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  Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla
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AlfvM
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:06.10.18 18:39 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo ihrJoe,
noch hat Annabelle Glück, dass Leonidas sie "braucht", das kann sich aber schnell ändern.
Schade für die twins dass Annabelle so reagiert, aber die Folgen muss sie irgendwan selbst tragen.
Für die Twins ist es schön, dass sie bei Achim u. Karola erleben wie eine Beziehung sein kann u. sie werden auch geliebt. Mach weiter so.
VLG Alf
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:10.10.18 17:04 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Leia
Zitat

Annabelle ist eine Frau an der die Geister sich scheiden. Gut sie hat ihre Ziele im Leben früher waren es Fernsehen und Talkshows heute Männer die ihr Luxus und Reichtum ein Leben in Saus und Braus bieten. Doch ob sie da glücklich werden wird bei dem Mann den sie hat oder anderen ich wage es zu bezweifeln.


Ja, da hast Du wohl recht, aber selbst "Glücklich" ist sie ja, Zumindest im Moment, nun heute erfahren wir etwas mehr, auch über Herrn vor Rabenhorst, dafür können wir nächstes mal wieder bei einem anderen Paar verweilen um dann ... aber das führt jetzt zu weit an Vorschau.


Hallo AlfvM
Zitat

... noch hat Annabelle Glück, dass Leonidas sie \"braucht\", das kann sich aber schnell ändern.


es könnte sein, Du hast recht, wer das wohl weiß? Fragen wir doch einfach mal den Autoren: "Also äh, das möchte ich doch noch nicht verraten. Natürlich ist es da nicht so wie es scheint!"

Na, der böse Kerl will wohl nichts verraten, da muss seine Herrin ihm wohl eins braten! Neeeein, das bin ja ich...

Auch dieses mal meinen lieben Dank für die Korrektur, hach da dachte ich ich wüsste so viel und dann wird mir einfach erklärt, dass das ganz anders ist. Na ja ich bin ja auch nur ein Sklave der sich natürlich für die viele Mühe auch für Euch bedankt.

Viel Freude auch den Lesern, die sich nicht melden und nur so mitlesen auch euch wünsche ich viel Freude beim 48-sten Teil.

Ihr_joe
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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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  3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla - Teil 48 Datum:10.10.18 17:45 IP: gespeichert Moderator melden


Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla - Teil 48

Das Gespräch - oder ein wundervolles Menü

So, alles vorbereitet. Die 3 Jungs sind für heute Nacht bestellt, das BDSM-Loft ist gemietet. Ich dachte nicht, dass es schon beim ersten Mal vom Erfolg beschienen ist. Mit so einer schnellen Einladung habe ich nicht gerechnet.

Klar war es ein enormer Aufwand mit Anabelle, aber ich brauchte eine Frau die dumm genug ist, kein Kapital aus ihrer Macht zu ziehen und andererseits so gefühlskalt wie eine Statue. Dann ist sie jetzt abhängig von meinem Geld und sonnt sich in meinem Glanz. Ich benötige den Chinesen für die Übernahme einer Firmengruppe und überhaupt, mit seinem Kapital in der Hinterhand kann ich ganze Konzerne in die Knie zwingen und einsacken! Natürlich auch als Entrée für den gesamten chinesischen oder gar noch weiteren asiatischen Raum.

Bis zu dem Termin in Shanghai muss Anabelle soweit sein. Ah, da kommt sie, für heute ist es gut so, aber sie braucht auch eine Makeup-Artistin, die ihr das richtige, passende Schminken beibringt. Gestern war das bei einer Schönheitsbehandlungen im SPA vom Hotel und noch nicht so dominant, wie sie es später braucht. So was geht da einfach nicht.

»Hallo Belle, bist du endlich frei?«, frage ich, obwohl ich längst weiß, dass die Scheidung schon rechtskräftig ist.

»Ja, alles bestens, was hast du vor?«

»Oh, ich dachte, wir gehen mal wieder ins Lorenz Adlon in die Bibliothek, du magst doch auch den Blick auf das Brandenburger Tor?«, frage ich Belle.

»Ah ja, das ist dort, wo es eine verständliche Speisekarte gibt, isst du wieder einen deiner rohen Fleischlappen?«

»Du hast doch letzthin auch einmal probiert und fandest es sogar besser als dein totgebratenes Etwas! Aber nein, ich mag heute mal eines der Menüs.«

Praktischerweise nehmen wir gleich die Limousine und Fahren zum Kempinski, wenig später halten wir „Unter den Linden“ und sind wenig später im dem Sternelokal.

Wir werden an den Tisch geleitet und Belle wirkt in ihrem Aufzug etwas deplatziert. Obwohl die Bibliothek mit ihrem Charme, der kleinere der beiden Räume ist, die zum Restaurant „Esszimmer“ gehören, ist die Decke für ein Lokal unvergleichlich, die Gemälde könnten ebensogut eine Kirche schmücken. Modern und etwas verrucht passt doch, denn Marlene Dietrich wurde im Adlon entdeckt.

Wir bestellen uns ein 8-Gang Menü, das für Belle ohne Weine, denn sie darf ja noch keinen Alkohol trinken, aber ich werde sie mir natürlich genussvoll gönnen.

Während wir die Vorspeise essen, Gänselebercreme/marinierte Feigen, mit Ananaspapier, Muscovado Zucker, Kaffee und Chili beginne ich mit meiner Erzählung für Belle:

»Du weißt doch, du bist bei dem Chinesen eingeladen, dazu muss ich dir etwas erklären. Wie fange ich am besten an, er ging doch in England auf ein freies Internat, seine Eltern waren ja reich genug, ähnlich den meinen. Ich ging auch in so ein Internat, war damals 10, wie peinlich mir damals war, noch vorne gerufen zu werden, und dann vor dem Lehrer Strammstehen zu müssen. Dann das Strammziehen des Hosenbodens. Und erst, als der Lehrer mit dem Rohrstock Maß nahm, mit dem Rohrstock den Hintern leicht antippte, bevor er anfing zu züchtigen. Dann die stechenden Schläge, meist sechs, oft zwölf oder sogar vierundzwanzig direkt hintereinander, fast ohne Verschnaufpause dazwischen. Oft habe ich geheult und mein Hintern tat noch ein, zwei Tage lang weh. Damals habe ich mir geschworen, ich gehöre irgendwann mal auf jeden Fall zu denen, die austeilen! Später als 14-Jähriger war ich schon einer von denen, die sich Respekt verschafften.«

Wir sind mit dem ersten Gang fertig, und ich warte, bis der zweite serviert ist. Während wir geduldig einer Gelbflossenmakrele mit eingelegten Pilzen harren, die laut Karte mit Saiblingskaviar, Nussbutter, Beurre Blanc, Ingwer, Zitronengras und Limettenblätter angerichtet ist, wie uns der Oberkellner erklärt, lasse ich unauffällig meine Blicke schweifen, inwieweit wir im Lokal das Aufsehen der übrigen Gäste erregen.

Belle fragt mich danach, ob sie das genannte Gericht überhaupt essen kann, weil „Beurre blanc“ sei ja wohl ein Wein. Ich erkläre ihr, es sei ganz im Gegenteil eine Buttersauce und dass selbst etwaig enthaltener Wein nichts ausmachen würde, da der Alkohol beim Kochen verfliege. Während des Essens erzähle ich weiter:

»Von dem Chinesen weiß ich, dass er in einer der ersten Klassen war, an der eine Frau unterrichtete, auch zu seiner Zeit gab es noch Prügel, er als einer der wenigen Nichtengländer war ihr bevorzugtes Opfer, sie war äußerst streng und unnachgiebig. Nicht nur zu ihm, auch nach Verlassen der Schule hat er sie dann allerdings sogar freiwillig ab und an besucht, er brauchte ihre Strenge. Als sie Jahre später verunglückte, hat er das erste Mal einen Abschluss nicht als Bester bestanden und fiel auf ein Mittelmaß zurück.«

»So, warum? Komisch, ihm ging es doch besser! Eigentlich – oder?«

Was soll ich darauf antworten? »Nein! Er vermisst noch immer ihre Strenge, hat nie mehr eine Dame kennen gelernt, die ihr auch nur annähernd gleichkam!«

»Ah, und was habe ich damit zu tun?«

Der nächste Gang ist eine Dorade mit Knusperbrot, Beilage sind dehydrierte Zucchini, Honigtomate, grüne Gazpacho.

»Ausgezeichnet, der Fisch«, lobe ich nach dem ersten Bissen, während mir Belle mit vollem Mund zunickt.

»Also was ich noch erzählen will, seine Lehrerin hatte auch eine enorme Taille, zwar nicht wie du, sondern eben durch ihr extrem geschnürtes Korsett hervorgerufen.
Es ist schon ein toller Zufall, dass du so sehr seinem Idealbild entsprichst. Deshalb denke ich, du kannst ihr Ersatz für ihn werden, besser noch auf möglichst lange Sicht eine unnachgiebige Herrin, du hast doch keine Skrupel und auch keine Gefühle!«

»Ich? Das ist doch was für Gloria oder so eine!« , wirft Belle ein.

»Wer ist denn Gloria und glaub mir du bist viel besser!«, ›nein, nein, so was mit ner Professionellen ging schon mal fast in die Hose und wenn die Mädels zu schlau sind, nee!‹, denke ich mir, während ich die Hälfte des Satzes verschweige.

»Wirklich, klar besser ausschauen als Gloria, die Angeberin, tu ich ja. Aber mit so einer Peitsche oder den anderen Dingen, das macht mir keinen Spaß, es ist Arbeit!«, beschwert sich Ananbelle.

»Ach, Mädchen, du machst es doch für mich, nur ER darf davon nichts merken! Nie! Er darf keine Sekunde an Dir zweifeln!«

Unser nächster Gang wird serviert: Ein Cassoulet, der Eintopf besteht aus Palbohnen , Artischocken, Perlzwiebeln, Oliven, kleinen Ravioli und Basilikumcreme.

»Ein gutes Cassoulet muss traditionsgemäß sieben Krusten haben, man sieht es nur am Rand, denn sie werden immer untergerührt und der Flüssigkeitsspiegel sinkt immer mehr, weniger Brühe, mehr Geschmack! Schau mal« erkläre ich und Belle zählt an ihrer Cassole, denn jeder von uns beiden hat nun solch ganz spezielles Töpfchen für sich alleine vor sich stehen, worin der Eintopf letzlich serviert wird.

»Tatsächlich sieben, was du alles weißt!«

Während wir das köstliche Cassoulet verspeisen, erkläre ich weiter:
»Du hast dich doch in den Porsche verliebt, das Cabriolet? Wenn du alles richtig machst, lease ich einen für dich! Doch vorher werde ich dir zeigen, wie mit einem Rohrstock, einer Tawse und anderen Dingen umgegangen werden muss. Ich habe einen – Spielgefährten, der ist bisexuell, an ihm zeige ich dir, wie es sein muss, an dem kannst du danach dann auch üben!«

Unser nächster Gang wird serviert, ein Grillspieß Schwager’s Art vom Ibérico Schwein, dazu orientalischer Blumenkohl mit Curry.
»Tolles Fleisch!«

»Ja, und sogar durch, siehst du, es geht auch!«

Ich verschlucke schweren Herzens meinen belehrenden Kommentar , die Einladung und ihre Ausbildung sind mir wichtiger, natürlich habe ich noch einiges in petto um sie zu überzeugen.

»Natürlich geht Baihu der Chinese, zu solch professionellen Ladys, aber er bezahlt dafür, und für ihn passt das nicht, er sucht noch immer und wird dort wohl niemals Erfüllung finden!«

»Müsste ich mit ihm schlafen? Oder was? Mein Ex hat so ein Keuschheitskäfig, trägt er auch so was?«

Bevor ich antworten kann, lüften die Kellner auch schon gleichzeitig die *Gloschen vom nächsten Gang.

Neustrelitzer Rehrücken und Jus mit gedörrtem Obst und Gemüse. Junger Kohlrabi, Shiitake, Liebstöckel und Petersilie, stand auf der Speisekarte. Obwohl ich das *Maggikraut nicht so sehr mag, finde ich diesen Gang nicht schlecht.

»Nein beischlafen sicher nicht, ob er so ein Ding trägt? Das musst du herausfinden, ich glaube es nicht!« Ich habe keinen festen Freund, aber wenn ich einen hätte, käme er nie auf die Idee mich zu betrügen! So eine Keuschheitsvorrichtung brauche ich nicht! Da gibt’s bessere und schmerzhaftere Methoden!

