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FE Volljährigkeit geprüft
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  RE: Undercover Boss Datum:04.11.18 21:21 IP: gespeichert Moderator melden


...Danke für die neue Fortsetzung an einem ansonst ziemlich ereignislosen Tag...
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AlfvM
Stamm-Gast





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  RE: Undercover Boss Datum:04.11.18 21:29 IP: gespeichert Moderator melden


Das ging aber echt schnell, vielen Dank dafür.
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s18
Sklave/KG-Träger





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  RE: Undercover Boss Datum:05.11.18 00:55 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr gute Fortsetzung bitte schnell weiterschreiben
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vickyS
Einsteiger

Memmingen




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  RE: Undercover Boss Datum:05.11.18 13:05 IP: gespeichert Moderator melden


Tolle Story!
Gefällt mir ausgesprochen gut!
Freue mich schon auf die Fortsetzung.
Beste Grüße
Vicky
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Erika2
Erfahrener





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  RE: Undercover Boss Datum:16.11.18 15:29 IP: gespeichert Moderator melden


Eine wunderbare Geschichte, bitte bald fortsetzen.

Liebe Grüße

Erika
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Erika2
Erfahrener





Beiträge: 35

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  RE: Undercover Boss Datum:16.11.18 15:30 IP: gespeichert Moderator melden


Eine wunderbare Geschichte, bitte bald fortsetzen.

Liebe Grüße

Erika
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pink_plastic Volljährigkeit geprüft
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:16.11.18 16:09 IP: gespeichert Moderator melden


Zunächst einmal danke für die zahlreichen positiven Kommentare. Nun geht es weiter...

Teil 10

Überhaupt drehten sich die Gespräche zwischen Xenia und ihren Kolleginnen meistens um die drei großen M, Mode, Make-Up und Männer, je nach persönlicher Prioritätensetzung in dieser oder einer anderen Reihenfolge. Alle anderen Themen wie Shoppen, Partys, Essen gehen und Ähnliches warfen immer dieselben Fragen auf: Was ziehe ich an? Wie mache ich mich zurecht? Ist das mit Partner? Wer ist sonst noch da?

Was sich Martin bei diesen Gesprächen anfangs allerdings überhaupt nicht erklären konnte, war, wie Xenias Kolleginnen eigentlich ihren Lebensunterhalt finanzierten. Alle schienen irgendwie ein Luxusleben zu führen, in dem Geld keinerlei Rolle spielte. So nutzte z.B. keine der Kolleginnen Busse und U-Bahnen für die Arbeitswege. Sie fuhren entweder im schicken Sportwagen vor, nahmen sich ein Taxi oder wurden gebracht und abgeholt. Alle wohnten in großen Wohnungen oder Häusern in guten Lagen der Stadt.

Natürlich durfte über Gehälter nicht gesprochen werden, aber Martin ging mal davon aus, dass auch die erfahrenen Fachberaterinnen nicht sehr viel mehr verdienten als die Schwangerschaftsvertretung Xenia. In einer sündhaften teuren Stadt wie Sankt Petersburg konnte man damit keine großen Sprünge machen.

Die Erklärung war so naheliegend wie einfach, alle Kolleginnen waren mit reichen Männern liiert, entweder in fester Partnerschaft oder verheiratet.

Schnell merkten die Kolleginnen, dass die zugereiste Kollegin Xenia wohl auch im Bereich Männer einige Anlaufschwierigkeiten hatte und dringender Unterstützung bedurfte. Zwar hatte sich Martin einige Storys ausgedacht, die Xenias Erfahrungen mit Männern glaubhaft machen sollten. Xenia musste aber einräumen, im Moment Single zu sein. Sie schob das natürlich auf ihren Wegzug nach Sankt Petersburg, anderes Land, andere Stadt, wo man auch keinen kannte, wenig Zeit, usw., die üblichen Ausreden.

Auch Madame bekam mit, dass Xenia wohl noch etwas Motivation in diesem Bereich benötigte. Das spielte außerdem Madames Plan in die Hände, Xenia vielleicht über die ursprünglich vorgesehenen 3 Monate hinaus behalten zu können. Eine neue Liebe, eine feste Beziehung, was gäbe es für einen besseren Grund, hier in Russland zu bleiben?

Madame lud Xenia zu sich vor, um ein ernstes Gespräch zu führen.

