Autor |
Eintrag |
Stamm-Gast
   Brandenburg
 Lebe deine Träume
Beiträge: 544
User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:12.01.22 22:21 IP: gespeichert
|
|
Hallo K2!
Von mir auch noch ein gesundes neues. Hoffe das es bald eine neue Fortsetzung gibt. Und bei einer Veröffentlichung denke mal dabei wegen der kosten an E-Book.
|
|
|
Fachmann
 
 la vita è bella - life is beautiful - la vie est belle - das Leben ist schön
Beiträge: 67
User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:16.01.22 14:27 IP: gespeichert
|
|
Hallo liebe Leser,
erstmal wünsche ich allen ein gutes neues Jahr 2022 und viel Spaß beim Lesen der spannenden Geschichten hier auf dieser Webseite
Hallo KK 2, Gummimaske, Erin (1), Olle, Schlampe_Beate, Maximilian24 und Erin (2),
Danke für Eure lieben Kommentare. Ich bin irgendwie hin und her gerissen, veröffentliche ich hier weiter den Roman "Tante Gerdas Geheimnis" oder bringe ich eine ersten Teaser meiner zweiten Geschichte (Arbeitstitel "R-VII").
Ich habe heute spontan entschieden mal weitere Seiten vom ersten Roman zu veröffentlichen.
Liebe Grüße Eure K2Text
„I am ready, if you are!“, ein bisschen ängstlich klang ihre Stimme schon.
„Bist du sicher?“, fragte Simone, „Melanie hat damals nach dem Anziehen bestimmt zehn Minuten gejammert. Willst dir das wirklich antun?“
„Wer schön sein will muss leiden. Mach schon!“
„OK, du hast es so gewollt.“, Simone zog beherzt am Flaschenzug und der Schlüpferspanner bewegte sich gen Decke. Der stabile Schrittsteifen legte sich auf den Penis und drückte diesen weit in den Schritt, Raphaela schob nochmals alles in die perfekte Lage und quittierte: „Passt, kannst weitermachen.“
Der Flaschenzug hob die Miederhose höher und höher aber der Stahlring rutschte nicht aus dem Bund der Hose heraus. Im Gegenteil, Raphaela hatte auf einmal keinen Grund mehr unter den Füßen und baumelte in der Luft.
„Ruckle mal vorsichtig.“
Das Mädchen strampelte ein wenig und langsam bewegte sich was. Dann schnellte der Ring mit einem Ruck nach oben raus und der steife Bund der Hose sprang an Raphaelas Hüftknochen.
„Au!“, schrie sie.
Dann begann das Gezeter und Mordio in einer beachtlichen Lautstärke.
Simone kommentierte gelassen: „Wie damals bei Melanie, ich habe Dich gewarnt.“
Sie ließ den Flaschenzug runter und half ihr aus der Hängekonstruktion heraus. Wie erwartet wurde der Befreiungswunsch laut und nachdrücklich geäußert aber Simone nahm das Mädchen lieber fest in den Arm und tröstete sie: „Das geht vorbei, wirst sehen, halte durch, bleib tapfer!“
Nach drei Minuten Kuscheln kam das erhoffte Signal von ihr:
„Geht schon, brauchst dich nicht mehr sorgen, der Minimizer bleibt jetzt da wo er ist.“
Das Ergebnis war der Hammer. Der Bund hatte sich um die Hüfte festgesaugt. Keine Chance auch nur einen kleinen Finger dazwischen zu bekommen. Der Schritt war flach wie bei einem Mädchen, sogar fast ein bisschen flacher als bei einer Biofrau, als hätte sich die Hose in die Spalte gedrückt. Die super steife Ausführung des Schrittbundes ließ keinen Zweifel: da konnte gar kein Penis drunter sein - da war nix - da ist nix und da wird nie was sein.
„Das ist heftig.“, Raphaela stöhnte noch immer und stand stocksteif, „Nur nicht bewegen. Und das hat diese Melanie wirklich über Stunden ausgehalten?“
„Ja hat sie und dazu gab es bei ihr eine harte Strafe obendrauf.“
„Erzähl!“, jetzt wollte Raphaela es genau wissen.
„Ist nichts für zarte Gemüter.“
„Autsch…“, fluchte sie plötzlich, „…ich glaube das mit der Hose geht nicht gut. Sobald ich mich ein bisschen bewege, drückt das Ding noch arger. Bitte, bitte mach mal zur Ablenkung die Melanie-Geschichte! Ich bin kein Mauerblümchen und will meine Leidensgefährtin ein bisschen verstehen. Wie hat die das bloß ausgehalten.“
Simone mochte diese SM-Geschichten nicht komplett ausbreiten. Andererseits, wenn es hilft und es dadurch Raphaela leichter fällt, das ultraenge Miederhöschen zu akzeptieren, ist es einen Versuch wert.
„Weißt du was ein Vibrator ist?“
„Witzbold, natürlich weiß ich das.“
Simone grinste frivol und ließ den Gedanken des Mädchens freien Lauf.
Jetzt hatte sie es von allein begriffen: „Echt jetzt, ihr habt der Melanie, bevor sie in die Hose geklettert ist mit einem Vibrator gestopft?“
Ein kleines Nicken von Simone reichte.
„Das nenn ich mal gemein. Aber der war nicht allzu groß, richtig.“
Ein Kopfschütteln und die beiden Hände zeigten einen Abstand von etwa 20 Zentimeter.
„Ok, ok, das Bild habe ich jetzt für immer vor Augen, erspar mir Details, mir reicht es so schon.“
Langsam entspannten sich Raphaelas Gesichtszüge mehr und mehr.
„Und nu? Was meinst? Schwimmbad oder lieber wieder raus aus der Hose?“
Nicht wirklich überzeugend mit leiser Stimme erwiderte das Mädchen: „Her mit dem Bikini, das zieh ich jetzt durch. Wenn das Melanie geschafft hat, dann schaffe ich das auch.“, sie stöhnte noch ein bisschen aber atmete wieder normal.
„Na gut, wenn du meinst. Echt tapfer! Die Hose nimmt jetzt Körpertemperatur an, dann wird es besser. Joe hat bestimmt schon oben die Badeklamotten auf dein Bett gelegt.“
„Ein Weilchen für mich allein brauche ich noch - kannst schon vorgehen.“
Als Simone oben im gemeinschaftlichen Schlafzimmer ankam, war Joe gerade am umkleiden: „Und hat sie’s gemacht oder gekniffen.“
„Sie ist drin und kämpft noch mit ihren Gefühlen. Ich wage eine Prognose: Der Mädchenwunsch Ich-Will-Ins-Schwimmbad gewinnt.“
Interessiert schaute sie ihrer geliebten Joe beim Anziehen zu.
„Sportlich, sportlich der neue Badeanzug steht dir gut.“
„Danke…“, sie gab ihr einen zärtlichen Kuss, „…ich habe richtig Lust auf Schwimmen mit unserer Kleinen.“
„Unsere Kleine? Was ist denn mit Dir los, hast den Jungen in Mädchenklamotten nun doch liebgewonnen.“
„Mehr als das, sie ist mir ans Herz gewachsen und ich mag gar nicht dran denken, dass sie morgen verschwindet.“
„Ich verstehe dich, geht mir auch so.“, sie nahmen sich in die Arme und kuschelten ein bisschen.
„Wollen wir mal schauen, was sie oben so treibt?“, Joe hatte die Fernbedienung in der Hand.
„Nein, ich finde das nicht gut mit dem Beobachten, weißt doch. Am Anfang war das gerade noch OK aber jetzt sollten wir ihre Privatsphäre akzeptieren.“
„Hast ja recht.“
Joe verschwand in dem Ankleidezimmer und Simone wurde doch ein wenig neugierig.
„Was hast ihr zum Anziehen hingelegt?“
„Ich habe ihr was gekauft.“
„Wie nobel von dir, dachtest wohl gestern schon, sie mitzunehmen?“
„Schon vor einer Woche.“
„Kann ich sehen was?“
„Ja, schau’s dir auf dem Bildschirm an. Unter Fotos mit Datum heute findest die Kollektion.“
Ein Bild poppte auf und ein edler Hosenanzug in weiß mit großem Blumendruck wurde sichtbar.

„Da lässt du dich aber nicht lumpen, das ist dolce & gabbana, richtig?“
„Nur der Hosenanzug, der Badeanzug ist Esprit.“, rief es aus dem Bad.
Jetzt kam Joe aus dem Bad zurück und versetzte Simone in Erstaunen:
„Wow Partnerlook, das gleiche Teil für ihn und für dich?“
„Jep.“
„Zum Anbeißen.“
Wenig später hörten sie Raphaela die Treppe runterkommen: „Hey Joe, Simone wo seid ihr? Die Klamotten sind der Hammer!“
Auf der letzten Stufe blieb sie mit offenem Mund stehen.
