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  Eine Wette und ihre Folgen
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Der Leser Volljährigkeit geprüft
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:10.05.18 23:54 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin,

fantastisch mit was für einen tollen Teil Du uns wieder beschenkt hast. Vielen Dank für Deinen vielen Einsatz, die viele Kraft und die viele Zeit welche Du für uns investierst. Ich warte immer sehnsüchtig auf mein neuestes "Lebenselexier".

Da darf man ja gespannt sein ob sich unsere beiden wirklich einbremsen lassen. Das sie jetzt auch noch ihre Aufpasser zur Seite gestellt bekommen haben, und dann auch noch ihre private Sportbekleidung vom Land "annektiert" wird. Das sind ja fast schon solch ungewöhnliche Maßnahmen wie ihre sonstigen Handlungen. Man lernt auch immer wieder neue Facetten an den beiden kennen wenn sie zum Beispiel Pilze sammeln. Aber auch die feste Größe in ihrem Leben aus der sie immer wieder Kraft schöpfen, ihre Männer, kommt am Ende nicht zu kurz. Das ihre "Vergangenheit" auch immer wieder thematisiert wird nervt sie vielleicht manchmal gehört aber auch zu ihrem literarischen Leben.

Achte auf Dich und Deine Gesundheit. Auch Familie und Garten gehen vor. Wenn Du dann noch etwas Zeit übrig hast würde ich mich über weitere Teile dieser wunderschönen Geschichte freuen.

Liebe Grüße,

Der Leser
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drachenwind Volljährigkeit geprüft
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Leben und leben lassen

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:11.05.18 16:15 IP: gespeichert Moderator melden


Wenn auch verspätet ein Dankeschön für die Fortsetzung.

LG
Drachenwind
Achte das Leben!
Urteile erst, wenn du genug weißt und vor allem sei Tolerant!
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Stormanimal Volljährigkeit geprüft
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:15.05.18 21:16 IP: gespeichert Moderator melden


Fein geschriebene Fortsetzung. Diese Geschichte macht weiterhin Spass. Danke dafür!!

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Katrin-Doris Volljährigkeit geprüft
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Lebe dein Leben bevor es zu spät ist !

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:21.05.18 19:13 IP: gespeichert Moderator melden


So, wie angekündigt, geht es heute etwas früher weiter .

Danke sage ich an:Mausi, AlfvM, SusiS, Alter Leser, Drachenwind und Stormanimal !!!
Besonders bedanken möchte ich mich noch bei "Der Leser",für beide Kommentare.

Viel Spaß beim lesen...

Teil 177 Eine neue Situation mit dem Abschied…

Auf meinem Zimmer angekommen, veränderte mein Mann erst einmal die Einrichtung. Er schob mein Bett und sein Bett zusammen. Lachend sagte ich zu ihm, „Deine Sehnsucht nach deiner Frau muss aber groß sein, wenn du für Ehebetten sorgst.“ Michael erwiderte mir, „Das weißt du doch genau. Übrigens haben wir uns sogar angemeldet und tauschen die nächsten zwei Tage die Plätze mit Martin und Stefan. Die beiden haben Wochenende und kommen erst am Sonntagabend zurück. Außerdem habe ich bereits einen S*menkoller, oder wie diese Empfindung heißt.“ Nach seinen Worten, verschwand ich mit einem fröhlichen Gesichtsausdruck ins Bad. Klaudia machte sich hier fertig für eine hoffentlich stürmische Nacht mit ihrem Mann. Dazu wählte sie ein Baby Doll, dass nur aus Spitze gefertigt war. Die Reaktion meines Mannes, als ich wieder im Zimmer erschien, war dementsprechend. Seine Beule in der Hose war nicht zu übersehen.

Er zog sich langsam aus und kniete sich direkt vor mir hin. Als er mit seiner Zunge meine Liebeshöhle bearbeitete, fing ich langsam an zu stöhnen. Nach dem die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen größer wurde, wechselten wir den Ort der Liebesspiele. Michael nahm mich zärtlich in die Arme und legte mich, nach einem langen zärtlichen Zungenkuss im Bett ab. Die Berührung mit seinen Händen, elektrisierten mich und erweckten Gefühle in meinem Körper. Zu lange musste ich schon auf diese Berührungen verzichten. Meine Brustwarzen standen steif nach oben und als mein Mann diese mit dem Mund bearbeitete, öffnete ich die Schenkel. Michael hatte meine Signale verstanden und schob seinen inzwischen dicken Schw**z in meine, mehr als feuchte L*stgrotte. Klaudia suchte die Lippen ihres Mannes, für den nächsten Zungenkuss. Mein Mann machte diese wirkungsvollen rhythmischen Bewegungen und küsste seine Frau. Es dauerte nicht sehr lange, bis wir den ersten Höhepunkt erreicht hatten. In der kleinen Ruhepause danach küssten wir uns leidenschaftlich. Leise sagte mein Mann zu mir, „Du machst mich immer noch verrückt, wenn ich an dich denke, mein Schatz.“ Leise fragte ich ihn, „Hast du es eigentlich jemals bereut, dass du eine Transsexuelle geheiratet hast? Immerhin habe ich meine Kindheit als Junge verbracht?“ Er erwiderte mir, „Davon spürt man aber nichts mehr. Für mich bist du die Erfüllung meiner Träume. Ich habe unsere Hochzeit nie bereut und bin sogar immer noch stolz darauf, dass du mich gewählt hast.“

Nach einigen weiteren Küssen streichelte er mich an Stellen, die mich richtig anmachten. Ich glaube, dass er alle erogenen Zonen seiner Frau berührte. Aus diesem Grunde fuhr er mit seinen Aktivitäten fort und führte sein bestes Stück wieder ein. Als er dabei die Stelle erwischte, die meine Gefühle ankurbelten, war ich glücklich. Mein Mann brauchte sich nicht einmal anzustrengen, um uns beide zum Höhepunkt zu bringen. Der hatte es für Klaudia in sich. Zitternd und stöhnend war mein Körper in Ekstase geraten, so brauchte er auch etwas länger um sich zu erholen. Zwischen meinen Beinen lief der überflüssige Saft heraus, als mein Mann sein bestes Stück herauszog. Nach einer kurzen Pause, leckte ich ihn unten sauber. Michael sagte dabei zärtlich, „Du kannst wohl nie genug bekommen?“ Mit einem kurzen Lächeln entgegnete ich ihm, „Von deinem Saft nicht. Außerdem war ich ausgehungert nach Sex mein Schatz.“ Als wir anschließend unsere Schlafpositionen suchten, öffnete er die Arme, damit ich meine gewohnte Kuschelstellung einnehmen konnte. Dabei sagte er noch, „Bitte denk daran, dass du Gesellschafterin bist und zum Jahresende einige Rechenschaftslegungen sind. Plane bitte diese Zeiten mit ein.“ Mit halboffenen Augen, sagte ich leise, „Ich werde das nicht vergessen und dort erscheinen. Nur so lange man mich dort noch sehen will.“ Michael lachte leise, wegen meines letzten Satzes, bevor wir beide im Land der Träume landeten.

Als am Morgen mein Wecker klingelte, erschrak mein Mann und sagte etwas im Halbschlaf von, „Kein Kuss am frühen Morgen und dann auch noch so ein Krach.“ Ich gab ihm einen Kuss und sagte, „Reha ist leider keine Erholung. Hier gibt es geregelte Tagesabläufe, die keiner durcheinander bringen darf, sonst gibt es Ärger mit der Küche.“ Klaudia hüpfte aus dem Bett und ging ins Bad. Da Michael gleich folgte, benutzten wir beide die etwas enge Dusche für unsere nächsten Liebesspiele. Ich krallte mich bei meinem Mann fest und er nahm mich mit unter den Strahl des warmen Wassers. Als ich leicht an seinem Ohr knabberte, kamen wir beide zum Höhepunkt. Leise sagte ich zu ihm, „Mal wieder ein Haufen Frösche gezeugt, die jetzt das triste Leben der Abwasserkanalisation erleben müssen.“ Michael lachte nur und wusch mit einem Seifenlappen zärtlich meinen Rücken. Als ich seinen Schw**z spürte sagte ich leise, „Irgendwann müssen wir zum Frühstück gehen, auch wenn du schon wieder deine Frau beglücken kannst. Nach dem gemeinsamen Abtrocknen zogen wir uns beide an. Ich hatte ein etwas wärmeres Strickkleid gewählt mit der entsprechend wärmeren Strumpfhose. Nach den Verschönerungsarbeiten an den Haaren und dem Make-up, war ich fast fertig. Schuhe anziehen, etwas Parfüm verteilen sowie etwas Schmuck anlegen und Klaudia war fertig.

