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eröffnet von Chastityenterprise am 01.01.26 21:05
letzter Beitrag von schinderhennes am 16.02.26 22:51

1. Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 01.01.26 21:05

Hey ihr Lieben im Forum! ✨



Frisch zum Jahresstart wage ich mich auf ganz neues Terrain und präsentiere euch meine allererste Geschichte! 🎉
Ich bin super aufgeregt und würde mich riesig freuen, wenn ihr mal reinlest – natürlich darf auch gerne konstruktives Feedback dabei sein, ich habe noch viel zu lernen!

Mein Plan: Jeden Sonntag soll ein neuer Kapitel-Teiler erscheinen … wenn’s mal hakt, bitte nicht böse sein – dann wird’s eben kurz spannend gelassen. 😉

Ich wünsche euch ganz viel Vergnügen beim Lesen und freue mich auf eure Gedanken!

Euer Chastityenterprise




Die folgende Geschichte ist ein Werk meiner eigenen Fiktion. Alle dargestellten Ereignisse, Handlungen und Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen, lebenden oder verstorbenen, sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Sämtliche Figuren in dieser Erzählung sind volljährig (über 18 Jahre alt).



Dieses Werk verdankt viel den wachsamen Augen und klugen Köpfen aller Probeleser. Für ihre konstruktive Kritik und die Fülle an guten Ideen bin ich zutiefst dankbar.






Die Abschlussfahrt



Prolog



Nach vielen Jahren gemeinsamen Lernens, Prüfungsstress und unzähligen Erinnerungen stand für den 13. Jahrgang endlich ein besonderes Highlight bevor: Die Abschlussfahrt! Ziel der Reise war Amsterdam – eine Stadt, die mit ihrer lebendigen Atmosphäre, kulturellen Vielfalt und einzigartigen Geschichte für alle etwas zu bieten hatte.

Bereits seit mehreren Wochen liefen die Planungen auf Hochtouren. Eine eigens gebildete Schülergruppe kümmerte sich gemeinsam mit den begleitenden Lehrern um Organisation und Ablauf. Dabei standen Fragen nach Unterkunft, Programmgestaltung und Budget im Vordergrund. Die Entscheidung fiel schließlich auf ein zentral gelegenes Hostel, das es der Gruppe ermöglichte, die Stadt auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden – ganz im Sinne der typisch niederländischen Lebensweise. Gemeinsam sollten wir mit dem Zug anreisen. Die Verbindung war phänomenal: Nur einmal Umsteigen und mit wenig Wartezeit!

Das geplante Programm sollte eine gelungene Mischung aus Kultur, Freizeit und Gemeinschaft bieten. Auf der Liste standen unter anderem ein Besuch des Anne-Frank-Hauses, eine Grachtenrundfahrt durch die historischen Kanäle, der berühmte Blumenmarkt sowie ein Abstecher ins Rijksmuseum oder Van-Gogh-Museum. Natürlich blieb auch genug freie Zeit, um in kleinen Gruppen die Stadt auf eigene Faust zu entdecken, durch die Straßenmärkte zu schlendern oder gemütlich in einem der zahlreichen Cafés zu sitzen.

Der besondere Höhepunkt sollte der gemeinsame Abschlussabend sein, an dem der gesamte Jahrgang zusammenkam, um auf die vergangenen Schuljahre zurückzublicken und die bevorstehenden neuen Lebensabschnitte zu feiern.

Die Abschlussfahrt sollte nicht nur ein kulturelles Erlebnis sein, sondern auch den Zusammenhalt stärken und unvergessliche Erinnerungen schaffen, bevor der Ernst des Abiturs begann. Auch für mich wird diese Abschlussfahrt in besonderer Erinnerung bleiben, wie es sich im Laufe der Fahrt noch herausstellen sollte.

Die Vorfreude war groß – und obwohl noch einiges zu planen blieb, war eines sicher: Die Tage in Amsterdam würden für alle ein krönender Abschluss einer langen und ereignisreichen Schulzeit werden.

Was hatte ich jetzt damit zu tun? Ich darf mich kurz vorstellen: Mein Name ist Rudolf Tanner und ich bin seit etwas über 10 Jahren Lehrer an der Schule. Meine Kollegen nannten mich aber meist nur Rudi. Obwohl ich gar nicht in dem Jahrgang unterrichtete, kannte ich die meisten der Schüler von früher; einige davon seit der 7. Klasse. Damals waren es noch (kleine) Kinder. Jetzt waren sie alle schon 18 oder 19 Jahre alt (manche sogar noch älter 🫣 ). Daher war ich freudig überrascht, als der Tutor des Jahrgangs mich fragte, ob ich als dritte Begleitperson mit nach Amsterdam kommen wollte. Der Jahrgang hatte abgestimmt und ich hatte die meisten Stimmen bekommen! Was für ein Lob! Es war ein echt toller Haufen gewesen, klar wollte ich mit.
2. Die Abschlussfahrt: Erster Tag - Das Abenteuer beginnt

geschrieben von Chastityenterprise am 04.01.26 12:27

Erster Tag - Das Abenteuer beginnt



Der Bahnsteig war ein brodelndes Meer aus Rollkoffern, Taschen und aufgeregter Jugend. 56 Personen. 53 Schüler, drei Begleiter. Die Luft vibrierte vor nervöser Energie, ein wildes, unkontrolliertes Geplapper, das von den kalten Wänden des Bahnhofs widerhallte – die letzte Fahrt, der letzte gemeinsame Aufbruch. Als der Zug einfuhr und sich die Zugtüren öffneten erstarb das Gebrabbel, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Sekunden später war der Bahnsteig leer, verschluckt von dem dunklen Bauch des Zuges. Wir hatten einen ganzen Waggon für uns allein. Eine Inszenierung, zu perfekt, um Zufall zu sein.

Der Zug setzte sich mit einem ächzenden Seufzer in Bewegung, gerade als der letzte Koffer in das Gepäcknetz gezwängt wurde. Und dann, wie ein Dammbruch, kehrte der Lärm zurück. Ein Brausen von Stimmen, das mir bewies, dass dreizehn Jahre Schulzeit nicht ausreichten, um jedes Geheimnis auszutauschen.

Wir Betreuer saßen an einem Tisch, eine Insel der vermeintlichen Autorität. Doch mich hielt es nicht lange. Fast sechs Stunden Fahrt lagen vor uns. Ich trieb durch den Gang, von einer Schülergruppe zur nächsten, ließ mir ihre Zukunftspläne erzählen. Immer wieder kam dieselbe, aufgesetzte Frage: “Dürfen wir Sie duzen und Rudi sagen?”
Meine höfliche Verneinung war ein automatisiertes Ritual. Die Regeln mussten gewahrt bleiben, bis zum Ende.

Doch dann war da Luca. Eigentlich Lucienne. Aber für alle nur Luca. Auch für mich, damals in der neunten Klasse, im Chemieraum, wo sie mir als lebhaftes, körperbewusstes Mädchen in Erinnerung geblieben war. Damals schon war sie forsch gewesen. Jetzt war sie optisch eine Offenbarung.

Sie hatte sich für die Fahrt in eine zweiten Haut aus schwarzem Lycra und Spitze gekleidet. Die Leggings umschmiegte jeden Zentimeter ihrer langen, trainierten Beine und ihres runden, festen Pos wie eine liebevolle Hand. Kein störender Saum, der sich in die Kurven schmiegte, kein Schattenwurf, der mehr verbarg, als er zeigte – nur die reine, unverhüllte Form, die sich dem Blick hingab wie ein offenes Geheimnis. Ihr Oberteil war ein Gespinst aus schwarzer Transparenz, darunter zeichnete sich ein Bustier aus dunkler Spitze ab, das die vollen Kurven unterhalb freizügig umrahmte. Es war ein Meisterwerk der Andeutung, das meine Gedanken sofort in eine gefährliche Richtung lenkte. Sie trug diese Kleidung nicht, sie führte sie vor. Jede Bewegung war Kalkül: der selbstbewusste Gang, der herausfordernde Blick, die Art, wie sie in einer Gruppe unwillkürlich den Raum beherrschte, nicht durch Lautstärke, sondern durch eine stille, unumstößliche Präsenz. Sie wusste genau, wer sie war. Und sie zeigte es.

Ein entscheidendes Detail: Seit der elften Klasse war ich für sie nur noch eine Erinnerung. Unsere schulischen Wege kreuzten sich fachlich nicht in der Oberstufe – keines der Fächer, die ich unterrichte, stand auf ihrem Abiturplan. Als Lehrer war ich bedeutungslos für ihren weiteren Weg. Eine wandelnde Autoritätsfigur ohne wirkliche Macht.

Als ich zu meinem Platz zurückkehren wollte, war er besetzt. Stattdessen fand ich einen freien Sitz direkt hinter Luca. Nur eine dünne Rückenlehne trennte uns. In meiner Naivität griff ich zum Handy, scrollte durch Instagram und likte, was mir gefiel – Bilder von sinnlichen Kurven, von verheißungsvollen Blicken, von einer Ästhetik, die mein verborgenes Begehren spiegelte. Ich fühlte mich sicher, hinter einem anonymen Alias. Doch ich war unvorsichtig. Das Konto war öffentlich, meine Vorlieben für jeden einsehbar, der diesen Namen kannte.

Und sie fand ihn: “CodeSirius”. Ein lächerlicher Name, wie sie später spöttisch bemerkte. Sie musste sich irgendwann, lautlos wie eine Katze, umgedreht und über meine Schulter geblickt haben. Sie hatte die Schlüssel zu meiner intimsten Gedankenwelt in der Hand, und ich ahnte davon noch nichts.

In Amsterdam angekommen waren wir alle erschöpft. Doch das Nachtleben am Leidseplein wartete. Nach einem langweiligem Abendessen im Hostel verteilten sich die Schüler in die Bars und Clubs. Meine Kollegen und ich ließen den Abend in einem Pub ausklingen. Irgendwann gingen wir zurück.

Ich saß allein in der stillgewordenen Lounge des Hostels, als die Tür aufging und eine Gruppe Mädchen hereinströmte. Unter ihnen Luca. Sie sah aus, als käme sie direkt von einem Fotoshooting für ein Tabu-Magazin. Ein winziges, schwarzes Top mit einem Knoten zwischen den Brüsten, der das Dekolleté in einen atemberaubenden V-Schnitt zwang. Eine Jeans, die so eng war, dass sie jedes Detail ihres Körpers betonte, von den schlanken Oberschenkeln bis zu dem perfekt geformten Apfelpo. Ihr Haar war zu einem strengen Pferdeschwanz gezähmt, ihre Lippen leuchteten in einem feuchten, fordernden Rot.

Sie entließ ihre Freundinnen mit einem flapsigen “Geht schon mal hoch”. Dann drehte sie sich langsam zu mir. Und ihr Blick traf mich – scharf, gezielt – durch den Dunst des halbleeren Raumes, als wäre alles andere darin plötzlich unscharf und unwirklich geworden.

“Herr Tanner?”, ihre Stimme war ein seidener Schlag, “darf ich mich zu Ihnen setzen?”

Ich nickte, sprachlos. Sie schwebte herüber und setzte sich mir gegenüber in den Sessel. Nicht einfach hinsetzen – sie inszenierte es. Sie ließ sich langsam nach vorne fallen, stützte die Ellbogen auf die Knie und verschränkte die Hände unter dem Kinn. Diese Bewegung war eine gezielte Enthüllung. Der Knoten in ihrem Top spannte sich, die tiefe Spalte zwischen ihren Brüsten öffnete sich mir bis in schwindelerregende Tiefen. Ein goldenes Kettchen glitzerte auf der sanft geschwungenen Haut.

Ich riss meinen Blick hoch, traf auf ihre Augen. Sie fing ihn auf, und ein langsames, wissendes Lächeln breitete sich auf ihren Lippen aus. Dann führte sie, ohne den Blick von mir zu lösen, die Zungenspitze langsam über ihre Oberlippe. Ein simpler, unmissverständlicher Akt, der mir das Blut in die Schläfen trieb.

“Es gefällt mir”, sagte sie leise, während sie sich wieder aufrichtete, “wie Sie mich anschauen. Und wenn Sie glauben, ich merke es nicht.” Sie spielte mit dem Kettchen, zog es sanft empor und ließ es wieder zwischen ihre Brüste verschwinden. Meine Augen folgten jeder Bewegung, und ich bewunderte ihre Haut. “Gefällt Ihnen, was Sie sehen?”

Ich war gefangen. Die Welt um uns schrumpfte auf diesen Sesselkreis, auf ihren Duft nach Vanille und verbotener Blüte, auf das pochende Drängen in meinen Schläfen. “Ähm, ja”, brachte ich hervor. Es klang erbärmlich.

“Gut.” Das Wort war ein Urteil. “Denn ich mag Sie auch. Und Sie werden mir noch sehr nützlich sein.” Ihr Lächeln wurde kalt, berechnend. “Ich habe nämlich Ihren geheimen Instagram-Account gefunden. CodeSirius.” Sie spuckte den Namen verächtlich aus. “So einfallslos. Und Ihre Likes… eine sehr offenherzige Lektüre. Sehr aufschlussreich für das, was ich mit Dir vorhabe.”
3. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Figo am 08.01.26 22:06

Also, ich mag das Pacing der Geschichte. Auch dass schon zwei Teile rum sind und wir ja noch gar nichts von den zu behandelnden Fetischen wissen, während für die beiden Hauptpersonen ja schon alles klar ist.

Dafür, dass das deine erste Story ist, machst du extrem viel richtig. Auch dass du Dinge für meinen Geschmack etwas zu ausschweifend und blumig beschreibst, passt aber zur klischeehaften Ich-Erzählung eines Lehrers. Wenn ich an meinen Deutschlehrer zurückdenke, würde der wahrscheinlich einen ähnlichen Wortlaut anschlagen.

Ansonsten ein super Einstieg. Die harten Anfängerfehler wie detaillierte Körperbeschreibungen oder ein Vorstellungstext zur Einleitung hast du ausgelassen. Beide Teile hatten einen Cliffhanger, der zumindest bei mir Fragen offen gelassen hat. Details, die nicht geschichtsrelevant sind, aber die Charakteristika ausmachen, sind vorhanden. Ich habe echt nicht viel zu nörgeln.

Richtig gut. Meine ersten Geschichten waren nicht im Ansatz auf dem Niveau.
4. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 09.01.26 19:02

Lieber Figo,
danke für die Kritik!

Eine Woche ist ganz schön lang... Ich versuche zweimal pro Woche zu posten. Mal gucken...

Weiter gehts... mit dem ersten Tag:







Mein Geist raste, doch mein Körper war zu Eis erstarrt. Sie stand auf, und in einer fließenden Bewegung beugte sie sich über mich. Ihre Hände griffen nach den Armlehnen meines Sessels, kappten dadurch jede Fluchtmöglichkeit. Ihr Atem, warm und süß, strich über meine Lippen. Der Duft ihres Parfüms betäubte mich.

Sie kam so nah, dass unsere Nasen sich fast berührten. In ihren Augen sah ich keinen Triumph, nur absolute Kontrolle. "Ich habe Dich", flüsterte sie, und jedes Wort war ein glühender Nagel. "Ab jetzt tust du, was ich dir sage. Oder ich sorge dafür, dass deine ganz privaten Vorlieben die Runde durch jede WhatsApp-Gruppe dieser Schule machen." Sie musterte mein entsetztes Gesicht, und ihr Lächeln wurde zu einer grausamen Grimasse der Zufriedenheit. Zum Abschied formten ihre feuchten, roten Lippen einen lautlosen Kuss. "Du wirst mir noch gute Dienste leisten. Jetzt Schlaf gut. Träume etwas heißes von mir."

Dann war sie weg. Sie ließ mich zurück, zitternd, mit klopfendem Herzen und einer lähmenden Mischung aus Angst und bekenntniserzwungener Erregung. Es dauerte lange, bis ich die Kraft fand, aufzustehen und in mein Zimmer zu taumeln.

Dort lag es. Ein schmaler, gefalteter Zettel, unter der Tür hindurchgeschoben. Ich hob ihn auf, und ein vertrauter Hauch von Vanille und ihrer persönlichem Blumenduft stieg mir in die Nase – ein Duft, der jetzt nach Besitz und Drohung roch. Mit zitternden Fingern entfaltete ich das Papier.

In ihrer geschwungenen, bestimmten Handschrift stand ein einziger Satz:

»Du gehörst jetzt mir.«

Darunter, in demselben kräftigen Rot, das ihre Lippen geschmückt hatte, der Abdruck eines vollen Kussmundes. Ein Siegel. Ein Brandmal.

Ich ließ mich aufs Bett fallen, den Zettel an meine Brust gepresst. Der Duft hing im Raum, unausweichlich, und wickelte sich um jeden meiner Gedanken. Es war keine Einladung. Es war eine Besitzergreifung. Die Worte brannten sich hinter meine Augenlider:

»Du gehörst jetzt mir.«

Und in der Stille meines Zimmers, beschämt und fasziniert zugleich, wusste ich, dass es die Wahrheit war.

Die Nacht war lang, und jeder Gedanke kreiste um sie, um ihre Berührung, ihre Drohung und das gefährliche Versprechen, das in ihrer letzten Geste gelegen hatte. Das Spiel hatte begonnen. Und alle Regeln gehörten ihr.




Zweiter Tag – Das Spiel der Erniedrigung




Obwohl mir die lange Reise in den Knochen lag und ich völlig erschöpft war, fand ich keinen Schlaf. Der Wecker riss mich viel zu früh aus einem unruhigen Dämmern, und ich fühlte mich wie gerädert. Die Worte Lucas kreisten unaufhörlich in meinem Kopf, ein bedrohlicher Ohrwurm. In meinem Zimmer hing noch immer der dezente Hauch ihres Parfüms – Vanille und verbotene Blüte –, ein unsichtbares Band, das sie an mich geknüpft hatte. Was wollte sie? Was verbarg sich hinter »gute Dienste leisten«? Ich verstand es nicht, und mein Geist produzierte ein tierisches, unkontrollierbares Kopfkino. Die Welt um mich herum hatte ihren Sinn verloren.

Aufstehen, duschen, anziehen – alles vollzog sich in einem automatischen, traumwandlerischen Trott. Ich war körperlich anwesend, doch mein Bewusstsein war noch immer in der Nacht gefangen. In meinem Zimmer fiel mein Blick erneut auf den Zettel. Ich nahm ihn, presste ihn gegen mein Gesicht und sog tief den verblassenden Duft ein, der mich sofort wieder in ihren Bann zog. Mein Daumen strich über den Abdruck ihres Kussmundes. »Du gehörst jetzt mir.« Die Worte blieben ein undurchdringliches Rätsel.

Auf dem Gang zum Frühstücksraum begegneten mir die ersten Schüler. „Guten Morgen, Herr Tanner!“ riefen sie munter. Dann überholte mich Luca. Ihre Anwesenheit traf mich wie ein elektrischer Schlag. „Guten Morgen! Sie sehen aber gar nicht ausgeschlafen aus“, sagte sie, und ihr Lächeln war ein vielsagendes, gefährliches Blinzeln. Mein Verstand strauchelte. Gestern Abend noch das private, fast schon intime ‚Du‘, jetzt wieder die distanzierte Höflichkeitsform. Was trieb sie? Welches Spiel spielte sie?

Zuerst brauchte ich einen Kaffee. Die Schlange war kurz, die meisten saßen bereits am Tisch und aßen. Gerade als der Automat surrend meine Tasse füllte, stand sie plötzlich neben mir. Ihr Blick glitt flink durch den Raum, dann senkte sie die Stimme zu einem verführerischen, doch unmissverständlichen Befehl: „Gib mir deine Tasse.“ Ihre Worte duldeten keinen Widerspruch. Mechanisch reichte ich sie ihr. Mit einer Geste, die zwischen Herausforderung und Hingabe schwebte, beugte sie sich vor. Ihr Mund stand einen Augenblick lang leicht geöffnet, feucht und verheißungsvoll, bevor sie – langsam, absichtlich – einen einzelnen, klaren Tropfen ihres Speichels in die dampfende Tasse fallen ließ. Ein stiller Akt der Übergabe, der in der Hitze sofort verschwand und doch alles veränderte. Ein perfekter Tropfen, der sich mit dem Kaffee vermischte – ein dunkles, persönliches Siegel. „Wer so etwas liked, muss auch mal in den Genuss kommen“, zischte sie und drückte mir die Tasse zurück in die Hand. „Und wehe, du trinkst sie nicht brav aus.“

Dann drehte sie sich um und ging. Ich konnte nicht anders, als ihren sich wiegenden Gang zu verfolgen, die Art, wie der Stoff ihrer Jeans jeden Muskel ihres perfekt geformten Pos umspielte. Es wirkte absichtlich, eine stumme Herausforderung. Ich stand mit offenem Mund da, die dampfende Tasse, plötzlich ein Zeugnis unserer verworrenen Nähe, in der Hand.

In diesem Moment durchfuhr es mich: Sie hatte alles gesehen. Meine Likes. Die Reels. „I ordered extra cream.“ Oh Gott. Da war ja noch mehr. Viel mehr. Intimes. Peinliches. Ich war enttarnt, wehrlos und ihr ausgeliefert. Mein Appetit war vergangen. Gedankenverloren ließ ich mich auf einen Stuhl fallen, nippte an dem Kaffee, der nun einen Teil von ihr in sich trug und ihre Dominanz widerspiegelte. Ich versuchte verzweifelt, einen klaren Gedanken zu fassen.

„Hey, alles in Ordnung? Du siehst blass aus.“ Mein Kollege riss mich aus der Lähmung. „Nein, alles klar, ich bin nur müde“, log ich mit belegter Stimme und schob mich Richtung Frühstücksraum. Es gelang mir, ein Brötchen hinunterzuwürgen. Es schmeckte nach nichts. In mir drehte sich ein Karussell aus Angst, Scham und einer unheimlichen, aufkeimenden Erregung.

Ich schloss die Augen. Die Welt drehte sich, haltlos, orientierungslos. Gedanken kollidierten, zersplitterten, jagten sich. Alles verschwamm – die Vergangenheit, eine Zukunft, die plötzlich bedrohlich unsicher war. Je fester ich die Lider schloss, desto lauter wurde das Rauschen, und desto deutlicher wurde ihr Gesicht darin. Warum ich? Mit ihrer traumhaften Figur, ihrer tödlichen Aura, konnte sie sich jeden nehmen. Was wollte sie bei einem alternden Lehrer? Zugegeben, im Verborgenen hatte ich immer Sehnsüchte gehegt, die mit Führung, mit Hingabe zu tun hatten… Dinge, die im beruflichen Alltag absolut tabu waren. Luca, diese junge Anführerin, hatte diesen wunden Punkt mit der Präzision eines Scharfschützen erkannt und spielte nun ihre Trümpfe aus. Besaß sie, diese 19-Jährige, wirklich die dominante Reife, um mich so zu führen? Ihr eisernes Selbstbewusstsein ließ kaum einen Zweifel.

Der Frühstücksraum leerte sich. Ich nippte an dem mittlerweile kalten Kaffee, als sie plötzlich wieder da war. Ich hatte sie nicht kommen hören. „Darf ich Ihnen noch einen Kaffee bringen?“ Ihr Auftauchen ließ mich zusammenzucken. „J-ja, bitte“, stammelte ich. Sie war mit meiner Tasse verschwunden und kehrte zurück, als wir völlig allein waren. Sie trat so nah an mich heran, dass ich die Wärme ihres Körpers spürte und ihr Parfüm mich betäubte. Unsere Kleidung berührte sich fast. „Wieder mit meiner sehr persönlichen Note“, flüsterte sie, ihr Atem streifte mein Ohr. „Du musst keine Angst haben. Solange du tust, was ich dir sage, bleibt es unser kleines Geheimnis. Und es wird mir großen Spaß machen, dich an deine Grenzen zu führen… und vielleicht auch ein Stückchen darüber hinaus. Weigerst du dich jedoch…“ Sie machte eine winzige, bedeutungsvolle Pause. „…dann sorgen ein paar Screenshots für eine ganz besondere Art von Aufregung.“ Dann war sie fort. Ich starrte ihr nach, wie ein gefangenes Kaninchen, gebannt vom Blick der Schlange. Sie hatte mich. Sie hatte mich wirklich bei den Eiern gepackt. Das konnte meinen Job, meine Existenz kosten. Ich hatte keine andere Wahl. Ich musste mitspielen.

Die Grachtenfahrt war eine surreale Pause. Die Schüler lachten, der Kapitän dozierte. Ich döste vor mich hin, bis mein Blick auf Luca fiel. Sie starrte mich an, riss demonstrativ die Augen auf und deutete auf ihr Handy. Mein Herz setzte aus. Ich griff nach meinem Gerät. Nichts. Dann der Gedanke: Insta. Mit zitternden Fingern loggte ich mich in den geheimen Account ein. Eine neue Nachricht von »Lady L.« blinkte.
5. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von ChasHH am 10.01.26 06:11

Oweia, wenn solche Personen Blut riechen, gibt es kein Entkommen mehr.
Die jungen Leute von heute können mittels IT etc. alles rausfinden und jeden erpressen. Man muss echt aufpassen, welche Fetische man wo postet.
6. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 11.01.26 16:37

... weiter gehts:




Eine neue Nachricht von »Lady L.« blinkte.

Du besorgst dir nach der Tour Nippelklammern mit Verbindungskette. Beim Treffen im Anne-Frank-Haus trägst du sie. Auf mein Zeichen zeigst du mir diese als Beweis. Wie, ist dir überlassen. Steh jetzt auf und geh nach vorn. Zeig mir, dass du verstanden hast.





Mir wurde heiß und eiskalt zugleich. Das vertraute ‚Du‘. Wie lange sollte ich das noch akzeptieren? Wie zum Teufel sollte ich ihr das zeigen? Mit stockendem Atem murmelte ich meinen Kollegen etwas von Seekrankheit vor und stand auf. Als ich an Luca vorbeiging, nickte ich ihr kaum merklich zu. Ein triumphierendes, verschwörerisches Lächeln war ihre Antwort. Am Bug lehnte ich mich gegen die Reling und starrte in das trübe Wasser. In was war ich da nur hineingeraten? Es war kein Spiel mehr. Es war Ernst. Und doch, tief in mir regte sich ein widerwilliger, schuldbehafteter Reiz. Eine perverse Faszination.

Nach der Tour schlug ich die Einladung meiner Kollegen zum Essen aus. Google Maps führte mich zu einem diskreten Sex-Shop. Zwanzig Minuten später hielt ich zwei rutschfeste Nippelklammern mit einer feinen Kette in der Hand. Mein Plan: Ich würde die Kette um einen Knopf meines Hemdes in Brusthöhe wickeln. Ein diskreter Zug genügte, um den Beweis zu erbringen. Ich würde sie erst kurz vor dem Treffen anlegen.

Die Zeit bis zum Anne-Frank-Haus verbrachte ich in einem Café. Als ich meinen Kaffee trank, dachte ich ‚Irgendetwas fehlt‘. Ich musste unwillkürlich grinsen, dann lachen. Sie hatte mich bereits so sehr in ihrem Bann, dass ich ihre Erniedrigung in meinem Kaffee vermisste. Diese Erkenntnis war erschreckend und aufregend zugleich. Sie besaß eine brutale Fantasie, und irgendwo in mir, jenseits aller Vernunft, sehnte ich mich danach, von ihr geführt zu werden.

Kurz vor dem Museum suchte ich eine Toilette auf. Die gummiumzogenen Metallzangen schlossen sich mit einem leisen Klick um meine Brustwarzen. Ein scharfer, klarer Schmerz, der sofort in ein dumpfes, forderndes Pochen überging. Ich schloss das Hemd, legte die Kette wie geplant um den Knopf. Es war kaum sichtbar.

Vor dem schwenkbaren Buchregal im Museum erwartete sie mich. Luca stand da, die Arme vor der Brust verschränkt, ihr Blick war Befehl genug. Sie musterte mich, dann nickte sie einmal. Ich öffnete meine Jacke einen Spalt, fasste mit zwei Fingern die Kette und zog sie leicht straff. Ein weiteres, zufriedenes Nicken von ihr. Dann drehte sie sich wortlos um und verschwand im Hinterhaus. Ich starrte auf ihre schmale Taille, den perfekten Schwung ihres Pos unter dem engen Stoff, und wusste, dass ich ihr bereits rettungslos verfallen war.

Beim Verlassen des Museums spürte ich plötzlich ihre Präsenz neben mir. Sie blieb keinen Moment stehen, sondern flüsterte im Vorbeigehen direkt in mein Ohr, ihre Lippen berührten dabei fast meine Haut: „Die bleiben dran, bis ich es sage.“ Ihr heißer Atem und die Worte ließen einen Schauer über meinen Rücken laufen. Dann war sie in der Menge verschwunden. Ich blieb stehen, spürte das ziehende, surrende Gefühl der Klammern unter meinem Hemd – ein ständiger, schmerzhaft-süßer Reminder daran, wem ich jetzt gehörte.

