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 Deuschland
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Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe.
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Datum:19.09.26 10:50 IP: gespeichert
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Zur Info. In dieser Geschichte geht es um eine Freundesgruppe die für Drei Monate Urlaub in einer großen, modernen Villa macht, mitten in einen Wald. Die Villa gehört einem alten, reichen Mann der gerne junge Frauen als keusche Sexsklavinnen haben will, das verrät er aber natürlich nicht.
Was vorkommt:
Keuschhaltung bzw. Keuschheitsgürtel für Männer und Frauen
Kitzelfolter
Bdsm
Bondage
Charaktere:
Der alte Mann: 65 Jahre alt, reicht, vor Anderen nett. Hat einen bösen Plan mit Keuscheisgürteln
Janine: dunkel, blonde Haare, schöner Hintern, lustige und offene Art. 27 Jahre alt, etwas kleiner Brüste
Laura: selbstbewusste Business-Frau, sie arbeitet selbstständig in der Kosmetik. Etwas eingebildet und arrogant,
Blonde Haare und blaue Augen, schönen Körper, trägt eine Golduhr, hat kleinere Brüste Selbstbeherrschende Art. 25 Jahre alt.
Selena: 20 Jahre alt, tägt Brille, Blonde Haare, ein bisschen kleiner als die anderen Frauen, bewundert heimlich Melani sehr und ist etwas schüchtern.
Melani: 25 Jahre braune Haare, große Brüste, selbstbewusst und etwas ruhiger.
Katija. 30 Jahre alt, dunkle braune lange Haare, offene und lustige Art und nett. Etwas kleinere Brüste
Chiara. 26 Jahre alt, blonde Haare, sehr riesige Brüste! Ruhig, nett und selbstbewusst. Trägt Brille.
Ivan. 28 Jahre alt, schüchtern. Hatte noch nie eine Freundin und noch nie Sex. Mastobiert heimlich sehr viel.
Leon: 28 etwas muskulöser und selbstbewusst
Jan: 25 normaler Typ
Ich weiß es sind viele Charaktere aber ihr werdet sie alle kennenlernen und lieben.
Viel spaß mit der Geschichte. Bitte kommentiert viel, mich interessiert eure Meinung, Ideen, Wünsche, Vorschläge und Kritik. Diese Geschichte schreibe ich mit Hilfe von KI.
**Kapitel 1 – Ankunft**
Der Bus rollte gegen siebzehn Uhr über den Kiesweg und hielt vor der hellen, fast schon unwirklich großen Villa. Glas, Stein, klare Linien, ein flacher Dachvorsprung, der den Eingang beschattete. Hinter den hohen Scheiben spiegelte sich der Nachmittagshimmel. Die Tür öffnete sich mit einem leisen Zischen.
Herr Müller stand bereits auf der obersten Stufe. Er war etwas kleiner als die meisten Männer der Gruppe, das silbergraue Haar kurz und gepflegt, das Gesicht rasiert, die Haltung aufrecht. Ein dunkler Anzug, darunter ein helles Hemd ohne Krawatte, an den Füßen weiche Hausschuhe, die merkwürdig zu dem Schnitt der Kleidung passten. Er lächelte freundlich, als die ersten ausstiegen.
„Willkommen“, sagte er. Die Stimme war ruhig, fast trocken. „Ich hoffe, die Fahrt war erträglich. Kommt erst einmal herein. Die Hitze draußen ist heute unangenehm.“
Laura stieg als eine der Ersten aus. Blonde Haare, blaue Augen, die Golduhr am schmalen Handgelenk, die Haltung einer Frau, die gewohnt war, Räume zu betreten, als gehörten sie ihr. Der selbstständige Kosmetikbetrieb hatte ihr diese Sicherheit gegeben, und sie trug sie sichtbar. Herr Müller begrüßte sie mit einem kurzen Händedruck. Sein Blick blieb einen Atemzug länger auf ihrem Gesicht, glitt dann unauffällig über den schmalen Hals, die Schultern, die kleinere, fest sitzende Brust unter der leichten Bluse. Niemand bemerkte es. In ihm zog sich etwas zusammen, warm und heimlich. Er ließ sie los, als wäre nichts gewesen, und wandte sich dem Nächsten zu.