Zufällig trafen wir Andrea und Bernd auf dem Flur, die wir begrüßten. Mit einem zwinkernden Auge fragte ich sie, „Habt ihr beide solchen Krach gemacht bei euren Sexspielen, oder hat die Amsel auf dem Balkongitter ein heißen Balztanz hingelegt?“ Sie antwortete mir nicht mit Worten, aber ihr Blick sagte alles. Elke und Uwe waren bereits anwesend wir stellten, nach der Begrüßung, unsere Männer vor. Nach dem Entern des Büffets setzten wir uns wieder auf unsere Plätze. Uwe und unsere Männer quatschten, als ob sie sich ewig kennen würden. Verwundert schaute ich meinen Mann an, der zu Hause nur das Nötigste sagte. Elke sagte uns, dass sie morgen nicht da ist, weil sie zu ihrer Schwester nach Goslar fährt und erst zum Abendessen zurückkommt. Andrea fragte sie nach ihrem heutigen Tagesplan und sie sagte nur, „Faul sein, etwas lesen oder Fernsehen schauen.“ Ich entgegnete ihr, „Wenn du Lust hast, kannst du mit uns mitkommen in die „bunte Stadt“ mit den Forellen im Wappen.“ Sie kannte zwar den Zielort nicht, wegen meiner blöden Erklärung, sagte aber, „Wenn wir pünktlich zurück sind, dann würde ich das Angebot annehmen.“ Michael der meine und ihre Worte vernommen hatte, sagte nur kurz, „Wenn Uwe auch den Trip dorthin mitmachen will, kann auch er gerne mitkommen.“ Uwe überlegte kurz und sagte, „Wahrscheinlich kommt meine Frau zu Besuch. Aber danke für die freundliche Einladung.“

Nach dem Frühstück suchten wir noch einmal die Toiletten auf und als Elke, von ihrem Zimmerbesuch erschien, gingen wir gemeinsam auf den Parkplatz der Klinik. Etwas überrascht war ich schon, als da neben unseren BMW, ein Kleinbus stand Bernd sagte dazu, „Wir waren noch bei der Schrottverwertung und haben alles aus unseren Küchen und Wohnzimmern entsorgt, was ein Jahr lang nicht benutzt wurde.“ Andrea sagte nur kurz, „Wehe, sonst kommt auch die Teufelin bei mir durch.“ Michael krümelte sich vor Lachen und nach etwas nachdenken sagte ich, „Eigentlich hat dein Mann recht. Mann müllt sich zu im Laufe seines Lebens.“ Nach dem Einsteigen fuhren wir über einige Straßen und Elke sagte plötzlich, „Das Schloss, auf dem Berg kenne ich. Wir fahren nach Wernigerode, in die Stadt die ich schon immer mal besuchen wollte.“

Bernd kurvte noch etwas herum, bis er mit dem Parkleitsystem der Stadt auf Du und du war. Als er endlich parkte, fragte ich in die Runde, „Zuerst Schloss, dann Rathaus und anschließend stärken und nach Hause?“ Es stimmten alle zu. Wenig später folgten wir den Wanderweg zum Schloss, quer durch die wunderschöne Altstadt. Als der Weg bergauf ging, schnauften wir ganz schön. Nach einer halben Stunde hatten wir das Wahrzeichen von Wernigerode erreicht, dass majestätisch auf einen Berg lag. Nach dem Bezahlen der Eintrittskarten durch Andrea, schlurften wir mit Pantoffeln und einer Fremdenführerin durch die vielen Räume. Lachen musste ich, als sie die Toilette der damaligen Zeit zeigte. Andrea sagte dazu, „Kackst du über die Mauer, wächst das Gemüse gut, beim Bauer.“ In den ehemaligen Schlafzimmern waren die Bettlängen eher niedlich anzusehen. Darum sagte ich zu Andrea, „In früheren Zeiten wärst du zu groß gewesen, um in den Betten zu schlafen, aber andererseits, als Gräfin der Grafschaft Wernigerode, könntest du ja auch im Dienst pennen. Da ändert sich ja zur heutigen Zeit nichts.“ Elke schmunzelte über unsere kleinen Späße und sagte, „Allein dieser Besuch hier hat Spaß gemacht und die vielen Fotos, werde ich zu Hause zeigen.“ Als wir den Ausgang erreichten ging es wieder bergab. Der Wanderweg führte direkt am kleinsten Haus vorbei, um etwas später das Rathaus zu erreichen.

Elke kommentierte ihre Eindrücke mit, „Das ist ja ein Traum der Baukunst. Schade dass ich hier nicht geheiratet habe.“ Mit einem Schmunzeln sagte ich zu ihr, „Die Wartezeiten auf eine Trauung, entsprechen so ungefähr denen in der *ldi Filiale, als damals der erste Medion Rechner verkauft wurde.“ Und „Hier brauchst du diese gewissen Beziehungen, die manche Wege schneller werden lassen.“ Elke lachte nur und sagte nach einem kurzen Lachen, „ Ich kenne doch jetzt zwei Personen mit top Beziehungen.“ Andrea sagte nur kurz, „Du lernst aber schnell.“ Nach den vielen Fotos suchten wir uns einen Platz in einem wunderschönen Cafe. Von hier aus konnte man Leute beobachten, die zu Gast in dieser Stadt waren. Die sogenannten Touristen, kauften sich die Andenken, wie die Brockenhexe, bunte handgemalte Teller und verschiedene Gläser. Dabei sagte ich zu Elke, „Nicht weit weg ist Derenburg. Da kannst du eine Glasbläserei besuchen und warme Glasklumpen aufblasen, wie früher einen Frosch.“ Und „Ganz billig sind die Exponate dort aber nicht.“ Wir genossen unseren Kaffee und den selbstgebackenen Kuchen. Natürlich bezahlte ich die Rechnung und nach der Bezahlung sagte ich zu der Bedienung, „In der Harzecke schmeckt der Kuchen wirklich lecker. Trotzdem bleibe ich Fan vom Eiscafé in Friedrichsbrunn.“ Sie lachte nur und sagte, zu uns, „Wir haben den gleichen Kuchen hier, weil meine Schwester dort den Laden schmeißt und uns beliefert.“Mit dieser Antwort hatte ich nicht gerechnet...

Wenig später waren wir auf dem Weg zum Bus. Andrea sagte zu mir, „Die Stadt hat noch einen Bahnhof für die Dampfloks der Harzquerbahn. Damit kannst du auf den Brocken fahren und frieren.“ Mit einem Lächeln sagte ich zu ihr, „Ich war da schon einmal oben. Da ist es kalt und die Vegetation entspricht nicht meinen Vorstellungen. Es soll sogar einen Mann geben, der da jeden Tag zu Fuß den Berg erklimmt.“ Elke ergänzte, „Das habe ich auch gelesen. Damals bin ich mal von Drei Annen Hohne mit der Bimmelbahn zum Brocken gefahren und zurück gelaufen.“ Als ich mit den Schultern zuckte und sagte, „Das wäre auch nicht meine Welt. Zu viele Steine auf dem Weg und unbeständiges Wetter, “ sagte meine Schwester zu mir, „Aha, eine Schönwettertouristin.“ Ich wollte sie ja erst kneifen, ließ es aber sein, weil mir ein bekanntes Gesicht begegnete. Es war der Bürgermeister P*ter G*ffert, wegen der Eiertanzgeschichte in Schierke, der im Ministerium zu Besuch war. Er kämpfte immer noch für dieses Skigebiet im Naturpark. Natürlich umarmten wir uns beide und dabei sagte ich zu ihm, „Mir sind die Hände gebunden, solange die Blumenkohlzüchterin der Grünen mit ihrem Ministerium alles blockiert. Vielleicht hilft Ausdauer, oder Auswandern nach Niedersachsen. Da gibt es schnellere und vernünftigere Entscheidungen.“ Und „Sollte Frau Professor Cl*udia D*lbert mit ihren Füßen, mal wieder auf der Erde landen, wird eine Lösung des Problems gefunden.“

