Restriktive Foren
Das Forum für Keuschheitsgürtel, Fetisch & Bondage

HomeRegistrierenHilfeLogout
Willkommen Gast

Live Diskutieren, auch das ist möglich, hier ist unser Chatraum
  Restriktive Foren
  Stories über Herren (Moderatoren: SteveN)
  Die gemeine Miriam
Thema löschen Druckversion des Themas
Antwort schreiben Bei Antworten benachrichtigen
 Autor Eintrag
AlfvM
Stamm-Gast





Beiträge: 302

User ist offline
  RE: Die gemeine Miriam Datum:06.08.18 16:22 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Prallbeutel,
hoffentlich kommts für Oliver noch härter. Seine Mithäftlinge hab ihm den KG zu verdanken. Für Erik hoffe ich dass es sich noch zum Guten wendet.
Vielen Dank.
VLG Alf

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von AlfvM am 08.08.18 um 19:43 geändert
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Veronice Volljährigkeit geprüft
Keyholder

Seelze




Beiträge: 381

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die gemeine Miriam Datum:08.08.18 18:43 IP: gespeichert Moderator melden


Tolle Fortsetzung. Mal sehen wie es weiter geht...
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Sir Dennis Volljährigkeit geprüft
Keyholder

Hannover


S/M ist eine spezielle Form vom Zärtlichkeit

Beiträge: 714

Geschlecht:
User ist offline
0  0  Dungeondogmaster  
  RE: Die gemeine Miriam Datum:09.08.18 19:30 IP: gespeichert Moderator melden


yeah Leatherman in Kg die story ist cool.. da weiter bauen zu Erik wie immer :-D
S/M ist eine spezielle Form vom Zärtlichkeit (mein exsklave H.F.B.)

wo immer du auch bist, es ist okay so wie es ist

Das Avatar zeigt meinen Huddel im Kg :-D

Meine Story im Jugendschutzboard

E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
prallbeutel Volljährigkeit geprüft
Story-Writer



Licentia poetica

Beiträge: 1475

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die gemeine Miriam Datum:12.08.18 20:15 IP: gespeichert Moderator melden


183.


Am nächsten Tag wachte Oliver in seinem Bett auf und wollte seinen sich verhärtenden Sch****z greifen. Doch er stieß gegen unnachgiebiges Metall. Seufzend musste er begreifen, dass der KG kein Alptraum gewesen war. Leatherman und Robby schienen noch zu pennen. Niklas stand am vergitterten Fenster und drehte sich jetzt um. „Wach?“
Oliver: „Wie soll man auch in dem Scheißding schlafen?! Drei Tage geht das jetzt schon so.Wann ist denn eigentlich Aufschlusstag?“
Niklas: „Woher soll ich das wissen, Mann?! Wahrscheinlich nach sieben Tagen, also noch vier!“ Der Insasse verzog das Gesicht. Wann hatte er das letzte Mal drei lange Tage nicht gewichst? Vor ein paar Jahren hatte er mal die Grippe gehabt...

Die Zellentür wurde laut aufgeschlossen. Die Wärterin ließ einen anderen Gefangenen drei Tabletts mt dem Frühstück hereintragen. „Na? Wie geht es den jungen Pferden? Hahahaha! Schon dicke Eier?“
Oliver und Niklas schossen Giftpfeile mit ihren Augen auf die Frau. Erst als sie weg war, wachte Leatherman auf. „Boah! Meine Kanone muss dringend entladen werden! Der KG ist viiiiiiel zu klein! Das muss ich denen sagen.“
Endlich öffnete auch Robby die Augen. „Was macht ihr für einen Radau hier!? Ich hab die halbe Nacht nicht gepennt.“
Ziemlich schlecht gelaunt machten sich die Männer an die Frühmahlzeit. Doch dann kam die große Überraschung, mit der niemand gerechnet hatte: Die Wärterin verkündete beim gemeinsamen Mittagessen in der Kantine vor allen Häftlingen: „Heute hat die Frau Direktorin ihren 40. Geburtstag. Und sie hat ein ganz besonderes Geschenk für euch.“
Es wurde ruhig im Saal. Was konnte das sein? Mehr Freizeit? Mehr Aufschluss? Mehr Besuchszeiten? Strafverkürzung? Besondere Lebensmittel? Stundenlohnerhöhung für die Arbeit? Neue Einrichtungen für die Zellen? Neue Freizeitangebote?

Die Wärterin führte fort: „Es gibt eine Lotterie. 40 von euch werden in den Genuss des Gewinns kommen. Und der hat es in sich, meine Herren!“ Sie begann damit, Lose zu verteilen. Von den 248 Mitspielern mussten sich 208 mit einer Niete begnügen und zerknüllten das Papier frustriert. 40 dagegen jubelten und sprangen auf. Was sie wohl erwartete? Oliver schaute ungläubig auf sein Los: GEWINN.

- Man muss auch mal Glück haben! -

Der Jubel war noch überschaubar, denn niemand wusste ja, was der Gewinn bedeutete. Vielleicht gab es ein Stück Kuchen. Die Wärterin wartete, bis es wieder ruhig war. Dann ließ sie die Bombe platzen: „Jeder Gewinner bekommt eine Stunde mit einer Prostituierten geschenkt!“
Es gab kein Halten mehr. Die Männer schrien und jubelten, brüllten johlten und grölten, tanzten und gestikulierten.
Als irgendwann Ruhe eingekehrt war, hämmerte die Wächterin den Männern ein: „Das ist alles absolut inoffiziell! Wenn die Bürger wüssten, wofür die Steuergelder draufgehen... Also: Wenn ihr das noch Mal erleben wollt, haltet die Klappe! Nichts darf davon nach draußen dringen.“
Schwüre und Versprechungen schallten durch den Raum. Die Wärterin schaute in das Datenprogramm auf ihrem Tablet: Zwölf der 40 Herren waren verheiratet. Würden sie trotzdem das unmoralische Angebot annehmen? Sie war sich sicher, dass niemand abspringen würde. Dafür war die Versuchung zu groß. „Also gut, Leute. Die Gewinner melden sich der Reihe nach im Aufenthaltsraum. Wir müssen Termine vergeben, weil wir nur acht passende Räumlichkeiten haben, um dort ungestört... Na, ihr wisst schon.“

Neidisch blickten die Verlierer zu den Glücklichen und kehrten in ihre Zellen oder an ihre Arbeitsplätze zurück. Die 40 aufgeregten Kerle mit den Siegerlosen konnten es kaum erwarten, ihre Termine zu bekommen. Einer der Männer begeisterte sich: „Das sind bestimmt heiße Feger! Ich werde der mein Ding bis zum Anschlag reinrammen und die kleine fo***e fluten!“
Ein anderer kicherte. „Ich stehe mehr auf Blowjobs. Die darf ruhig alles schlucken.“
Ein dritter Typ rief: „Ich nehm meine von hinten. Und dann noch mal von vorne. Wir haben eine ganze Stunde, wenn ich das richtig kapiert habe.“
Ein vierter Häftling schwärmte: „Ich werde der meinen Prügel zwischen die Brüste schieben. Und dann spritz ich ihr alles voll.“

