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  FemOrg 2 - der Aufbruch
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kallisti
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honi soit qui mal y pense

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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:22.05.18 16:00 IP: gespeichert Moderator melden


FemOrg2 – der Aufbruch

Das zweite Buch der FemOrg-Reihe. Um die Handlung zu verstehen, empfiehlt es sich, zunächst FemOrg1 – Der Aufstieg zu lesen


FemOrg1 – Der Aufstieg: Was bisher geschah


Zusammenfassung:
Die radikalfeministische Geheimorganisation FemOrg fängt Männer und versklavt sie. Das Ziel ist es, einen gesellschaftlichen Umbruch herbeizuführen, alle Männer zu unterwerfen und Frauen die Alleinherrschaft zu sichern. Um eine ausreichend große Machtbasis für den angestrebten Umbruch zu haben, werden einzelne Männer erpresst, gefangen, umerzogen und dressiert. Sie müssen dann entweder in einflussreichen Positionen die Interessen FemOrgs vertreten oder werden als Lust- und Arbeitssklaven an mächtige Frauen verschenkt, damit diese die Ziele FemOrgs unterstützen.

In mehreren, miteinander verwobenen Handlungssträngen werden die Geschichten einzelner Männer und Frauen sowie ihrer wechselhaften Beziehung zueinander erzählt. Schwerpunkt der Handlung sind die Geschehnisse im Umfeld einer Universität in einer deutschen Stadt.

Der Student Alex wird von der FemOrg-Hunterin Jana in eine Falle gelockt. Mit einem Keuschheitsgürtel versehen und mit der Möglichkeit elektronisch gesteuerter Bestrafung wird er erzogen und schließlich von Sarah, der regionalen Sektionsleiterin FemOrgs, an ihre Nichte Leonie verliehen. Zwar ist Leonie moralisch gegen die Versklavung von Männern, findet aber zunehmend Gefallen an dem gutaussehenden Mann und dessen Abhängigkeit von ihr. Zwischen aufrichtiger Liebe und dem Wunsch nach Unterwerfung entwickelt sich die Beziehung zu Alex. Zugleich entbrennt eine tiefe Feindschaft zwischen ihr und ihrer Tante Sarah wegen Alex und den Zielen FemOrgs.

Trotz der High-Tech-Geräte und der ausgefeilten Erziehungspsychologie FemOrgs gelingt es Felix, den Fängen der Organisation zu entkommen. Gemeinsam mit Katrin, einer jungen Kommissarin, die auf die Vorgänge um FemOrg aufmerksam geworden ist, versucht er nun, die Machenschaften der Organisation aufzudecken.

Jana ist eine der erfolgreichsten Hunterinnen FemOrgs und als Belohnung erhält sie eines Tages die Möglichkeit, selbst eines der begehrten versklavten Männerobjekte zum privaten Besitz auszuwählen. Bei der Präsentation der zur Auswahl stehenden Sklaven erkennt sie jedoch ihre alte Liebe Chris wieder. Sie wählt ihn aus, um ihm das furchtbare Schicksal vieler anderer Sklaven zu ersparen, will ihn aber nicht vollkommen freigeben, da sie fürchtet, er könne FemOrg verraten. Chris wird auf Felix und Katrin aufmerksam und vertraut sich ihnen an.

Die Sektionsleiterin Sarah kämpft mit den Schwierigkeiten, die FemOrg angesichts zahlreicher Verpflichtungen gegenüber Sympathisantinnen der Organisation hat und die mit gescheiterten Versklavungsversuchen, widerspenstigen Männern und der Eigenwilligkeit ihrer Mitarbeiterinnen zu tun haben. Um den Zielen FemOrgs zum Durchbruch zu verhelfen, plant die Organisation eine revolutionäre Aktion an der Universität. Hier soll die zukünftige Geschlechterordnung als Erstes zur offen gelebten Realität werden.

In Kürze nun die ersten Kapitel des zweiten Buchs…



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kallisti
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honi soit qui mal y pense

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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:22.05.18 16:32 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 1

Immer noch hatte sich Jan nicht daran gewöhnt. Das Teil zwischen seinen Beinen war zwar nicht direkt schmerzhaft, aber doch unangenehm. Eigentlich konnte man nach drei Wochen schon langsam erwarten, es als etwas selbstverständlicher zu betrachten. Aber vielleicht war es ja auch gar nicht das Teil an sich, sondern die Umstände.

Er kam zum neu gestalteten Haupteingang der Uni. Die neuen Sicherheitsschleusen erinnerten ein wenig an die Sicherheitskontrollen an Flughäfen. Die Studentinnen konnten zügig den linken Zugang benutzen, indem sie einfach ihren lilafarbenen Ausweis auf den Scanner des Drehkreuzes legten, das sich daraufhin mit einem leisen Piepsen bewegte. Die männlichen Studenten mussten sich dagegen am linken Eingang aufstellen. Hier dauerte es etwas länger, so dass sich morgens schnell eine Schlange bildete. Beim Betreten zeigten sie ihren rosafarbenen Ausweis der Sicherheitsbeamtin vor und gingen dann in den ASD-Scan. Leuchtete nach einigen Sekunden die Kontrolllampe grün auf, drehte sich das Drehkreuz und auch sie waren auf dem Gelände der Universität. Leuchtete es aber rot, war klar, dass wieder einmal jemand seinen ASD nicht ordnungsgemäß angelegt hatte oder sein Keyphone in der Tasche mitführte. Eine andere Sicherheitsbeamtin führte diese Studenten dann über eine Gegenschleuse wieder nach draußen. Eine zweite Möglichkeit zum Einlass gab es für diese Herren dann für heute nicht mehr.

Während er in der Schlange wartete, dachte Jan über die Veränderungen nach, die sich in den letzten Monaten an seiner Uni zugetragen hatten. Alles hatte mit diesem fürchterlichen Fall begonnen – einige Typen hatten immer wieder Studentinnen auf dem weitläufigen Park des Unigeländes vergewaltigt und ihr Stillschweigen erpresst. Als das aufflog, war natürlich die Hölle los. Die Universitätsleitung hatte nach massiven Protesten neue Regeln eingeführt.
Die wichtigste war, dass alle männlichen Studenten auf dem Unigelände ein sogenanntes All-Safe-Device, kurz ASD, tragen mussten, eine Art Keuschheitsröhre, die über ein elektronisches Schlosssystem angelegt wurde. Es sollte dafür sorgen, dass die Uni ein Safe-Space für Frauen sein konnte: Jede Studentin soll sich sicher fühlen.
Um das zu kontrollieren, hatten alle Studenten einen ASD von der Uni gestellt bekommen. Über ein mitgeliefertes Keyphone konnte man das Teil wieder öffnen, sobald man zu Hause war. Grundregel: Einlass in die Uni war nur dann möglich, wenn das zugehörige Keyphone mindestens 500 Meter vom Träger entfernt war und sich außerhalb der Uni befand.
Abgesehen von der morgendlichen Kontrolle und des immer noch etwas störenden Gefühls hatte sich Jan recht schnell an die neue Gegebenheit gewöhnt. Einerseits fand er den Generalverdacht gegen alle männlichen Studenten unfair, andererseits hatte er aber auch Verständnis dafür, dass seine Kommilitoninnen sicher sein wollten.

Das grüne Licht leuchtete und anstandslos konnte er die Sicherheitsschleuse passieren. Drinnen ging er zielstrebig zu seinem Hörsaal.
„Hallo Jan!“, begrüßte ihn Tobe mit einem müden Lächeln und zeigte auf den Platz neben sich.
„Danke, Tobe!“ Jan setzte sich und schaute in die etwas geröteten Augen von Tobias. Sein Freund hatte offensichtlich nicht gut geschlafen. „Hast du durchgemacht oder was?“
„Wie man´s nimmt.“ Tobe zuckte mit den Schultern und rutschte etwas unruhig auf der harten Sitzschale herum.
„Sag, was ist los?“ Offensichtlich wollte Tobe es unbedingt erzählen, aber zugleich auch gefragt werden.
„Ich hab das gestern mit Lea klargemacht.“ Er gluckste geradezu vor Stolz.
„Was? Echt?“ Jan war beeindruckt. Und überrascht. Eigentlich hatte Lea mehr als deutlich gemacht, dass sie nichts von Tobe wissen wollte. „Du warst mit ihr im Bett?“
„Jep!“ Tobes Grinsen wurde breiter.
„Wie hast du denn das angestellt, Alter?“ Natürlich freute sich Jan für seinen Freund, aber er konnte sich das zwischen den beiden überhaupt nicht vorstellen. Lea stand doch eigentlich auf ganz andere Typen als auf den eher schmächtigen, etwas blassen und schüchternen Tobe.
„Tja, meinem Charme kann eben keine auf Dauer widerstehen.“
Jan war taktvoll genug, um keinen ehrlichen Kommentar zu Tobes Charme abzugeben. Um genau zu sein hatte Tobe Taktgefühl und Sensibilität eines Reibeisens - und den Humor eines Holzhammers.
Der Beginn der Vorlesung beendete ihre Plauderei und danach musste Tobe gleich zur nächsten Veranstaltung, während Jan sich auf den Heimweg machte. Freitag war sein lässiger Tag und Jan genoss es immer in vollen Zügen, in seine WG zu kommen und endlich einmal allein zu sein. Seine beiden Mitbewohnerinnen waren bis nachmittags an der Uni.

Er würde sich in aller Ruhe aufs Sofa im WG-Wohnzimmer flätzen und sich eine Dröhnung Idioten-TV geben. Doch zuerst ging er schnurstracks in sein Zimmer, angelte das Keyphone aus der Schankschublade, zog sich aus und aktivierte mit einem kräftigen Daumendruck auf das Display des unscheinbaren Geräts den Fingerabdruck-Scan. Mit einem leisen Piepsen öffnete sich sein ASD und er konnte das immer noch ungewohnte Teil endlich abnehmen. Nicht zum ersten Mal fragte er sich, als er das filigran-leichte, aber hochstabile Metallteil in den Händen hielt, was es wohl gekostet haben musste, alle knapp 10.000 männlichen Studenten der Uni mit solchen High-Tech-Teilen auszustatten. Auf Anhieb hätte Jan mindestens zehn Dinge nennen können, die an der Uni wohl dringender hätten finanziert werden müssen. Aber die Uni-Leitung hatte offensichtlich andere Prioritäten.

