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  Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis
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 Autor Eintrag
Glatzkopf
Freak

Backnang




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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:30.04.24 21:44 IP: gespeichert Moderator melden


Diesen ganzen Vorgang müßte man wirklich einmal miterleben. Wieder sehr schön geschrieben.
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develdom
Einsteiger

Märkischer Kreis Sauerland




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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:01.05.24 15:55 IP: gespeichert Moderator melden


Eine echt gute und geile Geschichte!
Bin echt gespannt wie es weiter geht!
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Witwe Bolte
Fachmann



nach langer Suche endlich dort angekommen, wo ich so leben darf, wie SIE bestimmt

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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:01.05.24 20:57 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Glatzkopf,

ob man den ganzen Vorgang selbst erleben möchte, muss jeder selbst entscheiden bzw. mit einer zur Durchführung bereiten Person ausmachen, aber das eine oder andere habe ich selbst erlebt - welches, bleibt im Moment jedenfalls zum Teil ein Geheimnis.
Zur Erinnerung:
Eingangs habe ich geschrieben, dass die Geschichte eine Mischung aus Fiktion, aus Wünschen, die auf ihre Erfüllung warten, und aus selbst tatsächlich erlebtem ist.

Hallo devedom,

es freut mich dass Dir die Geschichte gefällt. Lass Dich überraschen, wie es weitergeht Langweilig wird es dem Protagonisten sicher nicht


Hallo liebe Leser,

ich hatte ja gestern geschrieben, dass ich heute eine längere Schreibphase machen will, sofern SIE mich nicht mit allzu viel anderem "beglücken" will.
Nun, wie heißt es doch so schön: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt und genau so ist es gekommen. Aber von vorn:

Heute morgen stehe ich also extra früh auf (trotz Feiertag !!), mache Frühstück und will SIE damit im Bett überraschen, um mich dann zum Schreiben zurückzuziehen. Dumm nur, dass auch SIE, ohne dass ich dies bemerkt haben, früh aufgestanden ist und wie ich dann mit dem großen Tablett mit Kaffee, frischen Brötchen (aufgebacken aus der TK-Truhe -grins) und allem, was halt zu einem großen Frühstück gehört, ankomme, steht SIE schon top gestylt in ihrem "Spieldress" vor mir und meint ganz lässig: "Schön, dass Du für mich so ein üppiges Frühstück zubereitet hast".
Zur Erklärung: Ihr "Spieldress" ist ein Outfit, in dem SIE meine strenge Herrin ist und der mir signalisiert, dass nun ausschließlich SIE alles weitere bestimmt: strenges herrisches Make up, schwarzer Lederoverall, hochhackige Plateaustiefel, streng nach hinten zusammengebundene Haare, lange Handschuhe und eine lässig am Handgelenk baumelnde Gerte, gelegentlich auch noch eine schwarze Gesichtslarve mit goldenen Verzierungen.

Tja da stehe ich nun also und realisiere, dass es wohl nichts wird mit dem Schreiben.
Da ich weiß, was SIE nun erwartet, knie ich mich mit gesenktem Kopf hin und warte auf ihre Anweisungen. Nach einer Weile, während dem SIE frühstückt, meint SIE, ich könne mich ja schon mal vorbereiten. Heute sei es an der Zeit, mal wieder die schwere Zwangsjacke zu probieren, ob sie denn noch passt bei meiner Körperfülle. Ich sei eindeutig zu dick geworden und daher bräuchte ich auch kein Frühstück und jetzt solle ich voranmachen.
Pffft - dumm gelaufen, denke ich mir und mache mich auf den Weg, als SIE mir nachruft: "und vergiss die hohe Halskorsage und die Stiefel mit den hohen Absätzen nicht". Das kann ja heiter werden. Alles weitere ist schnell erzählt:

Ich lege alles auf mein Bett in meinem Zimmer, ziehe mir als erstes die Stiefel an, auf denen das Stehen selbst nach der langen Zeit, die ich sie immer wieder tragen muss, schwierig ist, als SIE schon hereinkommt. Die Halskorsage ist schnell angelegt und bevor SIE sie zuschnürt, bekomme ich, überraschend für mich, noch einen kleinen Ball, wie er für Therapiezwecke beim Handtraining verwendet wird, in den Mund geschoben. Schon beim Zuschnüren merke ich, wie mein Hals und Kopf bis über den Mund bis zur Nase immer fester zusammengedrückt wird und der Ball besser wie der beste Knebel jede Lautäußerung praktisch unmöglich macht. Wie SIE dann damit fertig ist, ist ein Drehen des Kopfes oder ein Öffnen des Mundes nicht mehr möglich. Sofort hält SIE mir die Zwangsjacke hin, schließt hinten den schweren Reißverschluss und zieht alle Riemen wirklich sehr fest. Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass mein kleiner Freund längst rebelliert und gern groß geworden wäre, aber mein KG, den ich dauernd tragen muss, verhindert das konsequent. Danach hakt SIE noch die Ösen an den Stiefeln zusammen und meint: "So, jetzt bist Du erst mal vernünftig angezogen. Jetzt können wir uns gemeinsam an den Tisch setzen und ich kann weiter frühstücken.

Um nicht gleich am frühen Morgen Ärger zu bekommen, knie ich mich wieder neben SIE und warte, wie ihr weiterer „Spielplan“ für mich aussieht. Nach einer Weile sagt SIE: „Die Sonne scheint so schön, das muss man doch ausnutzen. Geh schon mal in den Garten zum großen Kirschbaum – ich komme dann nach“. Mit zwiespältigen Gefühlen mache ich mich auf den Weg, stelle mich an den Kirschbaum und denke noch, was SIE da wohl für mich geplant hat. Nach einer Weile kommt SIE und hat einen kleinen Tritthocker und die Tasche mit den Fesselutensilien dabei, stellt diesen vor den Baum und meint, ich solle mich auf den Hocker setzen. Ich setze mich also hin und SIE beginnt, mich an den Baum zu fesseln. „Jetzt wird es interessant“, meint SIE und öffnet den rechten Schrittriemen der Zwangsjacke. „Zieh Deinen rechtes Bein ganz nah hoch an den Schritt“ – und schon legt SIE den Schrittriemen um ihn, fädelt ihn wieder ein und zieht ihn fest. Dasselbe macht sie mit meinem linken Bein und ich sitze mit weit gespreizten Knien da ohne Möglichkeit, meinen offen vor ihr liegenden Schritt zu schließen. Plötzlich kommt mir der Gedanke, ob SIE wohl meine Geschichte gelesen hat und nun Zug um Zug an mir ausprobieren will, ob das alles geht oder reine Fantasie ist. Dass SIE mir damit einen lang gehegten Wunsch erfüllt, kann ich ihr jetzt nicht sagen, da ich durch den Ball und die Halskorsage zum Schweigen gebracht bin.

Nachdem ich so mit dem Baum „verbunden“ bin, wünscht SIE mir viel Freude und legt sich auf eine nahestehende Liege, um ein wenig die Sonne zu genießen und auszuruhen, denn immerhin sei SIE wegen mir heute extra früh aufgestanden. Nach einer Weile kommt SIE wieder und meint, dass ich ein wenig „bespielt“ werden müsse, denn schließlich sei heute ja „Spieltag“. Als erstes verbindet SIE mir die Augen mit der Bemerkung, dass meine Augen vor der Sonne geschützt werden müssen. Nun sitze ich im Dunkeln, kann nicht sprechen und die Beine fangen in der ungewöhnlichen Situation an zu schmerzen. Plötzlich spüre ich, wie SIE sich an den Brustreißverschlüssen der Zwangsjacke zu schaffen macht und meine Nippel freilegt. Dazu meint SIE noch. „Ich muss mir da was anderes ausdenken, denn so, wie ich Dich eingeschnürt habe, komme ich fast nicht an Deine Nippel, um sie zu verwöhnen“ – mit einem deutlichen Anflug von Ironie bei ihren letzten Worten. Mir wird heiß und kalt und bitte innerlich, dass SIE meine Geschichte hoffentlich nicht gelesen hat, denn die Fessel mit den Armen hinter dem Kopf will ich besser nicht ausprobieren.

Nach einigen Mühen hat SIE beide Nippel frei und legt relativ schwache Klammern an. Ich will mich schon freuen, denn ich wurde auch schon mit fest beißenden Klammern „verwöhnt“, als SIE meint: „Freu Dich nicht zu früh, das sind jeweils zweipolige Klammern, an die ich jetzt Dein geliebtes Reizstromgerät anschließen werde. Du weißt ja, dass man den Strom unter keinen Umständen über das Herz leiten soll. Deswegen habe ich extra neue Klammern besorgt, bei denen der Strom nur zwischen der jeweiligen Klammer fließt, allerdings recht intensiv, da nur durch den einzelnen Nippel. Und weil wir gerade dabei sind, werde ich Dir auch noch den neuen Elektroschock-KG anlegen, damit ich mehr Spielmöglichkeiten mit dem anderen Reizstromgerät habe“. Jetzt wird mir doch bange, denn an den Nippeln und am kleinen Freund gleichzeitig hatte ich noch nie das Elektrovergnügen. Alles weitere ist schnell erzählt. Sie legt mir den anderen KG an, der einen Dilator hat, der als Elektrode genutzt werden kann. Als Gegenelektrode dient der A-Ring, Als SIE dann noch zwei Klebeelektroden an den Hoden platziert, beginnt SIE, auf den beiden Reizstromgeräten virtuos zu spielen und meine Nippel und meinen kleinen Freund zu „verwöhnen“, wie SIE meint.