»Gut, einen Porsche ? Wann können wir ihn aussuchen?«

»Wenn du die erste Lektion gelernt hast, und damit du weißt, dass ich dir vertraue, habe ich noch was für dich! Wenn du das erste Mal bei Baihu warst und alles zu meiner Zufriedenheit abläuft, wird einer deiner größten Wünsche wahr!«

Zwischenzeitlich ist auch der Rehrücken gegessen, noch während die Kellner den gebackenen Camembert auftragen, fragt mich Belle: »Willst du meinen Käse auch haben, seit der OP kann ich nicht mehr so viel essen, ich sollte auch noch etwas Platz schaffen.«

Belle steht auf und dabei fällt ihre Serviette auf den Boden, noch während des Fallens beugt sich einer der Kellner und hebt die Serviette auf. Schöne Figur, der Kleine, und sein Hintern würde ordentlich was vertragen, so wie der gebaut ist.
Dann eilt er davon und legt eine neue Stoffserviette auf Belles Tischseite, die ohne eine Miene zu verziehen weiter zum stillen Örtchen geht.

»Danke, den Teller meiner Gefährtin können sie abtragen.« Auch wenn er meint, mir fällt es nicht auf, blickt er Belle kurz nach, deren Absätze trotz des Teppichs ein deutliches Geräusch erzeugen. Er ist also nichts für mich, steht bedauerlicherweise eindeutig auf Weiber!

Das entsprechende Besteck wird bei Belle entfernt, die Serviette in der typischen Schleife findet jetzt den Platz zwischen den Bestecken. Ein letztes Messer bleibt auf dem Bänkchen liegen.

Ich habe meinen gebackenen Camembert, der mit roten und schwarzen Johannisbeeren sowie geräucherter Paprika verfeinert ist, längst gegessen, als Belle zurück an den Tisch kehrt. Während die Hälfte der männlichen Gäste Stielaugen bekommt, vermutlich wächst da auch was an anderer Stelle, tun die meisten Damen so, als würden sie Belle nicht bemerken.

Ich liebe es, wenn ich beneidet werde!

Kaum sitzt Belle wieder am Tisch, da bringt die Serviercrew den letzten Gang, unseren Nachtisch. Himbeeren auf karamellisiertem Blätterteig, dabei ist eine Creme von Jivara* und Opalis* Schokolade, Kakaoknusper, einer Milchhaut und Sauerkleeeis.
Dieses Mal isst Belle wieder mit großem Appetit mit.

»Sagst du mir, welcher Wunsch?«

»Nach meinem heutigen Unterricht.« Ich schaue kurz auf die Uhr, es ist schon nach elf, und ich habe den Raum für 23:30 Uhr gebucht und die drei Übungsobjekte für die Zeit bestellt.

Die kleine Portion ist schnell verschlungen, mein letzter Wein getrunken, zum Abschluss habe ich noch Lust auf einen Espresso: »Trinkst du auch einen Espresso mit?
Der aufmerksame Kellner, der mir auch die Weine gebracht hat, hört, dass wir noch einen Wunsch haben, weil ich vorher leicht die Hand gehoben hatte, und fragt: »Zwei caffè espresso, Herr von Rabenhorst?«

Ich nicke und sage dann, die Rechnung wie immer auf meine Firma, ich habe gleich noch einen Termin.

»Der Porsche, kann ich mir die Farbe selbst aussuchen?«, fragt Belle mich, während sie geziert an ihrem winzigen Tässchen nippt.

»Aber sicher«, sie ist naiv genug und schluckt meine Angaben, der Versuch, eine professionelle Dame zu beauftragen, hat ja leider nicht geklappt, ich will ja Nutznießer sein, entweder sind die nicht skrupellos oder aber schlau genug, meinen Plan zu durchkreuzen, natürlich darf auch Baihu keinesfalls auf womöglich dunklen Kanälen Wind davon bekommen.

Anabelle soll dem *weißen Tiger erst die Krallen ziehen, dann habe ich endlich den Zutritt und das Vermögen für den chinesischen Markt.

Wenig später verlassen wir das Hotel, von hier können wir zu Fuß ins Loft laufen, natürlich ist ausschlaggebend, dass alles schalldicht und diskret ist. In dem Loft befinden sich auch ein Bett für Belle und mich, neben dem Raum, der als Schulungszimmer dienen wird.
Vor dem Loft warten schon unsere 3 Helfer, wenn ich unsere Opfer so nennen darf. Zusammen gehen wir in das Spielzimmer.

»Ihr werdet euch duschen und dann nackt auf uns warten, wie ausgemacht, jetzt könnt ihr noch den Sch****z einziehen, sobald ihr wieder im Playroom seid, werdet ihr es wohl oder übel bis zum Ende durchstehen.
So, nun liefert gefälligst euren Anteil an der Miete ab!«

Wie vereinbart, bekomme ich das Geld umgehend ausgehändigt und zähle nach. Von dem Kerl, der nur als Übungsobjekt für Belle vorgesehen ist, habe ich als Tribut einen besonders hohen Obolus vereinbart, er hat nämlich geradezu darum gebettelt, heute teilnehmen zu dürfen. Yusuf habe ich hingegen als auch kleines Extra-Schmankerl für Anabelle bestellt.

Während die Jungs sich frisch machen, lege ich die vorher hier deponierten Rohrstöcke, Straps und Tawsen zurecht. Eine davon ist das fast schon antik zu nennende Original der ehemaligen Erzieherin von Baihu, Extra Heavy Weight, sie ist 71 cm lang anstelle der üblichen 58 cm und ich habe ein ordentliches Sümmchen berappt, um es zu ergattern.

Mir persönlich liegen ja die kernlosen Gummiknüppel und schweren Gummipeitschen besser oder Katzen, bei denen ich Metallhülsen einknüpfe, doch für den schlitzäugigen Reisfresser muss es ja authentisch sein, im Leiden sollen ihm auch zusätzlich durch die Erinnerungen an seine Gouvernante die Tränen kommen.

Ich ziehe mich auch entsprechend um, während Belle vorerst noch ihre jetzige Kleidung anlassen kann.

Gemeinsam betreten wir unseren Playground …



Maggikraut* Liebstöckel

Glosche*

Jivara* Schokolade

Opalis* Schokolade ist eine weiße Schokolade mit (echter) Vanille

weißen Tigers*: Bedeutung des Namens "Baihu" (Der Weiße Tiger) bai = weiß, wie Schnee; hu = Tiger

Ende Teil 48


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Ihr_joe am 19.10.18 um 10:37 geändert
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Leia
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:10.10.18 21:28 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber ihr Joe,

auch dieser Leonidas ist skrupellos hat nur eines im Sinn, da haben sich die richtigen beiden gefunden wenn es denn so wäre.
Eigentlich ist es ja nur traurig weil mir derartige Menschen zuwider sind , gefühlskalt und nur auf Macht bedacht.

Möchte aber sagen das mir das Ambiente, das Menü echt zugesagt hat da bin ich schwer begeistert.
Das du so etwas kennst macht mich froh und stolz denn du hast Stil bist ein eindrucksvoller Mensch den ich sehr schätze wie ich schon öfter schrieb.

Deine Geschichte ist sehr lehrreich für mich und wahrer Genuss zu lesen jedesmal ein Highlight.
Ein großes Dankeschön dafür.

LG
Leia
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AlfvM
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:11.10.18 19:15 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber ihr_joe,
die Skrupelosigkeit von Leonidas hat mich sehr überrascht, auch wie die Einfältigkeit von Annabelle. Ich hoffe du verrätst uns wie das Vorhaben von Leonidas ausgeht und was mit Annabelle passieren wird. Spannend wird es auch was im Playground mit den Übungsobjekten passiert.
Vielen Dank für deine klasse Geschichte so wie deine netten Kommentare.
VLG Alf

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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:17.10.18 19:07 IP: gespeichert Moderator melden


Danke auch heute wieder an Dich liebe Leia,
ja ein schönes Menü ähnliches habe ich im Elsas gegessen, doch dieses könntest Du tatsächlich in Berlin bestellen, klar die Karte ändert sich hin und wieder, wird der Jahreszeit angepasst...


und vielen Dank auch an Dich AlfvM, wenn auch folgendes noch und auch eine Antwort für Leia ist

Ja, Leonidas ist skrupellos und im Gegensatz zu Anabelle weiß er es durchaus. Er ist machtgierig und sadistisch, nicht wirklich ein Mensch dem ich vertrauen würde.
Im realen leben gibt es leider auch solche (Un)Menschen, noch wenige Folgen wird er uns begleiten, manchmal sogar überraschen.

Heute lesen wir wieder von unseren Schlüsselhalterinnen, aus der Stadt wo das Leben wieder in Ordnung scheint, doch lest selbst!

Dieses Mal meinen besonderen Dank, für meine Korrektur, huch seht ihr was passiert ohne sie die Korrektur und ich meine die Korrektur an meinem schlechten Geschreibsel, mich zu korrigieren obliegt meiner Herrin, aber das was ich schreibe wird eben in gerade, lesbare Bahnen gerückt, für mich und für Euch.

So jetzt aber allen Lesern viel, viel Freude mit den Schlüsselhalterinnen

wünscht Euch
Ihr_joe
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  Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla - Teil 49 Datum:17.10.18 19:07 IP: gespeichert Moderator melden


Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla - Teil 49

Glücklich geschieden – endlich frei!

Einige hundert Kilometer von der Hauptstadt entfernt feiert ein Paar zusammen mit Freunden in einer Eisdiele die wiedergewonnene Freiheit. Keine richtige Scheidungsparty, wie sie zurzeit IN geworden sind, sondern eher ein Abschied von einem überflüssigen Lebensabschnitt, der schon längst überfällig war.Text

Nachdem sich Anabelle so früh aus dem Staub gemacht und nicht einmal ihr Versprechen mit dem Spaziergang eingelöst hat, sind wir später ohne sie in den Stadtpark gegangen.
Da weder bei uns noch bei den Twins oder Regine richtig Freude aufkam, hatte Karola die Idee, ein paar Klassenkameraden anzurufen und zum Spielplatz zu bestellen. So wurden wenigstens die Kinder abgelenkt und als wir später dann zusammen mit den anderen durch den Streichelzoo schlenderten, war Anabelle bald kein Thema mehr für die Kinder.

Etwas später schlossen sich noch Gloria und Tomas sowie Angela mit ihrem Sohn Moritz an. Nach dem Streichelzoobesuch müssen die meisten der Freunde nach Hause und werden entweder von ihren Eltern abgeholt oder von uns bis zur Wohnung begleitet.

Als wir uns verabschieden wollen, sagt Gloria: »Treffen wir uns doch gleich bei Ferruccio, Angela geht auch mit! Natürlich mit den Kindern, ich will doch auch was von ihnen haben!«

Als ich zu Karola schaue, nickt diese zustimmend und ich antworte: »Bis gleich!«
Klar ist Gloria nur so etwas wie die Stiefoma und durch ihre etwas ungewöhnliche Lebensweise können Tomas und sie Regina und meine Twins nicht bei sich einladen. Ich glaube, sie mag Kinder.

Schon wieder Eis, aber ganz ehrlich, bei dem Wetter freue ich mich auch darauf.

»Kommt einfach nach, dann können wir uns noch etwas unterhalten. Außerdem ist heute sowieso so heiß, da kann etwas Kaltes nicht schaden!«

Es ist nicht weit bis zur Wohnung der beiden Freundinnen der Kids, seit wir zusammen wohnen, hat sich der Freundeskreis fast verdoppelt. Selbstverständlich begleitet uns auch Moritz, der nicht allein bei den Erwachsenen bleiben will.

Als wir später in der italienischen Eisdiele ankommen, ist schon ein Platz für die Kinder reserviert und jedes darf sich ein Kindereis nach Wunsch bestellen.

Auch für uns Erwachsene gibt es einen Tisch, mit einer Eistorte, auf der mit roter Sauce, „Achim – glücklich geschieden – endlich frei“, steht.

»Wir durften noch nicht anfangen, Tomas hat es erst geschrieben, als wir euch schon gesehen und die Kinder gehört haben.«, lacht Angela, »Mir war es sowieso recht, denn gleich kommt noch Wolfgang, hab ihn gerade angerufen.«

Natürlich darf ich die Torte aufschneiden und verteilen, noch bevor ich richtig anfange, kommt Wolfgang, klar dass er erst zu den Kindern geht und Moritz kurz begrüßt, dem es aber vor den Mädchen irgendwie peinlich zu sein scheint. Deshalb ist er auch gleich da, Ehrensache, dass er sich zuerst bei Angela einen Kuss abholt.

Zuerst bekommt Gloria ein kleines Stück Eistorte: »Die Figur!«, meint sie und zeigt mit Daumen und Zeigefinger, gerade mal 5 cm. Als Tomas mir seinen Teller reichen will, bestimmt Gloria: »Du nicht!«

»Hey, hey, nicht so lange, ihr seid dran, die Teller bitte!«, ermahne ich die beiden Turteltäubchen. Wenn ich daran denke, wie Angela Wolfgang behandelt hat, er muss ja jetzt noch Striemen haben doch die beiden lieben sich augenscheinlich sehr!