Im Schlabberlook setzte er sich in die Küche und beobachtete in Gemütsruhe die altersschwache Kaffeemaschine bei der Arbeit. Etwas gedankenverloren blätterte er den Stapel Postwurfsendungen durch, der sich auf dem Küchentisch angesammelt hatte, als sein Blick auf ein bereits geöffnetes Schreiben fiel, der an Juliane adressiert war. Es war normalerweise nicht seine Art, fremder Leute Post zu lesen, doch dieser Brief lag ganz offen herum und schien trotz persönlicher Anrede eher ein Massenschreiben zu sein. Zudem stach ihm das Akronym ASD mehrmals ins Auge. Was schreiben die denn darüber, fragte sich Jan und las:

Liebe Juliane,
wahrscheinlich fühlst auch Du Dich seit Einführung der All-Safe-Devices (ASD) an unserer Uni wie wir alle wohler und sicherer. Erstaunlich schnell haben sich Frauen und Männer an die neuen Regeln gewöhnt und wir können mit Freude feststellen, dass sich die Atmosphäre auf unserem Campus sehr zum Positiven gewandelt hat.
Dennoch gibt es leider immer noch Schutzlücken für uns Frauen an der Uni! Sexualisierte Gewalt war ja nie nur auf den Campus begrenzt! Sexismus und sexuelle Gewalt, Frauenfeindlichkeit und sexueller Missbrauch, Belästigungen und Vergewaltigungen finden überall statt! Studentinnen werden in der Bahn belästigt, von Mitbewohnern sexuell genötigt, von ihrem Freund zum Sex gezwungen!
Wir möchten, dass Frauen und Männer ohne Sexismus, ohne Gewalt und ohne Angst miteinander umgehen können. Die ASDs auf dem Campus können deshalb nur ein erster Schritt sein!
Darum hilf mit, die Sicherheit von Frauen und das Wohlergehen von Frauen und Männern weiter zu verbessern. Denn nur, wo wir Frauen uns sicher fühlen, können sich alle wohlfühlen!
Wie wir Frauen uns gegenseitig helfen können? Ganz einfach: Ruf uns an. Wir sagen Dir, wir Du Dir und allen anderen Frauen an der Uni helfen kannst. Denn nur mit weiblicher Solidarität kommen wir ans Ziel.

Für eine Zukunft, frei von Sexismus und sexueller Gewalt!
Wir freuen uns auf Deinen Anruf, liebe Juliane!

Herzliche Grüße
Deine Frauen-AStA


Als Jan sich nach dem Lesen des Briefes seine Tasse Kaffee eingoß, hatte er ein flaues Gefühl im Magen. Was meinten diese Kampfemanzen damit, dass die ASDs auf dem Campus nur ein erster Schritt sein könnten? Was wären dann die weiteren Schritte? Was würden sie Juliane sagen, wenn sie tatsächlich bei dieser Frauen-Kommune anrief? Alle Männer erschießen? Immerhin kannte er Juliane schon ein bisschen – da waren diese Feminazis an der falschen Adresse!
Je länger er aber darüber nachdachte, desto widersinniger und lächerlicher kam ihm dieses ganze Schreiben vor. Wieder ein paar feministische Wichtigtuerinnen, die ihren Männerhass ausleben wollten. Alles schon gehabt.
Einigermaßen beruhigt schnappte er sich seinen Kaffee und ging ins Wohnzimmer, um sich eine dieser idiotischen Kochsendungen anzuschauen.



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prallbeutel Volljährigkeit geprüft
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Licentia poetica

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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:22.05.18 19:07 IP: gespeichert Moderator melden


Interessante Story um deine FemOrg-Welt. Gefällt mir Kapitel für Kapitel sehr gut. Frischer Schreibstil. Die Gefühlswelt der Protagonisten beschreibst du bildhaft. Abwechslungsreicher Aufbau. Nur weiter so! Freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzungen im zweiten Teil.
Viele Grüße von prallbeutel
---
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kallisti
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honi soit qui mal y pense

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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:25.05.18 00:31 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 2

Janas Augen leuchteten, als sie die Wohnungstür öffnete.
„Komm rein, Baby!“, rief sie und umarmte Chris stürmisch. Bevor er sich wieder von ihr lösen konnte, zog sie ihn eilig in richtig ihres Schlafzimmers.
„Na, was hast du denn heute vor?“, fragte Chris grinsend.
„Tja, etwas, was dir sicher auch gefallen wird“, antwortete sie.
Kaum waren sie im Schlafzimmer angelangt, zog sie Chris´ Hemd und Hose aus und war selbst kaum einen Moment später auch nur noch im Höschen. Er musste sich eingestehen, dass ihm diese Art, einen romantischen Abend zu verbringen, eigentlich sehr gefiel.
Kaum einen Augenblick später wälzten sie sich bereits nackt auf Janas breitem Bett. Dann begann das, was zwischen ihnen in den letzten Wochen zu einem Ritual geworden war. Einem Ritual, das für beide offensichtlich nichts von seiner knisternden Spannung und seinem erregenden Zauber verloren hatte.
Jana rutschte an die Bettkante und spreizte ihre Beine, während Chris vor dem Bett zwischen ihren Schenkeln kniete und langsam mit Zunge und Mund an ihre M*se kostete. Jana stöhnte vor Lust auf und überließ es Chris, sich um sie zu kümmern. Mit langsamen Zungenbewegungen umkreise er ihren Spalt, wanderte mal näher, mal wieder zurück, erkundete ihre Schamlippen, dann ihre Klitoris und begann sanft ihr Loch zu lecken. Es dauerte nicht lange, bis Jana von einem heftigen Orgasmus geschüttelt wurde.
Jana drückte Chris an ihren Spalt, bis die letzten Wellen ihres Höhepunkts verebbt waren. Dann nahm sie sanft seine Hände und zog ihn aufs Bett. Sie lagen dann eng umschlungen, manchmal nur ein paar Minuten, manchmal eine Stunde, selten eine halbe Nacht beieinander, redeten und streichelten einander.
Es war eine Qual für Chris, die er Jana gegenüber regelmäßig als „süß“ bezeichnete, denn der KKG umschloss natürlich immer noch unnachgiebig seinen zum Platzen erigierten Schw***. Meist, so wie auch heute, gab ihm Jana nach einer Weile zu verstehen, dass er seine Hände in Richtung der Seiten des großen Betts ausstrecken solle. Schnell und mit routinierter Bewegung kettete Jana dann seine Hände rechts und links an die beiden stabilen Metallpfosten, so dass er hilflos auf dem Bett lag. Jana wiederholte das an den Beinen, so dass er mit kurze Zeit später mit weit von sich gestreckten Armen und Beinen sicher auf dem Bett „verstaut“ war.
Dann kam der Moment, den er sich stets aufs Innigste herbeisehnte und den er zugleich doch hasste. Denn dann, wenn er kaum bewegungsfähig auf dem Bett lag, holte sie ihr Handy aus der Tasche, presste ihren Fingerabdruck aufs Display, hielt die Unterseite des Geräts an den KKG. Ein Piepsen ertönte und Chris spürte, wie die Enge und der Druck auf sein Genital nachließen.
„So mein Liebster. Jetzt bist du dran“, sagte Jana und legte das Teil auf den Nachttisch. Langsam glitten ihre Finger über sein Glied, massierten mit geübten Bewegungen die sich abzeichnenden Druckstellen von seinem Schaft und verteilten schon die durchsichtigen Tropfen Feuchtigkeit, die aus ihm bald austrat. Chris stöhnte vor Wollust, als sie sich schließlich langsam auf ihn setzte und ihn zu immer neuen ekstatischen Verrenkungen ritt. Mit einem enormen Gefühl für einen Erregung und wohl auch durch reichhaltige Erfahrung konnte sie seine Erregung stundenlang halten, steigernd, ihn zu immer neuen Höhen treiben ohne ihm zunächst Erleichterung zu verschaffen.
Heute schien sie es besonders ausdehnen zu wollen. Erst nach einer gefühlten Unendlichkeit schien sie bereit für den letzten Akt, jene sich immer weiter steigernde Stimulierung, in die er dann in seinen Orgasmus hineingetrieben wurde.

Doch dieses Mal, kurz bevor der Punkt erreicht war, in der die Explosion seiner Lust nicht mehr aufzuhalten war, ließ sie plötzlich von ihm ab.
Wollte sie ihn vielleicht noch weiter aufgeilen? Sein Hirn war vollkommen vernebelt als sie sich wieder neben ihn legte und nur noch sanft und vorsichtig über sein pulsendes Glied strich. Dann stand sie auf und ging aus dem Schlafzimmer. Er hörte sie ihn der Küche.
Als sie wieder zurückkam, hielt sie ein in Plastik eingeschlossenes Päckchen Eis in der Hand. In Cjris dämmerte ein heißer Verdacht auf.
„Was… was hast du vor?“ Chris´ Stimme lang selbst in seinen Ohren belegt, zitterte und man hörte deutlich seine Unsicherheit heraus.
„Ah… nichts Besonderes. Aber heute will ich es mal ein wenig anders haben, Baby!“ Jana setzte sich neben ihn und strich mit dem schmerzhaft kalten Eis in kurzen Abständen über sein Glied und seine Eier. Trotz seiner Erregung spürte er, wie er schlaff wurde.
„Mhhhh… so ist es richtig, Baby! Werde wieder klein für mich.“ Jana schien der Anblick zu gefallen und legte noch einmal kurz ein wenig von dem kalten Eis auf. Dann setzte sie sich auf und schaute ihm in die Augen. Langsam kreisend strichen ihre Finger über seine Brust.
„Ich möchte dir jetzt gerne wieder das Teil anlegen. Kannst du das akzeptieren oder willst du heute unbedingt kommen?“