Nach einer Weile bin ich fix und fertig und weiß nicht ob ich mich freuen oder bedauern soll, dass SIE über mein Leben bestimmt, aber letztlich macht es mich glücklich, dass ich SIE habe bzw. SIE mich in ihre Obhut genommen hat. SIE merkt, dass ich langsam ans Ende meiner Kräfte kommt und meint, dass es nun wohl an der Zeit sei, das ganze etwas weniger fordernd weiterzuführen. SIE verändert die Stromimpulse so, dass sie sich nur noch wie ein leichtes Streicheln anfühlen und meint, dass ich jetzt so noch eine Weile „zur Erholung“ bleiben soll und losgemacht werde. Während ich noch so in der ungemütlichen Position am Baum sitze, zieht SIE sich um und erscheint dann in leichter Bekleidung, um mich loszumachen und zu signalisieren, dass ihre „Spielzeit“ zu Ende ist. Sie entfernt alle Elektroden, öffnet die Schrittriemen der Zwangsjacke und hilft mir beim Aufstehen, denn mittlerweile bin ich so verkrampft, dass ich das ohne Arme nicht schaffe. Anschließend öffnet SIE die Zwangsjacke und ich kann sie abstreifen. SIE sagt dann: „Dass Du so brav mitgespielt hast, freut mich und macht mich stolz auf Dich. Die Halskorsage und die Stiefel kannst Du selbst aufschnüren. Am besten nimmst Du eine heiße Dusche, damit sich alle Verspannungen lösen und legst Dich dann ein wenig hin. Ich melde mich dann, wenn es Abendessen gibt“.

Ich mache es so, wie SIE gesagt hat, nehme die Halskorsage ab und dusche heiß und kalt im Wechsel recht ausgiebig. Dabei merke ich, dass ich doch recht geschafft bin und lege mich hin. Vorher schaue ich noch auf die Uhr und sehe, dass Mittag schon lange vorbei ist. Insgesamt waren es doch einige Stunden, die SIE mit mir gespielt hat. Kurz darauf schlafe ich fest ein und wache erst gegen 18:00 wieder auf. Mist, denke ich, jetzt wird es nichts mehr mit der Schreibphase für die Geschichte, aber da ich die auf eine Fortsetzung wartenden Leser nicht enttäuschen möchte, schreibe ich halt, sozusagen als Amuse-Gueule, das, was ich heute erleben durfte.

Und noch eine Info für Glatzkopf: Das mit der Beinfixierung im Schritt geht wirklich, ist aber recht anstrengend und kann zum verkrampfen führen…


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Witwe Bolte
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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:01.05.24 21:01 IP: gespeichert Moderator melden


...kleine Korrektur:

ich hatte soeben devedom erwähnt - Sorry, es muss richtig develdom heißen...
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ff255
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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:03.05.24 10:20 IP: gespeichert Moderator melden


sehr coole Story! 👍
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Witwe Bolte
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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:03.05.24 20:34 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Freunde und interessierte Leser,

nachdem es ja, wie geschildert, am letzten Mittwoch nichts wurde mit einer längeren Schreibphase zur Fortsetzung des außergewöhnlichen Einkaufserlebnisses, konnte ich mich die letzten beiden Tage zumindest zeitweise in mein Zimmer verdrücken und weitere Erlebnisse unseres Protagonisten zusammenschreiben und nun Euch allen zum Lesen präsentieren. Ich hoffe, es gefällt Euch, was er erleben "kann", "muss", oder vielleicht besser "darf"


Während ich wieder in eine Traumwelt eintauchte, steigerten der Vibrator und die Stromimpulse ihr stimulierendes Wirken. Gleichzeitig stieg auch die Odorierung meiner Atemluft und das Luftholen blieb sehr anstrengend. Das Wassergeplätscher war mittlerweile völlig verstummt und einem ekstatischen Stöhnen gewichen. Die akustischen und taktilen Reize sowie das weitere massieren meines Bauches versetzten mich in einen tranceartigen Zustand, in dem ich alles um mich herum vergaß. Plötzlich merkte ich, wie eine lauwarme, leicht salzige Flüssigkeit einen Weg in meinen Mund fand, was mich zumindest so weit aus meiner Trance herausholte, dass ich meine Gedanken sammeln konnte. Der Geschmack erinnerte mich ein wenig an die odorierte Luft und schlagartig kam mir die Erkenntnis, dass sich Madame wohl selbst einen Katheter gesetzt und mit dem Trinkschlauch verbunden hatte. Daher wohl auch ihre Bemerkung, dass mein Flüssigkeitshaushalt aufgefüllt werden müsse. Dass sie das mit eigenen Mitteln vornahm, ließ mein Verlangen und meine Sucht nach einem immer strikteren Dominieren durch sie fast ins unermessliche steigen.

Das ging so eine ganze Weile, bis ich plötzlich wieder Madame hörte: „Du scheinst ja recht stark auf meine Behandlung anzusprechen. Da will ich das doch ein wenig abschwächen, denn ich möchte ja noch länger Deine Reaktionen genießen und wenn Du Dich weiter so in einer Traumwelt vertiefst, steigst Du vielleicht vorzeitig aus so wie vorher im Atelier. Zudem muss ich noch ein paar kleinere Ergänzungen an Deiner Ausrüstung vornehmen, damit ich noch Deine Reaktion auf das einen oder andere testen kann. Schließlich möchte ich nicht, dass Du dann, wenn ich Dich wieder gehen lasse, enttäuscht über das Erlebte sofort davonläufst, sondern Dich vor eine schwierige Entscheidung gestellt siehst, zu gehen oder lieber zu bleiben“. Da sie gleichzeitig alle Reize über die Atemluft und den Plug stark zurück fuhr, drängten sich nach ihren letzten Worten wieder die schon früher gewälzten Gedanken über das „wie weiter“ in den Vordergrund und ich begann unbewusst, mich auf der Liege hin und her zu bewegen. Sie registrierte dies sofort und meinte, dass sie mich wohl sichern müsse um zu verhindern, dass ich herunterfalle. Dazu zog sie mehrere Gurte über meine Hüfte und meine Beine und zog diese stramm fest, sodass ich vom Unterkörper bis zu den Beinen unbeweglich auf die Liege gepresst wurde. Zwei weitere Gurte legte sie überkreuz über die Schulterpasse, sodass auch dieser Teil von mir gut gesichert war. Als nächstes merkte ich, wie sie den Umhang und die Weste im Brustbereich nach links und rechts zur Seite schob, um ungehindert an meine Nippel zu kommen. Plötzlich wurde es kalt und ich spürte eine Reibebewegung. Offenbar wischte sie die Nippel und die Haut darum mit etwas ab, das ein Kältegefühl auslöste und drückte jeweils knapp oberhalb und unterhalb der Nippel etwas halbreisförmiges fest. Danach richtete sie wieder Weste und Umhang und legte zudem noch einen Gurt über meine Brust, sodass ich nun von Kopf bis Fuß auf der Liege fixiert war.

Nach einer Weile erklang in den Earpods wieder entspannende Musik und Wassergeplätscher und kurz darauf ihre Stimme: „So mein Lieber, jetzt ist alles vorbereitet und ich kann Dich ganz nach meinen Vorstellungen behandeln. Entspanne Dich und genieße, was auf Dich zukommt. Wir haben unendlich viel Zeit, um gemeinsam Dein Innerstes zu erkunden. Bevor wir uns aber gemeinsam auf diesen Weg machen, sollten wir beide erst noch etwas zur Erfrischung trinken. Ich habe hier noch etwas für uns beide dabei“. Gleich danach floss etwas Kühles in meinen Mund, das sich als ein mineralstoffhaltiges Sportgetränk herausstellte und von dem auch sie ausgiebig trank. Dass das Getränk nicht nur den Durst stillte, sondern auch harntreibend wirkte, sollte ich bald merken. Ganz langsam bemerkte ich, wie sie die Reize über den Plug wieder steigerte, worauf mein kleiner Freund sofort wachsen wollte, was aber der Jockstrap sehr effektiv verhinderte. Nach einer Weile wurde meine Atemluft wieder etwas knapper und der Geruch nach Leder und dem Parfum von Madame nahm deutlich zu. Gleichzeitig wurde auch der Vibrator in dem Plug aktiver und insgesamt vergrößerte der Plug deutlich sein Volumen. Nun kamen leichte elektrische Reize dazu und ich sehnte mich förmlich danach, dass das Ganze stärker und intensiver wurde. Es war fast wie eine Droge, von der man immer mehr will und doch keine Befriedigung erfährt. Auf einmal begann ein leichtes Kribbeln um meine Nippel. Offenbar hatte Madame Klebeelektroden um diese platziert und durch das Reiben vorher vermutlich mit Alkohol die Haut entfettet, damit die Elektroden besser haften. Ganz langsam steigerte sie alle Reize und brachte mich dadurch in einen Zustand, in dem ich immer mehr wollte und gleichzeitig in eine Traumwelt abglitt. Die knapper werdende Luft, der zunehmende Leder- und Parfumgeruch, die immer kräftigeren elektrischen Stimulationen und der aufreizend tanzende Vibrator versetzten mich in einen tranceartigen Zustand, in dem mir Bilder erschienen, die mich in den verschiedensten Bondage-Positionen spiegelten, die von Madame inszeniert wurden. Alles, was ich irgendwo auf Fotos oder Bondagezeichnungen diverser Comiczeichner schon einmal gesehen hatte erschien vor meinem geistigen Auge, selbst Zeichnungen von Szenen, die in der Realität kaum umsetzbar sein dürften, wobei ich immer diejenige Person war, die das Objekt der Darstellungen war und Madame diejenige, die alles orchestrierte.

