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  Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe.
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Ivan
Einsteiger

Deuschland


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  Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:19.09.26 10:50 IP: gespeichert Moderator melden


Zur Info. In dieser Geschichte geht es um eine Freundesgruppe die für Drei Monate Urlaub in einer großen, modernen Villa macht, mitten in einen Wald. Die Villa gehört einem alten, reichen Mann der gerne junge Frauen als keusche Sexsklavinnen haben will, das verrät er aber natürlich nicht.
Was vorkommt:
Keuschhaltung bzw. Keuschheitsgürtel für Männer und Frauen
Kitzelfolter
Bdsm
Bondage

Charaktere:

Der alte Mann: 65 Jahre alt, reicht, vor Anderen nett. Hat einen bösen Plan mit Keuscheisgürteln

Janine: dunkel, blonde Haare, schöner Hintern, lustige und offene Art. 27 Jahre alt, etwas kleiner Brüste

Laura: selbstbewusste Business-Frau, sie arbeitet selbstständig in der Kosmetik. Etwas eingebildet und arrogant,
Blonde Haare und blaue Augen, schönen Körper, trägt eine Golduhr, hat kleinere Brüste Selbstbeherrschende Art. 25 Jahre alt.

Selena: 20 Jahre alt, tägt Brille, Blonde Haare, ein bisschen kleiner als die anderen Frauen, bewundert heimlich Melani sehr und ist etwas schüchtern.

Melani: 25 Jahre braune Haare, große Brüste, selbstbewusst und etwas ruhiger.

Katija. 30 Jahre alt, dunkle braune lange Haare, offene und lustige Art und nett. Etwas kleinere Brüste

Chiara. 26 Jahre alt, blonde Haare, sehr riesige Brüste! Ruhig, nett und selbstbewusst. Trägt Brille.

Ivan. 28 Jahre alt, schüchtern. Hatte noch nie eine Freundin und noch nie Sex. Mastobiert heimlich sehr viel.

Leon: 28 etwas muskulöser und selbstbewusst

Jan: 25 normaler Typ

Ich weiß es sind viele Charaktere aber ihr werdet sie alle kennenlernen und lieben.
Viel spaß mit der Geschichte. Bitte kommentiert viel, mich interessiert eure Meinung, Ideen, Wünsche, Vorschläge und Kritik. Diese Geschichte schreibe ich mit Hilfe von KI.

**Kapitel 1 – Ankunft**

Der Bus rollte gegen siebzehn Uhr über den Kiesweg und hielt vor der hellen, fast schon unwirklich großen Villa. Glas, Stein, klare Linien, ein flacher Dachvorsprung, der den Eingang beschattete. Hinter den hohen Scheiben spiegelte sich der Nachmittagshimmel. Die Tür öffnete sich mit einem leisen Zischen.

Herr Müller stand bereits auf der obersten Stufe. Er war etwas kleiner als die meisten Männer der Gruppe, das silbergraue Haar kurz und gepflegt, das Gesicht rasiert, die Haltung aufrecht. Ein dunkler Anzug, darunter ein helles Hemd ohne Krawatte, an den Füßen weiche Hausschuhe, die merkwürdig zu dem Schnitt der Kleidung passten. Er lächelte freundlich, als die ersten ausstiegen.

„Willkommen“, sagte er. Die Stimme war ruhig, fast trocken. „Ich hoffe, die Fahrt war erträglich. Kommt erst einmal herein. Die Hitze draußen ist heute unangenehm.“

Laura stieg als eine der Ersten aus. Blonde Haare, blaue Augen, die Golduhr am schmalen Handgelenk, die Haltung einer Frau, die gewohnt war, Räume zu betreten, als gehörten sie ihr. Der selbstständige Kosmetikbetrieb hatte ihr diese Sicherheit gegeben, und sie trug sie sichtbar. Herr Müller begrüßte sie mit einem kurzen Händedruck. Sein Blick blieb einen Atemzug länger auf ihrem Gesicht, glitt dann unauffällig über den schmalen Hals, die Schultern, die kleinere, fest sitzende Brust unter der leichten Bluse. Niemand bemerkte es. In ihm zog sich etwas zusammen, warm und heimlich. Er ließ sie los, als wäre nichts gewesen, und wandte sich dem Nächsten zu.

Janine lachte schon auf der untersten Stufe, dunkelblondes Haar im Nacken, der schöne, runde Hintern in der engen Hose kaum zu übersehen. „Das ist ja kein Ferienhaus, das ist ein Hotel, das sich als Haus ausgibt“, rief sie. Katija stieß sie freundlich in die Seite, langes dunkelbraunes Haar, offenes Gesicht, ebenfalls am Lachen. Melani kam ruhiger hinterher, braunes Haar, die großen Brüste unter dem Shirt deutlich, der Blick interessiert, aber nicht überschwänglich. Chiara folgte mit Brille, blond, die sehr großen, schweren Brüste bewegten sich beim Aussteigen unverkennbar. Selena blieb einen Schritt zurück, kleiner als die anderen, Brille, blondes Haar, die Schultern ein wenig eingezogen, die Augen kurz an Melani hängen bleibend, bevor sie sich lösten.

Die Männer stiegen zuletzt aus. Leon zuerst, etwas breiter in den Schultern, selbstbewusst. Jan normal gebaut, der Blick unwillkürlich einen Moment zu Chiara wandernd, dann schnell weg. Ivan ganz hinten, schüchtern, die Hände in den Taschen, als wüsste er nicht, wohin damit.

Herr Müller schüttelte nacheinander die Hände, nannte ihren Namen, den sie ihm vorher geschickt hatten, und wiederholte ihn korrekt. Bei Chiara blieb sein Blick einen kurzen, unauffälligen Moment tiefer. Die Größe ihrer Brüste beeindruckte ihn. Etwas in seinem Unterleib rührte sich, fest und warm. Er atmete gleichmäßig weiter und lächelte sie an, als sähe er nur eine nette junge Frau mit Brille.

„Ich wohne ebenfalls hier“, sagte er, während er die Glastür aufhielt. „Das Haus ist groß genug. Ihr werdet mich kaum stören, und ich euch hoffentlich auch nicht. Kommt, ich zeige euch zuerst die Zimmer und die Gemeinschaftsräume. Mein eigener Bereich bleibt privat, das werdet ihr verstehen.“

Sie folgten ihm durch die hohe Eingangshalle. Heller Stein, eine offene Treppe, irgendwo ein leises Summen, das man erst wahrnahm, wenn man danach suchte. Die Luft war kühl und sauber.

„Die Villa ist weitgehend automatisiert“, erklärte Herr Müller knapp, ohne lange stehen zu bleiben. „Licht, Klima, Jalousien, Sicherheit. Die KI übernimmt das Übliche. Ihr müsst nichts einstellen, wenn ihr nicht wollt. Kameras sind in den Gemeinschaftsbereichen, das gehört zum System. In den Schlafzimmern natürlich nicht.“ Er sagte es so trocken, als spräche er über die Heizung.

Jedes Zimmer lag an einem eigenen kurzen Gang. Helle Holzböden, große Fenster, ein Bad mit Glaswand, ein Bett, das zu breit wirkte für eine Person. Herr Müller öffnete die Türen nacheinander, nannte keine Zuordnung, ließ sie selbst wählen.

„Einzelzimmer für alle“, sagte er. „Drei Monate sind lang. Privatsphäre ist wichtig.“

Laura nahm das Zimmer mit dem Blick auf den inneren Hof, die Golduhr blitzte, als sie die Türklinke berührte. Chiara das daneben, etwas größer, als hätte der Raum mehr Platz für sie gebraucht. Melani wählte ruhig, Janine mit einem Scherz über die Größe des Bettes, Katija lachte dazu. Selena nahm das letzte am Ende des Ganges, kleiner wirkend in der Tür. Die Männer verteilten sich auf der anderen Seite.

Im Gemeinschaftsbereich blieb die Gruppe stehen. Die Küche lag offen zum Wohnraum, eine lange Tafel, ein tieferes Sofaensemble, dahinter Glasfronten zum Pool. Das Wasser lag still und türkis. Irgendwo im Haus piepte leise ein Sensor und verstummte.

„Das ist der Bereich, den ihr nutzen werdet“, sagte Herr Müller. „Küche ist bestückt. Wenn etwas fehlt, sagt Bescheid. Sauberkeit wäre mir wichtig. Ein Haus dieser Größe verschmutzt schneller, als man denkt.“ Er lächelte wieder, höflich, ohne Nachdruck. „Aber das besprechen wir nicht heute. Zieht euch erst einmal um, atmet durch. Abends sehe ich nach, ob alles in Ordnung ist.“

Janine pfiffe leise durch die Zähne, als er gegangen war. „Der Mann besitzt das hier und läuft in Hausschuhen durch den Anzug. Ich mag ihn jetzt schon.“

„Er ist nett“, sagte Katija. „Und das Haus ist wahnsinnig.“

Laura strich sich eine Strähne hinters Ohr, musterte die Decke, die unsichtbaren Lautsprecher, die schmale Leiste an der Wand. „Teuer. Sehr teuer. Und ein bisschen zu glatt.“ Sie sagte es nicht unfreundlich, aber mit der Distanz einer Frau, die Preise kannte.

Chiara nahm die Brille ab, putzte sie an einem Tuch und setzte sie wieder auf. „Die Betten sind gut. Mehr will ich erstmal nicht wissen.“

Melani nickte nur. Ihr Blick ging kurz zum Pool, dann zu den anderen. Selena stand etwas abseits, die Arme vor der Brust verschränkt, und sah zu, wie Melani das Haar aus dem Nacken nahm. Ein kurzer, stiller Moment, den niemand außer ihr selbst bemerkte.

Ivan trug seinen Koffer auf das Zimmer, schloss die Tür und blieb einen Atemzug stehen. Das Bett, das große Fenster, die Stille. Irgendwo im Haus lachte Janine. Er spürte die Wärme im Gesicht, ohne genau zu wissen, warum.

Leon warf sich der Länge nach auf sein Bett und rief durch die offene Tür: „Wenn das der Standard ist, bleibe ich auch vier Monate.“

Jan stellte die Tasche ab und ging zum Fenster. Von dort sah man einen Teil des Pools. Chiara stand unten noch einen Moment im Gemeinschaftsbereich, das Shirt straff über der Brust. Er schaute hin, merkte es, drehte sich weg und öffnete den Koffer, als hätte er nur die Landschaft betrachtet.

Herr Müller ging den Gang zu seinem eigenen Trakt entlang. Die Tür fiel leise ins Schloss. Drinnen blieb er stehen, die Hände in den Hosentaschen. Das Bild von Laura kam zuerst: das Gesicht, die blauen Augen, die kleinere Brust unter der Bluse, die Golduhr. Dann Chiara, das Gewicht, die Fülle, die Bewegung beim Aussteigen. Er atmete langsam aus. Niemand hatte etwas gesehen. Das war gut so.

Draußen öffneten sich Zimmerfenster. Irgendwo lief Wasser. Die Villa nahm die Gruppe auf, hell, modern, zu groß für den ersten Abend, und irgendwo im System registrierte eine Kamera in der Halle, dass sich die letzten Gäste auf ihre Zimmer verteilt hatten.

Gegen halb sieben kamen die ersten wieder heraus, frisch geduscht, in leichter Kleidung. Der Tag draußen neigte sich, das Licht auf dem Steinboden wurde wärmer. Niemand sprach noch von drei Monaten. Es fühlte sich vorerst nur nach Ankommen an.


**Kapitel 2 – Der erste Abend**

Gegen acht saßen sie an der langen Tafel. Die Glasfront zum Pool war einen Spalt geöffnet, irgendwo draußen zirpte etwas, das in dieser Gegend nicht zu den Zikaden gehören durfte, und niemand achtete darauf. Auf dem Tisch stand Wein, zwei Flaschen Bier, Wasser, Schalen mit Brot und Käse, die niemand richtig geplant hatte und die trotzdem gereicht hatten.

Janine hatte die Beine überschlagen und erzählte von der Fahrt, übertrieb die Kurven, lachte über den Busfahrer. Katija fiel ihr ins Wort, ergänzte, korrigierte, lachte denselben Satz zu Ende. Leon lehnte sich zurück, selbstsicher, warf zwischendurch eine Bemerkung ein, die sitzen blieb. Jan hörte zu, trank langsam, der Blick glitt einmal zu Chiara und wieder fort. Ivan saß etwas steifer, lächelte, wenn jemand ihn ansah, und ließ das Glas zwischen den Fingern drehen.

Laura schnitt den Käse in gleichmäßige Stücke, die Golduhr schob sich beim Schneiden ein Stück unter den Ärmel. Sie sprach wenig, aber wenn sie etwas sagte, klang es fertig formuliert. Chiara hatte die Brille abgesetzt und neben den Teller gelegt, das blonde Haar war noch leicht feucht vom Duschen, das Shirt saß eng. Melani hörte mehr zu als sie redete, die großen Brüste ruhig unter dem Stoff, der Blick ruhig. Selena lachte leise, immer einen halben Satz später als die anderen, und sah Melani öfter an, als nötig gewesen wäre.

Sie tranken nur ein bisschen. Genug, dass die Stimmen weicher wurden, nicht genug, dass jemand die Kontrolle verlor.

Erst als die zweite Flasche Wein zur Hälfte leer war, kam Herr Müller den Gang herunter. Hausschuhe auf Stein, der Anzug noch immer sitzen, als hätte er ihn den ganzen Abend nicht abgelegt. Er blieb am Kopfende stehen, beide Hände am Rückenlehnenrand des unbesetzten Stuhls.

„Verzeiht die Störung. Ist alles in Ordnung? Habt ihr gefunden, was ihr braucht?“

Mehrere nickten gleichzeitig. Janine hob das Glas. „Mehr als das. Wir überlegen, ob wir nach den drei Monaten ausziehen.“

Ein höfliches Lächeln. Er setzte sich nicht. „Gut. Dann nur noch eine praktische Sache, damit wir uns später nicht darüber unterhalten müssen.“ Er machte eine kleine Pause, als ordne er die Worte. „Das Haus soll sauber bleiben. Bei der Größe und bei zehn Personen wird das sonst unangenehm. Ich schlage vor, dass mindestens eine Person für die drei Monate die Ordnung übernimmt. Nicht als Dienstmädchen, nur als Zuständigkeit. Küche, Gemeinschaftsräume, die offensichtlichen Dinge.“

Laura runzelte die Stirn. Chiara setzte die Brille wieder auf.

Herr Müller griff in die Innentasche der Jacke und legte zwei flache, schwarze Etui auf die Tischplatte. Er öffnete sie ohne Umstände. Darin lagen zwei moderne Keuschheitsgürtel, einer für Männer, einer für Frauen. Schmal, mattes Material, kleine Displays an der Vorderseite, unsichtbare Verschlüsse, bei dem Frauengürtel eine glatte, fest sitzende Abdeckung über dem Schambereich.

„Ich zeige euch das nur, weil es zum Vorschlag gehört“, sagte er trocken. „App-gesteuert. GPS. Ein schwacher Stromimpuls, falls jemand versucht, ihn zu manipulieren. Eine Vibrationsfunktion, die sich fernsteuern lässt. Selbst abnehmen ist nicht vorgesehen. Die Gruppe kann über eine Anwendung auf dem Telefon entscheiden, ob das Schloss geschlossen bleibt oder nicht. Mehrheit reicht. Der Sinn wäre Konzentration. Wer für die Ordnung zuständig ist, soll sich nicht nebenbei ablenken.“

Einen Moment war es still.

Laura schob den Teller ein Stück von sich. „Das ist geschmacklos.“ Die Stimme blieb beherrscht, aber kalt. „Sie schlagen ernsthaft vor, dass eine von uns – oder einer – drei Monate lang so etwas trägt, damit der Boden gewischt wird?“

Chiara hatte die Arme vor der Brust verschränkt, was die Größe nur deutlicher machte. „Nein. Einfach nein. Das ist …“ Sie suchte das Wort und fand nur: „Widerlich.“

Melani schüttelte den Kopf, langsam, eindeutig. „Damit spielen wir nicht. Nicht mit uns.“

Janine hatte den Mund halb geöffnet und schloss ihn wieder. Katija sah auf den Frauengürtel, dann auf den Männergürtel, sagte nichts. Selena blickte auf den Tisch. Leon räusperte sich, fand keinen Satz. Jan starrte auf das Display des kleineren Gürtels. Ivan spürte, wie ihm warm wurde, und trank einen Schluck Wasser, der nichts half.

Herr Müller nickte, als hätte er genau diese Antwort erwartet. Er schloss die Etuis, nahm sie an sich.

„Verstanden. Es war ein Vorschlag, kein Zwang. Denkt nicht weiter darüber nach. Ich wollte nur transparent sein.“ Er trat einen Schritt zurück. „Dann wünsche ich euch einen ruhigen Abend. Die Küche könnt ihr benutzen, wie ihr möchtet. Gute Nacht.“

Er ging denselben Gang zurück. Die Hausschuhe wurden leiser. Die Tür zu seinem Trakt fiel ins Schloss.

Am Tisch blieb eine seltsame Leere.

„Was war das?“, fragte Laura, immer noch zu laut für die Stille. „Der Mann ist nett und legt uns Keuschheitsgürtel auf den Tisch.“

„Vielleicht ist er einfach verschroben“, sagte Leon. „Reiche Leute haben merkwürdige Ideen.“

Chiara schüttelte den Kopf. „Das war nicht verschroben. Das war daneben.“

Sie räumten nicht sofort. Noch eine halbe Stunde saßen sie, redeten über das Haus, über den Pool am nächsten Tag, über alles andere. Die Gürtel kamen nicht wieder zur Sprache, lagen aber unter jedem zweiten Satz.

Später gingen sie nacheinander auf die Zimmer.

Janine lag auf dem Rücken, die Hände hinter dem Kopf, und starrte an die Decke. Drei Monate ohne Orgasmus. Bei einem Mann. Die Vorstellung war merkwürdig klar. Sie dachte an Ivan, der den ganzen Abend so still gesessen hatte, die unsicheren Hände am Glas. Wie er aussehen würde, wenn er nicht mehr an sich herunterkäme. Sie drehte sich auf die Seite, lächelte kurz ins Dunkle und schob den Gedanken weg, als wäre er ein Witz gewesen, den man nicht zu Ende erzählt.