»Für mich auch nur eine Kleinigkeit! Etwa so viel wie Gloria«, bestellt Angela und reicht mir ihren Teller.

Wolfgang lacht und sagt: »Ne Männerportion!«

Er bekommt das „– glücklich ges“ und sagt: »Schaut mal GLÜCKLICH, das passt! Gell Geli!!«

Alle lachen, »Gut, dann verteile ich den Rest auf uns!«

»Für mich auch nur ein kleines Stück« bittet Karola, während sie mir Ihren Teller hinhält.

So bleibt das letzte sehr große Stück für mich über mit der Aufschrift “eden – endlich frei“. Ob es wirklich so was wie der Garten Eden ist und frei? Frei will ich gar nicht sein, selbst Imchen ist nicht frei! Solls auch gar nicht, es soll ja Karola gehören!

Komischer Gedanke, aber ich bin sicher es ist das Richtige! So einen Spruch wie Wolfgang bekomme ich nicht zusammen.

Ich probiere den ersten Löffel, das Eis ist lecker, trotz Alkohol!

»Was denkst du?«, fragt mich Karola und nimmt meine Hand.

»Frei, frei will ich gar nicht sein, du weißt schon.«, dabei deute ich auf den Schlüssel, der an ihrer Kette hängt.

Wir sprechen über die bevorstehende Hochzeit, dies und jenes. Das Eis ist längst gegessen, bei Ferruccio ist das kein Problem.

Als es langsam dämmert, fragt Gloria ihren Mann: »Bringst du die Kinder heim, du kannst ja bei den Kindern bleiben, dann können wir noch etwas sitzen bleiben.

Wenig später fährt Tomas los, außer den Kindern befördert er Wolfgang samt Moritz in deren Wohnung.

Irgendwie komme ich mir wie der Hahn im Korb vor, bei drei Damen, ich will nur eine einzige, meine Karola, trotzdem. Wir bestellen alle noch ein Getränk bei Ferruccio, der schon unseren Geschmack kennt: »Due cappuccini, un caffè e un'acqua minerale per Dona Gloria?«

»Si, grazie«, bestätige ich wobei schon die Grenze meines Italienisch erreicht ist.

Als Ferruccio weg ist, sagt Gloria zu mir: »Ich habe das vorher mitbekommen, deshalb wollte ich mit dir reden! Wenn Karola dich verschließt, macht sie das freiwillig und verzichtet vielleicht sogar ein klein wenig auf ihr Vergnügen, gut ich habe euch ja einige Alternativen gezeigt oder zeigen lassen.«

Gloria unterbricht und bedankt sich bei Ferruccio, der gerade unsere Getränke serviert, dann nippt sie an ihrem Mineralwasser und fährt fort: »Bei mir ist es anders, ich bestimme, wann Tomas eine Schelle trägt und wann nicht. Manchmal auch nur wenn wir spielen, ich habe da ein paar ganz gemeine Exemplare, manchmal nur, weil ich Lust habe, oder weil es mir einfach gefällt.

Eigentlich braucht es bei Tomas nicht mal mehr eine Schelle oder einen Gürtel, er weiß, was ich mit ihm tun würde, wenn er selbst Hand anlegt.

Bei Lucas ist es etwas anderes, der musste erst lernen, dass er vollkommen mir gehört, deshalb bekam er auch eine sichere Schelle, die er dauerhaft tragen musste. Erst jetzt bekommt er etwas mehr Freiheit!

So jetzt aber zurück zu Dir, du weißt was passiert, wenn du ständig in einer kleinen Schelle verschlossen bist, dein Penis wird nicht mehr fest werden und seine Länge wird langsam schrumpfen, ich möchte, dass ihr euch dessen bewusst seid.«

Vielleicht sollte ich wirklich noch mal mit Karola über den Verschluss reden. Eigentlich ist es ja nur das Gefühl der Enge und des Eingesperrtseins, schon geil – irgendwie!

»Ich werde«, beginne ich, und stelle fest, dass ich nicht weiß was ich antworten soll: »Ich denke, das soll Karola entscheiden, SIE ist mir wichtiger als das Ding um Im... «, das chen verschlucke ich, »äh meinen Penis.«

»Sicher werde ich das bestimmen und ja, so habe ich mir keine Gedanken darum gemacht, auch wenn ich es nicht unbedingt wollte, Achim durfte eigentlich fast jede Woche – klar, wenn man verliebt ist! Ich dachte du bist viel restriktiver!«

Gloria lacht: »Ich sage es mal so, wenn einer meiner Sklaven mit seinem Ding spielt und es bewusst anders als nur rein zweckgebunden und sachdienlich anfasst, dann würde er es einige Wochen oder Monate nicht mehr gebrauchen können, ganz ohne Käfig! Es gehört mir, ihre Sexualität gehört mir, sie gehören mir!

Ich weiß, dass es bei euch anders ist, anders sein muss, deshalb meine Bitte um Achtsamkeit, doch es ist schon nach neun und Ferruccio will sicher bald schließen«

Gloria bezahlt noch die Zeche, wir bekommen noch einem Grappa, der aufs Haus geht – während Gloria ablehnt, sie muss noch fahren, trinken wir die Spirituose, bevor wir uns verabschieden.

Ein kleines Stück des Weges begleitet uns noch Angela, später als wir allein laufen, frage ich Karola: »Was meinst du, wie sollen wir das mit dem Käfig machen?«

Anstatt zu antworten zieht mich Karola zu sich und gibt mir einen innigen Kuss, wer Karola kennt, weiß, dass sich bei mir alle anderen Gedanken abschalten, als die Zungenspitze sich langsam den Weg durch meine Lippen bahnt. Wie meist beginnt ein kleiner Kampf unserer Zungen, der sich so gut anfühlt, dann streicht ihre Zunge wieder über meine jetzt geöffneten Lippen, um dann noch fordernder meine Zunge zu umschmeicheln. Selbst mein Puls beschleunigt sich, was noch verstärkt wird, als sie mit ihrem Schoß leicht gegen Imchens Käfig drückt. Meine Augen sind längst geschlossen und folgen dem Feuerwerk der Gefühle.

Ich fühle, wie ihre Zunge sich von meiner trennt, als meine sie verfolgen will, stößt sie an ihre Lippen. »Jetzt nicht«, haucht Karola in mein Ohr, »ich mach das schon richtig, wie ich will, so wie jetzt! Vielleicht auch anders, du wirst es fühlen!«
Es ist unglaublich, aber Imchen, tut schon fast weh, so wie es sich gegen den Käfig wehrt.

Karola nimmt mich wieder an die Hand und flüstert: »Du glaubst doch nicht, dass ich dich jetzt schon rauslasse, mein armes Imchen!«

»Willst du wirklich nicht?«

»Hast du nicht noch eben gesagt, ICH soll entscheiden! Aber die Idee mit den verschiedenen Käfigen könnte mir gefallen!«

Frei, nein, das bin ich nicht mehr, aber so zu leben ist doch fast wie im Garten Eden? Oder noch schöner? Ganz ehrlich, irgendwo hoffe ich, dass SIE heute den Käfig aufschließt und andersherum wünsche ich mir genau das nicht…


Glorias Spiel

Es ist schön, wieder einmal bei den Kindern zu sein, Regine und die Twins, die ja auch gefühlt wie meine Enkel sind, haben sich fürs Bett vorbereitet, Klar, dass ich als Mann nichts mehr im Bad zu suchen habe. Wenigstens ihre Zähne darf ich noch kontrollieren, die mich sauber und nach Pfefferminz riechend anstrahlen.

»Opa, wir wissen doch längst, dass es gesund ist, die Zähne sauber und gut zu putzen. Sowieso nach dem süßen Eis!«

Ich bin es noch nicht gewohnt, dass alle Antworten jetzt dreistimmig kommen. Die Mädels müssen das geübt haben.

»Liest du uns auch noch etwas vor? Mama und Papa machen das auch.«

»Seid ihr dafür nicht zu alt? Und was soll ich lesen?«

Da ist das Buch, dort wo die Lesemarke ist. Das Buch erweist sich als E-Book und der Titel ist: »Harry Potter und die Kammer des Schreckens«

Zuerst bin ich etwas entsetzt, ist das wirklich was für 8-Jährige? Na gut, die kleinen drängen richtig darauf und so lese ich von Geistern, Bildern, die sich bewegen, Zaubersprüchen, riesigen Spinnen und einem Basilisken; am Ende des Kapitels will ich selbst wissen, wie es weiter geht.

Anscheinend wollen die Twins Hermine sein, während sich Regine mit Ginny identifiziert. Auch wenn ich es nicht verrate, ich fiebere etwas mit Harry mit, obwohl mein Alter eher zu dem Schuldirektor und Superzauberer Dumbledore passen würde.

Wie toll doch Bücher, sogar Jugendbücher, sind und uns in eine völlig andere Welt entführen.

Nur eines machen die Geschichten nicht, sie machen nicht müde. Natürlich bekommen die beiden Hermines und Ginny einen Gutenachtkuss.

Ich setze mich ins Wohnzimmer, mit dem E-Book und lese weiter. Von einem Phönix, der mir, ich meine Harry zu Hilfe kommt, mir ein magisches Schwert reicht und…

Schade, Achim und Karola kommen zurück und ich lege das Buch beiseite.

Nach einer kurzen Verabschiedung lasse ich die beiden alleine und fahre nach Hause.

Ich stelle gerade das Auto ab, da kommt mir Gloria schon entgegen, gibt mir einen innigen Kuss und flüstert: »In fünf Minuten unten!«

Für Außenstehende mag es komisch erscheinen, dass ich von meiner Herrin hin und wieder einen Kuss bekomme, manchmal sitzen wir auch nur Arm in Arm da. Ich weiß, dass sie mich liebt, oft, wenn ich von ihr liebevoll behandelt worden bin, darf ich meinen Kopf auf ihren Schoß legen, es ist ein inniges, schönes Gefühl. Auch wenn sie mich dann später etwas ärgert.

5 Minuten sind nicht lange, sie erwartet ja, dass ich vorher dusche und mich rasiere, einen Traubenzuckerriegel esse, genügend trinke und noch meine Zähne pflege!

Natürlich schaffe ich es in der Zeit, ich bin es ja gewohnt. Ich warte, fünf, zehn Minuten, ich weiß es nicht, zuerst höre ich ihre Schritte. Obwohl ich schon oft auf sie gewartet habe, es ist ein Gefühl aus Vorfreude, Begierde, gepaart mit etwas Angst oder besser Furcht, nur unterschwellig und von mir herbeigesehnt.

Sie hat sich umgezogen, für mich! Sie ist schön!

Der ärmellose schwarze, Bolero hat Querfalten aus Satin. Den Kragen bildet ein breiter Latexabschluss, der in der gleichen Breite den Satin einsäumt und nur die Schultern bedeckt, aber meinen Blick ganz gezielt auf ihren Busen lenkt.
Der durch einen BH gehalten wird, dessen Körbchen aus schwarzem Latex bestehen, welche durch schwarze Spitzen oben veredelt sind und ihre wunderschönen Brustwarzen samt Hof durchscheinen lassen.

Das glatte, glänzende, taillenhohe Panty ist ebenfalls aus Latex, nur außen am Beinabschluss sind auch hier schwarze Stoffspitzen eingearbeitet.
Die Figur von Gloria wird durch den Schnitt noch schöner. Das glatte, glänzende Material wirkt unnahbar, während die Spitzen ihre Weiblichkeit hervorheben.

Lange bevor SIE mich erreicht, zeigt sie mir die Geste für „Bei Fuß“ im jetzigen Fall hat das nichts mit Petplay zu tun, sondern einfach der Art, wie ich ihr folgen soll.

Sie biegt in eine der Kojen ab, in der wir zusammen spielen, genaugenommen ist es ja kein Spiel, es ist die Wirklichkeit, auch wenn es für Außenstehende wie grausame Folter aussehen mag, ich liebe meine Gloria, gerade weil sie so mit mir verfährt.

Ich werde an einen Rahmen gekettet, stehe da mit nach oben gespannten Armen, und meine Beine werden unten befestigt. Bewegen? Bewegen kann ich mich noch etwas, ein paar Millimeter hat SIE mir Spielraum gelassen.

»Ich kenne dich ja, da nehmen wir besser einen Knebel!«

Artig öffne ich den Mund, ich sehe wie SIE den weichen, roten, ledernen Knebel nimmt und zu meinem Mund führt. Jetzt presst das Leder meinen Mund, meine Zähne, auseinander, ich fühle wie sie den Verschlussriemen fest zuzieht.