„Hey, du hast ja die gleichen Klamotten an wie ich.“
„Zwillinge halt, gefällst dir?“
„Und wie.“, Raphaela drehte sich grazil und ließ sich bewundern.
„Danke, dass du das für mich rausgesucht hast, ist von H&M stimmt‘s?“
„So ähnlich, genau genommen d&g aus Italien.“
„Nie gehört d&g. Egal ist rattenscharf, wie wir aussehen. Los lass uns den Jungs den Kopf verdrehen. Oder soll ich besser sagen den Jungs und Männern - weil wir beide ja so sexy aussehen.
Und den Frauen gleich mit – die platzen vor Neid?“
„Genau so, bei mir schauen die Jungs nicht mehr.“, Joe freute sich, dass Raphaela so begeistert war und das viel zu enge Miederhöschen und die damit verbundenen Schmerzen offensichtlich keine Rolle mehr spielte.
„Wir sehen aus wie rattenscharfe MILF und ihre Tochter.“
Jetzt verdrehte Joe wieder genervt die Augen, konnte ihr aber letztlich nicht wirklich böse sein.
„Los gehts, wir laufen die zwei Kilometer bis zum Schwimmbad und machen nebenbei noch ein bisschen Schaufensterbummel. Draußen ist gerade Frühling.“
„So fühle ich mich auch.“, Raphaela umarmte die beiden und knuddelte sie.
Sie hängten sich zwei gleiche weiße Badetaschen über die Schulter und verließen fröhlich das Haus. Hundert Schritte weiter griff Joe nach der Hand des Mädchens: „Darf ich?“
„Ist Ok, sieht jetzt aus wie ein Stadtbummel von zwei sehr guten Freundinnen.“
„Oder wie zwei Lesben“, gab Joe zurück, „Was soll’s! Wegen mir dürfen die anderen auch denken Mutter und Tochter.“
Raphaela lachte: „Oder wie rattenscharfer Teeny mit ihrer rattenscharfen MILF?“
*****
Der Schwimmbadbesuch war ein voller Erfolg. Die Miederhose hielt alles bombenfest in Position, auch beim Schwimmen keinerlei Problem und nicht ein einziger kam auf die Idee, was Anderes als zwei Frauen zu vermuten.
Kaum daheim angekommen wurden die Frauen schon wieder überrascht.
„Wieso hast es denn so eilig?“, fragte Simone.
„Nichts Besonderes, der Bäcker-Benny hat mich auf ein Eis eingeladen. Ich habe ihm erzählt, dass heute mein letzter Tag ist. Und dann meinte er halt, ein Eis um zwei Uhr das wäre angemessen.“
„Ich kenn den gar nicht.“ Joe blickte besorgt, „Ist der was für unser Mädchen?“
Simone lachte und schüttelte den Kopf.
„Der Bäcker-Benny ist schon in Ordnung, vielleicht nicht gerade eine Leuchte unter der Sonne aber er sieht gut aus und ist immer fröhlich.“
„Ihr spinnt ja, ich will doch gar nichts von dem. Ihr wisst doch, ich steh nicht auf Männer. Der lädt mich halt auf ein Eis ein und ich verabschiede mich einfach nett von ihm. Der ist bestimmt ein bisschen traurig, wenn ich nicht mehr komme.“
„Schon gut, zisch ab…“, seufzte Joe, „…aber nicht so lange, du solltest für heute Nacht noch Kraft tanken.“
„Ich bin in einer Stunde wieder da.“
„Und warum rennst jetzt nach oben?“, rief Simone ihr hinterher.
„Nur schnell umziehen.“
Joe schaute mal wieder genervt und erwartete eine weitere kleidungstechnische Katastrophe. Das Gothikkostüm von heute Morgen vor Augen, war sie auf das Schlimmste gefasst.
„Süß unsere Kleine, oder?“, Simone beobachtete ihre Partnerin.
„Eine Göre vor dem Herrn, wenn wir auf die aufpassen müssten, na dann gute Nacht. Die hat im gesamten Schwimmbad alle Blicke auf uns gelenkt.“
„Und hast du es genossen?“, Simone kannte Joe viel zu gut.
„Ja schon, ich geb’s ja zu.“, und nachdenklicher fuhr sie fort, „Ich befürchte ich werde sie vermissen.“
„Ich auch.“
Das mit dem Vermissen konnte aber noch warten, jetzt kam erstmal ein neuer Kleidungsschock dir Treppe herunter.
Simone war die erste, die sich wieder gefangen hatte.
„Lara Croft Style, gewagt aber nicht schlecht.“
Joe verdrehte wieder die Augen und musterte sie von oben nach unten. Von dem liebreizenden Mädchen aus dem Schwimmbad im Blumenhosenanzug war nichts übriggeblieben. Ein Pferdesch****z und eine riesige Sonnenbrille ließen ihr Gesicht streng wirken. Ein weißes enges Baumwolltop mit großem Dekolleté erlaubte es den Brustansätzen, oben rauszuschauen. Dazu die Kombination weiß mit schwarzem Leder, das war in der Tat gewagt und sehr nahe dran an Angelina Jolie. Über dem Top trug sie ein Ensemble aus Lederbändern um den Hals und oberhalb und unterhalb der Brust. Dieses wurde durch Eisenringe und Nieten zusammengehalten und formte einen Stern zwischen den Brüsten. Das sah in der Tat aus, wie Tomb Raider „ready for fighting“. Unpassend war nur, dass Raphaela nicht vom Kampf verdreckt daherkam und das Ledergeschirr nicht mit Waffen wie Messern oder Pfeil und Bogen bestückt war. Darüber trug sie eine kurze schwarze Lederjacke leger weit offen. Joe ließ als erste den Blick nach unten schweifen und dann fiel ihr der Unterkiefer weit nach unten.
Aus irgendeiner hinteren Ecke des Umkleidezimmers hatte das Mädchen eine schwarze Latexjeans von Melanie gekramt. Wie eine echte Röhrenjeans, knacke eng, mit aufgeklebten Taschen am Hintern aber kein Reißverschluss im Schritt. Das gab ihrer Vorderansicht eine makellose glatte Fläche. Offensichtlich hatte Raphaela noch immer das 34-er Miederhöschen an. Die Latexhose war auf Hochglanz poliert und schrie jedem Betrachter sofort entgegen, aus welchem Material sie gefertigt war.
Dazu schwarze High Heels mit kleinem Fesselriemen, mit roter Sohle eindeutig von Christian Louboutin.
Schon irgendwie alles stimmig bis ins letzte Detail, nur eben alles andere als unauffällig.

Simone war die erste die sich wieder gefangen hatte: „Übertreibst nicht ein bisschen fürs Eisessen? Das gibt ganz sicher einen Menschenauflauf.“
Joe war da nicht so galant: „So kannst doch nicht auf die Straße. Siehst ja aus wie eine Domina auf Jagd? Die männermordende Furie aus der Phantaiewelt der heutigen Sklaven und Subs?“
Raphaela drehte sich galant im Küchenlicht, die Hose spiegelte die Lampen wie ein Spiegel. Ihr Zopf flog durch die Luft wie ein Schwert.
„Nö, passt alles, die Melanie hat’s voll draufgehabt. Übrigens der Vergleich mit Lara Croft gefällt mir, Danke.“, sie gab Simone ein Küsschen auf die Wange, „Ich muss dann mal los.“
Und weg war sie und flitzte die Treppe hinunter als hätte sie Turnschuhe statt Stilettos mit 10cm Absatz an.
„Jetzt dreht sie völlig durch.“, Joe kriegte sich nicht wieder ein, „Mädchen in einer Stunde bist wieder hier, sonst ist die Party für Dich heute Nacht gestorben.“
Aber der letzte Teil des Satzes kam nicht mehr an, die Haustür schloss sich bereits.
„Beruhige dich wieder, vielleicht sind wir ja selber schuld. Wir hätten halt nicht alle Schränke öffnen dürfen.“
„So eine Schlampe, erst verdreht sie im Schwimmbad allen Männern den Kopf und jetzt zieht sie in einem Vamp-Outfit zum Eisessen los, das könnte sie auch ohne Probleme heute Nacht auf der SM-Party tragen.“
„Tut sie aber nicht.“ Simone grinste breit, „Da haben wir was Besseres ausgeklügelt.“
Joe nickte bei dem Gedanken und grinste voller Vorfreude.
Simone war gedankenverloren und eine Schwermut erfasste sie plötzlich: „Lass sie sich ausprobieren, ist ja heute ihr letzter Tag. Und rattenscharf sieht sie aus, unsere Kleine mausert sich. Der ganze Körperbau und die langen Beine, einfach zum Anbeißen. Und hast gesehen, wie die mit den Schuhen laufen kann?“
„Das ist es ja,…“ knurrte Joe, „…besser als ich, diese Schlampe und wie sie mit dem Ärschchen wackelt, das würde ich auch gern können.“
Eine Stunde später war Raphaela wieder da und frohlockte: „Hier gibt’s ja die erste Erdbeertorte der Saison.“
„Ja aber du hattest ja schon ein Eis.“, Joe runzelte wieder die Stirn, als sie Raphaela galant wie ein Wiesel die Treppe hochstolzieren sah.
