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Einsteiger
 Was Ihres ist, ist Ihres und was mir ist, gehört ihr auch
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Mein Inselgefängnis
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Datum:02.02.26 08:16 IP: gespeichert
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Heute möchte ich mit euch meine Fantasie teilen.
Es ist eine kleine Geschichte, ich hoffe trotzdem das sie euch gefällt. Im großen und ganzen ist sie schon fertig und ich werde sie nach und nach einstellen. Kritik und Kommentare sind erwünscht. Viel Spaß beim Lesen ✌️
Stefan hatte immer geglaubt, dass Geld Türen öffnet.
Als der Lottogewinn dann wirklich kam, fiel sein altes Leben einfach um wie ein schlecht gestelltes Gerüst. Erst die Baustelle, dann der Job, dann der tägliche Druck. Übrig blieb Freizeit welche er zu Beginn gar nicht füllen konnte. Aber wie bei allem was angenehm ist, gewöhnte er sich schnell an sein neues Leben in dem Geld keine Rolle mehr spielte. Ein Haus lies er bauen, das so groß war, um sich darin zu verlieren. Partys, auf denen ihn Menschen ansahen, als wäre er schon immer Teil ihrer Welt gewesen.
Frauen, die er früher nicht einmal in Gedanken angesprochen hätte.
Jetzt hätte er sie haben können, alle.
Aber er wollte nur Susanne. Diese hatte er zum ersten Mal auf einer Party eines seiner neuen Freunde kennengelernt.
Sie war nicht auffällig. Nicht laut. Aber wenn sie da war, veränderte sich etwas für ihn. Gespräche wurden geführt, so als würde man sich schon ewig kennen. Blicke wurden getauscht so als würde man die Ewigkeit darin erkennen. Stefan hatte das Gefühl, weniger erklären zu müssen. Als würde Susanne ihn seit Jahren kennen.
Acht Wochen nach ihrem Kennenlernen standen sie vor dem Standesamt.
„Findest du das nicht zu schnell?“, hatte er gefragt, fast beiläufig, als sie abends auf dem Sofa saßen.
Susanne hatte ihn angesehen, einen Moment lang.
„Nein“, sagte sie ruhig. „Wenn man weiß, was man will, braucht man keine Umwege oder sinnlos Zeit verschwenden.“
Er hatte genickt, erleichtert. Vielleicht auch ein wenig geführt.
Im Bett zeigte sich früh, dass Susanne bestimmte. Nicht mit lauten Worten, nicht mit Anweisungen. Es war eine Selbstverständlichkeit. Sie liebten sich wie sich zwei Menschen, frisch Verliebt wie sie waren, liebten. Leidenschaftlich, zärtlich verschmolzen sie. Manchmal zusammen und manchmal ließ sie sich auch nur Oral verwöhnen, ohne ihm etwas zukommen zu lassen.
„Du nicht “, hatte sie einmal gesagt, als er etwas weiter machen wollte.
„Nicht heute.“
Und er hatte gemerkt, dass dieses „Nicht jetzt“, etwas in ihm auslöste. Kein Ärger. Keine Ablehnung. Sondern Aufmerksamkeit.
Als sie ihm zum ersten Mal einen Orgasmus wirklich verweigerte, lag er still neben ihr und wartete auf den Moment, der nicht kam. Er hatte sich aufgerichtet, sie angesehen.
„Susanne?“
Sie hatte den Kopf leicht gedreht.
„Ja?“
„War das Absicht?“
Sie hatte kurz nachgedacht.
„Ja.“
Er wartete auf eine Erklärung. Sie kam nicht.
In der Stille danach merkte Stefan, dass sein Körper anders reagierte, als er erwartet hätte. Kein Abflauen. Kein Loslassen. Sondern ein gespanntes Wachsein, als hätte jemand einen Faden straffer gezogen.
Es erregte ihn.
Er behielt es für sich. Zwei Tage. Drei. Dann, an einem Abend, als sie in der Küche standen und nebenbei füreinander kochten, sagte er es.
„Ich glaube“, begann er langsam, „dass mich das… anmacht.“
Susanne legte ein Messer ab und sah ihn an.
„Was genau?“
„Dass du… entscheidest. Dass du mir verwehrst einen Orgasmus zu bekommen.“
Sie sagte nichts. Wartete.
„Es fühlt sich anders an“, fuhr er fort. „Nicht wie Frust. Mehr wie Anspannung, Konzentration.“
Susanne nickte langsam.
„Der Unterschied“, sagte sie schließlich, „ist nicht, ob du es tust. Sondern ob du es könntest.“
„Was meinst du?“, fragte Stefan.
„Dass es etwas anderes ist, sich zurückzuhalten“, sagte sie ruhig,
„als keine andere Möglichkeit mehr zu haben.“
Der Satz blieb hängen. Stefan verstand ihn nicht ganz, aber er spürte, dass er etwas verschob.
Ein paar Tage später stellte Susanne eine kleine Schachtel auf den Tisch.
„Was ist das?“, fragte Stefan.