Katija putzte die Zähne länger als nötig. Im Spiegel sah sie sich an und dachte an Männer im Gürtel, dann an Frauen. An jemanden, der nicht mehr selbst entscheiden durfte, wann er kam. Der Gedanke gefiel ihr, mehr als sie sich eingestehen wollte. Sie spülte den Mund aus und tat, als hätte sie nur an den nächsten Tag gedacht.

Selena lag mit der Brille neben dem Kissen, das Licht schon aus. Melani. Nur kurz. Wie es wäre, wenn gerade sie so etwas tragen müsste. Die großen Brüste, die ruhige Art, und darunter dieses Ding, das sich nicht abnehmen ließ. Der Gedanke war klein und warm und verschwand, bevor sie sich dafür schämte.

Ivan hatte die Tür abgeschlossen. Er zog sich aus, legte sich hin, wartete, bis das Haus stiller wurde. Dann nahm er sich in die Hand. Er dachte an Laura. An die blauen Augen, die Golduhr, die kleinere, feste Brust, die Art, wie sie den Käse geschnitten hatte, als gehöre der Tisch ihr. Er kam schnell und leise, das Gesicht ins Kissen gedrückt, und lag danach da, unsicher und leer und irgendwie erleichtert, dass niemand es gehört hatte.

Laura stand noch lange am Fenster ihres Zimmers, die Arme verschränkt. Ekel. Ein klarer, kalter Ekel. Der Vorschlag war unter ihrer Würde. Sie würde sich nicht darauf einlassen, und sie würde darauf achten, dass es auch sonst niemand tat, solange sie etwas dazu sagen konnte.

Chiara hatte die Brille auf dem Nachttisch abgelegt und zog die Decke bis zur Brust. Schock zuerst, dann Widerwille. So etwas gehörte nicht auf einen Esstisch und nicht in einen Urlaub. Sie drehte sich zur Seite, die schweren Brüste folgten der Bewegung, und zwang sich, an den Pool zu denken.

Melani löschte das Licht ohne Umstände. Nein. Ein kurzes, festes Nein, das keinen zweiten Gedanken zuließ. Sie schlief früher als die anderen.

Irgendwo im Gemeinschaftsbereich schaltete die KI das Licht auf Nachtabsenkung. Eine Kamera registrierte leere Stühle und zwei Weingläser, die niemand weggeräumt hatte. Im privaten Trakt saß Herr Müller auf der Bettkante, die beiden Etuis neben sich, und hörte dem Haus zu. Es war erst der erste Abend.


Sag mir deine Meinung zu der Geschichte und den Personen.
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Ivan
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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:19.09.26 12:20 IP: gespeichert Moderator melden


**Kapitel 3 – Der zweite Tag**

Der zweite Tag begann spät und ohne Plan. Irgendwer machte Kaffee, irgendwer schnitt Obst, irgendwer stellte fest, dass die KI bereits die Jalousien einen Spalt geöffnet hatte, als wäre das Haus höflicher als seine Gäste. Gegen elf lagen die ersten am Pool.

Das Wasser war zu türkis, um echt zu wirken. Die Steine um den Rand speicherten schon Wärme. Janine lag auf dem Bauch, das Gesicht zur Seite, und behauptete, sie arbeite an ihrer Bräune. Katija saß daneben, die langen dunklen Haare hochgebunden, und warf Eiswürfel nach ihr. Melani schwamm ruhige Bahnen, die großen Brüste hoben das Wasser in gleichmäßigen Wellen. Chiara blieb im Schatten der Pergola, Brille auf der Nase, ein Buch, das sie kaum aufschlug. Wenn sie sich vorbeugte, um das Glas zu nehmen, folgte der Stoff dem Gewicht ihrer Brust. Jan sah hin, merkte es zu spät und drehte den Kopf zum anderen Beckenrand, als suche er dort etwas Wichtiges.

Ivan saß mit den Beinen im Wasser, zu steif für jemanden, der Urlaub hatte. Laura kam in einem schlichten, dunklen Bikini aus dem Haus, die Golduhr abgelegt, die blauen Augen hinter einer Sonnenbrille. Sie ging am Becken entlang, setzte sich zwei Liegen weiter und streckte die Beine aus. Ivan schluckte und starrte auf seine eigenen Knie.

Herr Müller erschien gegen Mittag nur kurz am Rand der Terrasse, immer noch im Anzug, die Hausschuhe leise. Er fragte, ob das Wasser angenehm sei, nickte auf die Antworten und zog sich wieder zurück. Bevor er ging, blieb sein Blick einen unauffälligen Moment an Laura hängen. Das schmale Becken, die kleinere, feste Brust im dunklen Stoff, die Linie vom Hals zur Schulter. Etwas in ihm zog sich hart zusammen. Er atmete gleichmäßig weiter, sagte noch etwas Höfliches über Sonnencreme und verschwand im Haus.

Der Tag zerfiel in Stücke. Essen auf der Terrasse, ein Rundgang durch den unteren Trakt, ein Fitnessraum, den Leon zehn Minuten ernst nahm und den Rest der Gruppe belachte. Janine entdeckte eine Dachterrasse und rief so laut hinunter, dass Katija behauptete, die Nachbarn drei Täler weiter hätten es gehört. Es gab keine Nachbarn.

Selena blieb oft in Melanis Nähe, ohne es zu begründen. Wenn Melani das nasse Haar aus dem Nacken nahm, sah Selena zu und dann schnell weg. Niemand sprach darüber.

Am Nachmittag lag die Hitze schwerer. Einige schliefen eine Stunde. Andere tranken schon das erste Bier, obwohl es noch hell war. Die Gürtel vom Vorabend kamen nicht zur Sprache. Sie lagen trotzdem im Raum, jedes Mal, wenn jemand „Ordnung“ oder „zuständig“ sagte und dann abbrach.

Gegen Abend holten sie mehr Alkohol als am Tag zuvor. Wein, hartes Zeug, das jemand im unteren Schrank gefunden hatte, Bier aus dem Kühlfach, das sich von allein nachfüllte. Die Stimmung kippte ins Alberne.

Janine ahmte Herrn Müllers trockenen Ton nach und erklärte den Toaster für zuständig. Katija klopfte auf den Tisch und beantragte eine Abstimmung über das Sofa. Leon grinste und behauptete, er übernehme die Ordnung, solange niemand nachsehe. Selbst Laura lachte einmal kurz, knapp, als wolle sie es nicht zugeben. Chiara schüttelte den Kopf und trank trotzdem weiter. Melani lächelte stiller. Ivan wurde rot, wenn jemand ihn direkt ansprach, und trank schneller, als ihm guttat.

Herr Müller kam später dazu als am Abend zuvor. Er setzte sich diesmal an das untere Ende der Tafel, bestellte sich kein Glas, nahm nur Wasser. Er hörte zu, lächelte an den richtigen Stellen, sagte wenig. Zwischendurch ließ er den Blick über die Runde gehen und blieb, für niemanden sichtbar lang, an Laura. Die Wange leicht gerötet vom Wein und der Sonne, die Bluse wieder angezogen, darunter die kleine, feste Form. Er spürte die Erregung deutlich, warm und ungeduldig, und faltete die Hände auf der Tischplatte, als reiche das aus, sie zu verbergen.

Die Flaschen leerten sich. Jemand schlug Musik vor, jemand anders lehnte ab. Janine wollte wissen, ob die KI tanzen könne. Katija behauptete, sie habe die Kamera in der Ecke eben zwinkern sehen. Es war Unsinn, und alle lachten trotzdem.

Erst als die Unterhaltung das zweite Mal an derselben Stelle hängen blieb, rückte Herr Müller das Glas ein Stück zur Seite.

„Wenn ihr noch Lust habt“, sagte er ruhig, „kenne ich ein gutes Spiel. Karten. Einfach gehalten. Es geht auch um die Keuschheitsgürtel von gestern. Nur als Einsatz, nicht als Zwang. Wer nicht möchte, spielt nicht mit.“

Einen Moment arbeitete nur die Klimaanlage.

Janine setzte das Glas ab und sah ihn an, den Mund schon halb zu einem Scherz geöffnet. Laura steifte sich auf. Chiara nahm die Brille ab und wieder auf. Melani hörte auf zu lächeln.

Herr Müller blieb sitzen, die Hände gefaltet, das Gesicht freundlich und offen, als hätte er nichts gesagt als den Namen eines Gesellschaftsspiels.



**Kapitel 4 – Das Spiel**

Einen Atemzug lang sagte niemand etwas. Das Wasser im Glas von Herr Müller war unberührt. Irgendwo im Haus stellte die KI eine Lüftung leiser.

„Karten“, wiederholte Janine endlich. „Von eins bis dreißig. Jeder eine. Verdeckt. Und wer die niedrigste hat …“

„… trägt drei Monate den Gürtel, hält das Haus sauber und dient den anderen“, sagte Herr Müller. Trocken, als lese er eine Bedienungsanleitung vor. „Ich spiele nicht mit. Ich teile nur aus. Gespielt wird nur, wenn alle mitmachen. Sonst nicht.“

Laura stellte das Weinglas ab, sorgfältig, in die Mitte des Untersetzers. „Nein.“

Chiara schüttelte den Kopf so heftig, dass die Brille verrutschte. „Wir haben das gestern abgelehnt. Das ändert sich nicht, weil jetzt Karten auf dem Tisch liegen.“

Melani verschränkte die Arme unter der Brust. „Ich sitze hier nicht, um so etwas zu spielen.“

Janine lehnte sich vor, die dunkelblonden Haare fielen über die Schulter, der schöne Hintern blieb auf der Stuhlkante. „Es ist ein Spiel. Nur Spaß. Statistisch verliert jemand anderes. Fast immer.“

„Statistisch verliert einer von zehn“, sagte Laura. „Das ist kein Trost.“

Katija lachte, zu hell für die Spannung. „Dann sollen doch die Männer dran glauben. Drei Stück. Gute Chancen.“ Sie stieß Leon mit dem Ellbogen. „Ihr macht mit, oder?“

Leon zuckte die Schultern, selbstsicher nach außen. „Klar.“ Innen lag die Angst schon da, flach und unangenehm. Drei Monate. Kein Abspritzen. Dienen. Er grinste trotzdem.

Jan nickte zu schnell. „Bin dabei.“ Der Blick rutschte wieder zu Chiaras Brust und weg. Die Vorstellung, sie könnte verlieren, war erregend. Die Vorstellung, er selbst könnte verlieren, war es nicht.

Ivan sagte nur: „Ja.“ Die Stimme war dünner als sonst. Er hoffte auf Laura im Gürtel, auf die Golduhr über schwarzem Hightech-Material, und fürchtete gleichzeitig seine eigene Karte, noch bevor sie existierte.

Herr Müller saß still. Hinter der freundlichen Miene war er gereizt. Vor allem Laura. Diese Haltung. Diese Ablehnung, als wäre sein Haus nicht groß genug für einen Vorschlag. Er wollte, dass sie sich überreden ließ. Sehr. Die Erregung vom Nachmittag war nicht weg; sie lag jetzt unter dem Ärger.

Selena rutschte auf ihrem Stuhl näher zu Melani. Die Brille rutschte eine Spur nach unten. „Hast du Angst?“

Melani drehte den Kopf. „Was?“

„Nur eine Frage.“ Selenas Stimme blieb leise, aber der Satz saß. „Hast du Angst, dass du ziehst?“

Ein paar Köpfe drehten sich. Melani sah sie länger an als nötig. „Das ist keine Angst. Das ist Verstand.“

„Klingt nach Angst“, sagte Selena und errötete sofort, als hätte sie zu laut gesprochen. Innen blieb der andere Gedanke: Melani im Gürtel. Die großen Brüste, die ruhige Art, und darunter etwas, das sich nicht abnehmen ließ.

Janine wandte sich an Chiara. „Du bist ruhig und selbstbewusst. Dann spiel. Wenn du verlierst, tragst du es halt. Wenn nicht, siehst du zu, wie jemand anders drei Monate nicht mehr kann. Das ist doch …“ Sie suchte ein Wort, das noch anständig blieb. „Interessant.“

Chiara griff an den Bügel der Brille. Die sehr großen Brüste hoben sich, als sie tief holte. „Interessant ist das nicht.“

„Alkohol ist auch nicht interessant und trotzdem trinken wir ihn“, sagte Katija und schob Chiara das Glas näher. „Komm. Nur wenn alle mitmachen. Sonst fällt es sowieso flach.“

Laura lachte kurz, ohne Freude. „Ihr redet, als wäre das eine Wanderung.“

Herr Müller sah sie an, nicht länger als höflich erlaubt. „Es bleibt ein Kartenspiel, Frau … Laura. Sie müssen nicht gewinnen. Sie müssen nur mitziehen. Die Anwendung entscheidet hinterher ohnehin mit Mehrheit, falls jemals etwas zu entscheiden wäre.“ Er machte eine kleine Pause. „Sie wirken nicht wie jemand, der vor einer Karte zurückweicht.“

Der Satz war kurz. Mehr sagte er nicht. Innen hoffte er, dass er reichte. Innen war er knapp davor, die Freundlichkeit zu verlieren.

Laura hielt seinem Blick stand. Die kleinere Brust hob sich unter der Bluse nur wenig. Die Golduhr tickte gegen das Glas, als sie nach dem Stiel griff und nicht trank.

Janine hakte nach. „Bestimmt verliert jemand anderes. Und wenn nicht – du bist selbstbewusst genug. Das hast du uns drei Jahre lang erzählt.“

Katija nickte. „Genau. Entweder du oder eine von uns oder einer von denen.“ Sie deutete mit dem Kinn zu Ivan. „Stell dir vor.“

Janine stellte es sich vor. Ivan. Drei Monate. Die schüchternen Hände, die nie eine Frau berührt hatten, und dann dieses Schloss. Der Gedanke war klar und ungebührlich angenehm.

Auch Katija dachte weiter, als der Satz schon gesagt war. Männer. Frauen. Irgendwer, der nicht mehr selbst kommen durfte. Der Gedanke gefiel ihr, und sie lächelte, als gelte das Lächeln nur dem Wein.

Die Männer schwiegen. Sie waren schon dabei. Die Angst saß tiefer, als sie zeigten. Jeder von ihnen sah eine der Frauen vor sich, geschlossen, dienend – und schob das eigene Risiko beiseite, so gut es ging.

Chiara sah zu Melani. Melani sah zu Laura. Laura sah auf den leeren Platz in der Tischmitte, als lägen die Karten schon da.

„Wenn eine nicht mitmacht, fällt es flach“, sagte Herr Müller noch einmal. Höflich. Praktisch. Darunter der Ärger, dass es so lange dauerte.

Selena stieß noch einmal nach, kaum hörbar. „Melani. Hast du Angst?“

Melani atmete aus. „Du hörst nicht auf.“

„Nein.“

Ein langes Schweigen. Die Klimaanlage. Ein Glas, das jemand abstellte.

Chiara setzte die Brille gerade. „Nur weil sonst alle sitzen bleiben.“

Melani nickte knapp. Kein Lächeln. „Gut. Ein Spiel. Mehr nicht.“

Laura brauchte am längsten. Sie strich eine blonde Strähne hinters Ohr, musterte Herr Müller, musterte Janine, musterte den Tisch. „Wenn das Schloss fällt, weil eine fehlt, habt ihr euer Theater umsonst. Also gut. Ich ziehe eine Karte. Und danach reden wir nicht mehr so, als wäre das witzig.“

Janine klatschte einmal in die Hände, zu laut. Katija atmete auf. Leon lachte kurz. Ivan spürte Schweiß in den Handflächen. Jan trank den Rest seines Glases.

Herr Müller stand auf. Die Hausschuhe waren auf dem Stein kaum zu hören. Aus einer Schublade im Sideboard nahm er ein schmales, dunkles Etui, kein Spielkartenkarton aus dem Handel. Drinnen lagen dreißig Karten, matt, ohne Bild, nur Zahlen.

„Ich mische“, sagte er. „Jeder bekommt eine. Verdeckt vor sich. Niemand sieht sie, bevor er dran ist. Dann legt ihr nacheinander auf. Die niedrigste Zahl trägt den Gürtel drei Monate. Sauberkeit. Dienst. Details klären wir, wenn es soweit ist.“

Er mischte langsam, gründlich, die kleinen Hände ruhig. Der Ärger saß noch in ihm, gemischt mit der Erregung, Laura am Tisch zu wissen, festgebunden an eine Regel, der sie eben erst zugestimmt hatte. Chiara gegenüber, die Brust schwer unter dem Stoff. Melani, die nachgegeben hatte.

Er ging einmal um den Tisch. Zehn Karten, verdeckt, eine vor jedem Platz. Die übrigen zwanzig verschwanden zurück ins Etui.

„Dann fangen wir an“, sagte Herr Müller und setzte sich wieder.

Niemand griff nach seiner Karte. Noch nicht. Das Spiel hatte begonnen.


ZWISCHENFRAGE: Wer sollte eurer Meinung nach verlieren?
Mich interessiert eure Meinung.


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Glatzkopf
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Backnang




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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:19.09.26 13:31 IP: gespeichert Moderator melden



Sehr interessant geschrieben.Freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.
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ChasHH
KG-Träger

Hamburg


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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:19.09.26 16:52 IP: gespeichert Moderator melden


Wer verlieren soll? Herr Müller. Der Typ ist zu suspekt.
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Ivan
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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:19.09.26 18:11 IP: gespeichert Moderator melden


**Kapitel 5 – Die Sieben**

Die Karten lagen verdeckt vor ihnen, schmal, matt, ohne Bild. Zehn Plätze, neun Karten. Herr Müller hatte die Hände gefaltet und sah nicht auf die Zahlen, sondern auf die Gesichter.

„Melani beginnt“, sagte er. „Dann im Uhrzeigersinn, so wie ihr sitzt. Karte umdrehen. Hinlegen. Keine Diskussion über Regeln, nur über das, was auf dem Tisch liegt.“

Melani nahm die Karte an den Kanten, als könnte die Mitte sie verraten. Die großen Brüste hoben sich, als sie den Atem anhielt. Sie drehte um.

