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  Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung...
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Blackrubberhorse
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Deutschland


Du hast alle Waffen die du brauchst- jetzt kämpfe!

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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:29.07.22 11:04 IP: gespeichert Moderator melden


Es ist soweit- Schlachtross darf sich direkt seiner Widersacherin Mira in einem Rennen stellen! Er und seine Jockey haben allerdings die Vorgabe der Baronin- ob sie sich daran halten werden?



Tag 42; Woche 6- Samstag (Part 1)



Morgens- in der Box...


Schlachtross:

'Heute ist also der Tag, wo ich das erste Mal der Baroness- wenn auch nur im übertragenen Sinn- weh tun kann...'

Dies war der erste Gedanke, der mir nach meinem Aufwachen durch den Kopf ging. Miu war noch nicht wirklich munter... ich hatte nicht mitbekommen, wann er nach seiner 'Zuarbeit' für den Anbieter auf der 'Shoppingmeile' von Markus oder Vanessa gestern Abend zurück in die Box gebracht worden war. Meine Gedanken in diesem Moment mit ihm zu teilen...- dazu war ich jetzt aber auch nicht in der Stimmung...
Das mit dem 'weh tun...' war dank der Ansage der Baronin ohnehin nur über die 5 km heute möglich...- auch wenn ich unheimlich Lust verspürte, auch bei dem Rennen über einen Kilometer Mira direkt zu zeigen, zu was ich leistungsmässig in der Lage wäre...

'Du hast mich eingeschüchtert... bei unserer ersten Begegnung auf dem Hof hier. Deine Ansage an mich und der Anblick von Brutus mit seinen Narben... so, wie er dich... trotz seiner Probleme mit dem Knie... auf seinen Schultern getragen hat...
Du hast mich gedemütigt... wolltest in deinem Wahn mich sogar als Mensch sozial und physisch vernichten... dein Knecht hat mich sogar einmal brechen können...- doch seit deinem Anblick am Stall... ohne deine Peitsche...
Deine Herrschaft hier beruht auf Angst... ja, Todesangst vor dir... und wenn diese weg bricht...- DANN BIST DU EIN NICHTS!'

"Pfrrrr..."

Miu schaute mich ein wenig verschlafen an... hatte aber offenbar mitbekommen, wie tief ich in Gedanken war und mich nicht in diesen stören wollen. Daher auch nur das leise Schnauben von ihm um zu sehen, ob ich darauf reagieren würde. Aber nachdem er sah wie ich ihn anschaute, kam er gleich zum Punkt.

"Guten Morgen Schlachtross- ich wünsche dir heute alles Glück in deinen beiden Rennen... Du hast an Mira gedacht- stimmt's?"

'Standen meine Gedanken derart gut lesbar auf meiner Stirn...?'

Wortlos bestätigte ich dies mit einem Nicken und rutschte an ihn heran...

"Ja... ich habe an sie und meine erste Begegnung mit ihr auf dem Hof denken müssen...- und welche Angst sie mit ihren Worten in Kombination mit dem Anblick der Narben bei Brutus in mir hervor gerufen hat...
Aber weißt du...- sie hat mich mit all ihrer Brutalität und Grausamkeit an einen Punkt getrieben... an dem mir dies alles egal wurde. Und in dem Moment... nach meiner Entscheidung im RoundPen... hier weiter zu machen... Da, wo sie am Stall auf mich warten musste, sie ohne ihre Peitsche vor mir stand... und ich sie auslachte...- seit diesem Augenblick hat sie keinerlei Macht mehr über mich! Die Furcht vor ihr, die ich vorher verspürte... die ist wie weggewischt! Selbst wenn sie heute über den einen Kilometer siegt und Anja mit mir den letzten Platz belegen würde...- sie kann gegen mich nicht mehr gewinnen!
Ich glaube sogar...ganz tief in ihr... unbewusst... weiß sie das."

Zu meinem Erstaunen nickte mein Freund zu diesen Worten.

"Aber angenommen... du würdest in dem Rennen drei oder vier Längen vor ihr liegen... Würdest du die gegebene Stallorder trotzdem umsetzen?"

