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Blackrubberhorse
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Du hast alle Waffen die du brauchst- jetzt kämpfe!

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   Bestimmung... Datum:01.06.18 18:12 IP: gespeichert Moderator melden


Bestimmung...- eine 'Witnere'-Geschichte


Wie schon in meiner vorherigen Geschichte 'Grubenpferd' angedeutet, habe ich mich entschlossen, die Geschichte von Witnere fortzuführen. Die derzeitige Handlung spielt etwa anderthalb Jahre nach seinen Erlebnissen auf 'Berggeschrei' und dieses Mal sind nicht alle beschriebenen Ereignisse rein fiktional- auch wenn diese stark verfremdet worden...
Ich wünsche den Lesern der Geschichte viel Spaß dabei- und vielleicht (er)kennen einige von euch manch beschriebene Situation...


01 Time-out

'Tweng...'- das Geräusch, welches aus meinem linken Knie vernehmbar war, klang extrem unangenehm und war mit sofortigem Schmerz verbunden... Warum musste ich mit meinem Fuß auch in diesem verdammten Spalt hängenbleiben und dann noch versuchen, mich umzudrehen? Der Einsatz hier war für mich beendet- und wenn ich Pech hätte, wäre dies der Auftakt zu einem mehrwöchigen Zwangsfrei...

Entschuldigt bitte, ich bin Michael 'Mike' Henrichs, 44 Jahre, seit einem halben Jahr verheiratet mit der besten Ehefrau der Welt- und habe mich gerade bei einem Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr wohl etwas deppert angestellt... Mein Schatz dürfte über diese Tatsache sicher nicht begeistert sein, genauso wenig wie mein Brötchengeber...
Der mit diesem Unfall verbundene Rattensch****z an auszufüllenden Formularen, Arztbesuchen und Gutachten hielt mich ein gutes viertel Jahr auf Trab- und mit dem befürchteten Zwangsfrei lag ich leider auch nicht falsch... Einen MRT-Termin für eine endgültige Beurteilung wurde mir zwei Monate nach dem Unfall zugestanden, dabei musste dann auch der Verdacht einer Auffaserung meines Kreuzbandes final bestätigt werden. Bis dahin war aufgrund der unklaren Diagnose eine zielgerichtete Rehabilitation unterblieben- da fochten Unfall- und Krankenkasse auf meinem Rücken ihren Kampf um die finanziellen Anteile meiner Wiederherstellung aus. Wenn die gewußt hätten, daß ich ein Zweitleben als Schwarzwälder Dunkelfuchs führte- ich bin mir sicher, die hätten mir nur den Gnadenschuss beim Abdecker bezahlt...
Womit ich auch schon beim Thema bin- ich hing während meiner Krankschreibung zu Hause herum und 'Witnere' blieb in mir eingeschlossen in seiner Box!
Ich moserte derart mit mir herum, daß meine Frau- und Ownerin- etwa zwei Wochen nach der finalen Untersuchung bei mir ein Machtwort sprach und mich an dem Abend in meinen Stall befahl.

"Komm, umziehen- ich will jetzt meinen Hengst hier sehen...!"

Ich wollte erwidern, ich hätte keinen Bock auf Spiel in meiner Situation- aber noch ehe ich diesen Gedanken aus mir heraus lassen konnte, fing ich mir eine Ohrfeige von ihr ein.

"Vergiss es- Pferde geben keine Widerworte! Ich weiß ja, wo ich dir helfen muss, aber ich will Witnere hier in 10 Minuten vor mir stehen sehen!"

Ihre Tonlage drückte aus, dies war definitiv keine Bitte, das war von ihr auch kein Spiel im diesem Moment- das war bitterer Ernst. Da stand wohl mehr als ich gedacht hatte im Raum und Elena wollte mit mir definitiv nicht diskutieren...
Also ausgezogen, meinen von ihr bereits bereitgelegten schwarzen Latexcatsuit übergestreift, Stiefel, Korsett,... Ich wunderte mich nur über einige Abänderungen an meinem Outfit- der Schweif fehlte und meine Handhufe lagen zwar bereit, aber auch da gab es von ihr die Anweisung, ich würde sie erst später benötigen.

"Witnere, du ziehst jetzt noch deinen grünen ABC-Anzug über dein Fell...- wenn das erledigt ist, helfe ich dir mit dem Rest... Du weißt ja, ich mag dieses Teil überhaupt nicht, doch ich bin mir sicher, er wird dich beim Nachdenken unterstützen..."

Was hatte meine Frau nur mit mir vor? Den von ihr ungeliebten Anzug mir als 'zweite Schicht' zuzugestehen- das war schon etwas besonderes. Ich schlüpfte daher mit ihrer Hilfe in den Suit, befestigte alle notwendigen Bänder und stand so weit vorbereitet vor ihr.

"Die Kapuze brauchen wir nicht, wenn du deine Pferdemaske von mir jetzt angelegt bekommst- du kannst sie in deinen Nacken streifen..."

Mit diesem Kommentar griff Elena zu der erst kürzlich von mir erworbenen Pferdemaske von AGM mit dem integrierten Filter- ich nahm die darin angebrachte Trense in meinen Mund und spürte, wie die Halterung der Maske rund um meinen Kopf festgezogen wurden. Der Atemwiderstand des eingebauten Filters war spürbar- und meine Frau ließ es sich nicht nehmen, den korrekten Sitz und damit auch die Dichtheit der Maske durch das Zuhalten meiner 'Nüstern' zu überprüfen.
Daran anschließend bekam ich von ihr meine Handhufe übergestreift, sie legte zudem mein Zuggeschirr an- auch wenn ich heute garantiert nichts ziehen würde...
Eine kleine Überraschung hatte sie für mich in petto- statt meines Echthaarschweifes hatte sie aus schwarze Latexstreifen einen besser zum Anzug passenden selbst gebastelt, den sie mir erst zeigte und dann an der Rückenplatte des Zuggeschirres an einer Schlaufe befestigte. Ich musste ihr Recht geben- dieses Teil passte stimmiger an den 'Pferdeschutzanzug' und zeigte mir, was ihr mein Latexfetisch bedeutete. Selbst vor meinem Unfall war eine solche Aufmachung meinerseits von ihr eher selten gewünscht worden- und jetzt von ihr dieses kleine Accesoires zu bekommen...
Den Abschluss bildeten vier Ledermanschetten, die ich um Vorder- und Hinterhand angelegt bekam. So von ihr ausgestattet, wurde ich unter den im 'Stall' integrierten Holzrahmen dirigiert und an den Schulterhalterungen in zwei Ketten eingehangen. Dazu wurden meine Hände von ihr auf dem Rücken mit einem Karabiner verbunden- das gleiche geschah mit meinen Füßen. Ich war somit fixiert und völlig hilflos ihr ausgeliefert...
Elena verließ einen Moment den Raum, kam mit ihrem Smartphone zurück und dokumentierte meine derzeitige Lage. Ich muss noch heute beim Anblick der Bilder gestehen- die Situation, in der ich mich befand, machte mich an. Meine Ownerin zeigte mir diese sogar unmittelbar danach- ohne ein Wort an mich zu richten. Erst nach dem letzten Bild von mir in der momentanen Lage legte sie das Gerät weg, griff dafür nach den zu meiner Maske gehörenden 'Scheuklappen' und sorgte mit diesen für völlige Blindheit.
Als nächstes spürte ich ihre tastenden Hände, die unter all den Schichten nach meinen Brustwarzen suchten, diese fanden und mir eine Zeit lang Lustschmerz zufügten. Ich wurde bewusst von ihr aufgegeilt und zeigte dies auch durch die entsprechenden Hüftbewegungen...- aber Erlösung würde mir ganz sicher nicht zuteil werden...

"Ich werde dich hier in deinem Stall allein lassen- und du bekommst jetzt von mir genug Zeit zum Nachdenken...
Dein Selbstmitleid wegen dieses Unfalls geht mir auf die Nerven- ich habe dich so nicht kennengelernt und so einen Mann, wie du dich jetzt gibst, den will ich auch nicht! Ob du nach deiner Reha- so sie stattfinden wird- noch rennen oder nur gehen kannst- das ist mir egal! Wenn du dich ein wenig zusammen reißt- dann wirst du das hier mit deinem Knie kompensieren... Du kannst nicht mehr rennen? Dann gehst du mehr schwimmen oder Fahrrad fahren! Du weißt, ich unterstütze dich- du bist aber nicht nur mein Ehemann, du bist auch mein Hengst...
Doch wenn du zu dem Schluss kommen solltest, Witnere gehört zum Abdecker- dann ist das hier unten endgültig vorbei und ich möchte später kein Betteln und Gejammer von dir hören! Du wirst jetzt hier so stehen bleiben und darüber nachdenken, was DU! wirklich willst- ich schaue regelmäßig nach dir und werde auch entscheiden, wann deine Bedenkzeit vorüber ist. Dann aber will ich eine Entscheidung von dir hören!"

Ihre Schritte verhallten und ich war mit mir allein in der Dunkelheit. Elena hatte mir gerade ein Ultimatum gestellt- sie würde mich nicht verlassen, doch wenn ich weiter so herum nölen täte, stand diese Option vielleicht auch eines Tages an. Sie wollte mich zudem als das Pferd, was mir innewohnte- und sie hatte von mir eine Entscheidung darüber verlangt, wie es mit Witnere weiter gehen sollte...
Abertausend Gedanken kreisten in meinem Kopf...- und mir gelang es nicht, Klarheit in diese zu bekommen!
Doch mit jedem Atemzug kam ich mehr runter, der Knebel in meinem Mund tat das übrige dazu beitragen- ich schaltete mehr und mehr jeden störenden Gedankengang aus. Was tat ein Pferd? Atmen, Fressen, Schlafen,...- seinen Besitzern vertrauen! Ich vertraute meiner Ownerin- ja, ich WOLLTE ihr vertrauen. Hatten wir nicht gemeinsam bereits zwei Mal auf 'Berggeschrei' dies bewiesen?

In diese ersten zielgerichteten Überlegungen traf mich plötzlicher scharfer Schmerz, der sich wie eine dünne Linie quer über mein Gesäß zog. Zwei, drei, vier,...- es wurden zehn Hiebe mit der bei mir unbeliebten Glasfaserrute, welche aber meine Frau so liebte. Danach erneut der Griff von ihr an meine Brustwarzen...

"Hast du mitgezählt?"

Ich nickte nur stumm...

"Gewöhn es dir ab- Pferde können dies nur nach langem Training... Und du bist von mir darin nicht trainiert worden!"

Ihr Druck wurde für einige Sekunden schmerzhaft strafend und ich biß in die Trense, ehe sie wieder zu dem mich eher stimulierendem Schmerz zurückkehrte und wie beim Beginn meines Stehens hier aufgeilte.
Wortlos hörte sie nach einer Zeit damit auf und ließ mich erneut allein...

War diese Behandlung durch sie nicht gerade der Beweis für meine Überlegungen? Ich wollte ihr vertrauen- und sie wollte, daß ich mich wie Ihr Pferd benahm. Aber was wollte ich wirklich? Klar, mit ihr schlafen- sie sollte mich in meinem Outfit reiten, bis ich keine Luft mehr unter der Maske bekam... Typisch Hengst- aber dies war halt einer meiner Wünsche... Könnte oder besser?! wollte ich darauf verzichten? Nein!
So arbeitete ich mich bis zur nächsten 'Kontrolle' durch meine Ehefrau ein, zwei Ebenen weiter auf das von ihr formulierte Ziel hin- und kassierte zwanzig Schläge mit dem Lederpaddel...
Auf ihre Frage, ob ich wieder mitgezählt hätte, antwortete ich wahrheitsgemäß- was mir fünf Extrahiebe einbrachte. Ich hätte mir mit meiner Ehrlichkeit, so erwiderte sie meine Antwort, aber fünfzehn Schläge erspart- eine Verneinung ihrer Frage wäre als Lüge zu offensichtlich gewesen...
Nach zwei weiteren 'Kontrollbesuchen' meiner Ownerin waren wir bereits bei fünfzig Hieben angekommen- regulär vierzig und zehn extra, da ich noch immer mitzählte. Ich hatte bereits beim letzten ihrer Besuche den verursachten Schmerz nur bis zum dreißigsten Schlag ertragen und brüllte trotz Trense und Maske- was aber einzig das
Zuhalten meiner 'Nüstern' zur Folge hatte. Elena legte einen mir von ihr bisher nicht gekannten Sadismus an den Tag- sie schlug mich ohne sich um mein Jammern und Winseln auch nur zu scheren...
Die nachfolgende 'Pause' schien mir verkürzt zu sein- vom Gefühl her war es die Hälfte der normalen Zeit- und ohne irgendein Wort an mich zu richten, kam die von mir bei Schlagsessions bevorzugte Sprunggerte auf meinem Gesäß zum Einsatz. Und auch dieses Mal zog meine Frau ohne irgendeine Rücksichtnahme auf mich durch- ich hörte bei fünfundfünfzig auf zu zählen und wünschte mir einfach nur noch, sie würde einhalten...

"Immer noch mitgezählt?"

Ich schüttelte erschöpft den Kopf- und war mir sicher, sie hat die Frage an mich ein zweites Mal stellen müssen ehe ich reagiert hatte. Würde sie mir meine Antwort glauben? Offenbar war dies der Fall- ihre Arme umschlangen meinen Körper, sie presste den Ihren an meinen und mit ihren Fingern stimulierte sie mich an den Brustwarzen bis unmittelbar vor einen Höhepunkt...
Das meine Partnerin noch nicht mit mir fertig war, zeigte sich schnell- sie machte mich zwar die Ketten, die mich aufrecht hielten, los, doch führte sie mich zum Bock und dirigierte mich in die Position, in der sie mich mit Vorder- und Hinterhand ohne Probleme fixieren konnte. Zusätzlich hielt mich ein weiterer Gurt über die Hüfte von nicht durch meine Ownerin gewollten Bewegungen ab. Ich ahnte, heute würde ich den Wunsch erfüllt bekommen, von dem ich ihr mehrfach erzählt hatte- doch wäre es mir im Moment lieber, wenn er Kopfkino geblieben wäre...