Langsam driftete ich immer tiefer in diese Traumwelt ab, in der offenbar mein Gehirn die Türen zu meinen innersten, über Jahrzehnte verdrängten heimlichen Gedanken und Wünsche öffnete, in denen mich eine Lederherrin dominiert, der ich mich bedingungslos unterwerfe. Dass in den auftauchenden Gedanken Madame diese Herrin war, muss sicher nicht extra erwähnt werden. Sie schien genau zu merken, was in mir ablief, denn zum einen steigerte sie die Aktivitäten des Plugs und der Nippelelektroden, während sie zum anderen wieder begann, über meinen Bauch und, indem sie durch die Verschlussleiste des Umhangs und der Weste griff, meine Brust zu massieren und immer wieder die Nippel zu zwirbeln, was in Verbindung mit den elektrischen Reizen ein Gefühl auslöste, wie ich es bisher noch nie erlebt hatte. In diesem Zustand höchster Ekstase drang plötzlich eine hypnotische Stimme an mein Ohr, bei der ich in meiner Verfassung gar nicht registrierte, dass es diejenige von Madame war, die mantraartig wiederholte: „Du sehnst Dich danach, geführt zu werden – Du möchtest dominiert werden – Du unterwirfst Dich Deiner Herrin – Du folgst aus freiem Willen – Du wünschst Dir, in diese Welt eintauchen und in ihr zu bleiben ….“. Immer tiefer gruben sich die Worte in mein Gehirn und meinen Geist ein, während mein Körper wie ein Süchtiger nach immer mehr verlangte. Nun begann auch das Sportgetränk seine unwiderstehliche Wirkung zu entfalten und ein kräftiger Strom drängte durch den Plug in meinen Darm. Immer weiter steigerte Madame die elektrischen Reize und den Vibrator, bis offenbar auch bei ihr das Getränk seine Wirkung zeigte und eine große Menge ihres Harns in meinen Mund strömte. Wie sie sich dann schließlich noch auf mich legte, mich umfasste und drückte und gleichzeitig die Luftzufuhr blockierte, bahnte sich durch die Reizüberflutung ein bisher in dieser Mächtigkeit nie erlebter Orgasmus an, der in einer unbeschreiblichen Farbenvielfalt explodierte und mich in ein tiefes schwarzes Loch stürzte….



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ff255
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Schweiz




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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:03.05.24 21:25 IP: gespeichert Moderator melden


Ui, diese Geschichte macht es mir nicht einfacher, mich wieder auf meine Arbeit zu konzentrieren. ich habe noch viele Stunden zu Putzen, Wischen, Fegen, Böden aufzunehmen, bis morgen Abend die Lady wieder nach Hause kommt.
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maximilian24
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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:11.05.24 21:24 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Witwe Bolte, ich vermute, dass Dich die aktuellen technischen Probleme vom Weiterschreiben abgehalten haben. Nachdem ich jetzt alle Geschichten wieder lesen kann, dürften die Probleme weitgehend bewältigt sein. Ich erkenne nur noch den Mangel bei der Auflistung der jüngsten Postings, hoffe aber dass das auch bald wieder hergestellt sein wird. Gleichzeitig hoffe ich, dass es genug Spender gibt da das Forum trotz ehrenamtlicher Mitarbeiter finanzielle Kosten verursacht.
Dankbare Grüße
Maximilian
Alt werden will jeder, alt sein aber keiner
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Witwe Bolte
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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:12.05.24 16:59 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Maximilian,

Du hast das genau getroffen - ich bin schlicht weg nicht ins Forum gekommen. In Kürze wird es aber weitergehen. Soviel kann ich schon verraten: es wird tief in die Psyche und Gefühlswelt unseres Protagonisten gehen. Hoffen wir gemeinsam, dass er den Herausforderungen gewachsen sein wird und und sich richtig entscheidet


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goya
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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:12.05.24 19:08 IP: gespeichert Moderator melden


Darauf freue ich mich ungeduldig... 👍🏻
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Witwe Bolte
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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:12.05.24 21:18 IP: gespeichert Moderator melden


...hier geht es nun, wie bereits angekündigt, weiter mit einem Einstieg in die Psyche des Protagonisten.
Ich wünsche viel Freude beim Lesen und freue ich über Kommentare



Langsam wurde mein Kopf klar und noch bevor ich meine Augen geöffnet hatte, war das erste, das ich wahrnahm, der Duft von Madame, der mich sofort in seinen Bann zog. Mit jedem Atemzug wurde die Erinnerung an das Erlebte deutlicher und der Wunsch, dass es so hoffentlich bleiben möge: wie ich im Park auf der Liege festgebunden bin, die immer stärkeren Reize durch den Plug und an den Nippeln, der steigende Druck in meinem Darm und der in meinen Mund drängende Sekt von Madame, den ich gierig schlucke, die knappe Luft und Madame, die auf mir liegt und meine Nippel zwirbelt und wie ich von allem immer mehr möchte und schließlich der Orgasmus, bei dem ich k.o. gehe und die Erinnerung abreißt. Durch den schwer in der Luft hängenden Geruch von Leder und dem Parfum von Madame dauerte es eine Weile, bis in mein Gehirn eindrang, dass ich nicht mehr im Park war, sondern in dem bequemen Liegesessel im Atelier lag, zugedeckt mit einer leichten Decke, und wieder normal atmen, sehen und hören konnte. Befreit von dem Isolationshelm, den oberarmlangen Handschuhfesseln und dem Plug lag ich nur mit einem Jockstrap, aber sonst völlig unbekleidet, unter der Decke und ich fragte mich, wie ich hierhergekommen war. Vor allem hätte ich gerne gewusst, wer mich entkleidet und versorgt hatte, denn offenbar war mein Darm entleert und ich irgendwie sauber und frisch gemacht. Beim Versuch, aufzustehen, bemerkte ich, dass ich mit Hand- und Fußfesseln an die Liege gefesselt war und auch um meinen Hals lag ein breites schweres Lederhalsband, an dem wohl hinten ein Riemen befestigt war, mit dem ich so auf dem Liegesessel fixiert war, dass ich zwar meinen Kopf bewegen, aber mich nicht aufrichten konnte. Noch während ich meinen Gedanken nachhing, hörte ich die Stimme von Madame und noch bevor ich sie sah, stieg in mir die Begierde hoch, mich ihr zu unterwerfen und von ihr dominiert zu werden. Im ersten Moment wunderte ich mich selber über meine Reaktion auf ihre Stimme und ihren Duft, aber je länger ich ihrer Stimme lauschte, ohne bewusst wahrzunehmen, was sie sagte und den Geruch geradezu inhalierte, wurde es für mich das selbstverständlichste, dass sie meine Herrin ist und ich in die Welt eintauche, in die sie mich führt.

Als sie dann vor mir stand und ich sie sehen konnte, wollte ich ihr die Fragen stellen, die mir vorher durch den Kopf gingen, aber bevor ich etwas sagen konnte, legte sie einen Zeigefinger auf den Mund und sagte, dass ich erst dann sprechen dürfe, wenn sie es mir erlaubt. Sofort senkte ich meinen Blick und traute mich nicht den kleinsten Mucks von mir zu geben. Zwar wäre es ein leichtes gewesen, etwas zu sagen, denn ich war nicht geknebelt, aber allein ihre Geste und ihre Worte brachten mich dazu, mich ihr unterzuordnen. Wie sie dann die Decke wegnahm und mich von Kopf bis Fuß betrachtete, fühlte ich plötzlich eine Unsicherheit in mir, wie ich sie schon seit meinen letzten akademischen Prüfungen vor vielen Jahren nicht mehr erlebt hatte. Nach einer Weile meinte sie dann: „Du fragst Dich sicher, wie Du hierherkamst und was Du von all dem halten sollst. Nun zunächst will ich Dir sagen, dass Dich unser Abenteuer im Park offensichtlich stark beeindruckt hat, denn Du warst recht lange weggetreten, aber offenbar haben wir gemeinsam das erreicht, was ich mir ausgedacht hatte, aber nicht sicher war, ob es mit Dir auch klappen würde. Ich wusste zwar von Deinen Reaktionen gestern Abend und heute Morgen, dass Du etwas jahrelang unterdrückt hast und nun in eine Welt geführt wurdest, die Du eigentlich immer schon erleben wolltest, aber dass Du im Park so stark reagierst nach der kurzen Zeit, in der ich Dich in diese Welt führe, hat mich schon überrascht. Nun fragst Du Dich sicher, wer Dich hierhergebracht hat und wer Dich gewaschen und so hergerichtet hat, wie Du jetzt bist. Ich werde Dir das jetzt nicht alles erklären, sondern nur so viel, dass ich meine Kontakte und Verbindungen habe und dass ich genügend Personen mobilisieren kann, um so etwas jederzeit zu wiederholen. Nimm das einfach so hin. Vielleicht erkläre ich Dir das später, wenn ich Dich noch besser kenne, als ich es jetzt ohnehin schon tue – und vergiss nicht: es kommt auch darauf an, wie Du Dich entscheidest“. Ich wollte schon etwas sagen, aber Madame legte nur einen Zeigefinger auf ihren Mund und ich verstummte bereits im Ansatz, wonach sie weiterredete, als hätte ich nie versucht, sie zu unterbrechen: „Ich werde aber Deine Entscheidung nicht jetzt erfragen, sondern erst, wenn ich der Meinung bin, es sei Zeit, Dich zu fragen“.

