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eröffnet von Katrin-Doris am 05.12.12 16:12
letzter Beitrag von AlfvM am 18.01.19 16:10

1. Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 05.12.12 16:12

Hiermit melde ich erst einmal wieder zurück in diesem Forum und wünsche viel Spaß beim lesen...Katrin

Eine Wette und ihre Folgen... ( Katrin *12.09.2012)

Teil 1 Einleitung

Vor einigen Jahren, ich war gerade 18 geworden, fand meine große Geburtstagsfete statt. Wir waren zu dieser Zeit eine Clique von 2 Jungen und 3 Mädchen und träumten von einer gemeinsamen Reise mit einem Schiff von Passau bis ans Ende der Donau.

Nach dem die Feier ihren Höhepunkt erreicht hatte und die Mädchen aus Spaß sich an meinen langen Haaren zu schaffen machten, wetteten wir, das es möglich ist, als Mädchen diese Reise zu machen. Natürlich wetteten unsere Mädchen dagegen, aber der Einsatz war hoch und wir blieben trotzdem dabei.

Die Verlierer bezahlen die Tickets für die Gewinner, so war es ausgemacht. Am nächsten Tag wollten wir uns gegen Nachmittag treffen und alles schriftlich fixieren, dazu nutzten wir unsere Gaststätte, dessen Wirt wir besonders gut kannten.

Nach der Verabschiedung am nächsten Morgen wurde noch an den Treffpunkt um 17.00 Uhr erinnert und danach legte ich mich schlafen. Ob es am Alkohol lag, oder an der Wette, jedenfalls war es ein sehr unruhiger Schlaf meinerseits. Im Fasching war ich ja schon mal als Mädchen unterwegs mit meinem Freund Andreas, aber auf einer Reise, noch dazu außerhalb der Narrenzeit, das war etwas ganz anderes. Durch meine Cousine, mit der ich meine Kindheit verbracht hatte und dem Wunsch meines Vaters vor meiner Geburt eine Tochter zu haben, fühlte ich mich immer schon sehr feminin.

Gegen 15.00 Uhr bin ich dann aufgestanden und habe mich angezogen. Da es Sonntag war, hatten meine Eltern bereits das Haus verlassen und waren im Kino. Es war eigentlich nichts ungewöhnliches, denn ich war selbstständig und hatte die Lehre bereits beendet. Meine Eltern wussten, wo sie mich finden und das ich wieder zur Arbeit ginge, am nächsten Tag.

Jedenfalls verließ ich rechtzeitig das Haus um pünktlich an unserem Stammtisch zu sein.
Als ich Andreas unterwegs traf, fragte er mich noch, ob wir beide wirklich gewettet hatten, er konnte sich nur noch dunkel an so etwas erinnern. Das ich ihm die Frage bejahte, war ein kleiner Schreck für ihn, aber wir einigten uns beide auf „Ein Mann, ein Wort.“

An unserem Stammtisch waren unsere 3 Mädchen schon am diskutieren, was in dem Vertrag hineingehört und was nicht. Monika und Juliane hatten klare Vorstellungen, Sophie noch nicht. Das Geschrei war natürlich riesengroß, als wir beide erschienen. Wenn man in die Köpfe der 3 gucken könnte, wären wir wieder umgekehrt.

Als der Wirt unser Bier brachte, lächelte er nur und sagte was von einer „Ganz schönen dicken Suppe.“ Sophie machte die Änderungen auf ihrem Laptop und schrieb den Vertrag für die Wette in eine Word Datei. Als uns die 3 fragten, ob wir dabei bleiben, sagten wir beide großspurig „Ja.“

Blöderweise bestanden unsere 3 Süßen, auch noch auf die Unterschrift. Ich dachte daran, etwas Zeit zu gewinnen, aber der Wirt hatte einen W-Lan Drucker und stellte ihn zur Verfügung. Gleichzeitig bot er sich als Zeuge an.

Das ich darauf ihn als Verräter bezeichnete und er lachte, war eine Folge davon. Nach dem ausdrucken der 6 Verträge wurden sie von allen unterschrieben. Jeder von uns 5 erhielt sein Exemplar und der Wirt, als Zeuge das letzte Dokument. Als ich meine vorlaute Klappe nicht halten konnte, „Auf ein neues Leben.“ Hatte ich wohl in ein Wespennest gestochen. Denn Martin, unsere Wirt, meinte, das wir mit Getränken für Damen weitermachen sollten und das es noch einiges zu tun gibt, bis zur Fahrt.

Inzwischen hatte sich auch Gudrun, seine Frau, zu uns gesetzt und einen Vertrag gelesen und gab ihren Senf dazu. Andreas und mir wurde ganz anders, als wir ihre Ausführungen lauschten. Sie faselte was von weiblichen Bewegungen, Verhaltensmuster und Gewohnheiten. Als sie auch noch anfing, das man auch noch tanzt und meistens am Abend mit hohen Schuhen unterwegs ist und Kleider anzieht und nur selten Hosen, dazu Make-up gemacht werden muss, waren wir auf dem Boden der Realität gelandet.

Das blöde daran war, sie hatte in fast allen Punkten recht und so einigten wir uns, das wir, zum üben kommen, wenn ihr kleiner Saal frei war, nach unserem Job. Gudrun stimmte dem zu und legte eine Kleiderordnung fest, wenn sie es tun sollte. Das bedeutete für Andreas und mich, das wir uns noch einiges kaufen mussten. Denn unsere Sachen waren eher nicht vorhanden.

Blöderweise gab es kein zurück mehr, denn die Unterschriften waren bereits getätigt.
Bei meinen Eltern konnte ich ja noch auf Verständnis hoffen, aber Andreas. Seine Mutter lebte alleine und er hatte noch eine ältere Schwester, die gerade verlobt war. Wenn das, ihr Verlobter erfährt, das sein Schwager, eine Reise als Transvestit machen will, dann gibt es dort bestimmt großen Krach.

3 Stunden später waren wir auf dem Weg nach Hause und mit Andreas und Monika unterhielt ich mich noch eine Weile. Da wir im selben Betrieb arbeiteten, konnten wir am nächsten Tag, nach der Arbeit shoppen gehen. Monika sagte uns beiden zu mitzukommen, um uns dabei zu helfen.

Nachdem Monika zu Hause angekommen ist und wir uns verabschiedete, bis morgen, ging ich mit Andreas weiter, der den letzten Rest des Weges sehr schweigsam war. Dachte er genauso, wie ich über diese Wette nach? Für mich stand fest, das es wohl am besten wäre, mit meinen Eltern darüber zu sprechen. Zu mindestens bei meiner Mutter hoffte ich auf Verständnis.

Wir trennten uns und machten uns gegenseitig Mut, denn Andreas hatte auch die ganze Zeit überlegt, wie bringe ich es der Familie bei. „Bis morgen früh in alter Frische“, sagte ich zu ihm und machte mich auf dem Weg nach Hause.

Als ich zu Hause ankam, fuhren meine Eltern gerade in die Parklücke mit ihrem Auto.
Sie waren jetzt erst aus dem Kino zurück und gemeinsam gingen wir in die Küche. Meine Mutter bereitete noch ein wenig Essen vor und fragte nach der Geburtstagsfeier. Alles Bestens, war meine Antwort und dann schockte ich sie, als ich von der Wette erzählte.

Zuerst färbte sich nur ihre Gesichtsfarbe und nur langsam begriff sie, was ich ihr gerade erzählt hatte. Nach der Frage, ob ich schwul sei, war meine Antwort natürlich nicht. Mein Vater hatte inzwischen die Küche betreten und meine Mutter erzählte ihm davon. Was dann folgte, war eine Reinigung meines Seelenlebens, bis hin zu den versteckten Wünschen. Das Frage und Antwortspiel dauerte bis zum späten Abend. In meinem innersten fühlte ich mich immer schon als Mädchen.

Meine Eltern beschlossen, nachdem ich ihnen mehrfach versichert hatte, das sie keine Erziehungsfehler gemacht hatten, diese Reise als eine Art Selbstfindung für mich anzusehen und danach würden wir uns noch mal unterhalten. Für die Vorbereitung der Reise, würde man mich, so gut wie möglich unterstützen. Was ich nicht wusste, meine Mutter hatte bereits Vorstellungen, für diese Zeit.

Nach diesem Gespräch ging ich beruhigt auf mein Zimmer und machte mich fertig um ins Bett zu gehen. Ob es an meiner Offenbarung lag, oder an der Aussprache, jedenfalls schlief ich gleich ein.


Am nächsten Morgen holte mich der Wecker aus dem besten Schlaf. Nach dem fertig machen suchte ich meine Sachen noch zusammen und nach dem einpacken der Pausenbrote ging es zum Bus. Andreas und Monika warteten schon auf mich und nach der Begrüßung, gab ich noch ein kurzes Statement für meine Gespräche von gestern Abend ab. Andreas hatte seiner Mutter auch alles gebeichtet und hatte ähnliche Erlebnisse, wie ich. Auch er sollte die Reise für eine Selbstfindung nutzen.

Die Einsprüche seiner Schwester wurden erst einmal ignoriert, denn seine Mutter hatte die Hoffnung, das es eine Eintagsfliege sei, oder anders ausgedrückt, der Spleen, einer unvernünftigen Jugend. Natürlich konnte sie ihn materiell nicht unterstützen, aber sie wollte ihm auch keine Steine in den Weg legen, falls er doch einen anderen Weg einschlagen sollte, als den, von seinem Geschlecht geforderten.

Irgendwie hatte mich das sehr überrascht, denn ich kannte seine Mutter immer als streng und kaum eine Widerrede zulassend. Jedenfalls machten wir mit Monika noch den genauen Treffpunkt für das shoppen klar. Denn nicht immer sahen wir uns auf der Arbeit. Andreas und ich waren EDV Spezialisten, in der Instandhaltung und Monika war nach dem Abschluss der Lehre in den Materialeinkauf unserer Firma gegangen.

Als der Bus vor der Firma hielt, waren wir uns einig, über den Treffpunkt, wo wir hingehen und welche Hilfe wir erwarten konnten. Auf dem Weg zum Umziehen spottete Monika noch etwas, das wir ja dann auf der Reise, auch mal die andere Seite des Lebens kennen lernen.

Vorläufig prallten solche Sprüche an mir ab, wobei mein Kumpel schon wieder nachdenklich wurde. Nach meiner Aufmunterung gingen wir zum Umziehen und dann zur Arbeit. Unser Chef erwartete uns beide schon und hatte mal wieder haufenweise Aufträge. „Immer auf die Jungen“, war mein Kommentar, der außer dem verstörten Blick unseres Chefs nichts änderte. Er wusste genau, wenn es knifflig wird, dann waren wir beide dran.

Genauso war es auch mal wieder. Die Mitarbeiter, die unsere Hilfe gebrauchen konnten, waren froh, als wir beide auftauchten. Ein Kollege von uns hatte sich wohl schon in der Nachtschicht mit dem Problem beschäftigt, so das wir nur noch entsprechende Schlussfolgerungen ziehen mussten und mit etwas Glück und Beten klappte der Start der Anlage wieder.

Jetzt hieß es weiter zu ziehen, um die Liste abarbeiten zu können. Das einzigste was mich an unseren Job störte, waren die langen Wege zwischen den einzelnen angemeldeten Störungen. Als wir am nächsten Platz ankamen, hatte sich der Fehler in Luft aufgelöst. Auf Nachfrage, nach einer Fehlbedienung, wollte man nicht so richtig heraus mit der Sprache, als ich sagte, das man die Rechner auslesen könne, rückte man mit der Wahrheit heraus.

Um den sogenannten Wettbewerb der einzelnen Abteilungen nicht zu gefährden, drückten wir, wie meistens ein Auge zu und schrieben ein ordentliches Fehlerprotokoll, das wir in reichlicher Anzahl immer auf einem USB Stick mit hatten. Manche Abteilungen waren dann glücklich, wenn wir beide kamen und nichts an die große Glocke hingen.

Durch das viele Herumgehlaufe an diesem Tage verpasste wir mal wieder unsere Pausen und waren recht spät in unserer Werkstatt zurück, um die Ergebnisse unserem Chef bekannt zu geben. Als der was von einem Word Dokument und E-Mail faselte, sagten wir, das wir heute pünktlich nach Hause gehen. Wir hätten genug Überstunden, um 20 Tage am Stück zu Hause zu bleiben. Unser kleiner Hinweis reichte, das es morgen reichte mit dem Mist.

Andreas und ich waren Praktiker und der Schreibkram war was für andere, das war unsere feste Überzeugung. Da wir beide alleine beim umziehen waren, fragte er mich, ob ich mir schon einen Vornamen ausgesucht hatte. Als ich ihm antwortete, das ich einen seit 18 Jahren habe, fing er an zu lachen und sagte:“ Einen weiblichen, du Pappnase.“

Als ich ihm spontan Klaudia nannte, antwortete er, das er sich für Andrea entschieden hatte. Das er die beiden Namen auch noch romantisch und schön weiblich fand, haute mich beinah aus den Socken.

„Es ist nur eine Wette und dauert höchstens 22 Tage.“ War meine Antwort für die Realität. Durch diese sentimentalen Anwandlungen hätten wir beinah unseren Termin mit Monika verpasst. Wir schafften gerade noch den Bus und fuhren in ein Shoppingcenter in der Stadt.

Zuerst ging es in ein Schuhgeschäft und Monika holte für uns die Schuhe und nach dem anziehen von Perlonsöckchen und den Schuhen, mussten wir einige Schritte herum laufen. Unsere Gesichtsfarbe hat bestimmt 300x die Farbe gewechselt, von rot bis blass und umgekehrt. Seltsamer Weise war auch immer eine Verkäuferin in der Nähe, die man sonst immer vergebens sucht und manche Zaungäste, die dann absichtlich in unserer Reihe etwas suchten, obwohl es ihre Größe hier gar nicht gab, machten uns beide sichtbar nervös.

Monika, jedenfalls genoss ihren Auftritt und war zu mindestens etwas gnädig, denn die Pumps, die sie brachte, hatten Absatzhöhen von 6...10 cm. Komischer Weise kam ich besser mit den Schuhen klar als Andreas. War ich doch schon mehr weiblich?

Als wir bezahlen gingen hatten wir jeder 4x Pumps und 1x Riemchensandaletten unter dem Arm. Das wir beide zufällig einen gleichen Farbgeschmack hatten, war nicht beabsichtigt. Nach dem einpacken unserer Neuerwerbungen, war noch nicht Schluss, jetzt wurde es erst richtig interessant. Zuerst mussten wir die Schuhe los werden, dazu nutzten wir Schließfächer, die es im Center gab.

Monika steuerte mit uns auf ein Kaufhaus zu und direkt in die Dessous oder neudeutsch Unterwäscheabteilung. Wir beide kamen uns darin richtig verloren vor, genau, wie ein Kleinkind, das gerade seine Mutter suchte. Wir beide blieben natürlich auf dem Gang zwischen den vielen Sachen und taten so, als ob wir auf unsere Freundin warteten.

Monika hatte sich inzwischen ein Maßband besorgt und schob uns mehr oder weniger in eine Umkleidekabine. Nach dem vermessen, war sie auch schon wieder weg. Es wurde hier nur peinlich, wenn einige Frauen, unsere Vorhänge öffneten und uns beide jeweils sahen.

Als sie dann wieder kam durften wir sowieso nur gucken und ja oder nein sagen. Einige Sets sahen ja wirklich Klasse aus und ich stellte sie mir an Monikas Körper vor, das war aber nicht der Punkt. Es waren ja meine Sachen, die sie mir zeigte. Das wurde mir auch irgendwann klar, als ich langsam darüber nachdachte.

Bei den Strümpfen und Strumpfhosen wählte sie ihre eigene Marke, damit hatte sie gute Erfahrungen gemacht. Jedenfalls bezahlten wir und nach dem einpacken der Sachen ging es noch in die Oberbekleidung für Damen. Natürlich blieben Andreas und ich bei den Jeans stehen und erst Monikas Ansprache brachte uns in die Realität zurück.

Wir betraten beide mal wieder eine Umkleidekabine und harrten der Dinge. Monika bestand natürlich auf eine Anprobe und schaute genau hin. Dafür brauchten wir auch nichts holen. Das sie die Kleidung passend zu unseren Schuhen wählte, fiel mir hier noch nicht auf.

Soviel Sachen hatte ich noch nie in meinem gesamten Leben anprobiert, wie an diesem Tag und nach einer ewigen Zeit waren wir endlich fertig. Shoppen fanden wir beide, Andreas und ich, anstrengender als zu arbeiten. Wir waren froh, das Monika endlich fertig war und wir die Sachen bezahlen konnten. Natürlich bestanden wir immer auf den Kassenzettel, wegen des Umtauschens, falls es unserer Freundin nicht passte, so lautete der Kommentar zu der Verkäuferin an der Kasse. Das Monika dabei anfing zu lachen, fanden wir beide gar nicht so gut. Ob die Verkäuferin etwas bemerkt hatte?

Bei so vielen Leuten an einem Arbeitstag, glaube ich wohl eher nicht und für sie muss ja hauptsächlich der Umsatz stimmen.

Bevor die Heimfahrt nach Hause antraten, gingen wir in ein Eiscafe um uns von diesen Tag wenigstens etwas zu erholen. Nach der Bestellung, musterte ich Monika und mir fiel auf, das sie eigentlich einen viel legeren Look gewählt hatte, als den, sie uns gerade verpasst hatte. Sie hatte flache Schuhe an, mit der üblichen Jeans und einem Pullover, der ihre Figur umspielte. Das sah zwar dezent aus, hatte aber mit unserem Einkauf nichts gemeinsam. Ihr dezentes Make-up kleidete sie hervorragen und wirkte nicht übertrieben.

Selbst, wenn ich ihre Fingernägel betrachtete und ihre langen blonden Haare, hatte ich eine Vorahnung, was da noch auf uns darauf zu kommt.

Nach der Pause im Cafe, holten wir unsere Schuhe aus dem Schließfach und machten uns auf dem Heimweg. Bepackt, wie 2 Esel bestiegen wir den Bus und erreichten nach einer Fahrzeit von 15 Minuten unsere Haltestelle. Mit einem Freundschaftskuss verabschiedeten wir uns von Monika und bedankten uns für ihre Hilfe. Den Rest des Weges legte ich mit Andreas zurück, der mir etwas von einem besonderen Erlebnis erzählte.

„Dir hat wohl der Zirkus Spaß gemacht“ War meine Frage darauf. Ich wies ihn vorsichtshalber mal darauf hin, das uns Monika beim nächsten Mal nicht begleiten wird und wir die Sachen alleine suchen, probieren und kaufen müssen. Seine Euphorie war im nu verschwunden, als er über meine Worte nachdachte.

„Hast du eigentlich Monika mal richtig angesehen, oder andere Mädchen?“ fragte ich ihn danach.
„Wieso? Weshalb ?“
„Weil wir Fingernägel haben, die nicht besonders aussehen, Haare, die mal gerade mit dem Kamm oder einer Bürste Bekanntschaft machen und vom Make-up, will ich erst mal nichts sagen, da sind wir beide wohl ganz blinde Hühner.“
„Meine Schwester kann das auch und die ist viel blinder, als ich.“
„Deine Schwester bekommt so etwas mit der Muttermilch eingetrichtert und du kannst noch nicht mal freihändig eine gerade Linie ziehen, von wegen noch einen Lidstrich.“
„In 6 Monaten sieht das anders aus.“
„Ich hoffe für uns, das du damit Recht hast.“ War meine Antwort, bevor wir uns trennten.

Als ich nach Hause kam, rief mich gleich meine Mutter zu sich. Sie war natürlich neugierig auf den Einkauf und ich zeigte ihr meine Sachen, für die es viel Lob gab, denn meine Mutter hatte den Look erkannt und erzählte etwas von einer Überraschung. Mein Vater fragte natürlich gleich, ob ich mir das ganze noch nicht aus dem Kopf geschlagen hatte.

Nach meinem „Nein“ und dem zeigen des Einkaufes, wusste er, das es mir Ernst war.
Er sagte noch etwas, das ja dann Muttis Einkauf nicht ganz umsonst war und verschwand wieder. Meine Mutter erzählte noch etwas, das sie meinen Schrank bereits umgeräumt hatte, auf meinem Zimmer, damit meine neuen Sachen sauber eingeräumt werden können.

Sie wollte mir das einräumen zeigen und beaufsichtigen. Als sie noch etwas von Hilfe in der Küche und Haushalt erzählte, die ich dann in Mädchensachen machen sollte, verschlug es mir erst einmal die Sprache und das will was heißen, bei meiner vorlauten Klappe.

Sie hatte in meinem Zimmer wirklich die Welt auf den Kopf gestellt und meinen Schrank umgekrempelt. Ihre Ratschläge befolgte ich beim einräumen, denn ich wusste, das ich ihre Hilfe noch brauchen würde.

Nach dem alle neu gekauften Sachen eingeräumt waren sollte ich ihr ins Bad folgen.
Die Vorbereitungen hatte sie bereits getroffen und nach meinem ausziehen ging es an das „Enthaaren“. Das Zeug, was sie dort verteilte hatte nur einen komigen Geruch und wurde nach einer Weile abgespachtelt und abgewaschen. Als sie etwas von jeder Woche erzählte, war ich froh, das mein Bartwuchs zu dieser Zeit noch nicht vorhanden war.

Mein Blick in den Abfluss der Wanne ließ mich etwas erschaudern und das Gefühl des unbehaarten, war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Sie gab mir eine Körperlotion, die ich auf der Haut verteilen sollte. In der Zwischenzeit war sie mit meinen ausgezogenen Sachen unbemerkt verschwunden.

Diese Lotion hatte einen herrlichen Duft und nach dem sie eingezogen war, erschien meine Mutter zeitgleich mit meiner neuen Wäsche.

Ich dachte zuerst, das ich mich verguckt hätte, denn da lag ein BH und eine enge Miederhose für Mädchen.
Das blöde daran war nur, das waren jetzt meine Sachen. Nach einer Vorführung über das schließen eines BHs zog ich eher widerwillig eine Miederhose in der gleichen Farbe an. Sie erzählte was von mit Wasser gefüllten Luftballons und das so etwas heute nicht mehr „Up to Date“ ist und schob Silikonbrüste in den BH.

„Wenn du deine Reise antrittst, werden sie auf deine Haut verklebt.“ War ihr Kommentar zu diesem Ereignis.

Sie zeigte mir das aufrollen einer Strumpfhose, ohne Laufmaschen zu produzieren und dann war ich mit dem Praxistest dran. Das Gefühl auf meiner Haut war unbeschreiblich und zum Schluss konnte ich den Pullover und einen Rock anziehen. Wenigstens war sie hier noch gnädig, dachte ich so bei mir.

„Für heute will ich dich nicht überfordern.“ Klang wie Musik in meinen Ohren. Aber ab morgen ziehst du dich sofort nach dem Job um und bist „Klaudia“ meine Tochter. Dazu lege ich dir immer deine Sachen noch eine Woche lang hin, dann musst du dich allein darum kümmern und nun kannst du mir in der Küche helfen.

Bevor wir beide in die Küche gingen beschäftigte sie sich noch kurz mit meinen Haaren und band einen Pferdeschwanz, den sie mit einem Gummi festmachte. Mein Blick in den Spiegel, war etwas ernüchternd, obwohl mit etwas Phantasie, konnte ich mir schon vorstellen, das es Klaudias Spiegelbild war.

Der Rock ließ natürlich nur kleinere Schritte zu, als ich es gewohnt war und als meine Mutti mich darauf hinwies, die Schrittlänge zu verändern und den Gang etwas weiblicher zu gestalten, hatte ich das erste Mal die Nase voll, von unserer Wette, dabei waren es nur flache Treter, die ich an hatte.

Jedenfalls brauchte ich mich in der Küche nur um das aufräumen des Geschirrs und der Bestecke zu kümmern. Meine Mutti fing langsam an zu nerven, wenn ich mich nicht damenhaft bückte oder andere weibliche Unschicklichkeiten machte, zum Vergnügen meines Vaters, der wohl die Hoffnung hatte, das ich aufgebe.

Selbst beim Essen achtete meine Mutti darauf, das die Beine geschlossen waren, als ob jemand unter dem Tisch saß und auf meine Unterwäsche starrte. Da ich ja eigentlich auf ihre Hilfe angewiesen war, erfüllte ich ihre Wünsche und kommentierte nichts, was meinem Vati sehr verblüffte.

Selbst den Abwasch machte ich ohne zu murren und fegte anschließend noch die Küche aus. Als mein Vati aus der Stube zurückkam und ich gerade den Besen wegstellte, fragte er, ob sich meine Interessen auch geändert haben, bekam er natürlich die passende Antwort, das ich im Internet noch nach Schminktipps gucken wollte und mir das Pokalspiel meines Lieblingsclubs egal war. Er zog wie ein begossener Pudel von dannen, nach dieser Antwort und diskutierte mit meiner Mutti, über meine Zukunft.

Ich ging nach oben auf mein Zimmer und startete wirklich meinen Rechner. Bei Google fand ich wirklich einige Seiten von Transvestiten und entsprechende Communities, die ich erst mal unter Favoriten abspeicherte, bevor ich mich wirklich mit Schminktipps beschäftigte. Es war schon erstaunlich, was man dort alles fand mit dem Hinweis auf die entsprechenden Produkte.

Als es klopfte und meine Mutti, mein Zimmer betrat, hatte sie ein Satinnachthemd in der Hand und fragte, wann ich mich heute hinlegen wollte. Das einzigste, was ich nicht beachtete, war die fortgeschrittene Zeit, die mal wieder zu kurz war.

Es war wirklich Zeit ins Bett zu gehen und so machte ich mich bettfertig und wenig später war ich eingeschlafen, in dem Satinnachthemd.

Als ich am nächsten morgen erwachte, dachte ich erst an einen Traum, aber das Satinnachthemd erinnerte mich wieder an gestern. Nach der Toilette war ich heilfroh, das noch meine normalen Sachen im Schrank waren und ich wieder als normaler Junge zur Arbeit gehen konnte.

Mit meinem kleinen Rucksack über den Rücken ging ich zur Bushaltestelle und auf dem Weg dahin klärte ich Andreas erst einmal auf, was ich gestern zu Hause erlebt hatte. Der sah mich zwar mitleidig an, aber seine Schwester hatte wohl auch schon solche Andeutungen gemacht, das hieß im Klartext, er hatte das noch vor sich. Die einzigste, die wohlgelaunt am Bus erschien war Monika, die natürlich gleich nach dem erlebten fragte und an den abendlichen Treffpunkt bei Martin erinnerte.

Über mein erlebtes schmunzelte sie nur und als ich ihr erzählte, das sie eine gute Auswahl an Wäsche für uns beim gestrigen Shoppen getroffen hatte, laut meiner Mutti, war sie noch besser gelaunt.

Während des Umziehens unterhielt ich mich noch kurz mit Andreas und zeigte ihm meine haarlosen Beine und die anderen Stellen.

In unserer Werkstatt kümmerten wir uns beide erst mal um den Wunsch unseres Chefs von gestern und als die Mail endlich weg war, hatten wir schon die nächsten Aufträge.
Meine Lust ging zwar gegen Null, nach der kurzen Nacht, aber es nützte mal wieder nichts.

Wir arbeiteten unsere Aufgaben wieder ab und dieses Mal machten wir unsere Pause und ließen uns auch nicht stören dabei. Eine Aufgabe wollten wir übergeben, denn der Schreibjob musste ja auch noch erfüllt werden. Das unsere Nachfolger damit nicht so glücklich waren, war uns beiden egal, denn wir hatten schon seit 15 Minuten Feierabend.
„Die Überstundenhaie lassen uns hängen.“ War ein Kommentar dazu. So ist das, wenn man sonst nicht auf die Uhr guckt und sich Gewohnheiten einschleifen.

Am Bus waren wir noch pünktlich, so das wir gleich nach Hause fuhren. Mit den Worten „Bis heute Abend“ verabschiedeten wir uns von Monika. Auf dem restlichen Heimweg erzählten wir beide nicht mehr viel, so das ich relativ pünktlich zu Hause ankam.

Zu Hause landete erst mal der Rucksack in der Ecke und als ich sah, was Mutti hingelegt hatte und einem Wunschzettel, war ich nicht sehr glücklich, das sie ihre Linie voll durchzog. Es blieb mir also nichts weiteres übrig mich wieder umzuziehen. Wobei ich ihre Tipps für das anziehen des BHs und später der Strumpfhose nutzte. Die Miederhose fand ich zwar noch enger, als die gestrige, vielleicht irrte ich mich ja auch nur. Der Pullover jedenfalls passte hervorragend im Muster, zu dem kurzen Rock.

Im Bad musste ich nur noch schaffen, den Pferdeschwanz halbwegs hinzu bekommen, nach 2 Versuchen hatte ich den Gummi da, wo er hinsollte. Noch ein paar Grimassen vor den Spiegel gemacht und dann musste ich mich um den Wunschzettel kümmern. Die hingestellten Schuhe, ignorierte ich erst mal.

Ich sollte das Essen vorbereiten und schon mal Kartoffeln schälen und einiges von dem Gemüse sauber machen und klein schneiden. Beim sitzen in der Küche hatte ich natürlich meine bequemen Treter gewählt, wenn ich mich schon mit solcher Mädchenarbeit beschäftigen sollte. Jedenfalls war ich genau an dem Zeitpunkt fertig, als Mutti herein kam und mich begrüßte mit Klaudia. Das ich meine Treter gewählt hatte, bemängelte sie, aber mit einem Küsschen war die Welt wieder in Ordnung, denn sie sah wohl, das ich ihren Wunschzettel erfüllt hatte.

Um den Rest des Essens brauchte ich mich nicht zu kümmern, aber trotzdem beobachtete ich meine Mutti und half ihr ab und zu. Nebenbei deckte ich den Tisch und bereitete alles für das Abendessen vor. Mein Vati, war jedenfalls sprachlos, als er mich beim arbeiten sah, als er nach Hause kam, denn sonst war eher der Computerstuhl oder meine Liege, der Aufenthaltsort.

Zum ersten Mal bewunderte er mein Outfit, so das ich überlegte, ob ich was falsch gemacht hatte. Die Frage nach dem Treffpunkt heute Abend bejahte ich und als ich ihm mitteilte, das ich so gehen werde, musste er sich erst einmal hinsetzen. Das Lachen meiner Mutti, wollte gar nicht aufhören, als sie meinen Vati so sah.

Das Abendessen schmeckte zwar sehr gut, aber viel Hunger hatte ich nicht, weil ich eigentlich viel zu aufgeregt war und immer wieder darüber nachdachte, ob meine Klappe, mal wieder zu groß war. Wir hatten ja März und es war schon dunkel wenn ich zu unserer Stammkneipe loszog, aber was wäre wenn mich jemand unterwegs erkennt?

Aber anders herum, dachte ich daran, das es ein Triumph für meinen Vati gewesen wäre, wenn ich jetzt kneife. Diese Blöße würde ich mir nie geben. Klaudia hatte in meinen Gedanken gesiegt.

Nach dem essen kümmerte ich mich mit Mutti gemeinsam um den Abwasch und das zurück räumen des Geschirrs und der Bestecke. Als Dank, nahm sie mich mit ins Bad und machte ein dezentes Make-up. Auch kümmerte sie sich noch etwas um meine Haare und steckte sie mit diversen Haarnadeln in eine schicke Frisur. Nach dem einsprühen mit etwas Haarlack lagen sie perfekt und ich fand mein Spiegelbild irgendwie niedlich.

Nach dem anziehen der Pumps mit dem 6 cm Absatz, konnte ich losziehen, bis zur Flurgarderobe, dort gab es noch ein Tuch zum umbinden und einen Anorak, der schön weit war. Als ich noch kurz bei meinem Vati war, hörte ich ein leises „WOW“ und viel Glück.

Danach verließ ich das Haus und stolperte in Richtung Stammkneipe, erst kurz vorher gab ich mir wieder mehr Mühe mit dem Laufen und machte viel kleinere und engere Schritte, so wie man eigentlich als Frau läuft.

Als ich die Tür öffnete und mich an der Garderobe, den Anorak auszog erkannte mich meine Clique noch nicht und der Wirt schaute mich an und musterte mich. Ein Mädchen hat so etwas im Gefühl und nutzt ihren Charme und ihr Aussehen dazu, solche Blicke zu provozieren.

Als ich mich umdrehte, nach dem ablegen der wärmenden Sachen sagte ich zu Martin laut und deutlich, das er auf einen anderen Frauenhintern gucken soll. Das seine Frau laut auflachte, war eine Folge davon und an unserem Stammtisch gab es ein Gejohle.

Ihm blieb gar nichts weiter übrig, uns eine Lage mit Rotwein zu spendieren. Als ich mich setzte, gab es Zustimmungen von den Mädchen für mein Aussehen. Nur Andreas fehlte noch und wir unter hielten uns über den Zeitpunkt unserer Schiffsreise. Wir einigten uns auf Ende August, ab Passau, die Donau zu erkundigen und Sophie, hatte den Auftrag die Reise für uns in dem Reisebüro zu buchen, der ihr Arbeitgeber war.

Als wir das gerade fertig hatten erschien Andreas, der genauso als Mädchen auftauchte, wie ich. Seine Schwester hatte sich um ihn bemüht und wenn ich ehrlich bin, er sah genauso süß aus, wie ich. Nach den Informationen über den Zeitpunkt und dem leeren unserer Gläser wurde es Zeit mit Gudrun üben zu gehen. Sie war eine strenge Lehrerin und bemängelte bei uns sofort, wenn wir beim gehen Fehler machten oder lobte, wenn wir es richtig machten.

Die ersten beiden Lehrstunden hatten Andrea und mir, trotz der Anstrengung und Konzentration Spaß gemacht und als es 21.30 Uhr war, taten zwar unsere Füße leicht weh, aber wir waren glücklich und zufrieden.

Wir setzten uns wieder zu unseren 3 Hübschen und erzählten und tranken noch ein Glas Sekt, das wir beide, Andrea und ich, ausgegeben bekommen haben von unseren Mädchen der Clique. Dabei fiel mir auf, das ich überhaupt kein Geld mithatte, denn meine Geldbörse war ja immer noch in meiner Jeans. Als ich Andrea darauf ansprach, wurde er genauso verlegen und wir ließen uns erst mal die Handtasche von Juliane geben, damit wir eine Übersicht hatten, was Frau oder Mädchen, so mit hat.

Juliane sträubte sich zwar etwas, aber in einer Clique hat eigentlich keiner so große Geheimnisse vor den anderen Mitgliedern, dazu kannten wir uns schon zu lange und wären für die anderen durch dick und dünn gegangen, wenn es darauf ankäme. Es war schon interessant für uns beide, was da so alles drin war. Jedenfalls versprach uns Juliane am nächsten Treffpunkt für uns beide je 2 Handtaschen mitzubringen, die sie noch nie oder höchstens 1x benutzt hatte, damit ihr Schrank wieder etwas leer wird.

Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich immer, das Mädchen nur Schuhe sammeln und musste mal wieder etwas dazu lernen. Der eigentliche Inhalt verblüffte mich nicht so richtig, denn außer eine Packung Kondome, war wirklich nur Weiberkram darin. Blöderweise hatten wir das spätestens zur Reise auch, fiel mir ein.

Als wir fröhlich unsere Stammkneipe verließen hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, es könnte klappen mit unserem großen Ziel, die Wette zu gewinnen.

Selbst Monika und Juliane fiel auf dem Rückweg auf, das wir eigentlich schon Fortschritte gemacht hatten, als wir zu Viert eingehakt gingen. Nachdem trennen von den beiden Mädchen erzählte mir dann Andreas seine Leidensgeschichte mit seiner Schwester. Die hatte natürlich keine Creme benutzt , sondern Wachsstreifen um einige Haare zu entfernen. Trotzdem war er mit ihrem Ergebnis im besonderen zufrieden.

Als wir beide uns gerade verabschieden wollten, erfolgte das, wovor ich eigentlich Angst hatte. Unsere Nachbarn gingen an uns vorbei und wenig später auch noch Bekannte von Andreas Mutti. Wir hauchten nur ein leises „Guten Abend“ vor uns hin und waren froh, das sie weiter gingen. Jedenfalls hätte man uns, unsere Verlegenheit deutlich angesehen und der Tratsch, der sich daraus entwickeln konnte, daran wollten wir beide gar nicht denken...

Jedenfalls war mein letztes Stück nach Hause eher langsam, als schnell, um so wenig wie möglich aufzufallen. Ich war mir bloß nicht sicher, ob unser Nachbar, mich noch beim hineingehen gesehen hatte, als er noch mal am Briefkasten war.

Meine Eltern waren noch wach und nach dem Frage und Antwort Spiel ging ich in mein Zimmer und zog mich aus. Im Nachthemd ging ich ins Bad und kümmerte mich noch um die vielen Haarnadeln. Wenigstens ging das ganze Make-up Zeug mit warmen Wasser ab, sonst gäbe es morgen auf Arbeit eine Blamage, ersten Ranges. Aber anders herum, gibt es viele Popstars, die heute sich auch voll schmieren, um von der Masse, sich abzuheben, was zwar nicht mein ziel ist, aber immer hin ein gewisser Trost.

Als meine Mutti kurz erschien erzählte sie noch was vom ordentlichen wegräumen der Sachen in die Wäsche und das diese Aufgabe, auch noch auf mich darauf zu kommt.
Diese Aussage drückte meine Stimmung etwas, aber wenn ich daran dachte, das sie mir heute ja auch geholfen hatte, dann musste ich damit leben.

Trotzdem war ich froh, als ich im Bett lag, meine Füße entspannte und kurze Zeit später einschlief.


Das war es erstmal wieder...Katrin
2. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 08.12.12 19:49

Hier kommt nun Teil 2 dieser Geschichte, wie immer wünsche ich viel Spaß beim lesen...


Teil 2 Ein verrückter Monat April

Mein Leben hatte sich in den letzten Märztagen eingespielt, es pendelte zwischen dem Jungen und dem Freizeitmädchen am Nachmittag und Abend hin und her. Meine Mutti ließ keine Nachlässigkeiten durchgehen und Klaudia musste viel lernen, um sich mit "Weiberkram" zu beschäftigen. Das fing mit dem waschen und bügeln an und hörte mit anderen Hilfen für Mutti auf.

In unserer Stammkneipe waren wir immer noch 3x in der Woche und Gudrun zog ihre Übungen genauso durch. Wobei sie unsere Fortschritte immer lobte und ab und zu nur noch meckerte. Das wurde von Woche zu Woche weniger und unsere Clique schmolz durch unsere Erfahrungen noch enger zusammen, obwohl die 3 Mädchen sich nicht mehr so siegessicher waren, wie am Tag der Wette.

Der Abreisetermin in Passau war inzwischen von Sophie für alle gebucht worden, unter unseren weiblichen Namen mit dem entsprechenden Bustransfer nach Passau und zurück. Die Prospekte der Reise und die entsprechenden Ausflüge entschädigten Andrea und mich für unseren betriebenen Aufwand. Andreas hatte inzwischen den gleichen Tagesablauf wie ich und seine Schwester war die Mentorin bei ihm zu Hause.

Es war Anfang April, als wir noch mal shoppen gehen wollten. Die Absage von Monika, uns zu begleiten, hat mich nicht so richtig überrascht, denn sie sah, das wir unsere Denkmuster bezüglich des Mädchenseins geändert hatten. Aus diesem Grunde beschlossen Andreas und ich, es auf einen Versuch ankommen zu lassen und als Andrea und Klaudia einkaufen zu gehen.

Nach dem umziehen zu Hause fuhren wir beide mit dem Bus zum Center und stöberten in den Geschäften. Die passenden Größennummern hatten wir uns auf einem Zettel geschrieben und in der Geldbörse verfrachtet. Wenigstens sollte damit ein Fehlkauf vermieden werden. Am Anfang lief es auch noch wie am Schnürchen und wir kauften hauptsächlich Unterwäsche.

Wir wählten hauptsächlich Miederhosen und BHs. Wobei wir bei den BHs, welche aussuchten, die ein geschlossenen Cup hatten und Bügel als Verstärkung. Als wir beide in einer Oberbekleidungsabteilung waren und plötzlich uns wer ansprach, stand meine Mutti hinter mir und den Schreck, den sie mir eingejagt hatte, war in meinem bleich gewordenen Gesicht zu sehen. Blöderweise war sie nicht allein und hatte meine Tante dabei.

Als ich meiner Tante die Hand gab, musterte sie mich und wollte wissen, was das ganze soll. Es dauerte eine Ewigkeit und ein Kännchen Kaffee mit Kuchen in einem Cafe im Center, bis Mutti und ich Überzeugungsarbeit geleistet hatten und Erklärungen abgaben, die für sie plausibel waren.

Nach dem sie es geschluckt hatte, das wir auf eine Art Selbstfindung waren, wollte sie uns auch noch begleiten. Meine Mutti schaffte es, sie von diesem Vorhaben abzubringen unter der Bedingung, das wir am Sonntag zum Kaffeetrinken bei ihr erscheinen. Eher widerwillig sagten wir zu, denn wir hatten, zu der Zeit schon enge Terminrahmen. Am Sonntag hatte ich meistens bis Mittag Mutti geholfen, dann 3 Stunden mich um meine Fahrschule gekümmert und mich mit Paragrafen und Verkehrsschildern auseinander gesetzt und danach war ja Treffpunkt in Martins Gaststätte.

"Gut dann sehe ich Andrea und Klaudia am Sonntag um 15.00 Uhr " Waren ihre Worte, bis wir beide gehen durften. Nach diesem Schreck zogen wir beide in dem Laden, wo Mädchen sich auch gerne aufhalten, in eine Parfümerie. Am Anfang standen wir beide ziemlich ratlos herum und machten beide wohl einen verlorenen Eindruck. Jedenfalls hatten wir kurze Zeit später eine eigene Beraterin an der Seite, sprich Verkäuferin.

Ob sie uns an den Stimmen erkannt hatte, oder an unserer Zaghaftigkeit, jedenfalls war ihre Beratung sehr gut. Wir wählten jeder ein Parfüm, das eine feminine Duftmarke hatte, aber nicht aufdringlich war. Nach dem bezahlen und dem Dankeschön für die Beratung, verabschiedeten wir uns von ihr mit "Bis zum nächsten Mal, wenn wir Make-up Produkte kaufen." Sie lächelte und sagte "Danke, sehr gerne."

Eigentlich hatten wir beide alles, was wir kaufen wollten, als Andrea auf die Idee kam, das uns noch Ohrlöcher fehlten. Als ich ihn fragte, ob er nicht ein bisschen übertreibt, schaute er mich mit seinen blauen Unschuldsaugen an und damit hatte er gewonnen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich zwar darüber nachgedacht, aber da ich immer schon Angst vor Spritzen und andere Stiche hatte, wollte ich auf Ohrclipse ausweichen.

