Autor |
Eintrag |
Stamm-Gast
   BW

Beiträge: 831
Geschlecht: User ist offline
|
Eine böse Überraschung
|
Datum:07.04.26 19:06 IP: gespeichert
|
|
Teil 1
Völlig erschöpft erklomm ich die Stufen zu meiner Wohnung. Es war ein fürchterlicher Tag im Büro gewesen. So gut wie alles war schiefgelaufen und zur Krönung hatte ich zusätzlich noch Überstunden schieben müssen, weil sich eine Kollegin krank gemeldet hatte. Jetzt war aber endlich Wochenende. Als ich im dritten Stock ankam, wartete dort eine Überraschung auf mich. Ein Paket stand vor meiner Wohnungstür. Merkwürdig, ich hatte doch gar nichts bestellt. Ich hob den Karton auf und warf einen Blick auf den Adressaufkleber. Pia Gerstlauer, das Paket war tatsächlich für mich. Absender war eine gewisse CatS GmbH, die mir gar nichts sagte. Hatte mir irgendjemand Tierfutter geschickt? Besonders schwer war der Karton nicht. Ich schüttelte ihn leicht, zu hören war jedoch nichts. Schulterzuckend benutzte ich meinen Wohnungsschlüssel und ging hinein. Nachdem ich den Mantel aufgehängt hatte, entledigte ich mich umgehend meiner Pumps. Ah, welch eine Wohltat!
Ja, es war keine gute Idee den ganzen Tag mit hohen Absätzen herumzulaufen. Aber ich wusste, dass Stefan auf solche Schuhe stand. Er war mein Chef und seit knapp vier Wochen auch mein Freund. Vor gut einem halben Jahr war Stefan aus der Zentrale in Hamburg gekommen, um unsere Abteilung zu übernehmen. Anfangs hatte ich seine unterkühlte norddeutsche Art nicht sonderlich gemocht. Denn er wirkte auf mich distanziert und abweisend. Mit der Zeit taute er jedoch immer mehr auf und ich stellte fest, dass er durchaus charmant sein konnte. Auf der Weihnachtsfeier letzten Monat hatte es zwischen uns gefunkt. Der Chef hatte etwas zu viel getrunken, wodurch er richtig redselig wurde. Aus einem harmlosen Gespräch entwickelte sich ein heftiger Flirt und am Ende landete ich irgendwie in seinem Schlafzimmer. Was total untypisch für mich war, denn normalerweise stieg ich am ersten Abend nie mit einem Mann ins Bett. Zudem hatte ich Beziehungen am Arbeitsplatz stets vermieden, da sie immer nur Ärger bedeuteten. Besonders dann, wenn der Partner auch noch dein Boss war. Alle Prinzipien hatte ich an diesem Tag über Bord geworfen. Was vermutlich meinem „leicht“ erhöhten Alkoholpegel geschuldet gewesen war.
» Vertrau mir! «, waren seine Worte gewesen, als er mit einer Krawatte meine Augen verband.
Sanft liebkosten seine zärtlichen Finger meinen Körper, während er mich Stück für Stück entblätterte. Meine anfängliche Angst verflog und seine Berührungen ließen mich regelrecht erschauern. Schwer atmend wurde ich nackt aufs Bett gelegt. Bevor ich mich versah, war ich auch schon an Armen und Beinen gefesselt. Ganz kurz wollte mein Hirn protestieren. Doch seine Streicheleinheiten erstickten jeden Widerstand bereits im Keim. Es war seltsam, das Gefühl der Hilflosigkeit turnte mich irgendwie an. Hauptsächlich waren jedoch seine Finger dafür verantwortlich, dass ich schon das erste Mal kam, bevor er auch nur die Hose ausgezogen hatte. Bei dem einen Höhepunkt sollte es nicht bleiben, denn danach rammelten wir wie die Karnickel. Nie im Leben hätte ich geglaubt, dass ich bei Fesselspielen mitmachen würde. Und noch viel weniger, dass mir diese auch noch gefallen würden. In dieser Nacht bekamen wir beide wenig Schlaf ab. Weshalb wir am nächsten Tag auch vollkommen übermüdet im Büro aufschlugen. Ich erntete komische Blicke von den Kollegen, denen unsere Anbandelei auf der Weihnachtsfeier natürlich nicht entgangen war. Den ganzen Tag über hatte ich Schwierigkeiten mich zu konzentrieren. Woran der Schlafmangel nicht einmal den größten Anteil hatte. Denn mir spukte der vergangene Abend ständig im Kopf herum. Ich sagte zu mir selbst, dass das nur eine einmalige Angelegenheit gewesen sei. Obwohl ich zu mehr bereit war, sofern Stefan das ähnlich sah. Zwei Tage später hatten wir unser erstes richtiges Date, mit dem unsere Partnerschaft offiziell begann.
Ob Stefan mir wohl dieses Paket geschickt hatte? Falls dem so war, dann befand sich darin bestimmt was Versautes. In Sachen Sex war er nahezu unersättlich. Vor allem steckte er aber voller verrückter Ideen, auf die ich selbst nie gekommen wäre. Und bisher hatte ich es noch nie bereut, mich auf seine ausgefallenen Fantasien einzulassen. Also ging ich mit diesem Paket in die Küche und suchte mir dort ein scharfes Messer. Ruck zuck war der Karton geöffnet. Obenauf lag ein Zettel mit der Überschrift:
SEX UP YOUR LIFE
» Du alter Lüstling! «, sagte ich grinsend.
