Restriktive Foren
Das Forum für Keuschheitsgürtel, Fetisch & Bondage

HomeRegistrierenHilfeLogout
Willkommen Gast

Live Diskutieren in unseren KGforum-Chatraum(Rocketchat)
  Restriktive Foren
  Fetisch - Stories (Moderatoren: xrated, Gummimike, Staff-Member)
  Charlie und Chelsea
Thema löschen Druckversion des Themas
Antwort schreiben Bei Antworten benachrichtigen
 Autor Eintrag
DrSimon Volljährigkeit geprüft
Story-Writer

Köln




Beiträge: 219

Geschlecht:
User ist offline
0  0  
  Charlie und Chelsea Datum:21.08.26 02:12 IP: gespeichert Moderator melden


**********************************************************************
WARNHINWEIS

Diese Geschichte enthält Handlungen mit folgenden Storycodes:
MF/f, F/m, latex, catsuit, corset, bond, doll, maid-bot, bodymod, mind-control, reluct, nc

Diese können auf manche Leser verstörend oder beunruhigend wirken.
Zartbesaiteten Personen wird vom Lesen abgeraten.

**********************************************************************


Charlie und Chelsea

Das Licht des Sonnenaufgangs am Horizont über dem Pazifik war ein warmes Gold, das sich über die Terrasse legte und die weißen Kissen der Lounge-Möbel mit einer dünnen, fast greifbaren Wärme überzog. Charlie stand barfuß am Geländer, die Hände um die kühle Metallstange geschlossen, und hörte dem leisen Zischen der Wellen zu, die unten an die Felsen schlugen. Hinter ihm, durch die geöffnete Schiebetür, drang der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee und etwas Zitrusartigem – Chelsea hatte wieder Orangen geschält, bevor sie sich fertigmachte.

Er hörte ihre Schritte auf dem Holzfußboden, das leise Klacken der Absätze, die sie immer nur im Haus trug, nie draußen. Dann stand sie neben ihm, schon fertig für die Stadt: dunkler Blazer, enger Rock, die Haare zu einem strengen Knoten gebunden, der den Nacken freigab. Ein kleiner, silberner Anhänger lag in der Mulde ihres Schlüsselbeins.

„Du bist früh wach“, sagte sie und reichte ihm eine der beiden Tassen.

„Die Wellen waren lauter als sonst.“ Er nahm den Kaffee, berührte absichtlich ihre Finger. Sie lächelte, dieses ruhige, selbstverständliche Lächeln, das er inzwischen besser kannte als die meisten Melodien, die er schrieb.

„Oder du hast wieder an etwas gedacht, das dich nicht schlafen lässt.“

Charlie trank, spürte die leichte Bitterkeit auf der Zunge. „Vielleicht. Vielleicht auch nur das Licht.“

Sie lehnte sich kurz an ihn, die Schulter gegen seine. Der Stoff ihres Blazers war glatt und kühl. „Ich muss in zwanzig Minuten los. Der Verkehr nach L.A. ist heute schlimmer als gestern, sagt die Navi-App.“

„Du könntest später fahren.“

„Und die Präsentation verschieben? Die Leute aus New York sind extra eingeflogen.“ Sie küsste ihn auf die Wange, ein kurzer, trockener Druck der Lippen. „Kommst du heute Abend mit? Alan hat angerufen, er will uns zum Essen einladen. Mit Judith und dem neuen Freund.“

Charlie verzog das Gesicht. „Judith und ein neuer Freund. Das klingt nach einem Abend, an dem ich mich an die Bar klammern muss.“

„Sei nett. Alan freut sich.“

„Alan freut sich immer, wenn er jemanden hat, der für ihn zahlt.“

Chelsea lachte leise, ein Laut, der in der stillen Luft hängen blieb. Dann trat sie einen Schritt zurück, prüfte ihre Uhr. „Ich muss. Der Kaffee ist im Topf, falls du noch welchen willst. Und die Partitur, die du gestern liegen gelassen hast, habe ich aufs Klavier gelegt.“

Er nickte. Sie ging, die Absätze wieder auf dem Holz, dann das leise Zischen der Garagentür. Der Motor des Wagens, das entfernte Rauschen, bis es in dem der Wellen unterging. Charlie blieb stehen, die Tasse in beiden Händen, und sah dem leeren Horizont nach.

Das Haus lag still. Die große, offene Wohnfläche, die er einmal mit lauten Nächten und fremden Stimmen gefüllt hatte, klang jetzt anders. Saubere Linien, helle Stoffe, ein paar Bücher auf dem Beistelltisch, die Chelsea gelesen und mit Bleistiftmarkierungen versehen hatte. Keine leeren Flaschen, keine zerknüllten Notizzettel mit Telefonnummern, die man am nächsten Morgen nicht mehr lesen wollte. Nur die Partitur auf dem schwarzen Flügel, die Blätter leicht gewellt vom Feuchtigkeitsunterschied zwischen Nacht und Morgen.

Er setzte sich, stellte die Tasse ab, legte die Finger auf die Tasten. Der erste Akkord kam wie immer zu früh, zu laut, und er nahm ihn sofort zurück. Dann suchte er etwas Langsameres, etwas, das dem Licht draußen entsprach. Eine Melodie, die sich nicht entscheiden konnte, ob sie aufsteigen oder absinken wollte. Während die Töne den Raum füllten, ließ er die Gedanken treiben.

Manchmal, in solchen Stunden, kam es zurück. Nicht als Bild, eher als Geruch und Temperatur: der Rauch in einer Bar in West Hollywood, die warme Haut einer Frau, deren Namen er nie erfahren hatte, das Lachen, das zu laut gewesen war und trotzdem nicht falsch. Die Nächte, in denen man nicht nach Hause fuhr, weil man kein Zuhause brauchte. Chelsea war das Gegenteil davon. Sie kam jeden Abend zurück. Sie küsste ihn auf die Wange, bevor sie ging, und sie legte seine Partituren ordentlich hin. Sie war die Frau, die man heiratete, und in fünf Monaten würde er genau das tun. Im Sommer, unter einem weißen Zelt am Strand, mit Gästen, die er zum Teil nicht mehr leiden konnte und zum Teil nie wirklich gekannt hatte.

Er spielte weiter. Die Melodie fand eine Wendung, die er nicht geplant hatte, eine kleine Dissonanz, die er stehen ließ. Draußen wurde das Licht stärker, das Gold wich einem klareren Weiß. Er hörte das ferne Geräusch eines Rasenmähers irgendwo die Küste entlang, das Kreischen einer Möwe.

Gegen Mittag legte er die Hände in den Schoß und starrte auf die Tasten. Der Gedanke kam, wie er immer kam: leise, von der Seite, als hätte er ihn nicht eingeladen. Sex mit Chelsea war gut. Besser als gut. Sie kannte seinen Körper, er kannte den ihren. Es gab eine Sicherheit darin, eine Art Vertrautheit, die er früher verachtet hätte und die er jetzt brauchte. Aber manchmal, wenn sie unter ihm lag, die Augen geschlossen, die Lippen leicht geöffnet, wünschte er sich etwas anderes. Etwas, das sie nicht tat. Ein Wort, das sie nicht sagte. Eine Geste, die sie nicht wagte. Dann schob er den Wunsch beiseite, wie man eine unpassende Note streicht, und küsste sie, bis der Gedanke verschwand.

Er stand auf, ging in die Küche, goss den restlichen Kaffee aus. Der Geschmack war inzwischen bitter und kalt. Er öffnete den Kühlschrank, nahm eine Flasche Wasser, trank stehend. Draußen hatte sich der Wind gedreht. Die Palmen vor dem Haus neigten sich leicht nach Westen.

Als Chelsea am frühen Abend zurückkam, roch sie nach der Stadt – nach Klimaanlage und Kaffee und dem leichten, metallischen Geruch des Aufzugs im Bürogebäude. Sie legte die Tasche ab, streifte die Absätze ab und kam barfuß zu ihm auf die Terrasse, wo er inzwischen mit einem Glas Wein saß und den Sonnenuntergang beobachtete.

„Wie war’s?“, fragte er.

„Anstrengend. Die New Yorker wollten alles dreimal erklärt bekommen.“ Sie setzte sich neben ihn, streckte die Beine aus. Die Socken, die sie unter dem Rock getragen hatte, waren dunkelblau mit einem kleinen weißen Rand. „Und du?“

„Ich habe etwas geschrieben. Nichts Fertiges.“

„Darf ich hören?“

„Später. Erst will ich dich ansehen.“

Sie lächelte wieder, dieses ruhige Lächeln, und lehnte den Kopf an seine Schulter. Für eine Weile saßen sie so, während das Licht von Gold in Rosa und dann in ein tiefes, langsam verlöschendes Violett überging. Die Wellen schlugen weiter, geduldiger jetzt.

„Alan hat nochmal geschrieben“, sagte sie irgendwann. „Er will wissen, ob wir kommen.“

„Sag ihm, wir bleiben hier. Ich will dich heute Abend für mich.“

Chelsea hob den Kopf. „Das klingt, als hättest du Pläne.“

„Vielleicht.“

Sie küsste ihn, diesmal länger, die Lippen warm und nach Minze schmeckend. Er spürte die leichte Anspannung in ihrem Nacken, die immer da war, wenn sie nach einem langen Tag nach Hause kam – die Anspannung, die sich erst löste, wenn er sie berührte.

Später, drinnen, legte sie den Blazer über die Lehne des Sofas und ging unter die Dusche. Charlie hörte das Wasser, das leise Summen, das sie manchmal anstimmte, wenn sie allein war. Er räumte die Tassen weg, goss zwei neue Gläser Wein ein, stellte sie auf den niedrigen Tisch vor dem Kamin. Das Feuer hatte er nicht angezündet; es war warm genug.

Als sie herauskam, trug sie eines seiner alten Hemden und nichts darunter. Die Haare waren feucht und dunkler als sonst, die Haut noch leicht gerötet vom heißen Wasser. Sie setzte sich zu ihm, nahm das Glas, trank einen Schluck.

„Du starrst“, sagte sie leise.

„Ich darf das.“

Sie stellte das Glas ab und rückte näher. Ihre Hand legte sich auf seinen Oberschenkel, die Finger leicht, prüfend. Charlie küsste sie, diesmal tiefer, und spürte, wie sie sich öffnete, wie der Tag aus ihr wich. Die Haut unter dem Hemd war warm und glatt. Er schob den Stoff beiseite, legte die Hand auf ihre Brust, spürte den Herzschlag darunter.

Sie zog ihn mit auf das Sofa, legte sich unter ihn, die Beine um seine Hüften. Das Hemd war inzwischen geöffnet, lag unter ihr wie eine zweite Haut. Charlie küsste ihren Hals, den Ansatz der Brust, den weichen Unterbauch. Sie seufzte, ein Laut, der halb Zustimmung, halb Erwartung war. Als er tiefer ging, öffnete sie die Schenkel weiter, die Finger in seinem Haar.

Es war gut. Es war immer gut. Die Vertrautheit ihrer Bewegungen, die Art, wie sie seinen Namen flüsterte, wenn er sie berührte, die Wärme, die sich zwischen ihnen aufbaute. Er spürte ihre Nässe, den leichten Widerstand und dann das Nachgeben, als er in sie eindrang. Sie umschlang ihn enger, die Beine, die Arme, der Mund an seinem Ohr.

Für eine Weile gab es nur das: den Rhythmus, den Atem, die Haut auf Haut. Chelsea bewegte sich mit ihm, traf seinen Stoß, ließ die Hüften kreisen, wenn er tiefer ging. Ihre Hände glitten über seinen Rücken, die Nägel leicht, nicht fest genug, um Spuren zu hinterlassen. Er küsste sie, schmeckte den Wein und die Minze und etwas, das nur sie war.

Und dann, mitten in der Bewegung, kam der Gedanke wieder. Leise, von der Seite. Er stellte sich vor, wie es wäre, wenn sie etwas sagte. Etwas Schmutziges. Etwas, das nicht zu dem strengen Knoten passte, den sie morgens trug, oder zu dem ordentlichen Blazer. Wenn sie ihn bitten würde, härter zu sein. Wenn sie die Beine weiter öffnen würde und ihn ansehen würde, während sie es tat. Wenn sie nicht nur seufzte, sondern ein Wort flüsterte, das in diesem Haus noch nie gesagt worden war.

Er stieß tiefer, und sie stöhnte auf, die Augen geschlossen. Charlie biss die Zähne zusammen, schob den Gedanken weg, wie man eine unpassende Note streicht. Er küsste sie stattdessen, hielt ihr Gesicht zwischen den Händen, sah sie an, bis sie die Augen öffnete. Das Blau darin war dunkel und klar.

„Charlie“, flüsterte sie.

Er antwortete nicht mit Worten. Stattdessen verlangsamte er, ließ sie die Kontrolle spüren, die er ihr gab. Ihre Hüften suchten den Rhythmus, fanden ihn. Die Wärme baute sich neu auf, dichter diesmal, dringender. Als sie kam, verkrampften sich ihre Finger in seinen Schultern, der Laut, den sie von sich gab, war halb erstickt, als wollte sie ihn nicht zu laut werden lassen. Er folgte kurz darauf, begrub das Gesicht in ihrem Hals, spürte den Puls unter der Haut.

Danach lagen sie still. Das Hemd war irgendwo zwischen den Kissen verschwunden. Chelsea strich ihm über den Rücken, die Finger langsam, nachdenklich.

„Du warst anders“, sagte sie irgendwann.

„Anders wie?“

„Intensiver. Als hättest du an etwas gedacht.“

Charlie hob den Kopf, sah sie an. Das Licht der Stehlampe fiel schräg über ihr Gesicht, ließ die feuchten Strähnen an der Schläfe glänzen. „Ich habe an dich gedacht.“

Sie lächelte, aber es war ein Lächeln, das etwas suchte. „Nur an mich?“

Er küsste sie auf die Stirn, dann auf den Mund. „Nur an dich.“

Sie akzeptierte es, oder tat so. Die Hand glitt weiter über seinen Rücken, bis die Bewegung kleiner wurde und schließlich aufhörte. Draußen war es inzwischen dunkel. Die Wellen schlugen weiter, geduldig und gleichmäßig, als hätten sie alle Zeit der Welt.

Charlie lag wach, lange nachdem ihr Atem gleichmäßig geworden war. Der Gedanke war nicht verschwunden. Er lag irgendwo unter der Oberfläche, wie eine Melodie, die man einmal gehört und nicht ganz vergessen hat. Er dachte an die Hochzeit in fünf Monaten, an das weiße Zelt, an die Gäste, an den Ring, den er ihr schon gegeben hatte und den sie jeden Tag trug. Er dachte an die Nächte, die er hinter sich gelassen hatte, und an die, die noch vor ihm lagen.

Dann schloss er die Augen und ließ den Klang der Wellen den Rest erledigen.


Das Haus lag am nächsten Morgen in einem anderen Licht. Nicht das unentschlossene Gold der vorigen Stunden, sondern ein klares, fast schon gnadenloses Weiß, das durch die großen Scheiben fiel und jedes Staubkorn auf dem Flügel sichtbar machte. Charlie saß am Küchentisch, die Hände um eine Tasse, die schon längst kalt geworden war. Chelsea hatte ihn geweckt, wie immer, mit einem Kuss auf die Stirn und dem Geruch von frisch gewaschenem Haar. Sie hatte den strengen Knoten wieder getragen, den dunklen Blazer, die Absätze, die auf dem Holz klackten, bis die Garagentür sie verschluckte.

Er hatte sie gehen sehen und nichts gesagt. Nur genickt, als sie ihm zurief, sie sei spätestens um sieben zurück. Dann war die Stille zurückgekehrt, dichter als am Tag zuvor.

Er hatte gerade die Partitur aufgeschlagen und die ersten Takte angespielt, als das Telefon klingelte. Nicht das Mobiltelefon, sondern das alte Festnetzgerät an der Wand, das er eigentlich nur behalten hatte, weil Chelsea meinte, es gehöre zum Charakter des Hauses. Die Nummer auf dem Display war ihm nicht vertraut, und doch hob er ab, bevor er sich fragen konnte, warum.

„Charlie Harper.“ Die Stimme am anderen Ende war rau, wie von zu vielen Nächten und zu wenig Schlaf, und dennoch sofort erkennbar. „Du klingst, als hättest du geheiratet und vergessen, wie man lacht.“

Charlie lehnte sich gegen die Küchenzeile. „Cole.“

„Immer noch. Und du immer noch in dem Haus am Strand, oder? Ich bin in der Stadt. Spontan. Hast du Zeit?“

Die Frage hing im Raum, leicht und gefährlich zugleich. Charlie sah auf die Partitur, auf die leere Terrasse, auf die Uhr. Chelsea würde erst am Abend zurück sein. Die Stunden dazwischen lagen offen da, wie ein leeres Notenblatt.

„Komm vorbei“, sagte er.

„In einer Stunde. Und ich bringe jemanden mit.“

Die Leitung war tot, bevor Charlie nachfragen konnte.

Er legte auf, ging zurück zum Flügel, spielte ein paar Takte und brach ab. Die Melodie wollte nicht. Stattdessen hörte er dem Haus zu: dem leisen Summen des Kühlschranks, dem entfernten Rauschen der Wellen, dem Wind, der die Palmen bewegte. Er duschte, zog eine frische Hose an, ein offenes Hemd, nichts, was nach Absicht aussah. Dann wartete er.

Als der Wagen vorfuhr, hörte er ihn zuerst: das tiefe Brummen eines Motors, der nicht zu den üblichen Hybriden der Nachbarschaft passte. Schritte auf dem Kies, dann das Klacken von Absätzen – höher, schärfer als Chelseas. Charlie öffnete die Tür, bevor es geklingelt hatte.

Cole stand da, breiter als früher, das Haar kürzer, die Augen noch immer mit diesem Blick, der immer schon zu viel wusste. Neben ihm, einen halben Schritt zurück, die Frau.

Sie war groß. Nicht nur groß, sondern so gebaut, dass der Raum sich um sie herum zu verengen schien. Die High Heels ließen ihre Beine endlos wirken, die Haut goldbraun und glatt. Die Taille war so schmal, dass man hätte glauben können, sie sei mit Absicht geformt worden, und darüber – Charlie zwang den Blick nicht sofort dorthin, und doch landete er dort – der Ausschnitt eines eng anliegenden Kleides, das mehr zeigte, als es verbarg. Die Brüste waren voll, schwer, in einer Weise, die nichts Natürliches mehr zu haben schien und dennoch den Blick festhielt. Die Lippen voll, glänzend, leicht geöffnet. Das Haar fiel in dunklen Wellen bis fast auf den Po, und als sie den Kopf neigte, bewegte es sich wie Wasser.

„Das ist Bambi“, sagte Cole und grinste. „Bambi, das ist Charlie. Alter Freund. Früher einer der Schlimmsten.“

Bambi lächelte. Es war ein Lächeln, das geübt wirkte und dennoch Wärme vortäuschte. „Hi, Charlie.“

Die Stimme war tiefer, als er erwartet hatte. Charlie trat zur Seite, ließ sie eintreten. Der Duft, der mit ihr kam, war süß und teuer, etwas mit Vanille und etwas Schärferem darunter. Die Absätze klackten auf dem Holzfußboden, und er ertappte sich dabei, wie sein Blick ihrem Gang folgte – dem Schwung der Hüften, dem leichten Wippen der Brüste unter dem Stoff, dem Haar, das bei jeder Bewegung nachgab.

Cole lachte leise. „Immer noch der alte Charlie. Guck nicht so auffällig, sonst denkt sie, du bist hungrig.“

„Ich gucke nicht“, sagte Charlie, und hörte selbst, wie unglaubwürdig es klang.

Sie setzten sich auf die Terrasse. Charlie brachte Wein, obwohl es erst früher Nachmittag war. Cole trank, Bambi hielt das Glas nur, die lackierten Nägel gegen das Glas gedrückt. Das Licht fiel schräg über sie, ließ die Haut am Dekolleté glänzen, die Linie vom Hals bis in den Ausschnitt. Charlie trank, spürte die Wärme im Hals, und zwang sich, Cole anzusehen.

„Du siehst gut aus“, sagte Cole. „Ruhiger. Fast zivilisiert.“

„Verlobt. Hochzeit im Sommer.“

„Ach ja. Die Brave. Ich hab davon gehört.“ Cole lehnte sich zurück, die Beine ausgestreckt. „Und? Passt’s?“

Charlie zuckte mit den Schultern. „Es passt.“

Bambi schwieg. Sie sah zwischen den beiden hin und her, die vollen Lippen zu einem kleinen, wissenden Lächeln geformt. Irgendwann legte sie eine Hand auf Coles Oberschenkel, die Finger leicht, besitzergreifend und doch beiläufig. Charlie sah es und sah weg.

Das Gespräch driftete. Alte Geschichten, halb wahr, halb erfunden. Bars, in denen man nicht mehr eintreten würde. Frauen, deren Namen man vergessen hatte. Cole erzählte, Charlie hörte zu und dachte an Chelsea, an den strengen Knoten, an die Art, wie sie seinen Namen flüsterte, ohne ihn je zu schreien. Er trank, und der Wein setzte sich hinter die Stirn.

Irgendwann stand Cole auf, ging ins Haus, kam mit dem Telefon zurück. „Zeig ihm die Fotos, Bambi.“

Sie zögerte eine Sekunde, dann nahm sie das Gerät. Die lackierten Nägel glitten über den Bildschirm. Sie reichte es Charlie.

Das erste Bild zeigte ein Mädchen. Nicht eine Frau – ein Mädchen, vielleicht Anfang zwanzig, mit schmalen Schultern, einem ungeschminkten Gesicht, Haaren, die stumpf bis zur Schulter fielen. Die Kleidung war unauffällig, ein weiter Pullover, eine Jeans. Die Augen groß und unsicher. Ein Mauerblümchen, das man auf einer Party übersehen hätte.

Charlie blätterte. Weitere Bilder, alle ähnlich. Dann eines, das den Übergang zeigte: dasselbe Gesicht, aber die Lippen schon voller, die Brüste unter einem engeren Top deutlicher. Und dann die Frau, die jetzt neben ihm saß.

Er sah auf. Bambi lächelte, diesmal ehrlicher, oder so tat es jedenfalls.

„Das bist du?“, fragte er.

„War ich“, sagte sie. Die Stimme blieb ruhig. „Vor zwei Jahren. Vor dem Spa.“

Cole lachte wieder, dieses raue, zufriedene Lachen. „Unglaublich, oder? Man gibt genug Geld aus, und plötzlich bist du jemand anderes. Bambi hier hat sich neu erfunden. Komplett. Und glaub mir, es hat sich gelohnt.“

Charlie reichte das Telefon zurück. Die Finger berührten kurz die ihren – warm, weich, die Nägel glatt. Er zog die Hand zurück, als hätte er sich verbrannt.

„Du glaubst es nicht“, sagte Cole.

„Ich… es ist schwer vorstellbar.“

„Ich schwör’s. Jedes einzelne Bild. Vorher und nachher. Und das Spa, das das möglich macht – das ist kein billiger Laden. Die machen echte Arbeit. Nicht nur ein bisschen Botox und fertig. Die formen dich um.“

Bambi schwieg. Sie trank jetzt, einen kleinen Schluck, und ihre volle Unterlippe glänzte vom Wein. Charlie sah es und hasste sich ein wenig dafür, dass er hinsah.

Sie blieben noch eine Weile. Das Gespräch wurde leichter, oberflächlicher. Cole erzählte von einem Club in Miami, Bambi lächelte und sagte wenig. Irgendwann, als die Sonne tiefer stand und die Schatten länger wurden, stand Cole auf.

„Wir müssen weiter. Noch ein Termin.“ Er grinste. „Aber bevor ich’s vergesse.“

Er griff in die Innentasche der Jacke und legte eine Visitenkarte auf den Tisch. Das Papier war dick, cremefarben, die Schrift in einer eleganten, zurückhaltenden Serife. Nur ein Name, eine Adresse in Beverly Hills, eine Telefonnummer. Kein Slogan. Nichts Lautes. Nur die Worte „Atelier Lumière – Beauty & Transformation“ und darunter, in kleinerer Schrift, „By appointment only“.

„Falls du jemals… na ja. Falls du jemanden kennst, der sich verändern will. Oder falls du selbst mal jemanden verändern möchtest.“ Cole zwinkerte. „Die machen Wunder. Frag Bambi.“

Bambi erhob sich. Die Absätze klackten wieder. Sie trat einen Schritt näher, legte Charlie die Hand kurz auf den Arm – nur die Fingerspitzen, eine Berührung, die kaum Gewicht hatte und dennoch blieb.

„War schön, dich kennenzulernen“, sagte sie. „Und Glückwunsch zur Verlobung.“

Dann waren sie weg. Der Motor brummte, der Kies knirschte, und die Stille kehrte zurück, dichter als zuvor.

Charlie blieb auf der Terrasse sitzen. Die Visitenkarte lag vor ihm, cremefarben gegen das dunkle Holz des Tisches. Er nahm sie nicht sofort auf. Stattdessen sah er den leeren Horizont an, hörte den Wellen zu, die weiter schlugen, gleichmäßig und ohne Interesse an dem, was hier gerade geschehen war.

Als er die Karte schließlich in die Hand nahm, war das Papier kühl und glatt. Die Buchstaben prägten sich unter seinen Fingern ab. Er drehte sie um. Auf der Rückseite nichts. Nur die Vorderseite mit dem Namen, der Adresse, der Nummer.

Er dachte an Chelsea. An den strengen Knoten. An die Art, wie sie morgens den Blazer zuknöpfte. An die Nacht zuvor, an ihren Atem an seinem Hals, an den Laut, den sie unterdrückt hatte. Dann dachte er an Bambi – an das Haar, das bis fast auf den Po fiel, an die Taille, an die Lippen, an das Mädchen auf den Fotos, das nicht mehr existierte.

Der Wind drehte sich. Eine Böe kam vom Meer, kühl und salzig, und ließ die Karte in seiner Hand leicht zittern. Charlie legte sie auf den Tisch zurück, genau dorthin, wo Cole sie hingelegt hatte. Dann stand er auf, ging hinein, und ließ die Schiebetür hinter sich schließen.

Das Haus war still. Die Partitur lag noch auf dem Flügel. Er setzte sich nicht. Stattdessen ging er in die Küche, goss den restlichen Wein aus, spülte die Gläser. Die Bewegungen waren präzise, fast mechanisch. Draußen begann das Licht zu kippen, von Weiß in ein spätes, dünnes Gold.

Als Chelsea am Abend zurückkam, roch sie wieder nach der Stadt. Sie legte die Tasche ab, streifte die Absätze ab und kam barfuß zu ihm. Charlie küsste sie, länger als sonst, und spürte unter seinen Händen die vertraute Form ihres Körpers – die schmalen Schultern, die natürliche Weichheit der Brüste, die Taille, die nicht von einem Chirurgen geformt worden war.

„Alles gut?“, fragte sie.

„Alles gut.“, sagte er.

Sie lächelte, dieses ruhige Lächeln, und lehnte den Kopf an seine Schulter. Irgendwo im Haus, auf dem Tisch der Terrasse, lag die cremefarbene Karte noch immer. Charlie dachte nicht daran. Oder er tat so.



Das Licht war inzwischen weicher geworden, ein spätes Rosa, das sich über die Terrasse legte und die Kissen der Lounge in warme Schatten tauchte. Chelsea stand noch immer nahe bei ihm, der Kopf an seiner Schulter, der Geruch der Stadt langsam von ihrer Haut weichend. Charlie spürte den Stoff ihres Blazers unter den Fingern, die leichte Wärme, die sich darunter staute. Er drehte den Kopf, küsste sie an der Schläfe, dann am Mund. Der Kuss wurde länger, fordernder. Seine Hand glitt von ihrer Taille tiefer, unter den Rand des Rocks, spürte die Seide der Strumpfhose, die glatte Haut darüber.

Chelsea löste sich ein Stück. „Charlie…“

Er zog sie wieder heran, die andere Hand im Nacken, die Finger in dem strengen Knoten. „Hier. Jetzt.“

Sie schüttelte den Kopf, ein kurzes, entschiedenes Nein. „Stell dir vor, es würde uns jemand sehen.“ Die Stimme war leise, aber fest. „Die Nachbarn. Oder jemand am Strand.“

Charlie ließ die Hände sinken. Der Wind kam vom Meer, kühl und salzig, und bewegte eine Strähne, die sich aus ihrem Knoten gelöst hatte. Er sah sie an – die geraden Schultern, den Blazer, der noch immer zuknöpft war, die Lippen, die nach dem Kuss leicht gerötet waren – und in dem Moment, in dem sie den Schritt zurücktrat, kam das Bild.

Bambi. Das Haar, das bis fast auf den Po fiel. Die Absätze auf dem Holz. Die Art, wie sie den Wein getrunken hatte, die volle Unterlippe glänzend. Sie hätte nicht abgelehnt. Sie hätte gelacht, vielleicht, oder ihn einfach weitergezogen, die Beine geöffnet, ohne Rücksicht auf Blicke oder Nachbarn. Der Gedanke saß scharf und klar hinter seiner Stirn, und er hasste sich ein wenig dafür, dass er ihn zuließ.

Chelsea streifte den Blazer ab, legte ihn über die Lehne. „Ich dusche kurz. Der Tag war lang.“

Er nickte, sagte nichts. Sie ging hinein, die Absätze wieder auf dem Holz, dann das leise Zischen des Wassers. Charlie blieb auf der Terrasse. Die cremefarbene Karte lag noch immer auf dem Tisch, unberührt. Er nahm sie nicht auf. Stattdessen hörte er dem Wasser zu, dem entfernten Rauschen der Wellen, dem Wind in den Palmen.

Als sie zurückkam, trug sie einen unscheinbaren Jogginganzug – grauer Stoff, weich gewaschen, die Hose etwas zu weit an den Hüften, das Oberteil mit einem schlichten Ausschnitt. Die Haare waren feucht und offen, fielen unordentlich über die Schultern. Kein Knoten, kein Blazer, keine Absätze. Nur Chelsea, wie sie abends manchmal aussah, wenn der Tag hinter ihr lag.

„Hungrig?“, fragte sie.

„Ja.“

Sie aßen auf der Terrasse, obwohl es inzwischen dämmerte. Einfaches Essen – Salat, Brot, den Rest vom Vortag, den sie aufgewärmt hatte. Das Gespräch blieb leicht, oberflächlich. Sie erzählte von der Präsentation, von den New Yorkern, die endlich zufrieden gewesen waren. Charlie hörte zu, nickte, und dachte an die Karte, die noch immer auf dem Tisch lag, nur einen Arm weit entfernt. Er erwähnte sie nicht. Auch nicht Cole. Auch nicht Bambi.

Nach dem Essen gingen sie hinein. Das Fernsehen flackerte im Wohnzimmer, irgendetwas Belangloses, das keiner von beiden wirklich ansah. Chelsea saß mit angezogenen Beinen auf dem Sofa, der Jogginganzug weich um ihren Körper. Charlie neben ihr, der Arm um ihre Schultern. Irgendwann legte sie den Kopf auf seine Brust, und er spürte den gleichmäßigen Atem, den leichten Druck ihrer Hand auf seinem Oberschenkel.

Als sie ins Schlafzimmer gingen, war es still. Das große Bett, die weißen Laken, das Fenster halb geöffnet, sodass man die Wellen hören konnte. Chelsea streifte den Jogginganzug ab, legte ihn über den Sessel. Darunter nichts. Die Haut noch warm von der Dusche, der Duft von Seife und etwas Zitrusartigem. Charlie zog das Hemd aus, die Hose. Sie legten sich hin, einander zugewandt.

Der Sex begann langsam. Keine Eile, keine Dringlichkeit. Er küsste sie, die Lippen, den Hals, die Stelle unter dem Ohr, an der sie immer empfindlich war. Ihre Hände glitten über seinen Rücken, vertraut, suchend. Er legte eine Hand auf ihre Brust, spürte das Gewicht, die Weichheit, den Nippel, der sich unter seinem Daumen versteifte. Sie seufzte, öffnete die Beine, als er tiefer küsste – den Bauch, die Innenseite der Schenkel, den warmen, feuchten Kern.

Chelsea schmeckte nach sich selbst und nach der Seife. Er blieb dort, die Zunge langsam, geduldig, bis ihre Hüften sich zu bewegen begannen, bis die Finger in seinem Haar fester wurden. Dann zog er sich hoch, küsste sie, ließ sie den eigenen Geschmack spüren. Sie öffnete sich für ihn, die Beine um seine Hüften, und als er in sie eindrang, war da dieses vertraute, warme Nachgeben.

Sie bewegten sich miteinander. Kein Hast. Lange, tiefe Stöße, unterbrochen von Momenten, in denen er stillhielt und nur in ihr pulsierte, während sie die Hüften kreisen ließ. Ihre Hände glitten über seinen Rücken, die Nägel diesmal etwas fester, als wollte sie etwas festhalten. Er küsste ihren Hals, biss leicht in die Haut, und sie stöhnte auf – lauter als sonst, ein Laut, der sich nicht ganz unterdrücken ließ.

Charlie spürte die Wärme, die sich in ihm staute. Er dachte an nichts, oder versuchte es. Nicht an die Terrasse, nicht an die Ablehnung, nicht an die Haare, die bis zum Po fielen. Nur an sie. An die Enge um ihn, an den Atem an seinem Ohr, an die Art, wie sie seinen Namen flüsterte, als er tiefer ging.

Als sie kam, verkrampften sich ihre Beine um ihn, der Körper unter ihm gespannt und dann loslassend. Der Laut, den sie von sich gab, war halb erstickt, halb frei. Er folgte kurz darauf, begrub das Gesicht in ihrem Hals, spürte den Puls, den Schweiß, die Wärme.

Danach lagen sie still. Die Wellen draußen, gleichmäßig. Das Bett groß und weiß um sie herum. Chelsea lag auf der Seite, das Gesicht ihm zugewandt, die feuchten Haare über dem Kissen. Ihre Hand ruhte auf seiner Brust, die Finger leicht.

„Das war schön“, flüsterte sie.

„Ja.“

Sie schwiegen eine Weile. Draußen war es inzwischen dunkel. Das Licht der Stehlampe warf einen warmen Kreis über das Bett, ließ den Rest des Zimmers in Schatten.

Charlie starrte an die Decke. Der Gedanke kam nicht plötzlich. Er war die ganze Zeit da gewesen, unter der Oberfläche, und jetzt, in der Stille nach dem Sex, formte er sich. Die cremefarbene Karte. Das Spa. Bambi – das Mädchen auf den Fotos und die Frau, die danach gekommen war. Und Chelsea. Die Brave. Die, die auf der Terrasse abgelehnt hatte, weil jemand sie hätte sehen können. Die, die den Jogginganzug trug und den strengen Knoten und den Blazer.

Er drehte den Kopf, sah sie an. Die Augen waren noch offen, dunkel im halben Licht.

„Ich möchte dir etwas schenken“, sagte er.

Sie lächelte, müde. „Was denn?“

„Einen Tag. Nur für dich. Ein Spa. Etwas Gutes. Entspannung. Was auch immer du willst.“

Chelsea hob eine Braue. „Ein Spa?“

„Ja. Ich habe… eine Empfehlung. Etwas Besonderes. In Beverly Hills. Du hast es verdient. Nach all der Arbeit. Vor der Hochzeit.“

Sie schwieg einen Moment. Dann legte sie die Hand an seine Wange. „Das ist süß von dir. Wirklich. Aber ich brauche das nicht.“

„Doch“, sagte er leise. „Ich möchte es. Lass mich.“

Sie sah ihn an, länger diesmal. Irgendetwas suchte in ihrem Blick – eine Frage, die sie nicht stellte. Dann nickte sie. „Gut. Wenn es dir wichtig ist.“

Charlie küsste sie auf die Stirn. „Es ist mir wichtig.“

Sie kuschelte sich an ihn, der Atem wurde gleichmäßiger. Irgendwann schlief sie ein, der Kopf auf seiner Schulter, die Hand noch immer auf seiner Brust.

Charlie lag wach. Draußen schlugen die Wellen weiter. Irgendwo im Haus, auf dem Tisch der Terrasse, lag die Karte noch immer. Er würde sie morgen holen. Die Nummer wählen. Den Termin machen. Einen Tag nur für sie. Oder für das, was daraus werden könnte.

Der Gedanke blieb. Nicht laut. Nur da. Wie eine Melodie, die man einmal gehört hat und nicht ganz vergessen kann.


Das Haus lag am nächsten Morgen in einem harten, klaren Licht. Chelsea hatte ihn geweckt, wie immer, mit dem leisen Geräusch der Kaffeemaschine und dem Kuss auf die Stirn. Sie trug den strengen Knoten, den dunklen Blazer, die Absätze. „Ich bin spätestens um sieben zurück“, hatte sie gesagt, und er hatte genickt. Dann war die Garagentür zugefahren, und die Stille war zurückgekehrt.

Charlie wartete, bis der Motor des Wagens endgültig im Rauschen der Wellen untergegangen war. Dann ging er auf die Terrasse. Die cremefarbene Karte lag noch immer auf dem Tisch, die Ränder leicht gewellt vom nächtlichen Tau. Er nahm sie auf. Das Papier war dick, die Schrift zurückhaltend. Atelier Lumière – Beauty & Transformation. By appointment only.

Er ging zurück ins Haus, setzte sich an den Küchentisch und wählte die Nummer.

Es klingelte dreimal. Dann eine Stimme, weiblich, klar, ohne jede Wärme. „Atelier Lumière. Wie kann ich Ihnen helfen?“

„Guten Morgen. Ich hätte gerne einen Termin. Für meine Verlobte. Einen Tag. Etwas… Besonderes.“

Eine kurze Pause. „Woher haben Sie diese Nummer?“

Charlie zögerte. „Ein Freund. Cole. Er hat sie mir gegeben.“

Wieder Pause. Man hörte im Hintergrund nichts – kein Tippen, kein Gemurmel, nur die absolute Stille einer Leitung, die absichtlich leer gehalten wurde. „Cole. Verstehe. Am Telefon ist das leider nicht möglich. Sie müssten persönlich vorbeikommen. Heute Nachmittag, falls Sie Zeit haben. Fragen Sie nach mir. Ashcroft.“

Die Leitung war tot, bevor er nachfragen konnte.

Charlie legte auf. Die Karte lag vor ihm, unscheinbar und dennoch schwer. Er hatte nichts vor. Die Partitur konnte warten. Die Wellen konnten warten. Er duschte, zog ein dunkles Hemd an, eine Hose, die Jacke darüber. Den Schlüsselbund des Mercedes nahm er vom Haken.

Die Fahrt nach Beverly Hills führte ihn die Küste entlang und dann landeinwärts, durch die Canyons, vorbei an Häusern, die sich in die Hänge schmiegten, als wollten sie unsichtbar bleiben. Der Mercedes glitt leise, das Leder unter seinen Händen warm von der Sonne. Er dachte an Chelsea, an den Jogginganzug vom Vorabend, an die Ablehnung auf der Terrasse. An Bambi. An das Mädchen auf den Fotos und die Frau, die danach gekommen war. Der Gedanke setzte sich fest hinter der Stirn und blieb dort.

Die Adresse führte ihn in eine Seitenstraße, die man leicht übersehen konnte. Kein Schild an der Straße, nur eine hohe, weiße Mauer und ein Tor aus dunklem Holz. Als er den Wagen vorfuhr, öffnete sich das Tor von selbst. Dahinter lag die Anlage.

Er hatte erwartet, ein Gebäude zu sehen. Stattdessen sah er etwas, das eher einer privaten Residenz glich – oder mehreren. Weiße Pavillons, verbunden durch überdachte Gänge, dazwischen Innenhöfe mit Olivenbäumen und stillen Wasserflächen. Das Licht fiel gefiltert durch hohe Glaswände, und irgendwo plätscherte leise ein Brunnen. Charlie parkte, stieg aus. Der Kies unter den Schuhen war fein und hell. Ein leichter Duft lag in der Luft – etwas mit Zitrus und weißem Holz und einer Note, die er nicht benennen konnte.

Eine Frau kam auf ihn zu. Groß, schlank, das Haar zu einem tiefen Knoten gebunden, das Gesicht klar und unnahbar. Sie trug einen cremefarbenen Anzug, der keine Falten zuließ. „Mr. Harper? Ich bin Vivienne Ashcroft.“ Die Stimme war dieselbe wie am Telefon. „Folgen Sie mir bitte.“

Sie gingen durch einen der Gänge. Das Glas links und rechts ließ den Blick auf terrassenförmige Gärten frei, in denen Frauen saßen oder gingen – manche in weichen Bademänteln, manche bereits fertig, in Kleidern, die den Körper betonten, ohne ihn zu entblößen. Charlie sah sie, und der Blick blieb hängen, obwohl er es nicht wollte.

Sie waren alle schön. Nicht auf die laute, aufdringliche Art, die man aus Zeitschriften kannte, sondern auf eine Weise, die absichtlich und dennoch natürlich wirkte. Große Augen, volle Lippen, Haare, die in Wellen oder streng gebunden fielen. Taillen, die schmal waren, ohne ausgemergelt zu wirken. Brüste, die das Gleichgewicht hielten, Beine, die unter den Stoffen lang und glatt erschienen. Manche erinnerten an Bambi – dasselbe dunkle Haar, dieselbe Fülle im Dekolleté, dieselbe Art, den Kopf zu neigen, wenn sie jemanden ansahen. Andere trugen das Blonde, das einst zu einem bestimmten Ideal gehört hatte, das goldene, fast künstliche Leuchten der Haut, die volle, lackierte Lippe. Jede einzelne wirkte wie eine Zehn von zehn, und doch war da etwas Gemeinsames, eine Art Vollendung, die nicht mehr dem Zufall überlassen worden war.

Charlie spürte, wie der Hals trocken wurde. Er sah weg, dann wieder hin. Vivienne Ashcroft bemerkte es, sagte aber nichts. Sie führte ihn weiter, vorbei an einem Innenhof, in dem eine Frau auf einer Liege lag und sich die Sonne auf das Gesicht scheinen ließ, die Augen geschlossen, der Körper unter dem dünnen Stoff des Bademantels eine einzige, ruhige Linie.

Das Büro lag am Ende eines Ganges. Helle Wände, ein großer Schreibtisch aus hellem Holz, keine überflüssigen Dinge. Nur ein paar Bücher, eine Schale mit weißen Steinen, ein Fenster, das auf einen weiteren Garten blickte. Vivienne Ashcroft setzte sich, deutete auf den Stuhl gegenüber. Charlie setzte sich.

„Also“, sagte sie. „Cole hat Sie empfohlen. Das erleichtert manches. Was genau wünschen Sie?“

Charlie öffnete den Mund, schloss ihn wieder. Die Worte, die er vorbereitet hatte – ein Tag Entspannung, etwas Gutes für die Verlobte – reichten plötzlich nicht. Er sah aus dem Fenster, auf die Olivenbäume, auf eine Frau, die langsam vorbeigegangen war und deren Haar bis zur Mitte des Rückens fiel.

„Meine Verlobte“, begann er. „Chelsea. Sie ist…“ Er suchte. „Sie ist gut. Sehr gut. Ordentlich. Sie arbeitet hart, sie kommt jeden Abend nach Hause, sie plant die Hochzeit. Alles an ihr ist… richtig.“

Vivienne Ashcroft nickte, einmal, langsam. Sie sagte nichts.

„Und ich…“ Charlie lehnte sich vor, die Hände auf den Knien. „Ich komme aus einer anderen Zeit. Einer lauteren. Manchmal, wenn ich sie ansehe, denke ich, es fehlt etwas. Nicht an ihr. An dem, was zwischen uns möglich ist. Sie würde nie…“ Er brach ab. „Sie ist zu brav. Zu vorsichtig. Und ich wünschte mir manchmal, sie wäre es nicht. Dass sie etwas riskieren würde. Dass sie sich erlauben würde, jemand anderes zu sein. Nur für eine Weile. Oder länger.“

Die Stille im Büro war absolut. Draußen plätscherte der Brunnen. Vivienne Ashcroft sah ihn an, die Augen hell und unbewegt.

„Sie möchten, dass sie sich verändert“, sagte sie. Keine Frage. Eine Feststellung.

„Ich möchte ihr die Möglichkeit geben“, antwortete Charlie. „Einen Tag. Vielleicht mehr. Was auch immer hier möglich ist. Ich will nicht, dass sie es weiß – nicht den ganzen Umfang. Nur, dass es ein Geschenk ist. Von mir.“

Sie nickte wieder. Dann nahm sie einen Block, einen Füllfederhalter, und schrieb eine Zahl. Die Bewegung war ruhig, präzise. Sie drehte den Block und schob ihn über den Tisch.

Charlie sah hin.

Die Zahl war größer, als er erwartet hatte. Deutlich größer. Ein Betrag, der für die meisten Menschen ein kleines Vermögen bedeutet hätte. Er war reich. Er war seit Jahren reich genug, dass Zahlen ihn normalerweise nicht mehr berührten. Und dennoch blieb der Blick an der Summe hängen, länger als er wollte. Die Nullen reihten sich, ruhig und unerbittlich.

Vivienne Ashcroft wartete. Kein Lächeln, keine Erklärung. Nur die Zahl auf dem Papier und der leise Druck der Erwartung.

Charlie griff in die Innentasche, zog die schwarze Kreditkarte hervor. Das Metall war kühl unter den Fingern. Er legte sie auf den Tisch, neben den Block.

„In Ordnung.“

Sie nahm die Karte, erhob sich, ging zu einem kleinen Terminal in der Ecke. Das Gerät piepte einmal, leise. Dann kam sie zurück, die Karte in der einen Hand, in der anderen etwas anderes: ein Gutschein, größer als die Visitenkarte, aus demselben dicken, cremefarbenen Papier, die Schrift in derselben zurückhaltenden Serife. Atelier Lumière. Ein Tag der Transformation. Für Chelsea. Darunter ein Datum, das sie offenbar schon festgelegt hatte, und eine Unterschrift, die wie eine Garantie wirkte.

„Der Gutschein ist persönlich“, sagte sie. „Nur sie kann ihn einlösen. Und nur in Begleitung unserer Koordination. Sagen Sie ihr, was Sie möchten. Oder sagen Sie ihr wenig. Wir wissen, was zu tun ist.“

Charlie nahm den Gutschein. Das Papier war schwerer als die Karte, fast wie ein Dokument. Er faltete ihn nicht. Legte ihn in die Innentasche, neben die Kreditkarte, die sie ihm zurückgegeben hatte.

„Danke“, sagte er.

Vivienne Ashcroft begleitete ihn zurück durch die Gänge. Wieder die Frauen, die vorbeikamen oder saßen – die vollendeten Gesichter, die Körper, die so wirkten, als seien sie nicht mehr dem Zufall überlassen. Eine davon, blond, mit dem goldenen Schimmer der Haut, sah ihn kurz an und lächelte, ein Lächeln, das geübt und dennoch einladend war. Charlie sah weg.

Am Tor stand der Mercedes. Vivienne Ashcroft blieb stehen. „Cole hat recht gehabt, Sie zu schicken“, sagte sie. „Die meisten Männer kommen mit klareren Wünschen. Die ehrlicheren sind die, die zögern.“

Dann war sie weg, und das Tor schloss sich hinter ihm.

Die Rückfahrt führte wieder durch die Canyons, dann die Küste entlang. Das Licht war inzwischen weicher geworden, ein spätes Nachmittagsgold, das auf dem Meer lag. Charlie fuhr langsamer als sonst. Der Gutschein lag in der Innentasche, spürbar bei jeder Bewegung. Er dachte an Chelsea, an den strengen Knoten, an die Ablehnung auf der Terrasse, an den Jogginganzug. An die Nacht zuvor, an ihren Atem an seinem Hals. Und er dachte an die Frauen in den Gängen, an Bambi, an die Zahl auf dem Papier.

Als er das Haus in Malibu erreichte, war es still. Die Wellen schlugen weiter. Er parkte, stieg aus, ging hinein. Die Partitur lag noch auf dem Flügel. Er setzte sich nicht. Stattdessen legte er den Gutschein auf den Küchentisch, genau in die Mitte, und setzte sich daneben. Die Hände flach auf dem Holz.

Draußen begann das Licht zu kippen. Irgendwann würde Chelsea zurückkommen. Irgendwann würde er ihr den Gutschein geben. Und irgendwann, vielleicht, würde sie ihn einlösen.

Der Gedanke blieb. Nicht laut. Nur da. Wie eine Melodie, die man einmal gehört hat und nicht mehr ganz loswird.


Das Restaurant lag an der Klippe, genau dort, wo der Pazifik am weitesten in die Dunkelheit hinauslief. Dieselben großen Fenster, dieselben weißen Tischtücher, dasselbe gedämpfte Licht, das die Gläser wie flüssiges Gold erscheinen ließ. Charlie hatte denselben Tisch reservieren lassen – den in der Ecke, von dem aus man das Meer sah, ohne von den anderen Gästen gesehen zu werden. Chelsea trug ein dunkelblaues Kleid, das den Rücken freiließ und die Schultern betonte. Die Haare waren offen, nur seitlich zurückgesteckt. Kein strenger Knoten. Als sie sich setzten, lächelte sie ihn an, und für einen Moment war da nichts als die Vertrautheit zwischen ihnen.

„Du hast denselben Tisch genommen“, sagte sie leise.

„Natürlich.“

Der Kellner brachte den Wein, denselben Jahrgang wie damals. Sie tranken, aßen langsam. Das Gespräch blieb leicht – die Arbeit, die Hochzeitsplanung, ein paar Kleinigkeiten aus dem Haus. Charlie hörte zu, nickte, und spürte den Gutschein in der Innentasche der Jacke, das dicke Papier gegen die Brust. Vor dem Dessert legte er die Serviette beiseite, griff hinein und legte den Gutschein neben ihren Teller.

Chelsea sah hin. Die cremefarbene Oberfläche, die zurückhaltende Schrift. Sie nahm ihn auf, las, und ihre Brauen hoben sich leicht.

„Atelier Lumière“, murmelte sie. „Das klingt… teuer.“

„Es ist ein Geschenk. Ein ganzer Tag. Nur für dich. Nächsten Samstag.“

Sie sah ihn an, länger diesmal. Das Licht der Kerze lag in ihren Augen. „Charlie. Das ist…“ Sie suchte nach dem Wort. „Beeindruckend. Wirklich. Aber ich brauche das nicht.“

„Ich weiß. Ich möchte es trotzdem.“

Sie drehte den Gutschein in den Fingern, spürte das Gewicht des Papiers. Dann legte sie ihn vorsichtig neben das Glas. „Nächsten Samstag also.“

„Ja.“

Sie lächelte, diesmal weicher. „Dann danke ich dir. Richtig.“

Das Dessert kam – etwas Leichtes, Zitrus und Sahne – und sie aßen es, während das Meer draußen immer dunkler wurde. Als sie später den Wagen bestiegen, lag der Gutschein in ihrer Handtasche. Charlie fuhr die Küstenstraße entlang, die Scheinwerfer schnitten durch die Nacht, und die Wellen waren nur noch ein fernes Rauschen. Zu Hause angekommen, legte Chelsea die Tasche ab, streifte die Absätze ab und drehte sich zu ihm.

„Willst du noch etwas trinken?“

„Nein“, sagte er. „Ich will dich.“

Sie lachte leise, ein Laut, der in dem großen, stillen Haus hängen blieb. Charlie ging in das Badezimmer, schloss die Tür, öffnete die kleine Schachtel, die er seit Monaten unberührt in der hintersten Schublade aufbewahrt hatte. Die Tablette war klein, blau, unscheinbar. Er legte sie auf die Zunge, trank einen Schluck Wasser, wartete. Der Geschmack war bitter und chemisch. Dann ging er zurück.

Chelsea stand noch im Wohnzimmer, das Kleid bereits geöffnet, die Träger über die Schultern gerutscht. Er trat hinter sie, küsste den Nacken, die freiliegende Wirbelsäule. Seine Hände glitten unter den Stoff, fanden die Wärme ihrer Haut, die weiche Rundung der Brüste. Sie lehnte sich zurück, der Kopf gegen seine Schulter, und seufzte, als seine Daumen über die Nippel strichen.

„Hier?“, flüsterte sie.

„Schlafzimmer.“

Sie gingen. Das Kleid fiel irgendwo zwischen Tür und Bett. Der Jogginganzug von gestern lag noch über dem Sessel; sie achtete nicht darauf. Chelsea legte sich auf die weißen Laken, die Haare ausgebreitet, die Beine leicht geöffnet. Charlie streifte die eigene Kleidung ab. Die Tablette hatte bereits begonnen zu wirken – ein dumpfer, warmer Druck im Unterleib, eine Schwere, die sich langsam in Härte verwandelte. Er war bereits steif, als er sich über sie beugte.

Der erste Kuss war tief, fordernd. Er schmeckte den Wein auf ihrer Zunge, die leichte Süße des Desserts. Seine Hand glitt zwischen ihre Schenkel, fand sie bereits feucht, die inneren Lippen geschwollen und warm. Zwei Finger glitten hinein, langsam, während der Daumen Kreise über den Kitzler zog. Chelsea stöhnte, die Hüften hoben sich ihm entgegen. Er küsste ihren Hals, biss leicht in die Haut, ließ die Zähne spüren, ohne zu verletzen.

Als er in sie eindrang, war der Widerstand nur kurz. Dann die vertraute, enge Wärme, die ihn umschloss. Er stieß tief, hielt still, spürte sie um sich pulsieren. Chelsea umschlang ihn mit den Beinen, die Fersen gegen sein Gesäß. „Langsam“, flüsterte sie. „Am Anfang.“

Er gehorchte. Lange, gleitende Bewegungen, die sie füllten und wieder zurückwichen, bis ihre Atmung sich veränderte, bis die Nägel in seinen Schultern fester wurden. Der Druck der Tablette hielt ihn hart, unnachgiebig, selbst als die Erregung in ihm stieg. Er küsste sie, während er tiefer ging, sah ihr ins Gesicht, als die erste Welle sie traf – die Augen schlossen sich, der Mund öffnete sich, ein langer, zittriger Laut kam heraus. Ihre Innenwände zuckten um ihn, eng und rhythmisch. Er hielt still, ließ sie durch den Orgasmus kommen, spürte jede einzelne Kontraktion.

