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  Skandal um Lara
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IronFist
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BW




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  RE: Skandal um Lara Datum:18.04.21 19:36 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Erika2,

schön sowas zu hören.
Deshalb ein großes Dankeschön an dich.


Hallo smile_n_cry,

das mit den Beklemmungen stimmt natürlich. Wenn man nichts sieht, dann kommen vermutlich auch nicht solche Gefühle auf.

Trotzdem halte ich einen Durchmesser von einem Meter immer noch für besser geeignet. Lass mich erläutern warum.
Wenn wir davon ausgehen, dass sich die Stange im Zentrum der Röhre befindet, dann ist bei einem Durchmesser von 0,5 Metern auch nach vorne kein großer Spielraum mehr vorhanden. Falls Lara nicht sogar dauerhaft die Wand berührt. Bei einem Durchmesser von einem Meter müsste Lara also 50 Zentimeter bis zur Röhrenwand überbrücken. Sofern Lara fest an die Stange gezurrt ist, dürfte das unmöglich sein. Allerdings muss man auch bedenken, dass die Röhre ja kein reiner Transportbehälter ist. Denn sie soll ja auch Laras Auftritt als Mädchen aus der Torte ermöglichen. Und dabei tanzt ihr Rock umso besser im Luftstrom, je größer der Abstand zur Stange ist. Von daher kann man wohl davon ausgehen, dass die Fixierung an der Stange eine Kompromisslösung ist, die auch Bewegungsspielraum nach vorne zulässt. Zum Beispiel indem man den Monoglove nur an der Stange einhakt.

Die Doppeldeutigkeit des "kranken Hirns" ist mir Schreiben gar nicht aufgefallen. Hinterher beim Lesen hat sie bei mir jedoch ein Schmunzeln erzeugt und ich habe den Satz auch ganz bewusst dringelassen. Insofern kann ich deine Frage nach der absichtlichen Selbstironie mit einem klaren Jein beantworten.


LG
Fist
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IronFist
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BW




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  RE: Skandal um Lara Datum:20.04.21 19:06 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 38


» Hast du eine neue Freundin gefunden? «, fragte ihr Begleiter.

» Meinst du ich würde eine gute Marilyn Monroe abgeben? «, antwortete sie mit einer Gegenfrage.

» Also ich sehe dich eher in der Rolle von Ethel Granger! «

War das ebenfalls eine Schauspielerin? Ich hatte jedenfalls noch nie von dieser Frau gehört. Sie gab ihm einen angedeuteten Schlag auf den Arm. Was mich vermuten ließ, dass er sie aufgezogen hatte. Jedoch schien sie ihm deshalb nicht böse zu sein, denn sie schmiegte sich nun wie eine Katze an seine Brust. Die beiden machten einen richtig verliebten Eindruck. Wenn man das so sah, dann konnte man wirklich neidisch werden. Aus dem Nichts tauchte Edgar auf und unterbrach die kleine Romanze. Es folgte etwas Smalltalk und ich erfuhr ein paar Details aus dem Privatleben des Pärchens. Manuela und Stefan besaßen in München einen Laden für Korsettmode. Während er die maßgeschneiderten Korsetts herstellte, war Manuela das Gesicht des Unternehmens. Und ganz offensichtlich auch das Versuchskaninchen für speziellere Modelle.

» Wie hat Hannah die Operation überstanden? «, fragte Stefan.

Ich wurde sofort hellhörig. Also kannten die beiden auch die Ex Herrin. Was nicht so verwunderlich war, denn als Geschäftsführerin des Club XP hatte Hannah von Niederaubach bestimmt auch schon Korsetts gekauft.

» Felgenhauer ist ein Magier. Es ist einfach unglaublich wie schnell sich seine Patienten nach einer OP erholen. Wir haben bereits mit dem Korsetttraining begonnen und schon bald wird Hannah ebenfalls eine schöne schlanke Taille haben. Auch wenn sie nie an deine Manuela heranreichen wird! «, antwortete Edgar schmeichelnd.

Also steckte Hannah von Niederaubach jetzt in einem engen Korsett. Hoffentlich hatte man ihr auch richtig schön die Luft abgeschnürt. Denn das hatte dieses Biest verdient. Ich fragte mich allerdings, was das wohl für eine Operation gewesen sein könnte. Im Fernsehen hatte ich mal einen Bericht gesehen, in dem sich eine Frau einige Rippen entfernen ließ, um eine schmalere Taille zu bekommen. Für mich eine ziemlich kranke Idee. Aber jeder nach seiner Facon. Während sich die beiden Männer unterhielten, richtete Manuela ihre Aufmerksamkeit mir zu. Sie umfasste ihre schmale Körpermitte mit den Händen, klimperte mit den Wimpern und strich sich lasziv mit der Zunge über die Lippen. Versuchte sie mich anzumachen? Jedenfalls lenkte sie mich so weit ab, dass ich dem Gespräch der Männer nicht mehr folgen konnte. Mir wurde plötzlich richtig warm. Und das obwohl die Luftkühlung von unten noch immer aktiv war. Manuela spielte mit mir und ich konnte mich ihrer Wirkung nicht entziehen. Ich stellte mir vor, ebenfalls so eine Taille zu besitzen. In der Redaktion wäre ich damit das Tagesgespräch. Mit Sicherheit aber nicht nur dort, denn ich konnte mir auch lebhaft den Tratsch in meiner Nachbarschaft vorstellen. Was würden meine Eltern wohl dazu sagen? Begeistert wären sie jedenfalls nicht, soviel ist sicher. Diese Manuela hatte es faustdick hinter den Ohren. Jetzt spielte sie auch noch an ihren Nippeln herum und begann laut zu stöhnen. Sie zog hier eine große Show ab und ich war ihr Publikum. Und in meiner aktuellen Lage blieb mir gar nichts anderes übrig, als ihr dabei zuzuschauen. OK ich hätte mich natürlich auch abwenden können, aber warum sollte ich? Die beiden Männer hatten mittlerweile ihr Gespräch eingestellt und betrachteten ebenfalls Manuelas Auftritt. Mir als heterosexueller Frau heizte sie schon mächtig ein, wie musste es dann erst den Männern ergehen. Vermutlich gab es in so mancher Hose eine kleinere Verspannung. Oder vielleicht auch eine größere. Inzwischen spürte ich, wie mir die Feuchtigkeit an den Innenseiten meiner Schenkel herunterlief. Lustvoll schloss ich die Augen. Meine Fantasie ging mit mir durch und ich stellte mir vor, wie sie mich leckte. Doch dann ganz plötzlich erstarb ihr Stöhnen und ich hörte stattdessen nur noch ein lautes Lachen. Verwundert öffnete ich meine Augen. Die drei amüsierten sich königlich auf meine Kosten. Das war unfair! Mich erst aufzugeilen und dann einfach so hängen zu lassen. Ich kam mir vor wie bei einem Coitus interruptus. Nachdem sie ihren Spaß mit mir gehabt hatten, ließen sie mich frustriert auf der Torte zurück. Für eine sexuelle Erleichterung hätte ich in diesem Moment wohl alles getan. Was in einer Umgebung wie dieser extrem gefährlich war. Man denke nur daran, was mit Lucy geschehen war.

