Autor |
Eintrag |
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:10.09.26 06:49 IP: gespeichert
|
|
Zwei Angewohnheiten möchte ich gerne ansprechen, bei denen ich gerade dabei bin, sie umzustellen.
Zum einen das Thema Kleidung bei der Arbeit und in der Freizeit.
Da hat sie mich ja vor kurzem darauf angesprochen, ob ich die schöne Hose bei der Arbeit anbehalten möchte. Inzwischen ist es so, dass ich mir das zu Herzen genommen habe und trage nun immer wenn ich dran denke die Hosen die nicht so schön sind. Zu Hause lasse ich sie dann meistens auch an.
Gestern sind wir dann weggegangen und da hat sie gemeint ich soll doch T-Shirt und andere Strümpfe anziehen. Dann habe ich sie drauf angesprochen, wie es mit der Hose aussieht. Sie hat gemeint ihr wäre es auch recht wenn ich die schöne anziehen würde. Das war kein Befehl aber ich bin dann trotzdem nach hinten gegangen und hab sie umgezogen. Da hat sie stolz gegrinst.
Das zweite Thema ist anscheinend so in mir drin, dass ich es bis jetzt noch nicht geschafft habe, es regelmäßig abzustellen. Da verändere ich mich tatsächlich nur ganz langsam: Ich fahre meistens los und gurte mich dann erst an. Ich denke, dass ich das aber auch bald geschafft habe.
Nun noch ein paar Worte zu dem Thema, das für viele Diskussionen sorgt.
Ich habe jetzt schon eine Weile nicht mehr gefragt, ob sie etwas macht. In den letzten Tagen ist es mir etwas schwerer gefallen. Als ich gestern schlafen gehen wollte, hat sie gefragt, ob ich jetzt schon ins Bett möchte. Da habe ich gesagt am liebsten hätte ich gerne etwas anderes. Da hat sie gemeint das kann ja vielleicht nachher noch kommen. Da sie in diesem Moment noch Filme schaute, war es schwierig, über das Thema zu reden.
Bald darauf ist sie aber auch rüber gekommen, und wollte anfangen etwas zu machen. Dann habe ich gesagt, dass sie es nicht machen muss, sondern dass ich es einfach nur schade finde wenn es untergeht und vergessen wird. Das konnte sie auch so sehen. Außerdem habe ich noch gemeint, dass ich es aber dann nicht als schlimm empfinde, wenn sie bewusst nichts macht.
Je nachdem, wie es sich entwickelt, gehe ich vielleicht doch von meiner Seite dazu über, dass ich gar nicht mehr frage.
Aber im Moment steht ja noch ihre Regel mit max. 3x fragen. Diese kann ich ja nicht selbstständig ersetzen, falls sie es nicht möchte.
Habt einen schönen Tag,
Micha-Diener Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Fachmann
 

Beiträge: 75
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:10.09.26 08:35 IP: gespeichert
|
|
Hallo Micha-Diener,
ich hatte ihre Frage neulich, ob du mit der schönen Hose zur Arbeit gehen möchtest, eher so verstanden, dass du nicht automatisch das Recht hast, eine schöne Hose anzuziehen, sondern das nur darfst, wenn sie es gestattet. Oder nur, wenn du es verdient hast. Und sonst eben eine weniger schöne anziehen musst. Für mich klingt das nicht danach, dass du vorauseilend weniger schöne Hosen zur Arbeit anziehen sollst. Könnte das sein? Dazu würde passen, dass sie diesmal wollte, dass du eine schöne Hose anziehst. Oder meinst du, ihre Absicht ist, dass du für andere die weniger schönen und für sie die schönen anziehen sollst?
Richtig, du kannst die 3x-Regel nicht ändern. Aber du kannst, wie du es getan hast, auf dein Recht zu fragen verzichten. Finde ich grundsätzlich gut. Es kommt jedoch darauf an, wie sie diesen Verzicht interpretiert: Erkennt sie ihn als bewussten Verzicht. Oder denkt sie, dass du gerade keine Lust darauf, dass sie etwas macht. Oder will sie sogar, dass du regelmäßig fragst als Erinnerungsstütze für sie. Damit sie es gerade nicht vergisst. Vielleicht kannst du das bei Gelegenheit klären. Ich fands gut, dass du ihr erklärt hast, dass es für dich einen Unterschied macht, ob sie es vergisst oder bewusst nicht macht. Falls sie die Erinnerung mittlerweile nicht mehr braucht, wäre es wirklich am stimmigsten, wenn du gar nicht mehr fragst.
Das sind wie immer einfach nur meine Gedanken zu dem, was du schreibt.
Horst Esser
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:10.09.26 17:34 IP: gespeichert
|
|
Hallo Horst,
dann habe ich es nicht genau genug geschrieben. Es ist wirklich so, dass sie schon früher nicht gewollt hat, dass ich mit schönen Hosen zur Arbeit gehe, damit sie nicht so sehr verschmutzt werden, auch wenn ich keine sehr schmutzige Arbeit habe.
Aber der Ansatz ist auch interessant, dass ich nur mit ihr zusammen schön angezogen sein soll. Hätte ja auch sein können. Und vorgestern wollte sie es tatsächlich so. Ich finde es immer noch schön, wenn ich mich daran erinnere, wie sie am Dienstag siegesbewusst geschaut hat, als ich mich aufgrund ihres Wunsches nochmal umgezogen habe.
Danke, dass du das Thema mit dem Stimulieren so objektiv aufgeschlüsselt hast. Ich bin noch nicht dazu gekommen, mit ihr darüber zu sprechen, werde es aber noch machen und die Situation bis dahin genauer beobachten.
Übrigens habe ich mich gerade zu ihr auf die Couch gelegt. Und dann ist sie meinem Wunsch von gestern selbstständig nachgekommen. Sie hat aber gleich dazu gesagt, dass sie nicht bis zum Schluss macht… „Vielleicht am Sonntag als krönenden Abschluss oder so.“
Währenddessen wollte sie dabei etwas stärker gekrault werden.
Und wie es so ist, war ich danach sehr anschmiegsam und hab mich „100x“ bedankt. Am liebsten wäre ich gerne bis zum Schluss gekommen, aber andererseits bin ich auch wieder froh, dass es so gekommen ist.
Habe sie erinnert, dass sie schon ab und zu mal gesagt hat, wenn sie etwas macht dann entscheidet sie auch, wie sie es macht. Dann hat sie erwidert: und wie lange sie macht.