"20 Minuten- danach darfst du noch eine Stunde nachdenken und dann möchte ich von dir deine Entscheidung hören! Wenn du jetzt auf dem Bock jammern möchtest...- tu dir keinen Zwang an. Es wird mich nicht interessieren... sollte es zu laut werden, halte ich dir deine Nüstern zu bis du dich wieder einbekommen hast!"

Mit den nachfolgenden Minuten verbinde ich heute noch das Fehlen jeglicher sexueller Erregung- es war einfach nur Schmerz, den ich auszuhalten hatte. Elena gestand mir später, sie hätte mir diesen bewusst zugefügt- ihre Schlagserien umfassten dabei nie weniger als sechzig Hiebe. Einmal wären es sogar fünfundsiebzig Stück gewesen, die sie mir ohne Pause verabreicht hätte. Ich erinnere mich nicht daran, wieviele Schläge auf mein Gesäß und die Oberschenkel prasselten- im Gegensatz zu einer in meiner Frühphase des BDSM erlebten Session erreichte ich nicht den dabei erlebten Zustand des 'fliegens'- aber der Schmerz allein reichte aus, um noch eventuell vorhandene Reste von anderweitiger Ablenkung aus meinem Hirn zu verbannen.
Einatmen, ausatmen,...- und hoffen, daß die Schläge aufhörten... Ich benötigte nach dem Ablauf der Zeit einige Sekunden, damit ich es begriff- es würden keine weiteren folgen. Die sich anschließende Stunde wäre nicht mehr notwendig gewesen- ich wollte Witnere nicht 'sterben' lassen...
Doch wie könnte ich mein bisher doch recht hoch gesteckten Leistungslevel halten? Würde das, was Elena mir zu Beginn der Session gesagt hatte- mehr Fahrrad fahren und schwimmen gehen- das wegfallende Lauftraining ersetzen können? Ich zermarterte mir meinen Kopf- bis ich den Grundfehler meines Denkens erkannte! Ich wollte noch immer die Kontrolle über mein Handeln- aber dies stand mir als Pferd nicht zu! Ich hatte mit meiner Partnerin- und Ownerin!- doch die Bezugsperson, die für mich entscheiden würde!
Ich hatte diesen Gedanken doch bereits zu Beginn meines Stehens hier gehabt- aber 'Dank' der Schläge war ich davon abgelenkt worden...
Ich wartete mit dieser Gewissheit ruhig auf die Schritte, welche für mich das Ende des hier Stehens bedeuteten- und war bei dem Vernehmen derselben ein wenig enttäuscht.

"Ist mein Hengst zu einem Ergebnis gekommen?"

In die sich ausbreitende Stille nach der Frage schickte ich ein Schnauben- vermied aber jede Kopfbewegung. Elena begann inzwischen die Ledermanschetten zu öffnen.

"Will Witnere weiter machen...- vertraut er seiner Ownerin?"

Nach dem lösen meiner Fesselung und dem langsamen Aufrichten nickte ich diese Frage meiner Frau mit einer sehr bewussten Kopfbewegung ab und spürte in ihrer Umarmung ihre Freude über meine Entscheidung.

"Sei vorsichtig, wenn du dich gleich auf deinen Rücken legst- deine Kruppe wird es dir danken, du mein Hengst..."

Ihre Hände dirigierten mich in unser Schlafzimmer, wo sie sich, nachdem ich auf dem Rücken zu liegen kam, auf mich setzte...- und ohne eine weitere Aufforderung durch meine Ownerin war klar, was sie mir nun erlaubte...
Dieser 'Ritt' war dank meines Hinterns schmerzhaft- doch Geilheit und Lust verdrängen dies sehr schnell und ich wieherte meine Lust trotz Trense und eingeschränkter Atmung im Moment meiner Entladung heraus...
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Blackrubberhorse
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  RE: Bestimmung... Datum:15.06.18 16:19 IP: gespeichert Moderator melden


02 Zweifel...

"Ich habe eine Überraschung für dich..."

Meine Frau hatte mir die Maske abgenommen und nach dem 'Ritt' einige Minuten zum Luft holen und regenerieren eingeräumt. Mein Gehirn funktionierte soweit wieder, daß ich, ohne nachfragen zu müssen, verstand, die von ihr angesprochene Überraschung bezog sich unmittelbar auf Witnere und seine Zukunft... Elena ging aber vorerst nicht weiter darauf ein- sie forderte mich nur auf, das grüne 'Fell' abzulegen. Ich könnte, wenn mir danach wäre, gern noch ein wenig in meinem schwarzen Latexfell verweilen, doch mit ihrer Info, ich hätte jetzt viereinhalb Stunden darin verbracht, lehnte ich dankend ab. Mir war nur noch nach Badewanne und etwas Nähe zu meiner Partnerin zumute- Witnere würde seine Zeit bekommen und genau genommen war ich nach dieser Behandlung mit Entscheidungsfindung körperlich und auch geistig ausgelaugt...
Elena musste mich in der Wanne wecken- und an dem Abend kam es nicht mehr zu dem Gespräch mit meiner Partnerin...

Den folgenden Samstagmorgen kuschelten wir vor dem Aufstehen gut eine Stunde herum und Elena offenbarte mir dabei auch die dabei gestern angesprochene Überraschung für Witnere- aber mit einem Tagesseminar für am Holzrücken mit 'richtigen' Pferden interessierten Personen hatte ich wirklich nicht gerechnet! Eine 'Arbeitsgemeinschaft für Arbeitspferde' bot in sechs Wochen einen Termin in unserer Nähe an- nun ja, eine Stunde mit dem Auto von uns entfernt war nah...
Meine Frau meinte zu meinen Nachfragen, dies wäre doch eine interessante Abwechslung und für mich als Schwarzwälder Dunkelfuchs ganz sicher ein guter Einblick in einen Tätigkeitsbereich, für den meine Bio-Vorbilder ursprünglich gezüchtet worden waren. Sie hätte sich da auch einige Videos angeschaut- dabei käme es nicht auf Schnelligkeit an, da standen Kraft, Geschicklichkeit und Genauigkeit im Vordergrund. Auch gäbe es dafür richtige Wettkämpfe und einige der dort verlangten Disziplinen wären ohne große Mühe auch für Witnere zu leisten...
Elena klang optimistisch, für mich sogar etwas zu optimistisch- denn ich hatte immer noch ehrlich Zweifel über meine mögliche Leistungsfähigkeit...

"Schatz...- ich möchte mich für gestern bedanken... Du hast mir sehr geholfen..."

"Mhhh...- aber? Ich höre da eines...- und erzähl mir nicht, da gäbe es keines. Ich kenne meinen Hengst..."

Sie kannte mich gut genug um recht zu haben...

"Ich habe Angst zu versagen... Was ist, wenn ich mir selbst nicht mehr genüge? Was ist, wenn ich DIR nicht genüge?"

"Dein letzter Satz war ja gerade völliger Dünnschiss!"- Elena schaute mich richtig böse an. "Wenn du dir selbst nicht genügst, dann kannst du es mit Training ändern- aber warum solltest du MIR nicht genügen?"

Betretenes Schweigen machte sich in unserem Schlafzimmer breit... Ich realisierte, hier war ich bei meiner Frau eindeutig zu weit gegangen- doch ehe ich etwas an meiner Aussage korrigieren konnte, übernahm sie die Gesprächsführung.

"Vielleicht erinnerst du dich mal, was für eine Aussage in unserem Eheversprechen beinhaltet war... 'in guten UND IN SCHLECHTEN Zeiten'! Du erinnerst dich? Also erkläre mir doch hier und jetzt mal, wie du auf den blödsinnigen Gedanken kommst, du wärst nicht mehr gut genug für mich..."

Mehr als Gestammel kam auf diese...- ja, ich sehe es heute als Liebeserklärung, nicht aus meinem Mund. Mein Hirn war Mus und ich überwältigt. Egal, was auch noch passieren würde, mit dieser Frau hatte ich das ganz große Los gezogen.
Statt einer verbalen Entgegnung- ich war ohnehin kein Freund von großen Worten- rollte ich mich zu ihr hinüber und legte meinen Kopf auf ihren Bauch.

"...nein, Witnere bleibt jetzt in seiner Box und meinen Mann würde ich gern neben mir spüren..."

Elena rutschte nach oben und stopfte ihr Kissen hinter ihren Rücken um bequemer zu sitzen. Ich tat es ihr gleich, meine Partnerin griff nach ihrem Tablet und die nächste dreiviertel Stunde schauten wir uns gemeinsam mehrere Videos zum Thema 'Holz mit Pferden rücken' im Netz an. Ich war überrascht, wieviel Material es dazu auf YouTube gab und den Clips nach zu urteilen war eine Menge davon auf Ponyplay übertragbar. Besonders beeindruckend waren jede Videos, bei denen sich die Gespanne auf Wettbewerben untereinander verglichen- ich stimmte mit meiner 'Ownerin' bei mindestens vier Übungen überein, diese wären so eins zu eins übertragbar.

"Mir wäre es schon aber lieb, wenn wir erst noch das Tagesseminar besuchen, bevor wir mit den Übungen anfangen..."

"Komm, lass uns aufstehen- du machst das Frühstück und dann würde ich mit dir gern in das Schwimmbad im Nachbarort fahren. Ein wenig Strecke trainieren wird uns beiden gut tun...- und ist gelenkschonend. Du schwimmst eh Brust und ziehst daher mehr mit den Armen...
Wenn du magst, darfst du danach Witnere aus seiner Box holen..."

Mit diesem Versprechen auf mehr bewegte ich mich in die Küche und fing an, alles, was für ein Frühstück nötig war, auf unserem Esstisch zu drapieren. Elena kümmerte sich um den Kaffee und reichlich 15 Minuten später stärkten wir uns für den vor uns liegenden Samstag. Ohne Eile zog sich alles gut eine Stunde hin, dann noch das Bett gemacht, die Wohnung aufgehübscht, meine Pferdemaske gereinigt und unsere Schwimmsachen eingepackt...
Meine Frau hatte mir als Vorgabe für mein Training eine Strecke von 2,5 km vorgegeben- fünfzig Bahnen a fünfzig Meter, die hätte ich ohne Pause zu erbringen. Das war von der Armkrafttraining her ohne Probleme zu schaffen- was mein Knie aber dazu sagen würde? Mal schauen...
Das Schwimmbad war zum Glück noch nicht sonderlich gefüllt, daher konnte ich meine Strecke ohne größeres Ausweichen herunter spulen. Fünfzig Meter hin, den Beckenrand antippen, fünfzig Meter zurück...- und wieder von vorn. Einatmen, vier Schwimmzüge mit den Armen, dabei Ausatmen...- und erneut Luft holen. Strecke schwimmen kann sehr monoton sein, das Gehirn will aber arbeiten und beginnt mangels nicht vorhandener Reize, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Für mich hatte es etwas mit dem Ziehen eines Wagens auf gerader Strecke zu tun- der Effekt der Wahrnehmung ist ähnlich und half mir in diesem Zusammenhang... Ich erinnerte mich an mein zweites Wochenende als Grubenpferd und wie ich da das erste Mal von Elena durch die Schächte geführt wurde- da hieß es auch 'bring deine Leistung...'
Mit diesen geistigen Bildern als Motivation war meine Aufgabe in etwas mehr als einer Stunde geschafft- meine Frau gab mir als Kommentar dazu nur ein:

"Siehst du, geht doch. Du schaffst alles, wenn du es willst!"

Den Rest der Eintrittszeit planschte ich zusammen mit ihr vorzugsweise am Beckenrand, ehe wir das Schwimmbad verließen und zurück nach Hause fuhren. Ich merkte die zurückgelegte Schwimmstrecke in meinen Schultern und Armen- da werde ich die nächste Nacht sicher gut schlafen können...

"Ich denke, es reicht, wenn wir heute Abend etwas warmes essen..."

Elena holte mich aus meinen Gedanken mit dem Vorschlag, uns bei unserem 'Hausbäcker' für jeden ein oder zwei belegte Brötchen zu holen. Mit dieser Stärkung, die mir auch nicht wie ein Stein im Magen liegen würde und genügend zugeführter Flüssigkeit wartete ich nur noch die Aufforderung meiner Frau, mich umzuziehen, ab und stand keine zehn Minuten später in meinem Latexcatsuit vor ihr. Die Stulpen aus Kunstfell als Kötenbehang und meine flachen Outdoor-'Hufstiefel' für die 'Hinterhand' hatte ich auch schon an- den Rest würde ich vor Beginn unseres Spaziergangs anlegen dürfen. Die Tasche mit den noch fehlenden Utensilien stand neben mir, meine Frau war ab diesem Moment meine Ownerin und ich vollzog, auch wenn ich mich optisch noch nicht vollständig zum Pferd gewandelt hatte, den geistigen Schritt dazu.
Elena wusste diesen Wandel bei mir bereits gut zu erkennen- an mich wurde nur die Aufforderung, mitzukommen, gerichtet, nachdem auch sie bereit für unseren Ausflug war und somit stand auch fest, mein Platz wäre auf dem Beifahrersitz...
Zwanzig Minuten später hatten wir den Waldparkplatz erreicht, von dem wir üblicherweise unsere 'Ausflüge' starteten. Einige andere PKW standen dort schon geparkt- aber außer uns war keine weitere Person vor Ort. Daher verlief die Komplettierung meines Outfits ungestört und Elena hakte als Zeichen für unseren Aufbruch ihre Führleine in mein Halfter.