„Passt genau, ich hatte in der Tat Spagettieis auch mit Erdbeeren drauf. Ein Stück Kuchen bekomm ich trotzdem noch runter.“
„Und wie war’s?“, wollte Simone neugierig wissen.
„Ganz gut, er hat bezahlt.“
„Und die Leute haben sie eine Gasse gebildet, damit die Lara Croft hindurchstolzieren konnte.“
„Nö, die haben nur ein bisschen geglotzt und der Bäcker-Benny ist vor Stolz fast geplatzt.“
„So, so, geplatzt ist er also?“, Joe wurde hellhörig, „Und ist das dein Typ.“
„Nee ganz und gar nicht. Ein lieber Muskelprotz halt…“ sie überlegte die Worte, „…und man kann sich mit ihm sehen lassen so als Frau. Aber sonst – definitiv nicht mein Fall. Das Gespräch war zäh und ihr wisst ja, ich steh nur auf Frauen…“, Raphaela grinste bei dem Gedankengang und einen kleinen Seitenhieb konnte sie sich nicht verbeißen, „..so halt wie ihr zwei.“
„So, so sind wir quasi ein Trio Lesbinale, dann will ich dir das mal glauben.“, Simone gefiel der Gedanken, dennoch schüttelte sie nachdenklich den Kopf.
*****
Die Drei löffelten ihre Stücken Kuchen genüsslich in sich hinein und ein jeder hing seinen Gedanken nach.
Raphaela plagte ein unbekanntes Gefühl. War sie vielleicht gar nicht so ganz zu hundert Prozent auf das fixiert, was sie immer glaubte über sich zu wissen? Die letzte Stunde ließ sie zweifeln und sie genoss die Ruhe um ein wenig zu reflektieren.
.....
Statistik für Leute die daran glauben: GELESEN 146.500 immerhin wieder 15.000 Lesungen in vier Wochen. Eine ganz gute und treue Leserschar.
ISBN folgt alsbald, dann könnt ihr das ganze Werk komplett unters Kopfkissen legen. Als ich vor einem Monat, dieses Vorhaben publizierte, haben spontan zehn Leute geschrieben: "Ja kaufe ich mir", das ist zwar nicht annähernd kostendeckend aber ich mache es trotzdem. Ich freue mich über jedes Feedback der "Angemeldeten" hier und über jede Mail von den "anonymen GÄSTEN" an [email protected]
|
|
|
Stamm-Gast
   Brandenburg
 Lebe deine Träume
Beiträge: 544
User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:16.01.22 16:22 IP: gespeichert
|
|
Super Folge heute heute hier freue mich auf die nächste Folge !!!
|
|
|
Stamm-Gast
   Bernburg/Saale

Beiträge: 518
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:17.01.22 10:40 IP: gespeichert
|
|
Ein wirklich toller Jahresauftakt.Ich wünsche erst einmal recht viel Gesundheit für das neue Jahr und noch viele solcher wunderbaren Geschichten.Es macht einfach Spaß jede Folge mit Genuß zu lesen und schon ist man wieder infiziert und möchte sehr gern weiter lesen.Vielen Dank.
|
|
|
Stamm-Gast
 

Beiträge: 277
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:24.06.22 07:59 IP: gespeichert
|
|
Hallo K2...
Ich habe gerade wieder einmal deine Story gelesen... 👍🏻
Einfach der Hammer...
Bitte schreibe weiter und lasse uns nicht länger warten...
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von goya am 11.09.25 um 19:42 geändert
|
|
|
| Boss |
 |
Stamm-Gast
 
 Es wird alles gut, wenn es geil ist
Beiträge: 807
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:11.09.25 14:28 IP: gespeichert
|
|
Ich hol mal diese Geschichte wieder in den Vordergrund. Ist einfach toll zu lesen die zehn Teile. Und auch wenn’s lange her ist. Vielleicht gibt es ja noch einen elften oder zwölften in irgendeiner Schublade. Ich fände das toll. Prince Albert Ring - Tribal Dream Segmentring - 15,0 / 25mm, zwei BCR Nippelringe 2,0mm / 12 mm, Guiche 2 mm BCR Ring
|
|
|
| torstenP |
 |
Sklave
 Essen / 45

Beiträge: 37
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:02.10.25 10:13 IP: gespeichert
|
|
Super schöne Geschichte, bin schon gespannt, wie es weitergeht!
|
|
|
Einsteiger
 Badisch Schöllenbach
 Leder macht sooo geil !
Beiträge: 2
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:09.11.25 14:09 IP: gespeichert
|
|
Wunderschöne erregende Geschichte ! Zu gerne würde man die Rolle der Raphaela einnehmen ...
Es kostet eine gehörige Portion Disziplin nicht nebenbei beim Lesen Hand an sich anzulegen ...
Großes Lob an den Autor !!
LG Lederfeti PUR
|
|
|
| rabe57 |
 |
Sklave/KG-Träger
  Nordliches Westfalen
 Behandel die Menschen so, wie du selbst von ihnen behandelt werden willst
Beiträge: 147
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:10.11.25 14:19 IP: gespeichert
|
|
Tolle Geschichte! Aber trotzdem würde ich gerne die ISBN-Nummer wissen.
|
|
|
Fachmann
 
 la vita è bella - life is beautiful - la vie est belle - das Leben ist schön
Beiträge: 67
User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:21.12.25 11:22 IP: gespeichert
|
|
na dann will ich mal nicht so sein und eine kleine Wihnachtsfortsetzung posten
.........»So eine Schlampe! Erst verdreht sie im Schwimmbad allen Männern den Kopf und jetzt zieht sie in einem Vamp-Outfit zum Eisessen los, das könnte sie auch ohne Probleme heute Nacht auf der SM-Party tragen.«
»Tut sie aber nicht.« Simone grinste breit. »Da haben wir was Besseres ausgeklügelt.«
Joe nickte bei dem Gedanken und grinste voller Vorfreude.
Simone wurde plötzlich schwermütig. »Lass sie sich ausprobieren, ist ja heute ihr letzter Tag. Rattenscharf sieht sie aus, unsere Kleine mausert sich. Der ganze Körperbau und die langen Beine – einfach zum Anbeißen. Und hast gesehen, wie die mit den Schuhen laufen kann?«
»Das ist es ja«, knurrte Joe, »besser als ich, diese Schlampe, und wie sie mit dem Ärschchen wackelt, das würde ich auch gern können.«
Eine Stunde später war Raphaela wieder da und frohlockte: »Hier gibts ja die erste Erdbeertorte der Saison.«
»Ja, aber du hattest ja schon ein Eis.« Joe runzelte wieder die Stirn, als sie Raphaela wie ein Wiesel die Treppe hochstolzieren sah.
»Passt genau, ich hatte Spaghettieis, auch mit Erdbeeren drauf. Ein Stück Kuchen bekomm ich aber trotzdem noch runter.«
»Und wie wars?«, wollte Simone neugierig wissen.
»Ganz gut, er hat bezahlt.«
»Und die Leute? Haben sie eine Gasse gebildet, damit die Lara Croft hindurchstolzieren konnte?«
»Nö, die haben nur ein bisschen geglotzt und der Bäcker-Benny ist vor Stolz fast geplatzt.«
»Soso, geplatzt …« Joe wurde hellhörig. »Und ist das dein Typ?«
»Na-hain, ganz und gar nicht. Ein lieber Muskelprotz halt …« Sie suchte die richtigen Worte. »Und man kann sich mit ihm sehen lassen, so als Frau. Aber sonst – definitiv nicht mein Fall. Das Gespräch war zäh und ihr wisst ja, ich steh nur auf Frauen …« Raphaela grinste. Einen kleinen Seitenhieb konnte sie sich nicht verkneifen: »Halt wie ihr zwei.«
»Soso, sind wir also quasi ein Trio Lesbinale, dann will ich dir das mal glauben.« Simone gefiel der Gedanken, dennoch schüttelte sie nachdenklich den Kopf.
Raphaela plagte ein unbekanntes Gefühl. War sie vielleicht gar nicht so ganz zu 100 Prozent auf das fixiert, was sie immer glaubte über sich zu wissen? Die letzte Stunde ließ sie zweifeln und sie genoss die Ruhe, um ein wenig zu reflektieren.