Bis zum Abendbrot im Hostel blieb Zeit zur freien Verfügung. Langsam schlenderte ich mit meinen Kollegen zurück. Immer wieder trafen wir auf kleine Grüppchen unserer Schüler. Sie winkten, plauderten und erzählten von ihren Plänen – Shopping, Kinobesuche, das übliche Programm. Im Hostel sank ich mit meinen Kollegen in die Sessel der Lounge. Mittlerweile waren die Klemmen eine konstante, fordernde Präsenz. Sie schmerzten nicht stark, doch das subtile Ziehen und die stete Angst, ihre Umrisse könnten sich unter dem Stoff meines Hemdes abzeichnen, zehrten an meinen Nerven.

Das Abendessen war eine Qual der Erwartung. Meine Blicke schweiften unentwegt suchend durch den Raum, bis sie auf Luca fielen. Sie schien mich zu ignorieren, widmete sich ihrem Essen, als existierte ich nicht. Schon wollte ich die Hoffnung aufgeben – da traf mich ihr Blick. Durchdringend, klar, befehlend. Ein kaum sichtbares Nicken. Verstohlen, mit einer Hand unter meiner geöffneten Jacke, zog ich leicht an der Kette. Ein kurzer, demonstrativer Zug. Ihre Lippen verzogen sich zu einem flüchtigen Lächeln der Zustimmung. Dann nahm sie ihr Tablett, erhob sich und gab mir mit einem kaum merklichen Kopfnicken das Zeichen, ihr zu folgen.
7. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 14.01.26 16:20

Im Nebenraum, wo das schmutzige Geschirr abgestellt wurde, wartete sie auf mich. Kaum hatte ich mein Tablett abgegeben, drehte sie sich blitzschnell um und bevor ich reagieren konnte, griff ihre Hand unter mein Hemd, fasste die Kette und riss mit brutaler, entschlossener Kraft daran.

Ein blendender, weißer Schmerz zerfetzte mich. Es fühlte sich an, als würden die Klemmen mir die Brustwarzen abreissen. Ein erstickter Schrei brandete in meiner Kehle hoch, doch im selben Moment schlug ihre andere Hand mir auf den Mund, erstickte den Laut zu einem dumpfen, tierischen Grunzen. Die Welt verschwamm, Tränen schossen mir schmerzhaft in die Augen. So eine grausame, entmenschlichende Qual hatte ich noch nie erlebt.

„Ist alles in Ordnung bei Ihnen, Herr Tanner?“ Ihre Stimme klang gespielt besorgt, aber ihre Augen funkelten vor kalter Genugtuung. „Kommen Sie, ich helfe Ihnen.“ Sie griff mir mit eisernem Griff unter die Arme und dirigierte mich, halb ohnmächtig vor Schmerz, zurück in die Lounge, wo sie mich auf einen Sessel fallen ließ. Niemand hatte etwas bemerkt. Die Szene war lautlos, intim und vernichtend gewesen.

Sie beugte sich zu mir herab, ihr Mund so nah an meinem Ohr, dass ich ihren warmen Atem spürte. „Um 22 Uhr besuche ich dich in deinem Zimmer“, flüsterte sie, und ihre Stimme war ein süßes Gift. „Ich habe noch eine Überraschung für dich.“ Dann richtete sie sich auf, ihr Gesicht erhellte sich zu einem fröhlichen, unschuldigen Lächeln, und sie schwebte davon. Ich blieb zurück, zitternd, mit einem pochenden, brennenden Feuer in der Brust. Jetzt verstand ich den perfiden Sadismus dieser kleinen Metallwerkzeuge. Der akute Schmerz ließ langsam nach, aber ein tiefes, rhythmisches Pochen blieb, eine stumme Erinnerung an ihre absolute Kontrolle.

Während ich da saß, wurde mir die gespaltene Natur Lucas schmerzhaft bewusst. Da war die höfliche, distanzierte Schülerin, die mich in der Öffentlichkeit korrekt siezte. Und da war diese andere, diese dämonische Puppenspielerin, die mich mit ein paar gezielten Handgriffen und Worten willenlos machte. Ich war in eine absurde, gefährliche Situation geraten. Und doch, in der tiefsten, verborgensten Kammer meiner Seele, wehrte ich mich nicht wirklich dagegen. Das Spiel mit ihrer Dominanz, die geheime Schärfe der Demütigung – es erregte mich auf eine Weise, die mich mit Scham und Faszination zugleich erfüllte.

Den Rest des Abends verbrachte ich mit meinen Kollegen in der Lounge. Wir beobachteten die Schüler beim Kicker, beim Rundlauf an den Tischtennisplatten. Alles schien normal, unbeschwert. Wir sprachen über die anstehenden Prüfungen und lästerten über Kollegen. Doch unter der Oberfläche meiner Teilnahme brodelte die Erwartung. Die Zeit wurde zu einem trügerischen Schleier.

Um 21:55 Uhr verließ ich die Lounge und ging auf mein Zimmer. Der kleine Tisch war noch unverändert, der gefaltete Zettel lag darauf und verströmte nur noch andeutungsweise seinen süßen, beherrschenden Duft. Ich setzte mich. Mein Handy lag neben dem Zettel, und ich starrte in immer kürzeren Abständen auf die Uhr. Um Punkt 22:00 Uhr öffnete sich die Tür – ohne Anklopfen, wie mit einer Selbstverständlichkeit trat Luca ein. Sie schloss die Tür hinter sich, und ihr Blick fiel sofort auf den Zettel. Ein diabolisches, triumphierendes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Ich starrte sie wie gefesselt an.

Sie sah atemberaubend aus. Ihr langes Haar fiel glatt und schwer über ihre Schultern. Sie trug eine schwarze Bluse aus einem weichen, dehnbaren Stoff, die sich wie eine zweite Haut um ihren Oberkörper schmiegte, der Ausschnitt hoch und keusch geschlossen. Dazu eine türkisfarbene Seidenhose, die jeden Schritt in ein sanftes Rauschen hüllte. Ein Bild kontrollierter, eleganter Verführung.

„Gefällt‘s dir?“ Ihre Stimme schnitt durch die Stille. „Keine Sorge, das ist Absicht.“ Dann erlosch ihr Lächeln, ersetzt durch eisige Strenge. „Na, hast du dich von deinem kleinen Wehwehchen erholt?“ Der Sarkasmus in ihrer Stimme war messerscharf. Ich öffnete den Mund zu einer Erwiderung, doch sie schnitt mir mit einer herrischen Geste das Wort ab. „Halt den Mund! Das interessiert mich nicht. Dein Account, deine Likes… knapp tausend Reels. Nichts für zarte Gemüter. Ich habe alles. Screenshots. Backups.“ Sie ließ die Worte wie Steine fallen. „Also spar dir jeden Gedanken an Widerstand oder Löschungen.“

Eine eiskalte Angst kroch in mir hoch. Sie ließ mir keine Zeit zum Atmen. „Hier ist der Deal: Du tust, was ich sage, und alles bleibt unser kleines Geheimnis. Das ist mein Versprechen. Weigerst du dich…“ Sie machte eine kunstvolle Pause. „…dann sorgen ein paar gut platzierte Bilder für eine unvergessliche Abiturfeier. Was hältst du davon?“ Sie wartete keine Antwort ab. „Ach was, ich weiß doch, dass es dir gefällt. Genauso sehr wie mir.“

Plötzlich, als würde ein Schalter umgelegt, kehrte das teuflische Lächeln auf ihr Gesicht zurück. „Aber genug der ernsten Worte. Deine Überraschung.“ Sie zog etwas aus ihrer Tasche. „Hier. Meine alte Zahnbürste. Ist das nicht lieb von mir? Deine brauchst du nicht mehr. Wo ist sie?“

Völlig überrumpelt stammelte ich: „Im Bad.“
Die Reaktion war blitzschnell und brutal. Ihre flache Hand traf meine Wange mit einer Wucht, die meinen Kopf zur Seite riss. Ein brennender Schmerz durchzuckte mich. „Das heißt: ‚Im Bad, Lady L.‘! Und, wenn wir allein sind, ist Ansprache ist SIE! Ist das klar?“ Ihr Blick war eisstarr. „Also? Noch einmal.“

„Meine Z… meine Zahnbürste liegt im Badezimmer, Lady L.“, presste ich hervor, die Wange glühend.

Zufrieden nickte sie, verschwand im Bad. Ich hörte ein kurzes, scharfes Geräusch – das Zerbrechen von Plastik –, gefolgt vom Rauschen der Spülung. Sie kam zurück. „Deine neue Bürste liegt hier. Jetzt machst du dich bettfertig. Und dann gehst du ins Bett. Für dich ist Feierabend.“

„Ja, Lady L.“

Kaum hatte sie es ausgesprochen, drehte sie sich auf dem Absatz um und verließ das Zimmer. Bevor sie die Tür von außen schloss, rief sie mit lauter, für den Flur bestimmter Stimme: „Gute Nacht, Herr Tanner, und gute Besserung!“

Dann war Stille. Ich zog mich mechanisch um. Im Bad starrte ich auf die fremde, blaue Zahnbürste auf dem Waschbeckenrand. Der Gedanke, sie zu benutzen, war widerwärtig und auf unerklärliche Weise intim. Vielleicht hatte sie sie für andere Dinge benutzt… Ich schüttelte den Gedanken ab, putzte mir gehorsam die Zähne. Der Geschmack war fremd, mintig, aber durchdrungen von der Vorstellung von ihr.

Im Bett roch die Luft noch immer leicht nach ihrem Parfüm. Ich war hellwach. Das Handy in der Hand, scrollte ich mechanisch – bis mir das Herz stehen blieb.

Da war es. Ein Foto, offenbar auf der Bootstour aufgenommen, als ich gähnte. Mein Gesicht, amateurhaft ausgeschnitten, war in ein anderes Bild montiert. Ich blickte darin nach oben, den Mund schmerzhaft weit geöffnet. Über mir, eine junge Frau, die mir gerade in den geöffneten Mund spuckte. Die Bildunterschrift:

„Mummy füttert dich.“

Absender: Lady L.

Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken. Ich loggte mich aus, warf das Handy von mir und drehte mich zur Wand. Stille, bittere Tränen brannten in meinen Augen. Ich weinte mich schließlich, erschöpft und gebrochen, in einen unruhigen Schlaf.
8. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von ChasHH am 14.01.26 21:23

Das habe ich kommen sehen. Jetzt ist er in ihrer Hand. Fiese Schlange.
9. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 17.01.26 18:55

Dritter Tag – In den Ketten der Lust



Das Kissen war noch feucht, als ich am nächsten Morgen erwachte. Der Gedanke, mit Luca sprechen zu müssen, nagte an mir, doch wie sollte ich das anstellen, wo sie doch alle Fäden in der Hand hielt? Mein Blick hing an der Decke, als ich plötzlich einen Schatten unter der Tür wahrnahm. Ein leises Rascheln, dann schob sich ein Blatt Papier in meinen Raum, bevor der Schatten wieder verschwand.

Ich stand auf, und lange bevor ich den gefalteten Zettel berührte, umwehte mich ihr Duft. Mein Herz schlug wie ein Gefangener gegen meine Rippen, als ich das Papier aufhob und entfaltete. In ihrer geschwungenen Schrift stand:

Dein Auftrag für heute Vormittag: Du gehst shoppen! Besorge dir schöne (!) Damenunterwäsche und schöne(!) Nylonstrümpfe! Den Kassenbon übergibst du mir beim Mittagessen. Diese Sachen wirst du heute Nachmittag bei der Stadtführung tragen und mir natürlich zeigen.

Wenn du dir ein paar Bonuspunkte erarbeiten möchtest, dann suchst du dir ein Piercingstudio aus, dem du vertrauen würdest! Lady L.

PS: Die Bonuspunkte wirst du schneller benötigen, als du denkst!


Dieses teuflische Geschöpf! Ich hatte mir den Vormittag ganz anders vorgestellt. Das konnte sie nicht ernst meinen. Und was sollten diese ominösen Bonuspunkte? Sie konnte mich mal! Wutentbrannt zerknüllte ich den Zettel und schleuderte ihn durch den Raum, doch die Bewegung verteilte nur ihren Duft noch intensiver, bis ich ihm nicht mehr entfliehen konnte. Luca umgab mich, selbst wenn sie nicht anwesend war.

Ich musste mich sammeln. Eine Dusche sollte helfen. Anschließend putzte ich mir gehorsam die Zähne – erneut mit ihrer Zahnbürste. Als ich mein Zimmer verließ, hatte sich meine schlechte Laune fast verflüchtigt. Viele Schüler grüßten mich freundlic h und erkundigten sich nach meinem Befinden. „Danke, viel besser!“, antwortete ich, und mir kam die Lüge leicht und doch schwer über die Lippen. Kurz vor dem Frühstücksraum kam mir Luca entgegen. „Schön, dass es Ihnen besser geht! Soll ich Ihnen einen Kaffee mitbringen?“ Da sie nicht allein war, blieb mir nur die höfliche Maske. „Danke, das wäre sehr lieb.“ In mir brannte der Wunsch, sie zur Rede zu stellen, doch die Gelegenheit war unpassend.

Als ich mich setzte, schwebte sie schon wieder heran und reichte mir eine heiße Tasse mit Kaffee. Für den Bruchteil einer Sekunde formten ihre Lippen einen lautlosen Kussmund. Also doch wieder speziell gewürzt, durchfuhr es mich. Ich versuchte, in Ruhe zu frühstücken, während mein Blick immer wieder zu ihrem Tisch wanderte. Sie war in eine hitzige Diskussion mit ihren Mitschülern vertieft, es ging um Shoppingpläne. Hoffentlich sieht mich niemand in der Damenabteilung, schoss mir panisch durch den Kopf. In diesem Moment wurde mir schlagartig klar, dass ich ihren Befehl ausführen würde – statt, wie geplant, nach Computerteilen zu suchen.

Ich nutzte die Zeit, sie zu beobachten. Sie lachte, diskutierte und gestikulierte. Ihre Lach war ansteckend, hell und ungezwungen, und selbst ich, der das Gespräch nicht verstand, musste unwillkürlich lächeln. Es war bizarr, diese zwei Seiten in einer Person vereint zu sehen.

Ich träumte noch vor mich hin, als der Raum sich langsam leerte. Schließlich war ich der Letzte. Die plötzliche Stille wurde von meinen Kollegen Antonia und Jan durchbrochen, die neben mir auftauchten. „Was ist los mit dir?“, fuhr Antonia mich an. „Wir dachten, wir unternehmen etwas gemeinsam, aber du träumst vor dich hin und verschwindest abends sofort. So kenne ich dich gar nicht.“
„Ich weiß auch nicht… gestern Abend ging es mir nicht gut. Es tut mir leid. Es hat nichts mit euch zu tun!“, stammelte ich eine unbeholfene Verteidigung.
„Wir fahren heute ins Zuiderzeemuseum. Kommst du wenigstens mit?“
„Sehr gerne, aber ich muss absagen. Ich habe in der Stadt etwas Wichtiges zu erledigen.“ Die Ausrede kam mir hohl vor.
„Na dann, viel Erfolg“, sagte Antonia enttäuscht. Jan schüttelte nur wortlos den Kopf, und beide gingen. Ich blieb zurück, mit einem Kloß im Hals und Tränen in den Augen, weil ich meine Kollegen im Stich ließ.

Es war bereits 10 Uhr. Bewaffnet mit einem Rucksack machte ich mich auf den Weg in die Innenstadt. Mein erstes Ziel: C&A. Ich hoffte inständig, keinem Schüler in der Damenabteilung zu begegnen. Meine vorgeschobene Ausrede – ‚Für eine Freundin‘ – klang in meinem Kopf schon erbärmlich.

Vor dem Geschäft blieb ich eine kleine Ewigkeit stehen. Die Damenabteilung lag natürlich im Erdgeschoss, für jeden sichtbar. Mit pochendem Herzen betrat ich die Halle. Langsam durchquerte ich die Abteilung, mein Blick huschte suchend über die Regale und die wenigen Kunden. Kein bekanntes Gesicht. Vorsichtig nutzte ich die Rolltreppe nach oben, griff mir wahllos einen Pulli, um später die heiklen Einkäufe darunter zu verstecken.

Hier oben war die Luft rein. Also fuhr ich wieder nach unten und orientierte mich neu. Ein Schild mit der Aufschrift »Dessous« wies mir den Weg. Ich schlenderte scheinbar gelangweilt in die Richtung, setzte mich dann auf eine Bank und tat so, als würde ich mein Handy studieren. Unter meinen Wimpern hindurch spähte ich in die Gänge, die mit Büstenhaltern, Höschen und Spitzentops gesäumt waren.

Schließlich stand ich auf. Ein knallrotes Höschen, verziert mit einem Meer von schwarzer Spitze, schien mich geradezu anzustarren. Das würde ihr stehen, dachte ich unweigerlich, sollte ich ihr auch eins kaufen? Verdammt, was stimmt nicht mit mir?

Meine Hand griff wie von selbst zu: Größe S – zu klein. Ich suchte fieberhaft, fand schließlich Größe L und verstaute das gute Stück blitzschnell unter dem Pulli. Nun noch die Strumpfhosen. Nach kurzer Suche fand ich das Regal. Die Auswahl war überwältigend. Ich griff schließlich zu einem Zweierpack in Hautfarbe, Größe L, 30 DEN. Damit war der Einkauf fast vollendet.

An der Kasse bemerkte ich, dass ich auf die Preise gar nicht geachtet hatte. Ein erleichtertes Aufatmen: Gerade einmal 31 Euro. Der Bon und die Tüte wurden mir in die Hand gedrückt. Ich verstaute alles im Rucksack und verließ das Geschäft, als hätte ich einen Diebstahl begangen.

Draußen atmete ich tief durch. Warum diese Aufregung? Und warum dieser Gedanke, Luca sexy Wäsche zu kaufen? Sie war meine Schülerin! Ich schüttelte den Kopf, um die Vorstellung zu vertreiben, und wollte mich auf den Rückweg machen, als mir die Bonuspunkte einfielen. Den zerknüllten Zettel kramte ich hervor. Piercingstudio. Ihr Duft stieg mir erneut in die Nase.
Nie im Leben! Und doch… was, wenn ich diese Punkte wirklich bald brauchte? Nur mal gucken, beschloss ich.

Google Maps zeigte eine überraschende Dichte an Studios in der Umgebung. Ich suchte drei mit guten Bewertungen heraus. Das erste wirkte mit seinen düsteren Tattoo-Motiven ziemlich abschreckend. Das zweite existierte gar nicht mehr. Beim dritten jedoch blieb ich stehen. Der Laden machte einen seriösen, fast klinisch sauberen Eindruck. Diskret fotografierte ich die Preistafel an der Wand.

Die Zeit bis zur Stadtführung verstrich im Nu. Da ich nicht mehr zurück ins Hostel konnte, ließ ich mich in einem Straßencafé nieder, bestellte Kaffee und Kuchen und beobachtete das vorbeiziehende Leben. Der Wecker riss mich aus meinen Gedanken. Oh Mist!

Eilig suchte ich eine öffentliche Toilette auf. In der engen Kabine zog ich den roten Spitzenslip einfach über meine eigene Unterwäsche. Dann packte ich die Strumpfhose aus. Schon beim behutsamen Entfalten gab das erste Nylon mit einem kaum hörbaren Ziss nach – eine perfekte Laufmasche zierte nun den Stoff. Verdammt. Die zweite ging besonders vorsichtig an. Das erste Bein glitt mühsam hinauf. Beim zweiten jedoch, als ich den Stoff spannte, riss es erneut, diesmal mit einem deutlichen Geräusch. Eine breite Masche zog sich vom Knöchel bis zum Oberschenkel. Nicht nur die Strumpfhose, sondern auch ich war erledigt. Zudem war die Größe zu klein gewählt, sie schnitt ein und rutschte ständig herunter. Mit Mühe zog ich meine Hose darüber. Ein grauenhaftes Gefühl.

Ich beeilte mich, erreichte den Treffpunkt außer Atem und schweißgebadet. Ich hatte nicht gewusst, dass Nylon so sehr wärmt. Und das ständige Rutschen… Es war eine Qual. Es war ihre Qual.

Die Stadtführung war eine langsame, qualvolle Prozedur. Die ältere Dame referierte ihren Text in einem monotonen Singsang, und kaum jemand schenkte ihr noch Beachtung. Auch ich nicht. Meine gesamte Aufmerksamkeit gehörte Luca. Sie hatte sich neu eingekleidet: Ein bauchfreies, hautenges schwarzes Top mit langen Ärmeln betonte ihren flachen, muskulösen Bauch. Darunter trug sie eine weite, zerrissene Jeans, die mehr aus Löchern als aus Stoff zu bestehen schien. Ihr rechtes Bein war von vorne fast vollständig entblößt, und auf der Rückseite klaffte ein großes Loch direkt unter dem perfekt geformten Schwung ihres Pos. Darunter schimmerte das grobe Netz einer schwarzen Strumpfhose. Ich war von diesem Anblick magisch angezogen, gefesselt von der freizügigen Inszenierung und dem verheißungsvollen Blick auf die Haut unter dem Netz.

Plötzlich drehte sie sich um. Ihr Blick traf mich direkt, durchbohrte mich. Mein Herz setzte einen Schlag aus. Mit dem Zeigefinger ihrer Hand deutete sie mir an näher zu kommen und sich direkt neben sie zu stellen. Dort angekommen hauchte sie mir nahezu lautlos, aber unmissverständlich einen Befehl zu: „Du gehst auf der Treppe voraus. Zieh beide Hosenbeine hoch. Zeig mir, was du darunter trägst. Oben drehst du dich um und präsentierst mir den Slip.“

Schweiß brach mir aus. Wenn das jemand sah… Doch Widerstand war sinnlos. Gehorsam stieg ich die Treppe vor ihr hinauf. Mit den Händen in den Hosentaschen zog ich die Hosenbeine für zwei, drei Stufen nach oben. Die Peinlichkeit brannte wie Feuer auf meiner Haut. Oben angelangt, griff ich mit zitternden Fingern unter den Hosenbund, fasste den Spitzenslip und zog ihn sichtbar über den Saum, bevor ich mich umdrehte.

Sie stand direkt hinter mir. Ihr Blick wanderte langsam, abwägend und urteilend, von meiner Hand, die den roten Stoff hielt, hinauf zu meinem Gesicht. Dann schüttelte sie langsam den Kopf. Nicht wütend, sondern von einer tiefen, enttäuschten Traurigkeit, die mich härter traf als jeder Zorn. Ich bildete mir ein, ein feuchtes Schimmern in ihren Augen zu sehen. Wortlos ging sie an mir vorbei. Diese schweigende Verachtung war die grausamste Bestrafung. Ich erstarrte, ließ den Slip los und blieb noch eine Ewigkeit so stehen, beschämt und zutiefst getroffen, bevor ich der Gruppe mechanisch folgte.
10. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 18.01.26 19:12

Die Führung nahm endlich ihr Ende. Die Gruppe zerstreute sich. Ich wollte Luca einholen, um mich zu erklären, zu entschuldigen, doch sie war wie vom Erdboden verschluckt. Ihre Enttäuschung musste tief sitzen.

Gedankenverloren schlenderte ich durch die Straßen, blind für die Umgebung. Ein Hupen und ein scharfes Bremsen rissen mich heraus; ich war beinahe vor ein Auto getreten. Wie im Traum fand ich mich zurück im Hostel wieder. In der Einsamkeit meines Zimmers zog ich die Hose aus und sah das ganze Ausmaß des Desasters: Die Strumpfhose war ein einziges Labyrinth aus Laufmaschen. Ekel packte mich. Ich streifte alles ab – Slip und zerstörtes Nylon – und warf es in den Mülleimer. Nach einem Moment des Zögerns holte ich den roten Slip wieder heraus. Ich zog ihn, diesmal direkt auf der Haut, an und verzichtete auf meine eigene Unterwäsche. Eine späte, nutzlose Geste der Unterwerfung. So angezogen schnappte ich mir mein Perry-Rhodan-Buch und suchte die Grillhütte im Garten des Hostels auf.

Die Hütte war auf drei Seiten geschlossen, in der Mitte ein großer Grill. Ich ließ mich auf eine Bank fallen und versank sofort in der Welt zwischen den Buchdeckeln. Raumschiffe, fremde Sonnen, die Weite des Alls – sie umfingen mich, ließen die reale Welt verblassen. Ich hörte nicht das allmähliche Wiederauffüllen des Hostels, das Lachen und Rufen der Schüler.

Plötzlich, ohne ein Geräusch, setzte sie sich neben mich. Ich fuhr aus meiner Lektüre hoch. „Du… ähm… Luca…“, stammelte ich benommen.
„Ach, halt die Klappe!“, fauchte sie mich sofort an. Ihre Stimme war scharf wie Glassplitter. „Digga, du hast keine Ahnung, wie sehr du mich enttäuscht hast! Es war eine so einfache Aufgabe. Und du hast sie komplett vergeigt. Wo ist der Bon?“
Ach, verdammt. „Der… der müsste im Rucksack sein.“
Sie schüttelte nur den Kopf, und in ihren Augen lag ein echtes, trauriges Funkeln. „Du machst es mir so schwer. Ich würde dich so gerne… na ja. Jetzt bleibt mir keine andere Wahl. Außerdem hast du wieder die korrekte Anrede vergessen. Ich muss dich bestrafen.“ Ihre Stimme wurde eisig und klar. „Du gibst mir jetzt dein Buch und dein Handy. Und dann gehst du sofort auf dein Zimmer. Stubenarrest. Und es gibt heute vielleicht gar kein Abendessen für dich. Ab – los!“
„Luca, bitte…“
„NEIN!“ Die Endgültigkeit in ihrer Stimme ließ mir keinen Raum. Ich legte mein Handy auf das Buch, übergab es ihr und schlich mit gesenktem Haupt wie ein geschlagener Hund zurück in mein Zimmer.

Der Raum umfing mich sofort mit ihrem betörenden Duft. Er hing schwer in der Luft, hatte sich in die Stoffe gefressen, besetzte den Raum. Ich stellte mich ans Fenster, versuchte vergeblich, meine Gedanken zu ordnen. Ein kurzes Klopfen; Luca öffnete ohne abzuwarten die Tür und fragte nur nach meinem Handy-PIN. Als ich ihr den Code nannte, war sie schon wieder verschwunden. Was plante sie? Doch in ihrer Wut hatte sie etwas durchblicken lassen: Sie würde mich gerne… Diese Andeutung war wie ein winziger Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit meiner Demütigung. Ich durfte sie nicht noch einmal enttäuschen.

Es klopfte erneut, dieses mal vorsichtiger.
„Herr Tanner, darf ich reinkommen?“ Eine Mädchenstimme. Finja, genannt Fibi, trat schüchtern ein. Sie lächelte kurz und reichte mir einen Zettel mit den Worten, „Ich soll ihnen das hier geben.“ und verschwand sofort wieder aus dem Zimmer. Das Papier roch nicht nach Luca. Eine eisige Kälte überfiel mich. War Fibi jetzt auch eingeweiht? Dann war ich erledigt.


Nimm einen Stuhl ins Badezimmer. Zieh dich obenrum aus. Lege die Nippelklemmen an – OHNE die rutschfesten Überzüge.
Setz dich VOR den Stuhl auf den Boden. Umgreife die Stuhlbeine mit deinen Armen. Warte.
Wenn ich komme, bist du still. Augen geschlossen. Wehe, du zwinkerst.
Fang an. Du hast nur 2 Minuten.
Lady L.


Keine Zeit zum Nachdenken. Ich stellte einen Stuhl in die Mitte des kleinen Badezimmers, zog mein Shirt aus. In meiner Tasche fand ich die Klemmen. Ich entfernte die weichen Überzüge. Darunter kamen scharf gezahnte Krokodil-Klemmen zum Vorschein. Mir wurde übel. Augen zu und durch. Ich drückte sie an meine Brustwarzen – ein beißender, scharfer Schmerz ließ mir sofort die Tränen in die Augen schießen. Kaum hatte ich mich auf dem Boden positioniert, die Stuhlbeine umklammert, hörte ich meine Zimmertür aufgehen und wie diese wieder geschlossen und abgeschlossen wurde. Schritte. Die Badezimmertür öffnete sich. Ich roch erleichtert ihr Parfüm, bevor ich ihre Stimme hörte.

„Braver Junge.“ Sie stand direkt vor mir. „Ich hoffe, sie tun weh. Das hast du dir verdient.“ Sie ging um mich herum. Plötzlich ein surrendes Geräusch rrrt-rrrt an meinem rechten Handgelenk, dann am linken. Kabelbinder. Ich war am Stuhl fixiert. Sie setzte sich auf den Stuhl, stellte ihre Beine rechts und links über meine Schultern. Mein Kopf war nun eingeschlossen zwischen ihren warmen, festen Oberschenkeln. Der weiche Stoff ihrer Leggings streifte meine Wangen. Ihr Duft, vermischt mit dem ganz eigenen, intimen Geruch ihrer Erregung, strömte mir in die Nase. Sie beugte sich vor, zog mir eine weiche Augenmaske über den Kopf. Die Dunkelheit intensivierte alle anderen Sinne.

