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HeMaDo
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Nordhessen


Immer wenn mir jemand sagt, ich sei nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin froh darüber.

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  RE: Die Schaufensterpuppe Teil 3 - Ende gut, alles gut? Datum:10.06.21 20:00 IP: gespeichert Moderator melden


Ich wollte aufstehen, um mir noch einen Kaffee zu machen, doch das war mir durch den Schlauch, der mich am Stuhl hielt, so nicht möglich. Ich war, ganz anders als sonst, auf diesem Stuhl gefesselt. Zwar konnte ich mich noch bewegen und sogar aufstehen, weggehen konnte ich so aber nicht. Also setzte ich mich wieder und dachte nach.

Ich war mehr als nur erleichtert, daß dieser Mann Gertruds Bruder war und nicht ihr Freund und ich war froh und erleichtert darüber, erfahren zu haben, daß Gertrud das selbe für mich empfand wie ich für sie. Ein seltsames Gefühl machte sich in mir breit und ich fing an, vor Freude zu weinen. Und da war noch etwas. Ich schämte mich dafür, daß Gertrud wegen mir so traurig war. Es tat mir leid, mich ihr gegenüber in letzter Zeit so abweisend verhalten zu haben und wünschte, dies nicht getan zu haben. Doch woher sollte ich denn auch wissen, daß dieser Mann ihr Bruder war?
In diesem Moment gingen mir tausend Gedanken durch den Kopf.
Wollte sie mich überhaupt noch, nachdem ich daran Schuld war, daß sie so traurig war? Wie würde es weiter gehen und was würde sie sagen? Und was sollte ich ihr sagen? Wie sollte ich mich bei ihr entschuldigen, ohne sprechen zu können? Wie würde es denn aussehen, wenn ich einfach eine Entschuldigung auf diesen Block schreiben würde?
Doch, ich konnte es ihr schreiben, ich konnte es ihr als Brief schreiben.
Ohne lange nachdenken zu müssen, nahm ich den Block, riss die vollgeschriebene Seite ab und schrieb: »Liebe Gertrud …«
Nein, das konnte ich so nicht schreiben. Ich riss diese Seite ab und fing noch einmal an: »Liebste Gertrud…« Nein, das klang zu platt, so konnte ich diesen Brief auch nicht anfangen.
Ich musste noch mehrere Seiten abreißen und wieder neu anfangen, doch irgendwann hatte ich einen Brief geschrieben, den ich ihr würde zeigen können:

»Gertrud,
es tut mir leid, daß ich in letzter Zeit so abweisend zu dir war. Aber als ich dich mit diesem Mann vor dem Schaufenster gesehen hatte, hatte ich gedacht, er wäre dein Freund. Heike hat mir eben erzählt, daß er dein Bruder ist und nun schäme ich mich dafür, mich so verhalten zu haben. Bitte bitte bitte verzeih mir, daß ich mich so verhalten habe und dich so zurückgewiesen habe.
Wenn du das noch möchtest, tue ich alles, was du willst und ich würde mich freuen, wenn es wieder so wird, wie vorher. Ich weiß, daß es ziemlich komisch ist, dir das so zu sagen, aber anders kann ich es nicht. Ich habe mich in dich verliebt und ich möchte dir nie wieder so weh tun.
Veronika (463)«

Es hatte mich sehr viel Kraft gekostet, mich so lange zu konzentrieren, um diesen Brief zu schreiben und trotzdem war er noch voller Fehler und durchgestrichener Wörter und Buchstaben. Außerdem sah er aus, als hätte ein kleines Kind ihn geschrieben. Doch ihn noch einmal zu schreiben, dazu hatte ich keine Kraft mehr. Und ich wusste auch nicht, wie viel Zeit mittlerweile vergangen war und wann Gertrud hier sein würde. Ich wusste nur, daß die Bahnen abends nur einmal in der Stunde fuhren und nachts sogar nur alle zwei Stunden. Und ich wusste nicht, ob und wenn ja, wie oft, Gertrud umsteigen musste, um von sich zu Hause hier her zu kommen.

Es war ganz sicher kein schöner Brief, doch mehr brachte ich einfach nicht zustande. Ich sah auf und stellte fest, daß auf dem Tisch eine dünne Plastiktüte stand, in der sich anscheinend Packungen von irgend einem Lieferservice befanden. Verwirrt sah ich diese an und fragte mich, wer sie hier her gestellt hatte und wann das wohl gewesen war. Auch waren die ganzen Seiten des Blockes, die ich abgerissen hatte, nicht mehr da, wo ich sie hin gelegt hatte.

Etwas später öffnete sich die Tür und Heike kam herein. Sie fasste mich an der Hand und sagte: »Komm mit.« Ich wollte aufstehen, bemerkte aber, daß der Schlauch noch an meinem Hintern angeschlossen war. Ich sah zu Heike und deutete auf den Schlauch.
»Ach so. Ja. Das muss wohl über Nacht so bleiben. Schade, aber nicht zu ändern«, sagte sie. Sie ließ mich aufstehen, hob die Versorgungseinheit zwischen Sitz und Lehne des Stuhles hindurch und nahm sie am Griff. Sie führte mich eine Treppe hinauf und durch ein hübsch eingerichtetes Zimmer, das aussah, wie ein Wartezimmer. Sie brachte mich in einen Raum, der aussah, wie ein Schlafzimmer. Die Wände dieses Zimmers waren mit dunkelrotem Stoff behangen und es hatte einen Fußboden aus dunklem Parkett. Am Fenster hingen rot-schwarze Gardinen mit vielen Rüschen und das Bett, welches an der Wand gegenüber der Tür stand, hatte einen großen Himmel. Auch an den Stangen, die den Himmel stützten, befanden sich solche Vorhänge und am Himmel selbst befand sich rundherum eine Borte aus rosa Spitze. An einer der Seitenwände stand ein kleiner, runder Tisch auf dem eine weiße Tischdecke lag. Dieser war mit weißem Porzellan gedeckt und mit einem dreiflammigen Kerzenständer und einer Vase in der ein Strauß Blumen steckte, schön hergerichtet.
Was allerdings nicht ganz in dieses Zimmer passte, waren die Schränke an der anderen Seitenwand. Diese hatten Glastüren und in ihrem Inneren sah ich sorgfältig aufgehängt, Peitschen, Stöcke und andere Schlaginstrumente sowie eine größere Menge an Sexspielzeug.
Hier würden Gertrud, Heike und Ingrid wohl ihre Kunden und Kundinnen empfangen, schoss es mir durch den Kopf und ich fragte mich, was sie mit diesen wohl hier anstellen würden.
Als ich mich umdrehte, sah ich an der Wand neben der Tür ein Andreaskreuz und einen Strafbock, die beide mit rotem Leder bespannt waren, so daß sie gut zum Rest des Raumes passten. Nur der Tisch mit seiner weißen Decke und der Dekoration passte nicht ganz hier her. Die Stühle, die an diesem Tisch standen, passten mit ihrem verspielten Aussehen aber wieder gut zum Rest des Zimmers.

Heike führte mich zu dem Tisch und reichte mir ein durchsichtiges Negligee aus schwarzer Spitze. Ich zog mich aus und Heike nahm die Sachen, die ich bisher getragen hatte. Dann zog ich dieses Negligee an und Heike schob mich auf den Stuhl, der der Tür gegenüber am Tisch stand. Sie legte meine Arme auf den Tisch, schob mich etwas zurecht und drehte meinen Kopf so, daß ich genau zur Tür sah. Sie zupfte das Negligee noch etwas zurecht und sagte: »Nicht bewegen.« Dann verschwand sie und ließ mich alleine.
Ich hatte eine ungefähre Ahnung, was sie vor hatte und als sie mit einem Servierwagen wieder kam, auf dem mehrere Essensglocken standen, wusste ich, daß ich mit meiner Vermutung recht hatte. Ich sah, daß auf dem Wagen auch noch eine Flasche Wein stand und fragte mich, ob das eine gute Idee war. Doch sie sagte noch einmal: »Nicht bewegen«, bevor sie mir zuzwinkerte und den Raum verließ.

Nach bestimmt nur wenigen Minuten öffnete die Tür sich erneut und Gertrud kam herein gestolpert. Fast hatte ich den Eindruck, jemand hätte sie einfach herein geschoben.
Ihre schwarzen Haare hingen etwas wirr auf ihrem Kopf und sie trug eine einfache Trainingshose, einen dunklen Rollkragenpullover und leichte Sneakers.
Noch bevor sie sich umsah, drehte sie sich zur Tür und rief: »Sag mal, spinnst du?«, wobei sie sich den Hintern hielt.
»Gute Nacht«, hörte ich Heikes Stimme und die Tür wurde geschlossen.
Nun drehte Gertrud sich um und ihr Blick fiel auf mich. Ich bleib bewegungslos sitzen und sie kam langsam auf mich zu.

»Hallo«, sagte sie leise, als sie direkt vor mir stand und sah mich erwartungsvoll an.
Obwohl es bestimmt schon eineinhalb Stunden her war, daß Heike sie angerufen hatte, konnte ich noch immer deutlich sehen, daß sie geweint hatte.
Sie zog den anderen Stuhl heran und setzte sich direkt neben mich. Ihre Hand legte sie auf meine und schien zu erwarten, daß ich diese weg zog. Ich sah die Erleichterung in ihrem Gesicht, als ich dies nicht tat.
Leise fing sie an, zu reden: »Ich habe mich wahrscheinlich ziemlich dumm verhalten, als ich meinen Bruder ausgerechnet vor dir so begrüßt habe. Das tut mir wirklich leid. Ich hätte nicht gedacht, daß du das falsch auffassen könntest. Und ich hätte dich auch selber fragen können, warum du so abweisend warst. Aber auf diese Idee musste wohl erst Heike kommen. Aber als du dich einfach weggedreht hast, habe ich daran überhaupt gedacht. Das hat mir so weh getan, daß ich einfach überhaupt nicht mehr nachgedacht habe. Daran, daß du selbst gar nicht sagen kannst, was los ist, habe ich überhaupt nicht gedacht.« Sie schaute mir in die Augen und schien auf etwas zu warten. Doch plötzlich schaute sie verwundert und fragte: »Sag mal, wie hast du Heike eigentlich gesagt, was mit dir los ist?«
Nun schaffte ich es einfach nicht mehr, so bewegungslos sitzen zu bleiben. Ich sah zu ihr und zog meine Hand unter Gertruds heraus. Mit dieser machte mit dieser eine Bewegung wie beim Schreiben.
Gertrud legte den Kopf in beide Hände und schüttelte den Kopf. »Darauf hätte ich auch selbst kommen können.«
Ich wandte mich zu ihr und legte vorsichtig meine Hand auf ihren Arm. Sie legte die andere Hand auf meine und rutschte mit dem Stuhl näher an mich heran.
Sie legte den Kopf an meine Schulter und eine Träne lief über ihre Wange. »Jetzt, wo ich weiß, was los war, kann ich mir vorstellen, wie es dir gegangen sein muss. Das tut mir so leid. Kannst du mir verzeihen?«, sagte sie leise.
Ich lehnte meinen Kopf an ihren und nickte. Mit der freien Hand streichelte ich ihr über ihr strubbelig abstehendes Haar.
In diesem Moment kam es mir so gemein vor, sie dermaßen abgewiesen zu haben. Auch ich hätte ja irgendwie zeigen können, warum ich mich so verhalten hatte und wie es mir ging, doch auch ich hatte die mir bleibenden Möglichkeiten, mich bemerkbar zu machen, einfach vergessen und hatte mich statt dessen einfach still verhalten. In diesem Moment kam ich mir richtig schlecht vor und ich hatte Schuldgefühle, weil es mich sogar irgendwie befriedigt hatte, sie weinen zu sehen.
Auch ich fing nun an, zu weinen. Sie schien es zu merken und legte ihre Hand auf meinen glatten, haarlosen Kopf, um diesen zu streicheln.
So saßen wir eine Weile und trösteten uns gegenseitig. Dabei bewegte sie ihre Hand zu meiner Wange, ohne damit aufzuhören, mich zu streicheln. Sie hob den Kopf und legte ihre Wange an meine. Auch ich streichelte nun ihre Wange und fing an, meine an ihrer zu reiben. Sie nahm den Kopf langsam zurück, ohne die Berührung unserer Wangen zu lösen, bis ihre Lippen meine berührten und wir uns küssten.

Uns an den Wangen haltend und eine Hand im Nacken der Anderen küssten wir uns so lange, bis uns die Luft ausging. Wir unterbrachen den Kuss nur kurz, um Luft zu holen, um ihn dann gleich wieder fortzusetzen. Wir streichelten uns und unsere Hände wanderten dabei immer tiefer, bis wir uns am ganzen Oberkörper streichelten und uns immer näher kamen.

Während wir uns streichelten und küssten, höre ich plötzlich ein seltsames Geräusch. Es war ein recht lautes Grummeln, welches aus ihrer Magengegend kam. Ich hielt inne, sah sie an und kicherte tonlos.
»Ups«, sagte Gertrud und lachte verlegen. »Entschuldige. Ich habe heute noch gar nichts gegessen.«
Ich nahm den Kopf etwas zurück und deutete auf den Servierwagen, der neben dem Tisch stand.
»Ja, ich glaube, ich sollte wirklich mal was essen«, sagte sie.
Ich stand auf und hob die größte der Speiseglocken an. Darunter befand sich eine Platte mit panierten, gebratenen und geschnittenem Fleisch.
»Mhh, Ente. Lass mich raten, das Essen hat Heike bestellt?«
Ich nickte und nahm Gertruds Teller. Auf diesen legte ich einige Stücke Fleisch und hob die nächste Glocke an, unter der sich Reis befand, auf dem eine aus einer Karotte geschnittene Blume lag. Zusammen mit der Blume gab ich ihr etwas von dem Reis auf den Teller und hob die letzte Glocke an, unter der sich, wie ich erwartet hatte, Gemüse und Soße befanden, die ich über den Reis gab und ihr schließlich den Teller hin stellte.
Sie setzte sich an ihren Platz und ich setzte mich ihr gegenüber hin.
»Willst du denn gar nichts essen?«, fragte sie erstaunt.
Ich schüttelte den Kopf und deutete auf die Versorgungseinheit, die nicht nur meinen Darm entleerte, sondern mich auch mit Wasser und Nahrungskonzentrat versorgte, welches in einem gleichmäßigen Fluss in genau der richtigen Menge direkt in meinen Magen gepumpt wurde.

»Ich denke, du kannst trotzdem ruhig etwas probieren, ich käme mir ziemlich blöd vor, wenn ich die einzige bin, die bei einem so romantischem Date etwas isst«, sagte sie kichernd.
Ich sah sie an und zuckte mit den Schultern.
Sie kicherte erneut, nahm meinen Teller und gab mir ebenfalls etwas Fleisch, Reis, Gemüse und Soße auf diesen.
Bevor sie anfing zu essen, schenkte sie Wein in unsere Gläser. Mit ihrem prostete sie mir zu. »Guten Appetit meine schöne Puppe«, sagte sie. Ich nahm mein Glas, prostete ihr ebenfalls zu und trank einen kleinen Schluck.
Der schwere Rotwein schmeckte Herrlich. Doch da ich außer zwei Tassen Kaffee und einem Glas Kinderpunsch in den letzten Jahren überhaupt nichts getrunken hatte, war der Geschmack für mich überwältigend. Das Aroma stieg mir in die Nase und ich hatte Probleme damit, zu schlucken.
Sie bemerkte das und kicherte erneut. »Mach besser langsam. Ich weiß ja nicht, wie der Wein auf dich wirkt. Soweit ich weiß, hast du, seit du hier bist ja keinen Alkohol getrunken.
Ich kicherte ebenfalls tonlos und trank einen weiteren Schluck.