Janine lachte schon auf der untersten Stufe, dunkelblondes Haar im Nacken, der schöne, runde Hintern in der engen Hose kaum zu übersehen. „Das ist ja kein Ferienhaus, das ist ein Hotel, das sich als Haus ausgibt“, rief sie. Katija stieß sie freundlich in die Seite, langes dunkelbraunes Haar, offenes Gesicht, ebenfalls am Lachen. Melani kam ruhiger hinterher, braunes Haar, die großen Brüste unter dem Shirt deutlich, der Blick interessiert, aber nicht überschwänglich. Chiara folgte mit Brille, blond, die sehr großen, schweren Brüste bewegten sich beim Aussteigen unverkennbar. Selena blieb einen Schritt zurück, kleiner als die anderen, Brille, blondes Haar, die Schultern ein wenig eingezogen, die Augen kurz an Melani hängen bleibend, bevor sie sich lösten.
Die Männer stiegen zuletzt aus. Leon zuerst, etwas breiter in den Schultern, selbstbewusst. Jan normal gebaut, der Blick unwillkürlich einen Moment zu Chiara wandernd, dann schnell weg. Ivan ganz hinten, schüchtern, die Hände in den Taschen, als wüsste er nicht, wohin damit.
Herr Müller schüttelte nacheinander die Hände, nannte ihren Namen, den sie ihm vorher geschickt hatten, und wiederholte ihn korrekt. Bei Chiara blieb sein Blick einen kurzen, unauffälligen Moment tiefer. Die Größe ihrer Brüste beeindruckte ihn. Etwas in seinem Unterleib rührte sich, fest und warm. Er atmete gleichmäßig weiter und lächelte sie an, als sähe er nur eine nette junge Frau mit Brille.
„Ich wohne ebenfalls hier“, sagte er, während er die Glastür aufhielt. „Das Haus ist groß genug. Ihr werdet mich kaum stören, und ich euch hoffentlich auch nicht. Kommt, ich zeige euch zuerst die Zimmer und die Gemeinschaftsräume. Mein eigener Bereich bleibt privat, das werdet ihr verstehen.“
Sie folgten ihm durch die hohe Eingangshalle. Heller Stein, eine offene Treppe, irgendwo ein leises Summen, das man erst wahrnahm, wenn man danach suchte. Die Luft war kühl und sauber.
„Die Villa ist weitgehend automatisiert“, erklärte Herr Müller knapp, ohne lange stehen zu bleiben. „Licht, Klima, Jalousien, Sicherheit. Die KI übernimmt das Übliche. Ihr müsst nichts einstellen, wenn ihr nicht wollt. Kameras sind in den Gemeinschaftsbereichen, das gehört zum System. In den Schlafzimmern natürlich nicht.“ Er sagte es so trocken, als spräche er über die Heizung.
Jedes Zimmer lag an einem eigenen kurzen Gang. Helle Holzböden, große Fenster, ein Bad mit Glaswand, ein Bett, das zu breit wirkte für eine Person. Herr Müller öffnete die Türen nacheinander, nannte keine Zuordnung, ließ sie selbst wählen.
„Einzelzimmer für alle“, sagte er. „Drei Monate sind lang. Privatsphäre ist wichtig.“
Laura nahm das Zimmer mit dem Blick auf den inneren Hof, die Golduhr blitzte, als sie die Türklinke berührte. Chiara das daneben, etwas größer, als hätte der Raum mehr Platz für sie gebraucht. Melani wählte ruhig, Janine mit einem Scherz über die Größe des Bettes, Katija lachte dazu. Selena nahm das letzte am Ende des Ganges, kleiner wirkend in der Tür. Die Männer verteilten sich auf der anderen Seite.
Im Gemeinschaftsbereich blieb die Gruppe stehen. Die Küche lag offen zum Wohnraum, eine lange Tafel, ein tieferes Sofaensemble, dahinter Glasfronten zum Pool. Das Wasser lag still und türkis. Irgendwo im Haus piepte leise ein Sensor und verstummte.
„Das ist der Bereich, den ihr nutzen werdet“, sagte Herr Müller. „Küche ist bestückt. Wenn etwas fehlt, sagt Bescheid. Sauberkeit wäre mir wichtig. Ein Haus dieser Größe verschmutzt schneller, als man denkt.“ Er lächelte wieder, höflich, ohne Nachdruck. „Aber das besprechen wir nicht heute. Zieht euch erst einmal um, atmet durch. Abends sehe ich nach, ob alles in Ordnung ist.“
Janine pfiffe leise durch die Zähne, als er gegangen war. „Der Mann besitzt das hier und läuft in Hausschuhen durch den Anzug. Ich mag ihn jetzt schon.“
„Er ist nett“, sagte Katija. „Und das Haus ist wahnsinnig.“
Laura strich sich eine Strähne hinters Ohr, musterte die Decke, die unsichtbaren Lautsprecher, die schmale Leiste an der Wand. „Teuer. Sehr teuer. Und ein bisschen zu glatt.“ Sie sagte es nicht unfreundlich, aber mit der Distanz einer Frau, die Preise kannte.