Die Männer diskutierten, welche Stellung denn nun die Beste war. Einer rief: „Doggy-Style! Da geht nix drüber!“
Ein anderer war anderer Meinung: „Ey, von hinten stopf ich mein Teil schon meiner Zellen-Bitch immer rein. Wenn wir schon echte Pussys haben, dann will ich sie auch von vorne sehen.“
Oliver stand auch in der Schlange, hielt ich aber mit Kommentaren zurück. Eine geile Schlampe reichte ihm. Die Stellung war doch zweitrangig, wenn er endlich wieder zum Zuge kommen konnte. Im Gespräch mit der Schließerin erfuhr er, dass acht Liebesdamen engagiert worden waren, die jeweils Doppelschichten machten, also zwei Männer hintereinander verlustierten. Die andere Hälfte der Gefangenen würden dann am nächsten Tag drankommen.

Oliver gehörte zu der zweiten Hälfte und wurde von einer Uniformierten zur Zelle zurückgebracht. Niklas fragte: „Und? Wann ist deine Stunde in fi**khausen?“
Oliver grummelte: „Erst übermorgen.“ Er atmete laut aus. „Dann bin ich fünf Tage verschlossen! Ey, ich pump die Schlampe so voll, die platzt hier weg in tausend Teile!“
Niklas lachte, aber ihm war im Grunde gar nicht zum Lachen zumute. Immerhin war er leer ausgegangen bei der Nuttenpolonaise. Er musste sogar noch vier weitere Tage bis zum Aufschluss warten. Bis er sich endlich einen von der Palme wedeln konnte.
Leatherman und Robby waren bei ihrer Arbeitsstätte. Aber auch die zwei Hünen beneideten Oliver um sein Vorrecht.
Die Vorfreude auf die Liebesdamen war zwar schön, aber zugleich auch brutal, denn er konnte es nicht mehr erwarten. Noch zwei lange Tage! Das würden die schlimmsten 48 Stunden seines Lebens sein! Aber dafür gab es danach eine Belohnung, für die es sich krass lohnte! In Tagträumen schwelgend, in denen er Ladung für Ladung vergoss, vergingen die Stunden nur langsam.

Am nächsten Tag war es noch grausamer. Beim Mittagessen erzählten schon die ersten Männer von den geilen Bräuten und übertrumpften sich gegenseitig mit Superlativen. Einer hatte angeblich in der einen Stunde vier Mal abgespritzt. Andere berichteten von den geilsten Schlampen aller Zeiten.
Bei Leatherman, Robby, Niklas und Oliver wurden die Schellen extrem eng. Als wären sie Schrottpressen, die sich langsam mit über tausend kN um das Lustfleisch quetschten.

- Warum bin ich nicht in der ersten Gruppe heute gewesen? -

Doch die Terminplanung wurde sicherlich nicht wegen Olivers Gelüsten umgeändert. Und so blieb er heute wieder unbefriedigt. Er war kaum noch eines anderen Gedankens fähig. Was für eine Schnitte würden sie ihm schicken? Waren das wirklich so edle Geschosse, wie die anderen Typen erzählten? Einige der Pussys hatten sogar amerikanische Polizeiuniformen an. Aber das war Oliver nicht so wichtig. Hauptsache, er konnte endlich eine heiße Muschi füllen. Er wollte endlich seinen Druck loswerden und vögeln. Zwei oder sogar drei Runden müssten in den 60 Minuten drin sein.

Während Oliver auf seine Stute wartete, war Daniela am Nachmittag mit Moritz ins Freibad gefahren. Die 35 Grad waren sonst nicht auszuhalten. Sie lag auf einem gelben Badetuch neben dem Jüngling und zupfte sich das gewagte Bikinioberteil zurecht, mit dem sie ihren hübschen Körper aufgehottet hatte. „Meinst du, die haben im Knast eine vernünftige Klimaanlage in den Zellen?“
Moritz grinste frech und schüttelte den Kopf. Zumindest hoffte er, dass Oliver schwitzte wie Sau und in dem heißen Bau verreckte. Er war noch ganz nass, weil er vor wenigen Minuten noch im Becken geplanscht hatte, lag jetzt breitbeinig auf einem blauen Badetuch neben der jungen Dame und schlug vor: „Ich könnte uns was Kaltes zum Trinken holen.“
Daniela lächelte. „Für mich eine Cola Light.“
Der Jüngling machte sich eilig auf den Weg über die Liegewiese, wo am anderen Ende ein Kiosk stand, der Getränke und Snacks verkaufte. Eine lange Schlange wartete vor der Verkaufstheke. Erst nach fast 15 Minuten kam Moritz wieder.
Daniela schimpfte: „Wo bleibst du denn? Ey, ich bin fast verdurstet.“
Moritz: „Da waren tausend Leute vor mir.“
Daniela: „Dann geh mal direkt los und hol mir noch eine zweite Dose.“
Der Jüngling stöhnte, aber er machte sich auf den Weg. Wer konnte Danny schon einen Wunsch abschlagen? Vielleicht würden sie heute abend ja wieder...?

Als er zum zweiten Mal wiederkam, saß auf seinem Badetuch ein Typ, etwa 18 oder 19 Jahre alt, und flirtete mit Daniela. Moritz räusperte sich. „Das ist mein Handtuch.“
Der durchtrainierte junge Mann war gebräunt und trug nur eine blau-weiß gestreifte Badehose. Er sah ihn an und dann zu Daniela. „Ist das etwa dein Freund?“ Er sagte es abwertend, als sei das eine abwegige Idee.
Daniela schüttelte den Kopf. „Ein Bekannter.“
Moritz durchjagte ein Schmerz. Sie... sie verleugnete ihn. Sie waren doch ein Paar. Oder?
Der junge Mann lachte. „Ha, ich dachte schon... Da hast du was Besseres verdient.“
Moritz wurde sauer. „Was soll das denn heißen?“
Danielas Besucher grinste frech. „Suchst du Streit, Alter?“
Moritz schnaufte. Was sollte er jetzt machen? Der Typ sah recht sportlich aus. Mit dem konnte er es nicht aufnehmen. Daniela schien das alles nicht zu interessieren. Jetzt stand der junge Mann auf und stellte sich direkt vor Moritz hin. „Na, was ist? Was willst du?“ Er stieß Moritz gegen die Brust.
Endlich ging Daniela dazwischen: „Jungs! Wollt ihr euch hier prügeln? Wie wäre es mit einem kleinen Wettkampf? Der Sieger darf auf dem Handtuch liegen.“

Ein paar Minuten später standen die beiden Kontrahenten am Beckenrand und sprangen auf Danielas Kommando ins Wasser. 100 Meter Freistil war abgemacht worden. Die Konkurrenten kraulten so schnell sie konnten das 25-Meter-Becken hin und her. Schon nach kurzer Distanz war klar: Moritz hatte keine Chance, das Rennen zu gewinnen. Vermutlich musste sich sein Gegner nicht einmal besonders anstrengen.
Als der Sieger das Ziel erreichte und von Daniela Gratulationen entgegennahm, hatte Moritz gerade 75 Meter hinter sich gebracht und wendete zum letzten Mal. Die Bikinischönheit vermeldete: „Dirk hat gewonnen.“ Moritz kam völlig außer Atem aus dem Becken.