In einem Schmuckladen fanden wir das, was Andrea suchte und als die Verkäuferin fragte, ein oder zwei Ohrlöcher, kam meine große Klappe zurück und ich sagte natürlich Zwei. Das ganze wurde von ihr so schnell ausgeführt, das ich weder Zeit hatte um Angst zu haben, noch um darüber nachzudenken. Als sie die sogenannten Gesundheitsstecker befestigte, die nicht besonders auffielen, gab sie beim Bezahlen noch die entsprechenden Ratschläge und eine kleine Plastikflasche Desinfektionsmittel mit. In unserem Betrieb rannten schon fast alle mit irgendwelchen Ohrringen und Piercings herum, da waren wir beide eher die Ausnahme.

Da es inzwischen Spät geworden war, beschlossen wir beide nach Hause zu fahren. Auf der Rückfahrt erzählten wir beide über das Erlebte. Irgendwie waren wir jetzt in eine Zwickmühle geraten, denn das Kaffeetrinken bei meiner Tante, konnten wir nicht absagen, da ich sie, als sehr mitteilungshaft in Erinnerung hatte. Früher war meine Cousine immer bei uns, da ihre Eltern meistens auf Arbeit war, das änderte sich erst in der Pubertätsphase meiner Cousine, als meine Tante noch einmal einen Nachfolger bekam und Nicole, dann Kindermädchen machen musste. Andererseits wurde es eng mit unserem Üben bei Gudrun.

Das einzig Gute an der Einladung war, das wir beide durch meine Tante viel Geld sparen konnten, wenn sie uns als Mädchen akzeptierte, denn sie hatte ein eigenes Frisiergeschäft, oder anders herum gesagt, ein Beautysalon. Da war nur mein Onkel Peter, der bestimmt aus allen Wolken fällt, das wir beide, wie Mädchen herumrennen und auch noch eine Fahrt zur Selbstfindung machen. Das konnte ja heiter werden...

Zu Hause war natürlich unsere Shoppingtour Thema Nummer Eins. Mein Vater, der immer noch hoffte, das ich hin schmeiße und vielleicht sogar mein Wettanteil bezahlt hätte, war nicht gerade erfreut, das er am Sonntag nicht zum Fußball ins Stadion konnte und nach seinem „langweiligen“ Schwager musste.

Als meine Mutti eine kleine Zwischenbilanz der ersten Wochen zog und wir darüber diskutierten, ob ich es Ernst meine mit der Selbstfindung, sagte ich nach etwas nachdenken, ja, mir gefällt das Leben als Mädchen und es würde mir fehlen, wenn ich es beenden müsste. Das diese Antwort zur Folge hatte, das ich auch noch zum Psychiater, oder Seelenklempner, sollte, verblüffte mich nur etwas, denn irgendwie hatte ich trotz der vielen Mühen und Plagen, eine innere Beruhigung erreicht, wenn ich Klaudia war.

Meine Eltern waren in dieser Hinsicht sehr menschlich und einfühlsam und meine Mutti
Versprach mir, auch im Namen meines Vaters, das sie alle meine Wege zur Selbstfindung unterstützen werden, egal, ob ich als Junge oder als Mädchen leben werde in Zukunft.

Natürlich erzählten sie mir auch von Hürden, die dann genommen werden müssen und das es nicht unbedingt leichter wird, wenn man auf dem Weg einer Geschlechtsumwandlung geht. Denn die Gesetze unseres Landes bieten die Möglichkeit, aber die Gesellschaft und einige Arbeitgeber sind noch lange nicht bei einer Akzeptanz angekommen.

Dieser Abend machte mich zwar nachdenklich, aber so richtig klar, hatte ich meinen zukünftigen Weg noch nicht vor Augen. Ich hoffte, das ich beim Psychiater einige Antworten bekomme.

Am späten Abend, schlief ich trotz aller Überlegungen, ein.

Auf der Arbeit passierte nichts nennenswertes, außer, das man sich inzwischen daran gewöhnt hatte, das wir beide regelmäßig nach unseren Normalstunden, Schluss machten, was zwar immer noch zu spöttischen Bemerkungen führte, die wir beide mit der Fahrschule begründeten.

Dann kam der Sonntag des Kaffeetrinkens bei meiner Tante. Früh half ich meiner Mutti, wie immer und bis Mittag hatten wir beide voll zu tun. Als Mutti sich um das kochen kümmerte, hatte ich mein Fahrschulbuch in der Hand und beschäftigte mich damit.
Als sie nebenbei die Frage nach dem Outfit stellte und wann ich mich um meine Haare kümmern wollte, hatte sie mich mal wieder auf den falschen Fuß erwischt, weil ich mir darüber keine Gedanken gemacht hatte.

Ich hatte ja ihre Hilfe mit einem Selbstverständnis angenommen und als sie mir erklärte, das ich wenigstens eine Vorauswahl treffen sollte, ging das Rätselraten vor dem Schrank los. Bei so vielen Kleidern und Sachen, die ich inzwischen schon hatte, stand ich irgendwie ratlos da. Es durfte nicht zu sexy sein und ich wollte trotzdem schick sein, damit meine Tante nichts zum nörgeln findet.

Nach langen Überlegungen entschied ich mich für das kleine Schwarze und einer passenden Kostümjacke in einem beigen Farbton, dazu halterlose Strümpfe und schwarze Pumps. Ich legte diese Auswahl auf mein Bett und ging zurück zu Mutti.

Inzwischen konnte ich schon den Tisch decken und nach der Frage, ob sie mir nachher hilft bei den Haaren und dem Make-up hörte ich ihr ja. Der Stein, der mir vom Herzen fiel, war deutlich zu hören und meine Mutti, sah es mir an, denn irgendwie hatte sie mit dieser Antwort meine inneren Konflikte gelöst, Make-up hatten wir noch gar nicht geübt und als Schießbudenfigur wollte ich da nicht auftauchen.

Nach dem essen und dem abwaschen und abtrocknen, quasi der Hausarbeit ging ich als erstes ins Bad, denn an einigen Stellen wuchsen die Haare schon wieder. Diese Arbeit war für mich zwar lästig, musste aber erledigt werden. Nach dem duschen, war ich im Begriff meine Unterwäsche anzuziehen, als meine Mutti mit Klebstoff erschien und meine Silikonbrüste festklebte. Es war ein ungewöhnliches und schönes Gefühl für mich. Das ziehen, durch das Gewicht der Brüste war ein tolles Empfinden und erst der BH brachte den notwendigen Halt.

Mutti kümmerte sich um meine Haare und drehte mit einem Lockenstab verschiedene Locken in meine langen Haare. Sie machte das sehr sorgfältig und eine Frisur war bereits im Ansatz zu erkennen. Mit dem Make-up half sie mir, dabei musste ich einiges selbst ausführen. Nach der Begutachtung im Spiegel wurde entfernt oder korrigiert, bis es so aussah, wie es gewünscht war.

Jetzt hieß es für mich nur noch den Rest anziehen, damit Mutti Zeit für sich selbst hatte.
Meine gewählten Sachen wurden angezogen und als ich mit dem anziehen der Schuhe fertig war, kehrte ich ins Bad zurück. Mutti verschönerte noch das Dekollete und gab mir eine Perlenkette, ein Armband und die entsprechenden Ohrhänger in weiß, die ein klasse Kontrast zu dem schwarzen Kleid bildeten. Nach dem kurzen überkämmen und einsprühen mit Haarlack, war ich fertig, holte meine Handtasche und ging zu meinem Vati.

Als der mich erblickte, pfiff er mit dem Mund vor Überraschung, denn vor ihm stand eine junge Lady, die im Aussehen, Männer nervös machen konnte. Als ich zu unserem Auto ging und mit dem Pumps auf dem Fliesenboden des Flures klapperte, war er stolz, auf seine „Tochter,“ obwohl ich ihm ja eigentlich seinen Sonntag versaute.

Kurze Zeit später erschien meine Mutti, die sich genauso atemberaubend angezogen hatte und mein Vati, zum ersten mal nicht schimpfte, das wir wieder zu spät kommen, was er sonst immer bemängelte. Ich erinnerte ihn noch daran, Andrea abzuholen und dann ging es los.

Andrea wartete bereits auf uns und wurde von ihrer Mutti verabschiedet, natürlich stiegen wir , das heißt Mutti und ich, aus um sie zu begrüßen. Nach einem kurzen Gespräch stiegen Andrea und ich hinten wieder ein und als meine Mutti einstieg, ging es los ins Abenteuer...

Die Fahrt dauerte nur 20 Minuten, so das es gerade mal 15.15 Uhr war als Vati das Auto parkte und uns mit einem Hupen ankündigte. Nicole und meine Tante erschienen auch sofort am Auto und beobachteten unser aussteigen. Andrea und ich machten das so, wie es sich für eine Dame gehört.

Nach der Umarmung und dem angedeuteten Küsschen, waren die beiden froh uns zu sehen, auf die Fragen von Nicole, sagten wir beide später...

Mein Onkel beäugte uns sehr misstrauisch, aber er fand keinen Makel, nach der Begrüßung, denn wir hatten sogar einen Knicks angedeutet, was ihm wirklich noch nicht oft passiert ist. Sein Blick zu seiner Tochter besagte wohl alles, denn Nicole hatte eine Jeans an und einen Pullover, der zwar Figurbetont war, aber mit unserem Outfit nicht zu vergleichen war.

Selbst als wir ins Haus gingen, bewunderte mein Onkel und auch meine Tante unsere sicheren Schritte mit den Pumps und der gewählten Absatzhöhe von 10 cm. Es hörte sich in unseren Ohren wie Musik an. Mein Vati hatte meine Mutti an die Hand genommen, was er in der letzten Zeit nicht so oft tat und folgten uns.

Beim anschließenden Kaffeetrinken wurde diskutiert und meine Cousine fand immer mehr Gefallen an unseren Werdegang. Irgendwie dachte sie an alte Zeiten zurück, als wir noch regelmäßig zusammen waren und an unsere Phantasien glaubten und mich immer zum Mädchen machte beim spielen und träumen. Ich sollte damals bereits ihre Ersatzschwester werden.

Als wir beide, Andrea und ich die Runde der Eltern verließen, gingen wir nach oben zu Nicole. Sie zeigte uns alles, was wir sehen wollten, an Sachen, Make-up Utensilien und wie man es anwendet. Dafür beantworteten wir jede Frage von ihr, bezüglich der Wette und der Reise. Selbst unsere Zeiten für das Training erzählten wir.

Die Zeit verging wie im Fluge und das beste war, wir wurden von meinem jüngeren und ungehobelten Cousin nicht gestört. Als meine Eltern zur Rückkehr mahnten gaben wir Nicole noch die Adresse von Sophie und dem Reisebüro, falls sie Lust hatte mitzukommen.

Der Abschied fiel uns etwas schwerer als erwartet, denn wir waren hier herzlich angenommen worden und das ist eher selten. Selbst mein Onkel bewunderte uns beide und wünschte uns alles Gute. Meine Tante versprach noch uns beide festlich zu machen, wenn wir die Reise antreten und jeder Zeit bei ihr vorbei kommen können, was wir ihr auch versprachen. Die Blicke von den Dreien beim einsteigen, verrieten uns, wir hatten es perfekt hinbekommen--- also, um sonst Angst gehabt.

Im Auto hagelte es Glückwünsche für uns beide und mein Vati brachte uns beide sogar noch zu unserer Stammkneipe. Mit einem Küsschen verabschiedeten wir uns und mein Vati wurde nach langen mal wieder verlegen und antwortete „Schon gut.“ Das machte er sonst nur, wenn er keine passenden Worte mehr hatte.

Das Martin uns wieder beäugte fand ich inzwischen lustig, aber so fein angezogene Damen verliefen sich eher selten in seiner Gaststätte, außer es war Tanz oder ein Fest.
Jedenfalls sagte ich zu ihm „Kinnlade hoch und eine Runde Sekt für unseren Stammtisch.“ Es war mal wieder ein Volltreffer, der besonders bei Gudrun zum lachen führte. Martin ärgerte sich ein bisschen, das er wieder auf uns beide reingefallen war, wobei er uns mit Komplimente für unser Aussehen überhäufte, als er den Sekt brachte.

Unsere drei Mädchen begutachteten uns beide und dachten daran, mal wieder die Jeans eine Weile im Schrank zu lassen. Was man so alles erreicht, wenn man auf dem weiblichen Pfad ist, hätte ich nie gedacht. Nachdem austrinken des Sektes und unserem Bericht unserer Erlebnisse, ließen wir die 3 allein und gingen nach nebenan und übten tanzen mit unseren Schuhen.

Gudrun brachte uns die wichtigsten Schritte bei und wir beide, Andrea und ich, drehten Abwechselungsweise mit ihr einige Runden. Es machte mir zum ersten mal richtig Spaß, denn als Junge war ich eher ein Tanzmuffel und fand das Gedrehe und Gehopse ziemlich öde. Bin ich ein anderer Mensch geworden, oder liegt es daran, das meine feminine Ader sich jetzt richtig entfalten konnte ?

Als die Zeit um war kehrten wir zu unseren Mädchen zurück und wechselten das Thema, auf unsere Fahrerlaubnis. Wir fragten uns gegenseitig ab und halfen uns bei den Antworten. Nach einer weiteren Runde Sekt, wollten unsere 3 Holden am nächsten Wochenende zum tanzen in die Nachbarstadt und sie belatscherten uns beide, das wir wieder keine Chance hatten, nein zu sagen.

Diese weibliche Rethorik, damit musste ich mich bei Gelegenheit noch mal befassen, stand für mich felsenfest. Hoffentlich machten die Mädchen so etwas nicht nur aus dem Bauchgefühl heraus, denn dann hatten wir beide, keine Chance dagegen anzukommen.

Als wir gegen 21.30 Uhr die Gaststätte verließen ging ich mit Andrea noch kurz nach Hause und es war ein großer Fehler. Wir betraten gerade sein Zimmer, als seine Schwester erschien und etwas von Brautjungfern erzählte und uns beide so seltsam anguckte. Sie meinte doch nicht etwa uns beide?

Als sie zu Andreas sagte, das eine Hand die andere wäscht und damit ihn in eine gewisse Enge trieb, hatten wir schon wieder verloren, zu mindestens, konnten wir nicht mehr nein sagen. Ich war ja sein Freund oder besser gesagt seine Freundin und da ist das Motto „ Mitgefangen --- Mitgehangen.“ Also, versprachen wir ihr auch das noch, unter der Bedingung, das sie die Kleider auswählt und zum Teil finanziert. „Das geht klar“ war die Antwort, die uns in die nächsten Probleme stürzte.

Wenn man es positiv sah, solche schönen Kleider bekommen wir in naher Zukunft nicht wieder und negativ gesehen, das könnte eine riesige Blamage werden und was wäre, wenn uns jemand erkennt und was tun Brautjungfern eigentlich?

Ich war froh, das ich erst mal nach Hause gehen konnte und auf dem Weg über meine
Erlebnisse in Ruhe nachdenken konnte. So extrem hatte ich mir diese Auswirkungen der Wette überhaupt nicht vorgestellt, trotz der vielen neuen Erkenntnisse und Erfahrungen.

Meine Mutti wartete schon auf mich, denn wenigstens hatte sie an die festgeklebten Silikonbrüste gedacht. Während des Lösens des Klebers erzählte ich ihr von den Pleiten des Abends, bezüglich des Tanzabends und der Brautjungferngeschichte. Obwohl ich jetzt keine Brüste mehr hatte, empfand ich dieses Gespräch als Vertrauensgespräch zwischen Mutter und Tochter. Sie machte mir Mut und wusste, das ich es schaffen kann.

Nach einer unendlich langen Umarmung, erzählte sie mir, das ich, durch meine neue Lebensphase, auch die Ehe meiner Eltern wieder auf den Punkt Liebe und Zärtlichkeit zurückgebracht hatte. Es war wohl so eine Art Notbremse, die meine Offenbarung ausgelöst hatte in ihrem eingeschliffenen Leben. Zum ersten Mal war ich eigentlich stolz auf mich, das ich das erreicht hatte, wenn auch nur unbewusst.

Als ich ins Bett huschte und ein „Gute Nacht Küsschen“ von ihr bekam, fühlte ich mich sauwohl, als Junge wäre das gleiche wohl eine Blamage gewesen. Jedenfalls schlief ich glücklich und zufrieden ein.

Die nächsten Tage vergingen wie im Fluge, bedingt durch unsere theoretischen Prüfungen für die Fahrerlaubnis und dem anschließenden Fahrstunden. Auf Arbeit lief alles rund und es hatte sich so eingependelt, wenn wir schon länger machen mussten, dann plante unser Chef den Mittwoch ein. Denn Dienstags, Donnerstags, war ja unser Stammtisch, genau wie Sonntags, mit der Ausnahme des Tanzabends, den wir ja zugesagt hatten.

Montags gingen wir manchmal noch shoppen und ließen uns von unserem Fahrschullehrer dort meistens abholen. Der guckte zwar etwas seltsam, wenn ich ins Auto als Mädchen einstieg, war aber zufrieden, das er überhaupt zahlende Kunden hatte, denn inzwischen gab es fast an jeder Ecke Fahrschulen. Das ist zwar etwas übertrieben, aber der Konkurrenzkampf auf diesem Gebiet ist schon sehr beachtlich.

Ich musste ihm nur versprechen, bei der Prüfungsfahrt entsprechend meines Personalausweises als Junge zu erscheinen, mit diesem Kompromiss konnte ich gut leben. Andreas hatte nach anfänglichen Bedenken es mir nachgemacht. Auf die Frage nach dem „Nest“ beantworteten wir beide mit ja.

So ganz geheim geblieben ist mein neuer Lebensweg dann doch nicht, denn unsere neugierigen Nachbarn sahen mich manchmal Abends als Mädchen nach Hause kommen, denn es wurde ja immer heller, von Tag zu Tag. Mir war das egal, denn sie arbeiteten in der Nachbarstadt und ein besonderes Interesse oder Verhältnis hatte ich eigentlich nie zu denen und ihrer Sonderlingstochter und noch blöderen Sohn, der sowieso nur bunte Knete im Kopf hatte und schon mehrmals mit der Polizei nach Hause kam, wegen Drogenbesitzes.

Die hatten es gerade nötig herum zu tratschen und sich über unsere Familie Gedanken zu machen. Leider ist das so, das man lieber von den eigenen Problemen ablenkt und sich um andere Gedanken macht.
Jedenfalls hatte ich noch vor unserem großen Tanzabend im Nachbarort den Termin beim Psychiater, bei dem mich meine Mutti begleitete. Als Klaudia fuhr ich mit ihr dorthin und nach der Anmeldung an der Rezeption, hieß es erst einmal warten. Ich vertrieb mir die Wartezeit mit einer Modeillustrierten und las gerade die neuesten Schminktipps, als man Klaudia aufrief.

Nachdem ich feststellte, das nur noch 2 Männer und meine Mutti hier saßen, konnte nur ich gemeint sein und ging in das Behandlungszimmer. Der Psychiater machte Augen, als eine junge Dame erschien und sich auch so benahm. Er gab mir einen Fragebogen den ich nach besten Gewissen ausfüllte und dann machten wir noch eine Art Assoziationsspiel, er nannte einen Begriff und ich sollte meine Vorstellung dazu sagen.

Der Psychiater schrieb wie ein Weltmeister und irgendwann hatte er noch einige Fragen an mich, die ich ihm beantwortete. Als er kurz weg war, holte er meine Mutti und fragte mich, ob ich damit einverstanden sei, das sie bei der Auswertung dabei ist. Als ich ihm erklärte, das ich keinerlei Geheimnisse vor meiner Mutti habe, fing er mit einer Auswertung an, die mich etwas überraschte.

Er sagte es ganz offen, geboren im falschen Körper, Geschlechtlich gesehen, eher feminin, mit nur noch wenigen maskulinen Eigenschaften oder Denkweisen. Er empfahl den Weg zur Klaudia, zu Ende gehen. Bis zu diesem Zeitpunkt, war ich mir darüber nicht so sehr im klaren, denn eigentlich war ich ja immer noch ein Junge, wenn auch einer, der nie sexuelle Erfahrungen gemacht hatte und seinen Penis nicht besonders toll fand, eher störend, trotzdem war ich ein Junge, zu mindestens von Geburt an.

Mutti lächelte mich an, denn sie konnte einschätzen, was der Seelenklempner gerade festgestellt hatte. Für mich war seine Rede wie ein Traum und als ich dachte, das der Spuk vorbei ist, wenn ich aufwache, war es ein Trugschluss meinerseits. Wenn er wirklich Recht hatte, was mir langsam bewusst wurde, dann würde ich nie ein „richtiger Mann“ sein und immer wieder den Weg zur Klaudia einschlagen. Darum brachte mir der verpasste Weg, von Mutti indirekt aufgezwungen, eine innere Ruhe und Entspannung gegeben. Der Mann hatte Recht !

Nach seiner Rede entließ er uns beide ins Wartezimmer und wir sollten auf sein Gutachten warten. Leise rollten über meine Wange die ersten Tränen, denn eigentlich schämte ich mich jetzt dafür, das ich wie ein Mädchen fühlte und somit eine Enttäuschung für meine Eltern war. Meine Mutti hatte meinen Zustand sofort erfasst und umarmte mich, während ich ihr dabei, meine Gefühle und Gedanken erzählte.
Meine letzten männlichen Hormone wehrten sich noch gegen diese Erkenntnis und fuhren Achterbahn in meinem Körper und warfen Fragen auf.

Wieso musste mir das passieren?
War die Zusage für die Wette schon meine innere Antwort gewesen ?
Warum erst jetzt und nicht schon früher, im vorpubertären Alter?

Als der Psychiater den Umschlag mit dem Gutachten brachte und uns beide so eng umschlungen sah, sah er auch meine Tränen, die das Make-up ruiniert hatten. Sein Hinweis, die Probleme nicht vor uns her zu schieben, hörte ich, wie im Fieberwahn und schluchzte noch mehr. Das brachte mir eine Terminvereinbarung für die nächste Behandlung bei ihm ein.

Mit diesem verschmierten und verheulten Gesicht suchte ich mit Mutti die Toilette auf und nach einem waschen des Gesichts wurde das Make-up neu gemacht und meine Gedanken und Gefühle beruhigten sich langsam. Ich fragte mich nur noch, war ich mal der Junge, der jetzt im Spiegel sein wahres "Ich" sah?

Auf der Fahrt nach Hause, redeten Mutti und ich die ganze Zeit und ihre Versicherung, das ich nie eine Enttäuschung für meine Eltern war und bin, hob mein Selbstwertgefühl wieder in dem Bereich, wo es mal war. Trotzdem bat ich sie, mit Vati über diese Geschichte und dem Ergebnis zu sprechen und mir eine Bedenkzeit einzuräumen.
Denn irgendwie hatte ich das Gefühl, allein sein zu müssen.

Auf meinem Zimmer, war der erste Griff zum Telefon und nach einem langen warten für mich, jedenfalls war es mein Empfinden, hatte ich Andrea endlich an der Strippe. Ich erzählte im von meinem Besuch beim Psychiater. Er tröstete mich, als ich fertig war und nach einer kurzen Überlegung, entschied er sich, ebenfalls dort ein Termin zu nehmen. Bei unserer Erbzählerei verrann die Zeit und als meine Mutti in der Tür stand, war sie erleichtert, das ich mir den Frust wegredete.

Wir gingen beide nach unten und setzten die Aussprache mit meinem Vati fort. Der war inzwischen zu der Überzeugung gelangt, das mein Weg zur Klaudia, der richtige war und ich weiterhin die volle Unterstützung von meinen Eltern erhalten würde. Trotzdem kullerten mal wieder Tränen über mein Gesicht, denn irgendwie, war es ein Abschied von meiner Männlichkeit und der innere Konflikt, neigte sich dem Ende zu.

Als wir beide, Mutti und ich ,sich um das Essen kümmerten, vergaß ich meine Sorgen und war mit der Arbeit voll beschäftigt. Das bedeutete inzwischen, das ich die ersten Kochversuche hinter mir und es auch schon allein gemacht hatte. Es war sogar eine Erfolgsstory geworden, als die ersten Gerichte, auf dem Tisch standen und es nur Lob gab.

Nach dem Essen kümmerte ich mich allein um die Küchen - ,oder Hausarbeit, damit sich meine Mutti etwas erholen konnte. Natürlich war der Hauptgrund, meine Sorgen mit Arbeit zu verdrängen, obwohl ich genau wusste, das dieser Weg falsch ist, das sagte mir auch mein Vati, der mich wohl eine ganze Weile beobachtet haben musste.

Es war wohl einige der wenigen Ratschläge, die ich als Teenager annahm, denn ein Burn - Out, war das letzte, was mir noch fehlte. Aus diesem Grunde ging ich, nachdem die Küche wieder glänzte, in die Stube und wir guckte mit meinen Eltern, nach langen mal wieder, zusammen TV. Mit einem Glas Wein und Kartoffelchips wurde es ein sehr gemütlicher Abend, im Kreise meiner Liebsten.

Als ich ins Bett ging, dauerte es noch eine Weile, bis ich einschlief, die Ursache war wohl die Erkenntnis, das da noch Berge von Problemen vor mir standen.

Als ich am nächsten Morgen ins Bad ging, war meine Mutti hier und machte noch den Rest, wie Haare kämmen. Sie erinnerte mich an das Haare entfernen und an das anschließende duschen. Was ich auch gleich ausführte. Heute war ja mein erstes tanzen oder Fete mit den anderen Mädchen.

Als ich wieder fertig war erschien sie wieder mit dem Klebstoff und ich ließ sie gewähren.
Ich hoffte, das diese Geschichte, dann irgendwann mal vorbei sein wird und meine eigenen Brüste mal einen „C“ Cup füllen. Nach dem normalen anziehen der Miederhose, BH und Strumpfhose, wählte ich wieder einen Rock und eine Bluse. Bei der Frisur musste der gute alte Pferdeschwanz wieder herhalten.

Dieses mal hatte Mutti den Tisch bereits fertig gedeckt und meine Aufgabe bestand darin, meinen Vati zu wecken. Im Schlafzimmer meiner Eltern öffnete ich die Übergardinen und ließ die Sonne herein. Mit einem Kuss auf die Wange weckte ich ihn und sagte „Guten Morgen Langschläfer.“ Bis zu diesem Zeitpunkt kannte ich meinen Vati nur als Morgenmuffel, darum war ich sehr überrascht, das er mit „Guten Morgen Klaudia, mein Engel“ antwortete. Den Extra Kuss hatte er sich verdient.

Nach dem gemeinsamen Frühstück wurde über die kommenden Woche gesprochen. Meine Eltern bestanden unbedingt auf eine Untersuchung beim Hausarzt und notfalls auf eine Überprüfung der Hormonwerte. Mutti erklärte sich bereit mich dabei zu begleiten, als sie meinen flehenden Blick sah. Dazu wollten wir beide den Mittwoch nutzen, nach Feierabend. Ich informierte sie, wie ich es auf Arbeit machen wollte, dazu gab es ein O.K.
Denn eines wollte ich absolut nicht, meinen Job aufgeben in meinem Betrieb.

Am Freitag war sowieso schon Praxis oder Fahrprüfung angesetzt, vielleicht musste ich ja auch noch Andreas begleiten, falls er Angst hatte, auf dem Weg zum Psychiater, das war im Moment die einzigste Unbekannte in der Zeitplanung. Meine Eltern notierten sich das wichtigste in ihren Terminplanern und sagten was von einem Anruf und das sie immer für mich da sind. Das gab mir die Beruhigung, die ich brauchte.

Bei den Essensvorbereitungen half ich meiner Mutti wieder und wir erzählten über ihre ersten Tanzerlebnisse, die mich etwas verblüfften. Denn ihr erstes Mal war ein Reinfall, sie war wohl schüchtern und ein Mauerblümchen. Aus diesem Grunde stellte ich die Frage, ob sie mir wirklich die Wahrheit sagt, oder mich nur vor einer Enttäuschung bewahren wollte, denn die Bilder in ihrem Fotoalbum, waren in meinen Eindrücken, alles andere als ein Mauerblümchen. Sie war sehr attraktiv in meinem Alter und hätte Männer haben können...

Sie lachte nur und sagte, das es nicht üblich war mit anderen Mädchen zu tanzen und Jungens sind zurückhaltend beim tanzen, ich solle nur an mich selbst denken. Damit erwischte sie einen wunden Punkt in meinem Vorleben, der sich ja auch verändert hatte, denn inzwischen tanzte ich sogar sehr gerne, wenn ich daran dachte mit Gudrun zu üben.

Nach dem Essen und der Hausarbeit zog ich mich um und ließ mir von Mutti Make-up und meine Haare machen. Nach dem holen der Handtasche und dem anziehen der flacheren Pumps verabschiedete ich mich von meinen Eltern.

Auf dem Weg zum Treffpunkt holte ich Andrea und Monika ab. Selbst Monika hatte ein Kleid gewählt und sah verführerisch aus. Wir fuhren mit dem Bus in die Nachbarstadt und an der nächsten Haltestelle, stiegen die anderen beide zu. Sophie hatte genauso Kleid gewählt, wie auch Juliane. Wir waren äußerlich fünf Mädchen, die auf dem Weg zum Tanzen waren.

Wir erreichten die Gaststätte pünktlich und nach der Bezahlung des Eintritts suchten wir uns einen Tisch, den wir auch fanden. Wir bestellten uns alkoholfreie Mixgetränke und als das tanzen anfing, wurde zuerst Andrea von einem Jungen aufgefordert und kurze Zeit später ich. Der Junge konnte sehr gut tanzen und ich fühlte mich sauwohl in seinen Armen. Aus den versprochenen 3 Tänzen wurden 7 Runden, bis er mich an unseren Tisch zurück brachte. Michael, war bereits 21, war KfZ Mechaniker und wohnte hier in der Nähe.

Etwas Neid klang da bei Julianes Bemerkung schon durch, das es kein Marathontanzen ist. Ich beruhigte sie mit einem Lächeln und der Bemerkung, das sie ja Schuld an diesem Tag ist, denn ohne ihre Idee, hier her zu fahren, hatte sie uns, Andrea und mich, ja erst hier her gelotst.

Peinlich wurde mir die Geschichte erst, als ich einen Drink von Michael spendiert bekam und ich ihm zuprostete. Als Mauerblümchen wäre mir das erspart geblieben. Es dauerte auch nicht mehr so lange, als er wieder erschien und wir wieder zum tanzen gingen. Ich machte ihm klar, das es heute nur beim tanzen bleibt, als er mir das zusagte, fiel mir ein Stein vom Herzen. Nach 3 runden ging es direkt an die Bar und da, auf dem Barhocker.

Wollte er nur meine Ränder der halterlosen Strümpfe sehen, oder wollte er doch mehr?
Diese Fragen kreisten in meinem Kopf herum. Aber Michael wollte sich hier nur unterhalten und meine Handynummer mit meinem Namen. Als ich nach seiner Trophäensammlung fragte, wurde er etwas verlegen und sagte, das in seinem Handy sich nur Nummern von seinen Eltern und Arbeitskollegen, sowie Freunde befanden.

Wer es glaubt, wird seelig, dachte ich so bei mir. Da ich ja eigentlich noch männlich war, passte meine Nummer ja doch noch hinein, was ich aber nicht sagte.

Als er mich danach zum Tisch zurückbrachte, war ich froh und dachte darüber nach, irgendwann nach Hause zu fahren. Andrea hatte inzwischen auch erst mal genug und Juliane stimmte unserem Aufbruch zu. Wir verabschiedeten uns 3 von Monika und Sophie und gingen zum Bus zurück. Auf dem Rückweg spielte ich mit Juliane ein Frage - und Antwort Spiel mit dem Titel „Was wäre wenn..“ Am Anfang begriff sie den Sinn noch nicht und stellte einige Fragen, die ich beantwortete.

Als der Bus gerade hielt und wir einstiegen, hatte sie den Sinn begriffen, das ich beim Psychiater war und die Ergebnisse, mein zukünftiges Leben beeinflussen werden. Irgendwie fand sie es Klasse, das ich diesen Weg gehen würde, der zwar nur eine Erwägung von mir war, das ließ sie nur bedingt gelten. Ich dachte in diesem Moment an unsere Clique und dem Verständnis unter einander. Ich bat sie es noch bis Donnerstag für sich zu behalten und begründete es mit dem Hausarztbesuch, was sie mir auch versprach.

Nach ihrem aussteigen bat mich Andrea dann ihn am Montag zum Psychiater zu begleiten, was ich ihm zusagte. Er hoffte noch, das er ein Ergebnis bekommt, das anders ausfällt, als meines. Da ich kein Arzt bin konnte ich ihm über seine Hoffnung weder Mut noch Zerstreuung bringen, er musste schlicht und einfach abwarten und sich nicht verstellen. Wenn er dort wirklich Hilfe erwartete.

Zu Hause erzählte ich mit meinen Eltern über meine Erlebnisse beim tanzen. Meine Mutti, guckte ganz erstaunt und sah meinen Vati an, als ob ich das von ihm hatte. Mein Vati tanzte noch weniger wie ich als Junge. Das meine Chancen so groß waren führte ich auf meine Kleidung zurück. Denn die meisten Mädchen hatten heute Abend nur Hosen angehabt, außer wir 5 und ein paar wenige. Da waren wir in der Minderheit. Meine Mutti fand meine Schilderungen Klasse, weil ich ihr auch noch meine Gedanken, dazu mitteilte.

Bis zu diesem Zeitpunkt, war ich eher schweigsam und erzählte relativ wenig und jetzt sprudelten die Wörter nur noch so heraus, so das mein Vati schon mit offenen Mund dasaß, denn das was er da in 1 Stunde hörte, war im Normalfall der Monatsverbrauch, an Wörtern von mir. Mutti strahlte dagegen und stellte verschiedene Fragen, die ich ebenfalls beantwortete. Als letztes meldete ich noch den Begleittermin für Andrea an.

Im Bad entfernte Mutti wieder den Kleber und nach dem entfernen des Make-ups ging ich ins Bett, wo ich sofort einschlief.

Am nächsten Morgen war ich wiederwillig der Junge, der seinen Job nachgehen musste. Diese falsche Identität meines Geschlechts, machte mich sehr launig, was mir vorher noch nicht so richtig aufgefallen war. Nach dem umhängen des Rucksacks zog ich zum Bus und wir fuhren wieder zusammen zur Arbeit. Monika ist mit dem nächsten Bus nach Hause gefahren, gestern Abend und erzählte was von „Alles Penner“.

Nach dem umziehen und melden in der Werkstatt, hatte man zum ersten mal keine richtige Reparatur für uns beide. Diese Zeit nutzte ich zu einem persönlichen Gespräch mit meinem Chef. Ich spielte mit meinen Worten „Was wäre wenn..“. er begriff das ganze etwas schneller und wollte auf mich nicht verzichten, egal ob ich ein Junge oder ein Mädchen bin. Die 6 bis 8 Wochen Ausfall in 2 Jahren würde er gerade noch so verkraften, gab er mir zu verstehen. Über das Ansehen bei den Anderen konnte er mir nur bedingt helfen, was ich auch so, wusste. Nach meinem Versprechen, das er es mit als Erster erfährt, wenn ich diese Entscheidung treffe, ging ich beruhigt und wandte mich der vorbeugenden Instandhaltung zu. Mehr passierte an diesem Tag nicht mehr im Job und am späten Nachmittag begleitete ich meinen Freund zum Psychiater, der mich auch musterte und wieder erkannte.

Als ich ihm bestätigte, das unser Termin noch nicht ran war und ich die Begleitperson für Andrea bin, nickte er nur und nahm Andrea gleich mit. Während dieser Zeit las ich wieder in einem Mode und Stylingmagazin für Frauen. Ich hatte vollkommen verdrängt, das ich ja in Jungensachen hier war und einige seltsame Blicke auf mich gerichtet waren. Der Arzt holte mich wirklich zur Auswertung mit hinein.

Es war so, wie ich befürchtet hatte, auch Andreas bekam die Empfehlung, sein Geschlecht zu wechseln. Es war nicht ganz so deutlich ausgeprägt, aber seine männlichen Gefühle und Empfindungen war bereits eher niedrig. Ich hielt Andreas Hand und tröstete ihn.

Nach dem warten im Wartezimmer erhielt auch er sein Gutachten, das er sehr gefasst aufnahm, wahrscheinlich, weil er ja meine Geschichte kannte. Trotzdem war sich der Psychiater ganz sicher, das es besser für ihn war den weiblichen Weg zu nehmen, was er nochmals zu Andrea eindringlich sagte.

Auf dem Weg nach Hause diskutierten wir noch eine Weile über unsere Zukunft und dabei stellte sich heraus, das Andrea, eigentlich froh war, mit dem Gutachten und nur Angst vor der Wahrheit hatte, die er nun kannte. Ich versprach ihm, es noch für mich zu behalten, was ich auch tat.

Nach diesem Erlebnis, passierte am Dienstag nicht so viel, außer unsere ersten Einführungen in den Make-up Bereich und diversen Übungen mit Gudrun.

Der Mittwoch brachte dann die endgültige Wahrheit, als ich nach dem Job nach Hause kam und mich als Klaudia fertig machte. Mit Mutti fuhr ich zu unserem Hausarzt und nach der Anmeldung warteten wir beide. Als ich aufgerufen wurde ging es zum Blut abnehmen und Urin abgeben. Es war danach mal wieder warten angesagt. Beim nächsten Aufruf, durfte Mutti mitkommen und unser Arzt erklärte mir einige Tests, die ich sowieso nicht behielt, aber machen ließ.

Wieder war warten angesagt und als ich einen Artikel fand über eine GaO, war ich so vertieft darin, das mich Mutti erst darauf aufmerksam machen musste, das wir schon aufgerufen worden sind. Das Ergebnis, das unser Hausarzt hatte, war keine Überraschung mehr und mit dem Gutachten des Psychiaters, das er sich durchlas und kopierte, bestätigte er alles, was der Seelenklempner schon voraus gesagt hatte.

Er übergab uns diverse Broschüren zum lesen und empfahl, genau das Gleiche, wie sein Kollege. Mutti hörte genau zu, was die nächsten Schritte waren und ich verstand jetzt die Tragweite der Diagnose und mein Gehirn beschäftigte sich bereits damit. Das es dabei eine gesetzlich vorgeschriebene Reihenfolge gibt, die man einhalten muss, hatte ich nicht bedacht.

Als wir nach Hause fuhren diskutierten wir über meinen neuen Weg und ich war froh, das ich solch verständnisvolle Eltern hatte, es hätte ja auch anders sein können.


Das ar es erstmal wieder... irgendwann geht es weiter... Katrin
3. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von drachenwind am 09.12.12 17:09

Fängst du hier auch an mit "vielleicht, mal sehen, irgendwann, demnächst, eventuell.,
weiß noch nicht, ......"
Stell einfach deine Geschichte weiter ein, sie wird doch gelesen!
4. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 12.12.12 18:44

Auf Wunsch meiner Freundin Ute, geht es heute weiter... Katrin

Teil 3 Freude und Leiden

Es ging erst mal eine Weile so weiter, am Tag Junge und nach dem Job Mädchen, das immer besser mit dem Gefühlsleben klar kam, gefördert durch meine Eltern. Meine Fahrerlaubnis hatte ich bestanden und bekam von meinen Eltern ein gebrauchtes Auto in Rot. Das es auch noch ein Weiberschreck war, genannt Opel Corsa störte mich wenig.
Meistens nutzte ich den Kleinwagen zum Shoppen oder einige Ausflüge zu machen mit Andrea oder Nicole, in die nähere Umgebung.

Den zweiten Psychiatertermin nahm ich war und der Arzt war zu dieser Zeit eine große Hilfe für mich. Er gab mir dann eine Adresse für einen anderen Kollegen für ein zweites oder neues Gutachten. Meine Mutti hatte zugesagt mich dorthin zu begleiten.
Als er erwähnte, das man nach dem Gesetz noch den Alltagstest durchlaufen musste und das mindestens 1 Jahr lang, hatte ich eigentlich nicht solche großen Ängste, das ich es nicht schaffen werde, falls der andere Psychiater zu dem gleichen Ergebnis kam.

Irgendwie hatte ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben doch noch ein richtiger Junge zu werden und mal später eine Frau zu finden, die meine Gratwanderung verstehen würde, zwischen Junge und Mädchen. Das löste zwar einige Diskussionen bei meinen Eltern aus, aber eigentlich war ich ja noch in der Selbstfindungsphase.

Als ich mit Mutti dann, an diesem Tag in die Nachbarstadt fuhr als Klaudia, parkte ich mein Auto in der Nähe des Arztes und gemeinsam gingen wir in die Praxis. Nach der Anmeldung und der Übergabe eines Schreibens meines behandelnden Psychiaters und des Hausarztes, mussten wir beide, Mutti und ich, wieder warten.

Ich besorgte mir mal wieder eine Frauenzeitschrift und beschäftigte mich gerade mit einem interessanten Artikel über High Heels, als ich aufgerufen wurde. In seinem Sprechzimmer stellte er wieder diverse Fragen und ich beantwortete sie ihm nach besten Wissen und Gewissen. Als er mir wieder Begriffe nannte, sollte ich mir darunter was vorstellen, eine Art Ping Pong Spiel. Es fiel mir auf, das er noch mehr schrieb, als mein Psychiater damals.

Als er mich ins Wartezimmer schickte, ging ich zurück zu meiner Mutti und meiner Zeitschrift. Wir beide sprachen über die Wirkung auf Männern solcher Schuhe und das so etwas auf Dauer gesehen, nicht gesund für die Füße ist. Jedenfalls bemerkten wir beide nicht den Arzt, der wohl schon eine Weile vor uns stand und uns holen wollte.

Als ich den Blick von meinen Pumps nach oben hob, sah ich ihn stehen und entschuldigte mich bei ihm, das wir nicht mitbekommen hatten, als mein Name aufgerufen wurde.
Wir folgten ihm sofort ins Sprechzimmer und er hatte den gleichen Schluss gezogen, wie sein Kollege. Er vertrat sogar die Meinung, das ein Jahr Wartezeit vollkommener Blödsinn ist und als er sagte, das er mich auch gerne als Tochter hätte, bedankte ich mich für sein Vertrauen.

Als wir zurück nach Hause fuhren schwieg ich die ganze Zeit und war in Gedanken versunken, so das ich noch nicht mal mitbekam, das Mutti ausgestiegen war und auf mich wartete. "Hey Träumerin, was ist los mit dir?" Hörte ich aus der Ferne und als ich aufblickte, und Mutti fragte, ob sich 3 Ärzte irren können, schaute sie mich verwundert an. Was sollte ich nun machen, darüber war ich mir immer noch nicht klar. Ich war gerne Klaudia, besonders wenn ich mit Andrea, Nicole und den anderen Mädchen der Clique zusammen war. Aber mein Geschlecht, ab Geburt an, zu ändern, drüber bestanden immer noch kleine Zweifel.

Wir bereiteten das Essen vor und nach dem Tisch eindecken unterhielt ich mich mit Mutti.
Als mich Mutti darauf hinwies, das ich ja sowieso erst mal mein Leben als Klaudia verbringen muss und das auch im Alltag, sprich auch im Job und erst nach dieser Zeit mich entscheiden muss, ob ich eine Operation machen lasse, wusste ich, das sie wieder mal Recht hatte und außerdem war ja noch unsere Schiffsreise, auf die ich nicht verzichten wollte.