Chiara nahm die Brille ab, putzte sie an einem Tuch und setzte sie wieder auf. „Die Betten sind gut. Mehr will ich erstmal nicht wissen.“
Melani nickte nur. Ihr Blick ging kurz zum Pool, dann zu den anderen. Selena stand etwas abseits, die Arme vor der Brust verschränkt, und sah zu, wie Melani das Haar aus dem Nacken nahm. Ein kurzer, stiller Moment, den niemand außer ihr selbst bemerkte.
Ivan trug seinen Koffer auf das Zimmer, schloss die Tür und blieb einen Atemzug stehen. Das Bett, das große Fenster, die Stille. Irgendwo im Haus lachte Janine. Er spürte die Wärme im Gesicht, ohne genau zu wissen, warum.
Leon warf sich der Länge nach auf sein Bett und rief durch die offene Tür: „Wenn das der Standard ist, bleibe ich auch vier Monate.“
Jan stellte die Tasche ab und ging zum Fenster. Von dort sah man einen Teil des Pools. Chiara stand unten noch einen Moment im Gemeinschaftsbereich, das Shirt straff über der Brust. Er schaute hin, merkte es, drehte sich weg und öffnete den Koffer, als hätte er nur die Landschaft betrachtet.
Herr Müller ging den Gang zu seinem eigenen Trakt entlang. Die Tür fiel leise ins Schloss. Drinnen blieb er stehen, die Hände in den Hosentaschen. Das Bild von Laura kam zuerst: das Gesicht, die blauen Augen, die kleinere Brust unter der Bluse, die Golduhr. Dann Chiara, das Gewicht, die Fülle, die Bewegung beim Aussteigen. Er atmete langsam aus. Niemand hatte etwas gesehen. Das war gut so.
Draußen öffneten sich Zimmerfenster. Irgendwo lief Wasser. Die Villa nahm die Gruppe auf, hell, modern, zu groß für den ersten Abend, und irgendwo im System registrierte eine Kamera in der Halle, dass sich die letzten Gäste auf ihre Zimmer verteilt hatten.
Gegen halb sieben kamen die ersten wieder heraus, frisch geduscht, in leichter Kleidung. Der Tag draußen neigte sich, das Licht auf dem Steinboden wurde wärmer. Niemand sprach noch von drei Monaten. Es fühlte sich vorerst nur nach Ankommen an.
**Kapitel 2 – Der erste Abend**
Gegen acht saßen sie an der langen Tafel. Die Glasfront zum Pool war einen Spalt geöffnet, irgendwo draußen zirpte etwas, das in dieser Gegend nicht zu den Zikaden gehören durfte, und niemand achtete darauf. Auf dem Tisch stand Wein, zwei Flaschen Bier, Wasser, Schalen mit Brot und Käse, die niemand richtig geplant hatte und die trotzdem gereicht hatten.
Janine hatte die Beine überschlagen und erzählte von der Fahrt, übertrieb die Kurven, lachte über den Busfahrer. Katija fiel ihr ins Wort, ergänzte, korrigierte, lachte denselben Satz zu Ende. Leon lehnte sich zurück, selbstsicher, warf zwischendurch eine Bemerkung ein, die sitzen blieb. Jan hörte zu, trank langsam, der Blick glitt einmal zu Chiara und wieder fort. Ivan saß etwas steifer, lächelte, wenn jemand ihn ansah, und ließ das Glas zwischen den Fingern drehen.
Laura schnitt den Käse in gleichmäßige Stücke, die Golduhr schob sich beim Schneiden ein Stück unter den Ärmel. Sie sprach wenig, aber wenn sie etwas sagte, klang es fertig formuliert. Chiara hatte die Brille abgesetzt und neben den Teller gelegt, das blonde Haar war noch leicht feucht vom Duschen, das Shirt saß eng. Melani hörte mehr zu als sie redete, die großen Brüste ruhig unter dem Stoff, der Blick ruhig. Selena lachte leise, immer einen halben Satz später als die anderen, und sah Melani öfter an, als nötig gewesen wäre.
Sie tranken nur ein bisschen. Genug, dass die Stimmen weicher wurden, nicht genug, dass jemand die Kontrolle verlor.
