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  Ist es wirklich schon so spät?
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Labersack
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  Ist es wirklich schon so spät? Datum:31.12.25 18:19 IP: gespeichert Moderator melden


Mal schauen, ob ich die guten Vorsätze eingehalte und die Geschichte zeitnah weiterschreibe. Im Kopf ist vieles fertig, aber dann ist es leider noch nicht auf Papier bzw. getippt... Da die Geschichte am Silvestertag spielt, habe ich den Beginn schnell erstellt und nur kurz überflogen, damit er termingerecht fertig wird. Hoffe, dass nicht zu viele Fehler drin stecken. Falls doch, entschuldige ich mich vorab für die Eile.

Lob, Kritik und Kommentare sind gerne willkommen. Und nun viel Spaß beim Lesen und Feiern. Ich wünsche allen ein frohes, gesundes und friedliches 2026!

Euer Labersack.


Ist es wirklich schon so spät?

1. Nicht bei der Natter!

„Wir feiern Silvester aber doch nicht wieder bei der Natter?“, frage ich Bettina auf der Rückfahrt vom Weihnachtsessen bei ihren Eltern am ersten Feiertag, wobei ich mit „Natter“ nicht ihre Mutter, sondern ihre Schulfreundin Natascha meine, die auch beim Weihnachtsessen zugegen war. Während meine Freundin freundlich, lustig, lebenslustig und hübsch ist, ist Natascha das Gegenteil. Zumindest für mich. Eigentlich ist sie auch gar nicht so hässlich, wenn sie nicht immer ihr schwarzes Haar so streng gelen würde. Fies oder ungerecht ist sie eigentlich auch nicht. Total abstoßend ist ihre Art: Kennst Du dieses Besserwisserische einer Lehrerin? Multipliziere das mit Tausend und Du hast Natascha.

„Nein. Dieses Jahr nicht.“, antwortet Bettina, meine Freundin, mit der ich seit über drei Jahren zusammen bin.

Bislang haben wir jedes Silvester bei Natascha gefeiert. Immer bei ihr. Immer zu viert. Immer mit ihren merkwürdigen Freunden. Vor drei Jahren war da der Pierre, der die ganze Zeit in der Küche stand und der unsere Mägen den ganzen Abend mit gefühlt zwei Dutzend Gänge vollgestopft hatte, ohne sich auch nur ein einziges Mal zu uns an den Tisch zu setzen. Er war in Personalunion Koch, Buttler, Weinsomalier und Spülhilfe. Jedenfalls war die Küche, als wir gingen, blitzblank aufgeräumt.

Vor zwei Jahren war der Stumme da, ich glaube Paul hieß er. Er war das ganze Gegenteil von Pierre. Den ganzen Abend saß er stocksteif auf dem Stuhl am Esstisch. Er stand weder beim Zuprosten auf, auch das Feuerwerk schaute er nicht mit und auch als wir gingen, stand er nicht auf oder begleitete uns gar an die Tür. Auch als wir ankamen, kann ich mich nicht daran erinnern, dass er stand. Mit Sicherheit kann ich das nicht sagen, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht darauf geachtet hatte. Jedenfalls saß er den ganzen Abend mit einer schlabbrigen Jogginghose und schwarzen T-Shirt nur da und sagte nichts, außer wenn er was gefragt wurde.

Letztes Jahr mit Pit war es dann am verrücktesten. Wir sollten uns kostümieren. Bettina verkleidete sich als Fee und für mich stellte sie ein Harry-Potter-Kostüm zusammen. Als Natascha in normaler Jeans und Snoopy-T-Shirt öffnete, begrüßte uns Pit freudig an der Wohnungstür. Bettina hat wie ein Auto geschaut und ich wohl ebenso. Mit „Keine Angst, Pit beißt nicht!“ bat uns Natascha rein. Wir schoben uns an Natascha und Pit vorbei in die Wohnung. Pit war vor Freude völlig außer sich und sprang uns ein paar Mal an. Natascha zog mehrmals an der Leine, die sie wohl vorsorglich an seinem Halsband angebracht hat, um ihn zur Raison zu bringen. Pit bellte ein bisschen, beruhigte sich aber langsam.