- Seinen Namen kennt sie also auch schon... -

Der junge Athlet fragte spöttisch: „Und? Willst du eine Revanche?“
Moritz seufzte. Das hatte wohl keinen Sinn. Er überlegte, worin er dem Typen überlegen sein könnte. Leider fiel ihm nichts ein.
Daniela meinte: „1:0 für Dirk. Jetzt kommt Disziplin Nummer zwei.“
Die jungen Kerle sahen sich an. Es gab noch mehr? Auf der Wiese sollten sie auf dem Bauch liegend Armdrücken machen. Moritz wurde flau im Magen. Das konnte er nur verlieren. Er hatte echt dünne Ärmchen. Sein Gegner war zwar auch auch nicht gerade breit, aber drahtig.
Auf Los ging es los: Natürlich verlor Moritz auf ganzer Linie. Daniela: „2:0. Moritz, du musst dich anstrengen! Wenn Dirk drei Mal gewinnt, bist du für heute abgeschrieben.“
Er sah sie ungläubig an. Erst ging es nur um das Scheißhandtuch. Jetzt wollte sie ihn sogar abvervieren? Daniela verkündete: „Liegestützen! Ich zähle, und ihr macht es im Gleichtakt. Sobald einer schwächelt, ist er raus.“
Moritz sah sie vorwurfsvoll an. Schon wieder so eine Kraftübung! Da hatte er doch keine Chance! Wie vermutet, konnte Moritz nach 20 Stück nicht mehr mithalten. Dirk wollte angeben und machte bis 40 weiter. Daniela stellte fest: „Gesamtsieger Dirk! Gratulier ihm. Sei ein fairer Verlierer!“
Moritz schüttelte ihm lustlos die Hand und murmelte „Glückwunsch“.
Dirk setzte sich demonstrativ neben Daniela auf das Handtuch. Ziemlich eng neben Daniela. Moritz wollte sich auf der anderen Seite niederlassen, aber die junge Lady schüttelte den Kopf: „Ah - ah - ah! Du kannst dich verpissen, Loser!“
Moritz: „Das meinst du nicht ernst.“
Daniela: „Und ob! Das war ein fairer Wettstreit. Und jetzt musst du die Konsequenzen ertragen.“
Moritz: „Aber... Wie soll ich denn nach Hause kommen und...“
Daniela blies ihre Wangen auf und hob die Schultern. „Dein Problem, oder?“
Dirk sah ihn amüsiert an. „Tschüss!“

Moritz stand auf, schlüpfte in T-Shirt und Schuhe, zog sich die Shorts über und machte sich auf den Weg zum Ausgang. Er musste wohl oder übel zu Fuß nach Hause latschen. Und das bei der Hitze! Aber ihm blieb nichts anderes übrig. Nach dem Kiosk hatte er nur noch wenige Cent. Damit bekam er keinen Bus und keine S-Bahn. Er versuchte es nach zwei Kilometern per Anhalter, aber niemand erbarmte sich. Die Leute fuhren lieber in ihren klimatisierten Fahrzeugen vorbei und interessierten sich nicht für einen Jüngling, der sich verschwitzt die Füße plattlief.
Nach weiteren zwei Kilometern machte er im Schatten einer alten Lagerhalle eine kurze Pause. Er hatte tierischen Durst. Schräg gegenüber lag ein Getränkemarkt. Hätte er doch nur ein paar Euromünzen dabei! Er musste mit trockener Kehle weiter.

Völlig abgekämpft und schmerzenden Füßen kam er endlich bei Olivers Haus an. Nur Daniela hatte einen Haustürschlüssel, daher lief er um das Haus herum und setzte sich in den Garten. Mit dem Gartenschlauch konnte er seinen Durst löschen, denn der war am Trinkwasser angeschlossen. Jetzt hieß es warten. Irgendwann würde Danny schon auftauchen. Die Zeit verging langsam, aber niemand erschien. Moritz hatte längst jedes Fenster und die Hintertür überprüft. Lieder war alles verriegelt. Die Sonne stand zwar noch hoch am Himmel, aber es musste doch schon Spätnachmittag sein, überlegte er. Wie lange wollte Danny denn noch mit diesem Gockel rummachen? Er ließ sich auf einem Liegestuhl nieder und machte ein Nickerchen.

Als er aufwachte, war die Sonne deutlich schwächer geworden. Es musste schon abends sein. Im Haus brannte Licht. Erleichtert stand Moritz auf und klopfte an die Terrassentür. Er wartete und wartete, klopfte erneut, dieses Mal lauter. Da öffnete sich ein Fenster im ersten Obergeschoss. Danny: „Meine Güte, Moritz! Mach nicht so einen Lärm! Warte!“ Endlich hatte sie ihn gehört. Ob sie auch geschlafen hatte? Der Jüngling wartete, aber niemand kam. Vielleicht war sie gerade beschäftigt? Ein Telefonat? Hm, Moritz konnte sich keinen Reim drauf machen. Warum ließ sie ihn hier draußen so lange stehen?
Nach einer halben Stunde endlich kam sie ins Wohnzimmer und öffnete die Außentür. Moritz: „Puh, meine Sachen sind total verschwitzt. Ich muss mich erst mal unter der Dusche abkühlen.“
Daniela: „Das geht grade nicht.“
Der Jüngling sah sie an. Dann fielen bei ihm die Groschen: War etwa Dirk mitgekommen und stand gerade unter der Brause. Nachdem er und Danny...
Ging die Fantasie mit ihm durch? Oder hatte sie den Typen echt mitgenommen?
Daniela zog ihn in den Garten. „Komm schon! Ich kühle dich mit dem Gartenschlauch ab.“
Moritz: „Eigentlich wollte ich endlich aus den Klamotten raus...“
Daniela hob die Augenbrauen. „Ja, und? Dann mach! Mach dich nackig!“ Sie meinte es ernst.