"Du weißt schon, durch die Scheuklappen bin ich blind... Ich kann Brutus... wenn er neben mir laufen sollte, anhand seiner Schritte von den anderen ganz sicher unterscheiden... doch ich bin in diesem Rennen 'nur' das Pferd... Es ist daher nicht meine Entscheidung... sondern die von Anja... und ob sie sich daran halten wird.
Ja- ich könnte natürlich ihre Aufforderungen und Signale ignorieren... die sie mit mir gestern abgesprochen hat... aber dann wäre ich durchgegangen... Ich würde damit alles, was an Vertrauen zwischen ihr und mir besteht... zerstören...
Das würdest du ganz sicher auch nicht machen... wenn du an meiner Stelle wärst!

"Ja...- dann wären wir Wild- und keine trainierten Sportpferde... Du hast recht! Deine Jockey wird ganz sicher die richtige Entscheidung treffen... und ihr werdet Mira trotzdem weh tun!
Ich werde es ziemlich sicher sogar anschauen können- die Rittmeisterin hat mich heute erneut den ganzen Tag dem Stand von AGM zugeteilt... auf deren Bitte hin. Die hatten mich gestern nach meinem Einsatz dort gefragt, ob es mir gefallen würde heute noch einmal als Showpferd für ihre Masken dort zu arbeiten. Sie hat den Standleiter auch- in meinem Beisein- darum gebeten, es mir zu ermöglichen... die Zieleinläufe der beiden Rennen, wo du starten wirst... mir anschauen zu können.
Ich würde mich so freuen... dich siegen zu sehen!"



Vormittag, 1000-Meter Rennen...


Schlachtross:

Die Anlage war breit genug allen für dieses Rennen gemeldeten Gespannen eine Bahn zu bieten...- daher hatte es auch keinen Vorlauf wie über die Distanz von fünf Kilometern gegeben. Dreizehn Teams- alles Hengste oder Wallache- standen bereit für den Start und warteten auf das Signal loszustürmen. Die Auslosung hatte Anja und mir die vierte Bahn, von innen heraus gezählt, zugewiesen- so hatte Anja einen Großteil des Starterfeldes in ihrem Blick und könnte dank dieses leichten Vorteils notfalls sogar taktisch agieren.
Mike und Klaus/Kristall hatte das Losglück eine Innenbahn neben mir und Mira mit Brutus die zweitäußere zugewiesen. Die Baroness hatte zu meiner Erleichterung auf jede verbale Interaktion mit meiner Jockey und mir vom PreCheck bis zur Aufstellung zum Start verzichtet. Einzig ein paar hasserfüllte Blicke zu ihnen herüber, aber hier hatte ich vor dem Anlegen der 'Scheuklappen' auf die gleiche Art geantwortet wie schon bei der Begegnung unmittelbar nach meiner Entscheidung, hier auf Rosengarten weiterzumachen- ich gönnte ihr ein Wiehern, was mehr ein Lachen war.
Darauf drehte Mira sich weg und ein paar unhörbar für alle anderen an Brutus gerichtete Worte waren die einzige Reaktion der Baroness...- leider war ich mir sicher, diese beinhalteten die möglichen 'Konsequenzen' für ihren Hengst bei einer sie nicht zufrieden stellenden Leistung...

Das Feld war bunt gemischt... und einige der aufgerufenen Teams kannte ich persönlich von anderen Wettkämpfen. Von denen war keines dabei, was nicht zu schlagen wäre- doch war der Sprint nicht meine Spezialdisziplin und die anderen waren nicht nur ehrgeizig sondern auch fit... Fünf Teams sagten mir nichts... denen war ich bisher noch nicht begegnet.
Das wirklich große Rätsel für mich war Mike mit seinem Hengst. Ich hatte die beiden ja angelernt und geholfen, sie zu einem Team zu formen...- doch mir fehlten die sechs Wochen, die ich normalerweise zur Wettkampfvorbereitung auf 'Waldsee' gehabt hätte... Da wäre es mir sicher möglich gewesen, die beiden ab und an bei Ihrem Training zu sehen und hätte sie damit besser einschätzen können... Bea hatte mich ja vor ihnen gewarnt- sie wären richtig gut!
Aus den Überlegungen gerissen wurde ich durch ein letztmaliges überprüfen meiner 'Scheuklappen' durch den Rennjudge...- ein paar kurze Berührungen, dann wurde durch ihn die Starterlaubnis für meine Jockey erteilt.