***

„Deinen Bewerbungsunterlagen konnte ich entnehmen, dass Du ledig bist, also noch nie verheiratet warst. Hast Du denn dann wenigstens einen festen Freund, Xenia?“

„Nein, Madame.“

„Das geht gar nicht. Von meinen Mitarbeiterinnen erwarte ich, dass sie ein intaktes Familien- und ein geregeltes Sexualleben haben. Unsere Mitarbeiterinnen wirken anziehend auf Männer, das ist so gewollt. Wir beschäftigen aber keine billigen Flittchen, die jede Woche mit einem anderen Typen ins Bett steigen. Ende nächsten Monats zur Eröffnung unserer 20. Filiale in der Stadt sind sämtliche Mitarbeiterinnen mit ihren Partnern eingeladen, der Fokus liegt natürlich auf den Fachberaterinnen. Der richtige Zeitpunkt für Dich, mir Deinen neuen festen Freund vorzustellen. Mach Dich einfach mal samstags nach der Arbeit hübsch zurecht und geh mit ein paar Deiner Arbeitskolleginnen in die Stadt. Du wirst sehen, wie schnell Du den Mann für´s Leben kennen lernst. Haben wir uns verstanden, Xenia?“

„Ja, Madame.“

Schon war das Gespräch wieder beendet, und Ivan brachte Xenia zurück an ihren Arbeitsplatz.

***
Martin hatte nicht vergessen, was ihm Madame mit auf den Weg gegeben hatte. Er musste bis zum Ende des nächsten Monats einen Mann präsentieren, der Xenia als seine feste Freundin ansah. Wie sollte das gehen? Martin war ein Mann in der Rolle einer Frau. Wie sollte er überzeugen, wenn er tatsächlich einen Mann kennen lernen würde, der sich für eine Beziehung mit Xenia interessierte. Ohne Sex würde das sicher nichts werden, dabei war Xenias künstliche Vagina zwar optisch durchaus überzeugend aber nicht für Sex zu gebrauchen.

Alle Kolleginnen hatten von Xenias Gespräch mit Madame gehört und boten sich bereitwillig an, Xenia unter Leute zu bringen und ihr geeignete Männer vorzustellen. Am verlockendsten erschien Martin aber das Angebot von Xenias Kollegin Sexana, Fachberaterin im Bereich „Fragrances“. Sexana war neben ihrer Tätigkeit für die Filiale als Eventmanagerin tätig. Das bekannteste von ihr ausgerichtete Event war die monatlich von ihr ausgerichtete Party, die angesagteste Kontaktbörse der Stadt.

***
Sexana hatte alles perfekt durchorganisiert. Pünktlich zum Arbeitsschluss wartete Ivan bereits darauf, Sexana und Xenia zur Boutique für junge Mode zu fahren, die Xenia bereits von ihrer Einkleidung als Fachberaterin kannte.

Xenia war gespannt, welches Outfit sich Sexana für die anstehende Party ausgedacht hatte. So wie Xenia die Produktpalette der besagten Modeboutique kannte, würde es höchstwahrscheinlich ein sexy Outfit in Lack oder Latex sein. Sie sollte Recht behalten.

Auf der Fahrt gab es dann für Xenia die ersten Überraschungen, als ihr Sexana offenbarte, dass es sich bei der bevorstehenden Party nicht etwa um eine der beliebigen Meet & Greet-Partys handelte, die es in Sankt Petersburg an jedem Wochenende zu Dutzenden gab. Die von Sexana organisierten Partys hatten nämlich einige Besonderheiten, die es so auf keiner anderen Party gab.

Da war als Allererstes der exklusive Kreis der Partygäste zu nennen. So handelte es sich bei den zu der Party geladenen weiblichen Gästen ausschließlich um junge attraktive Frauen, die ernsthaft einen Partner für eine feste Beziehung suchten. In Spießerkreisen würde man sowas wohl Debütantinnen-Ball nennen, Sexana nannte das Matching. Sie höchstpersönlich traf die Wahl, welche der stets zahlreichen Bewerberinnen auf die Gästeliste gelangten. Dasselbe galt für die männlichen Bewerber, wobei sich dort der Teilnehmerkreis schon dadurch einschränkte, dass nicht jeder Mann bereit und in der Lage war, die sog. Matchinggebühr von 1.000.000 Russische Rubel für Sexanas Bemühungen auf den Tisch zu legen. Männer, die diese Summe nicht aufbringen konnten oder nicht dazu bereit waren, diese Summe auszugeben, um ihre Frau für´s Leben kennen zu lernen, gehörten logischerweise nicht zu der Klientel, die Sexana ernsthaft einer der von ihr ausgewählten jungen Frauen würde zumuten wollen.

Eine weitere Besonderheit von Sexanas Matching-Partys war, dass es sich dabei um Kostüm-Partys handelte. Xenia erfuhr bei der Gelegenheit, dass die angesteuerte Modeboutique neben dem Verkauf junger Mode auch einen Bereich Kostümverleih hatte, in dem Sexana für Xenia schon etwas hatte bereit legen lassen.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von pink_plastic am 16.11.18 um 23:29 geändert
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FE Volljährigkeit geprüft
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  RE: Undercover Boss Datum:17.11.18 19:06 IP: gespeichert Moderator melden


..jetzt wird es spannend...
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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:17.11.18 23:46 IP: gespeichert Moderator melden


huhu,

tolle fortsetzung wieder
bin neugierig was fürn kostüm xenia bekommt und
wie es weiter gehtmit ihr
freu mich schon auf nächste fortsetzung
lg
kitty
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AlfvM
Stamm-Gast





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  RE: Undercover Boss Datum:18.11.18 10:07 IP: gespeichert Moderator melden


´Das wird eine interessante Party, auf was lässt sich Xenia ein, lassen wir uns überraschen. Vielen Dank.
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pink_plastic Volljährigkeit geprüft
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:26.11.18 00:34 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 11

In der Boutique angekommen wurden Sexana und Xenia auf Herzlichste von der freundlichen Verkäuferin begrüßt. Es war wieder Ludmilla, Xenia und Ludmilla kannten sich ja bereits vom letzten Boutiquebesuch.