Er zog sich aus und ließ sich von der Beauty absprühen. Das Wasser war sehr kalt, aber bei den immer noch hohen Temperaturen war es erträglich. Daniela kicherte und zielte auf sein Gemächt: „Weg mit den Händen! Das muss auch sauber werden.“ Der Strahl schmerzte auf seinen Hoden. Plötzlich erklang lautes Männergelächter. „Dein Winzling zwischen den Beinen muss aber noch wachsen, wenn du was damit anfangen willst!“ Dirk amüsierte sich. „Bist du wirklich schon erwachsen? Oder doch erst zwölf?“
Schnell hielt sich Moritz die Scham zu. Daniela schaltete das Wasser ab. Moritz flitzte an den beiden vorbei ins Haus, um sich Kleidung zu besorgen.
Dirk lachte: „Leck mich fett! Ist das geil!“
Daniela küsste Dirk und meinte: „Habe dir doch gesagt, dass er keine Konkurrenz ist.“
Dirk: „Mit dem Würmchen garantiert nicht.“ Der junge Mann verabschiedete sich von seiner Bekanntschaft und fuhr nach Hause. Da hatte er bei der Arbeit und seinen Jungs im Club was zu erzählen! So eine heiße Braut erobert! Und dann dieser Lauch mit seinem Mikropenis! Ha! Das wird ein Brüller, grinste er. Daniela hatte ihm sogar ein Nacktfoto von Moritz aufs Smartphone gesendet. Schon ziemlich gemein. Aber egal. Ist doch lustig, fand er. Und Daniela musste er unbedingt wiedersehen!

Abends lag Daniela mit Moritz im Bett, ließ sich oral verwöhnen und dachte dabei an ihre Bekanntschaft.

- Bam! Dirk ist echt voll swag! -

Die Demütigung des Jünglings hatte sie geil gemacht. So ein schöner Orgasmus würde den Tag herrlich abrunden. Wahrscheinlich würde sich Moritz, sobald sie eingeschlafen war, ins Bad schleichen und seinen kleinen Wicht würgen... Egal, dachte sie. Er hatte es sich verdient. Sie hatte es ein bisschen weit getrieben mit dem Armen. Aber warum fühlte sie sich dann nicht schlecht? Warum fühlte sie sich sooo geil? „Oh, Moritz, mein Süßer. Ich muss schon sagen... Du wirst von Mal zu Mal geschickter mit deiner Zunge.“

Am nächsten Tag steckte Oliver seit über fünf Tagen im KG und hielt es kaum noch aus, bis endlich eine Wärterin kam und ihn befreite, damit er seinen Losgewinn einlösen konnte. Warum schlichen die Sekunden heute noch langamer als gestern?
Kurz nach dem Mittagessen erschien dann endlich eine Uniformierte. Leatherman, Niklas und Robby sahen neidisch, wie Oliver zu seinem Date abgeführt wurde. Er winkte ihnen grinsend zu. Dann ging es durch mehrere verschlossene Türen bis zum Besucherbereich, wo insgesamt acht Räume mit Bett und Sofa ausgestattet waren. Oliver wurde eingelassen. Er drehte sich um. „Was ist denn jetzt mit dem KG?“
Die Wärterin antwortete: „Den Key wird wohl die... dein Besuch haben.“
Oliver fand sich noch alleine in dem Zimmer und sah sich um. Er setzte sich auf die Couch und hüpfte ein wenig. War sie zu weich für einen harten fi**k? Lieber das Bett? Er prüfte die Matratze. Schön fest. Ja, da würde er es der geilen Schnalle besorgen.

Nervös trommelte er mit den Fingern. Wo blieb die denn? Etwa fünf Minuten später ging die Tür erneut auf: Da war sie! Und wie geil! Unter einem dünnen Mantel trug sie Strapse, ein geiles schwarzes Dessous, High Heels, ein Bustier über richtig geilen großen Brüsten. Ein langer Pferdesch****z schwarzer Haare fiel ihr auf den Rücken. Das war mal eine Braut erster Sahne! Wow! Da hatte sich die Direktorin aber in Unkosten gestürzt.
Die Frau stellte sich als Anastasia vor. „Ich habe gehört, du bist ein ganz besonderer Insasse.“
Oliver stutzte. „Ach, ja? Inwiefern?“
Die Frau kam näher und packte ihm ungeniert in den Schritt, klopfte gegen die Schelle und grinste. Oliver grinste zurück. „Ach so. Ja, aber der wird nicht lange stören.“ Im KG presste sich eine Erektion gegen die Wände. Oliver stöhnte wollustig auf.
Anastasia hatte rote Lippen und roten Nagellack aufgelegt. Sie lächelte und holte aus ihrem Mantel zwei rote Seidenschals, dann warf sie den Mantel zu Boden. Die Professionelle drückte Oliver auf das Bett und fixierte die Hangelenke am Kopfende. Der Gefesselte grinste. Schmutzige Spiele kann sie auch, freute er sich. Zwar hatte er sich die Sache etwas anders vorgestellt, aber er würde sich überraschen lassen, was das heiße Callgirl mit ihm anstellte. Warum nicht mal die Pussy alles machen lassen?

Endlich kramte sie in ihrer Handtasche. Da kam wohl jetzt der Schlüssel hervor, nachdem Oliver schon so sehr lechzte. Doch es war ein Lippenstift, den sie sich mithilfe eines kleinen Spiegels nachzog.
Der Gefesselte murrte: „Wann geht es denn endlich los mit uns, Schätzchen? Wir haben nur eine Stunde. Und ich habe viel zu bieten...“
Die Frau lächelte und bewegte sich langsam in erotischer Pose auf das Bett zu, kletterte über den Liegenden und streichelte ihm über Brust und Bauch, Innenseiten der Schenkel und den KG. Oliver stöhnte auf.

- Puppe! Mach endlich das Ding auf!!! -

Erik war seit der Betriebsfeier bei seinen Angestellten endgültig unten durch. Zumindest kam es ihm so vor. Er spürte die amüsierten Blicke, hörte das Tuscheln und merkte auch, wie er nur noch als normaler Gast bedient wurde. In dem Bewusstsein des Personals war Miriam die eigentliche Chefin des Etablissements. Am gestrigen Abend war Miriam verschwunden gewesen, und Erik wusste bis jetzt nicht, wo sie gewesen war. Aber das beglückte Gesicht, als sie mitten in der Nacht auftauchte und sich an ihn kuschelte, sprach Bände. Wahrscheinlich hatte sie ein geheimes Stelldichein mit Kellner Leo gehabt.