„Ich habe mich zum Küchendienst eingeteilt. Damit du doch noch etwas zu essen bekommst. Nimm den Kopf etwas nach hinten.“ Sie verstärkte den Druck ihrer Schenkel. „Mund auf. Und keinen Mucks.“
Ein Löffel drang zwischen meine Lippen. Der Geschmack war chaotisch, eine fremde Mischung aus verschiedenen Resten. Jeder Bissen war eine Überraschung, eine Demütigung, die ich schluckte. „Durstig?“
„Ja, Lady L.“, presste ich hervor.
„Kopf in den Nacken. Mund auf.“ Sie lockerte kurz den Griff, ich legte den Kopf zurück, und sie fixierte ihn sofort wieder. Dann spürte ich ihre Lippen an meinem Mund, einen warmen Flüssigkeitsstrahl – Wasser, das sie mir aus ihrem Mund reichte. Zweimal. Die Intimität dieser Geste war überwältigend und weiter unten regte sich etwas. „Danke, Lady L.“

Sie befreite meine Handgelenke, befahl mir aufzustehen. Die Maske blieb. „Damit es leise bleibt.“ Ein weicher, leicht salziger Stoff wurde mir in den Mund gestopft (später erkannte ich ihre Sneakersocken). „Jetzt sei stark.“
Ohne Vorwarnung öffnete sie beide Klemmen gleichzeitig. Ein weißer Blitz des Schmerzes zerfetzte mich. Ein erstickter Schrei würgte sich in dem Stoffknebel fest. Meine Knie gaben nach, ich sackte zu Boden. Sie ließ sich mit mir hinab, nahm meinen zitternden Kopf an ihre Schulter. „Schon gut“, murmelte sie, während ich mich an ihr ausweinte, bis der Schmerz zu einem dumpfen Pochen abebbte.

„Ich gehe jetzt. Komme später noch einmal wieder. Wenn ich weg bin, darfst du die Maske abnehmen. Dann räumst du auf.“ Sie verließ das Bad, öffnete meine Zimmertür und schloss sie leise von außen.

Als ich die Maske abnahm, sah ich den Teller: Ein wildes Gemisch aus angebissenen Resten. Aus dem Resteeimer der Küche. Die Erkenntnis traf mich neu. Ich räumte mechanisch auf. Ohne Handy, ohne Buch, war ich ein gefangenes Tier im Käfig meines Zimmers. Die Fragen kreisten: Warum ließ ich das zu? Gefiel es mir? Sollte ich aufhören? Warum tat sie das? Ich war ihr willenlos ausgeliefert, und ein Teil von mir wollte genau das.

Ein Klopfen. Sie trat ein, schloss ab. Ich senkte den Kopf. „Nicht schlecht. Aber auf den Knien gefällst du mir besser.“
Ich sank vor ihr auf die Knie. Ihre Füße in rosa Schlappen, ihre Beine in enger schwarzer Leggings, kamen in mein Blickfeld. Ihr Duft umschloss mich. Sie strich mir über das Haar. „Schon besser. Das werden wir üben. Bis es perfekt ist. Bleib.“ Sie verschwand im Bad und schloss sich ein. Ich hörte Geräusche, Wasserlaufen. Meine Knie begannen zu schmerzen, doch ich rührte mich nicht.

Als sie zurückkam, stellte sie etwas hinter mich auf den Tisch. „Ein spezielles Getränk für dich. So, wie du es magst. Ich hole deine Sachen. Wenn ich wiederkomme, ist das Glas leer.“
Sie ging. Ich drehte mich um. Ein großes Glas mit warmer, gelblicher Flüssigkeit. Körperwarm. Der Trank der Herrin? Egal. Ich wollte nicht versagen. Ich trank es in großen, entschlossenen Zügen – es war warmer Apfelsaft. Eine Erleichterung und gleichzeitig eine neue, bizarre Demütigung.
Ich kniete wieder, als sie zurückkam. „Braver Junge. Und fast die korrekte Position. Die Knie weiter auseinander. Aus dir wird noch ein richtig toller Sub.“ Ein Lachen blitzte in ihrer Stimme auf. „Hier. Deine Sachen. Handy bleibt tabu. Du gehst jetzt ins Bett. Du darfst lesen.“
„Danke, Lady L.“
Sie trat einen Schritt vor. „Bitte. Als Dank für meine Mühe wirst du jetzt meine Füße küssen.“
Sie hielt mir ihren rechten Fuß hin. Ich beugte mich vor und berührte mit den Lippen den Spann, dann sanft die Zehen. Sie wechselte den Fuß. Ich wiederholte die Geste. Es war bizarr, demütigend – und es erregte mich unsagbar. Nichts hatte je so falsch und doch so verdammt richtig gefühlt.

„Gute Nacht, kleiner Sub. Träum schön von deiner Lady.“
Sie ging. Der Begriff „Sub“ brannte sich in mein Bewusstsein. Bevor ich aufstehen konnte, öffnete sie die Tür noch einmal einen Spalt. Ihre Stimme war nun befehlend und wissend: „Du lässt ab sofort die Finger von deinem nichtsnutzigen kleinen Wurm. Abspritzen ist nur erlaubt, wenn ich es dir sage. Egal, wie geil du bist.“
Sie hatte es bemerkt. Die Enge in meiner Hose war unübersehbar. Vielleicht ging es ihr ja ähnlich.
Mit zittrigen Händen bereitete ich mich für die Nacht vor, putzte mir mit ihrer Zahnbürste die Zähne. Die Brustwarzen pochten schmerzhaft.

Als ich mich ins Bett legte, war ich ein Gefangener meiner eigenen Begierde. Ich schlief ein und träumte von ihr: von ihrem Duft, ihren Beinen, die mich umschlossen, und ihren Füßen mit den roten Nägeln, die ich geküsst hatte.
11. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von muensterpony am 20.01.26 14:16

Wow, das ist mal ein Debüt… grandiose Geschichte bisher, mir gefällt wie Du die Spannung aufbaust und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.
12. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Erika2 am 21.01.26 08:20

Danke für die spannende Geschichte, bitte bald fortsetzen.
13. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Erika2 am 21.01.26 08:20

Danke für die spannende Geschichte, bitte bald fortsetzen.
14. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Erika2 am 21.01.26 08:21

Danke für die spannende Geschichte, bitte bald fortsetzen.
15. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von schinderhennes am 21.01.26 12:16


Großartige Geschichte, gefällt mir bislang sehr gut! Freue mich auf weitere Teile!
16. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 21.01.26 19:46

Vierter Tag – Die Arena der Macht





Am vierten Tag der Fahrt war ein volles Programm geplant: Mit dem Zug ging es nach Rotterdam. Nach der obligatorischen Hafenrundfahrt sollten wir die Stadt von der Besucherplattform des Euromastes aus sehen – genau das Richtige für mich, der unter massiver Höhenangst litt. Das Schifffahrtsmuseum stand auch auf der Liste, war jedoch freiwillig. Einige Schüler diskutierten während der gesamten Zugfahrt, was sie dort erwarten würden. Die meisten freuten sich jedoch auf den Stadtbummel. Das häufigste Ziel war das große Shoppingcenter mit seinen unzähligen Restaurants, Shishabars, Designerläden und der riesigen Auswahl an sonstigen Läden. Perfekt zum Shoppen, Anprobieren und chillen.

Ich freute mich eigentlich auf die Markthalle, doch ein ungutes Gefühl sagte mir, dass Luca etwas anderes für mich geplant hatte. Ich wurde nicht enttäuscht.

Beim Frühstück stellte Luca mir einen Kaffee mit einem vielsagenden Augenzwinkern vor die Nase. „Möchten Sie auch noch ein Brötchen, Würstchen und Rührei?“, fragte sie übertrieben höflich. „Oh ja, gerne, La-Luca“, verhaspelte ich mich fast, denn ich wollte ‚Lady L.‘ sagen. Gerade noch gerettet. Nur Luca grinste breit; sie hatte genau verstanden, was mir auf der Zunge lag. Ich beobachtete sie, wie sie zum Buffet ging. Kurz sah sie sich um, nahm ein Nürnberger Würstchen und steckte es sich zwischen die Lippen. Sie bewegte es sinnlich in ihren Mund hinaus und zog es wieder heraus, bevor sie es auf meinen Teller legte. Das wiederholte sie noch zweimal. Ihr Blick bohrte sich dabei in meine Augen. Dann nahm sie einen Löffel, schöpfte Rührei und leckte den Löffel langsam und demonstrativ ab, bevor sie ihn auf meinen Teller setzte. Diese provokanten Gesten ließen meinen Herzschlag beschleunigen und eine Wärme in mir aufsteigen, die sich unmissverständlich bemerkbar machte. Sie besaß das unverschämte Glück und das Talent, all dies ungesehen zu tun – nur ich, von meinem Platz aus, konnte ihr ganzes, heimliches Treiben beobachten. Und insgeheim sehnte ich mich nach diesem Frühstück mit ihrer besonderen Note.

Nach dem Frühstück blieb keine Zeit. Als ich hinaufging, um Jacke und Buch aus meinem Zimmer zu holen, lag es plötzlich da: mein Handy. Auf dem kleinen Tisch im Flur.
Nur Luca kam in Frage. Sie bewegte sich durch meinen Raum, als wären es ihr eigener – lautlos, spurenlos. Und jetzt dies: eine stumme Botschaft, mitten in meinem Weg. Ich griff sofort danach und steckte es mir in meine Hosentasche. Prüfen, was Luca in der Nacht damit gemacht hatte konnte ich später noch nachschauen.

Der Weg zum Bahnhof war kurz, und der Zug wartete nicht. Im Zug setzte ich mich zu meinen Kollegen. Wir sprachen über die Schüler, die sich als außergewöhnlich pflegeleicht erwiesen: pünktlich, höflich, maßvoll im Alkoholkonsum. Eine tolle Truppe, auf die man sich verlassen konnte. Oder begleiteten sie etwa uns?

Ich grübelte die ganze Zeit, welche Gemeinheit sich Luca heute ausgedacht hatte. An Fantasie mangelte es ihr wahrlich nicht. Doch zunächst geschah nichts. Noch nicht. Dafür war sie wieder modisch perfekt gestylt: Ein kurzer schwarzer Blazer mit goldenen Knöpfen, darunter ein cremefarbener Pullover. Dazu trug sie eine extrem kurze Jeans-Shorts, die alle Blicke auf ihren perfekt geformten Po lenkte, und eine schwarze Strumpfhose, die viel Haut zeigte und mit Punkten die makellose Form ihrer Beine betonte. Dazu schwarze Pumps mit hohen Absätzen. In diesem Outfit drehten sich ihr die Männer nach, und sie genoss dieses Spiel in vollen Zügen. Sie wusste genau, wie es gespielt wurde.

In Rotterdam angekommen, hatten wir genug Zeit, zum Bootsanleger zu gelangen. Wir schlenderten gemeinsam los und kamen schnell am Treffpunkt an. Wie auf ein geheimes Signal stoben die Schüler auseinander, auf der Suche nach dem kitschigsten Souvenir. Meine Kollegen und ich blieben stehen und erkundeten die Umgebung. War das nicht Luca da an der Pinnwand? Und was machte sie da? Ich entdeckte sie etwa zwanzig Meter von uns entfernt. Als sie sah, dass ich sie erkannt hatte, drehte sie sich um und hantierte schnell und unauffällig an der Pinnwand herum – unauffällig für alle außer mich. Meine Neugier war geweckt. Als der Platz frei wurde, sagte ich zu meinen Kollegen: „Ich schaue mich dort drüben mal um, vielleicht finde ich ja etwas für zu Hause.“ Ich ging in die Nähe der Pinnwand und musterte die meist hässlichen Souvenirs, während mein Blick immer wieder hinüber schweifte. Zunächst sah ich nichts. Dann entdeckte ich es: ‚Sub R‘ stand auf einem Zettel, darunter ein QR-Code. Mein Herz begann zu hämmern. Es ging los.

Ich stellte die entsetzlich hässliche Schneekugel zurück in das Regal und ging zur Pinnwand. Der Zettel war mit Tesafilm befestigt. Ich riss ihn ab und steckte ihn mir hastig in die Tasche.

Erst auf dem Schiff kam ich dazu, den QR-Code in Ruhe mit dem Handy zu scannen. ‚Enter Passcode‘. Verdammt. Ich probierte ‚LadyL‘ – Zugriff verweigert. Ich versuchte alle Variationen: ‚LadyL.‘, ‚Lady L‘, ‚Lady L.‘. Erst dann erschien ein grünes Häkchen und der Text lud:

Willkommen im 21. Jahrhundert, mein kleiner Subbi. Du bist ja doch nicht so dumm, wie ich dachte.

Hat dir mein Frühstück geschmeckt? Ich habe es mit ganz viel Liebe und mundgerecht zubereitet! Das war ich dir schuldig, nachdem du mir gestern die Füße geküsst hast. Das hat mich richtig heiß gemacht – das werden wir definitiv wiederholen.

Jetzt zum heutigen Tag: Lies genau. Du kannst es nur einmal lesen. Es wäre schade, wenn du mit deinem Subbihirn die Hälfte vergisst.

Dein Handy hat ab sofort eine Kindersicherung – die neue Technik macht es möglich! Aktiviert hast du sie selbst, als du den QR-Code gescannt und das richtige Passwort eingegeben hast. Dein Kinder-PIN ist 1234. Dein alter PIN ist ungültig – den neuen habe ich.

Ab 13:00 Uhr ist für dich nur noch der Notruf möglich. Alles andere ist gesperrt – du bleibst allerdings für alle erreichbar. Achte auf den neuen Klingelton! Zu diesem Zeitpunkt wirst du dich irgendwo aufhalten.
Du darfst dich in den folgenden drei Stunden, also bis 16:00 Uhr, nicht mehr als 3 Meter von diesem Ort wegbewegen – virtueller Stubenarrest.

Wenn du es trotzdem tust, werde ich es merken. Die Konsequenzen kannst du dir gar nicht vorstellen. Einen Vorgeschmack hast du gestern Abend bekommen. Such dir also einen geeigneten Platz!
Ist das nicht lieb von mir? Du kannst in Ruhe an mich denken, ohne Ablenkung.

In dieser Zeit wirst du ein Gedicht über »Demut« schreiben. Das fertige Gedicht wirst du mir heute Abend angemessen überreichen.

Heute Abend wirst du zudem ‚freiwillig‘ mit in den Club kommen. Du wirst dich mir gegenüber standesgemäß benehmen, ohne dass die anderen unser Verhältnis bemerken. Spaß wirst du dabei keinen haben – aber Fibi und ich definitiv!

Wenn du das gut machst, wirst du möglicherweise belohnt. Ich zweifle noch, aber wer weiß.

Eine kleine Aufmerksamkeit von dir könnte meine Stimmung bestimmt verbessern.

Das wird dein Tag sein. Ich freue mich, dich unter meiner Kontrolle zu haben.

Deine Herrin, Lady L.




Oh Mann, Luca hatte es wirklich drauf! Bevor ich die App schloss, machte ich schnell Screenshots. Nur für den Fall. Ich war beeindruckt und erschrocken zugleich.

Ich machte mir mental eine Liste: Schönes Briefpapier, einen guten Stift, eine Unterlage. Und einen Ort für meinen Arrest: Ein Park schien ideal, um in Ruhe am Gedicht zu arbeiten. Gedichte – nicht gerade meine Kernkompetenz, und eine KI konnte ich weder benutzen noch fragen.
Ich rechnete im Kopf: Jetzt 9:00 Uhr. Hafenrundfahrt: 1 Stunde. Euromast inkl. Besichtigung: 1,5 bis 2 Stunden. Dann wäre es 12:00 Uhr. Mir blieb eine Stunde, um alles zu besorgen und den Park zu erreichen. Knapp, aber machbar.

Die Hafenrundfahrt verlief ereignislos; ich war nicht bei der Sache. Mein Geist arbeitete bereits am Gedicht. Ein Anfang war gemacht:






Sie tritt ein, meine Welt erstarrt,
stark, dominant, in jeder Art.
Ihre Augen zeigten mir den Pfad,
voller Demut folge ich ihr, was immer sie tat.


Gar nicht so schlecht. Ich durfte es nur nicht vergessen, denn noch hatte ich nichts zum Schreiben dabei.

Nach der Rundfahrt gingen wir zum Euromast. Mir war mehr als mulmig. Ich ging mit meiner Kollegin Antonia zur Kasse. Wir sollten mit der Klasse in der Euroscoop, der rotierenden Glasgondel, nach oben fahren. In mir sträubte sich alles. „Willst du nicht lieber unten bleiben?“, fragte Antonia, die meine Angst erkannte. „Nein, ich komme mit – auch wenn ich sofort wieder runterfahre.“

Kurz bevor es losging, rief Luca laut durch die Halle: „Herr Tanner? Könnten Sie mir bitte einmal helfen?“
17. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 23.01.26 17:42

... weiter gehts! Viel Spaß






Ich ging zu ihr. „Es ist gar nichts“, flüsterte sie, als ich nahe war. „Aber du hast echt Angst. Das gefällt mir. Du nimmst mit mir den normalen Aufzug dort drüben. Nicht den Euroscoop. Du wirst den Kollegen das irgendwie erklären. Und du bleibst so lange mit mir oben, bis ich keine Lust mehr habe. Verstanden?“

Ich kehrte zu meinen Kollegen zurück, erklärte, dass Luca und ich aufgrund unserer Höhenangst den normalen Aufzug nehmen würden. Sie nickten verständnisvoll. Die Türen des Euroscoop öffneten sich, die Klasse verschwand, und Luca und ich blieben allein in der Halle zurück.

„Da bist du ja wieder unter meiner Kontrolle, Subbi“, sagte sie mit einem triumphierenden Lächeln. „Bleib hinter mir.“
Ich folgte ihr zum Aufzug. Gerade stiegen Gäste aus. Wir betraten die leere Kabine. Die Türen schlossen sich mit einem leisen Zischen. Die Stille war bedrückend.

„Runter auf die Knie. Begrüße mich anständig, du Trottel.“
Sie lehnte sich lässig an die Wand und streckte einen Fuß vor.
„Gerne, Lady L., verzeihen Sie mir“, sagte ich und sank vor ihr nieder. Meine Hände legte ich rechts und links neben ihren Fuß. Dann beugte ich mich hinab und küsste den Spann. Sie wechselte den Fuß, und ich wiederholte die Demutsgeste.

„Steh auf. Stell dich in die Ecke.“
Ich erhob mich und stellte mich mit dem Gesicht zur Wand.
„Das hat mich wieder total heiß gemacht“, hörte ich sie hinter mir sagen. „Daran könnte ich mich gewöhnen. Wenn die Tür aufgeht, drehst du dich um und folgst mir nach draußen. Du fährst erst wieder runter, bis ich es dir erlaube. Verstanden?“
„Ja, Lady L., ich habe verstanden.“

Der Aufzug verlangsamte sich. Die Türen glitten auf. Ich folgte ihr auf die Plattform. Ein eisiger Wind peitschte mir ins Gesicht, als wolle er mich hinabstoßen. Unter mir lag Rotterdam, winzig, entrückt, bedrohlich. Ich klammerte mich mit aller Kraft an das Geländer; meine Finger wurden taub, meine Beine begannen zu zittern. Kalter Schweiß rann mir den Nacken hinab.

„Komm her!“, zischte sie. Ihre Stimme war ruhig, aber eisern.
„Ich… ich kann nicht“, brachte ich heiser hervor.
„Doch, du kannst. Es ist sicher. Schau, alles ist stabil.“
Ich schüttelte den Kopf, wagte nicht, loszulassen. Der Wind heulte lauter, oder vielleicht war es nur das Dröhnen in meinen Ohren. Mein Herz hämmerte wie ein Gefangener gegen meine Rippen. Alles verschwamm. Ich konnte kaum atmen. Die Panik wand sich in mir wie eine lebendige Bestie.

„Luca, bitte…“
Sie seufzte. „Bleib nur noch eine Minute. Du musst dich deiner Angst stellen.“
Ihre Worte klangen vernünftig, doch sie verstand nicht, dass ich mich ihr bereits stellte – mit jedem qualvollen Atemzug hier oben.
Ich riskierte einen Blick zur Brüstung. Ein Fehler. Die Tiefe zog mich magisch an. Mein Magen verkrampfte, meine Beine versagten. Tränen stiegen mir in die Augen.
„Luca… ich kann nicht mehr.“
Sie legte eine Hand auf meine Schulter – ein beruhigender, doch auch fesselnder Druck.
„Du schaffst das. Es ist gleich vorbei“, sagte sie leise.
Ich wusste, sie würde mich nicht gehen lassen.

Ich blieb stehen. Gefangen zwischen ihrem Befehl und dem Abgrund. Ich wusste nicht, was mir mehr Angst machte: ihr zu widerstehen oder diese Höhe zu ertragen.

Die versprochene Minute dehnte sich zur Ewigkeit. Jeder Atemzug brannte. Dann, endlich, legte sie die Hand erneut auf meine Schulter, sanfter diesmal. „Okay“, sagte sie nur.
Es dauerte einen Moment, bis ich begriff, dass sie nachgab.

Meine Knie fühlten sich an wie Gummi, als ich mich vom Geländer löste. Der Wind zerrte an mir. Ich tastete mich Schritt für Schritt zurück zum Aufzug. Luca folgte, legte dann ihren Arm leicht um mich, führte mich, als könnte ich jeden Moment zerbrechen.

Im Fahrstuhl sagte sie leise, fast zärtlich: „Das hast du gut gemacht.“
Ich nickte, unfähig zu antworten. Meine Kehle war wie ausgedörrt.
Als sich die Tür schloss, sah ich ein letztes Mal auf die Stadt hinab. Dann glitten wir hinunter. Luca stand dicht neben mir, ihre Hand blieb auf meinem Rücken. Ich spürte, dass sie stolz war – und ich begann zu weinen. Lautlos, aber heftig. Ich lehnte meinen Kopf an ihre Schulter, und sie hielt mich einfach fest.

Unten angelangt, führte sie mich zu einer Bank. Ich ließ mich fallen, beugte mich vor, stützte den Kopf in die Hände. Meine Hände zitterten noch immer. Luca setzte sich wortlos neben mich. Ihr Schatten fiel über meine Schuhe.

„Geschafft. Und noch am Leben“, sagte ich schließlich mit einem abgehärmten Lachen.
„Ja“, sagte sie leise. „Aber du bist meinen Anweisungen nicht gefolgt.“ Es war eine Feststellung, ohne Vorwurf, doch sie traf mich ins Mark.
Menschen gingen lachend vorbei. Ich saß da, spürte, wie das Zittern langsam nachließ.

Luca legte ihre Hand auf meine Schulter. „Alles gut?“
Ich sah sie an. In ihren Augen lag eine seltsame Ruhe. „Ja“, sagte ich schließlich. „Jetzt… jetzt ist es wieder gut.“

Sie stand auf und ließ mich allein. Kurz darauf kamen die ersten Schüler nach unten. „Geht es Ihnen besser? Sie sahen da oben ja schlimm aus“, sagten sie. Ich konnte nur erwidern, dass Luca meine Situation richtig eingeschätzt und geholfen hat. Genau in diesem Moment kam sie mit einer eiskalten Cola zurück. Ich nahm sie dankbar an und trank gierig.




Gegen 11:45 Uhr waren alle unten. Die Schüler durften sich in der Stadt verteilen. Ich hatte mich etwas beruhigt, doch als Luca ging und demonstrativ auf ihre Uhr schaute, wurde mir schlagartig wieder mulmig. Ihr Masterplan hatte sich nicht geändert.

Mit meinen Kollegen machte ich mich zur Markthalle auf. Wir kamen an einem Schreibwarenladen vorbei. Ich verabschiedete mich, kaufte Schmierpapier, feines Büttenpapier, eine feste Unterlage und gute Stifte.

Es war 12:15 Uhr. Ich beeilte mich, aß hastig etwas, besorgte mir etwas zu trinken und ging auf die Toilette. Um 12:38 Uhr war ich bereit. Ich suchte einen Park auf und fand eine abseitige Bank mit Blick auf einen See. Genau in dem Moment, als ich mich setzte, ertönte ein schneidendes, hochfrequentes Piepen – 13:00 Uhr. Punktlandung. Ein bitteres Grinsen zuckte über mein Gesicht. Ich war zwar mattgesetzt – konnte aber in Ruhe arbeiten. Ich zögerte nicht lange, nahm Papier und Stift und begann zu schreiben.

Die Zeit verging wie im Flug. Ich war hochkonzentriert, versank in den Worten. Und schließlich stand es da:






















**In Demut – für Lady L.**
Vor Ihrem Thron kniest meine Zeit,
mein Atem gehört Ihrer Herrlichkeit..
Sie sprechen – und jede Regung ruht,
denn was Sie wollen, wird, was man tut.
 
Ihr Blick ist Befehl, Ihr Schweigen Gericht,
Sie herrschen im Schatten wie im Licht.
Ich bin nur der, der folgen darf,
ein stilles Werkzeug Ihrer Kraft.
 
Kein Wunsch in mir hat Eigenwert,
wenn nicht Ihr Wille ihn begehrt.
Mein Stolz ist längst zu Boden gelegt,
wo ihre Macht mein Schicksal prägt.
 
Sie sind die Krone, ich der Stein,
der sich verneigt, um Ihnen zu dienen allein.
Mein Leben, mein Wille, mein stilles Begehr,
alles gehört Ihnen – jetzt und für immer mehr.


Ich war richtig stolz auf mich und hatte das Gedicht bereits in Schönschrift auf das Büttenpapier gebracht. Plötzlich schreckte ich auf. Der alte, unverkennbare ICQ-Benachrichtigungston „Uh-Oh“ erklang direkt neben mir. Was war das? Und noch einmal... Dann realisierte ich, dass es mein Handy war – ich wurde angerufen. »Lady L.« stand im Display. Überrascht war ich nicht wirklich. Ich nahm ab. „Na, Subbi – ich sollte mir einen anderen Namen für dich ausdenken. Subbi klingt so einfallslos. Sitzt du noch auf deiner Parkbank?“ „Ja, Lady L. – und ich bin mit dem Gedicht fast fertig“, flunkerte ich ein wenig, um keine Zusatzaufgabe zu bekommen. „Das ist schön – die Zeit ist auch gleich vorbei, dann kannst du wieder rumlaufen! Bis später, Su... – ach, irgendwer halt.“ Sie legte auf, ihr spöttischer Unterton war nicht zu überhören.

Kurz darauf piepste das Handy erneut – dieses Mal eine Nachricht: Ein Bild von ihren Füßen in der gepunkteten Strumpfhose und den schwarzen Pumps. Darunter stand: »nur die darfst du küssen«.

Dann kam das nächste Bild. Es zeigte ihren in den engen Shorts perfekt zur Geltung gebrachten Hintern. Dieses Mal stand darunter: »von dem darfst du nur träumen«.
18. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 23.01.26 17:44

Bitte entschuldigt die großen Absätze; ich weiß nicht genau, woran das liegt?! Bin etwas überfragt.
19. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von muensterpony am 23.01.26 21:41

Weiterhin Danke für diese Geschichte, die gefällt mir wirklich richtig gut.
20. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Boss am 24.01.26 13:16

bin sehr gespannt wie die Geschichte sich fortsetzt
21. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von schinderhennes am 24.01.26 13:33

Bin inzwischen regelrechter Fan Deiner Geschichte geworden! Finde den Ansatz der Invertierung der klassischen Hierarchie (Lehrer/Schülerin) brutal spannend und faszinierend! Eigentlich sollte ja der Lehrer Tanner gegenüber Luca die Autoritätsperson sein und ihr Anweisungen geben. Durch die Endeckung des geheimen Intagram-Accounts und damit Tanners sexuellen Begierden dreht sie jedoch den Spieß komplett um.

Ich finds excellent geschrieben von Dir, wie Luca mit ihm spielt. Hin und wieder Zuckerbrot, aber vor allem Peitsche.

Freu mich sehr darauf, hoffentlich noch viele Kapitel von den beiden lesen zu können!


22. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 24.01.26 16:13

Danke danke für die Blumen!

Da werde ich ja ein kleines bisschen rot. 😳

Morgen geht es weiter!
23. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von SlaveDragon am 24.01.26 17:40

Ich finde es gut, dass diese Luca auch mal innehalten kann und überhaupt merkt, wenn ihr Opfer WIRKLICH nicht mehr kann ... dies bringt auch Seele in die Geschichte, so dass sie nicht zur mittelfristig stupiden Auflistung von Gemeinheiten wird.

Ich hoffe, dass das noch ab und zu mal vorkommt - und dass die Geschichte nicht wie manch Andere hier zur unendlichen verkommt ...
24. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von ChasHH am 25.01.26 06:00

Ja, wie bei einer gewissen Sklavin-Geschichte, die von Teil zu Teil immer gemeiner wird...
25. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 25.01.26 16:10

Genau wie am Morgen durchströmte mich eine heiße Welle. Ich wurde geil. Mein Schwanz reckte sich gegen den Stoff meiner Hose. Ihr Arsch war der reinste Wahnsinn – eine perfekte, verführerische Form. Und sie wusste genau, wie sie ihn präsentieren musste. Ein Kuss darauf wäre... Meine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als mein Handy Punkt 16:00 Uhr viermal mit einem hohen Glockenton erklang. Ich war wieder frei. Ob sie mich weiterhin per GPS überwachte? Jetzt war es erst einmal egal.

Ich packte meine Sachen zusammen und verstaut sie im Rucksack. Irgendetwas sollte ich doch noch machen? Es fiel mir nicht ein, aber ich hatte ja noch die Screenshots! Die musste ich später löschen – nicht, dass mir daraus noch ein Strick gedreht wurde.