Während Gertrud aß und trank, probierte ich etwas von der leckeren Ente und auch von der Soße, doch ich war bereits nach wenigen Bissen so satt, daß ich nicht mehr weiter essen konnte. Also beschränkte ich mich darauf, ihr beim Essen zuzusehen. Ich nahm eine der Blumen aus der Vase und roch daran. Für mich war dies angenehmer, als zu essen, denn ich konnte den Duft der Blume genießen, ohne daß mein Magen mir sagte, ich hätte zu viel gegessen.
Statt zu essen nippte ich gelegentlich an dem Wein und sah Gertrud dabei zu, wie sie genüsslich und offensichtlich mit viel Hunger aß. Dabei sah sie immer wieder zu mir und schaute mich mit einem verliebten Blick an.
Ich fragte mich ernsthaft, was sie an mir fand. Ich wusste, wie ich aussah. Ja, ich hatte halbwegs ordentliche Brüste und war weder zu dick noch zu dünn, doch meine Haut glich durch den Überzug, von dem ich wusste, daß er sich wohl nie wieder entfernen lassen würde, eher dem Plastik einer echten Schaufensterpuppe. Ich hatte eine Glatze und hatte am ganzen Körper nicht ein einziges Härchen. Meine Wimpern und meine Augenbrauen, sogar meine Augen selbst, waren aufgemalt und meine eigenen Augen befanden sich hinter einer Folie, die nahtlos in den Überzug meiner Haut überging. Nur zwei winzige Öffnungen in dieser Folie ermöglichten mir überhaupt, etwas zu sehen. Meine Nase war nur dadurch zu erkennen, daß sie sich leicht vom Gesicht abhob und zwei Nasenlöcher aufwies und selbst meine Lippen waren nur deshalb zu erkennen, weil sie mit roter Farbe aufgemalt waren. Meine Hände sahen viel zu perfekt aus, als daß sie natürlich wirkten und selbst meine Fingernägel, die sich kaum von meinen Fingern unterscheiden ließen, waren aus Plastik. Meine Füße sahen genauso unnatürlich aus, wie meine Hände und meine Zehen waren durch den Überzug nur angedeutet. Selbst meine Vulva gab es nicht mehr wirklich, sie bestand lediglich aus einem schmalen Schlitz, der selbst ohne die Abdeckung, die ich, seit Gertrud mich aus dem Schaufenster geholt hatte, kaum zu sehen war.

»Und nun«?, fragte sie, nachdem sie gegessen und ihren Wein ausgetrunken hatte.
Ich zuckte mit den Schultern. Daß ich etwas selbst entscheiden konnte, war viel zu lange her, als daß ich ausgerechnet jetzt damit anfangen wollte. Zudem blieben ohnehin nur wenige Dinge, die mir einfielen, jetzt zu tun. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich es im Moment am liebsten gehabt, wenn sie mich in die Arme nehmen und nicht mehr loslassen würde.
Ich sah auf und mein Blick fiel auf das Andreaskreuz neben der Tür. In diesem Moment fragte ich mich, ob es ihr gefallen würde, mich dort zu fesseln. Ich musste nicht lange überlegen und deutete mit einer Hand auf dieses Kreuz aus dunklem Holz, rotem Leder und glänzenden Polsternägeln.

Obwohl sie mich einfach dadurch bewegungsunfähig machen konnte, indem sie auf ihrem Handy den entsprechenden Befehl eingab, fand ich es wesentlich aufregender, erregender, wirklich gefesselt zu sein und gerade jetzt war es dieses Kreuz, welches mich geradezu magisch anzog und es war die Neugier, was sie, wenn ich dort gefesselt wäre, mit mir anstellen würde. Ich war bereit, alles, was sie sich würde einfallen lassen, zu ertragen, für sie zu ertragen.
Sie wandte den Kopf und sah ebenfalls das Kreuz an. »Du willst daran gefesselt werden?«, fragte sie.
Nein, ich wollte es nicht, ich wollte das, was sie mit mir tun würde, für sie ertragen.
War ich tatsächlich so masochistisch, fragte ich mich oder war es eher mein schlechtes Gewissen ihr gegenüber, welches mich dazu verleitete?
Ich schüttelte energisch den Kopf und zeigte auf sie.
»Ich verstehe nicht, was du meinst«, sagte sie etwas verwirrt.
Ich seufzte leise. Wenn ich doch jetzt nur den Block hätte, auf den ich vorhin geschrieben hatte.
Der Block, fuhr es mir durch den Kopf. Auf diesem befand sich noch der Brief, den ich ihr geschrieben hatte.
Doch der lag wahrscheinlich noch auf dem Tisch, unten im Aufenthaltsraum. Also deutete ich auf mich, dann auf das Kreuz. Ich kreuzte die Handgelenke und hielt ihr so die Hände hin.
Ohne etwas zu sagen, nickte sie, stand auf und fasste mich an den Händen.

Sie zog mich vom Stuhl und entfernte die Versorgungseinheit von meinem Hintern. Langsam führte sie mich zu dem Kreuz, wo sie mir das Negligee auszog und auf den Boden deutete.
Ich kniete mich vor sie, wie ich es früher gelegentlich getan hatte, die Knie schulterbreit gespreizt, die Hände mit den Handflächen nach oben auf den Beinen liegend, den Rücken gerade und den Kopf gerade. Doch schließlich änderte ich diese Position etwas ab, indem ich den Kopf in den Nacken legte und den Mund weit öffnete.
Obwohl ich wusste, daß sie es nicht sehen konnte, schloss ich die Augen und wartete ab, was passierte.

Ich hörte, wie sie etwas aus den Schränken auf der anderen Seite heraus holte und anscheinend auf den Tisch legte. Ich hörte, wie sie das Geschirr abräumte und auf den Servierwagen stellte, diesen vom Tisch weg schob und danach zum Kreuz ging. Ihre Sneakers konnte ich auf dem Parkett deutlich hören.

Ich spürte, wie ich allmählich abdriftete und sich ein leichter Dämmerzustand in meinem Kopf ausbreitete, doch ich kämpfte dagegen an, wollte wach bleiben, wollte nichts verpassen und alles deutlich und mit wachen Sinnen erleben.
Irgendwann spürte ich, wie etwas in meinen Mund tropfte und öffnete die Augen um ihr Gesicht direkt über meinem zu sehen. Ihre Lippen waren noch gespitzt und etwas Speichel hing an diesen.
Ich ließ ihren Speichel in meine Kehle rinnen und versuchte, ihn so lange wie möglich zu halten, ohne zu schlucken. Wieder schloss ich die Augen.

Ich spürte, wie sie mich an der Schulter fasste und mich etwas vor schob. Ich stand auf und folgte ihrem leichten Druck, ohne die Augen zu öffnen. Sie drehte mich um und schob mich rückwärts weiter, bis mein Rücken irgendwo anstieß. Sie spreizte meine Beine und meine Arme und ich spürte, wie sie diese fesselte. Sie legte etwas um meinen Bauch und band mich damit stramm fest. Ich versuchte, meine mir verbleibende Bewegungsfreiheit zu testen, doch viel war davon nicht mehr übrig. Nur den Kopf und die Hände konnte ich noch bewegen.

»Sag mal, hast du die Augen zu?«, fragte sie, scheinbar direkt neben meinem Kopf, worauf hin ich lediglich nickte.
»Dann lass sie bitte zu«, sagte sie und fing an, mich zu streicheln. Ich spürte ihre Hände am ganzen Körper, an meinen Beinen, meinen Armen, meiner Seite, meinem Bauch und meinen Brüsten.
Als sie diese streichelte, versuchte ich, mich ihren Händen entgegen zu drücken. Sie schien das zu spüren und massierte meine Brüste, erst sanft, dann immer fester, bis es schließlich schmerzhaft wurde und ich aufstöhnte. Sie nahm dies zum Anlass, meine Nippel zu drücken und diese zu zwirbeln. Dabei spürte ich ihre Lippen auf meinen und wir versanken in einem langen Kuss, während dem sie unablässig meine Nippel quälte.
Mir blieb nichts anderes übrig, als ihre Berührungen zuzulassen und zu genießen. Meine Erregung wuchs dabei langsam an und es hätte wahrscheinlich nur eine Berührung gefehlt, die mich zum Kommen gebracht hätte. Doch mein Kitzler war unerreichbar in meinem Inneren verborgen und konnte nur durch den winzigen Vibrator stimuliert werden, der sich im Moment aber nicht rührte.

Plötzlich spürte ich an meinem linken Nippel einen starken Schmerz. Ich war versucht, die Augen zu öffnen, nahm mich aber zusammen und ließ den Schmerz auf mich einwirken.
Auch an meinem rechten Nippel spürte ich nun diesen Schmerz und sog zischend Luft in meine Lungen. Ich ließ den Schmerz zu und wartete, was weiter passieren würde.

Kurz darauf spürte ich, wie etwas gegen meine Scheide drückte und problemlos in diese hinein glitt.
Es glitt bis zum Anschlag in mich hinein und füllte mich gut aus. Anscheinend befestigte sie dieses Teil irgendwo, denn nach etwas hin und her rücken, blieb es bewegungslos in mir. Doch nun spürte ich deutlich, wie es stoßweise immer mehr Raum in mir einzunehmen schien. Dies ging weiter, bis ich vor Schmerzen tonlos aufstöhnte. Darauf hin wurde es etwas kleiner und blieb schließlich, noch immer recht schmerzhaft aber auszuhaltend so, wie es war.

Wieder spürte ich Gertruds Hände überall auf mir und gab mich diesen Berührungen und dem Schmerz hin, an den ich mich allmählich gewöhnte und der dadurch langsam abflachte. Sie legte ihre Lippen auf meine, küsste mich fordernd und begann an dem, was an meinen Nippeln klemmte, zu spielen, so daß dieser Schmerz wieder in den Vordergrund trat und wieder blieb mir nicht anderes, als mich Gertruds Berührungen und dem Schmerz hinzugeben.
Doch nach viel zu kurzer Zeit löste sie den Kuss und auch ihre Berührungen hörten auf.
Ich war versucht, die Augen zu öffnen, hielt sie aber geschlossen.
Selbst, als ich einen scharfen Schmerz auf beiden Oberschenkeln, nur knapp unterhalb meiner Scham, spürte, der mir durch Mark und Bein fuhr, hielt ich sie geschlossen.
Der Schmerz wandelte sich im Abklingen in Erregung, die stärker wurde, als ich den gleichen Schmerz auf meinen beiden Brüsten spürte. Ich vernahm ein Klatschen, so als ob jemand mit der Flachen Hand auf nackte Haut schlägt. Sie musste einen Stock oder eine der vielen Peitschen genommen haben, mit der sie mich nun schlug.
Ich spürte noch mehrere Schläge und jeder einzelne trieb meine Erregung weiter durch meinen Körper.

Wie oft sie mich mit diesem Stock oder der Peitsche geschlagen hatte, wusste ich nicht, aber die Erregung wurde immer stärker und als dann auch noch, immer zwischen zwei Schlägen, das, was in meiner Scheide steckte, immer größer wurde, mehr Raum einnahm und mir neue Schmerzen bereitete, gab ich mich meiner Erregung hin und ließ den Höhepunkt zu, der sich immer schneller anbahnte. Ich hechelte und spürte, wie meine Scheide sich in immer kürzeren Abständen verkrampfte und dadurch den Eindringling gegen meinen Muttermund drückte. Nachdem dieser Höhepunkt abgeklungen war, hing ich nur noch in meinen Fesseln.
Die Schläge hatten aufgehört und Gertrud nahm das, was an meinen Nippeln klemmte ab, was einen weiteren Schmerz durch meinen Körper jagte. Dadurch überkam mich ein weiterer Orgasmus, der aber nicht so stark und intensiv war, wie der vorherige.
Als das Teil in mir ebenso plötzlich wieder kleiner wurde und Gertrud es aus mir heraus nahm, fühlte ich eine Leere, dort wo es eben noch gesteckt hatte.

Wieder streichelte und küsste Gertrud mich, wobei ich nicht nur ihre Hände, sondern auch ihre Lippen nun an meinem ganzen Körper spürte. Wie lange sie dies tat, konnte ich nicht mehr sagen, da ich allmählich wieder in einen Dämmerzustand, aus dem ich erst wieder aufwachte, als sie anfing, die Fesseln zu lösen. Sie fing an meinen Beinen an und löste meine Oberarme zuletzt vom Kreuz. Ich ließ mich in ihre Arme sinken und sie zog mich mit sich zum Bett. Vorsichtig legte sie mich hinein und verschwand kurz aus dem Raum. Nun entledigte sie sich ihrer Kleidung und legte sich zu mir. Sie legte sich ganz nah zu mir, schob einen Arm unter meinen Kopf und streichelte mit dem anderen meine Wange. Dabei war mein Gesicht nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt.
»Wie geht’s dir?«, fragte sie leise.
Ich hob die Hand, die ich auf ihrer Seite liegen hatte und zeigte ihr mit dem erhobenen Daumen, daß es mir gut ging.
Lächelnd sah sie mich an. »Du scheinst ja doch mehr auf Schmerzen zu stehen, als ich gedacht habe.«
Ich zuckte nur mit den Schultern. Die Schmerzen hatte ich kaum gespürt, sondern nur die Lust und die Erregung, die diese in mir ausgelöst hatten.
»Ich war ein paar mal kurz davor, aufzuhören, aber dir scheint es ja gefallen zu haben«, sagte sie und strich mir mit den Spitzen zweier Finger über die Wange.
Ich sah sie an und nickte energischer, als ich es eigentlich wollte.
Sie grinste breit und sagte: »Mir gefällt das. Meine Kundinnen sind da viel zu weich. Die Meisten hätten, wenn ich sie so behandelt hätte, wie dich gerade, schon angefangen, um Gnade zu winseln.« Sie löschte das Licht und zog mich zu sich heran.

Ich begann nun, sie ebenfalls zu streicheln und wir küssten uns lange. Doch als ich meine Hand zwischen ihre Beine bewegte, schüttelte sie, ohne den Kuss zu lösen, den Kopf, nahm meine Hand und zog sie zu ihrer Seite.
Wir streichelten uns weiter und ich kuschelte mich ganz nah bei ihr an. Irgendwann spürte ich, wie ihre Bewegungen langsamer wurden und als diese ganz aufgehört hatten, hörte ich, wie ihr Atem langsam und gleichmäßig ging. Sie war eingeschlafen.
Auch ich schloss nun die Augen und streichelte sie noch, bis ich selbst einschlief.