Im hinteren Bereich der Boutique gab es die Umkleidekabinen. In der äußerst rechts gelegenen Kabine lag Xenias Kostüm für die Party schon bereit. Da Xenias Maße im System der Boutique gespeichert waren, waren keine Probleme bei der Passform zu erwarten, zudem sich das Stretchlackmaterial des Outfits ohnehin hautnah anpassen würde.

Xenia entledigte sich zunächst ihres Fachberaterinnen-Outfits, nur ihr Halsband behielt sie notgedrungen an. Dann schlüpfte sie in den bereit gelegten Catsuit, der ihren Körper aussehen ließ, als wäre er in Neonpink lackiert, unterhalb des Halsbands waren nur ihre Hände und Füße nicht von Lack überzogen. Hauteng konnte man jede Faser von Xenias Körper betrachten und begutachten. Klar zu erkennen war so eindeutig, wie Xenia schon die ersten Pfunde abgenommen und Muskeln an Armen und Beinen abgebaut hatte. Dabei fühlte sich das eng sitzende, feuchtglänzende Stretchlackmaterial für sie durchaus bequem an.

Im Spiegel konnte Xenia erkennen, dass auf dem oberen Rückenteil des Catsuits in Weiß ein großes Logo des Playboy-Bunnys aufgedruckt war. Außerdem war am Hinterteil des Catsuits ein weißes Bällchen aus Plüsch angearbeitet, was wie der Schwanz eines Häschens aussah, die sog. Blume. Dazu passend lag ein Paar riesige Häschenohren aus weißem Plüsch bereit, das sich Xenia offensichtlich in die Haare stecken sollte. Hier schien aber die Grenze des guten Geschmacks für Martin überschritten. Xenia sprang aus der Kabine, um Sexana mitzuteilen, dass sie niemals mit so einem Paar lächerlichen Plüschohren im Haar auf eine Party gehen würde.

Mit Engelszungen erklärte Sexana der aufgebrachten Xenia, dass es sich schließlich um eine Kostüm-Party handelte. Man solle das Ganze nicht zu Ernst nehmen und einfach nur Spaß haben. Männer liebten nun einmal Frauen in der Rolle eines Playboy-Bunnys.

Xenia ließ sich beruhigen. Dank Martins Intelligenz und Vernunft gewann doch die Einsicht überhand, dass Xenia alles tun musste, um bei dieser Party einen Mann für sich zu gewinnen, auch wenn es dafür erforderlich war, sich als tabuloses Betthäschen zu präsentieren. Zu erwähnen wäre in diesem Zusammenhang noch der herzförmige Ausschnitt im vorderen Oberteil des Catsuits, durch den Xenias künstliche Brüste wie in einem Schaufenster präsentiert wurden.

Nun musste Xenia nur noch in das zum Outfit gehörende, ebenfalls in Neonpink gearbeitete Lacklederkorsett eingeschnürt werden. Sexana legte selbst Hand an. Nach Sexanas Meinung war Xenias Taille noch etwas verbesserungsbedürftig, aber das würde sich durch eine strenge Korsettierung leicht kaschieren lassen. Klar musste aber sein, eine perfekte Wespentaille und eine nach oben geschnürte üppige Oberweite würden weitere Eye-Catcher auf der Party sein.

Als Xenias Korsett fast vollständig zusammengeschnürt war, erschien Ludmilla mit zwei Paar Stiefeletten in ihren Händen. Bei den beiden Paaren handelte es sich wohl um das zu Xenias Outfit passende Schuhwerk, Neonpink und aus Lackleder, einziger Unterschied der beiden Paare waren die Stilettoabsätze, ein Paar war mit einer Höhe von 15cm, das andere mit einer solchen von 18cm ausgestattet. Wie selbstverständlich griff Xenia nach dem Paar mit den 15cm-Stilettos, aber Sexana ging sofort dazwischen.

„Halt, Du ziehst die anderen an. Ludmilla, die kannst Du sofort wieder mitnehmen!“

Sexana schmiss der Verkäuferin die 15cm-Stilettos fast vor die Füße. Sexana war wütend; als hätte jemals eine der von ihr nominierten Frauen auf der Party ein Kostüm getragen, ohne dazu die höchstmöglichen Absätze auszuwählen.

