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pink_plastic Volljährigkeit geprüft
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  Undercover Boss Datum:02.08.18 16:15 IP: gespeichert Moderator melden


Undercover Boss

Seit seinem 18. Lebensjahr war Martin Winter auf sich allein gestellt. Nachdem schon sein Vater früh verstorben war, entschied sich nun seine Mutter Deutschland den Rücken zu kehren und in ihre alte Heimat zurückzukehren, nach Russland. Da sich Martin, wie immer, voll auf das konzentrierte, was ihm im Moment im Wichtigsten erschien, riss der Kontakt schnell ab. Dafür beendete Martin sein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Rekordzeit und als Jahrgangsbester.

Martin hatte seinen Eltern so viel zu verdanken. Als Sohn eines Deutschen und einer Russin war er zweisprachig aufgewachsen und hatte beide Staatsbürgerschaften. Intelligent, hochbegabt und ehrgeizig konnte er schon in der Schule zwei Klassen überspringen und sich dank seines Einser-Abiturs aussuchen, was er studierte.

Mit knapp 21 Jahren begann er bei einem der größten Kosmetikkonzerne der Welt als Trainee. Dort erkannte man schnell das Talent und die uneingeschränkte Leistungsbereitschaft des jungen Mannes. Welche Aufgabe man ihm auch anvertraute, wieviel Flexibiliät man ihm auch abverlangte, er meisterte alles mit Bravour.

Kein Wunder also, dass Martin schon mit 28 Jahren kurz davor war, die höchsten Stufen der Karriereleiter zu erklimmen. Er war zu dieser Zeit als Abteilungsleiter für Vertrieb und Marketing für ganz Russland zuständig. Russland war einer der wichtigsten Märkte für den Konzern, denn in keinem anderen Land der Welt gaben Frauen pro Kopf soviel Geld für Kosmetikprodukte aus. Martin war die Idealbesetzung für diese Position, denn er sprach die Sprache und wusste durch seine Mutter, wie die russische Frau „tickte“.

Erst als es im Gesamtvorstand des Konzerns die Diskussion darüber gab, einen Bereichsvorstandsposten Russland zu schaffen und diese Stelle mit Martin zu besetzen, kamen kritische Stimmen auf. Martin wäre nämlich mit dieser Beförderung der mit Abstand jüngste Konzernvorstand aller Zeiten, hatte aber die Konzernbasis eigentlich nie richtig kennen gelernt. Plötzlich stand da die Idee mit dem „Undercover Boss“ im Raum.

Nachdem Martin sich mit dem Projekt grundsätzlich einverstanden erklärt hatte, wurden die Pläne sehr schnell konkret. Martin sollte für 3 Monate als Praktikant nach Sankt Petersburg gehen, der Stadt, in der der Konzern bisher 19 Filialen seiner Parfümeriesparte betrieb. Wichtiger noch als der Ort war jedoch die Tatsache, dass Chefin dieser 19 Filialen Katharina Romanova war. Katharina Romanova war eigenen Angaben zufolge Nachfahrin der Zarenfamilie und verfügte über ausgezeichnete Kontakte zum Kreml. Die knallharte Geschäftsfrau wurde von ihren Mitarbeiterinnen nur ehrfurchtsvoll „Madame“ genannt. Sie hingegen duzte ihre Mitarbeiterinnen und hatte einen klaren Führungsstil: Wer nicht nach ihrer Pfeife tanzte, konnte noch am selben Tag gehen. Das wusste jeder.

Als Praktikant sollte Martin „Madame“ direkt unterstellt sein. Sie würde ihm alles das zeigen, was an der Basis wichtig war. Schließlich hatte sie sich selbst von der Aushilfe als Regalpackerin in ihre heutige Position hochgearbeitet.

***
Mit Unterstützung durch die Produktionsfirma wurde fieberhaft an der Story gearbeitet. Schnell war ein Alter Ego für Martin gefunden: Xenia Heyhielowa, 22 Jahre alt, Halbrussin.

Xenias frei erfundener Lebenslauf war das komplette Gegenteil zu dem von Martin. Xenia war immer eine schlechte Schülerin gewesen, der frühe Tod des Vaters und die vielen Schulwechsel wegen der häufigen Umzüge ihrer Mutter taten ihr Übriges. So verließ Xenia mit 18 Jahren ohne Abschluss die Schule. Sie hatte zwar noch versucht, den Abschluss nachzuholen, um einen Ausbildungsplatz zu bekommen, scheiterte jedoch immer wieder. Auch zahlreiche Praktika hatte sie in der Vergangenheit abgebrochen. Jetzt mit 22 Jahren schien sie reifer und zielstrebiger, außerdem hatte sie ihr Interesse für Mode und Styling entdeckt.

Dann folgte ihr Praktikum in der Konzernzentrale in Deutschland. Weil sie ein hübsches Mädchen war, das versprach „alles zu tun“, wenn man ihr diese „letzte Chance“ gab, hatte man sie trotz aller Bedenken als Praktikantin eingestellt. Und sie machte sich tatsächlich überraschend gut. Am Ende hielt sie ein tolles Praktikumszeugnis in den Händen mit persönlicher Empfehlung des Abteilungsleiters für Vertrieb und Marketing Russland, Martin Winter. Kein Wunder also, dass der Konzern Xenias Wunsch entsprach, in der Heimat ihrer Mutter ein weiteres Praktikum mit Schwerpunkt Kosmetik machen zu dürfen.