Nach der Trennung und dem herzlichen „Auf Wiedersehen“ vom Oberbürgermeister erreichten wir den Parkplatz unseres Kleinbusses. Wir stiegen ein und Bernd brachte uns mit Hilfe des Navis zur Klinik zurück. Während des Aussteigens sagte ich zu meinem Mann, „Ohne ein Update der Navikarten, kannst du über unbekanntes Gebiet starten. Wann hast du das eigentlich bei unserem Auto das letze Mal gemacht, sprich du vergesslicher Geschäftsführer." Mein Mann kratzte sich mit einem Finger kurz am Kopf, und erwiderte mir, „Das könnte schon eine Weile her sein. Bis jetzt hast du dieses Navi ja noch nicht benötigt.“ Und „Als Unternehmerin, oder Gesellschafterin solltest du mal über ein neues Auto nachdenken.“ Ich fragte aus Spaß, „Hast du etwa so einen Dieselstinker mit Schummelsoftware herumzustehen?“ Er schüttelte nur mit dem Kopf und sagte anschließend, „Deine Antwort, war eher ein nein, vermute ich. Das Navi wird nach der REHA auf den neuesten Stand gebracht.“

Bevor uns Elke verließ, bedankte sie sich mehrmals bei uns für den schönen Tag. Bernd sagte nur, „Es war uns ein Vergnügen, wenn es gefallen hat.“ Sie nickte nur als Zustimmung. Als Michael zu uns sagte, „Ich könnte mal jemand von der Brasilien Kaffee Connection besuchen.“ Andrea lachte laut auf und entgegnete ihm, „An das Gleiche habe ich gerade auch gedacht.“ Ich entgegnete ihr, „Für dich zählt doch sowieso nur, Kaffee und Sex.“ Da ich von ihr etwas weg stand, konnte ich, vor der Reaktion meiner Schwester, flüchten. Wir suchten die Cafeteria der Klinik auf und mein Mann kümmerte sich um die Getränke. Als er mit zwei vollen Kaffeekannen erschien mussten wir alle lachen. Michael sagte nur, „Es war nur die schwarze Beamtenplörre da. Alles andere soll auf dem Tisch stehen.“ Schmunzelnd sagte ich zu ihm, „Wenn ich die Ausgusstülle der Kanne im Mund habe, bleibt für dich nichts übrig. Wenn du noch Tassen besorgst, könnte ich darüber nachdenken, der Servicekraft etwas abzugeben.“ Wir redeten am Tisch noch über den Abend. Es gab verschiedene Vorschläge und dabei sagte Bernd, „Wir suchen uns eine Lokal, wo wir tanzen können.“ Er erhielt für diesen Tipp unsere volle Zustimmung.

Auf unserem Zimmer zog ich mich um. Mein Mann beobachtete mich dabei und sagte, „Wenn ich dich so betrachte, dann machst du mich immer noch an. Deine Figur, deine sexuelle Ausstrahlung machen mich immer noch geil.“ Zur Belohnung küsste ich ihn recht lange und beinah hätten wir noch weiter gemacht, wenn die Zeiger der Uhr nicht so weit vorgerückt wären. Klaudia machte sich hübsch mit einem Kleid, dass meine Figur betonte. Dieses Mal wählte ich echten Schmuck. Mein Mann erkannte diesen Schmuck sofort und sagte zu mir, „Das Weihnachtsgeschenk von damals hast du eingepackt, um mich daran zu erinnern, dass wir uns immer noch lieben.“ Nach einem kurzen Kuss erwiderte ich nur, „Seit damals ist viel Zeit vergangen. Wir haben viele glückliche Stunden erlebt. Manchmal waren auch Wolken am Himmel, aber trotzdem wollte ich immer nur mit dir zusammen sein.“

Wenig später waren wir beide Hand in Hand auf dem Weg zum Abendessen. Andrea und Bernd warteten vor dem Eingang des Speisesaals auf uns. Bernd sagte zu uns, „In der ehemaligen Kreisstadt ist heute Tanz für Ü40. Ich fühle mich zwar noch nicht so alt, aber trotzdem könnte es Spaß machen.“ Elke war am Tisch bereits anwesend und nach der Selbstbedienung am Büffet setzten wir uns dazu. Als mein Mann sagte, „Hier gibt es richtig köstliche Salate. So etwas habe ich schon lange nicht mehr genossen, “ entgegnete ich ihm, „Ich habe deinen Wunsch vernommen. Ab heute keine Kartoffelpuffer und selbstgemachte Pizza mehr. Ein bisschen Grünzeug finde ich auf der Wiese und Öl haben wir auch noch.“ Mein Mann schaute mich an und nach seinem Kopfschütteln sagte er leise, „Du darfst das nicht so wörtlich nehmen. Ich genieße unser Essen zu Hause, weil es schmeckt und mit viel Liebe zubereitet ist.“ Elke betrachtete mich eine Weile und fragte dann leise, „Sag mal Klaudia ist das echter Schmuck, der so funkelt im Licht?“ Ich entgegnete ihr, „Die Schmuckstücke habe ich von meiner gesamten Familie zu Weihnachten bekommen. Damals war ich verliebt, noch nicht verheiratet, aber schon auf dem Weg zur Frau. Auch wenn du es nicht glauben wirst, meine Kindheit habe ich als Junge verbracht.“ Elke war zwar von meiner Aussage überrascht und entgegnete mir, „Du bist doch eine Frau, die äußerst attraktiv aussieht und kein Heimchen ist.“ Als mein Mann sagte, „Als Heimchen ist meine Frau nicht zu gebrauchen. Ohne Job, gäbe es nur Krieg mit unserer Haushälterin oder mir. Trotzdem möchte ich sie gerne öfter sehen, was durch ihre Arbeit im Ministerium nicht immer klappt. Sie hat, wie Andrea auch, Hummeln im Hintern und einen Dickkopf, der manchen Esel blass aussehen lässt.“ Ich sagte nur noch zu ihm, „Ich liebe dich auch, mein Schatz.“

Michael fuhr mit uns drei mit unseren BMW nach Quedlinburg. Natürlich hatte er sich erst einmal verfahren und Bernd navigierte ihn mit dem Handy zu der Disco. Nach dem Aussteigen, gingen wir in den Saal. Eigentlich hatte ich, nach einem ersten Rundblick, mehr Leute erwartet. Von der Bar holten wir uns ein paar Getränke und suchten uns eine gemütliche Ecke, wo man sich hinsetzen konnte. Es dauerte nicht lange, bis bei uns sprichwörtlich gesehen, das Tanzbein zuckte. Der DJ spielte Musik der 60 er und 70 er Jahre und wir gingen auf die Tanzfläche. Es machte Spaß in den Armen von meinen Mann zu liegen. Wir drehten einige Runden. Dabei fiel mir ein Mann auf, der immer in unserer Nähe war. Ich überlegte kurz, konnte aber das Gesicht einfach nicht zuordnen. Aus diesem Grunde ging ich auf unserem Platz zurück.

Als der besagte Mann an unserem Tisch auftauchte und mich höflich aufforderte zum tanzen, sagte Michael, „Im Moment habe ich keine Einwände, wenn meine Frau zusagt.“ Ich ging, nach diesen Worten mit ihm auf die Tanzfläche. Trotz seiner allgemeinen Höflichkeitsfloskeln, erwachte in mir ein seltsames Gefühl. Nach drei Tanzrunden brachte er mich an den Tisch zurück. Es begann das gleiche Spiel mit Andrea. In dieser Zeit unterhielt ich mich mit Michael. Ich erzählte von meinen Gefühlen und mein Mann sagte nur kurz, „Ich bin doch da und passe auf.“ Andrea wurde auch wieder zurück gebracht und redete etwas von, „Tanzen macht durstig. Ich könnte jetzt einen Cocktail genießen.“ Unsere beiden Männer holten die Getränke von der Bar und nach dem „Prost“ kosteten wir die Getränke. Der DJ hatte inzwischen auf „Schmuselieder“ umgestellt und das war für uns das Zeichen die Tanzfläche zu besuchen. Dieses Mal blieben wir erheblich länger und Andrea lächelte genauso glücklich, wie ich.