Nach dem essen machten wir beide zusammen die Hausarbeit und als die Küche wieder glänzte ging ich auf mein Zimmer und suchte im Internet verschiedene Foren, die über Transsexuelle, Beiträge hatten. Einige dieser Berichte fand ich interessant, einige weniger.

Besonders aufmerksam las ich Ratgeberseiten, die sich mit dem Thema auseinander setzten und Hilfe anboten. Hier gab es sogar einen Stammtisch, nicht weit entfernt von uns.

Als es Zeit wurde ins Bett zu gehen, verabschiedete ich mich von meinen Eltern mit einem Küsschen und ging ins Bad. Mutti folgte mir und fragte noch mal nach, ob ich nicht mehr Klaudia sein wollte und betonte, das sie mich nicht dazu zwingt, obwohl ich inzwischen eine sehr gute Tochter geworden bin. Durch die vielen Informationen, die ich im Internet gefunden hatte, waren meine letzten Zweifel zerstreut und ich antwortete ihr, das ich mich morgen im Betrieb outen werde und mein Leben später als Klaudia bestreiten werde, davon war ich fest überzeugt.

Nach einer Umarmung von Mutti ging ich ins Bett und war gleich eingeschlafen. Meine Träume drehten sich nur noch um das Mädchen sein, das mit langen Haaren auf einer Wiese mit Blumen liegt und dem Sonnenuntergang beobachtet, dabei dem Gezwitscher der Vögel zuhört.

Am nächsten Morgen zog ich wieder als Junge los und ging mit meinem Rucksack zum Bus. Andreas und Monika warteten schon auf mich und nach der Begrüßung, erzählte ich ihnen, das ich vorhabe mich zu Outen. Monika stimmte mir zu und Andreas wollte abwarten, wie die Reaktionen sind.

Nach dem umziehen gingen wir beide in die Werkstatt und ich nach dem Begrüßen der Schichtkollegen, direkt zum Chef, unserer Abteilung. So, wie ich es versprochen hatte, sagte ich ihm, das ich nach reichlichen Überlegungen und mehreren Empfehlungen von den Ärzten, zuerst den Alltagstest mache und später ein Mädchen oder eine Frau sein werde.

Mein Chef, empfahl mir, nach einer Arbeitsschutzbelehrung, die er noch für heute geplant hatte, es zu tun und er bleibe bei seiner Damaligen Meinung. Der Termin war nach der Pause, gegen 11.00 Uhr, bis dahin sollte ich noch nichts sagen.

Ich zog mit Andreas wieder los und wir beschäftigten uns wieder mit unserer Arbeit. Wir waren gerade fertig, als der Anruf vom Chef kam wegen der Belehrung. Wir mussten noch durch 2 Hallen und erreichten pünktlich seinen Versammlungsraum. Es waren alle Mitarbeiter unserer Abteilung, die Schicht hatten anwesend und nach dem er die Belehrung beendet hatte, übergab er mir das Wort.

Ich erzählte allen Anwesenden, das ich bei 2 Psychiatern war und bei meinem Hausarzt, das man dort unabhängig voneinander festgestellt hatte, das ich eigentlich ein Mädchen bin und diesen Weg auch einschlagen werde. Einige Erklärungen gab ich noch ab und zum Abschluss beantwortete ich noch 2 oder 3 Fragen. Mein Chef machte deutlich, das dies meine Entscheidung ist und das dieses mit dem Arbeitsverhältnis nichts zu tun hat. Er wolle von keinen seiner untergebenen Mitarbeiter irgendeine Verunglimpfung meiner Person sehen, sei es auch nur im Spaß, sonst gäbe es betriebliche Konsequenzen.

Nach dieser Belehrung machten Andreas und ich unsere Arbeit weiter und waren noch in mehreren Abteilungen. Bei unserer letzten Arbeit ging bereits das Getuschel hinter meinem Rücken los und als mich jemand fragte, ob ich schwul bin, verneinte ich es und sagte den inzwischen mehreren Männer und Frauen, das ich einen weiblichen Weg gehen werde und in 2 Jahren Klaudia sein werde. Einige Frauen klatschten Beifall, weil ich mich dazu bekannt hatte, einige Männer schüttelten zwar den Kopf, sagten aber nichts.

Nachdem unsere Arbeit hier vorbei war, sagte der Meister dieser Abteilung zu mir, mir ist es egal, ob du als Junge oder Mädchen kommst, Hauptsache du hilfst mir. Das versprach ich ihm, denn hier war ich öfter und bekam im Gegensatz zu meinen Kollegen, gemeinsam mit Andreas die Maschinen und Anlagen wieder zum Laufen und das in einer Zeit, die immer weit unter der Zeit der Anderen aus unserer Abteilung war.

Als wir nach Hause gehen wollten, hing an meinem Umkleideschrank bereits ein Zettel, auf dem stand, das man keine Weiber in der Abteilung haben will und schon gar nicht welche, die mal Männer waren. Ich hatte mit dieser Reaktion eigentlich gerechnet, trotzdem machte sie mich betroffen. Der Feigling hatte es noch nicht mal unterschrieben, wahrscheinlich aus Angst vor einer Abmahnung. Diesen Zettel legte ich in den Schrank und hoffte, das die Situation sich beruhigt.

Auf der Heimfahrt mit dem Bus, erzählte ich Monika davon, die entsetzt war und am liebsten mit meinem Chef wegen Diskriminierung gesprochen hätte. Ich wollte kein weiteres Aufsehen, denn so etwas bringt nur noch mehr Feinde ein. Auf dem Heimweg sprach ich lange Zeit noch mit Andreas, der das ja noch vor sich hatte und mich auf einer Idee brachte, wenn diese Zettel nicht aufhören.

Zu Hause zog ich mich um und war Klaudia. Ich kümmerte mich ums waschen der schmutzigen Wäsche und als die Maschine lief, war es Zeit sich um das Essen zu kümmern. Vati hatte mal wieder Appetit auf selbst gemachten Kartoffelpuffer oder Reibekuchen, wie man so etwas, in anderen Gegenden nennt und dazu schälte ich Kartoffeln und rieb sie mit einer Mechanischen Reibe, so eine, wo die Reibe mit einer Kurbel gedreht wird. Beim Abschälen oder putzen der Zwiebeln kamen mir die Tränen und genau in diesem Moment erschien Mutti.

Bei der Frage, ob sie mich trösten sollte, konnte ich noch verneinen, was sie glücklich stimmte. Sie zog sich nur kurz um und war einige Zeit später bei mir und wir erzählten.
Ich erzählte ihr alles, was ich am heutigen Tage erlebt hatte und schloss mit den Worten, ich werde nur noch Klaudia sein. Mutti schaute mich an, begriff die Worte und nahm mich in die Arme.

Mutti kümmerte sich weiter um das Essen und nach dem ich den Tisch gedeckt hatte und mein Vati erschien, wusste er, bedingt durch mein Aussehen, das ich meine endgültige Entscheidung getroffen hatte. Er spottete, wie immer, nach unserer Begrüßung, das ich dazu nicht sein Leibgericht hätte machen brauchen, aber er freute sich mit mir, das dieses hin und her endlich vorbei war und als Tochter fand er mich einfach nur, toll.

Während des Essens sprachen wir über meinen weiteren Weg und Mutti, war der Meinung, das ich zur Krankenkasse müsste und irgendwann mit Hormonen anfangen sollte. Da wir nicht mehr zum üben nach Gudrun gingen, sie hatte uns alles beigebracht und passte bei unseren Treffen nur noch auf unser Verhalten auf, könnte ich es am nächsten Donnerstag zur Sprechzeit schaffen, wenn sie mich begleitet. Nach der Zusage von ihr, war ich etwas erleichtert.

Nach der Erledigung der Hausarbeit, die ich mit Mutti durchführte, ging ich auf mein Zimmer und verabschiedete mich von meinen männlichen Sachen. Dazu räumte ich meinen Wäscheschrank aus und schaffte Platz für meine Neue. Die inzwischen neu gekauften Sachen wurden weiter Stück für Stück eingeräumt. Als ich damit fertig war suchte ich die Telefonnummer meiner Tante heraus und machte einen Termin im Beautysalon aus für Pediküre, Maniküre und Frisör. Ich wählte den Termin vor dem Besuch der Krankenkasse.

Durch die ganze Arbeit bekam ich noch nicht einmal mit, das es eigentlich schon Zeit war ins Bett zu gehen. Nach der Verabschiedung von meinen Eltern, natürlich mit Küsschen begleitete mich Mutti mit ins Bad und klebte die Silikonbrüste fest und gemeinsam suchten wir Sachen heraus für den nächsten Tag.

Meinen Wecker stellte ich vorsichtshalber eine halbe Stunde früher, denn als Klaudia brauchte ich mehr Zeit am Morgen. Zufrieden ging ich ins Bett und schlief kurze Zeit später ein.

Als der Wecker mich aus dem Schlaf holte, war es ein ungewohntes Gefühl mit meinen Brüsten aufzuwachen und ins Bad zu hüpfen. Nach dem fertig machen, kümmerte ich mich um ein wenig Make-up und nach dem kämmen der Haare war ich fertig und zog mit meinem Rucksack in Rock, Strumpfhose und Pullover los mit klappernden Pumps über den Asphalt zum Bus.

Monika glaubte ein Phantom zu sehen und Andreas klärte sie auf, wer da kommt. Der Busfahrer meckerte wegen meiner Monatskarte, weil das Passbild nicht mehr stimmte, aber nachdem Monika meine Identität noch mal bestätigte, konnte ich mitfahren.

Auf Arbeit zog ich mich mit Andreas um und wechselte Rock und Pullover gegen Latzhose und Jacke. Die Träger der Latzhose änderte ich etwas in der Länge und dann passte, das ganze wieder. In der Werkstatt angekommen, gab es einen Auflauf und jeder von meinen Kollegen hatte an mich eine Frage, um mich eigentlich nur näher zu sehen. Es gab nur eine Ausnahme und das war ein etwas älterer Kollege, den ich in seinem letzten Lehrjahr immer geholfen hatte, als ich hier lernte.

Mein Chef musste den Trubel erst beenden und sagte nur Klaudia, mach die Männer nicht verrückt, mit einem Lächeln, dann verteilte er wieder die Aufgaben und Andreas und ich hatten mal wieder Pech und mussten uns um eine sogenannte alte Kricke kümmern, die Steuerungsmässig verrückt spielte. Bewaffnet mit unserem Koffer und mehrere Messgeräte zogen wir los und in der Halle, wo diese Anlage stand gingen wir beide unseren Job nach. Als der Meister dieser Abteilung nach einem Zeitpunkt des Reparatur Endes fragte, sah er mich an und begriff, das dieses Gerücht, was man sich hinter vorgehaltener Hand erzählte, wahr ist.

Ich bin jetzt Klaudia und wir brauchen noch ca. 30 Minuten, dann könnt ihr weiter machen, antwortete ich ihm. Zufrieden zog er von dannen. Es dauerte zwar 10 Minuten länger, das tat aber niemanden weh und der Meister lud uns beide zu einem Kaffee ein, den wir annahmen.

Er interessierte sich für meinen Geschlechtswechsel und ich erzählte ihm von den verschiedenen Gutachten und meine Zweifel und auch von meinem Outing, sowie das ich jetzt wusste, das ich eigentlich schon immer ein Mädchen war und gerne eins bin. Als wir gingen wünschte er mir viel Glück und als Andreas nebenbei erwähnte, das er die nächste ist, glaubte er an einen Scherz. Andreas erzählte ihm, seine Geschichte und ich kontrollierte noch mal die Anlage, die inzwischen lief, wie eine Biene.

Wir gingen zur nächsten Störung und bei den Frauen, die hier arbeiteten, gab es ein lautes Hallo, als ich als Klaudia erschien. Es dauerte hier zwar nicht übermäßig lange, die Störung zu beheben, aber man freute sich, das ich den Schritt gewagt hatte und nun zu meinem neuen Geschlecht stand. Die verrückten Weiber wollten mich gerade hoch leben lassen, als der Meister erschien und mich rettete. Bald war ich eine von ihnen, wenn auch nicht vollkommen, aber ich gehörte dann zu diesen verrückten Hühnern.

Als wir beide Pause machten fragte ich Andreas, wann er seinen 2. Termin hat für den anderen Psychiater. Er antwortete morgen und er würde den Termin mit seiner Mutti wahrnehmen. Nach der Frage, ob er sich auch Outen wird antwortete er noch zögerlich, sagte aber ja, vermutlich.

Nach der Pause kümmerten wir uns um die nächste Störung, die etwas zeitintensiver war, so das wir es gerade noch schafften unsere arbeit wieder per Datei, an unseren Chef zu schicken. An meinem Schrank war das nächste Bild von einem Schwein in Frauensachen, Miss Piggys Schwester hatte der anonyme Schreiber ausgedruckt. Es landete zu dem anderen Bild und nach dem umziehen gingen wir beide zum Bus.

Als ich Andreas erzählte, das ich zu meiner Tante heute noch fahre, wollte er unbedingt mitkommen. Natürlich konnte ich ihm nicht versprechen, das er auch daran kommt. Monika staunte nicht schlecht, als sie meine Termine erfuhr. Sie war schon lange nicht mehr in einem Beautysalon gewesen, als Junge hätte ich gesagt, man sieht es dir an, aber als Mädchen sagte ich, wenn du möchtest besorge ich dir einen Termin. So ändern sich die Ansichten, wenn man eine andere Einstellung zum Geschlecht hat.

Nach dem verlassen des Busses einigten wir beide uns auf eine halbe Stunde, zum abholen. Andreas nickte und war mit einverstanden. Zu Hause, räumte ich noch meinen Rucksack aus und legte ihn ordentlich weg. Nach einem bisschen Make-up, war es schon fast wieder Zeit meine Handtasche umzuhängen und mein Weiberschreck zu starten.

Andreas hatte sich weiblich angezogen, was mich etwas verblüffte und stieg zu. Während der Fahrt schüttete er mir sein Herz aus, das er kein Junge mehr sein wollte und morgen ebenfalls als Andrea erscheinen wollte. Er hatte zwar noch etwas Angst vor unserem Chef, aber der war eigentlich ja verständnisvoll. Ich wies ihn auf meine Zettel hin und das es nur ein Anfang ist und ich ja noch nicht mal wusste, wer der Idiot ist, der sein Macho Gehabe, so offen zur Schau stellte.

Jedenfalls schaffte ich es meinen Corsa in der Nähe des Salons von meiner Tante zu parken und das letzte kleine Stück gingen wir zu Fuß. Wobei ich bemerkte, das uns beide bereits einige Passanten musterten und ab und zu ein Pfiff ertönte. Natürlich reagierten wir nicht auf diese plumpe Anmache, aber gefallen hat es uns schon.

An der Rezeption erwartete mich meine Tante schon und als sie uns beide sah, reagierte sie sofort und schickte uns beide gleich zur Maniküre. Andrea, wusste gar nicht, wie ihr geschah, aber sie folgte mir und den beiden Angestellten. Ich wählte diese neuen Gehlnägel, die mit UV Licht ausgehärtet wurden in einer normalen Länge.

Andrea folgte meinem Beispiel und ließ es genauso machen. Manches war für uns unbekannt, aber es machte Spaß den Damen zu zusehen. Ich hatte dadurch keine Probleme mehr mit meinen abbrechenden und spröden Fingernägeln. Da die junge Frau unbedingt lackieren wollte ließ ich mir rosa auftragen, so wie sich das für eine junge Dame gehört.

Um meine Haare und dem entsprechenden Schnitt kümmerte sich meine Tante persönlich. Beim Einfärben von blonden Strähnen ging sie noch normal vor, aber später beim Eindrehen der Lockenwickler, ziepte es manchmal doch ganz schön, deshalb war mein erster Gedanke, beim nächsten mal wird alles anders, nämlich glatt. Sie zauberte eine Frisur hin, die diesen Gedanken bald ad acta legte, denn die Dauerwelle und die großen Locken sahen absolut Klasse aus. Als sie sich um mein Make-up kümmerte, war ich perfekt als Mädchen gestylt.

In der Zwischenzeit wurde bei Andrea Pediküre gemacht und als ich fertig war, hatte sie auch meine Tante, als Los gezogen. Gelost wurde nicht, aber meine Tante wollte nach unseren Besuch sich dieses Ereignis nicht nehmen lassen. Aus diesem Grunde musste ich Andrea verlassen und folgte der Angestellten zur Pediküre. Als sie das Wasser einfüllte, zog ich mir die Strumpfhose aus und ließ sie dann ihren Job machen. Nur ab und zu, zuckte ich etwas beim saubermachen der Zehenbetten und wenn es kitzelte. Nachdem eincremen, musste ich etwas warten, und kurze Zeit später glänzten meine Fußnägel in der gleichen Farbe, wie meine Fingernägel.

Warum ist so ein schönes Aussehen bei einem Mann oder Jungen verpönt?

Ich zog meine Strumpfhose wieder an, nachdem die Nägel trocken waren und folgte ihr zu meiner Tante und Andrea. Bei einem Glas Saft konnte ich Andrea `s Gesicht im Spiegel sehen und es war wieder eine Überraschung für mich. Das was sie sah, gefiel ihr, das sah man ganz deutlich.

Nachdem meine Tante fertig war, sprach ich sie auf eine Rechnung an, die sie nicht ausstellen wollte, wir waren ihre Gäste des Hauses oder Probanden, wie sie es nannte. Ich gab ihr 25 € Trinkgeld für die anderen Angestellten und drückte sie, genau wie Andrea. Sie wurde das erste Mal verlegen, weil sich so, bei ihr noch nie jemand und vor allen so herzlich bedankt hatte. Als wir gingen, sagte sie noch, da kann sich ja meine Tochter eine Scheibe von abschneiden. So kannte ich Nicole gar nicht, das sie kein enges Verhältnis zu ihrer Mutti hatte.

Auf der Straße machten uns verschiedene Jungen an mit den Worten "Guck mal 2 dufte Schnecken" oder "Habt ihr schon was vor, heute Abend?" Wir fühlten uns beide Klasse und bummelten noch etwas durch die Einkaufspassage. Fasziniert blieb ich vor einem Modeschmuckgeschäft stehen. Andrea schaute auf das gleiche wie ich, herrliche Ohrhänger und ein Paar Ohrringe.

Wir hatten beide den gleichen Gedanken, den Laden zu plündern, was natürlich Unsinn ist, aber 2 bis 3, wollten wir schon kaufen. Durch die riesige Auswahl im Laden war ich beeindruckt, blieb aber bei meiner Schaufensterwahl und kaufte die 3 Sachen. Andrea tat es mir nach und nach dem bezahlen zogen wir weiter.

Im nächsten Geschäft holte ich mir einen Campingbeutel aus Leder in Rosa, der mich so anlächelte und sagte, dein oller Rucksack ist doch eine Altlast deiner Männlichkeit. Natürlich sagte der Campingbeutel nichts, aber meine Gedanken drehten sich darum. Für mich war er inzwischen out geworden. Vorsichtshalber nahm ich noch das gleiche Exemplar in weiß mit.

Langsam wurde es Zeit zurückzufahren und wir unterhielten uns auf dem Weg zum Auto noch über das Erlebte. Es machte einfach Spaß ein Mädchen zu sein, auf Männer eine gewisse Ausstrahlung zu haben und einfach neue Welten kennen lernen.

Auf dem Weg nach Hause erzählte mir Andrea dann auch, das wir noch die Anprobe der Brautjungfernkleider hinter uns bringen müssen. Irgendwie hatte ich es vergessen und sie sollte sich um den Termin kümmern. Ich setzte sie ab und fuhr nach Hause. Nachdem parken des Autos klingelte ich bei uns und wartete. Mein Vati brummelte, wer da noch angeschissen kommt und öffnete die Tür.

Deine Tochter ist zurück und ich hoffe, dir gefällt ihr Aussehen, machte ihn mehr als verlegen. Nach einer sorgfältigen Begutachtung im Flur, fand er mich Klasse und das will bei ihm etwas heißen. Mutti kam aus der Küche und war vollauf zufrieden mit dem was ihre Schwester gekonnt hatte. Es gab nur Lob und das, obwohl ich heute keine so große Hilfe war, für Mutti. Ich deckte trotzdem gleich den Tisch und merkte, das mein Vati stolz auf mich war, ob es wegen des Aussehens oder wegen der sofortigen Hilfe für Mutti war, sagte er nicht.

Während des Essens bewegte ich natürlich den Kopf öfter und meiner Mutti fielen die schönen Ohrhänger sofort auf, bei meinem Vati dauerte es etwas länger, bis er endlich einen Spruch losließ. Männer haben davon sowieso keine Ahnung, als er was von Mückenschaukeln sagte, dachte ich bei mir. Auf seine Anspielung, ob er auch auf seine Tochter jetzt aufpassen muss, konnte ich ihn beruhigen, noch...

Nach der Erledigung der Hausarbeit war es Zeit meinen Rucksack auszuräumen und das, was ich brauchte in den Campingbeutel zu verstauen. Noch wählte ich den weißen, da er aber nicht allzu groß war, konnte man ihn als Frauenaccessoire erkennen. Als Mutti plötzlich neben mir stand und fragte, wie es mir auf Arbeit ergangen ist, erzählten wir noch eine Weile und ich berichtete ihr auch von den Bildern und den Gesprächen mit verschiedenen Meistern der Abteilungen. Sie hörte aufmerksam zu, unterbrach mich nur selten und gab mir Ratschläge, wie ich dieses Problem lösen konnte.

Als sie wieder ging, bedankte ich mich mit einem Küsschen, dafür, das ich jemanden hatte, den ich alles erzählen konnte. Da mein Aufwand für das schlafen legen inzwischen größer geworden ist, verabschiedete ich mich von meinen Eltern und im Bad war noch abschminken und eincremen angesagt. Natürlich blieb der Nagellack auf den Nägeln, nur die Ohrhänger entfernte ich, damit sie in der Nacht nicht drücken.

Kurze Zeit später war ich im Bett und schlief sofort ein. Meine Träume in der Nacht drehten sich hauptsächlich um das Shoppen gehen.

Am nächsten Morgen ging es ins Bad und ich machte mich nachdem anziehen fertig, dazu gehörte inzwischen etwas Make-up und das ordnen meiner Frisur. Gutgelaunt packte ich mein Frühstück für die Pause in meinen weißen Campingbeutel und zog los.

Am Bus gab es eine Überraschung für mich Andrea hatte es wirklich getan und erschien als Mädchen in Rock und Pullover. Als wir uns begrüßten, kam Monika angelaufen, sie hatte etwas verschlafen und staunte über unser Aussehen. Im Bus erzählten wir über unsere Erlebnisse von gestern, was natürlich bei Monika, nur ein Lächeln bewirkte.

Nach dem Umziehen, banden wir unsere Haare mit einem Gummi zum Pferdeschwanz und dann ging es zur Arbeit. Unser Chef, der gerade die Einteilung machte, rieb sich erst mal die Augen, als er uns beide sah. Andrea sagte nur, das er meinen Weg folgen werde, da er die gleichen Ergebnisse, der Untersuchungen hatte. Damit war für alle Kollegen klar, das wir beide Transsexuell waren und als Mädchen leben wollten.

Bei dieser Gelegenheit, appellierte ich, an den unbekannten Maler mit den Verunglimpfungen aufzuhören. Was unseren Chef hellhörig machte und als ich ihm die beiden Zeichnungen zeigte, warnte er nochmals alle Kollegen, das solche Sachen zur Abmahnung und Entlassung führen können. Daran hatten wir beide, Andrea und ich überhaupt kein Interesse, wir wollten nur in Ruhe unserem Job nachgehen, was wir nochmals betonten.

Während unserer Arbeitszeit passierte nichts all zu viel, als normale Störungen und diverse Hilfen in verschiedenen Abteilungen. Es erfolgten zwar Sprüche wie "Passt auf den Nagellack auf" oder " Pfiffig, trotz blonden Strähnen", die dann die richtigen Antworten bekamen. Es war jedenfalls nichts beleidigendes dabei.

Erst beim umziehen klebten wieder Zettel an unsere Schränke und dieses Mal wurde ich sauer und beratschlagte mich mit Andrea. Wir beschlossen morgen früh mit Auto zu kommen und auf Zettelschreiberjagd zu gehen. Da wir beide abgeholt wurden von unseren Muttis, informierten wir noch Monika, das wir nicht mit dem Bus fahren am nächsten Morgen. Sie wollte zwar wissen warum, aber der Bus fuhr ab.

Ich fuhr kurze Zeit später mit Mutti zu meiner Krankenkasse und nach der Anmeldung,
an der Rezeption, hieß es mal wieder warten, auf einem Mitarbeiter, der für meine Geschichte oder " Krankheit" zuständig war. Als nach einer langen Wartezeit eine Frau erschien und uns beide mitnahm, war ich erleichtert, denn ich hoffte, das sie mehr Verständnis für meine Lage aufbringen würde.

Als sie alle 3 Gutachten gelesen hatte, stellte sie noch einige Fragen, die ich ihr beantwortete und kurze Zeit später unterschrieb ich ein Formular, das dann den Instanzenweg in der Kasse gehen musste. Für sie war der Fall eindeutig und machte mir Hoffnung, das es keinerlei Probleme gibt, noch dazu, weil meine beiden psychiatrischen Gutachten von den Ärzten ausgestellt waren, die meine Krankenkasse für heikle Fälle, als Gutachter nutzte.

Sie schätzte eine Bearbeitungszeit von 2 bis 3 Wochen und wünschte mir Glück für meinen Weg. Ich bedankte mich für ihre Wünsche und Arbeit und verließ mit Mutti die Krankenkasse und da es noch Zeit war fuhren wir zu unserem Hausarzt und holten uns das erste Rezept für meine Hormontabletten, die mich ab diesen Tag regelmäßig begleiten werden. Unser Doktor wollte, das ich spätestens in 4 Wochen wieder da bin um einen neuen Check zu machen, falls ich Depressionen oder andere Nebenerscheinungen habe, sollte ich sofort kommen, was ich ihm zusagte. Nach dem einlösen des Rezeptes brachte mich Mutti zu unserem Stammtisch. Martin, war vielleicht von den Socken als ich erschien und Gudrun freute sich über mein Aussehen, denn die Arbeit meiner Tante, war nicht zu übersehen.

Die Mädchen diskutierten noch über das nächste Wochenende und wann man den Rest der Reise bezahlen muss. Als ich mich zu ihnen gesetzt hatte, wusste ich, das der Sieg unserer Wette, eigentlich feststand, denn spätestens in 1 Jahr gehörte ich zu Ihnen, Geschlechts mäßig gesehen. Natürlich würde ich auf meinen Preis verzichten, denn ich wusste, das die 3 erheblich weniger ausgezahlt bekamen wie ich, was ja leider Alltag in unserer Gesellschaft ist, trotz gleicher Leistung, sagte aber noch nichts.

Das sie mein Aussehen toll fanden, rechnete ich ihnen hoch an und spendierte dafür eine Runde Wein. Bei der Planung für das Wochenende sprach ich mich für einen Besuch eines Freizeitparks aus und warf damit das Tanzen gehen, aus dem Rennen. Nach der nächsten Abstimmung stand es 2:2 weder für Freizeitpark, noch für Kegeln gehen. Als Andrea erschien und sich zu uns setzte, war sie das berühmte Zünglein an der Waage und entschied sich für den Freizeitpark.

Sie erzählte von ihrem Erlebnissen beim Psychiater und jetzt war es klar, das die Siegchancen der 3 immer mehr gegen Null gingen. Sie freuten sich trotzdem mit uns und vor allen mit Andrea, die es ja etwas schwerer hatte, als ich.

Als wir am späten Abend nach Hause gingen, Andrea und ich verabredeten wir uns etwas früher, damit wir noch etwas vorbereiten können, am nächsten Morgen, denn jetzt wollte ich Klarheit haben, wer der Schreiberling oder Schmutzfink war, der mich beleidigte.

Zu Hause ging ich nach dem inzwischen obligatorischen "Gute Nacht Küsschen" auf mein Zimmer suchte noch ein paar elektronische Hilfsmittel heraus und legte alles sorgsam in meinem Rosafarbenen Beutel, ehe ich ins Bad verschwand und mich bettfertig machte.

Nach der Veränderung der Weckzeit schlief ich kurze Zeit später ein.

Am nächsten Morgen war dann Stress angesagt, nachdem Bad und anziehen musste ich mich beim Make-up und Frisur herrichten etwas beeilen und nach dem einpacken meiner Verpflegung für den Tag, war ich auch schon unterwegs mit beiden Campingbeuteln zu meinem "Weiberschreck."

Ich holte Andrea ab, die wieder als Mädchen erschien und wir fuhren in unserem Betrieb. In der Umkleidekabine bauten wir eine Funkgesteuerte kleine Kamera ein, von der Größe eines Bleistiftes, die unsere Schränke im Überblick hatten und gingen in eine Abstellkammer, wo wir die Funkverbindung mit meinem Laptop herstellten und die Aufnahme starteten. Hoffentlich kam unser Schmierfink heute auch zur Arbeit...

Kurz vor Schichtbeginn hatten wir wirklich Glück und als unser Schmierfink glaubte, das er allein ist, klebte er die nächsten 2 Zettel an. Dieses Mal auch an Andreas seinem Schrank. Als ich auf Zoom bei der Kamera ging, sahen wir beide, das es Tobias war, den ich früher mal geholfen hatte und mehr oder weniger seine Arbeit als Lehrling gemacht hatte, als ich noch nicht mit Andrea zusammen war. Damals unterstützten die älteren Lehrlinge, die Jüngeren, bei mir war es leider umgekehrt, trotzdem half ich ihm immer noch ab und zu, wenn er mich etwas fragte.

Nach dem speichern der Datei auf USB Stick bauten wir unsere Fangeinrichtung wieder ab und ich brachte die Kamera und meinem Laptop wieder zurück ins Auto. Es wurde langsam Zeit zum umziehen und Haare zusammenbinden zum Pferdeschwanz, der sich hier bewährt hatte. Zufrieden zogen wir beide in die Werkstatt und nahmen unsere Blätter oder Schmierereien mit.

In der Werkstatt erklomm ich eine Kabeltrommel und Andrea trommelte die Frühschicht zusammen. Ich zeigte die Blätter, die ein allgemeines Kopfschütteln auslösten und sagte zu dem anonymen Schreiberling, das wir beide wüssten, wer das heute war und wenn derjenige etwas Courage hat, hätte er jetzt noch die Möglichkeit sich bei uns zu entschuldigen bis zur Pause. Dann holte ich mir mit Andrea die neuen Aufgaben für heute ab.

Wir arbeiteten unsere Aufgaben ab und als es Zeit war die Pause zu machen kehrten wir in die Werkstatt zurück. Nach einer Kontrolle unserer Privathandys ging ich zu unserem Chef und sprach mit ihm über die Geschichte von heute Morgen. Es gab 2 Alternativen, entweder er gebietet dem Einhalt oder Andrea und Klaudia bewerben sich ab heute woanders. Er wusste genauso gut, wie ich, das die 2. Lösung zur Folge haben könnte, das wir nur noch 2 Tage arbeiten brauchten und dann den Rest frei hatten bis zum Verlassen des Betriebes.

Auf seine Frage wer? Schob ich den USB Stick in seinem Laptop und startete die Aufzeichnung. Als die bewusste Stelle kam brüllte er nach draußen " Heidmann, Tobias "
sofort zu mir. Tobias kam auch sofort und sah sein Bild mit eingeblendeter Uhrzeit und Datum und das Bild zeigte die Befestigung des Bildes. Nach dem stoppen der Aufzeichnung, entfernte ich den USB Stick und ging, ohne ihn, eines Blickes zu würdigen.

Mein Brot schmeckte mir nicht mehr so richtig, denn ein bisschen Gewissensbisse hatte ich schon, aber anders herum, wollte ich endlich Ruhe haben, vor Leuten, die gegenüber anderen keine Toleranz haben und meinten, das nur ihr Weg der richtige ist. Mich interessierten auch seine Gründe nicht, die ich, wenn ich nachdachte, sowieso wusste.
Er hatte den oder die Idiotin verloren, die ihm seine Arbeit gemacht hatte und er brauchte nur zusehen und Ruhm einheimsen. Das war bequem und meine Geschlechtsveränderung war nur noch der Anlass.

Andrea und ich kümmerten uns nach der Pause wieder um unseren Job, und nach 2 Stunden erschien Tobias und entschuldigte sich offiziell bei uns beiden, indem er auch versprach damit aufzuhören. Diese Entschuldigung nahmen wir beide an, weil ich das Gefühl hatte, das er es ehrlich meint. Er schlich danach wieder von dannen und als wir beide Feierabend machten, standen Blumen vor unserem Schrank.

Jedes Mädchen freut sich über Blumen als Aufmerksamkeit oder aus Anlass des Verzeihens. Uns ging es in diesem Moment auch nicht anders und darum dauerte das umziehen etwas länger. Jedenfalls war es der erste Blumenstrauß, den ich als zukünftiges Mädchen erhalten hatte und ich fand ihn schön, trotz des widrigen Anlasses.

Unter dem Scheibenwischer, meines Autos, klemmte ein Brief von ihm. Nach dem durchlesen des Briefes, der eine Entschuldigung und eine Art Verzeihung war, stiegen Andrea und ich ein und fuhren nach Hause.

Zu Hause, war meine Mutti bereits anwesend und als sie mich mit dem Blumenstrauß sah, hagelte es Fragen, die ich ihr ausführlich beantwortete, nach dem hineinstellen der Blumen in eine mit Wasser gefüllten Vase. Meine Mutti las den Brief aufmerksam durch und auf die Frage, ob es jetzt das Ende der Pöbeleien sei, antwortete ich, "ja, ich glaube, das war es."

Mutti kümmerte sich um das Essen und ich um die Wäsche, die mal wieder dran war und als mein Vati erschien und die Blumen sah, hatte er zuerst ein schlechtes Gewissen, denn es war bei ihm auch schon wieder eine Weile her, das er Blumen mit gebracht hatte. Mutti erzählte ihm von meinen Erlebnissen und das es meine Blumen sind. Das beruhigte meinen Vati etwas, trotzdem nahm er sich vor, wenigstens 1x in der Woche, Blumen für seine beiden "Weibsen " mitzubringen.

Als ich den Tisch deckte und kurze Zeit später Mutti mit dem Essen kam, öffnete Vati eine Flasche Wein zum Essen, stellte die Gläser hin, goss den Wein ein und zündete eine Kerze an. Es war richtig romantisch beim Essen und ich fragte mich, warum macht er das nicht öfter?

Während der anschließenden Küchenarbeit erzählte Mutti noch, das meine Anprobe für das Brautjungfernkleid morgen ist und sie einen Anruf von Andreas Schwester bekommen hatte. Ich ließ mir erst einmal alles erzählen, was sie über Brautjungfern wusste und als sie fertig war, ging es mir wieder besser, denn so doll, war es mit den Aufgaben nicht. Trotzdem war sie neugierig, ob ich schon eine Vorstellung hatte, über das Aussehen des Kleides. Darüber hatte ich bisher noch nicht mal eine Sekunde nachgedacht, was ich ihr auch sagte.

Als wir beide fertig waren mit der Arbeit, erzählte ich noch, das die Clique am Sonntag in den Freizeitpark fährt. Meine Bemerkung mit der sturmfreien Bude, beantwortete sie mit einem zauberhaften Lächeln und dem berühmten Zeigefinger. Jedenfalls nahm sie es wohlwollend zur Kenntnis.

Ich ging auf mein Zimmer und rief Andrea an, weil Mädchen ja auch gerne telefonieren und wir quasselten wirklich über alles Mögliche, erst nach 40 Minuten fiel mir der Grund des eigentlichen Anrufes wieder ein, der lautete, wo müssen wir denn hin zur Anprobe?
Nach weiteren 40 Minuten wusste ich, das wir mit Andreas Schwester mitfahren können zur Schneiderin.

Der alte Slogan der Telekom " Fasse dich kurz" wurde von uns beiden ignoriert.

Der nächste Tag brachte früh und im Job nichts besonderes, so das wir beide, Andrea und ich uns nach der Arbeit bei Andrea zu Hause trafen. Seine Schwester, Petra, zeigte uns Bilder von den ausgesuchten Kleidern, die fantastisch aussahen, aber irgendwie in mir ein ungutes Gefühl auslösten.

Kurze Zeit später saßen wir schon in ihrem Auto und sie brachte uns zu einer Schneiderin, die ein Geschäft mit Damenbekleidung hatte. Nach der Begrüßung durch die Schneiderin, mussten wir uns in der Garderobe von unserem Rock und Pullover trennen.
Wenig später erschien sie bei mir mit einem weißen Korsett, das eine Halbbrustform hatte und jetzt wusste ich, wo das ungute Gefühl herkam, beim betrachten des Bildes.

Als sie vorne die Häkchen und Ösen verband und dann anfing zu schnüren, um aus meinem Körper, eine manierliche Frauen oder Mädchensilhouette zu formen, dachte ich zuerst an Mühlsteine, die meine Atmung zum schnaufen brachte. Faszinierend für mich war das heben und senken der eingezwängten Silikonbrüste, die toll aussahen, das war aber auch das einzige Gute daran.

Die Schnürung wurde bis zum Ende gemacht von ihr, dann erst jetzt nahm sie meine Maße für ein Kleid in Rosefarben mit viel Spitze und Verzierungen. In diesem Moment fragte ich mich mal wieder, warum muss mir das mal wieder passieren? Andrea erging es auch nicht besser, der das gleiche Kleid in Fliederfarben tragen sollte.

Seltsamer Weise gewöhnte sich mein Körper langsam an die Enge und nach dem anziehen meines Kleides und dem Blick im Spiegel, wurde ich für diese Tortur entschädigt. Zum ersten Mal, dachte ich an den Spruch, "wer schön sein will..."
Ich wollte schön sein, an dem Tage der Hochzeit, von Andreas Schwester.

Trotzdem war ich heilfroh, das wir am Abend, den Laden, noch ohne Korsett verließen und ich wieder zu Hause war, wo mich Mutti vollkommen überraschte. Sie hatte im Internet gesurft und war wohl in England fündig geworden, denn als sie mir den Inhalt des Paketes zeigte, musste ich mich erst mal hinsetzen, das waren 3 sogenannte M****hosen aus Silikon, die aussahen wie Schlüpfer, aber meinen Penis aufnahmen und
vorn eine Vagina hatten. Sollte ich so etwas wirklich anziehen?

Jedenfalls versprach ich ihr eine davon morgen zu tragen, falls wirklich jemand im Freizeitpark es schafft unter meinem Rock zu gucken, dann sollte er mich wenigstens da, als Mädchen erkennen. Mutti nickte zufrieden und erinnerte mich noch daran, das mal wieder enthaaren nötig war.

Ich hatte keine Probleme damit, das regelmäßig zu machen und ich fand inzwischen glatte Haut viel besser und schöner, warum wird man das Zeug bloß nicht dauerhaft los, fragte ich mich dann immer. Hat die Industrie überhaupt ein Interesse, sich mit so einer Frage zu beschäftigen, wenn man mit Enthaarungsmittel auch Geld verdienen kann?
Ich wusste es nicht und tat es mal wieder.

Am nächsten Morgen frühstückte ich mit meinen Eltern noch zusammen und dann ging es los in einem Sommerkleid und einer leichten Strickjacke, den Rosafarbenen Campingbeutel auf dem Rücken und Meiner M***hose, weil Mutti es so wollte. Wir fuhren mit dem Bus dorthin und nach dem Kauf der Fahrscheine fuhren wir kurze Zeit später ab in das Vergnügen.

Obwohl ich ja jetzt ein Mädchen war, nutzte ich immer noch eine Achterbahn und diverse Attraktionen dieses Parks, das einzigste, was sich geändert hatte, ich quietschte und kreischte genauso, wie Juliane, Sophie und Monika. Natürlich hielt sich Andrea nicht zurück und das Picknick auf der Wiese in der Sonne machte genauso viel Spaß, wie das belöffeln von Jungs, die sich nicht als Kavaliere präsentierten.

Selbst der Besuch der Damentoilette brachte keine Ängste und Selbstzweifel mehr.
Es war in allen ein wunderschöner Tag, den wir als Clique und als Mädchen dort erlebten, weit weg von den kleinen Sorgen des Alltags und des Jobs. Ein Tag, den man nie vergisst und den man später mal im Leben mit "weißt du noch..." ankündigt.

Mit dem Bus war die Rückfahrt genauso lustig, denn wir unterhielten den Bus mit singen, dabei mussten wir beide uns zwar etwas zurückhalten, aber gesungen haben wir auch und das alles ohne Alkohol, nur aus Spaß an der Freude.

Zu Hause empfingen mich meine Eltern zur Fragestunde und mein Vati wollte wohl hauptsächlich wissen, ob wir mit Männer oder Jungs herum gemacht hatten. War er deshalb so nervös, weil ich dabei manchmal lächelte und glücklich aussah? Ich war doch kein richtiges Mädchen, obwohl ich mich selbst eigentlich attraktiv fand, oder dachte er wirklich das ich schwul sei?

Wenigstens verstand mich meine Mutti in der Beziehung richtig, denn sie freute sich darüber, das wir den Tag genutzt hatten um den Alltag mit all seine negativen Erlebnisse zu vergessen.

Als ich am Abend ins Bett ging, erschien meine Mutti noch im Zimmer und gab mir das Küsschen noch für die sturmfreie Bude. Das ich beim bettfertig machen, meine M****hose nicht auszog hatte ich nicht mal bemerkt.

Ende Teil 3....Katrin
5. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 16.12.12 22:30

Hier kommt nun der nächste Teil dieser Geschichte... Ich wünsche wie immer viel Spaß beim lesen...!

Teil 4 Die Wochen vor der Reise

Ich war nun Klaudia und das den ganzen Tag und die ganzen Wochen. Eigentlich fühlte ich mich pudelwohl als junges Mädchen. Nach einiger schwierigen Lernphase wurde mein Verhalten auf den Kopf gestellt, obwohl ich mehr oder weniger mich schon immer feminin fühlte, nur die falschen Schlüsse daraus gezogen hatte.

Der Brief von meiner Krankenkasse, der nach 3 Wochen erschien, bestätigte, das ich "Krank" war und einer GAOP nichts mehr im Wege stand, nach den entsprechenden Regelungen. Diese Regelungen lernte ich dann Stück für Stück bei einem Stammtisch einer Transsexuellen Hilfe in meiner Stadt. Andrea und ich waren jetzt regelmäßig, alle 2 Wochen, am Montag hier und stellten Fragen, erhielten Antworten von Betroffenen. Hier gab es kein Tabu Thema, es konnte über alle interessierenden Fragen diskutiert werden.
Für uns beide tat sich eine große Tür auf, die wir irgendwann durchschreiten werden, da waren wir uns beide sicher.

