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  Kurzgeschichte: In der Anstalt
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pauli2004 Volljährigkeit geprüft
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  Kurzgeschichte: In der Anstalt Datum:04.03.19 20:25 IP: gespeichert Moderator melden


In der Anstalt
„Schlafmütze aufwachen, es ist Zeit zum Aufstehen, heute wird ein schöner Tag“ ruft Schwester Ingeborg und ich werde langsam wach.
Sie lässt das Gitter von meinem Bett herunter und löst die Gurte, mit denen ich am Bett angebunden bin.
An jedem Bein ist eine gepolsterte Manschette angeschnallt, die mit einem Gurt verbunden ist, der am Bett befestigt ist. Diese Manschetten sind aus Leder und gehen über die Fußsohlen bis über die Knöchel, wo sie mit einer dicken Schnalle geschlossen sind. Mit dem Gurt sind meine Beine locker angebunden, ich kann etwas strampeln, aber die Beine nicht richtig anziehen, ich muss sie immer gestreckt halten, und die Beine sind auch gespreizt, weil die Gurte an den Ecken vom Bett befestigt sind.
An dem Bauchgurt sind links und rechts große Metallösen befestigt, an diesen Ösen sind Ledergurte mit Karabinerhaken eingeklinkt, die am Bett befestigt sind. An den Schultern auch noch 2 Gurte, die verhindern, dass ich mich hinsetzen kann. Ich kann mich zwar ein bisschen aufrichten, weil die Gurte nicht ganz straff sind, aber sitzen kann ich nicht.
An den Handgelenken habe ich auch Manschetten aus braunem Leder, wie an den Knöcheln, die mit dickem weißem Fell gepolstert sind, damit sie nicht drücken. Die daran angeschnallten Gurte sind am Bettgitter befestigt, zwar locker, aber doch so, dass ich mit den Händen meinen Körper nicht erreichen kann, also nicht das Gesicht und auch nicht den Schritt mit der Windelhose. Damit soll verhindert werden, dass ich an mir herumspiele, und dass ich auch nicht den Schnuller aus dem Mund entferne.
Nachdem Schwester Ingeborg die Gurte gelöst hat, kann ich mich aufsetzen und aus dem Bett klettern. Die Liegefläche vom Bett ist etwa ein Meter hoch, und damit ich da rein und rausklettern kann, steht vor dem Bett eine Fußbank, auf die ich raufsteigen kann. Ansonsten wäre das Bett zu hoch um da rein zu klettern. Das Bett ist extra so hoch gebaut, damit das Pflegepersonal sich nicht immer bücken muss, wenn ich angeschnallt oder wieder losgebunden werde.
Wenn ich aus dem Bett geklettert bin, muss ich als nächstes auf den Wickeltisch klettern, der ist genauso hoch wie das Bett und davor steht auch so eine Fußbank, damit ich darauf klettern kann.
Heute aber sagt Schwester Ingeborg: „ Wir ziehen erstmal die Strumpfhose aus, heute ist nämlich mal wieder Körperpflege angesagt. Stell dich mal hier hin, damit ich dir die Strumpfhose ausziehen kann.“
„Nein nein nein,“ will ich rufen, aber durch den Schnuller, den ich im Mund befestigt habe, dringt nur eine leises „N N N“. Das was die als Körperpflege bezeichnen, ist so ziemlich das Schlimmste, was man sich denken kann. Alle zwei Wochen findet das statt, das dauert fast den ganzen Tag, es ist schrecklich. Deshalb versuche ich krampfhaft mich zu wehren, aber es nützt ja wohl nichts.
Was ich bisher noch nicht erzählt habe ist, dass ich um meinen Oberkörper über der Kleidung immer ein Gurtsystem tragen muss, also einen ganz breiten Gurt um die Taille, ein weiterer Gurt unter den Achseln um den Oberkörper, sowie jeweils ein Gurt, der über die Schultern läuft. Alle diese Gurte sind links und rechts an den Seiten miteinander verbunden, zu guter Letzt verläuft noch ein breiter Gurt durch den Schritt.
Das gesamte Gurtsystem besteht aus braunen Ledergurten, wie die Manschetten, die ich an den Handgelenken und den Knöcheln habe, nur dass die nicht so sehr gepolstert sind.
Auf dem Bauch ist eine breite Schnalle, die den Bauchgurt mit dem Schrittgurt verbindet. Manchmal wird der Schrittgurt sehr festgezogen, so dass die Windeln ziemlich zusammengedrückt werden, wenn ich die Windeln voll habe, wird es sehr unangenehm.
Links und rechts am Bauchgurt sind große Metallringe angebracht, auf den Schultern sind auch solche Ringe, damit kann man mich überall festgurten, wo Karabinerhaken angebracht sind.

Schwester Ingeborg löst zunächst die Schnalle am Bauch und kann dann den Schrittgurt herunterklappen. Jetzt entfernt sie die Manschetten, die ich um die Knöchel und Fußsohlen habe und nun kann sie mir die hautfarbige Kompressionsstrumpfhose herunter ziehen, was ganz schön mühevoll ist, das sie natürlich sehr eng ist. Sie soll ja auch komprimieren, wie der Name schon sagt. Wer schon mal so etwas anziehen musste, weiß, wie unangenehm es ist, ich muss so eine Strumpfhose immer tragen. Die Strumpfhose, die mir angezogen wird, ist im Schritt offen, damit die Windeln Platz genug haben und nicht zusammengepresst werden. Das führt allerdings dazu, dass die Windeln im Schritt ziemlich herunterhängen, es ist also nicht zu übersehen, dass ich Windeln tragen muss. Der Windelbody kann es auch nicht kaschieren, an den Beinen kann man ganz deutlich die gelbe Windelhose sehen, wie sie unter dem Body herausschaut. Allerdings werden die Windeln durch den Schrittgurt wieder etwas zusammengedrückt, was sehr unangenehm wird, wenn sie nass bzw. anderweitig voll sind, habe ich glaube ich schon gesagt.

Nun muss ich auf den Wickeltisch klettern, der ist auch extra so hoch gebaut wie das Bett, damit man sich nicht bücken muss, wenn ich gewickelt werde.
Nachdem ich hochgeklettert bin, lege ich mich auf den Rücken und danach meine Beine in die Beinschalen, die links und rechts an dem Wickeltisch angebaut sind. Schwester Ingeborg legt mir die Knöchelmanschetten wieder an und befestigt meine Beine mit Gurten, so dass ich die Beine nicht mehr aus den Schalen nehmen kann. Dann befestigt sie meine Hände links und rechts neben meinem Kopf, so dass ich hilflos auf dem Wickeltisch angebunden bin.
Nun nimmt sie die Fernbedienung und fährt die Beinschalen hoch, so dass mein Po vom Wickeltisch abhebt und der Windelbereich frei zugänglich ist.
Nun liege ich also auf dem Wickeltisch mit hochgehobenen Beinen und freigelegtem Windelbereich.
Jetzt öffnet sie die Druckknöpfe, die an dem Windelbody im Schritt angebracht sind und schiebt ihn soweit hoch, wie der Bauchgurt es zulässt.
Nun liege ich mit der gelben Windelhose und hoch erhobenem Po auf dem Wickeltisch, sie öffnet jetzt die Druckknöpfe der Windelhose und klappt den Bauchteil nach unten weg. Sie entfernt die vollgesogenen Stoffwindeln mit samt den extra dicken Saugeinlagen und holt dann eine Schüssel mit warmem Wasser, um mich unten herum zu waschen.
Nach dem Abtrocknen werde ich dick mit Hautschutzcreme eingecremt.
Nun legt sie eine neue Windelhose unter meinen Po, darauf kommen dicke Stoffwindeln und dann noch drei extra dicke Saugeinlagen.
Mit der Fernbedienung werden meine Beine dann heruntergelassen, so dass ich nun auf dem dicken Windelpaket liege.
Sie klappt die Windeln vorne hoch und darüber die gelbe Windelhose, die sie dann an den Seiten mit jeweils 6 großen silbernen Metalldruckknöpfen zuknöpft.
Dann fährt sie nochmal die Beine hoch und schließt den Windelbody im Schritt, darüber kommt dann der breite Schrittgurt, der zu dem Gurtsystem gehört, der wird mit der Schnalle auf dem Bauch verschlossen.
Nun lässt sie die Beine wieder herunter und löst die Gurte an den Knöcheln. Sie löst jetzt auch meine Hände links und rechts, ich kann jetzt also meine Beine wieder aus den Schalen nehmen und mich aufsetzen.
„So, denn komm mal runter, wir gehen nun in den Behandlungsraum zur Körperpflege, das kennst du ja schon vom letzten Mal.“
„Mmmm, Mmmm“ mache ich, denn ich kann ja nichts sagen, wegen dem dicken Schnuller im Mund, aber mir laufen die Tränen herunter; „Oh nein wie schrecklich, nicht das schon wieder“ denke ich.
„Musst nicht weinen“ sagt sie, „es geht doch auch vorüber, so schlimm ist es doch auch wieder nicht, gell?“
Was ich ja auch noch nicht sagte ist, dass der Schnuller den Mund komplett ausfüllt, die Zunge wird nach unten gedrückt und es ist sehr schwierig zu schlucken, daher läuft mir auch immer etwas Speichel links und rechts an den Mundwinkeln herunter. Darum haben mir die Schwestern auch immer ein Lätzchen umgebunden.
Den Schnuller kann ich nicht ausspucken, weil er im Mund angeschraubt ist. Man hat mir auf den oberen und den unteren Zähnen jeweils eine Kunststoffplatte aufgesetzt, die hautfarbig ist und die die Zähne komplett verdeckt, wenn man in meinen Mund schaut, denkt man, dass ich keine Zähne habe.
Das ist mit das erste gewesen, was ich bekommen habe, nachdem ich hier eingeliefert worden bin. Ich musste gleich zum Zahnarzt, der Abdrücke vom Ober- und Unterkiefer gemacht hat, und am Nachmittag bekam ich dann diese Platten eingesetzt.
Die obere Platte bedeckt komplett den Oberkiefer einschließlich der Zähne, beim Unterkiefer ist extra eine Art Tunnel vorhanden, in den die Zunge reinkommt und festgehalten wird, so dass ich nur schlecht schlucken kann, sprechen kann ich damit auch so gut wie gar nicht. Diese beiden Kunststoffplatten sind an den hinteren Zähnen sehr dick, ich bekomme den Mund gar nicht richtig zu, wenn die eingesetzt sind. Vorne ist, wie gesagt ein Gewinde, an dem der Schnuller festgeschraubt wird, wenn der eingesetzt ist, bekomme ich den Mund nicht mehr auf, weil er mit dem Gewinde das Oberteil mit dem Unterteil verriegelt. In der Mitte kann man den Schnuller öffnen, also den Teil mit dem Ring herausnehmen, dadurch bekomme ich dann mein Essen und Trinken. Hier ist auch wieder ein Gewinde, an dem man eine Flasche befestigen kann, so muss die Schwester nicht die ganze Zeit warten, bis ich meine Flasche geleert habe. Mit dem Brei geht es auch so, das dauert nur noch etwas länger als die Milch. Ja genau, ich bekomme Milch und Babybrei, das führt dann zu weichem Stuhl, der nicht so sehr riecht, aber trotzdem in der Windel sehr unangenehm ist.
Schwester Ingeborg befestigt jetzt einen Riemen an den beiden Ringen, die ich auf den Schultern habe und führt mich aus meinem Zimmer heraus, so ähnlich wie ein Kind, dass noch an der Leine laufen muss.
Nur mit dem Body bekleidet werde ich über den Gang von meinem Zimmer zum Behandlungsraum geführt, wie ein Kleinkind an der Leine, damit ich nicht weglaufen kann. Aber wohin sollte ich hier auch laufen, ich weiß ja gar nicht, wo ich bin.
Sie öffnet die Tür zum Behandlungsraum und führt mich hinein.
Hier werde ich wieder zu dem komischen Stuhl geführt, den ich schon vom letzten Mal her kenne. Den ganzen Tag musste ich hier verbringen, hoffentlich dauert es heute nicht so lange.
Ich muss mich auf die Sitzfläche setzen und Schwester Ingeborg schnallt mich gleich an meinem Bauchgurt fest.
„So Kai, der Doktor kommt bestimmt gleich und dann kann es losgehen, bis später.“
Sie lässt mich angeschnallt sitzen und verlässt den Raum.
Einige Zeit später öffnet sich die Tür und es kommt der Doktor Busch mit der Schwester Sabine, kurze Zeit später kommt Schwester Ingeborg auch noch.
„Na Kai, heute mal wieder Körperpflege, wird schon nicht so schlimm, es dauert heute vielleicht auch nicht so lange wie letztes Mal.
Achtung, wir legen dich jetzt erstmal wieder hin.“
Er nimmt eine Fernbedienung und fährt damit die Rückenlehne herunter, so dass ich auf dem Rücken liege.
Jetzt legt Schwester Ingeborg mein linkes Bein in die dafür vorgesehene Beinschale, die an dem Stuhl befestigt ist und schnallt es mit einem Gurt in der Schale fest. Schwester Sabine macht es auch mit meinem rechten Bein, dann nimmt der Arzt wieder die Fernbedienung, fährt meine Beine etwas hoch und spreizt sie ganz weit, bis es fast schon in den Hüften weh tut. Ich jammere in meinen Schnuller, aber der Arzt sagt: „Komm nun, stell dich nicht so an, so schlimm ist das ja auch nun wieder nicht, sonst müssen wir dir auch in Zukunft in deinem Bett die Beine spreizen, damit du dich daran gewöhnst. Also sei still, sonst wird es nur schlimmer.“
Mir laufen die Tränen in Strömen herunter, so muss ich weinen, es ist alles so furchtbar.
Als nächstes fährt er die Beine noch weiter hoch, bis mein Gesäß von der Sitzfläche abhebt und etwas in die Luft ragt.
„So, da kommt ihr jetzt wohl gut ran, ich denke, so kann er liegen bleiben.“
Schwester Sabine öffnet jetzt meinen Body und dann die Windelhose, jetzt liege ich nackt auf dem Stuhl mit den Beinen weit gespreizt senkrecht nach oben. Die Windelhose wird entfernt und an dem Stuhl wird unter meinem Po eine Klappe entfernt, so dass ein Loch in dem Stuhl ist.
Nun hat Schwester Ingeborg bereits einen Wagen mit etlichen Utensilien herangefahren, und der Arzt beginnt, meinen Schließmuskel mit Creme einzucremen.
Schwester Ingeborg reicht ihm dann durch das Loch im Stuhl einen dicken Schlauch, den er langsam in meinen Darm einführt: „Nicht gegenan gehen, schön locker lassen, dann geht es viel leichter.“
Mir laufen die Tränen herunter, es tut doch so weh, auch wenn ich versuche, locker zu lassen.
„So, das war der eine Teil, jetzt wird der Schlauch hier befestigt, damit er nicht wieder rausrutscht.“
Ich merke, wie der Schlauch befestigt wird und dann werden meine Beine soweit heruntergelassen, dass ich wieder auf dem Stuhl aufliege.
Nun wird mein Glied desinfiziert, und dann bekomme ich einen Katheter eingeführt, den Schwester Sabine schon vorbereitet hat.
Und das ist genauso unangenehm, wie der Schlauch im Darm, ich weine wieder, mir laufen die Tränen, wie es nur geht. Aber mein Lätzchen fängt alles auf, auch den Sabber, der fließt wie sonst was.
An dem Katheter werden insgesamt 3 Schläuche angeschlossen, die alle zu der Maschine führen,
die von Schwester Ingeborg herangerollt worden ist. Der dicke Schlauch, der aus meinem Po kommt, wird auch an der Maschine angeschlossen.
„So, nun wollen wir noch die Füße vorbereiten und dann kommen die Hände. Bestimmt sind deine Nägel wieder lang gewachsen“ sagt der Arzt.
Die Beine werden etwas heruntergelassen und die Lehne von dem Stuhl wird wieder hochgefahren, so dass ich halb sitze und halb liege.
Schwester Sabine hat inzwischen schon die Schienen geholt, die jetzt vom Arzt an meinen Füßen befestigt werden. Jeder Zeh kommt in eine Röhre, aber die Zehennägel schauen oben heraus und sind damit frei zugänglich. Die Röhren werden miteinander verbunden, so dass die Zehen weit gespreizt werden. Außerdem werden die Zehen nach unten gebogen und mit den Schienen unbeweglich festgehalten. Dann werden die Schienen mit einer speziellen Halterung an den Beinschalen befestigt, so dass ich die Füße nun auch nicht mehr bewegen kann, die Beine waren ja vorher schon unbeweglich angeschnallt.
„So, das ist doch schon mal prima, da kommst du doch gut ran zur Fußpflege, nicht wahr?“ sagt der Arzt zur Schwester Sabine. „Oder sollen wir die Beine noch weiter spreizen?“
„Na, das passt schon, wir müssen ihn ja nicht noch mehr ärgern“, sagt sie, während Schwester Ingeborg sich an meiner linken Hand zu schaffen macht.
„Na, dann wollen wir mal mit den Händen weitermachen, damit er wieder schöne Fingernägel bekommt“ sagt der Arzt grinsend. Mir ist allerdings nicht zum Grinsen zumute.
Meine Handgelenke werden in gepolsterten Halterungen gelegt, die auch mit Metallstangen an dem Stuhl befestigt sind. Nun sind meine Hände mit den Handgelenken auch so befestigt, wie meine Fußgelenke. Der Arzt nimmt wieder die Fernbedienung und meine Arme werden in den Halterungen vom Körper wegbewegt, ich kann nichts dagegen tun. Nun liege ich mit weit gespreizten Armen angeschnallt in dem Stuhl und kann mich so gut wie gar nicht mehr bewegen.