Nach der Rückkehr an unsere Plätze kosteten wir den nächsten Schluck unserer Getränke. Nach etwa 15 Minuten wurde mir leicht schwindlig und darum sagte ich zu Michael, „Irgendetwas war mit dem Drink faul, ich muss zur Toilette.“ Andrea sagte gleich, „Ich komme mit, weil mir schlecht ist.“ Wir gingen beide zur Toilette und kurz davor, verloren wir beide die Orientierung. Wie im Nebelschleier erkannte ich den Tänzer von vorhin, der leise sagte, „Heute wirst du mal richtig dran genommen. Anschließend kümmere ich mich um das andere Vögelchen.“ Durch mein Zusammensacken fiel die Haarspange auf den Boden und sendete ein SOS Signal an Stefan. Der rief sofort meinen Mann an und sagte zu ihm, „Du musst unbedingt Klaudia suchen, sie steckt in der Klemme. Du bekommst in wenigen Minuten Hilfe von der Polizei.“ Inzwischen hatte der Mann uns in ein fast leeres Nebenzimmer gebracht, auf zwei alte Matratzen abgelegt und die Tür hinter sich verschlossen. Er war gerade dabei, mir den Slip auszuziehen, als er Stimmen vernahm. Er wusste, dass die Wirkung seiner Droge noch eine Weile anhielt und machte darum keine weiteren Geräusche. Michael und Bernd suchten inzwischen die Toiletten ab und fanden uns nicht.

Nach etwa zehn Minuten erschienen zwei Polizeibeamte und redeten mit unseren beiden Männern. Michael sagte zu den einen, „Ich habe eine Idee, bitte mal kurz warten.“ Er telefonierte mit Stefan und fragte ihn, „Du bist unsere letzte Chance. Kannst du Andrea orten? Vielleicht ist ihre Haarspange noch aktiv.“ Stefan musste erst einmal ein paar Pläne nachladen und fand dann das Signal. Nach der Vergrößerung des Signalpunktes, auf dem Gebäudegrundriss, sagte er zu Michael, „Ein Nebenzimmer von der Toilette. Aber zuerst von der Polizei öffnen lassen, weil man nicht einschätzen kann, ob er bewaffnet ist.“ Die Beamten, die seine Antwort mitgehört hatten, brachen mit Gewalt die Tür auf. Der Entführer war so überrascht, dass er sofort die Hände hob, als er die Pistolen der Polizisten sah. Nach seiner Festnahme gab er zu, eine Droge in unsere beiden Getränke geschüttet zu haben. Aus diesem Grunde durchsuchten sie ihn und fanden eine kleine Ampulle in seiner Tasche. Der eine Polizist rief sofort einen Notarzt und unsere beiden Männer blieben neben uns. Michael hatte zwei Bilder von der Ampulle mit dem Handy gemacht, als Information für den Arzt. Die beiden Getränke wurden als Beweisstücke mitgenommen, als die Beamten verschwanden.

Der Notarzt, der etwa nach weiteren zehn Minuten eintraf, schaute auf die Handybilder und sagte zu unseren Männern, „Ich werde den Kreislauf stabilisieren und ein Stärkungsmittel geben. In ungefähr einer Stunde werden sie wieder zu sich kommen. Bis dahin müsste die stabile Seitenlage beibehalten werden.“ Unsere beiden Männer nickten nur und warteten die Behandlung erst einmal ab. Der Notarzt hatte inzwischen mehrere Geräte angeschlossen und beobachtete die Anzeigen. Dabei sagte er, „Der Kreislauf stabilisiert sich, bei beiden. Es gibt keinen Grund sich ernsthafte Sorgen zu machen. Sie bekommen von mir noch ein Protokoll, über die eingeleiteten Maßnahmen. Dieses können sie zu Hause den Hausarzt vorlegen.“ Bernd entgegnete ihm, „Die beiden Frauen sind zur REHA hier, nach einer Herz Operation. Der Chefarzt und der Amtsarzt bekommen eine Kopie von dem Protokoll.“ Fragend schaute der Notarzt Bernd an und Michael ergänzte sofort, „Das ist die stellvertretende Ministerin für Wirtschaft aus unserem Bundesland und ihre Schwester. Darum muss der Amtsarzt informiert werden.“ Jetzt hatte er die Situation vollkommen verstanden. Bevor er uns verließ, sagte er noch, „Am besten, wäre eine Bettruhe für die beiden, wenn sie wieder erwachen.“

Andrea und ich kamen fast gleichzeitig wieder zum Bewusstsein. Nachdem ich etwas denken konnte, fragte ich meinen Mann, „Was ist passiert? Warum liege ich auf einer alten Matratze? Wolltest du hier mit mir Sex machen?“ Mein Mann schüttelte zuerst den Kopf und sagte zu mir mit einen besorgten Ton, „Falls du dich nicht erinnerst, dir ist schlecht geworden und bist mit Andrea zur Toilette gegangen. Dein Tänzer hat in eure Drinks etwas hinein geschüttet und wollte euch in diesem Zimmer vernaschen. Deine Haarspange hat ein Signal gegeben und wir haben euch mit der Polizei und Stefans Hilfe befreit. Nachher ist Bettruhe angesagt, laut Notarzt.“ Bei Andrea rollten ein paar kleine Tränen und dann fuhren wir zur Klinik zurück. Während der Fahrt hatten wir einen Sch*ißgeschmack im Mund und deshalb hatten wir die Autoscheibe herunter gefahren. Der frische Fahrtwind bewirkte eine Erholung.

An diesem Abend passierte nicht mehr sehr viel, außer dass unserer Amtsarzt sich bei Michael meldete. Er fragte, was passiert ist und mein Mann erzählte ihm die Begebenheit aus der Disco. Justus sagte nur noch zum Abschluss des Gespräches, „Wir werden das ganze REHA Programm ändern. Ich komme am Montag in die Klinik. Bis dahin, alle Aufregungen vermeiden. Das gilt für beide Damen.“ Die beiden Cousins redeten noch kurz miteinander auf dem Flur, bevor sie sich zu uns ins Bett legten. Michael legte seinen Arm um mich und diese Bewegung gab mir die Entspannung die ich brauchte.

Am nächsten Morgen klopfte es an unserer Tür und nach dem Öffnen, erschien der Chefarzt der Klinik bei uns. Er betrachtete kurz das Protokoll des Notarztes, dass er von meinem Mann erhalten hatte und sagte anschließend, „Der Notarzt hat richtig gehandelt und war rechtzeitig zur Stelle. Diese sogenannten K.O Tropfen, wurden wahrscheinlich schon verdünnt, sonst wäre die Übelkeit schon früher gekommen. Das Zeug wirkt wie ein Blackout.“ Aus dem Bad kommend begrüßte ich Professor Dr. Schl*tt und der sagte nur noch, „Bitte frühstücken gehen und den Kreislauf mit Kaffee ein wenig auf Touren bringen.“ Da ich bereits fertig war gingen wir zum Essen. Nach dem bedienen am Büffet, setzten wir uns an den Tisch. Elke war bereits auf Achse und Uwe redete mit unseren Männern. Nach der ersten Tasse Kaffee war mir etwas wohler. Mit Andrea redete ich über die Tagesplanung und wir vereinbarten getrennte Tagesabläufe. Meine Schwester hatte sich für Bad Harzburg entschieden und ich für ein paar Waldspaziergänge. Ich brauchte diese Ruhe für meine Entspannung, nach den Erlebnissen in der Disco.