Ich scrollte durch die Bilder, und da stand es: „ ... eine kleine Aufmerksamkeit ...“ Das wäre was geworden, wenn ich das vergessen hätte.

Mein nächstes Ziel war die Shopping-Meile. Zunächst lief ich ziemlich planlos umher. Mir fielen die ganzen Geschenkartikelläden auf, die es bei uns auch gab: „Nanu-Nana“, „TEDI“, „Butler“. Aber die verkauften nur Kitsch. Für Luca sollte es etwas Besonderes sein. Googeln konnte ich nichts, das hatte ich schon ausprobiert. Also musste ich mich beraten lassen. Ich betrat das nächste Juweliergeschäft.

„Kan ik je helpen?“, fragte eine junge Frau im eng geschnittenen Business-Kostüm. Ich muss sehr irritiert geschaut haben, denn sie wiederholte ihre Frage auf Hochdeutsch: „Kann ich Ihnen behilflich sein?“ – Oh Gott, wie peinlich. „Ja, ich suche eine kleine Aufmerksamkeit für...“, Mist, wie sollte ich Luca beschreiben? Ich machte sie einfach zu meiner Tochter! „... ähm, ja... für meine Tochter. Sie ist 19 Jahre alt.“ Nach kurzer Überlegung unterbreitete sie mir einen Vorschlag. „Kennen Sie ‚Charm-Armbänder‘?“ Ich verneinte. Dann zeigte sie mir ihren Arm, an dem ein Armband mit mehreren Anhängern baumelte. Sie beriet mich sehr ausführlich.

Währenddessen hatte ich viel Zeit, ihren Körper zu betrachten. Unter ihrem dunklen, eng anliegenden Kostüm trug sie eine helle, leicht durchscheinende Bluse. Im Dekolleté erkannte ich einen BH aus zarter Spitze, was meinen Blutdruck sofort in die Höhe trieb. Unter dem kurzen, engen Rock steckten ihre Beine in schwarzen Nylons mit einem dezenten Diamantmuster. An den Füßen trug sie High Heels. Bluse und Rock waren aus Kunstleder. Zusammen mit ihrem strengen Sleek-Zopf wirkte sie autoritär und unnahbar. Hätte ich sie in einem anderen Kontext getroffen, ich hätte sie für eine Domina gehalten.

„Ich bin kein Museumsstück. Und selbst wenn, hätten Sie den Eintritt nicht verdient“, riss sie mich plötzlich aus meinen Gedanken. „Entschuldigung“, stammelte ich, „bitte entschuldigen Sie mein Verhalten. Ich habe Sie angestarrt, das war respektlos.“ Dabei wurde ich tiefrot. Sie musste gemerkt haben, dass sie bei mir dominanter vorgehen konnte.

Sie lächelte überlegen und deutete auf ein Armband. „Das würde ich meiner Tochter schenken. Welcher Charm passt wohl am besten dazu; das müssen Sie entscheiden!“, drängte sie mich fast. Dabei holte sie unter dem Tresen eine ganze Auswahl kleiner Anhänger hervor.

„Suchen Sie sich einen geeigneten heraus – ich bin gleich wieder da.“ Mit diesen Worten ging sie zu einem Kunden, der gerade das Geschäft betreten hatte. Ich schaute ihr nach und starrte auf ihren Hintern, mit dem sie scheinbar extra wackelte. Ich durchwühlte die Anhänger und fand einen mit einem Schuh daran – ein Pumps mit hohem Absatz, am Spann mit blauem Glas verziert.

„Na, wenn das nicht passt!“ Ich erschrak, denn die Verkäuferin stand plötzlich neben mir. Ich hatte sie nicht bemerkt. „Den mache ich jetzt dran – und dann wird sich deine Tochter bestimmt freuen“, sagte sie, wobei sie Tochter seltsam betonte.

Mir kam das merkwürdig vor. Sie musste bemerkt haben, dass das Armband nicht für meine Tochter war. Oder kam mir das nur so? Ich bezahlte. Als ich ging, dankte ich ihr: „Sie kennen sich wirklich hervorragend aus. Vielen Dank für die professionelle Beratung.“

Ich war richtig stolz auf mich. Endlich hatte ich mal Zeit, etwas nur für mich zu tun. Doch dann kam alles anders. Als ich auf mein Handy schaute, blieb kurzzeitig das Herz stehen: Drei verpasste Anrufe von »Lady L.« – und ich hatte nichts mitbekommen?! Mein Handy war die ganze Zeit in meiner Jackentasche gewesen. Mein Magen verkrampfte sich. Warum hatte ich das nicht gehört? Was hatte sie mir Dringendes zu sagen gehabt? Plötzlich überkam mich dieses unangenehme Gefühl: eine Mischung aus Sorge, Schuld und nagender Unsicherheit. Ich versuchte, meine Gedanken zu sortieren, da ploppte bereits eine Textnachricht von ihr auf.

Wenn du meinen Anruf einfach ignoriert hast, dann prügel ich dich heute Abend grün und blau!
Ich hoffe für dich, du hast eine stichhaltige Erklärung und eine überzeugende Entschuldigung!
Damit dein Spatzenhirn das auch versteht: Die Aufgabe von gestern hast du nicht erfolgreich abgeschlossen.
Heute noch einmal. Auf dem Rückweg im Zug zeigst du mir, was ich dir gestern schon aufgetragen habe.



Ich wurde kreidebleich. Wie konnte ich ihre Anrufe nur verpassen? Ich ging zurück in den Juwelier. „Du schon wieder – für wen ist es dieses Mal? Deine Frau?“, fragte die Verkäuferin abwertend, als ich erneut das Geschäft betrat. „Nein – das Armband war für – ach, egal. Ich habe eine ungewöhnliche Bitte“, sagte ich. Dann schilderte ich ihr mein Problem, drei Anrufe von einer wichtigen Person verpasst zu haben.

„Ich werde dir helfen und habe auch schon eine sehr gute Idee. Aber vorher musst du mir drei Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Und wehe, du erzählst mir Mist. Einverstanden?“ Ich nickte und hoffte, dass die Fragen nicht zu peinlich würden.


„Frage 1: Für wen war das Armband?“

„Für Luca.“

„Und wer ist Luca? Wenn du weiter so antwortest, kannst du dein Problem selber lösen.“

„Okay. Luca ist eine Schülerin von mir.“

„Und du kaufst deiner Schülerin ein Charm-Armband? Das glaube ich dir nicht!“

„Doch, wirklich! Es ist sehr kompliziert, aber es stimmt!“

„Na gut, ich bin mit der Antwort noch nicht ganz zufrieden, aber belassen wir es dabei. Bei der nächsten Frage antwortest du so, dass ich dir nicht alles aus der Nase ziehen muss. Frage 2: Welche Rolle spielt Luca in deinem Leben?“

Okay – lügen? Oder die Wahrheit?

„Du denkst zu lange nach! Los, raus mit der Sprache! SOFORT!“, forderte sie unnachgiebig.

„Luca ist meine Schülerin UND meine Herrin. Was sie sagt, muss ich machen“, platzte es stolz aus mir heraus.

„Und weiter?“

„Sie hat auf der Hinfahrt der Klassenfahrt ein Geheimnis von mir herausgefunden und erpresst mich seitdem. Dadurch wurde sie zu meiner Herrin, und ich muss sie Lady L. nennen, wenn wir allein sind. Sind andere dabei, ist sie meine Schülerin.“

„Und wie lange geht das schon?“

„Seit drei Tagen.“ Ich wunderte mich selbst; es kam mir viel länger vor. Auch die Verkäuferin machte große Augen.

„Drei Tage – das ging schnell! Aber ich hatte schon geahnt, dass das Armband nicht für deine Tochter ist – erst recht nicht, als du den Schuh dazugekauft hast. Dritte und letzte Frage, und dieses Mal genauso ausführlich: Genießt du es, dass Luca dich dominiert?“

Ui, das war hart. Aber ich antwortete ohne nachzudenken: „Um ehrlich zu sein, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Aber ja. Irgendwie ist es auf der einen Seite befremdlich – sie könnte wirklich meine Tochter sein. Auf der anderen Seite macht es mich ziemlich an, wenn sie die Führung übernimmt und mir sagt, was ich zu tun und zu lassen habe. Nur Schmerzen mag ich nicht so.“

„Welche Schmerzen meinst du?“

„Ich musste gestern Nippelklemmen mit fiesen Zähnen tragen. Das Anlegen war schon eine Überwindung und schmerzhaft, und dann hat sie sie mir auch noch gleichzeitig abgemacht. Das war nicht so meins.“

„Okay – das waren die drei Fragen. Gestattest du mir noch eine vierte?“ Da es mir inzwischen egal war, sagte ich: „Gerne, was möchtest du wissen?“

„NEIN! Es bleibt bei »SIE«, das solltest du bei Luca schon gelernt haben, oder?“

„Entschuldigen Sie bitte vielmals! Das war mir gar nicht bewusst – ich werde in Zukunft selbstverständlich darauf achten.“

„Umgangsformen hast du offensichtlich, dann will ich mal nicht so sein. Du sagtest, es macht dich ziemlich an, wenn sie dich führt. Was hat dich am geilsten gemacht?“

„Ui, ich meine, es geht ja noch nicht so lange – aber als sie mich mit ihren Beinen gefangen gehalten und gefüttert hat, das hat mich schon ziemlich erregt. Aber so richtig war ich erregt, als ich gestern ihre Füße geküsst habe. Da ist mein Schwanz ganz steif geworden. Anschließend hat sie mir auch sofort verboten, an mir 'rumzuspielen'.“


„Okay, jetzt helfe ich dir bei deinem Problem. Denn hier im Laden gibt es keinen Empfang. Gib mir mal das Armband, die Quittung und dein Handy. Dann mache ich ein Foto, auf dem man sieht, dass du keinen Empfang hattest, als du das Armband gekauft hast.“ Sie legte alles auf den Tresen. Als sie erkannte, dass das Handy eine Kindersicherung hatte, fragte sie erstaunt: „Hat Luca die Kindersicherung eingerichtet?“ Ich antwortete wahrheitsgemäß: „Ja und nein; sie hat mich etwas reingelegt, so dass ich die Sicherung selbst aktiviert habe.“

„Kluge Frau.“

Sie machte ein Foto von Quittung, Handybildschirm und dem eingepackten Armband. Dann fragte sie nach Lucas Telefonnummer. Ich schaute erstaunt. „Glaubst du, ich schicke DIR das Foto? Nein, das geht von Herrin zu Herrin, Sklaven haben da nichts mitzureden“, sagte sie lächelnd. Mir wurde einiges klar. Sie war wie Luca! Bevor sie das Bild abschickte, sagte sie: „Du kannst jetzt gehen. Aber verabschiede dich angemessen bei mir, sonst werden deine Probleme wieder größer.“ Dabei hielt sie mir ihre Hand so entgegen, dass ich aufgefordert war, ihr einen Handkuss zu geben. Als ich mich vorbeugte, räusperte sie sich kurz und ausdrucksstark. Ich verstand, ging auf ein Knie und erst dann durfte ich ihre Hand küssen. „Nun raus mit dir. Du stehst mir nur im Weg.“

Ich verließ den Juwelier mit gemischten Gefühlen. Schon wieder war ich an eine dominante Frau geraten. Komisch – offensichtlich war das eine eigene Welt, in die ich hinein geschubst worden war. Es war mittlerweile 18:20 Uhr, und ich musste mich beeilen. Ich ging in eine beliebige Richtung und schaute mich um. Irgendwann sah ich ein Schild: »Women's Fashion«. Da würde ich bestimmt fündig werden. Dieses Mal ging ich offensiver vor, denn ich hatte nicht mehr viel Zeit. Gleich die erste Verkäuferin fragte ich nach Damenspitzenunterwäsche und Strumpfhosen. Sie schaute mich etwas erstaunt an, zeigte mir aber die Richtung. Ich stand wieder vor einer riesigen Auswahl an Spitzenhöschen in allen Farben. Ich entschied mich schnell für einen schwarzen Slip mit reichlich Spitze in meiner Größe. Bei den Strumpfhosen fand ich dieses Mal eine Anti-Laufmaschen-Strumpfhose – perfekt! Jetzt nur noch bezahlen und dann anziehen! Darüber hatte ich mir noch keine Gedanken gemacht. An der Kasse fragte ich nach den Umkleidekabinen. Die Richtung wurde mir mit einem merkwürdigen Blick gezeigt. Puh, was für ein Stress.

In der Umkleidekabine zog ich meine Hose, Socken und meine Unterwäsche aus und tauschte sie gegen den Slip und die Strumpfhose. Dieses Mal ging alles gut, und im Spiegel entdeckte ich keine Laufmasche. Ich zog mich vollständig wieder an; meine Unterwäsche packte ich in den Rucksack, nachdem ich Socken und Hose wieder angezogen habe.

Der Zug fuhr um 18:50 Uhr ab. Das schaffte ich nicht zu Fuß. Also nahm ich mir ein Taxi, das mich zum Bahnhof brachte. Dort standen schon einige Schüler – die meisten mit einer oder mehreren Einkaufstaschen. Sie sprachen wild durcheinander und freuten sich, mich zu sehen. „Hallo Herr Tanner! Alles wieder gut bei Ihnen? Was haben Sie denn so gemacht?“ Ich erzählte ihnen, dass ich die Ruhe im Park genossen habe – so genau mussten sie das ja nicht wissen. Als ich sah, dass Luca sich der Gruppe näherte, machte mein Herz einen Sprung. Ja, ich freute mich wirklich, sie zu sehen – und ich hatte alle ihre Aufgaben erfüllt. Das machte mich glücklich, und ich war gespannt wie sie reagieren wird, wenn ich ihr später das Armband überreiche.

26. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von schinderhennes am 26.01.26 10:54

Schon mal vielen Dank für die Fortsetzung!
Dass Tanner bei seiner Suche nach einer kleinen Aufmerksamkeit für Luca bei all den Juweliergeschäften in Amsterdam ausgerechnet in einem Juwelier landet, in dem eine dominante Frau arbeitet, die ihn auch prompt als Sklaven durchschaut, rückt die Geschichte auf der Realitätsskala natürlich schon ein kleines bisschen in Richtung "unwahrscheinlich"

Aber ich will mich nicht beschweren, schließlich geht es ja hier in dem Forum darum, Phantasien miteinander auszutauschen.
Freue mich darauf, mehr zu lesen. Gibt schon noch ein paar spannende Fragen zu klären:

- Wird diesmal Luca mit Tanners Damenunterwäschepräsentation zufrieden sein? Wenn ja, lässt sie das ihre Enttäuschung vom ersten Mal vergessen oder blüht ihm da noch was?
- Kann er sie vielleicht mit seinem Gedicht und dem Armband besänftigen?
- Was sagt sie zu seinen Screenshots? Schließlich stand in der Anweisung auf seinem Handy "Lies genau. Du kannst es nur einmal lesen."
- Ist die Entschuldigung für die verpassten Anrufe (kein Empfang beim Juwelier) für sie akzeptabel?

Bin schon gespannt!


27. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Fehlermeldung am 26.01.26 11:58

Von einer Domina eine Zahnbürste bekommen da kommen mir folgende gedanken auf

Smegma am Penis

Smegma am Penis ist eine weiße bis gelbliche Substanz, die sich unter der Vorhaut ansetzt. Sie besteht aus dem Sekret der Talgdrüsen und abgeschilferten Epithelzellen der Haut. Es ist wichtig, Smegma regelmäßig zu entfernen, um Bakterienwachstum zu verhindern und mögliche Gesundheitsprobleme zu vermeiden.

möchte eine Domina ihrem sub etwas gutes tun benutzt sie dafür eine elektrische zahnbürste

28. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 26.01.26 20:03

@schinderhennes

klar! ist alles nur "erstunken und erlogen"

so schöne Zufälle gibt es nicht!

@alle Viel Spaß beim (weiter)lesen!
29. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von muensterpony am 26.01.26 21:24

Zitat


@alle Viel Spaß beim (weiter)lesen!


Den haben wir, wenn es so weitergeht
30. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 29.01.26 14:29

Dann kam auch schon der Zug, alle stiegen ein und suchten sich Sitzplätze. Ich setzte mich so, dass ich Luca ansehen konnte. Sie war nicht in ihrer Mädchenclique. Sie saß allein, hatte ihre Kopfhörer im Ohr und redete viel – offensichtlich telefonierte sie. Als sie mich sah, lächelte sie mich an und zupfte dabei an ihrer Strumpfhose. Ich verstand und zog mein Hosenbein etwas hoch, sodass sie sehen konnte, dass ich selbst eine Strumpfhose trug. Sie nickte freundlich und schloss dabei kurz die Augen. Dann redete sie wieder am Telefon. Ein paar Minuten später – ich konnte meine Blicke nicht von ihr lösen – schaute sie mich wieder an und deutete sie erneut mit dem Zeigefinger, dass ich zu ihr kommen und mich neben sie stellen sollte. Ich stand auf und ging die paar Schritte zu ihr. Als ich neben ihr stand, schaute sie mich von unten an und sagte: „Na, zeig mal, was du darunter anhast.“

Ich fummelte an meiner Hose herum und zog den Damenslip etwas nach oben. Sie sah es und sprach offensichtlich am Telefon: „… nein, der macht seine Sache bis jetzt ganz ordentlich. Er steht auch gerade neben mir. […] Ja, mach ich.“ Zu mir gewandt sagte sie: „Grüße von Tessa – du darfst dich wieder setzen.“ Wer war Tessa?, schoss es mir durch den Kopf, ist sie die nächste, die Bescheid weiß? Erst einmal egal. Ich setzte mich wieder auf meinen Platz – niemandem war etwas aufgefallen, da alle durch ihre Gespräche abgelenkt waren. Irgendwann beendete Luca das Gespräch mit den Worten: „Alles klar, das können wir so machen – ich regel das und melde mich dann wieder. Bis später.“ Dann fummelte sie an ihrem Handy herum.

Kurz vor der Station, an der wir aussteigen mussten, piepste mein Handy – mittlerweile wusste ich schon, dass es eine Nachricht von Luca war. Ich schaute auf das Display. Dort war ein Peniskäfig abgebildet. Darunter stand: „Hast du so etwas mitgenommen?“ Ich blickte zu Luca und nickte ihr zu, wobei ich rot wurde. Ihr Lächeln wurde breiter. Dann widmete sie sich wieder ihrem Handy. „Dann weißt du, was du gleich im Hostel zu tun hast. Die Schlüssel bekomme ich beim Abendessen.“ Schon wieder hatte sie mich eiskalt erwischt. Woher hatte sie diese Ideen? Sie war gerade 19 Jahre alt und schon so… erfahren? Ich hatte tatsächlich einen Käfig mitgenommen. Den besaß ich schon einige Jahre, und es machte mir immer mal wieder Spaß, ihn zu tragen. Es war ein sehr erregendes Gefühl, etwas zu tragen, das niemand sehen konnte und nur ich spürte. Häufig hatte ich ihn morgens vor dem Unterricht angelegt und bis abends getragen. Nachts ganz selten – da störte er mich zu sehr, gerade wenn die Morgenlatte kam.

Im Hostel angelangt, ging ich gleich auf mein Zimmer, um mir den Käfig anzuziehen. Das ging gar nicht so einfach, da ich von der Vorstellung, dass die Schlüssel gleich nicht mehr in meiner Gewalt sein würden, ziemlich erregt war. Nach ein paar Minuten der Beruhigung und nachgiebigem Drücken war der Käfig endlich verschlossen. Die beiden Schlüssel, die an einem Ring hingen, steckte ich in meine Tasche. Kurz überlegte ich noch, ob ich nur einen abgeben sollte. Aber das ließ ich besser sein – wenn das rauskam, war ich fällig.

Beim Abendessen verlief alles normal. Meine Kollegen und ich sprachen viel über die Fahrt und freuten uns, dass alles so entspannt verlief (wenn die wüssten!). Der Käfig zwickte etwas und erinnerte mich so ständig daran, dass Luca bald die Macht darüber bekommen würde. Irgendwie fehlte mir noch eine Idee, wie ich Luca die Schlüssel geben konnte. Einfach zu ihr gehen und sagen: „Hier sind die Schlüssel zu meinem Käfig“, ging gar nicht. Als ich mit dem Essen fertig war, ging ich kurzentschlossen in die Lounge und setzte mich mit Blick zum Speisesaal in einen Sessel. Die Schlüssel hielt ich in meiner Hand bereit.

Ich saß noch nicht lange, da kam Luca mit ihrer Mädchengruppe auf mich zu. Als sie mich sah, änderte sie ihre Position in der Gruppe so, dass sie direkt an mir vorbeiging. Auf meiner Höhe streckte sie mir ihre geöffnete Hand entgegen, in die ich die Schlüssel legte. Wie in einem Geheimagentenfilm, dachte ich. Schnell und unauffällig. Dann wurde mir bewusst, dass ich gerade zum ersten Mal die Schlüssel zu meinem Käfig abgegeben hatte und nicht wusste, wann und ob ich sie zurückbekommen würde. Zu diesen Gedanken mischten sich Erinnerungen: wie ich zwischen ihren Oberschenkeln gefangen war, wie ich ihre Füße geküsst hatte. In meiner Hose wollte sich etwas recken und strecken – doch das ging jetzt und wohl in den nächsten Tagen nicht mehr. Jetzt hatte Luca auch noch die Macht über meinen Schwanz. Ich wusste nicht warum, aber ich lächelte in mich hinein und war zufrieden und glücklich.

Patsch, patsch, patsch – nackte Füße auf dem Fliesenboden, die schnell näher kamen, rissen mich aus meinen Gedanken. „Herr Tanner? Herr Tanner! Da sind Sie ja. Luca sagte, dass Sie heute mit in den Club kommen? Das hat voll 500 Aura!“ „Ähm – ja – klar!“ „Das crazy! Um 21:30 Uhr gehen wir von hier los; ist ja nicht weit!“ Patsch, patsch, patsch – nackte Füße auf dem Fliesenboden, die sich wieder entfernten. Offensichtlich war Anna sehr in Eile – sie war mehr nackt als angezogen: ein kurzes Höschen und ein dünnes Shirt. Ich schüttelte den Kopf über ihren Auftritt. Offensichtlich hatte Luca sie geschickt, um mir diese Nachricht zu überbringen. Es war ihr Befehl, dass ich mitkommen sollte – und den würde ich befolgen.

Ich ging auf mein Zimmer, duschte mich und machte mich für den Abend fertig. Ich war müde, nicht in Partystimmung, doch eine gewisse innere Spannung blieb. Ich freute mich tatsächlich, dass die jungen Leute es schätzten, wenn ihr Lehrer sie begleitete. So richtig schöne Sachen hatte ich nicht eingepackt. Im Vorfeld hatte ich nie damit gerechnet, dass ich die Klasse in einen Club begleiten sollte – oder gar durfte.

Als ich um 21:20 Uhr in die Lounge kam, blieb mir fast der Atem stehen. Alle – wirklich alle – hatten sich herausgeputzt. Die jungen Männer mit Hemden, teils mit Sakko und schicker Hose, dazu elegante Schuhe. Die jungen Frauen trugen mehr oder weniger kurze Röcke oder Kleider, schicke Blusen, meist mit einer dünnen Jacke. Die Haare waren gestylt, das Make-up professionell. Die meisten hatten hohe Schuhe an. Sie wirkten, als würden sie zu ihrer eigenen Abiturentlassungsfeier gehen, nicht in einen Club – das mussten sie alles im Voraus geplant haben. Toll! Daneben fiel ich mit meinem schlichten Lehrer-Outfit fast negativ auf. Für mich war es eine wahre Augenweide, die Jugendlichen zu betrachten. Bei den schönen Beinen der Mädchen, die entweder in Nylons oder hautengen Hosen steckten, stieg eine intensive Erregung in mir auf.

Dann kam Luca um die Ecke. Mir blieb die Luft weg.

Sie trug ein super kurzes, eng anliegendes schwarzes Kleid, das jeden Zentimeter ihres schlanken Körpers betonte. Das Dekolleté war so tief ausgeschnitten, dass der Ansatz ihrer Brüste mehr erahnt als gesehen werden konnte – eine verheißungsvolle Andeutung. Um ihren Hals lag eine filigrane goldene Kette, die perfekt zu ihrem Teint passte und geheimnisvoll zwischen ihren Brüsten verschwand. Die langen, engen Ärmel weiteten sich an den Handgelenken. An den Hüften war ein schmaler Streifen nackter Haut sichtbar, der erahnen ließ, dass auch der Rücken freizügig gestaltet war. Als sie sich umdrehte, sah ich es: Der komplette Rücken war frei. Eine feine Kette an der Schulter hielt die beiden Seiten zusammen. Vom Ansatz ihres perfekt geformten Pos führte eine weitere Kette senkrecht nach oben und verband sich mit der Querkette. Offensichtlich trug sie keinen BH darunter – ob sie einen Slip trug, blieb ihr Geheimnis. Unter dem kurzen Saum zeigten sich ihre langen, makellosen Beine, deren Füße in halbhohen Pumps mit goldenen Absätzen steckten. Ihr Haar trug sie offen, das Make-up war dezent und gekonnt gesetzt. Als sie meinen Blick auffing, lächelte sie wissend – sie kannte die Macht, die sie über mich hatte.

Neben ihr stand Fibi. Mindestens genauso umwerfend, ähnlich verführerisch gekleidet. Auch sie trug ein Kleid, das ihren Rücken fast vollständig frei ließ, gehalten nur von einigen diagonal gespannten Schnüren. Sie trug ebenfalls keinen BH. Das Kleid war extrem kurz, ihre Beine steckten in schwarzen, hauchdünnen Feinstrumpfhosen. Abgerundet wurde das Outfit von High Heels. Ich konnte meine Blicke nicht von den beiden lassen. Sie strahlten eine elektrisierende Erotik aus, die mich vollkommen in ihren Bann zog.

Punkt 21:30 Uhr setzte sich der Tross in Bewegung. Auf dem Weg zum Club gingen Luca und Fibi eng nebeneinander. Lucas Hand lag die ganze Zeit auf Fibis Po und streichelte ihn in einem vertrauten, anspielungsreichen Rhythmus. Immer wieder drückte sie in die Spalte zwischen den Pobacken, als wollte sie etwas hineinschieben.

An einer roten Ampel, an der alle warten mussten, drehten sich die beiden zueinander, sahen sich intensiv in die Augen, bevor sie wie auf ein geheimes Signal gleichzeitig zu mir blickten. Ihr langes Haar umspielte dabei ihre nur von dünnem Stoff bedeckten Brüste. Dann drehten sie sich wieder zueinander und begannen, sich leidenschaftlich zu küssen. Ihre Zungen tanzten sichtbar in ihren geöffneten Mündern. Lucas Hand glitt über Fibis Po und schob sich langsam unter den Rock, der sich dadurch gefährlich hochschob. Allen Beobachtern wurde klar, dass Fibi halterlose Strümpfe und offensichtlich keinen Slip trug. Luca streichelte die nackte Pobacke zärtlich und fordernd zugleich. Dabei zeigte Fibi unabsichtlich ihren makellosen Po, den Luca zum Teil auch anhob. Ihre Finger griffen tief in die Spalte zwischen den Backen und vollführten dabei immer wieder seltsam pumpende Bewegungen. Fibi verdrehte jedes Mal die Augen und ging leicht in die Knie. Der Kuss schien kein Ende nehmen zu wollen. In meiner Hose tobte eine Rebellion. Fibis Hände streichelten Lucas Rücken, und immer wieder wanderte eine Hand hinter der senkrechten Kette unter den Stoff zu ihrem Poansatz. Dort blieb sie nicht untätig. Sie streichelte den Po meiner Herrin, den ich so verzweifelt selbst einmal spüren, streicheln, küssen wollte. Noch immer war nicht erkennbar, ob Luca unter dem Kleid nackt war. Irgendwie war es mir in diesem Moment auch egal; die perfekten Körper der beiden jungen Frauen wurden durch ihre Outfit und ihre Aktion in ein unwiderstehliches Spektakel verwandelt, das nicht nur mich hypnotisierte. Mein Schwanz versuchte verzweifelt, sich gegen den Käfig aufzurichten – irgendwie war ich froh, dass ihm das nicht gelang.

Als die Ampel auf Grün sprang, öffnete Luca kurz die Augen und sah mich direkt an. Ein geheimnisvolles, triumphierendes Lächeln spielte um ihre Lippen. Langsam zog sie ihre Hand unter Fibis Rock hervor. Fibi glättete ihren Rock, sodass ihr Po wieder bedeckt war. Luca führte ihre Hand zu ihren Lippen, zog sie langsam an ihrer Nase vorbei und schloss dabei genüsslich die Augen, offensichtlich den Geruch genießend, den ihre Finger aufgenommen hatten. Dann drehten sich beide um und gingen Arm in Arm weiter, als wäre nichts gewesen.