'Lauf einfach...- die Kommando's von Anja setzt du instinktiv um. Einfach die Mitte der Spur halten und dann das Tempo mitgehen...'

Ich war nicht so aufgeregt wie vor dem Start meines ersten Rennens...- doch jetzt startete ich mein erstes Finale für ein 'fremdes' Gestüt, dessen Regeln und Verhaltensweisen mich in den vergangenen sechs Wochen doch sehr stark verändert hatten. Wie würde sich dies auswirken? Dazu noch die 'Stallorder'... würde sich Anja tatsächlich daran gebunden fühlen oder würde sie versuchen Mira zu zeigen, daß ich als ihr Hengst besser wäre als Brutus...
Ich hatte mich in der Hinsicht entschieden- für mich stand diese Entscheidung nicht an und ich würde einfach nach ihren Signalen mein bestes geben!
Trotzdem...- Anja hat mir beim Einschirren ein paar Worte zu ihrer Renntaktik und dem, was sie dabei von mir erwartete, mitgegeben. Ich hätte ihr sehr gern dazu einiges gesagt, doch ihr Verhalten hat mich auch mehr aus meinem 'Pferde-Ich' geholt als mir lieb war. Sie war aber mit keinem Wort mir gegenüber auf die 'Bitte' der Baronin eingegangen...


Peng!

Mit dem Knall der Startpistole stemmte ich mich in mein Zuggeschirr und beschleunigte so gut ich konnte den Sulky. Das Rennen liefen wir Pferde blind- daher hatte ich keine Ahnung wie gut oder schlecht ich im Vergleich zu den übrigen Teams die ersten Meter hinter mich gebracht hatte...
Vollgas- mit jedem Schritt rollte der Sulky hinter mir schneller und für mich stellte sich das von allen Pferden geliebte Rennfeeling ein. Der Unterschied zu dem Vorlauf über die 5000 Meter vor zwei Tagen war regelrecht greifbar- jetzt ging es darum zu zeigen, wer wirklich das beste Gespann über diese Sprintstrecke war.

'Gleichmäßig atmen... Schritt, Schritt, Schritt,...- ein wenig nach links...'

Der sich in Abständen wiederholende leichte Zug der Trense in meinem Mundwinkel bedeutete nur eines- wir hatten die erste Kurve erreicht und ich würde die nächsten 300 Meter mit meiner rechten Hinterhand raumgreifendere Schritte machen müssen.

'Das ist nicht nur mein Atem...- das kommt von der rechten Nachbarbahn!'

Ich hatte das rechts neben mir laufende Gespann noch im ersten Halbrund- nach nicht einmal einem Viertel der Strecke- eingeholt! Gut, es war eines der Teams, die neu waren und mir nicht bekannt...- daher hieß es für mich einfach weiter alles aus mir heraus holen. Von Anja kamen mit der Langgerte je eine leicht Berührung links und rechts am Hals...- das seit langer Zeit zwischen uns abgesprochene Signal für 'Gut gemacht- weiter so!'
Auch wenn ich keuchte, das Tempo wurde von mir gehalten. Ich war in diesem Moment für Anja ihren 'Starrsinn', mich nach meinen Misshandlungen derartig strikt unter ständiger Überwachung meiner Vitalwerte laufen zu lassen, bis nicht ich sondern meine Trainer der Meinung waren, ich könnte meinem Körpfergefühl wieder uneingeschränkt trauen, einfach nur dankbar! Das war meine wichtigste Waffe in dem anstehenden Kampf morgen über die Langstrecke- ich würde mich nicht blindlings überanstrengen und so einen Leistungseinbruch herbei führen, wie es mit dem Fehltraining nach den Vorgaben von Augustine für mich vorgesehen war!

'Oh nein- das würde nicht passieren...- zumindest nicht so wie von den beiden Sadistinnen für mich geplant...'