Jetzt werden mir die Handschuhe ausgezogen, die ich anhabe.
Ja, ich muss immer Handschuhe anhaben, obwohl, so richtige Handschuhe sind es ja nicht, es sind so Kugeln, aus festem Leder, die an den Handgelenken mit Klettband befestigt sind. Ich muss meine Hände zu einer leichten Faust zusammenballen, anfassen kann ich damit gar nichts, ich kann auch die Finger darin nicht gerade machen. Das dient dazu, haben sie gesagt, dass ich nicht versuche, den Schnuller aus dem Mund zu nehmen, mir nicht die Windeln ausziehe, nicht versuche, den Gurt um den Bauch zu entfernen, usw. Ich soll einfach nichts mit den Händen tun können, und das kann ich mit den Händen in den Kugeln auch nicht.
Die Handschuhe werden auch die ganzen zwei Wochen nicht einmal abgenommen, natürlich wachsen die Fingernägel darin immer weiter, deshalb müssen die jetzt geschnitten werden.
Nachdem Schwester Ingeborg mir die Kugeln abgenommen hat, bekomme ich auch solche Schienen angelegt, wie ich sie an den Füßen habe.
Jeder Finger kommt in eine Röhre, so dass die Fingerkuppen herausschauen, die Röhren werden dann miteinander verbunden, so dass die Finger weit gespreizt sind, so weit, dass es schon weh tut.
Als ich anfange, leise in meinen Schnuller zu jammern, heißt es: „Du brauchst gar nicht zu jammern, das muss so sein, damit wir überall richtig rankommen. So lange dauert es ja nun auch wieder nicht.“
Toll. Letztes Mal hat es den ganzen Tag gedauert, hoffentlich geht es heute schneller.

Dann werden die Schienen so befestigt, dass meine Hände rechtwinklig abgeknickt werden und die Finger alle nach vorn zeigen.
„Prima, dann haben wir das ja auch, jetzt fehlt nur noch der Mund. Aber ich denke mal, er bekommt zunächst mal sein Frühstück, damit er erstmal was im Magen hat. Schwester Sabine, hast du schon seine Flasche dabei?“
„Ja, habe ich hier, ich mache jetzt den Schnuller auf, so, und nun die Flasche drauf, siehst du, nun kannst du fein trinken“ sagt sie.
Sie hat an meinem Schnuller diesen Ring abgeschraubt und in das Loch, das dadurch entstanden ist, die Flasche mit der Milch geschraubt. Es handelt sich hierbei um besondere Flaschen, bei normalen Babyflaschen ist ja ein Schnuller aufgesetzt, an dem man Saugen muss. Bei dieser Art Flasche, die bei meinem Schnuller angeschraubt wird, ist vorn noch ein Verschluss, den man öffnen muss, damit die Flüssigkeit aus der Flasche fließen kann. Je weiter der geöffnet wird, umso mehr fließt aus der Flasche in meinen Mund. Damit ich nicht ganz so schnell schlucken muss, öffnet Schwester Sabine den Verschluss nur ein wenig. Wenn ich Brei bekomme, dann wird der Verschluss recht weit geöffnet, der Brei ist ja auch recht zähflüssig. Mit Brei ist es auch schwierig, den durch die Gummiblase zu bekommen, die meinen Mund ausfüllt. Da muss ich ganz schön saugen, bei der Milch läuft es fast von selbst. Jetzt werden die beiden Polster, die links und rechts von meinem Kopf an dem Stuhl befestigt sind, zusammengeschoben und festgeschraubt, nun kann ich meinen Kopf auch nicht mehr bewegen, er ist jetzt zwischen den Polstern eingeklemmt. Das dient wohl auch dazu, dass ich den Kopf nicht schütteln kann um vielleicht den Schnuller und die Flasche loszuwerden.

Während ich also mein Frühstück in mich hinein sauge, verlassen die drei das Behandlungszimmer, ich bin nun allein. Angeschnallt auf dem Behandlungsstuhl halb sitzend und liegend, mit gespreizten Armen und Beinen liege ich hier und schlucke die Milch, die aus der Babyflasche langsam in mich hineinfließt.
Ich weiß schon Bescheid, wenn die nachher wieder kommen, dann bereiten die noch meinen Mund für die Pflege vor, ich finde, das ist das unangenehmste der ganzen Prozedur.
Dann ist die Flasche leer und mir fallen langsam die Augen zu, ich kann ja nichts machen, außer unbeweglich hier auf dem Stuhl zu liegen.
Nach einiger Zeit geht die Tür wieder auf und die drei kommen wieder herein.
„Na, hat es geschmeckt? Bist du nun satt?“
Da ich ja nichts sagen kann, versuche ich nur mit dem Kopf zu nicken und sowas wie „Ja“ zu brummen.
„Gut, dann geht es jetzt weiter, wir werden nun den Schnuller entfernen und deinen Mund für die Mundpflege vorbereite, du kennst das ja auch schon vom letzten Mal, war gar nicht so schlimm, oder?“
Die Flasche wird abgeschraubt und die Riemen, die ich um den Kopf habe, werden gelöst.
Nun schraubt Schwester Ingeborg den Schnuller aus meinem Mund heraus, mit der dicken Gummiblase, die den Mund ausfüllt, ist es nicht ganz so einfach. Ich muss auch den Mund ganz weit aufmachen, damit sie rausgeht. Nun löst der Arzt die Verriegelungen, die links und rechts an den Platten befestigt sind. Jetzt kann er die Platten von den Zähnen abnehmen und ich kann endlich meine Zunge mal wieder bewegen und meinen Kiefer, der sonst unbeweglich festgehalten wird.
Die Freiheit dauert aber nicht lange, denn Schwester Sabine hat schon das Gestell geholt, was jetzt in meinem Mund eingesetzt wird:
„So, schön weit aufmachen, noch weiter, noch etwas, jaaaa, gut so, so sitzt es, kann so bleiben.
Hier noch befestigen und da auch, so sitzt, so ist es gut.“
Der Arzt hat mir ein Gestell in dem Mund geschraubt, dadurch wird mein Mund ganz weit aufgehalten, und mit dem Gestell links und rechts an den Halterungen von den Polstern befestigt. An diesem Gestell ist auch wieder eine Kunststoffplatte angebracht, die genau in meinen Oberkiefer passt, die wurde nach einem Abdruck von meinem Mund hergestellt, genauso, wie die Platten, die ich sowieso schon immer tragen muss. An dieser Platte sind 2 dicke Stangen angebracht, die durch die Mundwinkel nach außen an dieses Gestell gehen und meinen Kopf festhalten. Auf die unteren Zähnen wird ein Kunststoffstreifen gelegt, in den auch so eine Metallstange eingegossen ist, damit wird mein Unterkiefer heruntergedrückt und festgehalten, so dass ich den Mund nicht mehr schließen kann. Lediglich meine Zunge kann ich noch bewegen, aber das wird sich wohl auch noch ändern, wenn ich an das letzte Mal denke.
An dem Gestell sind über und unter meinem Mund so längliche Kunststoffstreifen befestigt, die werden jetzt runter geklappt und dienen dazu, die Lippen von den Zähnen wegzuhalten. Dadurch liegen die Zähne jetzt frei und sind gut zugänglich, so als wenn man eine feste Zahnspange eingesetzt bekäme.
Das ist das unangenehmste von dieser ganzen Behandlung, die hier „Körperpflege“ genannt wird.

„So, die Vorbereitungen sind abgeschlossen, wir können dann mit der Darmspülung beginnen, Schwester Sabine, startest du bitte das Programm, wir nehmen heute das 2 Stunden Programm.
So Kai, es geht jetzt los, du kennst das ja schon, wir spülen jetzt zuerst deinen Darm, damit der wieder schön sauber wird.
In zwei Stunden kommen wir wieder und dann geht es mit deiner Blase weiter.
Schwester Britt kommt auch nachher und macht dann deine Zahnpflege.“
Die Maschine fängt also an zu brummen und pumpt die Spüllösung in meinen Darm.
Ich merke, wie ich langsam mit der warmen Spüllösung gefüllt werde und mein Bauch fängt an, recht unangenehm zu drücken. Als ich es kaum noch aushalten kann, stoppt die Maschine und nach einer Weile lässt der Druck nach und ich merke, wie die Spüllösung langsam wieder abgelassen wird. Nachdem alles wieder raus gelaufen ist, fängt nach kurzer Pause der Vorgang von vorn an, also wieder Spüllösung rein pumpen, eine Zeitlang halten und wieder ablassen.

Nach ungefähr einer Stunde kommt Schwester Britt: „Hallo Kai, ich werde jetzt deine Zähne behandeln, damit du kein Karies und keine Parodontose bekommst, also schön stillhalten und den Mund aufmachen. Ah ja, der ist ja schon schön weit offen, da kann ich ja gleich anfangen.“
Sie fährt den Stuhl, auf dem ich sitze, so weit herunter, dass ich nun wieder liege und meine Füße, die in die Beinschalen geschnallt sind, nach oben ragen.
Zunächst setzt mir Schwester Britt eine, wie sie sagt, „Zungenhalterung“ ein, das ist eine Art Klammer, die mit einer rutschfesten Gummipolsterung versehen ist. Die Klammer wird aufgeklappt und fasst meine Zunge oben und unten, dann zieht Schwester Britt meine Zunge so weit heraus, wie es nur geht, bis ich fast würgen muss. Mit einer Metallhalterung befestigt sie die Zungenklammer auch an dem Gestell, an dem die Kieferhalterungen auch befestigt sind.
„So ist das prima, jetzt komme ich gut an deine Zähne, nun kann es losgehen.“
Während also die Maschine weiter meinen Darm spült, beginnt Schwester Britt damit, meine Zähne zu behandeln. Ich bekomme einen Sauger in den Mund gesteckt, der den Speichel und das Wasser absaugt, mit dem Schwester Britt die Zähne spült und reinigt. Ich bin ganz froh darüber, dass sie mir den Sauger in den Mund gesteckt hat, denn bisher ist mir der Speichel an den Mundwinkeln heruntergelaufen, ich kann ja den Mund nicht zumachen und daher auch ganz schlecht schlucken.
Nach etwa einer halben Stunde ist sie fertig und sagt: „So, das war‘s dann für heute, jetzt werde ich deine Zähne noch fluoridieren, dadurch werden sie etwas härter. Bitte die nächste Stunde nichts essen, nicht wahr?
Na, kannst du ja sowieso nicht, hihihi“.
Ich würde ihr am liebsten eine reinhauen, muss sie mich auch noch ärgern, reicht ja wohl, dass ich hier total ausgeliefert bin. Blöde Zicke, nicht mal sagen kann ich was, außerdem laufen mir gleich wieder die Tränen herunter, hau bloß ab du blöde Kuh, denke ich.
Bevor sie geht, fährt sie mich allerdings wieder etwas hoch, nun liege ich nicht mehr, sondern sitze wieder. Den Sauger hat sie natürlich wieder herausgenommen, daher fängt mein Speichel wieder an, aus den Mundwinkeln herauszulaufen, ich glaube, der läuft jetzt mehr, als vor der Zahnbehandlung. Bestimmt ist mein Lätzchen gleich total nass. Sie hätte mir ja wenigstens die Zungenklammer abnehmen können, aber nicht mal das hat sie gemacht. Ich kann daher auch ganz schlecht schlucken.