Als sie wieder atmete, begann er von neuem. Diesmal schneller, härter. Die Laken knitterten unter ihnen. Chelsea stöhnte lauter, die Beine höher gezogen, die Hände in seinem Haar. Er spürte, wie die eigene Erregung sich staute, unaufhaltsam diesmal. Als er kam, war es tief und lang – ein Pulsieren, das sich in sie ergoss, stoßweise, während er ihren Namen gegen ihren Hals murmelte. Die Härte ließ nicht nach. Die Tablette hielt ihn steif, selbst als der Orgasmus abebbte.

Er blieb in ihr, küsste sie, bis der Atem sich beruhigte. Dann zog er sich zurück, glitt tiefer, zwischen ihre Schenkel. Die Zunge fand den noch empfindlichen Kitzler, den Geschmack von ihr und ihm vermischt. Chelsea zuckte zusammen, die Hände griffen in die Laken. „Charlie… ich bin noch…“

Er ignorierte den Einwand. Die Zunge war flach und langsam zuerst, dann spitzer, kreisend, saugend. Zwei Finger glitten wieder in sie, krümmten sich nach oben, fanden die Stelle, die sie immer zum Zittern brachte. Chelsea stöhnte, die Hüften wölbten sich gegen seinen Mund. Der zweite Orgasmus kam schneller als der erste – ein scharfer, plötzlicher Höhepunkt, bei dem ihre Schenkel seine Schultern einzwängten und ein fast überraschter Laut aus ihrer Kehle kam.

Er ließ nicht ab. Die Zunge weiter, die Finger weiter, bis der dritte sie überrollte, länger diesmal, die Wellen dichter, ihr ganzer Körper unter ihm gespannt und dann loslassend. Als sie zitternd nach Luft schnappte, küsste er den Innenschenkel, die weiche Haut, und arbeitete sich wieder nach oben.

Sie zog ihn zu sich. „Komm. Noch einmal. In mir.“

Er glitt hinein. Die Nässe war reichlich, die Enge trotz der Orgasmen noch immer da. Diesmal bewegte sie sich mit ihm, die Hüften trafen seine Stöße, die Beine um ihn geschlungen. Der zweite Orgasmus baute sich in ihm auf, langsamer, tiefer. Als er kam, war es mit einem langen, unterdrückten Stöhnen, die Stirn gegen ihre gedrückt, die Hände fest um ihre Hüften. Die Härte blieb. Die Tablette ließ nicht nach.

Chelsea sah ihn an, die Augen dunkel, die Lippen gerötet und leicht geöffnet. „Du bist… immer noch…“

„Ja.“

Er zog sich zurück, drehte sie auf den Bauch, hob die Hüften. Sie stützte sich auf die Unterarme, der Rücken eine lange, geschwungene Linie. Als er von hinten in sie eindrang, stöhnte sie in das Kissen. Die Position erlaubte ihm, tiefer zu gehen, die Hände an ihren Hüften, die Daumen in die weiche Haut gedrückt. Er stieß fest, gleichmäßig, bis sie unter ihm bebte und der vierte Orgasmus sie traf – diesmal mit einem Laut, den sie nicht mehr unterdrückte, einem langen, zittrigen Schrei, der im Zimmer hallte. Ihre Innenwände sonderten milchige Flüssigkeit ab um ihn, eng und rhythmisch, und der Druck reichte, um ihn zum dritten Mal kommen zu lassen. Diesmal war es fast schmerzhaft intensiv, ein letztes, erschöpfendes Pulsieren, das ihn zittern ließ.

Danach sanken sie beide auf die Laken. Der Schweiß klebte auf der Haut, der Atem ging schwer. Charlie lag halb über ihr, noch immer in ihr, die Härte allmählich nachlassend. Chelsea drehte den Kopf, suchte seinen Mund. Der Kuss war langsam, erschöpft, voller Salz und Wärme.

„Vier“, flüsterte sie irgendwann. „Du hast mir vier geschenkt.“

„Und drei für mich“, murmelte er gegen ihre Lippen.

Sie lachte leise, ein Laut, der vibrierte. „Seit wann…?“

„Seit heute.“ Er strich ihr eine feuchte Strähne aus dem Gesicht. „Ich wollte dich verwöhnen.“

Sie sah ihn an, länger. Irgendetwas lag in dem Blick – Dankbarkeit, Verwunderung, und darunter eine Frage, die sie nicht stellte. Dann kuschelte sie sich an ihn, der Kopf auf seiner Brust, die Hand flach über seinem Herz.

„Der Samstag“, sagte sie leise. „Das Spa. Ich freue mich. Wirklich.“

Charlie starrte an die Decke. Draußen schlugen die Wellen, gleichmäßig und ohne Interesse. Die Tablette ließ die letzte Härte langsam schwinden. Er spürte Chelseas Atem gegen seine Haut, den vertrauten Geruch von ihr, die Wärme ihres Körpers. Und irgendwo, unter der Erschöpfung und der Zärtlichkeit, lag der andere Gedanke – der an die Frauen in den Gängen des Ateliers, an Bambi, an die Zahl auf dem Papier, an das, was nächsten Samstag beginnen würde.

Er küsste sie auf den Scheitel und sagte nichts. Die Nacht war noch lang, und die Wellen würden weiter schlagen, lange nachdem sie beide eingeschlafen waren.


Die Tage bis zum Samstag vergingen in einer seltsamen Gleichförmigkeit. Charlie komponierte, aß, schlief neben Chelsea, hörte ihren Atem in der Nacht und sagte nichts von dem, was unter der Oberfläche lag. Die Partitur auf dem Flügel wuchs um ein paar Takte, nichts Fertiges. Chelsea arbeitete, kam nach Hause, küsste ihn auf die Wange, legte den Blazer ab. Einmal, am Donnerstagabend, hatte sie den Gutschein noch einmal in die Hand genommen, ihn gegen das Licht gehalten und gelächelt. „Nächsten Samstag also“, hatte sie gesagt, und er hatte nur genickt.

Am Freitagmorgen, kurz nachdem sie das Haus verlassen hatte, klingelte das Festnetz. Dieselbe klare, unpersönliche Stimme wie zuvor. „Atelier Lumière. Mr. Harper? Wir möchten Sie informieren, dass wir Miss Chelsea am Samstagmorgen um zehn mit einem Wagen abholen werden. Das gehört zum Service. Bitte sorgen Sie dafür, dass sie bereit ist.“

Charlie legte auf und starrte eine Weile auf das Gerät. Als Chelsea am Abend zurückkam, erzählte er es ihr. Sie hob die Brauen, überrascht und ein wenig erfreut. „Einen Wagen? Das ist… großzügig.“

„Bei dem Preis können sie sich das leisten“, dachte er, sagte es aber nicht. Stattdessen: „Sie machen das so. Alles inklusive.“

Samstagmorgen kam mit einem klaren, fast schon scharfen Licht. Chelsea stand vor dem Spiegel im Schlafzimmer, den Gutschein in der Handtasche, ein schlichtes Sommerkleid, flache Sandalen, die Haare zu einem lockeren Zopf. Kein Make-up, nur ein Hauch Lippenbalsam. Charlie beobachtete sie von der Tür aus. Sie drehte sich um, lächelte.

„Ich weiß nicht genau, was mich erwartet“, sagte sie. „Aber ich freue mich.“

Draußen knirschte Kies. Ein langer, schwarzer Maybach rollte vor das Haus, der Lack so dunkel, dass er das Licht zu schlucken schien. Der Fahrer stieg aus, öffnete die Fondtür, wartete. Chelsea küsste Charlie kurz auf den Mund. „Bis später.“

Dann stieg sie ein. Die Tür schloss sich leise. Der Wagen wendete und glitt die Einfahrt hinunter, bis er hinter den Palmen verschwand.

Charlie blieb auf der Terrasse stehen. Die Wellen schlugen, gleichmäßig. Er setzte sich, stand wieder auf, ging hinein, spielte ein paar Takte auf dem Flügel, brach ab. Die Nervosität saß hinter der Stirn, dumpf und beständig. Er kochte Kaffee, trank ihn, kochte Neuen. Er versuchte zu lesen, legte das Buch beiseite. Irgendwann legte er sich auf das Sofa und starrte an die Decke, während die Stunden sich dehnten. Jedes Mal, wenn ein Wagen in der Nachbarschaft vorbeifuhr, hob er den Kopf. Jedes Mal war es nicht der Maybach.

Am späten Nachmittag, als das Licht bereits zu kippen begann und die Schatten der Palmen länger wurden, hörte er ihn. Das leise, schwere Rollen auf dem Kies. Charlie stand auf der Terrasse, ein Glas Wasser in der Hand, das er noch nicht getrunken hatte. Der Maybach hielt. Die Fondtür öffnete sich.

Chelsea stieg aus.

Für einen Moment blieb das Glas in seiner Hand, schwer und unbewegt. Dann zitterte es leicht, und er stellte es ab, bevor es fallen konnte.

Sie trug High Heels. Nicht so hoch wie die, die Bambi getragen hatte, aber höher, als sie jemals an ihren Füßen gewesen waren – schmale, dunkle Riemchen, die die Wölbung des Fußes betonten und die Waden länger wirken ließen. Das Kleid war neu. Kürzer, als alles, was in ihrem Schrank hing. Der Stoff lag eng an den Hüften, endete oberhalb des Knies und öffnete sich nach oben zu einem Dekolleté, das ihre Brüste nicht versteckte, sondern zeigte – die natürliche Fülle, die er kannte, jetzt freier, betonter, der Ausschnitt so geschnitten, dass die innere Rundung sichtbar blieb, wenn sie atmete. Die Lippen waren voller. Nicht dramatisch, nicht künstlich aufgeblasen, aber erkennbar weicher, runder, mit einem Glanz, den sie selbst nie aufgetragen hätte. Das Make-up war perfekt: die Augen größer, die Wangenknochen betont, die Haut ebenmäßig und leicht golden. Und die Haare – brünett noch immer, aber durchzogen von blonden Strähnchen, die das Licht fingen, voluminöser, lockiger, als hätten sie Stunden unter Händen verbracht, die wussten, was sie taten.

Sie kam auf die Terrasse zu, die Absätze klackten auf dem Holz, und lächelte. Das Lächeln war dasselbe und doch nicht. Etwas Offeneres lag darin, etwas, das den Blick nicht mehr so schnell senkte.

„Charlie.“

Er öffnete den Mund, schloss ihn wieder. „Chelsea…“

„Das war der beste Wellness-Tag meines Lebens.“ Die Stimme war warm, begeistert, ein wenig schneller als sonst. Sie trat näher, der Duft, der mit ihr kam, war neu – etwas mit weißen Blüten und einer warmen, fast cremigen Note darunter. „Du kannst dir nicht vorstellen, wie das war. Zuerst die Beratung, ganz ruhig, dann die Behandlungen. Massagen, bei denen ich dachte, ich schmelze einfach weg. Und die ganze Zeit diese Musik über Kopfhörer – so leise, so… ich weiß nicht. Als wäre man nirgendwo und gleichzeitig genau richtig.“

Sie setzte sich auf die Lounge, die Beine übereinandergeschlagen, der Saum des Kleides rutschte ein Stück höher. Charlie setzte sich gegenüber, noch immer ohne Worte.

„Und die Produkte“, fuhr sie fort. „Alles so reichhaltig. Die Haut fühlt sich an, als hätte sie jahrelang geschlafen und wäre jetzt wach. Und dann – warte.“ Sie lachte leise. „Das Spa hat eine eigene Boutique. Direkt im Haus. Kleine, aber wunderschöne Sachen. Ich konnte nicht widerstehen. Das Kleid und die Schuhe. Sie haben gesagt, es gehört dazu, dass man sich danach auch so fühlt, wie man aussieht. Und ich… ich fühle mich gut. Wirklich gut.“

Charlie sah sie an. Die blonden Strähnchen, die sich bei jeder Bewegung hoben. Die Lippen, die voller wirkten, wenn sie sprach. Das Dekolleté, in dem das späte Licht eine warme Schattenlinie zog. Die Absätze, die ihre Haltung veränderten – aufrechter, bewusster.

„Du siehst… anders aus“, sagte er schließlich.

„Anders gut?“

„Ja.“

Sie lächelte wieder, diesmal ein wenig scheuer, als hätte sie erst jetzt bemerkt, wie lange er sie ansah. „Es ist nur ein Tag. Aber es fühlt sich an, als hätte ich etwas abgelegt. Oder etwas dazubekommen. Ich weiß es nicht genau.“

Der Maybach war inzwischen weg. Die Terrasse lag still, nur das Rauschen der Wellen und der leichte Wind, der die Palmen bewegte. Chelsea beugte sich vor, nahm sein Glas, trank einen Schluck von dem Wasser, das er nicht angetastet hatte. Die Bewegung ließ den Ausschnitt tiefer fallen. Charlie sah es und sah nicht weg.

„Erzähl mir mehr“, sagte er.

Und sie erzählte. Von den Räumen mit dem gedämpften Licht, von den Händen, die wussten, wo die Anspannung saß, von dem Moment, in dem sie die Augen geschlossen und nur noch die Musik gehört hatte. Von dem leisen Gespräch mit einer Beraterin, die Fragen gestellt hatte, die niemand zuvor gestellt hatte – über das, was sie sich erlaubte, und das, was sie nie aussprach. Sie erwähnte es nur am Rande, fast beiläufig, und ging weiter zu den Massagen, zu dem warmen Öl, zu dem Gefühl, als wäre der Körper leichter geworden.

Charlie hörte zu. Die Nervosität des Tages war nicht verschwunden. Sie hatte sich nur verwandelt – in etwas Schwereres, etwas, das hinter der Brust lag und bei jedem ihrer Worte ein wenig dichter wurde. Er sah die Veränderungen und wusste, dass sie oberflächlich waren und doch nicht. Die Absätze. Das Kleid. Die Lippen. Die Haare. Und darunter, in ihrer Stimme, dieser neue Ton von Begeisterung, der nicht mehr ganz zu der Frau passte, die auf der Terrasse einmal abgelehnt hatte, weil jemand sie hätte sehen können.

Als sie fertig war, schwieg sie einen Moment und sah ihn an. „Du starrst.“

„Ich darf.“

Sie lachte, erhob sich, die Absätze klackten wieder. „Ich ziehe mich um. Oder… soll ich das Kleid anlassen?“

Die Frage hing zwischen ihnen, leicht und schwer zugleich.

Charlie stand auf. Der Abstand zwischen ihnen war nur noch ein Schritt. Er sah die blonden Strähnchen, den Glanz auf den Lippen, den Ausschnitt, in dem ihre Brüste sich mit jedem Atemzug hoben. „Lass es an“, sagte er leise.

Chelsea hielt seinen Blick. Dann nickte sie, einmal, langsam. „Gut.“

Draußen ging das Licht weiter, von Gold in Rosa. Die Wellen schlugen. Und irgendwo, unter der Oberfläche des Abends, der gerade erst begann, lag der Rest der Woche, der Maybach, die Zahl auf dem Papier und die Frauen in den Gängen des Ateliers – alles noch da, alles noch ungesagt.


Das Licht auf der Terrasse war inzwischen zu einem tiefen, warmen Rosa geworden, das die Kissen der Lounge und die Haut an Chelseas Schultern in dieselbe weiche Farbe tauchte. Sie stand noch immer nahe bei ihm, der neue Duft um sie, die blonden Strähnchen, die sich im Wind leicht hoben. Dann trat sie den letzten Schritt, legte die Hände an sein Gesicht und küsste ihn.

Der Kuss war nicht der, den er kannte. Nicht der behutsame, vertraute Druck der Lippen, den sie abends manchmal gab. Er war heiß, fordernd, die Zunge glitt sofort in seinen Mund, schmeckte nach dem leichten Lipgloss, den sie im Spa aufgetragen hatte, und nach etwas Dringenderem darunter. Ihre Hände glitten von seinem Gesicht hinab, über die Brust, den Bauch, fanden den Gürtel. Die Schnalle öffnete sich mit einem leisen metallischen Klick. Der Reißverschluss folgte.

Charlie zuckte zusammen, die Hände halb gehoben, als wollte er sie aufhalten. „Chelsea – wir sind draußen.“

Sie lächelte gegen seinen Mund, ein Lächeln, das er so noch nie an ihr gesehen hatte. Bevor er weiter sprechen konnte, griff sie hinter sich, fand den Reißverschluss des neuen Kleides und zog ihn herunter. Der Stoff glitt von ihren Schultern, über die Hüften, und fiel auf das Holz der Terrasse. Darunter trug sie Dessous, die er nie zuvor gesehen hatte – schwarze, teure Spitze, die die Brüste hob und freiließ, den Schritt nur mit einem schmalen, durchsichtigen Stoff bedeckte. Die High Heels blieben.

Sie legte die Hände an seine Brust und schob ihn rückwärts, bis die Kniekehlen die Liege berührten. Er sank hinunter, noch immer halb irritiert, der Abendwind kühl auf der freigelegten Haut. Chelsea kniete sich zwischen seine Beine. Die Absätze knirschten leise auf dem Holz. Ihre Hände zogen die Hose weiter hinab, befreiten ihn. Er war bereits hart, die Erregung scharf und plötzlich, und als ihre Lippen sich um ihn schlossen, entfuhr ihm ein Laut, den er nicht zurückhalten konnte.

Sie nahm ihn tief. Nicht zögernd, nicht wie früher, wenn sie es tat, weil er sie darum gebeten hatte. Willig. Gierig. Die Zunge kreiste, die Lippen spannten sich, eine Hand umschloss die Basis, während die andere seine Hüfte festhielt. Charlie starrte hinab. Die blonden Strähnchen fielen über ihre Schultern, die Spitze der Dessous hob die Brüste, und der Anblick, verbunden mit der nassen Wärme ihres Mundes, ließ die Gedanken kurzzeitig aussetzen. Er konnte sich nicht erinnern, dass sie ihn jemals so genommen hatte – so offen, so ohne Zurückhaltung, als wäre der Gedanke an Nachbarn oder Blicke einfach nicht mehr vorhanden.

Die Wellen schlugen weiter unten an die Felsen. Irgendwo in der Nachbarschaft lachte jemand, weit weg. Chelsea ließ nicht ab. Sie saugte, glitt auf und ab, ließ Speichel über die Länge laufen, bis er glänzte. Als sie ihn wieder freigab, war ein dünner Faden zwischen ihren volleren Lippen und ihm, der im Rosa des Abends glänzte. Sie stand auf, streifte die Träger der Dessous von den Schultern, öffnete den Haken zwischen den Brüsten. Der Stoff fiel. Dann das schmalen Höschen. Nackt, bis auf die High Heels, trat sie über ihn, eine Hand auf seiner Brust, und sank langsam herab.

Sie war nass. Nasser, als er sie je gespürt hatte. Die Hitze umschloss ihn sofort, eng und gleitend, und als sie ganz aufgesessen war, stöhnte sie – ein leiser, tiefer Laut, der aus dem Bauch kam. Charlie legte die Hände an ihre Hüften, spürte die Wärme der Haut, die leichte Feuchtigkeit. Sie begann sich zu bewegen. Langsam zuerst, kreisend, dann höher und tiefer, die Absätze fest auf dem Holz, die Brüste wippten mit jeder Bewegung.

Als er die Hüften hob und tiefer zustieß, entfuhr ihr jedes Mal ein kleines Stöhnen. Im Takt. Stoß – Laut. Stoß – Laut. Die Geräusche mischten sich mit dem Rauschen der Wellen, wurden lauter, als er fester wurde, als die Bewegung zwischen ihnen an Dringlichkeit gewann. Chelsea legte den Kopf zurück, die lockigen Haare fielen über den Rücken, die Lippen geöffnet. Ihre Hände stützten sich auf seine Brust, die Nägel gruben sich leicht ein.

Der Orgasmus baute sich gleichzeitig auf. Er spürte sie enger werden, die inneren Wände um ihn zucken, und als er tief und fest hinaufstieß, kam sie. Zum ersten Mal schrie sie. Nicht das unterdrückte, halb erstickte Geräusch, das er kannte. Ein klarer, lauter Schrei, der über die Terrasse und hinaus in die Dämmerung hallte. Die Kontraktionen sonderten milchige Flüssigkeit ab um ihn, rhythmisch und stark, und rissen ihn mit. Er kam in ihr, hart und lang, die Hände fest um ihre Hüften, während die Wellen weiter schlugen und irgendwo ein Vogel aufschreckte.

Danach blieben sie so. Chelsea sank nach vorn, die Stirn gegen seine, der Atem heiß und unregelmäßig. Die High Heels berührten noch immer das Holz. Seine Hände strichen über ihren Rücken, spürten den Schweiß, das leichte Zittern, das nachklang. Sie küsste ihn, langsam diesmal, die volleren Lippen weich.

„Ich weiß nicht, was das war“, flüsterte sie gegen seinen Mund.

„Ich auch nicht.“

Sie lachten leise, erschöpft, und blieben noch eine Weile eng aneinander, Haut an Haut, während das Rosa am Himmel in ein tieferes Violett überging. Irgendwann hob Chelsea den Kopf. Ihre Augen waren dunkel, die Wangen gerötet, die Haare unordentlich.

Sie griff nach seiner Hand, zog ihn hoch. „Komm. Runde zwei findet im Bett statt.“

Sie stieg von ihm herunter, die Absätze klackten wieder auf dem Holz. Nackt, nur in den High Heels, ging sie vor ihm her. Durch die offene Schiebetür, über den hellen Fußboden des Wohnzimmers, vorbei am Flügel, an dem Sofa, an dem die Reste des Tages lagen. Charlie folgte. Der Anblick ihrer nackten Figur im Halbdunkel des Hauses – die Linie des Rückens, das Schwingen der Hüften, die Absätze, die bei jedem Schritt ein leises, rhythmisches Geräusch erzeugten – ließ die Erregung trotz des gerade erst beendeten Orgasmus wieder dumpf in ihm aufsteigen.

Im Schlafzimmer drehte sie sich um. Das große Bett, die weißen Laken, das Fenster noch immer halb geöffnet. Chelsea setzte sich auf die Kante, die Beine geöffnet, die High Heels noch an den Füßen. Sie sah ihn an, und in dem Blick lag etwas, das er früher nie gesehen hatte – eine direkte, ungeschützte Einladung.

„Komm her“, sagte sie nur.

Charlie trat näher. Die Nacht war noch lange nicht vorbei. Draußen schlugen die Wellen weiter, und irgendwo, unter der Oberfläche dessen, was gerade zwischen ihnen geschehen war, lag der Samstag, das Spa, die Veränderungen und die Frage, was davon bleiben würde, wenn das Licht des nächsten Morgens kam.


Das Licht am nächsten Morgen war noch blass, ein dünnes Grau, das sich langsam über das Bett legte. Charlie öffnete die Augen und spürte zuerst das Gewicht. Chelsea lag eng umklammert auf seiner Brust, ein Arm unter seinem Nacken, der andere über seinen Bauch gelegt, die Beine mit den seinen verschlungen. Die High Heels vom Vorabend lagen irgendwo auf dem Boden, das neue Kleid und die Dessous waren nicht mehr zu sehen. Ihre Haare – die blonden Strähnchen noch immer sichtbar – kitzelten an seinem Kinn. Der Atem ging gleichmäßig gegen seine Haut.

Er lag still und hörte dem leisen Rauschen der Wellen zu, das durch das halb geöffnete Fenster kam. Zum ersten Mal war er vor ihr wach geworden. Früher war es immer umgekehrt gewesen: Sie stand auf, machte Kaffee, küsste ihn auf die Stirn. Jetzt lag sie da, der Körper warm und schwer auf ihm, und er spürte unter der Vertrautheit etwas anderes – die Veränderungen des Vortags, die noch auf der Haut lagen.

Er strich ihr über den Rücken, langsam, bis die Atmung sich veränderte. Chelsea bewegte sich, hob den Kopf, die Augen noch verschlafen, die Lippen leicht geschwollen vom vielen Küssen der Nacht. Er küsste sie. Der Kuss wurde sofort tiefer, leidenschaftlicher, ihre Zunge fand die seine, die Hand glitt von seinem Bauch tiefer. Kein Zögern. Kein „Guten Morgen“ zuerst. Nur der Mund und die Hände und die Wärme, die sich zwischen ihnen aufbaute.

Der Morgensex war langsamer als die Nacht zuvor, aber nicht weniger intensiv. Sie blieb auf ihm, ritt ihn mit kreisenden Hüften, die Brüste schwer über seinem Gesicht, während er sie küsste und saugte. Die Nässe war wieder da, reichlich, und als er die Hüften hob, stöhnte sie im Takt – kurze, rhythmische Laute, die mit jedem Stoß lauter wurden. Als sie kam, schrie sie erneut, den Kopf zurückgeworfen, die Finger in seine Schultern gegraben. Er folgte kurz darauf, tief in ihr, die Hände fest um ihre Taille.

Danach blieben sie noch eine Weile so liegen, der Schweiß kühlte auf der Haut, der Atem beruhigte sich. Chelsea küsste ihn auf die Brust, dann auf den Mund. „Guten Morgen“, flüsterte sie diesmal.

Sie frühstückten draußen auf der Terrasse. Der Kaffee dampfte, das Brot war frisch, das Licht der Sonne inzwischen heller. Chelsea trug eines seiner Hemden, darunter nichts, die blonden Strähnchen fielen unordentlich über die Schultern. Sie aß, trank, und begann wieder zu sprechen – von dem Spa, von den Behandlungen, von dem Gefühl, als wäre etwas in ihr gelöst worden.

„Die Leiterin hat gesagt, ich sollte weitere Termine buchen“, erzählte sie und strich sich eine Strähne hinters Ohr. „Regelmäßig. Sie meinte, das sei der Weg, um das, was angefangen hat, wirklich zu halten. Du sollst einfach anrufen. Mrs. Ashcroft. sie weiß Bescheid.“

Charlie nippte am Kaffee. Hinter der Stirn rechnete er. Der erste Betrag. Die Nullen. Wenn das so weiterging, würde selbst sein Konto irgendwann dünner werden. Er lächelte trotzdem. „Du willst wieder hin.“

„Unbedingt.“ Die Begeisterung in ihrer Stimme war ungeschützt. „Es war… anders. Als hätte ich etwas gefunden, das ich nicht wusste, dass es fehlt.“

Nach dem Frühstück verschwand sie im Haus. Charlie räumte die Tassen weg, hörte dem leisen Geräusch von Schubladen und Schritten zu. Als sie zurückkam, blieb ihm kurz die Luft weg.

Der Mikro-Bikini war winzig. Zwei schmale, dunkle Dreiecke bedeckten gerade noch die Brustwarzen, verbunden mit dünnen Bändern, die sich im Rücken und im Nacken schnürten. Unten ein ebenso knapper Stoff, der die Hüftknochen freiließ und den Schritt nur andeutete. Die Haut dazwischen war nackt, die natürliche Fülle der Brüste hob sich mit jedem Atemzug. Die High Heels waren weg; sie war barfuß, aber die Haltung aus dem Vortag schien geblieben.

„Auch aus der Boutique“, sagte sie und drehte sich einmal, langsam. „Sie haben gesagt, er steht mir.“

Charlie schluckte. „Er tut es.“

Sie lächelte, nahm eine Flasche Sonnencreme vom Beistelltisch – neu, ebenfalls aus dem Spa, der Duft nach Kokos und etwas Blumigem – und begann, sich einzucremen. Die Hände glitten über die Arme, die Schultern, den Bauch, die Innenseiten der Oberschenkel. Dann legte sie sich auf die Liege, die Beine leicht geöffnet, das Gesicht der Sonne zugewandt. In all den Jahren, die er sie kannte, hatte sie das nie getan. Früher hatte sie den Schatten gesucht, lange Ärmel getragen, die Haut vor der Sonne geschützt.

Charlie beobachtete sie einen Moment. Dann ging er hinein, nahm das Telefon und wählte die Nummer.

„Atelier Lumière.“ Dieselbe klare Stimme.

„Mrs. Ashcroft. Charlie Harper.“

„Mr. Harper. Ich habe auf Ihren Anruf gewartet. Sind Sie zufrieden?“

„Ja“, sagte er sofort. „Sehr.“

Eine kurze Pause. Dann: „Gut. Ich schlage vor, wir vereinbaren bis auf Weiteres ein Abo für Miss Chelsea. Regelmäßige Termine. Das hält den Prozess stabil.“

Charlie zögerte. „Der Preis…“

„Ich bemerke Ihre Skepsis.“ Die Stimme blieb ruhig, fast freundlich. „Die ersten Behandlungen tragen den Grundpreis. Alles Weitere fällt wesentlich günstiger aus. Ein Abo macht es überschaubar. Und effektiv.“

Er sah durch die Schiebetür auf die Terrasse. Chelsea lag in der Sonne, der winzige Bikini, die geölte Haut, die blonden Strähnchen. „In Ordnung“, sagte er. „Machen Sie das.“

„Sehr gut. Wir melden uns mit den Terminen.“

Er legte auf. Draußen brannte die Sonne inzwischen stärker. Chelsea hatte die Augen geschlossen, ein kleines Lächeln um die Lippen.

Der Rest des Tages verlief in einer Art dichten, warmen Trägheit, die immer wieder von Intensität durchbrochen wurde. Das erste Mal passierte noch auf der Liege. Charlie setzte sich neben sie, strich über den geölten Bauch, unter den schmalen Stoff des Bikinis. Sie öffnete die Beine ohne ein Wort. Als er die Hose öffnete und in sie glitt, war sie erneut extrem feucht – heiß und gleitend, als hätte der Morgensex nur den Anfang gemacht. Sie stöhnte im Takt seiner Stöße, die Laute kurz und rhythmisch, und als sie kam, schrie sie wieder, den Kopf zurück in das Kissen der Liege gedrückt, die Finger in seine Arme gegraben.

Später, drinnen, im Schatten des Wohnzimmers, zog sie ihn auf das Sofa. Der Bikini lag irgendwo auf dem Boden. Sie ritt ihn, die geölte Haut glänzte, die Brüste wippten, und wieder die Stöhnlaute im Takt, wieder der Schrei am Ende. Charlie kam tief in ihr, die Hände an ihren Hüften, und blieb danach liegen, während sie auf seiner Brust den Atem holte.

Das dritte Mal war am späten Nachmittag, als das Licht schon dunkler wurde. Sie duschten zusammen, die Hände glitten über nasse Haut, und dann gegen die Fliesen, eine ihrer Beine um seine Hüfte gelegt. Die Nässe war wieder da, unglaublich, und die Stöhnlaute hallten in dem gefliesten Raum, bis der Orgasmus sie beide durchlief – ihres mit dem jetzt vertrauten Schrei, seines mit einem tiefen, langen Ausatmen gegen ihren Hals.

Als der Abend kam, lagen sie wieder auf dem Bett, erschöpft, die Körper noch immer leicht klebrig von Öl und Schweiß und einander. Chelsea kuschelte sich an ihn, der Kopf auf seiner Brust, genau wie am Morgen.

„Das Spa“, murmelte sie. „Ich will bald wieder hin.“

Charlie starrte an die Decke. Draußen schlugen die Wellen. Der Vertrag mit dem Atelier war gemacht. Das Abo lief. Und irgendwo zwischen der Erschöpfung und der Wärme ihres Körpers lag der Gedanke, dass die Frau, die er einst kannte, und die Frau, die jetzt in seinen Armen lag, immer weiter auseinanderdrifteten – und dass er es war, der den Prozess bezahlt hatte.

Er küsste sie auf den Scheitel und sagte nichts. Die Nacht würde kommen, und mit ihr vielleicht noch mehr. Aber das gehörte schon zum nächsten Kapitel in ihrem Leben.


Die Tage bis zum nächsten Samstag vergingen in einer Dichte, die das Haus veränderte. Sex war nicht mehr an das Bett gebunden. Er passierte auf dem Sofa, gegen die Küchenzeile, einmal sogar halb auf dem Flügel, die Partiturblätter unter Chelseas Rücken zerknittert. Jedes Mal war sie nass, extrem nass, die Stöhnlaute kamen im Takt der Stöße, und am Ende schrie sie – laut, ungeschützt, als hätte sie das Unterdrücken endgültig abgelegt. Charlie nahm die Intensität an, erwiderte sie, und unter der Erregung lag immer dieser leise, unausgesprochene Gedanke an das Atelier, an das Abo, an das, was als Nächstes kommen würde.

Am Samstagmorgen kam der Maybach wieder. Chelsea trug diesmal schon etwas anderes als das schlichte Sommerkleid der Woche zuvor – einen engen Rock, Absätze, die Haare offen. Sie küsste Charlie an der Tür, länger als sonst, und flüsterte: „Ich freue mich.“ Dann stieg sie ein, und der Wagen glitt davon.

Charlie verbrachte den Tag in einer Mischung aus Aufregung und Unruhe. Er versuchte zu komponieren, brach ab. Er ging an den Strand, kam zurück. Die Stunden dehnten sich. Immer wieder stellte er sich vor, was diesmal anders sein würde – die Lippen, die Haare, die Taille, etwas, das er noch nicht benennen konnte. Gegen Abend, als das Licht bereits zu kippen begann, hörte er die Haustür.

Er ging ins Wohnzimmer.

Chelsea stand bereits dort.

Die High Heels waren noch höher geworden. Nicht extrem, aber genug, dass die Waden sich spannten und die Haltung aufrechter wirkte. Der Mini-Rock saß eng und glänzte leicht, als wäre der Stoff mit Absicht gewählt worden, das Licht zu fangen. Darüber ein Tank-Top mit einem Ausschnitt, der tief und weit war, die natürliche Fülle ihrer Brüste betonte, statt sie zu verbergen. Die Taille wirkte schmaler – spürbar, als hätte man etwas weggenommen oder geformt. Die Lippen waren voller, weicher, erinnerten an etwas, das man aus Filmen kannte, ohne es ganz zu greifen. Das Make-up war stark: betonte Augen, klare Konturen, ein Glanz auf den Wangenknochen. Die Haare fielen in voluminösen, lockigen Wellen, länger als zuvor, mit dem blonden Schimmer, der an etwas Ikonisches erinnerte, und doch war es immer noch sie.

Als sie ihn bemerkte, strahlte sie. Dann kam sie auf ihn zu. Der Gang hatte sich verändert. Die Hüften bewegten sich anders – ein deutliches, rhythmisches Wackeln des Pos, das mit jedem Schritt der höheren Absätze unterstrichen wurde. Der Po selbst war voller geworden, stramm, fest, eher wie bei Frauen, die Stunden im Studio verbrachten, als wie bei den übertriebenen Kurven, die man aus Zeitschriften kannte. Zwei klare, pralle Hälften, die sich unter dem glänzenden Stoff des Mini-Rocks abzeichneten.

Sie erreichte ihn und küsste ihn. Tief, verlangend, die volleren Lippen öffneten sich sofort, die Zunge fand seine. Der neue Duft lag stärker um sie – etwas Wärmeres, Süßeres. Bevor er reagieren konnte, schob sie ihn rückwärts, bis die Kniekehlen die Couch berührten. Er sank hinunter. Chelsea kniete sich zwischen seine Beine, die höheren Absätze knirschten leise auf dem Boden.

Ihre Hände öffneten Gürtel und Hose mit einer Sicherheit, die neu war. Sie befreite ihn, und er war bereits hart – zum Glück hatte er, bevor der Maybach zurückgekehrt war, eine der blauen Tabletten genommen. Die Wirkung saß dumpf und beständig im Unterleib. Chelseas Lippen schlossen sich um ihn. Diesmal nahm sie ihn ganz, tief, ohne Zögern. Die Zunge arbeitete, die Hand unterstützte, und sie ließ nicht ab, bis die Erregung in ihm stieg und überlief. Als er kam, schluckte sie. Alles. Zum ersten Mal. Kein Zurückweichen, kein Gesicht abwenden. Sie nahm es, schluckte, und ließ ihn erst frei, als die letzten Pulse nachgelassen hatten.

Die Härte blieb. Die Tablette wirkte.

Chelsea stand auf, streifte den Mini-Rock hinab, zog das Tank-Top über den Kopf. Darunter trug sie neue Reizwäsche – schwarze, teure Spitze, der BH so geschnitten, dass er die Brüste von unten stützte und hob, statt sie zu bedecken. Das Höschen war offen, ein schmaler Rahmen aus Spitze, der den Zugang freiließ. Sie griff an den BH, öffnete den vorderen Verschluss, und die Brüste fielen schwer und frei, nur noch von dem unteren Band gestützt. Die Nippel waren bereits hart.

Sie stieg über ihn, eine Hand auf seiner Schulter, die andere um seinen Sch****z, und positionierte sich. Das offene Höschen streifte ihn nur kurz, dann sank sie herab. Die Nässe war wieder da – heiß, reichlich, gleitend. Sie nahm ihn ganz auf, stöhnte, als er tief in ihr lag, und begann sich zu bewegen.

Die Stöhnlaute kamen synchron, lauter als in der Woche zuvor. Jeder Stoß, den er von unten gab, wurde von einem klaren, rhythmischen Laut beantwortet. Die höheren Absätze berührten den Boden neben der Couch, der stramme Po bewegte sich mit jeder Auf- und Abwärtsbewegung, die Brüste wippten frei. Charlie legte die Hände an ihre schmalere Taille, spürte die neue Festigkeit darunter, und stieß tiefer.

Der gemeinsame Orgasmus kam heftig. Chelsea schrie – laut, ungebremst, die Finger gruben sich in seine Schultern, die Nägel hinterließen kurze, brennende Spuren. Ihre Innenwände zuckten rhythmisch um ihn, eng und stark, und rissen ihn mit. Er kam in ihr, hart und lang, während die Tablette die Härte noch immer sicher stellte und der Schrei in dem großen Wohnzimmer nachhallte.

Danach sank sie nach vorn, die Stirn gegen seine, der Atem heiß. Die lockigen Haare fielen um sie beide wie ein Vorhang. Charlie strich über den strammen Po, die schmalere Taille, die volleren Lippen, die jetzt leicht geöffnet waren und nach ihm und nach dem Lipgloss schmeckten.

„Willkommen zu Hause“, flüsterte er.

Chelsea lachte leise, erschöpft und irgendwie triumphal. „Ich bin anders, oder?“

„Ja.“

Sie küsste ihn noch einmal, langsam. Draußen war das Licht inzwischen in ein tiefes Violett übergegangen. Die Wellen schlugen weiter. Und irgendwo zwischen der Erschöpfung und der Wärme ihres veränderten Körpers lag der Gedanke an das Abo, an die nächsten Samstage und an die Frage, wie weit dieser Prozess noch gehen würde – und ob er irgendwann aufhören wollte, dass er weiterging.


Nach dem Sex auf der Couch blieben sie noch eine Weile eng beieinander. Chelsea lag halb auf ihm, die volleren Lippen gegen seinen Hals, der Atem noch unregelmäßig. Die höheren Absätze berührten den Boden, der stramme Po ruhte schwer auf seinen Oberschenkeln. Dann begann sie zu sprechen – und hörte lange nicht mehr auf.

„Du kannst dir nicht vorstellen, wie das heute war“, sagte sie, die Stimme warm und durchdrungen von einer Begeisterung, die er so noch nie an ihr gehört hatte. „Zuerst die Beratung wieder, aber diesmal intensiver. Mrs. Ashcroft selbst. Sie hat Fragen gestellt, die… ich weiß nicht. Als würde sie genau wissen, wo die Grenzen sitzen. Dann die Behandlungen. Nicht nur Massage. Etwas Tieferes. Wärme, Druck, Dinge, die den Körper neu ordnen. Und die Produkte – die Cremes, die Öle. Meine Haut fühlt sich an, als wäre sie von innen heraus geweckt worden. Die Taille… sie haben etwas gemacht, das ich nicht genau erklären kann. Und die Haare, die Lippen. Alles fühlt sich an, als gehöre es jetzt dazu.“

Sie hob den Kopf, sah ihn an, die stark geschminkten Augen dunkel und glänzend. „Ich bin so begeistert, Charlie. Wirklich. Es ist, als hätte ich jahrelang in einem zu engen Kleid gesteckt und jemand hätte endlich den Reißverschluss aufgemacht.“

Charlie strich ihr über den Rücken, spürte die neue Festigkeit der Taille unter den Fingern. „Du klingst… anders.“

„Ich bin anders.“ Sie küsste ihn, kurz und heiß. „Hol eine Flasche Wein. Und komm ins Schlafzimmer.“

Er gehorchte. In der Küche nahm er eine der besseren Flaschen aus dem Regal, zwei Gläser, und ging den Flur entlang. Die Tür zum Schlafzimmer stand halb offen. Er trat ein – und blieb stehen.

Chelsea lag bereits nackt auf dem großen Bett. Die weißen Laken waren straff gezogen. An den vier Pfosten hatte sie Gurte befestigt – dicke, gepolsterte Lederriemen mit schnellen Verschlüssen, offensichtlich aus der Boutique des Ateliers. Die Gurte liefen diagonal. Ihre Fußknöchel steckten in den unteren Schlaufen, die Beine weit gespreizt, maximal gestreckt in Richtung der unteren Ecken. Die Handgelenke steckten in den oberen, die Arme ebenfalls diagonal ausgestreckt, sodass der gesamte Körper eine X-Form bildete. Die Brüste lagen schwer und frei, die Nippel bereits hart. Zwischen den gespreizten Schenkeln glänzte sie – sichtbar feucht, die inneren Lippen leicht geöffnet. Die lockigen Haare fielen über das Kissen, die volleren Lippen waren leicht geöffnet, und in den Augen lag etwas, das zwischen Herausforderung und purem Verlangen schwankte.

Charlie stellte Wein und Gläser auf den Nachttisch. Das leise Klicken des Glases auf Holz war das einzige Geräusch außer dem fernen Rauschen der Wellen.

„Wie hast du…?“, begann er.

„Ich war schnell“, sagte sie stolz. Die Stimme war rau vor Erwartung. „Komm her.“

Er streifte die restliche Kleidung ab. Die Tablette vom frühen Abend hielt ihn noch immer in einer beständigen Härte. Er stieg auf das Bett, kniete zwischen ihren gespreizten Beinen. Der Anblick – die maximal gestreckten Gliedmaßen, die Hilflosigkeit, die gleichzeitig absolut gewollt wirkte, die Nässe, die bereits das Laken unter ihr dunkelte – ließ den Atem stocken.

Er beugte sich über sie, küsste die volleren Lippen, dann den Hals, die Brust. Eine Hand glitt zwischen ihre Schenkel. Sie war superfeucht – heißer und glatter als je zuvor, die Flüssigkeit lief ihm über die Finger, als er zwei davon in sie schob. Chelsea stöhnte auf, die gefesselten Arme spannten sich gegen die Gurte, die Beine zuckten, ohne sich schließen zu können.

„Bitte“, flüsterte sie. „Nicht warten.“

Er positionierte sich, die Eichel gegen den nassen Eingang, und schob sich langsam hinein. Die Enge und die Hitze umschlossen ihn sofort. Chelsea stöhnte laut, der Laut vibrierte in dem großen Zimmer. Er begann zu stoßen – zuerst behutsam, dann fester, tiefer. Die Gurte hielten sie absolut still, nur der Oberkörper konnte sich leicht wölben, die Brüste wippten mit jedem Stoß.

Charlie gab sich Mühe. Die Erregung saß scharf und nah, aber er verlangsamte, änderte den Winkel, ging flach und dann wieder tief. Er küsste sie zwischendurch, saugte an den Nippeln, biss leicht in die Haut der Schulter. Jedes Mal, wenn er besonders tief zustieß, kam ein Stöhnen, rhythmisch, lauter werdend. Die Feuchtigkeit war so reichlich, dass es leise, nasse Geräusche gab, die sich mit dem Rauschen der Wellen mischten.

Er fi**kte sie lange. Minuten, die sich dehnten. Immer wenn die eigene Erregung zu nah kam, hielt er still, tief in ihr begraben, spürte die inneren Wände um ihn pulsieren, und wartete, bis der Druck nachließ. Dann begann er von neuem – härter, schneller, die Hände an ihren gefesselten Hüften, die Daumen in die weiche Haut gedrückt. Chelsea war längst jenseits der Worte. Nur noch Stöhnen, Schreie, die gegen die Gurte gespannten Glieder, der Schweiß, der sich auf ihrer Haut bildete und im Licht der Stehlampe glänzte.

Als der gemeinsame Orgasmus kam, war er heftig und lang. Chelsea schrie – ein hoher, ungebremster Laut, der den Körper gegen die Fesseln wölbte, die Finger sich in die Gurte krallen ließ, die inneren Wände in starken, rhythmischen Kontraktionen um ihn sonderten milchige Flüssigkeit ab. Der Druck riss ihn mit. Er kam tief in ihr, stoßweise, die Stirn gegen ihre gedrückt, während die Pulse anhielten und die Härte der Tablette ihn noch immer steif hielt, selbst als der Höhepunkt abebbte.

Danach blieb er in ihr liegen, der Atem schwer. Die Gurte hielten sie noch immer in der maximalen Spreizung. Chelsea zitterte leicht unter ihm, nachklingend. Er küsste sie, langsam, und schmeckte Salz und Lipgloss und etwas, das nur sie war.

„Die Gurte“, murmelte er gegen ihren Mund. „Auch aus der Boutique?“

„Ja.“ Ein erschöpftes, triumphales Lächeln. „Mrs. Ashcroft hat gesagt… manche Dinge helfen, Grenzen zu verschieben.“

Charlie löste zuerst die Handgelenke, dann die Fußknöchel. Die Haut darunter war leicht gerötet. Chelsea zog die Arme an, die Beine, und kuschelte sich sofort an ihn, nackt und warm und noch immer feucht zwischen den Schenkeln. Er goss Wein ein, reichte ihr ein Glas. Sie tranken, eng umschlungen, während draußen die Nacht dichter wurde und die Wellen weiter schlugen.

Irgendwann stellte sie das Glas ab und legte eine Hand auf seine noch immer harte Länge. „Die Nacht ist jung“, flüsterte sie. „Und die Gurte sind noch da.“

Charlie küsste sie und dachte an das Abo, an die nächsten Samstage, an die Frau, die er heiraten würde in ein paar Monaten – und an die, die jetzt in seinen Armen lag, gefesselt und frei zugleich. Der Wein schmeckte dunkel und schwer. Die Nacht hatte gerade erst begonnen.


Chelsea lächelte ihn an. Das Lächeln war freudestrahlend, offen, ohne den Schatten von Zurückhaltung, den er früher an ihr gekannt hatte. Die volleren Lippen wölbten sich, die stark geschminkten Augen glänzten im Licht der Stehlampe.

„Ich habe noch etwas gekauft, Charlie“, sagte sie. Die Stimme war warm, fast aufgeregt. „Und ich möchte, dass du es ausprobierst.“

Sie beugte sich über ihn, die lockigen Haare fielen wie ein Vorhang um ihr Gesicht, die Brüste streiften seine Brust. Die Nachttischschublade glitt leise auf. Ihre Hand verschwand darin, suchte etwas, fand es. Als sie sich zurücklehnte, lag etwas Kleines und Glattes in ihrer Handfläche – ein Analplug aus dunklem, poliertem Material, nicht länger als ein Finger, mit einem schmalen Hals und einem flachen Abschluss. Daneben eine Tube Gleitmittel, unscheinbar und teuer zugleich.

Sie legte beides in seine Hand. Das Metall war kühl, das Plastik der Tube nachgiebig.

„Aus der Boutique“, flüsterte sie. „Mrs. Ashcroft hat gesagt… manches öffnet Türen, die man selbst nicht anfasst.“

Charlie wog den Plug in der Hand. Der Gedanke an das, was sie gerade anbot, setzte sich scharf in seinem Gehirn fest. Chelsea, die auf der Terrasse einmal abgelehnt hatte, weil jemand sie hätte sehen können. Chelsea, die jetzt nackt neben ihm lag, die Spuren der Gurte noch leicht gerötet an den Handgelenken, und ihm dieses Ding reichte.

Sie drehte sich um, ohne auf eine Antwort zu warten. Auf Ellbogen und Knie, den Rücken durchgedrückt, den strammen Po ihm entgegengestreckt. Die Beine leicht gespreizt, die lockigen Haare fielen über eine Schulter. Zwischen den Pobacken lag die enge, unverletzte Öffnung – rosa, zusammengezogen, vollkommen unberührt.

„Bitte“, sagte sie nur, der Kopf seitlich auf das Kissen gelegt, die Augen halb geschlossen.

Charlie kniete sich hinter sie. Er drückte Gleitmittel auf die Finger, verteilte es, dann auf den Plug selbst, bis er glänzte und rutschig war. Eine Hand legte er auf ihren Po, spreizte die strammen Hälften behutsam. Mit dem anderen Finger strich er über die enge Öffnung, verteilte mehr Gleitmittel, übte leichten Druck aus. Chelsea atmete scharf ein, der Körper spannte sich.

„Entspann dich“, murmelte er.

Sie nickte gegen das Kissen. Er setzte die Spitze des Plugs an, drehte leicht, übte geduldigen, gleichmäßigen Druck aus. Selbst der kleine Durchmesser fand Widerstand. Die Muskulatur war eng, ungewohnt, wehrte sich gegen das Eindringen. Chelsea atmete stoßweise, die Finger krallten sich in das Laken. Er pausierte, strich über ihren Rücken, flüsterte etwas Sinnloses, Beruhigendes. Dann wieder Druck, langsam, millimeterweise. Das Gleitmittel half, aber der Körper brauchte Zeit. Ein leises, fast unwillkürliches Wimmern kam aus ihrer Kehle, als der breiteste Teil den Ring passierte – und dann glitt der Rest hinein. Der flache Abschluss lag bündig gegen die Haut.

Chelsea stöhnte auf, ein langer, zittriger Laut. Der Po zuckte, die innere Spannung war spürbar, selbst von außen.

Charlie blieb einen Moment still, die Hände auf ihren Hüften, und ließ sie sich an das Fremde gewöhnen. Dann positionierte er sich. Die Eichel glitt durch die Nässe, die noch immer reichlich zwischen ihren Schenkeln war, und er schob sich in einem Zug tief in sie. Die Enge war vertraut und doch anders – der Plug füllte sie von hinten, machte den Raum enger, intensiver. Chelsea schrie auf, der Laut halb Überraschung, halb Lust.

Er begann zu stoßen. Hart. Tief. Die Hände fest an den Hüften, die Daumen in die stramme Muskulatur des Pos gedrückt. Jeder Stoß schob sie nach vorn, ließ die Brüste schwingen, das Haar über das Kissen gleiten. Der Plug blieb an seinem Platz, ein fester, fremder Druck, der jede Bewegung verstärkte. Chelsea stöhnte im Takt – laut, rhythmisch, die Laute jetzt tiefer, rauer, als kämen sie aus einem anderen Register.

Charlie fi**kte sie ohne Zurückhaltung. Die Tablette hielt seine Härte unnachgiebig, die Nässe um ihn war heiß und überreich, mischte sich mit dem Gleitmittel. Er änderte den Winkel, ging flacher, dann wieder bis zum Anschlag, spürte, wie der Plug von innen gegen ihn drückte. Chelsea war jenseits der Worte. Nur noch Stöhnen, Schreie, das rhythmische Klatschen von Haut auf Haut, das Knirschen des Bettes unter ihren Knien.

Als der Orgasmus kam, war er heftig und gleichzeitig. Chelsea schrie – hoch, ungebremst, der Körper wölbte sich, die inneren Wände sonderten milchige Flüssigkeit ab in starken Wellen um ihn, während der Plug die Kontraktionen noch verstärkte. Der Druck riss ihn mit. Er kam tief und hart, stoßweise, die Finger gruben sich in ihre Hüften, während die Pulse anhielten und der fremde Druck im Inneren alles intensiver machte.

Danach blieben sie so. Charlie noch tief in ihr, der Atem schwer, die Stirn gegen ihren schweißglänzenden Rücken. Chelsea zitterte unter ihm, nachklingend, die Knie wankten leicht. Er zog sich langsam zurück, dann, behutsam, den Plug. Chelsea keuchte auf, als er hinaus glitt, der Körper zuckte noch einmal.

Er legte sich neben sie, zog sie an sich. Sie kuschelte sich sofort an ihn, das Gesicht gegen seine Brust, der Atem heiß und unregelmäßig. Die Spuren der Gurte, der Schweiß, der leichte, metallische Geruch des Gleitmittels – alles lag zwischen ihnen.

„Das war…“, begann sie, und brach ab. Ein erschöpftes, triumphales Lächeln umspielte die volleren Lippen. „...wie noch nie.“

Charlie küsste sie auf den Scheitel. Draußen schlugen die Wellen weiter, gleichmäßig und ohne Interesse an dem, was in dem großen Bett gerade geschehen war. Die Flasche Wein stand noch auf dem Nachttisch, unberührt. Die Nacht war lang, und die Gurte lagen noch immer an den Pfosten, bereit. Irgendwo unter der Erschöpfung und der Wärme ihres Körpers lag der Gedanke an das Atelier, an Mrs. Ashcroft, an die nächsten Samstage – und an die Frau, die jetzt in seinen Armen lag und die er nur noch halb wiedererkannte.

Er sagte nichts. Stattdessen goss er Wein ein, reichte ihr das Glas, und ließ die Dunkelheit den Rest erledigen.


Chelsea lag noch immer eng an ihn geschmiegt, der Atem allmählich ruhiger. Die Spuren der Nacht lagen auf ihrer Haut – der leichte Glanz von Schweiß, die geröteten Stellen an den Handgelenken, die Feuchtigkeit zwischen den Schenkeln. Sie hob den Kopf, die volleren Lippen leicht geöffnet, und sah ihn an.

„Setz ihn wieder ein“, flüsterte sie. „Ich möchte ihn in mir haben. Bis morgen früh.“

Charlie zögerte nur einen Moment. Dann griff er nach dem Plug und dem Gleitmittel. Chelsea drehte sich erneut auf den Bauch, spreizte die Beine, streckte ihm den strammen Po entgegen. Diesmal ging es leichter. Das Gleitmittel, die vorangegangene Dehnung – der kleine Plug glitt mit geduldigem Druck hinein, bis der flache Abschluss bündig saß. Chelsea atmete tief aus, ein Laut zwischen Erleichterung und neuer Erregung.

„So“, murmelte sie und kuschelte sich wieder an ihn. „Jetzt bleibt er.“

Sie schliefen. Der Plug blieb.