Mit diesem Plot als Hintergrund kam jetzt das, wovor Martin die größte Angst hatte: Seine Verwandlung in Xenia!

Martin selbst, wie auch allen anderen Beteiligten, war natürlich klar, dass die beste Hintergrundstory, die beste Vorbereitung und seine größte Anstrengung während des Praktikums vergebens sein würde, wenn man ihn als als Frau verkleideter Mann enttarnte. Man konnte ihn also nicht einfach mit einer billigen Perücke ausstatten und ihn mit verstellter Stimme an die Arbeit schicken.

So führte Martins erster Weg für die perfekte Verwandlung in eine HNO-Klinik. Dort sollte ihm in ambulanter Behandlung und bei lediglich lokaler Betäubung ein Stimmenmodulator eingesetzt werden. Dabei handelte es sich um ein Gerät, das erfolgreich in der Krebsnachsorge eingesetzt wird. Dem Patienten wird eine Klammer auf die Stimmbänder gesetzt, die mit einem kleinen, im Kehlkopf des Patienten eingesetzten Gerät verbunden ist. Das von einer Hochleistungsknopfzelle versorgte Gerät sendet beim Sprechen elektrische Impulse aus, das dem Patienten die Verständigung erleichtert. Während dieser Mechanismus in der Krebsnachsorge dabei hilft, die durch die Krankheit in Mitleidenschaft gezogenen Sprechorgane zu unterstützen, diente das Gerät in Martins Fall dazu, die Frequenz seiner Stimme zu verändern.

Martins erste Sprechversuche mit dem frisch eingesetzten Gerät quittierte das Team mit lautem Gelächter. Martin war hingegen gar nicht zum Lachen zumute. Was da als seine neue weibliche Stimme aus seinem Mund kam, war ein piepsiges, übertrieben hohes Stimmchen, das vielleicht zu einem animierten Barbiepüppchen passte, aber nicht zu einer realen Person. Sofort forderte er den behandelnden Arzt auf, das Gerät anders einzustellen.

Der HNO-Arzt erklärte Martin und dem übrigen Team, dass die Feinjustierung noch eine der Schwachstellen dieser neuen Technologie sei. In Martins Fall komme erschwerend hinzu, dass es schließlich sein eigener Wunsch gewesen sei, nicht mit seiner natürlichen, sondern mit einer elektronisch verweiblichten Stimme zu sprechen. Dadurch arbeitete das Gerät im Grenzbereich.

„Deine Stimme ist absolut perfekt, Xenia“, ging der Produktionsleiter rüde dazwischen, „so wird keiner auf die Idee kommen, dass Du eigentlich ein Mann bist.“

Wieder lautes Lachen, und Martin fiel auf, dass er das erste Mal als Xenia angesprochen worden war. Um das Projekt nicht gleich am Anfang scheitern zu lassen, akzeptierte Martin wohl oder übel das, was mit ihm passiert war.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von pink_plastic am 02.08.18 um 17:30 geändert
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AlfvM
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  RE: Undercover Boss Datum:02.08.18 20:28 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Pink_plasik,
starker Beginn deiner Geschichte. Hat Katharina schon Informationen über Martin ? Wie weit reicht ihr Einfluß? Was geschieht weiter mit Martin ? Viele offene Fragen über eine baldige Fortsetzung würde ich mich freuen.
LG Alf
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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:05.08.18 11:16 IP: gespeichert Moderator melden


hi

tolle anfang der story bin ma gespannt
wie es weitergehn wird
lass uns also bitte nicht all zu lang warten
oki

lg
kitty
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fanlycra Volljährigkeit geprüft
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fanlycra  
  RE: Undercover Boss Datum:06.08.18 09:39 IP: gespeichert Moderator melden


Wunderbar wieder etwas neues von Dir zu lesen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
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jung-sklave
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  RE: Undercover Boss Datum:07.08.18 01:33 IP: gespeichert Moderator melden


Das scheint interessant zu werden!
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pink_plastic Volljährigkeit geprüft
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  RE: Undercover Boss Datum:07.08.18 13:30 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 2

Zurück in der Produktionsfirma war es jetzt die Aufgabe der Maskenbildnerinnen, Martin weiter in Richtung Xenia umzuwandeln.

Martin musste sich zunächst komplett entkleiden. Dann wurde sein ganzer Körper gründlich gewaschen, von Hautunreinheiten und überflüssiger Hornhaut befreit sowie in einer Art Badewanne lange in einer Feuchtigkeitslotion eingeweicht.

Weder sein Arbeitgeber noch die Produktionsfirma hatten Martin vollständig über die Folgen der Umwandlung aufgeklärt. Martin war aber intelligent genug, um auf Anhieb zu erkennen, dass sich während des Badevorgangs seine gesamte Körperbehaarung mehr oder weniger zersetzte. In seinem Intimbereich war das leichte Brennen der Lösung, in der er badete, durchaus unangenehm, es war aber immer noch erträglich.

Selbstverständlich war so ein kometenhafter Aufstieg, wie ihn Martin hingelegt hatte, immer von Neidern begleitet. Einer von diesen hatte dafür gesorgt, an Martin ein bisher noch nicht genehmigtes Enthaarungsmittel zu testen, mit vollem Erfolg.