Endlich hört die Maschine auf mit der Spülung, und ich kann mich etwas ausruhen.
Dann kommt der Arzt mit Schwester Sabine wieder: „So, die Darmspülung ist dann fertig, jetzt machen wir mit der Blasenspülung weiter. Das dauert aber nur eine Stunde, dann bist du damit durch. Ich schalte mal den Vorgang ein, Achtung, es geht los.“
Ich merke wie sich langsam meine Blase füllt, es wird immer unangenehmer, so als müsste ich ganz dringend Pipi machen. Dann wird der Vorgang gestoppt, und nach einiger Wartezeit mit total voller Blase wird der Inhalt langsam wieder abgelassen. Auch dieser Vorgang wird etliche Male wiederholt, bis nach einer Stunde die Prozedur beendet ist.
Dann ist Mittagszeit und die Ärzte und Schwestern gehen Mittag machen, ich muss hier angeschnallt sitzenbleiben und bekomme heute kein Mittagessen. Auch das Gestell wird nicht abgebaut, so dass ich hier nach wie vor mit weit offenem Mund, ausgestreckten Armen und Beinen sitzen muss.
Erschöpft schlafe ich ein und werde erst wieder wach, als Schwester Sabine und Schwester Ingeborg hereinkommen.
„Machst du seine Füße? Dann mach ich die Finger“ sagt Schwester Ingeborg zu Sabine.
„Ja, mache ich, dann wollen wir mal anfangen.“
Meine Fingernägel werden ganz kurz geschnitten, denn die Hände werden ja wieder in die Kugeln gepackt und müssen da die nächsten 2 Wochen drin verbringen. Nachdem sie die Nägel kurz geschnitten und gefeilt hat, werden die Finger aus den Schienen befreit, eingecremt und danach wieder in die Kugeln eingepackt. Während der ganzen Prozedur bleiben die Hände natürlich in der Halterung eingespannt, so dass ich die Arme und Hände nicht bewegen kann.
Mit den Füßen wird genauso verfahren, Schwester Sabine muss allerdings nicht so viel schneiden und feilen, da die Nägel an den Füßen nicht so schnell wachsen.
Nachdem sie endlich damit fertig sind, lassen sie mich wieder allein: „Wir sind jetzt fertig, wenn der Doktor Busch gleich Zeit hat, dann kommt er und wir befreien die wieder. Also bis gleich.“
Damit lassen sie mich wieder hier allein, und es dauert ewig lange, bis der Arzt kommt.
Als ich wieder am eindösen bin, kommen sie endlich und befreien mich langsam von dem Stuhl und der ganzen Prozedur.
Als erstes wird die Zungenklammer entfernt, danach nimmt der Arzt dann die Kieferhalterung aus meinem Mund und entfernt das Gestell, das an der Kopfhalterung befestigt ist. Anschließend werden die beiden Platten im Ober- und Unterkiefer wieder eingesetzt und mit den Verriegelungen gesichert.
Schwester Ingeborg wischt mir den Sabber aus dem Gesicht und schraubt mir den Schnuller wieder in den Mund, der dann auch gleich Ober- und Unterkiefer miteinander verriegelt. Den Ring an dem Schnuller hatte sie schon vorher wieder angeschraubt. Die dicke Schnullerbirne füllt meinen Mund fast komplett aus, die Zunge ist ja sowieso schon unter dem Tunnel im Unterkiefer festgehalten.
Dann bekomme ich ein neues Lätzchen umgebunden: „Das ist ja ganz nass genuckelt, da bekommst du mal ein neues, freust du dich?“
Jetzt werden die Beinhalterungen wieder hochgefahren, so dass mein Po wieder in der Luft hängt.
Der Doktor sagt jetzt: „So, jetzt mal tief einatmen, ich ziehe nun den Katheter raus“.
Es tut ein bisschen weh, aber es ist auszuhalten. Ich merke, wie ein bisschen aus mir herausläuft, ich kann es nicht halten. Schwester Ingeborg legt schnell eine Saugunterlage hin, damit es darauf tröpfeln kann.
„So, dann wollen wir noch den Schlauch aus dem Darm entfernen, nochmal tief einatmen, uuund raus ist er.“
Was für eine Wohltat, endlich lässt der Druck nach, allerdings habe ich das Gefühl, dass ich vorne und hinten auslaufe, ohne was dagegen tun zu können.
Und es stimmt wohl, denn Schwester Sabine sagt: „Gut das wir eine Unterlage hingelegt haben, guck mal, er läuft vorne und hinten aus.“
„Ja, es wird Zeit, dass er wieder gewickelt wird, dann kann nichts mehr passieren. Hast du schon mal eine neue Windel für ihn?“
Ja, hier ist sie, und ein paar extra dicke Saugeinlagen, ich glaube, die braucht er heute.“
Schwester Ingeborg hat bereits eine neue Windel unter meinen Po gelegt und die dicken Saugeinlagen oben drauf. Schwester Sabine cremt meinen Po ganz dick mit Creme ein: „Wir wollen ja nicht, dass du wund wirst, deshalb gibt es schön dick die Creme drauf.“
Nun werden die Beinschalen wieder etwas heruntergefahren, so dass ich mit dem Po in der Windel liege. Schwester Ingeborg klebt die Windel zu und der Po wird nochmal wieder hochgefahren, damit die gelbe Windelhose drunter gelegt werden kann. Nachdem ich wieder unten liege, knöpft Schwester Sabine die Windelhose zu, dann wird der Body wieder heruntergezogen und im Schritt auch zugeknöpft.
Inzwischen hat Schwester Ingeborg eine neue weiße Kompressionsstrumpfhose geholt, und nachdem meine Beine aus den Beinschalen befreit worden sind, wird mir die Strumpfhose angezogen. Auch diese Strumpfhose ist im Schritt offen, damit die Windeln genug Platz haben. Die gelbe Windelhose scheint natürlich ziemlich stark durch die weiße Strumpfhose durch, man kann schon von weitem sehen, dass ich Windeln und eine Windelhose trage. Über die Strumpfhose werden an den Knöcheln noch die Manschetten angeschnallt, die ich immer tragen muss, damit man mich jederzeit irgendwo anschnallen kann. Wenn die Strumpfhose bis zum Bauch hochgezogen ist, dann wird noch der Gurt zwischen den Beinen durchgezogen und an dem Verschluss auf dem Bauch verschlossen. Dadurch wird der Windelbereich etwas fester gedrückt und ich muss die Beine etwas spreizen.
Zum Schluss werden meine Arme auch endlich losgebunden und ich kann langsam von dem Stuhl klettern. Was für eine Wohltat, hoffentlich dauert es noch lange, bis ich hier wieder her muss.
„So, Kai, nun hast du es für die nächsten 2 Wochen überstanden, ihr könnt ihn jetzt wieder in sein Zimmer bringen. Mach‘s gut, wir sehen uns morgen wieder.“
Schwester Ingeborg nimmt die Leine, die an meinem Gurt befestigt ist und führt mich aus dem Behandlungsraum wieder in mein Zimmer.
„So, für heute ist Schluss, der Tag war für dich lang genug, du musst jetzt ins Bett und kannst dich ausruhen. Morgen darfst du wieder spazieren gehen, heute leider nicht mehr.“
Sie führt mich zu meinem Bett und ich muss da reinklettern.
Meine Beine muss ich dann recht weit spreizen, damit die Schwester sie mit den Ledergurten an den Enden vom Bett anschnallen kann, ich kann dann die Beine nun noch ein bisschen bewegen, aber nicht mehr anziehen und nicht mehr die Knie beugen.
Meine Arme werden auch mit Ledergurten links und rechts am Bett angeschnallt, ich kann die Arme auch noch ein bisschen bewegen, aber an mein Gesicht und an meinen Windelbereich kann ich absolut nicht hinkommen.
„So mein lieber, nun kannst du dich ausruhen, es war ja auch ziemlich anstrengend heute, nicht wahr? Nachher bekommst du noch einen Flasche zur Nacht, bis dahin kannst du ja etwas schlafen.
Bis nachher“ sagt sie und schließt das Gitter vom Bett.
Dann verlässt sie mein Zimmer und ich bin allein.
Was für ein Tag, ich hoffe, dass kommt nicht so schnell wieder, ich wäre heute lieber wieder spazieren gegangen, so wie die letzten Tage immer. Auch wenn es nicht ganz so toll ist, das Spazieren gehen, aber immer besser, als der Tag heute im Behandlungsraum.
Zum Spazierengehen werde ich in einen Gehwagen geschnallt, die sagen dazu „Lauflernwagen“, und kann dann damit herumlaufen.
Damit ich damit nicht weglaufen kann, werden bestimmte Maßnahmen getroffen.
An die Beine bekomme ich Beinschienen angelegt, die reichen von den Zehen über die Knöchel bis unter die Knie. Damit kann ich die Knöchel nicht mehr bewegen und daher auch nur ganz langsam laufen. Über die Schienen bekomme ich so eine Art Sandalen angezogen, die aber bis über die Knöchel gehen, vorne an den Zehen sind sie offen.
Die Knöchelmanschetten werden auch wieder angelegt, sie befinden sich dann über den Sandalen an den Unterschenkeln.
Der Gehwagen hat 4 gleichgroße luftgepolsterte Räder, damit kann man auch draußen über die Wege gehen. Ich werde dann also in den Gehwagen gesetzt, bzw. gestellt, der hat in der Mitte eine Art Bank, die sich dann zwischen meinen Beinen befindet. Wenn ich nicht mehr weiter gehen mag oder kann, dann kann ich mich darauf setzen. Allerdings muss ich die Beine etwas spreizen, wenn ich gehen will, weil die Bank ja zwischen meinen Beinen ist, das ist dann so eine Art Watschelgang. Meine Beine werden jetzt noch an den Knöchelmanschetten mit kurzen Lederriemen an dem Gestell des Gehwagens befestigt, damit ich nur ganz kleine Schritte machen kann.
Meine Arme werden an dafür vorgesehenen Halterungen befestigt, dadurch kann ich natürlich mit den Armen auch wieder nichts machen, wenn ich durch eine Tür will, muss ich warten, bis mir jemand aufmacht und mich durchlässt. Und rufen kann ich natürlich auch nicht, denn ich habe ja nach wie vor meinen Schnuller im Mund.
So ausgestattet kann ich dann nach dem Frühstück nach draußen in den Garten. Da es Sommer ist und recht warm, bekomme ich auch nur ein T-Shirt über den Body übergezogen, ansonsten habe ich ja meine Kompressionsstrumpfhose an. Dass man dadurch natürlich meine Windeln sehen kann, stört mich mittlerweile nicht mehr, hier sind auch noch andere Personen, die so ähnlich angezogen sind.

Mit diesen Gedanken schlafe ich langsam ein und werde erst wieder wach, als Schwester Gaby mit der Nachtflasche kommt.
„Hallo Kai, ich habe hier dein Nachtfläschchen, freust du dich?“
Ich nicke und sie schraubt den Ring von meinem Schnuller ab, damit sie die Flasche anschrauben kann. Dann fährt sie mein Kopfteil vom Bett etwas hoch, so dass ich halb sitzen kann, damit ich mich nicht verschlucke.
„Nun trink mal schön, ich komme nachher wieder“ sagt sie und lässt mich wieder allein.
Falls irgendjemand denkt, es könnte mir etwas passieren, nein, nein, ich werde die ganze Zeit mit einer Kamera und einer Art Babyphon überwacht, so dass im Falle eines Falles sofort jemand kommen würde.
Nachdem meine Flasche leergetrunken ist, dauert es auch nicht lange, da kommt Schwester Gaby wieder und schraubt die leere Flasche ab.
„So, hat’s geschmeckt? Na prima, dann kannst du ja jetzt fein schlafen, hier ist dein Schnullerring wieder und nun fahre ich dein Kopfteil wieder runter.
Gute Nacht, schlaf gut, morgen ist ein neuer Tag, allerdings soll es morgen wohl regnen, da kannst du dann leider nicht raus.“ Sie deckt mich zu und befestigt die Decke am Gitter an dafür vorgesehenen Ösen, damit sie nicht verrutschen kann und ich ohne Decke kalt werden würde.

Sie macht das Licht aus und ich bin mit meinen Gedanken wieder allein.
Wenn es morgen regnen wird, dann kann ich leider nicht raus. Diese Tage, an denen ich nicht raus kann, die sind nicht so schön, die muss ich dann so verbringen, indem ich irgendwo angebunden bin und nicht viel machen kann. Denn meine Hände werden natürlich nicht aus den Handschuhen genommen. Es kann sein, dass ich in einen Hochstuhl gesetzt werde und darin den ganzen Tag verbringen muss. Immerhin werde ich dann vor einen Fernseher gesetzt, so dass ich fernsehen kann.
Vor meinen Knöcheln wird dann eine Halterung aus Holz angebracht, die für die Beine Aussparungen hat, ich kann dann meine Beine nicht mehr bewegen, die werden damit festgehalten. Vor der Brust wird eine große Platte befestigt, da muss ich meine Hände drauflegen und dann werden sie mit jeweils einem Riemen festgeschnallt. Als wenn es nicht schon reicht, dass meine Hände in diesen Handschuhen eingepackt sind, nein, sie müssen auch noch angeschnallt werden.
Zu den Essenszeiten werde ich sowieso immer in einen Hochstuhl gesetzt, also sparen die sich an den Regentagen die Arbeit, mich in den Stuhl zu setzen. Da lassen sie mich den ganzen Tag da drin sitzen.
Zum Essen wird der Stuhl mit der Sitzfläche und der Lehne nach hinten geklappt, so dass ich in eine halb liegende Stellung komme. Das muss so sein, damit ich meine Flasche trinken kann, die muss ja mit dem Boden nach oben zeigen, sonst würde nämlich nichts herausfließen. Da es mittags meistens Brei gibt, ist es besonders wichtig, dass der Kopf nach hinten gelegt wird, sonst kommt aus der Flasche nichts raus.

Oder ich werde in so eine Art Babyhopser gesetzt, dann komme ich mit den Füßen nicht mehr auf den Boden, da kann ich nur so langsam herumpendeln. Da bekomme ich so eine Art Hose angezogen, die geht von den Oberschenkeln hoch bis zur Brust und ist aus ganz dickem Stoff, und oben sind ganz feste Gurte angebracht, die in eine Halterung eingehängt werden. Diese Halterung ist an einem Rahmen angebracht, dieser Rahmen steht auf 4 kleinen Rädern, so dass man mich in den Aufenthaltsraum schieben kann, wenn ich in der Halterung hänge. Wenn ich darin angehängt bin, werden meine Beine automatisch etwas gespreizt, denn im Schritt dieser Hose ist eine feste Platte eingebaut, die ungefähr so eine Form hat, wie ein Sattel. Wie ich schon sagte, kommen meine Füße dann nicht mehr auf den Boden, ich hänge dann etwas über dem Boden. Die Hände sind natürlich auch noch mit Gurten an dieser Hose angehängt, so dass ich die Arme auch nur ganz wenig bewegen kann.
Am schlimmsten ist es dann, wenn ich in die Windeln gemacht habe, Pipi geht ja noch, aber das andere ist sehr unangenehm, wenn ich darin sitzen muss, ja eigentlich schon hängen muss. Durch diese Art Sattel wird die Windel mit dem Inhalt natürlich ziemlich stark gedrückt, was mit der Zeit sehr unangenehm wird. Dann wurde ich in den Aufenthaltsraum geschoben und musste bis zum Mittagessen da bleiben. Allerdings war ich nicht allein, es waren auch noch ein paar andere da, die auch so angehängt waren.
Das einzige, was wir machen konnten war fernsehen, allerdings nur Kinderkanal.
Neulich musste ich mit einigen anderen zum Sport, es gibt hier eine Sporthalle, wo wir hingebracht wurden. Vorher bekam ich aber wieder diese Schienen angelegt und die Sandalen drüber gezogen. Damit kann ich nur kleine Schritte machen, weil die Knöchel jetzt nicht mehr beweglich sind. In der Sporthalle wurden wir dann jeder an so eine Art Galgen gehängt, das heißt also, von einer Vorrichtung kommen 2 Ledergurte herunter, die an einer Stange befestigt sind. Die beiden Gurte wurden an den Schultern eingehängt und dann etwas gespannt, so dass ich beinahe auf den Zehenspitzen stehen musste. Was natürlich mit den steifen Schienen nicht richtig ging. Dann wurde ein Motor eingeschaltet und wir wurden langsam vorwärts gezogen, es bleib uns nichts anderes übrig, als mitzulaufen. Erst langsam und nach einiger Zeit dann etwas schneller, so schnell es eben mit den Beinschienen ging. Dann war irgendwann Pause, und danach ging es wieder weiter. Bis zum Mittagessen dauerte es und es war sehr anstrengend, ich bin beim Mittagessen fast eingeschlafen.
Apropos eingeschlafen: Es ist natürlich selbstverständlich, dass ich Mittagsschlaf machen muss, ich werden also nach dem Mittagessen wieder in mein Zimmer gebracht und muss in mein Bett klettern. Da werde ich genauso angeschnallt wie für die Nacht und kann/muss meinen Mittagsschlaf machen. Wenn es warm ist, so wie jetzt im Sommer, werde ich mittags nicht zugedeckt, da muss ich ohne Decke schlafen.
Irgendwann schlafe ich dann endlich ein, ohne weiter daran zu denken, was wohl morgen sein wird.


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DieFledermaus
Story-Writer

Bayern


Freunde findet man wie Sand am Meer, gute und wahre Freunde so selten wie Muscheln mit einer großen Perle darin

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  RE: Kurzgeschichte: In der Anstalt Datum:05.03.19 19:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hi freut mich das du wieder etwas geschrieben hast.

Auch wenn ich das internatsprojekt besser fand.

Aber auf jeden fall hast du dich nicht entmutigen lassen. Ich hoffe noch mehr von dir lesen zu können.
Kleine Anmerkung zu dieser Geschichte, du wiederholst dich gerne mal. Was auch noch gut wäre sind absätze also ab und an mal eine Leerzeile. Ich weiß selbst wie das ist wenn man grad im schreibfluss ist, aber die kannst du ja auch noch nachträglich einfügen.

Was ich hingegen schön finde sind die gut beschriebenen details der Hilfsmittel das hilft sehr sich etwas drunter vorzustellen.

Lg Melanie Fuchs

PS: wenn du hilfe brauchst deine alte Geschichte zu überarbeiten das sie weiter gehen kann ohne den ständigen spießrutenlauf. Sag einfach bescheid.
mit lieben Grüßen von der Fledermaus
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Rosenkavalier
Erfahrener



Nie ohne Korsett

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  RE: Kurzgeschichte: In der Anstalt Datum:06.03.19 21:20 IP: gespeichert Moderator melden


Hi pauli2004.

Sehr bemerkenswert wie Kai umsorgt und geschützt wird.

Es scheint allerdings, dass seine Therapeuten mögliche Haltungsschäden der Wirbelsäule noch nicht berücksichtigt haben. Langes Stehen im Lauflernwagen, langes Sitzen im Hochstuhl oder herumhängen im Babyhopser könnte zu Haltungsschäden wie z.B. eine verdrehte Wirbelsäule oder zu einem Rundrücken führen.

Diesen Fehlhaltungen und Fehlstellungen kann man mit einer stabilen Rumpforthese aus Kunststoff entgegenwirken. So eine Orthese wird nach einen Gipsabdruck des gesamten Oberkörpers als ein- oder zweischaliges Korsett gefertigt. Es kann auch in bunten Farben und Designs bedruckt werden. Meist reicht das Korsett unten vom Becken bis oben zum Schlüsselbein und stabilisiert den gesamten Oberkörper. Fehlhaltungen und Fehlstellungen können wirksam korrigiert werden. Vorn kann auch eine Kopfstütze, auch Halsteil genannt, angebracht werden. Damit wird die Haltung des Kopfes fixiert und die Halswirbelsäule entlastet.
Ein korrigierendes Korsett würde Kai sicher helfen auch tagsüber längere Zeit z.B. im Gehwagen oder vor dem Fernseher eine rückengerechte Haltung einzunehmen.

Dem vernehmen nach sträubt sich Kai auch etwas gegen die Behandlung. Daher sollten
die schon erwähnten Schutzmaßnahmen (Zahnschutz, Handschuhe), Hilfsmittel (Windel, Beinschienen etc.) und Sicherungen unbedingt beibehalten werden.
Auch das Lauftraining in der Sporthalle ist mit Korsett zu absolvieren.

Unerwünschte Bewegungen mit dem dem Unterleib z.B. bei sexueller Erregung können ebenfalls mit so einer Rumpforthese erfolgreich verhindert werden.
Windeln und Hilfsmittel bei Inkontinenz werden noch unter dem Korsett getragen. Bei einem reissfesten Overall mit abschließbaren Rücken- und Beinreißverschlüssen, drüber getragen, ist das Korsett absolut unauffällig. Naja, wenn die Kopfstütze montiert ist, kann man diese sehen. Diese Overalls gibt es mit langen Hosenbeinen und langen Ärmeln. Für den Sommer gibts auch Ausführungen mit kurzen Hosenbeinen und kurzen Ärmeln. Natürlich gibt es auch Kindergrößen.
Nachhaltige Erfolge sind mit einem korrigierenden Korsett nur dann zu erzielen, wenn es über Monate täglich für viele Stunden und möglichst auch nachts getragen wird. Aufgrund der vorbildlichen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen wird unerlaubtes Ablegen der Orthese oder Kleidung sowie Ziehen und Zerren an Inkontinenzhilfen wirksam verhindert und eine gute Compliance erzielt.