Verzweifelt versuchte ich meine Muschi an der Stange hinter mir zu reiben. Aber ich konnte mich einfach nicht genug verrenken, um das möglich zu machen. Verdammt noch mal! Zu allem Überfluss tauchte jetzt auch noch Heidi auf. Die hatte mir gerade noch gefehlt. An einer Leine zog sie eine bedauernswerte Sklavin hinter sich her. Diese trug ein Lederkleid mit einem superengen Rock, so dass sie nur noch mit Minischritten hinter Heidi her trippeln konnte. Eigentlich war es mehr ein Lederpanzer, der sie von den Waden bis zum Hals einschloss. Ihre Taille wurde von dem Monstrum wunderschön modelliert und die Arme mussten darin auf dem Rücken gefangen sein. Selbst ihr Kopf war fast komplett mit schwarzem Leder umschlossen. Alles was aus der Maske herausschaute, das waren die Augen und ein paar obszön vergrößerte rote Lippen. Armes Geschöpf, womit hatte sie das nur verdient? Heidi grinste mich frech an und labte sich an meinem verzweifelten Zustand. Worüber ich mich noch nicht einmal beklagt hätte, wenn ich durch sie zu einem Orgasmus gekommen wäre. So weit war es schon mit mir gekommen.

» Und Hannah, wie gefällt dir unsere Marilyn? «, fragte Heidi ihre mitgebrachte Sklavin.

Ach du Scheiße, das war Hannah von Niederaubach? Und schon war mein Mitleid mit der Sklavin verflogen. Eigentlich hätte ich mir das auch denken können, schließlich hatte Edgar vorhin von einem Korsetttraining gesprochen. Ich wusste zwar nicht wie so etwas genau aussah, aber das Ziel davon war eindeutig. Eine Wespentaille. Hannahs Körpermitte hatte sich bereits sehr deutlich verändert. Wenn ich ehrlich bin, dann sah das bei ihr gar nicht so schlecht aus. Jedenfalls nicht so übertrieben wie bei dieser Manuela. Allerdings bezweifelte ich, dass dieses Lederkleid sonderlich bequem war. Denn die Ex Herrin konnte sich kaum darin bewegen. Was mir eine tiefe Befriedigung verschaffte. Nur leider nicht in sexueller Hinsicht.

» Fahr zur Hölle! «, wurde Heidi von ihrer Sklavin angegiftet.

Ich war unschlüssig zu welcher Partei ich in dieser Auseinandersetzung halten sollte. Heidi war ein Biest und ich hatte ihr die Herzchennippel zu verdanken. Auf der anderen Seite war Hannah aber dafür verantwortlich, dass ich überhaupt in diesem ganzen Schlamassel steckte. Von daher würde ich eine einmalige Ausnahme machen und mich auf die Seite von Heidi stellen. Endlich bekam Hannah mal ihre eigene Medizin zu schmecken. Nicht so schön, oder? Die Lippen der Neusklavin waren in einem sehr kräftigen Rot geschminkt und bildeten dadurch einen starken Kontrast zu dem Schwarz der Maske. Vor allem war es aber die Größe, die mich erstaunte. Das war die bildliche Verkörperung eines sprichwörtlichen Blasmunds. Hier musste Felgenhauer definitiv Hand angelegt haben. Ob sich der Doktor noch anderen Körperstellen angenommen hatte, das konnte ich durch das dicke Leder leider nicht erkennen. Ausschließen würde ich eine Rundumsanierung jedoch nicht. Sozusagen ein Sklavinnen Makeover. Sowas in der Art hatte Hannah auch mit mir vorgehabt, weshalb ihr jetziges Schicksal bei mir nur Schadenfreude erzeugte. Heidi nahm sich in aller Ruhe ein Stück Torte und wandte sich Hannah damit zu.

» Für eine Sklavin hast du ein ganz schön vorlautes Mundwerk. Ich denke man sollte dir endlich mal die Schnauze stopfen! «

Mit diesen Worten klatschte sie Hannah die Torte mitten ins Gesicht. Die Maske der Sklavin war nun mit einer cremigen weißen Schicht überzogen. Hannah zwinkerte heftig mit den Augen und spuckte Tortenstücke aus. Wie in einem uralten Film. Das sah einfach nur zum Schießen aus und ich lachte prustend in meinen Knebel hinein. Jedoch ein klein wenig zu laut, denn Heidi wurde dadurch auf mich aufmerksam.

» Du hast überhaupt keinen Grund zu lachen. Denn du bist keinen Deut besser als diese Sklavin hier! «, fuhr sie mich an, während sie mit dem Finger auf mich zeigte.

Der plötzliche Umschwung hatte mich überrascht. Eingeschüchtert verstummte ich sofort. Aber es war bereits zu spät. Heidi schnappte sich noch ein Stück Torte und warf damit nach mir. Zum Glück war ich weit genug von ihr entfernt, so dass mich das Ding nur am Bein traf. Allerdings war Heidi fest entschlossen mir ebenfalls das Maul zu stopfen. Weshalb sie sofort nach dem nächsten Stück Torte griff. Beim zweiten Versuch verfehlte sie mich jedoch komplett und das Teil segelte an mir vorbei. Was hinter mir zu einem empörten Aufschrei führte. Vermutlich hatte sie jemand anderen getroffen. Prust! Es kam wie es kommen musste, die Situation eskalierte und endete in einer Tortenschlacht. Immer mehr Leute beteiligten sich daran und die Eingangshalle sah schnell wie ein Schlachtfeld aus. Heidi versuchte weiterhin mich zu treffen. Und nach mehreren Streifschüssen landete sie auch einen Volltreffer mitten im Gesicht. Jetzt sah ich bestimmt genauso aus wie Hannah. Das Zeugs brannte ganz furchtbar in den Augen. Zwinkernd versuchte ich möglichst viel davon loszuwerden. In Natura war eine Torte im Gesicht nicht ganz so lustig wie im Film. Aber eine Genugtuung blieb mir trotzdem, denn Heidi bekam viel mehr ab als ich. Hier stellte sich meine erhöhte Position als Vorteil heraus. Obwohl mich so mancher Gast als Zielscheibe benutzte. Am Ende waren fast alle gleichermaßen besudelt, egal ob Herr oder Sklavin. Selbst Edgar war nicht verschont geblieben. Hoffentlich musste ich diese Riesensauerei am nächsten Tag nicht beseitigen. Die Ereignisse hatten zu einem frühen Ende der Party geführt, weil sich die eingesauten Gäste schneller verabschiedeten. Was mir mehr als recht war, denn ich war es leid auf meinem Tortenthron herumzustehen. Zurück in meinem Zimmer entledigte ich mich zuerst des besudelten Kleides und des Schilds vor meiner Brust. Danach duschte ich mir die klebrigen Kuchenreste ab. Angenehm warmes Wasser rieselte meinen Körper entlang und ich untersuchte dabei eingehend meine neuen Nippel. Die Herzen waren ja eigentlich ganz hübsch, aber sie waren eben auch extrem auffällig. Vor allem deren knallrote Farbe sprang einem förmlich ins Gesicht. Und zu meinem Entsetzen ließ sie sich auch nicht abwaschen. Hatten die meine Brustwarzen etwa tätowiert? Wie so häufig war meine Reaktion mal wieder zwiegespalten. Einerseits war ich verärgert, weil man mich langsam in einen Freak verwandelte. Gleichzeitig sah das aber auch richtig heiß aus und es machte mich einzigartig. Vor allem waren meine roten Herzchennippel aber unglaublich sensibel. Ob das wohl an den goldenen Pfeilen lag, die sie durchbohrten? Ich hörte auf darüber nachzudenken und verschaffte mir den lang ersehnten Höhepunkt. Endlich!