Heute waren es circa 10 Minuten.
Hab dann noch gesagt, dass ich froh bin, dass sie meine Königin ist 🫶.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Micha-Diener am 10.09.26 um 17:44 geändert Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:12.09.26 16:05 IP: gespeichert
|
|
Hallo Ihr Lieben,
ich hatte bis gestern am Spätnachmittag nichts was ich berichten konnte.
Das einzige das gestern war, dass ich eine alte Wunde meiner Königin aufgekratzt habe:
Wir wollten einen Sandwichtoaster kaufen. Wir haben uns für bestimmte Geräte interessiert, und ich habe versucht zu zeigen, welche mir am besten gefallen. Gleichzeitig habe ich versucht herauszubekommen, welcher ihr am meisten zusagt. Dabei habe ich versucht, die Qualitäten der verschiedenen herauszustellen. Es hat nicht lange gedauert, bis sie gemeint hat, dass sie es nervt, wenn man alles berücksichtigen will. Daraufhin haben wir uns relativ schnell auf einen geeinigt, der auch in ihrer Auswahl stand. Sie hat gesagt, dass sie keinen Kopf mehr dafür hat.
Dann hat sie mir erzählt, dass ihr Vater immer versucht hat, ihr beizubringen, alle Vorteile abzuwägen, was sie dann aber sehr unter Druck gesetzt hat. Ich muss mal sehen, wie ich mich in Zukunft in diesen Situationen verhalten soll.
Jetzt kommt der Tag heute dazu, bei dem ich nicht besonders gut wegkomme:
Heute Morgen war es schon so, dass ich leicht überdreht war. Dann kamen einige, nicht schlimme Neckereien dazu, bis ich irgendwann gesagt habe: Ab jetzt werde ich wieder normal sein. Das hat leider nicht geklappt, und ich hab mich sogar langsam über verschiedene Dinge aufgeregt. Die meisten Dinge hat sie nicht betroffen.
Aber an einer Stelle habe ich sogar ihr einen Vorwurf gemacht:
Ich wollte unter anderem einen Eimer kaufen. Dann habe ich nach einer Weile in einem Geschäft gesagt: Ich habe noch gar keinen Eimer gesehen. Dann hat sie gemeint, dass ich noch gar keinen Eimer gesehen habe der mir gefällt. Dabei ist etwas von früher wieder in mir hochgekommen und ich habe ihr den Vorwurf gemacht, dass sie mir das Wort im Mund umdreht. Bingo, Volltreffer (Sch…). Diesmal konnten wir aber schneller wieder klärend darüber sprechen, wobei die Emotionen leider noch nicht so schnell abgeklungen sind. Sie hat in diesem Fall von Treteimern und ähnlichen gesprochen, die wir gesehen haben. Und ich bin von Eimern mit Henkeln ausgegangen.
Das hat sich dann Gott sei Dank wieder geklärt.
Wir haben dann noch eine Kleinigkeit bei einem Bäcker gegessen.
Unterwegs nach Hause habe ich mich dann noch im Verkehr geärgert…
Zu Hause angekommen haben wir uns dann gegenseitig im Auto eine zeitlang angeschaut:
Weiß nicht, wie ich es genau beschreiben soll:
Sie: Blick in den Augen, dass ich etwas falsch gemacht habe, auf der anderen Seite verständnisvoll…
Ich: bedröppelt, mit schlechtem Gewissen…
Inzwischen liegt sie auf dem Sofa und macht Mittagsschlaf, und ich schreibe und ordne hier meine Gedanken. Keine Ahnung, ob ich im Moment wieder der ganz normale Diener bin. Aber ich hoffe es.
Ich hoffe sehr, dass es eine große Ausnahme bleibt, und dass ich aus dieser Situation lerne, es nächstes Mal früher zu erkennen, und dem entgegenwirken zu können.
Die aufgetragenen Aufgaben habe ich aber zum Glück gemacht. Auch den spontanen, dass sie wollte, dass ich noch den restlichen Heckenschnitt wegfahre.
Ich hoffe, dass ich nächstes Mal wieder positiver berichten kann.
Liebe Grüße, Micha-Diener
Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:12.09.26 23:47 IP: gespeichert
|
|
Kann ich wieder positiv berichten?
Nein und ja.
Ich konnte mich inzwischen wieder ziemlich beruhigen.
Heute Abend habe ich durch Gesten gezeigt, dass ich gerne wieder etwas von ihr hätte. Sie ist auch darauf eingegangen. Dabei habe ich sie gefragt, ob sie es gemerkt hat, dass ich etwas von ihr wollte. Darauf hat sie mit Ja geantwortet, gefolgt mit „Ich mach es aber nicht immer, wenn du es möchtest.“ Das habe ich genauso gesehen. Sie hat auch ziemlich früh gesagt, dass ich nicht bis zum Schluss darf. Und sie hat wieder ungefähr 10 Minuten gemacht.
Dann haben wir darüber gesprochen. Sie hat sich unter Druck gesetzt gefühlt. Wir haben beide gemeint, dass das nicht gut war. Dann haben wir ausgemacht, dass ich es nächstes Mal wieder mit solchen Gestern andeuten oder sie auch direkt fragen darf. Und sie möchte dann direkt sagen, ob sie etwas machen möchte oder nicht. Damit können wir beide besser umgehen.
Welche Regel wir in Zukunft nutzen, werden wir sehen.
Auf jeden Fall können wir uns jetzt wieder gut in die Augen sehen, und sie hat auch schon wieder bewusst kleine Befehle gegeben. Das hat uns beiden gut getan.
Ich habe mich bei ihr bedankt, dass sie mich dadurch wieder an meinem Platz verwiesen hat.
Auch wenn ich jetzt seit längerem zum ersten Mal wieder dreimal ihre Füße küssen musste und nicht der normale Diener bin, sind wir doch beide froh, dass alles wieder ausgesprochen und geklärt ist.
Morgen ist ja Sonntag und ich bin gespannt, ob sie es wahr macht und mich diesmal bis zum Schluss bringt.
Einen schönen Sonntag,
Micha-Diener Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:13.09.26 16:30 IP: gespeichert
|
|
Drei kurze Zwischenbemerkungen:
Zum ersten habe ich heute Morgen gesagt, dass ich immer noch ein schlechtes Gewissen habe, weil sie sich von mir bedrängt gefühlt hat. Dann hat sie gemeint, ich soll es jetzt gut sein lassen, weil alles besprochen ist.