- - -

Ich wachte auf, weil ich ein lautes Klopfen hörte.
Etwas verwirrt versuchte ich, zu ergründen, wo ich war und was passiert war. Gertrud lag neben mir, ganz dicht an mich gekuschelt und die Arme um mich geschlungen.
Allmählich erinnerte ich mich wieder an das, was gestern Abend passiert war. Ich sog den Duft von Gertruds Haaren ein und genoss ihre Nähe.
Am liebsten würde ich für immer so neben ihr liegen bleiben, ihre Nähe genießen und mir ihr kuscheln.

Wieder klopfte es irgendwo und nun realisierte ich, daß es von der Tür kam und schaute zu dieser.
Die Tür öffnete sich und Heike kam herein. »Was macht ihr denn noch im Bett? Es ist neun Uhr und Susanne ist da«, rief sie.
Gertrud öffnete die Augen und sah entsetzt zu Heike. »Was? Jetzt schon?«, fragte sie und sprang auf. »Sag ihr, sie soll warten. Ich mache mich noch schnell fertig«, sagte sie. Sie gab mir einen kurzen Kuss und sprang aus dem Bett. »Ach du Schreck, ich muss hier noch aufräumen«, sagte sie und begann hektisch damit, den Tisch ab zu räumen und gleichzeitig die Fesseln, die noch am Kreuz hingen aufzurollen.
»Hey, mach langsam. Ich hab ihr gesagt, sie soll sich schon mal fertig machen«, sagte Heike und fasste Gertrud an die Schulter. »Du gehst dich mal umziehen und ich mache hier weiter. Das ist für Susanne doch eigentlich genau das Richtige«, sagte Heike und schob Gertrud aus dem Raum.
»Was ist denn mit … ähm, 463?«, fragte Gertrud, als sie in der Tür stand.
»Sie heißt Veronika«, sagte Heike und deutete zu mir.
»Gertrud kam zurück ins Zimmer, kam zum Bett, in dem ich noch immer lag. »Hallo Veronika«, sagte sie leise und gab mir einen Kuss.
»Los, raus mit dir, das mache ich schon, ihr könnt euch nachher noch unterhalten«, sagte Heike und schob Gertrud erneut aus dem Zimmer.

Nun sah Heike sich um und begann damit, aufzuräumen.
»Wenn du zusehen willst, was Gertrud mit ihren Kundinnen macht, dann setz dich einfach da drauf«, sagte sie und deutete auf den Strafbock, während sie Gertruds Kleider aufsammelte, sie zusammenlegte und in einen der Schränke legte, in dem auch die ganzen Sexspielzeuge lagen.
»Weißt du, Susanne ist eine überbezahlte Managerin oder sowas und kommt regelmäßig jeden Samstag hier her um Zofe zu spielen«, erklärte Heike, während sie zum Tisch ging.
Doch statt das Geschirr auf den Servierwagen zu legen, nahm sie etwas von der übrig gebliebenen Ente und legte diese, zusammen mit etwas Reis, Gemüse und Soße auf die beiden Teller. Auch die Bestecke legte sie auf den Tisch so daß es aussah, als hätte jemand gerade gegessen und die Reste einfach liegen gelassen. Auch etwas Wein schenkte sie in eines der Gläser ein. Dann nahm sie ein Stück Ente und steckte es sich in den Mund. Doch statt es zu essen, kaute sie nur darauf herum und spuckte das Stück anschließend auf den Rand eines der Teller.
»Viel gegessen habt ihr ja anscheinend nicht«, sagte sie und steckte sich ein weiteres Stück in den Mund. Sie aß dieses Stück und sagte: »Versteh ich gar nicht, das schmeckt wirklich klasse.«
Ich legte die Hand auf meinen Bauch und rieb diesen kurz kreisend.
»Verstehe, viel kannst du wohl nicht essen?«, fragte sie, worauf hin ich den Kopf schüttelte.
»Dann hätte ich ja nur eine Portion zu bestellen brauchen«, sagte sie und lachte. Während dessen nahm sie einen Löffel und verteilte etwas Soße auf dem Tisch, dem Servierwagen und warf ein Stück Fleisch, welches sie zuvor in Soße getränkt hatte, neben einem der Stühle auf den Boden.

Anschließend ging sie zum Bett, legte sich hinein und strampelte die Decke ans Fußende. Das Negligee, welches ich getragen hatte, warf sie in Richtung des Fensters und einen von Gertruds Schuhen warf sie gleich hinter her. Den Anderen warf sie vor die Tür.
»Sieht doch ganz gut aus«, sagte sie, nachdem sie aus dem Bett gestiegen und ihre Kleider wieder gerade gerückt hatte.
Ich sah mich um und schüttelte den Kopf. So würde ich ganz sicher niemanden empfangen, schon gar nicht irgend einen Kunden, ganz egal welcher Arbeit ich nachgehen würde und was für ein Kunde das war.

Dieser Meinung war wohl auch Gertrud, die gerade herein kam. »Ach du Schande, das sieht ja schlimmer aus, als vorher«, sagte sie und hielt sich die Hand an die Stirn.«
Im Gegensatz zu dem Zimmer sah sie fantastisch aus. Ihre Haare waren zu einem strengen Pferdesch****z gebunden und ihre Beine steckten in einer engen Hose aus glänzendem Leder. Dazu trug sie eine weiße Bluse über der sie ein eng geschnürtes, rot-schwarzes Korsett trug. Ich fragte mich, wie sie es geschafft hatte, dieses in der kurzen Zeit alleine so eng zu schnüren. Ihre Füße steckten in glänzenden, schwarzen Lackstiefeln mit hohen Absätzen und dazu trug sie ellenbogenlange, schwarz-rote Handschuhe, die hervorragend zu dem Korsett passten.

»Ach was, das ist perfekt. Es sieht aus, als müsste es nach einem rauschenden Abend und einer heißen Nacht dringend aufgeräumt werden. Und wer sollte das besser machen können, als eine Zofe?«, sagte Heike, die nun zu mir kam und einen Teil der Sitzfläche des Bocks so hochklappte, das er als Rückenlehne fungierte. Sie schob mich etwas nach hinten, so daß ich recht bequem auf dem Bock saß. Nun nahm sie meine Beine, zog sie etwas vor und stellte sie weit auseinander. Meine Hände legte sie nun flach auf die Mitte meiner Oberschenkel. So saß ich breitbeinig und, wie ich meinte, in einer ziemlich dominanten Pose auf diesem Strafbock.
»Jetzt nicht mehr bewegen«, sagte Heike zu mir, bevor sie den Raum verließ.

Gertrud wollte anscheinend noch etwas sagen, doch da klopfte es erneut an der Tür.
Sie seufzte kurz und stellte sich gerade hin. Ihr herrischer Blick war zur Tür gerichtet, als sie laut »Herein!« rief.
Die Tür öffnete sich und eine Frau kam herein, stellte sich vor Gertrud und knickste.
Sie trug tatsächlich eine französische Dienstmädchenuniform, diese jedoch komplett aus Latex und rückenfrei. Das Kleidchen war schwarz und sowohl am Rocksaum, am Kragen und auch den Ärmeln mit weißen Rüschen abgesetzt. Eine weiße Haube mit schwarzer Schnur bändigte ihre rotbraunen, langen, lockigen Haare.
»Guten Tag, Madame«, sagte die Frau. »Was kann ich für Sie tun?«
Anscheinend war das die Begrüßung die Gertrud von ihr erwartete.
»Lass dich ansehen«, sagte Gertrud in einem strengen Befehlston, worauf hin die Frau sich einmal um die Achse drehte.
Nun sah ich, daß ihre beachtlichen Brüste durch zwei Öffnungen des Kleidchens heraus ragten und ebenfalls von weißen Rüschen eng umschlossen waren, so daß sie fest und prall vorstanden.
Gertrud trat nun hinter sie und befahl ihr, sich vor zu beugen. So hatte ich, durch das sehr knappe Röckchen einen guten Einblick zwischen die Beine der Frau. Sie präsentierte Gertrud und dadurch auch mir, ihren After und ich konnte erkennen, daß von ihren Schamlippen ein kleines Schloss herab hing.

»Wie wagst du es, mir gegenüber zu treten?«, fuhr Gertrud sie nun an. Ohne der Frau zu erlauben, sich wieder aufzurichten, ging sie zu einem der Schränke und holte eine Gerte mit einem kleinen Schlag heraus. Mit diesem schlug sie der Frau zwischen die Pobacken, direkt auf den After, was diese mit einem unterdrückten Stöhnen quittierte. Anschließend schlug Gertrud ihr von unten auf die nun frei herab hängenden Brüste, genauer gesagt, genau auf die Nippel.
Ohne daß die Frau sich wieder aufrichten durfte, ging Gertrud erneut zu dem Schrank und kam mit einem beachtlichen Buttplug zurück. Sie hielt ihn der Frau vors Gesicht und sofort nahm diese ihn in den Mund. Als sie ihn wieder heraus ließ, sah ich, daß er feucht von ihrem Speichel glänzte. Gertrud trat wieder hinter sie, spuckte noch einmal auf den Plug und verrieb die Spucke auf diesem, bevor sie ihn der Frau an den Schließmuskel ansetzte. Die Frau nahm beide Hände an die Pobacken und zog sie weit auseinander, während Gertrud den Plug gegen ihren After drückte und ihn unter dem leisen Stöhnen der Frau langsam in diesen hinein schob. Ich konnte deutlich sehen, wie er, als die dickste Stelle überwunden war, regelrecht in den Po der Frau hinein gesogen wurde und nun nur noch der breite Sockel heraus schaute.
»Auf!«, befahl Gertrud nun und die Frau stellte sich gerade hin, wobei sie ihre Hände hinter den Rücken nahm. Gertrud griff ihr nun ohne Umschweife an die Nippel. Sie zog an diesen, rieb sie zwischen jeweils zwei Fingern und zwirbelte sie, bis sie fest und groß hervor standen.

»Vielen Dank, daß Sie mich auf meine Fehler aufmerksam machen, Madame«, sagte die Frau und knickste noch einmal.
»Das nächste Mal werde ich nicht mehr so nachsichtig sein«, sagte Gertrud streng. Nun deutete sie mit der Gerte auf das Bett. »Wie du siehst, muss hier aufgeräumt werden«, sagte sie knapp, bevor sie einen der Stühle nahm, diesen mitten in den Raum stellte und sich mit übereinander geschlagenen Beinen setzte.
»Ja, Madame«, sagte die Frau, knickste erneut und begann damit, das Bett zu machen. Sie nahm die Decke ab, ging damit zum Fenster, wo sie diese ausschüttelte und anschließend über die Fensterbank hängte. Nun nahm sie das Betttuch ab, schüttelte es und zog es gerade wieder auf. Die Kissen, die sie dabei auf den anderen Stuhl gelegt hatte, schüttelte sie gründlich auf, legte sie wieder ins Bett und strich sie sorgfältig glatt. Auch die Decke legte sie nun wieder auf das Bett und strich sie gerade. Anschließend kümmerte sie sich sehr sorgfältig um den Tisch, stellte die Teller auf den Servierwagen und zog die Decke ab, die sie zusammen legte und ebenfalls auf den Servierwagen legte.
Aus einem der Schränke holte sie einen Lappen und Putzmittel. Damit nahm, sie das Stück Fleisch vom Boden auf und putzte die Stelle gründlich. Das dauerte etwa eine halbe Stunde und immer wenn sie an Gertrud vorbei kam, schlug diese ihr, mal mehr mal weniger fest, mit der Gerte auf den Hintern, wodurch dieser nun gleichmäßig stark gerötet war.

Nach dem sie fertig war, stellte die Frau sich vor Gertrud, knickste und sagte: »Ich bin fertig, Madame.«
Gertrud stand auf, ohne sie zu beachten und sah sich im Zimmer um. Sie nickte zufrieden, anscheinend gab es nichts zu bemängeln. Mein Negligee lag zusammengefaltet in einem der Schränke und Gertruds Schuhe standen ordentlich vor diesem. Das Bett war gemacht und auf dem Tisch konnte war außer der Vase mit dem Blumenstrauß und dem Kerzenhalter nichts mehr von unserem gestrigen Abendessen zu sehen.

»Warst du in der letzten Woche artig?«, fragte sie die Frau, nachdem sie das zimmer gründlich inspiziert hatte.
Die Frau schien etwas herum zu drucksen. Zögernd antwortete sie: »Nein, Madame. Ich habe versucht, mir Erleichterung zu verschaffen.« Bei diesem Geständnis wurde sie ziemlich rot im Gesicht.
»Und wie oft?«, wollte Gertrud wissen.
»Drei, nein vier Mal, Madame«, gestand die Frau.
»Du weißt, was das heißt?«, fragte Gertrud streng und ließ´die Gerte in ihre Hand klatschen.
Die Frau nickte und sah zu Boden. »Ja, Madame. Bitte bestrafen Sie mich angemessen für mein Vergehen«, bat sie.
Gertrud fasste sie unsanft am Arm und schob sie zu dem Andreaskreuz, an dem ich gestern Abend gehangen hatte. Mit dem Bauch zur Wand fesselte sie sie an diesem, verband ihr mit einem Tuch die Augen und drückte ihr etwas ins Ohr.

Nun kam sie zu mir, beugte sich herunter und flüsterte: »Möchtest du mit machen oder lieber nur zusehen?«
Mitmachen? Ich wusste ja, wie sie ihr Geld verdiente und hatte auch keine Probleme damit, doch mich ausgerechnet jetzt zu fragen, ob ich ihr dabei helfen wollte war nicht gerade das, was ich nach den letzten Tagen erwartet hätte. Ich fand diese Frage schon ziemlich seltsam.
Aber sie hätte mich auch gar nicht zu fragen brauchen, denn gelegentliche sexuelle Aktivitäten standen auch in dem Vertrag, den ich unterschrieben hatte. Ich erinnerte mich daran, daß sogar festgelegt war, wie oft das passieren durfte, nicht aber, ob das auch mit Kunden meiner Mieterin passieren durfte.
Und außerdem fand ich die Vorstellung schon ziemlich erregend, wenn ich auch nicht genau wusste, wie sie sich das vorstellte. Ich sah sie an und zuckte ratlos mit den Schultern.
Sie schien mein Dilemma zu erkennen, denn sie flüsterte: »Du musst dich nicht bewegen, einfach nur da sitzen bleiben und dich nicht bewegen.«
Ich hatte immer noch keine Vorstellung davon, was sie vor hatte, doch solange ich mich nicht bewegen musste, fand ich nichts Schlimmes dabei. Was sollte da schon passieren? Also sah ich sie an und nickte.
Sie grinste breit, sagte »Danke, mein Schatz« und gab mir einen Kuss.
Anschließend ging sie zu einem der Schränke, holte etwas heraus und kam damit zu mir zurück. Ich musste kichern, als ich sah, daß sie einen Umschnalldildo geholt hatte. Dieser hatte nicht nur außen an der ledernen Platte einen nahezu riesigen Dildo, sondern auch innen. Auch, wenn dieser bei weitem nicht so riesig war. Ich hob den Hintern an, so daß sie mir den Strapon anlegen konnte. Sie schmierte den nach innen, also zu mir zeigenden Dildo, ordentlich mit Gleitgel ein, bevor sie ihn mir langsam in die Scheide schob, mir die Riemen anlegte, diese stramm anzog und fest schnallte.
Sie zog meinen Hintern etwas vor und führte meine Hände nach hinten, so daß ich mich auf der Liegefläche abstützte. Doch auch so musste meine Position noch ziemlich dominant wirken, fand ich.
Sie strich mir über die Wange und fragte: »Schaffst du es, so still zu halten oder soll ich lieber nachhelfen?«
Ich war mir zwar recht sicher, daß ich es schaffen würde, mich nicht zu bewegen, wollte aber lieber auf Nummer sicher gehen, also nickte ich ihr zu.
Sie nahm ihr Handy, tippte darauf herum und sofort saß ich bewegungsunfähig auf dem Strafbock und konnte nur noch abwarten. Doch ich hatte aus meiner Position heraus eine sehr gute Sicht auf das Kreuz und die an diesem gefesselte Frau.