In dieser Nacht hatte ich mal wieder einen merkwürdigen Traum. Ich arbeitete in einer Fabrik und war in einen großen Bottich mit Kuchenteig gefallen. Irgendwie verschmolz ich mit dem Teig und wurde im Ofen zu einer nackten Kuchenstatue gebacken, welche in Edgars Haus aufgestellt wurde. Obwohl ich nun zuckersüß war, wollte mich aber trotzdem niemand vernaschen. Schon wieder so ein sexuell frustrierendes Erlebnis. Musste sowas auch noch in meinen Träumen vorkommen? Eigentlich reichte es doch völlig, wenn ich das in der Realität erlebte. Als ich am Morgen aufwachte, spürte ich schon wieder die Feuchtigkeit in meinem Schritt. Was spann sich mein Hirn bloß für einen Blödsinn zusammen. Und warum machte mich dieser immer wieder an? Ohne Worte! Jedenfalls benötigte ich schon wieder eine Dusche und dieses Mal versuchte ich es mit einer kalten. Wodurch mir die erotischen Gedanken tatsächlich ausgetrieben wurden. Zumindest kurzzeitig. Eingewickelt in ein Badetuch kehrte ich fröstelnd ins Schlafzimmer zurück. Was nun? Ich baute mich vor dem Spiegel auf und öffnete mein Handtuch. Der ungewöhnliche Anblick meiner Brüste faszinierte mich irgendwie. Im Geiste stellte ich mir das blöde Gesicht eines Mannes vor, der diese Herzchen zum ersten Mal zu sehen bekam. Unwillkürlich musste ich schmunzeln. Beim Sex konnte das eigentlich nur hilfreich sein. In diesem Moment fiel mir auf, dass meine Gedanken schon wieder in diese Richtung abdrifteten. Schluss jetzt!

Sollte ich vielleicht den Alkoven zum Anziehen nutzen? Der Monitor zeigte aktuell nichts an. Ohne eine direkte Anweisung sollte ich wohl besser die Finger von dem Ding lassen. Denn beim letzten Mal führte das zu auf dem Rücken gefesselten Armen. Und wahrscheinlich hatte dieses Gerät auch noch wesentlich unangenehmere Tricks auf Lager. Also wickelte ich mich wieder in mein Badetuch, nahm auf dem Sofa Platz und schaltete die Glotze ein. Im Frühstücksfernsehen wurde über einen neuen Trend aus Amerika gesprochen. Was mich nicht gerade brennend interessierte. Gelangweilt zappte ich durch die Kanäle. Überall nur Blödsinn, so wie üblich. Ich schaltete den Fernseher wieder aus und ging zum Fenster. Es versprach ein sehr schöner Tag zu werden, denn der Himmel war wolkenlos. Für diese Jahreszeit eher ungewöhnlich. Vor mich hin träumend stand ich dort eine ganze Weile herum. Bis ich hinter mir das Türschloss klackern hörte. Heidi kam herein, oder war es Sabrina? Ich sollte endlich lernen die beiden zu unterscheiden. Sie lächelte und trug ein Tablett. Was mich vermuten ließ, dass es sich um Sabrina handelte.

» Guten Morgen, hast du gut geschlafen? «, wurde ich freundlich gefragt.

» Guten Morgen! Ja sehr gut, Sabrina! «, antwortete ich auf Verdacht.

Da sie nicht widersprach, lag ich wohl richtig. Optisch konnte ich die zwei nicht auseinanderhalten, aber ihr Verhalten war sehr unterschiedlich. Also war das vielleicht der Schlüssel zum Erfolg. Sabrina brachte mir ein üppiges Frühstück. Leider war sie sehr in Eile, so dass wir uns diesmal nicht länger unterhalten konnten. Denn Edgar hatte sie zusammen mit einem Großteil seiner Sklavinnen zum Saubermachen verdonnert. Was mich nach den gestrigen Ereignissen nicht wunderte. Überraschend war jedoch, dass ich nicht ebenfalls dazu eingeteilt war. Hatte Edgar mit mir heute andere Pläne? Ich würde es sicher bald herausfinden.


Fortsetzung folgt!
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Erin
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  RE: Skandal um Lara Datum:20.04.21 20:07 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder eine gute Folge , da bin ich mal gespannt welche Aufgabe für Lara vorgesehen ist. Da hat es ja die Hanna ganz schön erwischt.
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BaldJean
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JeanisBald  JeanisBald  
  RE: Skandal um Lara Datum:22.04.21 01:35 IP: gespeichert Moderator melden


Ethel Granger - interessant. Sie hatte ja nicht nur eine legendär schmale Taille (33 cm), sie hatte auch einige Piercings.
BaldJean
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IronFist
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BW




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  RE: Skandal um Lara Datum:24.04.21 19:31 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Erin,

eigentlich kann die Aufgabe für Lara ja nur besser sein, oder?
Denn wer putzt schon gerne?

Ich danke dir jedenfalls für dein Lob.


Hallo BaldJean,

da hast du vollkommen recht.
Man kann Ethel Granger wohl ein frühes Fetisch Model nennen, welches seiner Zeit ein ganzes Stück voraus war.

Vielleicht besitzt die liebe Manuela ja auch ein paar gut versteckte Piercings.
Jedenfalls scheint sie es faustdick hinter den Ohren zu haben.


LG
Fist
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IronFist
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  RE: Skandal um Lara Datum:27.04.21 19:01 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 39


» Heidi wird gerade dafür bestraft, dass sie die gestrige Party ruiniert hat! «, steckte mir Sabrina kichernd beim Rausgehen.

Das hatte sie sich redlich verdient. Schließlich hatte sie die Kuchenschlacht ja auch angefangen. Hoffentlich nahm Edgar sie richtig hart ran. Erstaunt über mich selbst, runzelte ich die Stirn. Solch boshafte Gedanken waren doch sonst nicht meine Art. Es gefiel mir gar nicht, wie ich mich hier veränderte. Nicht dass ich selbst noch zu einer Heidi wurde. Mein Magen knurrte, weshalb ich beim Frühstück kräftig zulangte. Wodurch meine Stimmung deutlich aufgehellt wurde. Irgendwie freute ich mich jetzt sogar auf den Tag. Denn was immer auch passieren würde, besser als ein Putzdienst war es allemal. So hoffte ich zumindest. Nachdem ich aufgegessen hatte, wurde ich etwas träge. Also beschloss ich die Sportgeräte auszuprobieren. Etwas Frühsport konnte ganz bestimmt nicht schaden. Fahrrad oder Laufband? Ich entschied mich fürs Laufen. Und zwar in einem gemütlichen Tempo, denn übertreiben musste man ja auch nicht. Nach etwa einer Viertelstunde wurde meine sportliche Betätigung jedoch unterbrochen. Edgar kam herein und begrüßte mich fröhlich.

» Guten Morgen! «, antwortete ich.

» Und nachträglich alles Gute zum Geburtstag! «, schob ich nach.