Sie versprühten eine knisternde, unmissverständliche Erotik, die mich völlig gefangen nahm: eine elektrisierende Mischung aus Faszination und ehrfürchtiger Angst, die mir gleichzeitig heiß und kalt über den Rücken laufen ließ. Mein Schwanz im Käfig hatte keinen Platz mehr. Ich befürchtete schmerzhafte Stunden und hoffte insgeheim, dass Fibi dabei sein würde. Dabei fielen mir Lucas Worte ein: ‘Grüße von Tessa…’ Oh Gott, wenn ich nur wüsste, wer Tessa war. Plötzlich war mir, als stünde ich wieder auf dem Euromast: Alles drehte sich, ich nahm kaum noch etwas wahr, sah nur noch endlose Beine, wohlgeformte Pos, herrliche Brüste, die von keiner Unterwäsche gebändigt werden mussten. Ich war einfach nur noch geil – am liebsten hätte ich mich kurz abgesetzt, um den unerträglichen Druck loszuwerden, der sich in mir aufbaute, doch das ging aus mehreren Gründen nicht.

Vor dem Club drehte sich Luca zu mir um. „Herr Tanner, könnten Sie bitte meinen Eintritt bezahlen? Ich hab mein Portemonnaie vergessen!“ Dabei riss sie drohend die Augen auf und deutete auf Fibi, machte mit Daumen und Zeigefinger das eindeutige »bezahlen«-Zeichen. Ich nickte und bezahlte für drei Personen. Diese kleine Bestie, dachte ich, das haben die mit Absicht vergessen!

Im Club war es laut; der Bass dröhnte, die Musik war mir fremd. Die Schüler verteilten sich. Einige stürmten sofort auf die Tanzfläche, andere suchten sich einen Tisch. Es gab noch viele freie Plätze – der Abend war noch jung. Luca kam näher. „Zeig mal, wozu du nütze bist. Such uns einen schicken Platz und wart dort auf uns.“ Die beiden gingen in Richtung Toilette. Typisch Frau, dachte ich noch, ahnungslos, wie dieser Abend für mich enden sollte. Hätte ich nur eine Ahnung gehabt, wäre ich spätestens jetzt fluchtartig ins Hostel gerannt und hätte mich für den Rest der Woche eingeschlossen!

Ich setzte mich an einen beliebigen Tisch – eine runde Sitzgruppe, Platz für acht Personen. Nach einiger Zeit kamen die beiden zurück. Luca fauchte mich sofort an: „Wer hat dir erlaubt, dich zu setzen?“ Ich sprang auf und stieß mir dabei schmerzhaft das Knie am Tisch. Mit schmerzverzerrtem Gesicht ging ich in die Knie. Luca lachte nur. „Geschieht dir recht. Du stehst doch auf Schmerzen! Fibi und ich werden dich heute richtig fertigmachen – das wird so lustig. Jetzt zisch ab und hol uns zwei »Jean Fizz«. In der Zwischenzeit suchen wir uns einen besseren Platz. Hop hop!“

Ein paar Minuten später stand ich mit zwei Gläsern in den Händen an derselben Stelle und suchte die beiden vergeblich. Das Eis schmolz, die Getränke wurden langsam warm. Mittlerweile waren zehn Minuten vergangen. Dann entdeckte ich sie auf der Tanzfläche. Sie tanzten einen heißen, innigen Tanz. Während ich sie beobachtete, überkam mich wieder diese intensive Erregung: Luca allein war ein Traum, aber beide zusammen waren einfach überwältigend. Als der Song endete, kamen sie von der Tanzfläche. Sie nahmen wortlos die Gläser. „Der ist ja total warm!“, fluchte Luca und kippte den gesamten Inhalt in den nächsten Mülleimer. Fünfzig Euro einfach weggeschmissen, schoss es mir durch den Kopf. „Gib mir Geld. Ich hol uns selbst was.“ Luca hielt die Hand auf. Ich gab ihr die nächsten fünfzig Euro. Sie drehte sich wortlos um, ging mit Fibi weg und ließ mich wie einen Trottel zurück.

Nach einiger Zeit kam Fibi allein zurück. Sie stellte sich sehr nah an mich, so dass ich ihr Parfüm und eine Note süßen Schweiß roch – ein regelrechtes Aphrodisiakum. „Macht dich das geil, wenn du uns bedienen darfst?“ Dabei strich sie mit einer Hand über mein Hemd und ließ sie auf meiner Brust ruhen. Sie fuhr verführerisch mit der Zunge über ihre Lippen. „Mich macht es total heiß, wenn du dich nicht wehren kannst und wir mit dir spielen können. Hier, riech mal.“ Sie legte ihren Zeigefinger auf meine Oberlippe. Er roch intensiv, eindeutig nach Frau – nach Fibi. Sie musste ihn zwischen ihren Beinen gehabt haben. Es roch anders als Luca mich gestern zwischen ihren Beinen gefangen hatte, um mich zu füttern, aber nicht weniger erregend. Gerade als ich den Mund öffnen wollte, um ihren Finger abzulecken, nahm sie die Hand weg. Mein Schwanz wollte mit aller Macht den Käfig sprengen. Doch das Metall war stärker.

Ich war noch benommen, als Luca sich näherte. „Ich hab was gefunden, wo wir unseren Subbi richtig fertigmachen können! Dann verrate ich dir auch das Geheimnis dieses Schlüssels.“ Dabei zog sie an der Kette um ihren Hals – daran hing mein Käfigschlüssel! Als ich ihn sah, setzte mein Herz für einen Schlag aus. Meine Beine wurden weich. Sie würde unser Geheimnis verraten? Bitte nicht! „Los, ich brauche sechshundert Euro für die VIP-Lounge.“ „So viel habe ich nicht dabei!“, stotterte ich. „Dann gib mir deine Karte mit PIN.“ Mir wurde heiß und kalt. Eben noch Fibis feuchter Finger unter meiner Nase, jetzt diese Summe. „Ich warte nicht mehr lange! Los!“ Ich griff in mein Portemonnaie und holte die Kreditkarte heraus. „1492“, sagte ich leise. „Dann mach ihn mal weiter schön heiß; den brauchen wir gleich!“, wandte sie sich an Fibi.

Fibi grinste und trat noch einen Schritt näher. „Das wird schön, ich freue mich auf dich. Ich bin schon richtig feucht“, hauchte sie mir ins Ohr. Mit ihren Brüsten drückte sie mich zurück. „Gefallen dir meine Titten nicht?“ „Doch, doch – es ist nur alles so… intensiv.“ Sie kam noch näher, knabberte an meinem Ohr, glitt dann mit ihren Lippen meinen Hals hinab. Ihre Lippen waren warm und weich, ihr Geruch betäubte mich. Fibis rechte Hand glitt von meiner Brust langsam nach unten, über meinen Bauch, näherte sich gefährlich meinem eingesperrten Schwanz. „Fibi, was machst du…“ „Ich hab das Gefühl, dass dich das gar nicht anturnt.“ „Oh, doch – es macht mich total an, aber ich kann nicht.“ „Wie, du kannst nicht?“ fragte sie ungläubig.

Mittlerweile klebte sie mit ihrem ganzen Körper an mir. Ihre Brüste schlossen meinen Oberarm ein, ihre Hüfte presste sich gegen meine. Mir wurde heiß. So viel Körperkontakt zu einer Schülerin hatte ich noch nie. Fibi war so unglaublich sexy. Jetzt schien es fast, als wolle sie mich verschlingen. Ob Luca das zuließ? Ich stand wie versteinert. Fibi strich langsam mit ihrer Hand über meine – nicht vorhandene – Beule. „Da ist ja wirklich nichts!“, staunte sie. „Doch, doch, es ist nur…“, weiter kam ich nicht. Lucas Stimme durchschnitt die Luft: „Los, ihr beiden – kommt her! Das wird so geil!“ Sie winkte mit meiner Kreditkarte und einer weiteren Karte, auf der groß „VIP-2“ stand.

Fibi löste sich von mir und hinterließ eine kühle Stelle an meiner Seite. Ich trottete den beiden hinterher. Auf ihren Rücken glänzte Schweiß, ihre Po’s bewegten sich verführerisch vor mir. Mein ganzer Körper stand unter Strom: reine Erregung, und kein Ende war in Sicht. Luca öffnete mit der VIP-Karte eine Tür. Dahinter lag ein großer Raum, Platz für mindestens zehn Personen. Doch wir waren allein. Durch eine große Einwegspiegelscheibe konnten wir die tanzende Menge beobachten, ohne gesehen zu werden. Bequeme Sessel standen bereit. Luca ließ sich sofort in einen fallen. Auf dem Tisch stand ein Eiskübel mit einer grünen Flasche Champagner, daneben zwei Gläser.

„Los, du Trottel, schenk uns ein!“, kommandierte Luca. Ich wunderte mich über das fehlende dritte Glas, dann begriff ich: Ich bekam natürlich keinen. Fibi setzte sich neben Luca, beide beobachteten durch das Fenster die Menge, bis ich ihnen die Gläser reichte. Kein Dank. „Mach dich nützlich und zieh mir die Schuhe aus. Meine Füße tun weh. Vergiss die Massage nicht.“ Als ich um das Sofa ging, fauchte sie mich an: „Ich seh nichts! Auf die Knie mit dir!“ Es war erniedrigend, das vor Fibis Augen zu tun. Ich wurde feuerrot und krabbelte auf allen Vieren zu Luca. Sie streckte mir einen Fuß entgegen. Ich öffnete die Schnalle, zog den Schuh sorgfältig aus, stellte ihn hin. Gleiches mit dem anderen. „Hast du was vergessen? Wie begrüßt man seine Herrin?“ Die Situation erregte mich zutiefst – auch wenn ich mich vor Fibi schämte. Ich küsste Lucas Füße hingebungsvoll und massierte sie. Plötzlich änderte sie ihre Position. Als ich aufschaute, sah ich, wie sie und Fibi sich innig küssten. Ich starrte fasziniert auf das Schauspiel. „Das reicht! Und glotz mir nicht unter den Rock. Das hast du dir noch lange nicht verdient.“ Luca war nicht mehr ganz nüchtern, aber ihr Befehl war klar. „Jetzt verwöhnst du Fibis Füße! Aber nicht mit den Händen. Mit deiner Zunge!“ Was? Das… nein, das mach ich nicht!, schrie es in mir. Doch ich kroch zu Fibi, um ihren Blick auf die Tanzfläche nicht zu versperren. Die Peinlichkeit brannte in mir. Auch Fibis High Heels zog ich vorsichtig aus und begann, ihre Füße mit Küssen zu bedecken. Vom Spann zu den Zehen, über den Ballen zur Ferse. Ich küsste jeden Zentimeter ihrer in Feinstrumpfhosen gehüllten Haut.

Die beiden tranken derweil meinen Champagner. Während meiner Küsse wagte ich immer wieder Blicke zu Fibi hinauf. Ihre Beine waren mindestens so schön wie die von Luca. Ich genoss den Anblick. Meine Erregung ließ etwas nach, der Käfig schmerzte weniger. „Es reicht. Leg dich vor uns auf den Rücken. Gesicht zu mir.“ Lucas Stimme riss mich zurück. Ich legte mich wie befohlen auf den Boden, die Arme neben mir. Kaum lag ich, stellte Luca ihre Füße direkt auf mein Gesicht, verschloss mir Augen und Mund. Ich konnte nur durch die Nase atmen und ihren Duft in mich aufnehmen. „Mach ihn heiß“, flüsterte Luca zu Fibi. Ich spürte Fibis Füße auf meinem Schritt. Mit ihren Zehen massierte sie mich. „Was ist denn da Komisches in seiner Hose?“, fragte sie. „Das Geheimnis zu diesem Schlüssel“, antwortete Luca rätselhaft. Fibis Füße verwöhnten mich bzw. meinen im Käfig eingesperrten Schwanz. Dieser wollte wachsen, konnte aber nicht. Fibi machte unerbittlich weiter, während ich die besondere Note von Lucas Füßen durch die Nase einatmete. In mir sträubte sich alles. Nein! Das halte ich nicht aus! Fibis Füße trieben mich immer näher an den Rand, ohne dass ich ihn erreichen konnte. Es war qualvoll. Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte ich Luca: „Steh auf und hol uns eine neue Flasche Champagner. Aber nicht den billigen. Der schmeckt uns nicht. Vergiss die Karten nicht.“

Ich stand langsam auf, nahm die Karten und verließ die Lounge. Drinnen küssten und streichelten sich Luca und Fibi weiter. Draußen fiel mir die Stille drinnen erst richtig auf. Hier dröhnten die Bässe. Ich bestellte an der Bar eine neue Flasche Champagner. 249 Euro! Mir blieb die Luft weg. Aber was blieb mir übrig? Auf dem Rückweg sah ich die große Spiegelscheibe, durch die man nicht erkennen konnte, was sich dahinter abspielte. Dahinter saßen Luca und Fibi – was mochten sie gerade tun? Von außen war nichts zu sehen, was mich ziemlich beruhigte. Ich kehrte in die Lounge zurück, öffnete die Flasche und ersetzte sie durch die Leere.

31. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 29.01.26 20:00

Mal ne Frage:

Wie ist die Länge der Kapitel so?
Die Geschichte ist fertig geschrieben und ich kopiere (so nach "Gefühl")...

Sicherlich ist es einigen VIEEEL zu kurz. Aber es soll ja auch noch etwas spannend bleiben, oder?

LG Chastityenterprise
32. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von muensterpony am 29.01.26 20:48

Also ich würde natürlich gern die Geschichte direkt bis zum Ende lesen Aber, wenn Du uns ein bisschen auf die Folter spannen willst, dann passt es schon ganz gut denke ich.
33. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 01.02.26 10:08

„So, genug herumgehampelt. Fibi ist total verknallt in dich. Jetzt soll sie wissen, wozu dieser Schlüssel ist. Ausziehen!“ Lucas Ansage ließ keinen Widerstand zu.
„Luca, nein, bitte…“
Ihr Blick schnitt mir das Wort ab. Bevor sie etwas sagen konnte, zog ich mich vor den beiden aus. Mein Blick wanderte zwischen Lucas strengem und Fibis erwartungsvollem Gesicht hin und her. Auf der einen Seite war es mir unendlich peinlich, mich vor den beiden Schülerinnen auszuziehen, auf der anderen Seite glücklich, dass nicht der gesamte Club zusehen konnte. Das Hemd fiel, dann Schuhe, Socken, Hose. Nun stand ich nur noch in meiner Unterhose da. Der Käfig drückte sich deutlich gegen den Stoff. Ich versuchte, mit den Händen zu verbergen, was gleich sichtbar werden würde.

„Wird’s bald? Runter damit und dann mit den Händen auf dem Rücken hinknien.“ Alles in mir wehrte sich, als ich auch die letzte Hülle fallen ließ. Es war unendlich peinlich. Ich zog die Unterhose herunter.

Die Luft blieb mir weg. Ich spürte, wie mein Gesicht glühend heiß wurde, während Fibis Blick an mir hinunterglitt und genau dort hängenblieb. Ein kühles, scharfes Lächeln spielte um Lucas Mund.

„Was ist das denn?“, rief Fibi, und ihre Stimme war ein Gemisch aus ehrlichem Staunen und einer Neugier, die mir das Blut in den Ohren rauschen ließ. Ich ging in die Knie, wie befohlen, die Hände hinter dem Rücken verschränkt. Der kalte Boden unter meinen Kniescheiben fühlte sich an wie eine letzte, feste Grenze, in die ich mich am liebsten hineingewühlt hätte. „Das ist das Geheimnis, warum er nicht kann“, sagte Luca, und ihre Worte waren wie scharfe, kleine Messerstiche. „Ich habe die Macht über ihn. Ganz genau hier.“ Sie deutete mit einer nachlässigen Geste auf mich herab. „Er spielt nur, wenn ich es erlaube. Und hier…“ Sie zog die schmale, silberne Kette über ihren Kopf, das leise Klirren der beiden kleinen Schlüssel drang mir ins Mark. „…hier ist die Erlaubnis.“ Sie reichte die Kette Fibi, die sie langsam zwischen ihren Fingern aufnahm.

Eine Stille breitete sich aus, so dick und schwer, dass ich meinen eigenen Herzschlag in der Kehle hämmern hörte. Ihre Blicke brannten auf meiner Haut. „Willst du ihn mal aufschließen?“, fragte Luca beiläufig, als ob sie nach dem Salz am Esstisch fragen würde. Was? Nein. Auf keinen Fall. Nicht jetzt. Nicht von Fibi. In meinem Kopf heulten alle Alarmsirenen gleichzeitig, ein ohrenbetäubender Lärm der puren Bloßstellung. Fibi sagte nichts. Sie ließ die Schlüssel durch ihre Finger gleiten, ein unerträglich langsames, bedächtiges Geräusch. Nach einer Ewigkeit, in der mein Atem flach und gehetzt wurde, nickte sie zu dem Teppich vor ihren Füßen. „Dann stell dich mal her.“

Ich stand langsam auf, jede Bewegung fühlte sich steif und fremd an, und trat auf den bezeichneten Fleck. Ich war zur Ausstellungsobjekt geworden, zur lebenden Skulptur ihrer Neugier. „Huh“, machte Fibi, mehr zu sich selbst. „Das ist der erste gefangene Schwanz, den ich je gesehen habe. Und ich hab schon einige gesehen.“

Ihre Worte trafen mich wie Schläge. Dann beugte sie sich vor. Ich sah ihre Haare aus dem Augenwinkel, roch ihr Parfüm, während sie den Käfig musterte – nicht flüchtig, sondern mit der konzentrierten, analytischen Aufmerksamkeit eines Juweliers, der einen fehlerhaften Stein begutachtet. Jeder Zentimeter ihrer Prüfung fühlte sich an wie eine öffentliche Demütigung. Die Hitze in meinem Gesicht war kaum noch zu ertragen.

Schließlich, fast zärtlich, griff sie zu. Eine Hand umschloss den Käfig, die andere legte sich behutsam, aber unmissverständlich fest um meine Hoden. Ich erstarrte. Sie drehte und wendete das ganze Ensemble mit ruhigen, präzisen Bewegungen, auf der Suche nach dem Schloss. In dieser Berührung lag nichts Erotisches, nur die nackte, demütigende Kontrolle über mein Äußerstes und Intimstes, ausgeführt mit einer beiläufigen Sachlichkeit, die mich bis ins Mark entwürdigte.

Im Augenwinkel sah ich, wie Luca sich selbst streichelte. Ich wagte nicht, genauer hinzusehen. Fibi hob und drehte, bis sie das kleine Steckschloss fand. Sie fummelte unbeholfen, versuchte, den Käfig zu öffnen. Die ganze Situation machte mich so heiß, dass sich das Schloss zu verklemmten schien. Schließlich gab es nach. Mein Schwanz sprang ihr förmlich entgegen. Während der Ring noch an der Schwanzbasis festgehalten wurde, hing der Käfig an der Spitze und zeigte direkt auf ihr Gesicht. Fibi blickte hoch und lächelte. „Du kannst ja doch – ich muss dich nur aufschließen!“, strahlte sie.

Ihre Hand schloss sich um meinen Schwanz und zog den Käfig von der Eichel. Zärtlich, warm, magisch – besonders nach der Zeit im Käfig. Fibis Hand zog dann meine Vorhaut langsam zurück. Ein erster Tropfen Lustperle bildete sich. Sie blickte zu mir, dann zu Luca.

„Mach, was du willst, aber wehe, der spritzt ab!“, drohte Luca. Fibi beugte sich vor und gab meiner Schwanzspitze einen Kuss, nahm dabei den Tropfen mit ihren Lippen auf. Ihre Lippen blieben weich an der Stelle, während sich ihre Hand langsam vor- und zurückbewegte. Dann öffnete sie ihren Mund weiter, und meine Eichel verschwand darin. Meine Beine wurden weich – ich war kurz davor. Fibi trieb es weiter: Ihre Hand bewegte sich unendlich langsam, ihre Zunge umkreiste synchron meine Spitze. So geil! Das halte ich nicht mehr lange aus!, schoss es mir durch den Kopf, ich komme gleich! Noch einmal… ja! Jetzt!! „STOP!“, rief Luca, riss Fibis Hand weg und zog meinen Schwanz aus ihrem Mund. Gleichzeitig schlug sie mir mit der zur Faust geballten anderen Hand von unten hart und zielsicher gegen die Eier. Alle Lust verwandelte sich sofort in einen weißen, blendenden Schmerz. Langsam ging ich in die Knie, Tränen schossen mir in die Augen. Das herrliche Gefühl, kurz davor zu sein, war gnadenlos verflogen.

„Hey, der wollte gerade abspritzen!“, kommentierte Luca emotionslos, während Fibi sie fassungslos ansah. „Es war gerade so geil! Ich hätte seinen Saft so gerne…“ „Nix da! Der kleine Wurm ist nicht dazu da, wild rumzuspritzen. Das hat er sich noch nicht verdient.“

Ich kniete mit unbekannten Schmerzen nackt vor Fibis Füßen. Ihre bestrumpften Zehen lagen direkt vor meinen Augen. Dankbar für die eben empfundenen Gefühle küsste ich sie. „Hey! Ich bin deine Herrin!“ Lucas Stimme war scharf. Ich kroch – nackt, wie ich war – zu ihr und küsste ihre Zehen. „Bitte entschuldigen Sie, Lady L.“ „Stell dich etwa einen Meter vor das Fenster, damit alle deinen kümmerlichen Schwanz sehen können. Hände auf dem Rücken!“ Ich kroch rückwärts, stand auf und nahm die Position ein. Ich hoffte inständig, dass mich wirklich niemand durch den Einwegspiegel sehen konnte. Vor durch den Schlag und der Angst schrumpfte mein Schwanz sofort in sich zusammen.

Luca und Fibi tuschelten. Dann raschelte es, und kurze später stellten sich beide neben mich. Fibi links, Luca rechts. Luca packte meine Eier, während Fibi in die Knie ging und erneut nach meinem Schwanz griff. Wieder begann sie, mich zärtlich zu stimulieren. Langsam richtete er sich wieder auf.
Luca flüsterte mir ins Ohr: „Na, kleiner Subbi, macht dich das an, dass ich dich an den Eiern habe, während die geile Fibi deinen Wurm wichst?“
„Ja, Herrin“, stöhnte ich.
„Fibi macht jetzt schön weiter – sie hat offensichtlich Spaß, und mich macht es heiß. ABER du rufst rechtzeitig »Stopp«, bevor du kommst! Wenn du abspritzt, reiße ich dir die Eier ab. Verstanden?“
„Ja, Herrin, ich werde rechtzeitig Stopp sagen.“
„Wenn das klappt, habe ich vielleicht noch ein Geschenk für dich. Es liegt schon bereit. Denk dran!“
„Danke, Herrin, ich freue mich über die Auf-ohh-auf-ohh-merksamkeit.“
Genau in diesem Moment nahm Fibi meinen Schwanz wieder in den Mund. Ich spürte schnell, dass es bald wieder zu Ende sein würde.
„Das ist so geil, dich leiden zu sehen!“, stöhnte Luca in mein Ohr und drückte meine Eier schmerzhaft zusammen. Ihre Stimme, Fibis Lippen, der Schmerz – es war zu viel. „STOPP!“, schrie ich fast. Luca drückte mit aller Kraft zu, Fibi hörte sofort auf. Meine Eier schienen zu platzen. „Wehe, da kommt nur ein Tropfen.“ Endlich ließ sie locker. „Guter Subbi.“ Es klang wie Hohn. Ich war fix und fertig, hatte mir selber den Orgasmus meines Lebens freiwillig verweigert.

Luca und Fibi setzten sich wieder aufs Sofa und tranken vom Champagner. Mich ließen sie einfach stehen. Ich hatte jedes Zeitgefühl verloren. Ich war nur noch endlos geil, mein Geist war auf nichts anderes fixiert.

„Zeig mal deinen Wurm – ist der wieder klein und schrumpelig?“ Luca verlangte Aufmerksamkeit. Ich stellte mich mit wackeligen Beinen vor sie. Sie griff nach Käfig und Kette. „Rein damit. Den Schlüssel ziehe ich selbst ab.“ Damit war jede Hoffnung auf spätere Erleichterung gestorben. Mühsam fummelte ich meinen erschlafften Schwanz zurück in den Käfig und schloss das Schloss. Luca griff mit einer Hand nach meinen Eiern, mit der anderen nach dem Schlüssel. Als sie ihn abzog, drückte sie noch einmal brutal zu, so dass ich in die Knie ging. „Dafür, dass du so brav warst, bekommst du jetzt ein intimes Geschenk.“ Sie deutete auf den Tisch, auf dem ein schwarzer Slip lag.

Mein Herz machte einen Sprung. Luca schenkte mir ihren Slip, den sie gerade noch getragen hatte. Jetzt konnte ich ihren Geruch immer bei mir haben. „Den schenk ich dir – mach damit, was du willst. Aber jetzt langweilst du mich. Zieh dich an und geh ins Hostel. Damit du dich nicht verläufst, habe ich den Weg auf deinem Kinderhandy freigeschaltet. In deinem Zimmer stellst du Kerzen auf und machst es gemütlich. Du wartest nackt auf Knien auf uns! Wir kommen bald nach. Los. Du kannst gehen.“

Lucas Worte trafen mich wie ein Schlag. Ich langweile sie. Das war vernichtend. Ich zog mich an, nahm den Slip – der direkt neben meiner Kreditkarte lag – und steckte ihn ein. Die Karte ließ ich liegen. Geistesgegenwärtig ging ich noch einmal auf die Knie, küsste zuerst Lucas, dann Fibis Füße. Als ich mich zum Gehen wandte, sagte Fibi: „Hey, ich hab auch was für dich!“ Sie stand vor dem Sofa, griff hinter sich unter ihr Kleid und fummelte kurz. „Mund auf.“ Sie steckte mir etwas warmes, tropfenförmiges in den Mund. Es schmeckte herb-salzig. „Geile Idee – der Plug bleibt, wo er ist!“, rief Luca begeistert. „Nun aber ab mit dir!“

Ich machte mich auf den Weg. In der einen Tasche Lucas Slip, in der anderen – gegen Lucas Befehl – Fibis Buttplug. Ich konnte unmöglich mit einem Metallplug im Mund durch die Stadt gehen.

In einem Spätshop kaufte ich noch ein. Es war fast drei Uhr, als ich mit Kerzen, ein paar Pralinen und Blumen im Hostel ankam. Ich war todmüde. Doch ich ahnte die Konsequenzen, wenn ich nicht standesgemäß auf die beiden wartete. Ich machte mein Bett für die beiden, stellte die Kerzen auf (zündete sie aber noch nicht an), dekorierte den Tisch mit den Blumen und zog mich aus. Meine Sachen verstaute ich im Schrank. Das Armband in der Schmuckschatulle legte ich neben die Blumen. Den Slip von Luca legte ich vor mich auf den Boden. Den Plug von Fibi steckte ich mir in den Mund. Er schmeckte noch immer nach ihr, und dieses intime Geschenk machte mich seltsam glücklich. So wartete ich, nackt und kniend, auf meine Herrin und ihre Freundin – bis ich nach zwei endlosen Minuten vor Erschöpfung einschlief.
34. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von schinderhennes am 02.02.26 20:46

Vielen Dank für die beiden neuen Teile! In den ersten Kapiteln der Geschichte führt Luca ihren Lehrer in kleinen Schritten immer weiter die Dominaztreppe hinauf. Meinem Empfinden nach nimmt sie nun in den neuen Kapiteln gleich immer 2-3 Stufen auf einmal. Tempo und Intensität der Geschichte haben deutlich zugenommen.
Mir persönlich haben die kleinen Schritte etwas besser gefallen, dadurch hat sich die Geschichte realitätsnäher angefühlt. Aber wie schon einmal vor ein paar Tagen erwähnt, es geht hier in diesem Teil des Forums nicht um Erlebnisberichte, sondern um den Austausch von Phantasien!

Bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, wie es weitergeht
Mich würde vor allem interessieren, ob die Story mit dem letzten Tag der Abschlussfahrt endet, oder ob es für die Dom/Sub-Beziehung von Luca und Tanner auch ein "danach" gibt.


35. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 02.02.26 21:38

@schinderhennes

Spoiler: Rudi steht alleine auf dem Bahnsteig...

36. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von schinderhennes am 06.02.26 20:36

Zitat
@schinderhennes

Spoiler: Rudi steht alleine auf dem Bahnsteig...

...und im Moment wartet er, nackt und kniend, auf seine Herrin und ihre Freundin. Lass ihn doch bitte nicht zu lange knien. Ist bestimmt für Männer in seinem Alter nicht gut für die Knie


37. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 08.02.26 11:53

Fünfter Tag – Die Nacht der Folter




Luca und Fibi kamen ziemlich angetrunken in mein Zimmer, in dem ich nackt und auf dem Boden kniend geschlafen hatte. Mein Kopf ruhte auf Lucas feuchtem Slip, und Fibis Buttplug steckte noch immer in meinem Mund. Beide lachten hart und polterten durch den Raum. Als ich mühsam aufblickte, herrschten sie mich mit scharfer Stimme an, weiter den kalten Boden zu küssen.