Gertrud holte einen Rohrstock, ging zu der Frau und setzte ihr ohne Vorwarnung einen sehr festen und gut gezielten Hieb einmal quer über beide Pobacken. Die Frau zuckte heftig zusammen und schrie laut auf. Sie schien zu versuchen, sich zusammen zu nehmen und sagte: »Eins. Danke, Madame.«
Gertrud setzte sofort nach. Die Frau zählte die zwei und bedankte sich wieder. So ging es weiter, bis sie nach vierzig Schlägen zitternd in ihren Fesseln hing und undeutlich und unter Tränen »Vierzig, Danke, Madame« wimmerte.
»Ich hoffe, das war dir eine Lehre, Susanne«, sagte Gertrud streng, nachdem sie ihr die Stöpsel aus den Ohren genommen hatte.
»Ja, Madame. Ich werde versuchen, mich in Zukunft zusammen zu nehmen, Madame«, sagte die Frau.
»Ich bin mir sicher, daß wir das schon unter Kontrolle bekommen. Dafür bin ich ja schließlich hier«, sagte Gertrud versöhnlich. »Hattest du, als du unerlaubterweise an dir herum gespielt hast, einen Orgasmus?«, hakte sie nach.
»Nein, Madame«, sagte die Frau, die noch immer an dem Kreuz angebunden war.
»Wer ist die einzige Person, durch die du Lust empfinden darfst und bei der du einen Höhepunkt haben darfst?«, fragte Gertrud streng.
»Sie, Madame«, antwortete die Frau, wie aus der Pistole geschossen. Anscheinend hatte sie das schon recht gut verinnerlicht.
»Richtig. Aber vier Mal in einer Woche ist viel zu viel. Das kann ich einfach nicht zulassen. Deshalb werde ich dir dieses Mal keine Erleichterung verschaffen«, sagte Gertrud, wobei sie das »ich« stark betonte.
Doch die Frau schien die Betonung des »ich« nicht wirklich mitbekommen zu haben, denn sie stöhnte laut auf und sagte flehend: »Bitte, Madame.«
Es war offensichtlich, daß ihr die Schläge mit dem Rohrstock zwar wirklich weg getan hatten, ihrer Erregung aber auch sehr zuträglich gewesen waren.
Gertrud löste die Fesseln und die Frau drehte sich um und sank vor ihr auf die Knie.
»Bitte, Madame«, sagte sie noch einmal. »Ich halte es nicht mehr aus.«
»Steh auf«, sagte Gertrud im Befehlston.
Sie beugte sich herunter und hatte auf einmal einen kleinen Schlüssel in der Hand, mit dem sie das Schloss, welches von den Schamlippen der Frau herunter baumelte, auf schloss.
Sie nahm einen schmalen, glänzenden Streifen Stahl von Schamlippen der Frau und deutete auf mich.

»Eine Schaufensterpuppe?«, fragte die Frau ungläubig.
»Ja was denkst du denn? Denkst du etwa, nach vier Mal in einer Woche wärest du es wert, daß ich dir Erleichterung verschaffe?«, fuhr Gertrud sie an.
»Nein, Madame.« Die Frau senkte den Kopf und schaute aus den Augenwinkeln zu mir.
»Du hast genau zehn Minuten Zeit«, sagte Gertrud und deutete erneut auf mich.
Nach kurzem Zögern ging die Frau zu mir und sah mich genauer an. Eigentlich sah sie nur in meinen Schritt, wo der ziemlich große Dildo weit erhoben in die Luft gerichtet war.
»Was ist? Willst du doch nicht?«, fragte Gertrud ungeduldig.
Nun ging die Frau vor mir auf die Knie und nahm den Dildo in den Mund. Sie begann, ihn abzulecken und mit ihrem Speichel zu bedecken. Als er überall feucht glänzte, stand sie auf, wandte mir den Rücken zu und drückte ihre feuchte Scheide gegen den Dildo. Sie schien Probleme damit zu haben, ihn in sich auf zu nehmen, was bei dieser Größe auch kaum verwunderlich war doch, nachdem sie ihn endlich ganz aufgenommen hatte, begann sie damit, sich vor und zurück zu bewegen. Ich konnte deutlich sehen, wie er ihre Schamlippen teilte und hörte, wie er mit schmatzendem Geräusch in sie hinein und wieder heraus glitt. Sie bewegte sich immer schneller und fing an, zu stöhnen. Es dauerte keine Minute, bis sie das erste Mal ziemlich heftig und feucht kam. Nun bewegte sie sich vor, bis er ganz aus ihr heraus glitt und drehte sich um. Sie stellte sich über mich und spießte sich nun regelrecht auf dem Dildo auf. Nachdem seine Spitze ihre Schamlippen geteilt hatte, ließ sie sich schnell auf mich herab, so daß er bis zum Anschlag in ihr steckte. Nun begann sie, mich langsam zu reiten, wurde aber immer schneller. Sie ritt mich immer schneller und spießte sich bei jedem Stoß hart auf, bis sie noch einmal kam.
Mich ließ das natürlich nicht kalt und auch meine Erregung steigerte sich bei diesem Anblick immer mehr. Und natürlich spürte auch ich die Bewegungen in mir, was meine Erregung zusätzlich anstachelte. Doch für mich reichte es nicht für einen Höhepunkt und als Gertrud, die es sich auf dem Stuhl gemütlich gemacht und alles mit angesehen hatte, laut und energisch rief: »Stop. Das reicht jetzt«, stieg die Frau sichtlich erschöpft von mir herunter.
Ohne daß Gertrud etwas sagen musste, ging sie vor mir auf die Knie, leckte den Dildo und auch mich gründlich sauber. Hätte ich gekonnt, hätte ich vor lauter unbefriedigter Lust nun laut gestöhnt.
Als nun wirklich nichts mehr von ihren Säften zu sehen war, stand sie auf, ging zu Gertrud, kniete sich hin und beugte sich vor.
»Nein, bedanke dich nicht bei mir«, sagte Gertrud und deutete auf mich.
Die Frau stand auf, kam zu mir und ging auf die Knie. Sie beugte sich zögernd vor und küsste meine Füße.
»Vielen Dank dafür, daß ich nicht unbefriedigt nach Hause gehen muss«, sagte sie. Anscheinend war das ein Ritual, welches sie jedes Mal vollführen musste, zumindest kam es mir sehr eingeübt vor.
Sie war nicht mehr unbefriedigt. Und was war mit mir?

Während die Frau sich bei mir bedankt hatte, es schien sie einiges an Überwindung gekostet zu haben, hatte Gertrud einen Teller auf den Boden gestellt.
»Ich hoffe, du hast dich wenigstens daran gehalten, seit gestern Abend nichts zu essen?«, fragte Gertrud, während sie die Gerte in der Rechten hielt und in ihre linke klatschen ließ.
»Ja, Madame. Ich habe seit gestern Mittag nur Wasser getrunken.«
»Gut«, erwiderte Gertrud. »Dann darfst du nun etwas essen.« Sie deutete auf den Teller, der neben dem Tisch auf dem Boden stand. Auf diesem befanden sich einige Reste unseres gestrigen Abendessens.
»Vielen Dank, Madame«, sagte die Frau. Sie kniete sich vor den Teller, beugte sich vor und aß, ohne die Hände zu benutzen.
Ich sah, daß das Stück Fleisch, welches Heike angekaut hatte, auch auf dem Teller lag. Die Frau aß es, ohne zu zögern, genau wie den mittlerweile matschigen Reis.

Während sie so kniete, trat Gertrud hinter sie und ich konnte deutlich sehen, wie sie den Metallstreifen, es war eher eine Art feines Gitter, an den Ringen befestigte, welche die Frau in den Schamlippen trug. Mit dem Schloss sicherte sie den Streifen am Kitzlerring und gab ihr einen Klaps auf den Hintern, der durch den kurzen Rock kaum bedeckt wurde.

Nachdem die Frau aufgegessen und den Teller sauber geleckt hatte, stellte sie ihn auf den Servierwagen. Sie selbst stellte sich vor Gertrud und knickste wortlos.
»Du kannst jetzt gehen«, sagte Gertrud. »Wir sehen uns nächsten Samstag um die selbe Zeit wieder.«
»Wie Sie wünschen, Madame«, sagte die Frau, knickste und verließ das Zimmer.

Gertrud ließ sich in den Stuhl fallen, nahm ihr Handy und tippte darauf herum, so daß ich mich wieder bewegen konnte.
»Und? Wie war es?«, fragte sie.
Ich musste etwas überlegen, wie ich antworten sollte. Ich hatte es interessant gefunden und natürlich auch erregend. Doch in der Rolle dieser Frau wäre ich nicht besonders gerne gewesen. Ich war zwar masochistisch und auch etwas devot, doch dieses Dienstmädchenspiel war nicht unbedingt mein Fall. Überhaupt war diese Art Rollenspiel nicht gerade mein Fall. Mein größter Fetisch war es immer noch, als Objekt genutzt zu werden. Es gefiel mir noch immer, wie ein Objekt behandelt zu werden, still halten zu müssen und benutzt zu werden, wie ein Gegenstand und ansonsten nicht beachtet zu werden.
Ich sah Gertrud an, hob die Hände mit den Handflächen nach oben und wog den Kopf hin und her.
Was mir eben gut gefallen hatte und auch meinem Fetisch sehr entgegen gekommen war, als die Frau mich einfach für ihre Befriedigung benutzt hatte, wie eine Puppe, die ich ja auch war.
Im Grunde genommen war es genau das, was ich mir wünschte, benutzt zu werden, ohne selbst etwas zu tun, ohne selbst etwas tun zu dürfen. Es erregte mich, aber das war nicht der Grund, warum es mir gefiel. Ich habe dabei die Kontrolle abgegeben, war nicht für das, was passiert verantwortlich. Ich konnte mich fallen lassen und musste mir keine Sorgen um irgend etwas machen, alles was passiert ist, lag nicht in meiner Hand.

Währen mir diese Gedanken durch den Kopf gingen, bemerkte ich gar nicht, wie Gertrud sich ausgezogen hatte und nun nur noch in ihrer sexy schwarzen Spitzenunterwäsche auf die Bettkante gesetzt hatte.
»Komm zu mir«, sagte sie und winkte mich zu sich heran.
Ich stand auf und ging zu ihr. Sie zog mich zu sich heran, legte sich ins Bett und zog mich mit sich.
Sie legte sich auf die Seite, zog die Decke hoch und stützte ihren Kopf auf ihren Ellenbogen. So sah sie mich eine ganze Weile schweigend an.
Ich fühlte mich beobachtet und taxiert und fragte mich, was sie wohl gerade dachte.
Nun legte sie ihre freie Hand auf meinen Bauch und dirigierte mich ebenfalls auf meine Seite, so daß ich sie direkt ansah. »Du bist schön«, sagte sie leise. Ihre Hand lag still auf meiner Seite.
Ich sollte schön sein? Ich war eine Schaufensterpuppe und sah auch genau so aus. Selbst die Verbindungsstellen zwischen meinen Gliedern und meinem Körper waren deutlich zu sehen und mein Gesicht war, bis auf den Mund, nur aufgemalt. Meine Augen, selbst meine Wimpern und die Brauen waren nur aufgemalt auf die viel zu flachen Stellen, wo unter dem Überzug, der unlösbar mit meiner Haut verbunden war, wie eine Folie viel zu glatt über meinen echten Augen lag.

Mit meiner linken Hand zeigte ich auf mich, sah sie an und zuckte mit den Schultern.

»Ja, du. Ich finde dich sehr schön. Frag bitte nicht warum, ich kann es dir nicht sagen. Warum finden manche Leute einen Rembrandt schön oder einen Van Gogh und andere einen Picasso oder ein Bild von Escher? Ich finde eben dich schön. Aber ich würde zu gerne deine Augen sehen. Deine echten Augen, meine ich.« Sie fuhr mir mit dem Daumen sanft über die Wange und vorsichtig über meine aufgemalten Augen. »Und ich würde zu gerne mit dir reden. Ich weiß, daß man die Folie über deinen Augen leicht entfernen kann und daß man auch diese Klemme, die deine Stimmbänder blockiert, mit einem einfachen Eingriff abnehmen kann. Das würde ich nur zu gerne machen lassen, aber ich kann dich leider nur mieten. Der Vertrag mit der Agentur sieht nicht vor, daß ich das machen lassen darf. Und kaufen kann ich dich auch nicht, dagegen hat das Gesetz leider etwas.«

Mich kaufen? Ich war froh, daß man einen Menschen nicht einfach so kaufen kann. Doch je länger ich darüber nachdachte, desto besser fand ich die Idee, ihr ganz zu gehören und wäre froh gewesen, wenn das doch ginge. Könnte sie nicht einfach mit der Agentur einen Vertrag abschließen, der so lange läuft, wie der, den ich selbst abgeschlossen hatte? Diese Vorstellung gefiel mir sehr. Ich wäre gerne Gertruds Eigentum. Ich würde ganz ihr gehören und sie könnte mit mir tun und lassen, was sie will.
Bei dieser Vorstellung, ihr zu gehören, ihr ganz ausgeliefert zu sein, fuhr mir ein heißer Schauer über den Rücken und eine starke Erregung überkam mich.

»Hey, träumst du?«, fragte Gertrud. Ich sah auf und bemerkte, daß sie mich mit einem Lächeln im Gesicht anschaute und noch immer meine Wange streichelte.
Ich nickte leicht, rutschte etwas im Bett herunter und lehnte meinen Kopf an ihre Schulter.
»Ich würde ja zu gerne wissen, worüber du nachgedacht hast«, sagte sie.
Ich zuckte mit den Schultern, schloss die Augen und genoss einfach nur ihre Nähe.

Irgendwann muss ich wohl eingeschlafen sein, denn ich wurde wach, weil ich alleine im Bett lag. Ich war zugedeckt, so daß nur mein Kopf heraus schaute und es war dunkel im Zimmer. Ich fragte mich, wann ich das letzte Mal in einem Bett geschlafen hatte. Das war, als ich im Krankenhaus lag und ich wusste nicht einmal, wie lange das wirklich her war.
Da ich nicht wusste, was ich tun sollte, blieb ich einfach liegen, räkelte mich ausgiebig und hing meinen Gedanken nach. Doch irgendwann schlief ich erneut ein.