Er bedankte sich für die Glückwünsche und lobte mich dafür, dass ich mich körperlich ertüchtigte. Es sei für eine Sklavin schließlich sehr wichtig in Form zu bleiben. Auf mich machte er heute einen gut gelaunten Eindruck. Nicht selbstverständlich nach dem Verlauf des gestrigen Abends. Anders als seine Frau schien Edgar ein eher sonniges Gemüt zu haben. Was für mich nur gut sein konnte. Edgar hatte mir einen Bademantel und ein paar Latschen mitgebracht. Komischerweise überkam mich in diesem Moment ein Schamgefühl und es widerstrebte mir das Badetuch vor ihm abzulegen. Dabei hatte er mich bereits völlig entblößt gesehen. Und weil er keine Anstalten machte sich umzudrehen, wendete ich ihm stattdessen den Rücken zu. Als das Badetuch zu Boden sank wurde mir bewusst, dass ich ihm nun die peinlichen Tattoos auf meinem Hinterteil präsentierte. LAZY SLAVE und SPANK ME. Hoffentlich sah er das nicht als Aufforderung meinerseits. Jedenfalls amüsierte es ihn, denn er hatte ein breites Grinsen im Gesicht als ich mich ihm wieder zuwandte.

Edgar führte mich auf den Gang hinaus. Dort ging es dann rechts herum, also in den Bereich des Hauses, den ich bisher noch nicht gesehen hatte. Wir steuerten direkt auf die Tür am Ende des Flurs zu. Da das Haus um einen quadratischen Innenhof herumgebaut war, musste sich hinter dieser Tür eigentlich ein weiterer Eckturm verbergen. Mir fiel sofort auf, dass es hier keinen menschlichen Türöffner gab. Warum auch immer das so war. Als wir uns näherten, hörte ich die Schreie einer Frau. Sofort überkam mich ein mulmiges Gefühl. Ging es dort zur Folterkammer?

» Wo gehen wir hin? «, fragte ich besorgt.

» Keine Angst, du wirst es lieben! «, antwortete Edgar mit beruhigender Stimme.

Es beruhigte mich allerdings in keinster Weise, dass er meiner Frage ausgewichen war. Sowas tat man immer dann, wenn man etwas zu verbergen hatte. Links von der Tür drückte Edgar seinen Daumen auf einen Scanner. So ein Mist, hier wurden die Fingerabdrücke gelesen. Diese Tür konnte ich bei einem Fluchtversuch also vergessen. Als wir eintraten, entdeckte ich den Ursprung der Schreie. Sie stammten von Heidi. Seile verliefen von ihren Händen und Füßen nach schräg oben bzw. unten. Man hatte sie in X-Form regelrecht aufgespannt, wodurch sie hilflos in der Luft hing. Aber das war noch nicht alles, denn hinter ihr stand ein großes Rad, an dem merkwürdige Paddel befestigt waren. Wozu diente das? Genau in diesem Moment ruckte das Rad ein Stück weiter und eines der Paddel klatschte auf ihr Hinterteil. Heidi schrie erst laut auf und jammerte dann wie ein kleines Kind. Gefolgt von einem lustvollen Stöhnen. Sie bekam von dieser komischen Maschine den Hintern versohlt und schien das durchaus zu genießen. Diese Art der Bestrafung schien bei Heidi nicht besonders gut zu funktionieren.

» Und mein Schatz, würdest du so etwas noch mal machen? «, fragte Edgar mit einem schelmischen Lächeln.

» Jederzeit! «, hauchte sie provozierend zurück.

» Das dachte ich mir schon! «, meinte Edgar lachend.

» Dann müssen wir jetzt wohl die Stufe 2 aktivieren! «, fuhr er fort.

» Nein, bitte noch nicht! «, flehte Heidi.

Doch Edgar kannte kein Erbarmen und stellte an der Maschine irgendetwas um. Heidi grummelte vor sich hin und es war deutlich, dass sie darüber nicht glücklich war. Was mich wiederum zufrieden stimmte. Ich musste wohl etwas ratlos ausgesehen haben, denn Edgar erklärte mir was es mit der Änderung auf sich hatte.

» Bei Stufe 1 bekommt die Sklavin alle 30 Sekunden einen Hieb verpasst. Natürlich weiß ich, dass das für Heidi eher eine Belohnung ist. Aber das diente auch nur dazu, um sie etwas aufzuwärmen. In Stufe 2 wird nun die Schlagzahl erhöht. Gleichzeitig wird ihr Puls überwacht und immer wenn sie einem Höhepunkt zu nahe kommt, dann schaltet sich das Gerät automatisch ab. Auf diese Weise kann man seine Sklavin ganz wunderbar über längere Zeit auf einem hohen Erregungslevel halten. Und früher oder später wird sie dann alles dafür tun, nur um kommen zu dürfen. «

Ganz schön perfide. Diese Methode kam mir irgendwie bekannt vor, denn ich hatte mich gestern in einem ganz ähnlichen Zustand befunden. Da stand Heidi wohl noch so einiger Frust bevor. Hihi! Der Schalk saß mir im Nacken, weshalb ich ihr schadenfroh die Zunge rausstreckte. Zu meinem Glück hatte Edgar das nicht gesehen, sonst wäre ich vielleicht auch noch an dieser Höllenmaschine gelandet. Aber Heidi hatte es mitbekommen, was natürlich genau so beabsichtigt war. Sie funkelte mich böse an, bis der nächste Schlag sie traf. Ihr entwich so eine Art Grunzen, gefolgt von einem undefinierbaren Gurgeln. Im Moment hatte sie andere Probleme, aber die Gelegenheit zu einem späteren Revanchefoul würde sie sich bestimmt nicht nehmen lassen. Warum provozierte ich die Ehefrau des Meisters? Weil ich nicht darüber nachgedacht und spontan gehandelt hatte. Klug war es jedenfalls nicht. Trotzdem fühlte es sich im Augenblick aber richtig gut an.

Wir ließen Heidi mit ihrem mechanischen Folterknecht alleine und gingen eine Wendeltreppe nach oben. Dieser Turm musste deutlich höher sein als das restliche Haus, denn ich schätzte, dass wir zwei ganze Stockwerke geklettert waren. Oben wartete bereits Hannah von Niederaubach auf uns. Genau wie ich trug sie einen Bademantel und passende Latschen. Nicht unbedingt besonders sexy. Kaum hatte ich das gedacht, da wunderte ich mich auch schon darüber. Warum erwartete ich bei ihr aufreizende Kleidung? Man musste ja nicht den ganzen Tag in Reizwäsche herumlaufen. Hatte ich mich schon so weit verändert, dass ich nur noch an Sex denken konnte? Welch eine Ironie, denn genau das hatte ich einem Ex von mir mal vorgeworfen. Um den Hals trug Hannah eine Leine, welche an einem Ring in der Wand endete. Man hatte sie wie das Hündchen vor der Metzgerei angebunden. Mir kamen sofort die entsprechenden Schilder in den Sinn: „Ich muss draußen bleiben“. Schmunzelnd gab ich ihr zu verstehen, dass mich ihr Anblick amüsierte. Und sie begriff die Botschaft, denn aus ihren Augen schossen mir wütende Blitze entgegen. Gut so! Die Stufen endeten an einer Holztür mit einer kleinen Klappe darin. Mich erinnerte das stark an eine Gefängnistür. Sollte ich zusammen mit Hannah dort eingesperrt werden? Da zog ich eine Einzelhaft aber vor. Allerdings ergab das überhaupt keinen Sinn. Denn warum hätte man Hannah vor der Zelle anbinden sollen, wenn man sie auch gleich hineinbringen konnte. Zudem war das Verlies doch üblicherweise im Keller, oder nicht? Hinter der geheimnisvollen Tür musste also etwas anderes auf uns warten. Und ich hatte den unbestimmten Verdacht, dass es etwas Unangenehmes war. Auch wenn Edgar vorhin das Gegenteil behauptet hatte.