Ich legte das Blatt Papier zur Seite und nahm mich dem Inhalt des Kartons an. Er war in eine schwarze undurchsichtige Folie verschweißt. Das Innere war irgendwie flexibel.
» Was ist das? «, rätselte ich.
Neugierig zerrte ich an der Folie, aber diese weigerte sich strikt nachzugeben. Also kam auch hier das Messer zum Einsatz. Jetzt hielt ich einen schwarzen Catsuit aus einem glänzenden feinstrumpfartigen Material in Händen. Auf den ersten Blick sah das Teil viel zu klein aus, als ob es für Kinder wäre. Doch vermutlich war das Gewebe extrem dehnbar. Als ich dann etwas genauer hinsah, fiel mir ein kleines schmutziges Detail auf.
» Stefan, du Ferkel! Glaub bloß nicht, dass ich dieses Ding im Büro trage! «
Der Schritt war sperrangelweit offen. Was beim Toilettengang bestimmt hilfreich war, allerdings war ich mir ziemlich sicher, dass bei Stefan da eine ganz andere Absicht dahintersteckte. Sex im Büro war für mich jedoch absolut tabu. Schließlich wollte ich nicht den Ruf der Büroschlampe haben. Einige der Kolleginnen schauten mich ohnehin schon so an, als versuchte ich mich nach oben zu schlafen. Worin ich den puren Neid vermutete, denn unser Boss war ein richtiges Sahneschnittchen.
Ich griff zum Handy um Stefan anzurufen, als mir plötzlich eine andere Idee kam. Er war heute Abend auf dem Junggesellenabschied von einem alten Kumpel, den es ebenfalls nach Stuttgart verschlagen hatte. Eigentlich war mir das nicht so recht, denn die Jungs zogen bestimmt durch die Stripclubs der Stadt. Allerdings war mir klar, dass Stefan bei dieser Veranstaltung nicht fehlen konnte. Die er ohne jeden Zweifel genießen würde. Damit sein Genuss aber nicht zu weit ging, würde ich ihm eine kleine Erinnerung schicken, dass nur zuhause gegessen wurde. Und zwar in Form eines Fotos, auf dem ich den neuen Catsuit trug. Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich nur noch eine halbe Stunde Zeit hatte, bis sich die Jungs auf die Pirsch machten. Was eigentlich locker ausreichen sollte.
Im Schlafzimmer entledigte ich mich zuerst meiner Kleidung. Danach stellte ich mich völlig nackt vor den Spiegel und hielt mir den Catsuit vor den Körper. Irgendwie bezweifelte ich noch immer, dass ich da wirklich reinpassen würde. Doch wie hieß es so schön, nur Versuch macht kluch. Ich setzte mich aufs Bett und schob mein erstes Bein langsam hinein. Dieses Teil war extrem eng und es kostete mich einige Mühe voranzukommen. Jedes Mal wenn ich das Gewebe ein Stück weiter zog knisterte es. Da musste viel Synthetik drinstecken, hoffentlich bekam ich davon keine Allergie. Normalerweise wusch ich neue Kleidung immer, bevor ich sie das erste Mal anzog. Diesmal fehlte mir dafür jedoch die Zeit. Nach etwa 10 Minuten steckte ich endlich komplett in dem Ding. Die Anstrengung war groß gewesen, doch der Aufwand hatte sich definitiv gelohnt. Wie eine zweite Haut schmiegte sich das transparente schwarze Gewebe fest an meinen Körper. Es fühlte sich so an, als würde ich unter Strom stehen, was eine Gänsehaut bei mir verursachte. In Sachen Tragekomfort war ich mir nicht so sicher, aber der Look war wirklich heiß. Eigentlich war ich ja fast vollständig verhüllt, trotzdem blieb dem Betrachter kaum etwas verborgen. Meine Nippel versuchten Löcher in das dünne Material zu bohren und im Kontrast zu dem schwarzen Catsuit war meine helle Pussy geradezu am Leuchten. Das wirkte beinahe so, als wollte ich speziell auf die intime Stelle hindeuten.
» Ganz schön nuttig! «, sagte ich zu mir selbst.
Aber genau das war ja auch die Intention des Geschenks. Um den Eindruck weiter abzurunden, holte ich mein höchstes Paar Schuhe aus dem Schrank. Die Dinger waren knallig rot und deren Absätze so hoch, dass ich kaum darauf laufen konnte. Stefan hatte sie FUCK ME PUMPS genannt. Eine durchaus zutreffende Bezeichnung, denn außerhalb der eigenen Wohnung hatte ich sie noch nie getragen. Ich stellte mich wieder vor den Spiegel und begutachtete meinen neuen Look. Die Stripperinnen konnten einpacken, dachte ich mir grinsend.
» Da fehlt jetzt nur noch ein passendes Makeup! «, konstatierte ich.