Erst als die zweite Flasche Wein zur Hälfte leer war, kam Herr Müller den Gang herunter. Hausschuhe auf Stein, der Anzug noch immer sitzen, als hätte er ihn den ganzen Abend nicht abgelegt. Er blieb am Kopfende stehen, beide Hände am Rückenlehnenrand des unbesetzten Stuhls.
„Verzeiht die Störung. Ist alles in Ordnung? Habt ihr gefunden, was ihr braucht?“
Mehrere nickten gleichzeitig. Janine hob das Glas. „Mehr als das. Wir überlegen, ob wir nach den drei Monaten ausziehen.“
Ein höfliches Lächeln. Er setzte sich nicht. „Gut. Dann nur noch eine praktische Sache, damit wir uns später nicht darüber unterhalten müssen.“ Er machte eine kleine Pause, als ordne er die Worte. „Das Haus soll sauber bleiben. Bei der Größe und bei zehn Personen wird das sonst unangenehm. Ich schlage vor, dass mindestens eine Person für die drei Monate die Ordnung übernimmt. Nicht als Dienstmädchen, nur als Zuständigkeit. Küche, Gemeinschaftsräume, die offensichtlichen Dinge.“
Laura runzelte die Stirn. Chiara setzte die Brille wieder auf.
Herr Müller griff in die Innentasche der Jacke und legte zwei flache, schwarze Etui auf die Tischplatte. Er öffnete sie ohne Umstände. Darin lagen zwei moderne Keuschheitsgürtel, einer für Männer, einer für Frauen. Schmal, mattes Material, kleine Displays an der Vorderseite, unsichtbare Verschlüsse, bei dem Frauengürtel eine glatte, fest sitzende Abdeckung über dem Schambereich.
„Ich zeige euch das nur, weil es zum Vorschlag gehört“, sagte er trocken. „App-gesteuert. GPS. Ein schwacher Stromimpuls, falls jemand versucht, ihn zu manipulieren. Eine Vibrationsfunktion, die sich fernsteuern lässt. Selbst abnehmen ist nicht vorgesehen. Die Gruppe kann über eine Anwendung auf dem Telefon entscheiden, ob das Schloss geschlossen bleibt oder nicht. Mehrheit reicht. Der Sinn wäre Konzentration. Wer für die Ordnung zuständig ist, soll sich nicht nebenbei ablenken.“
Einen Moment war es still.
Laura schob den Teller ein Stück von sich. „Das ist geschmacklos.“ Die Stimme blieb beherrscht, aber kalt. „Sie schlagen ernsthaft vor, dass eine von uns – oder einer – drei Monate lang so etwas trägt, damit der Boden gewischt wird?“
Chiara hatte die Arme vor der Brust verschränkt, was die Größe nur deutlicher machte. „Nein. Einfach nein. Das ist …“ Sie suchte das Wort und fand nur: „Widerlich.“
Melani schüttelte den Kopf, langsam, eindeutig. „Damit spielen wir nicht. Nicht mit uns.“
Janine hatte den Mund halb geöffnet und schloss ihn wieder. Katija sah auf den Frauengürtel, dann auf den Männergürtel, sagte nichts. Selena blickte auf den Tisch. Leon räusperte sich, fand keinen Satz. Jan starrte auf das Display des kleineren Gürtels. Ivan spürte, wie ihm warm wurde, und trank einen Schluck Wasser, der nichts half.
Herr Müller nickte, als hätte er genau diese Antwort erwartet. Er schloss die Etuis, nahm sie an sich.
„Verstanden. Es war ein Vorschlag, kein Zwang. Denkt nicht weiter darüber nach. Ich wollte nur transparent sein.“ Er trat einen Schritt zurück. „Dann wünsche ich euch einen ruhigen Abend. Die Küche könnt ihr benutzen, wie ihr möchtet. Gute Nacht.“
Er ging denselben Gang zurück. Die Hausschuhe wurden leiser. Die Tür zu seinem Trakt fiel ins Schloss.
Am Tisch blieb eine seltsame Leere.
„Was war das?“, fragte Laura, immer noch zu laut für die Stille. „Der Mann ist nett und legt uns Keuschheitsgürtel auf den Tisch.“
„Vielleicht ist er einfach verschroben“, sagte Leon. „Reiche Leute haben merkwürdige Ideen.“
Chiara schüttelte den Kopf. „Das war nicht verschroben. Das war daneben.“
Sie räumten nicht sofort. Noch eine halbe Stunde saßen sie, redeten über das Haus, über den Pool am nächsten Tag, über alles andere. Die Gürtel kamen nicht wieder zur Sprache, lagen aber unter jedem zweiten Satz.