Zurück aus dem Lager half Ludmilla Xenia beim Anziehen der Stiefeletten. Streng korsettiert und mit ihren langen Fingernägeln hätte Xenia das niemals allein geschafft. Auch beim Ausziehen würde ihr wieder jemand helfen müssen.

Dann der erste Test mit dem von Sexana erwarteten Ergebnis.

„Die Absätze sind so unfassbar hoch und dünn, ich kann damit unmöglich den ganzen Abend auf der Party herumlaufen“, jammerte Xenia.

Sexana fragte sich in diesem Moment erneut, ob es eine gute Idee war, ihre hochgeschätzte Kollegin Xenia auf die Gästeliste der Party zu setzen und für sie einen Partner zu matchen. Irgendwie schien Xenia immer noch nicht so ganz begriffen zu haben, um was es ging. Erst das Theater wegen der Plüschohren und jetzt kamen noch Probleme mit der Höhe der Absätze hinzu.

„Liebes, die Party ist kein Laufwettbewerb. Du wirst es doch wohl schaffen, aus der Stretchlimo auszusteigen, sexy über den roten Teppich zu stöckeln, um Dich dann für den Rest des Abends Champagner schlürfend lasziv in einer VIP-Lounge zu räkeln.“

Xenia schien zu schmollen, akzeptierte aber letztlich die Begründung. Schließlich war sie ja Sexana auch sehr dankbar. Wo hätte sie sonst so schnell den richtigen Mann finden sollen?

Je mehr Sexana sich mit Xenia beschäftigte, umso mehr Rätsel gab ihr dieses Mädchen aus Deutschland auf. Das zeigte sich nun wieder beim Thema Ohrringe. So war Xenia wirklich die einzige Frau, die Sexana kannte, die sich offensichtlich noch nie die Ohrläppchen hatte durchstechen lassen. Nach weiteren Löchern rund um die Ohrmuscheln musste man demnach bei Xenia gar nicht erst suchen.

So musste Sexana also ein paar passende Ohrclips wählen, die sich auch ohne Ohrlöcher an Xenias Ohren befestigen ließen. Die weiteren Auswahlkriterien, die für die Wahl des richtigen Ohrschmucks galten, waren klar, er musste groß, glitzernd und sofort als billiger Modeschmuck zu erkennen sein.

Es war wirklich unglaublich, kaum hatte Sexana die von ihr als perfekt empfundenen Ohrclips an Xenias Ohrläppchen festgeklemmt, ging das Gejammere schon wieder los. Die Ohrringe seien zu schwer, würden kneifen usw., usw...

Leider war es schon zu spät, um Xenia endgültig von der Party auszuladen und eine der Ersatzkandidatinnen zu nominieren. So blieb Sexana nur der Hinweis an Xenia, sich gefälligst so schnell wie möglich die Ohrläppchen durchstechen zu lassen, außerdem rund um die Ohrmuscheln noch einige kleinere Löcher für Strassstecker. Sexana war so geladen, dass sie Xenia auch noch praktisch befahl, sich endlich auch den Bauchnabel piercen zu lassen. Nach Sexanas Ansicht konnte sich doch eine Frau in ihrer Freizeit nirgends mit einem bauchfreien Top sehen lassen, wenn sie kein Bauchnabelpiercing trug, oder?

***
Für den großen Abend hatte Sexana Ivan als Fahrer angeheuert. Ivan war diskret und verdiente sich mit diesem Nebenjob gerne etwas dazu. So organisierte er auch die Stretchlimo, mit der er die kostümierten Damen abholte und zur Partylocation chauffierte.

Der Fond des Wagen, in dem Xenia zur Partylocation fuhr, war fast selbst eine Parytlocation. Durch getönte und verspiegelte Scheiben von der Außenwelt völlig abgeschottet, grelles Neonlicht, laute Partymusik, Platz für mindestens 10 Personen und eine Bar. Um ihre Aufregung etwas zu legen, hätte sich Xenia gerne eine Flasche Champagner aufgemacht. Leider ging das mit ihren langen Fingernägeln nicht.

Plötzlich stoppte der Wagen und Ivan hielt Xenia die Fondtür weit auf, um sie aussteigen zu lassen.
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FE Volljährigkeit geprüft
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  RE: Undercover Boss Datum:26.11.18 14:25 IP: gespeichert Moderator melden


...Danke für die Fortsetzung...wie wird wohl Martin/Xenia/Bunny die Party überstehen, ohne das "dunkle Geheimnis" aufzudecken...?
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AlfvM
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  RE: Undercover Boss Datum:26.11.18 16:23 IP: gespeichert Moderator melden


Super Fortsetzung. Auf dieser Party soll Xenia einen Partner kennenlernen. Das kann evtl. Probleme geben.
Viele Dank dafür.
VLG Alf
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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:26.11.18 18:44 IP: gespeichert Moderator melden


wie immer tolle fortsetzung wieder^^

da bin ich ja ma gespannt was unseren pinken häschen
auf der party so wiederfährt

freu mich schon wie es weitergehn wird

lg

kitty
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stephanson
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  RE: Undercover Boss Datum:26.11.18 19:27 IP: gespeichert Moderator melden


Ich verfolge Xenia's Story sehr gern.