Wir sollten uns beide ausziehen. Hannah schien davon genauso wenig begeistert zu sein wie ich. Sollte ich mich mit ihr gegen Edgar verbünden? Das wäre bestimmt eine blöde Idee, denn am Ende würde sich Edgar trotzdem durchsetzen. Zudem würde uns das wohl nur eine Bestrafung einbringen. Also lieber nicht. Vielleicht war Hannah ja dumm genug, es auf eigene Faust zu probieren. Ich öffnete den Gürtel meines Bademantels und hielt dann inne. Hannah beobachtete mich und wollte mir wohl den Vortritt lassen. So hatten wir nicht gewettet! Egal was hinter dieser Tür passieren würde, aber das Versuchskaninchen wollte ich nicht spielen. Deshalb belauerten wir uns gegenseitig und nichts geschah. Bis Edgar irgendwann der Kragen platzte.

» Wenn ihr nicht in 5 Sekunden ausgezogen seid, dann setzt‘s was! «

Überrascht zuckte ich zusammen. Das hatte wirklich ärgerlich geklungen. Eingeschüchtert schlüpfte ich aus Bademantel und Latschen. Und auch Hannah entledigte sich nun ihrer Kleidung. Zufrieden stellte ich fest, dass sich Felgenhauer nicht nur an ihren Lippen ausprobiert hatte. Denn auch ihre Oberweite hatte etwas zugelegt. Zwar bei weitem nicht so extrem wie bei Janine, aber doch sichtbar. Edgar nahm Hannah das Halsband ab, so dass wir danach beide splitternackt auf unser Schicksal warteten. Er öffnete für uns die Tür und wir bekamen einen ersten Blick in den ominösen Raum. Ich war überrascht, denn das hatte ich nicht erwartet. Es handelte sich lediglich um ein Gewächshaus. Was sollte das? Der Raum besaß oben ein Glasdach und auf der gegenüber liegenden Seite wuchsen große Pflanzen. Schwülwarme Luft und ein süßlicher Geruch strömten uns entgegen. Plötzlich spürte ich die Hand von Edgar in meinem Rücken, welche mich sanft in das Gewächshaus hineinschob. Und bevor ich richtig realisierte was geschah, fiel auch schon die Tür hinter uns zu. Kurz darauf öffnete sich die kleine Klappe und Edgar lugte hindurch.

» Ich werde euch morgen wieder abholen. Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß! «

Rums, schon war die Klappe wieder geschlossen. Morgen, hatte der einen Knall? Sollten wir hier etwa auf dem Fußboden schlafen? Na super, jetzt verbrachte ich mit Hannah von Niederaubach eine gemeinsame Nacht im Gewächshaus. Das konnte tatsächlich spaßig werden. Wenn das so eine Art Teambuilding unter den Sklavinnen werden sollte, dann war die Maßnahme zum Scheitern verurteilt. Denn mit dieser Frau würde ich mich ganz sicher nicht zusammentun. Auch wenn ich vor ein paar Minuten genau darüber nachgedacht hatte. Ich schaute mich etwas genauer um. Das Glasdach des Raums war in mindestens 5 Meter Höhe und ich sah darüber einige Vögel am strahlend blauen Himmel kreisen. Durch die hohen Seitenwände des Turms, war der Raum aber sicher nicht ideal für ein Gewächshaus. Denn ich bezweifelte ein wenig, dass die Pflanzen so genug Sonnenlicht abbekamen. Aber vielleicht mochte es diese spezielle Spezies hier ja eher schattig. Jedenfalls hatte ich ein derartiges Gewächs noch nie zuvor gesehen. Es hatte die Größe von einem Busch, sah aber mehr wie eine Blume aus. Extrem lange schmale Blätter wuchsen direkt aus dem Boden heraus. Und in der Mitte führte ein dicker Stängel senkrecht nach oben, an dessen Ende eine sehr große Blüte herabhing. Irgendwie erinnerte mich das an ein Schneeglöckchen, nur eben um ein Vielfaches größer und mit einer rosa anstatt einer weißen Blüte. Zudem passte auch das Wurzelgeflecht auf dem Boden nicht zu der bei uns heimischen Blume. Die hohe Temperatur hier im Raum ließ vermuten, dass diese Pflanze aus einer tropischen Region stammte. Was für mich noch zu einem Problem werden würde, denn ich konnte bei Wärme nur sehr schlecht schlafen. Und auch mein Kreislauf schien die Hitze hier drin nicht so gut zu vertragen, denn mir war bereits leicht schwindlig. Das konnte ja noch lustig werden. Der süßliche Geruch erinnerte mich irgendwie an das sündhaft teure Parfum „Miracle de l’amour“. Er war zwar nicht identisch, aber doch sehr ähnlich. Vielleicht war dies ja die seltene afrikanische Pflanze, aus der man den Duftstoff für das Parfum gewann.

» Und was machen wir jetzt? «, fragte Hannah von Niederaubach.

» Eine Herrin sollte das eigentlich wissen! «, antwortete ich spöttisch.

Sie nahm meine Spitze wortlos zur Kenntnis und drehte mir den Rücken zu. Soviel also zum Thema Teambuilding. Nicht dass ich über diesen Ausgang besonders traurig gewesen wäre. Allerdings war ihre Frage durchaus berechtigt. Was sollten wir hier einen Tag lang tun, uns zu Tode langweilen? Ich drehte mich um und untersuchte die Tür, durch die wir hereingekommen waren. Auf dieser Seite hatte das Ding nicht einmal eine Klinke. Von selbst kamen wir hier also nicht mehr heraus. Plötzlich hörte ich hinter mir Hannah aufschreien.

» Verdammt, was ist das denn? «

Als ich mich zu ihr umdrehte, sah ich, dass sich eine der Wurzeln um ihr Fußgelenk geschlungen hatte. Hannah zerrte wild herum und versuchte ihr Bein zu befreien. Aber ohne jeden Erfolg. Wild fluchend nahm sie die Hände zu Hilfe, um die Wurzel von ihrem Fuß abzuwickeln. Was ihr auch gelang, allerdings wickelte sich das Gewächs danach um ihren Arm. Sie kreischte hysterisch und ich konnte sogar einen Anflug von Panik bei ihr erkennen.

» Bitte helf mir! «, flehte sie mich an.

Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte. Wenn ich versuchte ihr zu helfen, dann würde ich dabei vielleicht ebenfalls gefangen werden. Was war das nur für eine merkwürdige Pflanze. Zweifellos ein Rankengewächs, aber ich hatte noch nie gesehen, dass sich eine Pflanze derart schnell bewegte. Außer vielleicht eine Venusfliegenfalle, aber das war eine fleischfressende Pflanze. Ach du Scheiße! Wollte dieses Ding Hannah vielleicht verschlingen? Jetzt bekam auch ich es mit der Angst zu tun. Unbewusst machte ich einen Schritt zurück. Das konnte Edgar doch nicht machen, uns einer Pflanze zum Fraß vorwerfen. Hannah wurde immer hektischer und prügelte mit der freien Hand auf die Wurzel ein.