„Etwas, das genau damit zu tun hat worüber wir letztens geredet haben “, sagte sie und öffnete den Deckel.
Drinnen lag eine Plastik-Keuschheitsschelle. Unspektakulär. Leicht. Kein Metall, nichts Bedrohliches.
Stefan lachte kurz.
„Meinst du das ernst?“
„Ja“, sagte Susanne ruhig.
„Nur zum Ausprobieren?“
Sie sah ihn an.
„Alles ist zum Ausprobieren, solange du es wieder ablegen kannst.“
Sie legte sie ihm nicht plötzlich an. Eher spielerisch. Sie erklärte und begann einfach.
Zuerst nahm sie den A-Ring.
„Der Ring ist die Basis“, sagte sie. „Alles andere hängt daran.“
Stefan stand still. Es dauerte einen Moment, bis der A- Ring passte. Er war enger, als er erwartet hatte. Seine Hoden passten gerade so , einzeln durch den Ring.
„Geht das?“, fragte sie.
Er schluckte.
„Ja. Gerade noch, ganz schön eng.“
Sie zog minimal bis der Ring der Anatomie folgend eng um seiner Peniswurzel, ganz an seinem Körper anlag und beobachtete ihn.
Dann kam das Käfigteil. Durchsichtig, kurz, kein Raum zum ausdehnen.
Stefan atmete hörbar aus.
„Da… geht ja gar nichts mehr.“
Susanne nickte.
„Genau, größer werden ist nicht mehr möglich, aber so soll es ja auch sein. “
Sie verband die Teile ruhig, prüfte alles, ohne Eile.
„Das ist der Punkt“, sagte sie leise, und nahm dann ein kleines, normales Schlösschen aus der Schachtel. Sie hielt es nicht selbst an, sondern reichte es ihm.
„Du schließt.“
Stefan sah sie an.
„Warum ich?“
„Weil es dann deine Entscheidung ist“, sagte sie.
„Nicht meine.“
Er hielt das Schloss in der Hand. Es war leicht. Unscheinbar. Und doch fühlte es sich schwer an.
„Ich kann es jederzeit wieder aufmachen, oder?“, fragte er.
Susanne nickte.
„Natürlich.“
Er hätte aufstehen können. Gehen können. Es lassen können.
Stattdessen führte er das Schloss in die vorgesehene Stelle
und schloss es selbst.
„Klick“.
Susanne sah ihn an. Keine Genugtuung. Kein Lächeln.
„Gut“, sagte sie nur.
Und Stefan wusste in diesem Moment,
dass nicht das Material etwas verändert hatte,
sondern die Tatsache,
dass er selbst geschlossen hatte.
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Stamm-Gast
   Backnang

Beiträge: 229
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RE: Mein Inselgefängnis
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Datum:02.02.26 10:13 IP: gespeichert
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Sehr gut geschrieben. Mache bitte so weiter.
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Story-Writer
    Berlin
 Figo89
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RE: Mein Inselgefängnis
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Datum:02.02.26 13:10 IP: gespeichert
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Nett geschriebener und vorallem Lebhaft dargestellter Anfang. Da freue ich mich auf mehr. Meine Geschichten im KG-Forum:
1. Das Notizbuch
2. Lottas Regeln
3. Lauras fesselnde Erlebnisse
4. Der pinke Schlüssel
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KG-Träger
  Hamburg
 Keep it closed!
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RE: Mein Inselgefängnis
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Datum:02.02.26 18:08 IP: gespeichert
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Money money money, must be funny, in Susanne's world.
Jetzt hat sie ihn a der Kette und kann alles von ihm verlangen...
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Stamm-Gast
   Erding
 Männer sind da um denn frauen zu dienen nur wissen das die meisten Männer noch nicht ;-)
Beiträge: 268
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RE: Mein Inselgefängnis
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Datum:02.02.26 19:04 IP: gespeichert
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Sehr schöner Anfang bin sehr gepannt wie es weitergehen wird
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Einsteiger
 Was Ihres ist, ist Ihres und was mir ist, gehört ihr auch
Beiträge: 16
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RE: Mein Inselgefängnis
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Datum:03.02.26 11:48 IP: gespeichert
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Dankeschön erstmal für eure Antworten. Ich hoffe das die Geschichte gut lesbar ist.
Weiter geht's, viel Spaß weiterhin.
Die Schelle blieb, nicht ununterbrochen, nicht demonstrativ. Aber sie kehrte immer zurück. Die Tragezeiten wurden stetig mehr. Susanne öffnete sie, wenn es nötig war. Zur Reinigung, zum Prüfen, manchmal einfach nur um zu zeigen, dass sie es konnte und natürlich auch für sexuelle Aktivitäten.
„Du könntest es jederzeit beenden, du musst es mir nur sagen “, sprach sie gelegentlich, fast beiläufig.
Stefan nickte dann im beruhigen Wissen das er auch noch Kontrolle hatte.
Und schloss sie jedes Mal wieder selbst.