So ein Korsett ist schon sehr restriktiv. Patienten mit Unruhe und Drang zu Bewegung werden beruhigt. Medikamentöse Sedierung kann verringert oder sogar abgesetzt werden. Wenn das Korsett nachts mit Kopfstütze getragen wird kann die nächtliche Fixierung von Kopf und Brustbereich entfallen. Wenn nur 5 von sonst bis zu 11 Fixierungen für die nächtliche Sicherung angelegt werden müssen, bedeutet dies für das Pflegepersonal auch Zeitersparnis.

AB´s, DL´s, Klinikfans und alle die sicher (gesichert) schlafen wollen, brauchen auch tagsüber Stabilität und Unterstützung.

Mit geschnürtem Gruß
Rosenkavalier
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Doran
Einsteiger





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  RE: Kurzgeschichte: In der Anstalt Datum:06.03.19 22:01 IP: gespeichert Moderator melden


Eine tolle Geschichte. Komplett fixiert inkl. Mund , Zunge und Zähne. Ich glaube aber eine Fixierung im Rollstuhl ist sicherer als selber laufen im Laufstall. Abschließbare Pflegeoveralls sind genau richtig. Nicht mehr selbständig aufs Klo gehen können ist schöne Demütigung.
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pauli2004 Volljährigkeit geprüft
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  RE: Kurzgeschichte: In der Anstalt Datum:09.10.19 11:50 IP: gespeichert Moderator melden


Es geht ein wenig weiter, der nächste Tag steht an.