Beim nächsten Termin der Anprobe für das Brautjungfernkleid, erging es mir wieder so, wie beim ersten mal. Das Gefühl der Enge machte mich verrückt, aber das Aussehen danach, brachte mich auf den Geschmack und so kam folgerichtig der Kauf von 2 Korsetts hinzu. Am Anfang trug ich mein Korsett noch als neues Zeichen meiner Weiblichkeit, irgendwann konnte ich mir gar nicht mehr vorstellen, ohne zu gehen.
Andrea erging es in dieser Beziehung genauso, wie mir.

Besonders, wenn Andrea und ich bummeln oder shoppen waren, wurden wir jetzt häufiger angemacht von Jungens. Die eine oder andere Einladung zum Kaffee trinken oder Eis essen ist dabei schon heraus gesprungen. Natürlich haben wir diese Einladungen auch teilweise angenommen, sonst wären wir ja blöd, bei unserem Aussehen. Die ganzen Beautybehandlungen mussten sich ja auch amortisieren.

Der letzte Besuch bei meiner Tante, brachte ja noch zusätzlich eine Korrektur der Augenbrauen ein und sie zeigte uns beide, wie man Wimpern verlängert und einige andere Schönheitsschummeltricks. Auf den berühmten Laufsteg wollten wir nicht, aber für unser Aussehen wurde das Budget erst mal erhöht und es stellten sich auch erste Erfolge ein.

Durch das Einnehmen der Hormontabletten veränderten sich unsere Körper, die Haut wurde weicher und das Fett wurde umgeschichtet. Dabei hatte ich noch Glück, denn meine Essensgewohnheiten brauchte ich nur wenig ändern, aber Andrea hatte da schon einige Probleme mehr. Sie machte dann die "futtere die Hälfte Diät." Als Freundinnen teilten wir uns dann die Genüsse des Lebens, die dick machen.

Im Job lief alles bestens und in den verschiedenen Meisterbereichen und in unserer Werkstatt war das Thema, Andrea und Klaudia durch, bzw. der Alltag war eingekehrt.
Ab und zu wurden wir noch im Spaß angemacht, wenn wir auf Toilette gingen, aber sonst wurden wir in Ruhe gelassen.

Wir genossen unser neues Leben und das in vollen Zügen, dazu gehörte nicht nur bummeln oder Shoppen gehen, dazu gehörten auch an den Wochenenden Ausflüge mit der Clique oder mit meiner Cousine und Andrea. An einem solcher Wochenenden ist es dann passiert...

Als ich an dem Samstag aufstand wusste ich nur, das wir, Andrea, Nicole und ich einen Ausflug mit dem Auto in eine bekannte Ausflugsgaststätte machen wollten und der Treff um 10.30 Uhr war. Früh morgens kümmerte ich mich gemeinsam mit Mutti um das Frühstück und als ich meinen Vati weckte und der mich anschaute, blubberte er mich voll, wegen des kurzen Rockes und der Bluse, die mehr verriet, als das sie verdeckte.

Vielleicht hatte er ja Recht und ich entschied mich für ein normales Sommerkleid, nach Absprache mit Mutti. Dieses Kleid hatte eine Raffung unterhalb der Brust, verdeckte aber meine Brüste. Durch das Korsett hatte ich natürlich eine Topfigur und durch die Pumps wackelte, wie bei jeder Frau der Hintern natürlich auch beim gehen. Das gefiel ihm auch nicht so richtig. Beim nächsten meckern über das Make-up war ich schon fast den Tränen nahe. War mein Vati jetzt doch eifersüchtig auf seine Tochter?

Jedenfalls benahm er sich sehr seltsam und es war ja nur ein Ausflug...

Als er kurz vor dem weggehen meine Handtasche kontrollieren wollte, bremste ihn Mutti und zum ersten Mal, war ich nach langen froh, mit meinen Freundinnen zusammen
zu sein und nicht zu Hause mir das alles anhören zu müssen. Ob es daran lag, das ich als Mädchen immer perfekter wurde, oder ob mein Vati bemerkte, das ich eine gewisse Attraktivität hatte, natürlich von Mutti, wusste ich natürlich nicht. Das wäre sowieso peinlich gewesen, denn ich hatte immer Kondome in der Handtasche mit, besonders dann, wenn ich die M****hose anhatte. Ich habe zwar bis jetzt noch nie welche gebraucht, aber Mutti wollte es und es war eine Erfahrung ihrerseits und diesen Rat nahm ich als Tochter von ihr an.

Gegen 10.30 Uhr holte ich zuerst Andrea ab und wir beide fuhren mit dem "Weiberschreck" nach Nicole. Nach ihrem Einsteigen und begrüßen mit dem angedeuteten Küsschen ging es los und wir fuhren, so wie die "Sonntagsfahrer", die Landschaft im Blick und so etwa 10 km/h unter dem erlaubten. Die letzten Kilometer vor der besagten Gaststätte, wurde die Straße voller und ein überholen war nicht mehr möglich.

Als ich an einem "Blitzer" dachte und mich fragte, wo der hier im Feld versteckt war, bemerkte ich erst den BMW hinter uns, der immer Lichthupe gab. Ich fragte meine beiden Mitfahrerinnen, ob wir was verloren hatten, wegen des Signals hinter uns, was aber verneint wurde. Nicole erkannte 3 Jungen, die mit dem BMW hinter uns waren und die Lichthupe machten, weil wir zu langsam in ihren Augen waren. Mein Tacho zeigte 65, das war ganz gut für eine Spazierfahrt, denn Zeit hatten wir ja, mehr als genug.

Jedenfalls musste sich der BMW hinter uns ca. 20 Minuten gedulden, bis er uns überholen konnte. Den Vogel zeigen und das Kopfschütteln der 3 Jungen haben wir ignoriert, weil solche Stiesel in unseren Augen Arschlöcher waren. In diesem Punkt waren wir 3 uns völlig einig. Wenn sie es eilig hatten, hätten sie ja auch eine andere Strecke nehmen können...

Als wir den Parkplatz der Gaststätte erreichten, fand ich einen Parkplatz neben einem schwarzen BMW, das war das Auto der 3 Drängler von vorhin, das sahen wir am Kennzeichen. Einer von denen wollte wohl gerade etwas aus dem Auto holen, als er uns sah und sagte was von "Lahmen Schnecken " als er mitten im Satz aufhörte, als ich als letzte ausstieg um mir den Knaben zu betrachten.

Vor uns stand Michael, mein Tanzpartner von damals. "Hallo Micha, du Idiot, wolltest du unsere Stoßstange knutschen?" Fragte ich ihn. Sein Stottern, als er mich erkannte, war eigentlich nur dummes Zeug, so dachte ich in diesem Moment. Er faselte was, das es ihm leid tat und das er mich nicht vergessen hatte und das ich total fetzig und schick aussehe. Erzählen eigentlich Jungens immer so einen Blödsinn?

Auf meine Frage, warum er denn nicht angerufen hatte, antwortete er mir, er hätte die Nummer wieder gelöscht, weil er sie für nicht richtig hielt. Das meine Antwort darauf "PGH" lautete und wir am gehen waren, ließen seine Gehirnzellen richtig rattern, das sah man. "Was bedeutet PGH?" Klaudia, fragte er als er im Abstand hinter uns her trottete.
Pech gehabt, bedeutet das, wenn man eine Nummer löscht und kein Zutrauen an das Mädchen hat, das einem bereitwillig ihre Telefonnummer gibt, war meine Antwort.

Das blöde war nur, das es schwer war jetzt noch 3 freie Plätze an einem Tisch zu finden und trennen wollten wir uns ja auch nicht. Die einzigsten freien Plätze, die es noch gab, war im Halbschatten auf der Terrasse der Gaststätte, ausgerechnet an dem Tisch, wo diese 3 Jungen saßen. Michael hatte wohl meinen suchenden Blick erkannt und bat uns 3, doch zu sich zu kommen und seinen Freunden. Natürlich beraten sich Freundinnen bei so einem Problem und nach der Abstimmung entschieden wir uns für das Angebot mit 3:0. Wir setzten uns zu den dreien.

Nach einer Weile des Schweigens und der Verlegenheit beendete Andrea diese Situation und fragte, die anderen beide ob sie sich nicht mal vorstellen wollten. Sie wurden rot im Gesicht und der erste sagte, das er Bernd heißt und mit Michael in der gleichen Werkstatt ist. Er war 22 Jahre alt. David, war 24 Jahre alt und der Cousin von Michael, er war Autoverkäufer. Natürlich stellten sich Andrea und Nicole dann auch vor. Damit war das Eis gebrochen und wenig später tauschten wir die Plätze und saßen nun paarweise.

Wir tranken mit Apfelschorle auf unsere Bekanntschaft und langsam näherten sich Michaels Hand und fasste meine Hand an. Ich ließ in machen, wegen des leichten Kribbeln im Bauch, als er mich berührte. Er flüsterte mir etwas ins Ohr, das mein Parfüm, sehr gut roch und er mich wirklich nicht vergessen hatte. Sollte ich ihm glauben?

Wir bestellten unser Essen gemeinsam und tranken die nächste Runde Apfelschorle für die Fahrer, Michael und ich, Weinschorle für Nicole und Andrea, sowie Bier für Bernd und David. Das lockerte die Stimmung und wenn ich mal einen Blick auf meine beiden Begleiterinnen warf, so waren sie richtig happy, denn Nicole hatte inzwischen auch Davids Hand beim Wickel und Bernd hatte den Arm um Andrea gelegt. War das meine Freundin, die immer schüchtern war?

Als Michael gerade seinen Arm um mich legen wollte, wurde das Essen serviert, zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, aber anders herum konnte ich beim Essen nachdenken, jedenfalls versuchte ich es mehrmals, kam aber zu keinem Ergebnis, denn Michael bot mir immer wieder Köstlichkeiten von seinem Gericht an und fütterte mich. Ich fand das toll, hatte aber noch mein eigenes Essen, das ich ihm dann hinschob und ihm ins Ohr flüsterte, das ich das dann nicht mehr schaffe. Er opferte sich, nachdem ich satt war.

Es wurde Zeit für uns drei, mal das zu machen, was Mädchen dann öfter machen, auf Toilette gehen und das wird ja grundsätzlich nicht allein gemacht, das hatten wir nicht vor. Natürlich wurde erst mal kurz ausgewertet und ein erstes Urteil abgegeben, wie man als Pärchen wirkt, ob der Partner Manieren hat, ob man ihn süß findet und ob es kribbelt im Bauch. Nebenbei wird dann Make-up korrigiert und Parfüm etwas verteilt und erst dann geht es zurück in die Welt der lüsternen Augen, der männlichen Teenager, ohne Trauring.

Nach dem Abräumen des Geschirrs stand die Bezahlung an und der weitere Plan des Tages. Die Bezahlung übernahmen unsere Jungen. Für das Sponsoring bedankten wir uns mit einem Kuss auf die jeweilige stachelige Wange unserer Tischpartner. Nicoles Lippenstift erwies sich als nicht Kussecht und der Abdruck der Lippen, die von Bartstoppeln umrahmt wurden bei David brachte Stimmung in die Runde. Nicole reinigte diesen Fleck mit dem berühmten Tempo Taschentuch und David war es anscheinend egal. Blieb bloß noch der Rest des Tages, was machen wir zusammen?

Da die Gaststätte inmitten eines Waldes lag entschieden wir uns für das spazieren gehen und auf einer Bank, sollten wir eine finden, mal alle Fünfe gerade zu machen und zu träumen oder nichts tun. Die Jungens waren damit einverstanden und Hand in Hand zogen wir los. Zwischendurch wurde erzählt und herum gealbert und als Michael nach meiner Telefonnummer fragte, sagte ich nur vielleicht, denn ein bisschen Strafe muss sein.

Wir waren beide am Ende der Pärchen und irgendwie kribbelte es wieder im Bauch und in der Herzgegend. Innerlich fragte ich mich schon die ganze Zeit, kann das gut gehen? Blöderweise verstärkte sich das Gefühl noch mehr als er mir Komplimente machte und sagte, das ich noch schöner geworden bin, als damals beim tanzen. Er fand mich sehr weiblich und bei dem Gedankenaustausch, während des Wanderns, hatten wir viele gleiche Ansichten.

In meinem Kopf begann es zu brummen, meinte er das alles jetzt ehrlich oder redete er mir nur nach dem Mund, damit er mich ins Bett bekommt, was ich ja eigentlich nicht vorhatte. Süß sah er ja aus mit seinen 21 Jahren, groß, dunkelblond mit kurzen Haaren und seinen braunen Augen und eigentlich hatte er noch nicht mal ein Gramm zuviel auf den Rippen.
Als wir eine Bank auf einer Lichtung erreichten und die anderen beiden Pärchen weiterliefen, machte ich einfach Pause und setzte mich hin, das musste Michael ja jetzt auch tun, denn er hielt ja immer noch meine Hand. Wir erzählten natürlich weiter und es dauerte ganz schön lange, bis er es schaffte, seinen starken Arm um mich zu legen, damit ich mich bei ihm ankuscheln konnte.

Als er mich über den Kopf streichelte, wie es früher mal meine Mutti getan hatte, wenn sie um mich besorgt war, hätte er alles von mir haben können, denn damit wurde ich bis jetzt immer schwach und es hatte sich auch nichts geändert, seit ich wie ein Mädchen lebte.

Das meine unwillkürliche Reaktion das zudrehen meines Gesichtes zu ihm war, nutzte er wieder mal nicht aus, nicht mal ein Kuss, nur ein Lächeln, weiter nichts. War das schon alles? Mochte er mich doch nicht?

Eigentlich hing ich jetzt mehr an seinen Lippen und wartete darauf, zu mindestens mit meinem Gesicht und meinen Gedanken. Kurz bevor ich Genickstarre oder einen Krampf im Hals bekam, küsste er mich endlich!!!

Unsere Münder trafen sich endlich und seine Zunge erforschte meinen Mund und ich seinen. Während des Kusses rutschte ich auf seinen Schoß und umarmte ihn. So muss wohl die Vorstufe des berühmten 7. Himmels sein, zuckte es durch mein etwas, bedingt durch das momentane Glück, benebeltes Gehirn. Ich hätte noch stundenlang so weiter machen können und Michael wohl auch, denn seine Hände hatten mich inzwischen auch umklammert, aber die anderen beiden Pärchen kamen zurück und der Ausruf, "guck mal die Turteltauben" brachte uns erst wieder auseinander.

Wir schlenderten alle eng umschlungen zurück zur Gaststätte und wollten noch etwas Eis essen, wir Mädchen hatten Zeit die Toilette auf zu suchen und die Jungen sollten die Plätze besorgen, was zu dieser zeit nicht ganz leicht war, denn manche Gäste kamen extra wegen dem Kuchenbuffet hierher zum Kaffee trinken.

Nach dem kurzen Besuch der Toilette, konnten wir 3 endlich eine Auswertung im Waschraum vor dem Spiegel machen. Ich war nicht die einzigste, die herumgeknutscht hatte, von Nicole hatte ich es erwartet, aber Andrea, wollte sie jetzt nur angeben oder hat sie es wirklich getan? Erst nach genauer Betrachtung ihres Make-ups, das wir alle 3 wieder herrichten mussten, wusste ich, das Andrea nicht mogelte. Schwindeln sagt man ja nicht unter Freundinnen, das wusste ich. Morgen auf Arbeit, würde ich sie mal darauf ansprechen, dachte ich bei mir.

Die Jungen hatten wirklich einen Tisch ergattert und wir setzten uns wieder paarweise zusammen. Nach der Bestellung, wurde erzählt und viel gelacht, denn die Jungen schienen sich auch wohl zu fühlen in unserer Gesellschaft und für Andrea und mich, war es eine ganz Neue und herrliche Erfahrung. Wenn wir beide gekonnt hätten, würde an diesem Tag, die Zeit still stehen. Als der Ober unsere Eisbecher brachte und wir gleich bezahlen wollten, waren die 3 wieder schneller und spendierten uns diese.

Es wurde etwas Ulk und Blödsinn gemacht, beim Eisessen, so holte ich mir bei Michael eine Kirsche aus dem Becher und bot sie an, sie wieder zu holen. Dieses Mal hatte er sofort begriffen, was ich wollte und der Kuss, der folgte, wurde beklatscht. Andrea, wiederholte dieses Spiel auch mit Bernd und einem Mangostück, dieses Mal ließen wir die beiden aber länger küssen, bevor es Beifall gab.

Wie immer, wenn es am schönsten ist muss man aufhören und nach einiger Zeit verließen wir den Ort, an dem wir einige glückliche Stunden verbracht hatten. Das war nicht nur ich, denn auch Nicole und Andrea fielen die Trennung genauso schwer, wie mir.

Kurz bevor wir in meinem "Corsa" einstiegen, reichte ich Michael noch einen Zettel mit meiner Handynummer, im Fall des Falles, sagte ich zu ihm und fiel ihn nochmals um den Hals für einen langen Abschiedskuss.

Auf der Rückfahrt im Auto sprachen wir ausführlich über diesen Tag und meine beiden Freundinnen, bedankten sich, das ich diese Idee hatte, obwohl ich ja nichts dafür konnte, das wir solche Erlebnisse hatten. Die beiden waren cleverer als ich und hatten natürlich sich die Telefonnummern von Bernd und David geben lassen. Ich wusste genau, das sie damit für mich heute abend unerreichbar waren, weil sie bestimmt als erstes mit den beiden quasselten, wenn sie zu Hause sind.

In meinem Kopf türmten sich Fragen auf.
- Ruft Michael mich an?
- Hat er Gefühle für mich?
- Wann sage ich ihm die Wahrheit über mich?

Zuerst brachte ich Nicole nach Hause und dann Andrea. Irgendwie hatte ich das Gefühl, das der BMW mich verfolgte, aber ich sah ihn nicht im Rückspiegel. Hatte ich jetzt Wahn- oder mit Wunschvorstellungen zu kämpfen? Als ich meinen Corsa parkte und ins Haus ging, war ich innerlich etwas zerrüttet, nicht wegen des Tages, eher wegen meines noch falschen Geschlechts.

Meine Eltern, die zu Hause waren, empfingen mich mit Fragen, als sie mein Gesicht sahen und meinen Vati musste ich erst mal beruhigen, was der sich wieder alles gedacht hatte. Warum hatte er eigentlich kein Vertrauen in seine Tochter? Machte er jetzt die Phase eines Vaters durch, die für Eltern nicht leicht ist, besonders wenn eine Tochter flügge wird?

Ich ging auf mein Zimmer und wollte nachdenken, als es klopfte und Mutti erschien. Ich erzählte ihr von den Geschehnissen des ganzen Tages, ohne das mich Mutti unterbrach.
Als ich sie nach dem komigen Bauchgefühl und ihrem ersten Kuss fragte und wie das Ganze abgelaufen ist, wusste sie, das ich Liebeskummer hatte, oder besser gesagt in Michael verknallt war. In ihren Armen liegend erzählte sie mir, wie es damals bei ihr war und das dieses Bauchgefühl der Anfang einer teenagerliebe sein kann. Die Symptome haben sich seit damals nicht verändert und trotzdem blieb ein ungutes Restgefühl.

Als Mutti ging, folgte ich ihr und wir bereiteten das Abendessen vor, dabei starrte ich immer auf mein Handy und war geistig nicht so richtig bei der Sache. Etwas erschrocken war ich schon, als Mutti sagte, das er sich schon melden würde, wenn er wirklich Gefühle für mich hat. Woher wusste sie, das ich gerade auf Michaels Anruf oder SMS wartete?
Mutti erzählte dann von früher, als es noch keine Handys gab und Zettel oder Liebesbriefe noch zur Kommunikation beitrugen. Es muss eigentlich eine schöne Zeit gewesen sein, dachte ich zuerst bei mir, aber dann fiel mir ein, da musste man ja noch länger warten, da würden meine Gefühle, ja nie zur Ruhe kommen. Aber ein romantischer Liebesbrief hat natürlich das gewisse Extra!!!

Durch das intensive Gespräch mit Mutti, hatte ich noch nicht mal mitbekommen, das mein Vati in der Tür stand und zuhörte. Als er etwas von Scheiß Jungens mit wenig Manieren sagte, war ich erschrocken und antwortete ihm darauf, das Michael, nicht so einer ist, wenn mich mein Gefühl nicht betrog. Jetzt wusste auch er, das ich verliebt bin, denn kein Mädchen nimmt einen Jungen in Schutz, wenn es nicht so wäre, das wusste er genau.

Während des Essens versuchten die beiden mich etwas zu trösten und abzulenken, was ihnen auch etwas gelang. Sie erinnerten mich auch an die schönen Erlebnisse des Tages
Und das Michael, vermutlich nicht der letzte Junge in meinem Leben sein wird. Das war zwar nur ein kleiner Trost, hatte aber als Inhalt, viel Lebenserfahrung meiner Eltern.

Nach der Erledigung der Küchenarbeit ging ich auf mein Zimmer und telefonierte mit Andrea, die ich überraschend erreichte. Wir erzählten eine Weile und sie war etwas enttäuscht, das sich Bernd nicht gemeldet hatte. Ein hinterher laufen würde es von ihr nicht geben. In diesem Punkt waren wir uns einig. Als mein Handy piepte und eine SMS kam guckte ich nach, wer sie geschickt hatte und las folgendes:

Hallo Klaudia,
Tut mir leid, das ich mich erst jetzt melde, Bernd und ich hatten einen Crash mit dem Auto und mussten mit ins Krankenhaus zur Beobachtung. Ist aber kein Grund zur Beunruhigung. ILD. Micha

Irgendwie war ich erleichtert, aber anders herum, kaum verliebt, gehen die Sorgen um den Partner los. Immer diese blöden Autofahrer und Raser...
Ich erzählte Andrea davon und wir beschlossen am nächsten Tag ins Krankenhaus zu fahren und nach unseren beiden "Crashpiloten" zu gucken. Wenigstens kannte Andrea den Nachnamen von Bernd, sonst wäre es bestimmt kompliziert geworden, die beiden dort zu finden.

Als ich mich von meinen Eltern mit Küsschen verabschiedete, sah Mutti sofort, das ich eine Nachricht erhalten hatte, denn irgendwie sah ich glücklicher aus. Sie stellte keine Fragen, denn ich erzählte ihr auch so von der SMS und meinem Entschluss, zum Krankenhaus zu fahren, worin sie mir zustimmte.

Nach dem bettfertig machen, legte ich noch meine Sachen für den nächsten Tag zurecht und ging ins Bett. Kurze Zeit später schlief ich ein.

Am nächsten Tag zog ich mich wieder so an, wie ich es wollte, das hieß den kurzen schwarzen Minirock und ein T-Shirt mit Blumendruckmuster. Nach dem Make-up und Haare hochstecken mit 2 Spangen schnappte ich meine Handtasche und meinen weißen Campingbeutel und ging zum Auto. Ich holte Andrea ab und auf Arbeit konnten wir den Feierabend kaum erwarten, obwohl wir tüchtig zu tun hatten, verging die Zeit in unserem Empfinden überhaupt nicht. Andrea, war den ganzen Tag genauso nervös, wie ich und als uns unser Chef sah, was heute mit uns los ist, fragte er erst gar nicht, ob wir etwas Zeit dran hängen könnten.

Zum Feierabend, waren wir beide noch nie so schnell fertig, wie an diesem Tag, selbst wenn man bedenkt, das wir ja das Make-up korrigieren und Haare in Ordnung bringen
mussten, was ja bei Mädchen immer etwas länger dauert.

Jedenfalls erreichten wir gegen 16.00 Uhr die Rezeption des Krankenhauses und Andrea hatte bereits die Zimmernummer unserer beiden sich besorgt, als ich noch 2 Blumensträuße für die beiden kaufte. Mögen Jungs eigentlich Blumen?

Nach dem Anklopfen und hinein gehen gab es ein herzliches Hallo und einen kleinen Begrüßungskuss für die beiden. Nachdem wir die Blumen in eine Vase gestellt und diese mit Wasser gefüllt hatten, erzählten uns die beide ihre Geschichte von gestern. Nachdem sie David abgesetzt hatten, wurde ihnen die Vorfahrt genommen und durch den Aufprall des gegnerischen Autos, wurden die Airbags ausgelöst. Dabei hatten sich die beiden Prellungen zugezogen, die man hier 2 Tage beobachten wollte.

Bernd und Michael konnten ja ihr Zimmer verlassen und aus diesem Grunde gingen wir an die frische Luft um etwas durch einen kleinen Park spazieren zu gehen. Als Michael meine Hand ergriff, hatte ich das Gefühl wieder im Bauch, das berühmte Kribbeln. Unter einer großen Linde, stoppte er und zog mich langsam an sich heran. Es folgte ein langer und ersehnter Kuss.

Das er mir danach viele Komplimente machte, hatte mich etwas überrascht, aber als seine Frage nach meinem Urlaub kam, wurde ich etwas verlegen und erzählte von unserer gebuchten Reise auf der Donau mit dem Schiff. War jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, offen und ehrlich zu sein? Ich wusste es nicht und genoss erst mal meine Gefühle.
Es wurde langsam Zeit zum Kaffeetrinken zu gehen und als die anderen beiden auftauchten gingen wir in die Cafeteria des Krankenhauses. Nach der Bestellung, hieß es warten und Andrea und ich himmelten die beiden an, die unsere Gefühle so in Wallung gebracht hatten. Wir waren richtig verliebt!

Bei meiner Betrachtung von Michael suchte ich nach Fehlern oder Mängel bei ihm und fand keine. So ist das, wenn man die Welt durch eine rosarote Brille, genannt Liebe guckt. Nach dem Essen und trinken brachten uns die beiden zum Auto zurück, denn es wurde langsam Zeit, die beiden zu verlassen. Die Abschiedsküsse erreichten eine Länge, die es wohl sonst nur in Filmen gibt.

Nach dem Einsteigen von Andrea und mir, fuhren wir Richtung Stammkneipe. Da am Dienstag Martin und Gudrun aus betrieblichen Gründen, zu hatten, haben wir den Termin vorgezogen. Hier gab es auch ein "Hallo" und Martins Spruch " guck mal es wird Sommer, die Röcke werden kürzer" zu seiner Frau. Wir setzten uns zu den anderen beiden an den Tisch und nutzten die Gelegenheit mit Juliane und Monika über den Geburtstag von Sophie zu sprechen. Monika hatte einen sehr interessanten Vorschlag und wir einigten uns darauf, das wir den Betrag teilen.

Als Sophie an unseren Tisch kam, wurde es ruhig und wir beide, Andrea und ich erzählten vom Sonntag. Unsere 3 staunten und wären sehr gerne dabei gewesen, was ich mir sehr gern vorstellen konnte. Mal Mäuschen spielen, denn neugierig waren alle Mädchen und selbst wir hatten uns in dieser Hinsicht auch geändert, was früher eigentlich undenkbar war.

Als wir am späten Abend aufbrachen, fuhren Monika und Andrea mit im Auto und als ich Monika absetzte, verabschiedeten wir 8uns mit dem Küsschen. Andrea brachte ich anschließend nach Hause und nach dem einparken vor unserer Haustür, erwarteten mich meine Eltern. Sie waren natürlich neugierig, was ich im Krankenhaus erlebt hatte und meine Antworten auf ihre Fragen lösten eine gewisse Entspannung bei ihnen aus.

Meine Mutti folgte mir auf mein Zimmer und stellte einige spezielle Fragen. Meine Antworten zeigten ihr deutlich, das ich verknallt in Michael war, denn ich fand bei meinen Schilderungen nur gute Seiten an ihn. Als ich sie nach dem "verliebt sein" fragte, antwortete sie trocken darauf, das es das Stadium ist, indem ich mich befinde. Sie hoffte nur, das es keine Enttäuschung für mich wird, wenn ich die Wahrheit erzählte und das möglichst bald, war ihr Rat, bevor wir uns verabschiedeten und ich mich fertig machte für das Bett.

Kurz vor dem Einschlafen, dachte ich etwas darüber nach und schlief glücklich, bedingt durch die Erlebnisse des Tages, ein.

In den nächsten 2 Wochen passierte nicht Aufregendes, außer das wir für Sophies Geburtstagsüberraschung bezahlten und Monika sich um den Rest kümmerte.
Meine Aussprache mit Michael verschob ich immer weiter. Bei jedem Treffen beteuerte er mir, das er mich liebt und brachte damit meine Gefühle immer mehr in Wallung oder besser gesagt zum kochen. Andrea erging es in dieser Beziehung auch nicht besser, sie war in Bernd genauso verschossen, wie ich in Michael und die "Traute" für die Wahrheit hatte sie bis jetzt auch noch nicht.

An Sophies Geburtstag, fuhren wir, der Rest der Clique, mit dem Bus zu ihr nach Hause.
Im kleinen Familienkreis wurde Kaffee getrunken und Andrea und ich standen am Anfang Rede und Antwort auf Fragen der Eltern und Gäste. Wir mussten einen guten Eindruck hinterlassen haben, denn man hatte Verständnis für unsere Lage. Bei der anschließenden Diskussion über das "woher kommt so eine Laune der Natur" hielten wir uns verständlicher Weise zurück, denn diese Antworten kannten wir ja selbst nicht.
Wollten wir sie überhaupt noch wissen?

Andrea und ich waren perfekte Mädchen geworden, wenn man Verhalten, Ordnung, Offenheit zu den Eltern oder Redseligkeit als Kriterium nam. Selbst in Mode und Styling hatten wir einiges drauf, was diese Runde teilweise verblüffte. Den Blick, den Sophies Mutti ihrer Tochter ab und zu mal zuwarf, erklärte manches. Sie war manchmal schon etwas rebellisch, aber das war in unserer Clique kein Nachteil.

Wir tranken Wein und Sekt in Maßen und als es 18.00 Uhr war klopfte es an der Tür und unsere Überraschung war da. Wir hatten 3 Männer besorgt, die eine Art Strip aufführten, wie die Kalifornischen Dreamboys. Nach dem Umziehen der knackigen jungen Männer legten sie eine Show hin, die absolute Spitze war und der Zwischenapplaus und das Gejohle war am Anfang nur bei den Mädchen, später bei den Frauen und zum Schluss, sogar bei den Männern vorhanden.

Sophie strahlte über unsere verrückte Idee, empfand sie als absolute Spitze. Das die "Dreamboys" sich bis auf das berühmt berüchtigte Feigenblatt entblätterten störte hier niemanden und die "Zugaberufe" wurden nicht erfüllt. Das ergab zwar keinen Misston, aber besonders den Frauen und unseren 3 Mädchen hätte es zugesagt.

Sophies Vati machte so viele Fotos, wie wahrscheinlich noch nie in seinem Leben, damit er die Bilder später mal übergeben konnte. Nach der Show, spendierten wir, der Rest der Clique noch ein Trinkgeld, bevor uns die jungen Männer verließen und los fuhren.

Das war dann natürlich Thema Nummer 1 beim Abendessen und auch später und manche Anspielung der Frauen in Richtung "Bierbauch" der Männer ist dort gefallen, ohne, das wir es wollten. Aber wer sieht schon aus wie ein Model oder Dressman?

Als Sophies Mutti dann eine CD einlegte begann das Tanzen. In der Stube gab es genügend Platz und so mussten wir wohl oder übel mitmachen. Seltsamer Weise waren, mal wieder Andrea und ich dran, die am meisten aufgefordert wurden, von den Männern.

Am sehr späten Abend, rief ich dann bei meinem Vati an, der sich freiwillig bereiterklärt hatte uns wieder abzuholen. Als er gegen 23.45 Uhr erschien und uns holen wollte, musste er etwas warten, denn die Verabschiedung dauerte etwas länger als erwartet. Sophies Vati und meiner unterhielten sich draußen noch etwas und als mein Vati erfuhr, das er stolz auf seine Tochter sein kann, war ihm egal, das er warten musste.

Er brachte uns 4 dann nach Hause und setzte eine nach der anderen ab, bis nur noch wir beide im Auto waren. Ich erzählte ihm von unserer Überraschung für Sophie und dem tanzen. Es hatte Spaß gemacht und die Offenheit gegenüber Andrea und mir, bzw. die Akzeptanz, das wir jetzt Mädchen waren, stärkte in dieser Nacht unser Selbstvertrauen gewaltig.

Das Mutti noch wach war, überraschte mich nicht und nachdem ich ihr alle Fragen beantwortet hatte, gingen wir gemeinsam in das Bad und machten uns fertig für die Nacht. Zu Vati bin ich dann auch noch gehuscht, denn ich musste mich ja noch bedanken und "Gute Nacht" sagen mit dem Küsschen. Inzwischen legte er viel Wert darauf, was früher einmal undenkbar war.

Wenig später lag ich im Bett und träumte von meiner Zukunft als Mädchen oder Frau...

Eigentlich ging es mir gut, als Mädchen, denn inzwischen akzeptierte man mich so, auf Arbeit und auch in der Freizeit. Mein enges Verhältnis zu Mutti, war inzwischen auf Biomädchen Status angewachsen und mein Vati, sagte manchmal im Spaß "die beiden Weiber bringen mich um", wenn er mal wieder Sonderwünsche zu erfüllen hatte. Aber eigentlich war er stolz auf seine beiden Weiber, das merkte man immer wieder.

Bei einem Treffen mit Michael, hatte ich dann all meinen Mut zusammengenommen und nach einem langen Kuss fing ich an zu erzählen, das ich durch eine Wette, die er bereits kannte, riesige Probleme habe. Der Spruch der dann folgte mit "Probleme kann man lösen" brachte dann meine erste Träne, die langsam über meine Wange rollte und mein Mascara verschmierte.

Michael bemerkte diese Träne und wusste nun eigentlich gar nichts mehr. Ich stotterte etwas von "lies bitte diesen Brief und entscheide dich dann". Nach der Übergabe eines von mir vorgeschriebenen Briefes, ging ich fort und ließ den verdutzten Michael stehen.
Am Anfang war er sich im Zweifel, ob er mir folgen sollte, entschied sich aber für das öffnen des Briefes. In diesem Moment stieg ich in meinen Bus ein und fuhr nach Hause, mit vielen Tränen im Gesicht.

Hallo Michael,

wenn du diese Zeilen liest, ist das die Wahrheit, ob sie dir gefällt oder nicht. Als wir uns damals beim tanzen trafen, war ich ein normaler Junge, der nach einer Wettvorbereitung,
das Mädchensein geübt hatte. Ich glaube man nennt so etwas Transvestit.

Beim 2 Treffen, in der Ausflugsgaststätte war ich bereits auf dem Weg zu einem Mädchen. Das klingt wahrscheinlich in deinen Augen verrückt, aber kurze Zeit später nach dem tanzen, haben mir 2 Gutachter und mein Hausarzt bestätigt, das ich ein Mädchen bin, das den Körper eines Jungen hat. Seit dieser Zeit bin ich auf dem Weg ein richtiges Mädchen zu werden mit GAOP und dann fingen mit dir, die Komplikationen in meinem bis dahin halbwegs glücklichen Leben, an. Ich habe mich unsterblich in dich verliebt und liebe dich noch immer.

Du weißt selbst, das unsere Liebe eigentlich nur aus Hindernissen und Schwierigkeiten bestehen würden, aus diesem Grunde liegt die Entscheidung jetzt bei dir, ob wir uns wiedersehen und du mich unter diesen Voraussetzungen noch haben willst. Ich werde dir 3 Wochen Zeit geben, dir über deine Gefühle im klaren zu werden.

Solltest du dich gegen mich entscheiden, würde es mir sehr weh tun, aber ich würde deine Entscheidung respektieren. Entscheidest du dich für mich, musst du wissen, das es eigene Kinder nicht geben wird und dieser Makel immer auf mir haften bleibt, was ein zusammenleben nicht unbedingt vereinfacht.

Sollte ich nach der Frist von dir nichts mehr hören, kenne ich deine Entscheidung und verschwinde aus deinem Leben.

Deine dich liebende Klaudia

Als ich zu Hause ankam wusste meine Mutti sofort, das ich bei Michael war und ihm endlich die Wahrheit gesagt hatte. Nach der Begrüßung hörte sie nur noch "ich kann nicht...", bevor ich wie ein richtig unglückliches Mädchen in mein Zimmer schlich und mich heulend ins Kissen des Bettes warf. Als das Telefon klingelte, hob ich den Hörer ab und schluchzte meinen Namen hinein. Es war Andrea, die heute auch Bernd informiert hatte und gegenseitig verfluchten wir die Jungen und die Liebe mit dem daraus folgenden Herzschmerz.

Wir waren 2 Freundinnen geworden, die den gleichen Schmerz einer Trennung erlebten und das war hart. Warum musste das gleich beim ersten Jungen so passieren und nicht bei einen, der die Liebe nicht erwiderte oder nur auf Sex aus war? Diese Frage löste natürlich die nächste Tränenwelle bei uns beiden aus, weil wir wussten, wären wir richtige Mädchen, hätten wir diese Sorgen nicht und vieles wäre einfacher im "neuen" Leben.

Als meine Mutti ins Zimmer kam, beendete ich das Gespräch und heulte mich in ihren Armen aus. Sie schaffte es mit ihrem Verständnis für meine Lage, den Tränenfluss zu stoppen. Sie streichelte mich zärtlich und ließ mich wissen, das diese Erfahrung leider zum richtigen Leben dazu gehört, davor konnte sie mich leider nicht schützen.

An diesem Abend wollte ich nichts mehr essen und ging früh ins Bett. Hier dachte ich daran, wie gemein und ungerecht das Leben sein konnte, besonders dann, wenn sein Glück von einem falschen Geschlecht abhängig war...

An den nächsten Tagen waren Andrea und ich entweder länger auf Arbeit oder beim Shoppen aus Frust. Bei unserem "Stammtisch " fanden wir keine große Hilfe, denn hier gab es andere Diskussionen. Da war Liebesleid von Transsexuellen nicht angesagt.

Den Trost bekamen wir in der Clique, die ja eigentlich Schuld war, das es soweit gekommen ist. Jede, der 3 hatten unsere Erlebnisse schon gehabt und das war eigentlich auch das normalste der Welt. Wenn man darüber hinweg war, tat es nicht mehr weh und man konnte sogar darüber scherzen, so hielten es Sophie und Juliane.

Die beiden Namen landeten auf dem Index und langsam fing das Leben wieder an Spaß zu machen für uns beide, Andrea und mir.



Das war Teil 4 dieser Geschichte....Katrin
6. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von drachenwind am 17.12.12 13:02

Na also geht doch, weiter so !
7. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von AlterLeser am 17.12.12 15:30

Hallo Katrin Doris,
Habe jetzt erst deine 4 Teile deiner schönen Geschichte gelesen. Aber dies tu
ich später noch einmal. Ist ja auch im Moment viel Text im Forum.

Deshalb erst jetzt meine Anmerkung.
Das sich aus der Wette eine richtige Geschlechtsumwandlung ergibt hätte
ich nicht gedacht. Bin nun gespannt wie sich der gemeinsame Urlaub gestaltet.

Dir danke ich das du wieder eine Story postest. Du weißt doch hier im Forum wird lieber gelesen als geschrieben,
deshalb bring bitte deine Story bis zum Ende, egal ob du viele Kommentare erhältst oder nicht, ich wünsche
dir einen breiten Zuspruch.

LG der alte Leser Horst

♥♥♥
8. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 17.12.12 17:34

Ein freundliches Hallo an alle Leser dieser Phantasiegeschichte der ruhigen Art, nach diesen beiden Kommentaren, die für mich fast wie Weihnachten waren geht es heute weiter mit dem nächsten Teil... Wie immer viel Spaß beim Lesen !!!

Teil 5 Die letzten Vorbereitungen, Entscheidungen und Erlebnisse vor der Reise

Nachdem wir beide fast 6 Wochen keine Nachricht mehr von den beiden erhalten hatten, waren wir über den Berg und akzeptierten diese Entscheidung, obwohl sie gegen uns gefallen war. In dieser Zeit hatten wir viel Trost von unseren Muttis und den Mädchen der Clique erhalten, die das alles, ja mehr oder weniger schon einmal durchgemacht hatten.

Der Stammtisch wurde von uns nur noch manchmal besucht, denn irgendwie hatten wir das Gefühl, das uns viele Diskussionen und Meinungen mehr verwirrten, als das sie wirklich Hilfe brachten.

Rechtzeitig vor unserer großen Fahrt, stellten wir noch einen Antrag beim Amtsgericht, auf Namensänderung, wo uns beide mein Vati begleitete. Bei der Krankenkasse ging das alles reibungslos und nach einer Woche hatten wir unsere Karten mit dem neuen Namen in der Hand.

Das hatte den Vorteil, das wir auch als Mädchen beim Arzt aufgerufen wurden und uns einige Blicke erspart blieben, wenn man uns versehentlich mit dem männlichen Vornamen aufrief. Diese Situation war enorm peinlich und ich reagierte schon lange nicht mehr, wenn der "alte" Name genannt wurde, weil ich mich seit langen nur noch mit Klaudia anmeldete.

Die Überwachung der Ärztin, die für meine Hormonwerte zuständig war, brachte eigentlich nur positives. Sie war zufrieden mit den Ergebnissen und ich natürlich auch.
Da sie mir in den Gesprächen vor und nach der jeweiligen Untersuchung Rede und Antwort gab, fasste ich zu ihr ein fast blindes Vertrauen. In dieser Zeit hatte ich keine Gefühlsschwankungen oder Depressionen, denn ich fühlte mich nur noch "sauwohl."

Ca. 1 ½ Wochen vorher hielten wir unsere Reiseunterlagen in der Hand und genau eine Woche vorher waren auch all unsere "neuen" Papiere und Ausweise da, die in mir eine Glückseligkeit auslösten. An diesem Tag, als ich meinen Ausweis, Führerschein und Pass in der Hand hielt mit dem Vornamen Klaudia, hätte ich die ganze Welt, vor Glück umarmen können.

Einiges hatte sich in der Clique geändert, denn unsere Biomädchen hatten inzwischen "feste" Freunde gefunden, so das wir nur noch, Donnerstags und am Sonntag, uns in unserer Stammkneipe trafen, was aber nicht so schlimm war. Diese Tage wollten wir uns auch bei einer evt. Hochzeit nicht nehmen lassen. Dadurch wurde der freigewordene Dienstag von Andrea und mir für Beauty und Shoppen genutzt.

In dieser Hinsicht waren wir sehr eitel geworden und wenn ich bedenke, was ich als Junge von "Beauty" hielt und jetzt alles ausprobierte, was uns in dieser Hinsicht in die Quere kam, war das schon erstaunlich. Auch der Konsum von Cremes stieg bei uns stark an. Noch holten wir diese Artikel für junge Haut und ließen uns immer beraten.

Eine Woche war noch Zeit, bis zur Abfahrt des Busses, der unseren Urlaub einläutete.
Am Sonntag morgen weckte ich, wie immer meinen Vati und als er mich wieder in kurz sah, brubbelte er etwas. Obwohl er sich langsam dran gewöhnt hatte, das seine Tochter im Kleid oder Rock ging. Es war auch ein sehr warmer Sommer in diesem Jahr, der danach schrie, keine Hosen anzuziehen.