Mit der Zeit veränderte sich etwas. Nicht abrupt, nicht von Heute auf Morgen. Eher wie ein Geräusch, das man zuerst überhört und dann nicht mehr ausblenden kann. Die Schelle war nicht mehr neu, Sie war da. Wie ein Kleidungsstück, das man morgens anlegt, ohne darüber nachzudenken.
Stefans Orgasmen wurden seltener. Susanne wollte mehr oral verwöhnt werden, was bedeutete das die Schelle noch weniger abgenommen werden musste.
Susanne entschied es immer. Nicht angekündigt. Nicht verhandelt. Manchmal durfte Stefan ganz normal seinen Orgasmus hinaus schreien. Manchmal glaubte Stefan, es sei so weit und Susanne verwehrte ihm den Genuss kurz vor dem Abspritzen so das er nur auslief. Susanne ließ ihn nahe kommen, ließ ihn hoffen – und entschied sich dann ganz anders. Es gab aber auch Tage wo Stefan gar nichts abbekam. Seine Schelle blieb an Ort und Stelle und seine Aufgabe war es nur Susanne zu verwöhnen.
„Nicht heute“, sagte sie ruhig.
Oder:
„Bleib so, wenn du unter Druck stehst, bist du mir am liebsten.“
Er spürte das Susanne recht hatte, er begann, in Abständen zu denken. In Tagen. In Wartezeiten. Und zu seiner eigenen Überraschung verlor das Warten nicht an Schärfe, sie wurden stetig länger. Es bündelte etwas in ihm. Machte ihn aufmerksamer Susanne gegenüber.
„Du bist anders“, sagte Susanne eines Abends, als sie nebeneinander auf dem Sofa saßen.
„Wie meinst du das?“, fragte Stefan.
„Konzentrierter“, sagte sie. „Präsenter.“
Er überlegte kurz.
„Vielleicht, weil ich… nichts erzwingen kann?“
Susanne sah ihn an.
„Oder weil du nicht mehr musst.“
Er wusste nicht, was er darauf antworten sollte.
In dieser Phase kam das Thema Geld auf.
Nicht als Forderung. Sondern an einem Abend, an dem Stefan von einer anstehenden Reise erzählte.
„Es ist umständlich“, sagte Susanne, „dass ich dich immer anrufen muss, wenn etwas ansteht.“
„Was meinst du?“
„Rechnungen. Umbuchungen. Investitionen“, zählte sie ruhig auf. „Es wäre einfacher, wenn ich direkten Zugriff hätte.“
Stefan runzelte die Stirn.
„Auf alles?“
„Ja, ich bin doch deine Ehefrau, oder nicht?“
Er schwieg einen Moment. Geld war für ihn abstrakt geworden. Zahlen ohne Gewicht. Und Susanne war seine Frau. Die Frau, die führte. Die ihn hielt – und ihm zugleich immer öfter etwas vorenthielt, was er am meisten wollte.
„Wenn es dir hilft“, sagte er schließlich, „ist das okay.“
Susanne nickte.
„Gut, dann wird es für mich leichter auch mal zu entscheiden wenn du nicht hier bist“.
Ein paar Tage später unterschrieb er die Unterlagen. Zugangsdaten. Vollmachten. Papierkram. Er las nicht alles. Er dachte nicht darüber nach, was er abgab, vertraute er doch seiner Frau.
In der seiner stetig wachsenden Enthaltsamkeit dachte er auch nur daran, dass er schon lange wartete, während Sie genießen konnte und das momentan fast täglich.
Als Susanne die Hochzeitsreise erwähnte, welche eigentlich schon längst hätte stattfinden sollen, klang es beiläufig.
„Wir sollten wegfahren“, sagte sie. „Richtig weg.“
„Wohin?“, fragte Stefan sofort.
„An einen Ort, an dem nichts von außen stört“, sagte sie. „Eine Insel.“
Das Wort traf etwas in ihm.
„Klingt gut“, sagte er schnell.
Susanne sah ihn kurz an.
„Drei Wochen.“
Er nickte sofort, dachte er doch stets an nichts anderes als sein Verlangen endlich wieder mit seiner Frau zu schlafen und endlich wieder sich in Ihr zu kommen. Die Chance würde auf der Hochzeitsreise natürlich höher sein.
Am Abreisetag, am Flughafen, wurde ihm zum ersten Mal unbehaglich.
Die Sicherheitskontrollen. Die Metalldetektoren. Stefan sah die Geräte und spürte, wie sich etwas in ihm zusammenzog. Er blieb einen Moment stehen, weil er nicht mehr daran gedacht hatte. Was passierte wenn die Geräte anschlugen, was sollte er sagen oder erklären?
Susanne bemerkte es.
„Komm“, sagte sie ruhig.
Sie führte ihn auf eine Toilette. Schloss die Tür. Öffnete das Schloss ganz routiniert, wie schon so oft. Stefan atmete auf.
„Ich dachte schon…“, begann er.
Susanne zog ein Plastikschloss aus ihrer Tasche.
„Nur für den Flug“, sagte sie ruhig. „Damit es keine Fragen gibt.“
Sie tauschte das Schloss. Schnell. Geübt. Das Geräusch war anders. Leichter. Weniger endgültig.