Etwas in ihrer Frage ließ Chris aufhorchen, obwohl sich seine Gedanken natürlich um etwas anderes drehten. Sie ließ ihn immer kommen, warum wollte sie das heute nicht? Und warum fragte sie, bot ihm zugleich die befriedigendere Alternative an? Chris war intelligenter als Jana, und auch wenn sie sich für die perfekte Manipulatorin hielt, durchschaute er normalerweise ihre Spielchen recht schnell. Dies hier war nicht nur Lust und Begierde, dies war ein Test. Doch wofür?
Chris schaute in ihre Augen und sah den scharf prüfenden Blick darin. Sie wollte etwas über ihn herausfinden – nur was? Und wie sollte er darauf reagieren? Welche Reaktion passte am besten in sein Vorhaben?
„Küss mich, Baby!“, sagte er sanft, um ein paar Sekunden Bedenkzeit zu gewinnen. Sie beugte sich über ihn und küsste ihn, dann trafen sich ihre Zungen.
Seit sie das erste Mal nach ihrem Wiedersehen Sex miteinander hatten, war Jana stets bereit gewesen, ihn aufzuschließen. Sie hatten miteinander geschlafen und er hatte in den letzten Wochen wohl häufiger und aufregenderen Sex gehabt als jemals zuvor in seinem Leben. Jana hatte sich ganz offensichtlich wieder in ihn verliebt, vielleicht hatte sie ja auch nie aufgehört, ihn zu lieben. Aber ein Grundmisstrauen bestand immer noch zwischen ihnen. Jana schloss ihn nur auf, wenn er sicher fixiert war und keine Möglichkeit hatte, den anschließenden Einschluss zu verweigern. Für sie war klar, dass ihre Mission, ihre eigentlicher Lebensinhalt nur so lange wirklich sicher wäre, wenn Chris den KKG trug. Vielleicht wollte sie gegen ihr Misstrauen kämpfen? Vielleicht wollte sie eine normalere Beziehung haben und ihn nicht jedes Mal anketten wie einen Schwerverbrecher? Chris war sicher, dass dies der eigentlich Grund ihrer Frage war. Und er wusste, wie er zu antworten hatte, auch wenn es ihm unendlich schwer fiel.
„Ich liebe dich, Jana“, sagte Chris ernst und schaute ihr direkt in die Augen. „Du hast mit gefehlt in den letzten Jahren. Ich wollte es nicht wahrhaben, aber so ist es. Was du tust, finde ich nicht gut. Aber es ist mir egal. Ich will dich einfach in meinem Leben haben – es geht nicht ohne dich.“
Plötzlich standen Tränen in ihren Augen.
„Meinst du das ernst!“
„Es ist mein absoluter Ernst, Jana! Und deshalb will ich, dass du das tust, was du wirklich willst. Ich weiß, wie wichtig dir diese Form der Kontrolle ist und deshalb kann ich das auch akzeptieren.“
Sie strich ihm mit zitternden Händen noch einmal kurz über seine Brust, dann holte sie den KKG vom Nachttisch und legte ihn sehr vorsichtig und sanft an, nicht ohne vorher noch einmal sein kleiner gewordenes Glied zu küssen.

Ein kurzes Piepsen zeigte an, dass der KKG wieder sicher angelegt war.
Als sie ihn von seinen Ketten befreit hatte, hauchte sie ein „Danke“ in sein Ohr.
Kurz darauf war sie eng an ihn gekuschelt eingeschlafen.
Chris hingegen wusste, dass er seinem Ziel ein kleines Stück näher gekommen war. Jetzt nur keine Fehler machen.



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kallisti
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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:26.05.18 23:12 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 3

Es war schön, wieder unter Freundinnen zu sein. Leonie genoss es, zusammen mit Juliane und Melanie nach einem mit Lehrveranstaltung vollgepackten Tag noch ins Unicafé zu sitzen. Zudem hatte die neue Situation an der Uni – Stichwort ASDs – ihren ganz besonderen Reiz. Immer noch schauten die Mädels gerne auf die kleine, unscheinbare Beule, die sich zwischen den Beinen der Jungs abzeichnete. Irgrendwie schon ein tolles Gefühl, selbst da unten ganz frei zu sein und zu wissen, dass das bei den anderen eben nicht der Fall ist.
Leonie ging es wieder gut, abgesehen von den Sorgen mit ihrer Tante. Ihren beiden Mädels war ihre Veränderung in den letzten Wochen recht schnell aufgefallen. Juliane, wie immer die offenere der beiden, sprach es als erste an:
„Es ist total schön, dass du wieder die Alte bist, Leo! Wir haben uns wirklich Sorgen um dich gemacht. Aber deine neue Bekanntschaft scheint dir ja echt gut zu tun!“
Aha! Da wollte es eine genauer wissen. Leonie lächelte.
„Ja, Alex ist ein richtiger Goldschatz. Ohne ihn würde ich sicher immer noch heulend in der Bude sitzen und an Tom denken“, gab Leonie unumwunden zu.
„Du musst ihn uns unbedingt mal vorstellen“, warf Melanie ein. „Wir sind schon total gespannt, Leo!“
„Ja“, pflichtete Juliane bei, „ was du so erzählst… mhhh… ist er ja echt ein Sahnestückchen!“
„Juli!“, Leonie hob grinsend den Zeigefinger, „du denkst doch nicht daran, mir meinen Typen auszuspannen?!“
Melanie kicherte. „Keine Sorge, Leo! Juli ist gerade anderweitig abgelenkt!“
„Was?“
„Naja“, begann Juliane etwas unsicher, „es ist ein wenig kompliziert.“
„Kompliziert ist gut. Leo, du kannst dir nicht vorstellen, was bei uns zu Hause gerade abgeht.“
„Jetzt erzählt!“ Leonie umfing ein warmes Gefühl. Endlich wieder mal ein ausgiebiger Mädelstratsch! Wie hatte sie das vermisst. Und auch FemOrg war weit weg.

Melanie war in ihrem Element. „Du weißt ja noch, wie wir nach dem plötzlichen Auszug von Charlotte in aller Schnelligkeit das Zimmer vermieten mussten.“
Leonie nickte. „Ja, als du mit ihr Schluss gemacht hast, nicht wahr?“
„Ja genau. Die Bude ist ja schon zu dritt wahnsinnig teuer. Und du warst ja mit deinem Liebeskummer beschäftigt. Wir haben uns dann fix für diesen Jan entschieden“, fuhr Melanie etwas hastig fort. Sie wollte offensichtlich nicht mehr an Charlotte erinnert werden, mit der sie eine kurze und wenig glückliche Beziehung geführt hatte. „Er war nett, lustig, humorvoll und passte irgendwie bei uns rein. Die Chemie hat gestimmt.“
„Und das, obwohl er ein Mann ist!“, stichelte Juliane ihre lesbische Freundin ein wenig.
„Du weißt, dass ich nichts gegen Männer habe. Nur schlafen will ich nicht mit ihnen. Die sind mir einfach zu… haarig und so.“
„Jetzt lenkt nicht vom Thema ab. Ich platze gleich vor Neugier.“
„Jedenfalls hat sich unsere kleine Romantikerin hier Hals über Kopf in unseren Mitbewohner verschossen. Traut sich aber nicht, ihm auch nur ein einziges Sterbenswörtchen zu sagen.“
Das passte ja überhaupt nicht zu der Juliane, wie Leonie sie kannte.
„Na, eigentlich hättest du das doch mit ihm schon längst klargemacht, oder?“
Juliane zuckte nur mit den Schultern.
„Du glaubst nicht, was für Dramen sich bei uns zu Hause abspielen. Jan hier und Jan da. Und der Typ kriegt das nicht mal im Ansatz mit. Unsere Lady hier dreht schon hohl, wenn er nur mal die Küche betritt. Oder seine Wäsche in der Waschmaschine ist. Du glaubst es nicht, Leo!“ Offensichtlich war Melanie schon ziemlich genervt.
„Sie versteht das einfach nicht, Leo! Und mir geht´s echt schlecht. Wirklich!“
Leonie glaubte ihr. Und jetzt, wo sie über die häusliche Situation Bescheid wusste, konnte sie die Spannung zwischen ihren beiden besten Freundinnen geradezu spüren. Lange ging das so sicher nicht mehr gut. Vielleicht war ein Themenwechsel angebracht.
Aber Melanie hatte ganz klaren Redebedarf, und zwar genau darüber.
„Weißt du, was sie vor ein paar Tagen gemacht hat? Sie hat sich in sein Zimmer geschlichen, als er übers Wochenende weg war.“
Das war zwar nicht die feine Art, aber Leonie wusste, dass es Schlimmeres gab. Juliane war knallrot geworden und schaute Melanie mit giftigem Blick an:
„Ich will echt nicht, dass du das überall herumerzählst, Meli!“
„Hey, ich erzähle es nur unserer besten Freundin und sonst niemandem, ok?“
Juliane nickte, war aber sichtlich verstimmt.
„Und dann hat sie sich echt an seinen Sachen zu schaffen gemacht. Kannst du dir das vorstellen, Leo?“ Leonie wollte Juliane nicht noch mehr verletzen, ignorierte Melanies Blick, der sie zur Zustimmung aufforderte und schwieg.
„Und jetzt kommt der Hammer…“ setzte Melanie an und fuhr mit einem Seitenblick auf die Nachbartisch etwas leiser fort, „ dann hat sie sich das ASD von Jan gekrallt.“
Juliane war jetzt knallrot. Leonie konnte nicht anders und schaute ihre Freundin mit offenem Mund an.
„Wieso das denn?“
„Naja…“, begann Juliane leise, „es kam so über mich. Ich… ich habe dieses Teil gesehen und plötzlich wurde mir heiß und ich…“ Juliane verstummte.
„… und sie hat sich dann in Jans Bett gelegt, das Teil in ihren Mund genommen und sich zu einem ordentlichen Höhepunkt gestreichelt. Da bin ich dann ins Zimmer gekommen, weil ich so seltsame Geräusche gehört habe.“
„Was? Ist das wahr?“ Leonie konnte es kaum glauben.
Juliane grinste verlegen und nickte.
„Seitdem die Jungs diese Dinger an der Uni tragen, bin ich irgendwie… dauergeil. Es macht mich irgendwie total an, zu wissen, dass sie da unten allesamt nicht kommen können. Zumindest hier nicht“, sagte Juliane und fügte leise hinzu: „Ich weiß, das versteht ihr nicht.“
Leonie verstand sie recht gut. Hatte sie doch mit Alex die Erfahrung gemacht, was ein solches Gerät alles bewirken konnte. Sie beschloss, offen zu Juliane sein, zumindest so weit, wie dies ohne Gefahr möglich war. Zu gequält erschien ihr ihre Freundin von ihren sexuellen Gefühlen.
Sie schüttelte den Kopf und sagte an Juliane gewandt: Nein, Juli! Ich verstehe dich total gut. Mir geht´s nämlich genauso!“
„Du machst Witze!“
„Nein, mach´ ich nicht.“ Mit Verschwörermiene beugte sich Leonie nach vorne und fuhr flüsternd fort: „Alex trägt nämlich auch so ein Teil!“
„Erzähl´ uns was Neues, Leonie“, blaffte Melanie genervt, „jeder Typ hier trägt so ein Teil.“
„Nein, ihr versteht nicht. Alex trägt das Teil immer.“
„Wie… immer?“ Juliane schaute Leonie zweifelnd an.
„Naja… immer eben. Außer, ich lasse ihn mal raus.“
„Wie bitte? Was heißt das, du lässt ihn raus?“ Melanie und Juliane schauten sie an wie eine Geisteskranke. Leonie beschloss, so nah wie möglich bei der Wahrheit zu bleiben.
„Nun, Alex hat kein Keyphone mehr. Er hat es auf mich übertragen!“
„Du verarschst uns doch, Leo!“ Melanie schüttelte den Kopf und blickte ihre Freundin zweifelnd an.
„Nein, er hat es für mich getan. Ich wollte mich einfach sicher fühlen, nach der Sache mit Tom. Und seitdem entscheide nur ich, ob und wann er da rauskommt.“
„Und das akzeptiert dein Traumprinz so einfach?“
„Es ist nicht immer leicht, aber ich sorge dafür, dass er beim Durchhalten motiviert bleibt. Wir haben… naja… wir haben zweifellos beide den besten Sex unseres Lebens miteinander. Und zwar jeden Tag. Nur kommt er eben nicht jeden Tag raus.“
„Ich kann´s einfach nicht glauben!“ Melanie hing fassungslos an Leonies Lippen. „Das muss ja ein ganz besonderer Typ sein, dass er das für dich auf sich nimmt.“
„Also ich kann nur sagen, dass er besser und toller wird, je länger er in dem Teil drin ist. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich das geschnallt habe, aber es ist wirklich so: Nachdem er mal gekommen ist, fällt es ihm am nächste Tag viel schwerer, nicht raus zu dürfen als nach einer Woche.“
„Wahnsinn“, fiel Juliane ein, „das haben die von der Frauen-AStA auch gesagt!“
„Frauen-AStA?“, fragten die beiden anderen wie aus einem Mund.
„Ihr habt doch sicher auch dieses Schreiben von denen bekommen, oder?“
„Das lief bei mir unter Spam“, erwiderte Leonie. Melanie nickte zustimmend: „Bei mir auch!“
„Da stand drin, dass wir Frauen noch immer nicht wirklich sicher sind. Und das stimmt ja auch. Deshalb hab´ ich da mal angerufen und die waren total nett. Ich hab´ denen meine Situation geschildert und sie haben mir richtig tolle Tipps gegeben.“
„Welche Tipps?“
„Na, wie ich am besten an seine Keyphone-Berechtigung dran komme.“