Mittlerweile war ich mit allen anderen Teams kurz vor dem Übergang der zweiten Kurve in die finale Gerade zum Ziel- das wären noch einmal 200 Meter Sprint, bei denen ich keine Rücksicht auf brennende Schenkel und beginnende Luftnot nehmen würde- das wäre mit den Überfahren der Ziellinie binnen Minuten vergessen! Meine Jockey hatte mich mit der Langgerte erneut am linken Ohr berührt- wir lagen somit noch immer vor Mira mit Brutus auf einem der ersten drei Plätze...

'Anja...- wirst du dich an die Stallorder der Baronin halten wollen...?'

Ein leichter Zügelschlag von ihr war das Signal für meinen Enspurt- und dieser kam nach meinem Gefühl zu früh! Damit war für mich klar- sie würde sich an die 'Bitte' der Baronin halten... Brutus hätte die Chance auf einen Medallienplatz... und ich sollte ein wenig schauspielern!

'...eigentlich schade... Ich hätte... Mira so gern... auf dem Podest... von oben herab... angelächelt...'

Die Geräuschkulisse der Tribünengäste drang nur wie aus weiter Ferne in mein Bewusstsein- ich hörte nur meinen eigenen Atem und den von 'Kristall' neben mir. Mike mit seinem Hengst schien mit mir gleichauf zu liegen und ihm als Jockey hatte ich alles beigebracht, was ich an Erfahrung hatte...
Die Berührung an meinem rechten Ohr war das vereinbarte Signal. Bis zum Ziel waren es keine 100 Meter mehr- und und meine Jockey wollte mit mir die 'Stallorder' so umzusetzen, daß Mira über mein Leistungsniveau einen falschen Eindruck gewinnen müsste!
Ich zählte fünfzehn Doppelschritte nach diesem Signal herunter- und begann dann einen Krampf zu simulieren! Das würde Anja und mich ganz sicher um einen möglichen Platz auf dem Siegerpodest bringen...- aber Mike und Klaus würden für 'Waldsee' vor der Baroness durch das Ziel gehen und sie würde in ihrer Einschätzung, was mein Leistungsniveau anginge, für die beiden anderen Rennen zu falschen Schlussfolgerungen verleitet...
Mein plötzlich 'unrunde' Gang blieb natürlich nicht unbeobachtet und der Kommentator des Rennens schien meinen Namen dabei zu erwähnen- zumindest glaubte ich ihn vernommen zu haben. Endlich verspürte ich den beidseitigen Zug an der Trense und die mich beruhigend auffordernde Stimme meiner Jockey, die mir erst langsamen Schritt befahl, bis ich ein 'Steh' von ihr vernahm.
Hände fassten mich an, entfernten meine 'Scheuklappen' und die Trense und von einer 'Sissy' bekam ich eine Flasche mit Wasser in mein Maul geschoben. Es dauerte einen Moment, dann erkannte ich 'Anna', die das Vergnügen hatte mich versorgen zu dürfen. Ein Sanitäter fühlte meine Hinterhand ab, schien nichts zu finden und forderte mich auf, zu wiehern, wenn ein Krampf die Ursache meines 'Einbruchs' gewesen wäre. Mit meiner Antwort zufrieden wandte er sich an Anja und drückte ihr zwei Wärmepacks aus seinem Rucksack in die Hand. Ich solle von ihr ein wenig bewegt werden und vorher die Packs zwei, drei Minuten auf deine Stelle des Krampfes gehalten bekommen....


Miu...

"Schade...- das war Pech für deinen... Freund. Ein Krampf...- das kann vorkommen... Er startet aber nachher noch bei dem anderen Rennen- richtig... Miu?"

Ich nickte ein wenig abwesend unter der Maske die Worte des Standbetreibers von 'AGM' ab- zum Glück waren die Linsen 'meiner' Maske, die ich jetzt trug, verspiegelt und so konnte dieser nicht die Freude in meinen Augen sehen.

'Mira hat die erste Niederlage einstecken müssen... sie hat nicht gewonnen! Und wenn ich es nicht besser wüsste... der 'Krampf' von Schlachtross sah so real aus... ich würde mir wirklich Sorgen machen...
Ich freu mich auf das Rennen nachher!'