Nach dem Ausstieg aus der Wanne war an Martins Körper unterhalb seiner Augen keinerlei Körperbehaarung mehr feststellbar. So weit war er nämlich in das präparierte Wasser eingetaucht. Selbst der Bartschatten, den Martin Stunden nach der morgendlichen Rasur normalerweise feststellte, schien auszubleiben.

Martins Konkurrent in der Firma, der Martin gerne einen Denkzettel verpasst hätte, wäre schon damit zufrieden gewesen, wenn Martins Körperbehaarung für einige Zeit verschwunden wäre, das Versprechen des Produktentwicklers, Körperbehaarung für immer verschwinden zu lassen, hatte hingegen niemand zu hoffen gewagt. Das wäre eine Revolution gewesen!

Für Laura, die Kosmetikerin, Visagistin und Maskenbildnerin, die jahrelang für Theater- und Filmproduktionen tätig gewesen war, war ihr jüngster Job herausfordernd, aber letztlich Routine. Einen Mann zur Frau zu machen kannte sie bereits aus einigen vorherigen Aufträgen, z.B. zu Adaptionen von „Tootsie“, „Charlys Tante“, „Ein Käfig voller Narren“ und der „Rocky Horror Picture Show“, da war der Auftrag, Martin in eine junge Russin zu verwandeln, nichts Außergewöhnliches, aber dennoch schwieriger als die bisherigen Aufträge, weil es dieses Mal auf keinen Fall erkennbar sein sollte, dass hinter der Fassade einer Frau eigentlich ein Mann steckte.

„Kann man was ´draus machen“ war die eher vorsichtige Einschätzung von Laura zu Martins Körper. Martin war zwar schlank, hatte aber für eine Frau eine viel zu stark ausgebildete Muskulatur. Ein weiteres Problem war seine Frisur, der dunkle und stylische Kurzhaarschnitt eines Top-Managers hatte nichts mit dem zu tun, was Martin als Xenia darstellen sollte.

Seit die Idee, Martin als Xenia nach Russland zu schicken gereift war, hatte er sich natürlich die Haare und seine Fingernägel wachsen lassen. Eine Perücke wäre niemals in Frage gekommen. So hatte Laura die Chance, durch das Blondieren und Toupieren seiner Haare wenigstens ein gewisses Maß an femininem Look hervor zu zaubern.

Nachdem Laura Martins Fingernägel in einem grellem Rot mit Metallic-Effekt lackiert und ihm mehr als 10 Modeschmuck-Ringe auf die Finger geschoben hatte, wirkten seine Hände absolut sexy. Unterstrichen wurde dieser Look noch durch die zahllosen Kettchen und Armreifen, die ihm Laura um die Handgelenke gelegt hatte.

Auch das Thema „weibliche Kurven“ war natürlich etwas, das Lauras volle Kreativität und Fingerfertigkeit forderte. Sowohl Laura als auch Martin war bewusst, dass russische Frauen gemachte Brüste als Schönheitsideal empfanden. Martin konnte also unmöglich mit einem A- oder B-Körbchen versuchen, als russische Frau durchzugehen. Im Gegenteil, um von seinem im Übrigen eher maskulinen Körper abzulenken, musste er eine Oberweite zur Schau tragen, die jeden Zweifel an seinem Geschlecht im Keim erstickte.

Dennoch war Martin etwas geschockt, als er die von Laura georderten Silikon-Prothesen vor sich auf dem Tisch liegen sah. Natürlich hatte Martin keine Ahnung davon, welche Körbchengröße das war, aber Laura hatte sich bewusst für G-Cup-Prothesen entschieden. Nur durch die mithilfe dieser Prothesen erreichte Oberweite und dem Tragen von Push-Up-Tangas war es möglich, Martin einigermaßen glaubhaft in eine junge Russin zu verwandeln.

Zum Glück war Martins Brustbereich inzwischen komplett enthaart. So ließen sich die Prothesen mittels eines chirurgischen Hautklebers praktisch nahtlos befestigen. Ohne ein bestimmtes Lösungsmittel war es nun unmöglich, diese Prothesen zu entfernen, ohne gleichzeitig sehr schmerzhaft große Hautfetzen mit heraus zu reißen. Lang anhaftende Theaterschminke sorgte dafür, dass die Übergänge zwischen den Prothesen und Martins Körper praktisch unsichtbar waren.

Dasselbe Prinzip wendete Laura in Martins Genitalbereich an. Martin verstand zwar zunächst nicht, warum auch seine männlichen Genitalien verschwinden mussten, ließ sich schließlich aber dennoch überzeugen. Da russische Frauen gerne knallenge Röcke und Hosen trugen, wäre es für seine Tarnung geradezu tödlich gewesen, diesen Bereich nicht ebenfalls abzudecken.

Die künstliche Vagina, eine Latex-Replik, die Martin von nun an sein Eigen nennen konnte, war optisch perfekt. Wohlgeformte Schamlippen, glatt rasiert und der darunter liegende Penis so zwischen die Beine gedrückt, dass Martin in Zukunft sein „kleines Geschäft“ nur noch im Sitzen würde ausführen können, wie es sich für eine Frau gehörte. Die Frage, wie Martin mit dieser Vagina jemals Sex haben sollte, stellte sich von vornherein nicht, denn Martin hatte nicht die Absicht, während seines Praktikums Sex zu haben.