»Danke Herrin«, versuche ich in den Knebel zu sprechen, doch es hört sich wie ein leises: „dmpg“ an.

SIE ist schön, auch so nah!
Flüstert leise, kaum hörbar: »Weißt du, wir haben über KGs gesprochen und dass sich keiner meiner Sklaven trauen würde, an sich selbst zu spielen. Und da habe ich einfach Lust bekommen dich da etwas zu quälen, nur ein klein wenig, nur ein Hauch von dem was dir blühen würde, wenn…«

Was mir blühen würde, kann ich mir nicht wirklich vorstellen, will ich mir gar nicht vorstellen, wird auch nie passieren! Ich habe Angst, nicht vor IHR, aber vor dem, was sie mit mir machen wird… kann!? Dabei wäre ich unzufrieden, wenn SIE es nicht machen würde, sondern gnädig zu mir wäre.

»Du wirst ja ganz blass! Keine Angst, ich fange ganz langsam an, zuerst kümmere ich mich um deine Brustwarzen – du hast ja meine vorher ausgiebig angestarrt – wenn ich mit dir zufrieden bin, darfst du vielleicht mehr sehen!«

Sie nimmt eine vielsträngige Peitsche und beginnt, meine Brust damit zu behandeln, wow, ich liebe es, sie so zu sehen, wie sie ausholt und mit Kraft die Stränge auf mich zufliegen, wie sie lächelt, wenn sie genau meine Nippel trifft, wie ihre Haare ähnlich der Peitsche im wilden Bogen nach vorne fliegen. Aber nach vielen Treffern füllen sich meine Augen mit Tränen, doch wozu trage ich einen Knebel, der wird nur nass und ich beginne zu sabbern!

Meinen Kleinen kann ich nicht sehen, aber SIE verpackt ihn mit einem Pariser, weil er fest ist und ebenfalls sabbert!

»So erregt? Das war doch nur das Aufwärmen und eine ganz, ganz sanfte Peitsche! Aber ich will mal nicht so sein.«

Sie lässt ihr Bolero von der Schulter gleiten und macht einen Dutt aus ihrem langen Haar, einfach kurz hochgesteckt. Doch der BH bleibt an?!

»Meinst du, das war alles?«
»Nein Herrin«, murmle ich nicht entzifferbar in meinen nassen Knebel.

»20 – dann sehen wir weiter!«

Der erste Hieb von den 20 fällt, raubt mir fast die Sinne, die scheiß Gummiriemen, auch wenn es viele sind, verwandeln meine Brust in einen Höllenkessel und mein Wärzlein scheint zu glühen! Ich beiße meinen Schmerz in den Knebel.

Irgendwann sind die Hiebe zu Ende, meine linke Brust war IHR Ziel. Langsam klärt sich mein Blick, ja, ich habe auch in den Knebel gebrüllt, genützt hat es letztlich nichts.

SIE lächelt mich an, SIE ist so schön, so grausam schön, ich merke, dass es IHR gefällt, ich mag, dass es IHR gefällt.

SIE öffnet den BH, ich darf IHRE nackten Brüste sehen!

SIE öffnet den Knebel, löst meine Handfesseln: »Leck!«

Ich darf IHRE Brüste berühren, sogar IHRE festen Nippel lecken! Hoffentlich mache ich es richtig!

SIE hat schöne Brüste, wunderschöne Brüste.

»Stop!«

Mehr sagt SIE nicht, hab ich es richtig gemacht? Ist SIE zufrieden, nichts.

Der Knebel wird wieder zwischen die Zähne geschoben, nass und kalt! Die Hände werden wieder festgehakt und…

… SIE spielt mit meinem Glied, so lange bis es zu pulsieren anfängt! Ein harter Griff drückt meine Hoden zusammen und die Pracht fällt in sich zusammen.

Wieder spielen ihre Hände mit meinem Glied, lassen es erneut wachsen, ihre Hand streicht über meine linke Brust, nur das Streichen tut verdammt weh, macht aber den Kleinen noch wilder, lässt ihn fest werden, ganz fest wie ich spüre, ihre andere Hand wandert weiter zur rechten Brust, kneift und zieht an der Warze, erreicht damit kaum den Schmerz, der allein durch die Berührung der anderen entstand.

Sie lässt meinen jetzt Großen los, die Hand wandert zur linken Brust und sucht den Nippel, 1000 Sterne erzeugt der Schmerz und bewirkt, dass auch der Große, seinen Inhalt in den Überzieher ergießt.

SIE gönnt mir eine kleine Pause, Sekunden, Minuten, ich weiß es nicht?

»Noch 20!«
Ich schau zu und warte auf den Schmerz!
Er kommt und wie gemein und furchtbar und viel, viel schlimmer als ich dachte!

Ob der Knebel noch seinen Zweck erfüllt? Egal! Sie hat ein weiteres Mal meine linke Brust als Ziel ausgewählt. Alles, nur das nicht!

»Du glaubst doch nicht, dass ich das mache, was du denkst?«

Nee natürlich nicht, aber doch nicht so! Aber ich merke auch ihre Freude und ich kann es nicht erklären:
Ich will es auch für SIE, mehr noch als für mich!

Endlich habe ich es geschafft, geschafft noch lange nicht, ich weiß ja, was noch folgen wird, ich werde von dem Rahmen gehakt, um mich auf ein Brett zulegen, an dem meine Hände neben meinem Po an die Ringe gehakt werden, dann muss ich meine Beine ähnlich einer Kerze nach oben nehmen, die Beine dann spreizen, Gloria befestigt die Fesseln so an der Wand, dass SIE guten Zugriff auf IHR Spielfeld hat.

Sie steckt noch ein Kissen unter meinen Kopf: »Damit du mich besser siehst! Ich fange auch ganz sachte an, wie gerade auch.«

Vielleicht schwebe ich noch irgendwie, aber es fühlt sich wirklich nicht schlimm an! Klar, dass ich dann später nicht mehr ganz derselben Meinung bin. Der Aufwärmpeitsche folgt nicht wie gedacht die Gummipeitsche, sondern erst einmal ein Rohrstock.

Liebe Leser, wir müssen nicht unbedingt dabei sein, wie es sich anhört, wenn der Rohrstock auf das beste Stück von Tomas klatscht, danach noch einmal die gemeine Peitsche von zuvor das Werk weiterführt, eine kleine Pause überspringen wir, in der Gloria ihren Tomas mit einem Dilator-Set und einem Harnröhrenvibrator* verwöhnt. Danach machen Tomas‘ Füße, die er ja in der klug gewählten Position schön präsentiert, Bekanntschaft mit dem Rohrstock, der dann später die Oberschenkel bis kurz vor dem Kniegelenk verziert doch danach, nur ein, zweimal jedes seiner Bällchen trifft.
Etwas später wollen wir die beiden besuchen, die Session ist vorbei:


Es ist ein so schönes Gefühl, wie Tomas seinen Kopf auf meine Schenkel legt, er kniet vor mir, mit seinen glücklich strahlenden Augen. Seine Beine sind leicht gespreizt, ich lasse meinen Blick auf seine gefärbten Schenkel und seinen trotz der Hiebe leicht erigierten eingefärbten Penis gleiten.

Ich muss lachen, während ich ihm zuflüstere: »Ich denke die nächsten Wochen wird es nichts mit einem KG, das muss erst alles wieder heilen. Nachts wirst du Fesselhandschuhe tragen müssen, Schatz – nicht, dass du dir im Schlaf weh tust! Leg dich neben mich auf die Couch, ja auf den Rücken! – Ja den Kopf auf meinen Schoß!« Ich streichle seinen Kopf, sein Haar ist noch leicht feucht vom Duschen.

Beide Brüste sind purpurrot und geschwollen, die rechte habe ich noch mit einem Gummi Strap* mit vier ca. 1,5 cm breiten Gummibändern farblich angepasst.

Weil mich die Lust überkommt, hauche ich die beiden Nippel nacheinander an, ich sehe zu wie sich sein blaues Teilchen weiter versteifen mag, was ja in dem Zustand mit zusätzlichen Schmerzen verbunden ist. Ein kleines Schnippen des Nippels mit dem Finger lässt Tomas aufkeuchen: »Du magst das doch, entspanne dich, gleich ist der nächste dran!«

Jetzt wartet er gespannt, hält die Luft an. Versucht in meinen Augen zu lesen, wann?

»Du lernst es nie! Immer, wenn du es nicht erwartest!« Ich beuge mich zu ihm herunter, als würde ich ihm einen Kuss geben, wie immer schließt er die Augen. Mein Schnippen trifft seinen Nippel, seinen Aufschrei ersticke ich mit meinem Kuss. Ich mag es, ihn so zu ärgern.

Danach bleibt Tomas in meinem Schoß liegen, wir unterhalten uns, es ist eine schöne Nacht, ich liebe ihn, meinen Sklaven.




Ende Teil 49

*Harnröhrenvibrator und Dilatoren
Dazu brauchen wir keinen Link, aber eine kleine Erklärung ist vielleicht angebracht.
Innerhalb einer Session ist das eher erregend, geeignete Dinge in die Öffnung und weiter in die Harnröhre einzuführen, vulgär ausgedrückt bedeutet es im Grunde, sich den S c h w a n z f i c k e n zu lassen, ich finde es jedenfalls erregend.
Doch unweigerlich kommt irgendwann die Zeit des Wasserlassens, wer es kennt, es fühlt sich viel schlimmer an als die Peperoni, die bekanntlich 2-mal brennen. Wenn man (SIE) es will, kann man auch beides kombinieren.
Frischer Urin eines gesunden Menschen wirkt desinfizierend und eiweißgerinnend, aber in dem Moment tut es nur sauweh! Nach ein paarmal Wasserlassen ist der Effekt vorbei.

Nur damit ihr wisst, was gemeint ist, wie immer nur zur Info und keine Kaufempfehlung: Gummi Strap*
Toleranz beginnt dort, wo das eigene Weltbild aufhört. (Amandra Kamandara)

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AlfvM
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:18.10.18 19:16 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber ihr_joe,
das Spiel zwischen Achim u. Karola ist schon klasse, vll. wird er ja von seinem Käfig befreit. Zu wünschen wäre es.
Auch bei Gloria u. Tomas läuft es super. Auch wenn es ganz schön hart ist, Gloria passt gut auf Tomas auf.
Bitte weiter so. Vielen Dank.
VLG Alf

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Leia
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:19.10.18 13:00 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber ihr Joe,

es ist wirklich wunderschön wie sich alles ineinander fügt ich lese diese Geschichte so unglaublich gerne weil sie Herzlichkeit und Charme versprüht das machen allein die Charas aus weil sie so lebendig wie du und ich sind.
Besonders die Familien sind hier wichtig, der Ruhepol, der Eckpfeiler das was Liebe und Leben bringt.

Gloria und Tomas haben ihre besonder Beziehung wobei sie gerade etwas den anderen entgegen kommen zu scheint was sie mir sympathischer machen würde.

Achim und Karola sind momentan nur das Paar das man gerne haben muss, sie sind das Herz dieser Geschichte.

Danke für die tolle und wunderbare Reise der Charas und ich hoffe wir dürfen Sie noch eine Weile begleiten.

LG
Leia
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Leia
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:23.10.18 14:05 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber ihr joe,


Leben.
Ja für alle hier ist das ein großer Begriff hat eine Bedeutung die für alle anderes ausgelegt ist.
Heute spreche ich von Helden des Alltags.

Da gehört für mich besonders auch deine Frau dazu, sie lebt weil sie darum gekämpft hat.

Für jeden ist es anders man geht zum Arzt, es gibt Untersuchungen dann die Warterei auf das Ergebnis.
Wenn man es hat bricht die Welt in einem zusammen.
Alles steht still nix bewegt sich mehr man nimmt um sich herum niemand mehr war.
So geht das einige Zeit, die Verarbeitung wobei natürlich auch es der Familie gleich geht.
Dann kommt die Behandlung auch hier gibt es Unterschiede Op, Bestrahlung, Chemotherapie.
Manchmal auch alles zusammen, aber nacheinander wenn eine Behandlungsphase abgeschlossen ist.
Dann die ganzen Nebenwirkungen wie Erbrechen, Schwindel, Haarausfall etc sind alles Dinge die den Patientin so auch die Angehörigen belasten.
Schwebt doch immer die Angst mit es nicht zu schaffen.

Das hat aber deine Frau lieber ihr Joe auch weil ihr in der Familie für sie da wart ihr geholfen habt sie unterstützt habt.
Sie mag vll einige Dinge nicht mehr tun und verloren haben doch was sie gewonnen hat ist viel wichtiger als alles andere.