Unter schrillen Gelächter zogen sie sich gegenseitig aus, warfen ihre Kleider verächtlich vor mich hin. Dann sanken sie gemeinsam in mein Bett, zogen die Decke über ihre nackten Körper und kuschelten sich eng aneinander, ihre Münder fanden sich in einem tiefen, gierigen Kuss. Ich musste derweil ihre Kleider aufheben, falten, ordnen – jedes Stück eine Demütigung. Es war nicht viel: je ein kleines, zerzaustes Kleid, Fibis hauchdünne, halterlose Strümpfe. Mehr nicht. Kein Slip von Fibi. Entweder trug sie ihn noch – oder sie war die ganze Zeit schon nackt unter ihrem Kleid gewesen. Luca hingegen trug nun nichts mehr, seit sie mir ihren Slip überlassen hatte. Trotz der Erschöpfung regte sich mein Schwanz sofort, hart und rebellisch im engen Käfig. „Hey Subbi, leg dich vor das Bett! Den Plug steckst du dir selbst in den Arsch, und den Slip stopfst du dir in den Mund, damit wir Ruhe haben! Und jetzt halt die Klappe und lass uns schlafen.“ Ihre Worte verschwammen zwischen schmatzenden Küssen und ersticktem Lachen.

Ich gehorchte, presste den Plug in mich hinein, stopfte mir den nach Schweiß und Lust schmeckenden Slip zwischen die Lippen. Dann legte ich mich vor das Bett, in dem sich die beiden bereits wieder bewegten – sie liebten sich in meinem Bett, wild, vertraut, ausschweifend. Wie gerne wäre ich zwischen ihnen gelegen, Zentrum ihrer Begierde gewesen. Mein Schwanz kämpfte verzweifelt gegen das Metallgitter. Das war Folter. Ihr Stöhnen, ihr Keuchen, das feuchte Geräusch ihrer Körper wurde nur langsam leiser, doch in meinem Kopf tobte es weiter – die Bilder ließen mich nicht los, hielten mich wach, bis die Dunkelheit mich endlich übermannte.

Als ich erwachte, fror ich erbärmlich; der Slip in meinem Mund war steif von getrocknetem Speichel, der Plug in meinem Po ein dumpfer, tiefer Schmerz. Ich blickte zum Bett. Fibi lag in Lucas Armen, ihr Kopf an ihre Brust gelehnt – die durch die verrutschte Decke völlig entblößt vor mir lag. Unwillkürlich beugte ich mich vor, um sie zu küssen, zuckte aber sofort zurück: Es war die Brust meiner Herrin. Wie gern hätte ich meine Lippen auf diese spitze, rosa Brustwarze gedrückt, sie mit der Zunge umkreist.

Fibi hatte ihr langes, schlankes Bein über Luca und die Decke geworfen. Ihr Po zeigte zur Wand, unerreichbar, doch dass sie keinen Slip trug, stand nun fest. Sie hatte gestern Abend keinen angehabt. Dafür den Plug getragen, der jetzt in mir steckte.

Lautlos schlich ich ins Badezimmer und schloss die Tür ohne ein Geräusch. Ausziehen musste ich mich nicht – aber ich nahm den Slip aus meinem Mund, ließ ihn einen Moment auf der warmen Heizung liegen. Dann trat ich unter die Dusche, ließ heißes Wasser über meinen zitternden Körper strömen. Vorsichtig, mit einem unterdrückten Stöhnen, zog ich den Plug aus meinem Po, säuberte ihn kurz und legte ihn ins Seifenfach. Ein leerer, brennender Schmerz blieb zurück – und die Erinnerung an ihre vereinten Körper in meinem Bett.

Nach einigen Minuten unter dem strahlend heißen Wasser ging es mir etwas besser. Ich trocknete mich ab und überlegte, was ich nun tun könnte. Ich beschloss, mich anzuziehen und den beiden jungen Frauen, die mich in der vergangenen Nacht so schamlos gedemütigt hatten – psychisch wie körperlich –, ein besonderes Frühstück zu bereiten. Es war inzwischen nach acht, und das Hostelfrühstück war längst vorbei.

Bevor ich mein Zimmer verließ, drehte ich die Heizung höher und betrachtete die beiden schlafenden Frauen noch einmal ausführlich. Sie hatten sich keinen Millimeter bewegt und schliefen noch tief und fest. Dennoch wollte ich mich beeilen, damit alles fertig war, bevor sie aufwachten. Es schien, als würde das noch eine Weile dauern. Ich riss mich gewaltsam von dem Anblick ihrer unwiderstehlichen, nackten Körper los und verließ leise das Zimmer.

Nach etwa zwölf Minuten kehrte ich zurück. Ich hatte einen Bäcker in der Nähe gefunden, bei dem ich nicht nur frische Brötchen, sondern auch Croissants, Marmelade, Honig und frischen Orangensaft bekam. Ich hoffte inständig, damit ihre Stimmung zu heben – und dass sie mich, vielleicht sogar ohne den Käfig, verwöhnen oder mich zumindest daraus befreien würden. Als ich das Zimmer betrat, umfing mich die angenehme Wärme der Heizung. Die Position der beiden hatte sich nicht verändert; Lucas Brust lag noch immer frei da, und Fibis schlankes Bein ruhte unverändert auf der Decke. Wenn sie und Luca die Plätze getauscht hätten, hätte ich vielleicht gewagt, Fibis Brust zu küssen. So aber überwogen die Hemmungen. So leise wie möglich deckte ich den Tisch, arrangierte alles so liebevoll und verführerisch, wie ich konnte. Blumen, Kerzen und die Schachtel mit dem Armband – alles sollte ein einheitliches Bild ergeben.

Ich war in Gedanken, als sich plötzlich im Bett etwas regte. Ich drehte den Kopf und sah, dass Fibis Bein unter der Decke verschwand und Lucas Brust vollständig bedeckt war. Ihre Augen waren geöffnet und sie starrte mich unverwandt an. Mein Herz setzte aus und ich wusste nicht, wie ich mich verhalten sollte. Schnell drehte ich mich zu ihr um und kniete mich hin, den Oberkörper nach vorn gebeugt, die Stirn auf dem kalten Boden gepresst. „Guter Junge. Bleib so“, sagte sie mit einer Stimme, die noch vom Schlaf belegt und dennoch befehlend klang, und stand auf, um ins Bad zu gehen. Ich wagte nicht einmal einen kurzen Blick. Während ich so auf dem Boden kauerte, durchzuckte mich die schlagartige Erkenntnis, dass ich mehrere gravierende Fehler begangen hatte! Hoffentlich kam ich da heil heraus. Mir schwant Böses.

Ich hörte, wie Luca duschte. Vor meinem inneren Auge spielte sich ein intensiver Werbefilm ab:

Das heiße Wasser perlte über ihre Haut. Sie neigte den Kopf leicht nach vorn, schloss die Augen und ließ ihre Hände langsam durch die nassen Haare gleiten. Die Strähnen, schwer vom Wasser, fielen über ihre Schultern und streiften sanft ihren Rücken hinab. Jede Bewegung war langsam, fast wie in Trance – die Finger verwebten sich in den Haaren, zogen sie nach hinten, sodass sich die Strähnen wie ein seidiger Vorhang über ihre Haut legten.


Das Wasser lief in dünnen Bächen über ihren Nacken, folgte der Linie der Wirbelsäule, während die Haare sich an die Konturen ihres Rückens schmiegten. Die Berührung war flüchtig, aber intensiv – ein Spiel aus Wärme, Feuchtigkeit und dem leisen Kitzeln der Haarspitzen, die sich über die empfindsame Haut bewegten. Die Luft war erfüllt vom Dampf, der alles weicher, schwereloser erscheinen ließ. Jeder Atemzug wurde tiefer, während sie sich dem Gefühl hingab, wie die Haare sich an ihren Körper pressten und wieder lösten, als würden sie sie streicheln.

Ich wurde aus meinen Träumen gerissen, als ich plötzlich ein gedämpftes Stöhnen von Fibi hörte. Im Raum war es extrem still, nur das leise Rascheln der Bettdecke und Fibis gedämpftes, rhythmisches Atmen durchbrachen diese gespannte Stille. Ich hörte, wie sich ihr Körper leicht bewegte, wie das Bett unter ihr nachgab – ein kaum hörbares Knarren, ein sanftes, eindringliches Schieben.

Ihr Atem wurde schneller, unregelmäßiger, mal ein leises Stöhnen, mal ein unterdrücktes Keuchen. Die Geräusche waren intim, fast schon zu privat, um sie zu belauschen, und dennoch unfassbar anziehend. Die feuchte, warme Atmosphäre im Raum schien sich zu verdichten, als würde die Luft selbst vibrieren.

Manchmal glaubte ich zu hören, wie ihre Finger sich bewegten, wie sie sich selbst berührten, wie ihre Haut an ihrer Hand rieb – ein leises, fast schon flüssiges Geräusch. Ihr Atem stockte für einen Moment, dann folgte ein ersticktes Seufzen, das sich in ein langgezogenes, zitterndes Ausatmen auflöste. Die Spannung im Raum war greifbar, fast unerträglich, bis sie sich schließlich in einem letzten, bebenden Laut entlud. Dann blieb nur noch das leise Nachbeben des Bettes und das langsame, träge Beruhigen ihres Atems.

In mir bebte ebenfalls alles. Es war eine Qual, kaum zu ertragen. Da hörte ich, wie Fibi sich erhob. „Geil! Das brauchte ich jetzt ganz dringend – hat dich das scharf gemacht?“, fragte sie unverhohlen und stellte sich direkt vor mich hin. „Sag ›Guten Morgen‹, Kleiner!“ Ich hob meinen Kopf ein wenig und erblickte ihre nackten Füße, die sich nun direkt vor meinem Gesicht befanden. Beide küsste ich sofort und demütig. Dann ging sie, ohne ein weiteres Wort, ins Badezimmer. Durch die geschlossene Tür drangen gedämpfte Worte, die ich nicht eindeutig verstehen konnte.

Nach einer Zeit, die mir endlos erschien, kam Luca endlich aus dem Bad. Sie warf mir den noch feuchten Slip und den kalten Plug direkt vor mich. „Das hat ein Nachspiel!“, zischte sie mir entgegen – nein, es war keine Drohung. Aus ihrem Mund klang es wie ein Versprechen! „Ich hole uns jetzt was zum Anziehen – du bleibst genau so und rührst dich keinen Zentimeter!“ Luca öffnete vorsichtig die Tür und huschte splitternackt in ihr eigenes Zimmer. Nur wenige Minuten später kehrte sie zurück. Wie ich später sah, trug sie nun eine weite, bequeme Hose und einen weiten Hoodie. Die Sachen für Fibi legte sie schweigend vor die Badezimmertür.

Dann setzte sich Luca an den gedeckten Tisch und trank einen Schluck Orangensaft. Dabei fand sie die Schatulle mit dem Armband und öffnete sie. Eine Weile sagte sie nichts – dann plötzlich hörte ich: „Hey, du Wurm da unten! Ist das etwa die Überraschung für mich? Ein Armband?“, sagte sie, ihre Stimme flach und ohne jede Betonung. „Ein hübsches, teures Armband. Mit einem Schuh-Charm dran.“ Sie lehnte sich zurück. „Rudi… das ist das Erste, was dir einfiel? Das Klischee aller Klischees?“

Sie stand auf und trat vor mich hin. „Ich dachte, du ›siehst‹ mich. Ich dachte, du verstehst wenigstens ein bisschen, worum es hier geht. Um Kontrolle. Um Psychologie. Um die perfekte Demütigung.“ Sie schüttelte langsam den Kopf. „Und du bringst mir… Schmuck. Schönen, langweiligen Schmuck, den mir jeder x-beliebige Verehrer kaufen könnte.“

Sie legte das teure Armband zurück in die Schachtel und ließ diese achtlos auf den Boden vor mir fallen. Plug, Slip und Schachtel lagen jetzt direkt vor mir. „Das ist keine Überraschung. Das ist eine Banküberweisung. Eine fleißige, fantasielose Pflichterfüllung.“ Die Worte trafen mich härter als jede körperliche Züchtigung (wie ich mich da noch irren sollte). All meine Hoffnung, mein kleiner Stolz, zerstob zu Staub. Ich hatte komplett danebengegriffen. »Fuck – fuck – fuck«, dachte ich leise.

Die Zeit schien zu gefrieren. Nachdem Lucas Urteil über das Armband gesprochen war, herrschte im Zimmer eine Stille, die dick und schwer wie Blei in der Luft lag. Sie selbst hatte sich wieder an den Frühstückstisch gesetzt. Die samtene Schachtel mit dem Armband lag – genau wie der Plug und der Slip – wie ein anklagendes Mahnmal vor mir.

Ich kniete in meiner Position, jede Muskelanspannung schmerzhaft bewusst, und wagte nicht, mich zu rühren. Das leise Ticken der Zimmeruhr verstärkte nur das Gefühl der ausgedehnten, quälenden Leere. Es gab kein Schelten mehr, keine Anweisungen. Nur diese eisige, verachtungsvolle Stille, die mich umso kleiner und nichtiger fühlen ließ. Mein Atem kam flach und vorsichtig, als könnte schon ein Laut die Spannung zu einem unvorstellbaren Bruch führen.

Dann, nach gefühlten Ewigkeiten, knarrte die Tür vom Badezimmer. Fibi schlüpfte heraus, ihre Energie ein greller Kontrast zur erstarrten Atmosphäre. Sie warf einen Blick zu Luca, dann zu mir, und ein wissendes, spöttisches Lächeln zog über ihr Gesicht. Sie spürte die Kälte im Raum sofort.

„Wow, hier ist ja die Stimmung dicker als Amsterdamer Nebel“, sagte sie ungeniert und ließ sich auf die andere Seite des Frühstückstischs fallen, direkt gegenüber von Luca. Sie ignorierte mich komplett, als wäre ich ein Möbelstück.

Luca reagierte nicht, gab keinen Ton von sich. Ihre ablehnende Haltung war eine einzige, stumme Wand.

Fibi lehnte sich vertraulich zu ihr. „Keine Ahnung, was der schon wieder verbockt hat“, sagte sie mit einem Kopfruck in meine Richtung. „Aber weißt du, woran ich gerade denken muss? An letzte Nacht.“

Sie seufzte übertrieben sehnsüchtig. „Gott, Luca. Das war… absolut perfekt.“ Ihr Ton wurde inniger, verträumt. „Ich schwöre, ich kann es immer noch fühlen. Deinen Körper. So glatt, so warm.“ Ihre Hand strich sinnlich über ihre eigene Hüfte, als würde sie die Erinnerung nachzeichnen. „Als du neben mir lagst… ich konnte jede einzelne Muskelspannung unter deiner Haut spüren. So stark und weich zugleich. Und deine Brüste an meinen…“ Sie brach ab, als ob die Erinnerung zu intensiv sei. „… ich musste es mir vorhin noch einmal selber machen. Der Kleine hat alles mitbekommen. Bestimmt ist sein Käfig fast geplatzt.“

Die eisige Stille von eben war nun durchdrungen von einer ganz anderen, kaum erträglichen Spannung – der grellen, sinnlichen Erinnerung an eine Intimität, zu der ich nie Zugang haben würde, während ich hier kniete, unsichtbar und bestraft.

Fibi grinste, sah Luca direkt an. „Es war einfach… schön. Einfach nur schön. Du bist so verdammt schön.“

Sie hatte keine direkte Demütigung für mich ausgesprochen. Doch ihre Worte waren die perfekte, grausame Fortsetzung meiner Strafe. Sie malte ein lebendiges, begehrenswertes Bild von Luca – nicht als Herrin, sondern als Frau, als Geliebte – und stellte es mir vor Augen, während ich in meiner unwürdigen, knienden Existenz erstarrte. Die Enttäuschung über das Armband war eine Sache. Dies hier war eine andere: die erbarmungslose Demonstration, dass ich, selbst wenn ich es versuchte, niemals an das wahre, private Wesen dieser jungen Frau herankommen würde. Ich war das Werkzeug, der Sklave, der geduldete Diener. Aber das – die zärtliche Berührung, das vertraute Flüstern, die leidenschaftliche Schönheit – das gehörte Fibi. Und Lucas anhaltendes Schweigen, ihr stilles Ertragen dieser intimen Erinnerung, war die stumme Bestätigung.

Die Kälte im Raum war nicht mehr nur Enttäuschung. Sie war jetzt durchtränkt von einer neidischen, ohnmächtigen Scham, die tiefer brannte als jeder Schlag.

Dann jedoch kam ein Thema auf, das mir gar nicht gefiel.

„Er hat es doch tatsächlich gewagt, den Plug zu entfernen und den Slip aus dem Mund zu nehmen. Außerdem ist er schon wieder angezogen und als Aufmerksamkeit hat er mir ein Charm-Armband besorgt. Da müssen wir uns etwas einfallen lassen; vielleicht kann Tessa uns helfen.“ Was? Wer war diese Tessa? Es wurden ja immer mehr! Bitte nicht! „Aber das Frühstück tut wirklich gut“, warf Fibi ein, „genau das, was ich jetzt brauchte. Da hatte er mal eine gute Idee.“ „Okay. Ich tickere jetzt mal Tessa an.“

„Hey! Du Taugenichts – steh auf und zieh dich aus!“ Dieses Mal war ich wirklich gemeint. Ich versuchte mühsam aufzustehen; durch das lange Knien schmerzten mir alle Gelenke. „Na, wird’s bald – schneller!“ Lucas Worte klangen wieder in dem gewohnten, schneidenden Befehlston. Als ich endlich stand, zog ich mich aus; es war so peinlich, so demütigend und erniedrigend. Schließlich stand ich nackt – nur der Käfig umschloss mich noch – mit gesenktem Kopf vor meinen Schülerinnen. Ich wagte nicht, sie anzublicken; die Hände hielt ich schützend vor meinen Körper. „Leg dich unter den Tisch auf den Rücken; Kopf zu mir“, kam die nächste Anweisung von Luca. Ich kroch schwerfällig unter den Tisch. Als ich endlich lag, stellte Luca mir sofort ihre nackten Füße auf mein Gesicht. „Er ist doch zu etwas nützlich.“ Die beiden frühstückten gelassen weiter und unterhielten sich. Fibi stellte ihre Füße zunächst auf meinen Bauch – dann wanderten sie langsam hinab, bis sie meinen Schwanz und Sack erreicht hatten. Unaufhörlich knetete sie ihn mit ihren Zehen durch. Er wollte steif werden, doch das wurde gnadenlos durch den Käfig verhindert. „Der ist total spitz!“, stellte Fibi fest. „Lass ihn nur nicht kommen! Das hat er sich noch nicht verdient.“ „Nein, ich passe auf.“ Da entwich ein unvorsichtiges Stöhnen meinem Mund. Luca sagte nur: „Jetzt!“ Fibi holte aus und trat mir mit aller Wucht in die Eier. Ich zuckte zusammen, wollte mich krümmen; wurde aber von vier Füßen festgehalten. Der Schmerz kam so plötzlich und unerwartet. Dafür verging die Lust mindestens genauso schnell.

„Das macht mich schon wieder scharf; ich bin schon wieder ganz feucht und könnte es mir gleich noch mal machen. Vorhin hat er auch alles mitbekommen, als ich kam! Ich habe mich auch nicht wirklich zurückgehalten.“ Fibi fing bei diesen Worten wieder an, meinen Sack und die Eier mit ihren Füßen zu kneten. Es war so gemein; ich wollte auch mal kommen!

PIEP PIEP. „Tessa hat geantwortet“, kommentierte Luca. „Oh ja, das ist heiß! Lies selbst!“ Luca reichte Fibi das Handy. „Ui – das wird hart für ihn. Aber da muss er durch – DAS wird mir auch Spaß machen. Die Wette gewinne ich!“ Fibi war offensichtlich mit dem Vorschlag von der geheimnisvollen Tessa ebenso einverstanden, wie Luca.

Was Tessa – wer auch immer sie war – vorgeschlagen hatte, und was war das für eine Wette? Wie komme ich da wieder raus? Ich wollte nur noch nach Hause! Tränen stiegen mir in die Augen.

Es dauerte noch eine gefühlte Ewigkeit, bis beide ihr Frühstück beendet hatten. Mein Magen knurrte schon lange, doch das schien die beiden nicht zu stören. Fibi knetete mit ihren Füßen in unberechenbaren Pausen meine Eier; immer wieder erstickte sie jeden aufkeimenden Lustschub, indem sie mir mehr oder weniger heftig dazwischen trat. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Die ganze Zeit drückten Lucas frisch geduschte Füße auf mein Gesicht. Es roch nach meinem eigenen Duschgel – eine absurde, erniedrigende Vertrautheit. Ich lag nackt unter einem Tisch, die Füße zweier Schülerinnen auf meinem Geschlecht und meinem Gesicht.

Wenn jetzt jemand reinkommt!, schoss es mir plötzlich durch den Kopf. Panik stieg in mir auf und ich begann sofort zu schwitzen. Am besten noch Antonia, meine Kollegin. Unvorstellbar, was dann geschehen wäre. Ich hoffte inständig, dass die Zimmertür abgeschlossen ist. Doch ich wagte nicht, sie darauf anzusprechen.

Dann geschah es. Jemand klopfte an die Tür. Mein Herz setzte aus. „Herr Tanner?“, ertönte es von draußen – ein Schüler, der Stimme nach zu urteilen. Ich wagte nicht zu atmen. Auch über mir erstarrten die Mädchen, saßen regungslos auf ihren Stühlen, die Füße noch immer auf meinem Körper. Es klopfte erneut, lauter diesmal. Doch nichts geschah. Langsam entfernten sich die Schritte im Flur. „Gut, dass ich abgeschlossen habe“, flüsterte Luca triumphierend. Erst dann schlug mein Herz wieder, wild und unkontrolliert, und ich atmete keuchend aus.

Das Frühstück war vorbei, beide Mädchen erhoben sich langsam. „Wollen wir die Bestrafung jetzt vollziehen oder vorher noch ein paar Minuten im Bett kuscheln?“, fragte Fibi mit gespielter Unschuld. „Beides hat seinen Reiz.“ „Komm! Zuerst ER, dann du!“ Lucas Stimme war dunkel und verschwörerisch. „Ich hole, was wir brauchen. Schließ du die Tür wieder ab und bereite ihn vor. Hier ist der Schlüssel zu seinem Schwanz.“

Daraufhin verließ Luca das Zimmer, und Fibi schloss hinter ihr mit einem leisen Klicken ab. „Na, komm mal her, Kleiner“, wandte sie sich an mich, ihre Stimme ein sanftes, gefährliches Raunen. Ich kroch unter dem Tisch hervor und sah zu ihr auf. Fibi saß auf der Kante meines Bettes und ließ den kleinen, silbernen Schlüssel zu meinem Käfig langsam um ihren Finger kreisen. „Ich weiß nicht, wie Luca das geschafft hat, dass du ihr so zu Füßen liegst, aber ich finde es verdammt heiß. Offenbar kann sie alles von dir verlangen. Gestern versprach sie mir, ich dürfte dich endlich so richtig verwöhnen. Davon habe ich schon lange geträumt. Leider kam es gestern nicht zum Abschluss – den hätte ich gerne gespürt. Komm her … ich schließe dich erst mal auf.“

Mein Herz hämmerte wild gegen meine Rippen, als ich ihre Worte hörte. Ich stellte mich vor sie, und sie öffnete den Käfig diesmal mit einer fast routinierten, doch zielstrebigen Geste. Mein Schwanz sprang ihr sofort, hart und fordernd, entgegen. „Na, du kleiner Sünder“, hauchte sie, beugte sich vor und hauchte einen Kuss auf die entblößte Eichel, bevor sie sich wieder zurückzog, nur um ihn mit lüsternem Blick zu mustern. „Den Ring machst du selber ab – und dann wäschst du alles!“, befahl sie mir, ihre Stimme ein befehlendes Flüstern.

Ich zog den Ring hastig ab, fast schon panisch, bevor alles zu unerträglich wurde. Mit Käfig und Ring in der Hand ging ich, mein Glied steif vor sich her wippend, ins Bad, um alles zu reinigen. Die Tür musste ich offen lassen – eine weitere Demütigung, eine Versuchung, die ich nicht ausleben durfte. Fibi beobachtete mich von der Bettkante aus, ihr Blick brannte auf meiner Haut; studierte sie nur mein Glied, oder genoss sie jede meiner verlegenen Bewegungen?

Als ich fertig war, befahl sie mir, mich wieder vor sie zu stellen und den gereinigten Käfig zu überreichen. Sie legte Käfig, Ring und den kleinen Schlüssel mit dem Schloss nebeneinander auf das Kopfkissen, als ordne sie Werkzeuge für ein Ritual an. Dann drehte sie sich wieder zu mir, und ihre Hand schloss sich um meinen Schwanz. „Damit werde ich noch mal ganz viel Spaß haben.“ Ihre Worte waren ein vieldeutiges Versprechen. Dann beugte sie sich vor, öffnete ihren Mund und nahm ihn langsam, Zentimeter für Zentimeter, in sich auf. Dabei blickte sie mir unverwandt in die Augen. Mein Schwanz verschwand fast vollständig in der feuchten Wärme ihres Mundes. Das Gefühl trieb mich an den Rand des Wahnsinns – ich spürte, wie der Punkt ohne Wiederkehr unaufhaltsam näher kam. Ich wollte gerade stammeln, flehen, da entließ sie meinen Schwanz aus ihrem Mund und umschloss gleichzeitig meine Eier mit ihrer Hand – und drückte zu, hart und ohne Vorwarnung.

Ein spöttisches, triumphierendes Lachen entfuhr ihr, während ihre Hand weiterhin unerbittlich Druck auf meine Eier ausübte. „Oh Gott, das macht so viel Spaß“, keuchte sie zwischen den Lachern. „Zu sehen, wie dich deine eigene Geilheit fast umbringt und ich dich genau daran ersticken lassen kann… das ist einfach perfekt.“ Ihr Blick funkelte vor boshafter Freude.

„Gleich wird es hart für dich werden. Sehr hart. Aber ich war sicher, du schafftest das. Du hast dir das selbst eingebrockt. Mich machte allein der Gedanke, dich zu bestrafen, irre heiß. Vielleicht gab es ja ein Happy End … für mich.“

Fibis Worte klangen zugleich wie eine dunkle Verheißung und ein unmissverständlicher Befehl. „Ich mache auf jeden Fall mit – feucht bin ich jetzt schon. Hier, probier mal.“ Sie griff unter den Saum ihrer Jogginghose. Als sie die Hand wieder hervorzog, glänzten ihre Finger feucht im Licht. Sie schob sie mir einfach, fordernd, in den Mund, und diesmal konnte ich sie richtig schmecken – salzig, süß, unverkennbar verrucht.
„Darf ich dich auch mal …“, kam ich nicht weiter, denn ein erneutes, dumpfes Klopfen ertönte an der Tür.
„Ich bin’s! Luca!“, hallte es von draußen.
„Mach auf!“, befahl Fibi scharf. Mit steifem, pochendem Schwanz ging ich zur Tür und schloss auf. Luca schlüpfte lautlos herein, und ich verriegelte die Tür hinter ihr mit zitternden Fingern. In ihren Händen trug sie eine prall gefüllte Einkaufstüte – es wirkte, als steckten tausend verborgene Dinge darin.

Mir wurde eiskalt vor Angst. „Dann wollen wir dich mal vorbereiten!“ Lucas Worte schnitten durch die Luft und ließen mich erschaudern; jede Spur von Erregung wich sofort einer lähmenden Furcht.

38. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von ChasHH am 08.02.26 14:00

Mittlerweile genauso grausam wie "Sklavin Florentine."
39. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von schinderhennes am 08.02.26 15:42

Whoa! Heftiger Cliffhanger!

Ich nehme an, Tessa ist die dominante Dame aus dem Schmuckgeschäft. Bin sehr gespannt, was sie für Bestrafungsideen für Rudi hatte und was Luca dafür alles in ihrer Einkaufstüte dabei hat.


40. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 11.02.26 20:29

Zitat
Mittlerweile genauso grausam wie \"Sklavin Florentine.\"


Keine Angst, das ist nur eine kurze "Phase"..
41. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 11.02.26 20:30

soll's weiter gehen?

42. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von schinderhennes am 11.02.26 20:51

Zitat
soll's weiter gehen?


Klar doch!!

43. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 11.02.26 20:57

Na gut!







Ich musste mich bäuchlings über einen harten Stuhl legen. Oberschenkel und Handgelenke wurden mit stabilen Kabelbindern an die vier Stuhlbeine fixiert. Ein breiter Ledergürtel schnürte meinen Bauch gegen die kalte Sitzfläche, bis jeder Atemzug eingesperrt schien und ich mich keinen Millimeter mehr bewegen konnte. Vor blankem Entsetzen über das, was kommen würde, war mein Schwanz völlig erschlafft.

Sie drehten den Stuhl, sodass mein Gesicht zur Wand gepresst war und mein nackter, wehrloser Hintern dem Raum gestreckt wurde – eine bloßgestellte Demütigung. „Damit es nicht so laut wird, nehmen wir deinen Slip – und darin rollen wir meine getragenen Socken. Das sollte als Knebel reichen.“ Lucas Worte waren überraschend, aber von eiskalter Sachlichkeit.