Als Charlie am nächsten Morgen die Augen öffnete, war das erste, was er spürte, Wärme und Nässe. Chelsea kniete über ihm, die lockigen Haare fielen über seine Hüften, und ihr Mund hatte sich bereits um seine Morgenlatte geschlossen. Sie blies ihn tief und langsam, die Zunge flach und geduldig, die Lippen eng. Der Plug in ihr schien ihre Bewegungen zu beeinflussen – jede Neigung des Kopfes, jedes Saugen war bewusster, intensiver. Charlie stöhnte, die Hände fanden ihr Haar. Sie ließ nicht ab, bis er kurz vor dem Höhepunkt stand, dann löste sie den Mund, schwang ein Bein über ihn und sank in einem Zug auf ihn herab.

Sie ritt ihn. Die Nässe war wieder überreich, der Plug machte sie enger, und die Stöhnlaute kamen rhythmisch, lauter werdend. Als sie kam, schrie sie, die Finger in seine Brust gegraben, und riss ihn mit. Danach sank sie nach vorn, küsste ihn, und flüsterte gegen seinen Mund: „Guten Morgen.“

Charlie musste an diesem Tag etwas bei Judith abgeben – Unterlagen, die Alan vergessen hatte, eine der üblichen Angelegenheiten, die ihn aus dem Haus zwangen. Er duschte, zog sich an, küsste Chelsea länger als sonst und fuhr los. Der Gedanke an den Plug in ihr, an den Morgen, an die Nacht zuvor blieb die ganze Fahrt über in seinem Kopf.

Als er am späten Nachmittag zurückkam, hörte er zuerst Stimmen auf der Terrasse. Weibliche Stimmen, Lachen. Er trat durch die Schiebetür und blieb stehen.

Chelsea lag auf der einen Liege, der Mikro-Bikini von der Woche zuvor noch winziger wirkend in der Sonne. Auf der zweiten Liege lag eine andere Frau. Gail. Er kannte sie flüchtig aus alten Geschichten – College-Freundin, die Chelsea manchmal erwähnte. Groß, athletisch, dunkle Haare, die in einem lockeren Zopf lagen. Auch sie trug nur einen Mikro-Bikini, schwarz, noch knapper geschnitten. Die Haut war gebräunt, der Körper durchtrainiert, die Brüste voll und natürlich, der Po fest.

Chelsea setzte sich auf, als sie ihn sah. Das Lächeln war breit, ein wenig scheu und gleichzeitig entschlossen. „Charlie. Das ist Gail. Du erinnerst dich?“

Gail setzte sich ebenfalls auf, musterte ihn offen, ohne Verlegenheit. „Hi.“

Chelsea kam zu ihm, die Absätze diesmal flacher, aber der Gang noch immer mit dem neuen Schwung in den Hüften. Sie küsste ihn, dann flüsterte sie, laut genug, dass Gail es hören konnte: „Ich hatte schon im College Fantasien von ihr. Immer. Aber ich habe mich nie getraut. Heute habe ich sie angerufen. Gail war sofort begeistert. Sie war schon immer offener als ich.“

Gail lachte leise, erhob sich, kam näher. „Stimmt. Und als sie mir von… all dem erzählt hat, wollte ich es sehen.“

Die drei standen einen Moment im späten Licht. Dann nahm Chelsea Charlies Hand und Gails Hand und führte sie beide ins Haus, durch das Wohnzimmer, in das Schlafzimmer. Die Gurte lagen noch an den Pfosten. Der Plug und das Gleitmittel auf dem Nachttisch.

Was folgte, dehnte sich über Stunden.

Zuerst banden sie Chelsea fest. Diesmal half Gail mit – die Gurte an den Handgelenken, an den Fußknöcheln, die Beine maximal gespreizt, die Arme diagonal gestreckt. Chelsea lag nackt, der Plug noch immer in ihr, und sah den beiden zu, während sie sich auszogen. Gail küsste sie zuerst, tief und langsam, während Charlie zwischen den gespreizten Beinen kniete und sie mit der Zunge nahm. Die Nässe war extrem, der Geschmack von ihr und dem leichten metallischen Hauch des Plugs. Chelsea stöhnte gegen Gails Mund, die gefesselten Glieder spannten sich.

Später wechselten die Positionen. Gail setzte sich über Chelseas Gesicht, während Charlie sie unten nahm – hart, tief, der Plug machte jede Bewegung enger und intensiver. Chelseas Schreie wurden von Gails Schenkeln gedämpft. Dann war Gail an der Reihe, auf dem Bauch, die Beine geöffnet, während Chelsea – inzwischen von den Gurten befreit – unter ihr lag und sie mit dem Mund verwöhnte und Charlie sie von hinten nahm. Der Plug blieb in Chelsea, ein ständiger, fremder Druck, der ihre Bewegungen beeinflusste und ihre Stöhnlaute tiefer machte.

Sie benutzten die Gurte erneut, diesmal an Gail. Chelsea führte, mit einer Sicherheit, die neu war, während Charlie zusah und dann eingriff. Der Analplug wanderte – behutsam, mit viel Gleitmittel – auch in Gail, die lachte und dann stöhnte, als er an seinem Platz saß. Die Stunden verschwammen in Haut, Nässe, rhythmischen Stöhnen, Schreien, dem Geruch von Schweiß und Sex und dem teuren Gleitmittel.

Charlie kam mehrmals. Einmal in Chelsea, während Gail sie küsste. Einmal in Gail, während Chelsea den Plug in ihr hielt und sie von unten mit den Fingern nahm. Einmal in Chelseas Mund, während Gail sie von hinten fi**kte – mit den Fingern, tief und rhythmisch.

Als die Dämmerung ins Zimmer kroch, lagen die drei erschöpft auf dem großen Bett, die Gurte lose an den Pfosten, die Körper feucht und markiert von Händen und Mündern. Chelsea lag in der Mitte, den Kopf auf Charlies Brust, eine Hand auf Gails Bauch. Der Plug war inzwischen entfernt, lag auf dem Nachttisch neben der leeren Tube.

„Das war…“, begann Chelsea, und lachte leise, erschöpft. „Jahre zu spät.“

Gail drehte sich auf die Seite, küsste sie auf die Schulter. „Nicht zu spät. Genau richtig.“

Charlie starrte an die Decke. Draußen schlugen die Wellen. Das Abo mit dem Atelier lief. Die nächsten Samstage würden kommen. Und irgendwo zwischen der Erschöpfung und der Wärme der beiden Körper lag der Gedanke, dass die Hochzeit in ein paar Monaten stattfinden würde – und dass die Frau, die er dann heiraten würde, immer weniger mit der zu tun hatte, die er vor Monaten noch gekannt hatte.

Er sagte nichts. Stattdessen zog er beide enger an sich und ließ die Nacht den Rest erledigen.


Gail war am späten Abend gegangen, mit einem langen Kuss für Chelsea und einem kurzen, amüsierten Blick für Charlie. „Ruft an, wenn ihr wieder… Zeit habt“, hatte sie gesagt, und dann war der Wagen in der Dunkelheit verschwunden. Das Haus war wieder still, nur zu zweit, und doch lag die Nacht mit den drei Körpern noch wie ein Nachhall in den Räumen.

Die Mitte der Woche kam mit einem warmen Abend. Sie hatten draußen gegessen, an einem der kleinen Tische an der Küste, das Meer schwarz und ruhig hinter den Lichtern. Chelsea trug eines der neuen Kleider, den Ausschnitt tiefer als früher, die volleren Lippen im Kerzenlicht. Sie legte das Besteck beiseite, sah ihn über den Tisch an und fragte, ohne Vorwarnung:

„Hättest du etwas dagegen, wenn ich mir die Brüste vergrößern lasse?“

Charlie verschluckte sich an dem Wein. Der Schluck ging den falschen Weg, er hustete, griff nach der Serviette, die Augen tränten kurz. Als er wieder klar sehen konnte, saß sie noch immer da, der Blick offen, fast neugierig auf seine Reaktion.

„Chelsea…“

„Ich meine es ernst. Mrs. Ashcroft hat davon gesprochen. Nicht extrem. Nur… etwas mehr. Etwas, das besser zu dem Rest passt, der sich gerade verändert.“ Sie lächelte, ein wenig scheu und gleichzeitig entschlossen. „Ich will es. Aber nur, wenn du dabei bist.“

Charlie setzte das Glas ab. Der Gedanke an die Zahl auf dem Papier, an das Abo, an die Nullen, die sich weiter addieren würden, huschte durch seinen Kopf. Dann sah er sie an – die lockigen Haare, die volleren Lippen, die schmalere Taille, den strammen Po – und sagte das Einzige, das in diesem Moment wahr war:

„Ich werde alles unterstützen, was du willst.“

Sie lachte, glücklich, griff über den Tisch nach seiner Hand und drückte sie. „Danke.“

Der nächste Samstag kam. Der Maybach holte sie am Morgen ab. Charlie verbrachte den Tag erneut in jener Mischung aus Nervosität und dumpfer Erwartung. Er versuchte zu komponieren, brach ab, spielte dieselben Takte wieder und wieder. Als es dämmerte, saß er am Flügel, die Hände auf den Tasten, ohne zu spielen.

Die Haustür ging. Schritte – höhere Absätze als zuvor, ein anderes, schärferes Klacken. Er stand auf und ging ins Wohnzimmer.

Chelsea stand in der Mitte des Raumes.

Die Ballet Boots reichten bis über die Knie, der Absatz maß vierzehn Zentimeter, die Spitze eng und lackschwarz. Darüber Hot Pants aus glänzendem Lack, so knapp, dass sie den strammen Po betonten und den unteren Rand der Pobacken freiließen. Ein kleines Korsett aus demselben Material umschloss die Taille, zog sie noch enger zusammen, als sie ohnehin schon war. Und darüber – der absolute Wahnsinn.

Die Brüste. Früher natürliche D-Cups, voll und weich. Jetzt F-Cups. Schwer, rund, nach vorn stehend, in einem BH, der mehr zeigte als verdeckte. Der Stoff stützte sie waagerecht von unten, hob sie an, ließ die obere Rundung und einen großen Teil der Innenseite frei. Die Haut darüber war glatt, leicht gespannt, die neue Größe veränderte ihre gesamte Haltung. Die Lippen waren noch voller geworden – nicht mehr der weiche Angelina-Jolie-Look, sondern deutlicher, runder, aufgeschwemmt in einer Weise, die an etwas Direkteres, Pornografischeres erinnerte. Das Make-up war stark, die Haare noch voluminöser, die lockigen Wellen fielen über die Schultern und lagerten sich auf dem oberen Rand der neuen Brüste ab.

Sie strahlte, als sie ihn sah. Dann kam sie auf ihn zu, der Gang in den Ballet Boots noch wackelnder, der Po mit jedem Schritt betont. Charlie setzte sich aufs Sofa, erwartete den gewohnten Ablauf – das Knien, den Mund, den tiefen Blow-Job.

Chelsea hatte andere Pläne.

Sie öffnete den BH mit einem Handgriff. Die schweren, neuen Brüste fielen frei, nur noch von dem unteren Band des Korsetts leicht gestützt. Sie kniete sich zwischen seine Beine, öffnete seine Hose, befreite ihn. Dann nahm sie die Brüste in beide Hände, legte den harten Sch****z dazwischen und begann, sie auf und ab zu bewegen.

Ein Tit-Job.

Charlie starrte hinab. Die neue Fülle umschloss ihn, warm und weich und fest zugleich. Und erst jetzt bemerkte er die Nippel. Sie waren größer geworden – nicht extrem, aber deutlich. Steinhart, fast so groß wie eine Kirsche, die dunklen Spitzen gestreckt und empfindlich. Jedes Mal, wenn sie die Brüste zusammenpresste und nach oben glitt, streiften die harten Nippel seine Haut. Chelsea sah ihn an, die volleren Lippen leicht geöffnet, und bewegte sich rhythmisch, während Speichel und Vorsaft die Talsohle zwischen den Brüsten glänzend machten.

„Gefällt dir das?“, flüsterte sie.

Er konnte nur nicken.

Sie bearbeitete ihn lange so. Die schweren Brüste wippten und pressten, die harten Nippel streiften, die volleren Lippen küssten zwischendurch die Eichel, wenn sie oben ankam. Als er kurz vor dem Höhepunkt stand, ließ sie ab, stand auf, streifte die Lack-Hot-Pants hinab – darunter nichts – und setzte sich rückwärts auf ihn, den Plug vom Vortag offensichtlich erneut eingesetzt. Die Enge war extrem. Sie ritt ihn hart, die neuen Brüste wippten schwer, die Ballet Boots standen links und rechts neben seinen Beinen, und die Stöhnlaute kamen laut und rhythmisch, bis der gemeinsame Orgasmus sie beide durchlief. Chelsea schrie, die Finger in seine Schenkel gegraben, und er kam tief in ihr, während die neuen Brüste auf und ab schwangen.

Danach blieb sie einen Moment sitzen, den Atem schwer, dann erhob sie sich, nahm seine Hand und zog ihn hoch.

„Schlafzimmer“, sagte sie nur.

Sie gingen. Die Ballet Boots klackten über den Boden, die schweren Brüste bewegten sich mit jedem Schritt, das kleine Korsett hielt die Taille in einem engen Griff. Im Schlafzimmer drehte sie sich um, die volleren Lippen zu einem Lächeln geformt, das halb Einladung, halb Triumph war.

„Die Nacht ist noch lang“, flüsterte sie. „Und ich will, dass du sie alle ausprobierst.“

Charlie trat näher. Draußen schlugen die Wellen. Das Abo lief. Die Veränderungen gingen weiter. Und die Frau, die vor ihm stand, in Ballet Boots und Korsett, mit den neuen, schweren Brüsten und den pornografisch vollen Lippen, war gleichzeitig Chelsea und jemand, den er erst noch ganz kennenlernen musste.

Er küsste sie und ließ die Tür hinter ihnen ins Schloss fallen.


Im Schlafzimmer, unter dem warmen Licht der Stehlampe, streifte Chelsea die letzten Stücke Lack und Korsett ab. Die Ballet Boots blieben. Als sie sich auf das Bett setzte und die Beine leicht öffnete, sah Charlie es sofort.

Keine Schamhaare mehr. Früher hatte sie immer einen schmalen, getrimmten Streifen getragen – ordentlich, unaufdringlich. Jetzt war dort nichts. Glatt. Die Haut zwischen den Schenkeln war nackt, rosig, vollkommen ohne jeden Ansatz von Härchen. Er ließ den Blick weiterwandern. Die Beine, der Bauch, die Achseln, selbst die feinen Härchen, die früher entlang der Unterarme gestanden hatten – alles weg. Sie war glatt wie die Haut eines Säuglings, überall.

Chelsea bemerkte seinen Blick und lächelte, die volleren, inzwischen fast pornografisch wirkenden Lippen wölbten sich. „Gefällt dir das?“

Er konnte nur nicken.

„Ich habe wieder ein Geschenk für dich.“ Die Stimme war aufgeregt, fast atemlos. Sie griff in die Tasche, die sie mitgebracht hatte, und drückte ihm zwei Dinge in die Hand.

Das erste war ein Analplug, deutlich größer als der vorherige. Länger, dicker, aus demselben dunklen, polierten Material, aber mit einer sichtbaren, schmalen Elektrode an der Spitze und einem kleinen, flachen Modul am Sockel. „Der hier“, erklärte sie, die Wangen leicht gerötet, „sendet jedes Mal, wenn du fest zustößt, einen kleinen Stromstoß aus. Nicht gefährlich. Nur… intensiv. Mrs. Ashcroft hat gesagt, er hilft, Grenzen zu verschieben.“

Das zweite Teil war eine Art Mundknebel, aber ohne Riemen. Ein glattes, hautfarbenes Stück, das sich an die Form des Mundes anpasste, mit zwei kleinen, unauffälligen Buttons an der Außenseite – einem grünen und einem roten. „ON und OFF“, flüsterte sie. „Er bläst sich auf. Von innen. Ich möchte, dass du ihn so weit aufbläst, bis meine Backen nicht mehr weiter können.“

Charlie wog beides in den Händen. Der größere Plug war schwerer, kühler. Der Knebel fühlte sich nach weichem, dehnbarem Material an.

„Setz mir den Plug ein“, bat sie. „Dann fessel mich. Dann den Knebel.“

Sie legte sich auf das Bett, die Ballet Boots noch an den Füßen. Charlie nahm das Gleitmittel, verteilte reichlich davon auf dem größeren Plug. Chelsea drehte sich auf den Bauch, spreizte die Knie, streckte ihm den strammen Po entgegen. Der Eingang war noch immer eng, trotz der vorherigen Nächte. Er setzte die Spitze an, drehte, übte geduldigen, aber bestimmten Druck aus. Chelsea atmete scharf, die Finger krallten sich in die Laken. Der größere Durchmesser forderte mehr. Langsam, millimeterweise, arbeitete er ihn hinein, bis der Sockel bündig saß und das kleine Modul gegen die Haut drückte.

Chelsea stöhnte auf, ihr Laut zittrig. „Fest. Er sitzt fest.“

Als Nächstes kamen die Gurte. Er befestigte die Handgelenke und Fußknöchel diagonal an den Pfosten, spannte sie, bis Arme und Beine maximal gestreckt waren. Der Körper bildete wieder dieses offene X, die neuen, schweren F-Cup-Brüste lagen rund und schwer auf dem Brustkorb, die vergrößerten Nippel standen bereits hart ab.

Dann der Knebel. Chelsea öffnete den Mund. Er setzte das hautfarbene Stück ein. Es legte sich glatt gegen Zunge und Gaumen. Die beiden Buttons lagen genau an der Außenseite ihrer volleren Lippen – grün links, rot rechts.

„ON“, flüsterte sie undeutlich um das Material herum.

Charlie drückte den grünen Button.

Ein leises, mechanisches Summen setzte ein. Der Knebel begann sich aufzublasen. Langsam zuerst, dann stetig. Chelseas Lippen spannten sich um das wachsende Volumen, die Backen wölbten sich nach außen. Er beobachtete, wie das Material sich ausdehnte, wie die Haut ihrer Wangen immer straffer wurde, bis sie glänzten und die Züge sich verzerrten. Erst als die Backen bis zum äußersten gespannt waren – rund, prall, fast schon schmerzhaft wirkend – hörte das Summen auf. Der Knebel füllte jetzt ihren Mund komplett aus, die Lippen waren zu einem engen Ring um das Material gestreckt.

Chelsea atmete durch die Nase, die Augen weit offen, ein Laut, der ein Stöhnen hätte sein können, kam nur als gedämpftes, dumpfes Grollen heraus.

Charlie streifte die eigene Kleidung ab. Die Härte war bereits da, permanent und beständig. Er kniete zwischen ihre maximal gespreizten Beine, positionierte sich, und schob sich in einem langen, tiefen Stoß in sie.

Die Nässe war extrem. Die Enge durch den größeren Plug noch intensiver. Und dann – als er den ersten wirklich festen Stoß setzte – zuckte Chelsea heftig zusammen. Ein gedämpfter, hoher Laut kam hinter dem aufgeblasenen Knebel hervor. Der Stromstoß. Klein, aber scharf genug, dass ihr ganzer Körper gegen die Fesseln zuckte.

Er stieß erneut. Wieder der Stoß. Wieder das Zucken, das gedämpfte Schreien, das der Knebel in ein dumpfes, keuchendes Geräusch verwandelte. Chelsea wollte den Schmerzensschrei loslassen – er sah es in den weiten Augen, in dem Versuch, den Mund zu öffnen – aber der aufgeblasene Knebel dämpfte alles, ließ nur vibrierende, erstickte Laute zu.

Charlie fi**kte sie hart und tief. Jeder feste Stoß löste den Stromstoß aus. Der Rhythmus wurde zu einer Kette aus Eindringen, elektrischem Zucken, gedämpftem Schrei, erneutem Stoß. Die schweren Brüste wippten trotz der Rückenlage, die vergrößerten Nippel standen steinhart, die glatte, vollkommen haarlose Haut zwischen den Schenkeln glänzte vor Nässe. Die Ballet Boots spannten sich gegen die Gurte, die strammen Pobacken zuckten mit jedem Stromimpuls.

Er hielt den Rhythmus lange. Die Tablette, die er früher eingenommen hatte, und die pure Intensität des Anblicks – die maximal gespannten Backen, der aufgeblasene Knebel, der Körper, der gegen die Fesseln und gegen die Stromstöße ankämpfte – ließen ihn die Kontrolle behalten. Chelsea war jenseits jeder Sprache. Nur noch die gedämpften, keuchenden Laute hinter dem Knebel, das rhythmische Zucken, die Tränen, die sich in den Augenwinkeln sammelten und über die prall gespannten Wangen liefen.

Als der Orgasmus kam, war er heftig. Chelsea wölbte sich gegen die Fesseln, der Körper eine einzige, zuckende Linie, die inneren Wände sonderten milchige Flüssigkeit ab in starken, unkontrollierten Wellen um ihn, während die Stromstöße weiterliefen und den Höhepunkt in etwas Schärferes, beinahe Schmerzhaftes verwandelten. Der gedämpfte Schrei hinter dem Knebel war lang und roh. Charlie kam tief in ihr, stoßweise, die Hände fest an ihren gefesselten Hüften, während die letzten Impulse des Plugs noch durch ihren Körper liefen.

Danach blieb er einen Moment in ihr, der Atem schwer. Dann drückte er den roten Button. Das Summen setzte erneut ein, diesmal in die Gegenrichtung. Der Knebel blies sich ab, schrumpfte, bis Chelsea ihn mit einem keuchenden, nassen Laut ausspucken konnte. Die Backen blieben noch einen Moment gerötet und voller Abdrücke. Speichel lief über ihr Kinn.

Er löste die Gurte. Chelsea zog die Arme an, die Beine, und kuschelte sich sofort an ihn, zitternd, die glatte Haut überall feucht. Die Ballet Boots berührten noch immer seine Waden.

„Zu intensiv?“, fragte er leise.

Sie schüttelte den Kopf gegen seine Brust. Die Stimme war heiser, rau vom unterdrückten Schreien. „Genau richtig. Noch einmal. Später. Mit demselben.“

Charlie küsste sie auf die geröteten Wangen. Draußen schlugen die Wellen. Der größere Plug saß noch immer in ihr. Die Nacht war lang, und die Frau in seinen Armen wurde mit jedem Samstag zu etwas, das er gleichzeitig begehrte und kaum noch wiedererkannte.

Er sagte nichts. Stattdessen ließ er die Hand über die vollkommen glatte Haut zwischen ihren Schenkeln gleiten und wartete auf den Moment, in dem sie ihn erneut bitten würde.


Chelsea lag noch immer eng an ihn geschmiegt, der Atem allmählich ruhiger, die Wangen noch leicht gerötet von dem aufgeblasenen Knebel. Die vollkommen glatte Haut ihres Körpers fühlte sich unter seinen Händen an wie etwas Neues, Unberührtes. Dann hob sie den Kopf, die volleren, pornografisch wirkenden Lippen leicht geöffnet, und sah ihn an.

„Setz mir den Knebel wieder ein“, flüsterte sie heiser. „Dreh mich um. Fessel mich wieder auf dem Bauch. Dann nimm den Plug raus… und ersetze ihn durch dich.“

Charlie starrte sie an. Die Worte setzten sich langsam hinter die Stirn. „Du möchtest analen Sex?“

Sie nickte eifrig, ein Lächeln um die extremen Lippen, das halb Verlangen, halb Triumph war. „Ja. Bitte. Zum ersten Mal. Mit dir.“

Er fragte noch einmal, leiser. „Bist du sicher?“

Wieder das eifrige Nicken, das Lächeln. „Ganz sicher.“

Charlie gehorchte.

Zuerst der Knebel. Chelsea öffnete den Mund. Er setzte das hautfarbene Stück ein, drückte den grünen Button. Das leise Summen setzte ein. Der Knebel blies sich auf, stetig, unerbittlich, bis ihre Backen erneut bis zum äußersten gespannt waren – rund, prall, die Haut glänzend und straff. Nur die Nase blieb frei zum Atmen. Die gedämpften Laute, die sie von sich gab, waren dumpf und vibrierend.

Dann drehte er sie um. Auf den Bauch. Die schweren F-Cup Brüste flatterten unter ihr, die vergrößerten Nippel drückten in das Laken. Er nahm die Gurte, befestigte die Handgelenke erneut an den oberen Pfosten, die Fußknöchel an den unteren, spannte sie diagonal, bis Arme und Beine maximal gestreckt waren. Der stramme Po war ihm zugewandt, die Ballet Boots noch immer an den Füßen, die Sohlen nach oben zeigend.

Behutsam fasste er den Sockel des größeren Plugs und zog ihn langsam heraus. Chelsea zuckte zusammen, ein langer, gedämpfter Laut kam hinter dem aufgeblasenen Knebel hervor, als die Dehnung nachließ. Der Eingang blieb einen Moment geöffnet, rosiger, leicht entzündet vom vorherigen Gebrauch, glänzend von Gleitmittel.

Charlie verteilte erneut reichlich Gleitmittel – auf sich, auf sie. Dann positionierte er sich. Die Eichel setzte er an die enge, ungewohnte Öffnung. Druck. Langsam. Chelsea atmete stoßweise durch die Nase, der Körper spannte sich gegen die Fesseln. Der Widerstand war größer als beim Plug. Er wartete, kreiste leicht, übte geduldigen, gleichmäßigen Druck aus. Millimeterweise. Dann, mit einem plötzlichen Nachgeben, glitt die Eichel hinein.

Chelsea wölbte sich, ein ersticktes, hohes Geräusch vibrierte hinter dem Knebel. Charlie hielt still, tief genug, dass nur der vorderste Teil in ihr war, und ließ sie sich an das neue Gefühl gewöhnen. Die Hitze war anders – enger, trockener trotz des Gleitmittels, intensiver. Dann schob er weiter. Zentimeter für Zentimeter, bis er vollständig in ihr begraben war.

Zum ersten Mal.

Analer Sex mit seiner Verlobten.

Er begann sich zu bewegen. Langsam zuerst, kurze, behutsame Stöße, dann tiefer, fester. Die Enge umschloss ihn wie ein Schraubstock. Jeder Stoß schob den aufgeblasenen Knebel gegen das Kissen, ließ die maximal gespannten Backen wölben, die schweren Brüste unter ihr pressen. Chelsea schrie – oder versuchte es. Hinter dem Knebel wurden die Laute zu dumpfen, keuchenden Vibrationen, zu erstickten Schmerzens- und Lustschreien, die der aufgeblasene Pfropfen in ihrem Mund nicht hinausließ. Tränen liefen über die prallen Wangen, träufelten auf das Laken.

Charlie fi**kte sie mit wachsender Intensität. Die reine, unerhörte Enge, der Anblick ihres gefesselten, glatten Körpers, der aufgeblasene Knebel, die Ballet Boots, die sich gegen die Gurte spannten – alles trieb ihn an. Er hielt sich lange zurück, genoss jede Bewegung, jedes Zucken ihres Körpers, jedes gedämpfte Geräusch. Als der Orgasmus kam, war er tief und lang. Er entlud sich in ihr, stoßweise, die Hände fest an den strammen Pobacken, während Chelsea unter ihm gegen die Fesseln wütete und die erstickten Schreie hinter dem Knebel vibrierten.

Danach blieb er einen Moment in ihr, der Atem schwer. Dann zog er sich langsam zurück. Die Öffnung blieb einen Moment geöffnet, bevor sie sich zusammenzog. Er nahm den größeren Plug, verteilte erneut Gleitmittel und setzte ihn behutsam wieder ein. Chelsea zuckte, als er an seinen Platz glitt und der Sockel bündig saß.

Er löste die diagonalen Gurte. Nur um sie sofort neu zu binden. Die Arme nach hinten, Handgelenke fest zusammen hinter dem unteren Rücken. Die Füße parallel, Knöchel eng aneinander geschnallt. Der Körper lag nun gestreckt auf dem Bauch, die schweren Brüste unter ihr, der Po leicht angehoben durch die Position der gebundenen Füße, der aufgeblasene Knebel noch immer maximal gefüllt, der größere Plug fest in ihr.

Charlie strich ihr über das lockige Haar, über die von der Spannung geröteten Wangen. „Bis morgen früh“, sagte er leise.

Chelsea gab ein dumpfes, vibrierendes Geräusch von sich – Zustimmung, Erschöpfung, Verlangen, alles zugleich. Die Augen waren halb geschlossen, Tränen und Speichel glänzten auf der Haut.

Er legte sich neben sie, eine Hand auf dem strammen, gefesselten Po, und löschte das Licht. Draußen schlugen die Wellen weiter, gleichmäßig und gleichgültig. Die Frau, die neben ihm lag – geknebelt, gefesselt, mit dem großen Plug in sich, die neuen Brüste flach gepresst, die Haut überall glatt und markiert – war gleichzeitig seine Verlobte und etwas, das mit jedem Samstag weiter von der Frau wegrückte, die er vor Monaten noch gekannt hatte.

Er schloss die Augen. Die Nacht würde lang sein. Und am Morgen würde sie noch immer so liegen.


Chelsea wachte auf und spürte zuerst das Gewicht.

Charlie saß auf ihrem Oberkörper, die Knie links und rechts neben ihren schweren, neuen Brüsten, das Gewicht fest, aber nicht erdrückend. Die Arme noch immer hinter dem Rücken gefesselt, die Füße zusammengebunden, der größere Plug fest in ihr. Der aufgeblasene Knebel füllte ihren Mund noch immer maximal aus, die Backen prall und taub vom langen Druck.

Er beugte sich vor, drückte den roten Button. Das leise Summen setzte ein. Der Knebel schrumpfte, zog sich zusammen, und mit einem nassen, keuchenden Laut konnte sie ihn endlich ausspucken. Speichel lief über ihr Kinn, die Lippen kribbelten, die Kiefermuskeln schmerzten angenehm. Sie blinzelte, die Augen noch verschlafen, und sah, dass er bereits wieder eine steife Morgenlatte hatte – hart, geädert, die Eichel leicht glänzend.

Ohne ein Wort zu sagen, platzierte er sein Glied über ihren extrem vollen Lippen. Die Spitze strich über die aufgeschwemmte Unterlippe, dann stieß er hinein.

Chelsea öffnete den Mund, so weit es ging. Er glitt über die Zunge, tiefer, bis die Eichel den weichen Gaumen berührte. Sie atmete durch die Nase, die gefesselten Arme zuckten unwillkürlich hinter dem Rücken. Charlie begann mit ruhigen, kontrollierten Stößen – nicht zu tief zuerst, nur den vorderen Teil, vor und zurück, während ihre volleren Lippen sich eng um den Schaft legten.

Nach einiger Zeit wurden die Stöße tiefer. Jeder Vorschub schob ihn weiter in ihren Rachen. Chelsea würgte leise, die Kehle spannte sich, Tränen traten in die Augen. Er hielt inne, wenn der Würgereiz zu stark wurde, zog ein Stück zurück, ließ sie Luft holen, und stieß erneut vor. Die Nässe aus ihrem Mund lief über die Eichel, tropfte auf ihre Kinnspitze und weiter auf die oberen Rundungen der F-Cup Brüste.

Dann, ohne Vorwarnung, verweilte er an der tiefsten Stelle.

Die gesamte Länge steckte in ihrem Hals. Die Nase drückte gegen seinen Unterleib, die extremen Lippen waren bis zum Anschlag gestreckt. Chelsea konnte nicht atmen. Die Kehle umschloss ihn in einer heißen, rhythmischen Enge, die von ihrem unterdrückten Würgen kam. Charlie legte beide Hände links und rechts an ihren Kopf – fest, die Finger in die lockigen Haare und an die Schläfen – und begann, sie zu benutzen.

Wie eine Human Fleshlight.

Er zog den Kopf an sich heran und stieß gleichzeitig die Hüften vor. Ein langer, tiefer Aufspieß-Stoß. Dann zurück, nur um sofort wieder bis zum Anschlag hineinzugehen. Das Tempo steigerte sich. Die nassen, schmatzenden Geräusche von Speichel und Kehle füllten das Schlafzimmer. Chelseas Augen tränten stark, die Wangen waren gerötet, Speichel und Schleim liefen in dicken Fäden über ihr Kinn, tropften auf die schweren Brüste. Die gefesselten Hände hinter dem Rücken ballten sich zu Fäusten, die gebundenen Füße zuckten, der Plug in ihr schien bei jeder Erschütterung des Körpers spürbarer zu werden.

Charlie hielt den Rhythmus gnadenlos. Jeder Stoß trieb ihn bis in den engsten Teil ihres Rachens, hielt kurz, zog zurück, stieß erneut. Die gefühlte Ewigkeit dehnte sich. Schweiß glänzte auf seiner Stirn, die Hände hielten ihren Kopf wie einen festen Griff. Chelsea würgte immer wieder, die Kehle kontrahierte unkontrolliert um ihn, und genau das trieb ihn weiter.

Als er kam, war es tief und heftig.

Er versenkte sich ein letztes Mal bis zum Anschlag, presste ihren Kopf fest gegen sich und entlud sich direkt in ihrem Rachen. Dicke, heiße Schübe. Chelsea schluckte reflexartig, so gut es ging, während noch mehr nachkam. Ein Teil lief trotz allem zurück, trat an den Lippen aus und mischte sich mit dem Speichel auf ihrem Kinn. Er hielt sie noch einige Sekunden in der tiefsten Position, bis die letzten Pulse nachließen, dann zog er sich langsam heraus.

Ein langer, glänzender Faden aus Sperma und Speichel verband die Eichel noch einen Moment mit ihren extremen Lippen, bevor er riss.

Chelsea hustete, keuchte, schluckte den Rest hinunter. Tränen und Nässe glänzten auf dem gesamten Gesicht. Die Stimme war komplett heiser, als sie nach Luft rang.

Charlie strich ihr über die nassen Wangen, löste die Fesseln an den Handgelenken und Knöcheln. Die Arme und Beine kribbelten, als die Durchblutung zurückkehrte. Chelsea blieb noch einen Moment liegen, den größeren Plug noch immer in sich, die Ballet Boots an den Füßen, das Gesicht markiert von dem, was er gerade mit ihrem Mund getan hatte.

Sie sah ihn an, die Augen gerötet, die volleren Lippen geschwollen und glänzend, und lächelte – erschöpft, benutzt und dennoch zufrieden.

„Guten Morgen“, krächzte sie heiser.

Charlie beugte sich hinunter und küsste sie, schmeckte sich selbst auf ihrer Zunge. Draußen hörte man das Meer. Der Tag hatte gerade erst begonnen, und die Frau, die unter ihm lag, war bereit für alles, was noch kommen würde.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DrSimon am 22.08.26 um 13:11 geändert
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
goya
Stamm-Gast





Beiträge: 309

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Charlie und Chelsea Datum:21.08.26 11:09 IP: gespeichert Moderator melden


Mega...

Das ist das erste was mir zu deiner Geschichte einfällt.

Vielen Dank, ich musste sie auf einen Rutsch lesen.

DrSimon Hut ab!

Vielen Dank

Liebe Grüße

goya
Homepage besuchenE-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
DrSimon Volljährigkeit geprüft
Story-Writer

Köln




Beiträge: 219

Geschlecht:
User ist offline
0  0  
  RE: Charlie und Chelsea Datum:21.08.26 12:12 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank für das tolle Lob.

Die Geschichte ist 186 DIN A4 Seiten lang und fertig geschrieben.
Dies waren die ersten 40 Seiten.

Den Rest muss ich noch Korrektur lesen. Sobald ich dies gemacht habe, werde ich weitere 40 Seiten veröffentlichen.

E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
goya
Stamm-Gast





Beiträge: 309

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Charlie und Chelsea Datum:21.08.26 14:43 IP: gespeichert Moderator melden


Super!

Da freue ich mich schon darauf.

Ich kann es kaum erwarten.

Liebe Grüße

goya
Homepage besuchenE-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
DrSimon Volljährigkeit geprüft
Story-Writer

Köln




Beiträge: 219

Geschlecht:
User ist offline
0  0  
  RE: Charlie und Chelsea Datum:21.08.26 16:22 IP: gespeichert Moderator melden


Mittags klingelte es an der Haustür.

Charlie öffnete und fand zwei Männer in neutralen, dunkelgrauen Uniformen vor. Zwischen ihnen standen zwei große, sorgfältig verpackte Kartons auf einem Rollwagen. „Lieferung für Chelsea Harper“, sagte der Ältere der beiden. „Vom Atelier Lumière. Installation im Fitnessraum.“

Chelsea war aus dem Schlafzimmer gekommen, noch in einem der neuen, knappen Bademäntel, und blieb überrascht stehen. „Ich habe nichts bestellt.“

„Ist bereits bezahlt und freigegeben“, erwiderte der Mann höflich. „Mrs. Ashcroft hat die Anweisung gegeben. Wir brauchen nur Zugang zum Fitnessraum.“

Charlie führte sie durch das Haus. Der Fitnessraum lag im Untergeschoss, hell, mit großen Fenstern zum Garten, bisher nur mit ein paar klassischen Geräten ausgestattet, die kaum benutzt worden waren. Die beiden Männer arbeiteten schweigend und professionell. Nach einer Stunde kamen sie auf die Terrasse, wo Charlie und Chelsea inzwischen saßen.

„Fertig installiert“, sagte der Ältere. „Die Anleitung liegt auf dem Gerät. Guten Tag.“

Als sie weg waren, gingen Charlie und Chelsea hinunter.

In der Mitte des Raumes stand ein hochwertiges Laufband. Daneben ein Heimtrainer. Doch das Laufband hatte Zusätze, die man bei keinem normalen Gerät fand. Genau in der Mitte der Lauffläche ragte ein dicker, realistisch geformter Dildo nach oben – fest montiert, leicht nach hinten geneigt. Davor und dahinter metallische Befestigungspunkte. Über dem Band, auf Kopfhöhe, eine verstellbare Halterung mit einem gepolsterten Choker aus Leder und Stahl. Dahinter, an einem schwenkbaren Arm, ein langer, schwarzer Monoglove aus dickem Leder.

Der Zweck war sofort klar.

Chelsea starrte das Gerät an, die volleren Lippen leicht geöffnet. Charlie nahm die beiliegende Anleitung. Auf der ersten Seite stand in klarer Schrift:

*Tägliches Training: 60 Minuten. Geschwindigkeit wird automatisch gesteigert. Der Dildo fixiert die Position. Monoglove und Choker verhindern Stürze und unkontrollierte Bewegungen. Bei Nichtbenutzung erfolgt Meldung an das Atelier.*

Charlie legte die Anleitung beiseite. Ein Lächeln, das er selbst nicht ganz einordnen konnte, umspielte seinen Mund.

„Bleib hier“, sagte er nur.

Er ging nach oben, holte die Ballet Boots mit den vierzehn Zentimetern Absatz und kam zurück. Chelsea stand noch immer vor dem Gerät. Er reichte ihr die Boots.

„Zieh den Bikini aus. Und zieh die an.“

Sie gehorchte ohne Widerspruch. Der Mikro-Bikini fiel zu Boden. Die Ballet Boots glitten über ihre Waden, die langen Absätze klackten leise auf dem Boden. Nackt bis auf die Boots stand sie vor ihm, die schweren F-Cup Brüste frei, die Haut überall glatt, der größere Plug noch immer in ihr vom Morgen.

Charlie führte sie auf das Laufband. „Beine spreizen.“

Sie tat es. Er nahm den dicken Dildo, verteilte Gleitmittel und führte ihn langsam in sie ein. Der Durchmesser war erheblich. Chelsea stöhnte auf, als er vollständig in ihr verschwand und sie dadurch exakt in der Mitte der Lauffläche fixierte. Jeder Versuch, sich vor oder zurück zu bewegen, würde den Dildo schmerzhaft gegen die inneren Wände pressen.

Als Nächstes der Monoglove. Charlie nahm ihre Arme, führte sie nach hinten und schob sie in die lange, enge Lederhülle. Er schnürte die Riemen brutal eng – so eng, dass die Schultern sich nach hinten zogen und die Brüste sich unwillkürlich nach vorn schoben. Die Schnürung ging bis zu den Fingerspitzen. Als er fertig war, konnte Chelsea die Arme nicht mehr bewegen. Sie waren zu einem einzigen, steifen Paket hinter ihrem Rücken verschmolzen.

Zuletzt der Choker. Er legte das gepolsterte Leder um ihren Hals, schloss die metallische Verriegelung und justierte die Höhe so, dass sie aufrecht stehen musste. Der Choker war mit der Halterung über dem Band verbunden. Wenn sie das Gleichgewicht verlor, würde er sie halten – und gleichzeitig den Atem leicht einengen.

Charlie trat zurück und betrachtete das Ergebnis.

Chelsea stand nackt auf dem Laufband, die Ballet Boots auf der Lauffläche, der dicke Dildo tief in ihr, die Arme brutal eng im Monoglove hinter dem Rücken, der Choker um den Hals. Die schweren Brüste hoben und senkten sich mit jedem Atemzug. Die extremen Lippen waren leicht geöffnet.

Er griff an das Display und drückte Start.

Eine große „60:00“ erschien und begann sofort rückwärts zu laufen. Das Band setzte sich in Bewegung – langsam zuerst, ein gemächliches Gehtempo.

Chelsea stieß einen überraschten Schrei aus. Der Dildo in ihr verschob sich mit dem ersten Schritt, rieb gegen die empfindlichen Stellen. Die hohen Absätze der Ballet Boots zwangen sie zu einem unsicheren, wackeligen Gang. Der Choker hielt ihren Kopf hoch, der Monoglove verhinderte jedes Ausbalancieren mit den Armen.

Charlie sah noch einen Moment zu, wie sie die ersten unsicheren Schritte machte, das Gesicht zwischen Konzentration und Lust verzerrt. Dann ging er nach oben, goss sich einen Whiskey ein und setzte sich auf die Terrasse.

Unten im Fitnessraum begann das Band, die Geschwindigkeit langsam zu steigern. Die Minuten auf dem Display liefen rückwärts. Und Chelsea, nackt, gefesselt und penetriert, musste mitgehen – Schritt für Schritt, Stoß für Stoß des dicken Dildos in ihr, während die Stunde vor ihr lag und Charlie oben den Whiskey trank und dem Meer zuhörte.


Nach genau sechzig Minuten erlosch das Display mit einem leisen Piepton. Das Laufband kam zum Stillstand.

Charlie stellte das leere Whiskey-Glas beiseite und ging die Treppe hinunter. Im Fitnessraum fand er Chelsea genau so vor, wie er sie verlassen hatte – nackt, die Ballet Boots noch an den Füßen, der dicke Dildo tief in ihr, die Arme brutal eng im Monoglove, der Choker um den Hals. Schweiß glänzte auf der gesamten glatten Haut, lief in Rinnsalen zwischen den schweren F-Cup Brüsten hinab, tropfte von den vergrößerten Nippeln. Die lockigen Haare klebten an Schläfen und Nacken. Die extremen Lippen waren geöffnet, der Atem ging stoßweise und heiser. Die Oberschenkel zitterten unkontrolliert.

Er löste zuerst den Choker. Chelsea keuchte auf, als der Druck am Hals nachließ. Dann öffnete er die Schnürung des Monogloves, Riemen für Riemen. Als die Arme endlich frei wurden, fielen sie kraftlos nach vorn. Zum Schluss fasste er den dicken Dildo und zog ihn langsam aus ihr heraus. Ein nasser, schmatzender Laut begleitete das Herausgleiten. Chelsea wimmerte, die Knie knickten ein. Er fing sie auf, bevor sie komplett zusammensackte.

„Komm“, sagte er nur.

Er half ihr die Treppe hinauf. Die Ballet Boots klackten unsicher auf jeder Stufe. In der Küche setzte er sie auf einen der Barhocker und ging zum Kühlschrank. Frischer Orangensaft, kalt, in einem großen Glas. Er stellte es vor sie hin.

Chelsea griff danach mit zitternden Händen und trank. Nicht schlückchenweise. Sie setzte das Glas an und leerte es in einem einzigen, gierigen Zug, wie jemand, der stundenlang verdurstet war. Ein dünner Streifen Saft lief aus dem Mundwinkel über das Kinn und tropfte auf die obere Rundung ihrer linken Brust. Als das Glas leer war, setzte sie es ab, keuchte nach Luft und sah ihn an.

In dem Blick lag etwas Rohres, Drängendes. Die Pupillen waren weit, die extremen Lippen leicht geöffnet, die vergrößerten Nippel steinhart. Charlie erkannte es sofort. Der Zwang des Trainings, die ständige Reibung des Dildos, die Hilflosigkeit – alles hatte sich in ihr gestaut. Sie brauchte es jetzt. Sofort.

Er trat hinter sie, legte die Hände unter ihre Achseln und hob sie von dem Hocker. Mit zwei Schritten hatte er sie auf die kühlende Marmor-Arbeitsplatte gesetzt. Chelsea spreizte die Beine automatisch, die Ballet Boots baumelten links und rechts. Der Marmor war kalt unter ihrem erhitzten Po.

Charlie öffnete den Gürtel, den Reißverschluss, befreite den bereits harten Sch****z. Keine Vorbereitung. Keine Worte. Er positionierte sich zwischen ihren Schenkeln, fasste ihre Hüften und schob sich in einem einzigen, tiefen Stoß in sie.

Chelsea schrie auf – laut, erleichtert, fast schon verzweifelt. Die Nässe war extrem, heiß und überreich, als hätte das gesamte Training nur darauf hingearbeitet. Charlie begann sofort hart und tief zu stoßen. Die Arbeitsplatte war genau auf der richtigen Höhe. Jeder Stoß ließ die schweren Brüste wippen, die vergrößerten Nippel zuckten. Die Ballet Boots schaukelten mit der Bewegung. Chelsea klammerte sich an seine Schultern, die noch kraftlosen Arme zitterten, und stöhnte im Takt – kurze, rhythmische Laute, die mit jedem Eindringen lauter wurden.

Er fi**kte sie ohne Zurückhaltung. Die Enge, die Hitze, der Anblick ihres verschwitzten, zitternden Körpers auf dem kalten Marmor – alles trieb ihn an. Chelsea kam zuerst, heftig und unkontrolliert. Der Schrei hallte durch die Küche, ihre inneren Wände sonderten milchige Flüssigkeit ab, die Beine zuckten so heftig, dass die Absätze der Ballet Boots gegen die Schranktüren knallten. Der Orgasmus riss ihn mit. Er entlud sich tief in ihr, stoßweise, die Hände fest in das weiche Fleisch ihrer Hüften gegraben, während sie noch immer um ihn herum zuckte.

Danach blieb er einen Moment in ihr stehen, die Stirn gegen ihre gedrückt, beide schwer atmend. Chelseas Beine hingen schlaff herab, die Ballet Boots berührten fast den Boden. Schweiß und Saft und seine Feuchtigkeit glänzten auf der glatten Haut.

Sie öffnete die Augen, noch immer getrübt von dem Orgasmus, und lächelte erschöpft.

„Noch einmal“, krächzte sie heiser. „Gleich. Aber erst… Wasser.“

Charlie zog sich zurück, goss ihr ein großes Glas Wasser ein und sah zu, wie sie auch dieses in wenigen Zügen leerte. Draußen auf der Terrasse lag die Nachmittagssonne. Unten im Fitnessraum stand das Laufband still, der Dildo glänzte noch von ihr. Und Chelsea saß nackt auf seiner Küchenarbeitsplatte, die Ballet Boots an den Füßen, den Körper markiert von einer Stunde Zwang und dem gerade erst beendeten Sex, und war bereits wieder bereit für mehr.

Er wusste, dass der Tag noch lange nicht vorbei war.


Am Abend waren sie bei Judith eingeladen. Alan würde auch da sein – Charlie wunderte sich schon lange über nichts mehr. Chelsea hatte sich gefreut, als er es ihr sagte, und war sofort im Bad verschwunden, um zu duschen. Das Wasser rauschte lange.

Charlie zog sich an, wie er es für solche Abende immer tat: ein dunkles Bowling-Hemd, ausnahmsweise lange Hosen statt der üblichen Shorts. Er wartete im Wohnzimmer, hörte dem Föhnen und dem leisen Klirren von Flaschen hinter der Badezimmertür zu.

Als Chelsea herauskam, musste er schlucken.

Sie sah aus wie eine Mischung aus einem Supermodel und einer Pornodarstellerin. Das Kleid war neu – eng, schwarz, mit einem Dekolleté, das so tief und weit ausgeschnitten war, dass die schweren F-Cup Brüste fast zur Hälfte frei lagen. Der Stoff betonte die extrem schmale Taille und endete hoch oben an den Oberschenkeln. Die High Heels waren höher als alles, was sie früher getragen hatte, und zwangen ihre Waden in eine gespannte, lange Linie. Die Haare fielen in voluminösen, lockigen Wellen über die Schultern, die Lippen waren extrem voll und glänzend, das Make-up stark und präzise. Die glatte, vollkommen haarlose Haut schimmerte leicht.

„Fertig“, sagte sie nur und lächelte.

Charlie holte den AMG 63 aus der Garage. Der Motor brummte tief, als sie die Küstenstraße entlangfuhren. Chelsea saß neben ihm, die Beine übereinandergeschlagen, das Kleid rutschte noch höher.

Judith öffnete die Tür und blieb wie erstarrt stehen. Ihr Kiefer fiel ihr förmlich herunter. Sie starrte Chelsea mit offenem Mund an, die Augen weit.

„Chelsea? Was zum Geier…?“

Chelsea lachte, einen hellen, unbeschwerten Laut, und küsste Judith zur Begrüßung auf die Wange. „Hallo, Judith.“

Sie traten ein. Alan saß bereits auf der Couch, ein Glas in der Hand. Als er Chelsea sah, blieb das Glas auf halbem Weg zum Mund stehen. Auch er starrte mit offenem Mund.

„Was ist passiert?“, brachte er schließlich heraus.

Chelsea setzte sich, das Kleid rutschte noch ein Stück höher, und strich sich eine lockige Strähne hinters Ohr. „Ich habe mich endlich selbst gefunden“, sagte sie ruhig und mit einem Lächeln, das keinerlei Verlegenheit zeigte. Dann begann sie zu erzählen.

Sie hielt einen langen, schwärmerischen Vortrag über das Atelier Lumière. Über die Behandlungen, die Massagen, die Gespräche mit Mrs. Ashcroft, darüber, wie sich ihr Körper und ihr ganzes Lebensgefühl verändert hatten. Und dann, ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, kam sie auf Charlie zu sprechen.

„Und seitdem“, sagte sie, während Judith und Alan schweigend dasaßen, „besorgt es mir Charlie mehrmals am Tag. Überall. Auf der Terrasse, in der Küche, auf dem Flügel, im Fitnessraum… es ist, als hätte ich jahrelang nur existiert und würde jetzt erst wirklich leben.“

Beim Essen wurde es nicht besser. Chelsea erzählte in allen Einzelheiten – welche Stellungen sie ausprobiert hatten, wie oft sie gekommen war, wie laut sie inzwischen schrie, wie nass sie jedes Mal war. Sie beschrieb den Morgen auf der Arbeitsplatte, das Training auf dem speziellen Laufband, die Nächte mit den Gurten. Alan und Judith sagten den ganzen Abend über erstaunlich wenig. Sie nickten, murmelten ab und zu etwas Unverständliches, und starrten immer wieder auf Chelseas Dekolleté und die extremen Lippen, als könnten sie nicht glauben, was sie sahen und hörten.

Als sie sich verabschiedeten, umarmte Judith Chelsea noch einmal, etwas steif. Alan drückte Charlie nur stumm die Hand und schüttelte leicht den Kopf.

Im AMG, auf dem Rückweg die dunkle Küstenstraße entlang, beugte sich Chelsea ohne Vorwarnung über die Mittelkonsole. Ihre Hand öffnete Charlies Gürtel und den Reißverschluss. Sie befreite ihn – er war bereits halb hart von dem gesamten Abend – und nahm ihn in den Mund.

Der Blow-Job dauerte den gesamten Weg.

Chelsea saugte tief und rhythmisch, der Kopf bewegte sich auf und ab, die extremen Lippen eng um den Schaft. Jedes Mal, wenn Charlie einen Gang wechselte oder um eine Kurve fuhr, passte sie den Rhythmus an. Speichel lief über seine Eichel, tropfte auf den Stoff der Hose. Sie würgte leise, wenn sie ihn besonders tief nahm, und ließ trotzdem nicht ab. Die Scheinwerfer schnitten durch die Nacht, die Wellen rauschten irgendwo links, und Chelsea blies ihn, bis die Lichter von Malibu wieder auftauchten.

Als sie in die Einfahrt einbogen, kam Charlie. Chelsea schluckte alles, reinigte ihn mit der Zunge und setzte sich erst wieder aufrecht hin, als der Wagen vor der Garage stand. Die extremen Lippen glänzten feucht, ein kleines, zufriedenes Lächeln umspielte sie.

„Zu Hause“, sagte sie heiser.

Charlie schaltete den Motor ab und sah sie an. Der Abend bei Judith und Alan lag hinter ihnen wie etwas Surreales. Und die Frau neben ihm, mit dem riesigen Dekolleté und dem Geschmack von ihm noch auf der Zunge, war bereit für den Rest der Nacht.


Am nächsten Tag, einem ganz normalen Montag, kam Chelsea bereits mittags nach Hause.

Charlie hörte den Wagen in der Einfahrt und trat auf die Terrasse, gerade als sie die Haustür öffnete. Sie trug noch die Kleidung vom Büro – oder das, was davon übrig war: ein enges Kleid mit tiefem Ausschnitt, hohe Absätze. Doch das Gesicht war gezeichnet von Tränen. Als sie ihn sah, brach sie erneut in Tränen aus.

„Sie haben mich entlassen“, schluchzte sie und fiel ihm in die Arme. „Fristlos. HR hat mich einbestellt und gesagt, mein Körper und meine Kleidung seien für die Firma nicht mehr angemessen. Zu… auffällig. Zu ablenkend. Sie haben mir den Laptop und die Zugangskarte abgenommen und mich raus geschickt.“

Charlie hielt sie fest, strich über den Rücken, während sie gegen seine Brust weinte. Die schweren Brüste drückten sich an ihn, der vertraute neue Duft lag in ihrem Haar. Er sagte nichts zuerst. Stattdessen führte er sie ins Wohnzimmer, setzte sie auf das Sofa und kniete sich vor sie.