Nach dem Frühstück vorbereiten mit Mutti, die auch sehr kurz angezogen war und sich ihrer Tochter in dieser Hinsicht anpasste, kam Vati endlich an und begrüßte uns beide mit Küsschen. Er hatte seinen Morgenmuffel im Bad gelassen und war der Vati, den ich so, seit meinem neuen Weg kannte.

Wir frühstückten in Ruhe und beratschlagten den Ablauf der nächsten Woche, indem wir unsere Termine miteinander abstimmten. Dabei konnte jeder Vorschläge machen, wenn er bei dem anderen im Terminkalender stehen wollte für eine Hilfeleistung. Die einzigste, die diese Pläne ab und zu durcheinander wirbelte war natürlich Klaudia. Vorsichtshalber meldete ich schon mal Hilfeleistung bei Mutti für die Auswahl der Wäsche für die Reise an und bei Vati, den Transport und Ablieferung am Bus.

Als Mutti fragte, ob ich auch einen Frisörtermin in dieser Woche geplant hatte, war ich zuerst fast beleidigt und stellte natürlich die Rückfrage nach dem mangelhaften Aussehen. Sie wollte uns beide, Andrea und mich, nur begleiten und das hieß für mich Sprit sparen, denn Mutti würde dann Taxi sein, dafür nannte ich sofort den Termin.
Diese kleinen Missverständnisse, gab es zwar selten zwischen uns, aber wenn sie auftraten, wurden sie sofort ausgeräumt.

Während des Abräumens des Tisches und der Küchenarbeit klingelte dann das Telefon und Nicole wollte mich unbedingt sprechen. Nachdem ich sie an der Strippe hatte, erzählte sie mir, das sie die Reise auch gebucht hatte und sie gemeinsam mit David antreten wollte. Ich nahm es mehr oder weniger zur Kenntnis, kommentierte aber nichts.
Als ich das Gespräch beendete, hatte ich Freude als Gefühl für Nicoles Teilname und Trauer, weil ich an Michael dachte. Eigentlich hatte ich diesen Namen bereits gestrichen aus dem Gedächtnis.

Meine Eltern machten sich fertig für einen Sonntagsausflug mit Bekannten und das hieß, ich hatte Zeit mich auf unser Treffen bei Martin und Gudrun vorzubereiten. Eine kleine Vorauswahl der Bekleidung für den Urlaub konnte ich ja auch schon machen. Als meine beiden Erzeuger weg waren, griff ich erst mal zum Telefon und rief Andrea an.

Wir quasselten über den Anruf meiner Cousine und was mir machen, wenn die anderen Freunde von Monika, Sophie und Juliane auch auf diese Idee kommen. Wenn das passieren würde, hätten wir nur noch uns und das würde bedeuten Abenteuer pur, darum beschlossen wir beide kein Sterbenswort an unsere Muttis und an meinem Vati.
Die würden sich nur sinnlos Sorgen machen, obwohl wir ja volljährig waren, aber ich kannte meinen Vati, der würde es fertig bringen an jeder Anlegestelle der Reise, auf seine Tochter aufzupassen, eingeschlossen Andrea, die inzwischen eine "Schwester" von mir war.

Nach der Beendigung des Gespräches mit Andrea kümmerte ich mich wirklich um eine Vorauswahl der Sachen, die ich mitnehmen wollte. So schwer hatte ich mir diese Aufgabe gar nicht vorgestellt, denn nach 2 Stunden war ich genauso weit, wie beim Beginn der Vorauswahl. Wenn der Kleiderschrank voll ist, ist natürlich auch die Qual der Wahl größer.

Langsam wurde es Zeit nochmals im Bad die überflüssigen Haare zu entfernen und nachdem ich das hinter mir gebracht hatte, genoss ich die Bodylotion auf meiner Haut.
Da es Sommer war, dauerte das anziehen ja nicht mehr so lange. BH und Slip, etwas Make-up gemacht und ein schickes T-Shirt angezogen, Zehennägel lackiert und auf das lästige trocknen gewartet, dann noch Jeansrock angezogen. Haare durchgekämmt, hochgesteckt und kleine Locken an den Seiten hineingedreht mit dem Lockenstab und einen Haarreif zur Zierde festgesteckt, dazu passenden Silberschmuck angelegt, damit Klaudia wieder toll aussah.

Nach dem anziehen der Sandaletten fehlte nur noch meine kleine Handtasche. Kurze Kontrolle des Inhaltes und ich war auf dem Weg zu Andrea. Die war inzwischen gerade fertig geworden und auf dem Weg zur Stammkneipe erzählten wir weiter, wo wir am Telefon aufgehört hatten. Als ich erwähnte, das Juliane heute ihren Freund mitbringen wollte, fing Andrea in ihrer Handtasche den Spiegel zu suchen. Auf meinem Einwand, das sie immer noch genauso schick aussieht, wie vor 5 Minuten, machte sie etwas verlegen.

Beim Betreten unserer Stammkneipe gab es natürlich wieder den obligatorischen Spruch von Martin, unseren Wirt, "seit wann werden Gürtel eigentlich aus Jeansstoff gefertigt?"
"Seit Männer nur auf die Rocklänge und den wohlgeformten Hintern gucken" war meine Antwort, das mal wieder für Heiterkeit auslöste. Wobei ich meinen Rock gar nicht so kurz empfand...

Juliane stellte ihren Freund mit Christian vor und sah glücklich aus, als wir uns begrüßten, wie üblich. Vielleicht kam es mir nur so vor, aber Christian musterte uns beide sehr genau und war sichtlich überrascht, wie wir beide aussahen. Nach dem Gudrun unsere Weinschorle gebracht hatte, erzählten wir über die Vorbereitungen der Reise. Jedenfalls war ich beruhigt, das die anderen auch noch nicht weiter waren, wie ich.

Christian erzählte etwas von sich und stand für ein Rede und Antwort Spiel zur Verfügung. Als ich ihm die konkrete Frage stellte, ob er Juliane auch im Falle einer Hochzeit immer noch zu unserer Clique lassen würde, brachte ich ihm zum ersten mal in Verlegenheit, denn seine Antwort war eher ein "jein".

Seine zweite Verlegenheit erreichte ich mit der Frage nach der Hilfe bei Hausarbeit, gut, man musste ihm zu Gute halten, das er Student war und dazu noch verhätscheltes Einzelkind von Eltern, die bekannte Ärzte waren. Seine Antwort war eher ein vielleicht oder Nein. Ich dachte dabei, das er außer einem Laptop, noch nie ein normales Werkzeug gesehen, geschweige damit gearbeitet hatte. Meine Wahl jedenfalls wäre er nie geworden, weil ich den Eindruck hatte, er wollte Juliane zum "Heimchen" machen.

Am späten Abend, es muss wohl so um 22.30 Uhr gewesen sein bin ich mit Monika und Andrea nach Hause gegangen und wir erzählten immer noch über Julianes Student. Monika hatte sich unserer Meinung angeschlossen und wollte ihren Freund am Donnerstag noch mitbringen. Als ich ihr sagte, das wir ihn auch auf Herz und Nieren prüfen, lachte sie nur und sagte, das Patrik, das mal gebrauchen konnte.

Zu Hause angekommen, waren meine Eltern bereits da und nach einem kurzen Gespräch mit ihnen, verabschiedete ich mich mit Küsschen und ging ins Bad, um mich für die Nacht fertig zu machen. Vorher legte ich noch meine Sachen für den nächsten Tag heraus und räumte meine ausgezogenen Sachen in die Wäschetruhe zum waschen.

Wenig später lag ich im Bett und schlief ein.
Am nächsten Morgen, hatte ich zwar keine Lust zum Aufstehen, aber es nützte ja nichts, der Job, bzw. das Verdienen des Lebensunterhaltes forderte seinen Tribut. Nach dem anziehen und dem Make-up wurden meine Haare zum Pferdeschwanz zusammengebunden und nach dem restlichen fertig machen, war ich auf dem Weg zum Bus.

Andrea und Monika waren bereits anwesend und nach dem einsteigen fuhren wir zur Firma. Hier hatte sich inzwischen etwas geändert. Wir hatten jetzt unsere Umkleideräume allein für uns, weil wir ja keine Jungen mehr waren. In der Werkstatt angekommen, gab es für uns beide sofort einen Auftrag, denn es gab eine Havarie an einer verketteten Anlage, die überhaupt nichts mehr machte und bei der Nachtschicht bereits stand.

Die Übergabe vor Ort brachten uns keine so richtigen Erkenntnisse. Das bedeutete, eventuell konnte es spät werden heute. Wir fingen mit unserer Arbeit an und arbeiteten uns Stück für Stück durch. Einige Probleme hier waren hausgemacht, wegen der mangelnden Pflege und Wartung. Unser Teilezettel, für den Austausch, wurde immer länger und zum Schluss blieb nur noch das Bussystem übrig.

Inzwischen war es bereits 17.00 Uhr geworden und die halbe Werkstattleitung und unser Chef stand hinter uns und fragte nach dem wann...

Nach einer Stunde mussten wir nur noch ein Netzwerkkabel tauschen, das einen Kurzschluss auf dem Busverstärker auslöste und wir hatten die Hoffnung, die Anlage dann starten zu können. Andrea tauschte das Kabel und es klappte wirklich, die einzelnen Grundpositionen konnten angefahren werden und nach dem Automatikstart
lief alles wieder.

Wir beide klatschten uns gegenseitig ab und dann wurden wir gelobt von den Chefs...
Meine Bemerkung, das wir nächste Woche Urlaub haben, stürzte unseren Chef in arge Schwierigkeiten, denn er hatte unsere 3 Wochen Urlaub mehr oder weniger verdrängt.
Er hatte es immer versäumt, hier für unsere anderen Mitarbeiter Schulungen oder Einweisungen zu machen, besonders dann, wenn die Herstellerfirmen etwas neues programmierten oder änderten.

Als ich mein Handy herausholte um mit meinen Eltern zu telefonieren, damit sie sich keine Sorgen machen müssen und auch einen Abholtermin für heute ausmachte, war es ein Fehler, denn unser Chef wollte unsere Handynummern haben. Nur zögerlich rückten wir beide die Nummern heraus und bemerkten gleich, das wir nicht zurückrufen, egal, was passiert.

Nach dem duschen und fertig machen gingen Andrea und ich zum vereinbarten Treffpunkt mit meiner Mutti. Nach dem einsteigen ging es nach Hause und als ich meinen Campingbeutel öffnete gab es Schimpfe von Mutti, weil ich am ganzen Tag nichts gegessen hatte. Während der Arbeit hatten wir keine Zeit und irgendwann ist man über das Hungergefühl drüber weg. Natürlich hatte sie Recht und ihre Besorgnis konnte ich verstehen, deshalb versprach ich ihr auch, das es das letzte Mal war.

Sie machte mir eine Kleinigkeit zu essen und passte auf, damit ich auch alles esse, denn "Essstörungen" sollte ihre Tochter nicht bekommen als Krankheit. Gegen 22.30 Uhr ging ich ins Bett, nach der obligatorischen Verabschiedung von meinen Eltern. Nebenbei erwähnte Mutti, das sie bereits angefangen hatte, meinen Koffer für die Reise zu packen. Ich fiel ihr um den Hals und drückte sie fest, denn das war eine große Hilfe für mich.

Platt und glücklich ging ich ins Bett und wenige Minuten später war ich eingeschlafen.

Die nächsten beiden Tage brachten nichts besonderes. Andrea und ich waren noch Kleinigkeiten einkaufen und es wurden Termine vereinbart mit Andreas Schwester, wegen der Hochzeit. Wir waren ja noch die Brautjungfern. Die Hochzeit selbst sollte nach unserer Reise sein und Petra hatte Vorstellungen für unsere konkreten Hilfen. Dazu gehörte auch der Abschied aus dem ledig sein. Sie ließ in dieser Hinsicht unserer Kreativität genug Spielraum.

Am Donnerstag nach der Arbeit, wollte mein "Corsa" nicht anspringen und als ich eine KfZ Werkstatt anrief, wollte man 2 Mechaniker vorbei schicken. Andrea und ich warteten auf unseren Parkplatz und als der Abschleppwagen eintraf und die 2 Mitarbeiter ausstiegen, war meine erster Gedanke, warum schickte man gleich Zwei?

Andrea erkannte ihren Ex Freund Bernd zu erst und buffte mich in die Seite. Mein "Aua, was ist in dir denn gefahren?" Ließ mich in Michaels Augen blicken. Nach der Begrüßung, mit Handschlag, kümmerten sich die beiden um das Auto und brachten es tatsächlich zum laufen. "Auf die Frage nach der Rechnung" erhielt ich eine nichtssagende Antwort und wenig später, verabschiedeten sich die Zwei mit Handschlag von uns.

Eigentlich war es mir egal, ob sie eine Rechnung schicken oder nicht, wir beide fuhren in unsere Stammkneipe und wenig später betraten wir, zwar etwas verspätet den Gastraum. Martins Spruch "Schönheit kostet manchmal Verspätung", konterte ich mit "Verspätung ist ein Test für ungeduldige Männer, die auf Schönheiten warten." Gudrun konnte sich das lachen nicht verkneifen und wir gingen zum Tisch und begrüßten die Clique und Patrik.

Nach der Bestellung musste Patrik Rede und Antwort stehen, der vernünftige Ansichten und Meinungen hatte, kein Wunder, der stand ja auch in Lohn und Brot bei einer Firma
und hatte da, von der Pieke auf gelernt. Seine Ansichten waren deshalb auch nicht weltfremd und sehr tolerant gegenüber den Mädchen und auch gegenüber uns beide.

Nach einigen Weinschorlen und für mich und Patrik Apfelschorle, wurde es Zeit nach Hause zu fahren. Nach der Bezahlung der Rechnung fuhr ich mit Andrea zurück, denn Patrik brachte die anderen nach Hause. Im Auto diskutierten wir noch etwas über Patrik und den erlebten Tag, bevor ich Andrea absetzte. Kurz bevor sie ausstieg, stellte sie mir die Frage, ob ich auch wieder das "komige Bauchgefühl" hatte. Die Schmetterlinge hatten mich auch mal wieder erreicht, antwortete ich ihr, obwohl sich mein Gehirn dagegen sträubte.

Zu Hause angekommen redete ich mit Mutti und Vati über unsere Erlebnisse und Mutti
gab mir Ratschläge, aus ihrer eigenen Erfahrung. Sie vermutete, das sich die beiden, für den Einsatz gemeldet hatten, weil mein Name bekannt war. Das würde aber bedeuten, das sie uns doch nicht ganz vergessen hatten. "Fängt diese Geschichte schon wieder an?" fragte ich mich danach.

Als ich ins Bett ging, hatte ich nach langen mal wieder eine unruhige Nacht, denn in meinen Träumen erschien immer wieder Michael...

Am Freitag nach der Arbeit wünschte uns unser Chef einen "Guten Urlaub" und als ich ihm darauf antwortete, "das wir kein Chaos bei unserer Rückkehr wieder vorfinden wollten", lächelte er nur. Andrea und ich erreichten gerade noch pünktlich das Auto von Mutti, die uns abholte für den "Beautytermin."

Bei meiner Tante im Salon ging es mal wieder rund. Dieses mal wurden unsere Fingernägel länger gemacht und nach dem Nagellack sogar noch verziert. Das sah toll aus!!!
Beim eindrehen der Lockenwickler und dem Trocknen der Haare unter der Haube hatte ich endlich mal wieder Zeit, in Ruhe eine Modezeitschrift zu lesen. Es war nur nicht ganz so einfach, denn meine Fingernägel waren jetzt länger und ich war in der Umgewöhnphase.

Meine Tante verriet mir mal wieder ein paar Tricks für Beautyangelegenheiten, die sie mir erläuterte am praktischen Beispiel. Jedenfalls sah meine Frisur mal wieder Klasse aus und beim warten beobachtete ich Mutti und Andrea. Die beiden Schwestern hatten sich viel zu erzählen, Mutti und meine Tante, das fiel mir auf, das es dabei hauptsächlich um Nicole ging, wusste ich nicht.

Das erzählte mir später Andrea. Meine Tante machte sich Sorgen um Nicole, weil sie ja auf dem Schiff mit David eine Kabine gebucht hatte und eigentlich noch nicht Oma werden wollte. Mutti brauchte diese Befürchtung bei mir nicht zu haben. Darum sah sie das ein wenig entspannter.

Wenig später verließen 3 Schönheiten den Beautysalon und fuhren nach Hause. Mutti setzte Andrea, bei sich zu Hause ab und ein paar Minuten später parkte sie das Auto in der Garage. Auf dem Weg in das Haus klapperten wir mit unseren Sandaletten, mit den entsprechenden Absätzen, damit Vati uns auch wirklich kommen hört.

Als er uns beide sah folgte nicht der Spruch "das wir nicht dran gekommen sind oder zum Kamm kaufen waren ",sondern "ihr seht ja aus wie Schwestern der schönen Helena."
Natürlich haben wir uns beide für das Kompliment bedankt und nach dem weglegen der Handtaschen, uns um das Essen gekümmert. Meine langen Fingernägel fand ich im Moment nicht mehr ganz so toll, eher unpraktisch oder Gewöhnungsbedürftig.

Während des Essens hatte ich nur noch etwas Probleme mit den Nägeln und kam damit immer besser zu Recht. Mein Vati fand meine neue Handhabung etwas lustig und als ich ihm antwortete, das man damit besser kneifen und kratzen kann, wusste er, das ich so etwas tatsächlich machen würde, so gut, kannte er seine Tochter inzwischen.

Nach dem Essen kümmerten wir uns wieder um den Haushalt und nachdem das geschafft war, gingen wir in die Stube um Vati , etwas die Ruhe zu nehmen oder besser gesagt den Tag auswerten. Mutti erzählte mir von den Sorgen um Nicole und hatte die leise Hoffnung, das ich auf meine Cousine etwas aufpasse. Ich machte ihr verständlich, das Nicole ein halbes Jahr älter als ich war und es bestimmt nicht der erste Freund war, trotzdem würde ich ihr helfen, wenn sie es wollte, war mein Versprechen.

Mein Vati fragte nach der Kabinenbelegung und als ich ihm antwortete, das ich mit Andrea zusammen bin, war ein glückliches Gesicht zu sehen. Ich war ja kein Biomädchen, das die Kajüte oder Kabine für Sexspiele benutzen wollte, beruhigte ich ihn.
Als ich dann noch sagte, nach meiner Operation sieht das dann anders aus, verschluckte er sich beim trinken. Natürlich hatte ich mal wieder Spaß gemacht und Mutti lachte sofort los. Das ursprünglich geplante Fernsehen gucken wurde zur Nebensache...

Als ich am späten Abend mich von meinen zwei Erzeugern verabschiedete mit Küsschen und Umarmung, wusste ich, das es für beide eine stürmische Nacht wird. Unsere vorherigen Gespräche und Sticheleien mit Vati, liefen darauf hinaus. Ein klein wenig tat er mir leid, zwei Weiber und beide sehr hübsch, da hat ein Mann, kaum Gegenargumente, zu mindestens nicht, wenn die Angetraute so lieb ist, wie meine Mutti.

Im Bad machte ich mich bettfertig und war wenig später im Bett und schlief fest ein.

Am Samstag morgen nach dem aufstehen, und dem Blick im Spiegel, hätte ich heulen können. Meine schöne Frisur hatte gelitten und kostete Zeit, um meine Haare wieder herzurichten. Nach dem anziehen und dem obligatorischen Make-up ging ich in die Küche und bereitete das Frühstück vor. Nachdem der Tisch gedeckt war und nur noch die Arbeit der Kaffeemaschine abgewatet werden musste, holte ich meine Eltern aus dem Bett.

Meine Mutti wachte sofort auf bei meinem Küsschen und meinem leichten Parfümgeruch. Dagegen wollte mein Vati nicht so richtig die "Federn" verlassen. Als Mutti ins Bad eilte, zog ich ihm die Decke weg, weil ich wusste, das er seine Schlafanzughose nicht mehr an hatte. Jedenfalls hatte ich Recht mit meiner Annahme gestern Abend, das es eine stürmische Nacht wird. "Du kleines freches Biest von deiner Mutti", folgte als ein Spruch und unser gemeinsames lachen. Er bekam sein Küsschen und war versöhnt mit seiner Tochter, besonders als ich ihn als "Iiiih Pfui ein Igel" wegen seiner Bartstoppeln bezeichnete.

Bevor er mir einen Klaps auf meinen schönen Hintern geben konnte, war ich schon wieder auf dem Weg zur Küche.

Meine Eltern erschienen beide Hand in Hand zum Essen und waren sehr zufrieden mit mir, das sie sich an einen fertig gedeckten Tisch setzen konnten. Nach dem Essen diskutierten wir über den Tagesplan und da hatte Vati schlechte Karten, denn Mutti wollte ihre Zusage für das Koffer packen einlösen. Noch dazu, wo sein Fußballverein auch noch auswärts spielte. Meinen Vorschlag, das er ja mal die drei Autos putzen könne fand nur ein geringes Echo.

Nachdem die Küche wieder glänzte packten Mutti und ich meinen Koffer und dabei machte Mutti Vorschläge und ich entschied, was wirklich rein oder mit sollte. Über die normale Wäsche und Unterwäsche waren wir uns meistens einig, nur bei den Schuhen gab es Probleme. Am liebsten hätte ich den ganzen Schuhschrank mitgenommen, das wusste Mutti auch aus Erfahrung, dann einigten wir uns, nachdem ich mit ihr das Programm der Reise durchging.

Die Schuhe wurden in die Sporttasche ordentlich eingeräumt und nun fehlte nur noch mein kleiner Schminkkoffer. Zuerst wurden die fast verbrauchten Sachen aussortiert und neue einsortiert. Die entsprechenden Hilfsmittel noch in meinem Koffer untergebracht. Nach etwa drei Stunden brauchte ich mich nur noch um die Handtasche zu kümmern.

Zuerst flog der Inhalt auf meinen Tisch und dann konnte ich sortieren, was ich brauchte. Als fast alles wieder drin war, war sie zwar etwas aufgeräumt, aber nicht leerer. Zum Schluss noch die Reiseunterlagen und Pass und "Klappe zu" und hingehängt. So kompliziert hatte ich mir das ganze nicht vorgestellt, denn als Junge hätten 2 Jeans und 6 Hemden gereicht mit etwas Unterwäsche und 2 Paar Turnschuhe. Wieder mal minus gemacht im Geschlechterwechsel, fasste ich zusammen.

Als mir mein kleiner Campingbeutel in rosa noch einfiel, hatte Mutti die Idee, ihn bei den Schuhen mit zu verfrachten. Wir gingen zum Schluss noch eine Checkliste durch und dabei fiel mir auf, das mein Ladekabel für das Handy mal wieder fehlte. Mutti hatte es mal wieder geahnt, weil ich das blöde Ding meistens vergesse und dann mal wieder nicht erreichbar war. Das war eine sehr unangenehme Sache oder Vergesslichkeit von mir, was nicht zum ersten mal passiert war. Als sie nach den Kondomen fragte, konnte ich sie beruhigen, denn der Vorrat in der Handtasche reichte dicke aus und ich wollte ja keine Sexabenteuer. Das "man weiß ja nie..", überhörte ich als sittsame Tochter.

Nachdem wir alles bedacht und fertig hatten gingen wir in die Küche und bereiteten das Essen vor. Meinen Vati hing der Magen schon in den Kniekehlen, seiner Meinung nach, das kommentierte ich mit " selbst ist der Mann." Nur mein Lächeln verhinderte in diesem Fall Schlimmeres, das konnte Vati nicht widerstehen und das war ein Erbstück von Mutti, die das genauso gut hinbekam. Das brachte dann Vati immer wieder auf den Boden der Realität zurück und der war nun mal mit zwei schicken Weibsen gepflastert.

Als das Essen anfing zu kochen und der Duft sich verbreitete, wollte Vati mal wieder kosten. Ich klopfte ihm mit dem Löffel sanft auf die Finger, denn sonst fand er die Küche ja auch nicht. Nicht das es mich störte, aber Männer mit 2 linken Händen in der Küche, ist nicht gerade Atemberaubend und Naschkatzen erst Recht nicht. Mutti fand es Klasse und unterstütze mich bei meiner Ansicht.

Nach dem Essen und dem anschließenden reinigen der Küche kümmerte ich mich noch um die Wäsche der letzten Tage, die ja noch eingeräumt und neu aufgehängt werden musste. Durch das packen des Koffers, war ja Platz in meinen Schränken. Inzwischen war es Nachmittag geworden und das bedeutete telefonieren mit Andrea.

Wir quasselten hauptsächlich über unsere Kofferinhalte und über Jungens im allgemeinen. Zum Schluss verabredeten wir uns noch für einen kleinen Bummel durch unsere Stadt und einen Besuch des in der Nähe befindlichen Parks.

Eine kleine Umhängetasche mit den wichtigsten hatte ich gegriffen und nach dem ich meine Eltern, von meinen Vorhaben in Kenntnis gesetzt hatte, ging ich los, um mich mit Andrea zu treffen. Sie erwartete mich und gemeinsam zogen wir weiter in Richtung Stadt. Während des Erzählens bummelten wir an Schaufenster vorbei und schlugen den Weg zum Park ein.

Auf einer Bank im Park, nahmen wir Platz und streckten wir unsere Füße weit von uns, dabei genossen wir die Sonne, die es an diesem Tag sehr gut mit uns meinte. Wir träumten beide vor uns hin und bemerkten die 2 Schatten nicht, die plötzlich vor uns standen...

So richtig begriffen wir beide erst, wer diesen Schatten verursachte, als wir angesprochen wurden. Nicole und David hatten uns erkannt und nachdem sie uns gefolgt waren, setzten sie sich zu uns. Nach der Begrüßung erzählten wir über die bevorstehende Reise. Die beiden luden uns ein, zum Eis essen, in einem gut besuchten Eiscafe, in der Nähe.

Wir setzten uns in diesem Eiscafe an einem gerade frei gewordenen Tisch und bestellten.
Meine Cousine schaute ihren David immer verliebt an und wir beide, Andrea und ich musterten mal wieder Jungen, an den benachbarten Tischen. So richtig gefiel uns eigentlich keiner, lag es daran, das wir immer verglichen mit unseren beiden Ex?
Andrea und ich besuchten noch kurz die Toilette. Dabei hatten wir unsere Taschen über den Stuhl hängen lassen, weil wir mit unseren Gedanken, mal wieder woanders waren.
Das bedeutete, keine Korrektur des Make-ups.

Das Eis schmeckte, wie immer köstlich und nach dem bezahlen von David, wünschten wir beide, den Verliebten noch einen schönen Tag und brachen auf. Nicole erzählte noch etwas vom Anruf heute Abend und dann waren wir unterwegs nach Hause.

Bedingt durch die Sonne musste ich niesen und suchte in meiner kleinen Umhängetasche mein Taschentuch. Statt des Taschentuchs fand ich einen Brief und nach dem betrachten, stellte ich fest, das er von Michael war. Andrea, war inzwischen neugierig geworden und als ich ihr sagte, guck mal in deine Tasche, ob du auch einen Brief findest, fingerte sie auch einen Brief von Bernd heraus.

Zuerst schimpfte ich auf meine Cousine und David und bezeichnete beide als Gangster, weil dieses Treffen kein Zufall war und dann über mich selbst, das ich die Tasche vergessen hatte. Wir beide, drehten unsere Briefe hin und her, beschlossen aber, sie nicht zu öffnen, trotz der immer größer werdenden Neugier.

Was wollten sie überhaupt noch von uns, nach so langer Zeit?
Was konnten uns die beiden noch mitteilen ?
Hatten Sie keine Traute mehr uns anzurufen ?

Andrea hatte die gleichen Gedanken und als wir auf dem Rückweg, durch die Stadt eine Bank fanden, hielt ich es nicht mehr aus, mein kribbeln im Bauch sagte, Klaudia öffne den Brief! Wir setzten uns beide hin und holten unsere Briefe heraus. Mit etwas zitternden Händen wurde das Couvert des Briefes geöffnet. Ich las:

Hallo Klaudia

Es tut mir wahnsinnig leid, das ich nicht den Mumm habe, dir diesen Brief persönlich zu geben. Ich habe dich nie vergessen und einige schlaflose Nächte verbracht, als du mir damals den Brief übergeben hast.

Viele Diskussionen in meiner Familie und im Freundeskreis habe ich über mich ergehen lassen, die nicht immer leicht für mich waren.

Als damals der Anruf, in unserer Firma kam, wegen des Corsas, war meine Entscheidung bereits gefallen, dich unbedingt wieder zu sehen.

Du bist noch hübscher geworden und ich bitte dich ganz herzlich darum : "Verzeih mir, ich liebe dich noch immer und möchte dich ein ganzes Leben lang begleiten."

Natürlich weiß ich, das wir beide Fehler gemacht haben, die aber korrigierbar sind und aus diesem Grunde werde ich versuchen, deine Nähe zu erreichen, damit du mir eine Antwort geben kannst.

Dein dich liebender Michael

Andrea hatte den gleichen Inhalt gerade gelesen und wir sprachen darüber. Das Kribbeln hatte sich wieder verstärkt und unsere Hormonhaushalte spielten verrückt. Wir philosophierten über das Leben im allgemeinen und über die Liebe im Besonderen. Das Ergebnis war eigentlich immer gleich, das wir nicht so richtig wussten, was mir machen sollten.

Einerseits hatten wir es jetzt schriftlich, das uns die beiden lieben, andererseits haben die beiden ganz schön lange gebraucht um das zu erkennen. Das Einzigste was für die Zwei sprach, das sie ihre Familien informiert hatten, was sie wollten und damit ein gewisses Bekenntnis zu uns bereits geleistet hatten. Das war den beiden hoch anzurechnen.

Auf dem restlichen Weg nach Hause, brachte ich es auf den Punkt, als ich zu Andrea sagte, mit Muttis kann man über solche komplizierten Gefühle sprechen. Ein gutes Gespräch zwischen Mutter und Tochter und der sich daraus ergebenen Lebenserfahrung, würde für uns bestimmt eine Hilfe sein.

Wir trennten uns kurze Zeit später und ich erinnerte Andrea noch an die Abholzeit für den nächsten Morgen. Auf dem Weg nach Hause meldete mein Handy eine SMS. Beim nachschauen, sah ich, das sie von Michael war und beschloss, sie erst nach dem Gespräch mit Mutti zu lesen.

Zu Hause angekommen war Mutti überrascht, als ich sie fragte, ob sie für mich Zeit hatte. Vatis Kommentar mit "Weibergeheimnisse" kommentierte ich dieses Mal nicht.
Mutti folgte mir auf mein Zimmer und ich reichte ihr den Brief. Sie las ihn sehr aufmerksam durch und stellte mir ein paar Fragen, die ich versuchte, so ehrlich zu beantworten, wie es ging.

Natürlich hatte sie einen Ratschlag für mich und der war eigentlich so, wie ich es erwartet hatte. Mutti war dafür, das Michael eine 2. Chance verdient hatte, wenn dieser Brief ehrlich gemeint war. Nach der Umarmung und dem Küsschen war meine Welt wieder in Ordnung und als die Frage nach der Vorstellung des "Schwiegersohnes" kam, blitzte mal wieder mein sinnliches Lächeln hervor.

Mutti hatte gerade mein Zimmer verlassen, als mir wieder die SMS einfiel und nach dem entleeren der kleinen Handtasche hatte ich das, was ich suchte, mein Handy. Mist...
Akku alle und Ladekabel im Koffer...Was mache ich nun...schwirrte in meinem Kopf herum. Vorsichtig öffnete ich den Koffer und fand mein Ladekabel ganz oben.
Warum fingen nun meine Hände an zu zittern ? Es ist doch nur eine SMS...
Blödes Touchhandy, auch noch im Menü verrutscht. Endlich hatte ich den Eingang der SMS offen und da stand:

Hallo Klaudia,
hoffe du hast meinen Brief erhalten. Habe Urlaub. Ich liebe Dich und Vermisse Dich !!!
Michael

Er scheint es Ernst zu meinen, waren meine ersten Gedanken, nur mit dem Urlaub kam ich nicht klar. Was sollte, das nun wieder? Er wusste doch, das ich morgen Abend in Passau an Bord des Schiffes gehe und meine Reise antrete. Michael wird doch nicht...

In diesem Moment klopfte Mutti und nach meinem "Herein", betrat sie mein Zimmer. "Mutti kannst du dir vorstellen, das Michael eventuell die Reise noch kurzfristig gebucht hat ?" Fragte ich sie. "An seiner Stelle hätte ich es gemacht", war die Antwort von ihr.

Ich zeigte ihr die SMS und danach war sie fest überzeugt, das es ein baldiges Wiedersehen gibt, zwischen uns. Eigentlich wollte Mutti ja, das ich ihr etwas helfe beim Abendessen, was ich auch sofort zusagte und ihr folgte. Während der Zubereitung des Essens, hörte ich mir an, wie sie geantwortet hätte. Natürlich ging das Gespräch weiter und als Mutti zu mir sagte, das wohl dieses Mal die Kondompackung nicht ungebraucht zurückkommt, wurde ich knallrot im Gesicht und sehr verlegen.

Nach dem Essen wurde die Küche wieder blitzblank gemacht und wenig später, antwortete ich mit einem geladenen Handy auf die SMS. Ich schrieb :

Hallo Michael,

danke für deine SMS und den Brief, die mich sehr überrascht haben. Wenn du es ehrlich meinst, werden wir einen Neuanfang probieren.
Klaudia


Natürlich war ich jetzt neugierig geworden, wie sich Andrea entschieden hatte und griff zum Telefon. Sie erzählte mir, das sie die gleiche Entscheidung getroffen hatte, nachdem sie lange mit ihrer Mutti und Schwester geredet hatte. Auch sie konnte sich nicht vorstellen, wie ein Treffen oder Aufsuchen der Nähe zu uns erfolgen sollte. Nach dem Gespräch mit ihr, war ich genauso schlau wie vorher, nur mit meinen Gedanken wieder bei den Schmetterlingen, die in meinem Bauch herum flogen.

Als das Telefon bimmelte hatte ich Nicole an der Strippe. Das erste was ich machte, war, das ich sie zusammenstauchte, nicht weil sie mir den Brief gegeben hatte, sondern weil sie nichts gesagt hatte. Leider wusste sie auch nicht mehr, außer, das David dafür gesorgt hatte, das Bernd und Michael Urlaub hatten. Ich beendete das Gespräch mit der Andeutung, das ich ihr morgen die Ohren lang ziehe oder zu mindestens mal kneife mit meinen schönen Fingernägeln, im spaßigen Ton.

Langsam wurde es Zeit, meine Sachen für morgen herauszusuchen. Ich entschied mich für ein Sommerkleid, das recht eng anlag und meine Figur betonte und eine dazu passende Strickjacke, da es morgens noch recht kühl war und eine Strumpfhose.

Es blieb nur noch das lästige Haare entfernen übrig im Bad. Als ich mich damit beschäftigte, hatte meine Laune ein "Hoch" erreicht und ich sang, wie ein krächzender Vogel, mit meiner Stimme. Mutti öffnete vorsichtshalber kurz die Tür, um zu gucken , ob mir was passiert war.

Nachdem abtrocknen und anziehen der Nachtwäsche, verabschiedete ich mich ins Bett.
Vorher erinnerte ich meinen Vati daran, das er pünktlich fertig sein soll, wenn er nicht bis Passau fahren wollte, was natürlich bei Mutti ein "Schmunzeln" hinterließ.

Am nächsten Morgen war es endlich soweit, Klaudia war fertig und Vati brachte meine Reisesachen ins Auto und bewunderte nebenbei mein Aussehen. Seine Bemerkung mit der "Männerpirsch" wollte ich nicht erwidern, trotzdem verstand ich genau, was er meinte. Er war unheimlich stolz auf seine Tochter, die bezaubernd aussah und ihn an Mutti erinnerte, als er sie umgarnte.

Wir fuhren nach Andrea, die sich vor der Tür noch von ihrer Mutti verabschiedete und nach der Begrüßung von ihr, lud mein Vati Andreas Sachen ins Auto. Soviel Ladung hatte sein Auto, wohl das letzte Mal gesehen, als wir in Deutschland mal Urlaub machten. Selbst da, war das Gewicht der Koffer erheblich niedriger.

Wenig später fuhren wir zum Treffpunkt der Fahrt, zum zentralen Busparkplatz unserer Stadt, wo einige Mädchen bereits da waren. Wir waren nicht die letzten und nach dem ausladen und einladen des Gepäcks, verabschiedete ich mich von Vati mit Küsschen und Umarmung. Dabei hauchte ich ihn ins Ohr, das er der "Beste Vati" ist.

Als unsere Clique und die Freunde zusammen waren, stiegen wir ein und der Bus fuhr los. Ich setzte mich neben Andrea und wir winkten meinen Vati noch lange hinterher.
Es war kein Michael und Bernd aufgetaucht, hatte Mutti doch Unrecht?
Nicole und David saßen hinter uns und sagten nichts und himmelten sich nur an.

Auf dem Weg nach Passau, hielt der Bus noch 2x an für die sogenannten "Pinkel –und Raucherpausen". Andrea und ich nutzten sie immer dazu, um auf Toilette zu gehen. Wir genossen natürlich die Blicke, die uns Männer und Teens zuwarfen, wenn sie uns begutachteten oder beobachteten. So etwas spürt ein Mädchen und genießt es von Herzen.

Als wir am späten Nachmittag Passau erreichten, fuhr unser Kleinbus direkt zur Landungsbrücke unseres Schiffes. Eine Reiseführerin kümmerte sich um unser Gepäck und die Matrosen brachten es auf das Schiff. Für uns war Freizeit angesagt und diese 1 ½ Stunden nutzten Andrea und ich für einen Bummel in der Stadt. In einem Eiscafe machten wir Pause, nachdem das Kopfsteinpflaster der Altstadt seinen Tribut von unseren Füßen forderte.

Die Sonne schien und wir hatten Urlaub...

Nach der Bestellung nahmen Monika und Patrik an unserem Tisch platz. Sie hatten noch etwas eingekauft und wir philosophierten über unsere Reise. Nach dem bezahlen der Rechnung bummelten wir am Ufer der Donau zurück zum Schiff.



Das war es erst Mal für heute ....Ich wünsche ruhige und besinnliche Festtage. Möge jeder von Euch Zeit für seine Träume haben...Katrin
9. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von drachenwind am 18.12.12 11:53

Gleichfalls schöne Feiertage!

Lass deine leser hier nicht so lange warten.
10. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 19.12.12 20:24

Heute kommt der nächste Teil dieser Geschichte....
Viel Spaß beim Lesen dieser ruhigen Teenagergeschichte !

Teil 6 Einschiffung, Überraschungen und Wien

Auf dem Rückweg zum Schiff, sah ich einen Sex Shop, den wir beide noch besuchten. Ich hatte etwas wichtiges Vergessen zu Hause und nachdem wir den Laden betreten und mit der Ladenbimmel ängstliche Kunden verschreckt hatten, sprach ich die Verkäuferin direkt nach meinen Wünschen an. Wenig später hatte ich meinen Hautkleber und Andrea ihren V-String, die eingetütet wurden. Beim Bezahlen wurden wir zwar gemustert, aber es war uns egal, denn inzwischen mussten wir uns fast schon beeilen, um rechtzeitig auf dem Schiff zu sein.

Mit dem obligatorischen schwarzen, undurchsichtigen Beutel in der Hand, verließen wir den Shop und spürten die überraschten Blicke, die uns beide folgten.

Wir erreichten die Anlegestelle des Schiffes genau 5 Minuten vor dem Termin der Einschiffung. Unsere Reisebegleiterin war sichtlich erfreut uns beide zu sehen, denn alle Anderen von uns waren bereits da. Die Bemerkungen unserer Clique und besonders der Jungen haben wir absichtlich überhört, wegen des Erscheinens in letzter Minute.

Über die Gangway ging es auf das Schiff, das die nächsten 18 Tage unsere Heimat werden sollte. Wir erreichten im Zwischendeck eine Art Rezeption, wo man uns den Willkommens - Drink servierte und jede sich anmelden musste mit der entsprechenden Buchungsbestätigung und dem Pass. Voller Stolz legte ich meinen Pass hin, der ja mit meinem weiblichen Vornamen, neu war. Nach dem Ausfüllen der entsprechenden Papiere hatte ich einige Minuten später den Schlüssel für unsere Kabine in der Hand, die ich mit Andrea teilte.

Nachdem alle Mitglieder unserer Reisegruppe ihre Schlüssel hatten, wurde mit dem Drink auf einen "schönen Urlaub" angestoßen. Kurz danach erhielten wir eine Einweisung über das Schiff und bekamen einen Plan des Schiffes ausgehändigt inklusive aller Sicherheitsregeln und Maßnahmen im Notfall. Etwas später waren wir beide auf dem Weg in unsere Kabine und dazu mussten wir ins Oberdeck. Nach dem öffnen der Kabinentür, waren wir sichtlich überrascht.

Es war genug Platz für uns beide vorhanden, in der komfortablen 2 Zimmer Kabine, die durch einen Vorhang den Raum in Zwei Zimmer teilte. Wenigstens hatte Sophie hier nicht gespart und sich nach Beratung für die komfortablen Doppelzimmer entschieden. Es war bequem eingerichtet und nach der Begutachtung von uns und dem testen des Komforts, wie Probe sitzen und Probe liegen für "sehr gut" befunden. Dabei alberten wir beide etwas ausgelassen herum.

Nachdem wir uns beide über die Verteilung der Schränke geeinigt hatten, wurden die Sachen aus dem Koffer in die Schränke verteilt, genauer gesagt, ordentlich eingeräumt und entsprechend auf dem Bügel gehängt. Mutti wäre bestimmt stolz auf mich gewesen...

Apropos Mutti, ich suchte mein Handy heraus und schrieb erst mal eine SMS nach Hause mit dem Inhalt: Alles Bestens und viel Spaß ohne mich. Nachdem senden wurde es Zeit zum ausprobieren der Duschen im Bad.

Andrea, war gnädig und ließ mir den Vortritt, weil sie noch mit dem ausräumen und sortieren ihrer Wäsche beschäftigt war. Ich wies sie darauf hin, das sie ebenfalls duschen müsste, damit wir das gekaufte Zeug aus dem Sex Shop anwenden konnten, denn als ich bemerkte, sonst müsste sie mit "Mini Cups" die Reise bestreiten, konnte ich gar nicht so schnell flüchten um ihrem Badehandtuch auszuweichen.

Nach dem ausziehen duschte ich kurz, dazu benutzte ich die Duschhaube um meine Frisur zu schützen. Nach dem abtrocknen, hatte Andrea ihren "Auftritt". Sie studierte die Bedienungsanleitung für den Hautkleber und wenig später war meine Haut mit den Silikonbrüsten eine Einheit. Bei meiner M****hose verzichtete ich auf den Kleber und zog die Unterwäsche an. Ich wählte einen BH und einen Slip in Rot, bestehend aus viel Spitze und vorgeformten Cups, beim BH. Als Strümpfe wählte ich "verruchte, gemusterte" Halterlose mit viel Spitze am Rand.