Das zweite: Irgendwo ist das Wort „Abschließen“ gefallen. Es war zwar anders gemeint, aber ich habe gesagt, sie könnte mich auch abschließen (wie auch immer). Dann hat sie gemeint, es könnte schneller kommen als erwartet…
Das dritte: Habe vorhin gemeint, dass ich irgendwie gerne mit ihr zusammen etwas machen würde. Dann hat sie gesagt: Mal schauen, vielleicht später. Außerdem habe ich noch gesagt, dass ich es gut finde, dass sie über das Teil bestimmt. Sonst würde es wahrscheinlich wieder über mich bestimmen.
Gruß, Micha-Diener
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Micha-Diener am 13.09.26 um 16:31 geändert Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:14.09.26 19:14 IP: gespeichert
|
|
Noch mal ein kurzes Wort dazu, dass sie sich bedrängt gefühlt hat.
Ich hab sie ja gefragt, ob sie es gemerkt hat, dass ich etwas von ihr wollte und sie dazu ja gesagt hat, aber auch dass sie sich bedrängt gefühlt hat.
Inzwischen ist mir klar geworden, dass mir einfach die Rückmeldung dazu gefehlt hat. Sonst hätte ich es wahrscheinlich nicht so lange versucht.
Übrigens: Gestern habe ich versucht, sie mit einem Etikett an ihrem T-Shirt zu necken. Dann hat sie gedacht, dass ich wieder aufdringlich werde und hat gesagt: Ich weiß, dass du etwas willst. Dann habe ich gesagt, dass ich nur etwas mit dem Etikett machen wollte, und dass ich sie heute nicht mehr darauf anspreche, dass ich etwas von ihr möchte, weil sie es schon weiß.
Es ist allerdings dann nichts mehr „passiert“. Ob sie nicht wollte oder abgelenkt war, weiß ich nicht.
Insgesamt war sie im Gegensatz zum Vortag wieder mit mir zufrieden. Somit passte der momentane Titel des Beitrags.
Bin gerade bei meiner heutigen Aufgabe, das Esszimmer zu säubern. Dabei habe ich gefragt, wenn ich schon dabei bin, ob ich dann auch gleich den Küchenboden machen kann. Darauf hat sie gesagt: Nein, diese Aufgabe kommt zu einem anderen Zeitpunkt dran.
Jetzt gehe ich aber wieder zurück und mache den Rest,
Micha-Diener Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, besonders seit Mitte Jan. ‘26
|
Datum:16.09.26 05:14 IP: gespeichert
|
|
Es fällt mir jetzt nicht ganz einfach zu schreiben, denn ich habe zurzeit bedrückende Gedanken, da ich seit Sonntag wieder in einer Erwartungshaltung war/bin.
Sie hatte mir ja zweimal zwar nicht versprochen, aber Hoffnung für Sonntag gemacht und hat es dann ohne Bemerkung nicht gemacht.
Wie schon ab und zu erwähnt, habe ich Probleme damit, wenn ich in der Luft hänge und nichts weiß, weil sie einfach nicht dran denkt. Wenn sie bewusst nichts sagt, oder wenn sie nichts machen möchte, ist es etwas anderes.
Wegen diesen Gedanken konnte ich sie bis jetzt noch nicht erneut direkt darauf ansprechen. auch wollte ich sie jetzt nach so kurzer Zeit nicht schon wieder fragen. Ich bin stattdessen zweimal sehr früh ins Bett gegangen und hab kurz davor abgewartet, ob sie vielleicht doch noch etwas in dieser Richtung sagt.
Irgendwie ist mir klar, dass ich sie aufgrund dieser Gefühlslage ansprechen muss. Wahrscheinlich würde sie auch bald darauf eingehen.
So, jetzt sind meine Gedanken wieder geordnet und ich werde sie heute Abend darauf ansprechen.
Noch etwas kurzes:
Gestern hatte sie einen Artikel über Löwen gelesen. Dort stand drin, dass er als König jagt und dann längere Zeit faul herumliegt. Da habe ich gemeint, ob ich mich genauso verhalten soll wie er, worauf sie nur gesagt hat: Das Faultier wird nicht mehr ausgegraben.
Gruß, Micha-Diener Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Fachmann
 

Beiträge: 75
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:16.09.26 09:27 IP: gespeichert
|
|
Hallo Micha-Diener,
ich habe versucht, es kurz zu machen, da wir das Thema schon mehrfach hatten. Gelungen ist mir das leider nicht. Ich hoffe deshalb um so mehr, dass dir hilft, was ich schreibe.
Es ist ihr gutes Recht, dir Hoffnungen zu machen und diese - aus welchen Gründen auch immer - nicht zu erfüllen. Das auszuhalten, gehört zu einer FLR. Es tut mir Leid, dass das bei dir zu bedrückenden Gedanken führt. Das sollte es nicht! Ich glaube, der Unterschied liegt zwischen Hoffnung und Erwartung oder sogar Erwartungshaltung (und noch extremer - auch wenn du das nicht gesagt hast - Anspruchshaltung). Natürlich kann auch enttäuschte Hoffnung schmerzen, aber bei einer enttäuschten Erwartungshaltung schwingt immer auch das Gefühl der Ungerechtigkeit mit und die kann ich hier einfach nicht erkennen.
Ich finde auch nicht, dass du in der Luft hängst. Fakt ist, sie hat es nicht getan. Damit ist es entschieden. Punkt! Und genauso sicher ist, dass der Tag kommt, an dem es wieder passieren wird. Es geht darum, mit der Zeit bis dahin positiv und konstruktiv umzugehen. Warum es jetzt nicht passiert ist und aus welchem Grund es das nächste Mal passiert und wann genau es passiert, braucht dich nicht zu interessieren. Das entscheidet sie für dich.
Du versuchst, ihre Entscheidungen akzeptieren, und machst dabei erkennbare Fortschritte, klebst jedoch aus meiner Sicht noch viel zu sehr daran, dass du möchtest, dass ihre Entscheidungen und ihr Verhalten insgesamt so sind, wie du es dir wünschst. Oder wie es gut für dich wäre. (Menschlich verständlich, aber hier nicht hilfreich und nicht zielführend.)