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Klett-max
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  RE: Die Schaufensterpuppe Datum:10.06.21 22:00 IP: gespeichert Moderator melden


Das Kapitel war ja die volle Wucht mit Anlauf! Heike sei Dank dafür, wie sie Gertrud und Veronika (463) wieder zusammen gebracht hat. Sie hat es geschafft, die Situation wieder in Ordnung zu bringen.

Bin ja mal gespannt, wie sich der Alltag von 463 verändern wird, weil sie jetzt sicher des Öfteren nach Feierabend Veronika sein darf. Aber es ist ja noch nicht aller Kapitel Ende und wir dürfen uns sicher auf einige neue Wendungen freuen, die auf unsere Freundinnen zu kommen.
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HeMaDo
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  RE: Die Schaufensterpuppe Teil 4 - Ist das kunst oder kann das weg? Datum:17.06.21 19:40 IP: gespeichert Moderator melden


»Guten Morgen mein Schatz. Jetzt wird es aber wirklich langsam mal Zeit, aufzustehen«, hörte ich Gertrud sagen. Ich öffnete die Augen und sah in die aufgehende Sonne, die durch das Fenster schien. Ich lag auf der Seite und spürte Gertrud hinter mir. Ihre Wange lag auf meiner und ich spürte ihre Hand in meiner Taille, wo sie mich sanft streichelte.
Ich wollte mich zu ihr drehen, doch als ich auf dem Rücken lag, spürte ich den Schlauch meiner Versorgungseinheit unter mir, der mich daran hinderte, mich weiter zu drehen. Anscheinend lag Gertrud auf diesem.
Ich fragte mich, wie lange ich geschlafen hatte. Jedenfalls fühlte ich mich sehr erholt. Mehr, als wenn ich lange Zeit im Dämmerzustand verbracht hatte zumindest.

»Hier, ich hab dir Frühstück mit gebracht.« Gertrud zog den Servierwagen ans Bett und ich schaffte es endlich, mich umzudrehen, indem ich mich anders herum drehte. Auf dem Wagen standen zwei Pappbecher mit Milchkaffee, zwei kleine Gebäckstückchen und zwei Brötchen, eines mit Schinken, eines mit Salami belegt.
»Ich wusste nicht, ob du lieber etwas Süßes magst oder etwas Herzhaftes. Deshalb hab ich einfach beides mit gebracht.«
Ich bedankte mich bei ihr, indem ich ihr einen Kuss gab und deutete auf das Schinkenbrötchen, das mit Tomate, Gurke, Eierscheiben und Salat garniert war.
»Also lieber etwas Herzhaftes, ich verstehe«, sagte sie grinsend und gab mir das Brötchen und einen Becher Kaffee.
Eng aneinander gelehnt saßen wir im Bett, die Decke über den Beinen und frühstückten schweigend. Während dessen fragte ich mich noch immer, wie lange ich geschlafen hatte. Als ich nach einer Hälfte des Brötchens bereits satt war, trank ich genüsslich und langsam den Kaffee. Ich tippte Gertrud an, um ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken und tippte mir dann mit meinem rechten Zeigefinger auf den linken Unterarm, dort wo man normalerweise eine Armbanduhr trug.
»Es ist halb sieben«, sagte Gertrud, die nicht verstanden hatte, was ich fragen wollte.
Ich verdrehte die Augen, was sie natürlich nicht sehen konnte und drehte mit dem Finger über der selben Stelle.
»Wie lange du geschlafen hast?«
Endlich verstand sie, was ich meinte und ich nickte.
Es ist Dienstag. Du hast den halben Samstag und den ganzen Sonntag und den Montag über geschlafen. Aber ich wollte dich auch nicht wecken.
Ich warf ihr ein Lächeln zu und lehnte den Kopf an ihre Schulter.

»Komm, heute wird wieder gearbeitet«, sagte Gertrud, nachdem wir unseren Kaffee ausgetrunken hatten. Sie nahm mir den Schlauch der Versorgungseinheit ab und brachte mich in ein eher unpersönlich aussehendes Badezimmer mit Dusche, Badewanne, WC und Waschbecken. Dieses war einfach nur weiß gefliest und es gab absolut keine persönlichen Gegenstände, wie in anderen Badezimmern. Sie stellte die Versorgungseinheit in ein Gerät, das an die Wasserleitung und ans Abwasser angeschlossen war, welches sofort anfing leise zu brummen, bevor sie mich in die Dusche stellte.
Ich fragte mich, was das sollte. Mein Überzug war aus einer Art Plastik und soweit ich wusste recht leicht zu reinigen. Und meine persönliche Hygiene bestand darin, daß der Überzug alles, was mein Körper an Schweiß produzierte in meinen Darm transportierte. Bei genauerem Nachdenken eine eher seltsame Vorstellung. Ich begann mich zu fragen, wie der Überzug es schaffte, dafür zu sorgen daß ich weder fror noch schwitzte. Gut, schwitzen tat ich wohl schon, aber mir wurde auch nicht zu warm, das musste der Überzug auch irgendwie schaffen, aber eine Antwort auf diese Frage fand ich auch bei längerem Nachdenken nicht. Dazu hatte ich zu wenig Ahnung von der Technik.

Gertrud stellte das Wasser an und begann damit, mich mit einem Lappen abzuwaschen. Dabei ging sie so vor, wie jemand, der tatsächlich einen Gegenstand abwischte, um ihn zu entstauben oder zu reinigen, eine Behandlung, die mir sogar gefiel und mir meine Rolle als Gegenstand, als Gertruds Besitz, noch mehr vor Augen rückte. Vielleicht war das ja sogar das, was sie damit bezwecken wollte.
Trotzdem oder viel eher noch genau deswegen, genoss ich das warme Wasser, welches von mir einfach abperlte und Fusseln, Staub und Reste des Essens einfach fort spülte.

Anschließend trocknete sie mich mit einem Handtuch ab und wir gingen in den Laden. Dieser hatte sich ein wenig verändert. Eines der Regale war nicht mehr an seinem Platz, sondern stand nun in einer der Nischen, in denen ich sonst gestanden, gesessen oder gelegen hatte. Statt dessen befand sich an seiner Stelle nun eine niedrige Liege, auf der ich schon einmal gelegen hatte. Sie platzierte mich auf dieser, so daß meine Arme und meine Beine auf eigenen Polstern zu liegen kamen und mein Kopf auf einem eigenen Polster seinen Platz fand. Nun tat sie etwas, was mich etwas erstaunte. Auf meine waagerecht liegenden Oberschenkel und auf meine nach oben zeigenden Handflächen stellte sie Kerzenständer mit breiter Basis, in die sie dicke, farbige Kerzen steckte.

Nun trat sie zwischen meine Beine und ich spürte ihre Lippen auf dem, was von meiner Vulva noch übrig war und ihre Zunge in diese eindringen. Doch dies tat sie ganz offensichtlich nur, damit das, was sie nun in mich hinein steckte, besser in mich glitt.
Ich wollte den Kopf heben um zu sehen, was das war, doch sie sagte »Nicht mehr bewegen. Ich mache jetzt den Laden auf.«

Ich hörte, wie sie die Ladentür aufschloss und kurz darauf, wie sie sich mit Heike und einer anderen Frau unterhielt. Das musste wohl Ingrid sein, vermutete ich.
Die Drei kamen näher und ich konnte nun alle drei sehen. Ich vernahm ein Klicken, wahrscheinlich ein Feuerzeug, mit dem sie die Kerzen anzündete, während Heike und Ingrid, neben mir stehend, mich betrachteten.
Sie unterhielten sich, aber zu leise, als daß ich mitbekam, worüber sie redeten. Doch anscheinend hatten sie Spaß dabei, denn immer wieder kicherten alle Drei. Da ich mich nicht bewegen durfte, konnte ich auch nicht sehen, was passierte. Das Einzige, was ich sah, war ein buntes Tuch, welches an der Decke, genau über meinem Kopf befestigt war. Immerhin blieb mir so der Anblick der nackten Decke erspart, stellte ich fest.

Nach einigen Minuten, länger konnte es nicht gewesen sein, denn ich war noch immer hellwach, traten Heike und Ingrid auf mich zu und ich sah, wie sie Kerzen in den Händen hielten, während Gertrud zwischen meinen Beinen stand und mich betrachtete. Nun zeigte sie auf meinen Bauch und plötzlich spürte ich, wie etwas auf diesen tropfte und diese Stelle recht warm wurde. Nicht schmerzhaft aber doch etwas unangenehm. Nun wurde mir klar, was passierte. Die Beiden ließen Wachs aus den Kerzen auf mich tropfen.
Eine ganze Weile lang nahmen sie immer wieder andere Kerzen und ließen Wachs auf mich tropfen oder rinnen. Mal auf meinen Bauch, auf meine Beine, auf meine Brüste und sogar auf meinen Kopf.
Sie stellten die Kerzen anscheinend wieder in ihre Halter zurück und ließen sie brennen, wie ich an dem flackernden Lichtschein erkannte.
»Ich wünsche dir viel Spaß, mein Schatz«, sagte Gertrud, die sich neben meinen Kopf gekniet hatte, bevor sie in Richtung der Kasse verschwand.

Im Laufe des Tages kamen einige Kunden, betrachteten mich und viele nahmen eine oder mehrere Kerzen und ließen Wachs von den Kerzen auf mich tropfen. Manche ließen auch eine größere Menge Wachs, welches sich in den Kelchen gesammelt hatte, in einem schnellen Schwall über meinen Körper laufen. Dies war für mich besonders unangenehm, da dieses meist recht warm war. Doch es dauerte nicht all zu lange, bis ich diese Wärme nicht mehr spürte.

Am Abend dieses Tages kam Gertrud zu mir, nachdem sie den Laden geschlossen hatte. Sie trat hinter meinen Kopf und zog an einem Seil, welches ich bis dahin nicht bemerkt hatte. Es führte zu dem Tuch an der Decke und dieses fiel, als sie an dem Seil zog, herunter. Gertrud fing es auf und legte es zur Seite. Nun sah ich, daß dieses Tuch einen Bildschirm verdeckt hatte und ich konnte mich selbst sehen. Die Kamera befand sich nicht an dem Bildschirm, sondern etwas weiter in der Nähe meiner Füße und leicht seitlich versetzt.

Auf meinen Beinen und meinen Handflächen flackerten die bunten Kerzen und ich war fast am ganzen Körper von bunten Streifen und Tropfen aus Wachs bedeckt. Mein Kopf sah aus, als hätte ich bunte Strähnen, die glatt an meiner Kopfhaut anlagen und eine besonders große Menge Wachs befand sich auf meinen Brüsten und über meiner Scham, aus der ein dünner Stab ragte, an dem ein Schild befestigt war, welches ich allerdings nicht lesen konnte.
Es war ein recht bizarrer Anblick, der mir sehr gefiel und ich fragte mich, wie lange ich hier so wohl liegen würde.
»Mund auf«, sagte Gertrud nun. Sie beugte sich über mich und gab mir einen sehr ausgiebigen Sklavenkuss. Dabei sammelte sie ihren Speichel ziemlich lange und es war ein recht ordentlicher Schluck, den sie mir in den Mund laufen ließ. Unwillkürlich musste ich lächeln, während ich es genoss, wie diese Gabe in meine Kehle rann und ich sie so lange wie möglich dort hielt.

»Ich wünsche dir eine gute Nacht, mein Schatz«, sagte sie, nachdem sie mich eine ganze Weile beobachtet hatte. Sie löschte die Kerzen und gab mir einen Kuss, bevor sie den Laden verließ.
Um mich herum standen, außerhalb des Blickwinkels der Kamera, mehrere Lampen, die mich und meine unmittelbare Umgebung erhellten, so daß ich mich gut sehen konnte.
Während ich mich betrachtete, wurde mir klar, warum ich von dem Wachs und der Wärme immer weniger gespürt hatte. Die Schicht aus Wachs war bereits auf meinem gesamten Körper und dick genug, um die Hitze von mir fern zu halten.

Allmählich fiel ich wieder in einen Dämmerzustand und bekam erst wieder etwas mit, als Gertrud am nächsten Morgen zu mir kam, mir über die Wange streichelte und sich über mich beugte. Statt eines Sklavenkusses legte sie ihre Lippen auf meine und wir küssten uns lange. Schließlich löste sie den Kuss und öffnete anschließend sie den Laden. Es kamen den Tag über immer wieder Kunden zu mir und ließen Wachs aus den Kerzen auf mich laufen oder tropfen.
Es dauerte dieses Mal länger, bis ich in diesen Dämmerzustand fiel und die Zeit nicht mehr wahrnahm. Ich spürte und sah die Kunden, die mich betrachteten oder mich mit Wachs besprenkelten und ich bekam auch mit, wie Gertrud mich jeden Morgen küsste und mir jeden Abend den Sklavenkuss gab. Doch wieder verging die Zeit für mich wie im Flug.
Gelegentlich entfernten Gertrud, Heike und auch Ingrid größere Stücke Wachs, die sie neben mich auf den mit Folie abgedeckten Boden legten, bis sich ein recht ansehnlicher Haufen davon angesammelt hatte. Gelegentlich ließ ein Kunde oder eine Kundin auch Wachs auf meine Augen tropfen, doch jeden Abend entfernte Gertrud alles, was sich in meinem Gesicht befand, so daß ich mich nachts selbst betrachten konnte.

Wie lange es her war, seit Gertrud mich hier hin gelegt hatte, wusste ich nicht. Doch mein Kopf hatte durch das Wachs bereits ein beträchtliches Gewicht, da Gertrud zwar immer wieder Wachs von meinem Körper entfernte, nie aber das auf meinem Kopf. Dieser sah mittlerweile aus, wie das Monster aus Alien.

Eine junge Frau kam herein und betrachtete mich eingehend. Aus irgend einem Grund riss mich der Anblick dieser Frau aus meinem Dämmerzustand und irgend etwas sagte mir, daß etwas passieren würde. Doch diese Frau stand einfach da und betrachtete mich.
Diese Frau, ich schätzte sie auf etwa Mitte zwanzig, kam mir bekannt vor. Sie hatte eine zierliche Statur und ein kantiges Gesicht, das durch ihre Haut, welche die Farbe von heller Schokolade hatte, besonders gut zur Geltung kam. Ihre Haare, die zu dünnen Dreadlocks geflochten waren, hatte sie zu einem Pferdesch****z gebunden, der ihr bis zur Taille reichte. Es dauerte einen Moment, bis mir bewusst wurde, warum mir diese Frau so bekannt vor kam. Ich hatte sie bereits mehrmals gesehen. Als ich noch im Schaufenster stand, hatte sie sehr oft vor diesem gestanden und mich lange betrachtet. Nachdem Gertrud mich in den Laden geholt hatte, hatte ich diese Frau lange nicht gesehen. Doch nach einer Weile war sie immer wieder im Laden gewesen und hatte mich betrachtet. Ob sie etwas gekauft hatte, wusste ich nicht mehr, aber so oft, wie sie hier gewesen war, musste sie schon eine Stammkundin sein, da wäre es sehr seltsam, wenn sie nichts gekauft hätte. Das wäre zumindest Gertrud, Heike oder Ingrid sicher aufgefallen. Aber es kann auch gut sein, daß ich davon einfach nichts mitbekommen hatte.