Unbeholfen stakste ich ins Badezimmer. Mein Gang in diesen Pumps wirkte bestimmt alles andere als sexy. Was jedoch unwichtig war, weil ich das Foto auf dem Bett liegend machen wollte. Die grellsten Farben aus dem Kosmetikkoffer waren gerade gut genug. Irgendwie hatte das was von Clown, aber in erster Linie sollte es ja auffällig sein. Und das war es ohne jeden Zweifel. Sehr schön, jetzt konnte das Shooting beginnen. Ich brachte mich in Position und lächelte lasziv in die Kamera.
KLICK!
» Nicht schlecht, aber das geht noch besser! «
Provozierend spreizte ich die Beine und schob einen Finger tief in meine klatschnasse Muschi. Mich aufreizend zu präsentieren, schien mich zu erregen. Komisch, denn dieser Gedanke war mir noch nie besonders reizvoll erschienen. Seit ich allerdings mit Stefan zusammen war, lernte ich ständig neue Dinge über mich selbst. Lüstern fuhr ich mir mit der Zunge über die Lippen.
KLICK!
» Oh Gott, dieses Foto sollte außer Stefan besser niemand zu Gesicht bekommen! «
Ich vertraute meinem Freund, dass er es nicht herumzeigen oder sogar weitergeben würde. Weshalb ich auch keine Bedenken hatte es ihm zu schicken. Wenn er jetzt noch an anderen Frauen interessiert war, dann war ihm nicht mehr zu helfen.
» Bleib anständig! «, schrieb ich als Text dazu.
Es dauerte keine Minute bis ich eine Antwort erhielt.
» Scharfes Teil, wow!!!!! «
» Catsuit oder Inhalt? «, textete ich zurück.
» Beides «
Eigentlich hatte ich ja keine Sorge, dass er mir untreu werden würde. Aber eine kleine Ablenkung von den leichtbekleideten Damen konnte natürlich auch nicht schaden. Mir fiel plötzlich auf, dass ich meine südlichen Regionen immer noch befingerte. Ich war extrem aufgegeilt und sehnte mich nach körperlicher Zuwendung. Doch ausgerechnet in dieser Nacht sollte ich alleine bleiben. So ein Mist! Also musste wohl leider der Ersatzfreund aus meiner Nachttischschublade herhalten. Während ich nach ihm suchte, klingelte mein Telefon. Freudig erregt Stefans Stimme zu hören, griff ich nach dem Handy.
» Unterdrückte Nummer? Seltsam! «
Normalerweise nahm ich solche Anrufe gar nicht erst an. Aber ich vermutete, dass es sich dabei um Stefan handelte. Vielleicht so eine Art Rollenspiel. Der anonyme Telefonsexanrufer?
» Hallo mein Süßer, was kann ich denn Schönes für dich tun? «, hauchte ich lasziv ins Handy.
Vor Schreck blieb mir fast das Herz stehen, als ich am anderen Ende eine Frau schallend lachen hörte. Mein Kopf lief so knallrot an, dass er mit dem kräftigen Makeup spielend hätte konkurrieren können. Wie peinlich!
» Ich … ich dachte es wäre jemand anderes! «, stotterte ich ins Telefon.
» Offensichtlich! Aber ich wusste ja schon immer, dass du nur eine kleine geile Schlampe bist! «
Moment mal, hatte sie mich gerade beleidigt? Prompt verdrängte aufkeimender Ärger mein Gefühl des peinlich berührt seins. Die Stimme dieser Frau kam mir aber nicht bekannt vor.
» Wer sind sie denn überhaupt? «, fragte ich angesäuert.
» Hier spricht Yvonne! «
» Yvonne? Ich kenne keine Yvonne! «
» Hast dir dein Hirn wohl schon komplett rausgevögelt, dass du dich nicht mehr erinnern kannst! «, sagte sie in verächtlichem Ton.
» Jetzt reicht’s mir aber du blöde Kuh! Ich leg jetzt auf! «
» Einen Moment noch. Du hast mir Stefan weggenommen und du sollst wissen, dass ich mir das nicht gefall… «, hörte ich sie noch sagen, bevor ich die Verbindung unterbrach.
Jetzt erinnerte ich mich doch an sie, wir hatten uns nur ein einziges Mal gesehen. Ich war mit Stefan in einem Restaurant gewesen und sie war irgendwann dort aufgetaucht. Sie legte eine Szene hin und beleidigte erst Stefan, dann mich und zu guter Letzt auch noch den Kellner, der sie hinaus begleitete. Hinterher hatte mir Stefan erklärt, dass er schon vor Monaten mit ihr Schluss gemacht hatte. Aber sie wollte das einfach nicht akzeptieren, weshalb sie ihn ständig mit Anrufen belästigte. Dehnte sie ihren Telefonterror jetzt auf mich aus? Und woher zum Teufel hatte sie eigentlich meine Nummer? Gegen diese Irre musste was unternommen werden. Ich würde das morgen mit Stefan besprechen, denn so konnte es nicht weitergehen.