Nach dem Frühstück wanderte ich mit Michael durch die nähere Umgebung. Als Unterwegs mein Handy klingelte, nahm ich das Gespräch an. Meine Mutti meldete sich mit den Worten, „Wo treibt ihr euch beide herum? Wir sind auf dem Weg zu euch mit den beiden jungen Damen.“ Ich sagte ihr, dass wir uns in Friedrichsbrunn treffen können, im schon einmal besuchten Eiscafé. Mutti sagte darauf, „Zuerst gehen wir gemeinsam Mittagessen und kommen zum angegebenen Treffpunkt. Am Nachmittag können wir das Eiscafé gerne besuchen. Bis nachher.“ Mein Mann stimmte zu und sagte anschließend, „Dann können Sandy und Svenja mit mir wieder nach Hause fahren, heute Abend.“ Diese Überlegung hatte ich auch gerade, sagte aber nichts mehr dazu. Wir erreichten den Ortseingang von Friedrichsbrunn, als Michael zu mir sagte, „Der Bratwurststand schickt uns bereits ein paar Grüße, mit seinen Duft.“ Natürlich lachte ich kurz über seine Aussage und fügte hinzu, „Den Appetit kannst du dir schon mal holen, aber gegessen wird erst nachher.“ Wir gingen weiter und die Straße ging etwas bergab, bis wir das Eiscafé erreichten.

Wie abgesprochen, hupte es fünf Minuten später, hinter uns. Ich sagte kurz zu Michael, „Die quakende Hupe kenne ich. Vielleicht solltest du mal meinen Vati ein neues Auto andrehen.“ Nach dem parken des Autos stiegen meine Familienmitglieder aus. Wir begrüßten uns herzlich und Mutti sagte zu mir, „Du siehst etwas blass aus, mein Schatz.“ Michael antwortete für mich mit, „Wir hatten gestern eine negative Überraschung. Davon erzähle ich dir, wenn wir essen.“ Die Umarmung mit Sandy und Svenja fiel herzlich aus. Wir hatten uns auch schon lange nicht mehr gesehen. Die hundert Meter bis zur Gaststätte liefen wir zu Fuß weiter. Michael unterrichtete meine Eltern von den gestrigen Ereignissen. Vati sagte anschließend, „Das ist leider, in unserem Land, zur Realität geworden und kann kaum verhindert werden. Nicht jede Frau hat das Glück, einen GPS Sensor als Haarspange zu tragen. Um den Rest kümmere ich mich persönlich.“ Ich war meinem Vati dankbar für seine Worte. Die Gaststätte, „Friedrich den Großen“ lag im Tal der Gemeinde. Neben dem Eingang konnte man bei klarem Wetter, zum Brocken blicken.


Wir betraten wenig später die schmuck eingerichtete Gaststätte und suchten uns Plätze an einem Fenster. Nach dem Platz nehmen, erschien ein Ober in Frack und Fliege. Er fragte nach unseren Getränkewünschen und übergab die Speisekarten. Ich sagte zu meinem Vati, „Der Pinguin möchte wissen, was wir trinken, ohne uns die Getränkekarte zu zeigen.“ Der Ober beeilte sich, diese Karte zu holen. Nach der Bestellung unserer Getränke und dem Essen, sagte ich zu ihm, „Nehmen sie es sich bitte nicht zu Herzen, aber mein loses Mundwerk sagt immer, was mir nicht gefällt. Dafür bin ich bekannt und manchmal auch gefürchtet.“ Als er mir zulächelte, auf Grund unserer Bestellungen, sagte er noch, „Irgendwoher kenne ich sie. Ich weiß im Moment nur nicht woher.“ Als er unsere Bestellungen brachte, sagte er zu mir, „Sie waren vor einiger Zeit auf der Burg Falkenstein mit unserem Landesfürsten. Ich habe dort bedient und wenn ich mich richtig erinnere, sind sie ein hohes Tier in unserem Land.“ Vati sagte nur kurz und knapp, „Bekannt, wie ein Stadtmusikant.“ Ich ergänzte nur noch und sagte, „Das stimmt mit Falkenstein. Ein hohes Tier bin ich nicht, dazu habe ich zu früh aufgehört mit dem wachsen.“ Er lachte kurz über meinen Spaß. Mutti kommentierte meine Worte mit, „Wenigstens hat dein vorlautes Mundwerk nicht gelitten.“

Während des gemütlichen Essens erzählten wir über die REHA und meine Mutti kommentierte meine Erlebnisse. Dabei sagte sie, „Wenn Justus erscheint, spielst du mit offenen Karten und nimmst Stefan mit.“ Nach meinem „Gut, wenn du es willst“, war wieder alles in Butter, heißt es wohl so umgangssprachlich. Nach den Erlebnissen von gestern fragte ich meine beiden Damen, „Habt ihr eure Spangen, oder andere GPS Sender dabei?“ Sie nickten beide und Sandy sagte anschließend, „Wir trinken unsere Getränke vorher aus, bevor wir sie am Tisch unbeaufsichtigt zurück lassen.“ Diese Antwort haute mich fast um und darum sagte ich mit einem Lächeln, „Von euch kann man ja noch etwas lernen.“ Die beiden strahlten über alle „Backen“, sagt man wohl so.

Nach dem gemütlichen Essen übernahm mein Vati die Rechnung und bezahlte mit einem „Schmerzensgeld“ für den Ober. Vor der Tür, redeten wir über den Nachmittag. Ein Spaziergang durch den Ort war unser nächstes Ziel. Es gab noch ein Sporthotel und eine Sportgaststätte. Wir grasten alle Punkte ab und waren pünktlich am Eiscafé. Als Svenja die Angebote erblickte, sagte sie zu uns, „Das sieht aber lecker aus.“ Ich ergänzte ihre Worte mit, „Es schmeckt auch sehr lecker. Egal ob man Kuchen oder Eis wählt.“

Wir gingen in das Cafe und die Chefin sagte zu mir, „Ich habe sie vermisst, nach ihrer Aussage vom ersten Besuchstag. Außerdem haben sie den anderen Süßschnabel nicht mitgebracht. Trotzdem, herzlich Willkommen.“ Ich entgegnete ihr, „Dafür habe ich heute meine Eltern, meine Tochter und Schwiegertochter, sowie meinen Mann ins Schlepptau genommen.“ Sie schmunzelte nur und nach unserer Eisbestellung redeten wir, über die nächsten beiden Wochen. Mein Vati sagte nur kurz, „Ihr macht schon wieder Pläne, obwohl ihr den Ausgang des morgigen Gesprächs nicht kennt. Das sind Reden über ungelegte Eier.“ Natürlich hatte er damit recht, aber zugeben würde ich das nie.
Nach dem die Chefin das Eis serviert hatte, sagte ich zu den beiden jungen Damen, „Wir könnten nachher mit dem Bus nach Bad Suderode fahren. Wir sind vorhin den Weg gewandert, um die Waldluft zu inhalieren. Wenigstens gibt es hier keinen „Eichenprozessionsspinner“, der nur in der Altmark sein Unwesen treibt.“ Svenja war für das wandern und sagte, „Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal gewandert bin.“ Damit war die Entscheidung gefallen. Michael bezahlte die Rechnung mit Trinkgeld und vor der Tür hieß es Abschied nehmen von meinen Eltern. Nach der herzlichen Umarmung sagte meine Mutti, „Denk bitte daran, vor zwei Wochen hätte dein Leben beendet sein können. Akzeptiere die Entscheidungen der beiden Ärzte, sonst machst du mich traurig.“ Sie kannte ihre Tochter genau und darum entgegnete ich ihr, „Es ist gebongt. Ich habe mich bisher immer an Ärzteanweisungen gehalten, Mutti.“

Nach dem Einsteigen und der Abfahrt der beiden folgten wir vier, den Wanderweg, der zur Klinik führte. Unterwegs musste ich ein paar Mal lachen, weil die beiden Damen, meinem Mann Pflanzen zeigten und nach dem Namen fragten. Zufällig war Tante Google nicht erreichbar und mein Mann kam ins Schwitzen. Einige Funde konnte ich identifizieren, weil ich in der Schule mal ein Herbarium anlegen musste. Dadurch ist noch etwas Wissen hängen geblieben. Trotzdem sagte ich zu meinem Mann, „Hopfen und Gerste sieht man recht selten in Wäldern.“ Der lächelte nur und sagte anschließend, „Ich kenne auch nur die flüssige Form von dem Gemisch.“ Wir erreichten den Ort und besuchten nur noch kurz einen Erholungspark. In diesem gab es eine kleine Kapelle, mit einem Glockenspiel aus Porzellan. Wir lauschten dem Klang der kleinen Glocken, die ein altes deutsches Volkslied, ertönen ließen. Nach diesem Erlebnis legten wir die letzten Meter zur Klinik zurück. Auf dem Parkplatz trafen wir die andere Sippe und darum hieß es Abschied nehmen. Ich küsste Michael sehr lange und umarmte meine beiden Damen zum Abschied. Nach dem Einsteigen in den Kleinbus, verschwanden sie aus unserem Sichtfeld.