Nun beugte sie sich näher zu mir und aus einem Reflex heraus wollte ich schon den Mund öffnen, konnte mich aber noch rechtzeitig zusammennehmen.
»Du bist ganz sicher keine Puppe«, sagte sie auf einmal leise zu mir.
Ich fragte mich, was ich nun tun sollte. Gertrud hatte ich vorhin mit einer ihrer Kundinnen gesehen, also würde sie sicher nicht so schnell wieder kommen. Und weder Heike noch Ingrid saßen dauernd an der Kasse, wie ich mittlerweile wusste.
»Komm schon, sag etwas, beweg dich oder zeig mir irgendwie, daß ich nicht verrückt bin«, sagte sie und tippte mich vorsichtig an. Doch durch die mittlerweile wieder recht dicke Schicht Wachs, die Gertrud gestern Abend nur auf meiner Brust entfernt hatte, konnte ich nicht einmal etwas von dieser Berührung spüren. Sie nahm ihre Hand zurück und bewegte sie zu meiner Brust. Ganz am Rand, dort, wo die Wachschicht abgebrochen war, tippte sie mich erneut an. Nun sah sie verwundert zu mir und drückte den Finger fest in meine Brust, so daß ich deutlich spürte, wie meine Haut und vor allem der Überzug spannten.
»Ich wusste es«, sagte sie leise, doch ich konnte den Triumph in ihrer Stimme deutlich heraus hören.
Nun nahm sie eine Kerze in der sich eine beträchtliche Menge flüssiges, heißes Wachs gesammelt hatte. Sie betrachtete diese kurz, steckte den Finger in das flüssige Wachs und hielt sie nahe an meine linke Brust. Sie drehte diese und ein großer Schwall ergoss sich auf meine noch unbedeckte Brust. Sie hatte die Kerze sehr dicht über mich gehalten, als sie dies tat und so war das Wachs sehr heiß, als es mich traf. Fast wäre ich vor Schmerz zusammengezuckt, doch konnte ich mich gerade noch so zusammen nehmen.

Mit dem, was nun kam, hatte ich nicht gerechnet. Sie nahm eine schwarze Kerze von meinem Bein und kam zu meinem Kopf. Aus größerer Höhe goss sie eine größere Menge Wachs über meine Stirn, so daß es über meine Augen rann und ich nichts mehr sehen konnte.
Obwohl ich wusste, daß das Wachs meine Augen nicht erreichen konnte, kniff ich diese reflexartig fest zusammen.
»Das habe ich gesehen«, sagte die Frau leise triumphierend. »Ich wusste es doch.«
Verdammt, das hatte ich wohl vergeigt, schoss es mir durch den Kopf.
Doch dieser Gedanke trat in den Hintergrund, als ich spürte, wie Wachs über meine Nase lief und meine Nasenlöcher verdeckte, so daß ich durch diese keine Luft mehr bekam.
Zum Glück hatte ich den Mund leicht geöffnet, da ich auf diese Weise besser Luft bekam, wenn ich lag.

»Du atmest«, hörte ich die Frau sagen. Anscheinend hielt sie die Hand über meinen Mund und konnte so meinen Atem spüren.
Angespannt hielt ich die Luft an und versuchte so flach und so langsam es ging, weiter zu atmen.
Doch plötzlich spürte ich, wie etwas in meinen geöffneten Mund rann. Es war heiß und ich bekam Panik, da ich nun auch durch diesen keine Luft mehr bekam.
Vor Schmerz und vor Panik sprang ich auf, riss den Mund weit auf und stöhnte tonlos. Dabei fiel ich von der Liege und schlug hart auf dem Boden auf. Ich versuchte in meiner Panik das noch Weiche Wachs von meiner Nase und von meinen Augen zu entfernen, doch dies gelang mir nur schwer und es blieb ein dicker Film über meinen Augen, durch den ich nur hell und dunkel erkennen konnte.

»Was machen Sie denn da?«, hörte ich Heike schreien. Ich spürte, wie mir jemand das Wachs versuchte aus der Nase zu entfernen und bekam nun wieder besser durch diese Luft.
Heike half mir, mich auf die Bank zu setzen und fragte: »Geht es?«
Ich nickte nur und versuchte mit der Zunge so viel Wachs wie möglich aus meinem Mund zu drücken.
»Ich bin gleich wieder da«, sagte sie und ich hörte, wie sie sich auf ihren Heels entfernte.
»Das wollte ich doch nicht«, hörte ich die Frau stammeln. »Ich wollte Ihnen doch nichts tun, ich wollte nur wissen, ob Sie wirklich echt sind.« Sie klang so, als ob sie das auch so meinte und als ob sie Angst hätte.
Ich schaffte es kaum, einen klaren Gedanken zu fassen und in diesem Moment kam Heike zurück.
Sie drückte mir etwas Kaltes auf die Nase und auf die Augen. Ich spürte, wie etwas Kaltes mein Gesicht herunter rann und über meinen Hals lief.
»Nicht bewegen«, sagte sie und entfernte die nun erkalteten und festen Wachsreste, zuerst aus meiner Nase und dann von meinen Augen, so daß ich wieder etwas sehen konnte.
Die fremde Frau stand neben mir und sah mich entsetzt an.
Endlich hatte ich es geschafft, auch das meiste Wachs aus meinem Mund zu entfernen und sah an mir herab.
Das meiste Wachs war durch meine Bewegungen bereits von mir abgefallen und ich begann damit, mir auch die noch verbliebenen Reste zu entfernen. Auch das, was sich auf meinem Kopf angesammelt hatte, war nun weg und lag in einem großen Klumpen auf dem Boden. Nun konnte ich nur noch wenige Reste auf mir sehen.
»Bekommst du wieder Luft?«, fragte Heike, worauf ich nickte. »Tut dir irgendwas weh?«, wollte sie nun wissen.
Ich deutete auf meinen Mund und fasste an meine rechte Schulter, mit der ich auf den Boden geschlagen war. Diese schmerzte leicht, doch ich konnte sie noch ohne Probleme bewegen.

Plötzlich hörte ich schnelle Schritte die Treppe herunter kommen und Gertrud kam auf mich zu gerannt. Sie trug nur ein dunkles Korsett und hohe Stiefel. »Ist alles in Ordnung mit dir?«, fragte sie mit beinahe panischer Stimme. Sie fasste mich an den Schultern und sah mich eingehend an. »Ich habe eine Nachricht bekommen, daß irgend etwas mit dir nicht stimmt. Geht es dir gut?«, fragte sie, wobei sie mich leicht schüttelte. »Ist alles in Ordnung? Sag doch was mein Schatz.«
Wie sollte ich denn etwas sagen? Und so wie sie mich gerade schüttelte, wie sollte ich mich da bewegen, um etwas zu antworten?
Erst als ich es schaffte, zu nicken, hielt sie inne und sah mich, nun sichtlich beruhigt, an. »Was ist denn passiert?«, fragte sie, noch immer aufgeregt.
Ich deutete auf eine der erloschenen Kerzen, die auf dem Boden lagen, dann auf diese Frau und schließlich auf meinen Mund.
»Was?«, fragte Gertrud verwirrt.
»Diese Frau hat ihr Wachs ins Gesicht geschüttet. Auf die Nase und in ihren Mund«, erklärte Heike und deutete nun ebenfalls zu der Frau, die mich noch immer entsetzt ansah.
»Das wollte ich doch nicht«, stammelte sie, doch da war Gertrud schon aufgesprungen und hatte ihr eine schallende Ohrfeige gegeben. Heike schaffte es gerade noch, sie davon abzuhalten, auf die Frau los zu gehen und auf sie einzuschlagen.
»Es tut mir leid«, sagte die Frau mit zitternder Stimme und lief zur Tür. Doch in diesem Moment kam Ingrid mit einem Becher Kaffee und einem Beutel vom Bäcker in den Händen herein. Der Becher flog in weitem Bogen durch den Laden und verteilte seinen Inhalt auf dem Boden, der Decke und der Wand, an der er schließlich landete. Die Frau geriet ins Stolpern und fiel der Länge nach vor die Tür.
Gertrud war bereits aufgesprungen und fasste sie an den Füßen.

»Was ist denn hier los?«, fragte Ingrid verwirrt, die sich gerade wieder aufrappelte.
»Sie bleiben hier!«, rief Gertrud wütend und hielt die zappelnde Frau fest, schließlich kniete sie sich auf ihren Rücken, ein Knie zwischen den Schulterblättern der Frau, das Andere auf ihrem Steißbein.
»Bitte, lassen Sie mich gehen. Ich wollte das doch nicht«, sagte die Frau ängstlich, während sie zappelnd versuchte, sich zu befreien.
»Sie gehen nirgendwo hin. Und Sie sollten mir einen verdammt guten Grund nennen, der mich daran hindert die Polizei zu rufen und Sie wegen versuchtem Totschlag anzuzeigen«, sagte Gertrud energisch.
»Stop«, sagte Heike. Sie ging zur Tür und schloss diese mit ihrem Schlüssel ab, den sie sofort wieder ab zog. »Wir gehen jetzt alle nach hinten und setzten uns. Sie kommen auch mit und dann erwarte ich eine Erklärung dafür.« Dabei stieß sie dich noch immer zappelnde Frau mit dem Fuß an. »Du lässt sie jetzt gehen, damit sie aufstehen kann und dann gehst du nach oben und schickst deine Kundin nach Hause«, sagte sie zu Gertrud. »Du«, nun zeigte sie auf mich »gehst auch nach hinten und setzt dich und du«, nun deutete sie zu Ingrid »machst dich bitte etwas sauber und kommst auch nach hinten. Den Laden lassen wir so lange zu.«

Es dauerte eine ganze Weile, bis alle reagiert hatten. Ich ging zuerst in die Teeküche, setzte mich und versuchte, mich zu beruhigen. Kurz darauf kam Ingrid herein und sah mich fragend an. Als ich den Kopf schüttelte und mit den Schultern zuckte, kam sie zu mir und fragte mich, ob alles in Ordnung sei. Als ich nickte, legte sie kurz eine Hand auf meine Schulter und holte sich einige Papiertücher, mit denen sie, nur wenig erfolgreich, begann, sich den Kaffee vom Kleid zu wischen.
Kurz darauf kam Heike herein. Sie hielt die Fremde am Arm und stieß sie unsanft auf einen der Stühle. Auch diese hatte einiges von dem Kaffee abbekommen und sah reichlich derangiert und ängstlich aus. Aus irgend einem Grund hatte ich jetzt sogar Mitleid mit ihr. Ich wollte mir nicht ausmalen, was Gertrud wohl mit ihr angestellt hätte, hätte Heike sie nicht zurück gehalten.

Eine ganze Weile saßen wir schweigend am Tisch. Nur die Kaffeemaschine gluckerte vor sich hin und Heike gab Ingrid und mir eine Tasse. Auch sich selbst machte sie eine Tasse fertig und bereitete eine weitere Tasse zu, die sie neben die Maschine stellte. Der Fremden gab sie allerdings keinen Kaffee.
Schließlich hörte ich, wie draußen jemand vorbei ging und Gertrud sich wortreich entschuldigend von ihrer Kundin verabschiedete. Es dauerte noch etwas, bis sie herein kam, sich neben mich setzte und meine Hand nahm und diese streichelte.
Während Heike ihr den Kaffee gab, sahen wir alle zu der Frau, die wie ein Häufchen Elend an der schmalen Seite des Tisches saß und den Blick stur auf diesen gerichtet hatte.
»Also, was ist denn nun passiert?« Es war Ingrid, die als Erste die Sprache wieder fand.
»Diese Frau hat Veronika Wachs ins Gesicht gekippt. Das ist ihr in den Mund gelaufen und sie hat keine Luft mehr bekommen.«
»Was?«, rief Ingrid entsetzt aus und sah nun ebenfalls sehr verärgert aus.
»Was das soll, weiß ich aber auch nicht«, fuhr Heike fort. »Und von Ihnen will ich jetzt wissen, was Sie sich dabei gedacht haben und wer Sie überhaupt sind«, fuhr sie nun die Frau an. »Und behaupten Sie bloß nicht, Sie hätten nicht gewusst, daß Veronika keine Puppe ist. Das haben Sie ganz sicher nicht aus Versehen gemacht.«
Gertrud fasste mit einer Hand meine Hand und strich mir mit der Anderen übers Gesicht. Dabei sah sie mich ziemlich besorgt an.
Die Frau sah nun ängstlich auf und blickte in die Runde.
»Ich heiße Erika«, sagt sie leise. »Als ich sie«, sie deutete auf mich »vor vier Jahren das erste Mal im Schaufenster gesehen habe, ist mir schon irgendwas komisch vorgekommen. Ich habe sie mir immer wieder angeschaut und jedes Mal habe ich gedacht, daß sie keine Schaufensterpuppe sein kann. Irgendwas ist mir immer komisch vorgekommen.«
»Waren Sie deshalb in den letzten Jahren so oft im Laden?«, fragte Heike, die anscheinend die Führung übernommen hatte.
Die Frau, Erika, nickte kaum merklich. »Ja. Ich habe sie mir immer wieder angesehen und als sie auf einmal nicht mehr im Schaufenster war, bin ich in den Laden gegangen, da habe ich sie das erste Mal aus der Nähe gesehen. Und irgendwas an ihren Augen war komisch. Ich glaube, sie hatten sich sogar bewegt. Und ihr Mund hat auch so komisch ausgesehen. Und irgendwann habe ich sie angefasst und ich war ziemlich überrascht daß sie nicht so hart wie Plastik war, sondern ganz weich, fast so wie ein Mensch. Da hatte ich das erste Mal gedacht, daß das ein Anzug aus Latex oder so sein musste.«
»Und heute haben Sie ihr einfach mal Wachs ins Gesicht gekippt, um zu sehen, ob sie wirklich keine Puppe ist. War Ihnen denn nicht klar, daß sie keine Luft mehr bekommt, wenn sie ihr das Wachs in den Mund kippen?«, fuhr Heike sie an.
»Nein, so war das nicht«, sagte Erika leise. »Ich habe ihr etwas auf die Stirn laufen lassen und als es auf die Augen gelaufen ist, hat sie gezuckt, so als ob sie sie zusammen kneifen wollte. Und ja, ich habe es ihr auf die Nase laufen lassen, weil ich wissen wollte, ob sie atmet. Aber ich wollte ihr nicht so viel in den Mund schütten. Das war ein Versehen. Bitte, glauben Sie mir, das wollte ich wirklich nicht.« Sie sah mich mit einem entschuldigenden blick an, so als ob sie wollte, daß ich das bestätigte.
Ich zuckte nur mit den Schultern und sah sie weiter an.
»Ich wollte das nicht«, sagte sie noch einmal. »Als ich sie das erste Mal gesehen habe, hatte ich mir vorgestellt, wie das sein müsste, wenn man so in dem Schaufenster steht und sich nicht bewegen darf. Ich habe es selbst versucht, als ich zu Hause war«, fuhr sie leise, fast flüsternd fort. »Ich habe es mir immer wieder vorgestellt, wie das wäre und ich habe immer wieder versucht, so still zu stehen. Ich habe mir im Internet einen Latexanzug gekauft und mich zu Hause hingestellt. Stunden lang.« Sie wurde nun noch leiser. »Und ich habe mir einen Vibrator gekauft und den angestellt und versucht, still zu stehen, selbst wenn ich… selbst als ich gekommen bin und irgendwann habe ich das auch geschafft. Ich wollte wissen, wie das ist und ich wollte es auch. Ich wollte das auch können und ich habe so oft davon geträumt, neben ihr in diesem Schaufenster zu stehen, mich nicht bewegen zu dürfen und ich habe mir vorgestellt, wie es wohl wäre, wenn ich auch so eine tolle Puppe wäre, wie sie, wie es wäre, wenn jemand mich zurechtmacht, wie er will. Ich habe sie so bewundert dafür, daß sie das wochenlang geschafft hat, ohne sich auch nur einen Millimeter zu bewegen und nicht mal aufs Klo zu müssen.«
Sie hielt inne, holte Luft und sah mich einfach nur an.
»Ich habe einen Bekannten, von dem habe ich mir einen Bewegungsmelder bauen lassen, der mir Stromschläge gibt, wenn ich mich bewege. Ich habe mir einen Katheter legen lassen und mir einen großen Plug in den Hintern gesteckt, damit ich nicht aufs Klo muss. Dann habe ich mir auf Plastikfolie Reißzwecken geklebt und die auf meine Brüste und an meine … an meine… zwischen meine Beine geklebt, damit ich mich nicht bewege, ich habe mir den Vibrator rein gesteckt und dann den Latexanzug angezogen. Dann habe ich da drüber Reizwäsche angezogen und mich so hingestellt, wie sie im Schaufenster gestanden hat. Aber ich habe es nie länger als einen Tag ausgehalten. Und jedes Mal, wenn ich es wieder nicht geschafft habe, hat mich der Bewegungsmelder und die Reißzwecken bestraft.« Sie hatte nun angefangen, zu weinen und redete noch leiser. »Und irgendwann habe ich mich gefragt, ob sie nicht doch nur eine Puppe ist, die jemand sehr lebensecht gemacht hat. Ich wollte einfach nur wissen, ob sie lebt oder eine Puppe ist. Ich wollte ihr nicht weh tun. Ich wollte doch nur so sein, wie sie.«
Nun senkte sie wieder den Blick und sah weinend den Tisch an.