Eine Sieben.

Einen Moment war nur das leise Summen der Lüftung da.

Janine beugte sich über die Tischkante. „Sieben. Das ist … niedrig.“

„Niedrig genug“, sagte Katija. Noch gewählt, noch vorsichtig, weil ihre eigene Karte unberührt vor ihr lag. „Es bleiben kleinere. Aber es bleiben auch viele größere.“

Herr Müller nickte knapp. „Aktuell führt die Sieben. Es sind noch acht Karten zu.“ Ein ganz kleines Lächeln berührte nur den Mundwinkel, zu flüchtig für die Runde. Innen gefiel ihm, wie Melani die Karte ansah: fest, unwillig, schon ein Stück weit als Eigentum.

Selena starrte auf die Sieben, dann auf Melanis Gesicht. Der Gedanke war sofort da und blieb klein: wenn es dabei bliebe. Die ruhige Melani. Drei Monate. Sie biss sich auf die Innenseite der Lippe und sagte nichts.

Melani schob die Karte in die Tischmitte, die Sieben nach oben. „Weiter.“

Janine war dran. Sie rieb sich die Finger an der Serviette, lachte einmal kurz, ohne dass es wirklich ein Lachen war, und drehte um.

Neunzehn.

Die Luft ging hörbar aus mehreren Kehlen.

„Neunzehn“, sagte Janine und ließ sich gegen die Lehne fallen. „Ich lebe.“ Der Ton war noch anständig, darunter lag schon Erleichterung. Sie sah zu Melani hinüber, länger als freundlich. „ tut mir leid. Aber auch nicht wirklich.“

Katija pfiff leise. „Das war die erste hohe. Gut für dich. Schlecht für die Sieben.“

Herr Müller: „Die Führung bleibt bei Melani. Eine Karte ändert das Bild nicht.“ Wieder dieses private, winzige Lächeln, diesmal gegen das Glas Wasser gerichtet.

Janine drehte den Kopf zu Ivan, dann zu Leon, dann zurück zur Sieben. Der Gedanke an einen Mann im Gürtel war noch da, klarer als am ersten Abend. Ivan saß steif, die Hände unter dem Tischrand, noch nicht dort, wo sie später sein würden. Sie merkte nur die Steifheit.

Selena nahm ihre Karte mit beiden Händen. Die Brille rutschte. Sie war kleiner als die anderen in der Runde, und die Karte wirkte in ihren Fingern größer.

„Komm“, murmelte Katija. „Hoch. Bitte hoch.“

Selena drehte um.

Vierzehn.

Kein Aufschrei, nur dieses kurze, gemeinsame Ausatmen.

„Vierzehn“, wiederholte Herr Müller. „Zweite Karte über zehn. Die Sieben führt weiter.“

Selena schob die Vierzehn neben die Neunzehn. Sie sah nicht Herr Müller an. Sie sah Melani an. „Tut mir leid“, sagte sie leise. Es klang ehrlich und war es nur zur Hälfte.

Melani nickte. Die Wangen waren wärmer geworden. „Es sind noch sechs.“

„Sechs“, sagte Janine und trommelte mit einem Finger auf die Neunzehn. „Laura. Katija. Jan. Chiara. Leon. Ivan. Irgendwer muss unter die Sieben. Oder niemand, und dann …“ Sie deutete mit dem Kinn auf Melani. „Dann ist es das.“

Katija lehnte sich vor, das lange dunkle Haar fiel über eine Schulter. „Stell dir vor. Drei Monate. Sauberkeit. Dienen.“ Sie sagte es noch wie einen Witz. Der Witz saß nicht mehr richtig.

Laura saß neben Selena, die Golduhr am Handgelenk, die verdeckte Karte genau parallel zum Tellerrand. Sie hatte die Sieben angesehen, als sei sie eine Rechnung, die nicht aufgehen durfte. Innen war sie kalt und wach. Sie würde nicht zittern. Nicht vor dieser Runde.

Chiara hatte die Arme unter der Brust verschränkt, was die Größe nur betonte. Jan versuchte, nicht hinzusehen, und sah trotzdem. Leon trank, zu gleichmäßig. Ivan spürte Schweiß in den Handflächen und dachte, noch ohne Hand darunter, an Laura. An die Fünf, die noch niemand kannte.

Herr Müller ließ den Blick über die offenen Karten gehen. Sieben. Neunzehn. Vierzehn.

„Drei von neun“, sagte er kühl. „Die niedrige Zahl liegt vorne. Wer als Nächstes dreht, sollte die Hand ruhig halten. Die Karte ändert sich nicht, wenn man sie länger anfasst.“

Janine schnaubte. „Danke für den Hinweis.“

„Gern.“

Katija sah auf ihre eigene verdeckte Karte und dann auf Melanis Sieben. „Ich mag die Sieben nicht. Nicht an dir.“ Es klang beinahe freundschaftlich. Darunter lag etwas anderes: die Vorstellung, dass es eine Frau traf, und dass sie zusehen durfte.

Selena nahm die Brille ab, putzte sie, setzte sie auf. Melani. Immer noch Melani. Die Sieben auf dem Holz war klein und eindeutig.

Herr Müller rückte das Etui mit den unbenutzten Karten ein Stück beiseite. „Laura.“

Nur der Name. Kein weiterer Satz.

Laura legte die Finger an ihre Karte und drehte sie noch nicht. Die kleinere Brust hob sich unter der Bluse kaum. Am Hals schlug der Puls sichtbar, wenn man danach suchte. Herr Müller suchte danach. Das Lächeln kam und ging, bevor jemand es ihm zuordnen konnte.

Auf dem Tisch lagen drei Zahlen. Die Sieben führte.
Das Spiel war erst am Anfang.

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Ivan
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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:19.09.26 21:53 IP: gespeichert Moderator melden


**Kapitel 6 – das Spiel geht weiter**

Laura drehte die Karte um, als schneide sie etwas Gerade.

Eine Fünf.

Die Sieben auf Melanis Platz war plötzlich nur noch Papier.

Janine stieß die Luft aus, zu laut. „Fünf. Du liebe Güte.“

Katija lachte, kurz, ungläubig. „Niedriger als Melani. Das verschiebt alles.“

Herr Müller lehnte sich einen Zentimeter vor. „Eine Fünf. Damit liegt die Führung neu.“ Die Stimme blieb kühl. Darunter war er direkter als zuvor, fast zufrieden. „Vier Karten können noch darunterliegen. Theoretisch. Praktisch wird es eng.“

Laura starrte auf die Zahl. Die Golduhr berührte das Holz. Innen war sie so nervös, dass der Raum für einen Moment keine Ränder mehr hatte. Sie hörte Janine, hörte Katija, hörte das Wort *drei Monate*, und merkte nicht, dass Herr Müller aufgestanden war.

Er trat hinter ihren Stuhl, als wolle er nur die nächste Karte besser sehen. Die Finger lagen einen Atemzug lang an ihrem Nacken, fest, warm, eine kurze Massage genau dort, wo die blonde Haarlinie aufhörte. Laura zuckte nicht. Sie saß zu steif. Sie merkte es nicht.

Niemand sonst sah hin. Alle sahen auf die Fünf.

Ivan schon länger. Die Hand war unter dem Tisch, im Schoß, um den erigierten Penis geschlossen. Er bewegte sie langsam, verdeckt vom Tischtuch, den Blick fest auf Laura. Die blauen Augen, die kleinere Brust, die eingebildete Haltung – und jetzt diese Zahl. Drei Monate. Er stellte sich vor, dass niemand sie herausließ. Nicht einmal. Der Gedanke reichte. Die Hand wurde fester.

Janine sah den Winkel seiner Schulter, den zu stillen Unterarm, den Blick, der nicht zur Karte, sondern unter den Tischrand und wieder zu Laura ging. Sie verstand es sofort. Sie sagte nichts. Ein kurzes, privates Zucken um ihren Mund. Ivan. Laura. Er wichste heimlich, während die Fünf auf dem Tisch lag. Der Gedanke gefiel ihr mehr, als sie zuließ.

Auch Katija gefiel die Fünf, heimlich, klar. Laura, die arrogante, mit der Uhr und der Stimme, die immer fertig klang. Drei Monate geschlossen. Dienen. Sie schob den Gedanken hinter den nächsten Satz.

Selena dachte zuerst an Melani, dann, schuldig und schnell, auch an Laura. Nicht herauslassen. Den Gürtel zu lassen. Sie schämte sich und dachte es trotzdem.

Leon atmete durch die Nase. Laura im Gürtel erregte ihn. Aber er hoffte trotzdem auf Katija. Dreißig. Die Älteste. Lange dunkle Haare, offene Art – und dann dieses Schloss. Der Widerspruch gefiel ihm. Er sagte nichts davon.

Melani sah von ihrer Sieben zur Fünf und spürte etwas, das nicht nur Erleichterung war. Ein kleiner, stiller Reiz, Laura so sitzen zu sehen. Sie unterdrückte ihn.

Chiara flüsterte „Wahnsinn“ und presste die Arme fester unter die Brust. Jan fluchte leise.

Herr Müller nahm die Hand vom Nacken, als wäre sie nie dort gewesen, und blieb stehen. „Nicht zittern. Die Karte bewegt sich sonst nicht.“ Direkter. Fast persönlich. Nur für Laura, die es kaum hörte.

Janine tippte auf die Fünf. „Stell dir vor. Drei Monate. Und die App. Mehrheit. Wenn genug Leute Lust haben, bleibst du drin.“ Sie grinste, schon weniger gewählt. Ihre Neunzehn lag sicher. „Ich sag ja nur.“

„Du sagst zu viel“, antwortete Laura. Die Stimme hielt. Die Finger nicht ganz.

Katija war dran. Sie nahm die Karte, drehte sie mit einem Ruck.

Einundzwanzig.

„Einundzwanzig.“ Sie ließ sich zurückfallen. „Ich bin raus. Gott sei Dank.“ Der Ton kippte. Direkter. „Dann darfst du das tragen, Laura. Oder eine von den letzten. Aber ich sitz hier und seh zu.“

In dem Moment, in dem die Karte aufschlug, lag Herr Müllers Hand auf ihrer Schulter. Kurz. Ein Streichen über den Stoff, den warmen Ansatz des Arms. Katija merkte es sofort. Die Finger waren alt und bestimmt. Sie drehte den Kopf nicht. Die anderen starrten auf die Einundzwanzig und die Fünf. Sie schluckte und ließ die Hand dort, bis er sie wegnahm.

Leon sah die Einundzwanzig und spürte Enttäuschung, scharf und heimlich. Nicht Katija. Also weiter Laura. Oder Chiara. Oder einer der Männer.

Herr Müller setzte sich wieder. „Sechs Karten offen. Die Fünf führt. Jan.“

Jan lachte nervös, drehte um, zu schnell.

Sechzehn.

„Sechzehn. Gut. Gut.“ Er wischte sich über den Mund. Der Blick ging zu Chiara, zu den sehr großen Brüsten, dann zu Lauras Fünf. Erleichterung und etwas anderes gleichzeitig.

Janine pfiff. „Noch drei. Chiara. Leon. Ivan. Eine von euch unter fünf – oder Laura bleibt vorne.“

Katija stützte das Kinn in die Hand. „Ich würd sie nicht rauslassen. Nur so als Idee. Drei Monate sind drei Monate.“ Sie sagte es wie einen Scherz. Es war keiner.

Herr Müller faltete die Hände. Das kleine Lächeln war wieder da, nur für ihn. „Die Anwendung erlaubt genau das. Zu bleiben. Wenn die Mehrheit es will.“ Er sah Laura an. „Aktuell bist du die Zahl, um die sich der Abend dreht.“

Ivan bewegte die Hand unter dem Tuch noch einmal, fest, und zwang sich stillzusitzen. Janine sah es. Schwieg.

Auf dem Tisch lagen Sieben, Neunzehn, Vierzehn, Fünf, Einundzwanzig, Sechzehn.
Die Fünf führte.
Chiara hatte die nächste Karte noch verdeckt vor sich.


**Kapitel 7 – letzte Runde**

Chiara nahm die Karte erst an einer Ecke, dann mit der ganzen Hand. Die Brille saß schief. Als sie sich vorbeugte, schoben sich die sehr großen Brüste gegen den Stoff des Shirts, schwer und unübersehbar. Jan schluckte. Leon auch. Herr Müller ebenfalls, nur ohne Bewegung im Gesicht.

Sie drehte um.

Eine Vier.

Einen Herzschlag lang sagte niemand etwas. Dann stieß Janine die Luft aus.

„Vier. Das ist tiefer als Laura.“

Katija klopfte mit dem Finger auf die Fünf, als wolle sie sie wegschieben. „Damit führst du, Chiara. Vier. Drei Monate. Bei der Größe …“ Sie brach ab und lachte, zu direkt. „Naja.“

Chiara setzte die Brille gerade. Das Gesicht war blass. „Es sind noch zwei Karten.“

„Zwei“, sagte Herr Müller kühl. „Leon. Ivan. Unter einer Vier liegt nicht viel. Eine Drei. Eine Zwei. Eine Eins.“ Das private Lächeln kam und ging. „Theoretisch.“

Der Gedanke ging durch die Runde, nicht laut, aber klar. Wenn Chiara lange im Gürtel blieb, wenn die App zu blieb, wenn niemand sie herausließ – dann konnte man sie zwingen, die Brüste zu zeigen. Anzufassen. Sie würde dienen. Sie hätte kein Druckmittel mehr außer dem Körper, der sowieso schon alle Blicke zog.

Jan dachte es zuerst und am deutlichsten. Die schweren Brüste, nackt, während unten alles verschlossen war. Er schämte sich nicht schnell genug.

Leon dachte es und schob Katija beiseite, die nicht verloren hatte. Chiara war der bessere Preis.

Ivan dachte es nur einen Moment, die Hand noch immer im Schoß, dann wieder an Laura – und dann an seine eigene verdeckte Karte.

Janine lehnte sich zurück, die Neunzehn sicher. „Wenn du drinbleibst, Chiara, wird das Haus sehr aufgeräumt. Und sehr eng.“ Sie grinste. „Nur eine Feststellung.“

Katija nickte. „Man muss ja nicht gleich alles sagen. Aber drei Monate sind lang. Leute werden ungeduldig. Leute wollen sehen, was sie sowieso schon anstarren.“

Chiara verschränkte die Arme unter der Brust, was alles nur deutlicher machte. „Hört auf.“

„Es ist ein Spiel“, sagte Herr Müller. Direkter als am Anfang. „Und ein Körper bleibt ein Körper, auch hinter einem Schloss. Manchmal gerade dann.“ Er ließ den Satz stehen. „Leon.“

Leon drehte zu hastig. Elff.

„Elf.“ Die Erleichterung kam grob. „Nicht ich.“ Er sah Chiara an, zu lange auf die Brust, dann auf die Vier. Innen hoffte er fast, dass Ivan hoch lag.

Herr Müller neigte den Kopf. „Eine Elf. Die Vier bleibt. Letzte Karte. Ivan.“

Ivan nahm die Hand unter dem Tisch weg, zu spät, zu feucht. Janine sah den Rückzug und schwieg weiter. Er packte die Karte mit trockenen Fingern, die nicht trocken waren.

Laura starrte auf ihre Fünf, als könnte Ivans Zahl sie retten. Melani auf ihre Sieben. Chiara auf die Vier. Selena auf Chiara und dann auf Melani, durcheinander.

Ivan drehte um.

Eine Zwei.

Das Holz des Tisches schien für einen Moment das einzige Geräusch.

Janine flüsterte: „Zwei.“

Katija schlug die Hand flach auf die Tischplatte, nicht hart, nur ungläubig. „Du. Du hast verloren.“

Ivan sah die Zahl an, als gehöre sie jemand anderem. Die Zwei war klein, schwarz, eindeutig. Drei Monate. Kein Orgasmus. Sauberkeit. Dienen. Der Penis unter dem Stoff war noch halb hart vom heimlichen Griff nach Laura und wurde weich vor Angst.

Herr Müller faltete die Hände. Kein Triumph nach außen. Innen Wärme, gemischt mit einem Rest Ärger, dass es nicht Laura, nicht Chiara, nicht Melani gewesen war. „Dann ist es entschieden. Die niedrigste Karte. Ivan.“

Leon pfiff leise. Jan rieb sich das Gesicht. Chiara schloss die Augen, ein kurzes, nacktes Dankeschön an nichts. Laura atmete das erste Mal seit der Fünf richtig aus. Melani lehnte sich zurück. Selena spürte Enttäuschung, klein und heimlich, weil es nicht Melani gewesen war – und Erleichterung, weil es nicht sie selbst war.

Janine sah Ivan an, den schüchternen Mund, die Hände, die nichts mit der Zwei anzufangen wussten. Der Gedanke von der ersten Nacht stand wieder da: ein Mann, drei Monate, ohne. Gerade er. Sie lächelte, offen und ein wenig grausam. „Du armes Schwein.“

Katija stützte die Wange in die Hand. „Der Gürtel für Männer. App. GPS. Und wir haben die Mehrheit.“

Herr Müller stand auf. „Die Regel gilt. Drei Monate. Ordnung. Dienst. Das Schloss selbst kommt als Nächstes.“ Er sah Ivan an, höflich und kühl. „Glückwunsch an alle anderen.“

Ivan nickte, einmal, kaum. Die Zwei lag in der Mitte, umgeben von Sieben, Neunzehn, Vierzehn, Fünf, Einundzwanzig, Sechzehn, Vier, Elf. Die niedrigste Zahl. Das Spiel war vorbei. Der Gürtel noch nicht zu.
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ChasHH
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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:20.09.26 08:35 IP: gespeichert Moderator melden


Ausgerechnet Ivan. Das wird hart für ihn. Obwohl, "hart" geht dann ja nicht mehr...
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Glatzkopf
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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:20.09.26 13:12 IP: gespeichert Moderator melden



Eine spannende Angelegenheit.Das ist wirklich ein interessantes Spiel.
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Ivan
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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:20.09.26 13:27 IP: gespeichert Moderator melden


**Kapitel 8 – Die Nacht**

Sie gingen nicht sofort auseinander. Im Gemeinschaftsraum blieb ein Rest Wein, ein Rest Lachen, ein Rest Unglauben. Ivan saß noch fünf Minuten mit da, die Zwei vor sich, und hörte, wie Janine sagte, morgen sei früh genug für das Schloss, ein letzter anständiger Abend. Herr Müller nickte, höflich, und nannte es praktisch. Innen war er bereits woanders.