Andrea erzählte mir ihre Tageserlebnisse auf dem Weg in unsere Zimmer und ich ihr meine. Dabei sagte ich unter anderen zu ihr, „Ein Süßschnabel wurde vermisst, in einem Eiscafé.“Sie entgegnete mir doch glatt, „Ich habe es geahnt, dass du mich nicht mitnimmst. Immer deine blöden Alleingänge.“ Etwas überrascht war ich schon von ihren Worten. Vor unseren Zimmern trennten wir uns. Auf meinem Zimmer hatte ich noch einen Anruf von meinem Sohn. Der war etwas geknickt, weil er sich verletzt hatte. Ich tröstete ihn, so gut ich konnte und nach einer kleinen Gesprächspause sagte er, „Mutti, ich fühle mich in Wolfsburg nicht wohl. Am liebsten würde ich zurück kommen.“ Seine Worte machten mich etwas nachdenklich und darum sagte ich, „Ich werde mit deinen Opa sprechen, vielleicht lässt es dein Vertrag zu. Bis dahin musst du wieder gesund werden.“ Sven entgegnete mir, „Du bist mal wieder mein Rettungsanker, Mutti. Es tut mir leid, dass ich dich mit meinen Worten belaste.“ „Schon gut, mein Sohn, ich kümmere mich darum, „sagte ich noch, bevor das Gespräch beendet wurde.

Klaudia machte sich noch etwas hübsch und ging mit Andrea zum Abendessen. An diesem Abend war die alte Tischrunde wieder komplett. Stefan betrachtete uns beide wortlos, nachdem wir uns am Büffet, bedient hatten. Ich brach das Schweigen und sagte, „Kein Mensch kann mit so einen Vorfall rechnen. Auch du nicht, mein Engel.“ Er entgegnete mir sofort, „Das muss ich wiedersprechen, weil man einfach kein Getränk unbeaufsichtigt stehen lässt.“ Ich entgegnete nur noch, „Das Gleiche hat meine Tochter auch gesagt.“ Als am Tisch Professor Dr.Schl*tt erschien, sagte er zu uns, „Der Plan für morgen, bei ihnen ist hinfällig. Es wird ein Treffen um 09:00 Uhr mit Dr. Waldmann, ihren Amtsarzt und mir geben. Sie brauchen sich nicht darauf vorbereiten. Wenn es nach mir geht, werden sie auf Herz und Nieren geprüft, um weitere Entscheidungen zu treffen. Einen schönen Abend noch.“ Andrea kommentierte diese Worte, als er wieder weg war mit, „Ist der Chef schon mal bei dir, ist der Plan auch nur noch Altpapier.“ Unsere beiden Bodyguards sagten zu diesem Thema, „Dann werden wir euch begleiten. Wir möchten weitere Überraschungen ausschließen. Egal, ob ihr beide widersprecht, es wird so sein.“ Andrea hatte inzwischen Elke und Uwe unsere Erlebnisse geschildert und die kommentierten das mit, „Da wird immer von einer gefühlten Sicherheit gefaselt, die schlechter als der Istzustand sein soll, in den Augen unserer Politiker. Er ist schlechter, weil nicht alle Fälle gemeldet werden.“

An diesem Abend genossen wir in der kleinen Cafeteria jeweils noch zwei Gläser mit Rotwein. Es wurde viel geredet und Andrea und ich legten unsere Sorgen offen. Martin und Stefan waren gute Zuhörer und dabei sagte Stefan, „Chefin, ihre manchmal raue Schale ist aber sehr löchrig. Das sieht nach einem Burn Out aus. Ich bin kein Arzt, aber in meinen Augen bringt die REHA überhaupt nichts, für euch beide. Euch fehlt die häusliche Umgebung und die Familie.“ Irgendwie hatte Stefan uns beiden aus dem Herzen gesprochen. Das bestätigte mir der kurze Blickkontakt mit meiner Schwester. Gegen 21:30 Uhr verließen wir die kleine Tischrunde und suchten unsere Zimmer auf. Von meinem Zimmer aus rief ich meinen Vati an. Nach der Frage, ob alles gut geklappt hatte, mit der Rückfahrt zu Muttis Klinik, kam ich zum Grund des Anrufs. Ich fragte ihn, „Kannst du bitte den Profivertrag von Sven prüfen, ob ein Wechsel in unsere Landeshauptstadt möglich ist?“ Vati war zwar überrascht und sagte zu mir, „Du bekommst morgen Abend von mir die Antwort, oder ist es sehr dringend?“ Nach meinem, „Es hat Zeit bis morgen Abend. Für deine Bemühung danke ich dir, “ legte ich auf. Wenig später machte ich mich fertig, um ins Bett zu gehen. Mit dem Kissen im Arm schlief ich ein und träumte von meiner Familie, die mir fehlte...

Der Wecker holte mich am nächsten Morgen aus dem Schlaf. In meinem Bett sah es aus, als ob ein Wirbelsturm gehaust hätte. Alles total verrammelt und unordentlich. Wenigstens gab es hier Zimmermädchen, die sich um so etwas kümmerten. Im Bad duschte ich kurz, bevor ich mich anzog für den heutigen Tag. Das Strickkleid und die Strumpfhose passten Ton in Ton zu meinem Aussehen. Nach etwas Make-up und einer Hochsteckfrisur zog ich los zum Frühstück. Hinter mir sagte Andrea, „Ey, du Suppenhuhn, hast du mich vergessen?“ In meinen Gedanken versunken hatte ich wirklich nicht mehr an meine Schwester gedacht. Schweigend gingen wir beide zum Essen.

Nach der Selbstbedienung am Büffet setzten wir uns auf unsere Plätze. Wir begrüßten unsere Tischnachbarn und genossen die erste Tasse Kaffee. Nach dem ersten Brötchen mit Himbeermarmelade kehrte so langsam meine Energie und Entschlossenheit zurück. Ich redete mit Stefan und den anderen Tischnachbarn. Elke erzählte mir, dass sie heute viele Termine hatte und wünschte uns viel Glück. Nach unserem „Danke“ zogen wir los, zu unserem großen Treffen.

Nach dem Anklopfen an der Tür betraten wir zu viert die Sprechstunde der drei Anwesenden. Wir begrüßten uns mit Handschlag und nach dem Plätze einnehmen sagte Professor Dr. Schl*tt, „Nach vielen intensiven Gesprächen untereinander, schlagen wir folgendes vor. Die beiden Damen werden intensiv getestet und wenn die Auswertung, das besagt, was wir vermuten, habt ihr die REHA überstanden. Am kommenden Samstag ist dann bei uns Feierabend.“ Justus ergänzte seine Worte mit, „Anschließend gibt es eine Arbeitsbefreiung für die Dauer von einer Woche zur Erholung, zu Hause. Nach einem weiteren Besuch in meinem Büro wird entschieden, wie es weiter geht.“ Dr. Waldmann meldete sich zu Wort und ergänzte, „Es sieht so aus, als ob euer Lebensmittelpunkt, die Familie, doch euch zu stark fehlt. Wir wollen nicht, dass ein Psychischer Knacks in euren Gefühlen erfolgt. Aus diesem Grunde halten wir die Fortsetzung der REHA für einen Fehler. Natürlich müsst ihr beide unsere Vorschläge akzeptieren und den Test erfolgreich absolvieren.“

