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   BW

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RE: Eine böse Überraschung
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Datum:20.10.26 19:12 IP: gespeichert
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Teil 29
» Falls du deshalb Ärger bekommst, kannst du alles auf mich schieben. Behaupte einfach ich hätte dir gesagt, dass ich die Sonnenbrille mitbringen solle. Ich werde diese Version dann bestätigen! «
» Du bist mir ja eine. Also schön, wir Sklavinnen müssen zusammenhalten! «, erklärte sie feixend.
Einen Moment später lag dann auch schon die Sonnenbrille auf meinem Tablett. Ich freute mich auf Stefans blödes Gesicht, wenn ihm klar wurde, dass ich seine Pläne durchschaut hatte. Der Zug an den Nippeln war jetzt extrem unangenehm. Weshalb ich diesen Botengang auch besonders fix erledigen wollte. Die Zeitungen hatten den ganz großen Vorteil, dass sie nicht so leicht herunterfallen konnten. Dadurch war weniger Sorgfalt nötig und ich folglich auch schneller. Während ich über die Steinfliesen hastete, erzeugten meine Absätze das reinste Stakkato. Und in meiner klatschnassen Muschi fühlte sich jeder einzelne Schritt wie ein Hammerschlag an. Am liebsten hätte ich mich an einer der Statuen vergangen, so geil war ich. Hoffentlich beendete Stefan bald dieses lästige Spielchen und kam endlich zur Sache. Denn ich war mehr als bereit dafür. Auf der Treppe musste ich nochmal kurz achtsam sein, doch auch diese Passage stellte mittlerweile kein größeres Hindernis mehr dar. Kein Wunder, war es doch schon mein vierter Durchgang. Kurz vor dem Ziel entdeckte ich die ungeöffnete Wasserflasche auf einem Tischchen. Welch ein Glück, Stefan hatte meine kleine Racheaktion noch nicht bemerkt.
» Die heutigen Zeitungen, mein Herr! «, verkündete ich mit stolzer aber auch schmerzender Brust.
» Vielleicht sollten wir mal ein richtiges Nippeltraining mit dir machen. Wie ich sehe, steckt da jede Menge Potential drin. Eine Länge von 5 Zentimetern sähe sicher scharf aus! «, meinte er grinsend.
Hatte er den Verstand verloren? Selbst für eine Sexpuppe erschien mir das vollkommen übertrieben. Von echten Frauen ganz zu schweigen, die auch im erigierten Zustand wohl kaum auf so einen Wert kamen. In dem Moment fiel mir auf, dass ich mich selbst schon nicht mehr zu dieser Kategorie zählte. War ich dann eine falsche Frau oder gehörte ich bereits vollständig zur Spezies der Sexpuppen? Mein Gedankengang wurde dadurch unterbrochen, dass Stefan an meinen langgezogenen Nippeln spielte. Endlich! Ein lustvolles Stöhnen entwich meinem Mund und ich schloss genießerisch die Augen. Doch mein Genuss war nicht von langer Dauer.
» Nicht aufhören! «, verlangte ich empört.
» Wie war das? «
» Nicht aufhören! «, wiederholte ich.
Stefan lachte schallend los. Was war denn auf einmal so komisch? Verwirrt öffnete ich die Augen. Er nahm gerade die obere Hälfte des Zeitungsstapels von meinem Tablett.
» Normalerweise lernst du ziemlich schnell, aber heute bist du wohl etwas schwer von Begriff. So wie man das von einer guten Sexpuppe erwarten kann! «, meinte er amüsiert.
Sofort war meine gute Stimmung beim Teufel. Hatte er mich gerade dumm genannt? Das musste ich mir nicht bieten lassen. Bevor ich aber etwas erwidern konnte, fuhr er fort.
» Als Sklavin hast du keine Forderungen zu stellen, sondern du wartest ganz brav ab. Nur ich allein entscheide, wann du kommen darfst. Ist das klar? «
Erst jetzt verstand ich, worum es ging. Natürlich hatte ich über meine Worte nicht groß nachgedacht. In einem Moment lustvoller Ekstase konnte man sowas auch nicht erwarten. Dummerweise hatte ich die „Forderung“ aber auch noch wiederholt. Wie kam ich aus der Nummer wieder raus? Unterwürfig senkte ich den Kopf und beantwortete seine Frage mit einem Nicken.
