, als es die Kette, welche ihre Fußgelenke verband zuließ, ihm und dem Zug der Kette vollgen. Vor dem Schuppen hielt er an, drehte sich zu ihr um und schaute sie mit eine Blick an, der ihr Herz schnell zum rasen brachte. Sie kannte diesen Blick. Es war der selbe Blick, den sie in seinem Augen sah, als er ihr bei der Theateraufführung, in aller Öffentlichkeit, den Hintern versohlte. Nein schon damals hatte er nicht nur gespielt, diese Schläge taten wirklich weh und ihre Pein war nicht nur gespielt, für das Publikum.

Was, was hast du vor? Stotterte sie erneut.

Ruhe Sklavin! War das einzige was er sagte und dies in einem Tonfall der keinerlei weiteren Fragen oder Widerspruch duldete.

Schnell senkte sie ihren Blick zu Boden und wagte es nicht ihn weiter in die Augen zu blicken. Sie sah nur, wie er die Kette, mit der er sie führte, über einen Balken an der Außenseite des Schuppens warf, und das herunterhängende Ende ergriff und daran zog, bis sie unter diesem Balken stand und die Kette so kurz war, das sie sich fast auf die Zehenspitzen stellen musste, das sie der Halsreif nicht Würgte. Auf genau dieser Länge befestigte er das Ende der Kette, was er in Händen hielt, an einem Riegel, das es sich nicht wieder lösen konnte. Dann trat er zu ihr und ergriff ihre Hände, löste an der einen Handschelle die Kette, hob ihre beiden Arme nach oben und verschloss beide Armreifen so an der Kette, welche nach oben über den Balken verlief und schon ihren Halsreif stramm zog, das sie ihre Hände weit nach oben strecken musste. So aufgespannt lies er sie einfach stehen und verschwand im Schuppen.

Kurze Zeit Später kam er zurück und hatte etwas in Händen, was ihr einen Schrei des Entsetzens entlockte.

Nein! Nein, das wagst du nicht! Nein! Nein! Schrie sie und zerrte an den Ketten die sie an Ort und stelle fest hielten.

Doch er lies sich nicht von ihrem Gezeter beeindrucken. Schnell nahm er das Messer und zerschnitt die vollkommen verdreckten Teile ihres Harems Kostüms, so das dieses von ihrem Körper herab vielen und zu ihren Füßen landeten. Dann ergriff er das zweite Objekt, das er ebenfalls aus dem Schuppen geholt hatte und richtete es auf sie.

Nein! War alles was sie noch schreien konnte.

Dann trafen sie die eiskalten Klauen, des eiskalten Strahls, welcher aus dem Gartenschlauch heraus schoss und ihren Körper mit hartem Druck, von der ganzen angetrockneten Lehmkrusten befreite. Mit Gezerre, Gebrüll und allen möglichen unschönen Worten, aus ihrem Munde, musste sie dies über sich ergehen lassen. Die Ketten lisen ihr keine andere Wahl.

Als diese peinliche Tortur endlich zu ende war, schaute ihn ein sauberes kleines Geschöpf an, was seiner Verlobten wieder äußerst ähnlich sah.

Du hast doch nicht im ernst daran geglaubt das ich zulasse, das du das ganze schön frisch geputzte Bad ruinierst! Sprach er ihr zu ihr und ernte nur eine bösen Blick.

Dann nahm er wieder die Schlüssel für ihre Ketten aus der Hosentasche, befreite sie und führte sie endlich hinein ins Haus. Verfolgt wurden die beiden von einem kleinem pelzigen Streuner.


Ende


Meine lieben Leser!
Was die Beiden noch an diesem Wochenende, auf der Insel erlebten, oder besser die drei, das überlasse ich eure eigenen Fantasie.

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