"Schön langsam mit deinem Huf- das hier soll kein Rennen werden..."

Mit einem kräftigen Schnauben bestätigte ich diese Aussage meiner Ownerin, ich hielt mich einen halben Schritt hinter ihr und so spazierten wir ungestört den Waldweg entlang. Es war fast windstill und dank des Sonnenscheins Ende November war es mir in meinem Latexfell nicht kühl. Nach gelaufenen anderthalb Kilometern war ein Fahrradfahrer unsere erste Begegnung- Elena grüßte mit einer Hand, ich winkte mit meinem rechten Vorderhuf und mir einem Winken seinerseits war er an uns auch schon vorbei.
Nach der Hälfte der Strecke wurde es zu unserem Bedauern etwas unschön- eine Familie, die Eltern und zwei pubertierende Jugendliche, fragten sich untereinander bei unserem Anblick lautstark, was für einen hässlichen Gaul meine Frau da an der Leine führen würde. Da bei so einer Gesprächseröffnung jedes Wort verschwendete Mühe darstellen würde, beschleunigten wir unsere Schritte- ich ging sogar dabei in 'Verteitigungsmodus', denn ob es nur bei verbaler Anmache bleiben würde, war nie abzusehen. Es folgten zum Glück aber nur ein paar abfällige Bemerkungen...- wir sollten uns doch in unser Studio verziehen, ich wäre kein Pferd sondern eine perverse Sau,...
Sowohl Elena als auch mir war durchaus klar- mit unserem Auftreten in der Öffentlichkeit polarisierten wir und nicht jeder war tolerant genug, uns einfach zu ignorieren. Doch war es schon eine Weile her, daß wir derart angepöbelt wurden...
Zum Glück ging es auch anders, nach zwei weiteren Fahrradfahrerinnen, die höflich auf unser Grüßen reagierten und von denen eine sogar fragte, ob Elena von ihr und mir ein Photo machen dürfte, war die letzte Begegnung ein älteres Ehepaar mit Hund. Ich tänzelte dabei spielerisch und drückte mich 'vorsichtig' an dem 'Raubtier' vorbei. Die Dame meinte daraufhin, ich bräuchte keine Angst zu haben- der Hund wäre gut erzogen und würde gehorchen... Elena ging auf diese Eröffnung ein- bat aber um Verständnis für mein Verhalten, da Pferde immer noch Fluchttiere wären. Ihre Antwort auf die Frage, wo man so einen außergewöhnlichen Hengst finden würde, versetzte die Dame in Erstaunen- sichtlich mühsam gelang es ihr, die woher auch immer stammende Vorstellung, ich wäre ein 'Perverser' und sie eine Domina, zu revidieren. Für mich hinter meiner Maske war so eine Situation leichter zu ertragen- auch schon bei der anderen, unangenehmen, Begegnung vorhin. Ich könnte mich hinter dem Pferdegesicht verstecken, meiner Ownerin war dies nicht möglich... Auch wenn ab und an in den Medien über Leute wie uns berichtet wurde und dabei sogar manchmal die Tendenz vorhanden war, diese, unsere, Leidenschaft sachlich darzustellen- für eine Menge Menschen blieben wir Exoten.
Als Pferd- zumal mit meiner Trense im Maul- blieb mir nichts anderes übrig, als dem sich entwickelnden Gespräch stumm zu folgen. Meine Frau traf aber in den beiden auf aufgeschlossene Gesprächspartner, die in dem sich entwickelndem Gespräch zum Schluss sogar unsere genannten Gründe für Ponyplay nachvollziehen konnten. Der Herr notierte sich sogar den Namen der von meiner Frau genannten Szenezeitschrift...- und zum Abschluss wünschten uns beide noch viel Spaß, wobei der Blick der Dame zu ihrem Mann vieldeutig war!
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Moira
Sklavenhalterin

im wilden Südwesten


♥ slave to love ♥

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  RE: Bestimmung... Datum:16.06.18 18:33 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr liebevoll berührende Geschichte in emotional ansprechender, "feinfühliger" Verbalisierung und Formulierung, diese kann eine entsprechend interessierte Lady auch von petplay noch gänzlich "unbelecktem/n Menschen" empfehlen, danke, mag ich ...

Werde mir aufgrund dieser "Fortsetzung" vom "Grubenpferd" auch die Ursprungsstory sehr gerne mal Stück für Stück durchlesen,
denn die Appetithappen hier mach(t)en Lust auf mehr...

♥lichst ~ Moira
FRAU und männchen verlassen gemeinsam das Haus. Sie: "Hast Du alles?" er - nimmt IHRE Hand - und sagt leise: "Jetzt - JA!"
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Blackrubberhorse
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  RE: Bestimmung... Datum:29.06.18 15:29 IP: gespeichert Moderator melden


@ Moira: Vielen Dank für deinen lobenden Kommentar- das ist, bildlich gesprochen, die Extraportion Karotten in der Futterraufe.
Ich hoffe, dir hat auch meine vorherige Geschichte gefallen...
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Blackrubberhorse
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  RE: Bestimmung... Datum:29.06.18 15:55 IP: gespeichert Moderator melden


03 Basics...

Sechs Wochen später...

Weihnachten und die Festtage lagen hinter uns, Elena hatte mit mir und einigen Freunden- die allesamt eingeweiht waren- Silvester in unserer Wohnung gefeiert. Ich durfte dabei das neue Jahr als Witnere begrüßen und bekam den Sekt durch meine Trense, über die ich auch getränkt und im begrenzten Maß auch gefüttert werden konnte. Es tat einfach gut, so in das neue Jahr starten zu dürfen...
Meine Neujahrswünsche für meine Frau und Ownerin hatte ich vorher zu Papier gebracht und sie hatte es mit Rücksicht auf mich gleichfalls so gehalten. So öffnete Elena die Umschläge mit diesen auch Punkt Mitternacht, nachdem wir 'angestoßen' hatten und dem Feuerwerk vom Balkon aus zuschauten. Der erste Wunsch meiner Frau für mich schien sogar in Erfüllung zu gehen- am 05.01. lag ein Brief meiner Krankenkasse im Postfach aus dem hervorging, ich hätte einen Reha-Termin über drei Wochen in einem Kurbad kommenden Februar genehmigt bekommen...

Den darauf folgenden Samstag saßen wir in unserem Auto und fuhren zu dem Tagesseminar der Arbeitsgemeinschaft. Wir beide waren wirklich neugierig, was uns erwarten würde...
Die letzten beiden Kilometer führten uns, nach dem Durchfahren mehrerer kleiner Ortschaften, bergauf in einen Wald und endeten an einer Wiese, die den Eindruck erweckte, in der Nacht vorher hätten die Wildschweine hier eine Party gefeiert. Zwei Geländewagen mit Pferdetrailer standen am Rand des Weges abgeparkt- dazu noch weitere mehr oder minder geländefähig zu nennende Pkw. Wir waren also richtig...
Nach dem Aussteigen steuerte zielstrebig ein Mann von geschätzten sechzig Jahren auf uns zu, während sich fünf weitere Personen unterschiedlichen Alters um eine etwa dreißigjährige Frau gesammelt hielten.

"Grüß Gott und guten Morgen- ich bin der Hubert. Ich nehme an, ihr wollt auch zu dem Seminar?"

Von seinem Auftreten und seiner direkten Art war Hubert uns sofort irgendwie sympathisch- Elena und ich stellten uns ihm kurz vor und nach seiner Frage, ob wir irgendwelche Probleme mit dem Auffinden des Ortes hier gehabt hätten- was wir verneinen konnten- bat er uns, doch bitte zu seiner Seminarpartnerin Maja und den anderen Teilnehmern zu gehen...- er müsse sich noch etwas um die beiden Hauptakteure kümmern. Die würden noch auf ein wenig Zuwendung bestehen- dann arbeiteten sie auch motivierter...
Daher wechselten wir hinüber zu all den anderen, nannten unsere Namen und Maja meinte, die Vorstellungsrunde würden wir abhalten, wenn die fehlenden drei Teilnehmer eingetroffen wären. Wir schienen, wenn man der Unterhaltung zwischen den anderen 'Seminaristen' folgte, tatsächlich die einzigen ohne Pferd zu sein. Was würden sie sagen, wenn sie erfahren würden, ich wäre das 'Pferd' und meine Partnerin jene, die mir sagt, was ich als solches zu tun hätte? Witzige Vorstellung- doch wir würden ganz sicher bei unserer Coverstory bleiben...
Es dauerte nicht lange und die noch fehlenden drei Leute hatten diesen Platz hier auch erreicht. Hubert hatte in der Zeit inzwischen zwei wirklich bullige Kaltblüter aus den Anhängern geholt und am Rand des 'Ackers' an der vorhandenen Begrenzung desselben festgemacht. Da wir jetzt vollzählig waren, begrüßten uns die beiden 'Ausbilder' noch einmal- Hubert war tatsächlich bereits einundsechzig Jahre, Eigentümer von 'Onyx' und arbeitete bereits seit elf Jahren mit ihm als Rückepferd. Dieser wäre ein belgischer Ardenner, graubraun in seinem Winterfell und schon achtzehn Jahre alt. Maja betrieb das Holzrücken mit ihrem 'Silver' seit sechs Jahren- sie wäre auch die Ansprechpartnerin für Fragen bezüglich der Arbeitsgemeinschaft. Ihr Pferd wäre ein dreizehn Jahre junger schlesischer Norikerwallach- auch bullig anzusehen in seinem braunen Pelz...
Danach war es an uns, sich vorzustellen- Elena und ich waren, wie vermutet, wirklich die einzigen Teilnehmer ohne eigenes Pferd. Ich erzählte auf die Frage, warum wir dann hier dabei sein würden, unsere Covergeschichte- wir würden halt gern Mittelaltermärkte in entsprechender Gewandung besuchen und wenn man dann in dieser Rolle mit weiteren Leuten abends am Feuer zu sitzen kommt, kann man über die dargestellte Person ein wenig detaillierter mit Hintergrundwissen erzählen.
Wie in jeder glaubhaften 'Lügengeschichte' sollte ein Körnchen Wahrheit stecken- bei uns war es mehr als das. Wir trieben uns tatsächlich gern in entsprechender Verkleidung auf solchen Events herum, hatten auch Freunde in dieser Szene und verkörperten vom Outfit her nicht das Edelfräulein und den Ritter sondern den 'wohlhabenden' bäuerlichen Typus. Da passte es als Hintergrundstory durchaus, mit Holzeinschlag und -Verkauf zu bescheidenem Wohlstand gekommen zu sein. Ich hatte dann auch noch erwähnt, vor einigen Jahren das Reiten auf einem Haflinger erlernt zu haben- was mir von den beiden Besitzern eines solchen Pferdes in unserer Runde ein wohlwollendes Nicken einbrachte. Elena blieb in ihren Ausführungen da ein wenig kurz angebunden- sie begleitete mich als meine Ehefrau...
Hubert und Maja waren solche Leute wie wir offensichtlich vorher noch nicht untergekommen- beide hatten fasziniert zugehört und er meinte nach dem Ende unserer Vorstellung, das Seminar würde uns ganz sicher dazu verhelfen, da in Zukunft wesentlich detailreicher am Feuer klug daherreden zu können. Mit dieser Ausführung durch ihn wechselte er auch gleich zu dem ersten Thema des Tages- er bat uns ihm zu einem der Trailer zu folgen, wo neben einigen Ketten, Haken und Ortscheiden mehrere meiner Frau und mir unbekannte metallene Gerätschaften zur Ansicht lagen.
Hubert erklärte uns, dies wären unterschiedliche Ausführungen von Rückkrallen, die in der Forstwirtschaft beim bewegen von Stämmen Anwendung finden würden. Dann demonstrierte er uns an einem bereitliegenden Stamm, wie simpel und sicher der Umgang mit dieser Gerätschaft war. Dies wären aber Profiteile und nachdem er den Preis einer solchen Kralle genannt hatte, zeigte er die kostengünstige Alternative auf: Kette mit Haken um den Stamm legen und fest ziehen. Er meinte dabei, die anwesenden Pferdebesitzer würden das Holzrücken sicher nur zum Eigenbedarf oder als Nebentätigkeit ausüben wollen- da würde die 'konservative' Art völlig ausreichen. Er demonstriere das umschlingen des Stammes mit der Kette noch zwei Mal- zeigte uns dabei auch typische Fehler auf, die wir im Interesse unserer Finger tunlichst vermeiden sollten und dann durften wir üben. Dazu wurden wir in zwei Gruppen zu je fünf Leuten unterteilt und konnten praktisch das soeben gelernte umsetzen.

"Nein, das ist falsch- wenn Onyx jetzt einen Schritt nach vorn gemacht und damit die Kette gestrafft hätte... dann wäre dein Finger ab gewesen!"