Ihre Worte lösten in mit zweierlei aus: zum einen drängte es in mir zu erfahren, wann ich gefragt werde und wie es weitergeht, während gleichzeitig zum andern sich ein Gefühl tiefer Befriedigung in mir ausbreitete, dass da jemand war, der meinen unterdrückten Gefühlen einen Weg an die Oberfläche öffnete, ihnen Raum gab und mir half meine Träume zu erfüllen, ja gerade dabei war, sie Realität werden zu lassen. Meine Gedanken kreisten um diesen Zwiespalt und versuchten, eine Antwort zu finden. Madame sah mich sehr aufmerksam und schweigend an und ich hatte das Gefühl, dass ihr Blick in die innersten Winkel meiner Seele drang, um all das Verborgene und Verdrängte zu ergründen. Wie sie mich so ansah, wurde ich mit der Zeit immer unsicherer und fühlte mich so, wie wenn ich bei etwas Verbotenem ertappt worden wäre. Madame registrierte dies sehr aufmerksam, strich mir über das Gesicht und sagte: „Ich merke, wie innerlich in Deiner Seele ein Kampf läuft zwischen Deinem Ich als selbstbestimmender, ja geradezu dominanter Mensch, der fast jeden Tag Entscheidungen treffen muss, die große Auswirkungen auf viele Menschen haben können und Deinem anderen, bisher verdrängtem Ich, das sich danach sehnt, nichts entscheiden zu müssen, sondern jemand zu haben, dem es sich unterordnen kann, der es führt und ihm vorgibt, was es zu tun hat. Das ist für Dich eine neue, bisher völlig unbekannte Situation und Du weißt nicht, welche Seite deine eigentliche ist, weißt nicht, wie Du das herausfinden kannst und hast nicht die geringste Vorstellung, welche Auswirkungen sich daraus auf dein weiteres Leben ergeben können“. Sie machte eine kleine Pause, in der ich versuchte, das, was sie gesagt hatte, einzuordnen und zu verarbeiten, denn letztlich hatte sie in der kurzen Zeit seit gestern Nachmittag etwas herausgearbeitet, zu dem jeder Psychiater viele Sitzungen gebraucht hätte, wenn er überhaupt bis zu diesem Punkt kommen würde. Nach einer Weile sprach sie weiter: „Ich kann Deinen inneren Konflikt nicht lösen, aber ich werde Dir dabei helfen, eine Lösung zu erarbeiten. Wie Du in Deinem Beruf mit dem umgehst, was Du in den paar Stunden über Dich erfahren hast, musst Du selbst herausfinden, aber hier solltest Du Deinem submissiven Wesen freien Lauf lassen, denn wenn Du das nicht tust, wirst Du an dem inneren Konflikt zerbrechen. Hier bei mir kannst Du Dich so fallen lassen, wie Du es eigentlich immer schon wolltest. Versuche nicht, dem Drang zu widerstehen, denn das vergrößert nur Deine inneren Konflikte. Lass Dir eines sagen: Um Dich selbst brauchst Du Dir hier keine Sorgen machen. Hier befindest Du Dich in einem geschützten Raum für Dein wahres Ich, das Du nicht verstecken brauchst, weil ich mir ziemlich sicher bin, es mittlerweile sehr gut zu kennen, wahrscheinlich sogar besser als Du selbst. Daher werde ich Dich nicht nur führen, sondern auch beherrschen und Dir helfen, zu Dir selbst zu finden“. Nach einer kleinen Pause sprach sie weiter: „Ich lass Dich jetzt allein, damit Du in Ruhe über das gehörte nachdenken und Deine Gedanken und Gefühle ordnen kannst. Ich habe hier noch etwas zu trinken – keine Sorge, es ist nur O-Saft ohne weitere Zusätze“, wobei ihre Stimme bei den letzten Worten einen unüberhörbar ironischen Klang angenommen hatte. Sie hielt ein Glas mit einem Trinkhalm so, dass ich den Saft trinken konnte und ließ mich allein, als das Glas leer war.



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goya
Stamm-Gast





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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:13.05.24 08:02 IP: gespeichert Moderator melden


Danke für die tolle Fortsetzung...

Liebe Grüße

goya
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19_Michael_82
Einsteiger

Euskirchen




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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:14.05.24 21:42 IP: gespeichert Moderator melden


Schönen Dank bis hierhin. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
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Witwe Bolte
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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:17.05.24 09:34 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Lesefreunde,

heute kommt leider nur eine kleine Fortsetzung, aber ich wollte Euch vor Pfingsten zumindest noch etwas zum Lesen geben. Diesmal geht es in den Bereich des ASMR - Autonomous Sensory Meridian Response, eine etwas andere Entspannungs- und Beeinflussungsmethode. Falls Ihr mehr dazu erfahren wollt, müsst Ihr ein wenig im Internet schmökern.

Nach der heutigen Fortsetzung ist eine Weile Pause, weil ich unterwegs bin und keinen Internetzugang habe.
Herzliche Grüße
Eure Witwe Bolte



Nun lag ich also hier und versuchte, meine Gedanken zu ordnen. Einerseits wusste ich instinktiv, dass sie recht hatte mit dem, was sie über mich und mein eigentliches Wesen gesagt hatte. Andererseits hatte ich nicht die geringste Vorstellung, wie ich das im Beruf auf die Reihe bekommen sollte. Die wenigen Stunden hier bei Madame waren für meine Seele der reinste Balsam und ich genoss es zum ersten Mal in meinem Leben, mich fallen lassen zu können und mir keine Gedanken über das machen zu müssen, was als nächstes zu veranlassen oder organisieren sei. Sicher war alles für mich körperlich recht fordernd, aber trotzdem fühlte ich mich besser erholt als nach einem zwei- oder dreiwöchigen Urlaub. In Gedanken malte ich mir aus, wie es wohl wäre, wenn ich für immer bei Madame leben würde. Mein Gehirn gaukelte mir eine Fantasiewelt vor, in die ich immer weiter eindrang, bis mein anderes Ich in diese Welt platzte und mich in die Realität des leitenden Ingenieurs eines florierenden Unternehmens mit Verantwortung für viele Menschen, Prozesse und Anlagen zurückholte. Schlagartig wurde mir klar, dass ich mich nicht in eine Fantasiewelt flüchten konnte, sondern dass ich mich in der Tat den Konflikten stellen musste, genau wie es Madame mir nicht nur prophezeit, sondern dringend nahegelegt hatte. Das Dumme war nur, dass ich im Moment nicht die geringste Ahnung hatte, wie ein Lösungsweg aussehen könnte. Obwohl ich in meinem bisherigen täglichen Leben laufen mit der Suche nach Lösungen für schwierige Situationen konfrontiert war und mir dafür zahlreiche Methoden, Kniffe und Tricks angeeignet hatte, fand mein Gehirn keinen Ansatz für das vor mir liegende, mich direkt betreffende Problem. Vielleicht lag es in der Tat daran, dass ich jetzt zum ersten Mal in so einer schwierigen Zwickmühle steckte, die mich selbst persönlich betraf, während sonst es immer „nur“ andere oder anderes, aber nicht mich betreffende waren. Ich grübelte also weiter, ohne einen Ansatz zu finden, was ich hier tun sollte oder könnte und es fiel mir schwer, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Vielleicht lag es auch daran, dass ich nicht das tun konnte, was ich sonst in schwierigen Situationen tat, um meine Gedanken zu ordnen: Meistens stand ich dann nämlich auf und ging in meinem Zimmer oder Büro hin und her, während ich dabei oft mit einer oder beiden Händen durch meine Haare fuhr und mich am Kopf oder Nacken zu kraulen oder an den Schläfen zu kratzen. Das war hier durch die Fesseln, die mich im Liegesessel hielten, nicht möglich, wobei ein weiteres dazu kam, nämlich der Ledergeruch und das Parfum von Madame – wie ich erst später realisierte, waren beide in der kurzen Zeit, die ich hier bei Madame war, extrem starke Trigger geworden, die in mir sehr wirkungsvoll den Drang auslösten, mich ihr unterzuordnen.

