Thema:
eröffnet von Dark_Delirium am 16.05.26 02:16
letzter Beitrag von Dark_Delirium am 16.05.26 02:16
1. Idee: "Selbsthilfegruppe" für partnerlose Bondage-Liebhaber
geschrieben von Dark_Delirium am 16.05.26 02:16
Guten Abend, sehr verehrte Community!
Mir ist da so eine „verrückte“ Idee aufgekommen.
Problem ist ja, dass viele ihre Phantasien (hier: Langzeit-Fixierung, Langzeit-“Unterbringung“, Gefangenschaft, u.d.G.) nicht ausleben können, weil man keinen Spielpartner hat. Schon gar nicht für Langzeit-Sessions / Langzeit-Bondage.
Es gibt ja solche „Tüddel-Treffs“, wo sich Fessel-Freunde treffen, einfach um sich gegenseitig zu fesseln (ohne bdsm-ige RS oder sexuelle Komponente) – einfach des Selbstzweckes wegen… um ein „ungewöhnliches“ Hobby auszuleben und die Fesseln einfach genießen zu können.
Da ist mir die Idee aufgekommen, dass sich doch alle Freunde des Langzeit-Bondage auch mal regional zusammentun könnten, um sich gegenseitig auszuhelfen.
Jemand der eine „richtige“ Spielpartnerschaft oder einen gleichgesinnten Lebenspartner sucht, für den dürfte es wohl zwar nicht zielführend sein.
Aber „jeder“ könnte wenigstens mal in den Genuss einer Langzeit-Fixierung kommen. Besser als gar nicht!
Mein Hintergedanke dabei ist auch, dass in solchen Gruppierungen / Vereinen auch eine gewisse „soziale Kontrolle“ herrscht. Also ein Psychopath, der irgendetwas strafrechtlich Relevantes vorhat (hab’ wohl zu viel Krimis und Horrorfilme gesehen), dürfte sich dort nur mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit einfinden wollen.
Somit könnte das gleichzeitig auch einer Risikominimierung dienlich sein.
Ich stelle mir vor, dass in Ort / Stadt XY sich ein paar partnerlose Gleichgesinnte zusammenfinden. Sagen wir mal beispielsweise es sind schon 10 Leute…
Nach (theoretisch) unbegrenzten, ergebnisoffenen und unverbindlichen Treffen, welcher Art auch immer (z.B. stammtischartig, „tüddeln“ im Sinne von Fixierungen einüben , usw.) könnte man sich zum Zwecke einer Langzeit-Fixierung treffen.
Der Idealfall, der mir so vorschwebt, dass es ein faires Verhältnis gibt, wer wie oft dran kommt, so im Sinne von „Geben und Nehmen“.
Dies setzt natürlich voraus, dass ein eigentlich rein „passiver“ Part bereit ist, im Sinne der gegenseitigen „Selbsthilfe“ auch mal zu „switchen“.
Ich sehe darin sogar noch den Nebeneffekt / Vorteil, dass „wir“, die „passiven“ Parts auch mal sehen, welch Energie und Verantwortung, das vom „aktiven“ Part abverlangt, wenn man die ganze Zeit „angespannt“ ist, weil man eine völlig „hilflose“ Person „betreuen“ / bewachen muss.
Nun meine Fragen an Sie (insb. an die unfreiwilligen Partnerlosen):
1) Was halten Sie von meiner Idee? Übersehe ich irgendwelche potentiellen Nachteile?
2) Gibt es so eine „Selbsthilfegruppe“ schon irgendwo?