Später gingen sie nacheinander auf die Zimmer.
Janine lag auf dem Rücken, die Hände hinter dem Kopf, und starrte an die Decke. Drei Monate ohne Orgasmus. Bei einem Mann. Die Vorstellung war merkwürdig klar. Sie dachte an Ivan, der den ganzen Abend so still gesessen hatte, die unsicheren Hände am Glas. Wie er aussehen würde, wenn er nicht mehr an sich herunterkäme. Sie drehte sich auf die Seite, lächelte kurz ins Dunkle und schob den Gedanken weg, als wäre er ein Witz gewesen, den man nicht zu Ende erzählt.
Katija putzte die Zähne länger als nötig. Im Spiegel sah sie sich an und dachte an Männer im Gürtel, dann an Frauen. An jemanden, der nicht mehr selbst entscheiden durfte, wann er kam. Der Gedanke gefiel ihr, mehr als sie sich eingestehen wollte. Sie spülte den Mund aus und tat, als hätte sie nur an den nächsten Tag gedacht.
Selena lag mit der Brille neben dem Kissen, das Licht schon aus. Melani. Nur kurz. Wie es wäre, wenn gerade sie so etwas tragen müsste. Die großen Brüste, die ruhige Art, und darunter dieses Ding, das sich nicht abnehmen ließ. Der Gedanke war klein und warm und verschwand, bevor sie sich dafür schämte.
Ivan hatte die Tür abgeschlossen. Er zog sich aus, legte sich hin, wartete, bis das Haus stiller wurde. Dann nahm er sich in die Hand. Er dachte an Laura. An die blauen Augen, die Golduhr, die kleinere, feste Brust, die Art, wie sie den Käse geschnitten hatte, als gehöre der Tisch ihr. Er kam schnell und leise, das Gesicht ins Kissen gedrückt, und lag danach da, unsicher und leer und irgendwie erleichtert, dass niemand es gehört hatte.
Laura stand noch lange am Fenster ihres Zimmers, die Arme verschränkt. Ekel. Ein klarer, kalter Ekel. Der Vorschlag war unter ihrer Würde. Sie würde sich nicht darauf einlassen, und sie würde darauf achten, dass es auch sonst niemand tat, solange sie etwas dazu sagen konnte.
Chiara hatte die Brille auf dem Nachttisch abgelegt und zog die Decke bis zur Brust. Schock zuerst, dann Widerwille. So etwas gehörte nicht auf einen Esstisch und nicht in einen Urlaub. Sie drehte sich zur Seite, die schweren Brüste folgten der Bewegung, und zwang sich, an den Pool zu denken.
Melani löschte das Licht ohne Umstände. Nein. Ein kurzes, festes Nein, das keinen zweiten Gedanken zuließ. Sie schlief früher als die anderen.
Irgendwo im Gemeinschaftsbereich schaltete die KI das Licht auf Nachtabsenkung. Eine Kamera registrierte leere Stühle und zwei Weingläser, die niemand weggeräumt hatte. Im privaten Trakt saß Herr Müller auf der Bettkante, die beiden Etuis neben sich, und hörte dem Haus zu. Es war erst der erste Abend.
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RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe.
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Datum:19.09.26 12:20 IP: gespeichert
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**Kapitel 3 – Der zweite Tag**
Der zweite Tag begann spät und ohne Plan. Irgendwer machte Kaffee, irgendwer schnitt Obst, irgendwer stellte fest, dass die KI bereits die Jalousien einen Spalt geöffnet hatte, als wäre das Haus höflicher als seine Gäste. Gegen elf lagen die ersten am Pool.
Das Wasser war zu türkis, um echt zu wirken. Die Steine um den Rand speicherten schon Wärme. Janine lag auf dem Bauch, das Gesicht zur Seite, und behauptete, sie arbeite an ihrer Bräune. Katija saß daneben, die langen dunklen Haare hochgebunden, und warf Eiswürfel nach ihr. Melani schwamm ruhige Bahnen, die großen Brüste hoben das Wasser in gleichmäßigen Wellen. Chiara blieb im Schatten der Pergola, Brille auf der Nase, ein Buch, das sie kaum aufschlug. Wenn sie sich vorbeugte, um das Glas zu nehmen, folgte der Stoff dem Gewicht ihrer Brust. Jan sah hin, merkte es zu spät und drehte den Kopf zum anderen Beckenrand, als suche er dort etwas Wichtiges.