Nach einiger Zeit erschien Madame in meinem Blickfeld, sah mich eine Weile stumm an und meinte dann: „Ich sehe, dass Dich das, was ich Dir gesagt habe, stark beschäftigt, aber Du findest keinen Ansatz für eine Lösung. Offenbar bist zu im Moment so sehr in Deinem Problem gefangen, dass sich Deine Gedanken nur im Kreis drehen. Vielleicht hilft es, wenn Du Dich entspannst, um neue Gedanken zu fassen. Ich habe neulich einen interessanten Artikel über ASMR gelesen – ich denke, das kann Dir helfen, Dich zu entspannen und das Gehirn frei für neue Ansätze zu bekommen“. Ohne weitere Erläuterungen setzte sie mir eine Videobrille auf und stülpte einen Kopfhörer auf die Ohren. Nach einer Weile begann etwas, was ich so noch nie erlebt hatte: ganz leise Geräusche mischten sich mit den Bildern von dem, was die Geräusche erzeugte, also z.B. das reiben von Lederhandschuhen mit den dabei entstehenden Geräuschen, das Schnalzen mit der Zunge oder das Streichen über Latex. Auch Sprache und dazu der sich bewegende Mund hörte und sah ich, wobei, wie bereits erwähnt, die Geräusche nur knapp über der Hörschwelle waren und die Bilder oftmals in dämmerlichtartigen Szenarien erschienen. Bei einigen Szenarien, wie etwa kratzende oder klopfende Fingernägel, entstand nach einiger Zeit ein kribbelndes Gefühl im Kopf, das ich zunächst verstörend, aber im weiteren Verlauf als sehr angenehm und entspannend empfand. Besonders faszinierend und zugleich entspannend war eine komplett in schwarzes Latex gekleidete Frau, bei der nur der leuchtend rote Mund und die Augen auffallend hervorstachen und die etwas flüsterte, was ich zunächst nur als Gemurmel registrierte, ohne auf den Inhalt zu achten. Durch die vielen unterschiedlichen, immer sehr leisen Geräusche, verbunden mit den visuellen Eindrücken, gleitete ich in einen Zustand absoluter Entspannung, den ich in dieser Form noch nie erreicht und erlebt hatte.



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goya
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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:18.05.24 06:22 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank...

Bitte lasse uns nicht zulange warten...

Schöne Pfingsten...

Liebe Grüße

goya
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Glatzkopf
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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:22.05.24 09:20 IP: gespeichert Moderator melden


Ich kenne solch eine Situation gut.Es ist wichtig,daß man es mit einer Person zu tun hat,der man sich offenbaren kann.Ich sollte nach ähnlichen Sessionen aufschreiben ,in welcher Gefühlswelt ich mich befand.Anschließend haben wir uns über meine Gefühle dabei unterhalten.
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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:01.06.24 08:27 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr geehrte Witwe Bolte,

ich habe die Geschichte gerade gefunden und bin geflasht.

In mir geht gefühlt genau das vor, was in dem Glücklichen in der Story vorgeht.

Ich hätte so gerne die Adresse des Geschäftes und würde Madame kennen lernen.

Da ich Single bin und meine Mutte zu Hause pflege, würde das allerdings so oder so nichts werden.

Deshalb fiebere ich jeder neuen Episode hinterher und kann die Fortsetzung kaum erwarten.

Gruß Nordi
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Witwe Bolte
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nach langer Suche endlich dort angekommen, wo ich so leben darf, wie SIE bestimmt

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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:03.06.24 15:10 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Lesefreunde,

ich bin wieder zurück, habe Internet und schreibe fleißig an der Geschichte - ich hoffe, sie gefällt auch weiterhin.

Hallo Nordi,

es freut mich sehr, dass Dir die Geschichte gefällt und Du dasselbe fühlst wie der Glückliche/Protagonist der Geschichte. Deinen Wunsch, dass Du gern die Adresse des Geschäfts erfahren würdest, um Madame kennenzulernen, kann ich nachvollziehen, aber leider nicht erfüllen, so gern ich das auch tun würde. Zwar hatte ich in einem Geschäft bei der Anprobe eines Monohandschuhs, ähnlich dem in der Geschichte, ein Erlebnis mit der Verkäuferin, die mir wegen meines flotten Mundwerks zuerst ein bis zur Nase reichendes Halskorsett anzog, um "ein Gefühl für diese Art der Bekleidung zu bekommen", wie sie grinsend meinte. Danach streifte sie mir den Monohandschuh über die Arme und zog die Schnürung des Monohandschuhs besonders eng zu, um mich dann eine Zeitlang so stehen zu lassen und sich einem anderen Kunden zuzuwenden. Danach meinte sie schnippisch: "Na, immer noch zu lose? Das kann ich gern beidem ändern - soll ich?" Ich lehnte dankend ab, kaufte aber sofort beides...

Dass Du Deine Mutter pflegst, finde ich ganz toll, denn leider ist es ja häufig so, dass alte Menschen gern irgendwohin abgeschoben werden. Dafür sei Dir ein ganz großes Lob gespendet und viel Kraft für die Zukunft.

Hier nun die Fortsetzung der Geschichte:


In diesem Zustand der völligen Entspannung drang das, was ich zuerst als Gemurmel der Frau registriert hatte, langsam in mein Gehirn ein. Nach und nach wurde es deutlicher und ich nahm, zwar immer noch unbewusst, aber doch verständlich, zweierlei wahr, nämlich zum einen, dass es die Stimme von Madame war und zum andern, dass es dieselben Worte waren, die ich im Park vernommen hatte. Gleichzeitig wurde, wie bei einem sehr langsam ablaufenden umgekehrten Zoom, die Frau kleiner und ihre gesamte Figur erschien im Bild: eine wunderschöne Frauengestalt, gehüllt in einen tiefschwarzen, glänzenden, den ganzen Körper bedeckenden Latexoverall mit schmaler, von einem schwarzen Latex-Vollbrust-Korsett eingeschnürter Taille, turmhohe Plateau-Overknee-Stiefel mit nicht enden wollenden Stiletto-Absätzen, angearbeiteter Kopfmaske, aus der nur, wie bereits erwähnt, die Augen und der leuchtend rote Mund hervorstachen und eine schwarze, glänzende Perücke mit einem exakt geschnittenen Bob. Nach zahlreichen Wiederholungen der in mein Gehirn eindringenden geflüsterten Worte geschah etwas seltsames. Ohne dass ich es aussprach, erschien in meinen Gedanken wie selbstverständlich eine Wiederholung, aber nicht in der Form „Du sehnst Dich danach, geführt zu werden – Du möchtest dominiert werden – Du unterwirfst Dich Deiner Herrin – Du folgst aus freiem Willen – Du wünschst Dir, in diese Welt eintauchen und in ihr zu bleiben ….“, sondern als direkte Ich-Äußerung „ich sehne mich danach, geführt zu werden - ich möchte dominiert werden - ich unterwerfe mich meiner Herrin – ich möchte in diese Welt eintauchen“ und nach weiteren Wiederholungen schließlich „meine Herrin ist Madame, die mich in diese Welt führt und mich leitet….“ Gleichzeitig wurde das Bild der Frau wieder größer, bis schließlich ihr Gesicht bildfüllend vor mir erschien. Nun jedoch passierte etwas Neues: Während des immer näher Kommens veränderte sich das Gesicht in der Art, dass die glänzend schwarze Kopfmaske verblasste und Madame erschien, wobei sich in meinem Kopf die Illusion aufbaute, dass sie mich küssen wolle. Das Ganze wiederholte sich immer wieder, wobei beim Entfernen das Gesicht von Madame verblasste und sich wieder in die komplett in Latex gekleidete Frau verwandelte und schließlich wieder zurück als Madame direkt vor meinem Gesicht erschien, wie auch die geflüsterten Worte der Frau und meine Reaktion. Mit jeder Wiederholung stieg mein Verlangen, mich Madame zu unterwerfen, von ihr dominiert zu werden und den virtuellen Kuss zu erhalten. Erstaunlicherweise erschien dieses Bekenntnis für mich als das selbstverständlichste auf der Welt und mir wurde plötzlich klar, dass es nur eine Möglichkeit gab, meine Berufswelt mit meiner Wunschwelt zu verbinden: Um mich nicht selbst durch meinen inneren Konflikt zu zerstören, musste ich versuchen, in der Berufswelt, abseits von Madame, weiter meine Aufgaben, die an mich gestellten Erwartungen und die für die Firma notwendigen Entscheidungen zu treffen. Gelänge mir das nicht, würde ich im Beruf mit Sicherheit scheitern und hätte keine Chance, in leitender Stelle in der Firma zu bleiben.

Während ich diese Gedanken wälzte, ging die akustische und optische Beeinflussung weiter und immer mehr verfestigte sich die Vorstellung, dass Madame meine Herrin ist. Langsam kristallisierte sich auch heraus, dass ich im Beruf nur dann eine Chance hatte, wenn es mir gelang, die Gewichtung der immer schon in mir schlummernden beiden Ichs, von denen ich bisher nur das aktive bewusst erlebte, gezielt und abhängig vom jeweiligen Setting zu verschieben: Auf der einen Seite der auf Führung und Leitung hoffende Sub und auf der anderen Seite der aktive, die Geschehnisse in der Firma und sich ergebenden Erfordernisse bewertende und anordnende leitende Ingenieur. Dass diese neue Konstellation ihre Spuren hinterlassen würde, war zu erwarten, denn immerhin erfolgte diese “Neuausrichtung“ – wenn ich das so im Rückblick betrachte – in weniger als einem Wochenende. Erstaunlicherweise schreckten mich diese Gedanken nicht ab, sondern stachelten mich an, diese Herausforderung zu meistern. In Bezug auf meine aktive Seite war ich mir allerdings nicht sicher, ob dabei der bisherige, meist emotionslose und nur von den notwendigen betrieblichen Gegebenheiten geleitete harte Kerl erhalten bleiben würde. Jedoch wuchs in mir die Einsicht, dass etwas mehr Empathie als die bisher von mir gezeigte sicher nicht verkehrt sein konnte, denn gelegentlich, vor allem wenn ich abends allein zuhause saß, wälzte ich dann doch Gedanken, ob ich alle Entscheidungen, die ich unter Tags treffen musste, angemessen und nicht nur technokratisch durchgesetzt hatte. Je mehr sich dieses Bild festigte und je deutlicher der zu gehende Weg wurde, desto mehr blieb im Ungewissen, ob ich meine andere, passive Seite so, wie seit gestern, ausleben und mich völlig fallen lassen könnte, denn dies setzte voraus, dass Madame bereit war, meine Herrin zu sein, mich als ihren Untergebenen akzeptierte und mir gestattete, mich so zu geben und mich ihr zu unterwerfen – und dies war etwas, was ich zwar sehnsüchtigst erhoffte, aber nicht die geringste Ahnung hatte, ob es sich verwirklichen ließ. Je länger mir diese Gedanken durch den Kopf gingen, umso deutlicher hoffte ich darauf, dass Madame mir die entscheidende Frage stellt, ob ich wieder gehen oder bleiben will. Der Gedanke, sie von mir aus zu fragen, verbot sich mir, denn damit würde ich selbst aktiv und lief Gefahr, dass sie meinen Wunsch ablehnte. Welche Folgen dies nach den bisher bei ihr gemachten Erfahrungen haben könnte, wollte ich mir besser nicht vorstellen.