Am nächsten Morgen werde ich wieder genauso geweckt wie sonst: „Schlafmütze, aufwachen, die Nacht ist vorbei. Heute wird ein schöner Tag, wir haben eine Überraschung für dich“ ruft Schwester Ingeborg und rüttelt mich wach.
Nachdem sie die Gurte gelöst hat, mit denen ich in meinem Gitterbett festgebunden bin, kann ich langsam aus dem Bett klettern und mich auf den Wickeltisch legen. Hier werde ich von Schwester Ingeborg wieder angeschnallt, damit ich nicht herunterfallen kann.
Um meinen Bauch kommt ein breiter Gurt, an den Schultern wird jeweils ein Gurt befestigt, damit ich mich nicht aufrichten kann und an den Handgelenken werde ich auch angeschnallt, damit ich sie nicht stören kann, wenn sie mich frisch wickelt.
Zuerst zieht sie mir die Kompressionsstrumpfhose aus, was nicht so ganz einfach ist, weil die ganz schön eng ist. Die muss natürlich über die dicke Windel gezogen werden, die sich in der Nacht ziemlich vollgesogen hat.
Nachdem die Strumpfhose ausgezogen ist, muss ich die Beine links und rechts in Beinschalen legen, in denen die Beine dann auch festgeschnallt werden. Nun werden die Beinschalen wieder hochgefahren, so dass mein Po mit der Windelhose von der Unterlage abhebt.
Jetzt knöpft sie im Schritt den bunten Windelbody auf, schiebt ihn über meinen Bauch hoch, damit sie an die Windelhose gelangen kann.
Jetzt kann die Schwester die Windelhose aufknöpfen und die vollgesogenen Windeln entfernen, die kommen in den bereitgestellten Windeleimer.
Danach werde ich unten herum gewaschen und wieder abgetrocknet.
Jetzt bereitet Schwester Ingeborg die neue Windelverpackung vor: sie hat einen riesen Berg an speziellen Windeltüchern geholt, mir schwant was Schreckliches.
„Wir müssen dich heute mal etwas dicker einpacken, denn wir sollen ja nachher noch weg und wir wollen nicht, dass du ausläufst, wenn du so viel Pipi machen musst“ sagt Schwester Ingeborg.
Nein, bloß das nicht, möchte ich rufen, doch mit dem Schnuller im Mund kommt nur sowas wie „NNN“ raus.
„Ja, ich weiß, den Windelanzug magst du nicht, aber heute muss es sein, da sind wir lange unterwegs und deshalb wirst du schön dick eingepackt, auch wenn es heute warm ist. Aber freu dich, unter dem Windelanzug brauchst du ja keine Kompressionsstrumpfhose zu tragen, das ist doch auch mal schön, oder?“
Ich bin total begeistert, ich muss den Windelanzug tragen, und das bei der Wärme, was schlimmeres gibt es glaube ich nicht.
Unter meinem Po breitet sie jetzt einige von den sehr großen Tüchern aus und legt darauf noch ein paar sehr dicke Saugeinlagen.
Jetzt holt sie die Creme und cremt mich unten herum ganz dick ein: „Damit du auch nicht wund wirst, und außerdem riechst du dann schön nach Wundcreme, das magst du doch, oder?“
Nun beginnt sie mich einzuwickeln. Sie fängt oberhalb der Knie an und wickelt meine Oberschenkel dick mit speziellen Windeltüchern ein. Oberhalb der Knie und an den oberen Enden der Oberschenkel bindet sie die Tücher jeweils mit einem Klettband fest, damit sie sich nicht wieder abwickeln.
Danach wickelt sie die breiten Tücher, die sie unter mich gelegt hatte, um meinen Bauch und befestigt sie auch mit einem Klettband.
Weitere Tücher mit eingelegten Saugeinlagen werden durch meinen Schritt gelegt und am Bauch auch mit einem Klettband befestigt, meine Beine werden dadurch ziemlich auseinander gedrückt.
Jetzt lässt sie die Beine wieder herunter, so dass ich mit dem Po wieder auf dem Wickeltisch liege.
Die Beine werden losgeschnallt und Schwester Ingeborg holt den Windelanzug aus dem Schrank.
Der besteht aus recht dicken gelbem Plastik mit kleinen bunten Bärchen, der raschelt sehr laut, er ist aber nicht durchsichtig. Allerdings kann man schon von weitem erkennen, dass es sich dabei um sowas wie eine Windelhose handelt, na gut, könnte auch ein Regenanzug sein.
Sie zieht den Anzug zuerst über die Beine, nachdem ich die Beine aus den Beinschalen genommen habe. Jetzt muss ich die Beine wieder in die Schalen legen und sie befestigt sie wieder, anschließend fährt sie meinen Po wieder hoch, damit sie den Windelanzug über die angewickelten Windeln ziehen kann.
Jetzt werden meine Beine wieder heruntergelassen und ich kann sie aus den Schalen nehmen.
„So, nun setz dich mal hin, damit ich oben weitermachen kann“ sagt Schwester Ingeborg und ich setze mich auf den Wickeltisch.
Sie zieht mir den Body über den Kopf aus: „Den brauchst du ja heute nicht mehr, wir haben ja was viel schöneres.“
„Toll“ denke ich, was daran wohl schöner sein soll.
„Arme hoch, jetzt kommt der Rest“ sagt sie und wickelt noch weitere Tücher um meinen Oberkörper. Auch die werden mit Klettband gesichert.
Wenn jetzt alles fertig ist, wird der Windelanzug komplett hochgezogen, ich muss meine Arme wieder herunterlassen, damit sie auf meinen Schultern den Anzug schließen kann.
Der Anzug wird mit großen Metalldruckknöpfen auf den Schultern geschlossen, es macht genauso „Popp“ wie bei den Windelhosen.
Unterhalb der Achseln ist ein breites Gummiband eingearbeitet, dass man von außen auch noch fester ziehen kann: „Damit oben auch nichts herausläuft“, sagt sie.
An den Beinen oberhalb der Knie sind auch solche breiten Gummibänder eingearbeitet, die werden von ihr auch festgezogen.
Die dicke Verpackung ist nicht zu übersehen und auch nicht zu überhören, bei jeder Bewegung raschelt der Windelanzug total laut.
Nachdem sie mir weiße Kompressionskniestrümpfe angezogen hat, legt sie mir die Beinschienen an und zieht mir anschließend die blauen Sandalen an.
„So, nun kommt noch der Sicherheitsgurt“ sagt sie, zieht mir das Gurtsystem an, das ich immer tragen muss und zieht den Gurt, der hinten herunterbaumelt, durch den Schritt und befestigt ihn an dem Bauchgurt. Weil das Windelpaket heute so dick ist, muss sie kräftig ziehen, damit es passt, dadurch werden die Windeln natürlich im Schritt ziemlich fest gepresst.
„So, fertig, nun kannst du zum Frühstück“ sagt sie und führt mich aus meinem Zimmer.
Nachdem ich breitbeinig in den Speiseraum gewatschelt bin, muss ich mich in meinen Hochstuhl setzen und werde darin befestigt. Vor die Knöchel kommt die bereits beschriebene Halterung, der Tisch wird befestigt und meine Hände am Tisch angebunden.
Jetzt wird die Lehne nach hinten geklappt, damit ich in die Liegeposition komme und nun hängt mir Schwester Ingeborg die Flaschenhalterung um den Hals.
Sie nimmt mir jetzt den Schnullerring ab und legt die erste Flasche in die Halterung, damit ich nun trinken kann.
Von der Flaschenhalterung habe ich noch gar nichts erzählt, die dient dazu, die Flasche zu halten, damit ich trinken kann. Meine Hände sind ja am Tisch angebunden und die Schwestern haben nicht die Zeit, die Flasche zu halten, bis ich sie leergetrunken habe. Also bekomme ich eine Halterung aus einer Art Draht umgehängt, in die man die Flasche reinlegen kann. Der Schnuller landet dann in meinem Mund und die Flasche wird an dem Gewinde festgeschraubt, so dass ich sie nicht ausspucken kann.
So kann ich dann mein Frühstück trinken, wenn die Flasche leer ist, bekomme ich noch eine neue, die mit recht flüssigem Brei gefüllt ist. Danach bekomme ich wieder noch eine Flasche mit Milch, wenn es denn welche ist, ich weiß nämlich nicht, was es wirklich ist.
Nachdem ich nun meine drei Flaschen getrunken habe, wird mir wieder der Schnullerring eingesetzt.
Dann werde ich von dem Hochstuhl befreit und von Schwester Ingeborg zum Ausgang geführt.
Breitbeinig watschelnd gelangen wir zum Ausgang: „Heute wollen wir einen Ausflug machen, setz dich mal hier in den Buggy“ sagt Schwester Ingeborg.
Der Buggy hat recht große luftbereifte Räder, die vorderen beiden sind lenkbar.
Ich muss mich umdrehen und rückwärts hinsetzen.
Schwester Ingeborg befestigt an meinen Schultern jeweils einen Gurt, so dass ich mich nicht mehr nach vorn beugen kann.
Um den Bauch kommt auch noch ein breiter Gurt, nun kann ich nicht mehr aufstehen.
„So, jetzt machst du mal die Beine breit, noch ein bisschen mehr, so, nun passt es, prima.“
Sie hat jetzt zwischen meinen Beinen ein ganz dickes gepolstertes Dreieck befestigt, das meine Beine noch weiter auseinander drückt, als es die Windeln in meinem Anzug bereits machen.
Jetzt befestigt sie noch über diesem Dreieck eine Stange, die auch noch links und rechts an den Seiten befestigt wird.
Jetzt soll ich meine Hände an die Stange legen und Schwester Ingeborg befestigt sie daran mit Karabinerhaken.
Nun wird die Sitzfläche etwas nach hinten geklappt und ich komme in eine halb liegende Stellung.
Dadurch heben die Füße vom Boden ab und Schwester Ingeborg befestigt die Beinschienen auch an dem Fußteil von dem Buggy. Nun kann ich nicht mal mehr mit den Füßen strampeln.
Dann holt sie noch einen Beutel, der mit irgendwas gefüllt ist und hängt ihn an den Buggy.
„Wir sind fertig, wir gehen jetzt“ ruft sie und die anderen wünschen uns einen schönen Tag.
Dann schiebt sie mit mir los, ich werde vorwärts geschoben, sie geht hinter mir.
„Heute ist schönes Wetter, wir treffen uns mit einer Freundin von mir, die arbeitet auch in so einer Einrichtung wie ich, wir wollen uns im Tierpark treffen, sie kommt auch dorthin und bringt auch einen Patienten mit. Das wird bestimmt ein toller Tag, freust du dich?“
Da ich ja mit meinem Schnuller im Mund nichts sagen kann, nicke ich nur mit dem Kopf, obwohl es mir absolut peinlich ist, in diesem Aufzug angeschnallt in dem Buggy durch den Tierpark geschoben zu werden.
Nachdem wir ein paar Stationen mit der Bahn gefahren sind, kommen wir am Tierpark an. Die Kollegin wartet dort schon auf uns: „Hallo Inge, da seid ihr ja, wir warten schon auf euch.“
„Hey Sabine, es ging nicht schneller, wir brauchten so lange, bis wir ihn vorbereitet hatten, das ist übrigens Kai, mein Lieblingspatient.“
„Und das ist Lena, meine Lieblingspatientin. Sag mal, was hat er denn da an? Sowas habe ich ja noch nie gesehen.“
„Das kennst du nicht? Habt ihr sowas nicht? Das ist ein spezial Windelanzug für Langzeitwindelungen, ich brauche ihn eigentlich bis morgen früh nicht mehr neu zu wickeln, der hält solange dicht. Soll ich dir das mal zeigen?“
Es ist mir total peinlich, wie die beiden mich betrachten und Schwester Ingeborg ihrer Kollegin meinen Anzug zeigt.
„Sieh mal hier, der geht von hier“, sie zeigt auf meine Knie, „bis hier oben hoch“, damit zeigt sie auf meine Schultern, „und ist absolut dicht. Oben und unten sind diese breiten Gummis, die man hier noch schön fest ziehen kann, da läuft nichts raus. Naja, und dann ist er ja richtig dick gewickelt in dem Anzug, um die Oberschenkel, im Schritt natürlich noch extra dicke Saugeinlagen, und dann auch noch bis hier oben“, damit zeigt sie auf meine Brust.
„Echt? Lass mal fühlen. Oh ja, er ist ja bis hier oben gewickelt, Wahnsinn, das muss ich mir mal merken, sowas müssen wir auch mal haben, ist ja wohl ideal für diese Ausflüge. Weißt du, die Lena muss ich heute Mittag frisch wickeln, bei ihr hält das nicht so lange“ sagt Schwester Sabine.
„Und denn in so einem schicken blau, gibt es die auch noch in anderen Farben?“
„Bestimmt, ich weiß es nicht, ich habe den ja nicht besorgt.
Allerdings ist Kai nicht so begeistert von dem Anzug, wenn ich es richtig sehe, wahrscheinlich, weil es heute so warm ist. Aber da muss er durch, da bekommt er ja auch entsprechend viel zu trinken.“
„Und wie wird der angezogen? So von unten hoch?“
„Ja genau, von unten hoch, und hier oben sind Druckknöpfe, mit denen machst du ihn zu, wie eine Windelhose. Dann die Gummis oben und unten festziehen, damit nichts ausläuft, fertig. Und schick sieht er doch auch aus, mit diesem gelb und den Bärchen drauf, oder?“
„Ja, du hast recht, aber lass uns jetzt mal zur Kasse, damit wir rein kommen.“
Während sie uns beide nebeneinander zur Kasse schieben haben wir Gelegenheit, uns zu betrachten.
Lena sitzt auch in so einem Buggy, allerdings nicht so liegend wie ich, sondern mit geradem Rücken. Allerdings sind ihre Beine gerade ausgestreckt, sie hat auch Beinschienen, die aber über die Knie bis zur Hüfte reichen. Und sie hat keine Schuhe an, unten sind nur die Fußteile von den Beinschienen.
Und dann hat sie wohl auch eine Kompressionsstrumpfhose an, so eine dicke braune, allerdings sind die Zehen offen. An den Schienen ist so eine Art Zehenspreizer, der große Zeh wird sehr weit nach außen gespreizt und ist mit einem kleinen Gurt festgeschnallt. Ihre Beine sind allerdings nicht so weit gespreizt wie meine.
An den Händen hat sie kugelförmige Handschuhe, die am Handgelenk festgeschnallt sind, damit kann sie absolut nichts greifen. So wie ich sehen kann, sind die Handgelenke auch an der Stange von Ihrem Buggy befestigt, wie bei mir mit Karabinerhaken eingeklinkt.
Sie hat auch so ein Gurtsystem angelegt bekommen, allerdings sind ihre Gurte rosa und nicht braun, so wie meine.
Obwohl sie in ihrem Buggy sitzt, kann man deutlich sehen, dass sie auch dick gewindelt ist, genauso wie ich. Im Mund hat sie einen dicken rosafarbenen Schnuller, sie sieht damit richtig niedlich aus. Ihre blonden Haare sind mit einer rosa Schleife zu einem Pferdesch****z gebunden. Weil es so warm ist, trägt sie auch nur ein rosafarbenes T-Shirt.
Wir nicken uns gegenseitig zu und versuchen, etwas durch unsere Schnuller zu sagen, es endet aber damit, dass der Speichel aus dem Mundwinkel tropft und von meinem Windelanzug herunterläuft.
Mittlerweile haben die beiden Schwestern den Eintritt gezahlt und wir werden in den Tierpark geschoben.
Das wir von sämtlichen anderen Passanten und Besuchern angestarrt werden, brauche ich wohl nicht zu betonen. Hauptsächlich Kinder können sich gar nicht sattsehen und tuscheln immer mit Ihren Eltern.
Die beiden Schwestern kümmern sich sehr wenig um Lena und mich, sie haben viel zu bereden, wahrscheinlich haben sie sich lange nicht gesehen. Naja, und wir werden von einem Gehege zum anderen geschoben.
„Warte mal eben, ich muss Kai schon mal was zu trinken geben, sieh mal wie er schwitzt“ sagt Schwester Ingeborg und hält an.
Meine Haare sind schon ganz nass, ich habe das Gefühl, dass ich in dem Anzug schwimme.
Schwester Ingeborg holt aus dem Rucksack einen Beutel mit meinem Getränk, was ich immer bekomme und hängt ihn an die Stange, die an meinem Buggy angebaut ist. So hängt der Beutel etwas höher als mein Kopf, damit die Flüssigkeit auch gut fließen kann.
Normalerweise bekomme ich ja so eine Halterung umgehängt, in die dann die Flasche eingelegt wird damit ich trinken kann, heute gibt es aber etwas anderes: Schwester Ingeborg schraubt den Schnuller aus der Halterung, die ich im Mund habe und schraubt stattdessen eine Art Adapter rein, an dem man einen Schlauch anschließen kann.
Sie verbindet den Schlauch, der an dem Beutel unten angeschlossen ist, mit dem Adapter, den sie mir in den Mund geschraubt hat und öffnet den Hahn, der an dem Schlauch angebracht ist.
„So, nun kann er trinken und wir können dann weiter.“
Solange wie die Flüssigkeit aus dem Beutel in meinen Mund läuft, muss ich schlucken, ob ich will oder nicht, ich kann es nicht aufhalten. Es dauert bestimmt eine halbe Stunde, bis der Beutel leer ist, ich bin froh, als es endlich aufhört zu fließen.
Ja und dann läuft es auch unten aus mir heraus, in meinen Windelanzug, aber dafür ist er ja auch da.
Und während ich nun ständig schlucken muss um den Beutel leerzutrinken, schieben die Schwestern uns weiter von Gehege zu Gehege.
Gegen Mittag kommen wir dann auch zum Restaurant, das sich im Tierpark befindet und die beiden beschliessen, einzukehren und etwas zu Mittag zu essen. Da das Wetter ja sehr schön und warm ist, schieben sie uns auf die Terrasse von dem Restaurant. An dem Tisch, den Schwester Sabine ausgesucht hat, nehmen sie 2 Stühle beiseite und stellen uns in unseren Rehabuggys nebeneinander an den Tisch.
Als die Kellnerin kommt, geben sie ihre Bestellung auf, und die Kellnerin fragt: „Und die beiden? Bekommen die nichts?“
„Nein“ sagt Schwester Ingeborg, „sehen sie, die beiden bekommen Spezialnahrung, die haben wir mitgebracht, ich hoffe, das ist kein Problem für sie, oder? Die beiden können nämlich nicht selbstständig essen, die bekommen spezielle Flüssignahrung über einen Schlauch, sehen sie bei dem jungen Mann hier?“ und sie deutet auf mich. Ich werde natürlich knallrot und würde am liebsten im Boden versinken.
Die Kellnerin wird genauso rot und stammelt: „Ja, OK, das habe ich so noch nie gesehen, Entschuldigung.“
Nachdem sie gegangen ist, bekomme ich einen neuen Beutel angeschlossen: „Na Kai, dein Beutel ist ja schon leer getrunken, dann will ich dir mal einen neuen anschließen.“ Sie stöpselt den Schlauch von dem leeren Beutel an meinem Schnuller ab und schließt den nächsten vollen Beutel an. Nachdem sie ihn an die Stange gehängt hat, an dem der leere hing, öffnet sie den Hahn an dem Schlauch und die Flüssigkeit läuft wieder in meinen Mund, sodass ich wieder schlucken muss.
„Und du musst ihn jetzt gar nicht wickeln? Obwohl er so viel trinken muss?“ fragt Schwester Sabine.
„Nö, der Windelanzug hält das alles supergut trocken, ich denke, ich werde ihn auch heute Abend nicht wickeln, das hält gut noch bis morgen früh. Diese Anzüge sind ja extra dafür gemacht. Ja gut, die tragen natürlich etwas auf, aber was soll‘s, er kann sich ja doch nicht dagegen wehren, da muss er nun mal durch.
Willst du denn deine Lena frisch wickeln?“
„Nee, jetzt zu Mittag jedenfalls nicht, da habe ich keine Lust dazu, die Wickelräume hier sind ja nur für Babys gemacht, da passt sie ja nicht auf den Wickeltisch. Und hier im Buggy ist mir das zu anstrengend. Nö, ihre Windeln müssen bis heute Abend durchhalten.
So Lena, jetzt kriegst du auch deine Flasche, lecker nicht wahr?“
Schwester Sabine entfernt bei Lena auch den Schnuller und schließt den Fütterungsbeutel an, damit Lena auch ihr „Mittagessen“ bekommt.
Sie schluckt genauso mühsam wie ich, und sie sieht auch nicht wirklich fröhlich aus.
„Aber sag mal, wie ist es denn, wenn er Nummer 2 macht? Wird er denn auch nicht neu gewickelt? Bleibt das alles in dem Windelanzug?“
„Ja, auf jeden Fall, ich sagte ja schon, der hält wirklich dicht, und dadurch, dass Kai ja auch die Spezialnahrung bekommt, riecht es nicht. Es kann natürlich sein, dass es etwas unangenehm ist, manchmal ist es nämlich recht matschig, aber meistens ist es ziemlich fest, und wie gesagt, es riecht halt nicht. Das kann auch ruhig bis morgen bleiben. Diese Anzüge sind wirklich klasse, die sparen viel Arbeit wenn man unterwegs ist.
In der Klinik nehmen wir die nicht, da wickeln wir zweimal am Tag, so wie ihr auch, oder?“
„Ja klar, das machen wir auch, morgens und abends. Es sei denn… naja, ab und zu muss auch mal eine bestraft werden, da wird denn auch abends nicht frisch gewickelt, da muss sie denn auch mit vollen Windeln ins Bett. Nicht wahr Lena? So wie gestern Abend, nicht?“
Lena schüttelte heftig den Kopf und gab murrende Laute von sich. Sie versuchte, die Hände loszumachen, was ihr aber nicht gelang.
„Fang nicht schon wieder an, oder willst du die nächste Nacht wieder mit vollen Windeln verbringen? Reiß dich lieber zusammen, sonst kommst du wieder ins Spezialbett, das kennst du doch auch schon, nicht wahr?“
Und zu Schwester Ingeborg gewandt sagte sie: „Habt ihr auch so ein Spezialbett, wo die reinkommen, wenn sie bestraft werden müssen?“
„Ja, das haben wir auch, und Kai kennt das auch schon, nicht wahr Kai?“ Ich nicke mit dem Kopf und gleich darauf schüttele ich den Kopf.
„Ja, da willst du nicht so schnell wieder rein, nicht? Das glaube ich gern, er hat schon mal eine ganze Woche darin verbringen müssen.
Dafür brauchen wir nämlich auch den Wickelanzug, der muss dann auch 24 Stunden halten.
Und den einen Tag liegt er dann auf dem Rücken, die Beine sind rechts und links hochgehoben und am Gitter angeschnallt, so dass der Po nicht mehr auf der Matratze liegt, die Arme sind natürlich auch am Gitter angeschnallt. Und dann gibt es den ganzen Tag zu trinken, damit er auch ständig in die Windeln machen muss, und zwar beides, Nummer eins und Nummer zwei. Wobei Nummer zwei schön weich wird, weil es viel zu trinken gibt, da ist ja dann auch Abführmittel drin.
Am nächsten Tag wird er auf den Bauch gedreht und mit dem Bauch auf einen Block gelegt, die Beine natürlich auch wieder hoch erhoben am Gitter angeschnallt und die Arme auch. Der Kopf wird mit der Stirn auf ein Polster gelegt und festgeschnallt, durch den Schnuller bekommt er auch genauso viel zu trinken wie am vorigen Tag. Diese Position auf dem Bauch ist wohl schlimmer als die auf dem Rücken.
Und wie macht ihr das mit eurem Spezialbett?“
„Naja, im Prinzip sehr ähnlich, da wir ja abends dann nicht mehr wickeln, werden die, ich sage mal Patienten, zunächst in spezielle Tücher gewickelt, damit sie nicht nachts auslaufen, und die Matratze ist natürlich auch mit abwaschbarem Plastik beschichtet. Dann werden die Beine auch links und rechts am Gitter angeschnallt, so dass sie weit gespreizt sind und die Arme natürlich auch. Zusätzlich gibt es noch eine Kopfhalterung, die dafür sorgt, dass sie nur noch an die Decke schauen können, ach ja, über dem Bett wird natürlich auch noch ein Gitter angebracht, wie so ein Käfig halt.
Und dann gibt es eben auch viel zu trinken.
Aber meistens dauert die Strafe nur einen Tag und eine Nacht. Es sei denn, sie hat ihre Lektion nicht gelernt, nicht wahr Lena?“
Lena schüttelt wieder heftig den Kopf und macht Geräusche, aus denen man ersehen kann, dass es ihr nicht gefällt.
„Gut, wenn du es eben nicht lernen willst, dann geht es heute Abend wieder ins Spezialbett, das hast du dir selbst zuzuschreiben.“
Lena zieht und zerrt an den festgeschnallten Händen und Beinen, murrt so laut sie kann und fängt an zu weinen.
Schwester Sabine kümmert sich nicht weiter um Lena, sondern unterhält sich weiter mit Schwester Ingeborg.
Dann ist das Mittagessen vorbei, die beiden Schwestern zahlen ihre Rechnungen und sie schieben mit uns weiter durch den Tierpark.
Irgendwann ist es denn so weit, ich muss jetzt das große Geschäft, mittlerweile habe ich auch gelernt, dass ich es nicht aufhalten kann und lasse es zu, dass es alles in die Windeln geht. Es wird zwar sehr unangenehm, weil es heute mal wieder recht weich und klebrig ist, aber es riecht wenigstens nicht, so bekommt es niemand weiter mit, dass ich nun die Windeln richtig voll habe. Ich versuche, mich ein bisschen anders hinzusetzen, aber so wie ich angeschnallt bin, ist es so gut wie nicht möglich. Also füge ich mich dem Schicksal und sitze in der breiigen Masse.
Gegen späten Nachmittag sind wir durch, wir haben alle Gehege mit allen Tieren gesehen und können nun wieder nach Hause, bzw. in die Klinik.
Die beiden verabschieden sich und wir fahren mit der Bahn wieder zurück.
Nachdem wir in der Klinik angekommen sind, werde ich in mein Zimmer gebracht: „Du bist bestimmt ganz müde von dem anstrengenden Tag, nicht wahr, Kai?“ sagt Schwester Ingeborg.
„Ich werde dich jetzt in dein Bett legen und dann kannst du dich bis morgen ausruhen.“
Dazu habe ich natürlich gar keine Lust und fange an, zu murren, so wie es mit Schnuller im Mund nur geht.
„Nee nee, du brauchst hier nicht zu meckern, du kommst jetzt ins Bett, da gibt es keine Widerrede. Denk an Lena, die muss heute Nacht wieder ins Spezialbett, das hast du doch mitbekommen, oder?
Also sei artig, es ist für heute Schluss.
Wir müssen dich ja auch nicht mehr frisch wickeln heute Abend, mit deinem Windelanzug bist du ja bestens versorgt. Also hopp ins Bett.“
Ich werde vom Buggy losgeschnallt und muss breitbeinig zu meinem Bett watscheln.
Das Gitter ist von heute Morgen noch geöffnet, so dass ich gleich reinklettern kann, Schwester Ingeborg hat ja gesagt, dass ich nicht frisch gewickelt werde.
Als ich liege muss ich die Beine spreizen und Schwester Ingeborg schnallt sie links und rechts am Gitter an, der Bauchgurt wird auch festgeschnallt und zum Schluss meine Handgelenke rechts und links am Gitter. Dann fühlt sie noch in meinem Schritt: “Oh, das fühlt sich ja so an, als hättest du richtig die Windeln voll, stimmt das?“
Da ich ja nichts sagen kann, nicke ich zustimmend mit dem Kopf.
„Na dann wird sich Schwester Edeltraut morgen früh bestimmt ordentlich freuen, wenn sie dich saubermacht.“
Nun bekomme ich noch einen Nachtbeutel: „Oh lecker, heute Abend gibt es leckeres Breichen“ sagt Schwester Ingeborg und schließt den dicken Schlauch an dem Adapter an, der ja immer noch in meinem Mund angeschraubt ist.
Und schon läuft der dicke Brei in meinen Mund und ich muss schlucken, ob ich will oder nicht.
Schwester Ingeborg zieht die Gardinen zu: „So, schlaf gut, morgen kommt Schwester Edeltraut, da freust du dich doch bestimmt, oder?“
Damit lässt sie mich allein und schließt die Tür zu meinem Zimmer. Nachdem ich den Beutel leergetrunken habe, dauert es auch nicht lange und ich bin eingeschlafen. Im Halbschlaf merke ich noch, wie es vorn und hinten aus mir rausläuft, ich kann es nicht halten. Ob es wohl nochmal wieder anders wird?
Nachdem ich dann auch irgendwann eingeschlafen war, wurde ich dann am nächsten Morgen von Schwester Edeltraut geweckt mit: „Schlafmütze, aufwachen, oh nein, wie riecht es hier denn? Ich glaube, du hast die Hosen voll, stimmt das?“
„Ach ich sehe schon, du hast den Windelanzug an, na kein Wunder, dann hat sie dich gestern Abend ja nicht mehr frisch gewickelt.
Na dann müssen wir dich ja im Badezimmer ausziehen, ich mache dich jetzt mal los.“
Nachdem sie das Gitter geöffnet hat und alle meine Gurte gelöst hat, kann ich aus dem Bett krabbeln und nun nimmt sie mir den „Sicherheitsgurt“ ab. Sie zieht mir die Kniestrümpfe aus und nimmt mir dann die Handschuhe ab.
Jetzt kann ich ins Badezimmer gehen. Schwester Edeltraut folgt mir und zieht sich lange Gummihandschuhe an. Nun öffnet sie die Druckknöpfe an den Schultern und der Anzug fällt langsam herunter. An den Beinen löst sie die engen Gummizüge und zieht den Anzug zu den Knöcheln herunter, dann kann ich daraus aussteigen.
Die Windeln, in die ich gewickelt bin, lösen sich langsam und fallen auf den gefliesten Badezimmerboden, der Geruch wird langsam unerträglich.
Endlich sind die Windeln abgewickelt und ich kann unter die Dusche gehen, was für eine Wohltat ist das warme Wasser auf der Haut.
Während ich unter der Dusche stehe, räumt Schwester Edeltraut die vollen Windeln und den Windelanzug weg, dabei passt sie ganz genau auf, dass ich mich auch richtig wasche.
Jetzt verlässt sie das Badezimmer um die neuen Sachen für heute herauszulegen, und ich nutze gleich die Gelegenheit, an mir etwas herumzuspielen, was ja ganz streng verboten ist.
Und während ich so ganz versunken an mir spiele, kommt sie natürlich wieder ins Bad zurück und sieht, was ich da mache.
„SO, habe ich dich erwischt, kaum lässt man dich mal allein, geht das gleich wieder los, das ist ja ganz schlimm mit dir, dich können wir ja noch lange nicht entlassen, das muss ich dem Doktor sagen, na, das wird wieder Ärger geben. Mach dich drauf gefasst, dass du wieder bestraft wirst.
Komm jetzt raus, du hast genug geduscht.“
Mit hochrotem Kopf drehe ich das Wasser ab und komme aus der Dusche. Mit dem Handtusch, das mir Schwester Edeltraut reicht, trockne ich mich ab. Untenherum darf ich es nicht tun, da trocknet sie mich ab. Nun muss ich auf den Wickeltisch klettern, auf dem schon die Windeln bereit liegen.
Schwester Edeltraut cremt mich unten herum ganz dick ein und wickelt mich dann in die Windeln, auf denen ich bereits liege. 3 dicke Saugeinlagen hatte sie auch schon in die Windeln gelegt, das bedeutet, dass die Windeln erst heute Abend wieder gewechselt werden.
Nachdem sie die gelbe Windelhose zugeknöpft hat, zieht sie mir einen langärmligen Body über den Kopf und verschließt die Druckknöpfe im Schritt, danach zieht sie mir eine weiße Kompressionsstrumpfhose an und darüber kommen dann die Beinschienen und die blauen Sandalen.
Zum Schluss bekomme ich noch die Handschuhe angezogen und den Lauflerngurt umgelegt, so ausgestattet kann ich dann zum Frühstück watscheln, anders kann man es nicht nennen mit dem dicken Windelpaket zwischen den Beinen und den Schienen an den Unterschenkeln.
Im Frühstücksraum muss ich in meinen Hochstuhl klettern und werde darin dann festgeschnallt.
Der Stuhl wird etwas nach hinten geklappt, so dass ich halb darin liege und ich bekomme das Gestell mit der Flaschenhalterung umgelegt. Jetzt schraubt Schwester Edeltraut meinen Schnuller ab und legt die Flasche mit dem Frühstücksbrei in die Halterung und schraubt sie an meinem Mundstück fest. Nun kann ich meinen Brei in mich hineinsaugen.
Während ich „frühstücke“ kommt Schwester Sabine und sagt zu Schwester Edeltraut, dass sie mich nach dem Frühstück zum Doktor Busch bringen soll.
Nachdem ich dann die 2. Flasche ausgetrunken habe, befreit Schwester Edeltraut mich vom Hochstuhl und führt mich an der Leine zu Doktor Busch.