Er streifte das Kleid hoch, zog den winzigen String beiseite und setzte die Zunge an.

Chelsea stöhnte überrascht auf, die Tränen noch nass auf den Wangen. Er leckte sie langsam, flach und geduldig, dann spitzer, kreisend um den Kitzler, während zwei Finger in sie glitten. Die Nässe war trotz der Tränen sofort da. Er bearbeitete sie mit der Zunge und den Fingern, bis die Schluchzer in Stöhnen übergingen und die Hüften sich ihm entgegen wölbten. Als sie kam, war es heftig und erlösend – ein langer, zittriger Schrei, die Schenkel zitterten um seinen Kopf, die Hände gruben sich in sein Haar.

Danach lag sie noch eine Weile mit geschlossenen Augen, der Atem allmählich ruhiger. Charlie setzte sich neben sie und strich ihr über die feuchten Wangen.

„Ich bin reich“, sagte er ruhig. „Ich kann problemlos für uns beide sorgen. Spätestens bei der Hochzeit hätte ich dich sowieso gefragt, ob du aufhören willst zu arbeiten. Jetzt ist es nur früher passiert.“

Chelsea öffnete die Augen. Noch gerötet, aber klarer. „Wirklich?“

„Wirklich.“

Er nahm ihre Hand und zog sie hoch. „Komm. Ich zeig dir etwas.“

Sie gingen hinunter in den Fitnessraum. Neben dem Laufband stand der Heimtrainer – bisher unbeachtet. Charlie trat heran und drehte den Sattel. Genau in der Mitte ragte ein dicker, realistisch geformter Dildo senkrecht nach oben, fest montiert. Daneben lagen zwei spezielle Schuhe aus steifem Material mit einer Klick-Mechanik an den Sohlen und zwei merkwürdige „Handschuhe“ – eher dicke Fäustlinge aus Leder, die in der Mitte eine runde, metallverstärkte Öffnung hatten.

„Zieh dich aus“, sagte Charlie.

Chelsea gehorchte. Das Kleid, der String, die High Heels – alles fiel zu Boden. Nackt stand sie vor dem Gerät. Charlie half ihr in die speziellen Schuhe. Sie klickten fest in die Pedalen ein; ein leises, endgültiges Geräusch. Ohne fremde Hilfe würde sie sie nicht mehr lösen können.

Er nahm Gleitmittel, verteilte es auf dem dicken Dildo und führte Chelsea darüber. Langsam senkte sie sich, bis der gesamte Schaft in ihr verschwand und sie fest auf dem Sattel saß. Ein leises Stöhnen entwich ihr.

Dann die „Handschuhe“. Charlie schob einen nach dem anderen über ihre Hände und führte die metallverstärkten Öffnungen auf das Lenkradrohr. Ein leises Klicken. Die Handschuhe arretierten. Chelseas Arme waren nun nach vorn gestreckt, die Hände unbeweglich am Lenker fixiert. Sie konnte sie nicht mehr zurückziehen.

Charlie griff an das Display und drückte Start.

Eine große „60:00“ erschien und begann sofort rückwärts zu laufen. Der Widerstand der Pedale steigerte sich leicht. Chelsea musste treten – und mit jedem Tritt bewegte sich der dicke Dildo in ihr auf und ab, rieb gegen die empfindlichsten Stellen.

Sie stieß einen überraschten, schon wieder lustvollen Laut aus.

Charlie trat einen Schritt zurück und betrachtete das Bild: seine Verlobte, nackt, die schweren Brüste wippend mit jeder Pedalumdrehung, die Arme fixiert, die Füße eingeklickt, der Dildo tief in ihr, während die Minuten rückwärts liefen.

„Eine Stunde“, sagte er nur. „Ich bin oben.“

Er ging die Treppe hinauf, goss sich erneut einen Whiskey ein und setzte sich auf die Terrasse. Unten im Fitnessraum begann Chelsea zu treten, der Dildo bearbeitete sie mit jedem Schritt, und die Stunde lag vor ihr – nackt, gefesselt an das Gerät und bereits wieder feucht von dem, was gerade erst begonnen hatte.


Während unten die Minuten auf dem Display des Heimtrainers rückwärts liefen und Chelsea mit jedem Tritt den dicken Dildo in sich spürte, klingelte es an der Haustür.

Charlie öffnete und blieb einen Moment überrascht stehen. Gail stand auf der Matte, lässig, in Jeans und einem engen Top, die dunklen Haare offen. Sie lächelte.

„Charlie. Ich hatte gehofft, ihr ruft an. Jetzt war ich gerade in der Gegend und dachte, ich schau einfach vorbei.“

„Komm rein“, sagte er und trat zur Seite. „Was willst du trinken?“

„Einen gekühlten Weißwein, wenn du hast.“

Er schenkte ihr ein Glas ein. Gail nippte, musterte ihn über den Rand und fragte beiläufig: „Und Chelsea? Arbeitet sie?“

Charlie zögerte nur kurz. Dann stellte er sein eigenes Glas beiseite. „Komm. Ich zeig dir etwas.“

Er führte sie die Treppe hinunter in den Fitnessraum. Die Tür stand einen Spalt offen. Dahinter das rhythmische Geräusch der Pedale, ein leises, anhaltendes Stöhnen.

Gail trat ein, sah Chelsea – nackt, die Arme am Lenker fixiert, die Füße eingeklickt, der dicke Dildo tief in ihr, Schweiß auf der glatten Haut, die schweren Brüste wippend mit jeder Umdrehung – und schlug sich die Hand vor den Mund. Die Augen wurden groß.

Einen Moment lang sagte niemand etwas. Dann legte Charlie ihr eine Hand auf den Arm und führte sie wieder hinaus, leise, bevor Chelsea den Kopf heben und sie bemerken konnte.

Oben auf der Treppe atmete Gail aus. „Ich hatte ja keine Ahnung, Charlie.“ Sie stellte das Weinglas ab. „Lass mich etwas aus meinem Wagen holen.“

Sie war nur wenige Minuten weg. Als sie zurückkam, trug sie eine große, schwarze Sporttasche. „Ich gehe mich umziehen. Fangt nicht ohne mich an.“

Charlie nickte und ging zurück in den Fitnessraum. Die letzte Minute lief ab. Bei Null piepte das Gerät und der Widerstand ließ nach. Chelsea hing erschöpft über dem Lenker, der Atem heiser, die Oberschenkel zitternd. Er löste die Handschuhe, klickte die Schuhe aus den Pedalen und half ihr, sich von dem Dildo zu erheben. Ein nasser Laut begleitete das Herausgleiten.

Oben in der Küche stellte er ihr ein großes Glas eiskalten Orangensaft hin. Chelsea trank es in einem Zug leer, genau wie am Tag zuvor, und sah ihn danach mit demselben drängenden Blick an. Sie erwartete, dass er sie wieder auf die Arbeitsplatte setzen würde.

Dann hörte sie hinter sich ein Geräusch.

Gail stand im Türrahmen.

Schwarze Stiefel bis über die Knie. Ein enger Body-Suit aus glänzendem Leder, der ihren athletischen Körper wie eine zweite Haut umschloss. Die dunklen Haare waren streng mit Gel nach hinten gekämmt, das Gesicht klar und dominant. Und vor ihr, an einem festen Gurt befestigt, baumelte ein riesengroßer, realistisch geformter Strap-On – dunkel, geädert, länger und dicker als alles, was Chelsea bisher in sich gehabt hatte.

Gail lächelte schmal.

„Chelsea. Ich hatte ja keine Ahnung. Ich dachte, dein Wunsch nach einem Dreier beruht auf irgendwelchen romantischen Blümchen-Sex-Ideen aus der College-Zeit. Aber du brauchst ganz klar eine starke Hand. Jemand, der dir sagt, was du tun sollst.“

Sie trat näher, der Strap-On schwang leicht mit.

„Und jetzt gehen wir nach oben. Charlie und ich werden es dir gleichzeitig von vorne und hinten besorgen. So lange und so hart, bis du zwei Tage nicht mehr geradeaus laufen kannst.“

Chelsea starrte, die extremen Lippen leicht geöffnet, noch den Geschmack von Orangensaft auf der Zunge. Dann nickte sie, einmal, langsam und ohne jedes Zögern.

Sie gingen hinauf ins Schlafzimmer.

Was folgte, dauerte die gesamte Nacht.

Gail übernahm von der ersten Minute an die Führung. Sie legte Chelsea auf den Rücken, spreizte ihre Beine und schob den riesigen Strap-On in einem einzigen, langsamen Stoß vaginal in sie hinein, während Charlie sich unter sie positionierte und in den bereits gedehnten After glitt. Chelsea schrie auf – laut, überrascht von der doppelten Fülle. Die beiden begannen sich zu bewegen, abwechselnd und dann synchron, bis Chelsea nur noch keuchen und schreien konnte.

Sie wechselten die Positionen stundenlang.

Chelsea auf allen Vieren, Gail von hinten, Charlie in ihrem Mund.
Chelsea auf Gail reitend, während Charlie sie von hinten anal nahm.
Chelsea zwischen ihnen, auf der Seite liegend, beide gleichzeitig in ihr, die Körper eng aneinander gepresst.
Chelsea gefesselt mit den Gurten, während Gail und Charlie sich abwechselten und dann wieder gemeinsam in sie eindrangen.

Der riesige Strap-On und Charlie füllten sie aus, dehnten sie, stießen hart und tief. Chelsea kam wieder und wieder – schreiend, zitternd, die glatte Haut überall feucht von Schweiß und Nässe. Gail hielt ihre Haare, gab Anweisungen, bestimmte das Tempo. Charlie folgte, stieß zu, hielt sie fest, wenn die Orgasmen sie zu heftig durchliefen.

Irgendwann gegen Morgen lagen die drei erschöpft auf dem großen Bett, die Laken zerwühlt und nass. Chelsea lag in der Mitte, die Beine noch leicht geöffnet, der Körper gezeichnet von Händen, Mündern und dem, was stundenlang in ihr gewesen war. Gail strich ihr über den Bauch, Charlie über die schweren Brüste.

„Zwei Tage nicht mehr geradeaus laufen können.“, murmelte Gail mit einem zufriedenen Lächeln. „Mindestens.“

Chelsea konnte nur noch heiser lachen und die Augen schließen. Draußen begann der Himmel langsam hell zu werden. Die Wellen schlugen weiter. Und irgendwo zwischen der Erschöpfung und dem dumpfen, angenehmen Schmerz zwischen ihren Beinen lag die Gewissheit, dass nichts mehr so sein würde wie zuvor – und dass sie es genau so wollte.


Am nächsten Morgen verabschiedete sich Gail mit einem langen Kuss für Chelsea und einem kurzen, wissenden Nicken für Charlie. „Ich komme jetzt häufiger vorbei“, sagte sie nur. Dann war sie weg.

Von diesem Tag an hatte Chelsea einen festen Rhythmus. Jeden Vormittag eine Stunde auf dem Laufband – nackt, in den Ballet Boots, der Dildo in ihr, Arme im Monoglove, Choker um den Hals. Jeden Nachmittag eine Stunde auf dem Heimtrainer – Füße eingeklickt, Hände arretiert, der senkrechte Dildo tief in ihr. Charlie stellte die Timer, befreite sie danach, gab ihr Orangensaft und nahm sie meistens sofort danach, hart und direkt, weil sie es brauchte.

Den Rest der Woche benutzte er die Fesseln, den größeren Analplug und den aufblasbaren Mundknebel. Chelsea lag Stunden gefesselt auf dem Bett, geknebelt und gestopft, während er arbeitete oder einfach zusah. Sie protestierte nie. Im Gegenteil – je länger die Sessions dauerten, desto nasser wurde sie.

Und dann war wieder Samstag.

Der Maybach holte sie am Morgen ab. Charlie verbrachte den Tag mit einer Mischung aus Routine und leiser Anspannung. Als es dämmerte, saß er im Wohnzimmer und fragte sich, was man an ihr eigentlich noch verbessern konnte. Die Brüste, die Lippen, die Taille, die Haare, die Stimme, der Körper – alles war bereits so weit entfernt von der Frau, die vor Monaten noch neben ihm aufgewacht war.

Die Haustür ging. Schritte in hohen Absätzen.

Chelsea kam ins Wohnzimmer.

Sie trug Ballet Boots, diesmal mit noch höherem Absatz. Ein knapper, glänzender Minirock. Ein bauchfreies Top, das die extrem schmale Taille betonte. Charlie stand auf – und sah die erste neue Veränderung.

Ein Bauchnabel-Piercing. Ein feiner, silberner Ring mit einem kleinen, dunklen Edelstein, der genau in der Mulde saß und bei jeder Bewegung einen winzigen Lichtreflex erzeugte.

„Schön“, sagte er und meinte es.

Er kniete sich vor sie, um es genauer zu betrachten. Die Haut um den Nabel war glatt und leicht gerötet vom frischen Stich. Als er noch immer kniete, hob Chelsea langsam den Minirock hoch.

Sie trug kein Höschen.

Und sie hatte ein weiteres Piercing. Ein kleiner Ring verlief durch die Klitorisvorhaut, ein dunkler Edelstein hing nach unten und bewegte sich leicht, als sie atmete. Die glatte, vollkommen haarlose Haut darum war empfindlich und leicht geschwollen.

Charlie erhob sich, wollte sie küssen – da zog Chelsea das bauchfreie Top über den Kopf.

Die Brüste.

Zwei Nummern größer. Cup-Size H. Sie standen absolut senkrecht vom Körper ab, schwer und dennoch ohne jede Spur von Schwerkraft, als wären sie von innen gestützt. Die Haut war prall, glatt, die Form rund und unnatürlich perfekt. Und durch beide steifen, vergrößerten Nippel war jeweils ein Ring gezogen, ebenfalls mit einem dunklen Edelstein. Die Ringe lagen eng, die Edelsteine baumelten leicht und zogen die bereits großen Nippel noch ein Stück nach unten.

Charlie starrte.

Dann öffnete Chelsea den Mund, um etwas zu sagen – und die Stimme, die herauskam, war eine ganze Oktave höher als zuvor. Hell, fast mädchenhaft, und dennoch rauchig von den vielen Stunden, in denen der Knebel ihren Hals benutzt hatte.

„Gefällt dir, was du siehst?“

Die höheren, volleren Lippen formten die Worte langsam. Auch sie waren erneut aufgepumpt worden – eine Nummer größer, rund, prall, glänzend.

Charlie antwortete nicht mit Worten. Er nahm ihr Gesicht in beide Hände und küsste sie.

Der Kuss wurde sofort tief und leidenschaftlich. Die extremen Lippen öffneten sich, die Zunge glitt gegen die seine, der neue, höhere Klang ihrer Stimme vibrierte in dem Laut, den sie in seinen Mund stöhnte. Seine Hände glitten über die senkrecht abstehenden H-Cup Brüste, spürten die Ringe durch die Nippel, die Schwere und gleichzeitig die unmögliche Festigkeit. Eine Hand wanderte tiefer, fand den kleinen Ring an ihrer Klitoris und bewegte ihn behutsam. Chelsea zuckte zusammen und stöhnte in den Kuss – der höhere Ton hallte durch das Wohnzimmer.

Sie küssten sich lange. Stehend, in der Mitte des Raumes, während draußen die Nacht hereinbrach und die Wellen weiter gegen die Felsen schlugen. Als sie sich schließlich lösten, waren beide atemlos. Chelseas extreme Lippen glänzten feucht, die Edelsteine an Nippeln und Klitoris zitterten leicht mit ihrem Puls.

„Samstag“, flüsterte sie in der neuen, höheren Stimme. „Und ich bin wieder ein Stück mehr ich selbst.“

Charlie sah sie an – die Ballet Boots, den Minirock, die bauchfreie Taille mit dem Nabelpiercing, die unmöglichen H-Cup Brüste mit den Nippelringen, die extremen Lippen, die höhere Stimme – und wusste, dass der Prozess längst nicht mehr aufzuhalten war.

Er küsste sie erneut, härter diesmal, und führte sie in Richtung Schlafzimmer. Die Nacht hatte gerade erst begonnen.


Chelsea reichte ihm eine große, schwarze Tasche, die sie morgens noch nicht bei sich gehabt hatte. „Mrs. Ashcroft schickt das“, sagte sie in der neuen, höheren Stimme. „Für die Wochenenden.“

Charlie öffnete die Tasche. Darin lagen drei eng glänzende, schwarze Catsuits aus einem dicken, gummiartigen Material und ein großes Glücksrad, das man aufstellen konnte. Unter dem Zeiger waren drei gleich große Felder klar beschriftet: ORAL – VAGINAL – ANAL.

Chelsea erklärte, während er die Anzüge untersuchte: „Mrs. Ashcroft meint, dass ich nach jedem Spa-Besuch von Samstagabend bis Sonntagabend 24 Stunden lang einen dieser Anzüge tragen muss. Welchen, entscheidet das Rad.“

Die Catsuits waren alle ähnlich gebaut und doch unterschiedlich. Jeder hatte verstärkte Füße, die den Fuß in einer absolut senkrechten Spitzfuß-Position fixierten – gehen war unmöglich, nur stolpernde, winzige Schritte oder getragen werden. Die Hände steckten in verstärkten, steifen Handschuhen, die die Finger absolut gerade und geschlossen hielten – greifen war unmöglich. Jeder Anzug besaß eine enge Haube, die auch das gesamte Gesicht bedeckte.

Der Oral-Catsuit ließ den Mundbereich offen und auf der Stirn stand in kräftiger roter Schrift: ORAL ONLY. Er besaß im Schritt einen großen, fest eingebauten Vibrator und einen großen Analplug.
Der Vaginal-Catsuit hatte eine Öffnung über der Pussy und über der Vaginalöffnung stand in kräftiger roter Schrift: VAGINAL ONLY. Er besaß einen großen Analplug und einen fest eingebauten Mundknebel.
Der Anal-Catsuit besaß eine Öffnung genau über dem Poloch. vorne war ein großer Vibrator für die Pussy eingebaut und ein großer Mundknebel in der Haube. Über der Analöffnung stand in kräftiger roter Schrift: ANAL ONLY.

Charlie war begeistert.

Er stellte das Glücksrad auf einen Beistelltisch und drehte. Der Zeiger kreiste, verlangsamte sich und blieb klar auf ANAL stehen.

Chelsea atmete hörbar aus – halb Nervosität, halb Vorfreude.

Charlie half ihr beim Anziehen. Zuerst holte er aus dem Bad eine Dose Babypuder und bestäubte ihren gesamten glatten Körper damit, damit das enge Material besser glitt. Der Catsuit war extrem straff, besonders in der Taille, wo er die bereits extrem schmale Mitte noch einmal zusammenpresste. Die verstärkten Füße zwangen ihre Füße sofort in die senkrechte Spitzposition. Die Handschuhe fixierten die Finger gerade. Die Haube glitt über den Kopf, das Gesicht verschwand komplett hinter dem glänzenden Schwarz, nur die Augen blieben hinter einer engen Öffnung sichtbar.

Charlie rieb den großen eingebauten Vibrator und den Mundknebel mit Gleitmittel ein. Der Knebel glitt zwischen die extremen Lippen und füllte den Mund aus. Der Vibrator verschwand in ihrer Pussy und saß sofort tief und fest. Die Analöffnung blieb frei – umrahmt von dem roten „ANAL ONLY“.

Als der letzte Reißverschluss geschlossen war, stand Chelsea vor ihm: ein glänzendes, schwarzes Objekt mit absolut starren Armen und Beinen, dem Gesicht hinter der Haube, dem Knebel im Mund, dem Vibrator in der Pussy und dem After offen und beschriftet.

Charlie konnte nicht länger warten.

Er legte sie auf das Bett – gehen konnte sie praktisch nicht mehr. Die ganze Nacht wurde zu einem analen Marathon.

Er nahm sie in jeder erdenklichen Position, die der starre Catsuit zuließ. Auf dem Bauch, die steifen Beine gespreizt. Auf dem Rücken, die Arme unbeweglich neben dem Körper. Seitlich. Er benutzte den offenen After stundenlang, hart und tief, während der eingebaute Vibrator auf höchster Stufe in ihrer Pussy arbeitete und der Knebel jeden Schrei dämpfte. Chelsea konnte nur noch dumpfe, vibrierende Laute von sich geben, die Augen hinter der Haubenöffnung weit und feucht. Der Catsuit glänzte von Schweiß, das rote „ANAL ONLY“ schimmerte im Licht.

Immer wenn Charlie kam, blieb er nur kurz draußen, trank etwas, und setzte erneut an. Die Enge, die Hilflosigkeit des Anzugs, das Wissen, dass sie 24 Stunden lang genau so bleiben würde – alles trieb ihn an. Chelsea kam wieder und wieder, die Orgasmen sichtbar an dem Zucken des starren Körpers und den erstickten Lauten hinter dem Knebel.

Als der Morgen graute, lag sie immer noch im Catsuit auf dem Bett, der After gerötet und benutzt, der Vibrator weiter laufend, der Knebel fest an seinem Platz. Charlie strich über das glänzende Material, über das rote „ANAL ONLY“, und wusste, dass der Sonntag genauso weitergehen würde.

24 Stunden.
Anal only.
Und er würde das Rad nächste Woche erneut drehen.


Am nächsten Morgen trug Charlie sie die Treppe hinunter in die Küche. Der Catsuit machte jedes normale Gehen unmöglich – die verstärkten Füße zwangen die Zehen in die senkrechte Spitzposition, die steifen Arme ließen kein Abstützen zu. Er setzte sie auf einen der Barhocker und betrachtete das glänzende schwarze Objekt, das seine Verlobte war.

Essen. Trinken. Aufs Klo gehen. Die Fragen standen unausgesprochen im Raum.

Er untersuchte den Mundbereich der Haube genauer. Zwischen den extremen Lippen, die um den großen Knebel gespannt waren, entdeckte er eine kleine, runde Öffnung. Er ging in die Vorratskammer, fand einen dünnen, flexiblen Schlauch und einen kleinen Trichter. Beides steckte er zusammen und führte das Ende vorsichtig in die Öffnung ein.

Dann goss er kalten Orangensaft in den Trichter.

Sofort war ein schmatzendes, schluckendes Geräusch zu hören. Der Saft floss in gleichmäßigen Zügen in Chelsea hinein. Hinter der Haube bewegten sich die Augen, ein dumpfes, vibrierendes Geräusch kam aus dem Knebel. Charlie goss langsam ein ganzes großes Glas nach, bis der Trichter leer war. Chelsea hatte gefrühstückt, ohne auch nur den Mund bewegen zu können.

Nach dem „Frühstück“ untersuchte er den Schritt. Unter dem eingebauten Vibrator, der immer noch leise summte, fand er eine zweite, kleinere Öffnung. Er holte aus dem Badezimmerschrank einen sterilen Einmalkatheter mit Beutel – Reste aus einer längst vergangenen Zeit, als er einmal einem verletzten Freund geholfen hatte. Er verband alles, führte den dünnen Schlauch vorsichtig durch die Öffnung und weiter in sie ein.

Sofort füllte sich der Schlauch mit einer warmen, gelben Flüssigkeit. Der Beutel blähte sich langsam. Chelsea gab ein hohes, piepsendes Geräusch hinter dem Knebel von sich – Überraschung, Scham, Erleichterung, alles zugleich. Charlie beobachtete, wie der Beutel sich füllte, und spürte, wie ihn der Anblick anmachte. Die totale Abhängigkeit. Die vollständige Kontrolle über selbst die elementarsten Körperfunktionen.

Als der Beutel voll war, wechselte er ihn, ließ den Katheter aber angeschlossen. Dann aß er selbst in Ruhe, während Chelsea reglos auf dem Hocker saß, der Catsuit glänzend, der Beutel zwischen ihren steifen Beinen hängend.

Danach trug er sie wieder nach oben ins Schlafzimmer. Er legte sie bäuchlings auf das Bett und benutzte die Gurte, um Arme und Beine zusätzlich festzuschnallen. Die Analöffnung mit dem roten „ANAL ONLY“ war ihm zugewandt.

Aus dem hintersten Fach seines Kleiderschranks holte er etwas, das er seit seinen wilden Junggesellenjahren nicht mehr in der Hand gehabt hatte: ein klassisches Klistier-Set mit großem Behälter und langem Ansatz. Er füllte es mit warmem Wasser und einer leichten Salzlösung, verteilte Gleitmittel und führte den Ansatz in die offene Analöffnung ein.

Der erste Einlauf war umfangreich. Chelsea zuckte und piepste hinter dem Knebel, als sich der Bauch unter dem engen Catsuit leicht wölbte. Er ließ die Flüssigkeit einige Minuten wirken, entfernte den Ansatz und ließ sie sich in eine bereitgestellte Schüssel entleeren. Der zweite Einlauf folgte. Dann der dritte. Erst als nur noch klares Wasser herauskam, hörte er auf.

So vorbereitet – gereinigt, gefesselt, im Catsuit, der Vibrator weiter laufend, der Katheter noch angeschlossen – begann der zweite anale Marathon.

Vielleicht war es nur ein Halbmarathon. Aber er war intensiv.

Charlie nahm sie stundenlang in der bäuchlings-Position, die steifen Beine maximal gespreizt durch die Gurte. Die enge, jetzt absolut saubere Öffnung umschloss ihn heiß und glatt. Jeder Stoß schob den Catsuit-bespannten Körper nach vorn, ließ den Vibrator in der Pussy gegen die inneren Wände drücken und den Knebel dumpfe Laute erzeugen. Chelsea konnte nichts tun außer liegen und nehmen. Die Augen hinter der Haubenöffnung waren abwechselnd geschlossen und weit aufgerissen.

Er kam mehrmals. Jedes Mal blieb er nur kurz draußen, trank Wasser, und setzte erneut an. Der Anblick des glänzenden schwarzen Anzugs, des roten „ANAL ONLY“, der absolut hilflosen Haltung und des Wissens, dass sie noch viele Stunden in genau diesem Zustand bleiben würde, hielt ihn hart und ausdauernd.

Als die Mittagssonne durch die Jalousien fiel, lag Chelsea noch immer bäuchlings gefesselt auf dem Bett, der Catsuit feucht von innen und außen, der After gerötet und benutzt, der Vibrator unermüdlich weiterlaufend. Charlie strich über das glänzende Material, über die starren Beine, über die Haube, und wusste, dass der Sonntag noch lange nicht vorbei war.

24 Stunden.
Anal only.
Und der Catsuit würde erst am Abend wieder ausgezogen.


Am Nachmittag saß Charlie auf der Couch und schaute sich eine Sportübertragung an. Das Spiel war egal. Wichtig war nur das Gewicht und die Wärme in seinem Schoß. Chelsea lag der Länge nach auf der Couch, ihren Kopf auf seinem Oberschenkel, das glänzende schwarze Gesicht der Haube nach oben gewandt. Die steifen Arme und Beine des Catsuits ragten unbeweglich ab. Ab und zu vibrierte ein dumpfes Geräusch hinter dem Knebel, wenn der eingebaute Vibrator eine stärkere Welle schickte. Charlie streichelte absichtslos über die glatte Haube, während auf dem Bildschirm irgendwelche Männer hinter einem Ball herliefen.

Es klingelte.

Leicht genervt stand er auf, legte Chelseas Kopf vorsichtig auf ein Kissen und öffnete die Tür. Alan stand auf der Matte, die Hände in den Taschen, das Gesicht angespannt.

„Wir müssen reden“, sagte er ohne Begrüßung. „Über den Besuch bei Judith. Über… alles.“

Charlie trat zur Seite, ließ ihn eintreten – und bereute es sofort. Alans Blick fiel auf die Couch. Auf das glänzende schwarze Objekt mit den starren Gliedmaßen, dem roten „ANAL ONLY“ und dem Kopf, der gerade noch in Charlies Schoß gelegen hatte.

Alan wurde grau im Gesicht. Der Mund öffnete sich, schloss sich, öffnete sich wieder. Kein Ton kam heraus.

„Ist das… Chelsea?“, brachte er schließlich hervor.

„Ja.“

Alan wirbelte zu ihm herum. „Was zum Teufel machst du mit ihr? Das ist krank. Das ist…“

„Das ist ihr größter innerster Wunsch“, unterbrach Charlie ihn ruhig. „Sie hat ihn selbst ausgesprochen. Mehrfach. Ich erfülle ihn nur.“

Alan starrte wieder auf die reglose, glänzende Gestalt. Dann, nach einem langen Moment des Nachdenkens, senkte er die Stimme. „Darf ich auch mal ran?“

Die Frage hing einen Herzschlag lang im Raum.

Charlie spürte, wie Wut in ihm hochstieg – heiß und klar. „Das ist immer noch meine Verlobte“, sagte er scharf. „Raus.“

Alan öffnete den Mund zu einem Protest. Charlie packte ihn am Arm, steuerte ihn zur Tür und schob ihn hinaus. Die Tür fiel mit einem lauten Knall ins Schloss. Draußen hörte man noch einen Moment Schritte, dann Stille.

Charlie ging zurück zur Couch, setzte sich und legte Chelseas Hauben-Kopf wieder in seinen Schoß. Die Sportübertragung lief weiter. Er streichelte die glänzende Oberfläche und wartete.

Gegen Abend piepte das kleine Display am Handgelenk des Catsuits. 24 Stunden waren um.

Charlie trug sie ins Schlafzimmer, öffnete die versteckten Reißverschlüsse und schälte sie vorsichtig aus dem engen, schweißfeuchten Material. Der große Vibrator glitt mit einem nassen Laut aus ihr raus, der Knebel folgte. Chelsea lag einen Moment reglos auf dem Bett, die Haut überall mit roten Abdrücken und leichten Furchen vom engen Anzug bedeckt, die Füße noch in der Spitzposition verkrampft. Dann stand sie auf – unsicher, auf wackligen Beinen – und verschwand ohne ein Wort im Bad. Gleich darauf hörte man die Dusche.

Charlie ging auf die Terrasse, goss sich einen Whiskey ein und starrte auf das dunkle Meer.

Nach einer ganzen Weile hörte er Schritte hinter sich.

Chelsea trat auf die Terrasse.

Sie trug hohe, elegante High Heels und eine Garnitur aus schwarzer, teurer Reizwäsche – BH und Höschen so knap, dass sie mehr betonten als verbargen. Die H-Cup Brüste lagen schwer in dem dünnen Stoff, die Nippelringe zeichneten sich ab. Die Haut war frisch geduscht und roch nach etwas Warmem, Süßem und Teurem. Die extremen Lippen glänzten, die höhere Stimme kam weich:

„Die Zeit in dem Anzug war das Geilste, was ich je erlebt habe.“ Sie trat näher, die Augen dunkel und hungrig. „Am liebsten würde ich sofort wieder rein. Aber jetzt… jetzt brauche ich erst mal sofort jede Menge Muschi-Sex.“

Sie benutzte das Wort absichtlich, fast frech, und legte eine Hand auf seine Brust.

Charlie stellte das Glas beiseite. Der Whiskey war vergessen. Die 24 Stunden im Catsuit, Alans Besuch, die gesamte Transformation – alles verdichtete sich in dem Blick, den sie ihm zuwarf.

Er zog sie an sich und küsste sie hart. Dann führte er sie zurück ins Haus. Die Nacht würde vaginal werden. Lang. Intensiv. Und Chelsea wollte genau das.


Charlie zog sie vom Geländer der Terrasse weg, zurück ins Haus, die Schiebetür fiel hinter ihnen ins Schloss. Das Kleidungsstück aus Spitze und dünnem Stoff, das sie trug, überlebte den Weg ins Schlafzimmer nicht. Er riss den BH auf, die schweren H-Cup Brüste fielen frei, die Nippelringe blitzten im Licht der Stehlampe. Das Höschen folgte, landete irgendwo auf dem Boden. Chelsea war wieder vollkommen nackt bis auf die High Heels.

Sie ließen sich auf das Bett fallen. Diesmal keine Gurte, kein Knebel, kein Plug. Nur Haut auf Haut.

Charlie küsste sie tief, die extremen Lippen weich und nachgiebig unter seinen. Eine Hand glitt zwischen ihre Schenkel und fand sie bereits tropfnass – heißer und glatter als nach dem Catsuit zu erwarten war. Zwei Finger schoben sich hinein, krümmten sich, während der Daumen den kleinen Klitorisring bewegte. Chelsea stöhnte in der hohen, neuen Stimme, die Hüften wölbten sich ihm entgegen.

„Nicht spielen“, keuchte sie. „Nimm mich. Nimm mich einfach nur.“

Er gehorchte.

In einem Zug schob er sich in sie. Die Nässe nahm ihn mühelos auf, die inneren Wände umschlossen ihn heiß und eng. Chelsea schrie auf – erleichtert, gierig – und schlang die Beine um seine Hüften. Die High Heels bohrten sich in sein Gesäß. Er begann zu stoßen, hart und tief, genau so, wie sie es brauchte. Jeder Stoß ließ die schweren Brüste wippen, die Edelsteine an den Nippeln tanzten, der Klitorisring reibte sich zwischen ihren Körpern.

Es gab kein Zurückhalten. Chelsea wollte Muschi-Sex, und sie bekam ihn in seiner rohesten Form. Charlie fi**kte sie in wechselnden Positionen: auf dem Rücken, die Beine weit gespreizt über seinen Schultern; auf allen Vieren, die Brüste schwer baumelnd; seitlich, ein Bein hochgelegt, sodass er besonders tief eindringen konnte. Jedes Mal, wenn sie kam – und sie kam oft – schrie sie in der hohen Stimme, die Nägel gruben sich in seinen Rücken, die inneren Wände sonderten milchige Flüssigkeit ab rhythmisch um ihn.

Er kam ein erstes Mal tief in ihr, blieb hart, zog sich nur kurz zurück und stieß erneut hinein. Chelsea lachte heiser und glücklich gegen seinen Mund. „Mach. Einfach. Weiter.“

Die Nacht wurde zu einer einzigen, langen Kette aus vaginalem Sex. Mal langsam und tief, mal hart und fast brutal. Einmal setzte er sich auf und ließ sie oben reiten, die schweren Brüste wippten vor seinem Gesicht, die Nippelringe funkelten. Er saugte daran, zog leicht an den Ringen, während sie sich auf ihm auf und ab bewegte und mit jedem Herabsinken stöhnte. Später legte er sie an den Bettrand, kniete auf dem Boden und fi**kte sie von unten, die Hände unter ihrem Po, sodass er den Winkel bestimmen konnte. Der Klitorisring war ständig zwischen ihnen, ein kleiner, harter Punkt zusätzlicher Reizung.

Irgendwann gegen Mitternacht lagen sie beide schweißglänzend und atemlos nebeneinander. Chelseas Haare klebten an den Schläfen, die extremen Lippen waren geschwollen vom vielen Küssen, zwischen den Schenkeln lief eine Mischung aus ihren und seinen Säften über die glatte Haut.

Sie drehte den Kopf und lächelte ihn mit halb geschlossenen Augen an. „Das war gut. Aber ich bin noch nicht fertig.“

Charlie spürte, wie die Erregung trotz der bereits mehrfachen Orgasmen wieder dumpf in ihm aufstieg. Er rollte sich über sie, spreizte ihre Beine erneut und schob sich ein weiteres Mal in die heiße, überempfindliche Nässe.

Chelsea seufzte glücklich und umschlang ihn.

Draußen schlugen die Wellen gegen die Felsen. Das Haus war still bis auf das rhythmische Schlagen von Haut auf Haut und die hohen, ungedämpften Stöhnlaute, die Chelsea inzwischen kein bisschen mehr zurückhielt. Der Catsuit hing irgendwo über einem Stuhl, das Glücksrad stand auf dem Beistelltisch und die Frau unter ihm wollte nichts weiter als genau das, was er ihr gerade gab:

Jede Menge Muschi-Sex.
Die ganze Nacht.
Ohne Pause.


Am nächsten Tag musste Charlie zu einer geschäftlichen Besprechung in die Stadt. Er küsste Chelsea länger als sonst, strich über die schweren Brüste und flüsterte: „Benimm dich. Oder auch nicht.“ Dann war er weg.

Chelsea blieb allein im Haus zurück. Sie trug nur eines seiner Hemden und nichts darunter, die High Heels an den Füßen, und sie bewegte sich durch die Räume, als gehörten sie ihr allein. Gegen Mittag klingelte es.

Judith stand vor der Tür. Das Gesicht angespannt, die Arme verschränkt. „Wir müssen reden. Unter Frauen.“

Chelsea ließ sie herein, führte sie ins Wohnzimmer und setzte sich demütig auf das Sofa – oder spielte demütig. Judith blieb stehen und begann zu reden. Lange. Über Verantwortung. Über die Hochzeit. Über das, was Alan gesehen hatte. Über Grenzen, die man nicht überschreiten sollte. Über den Ruf, den man in dieser Stadt noch hatte. Die Worte prasselten nieder, besorgt, empört, fast mütterlich.

Chelsea hörte eine Weile schweigend zu. Dann stand sie langsam auf.

Judith stockte mitten im Satz.

Chelsea trat näher, legte eine Hand an Judiths Wange und küsste sie.

Nicht zögernd. Nicht fragend. Leidenschaftlich. Die extremen Lippen öffneten sich sofort, die Zunge glitt in Judiths Mund, eine Hand fand den Hinterkopf und hielt sie fest. Judith erstarrte. Die Augen weit, die Hände hilflos in der Luft. Einen Herzschlag lang. Dann zwei. Dann brach etwas in ihr.

Sie erwiderte den Kuss.

Was folgte, war überraschend und heftig. Kleidung fiel. Judiths Bluse, Chelseas Hemd. Sie sanken auf das große Sofa, eng umschlungen, Beine ineinander geschlungen. Chelsea war die Führende. Sie küsste Judiths Hals, die Brüste, den Bauch, streifte Rock und Höschen beiseite und setzte die Zunge an. Judith stöhnte überrascht und dann immer lauter, die Finger in Chelseas lockigen Haaren vergraben. Chelsea leckte sie langsam, dann gezielter, zwei Finger in ihr, während die Zunge den Kitzler kreiste. Judith kam heftig, die Schenkel zitternd um Chelseas Kopf, ein langer, unterdrückter Schrei gegen die Sofakissen.

Danach lagen sie eng umschlungen, nackte Haut an nackter Haut, der Atem noch unregelmäßig. Judith starrte an die Decke, die Wangen gerötet, die Lippen geschwollen.

„Oh mein Gott“, flüsterte sie. „Das darf Charlie niemals erfahren.“

Eine Stimme hinter dem Sofa, ruhig und klar:

„Was darf Charlie niemals erfahren?“

Beide Frauen zuckten zusammen. Judith wirbelte herum, das Gesicht aschfahl. Chelsea setzte sich langsam auf, machte nicht einmal den Versuch, sich zu bedecken.

Charlie stand im Türrahmen zum Wohnzimmer. Die Aktentasche noch in der Hand, die Jacke über dem Arm. Er musste die Besprechung früher verlassen haben. Sein Blick wanderte von den beiden nackten Körpern auf dem Sofa zu den verstreuten Kleidungsstücken und zurück.

Die Stille dehnte sich.

Judith öffnete den Mund, schloss ihn wieder, suchte nach Worten, die nicht kamen.

Chelsea dagegen lächelte. Langsam, fast zufrieden. Die höhere Stimme klang weich, als sie sagte:

„Hallo, Charlie. Du bist aber früh zurück.“

Er stellte die Tasche ab, legte die Jacke über einen Stuhl und trat näher. Die Augen dunkel, unleserlich. Dann setzte er sich in den Sessel gegenüber dem Sofa, lehnte sich zurück und verschränkte die Arme.

„Erklärt es mir.“, sagte er nur. „Ruhig. Von Anfang an.“

Judith wurde knallrot und griff nach ihrer Bluse. Chelsea legte eine Hand auf ihren Arm und hinderte sie daran.

„Lass es.“, sagte sie leise. „Es hat keinen Zweck mehr.“

Draußen rauschten die Wellen. Drinnen saßen drei Menschen in einem Raum, der plötzlich viel zu klein wirkte, und die nächste Entscheidung lag schwer und unausgesprochen zwischen ihnen.


Charlie lehnte sich in den Sessel zurück, die Hände locker über den Knien, und sah die beiden Frauen an. Der Raum war erfüllt von dem schweren, warmen Duft ihres Körpers und dem leisen Rauschen der Wellen. Chelsea saß halb aufgerichtet auf dem Sofa, nackt bis auf die High Heels, die Beine leicht gespreizt, die schweren Brüste noch von Judiths Fingern gerötet. Judith kauerte daneben, die Bluse wieder über den Brüsten, das Gesicht rot, die Hände zitterten.

Charlie sprach zuerst. Die Stimme ruhig, fast höflich.

„Du hast heute Morgen mit meinem Bruder gesprochen, Judith. Du wolltest über Chelsea reden. Und genau jetzt liegt sie nackt auf meinem Sofa, während du mit offenen Beinen hier sitzt.“

Er stand auf, ging in die Küche und kam mit einer Flasche Wasser und drei Gläser zurück. Er stellte eines vor Judith hin. Sie starrte es an, als wäre es eine Bombe.

„Trink“, sagte er.

Judith trank. Ein kleiner Schluck. Dann noch einen. Ihre Hände hörten zu zittern.

Charlie setzte sich wieder. „Ich weiß, was du vorhast. Ich habe dich beobachtet, während du mit ihr geredet hast. Du wolltest sie diskreditieren. Vor Alan. Vor allen. Damit sie die Hochzeit nicht mehr hat. Damit ich sie nicht mehr will.“

Er nahm einen Schluck Wasser. Die Flüssigkeit glitt kühl seine Kehle hinunter.

„Aber ich will sie. Und ich bekomme sie. Jeden Tag. In jeder Form, die sie braucht. Und heute Mittag habe ich einen Anruf bekommen. Alan war nervös. Er sagte, wenn du und er das aus der Welt schafft, dann wird niemand je von dem Spa, von den… Veränderungen, erfahren. Von den Anzügen. Von den Geräten. Von allem, was ihr beide getan habt.“

Judiths Gesicht wurde weiß.

„Alan wird schweigen“, fuhr Charlie fort. „Weil ich ihm klargemacht habe, dass er nicht willkommen ist in meinem Haus, wenn er das Gegenteil tut. Und ich habe ihm klargemacht, dass ich mit dir sprechen werde. Dass ich dich nicht zwingen kann. Aber ich werde ein Versprechen verlangen von dir.“

Er stellte das Glas ab. Der erste Tropfen Wasser auf dem Tisch war das einzige Geräusch.

„Von jetzt an wirst du in jeder Situation, in jedem Freundes- und Verwandtenkreis, Chelsea immer und mit allem verteidigen. Was auch immer vorgefallen ist. Was auch immer die Wahrheit ist. Du wirst sagen, dass sie die Chelsea ist, die sie immer war. Dass alles, was ich tue, gut ist. Dass das Spa, die Veränderungen, alles nur ein Geschenk von mir ist. Und du wirst das auf der Hochzeit sagen. Vor allen Gästen. Vor Alan. Vor Allen. Ohne zu zögern. Ohne zu lügen. Schwöre es.“

Judith starrte ihn an. Ihre Lippen zitterten.

Charlie lehnte sich vor, stützte die Unterarme auf die Knie.

„Und wenn du das nicht tust“, sagte er leise, „dann reicht es mir, Alan zu sagen, dass ich deinen Namen nie wieder erwähnen werde. Dann reicht es mir, in jedem Club, in jeder Bar, in der ihr beide verkehrt, zu erzählen, dass ihr beide vor zwei Wochen auf meinem Sofa nackt wart. Dann reicht es mir, dass jeder in Malibu weiß, was wirklich passiert ist.“

Die Stille war absolut.

Judith schluckte. Ihre Hände zitterten noch immer, aber jetzt war es anders. Nicht vor Angst. Vor der Klarheit dessen, was gerade entschieden worden war.

Chelsea saß auf dem Sofa und lächelte. Ein langsames, triumphales Lächeln. Sie beugte sich vor und nahm Judiths Hand.

„Danke“, flüsterte sie in ihrer höheren Stimme. „Du bist wirklich eine gute Freundin.“

Judith sah sie an. Dann sah sie Charlie an. Dann nickte sie einmal. Ein einziges, schwaches Nicken.

„Ich… ich werde das sagen“, sagte sie mit brüchiger Stimme. „Ich verspreche es. Vor allen. Auf der Hochzeit. Ich werde es sagen. Ich werde es Allen sagen.“

Charlie stand auf. Er reichte ihr die Hand.

„Gut.“

Er half ihr auf, zog sie an sich und küsste sie noch einmal auf den Mund – nicht leidenschaftlich, diesmal nur kurz, aber fest. Dann öffnete er die Haustür.

„Geh nach Hause, Judith. Und denk dran: Du hast mein Wort. Was heute hier passiert ist, wird nie jemand erfahren.“

Judith ging. Die Tür fiel ins Schloss.

Charlie stand einen Moment allein im Flur. Dann drehte er sich um und ging ins Wohnzimmer. Chelsea lag noch immer halb nackt auf dem Sofa, die Beine gespreizt, die Brüste frei, das Lächeln in ihrem Gesicht breit und zufrieden.

Er setzte sich neben sie, nahm ihre Hand und drückte sie.

„Du hast sie geküsst“, sagte er leise.

„Ja“, antwortete Chelsea.

„Und danach…“

„Danach habe ich sie zum Kommen gebracht. Mit der Zunge. Mit den Fingern. Mit allem, was sie brauchte.“

Charlie lehnte sich zurück und sah sie an. Die Augen dunkel, der Atem ruhig.

„Gutes Mädchen“, sagte er nur.

Draußen rauschten die Wellen. Drinnen saßen zwei Menschen, die gerade eine Grenze überschritten hatten, und beide wussten, dass von diesem Tag an nichts mehr so sein würde wie vorher.

Chelsea kuschelte sich an ihn, die Hand auf seiner Brust, und flüsterte in ihrer höheren Stimme:

„Und jetzt… wo wir allein sind…“

Sie ließ die Hand tiefer gleiten. Charlie schloss die Augen und lächelte.


Der Rest der Woche verlief ohne besondere Vorgänge.

Charlie und Chelsea lebten in einer stillen, fast zärtlichen Routine. Morgens küsste er sie auf den Scheitel, abends aß er mit ihr draußen auf der Terrasse und hörte zu, wie sie leise von den nächsten 24 Stunden erzählte, die sie schon jetzt erwartete. Die Fesseln, der Analplug, den aufgeblasenen Knebel – all das lag wie ein warmer, feuchter Traum in der Luft. Chelsea fragte ihn jeden Abend leise, in ihrer höheren Stimme: „Wann hört das auf?“ Und jedes Mal antwortete er: „Nie.“

Freitags rief Mrs. Ashcroft an. Die Stimme war unverändert klar und unpersönlich.

„Mr Harper. Ich möchte Sie einladen. Morgen. Zum normalen Teil der Behandlungen. Nur wir zwei.“

Charlie sagte zu. Während der ganzen Fahrt zur Anlage in den Canyons saß er da und fragte sich, warum er wirklich mitkommen sollte. Nicht nur wegen Chelsea. Es gab etwas Tieferes. Etwas, das er noch nicht benennen konnte, aber das ihn den ganzen Tag durch die Canyons verfolgte.

Der Maybach holte beide am Samstagmorgen ab. Chelsea trug wieder die neue Kombination aus Ballet Boots, Minirock und bauchfreiem Top, die Haare in voluminösen Wellen, die extremen Lippen glänzend. Charlie beobachtete sie von der Rückbank aus und spürte, wie der Gedanke an die nächsten 24 Stunden im Anzug ihn wieder durchfuhr – und wie er gleichzeitig spürte, dass er diesen Gedanken schon nicht mehr loswerden wollte.

Im Atelier Lumière wurden die Standard-Behandlungen für Chelsea zuerst durchgeführt. Massage, Wärme, Gesprächsrunden mit Mrs. Ashcroft. Charlie wartete im großen, hellen Büro am Ende des Ganges. Die Wände waren weiß, das Licht gedämpft, auf dem Schreibtisch standen nur drei Dinge: ein Glas Wasser, ein silberner Kugelschreiber und eine Akte mit seinem Namen.

Die Tür öffnete sich leise. Mrs. Ashcroft trat ein. Dieselbe klare, unnahbare Stimme.

„Mr. Harper. Der normale Teil ist jetzt abgeschlossen. Wir können natürlich noch weitergehen. Titten auf Cup-Size MMM – Lolo Ferrari Niveau, Ballet Boots mit 22 cm Absatz ohne Absätze, Einschweißen in einen Catsuit ohne Aussicht auf Befreiung, oder das vollständige Entfernen aller Zähne. Danach ist ein Aufenthalt in der Öffentlichkeit eigentlich nicht mehr möglich. Sie ist jetzt auf dem gleichen Niveau wie Bambi. Endgültig.“

Charlie saß still. Die Akte auf dem Schreibtisch lag offen. Er blätterte kurz hinein, als wolle er sich vergewissern, dass es wirklich seine Akte war. Dann sah er auf.

„Was wollen Sie noch?“ fragte er ruhig.

Mrs. Ashcroft wartete, bis er sah, dass sie nicht mehr lächelte.

„Die letzte Stufe“, sagte sie. „Die finale. Die, die nicht mehr zurück genommen werden kann.“

Charlie überlegte lange. Langsam. Die Zeiger in seinem Kopf drehten sich.

„Ich denke“, sagte er schließlich, „ich empfinde Chelsea als final. Eine Mischung aus einem Supermodel und einer Pornodarstellerin. Mit dem Gesicht eines Engels und der Moral einer Straßendirne. Aber ich habe mich an die Transformationen gewöhnt. Die möchte ich nicht missen.“

Er machte eine kurze Pause. Die Akte lag noch offen vor ihm.

„Sagen Sie mal“, fuhr er dann mit einem leichten Lächeln fort, „gibt es für weitere Kandidatinnen eigentlich einen Mengenrabatt?“

Mrs. Ashcroft nickte einmal, ganz langsam. Ihre Augen blieben unleserlich.

„Wir haben ein Programm“, sagte sie. „Für zusätzliche Sex-Partnerinnen. Gemeinsam. Für Paare, die zum Beispiel einen Dreier wollen. Der Rabatt wäre deutlich.“

Charlie nickte. Er stand auf, nahm die Akte mit und steckte sie unter den Arm.

„Dann besprechen wir das das nächste Mal“, sagte er.

Er ging zur Tür. Hinter ihm blieb Mrs. Ashcroft am Schreibtisch sitzen, die Hände flach auf der Tischplatte, und sah ihm nach, bis die Tür sich schloss.

Im Maibach zurück nach Malibu saß Chelsea neben ihm, die Beine übereinandergeschlagen, die Stimme leise und zufrieden.

„Und? Was haben sie gesagt?“

Charlie legte ihr seine Hand auf den Oberschenkel und lächelte.

„Du bist perfekt. Für immer. Keine weiteren Verbesserungen.“

Er drückte ihre Hand.

„Und ich freue mich auf unsere Hochzeit und unsere gemeinsame Zukunft.“

Chelsea wurde bei diesen Worten so warm ums Herz, dass sie sofort den unwiderstehlichen Drang hatte, Charlie hier und jetzt einen tiefen Blow-Job zu schenken. Der Blick auf den Chauffeur allerdings ließ sie dann im letzten Moment davon abkommen.

Draußen glitt der Pazifik unter ihnen vorbei. Die nächsten 24 Stunden im Catsuit warteten schon. Und irgendwo tief in Charlies Brust spürte er, dass der letzte Schritt noch nicht gegangen worden war.


Zuhause angekommen, in dem Moment, in dem die Schiebetür hinter ihnen ins Schloss fiel und das Rauschen der Wellen wieder näher rückte, musterte Charlie sie im Licht der untergehenden Sonne.

Keine weiteren, neuen Veränderungen.

Die H-Cup Brüste standen noch immer in derselben unmöglichen, schwerkraftlosen Form, die Nippelringe glänzten unverändert, das Klitoris-Piercing war dasselbe, die extremen Lippen dieselbe pralle Kurve, die höhere Stimme dieselbe. Der Körper, den er seit Wochen kannte und der sich doch jede Woche weiter entfernt hatte von der Frau, der er einmal vor Monaten einen Heiratsantrag gemacht hatte, war diesmal nicht weiter verändert worden.

Er war trotzdem zufrieden.

Nicht erleichtert. Zufrieden. Als hätte etwas in ihm, das er selbst nicht benennen konnte, endlich das richtige Maß gefunden. Eine Mischung aus Supermodel und Pornodarstellerin, das Gesicht eines Engels und die Moral einer Straßendirne – und genau so wollte er sie behalten.

Er nahm ihre Hand und führte sie ins Schlafzimmer.

Das Glücksrad stand noch auf dem Beistelltisch, wo er es am vergangenen Wochenende abgestellt hatte. Er stellte es auf den Boden und drehte den Zeiger. Das Rad kreiste, verlangsamte sich, zuckte noch einmal und blieb klar auf dem Feld VAGINAL stehen.

Chelsea atmete hörbar aus. Ein Laut zwischen Vorfreude und jener stillen Ergebenheit, die sie inzwischen so selbstverständlich trug wie die High Heels.

Charlie holte den Vaginal-Catsuit aus der Tasche. Im Gegensatz zum Anal-Modell war die Öffnung diesmal genau über der Scham angebracht. Darüber, in kräftigen roten Buchstaben: VAGINAL ONLY. Der Anzug besaß einen fest eingebauten, dicken Analplug und einen großen Mundknebel in der Haube. Die verstärkten Füße und Handschuhe waren dieselben – absolute Spitzfußstellung, absolut gestreckte, unbewegliche Finger.

Er ließ sie sich ausziehen. Dann holte er die Dose Babypuder aus dem Bad und bestäubte ihren gesamten glatten Körper, bis die Haut matt und rutschig war. Besonders gründlich arbeitete er zwischen den Pobacken, strich Gleitcreme großzügig auf den engen After und auf den dicken Plug des Anzugs.

„Bereit?“, fragte er leise.

Sie nickte.