Ingrid sah in die Runde und als niemand Anstalten machte, etwas zu sagen, ging sie zu Erika, setzte sich neben sie und nahm sie in die Arme.
Nun stand Heike auf, machte noch eine Tasse Kaffee, die sie Erika hin stellte und verteilte die Gebäckstücke, die Ingrid beim Bäcker geholt hatte.
Ingrid gab Erika den Kaffee und das Gebäckstück und diese sah fragend in die Runde und erst, als Gertrud nickte, begann sie, zu essen und zu trinken.
»Weißt du, so wie 463 wirst du das nie können. Sie muss nicht essen und trinken und sie muss auch nicht aufs Klo, jedenfalls nicht so wie andere Menschen. Und sie trägt auch keinen Anzug«, begann sie zu erklären. Sie, Heike und Gertrud erklärten Erika, daß ich mich dafür ziemlich tiefgreifenden Operationen unterzogen hatte, und was das für welche gewesen waren. Und sie erklärten ihr, wie ich ohne selbst zu essen und zu trinken auskam und wie ich auf Toilette ging. Sie erklärten ihr auch, daß ich mit meiner Nahrung auch Medikamente bekam, die es mir ermöglichten, so lange auszuharren, ohne daß ich geistige Probleme bekam. Auch das mein Überzug nie wieder abgehen würde und was sich in diesem alles befand, erklärten sie ihr so gut sie es selbst konnten. Am Ende wusste ich selbst einige Dinge, die ich vorher nicht gewusst hatte. Zum Beispiel, daß die Elektroden, die meine Muskeln stimulieren und blockieren konnten als feines Geflecht auf meiner Haut lagen und mit dem Überzug befestigt waren oder, was ich allerdings bereits geahnt hatte, daß mein Magen sich durch die wenige und regelmäßige Aufnahme des Nährstoffbreis, den ich bekam, bereits ziemlich stark verkleinert war und ich mit normalem Essen kaum noch auskommen würde, es sei denn, ich würde alle paar Minuten einen bissen zu mir nehmen. Sie erklärten ihr auch, daß man meinen Kitzler nur wenige Zentimeter nach innen verlegt hatte. Bisher hatte ich angenommen, daß dieser sich weiter innen befand. Auch erfuhr ich, daß in meiner Nahrung Hormonpräparate waren, die meinen Hormonhaushalt ergänzten.«

Nachdem die Drei Erika all das erzählt hatten, sah diese mich an. »Und du kannst nur kommen, wenn dieser Vibrator läuft?«, fragt sie leise, worauf hin ich nickte.
»Und das hast du alles freiwillig machen lassen?«, wollte sie wissen.
Wieder nickte ich. Mehr oder weniger stimmte das ja, auch wenn ich nicht gewusst hatte, wie weitgehend das, was man mit mir tun würde, war.
»Und das geht nie wieder rückgängig zu machen?«, fragte sie.
Wieder nickte ich.
»Naja fast«, sagte Gertrud. »Die Klammer, die ihre Stimmbänder blockiert, kann man mit einem einfachen Eingriff wieder raus nehmen und ihren Kitzler kann man auch wieder da hin verschieben, wo er hin gehört. Aber dann muss man ihn auch mit diesem Überzug versehen. Und man kann die Folie über ihren Augen entfernen, damit sie wieder ihre echten Augen hat. Und mit viel Geduld kann man ihre Verdauung wieder normalisieren. Aber es kommen trotzdem weiter alle Flüssigkeiten in ihren Darm, also wird es ziemlich schwer für sie werden, wieder ohne die Versorgungseinheit auszukommen. Oder zumindest ohne den Verschluss. Ihre Schließmuskeln sind wahrscheinlich auch kaum noch vorhanden. Die dürften sich jetzt schon fast komplett zurückgebildet haben.«
Ich lehnte mich bei Gertrud an und dachte darüber nach, wie es wohl wäre, all das rückgängig machen zu lassen, was sie gerade aufgezählt hatte. Ich könnte wieder halbwegs normal essen und trinken und ich könnte wieder richtig sehen, ohne auf diesen kleinen Punkt beschränkt zu sein, der mir nun das Sehen ermöglichte und ich könnte wieder richtigen Sex haben.
Doch wollte ich das überhaupt? Ja, ich vermisste es, etwas Richtiges zu essen, zu schmecken und zu spüren, wie das Essen mich allmählich satt macht. Aber es wäre auch eine große Ablenkung. Eine Ablenkung davon, eine gute Schaufensterpuppe zu sein. Und eine große Ablenkung davon, für Gertrud das zu sein, was sie wollte. Aber sie zu sehen, sie richtig zu sehen und mit ihr schlafen zu können, das würde ich schon gerne wollen.

»Ich möchte das auch«, sagte Erika leise und sah mich eingehend an.
»Was?«, entfuhr es Heike. »Du willst alles aufgeben? Deine Freunde, deine Familie, deine Arbeit, deine Freiheit? All das willst du aufgeben?«
»So viel ist da nicht aufzugeben. Und wenn ich dafür so sein kann, wie sie«, sie deutete auf mich »dann ist es mir das wert. Was muss ich dafür tun, um so zu werden? Wie finde ich diese Agentur?«, fragte sie nun mit fester Stimme.

Für eine Weile herrschte Schweigen im Raum und alle sahen Erika an.
»Du bist bereit, deine Wohnung aufzugeben?«, fragte nun Ingrid.
Erika sah sie mit festem Blick an, nickte und sagte entschlossen »Ja, dazu bin ich bereit.«
»Und du bist bereit, deine Freunde, deine Familie und deine Arbeit dafür aufzugeben?«, fragte Ingrid weiter.
Wieder antwortete Erika mit fester Stimme »Ja!«
Was hatte Ingrid vor, fragte ich mich.
»Und bist du bereit, so zu leben, wie Veronika? Keinen eigenen Willen mehr zu haben und zu tun, was man von dir verlangt? Im Schaufenster zu stehen und dich nicht zu bewegen? Alles zu ertragen, was andere mit dir anstellen?«
Erika nickte entschlossen.
»Und wärst du auch dazu bereit, es auf die harte Tour zu lernen, nicht so wie Veronika mit ein paar OPs auf die leichte Weise, sondern auf eine Weise, die viel härter für dich werden würde?«
Ich fragte mich, worauf Ingrid hinaus wollte.
Auch Erika schien sich das zu fragen, denn nun zögerte sie etwas, bevor sie erneut »Ja«, sagte.
»Das Jahr ist gerade mal drei Monate alt. Wie viel Urlaub hast du noch?«, wollte Ingrid wissen.
»Ich habe noch meinen gesamten Urlaub für dieses Jahr«, erwiderte Erika zögernd.
»Gut. Du nimmst deinen Urlaub an einem Stück. Sag deinem Chef, daß du eine Auszeit brauchst oder so. Und deinen Freunden und deiner Familie sagst du das auch. Und wenn es soweit ist, kommst du wieder hier her. Und du wirst, bevor du den Urlaub antreten kannst, keinen Fuß mehr in diesen Laden setzen. Sieh das als Strafe dafür an, daß du Veronika in solche Gefahr gebracht hast.«
Erika sah sie fragend an, sagte aber nichts.
»Und ich will die Telefonnummer von deinem Bekannten, der dir diesen Bewegungsmelder gebaut hat.«
Erika nickte und holte ihr Handy hervor. Sie tippte kurz darauf herum und zeigte es Ingrid. Diese holte sich einen Stift und einen Block, und schrieb eine Telefonnummer ab.
»Gut. Und jetzt verschwinde. Ich will dich in frühestens drei Wochen hier sehen, dank daran, wenn du deinen Urlaub beantragst.« Sie zeigte zur Tür und ihr Blick ließ keinen Widerspruch zu.
»Ja«, sagte Erika, stand auf und ging zur Tür. Bevor sie den Raum verließ, drehte sie sich noch einmal um, sah zu mir und ging schließlich.
»Ich lasse sie mal besser raus«, sagte Heike, als die Tür ins Schloss fiel. Sie stand auf und folgte Erika.

»Was wird das denn, wenn’s fertig ist?«, fragte Gertrud nun und sah Ingrid fragend an.
»Was meinst du?«, fragte Ingrid, ohne eine Miene zu verziehen, nahm ihr Handy und schien irgend etwas zu suchen.
»Was ich meine? Das mit dieser Erika. Was hast du mit ihr vor? Willst du sie an die Agentur vermitteln, von der Veronika kommt?«, hakte Gertrud nach.
Ingrid sah auf und schaute zu mir. »Nichts gegen dich«, sagte sie zu mir. »Ich finde es ziemlich mutig von dir, daß du das mit dir machen lässt, aber ich denke nicht, daß das für jeden etwas ist. Und außerdem gefällt es mir persönlich einfach nicht so gut.« Nun schaute sie zu Gertrud. »Erika will eine Schaufensterpuppe werden, also werde ich ihr genau das geben. Außerdem, ich wollte schon immer eine Sklavin haben und sie scheint dafür genau die richtige zu sein.«
»Du willst sie zu deiner Sklavin machen? Du willst tatsächlich, daß sie alles aufgibt?«, fragte Gertrud ungläubig.
»Nein, genau das werd ich natürlich nicht tun. Aber für eine Weile kann ich sie doch in diesem Glauben lassen.«
»Und was soll das mit dem Urlaub?«, wollte Gertrud wissen. Sie schien nun recht interessiert zu sein.
»Sieh es als Probezeit. Wenn es ihr nicht gefällt, kann sie danach wieder in ihr altes Leben zurück, ohne daß es dabei Probleme gibt. Und wenn doch, werde ich mir überlegen, wie es weiter geht«, erwiderte Ingrid.
Gertrud sah sie eingehend an. »Na gut, was hast du vor?«
»Sie scheint recht masochistisch zu sein. Das werde ich ausnutzen«, erklärte Ingrid. »Alles Andere werde ich sehen, wenn es soweit ist. Aber ich würde sie gerne ins Schaufenster stellen, wenn du nichts dagegen hast. Und ich brauche die Nummer von der Firma, die diese Kleidung aus Silikon herstellt.«
Nun lachte Gertrud. »Ich ahne, was du vor hast. Die Nummer von dieser Firma habe ich im Büro und du kannst sie gerne ins Schaufenster stellen.«
»Danke«, sagte Ingrid. »Ich glaube, ich muss mich mal langsam umziehen. Paul wird balde kommen und so wie ich aussehe, wird er mich wohl kaum ernst nehmen.«
Wieder lachte Gertrud. »Wenn er dich so nicht ernst nimmt, hast du wohl etwas falsch gemacht. Erinner dich mal an den Tag, an dem ich verschlafen hatte und in Schlabberhose und Rollkragenpullover drei Stunden lang mit einer Kundin verbracht habe. Sie hat mich auch in diesem Aufzug ernst genommen.«
»Ja, das hat sie auf jeden Fall«, meinte Ingrid und lachte nun ebenfalls. »Ich erinnere mich an das Video, das sie dir ein paar Tage später geschickt hatte. Sie hat alles getan, was du ihr aufgetragen hast. Und zwar das erste Mal, ohne Widerrede oder nachzufragen. Sie hat eine Woche später sogar Osterhase gespielt und alles aufgenommen.«
Ich konnte der Unterhaltung bisher zwar halbwegs folgen, doch was sie damit meinte, daß diese Kundin Osterhase gespielt hatte, darunter konnte ich mir überhaupt nichts vorstellen. Ich sah abwechselnd zu Ingrid und Gertrud, wobei ich fragend den Kopf hob.
Ingrid schien meine Frage zu bemerken, denn sie erzählte: »Gertrud hat dieser Frau die Aufgabe gegeben, in der Fußgängerzone Osterhase zu spielen. Dazu hat sie ihr ein paar aus Gelatine gegossene Eier in die Scheide und in den Hintern gesteckt. Die musste sie auf dem Heimweg irgendwo fallen lassen. Und zwar immer nur eins an jeder Stelle und immer abwechselnd. Dabei durfte sie sich nicht hin hocken und sie musste alles mit dem Handy filmen.«
»Es hat über zwei Stunden gedauert, bis sie zu Hause war. Normalerweise läuft sie nur zwanzig Minuten«, erklärte Gertrud.
Ich stellte mir vor, wie jemand auf diese Weise irgendwo in der Fußgängerzone Eier legte und musste bei dieser Vorstellung lachen.
»Lach nicht so, sonst lass ich dich auch mal Eier legen«, sagte Gertrud grinsend.
Ich fand diese Vorstellung nicht all zu schlimm, zumal ich den Laden laut dem Vertrag, den Gertrud mit der Agentur abgeschlossen hatte, nicht verlassen durfte, also nickte ich und sah sie auffordernd an.
»Das wird nicht gehen«, sagte Gertrud. »Bei dir funktioniert das weder vorne noch hinten.« Dabei fasste sie mir ungeniert zwischen die Beine und drückte einen Finger in meine ziemlich enge und trockene Scheide. Nein, ein Ei, selbst wenn es aus Gelatine wäre, würde in meine Scheide kaum hinein passen, stellte ich mit Bedauern fest.