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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:26.05.18 23:17 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 4

Müde tastete er nach dem piepsenden Wecker. Jeden Morgen um 5.05 Uhr war die viel zu kurze Nacht zu Ende. Mit einem kräftigen Ruck, der ihm alle Willenskraft, die er in diesem Moment aufbringen konnte, abverlangte, richtete er sich auf der schmalen Isomatte auf. Er tastete nach dem Lichtschalter neben dem Schlafplatz und kaltes Neonlicht erhellte flackernd den Raum – sein Zuhause seit vier Monaten.
Nicht darüber nachdenken!
Er stand auf und ging in das kleine Badezimmer, um sich für den langen Tag fertigzumachen. Im Spiegel blickte er in ein müdes, melancholisches Gesicht. Falten begannen sich bemerkbar zu machen, aber noch dominierte die jugendliche Frische eines Mitzwanzigers. Doch es war abzusehen, dass er in ein paar Jahren nicht mehr Beau sein würde. Und dann?
Aber auch darüber sollte er nicht nachdenken.
Er duschte nur sehr kurz. Das Wasser war natürlich kalt. So wie immer seit jenem schrecklichen Erwachen im Dezember, als er nach einer Party neben einer Frau eingeschlafen und mit diesem scheußlichen Teil zwischen seinen Beinen aufgewacht war.
Keine 10 Minuten später schlang er etwas Brot in sich hinein und trank dünnen Tee. Er hätte morden können für eine einzige Tasse Kaffee, aber die war natürlich genauso verboten wie warmes Wasser zum duschen. Dann gönnte er sich 5 Minuten auf seine Isomatte und starrte ins Leere – sein Geburtstagsgeschenk an den jungen Mann, der einmal Paul geheißen hatte.

Als er aus dem kleinen Raum trat, war er wieder Beau, nackt, nur mit dem KKG bekleidet, der schon seit 6 Wochen nicht mehr geöffnet worden war. Und das Glöckchen an seinem Nasenring nicht zu vergessen, das permanent vor sich hin klingelte. Die Frustration ließ er sich nicht anmerken, der Schmerz der ständigen Demütigung war fest in ihm eingeschlossen, die Wut gut verborgen, der Hass wurde auf kleiner Flamme gehalten, so dass er ihn nicht verzehrte.
Sein erster Gang am Morgen führte ihn immer ins Büro der Bitch. Es war die scheußlichste Aufgabe des Tages, den er musste „das Ding“ füttern. Beau hatte sich selbst verboten, diese Kreatur als Mensch zu sehen, denn das hätte ihn in den Wahnsinn getrieben. Das Gewimmer, das man hören konnte, sobald er den Behälter hinauszog, hatte seit einigen Tagen auch kaum noch etwas Menschliches an sich. Er zog den Behälter mit jener übelriechenden Masse heraus, wiederaufbereitet aus Scheiße und Pisse und versetzt mit zusätzlichen Nährstoffen. Dann füllte er das Zeug in die Fütterungsklappe an der Seite, schaute kurz auf die Lebenszeichen des Dings, die auf dem Display angezeigt waren. Alles in Ordnung. Dann schob er den Behälter wieder zurück in den Sofakasten , schaltete das Licht aus und verließ den Raum.
Nicht darüber nachdenken, wie es sein würde, selbst in diesem Kasten zu stecken. Beau wusste, dass die Bitch keine Sekunde zögern würde, auch ihn in einen solchen Kasten zu verfrachten, wenn sie es für angebracht hielt.
Deshalb – nur nicht nachdenken.
Dann begann sein eigentliches Tagewerk – nur, dass heute etwas Besonderes war. Die Bitch hatte zur Konferenz geladen und die anderen Bitches würden gegen 15 Uhr kommen, um das weitere Vorgehen ihrer Operation „Manfallen“ zu besprechen. Wenn er daran dachte, dass diese Drecksschweine planten, ihr perverses System offiziell zu machen und auf die ganze Welt auszudehnen, drehte sich ihm der Magen um.
Nicht nachdenken!
Um Punkt 7.30 weckte er die Bitch. Er kniete sich neben ihr ausladendes Bett und küsste ihre Füße, die ein wenig aus der Bettdecke hervorschauten. Ohne Worte verstand er, was sie wünschte. Sie hatte es ihm ja auch auf schmerzhafte Weise nahegebracht. Streckte sie ihm ihre Füße entgegen, wusste er, dass er sich langsam und mit seiner ganzen Erfahrung auf den Weg machen musste, erst ihre Unter-, dann ihre Oberschenkel küssen, schließlich zwischen ihren Beinen ankommend, um ihr einen angemessenen Aufwachorgasmus zu bereiten. So war es auch heute. Als sie sich in ihrem Höhepunkt reckte und seine Haare mit ihren Fingern manisch durchfuhr, wusste er, dass sie guter Laune war. Es würde also einer der weniger scheußlichen Tage werden. Immerhin.

Es war kurz vor 15 Uhr, als die Bitch nach ihm rief. Sofort unterbrach er die Arbeit in der Küche und eilte in ihr Büro.
Sofort die demütige Wartehaltung einnehmend, die in Anwesenheit einer Frau obligatorisch war, sagte er die zur hohlen Phrase verkommenen Worte: „Hohe Femina.“
„Ach Beau! Gut, dass du da bist. Hast du den Kaffee bereitet?“
„Ja, Hohe Femina!“
„Und der Kuchen? Fertig?“
„Ja, Hohe Femina!“
„Die Tafel gedeckt? Alles bereit?“
„Ja, Hohe Femina!“
„Sehr gut, Beau. Ich denke, du hast dir bald eine kleine Belohnung verdient!“
„Danke, Hohe Femina!“
„Na, freu´ dich aber nicht zu früh. Ich möchte nicht, dass bei unserem Besuch Fehler passieren, ist das klar?“
„Ja, Hohe Femina!“
In diesem Moment klingelte es an der Haustür.
„Geh öffnen, Beau!“
Er eilte schnellen Schritts über den weitläufigen Flur und den Empfangsbereich zur Haustür und öffnete.
„Hohe Feminas! Bitte einzutreten!“ Wie er es gelernt hatte, senkte er demütig den Kopf und trat einladend zur Seite. „Die Hohe Femina Sarah erwartet Sie in ihrem Büro. Ich bitte Sie, mir folgen zu wollen.“
„Na, da hat sich unsere liebe Sarah ja ein richtiges Schnittchen rausgesucht, nicht wahr?“, sagte die eine der beiden Frauen, die nun hinter ihm durch das Haus gingen.
„Ja, als Sektionsleiterin hat sie eben schon ein paar Privilegien“, antwortete die andere und fügte hinzu: „Aber ich bin mit meinem Lecki eigentlich ganz zufrieden.“
„Ja, aber hat dein Lecki vielleicht einen solch geilen Hintern. Der ist ja geradewegs zum Reinbeissen, oder?“
„Tja, vielleicht muss ich Lecki noch ein paar extra Trainingseinheiten aufbrummen… ich finde übrigens das mit dem Glöckchen und den Nasenringen eine wirklich wundervolle Idee. Die war von dir, nicht wahr?“
„Ja, es war einfach so eine Idee und dann, als ich es an meinen ausprobiert habe, fand ich es einfach schön. Ich denke, die Jungs haben sich auch daran gewöhnt.“
Die Bitches, beide jenseits der 40, kicherten wie junge Gören. Falls das überhaupt möglich war, empfand er jetzt sogar noch größere Abscheu vor den beiden. Gottseidank waren sie endlich im Büro und die beiden Frauen wurden von seiner Bitch mit aufgesetzt falscher Freundlichkeit empfangen.
Er wurde mit einem Wink seiner Bitch entlassen und konnte sich den Vorbereitungen für das anschließende Essen widmen. Seltsam, dachte er. Früher hatte er immer irgendwie geglaubt, dass Frauen vielleicht doch die etwas besseren Menschen seien, doch das, was er hier täglich erlebte, hatte ihm die Augen geöffnet. Frauen waren auf ihre eigene Art böse, vielleicht böser und sehr wahrscheinlich auch gefährlicher als die meisten Männer. Davon war er mittlerweile überzeugt. Selten gab es wirklich aufrichtige Freundschaft zwischen ihnen. Selbst diejenigen, die sich beste Freundinnen nannten, gönnten der anderen besten Freundin nur selten das Allerbeste im Leben. Männer, das glaubte er zu wissen, waren nicht so. Zumindest nicht immer, zumindest nicht die meisten. Gott bewahre uns vor einer Welt, die von Frauen regiert würde.
Beau merkte, dass er zu viel nachdachte. Übelkeit stieg in ihm auf, wie immer, wenn ihm seine Situation in ihrer ganzen Ausweglosigkeit bewusst wurde.
Während er mit tausend kleinen Handgriffen beschäftigt war, tagten die Frauen immer noch im Büro. Eigentlich war geplant, dass um 4 Uhr nachmittags Kaffee und Kuchen serviert werden sollte. Nun war es bereits halb fünf und immer noch wurde er nicht gerufen.
Endlich, gegen 17 Uhr schien die Besprechung zu Ende zu sein. Doch irgendetwas war nicht in Ordnung. Die Tür wurde aufgerissen und grußlos verließ die ältere der beiden Frauen das Meeting und rauschte ohne ein Wort zu sagen an ihm vorbei, dem Ausgang entgegen. Seine Bitch und die andere Frau hatten augenscheinlich noch Gesprächsbedarf. Die Tür wurde zugemacht, Beau konnte aber hören, dass im Inneren recht lautstark geredet wurde.
Sie Damen waren sich offenbar uneinig. Gab es vielleicht Probleme?