Ivan saß mit den Beinen im Wasser, zu steif für jemanden, der Urlaub hatte. Laura kam in einem schlichten, dunklen Bikini aus dem Haus, die Golduhr abgelegt, die blauen Augen hinter einer Sonnenbrille. Sie ging am Becken entlang, setzte sich zwei Liegen weiter und streckte die Beine aus. Ivan schluckte und starrte auf seine eigenen Knie.
Herr Müller erschien gegen Mittag nur kurz am Rand der Terrasse, immer noch im Anzug, die Hausschuhe leise. Er fragte, ob das Wasser angenehm sei, nickte auf die Antworten und zog sich wieder zurück. Bevor er ging, blieb sein Blick einen unauffälligen Moment an Laura hängen. Das schmale Becken, die kleinere, feste Brust im dunklen Stoff, die Linie vom Hals zur Schulter. Etwas in ihm zog sich hart zusammen. Er atmete gleichmäßig weiter, sagte noch etwas Höfliches über Sonnencreme und verschwand im Haus.
Der Tag zerfiel in Stücke. Essen auf der Terrasse, ein Rundgang durch den unteren Trakt, ein Fitnessraum, den Leon zehn Minuten ernst nahm und den Rest der Gruppe belachte. Janine entdeckte eine Dachterrasse und rief so laut hinunter, dass Katija behauptete, die Nachbarn drei Täler weiter hätten es gehört. Es gab keine Nachbarn.
Selena blieb oft in Melanis Nähe, ohne es zu begründen. Wenn Melani das nasse Haar aus dem Nacken nahm, sah Selena zu und dann schnell weg. Niemand sprach darüber.
Am Nachmittag lag die Hitze schwerer. Einige schliefen eine Stunde. Andere tranken schon das erste Bier, obwohl es noch hell war. Die Gürtel vom Vorabend kamen nicht zur Sprache. Sie lagen trotzdem im Raum, jedes Mal, wenn jemand „Ordnung“ oder „zuständig“ sagte und dann abbrach.
Gegen Abend holten sie mehr Alkohol als am Tag zuvor. Wein, hartes Zeug, das jemand im unteren Schrank gefunden hatte, Bier aus dem Kühlfach, das sich von allein nachfüllte. Die Stimmung kippte ins Alberne.
Janine ahmte Herrn Müllers trockenen Ton nach und erklärte den Toaster für zuständig. Katija klopfte auf den Tisch und beantragte eine Abstimmung über das Sofa. Leon grinste und behauptete, er übernehme die Ordnung, solange niemand nachsehe. Selbst Laura lachte einmal kurz, knapp, als wolle sie es nicht zugeben. Chiara schüttelte den Kopf und trank trotzdem weiter. Melani lächelte stiller. Ivan wurde rot, wenn jemand ihn direkt ansprach, und trank schneller, als ihm guttat.
Herr Müller kam später dazu als am Abend zuvor. Er setzte sich diesmal an das untere Ende der Tafel, bestellte sich kein Glas, nahm nur Wasser. Er hörte zu, lächelte an den richtigen Stellen, sagte wenig. Zwischendurch ließ er den Blick über die Runde gehen und blieb, für niemanden sichtbar lang, an Laura. Die Wange leicht gerötet vom Wein und der Sonne, die Bluse wieder angezogen, darunter die kleine, feste Form. Er spürte die Erregung deutlich, warm und ungeduldig, und faltete die Hände auf der Tischplatte, als reiche das aus, sie zu verbergen.
Die Flaschen leerten sich. Jemand schlug Musik vor, jemand anders lehnte ab. Janine wollte wissen, ob die KI tanzen könne. Katija behauptete, sie habe die Kamera in der Ecke eben zwinkern sehen. Es war Unsinn, und alle lachten trotzdem.
Erst als die Unterhaltung das zweite Mal an derselben Stelle hängen blieb, rückte Herr Müller das Glas ein Stück zur Seite.
„Wenn ihr noch Lust habt“, sagte er ruhig, „kenne ich ein gutes Spiel. Karten. Einfach gehalten. Es geht auch um die Keuschheitsgürtel von gestern. Nur als Einsatz, nicht als Zwang. Wer nicht möchte, spielt nicht mit.“
Einen Moment arbeitete nur die Klimaanlage.
Janine setzte das Glas ab und sah ihn an, den Mund schon halb zu einem Scherz geöffnet. Laura steifte sich auf. Chiara nahm die Brille ab und wieder auf. Melani hörte auf zu lächeln.
Herr Müller blieb sitzen, die Hände gefaltet, das Gesicht freundlich und offen, als hätte er nichts gesagt als den Namen eines Gesellschaftsspiels.