Das Leben.

Sie ist noch bei dir, deine dich liebende Frau das hat sie auch dir zu verdanken und allen aus eurer Familie.


Ich musste das jetzt los werden es ist eine Ehrung auch an alle Helden des Alltags die kämpfen müssen durch Krebs und andere Krankheiten denn das sollte gewürdigt werden das er nicht umsonst ist.

Danke


LG
Leia

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Leia am 25.10.18 um 13:48 geändert
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:23.10.18 17:50 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Leia, ich muss Danke sagen.

Leben! Ja! SIE ist bei mir, Du hast recht.

Der Krebs ist besiegt, hoffentlich für immer.
Aber der Weg, so es ging habe ich meine Frau immer begleitet.
Beim Brustkrebs, die Hoffnung, dass es nur falscher Alarm ist.
Man sitzt in der Klinik, die Biopsie, neben Dir, ein paar Fremde, die auch einen positiven Befund hatten, der überprüft werden soll.
Danach geht geht die Gewebeprobe zu Untersuchung, das Ergebnis soll dann ein paar Tage später besprochen werden.
Es könnte ja noch alles gut sein! Ich will stark sein, und beruhige meine Frau.

Dann wieder die Fahrt in die Klinik, eigentlich weiß ich ja, sie hätten uns nicht bestellt, wenn ...

Wir sitzen vor den Untersuchungsräumen...
Die erste Frau, die untersucht wurde kommt heulend heraus, begibt sich in die Arme der Tochter, die selbst zu weinen anfängt.
Neben mir wartet ein Mann Mitte 30, nervös läuft er auf und ab. Seine Frau nur halb so alt wie meine, holt ihren Mann in ein Zimmer, wir warten immer noch!
Meine Frau wird herein gebeten, noch mal manuell untersucht, jetzt von einem Arzt, wie ich später erfahre.
Auch ich werde geholt, eigentlich weiß ich es schon, der Arzt von unserer Oberarzt Klinik ist nicht da, stellvertretend erklärt ein fremder Oberarzt dann, dass es Krebs ist. Nicht schlimm, nur Kategorie 2, der/die Knoten sind noch klein.

So schnell wie denkbar, will meine Frau operiert werden.
Voruntersuchungen, Erklärungen, Röntgen, und und und 2 Wochen später ist die OP.
Morgens fahre ich meine Frau zur Klinik, hoffentlich geht alles gut!
Mittags bekomme ich dann einen Anruf - der Termin wurde verschoben, weil der Narkosearzt krank ist.

Toll, ich fahre hin und hole meine Frau wieder ab.
Kein Problem, nur 3 Tage später ist der neue OP-Termin.

Dazwischen sind noch einmal Untersuchungen beim Radiologen, die Knochendichte soll gemessen werden?
Normal wäre das nach der OP gewesen, aber wenn jetzt Zeit ist.

Schon im Wartezimmer wird es meiner Frau schlecht, sie klappt zusammen, die Arzthelferinnen bemühen sich, die Beine werden hoch gelegt, der Facharzt kommt, doch es ist nicht sein Fachgebiet und er ist
fast hilfloser als seine Angestellten.
Wenig später trifft ein Sanitäter-Team ein die machen die eigentliche Erstversorgung, wenig später wird meine Frau in den Krankenwagen gebracht: "Wir fahren gleich ins KH, natürlich fahre ich vor.

Rase zur Notaufnahme und warte ... verfl... wie lange dauert das denn! Endlich gefühlte Stunden später kommen die Rotkreuzler, ich werde in die Notaufnahme gelassen, zu meiner Frau, die immer noch auf der Trage liegt, jetzt, endlich, bin ich bei ihr, halte ihre Hand.
Wir stehen vor dem belegten Notarztraum ... warum kümmert sich keiner um uns? Das mobile Monitorring wird abgeschlossen, der Sani, der hier anscheinend alle kennt, meint: "Im Moment ist sie ruhig,keine Sorge gleich kommt die Ärztin." Ich bin beruhigt für??

Für mich unendlich später aber in Wirklichkeit vermutlich nur ein paar Minuten,kommt tatsächlich eine Dame, die uns in einen der Behandlungsräume führt.
Langsam kommt meine Frau wieder zu sich, will sich aufrichten, was aber nicht so gut ist, der jetzt angeschlossene Monitor beginnt Alarm zu schlagen, bei mir macht sich Panik breit. Die Dame fummelt am gerät und der akustische Alarm erlischt, ich kann aber die Herzfrequenz sehen.

Die Dame die sich als Praktikantin (Arzt im Praktikum) herausstellt, nimmt alle Daten auf, teilweise geht es meiner Frau wieder so gut, dass sie antworten kann. Teilweise gebe ich Auskunft.

Als ich schon denke alles hätte sich beruhigt, fängt der blöde Monitor wieder an zu lärmen und meiner Frau gehts wieder sichtlich schlechter.

Endlich kommt dann die Notärztin und es klärt sich während der Untersuchung auf, warum es zu dem Zwischenfall kam.
Das Herzmedikament (Betablocker) wurde wegen der OP abgesetzt genau so wie der Blutverdünner (Xarelto) der zwar durch Heparin-Spritzen ausgeglichen wurde, aber an den Betablocker hatte keiner gedacht.

Aber mit der OP war natürlich Essig, obwohl meine Frau auf Biegen und Brechen den Termin war nehmen wollte. Und ich als auch die Ärztin ihr das mit Engelszungen ausgeredet haben.

Meine Frau war dann eine Woche auf der Inneren, bis wieder alles so weit in Ordnung war. Als dann kurzfristig ein OP Termin frei wurde, hat es nur mit mühe gereicht, das Xarelto wieder abzusetzen,
dieses Mal hat dann alles geklappt.

Die OP war erfolgreich, dass dann noch viele, viele weitere Komplikationen kamen, verbrannte Haut (durch Bestrahlung), selbst nach Jahren ist noch lange nicht alles wie es sein sollte.

Ja und ich war äußerlich immer zuversichtlich, in der schlimmsten Zeit hat mir dabei meine Herrin geholfen, nicht wie man jetzt denken mag durch irgendwelche Session, sondern einfach weil sie sich mit mir unterhalten hat, mir auf andere weise Mut gemacht hat, zu der Zeit war sie noch eine Domina, jetzt mögen einige denken klar gegen Geld, dem war aber nicht so.

Für mich zählt sie auch zu den Helden des Alltags, genauso wie meine Frau, die ich immer noch liebe.

Es ist an mir
Dir auch noch einmal Danke zu sagen
Ihr_joe


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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:24.10.18 15:39 IP: gespeichert Moderator melden


Danke auch heute nochmals an ALLE Leser und Kommentatoren
Heute veröffentliche ich den 50 Teil einer Kurzgeschichte, die längst keine mehr ist bisher sind es etwa 370 DIN A 4 Seiten, ein Buch mich fast 700 Seiten, ich denke, das ist längst keine Kurzgeschichte mehr.

Vielen Dank auch für tausende von Korrekturen, Verbesserungsvorschläge und nette Worte an euren Korrekturengel, fast muss schon ein Super(erzelfe/engel) davor sein, bei dem was ich so alles an Fehlern anstelle, sei es eine Namensverwechslung, oder ich vergesse einfach eine Aussage und ein ganzer Abschnitt ist sinnlos.

Um so mehr muss ich da einmal meinen großen Dank einbringen, wie mein Geschreibsel ist auch das Si­sy­phus­ar­beit wenn ich wöchentlich einen mit Fehlern gespickten Text zu korrigieren sende, egal welche Unbill das reale Leben gerade ablädt.

Denn noch irgendwann muss es auch ein Ende finden, noch sind die einzelnen Handlungsstränge nicht vollendet, es zeichnet sich jedoch in weiter Ferne das Ende ab. Bei einigen der Protagonisten lässt es sich schon erkennen, bei anderen ist es noch im dichten Nebel versteckt, passend zu den Herbstmonaten.

Viel Freude mit dem 50-sten Teil meiner Kurzgeschichte!

Wünscht Ihr_joe






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  3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla - Teil 50 Datum:24.10.18 15:39 IP: gespeichert Moderator melden


Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla - Teil 50

Anabelles Ausbildung

Ein Porsche für mich, wie geil ist das denn? Natürlich lasse ich mir nichts anmerken, was soll dabei sein, dem Chinesen ein paar Schläge zu verpassen, wenn er darauf steht. Mir macht es nichts aus, und von mir wird er nichts erfahren. Außerdem will ich wissen, was Leonidas noch geplant hat, was für eine Überraschung.

Ich habe jetzt viel mehr Möglichkeiten, einige der Kerle liegen mir so schon zu Füßen, aber noch bietet mir Leonidas am meisten.

Unterwegs frage ich Leonidas: »Wann werde ich das Cabriolet bekommen?«

»Wenn ich mit dir zufrieden bin!«, weicht er mir aus.

»Wir sind da!«, verkündet Leo 5 Minuten später, vor dem Haus warten schon 3 Kerle auf uns.

Als wir später dann den Raum betreten, erinnert er mich an Glorias Spielzimmer, natürlich ohne Fackeln und viel, viel kleiner.

Leonidas schickt die Männer zum sich Saubermachen, dann packt er eine große Golftasche aus, die schon auf einem Käfig steht, der gleichzeitig eine Liege zu sein scheint. Danach gehen wir zu einem separaten Raum, der sich als kleine Küche erweist. Daneben ist noch ein kleines Schlafzimmer mit einem Doppelbett. In einem zweiten Spielzimmer ist ein weiteres großes Bett, allerdings mit Gittern und Ketten. Auch an der Wand hängen einige Ketten.

Hier zieht sich Leonidas um, für sein Alter ist er noch recht muskulös und die Kleidung lässt ihn noch kräftiger und bedrohlicher erscheinen, sie erinnert an die Motorradlederkleidung eines Rockers, mit gepolsterten Schultern, es ist allerdings nur ein Hemd. Die Lederhose steckt er in seine Stiefel. Mit einer ledernen Schirmmütze bedeckt er seinen fast kahlen Kopf, er sieht so jünger, aber auch brutaler aus!

Als wir zurück in den Hauptraum gehen, warten die Jungs schon auf uns.

Alle drei liegen fast vor uns am Boden und strecken die Arme auf uns zu, die Handflächen zeigen nach oben, während zwei ganz nackt sind, hat der dritte ein Ledergeschirr an, das aber wohl keine besondere Bedeutung hat, er trägt auch im Gegensatz zu den anderen beiden Springerstiefel.

»Michael! Du kommst zu mir!«, ohne ersichtlichen Grund bekommt Michael, das ist der mit dem Ledergeschirr, eine Ohrfeige, die seine Lippe aufplatzen lässt, denn Leonidas trägt noch seinen Siegelring.

»Du wartest hier!«

»Martin! Hier her!«, Martin erwartet wohl auch eine Ohrfeige, die bleibt aber aus? »Komm mit, du bist später dran!«

»Er gehört später dir, Mistress Anabelle, du kannst ihn jetzt im anderen Zimmer anketten.«

»Martin darf aufrecht gehen, das wird bei dem Chinesen auch so sein! Er muss dir gehorchen und braucht nicht vor dir zu kriechen!«

Als wir in dem andern Zimmer sind, sehe ich, dass der Penis von Martin einer Fahnenstange gleicht.

»Nimm die Lederfesseln und lege sie Martin an!«, dabei drückt Leonidas mir eine der Fesseln in die Hand.
Sofort streckt mir Martin seine rechte Hand entgegen, dabei bildet sein Unterarm ein so gut wie rechtwinkliges Dreieck und die Handfläche ist offen.
Ohne jegliche Mühe kann ich so die Fessel anlegen, das Gleiche wiederholt sich mit seiner zweiten Hand.

»Du kannst ihm die Fesseln auch hinlegen, dann muss er sie selbst anziehen!«

»Stell dich an die Wand, bei den Ketten, Oberkörper zu uns!«

Kaum steht Martin dort, meint Leonidas: »Du hakst jetzt einfach seine Fesseln in die Ketten ein, er muss dabei auf den Zehenspitzen auf dem Bänkchen stehen!«

Klar, mit meinen Schuhen bin ich größer, und die Ketten sind jeweils in der Zimmerecke an der Decke befestigt. Martin hilft mit und streckt sich besonders, als ich die Fesseln an der Kette befestige.
Als ich fertig bin, sagt Leonidas, so jetzt zieh die Bank zu dir. Martins Füße erreichen kaum mehr den Boden, während seine Arme straff gespannt sind.
Martin bekommt noch eine Augenbinde um und Ohrhörer angezogen.