Es ist eine tolle Geschichte
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coradwt
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Das glück des Mannes ist es, einer Frau dienen zu dürfen

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coradwt  
  RE: Undercover Boss Datum:27.11.18 14:21 IP: gespeichert Moderator melden


WOW,
tolle Geschichte. Habe jetzt alles an einem Stück gelesen und bin begeistert.
Ich bin gespannt, was Xenia wohl alles auf und nach der Party wohl noch erleben wird.

💋💋 Cora
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:03.12.18 18:20 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 12

Xenia hatte noch nicht den ersten ihrer Stilettoabsätze auf den roten Teppich gestellt, da begann schon das Blitzlichtgewitter. Papparazzi und Klatschreporter drängten sich um die besten Plätze und versuchten mit Zwischenrufen, die Aufmerksamkeit der ankommenden Gäste auf sich zu lenken. Wenigstens waren an diesem Abend keine dieser Aktivistinnen erschienen, denen das Matchen von sexy Frauen mit reichen Männern ein Dorn im Auge war.

Das ankommende Playboy-Bunny bekam Szenenapplaus. Martin wäre natürlich am Liebsten so schnell wie möglich im Inneren der Partylocation verschwunden, aber erstens war das mit 18cm-Stilettos auf einem hochflorigen Teppich gar nicht so einfach und zweitens war der Gang über den roten Teppich der Laufsteg, auf dem Xenia für heute Abend ihre Visitenkarte abgab. Da musste alles stimmen, Körperhaltung, Bewegungen von Po und Hüften, ein sexy Gang mit kleinen Schritten bei sicherer Beherrschung der atemberaubenden Absätze.

Dann betrat Xenia endlich den eigentlichen Partysaal. Schon beim ersten Anblick der anderen Partygäste war eines sofort sehr auffällig. Bei dem als Kostüm-Party bezeichneten Event waren es nur die Frauen, die Kostüme trugen. So trat Gastgeberin Sexana als Teufelin verkleidet auf, ein paar Hörner in die schwarze Perücke gesteckt, ihr makelloser Körper von einem feuchtglänzenden Stretchlack-Catsuit in einem sündigen Rot überzogen, oberarmlange schwarze Lackhandschuhe, fingerlos, um den Blick auf die langen lackierten Krallen zuzulassen, schwarze Overknees aus Lackleder mit 16cm-Stilettos bei 2cm Plateau, im Steißbereich ein langer an den Catsuit angearbeiteter Teufelsschwanz und ein Dreizack in der rechten Hand rundeten den Look ab.

Neben Xenia als Playboy-Bunny gab es z.B. die Rolle der Catwoman, ganz in schwarzem Lack, eine Reminiszenz an Michelle Pfeiffer in Batmans Rückkehr. Ähnlich das Outfit von Batgirl. Aber auch Promi-Doubles waren schnell auszumachen, da gab es z.B. eine blutjunge Pamela Anderson und eine Lady Gaga, beide in atemberaubenden Lack-Outfits. Beim Anblick der „Konkurrenz“ war Xenia froh, die Stiefeletten mit den 18cm-Stilettos zu tragen, mit den 15cm-Tretern wäre sie hier glatt durchgefallen.

Martin hatte natürlich damit gerechnet, dass der Typ, der Xenia von Sexana im Rahmen des Matching als „Partner“ zugeordnet wurde, ein reicher aber extrem unsympathischer und arroganter Typ sein würde, der offensichtlich glaubte, sich auf diese Weise eine willige und devote Partnerin kaufen zu können. Außerdem war dieser Typ wahrscheinlich hässlich und für eine Frau wie Xenia viel zu alt. Weit gefehlt!

Sexana hätte Xenia wahrscheinlich mit dem Dreizack die Augen ausgestochen, wenn sie diesen Unsinn gehört hätte. Alles rund um die „Matching-Partys“ war bis ins kleinste Detail geplant. Es gab klare Regeln, so hatte sich Sexana über Jahre hinweg ihren guten Ruf als Eventmanagerin erarbeitet. Würde sonst jemand als Mann 1.000.000 Russische Rubel bezahlen? Würden sonst die attraktivsten Frauen der Stadt bei ihr Schlange stehen? Hätte sie sonst stets ein Mehrfaches an Interessenten und Interessentinnen als sie überhaupt Partyplätze vergeben konnte. Wenn es nur nach der Nachfrage ginge, könnte sie jede Woche eine solche Matching-Party veranstalten, aber darunter würde nur die Qualität leiden, das wollte Sexana auf keinen Fall. Sie hatte mehrere „Miss Russland“ gematcht, mehrere Milliardäre und zwar Dollar-Milliardäre, wer konnte das schon von sich behaupten? Natürlich konnte auch Sexana weder eine Garantie dafür abgeben, dass durch das Matching überhaupt eine feste Beziehung entstand noch, dass eine solche Beziehung von Dauer sein würde. Sexanas Erfolgsquote war jedoch beachtlich und die von ihr gematchten Beziehungen hielten auf jeden Fall länger als alle auf andere Weise entstandenen Beziehungen, das konnte sie eindeutig beweisen.