Die erotische Stimmung war ein wenig zerstört, was mich aber nicht daran hinderte meinen Plan mit dem Schubladenfreund in die Tat umzusetzen. Es dauerte nicht lang, bis der dumme Anruf vergessen war und ich mich stöhnend der Lust hingab. Merkwürdig war dabei, dass der Catsuit irgendwie meine Empfindungen zu verstärken schien. Keine Ahnung wie das genau funktionierte, aber ich hatte das Gefühl einen Ganzkörperorgasmus zu erleben. Ich weiß das klingt ziemlich seltsam, aber eine bessere Beschreibung fällt mir für dieses außergewöhnliche Erlebnis nicht ein. Jedenfalls kam ich drei Mal am Stück, bis ich völlig erschöpft einschlief.
Gegen 3 Uhr wachte ich auf, weil ich unglaublich durstig war. Also schlurfte ich in die Küche, um mir ein Glas Wasser zu holen. Nachdem ich den Durst gelöscht hatte, entschied ich mich zum Aufräumen des leeren Kartons, welcher noch immer auf dem Tisch stand. Keine Ahnung warum ich mitten in der Nacht auf so eine Idee kam. Dabei fiel mir der Zettel in die Hände, der oben im Paket gelegen hatte. Fett gedruckt war darauf zu lesen.
Wichtige Hinweise:
• Catsuit niemals direktem Sonnenlicht aussetzen
• Catsuit nie länger als 4 Stunden am Stück tragen
Fortsetzung folgt! Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Skandal um Lara
Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
Party
My beautiful Queen
|
|
|
Sklavenhalter
   Norddeutschland
 Versklavung einer Frau geht nur freiwillig.
Beiträge: 876
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Eine böse Überraschung
|
Datum:08.04.26 09:38 IP: gespeichert
|
|
Schöne Geschichte
|
|
|
Stamm-Gast
 

Beiträge: 339
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Eine böse Überraschung
|
Datum:08.04.26 17:14 IP: gespeichert
|
|
| Zitat |
•Catsuit nie länger als 4 Stunden am Stück tragen |
Na, da hat ja Pia den ersten Fehler begangen!
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Toree am 08.04.26 um 17:15 geändert
|
|
|
Einsteiger

Beiträge: 16
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Eine böse Überraschung
|
Datum:08.04.26 20:47 IP: gespeichert
|
|
Das fängt ja schon wieder gut an 🫶🏻👍🏻
|
|
|
Stamm-Gast
 

Beiträge: 283
User ist offline
|
RE: Eine böse Überraschung
|
Datum:09.04.26 09:30 IP: gespeichert
|
|
Toller anfang oh jetzt bin ich gespannt was passiert wen der Catsuit länger als 4 stunden trägt.
|
|
|
Einsteiger

Beiträge: 10
User ist offline
|
RE: Eine böse Überraschung
|
Datum:09.04.26 15:19 IP: gespeichert
|
|
Juhu, die neuen Geschichte ist gestartet, tip-top.
Habt ihr eigentlich schonmal gehört, dass jeden Tag irgendwo Dienstag ist 😉
|
|
|
Freak
   Hessen -GG-DA

Beiträge: 116
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Eine böse Überraschung
|
Datum:11.04.26 11:19 IP: gespeichert
|
|
eine traumhaft schöne Geschichte bitte unbedingt fortsetzen
|
|
|
Stamm-Gast
   Berlin
 Nur weil es Licht gibt bedeutet dies nicht, dass wir die Dunkelheit meiden müssen.
Beiträge: 179
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Eine böse Überraschung
|
Datum:12.04.26 22:30 IP: gespeichert
|
|
Diese böse Überraschung ist ja erstmal eine gute Überraschung - zumindestens für uns.
Schön, dass es mit deiner neuen Geschichte losgeht.
Ab jetzt kann man sich noch einmal besonders auf die Dienstage freuen.
Zur Geschichte:
Strategisch hätte es von Yvonne ja ein Fehler sein können, dass sie Pia so früh angerufen hat, bevor diese die Chancwe hatte zu realsiseren, dass sie einen Fehler gemacht hat.
Zum Glück (für uns) ist Pia aber nicht auf die Idee gekommen, dass es eine Falle sein könnte und jetzt hat sie vermutlich den Salat.
Ich freue mich auf weitere Teile,
liebe Grüße Mein Vorstellungsbeitrag
Meine erste Geschichte: Magic Butterfly (beendet)
Meine 2. Geschichte: The Dragon Lady (unvollendet)
Meine 3. Geschichte: Eingesperrtes Verlangen (als Kurzgeschichte konzipiert - wird fortgeführt)
Meine 4. Geschichte: Das letzte Haar - Lilas radikale Transformation (beendet)
|
|
|
Fachmann
 

Beiträge: 43
User ist offline
|
RE: Eine böse Überraschung
|
Datum:14.04.26 18:27 IP: gespeichert
|
|
Eine neue Geschichte. Endlich haben Dienstage wieder einen Sinn.
Ich würde die Weihnachtsüberraschung noch nicht ganz abschreiben, denn wie heißt es so schön: Wer Ostern mit den Eiern spielt, hat Weihnachten Bescherung. Oder so ähnlich.
|
|
|
Stamm-Gast
   BW

Beiträge: 831
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Eine böse Überraschung
|
Datum:14.04.26 19:30 IP: gespeichert
|
|
Hallo MartinII,
es freut mich, dass es dir gefallen hat.