Als wir uns an den Esstisch setzten, löste Natascha die Leine und Pit beschnüffelte uns beide, bevor er sich neben Bettina hinlegte. Sie fing an ihn am Nacken zu kraulen, was er sichtlich mochte. Er drehte ich auf den Rücken, damit ihn Bettina auch den Bauch kraulen kann. Pit hatte eine kräftige, bullige Statur und viele schwarze Haare am Körper. Neben dem schwarzen Lederhalsband trug er ein Ledergeschirr, welches mit silbernen Ringen zusammengehalten wird. Einer der Silberringe umschloss seine Peniswurzel, den man bestens sah, als Bettina ihn am Bauch kraulte.

In Pits Hinterstübchen muss ein Plug sitzen, denn anders lässt sich die Gummirute nicht befestigen, denn die Lederriemen des Geschirrs laufen über die Pobacken. An Händen und Füßen trägt er schwarze Lederpfoten, die mittels Gurten festgezurrt sind. Die Polsterung ist Pfoten nachgeahmt. Sicher sind seine Finger darin nutzlos. Dazu trägt er eine schwarze gepolsterte Ledermaske, die am Hinterkopf zugeschnürt ist und zahlreiche Riemen besitzt. Vorne an der Ledermaske eine Zusatzmaske in Form einer Hundeschnauze angebracht. Die Maske hatte am Hals einige Schlaufen, durch die das Halsband gezogen ist.

Als es Essen gibt, nimmt Natascha Pit die Zusatzmaske ab, damit er in der Küche aus seinem Napf fressen kann. Für ihn schüttet Natascha trockene Vollkorncrunchys in den Napf. Zum Trinken hängt sie mit Saugnäpfen eine Tränke für Nagetiere an die geflieste Küchenwand. Als Natascha die Müslipackung wieder wegstellt, flüstert sie leise: „Pit ist sehr wählerisch, aber dämlich: Er mag kein Hundetrockenfutter, aber wenn ich es aus dem Müslipackung schütte, dann frisst er es gerne.“

Bettina und ich beobachteten mit gerümpften Nasen, wie Pit das Trockenfutter in sich hineinschlang. Natascha brachte danach die Hundeschnauze wieder an der ledernen Vollmaske an, die nur Öffnungen für Mund und die Nasenlöcher hatte. Die großen, treu blickenden Hundeaugen sind integraler Bestandteil der Maske.

Nachdem Pit satt ist, nahmen wir die selbstgemachte Pizza mit an den Esstisch. Draußennahm die Knallerei deutlich zu, denn wir waren spät mit dem Abendessen dran. Pit fing an durchzudrehen, bellte was das Zeug hielt, und rannte durch die Wohnung. Natascha rief ihn energisch zu sich. Mit ein paar Klicks auf dem Handy war Pit dann lammfromm und legte sich auf ihre Füße, wo er auch den ganzen Abend blieb. Nur wenn Natascha aufstand und wegging, wurde er etwas unruhig, jaulte und zitterte sogar gelegentlich, bis sich Natascha wieder hinsetzte und er sich auf ihre Füße legte.

Als tief nachts die Knallerei abflaute und wir uns auf dem Heimweg machten, drückte Natascha wieder auf ihrem Handy herum: „Jetzt ist die Knallerei endlich vorbei! Die Leute denken nicht an die armen Tiere. Der ganze Lärm und die Blitze, da wird doch jedes Tier verrückt. Es ist doch eine Schande, dass man die Tiere blind und taub machen muss, damit sie von dem Wahnsinn auf den Straßen nichts mitbekommen.“ Dann wendet sich an Pit: „Na, hast Du fein Schlafi-Schlafi gemacht?“


„Und, was machen wir an diesem Silvester?“, frage ich nach.

„Überraschung!“, meint Bettina nur wortkarg.

Wieder hake ich nach: Gehen wir irgendwo hin oder feiern wir bei uns?“

Bettina starrt nur auf die Landstraße und lenkt den Wagen an den entgegenkommenden Scheinwerfern vorbei, als hätte ich nichts gefragt.

„Feiern wir mit anderen?“

Schweigen.