» Das war nur als freundliche Bitte gemeint! «, rechtfertigte ich mich leise.
» Sicher! Als nächstes bringst du mir meine Sonnen… «
Gleichzeitig hatte er die restlichen Zeitungen von meinem Tablett genommen. Wodurch seine Brille zum Vorschein kam, die seitlich unter den Stapel gerutscht war. Sein kurzes Stutzen amüsierte mich. Er blickte mir direkt ins Gesicht und ich konnte ein breites Grinsen nicht verhindern. Mal schauen, ob er einen Plan B parat hatte. Nach ein paar Sekunden des Zögerns beendete er schließlich seinen Satz.
» …creme. Und zwar pronto! «
Ich musste zugeben, dass er sich erstaunlich gut gerettet hatte. Im Improvisieren war er aber auch schon immer sehr fähig gewesen. Nichtsdestotrotz freute ich mich wie eine Schneekönigin, dass ich ihm ein Schnippchen geschlagen hatte. Auch wenn ich damit wohl eine Retourkutsche provozierte. Zum wiederholten Male war ich auf dem Rückweg ins Haus. Schon draußen auf dem Flur hörte ich eine laute Stimme aus der Küche dröhnen.
» Dies wird noch Folgen haben, das verspreche ich dir! «
Im Türrahmen wurde ich dann beinahe von Linda umgerannt. Sie kochte vor Wut und stapfte herum wie ein Elefant. Was überhaupt nicht zu ihrem Bunny Outfit passte. Jedenfalls hatte ich noch nie ein so böses Häschen gesehen. Zudem wunderte ich mich auch über den Aluminiumkoffer, den sie sich unter den Arm geklemmt hatte.
» Ah, wenn man vom Teufel spricht. Dann kannst du Pia gleich erklären, was du dir dabei gedacht hast! «, brüllte Linda über die Schulter hinweg in die Küche hinein.
Schäumend stöckelte sie davon. Dabei setzte sie ihre Füße derart hart auf, dass jeder Schritt wie ein Pistolenschuss klang. Welche Laus war der denn über die Leber gelaufen? Die arme Consuela saß wie ein Häufchen Elend am Küchentisch. Offenbar hatte dieser heftige Anschiss ihr gegolten.
» Was ist denn passiert? «, erkundigte ich mich besorgt.
» Linda hat meine Fotoausrüstung gefunden! «, schluchzte Consuela.
» Und? «, fragte ich, weil ich mir keinen Reim darauf machen konnte.
» Hier ist fotografieren strengstens verboten! «
Mit diesen Worten brach sie jämmerlich in Tränen aus. Am liebsten hätte ich sie jetzt fest in den Arm genommen, aber mit dem Monoglove war das natürlich nicht drin. Also beugte ich mich stattdessen zu ihr hinunter und sie schlang ihre Arme um meine Schultern. Irgendwie musste ich sie trösten, nur wusste ich leider nicht wie. Die Regel mit dem Fotografieren machte natürlich absolut Sinn. In diesem Haus bekam man sehr intime Einblicke in die sexuellen Vorlieben der Anwesenden. Und keiner hatte ein Interesse daran, dass diese an die Öffentlichkeit gelangten. Vielleicht mal abgesehen von Michael Dunford, der sich Reporter für eine Homestory einlud. Aber ein Foto der Marmorstatue Jessica Lang könnte man zum Beispiel locker für eine Erpressung nutzen. Hatte Consuela möglicherweise sowas versucht?
» Wen hast du denn fotografiert? «, erkundigte ich mich neugierig.
» Nur dich! «, schniefte sie.
» Mich? «, antwortete ich völlig verblüfft.
» Ja! Du siehst so toll aus, da konnte ich einfach nicht widerstehen. Es tut mir schrecklich leid, bitte verzeih mir! «
Und schon begann ihr nächster Weinkrampf. Ich redete beruhigend auf sie ein, doch es dauerte fast 10 Minuten bis sie sich wieder halbwegs gefangen hatte. Ihr Motiv war mir noch immer nicht so ganz klar, also versuchte ich behutsam mehr herauszufinden.
» Jetzt erzähl mal von Anfang an! «, forderte ich sie auf.