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  RE: Kurzgeschichte: In der Anstalt Datum:11.10.19 07:22 IP: gespeichert Moderator melden


Danke für die tolle Fortsetzung. Ich bin schon gespannt was Kai als nächstes beim Doktor erwarten wird. Ob da wohl noch weitere Maßnahmen anstehen? Rosenkavalier hatte da ja schon einige nette Vorschläge gemacht. Oder geht es um die Bestrafung für die morgendliche Verfehlung unter der Dusche, wobei ich mir vorstellen könnte, dass derlei Sachen von den Schwestern in Eigenregie gehandhabt werden. Wird es ein Wiedersehen mit Lena geben? Eventuell ist es ja nötig dass Kai zeitweise wegen einer Spezialbehandlung in die gleiche Einrichtung wie sie verlegt wird.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Joern am 11.10.19 um 07:22 geändert
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  RE: Kurzgeschichte: In der Anstalt Datum:13.10.19 15:10 IP: gespeichert Moderator melden


Um eine erfolgreiche Behandlung zu gewährleisten, sollten Kai in den Zeiten, in denen keine Freizeitaktivitäten angesagt sind, zur persönlichen Selbstfindung die Augen mit dicken Wattekompressen abgedeckt und mit mehreren Mullbinden fixiert werden. So wird er nicht mehr als notwendig abgelenkt und kann sich auf sich konzentrieren. Er wird sich dann besonders freuen, wenn zu besonderen Gelegenheiten der Verband abgenommen wird. Dies sind dann Höhepunkte im Tagesablauf.
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  RE: Kurzgeschichte: In der Anstalt Datum:14.10.19 20:23 IP: gespeichert Moderator melden


So, es geht noch ein wenig weiter, Rosenkavalier hat ja einige Vorschläge gemacht, mal sehen, was davon verwendet werden kann.