Zum Schluss zeigte Laura Martin noch, wie man sich als russische Frau ansprechend zurecht machte. Das Auftragen des Make-Up-Fluids auf Martins Gesicht war noch relativ einfach, ebenso das Pinseln von Rouge und Metallic-Effekten. Schwieriger war hingegen das exakte Zeichnen der Augenumrandungen mit Mascara sowie das Ausfüllen seiner Lider und Lippen mit grellen Farben. Auch das Ziehen seiner falschen Augenbrauen fiel Martin schwer, wobei es Martin sowieso lieber gewesen wäre, wenn ihm Laura nicht mittels Laserepilation seine Augenbrauen komplett entfernt, sondern für einen femininen Look nur etwas gezupft hätte.

Am Ende war Laura aber mit dem Ergebnis zufrieden. Sie hoffte, dass Martin in Zukunft auch ohne ihre Hilfe in der Lage sein würde, sich ein solches Make-Up aufzulegen. Martin selbst war sich nicht sicher, ob er sich ein solches Make-Up noch einmal auflegen konnte, vor allem wollte er das auch gar nicht, denn es erschien ihm schlicht billig und nuttig.

Nun bekam Martin eines seiner Outfits bereit gelegt, die er zukünftig als Xenia zu tragen haben würde. Seinen Push-Up-Tanga trug Martin ja bereits, nun kam ein Schlauchkleid aus silbrig-glitzerndem Lycra hinzu, das man nicht ernsthaft als Kleidungsstück bezeichnen konnte. Dieses Nichts ließ vorne den unverhüllten Blick auf Martins enorme Oberweite zu und war zudem rückenfrei. Martin war froh, dass dieses Minikleid wenigstens noch seinen Schritt und seine Pobacken bedeckte, um dann aber weit oberhalb der Knie zu enden.

Last but not least bekam Martin ein Schuhwerk bereitgestellt, wie er es zwar bereits bei seiner Mutter gesehen hatte, das man im hiesigen Straßenbild aber eher selten sah. Etwas widerwillig ließ Martin es sich gefallen, dass Laura ihm sein erstes Paar Fuck-Me-Heels anzog. Seine perfekt pedikürten und passend zu seinen Fingernägeln lackierten Fußnägel waren dabei ein zusätzlicher Blickfang beim Betrachten seiner silbernen Riemchensandaletten.

Das Laufen auf den 10cm-Stilettos seiner bis zu den Knien geschnürten Sandaletten fiel Martin natürlich anfangs schwer. Auch die Hinweise von Laura, beim Gehen mit Hüften und Hintern zu wackeln, konnte er nur nach und nach umsetzen.

Am Ende war Laura aber zufrieden. Voller Freude berichtete sie an den Konzernvorstand, dass Martin Winter nun bereit war, als Xenia Heyhielowa nach Russland als Praktikantin zu entschwinden.

***
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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:08.08.18 11:36 IP: gespeichert Moderator melden


tolle fortsetzung

so wie die martin alias jetzt xenia angezogen und hergerichtet hast könnt man meinen das er/sie sich in nem russischen bordell vorstellt ^^

naja bin gespannt wie es xenia in russland ergehen wird und ob seine neue cheffin ihn enttarnten wird

lg


kitty
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AlfvM
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  RE: Undercover Boss Datum:08.08.18 17:00 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Pink_plastik,
jetzt wird es spannend, es gibt viele Möglichkeiten die Geschichte weiterzuführen. Lass uns bitte nicht lange auf die Fortsetzung warten. Vielen Dank.
LG Alf
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  RE: Undercover Boss Datum:09.08.18 16:18 IP: gespeichert Moderator melden


Es geht genauso vielversprechend weiter wie es angefangen hat. Weiter so!
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pink_plastic Volljährigkeit geprüft
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:21.08.18 18:12 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 3

Der erste Kontakt zwischen Martin alias Xenia und Katharina Romanova alias Madame war frostig. Niemand hatte etwas anderes erwartet. Noch nie hatte Madame eine neue Mitarbeiterin mit offenen Armen empfangen. Man musste sich ihre Anerkennung und ihren Respekt erst mühsam erarbeiten. Martin hatte zumindest den Vorteil, von der Konzernzentrale für ein Praktikum entsandt zu sein, damit stand für Madame fest, dass die „Neue“ wenigstens nichts kostete und zu tun hatte, was man ihr sagte.

Madame machte Martin allerdings sofort klar, dass er nur mit höchstem Einsatz bestehen könne und sie keinerlei Rücksicht auf seine Herkunft aus Deutschland nehmen würde. Russland sei Russland und die russische Frau habe praktisch nichts mit einer deutschen Frau gemeinsam. Madame bewertete durchaus positiv, dass Martin als Xenia offensichtlich versucht hatte, sich dem durchschnittlichen russischen Schönheitsideal anzunähern, machte aber unmissverständlich deutlich, dass sie von ihren Mitarbeiterinnen weit mehr erwartete, als lediglich „Durchschnitt“ zu sein.