Die männlichen Gäste der Party waren im Gegensatz zu den weiblichen Gästen vergleichsweise normal gekleidet, leger bis smart casual, hier und da ein Sakko oder eine Krawatte, das war´s aber schon. Alle Männer sahen attraktiv und gepflegt aus. Auch Martin musste das jetzt einräumen, wenn er sich auch nicht sicher war, ob er sich da überhaupt eine Meinung erlauben konnte. Dennoch war er als Xenia irgendwie gespannt, welchen dieser Typen Sexana für Xenia gematcht hatte.

Der große Moment sollte nicht lange auf sich warten lassen.

Geradezu mit entwaffnendem Charme begrüßte ein extrem gepflegt und attraktiv wirkender junger Mann die Frau, die Sexana für ihn gematched hatte, Xenia, der Nachname war nach den von Sexana aufgestellten Regeln tabu. Umarmung, angedeutete Küsschen links und rechts, ansonsten starrte dieser Victor, so hatte er sich höflich vorgestellt, sein Date für den Abend nur sprachlos an. Er schien beeindruckt, Sexana hatte genau das für ihn arrangiert, was er sich gewünscht hatte. Der Anblick von Xenia haute ihn einfach um, eine Frau, die ihn schon auf den ersten Blick durch ihre Lippen, ihre Brüste und ihre Taille beeindruckte, die wusste, wie man sich zurecht machte, ob das ihr makelloses Gesicht war, ihre blonde Mähne oder die perfekten Fingernägel. Diese Frau musste kein Playboy-Bunny-Outfit tragen, um sexy auszusehen, aber es passte einfach zu ihr.

Victor hatte mehrere Freunde, die mit Kolleginnen von Sexana liiert oder sogar verheiratet waren. Diese Fachberaterinnen wussten einfach, was eine Frau tun musste, um Männern zu gefalllen, sei es durch eine beeindruckende Figur, einen perfekten Look oder ein Verhalten, das Männer dahinschmelzen ließ. So war Victor schon im Vorfeld der Matching-Party mehr als begeistert gewesen, also er hörte, dass Sexana am alles entscheidenden Abend für ihn eine ihrer Kolleginnen ausgesucht hatte. Sexana hingegen kannte Victor über ihre Kolleginnen gut genug, um zu wissen, dass Xenia genau in sein Beuteschema passte.

Martin wusste, dass der Mann, mit dem Xenia den Abend verbringen würde, Victor Chekov hieß. Sexanas „Matching-Partys“ funktionierten nämlich nach dem von ihr entwickelten und patentierten Cinderella-Prinzip. Dies bedeutete soviel, dass der Prinz, also der Mann, mit vollem Namen bekannt war und sich unverstellt so zu präsentieren hatte, wie er eben war. Lügner, Heuchler und Betrüger hatten bei Sexana keine Chance.

Demgegenüber war Cinderella, also die Frau, die unbekannte und geheimnisvolle Schönheit, um deren Gunst sich der Prinz zunächst bewerben musste. Der Mann kennt nur ihren Vornamen, und darf sie nichts fragen. Er erfährt nur, was sie ihm erzählen will. Sexana hatte Victor schon fast zu viel verraten, indem sie ihm mitgeteilt hatte, Xenia sei eine ihrer Kolleginnen. Aber Sexana fand das in diesem Fall nur fair, denn auch Xenia hatte durch ihren Kolleginnenstatus einen Bonus erhalten und dadurch überhaupt die Chance bekommen, so schnell an einer der begehrten Partys teilnehmen zu dürfen.

An dieser Stelle offenbarte sich auch die Ignoranz dieser Aktivistinnen, die einfach nicht verstehen wollten, dass die Kostümierungen auf den Partys keine Diskriminierung der Frauen waren, sondern die Persönlichkeitsrechte der Frauen schützten. Wenn es nicht „funkte“, würde der Prinz von seiner Cinderella am nächsten Tag nichts weiter als den Vornamen wissen und seine z.B. als Catwoman kostümierte Cinderella vom Vorabend noch nicht einmal auf der Straße wiedererkennen. Auch verstand Sexana nicht, was an sexy Outfits frauenfeindlich sein sollte. Wenn diese Aktivistinnen gerne als Mary Poppins verkleidet irgendwo hingingen, gerne, aber nicht auf eine von Sexanas Partys.

Victor geleitete Xenia in seine VIP-LOUNGE. Natürlich stand dort der teuerste Champagner schon im entsprechenden Kühler bereit.