**Kapitel 4 – Das Spiel**
Einen Atemzug lang sagte niemand etwas. Das Wasser im Glas von Herr Müller war unberührt. Irgendwo im Haus stellte die KI eine Lüftung leiser.
„Karten“, wiederholte Janine endlich. „Von eins bis dreißig. Jeder eine. Verdeckt. Und wer die niedrigste hat …“
„… trägt drei Monate den Gürtel, hält das Haus sauber und dient den anderen“, sagte Herr Müller. Trocken, als lese er eine Bedienungsanleitung vor. „Ich spiele nicht mit. Ich teile nur aus. Gespielt wird nur, wenn alle mitmachen. Sonst nicht.“
Laura stellte das Weinglas ab, sorgfältig, in die Mitte des Untersetzers. „Nein.“
Chiara schüttelte den Kopf so heftig, dass die Brille verrutschte. „Wir haben das gestern abgelehnt. Das ändert sich nicht, weil jetzt Karten auf dem Tisch liegen.“
Melani verschränkte die Arme unter der Brust. „Ich sitze hier nicht, um so etwas zu spielen.“
Janine lehnte sich vor, die dunkelblonden Haare fielen über die Schulter, der schöne Hintern blieb auf der Stuhlkante. „Es ist ein Spiel. Nur Spaß. Statistisch verliert jemand anderes. Fast immer.“
„Statistisch verliert einer von zehn“, sagte Laura. „Das ist kein Trost.“
Katija lachte, zu hell für die Spannung. „Dann sollen doch die Männer dran glauben. Drei Stück. Gute Chancen.“ Sie stieß Leon mit dem Ellbogen. „Ihr macht mit, oder?“
Leon zuckte die Schultern, selbstsicher nach außen. „Klar.“ Innen lag die Angst schon da, flach und unangenehm. Drei Monate. Kein Abspritzen. Dienen. Er grinste trotzdem.
Jan nickte zu schnell. „Bin dabei.“ Der Blick rutschte wieder zu Chiaras Brust und weg. Die Vorstellung, sie könnte verlieren, war erregend. Die Vorstellung, er selbst könnte verlieren, war es nicht.
Ivan sagte nur: „Ja.“ Die Stimme war dünner als sonst. Er hoffte auf Laura im Gürtel, auf die Golduhr über schwarzem Hightech-Material, und fürchtete gleichzeitig seine eigene Karte, noch bevor sie existierte.
Herr Müller saß still. Hinter der freundlichen Miene war er gereizt. Vor allem Laura. Diese Haltung. Diese Ablehnung, als wäre sein Haus nicht groß genug für einen Vorschlag. Er wollte, dass sie sich überreden ließ. Sehr. Die Erregung vom Nachmittag war nicht weg; sie lag jetzt unter dem Ärger.
Selena rutschte auf ihrem Stuhl näher zu Melani. Die Brille rutschte eine Spur nach unten. „Hast du Angst?“
Melani drehte den Kopf. „Was?“
„Nur eine Frage.“ Selenas Stimme blieb leise, aber der Satz saß. „Hast du Angst, dass du ziehst?“
Ein paar Köpfe drehten sich. Melani sah sie länger an als nötig. „Das ist keine Angst. Das ist Verstand.“
„Klingt nach Angst“, sagte Selena und errötete sofort, als hätte sie zu laut gesprochen. Innen blieb der andere Gedanke: Melani im Gürtel. Die großen Brüste, die ruhige Art, und darunter etwas, das sich nicht abnehmen ließ.
Janine wandte sich an Chiara. „Du bist ruhig und selbstbewusst. Dann spiel. Wenn du verlierst, tragst du es halt. Wenn nicht, siehst du zu, wie jemand anders drei Monate nicht mehr kann. Das ist doch …“ Sie suchte ein Wort, das noch anständig blieb. „Interessant.“
Chiara griff an den Bügel der Brille. Die sehr großen Brüste hoben sich, als sie tief holte. „Interessant ist das nicht.“
„Alkohol ist auch nicht interessant und trotzdem trinken wir ihn“, sagte Katija und schob Chiara das Glas näher. „Komm. Nur wenn alle mitmachen. Sonst fällt es sowieso flach.“
Laura lachte kurz, ohne Freude. „Ihr redet, als wäre das eine Wanderung.“
Herr Müller sah sie an, nicht länger als höflich erlaubt. „Es bleibt ein Kartenspiel, Frau … Laura. Sie müssen nicht gewinnen. Sie müssen nur mitziehen. Die Anwendung entscheidet hinterher ohnehin mit Mehrheit, falls jemals etwas zu entscheiden wäre.“ Er machte eine kleine Pause. „Sie wirken nicht wie jemand, der vor einer Karte zurückweicht.“
Der Satz war kurz. Mehr sagte er nicht. Innen hoffte er, dass er reichte. Innen war er knapp davor, die Freundlichkeit zu verlieren.