» Als ich dich das erste Mal in deiner Puppenschachtel gesehen habe, sind mir beinahe die Augen aus dem Kopf gefallen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich meine Fantasien für eine Spinnerei gehalten, die komplett unrealistisch war. Deine Existenz war jedoch der lebende Gegenbeweis. So als wären meine tiefsten Sehnsüchte wirklich geworden. Ich hörte Michael sagen, dass du aus deiner Schachtel nicht herausschauen kannst. Was mich auf die Idee brachte ein Foto von dir zu machen. Also habe ich mich heimlich zum Auto geschlichen und meine Kamera geholt. Du musst wissen, ich bin Hobbyfotografin und habe meine Ausrüstung stets dabei. Jedenfalls warst du bei meiner Rückkehr allein und ich habe die Gelegenheit genutzt, um gleich eine ganze Serie von dir zu schießen. Im Anschluss wollte ich die Kamera sofort wieder zurückbringen, aber ich wurde dabei fast von Erica erwischt. Weshalb ich die Ausrüstung in der Vorratskammer versteckte. Der Plan war sie nach Feierabend hinauszuschmuggeln. Jedoch wollte dann eine andere Sklavin kurzfristig bei mir mitfahren, da ihr Freund sie nicht abholen konnte. Und so passierte es, dass meine Kamera am nächsten Tag griffbereit lag, als du dich am Pool erholt hast. Es war wie ein innerer Zwang, ich musste dich einfach nochmal fotografieren. «
» Davon habe ich gar nichts mitbekommen! «, streute ich ein.
» Ich hab auch ein verdammt gutes Teleobjektiv! «, erklärte Consuela grinsend.
» Wie viele Fotos hast du denn insgesamt von mir gemacht? «, fragte ich neugierig.
» 100 … 150 … irgendwas um den Dreh. «
» Dein Puppenfetisch muss ja gewaltig sein! «, sagte ich scherzhaft.
» Ja, ich hab wohl wirklich einen Riesenknall. Aber die Vorstellung so auszusehen wie du, turnt mich unglaublich an. Du kannst das doch sicher verstehen! «
Den Wunsch mal die Gummipuppe zu spielen, konnte ich tatsächlich nachvollziehen. Diese Rolle aber permanent innezuhaben, war eine ganz andere Geschichte. Sowas stellte das Leben vollkommen auf den Kopf. Wenn ich vorher von meiner extremen Transformation gewusst hätte, dann hätte ich wohl den Sch****z eingezogen. Im Nachhinein muss ich jedoch feststellen, dass es sich für mich durchaus gelohnt hat. Doch dafür musste man wohl ziemlich schräg drauf sein. War das auch bei Consuela der Fall? Durchaus möglich, allerdings wollte ich sie auch in nichts hineinquatschen. Schließlich war dies eine ziemlich endgültige Angelegenheit. An ihrem Unglück wollte ich jedenfalls nicht schuld sein.
» Ja beim Sex hat mein Aussehen durchaus seinen Reiz. Im Alltag kann es aber auch Schwierigkeiten bereiten. Vor allem bleibt es so für immer und ewig! «, gab ich zu bedenken.
» Die Dauerhaftigkeit ist doch genau der Kick. Du bist für alle nur noch das Sexobjekt! «, schwärmte sie mir vor.
» Das hältst du für etwas Gutes? «, fragte ich, weil ich damit so meine Probleme hatte.
» Natürlich, wer möchte denn nicht von allen begehrt werden! «, lautete ihre Antwort.
So konnte man das natürlich auch sehen. Ob sich ihre Sichtweise änderte, wenn aus dem Begehren ein Benutzen wurde? Denn genau das konnte einem als Sexobjekt passieren. Ich hatte den Eindruck, dass sie sich ihre sexuellen Fantasien rosa anmalte. Die Wirklichkeit konnte hingegen ziemlich brutal sein. Bisher hatten wir nur theoretisiert. Jedoch bekam ich langsam das Gefühl, dass sie tatsächlich mit dem Gedanken an eine Umwandlung spielte. Um das zu klären, fragte ich sie ganz direkt.
» Hast du vor eine Gummipuppe zu werden? «
» Das wäre doch toll, oder? Wir wären dann wie Schwestern! «
Sie kam mir vor wie ein naives Kleinkind. Sowas konnte passieren, wenn der Sexualtrieb die Kontrolle übernahm. Ein Phänomen, das auch mir nicht unbekannt war. Ich empfand es daher als meine Pflicht auf eine logische Konsequenz hinzuweisen.