»Aber ich habe eine Idee, was ich mit dir als Nächstes machen werde. Es ist ja balde wieder Ostern«, meinte sie schmunzelnd. Sie fasste mich an der Hand, zog mich vom Stuhl und brachte mich ins Bad, wo sie mich gründlich wusch und von den Wachsresten befreite, die noch überall an meinem Körper klebten. Anschließend brachte sie mich zum Schaufenster. Sie ließ mich einfach stehen und verschwand im Laden, um kurz darauf mit einigen Kleidungsstücken zurück zu kommen.

Zuerst holte sie die andere Puppe aus dem Schaufenster und entkleidete sie. Dieser zog sie ein einfaches, eng anliegendes Unterhemd aus weißem Latex an. Sie hatte sichtlich Probleme damit, dieses der Puppe anzuziehen und selbst, als sie ihr die Arme ab nahm, schaffte sie es nicht, es ihr über zu streifen. Sie sah zuerst die Puppe an, dann das Unterhemd, in ihrer Hand und warf es mit einem resignierten »Pfffft« über die Puppe, so daß es über ihrem Kopf liegen blieb. Sie ging zurück in den Laden und kam mit einer Sprühflasche zurück, aus der sie den Oberkörper der Puppe mit einer Flüssigkeit einsprühte, die leicht ölig glänzend auf dieser haftete. Nun ließ sich das Unterhemd anscheinend recht einfach der Puppe überziehen. Es lag sehr eng an und ließ jede Kontur des darunter liegenden Materials erkennen. Selbst die Linie in der Hüfte, an der man den Oberkörper der Puppe drehen konnte, zeichnete sich deutlich sichtbar ab.
Nun holte sie ein weißes Kleid, welches sie der Puppe umständlich anzog und dabei erneut mehrmals die Sprühflasche verwendete. Es war ein hübsches, weißes Kleid mit schwarzen Kanten, auf denen kleine, weiße Osterhasen abgebildet waren. Ich konnte erkennen, daß der Rock mehrere Unterröcke, ebenfalls aus Latex, besaß, die den Rock weit aufbauschten. Um die Taille der Puppe lag das Kleid sehr eng an. Dort besaß es mehrere umlaufende, schwarze Bänder und ebenfalls schwarze Träger führten über die Brüste und die Schulter der Puppe nach hinten. Ein Kreuz aus schwarzen Bändern, direkt über den Brüsten der Puppe, hielten die Träger am Platz. Gertrud schloss den Reißverschluss im Rücken des Kleides und richtete es noch etwas, bevor sie der Puppe die Arme wieder anschraubte.
Ebenfalls aus schwarzem Latex waren das Halsband und die Handfesseln, die sie der Puppe nun anlegte. Nun trug sie diese ins Schaufenster und brachte sie in eine kniende Position. Die Hände der Puppe lagen nun auf ihren Beinen und Gertrud verband sie mit einem schwarzen Riemen.

Nachdem sie die Puppe noch etwas ausgerichtet hatte, kam sie zu mir.
Sie hielt mir ein Unterhemd hin, welches genauso aussah, wie das der Puppe, nur daß meines schwarz war. Ich sah sie an, hielt meine Arme fest und schüttelte demonstrativ den Kopf.
Sie sah mich entgeistert an und sagte: »Ich werde dir die Arme nicht abnehmen, mein Schatz. Das würde ich nie tun. Sie kam zu mir und nahm mich in den Arm. Erst jetzt vernahm sie anscheinend mein leises, tonloses Kichern. Sie ließ mich gehen und sah mich leicht verärgert an. »Sag mal, hast du mich gerade verarscht?«
Ich konnte nicht anders, als zu lachen und nickte energisch.
»Duu…!«, sagte sie und gab mir einen Klaps auf den Hintern.
Ich grinste und hielt ihr auch die andere Backe hin und wackelte frech mit dem Hintern. Sie holte aus und gab mir einen ziemlich festen Klaps auf die andere Seite. Ich wackelte wieder mit dem Hintern, in der Hoffnung, sie würde mir diesen nun richtig versohlen, doch statt dessen gab sie mir das Unterhemd, welches auf den Boden gefallen war und sprühe meinen Oberkörper mit der Sprühflasche ein. So war es ein Leichtes, das Unterhemd anzuziehen, da es leicht über meinen Körper glitt. Ich richtete es gerade und bekam nun von ihr ein Kleid, wie es auch die Puppe trug, nur daß meines schwarz war, weiße Riemen besaß und weiß abgesetzte Kanten hatte.
Sie strich alles gerade, nachdem sie mir den Reißverschluss zugezogen hatte. Ich spürte deutlich, daß dieses Kleid etwas zu eng war. Es zeigte deutlich jedes Detail meines Körpers und betonte meine Brüste. Doch Gertrud war anscheinend noch nicht ganz zufrieden. Sie griff unter das Kleid und das Unterhemd, um meine Brüste etwas anzuheben. Dadurch standen diese deutlich hervor und drückten die weißen Träger weit auseinander.
Nun gab sie mir ein paar schwarze Stiefel mit hohen Absätzen. Diese waren mindestens zehn Zentimeter hoch und zwangen meine Füße in eine sehr steile Haltung. Die Schäfte der Stiefel bestanden ebenfalls aus schwarzem Latex und reichten mir bis knapp unter die Unterkante des Rockes.

Sie betrachtete mich nun von allen Seiten und begann schließlich damit, das Kleid noch einmal mit der Sprühflasche einzusprühen und mich, oder vielmehr das Kleid mit einem Lappen zu polieren, bis es im Licht der Lampen glänzte und diese reflektierte.
Nun holte sie eine schwarze Perücke, deren Haare mir bis zu den Brüsten reichten und deren Enden pink gefärbt waren. Sie setzte mir diese auf und richtete sie gerade aus, bevor sie mit einer Bürste begann, diese glatt zu bürsten. Anschließend setzte sie mir eine schwarze Maske auf, die meine Augenpartie bedeckte und zwei angeformte Hasenohren besaß. Um meinen Hals legte sie eine Art Kragen. Dieser sah aus, wie der Kragen eines Herrenhemdes und hatte vorne einen kleinen, goldenen Anhänger in Form eines Häschens. Nun schob sie mich ins Schaufenster, hinter die kniende Puppe.
Diese bekam eine blonde Perücke mit hellgrünen Spitzen und wurde von Gertrud nun ebenfalls gründlich gebürstet, bevor sie die gleiche Maske bekam, wie ich sie trug, nur daß diese weiß statt schwarz war.
Nun holte sie einen Stuhl, den sie neben mich stellte, hob mein Bein an und stellte dieses auf den Stuhl. Meinen rechten Ellenbogen platzierte sie auf meinem Oberschenkel und drückte mir das Ende einer Leine in die Hand. Das andere Ende der Leine hakte sie in den Ring am Halsband der Puppe ein.
Sie schob mich und auch die Puppe noch etwas hin und her, korrigierte die Haltung der Arme und Beine sowohl von mir als auch von der Puppe und zum Schluss hob sie mein Kinn etwas an.
»So, fertig«, sagte sie, während sie ihr Handy aus der Tasche holte und mit diesem meine Bewegungsfähigkeit unterband. »Ich denke, das ist einfacher für dich«, sagte sie. Sie gab mir einen Kuss auf den geschlossenen Mund und öffnete die Vorhänge, bevor sie das Schaufenster verließ.

Draußen war es bereits dunkel und ich konnte sehen, daß die Fußgängerzone mit grünen Zweigen, Plastikosterhasen und Lichtern geschmückt war. Ich sah mich um, so gut ich konnte und stellte fest, daß der Laden neben dem Imbiss nun ein Euroladen war. Auch der Imbiss hatte sich verändert. Er sah nun neuer aus, wahrscheinlich war er komplett renoviert worden. Aber die Stehtische standen noch immer vor diesem und einige Leute standen dort um zu essen. Einige schauten direkt zu mir.
Nun trat Gertrud von rechts in mein Blickfeld. Sie sah nur kurz zu mir und machte einen Kussmund, bevor sie in den Euroladen ging.
Es dauerte eine ganze Weile, bevor sie, mit zwei großen Tüten beladen, wieder heraus kam. Doch statt zurück zu kommen, ging sie zum Tresen des Imbisses und bestellte dort etwas.
Nachdem sie ihre Bestellung bekommen hatte, stellte sie sich an einen der Tische, mit dem Gesicht in meine Richtung blickend. Sie begann zu essen und zu trinken, wobei sie immer wieder in meine Richtung schaute und mir gelegentlich zuprostete.
Ich sah, wie sie auf ihrem Handy herum tippte und spürte plötzlich, wie der Vibrator an meinem Kitzler anfing, zu arbeiten. Es dauerte nicht lange, bis mich ein ziemlich heftiger Höhepunkt übermannte, doch der Vibrator hielt nicht an, sondern lief weiter. Meine Erregung hielt an und steigerte sich sofort wieder, bis mich ein neuerlicher Orgasmus übermannte. Ich nahm gerade noch wahr, wie Gertrud ihr Handy auf mich richtete, bevor mir schwarz vor Augen wurde und ich hechelnd kam.

Als ich wieder halbwegs beisammen war, lief der Vibrator noch immer und Gertrud schaute auf ihr Handy. Gerade in dem Moment, als meine Erregung am größten war und ein weiterer Höhepunkt sich ankündigte, sah sie breit grinsend zu mir, sie tippte demonstrativ auf ihr Handy, worauf hin der Vibrator sofort aufhörte zu laufen und ein enttäuschtes Stöhnen entglitt meinem Mund.
Warum hatte sie das getan, fragte ich mich. Sie konnte mich doch nicht einfach so über alle Maßen erregt hier stehen lassen. Doch genau das tat sie. Sie sah noch einmal breit grinsend zu mir und aß weiter.

Nun fuhr eine Straßenbahn vor, wurde langsamer und hielt an der Haltestelle, wodurch sie mir die Sicht auf Gertrud nahm. Als die Straßenbahn endlich weiter fuhr, stand Gertrud nicht mehr an dem Tisch.
Ich war etwas enttäuscht, daß sie genau diesen Moment genutzt hatte, um zu gehen. Doch plötzlich hörte ich hinter mir ihre Stimme. »Na, wie hat dir das gefallen?«, fragte sie und ich konnte an ihrer Stimme erkennen, daß sie grinste.
Ich wollte ein Geräusch von mir geben, brachte jedoch nur ein lautes Grunzen zustande.
»Beschwer dich nicht, sei lieber froh, daß ich die Agentur dazu überreden konnte, mir die Steuerung deines Vibrators freizugeben«, sagte sie und trat in mein Blickfeld. Sie hielt ihr Handy in der Hand und zeigte mir ein Bild. Dieses zeigte mich und die Puppe im Schaufenster stehend. »Man sieht gar nicht, daß du in dem Moment gekommen bist«, sagte sie. »So habe ich meine Puppe am liebsten.«
Auf dem Bild sah ich ziemlich gut aus, fand ich. Ich stand über dieser Puppe, die mir, als Gertrud sie das erste Mal her gebracht hatte, so einen Schrecken eingejagt hatte und es sah so aus, als ob diese zu mir aufsah, wie eine Sklavin zu ihrer Herrin.

Gertrud nahm nun das Handy weg und holte einen der Plastikbeutel vom Euroladen. Aus diesem holte sie einige Osternester, Hasenfiguren und bunte Plastikeier, die sie im Schaufenster verteilte. Auch den Inhalt der zweiten Tüte verteilte sie im Schaufenster und ging dabei mehrmals nach draußen, um sich ihr Werk anzusehen. Zum Schluss kam sie noch einmal herein, bewegte meinen linken Arm so, daß er angewinkelt vor meinem Gesicht nach vorne zeigte. Meinen Zeigefinger streckte sie gerade nach vorne und hängte ein einfaches, weißes Osterei an diesen. Fand ich die Pose mit dem ausgestreckten Zeigefinger noch sehr gut, sie passte zu der ganzen Szene, fand ich dieses Osterei eher etwas albern, doch unternehmen konnte ich dagegen wohl nichts.
Als Gertrud dieses Ei immer wieder drehte, bis es schließlich so hing, wie sie es wohl haben wollte, sah ich, daß auf diesem Ei etwas geschrieben war. Doch das Ei wackelte noch etwas, so daß ich nicht erkennen konnte, was dort stand.
Erst nachdem Gertrud schon das Schaufenster verlassen hatte, hörte das Ei auf, zu wackeln und ich versuchte, zu lesen was auf diesem stand. Dies war ziemlich schwer, da die Schrift nicht all zu groß war, schließlich konnte ich es aber doch noch erkennen.
»I ♥ YOU« stand auf diesem Ei.

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  RE: Die Schaufensterpuppe Datum:17.06.21 21:49 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo HeMaDo,
wie immer eine klasse Fortsetzung. Bitte weiter so.
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Klett-max
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  RE: Die Schaufensterpuppe Datum:17.06.21 22:45 IP: gespeichert Moderator melden


Das I_S_T Kunst!
Nicht nur die Überschrift, sondern das ganze Kapitel.

Jetzt sag bloß, daß Ingrid jetzt eine "Melange a trois" nach Ostern dekorieren will. Oder zumindest Erika an ihre Grenzen führt, was vermutlich recht lange dauern kann. In jedem Fall bleibt die Geschichte spannend, weil man nie weiß, was da gleich aus der Dusche gestiegen kommt...
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I'am Imposible
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  RE: Die Schaufensterpuppe Datum:18.06.21 08:02 IP: gespeichert Moderator melden


Nun bekommt Nummer 463 also Gesellschaft. Wobei das, sich nicht bewegen zu dürfen, ohne die spezielle Behandlung die 463 hatte wohl kaum länger machbar ist. Aber vielleicht bewährt sie sich ja in der Probezeit und bekommt doch noch eine eigene Nummer in der Klinik. Da hat sich ja in den Jahren sicher auch etwas neues, noch besseres entwickelt. Evolution der Schaufensterpuppen quasi 😁
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Erin
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  RE: Die Schaufensterpuppe Datum:18.06.21 14:26 IP: gespeichert Moderator melden


Prima Folge ,bin mal gespannt wie hier weitegeht.
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BaldJean
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JeanisBald  JeanisBald  
  RE: Die Schaufensterpuppe Datum:18.06.21 14:56 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Jetzt sag bloß, daß Ingrid jetzt eine \"Melange a trois\" nach Ostern dekorieren will.

Kleine Korrektur: Es heisst "Ménage à trois".
BaldJean
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