"Wiehiee..."

Auf das Wiehern von mir wandte sich der Standbetreiber zu mir- und mit meinem auf das Knie gehen und den Kopf beugen als Geste des Dankes für die gewährte Möglichkeit, mir als Pferd das Rennen anschauen zu dürfen... zeigte ich ihm meinen Respekt.

"Alles gut du hübscher Hengst...- gefällt es dir, so eine Maske zu tragen?"

Auch wenn ich so gern mit menschlichen Worten gesagt hätte, wie sehr ich dies genoss...- ein Schnauben und den Kopf neigen zeigte meine Begeisterung dafür auch so...

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Blackrubberhorse
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  RE: Abenteuer auf Rosengarten- eine (mögliche) Fortsetzung... Datum:05.08.22 11:29 IP: gespeichert Moderator melden


Schlachtross hat sein erstes direktes Rennen gegen Mira- und für das Hofgut 'Rosengarten'- zur Zufriedenheit seiner Jockey und auch der Baronin hinter sich gebracht...
Ihm bleiben nun ein paar Stunden, in denen er sich erholen und auf sein zweites Rennen gegen Brutus unter der Führung der Rittmeisterin vorbereiten kann.
Mira erfährt hingegen- zu ihrer Überraschung- nicht das erhoffte Lob durch ihre Mutter, auf das sie mit ihrem 2. Platz gehofft hat...


Tag 42; Woche 6- Samstag (Part 2)



Schlachtross...

"Meine sehr geehrten Gäste- hier das offizielle Ergebnis des Sprintrennens über 1000 Meter der Hengste: den ersten Platz belegt das Team des Gestütes 'Waldsee' mit Mike und seinem Hengst 'Kristall'... dahinter auf dem zweiten Platz die Tochter der Veranstalterin- Mira mit ihrem Hengst 'Brutus'... auf Platz drei eines unserer Gastteams aus Großbritannien- Carol E. mit 'Northfire'..., den vierten Platz belegen die Pechvögel dieses Rennens- das ebenfalls für Rosengarten startende Team mit Anja und ihrem Hengst 'Schlachtross'...- ich erfahre gerade, ein Verkrampfen der Hinterhand auf den letzten Metern hat dieses Team den sicher geglaubten zweiten Platz gekostet... nach einer Rückmeldung unserer 'tiermedizinischen' Helfer ist aber mit dem Hengst wieder alles soweit in Ordnung, daß wir uns auf seine weitere Teilnahme an den Wettbewerben freuen dürfen..."

Während Anja mich neben sich her führend von der Wettkampfbahn zurück in den Bereich des Ausschirrens führte, brandete, vom Sprecher dazu animiert, der Beifall für alle Team und ihre gezeigte Leistung auf...

Ein wenig später- meine Jockey hatte mich in den RoundPen geführt und wollte gerade anfangen mich ein wenig zu bewegen, schaute Markus wie zufällig vorbei und winkte Anja zu sich. Nach einem kurzen Wortwechsel verschwand er wieder, doch ich bekam keine Aufforderung mein Lauftraining fortzusetzen. Im Gegenteil- Anja signalisierte mir, es abzubrechen und befahl mich zu sich.