Was? Das war gar nicht Lucas Slip? Ich hatte also die ganze Zeit Fibis Slip und Plug getragen und Luca war nackt unterwegs… Jetzt war das egal – ich hatte weit größere Probleme. Luca setzte sich auf den anderen Stuhl direkt neben mich, ihre Stimme ein gefährliches Flüstern: „Also, Tessa – du kennst sie, und morgen wirst du sie richtig kennenlernen – hat vorgeschlagen, dir eine der Missetaten zu erlassen, weil du so ein gutes Frühstück gemacht hast. Bleiben also noch zwei. Für jeden Fehler bekommst du von uns beiden je zwanzig Schläge mit dem Ledergürtel auf deinen nackten Arsch!“ Mein Herz schien zu stocken, zum x-ten Mal an diesem Tag. Sie würden mich tatsächlich auspeitschen – mit meinem eigenen Gürtel? Vierzig Schläge insgesamt … vielleicht überlebte ich das, wenn sie nicht zu fest zuschlugen.

Aber warum sollte ich diese Tessa morgen »richtig kennenlernen«? Meine Gedanken rasten, hilflos gefangen im Kreislauf aus Angst und Erwartung. Ich lag nackt, von zwei Schülerinnen an einen Stuhl gefesselt, gleich würden sie mich auspeitschen – in meinem eigenen Zimmer, in meiner eigenen Welt. Wie weit sollte das noch gehen? Ich ertrug es nicht mehr, und doch gab es kein Entrinnen.

„Nur, damit wir uns richtig verstehen: zwanzig Schläge pro Fehler – von uns beiden. Jede.“ Lucas Stimme bebte nicht nur vor Erregung, sondern vor unterdrückter Gier.

WAS? Jede schlägt vierzig Mal? Die Anzahl hatte sich soeben verdoppelt. Das konnten sie nicht machen! Das war Folter!

Ein Protest erstickte in meiner Kehle, doch bevor ich auch nur einen Laut formen konnte, stopfte mir Luca bereits den mit ihren noch warmen Socken gefüllten Slip gewaltsam in den Mund. Der Geschmack von Baumwolle und Schweiß überflutete mich, bevor ein Streifen Klebeband meine Lippen unwiderruflich versiegelte. „Und wer dich zuerst zum Heulen bringt“, fügte Fibi mit ebenso erhitztem, triumphierenden Unterton hinzu, während sie den Gürtel in ihrer Hand schwang, „darf sich etwas wünschen.“

In mir stieg keine Erregung mehr auf, nur noch die nackte, eiskalte und völlig lähmende Angst. Sie erstarrte in meinen Adern und presste mir das Herz zusammen.

„Hier im Hostel ist niemand mehr von unserer Gruppe; wir können also ungestört loslegen – das Klatschen wird niemand hören. Wer beginnt?“ „Er ist dein Sklave: Bitte fang du an. Ich habe noch eine besondere Idee.“ Fibi setzte sich auf den Boden direkt neben mich und ergriff meinen schlaffen, kleinen Penis mit ihrer warmen, fordernden Hand. Ihre Finger umschlossen ihn sofort gekonnt, und unter ihren geübten, streichelnden Griffen wuchs er rasch, bis er steif und beinahe schmerzhaft fordernd vor ihr stand. „Los!“, befahl sie plötzlich – und schon peitschte es scharf und ohrenbetäubend laut auf meinen nackten Po. Der Schlag hallte überraschend deutlich durch den Raum, ein trockener Knall, dennoch war der erste einsetzende Schmerz noch erträglich. Ein scharfes Brennen breitete sich aus, das ich aushalten konnte, zumal Fibis Hand weiterhin ihren aufreizenden Rhythmus beibehielt. Doch dann traf der nächste Hieb exakt dieselbe Stelle. Diesmal zuckte mein gesamter Körper zusammen, und ein ersticktes, dumpfes Stöhnen entrang sich meinem Knebel. Einerseits wegen Fibis geschickter, beinahe liebevoller Massage, andererseits wegen des beißenden Schmerzes, der nun tiefer in mein Fleisch einzudringen schien. Die Schläge drei bis fünf folgten rasch und gnadenlos hintereinander, jeder traf mit genauester Präzision und wachsender Wucht. Langsam füllten sich meine Augen mit heißen Tränen. Doch ich wollte Luca diesen Triumph nicht gönnen – schließlich verwöhnte Fibi mich mit jeder Berührung so schamlos sinnlich. Immer lauter und verzweifelter stöhnte ich in den Knebel hinein, doch nun begann die Lust allmählich unter der wachsenden, glühenden Qual zu schwinden. Nach dem zehnten, besonders heftigen Schlag von Luca wechselten die beiden. Allerdings massierte Luca mich nicht – ihre Anwesenheit war nur ein kühles, beobachtendes Schweigen.

Fibi schlug nicht weniger hart zu, allerdings von der anderen Seite. Der Schmerz verstärkte sich mit jedem Hieb, verschmolz zu einem einzigen, glühenden, pochenden Feuerwerk unter meiner Haut. Sollte ich den Tränen jetzt schon nachgeben? Nein, noch nicht. Doch dann kam Fibis siebter Schlag – und diesmal musste sie nicht nur mit voller, rotierender Kraft ausgeholt, sondern auch perfekt getroffen haben. Ein weißer Blitz des absoluten Schmerzes durchzuckte mich, und jede Gegenwehr brach zusammen. Tränen schossen mir unkontrolliert in die Augen, und mein Körper zuckte wie wild in den Fesseln, was angesichts der engen Bänder nur ein erbärmliches Zittern war. Ich schrie in den Knebel hinein, der kaum etwas von meinem erstickten, animalischen Gebrüll dämpfte.

„Du hast gewonnen! Er heult.“ Lucas Stimme klang kühl, fast enttäuscht. „Gib ihm eine Minute, dann machst du weiter.“ „Quatsch! Er braucht keine Pause.“ sagte Fibi und schlug schließlich dreimal in schneller, brutaler Folge zu, um ihre zehn Schläge voll zu machen. Mein Hintern brannte nun wie loderndes Feuer, jeder Zentimeter ein einziger, pulsierender Schmerzpunkt. Ich hielt es nicht länger aus, brüllte mich in den Knebel heiser und tobte in meinen Fesseln wie ein Gefangener, der endgültig dem Wahnsinn verfiel.

„Pause“, verkündete Luca sachlich. „Er muss jetzt erst einmal runterkommen.“ Ihr Tonfall ließ offen, ob es um Mitleid oder bloße Strategie ging.

Sie ließen mich einfach toben – mir erschien ihr Verhalten eiskalt, fast schon grausam – und setzten sich gemächlich auf die Kante meines Bettes, als betrachteten sie ein fertiges Werk.

„Komm, wir machen ein paar Fotos für Tessa, die wird sich freuen. Schade, dass ich morgen nicht dabei sein kann“, sagte Fibi, und ihre Stimme klang tatsächlich enttäuscht, fast wehmütig. Beide stellten sich hinter mich, und das stille Klicken der Handykamera durchschnitt die Luft, immer wieder, aus verschiedenen Winkeln. Sie dokumentierten meinen Po, der nun glutrot, heiß gesprenkelt und gezeichnet leuchtete. „Wir sollten ihn etwas abkühlen, sonst hält er nicht durch.“ Fibi ging ins Badezimmer und kam mit einem in kaltes Wasser getränkten Handtuch zurück, das sie sanft und beinahe zärtlich auf meine gepeinigte Haut legte. Die plötzliche Kühle war eine so überwältigende Erlösung, dass mir fast die Luft wegblieb. Ich liebe sie, schoss es mir, völlig widersinnig, durch den Kopf. Anschließend setzte sie sich wieder neben mich. „Ich weiß schon, was ich mir wünsche! Danke!“ Dann beugte sie sich vor und drückte mir einen Kuss auf die Wange, den ich wegen des Klebebands, das den Knebel hielt, nur als flüchtigen, gefangenen Druck wahrnehmen konnte.

Die beiden ließen mich eine Weile in Ruhe, sodass sich mein rasender Atem und das Pochen in meinen Schläfen etwas legten. „Auf zur zweiten Runde“, rief dann Luca, und ich hörte die unverhohlene, prickelnde Vorfreude in ihrer Stimme. „Ich bin dran!“

Es brannte und schmerzte höllisch, anders als zuvor – härter, gezielter. Ich brüllte in den Knebel, versuchte mich mit letzter, verzweifelter Kraft zu befreien, zerrte und rüttelte an den Kabelbindern, bis sich das Plastik scharf in meine Haut fraß – doch es half nichts. Luca schlug mit gewohnter, rücksichtsloser Härte und in einem brutalen, fast rhythmischen Takt auf mein bereits gezeichnetes Fleisch ein. Bei Fibi hatte ich das Gefühl, dass sie nun weniger Kraft aufwendete, als würde sie eine Grenze wahren. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie überstand ich die nächsten zwanzig Hiebe. Halbe Miete, ging es mir trügerisch durch den Kopf. Wieder legten die beiden eine kurze Pause ein, in der Fibi mir erneut das kalte, feuchte Handtuch auflegte – eine Gnade, die fast schmerzhafter war als die Schläge selbst.

Mein Hintern fühlte sich nicht mehr wie mein eigener an. Die Schmerzen wuchsen zu einem einzigen, flirrenden Inferno an, doch irgendwie verschwammen sie allmählich im Hintergrund meines Bewusstseins. Tränen flossen ungehindert, strömten über meine Wangen und tropften auf den Boden, wo sich bereits eine kleine, dunkle Pfütze gebildet hatte. Die restlichen Schläge nahm ich kaum noch bewusst wahr. Beide Mädchen gaben nun alles, und ich wusste, dass mein Hintern noch Tage lang brennen würde – doch die Qual verschmolz nun mit einer seltsamen, betäubenden Trance. Ich war wie in einem Rausch: Es schmerzte, doch diese Gefühle waren zugleich schön und vertraut, fast heimisch geworden. Als der achtzigste Schlag – von Fibi, mit einem finalen, scharfen Knall – auf meinem gepeinigten Fleisch landete, durchfuhr mich ein fast enttäuschtes Gefühl, dass es vorbei war.

Ich erwachte wie aus einem tiefen, dunklen Traum, als Fibi äußerst behutsam eine kühlende, wohltuende Salbe auf meinen brennenden Hintern einmassierte und anschließend erneut das kalte Handtuch darüber legte. Währenddessen löste Luca mit präzisen Bewegungen meine Fesseln. Auch die Kabelbinder hatten deutliche, rote Spuren in meine Handgelenke und Knöchel gegraben – offenbar war ich nicht ganz ruhig geblieben. Wie mein Hintern aussah, wagte ich mir gar nicht vorzustellen. Schließlich befreite Luca mich von dem Knebel. Die feuchte Socke spuckte ich zusammen mit dem zerknüllten Slip einfach auf den Boden. Obwohl ich frei war, bewegte ich mich nicht und blieb über den Stuhl gebeugt liegen. Ich brauchte Zeit, um wieder in diese Welt zurückzufinden, in einen Körper, der sich nicht mehr wie meiner anfühlte.

Eine tiefe, brüchige Stille hatte sich in meinem Zimmer ausgebreitet. Ich lag weiterhin über den Stuhl gebeugt, mein ganzer Körper bebte noch in einem leisen, anhaltenden Nachzittern. Fibi und Luca saßen schweigend auf meinem Bett, in ihre Handys vertieft, bis plötzlich mein Magen so gewaltig und grollend knurrte, dass die gespannte Ruhe zersprang und wir alle drei unwillkürlich in schallendes, befreiendes Gelächter ausbrachen.

„Dein Sklave hat Hunger!“, kommentierte Fibi, die sich als erste wieder gefangen hatte. Sie erhob sich, ging zum Tisch und nahm eines der kalt gewordenen Brötchen vom Frühstück.

„Halt!“, rief Luca mit plötzlich funkelnden, boshaften Augen. „Er mag es doch besonders … gewürzt.“ Fibi verstand sofort. Ein langsames, wissendes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Sie nahm das Brötchen zurück, stellte sich dicht vor mich und zog mit langsamer, theatralischer Geste den Saum ihrer Jogginghose zur Seite. Dann, mit einer anmutigen, fast zärtlich anmutenden Bewegung, strich sie das Brötchen behutsam über ihre feuchte, offen daliegende und glänzende Spalte, tränkte es gründlich, fast andächtig, mit ihrem ganz persönlichen, intensiven Aroma.

Sie hielt es mir dann wieder hin. Ihre Augen suchten und fesselten meinen Blick, während der schwere, moschusartige, unverkennbare Duft in meine Nase stieg. Ich nahm es mit zitternden, unsicheren Händen entgegen und führte es zu meinen Lippen. Der Geschmack war süß, salzig und zutiefst intim – eine seltsame, überwältigende Mischung aus Erniedrigung und unerwarteter Gnade. Jeder Biss gab mir nicht nur Nahrung, sondern riss mich auch tiefer in diese verschobene, fremde Wirklichkeit. Es schenkte mir eine trügerische Kraft, band mich aber gleichzeitig fester, unauflöslicher an sie.

„Wir lassen dich jetzt allein; Finger weg von deinem Wurm, oder müssen wir dich wieder einschließen?“ Lucas Worte waren klar, schneidend und ließen keinen Raum für Diskussion. „Besser wäre es“, gestand ich mehr aus nackter Angst und Erschöpfung als aus irgendeiner verbliebenen Geilheit. „Gut. Dann gleiche Prozedur wie gestern Nacht im Club.“ Ich legte den kalten Käfig mit zitternden Fingern an und ließ den Schlüssel so stecken, dass er nur noch abgezogen werden musste. Luca nahm ihn sich mit einer schnellen, besitzergreifenden Bewegung und sagte: „Und dein Bett ist weiterhin tabu für dich. Ansonsten kannst du tun, wozu du Lust hast – bleib nur in der Nähe, falls wir dich noch brauchen.“ „Ja, Lady L.“, antwortete ich, wohl wissend, dass ich im Moment kaum die Kraft hatte, überhaupt aufzustehen, geschweige denn zu widersprechen.

Nachdem die beiden mein Zimmer verlassen hatten, rang ich mich mühsam in meine Kleidung. Sowohl die Unterwäsche als auch die enge Jeans wurden zu Folterinstrumenten für meinen gepeinigten Hintern. Jeder Stoff, der meine geschundene Haut berührte, löste einen scharfen, brennenden Blitzschmerz aus. Gedankenverloren griff ich nach meinem Buch und meinem Handy. Frische Luft und absolute Stille erschienen mir als einziger Ausweg. Ich beschloss, mich in die abgelegene Grillhütte zurückzuziehen.

Doch als ich mich dort niederlassen wollte, durchfuhr mich ein so stechender, brutaler Schmerz, dass mir die Luft wegblieb. Sitzen war unmöglich. Es fühlte sich an, als würde ich auf glühenden Messern hocken – ein beißendes Brennen, das mit jedem Herzschlag durchzuckte. Also blieb ich stehen, lehnte mich zitternd gegen die Holzpfosten und versuchte zu lesen. Doch die Worte verschwammen vor meinen Augen, bedeutungslos. Immer wieder kamen Schüler vorbei, warfen mir neugierige, spöttische Blicke zu. „Warum setzen Sie sich nicht, Herr Tanner?“ Die Wahrheit lag so nah, so beschämend offensichtlich – doch aussprechen durfte ich sie nicht. Jedes Lächeln, jede Frage war eine weitere Demütigung.

Schließlich, geschlagen von Scham und Schmerz, gab ich auf und kehrte auf mein Zimmer zurück. Ich schloss die Tür hinter mir ab, drehte den Schlüssel zweimal um, als könnte ich damit die Welt aussperren. Da ein normales Sitzen unmöglich war, schob ich zwei Stühle zusammen, legte mich quer darüber – eine unbequeme, doch erträgliche Lösung. Endlich konnte ich wieder mit Perry Rhodan in die unendlichen Weiten des Weltalls abtauchen. So vergaß ich nicht nur Zeit und Raum, sondern für kostbare, flüchtige Momente auch das brandende Feuer in meinem Fleisch und die Erinnerung an die Hände, die es entfacht hatten.

Ein gedämpftes Klopfen, kaum mehr als ein Herzschlag gegen das Holz, beinahe verloren im Schweigen des Raumes. „Hey, Sklave!“ Ihre lachende Stimme durchschnitt die Stille wie eine Seidenschnur. Fibi. Ich öffnete die Tür, und sie trat in den Rahmen, ein lächelndes Phantom im Halbdunkel des Flurs. „Darf ich reinkommen?“ Ihre Frage war ein bloßes Spiel. Ich wich zurück. „Mach die Tür bitte ganz zu.“ „Ja, Herrin.“ „Nein.“ Ihr Einwurf war sanft, aber von eiserner Präzision. „Ich bin nicht deine Herrin. Das ist Luca. Aber du tust trotzdem, was ich dir sage. Da gibt es einen Unterschied.“ Sie musterte mein verständnisloses Gesicht. „Mich wirst du berühren dürfen. So, wie ich dich berührt habe. Bei Luca wird das niemals der Fall sein. Und gestern…“ Sie trat einen Schritt näher, ihr Parfüm, süß und herb, umspielte mich. „… das war mein Slip. Nicht ihrer. Obwohl sie dich denken ließ, er gehöre ihr.“

Mein Verstand rang nach Klarheit, doch mein Körper gehorchte bereits, als sie den nächsten Befehl flüsterte: „Zieh dich aus. Ich habe etwas für dich.“ Ich erstarrte. „Komm schon“, lockte sie, und ihr Lächeln bekam einen räuberischen Zug. „Ich hab dir schon einen geblasen – ich weiß genau, was für ein Potenzial in dem Käfig steckt, für den Luca den Schlüssel hat.“ Unter ihrem durchdringenden Blick fiel Kleidungsstück für Kleidungsstück zu Boden. Die nackte Luft auf meiner Haut fühlte sich an wie eine weitere Blöße. „Und jetzt wieder über den Stuhl.“

„NEIN! Nicht noch mehr!“ Die Worte brachen panisch aus mir heraus.

„Keine Angst.“ Plötzlich war ihre Stimme ein samtener Umschlag für etwas Unerwartetes. „Ich war in der Apotheke. Diese Creme… sie kühlt. Lange. Und sie heilt.“ Sie hielt ein kleines Gefäß in der Hand. „Sie wird dir guttun.“

Widerstandslos, von einer eigenartigen Mischung aus Furcht und Hoffnung getrieben, legte ich mich über die kalten Holzleisten. Ich hörte ihr scharfes Einatmen. „Hui… da hast du ganz schön was abbekommen.“ Ihre Fingerspitzen strichen, fast bedauernd, über die randlosen Male auf meiner Haut.

„Ja! Und du warst nicht ganz unschuldig daran!“ Der Trotz in meiner Stimme war verletzlich und dumm.

SMACK! Ihre flache Hand traf mein Fleisch mit einem Klatschen, das hell durch den Raum schallte. „Sei nicht so frech. Ich will dir doch helfen.“ „Entschuldige.“ „Schon gut“, murmelte sie. „Du hast ja auch ein bisschen Recht.“ Dann begann es: Ihre Finger, unglaublich weich, trugen die eisig-kalte Salbe auf. Jede Berührung war ein Paradox – die Kühle löschte das Feuer, ihre sanfte Reibung entfachte eine andere, tiefere Glut. Es war eine Qual, die zur Erlösung wurde, eine Demütigung, die sich wie Zärtlichkeit anfühlte.

„So. Das muss jetzt einziehen. Zwanzig Minuten.“ Ihre Stimme wechselte erneut, wurde geschäftiger, erfüllt von einer erregten Spannung. Sie ließ mich keine Silbe erwidern, während sie sich auf die Kante meines Bettes setzte. „Du weißt doch, dass ich die Wette gewonnen habe? Den Wunsch habe ich Luca schon verraten. Und sie ist einverstanden.“ Ihr Blick brannte. „DU bist mein Wunsch. Komm her. Auf den Knien. Das macht mich so geil; ich bin schon wieder ganz feucht.“

Ich löste mich von den Stühlen. Der kalte Boden unter meinen Knien, die Unterwerfung der Haltung – alles verstärkte das Pochen in meinen Schläfen. Ich kroch zu ihr. Ihr langer Rock verbarg alles, ein geheimnisvoller Vorhang. „Und jetzt lernst du den Unterschied kennen zwischen mir und deiner Herrin.“, sagte sie, und ihre Hände griffen nach dem Saum. Langsam, qualvoll langsam, schob sie den Stoff nach oben, enthüllte Zentimeter für Zentimeter ihre Schenkel, die Spitze eines Oberschenkelstrumpfes, dann das dunklere Dreieck der Seide ihres Slips. „Du wirst mich küssen. Mich lecken. Mich verwöhnen. Luca wirst du nur dienen.“ Mit einem letzten Ruck war der Rock über ihrer Hüfte, der Seidenstoff wurde zur Seite geschoben. Sie glänzte. Feucht. Verheißungsvoll. Offen. „Das war mein Wunsch. Komm. Mach mich glücklich.“

Ihre Hände umfassten meinen Kopf, lenkten mich, zogen mich hinein in die wärmende Dunkelheit unter ihrem Rock. Die Welt verschmolz zu Stoff, Haut, Duft und einem salzig-süßen Geschmack. Ich begann mit Küssen an ihren inneren Oberschenkeln, einem langsamen, absichtsvollen Weg zum Epizentrum. Als meine Lippen endlich ihre geschwollene, empfindliche Knospe berührten, zuckte ihr gesamter Körper. Ein ersticktes Stöhnen drang zu mir herab.

„Ja… kleiner Sklave… genau so. Weiter.“

Ich verlor mich in ihrem Rhythmus, in den wellenartigen Zuckungen ihres Körpers, im schmelzenden Geschmack ihrer Lust. Nach einer Zeit, in der nur noch unsere Atemzüge und das feuchte Geräusch meiner Zunge zu hören waren, keuchte sie, ihre Stimme war zerrissen: „Als ich dich geschlagen habe… da wurde ich so feucht… Da musste ich diese Wette einfach gewinnen. Nur um DAS jetzt erleben zu dürfen.“

Ah. Jetzt verstand ich. In mir loderte eine dunkle Erkenntnis, eine triumphierende Scham. Ich intensivierte meine Bemühungen, saugte sanft an ihrem pulsierenden Punkt, ließ meine Zunge tief in ihre weiche Wärme eindringen. Ein gellender Schrei entrang sich ihr, sie warf sich nach hinten, ihre Hände krallten sich in die Bettwäsche. „Weiter… los… verdammt… ja!“ Ihr Atem ging in heißen, unregelmäßigen Stößen, genau wie damals am Morgen, und ich wusste, dass jeder Stoß, jedes Stöhnen, auch ein winziges Stück Macht war – nicht die ihre, nicht die Lucas, sondern meine. Die einzige, die ich in dieser Welt der Befehle besaß: die Macht, sie zum Schreien zu bringen.

Langsam löste ich mich aus der feuchten, dunklen Wärme unter ihrem Rock. Meine Lippen, noch brennend von ihrem Geschmack, suchten einen letzten Kontakt, bedeckten ihre zitternden Schenkel rechts und links mit flüchtigen, fast ehrfürchtigen Küssen.

„Das…“, keuchte Fibi, ihre Stimme war ein heiserer Bruch in der Stille, „… war verdammt viel mehr als geil.“ Sie lag auf meinem Bett ausgestreckt, ein Bild der Hingabe und des Sieges. Ihr Körper war ein zartes Nachbeben, ihr Rock schweiß getränkt und zerwühlt um ihre Hüften. „Und glaub mir, kleiner Sklave… das war nur der Vorgeschmack.“

Ich blieb vor ihr knien, gefangen von diesem Anblick, von der Macht, die ich gerade über sie gehabt hatte und die nun wieder zerrann wie Rauch.

„Eigentlich…“ Sie setzte sich schwerfällig auf, ihr Blick glitt über mich hinweg, wurde weich und dann wieder verschlossen. „Eigentlich wollte ich dich auch glücklich machen.“ Die Worte kamen leise, fast ein Geständnis. „Aber das… das erlaubt mir Luca nicht.“ Ihre Augen suchten meine, als wolle sie eine unsichtbare Barriere zwischen uns durchbrechen. „Ich weiß auch, warum. Und ich darf es dir nicht verraten. Glaub mir… es ist besser so.“ Ein Schatten fiel über ihr Gesicht. „Und es ist schade… dass ich morgen nicht mit zu Tessa kommen darf.“

Auf meiner Stirn müssen sich nicht nur Fragezeichen, sondern ganze Lawinen der Verwirrung zusammengebraut haben.

Sie schnappte sich theatralisch nach Luft, eine Hand vor den Mund gepresst. „Ach, verdammt! Ich… ich habe mich fast verplappert.“ Ihr Lächeln war jetzt gespielt unschuldig, die Augen aber blitzten vor aufgeregter Schadenfreude. „Vergiss es einfach. Wirklich.“

Frauen verplappern sich niemals, raste es durch meinen Kopf. Sie säen gezielt Samen der Neugier.

„Fibi“, meine Stimme klang rau, fremd. „Was ist morgen? Und wer, bei allem, was heilig ist, ist Tessa?“

Sie schüttelte nur den Kopf, das geheimnisvolle Lächeln vertiefte sich zu einem süchtig machenden Rätsel. „Das… ist eine Überraschung, die du dir verdienen musst. Oder vielleicht auch nicht.“ Mit einer fließenden Bewegung stand sie auf, strich den zerknitterten Rock über ihre Hüften glatt, eine Geste der Wiederherstellung der Kontrolle. Doch ihr Blick blieb heiß, auf mich gerichtet. „Genug der Geheimnisse für jetzt. Komm.“

Sie deutete mit dem Kinn auf die Stühle. Ihre Stimme senkte sich zu einem dunklen, verheißungsvollen Flüstern.

„Ich creme dir noch mal deinen Po ein. Wir müssen dich schließlich für morgen… vorbereiten.“

Ihre Finger waren eine zärtliche Folter, die kühlende Creme eine Lüge – denn unter ihrer Berührung loderten tiefere Feuer. Als sie fertig war, huschte sie zur Tür, und ich, noch immer in meiner nackten Erniedrigung, folgte ihr wie ein Schatten. Dort, auf der Schwelle zur Welt der Normalität, blieb sie stehen. Ihr Atem strich warm über meine Lippen, bevor sie mich küsste, ein flüchtiger, gefährlicher Gruß. „Viel Spaß morgen“, hauchte sie mir zu, und diese Worte füllten mich nicht mit Vorfreude, sondern mit einem eisigen Schauer der Vorahnung, der mir das Mark in den Knochen gefrieren ließ.

Ich schloss die Tür und verriegelte sie. Nackt legte ich mich wieder über die kalten Holzleisten, eine willenlose Opfergabe auf meinem eigenen Altar. Die Creme zog ein, eine trügerische Linderung in dem zerschundenen Fleisch. Um mich abzulenken, griff ich nach meinem Buch und nach den kargen Resten ihres Frühstücks – Brosamen vom Tisch meiner Peinigerinnen.

„Uh-Oh …“ Pause. „Uh-Oh …“ Pause. „Uh-Oh …“

Mein Herz setzte aus. Das Handy. Der spezielle Ton. Luca. Nach dem vierten, endlosen Klingeln riss ich es an mein Ohr. „Ja, bitte, Lady L?“ „Das war knapp.“ Ihre Stimme war ein scharfes Stilett aus Stahl. „Ich hätte fast aufgelegt. Schließ auf. Und erwarte mich. Ich bin in dreißig Sekunden bei dir.“

Ein Funke panischer Dankbarkeit durchzuckte mich – wenigstens war ich noch nackt. Ich entriegelte die Tür und kniete mich hin. Als sich die Tür öffnete und ihr Schatten auf mich fiel, presste ich meine Stirn in den kalten Boden.

„So ist das schön. Braver Subbi.“ Ihre Anerkennung war ein Tropfen Wasser in der Wüste, doch die Wüste selbst war die eisige Angst, die in mir aufstieg. Dann hörte ich es: Das definitive Klick des Türschlosses, die sie hinter sich verriegelte. Wie eine Falle, die zuschnappte. „Leg dich über den Stuhl. Ich habe etwas mit dir vor.“
44. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von schinderhennes am 11.02.26 21:50

Sehr schönes, intensives Kapitel, in dem viel drin steckt. Danke dafür!
Und natürlich wieder mit Cliffhangern: Was hat Luca noch mit ihm vor? Was erwartet ihn am nächsten Tag bei Tessa?

Ich freue mich darauf, es hoffentlich bald lesen zu können.

45. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von Chastityenterprise am 16.02.26 16:52


Tränen der puren Erschöpfung und des Widerwillens schossen mir in die Augen. „Nein, bitte… nicht noch mehr Schläge, ich halte es nicht aus!“, würgte ich hervor. „Keine Angst.“ Ihre Stimme kam näher, kühl und kontrolliert. „Es wird nicht weh tun. Das verspreche ich. Aber ich muss dich für morgen vorbereiten. Frag nicht. Du wirst es nicht erfahren. Jetzt komm.“

Mit zitternden Knien gehorchte ich. Ich legte mich über die harte Kante, mein pochendes Fleisch der Luft und ihrem Blick preisgegeben. Ich fühlte ihre Augen auf meiner Haut wie physische Berührungen. „Sieht doch halb so wild aus“, stellte sie sachlich fest. Ihre Hand legte sich flach auf mein Gesäß – nicht schlagend, nur besitzergreifend. Ich zuckte dennoch zusammen, ein nervöser Reflex. Ein leises, spöttisches Lachen. „Hast du Angst? Das ist gut.“

„Du bekommst ein Henna-Tattoo. Weißt du, was das ist?“ „Nein, Herrin.“ Meine Stimme war nur noch ein Hauch. „Eine Paste. Sie wird aufgetragen, nicht gestochen. Man wäscht sie ab, und zurück bleibt ein Muster. Wochenlang. Wie bei Josi.“

Josis Arm fiel mir ein – diese fremdartigen, warmen Verzierungen, die sich wie lebendige Ranken um ihre Haut schlangen. Der Gedanke war ein kleiner, ferner Trost in einem Meer der Ungewissheit.