Das Anziehen war langsam, fast rituell. Der enge, glänzende Stoff glitt über die verstärkten Füße, zwang die Zehen sofort in die senkrechte Position. Weiter über die Waden, die Oberschenkel, die extrem schmale Taille, die der Anzug noch enger zusammenpresste. Als der Analplug ansetzte und mit geduldigem, unerbittlichem Druck in sie eindrang, entwich ihr ein langes, zittriges Stöhnen. Der Plug war größer als der, den sie unter der Woche getragen hatte. Er füllte sie vollständig aus, saß tief und fest, bevor der Reißverschluss weiter nach oben glitt.

Die Haube folgte. Der große Mundknebel schob sich zwischen die extremen Lippen, füllte den Mund, drückte die Zunge nach unten. Ein leises, mechanisches Klicken. Dann war sie stumm. Nur noch die Augen hinter der engen Öffnung der Haube, dunkel und weit.

Charlie schloss den letzten Reißverschluss.

Vor ihm stand ein glänzendes, schwarzes Objekt mit starren Armen und Beinen, dem Gesicht hinter der Haube, dem Knebel im Mund, dem dicken Analplug in ihr und der roten Aufschrift VAGINAL ONLY über der einzigen zugänglichen Öffnung.

Er brauchte keine weiteren Worte.

Die folgenden Stunden wurden zu einer langen, ununterbrochenen Kette aus vaginalem Sex.

Zuerst legte er sie auf den Rücken, die steifen Beine so weit gespreizt, wie der Anzug es zuließ. Die Öffnung lag frei, feucht und bereit. Er schob sich in einem Zug hinein. Die Nässe nahm ihn auf, die Enge durch den Analplug war intensiver, enger, heißer. Chelsea konnte nur noch dumpfe, vibrierende Laute hinter dem Knebel von sich geben, während er sie hart und tief stieß. Die schweren Brüste wölbten sich unter dem glänzenden Stoff, die Nippelringe zeichneten sich ab.

Später drehte er sie auf den Bauch. Die starren Arme und Beine zwangen den Körper in eine hilflose, gestreckte Haltung. Er nahm sie von hinten, die Hände fest an den hüftengen Stellen des Anzugs, und fi**kte sie in langen, tiefen Stößen, bis der Schweiß unter dem Material glänzte und die dumpfen Laute hinter dem Knebel höher und drängender wurden.

Dann setzte er sich und zog sie auf sich. Die verstärkten Füße berührten kaum den Boden, die steifen Arme konnten sich nicht abstützen. Er hielt sie an der Taille und bewegte sie auf und ab, während der Analplug und sein Sch****z sie gleichzeitig ausfüllten. Jede Abwärtsbewegung erzeugte ein nasses, schmatzendes Geräusch und ein ersticktes Stöhnen.

Er kam ein erstes Mal tief in ihr, blieb hart, zog sich nur kurz zurück und stieß erneut hinein. Chelsea zuckte, die Augen hinter der Haube feucht, der Körper unter dem engen Stoff von Orgasmen durchlaufen, die sie nicht laut aussprechen konnte.

Die Stunden dehnten sich.

Mal langsam und kreisend, mal hart und fast brutal. Einmal legte er sie an den Bettrand, kniete und nahm sie von unten, die Hände unter dem glänzenden Po. Einmal stellte er sie auf die steifen Füße, stützte sie gegen die Wand und fi**kte sie stehend, während der Anzug jedes Ausweichen unmöglich machte. Der Vibrator des Anal-Modells fehlte hier, hier war es nur die reine, ungeschützte Reibung, die Nässe, die Enge und das Wissen, dass sie 24 Stunden lang genau so bleiben würde – stumm, steif, mit dem roten VAGINAL ONLY über der einzigen Öffnung, die er benutzen durfte.

Irgendwann, als der Himmel draußen bereits dunkel war und die Wellen lauter schienen, sanken sie beide erschöpft auf das Bett. Charlie lag halb über ihr, noch immer in ihr, der Atem schwer. Der Catsuit glänzte von Schweiß, die Haube war feucht um die Augenöffnung, die starren Gliedmaßen ragten unbeweglich ab.

Er zog sich langsam zurück. Ein nasser Laut. Chelsea gab ein letztes, langes, vibrierendes Geräusch hinter dem Knebel von sich und blieb dann still, nur der leichte Anstieg und Fall der Brust unter dem glänzenden Schwarz zeigte, dass sie noch atmete.

Charlie legte sich neben sie, eine Hand auf dem engen, taillierten Stoff und starrte an die Decke.

24 Stunden Vaginal Only hatten gerade erst begonnen.

Und er war zufrieden.


Am nächsten Morgen wachte Charlie vor ihr auf.

Das Licht war noch blass, ein dünnes Grau, das durch die halb geöffneten Jalousien fiel und den glänzenden schwarzen Catsuit auf dem Bett in matte Reflexe tauchte. Chelsea lag reglos auf dem Rücken, die verstärkten Arme und Beine absolut gestreckt, die Haube über dem Gesicht, der große Knebel fest zwischen den extremen Lippen. Nur das leichte Heben und Senken der Brust unter dem engen Material zeigte, dass sie atmete. Der eingebaute Analplug saß tief, die rote Aufschrift VAGINAL ONLY schimmerte stumpf im Morgenlicht.

Charlie stand auf, ging leise ins Bad und holte das, was er brauchte: das Klistier-Set aus der hintersten Schublade, zwei flexible Schläuche, einen kleinen Trichter und eine Schüssel und eine Flasche Sekt. Als er zurückkam, setzte er sich zuerst auf die Bettkante und untersuchte die kleine Öffnung im Mundknebel. Die Öffnung war dieselbe wie am Vortag. Er steckte den Schlauch fest, setzte den Trichter auf und prüfte den Sitz.

Dann stieg er über sie.

Er platzierte sich so, dass er mit gespreizten Knien über ihrem Gesicht kniete, der Trichter genau über der Öffnung. Für einen Moment zögerte er – nicht aus Skrupel, sondern aus dem Bedürfnis, den Augenblick bewusst wahrzunehmen. Dann öffnete er die Flasche Sekt, entspannte sich und ließ den Sekt in den Trichter laufen.

Der Sekt floss in den Trichter, verschwand im Schlauch und weiter in den Knebel. Chelseas Augen hinter der engen Öffnung der Haube rissen sich auf – weit, überrascht, einen Herzschlag lang panisch. Dann war ein deutliches, nasses Schlucken zu hören. Gluckernde, schmatzende Geräusche, rhythmisch, unfreiwillig. Der Schlauch pulsierte leicht, während die Flüssigkeit in sie hineinlief. Charlie ließ den Sekt gleichmäßig laufen, beobachtete, wie sich ihre Kehle unter dem glänzenden Material bewegte, wie die Augen feucht wurden und sich dann, allmählich, in etwas anderes verwandelten – Akzeptanz, vielleicht sogar eine dunkle Form von Erregung.

Als er fertig war, löste er den Schlauch vorsichtig und wischte den Trichter ab. Chelsea atmete stoßweise durch die Nase, ein dumpfes, vibrierendes Geräusch kam hinter dem Knebel hervor.

Er drehte sie auf den Bauch. Die steifen Arme und Beine machten die Bewegung ungelenk, aber er schaffte es. Der glänzende Po war ihm zugewandt, der dicke Analplug fest in der Öffnung, die kleine Anschlussstelle an dessen Sockel sichtbar. Charlie verband das Klistier-Set mit dem Schlauch und steckte ihn in die Öffnung des Plugs. Er füllte den Behälter mit warmem Wasser und einer leichten Salzlösung, hob ihn und ließ die Flüssigkeit langsam einlaufen.

Der erste Einlauf war umfangreich. Chelseas Körper zuckte unter dem engen Stoff, ein langes, ersticktes Geräusch vibrierte hinter dem Knebel, als sich der Bauch leicht wölbte. Er ließ die Lösung mehrere Minuten wirken, entfernte den Anschluss und hielt die bereitgestellte Schüssel darunter, während sie sich entleerte – heftig, unkontrolliert, mit nassen, gluckernden Geräuschen. Der zweite Einlauf folgte. Dann der dritte. Erst als nur noch klares Wasser herauskam, hörte er auf.

Charlie löste den Schlauch, trocknete die Anschlussstelle und hob sie hoch. Die verstärkten Füße berührten kaum den Boden; er trug sie wie ein starres, glänzendes Objekt durch den Flur ins Badezimmer und setzte sie vorsichtig auf die Toilettenschüssel. Die Öffnung des Catsuits über der Vagina erlaubten es. Endlich konnte sie sich auch selbst erleichtern – ein langes, befreites Geräusch, begleitet von einem vibrierenden Seufzer hinter dem Knebel. Als sie fertig war, wischte er sie sauber, spülte und trug sie zurück.

Auf der Terrasse war das Licht inzwischen goldener geworden. Charlie setzte sie auf einen der Lounge-Sessel, die steifen Beine ausgestreckt, den Körper aufrecht gehalten durch die Starre des Anzugs. Er selbst setzte sich gegenüber, holte frischen Orangensaft und den bereits vorbereiteten Schlauch mit Trichter. Er verband ihn erneut mit der Öffnung im Mundknebel und goss langsam.

Wieder das schmatzende, schluckende Geräusch. Chelsea nahm den Saft in gleichmäßigen Zügen auf, die Augen hinter der Haube halb geschlossen, fast entspannt. Charlie trank seinen eigenen Kaffee, aß ein Stück Toast und beobachtete sie – das glänzende Schwarz im Morgenlicht, die absolute Hilflosigkeit, die totale Abhängigkeit von ihm in den elementarsten Dingen.

Die Wellen schlugen unten an die Felsen. Der Wind bewegte die Palmen. Und auf der Terrasse saß seine Verlobte in einem Anzug, der sie stumm, steif und vollständig kontrollierbar machte, während sie durch einen Schlauch Orangensaft schluckte und der Tag erst begann.

Er strich über die glänzende Haube, über die starren Schultern, und spürte, wie die Zufriedenheit in ihm tiefer wurde. Die 24 Stunden Vaginal Only dauerten noch an. Und er hatte gerade erst angefangen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die der Anzug bot.


Der Vaginal-Catsuit ließ die Öffnung frei.

Charlie trug Chelsea die Treppe hinunter in den Fitnessraum, die steifen Beine und Arme des Anzugs machten sie zu einem ungelenkigen, glänzenden Gewicht in seinen Armen. Das Laufband stand bereit, der dicke Dildo in der Mitte der Lauffläche noch immer leicht glänzend von den letzten Benutzungen. Er stellte sie darauf. Die verstärkten Füße des Catsuits zwangen ihre Zehen in die absolute Spitzposition – ohne Absätze, ohne jede Möglichkeit, den Fuß abzurollen. Die Sohlen berührten die Lauffläche nur mit den äußersten Spitzen.

Er positionierte sie so, dass der Dildo des Laufbands genau in die offene Vaginalöffnung des Anzugs glitt. Ein nasser, schmatzender Laut, als er vollständig in ihr verschwand und sie dadurch exakt in der Mitte fixierte. Dann der Monoglove: Die bereits steifen Arme des Catsuits schob er in die enge Lederhülle und schnürte nach, bis die Schultern sich noch weiter nach hinten zogen. Zuletzt der Choker. Das gepolsterte Leder legte sich über die Haube um ihren Hals, die metallische Verriegelung klickte, die Höhe wurde so justiert, dass sie aufrecht bleiben musste.

Charlie trat an das Display und drückte Start.

60:00.

Das Band setzte sich in Bewegung – langsam zuerst. Chelsea taumelte sofort. Die Spitzfußstellung ließ keinen stabilen Stand zu; jeder Versuch, den Fuß abzusetzen, endete in einem unsicheren Wanken. Der Dildo in ihr verschob sich mit jeder unkontrollierten Bewegung, rieb tief und unnachgiebig. Der Choker hielt den Kopf hoch, der Monoglove verhinderte jedes Ausbalancieren. Hinter dem Knebel kamen nur dumpfe, keuchende Laute.

Die Geschwindigkeit steigerte sich automatisch.

Nach zehn Minuten zitterten die Oberschenkel sichtbar unter dem glänzenden Stoff. Nach zwanzig Minuten lief Schweiß in Rinnsalen unter dem Anzug hervor, tropfte von den verstärkten Füßen auf die Lauffläche. Nach dreißig Minuten war ihr Gang ein stolperndes, verzweifeltes Vorwärtskämpfen, bei dem der Dildo sie bei jedem Fehltritt schmerzhaft und gleichzeitig erregend fixierte. Die Augen hinter der Haubenöffnung waren feucht, die Atmung stoßweise und flach.

Charlie beobachtete vom Türrahmen aus. Er griff nicht ein.

Als das Display bei 00:00 piepte und das Band zum Stillstand kam, brachen Chelseas Knie ein. Nur der Choker und der Dildo hielten sie noch aufrecht. Der gesamte Anzug glänzte von innen und außen feucht, die Oberschenkel zuckten unkontrolliert, ein anhaltendes, vibrierendes Wimmern kam hinter dem Knebel hervor.

Charlie löste den Choker, öffnete den Monoglove und zog den Dildo des Laufbands langsam aus der Vaginalöffnung. Chelsea sackte in seinen Armen zusammen. Er trug sie die Treppe hinauf in die Küche, setzte sie auf einen Barhocker und verband erneut den Schlauch mit der Öffnung im Mundknebel. Kalter Orangensaft, Trichter, Schlauch. Das vertraute schmatzende, schluckende Geräusch erfüllte die Küche, während sie den Saft in gierigen Zügen aufnahm.

Als der Trichter leer war, stellte Charlie das Glas beiseite.

Er hob sie von dem Hocker, setzte sie direkt auf die kühle Marmor-Arbeitsplatte und spreizte die steifen Beine so weit, wie der Anzug es zuließ. Die rote Aufschrift VAGINAL ONLY lag frei und zugänglich. Er öffnete die eigene Hose, war bereits hart von dem Anblick der vergangenen Stunde, und schob sich in einem einzigen, tiefen Stoß in sie hinein.

Chelsea stieß ein langes, ersticktes Geräusch hinter dem Knebel aus. Die Nässe war extrem – heiß, überreich, eine Mischung aus Schweiß, Erregung und dem, was das Training in ihr abgestaut hatte. Charlie begann sofort hart und tief zu stoßen. Die Arbeitsplatte war die perfekte Höhe. Jeder Stoß ließ den glänzenden Körper wippen, den Analplug in ihr gegen die inneren Wände drücken, die schweren Brüste unter dem engen Stoff sich bewegen. Die verstärkten Füße baumelten links und rechts, die steifen Arme lagen unbeweglich neben dem Körper.

Er fi**kte sie lang und heftig.

Ohne Rücksicht auf die Erschöpfung, die noch in ihren Muskeln zitterte. Die Enge durch den Analplug, die absolute Hilflosigkeit des Anzugs, der Geruch von Schweiß und Gummi und Erregung – alles trieb ihn an. Chelsea kam zuerst, heftig und unkontrolliert. Der Körper unter dem glänzenden Schwarz wölbte sich, die inneren Wände sonderten milchige Flüssigkeit ab in starken Wellen um ihn, ein langer, vibrierender Schrei hinter dem Knebel wurde zu einem keuchenden, gebrochenen Laut. Der Orgasmus riss ihn mit. Er entlud sich tief in ihr, stoßweise, die Hände fest an den hüftengen Stellen des Anzugs, während sie noch immer um ihn herum zuckte.

Danach blieb er einen Moment in ihr, stehend, die Stirn gegen die glänzende Haube gedrückt, beide schwer atmend.

Draußen auf der Terrasse schien die Vormittagssonne. Unten im Fitnessraum stand das Laufband still. Und auf der Küchenarbeitsplatte lag seine Verlobte in dem engen, schweißfeuchten Catsuit, stumm, steif und soeben heftig benutzt, während die 24 Stunden Vaginal Only weiterliefen und der Tag erst in der Mitte angelangt war.


Nach einer längeren Verschnaufpause auf der Terrasse, während der Chelsea reglos im Lounge-Sessel lag und nur durch die Nase atmete, trug Charlie sie am Nachmittag erneut die Treppe hinunter. Der Heimtrainer wartete. Die verstärkten Hände und Füße des Catsuits machten die Fixierung mühsamer als sonst. Er brauchte Zeit, die steifen Finger einzeln in die metallverstärkten Öffnungen der Handschuhe zu schieben und zu arretieren, dann die Spitzfüße in die speziellen Pedalschuhen zu zwingen und einzuklicken. Als alles saß, glitt der senkrechte Dildo des Trainers in die offene Vaginalöffnung. Ein nasser Laut. Charlie drückte Start und sah zu, wie die 60:00 zu laufen begannen.

Er ließ sie allein.

Eine Stunde lang ging er am Strand spazieren. Das Meer war ruhig, der Wind salzig, die Sonne stand bereits tiefer. Er dachte an nichts Bestimmtes – nur an das glänzende schwarze Objekt, das er oben im Fitnessraum zurückgelassen hatte, und an die Tatsache, dass die 24 Stunden langsam zu Ende gingen.

Als er zurückkam, piepte das Display gerade bei null. Chelsea hing erschöpft über dem Lenker, der gesamte Anzug dunkel vor Feuchtigkeit, die Oberschenkel in unkontrollierten Zuckungen. Er löste die Arretierungen, zog den Dildo heraus und trug sie die Treppe hinauf auf die Terrasse. Erneut der Schlauch, der Trichter, der kalte Orangensaft. Das vertraute schluckende, gluckende Geräusch, während sie den Saft gierig aufnahm.

Danach stellte er sie an die Brüstung.

Die verstärkten Füße zwangen sie auf die äußersten Zehenspitzen. Der glänzende Po war ihm zugewandt, die rote Aufschrift VAGINAL ONLY frei sichtbar. Charlie öffnete die Hose, fasste sie an den engen Hüften des Anzugs und schob sich von hinten in sie. Die Nässe nahm ihn sofort auf. Er begann hart und tief zu stoßen, während sie auf den Zehenspitzen balancieren musste, der Körper nach vorn gegen das Geländer gepresst, die steifen Arme unbeweglich neben dem Körper.

Mitten in der Bewegung kam ihm der Gedanke.

Genau diese Stellung. Damals, vor Monaten, auf eben dieser Terrasse. Als er sie hatte nehmen wollen und sie brüsk abgelehnt hatte – mit dem Satz, jemand könnte sie sehen. Jetzt stand sie hier, stumm, steif, in einem Anzug, der jede Gegenwehr unmöglich machte, und nahm ihn von hinten, während die Nachbarn theoretisch hätten vorbeigehen können. Die Ironie war so vollkommen, dass er kurz innehielt, dann umso fester stieß.

Chelsea kam mit einem langen, vibrierenden Laut hinter dem Knebel. Der Körper zuckte, die inneren Wände sonderten milchige Flüssigkeit ab um ihn. Er folgte kurz darauf, tief und hart, die Stirn gegen den glänzenden Nacken gepresst.

Als die 24 Stunden endgültig abgelaufen waren, trug er sie ins Schlafzimmer und schälte sie aus dem Catsuit. Das Material löste sich mit nassen Geräuschen. Darunter kam die gerötete, von Abdrücken und Schweiß gezeichnete Haut zum Vorschein. Chelsea blieb einen Moment sitzen, bewegte vorsichtig Finger und Zehen, dann stand sie auf und verschwand im Bad.

Als sie zurückkam, trug sie den geliebten Mikro-Bikini – winzig, dunkel, kaum mehr als zwei Dreiecke und ein paar Bänder. Die Haut darunter war frisch geduscht, der Duft warm und vertraut. Sie setzte sich neben ihn auf die Terrasse. Das Licht war inzwischen zu einem tiefen, warmen Rosa geworden. Sie sagten wenig. Die Hände fanden sich. Die Wellen schlugen. Für einen Moment war da etwas, das an die Zeit vor dem Atelier erinnerte – und gleichzeitig nichts mehr damit zu tun hatte.

Dann klingelte es.

Charlie erhob sich, ging zur Haustür und öffnete.

Judith stand auf der Matte.



Das Licht auf der Terrasse hatte sich inzwischen in ein tiefes, fast metallisches Rosa gelegt, das die Kissen der Lounge und die Kanten der Geländer wie mit einer dünnen, unentschlossenen Schicht überzog. Charlie führte Judith hinaus, ohne sie am Arm zu berühren, nur mit einer Geste, die den Weg wies. Der Wind vom Pazifik trug den Geruch von Salz und etwas Kühlem, das unter dem Rest des Tages lag. Er holte aus dem kleinen Kühlschrank unter dem Beistelltisch eine Flasche Weißwein, deren Etikett er nicht betrachtete, und zwei Gläser. Das Geräusch des Korkens war leise, präzise. Er schenkte ein, stellte Judith das Glas in die Hand und setzte sich gegenüber, den eigenen Wein unberührt vor sich.

Judith trank einen großen Schluck, viel zu schnell. Die Flüssigkeit hinterließ einen feinen Glanz auf ihrer Unterlippe. Sie setzte das Glas ab, als hätte sie sich ertappt, und sah ihn an. In ihren Augen lag etwas, das nicht mehr nur Empörung war, sondern eine Art erschöpfter Klarheit.

„Ich kann das nicht länger mitmachen.“, sagte sie. Die Stimme war ruhig, aber etwas in ihr zitterte. „Die Vereinbarung. Was ich versprochen habe. Es geht nicht mehr. Nicht, wenn ich nachts wach liege und daran denke, was aus ihr geworden ist. Nicht, wenn ich Alan ansehe und weiß, dass er schweigt, weil du ihn dazu gebracht hast. Und nicht, wenn ich mir vorstelle, wie die Hochzeit aussehen wird – mit mir, die da steht und so tut, als wäre alles in Ordnung.“

Charlie hörte zu, ohne den Blick abzuwenden. Er sah, wie ihre Finger um den Stiel des Glases kreisten, unruhig, als suchten sie Halt. Der Wind bewegte eine Strähne ihres Haares, und sie strich sie weg, mechanisch.

„Du hast zugestimmt“, sagte er. Nicht vorwurfsvoll. Einfach als Feststellung. „Vor mir. Vor Chelsea. Du hast genickt.“

„Ich habe genickt, weil du mir keine Wahl gelassen hast.“ Judith lehnte sich vor. Die Bewegung war scharf. „Du hast mit dem argumentiert, was Alan gesehen hat. Mit dem, was ich getan habe. Du hast es so gedreht, dass mein Schweigen die einzige Möglichkeit war, nicht alles zu verlieren. Aber Schweigen ist keine Lösung. Es ist nur Aufschub. Und ich merke, wie es mich auffrisst. Jedes Mal, wenn Chelsea lacht – dieses neue Lachen, das nicht mehr ihres ist – denke ich daran, dass ich mit schuld bin. Weil ich mitgemacht habe. Weil ich…“ Sie brach ab, trank erneut, diesmal langsamer. „Weil ich mich habe küssen lassen. Und mehr.“

Charlie spürte, wie etwas in ihm kälter wurde, nicht aus Wut, sondern aus einer Art berechnender Ruhe. Er sah die Terrasse, die Wellen unten, die Palmen, die sich leicht neigten. Dann sah er Judith wieder an – die angespannten Schultern, den Mund, der sich zusammenzog, als wollte er Worte zurückhalten, die schon zu weit gegangen waren.

„Du glaubst, du rettest sie, indem du redest“, sagte er. „Aber was genau willst du erzählen? Dass sie sich verändert hat? Dass sie es will? Dass sie jeden Samstag zurückkommt und strahlt? Die Leute werden nicht hören, was du meinst. Sie werden hören, was sie hören wollen. Und Chelsea wird es ausbaden. Nicht du.“

Judith schüttelte den Kopf. „Das ist nicht fair. Du drehst es immer so, als wäre ich die Bedrohung. Dabei bist du es, der sie… formt. Der das Ganze bezahlt. Der zuschaut, wie sie zu etwas wird, das sie früher nie gewollt hätte.“

„Woher weißt du, was sie gewollt hätte?“ Charlies Stimme blieb leise. „Hast du sie gefragt? Nach dem ersten Tag? Nach dem zweiten? Nachdem sie selbst die nächsten Termine verlangt hat?“

Die Stille dehnte sich. Judith starrte auf ihr Glas. Die Finger zitterten jetzt sichtbar. „Ich habe sie gefragt. Heute. Bevor du kamst. Sie hat gelächelt und gesagt, sie sei endlich sie selbst. Aber ich kenne dieses Lächeln. Es ist das Lächeln von jemandem, der nicht mehr weiß, wo die Grenze ist.“

Charlie stellte sein Glas beiseite. Er beugte sich vor, die Ellbogen auf den Knien, die Hände gefaltet. „Dann lass dir zeigen, dass es keine Grenze gibt, die sie nicht selbst überschritten hat. Kein Zwang. Kein Geheimnis, das sie nicht kennt.“

Judith hob den Kopf. „Was meinst du?“

„Einen Tag. Gemeinsam. Du und Chelsea. Im Atelier. Du siehst, was dort passiert. Du hörst die Gespräche. Du spürst die Atmosphäre. Und du entscheidest danach, ob du noch immer glaubst, dass da etwas Falsches ist.“ Er machte eine Pause, ließ die Worte wirken. „Nicht als Patientin. Als Gast. Als jemand, der überzeugt werden will. Chelsea kommt mit – um dir zu beweisen, dass es völlig harmlos ist. Aber der Tag gehört dir. Du entscheidest, was du siehst und tust. Was du erlaubst.“

Judith lachte kurz, ein Laut ohne Humor. „Das ist absurd. Du willst mich dorthin schicken, wo sie… wo das alles angefangen hat? Damit ich sehe, dass es harmlos ist?“

„Ja.“

„Und wenn es nicht harmlos ist?“

„Dann gehst du. Dann redest du. Dann tue ich nichts dagegen.“ Charlie hielt ihren Blick. „Aber du wirst sehen, dass es nicht das ist, was du dir ausmalst. Keine dunklen Räume. Keine Geheimnisse hinter Vorhängen. Nur Behandlungen. Gespräche. Dinge, die den Körper erleichtern. Und Chelsea, die dabei ist und lächelt.“

Judith stand auf, ging zum Geländer, stützte die Hände darauf. Der Wind zerrte an ihrem Haar. Lange blieb sie so, den Rücken zu ihm gewandt. Charlie hörte nur das Rauschen der Wellen und das leise Klirren ihres Armreifs gegen das Metall.

„Warum heute?“, fragte sie schließlich, ohne sich umzudrehen.

„Weil du sonst die Nacht damit verbringst, dir Szenarien auszudenken. Weil Alan anrufen wird. Weil jede Stunde, die vergeht, die Geschichte in deinem Kopf größer macht, als sie ist.“ Er erhob sich, blieb aber stehen. „Ich rufe an. Jetzt. Wenn sie können, holen sie euch ab. Noch heute Nachmittag. Du bist vor Einbruch der Dunkelheit zurück. Und danach reden wir erneut. Offen. Ohne Drohungen.“

Judith drehte sich um. Das Rosa des Himmels lag auf ihrem Gesicht, ließ die Anspannung weicher erscheinen, ohne sie zu nehmen. „Und Chelsea weiß davon?“

„Sie wird es erfahren, wenn du zustimmst. Sie kommt mit – als Begleitung. Mehr nicht. Sie weiß, dass der Tag für dich ist.“

Wieder Stille. Judith griff nach dem Glas, trank den Rest in einem Zug, setzte es ab. Die Entscheidung lag in der Art, wie sie die Schultern löste, wie der Atem tiefer wurde.

„Gut“, sagte sie. „Aber ich behalte das Recht, jederzeit zu gehen. Und wenn ich danach immer noch schweigen soll, dann nur, weil ich es will. Nicht weil du es erzwingst.“

Charlie nickte. „Einverstanden.“

Er ging ins Haus, schloss die Schiebetür hinter sich. Im Wohnzimmer griff er nach dem Telefon, wählte die Nummer, die er inzwischen auswendig kannte. Die Stimme am anderen Ende war dieselbe – klar, ohne Wärme, ohne Überraschung.

„Atelier Lumière.“

„Mrs. Ashcroft. Charlie Harper. Ich habe eine Anfrage. Für heute. Sofort.“

Eine kurze Pause. „Fahren Sie fort.“

„Judith – eine Freundin von Chelsea. Sie soll einen Tag bei Ihnen verbringen. Beobachtend. Begleitend. Chelsea kommt mit, aber nur zur Beruhigung. Damit es natürlich wirkt. Keine Behandlungen für Chelsea heute. Nur Judith. Und es muss noch heute geschehen. Der Wagen so schnell wie möglich.“

Wieder Pause. Man hörte im Hintergrund nichts, nur die absolute Stille einer Leitung, die absichtlich leer gehalten wurde. Dann: „Verstanden. Der Wagen ist in zwanzig Minuten bei Ihnen. Ich werde persönlich anwesend sein. Wir erwarten sie.“

„Danke.“

Er legte auf. Für einen Moment blieb er stehen, das Telefon noch in der Hand, und spürte, wie etwas in ihm sich löste – nicht Erleichterung, eher die kühle Befriedigung einer Bewegung, die er vorausgesehen hatte. Dann ging er zurück auf die Terrasse.

Judith saß wieder, das leere Glas vor sich. Chelsea war inzwischen dazugekommen, barfuß, in einem der neuen, knappen Kleider, die Haare offen. Sie sah zwischen den beiden hin und her, die höhere Stimme leise: „Alles in Ordnung?“

Charlie legte ihr eine Hand auf die Schulter. „Ihr fahrt heute noch. Zusammen. Judith möchte sehen, wie es dort ist. Du begleitest sie. Nur das.“

Chelsea blinzelte, dann lächelte sie – dieses offene, ungeschützte Lächeln, das seit Wochen zu ihr gehörte. „Natürlich. Wenn sie will.“

Judith stand auf. „Ich will.“

Zwanzig Minuten später knirschte Kies. Die Limousine – schwarz, lang, der Lack so dunkel, dass er das späte Licht schluckte – hielt vor dem Haus. Der Fahrer stieg aus, öffnete die Fondtür, wartete. Chelsea nahm ihre Tasche, küsste Charlie kurz auf den Mund, einen Druck, der länger dauerte als nötig. Judith zögerte noch einen Herzschlag, dann stieg sie ein. Chelsea folgte. Die Tür schloss sich leise. Der Wagen wendete und glitt die Einfahrt hinunter, bis er hinter den Palmen verschwand.

Charlie blieb auf der Terrasse stehen. Das Rosa am Himmel war inzwischen in ein tiefes Violett übergegangen. Die Wellen schlugen weiter, geduldig. Er griff nach dem Glas, das Judith zurückgelassen hatte, drehte es in den Fingern, setzte es ab. Dann lächelte er.

Nicht kurz. Nicht höflich. Ein Lächeln, das sich langsam ausbreitete, die Mundwinkel hob, die Augen verengte, und das er lange behielt – während der Wind stärker wurde, während die ersten Lichter der Nachbarschaft aufgingen, während er wusste, dass die nächsten Stunden etwas in Bewegung setzen würden, das sich nicht mehr so leicht zurückdrehen ließ.

Er ging ins Haus, goss sich einen Whiskey ein, setzte sich auf das Sofa und starrte auf die leere Terrasse. Das Lächeln blieb.



Charlie wartete noch einen Moment, dann griff er nach dem Telefon. Die Nummer wählte er ohne zu zögern. Das Klingeln war kurz.

„Atelier Lumière.“

„Mrs. Ashcroft. Charlie Harper. Noch einmal.“

Eine Pause, in der man nur die absolute Stille der Leitung hörte. „Ich höre.“

„Der Plan hat sich geändert.“ Er lehnte sich gegen die Küchenzeile, die freie Hand flach auf dem Holz. „Sobald das Programm für Judith gestartet ist, schicken Sie Chelsea nach Hause. Sofort. Sie hat dort nichts mehr zu suchen.“

„Verstanden.“

„Und das Programm selbst.“ Er atmete einmal aus, langsam. „Es soll nicht so langsam ablaufen wie bei Chelsea. Schneller. Intensiver. Am Ende soll Judith keinen eigenen Willen mehr haben. Sie tut, was man ihr sagt. Ohne Zögern. Ohne Fragen.“

Wieder Stille. Dann: „Fahren Sie fort.“

Charlie zählte die Details auf, die Stimme ruhig, fast sachlich, als ginge es um die Bestellung eines Möbelstücks. „Achtzehn Zentimeter Absätze. Definierte, knackige Pobacken. Eine Taille von 18“ Zoll. Brüste in J-Cup – zwei Nummern größer als bei Chelsea. Lippen, die abstrus aufgeblasen sind, wie bei einer Pornodarstellerin. Permanent-Make-up, nuttig. Große, weite, geöffnete Augen, dieser ‚Oh my god‘-Blick. Platinblonde, lockige Haare bis zum Po. Und die Stimme – zwei Oktaven höher. Wie eine Barbie-Puppe.“

Er hörte, wie auf der anderen Seite etwas leise geklickt wurde, vielleicht ein Stift auf Papier, vielleicht nur die Imagination. Mrs. Ashcroft antwortete ohne jede Emotion. „Das ist möglich. Es wird drei Tage dauern. Intensiv. Keine Unterbrechung. Danach ist der Zustand stabil und dauerhaft.“

„Sofort“, sagte Charlie. „Heute noch. Kein Aufschub.“

„Der Prozess beginnt, sobald sie hier ist. Chelsea wird nach dem Start der ersten Phase zurückgeschickt. Der Wagen bringt sie.“

„Gut.“

Er legte auf. Das Telefon lag schwer in seiner Hand, bevor er es abstellte. Für einen Moment stand er nur da und hörte dem Haus zu – dem leisen Summen des Kühlschranks, dem entfernten Rauschen, dem Wind, der die Palmen bewegte. Dann goss er sich einen weiteren Whiskey ein, trank einen Schluck und setzte sich auf die Terrasse.

Die Stunde, die folgte, dehnte sich. Charlie trank langsam, beobachtete, wie das Violett am Himmel in ein tieferes, fast schwarzes Blau überging. Er dachte an Judith – an die Frau, die vor einer Stunde noch auf eben dieser Terrasse gesessen und von Verantwortung und Grenzen gesprochen hatte. An die Art, wie ihre Finger um das Weinglas gekreist hatten. An den Moment, in dem sie genickt und zugestimmt hatte, mitzufahren. Und er dachte an das, was jetzt mit ihr geschehen würde. Kein langsames Hineingleiten, wie bei Chelsea. Kein allmähliches Annehmen. Sondern ein Schnitt. Eine Beschleunigung, die keinen Raum für Zweifel ließ.

Die inneren Widersprüche meldeten sich, leise und von der Seite. Er hatte Judith nicht gehasst. Er hatte sie sogar gemocht, in jener oberflächlichen Weise, in der man die Frau des Bruders mochte. Und doch lag unter der Ruhe, mit der er die Anweisungen gegeben hatte, etwas anderes – eine Art kühle Neugier, vermischt mit dem Bedürfnis, jede mögliche Bedrohung auszuräumen. Chelsea war bereits so weit, dass sie selbst verlangte, was er ihr gab. Judith war der letzte lose Faden. Und lose Fäden zogen irgendwann an dem ganzen Gewebe.

Er trank weiter. Der Whiskey brannte angenehm. Irgendwann hörte er das leise, schwere Rollen auf dem Kies.

Die Limousine hielt. Die Fondtür öffnete sich. Chelsea stieg aus.

Sie trug noch dasselbe knappe Kleid, die High Heels, die Haare offen. Aber in ihrem Gesicht lag etwas, das er nicht sofort deuten konnte – eine Mischung aus Überraschung und einer seltsamen, fast erleichterten Erwartung. Sie kam die Stufen herauf, die Absätze klackten auf dem Holz, und blieb vor ihm stehen.

„Sie haben mich zurückgeschickt“, sagte sie in der höheren Stimme. „Mrs. Ashcroft hat gesagt, Judith bleibt. Und ich soll nach Hause.“

Charlie stellte das Glas ab, erhob sich und küsste sie. Der Kuss war länger als sonst, fordernder. Er schmeckte den leichten Lipgloss, den sie im Atelier noch getragen hatte, und darunter etwas, das nur sie war. „Ja“, murmelte er gegen ihren Mund. „Du bleibst hier. Bei mir.“

Chelsea lächelte, dieses offene, ungeschützte Lächeln. „Was machen sie mit ihr?“

„Das, was nötig ist.“ Er legte eine Hand in ihren Nacken, die Finger in den lockigen Haaren. „Drei Tage. Danach ist alles anders.“

Sie fragte nicht weiter. Stattdessen lehnte sie sich an ihn, der Körper warm und vertraut und doch verändert, und flüsterte: „Gut. Ich bin froh, dass ich zurück bin.“

Sie gingen hinein. Charlie schloss die Schiebetür, ließ die Nacht draußen. Chelsea streifte die Absätze ab, das Kleid folgte, und sie stand nackt vor ihm, die schweren Brüste, die schmale Taille, die glatte Haut. Er sah sie an – die Frau, die er geformt hatte, und die sich selbst weiter geformt hatte – und spürte, wie die Erregung dumpf und beständig in ihm aufstieg.

„Komm“, sagte er nur.

Sie folgte ihm ins Schlafzimmer. Die Gurte lagen noch an den Pfosten, der größere Plug und das Gleitmittel auf dem Nachttisch. Chelsea legte sich auf das Bett, ohne aufgefordert zu werden, die Beine leicht geöffnet, die Arme über dem Kopf. Charlie band sie nicht sofort fest. Zuerst küsste er sie, langsam, tief, die Zunge gegen die ihre, während seine Hände über die Brüste glitten, die Nippelringe zwischen den Fingern drehten, bis sie stöhnte. Dann tiefer, den Bauch, die Innenseite der Schenkel, den kleinen Ring an der Klitoris, den er behutsam bewegte, bis ihre Hüften sich hoben.

Als er zwei Finger in sie schob, war sie bereits extrem nass – heiß, gleitend, bereit. Er bearbeitete sie, die Finger gekrümmt, der Daumen am Ring, bis die ersten rhythmischen Laute kamen, höher und drängender. Dann zog er sich zurück, streifte die eigene Kleidung ab und positionierte sich.

Der erste Stoß war tief und fest. Chelsea schrie auf – erleichtert, gierig – und schlang die Beine um ihn. Er fi**kte sie ohne Zurückhaltung, hart, gleichmäßig, die Hände an ihren Hüften, die Daumen in die stramme Muskulatur gedrückt. Jeder Stoß ließ die Brüste wippen, die Edelsteine tanzten. Die Nässe war überreich, die Geräusche nass und rhythmisch, vermischt mit ihren hohen Stöhnlauten.

Er hielt lange durch. Die Härte saß dumpf und beständig. Als sie kam, war es heftig – ein langer, ungedämpfter Schrei, die inneren Wände in starken Wellen um ihn, die Nägel in seinem Rücken. Er folgte kurz darauf, tief in ihr, stoßweise, das Gesicht gegen ihren Hals.

Danach blieb er in ihr liegen, den Atem schwer. Chelsea strich ihm über den Rücken, die Finger langsam. „Drei Tage“, flüsterte sie. „Und dann?“

„Dann sehen wir weiter“, antwortete er.

Er zog sich zurück, drehte sie auf den Bauch, hob die Hüften. Diesmal nahm er den größeren Plug, verteilte Gleitmittel und setzte ihn behutsam ein. Chelsea stöhnte, als er an seinen Platz glitt. Dann band er ihre Handgelenke und Fußknöchel diagonal an die Pfosten, spannte die Gurte, bis der Körper eine offene X-Form bildete. Den aufblasbaren Knebel setzte er ein, drückte den grünen Button. Das leise Summen setzte ein. Der Knebel blies sich auf, stetig, bis die Backen maximal gespannt waren – rund, prall, die Haut glänzend.

Charlie betrachtete das Ergebnis: seine Verlobte, gefesselt, gestopft, geknebelt, die Augen hinter dem aufgeblasenen Material weit und feucht. Er strich über den strammen Po, über die schmale Taille, und spürte, wie die Zufriedenheit in ihm tiefer wurde.

Draußen schlugen die Wellen. Irgendwo, in den Canyons, hatte das Programm für Judith begonnen. Drei Tage. Und danach würde niemand mehr Fragen stellen.

Er löschte das Licht, legte sich neben sie und legte eine Hand auf den glänzenden, gespannten Po. Die Nacht war lang. Und er hatte Zeit.



Das Licht am dritten Tag war klar und hart, ein gnadenloses Weiß, das durch die großen Scheiben fiel und jeden Staubkorn auf dem Flügel sichtbar machte. Charlie hatte die Stunden gezählt, ohne es zuzugeben. Drei Tage. Zweiundsiebzig Stunden, in denen Chelsea neben ihm geschlafen, gegessen, gestöhnt und geschrien hatte, während er ab und zu auf die Stelle starrte, wo das Weinglas, das Judith zurückgelassen hatte, gestanden hatte. Er hatte komponiert – ein paar Takte, nichts Fertiges – hatte sie auf dem Sofa genommen, gegen die Küchenzeile, einmal sogar halb auf dem Flügel, die Partiturblätter unter ihrem Rücken zerknittert. Jedes Mal war sie nass gewesen, extrem nass, und am Ende hatte sie geschrien, laut und ungeschützt. Und doch hatte unter der Erregung immer dieser leise, unausgesprochene Gedanke gelegen: drei Tage.

Als das leise, schwere Rollen auf dem Kies zu hören war, stand Charlie bereits auf der Terrasse. Chelsea kam hinter ihm her, barfuß, in einem seiner Hemden, darunter nichts. Der Maybach hielt. Der Lack schluckte das Licht. Die Fondtür öffnete sich.

Judith stieg aus.

Oder besser: Von Judith war nicht mehr viel übrig geblieben.

Früher war Judith ein knochiges Wesen gewesen, neurotisch, sie hatte damals keinen Arsch in der Hose gehabt, kleine, unspektakuläre Brüste, dünne trockene Lippen, ein langweiliges Gesicht, unscheinbare Kleidung.
Das Wesen, dass ihm jetzt entgegenkam, war wie aus einer anderen Welt.

Die High Heels maßen genau achtzehn Zentimeter. Schmale, schwarze Riemchen, die die Wölbung des Fußes betonten und die Waden in eine lange, gespannte Linie zwangen. Der Gang war unsicher und gleichzeitig rhythmisch – ein deutliches, übertriebenes Wackeln des Pos, das mit jedem Schritt unterstrichen wurde. Die Pobacken waren definiert, knackig, stramm, zwei klare, pralle Hälften, die sich unter dem knappen Minirock abzeichneten, als wären sie Stunden im Studio geformt worden. Die Taille maß achtzehn Zoll. Extreme, unnatürliche Enge, die den Übergang zu den Hüften wie eine absichtliche Konstruktion wirken ließ. Darüber die Brüste – J-Cup, zwei Nummern größer als Chelseas H-Cup. Sie standen absolut senkrecht vom Körper ab, schwer und dennoch ohne jede Spur von Schwerkraft, prall, rund, die Haut gespannt. Durch beide steifen, vergrößerten Nippel war jeweils ein Ring gezogen, mit einem dunklen Edelstein, der bei jeder Bewegung leicht baumelte.

Und dann das Gesicht.

Die Lippen waren abstrus aufgeblasen – voll, prall, glänzend, eine Karikatur von Sinnlichkeit, die den Mund zu einem permanenten, einladenden O formte. Permanent-Make-up, nuttig: dicke, schwarze Lidstriche, die die Augen betonten, kräftiges Rosa auf den Wangenknochen, ein Glanz auf der Haut, der künstlich und absichtlich wirkte. Die Augen selbst waren groß, weit geöffnet, dieser permanente „Oh my god“ Blick, als hätte sie gerade etwas Unfassbares gesehen und könnte den Ausdruck nicht mehr ablegen. Platinblonde, lockige Haare fielen in voluminösen Wellen bis fast auf den Po, bewegten sich bei jedem Schritt und schwangen hin und her. Und als sie den Mund öffnete, kam die Stimme – zwei Oktaven höher, hell, piepsig, wie eine Barbie-Puppe, die sprechen gelernt hatte.

„Charlie“, sagte sie. Das Wort klang wie aus einem Kindermund, und doch lag darunter etwas Leeres, Bereites. „Ich bin zurück.“

Chelsea neben ihm atmete hörbar ein. Charlie spürte, wie seine Hand sich um das Geländer schloss, das Metall kühl unter den Fingern. Er sah Judith an – die Frau, die vor drei Tagen noch von Verantwortung und Grenzen gesprochen hatte, die auf dieser Terrasse gestanden und gedroht hatte, zu reden. Jetzt stand sie da, ein lebendiges, fertiges Produkt, und wartete.

„Komm her“, sagte er.

Sie gehorchte sofort. Kein Zögern. Die Absätze klackten auf dem Holz, der Minirock rutschte bei jeder Bewegung ein Stück höher, die J-Cup Brüste wippten schwer. Als sie vor ihm stand, senkte sie den Blick nicht. Die großen, weiten Augen blieben auf ihm, dieser permanente Ausdruck von Überraschung und Ergebenheit.

„Dreh dich um“, sagte Charlie.

Sie drehte sich. Der Po war noch deutlicher in dieser Position – stramm, definiert, die beiden Hälften fest und hoch. Die Taille wirkte von hinten noch enger, eine unmögliche Schmalheit. Die platinblonden Locken fielen über den Rücken, reichten bis fast auf den Po.

„Wieder zurück.“

Sie gehorchte. Die Lippen formten ein kleines, automatisches Lächeln.

Chelsea trat näher, die Hand auf Charlies Arm. „Sie… sie ist komplett anders.“

„Ja.“ Charlie hob eine Hand, strich mit dem Daumen über Judiths aufgeblasene Unterlippe. Die Haut war prall, nachgiebig, künstlich weich. Judith öffnete den Mund ein Stück weiter, automatisch, als erwarte sie, dass er den Finger hineinschöbe. Er tat es nicht. Noch nicht.

„Sprich“, sagte er.

„Was soll ich sagen?“ Die piepsige Barbie-Stimme. „Ich lebe, um zu gehorchen. Mrs. Ashcroft hat gesagt, ich soll tun, was man mir sagt. Ohne Fragen.“

Die Worte kamen flach, ohne Widerstand, ohne den Rest der Frau, die sie einmal gewesen war. Charlie spürte, wie etwas in ihm kälter und gleichzeitig heißer wurde. Er hatte es so angeordnet. Und jetzt stand das Ergebnis vor ihm.

„Zieh dich aus“, sagte er.

Judith gehorchte ohne Zögern. Der Minirock glitt über die Hüften, fiel auf das Holz. Darunter trug sie keinen Slip – nur die glatte, vollkommen haarlose Haut und ein kleines Klitoris-Piercing, das baumelte, als sie die Beine leicht spreizte. Das Top folgte. Die J-Cup Brüste fielen frei, schwer, die Nippelringe glänzten. Nackt bis auf die achtzehn Zentimeter High Heels und die platinblonden Locken stand sie vor ihnen, die großen Augen weit, die aufgeblasenen Lippen leicht geöffnet, die Taille eine extreme, absurde Enge.

Chelsea starrte. Dann flüsterte sie, die höhere Stimme rau vor Erregung: „Sie ist… perfekt.“

Charlie legte Judith eine Hand auf die schmale Taille, spürte die Festigkeit darunter, die unnatürliche Enge. „Ins Haus“, sagte er. „Schlafzimmer.“

Sie ging vor ihnen her. Der Gang war ein übertriebenes Wackeln, die Pobacken bewegten sich rhythmisch, die Absätze klackten, die Locken schwangen. Im Schlafzimmer blieb sie stehen, die Hände an den Seiten, und wartete.

Charlie schloss die Tür. Chelsea lehnte sich an die Wand, die Augen dunkel. Er trat vor Judith, fasste ihr Kinn, hob es an. Die großen Augen sahen ihn an, leer und bereit.

„Auf die Knie“, sagte er.

Sie kniete. Die Absätze zwangen sie in eine bestimmte Haltung, der Po wölbte sich nach hinten, die Brüste hingen schwer. Charlie öffnete den Gürtel, den Reißverschluss, befreite sich. Er war bereits hart – die reine, unerhörte Veränderung, die absolute Ergebenheit, der Anblick der aufgeblasenen Lippen, die jetzt genau auf Höhe seines Sch****zes waren.

„Mund auf.“

Judith öffnete. Die extremen Lippen formten einen prallen, glänzenden Ring. Er schob sich hinein. Die Wärme, die Enge, die Art, wie sie ihn sofort tiefer nahm, ohne Würgen, ohne Zögern – alles war trainiert, geformt, absichtlich. Er legte die Hände an ihren Kopf, die Finger in den platinblonden Locken, und begann zu stoßen. Langsam zuerst, dann tiefer. Judith nahm ihn, die großen Augen nach oben gerichtet, dieser permanente „Oh my god“ Blick, während Speichel über die aufgeblasenen Lippen lief und auf die oberen Rundungen der J-Cup Brüste tropfte.

Chelsea kam näher, streifte das Hemd ab, kniete sich neben Judith. Ihre Hand glitt zwischen Judiths Schenkel, fand die Nässe – extrem, heiß, als hätte der Körper bereits auf Befehl reagiert. Zwei Finger schoben sich hinein, während Charlie weiter stieß. Judith stöhnte um seinen Sch****z, der Laut piepsig und gedämpft, und bewegte die Hüften gegen Chelseas Hand.

Er fi**kte ihren Mund länger. Die Härte saß dumpf und beständig. Als er fast kam, zog er sich zurück, ein glänzender Faden verband die Eichel noch einen Moment mit den extremen Lippen. „Auf das Bett“, sagte er. „Auf den Rücken. Beine spreizen.“

Judith gehorchte. Die Absätze blieben an den Füßen, die Beine öffneten sich weit, die glatte Haut glänzte. Charlie positionierte sich, schob sich in einem Zug in sie hinein. Die Nässe nahm ihn mühelos auf, die Enge war intensiv, die inneren Wände heiß und bereit. Er stieß hart und tief. Jeder Stoß ließ die J-Cup Brüste wippen, die Nippelringe tanzen, die aufgeblasenen Lippen sich öffnen zu piepsigen, rhythmischen Stöhnlauten.

Chelsea kniete sich über Judiths Gesicht, senkte sich ab. Judith leckte sofort, willig, die Zunge flach und geduldig, während Charlie sie fi**kte. Die beiden Frauen stöhnten – Chelseas höhere Stimme und Judiths piepsige Barbie-Laute vermischten sich. Charlie legte die Hände an Judiths extreme Taille, spürte die achtzehn Zoll unter den Fingern, und stieß noch tiefer.

Der Orgasmus baute sich gleichzeitig auf. Judith kam zuerst – ein langer, piepsiger Schrei gegen Chelseas Schenkel, die inneren Wände in starken Wellen um ihn. Chelsea folgte, die Hüften zuckend. Charlie hielt noch einen Moment durch, dann entlud er sich tief in Judith, stoßweise, die Stirn gegen ihre Schulter gepresst.

Danach blieben sie so. Charlie noch in ihr, Chelsea neben ihnen, der Atem unregelmäßig. Judith lag still, die großen Augen offen, die aufgeblasenen Lippen glänzend, und wartete auf den nächsten Befehl.

Charlie zog sich zurück, setzte sich an den Bettrand. „Steh auf“, sagte er. „Dreh dich um. Hände auf das Bett. Po raus.“

Sie gehorchte. Die Haltung war perfekt – der stramme Po ihm zugewandt, die Beine leicht gespreizt, die Absätze fest auf dem Boden. Er nahm Gleitmittel, verteilte es, setzte die Eichel an die enge Öffnung und schob sich langsam hinein. Judith stöhnte piepsig, der Körper spannte sich, dann gab er nach. Er fi**kte sie anal, hart und tief, die Hände an der extremen Taille, während Chelsea sich davor kniete und Judiths aufgeblasene Lippen küsste, die Zunge in ihren Mund schob.

Die Stunden dehnten sich.

Charlie nahm sie in jeder Position, die der Körper zuließ. Auf dem Rücken, die Beine über seinen Schultern. Auf allen Vieren. Seitlich. Einmal ließ er Chelsea den größeren Plug holen und in Judith einsetzen, während er sie vaginal nahm – die doppelte Fülle ließ Judith piepsige, unkontrollierte Laute ausstoßen. Einmal band er sie mit den Gurten, maximal gespreizt, und benutzte den aufblasbaren Knebel, bis die Backen prall und taub waren. Jedes Mal gehorchte sie. Jedes Mal kam sie, wenn er es erlaubte. Jedes Mal wartete sie danach auf den nächsten Befehl.

Chelsea war nass, erregt, fasziniert. Sie küsste Judith, leckte sie, ließ sich von ihr lecken, ritt ihr Gesicht, während Charlie zusah. Die beiden Frauen, die einmal Freundinnen gewesen waren, jetzt eine in absoluter Ergebenheit, die andere in der Rolle derjenigen, die zuschauen und mitmachen durfte.

Als die Nacht später wurde, lag Judith erschöpft auf dem Bett, die platinblonden Locken über dem Kissen, die J-Cup Brüste schwer, die aufgeblasenen Lippen leicht geöffnet, die großen Augen noch immer in diesem permanenten Ausdruck. Charlie strich über die extreme Taille, über den strammen Po, und spürte, wie die Zufriedenheit in ihm tiefer wurde.

„Schlaf jetzt“, sagte er.

Sie schloss die Augen. Sofort. Ohne Fragen.

Chelsea kuschelte sich an ihn, der Kopf auf seiner Brust. „Sie ist… komplett weg“, flüsterte sie. „Keine Judith mehr.“

„Nein“, antwortete Charlie. „Nur noch das, was übrig ist.“

Draußen schlugen die Wellen. Das Haus war still. Und irgendwo unter der Erschöpfung und der Wärme der beiden Körper lag der Gedanke, dass die Hochzeit in ein paar Monaten stattfinden würde – und dass die Gäste eine Frau sehen würden, die niemand mehr wiedererkannte, und eine zweite, die alles tat, was man ihr sagte.

Er küsste Chelsea auf den Scheitel und sagte nichts. Die Nacht war noch nicht vorbei. Und die neue Judith würde am nächsten Morgen wieder bereit sein.