Benny hatte bereits vor der Tür auf sie gewartet. Die Augen fielen ihm fast aus dem Gesicht, als er sie sah, war wohl doch eher auf die Raphaela im Gothic-Outfit eingestellt. In den letzten drei Wochen musste er viele ihrer Modeeskapaden ertragen, da waren die Business-Raphaela, die Joggerin und auch mal eine French Maid vorbeigekommen. Er hatte sich jedes Mal mehr gefreut sie zu sehen und war dennoch auch immer aufs Neue verwundert, über ihre Wandlungsfähigkeit und die Verrücktheit. Einmal hatte er zaghaft gefragt, was es mit den Klamotten auf sich habe. Raphaela hatte nur gelacht und fröhlich geantwortet, es seien halt Ferien und da könne man ja mal alles durchprobieren. Sein heutiges eingeschüchtertes zaghaftes »Hallo« war sicher auf das Lara-Croft-Outfit mit Latexleggins zurückzuführen. Seine Augen ruhten etwas zu lang auf der Oberweite und dann auf dem glänzenden Latexschritt.
»Gefällt dir, was du siehst?«, hatte sie keck gefragt.
Er schluckte und brachte gerade so ein »Schon irgendwie« heraus und dann ein gemurmeltes »Ungewöhnlich«.
Sie beobachtete seine Verunsicherung und war froh, dieses Outfit gewählt zu haben, jetzt war sie diejenige, die den Ton angab und das war gut so. »Komm, lass uns gehen.« Sie hakte sich bei ihm unter und durchbrach damit seine Lethargie. »Wir sind doch ein recht ansehnliches Paar.«
In der Tat, Benny mit seinen eins neunzig überragte sie leicht und auch er war eher sportlich bekleidet. Er hatte zufällig auch ein weißes Kurzarmhemd und dunkle Jeans an, was gut mit ihrem Outfit harmonierte. Er war sehr gut trainiert und breitschultrig, sodass sie als Paar wie zwei Sportler oder zwei Security-Mitarbeiter wirkten.
Er war überrascht, wie geschickt sie mit diesen hohen Absätzen zurechtkam und fühlte sich nach einigen Metern ganz wohl mit dieser Frau im Arm.
Bei der Eisdiele war eine lange Schlange und sie zogen wie ein Magnet alle Blicke auf sich.
»Wir fallen echt auf – wie zwei von der Schillerstraße«, bemerkte er treffend.
»Und wenn, was solls, Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt.«
Sie bestellte sich selbstbewusst ein großes Spaghettieis zum Mitnehmen, er war mit zwei Kugeln in der Waffel zufrieden.
Unentschlossen standen sie vor dem Laden und entschieden sich dann für den Luitpoldpark.
»Du weißt, dass das heute mein letzter Tag ist«, bekannte Raphaela und schaute gespannt und neugierig auf seine Reaktion.
»Ja, aber wieso das denn?«
»Die Ferien sind zu Ende und die Raphaela taucht dann nicht mehr beim Bäcker auf – so ist das nun mal.«
Seinen enttäuschten Blick konnte er nicht verbergen und dieser starrte sich am Dekolleté fest. »Ich komm nicht mehr, sorry, weder als Morgenjoggerin noch als Gothicgirl und auch nicht im Lara-Croft-Outfit.«
Benny hört zu, verstand es aber nicht: »Das ist ja blöd«, stellte er resigniert fest.
Raphaela musste bei seiner kurzen einfachen Meinungsäußerung unwillkürlich an den Deutschlandfunk denken. An diesem Morgen kam wie jeden Samstag der Wochenrückblick in einfacher Sprache:
Russland hat die Halbinsel Krim besetzt. Eigentlich gehört die Krim zur Ukraine. Aber der Präsident von Russland, er heißt Vladimir Putin, ist anderer Meinung … Sie setzte den Gedanken fort: Raphaela arbeitet bald nicht mehr in der Gartenstraße. Sie muss wieder zur Universität. Aber das gefällt dem Benny-Bäcker nicht, er ist anderer Meinung …
»Wieso ist das blöd?«, fragte sie.
»Ich habe mich irgendwie jeden Tag auf dich gefreut.«
»Das hast du aber lieb gesagt.«
»War auch lieb gemeint.« Dann schwieg er nachdenklich.
Sie erreichten eine Parkbank und Raphaela fragte, ob sie sich setzen sollten.
»Nicht hier mitten an der Straße, lass uns die Bank dahinten nehmen.« Er zeigte auf einen kleinen Weg, abgelegen und vom Hauptweg kaum einsehbar.
Sie setzten sich dort hin, ließen der Sonne Gelegenheit, sie zu wärmen, und wandten sich neugierig einander zu.
»Wo bist du ab morgen?«, wollte er unvermittelt wissen.
Sie mochte ihn nicht belügen und wog die Antwort sorgfältig ab. »Raphaela ist dann wieder ganz normaler Student und ganz weit weg von deiner Bäckerei.«
»In welcher Stadt?«
Jetzt wurde es doch schwierig, die Lüge zu vermeiden. Sie wich aus: »Du bist ja süß, willst, dass ich weiter jeden Tag viele Kilometer fahre und meine Brötchen bei dir hole?«
»Ja.«
»Geht nicht.«
Betroffen realisierte er, dass es heute eine Art Abschied war, und schwieg ratlos.
»Sei nicht traurig, vielleicht bin ich ja mal wieder in der Nähe, dann komm ich vorbei und schau nach dir.«
»Können wir uns nicht gleich verabreden?«
»Nein«, sagte sie lächelnd, »ich bin nicht so der Typ für Verabredungen. Eher so der Typ, mal schauen was als Nächstes passiert.«
Sie schleckte den Löffel mit Vanilleeis und Erdbeeren genüsslich ab und leckte sich über die Lippen.
Er war ganz fixiert auf ihr Tun und starrte ihr verträumt und nervös ins Gesicht. »Du hast da was …« Er wischte mit seinem Zeigefinger über ihren Mundwinkel und entfernte eine kleine Spur Eis. Dann leckte er den Finger ab und flüsterte: »Lecker.«
Raphaela war verwundert. Diese kurze Berührung und den dazu gehörigen Mut hätte sie Benny gar nicht zugetraut. Es war auch gar nicht unangenehm oder unpassend. Seine Hand war anders als erwartet, weicher und zärtlicher, nicht die grobe Oberfläche eines Handwerkers. Raphaela erwischte sich bei dem Gedanken: zarte Haut vom Brötchenkneten.
Sie schaute ihm jetzt bewusst beim Lecken der Schokokugel zu, es war ihr irgendwie eine Freude, seine Zunge zu beobachten, wie sie Schicht um Schicht das Eis abhobelte. Er hat schöne Lippen, stellte sie überrascht fest und konnte den Blick gar nicht mehr abwenden. Jetzt biss er in die Waffel und kleine Krümel blieben im Mundwinkel hängen. Sie widerstand dem Wunsch, ihrerseits ihn zu berühren und diese neckischen Waffelteilchen von den Lippen zu wischen: Soll ich oder soll ich nicht?
Verwundert schüttelte sie den Kopf bei dem ungewöhnlichen Gedanken, ließ ihren Pferdesch****z aufreizend umherfliegen und konzentrierte sich lieber wieder auf ihren Eisbecher.
Das Knacken von Bennys Waffel klang lustig, fand sie, als ob er eine Mohrrübe essen würde: Schnurps, schnurps, schnurps, drang es an ihr Ohr und sie konnte nicht widerstehen, ihm dabei detailverliebt zuzuschauen.
Dann lud sie abgelenkt und unbeholfen ihren Eislöffel ein wenig zu voll und platsch landete ein Teil davon auf ihrem Oberschenkel. Noch ehe sie reagieren konnte, wischte er mit einem Taschentuch drüber. Diese flüchtige Berührung übertrug sich durch die dünne Latexhose direkt auf ihre Haut.
»Jetzt hast einen Fleck, der nicht mehr glänzt, stellte er verwundert fest.
»Da ist genug Glanzöl drauf, muss man nur kurz neu verteilen.«
Sie streckte ihre Hand zum Taschentuch und wollte den Makel sofort beseitigen.
»Darf ich?«, fragte Benny.
Sie löffelte weiter ihr Eis und ließ ihn großzügig gewähren.
Erst zaghaft, dann mit Elan rieb er rund um den Fleck und polierte den Oberschenkel wieder in einen gleichmäßig glänzenden Zustand. Er ließ sich Zeit, dehnte die Fläche immer mehr aus und war ganz und gar bei der Sache.
Raphaela spürte verwundert kein Unbehagen, eher im Gegenteil: die zärtliche Berührung seiner kräftigen Hand. Nach und nach begann sie das Gefühl der Massage zu genießen: Bitte mach weiter, dachte sie und schloss kurz die Augen.
»Du hast schon wieder Eis im Mundwinkel«, flüsterte er, »darf ich?«
»Mach ruhig.«
Diese mal wischte er nicht mit dem Finger über die Lippen, sondern kam ihr mit seinem Gesicht näher. Sie spürte seinen Atem, aber ließ die Augen geschlossen. Benny wagte es und küsste zärtlich den Vanillemundwinkel.
Raphaela zuckte kurz, spürte seine weiche Lippe und dann die Zungenspitze. Überraschend schlug ein wohliger Blitz bei ihr ein.