„Du, ich brauche schon ein paar Eckdaten. Muss ich was Besonderes anziehen?“

Bettina schüttelt immerhin den Kopf.

„Müssen wir was einkaufen?“

Nochmals ein Kopfschütteln der Befragten.

„Wann geht es denn los?“

„Um sechs. Aber nun Schluss mit der Fragerei.“


2. Bombenüberraschung

Es ist noch tiefdunkel am Silvestermorgen. Ich drehe mich im Bett zu Bettina, doch ihr Kopfkissen ist verwaist. Wahrscheinlich bin ich wachgeworden, als sie das Bett verließ, um Austreten zu gehen. Ich döse wieder etwas ein.

Im Halbschlaf merke ich, dass etwas von der Fußseite unter meine Bettdecke krabbelt. Ich träume, dass der Slip, in dem ich schlafe, aufgeschnitten wird. Als an meinem Gemächt rumgefummelt wird, werde ich wacher. Mit der dummen Frage: „Bettina, bist Du das?“ hebe ich die Bettdecke hoch.

Ich werde geblendet von einer Stirnlampe. Als ich das Nachttischlicht einschalte, gibt Bettina die passende Antwort: „Wer soll das denn sonst sein?“ Sie schaut mich mit ihren Rehaugen, einem Blick der unschuldig ist, in dem man aber auch gelegentlich ein kleines freches Blitzen sehen kann und in den ich mich unsterblich verliebt habe.

So richtig bei Sinnen bin ich noch nicht. Es ist erst 6 Uhr morgens, so verrät es der Wecker auf dem Nachttisch. Ich werfe die Bettdecke über Bettinas Kopf hinweg. An meinem Gemächt drückt etwas und ich greife immer noch geblendet von Bettinas Stirnlampe hinunter. Als sie die Lampe ausschaltet und ich hinunterblicke, sehe ich, was drückt: Es ist eine Schelle, die um meine Peniswurzel sitzt. Mein Slip ist ein der Tat zweimal seitlich aufgeschnitten worden und klemmt nur noch ein wenig in der Poritze.

„Was soll das denn?“, frage ich.

Die Schelle ist schon geschlossen, wird aber von Bettina mit zwei weiteren Klicks fester gemacht.

„Silvesterüberraschung!“, meint Bettina.

An der Schelle ist oben Richtung Bauch etwa 12cm langes rotes Rohr befestigt, welches waagerecht verläuft. Es wirkt fast so, als wäre es eine Dynamitstange.

„Jetzt? Um diese Uhrzeit?“

„Habe ich Dir doch gesagt: Um 6 Uhr geht’s los!“

Bettina trägt schwarze fingerlose Lederhandschuhe. Zudem hat sie sich in das schwarze Lederkorsett geschnürt, welches sie nur zu besonderen Anlässen trägt. Aus meiner liegenden Position kann ich bestens ihr schönes Dekolleté sehen. Was sie sonst noch trägt, verbirgt die Bettdecke. Nur eine Verbandsschere liegt noch neben mir auf der Matratze, mit der sie meinen Slip aufgeschnitten hat.

„Um 6 Uhr früh?“

„Ja.“, antwortet Bettina trocken.

Mit einem Feuerzeug zündet sie eine Lunte an dem roten Rohr an. Zischend züngelt sich ein Flämmchen die Zündschur gen Rohr entlang. Ich ergreife das rote Rohr, um es wegzuwerfen, doch es ist an mir, genauer gesagt an der Schelle, die mit mir verbunden ist, befestigt. Das wird mir überdeutlich durch den Schmerz, den ich mir selbst durch den Wegwerfversuch zufüge.

Dass Bettina währenddessen aus dem Bett gesprungen ist und in einer Zimmerecke kauernd Schutz sucht, nehme ich nur nebenbei wahr. Ebenso ihre weitere Kleidung: Ein schwarzer Lederslip und kniehohe schwarze Lederstiefel.

Ich versuche das züngelnde Flämmchen einzufangen, zu löschen und die Zündschur aus der Röhre zu reißen – vergebens. In letzter Sekunde greife ich panisch das Kopfkissen von Bettina und drücke es fest auf meinen Schoß.