Als er nichts mehr hören kann, sagt Leonidas: »Du hast mich vorher gefragt, wann du den Porsche bekommst. Ganz einfach, wenn du dein Gelerntes an Martin anwendest und er jeweils um Gnade bettelt und du ihn dafür noch einmal von Anfang an bestrafst. Du siehst es ist ganz einfach!«

Im anderen Raum wartet Michael auf seinen Herren und der andere wohl auf mich. Wie vorher ist sein Kopf noch auf dem Boden und die Hände nach vorne ausgestreckt, als wollte er mich anbeten.

»Er heißt Yusuf! Du kannst ihn nachher zu dir rufen!

Unsere Lehrer haben damals die Tawse vor der Klasse benutzt, um uns zu züchtigen. Das waren damals als 12-Jährige meistens 6 bis 12 Hiebe, und alle, die gerade nicht bestraft wurden, mussten zusehen.

Wir mussten stillhalten, nicht mehr oder weniger verlange ich von Dir, Michael, zuerst werde ich Mistress Anabelle einige Hiebe vorführen, dann wird sie so lange mit der leichten, dünnen Tawse auf dir üben, bis ich meine, es ist okay.«

Ich schaue Leonidas genau zu, er lässt Michael mit nach vorne gehaltenen Armen vor sich stehen und legt den Ledergurt auf dessen Hand, geht so weit zurück, bis sein eigener Arm ausgestreckt ist und die Tawse gerade noch die Handfläche von Michael voll abdeckt.

Er holt aus und das Leder trifft klatschend die Handfläche von Michael. Der wohl nicht mit so einer Wucht gerechnet hat und die Hand jammernd wegzieht. Dass er einen Fehler gemacht hat, ist sofort klar, weil Leonidas dem Jammerlappen kräftig in den Schritt tritt.

Michael wälzt sich jammernd am Boden. »Mensch du Memme! Das haben wir als Kinder ertragen müssen«, tadelt Leonidas.

Nach dem Michael ausfällt, muss Yusuf mir als Schulungsobjekt dienen. Als ich ihn rufe, verlässt er seine komische Position und kriecht auf mich zu. Dann küsst er meine Schuhe. So was könnte mir gefallen!

Aber Leonidas weist ihn an aufzustehen: »Du kannst nachher noch genug vor Anabelle kriechen! Stell dich hin!«

Ich mache alles so, wie ich es bei Leonidas gesehen habe, ist ja nicht so schwer. Ich nehme entsprechend Maß und haue dann wie Leonidas auf seine Handfläche.

Yusuf bekommt Tränen in den Augen, lässt aber die Hand auf ihrer Position und presst, » Danke Mistress Anabelle«, heraus.

Leonidas scheint nicht zufrieden zu sein und sagt: »Ich machs dir noch mal vor, du sollst ihn nicht streicheln!«

Leonidas zeigt noch einmal an Yusuf, wie es geht, wobei ich keinen Unterschied zu mir sehe. Schließlich will ich ja den Porsche haben, also schaue ich genau zu!
Nach wie vor präsentiert Yusuf nach dem Hieb seine abgestützte Hand, sagt aber nichts.

»Du kannst die Hand runter lassen! Warum bedankst du dich nicht bei mir wie vorher bei Anabelle?«

»Wir hatten ausgemacht, dass nur die Herrin, ich bin nicht Bi!«

»Du nicht! Aber Michael wird nachher noch sein blaues Wunder erleben!«

»Anabelle, zum Üben solltest du Yusuf trotzdem noch, sagen wir mal 6 Hiebe auf jede Handfläche applizieren. Da er so eine Behandlung kennt, nehmen wir gleich die dicke H Tawse!«

Klar, dass das kein Problem ist, obwohl das Leder viel schwerer und weniger biegsam ist.
Yusuf hat aber immer schön seine Hände hingehalten, oder gleich wieder an die gleicher Stelle gehalten, so brauchte ich nur einmal Maß zu nehmen. Ganz schön anstrengend war das für mich!
Irgendwann fing er an zu zittern, hat sich aber immer schön bedankt!

Leonidas hat noch Yusufs Hände angesehen, die etwas dicker wirken und fast dieselbe Farbe angenommen haben, wie ich sie von MagentaEINS kenne, ach ja, ein neues iPhone brauche ich auch bald wieder!

Dann kam wieder die Stelle, die mir gefällt, als sich Yusuf vor mir auf den Boden kniete und noch einmal meine Schuhe küsste.

Danach stand wieder Michael zur Verfügung, und ich lernte mit dem Rohrstock umzugehen, zuerst einmal gerade parallele Streiche auf den Hintern zu geben, die dann später auch fester wurden. Dabei stand Michael immer vor mir gebeugt, die Hände an die Kniekehlen.

Auch wenn er sich dabei besser angestellt hat, ist er später bei den festen Schlägen nicht ordentlich stehen geblieben.

Vermutlich hätte das Weichei die 6 Schläge, die dann stellvertretend wieder Yusuf erhalten hat, nicht mehr ausgehalten, dafür sind jetzt auf Yusufs Hintern 4-mal sechs fast parallele Streifen, erst mit den letzten Satz war Leonidas einigermaßen zufrieden.

Ich musste dann noch den Hintern mit einem blutstillenden Mittel einreiben.

Danach erklärte mir Leonidas, dass auch Stockhiebe auf die Hand und Tawsenhiebe auf den Hintern durchaus gebraucht wurden.

Zumindest die Stockhiebe auf die Hände wollte ich gleich testen, dafür nimmt man einen dünneren Stock als beim Hintern, anders als die Schläge mit dem Lederriemen werden die quer zur Handfläche gegeben, doch schon die sechs Hiebe lassen Yusuf gepeinigt aufschreien und sogar nachher um Gnade betteln. Für sein Betteln bekam er noch weitere sechs Hiebe, diesmal aber auf den Handrücken.

Als ich fertig war, hat sich Yusuf heulend dafür bedankt. Auch wenn mir die Fußküsse Freude bereiten, war mir das fast zu viel.

Leonidas zeigt mir an Yusuf, wie man ihm eine Maske aufsetzt, sie soll seine Wahrnehmungen total verhindern, deshalb bekommt er zusätzlich vorher komische Ohrstöpsel in seine Ohren gedrückt. Sein Mund bleibt aber offen, hinter einem Loch in der Maske.

Wäre so was nicht praktisch, bei den TV Sendungen, bei denen die Kandidaten so komische Augenmasken und Ohrhörer tragen?

Anschließend sperre ich Yusuf in den Käfig, der oben auch noch eine gepolsterte Liegefläche hat. Yusuf kommt aber auf die untere Etage, sein Kopf wird durch einen großen verschließbaren Eisenring befestigt, der in der Gittertür integriert ist.

Dass Yusufs Hände rücklings mit Handschellen verschlossen werden, erinnert mich fast an meine eigene Fixierung im Krankenhaus, obschon für ihn muss es noch etwas unangenehmer sein.

Bevor Leonidas sich um meine weitere Ausbildung kümmert, möchte er mit Michael allein sein. Da ich nicht wirklich müde bin, gehe ich ins Zimmer zu Martin, da habe ich einen kleinen TV gesehen, kaum größer als ein PC-Monitor. Das ist ein komisches Bett, stelle ich fest als ich mich auf das eiserne Bett setzen möchte. Mit der Matratze stimmt etwas nicht? Da liegt so ein komisches Ding aus Gummi darauf und ein Schlauch führt zu einem Staubsauger?

Nicht genug, dass Martin leise vor sich hin stöhnt, aus dem Spielzimmer ist ein lautes Geheule und Geschreie zu hören! Wenn ich Leonidas wäre, würde ich so eine Maske bei dem Heulsuserich verwenden und nicht bei meinem Yusuf!

Wenigstens als ich die gepolsterte Türe schließe, reduziert sich die Lautstärke auf ein vernünftiges Maß.
So, nur noch Martins Geächze abstellen und dann ist Ruhe! Klar, dass er nichts hört, als ich mit ihm schimpfe, deshalb entferne ich Ohrhörer und Augenmaske.

»Ruhe! Ich mag es nicht, wenn du so rumjammerst!«

Einige Zeit ist er leise und nur das Geschrei von Leonidas Spielgefährten ist gedämpft zu hören. Da ich sowie so kein vernünftiges Fernsehprogramm zu empfangen ist, drehe ich mich um, als Martin wieder einmal leise stöhnt.

»Was ist?«

»Verehrte Herrin, meine Hände sind eingeschlafen und werden jetzt taub! Verehrte Herrin, würdet ihr die Fesseln lösen?« Warum sollte ich, obwohl ist ja nicht angenehm.

»Was bekomme ich dafür?«

Er schaut mich mit großen Augen an und fängt an zu weinen?

»Glaubst du mit heulen kommst du weiter?« Ich muss ja zugeben, seine Hände sind schon etwas blau, eher sogar dunkelblau beim genaueren Hinsehen.

»Ich mache alles für Euch Herrin, nur ein bisschen Erleichterung, bitte gnädige Herrin!«

„Alles“ hört sich nicht schlecht an, vielleicht sollte ich doch seine Fesseln lösen? Ich verstehe ja, dass es nicht schön ist, so stehen zu müssen.

Ich schiebe die Fußbank zu Martin, steige darauf und löse seine Fesseln…

… kaum habe ich sie ausgehakt, fällt er vor mir auf den Boden, obwohl seine Beine noch nicht befreit sind und beginnt meine Stiefel zu küssen. Immer wieder danke murmelnd.
Ich stehe immer noch auf der Bank, ich glaube ich weiß wie sich Gloria fühlt. Es ist geil, wenn Männer einen so anhimmeln!

Ich glaube, Achim hat das früher auch etwas gemacht, das Anhimmeln, aber so wie Martin es tut, ist es schon beeindruckend.

Aus dem anderen Zimmer höre ich fürchterliche Schreie, wenn die nicht endlich verstummen, werde ich Leonidas bitten, den Kerl endlich zu knebeln, hier liegen ja überall solche Dinger rum.

Als ich zur Türe eilen will, verstummen sie fast abrupt, gut, dann unterhalte ich mich etwas mit Martin.

Er nennt mich immer ehrfurchtsvoll Herrin Anabelle, wenn er antwortet. Irgendwie gefällt mir das. Er ist immer noch an den Beinen gefesselt, aber er reibt sich seine Handgelenke. Obwohl es mir eigentlich egal ist, frage ich: »Tut es noch sehr weh?«

»Nein, Herrin Anabelle, jetzt nicht mehr!«

»Warum öffnest du nicht die Fußfesseln? Du kommst doch dran?«

Er schaut mich an, als ob ich wer weiß was gefragt hätte.

»Was ist?«

»Ihr bestimmt das doch Herrin!?! Darf ich denn?«

Muss ich denn für ihn auch mitdenken? Ich muss später Leonidas fragen, wie das ist!

»Mach schon auf!«

»Danke Herrin«

Als er fertig ist, schaut er mich fragend an?

»Komm schon, setz dich zu mir!«

Warum er nicht auf den Stuhl neben mir sitzt und es vorzieht, vor mir zu knien? Also gut, wie er will.

»Wie hat dich Leonidas eigentlich gefunden? Und warum machst du so was?«

»?? Also ich habe doch den Anschlag gelesen Herrin, und ich, ich mag Dominasex!«

»Was Sex? Damit habe ich nichts am Hut, ich…«, ich dachte, er ist mein Übungsobjekt und weiß davon?

»… ich glaub, ich spinne, von mir kannst du Schläge bekommen, das lerne ich gerade, aber ganz sicher keinen SEX!«

»Herrin, ihr seid komisch, ich habe doch extra zu meinem Anteil hier noch 1.000 Euro extra bezahlt, ich will ja genau …«

»Wieviel?!«, wütend renne ich zur Türe und reiße sie auf!

»… die Hiebe und kei – 1.000 Herrin – nen sex!«, was, was will er? Egal, das muss mir Leonidas erklären!

Immer noch wütend laufe ich in den anderen Raum, was ist das?

»Martin!!«





*Tatze
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:25.10.18 14:01 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber ihr Joe,

herzlichen Glückwunsch zu Kapitel 50 🥂🍾

Nochmal herzlichen Dank für deine netten Antworten hat mich unheimlich geehrt und auch innerlich aufgebaut, danke.

Heute konnten wir lesen wie korrumpierbar Menschen sein können denen nur der Sinn nach Geld, Macht steht die nur sich selbst mögen nicht an andere denken sondern nur ans eigene Wohl.

Heute geht das auch mit Schmerzen einher nur das Annabelle immer noch ziemlich naiv ist aber nur ihr Vorteil im Kopf hat dafür macht sie fast alles mit.

Und Leonidas ist perfide hat erkannt wie er sie dazu bringen kann auch härtere Geschütze aufzufahren weiß er ja die tut alles für das Auto.