Der nicht böse gemeinte Anranzer von Hubert galt zum Glück weder Elena noch mir- aber was bei der Trockenübung so einfach ausgesehen hatte, stellte sich mit den Führzügeln in der Hand hinter dem Ortscheid und mit dem Kaltblüter davor schon ganz anders dar. Auch wenn der Hengst wie ein Standbild verharrte- unser Ausbilder hatte ein paar nette Photos von Quetschverletzungen auf seinem Mobiltelefon dabei gehabt. Dazu gab es von ihm noch ein paar Tipps in Sachen Sicherheit- Mobiltelefon dabei zu haben ist nett, doch sollte man vorher testen, ob man im Wald überhaupt Empfang hatte in dem Bereich, wo man tätig werden wollte. Dann sollte man wissen, wo der nächstgelegene Rettungspunkt sich befände und welche Nummer dieser hätte. Natürlich wäre ein Erste-Hilfe Set nützlich- nur brächte dies nichts, wenn es nicht in Griffweite wäre. Dabei hatte er auf eine kleine rote Tasche am Kummet seines Pferdes gezeigt und ein identisches aus seiner Oberschenkeltasche geholt. Ein Tourniqet, zwei Verbandpäckchen, zwei Kompressen und eine Rolle Klebeband- zur Blutstillung bei ernsthaften Verletzungen sei nicht mehr nötig...
Nachdem er sicher war, wir würden beim Anlegen der Zugkette auf unsere Finger aufpassen, wurden wir von ihm mit den grundlegenden Kommando's in der Rückearbeit vertraut gemacht. Für mich- als Pferd- was es sehr angenehm zu erfahren, die Ansprache zwischen Besitzer und Pferd Erfolge überwiegend verbal- die Langzügel dienten nur zur nonverbalen Unterstützung der gesprochenen Befehle. Holz zu rücken sei auch für uns kein Job, bei dem es darum ginge, dies in möglichst kurzer Zeit zu schaffen- Sicherheit hätte oberste Priorität und das Pferd müsse sich auf dem vorgegebenen Weg schließlich auch seinen sicheren Tritt suchen dürfen damit es mit seiner Kraft die hinter ihm angeschlagene Last bewegen könne...

"Mit 'Vorwärts' setzt ihr euer Pferd in Bewegung- ein Zügelschlagen ist dabei eigentlich nicht notwendig..., bei 'Steh' müsst ihr eurem Pferd antrainieren auch wirklich keinen Schritt zu machen und still zu stehen. Das ist zumeist der Zeitraum, bei dem ihr am Stamm arbeitet...
Auch wenn euer Pferd im Zweifelsfall sich den Tritt selbst sucht- ihr gebt ihm die Richtung vor! Ihr seid als Besitzer deren Alphatiere und sie folgen euch... Wenn ihr die Richtung ändern wollt- mit 'Whist' lenkt ihr euer Pferd nach links und mit 'Hot' geht es nach rechts! Wir werden nachher noch zwei Abarten dieser Richtungskommandos kennenlernen- aber jetzt werden diese noch nicht benötigt.
Zum Anhalten kommt das, denke ich, allen bekannte 'Brrr' zur Anwendung- alles soweit klar?"

Nach unserem kollektiven Nicken ging er noch auf die Position des Gespannführers neben dem Stamm ein- und demonstrierte anschaulich, wie schnell einem die zu ziehende Last gegen die Unterschenkel schlagen kann.

"Wir drehen jetzt gemeinsam eine Runde um den Platz- ich mache es einmal vor und dann seid ihr dran... Vorwärts- mein Alter!"

Ein Blick zur anderen Gruppe bestätigte- sie hatten auch begonnen die 'Platzrunde' zu drehen. Unser Trainer dirigierte seinen Hengst mit der angeschlagenen Last zu einem Ende des Platzes, ließ ihn dort anhalten und stellte sich links vom Stamm auf.

"Ich werde ihn jetzt rechts herum in die Kurve führen- so, wie ich jetzt stehe, wird der Stamm durch Onyx von mir weg gezogen und kann mir nicht über die Füße rutschen...- Onyx- Vorwärts und Hot, Hot, Hot,...- und vorwärts!"

Einzig mit ganz leichtem Zupfen an den Langzügeln unterstützte er die mit seiner Stimme gegebenen Anweisungen- und führte den Hengst in einer 'Acht' über den Platz zu unserem Ausgangspunkt. Nach dem 'Brrr' holte er meine Frau zu sich und drückte ihr die Zügel in die Hand.

"Elena- die zu laufende Runde ist klar? Diese läufst du jetzt allein...- viel Spaß dabei."

Meine 'Ownerin' zeigte keinerlei Emotion und führte das Gespann souverän während ich das Mobiltelefon gezückt hatte und ihre Runde mitschnitt. Hubert ließ mich nach dem Haltesignal meiner Frau es noch an Sie übergeben, dann hörte ich schon seine Aufforderung, von ihr die Zügel zu übernehmen.
'Richtige Seite beachten, Abstand zum Stamm halten,...' - was als Zuschauer so einfach aussah, war beim Beginn der Runde doch ungewohnt. Doch mit jedem Schritt machte es mehr Spaß- ich dachte mich in die Lage von Onyx und hätte am liebsten mit ihm getauscht. Mit einem Grinsen im Gesicht übergab ich nach meiner Runde die Zügel an den Nächsten- und hätte doch am liebsten noch eine Stunde so weiter gemacht...

"...und- bis jetzt informativ genug, um am abendlichen Feuer klug her zu reden?"

Elena und ich grinsten und nickten gleichzeitig bei Hubert's Frage an uns. Natürlich-bis jetzt hatten wir schon eine Menge gelernt! Ich konnte zwar nicht die Gedanken meiner Frau lesen- doch sah ich mich schon selbst vor so einem Ortscheid eingespannt stehen, ihr Kommando sorgte für ein straffen der Zugketten und ich stemmte mich nach vorn und begann die Last hinter mir zu bewegen...
Ein leichter Anrempler meiner Frau holte mich in die Realität zurück- unser Ausbilder schien mich wohl etwas gefragt zu haben, was ich bei meiner Träumerei nicht mitbekommen hatte...

"Ein eigenes Pferd wäre schön nicht schlecht, aber weder bei mir noch bei meinem Mann ist das vom Zeitrahmen her derzeit möglich. Als Rentner sieht das vielleicht dann anders aus..."

Elena rettete mit ihrer Antwort die Situation- ihm zu gestehen, wie das mit dem 'Pferd' tatsächlich aussah, hätte jetzt nur unnötig zu Komplikationen geführt. Der Gedanke an ein eigenes Tier hatte natürlich etwas reizvolles- doch so wie es meine Frau schon gesagt hatte, wir hatten unsere Arbeit und unsere Hobbies und da war schlicht keine Zeit für ein richtiges Pferd. Naja- und um ehrlich zu sein, Witnere war auch nicht billig im Unterhalt...- auch wenn er da seinen finanziellen Beitrag leistete.

"Bei der nächsten Übung lernt ihr jetzt zwei weitere Kommando's- die Abarten der Lenkkommandos für 'Links' und 'Rechts' sind. Es kann durchaus passieren, daß der von euch gewählte Weg zur Rückegasse nicht gangbar ist- dann könntet ihr das Pferd ausspannen und wenden... Es gibt aber auch die Möglichkeit, es drehen zu lassen und den Stamm dann zu schieben. Wir werden diese beiden Möglichkeiten jetzt üben- dabei lautet das Kommando für eine 180 Grad Wende rechts herum 'Hot-um'! Für die Wende nach links dann natürlich... 'Whist-um'!
Zuerst lauft ihr normal von hier bis jeweils an das Ende des Platzes und dreht dann einmal links und rechts um 180 Grad- wenn alle durch sind, geht es von vorn los. Dann läuft ihr nur etwa zwanzig Meter, haltet an, hängt die Kette ab, dreht und schlagt diese dann in Schubrichtung neu an. Hier wieder vorbei- das ganze noch einmal, aber dann in die entgegengesetzte Richtung und dann aber die Kette wieder am vorderen Ende des Stammes angeschlagen und bis hier gerade zurück gezogen. Danach wird gewechselt..."

Während meine Frau los zog und die vorgegebene Übung absolvierte, begleitete Hubert und wir sie dieses Mal und schauten aus der Nähe zu. Auch dieses Mal filmte ich den Ablauf- er sollte uns ja an Anschauungsmaterial für unser eigenes Training dienen. Hubert gab dieses Mal bei dem lösen der Kette ein paar Korrekturen, aber im großen und ganzen lief es für meine Frau wieder richtig gut. Hubert fragte sogar nach, ob meine Frau nicht doch schon einmal mit Pferden zu tun gehabt hätte- sie zeige in ihrem Umgang mit Onyx deutlich, sie hat ein Händchen für diese Arbeit. Er könne es auch Naturtalent nennen...
Ich hatte als zweiter der Gruppe wieder den Vorteil, es jetzt einmal gesehen zu haben- daher lief es für mich auch ohne größere Fehler ab. Das Schieben eines Stammes ist tricks und sieht einfacher aus als es ist. Ich nahm mir die Zeit, legte lieber einen Stop ein und schaute mir die Situation zwei Mal an- so benötigte ich mehr Zeit als Elena, doch erledigte ich die Aufgabe ohne Fehler.
Mit dem dabei erworbenen Selbstvertrauen gingen Elena und ich in die Pause- es war erstaunlich, wie schnell die Zeit verflog, wenn man Spaß an der Ausbildung hatte. Ein ortsansässiger Metzger war mit seinem Pkw zum Übungsplatz gekommen und hatte für uns Gulaschsuppe und Brot gebracht. Trotz der Januartemperaturen war uns nicht kalt- doch die heiße Suppe und das Brot kamen zur richtigen Zeit. Wir ließen es uns schmecken, tauschten unsere bei den Übung gewonnenen Eindrücke aus und Maja gab uns nebenbei noch weitere Informationen und Hinweise für die Arbeit im Wald. Dies waren zumeist rechtliche Dinge- wir sind ja in Deutschland und da muss ja alles geregelt sein- doch auch, was kann ein Pferd als Richtwert maximal ziehen, wie lange sind die zulässigen Arbeitszeiten für die Tiere und Stammgewicht, -länge und -durchmesser, die mit einem Pferd gut händelbar sind... Die beiden letzten Informationen rechnete ich im Stillen auf meine Körperdaten um- da waren zwei Meter, um die achtzig Kilogramm und bis zu zwanzig Zentimeter sicher möglich. Meine Frau dürfte sicher zu ähnlichen Werte gekommen sein...
Natürlich wollte auch Maja von uns wissen, ob dieses Seminar nach unserem Geschmack wäre und wir etwas für unsere Coverstory mitnehmen könnten...- wir konnten beide den bisherigen Ablauf nur loben! Die beiden hatten keine Ahnung, wieviel dieser Tag uns bisher WIRKLICH an Wissen vermittelt hatte...
Die Pause verging gefühlt recht schnell- auch weil Hubert und Maja uns noch ein wenig über ihre Pferde erzählten. Bei einem Blick zu den beiden, die ihre Pause neben den Anhängern verbringen durften, sprang Maja plötzlich auf und sprintete zu ihrem Wallach- dieser hatte es geschafft, das Heunetz, aus dem er seine Mahlzeit zupfen sollte, halb aus dem Trailer zu ziehen und sich an dem nun besser zugänglichen Futter den Magen voll zu schlagen... Ich musste innerlich grinsen- Silver gewann unheimlich Sympathiepunkte bei mir durch dieses Verhalten. Seine Besitzerin war ihm auch nicht wirklich böse für sein Verhalten- doch, wie sie ihm gut hörbar für uns alle verkündete, würde sein gezeigtes Verhalten seine Abendrationen um den bereits einverleibten Anteil vermindern...

"Hopp Silver- es geht weiter... Wir fahren erst nachher heim!"

Mit diesen Worten zog sie ihn auf den Übungsplatz und begann ihrem Pferd für den nächsten Abschnitt die Zugketten anzulegen. Auch Hubert schloss sich an und führte Onyx auch zurück zu dem von ihm genutzten Ortscheid, spannte ihn aber noch nicht davor.

"Maja, führst du mit Silver die Übung vor- während ich die Elemente erkläre?"

Den Stamm am Ortscheid befestigen und diagonal in eine Ecke des Platzes ziehen- das waren bereits bekannte Elemente. Doch anstatt abzubiegen, steuerte Maja mit Silver zwei Bäume an, die sehr dicht nebeneinander standen und hielt genau auf die Lücke zu. Silver war im Begriff zwischen beiden Bäumen hindurchzulaufen, als er das Haltesignal zu hören bekam.

"So eine Situation kann jederzeit auf euch zukommen- es gibt keinen anderen Weg als durch so eine Engstelle. Wenn ihr genug Übung habt, könntet ihr euer Pferd langsam hindurchlaufen lassen und dabei um den Stamm- so er schmal genug ist- herum fassen. Das erfordert einige Übung... Ihr solltet zum Anfang anhalten, die Zügel ablegen und nachdem ihr um den Stamm herum gegangen seid, diese wieder aufnehmen. Ist langsamer, aber sicherer. Was ich bei euch auf keinen Fall sehen möchte, ihr werdet niemals über dem gezogenen Stamm stehend DURCH die Engstelle laufen! Das wäre der beste und schnellste Weg zum Arbeitsunfall! Ein Erschrecken eures Pferdes, eine seitliche Bewegung und die Ketten oder Stamm selbst klemmen euch ein- das wollt ihr sicher nicht...
Wenn ihr euch nicht sicher seid- stoppt und schaut euch die Stelle vorher an. Dies gilt insbesondere auch für unübersichtliche Stellen, da könnt ihr auch die Zügel nach vorn nehmen und zuerst diese passieren. Damit gebt ihr als 'Alpha' eurem Pferd die nötige Sicherheit, denn es sieht nur genau so viel wie ihr und folgt euch daher eher weil es euch vertraut."