„Für ein Praktikum von 3 Monaten ist das ok, aber ansonsten...“, Madame war von Martins Look als Xenia alles andere als begeistert. Es lohnte ihrer Meinung nach nur einfach nicht, da überhaupt einzusteigen. 'Diese westlichen Frauen verstehen eben einfach nicht, worum es geht', so die Ansicht von Madame.

Martin war selbst klar, dass sein Make-Up nicht perfekt war. Er hatte zwar versucht, das anzuwenden, was Laura ihm gezeigt hatte, es fehlte ihm aber einfach die Übung.

Noch bevor Madame Martin überhaupt richtig in sein neues Arbeitsumfeld einweisen konnte, kam der Anruf, der alles veränderte.

Obwohl nur Praktikant, ergab sich für Martin der glückliche Umstand, in einer der Filialen des Konzerns in der Abteilung „Nails & Hair“ die Stelle einer Fachberaterin übernehmen zu können. Denn dort wurde kurzfristig eine Schwangerschaftsvertretung gebraucht. Madame selbst hatte ihn gefragt, ob er sich zutraue, diese Aufgabe zu übernehmen und sich bedingungslos dieser Aufgabe zu widmen. Martin stimmte begeistert zu! Endlich konnte er wieder Verantwortung übernehmen, was seinem Naturell entsprach, und nicht lediglich anderen bei der Arbeit über die Schulter sehen.

Dann ging alles ganz schnell. In Absprache mit der Konzernleitung erklärte Madame Martins Praktikum als beendet und bot ihm einen Zeitvertrag für 3 Monate als Fachberaterin „Nails & Hair“ an. Madame machte aber unmissverständlich klar, dass an eine Fachberaterin natürlich völlig andere Anforderungen zu stellen waren als an eine Praktikantin. Nun ließ Madame plötzlich kein gutes Haar mehr an Martins Look, als Fachberaterin „Nails & Hair“ könne niemand mit „gerupften Haaren“ und „abgekauten Fingernägeln“ auftreten. Auch solle Martin sich schnellstmöglich daran gewöhnen, sexy in High Heels zu laufen. Dabei tat Madame Martins 10cm-Stilettos als „Gesundheitslatschen“ ab, mit denen er sich nirgends sehen lassen könne. Von einer Fachberaterin erwartete Madame eine professionelle Einstellung und grenzenlose Motivation weit über die Arbeitszeit hinaus. Das einzige für Madame zwangsläufig zu akzeptierende Limit war letztlich die Anatomie der Fachberaterin. Im Klartext hieß das, die Schuhgröße, also die Fußgröße der Fachberaterin , war das Einzige, was die Höhe der Absätze des von der Fachberaterin getragenen Schuhwerks begrenzen konnte.

Martin musste zugeben davon gehört zu haben, dass es für die russische Frau in Bezug auf ihr Schuhwerk die Aussagen „zu unpraktisch“, „zu unbequem“, „zu hoch“ und „kann damit nicht laufen“ nicht zu geben schien. Martins Beobachtungen in den Straßen von Sankt Petersburg und den Schaufenstern der Schuhboutiquen bestätigten dies.

„So, nun geht’s für Dich los, Xenia. Draußen wartet bereits unser Kurierfahrer Ivan auf Dich. Er wird Dich zunächst in einen Schönheitssalon fahren, wo Du erwartet wirst. Wenn Du so weit bist, wird Ivan Dich wieder abholen und Dich zu einem Geschäft für junge Mode bringen. Alle unsere Fachberaterinnen werden dort eingekleidet.“

Martin hätte natürlich noch Fragen gehabt. Aber Madame machte nicht den Eindruck, irgendwelche Fragen oder Einwände hören geschweige denn darauf eingehen zu wollen. Umso mehr hoffte Martin natürlich, im Laufe des Tages alle seine Fragen beantwortet zu bekommen.

***
Als Martin auf die Straße trat, stand da Ivan mit einem aufgemotzten SUV - wie angekündigt - zur Abholung von Xenia bereit. Wortlos hielt Ivan die Fondtür des Wagen auf und ließ seinen Fahrgast einsteigen. Martin stellte nach dem Einsteigen sofort fest, dass Fond und Fahrerkabine durch eine dicke abgedunkelte Scheibe voneinander getrennt waren. Auch die übrigen Scheiben waren so abgedunkelt, dass Martin während der Fahrt kaum die Umrisse der Straßen und Häuser erkennen konnte, durch die der Wagen mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr.

Irgendwann stoppte der Wagen abrupt, Ivan sprang von seinem Fahrersitz und hielt Martin wiederum die Fondtür auf, um Xenia zunächst aussteigen und dann wie gewohnt wortlos zu ihrem verabredeten Termin im Schönheitssalon zu geleiten.

Im Schönheitssalon selbst wurde Martin hingegen freundestrahlend von einer Frau begrüßt, die nach Martins Einschätzung sicher selbst eine der besten Kundinnen des Schönheitssalons war. Martin hätte auf Anhieb nicht sagen können, was an dieser Frau überhaupt noch echt war. Jedenfalls führte sie Martin in den vom Hauptsalon abgetrennten Teil, den sog. VIP-Bereich, in dem jede zu behandelnde Kundin ihre eigene Kabine hatte. Der Zugang des VIP-Bereichs war durch eine Kontrollschleuse gesichert, die nur autorisierte Personen mittels Transponder öffnen konnten und die sicher stellte, dass Waffen nicht unbemerkt in diesen Bereich gelangen konnten. Selbst jede einzelne Kabine war nochmals mit einem Code gesichert, der nur an diejenigen Mitarbeiterinnen ausgegeben wurde, die die jeweilige Kundin behandelten. Einige Kundinnen waren eben sehr sensibel, was ihre eigene Sicherheit anbelangte, insbesondere diejenigen, die wussten, dass sie oder ihr Göttergatte vielleicht nicht überall beliebt waren.