» Autsch, es hat mich gestochen! «, rief sie mit erstauntem Gesicht aus.


Fortsetzung folgt!

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von IronFist am 01.05.21 um 19:37 geändert
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  RE: Skandal um Lara Datum:27.04.21 23:18 IP: gespeichert Moderator melden


Nach 39 Teilen wollte ich mich endlich mal bedanken.
Tolle Geschichte, super Ideen und viel Ausdauer beim schreiben. Viel mehr kann ich nicht verlangen.

Beste Grüße

Latexzwerg

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Erin
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Brandenburg


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  RE: Skandal um Lara Datum:28.04.21 15:58 IP: gespeichert Moderator melden


Oh das sieht ja gar nicht gut für beide aus. Bin mal gespannt wie dieser Tag für beide ausgeht. Schreib weiter so.
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plit
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  RE: Skandal um Lara Datum:29.04.21 20:48 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist,

ich habe schon fast ein schlechtes Gewissen, weil ich mich so lange nicht zu Wort gemeldet habe. Laras Sammlung von letztens würde ich noch Hans hinzufügen aber Hanna scheint sich ja zu ihrer „Favoritin“ zu entwickeln.

Ob da noch ein paar Überraschungen auf Hanna warten? Vielleicht die gleichen Implantate, die ihr bei Lara schon gefallen haben?

Kommt Laras neue Sensibilität wirklich nur durch die Piercings oder wurden der Tattoo-Tinte da vielleicht noch ein / zwei Zusätze untergemischt? Nach der Szene mit Heidi im Krankenhaus habe ich Zweifel daran, dass es nur an dem Piercing liegt. Ich bin aber auch nicht so in dem Thema, dass ich sowas gut Beurteilen kann.

Nun gut, erst mal schauen welchen Spaß die beiden mit dem Pflänzchen noch haben werden.

Zitat
Man hatte sie X-Form regelrecht aufgespannt, wodurch sie hilflos in der Luft hing.

Irre ich mich oder müsste da nicht in X-Form oder x-förmig stehen.

Mit besten Grüßen
Plit
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IronFist
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  RE: Skandal um Lara Datum:01.05.21 19:36 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo latexzwerg,

dann sage ich doch einfach mal, gern geschehen.
Es freut mich jedenfalls, dass dir meine Geschichte gefällt.

Pst, komm mal näher zum Bidschirm.
Du solltest immer mehr verlangen, aber nicht weitersagen.


Hallo Erin,

was soll in einem Gewächshaus denn schon großartig passieren?
Ist doch nur eine ganz gewöhnliche Pflanze.


Hallo plit,

dann muss ich dich also mit erhobenem Zeigefinger tadeln.
Deine Bestrafung werde ich jedoch lieber Edgar überlassen.

Es stimmt schon, Lara scheint in Hannah eine neue "Freundin" gefunden zu haben.
Vielleicht trägt deren Teambuilding ja ein paar pflanzliche Früchte.

Bei dem Zitat hast du natürlich vollkommen recht.
In dem Satz fehlt ein "in". Ich habe diese Stelle im Text korrigiert.


LG
Fist
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Das Konzert
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Und zwei Gedichte von mir:
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IronFist
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  RE: Skandal um Lara Datum:04.05.21 19:00 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 40


Dann verdrehte sie ihre Augen und begann zu schwanken. Sie taumelte einen Schritt nach vorn, ging zu Boden und blieb danach reglos liegen. Jetzt herrschte völlige Stille.

» Hannah bist du OK? «, rief ich ernsthaft besorgt.

Keine Antwort. Oh verdammt, ich musste ihr helfen. Aber ich traute mich auch nicht näher heran. Weshalb ich gegen die Tür hämmerte und lautstark nach Hilfe rief. Leider reagierte aber niemand darauf. Also nahm ich all meinen Mut zusammen und schlich vorsichtig zu Hannah. Stets darauf bedacht den Wurzeln am Boden nicht zu nahe zu kommen. Inzwischen war neben ihrem Arm auch schon wieder ein Bein umwickelt. Das war überhaupt nicht gut.

» Hannah aufwachen! «, rief ich laut, während ich ihr leichte Ohrfeigen gab.

Sie reagierte allerdings nicht mehr. Ihr Puls war noch vorhanden, also musste die Blume sie lediglich betäubt haben. So ein Mist! Ich packte Hannah am anderen Arm und versuchte ihren leblosen Körper von der Pflanze wegzuziehen. Was natürlich völlig vergeblich war, solange die Ranke sie gleichzeitig festhielt. An die Wurzeln selbst traute ich mich allerdings nicht heran, weil ich nicht genauso enden wollte. Irgendwann musste ich erschöpft aufgeben. Es gab nichts, was ich für Hannah tun könnte. Also brachte ich mich selbst in Sicherheit, indem ich mich auf die andere Seite des Gewächshauses bewegte. Durch die körperliche Anstrengung war mir noch schwindliger geworden. Weshalb ich mich erst einmal hinsetzten musste. Verfluchte Hitze! Und verfluchter Edgar! In was für eine scheiß Lage hatte er mich hier nur gebracht. Hoffentlich blieben diese vermaledeiten Wurzeln auf ihrer Seite des Raumes.

Es ging mir überhaupt nicht gut. Ich hatte Schwierigkeiten genug Luft zu bekommen und ich fühlte mich fürchterlich schlapp. Von meiner Angst gefressen zu werden ganz zu schweigen. Eigentlich hätte mich das Adrenalin aufputschen müssen, aber diesmal zeigte es keinerlei Wirkung. Denn ich wurde immer müder. Jetzt bloß nicht einschlafen! Um das zu verhindern stand ich mühsam wieder auf. Sofort verstärkte sich mein Schwindelgefühl, dafür ließ aber die Schläfrigkeit etwas nach. Wenn das so weiterging, dann hatte ich die Wahl zwischen Einschlafen und Umkippen. Der Effekt wäre wohl in beiden Fällen der Gleiche. Irgendwie musste ich meinen Kreislauf wieder in Schwung bringen. Mit einer Hand an der Wand machte ich ein paar Schritte. Was dazu führte, dass ich mich tatsächlich ein klein wenig besser fühlte. Also auf, immer an der Wand lang! Nachdem ich mehrmals hin und her gelaufen war, ging es mir wieder halbwegs OK. Zwar war ich nicht wirklich fit, aber auch nicht mehr kurz vor dem Umkippen. Mir fiel auf, dass Hannahs Körper von den Wurzeln fast bis zu einer der Pflanzen gezogen worden war. Mein böser Verdacht schien sich also tatsächlich zu bestätigen. Sollte ich einen zweiten Versuch starten, ihr zu helfen? Es war zwecklos, denn der Ausgang würde derselbe bleiben. Zudem wäre mein Risiko jetzt deutlich höher, da es so nah an der Pflanze noch mehr von diesen Wurzeln gab. Mit Abscheu und Neugier beobachtete ich in der nächsten halben Stunde, wie Hannahs Körper ganz langsam in der rosafarbenen Blüte verschwand. Bis sich der Kelch irgendwann komplett um sie herum geschlossen hatte. Das war‘s dann wohl gewesen, Edgar hatte Hannah umgebracht. Wie hatte ich mich nur so in dem freundlichen alten Herrn täuschen können. Der Mann war ein Monster! Und vermutlich wollte er auch keine Zeugen für seine Untaten haben. Was nur bedeuten konnte, dass auch ich hier mein Ende finden sollte. Eine Erkenntnis, die erst jetzt richtig in mein Hirn eindrang.