Maja hatte mittlerweile praktisch demonstriert, wie es korrekt gemacht wird, zog jetzt in einem Bogen parallel zum Waldrand und führte Silver auf einen knapp fünfzehn cm hoch stehenden Baumstumpf zu. Unmittelbar vor diesem gab sie ein klares Stopsignal und fragte uns, wie wir die Last frei bekommen würden, wenn sich der Stamm jetzt verhakt hätte. Unsere Vorschläge reichten von Abhängen und rückwärts ziehen bis seitlich frei hebeln. Maja zeigte uns eine wesentlich elegantere und einfachere Lösung- ohne etwas groß umzuändern. Sie befahl ihr Pferd einfach einen Schritt zurück und entlastete so die Ketten. Dann zog sie die um den Stamm geschlungene aus der derzeit oben liegenden eingenommenen Lage soweit seitlich, daß bei einem erneuten Anziehen des Pferdes sich eine Drehbewegung ergeben muß und der Stamm ein Drittel seines Umfangs sich um die Längsachse bewegen würde. Dies wäre zumeist ausreichend, um aus solchen Situationen ohne großen Aufwand wieder frei zu kommen...
Um ein paar Bäume im Slalom herum- das sah einfach aus... Maja folgte der sichtbaren Spur und schwenkte mit Silver quer nach rechts- direkt mit dem Stamm auf eine Konstruktion zu, deren schiefe Ebene mit einer Kuhle versehen war. Das vordere Drittel des Stammes rutschte bis in die Vertiefung, und jetzt erkannte ich- dies war eine Wippe, auf der man den Stamm in sein Gleichgewicht ausbalancieren soll. Ich hatte dies mit meiner Besitzerin in einem der Videos angeschaut und Hubert bestätigte meine Überlegung. Wir sollten dies wenn möglich nachmachen...- auch wenn diese Übung eher im wettkampfmäßigen Holzrücken zum Einsatz käme. Maja zog den Stamm mit feinen Kommando's gekonnt in jene Lage, in der beide Enden frei hingen, entlastete die Zugketten und schaute, ob das Gleichgewicht erhalten blieb. Nicht nur ich ich fand es beeindruckend...
Der restliche Teil der Runde bestand im ansteuern von mehreren nebeneinander liegenden Stämmen, wo es 'nur' darum ging, den gezogenen Stamm korrekt neben den anderen abzulegen. Maja trennte danach Silver von der Last und rief ihre erste Teilnehmerin zu sich. Last erneut anschlagen und die gezeigten Elemente wiederholen- während dies geschah holte Hubert seinen Onyx heran und meine Frau war die nächste, die all ihr heute gelerntes Wissen anwenden durfte. Während Maja die beiden Gespanne im Auge behielt, erzählte Hubert uns ein wenig über die bürokratischen Hürden, die einem in den Weg gelegt wurden, wenn man dies hier in diesem Land als Hauptberuf ausüben wollte. Bei seinen Ausführungen hörte man den Amtsschimmel überdeutlich wiehern...
Ich hörte zwar den Ausführungen von Hubert zu- filmte aber gleichzeitig auch meine Partnerin mit meinem Mobiltelefon bei ihrer Übung. Ich wäre ja der nächste aus unserer Gruppe und meine Frau legte eine saubere Leistung vor- einzig bei der Wippe hatte sie ein wenig Pech, sonst wäre es der perfekte Durchgang gewesen. Onyx zog ein wenig zu viel an, dadurch rutschte der Stamm vielleicht zehn, fünfzehn Zentimeter zu weit und neigte sich nach vorn zum Boden. Selbst Hubert befand, Elena hätte ein Händchen für den Umgang mit seinem Pferd...
Danach war ich an der Reihe...- und verkackte den Durchgang völlig! Das Halten, umgreifen um den Stamm, das Verrücken der Kette und der Slalom- bis dahin ging alles gut. Doch bei dem Bogen zu dem Schrägbock für die 'Wippe' verschätzte ich mich im Abstand, statt mit den vorderen Drittel des Stammes zog ich mit der Zugkette über die schiefe Ebene und bei dem (im Nachhinein als sinnlos zu bezeichnendem) Versuch, den Stamm durch ein Vorwärtskommando an Onyx noch auf die Rampe gezogen zu bekommen, riss ich die Konstruktion aus dem Boden und warf sie um.

"Nicht schlecht- so kann man auch mit Hindernissen verfahren..."

Hubert spottete ein wenig über mein Missgeschick- aber meinte es nicht böse. Auch Elena meinte, dies würde meinem Naturell entsprechen- wie ein Panzer durch die Wand...
Stamm gerade ziehen, die Übung beenden und den Stamm von der Kette lösen- ich beendete meinen Durchgang und nach der Übergabe von Onyx an den nächsten Teilnehmer richtete ich zusammen mit Hubert den Bock wieder auf. Dabei bekam ich gleich die Fehleranalyse zu hören- mit aus seiner Sicht zu viel Hast und Ehrgeiz hatte ich es mir selbst verbockt. Vor der Gruppe erfolgte dann die neutrale Beurteilung- so lernten die anderen aus meinen Fehler...

Mit dem Beenden der Übung durch den letzten Teilnehmer war auch das Ende des Tagesseminares erreicht- zu unser aller Bedauern! Hubert und Maja beantworteten noch anstehende Fragen von uns, baten um eine Spende für die Abeitsgemeinschaft und die entstandenen Kosten des Seminares und an Elena und mich kam natürlich noch einmal die Frage, wie und ob wir als 'Nichtpferdebesitzer' von den erlernten Wissen partizipieren könnten. Wäre es genug Wissen, um am Lagerfeuer 'klugscheissen' zu können?
Oh ja- das war es...- und nicht nur dort! Unsere beiden Ausbilder würden sicher nicht erfahren, WIE SEHR sie uns mit diesem Seminar geholfen haben- aber sie haben ein stabiles Fundament geschaffen, auf dem Witnere unter der Führung seiner Madame Serval würde aufbauen können!
Mit diesem Wissen bedankten und verabschiedeten wir uns und würden das bei ihnen gelernte nutzbringend umzusetzen wissen...
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  RE: Bestimmung... Datum:13.07.18 15:02 IP: gespeichert Moderator melden


04 erste Schritte...

Das zweite Februarwochenende hatte begonnen- noch fünf Tage bis zum Beginn meines Reha-Aufenthalts... Elena hat sich seit unserem Termin beim Holzrücken ein wenig von mir als Pferd zurück gezogen- ich solle mir aber keine Sorgen deswegen machen. Sie würde etwas für Witnere vorbereiten...

"Michael- ich würde gern mit Witnere nachher trainieren... Was meinst du, ist mein Hengst fit genug dafür?"

Die beiläufig von meiner Frau zum Ende des Frühstücks gestellte Frage elektrisierte mich- und mir war bewusst, dies war vor meiner Reha die letzte Möglichkeit, draußen etwas zu unternehmen. Die Frage nach meiner Fitness bremste mich nach der Euphorie ein wenig, doch würde Elena ganz sicher auf mich Rücksicht nehmen und bei einem signalisierten Break mir den Ausstieg ermöglichen.

"Schatz- ich werde bis an meine mögliche Leistungsgrenze gehen, aber wenn ich..."

"...nicht mehr kann, dann breche ich ab. Das weiß ich doch...- zwei Mal klopfen mit einem Huf und ich nehme fahrt raus, drei Mal und wir hören sofort auf!

Meine Ownerin brachte mit einem Lächeln meinen Satz zu Ende und ich verkniff mir die Frage nach dem von ihr für mich geplanten Inhalt des Trainings. Ein richtiges Pferd hatte ja auch keine Chance zu fragen...

"Bekommst du es hin, deinen schwarzen Neoprenanzug über dein Latexfell zu ziehen- oder wäre dein Laufoutfit da besser geeignet? Es soll trocken bleiben und in der Sonne um die null Grad werden. Wenn dir zu kalt wird, ist Feierabend- ist das klar? Ich will dich nicht krank in die Reha entlassen..."

Ich nickte ihre Ansprache ab- natürlich hatte ich keine Lust auf eine formidable Erkältung! Ich solle mir mein 'Fell' überstreifen, wenn ich Hilfe benötigte, könnte ich mich bemerkbar machen- Elena wolle in der Zeit noch heißen Tee für uns beide vorbereiten.
Nach einigen Minuten hatte ich meinen Latexcatsuit übergestreift, ich entschied mich für die Laufkleidung als 'Thermofell'- der Neo wäre eine Option als 'Unterfell', da könnte ich mir in Zukunft vielleicht einen Suit aus Lycra zum darüber ziehen kaufen. Aber da hätte ich das von mir geliebte Gefühl von Latex auf meiner Haut nicht mehr- doch einen Tod würde man sterben müssen...

"Witnere- wie weit bist du mit deiner Vorbereitung?"

Meine Tasche mit den notwendigen Utensilien stand neben mir- ich war bereit! Elena hatte zwei Thermosflaschen in ihrem Korb, dazu noch eine Packung Kekse. Einzig meine am Catsuit integrierten Handschuhe und die in den Nacken gestreifte Kopfhaube zeigten beim Verlassen der Wohnung einem aufmerksamen Beobachter, ich würde nicht joggen gehen- doch niemand begegnete uns. Im Auto erwartete mich eine weitere Überraschung- ein dickes Kunststoffrohr ragte zwischen Fahrer- und Beifahrersitz und ein etwa ein Meter langer Beutel aus Cordura lag quer auf dem Rücksitz. Auf meinen fragenden Blick lächelte meine Ownerin nur...- und verwies mich mit der Bemerkung, als Pferd wüsste ich doch, wo mein Platz im Auto wäre, auf den Beifahrersitz.
Die Fahrt endete kurz hinter dem übernächsten Ort von uns an einer von drei Seiten mit Bäumen umfassten Waldwiese. Mein Schatz meinte zu mir, ich solle mich in aller Ruhe soweit fertig anziehen, wie es ohne Hilfe mir möglich wäre, bei Maske, Mähne, Vorderhufen und Halfter würde sie mir wie gewohnt helfen. Während ich mir den Behang über meine Unterschenkel der Hinterhand zog und dann in die zugehörigen Schuhe schlüpfte, holte Elena das Kunststoffrohr und den Beutel aus unserem Auto. Aus letzterem nahm sie mehrere Stangen mit Erddorn und begann diese in den Boden der Wiese zu stecken. Nach und nach entstand so eine Slalomstrecke und mehrere schmale 'Tore', der Aufbau erinnerte irgendwie an einen Agility-Parcours auf einem Hundetrainingsplatz...
Na klar, solche Sets waren doch erst vor kurzem bei mehreren Discountern im Angebot gewesen- und meine Frau schien da wohl einige für das Training mit mir erstanden zu haben! Das es heute um die Umsetzung der bei dem Tagesseminar erworbenen Kenntnisse gehen würde, erschloss sich mir aus dem mitgeführten Zubehör...

"Wiehiee..."

Mein Wiehern zeigte Elena, ich wäre bereit, meine Maske und die restlichen Teile für meine Transformation zu Witnere angelegt zu bekommen. Ab jetzt war ich wieder Hengst und mit einem Schnauben und übertriebenen Nicken des Kopfes reagierte ich auf ihre Frage, ob ich Ihre Hilfe benötigen würde...

"Ganz ruhig du Hengst- ich helfe dir ja. Gleich darfst du arbeiten..."

Die Stimme meiner Frau hatte etwas beruhigendes in ihrem Ton- und half mir jedes Mal besser, den Schritt vom Menschen zum Tier zu vollziehen. Mit ihr hatte ich jemanden gefunden, der mich verstand und dieses zweite 'ich' in mir bedingungslos akzeptierte. Für mich war es als Tier auch keine wirkliche Abgabe meines Willens an Elena, sie war nichts anderes aus meiner Sicht wie die Anführerin der Herde, der ich angehörte- und so folgte ich ihr instinktiv. Sie schätzte ein, was mir zumutbar war- ich vertraute ihr einfach...
Meine Führleine wurde am Rückspiegel festgebunden, dann spürte ich, wie Elena an den Ösen meines Zuggeschirrs die Ketten mit den Karabinern befestigt wurde. Zügel links und rechts in den Trensenhalterungen befestigt, die Führleine gelöst und meine Ownerin führte mich zu dem Kunststoffrohr, neben dem ich das Haltesignal von ihr bekam.
Die wenigen Schritte bis zu meinem neuen Haltepunkt ließen mich spüren, meine Ownerin hatte irgend etwas an den anderen Kettenenden befestigt, was beim Laufen über den Boden schliff und für Widerstand sorgte. Eins und eins zusammengezählt konnte es sich nur um ein Ortscheid handeln- aber wo hatte sie dies her? Im Moment war dies mir egal- ich war jetzt ein braves Kaltblut und würde warten, bis ich meine neuen Kommandos von ihr bekommen würde...

"Schön ruhig stehenbleiben- bist doch mein braver Hengst!"

Irgend etwas hinter mir rumorte- dann war ein leichter Zug an der Hüfte spürbar. Meine Ownerin schien wohl das Rohr mit dem Ortscheid zu verbinden- doch das war nur eine Vermutung von mir...

"Vorwärts!"

Im Glauben, es mit dem leichten Rohr zu tun zu haben, bewegte ich mich vorsichtig nach vorn- wurde aber von dem hinter mir befestigtem Gewicht im ersten Anziehen regelrecht ausgebremst. Keine Ahnung, was hinter mir hing oder was Elena mit dem Rohr angestellt hat,- die Last fühlte sich wie ein echter Stamm an!
Ich wurde zum 'Aufwärmen'- wie meine Ownerin mir nebenbei zu meiner Motivation mitteilte- einmal von ihr um die Wiese geschickt, das dürften gefühlte dreihundert Meter gewesen sein. Warm war mir danach auf jeden Fall!
Nach Erreichen unserer Ausgangsposition und dem Haltebefehl war Ihre erste Frage an mich, wie mein Bein auf die Belastung reagiert hätte und ob ich irgendwelche Schmerzen spüren würde. Beides konnte durch mich verneint werden- es war alles in Ordnung und die Belastung hielt sich im gewohnten Rahmen.

"Fein gemacht, fein gemacht..."

Mit leichten Zügelsignalen dirigierte mich meine Besitzerin nach dieser Kontrolle in Richtung der gesteckten Slalomstangen. Auch hier ein Halt und eine nochmalige Sichtkontrolle des gesamten Gespanns...

"Vorwärts Witnere- Whist, Whist, Vorwärts!"