Laura hielt seinem Blick stand. Die kleinere Brust hob sich unter der Bluse nur wenig. Die Golduhr tickte gegen das Glas, als sie nach dem Stiel griff und nicht trank.
Janine hakte nach. „Bestimmt verliert jemand anderes. Und wenn nicht – du bist selbstbewusst genug. Das hast du uns drei Jahre lang erzählt.“
Katija nickte. „Genau. Entweder du oder eine von uns oder einer von denen.“ Sie deutete mit dem Kinn zu Ivan. „Stell dir vor.“
Janine stellte es sich vor. Ivan. Drei Monate. Die schüchternen Hände, die nie eine Frau berührt hatten, und dann dieses Schloss. Der Gedanke war klar und ungebührlich angenehm.
Auch Katija dachte weiter, als der Satz schon gesagt war. Männer. Frauen. Irgendwer, der nicht mehr selbst kommen durfte. Der Gedanke gefiel ihr, und sie lächelte, als gelte das Lächeln nur dem Wein.
Die Männer schwiegen. Sie waren schon dabei. Die Angst saß tiefer, als sie zeigten. Jeder von ihnen sah eine der Frauen vor sich, geschlossen, dienend – und schob das eigene Risiko beiseite, so gut es ging.
Chiara sah zu Melani. Melani sah zu Laura. Laura sah auf den leeren Platz in der Tischmitte, als lägen die Karten schon da.
„Wenn eine nicht mitmacht, fällt es flach“, sagte Herr Müller noch einmal. Höflich. Praktisch. Darunter der Ärger, dass es so lange dauerte.
Selena stieß noch einmal nach, kaum hörbar. „Melani. Hast du Angst?“
Melani atmete aus. „Du hörst nicht auf.“
„Nein.“
Ein langes Schweigen. Die Klimaanlage. Ein Glas, das jemand abstellte.
Chiara setzte die Brille gerade. „Nur weil sonst alle sitzen bleiben.“
Melani nickte knapp. Kein Lächeln. „Gut. Ein Spiel. Mehr nicht.“
Laura brauchte am längsten. Sie strich eine blonde Strähne hinters Ohr, musterte Herr Müller, musterte Janine, musterte den Tisch. „Wenn das Schloss fällt, weil eine fehlt, habt ihr euer Theater umsonst. Also gut. Ich ziehe eine Karte. Und danach reden wir nicht mehr so, als wäre das witzig.“
Janine klatschte einmal in die Hände, zu laut. Katija atmete auf. Leon lachte kurz. Ivan spürte Schweiß in den Handflächen. Jan trank den Rest seines Glases.
Herr Müller stand auf. Die Hausschuhe waren auf dem Stein kaum zu hören. Aus einer Schublade im Sideboard nahm er ein schmales, dunkles Etui, kein Spielkartenkarton aus dem Handel. Drinnen lagen dreißig Karten, matt, ohne Bild, nur Zahlen.
„Ich mische“, sagte er. „Jeder bekommt eine. Verdeckt vor sich. Niemand sieht sie, bevor er dran ist. Dann legt ihr nacheinander auf. Die niedrigste Zahl trägt den Gürtel drei Monate. Sauberkeit. Dienst. Details klären wir, wenn es soweit ist.“
Er mischte langsam, gründlich, die kleinen Hände ruhig. Der Ärger saß noch in ihm, gemischt mit der Erregung, Laura am Tisch zu wissen, festgebunden an eine Regel, der sie eben erst zugestimmt hatte. Chiara gegenüber, die Brust schwer unter dem Stoff. Melani, die nachgegeben hatte.
Er ging einmal um den Tisch. Zehn Karten, verdeckt, eine vor jedem Platz. Die übrigen zwanzig verschwanden zurück ins Etui.
„Dann fangen wir an“, sagte Herr Müller und setzte sich wieder.
Niemand griff nach seiner Karte. Noch nicht. Das Spiel hatte begonnen.
ZWISCHENFRAGE: Wer sollte eurer Meinung nach verlieren?
Mich interessiert eure Meinung.
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RE: Die Keuschhaltungsvilla und die Freundesgruppe.
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Datum:19.09.26 13:31 IP: gespeichert
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Sehr interessant geschrieben.Freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.
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