In der für Xenia reservierten Kabine warteten bereits zwei weitere Mitarbeiterinnen des Schönheitssalons. Nun erst stellte sich Martins Begleiterin als Geschäftsführerin des Salons vor. Als er ihren Namen Blowana hörte, konnte Martin sich in Anbetracht ihrer üppig aufgespritzten Lippen ein leichtes Grinsen nicht ganz verkneifen. Die beiden als Oxana und Svetlana vorgestellten Mitarbeiterinnen hatten hingegen wohl noch nicht die gesamte Angebotspalette des Schönheitssalons für sich in Anspruch genommen.

Martin fand den ganzen Aufwand, der für ihn hier betrieben wurde, vollkommen übertrieben, immerhin war Xenia nur eine Praktikantin bzw. Zeitangestellte.

Blowana, die sein verdutztes Gesicht wohl richtig zu deuten vermochte, erklärte, dass es Madame war, die sie gebeten hatte, sich höchstpersönlich um das Wohlergehen der neuen Fachberaterin zu kümmern.

Als Willkommensdrink reichte Oxana Martin nun ein Glas Champagner und bat ihn, im Behandlungsstuhl Platz zu nehmen.

Noch während Blowana Martin erläuterte, dass es ein besonderes Anliegen des Salons sei, den Kundinnen die Behandlungszeit so angenehm wie möglich zu gestalten und auf die Kopfhörer zeigte, aus denen die Kundinnen während der Behandlung ihre Wunschtitel oder andere entspannende Klänge hören könnten, begann das mit dem Champagner vermischte Schlafmittel seine Wirkung zu entfalten.

Martin hätte zwar noch gerne gewusst, was denn eigentlich für ihn bzw. Xenia als „Behandlung“ vorgesehen war. Da befand er sich aber bereits im Land der Träume, und die Behandlung begann.

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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:22.08.18 20:34 IP: gespeichert Moderator melden


interessant interessant^^

da bin ich ja mal auf die behandlung gespannt
wie xenia danach aussehn wird oder ob sie da wirklich entarnt wird, weilso ne expertin doch mehr
no how hat
bin gespannt wie es mit xenia alias martin
weitergeht

lg
kitty
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  RE: Undercover Boss Datum:22.08.18 20:52 IP: gespeichert Moderator melden


...spannende Story... "Madame" scheint ja einiges mit der Praktikantin vorzuhaben.....
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Holzfäller
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um Rochlitz


Was Du nicht willst, dass man Dir tu, dass mut auch Keinem andern zu.

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  RE: Undercover Boss Datum:23.08.18 21:51 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo pink Plasik,

da ich Heute mal am Verteilen von Komentaren bin, hier auch ein paar nette Worte für Dich.
Tolle Idee für eine Geschichte. Obwohl ich zu wissen glaube, das für Martin das Praktikum anders verläuft, als er sich es vorgesttellt hat, so bin ich dennoch gespannt wie es im Einzelnen in eine andere Bahn gelenkt wird.
otto
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Lady Mystica
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  RE: Undercover Boss Datum:24.08.18 13:28 IP: gespeichert Moderator melden


Die Geschichte hat einen schönen Ansatz. Sie gefällt mir bisher sehr gut.
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pink_plastic Volljährigkeit geprüft
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:30.08.18 10:26 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 4

Oxana und Svetlana hätten sich nie beschwert, die Verschönerung von Kundinnen war ihr Job, ja vielleicht mehr. Aber während sie sich an dieser Xenia abarbeiteten, fragten sie sich doch immer wieder, warum Madame diese Frau als Fachberaterin für die Abteilung „Nails & Hair“ eingestellt hatte. Eine Frau mit Kurzhaarfrisur, kurzen Nägeln und schmalen Lippen, die offensichtlich auch Probleme damit hatte, sich selbst ein üppiges Glamour-Make-Up aufzulegen.

Zugegeben, selbst Madame hätte wohl tatsächlich davon Abstand genommen, eine solche Frau einzustellen, wenn nicht die Konzernzentrale geradezu darauf gedrängt hätte, diese Praktikantin zu beschäftigen. Und selbst die Übernahme der Kosten für die Verwandlung dieses hässlichen Entleins in einen wunderschönen Schwan hatte die Konzernzentrale zugesagt.

Nach mehr als 8 Stunden Behandlungsdauer, keiner im Salon konnte sich daran erinnern, jemals derart lange an einer einzigen Kundin gearbeitet zu haben und dazu noch mit zwei Fachkräften, schien Xenia dort angekommen zu sein, wo alle sie sehen wollten.