Andrea war in der Zwischenzeit fertig geworden und jetzt war ich dran mit dem auftragen des Hautklebers bei ihr. Nach dem festkleben ihrer Silikonbrüste entfernte ich an dem V-String die lästigen Bänder und klebte den String fest, bei ihr, der sie optisch zum Mädchen machte. Andrea ließ es geschehen und schaute danach fasziniert nach unten, auf ihr "neues " Geschlechtsteil. Es war eine neue Erfahrung für sie, eine Art Probe für die spätere Zukunft. Meine Bemerkung über "Stehpinkeln" brachte mir einen Klaps auf den Hintern ein.

Als Andrea das Bad verließ, um sich Unterwäsche anzuziehen, musste ich lachen, nicht weil sie immer noch vorsichtig ging und Angst hatte, etwas zu verlieren, sondern weil sie sich ein Badehandtuch als Wickelrock umgebunden hatte und dadurch ihre Schrittweite auf Humpelrockniveau senkte. Einfach war es nicht, ein Mädchen zu sein, bemerkte ich zu ihr und der Blick, den sie mir zuwarf, löste das nächste lachen aus.

Für das Abendessen hatte ich ein rotes Cocktailkleid gewählt mit durchsichtigen Ärmeln und viel Spitze im Dekolletebereich. Nach dem anlegen des Schmucks, ich wählte Ohrhänger mit vielen Strasssteinchen als Wasserfall gearbeitet und dem passenden Collier mit passendem Armband ging ich ins Bad, um etwas Make-up zu machen und meine Haare in Form zu bringen, dazu nutzte ich einen kleinen Lockenstab, den ich mir von Mutti geborgt hatte.

Andrea hatte ein ähnliches Kleid in schwarz gewählt und im Bad half ich ihr bei der Frisur etwas. Make-up musste sie allein machen, denn ich war bereits bei meiner kleinen Handtasche um etwas umzusortieren und Puder, Lippenstift und Spiegel hinein zu legen.
Andrea erschien wenig später und in punkto Schönheit, waren wir in unseren Augen, konkurrenzlos. Es fehlten nur noch die Pumps für unseren ersten richtigen Auftritt beim Essen.

Nach dem letzten Blick in den Spiegel und den umhängen unserer kleinen Handtaschen,
zogen wir beide los in Richtung des Speisesalons. Hier wurden wir eingewiesen und nahmen an unserem reservierten Tisch, der für 4 Personen eingedeckt war, Platz. Nach der Bestellung der Getränke schauten wir uns beide um. Die Gäste des Schiffes waren meistens weitaus älter wie wir. Das konnte ja heiter werden, dachten wir beide.

Plötzlich standen unsere "beiden" an unserem Tisch und fragten, ob hier noch Platz war.
Andrea guckte genauso blöd, wie ich und nachdem wir kein Wort herausgebracht hatten, nickten wir beide nur, denn irgendwie fragte mein Gehirn, wie sie das geschafft hatten, ohne eine Begegnung vorher und dann noch an unserem reservierten Platz?

Die beiden machten uns Komplimente über unser Aussehen und brachen damit das "Eis".
Michael erzählte, das er die Reise schon am nächsten Tag, nach der Reparatur des Corsas bei Sophie gebucht hatte und als Bedingung für die Buchung, den Anschluss, ab Passau an die Clique. Sophie hatte es mit viel Mühe geschafft, das noch zu organisieren.

Ich musste mal mit Sophie ein ernstes Wort wechseln, wegen der Geheimniskrämerei, dachte ich bei mir...

Wir beide hingen mit den Blicken, wie verliebte "Hühner" an den Lippen von Michael und Bernd. Aus diesem Grunde tauschten wir die Plätze und setzten uns neben unseren Partner. Der Ober, der die Getränke brachte schaute etwas verdutzt, servierte aber richtig. Michael nutzte seine Chance und ergriff meine Hand zum streicheln. Ein "kalter Schauer" lief über meinen Rücken und das "Schmetterlingsgefühl" verstärkte sich enorm.

Das Essen wurde auf dem Schiff in Büffetform eingenommen, das heißt Selbstbedienung.
Es wurde langsam Zeit, sich um das Essen zu kümmern und Hand in Hand, glücklich und mit dem Kribbeln im Bauch, zog ich mit Michael los. Andrea und Bernd folgten uns und beim anstehen hörte ich meine Cousine sagen, "wer wohl jetzt auf wem aufpassen sollte?" Ich wählte nur Kostproben der verschiedenen Gerichte. Auf dieser Reise hatte ich nicht vor, zuzunehmen und inzwischen waren ja meine Essensgewohnheiten in die Luft- und Liebediät umgeschlagen.

Während des Abendessens beobachteten uns die beide, wie wir uns als Mädchen benamen und dabei immer noch schick aussahen, ohne Flecke zu machen und mit unseren Fingernägeln klar kamen. Michaels Blicke waren schlimmer als Röntgenstrahlen und nach dem Essen hauchte er mir "meine Traumfrau" ins Ohr. Mein kurzer Blick, in dem schnell herausgesuchten kleinen Spiegel, bestätigte meine Empfindung, ich war rot, wie eine Tomate oder besser gesagt, wie ein kleines Schulmädchen. Da nützte auch das kurze Abpudern nicht so richtig.

Nach dem Abräumen des Tisches beschlossen wir, nach Rücksprache mit den anderen der Clique und deren Freunde, das Sonnendeck zu besuchen und dort etwas zu feiern.
Hand in Hand zogen wir los, Michael und ich, die anderen folgten uns. Wie hatten wirklich Glück und ergatterten 2 Tische, die wir zusammenschoben, denn wir waren ja 12 lebenslustige junge Leute, die etwas erleben wollten. Pärchenweise wurden die Plätze eingenommen und Sekt geholt.

Nach Sophies großer Rede, über die Reise und den organisatorischen Aufwendungen von ihr in letzter Zeit gab es Beifall und zum Schluss wurde angestoßen. Dirk, Sophies neuer Freund, oder besser gesagt, der bisher verheimlichte, stellte sich vor und danach unsere beiden. Jede Vorstellung kostete ein Glas Sekt für jeden. Das Schiff fuhr inzwischen auf der Donau und der Mond begleitete unsere Fahrt in den Urlaub...

Über die Lautsprecheranlage des Sonnendecks lief inzwischen Musik zum tanzen und zur Unterhaltung. Es dauerte auch nicht lange, bis sich Monika und Patrik "opferten" und anfingen zu tanzen. Das war der Anfang oder Anlass, den beiden zu folgen und das "darf ich bitten" in meinen Ohren klang wie die romantische Musik, die gerade lief. Ich fühlte mich wie im 7. Himmel, als mich Michael in die Arme nahm und mit mir tanzte. Lag es am Mond oder an meinem Hormonhaushalt, jedenfalls flüsterte ich ihm ins Ohr, das ich ihn liebe und sehr vermisst hatte.

Am späten Abend war dann die erste gelungene Fete an Bord zu Ende und wir gingen zurück in unsere Kabinen. Unsere Geliebten begleiteten uns und wohnten auch noch neben uns. Bevor wir in unsere Kabine gingen fragte ich Michael noch, ob er nicht etwas vergessen hatte? Was dann folgte war ein Kuss, den ich so schnell nicht wieder vergaß, wegen der Dauer und der Süße, des Geschmacks. Mit einem leichten Klaps auf meinen wohlgeformten Po, wegen vorlauten Benehmens, ging ich mit Andrea in unsere Kabine.

Währens des Ausziehens und dem Badbesuch, wegen des Abschminkens und bettfertig machen, erzählten wir über unser Erlebtes, Sehnsüchte und Träume. Andrea hatte plötzlich die Idee mit Michael die Kabine zu tauschen. Nach meinem Spruch, das sie ganz schön ran geht, erntete ich einen Blick, den ich zwar verstehen konnte, aber nach meiner Erinnerung, das uns beiden einiges fehlte zum richtigen Mädchen, hatte sie verstanden, was ich ihr sagte.

Wobei ich dieses Thema, nicht ganz abhakte und noch ein bis zwei Tage ins Land gehen lassen wollte und einfach nur die Entwicklung abwarten wollte, denn im Moment waren wir beide hoffnungslos verliebt und sahen alles durch den Schleier der Liebe, in rosarot.
Das teilte ich auch Andrea, so mit, als wir beide in unser Doppelbett stiegen und leicht umarmt einschliefen, weil ich sie tröstete, wie eine echte "Schwester."

Am nächsten Morgen wurde ich als erste wach und machte mich im Bad fertig. Nachdem anziehen der Unterwäsche, öffnete ich den Vorhang vom Fenster etwas und ließ die Sonne in Andreas Gesicht blinzeln. Sie wurde dadurch wach und als ich die Decke wegzog, musste sie wohl oder übel aufstehen. Sie huschte ins Bad und ich suchte meine Sachen für den Tag heraus. Ein Sommerkleid mit bunten Blumen war meine Wahl und nach dem anziehen der Strumpfhose kämmte ich meine Haare durch und band sie zum Pferdeschwanz zusammen.

Andrea kam lächelnd aus dem Bad und ich ging hinein, um noch ein wenig Make-up zu machen. Dann hieß es warten auf Andrea, die das noch tun musste. Nach unseren Schuhe anziehen, wir wählten beide Sandaletten mit vielen kleinen Bändern bis zum Knöchel und einer Absatzhöhe von 6 cm, zogen wir beide los zum frühstücken.

Michael und Bernd waren bereits anwesend und warteten geduldig auf uns beide. Wir begrüßten uns mit Küsschen und wurden anschließend bedient von den beiden. Sie lasen beide mehr oder minder unsere Wünsche von den Augen ab und gaben sich echt Mühe, uns zu verwöhnen. Wobei das natürlich nicht allzu schwer war, denn am morgen, waren wir beide keine großen Esser.

Wir genossen unsere Lage aber trotzdem und fanden es schön und prickelnd, denn bis gestern nachmittag, wussten wir ja noch nicht einmal richtig, wie diese Nähe, aussehen würde, die uns im Brief angekündigt war. Während des Essens der beiden wurden wir wieder gemustert und als ich Michael fragte, ob ihm das gefiel, was er sah, antwortete er natürlich mit ja und das er diesen Anblick lange vermisst hatte und nur in seiner Phantasie, diese Bilder hatte, die jetzt real waren. Dafür erhielt er von mir ein Küsschen.
Während des Küsschens bekam ich das klicken des Auslösers von Nicole `s Fotoapparat
nicht mit, die uns anschließend begrüßte mit ihrem David.

Inzwischen waren bereits alle der erweiterten Clique da und frühstückten. Da wir das essen bereits hinter uns hatten, schlug ich vor, die frische Luft auf dem Sonnendeck zu genießen. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Das Schiff bereite sich gerade vor in Wien anzulegen. Es war eine hektische, aber verhältnismäßig leise Betriebsamkeit der Crew zu spüren.

Wir vier genossen die Sonnenstrahlen und die schützenden Arme unserer Geliebten, in denen wir beide uns etwas ankuschelten. Andrea und ich träumten mit offenen Augen und waren glücklich. Michael und Bernd erging es wohl ähnlich, denn sie säuselten uns Worte in die Ohren, die unseren Eindruck massiv verstärkten. Eigentlich fehlte mir nur noch sein zärtlicher Kuss, zum richtigen Wohlbefinden und darum drehte ich mein Gesicht so zu ihm hin, das er begreifen musste, was ich wollte.

Es war der richtige Moment, so das sich unsere Münder berührten und ich meinen zärtlichen Kuss bekam, auf den ich so lange warten musste, seit gestern abend, oder war es heute früh? Meine Zeitrechnung war mir in diesem Fall völlig abhanden gekommen. Während des Kusses hielt er mich sanft in den Armen und fing sanft an mich zu streicheln. Er erwischte bei mir Stellen, die mich an den Rande des Wahnsinns trieben und wenn ich ein richtiges Mädchen gewesen wäre, dann hätte sich im Schritt eine bestimmte Feuchte breit gemacht.

Ein Pärchen nach den anderen folgte uns auf den Sonnendeck und Juliane hielt eine Rede oder Einweisung für den heutigen Tag, der von unseren Ausflugszielen geprägt war. Unsere Clique hatte sich für die Wiener Hofburg, den Stephansdom und zu guter Letzt den Prater entschieden. Bei den ersten beiden Zielen wollten wir nur etwas verweilen, damit wir für den Prater genug Zeit hatten.

Wir verließen alle das Sonnendeck und gingen zurück in unsere Kabinen. Es war Toilette und Handtasche packen angesagt. Andrea war bereits fertig, als ich nochmals den letzten Blick vor dem Spiegel warf und mit ihr zusammen die Kabine verließ. In der Handtasche, hatten wir unsere gebuchten Eintrittskarten und damit ging es Richtung Kleinbus, über die Gangway, wo unsere Reiseführerin bereits das Schild mit der Fahne von Austria gehoben hatte.

Wir Weiber quasselten bereits aufgeregt und unsere männlichen Begleiter hielten einen kleinen Abstand von der Horde, junger Weiber, als ob sie nicht dazu gehören. Erst am Bus, vereinigten wir uns wieder und beim einsteigen spürte ich Michael hinter mir, der mal wieder fasziniert mir zusah, wie ich mit meinen Schuhen klapperte und meinen Platz einnahm. Nachdem alle Leute, im Bus waren, mit uns hatten noch 8 ältere Pärchen diesen Ausflug gebucht, ging es los.

Mit dem typischen Wiener Dialekt erzählte unsere Reiseführerin, etwas über ihre sehenswerte Stadt und wies uns nebenbei in die Österreichische Mentalität ein. Die bestand unter anderen aus den Cafe` s, den Heurigen und der Gemütlichkeit, gepaart mit der lustigen Sprache. Als sie auf die berühmten Fiaker zu sprechen kam, fiel mir auf, das wir so etwas gar nicht dabei hatten.

Der Bus parkte an der Hofburg und es ging kurz danach los mit unserem ersten Ziel zu erkunden. Hand in Hand zogen wir mit unseren Partnern der Reiseführerin hinterher. Kam es mir nur so vor, oder hatten wir eine Vorbildfunktion für unsere mitgereisten
"Oldies?" Die waren zwar mit allen Schnick Schnack ausgerüstet, wie Videokamera usw. fassten sich aber auch an.

Die Führung durch die Hofburg war sehr interessant und für uns Mädchen natürlich besonders die Ausstellung um die ehemalige Kaiserin Elisabeth. Das war schon faszinierend, welchen Aufwand Sissi für die Schönheit betrieb und durch enge Korsetts
Idealmaße erreichte. Ich zwickte Andrea kurz und wir beide dachten an unseren Schneiderinnenbesuch für das Brautjungfernkleid.

Nebenbei fragte ich Michael, wie er bei mir ein Korsett finden würde. Seine Antwort hatte ich fast erwartet, weil er verliebt war, das es notfalls auch ohne gehen würde, aber die Figur, die man damit besser formen konnte, fand er als Vorstellung nicht schlecht. Das will etwas heißen für einen Jungen, der sonst nur Schrauben und KfZ Ersatzteile kannte.

Unsere Reiseführerin hatte noch eine ½ Stunde Freizeit eingeplant und aus diesem Grunde erklommen Andrea, Bernd, Michael und ich einen Fiaker zur kurzen Ausfahrt.
Der Kutscher fuhr mit uns eine Runde um die Hofburg und es machte riesigen Spaß. In meinen Gedanken, dachte ich daran, mal mit so etwas im weißen Brautkleid zur Hochzeit zu fahren...

Michael hatte wohl meine Gedanken erraten und lächelte, als er mich so sah. Andrea hatte wohl die gleichen Gedanken, soweit kannte ich sie inzwischen, denn sie hatte wieder diesen Seeligen Blick, den sie immer hatte, wenn sie glücklich war oder etwas gut geklappt hatte.

So schnell wie diese Runde begonnen hatte, war sie leider wieder zu Ende. Beim Aussteigen, wurden Fotos gemacht von uns, sogar von unseren "Oldies." Ich kletterte mit Michaels Hilfe aus der Kutsche und ließ mich in seine Arme fallen. Er genoss es sichtlich und umarmte mich dafür, als er meine Nähe spürte.

Unsere Reiseführerin erschien mit ihrem Pappschild und das bedeutete, es geht nach dem sammeln aller Mitglieder der Reisegruppe, weiter mit dem Bus und zum Stephansdom.

Michael erkundigte sich bei den "Fotografen" nach den Bildern und erhielt die Zusage für eine Kopie der Bilder.

Nach der Fahrt mit unseren Kleinbus erreichten wir den Dom, der zu den Wahrzeichen der Stadt Wien zählte, übrigens nennen die Einheimischen diese Kirche "Steffl.".

Während der Führung machten wir einige Fotos und hatten teilweise Probleme unserer Reiseführerin zu folgen, denn hier war es sehr voll, kein Wunder, bei diesem imposanten Bauwerk, mit einer Turmhöhe von 136,44 m und einer Fläche von über 3666 qm. Unsere Reiseleiterin erzählte, das der Dom ein Sinnbild der Einheit Österreichs ist, weil sich alle Bundesländer von Österreich, nach dem Krieg an dem Wideraufbau beteiligt hatten. Dieses Bauwerk war schon gigantisch und wenn man bedenkt, das 1340 hier der erste Teil errichtet wurde, dann muss man Hochachtung für die Erbauer haben, besonders wenn man bedenkt, wie lange heute bei uns, ein Autobahnkilometer hält.

Nach diesem Besuch und den vielen Fotos, vor dem Dom war wenig später "Hollyday" angesagt. Das bedeutete, das unsere Reiseleiterin den Haufen zusammensammelte und mit uns zum Prater fuhr. Wir hatten hier 4 Stunden Freizeit, die wir individuell nutzen konnten. Unsere "Oldies" stichelten etwas wegen des großen und imposanten Riesenrades. Natürlich hatte die "Jugend" eine große Klappe, zu mindestens so lange, bis wir vor dem Riesenrad standen.

Mit wackligen Beinen betrat ich und die anderen Mädchen die Gondeln des Monsters. So nah rückte ich Michael noch nie auf die "Pelle" und war glücklich, als er seinen Arm um mich legte und dabei hatte sich das Ding noch nicht einmal gedreht. Die beiden älteren Familien schmunzelten nur, als sie uns so sahen. Die Fotos, die hier gemacht worden, waren später auf dem Schiff eine tolle Belustigung, auch für uns, nur im Moment nicht.
Als sich das Riesenrad richtig in Bewegung setzte, glaubte ich, mein inzwischen kleiner gewordenes Herz, bleibt stehen, was natürlich völliger Quatsch ist, aber so fühlte ich mich und hatte eine Blässe im Gesicht, das jeden Theaterkosmetiker überrascht hätte.

Andrea, Nicole und Juliane ging es auch nicht besser und selbst Christian schaute nicht mal mehr aus dem Fenster der Gondeln. Unsere beiden Herren der "Oldies" machten Fotos, als die Gondel genau oben war und später, auf dem Schiff, wusste ich dann auch, wie Wien aus dieser Höhe aussieht. Michael und Bernd konnten diese Aussicht auch nicht genießen, denn ihre beiden Weibsen hingen an ihnen fest, wie die Kletten.

Nach diesem Erlebnis, war ich geheilt von dem Abenteuer Riesenrad und das einzigste, woran ich mich hier gern erinnerte, war die Nähe und der Halt von Michael, der mich beschützt hatte und eine gewisse Ruhe ausstrahlte.

Beim Bummeln durch den Park fanden wir dann eine schöne kleine Gaststätte, die zum verweilen einlud und den berühmten "Heurigen" anbot. Wir setzten uns alle gemeinsam in bequeme Korbstühle und holten unsere älteren Begleiter mit an die Tische. Es wurde eine lustige Runde, denn selbst die "Oldies" tauten langsam auf und erzählten Späße aus ihrer Jugendzeit. Sie ließen auch manchmal Kommentare los, die zur Erheiterung beitrugen und manchmal etwas Röte in unsere Gesichter zauberte.

Es dauerte nicht lange und wir hatten mit allen das "Du" und auf gute Freundschaft getrunken. Natürlich nur mit kleinen Schlucken, denn saufen war eher out. Als ich mit Andrea beschloss, die Toilette aufzusuchen, ist es dann passiert...

Ein falscher Tritt, auf dem Boden, ließ mich in Alfreds Arme fallen, der mich auffing und darüber nicht gerade unglücklich war. Seine Frau, war zuerst etwas irritiert, lachte aber anschließend. Da mich Alfred als "gefallenes" Mädchen rettete und damit die nächsten Lacher erntete, rutschte ich auf seinen Schoß und schmuste mit ihm kurz. Michael fand das nicht so gut und innerlich kochte er etwas.

Ich entschuldigte mich bei Marianne, die mir sofort verzieh und sich an ihre eigene Tochter erinnert fühlte, die ich wohl etwas ähnlich sah. Dafür scherzte ich gleich mit den beiden und nannte sie Mami und Papi. Trotzdem musste ich den Schoß von Alfred verlassen und meinen Weg zur Erleichterung antreten, denn Andrea wurde ungeduldig.

Als ich mit Andrea wieder am Tisch war, hatten die beiden Bilder ihrer Tochter herausgeholt und es stimmte wirklich, es gab eine Ähnlichkeit zwischen ihr und mir.
Ich musste meinen Vati direkt mal fragen, ob er eine uneheliche Tochter herum zu laufen hatte, was ich nicht glaubte, aber fragen und ihn aus der männlichen Reserve locken, machte mir als Tochter Spaß.

Natürlich setzte ich mich wieder auf meinen Platz neben Michael und streichelte zärtlich seine Hand und gab ihm einen Kuss. Als er seinen Arm um mich legte, wusste ich, er hatte seine kurze Eifersuchtsphase überstanden. Nach dem nächsten Glas von dem süffigen "Heurigen" war es Zeit die Rechnung zu begleichen und durch den Park zurück zu laufen, um pünktlich am Bus zu sein.

Wir brachen natürlich alle zusammen auf, hakten uns alle zusammen ein, so das immer 2 junge Paare und ein "Oldie" Paar zusammen waren. Auf dem Weg sangen wir... Lieder. Keine schmutzigen, sondern Lieder, die etwas mit Wein zu tun hatten. Zwischendurch wurde Stop gemacht und die Freunde und Männer mussten das nächste Lied anstimmen. Wir erreichten den Bus, frohgelaunt und mit viel Aufsehen, denn selbst die "Einheimischen" drehten sich um und sangen teilweise mit.

Pünktlich zur Abfahrtszeit erreichten wir unseren Kleinbus und unsere etwas verwirrte Reiseführerin, die eine so fröhliche Meute, wohl bisher noch nicht erlebt hatte, wie uns. In dieser Meute war es egal, wie alt der Einzelne war. Nach dem Einsteigen und der Fahrt zum Schiff hielt unsere Stimmung und Laune an, denn unsere älteren Herrschaften waren natürlich bei diesem Liedgut im Vorteil, was aber überhaupt nicht störte.

Pärchenweise betraten wir das Schiff und gingen auf unsere Kabinen. Auf dem Tisch des Wohnraumes lag für uns eine Einladung zum Kapitänsdinner. Bis dahin war noch 1 Stunde Zeit und das ist für ein Mädchen nicht gerade viel. Andrea hatte ich den Vortritt im Bad gelassen um eine SMS nach Hause zu schreiben. Natürlich schrieb ich meinen Eltern, das der "Schwiegersohn" hier an Bord war.

Als sich Andrea abtrocknete, huschte ich unter die Dusche und genoss das prickelnde Wasser auf meiner Haut. Kurze zeit später hatte ich mich abgetrocknet und weiße Unterwäsche angezogen. Die halterlosen Strümpfe zog ich gleich an und dann hieß es Make-up zu machen und fertig anziehen. Das Abendkleid, aus Satin mit viel Spitze in Weiß, erinnerte mich etwas an die Fiakerfahrt. Etwas Schmuck angelegt mit den schönen Swarowski Steinen, die immer wie kleine Diamanten glänzten und mein Outfit konnte sich sehen lassen.

Jetzt war nur noch Frisur und Schuhe anziehen dran und nach dem umhängen der kleinen Handtasche war ich fertig und packte vorsichtshalber die Einladung ein. Andrea und ich gingen los Richtung Essenssalon, wo ich sehr überrascht war, von dem Outfit unserer beiden, denn sie hatten Anzug an und Krawatte um und warteten auf uns am Eingang. Meine Bemerkung " alles klar zur Hochzeit..." machte die beiden verlegen.

Michael nahm meine Hand und führte mich an den eingedeckten Tisch des Kapitäns, zwischendurch säuselte er was, von dem "gefallenen" Mädchen, bevor uns der Kapitän mit Handkuss und Michael mit Handschlag begrüßte. Die Plätze am Tisch waren mit Namensschildern gekennzeichnet und so saßen Andrea und Bernd links vom Kapitän und Michael und ich rechts.

Michael schob höflich den Stuhl heran, als ich mich setzte und irgendwie war mir die Nähe des Kapitäns, der die anderen begrüßte, unheimlich. Lieber hätte ich einen Platz mitten in der Clique gehabt. Nach dem "Prosit" des Kapitäns auf einen schönen Urlaub,
wurden wir bedient mit den Speisen aus dem Land des beheimateten Schiffes, Bulgarien.

Es schmeckte sehr köstlich und während des Small Talks mit dem Kapitän, fragte er plötzlich, ob noch eine "Trauung" ansteht, wegen unseres Outfits von Michael und mir. Mir blieben die Bissen beinah im Hals stecken, denn ich wusste ja nicht, wie er auf diese Idee kam. War es ein Spaß der Clique, oder seine eigene Meinung?

Ich versprach ihm darüber mal irgendwann drüber nachzudenken, was er mit einem freundlichen Nicken quittierte. Als er nach unseren ersten Erlebnissen fragte, war natürlich der Prater und unsere musikalische Einlage Thema Nummer Eins. Er konnte sich das gar nicht so richtig vorstellen, das wir solche Stimmungskanonen waren, und nach dem nächsten Glas eines süffigen Rotweines, erzählte er "Seemannsgeschichten."

Als der Tanz anfing im Nachbarsalon, forderte er mich auf und es blieb mir nichts anderes übrig, als mit ihm den Tanzabend zu eröffnen. Zum ersten Mal war ich Gudrun sehr dankbar, für ihr hartes Training. Als Michael mich bei ihm abklatschte, war Andrea, das nächste Opfer. Ich fühlte mich mal wieder "sauwohl" in seinen Armen und fragte ihn aus Spaß, ob er mich wirklich "das ganze Leben " begleiten will. Seine Antwort war ein zärtlicher Kuss, mitten auf der Tanzfläche, den ich genoss und nicht bedachte, wo wir uns befanden.

Der Beifall, der uns erreichte und das Blitzlichtgewitter, registrierte ich nur im Unterbewusstsein. Erst ein kleiner Stubser von Nicole und Sophie brachte mich wieder in die Realität zurück. Mein zufälliger Blick, auf meinen "Pflegevati " Alfred, der mir das V für Victory zeigte, machte mich noch glücklicher.

Nach 5 Runden Tanzen, gingen wir an den Tisch zurück und unterhielten uns mit den anderen. Soviel war sicher, die Tischordnung hatte keiner der Clique beeinflusst, das bekam ich heraus und einige wären gerne an meiner Stelle gewesen. Als gerade Damenwahl war, sagte ich zu Michael "Verzeihung" und ging nach Alfred, den ich mir angelte.

Wenig später hatten Sophie, Andrea und Juliane, die anderen Männer unserer Reiseausflugsgruppe beim Wickel und tanzten mit ihnen. Michael und die anderen wurden von den Damen aufgefordert und Marianne lächelte mir zu. Am späten Abend saßen wir noch an der Bar und sangen leise unsere Lieder über Wein, Weib und Gesang. Das war eine Riesengaudi und wer kein Lied kannte, musste ausscheiden. Marianne, wurde zum Schluss als unsere Liederkönigin gekrönt und wir jungen Hüpfer bildeten das Spalier für die Siegerehrung.

Danach, war ein klasse Abend zu Ende und wir verabschiedeten uns alle voneinander mit Küsschen und gingen zurück in die Kabinen. Natürlich mit dem langen und zärtlichen Kuss unserer Geliebten.

Während es Fertigmachens zur Nacht, redete ich mit Andrea über den Kabinentausch und wir beide wurden uns einig, unter der Bedingung, das die beiden für unsere eventuellen Nachbesserungen, uns die beiden allein lassen. Sie verstand mich erst nicht, dann machte ich ihr begreiflich, das der Hautkleber nicht ewig hält und sie den zwar interessanten Anblick, bestimmt nicht wollte.

Andrea wusste, das ich damit Recht hatte und war damit einverstanden. Nach dem abschminken und dem anziehen meines "Baby Doll" guckte ich noch auf mein Handy,
hatte aber keine Antwort auf meine SMS. Im Bett kuschelten wir uns beide wieder aneinander und wenig später schliefen wir ein, während das Schiff in Wien ablegte und weiter fuhr, das leichte rauschen der Wellen auf der Donau, war das passende Wiegenlied für zwei verliebte Mädchen, die ja eigentlich noch keine "richtigen" waren.

Am nächsten Morgen, als ich erwachte, war Andrea schon im Bad und duschte bereits.
Zuerst wollte ich mich noch einmal umdrehen und eine Runde weiterschlafen. Dann erinnerte ich mich an das Gespräch von gestern abend mit Andrea, über den Kabinentausch. Auf diesem Schiff gab es ja auch Telefone und da blitzte ein Gedanke in mir auf, unsere beiden mal aus den federn zu holen und unsere Bedingungen zu verhandeln.

Gesagt, getan und nach etwas warten, hatte ich meinen "Liebling" an der Strippe und machte den Vorschlag des Kabinentausches zwischen ihm und Andrea. Es dauerte eine Weile, bis er begriff, was ich von ihm wollte, dann war er hellauf begeistert und nach der Verhandlung über die Modalitäten und Bedingungen, fragte er mich doch tatsächlich, ob er gleich kommen sollte und mein Bett noch warm ist. So ein Schlawiner...

Ich legte gerade das Telefon auf, als Andrea singend aus dem Bad kam, und wieder mit ihrem Badetuch kämpfte. Als ich ihr das Kissen zuwarf, verhielt sie sich richtig weiblich und versuchte es zu fangen mit einer sehr seltsamen Verrenkung, um ihren Busen zu schützen, aber unten alles entblößte. Über die "blöde Zicke" musste ich herzhaft lachen.

Nachdem ich ihr erklärt hatte, das sie heute umziehen kann, zu ihrem Bernd, fiel sie mir um den Hals und freute sich, wie ein Kind. Es war so abgemacht, das wir mit Absprache unsere "weiblichen Dekomaßnahmen" zusammen machen konnten, das teilte ich ihr noch mit, bevor ich ins Bad ging.

Nachdem duschen und abtrocknen zog ich mir meine Unterwäsche an und als ich Lockenwickler in die Haare drehte, musste ich Andreas Spruch mit den "Locken sollen locken" anhören, den ich mit "danke blöde Zicke" beantwortete und dabei lachte. Meine Bluse und einen Rock konnte ich bereits anziehen und nach den Föhnen der Haare, konnte ich mich um Make-up und Frisur kümmern. Es dauerte zwar etwas, bis es meinen Ansprüchen genügte, aber einige Tricks meiner Tante, fanden ihre Anwendung und dem folgenden zufriedenen Gesicht im Spiegel.

Andrea räumte bereits ihre Sachen zusammen und etwas half ich ihr dabei. Den Spruch mit dem "rechtzeitigen los werden", beantwortete ich mit "treulose Tomate" und gab ihr einen kleinen Klaps auf den Hintern. Wenig später rief ich die beiden an und sagte ihnen Bescheid, das Bernd sich um Andreas Sachen kümmern könnte, falls er den Wechsel wollte.

Bernd muss wohl schon darauf gewartet haben, denn er kam sofort und etwas später war Michael bei mir. Nach der Begrüßung mit Kuss und einer festen Umarmung, hätte ich die Welt vergessen können. Typisch Junge, dachte ich, als er seinen Koffer öffnete und alles nur reingeschmissen hatte. Ich räumte seine Sachen ordentlich in den Schrank und als wir beide fertig waren, musste ich das Make-up korrigieren und es ging Hand in Hand zum Frühstück.

Die beiden anderen folgten uns, nachdem wir an die Kabinentür geklopft hatten. An unserem Tisch nahmen wir Platz und als uns die beiden fragten, "wie üblich" antworteten wir beide fast einstimmig mit "ja." Michael bediente mich und als er den Kaffee eingoss, und mich danach anhimmelte, musste ich ihn "wecken", damit er nicht verhungert. Vorsichtshalber fragte ich ihn, ob der Anruf zu früh kam und er deshalb noch nicht wach ist.

Während des Essens erklärte er mir, das ich jeden Tag schöner werde und er sich ein Leben ohne mich gar nicht mehr vorstellen könne. In diesem Moment dachte ich, das er es versteht Komplimente zu machen und als ich ihn darauf hinwies, das ich, wie jedes Mädchen auch zickig und launig sein kann, schaute er mich mit Engelsaugen an und erwähnte, das er damit klar kommt. Bernd raspelte übrigens bei Andrea genau soviel Süßholz.

Nach dem austrinken meines Mangosaftes, erwähnte ich noch, das wir den Kabinentausch bestimmt an der Rezeption des Schiffes melden müssen. Dafür erhielt ich die Zustimmung der anderen drei und nach dem Essen ging es dorthin, um die geschaffenen Tatsachen in Ordnung zu bringen. Die Dame, die an der Rezeption war, änderte die Kabinenbelegungsliste mit wenigen Mausklicks, auf dem Rechner und erhielt von uns ein Trinkgeld dafür. Sie freute sich riesig darüber und wir waren auch glücklich.

Es war inzwischen zur Tradition geworden, das sich die Clique auf dem Sonnendeck traf und Planungen für den Tag machte. Dazu wurden Vorschläge gemacht und abgestimmt. Jeder hatte eine Stimme von der Clique und die Freunde und meine Cousine eine halbe Stimme, wenn sie abstimmen wollten. Es wurde dann das gemacht, was die einfache Mehrheit erreichte.

Da wir Budapest erst gegen 14.00 Uhr erreichen sollten schlug ich baden am Pool und etwas Sport vor, wie Tischtennis. Nach dem auszählen der Stimmen, hatte mein Vorschlag gewonnen. Das bedeutete natürlich umziehen und treffen auf dem Sonnendeck und im Fitnessraum. Dazu losten wir 2 Gruppen aus, die erste Gruppe hatte zuerst Pool, die andere Gruppe zuerst Sport. Da ich das abgebrochene Streichholz erwischte, bedeutete das, zuerst einmal Sport. Mit mir hatten Nicole und Sophie die gleiche Streichholzlänge gezogen und wir zogen mit Michael, Dirk und David in den Fitnessraum.

Nachdem ich meine Sandaletten ausgezogen hatte ging es los mit dem Tischtennis spielen. Jeder gegen jeden und bis 11 Punkte, bei 2 Punkte mehr für den Sieger.
Es war ein " Sch...vorschlag" von mir, denn nach dem ersten Spiel, war ich kochgar und brauchte was zum trinken um den Wasserverlust des Schwitzens auszugleichen. Mein Make-up war auch zum Teufel und von der Frisur, wollte ich erst gar nicht reden. Alle Bemühungen von heute morgen für die Katz.

Michael fand mein aussehen immer noch hübsch und als ich ihm darauf hin die Zunge rausstreckte und Grimassen schnitt, lachte er nur. "So ein Blödmann" dachte ich, weil Jungen sich die Haare waschen, durchkämmen und etwas Spray nehmen und fertig ist die Frisur.

Meine Rache folgte nach einem langen Kampf, als wir beide noch ungeschlagen waren, das letzte Spiel bestritten und ich mit 22:20 gewann. Triefend vor Schweiß, aber glücklich nahm ich die Glückwünsche entgegen. Mädchenpower pur hatte gesiegt...

Wir zogen alle auf unsere Kabinen zum umziehen und nachdem ich ins Bad huschte, blieb Michael nichts anderes übrig, als zu warten. Kurz abgeduscht und nach dem abtrocknen den Badeanzug angezogen. Als ich so aus dem Bad kam, erhielt ich einen Kuss von ihm, bevor er sich im Bad abduschte und seine Badehose anzog. Nach seinem verlassen des Bades suchte ich noch 2 Badetücher heraus und Hand in Hand gingen wir auf das Sonnendeck, wo wir auch 2 Liegen fanden, neben Alfred und Marianne.

Michael cremte meinen Rücken und meine Beine mit Sonnencreme ein, bevor ich das gleiche bei ihm machte. Wir unterhielten uns mit Alfred und Marianne über Budapest, denn sie kannten diese Donaumetropole sehr gut und gaben uns Tipps für Ausflüge.

Michael holte Getränke für uns alle und nach dem zuprosten ging es in den Pool, der zwar nicht groß war, aber etwas Abkühlung brachte. Als wir beide am Rand saßen, rutschte ich auf seinen Schoß und wir küssten uns sehr innig und lang. Als ich ihm ins Ohr säuselte, das er heute abend verwöhnt wird, folgte der nächste Kuss und eine Umklammerung, aus der ich nicht mehr heraus kam. Ich lehnte mich an seine starken Schultern und genoss seine Nähe.

Die plötzliche Betriebsamkeit der Crew des Schiffes bedeutete, wir hatten unseren Hafenplatz in Budapest erreicht, der in der Nähe der Elisabethhängebrücke lag. Das bedeutete für uns Schluss mit lustig...
Fertigmachen in der Kabine für eine wunderschöne Stadt, die von der Donau geteilt wird...

Das war es... Nach Weihnachten geht es .... Katrin wünscht schöne und erholsame Festtage !!!!
11. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von AlterLeser am 21.12.12 15:13


Hi Katrin Doris,
du hat’s mich an der Reise bis Budapest teilnehmen lassen und an diversen schönen Momenten,
welche unsere ¨Beiden¨ erlebten.
Wegen der Länge des Textes gehe nicht auf weitere Details ein, sage nur sie gefällt mir gut deine
verlorene Wette, werde sie weiter mitlesen wenn sie erscheint.

Danke für deine Arbeit und ein Zuruf: ¨bitte weiter so¨.

LG der alte Leser Horst

♥♥ ♦♦ ♥♥
21,12.12

12. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 23.12.12 18:57

Ein freundliches Hallo an alle Leser dieser ruhigen Geschichte, es geht heute weiter und wie immer wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen !


Teil 7 Ungarn (Budapest und Pecs)

In unserer Kabine ließ mir Michael den Vortritt für das Bad und nach dem ausziehen, duschte ich, abtrocknen, neue Unterwäsche anziehen, Haare auf Lockenwickler drehen, folgten danach. Als ich das Bad verließ, nannte mich Michael "Igel", wegen der Lockenwickler in den Haaren. Auf die Frage, ob er seine Mutti noch nie so gesehen hatte, erhielt ich keine Antwort. Dafür streckte ich ihm die Zunge raus und schob ihn ins Bad.

Nach dem heraussuchen eines Jeansrockes und des T-Shirts mit dem Aufdruck "Girlpower" zog ich meine Sachen an. Als Schuhe wählte ich Sandaletten mit 6 cm Absatz. Nachdem Michael aus dem Bad kam, konnte ich mit Hilfe des Föhnes meine Haare trocknen und mit dem Lockenstab meine Frisur fertig machen. Es wurde etwas Make-up gemacht, das nicht so auffällig war. Mein abschließender Blick im Spiegel verriet mir, perfekt hinbekommen.

Wenig später verließ ich das Bad und landete in Michaels Arme für einen Kuss, denn er beglückwünschte mich für mein Aussehen. Natürlich war ich stolz auf seine Meinung, die er aber als verliebter Jüngling von sich gab. Nachdem korrigieren des Make-ups im Bad konnte ich endlich meine Handtasche nehmen und wir verließen Hand in Hand die Kabine.

Nach dem Klopfen, an der Kabinentür von Andrea und Bernd, folgten uns die beiden zum Essen. Wir gingen gleich zum Büffet, das heute Speisen aus Ungarn bereithielt. Nach dem ich meine Kostproben zusammen hatte, setzte ich mich hin und wartete nur kurz auf den Ober. Nach der üblichen Bestellung mit Apfelschorle konnten wir essen und als ich auf Michaels Teller etwas fand, was lecker aussah, konnte ich nicht widerstehen, um eine Kostprobe mit der Gabel zu stibitzen.

Als Entschädigung wollte er einen Kuss dafür, den ich ihm auch gab. Natürlich wurde auch etwas herum gealbert, denn wir hatten ja Urlaub und waren vergnügt. Nach einer Kurzen Mitteilung, über das wann und wie man Budapest erleben könnte, durch die Dame der Rezeption, wurden Pläne gemacht und Vorschläge für den Treff auf dem Sonnendeck mit Sophie.

Thermalbad auf der Donauinsel war mein Vorschlag und Andrea war für die Fischerbastei.
Von Michael und Bernd kam die Krönungskirche der Ungarn, die Matthiaskirche oder das Parlamentsgebäude an der Donau.

Nach dem Essen gingen wir auf das Sonnendeck und warteten auf Sophie. Nach ihrem Erscheinen wurde über den Plan für den Abend abgestimmt. Der Mehrheitsbeschluss lautete Fischerbastei mit Gellertberg, Matthiaskirche und Weinlokal mit gemütlichem Ausklang. Wir wollten diese Ecken mehr oder minder zu Fuß abgrasen, darum brauchten wir auch keinen Bus, da diese Ausflugsziele alle auf unserer Uferseite lagen, im Stadtteil Buda.

Wir gingen nach dieser Besprechung noch einmal auf die Kabinen und bevor es losging, wurde noch einmal die Toilette besucht und die Handtasche umgeräumt. Nach dem letzten Blick in den Spiegel zogen wir beide los.

Am Ende der Gangway war der Treffpunkt für unsere Meute und dann ging es los, bewaffnet mit einem Stadtplan von Budapest und David und Dirk als Führer. Wir Mädchen mussten den beiden wohl oder übel folgen, denn unser Orientierungssinn ging eher gegen Null. Außer, das diese Ziele auf unserer Uferseite waren, was uns bekannt war, hätten wir sie vermutlich nie gefunden. Mädchen und Stadtpläne, ist eine Geschichte für sich...

Die Fischerbastei bot eine herrliche Aussicht auf den Rest der Stadt und die Fotoapparate hatten Hochkonjunktur. Es war schon ein Erlebnis in den alten Befestigungsanlagen für die ehemaligen Fischer der Stadt herumzuspuken. Das Bauwerk, das um 1900 errichtet wurde bot viele romantische Ecken und einen hervorragenden Blick auf das Parlamentsgebäude, das ja bei der Abstimmung durchgefallen war und im Sonnenschein ein herrliches Bildmotiv abgab.

Nachdem alle wieder zusammen waren ging es weiter in Richtung der bekanntesten Kirche in Budapest. Hand in Hand zogen wir Pärchenweise in Richtung der Matthiaskirche. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir die Krönungskirche der Ungarn.