Mein Herz hämmerte und die Müdigkeit verschwand komplett. Ich hatte das Bedürfnis sofort wegzurennen. Nur wohin? So schnell ich konnte lief ich zur Tür und versuchte mit den Fingernägeln in den Türschlitz zu kommen. Keine Ahnung was ich mir davon versprach, denn ich hatte aus Panik gehandelt. Vergeblich fummelte ich eine Weile an der Tür herum. Bis mir irgendwann klar wurde, dass das völlig sinnlos war. Hier brauchte es einen klaren Verstand, also versuchte ich mich wieder zu beruhigen. Was waren meine Optionen? Das blöde war, dass mir nicht ein einziger Weg einfiel, wie ich hier lebend herauskommen könnte. Wodurch sich bei mir ein gewisser Fatalismus einstellte. Ich setzte mich wieder auf den Boden und dachte über mein Leben nach. Es war schön gewesen, wenn auch viel zu kurz. Im Kopf formulierte ich einen Abschiedsbrief an meine Eltern. Merkwürdigerweise war ich nun ganz ruhig und gelassen. War das normal im Angesicht des Todes? Den Kopf an die Wand gelehnt, schloss ich die Augen und ließ meine Gedanken schweifen. Schwer zu sagen, wie lange ich in diesem Zustand verbracht hatte. Jedenfalls hörte ich irgendwann einen Plumps. Als ich meine Augen öffnete, lag unter der Blüte so eine Art Kokon am Boden. Und im Inneren bewegte sich irgendetwas. War Hannah noch am Leben? Vielleicht hatte mein letztes Stündchen ja doch noch nicht geschlagen.

» Hannah kannst du mich hören? «, rief ich laut.

Es kam keine Antwort, aber ich hatte den Eindruck, dass sich der Kokon jetzt stärker bewegte. Also hatte sie mich vielleicht gehört und konnte mir nur nicht antworten. Ich stand auf und ging ein Stück näher an das seltsame Gebilde heran. Der Kokon glänzte seidig und hatte einen rosa Schimmer. Die Wurzeln waren zurückgewichen, so dass eine kreisförmige Fläche um ihn herum frei blieb. Wenn ich vorsichtig war, dann könnte ich den Kokon sogar erreichen. Aber sollte ich das auch tun? Irgendwie hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich Hannah einfach im Stich gelassen hatte. Vielleicht war dies ja meine Chance mich zu rehabilitieren. Oder meine Schuldgefühle zu kompensieren. Wie auch immer, jetzt war die Zeit zum Handeln. Während ich langsam auf den Kokon zuging, behielt ich die Wurzeln um mich herum immer im Blick. Stets zur Flucht bereit, falls sich eine von ihnen bewegen sollte. Allerdings tat sich überhaupt nichts, so dass ich den Kokon völlig unbehelligt erreichen konnte. Durch die seidige Hülle hindurch konnte ich nun den Schattenumriss von Hannah erkennen. Sie lag da drin in einer Fötusstellung. Ganz sachte berührte ich die Außenhaut. Das musste tatsächlich so eine Art Seide sein, denn es fühlte sich extrem weich an. Ich hatte noch nie davon gehört, dass Pflanzen so etwas produzieren konnten. Oder lebte in dieser Blüte vielleicht irgendein Insekt? Ängstlich blickte ich in den über mir hängenden Blütenkelch. Erleichtert stellte ich fest, dass darin keine Riesenspinne saß. Denn ich mochte auch schon die kleinen Exemplare dieser Spezies nicht besonders. Am besten sollte ich keine Zeit verlieren und Hannah da so schnell wie möglich herausholen. Mit den Fingern wollte ich ein Loch in den Kokon bohren, allerdings widerstand das seidige Material allen meinen Versuchen. So ein Mist, das musste doch irgendwie gehen. Ich kniete mich hin und grub meine Nägel noch tiefer in den Kokon hinein. Das Material gab meinem festen Druck nach, aber es wollte einfach nicht zerreißen. Na komm schon! Plötzlich spürte ich, wie etwas meinen Fuß berührte. Erschreckt blickte ich über die Schulter, aber es war bereits zu spät. Eine der Wurzeln hatte meinen rechten Fuß umschlungen.

» Oh nein, bitte nicht! «, rief ich panisch aus.

Ich ließ sofort von dem Kokon ab und versuchte mein Bein wieder frei zu zerren. Aber je stärker ich zog, umso fester wurde die Umklammerung an meinem Knöchel. So würde ich mich jedenfalls nicht befreien können. Also musste ich meine Hände benutzen. Genauso wie Hannah wollte ich jedoch nicht enden, denn die Wurzel hatte sie vorhin regelrecht angesprungen. Vielleicht baute sich da ja eine Spannung auf, wenn man die Ranke langsam abwickelte. Im Gegensatz zu Hannah hatte ich jedoch den Vorteil, dass ich bereits wusste was passieren würde. Mein Plan war, nach links zur Seite zu springen, sobald die Wurzel auf mich zu schnellte. Hoffentlich würde ich auch schnell genug reagieren können. Ich richtete mich auf und bereitete mich geistig auf die folgende Aktion vor. Mit hämmerndem Herzschlag griff ich mit der rechten Hand nach der Wurzel. Sie ließ sich erstaunlich leicht abwickeln. Und dann erfolgte der erwartete Angriff der Pflanze. Sofort zog ich meine Hand zurück und machte einen Satz nach links. Zu meinem Glück streifte mich die Ranke nur am Arm und bekam mich nicht mehr zu fassen. Allerdings stieß ich mit dem linken Fuß gegen den Kokon, wodurch ich nach hinten taumelte. Verzweifelt kämpfte ich mit dem Gleichgewicht. Doch eine Sekunde später hatte ich den Kampf verloren und stürzte rücklings über den Kokon. Kaum am Boden angekommen, wurden auch schon beide Arme von mir fest umwickelt.

» Lasst mich sofort los! «, kreischte ich.

Als ob das irgendetwas ändern würde. Verzweifelt zappelte ich herum, aber mein Schicksal war besiegelt. Auch ich würde in so einem Kokon landen. Was wohl darin geschah? Darüber hatte ich bisher noch gar nicht nachgedacht. Vielleicht eine Metamorphose wie bei einer Raupe. In diesem Moment spürte ich einen Stich an meinem linken Arm. Beinahe sofort verschwamm die Welt vor meinen Augen und ich sah ganz wundervolle Farben. Angenehme Wärme strömte durch meinen Körper, wodurch ich mich völlig entspannte. Das fühlte sich richtig gut an.

» Komm zu mir! «, flüsterte eine sanfte Stimme.

Mir war nicht klar, woher diese Stimme kam. Aber sie klang derart verlockend, dass ich einfach nicht widerstehen konnte. Ich wollte in ihrer Nähe sein, wo immer das auch war. Selten hatte ich mich so geborgen gefühlt und eine tiefe Zufriedenheit stellte sich bei mir ein. Glücklich ließ ich mich komplett fallen, denn alles würde gut werden.