Andrea stimmte gleich zu und nach einem kurzen überlegen sagte ich, „Wir werden den Test machen und die Vorschläge akzeptieren. Sind die Ergebnisse im grünen Bereich, bin ich für eine frühere Abreise, zum Mittwoch.“ Die drei Koryphäen berieten sich kurz und stimmten meinem Wunsch zu. Mein Bodyguard sagte plötzlich etwas von der K.O. Tropfengeschichte und ich sah unsere Felle schon davonschwimmen. Unser Psychiater sagte zu diesem Thema, „Wenn sie in heimischer Umgebung wieder Kraft tanken, werden sie dieses Problem verarbeiten. Sie sind beide sehr starke Persönlichkeiten und schaffen das und notfalls stehe ich zur Verfügung.“ Mit diesen Aussagen konnten wir beide leben und Andrea fragte noch, „Wann wird der Test durchgeführt?“ Justus beantwortete ihre Frage mit, „Wenn ihr euch umgezogen habt könnten wir anfangen. Besser wäre aber der Nachmittag, nach dem Essen.“ Nach seiner Antwort sagte ich zu ihm, „Wir ziehen uns jetzt um und fangen an. Der zweite Teil wird nach dem Essen fortgeführt. Ich hoffe, dass alle damit einverstanden sind.“ Es erfolgte die Zustimmung von den anwesenden Ärzten. Als wir den Raum verließen, hörte ich noch, „Wir müssen bei den Tests dabei sein und sofort abbrechen, wenn sich eine Schwäche abzeichnet.“

Nach dem Umziehen kehrten wir in die Sporthalle zurück. Als erstes stand ein kurzes Aufwärmen auf dem Testplan. Die fünf Minuten Radfahren absolvierten wir beide noch ohne Schweißtropfen. Anschließend ging es auf eine Platte für den Gleichgewichtstest. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatten wir beide den Dreh raus, um sicher die Schwankungen zu beherrschen. Als wir eine Kletterstange hochklettern sollten, machten wir beide Striptease und zogen die Trainingsanzüge aus. Gut, wir hatten T-Shirts und Hotpants darunter und lösten ein Schmunzeln bei Justus aus. Nach dem Griff ins Talkum kletterte ich, wie ein Affe und erreichte tatsächlich den oberen Anschlag. Andrea schaffte diese Übung kurz nach mir. Nach einem Schluck Wasser ging es an der Sprossenwand weiter mit dem festhalten mit den Armen und anheben der Beine. Nach 15 Übungen, von den 25 geforderten lief bei mir der Schweiß und meine Schwester machte eine kurze Pause. Nach diesen Übungen war erst einmal Schluss. Wir wurden mit verschiedenen medizinischen Geräten verkabelt. Nach etwa fünfzehn Minuten sagte Professor Dr. Schl*tt, „.Diese Werte schaffe ja nicht mal ich. Das sind Werte für einen austrainierten Sportler.“ Justus ergänzte, „Kreislaufmäßig habt ihr optimale Werte. Alles andere liegt im Physiologischen Bereich.“ Und „Trotzdem werden wir noch für den Nachmittag einen kleinen Hindernislauf vorbereiten. So ganz traue ich den Frieden noch nicht.“ Andrea sagte zu ihm ganz cool, „Ich bin heute ein Friedensengel und meine positive Ausstrahlung wirkt auf Klaudia.“ Nach meinem „Haha, selten so gelacht“, war Mittagspause angesagt.

Nach einem kurzen waschen zogen wir uns beide die Trainingsanzüge wieder an und gingen zum Essen. Beim Hinsetzen, überlegte ich kurz, was ich überhaupt angekreuzt hatte. Als die Servicedame meine Suppe servierte, sagte ich zu Andrea, „Da schauen mehr Augen hinein, als heraus. Damit bin ich dir beim Hindernisrennen für Pferde weit überlegen.“ Sie entgegnete mir, „Die Kn*r Suppe hält nur fünf der zehn Runden vor. Eventuell ist sie nach dem ersten Toilettengang schon verschwunden.“ Nach ihren Bemerkungen holte ich mir eine Banane. Als ich sie gegessen hatte, sagte meine Schwester, „Hindernislauf hat nichts mit Klettern zu tun, mein kleines Kapuzineräffchen.“ Nach meinem drohen mit dem Zeigefinger, erwiderte ich ihr, „Falls du am Mittwoch mit dem ÖPNV nach Hause fahren willst, mach so weiter.“ Kurze Zeit später waren wir wieder auf dem Weg zur Sporthalle.

Wir wurden bereits erwartet und nach dem Betrachten der aufgebauten Geräte sagte ich zu Justus, „In meiner Jugend musste ich nie auf einen Schwebebalken und mein Tutu habe ich auch nicht mit. Pferdsprung habe ich auch gemieden, wie die Pest. Wo ist hier die Kaffeetheke, für die innerbetrieblichen Verköstigungen? Ach ja, stimmt ja, das gibt es nur beim Marathonlauf.“ Der Chefarzt kommentierte meine Worte mit, „Solltet ihr irgendwelche Beschwerden merken, wird sofort abgebrochen. Bitte auf die Signale eurer Körper achten. Wir werden Hilfen leisten am Pferd und am Schwebebalken. Wobei ihr nur darüber weg laufen sollt und keine Übungen machen müsst. Alles verstanden?“ Justus ergänzte noch kurz, „Ich klappere mit euch die Strecke ab und sage was gemacht werden soll.“ Nach dem Balken folgten wieder ein paar Kästen, die unterschiedlich aufgebaut waren. Gesagt und getan.

Wenig später ging das Spektakel los. Andrea startete als erste und kletterte durch einen Kasten und kletterte anschließend über den nächsten. Nach einem Pferdsprung, ging sie langsam über den Schwebebalken. Jetzt durfte ich starten. Nach acht der zehn Runden hatte ich meine Schwester erreicht. Unser Schweiß hatte bereits Spuren im T-Shirt hinterlassen und in einer Kurve zog ich an ihr vorbei. Dieses Wechselspiel wiederholte sich noch zweimal, weil ich auf dem Schwebebalken erheblich schneller war und Andrea beim Pferdsprung keine Ängste hatte. Wir erreichten beide zusammen das Ziel und wurden sofort mit den Geräten verkabelt. Nachdem ich meine trockene Zunge heraushängen ließ, gab es stilles Wasser zum Trinken. Ich mochte das Zeug zwar nicht, trotzdem löschte es meinen Durst. Nach etwa einer Stunde stellte man die Geräte ab und wir wurden mit den Worten, „Morgen ist die Auswertung, meine Damen. Dort werden wir entscheiden, wie es weiter geht. Danke für eure Mitarbeit, “ entlassen.

Bevor wir unsere Zimmer aufsuchten, beschlossen wir beide die Cafeteria aufzusuchen. Nach dem Aussuchen von Kaffee und Kuchen sagte ich zu der Frau an der Kasse, „Wir müssen anschreiben lassen, weil wir kein Geld mithaben.“ Die schaute mich an und sagte, „Im Normalfall ist das nicht möglich, aber da ich ihnen vertraue, geht es ausnahmsweise.“ Nach meinem „Danke für ihre Hilfe“, setzten wir uns beide an einen freien Tisch. Dabei sagte ich zu Andrea, „Als Pferd bin ich ungeeignet, für so einen Parcours. Traber oder Dressurpferd würde noch gehen.“ Andrea lachte laut auf und entgegnete mir, „Mit deinem sturen Kopf wirst du nie ein Dressurpferd.“ So etwas will deine Schwester sein, dachte ich nur kurz, weil Justus an unserem Tisch auftauchte. Der sagte, „Ihr könnt für die Abreise planen. Solche Werte habe ich das letzte Mal in meiner Studienzeit gesehen. Alles andere bleibt bestehen. Einen schönen Tag noch.“ Er verschwand genauso schnell, wie er aufgetaucht war.