Heute marschierte er am Strand entlang, um seinen Kopf freizubekommen. Er kam an einer Gruppe vorbei, die sich lautstark über in der Nähe liegende junge Männer ärgerte, weil diese Musik hörten. Es kam zu einem Disput, bei dem sich beide Parteien gegenseitig beschimpften.
Erik lief schnell vorbei und ließ die Streitigkeiten hinter sich. Die Situation erinnerte ihn an ein Wochenende vor vielen Jahren. Er wohnte damals als 28-Jähriger gerade in einer 120-Quadratmeter großen Wohnung. Die Nachbarn waren partyfreudige Menschen. Beinahe jedes Wochenende ging es lautstark zu. Musik und Gästeschar machten ziemlichen Lärm, aber Erik tolerierte die Feierwütigen. Er wollte nicht wieder Ärger mit den Nachbarn, wie in seiner Ex-Wohnung.
Doch an einem Freitag übertrieben es die Leute. Ständig klingelten angetrunkene Personen an seiner Tür oder klopften laut. Gegen drei Uhr morgens hatte er noch kein Auge zugetan. Ihm platzte der Geduldsfaden. Er machte sich auf den Weg in die benachbarte Wohnung, deren Tür aufstand, weil einige Gäste auch im Treppenhaus feierten. Zufällig waren die anderen Mieter nicht zu Hause, so dass sich außer Erik niemand gestört fühlte.
Er wühlte sich durch Menschenmassen auf Flur und in diversen Räumen auf der Suche nach Celine und Dustin, das junge Paar, das in der Wohnung lebte. Doch die Gastgeber blieben unauffindbar.

Nach einigen Fragen, fand er sie doch noch auf dem Balkon mit anderen Gästen. Höflich meinte er: „Hört mal! Könntet ihr vielleicht wenigstens die Mucke ein bisschen leiser drehen? Ich kann überhaupt nicht schlafen. Wir haben schon nach drei Uhr. Das wäre echt nett.“
Dustin hielt eine Bierflasche in der Hand und deutete auf Erik: „Das ist unser Nachbar. Erich.“
Erik verbesserte ihn, aber Dustin blieb dabei. „Willst du uns den Spaß nehmen, Erich? Wir feiern doch nur ein bisschen.“
Erik: „Schon, aber es ist echt laut. Ich kann nicht schlafen. Ich würde euch ja nur bitten, die Musik ein kleines bisschen leiser zu stellen.“
Celine, eine Blondine Anfang 20, meinte: „Na, komm! Jetzt stell dich mal nicht so an! Nimm dir ein Bier und feier einfach mit.“
Erik: „Danke, aber ich bin echt totmüde.“
Dustin: „Sei kein Spielverderber! Hey, Ben, Mark, Philip, kommt mal her und erklärt dem Erich, dass ihr noch feiern wollt.“
Erik seufzte. „Ich bitte euch ja nur, ein wenig Rücksicht zu nehmen, OK?“
Celine: „Sei nicht so zugeknöpft! Zieh dir mal den Stock aus dem Arsch und trink was!“

Erik verzog sein Gesicht. Er wollte die Wohnung verlassen, hatte aber gleich die drei jungen Burschen Ben, Mark und Philip im Schlepptau, die ihm grölend folgten. Sie winkten noch anderen Partygästen, die sich anschlossen und die reinste Polonaise bildeten. Erik schloss seine Tür auf und... Der Pulk drängte lautstark mit ihm in seine Wohnung. Erik protestierte, aber einer der drei Männer sagte grinsend: „Erich, wir feiern doch nur ein bisschen.“
In Windeseile machten sich acht Personen im Wohnzimmer breit. Und nach und nach folgten noch weitere sechs oder sieben weitere Leute, die sich in Eriks Wohnung verteilten. Anfangs beschwerte sich Erik noch vehement, und versuchte die Eindringlinge aus seiner Wohnung zu bugsieren, aber bald gab er es auf, denn die wenigen Leute, die er rausdrängen konnte, waren schnell wieder drin, denn ständig machte irgendwer die Tür auf. Andere kamen dazu... Es war aussichtslos.
Ein Typ fragte ihn dreist: „Hast du nichts zu trinken hier, Alter? Der Kühlschrank ist leer.“
Erik konnte es nicht glauben. Er war geplündert worden. Hilflos sackte er auf einen Stuhl in der Küche und ächzte. Dann hörte er laute Geräusche aus dem Wohnzimmer. Als er gucken ging, hatte jemand die Möbel zur Seite geschoben, um eine Tanzfläche zu schaffen. Die Stereoanlage war ebenfalls geentert worden. Mit voller Lautstärke schallte ein Song durch die Luft.

Erik konnte sich erst nach längerer Zeit bis zur Musikanlage durchkämpfen, denn mittlerweile war der Raum völlig überfüllt mit angeheiterten Partygängern. Heute wusste er gar nicht mehr, wie er letztlich alle ungebetenen Gäste wieder losgeworden war, aber er hatte noch lange in der dann verlassenen Wohnung gesessen und hatte sich das Durcheinander, das vergossene Bier und zu Bruch gegangenen Sachen angesehen und mit dem Kopf geschüttelt. Er hatte angefangen aufzuräumen, aber das war eine Sisyphosarbeit, so lange die Vandalen noch in den annektierten Räumen wüteten.
Endlich wurde es ihm zu bunt, und er lief rüber zu Celine und Dustin, um ihnen die Meinung zu sagen. Die zuckten jedoch nur mit den Schultern. Dustin meinte: „Was kann ich dafür, wenn sich einige daneben benehmen? Bin ich deren Vater, oder was?“
Erik lief zurück zu seiner Wohnung, doch die Tür war zu. Er schellte Sturm, aber niemand öffnete. Als etwa zehn Minuten später zwei Mädels hineinwollten, ging die Tür auf, und Erik schlüpfte ebenfalls hinein. Ein Bursche, gerade mal volljährig, fragte: „Ey! Wer bist du denn?“
Erik: „Ich wohne hier!“ Er drückte sich vorbei. Der junge Mann packte Erik. „Hey! Pass auf, wo du hinläufst, Kollege!“
Der Hausherr riss sich los und stürmte weiter, erhielt aber noch einen Arschtritt von dem Jüngling, kümmerte sich aber nicht drum. Er wollte nur noch die Leute rausschmeißen.