Stefan schluckte und war natürlich enttäuscht. Für den Bruchteil einer Sekunde hatte er wirklich geglaubt die Hochzeitsreise komplett frei verbringen zu dürfen.
„Und nach dem Flug?“
„Danach tauschen wir es zurück.“
Sie gingen durch die Kontrolle. Niemand hielt sie auf. Niemand stellte Fragen.
Nach der Landung dasselbe Ritual. Wieder eine Toilette. Plastikschloss ab. Metallisches Schloss wieder dran.
„Klick“.
Ganz so als wäre nichts passiert. Als wäre es das normalste der Welt. Als gehöre es einfach dazu.
Erst als sie im Zielflughafen saßen, kurz vor dem Ablegen des Schiffes, wurde Stefan klar, was ihn beunruhigte.
Es war nicht die Schelle, es war, wie normal sie geworden war.
Susanne saß neben ihm, sah aus dem Fenster. Als wäre nichts gewesen, alles schien ganz normal. Eben so wie ein verliebtes Paar in die Flitterwochen eben nun mal flogen.
Stefan lehnte sich zurück.
Und zum ersten Mal fragte er sich nicht mehr,
ob er etwas abgab –
sondern wann und was.
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KG-Trägerin
  im norden

Beiträge: 106
Geschlecht: User ist offline
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RE: Mein Inselgefängnis
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Datum:04.02.26 15:03 IP: gespeichert
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Hi, wow geil geschriebener Anfang. Da hoffe ich doch auf eine spannende Fortsetzung.
Wer weiß was es auf der Insel alles für Überraschungen gibt. I am the dark side of the devil.
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Einsteiger
 Was Ihres ist, ist Ihres und was mir ist, gehört ihr auch
Beiträge: 16
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RE: Mein Inselgefängnis
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Datum:09.02.26 12:11 IP: gespeichert
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Das Schiff setzte sie auf einer Insel ab, die kleiner wirkte, als Stefan sie sich vorgestellt hatte.
Ein schmaler Steg, flaches azurblaues Wasser, dahinter Palmen und Sand. Keine Geräusche außer Wind und Meer. Susanne ging mit ihrem Koffer voraus, sicher, ohne sich umzusehen. Stefan folgte mit dem restlichen Gepäck.
Am Rand der kleinen Hotelanlage blieb er kurz stehen.
„Wohnen wir hier?“, fragte er.
Susanne schüttelte den Kopf.
„Nein.“
Sie führte ihn an der Anlage vorbei, über einen schmalen Weg auf die andere Seite der Insel. Dort stand eine einfache Strandhütte. Kein Luxus. Keine Nachbarn.
„Hier haben wir mehr Ruhe“, sagte sie.
Stefan nickte. Ruhe klang gut. Alles klang gut, wenn es vielleicht bedeutete, dass das warten auf Öffnung seiner Keuschheitsschelle endete und er endlich wieder auf seine Kosten kommen dürfte.
Das metallene Schloss war wieder angebracht. Kein Plastik mehr. Die Schelle saß so, das Stefan sie kaum noch bewusst bemerkte.
Die Tage begannen ihren Rhythmus einzunehmen .
Susanne forderte immer mehr orale Dienste ein, wie Stefan es langsam gewohnt war. Wollte Susanne ihr Vergnügen, war es schon fast selbstverständlich, das Stefan nur sein Mund oder seine Finger nutzen durfte. Sie entschied über Dauer und Rhythmus. Stefan blieb aufmerksam, präsent. Sein Verlangen wuchs, fand aber nicht statt. Nachfragen ob er nicht auch mal durfte traute er sich nicht, da er die Urlaubsstimmung nicht gefährden wollte.
„Du bist genau richtig so“, sagte Susanne einmal leise. „So schön aufmerksam und zuvorkommend, es gefällt mir“.
Er wusste nicht, ob es Lob war oder Feststellung.
Die größte „Gemeinheit“ war als Sie eines Abends wieder vertraut im Bett lagen, meinte Susanne: „ Es wäre mal wieder schön wenn wir richtigen Sex miteinander hätten“! Aufgrund der Aussage war Stefan voller Vorfreude. Susanne stand vom Bett auf und verließ den Raum. „ Du kannst dich schon mal ausziehen und aufs Bett legen“, meinte sie nebenbei zu Stefan. Als Susanne wieder in den Schlafraum trat hatte sie Seile und eine Augenbinde dabei. Wieder ein paar Minuten später lag Stefan wie ein X gespreizt auf dem Bett ohne etwas zu sehen. Allerdings dachte er, dass Susanne dann das Schloss öffnen müsse. Stattdessen sollte er seine Hüfte kurz anheben, so gut wie es noch ging aufgrund der Fixierung.