Durch die ständigen optischen und akustischen Wiederholungen hatte ich jedes Zeitgefühl verloren und wurde wie aus einem schönen Traum gerissen, als beides jäh endete und mir Madame die Videobrille und die Kopfhörer abnahm. Aufmerksam musterte sie mein Gesicht und wie ich etwas äußern wollte, legte sie den Zeigefinger auf ihren Mund, wie um mir zu signalisieren, dass ich still sein soll, was ich sofort befolgte und keinen Mucks von mir gab. Es traf ich wie ein Blitz zu realisieren, dass eine einfache Handbewegung von Madame ausreichte, mich von meinem Vorhaben abzubringen, denn schließlich war ich es gewohnt, mich zu äußern, wenn ich es für angebracht hielt. Offenbar hatte die ASMR-Session das bei mir bewirkt, was sie wohl bewirken sollte, nämlich mich so zu polen, dass ich auf kleinste Trigger von Madame sofort reagierte. Ohne selbst etwas zu sagen, beugte sie sich über mich und näherte sich meinem Gesicht, genau so, wie in dem Video während der ASMR-Session. Ich schloss meine Augen, öffnete leicht meinen Mund und wollte mich ihr nähern, was aber durch das Lederhalsband, mit dem ich an den Liegesessel gefesselt war, wirkungsvoll verhindert wurde. Auch mein instinktiver Versuch, sie mit meinen Händen näher an mich zu ziehen, scheiterte wegen der Handfesseln. Kurz vor meinem Mund verharrte Madame und ich spürte ihren warmen Atem, der über mein Gesicht und meinen geöffneten Mund strich und von dem ich versuchte, möglichst alles zu inhalieren, ohne die letzten Millimeter überbrücken zu können und ihren Mund zu berühren. Eine bisher nie erlebte Begierde baute sich in mir auf und ich hätte wahrscheinlich alles getan, um ihren Mund mit meinen Lippen zu erreichen. Mit einer grandiosen Sinnlichkeit steigerte Madame dieses Begehren und verlängerte mein Erwarten, bis sie anstelle eines Kusses schließlich ihren Speichel in meinen Mund tropfen ließ, den ich wie eine göttliche Köstlichkeit in meinem Mund verteilte und schließlich schluckte. Dieses Spenden von Körperflüssigkeit meiner ersehnten Herrin löste eine innere Befriedigung in mir aus, die tiefer und besser war als jeder Orgasmus, den ich in meinen früheren Zeiten erlebt hatte. Wie ich nach einer Zeit meine Augen öffnete, hatte Madame sich wieder aufgerichtet, schaute mich nachdenklich an und meinte nach einigen Augenblicken: „Ich bin erstaunt und gleichzeitig stolz über Deine Reaktionen, zeigen sie mir doch, dass das, was ich mit Dir unternommen habe, richtig war, wenngleich ich mir anfangs nicht sicher war, ob ich so weit gehen sollte. Was hast Du wohl die ganzen Jahre in Deinem Innersten unterdrückt, dass es sich jetzt so emotional seinen Weg bahnt? Ich freue mich für Dich, dass Du den Mut aufgebracht hast, Dich fallen zu lassen und Deine andere Seite kennenzulernen und hervortreten zu lassen, denn ich bin sicher, dass sie sich nach dem, was Du seit gestern erlebt und durchlebt hast, irgendwann Bahn gebrochen hätte und ob das dann in einem geschützten Raum erfolgt wäre wo die Folgen beherrscht werden können, ist völlig ungewiss“ und nach einer Pause: „ich weiß, dass Dir meine ganz bestimmte Frage auf den Nägeln brennt, aber ich werde sie jetzt ganz bewusst nicht stellen, dann ich bin der Überzeugung, dass Dir dieses Warten hilft, über Deine wirklichen Gefühle klar zu werden. Im Moment würdest Du in Deiner gegenwärtigen Gefühlslage voller Überzeugung sagen, dass Du bei mir bleiben und Dich von mir führen und dominieren lassen willst, ohne zu wissen und zu erkennen, was das bedeutet und was auf Dich zukommt. Ich will das vermeiden, obwohl ich mir darüber im Klaren bin, dass dieses Warten eine weitere Belastung für Deine aktuelle Gefühlswelt ist, aber ich hoffe, dass Du irgendwann erkennst, dass dieser Schritt richtig ist und ich ihn nur gegangen bin, weil mir Dein mentales Wohl am Herzen liegt. Nimm es also hin und blicke erwartungsvoll auf das, was ich heute und vielleicht morgen noch mit Dir vorhabe. Ich lasse Dich jetzt noch einige Zeit allein, damit Du über das, was Du bisher erfahren hast und das, was ich Dir gesagt habe, nachdenken kannst. Danach sollten wir etwas essen, denn mittlerweile ist es bereits späterer Nachmittag und ich denke, dass sich, sobald Du ein wenig zur Ruhe kommst, Dein Hunger einstellt“. Nach diesen Worten richtete sie die Decke, mit der ich zugedeckt war, und verließ mich.

Da lag ich nun also und in meinem Gehirn kreisten die gehörten Worte und vermischten sich mit meinen eigenen Überlegungen. Wollte Madame mit ihrer Erklärung mir zu verstehen geben, dass sie gewillt ist, meine Herrin zu sein und mich nur noch eine Zeitlang in der Ungewissheit zappeln lassen? Oder war alles, was ich seit Freitagnachmittag erlebt hatte, für sie nur Spielerei, die sie zu ihrer eigenen Befriedigung mit mir als williges „Opfer“ inszeniert hatte? War ich vielleicht nur ein Spielzeug für sie wie vorher schon viele andere? Ich konnte es drehen und wenden, wie ich wollte und wurde trotzdem nicht schlau. Konnte eine Frau wie Madame so berechnend sein oder tat ich ihr absolut Unrecht, wenn ich annahm, dass alles für sie nur ein Spiel sei. Und wenn es ein Spiel mit vielen anderen vor mir war, warum habe ich dann nie abends irgend etwas gesehen? Schließlich war ich selbst oft genug an Wochenenden in den verschiedensten Lokalen unterwegs. Nein, es konnte kein Spiel sein, denn wieso sollte sie sich sonst die Mühe machen, mich in eine ASMR-Session zu führen? Und überhaupt: würde sich jemand so intensiv mit jemand anderem beschäftigen, nur um nach einem Wochenende dann ‘tschüß, das war’s‘ zu sagen? Nach und nach verschwanden die Zweifel im Hintergrund und die Hoffnung gewann die Oberhand, dass ich Madame als meine zukünftige Herrin betrachten könnte, von der ich mich gern leiten und führen lassen wollte. Langsam festigten sich auch meine früheren Gedanken zum Umgang im Beruf und in mir reifte die Erkenntnis, dass es nicht einfach wird, mit meinen beiden Ichs zu leben, diese Aufgabe aber gleichwohl lösbar ist, wenn ich von Anfang an eine strikte Trennung einhalte, etwa so, dass ich bereits morgens beim Aufstehen innerlich unterscheide, ob es ins Büro geht oder ob sich ein Tag unter Madames Augen anbahnt.



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19_Michael_82
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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:03.06.24 21:57 IP: gespeichert Moderator melden


Schönes Kopfkino
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Witwe Bolte
Fachmann



nach langer Suche endlich dort angekommen, wo ich so leben darf, wie SIE bestimmt

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  RE: Das außergewöhnliche Einkaufserlebnis Datum:07.06.24 21:13 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Lesefreunde,

damit es über das Wochenende nicht zu langweilig wird, will ich Euch an den weiteren Erlebnissen teilhaben lassen, die unseren Protagonisten am Samstag begleiten.