Die sündhaft teuren und nahezu einzeln angeschweißten 50cm langen Echthaar-Extensions hatten sich fast wie natürlich gewachsenes Haar blondieren, aufrollen und toupieren lassen, so dass Xenia nun über eine weit über ihre Schultern reichende platinblonde Löwenmähne verfügte.

Als geprüfte Nail-Artistin war es für Oxana natürlich kein Problem, Xenias doch sehr vernachlässigte Nägel zunächst perfekt zu maniküren und dann mit bruch- und splitterfesten Acrylnägeln so zu verlängern, bis Xenias neue Nägel 3 Zentimeter über die Fingerkuppen hinausreichten. Ein unverwüstlicher Lack dekoriert mit einem auffälligen Design würde Xenia für die nächsten Wochen die volle Aufmerksamkeit garantieren. Xenias Fußnägel hatte Oxana bei der Gelegenheit ebenfalls überarbeitet und dem Look der Fingernägel angepasst.

Svetlanas Spezialgebiet war hingegen das Gesicht. Botox- und Collageninjektionen gehörten da natürlich dazu. Ein paar Fältchen hier und da mussten weg, aber bei Xenia mit ihren erst 22 Lenzen bestand da nun wirklich nicht viel Handlungsbedarf. Anders sah das da mit Xenias Lippen aus. Xenia hatte sich ihre Lippen offensichtlich noch nie richtig aufspritzen lassen, was geradezu unfassbar war. Wo in Russland gibt es heute noch solche Frauen? Svetlana hatte eben keine Ahnung von Xenias Migrationshintergrund. Umso mehr war Svetlana natürlich bemüht, die Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten und wirklich auch den letzten Winkel von Xenias Lippen mit ihrer Collagenspritze zu erreichen. Am Ende sah das sehr hübsch aus, zumindest in Svetlanas Augen.

Wichtiger als das Einspritzen von Collagen in Xenias Lippen war allerdings das Aufbringen des Permanent-Make-Ups. Denn während das eingespritzte Collagen dazu neigte, vom Körper aufgenommen zu werden, um am Ende komplett verschwunden zu sein, rühmte sich Svetlana beim Aufbringen ihres Permanent-Make-Ups damit, mit jedem Tätowierer mithalten zu können. Sie beherrschte die Kunst, ohne Betäubung, ohne Entzündungen oder die Bildung von Schorfkrusten, ohne Blutungen und vor allem ohne Schmerzen Ergebnisse zu erzielen, die denen von Tätowierungen mindestens ebenbürtig waren. Svetlana war stolz darauf, Farbpigmente so unter die Haut zu bringen, dass selbst bei greller Sonneneinstrahlung keine Farbveränderungen oder ein Verblassen eintrat.

Wäre Xenia direkt Svetlanas Kundin gewesen, hätte Svetlana sie selbstverständlich gefragt, ob sie wirklich ein derart extremes Permanent-Make-Up wünschte, wie es auf diesem Poster über den bevorstehenden Auftritt einer weltbekannten Drag-Queen zu sehen war. Aber in diesem Fall war es Madame, die den Auftrag erteilt hatte, und Madame widersprach man nicht, jedenfalls nicht, wenn man seinen Job behalten wollte. Svetlana wollte ihren Job behalten, im Gegenteil, wollte sie sich gerne den Bonus verdienen, den es dafür gab, wenn Xenia am Ende das auf dem Poster gezeigte Make-Up als Permanent-Make-Up trug.

Am Ende konnte man Xenias Gesicht nur noch als Gesamtkunstwerk bezeichnen. Diese bis hinauf zu den aufgemalten Augenbrauen reichenden Lidschatten erinnerten an Kleopatra, nur mit dem Unterschied, dass Xenias Lidschatten wie auch die gesamte Gesichtshaut samt Grundierung und Rouge mit raffinierten Metalliceffekten versehen waren. Dieses Gesamtkunstwerk bildete den perfekten Rahmen für den eigentlichen Blickfang, Xenias aufgespritzte und feuchtglänzend pigmentierte Lippen. Madame würde zufrieden sein. Im Grunde spielte es nun keine Rolle mehr, ob Xenia in der Lage war, sich selbst das von einer Fachberaterin zu erwartende Make-Up aufzulegen. Sie würde schon mit einem solchen morgens aufwachen.

Madame hatte mit dem Schönheitssalon vereinbart, Xenia nichts von Permanent-Make-Up oder Tätowierungen zu erzählen. Sollte Xenia danach fragen, erklärte man ihr einfach, ihr neues Make-Up sei ein wisch- und wasserfestes Profi-Make-Up, das nur von ausgebildeten Fachkräften aufgebracht und wieder entfernt werden könne. Im Kern sogar eine wahre Aussage. Xenia sollte erst nach ihrer Rückkehr nach Deutschland die ganze Wahrheit erfahren. Sie würde dann sicher überrascht sein, welches Souvenir sie aus Russland mitgebracht hatte und lange darüber nachdenken können, dass niemand in einem Vorstellungsgespräch Madame mit schief aufgemalten Augenbrauen, einem Kajal ähnlich einem Trauerrand und verschmiertem Lippenstift gegenübertritt, ohne von Madame eine Lektion erteilt zu bekommen.

***

Es war schon dunkel, als Martin aus seinem künstlichen Schlaf aufwachte. Einen kurzen Moment lang dachte er noch, nur kurz eingenickt zu sein, bemerkte aber dann doch, dass sich in der Zwischenzeit etwas getan haben musste. Seine neue Haarpracht und die langen künstlichen Fingernägel waren natürlich nicht wegzudiskutieren.