„Morgen“, sagte er nur. „Ausgeruht. Vor der Gruppe. Dann gilt es.“

Ivan stand auf, zu steif. Leon klopfte ihm gegen die Schulter, ein dummer, hilfloser Schlag. Jan grinste und wusste nicht, wohin mit dem Grinsen. Laura sagte nichts. Chiara auch nicht. Melani sah ihn kurz an, ruhig, und drehte sich weg.

Die Türen fielen nacheinander ins Schloss.

Ivan lag zuerst angezogen auf dem Bett und starrte die Decke an. Fassungslos. Die Zahl zwei. Drei Monate. App. GPS. Strom. Vibration. Unmöglich selbst abzunehmen. Er hatte noch nie eine Freundin gehabt. Noch nie Sex. Nur die Hand, heimlich, oft. Ab morgen nicht einmal das.

Er zog sich aus, weil die Kleidung zu eng war, und blieb nackt liegen. Der Penis war schon halb hart vor Angst und vor dem, was er sich nicht verkneifen konnte. Wenn eine der Frauen verloren hätte. Wenn sie den Gürtel trüge und ihn verwöhnen müsste.

Laura zuerst. Die blauen Augen, die Golduhr, die kleinere, feste Brust, die arrogante Stimme. In seiner Vorstellung kniete sie, geschlossen zwischen den Beinen, und nahm ihn in die Hand. Langsam. Unwillig. Genau deshalb gut. Er kam das erste Mal schnell, das Gesicht zur Seite, den Samen auf den eigenen Bauch, und blieb liegen, noch atemlos, schon wieder bei dem Gedanken.

Chiara. Die riesigen Brüste, die er so gerne gesehen hätte, nackt, schwer, nah, während unten bei ihr das Schloss saß und sie ihn mit der Hand holte. Er stellte sich vor, wie sie sich vorbeugen musste, wie das Gewicht nach vorn fiel, wie seine Finger dort gewesen wären, wenn die Regel es erlaubt hätte. Die Hand war wieder an ihm. Er wichste fester, kam ein zweites Mal, stöhnte in die Kissenkante, zu laut für das Haus, und hoffte, die KI zeichne nur Gänge auf.

Melani. Braunes Haar, große Brüste, die ruhige Art. In der Fantasie sagte sie wenig und tat es trotzdem. Die Hand um ihn, fest, gleichmäßig, als wäre Dienst nur eine weitere Aufgabe. Er kam ein drittes Mal, schon schmerzender, leerer, und lag danach mit offenen Augen da. Fassungslos blieb. Der Bauch kühl und feucht. Morgen nackt vor allen. Chiara würde auf ein Telefon tippen.

Er wusch sich, lag wieder, griff trotzdem noch einmal nach, nur halb, nur um Laura noch einmal zu sehen, wie sie ihn nicht herausließ und ihn trotzdem mit der Hand zu Ende brachte. Der vierte Orgasmus war klein und bitter. Danach schlief er nicht richtig.

Im privaten Trakt war Herr Müller nicht höflich.

Die Hausschuhe flogen in die Ecke. Der Anzug landete über einem Stuhl. Er ging zweimal durch das Zimmer, klein, gepflegt, wütend. Ivan. Dieser schüchterne Junge. Nicht Laura. Nicht Chiara. Nicht Melani. Ein Mann. Drei Monate umsonst, wenn man seinen Plan betrachtete.

„Dummes Spiel“, sagte er gegen das Glas der Fensterfront. Niemand hörte es.

Er nahm das Telefon, öffnete das Profil, das er schon lange gespeichert hatte. Laura. Bilder in Blusen, in einem dunklen Kleid, eines am Spiegel, die Golduhr, die kleineren Brüste klar unter dem Stoff, das Gesicht, das nach Kontrolle aussah. Er stellte das Gerät auf das Nachttischkissen, griff nach sich, hart vor Ärger, und wichste ohne Schonung. Laura im Gürtel. Laura, die nicht herauskam. Laura, die dienen musste. Der Samen kam heiß über die Finger, auf den unteren Rand des Bildschirms, und er wischte ihn weg, als könnte Laura das sehen.

Danach saß er auf der Bettkante, noch nackt, noch wütend.

Eine Karte hatte ihm die Frauen genommen. Also brauchte es etwas anderes. Eine zweite Regel. Eine Strafe, die nicht nur Ivan traf. Eine Wette, ein Dienst, ein Fehler im Haus, den man nur mit einem Frauengürtel korrigieren konnte. Die KI sah alles in den Gängen. Drei Monate waren lang. Ivan war der Einstieg, nicht das Ziel.

Er schloss das Profil, löschte nichts, und lag im Dunkeln, die Kiefer fest. Irgendwo im Gästetrakt atmete ein junger Mann unruhig. Irgendwo anders war ein Zimmer stiller als die anderen.

**Kapitel 9 – Melanis Zimmer**

Selena stand zu lange vor der Tür, die Brille in der Hand, bevor sie klopfte. Von innen kam nur ein kurzes „Ja.“ Melanis Stimme, ruhig, als wäre es noch Nachmittag.

Das Zimmer roch nach Dusche und nach dem warmen Holz des großen Bettes. Melani saß auf der Kante, braunes Haar offen, ein weites Shirt, darunter nichts, das die Form der großen Brüste versteckte. Selena blieb zuerst am Türrahmen.

„Du schläfst nicht“, sagte Melani.

„Du auch nicht.“

Selena setzte die Brille auf und wieder ab. Melani rückte einen halben Meter zur Seite. Das reichte als Einladung. Selena setzte sich, kleiner neben ihr, die nackten Knie zu nah an Melanis Oberschenkel.

Eine Weile hörte man nur die Lüftung.

„Wegen Ivan“, sagte Melani dann. Nicht als Frage.

Selena nickte.

„Es erregt mich.“ Melani sagte es geradeaus, ohne zu lächeln. „Dass er den Gürtel tragen muss. Dass er nicht mehr kann. Dass wir zusehen.“ Sie atmete aus. „Ich wollte das gestern nicht zugeben. Jetzt schon.“

Selena spürte Hitze im Gesicht. „Mir auch. Dass er dran ist. Dass er schüchtern ist und trotzdem … das.“ Die Stimme wurde leiser. „Dass keiner ihn rauslassen muss.“

Sie sagte nicht den anderen Satz. Den behielt sie. Melani hätte es verdient. Melani im Gürtel, die großen Brüste frei, unten verschlossen, drei Monate lang. Der Wunsch war heimlich und fest und blieb hinter den Zähnen.

Melani drehte den Kopf. Der Abstand zwischen ihnen war plötzlich klein. „Du siehst mich die ganze Zeit so an.“

„Tut mir leid.“

„Nein.“ Melani nahm Selenas Hand, nicht zärtlich, bestimmt, und legte sie auf den eigenen nackten Oberschenkel, unter dem Saum. „Näher.“

Selena schluckte. Die Haut war warm. Sie rückte hin, die Schulter an Melanis Arm, den Blick unwillkürlich auf die Brust unter dem Shirt, dann wieder runter, weil Melani ihre Hand weiter nach innen schob.

„Verwöhn mich“, sagte Melani. Leise, eindeutig. „Mit der Hand. Nur das.“

Selena küsste sie nicht. Sie wagte es nicht. Die Finger glitten zwischen Melanis Beine, fanden sie schon feucht, die Schamlippen glatt und offen. Melani spreizte die Knie ein Stück, lehnte sich auf die Hände zurück, das Shirt rutschte höher, die schweren Brüste bewegten sich mit jedem Atemzug.

Selena strich erst außen entlang, unsicher, dann fester über die Klitoris. Melani machte einen kurzen Laut, nicht laut, genug. „So. Bleib da.“

Die Kreisbewegung wurde gleichmäßiger. Nässe an den Fingern, der Geruch nach Melani, der nackte Unterleib, der sich gegen die Hand schob. Selena spürte selbst den Puls zwischen den Beinen und rieb die Schenkel zusammen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Noch nicht.

Melani stöhnte tiefer, die Augen halb zu. „Ivan im Gürtel. Und du machst das. Hör nicht auf.“

Selena hörte nicht auf. Zwei Finger glitten hinein, der Daumen blieb auf der Klitoris, nass, schnell. Melanis große Brüste hoben sich hart. Sie kam mit einem gepressten Laut, die Innenseite der Schenkel zitternd um Selenas Hand, nass bis zum Handgelenk.

Einen Atemzug lang blieb sie so sitzen. Dann zog sie das Shirt herunter, drehte sich zur Seite, zur Mitte des Bettes, und schloss die Augen.

„Melani?“

Kein Satz mehr. Der Atem wurde sofort schwerer, gleichmäßiger. Sie schlief.

Selena saß mit nassen Fingern auf der Bettkante. Die Brille lag neben ihr. Zwischen den eigenen Beinen pochte es deutlich, unerledigt, ärgerlich. Sie hätte Melanis Hand gewollt. Den Mund. Irgendetwas. Melani lag ruhig, der schöne, volle Brustkorb hob sich im Schlaf, der Geruch der Nässe noch im Bett.

Selena wurde wütend weil sie selber nicht von Melani verwöhnt wird. Sie war selber auch frustiert vor lauter Geilheit und d jetzt schläft Melani einfach ein.
Selena wischte die Hand am Saum des eigenen Shirts ab, blieb noch eine Minute sitzen und stand auf. An der Tür sah sie zurück. Der heimliche Wunsch war wieder da, klarer als vorher: Melani hätte den Gürtel verdient. Dann hätte sie nicht einfach einschlafen können.

Selena machte das Licht aus und ging auf ihr Zimmer.
Sie kam allein, schnell, heimlich, mit der gleichen Hand, und war danach immer noch frustriert.

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Ivan
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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:20.09.26 16:41 IP: gespeichert Moderator melden


**Kapitel 10 – Unten warten alle**

Am Morgen lag das Licht flach über der langen Tafel. Kaffee, Brot, Obst, das niemand richtig anrührte. In der Mitte, auf einem offenen Tuch, lag der Männergürtel. Schwarz, schmal, das Display dunkel, der Ring offen wie ein Mund.

Ivan fehlte.

Janine saß mit beiden Ellbogen auf der Platte und sah die Lücke an seinem Platz an. Katija schenkte nach, zu viel, und lachte, als der Kaffee über den Rand ging. „Er versteckt sich.“

„Natürlich versteckt er sich“, sagte Laura. Die Golduhr blitzte, als sie die Tasse gerade rückte. „Würde ich an seiner Stelle auch. Trotzdem ist es gerechter so. Ein Spiel hat einen Verlierer.“ Sie trank. „Und es stört mich weniger, als es sollte.“

Chiara nahm die Brille ab, putzte sie, setzte sie auf. Ein halbes Lachen. „Es gefällt mir. Ein bisschen. Dass er nicht mehr … dass er das trägt. Ich sag es lieber jetzt, bevor er da ist.“

Melani nickte nur. „Mir auch.“ Knapp, ruhig, die großen Brüste unter dem Shirt still. Neben ihr saß Selena zu gerade. Die Nacht klebte noch an ihren Fingern, obwohl sie sich zweimal gewaschen hatte. Melani hatte geschlafen. Selena nicht richtig. Sie sagte trotzdem: „Ja. Dass er dran ist. Das gefällt mir.“ Leiser als die anderen.

Katija lehnte sich zurück. „Mir gefällt es nicht ein bisschen. Mir gefällt es. Drei Monate. Der Schüchterne. Und wir haben den Schlüssel in der Hosentasche.“

Leon rührte im Kaffee, selbstsicher nach außen. Innen lag der andere Satz, den er nicht sagte: Er hatte auf eine Frau gehofft. Auf Katija. Auf Chiara. Auf irgendeinen Gürtel, der nicht zwischen Männerbeinen schloss. „Armer Kerl“, sagte er stattdessen.

Jan stimmte zu schnell zu. Auch er sagte nicht, dass die Vier auf Chiaras Karte ihn erregt hatte, die Fünf auf Lauras noch mehr. „Wird Zeit, dass er kommt.“

Janine schob den Stuhl zurück. Der schöne Hintern straffte sich, als sie aufstand. Sie war gut gelaunt, deutlich, und unter der Gute-Laune lag Erregung, warm und hell. „Ich hol ihn.“

Katija hob die Tasse. „Sei lieb.“

„Bin ich nie.“

Der Gang zu den Zimmern war kühl. Janine klopfte einmal, dann noch einmal, fester, und lächelte schon, bevor die Tür aufging.

Ivan stand normal angezogen da. Hose, Shirt, nackte Füße. Die Augen gerötet. Hinter ihm das Bett, zu unordentlich für jemanden, der nur geschlafen hatte.

„Na?“, sagte Janine. Sie blieb im Rahmen, eine Hand an der Zarge, den Körper nicht weiter hinein. „Wie fühlst du dich?“

„Müde.“

„Nur müde?“ Sie neigte den Kopf. Das dunkelblonde Haar fiel vor. „Du zitterst ja fast. Ist das Angst oder ist da noch was anderes?“

Er wollte die Tür zuziehen. Ihre Hand lag dagegen, locker und unnachgiebig.

„Ich hab dich gestern gesehen“, sagte sie freundlich. „Unter dem Tisch. Als Laura die Fünf hatte. Das hat dir besonders gut gefall, sogar so gut das du dich angefasst hast"

Ivans Gesicht wurde heiß, hässlich heiß. „Janine.“

„Unangenehm, ja? Gut.“ Sie musterte ihn, den Schritt auch, kurz, ohne Scham. „Du hast die Nacht genutzt. Riecht man fast. Mehrmals, oder? An wen hast du den so gedacht?"

Er sagte nichts und würde etwas wütend. Das war Antwort genug.

„Wie fühlst du dich jetzt? Ehrlich. Nicht das Höfliche.“

„Peinlich.“ Die Stimme war dünn. „Fassungslos. Ich will das nicht.“

„Freust du dich schon? Ein bisschen. Heimlich.“

„Nein.“

„Denkst du, du hältst es lang aus?“ Sie lächelte. „Drei Monate. Du kommst ja jetzt schon kaum ohne klar. Wie soll das gehen, wenn gar nichts mehr geht?“

Er sah auf ihre Schulter, nicht in die Augen. „Das ist doch alles Schwachsinn.“

„Vielleicht tut es dir ja gut.“ Janine sagte es weich, und es war trotzdem keine Güte. „Keine Freundin. Kein Sex. Immer nur die Hand. Und jetzt nicht einmal die. Komm. Unten warten alle. Der Gürtel liegt schon auf dem Tisch.“

Ivan griff nach den Schuhen, setzte sie schief an, die Finger ungeschickt. Janine trat einen Schritt zurück in den Gang, als würde sie einem Gast den Vortritt lassen.

„Lauf“, sagte sie. „Nicht ich zuerst. Du.“

Sie gingen nebeneinander. Nicht Arm in Arm. Er zu steif, sie zu vergnügt. Vor der Glasfront zum Wohnraum hörte man schon Katijas Stimme, dann Chiaras kurzes Lachen, dann Stille, als Schritte näher kamen.

Janine hielt die Hand an die offene Schiebetür und sah ihn an, den Blick hell.

„Da sind wir.“

Der Gemeinschaftsraum lag hell vor ihnen. Die Gruppe am Tisch. Der schwarze Gürtel in der Mitte. Ivans Platz leer, genau gegenüber von Laura.

**Kapitel 11 – Das Schloss**

Ivan blieb zuerst in der Tür stehen. Der Gürtel lag näher, als er ihn in der Erinnerung gehabt hatte. Schwarz, offen, das Futter hell, der Ring breit genug, dass jeder am Tisch ihn verstehen konnte.

„Setz dich“, sagte Katija. „Oder zieh schon aus. Beides geht.“

„Wartet.“ Ivan hob beide Hände, als könne man eine Regel zurückschieben. „Das war ein Spiel. Alkohol. Karten. Ihr müsst das nicht durchziehen. Ich halte das Haus sauber. Ohne das. Bitte.“

Janine ging um den Tisch, stellte sich hinter ihren Stuhl, die Hände auf der Lehne. „Wir müssen nicht. Wir wollen.“

„Janine.“

„Ich will es“, sagte sie hell. „Ganz offen. Zieh aus.“

Laura verschränkte die Arme. Die Golduhr lag auf dem Stoff. „Du hast verloren. Du hast mitgespielt. Jetzt trägst du es. Es gibt keinen dritten Weg.“

„Laura, du wolltest das gestern selbst nicht. Ihr alle nicht. Chiara, Melani – ihr habt es abgelehnt.“

Chiara nahm das Telefon schon in die Hand, die Brille einen Millimeter tiefer. Die sehr großen Brüste schoben sich gegen das Shirt, als sie sich vorbeugte. „Stimmt. Für uns. Für dich gilt die Karte. Tut mir leid. Auch nicht wirklich.“ Ein kleines, ehrliches Lachen. „Ich will den Knopf drücken.“

Melani sah ihn ruhig an. „Rede nicht weiter. Es ändert nichts. Zieh dich aus.“

Selena nickte nur, zu schnell, die Wangen warm. „Bitte. Mach es.“

Ivan sah zu Leon, zu Jan. Beide hoben die Schultern. Keiner half. Herr Müller kam den Gang herunter, Hausschuhe, Anzug, das höfliche Gesicht wieder aufgesetzt. Er blieb am Kopfende stehen, ohne sich zu setzen.