Eure Kommentare sind herzlich willkommen


Nachdem ich nun glaubte, einen gangbaren Weg in meine Zukunft gefunden zu haben, merkte ich, wie mich die ASMR-Session doch erschöpft hatte und glitt innerlich zufrieden ab in Morpheus Arme für den Schlaf der Gerechten, der allerdings nicht so ruhig wurde, weil immer noch die Gedanken in meinem Kopf Karussell fuhren. Einerseits entstand vor meinem geistigen Auge eine begehrenswerte Zukunft mit Madame als meine Herrin, die mich in die tiefsten Tiefen der Dominanz führte. Andererseits arbeitete mein Kopf auf Hochtouren mit dem Problem, wie ich die erträumte Zukunft unter Madames Führung mit meinem Beruf und den sich mir stellenden Aufgaben vereinbaren konnte. Nach langem Grübeln versuchte ich mir einzureden, dass es wohl das beste sei, offen für alle Eventualitäten zu sein und das Ganze auf mich zukommen zu lassen, denn eine fertige Lösung würde ich wohl nicht finden. Vielmehr musste ich mit trial and error auf das Prinzip Hoffnung setzen. Das war für mich als Techniker zwar keine Befriedigung, aber mir wurde deutlich, dass das im Moment wohl der einzige Weg war. Mit diesen Gedanken schlief ich dann wohl doch ein, denn mit einem Mal wurden meine Sinne durch etwas getriggert, was ich zunächst nicht erfassen konnte. Es dauerte wohl ein, zwei Atemzüge, bis ich registrierte, dass es der Duft von Madames Parfum war, auf den ich reagierte und der meine Sinne sofort auf höchste Aufmerksamkeit polte. Ich öffnete meine Augen, konnte aber nirgends auch nur einen Schatten von Madame sehen. Soweit es meine Fesseln zuließen, erkannte ich beim hin- und hersehen auf einen kleinen Podest etwas, was heute Nachmittag noch nicht dort stand. Es sah aus wie ein Lufterfrischer, mit dem i.d.R. zeitgesteuert ein Duft ausgestoßen werden konnte. In diesem war wohl Madames Parfum, das kurz vorher ausgestoßen worden sein musste. Wie ich viel später von Madame erfuhr, war es in der Tat ein besonderer Lufterfrischer, der allerdings nicht zeitgesteuert, sondern über das Internet ausgelöst werden konnte und der auch nicht nur das Parfum von Madame enthielt, sondern zugemischt eine winzige Menge ihres Urins und ihres Scheidensekrets.

Kurz darauf erschien Madame und begrüßte mich lächelnd: „Deinem Gesichtsausdruck nach bist Du aufgewacht, obwohl niemand da war, der Dich hätte wecken können und nun fragst Du Dich, was das wohl war“ und weiter: „hast Du wenigstens gut geschlafen und etwas Schönes geträumt?“ Da ich nicht wusste, ob ich reden durfte, nickte ich nur mit dem Kopf, worauf sie weitersprach: „Ich will Dich gern aufklären. Es war mein ganz spezieller Geruch und da Du darauf sogar im Schlaf reagierst, zeigt mir das, dass in den letzten Stunden genau das eingetreten ist, was ich erreichen wollte. Ich hatte allerdings nicht erwartet, dass Du so schnell so intensiv auf die gesetzten Trigger ansprichst, sondern dass das doch eine wesentlich längere Zeit und mehrere ASMR-Sessions erfordert. Aber es freut mich, dass es bei Dir so schnell ging und sich so tief in Dein Innerstes eingeprägt hat. Ich denke, wir können noch viel gemeinsam erleben, wenn wir das beide wollen“. Sie schaute mich aufmunternd an und meinte: „Nun, willst Du nichts dazu sagen oder hat Dir das alles die Sprache verschlagen?“ Obgleich ich bisher immer geglaubt hatte, ich sei ein rationaler Mensch, der sich von psychologischen „Spielereien“, wie ich abwertend Untersuchungen zur Beeinflussung von Menschen nannte, nicht beeinflussen ließ, war ich in der Tat sprachlos, denn ich musste erkennen, dass ich sehr wohl ganz erheblich beeinflussbar war. Offenbar kam es darauf an, in welcher Weise mein Unterbewusstsein angesprochen wurde und Madame war es offenbar in kürzester Zeit gelungen, die richtigen Triggerpunkte zu erkennen und gezielt zu stimulieren.

Da ich nichts antwortete, schaute mich Madame nur aufmerksam an und sagte nach einer Weile: „Es scheint in der Tat so zu sein, dass Du im Moment von dem bisher Erlebten so beeindruckt bist, dass es Dir die Sprache verschlagen hat. Ich schlage daher vor, dass wir uns jetzt erst frisch machen und danach eine Kleinigkeit essen. Danach werde ich ein passendes Outfit für Dich zusammenstellen, denn ich werde mit Dir heute Abend noch einen netten Club besuchen“. Obwohl ich bei terminlichen Festlegungen selbst in Gesprächen mit dem Firmeninhaber von ihm gefragt wurde, ob sich das zeitlich einrichten lässt, war es hier für mich wie die natürlichste Sache der Welt, dass Madame etwas festlegte. Es wäre mir in diesem Moment wohl sogar merkwürdig vorgekommen, wenn sie gefragt hätte, ob ich mit ihr heute Abend in einen Club gehen würde. Sie löste meine Fesseln und meinte, dass ich ja wisse, wo das Bad sei, in dem ich auch alle notwendigen Hygieneartikel finden würde. Das Urinalkondom solle ich entfernen, denn falls sie meine, dass es heute Abend nötig werden könnte, dass ich eines trage, würde sie mir ein neues anlegen. Und weiter: „Lass Dir Zeit, das Essen wird erst in etwa einer halben Stunde fertig sein und ich komme dann, um Dich zu holen. Hier ist übrigens auch ein Bademantel, den Du nachher anziehst, weil ich Dich erst nach dem Essen dem Clubabend angemessen einkleiden werde. Ich ging also ins Bad, entfernte den Jockstrap und das Urinalkondom und erledigte dann alles weitere: Rasieren, Toilette aufsuchen, duschen und Haare waschen, Zähne putzen etc.

Als ich fertig war, zog ich mir den Bademantel über, schlüpfte in ein Paar bereitstehende Badeschlappen und verließ das Bad. Da ich nirgends Madame sah, schlenderte ich ein wenig im Atelier herum und entdeckte viele weitere Bekleidungsstücke aus Leder, wie auch die unterschiedlichsten Fesselutensilien und Gegenstände zum Einführen in die verschiedenen Körperöffnungen, wobei sich mir nicht immer erschloss, ob sie zum Lustgewinn, zum Disziplinieren, auch mit Schmerzen, oder beidem vorgesehen waren. So langsam reifte in mir die Erkenntnis, dass Madame wohl schon seit langem in der Szene unterwegs sein musste und sicher über einen großen Erfahrungsschatz im BDSM verfügte, wobei ich mir sicher war, dass sie immer die aktive Seite genoß. Bei diesen Gedanken breitete sich ein Gefühl der Befriedigung in mir aus, dass ich, mehr oder weniger zufällig, Madame getroffen hatte, die meine geheimsten Wünsche an die Oberfläche geholt und mir klar gemacht hatte, dass ich mich mit diesen auseinandersetzen musste, wenn ich nicht früher oder später durch sie in einen inneren Konflikt stürzen wollte. Wie ich dabei von einer Zukunft bei Madame träumte, hörte ich ihre Ankündigung, dass das Essen fertig sei. Ich beeilte mich, nach vorn zu kommen, wo mich Madame in einen kleinen Nebenraum führte, den ich bisher nicht wahrgenommen hatte. Wie wir eintraten, stieg mir der Duft eines Steaks in die Nase und ich merkte, dass ich recht hungrig war, genau wie Madame es angekündigt hatte. Neugierig schaute ich mich um und sah in der Mitte einen schön gedeckten Tisch, auf dem ein Mahl für zwei Personen angerichtet war. Zu einem hervorragenden, auf den Punkt gebratenen Steak, gab es einen frischen Salat, Baguette-Brot sowie einen leichten, gleichwohl vorzüglichen Rotwein. Madame setzte sich an den Tisch und forderte mich auf, mich ihr gegenüber zu setzen. Sie sah mir tief in die Augen, nahm ihr Glas und prostete mir auf einen schönen gemeinsamen Abend zu. Das Essen war wirklich vorzüglich und ich fragte mich, wer das alles arrangiert hatte. Während des Essens fragte mich Madame, ob ich mit meinen Gedanken schon weitergekommen wäre und eine Idee hätte, wie ich mit meinen beiden Ichs zukünftig leben und zurechtkommen wolle. Ich erzählte ihr von meinen Überlegungen, die sie aufmerksam und konzentriert aufnahm, ohne jedoch einen Kommentar abzugeben. Auch in ihrem Gesicht konnte ich nicht die geringste Regung sehen, aus der ich hätte ableiten können, wie sie darüber dachte. Entgegen meinem beruflichen Verhalten, auch in schwierigen und unbekannten Situationen, verunsicherte mich ihr Schweigen, etwas, das ich bisher noch nie erlebt hatte. Auch nachdem ich alles dargelegt hatte, schwieg sie zunächst, sah mich nur aufmerksam an und meinte dann: „Ich hoffe für Dich, dass sich Deine Überlegungen umsetzen lassen und ich wünsche Dir von Herzen, dass es Dir gelingen möge, in der geschilderten Weise mit Deinen beiden Ichs zurecht zu kommen. Wie ich heute Vormittag schon gesagt habe, will ich Dir helfen, diese Situation zu meistern und sei versichert, dass ich zu meinem Wort stehe. Wie das dann im Einzelnen erfolgen kann, wird sich nach der jeweiligen Situation richten. Nun aber lass uns fertig essen, denn für den Besuch im Club ist noch einiges vorzubereiten“ – und weiter: „ich sehe, dass Du Dich fragst, wer das hier alles arrangiert hat. Nun, ich will das jetzt nicht im Detail darlegen, aber lass Dir sagen, dass ich über genügend personelle und finanzielle Ressourcen verfüge, um so etwas zu organisieren“. Sie nahm ihr Glas, um mir damit zu verstehen geben, dass sie nichts weiter dazu sagen wollte, und wir beendeten unser Mahl mit einem letzten Schluck. Nachdem ich mein Glas wieder abgestellt hatte, stand ich auf, trat hinter ihren Platz und zog, ganz gentlemanlike, ihren Stuhl zurück, damit sie, ladylike, aufstehen konnte. Madame lächelte mich wissend an, wie wenn sie bestätigen wollte, dass sie genau das erwartet hatte. Ich öffnete ihr die Tür und sie ging voraus in das Atelier, um, wie sie meinte, meine Abendgarderobe herauszusuchen. Bis sie alles zusammen habe, könnte ich mich ja noch einmal kurz frisch machen, was ich gerne aufgriff, um nach dem Essen meine Zähne zu putzen und mir mit einem Waschfleck durch das Gesicht zu fahren.