Da meine Linsen nicht abgedeckt waren, stellte diese Übung für mich keine große Herausforderung dar- die verbalen Kommando's kamen klar akzentuiert und wurden über die Zügel geradezu sanft unterstützt. Auch war dank der Stangenanordnung klar, nach 'Whist' könnte nur ein 'Hot' folgen, was zudem ja noch immer mit einem Halt für den Seitenwechsel des Gespannführers kombiniert war. Aber schon vor Beginn des folgenden Durchgangs verpasste mir Elena die 'Scheuklappen' und ich durfte blind laufen...
Whist, Hot, Whist, Hot,...- der zweite Durchgang entsprach meinem Gefühl nach dem Vorgänger. Doch schon nach diesem Lauf begann Elena zu variieren- einmal wurde offenbar eine Stange ausgelassen, dann erfolgten 180-Grad Kehren wo noch keine hätten sein sollen und so schaffte sie es im Handumdrehen, meine räumliche Orientierung völlig durcheinander zu bringen. Ein dritter Lauf war nach einer weiteren Frage von ihr zu meinem Zustand ähnlich verwirrend angelegt. Daher konzentrierte ich mich auf die Anweisungen und setzte sie einfach 1 zu 1 um. Schritt für Schritt löste ich so jede Anweisung- und blieb nur einmal an einer Stange hängen.

"Komm, noch eine Kehre- dann gibt es was warmes zu saufen. Hot, Hot, Hot- und Brrr..."

Erst nach Ihren Kommando "Back!" trat ich einen Schritt zurück und nahm die Spannung aus den Zugketten. Elena nahm mir die Scheuklappen ab- ich stand nur eineinhalb Meter vor der Motorhaube unseres PKW's.

"Ist dir kalt? Was macht dein Knie?"

Beide Fragen konnte ich beruhigt mit Kopfschütteln verneinen. Eine leichte Schweißschicht hatte sich zwischen Latex und Haut gebildet, doch bisher hatten die darüberliegende Laufkleidung und die Bewegung ein Auskühlen verhindert. Meine Frau hatte mittlerweile eine Spritze mit Tee aufgezogen und ich hielt still, als diese an den 'Futteranschluss' meiner Maske angeschlossen wurde.
Über die Öffnung der Trense in meinem Mund saugte ich einigermaßen ungeduldig, bis ich die Wärme der Flüssigkeit an meinen Lippen spürte. Elena hatte sehr gute Arbeit geleistet- die Temperatur stimmte genau. Der schwarze Tee mit Zitrone und viel Zucker wärmte mich und mein sich anbahnendes Durstgefühl war danach auch weg. Also auf zur nächsten Runde...

"Back..., Back..., Hot, Hot- und Vorwärts!"

Zwei Schritte zurück, zwei nach rechts und dann anziehen- Elena lenkte mich so zuerst vom Auto weg und dann an ihm vorbei. Jetzt standen die Tore als Engstellen zum Training an, meine Frau bezog aber auch den Slalomkurs weiter mit ein. Wie schon zum Beginn des Trainings erfolgte der erste Durchgang für mich noch sehend, aber es zeigte sich schon hier, die Passage der Tore stellte eine größere Herausforderung an meine Gespannführerin dar als das einfache Vorbeiziehen des Stammes an den Pfählen. An der richtigen Stelle anhalten, die Zügel um den Pfahl herum umgreifen ohne diesen zu berühren und dann erneut mich in Bewegung zu setzen- hier würden noch einige Einheiten an Training notwendig sein...
Vor der zweiten Runde legte mir Elena erneut die Scheuklappen an und ich beherzigte einen Satz, den Hubert während des Seminars hatte fallen lassen- Hast wird dich sicher verletzen! Daher zog ich gefühlt langsamer als vor der Pause das Rohr hinter mir und achtete noch genauer auf die von meiner Ownerin gegebenen Signale. Blind zu arbeiten lässt das eigene Zeitgefühl sehr schnell verschwinden, mir war es aber auch egal, wie lange ich benötigen würde, die Übungen zu absolvieren. Ich hatte meinen Spaß- ich war Pferd!
Elena folgte keinem mir verständlichem System, so wie sie mich über die Wiese lenkte- für sie war es wohl Elementetraining und sie wollte vermutlich zumindest mit mir bei den 'Toren' und dem Umgreifen der Zügel aus der Bewegung Sicherheit erlangen. Dies schien schwieriger zu sein als anfangs gedacht- mehrfach fluchte es hinter mir und bei dem folgenden Element wurde dann erneut ein Stopp eingelegt. Ich wurde für meinen Teil der Arbeit viel gelobt, meine Reaktion auf ihre Anweisungen wäre sehr präzise...
Solches Lob motivierte natürlich, auch wenn mir trotz der Bewegung langsam kalt wurde. Daher signalisierte ich bei unserem nächsten Halt mit zweimaligem aneinander schlagen meiner Vorderhufe, meine Ownerin solle mal nach mir schauen...
Ihre Reaktion erfolgte sofort- die erste Frage galt dem Knie, die zweite meinem Temperaturempfinden. Da ich letzteres bestätigte, bekam ich sofort die Scheuklappen abgenommen, wurde von ihr zum Auto dirigiert und bekam eine weitere Ladung Tee zu trinken...

"Meinst du, wir bekommen noch eine Übung hin- oder willst du abbrechen, weil es zu kalt wird?"

'Komm- gib dir einen Ruck und dann geht noch etwas'- es machte ja auch Spaß, hier auf der Wiese zu üben...
Ich suchte Blickkontakt, wieherte und scharrte mit dem linken Huf der Hinterhand- so, als wollte ich vom Auto weg. Über die Zügel wurde meinem Wunsch stattgegeben und ich durfte sehend das Rohr bis auf den Weg neben der Wiese ziehen.

"Witnere, ich habe die Standheizung eingeschaltet...- Whist-um!"

Kaum war dieses Kommando ausgeführt, befahl mir Elena still zu stehen- und dann spürte ich über meine Trense rechts im Mundwinkel einen Zug. Doch jedes Mal, wenn ich raumgreifend nach rechts vorn anziehen wollte, würde ich gestoppt- bis ich begriff, nur ich sollte mich drehen, aber den Stamm nicht mit bewegen! Sofort drehte ich mich fast auf der Stelle, was mir durch meine Ownerin nach Ausführung ihres Kommandos ein lobendes Streichen über den Rücken einbrachte. Ich verstand- dies war der Auftakt, um das Rohr über eine gewisse Strecke zu schieben!

"Uuund vorwärts!"

Unterstützt von ganz leichten Korrekturbefehlen schob ich den 'Stamm' etwa fünfzehn Meter den Weg entlang, ehe ich ihn erneut einmal komplett drehen dürfte. Danach noch einmal die gleiche Übung bis zum Auto zurück- dort ertönte der Haltebefehl und ohne viele Worte bekam ich zuerst das Zuggeschirr abgenommen, danach die Maske und den Schweif und meine Frau schickte mich im den vorgewärmten Fahrgastraum, wo ich zu bleiben hätte. Während ich mich so wieder aufwärmte, schaute ich ihr zu, wie sie selbst draußen alles abbaute. Die Markierungsstangen verschwanden wieder in der Tasche, meine Maske in der dafür bestimmten Box und mein Schweif in seiner Tasche. An meiner Last, dem Kunststoffrohr, entfernte meine Frau eine Abdeckung am Rohrende und hob es auf der anderen Seite an. Trockene Erde kam heraus gerieselt- da hatte ich meine Erklärung für das zu ziehende Gewicht. Sie musste es hinein gefüllt haben, während ich mich zum Beginn des Trainings umgezogen hatte. Über die Heckklappe schob sie dann das leichte Rohr wieder bis zu mir nach vorn in den Pkw und fragte mich dabei, ob mir wieder warm genug sei, draußen den Rest von Witnere's Accesoires abzulegen.
Nachdem dies auch seinen Platz in der Tasche gefunden hatte, ging es zurück nach Hause- wir waren beide während der Fahrt nicht sehr gesprächig, da wir beide erst einmal dieses erste Training im 'Holz rücken' jeder für sich selbst verarbeiten musste. Einzig die Frage von Elena, ob ich mit meinem Latexsuit in die Wanne oder ihn vorher ausziehen wolle, sorgte für ein wenig Gespräch. Baden in Latex ist auch sehr entspannend- aber ich wollte dann als ihr Ehemann und nicht als Hengst im Wasser liegen. Dies wurde so beschlossen und nach unserer Rückkehr in die Wohnung genossen wir beide das heiße Wasser, den Schaum in der Wanne und das ganze Drumherum, ehe wir danach zur Auswertung des Trainings schritten.

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  RE: Bestimmung... Datum:27.07.18 12:04 IP: gespeichert Moderator melden


05 Ausdauertraining

"Die MRT-Bilder sind da recht eindeutig- das Innenband ist nicht gerissen aber aufgefasert... Wenn mit ihrer Reha sofort nach dem Unfall vernünftig begonnen worden wäre, dann wäre der Schaden vermutlich vollständig zu beseitigen gewesen. So aber...- sie werden, was Ausdauerbelastungen angeht, nach einiger Zeit da immer wieder Schmerzen spüren, besonders, wenn es sich um Stoßbelastungen auf den Bereich wie Laufen auf hartem Untergrund handelt..."

Der Arzt, mit dem ich das initiale Gespräch an meinem Anreisedonnerstag im Rehazentrum in Bad K führte, war brutal ehrlich nach Betrachtung der von mir vorgelegten Unterlagen.

"... Was wir hier mit ihnen machen können- eine Kräftigung der umgebenden Muskulatur... Und sie sollten abnehmen- das verringert die kontinuierliche Belastung am effektivsten!"

Mein verzogenes Gesicht sprach Bände, was die Begeisterung für diese Option ausdrückte- klar, ich würde versuchen, einige Kilo zu verlieren, doch allzu viel Hoffnung hatte ich da nicht...

"Was wir für Sie hier erstellen werden, ist ein Trainingsplan mit sehr viel Sport- vorzugsweise Schwimmen, Ergometertraining, Wassergymnastik und dazu passender Ernährung. Dazu zählt auch die entsprechende Beratung über Essgewohnheiten und wie dieses mit dem beruflichen Umfeld zu gestalten ist...
Ihren Ausführungen vorhin habe ich ja entnehmen können, sie schätzen sich selbst vom Leistungslevel eher als ambitionierter Amateur ein...- und ihre mitgelieferten Daten bestätigen dies. Ich würde ihnen persönlich raten, übertreiben Sie nicht- und wenn sie hier, wovon ich ausgehe, etwas zusätzlich an Sport trainieren möchten, belassen sie es bei Schwimmen und Geräten, wo sie mit drehenden Bewegungen etwas zur Muskelkräftigung unternehmen. Wir sehen uns in einer Woche wieder zum nächsten Gespräch- sie können jetzt zu ihrem persönlichen Therapeuten drei Zimmer weiter wechseln. Der wird mit Ihnen die Detailplanung ihres Trainings durchführen..."