„Na Kai, hast du es wieder geschafft, an dir herumzuspielen? Ich dachte eigentlich, dass du es langsam lernen würdest, dass wir das hier nicht dulden, dafür hast du dich doch extra hier einweisen lassen. Aber scheinbar begreifst du es nicht, ich glaube, wir müssen da etwas härtere Saiten aufziehen, nicht wahr? Und wenn du denkst, wir bekommen das nicht mit, du weißt doch, es sind überall Kameras.“
Ich versuche etwas dagegen zu sagen, aber mit meinem Schnuller im Mund kommt nur sowas wie „Hmmmmffff“ dabei raus, und ich schüttele noch heftig den Kopf dabei. Vor lauter Angst, was nun kommen wird, mache ich mir in die Windeln.
„Du brauchst gar nicht zu versuchen, was zu sagen, Schwester Edeltraut hat dich schließlich dabei erwischt, die Konsequenzen musst du nun tragen, schließlich bist du alt genug. Da hilft es auch nicht, wenn du jetzt anfängst zu weinen, da musst du jetzt durch.
Und ich denke, es wird etwas länger dauern, bis wir damit fertig sind, ja, das ist nun mal so. Du kennst das doch: Wer nicht hören will, muss fühlen und das musst du nun.
Ich denke, es ist ganz gut, wenn wir mal so anfangen und dich die nächsten 3 Wochen ins Streckbett legen, da hast du dann Zeit genug, nachzudenken, was du nicht tun darfst. Wie es danach dann weitergeht, überlege ich mir noch, das wirst du dann ja sehen.
Schwester, ich habe den Pflegern schon Bescheid gesagt, dass sie sein Bett vorbereiten, du kannst ihn jetzt zurückbringen, ich komme dann nach, um ihm die Verbände anzulegen. Die Kompressionsstrumpfhose kannst du ihm schon mal ausziehen.
Bis später Kai.“
Schwester Edeltraut nimmt die Leine und führt mich aus dem Sprechzimmer, tränenüberstömt watschele ich hinter ihr her.
Als wir in meinem Zimmer ankommen, sehe ich gleich, was an meinem Bett gemacht worden ist, die Seitengitter sind abgebaut worden und durch neue ersetzt worden, die nur bis zur Hälfte gehen. Das heißt, am Kopfteil sind noch Gitter vorhanden, während am Fußende kein Gitter mehr ist. Stattdessen ist da ein Metallbogen angebaut, der von einer Seite zur anderen verläuft und in der Mitte so hoch wie das Gitter ist.
Wozu das sein soll kann ich im Moment noch nicht sagen, das Schwester Edeltraut mich anweist: „Los auf den Wickeltisch, aber zack zack, du hast doch gehört, was der Doktor gesagt hat.“ Sie zieht mich an der Leine zum Tisch und mühsam klettere ich darauf.
Nachdem ich mich hingelegt habe, befestigt sie meine Arme hinter dem Kopf am Tisch und beginnt, mir die Kompressionsstrumpfhose auszuziehen.
Einen Augenblick später kommt ein Pfleger und bringt mit einem Wagen einen Haufen Sachen herein, ich kann nicht genau erkennen, was da alles liegt.
„Hier bringe ich euch die Binden und die Gurte für die Extension, braucht ihr sonst noch Hilfe?“ fragt er Schwester Edeltraut.
„Nö, ich glaube nicht, der Doktor kommt ja gleich und ich glaube, es ist alles da, was wir brauchen.“
„Ja, dann gehe ich wieder, viel Spaß dabei und Kai: Dich kann ich ja nur noch bedauern, aber du hast es dir ja wohl selbst eingebrockt, wie ich gehört habe.
Dann tschüß bis später mal.“
Damit verschwand er wieder.
Mittlerweile hatte Schwester Edeltraut mir die Beinschienen abgenommen und die Kompressionsstrumpfhose ausgezogen und meine Beine in den Beinschalen befestigt. So liege ich nun auf dem Wickeltisch mit gespreizten Beinen und den Händen über dem Kopf am Tisch angeschnallt.
Jetzt klingelt das Telefon von Schwester Edeltraut, nachdem sie abgenommen hat, sagt sie: Aha, OK, naja, dann ist das eben so, dann muss er eben noch eine Weile warten. Ich weiß Bescheid, alles klar.“
Sie legt auf und sagt: „Der Doktor muss eben schnell noch eine andere Sache erledigen, er kommt erst in etwa einer Stunde, du sollst aber hier so liegen bleiben.
Ich werde dir noch den Bauchgurt anlegen, damit du nicht runterfällst, und dann komme ich nachher wieder.“
Sie schnallt mir noch den breiten Bauchgurt um die Taille und befestigt ihn links und rechts an dem Wickeltisch. Jetzt liege ich richtig festgeschnallt auf dem Tisch und sie lässt mich allein. Meine Tränen trocknen langsam wieder und ich döse vor mich hin. Währenddessen merke ich auch, wie sich meine Windel langsam mit Pipi füllt.
Dann endlich geht die Tür auf und der Doktor Busch kommt mit Schwester Edeltraut wieder herein.
„Na, hast du lange gewartet? Aber nun sind wir ja da und jetzt geht es los. Manchmal kommt eben auch was dazwischen.
So, wir fangen mit dem rechten Bein an, löse es mal bitte aus der Beinschale und halte es so ein bisschen gestreckt, ja, so ist es gut.
So, nun kommt ein Klebeband, das klebe ich jetzt von hier einmal ganz rum bis hier.“
Er zeigt auf meinen Oberschenkel außen, wo die Windelhose aufhört und dann nach unten um den Fuß herum wieder an der Innenseite vom Oberschenkel auch wieder bis da, wo die Windelhose aufhört.
Er klebt also jetzt das Klebeband, das etwa 10 cm breit ist, an der Außenseite meines Oberschenkels fest, von oben herunter über das Knie bis unter die Fußsohle, unter den Fuß kommt jetzt ein kleines Holzbrett, welches auch mit dem Klebeband festgeklebt wird, und dann wird das Klebeband an der Innenseite meines Beines wieder über das Knie bis oben zum Schritt festgeklebt.
„So, das sieht doch schon mal gut aus, nun wickeln wir es noch an, damit es nicht wieder abgeht, und dann haben wir schon die Hälfte fertig.
Und mit dem Wickel bekommst du auch keine kalten Beine, schon gar nicht weil es jetzt Sommer ist.“
Der Doktor beginnt jetzt mein Bein mit breiten Binden einzuwickeln, er beginnt unten am Knöchel und wickelt die Binde sehr fest um mein Bein, mindestens so fest, wie die Kompressionsstrumpfhose.
„Es muss so fest sein, damit sich das Klebeband nicht löst, und außerdem brauchen wir ja weiterhin die Kompression an den Beinen, die Strumpfhose kannst du ja momentan nicht tragen.“
Nachdem er mein rechtes Bein bis oben zum Schritt fest gewickelt hat, legt Schwester Edeltraut es wieder in die Beinschale, die sie allerdings erstmal anders einstellen musste, ich kann das Bein nämlich im Knie ganz schlecht anwinkeln, wegen der dicken Binde.
Dann kommt das linke Bein an die Reihe, und nach einer weiteren halben Stunde ist das Bein genauso fest eingewickelt wie das rechte. Als sie fertig sind, löst Schwester Edeltraut den Brustgurt und meine Hände.
„So, das haben wir ja dann, nun packen wir noch die Hände ein, ich denke, diese Schienen wirst du bis zum Schluss deiner Therapie hier bei uns anbehalten. Das gibt jedenfalls viel Sicherheit, dass du nicht mehr an dir herumspielen kannst.
Schwester, gib mir bitte mal die eine Schiene, danke.
So, gib mal deine linke Hand, dann nehmen wir mal den Handschuh ab, den brauchst du jetzt nicht mehr, jetzt bekommst du das hier.“
Der Doktor nimmt meine Hand und legt sie in eine Kunststoffschiene, die von den Fingerspitzen bis zum Ellbogen reicht. Mit Klettbändern wird meine Hand darin befestigt, einmal über den Fingern, ein separates band für den Daumen, ein Klettband über dem Handgelenk und ein letztes am Ende vor dem Ellbogen. Damit ist meine Hand absolut unbrauchbar, ich kann weder die Finger, noch das Handgelenk bewegen. Mit der anderen Hand wird genauso verfahren, damit sind jetzt beide Hände nicht mehr benutzbar. An den Schienen ist jeweils zwischen Daumen und Zeigefinger eine Metallöse angebracht, wie der Arzt erklärt, dient die dazu, dass man die Schiene hier befestigen kann, zum Beispiel am Bett, oder am Hochstuhl, usw.
„So, diese Schienen sind nun auch dran, die werden auch nicht mehr abgenommen, die sind aus Kunststoff, damit kannst du auch duschen gehen, die trocknen wieder. Naja, mit dem Duschen wird es ja die nächste Zeit sowieso nichts, erstmal liegst du ja in der Extension.
Wir sind jetzt fertig, du kannst in dein Bett krabbeln, da geht es jetzt weiter.
Schwester, hilf ihm doch mal, er kann sich ja nicht mehr richtig bewegen.“
Da ich mich mit den geschienten Händen nicht mehr richtig aufstützen kann, hilft mir Schwester Edeltraut, mich aufzurichten. Vorher hat sie meine Beine aus den Beinschalen genommen.
Mühsam klettere ich vom Wickeltisch herunter und mit Unterstützung vom Doktor und Schwester Edeltraut stakse ich steifbeinig zum Bett, unter den Fußsohlen habe ich ja noch dieses angeklebte Brett, damit geht es sich besonders schlecht.
Nachdem ich das Bett erreicht habe und auf die Fußbank gestiegen bin, kann ich reinkrabbeln und mich hinlegen, Schwester Edeltraut hilft mir dabei, denn durch die Schienen an den Händen und den festen Binden um die Beine bin ich ja sehr unbeweglich geworden.
„So, nun hast du es ja geschafft, dann leg dich mal hin, damit wir dich anschnallen können.“
Ich versuche es noch durch viel „Hmmmffff“ zu verhindern, aber es nützt nichts, Schwester Edeltraut drückt mich herunter in die liegende Position, was ich mit meinen geschienten Händen auch nicht verhindern kann.
„Hör auf dich dagegen zu wehren, wir sitzen sowieso am längeren Hebel“ sagt der Arzt, „und wenn du dich noch länger wehrst, dann verlängere ich die drei Wochen auf 4 Wochen, hast du verstanden?“
Tränenüberströmt nicke ich und ergebe mich in mein Schicksal.
Schwester Edeltraut hat mich mittlerweile mit meinem Gurtgeschirr am Bett festgeschnallt, so dass ich mich nicht mehr aufrichten kann. Links und rechts geht jeweils ein Gurt zur Seite vom Bett und von den Schultern jeweils ein Gurt zum Gitter am Kopfende. So ist mein Oberkörper so angeschnallt, dass ich keine Bewegungsfreiheit mehr habe.
Jetzt werden meine Hände mit den Schienen auch links und rechts am Bett mit Lederriemen befestigt, ich kann die Arme noch etwas bewegen, aber mein Gesicht und meinen Körper kann ich nicht mehr erreichen, dafür sind die Riemen zu kurz. Als ich das merke, versuche ich mich wieder dagegen zu wehren mit viel „Hmmmmffff“, bis der Arzt ruft:
„Schluss jetzt, es reicht jetzt, ab jetzt sind es vier Wochen in der Extension, langsam habe ich die Nase voll. Sowas störrisches wie dich habe ich ja noch nie erlebt. Was soll denn jetzt dieses Geheule? Du hast dich doch schließlich freiwillig zu der Therapie gemeldet und eingewilligt, dass wir dich so fixieren können, wie es erforderlich ist. Also sei jetzt still, sonst bekommst du eine Narkosespritze.“
Damit habe ich natürlich nicht gerechnet, nun fange ich erst recht an zu heulen, was allerdings durch den Schnuller ziemlich gedämpft wird.
Und während ich vor lauter Tränen kaum noch was sehen kann, nimmt der Arzt mein rechtes Bein und befestigt ein Seil an dem Holzbrett, das unter der Fußsohle an dem Klebeband hängt. Dieses Seil wird dann über diesen Metallbogen geführt und daran befestigt. Allerdings nicht in der Mitte des Bogens, sondern weiter nach außen, so dass mein Bein abgespreizt wird. Es hängt jetzt senkrecht in die Luft und gespreizt nach außen.
Mit dem anderen Bein wird genauso verfahren, jetzt hängen beide Beine senkrecht in die Luft und werden nach außen weit gespreizt.
„So, das sieht doch schon ganz gut aus, wie findest du das, Kai?“
Ohne auf eine Antwort von mir zu warten, was ja auch nicht möglich ist, fährt er fort: „Wir werden jetzt noch die Extension etwas steigern, dazu kann ich den Bogen hiermit noch etwas hochfahren, siehst du, so geht es jetzt langsam hoch. Was meinst du, Schwester, reicht es so, kommt ihr gut dran zum wickeln? Ja? OK, dann ist es so genug, dann lassen wir dich so hängen. Schön bequem nicht wahr? Du kannst jetzt mit den Beinen etwas strampeln oder ein bisschen pendeln, ja, siehst du, so geht das.
Ach ja, und jede Woche werden wir die Spreizung etwas verstärken, das wird dir bestimmt gefallen.
Und ich möchte, dass er viel zu trinken bekommt, damit er uns nicht austrocknet.
So, Kai, nun hast du vier Wochen Zeit, darüber nachzudenken, dass du nicht an dir herumspielen sollst, ich hoffe, dass du denn was gelernt haben wirst.
Wie es nach der Streckung dann weitergeht, werde ich mir demnächst überlegen.
Mach‘s gut, bis morgen zur Visite, tschüß Kai.“
Damit verließ er mein Zimmer und ich war mit Schwester Edeltraut allein.
Dadurch, dass der Arzt den Metallbogen höher geschraubt hat, hängt mein Windelpo jetzt in der Luft, nur an den Beinen aufgehängt, die ganz weit gespreizt sind. Langsam tut es in den Hüften und den Knien weh, angenehm ist es absolut nicht. Meinen Oberkörper kann ich auch nicht bewegen, weil er festgeschnallt ist, und mit den Händen kann ich ja sowieso nichts mehr machen.
Schwester Edeltraut zieht mir noch dicke Wollsocken über die nackten Füße: „Damit du keine kalten Füße bekommst, es ist zwar Sommer, aber wenn die da so oben hängen, werden die schnell kalt.“
Jetzt legt sie mir ein etwas dickeres Kopfkissen unter den Kopf und schraubt den Schnuller von meinem Mundstück ab.
„Den brauchst du die nächste Zeit auch erstmal nicht mehr“ sagt sie und schraubt ein anderes Teil an dem Mundstück fest.
„An dieser Platte können wir ganz prima den Fütterungsschlauch anschließen, sieh mal hier, hier ist der Beutel mit dem Essen oder Trinken, der Schlauch davon wird dann hier angeschlossen, und wenn ich den Hahn hier aufdrehe, dann kannst du, nein musst du trinken. Immer schön schlucken, ich lasse es mal etwas langsamer laufen, dann musst du nicht so schnell schlucken. So besser?“
Tränenüberströmt nicke ich so gut es geht.
Während sie die restlichen Bettgitter wieder hochfährt und verschließt, sagt sie: „Eigentlich habe ich ja Mitleid mit dir, aber du hast es dir ja auch selbst eingebrockt. In der Therapie hat man es dir doch eigentlich beigebracht, dass du nicht an dir herumspielen darfst, aber du tust es trotzdem, nun musst du die Konsequenzen auch tragen. Die vier Wochen wirst du schon überstehen, heute Nacht geben wir dir ein Schlafmittel, damit kannst du gut schlafen. Und morgen sieht die Welt schon viel besser aus.
Ich komme nachher wieder und bringe dir dein Mittagessen, bis dahin kannst du ja ein wenig nachdenken. Bis später.“
Damit lässt sie mich allein. Die Flüssigkeit läuft immer noch aus dem Beutel, den sie über meinem Kopfende aufgehängt hat. Warum habe ich es nur getan? Hätte ich es nicht lassen können? Wie soll ich nur diese 4 Wochen aushalten? Angeschnallt hier im Bett mit gespreizten Beinen, die in die Luft ragen? Und zugedeckt bin ich auch nicht, ich liege hier auf der Matratze, die mit buntem Plastik bezogen ist, nur mit meinem Langarmbody bekleidet, aus dem im Schritt an den Seiten die Windelhose herausschaut. Für jeden sichtbar, der über den Flur an meinem Zimmer vorbei geht, denn mein Zimmer hat ein großes Fenster zum Flur hin.
Endlich ist der Fütterungsbeutel leergetrunken und ich muss nicht mehr ständig schlucken.
Aber leider dauert es zumindest gefühlt nicht lange, da kommt Schwester Ingeborg mit einem neuen Beutel: „Hallo Kai, hier kommt dein Mittagessen, wie ich sehe und gehört habe, hast du dich wohl nicht gut benommen, das tut mir ja sehr leid, aber da musst du jetzt durch.“
Sie stöpselt den Schlauch von dem leeren Beutel an meinem Schnuller ab und nimmt den Beutel vom Ständer ab. Anschließend hängt sie den neuen Beutel an den Ständer und schließt den Schlauch an meinem Schnuller an, weil in diesem Beutel Brei ist, ist es auch ein recht dicker Schlauch.
Nachdem sie den Hahn geöffnet hat, läuft der Brei langsam in meinen Mund, sodass ich wieder schlucken muss. Da ich mich ja nicht dagegen wehren kann, fange ich wieder an zu weinen.
„Du musst nicht weinen, es ist doch nicht so schlimm, das geht alles wieder vorüber, in 4 Wochen ist das alles vorbei. Wenn du den Beutel leer getrunken hast, kannst du einen schönen Mittagsschlaf machen, nicht wahr?“ und damit streichelt sie mir über die Stirn. Das führt dazu, dass ich noch mehr weinen muss, und mich fast an dem Brei verschlucke.
„Ich stelle es mal etwas langsamer, dann musst du nicht so schnell schlucken, so besser?
Wir haben dich im Schwesternzimmer auf dem Monitor, wir passen auf, dass nichts passiert.
So, dann mach’s mal gut, schlaf gut, ich komme nachher nochmal wieder.“
Damit lässt sie mich wieder allein. Mühsam schlucke ich den Brei herunter, der ständig in meinen Mund fließt. Hoffentlich ist der Beutel bald leer, ich habe schon lange genug. Mit der Flüssigkeit ging es doch wesentlich besser, dieser Brei ist zäh und schmeckt nicht besonders gut.
Als dann endlich der Beutel leer ist, und ich nicht mehr schlucken muss, döse ich dann auch endlich ein. Allerdings werde ich bald darauf wieder wach, weil ich merke, wie sich mein Darm regt, in dem Brei ist wohl Abführmittel gewesen.
Da ich es sowieso nicht mehr halten kann, lasse ich alles raus in die Windeln, ich bin froh, dass es nicht sehr riecht, das ist ja eine Eigenschaft von diesem Brei. Aber unangenehm ist es doch, so mit vollen Windeln hier liegen zu müssen, obwohl ich ja nicht auf der Matratze liege, sondern ja an den Beinen hänge.
Während ich versuche, nicht an die vollen Windeln zu denken, schaue ich aus meinem Fenster in den Flur und beobachte die vielen Leute, die auf und ab laufen.
Irgendwann kommt Schwester Ingeborg wieder herein: „Na, hast du ein wenig Mittagsschlaf gehalten? Und dein Mittag schön aufgegessen? Dann habe ich hier ein schönes Getränk für dich, du sollst ja viel trinken, hat der Doktor gesagt.
Oh, ich rieche etwas, hast du die Windeln voll?“
Sie legt den vollen Beutel beiseite und fühlt in meinem Schritt: „Oh ja, das fühlt sich sehr voll an, da müssen wir dich ja nachher ordentlich saubermachen. Allerdings musst du noch ein wenig warten, Wickelzeit ist erst um sieben, sonst wird die Nacht zu lang.
So, nun bekommst du noch ein Schönes Getränk, du kannst dir ja vorstellen, dass es der Nachmittagskaffee ist, ist das nicht gut?“
Sie entfernt den dicken Schlauch von meinem Schnuller, nimmt den leeren Beutel ab und hängt den neuen Beutel an die Stange. Der Schlauch wird wieder angeschlossen, der Hahn geöffnet und schon muss ich wieder schlucken, diesmal ist es Fencheltee, sagt Schwester Ingeborg „damit du keine Blähungen vom Brei bekommst.“
Bevor sie geht, bemerkt sie, dass ich Schwierigkeiten habe, Luft zu holen, weil meine Nase dicht ist.
„Hmm, ich glaube, da müssen wir noch was machen, du bekommst ja kaum noch Luft, ich glaube, das liegt daran, dass du so viel weinst. Versuch doch mal, aufzuhören zu weinen, so schlimm ist es doch nun wirklich nicht, du wirst dich schon dran gewöhnen hier so zu liegen.
Mit Babys macht man es oft so, wenn die Hüftprobleme haben, und die verstehen es noch nicht mal, wenn man denen das erklärt. Nach einem Tag liegen die ganz ruhig da und sind wieder fröhlich.“
Genau das bringt mir wieder dazu, noch mehr zu weinen, fast verschlucke ich mich wieder.
„Ich komme nachher später wieder, beruhige dich mal wieder und trinke deinen leckeren Tee“ sagt sie und lässt mich wieder allein.
Nachdem ich den Beutel leergetrunken habe, döse ich dann wieder vor mich hin, bis Schwester Ingeborg mit einem Pfleger erscheint, der einen Wagen mit frischen Wickelutensilien schiebt.
„Hallo Kai, wir werden dich jetzt frisch wickeln und dann bekommst du dein Abendbrot, ich habe den Pfleger Bernd mitgebracht, damit er mir helfen kann, denn deine Windeln sind ja heute wohl sehr voll, wie ich heute Nachmittag festgestellt hatte.
Wir müssen mal sehen, wie wir das machen, denn du kannst ja nicht auf den Wickeltisch.
Bernd, holst du mal bitte eine Schüssel Wasser zum Waschen, ich ziehe ihn inzwischen schon mal aus.“
Nachdem sie die Gitter auf beiden Seiten vom Bett heruntergelassen hat, damit sie gut an mich heran kann, beginnt die Wickelprozedur.
Sie öffnet die Druckknöpfe von meinem Body und schiebt ihn über den Bauch nach oben, da mein Po ja in der Luft hängt, geht es ganz einfach.
Danach öffnet sie die Druckknöpfe von der Windelhose und entfernt sie mitsamt den vollen Windeln.
Nun hänge ich da splitternackt vor den beiden und Pfleger Bernd fängt an, mich unten herum zu säubern, erst grob mit Papiertüchern und anschließend mit einem nassen Waschlappen. Dass er dabei Gummihandschuhe trägt, ist für mich nichts neues, das machen sie alle, wenn sie mich waschen, daran habe ich mich schon gewöhnt.
Als er fertig ist und mich abgetrocknet hat, werde ich von Schwester Ingeborg dick eingecremt. Danach wickelt sie mich in frische Windeln, so wie ich sehe, legt sie noch drei extra dicke Saugeinlagen in die Windeln und knöpft eine neue Windelhose darüber an den Seiten zu.
„Nun bist du wieder frisch gewickelt für die Nacht“ sagt sie und schließt die Druckknöpfe von dem Body, nachdem sie ihn wieder heruntergezogen hat.
„Jetzt gibt es noch ein feines Abendbrot“ sagt sie und nimmt den Beutel mit dem Brei, den Pfleger Bernd ihr gereicht hat.
Sie schließt den dicken Schlauch an meinem Mundstück an und öffnet den Hahn, damit der Brei hereinlaufen kann.
„Ach, eine Sache hätte ich fast vergessen, du bekommst ja so schlecht Luft durch die Nase, da müssen wir ja noch was tun, sonst erstickst du uns heute Nacht noch.
Sieh mal hier, dieses Röhrchen bekommst du jetzt in die Nase, das hält dein Nasenloch schön offen, da bekommst du genug Luft.
Jaja, ich weiß, es ist etwas unangenehm, aber du gewöhnst dich bald daran, so, siehst du, war doch gar nicht so schlimm, oder?“
Sie hat mir in mein rechtes Nasenloch ein rotes Röhrchen gesteckt, ich habe das Gefühl, als wenn die Nase total aufgeweitet ist, so drückt es und ich fange natürlich gleich wieder an, ganz stark zu weinen. Und schlucken muss ich auch, denn der Brei läuft ja unaufhörlich aus dem Beutel.
„Wenn du deinen Beutel leer gegessen hast, bekommst du noch einen neuen zu trinken und danach dann eine Schlaftablette, damit du heute Nacht schön schlafen kannst.
Wir gehen dann erstmal, bis später dann.“
Damit lassen sie mich allein und ich schlucke und schlucke bis der Beutel endlich leer ist.
Dieses Röhrchen in der Nase nervt ganz furchtbar, ich bekomme zwar viel Luft, aber es drückt sehr und beim Atmen macht es ziemlich laut ein Luftgeräusch.
Nachdem der Beutel leer ist, dauert es auch nicht lange bis Schwester Ingeborg kommt und einen neuen Beutel mit Flüssigkeit anschließt: „Du sollst ja viel trinken, hat der Arzt gesagt, bis nachher.“
Und weiter schlucken, bis auch dieser Beutel leer ist.
Dann endlich bekomme ich die Schlaftablette, natürlich aufgelöst in Wasser, denn eine Tablette kann ich ja mit dem Schnuller nicht schlucken. Schwester Ingeborg gießt das Wasser in einen kleinen Trichter, den sie mit einem Schlauch an dem Mundstück angeschlossen hat.
„So, nun kannst du schön schlafen, heute Nacht ist Schwester Sabine die Nachtschwester, die passt gut auf dich auf. Wir sehen uns morgen wieder, schlaf gut.“
Mit diesen Worten lässt sie mich allein, vorher hat sie das dicke Kopfkissen gegen ein ganz dünnes getauscht, so dass mein Kopf jetzt ganz flach auf dem Bett liegt und ich nur noch an die Decke schauen kann. Zugedeckt werde ich übrigens nicht, geht wohl auch schlecht mit den Beinen, die an dem Bogen angehängt sind.
Irgendwann schlafe ich dann auch endlich ein.
Als ich dann morgens wieder aufwache, ist es schon hell, es braucht auch keine Schwester zu kommen und laut zu rufen: “Schlafmütze aufwachen“, heute bin ich schon wach. Es zieht in den Beinen an den Knien und in den Hüften, ich kann ein wenig die Beine schaukeln, aber mehr geht nicht. Ich weiß gar nicht wie spät es ist, aber ich habe Durst. Dieses Röhrchen in der Nase drückt jetzt auch wieder, im Schlaf hatte ich es nicht mehr bemerkt, aber nun nervt es wieder. Und dann würde ich mich gern etwas im Gesicht jucken, aber mit meinen angeschnallten und geschienten Händen habe ich absolut keine Chance. Oh Mann, warum habe ich mich bloß darauf eingelassen, aber ich wollte unbedingt diesen Drang loswerden, der mich immer dazu bringt, an mir herumzuspielen.
Da kam mir diese Anzeige gerade richtig, wo jemand gesucht wurde, sich dieser Therapie zu unterziehen.
Da ich schon immer auf Windeln stehe und auch davon träume, fixiert zu werden, habe ich bei dem Vorstellungsgespräch ganz schnell eingewilligt, mich in dieser Klinik behandeln zu lassen. Obwohl die Therapie Jahre dauern kann, aber da ich bisher noch keinen Job habe und gerade aus der Schule komme, dachte ich, dass es passen würde.
Dazu kommt noch, dass man mir sehr glaubhaft versichert hat, dass das herumspielen an sich selbst doch zu Knochenerweichung führt, und daher sehr gefährlich ist. Es ist also kein Aberglaube, wie man in der letzten Zeit immer geglaubt hat, es ist wirklich so wie die Leute es früher schon gewusst haben.
Aber dass die Therapie so heftig wird, hätte ich nicht erwartet, es fing schon damit an, dass ich als erstes diese Schnullervorrichtung in den Mund eingesetzt bekam und seitdem ja nicht mehr sprechen kann. Ich kann nur noch mit „Hmmmmfff“ und Gebärden versuchen, mich auszudrücken, wenn ich nicht festgeschnallt bin, was ich die meiste Zeit allerdings ja bin.
Während ich so den Gedanken nachhänge, wird die Tür geöffnet und Schwester Edeltraut erscheint.
„Hupps, du bist ja schon wach, da muss ich ja gar nicht mehr rufen Schlafmütze aufwachen.
Hast du gut geschlafen?“ Als ich den Kopf schüttele, sagt sie: „Nein? Naja, das wird sich geben, in ein paar Tagen schläfst du wieder wie ein Baby, dann hast du dich dran gewöhnt.
Jetzt gibt es frische Windeln und danach leckeres Frühstück, freust du dich?“
Die Wickelprozedur dauert heute nicht sehr lange, da die Windeln nur nass sind und Schwester Edeltraut heute nicht so viel waschen muss. Nachdem sie mir die frischen Windeln angelegt hat und die neue gelbe Windelhose zugeknöpft hat, bekomme ich den ersten Beutel mit Brei zum Frühstück, jetzt muss ich wieder schlucken, bis der leer ist.
Danach gibt es dann einen Beutel mit milchiger Flüssigkeit. Zu Mittag auch wieder und zum Abend.
Am Nachmittag kommt dann der Doktor zur Visite und sagt: „Wir werden morgen mal eine Ultraschalluntersuchung bei dir machen, ich habe da so den Verdacht, dass vielleicht schon Knochenproblem entstanden ist, das können wir mit der Untersuchung gut feststellen.
Dann bis morgen, mach’s gut Kai.“