„Die Regel gilt“, sagte er. „Vor der Gruppe. Nackt. Dann das Schloss. Chiara hat die Anwendung.“

Ivan schluckte. „Herr Müller. Drei Monate. Das ist …“

„Genau drei Monate.“ Ein kühles Lächeln, innen noch immer Ärger, außen Ordnung. „Weiter.“

Janine tippte auf die Tischkante. „Shirt.“

Er zog das Shirt über den Kopf. Der Oberkörper war blass, zu ungeschützt. Katija pfiff leise, nicht unfreundlich. „Weiter.“

Gürtel der Hose. Knopf. Reißverschluss. Die Hose rutschte. Darunter Boxer, schon zu eng vor Angst. Ivan hakte die Daumen in den Bund und zögerte.

„Auch das“, sagte Laura. Beherrscht. Darunter Gefallen.

Er stieß die Boxer hinunter und trat heraus. Nackt. Der Penis lag weich gegen den Schenkel, klein vor den Blicken, die nicht weggingen. Janine musterte ihn offen. Katija auch. Chiara über den Rand der Brille. Selena wurde rot und sah trotzdem. Melani ließ den Blick ruhig unten. Leon und Jan taten, als sähen sie den Pool.

Herr Müller nahm den Gürtel vom Tuch und hielt ihn hin, als reiche er Besteck. „Ring zuerst. Dann das Gehäuse. Fest. Du hörst es klicken, bevor die App schließt.“

Ivan nahm das Ding. Das Material war kühl. Er führte den Penis durch den Ring, zu ungeschickt, hakte das Gehäuse darüber, schob, bis das Schloss gegen das Schambein saß. Ein trockenes Klicken. Noch nicht die App. Schon zu eng, um es zu vergessen.

„Steh gerade“, sagte Janine. „Wir wollen das sehen.“

Er stand gerade. Der schwarze Käfig wirkte auf seinem nackten Körper lächerlich und endgültig. Katija klatschte einmal, leise. „Schön.“

Chiara hob das Telefon. Das Display spiegelte ihre Brille. „Ich hab dich. Schloss bereit.“ Sie lächelte, breit, ohne Scham. „Jetzt klick ich. Pass auf.“

Der Finger senkte sich.

Ein zweites, höheres Geräusch im Gürtel. Das Display wachte auf, ein schmaler grüner Streifen. Ivan zuckte zusammen, die Hände neben den Oberschenkeln, als dürfe er nicht daran.

„Zu“, sagte Chiara vergnügt. „Ganz zu. Du kommst da nicht raus.“

Janine lachte. „Armer Ivan.“

„Armer Ivan“, wiederholte Katija. „Und wir haben Frühstück.“

Herr Müller trat einen Schritt näher, musterte den Sitz, nickte. „Korrekt. Zur Erinnerung, damit später niemand so tut, als hätte er es nicht gehört: Jeder Einzelne von euch kann das Schloss über die Anwendung öffnen. Allein. Mehrheit ist dafür nicht nötig.“ Er ließ den Satz wirken. Ivan sah unwillkürlich zu Laura, zu Janine, zu Chiara. „Für Strafen gilt das Gegenteil. Starke Strafen – Strom, Dauerimpuls, Sperre über das vereinbarte Maß – nur wenn alle zustimmen. Alle.“

„Alle“, sagte Janine und zeigte mit dem Kinn auf Ivan. „Hörst du. Einer kann dich rauslassen. Fürs Wehtun müssen wir uns einig sein.“

Ivan nickte, einmal. Die Nacktheit war plötzlich schlimmer als das Schloss. Er griff nach der Hose.

„Nein“, sagte Melani ruhig. „Erst stehen bleiben.“

Er blieb. Ein paar Sekunden zu lang. Dann erlaubte Laura mit einer kleinen Handbewegung die Hose. Das Shirt blieb auf dem Stuhl.

Herr Müller wandte sich schon zum Gehen. „Dienst beginnt nach dem Essen. Küche. Boden. Die offensichtlichen Dinge.“ An der Schwelle blieb er stehen, ohne sich umzudrehen. „Glückwunsch an die Gruppe.“

Ivan setzte sich, die Beine geschlossen, das Display kalt gegen die Innenseite der Hose. Am Tisch aßen die anderen weiter. Irgendwer schenkte ihm Kaffee ein, als wäre nichts gewesen. Janine stieß ihn mit dem Knie an und lächelte in ihre Tasse.

Das Schloss war zu.
Drei Monate hatten angefangen.

Sag mir deine Meinung zu der Geschichte und den Personen.
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ChasHH
KG-Träger

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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:20.09.26 17:50 IP: gespeichert Moderator melden


Eigentlich müsste Müller für die frechen Mädels auch einige KGs haben...
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KK 2
Freak

ANNABERG


Was heut nicht wird,wird morgen

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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:21.09.26 06:29 IP: gespeichert Moderator melden


Ein Jungfräulicher Mann im KG wird wohl viele Einsätze bei den Mädels haben, vorerst...
In wie weit bei den Männern, sicher kaum zur Befriedigung ihrer Lüste!
Denke, eine der Damen reizt der Gedanke, nicht zu können wie sie will und bittet, nur zum Mitgefühl und Unterstützung des armen Jungen um den 2. Gürtel, beim Chef!
So nach und nach tauchen sicher noch weitere KG´s auf, die nach einem gewissem Strafsystem unter den restlichen Damen Verteilt werden?
Jede/r im KG kann keinen KG öfnen und fällt bei der Abstimmung für Strafen aus?
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Glatzkopf
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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:21.09.26 09:52 IP: gespeichert Moderator melden



Da bin ich wirklich mal gespannt, was noch alles geschieht.
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Ivan
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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:21.09.26 11:13 IP: gespeichert Moderator melden


**Kapitel 12 – Teller**

Das zweite Frühstück war lauter als das erste. Ivana Platz blieb der gleiche, nur saß er jetzt vorsichtiger, die Beine etwas geöffnet, weil der Käfig sonst gegen die Hose stieß. Das Display war eine dunkle Linie unter dem Stoff. Niemand sprach zuerst davon. Alle wussten es.

Janine stellte ihren Teller an den Rand und sah ihn an, nicht die anderen. „Ivan. Küche. Alles, was dreckig ist.“

Nicht alle gleichzeitig. Der Satz gehörte ihr. Katija grinste nur in die Tasse. Laura schnitt eine Frucht, beherrscht, als ginge sie der Auftrag nichts an. Chiara schob ihren Teller einen Zentimeter vor, damit er ihn mitnehmen musste.

Ivan stand auf. Schon das Aufstehen ließ den Ring spüren. Er nahm den ersten Stapel, zu hoch, eine Gabel rutschte. Janine schnippte mit den Fingern. „Nicht fallen lassen. Und nicht so hastig. Du bleibst, bis es leer ist.“

Er ging. Hinter ihm blieb Gespräch, zu leicht für das, was er am Körper trug. In der offenen Küche stapelte er, spülte, stellte ab. Das Wasser war warm. Der Käfig nicht. Nach wenigen Minuten wurde er hart, plötzlich, ohne Fantasie, nur weil nichts mehr ging und der Druck von innen gegen Metall stieß. Die Hose zeigte eine kleine, deutliche Wölbung. Er drehte sich zur Spüle.

Am Tisch lachte Katija über etwas, das Leon gesagt hatte. Ivan holte die nächste Lage. Sein Blick streifte Laura, unauffällig, kurz: die blonden Haare, die Uhr, der gerade Rücken. Sie sah nicht hin. Die Härte im Gürtel wurde schlimmer. Er atmete durch die Nase und nahm Chiaras Teller.

Später, als er zum Glaswagen musste, lag Chiara im Licht der Front. Das Shirt zog über die sehr großen Brüste, als sie sich nach dem Salz beugte. Jan sagte etwas zu ihr, zu leise am Anfang, dann deutlicher: ob sie nachher schwimmen gehe, ob er mitkönne, ob das Buch gut sei. Die Sätze stolperten. Chiara sah ihn über die Brille an, freundlich und unbeteiligt. „Vielleicht. Ich schwimm allein lieber.“ Jan nickte zu oft und wurde rot. Leon beobachtete das und dachte, ungesagt, dass eine Frau den Gürtel hätte tragen sollen. Dass Katija oder Chiara hier säße und nicht Ivan. Er trank und sagte „armer Kerl“, als Ivan vorbeiging, was niemandem half.

Melani saß still. Als Ivan sich nach einem unteren Teller bückte, sah sie die Wölbung. Deutlich. Sie ließ den Blick dort, einen Herzschlag länger als nötig, und sagte nichts. Zufrieden. Der Mund blieb ruhig. Ivan merkte den Blick und wusste nicht, ob er ihn richtig gelesen hatte. Die Scham machte ihn nicht weicher.

Selena aß wenig. Neben Melani war der Abstand zu klein und zu groß zugleich. Sie dachte an die nasse Hand von letzter Nacht und daran, dass Melani hätte verlieren sollen. Der Wunsch blieb stumm. Als Ivan den großen Stapel schon zur Maschine getragen hatte, schob sie ihren Teller an den leeren Platz am Rand, nicht auf den Stapel, absichtlich allein. Niemand außer ihr und später ihm.

Janine kam in die Küche, lehnte sich gegen die Zeile, den schönen Hintern an die Kante. „Steh still.“

Ivan blieb stehen, die nassen Hände am Handtuch.

Sie musterte ihn von vorn, den Schritt auch. „Du arbeitest. Gut. Bleib dabei.“ Ein heimliches, helles Gefallen lag unter dem Satz. Sie ging wieder, ohne ihm die Wölbung zu nennen.

Er räumte weiter. Der Blick fand am Ende Melani, die großen Brüste unter dem Stoff, die Ruhe. Hart. Frustriert. Die Jungfrau in einem Schloss, das nicht aufging, zwischen Frauen, die Kaffee tranken.

Herr Müller erschien nicht.

Als der Tisch leer wirkte, wischte Ivan die Platte. Selena stand schon auf. Der eine Teller stand noch am Rand, klein, dreckig, eindeutig. Ivan sah ihn, sah Selena nicht an, nahm ihn und ging zurück in die Küche. Selena spürte ein kurzes, stilles Vergnügen. Melani merkte das nicht.

Janine rief aus dem Wohnraum, nicht laut: „Wenn du fertig bist, bleibst du in Reichweite. Nicht aufs Zimmer.“

Ivan stellte den letzten Teller in das Gitter. Der Käfig drückte. Laura lachte kurz über etwas von Katija, nicht über ihn. Chiara schlug das Buch auf. Jan schwieg. Leon streckte die Beine. Melani trank aus. Selena saß wieder.

Der erste Befehl saß.
Der Gürtel auch.


**Kapitel 13 – Fragen**

Der Nachmittag zog sich über den Steinboden. Ivan wischte die Fugen an der Terrassentür, obwohl sie schon sauber waren. Die Hose rieb am Gürtel. Hart war er wieder, ohne dass jemand etwas tun musste.

Katija kam barfuß, das lange dunkle Haar offen, ein Glas in der Hand. Sie setzte sich auf die untere Mauer, nicht zu nah. „Du hörst auf, wenn ich frage. Dazwischen machst du weiter.“

Er kniete weiter am Rahmen. „Ich hab Arbeit.“

„Das ist die Arbeit.“ Sie trank. „Wie oft, in der letzten Nacht, bevor das Schloss zu war?“

Ivan schob das Tuch. „Weiß nicht.“

„Lüge. Wie oft?“

„Ein paarmal.“ Die Ohren wurden heiß. Innen stieg etwas anderes als Scham: Wut, klein und nutzlos, auf sie, auf die Karte, auf den Ring.

„Ein paarmal ist keine Zahl.“

„Reicht doch.“

Katija lachte leise. Der heimliche Gedanke war kurz und klar: so eine Frage einer Frau stellen, die selbst nicht mehr konnte. Sie behielt ihn. „An wen?“

„Niemanden.“

„Auch eine Lüge.“ Sie stellte das Glas ab. „Du warst die ganze Zeit allein und denkst an niemanden. Ivan.“

Er wischte härter. „Das geht dich nichts an.“

„Doch. Dienst.“ Sie neigte den Kopf. „Bist du gerade hart?“

Er schwieg zu lange. Die Wölbung sprach für ihn. Wut im Bauch, Geilheit darunter, beides gleichzeitig, beides ohne Ausweg.

Janine erschien in der offenen Schiebetür, die Arme verschränkt, den Hintern an den Rahmen. „Eine reicht von mir. Wen siehst du jetzt an?“

Ivan hob den Kopf zu spät. Der Blick war schon bei Katija gewesen: der Mund, die kleineren Brüste, die lockere Art. Dann rutschte er weiter, unwillkürlich, zu Chiara im Schatten der Pergola, Buch, Brille, das Gewicht unter dem Shirt. Er riss die Augen weg.

„Niemanden“, sagte er.

Janine schnaubte. „Du siehst schlecht.“

„Weiter wischen“, sagte Katija. „Ist Jungfrau-Sein schlimmer so? Ehrlich.“

„Ich antwort drauf nicht.“

„Du antwortest schlecht auf alles.“

„Dann hör auf zu fragen.“ Die Stimme war schärfer, als er wollte. Innen schrie es. Drei Monate. Fragen. Metall. Frauen, die lachten.

Katija blieb freundlich. „Bist du gerade hart? Ja oder nein. Nur das. Dann bin ich fertig.“

Ivan stützte die Faust auf das Tuch. Der Käfig spannte. „Ja.“

„Gut.“ Sie stand auf, nahm das Glas. Kein Trost, kein Witz mehr. „Dann hör auf zu wischen. Weg. Nicht ans Zimmer. Nur weg von mir, bis jemand dich ruft.“

Er stand auf, zu schnell. Die Wölbung war eindeutig. Chiara blätterte um und sah nicht hin. Jan, irgendwo am Poolrand, sah zu Chiara statt zu ihm. Leon lag auf der Liege und dachte wieder den Satz, den niemand hören sollte.

Ivan ging am Glas vorbei in den kühlen Flur. Wütend. Hart. Die unbeantworteten Fragen folgten ihm trotzdem. An wen. Wie oft. Wen jetzt.

Draußen lachte Katija schon wieder mit Janine, leicht, als wäre nichts gewesen.
Der Nachmittag neigte sich. Die Nacht im Gürtel war noch nicht da.


**Kapitel 14 – Terrasse**

Laura saß außen unter dem Stoffdach, die Beine gekreuzt, das Telefon umgedreht auf dem Tisch. Die Golduhr war das Hellste an ihr. Ivan kam mit einem Wasserglas, abgestellt genau auf den Untersetzer, der Blick nur eine Sekunde auf ihrem Gesicht, dann weg. Hart wurde er schon beim Hinstellen. Sie dankte mit einem Nicken, ohne ihn anzusehen. Er ging zurück ins Haus und blieb in der Küche in Reichweite, wie befohlen.

Herr Müller kam von der anderen Seite, Hausschuhe auf Stein, der Anzug trotz Wärme. Er fragte, ob er sich setzen dürfe. Laura sagte ja, knapp.

„Nur eine Minute. Wegen Ivan.“ Er faltete die Hände. „Der Sitz. Die Gruppe. Ob das gerecht wirkt.“

„Er hat verloren“, sagte Laura. „Gerecht ist ein großes Wort. Es ist konsequent.“

„Konsequent ist oft genug.“ Müller sah auf den Pool, nicht auf sie. „Die Anwendung liegt bei allen. Jeder kann öffnen. Niemand tut es. Das sagt mehr über eine Gruppe als die Karte.“

Laura drehte das Glas. „Sie sagen das, als wären Sie überrascht.“

„Ich bin praktisch.“ Ein höfliches Lächeln. „Wer Ordnung will, braucht Regeln, die man nicht wegredet. Manche Menschen tragen Verantwortung leichter, wenn der Körper nicht dauernd dazwischenfunkt. Konzentration. Weniger Ablenkung.“

Sie runzelte die Stirn. „Ivan ist abgelenkt, weil Sie ihm ein Schloss umgelegt haben. Nicht umgekehrt.“

„Bei einem Mann dieser Art vielleicht.“ Er ließ eine kleine Pause. „Bei jemand anderem wäre die Überlegung eine andere. Freiwillig. Zeitlich begrenzt. Als Entscheidung, nicht als Niederlage. Manche können sich das vorstellen. Nur hypothetisch.“

Laura sah ihn jetzt an. Die blauen Augen wurden kühl. „Sprechen Sie immer noch von Ivan?“

„Von dem Prinzip.“

Einen Atemzug lang lag der Satz zwischen ihnen, zu klar. Laura stellte das Glas ab.

„Ob ich so etwas freiwillig anziehen würde.“ Es war keine Frage mehr. „Das ist widerlich. Nein. Nicht hypothetisch, nicht zum Spaß, nicht zur Konzentration. Nein.“

Herr Müller nickte sofort, zu glatt. „Verstanden. Entschuldigung, wenn der Gedanke unpassend war. Nur Theorie.“ Er stand auf. „Der Junge macht die Küche ordentlich. Das reicht für heute.“

Er ging. Das Lächeln blieb nach außen höflich. Innen war er wütend, klein und heiß. Laura. Die Stimme. Die Uhr. Die Arroganz. Sie sollte so lange einen Keuschheitsgürtel tragen, bis davon nichts übrig war. Er sagte es nicht. Er würde einen anderen Weg finden.

Laura blieb allein sitzen. Angewidert. Nicht unsicher – wütend, dass er die Frage überhaupt in den Mund genommen hatte. Sie nahm das Telefon und ging hinein.

Chiara lag auf der inneren Liege, Buch auf der Brust, die sehr großen Brüste ruhig darunter. Laura blieb kurz stehen. „Der Mann redet zu viel.“

Chiara sah über die Brille. „Müller?“

„Müller.“

Mehr kam nicht. Chiara zuckte die Schultern und las weiter. Den Inhalt verstand sie nicht.

Ivan stand in der Küche hinter Glas. Er sah Laura kommen, den geraden Gang, das Gesicht geschlossen. Der Blick blieb zu lange. Sie merkte ihn nicht. Der Käfig füllte sich hart, schmerzhaft, sinnlos. Janine rief aus dem Wohnraum, er solle die Gläser von draußen holen. Er holte sie. Das Wasser in Lauras Glas war fast unberührt. Die Härte blieb. Die Wut auch, auf Müller, auf sich, auf den keuschheitsgürtel, auf eine Frau, die ihn nicht einmal ansah.