Hallo Toree,
sowas kann passieren, wenn man die Anleitung erst hinterher liest.
Aber ihr Fehler lässt sich doch bestimmt leicht korrigieren, oder?
Andererseits, so wie ich diesen IronFist kenne ...
Hallo RoteHexe,
vielen Dank für dein Lob.
Irgendwie bezweifele ich jedoch, dass Pia das ebenfalls gut findet.
Hallo windelfohlen,
danke für deine lobenden Worte.
Wenn man so einen Catsuit länger als 4 Stunden trägt, dann ist ein Umtausch ausgeschlossen. 
Was hast du denn gedacht?
Hallo box,
schön, dass dir der Anfang gefallen hat.
Soso jeden Tag ist irgendwo Dienstag.
Ich habe schlechte Neuigkeiten für dich, Zeitzonen funktionieren so nicht.
Für diesen plumpen Versuch mich zu häufigeren Veröffentlichungen zu verleiten, verurteile ich dich zu einer Woche Enthaltsamkeit.
Moment, in diesem Forum ist das vielleicht keine besonders geeignete Bestrafung.
Stattdessen musst du dann eben den folgenden Buchstabensalat in die richtige Reihenfolge bringen: TCHENPUKSUE
Hallo Tina Sommerwind,
ich bedanke mich herzlich für dein Lob.
Keine Sorge, diese Geschichte ist bereits komplett fertig.
Deshalb erscheint zuverlässig jede Woche eine neue Folge (sofern die Technik hier mitspielt).
Hallo Dark Fangtasia,
ich will doch mal hoffen, du freust dich auf meine Geschichte und nicht den Dienstag an sich.
Es steht doch gar nicht fest, ob dieses Paket von Yvonne geschickt wurde.
Vielleicht wollte sie auch einfach nur etwas Dampf gegenüber ihrer Konkurrentin ablassen.
Hallo plit,
ist dein Leben so traurig, dass Dienstage sonst keinen Sinn für dich haben? 
Ok, meine Geschichte wird auch zur Weihnachtszeit erscheinen.
Wenn ich mich richtig erinnere, dann war ursprünglich die Rede von 2024.
Shame on me!
LG
Fist Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Skandal um Lara
Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
Party
My beautiful Queen
|
|
|
Stamm-Gast
   BW

Beiträge: 831
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Eine böse Überraschung
|
Datum:14.04.26 20:04 IP: gespeichert
|
|
Teil 2
Oh Shit! Schnell überschlug ich im Kopf, wie lange ich das Ding schon anhatte. Etwa doppelt so lang wie empfohlen. Was passierte, wenn man ihn länger trug? Ängstlich suchte ich auf dem Papier nach Antworten. Bei Sonneneinstrahlung veränderte sich angeblich die chemische Struktur, wodurch das Gewebe mit der Haut reagieren konnte. Das klang überhaupt nicht gut, warum war sowas erlaubt? Zum Glück war es schon dunkel gewesen, als ich nach Hause kam. In diesem Punkt sollte ich also auf der sicheren Seite sein. Mehr Sorgen bereitete mir aber ohnehin der zweite Warnhinweis. Irgendeine unaussprechliche chemische Verbindung sorgte für eine sehr starke elektrostatische Aufladung des Gewebes. Die dabei auftretende Adhäsion bewirkte einen perfekten Sitz. Je länger man den Catsuit jedoch trug, umso stärker wurden die auftretenden Adhäsionskräfte. Meine Schulzeit war schon ein Weilchen her. Wenn ich mich aber richtig erinnerte, dann hatte Adhäsion irgendwas mit Anziehung zu tun. Verdammt!
Hektisch versuchte ich den linken Ärmel des Catsuits nach unten zu ziehen. Aber ich bekam nicht einmal einen Finger unter das Gewebe, wodurch es sich einfach nicht greifen ließ. Das Scheißding war wie festgeklebt. Panik kam in mir auf. Ich musste da schnellstens raus, nur wie? Meine Versuche den Catsuit auszuziehen wurden immer verzweifelter. Allerdings ohne jeden Erfolg. Mir kamen die Tränen. Der Großteil meines Makeups hing vermutlich längst in der Bettwäsche. Und der klägliche Rest begann nun zu verlaufen, wodurch ich noch mehr wie ein Clown aussah. Was mir im Moment aber vollkommen egal war. Ich brauchte sofort Hilfe, also rief ich bei Stefan an.
» Hallo Schatzi, du bist so spät noch wach? «, sagte er lachend.
Er wirkte betrunken und im Hintergrund hörte ich seine Kumpel „ausziehen“ grölen. Wie ironisch, denn genau hierin lag mein Problem. Eigentlich wollte ich ihm ja nicht den Abend ruinieren, aber dies war ein Notfall.
» Bitte komm zu mir, du musst mir helfen! «, heulte ich ins Telefon.
» Was denn, hast du schon solche Sehnsucht nach mir? «, fragte er neckend.
» Du hast mir diese Scheiße eingebrockt, also komm gefälligst auf der Stelle hierher! «, kreischte ich hysterisch.