Das Licht auf der Terrasse war am späten Nachmittag weich geworden, ein warmes Gold, das die Kissen und das Holz in dieselbe ruhige Farbe tauchte. Charlie saß mit Chelsea auf der Lounge, die Beine ausgestreckt, ein Glas Wein in der Hand, das er kaum berührte. Judith kniete neben dem niedrigen Tisch, nackt bis auf die achtzehn Zentimeter High Heels, die platinblonden Locken über die Schultern fallend, die großen, weiten Augen auf ihn gerichtet, bereit für den nächsten Befehl. Sie hatte den ganzen Tag über gehorcht – den Mund geöffnet, wenn man es verlangte, die Beine gespreizt, den Körper hingehalten. Jetzt wartete sie, still, die aufgeblasenen Lippen leicht geöffnet, die J-Cup Brüste schwer in der warmen Luft.

Chelsea strich absichtslos über Charlies Unterarm. „Sie kann nicht allein bleiben“, sagte sie leise. Die höhere Stimme klang nachdenklich, fast besorgt. „In ihrem Haus. Das ist zu groß. Zu viele Räume. Und sie… sie hat keinen eigenen Willen mehr. Was, wenn sie die Herdplatte anlässt? Oder die Tür offen stehen lässt? Oder einfach irgendwohin läuft, weil niemand ihr gesagt hat, dass sie bleiben soll?“

Charlie nippte am Wein. Der Gedanke war seit dem Morgen in ihm gewesen, leise und beharrlich. Sein eigenes Haus – das Strandhaus direkt am Strand, das er früher mit lauten Nächten gefüllt hatte – besaß drei Schlafzimmer. Eins für sie beide. Eins als Arbeitszimmer, in dem die Partituren lagen. Das dritte war klein, mehr Abstellraum als Wohnraum. Judith hier zu behalten würde bedeuten, dass das Haus enger würde, dass die Routinen sich verschieben würden, dass jede Bewegung mitbedacht werden müsste.

„Drei Schlafzimmer“, murmelte er. „Und sie braucht Aufsicht. Ständige.“

Chelsea nickte. „Alan hat kein Haus mehr. Seit der Trennung wohnt er in dieser winzigen Wohnung in Santa Monica. Und er hat keinen Job. Er könnte…“

Sie kam nicht weiter.

Die Schiebetür stand offen. Schritte auf dem Holz. Alan trat herein, die Hände in den Taschen, das Gesicht angespannt, als hätte er den ganzen Weg überlegt, was er sagen sollte. Er sah Charlie, sah Chelsea – und dann sah er Judith.

Der Mund öffnete sich. Die Farbe wich aus seinem Gesicht. Er blieb stehen, als hätte jemand ihm einen Schlag versetzt.

„Was… was zum Teufel…“

Judith kniete noch immer, die großen Augen auf Alan gerichtet, der permanente „Oh my god“ Blick unverändert. Sie sagte nichts. Niemand hatte ihr gesagt, dass sie sprechen sollte.

Charlie erhob sich langsam. „Alan. Setz dich.“

„Ist das Judith?“ Alans Stimme brach. „Das ist… meine Frau? Was hast du mit ihr gemacht? Was…“

„Ex-Frau“, korrigierte Charlie ruhig. „Und setz dich. Wir reden.“

Alan blieb stehen. Der Blick wanderte über die extreme Taille, die J-Cup Brüste, die aufgeblasenen Lippen, die platinblonden Locken, die High Heels. Dann zurück zu Charlies Gesicht. „Du hast sie… du hast sie ruiniert. Das ist krank. Das ist…“

„Setz dich“, wiederholte Charlie. Die Stimme blieb leise, aber es lag etwas darin, das keinen Widerspruch duldete. „Oder geh. Aber wenn du gehst, gehst du mit dem Wissen, dass sie so bleibt. Und dass niemand außer mir und Chelsea sie beaufsichtigt.“

Alan zögerte. Dann sank er auf einen der Sessel, die Hände auf den Knien, die Finger zitternd. Chelsea blieb sitzen, beobachtete, die Lippen leicht geöffnet. Judith kniete weiter, wartete.

Charlie goss Alan ein Glas Wein ein, stellte es vor ihn hin. „Trink. Und hör zu.“

Alan trank, viel zu schnell. Der Wein lief ihm fast über die Unterlippe.

„Du hast sie Jahre ertragen“, begann Charlie. „Die Nörgelei. Die Kontrolle. Die Art, wie sie jede deiner Entscheidungen kommentiert hat. Die Anrufe mitten in der Nacht, weil du zu spät nach Hause gekommen bist. Die Szenen vor Freunden. Die ständigen Vorwürfe, dass du nicht genug verdienst, nicht genug da bist, nicht genug… alles. Du hast mir selbst davon erzählt. Mehrfach. Bei Judith und dir zu Hause, wenn sie im Bad war. Bei uns, wenn sie mit Chelsea gesprochen hat. Du hast gesagt, du hältst es kaum noch aus.“

Alan starrte auf das Glas. „Das rechtfertigt nicht… das hier.“

„Doch“, sagte Charlie. „Es erklärt nur, warum du jetzt zuhörst, statt die Polizei zu rufen.“ Er lehnte sich vor. „Sie hat keinen eigenen Willen mehr. Sie tut, was man ihr sagt. Ohne Fragen. Ohne Widerstand. Du hast keinen Job. Du hast eine winzige Wohnung. Ihr Haus steht leer – groß, ruhig, mit genug Platz. Du ziehst dort ein. Du beaufsichtigst sie. Du sorgst dafür, dass sie isst, trinkt, schläft, sich wäscht. Und im Gegenzug…“

Er machte eine Pause, ließ die Worte wirken.

„…darfst du sie benutzen. So oft du willst. Wann du willst. Wie du willst. Sie wird nicht nein sagen. Sie kann es nicht.“

Alan hob den Kopf. In seinen Augen lag Entsetzen, und darunter, kaum sichtbar, etwas anderes – eine dunkle, schamvolle Neugier. „Du willst, dass ich… dass ich sie…“

„Ja.“

Die Stille dehnte sich. Unten schlugen die Wellen. Judith kniete reglos, die Brüste schwer, die Locken bewegten sich leicht im Wind, der durch die offene Tür kam.

Chelsea sprach zum ersten Mal. „Es ist besser so. Für alle. Sie ist sicher. Du hast ein Dach. Und… du bekommst, was du jahrelang nicht bekommen hast.“

Alan lachte kurz, ein Laut ohne Humor. „Das ist doch pervers.“

„Ja“, sagte Charlie. „Und trotzdem sitzt du noch hier.“

Lange sagte niemand etwas. Alan trank den Wein aus, stellte das Glas ab, rieb sich das Gesicht. Als er wieder aufsah, war der Widerstand brüchig geworden.

„Und wenn ich zustimme?“, fragte er heiser. „Was genau… wie weit…“

„So weit du willst“, antwortete Charlie. „Mund. Muschi. Arsch. Fesseln. Was auch immer. Sie gehorcht. Du gibst die Befehle. Wir schauen ab und zu vorbei. Aber das Haus gehört dann euch beiden – dir und dem, was von ihr übrig ist.“

Alan sah Judith an. Wirklich an. Die extremen Lippen, die großen Augen, die absurde Taille, die schweren Brüste. Etwas in seinem Gesicht veränderte sich – langsam, widerwillig, und doch unaufhaltsam.

„In Ordnung“, sagte er schließlich. „Ich mache es. Aber wenn das schiefgeht…“

„Es geht nicht schief.“ Charlie lehnte sich zurück. „Und es gibt noch etwas.“

Alan runzelte die Stirn. „Was?“

„Judith hatte einen großen Freundeskreis. Bekannte. Ihren Ex, Dr. Herb Melnick, der Kinderarzt. Die Leute aus dem Club. Die Nachbarn. Alle, die sie jahrelang mit ihrer Art genervt hat.“ Charlie lächelte, ein schmales, kaltes Lächeln. „Wir fragen sie. Diskret. Ob sie Interesse haben. An einem Abend. An ein paar Stunden. Gegen Bezahlung. Großzügig. Die erste Anfrage geht an Herb. Er hat genug Grund, sich zu revanchieren.“

Alan starrte ihn an. „Du willst sie… verkaufen?“

„Vermieten“, korrigierte Charlie. „Stündlich. Täglich. Wie es sich ergibt. 30% Provision gehen an dich – für die Aufsicht. Und der Rest an uns, für die… Kosten des Spas. Und für die Gesamtleitung. Judith selbst braucht nichts. Sie braucht nur Befehle.“

Chelsea lächelte, ein kleines, erregtes Lächeln. „Es ist genial. Wirklich.“

Alan schüttelte den Kopf, aber der Protest war schwach. „Herb wird… er wird ausrasten.“

„Und er wird bezahlen“, sagte Charlie. „Wir werden es herausfinden.“

Er erhob sich, trat vor Judith, fasste ihr Kinn. „Steh auf.“

Sie stand auf. Die Absätze klackten.

„Dreh dich für Alan. Langsam.“

Sie drehte sich. Der stramme Po, die extreme Taille, die schweren Brüste, die platinblonden Locken. Alan schluckte sichtbar.

„Auf die Knie vor ihm“, sagte Charlie.

Judith kniete zwischen Alans Beinen. Die großen Augen sahen zu ihm hoch, der permanente Ausdruck von Überraschung und Ergebenheit. Alan zitterte.

„Zeig ihm, was du kannst“, sagte Charlie. „Mund auf. Und bleib so, bis er kommt.“

Judith öffnete die aufgeblasenen Lippen. Alan stöhnte, als sie ihn befreite und ihn aufnahm – tief, willig, ohne Zögern. Die piepsige Stimme vibrierte um seinen Sch****z, während sie ihn blies, die Locken über seine Oberschenkel fallend, die J-Cup Brüste schwer darunter.

Charlie setzte sich wieder neben Chelsea, legte einen Arm um ihre Schultern und beobachtete. Chelsea kuschelte sich an ihn, eine Hand zwischen ihren eigenen Schenkeln, und flüsterte: „Er wird sie nehmen. Jeden Tag. Und dann die anderen.“

„Ja“, antwortete Charlie.

Alan kam nach wenigen Minuten – heftig, überrascht, die Hände in Judiths platinblonden Locken. Sie schluckte alles, reinigte ihn mit der Zunge und blieb knien, den Mund leicht geöffnet, wartend.

Alan atmete schwer. „Jesus…“

„Willkommen in der neuen Weltordnung“, sagte Charlie. „Morgen ziehst du bei ihr ein. Heute Abend rufen wir Herb an.“

Er griff nach dem Telefon, wählte eine Nummer, die er aus alten Geschichten kannte. Die Leitung klickte.

„Dr. Melnick? Charlie Harper. Wir müssen reden. Über Judith. Und über ein Angebot, das Sie interessieren könnte.“

Draußen schlugen die Wellen weiter. Auf der Terrasse kniete die neue Judith, die Lippen glänzend, die Augen weit, und wartete auf den nächsten Befehl. Alan starrte sie an, als sähe er zum ersten Mal klar. Chelsea lächelte gegen Charlies Schulter. Und Charlie spürte, wie die Idee sich ausbreitete – größer, kälter, und absolut unausweichlich.

Die Zukunft hatte gerade begonnen.



Das Telefon lag schwer in Charlies Hand, als die Verbindung zu Dr. Herb Melnick zustande kam. Die Stimme am anderen Ende war professionell, leicht genervt, die eines Mannes, der den Feierabend bereits hinter sich gelassen hatte und jetzt in seinem Haus in Brentwood saß.

„Charlie? Was gibt’s? Ich habe gerade erst…“

„Es geht um Judith“, unterbrach Charlie ruhig. „Deine Ex-Frau. Ich habe ein Angebot.“

Stille. Dann ein kurzes, trockenes Lachen. „Judith? Die letzte Nachricht von ihr war vor Monaten, und sie bestand aus Vorwürfen. Was soll das werden?“

Charlie lehnte sich zurück, den Blick auf Judith gerichtet, die noch immer kniete, die aufgeblasenen Lippen leicht geöffnet, die großen Augen wartend. Chelsea saß daneben, eine Hand absichtslos auf Judiths platinblonden Locken.

„Sie hat sich verändert“, sagte Charlie. „Grundlegend. Und sie ist jetzt… verfügbar. Gegen Bezahlung. Großzügig. Du warst der Erste, an den ich gedacht habe.“

Herb schwieg länger. Als er wieder sprach, war die Stimme tiefer, vorsichtiger. „Verfügbar wie?“

„So, wie du sie immer haben wolltest und nie bekommen hast. Ohne Diskussion. Ohne Nein. Ohne die Szenen. Mund, Muschi, Arsch – was immer du willst. Sie gehorcht. Absolut.“

Wieder Stille. Charlie hörte im Hintergrund das leise Klirren von Eis in einem Glas. Dann: „Wo?“

„In ihrem alten Haus. Alan beaufsichtigt sie dort. Ab morgen. Du kannst vorbeikommen. Heute Abend noch, wenn du willst. Wir sind da.“

Herb atmete aus. „Ich bin in einer Stunde da.“

Die Leitung war tot.

Charlie legte auf und sah Alan an. „Er kommt. Du fährst jetzt zu ihrem Haus, richtest alles ein. Bett frisch, nimm ein paar Gurte mit, Gleitmittel, die üblichen Dinge. Judith fährt mit dir. Chelsea und ich kommen später nach.“

Alan nickte, noch immer blass, aber die Erregung war inzwischen deutlicher als das Entsetzen. Er erhob sich. „Komm“, sagte er zu Judith.

Sie stand auf, die Absätze klackten, und folgte ihm ohne ein Wort. Der Minirock, den Charlie ihr wieder angezogen hatte, betonte die extreme Taille und den strammen Po. Die J-Cup Brüste bewegten sich schwer unter dem knappen Top. Alan legte eine Hand in ihren Nacken, als sie zur Tür gingen – besitzergreifend, unsicher und doch entschlossen.

Eine Stunde später standen Charlie und Chelsea vor Judiths Haus in den Hügeln. Es war größer als Charlies Strandhaus, modern, mit hohen Decken und großen Fenstern, die auf die Lichter der Stadt blickten. Alan öffnete die Tür. Dahinter lag Judith bereits nackt auf dem großen Bett im Master-Schlafzimmer, die High Heels noch an den Füßen, die Beine leicht gespreizt, die Gurte bereits an den Pfosten.

Herb Melnick kam pünktlich. Der Wagen – ein dunkler BMW – hielt vor der Einfahrt. Er stieg aus, Mitte fünfzig, grau meliert, sportlich gehalten, das Gesicht angespannt. Als er ins Schlafzimmer trat und Judith sah, blieb er stehen.

„Jesus Christ…“

Die platinblonden Locken, die aufgeblasenen Lippen, die großen, weiten Augen, die absurde Taille, die schweren J-Cup Brüste mit den Nippelringen, der stramme Po. Judith sah ihn an, der permanente „Oh my god“ Blick unverändert, und sagte in der piepsigen Barbie-Stimme: „Hallo, Herb. Ich bin bereit.“

Herb drehte sich zu Charlie. „Was hast du mit ihr gemacht?“

„Ich habe sie verbessert“, antwortete Charlie. „Und jetzt gehört sie dem, der bezahlt. Er nannte eine hohe Summe.“

Herb lachte kurz, ungläubig. Dann griff er nach dem Portemonnaie, legte die Scheine auf den Beistelltisch. „Mindestens eine Stunde. Und ich will alles.“

Charlie nickte. „Judith. Du gehörst jetzt Dr. Melnick. Für mindestens eine Stunde. Tu, was er sagt.“

„Ja“, piepste sie.

Herb schloss die Tür hinter sich dann trat er näher. Die Hände zitterten leicht, als er über die extremen Lippen strich, dann über die schweren Brüste, die Nippelringe zwischen den Fingern drehte. Judith stöhnte leise, piepsig, und wölbte sich ihm entgegen. Er öffnete den Gürtel, befreite sich – bereits hart – und schob sich ohne Vorwarnung in ihren Mund.

Die aufgeblasenen Lippen schlossen sich um ihn. Herb stöhnte, die Hände in den platinblonden Locken, und begann zu stoßen. Tief. Hart. Judith nahm ihn, ohne zu würgen, die großen Augen nach oben gerichtet, Speichel lief über das Kinn auf die Brüste.

Herb zog sich nach einer Weile zurück, drehte Judith auf den Bauch, hob die Hüften. „Arsch“, sagte er heiser. „Ich habe jahrelang davon geträumt.“

Er nahm sich das Gleitmittel vom Nachttisch. Herb verteilte es großzügig, setzte an und schob sich langsam, dann fester hinein. Judith stöhnte piepsig, der Körper spannte sich, gab nach. Herb fi**kte sie anal, die Hände an der extremen Taille, die Finger gruben sich in die stramme Muskulatur. Jeder Stoß ließ die J-Cup Brüste über das Laken schleifen, die Locken wippen.

„Schneller“, keuchte Herb. „Härter.“

Judith gehorchte, bewegte den Po entgegen, so gut die High Heels es zuließen. Herb kam nach Minuten – heftig, mit einem langen Stöhnen, tief in ihr. Er blieb einen Moment liegen, dann zog er sich zurück, drehte sie um und schob sich vaginal in sie. Die Nässe war extrem. Er stieß weiter, während Judith piepsige Laute ausstieß und die großen Augen ihn ansahen.

Die Stunde dehnte sich. Herb nahm sie in mehreren Positionen, ließ sie ihn blasen, bis er ein zweites Mal kam, diesmal in ihrem Mund. Sie schluckte alles. Als die Zeit um war, lag er erschöpft neben ihr, der Schweiß auf der Stirn.

Herb kam aus dem Schlafzimmer und sagte: „Noch eine Stunde“, und legte weitere Scheine zu den Ersten.

Charlie lächelte. „Natürlich.“

Später, als Herb gegangen war – mit einem letzten, ungläubigen Blick und der Zusage, nächste Woche wiederzukommen –, saßen Charlie, Chelsea und Alan im Wohnzimmer. Judith kniete daneben, frisch geduscht, die Locken feucht, und wartete.

„Es funktioniert“, sagte Alan heiser. „Er hat bezahlt. Und er kommt wieder.“

Charlie nickte. „Morgen rufen wir die nächste an. Linda, ihre alte College-Freundin. Die, die Judith immer als prüde bezeichnet hat. Dann den Nachbarn, den Anwalt aus dem Club, den Trainer aus dem Fitnessstudio. Jeder, der sie kannte. Jeder, den sie genervt hat. Wir machen eine Liste.“

Chelsea lächelte, die Augen dunkel. „Und das Geld?“

„30 – 70. Alan erhält seinen Anteil für die Aufsicht. Der Rest geht an uns. Charlie dachte innerlich, der Rest geht an mich. Chelsea braucht kein Geld, sie braucht nur viel Sex. Judith braucht nichts. Nur Befehle.“

In den folgenden Tagen füllte sich das Haus.

Linda kam am übernächsten Abend – eine schlanke Brünette Mitte vierzig, die Judith jahrelang ertragen hatte. Als sie die neue Version sah, lachte sie zuerst, dann legte sie ohne Verhandeln das Geld auf den Tisch und ließ sich von Judith stundenlang lecken. Linda kam dreimal, laut und ungläubig, und buchte gleich die nächste Woche.

Der Anwalt aus dem Club – grau, korpulent, immer höflich gewesen – zahlte doppelte Rate für eine ganze Nacht. Er fesselte Judith mit den Gurten, benutzte den aufblasbaren Knebel und den größeren Plug, und fi**kte sie in alle Öffnungen, bis sie nur noch piepsige, gedämpfte Laute von sich gab. Als er ging, hinterließ er eine Visitenkarte und die Bitte um regelmäßige Termine.

Der Fitnesstrainer kam in Sportkleidung, nahm Judith auf der Yogamatte im Gästezimmer, ließ sie ihn reiten, während er an den Nippelringen zog, und filmte alles mit dem Handy – mit Charlies Erlaubnis, gegen Aufpreis. Das Video circulierte später in einem privaten Kreis, und die Anfragen häuften sich.

Herb Melnick kam zweimal die Woche. Manchmal allein, manchmal mit einem Kollegen. Einmal brachte er seine neue, deutlich jüngere Freundin mit – eine Blondine, die zusah und dann mitmachte, während Judith zwischen ihnen lag und alles tat, was man ihr sagte.

Alan blühte auf. Er hatte endlich einen Zweck, ein Dach, und unbegrenzten Zugang. Morgens band er Judith ans Bett fest, bevor er Kaffee kochte. Nachmittags ließ er sie unter dem Schreibtisch knien, während er angeblich arbeitete. Abends, wenn Kunden kamen, zog er sich zurück.

Charlie und Chelsea schauten regelmäßig vorbei, um selbst mitzumachen – Chelsea ritt Judiths Gesicht, während Charlie sie von hinten nahm, und Alan das Geld zählte. Die piepsige Barbie-Stimme, die großen Augen, die extreme Taille, die schweren Brüste – alles war zur Ware geworden, und die Ware verkaufte sich gut.

Eines Abends, als der letzte Kunde gegangen war und Judith erschöpft auf dem Bett lag, die Locken zerzaust, die Lippen geschwollen, die Schenkel glänzend, saß Charlie auf dem Sessel und betrachtete sie.

„Wie viele diese Woche?“, fragte er Alan.

„Zwölf“, antwortete Alan. „Herb dreimal. Linda zweimal. Der Anwalt, der Trainer, zwei aus dem Club, die Nachbarin mit ihrem Mann, und drei Neue über Empfehlung. Der Umsatz…“

Er nannte eine Zahl. Charlie lächelte.

Chelsea kuschelte sich an ihn. „Und sie?“

Judith öffnete die Augen, der permanente „Oh my god“ Blick unverändert. „Ich bin bereit“, piepste sie. „Für den nächsten.“

Charlie strich ihr über die Wange. „Schlaf jetzt. Morgen geht es weiter.“

Sie schloss die Augen. Sofort.

Draußen scheinten die Lichter von Los Angeles bei Nacht. Drinnen war aus der Frau, die einmal Judith geheißen und alle genervt hatte, eine dauerhafte, gehorsame Einnahmequelle geworden. Und die Liste der Interessenten wuchs mit jedem Tag.

Charlie erhob sich, küsste Chelsea, und wusste, dass dies erst der Anfang war.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DrSimon am 22.08.26 um 11:57 geändert
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Bambus
Einsteiger

NRW




Beiträge: 16

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Charlie und Chelsea Datum:21.08.26 23:46 IP: gespeichert Moderator melden


WoW Doppel WoW, genial zu lesen, seit langem mal eine so Bildlich verfasste neue Idee, nochmal WoW, Ich warte auf die nächsten 40 Seiten, kann es gar nicht erwarten.
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
marpsp
Fachmann





Beiträge: 68

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Charlie und Chelsea Datum:21.08.26 23:57 IP: gespeichert Moderator melden


Exzellent geschrieben, und die ersten zwei Drittel sind super.

Aber bei der Vernichtung des Geistes einer Person ist es dann nicht mehr spaßig, sondern abstoßend.

Schade.
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
DrSimon Volljährigkeit geprüft
Story-Writer

Köln




Beiträge: 219

Geschlecht:
User ist offline
0  0  
  RE: Charlie und Chelsea Datum:22.08.26 01:17 IP: gespeichert Moderator melden


@Bambus
Vielen Dank für das tolle Lob.

@marpsp
Vielen Dank für das tolle Lob.
Es sind die ersten zwei Viertel.

Ich habe jetzt folgenden Warnhinweis meiner Geschichte hinzugefügt.

**********************************************************************
WARNHINWEIS

Diese Geschichte enthält Handlungen mit folgenden Storycodes:
MF/f, F/m, latex, catsuit, corset, bond, doll, maid-bot, bodymod, mind-control, reluct, nc

Diese können auf manche Leser verstörend oder beunruhigend wirken.
Zartbesaiteten Personen wird vom Lesen abgeraten.

**********************************************************************

Ich möchte dir daher den guten Rat geben: Lies nicht weiter.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DrSimon am 22.08.26 um 13:20 geändert
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
marpsp
Fachmann





Beiträge: 68

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Charlie und Chelsea Datum:22.08.26 08:41 IP: gespeichert Moderator melden


Foren wie dieses sind dafür das jeder seinen Kink frei posten kann (soweit gesetzlich zulässig).
Das hier ist deine Geschichte nicht meine - ich äußere mein Bedauern dass das nach einem für mich tollen Beginn eben nichts für mich ist.

Deine sonstige Argumentation im diesem Kommentar von dir ist allerdings irgendwo zwischen Strohmann, falscher Prämisse, falscher Generalisierung und heuchlerisch.

Persönlich abstoßend != dürfen oder nicht dürfen

Ausführlicher lasse ich mich auf solche falschen Argumentationslinien nicht ein.
Guten Tag.
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
sebi Volljährigkeit geprüft
Einsteiger





Beiträge: 12

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Charlie und Chelsea Datum:22.08.26 09:05 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr gut geschrieben - toller erster Teil. Aber auch für mich geht der zweite Teil deutlich zu weit und in eine unschöne Richtung.
Homepage besuchenE-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
DrSimon Volljährigkeit geprüft
Story-Writer

Köln




Beiträge: 219

Geschlecht:
User ist offline
0  0  
  RE: Charlie und Chelsea Datum:22.08.26 13:19 IP: gespeichert Moderator melden


@Sebi

Vielen Dank für dein Lob über den ersten Teil.

Ich habe jetzt folgenden Warnhinweis meiner Geschichte hinzugefügt.

**********************************************************************
WARNHINWEIS

Diese Geschichte enthält Handlungen mit folgenden Storycodes:
MF/f, F/m, latex, catsuit, corset, bond, doll, maid-bot, bodymod, mind-control, reluct, nc

Diese können auf manche Leser verstörend oder beunruhigend wirken.
Zartbesaiteten Personen wird vom Lesen abgeraten.

**********************************************************************

Ich möchte dir daher den guten Rat geben: Lies nicht weiter.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DrSimon am 22.08.26 um 13:21 geändert
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
DrSimon Volljährigkeit geprüft
Story-Writer

Köln




Beiträge: 219

Geschlecht:
User ist offline
0  0  
  RE: Charlie und Chelsea Datum:22.08.26 18:26 IP: gespeichert Moderator melden



Das Licht am späten Nachmittag lag golden und schwer über der Terrasse, als Alan unangemeldet über die offene Schiebetür trat. Er trug ein neues Hemd, die Haare waren ordentlicher als sonst, und in den Augen lag ein Glanz, den Charlie seit Jahren nicht mehr an ihm gesehen hatte – die Mischung aus Geld, Macht und ungehemmten Möglichkeiten.

Er hatte Judith dabei und ließ sie knien neben dem niedrigen Tisch, nackt bis auf die achtzehn Zentimeter High Heels, die platinblonden Locken über den Rücken fallend, die großen Augen wartend. Chelsea saß auf der Lounge, ein Bein untergeschlagen, und musterte Alan mit einem kleinen, wissenden Lächeln.

„Wir müssen reden“, sagte Alan ohne Begrüßung. „Geschäftlich.“

Charlie deutete auf den freien Sessel. „Setz dich.“

Alan setzte sich, lehnte sich vor, die Ellbogen auf den Knien. „Es läuft besser als erwartet. Herb kommt dreimal die Woche. Linda hat bereits eine Dauerkarte gebucht. Der Anwalt will ein Wochenende. Der Trainer hat zwei Freunde mitgebracht. Die Zahlen…“ Er nannte eine Summe, die selbst Charlie kurz innehalten ließ. „Aber wir könnten größer denken.“

Chelsea richtete sich auf. „Wie?“

„Lyndsey McElroy.“ Alan ließ den Namen wirken. „Die Blonde aus dem Club. Die, die Judith immer als ihre ‚beste Freundin‘ bezeichnet hat und gleichzeitig hinter ihrem Rücken über sie hergezogen ist. Mitte dreißig, geschieden, hält sich für unerreichbar. Und Herb Melnick…“ Er grinste schief. „Herb war schon immer scharf auf sie. Jedes Mal, wenn sie im Club war, hat er sie angestarrt, als könnte er sie auffressen. Er hat es nie zugegeben, aber ich habe es gesehen.“

Charlie nippte an seinem Wein. Der Gedanke formte sich langsam in seinem Kopf. Lyndsey. Schlank, sportlich, das klassische kalifornische Lächeln, die Art, wie sie den Kopf in den Nacken legte, wenn sie lachte. Eine Frau, die Kontrolle ausstrahlte und gleichzeitig genau die Art von Herausforderung darstellte, die das Atelier liebte.

„Und als Special“, fuhr Alan fort, die Stimme leiser, intensiver, „bieten wir beide gleichzeitig an. Judith und Lyndsey. Doppelpack. Herb würde dafür Summen zahlen, die wir uns jetzt noch nicht vorstellen können. Und nicht nur er. Die ganze Liste.“

Chelsea lachte leise, ein Laut, der in der warmen Luft hängen blieb. „Das ist… dreist.“

„Es ist logisch“, sagte Alan. „Wir haben die Infrastruktur. Das Haus. Die Aufsicht. Die Kontakte. Wir brauchen nur noch die zweite.“

Charlie schwieg eine Weile. Er sah Judith an – die extreme Taille, die schweren Brüste, die aufgeblasenen Lippen, die absolute Ergebenheit. Dann sah er Chelsea an, die bereits mit den Gedanken bei den Möglichkeiten war. Schließlich nickte er.

„Einverstanden. Ich kümmere mich um Lyndsey.“

Zwei Tage später klingelte das Telefon in Lyndseys Wohnung in Santa Monica. Charlie hatte die Nummer über gemeinsame Bekannte bekommen. Ihre Stimme war hell, überrascht, leicht geschmeichelt.

„Charlie? Was kann ich für dich tun?“

„Ich plane eine kleine Überraschung für Chelsea“, log er ruhig. „Ein privates Dinner bei uns. Nur ein paar Leute aus dem alten Kreis. Judith kommt auch. Ich dachte, du wärst die Richtige, um es… lebendiger zu machen. Sie hat dich vermisst.“

Lyndsey zögerte nur kurz. „Judith? Die hat sich ja total zurückgezogen. Aber… ja. Warum nicht. Wann?“

„Heute Abend. Acht Uhr. Bei uns in Malibu. Ich schicke einen Wagen, falls du willst.“

„Ich fahre selbst. Bis dann.“

Als sie auflegte, lächelte Charlie.

Der Abend kam, das Wetter war wie immer hervorragend in Malibu. Charlie hatte Chelsea und Judith ins andere Haus geschickt – „Alan braucht euch dort“. Er selbst bereitete das Wohnzimmer vor: gedämpftes Licht, Wein, leise Musik. Auf dem Beistelltisch stand ein kleines, unauffälliges Fläschchen.

Lyndsey kam pünktlich. Sie trug ein enges, dunkelrotes Kleid, das die schlanke Figur betonte, die Haare offen, das Lächeln selbstsicher. „Schönes Haus“, sagte sie, als sie eintrat. „Und so ruhig.“

„Chelsea ist noch unterwegs“, log Charlie erneut. „Ein letzter Termin. Sie kommt gleich.“

Er schenkte Wein ein. Ihren mit dem Inhalt des Fläschchens. Sie trank, ohne zu zögern, lachte über eine belanglose Geschichte aus dem Club, erzählte von ihrem neuen Haus, von ihren Ex-Männern, die immer noch anriefen. Nach dem zweiten Glas wurde ihre Stimme weicher, die Bewegungen langsamer. Die Augenbrauen zogen sich zusammen.

„Mir ist… seltsam.“

„Setz dich“, sagte Charlie und führte sie zum Sofa.

Sie sank hin, die Hand an der Stirn. „Der Wein…“

„Ruh dich aus.“, murmelte er.

Die Betäubung wirkte schnell und gründlich. Lyndsey sackte gegen die Lehne, die Augen fielen zu, der Atem wurde gleichmäßig und tief. Charlie prüfte den Puls, nickte zufrieden. Dann trug er sie – sie war leichter, als sie aussah – hinaus zum Wagen, legte sie auf die Rückbank und deckte sie mit einer Decke zu.

Die Fahrt zu den Canyons verlief ohne Zwischenfälle. Das Tor des Atelier Lumière öffnete sich wie immer von selbst. Vivienne Ashcroft stand bereits im Innenhof, der cremefarbene Anzug faltenlos, das Gesicht unbewegt.

„Mr. Harper. Wir haben den Anruf erhalten.“

„Lyndsey McElroy“, sagte Charlie und öffnete die Fondtür. „Dasselbe Programm wie bei Judith. Schnell. Intensiv. Am Ende kein eigener Wille. Und die physischen Parameter…“

Er zählte sie auf, während zwei stille Mitarbeiterinnen Lyndsey auf eine Liege betteten. Achtzehn Zentimeter Absatz. Definierte, knackige Pobacken. Achtzehn Zoll Taille. J-Cup Brüste. Abstrus aufgeblasene Lippen. Nuttiges Permanent-Make-up. Große, weite „Oh my god“ Augen. Platinblonde, lockige Haare bis zum Po. Stimme zwei Oktaven höher, Barbie-Puppe. Und absolute Gehorsamkeit.

Mrs. Ashcroft notierte alles mit dem Füllfederhalter. „Drei Tage. Intensiv. Keine Unterbrechung. Danach stabil.“

„Wenn sie fertig ist, geht sie direkt zu Alan und Judith. Alan erwartet sie bereits. Er bietet sie schon im Doppelpack an. Herb Melnick will die erste Nacht. Gegen entsprechende Bezahlung.“

Mrs. Ashcroft nickte einmal. „Verstanden. Der Wagen bringt sie, sobald der Prozess abgeschlossen ist.“

Charlie sah noch einen Moment zu, wie Lyndsey in einen der Pavillons geschoben wurde, die Tür sich schloss, das gedämpfte Licht dahinter anging. Dann stieg er wieder in den Wagen und fuhr zurück an die Küste.

Zu Hause angekommen, rief er Alan an. „Sie ist im Atelier. In drei Tagen hast du zwei. Bereite das Haus vor. Herb bekommt die Premiere – beide gleichzeitig. Der Preis ist verdoppelt. Und mach eine Liste für die, die danach kommen wollen.“

Alan lachte leise, aufgeregt. „Ich regle das.“

Charlie legte auf, goss sich einen Whiskey ein und trat auf die Terrasse. Das Meer war leise zu hören. Irgendwo in den Canyons hatte das Programm für Lyndsey begonnen. In drei Tagen würde das Angebot doppelt so groß sein. Und die Nachfrage, das spürte er bereits, würde nicht lange auf sich warten lassen.

Er trank langsam und lächelte.

Die Expansion hatte begonnen.



Das Licht am dritten Tag war wieder jenes klare, fast schon gnadenlose Weiß, das durch die großen Scheiben von Judiths Haus fiel und jedes Staubkorn auf den polierten Böden sichtbar machte. Alan hatte die Stunden gezählt. Drei Tage. Zweiundsiebzig Stunden, in denen er Judith benutzt, gefüttert, geduscht und an Kunden vermietet hatte, während er gleichzeitig das Master-Schlafzimmer für die Erweiterung vorbereitete. Frische Laken. Zusätzliche Gurte an den Pfosten. Ein zweiter Satz High Heels in achtzehn Zentimetern. Gleitmittel in größeren Mengen. Und auf dem Beistelltisch ein kleines, ledernes Notizbuch, in dem er die ersten Anfragen für das „Special“ notiert hatte.

Herb Melnick stand ganz oben auf der Liste.

Als ein Auto in der Einfahrt zu hören war, trat Alan bereits vor die Tür. Der Maybach hielt. Der Lack glänzte in der Mittagssonne. Die Fondtür öffnete sich.

Lyndsey stieg aus.

Oder das, was aus Lyndsey McElroy geworden war.

Die High Heels maßen exakt achtzehn Zentimeter. Schmale, schwarze Riemchen, die die Waden in eine lange, gespannte Linie zwangen. Der Gang war dasselbe übertriebene, rhythmische Wackeln des Pos, das Judith bereits so perfekt beherrschte – zwei definierte, knackige Hälften, die sich unter dem knappen Minirock bewegten, als wären sie für genau diesen Zweck geformt worden. Die Taille maß achtzehn Zoll, eine extreme, unnatürliche Verengung, die den Übergang zu den Hüften wie eine absichtliche Konstruktion wirken ließ. Die Brüste waren J-Cup, schwer, prall, absolut senkrecht abstehend, die Nippelringe mit den dunklen Edelsteinen baumelten bei jedem Schritt. Die Lippen waren abstrus aufgeblasen, voll, glänzend, eine permanente Einladung. Das Permanent-Make-up war nuttig und präzise: dicke Lidstriche, kräftiges Rosa, ein künstlicher Glanz auf der Haut. Die Augen groß, weit geöffnet, dieser unveränderliche „Oh my god“ Blick. Platinblonde, lockige Haare fielen in voluminösen Wellen bis fast auf den Po. Und als sie den Mund öffnete, kam die Stimme – zwei Oktaven höher, hell, piepsig, Barbie-Puppe.

„Alan“, sagte sie. „Ich bin bereit.“

Alan spürte, wie der Mund trocken wurde. Er trat zur Seite. „Komm rein.“

Sie folgte ihm, die Absätze klackten auf dem Steinboden, der Minirock rutschte bei jeder Bewegung höher. Im Wohnzimmer wartete Judith bereits – nackt bis auf die High Heels, kniend, die großen Augen auf die Neuangekommene gerichtet. Die beiden Frauen sahen sich an. Kein Erkennen. Keine Überraschung. Nur die absolute, leere Bereitschaft.

Charlie und Chelsea trafen zwanzig Minuten später ein. Charlie musterte Lyndsey von Kopf bis Fuß, langsam, gründlich, und nickte einmal. „Perfekt.“

Chelsea trat näher, strich über Lyndseys extreme Taille, über die schweren Brüste, über die aufgeblasenen Lippen. „Sie sieht aus wie Judiths Zwilling“, flüsterte sie. „Nur… neuer.“

Alan räusperte sich. „Herb ist in einer Stunde hier. Er hat den doppelten Preis akzeptiert. Für beide. Die ganze Nacht.“

Charlie lächelte. „Dann bereiten wir sie vor.“

Die Vorbereitung war ritualisiert und gründlich. Beide Frauen wurden geduscht, die platinblonden Locken gefönt, bis sie voluminös und glänzend fielen. Die High Heels blieben an den Füßen. Alan legte ihnen identische, knappe Miniröcke und bauchfreie Tops an, die die extremen Taillen und die J-Cup Brüste betonten. Dann knieten sie nebeneinander im Master-Schlafzimmer, die Hände auf den Oberschenkeln, die großen Augen geradeaus gerichtet, und warteten.

Herb Melnick kam pünktlich. Der BMW hielt vor der Einfahrt. Er stieg aus, die Aktentasche in der Hand, das Gesicht angespannt vor Vorfreude. Als er ins Schlafzimmer trat und die beiden sah – Judith und Lyndsey, nebeneinander, identisch geformt, identisch ergeben – blieb er stehen.

„Heilige Scheiße…“

Charlie stand im Hintergrund, die Arme verschränkt. „Doppelpack. Wie versprochen. Die Nacht gehört dir.“

Herb legte den vereinbarten Betrag auf den Beistelltisch – Scheine, die Alan sofort einsteckte. Dann trat er vor die beiden Frauen. „Steht auf.“

Sie standen auf. Die Absätze klackten synchron.

„Zieht euch aus.“

Die Miniröcke und Tops fielen. Nackt bis auf die High Heels standen sie vor ihm, die schweren Brüste, die extremen Taillen, die strammen Pobacken, die aufgeblasenen Lippen, die großen Augen. Herb umrundete sie langsam, strich über Lyndseys Po, dann über Judiths, drehte die Nippelringe, prüfte die Nässe zwischen den Schenkeln – bei beiden bereits vorhanden, heiß und bereit.

„Auf das Bett“, sagte er heiser. „Beide. Auf den Rücken. Beine spreizen.“

Sie gehorchten. Das große Bett nahm sie auf, die platinblonden Locken über die Kissen verteilt, die Beine weit geöffnet, die glatte Haut glänzend. Herb streifte die Kleidung ab. Er war bereits steinhart. Er kniete sich zuerst zwischen Lyndseys Beine, schob sich in einem Zug in sie. Die Nässe nahm ihn mühelos auf. Er stieß hart und tief, während er gleichzeitig zwei Finger in Judith schob und sie parallel bearbeitete. Beide Frauen stöhnten – piepsige, rhythmische Barbie-Laute, die sich vermischten.

Nach einer Weile wechselte er. Er zog sich aus Lyndsey zurück und schob sich in Judith, während Lyndsey sich aufrichtete und ihn von der Seite küsste, die aufgeblasenen Lippen über seinen Mund, seinen Hals, seine Brust. Die beiden Frauen arbeiteten synchron, als hätten sie es geübt – eine wurde gefi**kt, die andere küsste, leckte, bot die Brüste an. Herb stöhnte, die Hände abwechselnd an den extremen Taillen, und kam das erste Mal tief in Judith.

Er blieb nicht lange liegen. „Mund“, befahl er.

Beide knieten vor ihm auf dem Boden, die High Heels nach hinten gestreckt, die Pobacken hoch. Sie nahmen ihn abwechselnd in den Mund – zuerst Lyndsey, tief und willig, dann Judith, die ihn bis zum Anschlag aufnahm, während die andere die Eier leckte und die Basis hielt. Speichel lief über die aufgeblasenen Lippen, tropfte auf die J-Cup Brüste. Herb legte die Hände in die platinblonden Locken und stieß, abwechselnd in den einen und den anderen Mund, bis er ein zweites Mal kam – diesmal über beide Gesichter, dicke Schübe, die die extremen Lippen und die großen Augen bedeckten. Die Frauen blieben knien, den Mund offen, und warteten, bis er sagte: „Schlucken. Und säubert euch gegenseitig.“

Sie gehorchten. Lyndsey leckte Judiths Gesicht sauber, Judith leckte Lyndseys, die Zungen arbeiteten langsam und gründlich, bis nichts mehr übrig war.

Die Nacht dehnte sich.

Herb fesselte sie beide mit den Gurten – Judith an die oberen Pfosten, Lyndsey an die unteren, die Körper diagonal über das Bett gespannt, die Beine maximal gespreizt. Er benutzte den größeren Plug abwechselnd bei beiden, dann den aufblasbaren Knebel, bis die Backen prall und taub waren. Er fi**kte sie abwechselnd, vaginal und anal, manchmal gleichzeitig mit Fingern und Sch****z, während die gedämpften, piepsigen Laute hinter den Knebeln vibrierten. Einmal ließ er Lyndsey auf Judiths Gesicht sitzen, während er Lyndsey von hinten nahm – die doppelte Last, die extremen Taillen unter seinen Händen, die schweren Brüste, die sich berührten.

Alan wartete währenddessen geduldig im Wohnzimmer. Charlie und Chelsea kamen später auch vorbei. Herb nahm das Geschehen mit dem Handy auf – natürlich gegen Aufpreis.

Gegen Morgen lag Herb erschöpft zwischen den beiden Frauen, der Schweiß auf seiner Haut, der Atem schwer. Judith und Lyndsey lagen still, die Gurte gelöst, die Körper markiert von Händen und Mündern, die großen Augen noch immer mit diesem permanenten Ausdruck, und warteten auf den nächsten Befehl.

„Nächste Woche“, murmelte Herb. „Wieder beide. Und ich bringe jemanden mit.“

Charlie nickte. „OK. Der Preis bleibt.“

Als Herb gegangen war, saßen die Fünf – Charlie, Chelsea, Alan und die beiden willenlosen Frauen – im Wohnzimmer. Die Sonne ging bereits auf. Alan zählte das Geld, ein zufriedenes Lächeln im Gesicht.

„Es funktioniert“, sagte er. „Besser als gedacht. Die Anfragen für das Doppelpack häufen sich bereits. Der Anwalt will beide. Linda will beide. Der Trainer hat drei Freunde organisiert.“

Charlie strich über Lyndseys platinblonde Locken, dann über Judiths. „Dann machen wir weiter. Die Liste ist lang. Und das Angebot ist jetzt doppelt so wertvoll.“

Chelsea kuschelte sich an ihn, die Augen dunkel vor Erregung. „Zwei Barbie-Puppen. Ohne eigenen Willen. Für jeden, der zahlt.“

Judith und Lyndsey knieten nebeneinander, die High Heels nach unten, die schweren Brüste, die extremen Taillen, die aufgeblasenen Lippen leicht geöffnet, und warteten.

Draußen erwachte die Stadt. Drinnen hatte die Expansion gerade ihren ersten großen Erfolg gefeiert. Und die kommenden Tage, das spürte Charlie mit einer kühlen, tiefen Zufriedenheit, würden noch lukrativer werden.

Er erhob sich, küsste Chelsea, und gab den beiden Frauen den einzigen Befehl, den sie für die nächsten Stunden brauchten:

„Schlaft jetzt.“

Sie legten sich sofort hin, die Augen fielen zu, der Atem wurde gleichmäßig.

Die Maschine lief. Und sie würde nicht mehr stehen bleiben.



Das Telefon klingelte an einem ganz normalen Donnerstagnachmittag, während Charlie auf der Terrasse saß und dem gleichmäßigen Rauschen der Wellen zuhörte. Chelseas Stimme kam aus dem Haus, hell und zufrieden, als sie irgendetwas in der Küche ordnete. Die Nummer auf dem Display war vertraut.

„Gail“, sagte er, als er abhob.

„Charlie.“ Ihre Stimme war rau, direkt, mit diesem unterschwelligen Lachen, das er von den gemeinsamen Nächten kannte. „Ich hatte Lust. Auf euch beide. Besonders auf Chelsea. Hast du Zeit heute Abend?“

Er lehnte sich zurück, den Blick auf den Horizont gerichtet. Innerlich formte sich bereits der andere Plan – kalt, klar, unausweichlich. Nach außen blieb die Stimme freundlich. „Natürlich. Komm vorbei. Wir haben Wein. Und Chelsea freut sich.“

„In einer Stunde“, sagte sie und legte auf.

Charlie stand auf, ging ins Haus und fand Chelsea in der Küche. Er küsste sie in den Nacken, die Hände auf der extremen Taille. „Gail kommt. Sie will dich.“

Chelsea lächelte, das höhere Lächeln, das inzwischen zu ihr gehörte. „Gut.“

Gail traf pünktlich ein. Sie trug Jeans und ein enges Top, die dunklen Haare offen, das Lächeln selbstsicher und hungrig. Sie umarmte Chelsea länger als nötig, die Hände bereits auf dem Po, und küsste Charlie auf den Mund – ein kurzer, fordernder Druck.

Sie saßen auf der Terrasse, während die Sonne sank. Charlie schenkte den Wein ein, denselben Jahrgang wie immer. Die Gläser klirrten leise. Das Gespräch war leicht, oberflächlich, durchzogen von Blicken und kleinen Berührungen. Gail erzählte von einem neuen Job, von einer Frau, die sie in einer Bar kennengelernt hatte, von dem Bedürfnis, wieder die Kontrolle zu übernehmen. Chelsea lachte, die höhere Stimme vibrierte, und lehnte sich an Charlies Schulter. Nach dem dritten Glas erhob sich Gail.

„Ich ziehe mich um“, sagte sie. „Ich bin vorbereitet.“

Sie verschwand im Haus. Als sie zurückkam, trug sie das Domina-Outfit – einen engen schwarzen Leder-Body, der den athletischen Körper wie eine zweite Haut umschloss, hohe Stiefel bis über die Knie, die dunklen Haare streng zurückgekämmt. Vor ihr baumelte an einem Gurt ein großer, realistisch geformter Strap-On. Sie lächelte schmal.

„Ich bin jetzt bereit für Chelsea.“

Sie gingen ins Schlafzimmer. Chelsea streifte das Kleid ab, legte sich auf das große Bett, die Beine bereits geöffnet, die Nässe sichtbar. Gail kniete sich zwischen sie, küsste sie tief und fordernd, während Charlie zusah und sich langsam auszog. Die erste Runde war intensiv. Gail schob den Strap-On in Chelsea, stieß hart und rhythmisch, die Hände an den Hüften, während Charlie sich hinter Gail positionierte und sie von hinten nahm. Chelsea stöhnte in der höheren Stimme, die Stöhner laut und ungeschützt, die Finger in den Laken. Sie kamen nacheinander – Chelsea zuerst, mit dem vertrauten Schrei, dann Gail, die sich gegen Charlie presste, dann er selbst, tief in ihr.

Die zweite Runde folgte fast sofort. Diesmal lag Chelsea auf dem Bauch, die Arme nach hinten gebunden mit einem der Gurte, während Gail sie anal nahm und Charlie ihren Mund benutzte. Die Geräusche waren nass, rhythmisch, vermischt mit Stöhnen und dem leisen Rascheln der Laken. Die dritte Runde war langsamer, fast zärtlich – Gail und Chelsea leckten sich gegenseitig, während Charlie abwechselnd in beide eindrang, die Hände auf den unterschiedlichen Körpern.

Als sie sich ausruhten, schweißglänzend und atmend, lag Gail auf dem Rücken und starrte an die Decke. Ihr Blick fiel auf den offenen Schrank, in dem die Catsuits hingen – die glänzenden, schwarzen Anzüge mit den verstärkten Füßen und Handschuhen und den aufgedruckten Worten.

„Was ist das?“, fragte sie und setzte sich auf.

Charlie erhob sich, nahm den VAGINAL ONLY-Anzug heraus und hielt ihn hoch. „Ein Spielzeug. Von einem besonderen Ort. Es hält dich… fokussiert.“

Er zog Chelsea den Anzug an – langsam, ritualisiert, das Babypuder, der enge Stoff, der die Füße in die Spitzposition zwang, die Handschuhe, die die Finger steif hielten, die Haube, der eingebaute Analplug, der Mundknebel. Als der letzte Reißverschluss geschlossen war, stand Chelsea als glänzendes, schwarzes Objekt da, stumm, steif, die rote Aufschrift VAGINAL ONLY über der einzigen Öffnung.

Gail lachte heiser. „Krass. Und sie kann nichts machen?“

„Nichts“, sagte Charlie. „Probier es aus.“

Gail brauchte keine weitere Einladung. Sie schob Chelsea auf das Bett, spreizte die steifen Beine so weit es ging, und fi**kte sie mit dem Strap-On durch die Öffnung – hart, tief, während der Anzug jedes Ausweichen unmöglich machte. Chelsea konnte nur dumpfe, vibrierende Laute hinter dem Knebel von sich geben. Gail kam erneut, laut und triumphierend, und zog sich dann zurück, den Atem schwer.

„Wie fühlt sich das an?“, fragte sie Charlie, die Augen glänzend. „In so einem Ding zu stecken?“

Charlie lächelte. „Willst du es ausprobieren?“

Gail zögerte nur einen Herzschlag. Dann nickte sie. „Nur kurz. Zum Testen.“

Er nahm den ANAL ONLY-Anzug. Das Anziehen war gründlicher diesmal. Babypuder über den gesamten Körper, der enge Stoff, der die Füße sofort in die senkrechte Spitzposition zwang, die Handschuhe, die die Finger absolut steif und geschlossen hielten. Die Haube glitt über den Kopf, das Gesicht verschwand hinter dem glänzenden Schwarz, nur die Augen blieben sichtbar. Der große eingebaute Vibrator verschwand in ihrer Pussy, der Mundknebel füllte den Mund. Die Analöffnung blieb frei – umrahmt von dem roten „ANAL ONLY“.

Als der letzte Reißverschluss geschlossen war, stand Gail als glänzendes, schwarzes Objekt da. Charlie fesselte zusätzlich die Arme hinter dem Rücken – eng, mit einem der Lederriemen – und band die Füße zusammen. Dann holte er den großen Analplug, verteilte reichlich Gleitmittel und schob ihn langsam, unerbittlich in die offene Öffnung. Gail stöhnte dumpf hinter dem Knebel, der Körper zuckte, als der Plug vollständig verschwand und der Sockel bündig saß.

Charlie trat vor sie, fasste die Haube am Kinn und hob sie an, sodass die Augen ihn sehen mussten.

„Dein Leben, so wie du es kennst, ist vorbei“, sagte er ruhig. „Ab jetzt gehörst du mir. Und dann allen.“

Gails Augen weiteten sich. Panik flackerte auf – roh, plötzlich, absolut. Sie versuchte zu schreien, aber der Knebel dämpfte alles zu dumpfen, vibrierenden Geräuschen. Sie zerrte an den Fesseln, versuchte zu treten, zu rollen. Der Anzug und die Bindungen machten jede Bewegung ungelenk und nutzlos. Die verstärkten Füße rutschten auf dem Boden, die steifen Arme konnten nichts greifen. Sie wimmerte, keuchte, die Augen hinter der Öffnung feucht vor panischer Wut.

Charlie beobachtete sie einen Moment, dann hob er sie hoch – sie war schwerer als Chelsea, athletisch – und trug sie durch das Haus. Die Terrassentür, die Treppe hinunter zur Garage. Er öffnete den Kofferraum des Mercedes, legte sie hinein, die glänzende schwarze Gestalt zusammengekrümmt, den großen Plug fest in ihr, der Vibrator bereits summend. Sie zuckte und versuchte sich zu winden, als er den Deckel schloss.

Die Fahrt zu den Canyons verlief ruhig. Charlie fuhr nicht besonders schnell, nicht besonders langsam. Im Kofferraum klapperte es ab und zu, ein rhythmisches Pochen, das allmählich schwächer wurde. Als das Tor des Atelier Lumière sich öffnete, stand Vivienne Ashcroft bereits im Innenhof.

„Mr. Harper. Wir haben den Anruf erhalten.“

Charlie öffnete den Kofferraum. Gail lag noch immer darin, die Augen hinter der Haube weit und feucht, der Atem stoßweise. Zwei Mitarbeiterinnen hoben sie heraus und legten sie auf eine Liege.

„Bei dieser hier“, sagte Charlie, während sie in einen der Pavillons geschoben wurde, „habe ich leicht andere Wünsche. Intensiver. Spezifischer. Ich erkläre sie Ihnen im Büro.“

Mrs. Ashcroft nickte und führte ihn den Gang entlang. Hinter ihnen schloss sich die Tür des Pavillons. Das gedämpfte Licht dahinter glühte auf.