Auf der Terrasse standen zwei Stühle etwas zu nah beieinander.
Niemand rückte sie zurecht außer ihm.


**Kapitel 15 – Die erste Nacht**

Das Haus wurde gegen elf still. Ivan lag auf dem Rücken, die Hose aus, das Shirt noch an, der Käfig nackt gegen die Luft. Metall auf Haut. Kein Nachgeben.

Es klopfte. Nicht fest.

Er zog das Shirt über den Schritt, als das etwas nütze, und öffnete einen Spalt.

Chiara. Brille, blondes Haar, ein dünnes Top, die sehr großen Brüste nah hinter der Türfuge. Sie lächelte ironisch, freundlich genug für einen Gute-Nacht-Gruß.

„Schlaf gut, Ivan.“ Der Blick glitt kurz nach unten, als wisse sie, was das Shirt verdeckte. „Falls der keuscheitsgürtel nachts vobriert – ich war es nicht. Traum was Nettes.“

Sie ging sofort. Die Hausschuhe waren keine, nackte Füße auf Stein, dann Stille.

Ivan machte die Tür zu, lehnte die Stirn dagegen und hasste sie. Hasste den Satz. Hasste, dass der Käfig sich sofort füllte, hart, nur weil ihre Brust in der Fuge gewesen war. Wut auf Chiara. Wut darauf, dass er sie trotzdem so geil fand. Die Größe. Das Gewicht. " Mein Gott die hat so riesige Titten..." dachte er sich.

Er legte sich wieder. Die Erektion drückte gegen das Metall, fand kein Ende, wurde nur voller. Laura kam trotzdem in den Kopf, die Terrasse, das Glas, das Gesicht, das ihn nicht sah. Dann Melani, die am Mittag geschwiegen hatte. Dann Katija und die Fragen, das erzwungene Ja. Dann wieder Chiara an der Tür.

Er griff an das Gehäuse, als könne man es wegziehen. Das Schloss blieb. Ein zweites Mal steif, nach einem kurzen Weichwerden aus Erschöpfung. Kein Orgasmus. Nur Druck, Hitze, ein Schmerz, der nicht groß war und trotzdem alles ausfüllte. Er stöhnte in die Decke, wütend, und blieb hart, bis es nachließ, ohne ihn zu verlassen.

Kurzer Atem.

Janine lag zwei Türen weiter auf der Seite und war zufrieden. Der Dienst. Die Wölbung. Dass niemand öffnete. Sie schlief leichter als er.

Selena starrte in ihrem Zimmer an die Decke. Melani im Gürtel. Immer noch. Die großen Brüste, unten zu, drei Monate, und diesmal wäre Einschlafen nicht so einfach gewesen. Sie drehte sich zur Wand.

Herr Müller saß angekleidet auf der Bettkante. Lauras Absage lag noch im Ohr. Angewidert. Klar. Er blieb bei dem Satz, den er nicht gesagt hatte: So lange tragen, bis die Arroganz weg war. Das Profil öffnete er nicht. Nicht diese Nacht. Der Entschluss reichte.

Ivan wurde ein drittes Mal hart, spät, ohne neue Bilder, nur aus dem Körper heraus, der nicht begriff. Danach Leere. Kein Samen. Kein Ende. Nur der Ring und der Gedanke, dass der nächste Tag schlimmer würde.

Gegen Morgen schlief er unruhig ein.

Als das Licht die Jalousie hob, war er schon wieder steif. Der erste Gedanke war Chiara in der Türfuge. Der zweite war Scham darüber. Er zog die Hose über den Gürtel und saß auf der Bettkante, bis jemand auf dem Gang lachte.

Drei Monate.
Nacht eins war vorbei.


ZWISCHENFRAGE:


Welcher Charakter gefällt euch bis jetzt am besten und warum?





Sag mir deine Meinung zu der Geschichte und den Personen.
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esus
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Nordthüringen


Dominanz macht keinen Lärm. Sie ist einfach da und wirkt.

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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:22.09.26 07:32 IP: gespeichert Moderator melden


Damit die Geschichte, die zweifellos Potenzial hat, hier nicht einschläft:

Laura hat für mich die größte Dominanz der Gruppe.
Sie als Treiberin der weiteren Handlung auszubauen, wäre für mich am Interessantesten.

Etwas ausführlichere Dialoge würden der Geschichte eine bessere Lesbarkeit bringen.
Wenn der Stil aber so gewollt ist, weiter so.
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Ivan
Einsteiger

Deuschland


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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:22.09.26 11:01 IP: gespeichert Moderator melden


**Kapitel 16 – Massage**

Es vergingen ein paar Tage, die sich alle gleich anfühlten. Ivan räumte auf. Teller, Gläser, Boden, nasse Handtücher vom Pool, Gläser wieder, Boden wieder. Die Hose über dem Gürtel. Hart wurde er schnell, oft ohne Grund, oft mit einem Blick, den er zu kurz hielt.

Einmal Laura, wenn sie am Tisch die Uhr zurechtrückte.
Später Chiara, wenn sie sich vorbeugte und die sehr großen Brüste das Shirt füllten.
Dann Melani, ruhig, die Fülle unter dem Stoff.
Dann Katija, die lachte und ihm extra den Lappen hinwarf.

Nicht alles in einem Atemzug. Dazwischen immer Arbeit.

Leon sah Melani am dritten dieser Tage am Beckenrand sitzen, das braune Haar nass, die großen Brüste deutlich, die Bewegung klein. Der Gedanke kam ungebeten: wie es wäre, wenn sie den Gürtel trüge. Zu. Und machen müsste, was er will. Er drehte den Kopf zum Wasser und behielt den Satz.

Janine entschied die Massage ohne Abstimmung. Liege im Schatten der Pergola, ein Handtuch quer, ihr Shirt nach oben geschoben, der Rücken nackt bis zur Hose. „Ivan. Hier. Fest. Nicht zärtlich.“

Er rieb die Hände aneinander, als wäre das Öl die Schwierigkeit. Die Handflächen auf ihre Schulterblätter. Warmes Fleisch, der schöne Rücken, darunter der Hintern in der engen Hose. Janine hatte das Handy in der Handy und ihren Daumen auf den Display auf dem stand "Vibration"

„Weiter.“

Nach einer Minute tippte sie, ohne sich umzudrehen. Die Vibration kam tief im Käfig, plötzlich, ein gleichmäßiges Summen gegen den eingesperrten Schaft. Ivan zuckte. Die Finger verkrampften sich auf ihrer Wirbelsäule.

„Nicht aufhören“, sagte Janine. Vergnügt. „Das war Stufe zwei. Es gibt mehr.“

Die Geilheit in Ivan stieg.
Er massierte weiter. Hart war er sofort, der Kg zu eng, das Summen machte kleine Stöße in die Erektion, die nirgendwohin konnte. Die Hose stand vor. Janine tippte noch einmal. Stärker. Ivan stieß die Luft aus und blieb über ihr stehen, die Hände dort, wo sie hingehörten.

„Du zuckst“, sagte sie in das Handtuch. „Gut.“

Katija rief irgendwo vom Haus etwas Unverständliches. Chiara blätterte. Laura war nicht auf der Terrasse. Melani schwamm eine Bahn. Ivan sah keine von ihnen richtig, nur Janines nackte Haut und das Display am Rand.

Sie ließ die Vibration laufen, bis seine Unterarme zitterten. Dann schaltete sie ab, so abrupt, dass der Käfig noch nachschlug.

„Fertig. Rücken reicht. Räum das Öl weg und die Gläser vom Vormittag.“

Ivan nahm die Hände weg. Die Wölbung war unübersehbar. Janine drehte den Kopf, musterte sie und lächelte in die Liege.

„In Reichweite bleiben.“

Er räumte das Öl weg. Die Gläser. Den Lappen. Der Gürtel war still und trotzdem voll. Leon kam am Becken entlang und sah nicht hin, immer noch bei Melani im Kopf, zu, und bei dem, was er dann sagen würde.

Janine blieb auf der Liege liegen, den nackten Rücken in der Sonne, das Handy in der Hand, als könnte sie jederzeit wieder tippen.

Ivan ging in die Küche. Das Summen war weg.
Die Härte nicht.
Es war für ihn auch demütigend wie sie ihn kontrollieren konnte.


**Kapitel 17 – Die Größten**

Das Wohnzimmer lag im Nachmittagsschatten, die Glasfront einen Spalt offen. Irgendwo draußen hörte man Leon und Jan, zu weit für den Inhalt, nah genug für Stimmen. Ivan war in der unteren Küche, die Tür zu, das Wasser an. Er hörte nichts.

Die sechs Frauen verteilten sich auf Sofa und Teppichkante. Gläser, nackte Füße, zu viel Sonne noch in der Haut. Janine saß quer, ein Bein angezogen. Katija hatte das lange Haar hochgebunden. Melani ruhig in der Ecke. Selena kleiner daneben, die Brille einen Millimeter zu tief. Laura aufrecht, die Golduhr nach innen gedreht. Chiara nahm die ganze Breite der Lehne ein, das Shirt straff, die sehr großen Brüste schwer und nah. Sie schaute dabei heimlich Laura an, Chiara war schon immer von Laura's Schönheit beeindruckt und von ihren Selbstvertrauen.

„Er räumt seit Tagen“, sagte Janine. Kein Witz. „Und niemand macht auf. Das bleibt so. Jedenfalls bei mir.“

„Bei mir auch“, sagte Katija. „Er hat verloren. Er dient. Und ich glaube umso länger er im KG ist umso besser stellt er sich an."

Laura nickte knapp. „Konsequent. Ich will kein Theater daraus. Aber ich will auch nicht, dass er sich weigert, wenn man etwas verlangt. Wir sollten ihm in dem 3 Moanten garniert raus lassen."

Melani drehte das Glas. „Er wird härter. Man sieht es. Er hält es schlechter aus, als er tut.“

Selena sah auf ihre Knie. „Drei Monate sind lang. Das ist gut, ich finde es auch irgendwo fair."

Chiara lachte leise, nicht leise genug. „Er merkt das schon. Jedes Mal, wenn ich in den Raum komme.“ Sie legte beide Hände unter ihre Brüste, hob das Gewicht, als wöge sie etwas, das ihr gehörte, und wackelte einmal kurz damit. Der Stoff folgte. Das Schwere bewegte sich. „Keiner bringt ihn so zur Verzweiflung wie ich. Weil niemand sonst das hier hat.“

Ein, zwei Sekunden. Dann ließ sie los. Das Shirt fing die Bewegung auf und gab sie nicht ganz wieder her.


Janine lachte, zu hell. Katija auch. Melani schnaubte. Es klang nach Witz. Es war keiner.

Laura hatte in den Ausschnitt gesehen, heimlich, einen Herzschlag zu lang. Der Schatten zwischen der Größe, die eigene Brust darunter klein und fest und plötzlich unzureichend. Neid. Eindruck. Sie riss den Blick zur Uhr und stellte sie nach, obwohl sie stimmte.

Katija fühlte denselben Stich und darunter etwas anderes, warm, deutlich: sie wollte sie sehen. Nackt. Das Gewicht in der Luft, ohne Shirt. Der Gedanke blieb hinter dem Lachen. Der wusch " diese riesigen Brüste einmal richtig kneten".

Selena wurde rot. Beleidigt zuerst, die eigene kleine Brust unter dem Stoff, die Brille, das zu schmale Gesicht. Dann der andere Satz, fest und stumm: Chiara gehörte dafür lange in einen Keuschheitsgürtel. Lange. Zu. Mit genau diesen Brüsten. Sie wollte sie trotzdem sehen. Nur Chiara.

Janine lehnte sich vor. Die Erregung saß ihr schon im Mund. „Dann zeig sie. Richtig. Nackt. Jetzt.“ Janine frage sich insgeheim wie sich so große brüste wohl anfühlen.

Einen Moment war nur die Lüftung da. Alle hofften. Niemand sagte das Wort Hoffnung. Laura sah wieder hin und weg. Katija biss innen auf die Lippe. Selena vergaß zu blinzeln. Melani blieb still, der Blick tiefer als höflich. Janine lächelte, als wäre es weiter ein Scherz, und war es nicht.


Chiara klopfte mit einer Hand gegen die eigene Brust, einmal, von unten, als unterstreiche sie eine Rechnung. „Die sind zu groß für dich.“

Janine lachte. Innen war sie sofort wütend. Zu groß für dich. Der Satz blieb. Sie würde ihn Ivan später spüren lassen, schärfer, ohne Chiara zu nennen.

„Feige“, sagte Katija fröhlich. Aber innerlich sehr enttäuscht.

„Praktisch“, sagte Chiara. Sie stand auf, glatt, gut gelaunt, das Wissen um die Größe sichtbar in den Schultern. „Ivan räumt auf. Ich geh schwimmen. Wer mit will, darf gucken, solange der Stoff hält.“

Sie ging. Das Shirt bewegte sich mit. Die Tür zur Terrasse schob sich auf, draußen Jans Stimme, zu hoffnungsvoll, und Chiaras kurzes, unbeteiligtes „Vielleicht.“

Im Wohnzimmer blieb ein Loch.

Laura stellte das Glas ab. „Über Ivan waren wir uns einig. Der Rest war Unsinn.“
Im Koft hätte sie auch gerne mal die Brüste von Chiara in den Händen.

„War ein Witz“, sagte Janine. Die Wut saß darunter.

Katija streckte die Beine. „Ein guter.“

Selena sagte nichts. Chiara im Gürtel. Die riesigen Brüste. Der Satz *zu groß für dich*. Sie nahm die Brille ab und putzte sie, bis nichts mehr zu putzen war.

Melani sah zur Terrasse, dann zu Selena, dann auf ihr eigenes Shirt. Kein Kommentar.

Janine stand als Zweite auf. „Wenn er fertig ist mit der Küche, schick ich ihn nochmal über den Boden. Fest.“

Niemand widersprach.

Draußen lachte Chiara über etwas Belangloses.
Drinnen wussten fünf Frauen, dass sie hingesehen hätten, wäre das Shirt gefallen.
Keine sagte es.



**Kapitel 18 – Das Abendessen**

Laura sagte es am Nachmittag, als der Tisch noch vom Mittag klebte. Kein Bitte. Eine Ansage.

„Heute Abend kochst du richtig. Für alle. Mehrere Gänge. Nicht Nudeln. Einkauf ist da. Du fängst jetzt an.“

Ivan stand in der Küche, die Hände noch nass vom Mittag. Der Käfig drückte, seit Chiara vor einer Stunde über die Terrasse gegangen war. „Das schaff ich nicht bis heute. Das ist ein ganzer Tag.“

„Dann nimm den ganzen Tag.“

„Nein.“ Das Wort war zu schnell da. „Ich räum auf. Ich wisch. Ich bin nicht euer Koch für ein Festessen.“

Laura drehte sich ganz zu ihm. Die blauen Augen kalt, die Uhr hell. „Du weigerst dich.“

„Ja.“

Die Stille zog die anderen an. Janine zuerst, dann Katija, Chiara mit feuchtem Haar, Melani, Selena, zuletzt Jan und Leon vom Gang, als hätten sie nur nach Wasser gefragt. Alle blieben stehen.

Laura atmete einmal. Wütend, beherrscht. „Dafür gehst du jetzt auf die Knie. Und entschuldigst dich.“

Ivan lachte kurz, hässlich. „Ich knie nicht, weil du ein Menü willst.“

„Ivan.“

„Ich hab verloren, aber ich bin kein Sklave. Koch doch selbst. Oder Janine. Oder—“

Janine hatte das Handy schon in der Hand. Nach dem Wohnzimmer war sie schärfer, der Satz *zu groß für dich* noch im Nacken. Sie tippte nicht lange.

Der Stromschlag kam kurz und heftig.

Ivan knickte ein, ein Laut zwischen Zähnen und Kehle, die Hände am Gürtel, als könne man den Impuls abreißen. Die Beine gaben nach. Alle sahen zu. Laura. Chiara. Katija. Melani. Selena. Jan. Leon. Niemand ging dazwischen. Der Impuls war schon vorbei, der Körper noch mittendrin.

Janine senkte das Handy. „Knie. Jetzt.“

Er kniete. Der Stein war kühl. Hart war er trotzdem, sinnlos, wütend. Der Blick blieb auf Lauras Schuhen.

„Entschuldigung“, sagte er.

„Richtig“, sagte Laura.

„Es tut mir leid. Ich koche. Was Sie wollen.“

„Was *ich* will“, wiederholte Laura. „Und du gehst auf dein Zimmer. Nicht kochen heute. Morgen. Heute reicht das. Raus.“

Ivan stand auf, zu steif. Janine trat einen halben Schritt zur Seite, als mache sie eine Gasse. Chiara musterte ihn über die Brille, die sehr großen Brüste ruhig, und sagte nichts. Katija pfiff leise. Selena sah auf den Boden. Melani nickte kaum. Jan räusperte sich und fand keinen Satz. Leon dachte an Melani und hasste, dass Ivan kniete und nicht sie.

Ivan ging. Der Gang war lang. Hinter ihm hörte er Janine: „Wenn er die Tür zumacht, bleibt sie zu. Bis morgen.“

Auf dem Zimmer setzte er sich auf die Bettkante, die Hände am Gehäuse, noch das Echo des Schlags im Schaft. Wütend. Hart. Laut gewesen. Zu laut.

Unten begann jemand, Brot aufzuschneiden.
Das große Abendessen fiel aus.
Das Knie nicht.


**Kapitel 19 – Aufbrechen**

Die Tür war zu. Nicht abgeschlossen, nur zu. Unten Geschirr, später Wasser, später nichts. Ivan lag zuerst angezogen auf dem Bett und wartete, bis die letzte Stimme starb. Der Schlag von nachmittags saß noch als Erinnerung im Schaft, nicht als Schmerz, als Wissen: Janine tippt schneller, als er schreien kann.

Er zog die Hose aus, das Shirt auch, blieb nackt bis auf den Käfig. Das Display war eine dunkle Linie.