Doch nur weil es nicht so läuft, wie du es dir wünschst, bedeutet das nicht, dass es falsch läuft. Im Gegenteil: Solange es läuft, wie *sie* möchte, läuft alles richtig. Vielleicht kannst du es als Dienst an ihr sehen, wenn du willst, aber nicht darfst oder es - wie hier - einfach nicht passiert. Ein Dienst kann anstrengend, lästig und frustrierend sein, aber er muss getan werden.
Zumal du nicht weißt, ob sie es vergessen hat oder nie ernsthaft vorhatte. Sie hat es nicht gemacht und dann war das eben so. Und du darfst auch nicht vergessen, dass es ihr gutes Recht ist, sich nicht um dich zu kümmern, wenn sie nicht möchte oder ihr nicht danach ist. Und wenn es für sie gerade nicht wichtig ist, ist es auch ihr gutes Recht, es schlicht zu vergessen. Du machst ihr das Leben leichter, wenn du akzeptierst, dass sie nicht ständig an dich und deine Bedürfnisse denken muss.
Bevor du das Thema ansprichst, möchte ich, dass du zumindest versuchst, deinen Gefühlshaushalt selber ins Lot zu bringen. Mach dir klar, dass nichts falsch gelaufen ist. Dass kein Änderungsbedarf besteht, außer dabei, wie du die Situation bewertest. Damit will ich dir dein Gefühle nicht absprechen. Die sind natürlich da. Aber sie sind nicht unveränderlich. Und sie treten in einer bestimmten Situation auch nicht unausweichlich ein, wenn du es schaffst, die Situation anders zu framen.
Ich hoffe, das gelingt dir. Wenn ja, brauchst du deine Königin aus meiner Sicht gar nicht ansprechen. Falls aber nicht, sprich sie an, bevor zu platzt oder es in dich rein frisst. Falls du es es ansprichst, würde ich an deiner Stelle ausschließlich darüber reden, wie es für dich leichter werden kann, *ohne* dass sie etwas ändern oder anders machen muss. Vielleicht reicht es schon, wenn sie Verständnis dafür hat, dass es für dich manchmal nicht leicht ist.
Das alles ist keine Kritik, sondern ich versuche einfach nur die Situation zu analysieren und zu sortieren.
Horst Esser
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:16.09.26 09:57 IP: gespeichert
|
|
„Solange es läuft, wie *sie* möchte, läuft alles richtig.“
Das stimmt, kann ich absolut mit leben.
„Und du darfst auch nicht vergessen, dass es ihr gutes Recht ist, sich nicht um dich zu kümmern, wenn sie nicht möchte oder ihr nicht danach ist. Und wenn es für sie gerade nicht wichtig ist, ist es auch ihr gutes Recht, es schlicht zu vergessen.“
Damit kann ich auch gut umgehen, dass es ihr gutes Recht ist, sich nicht um mich zu kümmern. Vor allem auch dann, wenn sie gerade nicht möchte!
Nur mit dem Vergessen habe ich im Moment Probleme…
Ich denk mal darüber nach.
Danke und Gruß,
Micha-Diener Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:16.09.26 23:06 IP: gespeichert
|
|
Dein Beitrag ist mir den ganzen Tag durch den Kopf gegangen.
Ich habe immer wieder Teile davon gelesen. Wird auch noch nicht das letzte Mal gewesen sein.
Am Nachmittag habe ich mich dann entschieden, sie heute Abend nicht darauf anzusprechen.
Das Folgende hat mich sehr betroffen gemacht, weil das schon mal vor einiger Zeit jemand ähnlich geschrieben hat:
„…klebst jedoch aus meiner Sicht noch viel zu sehr daran, dass du möchtest, dass ihre Entscheidungen und ihr Verhalten insgesamt so sind, wie du es dir wünschst. Oder wie es gut für dich wäre.“
Meinst du, das ist nur im erotischen Bereich so oder auch noch an anderer Stelle?
Das zweite, das mich nachdenklich macht ist das:
„Du machst ihr das Leben leichter, wenn du akzeptierst, dass sie nicht ständig an dich und deine Bedürfnisse denken muss.“
Das sind nur zwei der Gedanken, die mir nachgehen.
Nachdem ich meine Aufgaben erledigt habe, habe ich gedacht, ich lege mich zu ihr auf die Couch.
Meine Gefühle haben immer noch geschwankt, aber der Entschluss, nichts anzusprechen stand fest.
Da hat sie mit fragendem Blick geschaut, was ich vorhabe. Ich hab gesagt, dass ich ein bisschen mit zuschauen möchte, was sie gerade anschaut. War ok für sie.
Und dann? Es hat tatsächlich nicht lange gedauert, da hat sie bei mir angefangen rumzumachen. Nach einer kurzen Zeit hat sie gesagt, dass sie aber nicht bis zum Schluss macht. War mir jetzt aber nicht ganz so wichtig. Und kurz danach:„Das wolltest du doch haben.“ Also: Doch nicht (ganz) vergessen… Dann hat sie gemeint, dass sie noch macht, bis der Zeiger bei der drei ist. Nach ein paar Edges war es dann soweit und sie hörte auf.
Hab mich wieder ein paarmal bedankt und gesagt, dass es mir gut getan hat.
Ich denke, ich muss in der nächsten Zeit noch viel lernen. Oder ich sag eher: Ich darf noch viel lernen.
Habt bitte Nachsicht mit mir, wenn ich ab und zu noch Fehler mache und vielleicht auch mal einen Schritt zurück gehe.
Gruß,
Micha-Diener
Nachtrag:
Hab grad gesagt, dass ich noch nicht ins Bett möchte. Nachdem sie gefragt hat warum, musste ich es doch ansprechen. Hab gesagt, dass ich die beiden vergangenen Tage früh ins Bett gegangen bin, weil ich traurig war. Dann erzählte ich, dass ich Sonntag Hoffnung hatte, aber ohne ihr dabei ein schlechtes Gewissen zu machen. Hab ihr gesagt, dass sie mich mit meinen Bedürfnissen auch mal vergessen darf. Dabei habe ich auch erwähnt, dass ich diese Tipps hier erhalten habe.
Sie hat gesagt, dass sie es wirklich vergessen hatte 😘👸.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Micha-Diener am 16.09.26 um 23:48 geändert Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Fachmann
 

Beiträge: 75
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Unsere Veränderungen, besonders seit Mitte Jan. ‘26
|
Datum:17.09.26 07:41 IP: gespeichert
|
|
Hallo Micha-Diener,
es freut mich sehr, dass mein Beitrag anscheinend so gehaltvoll für dich war, dass du auch beim mehrfachen Lesen noch Nutzen daraus ziehen konntest.