Nun betrat Blowana wieder die Kabine und geleitete Martin hinaus, sogar bis auf die Straße, wo Ivan bereits wartete. Es gab eine kurze Verabschiedung, es war aber nicht genug Zeit, um sich noch länger über den Verlauf des Tages zu unterhalten. Wozu auch?

Ivan war wortkarg wie immer, hielt der stark veränderten Xenia aber wieder die Tür zum Fond des SUV auf.

Ein diesmal nur kurzer Sprint führte Xenia zu der ihr gegenüber schon erwähnten Modeboutique. Ivan half ihr wiederum beim Aussteigen und begleitete sie in das Geschäft, wo sie bereits erwartet wurde.

Martin hätte diese sog. Modeboutique nach deutschen Maßstäben als „Geschäft für Erotikartikel“ bezeichnet, um nicht zu sagen „Sexshop“. Der Bereich „Mode“ in diesem Geschäft umfasste seiner Meinung nach vor allem Lack- und Latexbekleidung, die den menschlichen Körper eher zur Schau stellte als bedeckte. Was von diesem Zeug Xenia als Fachberaterin tragen sollte, war Martin schlicht ein Rätsel.

Die sich als Ludmilla vorstellende Verkäuferin war jedenfalls sehr freundlich und bot sofort an, Xenias Körper zunächst zu vermessen, um danach die passende Kleidung für sie zu finden. Bei der Gelegenheit hatte Martin das erste Mal seit seinem Besuch im Schönheitssalon die Möglichkeit, sich im Spiegel zu betrachten. Was er da sah, musste ein Scherz sein. Bedingt durch seinen neuen Job als Fachberaterin „Nails & Hair“ hatte er natürlich befürchtet, aber auch fast damit gerechnet, längere Haare und Fingernägel verpasst zu bekommen. In diese Richtung waren ja auch die abfälligen Äußerungen von Madame ihm gegenüber gegangen. Keinerlei Erwähnung hatten alledings bislang seine Lippen gefunden, die im Spiegel ins Martins Augens monströs aussahen. Vorsichtig, er musste aufpassen, sich mit seinen langen künstlichen Fingernägeln nicht zu verletzen, tastete er seine Lippen ab. Die Lippen fühlten sich etwas taub an und hatten die Form eines leicht geöffneten Schmollmunds. Vor dem Spiegel versuchte Martin ein paar Grimassen zu schneiden, dabei konnte er seine Kiefer ganz normal bewegen, auch ein süßes Lächeln war möglich. Sobald Martin aber die Spannung aus seiner unteren Gesichtshälfte nahm, sprangen seine Lippen wieder zurück in die Form eines leicht geöffneten Schmollmunds.

Auch versuchte er mit seinen Fingern, dieses lächerlich obszöne Make-Up zu verwischen, leider vergeblich. Zunächst abgelenkt durch den extremen Lidschatten, fiel Martin erst jetzt auf, dass seine Augenlider irgendwie leicht herunterhingen. Er vermutete als Grund hierfür das Gewicht seiner überlangen künstlichen Wimpern. Tatsächlich waren es aber Svetlanas handwerklichen Künste, ein paar gezielt rund um die Augen gesetzte Botox-Spritzen, durch die dieser sexy Schlafzimmerblick erzielt werden konnte.

***

In die Realität holte ihn erst wieder Ludmilla zurück, die inzwischen anhand der Messergebnisse für Martin bzw. Xenia das passende Outfit zusammengestellt hatte.


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jonnyf
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  RE: Undercover Boss Datum:30.08.18 16:37 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo pink_plastic,

da kann ich vom nächsten Beitrag direkt das Wort "lebenlänglich" verwenden, wenn ich bedenke wie das Make-Up angebracht wurde.

Bin auf den nächsten Teil gespannt.

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FE Volljährigkeit geprüft
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  RE: Undercover Boss Datum:30.08.18 19:21 IP: gespeichert Moderator melden


...wow, was für eine Story! Da kommt bestimmt noch einiges auf Martin/Xenia zu, dabei hat das Praktikum noch gar nicht richtig angefangen. Ich bin sicher, dass da nicht nur Management-Aufgaben auf ihn warten... Hoffentlich geht es bald weiter...
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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:31.08.18 18:38 IP: gespeichert Moderator melden


wieder tolle fortsetzung

die umarbeitung is ja gelungen aber was für ne fachkraft zieht zur arbeit lack oder latex an
ds bin ich ma gespannt wie es weittergeht

lg

kitty
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AlfvM
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  RE: Undercover Boss Datum:01.09.18 21:06 IP: gespeichert Moderator melden


Ich kann mich meinen Rorrednern nur anschließen tolle Geschichte hoffentlich gehts bald weiter .
Gruß Alf
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fanlycra Volljährigkeit geprüft
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Alles was hauteng ist, bringt mich zum träumen

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fanlycra  
  RE: Undercover Boss Datum:06.09.18 10:32 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber Pink_Plastic,
ich bin echt gespannt darauf, wie Deine Geschichte weitergeht. Lass uns bitte nicht zu lange warten.
LG
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