» Ok ok, ich mach mich gleich auf den Weg! «, meinte er beschwichtigend.
Endlich hatte der Idiot begriffen, dass es mir todernst war. Ob er in seinem Zustand eine große Hilfe sein würde, das stand aber noch in den Sternen. Etwa 25 Minuten später sah ich durchs Fenster ein Taxi vorfahren. Als Stefan durch meine Tür trat, fiel ich ihm in die Arme und klammerte mich fest an seinen Körper.
» Gut, dass du endlich da bist! «, sagte ich erleichtert.
Stefan roch nach Alkohol und war sichtlich angetrunken. Aber er spürte, dass ich in diesem Moment seine Unterstützung benötigte. Also drückte er mich an sich und strich mir mit der Hand beruhigend über den Kopf. Das half natürlich nicht bei meinem Problem. Trotzdem fühlte ich mich dadurch etwas besser.
» Was ist denn los? «, fragte er besorgt.
» Ich hab dein Geschenk zu lange getragen, weil ich die blöde Beschreibung nicht gelesen habe. Und jetzt kann ich es nicht mehr ausziehen! «, jammerte ich.
» Langsam, was für ein Geschenk? «, meinte er verwirrt.
» Na diesen Catsuit hier! «
Man konnte die Gehirnwindungen in seinem Kopf förmlich rattern hören. Wegen des vielen Alkohols arbeitete alles aber etwas langsamer.
» Also von mir ist der nicht, hast du etwa noch einen Verehrer? «, fragte er grinsend.
» Jetzt ist nicht die Zeit für dumme Witze! «, schalt ich ihn mit ernster Miene.
» Schon gut, du hast natürlich recht. «
» Ich versteh nicht so ganz, wieso du den Catsuit nicht mehr ausziehen kannst. Was ist das Problem? «, fuhr er nach einer kurzen Pause fort.
» Versuchs doch mal selbst, dann wirst du‘s schon sehen! «, erwiderte ich.
Mit unbeholfenen Fingern probierte er den Catsuit am Kragen zu fassen. Doch auch er war nicht in der Lage eine Stelle zu finden, an der man ihn richtig greifen konnte.
» Hast du das Ding in Klebstoff getaucht? «, meinte er ungläubig.
Um keine längeren Erklärungen abgeben zu müssen, zeigte ich ihm den Zettel, welcher in dem Karton gelegen hatte. Stirnrunzelnd las er aufmerksam die Beschreibung durch. Bis sich irgendwann seine Augen erschreckt weiteten.
» Ach du Scheiße, das ist ein Nyldosuit! «, sagte er bestürzt.
» Ein was? «
Meine Frage bereitete ihm sichtlich Unbehagen. Was mich befürchten ließ, dass die Lage sogar noch ernster war, als ich gedacht hatte. Mit großer Sorge verlangte ich eine Erklärung von ihm. Nach etwas Rumdruckserei kam Stefan schließlich mit der Sprache heraus.
» Diese Catsuits sind berühmt berüchtigt. In Fetischkreisen nennt man sie salopp Nyldosuits, was für Nylon Doll steht. Sie bescheren einem angeblich extrem gute Orgasmen. Allerdings stehen sie unter dem Verdacht süchtig zu machen. Auch wenn das noch nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Jedenfalls hat schon so manche Frau die maximale Tragedauer überschritten und sich dadurch unfreiwillig, und manchmal sogar freiwillig, in ein permanentes Nylon Püppchen verwandelt. Ich fürchte wir haben ein ernsthaftes Problem! «, erklärte mir Stefan.
Vollkommen schockiert starrte ich ihn mit offenem Mund an. Das konnte doch wohl nicht wahr sein. Diese Anzüge gehörten verboten!
» Und … und … was jetzt? «, stotterte ich herum.
Als Antwort nahm mich Stefan in den Arm. Was mir zeigte, dass er auch keine Lösung parat hatte. Jetzt überwältigten mich die Emotionen völlig. Ich heulte mir schluchzend die Augen aus und krallte mich an meinem Freund fest. Es dauerte fast 10 Minuten bis ich mich soweit gefangen hatte, dass ich wieder halbwegs klare Gedanken fassen konnte.
» Da muss es doch eine Möglichkeit geben. Was haben denn die anderen Frauen gemacht, denen das Gleiche vor mir passiert ist? «, fragte ich verzweifelt.
» Mir ist nichts bekannt, wie man das wieder rückgängig machen könnte. Aber wir können ja mal im Internet danach suchen! «, schlug er vor.
» Sag mal, woher weißt du eigentlich so viel über diese Catsuits? «, erkundigte ich mich.
» Yvonne wollte so ein Teil unbedingt mal ausprobieren. Nach ausgiebiger Recherche haben wir die Idee aber verworfen. Das Risiko einer Sucht war uns einfach zu groß. «
» Obwohl Yvonne ein Leben als Nylon Püppchen vielleicht sogar gefallen hätte, sie war schon immer etwas verrückt! «, schob er kopfschüttelnd nach.
» Yvonne? Dann hat sie mir also das Paket mit dem Catsuit geschickt! «, schlussfolgerte ich.