Zu deiner konkreten Frage: Als ich den Satz geschrieben habe, lag mein Fokus ausschließlich auf dem erotischen Bereich. Doch jetzt wo du fragst, fallen mir auch andere Bereiche ein, z.B. wie du vor einer Weile noch mit ihren Aufgaben umgegangen bist und diskutieren wolltest, wie und wann du sie am besten erledigst. Aber an dem Punkt bist du ja schon weiter. Du kannst dich trotzdem gerne selbst beobachten, ob du dich auch an anderen Stellen (noch) so verhältst.
Ansonsten war ich so stolz auf dich, was du geschrieben hast und was und wie du es gemacht und (nicht!) gesagt hast ... bis ich den Nachtrag gelesen habe. Er kann es einfach nicht lassen, dachte ich. Aber ich muss dir zugutehalten, dass du es nicht von dir aus angesprochen hast, sondern sie dich gefragt hat.
Und selbstverständlich gibt es in einer Beziehung Klärungsbedarf. Ihr müsst euch ja trotz allem beide immer noch in die FLR einfinden. Und dazu muss sie natürlich auch wissen, wie sich ihr Verhalten auf dich und deine Stimmung auswirkt. Wichtig finde ich aber, beides zu trennen: Einerseits die FLR zu führen und anderseits über die FLR zu sprechen. Aus meiner Sicht ist man beim Sprechen *über* die FLR nicht in seinen Rollen, die man innerhalb der FLR hat. Der Diener kann der Königin nicht sagen, was sie machen soll. Aber außerhalb der FLR, in dem Gespräch, könnt und sollt ihr natürlich schon darüber reden, wie ihr euch die FLR wünscht. Solche Gespräche können auch mal spontan entstehen, wie eben in deinem Nachtrag, aber wie ich auch schon früher geschrieben habe, solltest du dich ansonsten mehr damit zurückhalten, sammeln, überdenken und erst ansprechen, wenn es relevant ist und sich eine passende Gelegenheit bietet. Also sehr dosiert. Und beides nicht vermischen oder ständig zwischen beidem hin und her wechseln. Auch um topping from the bottom zu vermeiden.
Sicher eine Herausforderung, aber du schaffst es immer besser. Und du hast ja auch in der FLR Gelegenheit für Feedback. Sich zu bedanken und zu sagen, dass es dir gut getan hat, war in meinen Augen genau richtig.
Ansonsten hat mir sehr gefallen, dass sie etwas gemacht hat, weil du dadurch gesehen hast, dass die Welt nicht gleich untergeht, wenn sich mal eine Hoffnung zerschlägt. Und dass es nach kurzer Zeit schon wieder anders aussehen kann. Und wenn man es positiv sehen will, es auch ganz spannend sein kann, dass immer die Möglichkeit/Gefahr besteht, dass sie es vergisst, egal wie sehr du es dir wünschst oder brauchst. Und dass du - wenn du in deiner Rolle bleibst - nicht das geringste dagegen machen kannst. Und gleichzeitig finde es gut, dass sie nicht zu ende gemacht hat. Ich glaube, dadurch weißt du es noch mehr zu würdigen. Und ich hoffe das hilft dir in Zukunft dabei, deine Stimmung stabil zu halten, auch wenn du mal nicht gleich bekommst, was du brauchst, sondern ein paar Tage länger warten musst.
Horst Esser
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:17.09.26 20:11 IP: gespeichert
|
|
Hallo Horst,
vielen Dank wieder für die Rückmeldung, die für mich jetzt viel positiver aussieht als die letzte. Doch auch diese enthält wieder Nachdenkenswertes.
Bei dem Gespräch, das im Nachtrag steht, tat ich es mir zu Beginn nicht leicht. Ich hatte es tatsächlich nicht vor. Als sie mich konkret gefragt hat, warum ich diesmal nicht so früh ins Bett wollte, bin ich erst ausgewichen. Doch dann ist mir eine Situation eingefallen, die sich schon länger einmal ereignet hat. Damals wollte ich sie überhaupt nicht mehr darauf ansprechen, ob sie etwas bei mir macht und nur auf eine Aktion von ihr warten. Ich wurde mit der Zeit immer trauriger. Als sie mich darauf angesprochen hat, bin ich auch ausgewichen. Da hat Ihr_joe mich darauf hingewiesen, dass man eine Antwort geben muss, wenn man direkt gefragt wird. Hab grade mal geschaut: Es war am 6. April. Das war der Grund, warum ich gestern darüber gesprochen habe. Ich habe versucht nur das Notwendige zu erzählen. Es in diesem Moment nicht zu erzählen, hätte mir in diesem Fall eher ein schlechtes Gewissen gemacht.
Auch wenn ich jetzt wieder daraus gelernt habe und hoffentlich nächstes Mal nicht so schnell entmutigt werde, weiß ich dennoch bis jetzt noch nicht genau, ob und wie ich sie ansprechen werde, wenn mein Bedürfnis wieder zu stark wird.
Nur nebenbei: Ich bin seit ca. zweieinhalb Wochen ohne Höhepunkt. Ich weiß, dass das für viele nicht lange ist. Bei mir ist es auch nicht immer gleich und es ist meistens gut, aber ab und zu schwerer auszuhalten.
In anderen Bereichen werde ich mich auf jeden Fall auch (weiterhin) beobachten, ob ich aus meinen oder aus ihren Motiven heraus handle, z.B. wenn ich Aufträge bekomme.
Ich finde es übrigens interessant, wenn eine WhatsApp mit ihrem Namen aufpoppt, erschrecke und freue mich ein bisschen und denke: Kommen jetzt neue Aufgaben, und wenn ja, wie sehen sie aus?
Ich bin jetzt nicht auf alle Punkte eingegangen, aber das soll es mal für heute gewesen sein.
Ich habe im Moment genug „Stoff“, um weiterzuarbeiten.
Freue mich und bin gespannt wie es weiter läuft.
Nochmal danke für die Unterstützung,
Micha-Diener
Änderung: Nur Titel aktualisiert
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Micha-Diener am 17.09.26 um 20:24 geändert Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:17.09.26 22:10 IP: gespeichert
|
|
Vorhin lag ich auf der Couch, und sie las ein Buch.