Als erstes ging sie auf ein Regal zu, nahm ein kleines Päckchen heraus und meinte, ich habe mir während des Essens überlegt, dass ein Urinalkondom nie verkehrt sein kann. Stell dich hier hin und öffne den Bademantel, damit ich es Dir anlegen kann. Obwohl das etwas war, was den intimsten persönlichen Bereich berührte, brachte mich dies nach allem, was ich seit Freitagnachmittag erlebt hatte, nicht im geringsten in Verlegenheit, sodass das ganze Prozedere in kürzester Zeit erledigt war. Anschließend gab sie mir den Buttplug, den ich schon gestern erleben durfte, den ich mit reichlich Gleitgel einführte. Danach reichte sie mir einen Jockstrap mit der Aufforderung, ihn richtig fest anzulegen. Sofort fiel mir ihre Rüge von heute Morgen ein und ich zog alles richtig fest an. Als nächstes nahm sie eine Silikonmaske und half mir, sie so über den Kopf zu ziehen, dass sie richtig saß. Im Spiegel sah mir ein völlig unbekanntes androgynes Gesicht entgegen, das sowohl einer Frau wie auch einem Mann gehören könnte. Madame schaute mich an und sagte dann: „Damit erkennt Dich ganz sicher niemand und je nachdem, welche Perücke ich Dir gebe und Dein Gesicht schminke, kannst Du als Frau oder Mann durchgehen“ – und nachdem ich wohl ungläubig schaute, meinte sie weiter: „ich will Dir das gerne zeigen, allerdings nur mit verschiedenen Perücken ohne aufwendiges Makeup. Danach werde ich eine für heute Abend auswählen und mich dann ein wenig Deinem Gesicht widmen“. Sie holte verschiedene Perücken mit unterschiedlichen Schnitten, Farben und Haarlängen und setzte sie mir nacheinander auf. Ich war total verblüfft, wie sich alleinn durch die Haare das Erscheinungsbild änderte – von bravem Mädchengesicht über mondänen Vamp bis hin zu einem mehr oder weniger männlichen Allerweltsgesicht. Ich konnte mir lebhaft vorstellen, wie mit dem richtigen Makeup ein beliebiges Gesicht erschaffen werden konnte. Schließlich nahm sie eine Perücke mit einem burschikosen Kurzhaarschnitt, die zusammen mit dem androgynen Gesicht sowohl zu einer Frau wie auch zu einem Mann gehören konnte. Mit ein wenig Makeup verstärkte sie das androgyne Aussehen, sodass ich, hätte ich die Person irgendwo getroffen, unsicher gewesen wäre, wer mir gegenüber gestanden hätte.

Wie ich also so mit einem neuen Gesicht dastand, schaute mich Madame musternd an und meinte dann, dass ihr das, was sie sieht, gefällt. Nun aber sei es Zeit, mich vollends auszustaffieren, denn schließlich müsse sie sich für den Club auch noch umziehen. Als nächstes reichte sie mir ein elegantes Hemd mit Stehkragen und Rüschen, das mein androgynes Aussehen dadurch unterstrich, dass es sowohl von einer Frau, wie auch einem Mann getragen werden konnte. Offenbar legte Madame für den Clubbesuch darauf Wert, dass mein wahres Geschlecht im Hintergrund blieb. Weiter ging es mit einer recht engen, schwarzen glänzenden Lederhose, die ich nur mit einiger Anstrengung hochziehen und mit einem Reißverschluss schließen konnte, der, entgegen allem, was ich bisher gesehen hatte, vorn am Bund begann und durch den Schritt bis hinten hoch zum Bund ging. Da die Hose unten ganz eng war, hatte sie jeweils außen Reißverschlüsse, die von etwa der Mitte der Waden bis zum Fuß gingen. Diese waren erforderlich, um überhaupt die Hose über die Füße ziehen zu können. Als ich dann alle mit etwas Mühe geschlossen hatte, veranlasste dies Madame zu der Bemerkung, dass ich wohl ein paar Kilo zu viel auf die Waage bringen würde. Als Fußbekleidung sollte ich wieder die schwarzen Stiefeletten mit 5 cm Plateau und 12 cm Absatz anziehen, die ich heute Vormittag getragen hatte und die auf mir nicht nachvollziehbare Weise hochglanzpoliert auf der Seite standen. Ich wollte erst fragen, erinnerte mich aber an die Äußerung von Madame, dass sie über genügend Ressourcen verfüge und zog es daher vor zu schweigen. Ich schlüpfte als in die Schuhe und stellte fest, dass die Hose an den Beinen so eng war, dass sie in den Schuhen verschwand, was den androgynen Eindruck verstärkte, weil so etwas bei Herrenhosen zumindest ungewöhnlich ist. Zur Vervollständigung meines Outfits suchte mir Madame ein elegantes weinrotes Leder-Langjackett mit goldfarbenem breiten Revers heraus. Danach meinte sie, sie wolle sich jetzt selbst für den Club fertig machen. Ich könne ja in der Zwischenzeit in den Regalen und zwischen den verschiedensten Kleidungsstücken herumschmökern und – weiter mit einem wissenden Lächeln auf den Lippen - ein wenig träumen.

Nach einiger Zeit erschien Madame in ihrem Outfit und ich muss sagen, ich war geplättet. Sie trug ein farblich zu meinem Jackett passendes Kleid aus feinstem Leder, das nur eine Schulter bedeckte, mit goldenen Lederapplikationen verziert war und etwa bis zu ihren Knien reichte. Als Schuhe trug sie farblich passende Stiefel mit mindesten 15 cm Plateau und 22 cm High-heels, die irgendwo unter ihrem Kleid verschwanden und die ebenfalls mit goldenen Applikationen belegt waren. Wie bei ihren Stiefeln, die sie trug, als ich in ihr Geschäft kam, waren jeweils der Rist und die Ferse mit goldfarbenen Spikes verziert, was mich sofort wieder elektrisierte. Ihre langen, vollen Haare umrahmten ein dezent, aber gleichwohl wunderschön geschminktes Gesicht und ihre Hände und Armen wurden von feinsten goldenen oberarmlangen Handschuhen bedeckt. Im Arm hielt sie eine Stola aus feinster Seide, um im Falle, dass es kühl werden würde, ihre Schultern bedecken zu können. Große Perlenohrringe und eine dreireihige Perlenkette waren alles, was sie als Schmuck trug und rundeten das Bild einer „Grand Dame“ perfekt ab. Durch Ihre Erscheinung in Verbindung mit ihrem Parfum wurde ich fast hypnotisiert und stand nur da, bis sie schließlich meinte, ob ich hier zur Salzsäule geworden sei, weil ich mich nicht rührte und kein Wort hervorbrachte. Ihre Stimme riss mich aus meiner Erstarrung und ich beeilte mich, meine Bewunderung über ihre Erscheinung auszudrücken. Wie einer Grand Dame würdig, hielt sie mir ihren rechten, leicht abgespreizten Arm hin. Ich beugte mich über ihren Arm, fasste mit beiden Händen vorsichtig ihre Hand und näherte sich ihr für einen Handkuss. Offenbar hatte sie das erwartet, denn ich konnte ein Lächeln in ihrem Gesicht erkennen. Sie zog ihren Arm zurück, meinte, dass es Zeit sei zu gehen und wendete sich zu der Türe, durch die wir gestern Abend gingen. Ich war erstaunt, mit welcher Sicherheit sie auf ihren fast turmhohen Stiefeln gehen konnte, denn das Gehen auf so hohem Schuhwerk erforderte schon viel Erfahrung und Training. Ich folgte ihr und wir gingen wieder durch den schmalen Durchgang, der uns direkt in das Samstagabendleben führte. Heute ging Madame aber in die andere Richtung und nach wenige Schritten standen wir vor einem Club, der schon von außen sehr exklusiv aussah. Beim Eintreten empfing uns dezente Musik und mir wurde klar, warum sie sich und mich für heute Abend so aufwendig gekleidet hatte. Offenbar herrschte in dem Club ein strikter Dresscode, denn alle Personen, die ich sehen konnte, waren elegant gekleidet. Eine mit einem Frack bekleidete Person empfing uns und begrüßte Madame mit größter Hochachtung. Offenbar war Madame hier bekannt, denn er klang recht erfreut, sie wieder einmal hier zu sehen. Auch meinte er, ich sei wohl ihre heutige Begleitung, was sie bejahte und mich insofern ein wenig verunsicherte, weil seine Betonung erkennbar auf ‚heutige‘ lag. Nach einem weiteren kleinen Small Talk gingen wir in Richtung Bar, denn Madame meinte, sie wolle erst etwas trinken, bevor sie schaue, wer heute im Club sei.



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