Dann begann es. Ein seltsames, kühles Prickeln auf meinem Rücken. »Bloß kein Arschgeweih«, dachte ich mir. Ihre Finger, geschickt und entschlossen, zogen Linien, füllten Flächen. Es war ein intimer, beunruhigend langsamer Vorgang. Die Zeit dehnte sich, gefüllt nur mit dem leisen Rascheln ihrer Bewegungen und dem rasenden Schlag meines Herzens.

Endlich, nach einer Ewigkeit, trat sie zurück. „Fertig.“ Ihre Zufriedenheit war fühlbar, eine gefährliche Wolke im Raum. „Jetzt“, verkündete sie mit einer Stimme, die jedes Atom in mir erstarren ließ, „gehörst du auf eine ganz neue Art mir.“

„Was… was hast du gemacht?“, flüsterte ich, berauscht von der seltsamen Intimität des Moments – und bereute es im selben Augenblick zutiefst.

SMACK! Ein einziger, perfekter Schlag, ausgeführt mit vertrauter, brutaler Präzision, zerfetzte die Stille und brannte sich in mein schon gezeichnetes Fleisch. Ein Schrei erstickte in meiner Kehle, Tränen schossen mir heiß in die Augen. Als ich wieder atmen konnte, presste ich die korrigierenden Worte heraus: „Entschuldigen Sie, Herrin Luca. Ich… ich habe mich von meinen Gefühlen leiten lassen. Was… was haben Sie auf meinen Rücken geschrieben?“

Ihre Antwort war ein einziges, alles besitzergreifendes Wort, das in der plötzlichen Stille nachhallte: „◉ Meins - L.“

„Das Tattoo muss noch eine halbe Stunde einziehen. Dann darfst du duschen. Beweg dich nicht.“ Ihre Schritte entfernten sich. Die Tür öffnete und schloss sich. Das entscheidende Klick des Schlüssels von außen.

Eingeschlossen. Allein. Über den Stuhl gebeugt, das unbekannte, brennende Mysterium auf meiner Haut. Die Neugier war ein physischer Schmerz, schlimmer als die Striemen. Was hatte sie mir aufgeprägt? Ein Zeichen? Ein Wort? Eine Karte? Ich wagte mich nicht zu regen. Die Erinnerung an ihren Schlag war ein lebendiger Blitz, der jeden Gedanken des Ungehorsams im Keim erstickte.

So blieb ich liegen. Ein Gefangener meiner eigenen Haut. Das leise Brennen des Hennas war das einzige Lebenszeichen in der dröhnenden, abgeschlossenen Stille. Ein Countdown. Eine Vorbereitung. Für was, wusste nur sie. Und morgen.

Ein scharfes Aufschlagen der Tür riss mich aus dem Halbschlaf. Zwei Schatten füllten den Rahmen: Fibi und Luca, ein Geflecht aus Macht und spöttischer Freude.

„Wow.“ Fibis Stimme war ein angehaltenes, gieriges Flüstern. Sie trat näher, ihre Augen weiteten sich. „Das sieht… absolut verdammt geil aus.“ Ihre Finger streiften knapp über die Luft oberhalb meiner Haut, ohne sie zu berühren. „Hast du Fotos gemacht? Ganz wichtig: Der Käfig muss gut zu sehen sein. Er gehört zur Komposition.“

Ohne eine Antwort abzuwarten, zückten beide ihre Handys. Der kalte Schein der Displays überflutete den Raum, blendete mich. Das Klicken der Kameras war das einzige Geräusch, während sie mich von allen Seiten umkreisten. Ich fühlte mich wie ein ausgestelltes Objekt, jedes Detail meiner Züchtigung und meiner neuen, unsichtbaren Fesselung wurde für die Ewigkeit festgehalten. Ich presste mein Gesicht in die Stuhllehne und betete, es wäre nur Schatten und Scham auf den Bildern.

„Darf ich?“ Fibis Frage war an Luca gerichtet, aber ihre Augen glitzerten mich an. Ich verstand nicht. „Ja“, entschied Luca, ihre Stimme schnitt durch die Luft. „Er muss sich sauber machen. Schließlich ist er morgen kein Privatbesitz mehr. Aufstehen, Sack!“

Mit steifen Gliedern und pochenden Striemen richtete ich mich auf. Als ich mich umdrehte, kniete Fibi bereits vor mir. Der kleine, silberne Schlüssel glitzerte zwischen ihren Fingern. Mit einer beiläufigen Bewegung, die jedes Zeremoniell vermissen ließ, öffnete sie das Schloss. Der Käfig fiel mit einem leisen, metallischen Klirren von meinem Schwanz in ihre Hand. Ein Gefühl von grenzenloser, schmerzhafter Befreiung durchflutete mich, gemischt mit einer törichten, verzweifelten Hoffnung. Vielleicht… vielleicht würde ihre Hand mich jetzt berühren, wie damals? Ein Zeichen?

Doch sie zog nur ihre Hand zurück, als hätte sie etwas Schmutziges angefasst. „Ab in die Dusche. Gründlich. Und ich komme mit – damit du auch wirklich gründlich bist und nichts… Unerlaubtes passiert.“

„Den Rücken besonders gründlich“, kommandierte sie, während ich mich unter Schmerzen verdrehte, um die letzten Reste der Paste abzuwaschen. Ihr Blick hing an mir, unnachgiebig und wachsam.

Ich streckte eine zitternde Hand nach dem Wasserhahn aus, bereit, die Prozedur zu beenden. In diesem Moment geschah es. Ohne ein Wort, mit einer schnellen, entschlossenen Bewegung, die keine Diskussion duldete, beugte sich Luca vor. Ihre Hand umschloss den silbernen Hebel. Ein hartes, endgültiges Drehen.

Ein scharfer, erstickter Schrei entrang sich meiner Kehle, als das heiße Wasser augenblicklich erlosch und durch einen schneidenden Strahl eisiger Kälte ersetzt wurde. Er traf mich wie ein Peitschenhieb aus gefrorenen Nadeln, ließ die Luft in meiner Lunge schockgefrieren. Jedes Blutgefäß in meinem Rücken und dem geschundenen Hintern zog sich blitzartig zusammen. Die Wärme, der letzte Rest von Trost, wurde mir brutal entrissen. Stattdessen brannte sich die Kälte in meine Poren, ein finales, schmerzhaftes Siegel auf Lucas Werk. Es war, als würde sie die unsichtbaren Linien auf meiner Haut mit Eis meißeln, für immer in mein Fleisch und mein Gedächtnis gemeißelt.

„Jetzt. Abtrocknen“, befahl ihre Stimme, die durch das Prasseln des eisigen Wassers und meines eigenen keuchenden Atems drang. Sie blieb stehen, den Arm noch ausgestreckt, als halte sie den Hebel in dieser demütigenden Position gefangen. Ich zitterte am ganzen Leib, die Zähne klapperten, als ich mich endlich unter dem eiskalten Strahl hervor quälte und nach dem rauen Handtuch griff. Jede Bewegung war eine Qual, jeder Kontakt mit dem Stoff ein neuer Schock für mein überreiztes Nervensystem. Die Dusche war vorbei. Aber diese letzte, grausame Geste der Kontrolle – sie würde noch lange in mir nachbeben, lange nachdem mein Körper wieder warm war.

Ich stand zitternd auf dem kalten Fliesenboden, das Handtuch ein rauer Gefährte. „Creme deinen nutzlosen Wurm ein“, befahl sie, ohne mit der Wimper zu zucken, und reichte mir ein Fläschchen. „Dann kommt er zurück, wo er hingehört.“

Mit zittrigen Fingern gehorchte ich. Die Creme war kühl, die Berührung meiner eigenen Hand fast unerträglich unter ihrem vernichtenden Blick. Dann kam Fibi wieder, der Käfig in der einen, der Schlüssel in der anderen Hand. Sie hielt ihn mir hin. Wortlos, mit einer Mischung aus Trotz und Ergebung, schob ich mich selbst hinein. Das Klick des Schlosses war das Geräusch einer endgültigen Pforte, die sich schloss.

Luca musterte mich, ihre Arme vor der Brust verschränkt. „Du hast morgen einen harten Tag vor dir.“ Ihr Blick war undurchdringlich wie schwarzes Wasser. „Nachdem du mir angemessen für die heutigen… Zuwendungen gedankt hast, darfst du ins Bett gehen.“

Ich ließ mich auf die Knie fallen, der kalte Boden biss durch die dünne Schicht meiner Erniedrigung. Ich beugte mich vor und bedeckte ihre nackten Füße mit Küssen. Jeder war ein Geständnis, eine Huldigung, eine stumme Bitte um Gnade. „Danke, Herrin“, hauchte ich zwischen den Berührungen, mein Atem warm auf ihrer Haut. „Danke für all Ihre Aufmerksamkeit. Für Ihre Disziplin.“

„Gerne geschehen“, erwiderte sie, und ihr Grinsen war das eines Raubtiers, das seine Beute sicher weiß. „Und jetzt… krabbel ins Bett.“

Ich gehorchte und kroch von den kalten Badezimmerfliesen in mein Zimmer, jedes Geräusch meiner Bewegung ein Zeugnis meines Platzes.

Auf der schmalen Kante meines Bettes saß Fibi, als hätte sie stundenlang auf diesen Moment gewartet. Das Licht der Nachttischlampe zog eine glühende Kontur um ihre Silhouette.

„Dann lasse ich euch noch mal kurz allein.“ Lucas Stimme war ein seidiges, gefährliches Versprechen von der Schwelle. „Aber nicht zu lange. Er muss morgen fit sein.“ Ein letzter, bedeutungsschwerer Blick, dann war sie fort. Das leise Klicken der sich schließenden Tür hallte nach wie ein Schuss. Und dann – eine Bewegung, so schnell und entschlossen, dass mir der Atem stockte. Fibi glitt vom Bett, und mit einem eleganten, fast lautlosen Schwung verschloss sie die Zimmertür. Der metallische Klang schnitt endgültig durch die Stille. Wir waren eingeschlossen.

Sie drehte sich zu mir um. In ihren Augen brannte ein Feuer, das nichts mehr von der schelmischen Schülerin zeigte. „Verwöhnst du mich noch mal?“, flüsterte sie, und ihre Stimme war nur noch heiseres Verlangen. „Komm. Leg dich hin.“

Ihr Befehl war magnetisch. Gehorsam, jeder Nerv gespannt, ließ ich mich auf die Matratze sinken. Ein heftiges, zerrissenes Stöhnen entfuhr mir, als das zerschundene Fleisch meines Hinterteils den Stoff berührte. Der Schmerz war ein weißglühender Blitz, der mich durchzuckte und jeden Gedanken auslöschte. Mühsam, Zentimeter für Zentimeter, wälzte ich mich auf den Rücken, die Decke über mir ein verschwimmendes Meer.

Dann spürte ich ihr Gewicht. Sanft, doch unausweichlich, senkte es sich auf mich herab. Sie setzte sich rittlings auf meinen Bauch und schaute mich an. Ihre nackten Füße glitten rechts und links neben meinem Gesicht auf das Laken. Ihre Zehen krümmten sich leicht, nur Zentimeter von meinen Lippen entfernt.

„So“, hauchte sie, und in dem einen Wort lag eine ganze Welt der Befriedigung. „So gefällt mir das.“

Mein Blick, wie an Fäden gezogen, wanderte die langen, schlanken Säulen ihrer Beine hinauf, über die sanften Kurven ihrer Knie, weiter, dorthin, wo der Saum ihres Röckchens im Schatten lag. Sie stützte das Kinn in die Hände, beugte sich vor, und ihr Lächeln war nicht mehr süß, sondern triumphierend und voller dunkler Verheißung.

„Weißt du“, begann sie, und jede Silbe war ein langsamer Streichelzug, „wie lange ich davon schon geträumt habe?“

„Wovon?“, keuchte ich, meine Stimme fremd in meinen eigenen Ohren. „Mir den Arsch zu verprügeln, bis ich vor Schmerz vergesse, wie man atmet?“

Ein leises, glucksendes Lachen. „Nein, du Dummerchen.“ Sie ließ sich noch ein Stück weiter vornüber sinken, ihr Atem feucht und warm auf meiner Wange. „Davon, dass du mich mit deiner Zunge verwöhnst. Dass du mich anbetest. Dass du dich ganz in meinem Geschmack verlierst. Und vielleicht…“ Sie ließ die Pause wie einen schweren Samtvorhang fallen, „…vielleicht noch viel mehr.“

Mein Widerstand war ein letztes, schwaches Flackern. „Solange der Käfig dran ist… wird daraus nichts. Und außerdem… Fibi, du bist…“

„Schülerin?“, vollendete sie scharf. „Aber nicht mehr lange. Und du…“ Eine ihrer Hände griff nach meinem Kinn, zwang mich, ihr direkt in die brennenden Augen zu sehen. „Du hast im Moment überhaupt keine Wahl. Luca hat das Sagen. Und du gehorchst. Ich weiß nicht, wie sie diese… Autorität über dich gewonnen hat, aber ich brenne vor Neid darauf.“ Ihre Finger strichen über meinen Kiefer. „Und ich werde sie ablösen, wenn sie satt ist. Dann gehörst du mir. Ganz. Dann bist du mein Sklave.“

Während sie sprach, begannen ihre Füße. Langsam, mit einer unheimlichen Sensibilität, strichen ihre Sohlen über meine Ohrmuscheln, massierten die empfindliche Haut dahinter. Es war eine widerlich intime, zutiefst beunruhigende Berührung, die etwas in mir zum Schmelzen und zugleich in Panik geraten ließ. Ein Gefühl absoluter Auslieferung stieg in mir hoch, dick und unausweichlich wie Teer. Ich war gefangen. In diesem Zimmer. Unter ihr. Und eine verstörende, schamlose Wahrheit kroch aus den tiefsten Winkeln meines Willens hervor: Ein Teil von mir wollte nicht mehr weg.

„Und außerdem“, fuhr sie fort, ihre Zehen spielten jetzt mit meinem Ohrläppchen, „scheint es dir zu gefallen. Dieses Ausgeliefertsein. Du leistest kaum Widerstand. Nicht wirklich. Stimmt’s?“

Die Worte kamen widerwillig, gezerrt aus der Tiefe einer Scham, die mich erröten ließ: „Bis zu einem gewissen Grad… ja. Bis zu einem gewissen Grad finde ich es… verdammt geil. So behandelt zu werden.“

Ihr Lächeln wurde siegesgewiss. Sie glitt von meinem Bauch und hockte sich neben mich, ihr Körper eine warme Linie entlang meiner Seite. „Gut“, murmelte sie. „Aber bevor du mich anbetest… eine Frage.“ Ihre Finger zogen spielerisch am Saum meiner Hose. „Woher hatte Luca eigentlich so schnell diesen Käfig?“

Ich presste die Augen zusammen. Das Geständnis war ein weiterer Akt der Unterwerfung. „Den hatte sie gar nicht. Den… den hatte ich. Schon die ganze Fahrt über. In meinem Koffer.“

Ihre Bewegung stockte. „Du…?“

„Ja. Ich wollte sichergehen. Dass mir keine von euch… etwas vorwerfen kann. Dass ich in der Gewalt bleibe, die ich mir selbst auferlegt habe. Schon in der Schule… trug ich ihn oft. Aber es ist das erste Mal“, mein Atem ging flach, „das allererste Mal, dass ich den Schlüssel nicht mehr habe.“

Ihre Neugier war ein prickelnder Strom, der von ihr auf mich übersprang. „Auch keinen Ersatz?“, flüsterte sie, ihre Lippen jetzt dicht an meinem Ohr.

„Glaub mir“, antwortete ich, und meine Stimme brach unter der Last der Erinnerung. „Das Risiko, erwischt zu werden… es ist zu verführerisch. Zu gefährlich. Das… Erlebnis heute Nachmittag…“ Die Bilder des Schmerzes, der Demütigung, der heimlichen Erregung schossen durch mich hindurch. „Das hat mir gereicht. Jetzt bin ich… versiegelt. Ausgeliefert.“

Die Stille, die nun folgte, war dick und geladen wie vor einem Gewitter. In ihr lag nur das Rascheln unserer Atemzüge und das unausgesprochene Versprechen dessen, was nun kommen würde. Ihr Blick sagte alles. Die Jagd war vorbei. Die Beute lag reglos da. Und das Festmahl konnte beginnen.

Ein gellendes, triumphierendes Lachen entrang sich Fibis Kehle, als sie sich schwerfällig von mir löste. Jeder ihrer ungeschickten Bewegungen folgte ein scharfer, bissiger Schmerz in meinem zerschundenen Körper, wenn mein gepeinigtes Fleisch erneut in die Matratze gepresst wurde. Dann stand sie da, am Rand der Zerstörung, die wir gemeinsam angerichtet hatten, und ihre Hände fanden mit theatralischer Langsamkeit den Bund ihrer schweißnassen Hotpants. Der Jeansstoff, der ihre Haut wie eine zweite Schicht umschmiegte, gab nur widerstrebend nach, Zentimeter um Zentimeter, begleitet von einem provokativen, trägen Wiegen ihres nackten, im Dämmerlicht schimmernden Pos. Es war eine grausame Vorführung, eine letzte Demütigung, bevor der Sturm erneut losbrach.

„Du hast noch nicht alles gegeben“, hauchte sie, und ihre Stimme war rau von Begierde. Sie kehrte zurück, nicht wie zuvor, sondern wie eine Herrscherin auf ihr Reich. Sie schwang sich über mich, ein dunkler Schatten gegen die Decke, und ließ sich nieder, bis ihr Gesäß, warm und schwer, über meinem Gesicht schwebte – eine bedrohliche, verheißungsvolle Wolke. Dann brach sie über mich herein.

Ich wusste was sie von mir wollte. Meine Hände umklammerten ihre Hüften wie Fesseln, führten sie, und doch war ich ihr Gefangener. Als mein Mund ihr Geschlecht erreichte, war die Luft bereits dick von ihrem Duft, einem berauschenden, moschusartigen Aroma der puren Erregung. Er stieg mir in den Kopf, trieb jeden vernünftigen Gedanken fort. Sie antwortete mit einem tiefen, gutturalen Stöhnen und presste sich fester gegen mich, bis meine Nase in die sanfte Vertiefung ihres Anus gedrückt wurde – auch dieser vertraute, intime Duft war ein Echo der vergangenen Nacht, ein Versprechen, das nun eingelöst wurde.

Mein Blick verschwamm unter der Masse ihres jugendlichen Körpers, konnte nur noch die perfekte, muskelharte Rundung ihrer Pobacken erfassen, die sich über mir spannten wie eine glühende Sonne. Dieser Anblick war kein Bild, sondern ein Sog, der mich in einen Abgrund der Sinne riss.

Durstig nach mehr, drückte ich meine Hände fester in ihr Fleisch, zog sie tiefer herab. Meine Zunge, ein eigenständiges, gieriges Wesen, verließ die schon triefend feuchten, geschwollenen Lippen ihrer Scharm, glitt über den empfindlichen Damm und fand mit tödlicher Präzision ihren anderen, zarten Ring ihres Pos. Ein Schrei, halb Schock, halb Ekstase, zerriss die Stille, als meine Zungenspitze das nervenreiche Gewebe berührte.

„Gott… ja! Genau dort!“, keuchte sie, und ihre Stimme barst. Ich fuhr fort, mal mit breiten, fordernden Streichen, mal mit spitzer, bohrender Konzentration, bis sich der Muskel unter meiner Beharrlichkeit langsam, unendlich langsam, öffnete wie eine Blume in Zeitlupe. Ich hob sie an, nur um sie dann wieder, mit kontrollierter Gewalt, auf meine eindringende Zunge sinken zu lassen. Ihre Laute wurden zu einem ununterbrochenen Strom des Entzückens, wild, ungezügelt, als würde hier ein uraltes Tabu nicht nur gebrochen, sondern zerstampft.

Doch plötzlich, in einem Akt roher Gewalt, riss sie sich los. Die Luft traf mich kalt, wo eben noch ihre Hitze war. „Noch nie…“, keuchte sie, außer Atem, ihre Augen weit vor Erstaunen und unstillbarer Lust. „So hat es noch niemand getan. Aber jetzt… jetzt will ich kommen. Und ich will dich in meinem Saft ertränken.“

Sie drehte sich, eine fließende, anmutige Bewegung voller Absicht, und jetzt lag sie anders, so dass ich durch den Wald ihrer Beine hindurch die schweren Umrisse ihrer Brüste unter dem Schweiß durchnässten T-Shirt erkennen konnte. Ihre Worte trafen mich wie ein Schlag.

„Du willst… was?“, brachte ich hervor, mein Blick an ihren Lippen festgenagelt, die diese ungeheuerliche Verheißung formten.

Ein schiefes, trunkenes Lächeln huschte über ihr Gesicht. „Ich kann squirten. Wenn die Lust zu groß wird. Und sie ist jetzt… sehr groß. Bereite dich vor.“

Sie thronte wieder über mir, eine Göttin, die ihr Opfer forderte. Mit einer Zielstrebigkeit, die mir den Atem raubte, senkte sie sich auf meinen Mund, und ihre Worte waren ein heiserer, befehlender Befehl. „Jetzt. Gib mir alles.“

Ich gehorchte, verschwendete keinen Gedanken an die Grenzen meines Körpers, an den Schmerz von heute morgen. Mein ganzes Sein war Zunge, war Hingabe. Sie begann zu reiten, ein hektischer, fordernder Rhythmus, der uns beide in einen Strudel riss. Ich streckte die Zunge heraus, ein Werkzeug ihrer Lust, und ließ sie gewähren. Sie rieb sich nicht nur über mein Gesicht – sie beanspruchte es, markierte es. Ihre geschwollenen, triefenden Lippen umschlossen meine Nase, raubten mir kurz den Atem, nur um ihn mir mit einem erstickten Keuchen zurückzugeben. Ihre Hände fanden die meinen, krallten sich hinein, und als sich unsere Finger verkeilten, spürte ich es: ihr ganzer Körper spannte sich an, ein Bogen, der bis zum Zerreißen gespannt war.

Dann begann das Beben. Ein Zittern, das von ihrem Kern ausging und jeden Muskel erfassen ließ. Sie zitterte am ganzen Leib, eine vibrierende Saite kurz vor dem Zerreißen. Ihre unteren Lippen, geschwollen und glänzend vor Nässe, pulsierten. Ihr Atem war ein Kampf – stoßweise, unregelmäßig, als würde sie ertrinken und atmen zugleich. Ihre Brüste, bedeckt von einem zarten Schweißfilm, warfen im Dämmerlicht schimmernde Schatten bei ihrem rasenden Tanz.

Ihre Hände, eben noch eisern verkrampft, lösten sich schlaff aus meinem Griff, die Finger zuckten einem eigenen, elektrischen Rhythmus folgend. Ihre Augen, halb geschlossen, zeigten nur das Weiß unter flatternden Wimpern. Dann brach es aus ihr hervor: ein Stöhnen, tief und guttural, aus den Abgründen ihrer Lust geboren. Es schwoll an, wurde rauer, ungezügelter, verlor jede Menschlichkeit, bis es in einem Schrei gipfelte – erstickt, animalisch, rein. Ihr Körper bog sich im hohen Bogen, die Hüften hoben sich krampfhaft, als presste sie sich gegen die unsichtbare Schwelle des Universums selbst.

Und dann durchbrach sie sie.

Ein warmer Schwall, kein sanfter Fluss, ergoss sich mit unwiderstehlichem Druck über mein Gesicht, füllte meinen offenen Mund, strömte über meine Lippen. Ich schluckte, kostete die Essenz ihrer Ekstase – ein fast nichtssagender Geschmack, der in mir ein infernalisches Feuer entfachte. Es war die Salbe ihrer vollendeten Hingabe.

Jeder Muskel in ihr schien zu erstarren, verharrte einen ewigen, atemberaubenden Moment in absoluter, perfekter Anspannung. Dann der Kollaps. Ein zitterndes, krampfartiges Beben ließ sie erschlaffen. Ihre Schenkel zuckten, die Zehen krümmten sich krampfhaft. Ein Schauer jagte über ihren Rücken und hinterließ Gänsehaut, die im matten Licht wie Diamantstaub glitzerte.

Langsam, wie in Zeitlupe, sank sie in sich zusammen, wurde schwer, eine erloschene Flamme auf mir. Nur ein leichtes Nachbeben, ein Echo der Apokalypse, durchlief sie noch. Ihr Mund öffnete sich zu einem stummen „O“, aus dem schließlich nur ein zufriedenes, trunkenes Seufzen entwich. Ein Lächeln, satt und siegreich, eroberte ihre Lippen, während sie die Augen ganz schloss und sich der vollständigen, glorreichen Vernichtung hingab. Die Welt hielt den Atem an.

Ich war gefangen, begraben unter der süßen Last ihrer Erschöpfung, und wollte nirgendwo anders sein. Ich beobachtete sie, wie sie schwer atmend die letzten, zuckenden Wellen des Untergangs auskostete, eine Erobererin auf dem rauen, wunderschönen Schlachtfeld unserer Körper.

Es waren ganze Minuten, in denen nur das Rasen unserer Herzen zu hören war, bevor Fibis Blick mich wieder fand. Ein langsames, träges Lächeln eroberte ihre geöffneten Lippen. „Danke“, hauchte sie – ein gebrochenes, schönes Wort, das mehr trug als tausend andere.

„Immer.“ Meine eigene Stimme war nur noch ein Knistern. Mehr war nicht nötig. Die Luft zwischen uns war noch dick von ihrem Duft und unserer gemeinsamen Verwüstung.

Zögernd, als müsse sie sich an das Gewicht ihrer eigenen Knochen neu erinnern, erhob sie sich. Ihre Beine zitterten unter ihr, ein bebendes, ehrliches Nachspiel der Ekstase. Sie stand da, nackt und glorreich im Dämmerlicht, und ein Hauch von Bedauern verdunkelte ihren Blick. „Ich würde dir so gerne etwas von mir da lassen…“, flüsterte sie, ihre Hand strich über ihre eigene Haut, als suche sie einen unsichtbaren Schatz. „Aber ich habe nichts, auf das ich verzichten kann. Nichts, was ich dir geben könnte, das du nicht schon genommen hast.“

Ein müdes Lächeln glitt über mein Gesicht. „Du schuldest mir nichts. Und du wirst es später nachholen. Ich bin jetzt nur noch… Schrott. In zwei Minuten bin ich weg.“

Sie neigte den Kopf, ein winziges Nicken, dann griff sie nach ihrem schwarzen Hotpants-Stück. Der Anblick, wie sich der enge Stoff Zentimeter für Zentimeter über ihren Po schob, den meine Hände und mein Mund soeben noch besessen hatten, war eine eigene, bittersüße Folter. Jede Bewegung war langsam, sinnlich, ein Abschiedsritual.

Dann kam sie zurück zu mir. Sie beugte sich herab, und ihre Haare fielen wie ein Vorhang um uns, als sie mich zudeckte. Die Berührung der Decke war kühl, aber ihre Lippen, die sich auf meine senkten, waren es nicht. Es war ein Gutenachtkuss, aber kein sanfter. Es war ein Kuss, der etwas versprach. Ein Kuss, der besiegelte. Tief, nachhallend, voll von dem Geschmack, den sie mir eingeflößt hatte. Ich erwiderte ihn, gab die letzte Kraft meiner Zunge in diese eine, zärtliche Berührung.

Irgendwann, in einer Ewigkeit später, löste sie sich. Ihre Wärme zog sich von mir zurück, ließ eine Kühle zurück, die nur sie je würde füllen können. „Irgendwann gehörst du mir“, flüsterte Fibi noch und verschwand aus meinem Zimmer. Ich hörte das leise Klicken der Tür, das sanfte Schließen.

Dann war ich allein. Eingehüllt in Dunkelheit, in einen wohlig-schmerzenden Muskelkater, der sich wie ein Ehrenmal in meinen Leib gegraben hatte, und in eine Erfüllung, so schwer und süß wie Blei. Sekunden später wurde ich von einem Schlaf verschlungen, der nicht dunkel, sondern purpurn war, und nicht schmerzerfüllt, sondern noch immer erbebte von dem Echo ihres Schreis.
46. RE: Die Abschlussfahrt

geschrieben von schinderhennes am 16.02.26 22:51

Hmmm…..sehr kniffliger Cliffhanger diesmal mit dem Henna-Tatoo. Genauso wie Rudi tappe ich auch im Dunkeln was es damit auf sich hat, aber ich bin mir sicher, sein Besuch bei Tessa am nächsten Tag wird’s ans Licht bringen.

Besonders gefallen hat mir am Ende die wahnsinnig intime Szene mit Fibi und Rudi - echt sehr gut geschrieben!



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