Irgendwann hatte ich angefangen zu gähnen und sie hat gesagt, dass ich müde bin, und ob ich ins Bett möchte. Dann habe ich gesagt: Ich könnte mir auch etwas anderes vorstellen und hab leicht gegrinst. Sie hat mich eine zeitlang angesehen, aber nichts gesagt. Es ist dann auch nichts weiter passiert. *) Als ich dann ins Bett ging, habe ich sie gefragt, ob das jetzt schlimm war, dass ich das gesagt habe. Dann hat sie nur geantwortet: Nöö! Ich wäre dann eigentlich so frei gewesen, direkt zu fragen, ob sie etwas machen möchte. Habe es aber nicht gemacht. Das wäre dann aber völlig ohne Druck gewesen, und sie hätte frei entscheiden können. So ist ja im Moment eigentlich auch die Regel. Trotzdem mache ich mir Gedanken, ob die Anmerkung so richtig war.
Ich musste noch die Füße küssen. Habe beide nur einmal geküsst und sie angeschaut. Da hat sie gesagt noch einmal!, mit dem Wissen, dass ich das ja genau gewusst habe. Einmal gibt es ja schon länger nicht mehr. Naja, die kleinen Neckereien tauchen doch immer wieder auf.
Gruß und gute Nacht,
Micha-Diener
Nachtrag:
*) Als ich sagte, dass ich ins Bett wollte, hat sie gefragt, warum? Vielleicht hat sie gedacht, dass ich wieder aus Frust früher gehen möchte. Dann hab ich gesagt dass es langsam später wurde (kleine Hoffnung hatte ich aber), dass ich aber auch noch ein bisschen da bleiben könnte. Dann war es ok.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Micha-Diener am 18.09.26 um 04:58 geändert Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:18.09.26 22:51 IP: gespeichert
|
|
Heute Nachmittag bekam ich die Aufgaben für heute und morgen. Ich musste heute insgesamt fünf Zimmer fegen und wischen. (Benötigte dafür incl. Pause 4h15‘).
Ich dachte: Ein Zimmer habe ich gerade vor ein paar Tagen gefegt und gewischt und ein anderes gefegt. Sag ich was? Nee, ich möchte ja ihre Autorität nicht untergraben. Vermutlich hätte sie das oder die Zimmer rausgenommen. Aber vielleicht auch ein anderes dazu!?
Ich muss nicht jedesmal alle Möbelstücke vorziehen. Habe ich auch nicht gemacht, aber ich wollte es trotzdem ziemlich gut machen. Als ich Pause machen wollte, hat sie gesagt: Aber keine halbe Stunde!
Fast zum Schluss hat sie (auch aus Mitleid) gesagt, dass sie nicht gesagt hat, dass ich bestimmte Dinge wegräumen muss, aber sie hat auch nicht erwähnt, dass ich es nicht brauche. Ich wollte aber schon gerne darunter sauber machen.
Danach legte ich mich neben sie auf die Couch und hab gesagt: Jetzt bin ich kaputt. Dann hat sie gesagt: Das glaube ich und hat sich an mich geschmiegt. War schön 😘👸.
Änderung: zur Verdeutlichung „heute“ eingefügt.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Micha-Diener am 19.09.26 um 04:33 geändert Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:19.09.26 09:37 IP: gespeichert
|
|
Seit gestern Abend ist meine Gefühlswelt wieder normaler. Vielleicht weil ich durch die vielen Aufgaben abgelenkt wurde und auf andere Gedanken gekommen bin, oder auch, weil ich durch sie irgendwie Erfüllung gefunden habe.
Klar: Ich hätte es trotzdem angenommen, wenn sie etwas gemacht hätte, aber ich „musste es nicht unbedingt haben“.
| Zitat |
Du versuchst, ihre Entscheidungen akzeptieren, und machst dabei erkennbare Fortschritte, klebst jedoch aus meiner Sicht noch viel zu sehr daran, dass du möchtest, dass ihre Entscheidungen und ihr Verhalten insgesamt so sind, wie du es dir wünschst. Oder wie es gut für dich wäre. (Menschlich verständlich, aber hier nicht hilfreich und nicht zielführend.)
|
Meine Frau wollte um 8:30 Uhr aufstehen. Ich bin eine Viertel Stunde vorher rübergegangen und habe sie mit Massage sanft geweckt. Etwas später habe ich dann gesagt, wenn sie Lust hat, kann ich etwas bei ihr machen oder wir können zusammen etwas machen. Dabei habe ich bewusst keine Erwartungen angestellt. Darauf hat sie geantwortet, dass sie es gehört hat. Kurz danach habe ich dann gesagt, dass ich sie auch noch weiter massieren kann. Es ist dann nichts weiter passiert. Bin aber froh, dass ich es so angehen konnte.
Nach einer Weile haben wir dann überlegt, ob wir zuhause oder beim Bäcker frühstücken usw. Wir haben dann ausgemacht, dass wir zuhause frühstücken und wenn wir später wegfahren, dann dort in ein Café gehen. Dann ist sie Duschen gegangen und hat gemeint, ich könnte ja inzwischen meine Aufgabe machen. Dann habe ich gesagt, dass ich es gerne später machen möchte, da ich noch nicht darauf eingestellt bin. War dann ok so, aber es wäre ihr lieber gewesen, ich hätte es gleich gemacht. Ich habe dann gesagt, ich könnte es ja nach dem Frühstück machen, bevor wir wegfahren. Damit war sie dann einverstanden.
Ist noch ausbaufähig…
Habt einen guten Tag,
Micha-Diener
Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:20.09.26 00:29 IP: gespeichert
|
|
Durch die Aufgabe, die ich heute aufbekam, sind wir im Schlafzimmer wieder einen Schritt weitergekommen. Sie hat mir dabei sogar geholfen. Ich musste das Regal über dem Bett anbringen und Bücher darauf platzieren.
Es ist noch nicht ganz sicher, aber vermutlich muss ich auch demnächst weiter tapezieren, da die alte Tapete doch nicht so gut zu reinigen ist.
Und so wie wir im Schlafzimmer weiterkommen, sieht es aus, als würden wir auch in einem anderen Bereich weiterkommen.
Ich schmuste mit ihr immer wieder und massierte sie auch, was ihr gut gefallen hat. Später fing sie dann an, Fotos und Alben zu sortieren. Ich half ein wenig dabei und wollte danach ins Bett gehen. Dann hat sie gemeint, dass sie zu müde ist und heute nichts mehr bei mir machen möchte. Sie hat also verstanden, dass ich gerne etwas gehabt hätte. Ich habe gesagt, dass sie als Königin das Recht hat, nichts zu machen. Ich muss zugeben, es fehlen mir nicht ganz einfach, aber es ist der richtige Weg.