Mal sehen was passiert wenn da jemand einbricht und die Fassade bröckelt was dann werden wird?

Auf jeden Fall bin ich begeistert nach wie vor und hoffe noch so einiges lesen zu dürfen von dir, danke sehr.

LG
Leia
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:26.10.18 20:43 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber Ihr-joe,
vielen Dank für die 50 tollen Kapitel, hoffentlich kommen genauso viele noch dazu .
Ich freu mich auf das nächste Kapitel und bin gespannt welche Ausrede Leonidas hat. Ich denke Anabelle wird ihm alles glauben, was tut sie nicht alles für Geld.
VLG Alf

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von AlfvM am 26.10.18 um 20:43 geändert
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:31.10.18 19:35 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Leia, lieber AlfvM,

danke für die Glückwünsche...

Schon als sei nichts geschehen fahren wir fort mit dem nächsten Teil.
Heute noch ein Kapitel rund um Anabelle...

Natürlich auch jetzt wieder meinen großen Dank für das unermüdliche Eliminieren von Fehlern.

Gerade wenn ich anderswo Geschichten lese oder sogar meine alten Geschichten anschaue, weiß ich wie viel das wert ist.

So, jetzt aber viel Freude beim Lesen der Geschichte

wünscht euch
Ihr_joe





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  3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla - Teil 51 Datum:31.10.18 19:35 IP: gespeichert Moderator melden


Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla - Teil 51

Was tun?

»Martin!!«, wo bleibt denn der Kerl?

Das Bild, das sich mir bietet, scheint unwirklich, und doch muss es die Wirklichkeit sein.

Über einen Bock gefesselt liegt Michael, von seinem Rücken tropft in kleinen Rinnsalen Blut auf den Boden, er ist nackt bis auf so komische Stiefel, sein Hintern ist tief blau, weit mehr als vorher von mir verursacht. Aber eine milchige, schleimige Flüssigkeit läuft aus seinem After und tropft auf Leonidas, der am Boden kauert, sich erbrochen hat und sich die Brust hält. Keuchend ringt er nach Luft und bringt kein Wort hervor. Von seinen Augen sehe ich fast nur das Weiße. In seinem Outfit sieht er aus wie ein verwundeter, getroffener Gladiator. Als ich ihn anfasse, ist er feucht und kalt, murmelt aber etwas von Bauchschmerzen.

»112 anrufen!«, holt mich Martins Stimme in die Wirklichkeit zurück, »ich vermute, das ist ein Herzinfarkt!«

Während ich wähle und Auskunft gebe, befreit Martin Michael: »Das Schwein hat ihn halb totgeschlagen, ich bin sicher, er braucht auch sofort Hilfe!«

Ich bekomme gerade Anweisungen, dass wir bequem und mit erhöhtem Oberkörper lagern sollen. »Polstern Sie gelähmte Körperteile mit Kissen oder einer Decke, um Druckschäden zu vermeiden. Der Wagen ist schon unterwegs, können sie jemanden in den Hof schicken, der uns einweist?«

»Martin, im Käfig ist Yusuf, befreist du ihn, er soll den Sani zu uns lotsen!«

»Wie Käfig?«, fragt die Dame, die sich wohl veräppelt fühlt.

»Das ist hier das BDSM-Loft, ich nehme sie nicht auf den Arm. Und wir haben noch einen Patienten, der mit einem Gummiknüppel geschlagen wurde und mit … – auf jeden Fall wimmert er nur und bringt kein Wort hervor.«

»Wenn das eine Verarsche ist, wir haben Ihre Nummer, und das wird dann RICH-TIG teuer!«

Nach einer kurzen Pause spricht sie weiter: »Ist der Mann mit den Herzproblemen noch ansprechbar?«

»Ja?!«

»Dann sprechen Sie mit ihm in ruhigem Ton und versuchen ihn zu beruhigen, bis der Notarzt eintrifft. Kontrollieren Sie die Atmung, notfalls müssen Sie eine Herzmassage machen!«

»Nee, die Atmung ist da, er ist nur sehr weiß und er röchelt sogar etwas. Er kann seinen Körper nicht selbst bewegen und sein Gesicht ist so komisch verzerrt.
Ich schalte Sie jetzt auf laut, ich halte jetzt Leonidas Hand, er zittert.«

»Gut, was ist mit dem anderen Verletzten?«

»Er hat vermutlich den Oberarm gebrochen oder zumindest stark geprellt, die meisten Verletzungen scheinen nur oberflächlich zu sein, ich bin aber kein Fachmann. Ich kühle gerade seinen Kopf mit einem feuchten Tuch, er ist jetzt ansprechbar. Und er flüstert gerade, er will keinen Notarzt, ich glaube nicht, dass das gut ist!«, erklärt Martin, der sich nach Yusufs Befreiung um Michael kümmert.

Wenig später kommt auch schon ein Notarzt samt Sanitäterteam, und wir werden aus dem Zimmer geschickt.
Hier draußen im Flur hören wir das Martinshorn des zweiten Krankenwagens.
In dem zweiten Raum mit dem Bett zieht sich Yusuf, der mit den Sanis wieder ins Loft kam und nur Leonidas Morgenmantel übergeworfen hatte,an.
Auch Martin legt hier seine normale Kleidung wieder an, nur ich bleibe wie ich bin.

Mir wird bewusst, dass es wohl nichts mit dem Porsche wird. Hoffentlich erholt sich Leonidas bald, sonst ist auch Essig mit dem Chinesen.

Dass das Ganze noch einen Rattensch****z von mehr oder minder peinlichen Fragen der Sanitäter und später der Polizei nach sich ziehen wird, ist eher lästig.

Meine beiden Sklaven haben keinen Bock mehr weiter zu machen, wie auch, ich habe ja auch keinen Lehrmeister mehr, echt dumm gelaufen.
Der Besitzer von dem Loft wird auch angerufen und ICH bekomme Hausverbot, der Kerl überprüft peinlich genau seine Einrichtung und gibt mir die Schlaginstrumente nebst Golftasche, die anscheinend Leonidas gehören, zurück.

Damit wir uns später treffen können, gibt mir sowohl Yusuf als auch Martin seine Telefonnummer.

Als ich die Golftasche anheben will, stelle ich fest, sie ist noch zu schwer, wenigstens meine Gesundheit will ich nicht auch noch gefährden.
Das Taxi ist immer noch nicht da, und der blöde Vermieter hat mich ja vor die Türe gesetzt.

Da fällt mir die Nummer von Martin ein. »Ich brauche dich, kannst du mich ins Hotel fahren?«

Er bejaht und ist kaum später zurück: »Darf ich Euer Gepäck nehmen, Herrin?«

Da fühle ich mich schon viel besser. Herrin sein ist gar nicht so schlecht! Natürlich ist das Auto überhaupt nicht standesgemäß, ein alter, klappriger Kombi. Doch Martin öffnet mir formvollendet die Türe wie einer der Chauffeure, nur noch viel unterwürfiger.

»Wohin darf ich Euch fahren, Herrin Anabelle?«

»Zum Interconti, du weißt, wo das ist?«, Leonidas hat irgendeinen Vertrag mit dem Hotelkonzern und so er selbst zahlen muss, übernachten wir in einem der Hotels. Meist in einer der Clubsuiten. Wenn er jetzt abkratzt, ist das auch vorbei!

»Sicher, von hier ist es nicht weit, Herrin!«

Nur wenige Minuten später biegen wir von der Budapester Straße auf den Kurzzeitparkplatz vor dem Hotel, die Marlene Bar hat schon geschlossen, es muss also schon nach eins sein.

»Gnädige Herrin, darf ich das Gepäck zu Euerem Zimmer tragen?«, eigentlich gibt es hier ja Gepäckwagen, aber so ist es viel einfacher und ich fühle mich wunderbar, es ist schön, so hofiert zu werden.

»Ich habe nichts anderes erwartet!«

Leider, seine Kleidung ist nicht wirklich up to date, er wirkt deutlich deplatziert, besonders seine abgelatschten Schuhe. Aber er konnte 1.000 Euro für die Teilnahme an der Session im Loft zahlen! Warum hat Leonidas das überhaupt verlangt? Er braucht das Geld ja gar nicht und das ist deutlich mehr als unsere Suite kostet?!

Ich lasse Martin die Tasche in unsere Suite tragen. »Soll ich sie ausräumen, gnädige Herrin?«

»Nein! Ich bin müde, du kannst gehen!«, ich glaube als Herrin brauche ich nicht danke zu sagen und …

Er kniet sich vor mir nieder und küsst meine Schuhe?!

»Danke Herrin!«

Wofür? Jetzt ist aber genug! Oder halt, nach der langen Zeit bin ich auch total geschafft, ich habe die neuen Schuhe noch nie so lang angehabt und wenn ich schon ein Lakai habe, dann soll er mir auch beim Ausziehen helfen! Außerdem tut meine Hüfte etwas weh!

»Halt, zieh mir die Stiefel aus!«

»Darf ich wirklich, Herrin?«

»Du nervst, eigentlich sollte ich den Stock nehmen und…«, man, bin ich blöd, das will er ja gerade. Anscheinend ist das alles gar nicht so schlecht und ich kann doch noch einiges lernen? Hm!

»Jetzt mach schon! Ich glaube, du wirst den Stock auch noch kennen lernen, aber nicht mehr heute!«

Er zieht mir vorsichtig die Stiefel aus, dabei sieht er natürlich auch meine Scham.

»Ja, Herrin Anabelle? Soll ich Euch die Beine massieren?«

Warum denn nicht, wenn er es kann?

Er kniet sich vor mich und beginnt langsam, fast andächtig meinen Fuß zu massieren, das fühlt sich so was von gut an, warum habe ich das nicht längst für mich entdeckt. Danach ist der zweite Fuß an der Reihe, erst dann macht er weiter mit meinen Unterschenkeln, ich fühle mich wirklich gut.

»Du magst das?!« Ich sehe, wie sich seine Hose ausbeult!

»Ja, gnädige Herrin«

»Du gehst jetzt! Ich werde mich bei dir melden, wenn ich dich brauche!«

»Darf ich Herrin? Zum Abschied.«

Wie? Was?

Da ich vermutlich nicke, nimmt er es als Aufforderung und küsst meine Füße. Oh, geil, es macht ihm nicht mal was aus, dass die unendlich stinken müssen nach dem langen Tag?

Egal, ich fühle mich wie die Königin von Saba!

»Jetzt aber raus mit dir!«


In der KlinikText

Ich erinnere mich an die Angst, ich dachte, ich müsse sterben! Der Chefarzt, hat mir erklärt, dass nur durch die schnelle Hilfe und durch die Not-Op eine dauerhafte Lähmung verhindert werden konnte. Als einzige Auswirkung kann ich den Daumen der linken Hand nicht bewegen, noch nicht!

Nein, ein Myokardinfarkt sei das nicht gewesen, sondern ein Schlaganfall, und ich hätte unwahrscheinliches Glück gehabt, dass kaum mehr Auswirkungen und Schädigungen eingetreten sind.

Die ersten beiden Tage war ich in der Stroke Unit, ein großer Raum mit 6 Patientenbetten, und vielen Ärzten, Helfern und viel, viel Lärm.
Anabelle hat mich da einmal besucht, aber davon habe ich fast nichts mitbekommen.

Seit gestern bin ich endlich in einem angemessenen Einzelzimmer mit Chefarztbetreuung , eigenem W-Lan und sogar brauchbaren Schwestern. Nachmittags hatte ich unangenehmen Besuch von der Polizei, wegen dem Deppen Michael, der wusste plötzlich nichts mehr von seiner Einverständniserklärung und wollte mir ans Bein pissen, nur gut, dass Anabelle gleich den von Michael vorab unterschriebenen Wisch zu meinem Anwalt gebracht hat.

Mein Gott, was ein Theater, der Kerl hat doch lediglich einen Beckenanbruch und ein paar Prellungen, liebe Zeit, so was dauert normalerweise keine sechs Wochen, bis die Verletzung vollständig verheilt ist – die Schmerzen können allerdings über längere Zeit bestehen bleiben, was allerdings ganz in meinem Sinn ist. Er ist ja nicht mein erster Spielgefährte, normalerweise übernehme ich ja anstandslos die Behandlungskosten, aber in dem Fall, soll er doch die 2.000 verbrauchen, die ich ihm gezahlt habe!

Zurzeit läuft sowieso gar nichts, nach dem Klinikaufenthalt soll ich auch noch in eine Reha, dabei muss aber Anabelle so weit sein, wenn wir die Einladung nach Shanghai annehmen werden.