» Eine Karriere im diplomatischen Dienst könntest du dann aber vergessen! «, wandte ich ein.
» Ach, das ist ohnehin mehr der Wunsch von meinem Vater! «, wiegelte sie ab.
» Die Aufstiegsmöglichkeiten für Gummipuppen sind aber generell sehr limitiert! «, versuchte ich es mit einem humoristischen Ansatz.
» Keine Sorge, ich habe nicht vor dir Konkurrenz als Chef Gummipuppe zu machen. Im Befolgen von Anweisungen bin ich sowieso viel besser! «, kicherte sie vergnügt.
Ihre große Entschlossenheit war nicht zu übersehen und vermutlich konnte sie nichts vom Gegenteil überzeugen. An mir sollte es nicht liegen, sie war schließlich eine erwachsene Frau. Zudem hatte ich in dieser Sache ohnehin keine Entscheidungsgewalt. Trotzdem wollte ich ihr noch einen letzten guten Rat mitgeben.
» Wenn du das wirklich willst, dann bekommst du von mir jede Unterstützung, die ich geben kann. Ich möchte dich aber bitten, dir diesen Entschluss nicht zu leicht zu machen. Er hat Auswirkungen auf den Rest deines Lebens und hinterher ist ein Zurück nicht mehr möglich! «
» Ja, das verspreche ich dir! «, erklärte sie mit einem glücklichen Glänzen in den Augen.
Wie die Entscheidung am Ende ausfallen würde, war mir jetzt schon klar. Mehr konnte ich aber nicht für sie tun. Und vielleicht war Gummipuppe ja tatsächlich ihr „Traumberuf“. Wer war ich, um das zu beurteilen.
» Sag mal, wie wird man eigentlich so wie du? «, fragte sie neugierig.
Eigentlich müsste ich langsam wieder zu Stefan zurück. Doch ich hatte gerade erst versprochen ihr in jeder erdenklichen Weise zu helfen. Also berichtete ich ausführlich von meinem persönlichen MITEC Abenteuer. Als ich die extrem hohen Kosten erwähnte, sackte sie förmlich in sich zusammen. So als ob ich soeben ihren Traum zerstört hätte.
» Das kann ich mir niemals leisten. Und mein Vater bezahlt sowas ganz sicher nicht! «, seufzte sie.
» Dann frag doch mal deinen Sugar Daddy. Er hat meine Transformation bezahlt, warum dann nicht auch deine! «, schlug ich vor.
» Meinst du wirklich er würde das tun? «, fragte sie mit aufkeimender Hoffnung.
» Es würde mich sehr überraschen, wenn nicht. Schließlich bin ich eigentlich nur geleast und Michael hat in seiner Privatsammlung noch keine lebendige Sexpuppe. So ein Zustand ist doch untragbar! «, erklärte ich mit einem Schuss gespielter Empörung.
» Stimmt! «, meinte sie kichernd.
Consuela musste die Sonnencreme zuerst mal suchen gehen. Was nochmal verdeutlichte, dass Stefan vorhin improvisiert hatte. Der Rückweg zum Pool war ein Kinderspiel, denn diesmal hatte ich kaum Gewicht zu tragen. Meine Nippel schmerzten jedoch trotzdem. Unterwegs dachte ich über ein Detail aus der soeben gehörten Geschichte nach. Angeblich konnte ich aus meiner Puppenschachtel nicht herausschauen. Das war insofern korrekt, dass ich die große Fotosession nicht mitbekommen hatte. Zur gleichen Zeit war es aber auch falsch, denn ich hatte mich ja selbst als originalverpackte Puppe bewundert. War im Schachteldeckel vielleicht einer dieser Einwegspiegel verbaut? Nach genauerer Überlegung verwarf ich die Idee jedoch wieder. Denn in einer stockdunklen Schachtel hätte man von außen trotzdem nichts erkennen können. Zudem hatte sich die Lichtdurchlässigkeit später auch noch verändert. Die Funktionsweise blieb daher ein Rätsel für mich. Als ich am Pool eintraf, wirkte Stefan ärgerlich.
Fortsetzung folgt! Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Skandal um Lara
Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
Party
My beautiful Queen
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