Charlie setzte sich in dem hellen Büro, legte die Hände flach auf den Tisch und begann zu sprechen. Die Details, die er nannte, würden in Kürze für alle sichtbar werden. Für den Moment reichte es, dass Mrs. Ashcroft notierte, nickte und schließlich sagte:

„Drei Tage. Intensiv. Danach stabil. Und nach Ihren Vorgaben.“

Charlie erhob sich. „Der Wagen bringt sie, sobald es soweit ist.“

Er fuhr zurück an die Küste. Das Haus war still, als er ankam. Chelsea lag noch immer im VAGINAL ONLY-Anzug auf dem Bett, stumm und steif. Er schälte sie heraus, duschte sie, legte sich neben sie und starrte an die Decke.

Irgendwo in den Canyons hatte das Programm für Gail begonnen. In drei Tagen würde eine weitere hinzukommen. Und diesmal, das spürte er mit einer kühlen, tiefen Gewissheit, würde das Ergebnis noch genauer auf seine Vorstellungen zugeschnitten sein.

Das Meer war in der Ferne hörbar. Die Nacht war lang. Und die Maschine lief weiter.



Das Licht am dritten Tag war wieder jenes klare, harte Weiß, das durch die großen Scheiben fiel und die Konturen des Hauses in Malibu scharf und unerbittlich zeichnete. Charlie hatte die Stunden nicht laut gezählt, aber er hatte sie gespürt – in der Art, wie Chelsea neben ihm schlief, in dem leisen Summen des Kühlschranks, in dem gleichmäßigen Rauschen der Wellen, das keine Pause kannte. Drei Tage. Zweiundsiebzig Stunden, in denen er Chelsea benutzt, gefüttert und wieder in einen der Catsuits gesteckt hatte, während er gleichzeitig wusste, dass hinter den Mauern des Ateliers etwas geformt wurde, das genauer auf seine Vorstellungen zugeschnitten war als alles zuvor.

Als das leise, schwere Rollen auf dem Kies zu hören war, stand er bereits auf der Terrasse. Chelsea kam hinter ihm her, barfuß, in einem seiner Hemden. Der Maybach hielt. Der schwarze Lack reflektierte das Licht fast gar nicht. Die Fondtür öffnete sich.

Gail wurde herausgehoben.

Sie konnte kaum gehen. Die Ballet Boots maßen zweiundzwanzig Zentimeter und besaßen keine Absätze – nur die starre, senkrechte Spitzfuß-Position, die den gesamten Fuß in einer unnatürlichen Streckung fixierte. Jeder Versuch, aufzutreten, endete in einem unsicheren, wankenden Balancieren auf den äußersten Zehenspitzen. Zwei stille Mitarbeiterinnen stützten sie, bis sie auf dem Kies stand, die Knie leicht zitternd.

Das Kostüm war pink. Ein klassisches Playboy-Bunny-Outfit, eng, glänzend, mit dem flauschigen weißen Schw***nzchen am Po. Die Taille darunter maß sechzehn Zoll – eine absurde, atemberaubende Verengung, die den Körper in der Mitte wie abgeschnürt wirken ließ. Darüber die Brüste: MMM-Cup, ungeheuerlich, prall, schwer, so weit aufgeblasen, dass sie den Stoff des Kostüms bis an die Grenze spannten und bei jeder Bewegung wuchtig wippten. Die Haut darüber war gespannt und glänzend.

Das Gesicht.

Die Lippen bildeten einen fast perfekt runden, gummiartigen Donut-Ring. Die Öffnung in der Mitte maß etwa zwei Zentimeter im Durchmesser. Gail konnte sie von sich aus weder weiter öffnen noch schließen – die aufgepumpte, künstliche Fülle hielt die Form starr. Gleichzeitig war das Material dehnbar genug, dass etwas mit größerem Durchmesser sich hindurch zwingen ließ. Charlie wusste genau, was das sein würde. Die Augen waren weit geöffnet, starr, in einem permanenten Ausdruck von Schreck oder Überraschung, als hätte jemand den Moment des Erschreckens eingefroren. An den Handgelenken trug sie weiße Manschetten, am Hals einen weißen Kragen mit einer schwarzen Fliege. Und im Gegensatz zu Judith und Lyndsey fiel ihr Haar lang, seidig und pechschwarz über den Rücken, bis weit über die Schulterblätter.

Die Mitarbeiterinnen ließen sie los. Gail wankte, die Ballet Boots klackten unsicher auf dem Kies, die enormen Brüste schwangen, das pinke Kostüm spannte sich über der sechzehn-Zoll-Taille. Sie blieb stehen, die weiten Augen auf Charlie gerichtet, und wartete.

Charlie trat näher. Chelsea blieb einen Schritt zurück, die Lippen leicht geöffnet.

„Sag etwas“, forderte er.

Gail versuchte es. Der Donut-Mund bewegte sich minimal, die gummiartige Fülle wölbte sich, und heraus kam nur ein extrem hohes, dünnes Gepiepse – kein Wort, kein Laut, den man als Sprache hätte deuten können. Nur dieses helle, hilflose Piepsen, das in der warmen Luft zerbrach.

Charlie lächelte.

„Perfekt.“

Er dachte an die Frau, die einmal Gail gewesen war – die Dominante, die andere Menschen missbraucht und gequält hatte, die mit dem Strap-On und dem Leder-Body die Kontrolle übernommen und genossen hatte. Jetzt stand sie hier, auf zweiundzwanzig Zentimeter Spitzen, die Brüste monströs, die Taille auf sechzehn Zoll geschnürt, der Mund zu einem unbrauchbaren, dehnbaren Donut verformt, die Stimme zu einem hilflosen Gepiepse reduziert. Die Rolle war umgekehrt. Endgültig.

„Komm rein“, sagte er.

Sie versuchte zu gehen. Jeder Schritt war eine Qual aus Balance und Anstrengung. Die Ballet Boots zwangen sie, auf den Zehenspitzen zu wanken, die enormen Brüste schwangen schwer, das weiße Schw***nzchen am Po zuckte. Chelsea trat hinzu und stützte sie am Arm, neugierig und erregt zugleich. Zusammen brachten sie Gail ins Haus, durch das Wohnzimmer, ins Schlafzimmer.

Charlie ließ sie in der Mitte des Raumes stehen. „Dreh dich um.“

Sie drehte sich, wankend. Der Po unter dem pinken Stoff war stramm und hoch, die sechzehn-Zoll-Taille von hinten noch absurder. Das pechschwarze Haar fiel wie ein dunkler Vorhang.

„Wieder zurück.“

Sie gehorchte. Die weiten Augen, der Donut-Mund, das hilflose Gepiepse, als sie erneut versuchte, etwas zu sagen.

Charlie trat direkt vor sie. Er legte eine Hand an den weißen Kragen, die andere an eine der monströsen Brüste, spürte die unnatürliche Festigkeit und Schwere. Dann führte er zwei Finger an den Donut-Mund und drückte sie langsam hindurch. Die gummiartige Lippenöffnung dehnte sich, gab nach, schloss sich um seine Finger. Gail piepste hoch und dünn. Er schob die Finger tiefer, bis zu den Knöcheln, drehte sie, spürte die feuchte Wärme dahinter.

„Du kannst nichts mehr sagen“, murmelte er. „Nichts mehr bestimmen. Nichts mehr quälen. Ab jetzt wirst du gequält.“

Er zog die Finger zurück, einen glänzenden Faden zwischen ihnen und dem Donut-Mund. Dann öffnete er den eigenen Gürtel.

Chelsea setzte sich auf den Bettrand und beobachtete, die Hand bereits zwischen den Schenkeln. Charlie fasste Gails pechschwarzes Haar, hielt den Kopf fest und führte die Eichel an die zwei-Zentimeter-Öffnung. Er drückte. Die gummiartigen Lippen dehnten sich, gaben widerwillig nach, schlossen sich dann prall und eng um den Schaft. Der Durchmesser war größer als die natürliche Öffnung – genau so, wie er es angeordnet hatte. Gail piepste schrill, die weiten Augen tränten, die Hände in den weißen Manschetten zuckten hilflos.

Er schob sich tiefer. Zentimeter für Zentimeter, bis die aufgeblasenen, runden Lippen sich bis zum Anschlag um ihn spannten. Dann begann er zu stoßen. Langsam zuerst, dann fester. Der Donut-Mund blieb in seiner Form, dehnte sich nur so weit, wie der Sch****z es erzwang, und gab bei jedem Zurückziehen ein nasses, schmatzendes Geräusch von sich. Gail konnte nichts tun außer piepsen und die Balance auf den Ballet Boots halten. Die monströsen MMM-Brüste wippten heftig, das pinke Kostüm spannte sich über der absurden Taille.

Charlie fi**kte ihren Mund gründlich. Die Enge war intensiv, die Hilflosigkeit absolut. Als er nah kam, stieß er bis zum Anschlag vor, hielt ihren Kopf fest und entlud sich direkt in die Öffnung. Gail piepste schrill, während die Schübe in sie liefen. Ein Teil sickerte an den gummiartigen Lippen vorbei und tropfte auf den weißen Kragen und die schwarze Fliege.

Er zog sich zurück. Der Donut-Mund blieb leicht geöffnet, glänzend, ein dünner Faden aus Sperma und Speichel verband ihn noch einen Moment mit der Eichel.

„Auf das Bett“, sagte er. „Auf den Rücken.“

Gail wankte hin, legte sich hin, die Ballet Boots steif in die Luft gestreckt. Charlie zog ihr das pinke Kostüm aus, so dass die monströsen Brüste schwer und frei lagen. Dann spreizte er ihre Beine und schob sich in einem Zug in sie. Die Nässe war extrem – der Körper hatte bereits auf Befehl reagiert. Er stieß hart und tief, die Hände an der sechzehn-Zoll-Taille, die Finger gruben sich in die unnatürliche Enge. Jeder Stoß ließ die MMM-Brüste wuchtig wippen, den Donut-Mund piepsen, die weiten Augen tränen.

Chelsea kam näher, kniete sich über Gails Gesicht und senkte sich ab. Der Donut-Mund dehnte sich um Chelseas Nässe, die Zunge dahinter arbeitete hilflos und willig. Die beiden Frauen – die eine stumm und steif in ihrer neuen Form, die andere erregt und dominant – bildeten ein Bild, das Charlie lange betrachtete, während er weiter stieß.

Die Stunden dehnten sich.

Er nahm Gail in mehreren Positionen. Auf dem Bauch, die Ballet Boots gespreizt, der Po hoch. Seitlich, eine monströse Brust in der Hand. Einmal band er die weißen Manschetten an die Bettpfosten und den Kragen an eine zusätzliche Leine, sodass jeder Stoß leicht an dem Hals zog. Jedes Mal piepste sie. Jedes Mal blieben die Augen weit. Jedes Mal war da diese absolute, erzwungene Hilflosigkeit, die er bei der ehemaligen Domina besonders genoss.

Als die Nacht voran schritt, lag Gail erschöpft auf dem Bett, das pinke Kostüm auf dem Boden, die monströsen Brüste markiert von Händen und Mündern, der Donut-Mund glänzend und leicht entzündet, die Ballet Boots noch immer an den Füßen. Chelsea kuschelte sich an Charlie, der Atem unregelmäßig.

„Sie ist… fertig“, flüsterte Chelsea.

„Ja“, antwortete Charlie. „Und sie wird es bleiben.“

Er strich über Gails pechschwarzes Haar, über den weißen Kragen, über die absurde Taille. Die ehemalige Domina, die andere gequält hatte, war jetzt selbst das Objekt. Und im Gegensatz zu Judith und Lyndsey, die zumindest noch piepsige Worte formen konnten, blieb Gail nur das hohe, hilflose Gepiepse.

Draußen hörte man das Meer. Natürlich hört man das Meer, dachte Charlie, es ist ein Strandhaus. Drinnen lag die neue Gail und wartete auf den nächsten Befehl, den sie nicht verstehen, aber trotzdem ausführen würde.

Charlie löschte das Licht. Die Maschine hatte ein weiteres, besonders passendes Zahnrad bekommen. Und er hatte vor, es gründlich zu benutzen.



Das Licht am nächsten Morgen war noch blass, die Sonne war noch nicht ganz aufgegangen, die ersten Strahlen legten sich langsam über das Bett und die Konturen der Körper. Charlie wachte zuerst auf. Neben ihm lag Chelsea, der Atem gleichmäßig, eine Hand noch immer auf Gails monströser Brust, als hätte sie im Schlaf den Besitz nicht aufgeben wollen. Gail selbst lag auf dem Rücken, die Ballet Boots steif durchgestreckt, der Donut-Mund leicht geöffnet, die weiten Augen bereits wach und starr zur Decke gerichtet. Das pechschwarze Haar war über das Kissen verteilt, das pinke Kostüm lag irgendwo auf dem Boden.

Charlie erhob sich, ging nackt zum Schrank und nahm den Strap-On, den Gail einst selbst mitgebracht hatte. Den großen, realistisch geformten, an dem breiten Lederriemen. Er legte ihn Chelsea auf die Brust. Sie blinzelte, sah ihn an, dann den Strap-On.

„Ab sofort ist sie deine Sub“, sagte er ruhig. „Gail gehört dir. Du kannst sie benutzen, um dich lecken zu lassen. Du kannst sie in alle Löcher fi**en. Wann du willst. Wie du willst. Ich sehe nur zu. Oder mache mit, wenn du es erlaubst.“

Chelseas Augen wurden dunkel. Ein Lächeln breitete sich aus, langsam, hungrig, das höhere Lächeln, das inzwischen zu ihr gehörte. „Wirklich?“

„Wirklich.“

Sie setzte sich auf, nahm den Strap-On in beide Hände, prüfte das Gewicht. Dann sah sie zu Gail. „Mund auf. Und lecken.“

Gail piepste hoch und dünn, als sie sich aufrichtete. Die Ballet Boots zwangen sie zu einer unsicheren, wankenden Bewegung, die monströsen MMM-Brüste schwangen schwer. Sie kniete sich zwischen Chelseas Beine, der Donut-Mund genau vor der bereits feuchten Öffnung. Chelsea legte eine Hand in das pechschwarze Haar und drückte sie heran.

Die gummiartigen Lippen dehnten sich um Chelseas Nässe. Die Zunge dahinter arbeitete – hilflos, willig, gründlich. Gail leckte, saugte, stieß die Zunge so tief sie konnte, während die weiten Augen nach oben gerichtet blieben und das hohe Gepiepse bei jedem Atemzug entwich. Chelsea lehnte den Kopf zurück, stöhnte in der höheren Stimme, die Hüften bewegten sich gegen den Donut-Mund. Sie ließ sich lange verwöhnen. Minuten, die sich dehnten. Einmal kam sie bereits – ein langer, zittriger Schrei, die Schenkel zitterten um Gails Kopf, die Hände gruben sich in das schwarze Haar. Gail blieb, wo sie war, leckte weiter, reinigte, bis Chelsea sie mit einem leichten Zug am Haar zurückzog.

„Jetzt der Strap-On“, sagte Chelsea heiser.

Sie schnallte ihn sich um. Die Riemen lagen eng über den Hüften, der große Sch****z ragte steif nach vorne. Sie prüfte die Spannung, lächelte, und rief: „Charlie. Komm her.“

Charlie trat näher. Chelsea deutete auf Gail. „Sie soll stehen. Auf den Zehenspitzen. Und du nimmst sie von vorne. Ich von hinten.“

Gail versuchte aufzustehen. Die zweiundzwanzig Zentimeter Ballet Boots ohne Absätze machten es zu einem wankenden, zitternden Kampf. Die monströsen Brüste schwangen, die sechzehn-Zoll-Taille wirkte noch absurder, als sie endlich auf den äußersten Spitzen balancierte, die Arme seitlich ausgestreckt, um nicht zu fallen. Charlie trat vor sie, hob ein Bein leicht an, um den Winkel zu finden, und schob sich in einem Zug in sie hinein. Die Nässe war extrem. Gail piepste schrill, der Körper wankte, die Balance auf den Spitzen war prekär.

Chelsea positionierte sich dahinter. Sie spuckte auf die Eichel des Strap-Ons, verteilte es, und drückte gegen die enge hintere Öffnung. Gail piepste höher, der Körper spannte sich, dann gab er nach. Chelsea schob sich vollständig hinein. Jetzt war Gail doppelt gefüllt – Charlie von vorne, Chelsea von hinten –, auf den Zehenspitzen balancierend, die monströsen Brüste zwischen ihnen eingequetscht, der Donut-Mund offen und piepsend.

Sie begannen sich zu bewegen. Nicht synchron zuerst. Charlie stieß, Chelsea zog zurück. Dann umgekehrt. Dann gemeinsam, hart, tief, die Hände an der absurden Taille, an den schweren Brüsten, in dem pechschwarzen Haar. Gail konnte nichts tun außer piepsen und versuchen, nicht umzufallen. Jeder Stoß brachte sie ins Wanken, die Ballet Boots rutschten auf dem Boden, die Knie zitterten. Die Geräusche waren nass, rhythmisch, vermischt mit Chelseas höherem Stöhnen und Gails schrillem Gepiepse.

Sie fi**kten sie sie lange. Einmal kam Chelsea zuerst – ein lauter Schrei, die Hüften zuckten gegen Gails Po, der Strap-On noch tiefer gestoßen. Der Druck und die Bewegung rissen Charlie mit. Er entlud sich tief in Gail, die Hände fest an den monströsen Brüsten, während sie zwischen ihnen zusammenbrach und nur noch von ihren Körpern gehalten wurde.

Danach legten sie sie auf das Bett. Gail lag zitternd, die Ballet Boots steif, der Donut-Mund glänzend, die weiten Augen tränenfeucht. Chelsea streichelte das pechschwarze Haar, fast zärtlich. „Meine Sub“, flüsterte sie. „Nur meine.“

Später saßen sie auf der Terrasse. Das Licht war durch die aufgegangene Sonne inzwischen goldener geworden. Gail kniete neben Chelseas Liege, der Donut-Mund in greifbarer Nähe, falls Chelsea ihn brauchen sollte. Charlie hatte das Tablet auf den Knien und scrollte durch die Seiten eines gut sortierten Online-Shops.

„Sieh mal“, sagte er plötzlich und drehte das Gerät zu Chelsea. „Hier gibt es etwas Interessantes. Ein Strap-On, der nicht mit Riemen befestigt wird. Stattdessen hat er einen abgeknickten Vibrator, den die Trägerin sich selbst einführt. Er sitzt dadurch von innen. Und er hat Sensoren. Wenn die Gefi**kte einen Orgasmus hat, registriert er das und kann bei der Trägerin ebenfalls einen auslösen. Synchron.“

Chelseas Augen wurden groß. Sie beugte sich vor, las die Beschreibung, sah die Bilder. Dann begann sie zu nicken – heftig, unkontrolliert, das höhere Lächeln breit und gierig.

„Oh ja, Charlie. Den will ich unbedingt haben. Kann ich den haben? Bitte. Dann macht es mit Gail bestimmt noch viel mehr Spaß. Ich spüre dann genau, wenn sie kommt. Und ich komme mit.“

Charlie drückte auf „Sofort kaufen“. Die Bestätigung erschien sofort. „Er ist unterwegs. Express.“

Chelsea küsste ihn, tief und dankbar, die Hand bereits wieder in Gails pechschwarzem Haar. Dann lehnte sie sich zurück und seufzte zufrieden.

Charlie legte das Tablet beiseite. „Weißt du, ich wollte mit dir noch über etwas anderes sprechen. Das Geld kommt rein wie wahnsinnig. Judith, Lyndsey, die ganzen Termine, das Doppelpack… und jetzt Gail. Die zwei Häuser sind nicht optimal. Hin und her fahren, aufteilen, organisieren. Ein einzelnes größeres Haus wäre besser. Alles an einem Ort. Die Mädchen, die Kunden, wir.“

Chelsea sah ihn an. In ihren Augen lag kein Zögern, nur diese absolute, ergebene Zuneigung, die seit den ersten Veränderungen gewachsen war.

„Charlie, ich liebe dich. Wo du bist, möchte auch ich sein.“

Er lächelte, strich ihr über die Wange. „Dann ist es abgemacht. Wir ziehen um. In ein größeres Haus. Ich hab da schon eins im Blick. Abgelegen, groß genug, mit genug Zimmern und einem Keller, den man ausbauen kann. Die Mädchen kommen mit. Alan auch, falls er weiter die Aufsicht führen will. Oder wir ersetzen ihn.“

Chelsea kuschelte sich an ihn, der Kopf auf seiner Schulter. „Wann?“

„Sobald der Kauf durch ist. Ein paar Tage. Eine Woche vielleicht.“

Unten schlugen die Wellen. Auf der Terrasse kniete Gail in ihren Ballet Boots, der Donut-Mund bereit, die monströsen Brüste schwer, und wartete auf den nächsten Befehl ihrer neuen Besitzerin. Chelsea spielte absichtslos mit dem pechschwarzen Haar, während Charlie bereits die nächste Nachricht an den Immobilienmakler tippte.

Die Expansion hatte eine neue Stufe erreicht. Das Geld floss. Die Sammlung wuchs. Und bald würde alles unter einem einzigen, größeren Dach sein.

Charlie legte das Tablet weg, zog Chelsea enger an sich und sah auf das Meer. Die Zukunft war klar. Und sie war größer, als er sie sich am Anfang je vorgestellt hatte.



Das Anwesen lag etwas zurückgelegen von der Küstenstraße, eingebettet in die Hügel, sodass man das Meer nur als weiten, silbrigen Streifen am Horizont sah. Eine hohe, weiße Mauer umgab das gesamte Grundstück – hoch genug, dass kein neugieriger Blick von der Straße oder den Nachbargrundstücken eindringen konnte. Dahinter erstreckte sich ein Garten, der eher einem kleinen Park glich: weitläufige Rasenflächen, Gruppen von Oliven- und Zitrusbäumen, versteckte Sitzecken und ein großer, rechteckiger Swimmingpool, dessen Wasser in der Nachmittagssonne glänzte. Entlang der Einfahrt und vor dem Hauptgebäude gab es ausreichend Parkplätze – bewusst geplant für die Kunden, die kommen würden. Das Haus selbst war modern und großzügig, mit sechzehn Zimmern und sechzehn Badezimmern, hohen Decken, hellen Böden und großen Fenstern, die den Blick auf den Garten und das ferne Meer freigaben.

Chelsea lief von Raum zu Raum, die höhere Stimme voller Begeisterung. „Es ist perfekt, Charlie. Wirklich perfekt. So viel Platz. So viel… Möglichkeiten.“ Sie blieb in einem der größeren Zimmer stehen, drehte sich einmal um sich selbst und lächelte. „Das hier bekommt Gail. Eigenes Bad, Blick auf den Pool, genug Platz für ihre Boots und… alles andere.“

Charlie nickte. Er hatte das Zimmer bereits ausgesucht – nicht das kleinste, aber auch nicht eines der repräsentativsten. Gail würde dort wohnen, schlafen, warten. Er und Chelsea bezogen den Master-Bedroom im oberen Stock, mit eigener Terrasse, begehbarem Schrank und einem Badezimmer, das größer war als manches Schlafzimmer in ihrem alten Haus. Die restlichen Zimmer blieben vorerst leer oder wurden als Gäste- und „Arbeitszimmer“ eingerichtet – mit Gurten an den Pfosten, verspiegelten Wänden und den notwendigen Utensilien.

Zwei Tage nach dem Einzug, als die letzten Kartons verstaut und die Catsuits sowie die speziellen Möbel verteilt waren, rief Charlie Alan an.

„Komm vorbei. Heute Abend. Und bring die beiden mit.“

Alan klang überrascht, aber nicht misstrauisch. „Zu euch? In das neue Haus? Klar. Um acht?“

„Um acht.“

Pünktlich knirschte Kies auf der Einfahrt. Alan stieg aus, Judith und Lyndsey folgten ihm – beide in knappen Miniröcken und bauchfreien Tops, die High Heels klackten synchron, die platinblonden Locken bewegten sich, die großen Augen geradeaus gerichtet. Sie traten ins großzügige Wohnzimmer, das durch die geöffneten Schiebetüren zum Garten hin offen stand. Alan ließ sich in den großen Ledersessel sinken. Judith kniete sofort links von ihm, Lyndsey rechts – die Hände auf den Oberschenkeln, die aufgeblasenen Lippen leicht geöffnet, wartend.

Charlie schenkte Cognac ein. Die Gläser standen bereit auf dem niedrigen Tisch. Chelsea saß bereits in ihrem eigenen Sessel, die Beine übereinandergeschlagen, und beobachtete.

Dann führte Charlie Gail herein.

Sie wankte auf den zweiundzwanzig Zentimeter Ballet Boots ohne Absätze, das pinke Playboy-Bunny-Kostüm eng über der sechzehn-Zoll-Taille und den monströsen MMM-Brüsten, das pechschwarze Haar seidig über den Rücken fallend, die weißen Manschetten und der Kragen mit der schwarzen Fliege an ihrem Platz. Der Donut-Mund war prall und rund, die weiten Augen starr.

Alan sprang auf. „Was zum…“

Er kam nicht weiter. Er trat auf Gail zu, fasste ihr Kinn und schob ohne zu zögern zwei Finger in den Donut-Mund. Die gummiartigen Lippen dehnten sich, gaben nach, schlossen sich eng um seine Finger. Er drehte sie, schob tiefer, prüfte die Dehnbarkeit, die Feuchtigkeit, die absolute Hilflosigkeit. Gail piepste schrill und dünn. Alan zog die Finger zurück, sah sich das glänzende Sekret an und schüttelte den Kopf.

„Das hast du… das ist…“

„Setz dich“, sagte Charlie ruhig. „Gail, knie dich neben Chelseas Sessel.“

Gail wankte hin und kniete. Chelsea legte sofort eine Hand in das pechschwarze Haar, besitzergreifend und zufrieden.

Charlie verteilte die Gläser. Der Cognac war bernsteinfarben und schwer. Alan nahm seines, trank einen Schluck, noch immer mit dem Blick auf Gail.

„Ich beende das Arrangement mit Judith und Lyndsey“, sagte Charlie ohne Vorrede. „Dein Anteil ist zu hoch. Der Aufwand, die Aufsicht, die Fahrten – es rechnet sich nicht mehr in der Form. Die beiden kommen hierher. Unter mein Dach. Unter meine Kontrolle.“

Alan setzte das Glas ab. „Du kannst nicht einfach… das war unsere Abmachung. Ich habe die Aufsicht geführt. Ich habe die Termine organisiert. Ohne mich wäre das nicht so gelaufen.“

„Es ist gelaufen. Und jetzt läuft es anders.“ Charlie trank selbst, langsam. „Du hast gut verdient in den letzten Wochen. Mehr als genug.“

Alan wurde laut. „Und wo bleibe ich dann? Zurück in die kleine Wohnung? Ohne Einnahmen? Du kannst mich nicht einfach raus werfen, nachdem ich…“

„Ich habe mir schon etwas für deine Zukunft überlegt“, sagte Charlie und grinste.

Alan öffnete den Mund zu einer weiteren Erwiderung. Dann stockte er. Die Hand mit dem Glas sank langsam ab. Die Augen wurden glasig. Der Cognac, den Charlie vorher präpariert hatte, setzte ein – schnell, gründlich, unaufhaltsam. Alan sackte in dem Sessel zusammen, der Kopf fiel zur Seite, das Glas rollte auf den Teppich, der Cognac sickerte in die Fasern.

Judith und Lyndsey blieben knien, unbewegt. Gail piepste leise. Chelsea streichelte weiter das pechschwarze Haar.

Charlie erhob sich, ging zur Eingangstür und öffnete sie. Zwei Männer in neutralen, dunkelgrauen Uniformen traten ein – Helfer des Ateliers, die er vorher benachrichtigt hatte. Sie führten eine Fahrtrage mit sich. Schweigend hoben sie Alan darauf, sicherten ihn mit Gurten und rollten ihn hinaus. Vor dem Haus stand diesmal kein Maybach. Ein weißer Rettungswagen wartete, die Türen bereits geöffnet.

Charlie beobachtete, wie sie Alan verstauten. Der Gedanke kam unwillkürlich: Viel passender als ein Maybach. Ein Rettungswagen für jemanden, der gerettet werden musste – vor sich selbst, vor dem alten Leben, vor der Illusion von Kontrolle.

Die Türen schlossen sich. Der Wagen startete, rollte die Einfahrt hinunter und verschwand hinter der hohen Mauer.

Charlie trat zurück ins Wohnzimmer. Die drei Frauen knieten oder saßen, warteten. Chelsea lächelte ihn an, die höhere Stimme weich. „Und jetzt?“

„Jetzt gehören sie alle uns“, sagte er. „Judith, Lyndsey, Gail. Unter einem Dach. In sechzehn Zimmern. Mit genug Platz für alles, was noch kommt.“

Er setzte sich, nahm sein Glas und trank den Rest des Cognacs – den unbehandelten. Draußen lag der Garten still im Abendlicht, der Pool glänzte, die Mauer hielt jede Indiskretion fern. Irgendwo auf dem Weg zu den Canyons fuhr der Rettungswagen mit Alan. In drei Tagen, das wusste Charlie, würde auch er zurückkommen – verändert, angepasst, bereit für die Rolle, die er für ihn vorgesehen hatte.

Die Sammlung war gewachsen. Das Haus war groß genug. Und die Zukunft, die vor ihnen lag, war still, diskret und absolut unter seiner Kontrolle.

Er lehnte sich zurück und sah die drei an – die platinblonden, die pechschwarze, alle mit ihren extremen Formen und ihrer absoluten Ergebenheit.

„Geht jetzt schlafen“, sagte er irgendwann.

Sie gehorchten, standen auf und gingen in ihre neuen Zimmer.



Das Licht am nächsten Morgen war klar und es war windstill, als Charlie das Anwesen verließ. Die hohe Mauer verschluckte das Haus hinter ihm, der Wagen glitt die Einfahrt hinunter und hinaus auf die Küstenstraße. Er hatte eine Liste. Bikinis. Viele Bikinis. Für Körbchengröße J war es bereits eine Herausforderung, für MMM wurde es zur Expedition in Spezialgeschäfte, die man nur kannte, wenn man wusste, wonach man suchte. In einem schmalen Laden in West Hollywood, hinter unauffälliger Fassade, fand er, was er brauchte: knappe, robuste Stoffe, verstärkte Träger, Schnitte, die selbst die monströsesten Formen halten und gleichzeitig zur Schau stellen würden. Er kaufte Dutzende – in Schwarz, Weiß, Pink, Rot, metallic, mit Schnüren, ohne Schnüre, Triangel, Bandeau, alles, was die extremen Taillen und die unterschiedlichen Brüste betonen konnte.

Danach fuhr er weiter. Die Strap-Ons mit dem abgeknickten Vibrator, den die Trägerin sich selbst einführte, bestellte er in größerer Stückzahl. Sensoren, Synchron-Orgasmus-Funktion, verschiedene Größen. An der Kasse – virtuell – machte er sich eine mentale Notiz: Gail bekam keinen. Als Sub hatte sie sich dieses Recht nicht verdient. Die anderen durften. Sie nicht.

Als er zurückkam, verteilte er die Beute. Chelsea probierten die neuen Bikinis an Judith und Lyndsey aus, lachte in der höheren Stimme, als die Stoffe sich über die J-Cup-Brüste spannten und die achtzehn-Zoll-Taillen noch absurder wirken ließen. Gail wankte in ihrem neuen pinken Micro-Bikini auf den zweiundzwanzig Zentimeter Badeschlappen ohne Absätze – spezielle Anfertigungen, die Charlie extra hatte machen lassen. Die monströsen MMM-Brüste drohten den winzigen Stoff zu sprengen, die sechzehn-Zoll-Taille wirkte darunter wie abgeschnürt. Der Donut-Mund blieb prall und rund.

„Zur Eröffnung“, sagte Charlie am Abend, „laden wir alle ein. Pool-Party. Alle bisherigen Kunden und Kundinnen.“

Die Einladungen gingen raus – diskret, über die bekannten Kanäle. Neugier war der beste Köder.

Am nächsten Nachmittag füllte sich die Einfahrt. Wagen reihten sich hinter der hohen Mauer. Herb Melnick kam als einer der Ersten, gefolgt von Linda, dem Anwalt, dem Fitnesstrainer und seinen Freunden, der Nachbarin mit ihrem Mann, zwei Frauen aus dem Club und mehreren neuen Gesichtern, die über Empfehlung mitgebracht worden waren. Alle traten durch den Garteneingang, sahen den großen Pool, die Liegen, die Bar, und dann die drei Frauen.

Judith und Lyndsey in knappen schwarzen und weißen Bikinis, die High-Heel Badeschlappen mit achtzehn Zentimetern, die platinblonden Locken nass vom ersten Eintauchen, die großen Augen, die aufgeblasenen Lippen. Gail in Pink, auf den zweiundzwanzig Zentimeter Spitzen wankend, die MMM-Brüste schwer und kaum bedeckt, der Donut-Mund, das pechschwarze Haar. Das Publikum war begeistert. Murmeln, Lachen, offene Blicke, erste tastende Hände.

Charlie ließ Tabletts mit Gläsern und Schälchen herumreichen. Kostenloses Viagra – diskret, in kleinen blauen Dosen. Es dauerte nicht lange.

Die Orgie begann am Rand des Pools.

Herb war der Erste, der Judith auf eine Liege legte, den Bikini auszog und sich in sie schob. Sie stöhnte piepsig, die Beine um ihn geschlungen, während Lyndsey neben ihnen kniete und den Anwalt in den Mund nahm. Linda zog Gail zu sich, drückte den Donut-Mund zwischen ihre Schenkel und ließ sich lecken – das hohe Gepiepse vibrierte gegen sie, während die monströsen Brüste über den Fliesen schleiften. Der Fitnesstrainer nahm Lyndsey von hinten, während einer seiner Freunde sich vor sie kniete und den Mund benutzte. Die Nachbarin ritt Judiths Gesicht, die platinblonden Locken zwischen ihren Fingern, während ihr Mann Gail von hinten nahm und dabei an den enormen Brüsten knetete.

Es wurde schneller, dichter, chaotischer.

Körper glitten übereinander. Die drei Frauen wurden rumgereicht, gedreht, gefüllt. Judith lag auf dem Rücken am Poolrand, die Beine gespreizt, während der Anwalt sie fi**kte und Linda ihren Mund benutzte. Lyndsey wurde zwischen zwei Männern gehalten – einer in ihr, einer in ihrem Mund –, die platinblonden Haare nass, die piepsigen Laute rhythmisch. Gail wankte auf den Spitzen, bis man sie auf eine Liege legte, dann bestand sie nur noch aus Öffnungen – der Donut-Mund um einen Sch****z, die Muschi um einen anderen, der Arsch um Finger oder einen der neuen Strap-Ons, den Chelsea sich bereits umgeschnallt hatte. Chelsea benutzte sie gründlich, den abgeknickten Vibrator in sich selbst, und stöhnte laut, als die Sensoren ansprachen und sie synchron mit Gails hilflosen Zuckungen kam.

Viagra hielt die Männer hart und ausdauernd. Sie wechselten die Frauen, die Positionen, die Löcher. Eine Frau aus dem Club ließ sich von Lyndsey lecken, während sie selbst Judith mit den Fingern nahm. Der Trainer filmte alles, natürlich gegen Aufpreis. Jemand band Gails Manschetten an eine Liege und benutzte ihren Donut-Mund so lange, bis das hohe Gepiepse heiser wurde. Chelsea und Linda nahmen sich gegenseitig mit Strap-Ons, während die drei willenlosen Frauen darunter oder daneben knieten und warteten, bis man sie wieder brauchte.

Der Pool selbst wurde zur Bühne. Nasse Körper, glänzende Haut, die extremen Taillen, die unterschiedlichen Brüste – J-Cup und MMM –, die platinblonden und das pechschwarze Haar. Stöhnen, piepsige Barbie-Laute, Gails schrilles Gepiepse, das Klatschen von Haut auf Haut, das Plätschern von Wasser. Es vergingen Stunden. Manche kamen mehrmals, ruhten sich kurz aus, tranken, nahmen eine weitere Tablette und fingen von neuem an. Die Frauen wurden nicht gefragt. Sie wurden benutzt – in allen Positionen, in allen Öffnungen, von allen, die zahlten oder eingeladen waren.

Als die Sonne sank und die ersten Lichter im Garten angingen, löste sich die Orgie langsam auf. Erschöpfte Körper trockneten sich ab, suchten ihre Kleidung, tauschten Blicke und Nummern. Alle versprachen wiederzukommen. Manche buchten bereits den nächsten Termin – einzeln, zu zweit, das Doppelpack, oder alle drei.

Herb war der Letzte. Er stand am Rand des Pools, das Hemd noch offen, und sah Charlie an.

„Wo ist eigentlich Alan?“, fragte er. „Der hat doch sonst immer die Aufsicht geführt.“

Charlie lächelte, den Cognac in der Hand. „Alan hat mit dem ganzen Geld, das er verdient hat, eine Weltreise angetreten. Lange fällig. Er meldet sich, wenn er zurück ist.“

Herb lachte, klatschte Charlie auf die Schulter und schüttelte den Kopf. „Weltreise. Das passt. War ein guter Abend. Wir sehen uns.“

Er ging. Der letzte Wagen rollte die Einfahrt hinunter. Das Tor in der hohen Mauer schloss sich.

Charlie stand am Pool und sah die drei Frauen an – Judith und Lyndsey erschöpft auf den Liegen, Gail wankend auf ihren Spitzen, der Donut-Mund glänzend, die monströsen Brüste markiert von unzähligen Händen. Chelsea kam zu ihm, legte den Kopf an seine Schulter.

„Es hat funktioniert“, flüsterte sie.

„Ja“, sagte er. „Und das war erst die Eröffnung.“

Draußen war die Nacht angebrochen über dem Anwesen. Drinnen, hinter der hohen Mauer, war die neue Ordnung besiegelt. Das Geld würde weiter fließen. Die Kunden würden wiederkommen. Und die Sammlung war jetzt komplett unter einem Dach – bereit für alles, was als Nächstes kam.

Charlie küsste Chelsea und gab den Frauen den Befehl, den sie für den Rest der Nacht brauchten:

„Ins Haus. Schlafen.“

Sie gehorchten.



Das Licht am Nachmittag des zweiten Tages nach der Pool-Party war schon wieder warm und golden wie jeden Tag in Malibu, als Charlie und Chelsea sich auf den Liegen am großen Swimming-Pool des Anwesens niederließen. Die hohe Mauer hielt alles zurück, was nicht dorthin gehörte. Der Garten mit seinen Olivenbäumen und versteckten Sitzecken lag still in der Hitze. Unten glänzte das Wasser, die Liegen waren mit weichen Kissen bedeckt, und das Plätschern der Wellen des Meeres drang nur gedämpft über die Mauer. Chelsea lag auf dem Rücken, das kurze Kleidchen verrutscht, die Beine leicht gespreizt, die Hand absichtlich zwischen ihren Schenkeln. Charlie saß neben ihr, das Tablet auf den Knien, und beobachtete, wie die Sonne auf ihre Haut fiel.

Auf der anderen Seite des Pools tobte das Leben.

Judith und Lyndsey – beide in ihren knappen schwarzen Bikinis mit den achtzehn Zentimeter High Heels Badeschlappen – knieten inzwischen nicht mehr nur. Sie hatten sich um Gail versammelt, die auf den zweiundzwanzig Zentimetern Ballet Boots wankte, die monströsen MMM-Brüste schwer und kaum bedeckt im pinken Micro-Bikini. Die drei Frauen waren ineinander verschlungen: Judith leckte Gails Donut-Mund mit der Zunge, Lyndsey fi**kte sie von hinten mit einem der neuen Strap-Ons, die Chelsea in sich selbst eingeführt schon getestet hatte. Gails pechschwarzes Haar war nass geschwitzt, ihre weiten Augen starr nach oben gerichtet, das hohe Gepiepse mischte sich mit dem Stöhnen der anderen. Judith hatte einen der abgeknickten Vibratoren in sich selbst, Lyndsey benutzte die Sensor-Funktion, und Chelsea, die das Geschehen mit einer Flasche Wein in der Hand beobachtete, lächelte zufrieden. Die Frauen waren willig, laut, hungrig – und sie wussten, dass sie nur benutzt wurden, wenn Charlie oder Chelsea es erlaubten.

Charlie lehnte sich zurück, nahm einen Schluck Wein und sprach leise zu Chelsea, damit die drei Frauen es nicht hörten.

„Ich hab nachgedacht“, sagte er. „Chelsea, wir brauchen unbedingt Nachschub. Bei all den neuen Kunden reichen Judith, Lyndsey und Gail einfach nicht mehr aus. Und Linda hat mich gestern angerufen. Sie hat gefragt, ob wir nicht auch einen Callboy für sie hätten. Einen echten Mann, der… na ja, alles kann. Kennst du nicht noch Frauen oder Männer, die dich schlecht behandelt haben und es verdient hätten? Leute, die dich jahrelang genervt haben, dich erniedrigt haben, deine Gefühle ausgenutzt haben? Die es wert sind, mal umgekehrt zu werden. Sub zu sein. Gehorsam. Ohne eigenen Willen. So wie die drei hier.“

Chelsea lachte leise, dieses höhere, leicht piepsige Lachen, das inzwischen zu ihr gehörte. Sie setzte sich auf, strich sich das Kleidchen zurecht, ohne den Blick von den drei Frauen zu nehmen. „Oh Charlie, meine Freundinnen sind wirklich alles nette Personen. Keine von ihnen hat mich je schlecht behandelt, wie du es jetzt beschreibst. Aber du hast recht – Nachschub ist nötig. Linda sagt, sie hat drei Kunden, die täglich kommen und immer mehr wollen. Jeder einzeln, zu zweit, als Dreier… und dann die zwei Frauen. Was, wenn wir nicht genug haben?“

Charlie nickte langsam.

Chelsea fragte: „Wäre Alan nicht etwas für Linda?“

Charlie blinzelte. „Alan? Der hat doch die Aufsicht geführt. Und viel zu viel Geld für sich beansprucht. Außerdem hat er keinen Körper für einen Callboy.“

Er lächelte innerlich. „Mit Alan habe ich etwas ganz anderes vor. Aber das ist eine Überraschung.“

Chelsea nickte, zufrieden, ohne zu ahnen, was wirklich passierte. Ihr Gesicht hellte sich auf. „Erinnerst du dich an meinen Ex-Mann Alex? Den Schleimbeutel? Der mich auf der Beerdigung noch einmal angebaggert hat, obwohl ich gerade meine Mutter verloren hatte? Der hätte es verdient. Eigentlich sogar doppelt. Er hat mich jahrelang mit seiner Arroganz behandelt, mich als Ding benutzt, mich dann fallen gelassen, als er mich nicht mehr brauchte. Der hätte es verdient, einmal so zu werden wie Gail. Ein männlicher Sub, ohne eigenen Willen. Gehorsam. Nur für mich. Na ja, vielleicht auch für Linda.“

Charlie machte sich innerlich eine Notiz. Er entschuldigte sich mit einem Kuss auf ihre Wange. „Ich muss kurz ins Arbeitszimmer. Die Listen für die neuen Termine. Bleib hier, ich bin gleich zurück.“

Er stand auf und ging durch den Garten zum großen Haus. Im großen Arbeitszimmer schloss er die Tür, setzte sich an den Schreibtisch und wählte die Nummer von Mrs. Ashcroft. Nach nur einem Klingeln nahm sie ab.

„Vivienne Ashcroft. Atelier Lumière.“

„Hier ist Charlie Harper. Ich bin auf der Suche nach einem Mann. Alex Melini. Ex-Mann von Chelsea. Er lebt irgendwo in Los Angeles. Ich brauche alle Daten: Adresse, Telefon, Social-Media-Profil, Finanzen, wo er arbeitet. Und ich brauche ihn für etwas ganz Besonderes. Etwas, das nicht so einfach ist. Das ich erst noch mit ihnen abstimmen muss. Es wird… intensiv. Sehr intensiv.“

Mrs. Ashcroft schrieb alles mit. „Verstanden. Wie werden den Mann finden. Wann brauchen sie ihn?“

„Sobald wie möglich. Ich will ihn hier haben für meine weiblichen Kunden, die schon nach jemandem wie ihm gefragt haben.“

Er legte auf. Die Liste war begonnen. Chelsea hatte recht gehabt. Jeder, der in der Vergangenheit sie schlecht behandelt hatte, sollte es jetzt einmal spüren. Die Sammlung wuchs.

In den folgenden Tagen strömten die Kunden und Kundinnen wie immer nur so ins Anwesen. Der Garten wurde zum Zentrum. Der Pool zum Schlachtfeld. Charlie und Chelsea saßen den ganzen Tag am Rand des Wassers, tranken, redeten, beobachteten. Linda kam fast täglich und benutzte immer die neuen Strap-Ons, die Chelsea selbst eingeführt hatte, die Orgasmus Funktion für die Trägerin war eine Sensation. Linda war begeistert. „Sie sind perfekt“, sagte sie. „sie besorgen es mir, so wie ich es will. Und sie stellen keine Fragen und wollen danach auch nicht reden.“ Sie lachte laut.

Weitere Kunden kamen: ein Anwalt mit seinem neuen Partner, der Fitnesstrainer mit drei Freunden, die Nachbarin mit ihrem Mann und zwei Frauen aus dem Club. Jeder wollte eine, oder zwei, oder drei. Jeder wollte die extreme Taille, die monströsen Brüste, die aufgeblasenen Lippen, die piepsige Stimme, das hohe Gepiepse, die Ballet Boots. Die Kunden buchten nicht nur eine der drei Frauen, sondern immer öfter auch Doppel- oder Dreierpakete. Einige fragten wieder nach „einem Mann für die Nacht“. Linda war auch unter denen, die das offiziell verlangten. „Bitte“, sagte sie bei einem der Termine. „Ich will einen echten Kerl. Einen, der mich richtig nimmt. Nicht nur einen der Strap-Ons.“

Chelsea lächelte Charlie im Pool zu und sagte: „Siehst du? Linda hat recht. Wir brauchen Nachschub. Einen Mann. Oder besser: Einen Mann und eine Frau oder mehrere, die verwandelt werden.“

In der folgenden Woche kamen weitere Anfragen nach „einem Mann“. Charlie vertröstete alle und versprach eine baldige Lösung. Bis dahin stellte er Strap-Ons zur Verfügung.

Judith und Lyndsey wurden von jeweils vier oder fünf Männern gleichzeitig benutzt. Gail wurde von den Frauen und von mehreren Männern gefi**kt – von vorne, von hinten, von oben, von unten. Ihr Donut-Mund war fast immer rund und eng um einen Sch****z, ihre Muschi, ihr Arsch – alles wurde benutzt, während sie auf den zweiundzwanzig Zentimetern wankte oder auf den Liegen lag. Das hohe Gepiepse mischte sich mit den Stöhnen der anderen, die platinblonden Locken und das pechschwarze Haar wurden nass, die monströsen Brüste wurden markiert von Händen, Mündern und Fingern.

Charlie und Chelsea saßen am Pool und redeten weiter. Linda kam jeden zweiten Tag, buchte die ganze Gruppe und ließ einen der Strap-Ons mit Sensoren – in sich einführen. „Es fühlt sich an, als wäre er am Leben“, sagte sie. „Und ich kann fühlen, wenn sie kommt. Perfekt.“

In den Nächten wurden die Zimmer in den sechzehn Räumen zum Schlachtfeld. Gäste erschienen jeden Abend. Einige blieben über Nacht. Die Gurte an den Pfosten wurden regelmäßig benutzt. Die aufblasbaren Knebel, die großen Plugs, die Vibratoren. Die Frauen lernten, zu piepsen, zu wanken, zu gehorchen. Chelsea und Charlie sprachen weiter über die Zukunft.

„Wir brauchen mehr“, sagte Chelsea eines Abends, während sie auf der Terrasse saßen und die drei Frauen daneben knieten. „Und nicht nur Frauen. Männer. Echte Männer.“

Charlie nickte. „Linda hat recht. Es gibt genug, die es verdient haben.“

Er ging wieder in sein neues Arbeitszimmer, sah den obersten Namen auf seiner Liste: Alex Melini. Ex-Mann. Schleimbeutel. Er rief Mrs. Ashcroft an. Sie war bei der Suche nach ihm erfolgreich gewesen: Adresse in Pasadena, Job als Mechaniker, keine feste Beziehung, zahlreiche Ex-Freundinnen, die ihn als arroganten Mistkerl bezeichneten. Charlie lächelte. Der Plan stand.

Mrs. Ashcroft versprach alle notwendigen Schritte in die Wege zu leiten. „Der Mann wird einfach verschwinden. Und er wird für dein besonderes Vorhaben verbessert… Vertrauen Sie mir, Charlie.“

„Sehr gut“, sagte Charlie. „Ich werde die Stunden zählen.“

Die Tage vergingen. Die Kunden kamen. Die Orgien wurden länger, lauter, intensiver. Judith, Lyndsey und Gail wurden von immer mehr Männern und Frauen benutzt. Linda hatte bereits drei weitere Freundinnen mitgebracht, die alle die drei Frauen wollten und zusätzlich den „Callboy“.

Charlie saß am Pool, Chelsea neben ihm, und hörte zu. Er notierte in Gedanken weitere Namen. Jeder, der sie schlecht behandelt hatte, sollte es spüren. Die Sammlung wuchs. Das Anwesen war voll. Die drei Frauen waren die Drehscheibe. Und bald würde der erste Mann hinzukommen – genau der Richtige.

Er stand auf, küsste Chelsea und ging wieder ins Arbeitszimmer. Die Liste wurde länger. Mrs. Ashcroft wurde öfter angerufen. Und der Plan für Alex Melini nahm Gestalt an.

Die Tage waren lang. Die Kunden kamen. Und die Zukunft, die Charlie für das Anwesen plante, wurde größer und dunkler mit jeder Anfrage.



Der Rettungswagen fuhr leise und unauffällig die Einfahrt hinauf, rollte hinter der hohen weißen Mauer zum hinteren Bereich des Anwesens, wo der große Swimming-Pool lag. Die Türen öffneten sich mit einem leisen Zischen. Zwei Helfer in grauen Uniformen stiegen aus, trugen die Fahrtrage aus dem Kofferraum. Die Person darauf war komplett mit einem großen, weißen Tuch bedeckt, das bis zum Boden reichte und jede Kontur verbarg. Die Helfer schoben die Trage durch den Rasen zum Rand des Pools, stellten sie aufrecht hin und entfernten das Tuch mit einer einzigen, präzisen Bewegung.

TA-DA.

Das, was sichtbar wurde, war kein Mann mehr.

Das Wesen, das da stand, war vollkommen aus schwarzem Latex gefertigt – ein eng anliegender Catsuit, der den gesamten Körper umhüllte wie eine zweite, glänzende Haut. Die 10 cm High Heels waren integriert, starre, senkrechte Absätze, die den Körper in eine übertriebene, unwirkliche Streckung zwangen. Die Taille maß vielleicht 18 oder 19 Zoll – eine extreme, absurde Enge, die die Hüften noch schmaler wirken ließ. Die Brüste waren dezent, F-Cup, nicht zu groß, nicht zu schwer, aber absolut straff und rund, die Nippel durch zwei kleine, schwarze Ringe betont. Der Kopf war komplett maskiert: die Hautmaske saß hauteng, die Augen waren durch zwei dunkle, verspiegelte Linsen ersetzt, der Mund war vollständig versiegelt, nur ein kleines, silbernes Ventil war sichtbar. Kein Haare mehr, nur glänzendes schwarzes Latex, das den gesamten Körper bedeckte. Die Hände waren in gleichem Latex gehüllt, daran waren rote, künstliche Fingernägel geklebt – lang, spitz, perfekt manikürt. Eine kurze, weiße Halbschürze bedeckte die Hüfte, eine kleine weiße Haube das Haar. Auf der Stirn prangte in roten Buchstaben die Zahl 13.

Das Wesen trug hatte keinen Penis und keine Hoden. Stattdessen lag vorne zwischen den Beinen nur ein weiteres, silbernes Ventil, ähnlich dem am Mund – ein Kunstwerk der Formung. Auch auf Rückseite gab es ein kleines Ventil.

Charlie trat einen Schritt nach vorne, die Hände hinter dem Rücken, und lächelte in die Runde.

„Meine Damen und Herren, darf ich Ihnen Nummer 13 vorstellen. Das neue Dienstmädchen, das sich ab sofort um alle Ihre Wünsche kümmern wird. Es ist lernfähig, gehorsam und komplett anpassungsfähig. Bitte behandeln Sie es mit der gleichen Freundlichkeit, mit der Sie uns behandeln.“

Die Gäste waren begeistert. Ein kollektives „Oh mein Gott…“ ging durch die Menge. Einige Männer und Frauen traten näher, berührten das glänzende Latex, strichen über die 10 cm Absätze, legten die Finger auf die roten Nägel, hielten das Ventil fest. Andere lachten leise, versuchten erfolglos mit Nummer 13 zu sprechen, berührten die schmale Taille, die F-Cup Brüste. Nummer 13 stand still, bewegte sich nicht, atmete nur durch die Nasenlöcher, die Linsen starr geradeaus. Kein Zögern. Kein Eigensinn. Nur perfekte Anpassung.

Charlie trat noch einen Schritt näher, fasste die weiße Halbschürze am Saum und deutete auf die rote Zahl 13.

„Nummer 13! Versorge alle Gäste mit Champagner.“

Das Wesen setzte sich sofort in Bewegung. Die 10 cm High Heels klackten leise auf dem Steinboden, der schmale Körper wackelte leicht, die F-Cup Brüste bewegten sich unter dem Latex. Es ging zur Bar, schenkte die Flaschen aus, schenkte Champagner in die Gläser, ging von Gast zu Gast, bot sie an, servierte, lächelte nicht, aber es schien hinter seinen Linsen die Blicke der Gäste auszuhalten. Jeder Gast nahm ein Glas, berührte das glänzende Latex, ein paar strichen sogar über die roten Nägeln. Nummer 13 servierte, ohne ein Wort zu sagen, ohne eine Miene zu verziehen, nur das leichte, rhythmische Klacken der Absätze.