Seine Frau schob etwas weiches unter ihm hindurch, konnte Stefan ja nur fühlen. Danach wurde etwas oberhalb seiner Keuschheitsschelle arretiert bzw. festgezogen. Dann wurde seine Augenbinde entfernt und Stefan sah die Gemeinheit. Aus seinem Bauch, so schien es aus seiner Sicht, wuchs ein großer Phallus heraus. „Gerade richtig in der Größe, dieser Strapon“, meinte Susanne schelmisch. Nach einer Stunde, in welcher Susanne einen Höhepunkt nach dem anderen hatte legte sie sich verschwitzt und erschöpft neben ihrem Ehemann ab und schlief sofort ein. Während Stefan mit Blick zur Zimmerdecke da lag und seine Geilheit mit dem was er in den letzten Minuten gesehen hatte, immer höhere Sphären erklommen.
Nach ca. zwei Wochen gingen Susanne und Stefan zur Abendzeit am Strand spazieren.
Der Sand war noch warm nach jenem langen heißen Tag das Licht weich. Das Meer lag flach da. Sie gingen lange Hand in Hand schweigend nebeneinander.
„Diese Keuschheitsschelle“, sagte Susanne schließlich, ohne ihn anzusehen, „ist auf Dauer lästig.“
Stefan sah sie an.
„Wie meinst du das?“
„Der Aufwand“, sagte sie ruhig. „Anlegen. Ablegen. Reinigen. Immer wieder Unterbrechungen.“
Eine Pause.
„Das hält auf Dauer den Zustand deiner gewollten Keuschheit auch nicht wirklich aufrecht.“
Sie gingen weiter.
„Hygienisch ist es auch nicht ideal“, fuhr sie fort. „Man muss sie öffnen, reinigen. Jedes Öffnen bedeutet, dass es eine Möglichkeit gibt für Dich deine Enthaltsamkeit zu umgehen.“
Der Wind trug Sand über den Strand.
„Und Plastik“, sagte sie, „ist keine Dauerlösung. Für Wochen vielleicht mal aber eben nicht für Monate.“
Stefan schwieg immer noch und hörte nur zu.
Susanne blieb stehen und sah ihn an.
„Was mich aber wirklich stört“, sagte sie leise, „ist die Sicherheit.“
„Sicherheit?“, fragte Stefan.
„Du könntest sie abnehmen“, erklärte sie sachlich. „Oder zerstören. Selbst wenn du es nie tun würdest.“
Eine kurze Pause.
„Diese Möglichkeit ist immer da.“
Dann sagte sie ruhig, beinahe beiläufig:
„Es ist halt einfach etwas anderes, wenn man weiß, etwas nicht tun zu können, nicht ablegen zu können als es einfach nur nicht zu tun, weil man es so möchte.
Der Satz blieb zwischen ihnen stehen.
Sie gingen schweigend zurück zur Hütte.
Drinnen zog Susanne einen kleinen schwarzen Trolley unter dem Bett hervor, wo er noch nicht so wirklich aufgefallen war.
„Was ist das?“, fragte Stefan.
„Lass dich Überraschen “, sagte sie.
Darin lag ein Keuschheitsgürtel. Metallisch. Schwer. Mit Hüftband und durchgehendem Schrittband. Kein Vergleich zur Plastikschelle.
„Ich wollte etwas, was uns beiden ein anderes Gefühl gibt. Nicht mehr das Gefühl es ist nur ein Spiel. Etwas was Hygienisch top ist, etwas das man lange tragen kann ohne es für die Reinigung ablegen zu müssen und wo ich mir zu 100% sicher sein kann, ohne mich kommst du da nicht raus bzw. du kannst den Keuschheitsgürtel nicht ablegen. Welchen Nutzen hätte es denn sonst“? Das leuchtete auch Stefan ein und musste im Gedanken sogar recht geben
„Wollen wir ihn probieren, Schatz“? Neugierig war Stefan schon geworden, auch wenn er ein mulmiges Gefühl im Bauch hatte. Der Gürtel sah etwas eng aus. Ob er überhaupt passen würde? Stefan meinte: „Der Gürtel sieht interessant aus“. „Warte bis du ihn trägst“, meinte Susanne. Sie öffnete die Plastikschelle und nahm den A-Ring ab.
Ein ungewohntes Gefühl genau diesen Ring nicht mehr zu spüren für Stefan.
„ Jetzt wo die Schelle gerade so schön abgelegt ist, wollen wir es jetzt nicht noch kurz ausnutzen und ins Schlafzimmer gehen“? „Nein, jetzt möchte ich schon auch wissen ob der neue Keuschheitsgürtel überhaupt passt, mein Schatz.
Das Anlegen geschah ohne Hast. Das Hüftband wurde um die Hüfte gelegt und ausgerichtet, so dass das Schrittband hinten mittig zwischen den Beinen hindurch geführt werden konnte. Die ovale Öffnung welche Stefan schon gesehen hatte kam genau im Bereich seines Hinterausgang zum liegen und lies eben jenes perfekt für das große Geschäft ausgespart. Vorne war ein grau beschichtetes Rohr, mit kleinen Bohrungen links und rechts. „Damit das Wasser und Urin besser abfließen kann und dein kleiner Mann nicht zu arg zum Schwitzen kommt. Die graue Beschichtung ist, damit sich im inneren des Rohres keine Keime bilden und schon gar nicht im Rohr bleiben können“.