Hier ließen wir uns von einer jungen deutschsprechenden Ungarin führen, mit dem Namen Szusha. Sie studierte Germanistik und erzählte uns etwas über die verschiedenen Umbauten der Kirche, die im 13. Jahrhundert mal angefangen wurde zu entstehen. Die wunderschönen Reliefs um die Türbogen und an den Decken und Fenstern, sowie Säulen erzählten Geschichten aus der Bibel und aus der Geschichte Ungarns. Ihre endgültige Form erhielt die Kirche im 19. Jahrhundert und zählt wohl heute zum Weltkulturerbe.
Szusha beantwortete alle unsere Fragen und nach der Führung wurden die üblichen Erinnerungsbilder gemacht. Das Trinkgeld, das sie, von uns erhielt, für ihre gute Arbeit als Reiseführerin, konnte sie für ihr weiteres Studium gut gebrauchen.

Inzwischen war es Zeit geworden ein typisch ungarisches Weinlokal auf dem Gellertberg zu suchen. Fröhlich zog unsere Meute in diese Richtung und die langsam untergehende Sonne bot einen traumhaften Blick auf die Donau und eine herrlich anzublickende Hauptstadt von Ungarn. Irgendwo, da unten war unser Schiff, das uns heute, am späten Abend zurück erwartete.

Wir fanden ein wunderschönes Weinlokal, das den Blick auf die Donau bot und deren Tische mit Petroleumleuchten beleuchtet wurden und von Efeu umrankt waren. Der Kellner stellte die Tische so um, das wir alle Platz daran fanden. Michael himmelte mich an und ich setzte mich so in die bequemen Stühle, das ich mich an ihm anlehnen konnte.
Wenn ich den Kopf etwas zurück nahm, konnte er mich ohne großen Aufwand küssen.

Nach der Bestellung eines ungarischen Weines aus der weltberühmten Ecke von Tokaj, gab es auf dem Tisch das übliche Knabbergebäck. Das waren Salzbrezeln, die köstlich schmeckten und es wurde eine Art Auswertung gemacht, über das Erlebte bisher und unsere Pläne für die weitere Zukunft, auf dieser Reise.

Es dauerte auch nicht lange, bis wir unsere Karaffen mit dem süffigen Getränk erhielten und nach den Kosten, mit dem üblichen "kauen" des Weines, goss der Ober unsere Gläser mit dem Wein halbvoll. Nach dem zuprosten wollte ich meinen Kuss von Michael, der bereits auf meine Geste gewartet hatte. Das die anderen Pärchen dann sofort folgten, wunderte mich überhaupt nicht. Ich fühlte mich richtig glücklich und hätte diesen Moment in meinem Leben, am liebsten für immer festgehalten. Wenn mich jetzt meine Eltern so sehen könnten, dachte ich, sie hätten sich bestimmt über mein Glück mit mir gefreut.

Während unserer Gespräche lief plötzlich ein Bote mit meinem Namen auf ein Pappschild durch das Weinlokal. Zuerst habe ich den Boten nicht bemerkt, wurde von Nicole aber darauf aufmerksam gemacht. Aus den Armen von Michael lösend, stand ich auf und folgte dem Boten. Er führte mich zum Telefon und als ich den Hörer abnahm, war Mutti dran. Wie kann sie wissen, das ich hier bin, schoss es mir durch den Kopf...

Das was ich ihr antwortete, war so ein sinnloses Zeug, was ich wahrscheinlich in meinem ganzen Leben nicht erzählt hatte und als sie sagte, das ich mit dem Mobilteil wieder in den Garten des Lokals kommen sollte und dann nach links gehen, tat ich es. Mir fielen beinah die Augen raus, genau schräg rüber von unserem eigentlichen Tisch, wo die Clique saß, hatten meine Eltern in einer versteckten Nische Platz genommen.

Nach dem Begrüßungskuss für Mutti und Vati, setzte ich mich zu den beiden und stellte Fragen über Fragen...

Was macht ihr hier in Budapest?
Wie seit ihr hierher gekommen?
Habt ihr mich gesucht oder ist es ein Zufall?
Habt ihr mich beobachtet?
Wolltet ihr euren Schwiegersohn mal näher sehen?

Mutti beantwortete mir alle Fragen und Vati gab seinen Senf dazu. Sie hatten sich für den Kurztrip entschieden, weil ich mal wieder nicht auf das Handy geguckt hatte und weil sie sich hier mal kennen und lieben gelernt haben vor genau 20 Jahren, genau an dieser Stelle, wo sie jetzt saßen.
Den Kurztrip hatte Vati übers Internet gebucht, bei einem Billigflieger. Auf meine Bemerkung, das der Computer doch eigentlich nicht rund, wie ein Fußball ist, wusste er, das ich in einer Top Stimmung war.

Sie hatten mich nicht gesucht, was ja eigentlich auch kaum möglich ist, in so einer großen Stadt. Der Zufall hatte uns ja auch nur hierher geführt. Aber in der SMS hatten sie es angekündigt, das sie hierher unterwegs waren.

Mein Vati, gab natürlich zu, das er uns schon bei der Ankunft gesehen hatte und es ihm schwergefallen ist, solange ruhig zu bleiben. Das habe ich sofort verstanden, was er damit meinte und trotzdem lächelte er dabei, das war ein gutes Zeichen für mich, das bedeutete für mich, er hatte begriffen, das ich glücklich war mit Michael und der Clique.
Er braucht sich keine Sorgen zu machen, ich bin Klaudia und von allen auch so akzeptiert, beruhigte ich ihm.

Mutti fand zwar die Frage nach der Vorstellung interessant, wollte es aber noch nicht, denn mit so etwas kann man auch "Schwiegersöhne" verschrecken und abspenstig machen. Wenn es soweit ist, wird es Michael schon alleine wollen, uns kennen zu lernen, sagte Mutti und wenn ich ehrlich bin, fand ich diese Einstellung bombastisch. Denn sie brachte mir dadurch kein Problem, Michael bei zu bringen, das die beiden hier sind.

Zum Schluss, fanden meine Eltern, das ich ein hübsches Mädchen bin und bestimmt bald von den anderen vermisst werde. Darum verabschiedete ich mich mit Küsschen und machte den Umweg zur Toilette, zurück zu unserem Cliquetisch.

Am Tisch setzte ich mich auf meinen Platz zurück und rutschte wieder so nah wie möglich an meinen Geliebten zurück. Die längere Abwesenheit, war natürlich aufgefallen, die ich mit alte Bekannte, ausweichend beantwortete. Michaels Gesichtsausdruck sah ich an, das er mir das nicht so richtig abnahm. Nach einem Kuss, den er mir gab, hauchte ich nur "später" in sein Ohr, womit er sich erst mal zufrieden gab.

Wir feierten noch eine ganze Weile und gegen 22.30 Uhr bezahlten wir unsere Rechnung und verließen Pärchenweise, Arm in Arm, die Gaststätte, die meine Eltern schon vorher verlassen hatten. Wir zogen wieder als Meute zum Ankerplatz des Schiffes zurück, um über die Gangway wieder an Bord zu gehen.

Nach der Verabschiedung von der Clique ging ich mit Michael in unsere Kabine und wir setzten uns in die Sessel des ersten Zimmers, nachdem Michael eine Flasche Sekt geöffnet und die Gläser gefüllt hatte. "Auf unsere Reise und dich mein Liebling" war sein Trinkspruch.

Nach dem austrinken erzählte ich ihm von den Bekannten im Lokal. Er hörte aufmerksam zu und unterbrach mich nicht, nickte nur ab und zu, besonders als ich davon erzählte, was Mutti über das Thema "Schwiegersohn" erzählt hatte. Er versprach mir, das die Zeit bestimmt kommen wird, wo er neugierig auf meine Eltern sein wird, die in seinen Augen unheimlich verständnisvoll mit dem Leben ihres Kindes umgehen. Aus diesem Blickwinkel hatte ich das ganze noch nicht betrachtet.

Nach dem nächsten Glas Sekt, das wir zusammen tranken, schaltete ich das Radio ein mit sanfter Musik zum träumen und zum tanzen. Wir tanzten sehr eng und dabei, löste ich langsam die Gürtelschnalle seiner Hose und die Knöpfe seines Hemdes. Michael hatte begriffen, was ich wollte und öffnete den Knopf und anschließend den Reißverschluss des Jeansrockes, der darauf hin nach unten rutschte.

Mit sanften Bewegungen und der Suche nach seinem Mund zum Kuss, den er mir sofort gab, schaffte ich danach, mein T-Shirt auszuziehen und bei Michael die Hose rutschen zu lassen. Was er zwischen den Küssen wahrnahm, machte ihn gewaltig an, denn sein Sch***z formte eine große Beule in seinen Slip.

Etwas Respekt, hatte er schon vor meinen Silikonbrüsten, die aber im BH richtig gut aussahen. Erstreichelte mich hinter den Ohren und zerwühlte meine Haare, bis er mit seinen Mund meinen Körper weiter erforschte. Ein Schauer nach dem anderen durchlief meinen Körper, der durch die täglichen Hormonzugaben immer weiblicher und auch so Empfindlich wurde.

Aus meiner Handtasche suchte ich das Kondom heraus und streifte es über seinen großen Sch***z, bevor ich langsam meinen Slip nach unten rutschen ließ. Michael war etwas überrascht, das ich so freizügig war, strahlte aber über das ganze Gesicht und fuhr mit den zärtlichen Liebkosungen fort.

Irgendwann war ich an einen Punkt gekommen, da wollte ich von ihm ge****t werden, wie ein Mädchen und darum verlagerte ich das Geschehen elegant in das Doppelbett.
Mit gespreizten Beinen und das Becken etwas anhebend, schob er das Objekt der Sehnsucht und Begierde in die Sch*****öffnung der Mö***hose. Als er mit den rhythmischen Bewegungen anfing, schloss ich etwas die Beine und genoss seine Stöße.

Dabei küsste er mich an den Stellen, die er vorher bei mir, als sensibel heraus gefunden hatte. Als er abspritzte, war mein Hormonhaushalt im besten Gleichgewicht und ich war überglücklich, denn das pulsieren des Sch***zes war ein Gefühl, das man nicht so schnell vergisst, weil es jenseits aller Vorstellungskraft liegt, die es bei mir ja sowieso nur in den kühnsten Phantasien gab und das auch noch in den Armen eines Menschen, der mich wirklich liebt.

Als er völlig erschöpft neben mir lag und mich küsste, wusste ich, ich will jetzt alles und darum neckte ich ihn etwas mit dem abziehen des Kondoms, was er verblüfft zur Kenntnis nahm. Durch das trennen unserer Münder glaubte er, das jetzt Schluss war, darum rutschte ich etwas neben ihm und lutschte zärtlich seinen Sch***z sauber, so, wie man früher als Kleinkind Zuckerstangen oder Lollies gelutscht hatte.

Wenig später hatte er seine volle Größe und Härte erreicht und mit einem leichten ansaugen und wieder lecken, schaffte ich, das er nach dem überwinden seiner Scheu, mich wirklich in den Mund f***te, dabei hielt er zärtlich meinen Kopf und streichelte zärtlich durch meine Haare.

Dadurch wurde ich richtig geil und wollte unbedingt seinen Samen schlucken, was mir nach einer kurzen Weile, auch gelang, weil sein Sch***z sich zum 2x entleerte und ich keinen Tropfen vergeuden wollte. Nach dem herunter schlucken suchten sich unsere Münder für den Kuss und die Arme zum umschlingen, als Zeichen für sich zwei innig Liebende. Michael angelte nach einer Decke und deckte uns beide damit zu.

Wir erzählten über unser gerade erlebtes Sexerlebnis und dabei brachte er zum Ausdruck, das ich das richtige Mädchen für ihn sei, was mich natürlich richtig stolz machte. Für mich stand fest, das er mich zum perfekten Mädchen gemacht hatte und ich auf seine Liebe nicht mehr verzichten wollte, noch dazu, wo er sagte, das er mich mein ganzes Leben und meine Entwicklung begleiten wollte, egal wie andere Leute über mich denken sollten.

Wenig später, schliefen wir beide eng umschlungen fest ein.

Das Schiff hatte inzwischen in Budapest abgelegt und setzte seine Reise auf der Donau fort.

Am nächsten Morgen musste ich mich von Michaels Umklammerung lösen, die er im Halbschlaf mitbekam und mich widerwillig los ließ. Es nützte nichts, ich musste mal zur Toilette und für den Tag fertig machen. Nach der Toilette war duschen und abtrocknen angesagt und eine Reinigung der Mö***hose und trocknen. Da ich inzwischen davon mehrere hatte, zog ich die nächste vorsichtig an.

Nach dem leisen heraus suchen der Unterwäsche und anziehen der selbigen, weckte ich meinen schlafenden Liebling mit einem Kuss, den er mit einem Zungenkuss erwiderte und mich schnappte, zärtlich auf das Bett zog und weiter schmuste. Auf meine Frage, ob er das Frühstück ausfallen lassen will, gab es einen "Schmatzer" auf die Wange und er huschte ins Bad.

Nachdem ich mich in der Zwischenzeit mit meiner Frisur beschäftigt hatte, erschien er aus dem Bad und nachdem er mir einen kleinen Klaps auf meinen Hintern gegeben hatte, weil er den so sexy fand, zog ich Rock und Bluse an, um danach im Bad Make-up zu machen. Als ich alles zu meiner Zufriedenheit fertig hatte, setzte ich noch eine kleine weibliche Geheimwaffe ein, einsprühen mit dem verführerischen Parfüm, das natürlich nur dezent genutzt wurde.

Michael war inzwischen fertig und als ich noch mal im Spiegel mein Aussehen kontrollierte, stand er plötzlich hinter mir und deutete mir an, das ich ihn verführen wollte, wegen des Duftes, der sich in seiner Nase breit machte und Gefühle weckte.
"Zeit zum Essen gehen" antwortete ich auf seine Andeutungen und fasste seine Hand zum los gehen, nach dem umhängen der kleinen Handtasche.

Nach dem Klopfen an der Tür von Andrea und Bernd, die auch sofort erschienen, fragte ich Andrea, nachdem ich sie mir genau betrachtete, ob es eine "stürmische Nacht" war.
Bernd wurde verlegen und Andrea antwortete, wie üblich mit "sieht man das?"
Nach meinem "ja", musste ich etwas schneller gehen, wegen des ausgeholten Hand, die auf meinen Hintern zielte. Michael konnte sich das lachen gerade noch verkneifen.

Natürlich wurde beim Frühstück weiter herum gealbert und es wurde viel Spaß gemacht.
Trotzdem frühstückten wir in aller Ruhe und wurden beide, von den verliebten Jungs bedient. Mir gefiel das ganze eigentlich recht gut. Wir diskutierten auch über den nächsten Halt in Pecs, der südlichsten Stadt in Ungarn, wobei wieder jeder Vorschläge machen konnte. Das Anlegen des Schiffes sollte da nach dem Mittagessen erfolgen und bis dahin war Zeit zum...

Meine Idee, war es mal gegen die Oldies eine Runde "Dart" zu spielen, das war nicht schweißtreibend und hatte den Vorteil, das man sich nicht überanstrengt und auch nicht umziehen musste. Dazu suchte ich Alfreds und Mariannes Tisch auf und fragte, ob es dafür Interesse gibt, was bejaht wurde. Alfred sollte noch 11 der Oldies überzeugen, möglichst gemischt mit beiden Geschlechtern und ich wollte die Clique überzeugen.

Nach Rücksprache mit Sophie und Juliane stand fest, wir nehmen alle an dieser Gaudi teil, was ich Alfred mitteilte, der es inzwischen geschafft hatte, die entsprechenden Leute zusammen zu bekommen. Treffpunkt war der Sport und Fitnessraum des Schiffes.

Wir zogen natürlich als Clique, nach dem Frühstück nach unten in den Fitnessraum, bewaffnet mit viel Enthusiasmus, Siegessicherheit und einem Drink, den wir noch von der gerade geöffneten Bar geholt hatten. Unsere älteren Herrschaften hatten bereits die Pfeile besorgt und da wir ja 24 Leute waren spielten wir abwechselnd, nach Geschlecht und Alter. Wir einigten uns auf ein Dartspiel, das man Räuberdart nannte, man musste als erster mindestens 18 Punkte schaffen und der Nächste immer mindestens einen Punkt mehr, dabei zählte der neue Wert als Vorgabe für den Nächsten, bei sogenannten 3 Leben und einer Hoffnungsrunde. Wurde der Wert nicht erreicht, gab es ein Kreuz für ein Leben und es ging es mit mindestens 18 Punkten oder dem höher geworfenen Ergebnis weiter.

Marianne fing an und hatte am Ende mit dem letzten Wurf 32 Punkte vorgegeben und Michael war der Nächste, der mit 30 drunter blieb. Alfred legte wieder vor und erreichte 48. Mit großer Mühe und viel Glück erreichte ich 56, was Emma, nicht schaffte mit 42.
Nach geschätzt einer Stunde waren die Hälfte der Jugendclique bereits ausgeschieden und bei den älteren Herrschaften gerade mal 3 Personen.

Nach einer Runde Zielwasser für uns lief es etwas besser, aber das Glück und die Zielsicherheit, war uns nicht lange hold. Am Ende spielten Alfred und seine Tischnachbarin Elfriede, den oder die Siegerin aus und nach dem Gewinn von Elfriede gab es natürlich Glückwünsche und das obligatorische " hoch soll sie leben." Es war ein tolles Spiel mit einem ernüchterndes Ergebnis für uns, denn mit Platz 4 war ich noch die beste von unserer Clique.

Auf dem Sonnendeck wurde dann Auswertung gemacht und unsere älteren Herrschaften freuten sich über ihren Sieg, weil es allen riesigen Spaß gemacht hat, wurde beschlossen, das es eine Revanche geben wird. Beim Trinken eines Getränks und den anschließenden Prosit auf das "Du" wurde der Termin festgelegt mit dem Abend vor Bratislava, auf der Rückreise. Wir saßen hier oben sehr gemischt und als mir Elfriede verriet, das sie mal Kreismeisterin im Dartsport war, vor langer Zeit, wusste ich, das unsere Revanche auch nicht gewonnen wird, aber trotzdem stattfinden wird.

Es wurde Zeit zum Mittagessen und während des hinunter Gehens unterhielt ich mich mit Marianne, ob es in Pecs Sehenswürdigkeiten gibt, oder die beiden schon mal da waren. Marianne gab mir bereitwillig Auskunft und meine "Pflegeeltern", wollten sogar mit uns mitkommen, wenn wir nichts dagegen hätten. Warum sollten wir auch?

Das Büffet verbreitete einen köstlichen Duft, der uns an der Eingangstür entgegenkam.
Nach dem Platz nehmen an unseren Tisch, bestellten wir unsere Apfelschorle und wenig später holte ich mir meine Kostproben und überzeugte Michael, das zu nehmen, was ich nicht kannte, aber kosten wollte, auf seinen Teller zu nehmen, was er mit einem Lachen quittierte. Am Tisch mauste ich dann die kleinen Kostproben von seinem Teller und was sehr gut schmeckte holte mein Liebling für mich. In dieser Beziehung war unsere Partnerschaft perfekt. Zwischendurch bedankte ich mich bei ihm mit einem Kuss, den er immer erwiderte.

Andrea hatte Bernd für mein Essensystem genauso eingestellt und als Bernd, aus Spaß sagte, ihr könntet Schwestern sein, waren wir uns beide einig, das wir Schwestern sind, zwar nicht biologisch, aber uns genauso fühlten. Verblüfft zog er los, um Andrea `s Wünsche zu erfüllen, nachdem Michael nur mit der Schulter gezuckt hatte.

Nach dem Essen wurde es Zeit sich noch mal "hübsch" zu machen und auf Toilette zu gehen, um für den Ausflug nach Pecs fit zu sein. Nach der Überprüfung des Make-ups, einsprühen mit einem Hauch von Parfüm, in Form bringen der Haare, ging ich nach dem umhängen der Handtasche mit Michael zum wartenden Kleinbus, der uns in die Kulturhauptstadt von Europas 2010 bringen sollte.

Wir wählten im Bus dieses Mal eine gemischte Platzfolge, so das hinter uns beiden Marianne und Alfred saßen und dahinter Andrea und Bernd. Während der Fahrt erklärte uns unsere Reiseleiterin, was wir zu sehen bekommen. Nach dem Dombesuch, waren Grabkammern angesagt und dann Pause für Shoppen und bummeln. Am späten Nachmittag war noch eine Porzellanmanufaktur das Ziel, bevor es zum Schiff zurückging.


Michael hatte eine saumäßig gute Laune und in jeder Kurve, lehnte er sich an mich an, um den Parfümduft wahrzunehmen. Eine phantastische Landschaft zeigte sich außerhalb der Busfenster und als der Bus in der Nähe des Doms hielt, war aussteigen angesagt.
Nach einem kurzen Fußweg erreichten wir einen gewaltigen Dom, der an Schönheit wohl seines gleichen sucht. Auf der Südseite blickten die 12 Apostel aus Stein zu uns herab und durch das sogenannte Milleniumstor, das aus purer Bronze bestand und wohl um die 3,5 Tonnen wiegt erreichten wir den Innenraum, der prachtvoll mit Fresken dekoriert ist, eines schöner als das andere. Eine sinnliche Stimmung ergriff mich, als man das spielen der Orgel vernahm, mit einem Klangerlebnis, das selbst von modernster Technik nicht erreicht wird und irgendwie dachte ich bei diesen Klängen an eine Hochzeit.

Außerhalb der Kirche wurden diverse Bilder und Fotos gemacht und wenig später ging es zu den frühchristlichen Grabkammern. Es war beeindruckend, wenn man auf einen Marmorsarkophag in Weiß guckte oder wenig später einen wundervoll verzierten Krug, in der gleichnamigen Grabkammer. Das war Geschichte des Christentums zum anfassen, denn hier gab es auch die Grabkammer von Petrus und Paulus, die erst in der heutigen Zeit entdeckt wurden.

Wenig später waren wir nach solch fantastischen Erlebnissen am Szechenyi-Platz, einem der schönsten Plätze in ganz Ungarn. Von hier ging es shoppen, entlang des Boulevards in den vielen kleinen und malerischen Geschäften einer Altstadt, die nur durch Cafes unterbrochen wurden. Meistens waren Michael und ich mit Andrea und Bernd, sowie Alfred und Marianne unterwegs, jedenfalls trafen wir uns öfter mal wieder, durch die unterschiedlichen Verweilzeiten in den Geschäften.

In einer Boutique fand ich ein Cocktailkleid, das mir sofort ins Auge fiel und mir zurief "kauf mich." Selbst Michael fand das Kleid hübsch und der hatte nur wenig Ahnung von Mode. Marianne gefiel das Kleid ebenfalls, was mich nicht überraschte und das hieß, anprobieren, vor dem Spiegel drehen und bezahlen, das war so zu sagen, eine Einheit.

Nach dem Shoppen wurde es Zeit mal etwas für die Figur zu tun, dazu suchten wir uns Plätze in einem Cafe und bestellten Kaffee und Kuchen. So langsam füllte sich das Cafe mit den anderen Teilnehmern der Reisegruppe und wir beide saßen mit Andrea und Bernd, sowie Marianne und Alfred an einen Tisch.

Alfred lästerte noch, wegen meines Mokkatortenstückes, das wohl viele Kalorien hatte, wobei sein Apfelstrudel mit Schlagsahne bestimmt auch nicht weniger hatte. Verschmitzt sah ich ihn an und bemerkte, "das man Kalorien auch im Bett los werden kann", was natürlich ein herzhaftes Lachen von den Anderen hervor rief. Nur Michael wurde erst rot und lachte dann mit. Der Mokka, der dann serviert wurde hatte es in sich, er war so stark, das man den Löffel hinein stellen konnte, ohne das er umfallen würde. Typisch ungarisch nennt man das wohl.

Ich zeigte meinen Einkauf und die anderen Mädchen fanden mein Kleid todschick, was mich etwas stolz machte. Die meisten hatten sich nur sogenannte "Staubfänger" gekauft, die zwar hübsch aussahen, aber bei mir, zu Hause keinen Platz mehr hatten.

Nach dem bezahlen ging es zum Treffpunkt mit der Reiseleiterin und das war noch ein ganzes Stück entfernt. Hand in Hand schlenderten wir die Einkaufspassage wieder zurück und erreichten pünktlich unseren Bus, in dem wir einstiegen.

Die Stadtrundfahrt durch Pecs, wurde von unserer Reiseleiterin gut erklärt und während der Fahrt lehnte ich mich wieder an Michael an und wäre beinah eingeschlafen, durch die gleichmäßigen Geräusche und das späte zu Bett gehen oder besser gesagt einschlafen...

Michael küsste mich zärtlich, als wir die Zsolnayer Porzellanmanufaktur erreichten und Alfred kommentierte den Kuss mit "man muss junge Liebe schön sein." Natürlich blieb ich Alfred keine Antwort schuldig und sagte "Liebe ist immer schön, egal in welchem Alter man ist."

Wir schlenderten durch die Manufaktur und unsere Reiseführerin erklärte uns die einzelnen Schritte, wie man aus den Rohstoffen, später mal Porzellan macht. Jeder einzelne Fertigungsschritt wurde von uns begutachtet und mit einem Kommentar versehen, meistens spaßig. Wobei jeder von uns einen großen Respekt vor der Arbeit hatte, die hier gemacht wurde. Es sah genau so wunderschön aus, wie der Brunnen auf
dem Szechenyi-Platz, der ja mit diesem Porzellan verziert war. Einige von uns kauften auch verschiedene Sachen, im Werksverkauf und die Preise gingen noch, wenn man bedachte, das es ja meist Handarbeit war.

Wenig später waren wir wieder im Bus und fuhren in Richtung Anlegeplatz unseres Schiffes. Als ich Alfred mit einer Vase sah, konnte ich mir nicht verkneifen ihn zu fragen, ob das eine Vase für den Polterabend seiner Tochter ist. Marianne lachte laut auf, denn ich wusste nicht, das Alfred Vasen sammelt und Alfred sagte dann zu Michael im Spaß, das er mich mal mit einem Klaps auf den Hintern versohlen soll, wegen Nichtbeachtung von Sammelobjekten. Irgendwie blödelten wir die ganze Zeit herum und jeder bekam eigentlich sein "Fett" ab, bis zum Schiff.

Fröhlich gingen wir über die Gangway wieder an Bord unserer derzeitigen Heimat und suchten unsere Kabinen auf. Als erstes musste ich auf Toilette und Michael spottete wegen der Konfirmandenblase, dafür streckte ich ihm die Zunge raus. Nach der Toilette und dem Hände waschen machte ich Platz für ihm, im Bad.

Als ich neben ihm stand, schaffte er es mit einer sehr schnellen Bewegung mich doch tatsächlich über das Knie zu legen und nachdem er den Rock nach oben schob, hatte ich schon 2 Schläge auf den Hintern weg. Der eine war für Alfred und der zweite für die Zunge rausstrecken, sagte er lachend.

Mit beleidigtem Schmollmund schaute ich ihn an und wollte wenigstens als Trost einen zärtlichen Zungenkuss, den er mir dann auch gab. "Man haut kleine Mädchen nicht" sagte ich zu ihm, als er danach ins Bad ging und machte ich Grimassen, die er nicht sehen konnte, so dachte ich...

Als er aus dem Bad kam, gab es für mich den nächsten Klaps auf den Hintern, wegen der Grimassen und als Antwort, "man macht keine Grimassen, gegenüber älteren Personen und schon gar nicht, wenn man dabei im Spiegel gesehen werden kann."

Etwas zickig und angefressen ging ich ins Bad, wechselte Rock und Bluse gegen das neue Cocktailkleid und machte etwas Make-up und brachte die Haare in Form. Der Parfümhauch sollte ihn wenigstens versöhnlich stimmen. Nach dem letzten Blick im Spiegel, wusste ich, ein perfektes junges und verführerisches Mädchen schaute mich mit großen braunen Kulleraugen an.

Den Eindruck den ich auf Michael machte, war unvergesslich, eigentlich wollte er einen Kuss, den ich mit dem Hinweis auf das Make-up verschob, womit er einverstanden war und mich umarmte. Sauwohl fühlte ich mich dabei und wenn das Essen nicht wäre...

Wenig später gingen wir alle gemeinsam zum essen und setzten uns an den Tisch. Übrigens hatte Andrea sich auch ein Kleid angezogen und sah genauso verführerisch aus, wie ich. Nach dem holen der Kostproben und der Bestellung von Wein zum Abendessen, konnte ich es nicht lassen, bei Michael wieder zu klauen, oder besser gesagt zu kosten, was ich nicht hatte. Dieses Mal hatte er mich reingelegt und die scharfe Paprika, forderte ihren Tribut mit einer kleinen Träne. Nach dem Blick in den Taschenspiegel war ich beruhigt, kein verlaufendes Make-up war zu sehen. Der Wein schmeckte wie immer köstlich und hob die Stimmung in unserer Runde.

Als Michael mir ins Ohr flüsterte, das ich toll und sexy aussehe und er noch auf seinen Kuss bestehe, wusste ich, das es eine heiße Nacht wird und unsere Liebe immer engere Bande mit sich brachte. Ich wollte es ja auch, war ich jetzt sexsüchtig geworden?
Früher, als Junge hatte ich mit so etwas "kaum etwas am Hut" oder verschwendete kaum Gedanken daran und jetzt...

Nach dem Essen trafen wir uns alle auf dem Sonnendeck, um den Abend bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen. Dazu wurden mehrere Tische zusammengeschoben und wir verteilten uns daran mit ein paar der älteren Herrschaften, hauptsächlich unsere Dartgegner. Ich lehnte mich an Michael und ließ ihn mein Parfümduft spüren, damit er auch mit mir schmusen konnte, wenn er es für nötig hielt.

Natürlich beschwerte ich mich bei Alfred für den erteilten Klaps auf meinen wohlgeformten Hintern. Alfred lachte darüber und erzählte was, das Männer, wie Michael, sich rechtzeitig Respekt verschaffen müssen, damit Mädchen wie ich nicht zu üppig werden. Dafür erhielt er von Marianne einen Stupser, die auf meiner Seite stand. Nach dem nächsten Glas Wein, war das Thema durch und als das Schiff ablegte und die Fahrt in den Sonnenuntergang fortsetzte, war Romantik angesagt.

Als sich Juliane und Christian verabschiedeten, war es das Zeichen des allgemeinen Aufbruchs. Eng umschlungen folgten wir den beiden, auf dem Weg nach unten. Kurz, bevor wir unsere Kabine erreichten, sprach ich noch mit Andrea über unsere kleineren Probleme und wir beschlossen, unseren "Mädchentag" zu beanspruchen, dazu musste Michael zu Bernd gehen oder noch besser mit Alfred und Bernd Skat spielen, auf dem Sonnendeck. Als mich Michael fragte, was man unter einem "Mädchentag" verstehen sollte, sagte ich nur "weibliche Schönheitsrituale." Er akzeptierte meine Antwort und das war das wichtigste für Andrea und mich.

In unserer Kabine ging ich erst mal wieder auf Toilette, zog den Slip aus und anschließend suchte ich in meiner Handtasche, nach Kondome, die ich auch fand und griffbereit auf einer Ablage am Bett legte. Als Michael von der Toilette kam hüpfte ich in seine Arme und er trug mich ins Bett, begleitet mit einem Zungenkuss. Ich drehte mich anschließend so hin, das er mühelos den Reißverschluss des Cocktailkleides öffnen konnte und auch den Verschluss des BH.

Als er mich zärtlich über einige Partien meines entblößten Rückens streichelte, durchlief mich ein Schauer und ich hätte in diesem Moment alles für ihn gemacht, was er bestimmt auch bemerkt hatte. Nachdem ich mich wieder herumdrehte und bei ihm die Sachen entfernte, die für die schönste Nebensache der Welt störend ist, holte ich mir noch einen zärtlichen Kuss von ihm ab, damit ich danach mit dem Mund seine empfindlichen Stellen suchen konnte.

Sein inzwischen auf Normalmaß angewachsener Sch***z war das Ziel meiner Begierde und als ich ihn mit der Zunge zärtlich umspielte, fing er langsam an zu stöhnen. Irgendwie erwachte dann der kleine Teufel in mir und ich dachte an die beiden Schläge oder Klapse auf meinen Po. Aus diesem Grunde leckte oder spielte mit der Zunge, an seinem besten Stück, ließ ihn aber nicht zum absspr***en kommen. Wenn er kurz davor stand, hörte ich auf und erregte ihn einfach woanders. Das machte Spaß und Michael blieb somit immer unter voller Anspannung, nur die kleinen Freudentropfen wurden sehr sorgfältig entfernt mit der Zunge, damit er weiter stöhnen konnte, wie ein Mädchen, während des Orgasmusses.

Nach vielen und langen Bitten, gönnte ich ihm dann die Erleichterung und als er abspr***te, schluckte ich die ganze Ladung, die er in meinem Rachen los wurde. Nach dem schlucken des Samens leckte ich mit viel Gefühl seinen Sch***z sauber, damit er wieder brauchbar wurde und während ich das tat, angelte ich nach dem Kondom, das wenig später über den Sch***z gerollt wurde, der genauso stark war, wie am Anfang.

Nach dem Zungenkuss, der dann folgte hatte ich verloren, denn er drehte mich so hin, das er mich anal f***en konnte und nach der sanften Einführung seines Sch***zes, fing er auch mit seinen rhythmischen Bewegungen an, die in mir einen Schauer nach dem anderen auslösten. Es war das erste Mal, das mich jemand so nahm und der Druck, den sein Sch***z auf meine Prostata auslöste, machte mich immer geiler, was ich nie für möglich gehalten hatte.
Als Michael mir dabei ins Ohr flüsterte, das jetzt das Teufelsspiel umgekehrt wird und ich erst bei der Erektion von ihm erlöst werde und das wird dauern, erreichte meine Geilheit
einen Höhepunkt, in meiner noch jungen Mädchenkarriere. Er trieb es ja noch schlimmer, wie ich, dachte ich, als ein unbeschreibliches Glücksgefühl meinen Körper durchschüttelte, weil Michael sein Sch***z gerade in das Kondom abspr***te, den er in diesem Augenblick mit voller Länge in meinem Unterleib hatte. Als er den Rest seines Samens mit einigen Stößen noch los wurde, war ich in einem Gemütszustand, den man mit überglücklich bezeichnen kann.

Wenig später kuschelten wir beide miteinander und nach vielen zärtlichen Küssen, schliefen wir fest umschlungen ein.


Das war es für heute. Ich wünsche Euch allen ein frohes Fest mit vielen Geschenken...Katrin 23.12.12
13. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von chriske am 24.12.12 22:31

hallo Katrin,

ich mochte mich bedanken fur deine wunderschone geschichte

grusse
14. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 26.12.12 11:54

In dieser Geschichte geht es heute weiter... Vielen Dank noch an Chriske und Horst für die Kommentare !!! Viel Spaß beim lesen...wünscht Katrin

8.Teil Serbien und Bulgarien

Am nächsten Morgen wurde ich erst wach, als Michael sich von mir löste und in das Bad ging. "Konfirmandenblase" war mein Kommentar dazu, was er mit einem Klaps beantwortete, und "ganz schön kiebig für dein junges Mädchenalter." Nachdem er endlich das Bad verlassen hatte, musste ich mich schon beeilen, denn meine Blase drückte genauso stark.

Nach dem kurzen duschen und abtrocknen suchte ich neue Unterwäsche heraus und zog sie an. Als Oberteil wählte ich ein Sommerkleid, das meine Figur betonte. Nach dem unauffälligen Make-up, wurden die zerwühlten Haare nur glatt gemacht. Michael wartete geduldig auf mich, bis ich endlich fertig war. Es ging zum frühstücken, nachdem obligatorischen Klopfen, an der Kabinentür, bei den anderen beiden.

Wir waren von der Clique die ersten beim Frühstück und ich ließ mich von Michael wieder verwöhnen, durch seine Bedienung. Nachdem er mir den Kaffee eingeschenkt hatte, fragte ich ihn, ob er heute früh nicht etwas vergessen hatte. Er kratzte sich verlegen am Kopf und überlegte eine ganze Weile und antwortete mit "nein."

Ich nahm es zur Kenntnis und war etwas sauer, denn als neu entdeckte Eigenschaft als Mädchen fehlte der "Kuss" zur Begrüßung am Morgen. Das kleine "Teufelchen" in mir schwor sich Rache, auf Grund der falschen Antwort, die ich nicht kommentierte.

Andrea und Bernd erschienen kurz danach und auf meine Frage "ob sie gut geschlafen hatten" antworteten beide zeitgleich mit "ja." Das ließ ja wieder vieles offen und wenn das Sprichwort stimmt, leben sie noch 1 Jahr zusammen, wegen der zeitgleichen Antwort. Bernd himmelte Andrea immer noch an, das bemerkte ich, als ich an meinen Mangosaft nippte, den Michael für mich geholt hatte und ihn beobachtete. Dabei überlegte ich, ob Michael immer noch verliebt ist, oder ob das inzwischen Routine war.

Auf meine Frage, ob sie schon mit den anderen gesprochen hatten, wegen des Skat Spielens, erhielt ich ein "nein", was mich nicht verwunderte, was Michael sofort nachholte und mit Alfred sprach und noch mit Otto, Elfriedes Mann. Sie einigten sich über einige Spiele, auf dem Sonnendeck, da es dort bereits Bedienung gab. Als er zurückkam, war mein Kommentar "na geht doch." Warum muss man eigentlich Jungen an so etwas immer erinnern, wenn man Zeit braucht für Weiblichkeit?

Wenig später war ich mit Andrea auf den Weg nach unten in unsere Kabine. Nach dem ausziehen löste ich erst mal meine Silikonbrüste und danach war eincremen mit der Enthaarungscreme angesagt. Bei Andrea zupfte ich in dieser Wartezeit, für die Wirkung der Creme, die Augenbrauen im perfekten Bogen, so wie es mir meine Tante gezeigt hatte.

Nach dem lösen der Silikonbrüste bei Andrea und ihrem Unterteil, konnte sie mit der Prozedur des Eincremens beginnen. In dieser Zeit konnte ich duschen und dabei massierte ich meine kleinen aber eigenen Brüste mit dem Wasserstrahl, bis mich ein kleiner Schauer durchlief, weil sie sehr sensibel waren. Nach dem abtrocknen und reinigen der Silikonbrüste, wurde es Zeit, die Mogelpackung wieder festzukleben. Andrea schaffte diese Mühe fast spielend, als ob sie noch nie etwas anderes gemacht hatte.

Andrea ging nun duschen und ich hatte Zeit eine Lotion mit einem angenehmen Duft auf meine Haut zu verteilen. Irgendwie dachte ich an den Tag, das solche Aufwendungen weniger werden, was ja noch in weiter Ferne lag. Während des Einziehens der Lotion zupfte Andrea meine Augenbrauen und drehte Lockenwickler in meine Haare. Jetzt konnte ich meine Unterwäsche anziehen. Wenig später klebte ich ihre weiblichen Geschlechtsmerkmale wieder fest. Auf meine Frage, ob sie mit dem V-String klar kommt, lächelte sie nur und sagte, das es eine gute Erfindung für solche wie uns sind. Dabei fiel mir auf, das sie auch schon Fettumlagerungen hatte und ihr Hintern breiter geworden ist.

Als wir auf die Beiden zur Sprache kamen erzählte sie von den stürmischen Abenden mit Bernd und das sie den Schritt zur Weiblichkeit nicht bereut hatte und sich jetzt besser fühlt, als noch vor einem halben Jahr. Mir erging es ja auch so und irgendwie war ich nicht mehr so launig und innerlich zufriedener als vor einem halben Jahr. Trotzdem war ich in einigen Punkten sensibler, empfindlicher geworden.

Viel Männlichkeit war sowieso nicht mehr übrig geblieben, weder bei Andrea, noch bei mir und vermissen tat ich sie sowieso nicht. Ich war ein Mädchen und wollte eins sein, egal was im Leben passiert, so fühlten wir beide, mit allen Stärken und Schwächen.
Wir werden unseren Weg zu Ende gehen, das stand für uns beide felsenfest.

Als ihre Lotion eingezogen war und sie Unterwäsche anhatte kümmerte ich mich um ihre Haare und drehte bei ihr Lockenwickler ein, eine Art von Softlockenwicklern, damit ich nach dem trocknen der Haare etwas vernünftiges zaubern konnte. Nach dem Anziehen des Sommerkleides, das meine Figur betonte, kümmerte mich dann um meine Haare. Nach dem Make-up sprach ich mit Andrea über die Möglichkeit an Bord unsere Unterwäsche zum Waschen abzugeben.

Andrea war damit einverstanden und nachdem sie angezogen war mit einem Kleid, war meine Kunst als Friseuse gefragt. Als ich fertig war und Andrea im Bad Make-up machte erzählte sie was von einem Zweitjob, den ich als Frisöse machen konnte. Wir zogen beide unsere Schuhe an, sprühten uns mit einem Hauch von Parfüm ein und nach dem anlegen von etwas Schmuck und der Uhr war der "Mädchentag" beendet.

Wenig später waren wir auf dem Weg zum Sonnendeck, nachdem wir uns beide mit einem Drink versorgt hatten. Unsre beiden fielen beinah die Augen heraus, als sie uns so frisch gestylt sahen und Michaels Pfiff durch die Zähne, sagte mir, das ich alles richtig gemacht hatte. Er erzählte mir, das er beim Skat in Führung lag und Alfred keine besonderen Karten bekommen hatte. Meine provokante Frage, "nach dem Glück im Spiel..." ließ es unbeantwortet.

Da die Skatrunde noch nicht vorbei war, setzten sich Andrea und ich zu Monika und Juliane, die es sich hier oben gemütlich machten. Es war ein Gespräch unter Mädchen, mit dem Herz ausschütten, Meinungen einholen, Schlussfolgerungen ziehen. Dabei ging es hauptsächlich um Julianes Sorgen mit Christian, der, wie ich damals schon vermutete, ein kleiner Macho war. Diese Runde wurde gestört durch das Anlegen des Schiffes in Serbiens Hauptstadt Belgrad und den damit verbundenen Auftauchen von Patrik und Christian.

Patrik fand übrigens unser Aussehen sehr gut und machte uns beide Komplimente, was bei Monika für ein wenig Verdruss sorgte. "Nimm es nicht so schwer", war meine Antwort auf Monikas Mimik, "wir beide sind keine Konkurrenz für dich."

Wenige Minuten später waren Michael und ich auf dem Weg in die Kabine. Nach dem Blick in den Spiegel, konnten wir zum Essen gehen. Nach dem Klopfen an der Tür von Bernd und Andrea ging es gemeinsam los, Richtung Speisesalon.

Wir bestellten, nach dem Platz nehmen zuerst die Getränke, bevor wir mit unseren Tellern das Büffet erkundigten. Meine Kostproben waren nicht so groß, dafür wählte ich als Nachspeise "Zitterpudding" mit Vanillesoße. Es wurde in Ruhe gespeist und während des Essens, erschien unsere Reiseführerin mit dem Ausflugsplan für Belgrad.