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Kitty Cat
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  RE: Undercover Boss Datum:04.12.18 11:31 IP: gespeichert Moderator melden


tolle fortsetzung wieder

ui etz wird es spannend, bin ma gespannt ob victor
xenias geheimnis aufdeckt oder was er dann zu seiner cinderella sagt

freu mich schon auf nächste fortsetzung diesmal wie nen flitzebogen
also lass uns ned solangge warten

lg
kitty
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AlfvM
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  RE: Undercover Boss Datum:04.12.18 18:59 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo pink_ plastic,
jetzt geht die Party richtig los, es wird spannend, es kann vieles passieren, spann uns nicht solange auf die Folter. Vielen Dank.
VLG Alf
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Demjenigen, der die hohen Absätze erfunden hat, haben die Frauen soviel zu verdanken. Marilyn Monroe

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  RE: Undercover Boss Datum:28.12.18 12:35 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 13

Die VIP-LOUNGE war eine vom großen Partyraum durch hohe Stellwände separierte Box, die sich zudem durch zwei Schiebetüren zu einem komplett abgeschotteten Raum verschließen ließ. Victor wollte mit seiner Xenia völlig ungestört sein. Für den Fall, dass irgendetwas benötigt würde, stand ein versteckt angebrachter Klingelknopf zur Verfügung. So ließ es sich Victor nicht nehmen, den Champagner eigenhändig zu öffnen und einzuschenken.

Martin war in dem Moment so aufgeregt, er hörte kaum, was Victor ihm alles erzählte. Auf jeden Fall war Victor ein äußerst gefragter Unternehmensberater, der vor allem dadurch reich geworden war, weil er sich stets an den von ihm beratenen Unternehmen beteiligte. So hatte er nach eigener Aussage mit 20 schon seine erste Dollar-Million gemacht.

Aber auch Victor war aufgeregt und konnte sich kaum auf das konzentrieren, was Xenia ihm von sich erzählte.

„Soll ich Dir mit diesen Lippen einen blasen?“

Xenia hatte das natürlich nicht gesagt, sondern etwas völlig anderes. Aber beim Anblick ihres beim Sprechen bewegten aufgespritzten Schmollmunds war es zunächst das, was bei Victor ankam. Victor musste sich zusammenreißen, sich ablenken. Aber wie? Alles an Xenia war einfach so sexy. Dennoch bekam Victor ein paar Sachen mit, die Xenia erzählte.

Der Alltag einer Fachberaterin „Nails & Hair“ war nicht wirklich das, wofür sich Victor interessierte, dennoch waren es genau diese Details, die Xenia für ihn noch begehrenswerter machten. Diese junge Frau nahm also jeden Tag stundenlange Fahrten in öffentlichen Verkehrmitteln auf sich und arbeitete hart, um sich am Ende davon gerade mal ein Ein-Zimmer-Apartment am Rande der Stadt leisten zu können.

Victor war beeindruckt. Er hatte genug von diesen luxusverwöhnten Zicken, die noch nie in ihrem Leben gearbeitet hatten und nur das Geld ihrer Eltern oder Partner verprassten. Victor war gerne bereit, seiner Partnerin jeden Wunsch von den Augen abzulesen, ihr jede finanzielle Unterstützung zu geben, die sie brauchte, ja selbst für Dinge, die sie eigentlich nicht brauchte. Aber von seinen Freunden, die bereits mit Fachberaterinnen liiert waren, wusste Victor, wie wichtig es diesen Frauen war, ihren eigenen Bereich zu haben, Leistung zu zeigen und Struktur in den Tag zu bringen. Das mit dieser Arbeit verdiente Geld war hingegen Nebensache. Victor fand diese Einstellung toll. Überhaupt hatte Xenia etwas ganz Besonderes an sich. Er konnte es nicht genau definieren, aber irgendwie war sie ganz anders als alle Frauen, die er bisher kennen gelernt hatte.

Nun ließ sich Victor nicht mehr halten, saßen sich Victor und Xenia gerade noch champagnerschlürfend gegenüber, so rutschte Victor nun auf dem Rund des bequemen Loungesofas so nah an Xenia heran, bis er Körperkontakt hatte. Er wollte sie spüren, anfassen, umarmen, küssen.

Während Victor Xenias Gesicht streichelte konnte er feststellen, dass Xenias grelles Make-Up, das inzwischen zu einem ihrer Markenzeichen geworden war, tatsächlich perfekt in ihre Gesichtshaut eingearbeitet war. Nichts fettete, nichts verschmierte, keinerlei Abrieb. Würden Frauen sonst stundenlange Schminkorgien vor dem Spiegel benötigen, um so auszusehen, wachte Xenia morgens mit diesem Make-Up auf und ging mit demselben Make-Up abends wieder ins Bett, ohne sich tagsüber auch nur ein einziges Mal nachschminken zu müssen. So eine Frau hatte sich Victor immer gewünscht, hätte aber nicht zu träumen gewagt, dass es so eine Frau tatsächlich gab.