Um Stefans Penis wurde eine dünne Schnur gewickelt, welche dann durch das Rohr und durch das Loch geleitet wurde wo irgendwann der Urin ablaufen soll. Susanne zog nun vorsichtig an der dünnen Schnur und sein Kleiner wurde dadurch in das Rohr hinein gezogen. Vorsichtig zog Susanne am unteren Ende die Schnur aus dem Rohr heraus und Stefans kleiner war nun in seinem neuen „Zuhause“. Nun wurde das Schrittband mit dem Hüftband verbunden. Dann nahm Susanne ein Schloss welches im Bereich des Bügel eine metallische Scheibe hatte. „ Es ist ein Hochsicherheits-Schloss“, meinte Susanne. „Durch die Scheibe ist es nicht möglich das Schloss mit einem Bolzenschneider zu knacken. Es ist Rost und Salz beständig. Somit wird es lange seinen Dienst tun“. Die Öffnung für die Schlüssel waren nach unten gerichtet also auch schwer einsehbar.
Als Susanne das Schloss zu drückte war das Geräusch dumpf und endgültig. Kein leichtes Klicken. Etwas, das sagte, dass hier nichts mehr vorgesehen war, was man zwischendurch löste. Der Bügel des Schlosses war nun komplett in dieser Scheibe integriert und somit konnte man wirklich nirgends angreifen um es aufzubrechen.
Der Gürtel saß wie es wohl so sein sollte. Stefan fühlte ihn und ertastete ihn komplett ab. Die Anusöffnung saß perfekt fürs große Geschäft und das Rohr in welchem sein kleiner Mann sich befand, lag eng am Körper an. Stefan versuchte von oben an seinen Penis bzw. Peniswurzel zu gelangen aber der Keuschheitsgürtel verhinderte dies vollkommen.
„Was hältst du von deinem neuen Begleiter“, fragte Susanne neugierig. „Denkst du, du könntest ihn so tragen oder schneidet er irgendwo ein“? Nach vielem Abtasten, am Hüftband, am Schrittband u und am Rohr selbst war Stefans Fazit sehr ernüchternd aus. Nach einem zwischenzeitlichen Gang zur Toilette meinte Stefan: „ Der Gürtel passt erstaunlich gut. Er drückt nirgends bisher und selbst Toilettengang ist problemlos möglich. Ja auch das große Geschäft ist kein Problem und Hygienisch machbar“.
Susanne überraschte das dennoch und wollte auf Nummer sicher gehen. „Ich gebe dir 4 Stunden Zeit. Wenn du es schaffst, den Keuschheitsgürtel in der Zeit abzulegen, darfst du mit mir Schlafen so oft wie du möchtest in den letzten 7 Tagen unseres Urlaubes und du darfst Orgasmen haben wie du möchtest.
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Stamm-Gast
   Backnang

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RE: Mein Inselgefängnis
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Datum:10.02.26 07:54 IP: gespeichert
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Das ist eine ganz gemeine Angelegenheit. Wie konnte er nur darauf reinfallen?
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KG-Träger
  Hamburg
 Keep it closed!
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RE: Mein Inselgefängnis
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Datum:10.02.26 08:08 IP: gespeichert
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Tja, so ist das, wenn man Frauen Macht gibt. Dann ist Mann verloren.
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Einsteiger
 Was Ihres ist, ist Ihres und was mir ist, gehört ihr auch
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RE: Mein Inselgefängnis
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Datum:12.02.26 14:22 IP: gespeichert
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Stefan nahm Susannes Angebot ernst.
Vier Stunden.
Er setzte sich auf das Bett, stand wieder auf, ging ein paar Schritte durch den Raum. Er tastete den Gürtel ab, prüfte jede Kante, jede Verbindung. Er zog, drehte, suchte nach Spielraum. Nichts gab nach. Nichts bewegte sich. Der Gürtel saß nicht wie eine Fessel, sondern wie ein Teil von ihm. Ein Begleiter. Unverrückbar. Er versuchte es mit Sonnencreme, zwischen Hüftband und Haut. Nichts.
Der Keuschheitsgürtel war gerade so eng das nichts Einschnitt in die Haut aber er auch nicht nach unten geschoben werden konnte. Das Rohr lag so eng auf dem Schambein an, das ein Zugriff auf seinen Penis nicht möglich war. Er passte perfekt und war nicht zu eng. Er konnte sich bewegen und der Gürtel störte nicht.
Die Zeit verging.
Er versuchte es noch einmal. Ruhiger jetzt. Systematischer. Aber der Gürtel ließ keinen Ansatz zu. Keine Schwachstelle. Keine Möglichkeit, die Kraft oder Geduld belohnt hätte.