Dann gibt es einen Knall.
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Andrea_Fetish
KG-Trägerin

im norden




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  RE: Ist es wirklich schon so spät? Datum:01.01.26 01:44 IP: gespeichert Moderator melden


Geiler Anfang. Gute Geschichte.

Das lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

I am the dark side of the devil.
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Labersack
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  RE: Ist es wirklich schon so spät? Datum:01.01.26 15:28 IP: gespeichert Moderator melden


Danke für das Lob, Andrea. Tatsächlich kommt hier schon Teil 3. Leider kürzer, aber bevor ich euch zu lange auf die Folter spanne...


3. Schadensermittlung

Nach meinem markerschütternden Schrei, der Sekundenbruchteile nach dem Knall durch das Schlafzimmer hallt, rufe ich laut: „Ich spüre nichts!“

Sofort verlässt Bettina ihre Kauerstellung in der Zimmerecke und eilt zum Fußteil des Bettes. Sie lehnt sich über das Metallgitter hinweg und hebt vorsichtig das Kopfkissen auf ihrer Seite hoch: „Ogottogott. Das sieht ja schlimm aus! Alles versaut! Da kann man ja gar nicht hinsehen!“

Angewidert vom Anblick deckt sie mit dem Kissen den Tatort ab, als befänden sich darunter Leichenteile. Sie wendet sich angeekelt ab. Nach einem tiefen Atemzug zur Beruhigung zwingt sie sich jedoch das Kissen erneut von ihrer Seite aus zu heben.

„Spürst Du das?“

„Du kratzt an meinem Penis.“

„Wo genau?“

„Oberseite Mitte.“

„Und jetzt?“

„Linker Hoden. Auch oben.“

Beim dritten Mal schaut sie mich nur fragend an.

„Eichelspitze“

Als viertes nochmal: „Linker Hoden.“

Zuletzt noch: „Rechter Hoden.“

„Und was spürst Du nicht mehr? Die Schelle?“

„Doch. Auch. Das wird nun wieder stärker, so wie vorhin. Eben hat sie nicht so gedrückt.“

„Wie ‚wie vorhin‘?“, will es Bettina genau wissen.

„Als Du die Schelle noch zwei Rasten um meine Morgenlatte geschlossen hast. Beim Knall war der Druck nicht so stark. Jetzt drückt es ein wenig wie bei dem lila Penisring aus unserem Spielzeugkoffer.“

„Man. Hast Du mir einen Schrecken eingejagt!“, meint Bettina erleichtert, dreht ihr Kopfkissen an zwei spitzen Finger haltend hoch und legt es neben mir ab. Sie ergänzt noch: „Du kaufst mir aber ein Neues!“

Zuerst sehe ich nur rot. Das rote Rohr, welches immer noch aussieht wie eine Dynamitstange und links von mit, dort wo Bettina die Zündschur gezündet hat, ein bisschen rote Pappe und etwa zwei Dutzend roter Metallglitzerherzen auf der Bettdecke. Offenbar ist nur ein kleines Stückchen am linken Rohrende explodiert.

Das Kissen hat auf der Unterseite einen handgroßen Schmauchfleck und war in der Mitte sogar durchgebrannt, geschmolzen oder aufgerissen. Jedenfalls ist auch das Inlett beschädigt und gelbliche Federn kleben am nachtblauen Kissenbezug. Einige weitere Federn kleben an der linken Seite des Penis, was wäre dieser geteert und gefedert worden. Er hat in etwa die gleiche Größe wie die Morgenlatte vor der Explosion.

Beschämend für mich ist allerdings der große gelbe Fleck auf dem weißen Bettbezug, welcher der Grund ist, dass die Federn am Kissenbezug und meinem Penis so gut kleben. Ich bin froh um die Matratzenschoner, die Bettina stets pflichtbewusst aufzieht. Bislang war sie es gelegentlich, die unser Bett versaute, wenn der Sex besonders gut war. Mit der unbeschädigten Kissenseite tupfe ich mich sauber.

„Spinnst Du? Was soll das denn alles?“

Bettina baut sich am Gitter des Fußendes auf, als hielte sie eine Rede an einem Rednerpult.

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