Dann habe ich gefragt, ob es okay ist, wenn ich überhaupt nicht mehr frage, sondern mit ihr ein Zeichen ausmache, das bedeuten soll, dass ich gerne etwas hätte. Danke Horst für den Tipp. Das hat den Vorteil, dass sie nicht in Zugzwang kommt, eine Entscheidung zu treffen und mir zu antworten, ob ja oder nein, sondern es auch bewusst oder unbewusst übergehen kann.
Als Zeichen machte ich den Vorschlag, dass ich sie am Oberarm knabbernd küsse. Sie war grundsätzlich damit einverstanden, nachdem ich das ganze mit ihr besprochen habe. Sie möchte sich aber noch überlegen, ob das das Zeichen sein soll.
Bin mal gespannt, ob wir/ich damit zurecht komme. Heute waren es genau drei Wochen seit dem letzten Höhepunkt. Und ich glaube, dass sie zwei oder vielleicht dreimal für 10-15 Minuten rumgemacht, was richtig schön war und ich davon zehren konnte.
Wünsche euch einen schönen Sonntag,
Micha-Diener Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:20.09.26 14:46 IP: gespeichert
|
|
Wir haben heute Morgen noch einmal darüber gesprochen. Also: Ja, wir probieren es mit der Gestik aus. Allerdings war sie dagegen, dass ich sie dafür am Oberarm „knabbernd küsse“. Sie hat gemeint: „Ich will nicht aufgegessen werden.“
Sie möchte lieber gestreichelt werden, und zwar Wange an Wange. Das habe ich in den letzten paar Tagen ab und zu gemacht. Muss jetzt nur aufpassen, dass ich es nur noch mache, wenn es als Zeichen dienen soll. Wir haben noch ausgemacht, dass ich es am Anfang noch dazusage, wenn sie es nicht erkennt, es aber später nicht mehr tun werde. Und wie gesagt, soll es mir dann ausreichen, wenn sie es weiß, egal ob sie darauf reagiert oder nicht. Ich hoffe und bin gespannt, ob ich damit zurecht komme…
Ich habe sie heute Morgen auch massiert und liebkost, zum Teil auch an Po und oben, während wir über unsere Beziehung gesprochen haben. U.a. habe ich gesagt, dass ich froh bin, dass ich ihr Diener sein darf etc.
Später hab ich dann gemerkt, dass ich etwas nass unten rum war.
Und sie machte nach dem Aufstehen einen sehr zufriedenen Eindruck.
Ich denke, sie fühlte sich einfach von innen raus verstanden und angenommen.
Am Wochenende bin ich ja mit dem Kochen dran. Heute war ich etwas hektisch dabei. Obwohl es nicht nur daran lag, hat sie mich auf den Kaffeekonsum angesprochen und entschieden, dass ich in Zukunft „nur noch“ drei Tassen am Tag trinken darf - hmmm.
Hätte ich mich lieber ausgeglichener verhalten. Andererseits ist es vielleicht auch gut, ein bisschen weniger zu trinken.
Dann wollte ich noch kurz erzählen, dass ich gestern seit langem mal vergessen habe, das Frühstück zu richten. Als sie kam hat sie mich darauf angesprochen. Ich habe gesagt, dass ich diesmal überhaupt nicht daran gedacht habe. Dann habe ich mich aber beeilt. Und sie hat noch mitgeholfen.
Um mit einer Aussage von unserer Tochter darauf zu antworten:„Passiert.“ Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Stamm-Gast
   Baden-Württemberg
 Ich will meiner Königin mehr dienen
Beiträge: 688
Geschlecht: User ist online
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:20.09.26 23:18 IP: gespeichert
|
|
Heute Abend wollte ich es nutzen und hab das Handy weggelegt. In dem Moment legte sie auch ihres weg. Nach etwas Zögern auf beiden Seiten sagte ich: Es sieht so aus, als sollte ich mich neben dich legen. Dann habe ich ihr zuerst noch etwas zu trinken gebracht und legte mich dann neben sie. Dann fing sie an, mich zu stimulieren, ohne etwas zu sagen. Mit der Zeit merkte ich, dass sie immer wieder auf die Uhr schaute. Nach ca. 8min. war der Zeiger auf der neun, und sie nahm ihre Hand weg und zog meinen Slip wieder hoch. Ich fragte, ob sie noch weiter macht. Dann hat sie verneint. Dann sagte ich, dass ich es gerne hätte, wenn sie noch weiter machen würde, worauf sie gesagt hat: Steht noch was aus? Ich sagte nein. Dann habe ich noch zur Information gesagt, dass es jetzt drei Wochen her ist. „Ich mache es vielleicht morgen Abend“.
Dann hab ich sie gefragt, ob sie noch weiter macht, ohne dass ich zum Schluss komme. Aber dass sie es nicht muss. Fast hat sie automatisch weiter gemacht und hat dann gesagt: Nein, ich muss es nicht, und etwas später: Ich mache heute nichts mehr.
Habe mich bedankt, dass es zwar kurz aber schön war. Eine Weile später habe ich sogar gesagt, dass ich sogar froh bin, dass sie nicht fertig gemacht hat. Und hab noch„komisch, gell“ gesagt. Als versuchte Erklärung hab ich gemeint: Dann wäre ich wahrscheinlich ausgeglichen, aber nicht mehr „geil“. Und hab noch gefragt, ob sie merkt, dass ich dann weniger „dienermäßig“ bin? Dazu fehlte ihr im Moment aber der Vergleich.
Ich war einerseits bittend und habe aber auf der anderen Seite versucht, informativ ohne aufdringlich zu sein.
War es im grünen Bereich?
Für sie war es anscheinend ok.
Wir haben es beide lustig gefunden, dass ich sie zugleich hauen und knuddeln könnte. Sie hat dabei stolz geschaut 😘🫅.
Noch eine kleine Info zum Schluss:
Sie mag dieses Emoji 🫅 lieber als 👸, weil ihr die Krone besser gefällt.
Also in Zukunft: 🫅.
Ich finde die andere schöner, aber diese erwachsener.