Beau wünschte diesen sadistischen Drecksäuen alle Probleme dieser Welt an den Hals. Doch nur keine falschen Hoffnungen.
Nur nicht nachdenken!



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kallisti
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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:27.05.18 02:29 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 5

Jan kam abends von der Uni nach Hause und stolperte direkt in eine Krise. Juliane saß in der Küche, eine Rotweinflasche stand auf dem Tisch und es war klar, dass sie bereits einige Gläser getrunken hatte.
„Was ist denn hier los?“
„Alles Mist! Alles Scheiße!“ Juliane blickte zu Jan auf. „Hey Jan, ich bin froh, dass du da bist. Komm, trink was mit mir, allein macht´s einfach keinen Spaß.“
Ihre Aussprache war schon nicht mehr so ganz klar. Der mangelnde Spaß hatte sie offensichtlich nicht davon abgehalten, den Rotwein ausgiebig zu kosten.
Eigentlich war er müde, wollte eigentlich nur noch das ASD abnehmen, duschen, etwas essen und ins Bett. Der Tag war lang und anstrengend genug gewesen. Aber er hatte Juli noch nie was abschlagen können, seitdem er hier vor ein paar Monaten eingezogen war. Außerdem war man ja nicht nur der geteilten Miete wegen in einer WG, sondern um in düsteren Momenten auch mal jemandem zum Reden zu haben. Seufzend angelte er sich vom Küchenschrank ein Weinglas und setzte sich.
„So ist´s recht“, nuschelte Juliane, nahm die Flasche und schenkte ihm sehr großzügig ein. Irgendwie schaffte sie es, die Flasche so auszubalancieren, dass sie trotz ihres schon nicht mehr ganz nüchternen Zustands keinen Tropfen verschüttete.
„Was ist den los?“, wiederholte Jan fast wörtlich seine Frage noch einmal.
„Ach, ich hab mich mit Meli gezofft“, murmelte Juliane und schaute intensiv ihr halbleeres Weinglas an. Dass die beiden eine manchmal recht anstrengende Freundschaft zueinander pflegten, war Jan schon aufgefallen. Auch kam es schon einmal vor, dass sich die beiden Mädels ziemlich deutliche Worte an den Kopf warfen. Manchmal hatte Jan schon das Gefühl gehabt, als habe er es mit einem alten Ehepaar zu tun. Aber stets war nach kurzem Gewitter wieder Sonnenschein. Nur diesmal schien es eine ernsthaftere Sache zu sein.
„Was ist denn passiert?“, fragte Jan und nahm einen Schluck Wein.
„Naja, es ist… wir haben uns wegen einem Typen gestritten.“ War ja eigentlich klar gewesen, dass es irgendwas damit zu tun hatte, dachte Jan. Und dann erzählte Juliane etwas von einem Mann, der etwas von Melanie wollte. Sie aber nicht und Juliane deshalb ihrer Freundin deshalb einen – wie sie meinte – sehr vernünftigen Vorschlag gemacht hatte.
„Ich hab gesagt, sie soll einfach sagen, dass sie lesbisch ist! Dann hat sich das erledigt mit dem Typen!“ Den Groll in Julianes Stimme angesichts der Genialität ihres Vorschlags und der darauf folgenden Ignoranz Melis hörte Jan gar nicht. Melanie ist lesbisch?! Und was ist mit Juliane? Etwa auch? Er war so mit seinen Gedanken beschäftigt, dass er kaum merkte, wie Juliane sein Glas nachfüllte und dabei von der dann immer weiter fortschreitenden Eskalation in jedem blumigen Detail berichtete.
Jan wusste nicht, ob es der Wein war oder das ASD, das sich zwischen seinen Beinen deutlich in sein Gedächtnis zurückmeldete, jedenfalls nahm ihm der Gedanke an Melanie, die Lesbe und Juliane, die mögliche Lesbe, vollkommen gefangen. Mit einem Mal war er wahnsinnig scharf auf Juliane, die gerade berichtete, wie Meli mit ihrer Tasche wütend aus der Wohnung gestürmt war.
„Ich hab Angst, Jan! Ich glaub´, die kommt nicht wieder!“
Jan hatte zwar bis jetzt kaum verstanden, warum das Ganze so vollkommen eskaliert war, versuchte aber dennoch, Juliane einzureden, dass Meli sicher wieder zurückkommen würde.
„Meinst du?“, Juliane schaute ihn mit großen, hoffnungsvollen Augen an. „Ach Jan, was ist, wenn sie wirklich nicht mehr wiederkommt? Sie ist doch meine beste Freundin.“ Dann sank sie vornüber und legte ihren Kopf an seine Schulter: „Ich bin so froh, dass du da bist!“
„Schon ok!“ Jan versuchte, dass sexuelle Feuer in sich zu zügeln. Am liebsten wäre er aufgestanden, ins Bad gegangen und hätte sofort das Teil aufgeschlossen. Doch er wollte die Nähe zu Juliane nicht aufgeben. Also beschloss er, vorerst einfach nichts zu tun.
Es war Juliane, die das Schweigen als erste unterbrach.
„Jan?“
„Ja?“
„Magst du mich eigentlich?“
„Ähm… natürlich. Sehr!“
„Weil… ich mag dich nämlich auch.“
„Ja?“ Lief dieses Gespräch gerade in eine ganz bestimmte Richtung?
Plötzlich spürte er ihre Hand unter seinem T-Shirt. Und jetzt war klar: Es lief genau in diese Richtung!
„Hast du eigentlich dieses… Teil an… dieses ASD?“, fragte Juliane und streichelte sanft über seinen Bauch.
„Ähm… klar. Ich komm gerade von der Uni. Warum… warum fragst du?“
„Weil… naja… nein… oder doch? Nein, das kann ich nicht so richtig sagen“, erwiderte Juliane und schüttelte mit dem Kopf.
„Komm, sag schon!“ Jan war es plötzlich sehr heiß.
„Naja… ich würde es halt gerne mal sehen. Wie das so aussieht…“
„Oh?!“
„Entschuldige bitte. Ich bin total besoffen…“
„Nein, nein“, beschwichtigte er. „Kein Problem. Ich… ähm… kann es dir zeigen, wenn du willst.“
„Wirklich?“
„Ja, ich mache es gleich weg und dann kannst du es mal sehen, ok?“
„Oh… ja. Aber ich könnte vielleicht nicht jetzt gleich…?“
Sie wollte es tatsächlich in angelegtem Zustand sehen? Allein der Gedanke daran schien seinen gefangenen Schw*** zum Platzen zu bringen.
„Ähm… ok! Wenn du es willst.“
„Oh geil!“ Sie stand auf und zog ihn in sein Zimmer. Grinsend stand sie vor ihm und sagte: „Und? Darf ich es jetzt sehen?“
„Ja, ok“, etwas nervös zog er seine Hose aus und stand einen Augenblick später vor ihr, das metallisch schimmernde ASD präsentierend.
„Woah! Also… das sieht wahnsinnig… scharf aus.“ Kaum hatte sie das gesagt, kam sie näher, kniete vor ihm zu Boden und nahm seinen gefangenen Schw*** in ihren Mund. Jan war vollkommen überrumpelt. Was war denn hier plötzlich los? Aber jeder halbwegs zusammenhängende Gedankengang verflog angesichts der Zungenspitze, die sich gerade zwischen den Lüftungsschlitzen des ASD zu schaffen machte. Die Erregung wurde zu einem ziehenden Schmerz, als sich sein eingeschlossenes Glied mit aller Macht ausdehnen wollte. Dennoch – um nichts in der Welt hätte er diesen Augenblick unterbrechen wollen. Als Juliane dann an der Spitze vorsichtig zu saugen anfing, steigerte sich seine Erregung noch. Der Schmerz war im mittlerweile egal – nur kein Ende dieser Qual, das wollte er.
Langsam erhob sich Juliane, küsste ihn und zog ihn auf sein Bett. Gegenseitig zogen sie sich die restlichen Klamotten aus und Juliane begann, seinen nackten Körper mit ihren Händen und ihren Lippen zu erkunden.
Dann stieg sie plötzlich auf ihn und begann ihn zu reiten. Gleichmäßig schob sie ihre M*se über das zuckende und pochende ASD. Stöhnend wurde sie immer schneller, während Jan vor Erregung vollkommen benebelt war. Als Juliane kam, schrie sie ihre Lust heraus, bevor sie auf ihm zusammensank und sich dann neben ihn legte. Jans ASD war bedeckt von ihrem Saft und den Lusttropfen, die beständig aus dem vorderen Spalt der Röhre hinausflossen.
Ihre Hand wanderte nach unten und umschloss das nach oben zuckende Teil.
„Oh Jan… das war… das war unendlich toll“, flüsterte sie und fuhr grinsend fort: „Was meinst du, sollen wir dich befreien?“
Jan war immer noch in höchster Erregung, konnte nur nicken.
„Mhhh… weißt du was? Ich fände es heiß, wenn ICH dich aufmachen könnte. Meinst du, das geht?“
Jan dachte kurz nach. Eigentlich kein Problem. Soweit er wusste, konnte er das Keyphone auf eine zusätzliche Person einstellen. Der Gedanke, sich nicht selbst aufzumachen, sondern von ihr aufgemacht zu werden, hatte tatsächlich etwas unglaublich Erregendes und Intimes: „Ja, das müsste gehen!“
Er kramte das Keyphone aus dem Nachtschränkchen neben seinem Bett und öffnete über seinen Fingerabdruck das Menü. Er musste sich eingestehen, dass er sich mit den verschiedenen Funktionen kaum auseinandergesetzt hatte. Warum auch? Morgens vor der Uni dranmachen – nach der Uni wieder wegmachen. Dazu brauchte er keine zahllosen Einstellungen, Apps und Menüs.
„Ich muss nur schauen, wo ich eine zusätzliche Person eingeben kann“, murmelte er und fuhr mit erregt zitternden Händen über das Display. „Ach ja, hier. Öffnungsberechtigung… zusätzliche Person eingeben…“ Auf dem Bildschirm erschien ein rundes Feld. Jan hielt Juliane das Keyphone entgegen: „So, hier musst du deinen Fingerabdruck abliefern. Juliane drückte ihren Daume auf das lila leuchtende Feld. Das Keyphone piepste kurz und forderte Jans Fingerabdruck zur Bestätigung ein. Jan schaute auf das Display: Zusätzliche Berechtigung gespeichert.
Jan schob Juliane grinsend das Keyphone zu, die es vorsichtig in die Hand nahm.
„Und ich muss jetzt einfach das an dein Teil da unten dranhalten?“
„Ja, und dann mit deinem Daumenabdruck den Aufschluss bestätigen“, erklärte er.
„Mhhh… also so!“ Juliane hielt das Keyphone an sein ASD, drückte auf das Display und mit einem leisen Piepsen sprang das Kontrolllicht am ASD von grün auf rot, also offen.
Vorsichtig zog sie die Röhre von seinem Penis, der sich sofort voller Kraft aufrichtete.
„Oh, na da kann es jemand ja kaum noch erwarten“, sagte sie grinsend und öffnete feinfühlig den Basisring. Jan stöhnte, als sie ihn dann mit den Fingern berührte und schließlich sein Glied mit ihrer ganzen Hand umschloss. Seine Sehnsucht tropfte aus ihm heraus.
Juliane ließ sich Zeit, massierte ihn, steigerte seine Lust immer mehr, machte ein kurze Pause, bevor sie von Neuem anfing, ihn aufzugeilen. Jan verlor jedes Zeitgefühl, diese lustvolle Qual schien kein Ende nehmen zu wollen.
Dann, nachdem er sich ihr geradezu entgegenstreckte, wurde sie schneller und schneller und schließlich explodierte er stöhnend in ihrer Hand, spritze in weitem Bogen in mehreren Schüben auf seinen angespannten Bauch und auf das Bettlaken.
„Ok, da war aber jemand sehr angemacht, nicht wahr?“ Juliane lächelte, als sie sich neben ihn kuschelte.