Jetzt wurde es offensichtlich für Benny und einfacher zu verstehen. Ihre Hand lag plötzlich auf der seinen und forderte die Fortführung der Massage des Oberschenkels. Sie drehte den Kopf zu ihm und öffnete mit weiterhin geschlossenen Augen leicht die Lippen. Ihre Lippen probierten sich aus, der Geschmack von Eis und Speichel vermischte sich zu einem feuchten Schlaraffenland. Seine Zungenspitze forderte vorsichtig Einlass und sie gewährte diesen ohne Widerstand. Flink stellte sie den Becher neben sich auf die Bank und kuschelte ihren Kopf an seine Schulter. Dann trafen sich die Zungen der beiden und die Glückshormone bahnten sich ihren Weg in die Gehirne. Aus dem anfänglichen Abtasten wurde ein kuscheliger Zungenkuss, aus dem Kuss ein wildes Geknutschte und dann ein lang anhaltendes Begehren.
Sein Griff auf ihrem Oberschenkel wurde fester, er massierte ihre Latexbeine wonnig und dehnte das Gebiet aus. Ihre Hand signalisierte ihr Einverständnis und so wagte er die Annäherung zum Schritt.
Jetzt war auch sie neugierig geworden und ließ ihrerseits ihre Hand auf Entdeckungstour über seinen Oberschenkel wandern. Dort verweilte sie nur kurz und erkundete die Innenseite bis hinauf zum Schritt. Sie legte die flache Hand auf seine Hoden und streichelte zärtlich nach oben. In Trance durch das wilde Knutschen und die fordernden Streicheleinheiten seiner Hand wagte auch sie sich mutig nach oben. Oh, er hat einen Ständer, fuhr es ihr durch den Kopf. Und gut bestückt ist er auch noch.
Seine Hand massierte ihren flachen Schritt, nicht grob oder ungeschickt, nein, wie ein Meister, die kräftigen Finger drückten längs durch die Spalte, als wollten sie die Schamlippen teilen und die Klitoris stimulieren. Trotzt der 34er-Hose spürte Raphaela das Spiel wie eine Frau, ihr darunter liegendes Geheimnis mochte das Rubbeln. Sie öffnete ihre Schenkel, verstärkte oben ihr Zungenspiel und griff ihrerseits beherzt zu. Wow, ein richtiger steinharter Prügel. Mit den Gefühlen eines stolzen Mädchens empfand sie diese prächtige Durchblutung als Anerkennung für sich selbst.
Jetzt wanderte seine Hand zu ihrem Bauch und strich über das T-Shirt nach unten. Seine Finger versuchten am Bund unter das Latex der Hose zu gelangen.
Sie löste sich von seinem Kuss, schaute freundlich aber bestimmt in seine Augen und flüsterte: »Bitte nicht.« Sie küsste ihn kurz. »Nur von außen, ich habe meine Regel.«
Er verstand es sofort, ohne es krummzunehmen, und griff beherzt mit voller Kraft wieder von außen im Schritt an.
»So ists gut«, flüsterte sie und versank in seinem muskulösen Arm und einem weiteren tiefen Kuss.
Ihre Hand massierte durch die Jeans seine Eichel, dann fragten ihre Finger höflich an, ob sie ihrerseits in die Hose schlüpfen durften.
Beide schauten sich um, alles war unverändert, niemand in der Nähe, keine fremden Blicke, die Parkbank war gut gewählt.
Er öffnete seinen Reißverschluss und den Knopf der Jens, schob die Hose bis auf die Oberschenkel runter und ließ ihrer Hand den nötigen Freiraum, unter die Boxershorts zu gleiten.
Jetzt hatte sie ein schönes Spielgebiet entdeckt. Ein wahrhaft männlicher Geruch drang in die Nase und sie ertastete dicke Eier und einen langen graden Schaft. Die Eichel wurde von ihrer Vorhaut befreit und die Hände ertasteten erste feuchte Spuren seiner Lust.
Sein Arm umschlang ihren Kopf und drückte ihre Lippen und Zungen noch enger zusammen, eine unmissverständliche Aufforderung weiterzumachen.
Raphaela war nicht mehr ganz Herr der Lage und erwischte sich selbst bei dem unerwarteten Gedanken: Wie schmeckt eigentlich ein Penis? Die Massage in ihrem Schritt zeigte Wirkung und sie entschied, es auszuprobieren. Ohne die Handarbeit zu vernachlässigen, löste sie den Kuss, beugte ihren Oberkörper nach vorn und schaute sich das Zielgebiet an. Eine pralle Eichel leuchtete ihr entgegen, hochgradig erregt und voller feuchter Tropfen. Mutig berührte sie die Spitze mit ihrer Zunge und gewahrte seine freudige Reaktion. Sie öffnete die Lippen, leckte sich wollüstig mit der Zunge darüber und stülpte ihren weit geöffneten Mund über die Penisspitze. Ein leicht salziger Geschmack und ein sehr männlicher Duft waren die ersten Wahrnehmungen.
Dann war es völlig überraschend schon zu spät für weitere Erkundungen. Der erste Schuss Sperma entlud sie in ihren Mund. Reflexartig versuchte sie auszuweichen, aber seine Hand auf ihrem Hinterkopf versperrte den Rückweg. Vier weitere Schwalle entluden sich und füllten ihren Rachen. Ein neues, bisher unbekanntes Geschmacks- und Gefühlsensemble, wie Brausepulver im Mund mit der Würze eines cremigen, leicht salzigen Joghurts.
Er pumpte noch ein paar Mal zittrig, ein nachhallendes Pulsieren ohne Flüssigkeitsinhalt. Sie schluckte jetzt beherzt das männliche Geschenk einfach runter. Dann ließ sie ihm noch ein paar Sekunden den Genuss ihrer Lippen, bevor sie liebevoll die Eichel rundum sauber leckte. Sie schob seine Boxershorts wieder nach oben und richtete sich auf.
Er grinste breit und verträumt, mit sich und er Welt äußerst zufrieden.
Nach der Lust kam die Verlegenheit und er bemühte sich, schnell die Jeans wieder hochzuziehen. Raphaela war diejenige, die die Situation rettete. Sie nahm ihr Eis, das sie vor dem Liebesspiel auf der Parkbank abgestellt hatte, und schob sich lächelnd einen Löffel in den Mund.
»Magst auch noch einen?«
Mehr war nicht zu sagen. Er nickte, sie fütterte ihn und genießerisch lümmelten sie noch ein paar Minuten gemeinsam auf der Parkbank rum. Dann schlenderten sie Hand in Hand zurück zur Bäckerei und verabschiedeten sich mit einem kurzen Kuss an seinem Auto.
»Schade dass wir uns nicht mehr sehen.«
»So ist es halt, Benny. Bleib fröhlich.«
Ein letzter Wangenkuss und weg war sie.
|
|
|
Stamm-Gast
 

Beiträge: 277
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:22.12.25 09:44 IP: gespeichert
|
|
Hallo k2,
vielen Dank für die Fortsetzung.
Ich hatte schon gar nicht mehr darauf gehofft.
Musste mich erst wieder einlesen.
Bitte lasse uns nicht mehr so lange warten.
Liebe Grüße und ein frohes Weihnachtsfest...
goya
|
|
|
Stamm-Gast
   Backnang

Beiträge: 216
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:22.12.25 11:08 IP: gespeichert
|
|
Nach langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von dir.Ich bin nun sehr gespannt, wie es weiter geht.
|
|
|
Fachmann
 
 la vita è bella - life is beautiful - la vie est belle - das Leben ist schön
Beiträge: 67
User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:25.12.25 11:33 IP: gespeichert
|
|
Hallo Goya und Glatzkopf,
Danke für Eure aufmunternden Worte, Euch eine frohe Weihnacht.
Liebe Grüße K2
Statistik für Leute, die an Statistik glauben: bisher 276254 mal wurde diese Geschichte aufgerufen, 1/4 Millionen - klingt gut
|
|
|
Fachmann
 
 la vita è bella - life is beautiful - la vie est belle - das Leben ist schön
Beiträge: 67
User ist offline
|
RE: Tante Gerdas Geheimnis
|
Datum:11.01.26 13:38 IP: gespeichert
|
|
Statistik für Leute, die an Statistik glauben: bisher 279520 mal wurde diese Geschichte aufgerufen, 3000 mal seit dem 25.12. - klingt gut
nach dem kleinen Abenteuer mit Bäcker Benny geht's heute weiter, viel Spaß und gern Feedback
*****
************
...........schlenderten sie Hand in Hand zurück zur Bäckerei und verabschiedeten sich mit einem kurzen Kuss an seinem Auto.
„Schade, dass wir uns nicht mehr sehen.“
„So ist es halt Benny. Bleib fröhlich.“
Ein letzter Wangenkuss und weg war sie.
Simone riss Raphaela aus ihren Gedanken.
„Du bist ja ganz woanders, was ist denn los mit dir?“
„Nichts, ich musste nur an die letzten drei Wochen denken, das ist schon echt viel, was einem da so im Kopf rumschwirrt.“, log sie. Das mit Benny war ihre Sache und nichts worüber sie mit den Frauen reden wollte.
