Thema:
eröffnet von Thommy (Thomas) am 22.07.26 13:05
letzter Beitrag von Thommy (Thomas) am 22.07.26 13:05
1. Neu hier: Tommy, zweite Lebenshälfte, Region Rhein-Main
geschrieben von Thommy (Thomas) am 22.07.26 13:05
Hallo,
ich frage mich mit Marius Müller-Westernhagen „Hey Mamma, was ist mit mir los? Frauen gegenüber bin ich willenlos.“ Suche Antwort auf die Frage, wie eine künftige Partnerschaft aussehen könnte.
Meine Ex-Partnerin war attraktiv, frech und tabubefreit, fragte mich gleich beim ersten Date im Plauderton, wann ich als Junge angefangen habe, zu onanieren: „Wenn wir ein Paar werden wollen, gibt es keine Geheimnisse zwischen uns.“ Diese Frau faszinierte mich, ich mag es frivol und direkt.
Wir hatten zahlreiche gemeinsame Interessen wie Kultur, Nudismus, Sport und an erster Stelle Erotik. Ich zog zu ihr als Untermieter und wir hatten eine wunderbare Zeit. Dann entwickelte sich ihre Verführung zur Führung und Keuschhaltung. Sie hielt mich dauergeil, ich musste sie befriedigen ohne mich selbst erleichtern zu dürfen, weil ich danach müde und unaufmerksam werde. Es gab keine Schläge, aber die Gehirnwäsche, mich bei Selbstfick rauszuwerfen.
Die Degradierung zum Lustobjekt und Sexsklaven war Quälerei und Faszination zugleich: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's gänzlich ungeniert." Vor Freundinnen und in der Öffentlichkeit konnte sie es nicht lassen, mir in den Schritt zu fassen um zu demonstrieren, wie sie mich „im Griff“ hat. Oft verbunden mit dem Kommando „küss mich“. Sie bekam anerkennende Blicke von Frauen, Männer schauten weg.
Wenn ich erregt bin, lasse ich alles zu, mache alles mit. Genieße die Freiheit, etwas zu tun oder zuzulassen, das mit moralischen Tabus belegt ist. Es gibt einen Kick, Tabus zu brechen und frei zu sein von Scham und Zwängen. Diese Freiheit muss sich an der Unfreiheit der anderen reiben, also Widerspruch erzeugen. Zustimmung oder Ignoranz ist ja kein Tabubruch.
Nach drei Jahren waren wir nicht mehr auf Augenhöhe. Ich habe sie als Partnerin verloren, versuchte, meine Erwartungen anzupassen, konnte mir aber trotz bestehender Anziehung nicht vorstellen, dass ich ein Restleben lang als Ja-Sager, Waschlappen und Befehlsempfänger mit schwindender Selbstachtung an ihrer Seite verbringen möchte. Mein Stolz war stärker als die sexuelle Abhängigkeit.