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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:27.05.18 02:35 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 6

In der Nacht liebten sie sich noch einmal ausgiebig und erst am frühen Morgen huschte Juliane in ihr Zimmer zurück.
„Meli soll ja nicht gleich Bescheid wissen, wenn sie wieder kommt“, hatte sie gesagt, ihre Klamotten auf dem Boden eingesammelt, ihm noch einen Kuss auf die Stirn gedrückt und war verschwunden. Jan lag noch einen Moment wach da und starrte in die Dunkelheit. Dann, erschöpft von der Nacht, schlief er noch einmal für eine Stunde ein, bevor sich sein Wecker meldete.
Trotz des eklatanten Schlafmangels – er hatte vielleicht drei Stunden geschlafen und das auch nicht einmal am Stück – fühlte sich Jan frisch und munter als er aus der Dusche stieg und sich das ASD anlegte. Als er angezogen am Frühstückstisch saß und seinen Kaffee trank, kam Juliane lächelnd aus ihrem Zimmer.
„Guten Morgen, Jan“, flüsterte sie und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. „Es war… sehr sehr schön, letzte Nacht!“
„Ja, das fand ich auch“, antwortete Jan etwas verlegen. „Ähm… Kaffee?“
„Oh danke, gerne!“
„Ich… also, ich muss jetzt leider zur Uni. Sehen wir uns später?“
Juliane wiegte den Kopf. „Weiß ich noch nicht. Eigentlich wollte ich übers Wochenende zu meinen Eltern fahren…“, sagte sie und fügte hinzu, „aber vielleicht verschiebe ich das ja… aufgrund besonderer Vorkommnisse.“
„Würde mich wirklich freuen. Vielleicht… hast du ja Lust, heute Abend ein bisschen die Stadt unsicher zu machen?“
„Mit dir? Das wäre wunderbar. Aber wie gesagt… ich muss erst mal mit meinen Eltern sprechen, ok?“
„Alles klar“, Jan zögerte einen Augenblick, dann gab er ihr einen Kuss und verschwand.

Als er nach Hause kam, war Juliane natürlich noch an der Uni. Freitags eben. Aber er fand auf dem Küchentisch eine Nachricht von ihr:

Mein Liebster,
die vergangene Nacht war sehr schön für mich. Sehr gerne hätte ich das Wochenende mit dir verbracht, aber meine Eltern haben sich schon auf meinen Besuch eingestellt. Ich konnte ihnen leider nicht mehr so kurzfristig absagen und fahre direkt von der Uni aus. Vermisse dich schon jetzt!

Tausend Küsse
Deine Juliane

Ach ja, morgen kommt Meli wieder. Wir haben schon heute Morgen am Telefon geredet und es ist alles wieder gut…


Jan war etwas enttäuscht darüber, dass Juliane nun doch übers Wochenende weg war. Nicht nur hätte er gerne diese Nacht wiederholt, sondern spürte auch, dass ihm ihre Gegenwart fehlte. Aber bis Sonntagabend würde er es wohl ohne sie aushalten.
Wie gewohnt ging er als erstes in sein Zimmer und holte das Keyphone. Dann zog er sich aus und betrachtete sich im Spiegel. Sein Blick fiel auf das schimmernde Metallteil zwischen seinen Beinen und mit einem Mal dachte er wieder an gestern Abend, als Juliane vor ihm gekniet hatte und ihm in dem Teil einen überwältigenden Blowjob bereitet hatte. Die Erinnerung daran machte ihn auf der Stelle heiß und er konnte es nicht mehr abwarten, das ASD zu öffnen. Automatisch tippte er auf das Display, der Öffnungsbildschirm erschien mit der Aufforderung, den Daumen zur Identifikation auf das Aktivierungsfeld zu drücken. Das gewohnte Piepsen ertönte, als Jan seinen Daumen auf das Display drückte.
Doch – das grüne Licht wurde nicht rot. Ein Fehler?
Jan schaute auf den Bildschirm und erstarrte: Zum Öffnen Fingerprint von Person 2 abgeben!

Was war das denn? Hatte er gestern etwa… Scheiße! Er hatte eine üble Befürchtung. Hastig suchte er das Hilfe-Menü und wurde bald fündig. Dort stand es in klarer, leuchtend heller Schrift:

Zusätzliche Öffnungsberechtigung einrichten: Über das Fingerprint-Menü kann eine zusätzliche Person definiert werden, die zur Öffnung des ASD benötigt wird. Eine Öffnung des ASD kann fortan nur erfolgen über die Fingerprint-Bestätigung des ASD-Trägers sowie des zusätzlich Berechtigten. Soll lediglich eine weitere Person das ASD öffnen können, genügt der Menü-Punkt „Weitere Öffnungsberechtigung“.

Statt nur eine weitere Person für die Öffnung anzumelden, hatte er gestern, benebelt von Rotwein und sexuellem Verlangen, für Juliane eine zusätzliche Öffnungsberechtigung eingetragen. Er konnte das Teil nicht mehr alleine aufmachen, sondern musste Julianes Bestätigung dazu haben.
„Verdammte Scheiße!“, brüllte er und rüttelte an dem ASD. Seine Frustration kannte keine Grenzen und als er daran dachte, dass Juliane erst am Sonntag wieder hier wäre, hätte er fast geheult. Er brauchte eine halbe Stunde, um zumindest wieder einigermaßen klar denken zu können. Es musste doch eine Möglichkeit geben, diese zusätzliche Berechtigungssache wieder aufzuheben.
Er suchte sich durch die recht umfangreichen und manchmal sehr versteckten Menüs des Keyphone und fand schließlich, was er suchte:

FAQ Zusätzliche Öffnungsberechtigung:

Q: Kann eine Zusätzliche Öffnungsberechtigung wieder aufgehoben werden?
A: Nein, eine Zusätzliche Öffnungsberechtigung kann weder vom ASD-Träger noch von der Person mit der Zusätzlichen Öffnungsberechtigung aufgehoben werden. Sie ist eine dauerhafte und verbindliche Einstellung des ASD-Keyphone-Systems.

Q: Kann eine Zusätzliche Öffnungsberechtigung durch den Erwerb eines neuen ASD mit Keyphone aufgehoben werden?
A: Nein, da die Bestätigung der Zusätzlichen Öffnungsberechtigung nicht nur auf dem Keyphone, sondern zur Sicherheit auch im System gespeichert wird. Ein neues ASD wird über das Keyphone personalisiert und die Grundeinstellungen werden vom alten auf das neue Keyphone übertragen.

Q: Kann eine Zusätzliche Öffnungsberechtigung auf eine andere Person übertragen werden?
A: Ja, die Person mit der Zusätzlichen Öffnungsberechtigung kann ihre Berechtigung auf eine weitere Person übertragen. Eine Zustimmung des ASD-Trägers ist hierbei nicht erforderlich.