„Naja, einen Abend hast ja noch und der wird toll, versprochen.“
*****
Nach dem Kaffeetrinken wurde es ruhig im Haus und alle holten Schlaf vor - Fitness tanken für das lange Fest heute Nacht.
„So jetzt aber bitte raus mit der Sprache, was ist das heute denn für eine ominöse Party?“, Raphaela hatte sich gar nicht die Mühe gemacht, nach der Mittagspause irgendwas anzuziehen. Sie war einfach im Nachthemd nach unten gekommen.
Simone antwortete: „Du kannst es wohl kaum erwarten?“, zu ihrer Partnerin gewannt, „Schatz, wer macht den pädagogischen Teil, du oder ich?“
„Du machst das jetzt!“, erwiderte Joe, „Ich übernehme heute Nacht den Aufpasser, umgedreht geht schief.“ Sie zwinkerte ihr zu.
„Ok, also aufgepasst Mädchen! Habe ich Deine volle Aufmerksamkeit?“
„Ja, mach’s nicht so spannend.“, sie war hibbelig und trank jetzt voller Spannung ihren Abendkaffee.
„Ohren spitzen, Klappe halten!
Das ist eine Fetischparty und da sollte man so ein Greenhorn wie dich eigentlich nicht mitnehmen, ohne dass du die Regeln verinnerlicht hast.
Erstens: Wir fahren um neun von München los mit einem großen Bus mit abgedunkelten Scheiben. Vom Ziel ist nur so viel bekannt, eine Burg in Bayern. Rückfahrt ist fünf Uhr mit demselben Bus.“
„Ups klingt mysteriös und geheimnisvoll.“
Simone fuhr mit ihrer Belehrung fort:
„Zweitens: Am Eingang wird man nicht nach einem Namen gefragt und man sollte den ganzen Abend tunlichst vermeiden, seinen eigenen Namen zu verwenden.
Du bist Raphaela, ich bin SiS, mein Kürzel für Simone S., sie ist JoS.
Und auch Du fragst niemanden nach dem Namen.
Es wird vor dem Einlass ein Foto von dir gemacht, das wird ausgedruckt und auf einen Vertrag geklebt. Den musst du unterschreiben. Uns kennt man und daher müssen wir das nicht mehr tun.“
„Was steht da drin in dem Vertrag?“
„Ohren spitzen - Klappe halten!“
Joe lachte: „Machst gut Simone, könnte ich nicht besser.“
„Drittens: Den Vertrag musst nicht lesen, sind drei Seiten rechtliche Absicherung anwaltsdeutsch. Da steht drin, dass der Veranstalter für nichts, was passiert, haftbar ist, mit rein weg gar nichts irgendwas zu tun hat und jeder für seinen Mist selbst verantwortlich ist. Genau genommen steht auch drin, dass man eventuelle Krankenhaus- oder Beerdigungskosten nicht übernimmt.“
Raphaela verschluckte sich am Kaffee aber sie hielt die Klappe. Als angehender Jurist hätte sie aber gern alles im Detail gelesen. Sie wusste, der Anbieter einer Veranstaltung kann nicht einfach alle Verantwortung ablehnen.
„Unterschreib einfach, am besten ohne zu lesen.“
„Viertens: Mädchen, wenn du gern Pornos schaust, dann hast den ganzen Abend Glück. Aber nicht an Bildschirmen, sondern live und in Farbe.
Viele sind genau deswegen da, praktizieren Sex in allen Spielarten und schauen ohne Scheu den anderen zu.
Also nicht wundern, wenn da Dinge passieren wie Blasen, Bumsen, Anpinkeln, Auspeitschen oder Fesseln. Die dort sind, sind alles Profis, da passiert nichts, was nicht vorher einvernehmlich festgelegt wird. Verstanden?“
„Ich glaube ja. Eine Frage hab ich. Muss ich mitmachen, wenn mich einer fragt?“
„Falsche Frage! Bist halt echt grün hinter den Ohren.
Du musst gar nichts, ein einfaches Nein, oder RED wird von allen akzeptiert.
Richtiger Weise hättest Du fragen müssen:
Darf ich mitmachen, wenn mich einer fragt?“
Simone machte eine lange Pause.
„Die Antwort ist aber auch Nein.“
An dieser Stelle schritt Joe ein.
„Ich bin deine Aufpasserin, und wenn da was kommen sollte, was Du gern ausprobieren möchtest, dann fragst mich.
Wir beide, quasi als deine Erziehungsberechtigten, haben zu deiner Sicherheit vier Themen ausgeschlossen, richtig Simone?“
„Ja vier, so war’s abgemacht!“
Simone fühlte sich wohl in der Rolle der Lehrerin:
„Fünftens: vier sexuelle Praktiken sind für dich tabu, die da wären: Analverkehr empfangen, deinen Penis zu benutzen oder ihn zu berühren, jemanden schlagen oder von jemanden geschlagen werden. Alles andere fragst Joe einfach höflich in folgenden Wortlaut: königliche Hoheit, würden sie mir bitte die Erlaubnis erteilen, ich würde gern…“, Simone gübelte, „…was fällt mir als Beispiel für einen Anfänger ein?“
Joe half aus: „…. ich würde gern die Stiefel von dieser Mistress lecken, darf ich?“
„So was mach ich nicht, das ist ja eklig.“, das Mädchen im Nachthemd schüttelte angewidert den Kopf.
„Ok dann ein anderes realistisches Beispiel: königliche Hoheit, ich würde gern diesen prächtigen Hengstsch****z melken.“
„Gott bewahre, so was will ich doch auch nicht, wisst ihr doch.“
„Mir egal, wir werden ja heute Abend sehen, was du ausprobieren willst.
Hast Regel fünf mit den vier NoGos verstanden?“
„Ja ich glaube schon, ich werde nur kucken und selber halte ich mich da ganz raus.“
„Das sagen alle am Anfang und dann…“, Joe ließ den Satz unvollendet.
„Sechstens: Du bekommst ein Schutzkonzept und das kannst die ganze Zeit nicht ablegen.“ Und noch ehe Raphaela reingrätschen konnte.
„Siebtens: Dein Kostüm ist nicht verhandelbar.
Und als letztes, Achtens: Geh nicht verloren, ich habe keine Ahnung was passiert, wenn du den Bus verpasst. Ich vermute - aber genau weiß ich es nicht - du endest dann als lebenslanges Burgfräulein oder als Nutte für die Ritter.“
Joe mischte sich ein: „Hier unterschreib mal unsere Belehrung!“
Sie reichte ein fast leeres Blatt rüber. Auf dem war lediglich zu lesen:
Ich wurde über alle Risiken belehrt und mach das alles auf meine Kappe.
Datum / Unterschrift
„Das ist aber kein gutes Juristendeutsch.“, warf Raphaela ein.
„Klappe halten unterschreiben! Sonst bleibst heute Abend hier!“, Joe knurrte.
„Ist ja gut.“
*****
Sie hatten noch ausgiebig zu Abend gegessen und waren jetzt fit wie Turnschuh für eine lange Nacht. Simone hatte auf die Uhr geachtet und zwei Stunden vor Abfahrt des Busses begann die Showtime.
Das Mädchen wurde gebeten, sich im Bad gründlich vorzubereiten. Sie solle ausgiebig die Toilette besuchen, ein großes Geschäft wäre definitiv nicht möglich bis Sonntag sieben Uhr. Auch solle sie sich komplett abschminken und die gelben Fingernägel von der Farbe befreien. Die Ansage war verwunderlich aber klar: „farbloses Gesicht, Finger- und Zehennägel“.
Raphaela war verwundert, am Nachmittag noch ladylike mit Blumenkostüm und fast schon Modepüppchen, jetzt Natur pur. Die Ansage war unmissverständlich und auch noch nackt sollte sie sein. Es waren drei Dinge ausgenommen, die langen Wimpern, die Perücke und sie sollte einen „D-Busen“ sorgfältig ankleben. Dazu noch die Ansage: Wenn sie schnell sein würde, dürfte sie der Ankleidung der zwei Frauen beiwohnen. Die Aussicht war verlockend. So war sie ruckzuck fertig. Im Spiegel sah sie befremdlich aus, seit drei Wochen gab es keinen Tag ohne Schminke. Mit der schlanken Hüfte, den langen Haaren und dem recht großen Busen war sie aber immer noch eindeutig feminin und nicht der alte Ralph.
Nur im Bademantel bekleidet betrat sie das große Badezimmer der beiden Hausbewohnerinnen.
Sie staunte nicht schlecht! Die beiden waren splitterfasernackt, eine jede vor ihrem eigenen Waschtisch und sie schminkten sich parallel zur gleichen Zeit.