Was war das für eine Nacht gewesen! Erik lief den Strand weiter runter Richtung Süden. Das Etablissement war nicht mehr zu sehen. Am Strand lagen einige sonnenhungrige Bikinigirls. Auf dem blitzenden Wasser schossen Jünglinge auf ihren Wakeboards über die Wellen.
Die damalige Party war kein Einzelfall gewesen. Er erinnerte sich daran, mindestens acht oder zehn Mal bei Celine und Dustin um Ruhe gebeten zu haben. Beinahe jedes Wochenende ging es dort hoch her. Glücklicherweise war es nur dieses eine Mal dazu gekommen, dass die Gäste seine Wohnung stürmten.
Aber Erfolg hatte er mit seinen Bitten um Ruhe nie. Entweder versprach Dustin, die Musik leiser zu drehen - was nie geschah -, oder Celine würgte ihn gleich ab: „Ach, der Erich wieder! Lass mich raten. Du willst pennen. Kauf dir einfach mal Ohrstöpsel oder so was.“
Ein anderes Mal öffnete sie und beschoss ihn kichernd mit einer Wasserpistole.

Nach einigen Monaten war es dann plötzlich vorbei mit den wilden Partys. Vielleicht hatten sich andere Nachbarn beschwert. Aber dann kam es noch verrückter: Celine kam vorbei und behauptete, dass sie Migräneanfälle habe und von Eriks Fernseher gestört würde. „Auch, wenn er leise ist. Der muss ganz aus sein! Ab 20 Uhr!“ Sie forderte es einfach.
Erik runzelte die Stirn, als er sich daran erinnerte. Damals war er so gutgläubig und rücksichtsvoll, dass er sich tatsächlich daran hielt. Dabei kamen all die Sendungen, die ihn interessierten, im Abendprogramm. Und so ganz konnte das mit der Migräne auch nicht stimmen, denn eines Tages hörte Erik, der artig ab 20 Uhr ein Buch las, Geräusche von den Nachbarn, die von einem temperamentvollen Liebespaar stammen mussten.
Doch das „Fernsehverbot“ war nicht die einzige Schikane des benachbarten Pärchens. Die Balkone der beiden Wohnungen lagen nebeneinander, und Erik fand beinahe täglich massenweise Müll auf seinem Boden. Das musste von Celine und Dustin stammen. Beweisen konnte er es nie, aber es war offensichtlich. Trotzdem hatte Erik sich nie getraut, die beiden darauf anzusprechen. Wenn sie sich im Treppenhaus trafen, grüßten sie sich mittlerweile nicht mal mehr.

Aber dann kam der Tag, als Celine unerwartet bei ihm klingelte und ihn freundlich anlächelte. „Hi, Erich.... rik. Also, ich wollte mal eine kleine Bitte loswerden. Wir fliegen nämlich für eine Woche in Urlaub, und ich dachte, du würdest ein bisschen aufpassen, dass bei uns niemand einbricht und so.“
Erik nickte. „Ja, tagsüber bin ich aber arbeiten.“
Celine: „Ach, das ist überhaupt kein Problem. Mach dir keinen Stress. Nur morgens und abends die Jalousien hoch- und runterziehen.“
Erik schaute sie an. Er hatte mit ihnen nur Ärger gehabt, und nun wollte Celine, dass er sich um ihre Rollläden kümmerte? „Na, gut.“ Er wollte schon die Tür zumachen, da merkte er, dass Celine ihm ja noch den Wohnungsschlüssel geben musste.
Die junge Frau holte ihn gerade aus ihrer knallengen weißen Jeans hervor, überreichte ihn und streifte Eriks Hand dabei auf eine erotische Art und Weise. Dann knöpfte sie sich die Bluse weiter auf und lächelte. „Ach, und wenn du schon da bist, guck mal nach den Pflanzen, ob die genug Wasser haben.“
Erik nickte. „Ja, ist OK.“ Celine wollte sich schon umdrehen, da schwang sie zurück und meinte: „Ach so, was ich beinahe vergessen hätte...“
Erik sah sie fragend an. Celine: „Wir sind schon so gut wie weg. Müssen uns beeilen, damit wir den Flieger nach Malle kriegen. Daher... Würdest du wohl mir einen riesengroßen Gefallen tun?“
Erik wurde nervös. Was kam denn jetzt?
Celine: „Wir haben es nicht mehr geschafft, zu spülen. Wenn du die paar Sachen eben sauber machen könntest.... Wäre echt super von dir.“
Erik verkniff den Mund und brummte. Aber er sagte: „Ja, OK“ Er atmete laut aus. Die Nachbarin strahlte ihn an. „Toll! Du hast was gut bei mir, Erich... Ich meine Erik.“ Sie gab ihm ein Küsschen auf die Wange und verabschiedete sich.

Als Erik sich dann eine Stunde später die Bescherung in der fremden Küche ansah, stockte ihm der Atem: Hatten die eine Woche lang sämtliches Geschirr benutzt und stehen lassen? Solche Berge aus Töpfen, Schüsseln, Pfannen, Tellern, Tassen, Gläsern und Besteck hatte er ja noch nie gesehen! Teilweise stand das wohl schon länger, denn einige Reste waren steinhart.
Er machte sich an seinen Spüldienst und stellte fest, dass es noch mehr Zeit in Anspruch nahm, als befürchtet. Erst, als er alles verstaut hatte, sah er ein Blatt Papier auf dem Küchentisch liegen. Groß und fett stand da: „Hallo Erich!“ Damit war er wohl gemeint. Er nahm das Blatt und las den Text, der darunter stand:

„Schon mal tausend Dank für deinen kleinen Gefallen. Noch was:
Da kommt morgen oder übermorgen ein Paket.
Bitte nimm es an oder hole es von der Poststelle ab. C+D.“

Erik stöhnte. Morgen war er bei der Arbeit. Da musste er abends wohl schnell noch zur Post fahren. Und so kam es auch: Er fand im Briefkasten von Dustin und Celine eine Benachrichtigungskarte des Zustellers und machte sich sofort auf den Weg. Ihn erwartete ein zwei Meter langes riesiges Paket, das laut Angaben 48,5 kg wog. Er hievte es in sein Cabrio und schleppte es in die Nachbarwohnung.
Im Laufe des Abends kam eine SMS von Celine: „Hi, erich. Hast du das paket?“
Erik antwortete mit seinem Handy.
Celine: „Gut. Guck mal nach ob alles da ist. Sonst muß es reklamiert werden.“
Erik: „OK.“ Er machte das Paket auf und stellte fest, dass es ein Schrank war, der aufgebaut werden musste. Erik zählte jede Schraube und jedes Brett und verglich es mit der Aufbaubeschreibung. Alles da. Er simste es Celine. Doch damit war sie nicht zufrieden.
Ihre Antwort: „Bittte aufbauen. Kein risiko eingehen. Danke!“
Erik stöhnte. Die wollte, dass er seinen Feierabend damit verbrachte, einen Schrank aufzubauen? Er kämpfte mit sich. Konnte sie das verlangen? Das war ganz schön unverschämt, oder? Sollte er sich weigern? Aber irgendwie fühlte er sich verpflichtet. Also begann er mit der Arbeit. Als er fertig war, simste er noch schnell, dass alles in Ordnung war, und fiel dann totmüde ins Bett.