Ich wünsche allen eine gute Woche,
Micha-Diener
Nachtrag:
Im Bett fühlte ich mich dann sehr frei und bot ihr an, bei ihr mit Hand und/oder Mund etwas zu machen, ohne dass sie etwas zurück machen „muss“. Sie hat aber abgelehnt und auch gesagt, dass es mit dem Mund zu arg wäre.
Ich hatte vergessen, ihre Füße zu küssen dann kam die prompte Reaktion:
Jeden Fuß küssen - dreimal!
Dementsprechend musste ich auch weiter runter rutschen zum Schlafen.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Micha-Diener am 21.09.26 um 05:06 geändert Diener meiner einzigartigen Königin
|
|
|
Fachmann
 

Beiträge: 75
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Unsere Veränderungen, nächstes Ziel: der (stink)normale Diener
|
Datum:21.09.26 08:21 IP: gespeichert
|
|
Hallo Micha-Diener,
war es im grünen Bereich? Statt die Frage zu beantworten, würde ich gerne unterscheiden zwischen: War es für euch beide in eurer persönlichen Beziehung im grünen Bereich? Und war es in einem Königin-Diener-Verhältnis im grünen Bereich? Es gibt also nicht unbedingt eine Antwort, sondern möglicherweise zwei. Vielleicht wird es durch diese Aufteilung leichter, die Frage zu beantworten.
Was man auf jeden Fall sagen kann: So wie es gelaufen ist, war es eine Verhandlung oder Aushandlung. Sie hat entschieden. Aber sie hat über das entschieden, was du an sie zur Entscheidung herangetragen hast. Sie hat nicht einfach selbst nach ihren eigenen Vorstellungen oder ihrem eigenen Bild davon, was passieren sollte, entschieden. Du hast sie danach gefragt, ob sie etwas für dich tun würde.
Etwas ganz anderes sind Fragen nach dem Muster, kann ich noch etwas für Euch tun, Königin. Mit dem Mund, mit der Hand, ganz wie ihr es wünscht. Das ist gut. Natürlich sofern es kurz und unaufdringlich erfolgt. Quasi als kleine Vergewisserung, dass es ihr an nichts mangelt. Um es dann auch gleich wieder gut sein zu lassen, wenn das nicht der Fall ist.
In diesem Licht könntest du die Frage "darf ich mich neben dich legen" in "möchtest/wünscht du, dass ich mich neben dich lege" umformulieren. Dann geht es nämlich wieder (mehr) darum, was sie möchte und nicht, was du möchtest. Was du möchtest, kommt dann nur noch im Subtext vor, einfach dadurch, dass oder wann du die Frage stellst. Natürlich sollte sie wissen, dass der Subtext vorhanden ist. Aber sie kann ihn gerne ignorieren, wenn ihr nicht danach ist.
Wenn du dann neben ihr liegst und sie von sich aus anfängt, etwas zu machen, ist das auf jeden Fall im grünen Bereich.
Doch was hätte der gute Diener an dem Punkt getan, wo sie aufhört? Sich einfach bedankt, oder nicht? Was hast du denn durch deine Fragen, ob sie weiter macht, gewonnen? Mal abgesehen von der psychologischen Entlastung, wenigstens alles versucht zu haben, damit sich deine - durch aus verständlichen und nachvollziehbaren - Wünsche erfüllen? Genau, nichts. Sie hat es vollkommen richtig gemacht und ist bei ihrer Entscheidung geblieben, nicht weiter zu machen. Nicht nur einmal, sondern auch auch auf weitere Nachfragen von dir. Und findest du rückblickend nicht auch, dass es das einzig richtige von ihr war, sich in so einem Moment nicht erweichen zu lassen? Erst recht, wenn es nicht nur eine einzelne Frage, sondern eben eine Verhandlung wird: Weitermachen? Wenigstens weitermachen ohne Abschluss? Dann vielleicht doch mit Abschluss, weil es schon so lange her ist? Die Antwort hast du eigentlich schon selbst gegeben, als du nämlich froh warst, dass sie nicht weiter gemacht hat.
Das ist von mir ganz sicher nicht so böse gemeint, wie es eventuell klingen mag. Es geht mir nur darum, den springenden Punkt auch wirklich deutlich zu machen. Eigentlich wollte ich die Frage nach dem grünen Bereich gar nicht selbst beantworten, aber im Grunde habe ich es jetzt doch getan. Ich will dich aber damit nicht kritisieren und schon gar nicht runterziehen. Am Ende muss es für euch passen. Solange es für sie im grünen Bereich ist, ist es im grünen Bereich.
Ich kann übrigens gut verstehen, wenn du nach drei Wochen das Bedürfnis hast, mal wieder zum Schluss zu kommen. Und ich kann gut verstehen, dass du möchtest, dass ihn ihre Entscheidung einfließt, dass es schon so lange her ist. Aber diese Information kannst du auch ganz locker und neutral bei einem entspannten Gespräch weit abseits konkreter Handlungen einfließen lassen. Zum Beispiel neulich, alles genau drei Wochen erreicht waren. Dann weiß sie Bescheid, ganz ohne einem direkten Entscheidungsdruck ausgesetzt zu sein.
Deinen Wunsch, vielleicht etwas häufiger kommen zu dürfen, musst du natürlich nicht in dich hineinfressen. Nur eben nicht in einer konkreten Situation, wo du sie versuchst, dazu zu bringen, dass du kommen darfst. So etwas kannst du in längeren Abständen in Gesprächen über eure FLR einfließen lassen. Ebenfalls fern abseits von konkreten Handlungen. Bei einer günstigen Gelegenheit, wenn du spürst, dass die offen für ein solches Gespräch ist. Da kannst du die Karten auf den Tisch legen. Und sie auch wissen lassen, wenn dir etwas zu schaffen macht. Oder was du generell gerne hättest.
Wie geht es weiter? Im Grunde gibt es jetzt zwei Möglichkeiten (bzw. das ganze Spektrum dazwischen). Du findest selber, es war alles im grünen Bereich. Dann gibt es kein Problem, nur weil ich was anderes geschrieben habe. Oder du findest selber, es war nicht alles im grünen Bereich. Dann machst du es beim nächsten Mal anders und es ist auch alles gut. Das ist ja hier kein Wettbewerb um die beste Bewertung. So oder so kein Grund für Trübsal. Es gibt keinen Grund, streng mit dir zu sein. Es ist doch deutlich zu erkennen, dass dein wirklich ernsthaftes Bestreben in die richtige Richtung geht.
Horst Esser
|
|
|
|
|
|
|
|