Dabei waren sie synchron sorgfältig aber auf völlig verschiedenen Wegen unterwegs. Joe hatte das aufwendigere Programm und glänze mit dick Goldstaub auf den Augenlidern. Sie war auffallend schön festlich geschminkt, eindeutig zurecht gemacht für ein großes Event, fast wie eine Braut. Unterstrichen wurde die Noblesse durch kleine Diamanten am Wimpernrand und glitzernd feuchte Lippen. Ein Gesicht wie ein Swarovski Gemälde, überall glitzerte es auffallend. Joe hatte die Lokation des heutigen Abends im Sinn, die dunkle Burg wird sicher recht schlecht ausgeleuchtet sein, da kann es sicher nicht schaden, ein wenig dick aufzutragen.
Dann entnahm sie einem Puderdöschen Glitzerstaub und verteilte es auf den Wangen und im gesamten Dekolleté. Sie legte sich ein wahrlich stattliches Diadem an, goldene Kettenglieder mit vielen klaren Steinen verziert durch Rubine. Das sah sehr wertvoll aus, wie für eine Millionärin gedacht. Die Ohrringe waren passend und verspielt, einer Blume aus im Kreis angeordneten hellen Steinen und ein roter in der Mitte.
Joe lächelte über Raphaelas Staunen und bestätigte deren Vermutung: alles nicht echt aber dennoch mehre hundert € teuer. Sie steckte geschickt ihre Haare auf dem Kopf mit Nadeln zusammen und platzierte eine kleine Krone hinein. Es war offensichtlich, sie plante eine edle herrschaftliche Figur.
Ganz anders Simone. Natur pur aber aus der Dose. Ihr Gesicht glich einem Apfel. Der Teint roséfarben, die Wangen frisch und rot, wie nach einem Spaziergang bei kaltem Wind. Die Lippen feurig glänzend aber nur ein leichter Hauch von Rot und der Blick offen, klar und wenig festlich. Sie hatte sich die Haare zu langen Locken geformt und mit Gel verwuschelt. Raphaela bewunderte die Natürlichkeit des Aussehens und überlegte, was das wohl werden wird. Vielleicht sollte es eine Art ländliche Person werden, oder doch sogar eine derbe dreiste Dirne, wie sie in manchen mittelalterlichen Filmen vorkommt.
Als beide zufrieden waren mit ihrem Makeup baten sie einander beim Fixierspray zu helfen. Das wurde reichlich aufgetragen und sie erklärten, sonst würde das Kunstwerk nicht die ganze Nacht halten.
„Und wann bin ich dran?“, wagte Raphaela zu fragen.
„Später, wir brauchen bei dir nur wenige Minuten.“
„Das ist gemein.“
„Wirst schon sehen auch du wirst auf deine Art wunderschön.“
„Wieviel Zeit haben wir noch?“
„Eine Stunde. Passt genau, jetzt mit dem Ankleiden zu starten.“
Zuerst war Simone dran und sie hatte sich für Latex entschieden. Erst ein weißes Korsett welches ihren üppigen Busen steil nach oben schob. Dann eine weiße Gummibluse, die leicht durchscheinend war. Riesen stoffreiche Ärmel umspielten die Arme, wie bei einer mittelalterlichen Magd und ein typisches weit offenes Dekolletee, verdeckt wurde dadurch wenig. Eher im Gegenteil alles gut einsehbar und wahrscheinlich auch gut eingreifbar. Raphaela hatte gut geschätzt, es entstand jetzt eindeutig ein Bauernweib oder eben eine Vollbluthure aus dem Mittelalter. Simone drapierte abschließend die Haare einseitig, sprühte diese mit blonder Faschingsfarbe voll und dann fiel bei Raphaela der Groschen: „Wie in Rossini – Veronika Ferres.“
Simone platzte vor Stolz über ihr Kunstwerk: „Treffer, das war das Beste was mir heute passieren konnte, du hast es erkannt.“
Sie gab ihr einen kurzen Kuss auf die Wange und bedankte sich mit: „Du bist ein wahrer Schatz.“
Schnell schlüpfte sie in zwei weiße Latexunterröcke und ein etwas kürzerer Überrock in hellem braun und schon war sie fertig.
„Kein Schlüpfer?“
Simone grinste diabolisch: „Nein, wieso denn, den müsste ich ja später erst wieder umständlich ausziehen.“
Jetzt half sie Joe beim Ankleiden, was aber auch erstaunlich schnell ging. Diese hatte sich gegen Latex, gegen Korsett und stattdessen für Baumwollunterwäsche entschieden. Simone holte aus dem Ankleidezimmer einen Reifrock, der bequem auf der Hüfte gepolstert war und mit seinen weiten Ringen lustig wippte. Dann brachte Simone ihrer Frau das Kleid aller Kleider. An dieser Stelle brauchte niemand mehr raten. Sissy die junge Kaiserin von Österreich sollte es werden. Schneeweiß war das Gewand, Seide überall, besetzt mit vielen Glitzersteinen, und dazu wie im Film schulterfrei mit kurzen Ärmelchen. Im nu war Joe reingeschlüpft, der Reißverschluss im Rücken geschlossen und schon war sie fertig.
„Ein Traum!“, Raphaela klatschte in die Hände, „Wie Romy Schneider. Ihre Majestät sehen hinreißend aus.“
„Ihre Majestät ist entzückt von ihres Volkes Lobes.“, trällerte Joe mit lieblicher Stimme.
Und dann - mir nichts dir nichts, innerhalb einer Sekunde - zeigte sie ein Meisterwerk der Schauspielkunst. Sie veränderte ihre Stimme und brüllte mit tiefem Alt:
„Ihre Schmeicheleien kann sich das niedere Volk ersparen. Was wagen sie es, mich als Kaiserin einfach anzusprechen. Halten sie ihr vorlautes Unterschichtenmaul.“
Raphaela hatte sich zu Tode erschrocken.
Joe dagegen konnte nicht mehr vor Lachen, es zerriss sie fast. Sie gluckste um Luft ringend nur: „Ist sie nicht herrlich?“
Wieder mit lieblicher Stimme wies Joe das verdatterte Mädchen an: „Du sei sie doch einmal so lieb, und schau sie in die schwarze Tasche, ob ich kleiner Schussel nicht doch irgendwas vergessen habe, was ihre Majestät nachher noch benötigen würde. Es würde mich reuen nachher, unvollendet das Fest zu verderben.
Ihr seid ein wahrlich hilfreicher Schatz Rapha.“
Sissi die Kaiserin in Vollendung, wie Romy Schneider liebevoll um einen Gefallen bittend in herrlich alter Sprache.
Raphaela öffnete die Tasche und Joe fragte ab, jetzt aber wieder mit Stimmwechsel, ganz dominant wie eine wütende Furie.
„Schwarze lange Lederstiefel?“
„Die mit großen Blockabsätzen? Ja sind drin in der Tasche.“
„Ein schwarzer breiter Ledergürtel und passende lange Lederhandschuhe.“
Raphaela schluckte: „Ja auch.“
„Eine Zorromaske schwarz und drei kleine Tücher?“
„Ja.“
„Und sonst?“
Raphaela wühlte in der Tasche zum Grund und wurde rot.
Stockend kam Wort für Wort: „Eine - Peitsche – groß – schwarz – lang.“
Und dann wieder der Wechsle von Joe auf liebreizender Mädchenstimme: „Alles da, dann ist ja die junge Kaiserin gut ausgerüstet für einen reizenden Kaffeenachmittag und wenn erforderlich, auch für ein Auspeitschen einer Nebenbuhlerin. Da bin ich ja richtig froh! Danke mein Schatz für Ihre Hilfe, ein wahrlich guter Hofstaat, wenn man nicht alles selber machen muss.“
Raphaela musste unweigerlich an Dr. Jekyll und Mr. Hyde denken, zwei widerstrebende Persönlichkeiten in einem Menschen. Hier war gerade in ihrem Kopf ein ähnliches weibliches Bild entstanden. Einerseits Sissy die liebe Österreichische Kaiserin versus Elisabeth Báthory, die ungarische Adelsdame, die der Beiname „Blutgräfin“ gegeben wurde. Bis heute hielten sich die Gerüchte, sie hätte junge Frauen in ihr Schloss gelockt, sich an denen vergangen und über dreißig seien spurlos verschwunden. Raphaela schauderte bei dem Gedanken: ‚Kannte sie Joe wirklich?‘
Sissi und die Bauerndirne waren jedenfalls fabelhaft anzuschauen und Raphaela war hellauf begeistert von deren Verwandlungskünsten.
„Und was ist mir?“
„Wir haben noch dreißig Minuten.
Jetzt bist du dran Mädel. Dauert ja nicht lange dich fertig zu machen.“, die junge Kaiserin Sissi gab den Takt an, „Simone holst mal bitte ihre Schutzkleidung.“
Ein ledernes Hosenkorselett wurde gebracht. Außen farbloses fleckiges Kalbsleder und innen weich und bequem ausgekleidet. Es reichte unten ein paar Zentimeter auf die Oberschenkel und oben bis über die Brust, war aber gänzlich frei von Bändern über die Schulter.