Liebevoll tastete sich Victor weiter zu Xenias Brüsten vor. Victor hatte genug Erfahrung, um gleich festzustellen, dass bei Xenias Brüsten reichlich Silikon im Spiel war. Von Natur aus schien Xenia nicht allzu viel Oberweite gehabt zu haben. Aber das machte Victor nichts aus, im Gegenteil. Victor stand auf gemachte Brüste, je größer desto besser. Victor fragte sich in diesem Moment sogar, ob Xenia eine Frau war, die bereit wäre, sich für ihren Partner die Brüste noch weiter vergrößern zu lassen. Er war sich sicher: Sie würde es tun!

Auch Xenia begann nun damit, den Körper ihres Gegenübers zu erforschen. Mit ihren langen Fingernägeln musste sie dabei sehr vorsichtig sein. Victor hatte einen gut durchtrainierten Körper, wohldefinierte Muskeln und einen straffen Bauch. Als Xenia etwas tiefer ging, bemerkte sie die große Ausbeulung in Victors weit geschnittener Hose. Sie wusste natürlich sofort, was das bedeutete und was passieren würde, wenn Victor könnte, wie er wollte.

Bei Sexanas Matching-Party gab es aber auch im Bereich Sex klare Regeln: Kein Sex beim ersten Date, weder innerhalb der Party-Location noch auf den Toiletten. Auch gab es danach kein „zu mir oder zu dir“. Sexana hatte Ivan die klare Anweisung erteilt, die zur Matching-Party eingeladenen Frauen nach Hause zu fahren, und zwar allein. Sexana veranstaltete weder Sexorgien noch Sexpartys, auch vermittelte sie keine Sexkontakte. Funkte es zwischen den gematchten Paare mussten sich diese eben wieder verabreden, an neutralem Ort, denn, wie gesagt, auch der Austausch von Privatadressen war beim ersten Date tabu. Wie es dann nach dem Wiedersehen weiterging, interessierte Sexana hingegen nicht mehr. Sie hatte ihren Teil des Deals erfüllt und die Matching-Gebühr verdient.

Im Laufe des Abends fuhr Victor eine Frau nach der anderen nach Hause, entweder, weil es nicht gefunkt hatte, oder, weil sich die gematchten Partner schon für das nächste Treffen verabredet hatten.

Nur Victor und Xenia konnten immer noch nicht voneinander lassen. In eng umschlungener Intimität folgte ein Kuss dem anderen. Martin hatte die Augen geschlossen, dies erleichterte es ihm sich vorzustellen, bei den intensiven Zungenküssen dieses Mal den Part der Frau übernommen zu haben.

Irgendwann war es aber auch für Xenia Zeit, ihre Plüschohren wieder ordentlich aufzusetzen und den Heimweg anzutreten. Ivan wartete schon ungeduldig darauf, endlich Feierabend zu haben.

***
Am Montag danach rannte Xenia wie ein aufgescheuchtes Huhn in der Filiale herum. Begeistert erzählte sie ihrer Kollegin Sexana vom Verlauf des Treffens mit Victor.

„Victor wil mich wieder sehen, heute nach der Arbeit. Wir treffen uns in einem Straßencafe in der Fußgängerzone.“

„Das ist doch toll. Herzlichen Glückwunsch, Xenia!“

„Aber ich kann mich doch nicht in meinem Fachberaterinnen-Outfit mit Victor treffen, dazu noch vor all den Leuten drumherum.“

„Natürlich nicht, hast Du denn nichts mitgebracht, in das Du nach der Arbeit schlüpfen kannst?“

„Nein, ich wüsste auch nicht, ob ich da etwas Passendes habe. Ich könnte heute in der Mittagspause noch ein paar Sachen einkaufen.“

Das war wieder typisch Xenia, „paar Sachen einkaufen“, wahrscheinlich ein luftiges Sommertop mit Spaghetti-Trägern, es war schließlich ziemlich warm draußen, und gleich neben der Filiale gab es einen Textildiscounter, so dass man den Einkauf in der Mittagspause erledigen konnte. Sexana fehlten fast die Worte. Die zweiten Dates waren normalerweise nicht mehr Sexanas Sache, im Falle von Xenia fühlte sie sich aber irgendwie verantwortlich, Xenia war ihre Kollegin und nur aufgrund dieser Tatsache zu der Matching-Party eingeladen worden. Außerdem wäre Sexana nicht die ausgewiesene Matching-Expertin, die sie war, wenn sie nicht auch von Victor ein Feedback bekommen hätte. Victor wollte seine Xenia unbedingt wiedersehen, er war aus dem Schwärmen gar nicht mehr herausgekommen.

Notgedrungen bestellte Sexana also wieder Ivan ein, um Xenia und sie nach der Arbeit erst in die bekannte Boutique und danach an den Rand der Fußgängerzone zu fahren, wo Xenia auf ihren Victor treffen würde.



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von pink_plastic am 28.12.18 um 23:11 geändert
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