Nach dieser kleinen Episode gingen wir auf unsere Zimmer. Nach dem Duschen und hübsch machen gingen wir beide wieder in die Empfangshalle. Ich hatte eine Zeitung gefunden und musste mal wieder mit dem Kopf schütteln. Auf Andreas Frage, „Was hast du schon wieder gelesen?“ Ich entgegnete ihr, „ Der Holzsplitter will doch kein Versuch mit Hartz IV machen. Es gibt zwei deutsche Fußballnationalspieler, die Erdowahn als ihren Präsidenten bezeichnen. Wenn man dafür eine Baugenehmigung für ein Rieseneinkaufscenter in der Türkei als Gegengeschenk für ein Trikot bekommt, nennt man dieses korrupte System, Freundschaftsdienst. In Bremen hat man Roulette mit Asylanträgen gespielt. Die Beamtin wurde erwischt, weil sie nicht clever genug war.“ Und „Ab sofort lese ich keine Lügenpresse mehr, dass regt mich nur auf.“ Andrea sagte aus heiterem Himmel zu mir, „Heute ist eine Modenschau hier, mit Verkauf.“ Nach kurzen Nachdenken, sagte ich, „Damen mit CK Erfahrung werden nicht genommen. Außerdem bist du zu fett für GNTM von der H*idi. Übrigens hat die jetzt den Tokio K*ulitz an der Backe. Pardon am Arm. Der ist knappe 16 Jahre jünger.“

Während des Abendessens redeten wir über die Erlebnisse des Tages mit unseren Tischnachbarn. Es wurde der Beschluss gefasst, die Modenschau zu besuchen. Nach dem Einnehmen der Plätze und der Bedienung mit Getränken, bezahlte ich meine Schulden, aus der Cafeteria. Die Modenschau wurde mit Beifall bedacht und Stefan fragte mich, „Chefin, wie viele Kostüme und Kleider füllen eigentlich deinen Kleiderschrank?“ Ich wusste es nicht genau und sagte deshalb, „Wahrscheinlich so viele wie Schuhe und Handtaschen. Keine Ahnung.“ Und „Bis jetzt hat mein Mann noch Platz für seine Wäsche.“ Elke kommentierte meine Worte und sagte, „Als stellvertretende Ministerin brauchen sie auch Business Klamotten.“ Nach der Zustimmung von Andrea sagte die in die Runde, „Damals in den USA haben wir nur Bilder gemacht für C*lvin Kl*in. Auf dem Laufsteg mit den Hintern wackeln, ist uns erspart geblieben.“ Uwe fragte kurz nach, „Diese Werbung kenne ich nicht. War das jetzt Spaß?“ Ich entgegnete ihm, „Es war kein Quatsch. Die Werbung wurde nur für die USA und zollfreie Shops in aller Welt gemacht. Es gab Fotoshootings, mehr nicht, laut Vertrag.“ Und „Unsere Kinder sollten das fortsetzen, haben sich aber im Familienrat dagegen entschieden.“ Andrea erklärte unseren Familienrat, der bei Elke und Uwe, Überraschungen auslöste. Ein zufälliger Blick auf meinem Handy zeigte mir eine Nachricht von meinem Vati an. Da stand in der Nachricht, „Es gibt eine Ausstiegsklausel für die Landeshauptstadt.“ Nach etwas nachdenken, beschloss ich erst mit Svenja dieses Thema zu erörtern.“

An diesem Abend erschien Andrea in meinem Zimmer und sagte zu mir, „Ich kann nicht einschlafen. Außerdem habe ich Sexhunger und ein Spielzeug mit.“ Nach dem „Komm“, gingen wir in mein Bett. Sie kuschelte sich an mich und streichelte mich. Als meine Liebesgr*tte langsam feucht wurde, nutzte sie ihr Sexspielzeug und f*ckte mich mit ihrem Strap-on. Natürlich schmuste ich mit ihr und erwiderte die Streicheleinheiten. Sie bäumte sich plötzlich auf und ein Org*smus durchströmte ihren Körper. Nach der Beruhigungsphase kuschelte sie sich an mich und wenig später waren wir fest eingeschlafen. Am nächsten Morgen musste ich meine Schwester wecken, weil sie sich nach dem Abstellen des Weckers einfach herum gedreht hatte. Halb verschlafen sagte sie zu mir, „Du bist als Sexpartnerin immer noch Spitze. Zwar nicht ganz so gut, wie Bernd, aber als Ersatz gut zu gebrauchen.“ Als ich die Decke entfernte, verschwand das Sexmonster in ihr Zimmer.

Nach dem Frühstück suchten wir wieder die drei Experten auf. Wir traten ein, begrüßten uns mit Handschlag und setzten uns auf die angebotenen Plätze. Professor Dr. Schl*tt sagte, „Das was wir vermutet haben, hat sich bestätigt. Ihr beide seid medizinisch gesehen in einem Top Fitnesszustand. Die psychischen Probleme können mit Hilfe der Familie gelöst werden. Trotzdem werdet ihr noch weiter als Arbeitsunfähig eingestuft.“ Justus ergänzte seine Worte und sagte, „Am Donnerstag, in der kommenden Woche, habt ihr den Termin bei mir. Morgen könnt ihr abreisen. Danke für eure Aufmerksamkeit.“ Wir schüttelten beide die Hände der drei und verließen das Zimmer. An diesem Tag wanderten wir mit den beiden Bodyguards und unseren beiden anderen Tischnachbarn noch nach Fiedrichsbrunn. Es war unsere Art, den REHA Abschied zu feiern. Wir bezahlten jeweils das Mittagessen und den Besuch in unserem Lieblingseiscafe...


:::Katrin, manchmal zickig, aber immer lustig

Word sagt: Seite 1742 mit 1 149 647 Wörtern in Verdana 10

PS: Sollte einmal mein Mentor,Lektor und Freund ausfallen, aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen, wird es ein vorläufiges ENDE geben !!!

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Katrin-Doris am 22.05.18 um 09:07 geändert
"Der Urlaub" / " Das Spiel des Lebens" /"Bestellt und Geliefert"/"Eine Fahrt ins Blaue"/ "Eine Wette und ihre Folgen"/" Die Forschungsreise "/" Ein altes Märchen"/ "Ein Urlaub, der keiner werden sollte"/"Der Seitensprung in eine Katastrophe"
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Mausi2014
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:21.05.18 22:05 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin-Doris,

vielen Dank für diese wunderbare Fortsetzung der Geschichte.
Sie war wie immer
"SPITZE"
http://nwm-tv.de/index.php?article_id=2&news=10998
Wunder bar wie Aktuelle Ereignisse in der Fortsetzung eingeflochten werden.
Auch vielen Dank für das Lachen und deine Mühen diese Geschichte weiterzuschreiben.
Wie immer werden wir überrascht (diesmal positiv) über den Gesundheitszustand der beiden.
Jetzt sind die beiden Medizinisch gesehen wieder Top fit.
Und wie es so ist zu Hause und in der Familie ist es immer noch am schönsten und man dort auch viel Kraft sammeln.


Danke für alles und gute Besserung
ungekrönte Königin des Schreibens.
Du bist immer noch das BESTE was uns passieren konnte.


Mausi2014
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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:22.05.18 19:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Katrin,
nun ist die Gesundheit unserer Beiden schon in einem guten Zustand und die Heimreise wird angetreten.
Wie schön für unsere beiden Hübschen. Die Reha ist besiegt und der Heimreise steht nichts mehr im Wege.
Ja die beiden Damen sind Familiensüchtig, wer solch gute Ehen führt ist einfach genau da,
richtig geborgen.

Ein kleiner Einschub, wie geht es dir selber? Oder kämpfst du noch mit des Geschickesmächten?
Sollte es so sein wünsche ich dir auf diesem Wege recht gute Besserung.
Du weist hoffentlich das du hier im Forum ein wichtiger Storyschreiber bist,
erhalte dir bitte
genügend Zeit damit du dich auch immer gut fühlst und nur dann solltest du dich an den
Computer setzen und uns bedienen, wichtig bist du dir, alles andere ist nur dann gut für dich
wenn es dich nicht zu stark belastet... ... ...

Nun noch ein Wort zur Story selber, diese erzeugt bei mir ein sehr gutes Gefühl, von der
Grundstimmung her, auch wenn es dabei manchmal stärkere Wellen geben sollte...

Danke ... ... für deinen Fleiß.

Nun verbleibe ich mit,
lieben Gruß, Horst

♦♦ ♥♥ ♦♦


Gruß der alte Leser Horst
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drachenwind Volljährigkeit geprüft
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Berlin


Leben und leben lassen

Beiträge: 1390

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  RE: Eine Wette und ihre Folgen Datum:22.05.18 22:08 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder eine schöne Fortsetzung.
Danke!

LG
Drachenwid
Achte das Leben!
Urteile erst, wenn du genug weißt und vor allem sei Tolerant!
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