„Ein bisschen unfair, ihr habt die schönsten Kostüme der Welt und ich werde verpackt wie eine Wurst beim Fleischer. Wenn ich da drinstecke, dann ist ja alles Liebreizende versteckt und unsichtbar.“
„So ist es gedacht, sonst kann ich dich heute Abend nicht beschützen. Husch, husch rein mit dir! Schminken machen wir später. Steig hier über den offenen Rücken ein!“
Mulmig war ihr schon, sah ein bisschen wie ein Badeanzug der 20-er Jahre aus - nur halt aus Leder. Die Beinlinge waren eng, da konnte definitiv keiner reingreifen oder was rausrutschen. Der Penis wurde nach hinten gelegt, da war Platz genug, dann die Hose über den Po gezogen und das Vorderteil um ihren Busen gelegt. Hinten war eine Schnürleiste in die Simone ein Stahlseil einfädelte. Sie zog das Hosenkorselett nach und nach stramm, bis der Spalt hinten verschlossen war. Ein kleines Vorhängeschloss machte klick.
„Schon fertig, und das sitzt bombenfest, da kann dir heute Nacht keiner zu nahekommen.“, frohlockte sie zufrieden.
Es fühlte sich für das Mädchen straff an, aber dennoch angenehm und weit entfernt von dem Strafkorsett vor einer Woche.
„Passt super, ist fast schon bequem, und man schwitz auch nicht drin. Gutes Material.“
„Die Nacht ist lang, Restriktionen machen da keinen Sinn, verderben nur das lange Fest. So wie wir dich kennen, bist du wahrscheinlich auch viel auf der Tanzfläche. Probiere mal, kannst damit gut tanzen?“
„Das Ding passt, Daumen hoch, das wird was mit Partymachen.“
Dazu bekam sie jetzt einfache Ledersandalen, diese sahen aus wie von den Römern. Eine weiche Sohle mit kleinem Blockabsatz von ein paar Zentimetern und braunen Bändern, die sich um die Wade schmiegten. Sie probierte diese gleich aus und tanzte wie von der Tarantel gestochen ein paar wilde Sprünge. Ihr breites Grinsen war eindeutig, die Party konnte kommen.
„Ich sehe ein bisschen ulkig aus, was kommt jetzt als nächstes?“
„Hier dieser alte dreckige Kartoffelsack.“
„Puh der riecht aber stark.“
„Alles echt, nur die Damen vom Hof konnten es sich damals leisten nach Rosen zu riechen.“
Sissi roch in der Tat stark nach Rosen, da war der muffelige Gestank nach alten Kartoffeln und Essig im direkten Kontrast erst richtig ätzend.
„Wir haben den Sack im Keller mit vergammelten Kartoffeln gefunden und dann mit Essiggurkenbrühe getränkt.“, erklärte die mittelalterliche Dirne Simone stolz auf ihr Werk.
„Echt jetzt, ihr seid pervers.“
„Stimmt.“, beide klatschten sich ab.
„Wollt ihr mich zur Sklavin staffieren?“, fragte Raphaela, als sie ihr den Sack über den Kopf zogen.
„Nein, das sollten wir tunlichst unterlassen. Als Sklavin würdest du die anderen ja zusätzlich reizen, dich zu belästigen oder gar zu schlagen oder zu foltern. Das wollen wir ja gerade unterbinden. Verstehst du?“
Simone zupfte den breiten Schlitz an den Schultern zurecht. Dann half sie den Armen durch die seitlichen Öffnungen. Ein alter Strick wurde zweimal um den Bauch gewunden und mit einem Doppelknoten geschlossen.
„So jetzt siehst du schon richtig gut aus – perfekt ein armes stinkendes Bettelmädchen. Der Drecksack ist echt und die weißen Schimmelflecken auch. Richtig authentisch und stinken tust du auch so, wie es sich für einen armen Streuner gehört.“
Der Sack reichte bis kurz über die Knie und war unten 20 Zentimeter nach innen umgeschlagen. Innen verborg sich so eine Art Tasche und Raphaela kramte eine blickdichte Strumpfhose hervor, auch hautfarben aber auch mit dreckigen Flecken. Fragend schaute sie auf ihr Fundstück.
„Das ist für später, wenn es nachts kühl wird, ziehst die über. Jetzt kannst Du es wieder vorn reinstecken. Ist super praktisch, wenn ich dich anweise, nieder zu knien, ist es ein bequemes Polster unter den spitzen Knien. Probiere mal aus!“, Joe gab den Ton an, wie eine echte Kaiserin.
Zögernd kniete sich Raphaela hin: „Geht so, ein bisschen mehr gepolstert, wäre besser.“, nörgelte sie.
„Hände in den Schoß!“
Sie bekam eine alte verbeulte Emaille-Schüssel hineingelegt und sah jetzt schon ganz gut wie ein Bettelmädchen aus.
„Passt, fehlt nur noch die Schminke und die Haare. Bleib bitte knien!“
„Wieso Schminke, das hatte doch damals nur der Adel.“
„Augen zu, du brauchst etwas mehr Natürlichkeit, so in etwa wie ich.“
Simone durfte das übernehmen. Das Gesicht der Dirne Simone hatte Raphaela überzeugt, so wollte sie auch gern aussehen, so schloss sie die Augen ohne Argwohn.
Was sie nicht sah, waren folgende Schritte:
1. Simone zog sich ein paar Latexhandschuhe über.
2. Sie holte acht Dosen mit Grau und Brauntönen, alle mit dem Aufdruck: waterproof theatre makeup
3. Mit den Fingern tauchte sie in die Farbe, malte die Schultern und den Hals bunt, wobei das Wort bunt hier in die falsche Richtung führt. Die Farbauswahl war beschränkt auf die Farbpalette von Schmutz, grau, dunkelgrau, aschgrau, braun und olivgrün.
4. Dann bekamen die Augen eine graue Umrahmung. Nicht so wie Partygirl mit Smoky Eys, sondern eher so traurig schmutzig mit Augenringen.
5. Das Gesicht, Arme und Hände wurden anschließend vollgeschmiert. Sie sah jetzt so aus, als hätte sie stundenlang mit den Händen im Schlamm gewühlt.
6. Mit dunklem Grau bestrich sie die Fingerspitzen und drückte die Farbe in das Nagelbett und auch unter die Fingernägel. Dann wischte sie drüber und schon waren die Hände gräulich dreckig und ungepflegt.
7. Das gleiche wiederholte sie an den Füßen und Beinen.
8. Die Lippen bekamen ein sehr ungleichmäßiges grau rotes Gemisch aus 24h-stay Lippenfarben.
Joe kam gerade mit einem frischen Kaffee und war begeistert.
„Lass die Augen noch ein Weilchen zu! Muss erst trocknen, wir machen noch schnell die Haare.“
Simone verteilte ungleichmäßig Gel, so dass fettige strubbelige Haare entstanden. Dann mischte sie in graue Wasserfarbe noch Zucker rein und verschmierte das klumpige Produkt zusätzlich in den Haaren.
Sie hob den Daumen in Richtung Joe als stumme Frage: Reicht es?
Ein Nicken war die Antwort und die Fotokamera machte klick, klick, klick.
„So jetzt ist trocken genug, kannst die Augen öffnen.“
„Wow, du siehst toll aus.“, versuchte Joe den gleich folgenden Schock zu mildern.
„Iiiii, das sieht ja ecklig aus.“, Raphaela schaute angewidert auf ihre Hände, „Spinnt ihr?“
„Na na na, redet man so mit Freunden. Du bist ein tolles Gesamtkunstwerk. Schau mal hier auf das Kamerabild!“
Der Schock saß tief. Da kniete ein über und über verdrecktes Mädchen in ärmlicher Mittelalterkluft. Zwar immer noch irgendwie auf besondere Art attraktiv, jedoch eben ein richtiger Dreckspatz – andererseits nicht wirklich eklig, kein einziges Furunkel oder eitrige Narben, die im Mittelalter gang und gebe waren. Glück gehabt.
Raphaela war dennoch beleidigt, sie wollte auch so schön sein, wie die anderen beiden. Sie begann heftig an den Händen zu rubbeln.
„Du hör auf damit! Das ist wasserfeste Farbe und da brauchst Makeup-Entferner. Lass das bitte so. Kannst alles anfassen und auch küssen und schmusen, da färbt nichts ab.“
„Wer will denn so einen Dreckfinken küssen?“
„Jetzt höre auf zu schmollen. Das ist doch der Trick. So müssen wir heute Nacht deutlich weniger Angst um dich haben. Das Kostüm und untendrunter sicher verpackt, passt perfekt. Stell dir mal vor, was passieren würde, wenn wir dich als Anfänger da total aufgetakelt mit hinnehmen würden. Du hättest den ganzen Abend keine Freude.“
„Ihr seid gemein!“,
|
|
|
|
|
|
|
|