Bereits nach drei Stunden gab er auf. Susanne sagte nichts, triumphierend aber innerlich. Sie wusste das Stefan alles mögliche versucht hatte, so scharf wie er war. Er wollte schon die ganze Zeit mit ihr schlafen. Aus diesem Grund wusste Sie das der Gürtel ohne Werkzeug für Stefan nicht mehr zu entfernen war und so wie es aussieht auch die Passform perfekt dafür sorgte das Stefan künftig keusch blieb.
„Gut und jetzt küss mich und gib mir was ich mir wünsche “, sagte sie schließlich. Stefan gehorchte und begab sich wie fast schon gewohnt zwischen Susannes Schenkel. So feucht war Sie selten und Sie kam wie ein Vulkan. Sie explodierte 2 – 3 mal, so genau konnte es Stefan gar nicht sagen. Den ganzen Nachmittag und Abend ging das so weiter. Nur der Keuschheitsgürtel wurde nicht geöffnet. Im Vergleich zur Plastikschelle fühlte sich sein kleiner Mann im Keuschheitsgürtel nicht so schmerzhaft an. Es zog nicht so an seinen Hoden. Sein Penis wollte sich zwar aufrichten, aber es gab keinen Raum dafür.
Die letzte Woche blieb Stefan die ganze Zeit im Keuschheitsgürtel und er gewöhnte sich auch ganz gut an ihn. Zeitweise spürte er ihn gar nicht mehr. Toilette und Duschen gingen ohne Probleme. Auch schwimmen im Meer war kein Thema. Das Wasser lief danach gut aus der Röhre heraus und auch das Schloss zeigte keine Anzeichen von Rost oder ähnliches.
Der letzte Abend des gemeinsamen Urlaubs brach an und zum Teil hatten Sie ihre Koffer bereits gepackt.
Sie saßen auf dem Bett. Stefan hatte den Gürtel noch einmal abgetastet, langsam, fast prüfend, als würde sich etwas verändern, wenn er nur gründlich genug suchte.
„Er sitzt wirklich gut“, sagte er schließlich. Seine Stimme war ruhig, fast erstaunt. „Ehrlich gesagt… besser, als ich gedacht hätte.“
Susanne sah ihn an.
„Überall?“, fragte sie.
„Überall“, bestätigte Stefan. „Das Hüftband drückt nicht. Das Schrittband auch nicht. Und…“ Er zögerte kurz. „Ich merke ihn, aber er stört nicht. Nicht beim Gehen, nicht beim Sitzen.“ Susanne nickte. „Das ist wichtig.“ „Ich meine“, fuhr Stefan fort, „bei der Schelle war immer irgendwas. Druck, Ziehen, dieses ständige Gefühl, dass man sie eigentlich bald wieder abnehmen muss.“ Er sah sie an. „Hier ist das anders.“
Susanne setzte sich neben ihn, legte die Hand locker auf sein Bein. „Weil er nicht dafür gedacht ist, zwischendurch wieder abgenommen zu werden .“Stefan schluckte. „Heißt das… man müsste ihn eigentlich gar nicht mehr regelmäßig abnehmen?“ „Warum auch?“, fragte Susanne ruhig. „Er ist hygienisch. Du hast es selbst gemerkt. Duschen funktioniert. Toilette funktioniert. Alles, was funktionieren muss, funktioniert.“
Er nickte langsam. „Ja… das stimmt.“ Einen Moment lang sagte keiner von beiden etwas. Stefan spürte dieses seltsame Gemisch aus Erleichterung aber auch von einem seltsamen flauen Gefühl in der Magengegend. Als hätte sich etwas angemeldet, das ihn gleichzeitig beunruhigte .
„Und der Schlüssel?“, fragte er dann. Nicht fordernd. Eher beiläufig. „Den hast du, oder?“ Susanne sah ihn an: „Natürlich habe ich ihn, wer sonst?“
Stefan lächelte schwach. „Gut. Nur… falls doch irgendwas ist.“ „Ich glaube nicht das etwas sein wird. “, sagte Susanne ruhig. „Du hast doch selbst gesagt, dass alles passt.“ Er nickte wieder. „Ja. Tut es.“ Sie standen auf, gingen ein paar Schritte durch den Raum. Stefan bewegte sich, setzte sich wieder, stand erneut auf. „Es ist komisch“, sagte er leise. „Ich habe nicht das Gefühl, eingesperrt zu sein.“ Susanne lächelte kaum merklich. „Das ist auch kein Gefängnis“, sagte sie. „Das ist ein Zustand.“
Später, als sie bereits dabei waren, sich für die Nacht fertig zu machen, blieb Susanne plötzlich stehen. Sie runzelte leicht die Stirn.
„Moment…“, sagte sie.
Stefan sah sie an.
„Was ist?“
Sie dachte einen Augenblick nach, als würde sie etwas in Gedanken durchgehen. Dann hob sie den Kopf.
„Der Schlüssel“, sagte sie langsam.
Sein Magen zog sich leicht zusammen.
„Ja?“
„Ich glaube…“, sie hielt inne, fast nachdenklich, „ich habe ihn gar nicht eingepackt.“
Stefan lachte kurz, unsicher.