Der erste Versuch war dumm. Er zog mit beiden Händen am Gehäuse, nach vorn, als wäre da ein Haken aus der Kindheit. Haut verschob sich. Das Schloss nicht. Der Ring biss gegen das Schambein. Hart wurde er trotzdem, nur aus Zug und Wut. Er ließ los, atmete, zog noch einmal, stärker. Nichts.

Zweiter Versuch: die Finger am Rand, nach einer Fuge. Das Material war glatt, fast warm von ihm. Keine Schraube. Keine Kante zum Nägel. Er drehte das Gehäuse. Es drehte sich nicht. Ein leises, trockenes Warnen im Kunststoff, zu klein für ein Klicken.

Er stand auf, ging ins Bad, machte das Licht nicht an. Im Schrankfach lag ein Nagelschere-Set, beigepackt von zu Hause, lächerlich. Die kleine Feile. Er kniete auf dem Fliesenrand, die Schere zwischen Knie und Schloss, setzte die Feile an die Naht. Metall auf Hightech. Ein Kratzgeräusch, hell, zu laut in der Nacht. Die Feile rutschte ab, schnitt ihm nicht, rutschte wieder. Nach einer Minute war da ein matter Strich, kein Schaden.

„Komm“, flüsterte er gegen das Ding. Als hörte es.

Dritter Versuch am Bett. Er hakte den Ring in die Holzkante der Rahmenleiste und zog den Körper zurück, Gewicht gegen Schloss. Das Bett knackte. Der Gürtel nicht. Der Penis quoll im Käfig nach vorn, steif, blauweiß an der Spitze, ohne Ende. Ihm wurde schlecht vor Druck. Er ließ die Leiste los und saß auf dem Boden, den Rücken an die Bettkante, und wichste an etwas, das sich nicht wichsen ließ, nur die Kante des Gehäuses, sinnlos, bis die Hand krampfte.

Unten ging eine Tür. Schritte. Nicht zu ihm. Chiara oder Katija, er wusste es nicht. Er hielt den Atem. Die Schritte starben.

Vierter Versuch mit dem Gürtel seiner Hose, durch den Ring, um den Bettdreher, festgezogen wie eine Binde. Er setzte die Füße gegen das Holz und lehnte sich zurück. Das Leder knarrte. Der Käfig blieb. Als der Riemen rutschte, schlug er mit der Faust neben sich auf den Boden, nicht laut genug für den Gang, laut genug für sich.

Wut. Auf Laura, "die Schlampe", die Knie. Auf Janine und den Strom. Auf Chiara in der Türfuge und die Brüste, die er hassen wollte und nicht konnte. Auf Melani, die geschwiegen hatte. Auf Katija und das Ja, das er hatte sagen müssen. Auf die Zwei. Auf sich, der in der letzten freien Nacht vier Mal gekommen war und jetzt nicht einmal weich wurde.

Er versuchte es ein fünftes Mal mit bloßen Fingern am Schlossriegel, suchte einen Druckpunkt, den es in der Erklärung gegeben hatte, App, nicht Hand. Die KI registrierte den fünften Impuls als Manipulation. Ivan wusste das nicht.

Er ließ die Hände sinken.

Nackt auf dem Boden. Hart. Gescheitert. Die Feile lag auf der Fliese, der Hosenriemen schlaff, das Bett verschoben. Er räumte nichts weg. Wenn sie es morgen sahen, sahen sie es.

Er legte sich auf das Bett, den Käfig nach oben, die Decke nicht. Jede Bewegung weckte den Schaft. Schlaf kam in Fetzen. Dazwischen der Gedanke, morgen zu sagen, er habe nur am Sitz gerüttelt, weil es gedrückt habe. Der Gedanke hielt nicht.

Irgendwo im Haus führte eine Kamera in einem Gang Protokoll. In seinem Zimmer führte das Schloss Protokoll. Niemand klopfte.

Gegen drei wurde er noch einmal steif, ohne Bilder, nur Körper. Er zog nicht mehr am Ring. Er lag und hasste das Ding, bis der Hass müde war.

Als das erste Licht die Jalousie prüfte, lag die Feile noch auf der Fliese.
Ivan schlief.
Die Meldung nicht.


**Kapitel 20 – Sicherheit**

Die Meldung kam nicht als Alarm. Ein kurzer Ton auf jedem Handy, gleichzeitig, höflich wie eine Paketbenachrichtigung. Auf dem Display ein Standbild aus Ivan's Nacht: Zeitstempel, fünf Manipulationsimpulse, ein mattes Foto des Schlosses, daneben das Wort *Versuch*.

Sie saßen am Frühstückstisch, als alle es lasen. Ivan auch. Die Feile hatte er vor dem Runterkommen in die Tasche gesteckt. Es nützte nichts.

Herr Müller kam in Hausschuhen, das Handy in der linken Hand, und blieb stehen, bis die letzte gelesen hatte.

Laura war entsetzt "ein Ausbruchversuch?"
Janine schaute Ivan belustigt an, "da hält es wohl jemand nicht mehr Im KG aus".
" das sollte konzequenten geben" sagte Katija böse.
"Wie können wir sowas verhindern?" Fragte Laura Herr Müller.
"Da gibt es viele Möglichkeiten." Antwortete Herr Müller.
"Und welche?" Frage Janine sofort neugierig


„Ich schlage zwei Dinge vor. Erstens: automatische KI-Fesseln an Händen und Füßen, am Bett befestigt, sobald er liegt. Morgens lösen sie sich. Zweitens: Wecken durch zehn Minuten Vibration, dann erst frei. Beides über das Haus, nicht über eure Laune.“

Janine sah auf „Ja! Das will ich, beides."

Katija hob die Hand, als müsse man abstimmen wie in einem Verein. „Fesseln ja, das ist ja cool, damit hätte er keine Chance mehr“

Chiara nickte über die Brille. Die sehr großen Brüste ruhig auf der Tischkante des Atems. „Wenn er an dem Ding sägt, soll er liegen bleiben.“

Melani: „Einverstanden.“

Selena: „Ja.“ Darunter der andere Satz, stumm: Chiara so. Hände, Füße, Bett. Die Größe festgebunden. Sie behielt ihn.

Laura las die Meldung ein zweites Mal. Sicherheit. Konsequenz. Nicht Demütigung, sagte sie sich. „Fesseln ja. Vibration ja. Als Sicherung. Nicht als Spiel.“

Jan und Leon murmelten Zustimmung. Leon dachte an Melani in genau diesen Schlaufen und hasste sich nicht genug dafür.

Ivan saß gerade. Höflich zuerst, die Wut darunter schon warm. „Das ist unverhältnismäßig. Ich hab gezogen. Es ging nicht auf. Es geht nicht auf. Ihr müsst mich nicht ans Bett machen.“

Janine lächelte. „Müssen nicht. Wollen.“
Laura kommentierte. "Nächte mal einfach keinen Ausbruchversuch starten"

Herr Müller wartete, bis der erste Beschluss stand. Dann die weiteren Vorschläge, ruhig, praktisch: Kamera im Schlafzimmer. Nachts im Gemeinschaftsraum schlafen. Tür offen. Keine Hose im Bett.

Laura schüttelte den Kopf. „Nein. Kein Bild in seinem Zimmer. Kein Lager im Wohnzimmer.“

Chiara: „Offene Tür ist albern.“

Katija zögerte bei der Kamera und kippte dann. „Ohne Kamera. Reicht das andere.“

Die Zusatzvorschläge fielen. Müller nickte, als hätte er es erwartet. Innen blieb der Ärger über Laura, über den Tisch, über einen Mann im Gürtel statt ihr. Außen blieb er höflich. „Dann gilt: Fesseln, Weck-Vibration. Ab heute Nacht.“

Janine lehnte sich zurück, nicht zufrieden. Die Begeisterung über die Schlaufen reichte ihr nicht. Sie drehte das Glas. „Knebel. Nachts. Roter Ball. Die KI setzt ihn, wenn die Fesseln schließen. So kan er sich nachts nicht beschweren.“

Einen Atemzug lang niemand.

Ivan stellte die Tasse ab, vorsichtig. „Bitte nicht. Fesseln reichen. Ich rede nachts mit niemandem. Das ist genug Demütigung.“ Die Stimme blieb höflich. Die Hände nicht ganz. „Ihr seid nicht verpflichtet, das zu steigern. Ich hab verloren. Ich räum auf. Ich koche morgen, was Laura will. Aber nicht den Mund.“

Janine sah im Kreis herum. „Wer ist dagegen?“

Laura zögerte. Der Knebel war kein Schloss und keine Ordnung. Es war ein Ball. Sie wollte das Wort Sicherheit nicht dafür hergeben – und wollte Ivan nach dem Knie von gestern auch nicht gewinnen lassen. „Gut. Knebel auch. Nur nachts. KI. Nicht ihr selbst.“

Katija: „Ja.“

Chiara: „Ja.“ Ein kurzes Lachen. „Rot steht ihm.“

Melani nickte.

Selena nickte. Chiara oder Melani im Ball. Chiara oder Melani im Gürtel. Beides hintereinander im Kopf. Sie sagte: „Einverstanden.“

Jan. Leon. Ein Schulterzucken, das als Ja durchging.

Janine klopfte einmal auf den Tisch. „Dann ist das die Nacht.“

Ivan atmete durch die Nase. „Ich bitte euch. Ein letztes Mal. Ohne Knebel. Ich halt die Hände still, wenn die Fesseln müssen. Mehr nicht.“

Niemand nahm es an. Herr Müller notierte nichts Sichtbares. „Die KI übernimmt das Anlegen. Ball bereit. Schlaufen bereit. Zehn Minuten morgens. Ihr müsst nicht dabei sein.“

Janine war dabei im Gesicht schon dabei.

Der Tisch löste sich langsam. Chiara stand auf, das Shirt zog sich über die Brust. Laura sah hin, heimlich, in den Ausschnitt, in das Gewicht, das sich mit der Bewegung hob. Sie musste es sich eingestehen, kalt und klar: es erregte sie. Nicht Ivan. Das. Der Neid von gestern lag noch da, darunter jetzt Wärme, unerwünscht, eindeutig. Sie wandte sich zum Fenster, die Uhr fest gegen die Ader.

Ivan blieb sitzen, bis die meisten weg waren. Wütend. Höflich verbraucht. Hart unter der Hose, ohne Ziel. Janine streifte ihn beim Vorbeigehen. „Heute aufräumen. Morgen kochen. Nachts liegen. Nicht sägen.“

Er räumte. Der Tag war lang. Die Feile blieb in der Tasche, nutzlos.

Abends erklärte Müller knapp den Ablauf, als ginge es um die Heizung. Hinlegen. Arme neben den Körper. Beine gerade. Die Schlaufen schließen selbst. Der Ball kommt zuletzt. Morgens Vibration, zehn Minuten, dann frei.

Ivan ging auf das Zimmer, bevor jemand ihn schicken musste. Die Tür fiel ins Schloss. Unten lachte Katija. Irgendwo tippte Janine etwas, das nicht der Strom war.

Die Nacht galt ab jetzt.
Fesseln. Ball. Zehn Minuten.
Und niemand hatte aufgemacht.


**Kapitel 21 – Schlaufen**

Der Abend vorher war zu normal. Essen, das Ivan nicht gekocht hatte. Gläser, die er trug. Chiara saß gegenüber von Laura, das Shirt beim Vorbeugen offen genug. Laura sah hin, wieder, kürzer als im Wohnzimmer, tiefer als sie sich erlaubte. Das Gewicht. Die Linie. Sie stellte fest, ohne Ausrede, dass es sie erregte. Dann schob sie den Teller weg und trank Wasser.

Ivan sah das nicht. Er sah den Boden und die Uhr und die Tatsache, dass niemand den Beschluss von morgens zurückgenommen hatte.

Herr Müller sagte nur: „Ab jetzt. Wie besprochen.“ Und ging in seinen Trakt.

Janine begleitete Ivan bis zur Zimmertür, nicht weiter. „Hinlegen. Arme rum. Mund auf, wenn das Ding kommt. Nicht sägen. Es sieht sowieso alles.“

Er machte die Tür zu und blieb stehen. Das Bett war dasselbe. Die Leisten unten neu: schmale, dunkle Schlaufen, flach im Holz, als wären sie immer da gewesen. Auf dem Nachttisch ein roter Ball, noch nicht in seinem Mund, bereit für die KI.

Er zog sich aus bis auf den Käfig, legte sich auf den Rücken, die Arme neben den Körper, die Beine gerade, weil er nicht wusste, wie sonst. Eine Minute lang nichts. Dann ein leises Fahren im Rahmen. Die Schlaufen schlossen sich um die Handgelenke, fest, nicht schmerzhaft, endgültig. Die Fußfesseln danach. Vier Punkte. Das Bett hatte ihn.

Der Ball kam auf einem kurzen Arm aus der Leiste am Kopfteil, lächerlich technisch, und setzte sich gegen die Zähne. Ivan drehte den Kopf. Der Arm folgte. Gummi auf der Zunge, der Riemen schloss im Nacken. Rot. Zu groß, um zu reden. Zu fest, um ihn auszuspucken.

Er zog das erste Mal mit beiden Armen. Die Schlaufen knackten im Holz nicht. Schultern brannten. Der Käfig hob sich, hart aus Wut. Er zog mit den Füßen. Dieselbe Antwort.

Aufbrechen. Immer noch. Die Finger kamen nicht an das Schloss. Die Hände lagen zu weit. Er wölbte den Rücken, versuchte, das Gehäuse gegen die Decke zu pressen, gegen Luft. Nichts. Er rieb den Ring am Schenkel, so weit die Fessel das zuließ. Das Metall blieb ganz.

Ein Laut gegen den Ball. Kein Wort. Speichel am Mundwinkel.

Er versuchte es anders: den ganzen Körper zur Seite, das Bett stellen, vielleicht eine Schraube. Das Gestell war zu schwer. Die KI piepte einmal kurz, nicht auf den Handys, nur im Zimmer, eine Warnung. Ivan blieb liegen.

Härte ohne Hand. Der Ball machte das Atmen laut. Bilder kamen trotzdem. Laura am Tisch, der Blick, den sie nicht ihm gegeben hatte. Chiara und das Wackeln, das er nicht gesehen hatte und sich trotzdem vorstellte. Janine mit dem Telefon. Der Strom. Er stieß in den Käfig, klein, peinlich, und kam nicht.

Unten ging jemand ins Bad. Schritte. Nicht zu ihm.

Er zog ein letztes Mal mit rechts, bis die Sehne im Unterarm kribbelte. Dann hörte er auf. Nicht weil er einsah. Weil nichts mehr ging.

Der Schlaf war flach. Der Ball blieb. Die Schlaufen auch.

Morgens um sieben begann die Vibration ohne Vorlauf. Zehn Minuten. Tief, gleichmäßig, dann stärker, als wolle das Haus ihn wecken wie ein Gerät. Ivan riss die Augen auf, der Schaft voll gegen das Gehäuse, der Ball noch im Mund, die Arme fest. Er zuckte. Speichel. Ein ersticktes Stöhnen. Kein Kommen. Die Minuten wurden gezählt von nichts, das er sah. Nur der Körper, der sich gegen vier Fesseln warf und den Käfig nicht öffnete.

Nach zehn Minuten brach das Summen ab. Die Schlaufen sprangen auf. Der Arm zog den Ball heraus, nass, rot, und versenkte sich ins Kopfteil.

Ivan lag frei und konnte sich nicht sofort setzen. Die Handgelenke waren gezeichnet. Der Mund schmerzte. Hart war er immer noch.

Er zog die Hose an, den Gürtel darunter sichtbar, und ging nicht sofort runter. Auf dem Gang lachte Chiara. Laura antwortete knapp. Ivan blieb an seiner Tür, wütend, höflich verbraucht, und wusste, dass die nächste Nacht dasselbe Haus war.

Am Tisch lag kein Ball. Nur Brot, Kaffee, Chiaras Shirt, Lauras Uhr. Laura sah wieder hin, einen Herzschlag, und hasste, dass der Blick warm blieb.

Janine schenkte Ivan ein, ohne zu fragen.
„Guten Morgen. Zehn Minuten. Hat geklappt.“


ZWISCHENFRAGE:
Wie gefällt euch bis jetzt die Geschichte?
Wer ist eure lieblings Charakter?
Und welche Charakter sollte noch in einen KG gesperrt werden?







Sag mir deine Meinung zu der Geschichte und den Personen.
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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:22.09.26 14:47 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Ivan

Super spannende Geschichte
Ich würde gerne Laura im KG sehen. Denn es ist immer interessant wie sich leicht Arrogante Personen dann entwickeln...
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Ivan
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Deuschland


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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:22.09.26 16:51 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo und danke für deinen Kommentar über meine Geschichte.
Darf ich fragen was du dir noch alles wünscht in der Geschichte? Und welche Charaktere haben dir nich gefallen?

Sag mir deine Meinung zu der Geschichte und den Personen.
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esus
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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:22.09.26 19:31 IP: gespeichert Moderator melden


Janine könnte Melanie dazu aufstacheln, Ivan mehr zu fordern und etwas zu quälen.
Ivan könnte nackt bleiben müssen oder den Anderen abwechselnd sexuell zur Verfügung stehen müssen.
Als es zu weit geht, bestimmt die Gruppe, das die beiden Anführerinnen auch in einen Keuschheitsgürtel gesteckt werden.

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Ivan
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  RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe. Datum:22.09.26 19:47 IP: gespeichert Moderator melden


**Kapitel 22 – Schlaufen**

Die KI wartete nicht auf ein Kommando. Ivan legte sich hin, die Arme neben den Körper, die Beine gerade, weil ihm niemand eine andere Haltung gesagt hatte. Die Schlaufen kamen zuerst an den Handgelenken, dann an den Fußknöcheln, fest, warm von der Mechanik. Der Arm am Kopfteil schob den roten Ball gegen die Zähne. Gummi, zu groß. Der Riemen schloss im Nacken. Atmen durch die Nase. Der Käfig schon halb voll, nur vom Festgezogenwerden.

Die Tür ging ohne Klopfen auf.

Janine. Licht vom Gang, ein Streifen über sein nacktes Mittelteil, über das Display, über den Ball. Sie schloss die Tür leise und blieb zuerst stehen, als sähe sie sich etwas Schönes an. Schadenfroh. Glücklich.