"Die Baronin hat leider keine Zeit, dies uns jetzt direkt zu sagen- aber sie bedankt sich bei uns für die Umsetzung ihres Wunsches... was die Reihenfolge der Platzierung von Brutus und dir angeht! Dein Gehorsam und die sich damit ergebenden Konsequenzen für Brutus waren ganz in ihrem Sinn...
Schlachtross- bevor ich dich heute morgen aus der Box geholt hatte, kam es noch einmal zu einem Vier-Augen-Gespräch zwischen Amalie und mir. Sei dir bewusst- du hast jetzt nicht nur Brutus einen Gefallen getan... auch Mira weiß jetzt offenbar nicht, wie sie uns einschätzen muss. Nach deiner Leistung im Vorlauf über die 5000 Meter- und du weißt ja, ich hatte dich schon langsamer laufen lassen als es dir möglich gewesen wäre- schien Mira richtig wütend gewesen zu sein...- hatte sie doch scheinbar auf irgend welche Langzeitfolgen ihrer 'Behandlung' bei dir gehofft. Mit deinem scheinbaren Einbruch jetzt beim Rennen könnte sie sich erneut in dir täuschen...- und da du nachher nur gegen Brutus und nicht direkt gegen sie antrittst, lässt sich ein 'Sieg' über ihren Hengst aus ihrer Sicht auf die 'Zurückhaltung' der Rittmeisterin schieben, die IHR Pferd nicht hart genug zum Sieg getrieben hat.
Amalie und Bea werden nachher auf der Tribüne sitzen und uns zuschauen- beide wünschen uns den Sieg und drücken ihre Daumen dafür...
Komm- noch fünfzehn Minuten hier im Kreis und dann massier ich mein Pferd noch etwas damit du in zwei Stunden uns wieder zum Sieg ziehst!"

'Hier läuft ja einiges im Hintergrund...'

Mir war die intrigante Art, die jedem hier wohl in Fleisch und Blut übergegangen war, immer noch zutiefst verhasst. Doch während jedem Rennen liefen Absprachen im Hintergrund um seine Gegner zu täuschen und sich so einen Vorteil zu verschaffen... Hier war es nur zu einer Kunstform erhoben- wenn sich die Baroness in meiner Leistung verschätzte und ich dann bei dem heute noch anstehenden Rennen zeigen würde, was ich wirklich zu leisten im Stande wäre... dann würde sie morgen im Duell gegen Anja und mich Brutus mit allen Mitteln zum Sieg treiben wollen und was danach wäre dürfte ihr egal sein!
In diesem Licht verstand ich jetzt auch die Einheit vor einigen Tagen besser... das Rennen über die zehn Kilometer würde ohne jeden Zweifel brutal werden...- da war ich mir jetzt ganz sicher!


Büro der Baronin- gleiche Zeit, nach der Siegerehrung des 1000-Meter Rennens...


"Kannst du mir bitte erklären, wieso du nicht ganz oben auf dem Podest gestanden hast...- Tochter!
Hast du verlernt wie man siegt?"

Mira hatte nach der Aufforderung ihrer Mütter, sie möge sich kurz mit ihr im Büro treffen, erwartet, wegen der ersten 'Demütigung' von Schlachtross und Anja in dem Sprintrennen durch Ihr Team gelobt zu werden. Daher war sie von dem rüden Tonfall, mit dem sie konfrontiert wurde, mehr als nur erstaunt.

"Ich habe nicht den ganzen Nachmittag Zeit...- und ich will keine Entschuldigung hören! Wieso war dieses Scheißgespann aus Waldsee vor dir?"

"Mutter... ich... Brutus hat nicht die Leistung gezeigt, die ich von ihm sonst gewohnt bin... Dem fehlt die Peitsche...- was du ja so verfügt hast."

"Blödsinn- und komm mir nicht mit so einer lahmen Entschuldigung! Der braucht keine Peitsche wenn du hinter ihm aufsitzt- da sollte die Furcht vor dir ausreichend sein! Du kannst dich glücklich schätzen, daß dein spezieller 'Freund' einen Krampf hatte... sonst wäre der auch noch vor dir über die Ziellinie gelaufen!
Du brauchst jetzt hier auch nicht sinnlos darüber nachzudenken was hätte besser laufen können- hake es ab... hake es einfach ab! Überlege dir lieber, wie du mit deinem Hengst morgen als erste das Ziel erreichst! Zwei Drittel der Strecke sind nicht überwacht...- da kannst du deinen Hengst ausreichend motivieren... wenn du dafür schon die Peitsche zu brauchen glaubst! Ich will einen Sieg...- ich will das du morgen... hier mit Heimvorteil siegst! Hast du mich verstanden?!
Das hier ist mein Gestüt- und soll deines werden...- dafür habe ich sogar deine Schwester geopfert! Denk mal darüber nach!
Ich habe es so satt- die letzten zwei Wochen haben genug Opfer gekostet und lange halte ich dieses Theater nicht mehr aus...
Und jetzt raus hier- ich habe zu tun!"