Q: Wie viele Personen können als Zusätzliche Öffnungsberechtigte eingerichtet werden?
A: Maximal drei Personen mit Zusätzlicher Öffnungsberechtigung.

Q: Wer kann für diese Personen eine Zusätzliche Öffnungsberechtigung einrichten?
A: Stets die Person, deren Öffnungsberechtigung jüngsten Datums ist. Die erste Zusätzliche Öffnungsberechtigung wird ausschließlich vom ASD-Träger bestätigt, um wirksam zu werden. Die zweite Zusätzliche Berechtigung kann nur von der Person mit der ersten Zusätzliche Öffnungsberechtigung erteilt werden, die dritte Zusätzliche Öffnungsberechtgung kann nur von der Person mit der zweiten Zusätzlichen Öffnungsberechtigung erteilt werden.

Q: Wer hat Zugriff auf die anderen Einstellungen des Keyphones?
A: Sowohl der ASD-Träger als auch alle Personen mit Zusätzlicher Öffnungsberechtigung.

Q: Wer entscheidet bei Uneinigkeit in Bezug auf Einstellungen des Keyphones?
A: Wie bei der Einrichtung von Zusätzlichen Öffnungsberechtigungen gilt auch hier stets die Person, deren Öffnungsberechtigung jüngsten Datums ist.



Genau genommen hatte der DAS hier nicht finden wollen. Das ganze hätte sich auch in folgendem Satz zusammenfassen lassen: Jan, du bist am Arsch!
Jetzt konnte nur darauf hoffen, dass er mit Juliane halbwegs klar kam.



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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:27.05.18 12:40 IP: gespeichert Moderator melden


Das ganze nimmt spannende Wendungen.
Mal schauen wie die Frauen ASTA weiter vorgehen wird
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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:27.05.18 17:23 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr schöne Fortsetzungen. Mir gefällt gut, dass die einzelnen Erzählstränge sich in ihrer Entwicklung deutlich unterscheiden. Jede Femina hat andere Bedürfnisse und geht ganz individuell mit ihrem Boy um. Mal sehen, wie sich die Welt der FemOrg weiter entwickelt.
Viele Grüße von prallbeutel
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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:29.05.18 13:38 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 7

Pünktlich um 18 Uhr stand Tobe mit einem Blumenstrauß vor dem Mehrparteienhaus, in dem Lea wohnte. Vergeblich versuchte er seine Aufregung unter Kontrolle zu bringen, als er nach einem tiefen Durchatmen endlich den Klingelknopf neben ihrem Namen drückte. Bereits vor einer halben Stunde war er in der Straße gewesen in der sie wohnte, nur um auf keinen Fall zu spät zu ihrer Verabredung zu kommen.
In den letzten Tagen waren im leise Zweifel gekommen. Besonders, nachdem er zunehmend unter Entzugserscheinung litt. Ohne Frage hatte er die längste masturbationsfreie Zeit seit seiner Pubertät hinter sich und gestern Nacht war er vor Verlangen geradezu manisch durch seine Wohnung getigert, auf der vergeblichen Suche nach irgendeiner Möglichkeit, dem sicher verschlossenen ASD beizukommen.
Natürlich hätte er ablehnen können, als sie in seiner Wohnung waren, nicht mehr ganz nüchtern doch einander sehr nah. Aber als sie ihm ihre Geschichte anvertraute – der Exfreund, der sie hintergangen und sie mehr als einmal gegen ihren Willen zu Dingen gezwungen hatte, die sie nie wieder machen wollte – da war er zu berührt von ihrem Vertrauen und zu erregt von ihrem Körper gewesen, um ernsthaft eine Chance zu haben. Als sie ihn ganz beiläufig danach gefragt hatte, ob schon eine Frau eine Zusätzliche Öffnungsberechtigung für sein ASD hätte und er nicht einmal gewusst hatte, was sie damit meinte, hatte es keine 5 Minuten gedauert, bis sie auf seinem Keyphone eine entsprechende Einstellung vorgenommen hatte.
Es summte und Tobe drückte die Haustür auf. Lea wohnte im dritten Stock und Tobe nahm ungeduldig drei Stufen auf einmal. Etwas außer Atem aber voller Erwartung betrat er ihre Wohnung durch die offene Tür.
„Tobe?“, rief sie aus der Küche.
„Hallo Lea!“ Unsicher hielt er ihr den Blumenstrauß entgegen, als sie mit strahlendem Lächeln in den Flur trat: „Hier, als kleines Gastgeschenk…“
„Ach, du bist süß“, rief sie, nahm den Strauß entgegen und gab ihm einen flüchtigen Kuss. „Komm doch rein. Willst du einen Kaffee?“
„Ähm… gerne.“ Tobe folgte ihr in die Essküche und nahm Platz. Lea trug eine weite, bequeme Stoffhose und ein etwas zu großes T-Shirt, aber selbst diese Aufmachung konnte ihre tolle Figur nicht völlig verstecken. Ganz offensichtlich jedoch war sie noch nicht für ihr gemeinsames Date fertig.
„Ich hoffe, ich bin nicht zur früh“, sagte er entschuldigend, als sie ihm eine Tasse Kaffee brachte und sich zu ihm setzte.
„Nein, ganz und gar nicht. Lass uns einen netten Kaffee trinken und dann mache ich mich fertig, ok?“
„Ja, klar. Wir haben ja Zeit!“
„Naja, nicht allzu viel. Immerhin ist es schon nach sechs“, erwiderte sie. „Und? Wie ist es so?“
„Ich versteh´ nicht“, Tobe stand komplett auf dem Schlauch.
„Na, dieses ASD“, grinste Lea fröhlich, „du bist es doch sicher nicht so gewohnt gewesen, das Teil länger als ein paar Stunden am Stück zu tragen.“
„Ach so, ja…“ Tobe kam sich wie ein Idiot vor und wurde zu allem Überfluss auch noch rot. Verdammt!
„Also, war es sehr unangenehm?“, bohrte Lea nach.
„Es ging so. Die Nächte waren nicht so toll.“
„Ja, das habe ich auch gehört. Aber das soll nur eine Frage der Gewöhnung sein, hat man mir gesagt.“ Tobe hatte sehr gerne gewusst, wer denn dieser „man“ gewesen ist. Er konnte sich in diesem Moment jedenfalls nicht vorstellen, dass man sich daran irgendwann würde gewöhnen können.
„Ja, denke ich auch“, log er.
„Jedenfalls finde ich es ganz toll von dir, dass du heute Abend hier bist. Kannst du eigentlich auch länger? Oder hast du heute Abend noch was vor?“
„Ähm… wie bitte?“ Tobe war etwas irritiert. Wieso sollte er außer ihrem Date noch etwas anderes vorhaben?
„Na, ich dachte einfach, ich frag´ mal. Ich hab´ da nämlich im Wäschekorb eine riesige Menge Bügelwäsche. Wenn du nichts Besonderes vorhast, wäre ich dir sehr dankbar, wenn du das noch bügeln könntest, bevor du nach Hause gehst.“
„Aber…“ Tobe verstand nun gar nichts mehr.
„Schon gut, Tobe“, Lea winkte ab. „War nur eine Frage. Hätte mir morgen schon ziemlich viel Zeit gespart. Aber du hast ja sicher auch noch was zu tun.“
„Ähm… sorry, ich versteh´ nicht ganz…“ Wovon redete diese Frau nur?
„Du, wirklich. Kein Problem. Aber jetzt muss ich mich mal fertig machen. Ich will ja nicht zu spät zu meiner Verabredung kommen. Tom wartet nicht gerne“
„Tom?“, Tobe schluckte, „Aber wir haben doch… aber wir haben doch heute Abend ein Date?“
„Was?“ Lea schaute ihn mit einer Mischung aus Belustigung und Erstaunen an. „Aber nein, mein Lieber, da musst du was falsch verstanden haben. Tom und ich… naja, wir sind schon irgendwie… na, du weißt schon. Es ist eben so eine unkomplizierte fi**kbeziehung…“
„Aber du hast mir doch geschrieben, dass es dir heute Abend gut passt…“ Tobe konnte es einfach nicht begreifen. Sie hatten doch alles fest ausgemacht?
„Hey Tobe, jetzt sei nicht so dramatisch. Ist doch kein Beinbruch, oder? Übrigens habe ich dir nie geschrieben, dass wir ein Date haben.“ Sie schnappte sich ihr Handy, das auf dem Küchentisch lag und las vor:
„Hi Lea. Sollen wir uns mal wieder treffen? Vermisse dich. LG Tobe“ Lea wischte über das Display und sagte: „Das hast du geschrieben, gestern.“ Dann las sie ihre Antwort vor:
„Hallo Tobe. Vermisse dich auch. Morgen wäre echt gut, komm doch einfach gegen 18 Uhr bei mir vorbei. Ich will nämlich abends die Stadt unsicher machen…“
Sie schaute ihn an: „Also, bitte wo steht hier etwas davon, dass wir ein Date haben?“
Tobe starrte beschämt vor sich hin: „Es… es tut mir leid. Ich muss das irgendwie falsch verstanden haben. Wegen unserer letzten Nacht und so…“
„Hey, schon gut. Ich bin ja froh, dass du da bist“, sagte Lea und streichelte seinen Arm voller Mitgefühl. „Weißt du, ich war so froh, dass du dich gestern gemeldet hast und zugesagt hast, heute vorbeizukommen.“
„Ja?“ In Tobe leuchtete für einen Sekundenbruchteil so etwas wie Hoffnung auf.
„Ja natürlich, Tobe“, sagte Lea. „Weißt du, ich mag dich. Wirklich. Und das Date heute ist total wichtig für mich, denn Tom ist… naja, er ist total anspruchsvoll, was Frauen angeht.“
Was um Gottes Willen meint sie? Tobe spürte, dass er diese anderen Wesen, diese Wesen mit Brüsten und einem Spalt zwischen den Beinen, dass er sie vielleicht einfach nicht verstand. Ich Denken nicht begreifen konnte.
„Und deshalb war ich so froh, dass du Zeit für mich gefunden hast, mir zu helfen. Ich bin seit dem letzten Date mit ihm nämlich so unsicher. Da hat er erzählt, was seine Ex so getragen hat… also drunter und so. Ich hab zwar total viel Unterwäsche, aber was davon ich tragen soll, da komme ich aus dem Zweifeln nie heraus. Deine Meinung dazu wäre Gold wert, Tobe.“
„Ich soll...?“ Hatte er gerade richtig gehört? Er sollte ihr helfen, für ihr Date – das wohlgemerkt nicht er war – sondern irgendein „Tom“, gut auszusehen?! Noch bevor Tobe verarbeiten konnte, was er da gerade gehört und verstanden hatte, war Lea schon wieder am Reden.
„Ja, genau. Du könntest mir echt helfen mit deinem männlichen, fachmännischen Rat. Was gut aussieht, oder nicht so gut, oder sehr gut, was auch immer. Weißt du, ich würde sowas nie mit einem Mann machen, der da unten… naja… frei wäre. Aber du bist ja Gottseidank da zugeschlossen. Das ist irgendwie so ein beruhigendes Gefühl, als wäre da kein Mann anwesend, sondern eine gute liebe Freundin…“ Lea schaute ihn mit ihren wundervollen Augen an, während sich in Tobe ein so dermaßen beschissenes Gefühl breit machte, dass er fast hätte kotzen müssen.
„Also, bist du dabei? Würde mir so toll helfen! Und zum Dank… würde dir eine Wiederholung unseres letzten Treffens den gefallen?“
Tobe war vollkommen perplex. Geschockt. Einerseits wusste er, er hätte jetzt entweder wutentbrannt aus dieser Wohnung stürmen müssen oder dieser Drecksbitch eine reinhauen müssen. Aber diese Frechheit, kombiniert mit einem umwerfenden Körper, diesem bezaubernden Lächeln, den großen Augen, in die er sich als Erstes verknallt hatte und dem seit Tagen aufgestauten sexuellen Verlangen ließen gar nicht zu, dass er seine Würde bewahrte.
Stattdessen nickte er. „Ja, das wär´ schön“!“
„Super!? Dann komm gleich mit ins Badezimmer. Wir haben viel zu tun…“