„Nicht zucken. Das ist Fürsorge.“

Sie kam an das Bett, setzte sich auf die Kante, nicht auf ihn. Die Zeigefinger fand sie ohne Suche. Linke Brustwarze, rechte, gleichzeitig, ein langsames Streichen, dann ein Kreis. Ivan zuckte trotzdem. Der Ball schluckte den Laut.

„Siehst du? So kommst du nicht an dich. Genau richtig.“

Die Finger wurden fester. Der Schaft drückte im Gehäuse nach vorn, sinnlos. Janine lächelte auf den Käfig hinunter, nicht auf sein Gesicht.

„Das ist nur zu deinem Besten.“

Sie drehte die Nippel zwischen den Kuppen, nicht hart genug für Schmerz, hart genug für einen Ruck in den Schlaufen. Die Holzleisten knackten nicht. Ivan zog mit den Armen. Nichts. Janine beugte sich etwas näher, das dunkelblonde Haar fiel vor.

„Erregt es dich arg, wenn ich das mache?“

Er konnte nicht antworten. Die Augen ja. Der Käfig ja. Speichel am Mundwinkel, rot glänzend. Janine las das als Ja und strich noch einmal gleichzeitig über beide Spitzen, langsamer.

„Schlaf. Ich pass auf, dass du brav bist.“

Die Hände gingen weg. Die Kälte danach war schlimmer als die Finger. Janine stand auf, musterte die vier Schlaufen, den Ball, die Wölbung im Metall, und war sichtbar zufrieden.

„Zehn Minuten morgen. Nicht sägen.“

Die Tür fiel ins Schloss. Ganglicht weg. Ivan blieb hart, die Nippel empfindlich, der Ball schwer. Er zog. Rechts, links, Füße. Das Haus piepte nicht. Das Schloss auch nicht. Nur er, an vier Punkten, und der Nachgeschmack ihrer Stimme: zu deinem Besten.

Unten irgendwann Wasser. Dann nichts.

Er schlief nicht richtig. Jedes Mal, wenn der Schaft nachließ, kam der Satz zurück, und er füllte sich wieder. Die Finger waren weg und lagen trotzdem noch da.

Gegen Morgen würde das Summen kommen.
Diese Nacht gehörte den Schlaufen.
Und Janines Zeigefingern.


**Kapitel 23 – Zunge**

Der nächste Abend begann harmlos. Wein, dann härteres. Katija lachte über den roten Ball, Janine über die zehn Minuten, Chiara über Ivana Gang vom Zimmer zum Tisch, als hätte er im Schlaf die Haltung verloren. Jan trank zu schnell. Laura trank langsam. Herr Müller saß am unteren Ende, Wasser, höflich, und sagte wenig. Ivan räumte Gläser weg und stellte neue hin. Die Hose über dem Gürtel. Hart wurde er, sobald Janine ihn ansah.

Die Stimmung war locker. Zu locker. Jeder merkte den Alkohol.
Janine war aufeinmal sehr erregt als sie an heute morgen dachte. Sie sah Ivan an.
Ein betrunkener Gedanke kam ihr, "wenn er nicht kommen darf, dann wenigstens ich".

Janine trank ihr fünftes Glas leer, stand auf, und das Lachen blieb im Gesicht, als sie zum Sofa ging. Sie setzte sich tief in die Ecke, die Beine geöffnet, die Hose nur zur Seite gezogen, nicht aus. Nackte Haut, dunkelblondes Haar über der Schulter.
Alle schauten zu was Janine vor hat

„Ivan, komm her und knie dich vor mich hin.“ sagte Janine frech. Ivan schaute sie fragen an. "Ich will das du mich leckst" grinste Janine betrunken. Was Nein warum sollte ich das machen? Sagte Ivan laut.

Am Tisch wurde es stiller, nicht still. Katija pfiff leise. Chiara nahm das Handy schon in die Hand, als wüsste sie, wie der Satz weiterging.

Ivan blieb am Tischrand stehen. „Nein. Das nicht. Aufräumen ja. Das nicht.“

„Ivan“, sagte Janine, vergnügt und ungeduldig.

„Ich mach das nicht.“

Chiara sah nicht lange hin. „Er hat nein gesagt.“ Der Finger auf dem Display. Der Stromschlag kam kurz und heftig, derselbe Schnitt wie beim Essen. Ivan knickte ein, ein Laut, die Hände am Käfig. Alle sahen zu. Laura auch. Leon auch. Jan auch. Melani. Selena. Müller ohne Bewegung.

Janine tippte auf den Boden vor sich. „Jetzt.“
Alle anderen waren aufgeregt.

Er kniete. Zwischen ihren Beinen der Geruch nach Haut und Wein. Er hatte noch nie eine Frau so gesehen. Die Hände ließ er an seinen Oberschenkeln, weil sie es gesagt hatte. Der Mund fand sie, unsicher zuerst, dann genau richtig

„So. Bleib. Genau da.“

Ivan leckte.

Ohhh wow, das fühlt sich.... das fühlt sie sehr gut an."

Janine war überrascht wie gut Ivan lecken konnte

Janine stöhnte zuerst leise, dann lauter, ein kurzer, offener Laut, den der ganze Tisch hörte. Ivan zuckte. Im Käfig war er steinhart, die Zunge nass, der Geschmack fremd. Er hasste den Strom, hasste das Knie, und hörte nicht auf, weil das Telefon in Chiaras Hand lag.
Die anderen waren überrascht wie gut Ivan das machte.

Am Tisch rückte niemand ab. Laura sah hin, erregt und geschlossen, der Blick auf Janines offenen Mund. Katija lehnte sich in Leons Arm, die Augen dunkel. Melani atmete tiefer. Selena wurde rot. Jan starrte, zu offen. Leon auch, und auf Katijas Profil dazu. Müller trank Wasser.

Janine stöhnte noch einmal, lauter. „Nicht weg. Fuuuuck tut das gut!"

Chiara stand auf, ging zum Sideboard, zog eine Schublade auf, als suche sie Servietten. Die Handschellen waren echt, metallisch, kurz. Sie trat hinter Ivan, während sein Mund noch an Janine war, nahm ihm die Handgelenke nach hinten, ein Klicken, das zweite Klicken.

„Damit es nicht ganz so einfach für dich wird.“

Janine war in ihrer eigenen Welt und bekam es nur halb mit.

Ivan konnte die Arme nicht mehr nach vorn nehmen. Das Gleichgewicht kippte, das Gesicht tiefer zwischen Janines Beine. Sie lachte atemlos.

„Noch besser.“

Der Käfig drückte gegen die Hose, gegen nichts. Die Zunge arbeitete, weil sie arbeitete. Janine genoß es offen, ohne Scham, die Finger in seinem Haar, der schöne Hintern vorn auf der Kante. Ein weiteres Stöhnen, laut genug, dass Katija die Lippen öffnete.

Chiara setzte sich wieder, das Handy neben das Glas, und sah zu, zufrieden. Die sehr großen Brüste hoben sich. Laura sah das und hasste die Wärme im eigenen Bauch. Ivan hörte das zweite Klicken noch im Kopf und leckte weiter, die Hände im Rücken fest, der erste Mund an einer Frau, und kein Ende für ihn.

"Ohhh scheiße, das ist so geil!" Schrie Janine.

Laura war fasziniert. Chiara schaute beeindruckt zu. Leon war sehr erregt von dem an Blick und wollte auch befriedigt werden.
Wr überlegte.

Selena dachte kurz an Chiara " die Handschellen hättest du dir selber anlegen können".


Herr Müller schaute zu Laura und dachte "Ja Du kleine Schlampe, das gefällt dir dir. Irgendwann wirst du die sein die kniet."

Melani gefiel die Show und sie merkte den Alkohol.

Am Tisch saßen sie alle noch. 
Auf dem Sofa kniete er. 
Die Handschellen waren zu.

**Kapitel 24 – Zwei Sofas**

Janine stöhnte laut, unverhohlen, den Kopf zurück. Ivan kniete weiter, die Hände im Rücken, das Metall der Handchellen kalt, die Zunge nass. Der Käfig stand hart in der Hose und gab nichts frei.

Melani bekam Mut und Lust zugleich und sagte zu Selena "komm mal mit."

Melani stand vom Tisch auf, ohne zu fragen. Sie setzte sich neben Janine auf dasselbe Sofa, die großen Brüste schwer unter dem Shirt, die Beine geöffnet wie selbstverständlich. Der Stoff der Hose nur zur Seite.

„Du. Hier.“

Selena blieb einen Herzschlag stehen.
Unangenehm. Leicht wütend. Demütigend, vor allen, auf den Knieen, wieder Melani, wieder ohne Gegenleistung. Sie stand trotzdem auf, kniete vor Melani, die Brille verrutschte, und senkte den Mund zwischen die Beine. Nur dort. Kein Kuss. Melani legte eine Hand in Selenas Haar, nicht zärtlich.

Ein Stöhnen, tiefer als Janines, laut genug für den Tisch.

Alle sahen jetzt auf beide.

Herr Müller konnte seine  Augen nicht trauen.
Er genoss es und schauten auf Melani's Brüste die seil leicht bein atmen bewegten.

Katija löste sich aus Leons Arm. Die Szene hatte sie schon feucht gemacht, Janine und Melani nebeneinander, zwei Münder, zwei offene Kehlen. „Jan. Hol den Vibrator. Halt ihn hin. Nicht diskutieren.“

"Wo ist der?" Fragte er nervös.

"In meinem Zimmer, los!" Befahl Katija.

Jan wurde rot und rannte los. Er rannte wie verrückt in Katija Zimmer. Und suchte den Vibrator und fand ihn in einer Schublade. Schell rannte er wieder zurück. Er ging zu Katija, schüchtern, extrem erregt, die Hose straff. Katija zog den Stoff zur Seite. „Da. Anhalten. Nicht wegnehmen.“

Jan setzte den Vibrator an ihre Schamlippen, unsicher, dann fester, wo sie sein Handgelenk korrigierte. Das Summen war klein. Katija stöhnte trotzdem, kurz, laut, und sah dabei nicht ihn an, sondern das Sofa. Jan starrte auf seine Hand und auf Melanis Bauch und auf Ivan zwischen Janines Beinen und wurde noch härter, dann auf Katija's Gesicht.
Es sah so erregen aus wie sie zuschaute.

Leon saß ohne Arm da. Eifersucht zuerst, scharf, weil Jans Finger dort waren, wo seine hätten sein sollen. Darunter Erregung, schlimmer, wegen Melanis Brust, wegen Janines Stöhnen, wegen Selenas gebeugtem Nacken. Er überlegte.... er wollte auch befriedigt werden. Er wollte die Show auch genießen.

Er rückte zu Laura.

„Du schaust auch“, sagte er leise.
" Ja, schau mal wie Janine es genießt, wow."
"Ivan macht das gut"
"Ja das macht er wirklich gut, es ist erregend zuzuschauen."
"Und wie, ich würde jetzt auch genr eso verwöhnt werden wie Janine" erwiedert Leon.

Laura sagte nichts mehr und genoss weiter die Show.

"Naja Laura, ich habe eine Idee" sagte er leise und nah Laura's Hand und zog sie in Richtung seines Schrittes.
Laura zog sofort die Hand weg und flüsterte leises aber wütend "geh weg und nerv nicht du notgeiler hund".

Das hatte gessen.

Laura nahm den Blick nicht ganz vom Sofa. Janine stöhnte wieder, laut. Dann Melani. Dann ein kürzerer Laut von Katija, als Jan den Winkel änderte.
Leon versuchte es nocheinmal.

„Fass mich nicht an.“

„Laura. Du sitzt hier und wirst nass, das sieht man fast. Einmal. Bitte.“

„Die Szene geht mich nichts an, und du gehst mich nichts an.“ Die Stimme blieb beherrscht, kalt über der eigenen Hitze. „Ich fasse niemanden an. Schon gar nicht dich. Setz dich. Halt den Mund. Wenn du noch einmal an meinem Stuhl ziehst, geh ich.“

Leon hakte nicht ein drittes Mal nach. Er setzte sich, frustriert, die Erektion unbequem, der Blick zurück zu Katija und Jans zitternder Hand.

Chiara hatte die Hand schon im Höschen, unter dem Tischrand, zwei Finger, langsam. Die sehr großen Brüste hoben sich. Sie sah Janine, dann Melani, dann Ivan's gefesselte Handgelenke. Laura sah in den Ausschnitt und wieder weg, erregt, wütend auf sich und auf Leon. Chiara merkte den Blick und lächelte knapp, ohne die Hand anzuhalten.

Wieder ein lautes Stöhnen. Janine.
"Ohhhj jaaaa Ivan, genau da.

Kurz darauf Melani, die Selenas Kopf fester drückte.

Katija biss sich auf die Lippe, das Summen an ihr, Jans Ohren rot.

Selena leckte weiter, den Blick auf Haut, nicht auf Gesichter. Demütigung. Wut. Melani genoß es ohne sie anzusehen.

Ivan hörte alles und schmeckte nur Janine. Die Handschellen schnitten ein, wenn er das Gleichgewicht verlor. Hart. Kein Ende.

Am Tisch saßen noch Laura, Chiara, Leon, irgendwo Müller mit seinem Wasser. 
Auf dem Sofa knieten zwei. 
Jan hielt den Vibrator, als wäre er aus Glas. Und schaute nur auf Katija's Gesicht.
Chiara erregte es auch das sie Laura bei ihren Blick erwischt hatte.


**Kapitel 25 – Flüstern**

Herr Müller stand auf, als Chiara die Hand im Höschen nicht mehr versteckte. Er trat hinter ihren Stuhl, nicht an sie, die Finger an der Lehne, der Blick oft zu tief: das Shirt, die sehr großen Brüste, das Heben bei jedem Laut vom Sofa. Niemand am Tisch achtete auf ihn. Janine stöhnte wieder, laut. Ivan kniete weiter, die Schellen fest.

„Wie gefällt dir die Show?“, flüsterte Müller.

Chiara atmete aus. „Ja. Die Situation.“

„Ich sehe es. Es erregt dich sehr.“

Ihre Finger bewegten sich. Er musste die Hände an der Lehne lassen. Wie gerne hätte er jetzt mit ihren Nippel gespielt.

„Du könntest da auch sitzen“, sagte er noch leiser. „Und jemand von den anderen könnte dich verwöhnen. Wäre nur fair. Du sitzt, wirst verwöhnt. Selena sollte das mal bei dir machen. Oder eine von den anderen.“ Ein kleines, trockenes Ha.

Chiara flüsterte: „Ja das wäre wirklich fair."

Auf dem Sofa wurde Janines Stöhnen schärfer. Ivan arbeitete mit der Zunge, die Arme tot im Rücken, hart ohne Ausweg.

„Stell dir vor“, fuhr Müller fort, nah am Haar, „eine Frau würde den Keuschheitsgürtel tragen und müsste dich lecken. Sie kann nicht kommen. Du schon.“

Chiara stimmte mit einem Laut zu, der kein Wort war. Er sah wieder auf ihre Brust und biss innen die Zähne zusammen.

„Nach dem, was Janine gerade bekommt, sollte sie einen tragen müssen.“
Erregt sagte chiara "Ja, ja das sollte sie."
Herr Müller flüsterte " stell es dir vor, du sitzt da und janine leckt dich und du, nur du kannst entscheiden ob die jemals wieder einen orgasmus bekommt."
"Jaaaa" stöhnt Chiara leise

Ein Blick zum Sofa. „Stell es dir vor. Katija, die Älteste, im Keuschheitsgürtel. Sie würde damit nicht klar kommen.“ Pause. Jan hielt den Vibrator, die Ohren rot. „Oder Laura. Was denkst du, wie lange sie es aushalten würde?“

Chiara folgte dem Blick zu Laura und wieder zum Sofa. „Eine von denen. Nicht ich.“

„Ohh, Chiara.“ Noch näher. „Du hältst es kaum noch aus. Schau, wie gut Ivan das macht.“ Janine stöhnte auf, offen. „Nicht so laut, Chiara. Sonst hören dich die anderen.“

Sie biss sich auf die Lippe. Die Hand im Höschen schneller. Müller blieb hart hinter der Hose, unsichtbar für alle, und rührte sie nicht an.

Janine kam zuerst. Ein lautes, ungeschöntes Stöhnen, die Schenkel fest um Ivans Kopf, die Finger in seinem Haar. Sie ließ ihn nicht sofort weg. Dann schon, atemlos, den Stoff wieder über sich. „Gut. Genug.“

Melani kam als Zweite, tiefer, die Hand fest in Selenas Nacken, die großen Brüste nach vorn. Selena blieb knien, den Mund nass, demütig, leicht wütend, bis Melani die Knie schloss. Kein Dank.

Katija zuletzt, das Summen an ihr, Jans Hand zitternd. Sie stöhnte laut, einmal, und schob den Vibrator weg. Jan wusste nicht, wohin damit. Leon sah hin und weg, immer noch leer von Laura.

Chiara nahm die Hand aus dem Höschen, nicht ganz stetig. Müller trat einen Schritt zurück, als wäre er nur aufgestanden, um ein Glas zu holen.

Janine wies mit dem Kinn auf Ivans Rücken. „Auf.“ Chiara hatte den Schlüssel schon. Die Handschellen sprangen. Ivan stand schnell, das Gesicht feucht, der Käfig sichtbar, und ging, ohne um Erlaubnis zu fragen. „Gute Nacht“, sagte er gegen niemanden. Niemand antwortete. Die Zimmertür fiel. Später würden die Schlaufen und der Ball kommen. Jetzt nur das Zimmer.

Laura stand als Erste vom Tisch auf. Dann Katija. Jan stellte den Vibrator in die Schublade, als gehöre er dorthin. Leon folgte Katija nicht sofort. Selena wischte sich den Mund und ging, ohne Melani anzusehen. Melani blieb noch eine Minute sitzen, ruhig, satt. Chiara ging gut gelaunt und wach. Müller blieb am längsten, die Hände in den Taschen.

Das Wohnzimmer leerte sich. 
Drei Frauen waren gekommen. 
Ivan nicht.


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