Die folgenden drei Wochen meiner Rehabilitation bestand mein Tagesablauf zum größten Teil aus sportlichen Aktivitäten- zumeist fand man mich noch vor dem Frühstück im hauseigenen Schwimmbad, wo ich im Schnitt einen bis anderthalb Kilometer zurücklegte. Der Vormittag bestand aus zumeist aus Massagen, Informationsveranstaltungen zum Thema Ernährung und Wassergymnastik. Nach dem Mittag wurde dann häufig mehr Leistung abverlangt- freies Gerätetraining in den Krafträumen. Zu jedem gab es natürlich erst eine Einweisung- aber diese nahm in ihrer Gesamtheit keine Stunde in Anspruch. Danach waren die einzigen Vorgaben, die mir durch meinen Coach gemacht wurden, die maximale Zeitdauer und die einzustellende Stufe der Belastung...
Schon eine Woche später spürte ich einen deutlichen Anstieg meiner Leistungsfähigkeit- durch das Schwimmen kräftigte sich meine Schulter- und Oberarmmuskulatur, ich beschloss daher ab der zweiten Woche mein morgentliches Pensum auf zwei Kilometer heraufzusetzen. Die Beinmuskulatur entwickelte sich auch positiv, ich setzte mir eintausendfünfhundert kcal lt. Geräteanzeige als Leistungsziel für jeden Tag- zusätzlich zum schwimmen! Für mich war der beste Indikator des Aufwärtstrends- ich benötigte für alles zusammen bereits zehn Minuten weniger als am ersten Tag meines vollen Trainingspensums...
Ich telefonierte jeden Abend mit Elena und berichtete ihr voller Stolz von meinen Erfolgen- sie freute sich mit mir, motivierte mich, bremste mich aber auch, damit ich nicht übernahm. Zudem würde sie mich das zweite Wochenende- der Hälfte meines Aufenthalts hier- besuchen und wir würden ein wenig die Umgebung der Kurstadt unsicher machen.
In den vergangenen Tagen hier im Rehazentrum hatte sich zu meiner Überraschung der Crosstepper im Kraftraum zu meinem 'Lieblingsgerät' entwickelt. Erstmalig angefangen mit 130 Watt auf Stufe neun als Widerstand, merkte ich rasch, dies unterforderte mich. Bis zum Besuch meiner Frau hatte ich mich bei einer Übungsdauer von dreißig Minuten auf Stufe zwölf mit im Schnitt einhundertachtzig Watt vorgearbeitet- entsprechende Musik als Motivator vorausgesetzt. Wie gut dies funktionierte, hatte ich bereits mehrfach bei meinen Besuchen auf 'Berggeschrei' festgestellt- dort war im Übungsraum für uns Teilnehmer auch ein ähnliches Modell wie jenes hier in dem Zentrum vorhanden- doch erst jetzt, wo ich mit meinem Knie die Probleme hatte, begann ich dieses Trainingsgerät wirklich wertzuschätzen...
Am 'Besuchstag' spazierten meine Frau und ich dick vermummt zuerst ein wenig durch den Kurpark- es war noch einmal kalt geworden- ehe wir uns in einem Kaffee einkehrten und ein wenig 'sündigten'. Elena fragte mich auf meine Bemerkung hin, ich könnte mir auch noch ein zweites Stück Kuchen gönnen, da ich es im Anschluss gleich wieder wegtrainierte, ob sie mir dabei zuschauen dürfe. Da Besucher in der Einrichtung erlaubt waren, sah ich kein Problem darin- und eine Stunde später saß sie auf der Bank mir gegenüber, während ich die Schwungscheibe des Crossteppers zum kreisen brachte. Ab und zu stand sie auf, schaute sich die von mir erbrachten Werte an- sagte aber kein Wort. Erst als ich nach dreißig Minuten mein Training beenden wollte, tauschte sie mein inzwischen verschwitztes gegen ein neues Handtuch und forderte sie mich auf, noch ein wenig weiter zu machen- wenn dies mit den Vorgaben der Ärzte für mich konform wäre. Auf meine Antwort, dies wäre schon in Ordnung und da wir uns allein im Raum befanden, sprach sie mich jetzt auch mit Witnere an- und es würde sie stolz machen, was ihr Pferd hier auf dem Gerät leistete!
Nur diese wenigen Worte legten bei mir im Hirn einen Schalter um- ich hielt mein Tempo und Elena forderte so weitere fünfzehn Minuten von mir ab. Dabei kickte sie mich mit der Frage, ob Witnere dies auch so in seinem 'Fell' und mit seiner Maske gefallen würde... Oh Gott- dieser Gedanke hatte mich schon bei anderen Gelegenheiten angemacht, aber ein Vertrag in einem Sportstudio oder ein Gerät, wie sie für den Heimbedarf angeboten worden, kam definitiv nicht in Frage- letzteres hätte vermutlich spätestens nach einem halben Jahr Lagerschäden in der Mechanik!
Nachdem mir meine Frau das OK zum beenden des Trainings erteilt hatte, verschwand ich mit leicht zittrigen Beinen in der Dusche- das extra Stück Kuchen würde definitiv nicht seinen Weg auf meine Hüften finden... Keine zwei Minuten danach stand auch Elena bei mir mit unter dem Wasserstrahl und streichelte mich zärtlich. Auf ihre Frage, ob ich gern ihre 'Krallen' spüren würde, nickte ich nur- und so steigerten sie die Berührungen in ihrer Intensität bis ich nicht mehr glaubte, meinen Wunsch, schreien zu wollen, unterdrücken zu können und ich diese mit einem Kuss erstickte...
Eine Woche nachdem Ende meiner Reha wurde in einer abschließenden Untersuchung befunden, ich wäre wieder arbeitstäglich und hätte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine bleibenden Schäden zu erwarten. Die Diagnose des Chefarztes der Rehaklinik wurde zwar auf mein Verlangen hin mit im Abschlussbericht vermerkt, doch war sie als Minderheitenmeinung eingestuft. Bei normaler körperlicher Belastung dürften keine weiteren Komplikationen zu erwarten sein...
Mein Einwand, ich wäre ja in der freiwilligen Feuerwehr aktiv und mein Unfall resultiere ja aus der über das normale hinausgehenden Belastung...- wurde mit dem Hinweis vom Tisch gewischt, ich könne auch da Funktionen übernehmen, die nicht so anstrengend wären... Da war ich schön in den Hintern gekniffen- so viel zum Thema 'gesellschaftliches Engagement...'
Mit dieser finalen Aussage stand natürlich auch eine Neubewertung der Möglichkeiten von Witnere im Raum- ich schrieb meiner Frau sofort nach dem Ende meines Besuches bei dem medizinischen Gremium der Unfallkasse und setzte sie von diesem arroganten Mist in Kenntnis.
'Ich solle jetzt einfach erst mal nach Hause kommen- und um die Zukunft von Witnere würde sie sich schon kümmern...'- diese Sätze bauten mich nicht wirklich auf, aber was blieb mir außer dem Vertrauen in meine Ownerin? Andererseits- hatte ich Elena nicht gerade aus diesem Grund gefragt, ob sie meine Frau und Ownerin sein wollte? Sie stand zu mir, steht zu mir,...- und ihr Umgang mit mir in den Wochen seit dem Unfall hatte mir doch überdeutlich gezeigt, sie würde auch in Zukunft IMMER zu mir stehen!
Meine Laune besserte sich schlagartig, nachdem mich meine Frau zu Hause begrüßte und grinsend mich umarmte. Ich verstand nur Bahnhof- warum war Elena nur so gut gelaunt, wo mein Tag doch wahrhaftig keinen Anlass dazu gab...

"Ich habe eine Überraschung für dich... eigentlich sind es zwei...- aber setz dich zuerst!"

Zwei Überraschungen? Ich stand voll auf dem Schlauch und mein Gesicht war ganz sicher zum Fragezeichen verformt.

"Meine Einkommensteuerrückerstattung ist gekommen- und dank deiner Tipps ist es deutlich mehr geworden als ich erwartet habe! Danke mein Schatz!"

Diese Eröffnung wurde mit einer Umarmung und einem Kuss unterstrichen- und machte mich neugierig darauf, wie hoch die Erstattung wäre und was die beiden anderen Überraschungen beinhalteten. Meine Frau zeigte mir den amtlichen Bescheid und ich hatte bei der angegebenen Summe genug Grund, mich mit ihr zu freuen.
Die nächste Eröffnung verschlug mir dann aber die Sprache- meine Frau rief auf ihrem Tablet die Seite für eBay-Kleinanzeigen auf und ich schaute auf verdutzt auf das Bild eines Crossteppers, wie ich ihn aus der Rehabilitation kannte. Es war das baugleiche Modell für einen Schnäppchenpreis... Natürlich Selbstabholung, doch keine 20 Kilometer von uns entfernt!

"Den schauen wir uns nachher an- und wenn du sagst, er ist in Ordnung für dich, dann nehmen wir ihn mit!"

"Du bist völlig verrückt..."- zu mehr als dieser Standardfloskel war ich nicht fähig.

"Schatz- freu dich nicht zu früh! Ich habe ihn vorzugsweise für Witnere gedacht- du darfst ihn natürlich auch benutzen, wann immer dir danach ist... Ich möchte aber meinen Hengst- in seiner ganzen Pracht, mit Maske, Fell, Mähne und Schweif- einmal die Woche mindestens eine halbe Stunde darauf trainieren sehen! Er wird von mir beaufsichtigt und ich werde die Belastung seiner Konstitution anpassen- aber sie wird gesteigert, bis ich der Meinung bin, es ist ausreichend für ihn! Ich werde meinem Hengst trainieren- und ihm helfen, das zu sein, wofür er gezüchtet wurde. Er ist mein Arbeits- und Kutschpferd- nicht schnell, aber stark und ausdauernd! Will dies mein Hengst auch?"

Ich hatte Mühe meine Tränen der Rührung zurück zu halten- Elena, in meiner Umarmung, musste überdeutlich spüren, wie ich zitterte. Irgendwann bekam ich dann auch wieder meinen Mund auf und mir gelang es, ihre Frage zu bejahen.

"Auf geht es- zieh dich um, dann fahren wir zur Besichtigung..."

Was soll ich lange darum herum reden- vier Stunden später stand der Crosstepper bei uns in der Wohnung und ich in meinem Latexcatsuit davor. Das Teil war wirklich ein Schnapp...- und jetzt war er uns!
Mit meiner Ownerin war ein 'Testlauf' von fünfzehn Minuten bei einhundertdreißig Watt abgesprochen, mein 'Fell' war schließlich eine andere Hausnummer als gewöhnliche Sportkleidung. Zu meiner zeitlichen Orientierung hatte meine Frau mir auch vier Musikstücke zugestanden...

"Geh es ruhig an, ich kenne dich gut genug... Du wirst später genug Möglichkeiten haben, bis an deine Grenzen zu gehen- und sei dir sicher, ich werde danach trachten, diese nach oben zu verschieben. Aber dies ist ein Test... Fang einfach an!"

Langsam begann ich die Hebelstangen der Arme zu ziehen und zusammen mit den Fussgestänge die Schwungscheibe in Drehung zu versetzen. Die Anzeige bildete sofort graphisch und mit Zahlenwerten die Benutzung des Gerätes ab- es war kein Programm ausgewählt, nur manuell den voreingestellten Wert erreichen und halten.
Den ersten Musiktitel, das hieß die ersten drei Minuten, war es für mich wie ein Lauf in langer Sportkleidung, danach wechselte es mehr und mehr in das Gefühl, wie ich es aus dem Trainingsraum auf 'Berggeschrei' her kannte. Nur beschränkt die Möglichkeit, sich den Schweiß aus dem Gesicht zu wischen, das Gefühl der vollständigen Umhüllung mit Latex,...- einzig der Atemwiderstand der Maske fehlte noch. Der von Elena eingestellte Belastungswert war gut zu halten, und ihre Anwesenheit und Motivation überbrückte den von ihr geforderten Zeitraum wie im Flug. Nach drei Titeln ging sie mit der Aufforderung an mich, ich solle bis zu ihrer Rückkehr einfach weiter machen, kurz aus dem Raum. Der letzte vereinbarte Titel war zur Hälfte vorüber, da kam sie mit meiner einfachen russischen Schutzmaske und dem davor angeschraubten Filter zurück und stellte sich direkt vor mich...

"Wir hatten vier Titel vereinbart... und wenn du jetzt Schluss machen und vom Stepper absteigen möchtest...- ist es in Ordnung! Ich würde mich aber unheimlich von meinem Schatz geehrt fühlen, wenn er noch ein wenig weiterlaufen und dabei auch die Maske überziehen würde. Es soll deine alleinige Entscheidung sein..."

Noch war ich in Form, auch wenn einige Schweißtropfen den Weg in meine Augen gefunden hatten und brannten...
Ich wollte Elena zeigen, ich könnte es auch mit Maske- und es wäre zwar reizvoll, jetzt abzusteigen, mich in Witnere zu verwandeln und dann neu zu beginnen, doch darum ging es jetzt nicht. Dieser Part würde ganz sicher oft genug folgen- das hatte sie mir ja bereits versprochen! Es ging jetzt darum, ob ich für mich der Steigerung der Belastung zustimmen sollte. Ich vertraute meiner Frau...

"Gib mir bitte das Handtuch!"

Meine Hände ließen die oberen Hebel los, ich sorgte allein mit den Beinen für ein kontinuierliches Weiterbewegen der Schwungscheibe, streifte meine Kopfhaube nach hinten und griff nach dem Handtuch. Den Schweiß aus dem Gesicht zu bekommen tat gut- der Effekt wäre aber nur sehr kurz...
Während ich meiner Frau das Handtuch zurück gab, griff ich nach der Maske...

"Du bestimmst... wie lange... ich sie auflassen muss...! Ich liebe dich...!"

Nach diesen zwischen den Atemzügen hervor gepressten Worten zog ich die Maske über meinen Kopf und die Haube des Catsuits darüber, ehe ich wieder die Hebel für meine Hände griff.

"Ich bin so stolz- und liebe dich über alles!"

Dumpf drangen ihre Worte an mein Ohr- ich hörte meinen Atem unter der Maske verstärkt, doch ihre Worte beflügelten mich. Einatmen, ausatmen- und die Maschine am Laufen halten. Der Atemwiderstand des Filters war sofort spürbar, ich zwang mich aber weiter zu trainieren. Total enclosed- ich war vollständig in meinem Lieblingsmaterial eingeschlossen, hatte jetzt die Kontrolle über mich in die Hände meiner Frau- und im Moment nicht Ownerin!- gelegt und wusste mich in den besten Händen.

"Nicht schneller werden- mach einfach gleichmäßig weiter. Du hast es gleich geschafft!"

Die Musik war abgestellt, ich schaute durch die teilweise beschlagenen Augengläser nur auf Elena und erfreute mich an ihrem Lächeln, ihrem Gesichtsausdruck, ihrer Körpersprache- und der Freude, die sie über meine Leistung zeigte. Ich war einfach nur glücklich!

"Gut gemacht- es reicht! Lass bitte deine Maske auf..."