Derart abgekanzelt und vor die Tür des Büro's gesetzt blieb Mira nichts anderes übrig als sich zurück zu ziehen. Aber es war ihr ein Trost gesehen zu haben, wie ihrer Mutter gleichfalls dieses 'in den Arsch kriechen' zuwider war und sie deshalb Dampf ablassen musste.
Sie konnte nicht sehen, wie ihre Mutter einen Anruf tätigte...


Zwei Stunden später...


Schlachtross:

"Komm Schlachtross...- es ist soweit! Wir müssen zum PreCheck... Ich weiß, was du vorhin über die eine Runde hättest leisten können... Zeige jetzt allen... was wirklich in dir steckt mein Hengst... vor allem Mira! Auch wenn du jetzt nicht direkt gegen sie antrittst- MACH SIE FERTIG!"

Auch wenn ich diese Aufforderung meiner Jockey eigentlich nicht nötig hatte, ihre Worte motivierten mich...
Während sie mich vorhin einschirrte, hatte sie mir noch einmal gesagt, sie würde mir bei dem anstehenden Rennen voll vertrauen- ich würde garantiert ALLES aus mir heraus holen ohne mich zu überlasten! Wir wären EIN TEAM und sie würde mich zum Sieg führen- ich müsste einfach nur laufen...

'Mira- auch wenn ich morgen erst direkt gegen dich antreten werde... jetzt werde ich dir den ersten Teil MEINER Rache unter die Nase reiben...
Markus und Vanessa hatten mich mit Ihrem Training dafür fit gemacht...- und wenn ich einen Podestplatz erreichen sollte... dann werde ich Anja bitten, sie soll in diesem Fall im Beisein der Baroness den beiden meinen Anteil des Preisgeldes widmen...'

Allein diese Vorstellung zauberte mir ein Lächeln in mein Gesicht und motivierte mich zusätzlich... während ich meiner Jockey an der Führleine zum Zelt des PreRace- CheckInn folgte.

Eine Viertelstunde und eine Blutabnahme durch Natascha später lief ich gemeinsam mit allen anderen Startern dieses Rennens, geführt vom zuständigen RaceJudge, auf das Oval der Rennstrecke und genoss den Jubel der Zuschauermenge auf der Tribüne. Anja hatte bei der Verlosung der Startplätze die dritte Bahn von außen gezogen- nicht unbedingt ideal... doch nach der einen Runde würden wir nach innen ziehen und ich wusste um die fahrerischen Fähigkeiten meiner Jockey. Die Rittmeisterin mit Brutus startete fünf Bahnen weiter innen und Vanessa würde sich an die getroffene Entscheidung der Baronin halten- das hatte sie mir, genauer Anja, gegenüber noch einmal in der Boxengasse bestätigt...

'...und ja- was den Endspurt angeht... ich habe es dir versprochen... mehr als die bisherigen 200 Meter werde ich durchhalten... Ich bin in der Lage notfalls eine halbe Runde durchzusprinten...- auch 'dank' eurem Training... Baroness!'


"...liebe Freunde des Pferdsports- wünschen wir allen Teams mit ihren Pferden über dieses Mitteldistanzrennen viel Erfolg! Den Pferden die Kraft und Ausdauer und ihren Jockeys das fahrerische Geschick... für den Kampf um den Sieg und die nachfolgenden Plazierungen...
Für alle noch einmal einen kräftigen Applaus!"

Ich stand, mit den 'Scheuklappen' versehen, in Startstellung und mit dem Abebben der uns motivierenden Geräuschkulisse stieg meine Anspannung...- wie schon im Rennen über die 1000 Meter vorher.
Mir blieben noch einige tiefe Atemzüge- Anja hatte als Bestätigung für mich die Zügel einmal ganz leicht angezogen... wie schon in den Rennen vorher, seit ich ihr Pferd war, bildeten wir in diesem Moment eine Einheit.
Der Knall der Startpistole war daher keine Überraschung für mich- es war das zerschneiden des Bandes, was mich bisher auf meiner Position gehalten hat.

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