Erik merkte, wie er in Gedanken am Strand immer schneller gelaufen war. Er ärgerte sich noch zu sehr über die Erinnerung an das dreiste Pärchen. Wahrscheinlich hatten sie am Pool im Hotel in der Sonne gelegen und sich über den „voll blöden Erich“ totgelacht.
Nach deren Urlaub gab es kein Danke und gar nichts. Als hätte Erik völlig selbstverständlich gehandelt und Pflichten erfüllt.
Als er die braungebrannte junge Frau einige Tage später im Hausflur traf, fragte er mal nach, wie ihr der Schrank gefiele. Celine meinte: „Gut. Wenn wir wieder was haben, melden wir uns. Dustin und ich haben da nicht so viel Bock auf dieses Zusammenschrauben.“
Erik stellte klar: „Ich habe auch keinen Spaß daran.“
Celine lächelte etwas verlegen. „Weißt du was? Du bist bei unserer Party eingeladen. Dustin und ich feiern nämlich Einjähriges!“
Für die Feier hatten sie Räumlichkeiten angemietet, weil sie vom Vermieter der Wohnung bereits Ärger wegen der vielen Ruhestörungen bekommen hatten. Erik nahm gerne an.

Zwei Wochen später war es so weit: Es hatten sich bereits circa 60 Gäste versammelt, ein DJ sorgte für die Musik, ein Bufett für satte Bäuche. Celine kam zu Erik und reichte ihm eine Schürze. „Kannst du dir schon mal umbinden. Da hinten ist die Theke. Vielleicht spülst du erst mal die schmutzigen Gläser. Wir brauchen neue.“
Erik sah sie irritiert an. Er sollte Gläser spülen? Als er nicht sofort reagierte meinte Celine: „Mach hinne! Die Arbeit tut sich nicht von alleine.“
Erik: „Aber...“
Celine schob ihn vor sich her. Erik: „Ich dachte, ich bin hier Gast.“
Celine: „Äh, ja klar, Erich. Du kannst dir was zu trinken nehmen und so. Aber ein bisschen mithelfen ist doch nicht zu viel verlangt, oder?“
Perplex band er sich die Schürze um und stellte sich hinter die Küchenzeile, um Gläser zu spülen. Kurz darauf war er auch fürs Bierzapfen zuständig und musste schließlich mit Tabletts voller Getränke durch die Menge zu Stehtischen laufen und neue Bestellungen aufnehmen. Er traf auf Dustin. „Leg mal einen Zahn zu, Mann. Die warten da hinten schon.“

Heutzutage konnte sich Erik nicht mehr erklären, wie er sich so hatte ausnutzen lassen können. Der Abend wurde zur Tortur. Kilometer latschte er mit schweren Tabletts herum und musste sich noch beschimpfen lassen, dass er zu langsam sei. Er schwor sich an diesem Tag, mit seinen Nachbarn nichts mehr zu tun haben zu wollen. Und glücklicherweise zogen Dustin und Celine einige Monate später aus.
Erik schüttelte den Kopf, um die Erinnerungen an das Pärchen loszuwerden.
Als zwei Wochen später ein neues Paar eingezogen war, befürchtete er schon, dass es wieder seltsame Leute waren, aber das Duo war ausgesprochen nett und pflegeleicht. Einziger Kritikpunkt wäre vielleicht gewesen, dass sie noch mehr lauten Sex hatten, als Dustin und Celine. Aber am nächsten Tag entschuldigten sie sich jeweils dafür.
Erik merkte, wie alleine er als Single war. Die beiden Nachbarn sah man nur zu zweit und Händchen haltend, küssend und an einander gekuschelt. Frisch verliebt, hatte er anfangs gedacht, aber der Zustand änderte sich auch nach einem halben Jahr nicht.
Erik begann zu dieser Zeit, in diversen Singlebörsen online nach einer Partnerin zu suchen. Er wusste damals nicht, dass es noch über ein Jahr dauern würde, bis er Miriam kennenlernen würde.
Beruflich lief endlich alles super. Er wurde sogar mit 29 Jahren zum Büroleiter befördert. Ja, das war ein schöner Erfolg, erinnerte er sich.

Erik lief weiter den Strand hinab und merkte, wie er durstig wurde. In der Ferne war eine kleine Bude, die Getränke und Eis verkaufte. Ein wenig Münzgeld hatte er dabei.
Auf dem Rückweg fuhr eine Quadfahrerin in Jeansshorts und bauchfreiem Top an ihm vorbei. Er signalisierte, dass er gerne mitgenommen würde, aber die junge Frau zeigte ihm den ausgestreckten Mittelfinger und heizte gasgebend weiter. Erik ärgerte sich.

- So eine Frechheit! Die jungen Mädels von heute haben keinerlei Respekt! -

Das Quad sah ihm aus, als stamme es aus dem Verleih in der Nähe der Strandbar. Und die Fahrerin... irgendwie hatte er sie schon mal gesehen. Aber aus der Distanz hatte er sie nur flüchtig mustern können. War sie am Ende sogar eine Angestellte? War die Betriebsfeier der Tropfen, der den letzten Respekt seiner Leute ihm gegenüber hatte verlieren lassen?
Leider konnte er im Nachhinein nicht mehr bestimmen, wer die Person gewesen war. Er war sich einfach nicht sicher. 90-60-90 hatten hier viele Mädels. Und lange Haare auch.
Auf halber Heimstrecke kühlte er sich im Meer ab. Das Wasser erfrischte zwar auch seine Männlichkeit, aber von seiner Geilheit nahm es ihm leider nichts. Er zog sich die Badeshorts runter und betrachtete die eingeschlossenen Genitalien. Kein Stoppel war zu sehen. Veras Creme hatte tatsächlich permanente Wirkung. Es war immer noch ein komisches Gefühl, nie wieder Schamhaare haben zu können. Er streichelte über die Haut über der Schelle, wo früher „Samenstau“ tätowiert gewesen war. Wenigstens das war er losgeworden, als er zum Xavier geworden war. An sein neues Gesicht hatte er sich auch schon lange gewöhnt.
Das einzige Problem war, dass er immer noch keuschgehalten wurde. Bisher ließ der blöde Schlüssel auf sich warten. Fast drei Wochen war das Containerschiff unterwegs. Und sein Verschluss dauerte bereits 64 Tage an. Er seufzte und zog sich die Shorts hoch.

- Wenn das Schicksal einen Funken Erbarmen mit mir hat, ist der Key morgen in der Post... -

Dann stöhnte er auf. Morgen war Sonntag. Toll! Also mindestens zwei Tage warten. Der heutigen Chastity Show würde er fernbleiben. Die würde ihn nur unnötig aufgeilen. Sollte Miriam doch mit ihrem dämlichen Leo rummachen und ihn poppen bis zum Sonnenaufgang! Leise fluchte er, denn eine Erektion drückte schmerzhaft gegen die Schelle.