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  RE: Kurzgeschichte: In der Anstalt Datum:25.11.19 13:34 IP: gespeichert Moderator melden


Es geht mal wieder etwas weiter:

Zur Nacht bekomme ich wieder eine Schlaftablette in Flüssigkeit gelöst und kann dann auch einigermaßen gut schlafen.
Am nächsten Morgen bin ich allerdings wieder schon vor dem Weckruf wach, denn es zieht nach wie vor in den Knien und in den Hüften. Nach der obligatorischen Wickelprozedur und den beiden Beuteln, die ich zum Frühstück bekommen habe, kommt der Pfleger Bernd und sagt: Hallo Kai, ich soll dich jetzt zum Ultraschall bringen, bist du bereit?“.
Da ich ja nichts sagen kann, nicke ich nur mit dem Kopf, während er schon die Bremsen am Bett löst.
So wie ich hier angeschnallt im Bett liege, mit hocherhobenen und gespreizten Beinen, schiebt er mich aus dem Zimmer auf den Flur. Es geht zum Fahrstuhl, hier müssen wir einen Moment warten, bis der kommt, und dann werde ich in den Aufzug geschoben. Es geht ein paar Stockwerke runter und dann wieder über einen Flur bis zu einer Tür, auf der „Sonographie“ steht. Pfleger Bernd öffnet die Tür und schiebt mich mit meinem Bett in den Raum. Hier stehen etliche Gräte herum und mehrere Bildschirme.
„Der Doktor kommt gleich“ sagt Bernd und lässt mich allein.
Es dauert eine Weile und dann kommt der Doktor mit Schwester Ingeborg.
Schwester Ingeborg lässt auf beiden Seiten das Bettgitter herunter, damit der Arzt gut an mich heran kann.
„Hallo Kai“ sagt er, „dann wollen wir mal deine Hüften untersuchen, ob die Knochen noch in Ordnung sind, oder ob du schon Schaden davon getragen hast. Denn ich denke mal, das war ja neulich nicht das erste Mal, dass du an dir herumgespielt hast, oder?“
Mit hochrotem Kopf nicke ich ein klein wenig und er sagt: „Ja, das denke ich mir, das hast du ja auch bei der Aufnahme hier bei uns angegeben.
Ingeborg, du müsstest ihn mal von den Windeln befreien, sonst kann ich nichts sehen.“
„Ja, das geht sofort los, einen Moment mal“ sagt sie, während sie schon die Druckknöpfe vom Body öffnet.
Anschließend wird die Windelhose geöffnet und sie befreit mich von den Windeln. Mit ein paar Feuchttüchern säubert sie mich, ich habe zum Glück heute noch kein großes Geschäft in die Windeln gemacht.
„So, das sieht doch gut aus, da kann ich ja anfangen“, sagt der Arzt und nimmt eine Flasche und spritzt daraus ein Gel auf meine rechte Hüfte.
„Das tut auch gar nicht weh, da brauchst du keine Angst zu haben, ich gehe jetzt mit diesem Kopf hier drüber und da auf dem Bildschirm kann man alles genau sehen.“
Leider kann ich gar nichts sehen, weil der Bildschirm so steht, dass ich nicht da drauf schauen kann, und weil ich ja angeschnallt bin, kann ich mich auch nicht anders hinlegen.
Und seine „Hmm, hmmm, tja, hmm“ kann ich auch nicht richtig deuten, habe aber die Befürchtung, dass es nicht gut klingt. Er drückt hier und da einige Tasten und bewegt diesen Kopf auf meiner Hüfte immer hin und her.
Dann kommt die andere Seite dran, er schmiert mich wieder mit diesem Gel ein und fährt mit dem Schallkopf über die Hüfte. Was er dabei sagt, bzw. nicht sagt, ist in etwa dasselbe wie vorher bei der rechten Seite.
Während er noch auf dem Bildschirm herum starrt, beginnt Schwester Ingeborg, meine Hüften mit Papiertüchern von dem Gel zu befreien.
Ja, und dann ist es soweit, er sagt zu Schwester Ingeborg: „Hast du gesehen? Es ist leider so, wie ich befürchtet habe, die Hüftknochen sind schon leicht angegriffen. Aber ich denke, wir bekommen das in den Griff.“ Und zu mir gewannt sagt er: „Ja, Kai, du hast es gehört, wir müssen da was machen, sonst brauchst du über kurz oder lang künstliche Hüften, und das ist in deinem Alter ganz schlecht, denn die halten nur etwa 10 Jahre, dann müssen die erneuert werden. Und alle 10 Jahre eine Hüft-OP ist ja nicht erstrebenswert.
Wir haben den Anfang ja schon gemacht, du liegst ja schon hier in der Extension, damit beginnt die Behandlung immer. Als hätte ich das neulich schon geahnt, habe ich die Bestrafung ja schon gleich richtig gewählt.
Gut, also die Streckung bleibt so die vier Wochen, und danach bekommst du eine sogenannte SWASH-Orthese, die hält deine Beine schön gespreizt, damit kannst du aber auch laufen und sitzen.
Die musst du allerdings sehr lange tragen, aber du bleibst ja auch noch eine Weile hier bei uns, nicht wahr?
Ja, es nützt ja nichts, nun musst du nicht gleich wieder heulen, das geht auch irgendwann vorüber, das hättest du dir vorher überlegen müssen.
Schwester Ingeborg, du kannst ihn wieder wickeln und abholen lassen. Und dann könnt ihr schon mal einen Termin beim Orthopädietechniker machen, der kann ja schon die Gipsmodelle machen. Außerdem dauert es ja noch eine Zeit, bis die Orthese fertig ist.
Kai, mach’s gut, bis morgen zur Visite.“
Damit verlässt er den Raum und Schwester Ingeborg telefoniert mit dem Pfleger.
Anschließend wickelt sie mich wieder in frische Windeln, die Windelhose aber bekomme ich wieder angezogen. Dann knöpft sie den Body im Schritt wieder zu und lässt mich dann allein: „Tschüss Kai, musst nicht weinen, ist doch besser so, als wenn du neue Hüften haben müsstest. Bernd kommt gleich und holt dich ab, wir sehen uns nachher.“
Nach einer guten Weile kommt dann endlich der Pfleger und schiebt mich wieder über den Flur zum Aufzug, dann geht es ein paar Stockwerke nach oben und weiter über den Flur in mein Zimmer, wo er die Bremsen am Bett wieder festmacht.
Kurz darauf kommt Schwester Edeltraut und bringt den nächsten Fütterungsbeutel, wie immer zuerst mit dem Brei, lecker ist allerdings was anderes.
Die nächsten Tage verlaufen recht ereignislos, außer wickeln und waschen, Visite und diversen Fütterungsbeuteln passiert nichts weiter.
Dann in der darauffolgenden Woche heißt es bei der Visite: „So, nun ist eine Woche rum, jetzt wollen wir mal die Spreizung etwas erhöhen, es soll ja nicht langweilig werden, oder?“
Der Arzt kurbelt den Bogen, an dem meine Beine aufgehängt sind, soweit herunter, bis mein Windelpo wieder auf dem Bett aufliegt, was für eine Wohltat, wenn der Zug auf den Knien und Hüften endlich nachlässt.
Dann hängt er die Seile, die an den Füßen befestigt sind, an dem Bogen weiter nach außen, wodurch meine Beine weiter gespreizt werden, was natürlich total unangenehm ist.
Ich antworte auch gleich mit lautem „Hmmmfff“, weil mehr geht ja nicht.
„Jaja, du brauchst gar nicht zu jammern, da musst du durch, du weiß ja, das gibt sich in ein paar Tagen, das hatten wir ja schon gesagt, dass wir jede Woche die Spreizung erhöhen, oder hast du das vergessen?
So, nun kurbeln wir dich wieder hoch, damit die Extension wieder stattfindet, so, das reicht, Ingeborg, oder?“
Schwester Ingeborg sagt: „Ja, das reicht, da komme ich gut dran zum Wickeln, das können wir so lassen.“
Mein Po hängt wieder in der Luft und der Zug an den Knien und Hüften ist auch wieder da, allerdings mit der stärkeren Spreizung erheblich unangenehmer.
„Heute Abend bekommst du wieder eine Schlaftablette, damit du wieder schlafen kannst. Und in ein paar Tagen hast du dich wieder dran gewöhnt.
Durch die stärkere Spreizung merke ich, wie mein Po mehr auseinander gezogen wird, das führt dazu, dass ich gleich die Windel mit dem großen Geschäft vollmache, weil ich es nicht mehr halten kann.
Schwester Ingeborg bekommt das natürlich gleich mit du sagt: „Das ist ja prima, da kommt das gleich raus, jetzt kannst du das wohl nicht mehr so lange halten. Das ist ja auch nicht gesund, siehst du, nun ist es raus.“
Sie drückt noch etwas in meinem Schritt herum, wodurch der Brei natürlich schön in der Windel verteilt wird, ich fange schon wieder an zu heulen, weil es so peinlich ist.
An den nächsten zwei Tagen ist auch nicht erwähnenswertes los, aber dann eröffnet Schwester Edeltraut mir morgens beim Frühstück, dass ich heute in den Gipsraum soll, damit ein Gipsmodell für meine Orthese gemacht werden kann.
Nach dem ich meine beiden Fütterungsbeutel leergetrunken habe, kommt noch der Pfleger Bernd mit einem Rollstuhl herein.
Die Bettgitter werden heruntergelassen und Schwester Edeltraut lässt den Bogen herunter, an dem meine Beine aufgehängt sind. Endlich liegt mein Po wieder auf der Matratze und der Zug an den Beinen hört auf.
Schwester Edeltraut löst die Seile von dem Bogen und lässt meine Beine herunter, was für eine Wohltat, aber ich kann sie gar nicht bewegen, sie sind total schwach geworden.
Dann löst sie meine Armschienen und die Gurte, mit denen ich am Bett festgeschnallt bin.
Pfleger Bernd schiebt den Rollstuhl neben das Bett und gemeinsam helfen sie mir aus dem Bett in den Rollstuhl.
„So, Bernd fährt dich jetzt in den Gipsraum, wir sehen uns nachher wieder, wenn du fertig bist, mach’s gut Kai.“
Pfleger Bernd schiebt mit mir los, mit gestreckten und gewickelten Beinen sitze ich in dem Rollstuhl, außer meinem Body und den Windeln habe ich nichts weiter an. Naja, meine Hände sind natürlich weiterhin in den Schienen festgebunden.
Es geht wieder über den Flur zum Aufzug, ein paar Stockwerke runter und dann zu einer Tür, an der steht „Gipsraum 2“.
Dort werden wir vom Doktor Busch und Schwester Ingeborg empfangen, Doktor Busch stellt mir noch den Herrn Schneider vor, das ist der Orthopädietechniker, der baut die Hüftspreizorthese.
Die beiden Männer heben mich aus dem Rollstuhl und legen mich auf einen Tisch, der kein bisschen gepolstert ist.
Schwester Ingeborg öffnet die Druckknöpfe von dem Body und nachdem ich den Po gehoben habe, zieht sie den Body hoch. Dann hilft sie mir zum Sitzen und zieht mir den Body ganz aus. Es ist etwas schwierig, die langen Ärmel über die Handschienen zu bekommen, aber letztlich klappt das dann.
Nun sitze ich mit nacktem Oberkörper auf dem Tisch, nur noch mit den Windeln und der Windelhose bekleidet. Herr Schneider hält mich fest, damit ich nicht umfalle, denn ich kann mich ja nicht anlehnen.
Schwester Ingeborg hat inzwischen einen Trikotschlauch geholt, den sie mir jetzt über den Kopf zieht.
„Kann er denn mit den verbundenen Beinen überhaupt stehen? Stört da nicht die Platte unter den Füßen?“ fragt Schwester Ingeborg.
„Das müsste eigentlich gehen, wenn wir die Platten etwas zur Seite legen, dann müsste es passen.
Aber die Armschienen müssen wir ihm abnehmen, damit er an die Stangen kann“ sagt der Arzt.
Dann soll ich von dem Tisch herunter und Dr. Busch führt mich zu zwei senkrechten Stangen, zwischen die ich mich stellen soll.
Schwester Ingeborg nimmt die Platten unter den Füßen etwas zur Seite, damit ich auf dem Boden stehen kann. Der Doktor bindet meine Hände an den senkrechten Stangen fest, und dann lässt er von der Decke eine Lederschlinge an einem Seil herunter. Diese Schlinge bekomme ich nun um das Kinn und den Hinterkopf gelegt, und dann wird das Seil wieder etwas hochgezogen, dadurch muss ich mich strecken: „Schön geradeaus schauen, mit den Füßen fest auf dem Boden stehen, nicht auf die Zehenspitzen, so, das sieht gut aus. Dann können wir ja anfangen.“
Herr Schneider hängt mir ein dickes Seil um den Hals, das bis zur der Windelhose herunterbaumelt.
„Daran schneide ich nachher den Gips wieder auf“ erklärt er.
Schwester Ingeborg nimmt eine breite Gipsbinde, taucht sie ins Wasser, wringt sie aus und reicht sie Herrn Schneider. Der steht hinter mir und fängt an, diese Gipsbinde um mich herumzuwickeln. Er beginnt an den Hüften, Schwester Ingeborg reicht ihm schon die nächste. Er wickelt immer weiter, und bekommt die nächste und die nächste.
Bald ist mein kompletter Oberkörper unter einem Gipspanzer verschwunden, angefangen unter den Achseln bis runter über die Windelhose. Ich sollte heute auch extra dick gewindelt werden, damit die Windeln auch unter die Orthese passen.
Irgendwann sind sie endlich fertig und Herr Schneider schneidet den Gipspanzer von oben herab an dem Seil auf. Dann biegt er den Gips auf, zu zweit nehmen sie mir die Schale ab und gleich darauf schließt Herr Schneider den Gips wieder mit einigen zusätzlichen Gipsbinden.
„So, das wäre der erste Teil, jetzt brauchen wir noch die Oberschenkel, dazu legen wir ihn am besten wieder auf den Gipstisch.“
Der Doktor lässt das Seil wieder herunter und nimmt mir die Kopfhalterung ab. Meine Hände werden von den Stangen gelöst und ich kann wieder zum Gipstisch watscheln. Mit Hilfe der Schwester und des Herrn Schneider lege ich mich auf den Gipstisch. Schwester Ingeborg zieht über meine Beine auch solche Trikotschläuche, wie ich am Oberkörper hatte, danach wickelt Herr Schneider um meine Oberschenkel auch breite Gipsbinden. Nachdem der linke Oberschenkel fertig gegipst ist, schneidet Herr Schneider den Gips entlang der Schnur, die er vorher den Oberschenkel entlang gelegt hatte, wieder auf.
Mit dem rechten Oberschenkel wird auch so verfahren, dann waren sie fertig.
„So, Kai, nun sind wir erstmal fertig, setz dich mal bitte hin, damit ich dir den Body wieder anziehen kann.“ Schwester Ingeborg zieht mir den Body wieder über den Kopf und nachdem ich mich wieder hingelegt habe, schließt sie die Druckknöpfe im Schritt. Nun bin ich wenigstens wieder halbwegs angezogen und man sieht die Windelhose nicht mehr auf den ersten Blick. Obwohl sie natürlich links und rechts an den Beinen vom Body rausschaut.
Jetzt heißt es wieder in den Rollstuhl und zurück ins Zimmer.
Hier werden mir wieder die Schienen an den Armen angelegt, und Schwester Ingeborg schnallt mir mein Gurtgeschirr wieder um. Jetzt muss ich mich wieder in mein Bett legen, und werde dann wieder so angeschnallt, dass ich mich nicht mehr aufrichten und auch nicht bewegen kann. Natürlich werden die Arme auch wieder am Gitter befestigt, und Schwester Ingeborg steckt mir natürlich wieder dieses Röhrchen in die Nase, damit ich gut atmen kann.
Jetzt werden noch meine Beine weit gespreizt wieder oben an der Stange befestigt: „So, nun kannst du wieder ein bisschen mit den Beinen zappeln“ sagt Schwester Ingeborg grinsend.
„In einer halben Stunde gibt es Mittag, bis dahin kannst du dich ja etwas ausruhen, nicht wahr?“
Damit lässt sie mich wieder allein.


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