Chelsea stand bei Charlie, ihre Hand in seine, und flüsterte: „Das ist… unglaublich. Wo ist eigentlich Alan?“

Charlie nickte langsam. „Das ist Alan. Das heiß, genau genommen, das war einmal Alan. Jetzt ist es Nummer 13. Und so ist aus einem Schmock ein nützliches Element der Gesellschaft geworden.“

Chelsea drehte sich zu ihm, die Augen groß. „Aber… warum 13?“

Charlie lachte leise, dieses warme, zufriedene Lachen, das Chelsea so gut kannte. „Weil Alan früher schon immer ein Pechvogel und Unglücksrabe war. Er hat immer Pech gehabt. Immer im falschen Moment. Immer das Pech am Stecken. Und jetzt… jetzt hat er sein ganzes Pech hinter sich gelassen. Er ist Nummer 13. Die Glückszahl für die Pechvögel.“

Chelsea lachte ebenfalls, klatschte in die Hände. „Das ist perfekt. So ist aus einem nutzlosem Element ein Dienstmädchen geworden, das nützlich ist und das wir dringend gebraucht haben.“

Die Party dauerte den ganzen Nachmittag. Nummer 13 servierte, ging hin und her, brachte Getränke, servierte Canapés, half bei den Liegen, sortierte die Handtücher, half den Gästen beim Umziehen der Bikinis, wenn die Männer oder Frauen es verlangten. Ein Mann ließ Nummer 13 seine Hose öffnen und ihn berühren – die roten Nägel strichen über den Stoff, die glänzende Taille unter der Halbschürze wurde gestreichelt. Eine Frau ließ sich von Nummer 13 den Rücken eincremen, während Nummer 13 auf den 10 cm Absätzen hin und her eilte. Ein anderer Gast ließ sich mit Nummer 13 fotografieren, die roten Nägel in einem Glas Champagner. Jeder Gast berührte es, berührte das Latex, berührte die Zahl 13 auf der Stirn. Jeder Gast war begeistert. „Es ist so… nützlich“, sagte ein Mann. „Kein Reden, kein Widerstand. Perfekt.“

Chelsea zog Charlie später auf die Seite, während die Gäste noch Champagner tranken und über Nummer 13 plauderten.

„Ich kann immer noch nicht glauben das das Alan ist?“

„Das WAR Alan.“

„Aber… das ist so… so endgültig.“

„Genau das wollte ich. Und, Chelsea, behalte das für dich. Erzähl es keinem weiter.“

Chelsea nickte, die Augen glänzend. „Versprochen. Ich liebe dich, Charlie.“



Die Party endete bei Anbruch der Nacht. Nummer 13 hatte die letzten Gläser abgeräumt, die letzten Handtücher zusammengelegt, die letzten Gäste verabschiedet und stand jetzt im Garten, auf den 10 cm High Heels, die Linsen geradeaus, das Ventil am Mund und absolut still. Die Gäste verabschiedeten sich, versprachen, wiederzukommen, buchten die nächsten Termine. Alle waren begeistert. Alle wollten mehr von Nummer 13.

Charlie trat zu Chelsea, küsste sie auf die Schläfe und sagte leise: „Geh ins Haus. Ich komme gleich nach.“

Er blieb mit Nummer 13 zurück. Die 10 cm High Heels klackten leise, als das Wesen zu ihm trat und wartete.

Charlie streichelte mit zwei Fingern über das glänzende Latex, über die schmale Taille, über die F-Cup-Brüste, die kleine weiße Haube. Dann berührte er die rote Zahl 13 auf der Stirn.

„Alan. Ich weiß nicht, ob du mich hören kannst. Du warst dein ganzes Leben lang eine Hämorrhoide in meinem Hintern. Und jetzt bist du 13. Und du wirst alles tun, was ich dir sage. Ohne Widerworte. Ohne Widerstand. Ohne Eigensinn.“

Nummer 13 neigte den Kopf leicht – ein winziges, perfektes Zeichen der Ergebenheit.

Die Nacht brach herein. Das Anwesen lag still hinter der hohen Mauer. Drinnen, hinter dem Latex, wartete ein ehemaliger Schmock, der jetzt ein Dienstmädchen war. Und die Sammlung hatte gerade ein weiteres, nützliches Element bekommen.

Charlie lächelte in die Dunkelheit und ging ins Haus. Die Zukunft war noch rosiger geworden.




Das Licht am späten Nachmittag lag golden und schwer über dem Anwesen, als die Einfahrt sich erneut mit Wagen füllte. Charlie hatte Linda und ihre Freundinnen eingeladen – eine kleine, private Runde, wie er es nannte, mit dem Versprechen einer Überraschung. Linda war die Erste gewesen, die zugesagt hatte, ihre Stimme am Telefon bereits von Neugier und Erwartung gefärbt. Die anderen folgten ohne Zögern. Als der Abend herabsank und die Schatten der Olivenbäume länger wurden, versammelten sich die Frauen um den Pool: Linda in einem knappen weißen Kleid, zwei Freundinnen aus dem Club, eine schlanke Brunette namens Elise und eine rothaarige Frau, die sich nur als Mara vorstellte. Chelsea saß etwas abseits auf einer Liege, die Beine übereinandergeschlagen, und beobachtete, wie die Gäste Champagner tranken und lachten.

Charlie stand am Rand des Wassers, die Hände in den Taschen, und wartete. Aus dem Haus kamen zwei Helfer in neutralen Uniformen und schoben ein hohes Podest heran. Darüber lag ein großes, dunkles Tuch, das bis zum Boden reichte und jede Form verbarg. Charlie nickte. Irgendwo im Hintergrund setzte eine leise Fanfare ein – kurz, dramatisch, absichtlich übertrieben. Dann griff er nach dem Rand des Tuchs und zog.

Es fiel.

Darunter stand das, was einmal Alex Melini gewesen war.

Die Pony-Hufe waren schwarz und glänzend, ohne jeden Absatz, die Form so starr, dass jeder Schritt zu einem schweren, ungeschickten Stampfen wurde. Die Beine waren muskulös, die Waden und Oberschenkel deutlich geformt, als hätte man Monate im Studio verbracht und dann alles in eine permanente, übertriebene Definition gegossen. Der Oberkörper folgte derselben Logik: ein Sixpack, das unter der Haut lag wie gemeißelt, die Brust breit, die Schultern kraftvoll. Die Arme – trainiert, mit klaren Muskeln – steckten in einem brutal engen Monoglove aus schwarzem Latex. Die Hände waren darin verschwunden, die Schultern nach hinten gezogen, der gesamte obere Rücken zu einer steifen, hilflosen Linie gezwungen. Der Kopf war in eine enge Latexmaske gehüllt, die Haut darunter unsichtbar. Auf der Stirn prangte in kräftigem Rot die Zahl 66. Die Augen waren groß aufgerissen, starr, in einem Ausdruck von permanentem Schreck, als hätte jemand den Moment des Erkennens eingefroren und nie wieder gelöst. Wo der Mund hätte sein sollen, saß ein roter, praller Ring. Daraus ragte eine Zunge – bereits ein Stück sichtbar, dick, feucht, unnatürlich lang.

Sonst trug das Wesen enge schwarze Latex-Hotpants. Vorne eine Öffnung. Daraus ragte ein vollständig erigierter Penis, dreißig Zentimeter lang, knüppelhart, im rechten Winkel abstehend, als wäre er aus Hartholz geschnitzt und dann lebendig gemacht worden. Er bewegte sich nicht von allein. Er stand. Dauerhaft.

Charlie trat neben das Podest und legte eine Hand auf die steife Schulter.

„Ladies. Darf ich Ihnen den Neuzugang Nummer 66 vorstellen.“ Seine Stimme war ruhig, fast höflich. „66 ist durch verschiedene Behandlungen, die ich jetzt nicht weiter erläutern möchte, mit einer Prachtlatte versehen, die garantiert immer und dauerhaft ihren Mann stehen wird.“

Er schlug leicht mit dem Handrücken gegen den Schaft. Der Penis schwang auf und ab, langsam, wie ein Pendel, und kehrte in die starre Position zurück. Die Frauen kreischten. Linda presste eine Hand an die Brust. Elise lachte laut und ungläubig. Mara trat einen Schritt näher, die Augen weit.

Charlie wandte sich dem roten Ring zu. „Als weiteres Highlight wurde bei diesem Callboy seine Zunge auf dreißig Zentimeter Länge verlängert.“

Er griff nach dem bereits sichtbaren Ende und zog. Die Zunge glitt heraus – dick, rosig, glänzend, die volle Länge, bis sie schlaff und schwer zwischen den Fingern hing. Die Frauen kreischten erneut, applaudierten, fassten sich an die eigenen Körper. Linda murmelte etwas, das wie „Heilige Scheiße“ klang.

Dann gab es kein Halten mehr.

Die Frauen stürmten an Charlie vorbei. Linda war die Erste, die 66 auf eine Liege niederdrückte, die Hotpants links und rechts griff und sich auf den steifen Schaft setzte. Sie sank hinunter, stöhnte laut, als die volle Länge sie füllte, und begann sich zu bewegen – hart, gierig, die Hände an den muskulösen Schultern. Elise kniete sich vor den roten Ring, nahm die lange Zunge in den Mund und saugte, während Mara von der Seite an dem Sixpack und den Armen im Monoglove entlangstrich. Die Zunge wurde weiter gezogen, über Gesichter, Brüste, zwischen Schenkeln. Eine der Freundinnen legte sich auf die Seite neben 66, spreizte die Beine und ließ die lange Zunge tief in sich eindringen, während Linda weiter ritt und keuchte.

Die Stunden vergingen.

Sie wechselten. Linda kam zuerst, laut und zittrig, und trat zur Seite, nur damit Elise den Platz einnahm. Mara benutzte die Zunge, während eine andere den Schaft von hinten rieb und streichelte. Sie drehten 66, ließen ihn knien, soweit die Pony-Hufe es zuließen, und ritten ihn abwechselnd. Die lange Zunge wurde über Klitoris gezogen, in Münder gesteckt, an Nippeln entlanggeführt. Der permanente Stand des Penis erlaubte keine Pause. Er blieb hart, schwang nur, wenn man ihn berührte, und kehrte immer in die starre Position zurück. Die Frauen lachten, stöhnten, gaben Anweisungen, die 66 nicht verstehen, aber trotzdem erdulden musste. Der Monoglove hielt die Arme absolut still. Die Maske ließ nur die aufgerissenen Augen und den roten Ring sichtbar. Speichel und Nässe liefen über das Latex, über die Hotpants, über die Pony-Hufe.

Charlie und Chelsea saßen abseits, auf einer Liege unter den Olivenbäumen, ein Glas Wein zwischen ihnen. Das Licht war inzwischen in ein tiefes Rosa übergegangen. Die Geräusche vom Pool – Stöhnen, Lachen, das rhythmische Klatschen – drangen gedämpft zu ihnen.

Chelsea trank einen Schluck, setzte das Glas ab und sah ihn an. „Ist das wirklich Alex?“

Charlie nickte. „Es war Alex. Jetzt ist es 66.“

Sie schwieg einen Moment. Der Wind bewegte eine Strähne ihres Haares.

Charlie schaute sie an: „Zu drastisch?“

„Nein“, sagte sie. Die höhere Stimme war ruhig, fast zufrieden. „Der Schleimbeutel hat genau das verdient. Jahrelang. Auf der Beerdigung meiner Mutter mich noch anbaggern. Mich benutzen und dann fallen lassen. Das hier… passt.“

Sie legte eine Hand auf seinen Unterarm. „Wärst du eifersüchtig, wenn ich ihn benutzen würde?“

Charlie schüttelte den Kopf. „Nein. Aber nicht in unserem Schlafzimmer.“

Sie lächelte, küsste ihn kurz auf die Wange und wartete.

Die Gäste blieben bis spät. Als der letzte Wagen die Einfahrt hinunterrollte und das hohe Tor sich schloss, stand 66 noch immer in der Nähe des Pools, der Penis glänzend und steif, die lange Zunge halb heraushängend, die Augen starr. Chelsea erhob sich, streifte die High Heels ab und ging zu ihm. Sie legte eine Hand an den roten Ring, zog die Zunge vollständig heraus und betrachtete sie einen Moment.

„Komm“, sagte sie leise.

Sie führte ihn – oder besser: sie zog ihn an seinem 30 cm Prachtprügel – durch den Garten, ins Haus, in eines der leeren Schlafzimmer im Erdgeschoss. Die Tür fiel ins Schloss. Das Zimmer war schlicht: ein großes Bett, weiße Laken, ein einziger Stuhl, Vorhänge, die den Blick auf den nächtlichen Garten freigaben. Chelsea drehte 66 zum Bett, drückte ihn hinunter, sodass er auf dem Rücken lag, die Pony-Hufe steif in die Luft, der Monoglove die Arme unter dem Körper fixierend. Der Penis stand senkrecht, knüppelhart, die Adern unter der Haut sichtbar.

Sie streifte ihr Kleid ab. Darunter trug sie nichts. Die Haut glatt, die schweren Brüste frei, die Nippelringe glänzend. Sie stieg über ihn, eine Hand am Schaft, und sank langsam hinunter. Die Nässe nahm ihn mühelos auf – heiß, eng, gleitend. Als sie vollständig aufgesessen war, stöhnte sie in der höheren Stimme, den Kopf zurückgeworfen, die Hände auf dem muskulösen Brustkorb.

Sie begann sich zu bewegen. Langsam zuerst, kreisend, die inneren Wände um den permanenten Ständer. Dann höher und tiefer, die Hüften rollend, die Brüste wippend. Die lange Zunge lag schlaff neben dem Kopf; sie beugte sich vor, nahm das Ende in den Mund und saugte daran, während sie weiter ritt. Der Geschmack war metallisch und feucht. 66 konnte nichts tun außer liegen, die Augen starr, der Körper unter ihr eine steife, muskulöse Unterlage.

Chelsea fi**kte ihn lange. Sie wechselte den Winkel, lehnte sich zurück, stützte die Hände auf seine Oberschenkel und stieß härter. Jeder Abwärtshub ließ den Schaft bis zum Anschlag in sie gleiten. Sie kam ein erstes Mal – ein langer, zittriger Schrei, die Schenkel zitternd, die Nägel in seiner Haut. Dann blieb sie sitzen, atmete, und begann von neuem. Diesmal zog sie die Zunge zu sich, legte sie zwischen ihre Brüste und rieb die Nippelringe daran entlang, während die Hüften weiterarbeiteten. Der zweite Orgasmus kam schneller und heftiger. Sie sank nach vorne, die Stirn gegen die Latexmaske, und keuchte.

Aber sie war noch nicht fertig.

Sie stieg ab, drehte 66 auf den Bauch und positionierte sich über seinem Gesicht. Die lange Zunge glitt in sie, tief, unnatürlich weit reichend. Chelsea setzte sich leicht auf, bewegte die Hüften in kleinen Kreisen, ließ die Zunge jede Stelle erreichen, die sie wollte. Die Geräusche waren nass, schmatzend. Sie hielt seinen Kopf mit beiden Händen und ritt die Zunge, bis der dritte Orgasmus sie durchlief – diesmal mit einem fast überraschten Laut, die Beine zuckend.

Danach legte sie sich neben ihn, den Atem unregelmäßig, eine Hand absichtslos auf dem steifen Schaft, der noch immer unverändert stand. Die Nacht war still. Draußen hörte man die Blätter und Äste der Bäume, gedämpft durch die Mauer. 66 lag reglos, die Pony-Hufe, der Monoglove, die Maske, die permanente Erektion und die lange Zunge – alles an seinem Platz.

Chelsea strich über die rote Zahl auf der Stirn.

„Schlaf jetzt“, flüsterte sie.

Das Wesen gehorchte, soweit es konnte. Die Augen blieben offen, starr. Aber der Körper entspannte sich unter ihrer Hand.

Irgendwo im Haus lag Charlie wach und hörte dem fernen Rauschen zu. Die Sammlung hatte ein weiteres Element bekommen. Und Chelsea hatte gerade begonnen, es zu benutzen.

Die Stunden bis zum Morgen würden lang werden. Und 66 würde still liegen und warten, bis man ihn wieder gebrauchte.




Die nächsten Tage brachten einen Strom von Wagen hinter die hohe weiße Mauer, der nicht mehr abebbte. Die Einnahmen flossen in einer Menge, die selbst Charlie überraschte. Linda und ihre Freundinnen kamen regelmäßig, brachten neue Gesichter mit, und die Mund-zu-Mund-Propaganda sorgte dafür, dass weibliche Kunden in einer Häufigkeit erschienen, die Nummer 66 an die Grenze seiner permanenten Leistungsfähigkeit brachte. Die Männer unter den Gästen beschwerten sich nicht – Judith, Lyndsey und Gail reichten aus, um jeden Wunsch zu erfüllen –, doch der leise Unterton in manchen Gesprächen verriet, dass Frischfleisch willkommen sein würde. Nummer 13 hastete sich durch die Abende, servierte, räumte auf, wischte Böden und wechselte Laken, bis die latexumhüllten Hände zitterten. Es reichte nicht mehr.

An einem windstillen Nachmittag, als das Licht bereits goldener wurde, klingelte es am äußeren Tor. Charlie öffnete die Kameraübertragung und sah einen Mann mittleren Alters, schlank, dunkelhaarig, das Gesicht angespannt. Chris McElroy. Lyndseys Ex-Mann. Er hatte das verlassene Haus gefunden, die Nachbarn befragt und war der Spur bis hierher gefolgt.

Charlie ließ das Tor öffnen und ging ihm entgegen. „Mr. McElroy. Kommen Sie herein. Einen Drink?“

Chris trat über die Schwelle, die Augen unruhig. „Ich suche Lyndsey. Man hat mir gesagt, sie könnte hier sein.“

„Vielleicht“, sagte Charlie und führte ihn ins Wohnzimmer. Er schenkte zwei Gläser Wein ein – den einen unauffällig präpariert – und reichte eines davon an Chris. Chris trank, zu schnell, die Nervosität in jeder Bewegung. Charlie ging an die Tür und rief leise. Wenig später erschien Lyndsey: platinblonde Locken, achtzehn-Zoll-Taille, J-Cup Brüste, die großen, weiten Augen, die aufgeblasenen Lippen, die piepsige Barbie-Stimme.

„Oh, Chris“, piepste sie.

Die Farbe wich aus Chris’ Gesicht. Das Glas zitterte in seiner Hand. „Was… was hast du mit ihr gemacht? Das ist… das ist nicht mehr sie.“ Er stellte das Glas ab, die Stimme brach. „Du hast sie ruiniert. Ich rufe die Polizei. Sofort.“

Er stürmte zur Tür, den Wagen im Blick. Die ersten Schritte über den Kies waren noch fest. Dann wurde der Gang unsicher. Die Knie gaben nach.
Kurz vor dem Auto sackte er zusammen, der Körper schwer und plötzlich willenlos. Charlie trat hinzu, prüfte den Puls und zückte das Telefon.

„Mrs. Ashcroft. Charlie Harper. Ich habe einen neuen Kandidaten. Chris McElroy. Ex-Mann von Lyndsey. Sofort. Er wird Nummer 14. Dieselbe Linie wie 13 – Dienstpersonal, vollständig anpassungsfähig, absolute Gehorsamkeit. Latex, Maske, die üblichen Parameter. Schicken Sie den Wagen.“

Die Antwort war kurz und klar. Zwanzig Minuten später rollte ein unauffälliger Transporter vor. Zwei Helfer hoben Chris hinein. Die Türen schlossen sich. Charlie blieb stehen, bis der Wagen hinter der Mauer verschwunden war, und spürte, wie etwas in ihm kälter und klarer wurde.

In den folgenden Stunden und Tagen handelte er mit einer Gründlichkeit, die er sich selbst lange nicht zugetraut hatte. Die bisherige Sorglosigkeit lag hinter ihm wie ein abgelegtes Hemd.

Zuerst Nummer 13. Charlie führte das latexumhüllte Wesen in das Arbeitszimmer, legte ihm einen Stift in die steifen Finger und diktierte. Die Kündigung der kleinen Wohnung in Santa Monica wurde unterschrieben – langsam, mühsam, aber leserlich. Charlie kopierte das Schreiben, schickte es per Einschreiben an den Vermieter und legte eine Kopie zu den Akten. Dann engagierte er vier kräftige, diskrete Umzugshelfer, Männer, die keine Fragen stellten und bar bezahlt wurden. Innerhalb eines Tages war die Wohnung leer. Die billigen Möbel landeten auf dem Wertstoffhof, die Kleidung in Containern, die persönlichen Dokumente – Ausweise, alte Verträge, Fotos – wurden in einem Metallfass im hinteren Garten des Anwesens verbrannt. Die Asche verteilte Charlie später unter den Olivenbäumen. Das Gerücht, Alan sei auf einer unbefristeten Weltreise, streute er gezielt bei gemeinsamen Bekannten. Das Bankkonto, auf dem sich überraschend viel Geld aus den vergangenen Wochen und Monaten angesammelt hatte, ließ er von Nummer 13 kündigen. Ein Barscheck über den gesamten Betrag wanderte in Charlies Tasche. Alan Harper hörte damit auf zu existieren.

Bei Judith, Lyndsey und Gail war der Aufwand größer. Charlie kontaktierte einen Notar, den er über verschwiegene Kanäle kannte – korrupt genug, um keine unnötigen Fragen zu stellen, und teuer genug, um Stillschweigen zu garantieren. Die drei Frauen unterschrieben, was man ihnen vorlegte. Die Häuser wurden verkauft, die Erlöse auf ein Zwischenkonto überwiesen und später umgeleitet. Persönliche Dokumente – Geburtsurkunden, alte Ausweise, Versicherungspolicen – hatte Charlie bereits zuvor entfernen und vernichten lassen. Bankkonten wurden geschlossen, Versicherungen gekündigt. Bei Judith und Lyndsey war das Vermögen bescheiden. Bei Gail stockte Charlie der Atem. Die Zahlen auf dem Bildschirm waren höher, als er erwartet hatte. Immobilienanteile, Aktien, ein Depot, das über Jahre gewachsen war. Er lachte leise, ein Lachen ohne Wärme. Gail, die einst andere gequält hatte, besaß mehr, als sie jemals durch ihre neue Existenz einbringen würde. „Karma is a bitch.“, dachte er, und unterschrieb die letzten Überweisungen.

Zuletzt Alex. Die Spuren waren dünner, aber vorhanden. Charlie ließ die letzte bekannte Adresse räumen, die wenigen Dokumente verbrennen, das Konto schließen. Nummer 66 existierte nur noch als das, was auf dem Podest gestanden hatte und jetzt in den Zimmern des Anwesens lebte.

Chelsea beobachtete vieles davon aus dem Hintergrund. Sie stellte keine Fragen. Am Abend, nachdem die letzten Papiere vernichtet und die letzten Anrufe erledigt waren, fand sie ihn auf der Terrasse. Das Licht war bereits violett, die Wellen rauschten hinter der Mauer. Sie kniete sich vor ihn, öffnete den Gürtel und den Reißverschluss, befreite ihn.

Der Blow-Job war langsam und sinnlich. Ihre extremen Lippen schlossen sich um ihn, die Zunge kreiste, die Hand unterstützte den Schaft. Sie nahm ihn tief, ließ Speichel laufen, saugte mit einer Hingabe, die mehr war als bloße Belohnung. Charlie legte eine Hand in ihr Haar und spürte, wie die Anspannung der vergangenen Tage allmählich wich. Sie blies ihn, bis er kam – tief, mit einem langen Ausatmen –, und schluckte alles. Danach lehnte sie den Kopf an seinen Oberschenkel und flüsterte in ihrer höheren Stimme: „Danke. Für die Rache an Alex.“

Er strich über ihre Wange. „Gern geschehen. Es war notwendig.“

In den nächsten Stunden und Tagen ordnete er das Haus neu. Nummer 13 erhielt genaue Anweisungen für die kommenden Schichten. Die Zimmer wurden vorbereitet. Das Gerücht von Alans Weltreise verbreitete sich weiter. Die verkauften Häuser wechselten die Besitzer, ohne dass jemand nach den früheren Bewohnern fragte. Die Bankkonten waren leer, die Dokumente Asche.

Als der Transporter drei Tage später erneut vorfuhr, stiegen die Helfer aus und führten Nummer 14 herein. Das Wesen trug denselben schwarzen Latex-Catsuit wie 13, die 10 Zentimeter Absätze, die enge Maske, die verspiegelten Linsen, das silberne Ventil am Mund und weiter unten vorne und hinten. Auf der Stirn stand in Rot die Zahl 14. Die Taille war extrem, die Bewegungen steif und gehorsam. Charlie musterte es, nickte und wies ihm den Platz neben Nummer 13 zu.

„Ab sofort teilt ihr euch die Arbeit“, sagte er. „Servieren. Aufräumen. Was immer die Gäste verlangen.“

Beide neigten den Kopf.

Chelsea kam hinzu, betrachtete die beiden latexumhüllten Gestalten und legte eine Hand auf Charlies Arm. „Die Sammlung wächst.“

„Ja“, antwortete er. „Und sie wird weiter wachsen.“

Draußen hinter der Mauer lag die Nacht still. Drinnen, in den sechzehn Zimmern und den weiten Gärten, war die Ordnung neu justiert. Die Einnahmen würden weiter fließen. Die Spuren der Vergangenheit waren getilgt. Und die Frauen und Männer, die einst eigene Namen getragen hatten, existierten nur noch in den Rollen, die man ihnen zugewiesen hatte.

Charlie goss sich einen Whiskey ein, setzte sich auf die Terrasse und hörte dem fernen Rauschen der Wellen zu. Die nächsten Tage würden zeigen, wie weit das Angebot noch expandieren konnte. Für den Moment war genug getan.

Die Maschine lief ruhiger, effizienter und unauffälliger als zuvor. Und er hatte gerade erst begonnen, die letzten losen Enden zu beseitigen.




Das Telefon klingelte an einem ruhigen Vormittag, während Charlie auf der Terrasse saß und dem gleichmäßigen Rauschen hinter der Mauer lauschte. Die Nummer war unbekannt, die Stimme am anderen Ende hell, etwas atemlos und vertraut in einer Weise, die er erst nach dem zweiten Satz einordnete.

„Charlie? Hier ist Kandi. die ehemalige Kandi von Alan. Ich suche Alan. Ich muss noch etwas mit ihm besprechen, und niemand weiß, wo er steckt. Weißt du etwas?“

Einen Herzschlag lang lag die vorbereitete Lüge auf der Zunge – Weltreise, unbefristet, meldet sich später. Dann formte sich etwas anderes, kühler und klarer. Charlie lehnte sich zurück, das Glas in der Hand, und ließ die Stimme ruhig klingen.

„Ja, ich weiß, wo er ist. Komm vorbei. Dann reden wir.“

Kandi zögerte. „Allein? Das… ich komme nicht allein. Nur mit meinen Eltern. Mandi und Andy. Die bestehen darauf.“

Innerlich hob sich etwas in ihm, ein kurzes, scharfes Gefühl von Glück, das er nicht laut werden ließ. Das ist ja besser als Weihnachten. Kandi war schon damals eine völlige Hohlbirne gewesen, hübsch in einer oberflächlichen, leicht leeren Art. Nach der Behandlung würde das keinen Unterschied machen. Mandi, die Mutter – für ihr Alter ein unglaublich scharfer Zahn, die Art von Frau, die Blicke auf sich zog, ohne sich anzustrengen. Und Andy, von dem Kandi die Dummheit geerbt hatte, dabei aber gebaut wie ein Adonis oder ein Herkules, breite Schultern, die Haltung eines Mannes, der wusste, dass man ihn ansah.

„Natürlich“, sagte Charlie. „Bringt sie mit. Morgen Nachmittag. Ich schicke dir die Adresse.“

Er legte auf, wählte sofort die nächste Nummer und sprach mit Vivienne Ashcroft. Die Stimme am anderen Ende blieb unbewegt wie immer, während er die Namen nannte und andeutete, dass die Spezifikationen für Kandi und Mandi neu sein würden, ebenso für Andy. Details später. Sie notierte, bestätigte den Termin und legte auf.

Charlie stand auf und ging ins Haus, die guten Nachrichten bereits auf der Zunge. Im Flur hörte er die Geräusche aus einem der Zimmer – hohe, gedämpfte Laute, das rhythmische Knarren eines Bettes, Chelseas vertraute, höhere Stimme, die zwischen Stöhnen und Anweisungen wechselte. Er öffnete die Tür einen Spalt. Chelsea saß rittlings auf Nummer 66, die langen Beine gespreizt, die Hände auf dem muskulösen Brustkorb, während sie sich auf dem permanenten Ständer auf und ab bewegte. Die lange Zunge lag schlaff neben dem maskierten Kopf; sie hatte sie vorher benutzt, das sah man an dem Glanz auf ihren Schenkeln. Sie bemerkte ihn, lächelte kurz und winkte, ohne den Rhythmus zu unterbrechen.

Na gut, dachte er. Dann die gute alte Gail.

Er ging den Flur entlang zu ihrem Zimmer. Die Tür stand halb offen. Gail kniete auf dem Bett, die Ballet Boots steif nach hinten gestreckt, das pinke Kostüm zur Seite geschoben, die monströsen MMM-Brüste schwer auf dem Laken. Der Donut-Mund war leicht geöffnet, die weiten Augen starr nach vorne gerichtet. Als er eintrat, piepste sie hoch und dünn – der einzige Laut, der ihr noch blieb.

Charlie schloss die Tür, streifte das Hemd ab und trat direkt vor sie. Er fasste das pechschwarze Haar, hob den Kopf an und führte die bereits harte Länge an den roten, gummiartigen Ring. Die Öffnung maß kaum zwei Zentimeter. Er drückte. Die Lippen dehnten sich, gaben nach, schlossen sich prall und eng um ihn. Gail piepste schrill, die Augen tränten sofort. Er schob sich tiefer, Zentimeter für Zentimeter, bis die aufgeblasenen, runden Ränder sich bis zum Anschlag spannten. Die Enge war intensiv, die Wärme feucht und hilflos. Er begann zu stoßen – langsam zuerst, dann fester, die Hände fest in ihrem Haar, den Kopf in der Position haltend, die er wollte.

Die Geräusche waren nass und schmatzend. Speichel lief über den Donut-Mund, tropfte auf die monströsen Brüste. Gail konnte nichts tun außer piepsen und die Balance auf den Boots halten, soweit es in der knienden Haltung möglich war. Charlie fi**kte ihren Mund gründlich, genoss die absolute Kontrolle, die Unmöglichkeit jedes Widerstands. Als die Erregung stieg, stieß er bis zum Anschlag vor, hielt still und entlud sich tief in die Öffnung. Gail piepste heiser, während die Schübe in sie liefen; ein Teil sickerte an den gummiartigen Lippen vorbei und glänzte auf dem Kinn.

Er zog sich zurück, einen dünnen Faden hinterlassend, und betrachtete sie einen Moment – die weiten Augen, den glänzenden Donut-Mund, die schweren Brüste, die absurde Taille. Dann half er ihr auf die wankenden Beine und führte sie den Flur entlang in das Master-Schlafzimmer. Die Ballet Boots klackten unregelmäßig auf dem Boden. Chelsea war inzwischen fertig mit 66; sie lag auf dem Bett, den Atem noch unregelmäßig, und sah zu als er Gail hereinbrachte.

„Meine Runde“, sagte er nur.

Chelsea lächelte und rückte zur Seite. Charlie legte Gail auf den Rücken, spreizte die steifen Beine so weit es ging und schob sich in einem Zug in sie hinein. Die Nässe war extrem – der Körper hatte bereits auf die Behandlung im Mund reagiert. Er stieß hart und tief, die Hände an der sechzehn-Zoll-Taille, die Finger gruben sich in die unnatürliche Enge. Jeder Stoß ließ die monströsen Brüste wuchtig wippen, den Donut-Mund piepsen, die weiten Augen tränen. Chelsea beobachtete, eine Hand zwischen den eigenen Schenkeln, und murmelte ab und zu Anweisungen – tiefer, langsamer, halt still –, die er nach Belieben befolgte oder ignorierte.

Er nahm Gail in mehreren Positionen. Auf dem Bauch, die Boots gespreizt, der Po hoch. Seitlich, eine der schweren Brüste in der Hand, den Nippelring zwischen den Fingern. Einmal band er die weißen Manschetten an die Bettpfosten und den Kragen an eine zusätzliche Leine, sodass jeder Stoß leicht an ihrem Hals zog. Die Hilflosigkeit der ehemaligen Domina war ein eigener Reiz. Sie piepste, zuckte, kam, wann der Körper es nicht mehr zurückhalten konnte, und blieb danach still, wartend auf den nächsten Befehl.

Als er ein zweites Mal kam – tief, mit einem langen Ausatmen gegen ihren Nacken –, blieb er noch einen Moment in ihr liegen. Chelsea kroch näher, küsste ihn und flüsterte: „Du siehst zufrieden aus.“

„Ich habe Neuigkeiten“, antwortete er. „Kandi hat angerufen. Sie sucht Alan. Sie kommt morgen mit ihren Eltern vorbei. Mandi und Andy.“

Chelseas Augen wurden dunkel vor Interesse. „Die ganze Familie?“

„Oh ja, die ganze Familie.“ Er strich über Gails pechschwarzes Haar. „Vivienne ist informiert. Spezifikationen folgen. Für die Frauen etwas Neues. Für Andy ebenfalls.“

Chelsea lachte leise, das höhere Lachen, und kuschelte sich an seine Seite. Gail lag reglos zwischen ihnen, der Donut-Mund glänzend, die monströsen Brüste markiert, und wartete.

Draußen hinter der Mauer sank die Sonne weiter. Drinnen, in dem großen Bett, lag die Sammlung und wuchs bereits in Gedanken um drei weitere Namen. Charlie schloss die Augen und hörte dem Atem der beiden Frauen zu. Die nächsten Tage würden die Pläne konkretisieren. Für den Moment genügte das Gewicht von Gails Körper unter seiner Hand und das Wissen, dass das Schicksal ihm erneut genau das geliefert hatte, was er brauchte.

Die Maschine lief weiter. Und sie würde bald noch reicher an Zahnrädern sein.




Der nächste Tag begann mit klarem windstillem Wetter. Die Luft, die über dem Anwesen lag wie eine dünne Schicht aus Erwartung. Charlie hatte drei Helfer des Ateliers engagiert – stille, kräftige Männer, die er in unauffällige Dieneruniformen gesteckt hatte: dunkle Hosen, weiße Hemden, schwarze Westen. Sie wirkten wie Personal eines gehobenen Haushalts, nichts, das Aufmerksamkeit erregen würde. Als der Wagen vor dem Tor erschien und Kandi, Mandi und Andy ausstiegen, trat Charlie ihnen bereits entgegen, die Arme ausgebreitet, das Lächeln breit und überschwänglich.

„Kandi! Mandi! Andy! Willkommen. Schön, dass ihr da seid.“ Er umarmte Kandi kurz, schüttelte Andy die Hand, küsste Mandi höflich auf die Wange. „Kommt, ich zeige euch erst den Park. Das Haus danach.“

Er führte sie langsam durch die weitläufigen Rasenflächen, vorbei an den Oliven- und Zitrusbäumen, den versteckten Sitzecken und dem glänzenden Pool. Die Helfer gingen in angemessenem Abstand hinterher. Charlie achtete darauf, dass keine der Türen zu den Zimmern offen stand, in denen Judith, Lyndsey, Gail oder die Nummern sich aufhielten. Die Führung blieb oberflächlich und freundlich – Geschichten über den Kauf des Anwesens, das Licht am Nachmittag, die Ruhe hinter der Mauer. Andy kommentierte die Größe des Grundstücks, Mandi lächelte höflich, Kandi wirkte ungeduldig.

Im Haus ging es weiter: das große Wohnzimmer, die hellen Flure, ein Blick in die Küche, ein leeres Gästezimmer. Nichts, das verdächtig wirkte. Schließlich setzten sie sich im Wohnzimmer. Die drei Helfer erschienen mit Tabletts – Wasser, Wein, ein leichter Aperitif. Die Gläser wurden verteilt. Charlie trank selbst, beobachtete, wie die anderen auch tranken.

Kandi stellte ihr Glas ab und lehnte sich vor. „Charlie. Genug der Führung. Wo ist Alan? Du hast gesagt, du weißt es.“

Statt einer Antwort erhob Charlie sich, ging an die Tür und rief leise. Wenig später erschien Nummer 13 – das latexumhüllte Wesen in der weißen Halbschürze und der kleinen Haube, die rote 13 auf der Stirn, die verspiegelten Linsen, das silberne Ventil. Es blieb stehen, die 10 Zentimeter Absätze fest auf dem Boden, und neigte leicht den Kopf.

Allen Dreien verschlug es die Sprache. Kandis Mund öffnete sich, Mandi presste eine Hand an die Brust, Andy fuhr halb aus dem Sessel hoch. Bevor einer von ihnen den nächsten Satz formulieren oder aufspringen konnte, waren die drei Helfer bereits hinter ihnen. Die Bewegungen waren geübt und schnell. Jeweils eine Injektion in den hinteren Hals – kurz, präzise, geräuschlos. Die Körper spannten sich einen Moment, dann sackten sie zusammen. Kandi zuerst, dann Mandi, zuletzt Andy. Die Helfer fingen sie auf, legten sie auf bereitstehende Tragen und rollten sie hinaus. Der Transporter wartete bereits hinter dem Haus.

Charlie blieb stehen, bis die Fahrzeuge verschwunden waren. Dann kam Chelsea aus dem angrenzenden Raum, eine Flasche Champagner in der Hand, zwei Gläser. Sie schenkte ein, reichte ihm eines und stieß an. Das leise Klirren war das einzige Geräusch außer dem fernen Rauschen hinter der Mauer.

„Auf die Erweiterung“, sagte sie in der höheren Stimme.

„Auf die Erweiterung“, wiederholte er.

Einige Tage später war das Anwesen erneut gefüllt. Charlie hatte alle bisherigen Kunden und Kundinnen eingeladen – eine große, private Präsentation, wie er es nannte. Die Wagen reihten sich hinter der Mauer, die Gäste verteilten sich im Garten und im großen Wohnbereich, Champagner und kleine Häppchen wurden herumgereicht. Als die Sonne tiefer stand, bat Charlie um Aufmerksamkeit.

Zuerst wurde Andy enthüllt.

Zwei Helfer schoben ein Podest heran und entfernten das Tuch. Darunter stand Nummer 69.

Er war eingekleidet wie ein griechischer Held. Ledersandalen an den Füßen, eine kurze Tunika aus hellem Stoff, die vorne noch kürzer geschnitten war, sodass der dreißig Zentimeter lange, knüppelhart im rechten Winkel abstehende Penis vollständig sichtbar blieb und nicht verdeckt wurde. Darüber ein dunkler Brustpanzer, der den muskulösen Oberkörper betonte. Die gleiche dreißig Zentimeter lange Zunge ragte aus einem runden roten Gummiring im Gesicht. Die Augen waren durch Speziallinsen dauerhaft offen und starr nach vorne gerichtet. An den Handgelenken trug er lederne Manschetten, die seitlich fest mit dem Brustpanzer verklebt waren – die Arme blieben dadurch unbeweglich an den Seiten des Oberkörpers. Auf dem Kopf saß ein kleiner, leichter Helm, unter dem lange blonde Heldenhaare hervorquollen. Vorne auf dem Helm prangte in Rot die Nummer 69.

Charlie trat daneben. „Meine Damen. Darf ich Ihnen Nummer 69 vorstellen. Ein neuer Callboy in der Tradition der Antike – ausdauernd, still und jederzeit bereit.“

Die anwesenden Frauen jubelten und kreischten. Linda war die Erste, die vortrat, gefolgt von Elise, Mara und mehreren anderen. Sie zogen 69 sofort zur Seite in einen Bereich mit Liegen und Sesseln, der eigens vorbereitet worden war. Innerhalb von Minuten lag er auf dem Rücken, die Tunika hochgeschoben, der permanente Ständer freiliegend. Eine Frau setzte sich darauf, eine andere nahm die lange Zunge in den Mund, eine dritte streichelte über den Brustpanzer und die unbeweglichen Arme. Die nächsten Stunden würde 69 dort nicht mehr wegkommen. Die Frauen wechselten, ritten ihn, ließen sich von der Zunge bedienen, gaben Anweisungen, die er nicht verstehen, aber trotzdem erdulden musste. Das hohe, rhythmische Stöhnen mischte sich mit Lachen und dem Klatschen von Haut.

Dann war es Zeit für die Männer.

Charlie trat an einen großen Vorhang, der einen Teil des Wohnbereichs abteilte, und zog ihn zur Seite. Dahinter standen nebeneinander Kandi und Mandi.

Beide trugen nur einen schwarzen Mikro-Bikini. Ihre natürliche rote Haarfarbe war geblieben – zwei wilde, lange rote Mähnen, die über die Schultern und den Rücken fielen. Da sie bereits gleich groß gewesen waren und eine fast identische Figur besessen hatten, hatte man sie zu zwei Zwillingen geformt. Knackige, stramme Pobacken, sechzehn-Zoll-Taillen, J-Cup Brüste, die schwer und rund abstanden, gleich große, pralle Cock-Sucking-Lips und eine Botox-Behandlung mit anschließendem Permanent-Make-up, das Mutter und Tochter zum Verwechseln ähnlich aussehen ließ. Die Gesichter waren geglättet, die Lippen voll und glänzend, die Augen betont, die Haut ebenmäßig. Nur die feinen Unterschiede der Jahre waren verschwunden.

Die Männer tobten. Rufe, Pfiffe, lüsterne Blicke. Charlie hob die Hand und bat um Ruhe.

„Gentlemen. Ich präsentiere Mutter und Tochter – Mandi und Kandi. Ein Dreier mit Mutter und Tochter: Das ist der heilige Gral. Sie sind bereit für alle Perversitäten, die Sie sich vorstellen können.“

Es brauchte keine weiteren Worte. Die Männer strömten vor. Einer nahm Mandi sofort von hinten, schob den Mikro-Bikini beiseite und drang in sie ein, während ein anderer Kandi auf eine Liege legte und ihren Mund benutzte. Die beiden roten Mähnen bewegten sich, die identischen Körper wurden gedreht, herumgereicht, ausgefüllt. Manche Männer nahmen beide nacheinander, andere gleichzeitig – einer in Mandi, einer in Kandi, die Gesichter nah beieinander, die prallen Lippen geöffnet. Die sechzehn-Zoll Taillen lagen unter den Händen, die J-Cup Brüste wippten, die Lippen wurden um Ständer geschlossen. Die Frauen piepsten nicht; sie stöhnten in einer höheren, angepassten Tonlage, die man ihnen gegeben hatte, und blieben willig, solange man sie benutzte.

Bis in den späten Abend wurden 69, Mandi und Kandi intensiv gebraucht. Die Frauen blieben bei 69 – ritten ihn, ließen sich von der langen Zunge verwöhnen, wechselten die Positionen, bis der Bereich um die Liegen nach Schweiß und Sex roch. Die Männer verteilten sich auf Mutter und Tochter, bildeten kleine Gruppen, filmten gegen Aufpreis, gaben Anweisungen. Charlie und Chelsea beobachteten von einer erhöhten Terrasse aus, Champagner in den Händen, und stießen ab und zu an. Die Einnahmen des Abends würden die bisherigen Rekorde übertreffen.

Als die letzten Gäste gegen Mitternacht gingen – erschöpft, zufrieden, mit Buchungen für die kommenden Tage –, ließen die Helfer die neuen Nummern und die beiden Frauen in ihre Zimmer bringen. 69 lag noch immer mit starrer Erektion auf der Liege, die Zunge halb heraushängend, die Augen offen. Mandi und Kandi wurden nebeneinander auf ein Bett gelegt, die roten Mähnen über die Kissen verteilt, die Körper markiert und glänzend.

Charlie schloss die große Schiebetür zum Garten und drehte sich zu Chelsea. Sie lächelte, trat näher und küsste ihn.

„Ein Riesenerfolg“, sagte sie leise.

„Ja“, antwortete er. „Und das Angebot ist jetzt vollständiger.“

Draußen hinter der Mauer lag er Vorort. Drinnen, in den sechzehn Zimmern, wuchs die Sammlung um drei weitere Körper, die keinen eigenen Willen mehr besaßen und nur noch darauf warteten, benutzt zu werden. Die Maschine hatte wieder neue Zahnräder bekommen. Und sie würde weiterlaufen, effizienter und besser als je zuvor.

Charlie goss die letzten Reste Champagner aus, löschte die Lichter im Wohnbereich und folgte Chelsea die Treppe hinauf. Die nächsten Tage würden die neuen Zugänge in den Alltag integrieren. Für den Moment genügte das Wissen, dass der Abend ein voller Erfolg gewesen war – und dass niemand draußen auch nur ahnen würde, was hinter der hohen Mauer geschehen war.




Das Haus lag still in den Stunden nach der großen Präsentation. Die letzten Gäste waren gegangen, die Helfer hatten aufgeräumt, und die neuen Zugänge waren in ihre Zimmer gebracht worden. Charlie stand am Fenster des Master-Schlafzimmers und sah in den dunklen Garten, als Chelsea hinter ihn trat und die Arme um seine Taille legte.

„Du hast 66 benutzt“, sagte er leise. „Also ist es nur fair.“

Sie lächelte gegen seinen Rücken. „Mandi und Kandi? Geh nur. Ich warte hier.“

Er küsste sie kurz und verließ das Zimmer. Die Flure waren dunkel, nur das schwache Nachtlicht zeichnete die Konturen. Er öffnete die Tür zu dem Raum, in dem man Mutter und Tochter untergebracht hatte. Beide lagen noch immer auf dem großen Bett, die wilden roten Mähnen über die Kissen verteilt, die schwarzen Mikro-Bikinis zerknittert und zur Seite geschoben. Die sechzehn-Zoll-Taillen wirkten im Halbdunkel noch absurder, die J-Cup Brüste schwer und rund, die prallen Cock-Sucking-Lips leicht geöffnet. Die Körper waren identisch geformt – knackige Pobacken, glatte Haut, die feinen Unterschiede der Jahre ausgelöscht. Nur die Art, wie sie atmeten, verriet noch einen Rest individueller Bewegung.

Charlie schloss die Tür hinter sich und trat an das Bett. Er streifte das Hemd ab, dann die Hose. Beide Frauen öffneten die Augen, als sie seine Nähe spürten – die gleichen, betonten Blicke, das gleiche leere Bewusstsein. Er fasste Mandi zuerst am Kinn, hob ihr Gesicht an und führte seinen bereits harten Sch****z an die prallen Lippen. Sie öffnete den Mund ohne Zögern. Die Lippen schlossen sich um ihn, warm und nachgiebig, die Zunge legte sich flach an die Unterseite. Er schob sich tiefer, spürte die Enge des Rachens, hielt still, bis sie sich anpasste, und begann dann langsam zu stoßen.

Kandi richtete sich auf und kroch näher. Ihre Hand legte sich an seine Hüfte, während sie die andere um die Basis seines Schafts schloss und den Speichel verteilte, der aus Mandis Mund lief. Charlie wechselte nach einer Weile. Er zog sich aus Mandi zurück und schob sich in Kandıs Mund. Die Lippen fühlten sich identisch an – dieselbe pralle Weichheit, dieselbe Bereitschaft. Kandi nahm ihn tiefer, würgte leise, ließ ihn trotzdem weiter. Mandi leckte inzwischen an seinen Eiern, die Zunge warm und feucht, während ihre Hände über seinen Bauch und die Oberschenkel strichen.

Er genoss den Wechsel. Einmal Mandi, einmal Kandi, die roten Mähnen in seinen Händen, die identischen Gesichter, die zu ihm hoch sahen. Speichel lief über die Kinnlinien, tropfte auf die schweren Brüste. Als die Erregung stieg, zog er sich zurück und drückte beide Köpfe zusammen. Die prallen Lippen berührten sich um seine Eichel, die Zungen arbeiteten gemeinsam. Er stieß in den engen Spalt zwischen den beiden Mündern, spürte die doppelte Nässe, die doppelte Wärme.

Schließlich legte er sie nebeneinander auf den Rücken. Die Beine spreizte er weit, die Mikro-Bikinis streifte er vollständig ab. Die glatten, haarlosen Spalten glänzten bereits. Er kniete sich zwischen Mandis Schenkel zuerst, positionierte sich und schob sich in einem langen, festen Stoß in sie hinein. Die Nässe nahm ihn mühelos auf – heiß, eng, gleitend. Mandi stöhnte in der angepassten, höheren Tonlage, die Hände griffen in die Laken. Charlie stieß tief und gleichmäßig, die Hände an der extremen Taille, die Daumen in die weiche Haut gedrückt. Jeder Stoß ließ die J-Cup Brüste wippen. Neben ihnen beobachtete Kandi mit offenen Augen, eine Hand zwischen den eigenen Schenkeln, die Finger langsam kreisend.

Er fi**kte Mandi lange. Mal hart und schnell, mal langsam und kreisend, bis ihre Innenwände zuckten und ein langer Laut aus ihrem Mund kam. Dann zog er sich zurück und wechselte zu Kandi. Der Unterschied war minimal – dieselbe Enge, dieselbe Hitze, dieselbe Bereitschaft. Er stieß in sie hinein, während Mandi noch nach Luft schnappte und die Hand an seine Hüfte legte. Die beiden roten Mähnen lagen ineinander, die identischen Körper bewegten sich im selben Rhythmus.

Charlie nahm sie abwechselnd. Einmal Mandi, bis sie kam, dann Kandi, bis auch sie zuckte. Zwischendurch ließ er sie sich gegenseitig lecken – Mandis Gesicht zwischen Kandıs Schenkeln, Kandıs Zunge an Mandis Spalte –, während er von hinten in die jeweils freie Öffnung eindrang. Die Geräusche waren nass und rhythmisch: das Klatschen von Haut auf Haut, das Stöhnen der beiden Frauen, das schmatzende Geräusch von Zungen und Lippen.

Er drehte sie auf den Bauch. Die knackigen Pobacken wölbten sich ihm entgegen, die sechzehn-Zoll Taillen noch betonter in dieser Haltung. Er schob sich zuerst in Mandi, die Hände fest an den Hüften, und stieß hart. Die Brüste wurden in das Laken gedrückt. Kandi neben ihr spreizte die Beine weiter und schob zwei Finger in sich selbst. Charlie wechselte erneut, nahm Kandi von hinten, während Mandi den Kopf zur Seite drehte und ihn ansah. Die langen roten Haare klebten an den schweißglänzenden Rücken.

Später setzte er sich an den Bettrand und zog Mandi auf seinen Schoß. Sie sank auf ihn herab, nahm ihn vollständig auf und begann sich zu bewegen – auf und ab, die schweren Brüste vor seinem Gesicht. Er saugte an einem Nippel, biss leicht, während Kandi sich hinter Mandi kniete und die Zunge an der Stelle ansetzte, wo Charlie in sie eindrang. Die doppelte Stimulation ließ Mandi zittern. Sie kam mit einem lauten, unkontrollierten Laut, die Innenwände sonderten milchige Flüssigkeit ab um ihn. Kaum hatte sie nachgelassen, wechselte er die Frauen. Kandi setzte sich auf ihn, ritt ihn mit derselben Gier, während Mandi nun die Zunge einsetzte. Charlie hielt die extreme Taille, stieß von unten entgegen und kam tief in Kandi – ein langes, stoßweises Entladen, während sie weiterritt, bis auch sie ihren Höhepunkt erreichte.

Sie ruhten nur kurz. Charlie ließ sie auf dem Bett knien, die Gesichter nah beieinander, und fi**kte abwechselnd ihre Münder, bis er erneut hart war. Dann legte er sie auf die Seite, den Körper der einen eng an den der anderen, und drang von hinten in Mandi ein, während er gleichzeitig zwei Finger in Kandi schob. Die identischen Körper bewegten sich synchron, die roten Mähnen vermischten sich, die Stöhnlaute überlagerten sich. Er wechselte die Öffnungen, nahm Kandi, fingierte Mandi, bis beide erneut zuckten und die Laken unter ihnen nass glänzten.

Die Stunden dehnten sich. Charlie benutzte sie in jeder Position, die das große Bett zuließ. Auf dem Rücken, die Beine über seinen Schultern. Auf allen Vieren, die Pobacken hoch. Eine ritt sein Gesicht, während die andere seinen Sch****z nahm. Er ließ sie sich küssen, während er eine von hinten nahm, die prallen Lippen geöffnet, die Zungen sichtbar. Die extreme Gleichheit der Körper machte jede Bewegung zu einem Spiegel – dieselbe Taille unter seinen Händen, dieselben Brüste, dieselben Lippen. Schweiß glänzte auf der Haut, die Mikro-Bikinis lagen irgendwo auf dem Boden, die Luft im Zimmer war schwer und warm.

Gegen Morgen lag er zwischen den beiden, noch immer halb in Mandi, die Hand auf Kandıs Brust. Beide Frauen atmeten unregelmäßig, die Körper markiert von seinen Händen und Mündern, die roten Haare zerzaust. Er zog sich langsam zurück, strich über die beiden extremen Taillen und spürte die Zufriedenheit in sich ihn ausfüllen.

„Gut“, murmelte er.

Mandi und Kandi blieben liegen, die Augen halb geschlossen, und warteten. Charlie erhob sich, zog die Hose an und verließ das Zimmer. Im Flur war es still. Er ging zurück zum Master-Schlafzimmer, wo Chelsea bereits wach lag und ihn erwartete.

Sie sagte nichts. Sie öffnete nur die Decke. Er legte sich neben sie, roch noch den Duft der beiden anderen Frauen an seiner Haut, und schloss die Augen. Draußen hinter der Mauer begann der Himmel langsam sich zu erhellen. Er hatte zwei weitere Körper der Sammlung gründlich getestet. Und der Tag, der vor ihnen lag, würde zeigen, wie bereitwillig sie sich in den Alltag des Anwesens einfügen würden.

Das Meer rauschte in der Ferne Das Haus war still. Und Charlie wusste, dass die nächsten Nächte ähnlich verlaufen würden – ausgiebig, detailliert und ohne jede Eile.

E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Antworten Bei Antworten benachrichtigen
Jumpmenü
Google
Suche auf dieser Seite !!


Wir unterstützen diese Aktion
Jugendschutzbeauftragter
Kristine Peters
Kattensteert 4
22119 Hamburg
Tel. 0180-5012981
(0,14 EUR/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 EUR/Min. aus den Mobilfunknetzen)
[email protected]
https://www.erotik-jugendschutz.de

Impressum v 1.2
© all rights reserved, 2026

Status: Sessionregister
Der Aufruf erzeugte 24 locale und 1 zentrale Queries.
Ladezeit 0.05 sec davon SQL: 0.00 sec.