Was danach passierte kann ich gar nicht so genau sagen. Als ich wieder zu Bewusstsein kam, lag ich zusammengerollt auf der Seite. Anfangs wunderte ich mich, dass ich mich kaum rühren konnte. Doch dann dämmerte mir, dass ich nun ebenfalls in so einem Kokon steckte. Meine Haut juckte ganz furchtbar und ich hatte das starke Bedürfnis mich zu kratzen. Aufgrund der Enge konnte ich aber nur wenige Körperstellen erreichen. Sehen konnte ich kaum etwas. Das Licht schimmerte zwar leicht durch die Hülle, aber im Inneren war alles stockdunkel. Und nun? Ich spannte meine Muskeln an, um Druck auf den Kokon auszuüben. Wodurch sich dieser stark dehnte, nachgeben wollte er allerdings nicht. Nach mehreren Versuchen gab ich auf, denn es war zwecklos. Von alleine würde ich hier jedenfalls nicht herauskommen. Wie lange würde ich wohl noch atmen können bis mir die Luft ausging? Besonders viel Platz gab es hier drin nicht, daher vermutete ich, dass die Hülle luftdurchlässig war. Denn ansonsten hätte ich längst erstickt sein müssen. Um genug Sauerstoff brauchte ich mir also keine Sorgen zu machen. Eine direkte Gefahr drohte mir in dem Kokon also vermutlich nicht. Aber das starke Jucken machte mich inzwischen fast wahnsinnig. Was war das, eine Allergie? Verzweifelt rieb ich meinen Rücken an der Hülle, was den Juckreiz aber nur noch weiter verstärkte. Aaaaah, verdammt! Mit einer Verrenkung versuchte ich mich dort zu kratzen, aber es war einfach viel zu eng. Mir blieb wohl nichts anderes übrig als das zu ertragen. Nur wie lange noch? Edgar hatte gesagt, dass er uns am nächsten Tag wieder abholen würde. Also sollten wir wohl die gesamte Nacht in unseren Kokons verbringen. Das war Folter und verstieß gegen die Genfer Konvention!

» Hilfe! «, brüllte ich so laut ich konnte. Es kam allerdings kein Ton zurück. Von wem auch, denn abgesehen von Hannah war dort draußen ja niemand. Und sie steckte in der gleichen Bredouille wie ich.

In den nächsten Stunden kamen mir merkwürdige Gedanken. Ob sich ein Baby wohl so im Bauch seiner Mutter fühlte? Und was würde dann bei meiner Geburt passieren? Oder war ich etwa wie eine Larve verpuppt und verwandelte mich gerade in einen Schmetterling? Die wichtigste Frage lautete aber, warum zum Geier juckte meine Haut so fürchterlich? Arrrh! Ich hatte genug von diesem Mist und wollte endlich hier raus. Mehr aus Frust spannte ich erneut meine Muskeln an. Was zu dem überraschenden Ergebnis führte, dass mein rechter Fuß die Hülle durchbrach. Heureka! Mit dem zweiten Fuß versuchte ich das Loch zu vergrößern. Das Material dehnte sich zwar dabei, aber es wollte einfach nicht weiter einreißen. Also schön, dann musste es eben so gehen. Irgendwie würde ich mich schon durch die schmale Öffnung hindurchzwängen. Ich steckte meinen zweiten Fuß durch das Loch und versuchte den Körper langsam nachzuschieben. Das war unglaublich anstrengend, weil die Hülle immer mehr Widerstand bot, je näher ich zu meiner Hüfte kam. Hoffentlich blieb ich hier nicht stecken! Und hoffentlich unterband so eine blöde Wurzel nicht meinen Fluchtversuch. An den Beinen spürte ich bereits kühlere Luft. Was angesichts der Hitze im Gewächshaus genug über die Temperaturen in meinem ganz persönlichen Brutkasten aussagte. Es gab aber noch etwas Auffälliges, denn das Jucken an meinen Beinen hatte aufgehört. Also musste es von dem dämlichen Kokon stammen, was mich noch mehr motivierte hier endlich herauszukommen. Mit einem wahren Kraftakt gelang es mir schließlich die Hüfte durch die kleine Öffnung zu schieben. Puh! Jetzt steckte nur noch mein Oberkörper in der Hülle. Als nächstes musste ich irgendwie meine Brüste da durchquetschen. Was zu einer richtig schwierigen Aufgabe wurde, weil sich die Goldpfeile in meinen Nippeln mit der Hülle verhakten. Mangels Sicht musste ich minutenlang an meinen Brustwarzen herumfummeln, bis ich sie schließlich befreit hatte. Was wie nicht anders zu erwarten, nicht ohne Auswirkungen in meinem Schritt blieb. Mein Körper schien den Ernst der Lage noch nicht begriffen zu haben. Jetzt fehlten nur noch meine Arme und der Kopf. Während ich verzweifelt versuchte mich aus dem Kokon herauszuwinden, spürte ich an einem Fuß eine leichte Berührung. Oh nein, nicht schon wieder! Erschreckt zog ich mein Bein ganz schnell zurück. Diesmal hatte ich Glück gehabt, denn ich wurde nicht wieder gepackt. Scheiß Wurzeln! Ich versuchte mit dem Körper möglichst nah am Kokon zu bleiben, damit ich nicht wieder eingefangen wurde. Irgendwie kam ich mir vor wie ein Jungvogel, der aus seinem Ei schlüpft. Nur machten Küken das mit dem Kopf voran, während ich zuerst meinen Hintern an die frische Luft streckte. Ansonsten war der Vergleich aber gar nicht so schlecht. Denn von der Beschwerlichkeit her war es sicher ähnlich.


Fortsetzung folgt!
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Erin
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  RE: Skandal um Lara Datum:05.05.21 18:17 IP: gespeichert Moderator melden


OH was für eine Umwandlung hat da stattgefunden. Bin mal gespannt wie beide nun aussehen und was für Eigenschaften sie nun besitzen.
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plit
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  RE: Skandal um Lara Datum:06.05.21 10:30 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist,

erleben wir hier etwa die Entstehung von Poison Hanna und Lara Ivy? Oder braucht Edgar noch ein paar Dryaden, die ihm bei der Gartenarbeit zur Hand gehen?


Eine mysteriöse Stimme? Oder vielleicht sogar Hannas Stimme? Witziger Weis, hatte ich vor kurzen ein Video gesehen, in dem es darum ging wie Bäume über ihre Wurzeln, Pilze und Duftstoffe miteinander kommunizieren. Eventuell bekommen die beiden in Zukunft ja auch eine ganz neue Sicht auf ihre grünen Zimmergenossen.


Es bleibt wie immer spannend. Vielen Dank und mit besten Grüßen
Plit
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IronFist
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BW




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  RE: Skandal um Lara Datum:08.05.21 19:49 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Erin,

die beiden sind durch eine Metamorphose natürlich zu wunderschönen Schmetterlingen geworden.
Hoffen wir für die zwei, dass Edgar in seinem Haus keine Insektenfallen aufgestellt hat.


Hallo plit,

als professioneller Gärtner weiß Edgar bestimmt wie er mit Poison Hannah und Lara Ivy umzugehen hat.
Womöglich bringt er die neuen Spezies ja zum Blühen. Oder sie produzieren vielleicht auch ein paar Ableger.

Wenn man die Idee mit den Pflanzen weiterspinnt, dann könnte den beiden noch so einiges bevorstehen.
Wie zum Beispiel Düngen, Wässern oder Schneiden. Uhh!


LG
Fist
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