Ich muss ihr heute bedauerlicherweise ein paar Zugeständnisse machen, die ich eigentlich so nicht oder noch nicht machen wollte. Wenigstens hat die Kontroll-App ihres IPhones gezeigt, dass sie loyal ist. Und letztlich habe ich ihr wohl auch mein Leben zu verdanken, nicht auszudenken, wenn sie nicht so schnell und richtig reagiert hätte.

Ich bin gespannt, wie sie auf den Porsche und die Einsetzung als Erbin in meinem Testament reagiert, klar, dass ich später, wenn ich sie nicht mehr brauche, das Testament wieder ändern werde. Und der Porsche ist sowieso nur geleast, ist ein Vorführwagen, in Rot mit schwarzem Verdeck!

Bei meinen Firmen gibt es ja meist einen Geschäftsführer, der mich vertreten kann, so dass der größte Teil meines Konsortiums auch ohne mich läuft.
Ah, da kommt ja Belle: »Danke für deinen Besuch Belle, hast du mir den Laptop mitgebracht?«

»Klar, Leonidas, ich weiß ja, was du brauchst, damit es dir gut geht.«

»Warte, ich hole auch noch eine Vase für den Strauß, den ich dir mitgebracht habe, ich bin gleich zurück!«

Während Belle nach der Vase schaut, überprüfe ich zuerst die Aktienkurse meiner Firmen, checke meine Beteiligungen und gebe Anweisungen zum Kauf oder Verkauf von Anteilen. Wenigstens da läuft alles zur Zufriedenheit.


Anabelles Pläne

Nur gut, dass es Leonidas besser geht, ohne die freigeschaltete Karte hätte ich mit meinem Konto nicht mal die Suite weiterbezahlen können. Ein klein wenig sparen muss ich doch für ihn, so wohne ich jetzt nur in einem der Clubzimmer. So zeige ich Leonidas meinen guten Willen!

Den Vermieter des Lofts habe ich auch aufgesucht, hat sich doch der Kerl erdreistet, uns eine Endreinigung zu berechnen, die die ganze Kaution von 200 Euro aufgebraucht hat. Wenn er uns schon Hausverbot erteilt, wie kann er da erwarten, dass wir selbst reinigen. Irgendwann hat er nachgegeben, und wir haben uns darauf geeinigt, dass er für seine Reinigung 50 Euros bekommt.
Sonst hätte ich es Yusuf und Martin umsonst putzen lassen.

Leonidas hat sich bei mir sogar entschuldigt, wegen der 1.000 Euro, die er von Martin bekommen hat, die Jungens hätten sich geradezu danach gedrängt, von mir bespielt zu werden, und da habe sich Martin eben besonders angestrengt, er scheint dich sehr sexy zu finden, hat Leonidas gesagt. Wie geil, dass ich so begehrt bin!

Heute fahre ich wieder in die Charité, dahin ist Leonidas gebracht worden, gestern habe ich auch Michael besucht, der auch in der Charité untergekommen ist, unverständlich, dass sich das gleiche Krankenhaus auch noch in einem zweiten, ganz anderen Stadtteil befindet. Ich dachte, es sei wie zu Hause nur ein einziger Bau. Wenigstens hat mir Michael seinen Anteil an der Reinigung bezahlt, klar, dass ich ihm nichts von dem Preisnachlass berichtet habe. Er ist nach wie vor ein Jammerlappen, trotz der Schmerzmittel wimmert er wie ein kleines Kind. Der hätte mal meine Schmerzen haben müssen, wo ich doch nichts nehmen durfte.

Als ich zu Leonidas ins Zimmer komme, fragt mich gleich eine Schwester, ob ich etwas zu trinken möchte. Dankend lehne ich ab, das Zimmer ist viel schöner eingerichtet als das von Michael, aber bei Leonidas stehen solche komischen Monitore und viele Kabel führen zu seinem Körper.
Ich gebe ihm den gewünschten Laptop. Als ich ihm die Blumen geben will, fällt mir auf, dass ich keine Vase habe, also will ich die nette Schwester nach einer fragen.

»Kein Problem, ich bringe Ihnen die Blumen gleich rein, die Stiele müssen sowieso noch angeschnitten werden.« Ich hätte ja gar keine mitgebracht, doch Martin hat gemeint, das gehört sich so.

Als ich ins Zimmer komme, benutzt Leonidas schon seinen Rechner, klar, er muss ja unser Geld verdienen.
Ich habe mir extra was Neues zum Anziehen für heute gekauft.

Für meine Klinikbesuche seien meine Latex-Kleidungen nicht angemessen, meinten sowohl Yusuf als auch Martin, so bin ich extra nach meiner Besprechung mit ihnen einkaufen gefahren.

Eine weiße Bluse und ein Bleistiftrock. Nicht zu vergessen die zum Rock passenden 17 cm Stöckelschuhe. Schließlich und endlich habe ich mich dann noch für das schwarze Nadelstreifen Unterbrustkorsett entschieden, das ich zwar nicht bräuchte, welches aber trotzdem meine Taille noch mehr betont – und es passt zum grauen Rock und den grau-schwarzen High Heels!

»Komm meine Süße, ich habe eine, nein zwei Überraschungen für dich!«, sagt Leonidas, als er das MacBook zur Seite legt.

»Da schau mal! Er drückt mir einen Schein in die Hände. Erst als ich lese, stelle ich fest, es ist der Fahrzeugschein eines 718 Boxster S!!!

»Wie geil! Danke, Danke!«, er bekommt einen Kuss von mir. »Am liebsten würde ich um deinen Hals fallen, aber mit den vielen Kabeln! …«

Leonidas lacht: »Lass mal stecken, du weißt doch, Mädels sind nicht mein Ding, aber ich habe noch was für dich!«

»Was denn? Mehr als ein Porsche geht doch nicht!«

»Weißt du, ich habe festgestellt, selbst ich kann nicht ewig leben! Und da du ja für mich ein klein wenig den Chinesen beeinflussen willst, sollst du auch was davon haben, wenn ich nicht mehr bin, ich habe dich zum Alleinerben eingesetzt! Hier ist eine Abschrift vom Dokument, notariell beglaubigt mit Aktenzeichen!«

WOW, da brauch ich den Alten ja nicht mal zu heiraten, zu was so ein Schlaganfall gut ist. Jetzt erst recht alles perfekt für den China-Bonzen vorbereiten, es ist ja ALLES für mich! Früher oder später!

»Du bist der Größte, Leonidas! Du bist doch also auch mit meinem anderen Vorschlag einverstanden?«

»Auch wenn ich leider nicht als Lehrer fungieren kann, so ist doch deine Idee, weiter mit Yusuf und Martin zu üben, nicht schlecht.

Aber denk daran, keine Genitalien, keine Brustwarzen, kein Elektro, kein Arschfi**k und kein SEX! Vor allem keine Nachsicht. Ein paar wenige der Dominas führen judicial caning oder besser noch judicial corporal punishment aus, das trifft es zwar nicht genau, aber du kannst vielleicht einige Dinge lernen. Anders als dort ist es so, dass der Zögling ohne Fessel die Hiebe erhält. Auch die auf den Hintern! Es ist wichtig, sich daran zu halten! Für den Chinesen muss es in höchstem Maß authentisch sein.«
Klar mach ich das, es wird ja alles für mich sein!

»Ist doch klar Leonidas, du kannst dich auf mich verlassen!«, ob ich vielleicht so jemanden wie Martin, als meinen eigenen Sklaven nebenher haben kann? So bedient zu werden ist tatsächlich nicht das Schlechteste.

Es wird angeklopft und 2 Schwestern betreten nach der Aufforderung den Raum.

»Wir wollen Herrn von Rabenhorst frisch machen, die Bettwäsche austauschen! Würden Sie so lange den Raum verlassen, Frau Koch?«

Schön, das passt sowieso, da habe ich einen Grund, mich zu verdrücken, außerdem muss ich jetzt unbedingt meinen funkelnagelneuen Porsche sehen!

»Tschau Leo, ich beuge mich zu ihm runter und deute einen Kuss an, ich muss sowieso gleich gehen, ich meine fahren, da können sich die Damen Zeit lassen. Ich muss überdies noch einen neuen Raum fürs Üben finden!«, aber zu allererst muss ich einmal sehen, wie es sich anfühlt in meinem neuen Flitzer…

»Warte, der Verkäufer soll ruhig noch den Wagen vorbeibringen, vom Porsche Zentrum bis hier sind es nur 12 Minuten, das ist einfacher so! Er muss dich ja noch einweisen!«, sagt Leo und nimmt sein Telefon.

»Sollen wir später wiederkommen? Dem Chef wird es nicht gefallen, es ist auch Zeit für Medikamente oder«, beginnt die rothaarige Schwester zu nörgeln.

Leonidas legt sein Telefon beiseite und sagt gelassen: »Wenn Sie hier weiterarbeiten wollen, ich meine überhaupt noch irgendwo in irgendeiner Klinik, dann warten Sie gefälligst und versuchen nicht, mich zu drängen!«

Der Blick der Angesprochenen verfinstert sich, doch ihre Kollegin, schubst sie an und sagt: »Wir wollten sie nicht maßregeln, entschuldigen Sie bitte, Herr von Rabenhorst, jedoch muss die Medikation in der vorgeschriebenen Zeitspanne erfolgen, und wir nähern uns bereits bedenklich deren Ende!«

»Schon gut! Fangen Sie endlich an, ich kann auch nebenher telefonieren! Wenn sich durch Ihr Verschulden Komplikationen ergeben, werden Sie beide es bitter bereuen!«

Leonidas kann so energisch sein! An der Türe drehe ich mich noch einmal um und werfe ihm einen Kuss zu, den er nicht beantworten kann, da er jetzt telefoniert.

Soo geil, mein eigener Porsche … Vor der Klinik angekommen, warte ich im Abholbereich auf MEINEN Porsche, hoffentlich erkennt der Fahrer mich…


Ende Teil 51



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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:02.11.18 18:16 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber ihr Joe,

man oh man die zwei sind wirklich vom selben Schlag.
Nur hinterlistig und auf ihren Vorteil aus.

Eigentlich gab es in diesem wieder schönen Kapitel auch viel schlimmes und Gewalt was eigentlich etwas ist das mir sehr nahe geht und ich musste mich sehr zusammen reißen da ich ein Mensch bin die so etwas eigentlich in ihrem Leben nicht mehr haben möchte.

Auch und das positive war hier das es eine Lebensrettung gab zwar unbewusst sicherlich aber sie gab es und es wurde schnell gehandelt so das durch den Schlaganfall keine Schäden zurück bleiben.
Ich lebe mit dieser Gefahr Tag für Tag auch mit den Ängsten aber durch das Medikament haben die Ärzte es im Griff.

Ich bin deshalb froh das du auch über solche Themen schreibst denn hier wird ja echtes Leben gelebt obwohl wir eine Geschichte lesen die wunderbar ist, vielen herzlichen Dank dafür.

LG
Leia
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AlfvM
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:03.11.18 15:54 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo ihr_joe,
also ich versteh Leonidas nicht auch weil Annabelle sein Leben rettet. Naja das ist halt sein Charakter, ob Annabells ihrer besser ist, ich weis nicht. Trotz allem eine tolle Geschichte vielen Dank dafür und uns noch viele Fortsetzungen . Wie gehts denn unseren anderen Paaren ?
VLG Alf

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von AlfvM am 03.11.18 um 15:55 geändert
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  RE: Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla Datum:07.11.18 17:29 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Leila,
ja, da hast Du recht, wobei ich Leonidas noch übler finde, schließlich macht er es bewusst, erniedrigt Menschen, die ihm vertrauen genau so wie fremde, die ihm nichts getan haben.

Anabelle, ist anders, klar ist sie auf ihren Vorteil aus, sie kann Menschen nicht wirklich lieben, selbst ihre Kinder, nach dem sie ein gewisses Alter erreicht haben, fühlt sie nichts mehr für sie. Das ist zwar traurig aber keine böse Absicht.

Allerdings lernt sie gerade, dass sie etwas geben muss, wenn sie etwas haben will. Wie genau sich das entwickelt werdet Ihr bald lesen.

Danke an Dich liebe Leia

Hallo AlfvM,
zu Leo und Belle habe ich mich ja schon ausgelassen, zu den anderen Paaren kannst Du heute (teils) mehr lesen.

Auch heute meinen großen Dank für die Korrekturen. Vielleicht fände ich auch den einen oder anderen meiner Fehler, oder auch nicht?
Es ist einfach mehr als nur eine Berichtigung oder Richtigstellung, mehr als nur die Korrektor der Worte! Teilweise modifiziere ich auch den Text, wenn er gar zu unleserlich ist oder falsch verstanden wird.
Dafür auch heute meinen erneut GROẞEN Dank!

Meinen Dank auch an alle Leser und Nichtkommentierer!

Viel Freude bei Teil 52


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