Ich reduzierte die Drehzahl auf Null und stand keine zehn Sekunden von meiner Frau umarmt neben dem Gerät und genoss ihre Berührungen, während ich meine Atemfrequenz unter Kontrolle brachte. Wie gern hätte ich jetzt die Maske abgesetzt- doch Elena war mit ihrer Ansage unmissverständlich gewesen.
Ihr Streichen mit den Fingern über meinen Rücken, den Kopf, meine erogenen Stellen; sie brachte mich in den siebten Himmel...- und ich freute mich auf die kommenden Stunden als Witnere auf dem Crosstepper!
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Blackrubberhorse
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  RE: Bestimmung... Datum:10.08.18 11:03 IP: gespeichert Moderator melden


06 Mit Fleiß zum Preis...

Ich ging wieder arbeiten, lernte mit meinem 'Handycap' zu leben und bis Mitte Mai stand ich, wie von Elena mir angekündigt, einmal die Woche als Witnere auf dem Stepper und wurde von ihr jedes Mal bis an meine Leistungsgrenze gebracht. Nicht mit Schlägen...- Lob und Ansporn waren dazu viel besser geeignet. Ich wollte es ja selbst, meine Ownerin sorgte nur für dessen Umsetzung...
Von meinen Leistungsdaten her hatte ich dank dieser Konsequenz mich schon um vierzig Watt verbessert- ich schaffte in meinem Outfit bei einhundertvierzig Watt inzwischen 45 Minuten und mit einhundertsiebzig Watt hielt ich die von meiner Ownerin vorgegebene halbe Stunde durch. Dazu waren wir jedes zweite Wochenende zum Holz rücken draußen und unser aufeinander eingespielt sein hatte große Fortschritte gemacht. Das Elementetraining hatte auch bei Elena vieles automatisiert. Ihr war es gelungen, das Umgreifen der Zügel um die Stämme während meines Laufens mit Last sicher zu beherrschen, ich reagierte fast schon wie ein richtiges Pferd auf ihre Anweisungen und unser Plan bestand jetzt darin, diese einzelnen Elemente in einer Art Show zu vereinigen.
Zusammen hatten wir noch ein wenig die ortsansässigen Baumärkte 'geplündert'- einige Kunststoffrohre und diverse Meter an Metallkette wechselten so in unseren Besitz. Mit all diesen Gegenständen hatten wir genug Ausrüstung, um einen recht anspruchsvollen Kurs zu gestalten- Slalomteil, zusammensteckbares 'Sichthindernis, Wendebox und 'Verladerampe'. Ein paar Leitkegel vervollständigten unser Set, mit denen wir das Areal für unsere Vorführung abgrenzten.
Von meiner Frau stammte auch die Anregung, sich mit Raimund, dem Chef von Berggeschrei, kurzzuschließen- warum nicht ein Wochenende die Möglichkeiten seines Gestüts nutzen?
Daher war es kein Wunder, daß ich ihn noch den selben Abend kontaktierte- der Betreiber von Berggeschrei hörte aufmerksam zu und wir vereinbarten zum Schluss, bereits das folgende Wochenende für das Training zu nutzen. Raimund würde für uns die 'Weide' reservieren und mit seinen Mitteln dieselbe vorbereiten. Natürlich war dies nicht kostenfrei- aber fast Selbstkostenpreis...
Ich müsste am Freitagabend wohl als Witnere ein paar Touren in den Berg unternehmen- da wäre einiges an Material hinein zu schaffen, doch der gesamte Samstag würde uns für freies Training zur Verfügung stehen. Falls wir wollten, wäre auch noch der Sonntagvormittag machbar- doch würde Raimund da mit Tamara und ein paar Freunden einen in der Nähe stattfindenden Mittelaltermarkt besuchen wollen. Wir könnten uns gern anschließen, gern auch in entsprechender Gewandung...
Elena, die neben mir das Telefonat mit verfolgt hatte, fragte zurück, ob die etwas gegen Pferde auf dem Markt sagen würden. Verblüfftes Schweigen herrschte darauf am anderen Ende der Verbindung- danach Lachen. Nein, daran hätte man noch nicht gedacht, doch Raimund könne sich nicht vorstellen, wenn Witnere 'gesittet' aufgedresst wäre, daß ihm der Einlass verwehrt würde. Gesittet hieße, nicht komplett in Latex- das wäre zuviel des guten. Wenn es mir nichts ausmachen würde, bekäme ich einen Samtcatsuit als Fell gestellt- ich könnte meinen aus Latex ja gern darunter tragen...
Die Woche bis zu unserer Fahrt verging wie im Flug- wir mieteten einen Anhänger für all unsere Ausrüstung und schafften es, den vereinbarten Freitag bereits kurz vor 19:00 Uhr in Berggeschrei anzukommen. Neben Raimund und Tamara begrüßte mich zu meiner Überraschung auch Simone/Aika- beide würden sich in der Konstellation Pferd und Coach im Bergwerk ein 'schönes' Wochenende machen. Sie hatten, wie sie uns nach der ersten Umarmung erzählten, auch vor, zusammen mit Raimund und uns den Markt zu besuchen- allerdings nicht als Pferd...
Tamara brachte Elena und mich in den Gästebereich des Erdgeschosses und zeigte uns unser Zimmer für das Wochenende- nun ja, für mich die Stallbox. Sie fragte noch, wie lange wir bräuchten, bis ich bereit für die geplanten Fahrten in das Bergwerk wäre- meine Frau gab uns ca. 45 Minuten mit Ausräumen des PKW bis wir so weit wären.

"Ist gut- ich sage Raimund Bescheid. Kommt ihr dann rüber zum 'Schuppen' wenn ihr bereit seid?"

Meine Frau bestätigte dies, wir beide räumten unser Auto aus und danach zog ich mich um. Zu meinem Erstaunen beließ es Elena nicht bei meinem normalen Fell, sie forderte mich auf, meinen grünen Anzug darüber zu ziehen. Auf ihre Begründung hätte ich auch selbst kommen können- ich würde in den Berg einfahren und wenn es auch der breite Versorgungsschacht wäre, ein 'Schutzanzug' über dem eigentlichen 'Fell' machte durchaus Sinn. Also mit der Hinterhand in die Beine des Suits eingestiegen, den Rest über den Körper gestreift, Elena half mir dann bei dem Schließen des Anzugs, setzte mir die Pferdemaske auf und mit dem festzurren meines Zuggeschirrs war ich bereit, die mir abverlangten Aufgaben als Pferd zu erledigen. Gehorsam folgte ich ihr im Schritt aus meiner Stallung, lief hinter meiner Ownerin her und sah bald die für mich bereitgestellten Wagen. Drei Loren mit je einer Palette warteten auf mich- was deren Gewicht anging, könnte ich nur spekulieren...
Das durch die zwei Schichten Gummi über meinem Kopf gedämpfte Wiehern hinter mir signalisierte die Anwesenheit von Aika- und die bereitliegenden Zugketten für zwei Pferde bestätigten meine damit verbundene Hoffnung, diese Arbeit im Doppelzug erledigen zu dürfen.

"Komm Witnere- back..., back... und Steh!"

Elena lenkte mich so vor die Lore, daß ich links laufen würde- neben mir wurde Aika hingestellt und wir beide bekamen die Zugketten in unsere Geschirre eingehangen. Tamara griff nach unseren Führstricken, während meine Ownerin mir über mein Fell strich.

"Wir sehen uns nachher in der Box- Raimund möchte mit mir noch etwas wegen morgen besprechen. Sei fleißig, dann ist die Arbeit schnell erledigt..."

"Auf geht es- und Vorwärts!"

Es war ungewohnt, von Tamara das Kommando zum Arbeiten zu bekommen- ich war so sehr als Pferd inzwischen auf meine Frau als Ownerin geprägt. Wider Erwarten war die Lore hinter uns nicht schwer, die Beladung war zwar voluminös, aber leicht. Mit betreten des Stollens war das Feeling der Grube sofort wieder da- es war wie eine Heimkehr. Das schwache Licht, die Geräusche der Ketten und der zu ziehenden Lore, das Gefühl meines Latexanzugs auf der Haut- ich wieherte vor Freude nach den ersten Metern im Berg. Nur fuhr ich jetzt nicht für sechsunddreißig Stunden ein, ich hatte nur diese und noch zwei weitere Loren in den Berg zu ziehen und würde danach draußen trainiert werden...
Schneller als erwartet erreichten wir den Innenbereich, Tamara löste die Ketten und führte uns sofort zurück aus dem Berg heraus. Alles in allem hatte die Tour wohl keine Stunde gedauert, bei unserer Rückkehr war es dämmerig, aber noch nicht dunkel. Erneutes Einspannen, anziehen und dieses Mal war das Gewicht der Beladung wesentlich höher. Unsere 'Tierärztin', die sie ja während der vergangenen Besuche hier auf Berggeschrei war, motivierte uns mit der Aussicht auf etwas zu saufen nach dieser Tour. Wir würden gerade zwei neue Geräte für ihren Sportraum im Berg im Tausch für auszumusterndes Material ziehen, die vorherige Fuhre wären gereinigte 'Felle' und Hygienematerial gewesen... In der dritten Lore wären dann zwei neue Kühlschränke- das darauffolgenden Wochenende wäre ein größerer Event und da wäre Raimund sehr froh über unsere Hilfe im Form dieser Transporte. Aika würde morgen hier noch als Zugpferd jede Menge in den Berg zu schaffen haben...

'Aika ist schon recht schräg drauf...'- vermutlich den ganzen Samstag Loren mit Material in den Berg zu ziehen war für mich nicht unbedingt die erstrebenswerte Form von '...sich ein schönes Wochenende zu machen...'.
Doch war ich besser? Ich war doch nicht weniger verrückt- nur würde ich, statt wie ein Pferd Wagen von A nach B zu ziehen, darauf trainiert werden, Holzstämme für ein zu erstellendes Showprogramm hinter mir zu bewegen...
Diese Überlegungen waren aber müßig..., wie jemand sein Wochenende verbrachte, war nicht an mir als Mensch zu beurteilen- und als Pferd schon gar nicht! Ich gab bewusst die Kontrolle über mich ab, damit entschied nicht ich, was, wie lang und wie oft zu tun sei. Das schlimmste, was man nicht nur mir als Pferd antun könnte, war- Nichtbeachtung und in der Box versauern lassen. Selbst das Zufügen von Schmerz wäre eine Form von Aufmerksamkeit...

"Brrr- du musst nicht weiter ziehen..."

Die Stimme von Tamara riss mich aus meinen Gedankengängen- da war ich mal wieder tief in meinen 'Ponyspace' eingetaucht... Haben 'richtige' Pferde auch solche Gedankengänge...? Ich würde mich gern mal mit einem wie Mr. Ed über solche Dinge unterhalten...
Raus aus dem Berg, etwas zu saufen bekommen und die dritte Tour...- ein Blick auf die im 'Stallgang' angebrachte Uhr sagte mir, es war kurz vor Mitternacht. Ich war froh darüber' jetzt in meine Box zu dürfen.

"Und- war mein Pferd fleißig?"

Raimund und Elena standen in der für mich vorgesehenen Box, in die ich von Tamara geführt wurde. Natürlich bestätigte ich mit einem übertriebenen Nicken meines Kopfes diese wohl rhetorisch gemeinte Frage meiner Ownerin und die Veterinärin lobte mich, ich hätte gut mitgearbeitet und mir mein Futter verdient. Sie wolle sich jetzt aber um Aika kümmern- ich verabschiedete mich von den beiden und auch Raimund mit einem Wiehern und war dann mit Elena allein.

"Wenn mein Hengst so fleißig war, dann hat er sich eine Belohnung verdient..."

Bei genauerem Umschauen entdeckte ich das auf Hüfthöhe angebrachte Brett, was mir dank des einschränkenden Sichtfeldes meiner Maske bisher entgangen war. Drei Schüsseln mit Obst- und Gemüse- und Baguettestücken, dazu ein Teller mit Wurst und Käse und eine Karaffe mit dunkelrotem Inhalt- dies alles schien auf mich zu warten.

"Schau nicht so gierig- dein Futter wird nicht weglaufen..."

Mit diesen Worten drückte und zog mich Elena in die Mitte der Box- half mir aus meinem Zuggeschirr und dem grünen Gummianzug, nahm von den als mein Bett dienenden Strohballen die dort liegenden Ledermanschetten und legte mir diese an Vorder- und Hinterhand an. Ich hielt still, schnaubte nur ein wenig unwillig, da ich mittlerweile mir wirklich wünschte, etwas in meinen Magen zu bekommen. Davon unbeeindruckt hakte Elena die Karabiner am Ende der Ketten in die Ösen und sorgte mit dieser Fixierung für mein ihr ausgeliefert sein. Vorderhand vom Körper weg ausgestreckt und Hinterhand leicht gespreizt- ich vertraute meiner Ownerin und ging nicht davon aus, dies wäre die Haltung, in der ich die Nacht verbringen dürfte...
Meine aufkeimende Hoffnung, nun aber die Maske abgenommen zu bekommen, erfüllte sich nicht- aber was folgte, war mindestens genau so schön!

"Bevor mein Pferd was zu fressen bekommt, soll es ordentlich aussehen...- oder etwa nicht?"

Zeitgleich mit diesen Worten spürte ich durch den verbliebenen Gummianzug in meinem Nacken die weiche Putzbürste, die meist der Auftakt für eine alle Bereiche meines Körpers umfassende Massage war. Das Gefühl der weichen Borsten und der Hand sorgten für mehr als ein nur wohliges Entspannen. Auch wenn ich im Moment nicht vollständig von meinem Outfit her war- Mähne, Schweif und Behang fehlten dank des vorher getragenen Anzuges- ich fühlte mich rundum glücklich. Besonders, nachdem meine Ownerin damit begonnen hatte, mit mir zu 'spielen'- Stimulation der Brustwarzen bei gleichzeitigem Zuhalten meiner 'Nüstern'- war meine Erregung überdeutlich abstehend zu sehen, was für diesen Bereich eine 'besonders gründliche' Massage nach sich zog.
Elena kannte mich aber gut genug, um ihrem Hengst keine sofortige Ejakulation zu gestatten, ich durfte ein wenig 'abkühlen', während meine Kruppe und die Hinterhand von ihr bearbeitet wurden...
So wurde ich insgesamt drei Mal von oben bis unten 'geputzt' ohne zum Höhepunkt zu gelangen, dann bekam ich meine Maske abgenommen, mir wurde mein verschwitztes Gesicht trocken gerieben und mit der Ansage, ich solle weiter als Witnere agieren, bekam ich abwechselnd Futter mit einer Hand vor mein Maul gehalten, während die andere Hand meiner Ownerin entweder meinen Schaft massierte oder an meinen Brustwarzen spielte...
Die spürbare Wärme ihres Körpers durch mein Gummifell, ihr Körperkontakt und diese 'Massage' sorgten bis zum Ende der 'Fütterung' für kontinuierliche Geilheit- erst nachdem der letzte Bissen durch uns gegessen war, ließ mich Elena endlich kommen und genoss mit mir mein Wiehern als Ausdruck meines Höhepunktes...
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  RE: Bestimmung... Datum:18.08.18 08:12 IP: gespeichert Moderator melden


WOW!!
Die Geschichte liest sich super. Ich finde es toll, dass du an deine letzte Handlung anknüpfst und weitermachst!

Nicht aufhören!!

Wuff! Pup

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