„Wie meinst du das?“
„Ich meine“, sagte Susanne ruhig, „dass er wahrscheinlich noch zu Hause liegt. In meinem Nachkästchen.“
Der Satz hing einen Moment zwischen ihnen.
„Aber…“, begann Stefan, „dann—“
„Dann bleibt der Gürtel eben an“, unterbrach sie ihn ruhig. „Ist doch kein Problem. Du hast doch gerade selbst gesagt, dass er perfekt sitzt.“
Er öffnete den Mund, schloss ihn wieder.
„Und… ablegen?“
Susanne sah ihn an. Ihr Blick war ruhig. Klar.
„Warum solltest du?“
Er suchte nach einer Antwort, fand eine, die überzeugend klang.
„Am Flughafen…“, begann er vorsichtig.
„Damit kommst du da nicht durch“, sagte Susanne sachlich. „Metalldetektoren. Kontrollen. Das würde sofort auffallen.“
Eine kurze Pause.
„Und in Afrika“, fügte sie hinzu, „verstehen sie bei so etwas keinen Spaß.“
Stefan spürte, wie sich etwas setzte. Nicht als Schock. Eher wie ein Stein, der langsam auf den Grund sank.
„Also…“, sagte er leise, „kann ich den Gürtel gerade gar nicht ablegen.“
Susanne trat einen Schritt näher zu ihm.
„Nein“, sagte sie ruhig. „Gerade nicht.“
Sie sah ihn einen Moment lang an, dann legte sie den Kopf leicht schief.
„Aber du hast doch selbst gesagt“, fügte sie hinzu, fast sanft,
„dass er perfekt passt.“ „Der Gürtel bleibt“, sagte sie ruhig. „Sondern weil er funktioniert.“
Stefan setzte sich langsam auf das Bett.
„Und jetzt “
Susanne sah ihn an.
Am nächsten Morgen ging sie früh hinaus. Stefan hörte sie gehen. Schritte. Reißverschluss. Als er nach draußen kam, sah er sie bereits auf dem Weg zum Steg.
„Susanne“, rief er.
Sie drehte sich noch einmal um.
„Ich komme zurück und bringe den Schlüssel mit “, sagte sie ruhig. „Sei ganz beruhigt und sei schön brav.“
Das Schiff legte ab.
Erst Stunden später begann Stefan zu begreifen, was der Gürtel wirklich bedeutete.
Nicht nur, dass er ihn nicht abnehmen konnte.
Sondern, dass er ihn nirgendwo erklären konnte.
Am Flughafen würde er auffallen.
Bei Kontrollen.
Bei Behörden.
Bei jeder Bewegung zurück in die Welt.
Die Insel wurde zur Grenze.
Die Tage danach verliefen gleichförmig. Das Hotel schloss. Das Versorgungsschiff kam nur noch selten. Stefan blieb, weil er musste.
Wochen später fand er den Brief.
Kurz. Sachlich.
Susanne schrieb:
„Hallo mein Ehemann,
endlich habe ich Dich dort wo ich mir nie wieder Sorgen machen muss. Auf dein Konto habe ich nun alleinigen Zugriff. Es ist rechtlich alles geklärt. Sein Ausbleiben habe alles vereinfacht. Für die Welt sei er verschwunden. Aufgrund dieses Keuschheitsgürtel wirst du die Insel nicht mehr verlassen können. Und Ich muss mir um deine Treue keine Sorgen mehr machen. Sex ohne mich, ohne meinen Schlüssel wird es für dich wohl nicht mehr geben. Eine Scheidung sei auch nicht nötig, somit bleibst du für immer mein keuscher Ehemann.
Ich dagegen habe schon lange jemanden kennengelernt. Ich genieße jede Sekunde mit ihm in dem Wissen das dein Penis ganz mir gehört und das dein Rohr welches dich begleitet, das letzte war wo er drin ist.
Das Hotel ist bereits geschlossen. Es ging pleite deswegen habe ich diese Insel gewählt. Das Schiff welches seine Lieferungen noch bringt kommt nur noch für dich. Der Kapitän ist Taub und Stumm. Somit brauchst du keine Zeit damit verschwenden auf deine Situation aufmerksam zu machen. Solltest du irgendwie versuchen aufs Festland zu kommen, ist der Schlüssel für immer Geschichte.“
Am Ende nur ein Satz: „Leb wohl mein dauerkeuscher Ehemann !“
Stefan saß lange da. Der Gürtel saß. Die Insel war still.
Und zum ersten Mal verstand er vollständig,
dass das Inselgefängnis nicht aus Wasser und Sand bestand,
sondern aus Entscheidungen,
die niemand mehr rückgängig machen konnte.
Ende
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KG-Träger
  Hamburg
 Keep it closed!
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RE: Mein Inselgefängnis
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Datum:12.02.26 14:59 IP: gespeichert
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Das ist ja nun wirklich mehr als fies.
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| schreiberling |
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Story-Writer
  
 schreiberling
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RE: Mein Inselgefängnis
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Datum:12.02.26 15:26 IP: gespeichert
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richtig fies - das sollte es einen 2.Teil geben Verschlossen, was sonst?!
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