Derweil war die Laune in der Zelle in Deutschland, in der Leatherman, Robby und Niklas hockten, auf dem Tiefpunkt angelangt. Sie stellten sich schweigend vor, wie Oliver es gerade einer geilen Schlampe so richtig besorgte... Und sie schmorten hier in ihrem eigenen Saft.
Oliver allerdings verdrehte entsetzt die Augen, als die Frau nicht den Key hervorholte, sondern einen Umschnalldildo. Sofort klemmte er die Beine zusammen und bockte wie ein Rodeopferd. „Ey! Was soll die Scheiße!? Weg damit! Schließ mich aus dem KG auf! Ich habe genug von deinen Spielchen.“
Das Callgirl sah ihn an. „Aufschließen? Aber ich habe keinen Schlüssel.“
Oliver fluchte. „Dann besorg ihn schnell! Was willst du denn sonst hier?!“
Sie war dabei, sich den Strap-on umzuschnallen. Oliver lachte ironisch. „Schätzchen, das kannst du komplett vergessen!“
Die Strapselady schien sein Kommentar nicht zu stören. Stattdessen zog sie sich ihren roten Tanga aus, knüllte ihn in Oliver Mund und fixierte ihn mit einem breiten Lederriemen. Der Gefesselte war so überrascht, dass er kaum Gegenwehr zeigte. Er brummte nur in das aromatische, feuchte Höschen und starrte auf den dicken Dildo, der gerade von ihren geschickten Händen mit Gleitgelt eingeschmiert wurde.
Dann holte sie zwei weitere Seidenschals hervor und band sie an den Fußgelenken fest. Sie zeigte zum Kopfende des Bettes. „So, ich hätte die Füßchen jetzt gerne neben deinen Händen. Heb deine Beine mal an.“
Aber Oliver sträubte sich und gebährdete sich wie wild, schüttelte den Kopf und grunzte in den Knebel.
Anastasia hob kritisch eine Augenbraue. „OK. Es ist so: Ich mache hier einen Job, und dafür bekomme ich Geld. Wenn du nicht mitmachst, bekomme ich auch kein Geld. Also: Lässt du jetzt deine verfi**kten Füße da oben festbinden, oder muss ich erst ein paar Wärterinnen holen, die mir helfen?“
Oliver grunzte in den Knebel, aber ließ sich resignierend fesseln. Er wusste bisher gar nicht, dass er so gelenkig war. Sein Hintern präsentierte sich wie auf einem Tablett.

Im nächsten Moment kniete die Lady auf der Matratze und bewegte sich bis kurz vor den nackten Freier. Die Spitze des Dildos berührte Olivers Hintereingang, und der Gefesselte brüllte dumpf in seinen Knebel. Anastasia lächelte. „Aber ja doch. Ich beeile mich ja. Du willst anfangen. Wir haben nur eine Stunde. Ich verspreche dir, hoch und heilig, diese Stunde wirst du in deinem Leben nie wieder vergessen.“
Sie versenkte langsam den Silikonphallus zwischen den Backen. „Hmmmm. Schön eng, die Muschi. Ist die etwa noch jungfräulich?“
Olivers Geräusche waren kaum zu identifizieren. Schmerzensschreie? Euphorie? Geilheit? Flehen? Jammern? Drohungen? Wimmern? Anastasia war das ziemlich egal. Sie brachte den Dildo bis zum Anschlag unter und verfiel dann in einen Rhythmus, in dem ihre sexy Hüften vor- und zurückbewegt wurden.

Vor der Zellentür wechselten sich drei Schließerinnen damit ab, durch den Spion zu lugen. Eine Brünette schubste ihre Kollegin zur Seite: „Ich bin wieder dran.“
Eine Blondine mit Stupsnase forderte ungeduldig: „Und danach aber wieder ich!“
Alle drei Frauen hatten feuchte Höschen unter ihrer Uniform - und das lag nicht an den sommerlichen Temperaturen in der Anstalt.
Viele Grüße von prallbeutel
---
Meine kostenlosen Geschichten:
+++ Die gemeine Miriam +++ Das Unzuchts-Komplott +++ Im Reich der Megara +++ Die Nachtschicht seines Lebens +++ Optional Genetics +++ Venus +++ Regina +++
Kurzgeschichten:
+++ Ralfs neues Leben +++ Das Gespräch im Regen +++ Der auferstandene Engel +++ Seine Nummer Eins +++ Amour Libre +++ Die Erben +++ Aller guten Dinge sind drei +++ Das Abschiedspräsent +++ Natascha +++ Friday Talk +++

E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Sir Dennis Volljährigkeit geprüft
Keyholder

Hannover


S/M ist eine spezielle Form vom Zärtlichkeit

Beiträge: 714

Geschlecht:
User ist offline
0  0  Dungeondogmaster  
  RE: Die gemeine Miriam Datum:12.08.18 21:33 IP: gespeichert Moderator melden


Das mit Oliver gefällt mir sehr!!!
S/M ist eine spezielle Form vom Zärtlichkeit (mein exsklave H.F.B.)

wo immer du auch bist, es ist okay so wie es ist

Das Avatar zeigt meinen Huddel im Kg :-D

Meine Story im Jugendschutzboard

E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
AlfvM
Stamm-Gast





Beiträge: 302

User ist offline
  RE: Die gemeine Miriam Datum:12.08.18 21:57 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Prallbeutel,
hoffentlich gehts für Oliver entsprechend weiter. Moritz sollte sich von Danny trennen, die hat ihn nicht verdient ob er das kann wer weis. Auch Erik sollte Erlösung bekommen, eine Trennung von Miriam wäre nicht schlecht. Ich bin neugierig was dir einfällt.
VLG Alf
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Veronice Volljährigkeit geprüft
Keyholder

Seelze




Beiträge: 381

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Die gemeine Miriam Datum:15.08.18 14:03 IP: gespeichert Moderator melden


Schön, dass Oliver jetzt bekommt, was er verdient :P
E-MailProfil anzeigenNachricht senden Nachricht kopieren Nachricht zitieren Nachricht �ndern Nachricht l�schen
Seiten(126) «122 123 124 125 [126] »
Antworten Bei Antworten benachrichtigen
Jumpmenü
Google
Suche auf dieser Seite !!


Wir unterstützen diese Aktion

Impressum v 1.2
© all rights reserved, 2018

Status: Sessionregister
Der Aufruf erzeugte 24 locale und 1 zentrale Queries.
Ladezeit 0.63 sec davon SQL: 0.57 sec.