» Wie kommst du denn darauf? Warum sollte sie? «, erwiderte Stefan ungläubig.
» Weil sie mich gestern Abend angerufen hat. Sie will mich aus dem Weg haben, damit sie wieder mit dir zusammenkommen kann. «
» Yvonne hat bei dir angerufen, was wollte sie? «, fragte er überrascht.
» Mich beleidigen. Und sie hat irgendwas von nicht gefallen lassen gefaselt. Was sie damit meinte, sollte jetzt ja wohl klar sein. Dieses elende Miststück, ich werde sie umbringen! «, tobte ich.
Stefan schien noch nicht überzeugt zu sein, dass seine Ex hinter dem Ganzen steckte. Dabei hatte er selbst gesagt, dass sie eine Verrückte ist. Doch wer sollte es denn sonst gewesen sein? Gemeinsam machten wir uns daran, im Internet nach einer Lösung für das Problem zu suchen. Wir fingen mit der Herstellerseite an. Dort war natürlich keinerlei Rede von einer Suchtgefahr. Genauso wurde auch mit keiner Silbe erwähnt, dass man dauerhaft in so einem Anzug feststecken konnte. Stattdessen gab es jede Menge Fotos von gutaussehenden Frauen in mehr oder weniger transparenten Catsuits. Einige Modelle schlossen sogar den Kopf der Trägerin mit ein. Wozu sollte das gut sein? Überall wurde auf ein unvergleichliches Tragegefühl dieser Teile hingewiesen. Und auch der Firmenslogan SEX UP YOUR LIFE war sehr oft zu lesen. Auf dieser Werbeseite war jedenfalls keine Hilfe zu erwarten. Als nächstes zeigte mir Stefan ein Fetisch Forum, in dem er häufiger unterwegs war. Ich war erstaunt, was es alles für bizarre Vorlieben gab. Adult Baby, Ponyplay oder auch Bimbofication. Auf sowas Merkwürdiges standen die Leute? Mir war schleierhaft was daran reizvoll sein sollte. Dieses komische Bimbo Ding musste eine reine Männerfantasie sein. Denn bei sowas machte doch keine Frau mit, oder?
» Was zum Geier ist Forniphilia? «, fragte ich, als ich den Begriff las.
» Lebende Möbel! «, antwortete Stefan lachend.
Da konnte ich nur verständnislos mit dem Kopf schütteln. Bezüglich meines Problems war leider nicht viel zu finden. Es gab zwar ein paar Erfahrungsberichte mit den Catsuits, doch in diesem Forum hatte offenbar noch keiner die gleiche böse Überraschung erlebt wie ich.
» Vielleicht suchen wir mal nach Nylon Dolls! «, lautete Stefans Vorschlag.
Ganz oben kamen jede Menge Einträge, die zu Fotos von weiblichen Promis in Strumpfhosen führten. Ein Stück weiter unten fanden wir dann aber den Blog einer Frau die sich „Nylon Doll Suzy“ nannte. Sie lebte in Dänemark, ihre Texte waren aber zum Glück in Englisch. Suzy berichtete ausführlich von ihren ersten Erfahrungen mit so einem Catsuit. Dadurch sei ihr gesamter Körper zur erogenen Zone geworden und sie hätte unglaublich intensive Gefühle erlebt. Angesichts dieser Schilderung klang der Kauf eines weiteren Catsuits sogar nachvollziehbar. Diesmal inklusive Kopf, für ein Kompletterlebnis. Wodurch sich ihr Sexleben wesentlich verbesserte. Bis sie eines Tages von einem Fall las, bei dem eine Frau durch so einen Catsuit permanent zu einem Nylon Püppchen geworden war. Der Schreck fuhr ihr mächtig in die Glieder und sie wollte nie wieder so ein Ding tragen. In den folgenden Tagen spukte jedoch ständig der Gedanke in ihrem Kopf herum, wie es wohl wäre an der Stelle dieser Frau zu sein. Derart wunderbare Gefühle täglich erfahren zu dürfen, übte einen starken Reiz auf sie aus. Allerdings war die Vorstellung auch gleichzeitig ziemlich erschreckend. Es gäbe dann kein Zurück mehr, was ihr Leben komplett auf den Kopf stellen würde. Durch ihre angstbedingte Enthaltsamkeit vermisste sie relativ schnell das geniale Tragegefühl. Aber das Risiko war ihr einfach zu hoch. Zudem quälte sie ein innerer Zwiestreit, ob es denn schlimm wäre ein permanentes Nylon Püppchen zu sein. Allein die Idee ließ sie feucht werden. Gleichzeitig warnte ihr Verstand aber eindringlich, dass sowas ziemlich dumm sei. Unverhofft schlug dann das Schicksal zu. Ihr langjähriger Freund hatte sich in eine gemeinsame Kollegin verliebt und Schluss gemacht. Für Suzy brach eine Welt zusammen. Schon der Gedanke mit den beiden Turteltäubchen weiter arbeiten zu müssen war unerträglich, weshalb sie in einer Kurzschlussreaktion ihren Job kündigte. Über Nacht hatte ihr Leben eine höchst unerfreuliche Wendung genommen. Alles hatte sich schlagartig verändert und sie war gezwungen einen Neuanfang zu starten. Natürlich war ihr