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kallisti
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honi soit qui mal y pense

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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:29.05.18 13:46 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 8

Was folgte, war ein Martyrium. Ungeniert zog sie sich vor ihm aus, und er konnte das sehen, der vor Verlangen sowieso schon ganz krank war, was er heute nicht haben konnte.
„Tobe, könntest du mal nach dem Rasierer schauen. Er muss dort im Spiegelschrank sein“, sagte sie, als sie in das heiße Wasser in der Badewanne stieg.
Tobe schaute nach und entdeckte ein pinkfarbenes Etui.
„Ähm… Lea, ist es das hier?“ Er hielt das kleine Täschchen in die Höhe.
„Ja, genau. Jetzt hol doch bitte den Rasierer heraus.“
Tobe tat wie ihm geheißen. Was war bloß mit ihm los? Er hätte eigentlich gehen können, aber irgendetwas hielt in hier zurück, zwang ihn, sich hier zum Affen zu machen. Gut, er musste nur diese wundervolle Frau dort in der Badewanne ansehen, um zu wissen, was ihn zurückhielt. Plötzlich stand sie auf.
„So, jetzt musst du sehr vorsichtig sein, ok? Tom will es da unten immer total haarlos und ich sehe nicht jedes einzelne Haar. Manchmal wächst noch eins direkt am Rand meiner Muschi. Könntest du mal ganz genau schauen, on da noch was wächst?“ Sie sagte diese Ungeheuerlichkeit so ungeniert, als würde sie nach Milch für einen Kaffee fragen. Tobe starrte sie mit offenem Mund an.
„Ähm… ich glaube… Lea.. das kann ich nicht! Das ist…“, stotterte er.
„Hey Tobe, mach´ dir keinen Kopf. Es würde mir sehr helfen. Und mir macht es nichts aus, wenn du da bist“, sagte sie sanft und fügte lächelnd hinzu: „Außerdem solltest du wirklich alles tun, was ich möchte, denn du willst doch da unten schon irgendwann mal wieder raus, oder?“
Tobe starrte sie an. „Wie bitte. Lea? Du erpresst mich?“
„Nein Tobe, es ist keine Erpressung. Es ist einfach nur eine Tatsache, dass ich dich erst aufmache, wenn ich das Gefühl habe, dass du es verdient hast. Also, hilfst du mir jetzt oder nicht?“
Tobe brauchte einen Moment, um das gerade Gesagte zu verarbeiten. Dann zerbrach etwas in ihm. Keinesfalls würde er es noch länger in diesem verdammten Teil aushalten. Er hatte keine Chance und das wurde ihm in diesem Augenblick klar. Sein Stolz, seine Würde, seinen Willen, alles egal. Nur raus aus diesem Teil und zwar bald.
Wortlos sank er vor dem Badewannenrand auf die Knie und betrachtete ihren feuchtglänzenden Spalt. Ohne es zu sehen, spürte er ihr triumphierendes Lächeln, doch auch das war egal. Er zwang sich, sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren und hatte schon bald ein paar übersehene Stoppeln neben ihren Schamlippen entdeckt. Vorsichtig nahm er etwas von dem bereitstehenden Rasierschaum, tupfte in leicht darüber und fuhr mit kleinen, präzisen Bewegungen mit dem Rasierer über die Haarreste.
„Fertig?“, fragte Lea.
„Ja… fertig.“ Tobes´ Stimme klang tonlos.
„Super. Danke! Ich hätte noch eine Bitte. Manchmal wächst auch das eine oder andere Härchen in meine Pospalte. Tom liebt es, mich von hinten zu nehmen. Aber dann soll da natürlich auch nichts sein. Würdest du da auch mal nachschauen?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, drehte sie sich in der Wanne herum, beugte sich nach vorne und streckte ihm ihr Hinterteil entgegen. Er hatte plötzlich das Gefühl, sein Glied würde das ASD sprengen – doch das war natürlich nur ein eitler Wunschtraum. Lea hatte schon Recht, ohne ihre Zustimmung würde er da nicht mehr rauskommen.
Also machte er sich an die Arbeit und entfernte die wenigen dünnen Härchen, die tatsächlich am unteren Ende der Pospalte, sozusagen zwischen vorne und hinten, stören konnten.
Schließlich half er ihr beim Abtrocknen, Eincremen und assistierte etwa linkisch beim Auftragen des Make-ups. Dann folgte er ihr in ihr Schlafzimmer, und verbrachte die nächste Stunde damit, gemeinsam mit ihr zwischen Dutzenden verschiedenen Dessouskombinationen das Beste auszusuchen. Sie hatten sich schließlich gemeinsam für einen etwas verspielten roten String in Kombination mit einem passenden Spitzen-BH entschieden. Der String betonte Leas tollen Po auf ganz besondere Weise und sah umwerfend aus. Als nichts Weiteres zu tun war, bügelte er noch schnell ihren recht kurzen Rock auf, während sie noch einmal ins Bad ging.

Schließlich war es kurz vor 21 Uhr und Lea musste gehen.
„Vielen Dank, Tobe! Ohne dich hätte ich das nicht so hingekriegt. Machst du mir noch die Bügelwäsche, ja?“
Tobe nickte ergeben. Was hätte er sonst tun sollen? Er war ihr ausgeliefert.
„Oh, das ist wirklich toll von dir!“, sagte sie und gab ihm einen Kuss auf den Mund. „Und vergiss nicht, alles auszuschalten und die Tür fest zuzuziehen, ok?“
Dann war sie verschwunden. Tobe stand allein im Flur und starrte auf die Wohnungstür. Dann erst, mit ungefähr drei Stunden Verspätung kam alles in ihm hoch. Seine Beine gaben nach und er rutschte die Wand entlang auf den Boden. Dann weinte er, endlos, wie es ihm schien.

Irgendwann zwang er sich schluchzend und immer noch mit Tränen in den Augen aufzustehen. Es wartete ja noch ein Berg Wäsche auf ihn.

Währenddessen tippte Lea auf dem Weg zu ihrem Date mit Tom eine kurze Nachricht:
„Hat alles super geklappt. Mein Loser hat alles gemacht, was ich wollte. War total crazy. Und jetzt lass´ ich mich von einem geilen Alpha flachlegen. Meine Muschi ist schon ganz feucht. Danke für eure tollen Tipps, Mädels. LG Lea“




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prallbeutel Volljährigkeit geprüft
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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:29.05.18 20:34 IP: gespeichert Moderator melden


Schöne Kapitel. Lea ist ganz nach meinem Geschmack. Mal sehen, was Tobe alles macht, um aus seiner Keuschheit zu entfliehen.
Viele Grüße von prallbeutel
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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:01.06.18 00:18 IP: gespeichert Moderator melden


Auch ich finde die ganze Geschichte gelungen, wobei sich das auf alle Teile bezieht.

Allerdings regt sich ja auch Widerstand, eine Diktatur wenn auch von Frauen, wird nicht lange halten, das Tausendjährig Reich hat auch nur 12 Jahre gehalten. (Kapitel 4) Noch sind wir nicht so weit...

Danke
Ihr_joe
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AlfvM
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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:02.06.18 23:16 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Kallisti,
Vielen Dank für die Geschichte. Das werden hoffentlich noch viele spannende Fortsetzungen. Ansonsten schließe ich mich Ihr_Joe an.
Lg Alf
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folssom Volljährigkeit geprüft
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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:17.06.18 21:29 IP: gespeichert Moderator melden


Ich hoffe sehr, das dieses 2. Buch der FemOrg-Reihe noch fortgesetzt wird.
Sarah
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prallbeutel Volljährigkeit geprüft
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Licentia poetica

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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:01.10.18 18:26 IP: gespeichert Moderator melden


Bitte fortsetzen. Ich würde mich sehr über neue Kapitel freuen.
Viele Grüße von prallbeutel
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jung-sklave
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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:17.12.18 00:28 IP: gespeichert Moderator melden


Schade dass es hier nicht weiterzugehen scheint.
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lot
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verschlossen ist meist schöner

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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:17.12.18 15:28 IP: gespeichert Moderator melden


Hab die tolle Geschichte erst eben entdeckt. Geil, mehr kann ich da nicht sagen.

Wäre jammerschade wenn es da nicht weitergeht.

liebe verschlossene Grüße

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AlfvM
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  RE: FemOrg 2 - der Aufbruch Datum:17.12.18 20:30 IP: gespeichert Moderator melden


Wer weis vll. arbeitet Kallisti bereits am nächsten Teil. Wir müssen noch etwas Geduld haben. Ansonsten wäre es schade wenn diese tolle Geschichte so endet.
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