emotionaler Ausnahmezustand für eine gut durchdachte Entscheidung nicht gerade hilfreich. Beherrscht von dem Wunsch ihre Fehler nicht zu wiederholen, beerdigte sie symbolisch die alte Suzy. Und zwar durch die Transformation zu einer völlig neuen Person, nämlich einer Nylon Doll. Dieser radikale Schritt brachte ihr jedoch nicht die erhoffte mentale Stabilität. Ganz im Gegenteil, denn danach geriet ihre geistige Verfassung noch mehr aus der Balance. Infolgedessen schwankte sie ständig zwischen bitterlichem Weinkrampf und unendlicher Lust. Insgesamt dauerte es fast zwei Monate bis sie sich endlich in den Griff bekam. Die finanzielle Lage war nun angespannt und sie brauchte dringend einen neuen Job. Als Bankkauffrau würde sie so aber niemand mehr einstellen, da sie für ihre Verwandlung ausgerechnet den Ganzkörperanzug gewählt hatte. Wahllos verschickte sie Bewerbungen für jeden auch nur halbwegs passenden Job. Doch die Rückmeldungen waren mehr als ernüchternd. Personaler schienen ihren neuen Look so überhaupt nicht zu schätzten. Aus purer Verzweiflung bewarb sie sich irgendwann sogar als Servicekraft in einer dubiosen Nachtbar. Der Chef des Schuppens stutzte, als sie sich dort vorstellte. Zum wiederholten Male hatte ihr Ersteindruck also abgeschreckt. Außerdem konnte sie im Service null Erfahrung vorweisen. Entgegen ihrer Erwartung bekam sie den Job jedoch nach nicht einmal 10 Minuten. Irgendwie hatte sie den Verdacht, dass sie diese Stelle wegen und nicht trotz ihres ungewöhnlichen Aussehens erhalten hatte.
Es gab einen angeschlossenen Bordellbetrieb und die Mädchen warteten in der Bar auf Kundschaft. Suzy arbeitete hinter der Theke und bediente die Ladies und ihre „Begleiter“. Sie war überrascht wie viel Geld Männer für den sogenannten Champagner ausgaben, bei dem es sich in Wahrheit nur um einen mittelmäßigen Sekt handelte. Wahrscheinlich war es aber die weibliche Gesellschaft die einen Großteil des Preises ausmachte. Zu Beginn hatte Suzy Probleme mit ihrer neuen Arbeitskleidung. Korsett, Strapse und High Heels waren mit den Business Anzügen ihres alten Jobs kaum vergleichbar. Allmählich gewöhnte sie sich immer mehr an sexy Outfits. Im Vergleich zu den restlichen Ladies war sie noch ziemlich züchtig unterwegs. Die Zeit in der Bar richtete Suzy seelisch wieder auf. Regelmäßig bekam sie von den männlichen Gästen nette Komplimente. Und es gesellte sich auch so manch ein unmoralisches Angebot dazu, welche sie jedoch allesamt ablehnte. Selbst bei völlig abgehobenen Summen wie umgerechnet 2.000 € die Stunde. Manche Männer schienen einfach zu viel Geld zu haben. Der rege Zuspruch in der Bar motivierte Suzy dazu, einen Blog über ihr Leben als Nylon Doll zu starten. Was dann folgte, hätte sie in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet. Begeisterte Zuschriften kamen aus aller Welt. Hauptsächlich von Männern, die sich Fotos von ihr wünschten. Allerdings auch von einigen Frauen, die mit dem Gedanken spielten selbst zur Nylon Doll zu werden. Offenbar gab es hier einen Markt. Also erstellte Suzy eine eigene Webseite, auf der sie Fotos und Videos von sich verkaufte. Mit überwältigendem Erfolg. In den ersten 3 Monaten machte sie damit mehr Geld als in der Bank im ganzen Jahr. Damit war das Ende ihrer Karriere als Barfrau gekommen. Denn jetzt fokussierte sie sich voll auf ihr eigenes Geschäft.
» Wow, was für eine Geschichte. Auch wenn sie nicht bei meinem Problem hilft! «, stellte ich fest.
Fortsetzung folgt! Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Skandal um Lara
Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
Party
My beautiful Queen
|
|
|
Stamm-Gast
 

Beiträge: 283
User ist offline
|
RE: Eine böse Überraschung
|
Datum:14.04.26 21:23 IP: gespeichert
|
|
[quote]
Hallo windelfohlen,
danke für deine lobenden Worte.
Wenn man so einen Catsuit länger als 4 Stunden trägt, dann ist ein Umtausch ausgeschlossen. 
Was hast du denn gedacht?
OK der war gut, hat mich schon zum lachen gebracht, aber jetzt weiss ich wirklich was passiert.
Tolle Fortsetzung, so kann man aus einer Not eine Tugend machen.
Was der Freund jetzt macht da sehr wahrscheinlich seine EX schuld an dem Zustand von unserer Protagonistin. Ist dann halt nur die Frage was die Yvonne damit bewirkt.
Schön die verschiedenen nicht typischen Fetische als aufzählung.
|
|
|
|
|
|
|
|