Heute standen auf ihrer Liste das Museum "Nikola Tesla", die Prinz Michael Straße zum shoppen und das Hotel Moskau. So richtig konnte ich damit nichts anfangen, aber shoppen war für uns Mädchen ja wieder interessant. Irgendwie meldete sich mein kleiner Teufel wieder in mir und ich hatte, da eine Idee...

Nach dem Essen gingen wir zurück in die Kabine und als erstes auf Toilette. Nach dem auffrischen und korrigieren des Make-ups brauchte ich nur noch meine Handtasche zu nehmen und war fertig. Hand in Hand gingen wir beide über die Gangway zum Kleinbus, der uns erwartete. Von den Oldies waren nur Marianne, Elfriede, Otto und Alfred mit von der Partie.

Wenig später fuhr der Bus los und unsere Reiseführerin erzählte etwas über die Geschichte der Stadt Belgrad. Als Hauptstadt Serbiens hatte sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich, bis in die Neuzeit hinein. Trotzdem konnte man, wenn man aus dem Busfenster sah, prachtvolle alte Häuser und schmucke Straßen sehen. Der Wiederaufbau, nach der teilweisen Zerstörung 1999, wurde gleichzeitig zur Restaurierung genutzt.


Als der Bus in der Nähe des Museums, vom wohl bekanntesten Physikers Jugoslawiens hielt gingen wir die letzten Meter zu Fuß und erreichten den Eingang. Hier wurde die Reisegruppe noch mal durchgezählt, bevor es hinein ging. Das eigentliche Museum war für Mädchen nicht so interessant, ob wohl man die Urkunden, Schriftstücke und Exponate sich genau betrachten konnte. Für seine Arbeiten hatte der Physiker damals mal den Nobelpreis bekommen und als wohl größte Auszeichnung wurde der "Magnetfluss" nach seinem Namen benannt und erhielt als Formelzeichen, das T.

Wir Mädchen unterhielten uns mehr über weibliche Dinge und folgten mehr oder weniger unserer Reiseführerin und den Jungen, die am liebsten manche Experimente wiederholt hätten. Michael, war jedenfalls Feuer und Flamme und ich dachte mit "Grauen" an unseren Physikunterricht zurück. Andrea erging es auch nicht viel anders und als wir wieder mal auf unsere beiden "Engel" warten musste, flüsterte ich ihr mein Vorhaben ins Ohr...

Sie erklärte mich für verrückt und das man so etwas nicht so schnell wieder weg bekommt, aber etwas verrückt muss man schon sein, wenn man aus der Masse etwas abstecken will und unbedingt zu sehen, würde es ja auch nicht sein.

Andrea, Juliane, Nicole, Sophie und ich setzten uns vor dem Museum auf eine Bank und warteten auf die anderen. Als unsere Reiseführerin ihre Meute wieder vollständig zusammen hatte, ging es zurück zum Bus. Auf dem Weg dorthin erklärte sie noch etwas über den Einsatz der NATO und die Zerstörungen während des Jugoslawien Krieges.

Kurz, bevor der Bus am Anfang der Prinz Michael Straße hielt, foppte ich natürlich Alfred und sagte " heute gibt es keine Vase." Alfred lachte nur und bezeichnete mich wieder als "vorlaute Göre", was ich ebenfalls zur Kenntnis nahm. Marianne erzählte mir, dabei, das er schon fast keinen Platz mehr hat, für seine Sammlungen aus aller Welt. "So lange, das Schlafzimmer noch frei ist" war meine Antwort darauf, die Alfred mit "die Jugend denkt nur an die Arbeitszimmer" beantwortete.
Beim Aussteigen in der Nähe der Prinz Michael Straße sagte ich noch zu Andrea "Jetzt oder nie." Am Anfang dieser Einkaufsstraße, die sich lang hinzog, waren viele kleine Geschäfte mit allen möglichen Sachen. Als ich wieder mit Andrea in einer Boutique war, erwähnte ich nur zu Michael, " es könnte länger dauern und wir treffen uns in einer Stunde wieder im nächsten Cafe." Bernd und Michael nickten erleichtert, das sie uns nicht begleiten mussten und auch noch ein "Urteil" abgeben.

Ich kaufte mir wirklich eine schicke Bluse mit Silberstreifen und den passenden Rock dazu. Andrea fand ein Kleid, das schick aussah und wenig später traten wir in ein Studio ein, dessen Ladenbimmel, allein schon Eindruck machte. Mit unserem wenigen Englisch, sowie Händen und Füßen machten wir dem jungen Mann klar, was wir wollten.

Als er es begriffen hatte, was wir von ihm wollten, holte er diverse Zeichnungen hervor, die wir immer kopfschüttelnd ablehnten, bis ich ihm nach langer Verzweiflung einen kleinen Teufel aufmalte und Andrea einen Engel, natürlich in bunt und weiblich.
Nach dem ich dann sagte, "Devil For Me and Angel For My Sisster", lachte er nur und wenig später machte ich meinen Unterleib etwas frei und zeigte die Größe und den Platz an.

Wenig später surrte bereits seine Nadel und er machte mir am unteren Teil des Bauchnabels, auf der linken Seite meine gewünschte Teufelin in Rot mit Dreizack, kleinen Schwanz und Brüste. Nachdem er bei mir fertig war, war er bei Andrea zu Gang und zeichnete ihr den Engel auf die Schulter und zwar da, wo sich der Verschluss des BH` s befindet. Das er vermutlich Gefühle bekommen hatte, nahm Andrea genauso in Kauf, wie ich vorher. Nach der Begutachtung bezahlten wir und verließen beide nach der Verabschiedung von ihm, mit seinem "Good Bye, Crazy Girls" das Tattoo Studio.

Da unser Aufenthalt dort länger gedauert hatte, blieb nicht mehr viel Zeit, um wirklich noch Kaffee zu trinken. Im nächsten Cafe fanden wir unsere beiden wieder mit dem "Vasensammler." Marianne schüttelte nur den Kopf, als ich sie anlächelte. In Gedanken waren wir uns einig, das Alfreds ergattertes Stück, vermutlich ein Glücksgefühl beim Verkäufer ausgelöst hatte, als er das potthässliche Stück verscherbelt hatte. Irgendwie erinnerte mich das Ding an die Märchen aus "1000 und einer Nacht", die ich mal früher gelesen hatte, darum fragte ich Alfred, "ob er schon den Ginny geweckt hatte?"

Seine Antwort mit " genauso hübsch, wie kess " hatte ich eigentlich erwartet und sein Lachen, war ein Zeichen, das er das ganze auch spaßig nahm.

Auf dem Weg zurück, zu unserem Kleinbus suchte Michael seine Hand, meine Hand. Das ich dabei dachte, siehe an, ohne mich hat es wohl doch nicht so viel Spaß gemacht, vielleicht hat er mich ja doch ein klein wenig vermisst, bei meinen spontanen Einkäufen.
Dabei hatte er ja noch Glück, ich bezahlte ja meine Sachen noch alle selbst.

Nach dem zählen der Meute ging es wieder in den Kleinbus und wir fuhren zu einem der ältesten Hotels der Stadt, das mal um 1906 erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht. In der Nähe des Terazije Brunnen fand unser Bus den Parkplatz und nach dem aussteigen gingen wir an den wunderschönen Brunnen vorbei zu einer Sehenswürdigkeit in Belgrad.

Ich dachte eigentlich nur, hoffentlich ist das Essen nicht auch noch von 1906, obwohl das Hotel einen Top Eindruck auf mich machte. Wenig später erzählte unsere Reiseleiterin, das wir dort drinnen essen und möglichst zusammenbleiben, es kann hier schon mal vorkommen, das man plötzlich in eine Hochzeitsfeier hinein geraten kann und dann gibt es auf Grund der Gastfreundschaft kein Entrinnen. Die Abfahrtzeit des Schiffes ist dann nicht zu erreichen, war ihre Meinung. Na gut, ausprobieren wollte ich es nicht.

Als wir wenig später an dem vorbereiteten Tisch Platz nahmen, setzte ich mich zu meiner Cousine und erzählte ihr ganz leise ins Ohr, das ich im Tattoo Studio war, was sie mit einem Kopfschütteln und viel Ungläubigkeit wahrnahm. Als ich noch die Stelle sagte, war Nicole ganz aus dem Häuschen und ich sollte mit ihr auf Toilette kommen. Wenig später ging ich mit ihr zur Toilette und zeigte meine kleine, wunderschön gelungene Teufelin.
"Du bist verrückt, aber das sieht echt Klasse aus" war ihr Kommentar und "warum hast du mich nicht mitgenommen?" "Weil ich keinen Ärger mit deiner Mutti haben wollte" antwortete ich ihr darauf. Nach dem ausbessern des Make-ups gingen wir zurück zum Tisch.

Michael fragte nach der Geheimniskrämerei und ich antwortete nur darauf "später wirst du es mal sehen... vielleicht..." Diese Antwort passte ihm nicht so richtig und als ich zuerst unbewusst mit dem Ober flirtete, als er den Wein eingoss und mir Komplimente machte, wegen des Aussehens, war seine Fröhlichkeit weggeblasen. Der Ober erschien immer wieder bei mir und jetzt flirtete ich richtig mit ihm, bis mich Michael in die Seite buffte.

Als ich ihm darauf ins Ohr flüsterte, das es die Rache für den nicht gegebenen Morgenkuss ist, wurde er etwas verlegen und als er plötzlich aufstand und mit dem Teelöffel an sein Weinglas klapperte, um die notwendige Ruhe zu erreichen, fragte ich mich, was er jetzt wieder vorhat.

Michael hielt eine Rede vor allen der Reisegruppe und erzählte was von unserem Kennen lernen, von der Trennung und dann blieb mir der Bissen im Hals stecken, er fragte mich wirklich, ob ich von ihm den Ring annehme, den er in der Hand hielt, als Zeichen unserer Verlobung, weil er sich ein Leben ohne mich nicht mehr vorstellen konnte.

Mein "ja" war bei dem vielen Beifall der restlichen Meute nicht oder kaum noch zu hören.
Nach dem feierlichen Aufstecken des Ringes, folgte ein langer, inniger und zärtlicher Zungenkuss, auf den ich lange gewartet hatte und Klaudia erwachte, aus diesem Traum, als Frau und hatte damit indirekt ihr Mädchendasein schon beendet, bevor es richtig los ging. Aber ich wollte es und wusste vom Gefühl her, das Michael der richtige ist, der bereit war mit mir durch dick und dünn zu gehen.

Als wir am späten Abend das alte Hotel verlassen haben, ließ ich mich von Michael sanft kneifen, damit ich wusste ob es nur ein Traum ist oder Realität. Der goldene Ring mit der Gravur "Ewig Dein, Michael anno 2008" sagte zwar Realität, aber irgendwie konnte ich mein Glück nicht so richtig fassen. Wenig später im Bus foppte mich Alfred, nach den Glückwünschen" das mir seine Vase doch Glück gebracht hatte und der Ginny, das so mit Michael vereinbart hatte." Dafür erhielt er als Antwort einen Kuss, natürlich mit Erlaubnis von Marianne.

Bevor es an Bord des Schiffes ging, wurde vorsichtshalber noch einmal durchgezählt, ob jemand vergessen wurde. Michael und ich gingen Hand in Hand die Gangway zum Schiff hinüber, als Alfred auf die Idee kam, das der zukünftige Ehemann seine Geliebte wenigstens über die Schwelle, des Schiffes tragen sollte. Mit einem Satz war ich in Michaels Arme, der Mühe hatte, das Gleichgewicht zu halten und kurz vor dem Absturz ins Wasser, es gerade noch so schaffte nicht abzustürzen.

Natürlich ließ ich ihn nach der Schwelle des Schiffes nicht los, denn das tragen war in seinen starken Armen schon eine Erleichterung für meine Pflasterlatschenden Füße, mit den 10 cm Sandaletten. Erst als sich seine Gesichtsfarbe änderte und er anfing zu schwitzen, ließ ich ihn aus meiner Umklammerung los und stellte mich wieder auf die eigenen Beine unter dem Geklatsche unserer restlichen Meute.

Wenig später feierten wir an der Bar unsere Verlobung und die zahlreichen Glückwünsche machten mich etwas Stolz vor Glück. Das war ja eine richtig steile Mädchenkarriere, oder ein Märchen, das sich hier abspielte. Was mich zu diesem Zeitpunkt besonders freute, es gab keine oder keinen der auf mich neidig war und das will bei so vielen Weibsen schon etwas heißen.
Als wir gegen Mitternacht auf dem Weg in die Kabine waren, hatte ich einen leichten Schwips von dem vielen anstoßen mit Sekt auf unsere Verlobung und Michael freute sich genauso, wie ich. Andrea fragte ich noch, ob sie ihre neue Errungenschaft Bernd zeigt, oder nicht. Sie antwortete mir mit einem jein, was soviel hieß, wenn er den BH selbst öffnet, wird er es sehen...

In unserer Kabine stellte ich noch das Radio an und suchte einen Sender, der Musik brachte, die meiner Stimmung entsprach. Michaels Mund suchte wenig später meinem Mund und als sich beim Kuss unsere Zungen begegneten, wusste ich, das mein "Ja" am Abend richtig war. Seine zärtliche Umarmung löste unerwartete Gefühle in mir aus und als ich mich dabei noch mit seiner Hose beschäftigte, die wenig später zu Boden glitt, wusste er genau, wie es um mich steht.

Er öffnete langsam den Reißverschluss meines Kleides und schob es elegant über die Schultern, damit es den Weg zum Boden findet. Als wir beide nur noch in der Unterwäsche waren, bewunderte er meine Figur und das meine Formen inzwischen weiblich geworden ist. Als seine Zunge, oder besser gesagt, sein Mund mit Küssen, meinen Körper erforschte und dabei in der Nähe des Bauchnabels ankam, stoppte er kurz und fing an zu lachen.

Auf meine Frage, warum er lacht, antwortete er, er hat Angst vor einer "Teufelin", die aus meinem Slip hervorlugte. "Das ist die Geheimniskrämerei von heute nachmittag und nun weißt du, was passiert, wenn du mich mit Küssen vernachlässigst", antwortete ich ihm mit meinem Lächeln, so eines, das Männer um den Finger wickelt.

Das hatte mein Liebling sofort begriffen und während des nächsten Kusses landeten wir beide im Bett. "Wenn ich ein richtiges Mädchen bin, so wird dieses Tattoo, genau neben meiner Schambehaarung sein, falls ich nicht glatt bin, um auf meine Liebessp**te hinzuweisen", überzeugte ihn endgültig. "Du bist jetzt schon ein Klasseweib", "so eines",
"was Männer um den Verstand bringen kann, zu mindestens mich", antwortete er mir darauf.

Nach der vielen Knutscherei, wollte ich endlich was Hartes spüren und rollte zärtlich und mit sehr viel Gefühl, das Kondom über seinen, vor Wollust, erstarkten Sch***z. Wenig später saß ich schon breitbeinig auf ihn, nachdem wir die störenden Slips aushatten.
Er ließ sich bereitwillig von mir reiten und eine Pause gönnte ich ihm nur, wenn er kurz vor dem Höhepunkt war und ich mal wieder einen Kuss haben wollte.

Michael stöhnte dabei genauso schön und irgendwie fand ich sein Gestöhne, wie Musik für Verliebte in meinen Ohren. Er musste dieses Mal lange auf seine Erektion warten, denn es war ja unsere Fasthochzeitsnacht, nur für Verlobte und da will ja sich später mal die Braut gerne dran erinnern. Erst, als er mir feierlich versprach, das unsere Liebesakte später mal nicht schon nach 5 Minuten vorbei sind, konnte er in meiner Öffnung der Mö***hose abspritzen und der Kuss der dann folgte, wurde nur von unseren Liebesschwüren unterbrochen.

Nach dem entfernen des Kondoms, säuberte ich seinen Sch***z mit meiner Zunge und während ich das tat, zog er mir mit sehr viel Gefühl die Mö***hose runter, damit er das kleine "Kunstwerk" richtig sehen konnte. Da sagt man immer Männer sind nicht neugierig, was im Falle von Michael nicht zutraf. Er fand es übrigens sehr gut und als er meinte, es passt hervorragend zu mir, hätte ich mich beinah an seiner nächsten Erektion verschluckt, obwohl er ja Recht hatte.

Wenig später schliefen wir beide eng umschlungen ein, nachdem ich noch mal auf meinen linken Ringfinger geguckt hatte, auf den Ring, der mich anlächelte und reell war.

Als ich mich am nächsten Morgen aus Michaels Arm lösen wollte, war er bereits wach und es folgte der Kuss, den ich gestern so vermisst hatte mit der Begrüßung für "einen wunderschönen Morgen," für seine kleine Teufelin. Erst danach konnte ich in das Bad gehen zum duschen, abtrocknen und Haare auf Lockenwickler drehen. Nach dem anziehen der Unterwäsche und dem folgenden Kommentar, das man von dem Tattoo nur noch einen kleinen Teil sieht, warf ich mit dem Handtuch nach ihm.

Seine Rekordzeit im fertig werden im Bad musste er heute unterboten haben, obwohl er frisch geduscht war. Warum haben Jungen eigentlich so wenig Probleme ihr Haar zu stylen? Inzwischen hatte ich bereits mein T-Shirt mit Blumenmuster an und dem passenden Rock. Bevor ich ins Bad gehen konnte, holte ich mir noch einen Kuss ab, den er von mir mit seinem Schmusemund forderte. Im Bad konnte ich Make-up machen und mich mit meiner Frisur beschäftigen, die durch das zerwühlen der gestrigen Nacht schrecklich aussah. Erst nach dem letzten prüfenden Blick, ob alles perfekt aussieht, konnte ich meine Pumps anziehen und wenig später mit ihm die Kabine verlassen.

Wir mussten noch etwas auf unsere beiden Nachbarn warten und als der "Engel" mit Gefolge kam ging es zum Essen. Wir wurden beide bedient und als die Sprache auf unsere Tattoos kam, waren sich die beiden einig, das wir beide zwar etwas verrückt sind, aber die beiden echt zu uns passen und eigentlich sehr gut aussehen, besonders an den Stellen, wo sie waren. Als ich Michael mit der Gabel drohte, fragte er doch tatsächlich, was die kleine Teufelin möchte.

Während unseres ruhigen und gemütlichen Frühstücks erschien wieder unsere Reiseleiterin und erzählte etwas von der heutigen Durchfahrt des Schiffes, durch das "Eiserne Tor", ein beliebtes Fotomotiv auf dieser Reise. Erst morgen würden wir Rousse erreichen, eine Hafenstadt in Bulgarien. Das bedeutete für uns, das wir die Zeit auf dem Schiff tot schlagen müssen. Eine Animation und Sport war nicht so unsere Welt, nach dem Abend und der Nacht von gestern.

Nach dem frühstücken, gingen wir zurück in die Kabine und im Bad entfernte ich das Make-up, damit ich meinen engen Bikini raussuchen konnte. Aus diesem Grunde musste ich im Bad danach länger herumwundern, die Mö***hose ausziehen und dem V-String festkleben, es nervte eigentlich nur, das man kurze Zeit ruhig sein musste, was zu meinem neuen Leben nicht so richtig passte.

Als ich meine Bikinihose anzog, deckte sie den V-String perfekt ab, nur mein neues Maskottchen nicht ganz. Das Oberteil des Bikinis war schön eng und deckte meine Brüste vollständig ab. Es war also perfekt und vor allen richtig gekauft. Als ich in meinen Aufzug bei meinem Liebling erschien, war er hin und weg und nahm mich in die Arme für den nächsten Kuss.

Michael legte seine Sachen zurecht, die ich als fürsorgliche Verlobte in meine Badetasche einräumte. Als Michael in seiner Badehose erschien, fragte ich ihn, ob ich ihn so anmache, das er schon wieder mit mir ins Bett gehen wollte, wegen der verräterischen Beule in seiner Hose. Sein "ja" verblüffte mich doch etwas, aber anders herum, ob ich mir einen Sonnenbrand holte oder lieber Liebesspiele machen wollte, fiel die Entscheidung für...

Kondom raus holen, über den Sch***z rollen und die Hosen abstreifen gingen so schnell, damit wir danach sanft ins Bett gleiten konnten für die schöne, aber interessante Nebensache der Welt. Unsere Münder trafen sich zu einem zärtlichen Kuss und mit meinen Händen streichelte ich ihn sanft an den H**en, damit er richtig in Fahrt kommt. Michael zersauste meine Frisur und wenig später liebte er mich mit seinen rhythmischen Stößen.

Die Schweißperlen die sich bei uns beiden bildeten, bedingt auch durch einen Stellungswechsel schmeckten, wie der Liebessaft meines Verlobten, der nebenbei mich mit streicheln und Küssen verwöhnte. Erst nach seiner Zweiten Erektion, schmusten wir noch eine Weile und erst dann huschten wir kurz ins Bad, um uns zu reinigen.

Wenig später gingen wir auf das Sonnendeck und fanden einen Platz neben Sophie und Dirk. Nach dem eincremen mit Sonnenschutzcreme erzählten wir noch etwas, bevor ich vor Müdigkeit etwas einnickte. Geweckt wurde ich mit einem Kuss, da sich am Horizont der Donau ein phantastisches Bild des "Eisernen Tores " sich abzeichnete.

Hier hat sich die Donau durch die südlichen Karpaten gegraben und ein großes Tal gebildet. Es war schon ein Erlebnis diese steilen Felswände von einem Schiff zu erleben, als ob jemand mal einen großen Abflussgraben gezogen hatte, durch das Bergmassiv.
Natürlich machten wir viele Fotos und dann wurde Michael keck, nachdem er mich auf den Arm nahm und küsste, ließ er mich einfach in den Pool ab.

Mein Körper war durch die Sonne erwärmt und dann in das relativ "kalte" Wasser. Ich schimpfte wie ein Rohrspatz und er lachte nur und als er sagte, "kleine Teufelinnen brauchen mal eine Abkühlung", war ich ihm nicht mal mehr böse, sann aber über Rache nach, obwohl Michael mich im Pool begleitete. Wenig später war die gesamte Clique im Pool und alberte rum, dabei betrachtete ich ausführlich Andrea `s Engel, der ebenfalls etwas zu sehen war. Er war sehr gut gelungen und wenig später hatten die anderen Mädchen unsere Reisemitbringsel entdeckt.

Wir konnten die, auf uns einstürmenden Fragen, gar nicht so schnell beantworten, wo wir das her hatten. Vor allen die genaue Arbeit und die Stellen, die wir ausgewählt hatten, fanden großen Anklang. Auf die Frage, wer von uns auf diese Idee gekommen ist erzählte Andrea, das es auf meinen Mist gewachsen ist und wir das Studio als Schwestern verlassen hatten und für ein bisschen verrückt gehalten wurden.

Wir überlegten noch, ob wir uns wieder anziehen und dann zum Essen gehen, aber richtigen Hunger hatte eigentlich keiner von uns und darum entschieden wir uns für Snacks. Michael holte für uns beide selbstgemachte Hamburger und Mangosaft. Auf unserer Liege, in der Sonne sitzend, beobachteten wir die beiden Schleusendurchfahrten in der Nähe von Kladovo. Bei einer Schleuse wird der Wasserstand mit Pumpen geregelt, über ein geschlossenes System. Hier waren die ersten Leute zu sehen, die uns zuwinkten und wir winkten zurück.

Als wir durch die steilen Felsen weiterfuhren erreichten wir am Nachmittag die "Trajantafeln". Sophie kannte sich durch das Reisebüro damit aus und klärte uns auf, das diese in Fels gehauenden Tafeln an den Bau des Limes erinnerten, unter dem damaligen römischen Kaiser Trajan und kurz danach erschien der im Fels geformte Kopf des Dakerkönigs Decebal. Das war Freilichtmuseum pur und viele Fotos wurden gemacht um später mal zu sagen, das war...

Nach den Felsen fuhr das Schiff durch die rumänische Tiefebene, ein fruchtbarer Landstrich und die nächsten 500 km bildet die Donau hier die Grenze zwischen Bulgarien und Rumänien.

Als ich nach dem Toilette gehen, Alfred traf, fragte ich natürlich, ob er in Rousse auch eine Vase kauft, was er, zu meiner Überraschung verneinte, weil er schon öfter in Bulgarien war und den Klaps auf meinen Hintern, habe ich verschmerzt. Auf seine Frage, ob ich "Doppelkopf" spielen kann, antwortete ich, wenn er mir zeigt, wie es geht, mache ich mit. Ich erzählte Michael noch, das ich jetzt Karten spielen gehe und wenn er wollte,
könnte er mich begleiten und wenig später saßen wir beide an Alfreds Tisch mit Marianne.

Alfred erklärte mir das Spiel und nach einer Proberunde hatte ich es begriffen. Wir spielten um Cents pro Punkt, damit ein Anreiz vorhanden war. Nach den ersten 8 Spielen, war ich die einzigste mit Pluspunkten und Alfreds Kommentar,"... Bauern und Kartoffeln" beantwortete ich nur mit einem Lächeln. Nach den nächsten 8 Runden hatte ich den Vorsprung ausgebaut und mit Marianne Pluspunkte, was mich mit "Alfred, mein Hase, soll ich dir den Sinn des Spieles noch mal erklären" kommentierte. Marianne lachte laut auf und Alfred drohte mir im Spaß. Wir spielten bis kurz vor dem Abendessen und in der Endabrechnung hatte ich klar gewonnen, vor Marianne und Michael. Der letzte Platz blieb für meinen "Pflegevati."

Auf dem Weg in die Kabine, beschlossen wir als Clique, heute Abend, nach dem Essen zum Tanzabend zu gehen,, das bedeutete natürlich, das wir erst später essen konnten, wegen der weiblichen Vorbereitungszeit. Aus diesem Grunde, war ich auch die erste unter der Dusche, nach dem ausziehen. Nach dem abtrocknen, zog ich schwarze Unterwäsche an und halterlose Strümpfe und als Michael aus dem Bad erschien hätte er mich am liebsten schon wieder gef***t.

Auf die Frage, ob mein Aussehen ihn so geil macht, erhielt ich einen Kuss als Antwort. Was so, ein bisschen Seide und Nylon auf die männliche Potenz ausmacht, war mir bis dahin gar nicht so bewusst. Nach dem anziehen des schwarzen Paillettenkleides, durfte er mal den Reißverschluss hochziehen und seine Bemerkung," das er lieber Reißverschlüsse bei mir öffnet", erwiderte ich mit einem flüchtigen Kuss, denn viel Zeit blieb nicht.

Also, hinein ins Bad und mit dem Lockenstab die Haare veredelt, Schmuck angelegt, ich wählte weiße Perlen und noch mit Make-up beschäftigt und als ich endlich nach dem letzten Spiegelblick, das Bad verließ, hatte mein Verlobter eine kurze Jeans an. Als ich bemerkte, das ich mir wohl einen anderen Tanzpartner suchen muss, hatte er begriffen, das wohl mindestens die Hose falsch gewählt war. Da betreibt man einen riesigen Aufwand um als Mädchen schick auszusehen und dann so eine Pleite mit dem eigenen Liebling...

Er zog sich eine lange dunkle Hose an und wählte dazu ein helles Oberhemd, an dem ich noch etwas den Kragen glättete. Nach dem anziehen der Pumps und dem Umhängen der Handtasche gingen wir beide zum Essen, nachdem Michael die beiden anderen mit "Zimmerservice" beim Klopfen an der Tür erschreckt hatte.

Wir nahmen an unserem Tisch Platz und nach der Bestellung unserer Getränke, ging es zum Büffet. Hungrig war ich eigentlich nicht, aber der Kostprobenteller war voll. Das Essen an Bord schmeckte mal wieder vorzüglich und ich dachte zum ersten Mal an die Kalorien, die kleinen Heinzelmännchen, die über Nacht immer Kleidung enger machen.
Der Tanzabend konnte ja dazu genutzt werden, mit diesen listigen Gesellen in Konflikt zu kommen.

Nachdem ich den Teller weg schob, wobei meine Kulleraugen größer waren als mein Hunger, schaute ich mich etwas um und fast alle Frauen hatten Kleider oder Röcke an. Ich dachte immer, das ist eine aussterbende Rasse, weil man nur noch Hosen bei Mädchen und Frauen sieht, jedenfalls im Alltag. Als der Ober oder Steward, wie das ja hier auf dem Schiff heißt mit 2x "Sex on the Beach" ankam, sagte er nur, von Alfred für die Sieger. Michael und ich prosteten natürlich meine "Pflegeeltern" zu, bevor wir den gut aussehenden Drink kosteten.

Er schmeckte wirklich gut, hatte es aber in sich. Nach den Abräumen der Tische wurde der Tanzabend vorbereitet und bevor es losging, erschien noch mal unsere Reiseleiterin mit den Vorschlägen für morgen nachmittag. Es Stand Rousse und Veliko Tarnovo zur Auswahl. Natürlich machte sie viel Reklame für beide Ausflüge, oder nennt man das Public Relation?

Der Discjockey, der die Musik abspielte, entschied sich für Oldies und deutsche Schlager.
Er füllte damit Ruck Zuck die Tanzfläche und als er bei "Lets Twist Again" ankam, gab es kein Halten mehr. Bis jetzt war mir gar nicht aufgefallen, das unsere "älteren Herrschaften" noch so fit waren, wie bei diesem und einem Rock `n Roll Titel. Wie Alfred seine Marianne durch die Luft warf und einen perfekten Tanz hinlegte, löste bei uns Beifall aus. So etwas sieht man sonst nur im Kino oder auf DVD, neudeutsch Blue Ray.

Erst nach 7 Runden tanzen gönnten wir uns eine Pause und gingen an die Bar. Wir Mädchen tranken "Grüne Wiese", das war Sekt mit Curacao und Orangensaft und unsere Lieblinge mussten mit dem Tuborg Bier vorlieb nehmen. Als Marianne und Elfriede kamen luden wir sie zu einem Drink ein und die beiden setzten sich zu uns und wir erzählten, wie jedem der Schnabel gewachsen war, ohne irgendwelche Tabus. Die beiden hatten vernünftige Ansichten und es machte Spaß, den beiden zuzuhören.

In dieser Runde wurde dann auch beschlossen, morgen am Vormittag mal den Animateur auf den Keks zu gehen, denn laut Plan gab es Hufeisenwerfen und Stockschießen. Wir hatten zwar keine Ahnung was das war, wollten es aber mal probieren. Nach der nächsten "grünen Wiese" war der Beschluss endgültig gefasst, das Mädchenpower, Frauenpower, gegen die Biertrinker und alten Säcke spielen, jeweils in Mannschaftswertung.

Marianne fragte ich noch, was sie für einen Ausflug morgen macht und ihre Antwort mit Rousse überzeugte mich mehr als die Uralthauptstadt Bulgariens mit den alten Klöstern.
Denn Veliko Tarnovo ist bestimmt sehenswert, aber viel Fahrt mit dem Bus und das ist nicht unbedingt meine Welt.

Die nächsten Tanzrunden wurden wieder von uns genutzt und bei den langsameren Titeln, fühlte ich mich sauwohl in Michaels Arme, der jetzt wirklich jeden Tanz nutzte, um mit mir zusammen zu sein. Erst nachdem wir beide genug hatten, kehrten wir zum sogenannten "Abschlussdrink" an die Bar zurück. Die letzte grüne Wiese genoss ich in seinen Armen, die er zärtlich um mich gelegt hatte. Als er mir ins Ohr flüsterte, das er heiß auf mich ist, verabschiedeten wir uns von den anderen und gingen in unsere Kabine.

Das Muschebuhbuh Licht, was er nutzte, um etwas Romantik zu erzeugen hätte er nicht unbedingt gebraucht, denn seine Worte, das er heiß auf mich war, lief herunter, wie ein köstlicher Drink und damit werden junge Mädchen, wie ich eines war, sowieso schwach.

Als er aus dem Bad schon halb ausgezogen kam, zog er den Reißverschluss meines Kleides sanft nach unten, begleitet von zärtlichen Küssen. Das ich dadurch nicht mehr an meine Rache von heute Mittag dachte und eigentlich willenlos wurde, war ein Ergebnis davon. Wenig später hatte er den Verschluss des BH `s geöffnet und erkundigte mit seinen Küssen meinen Körper. Einige Stellen, die er erwischte, lösten Gefühle aus, wo ich nie gedacht hatte, solche Stellen überhaupt an meinen Körper zu besitzen.

Das er dann zur Hauptsache kam, wollten wir beide und mit dem leichten streicheln seiner Beine mit meinen bestrumpften Beinen machte ihn gewaltig an, während er mich mit seinen rhythmischen Bewegungen durchf***te. Er hatte dabei eine Ausdauer, die ein junges Mädchen eigentlich nur aus Träumen kennt und nach der dritten Erektion von ihm, legte er sich nach vielen Küssen, neben mich. Ich legte meinen Kopf in seine Arme und wenig später sind wir beide, eng aneinander gekuschelt, eingeschlafen.

Am nächsten Morgen weckten wir uns gegenseitig und nach dem Kuss, erreichte ich das Bad als erste und nach Toilette, Strümpfe ausziehen, duschen und abtrocknen, erschien ich mit dem Handtuch vor dem Unterleib in der Kabine. Das Handtuch zog Michael nach unten, bevor er im Bad verschwand. "Alter Schlingel" rief ich ihm nach um danach meine Unterwäsche anzuziehen.

Es folgten das T-Shirt mit "Powergirl" als Aufdruck und Rock. Wir wechselten uns danach im Bad ab und mit den Haaren machte ich keinen Zirkus, dabei nutzte ich ein farbigen Samtring um einen Pferdeschwanz zu machen. Make-up und der eitle Blick im Spiegel, folgten als letztes im Bad. Nach dem anziehen der Sandaletten zogen wir beide zum Frühstück.
Michael bewirtete mich nach meinen Wünschen, so das ich am Tisch sitzen bleiben konnte. Als die anderen Beiden kamen begrüßten wir uns mit Küsschen und Andrea setzte sich hin und verwies Bernd auf das Wort "Schwester", der auch sofort anfing seine Herzensdame zu bewirten.

Wir frühstückten in Ruhe und kurz vor dem Ende erschien Otto an unserem Tisch und wettete mit Michael und dann mit mir, das die "Alten Säcke" bei den Spielen heute gewinnen. Als ich Otto auf mein T-Shirt hinwies, lachte er nur und sagte was von "alles nur Show und nichts dahinter." Das kann ja mal wieder lustig werden, dachte ich bei mir, wenn jetzt schon Wetten gemacht werden, auf unsere Niederlage.

Als wir zur festgesetzten Zeit beim Animateur erschienen, wurde der blass, denn 24 Leute auf einem Schlag und dazu noch quer gemischt in Geschlecht und Alter, hat er wohl noch nie erlebt in seiner Laufbahn. Nach dem Erklären der Wertung wurde unter uns die Startreihenfolge ausgelost, für das sogenannte "Hufeisenwurfspiel", was eigentlich sehr simpel war, man musste nur mit der offenen Seite des Hufeisens im Abstand von 3 Metern einen Stab treffen und das Eisen musste dann liegen bleiben für die vollen Punkte. Die wenigeren Punkte gab es für den entsprechenden Abstand zum Stab.

Nach einem Drink für jeden ging es los, was so einfach aussah, aber viele Lacher brachte, weil entweder das Eisen daneben flog, oder die angewendete Technik versagte.
Es gab insgesamt 7 Runden und nach dem auszählen standen wir als Siegerinnen fest, vor der Truppe von Frauenpower. Über die restlichen Plätze herrschte Schweigen...

Jedenfalls schmeckte unser Siegerdrink bestens, obwohl er nur aus verschiedenen Fruchtsäften bestand. Als Alfred bemerkte, "wer schreibt der bleibt", hatte er den Block für das nächste Spiel in der Hand und den Wünschen von viel Spaß dabei. Zur Stärkung wurden natürlich jetzt wieder grüne Wiese und Bier getrunken und als der immer noch blasse Animateur, das nächste Spiel erklärte, mussten wir neu losen, denn beim Stockschießen kam es darauf an, einen Gummiring in seiner Farbe auf einem ca. 5m entfernten Karo zu platzieren, der die Punktzahl anzeigte und der Nachteil dabei war, das man als letzter Spieler mit seinem Ring die anderen verändern konnte, ähnlich wie beim Kugelspiel Boccia.

Es machte riesig Spaß und wir lachten, spornten uns an und begleiteten die Ringe unserer Gegner mit Buh und auch Schadensfreude, wenn es nicht klappte, was der Spieler vor hatte. Der letzte Schuss mit dem Stock im gesamten Spiel war meiner und wenn ich Michaels Ring treffen würde, und der dabei aus dem 15 er Feld rutschte und meiner drinnen bleibt, hätten wir wieder gewonnen. Nach dem abschieben des Ringes, der mit viel Gejohle und Gequietsche begleitet wurde, traf er wirklich den Ring von meinem Verlobten, drückte ihn in das 3 er Nachbarfeld und blieb im besagten 15 er Feld liegen. Sieg!!!!! War da einzigste, was ich noch vernahm. Als mich alle umarmten und küssten. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich heute nicht mehr, wie das geklappt hatte...

"Wer kann schon gegen eine Teufelin gewinnen " hörte ich bei der Gratulation von Michael und den anderen. Trotzdem war ich glücklich und zufrieden, trotz des großen Glücks beim Spiel. Als Otto mit den Getränken für die Siegerinnen erschien, wurde eine lustige Auswertung gemacht und dabei zeigte Marianne einige Bilder, die sie während der beiden Spiele entstanden, die genauso lustig aussahen, wie die beiden Spiele es auch waren.

Wir gingen von hier aus gleich zum Essen. Es duftete mal wieder lecker und nach der Bestellung der Getränke, wurde am Büffet der Teller mit einigen Kostproben gefüllt.
Am Tisch wurde bereits unsere Apfelschorle serviert und nach dem Platz nehmen wurde gegessen und nebenbei erzählt. Das es sich dabei hauptsächlich um das gerade erlebte drehte, war nicht nach dem Geschmack von Bernd und Michael.

Nach dem Mittagessen trafen wir uns alle auf dem Sonnendeck zur Abstimmung, über das Ausflugsziel von heute. Nach vielen Diskussionen einigten wir uns auf Rousse, der Fünftgrößten Stadt in Bulgarien.

Wir suchten beide noch einmal unsere Kabine auf um auf Toilette zu gehen und nach dem packen der Handtasche konnten wir zum wartenden Bus gehen. Nach dem einsteigen nahmen wir hinter meinen "Pflegeeltern" Platz und nachdem noch Monika und Patrik folgten waren wir vollzählig. Die Reiseführerin erzählte etwas über die Ziele der Fahrt, die sie mit der Staatsoper, Shoppen im Zentrum und dem Fernsehturm angab.

Nach einer kurzen Fahrt, in der ich mich an Michael anlehnte, erreichten wir den Parkplatz vor der Staatsoper. Ein wunderschönes Gebäude im Barockstil, das man über eine Allee von Bäumen erreichte. Nach dem üblichen zählen am Eingang ging es hinein und wir wurden durch alle Nebenräume des Opernhauses geführt. Beim Zuschauen der jeweiligen Arbeiter und Angestellten, wurden diverse Fragen beantwortet. Die Jungen hatten natürlich mehr Interesse bei der Herstellung der Kulissen und wir Mädchen und Frauen, waren "happy" in der Schneiderei, wo die herrlichen Kostüme für eine Oper entstehen und der Maskenbildnerei. Hier hätten selbst wir noch was lernen können, wenn die Darsteller für den Auftritt fertig gemacht wurden.

Als sich jemand für eine Maskerade zur Verfügung stellen musste, hatte ich eine vorlaute Klappe und wenig später saß ich schon auf dem Stuhl, der für das Make-up der Stars benutzt wurde. Georgi, so hieß hier der "Make-up Chef" öffnete seine Trickkiste und nach etwa 15 bis 20 Minuten war ich neu geschminkt und das "Wow", der anderen und später von Michael, war in meinen Ohren, wie Musik.

Nach den Besuchen der Nebenräume wurde uns noch die Bühnentechnik gezeigt, die wohl hauptsächlich aus Deutschland stammte. Es war schon alles sehr beeindruckend.
Nach mehreren Fotos, an den verschiedensten Stellen verließen wir nach dem zählen der Reisegruppe die Staatsoper von Rousse, die für mich ein echtes Erlebnis war, denn mit Oper hatte ich bis jetzt wenig am Hut.

Nach dem verlasen der Staatsoper gingen wir zum Bus und fuhren in das Zentrum der Stadt zum Shoppen. Hier gab es viele Barocke Häuser und kleinere Brunnen mit Parkbänken, die zum verweilen einluden. Wir bummelten die Hauptstraße entlang und als Michael einen Sexshop fand, ging er hinein, da nebenan eine Boutique war, die mich mehr interessierte, ging ich mit Andrea, Juliane und Marianne dorthinein.

Es gab hier sehr preiswerte Mode, die sehr gut aussah und nach dem wir eine Umkleidekabine gefunden hatten, konnte ich anprobieren. Ich fand 2 Röcke und ein Cocktailkleid, das mir sehr gut passte und gefiel. Nach dem bezahlen, ging es in den nächsten Laden mit Schuhen. Es war nicht gerade einfach, für meine Größe, 42, passende Schuhe für das eben gekaufte Kleid zu finden. Entweder drückten sie oder gefielen nicht, was die Verkäuferin anbot. Nach langen Suchen hatte ich das gewünschte Paar Pumps gekauft.

Wenig später war Michael wieder bei mir und nach einem Kuss, fragte ich ihm, was er schönes gekauft hatte, die er mit "Männergeheimnis " beantwortete. So ein Geheimniskrämer, dachte ich bei mir, denn von mir konnte er so etwas nicht gelernt haben.

Nach dem wir noch einige Geschäfte abgegrast hatten und Klaudia als Modeberaterin für Juliane und Sophie fungierte, suchten wir uns ein kleines Cafe zum erholen. Die Bedienung hatte hier die traditionelle Bekleidung an und nach der Bestellung unserer Eisbecher sprachen wir über das gerade erlebte. Als wir mit allen fertig waren, ging es langsam zurück zum Treffpunkt, oder Parkplatz des Busses.

Nach dem einsteigen und dem zählen ging es zum höchsten Fernsehturms Bulgariens, der genauso aussah, wie der "Telespargel" in Berlin, nur kleiner. Mit dem Aufzug ging es nach oben und während der Fahrt machten unsere Geliebten Witze über das stecken bleiben. Mir wurde ganz anders und deshalb drückte ich Michaels Hand ganz fest, die ich erst wieder los ließ, als wir aus dem Aufzug ausstiegen.

Der Rundblick über die Stadt erwies sich wirklich als Attraktion und als unsere Reiseleiterin, auf die einzigste Brücke über die Donau hinwies, die Bulgarien und Rumänien verbindet, hatten sich die paar Sekunden Angst gelohnt. Wenig später saßen wir im Cafe und bestellten Kaffee und Kuchen. Der Kuchen war sehr süß, weil er mit Honig, statt Zucker gemacht wurde, aber der Kaffee schmeckte sehr gut. Unsere Reiseleiterin erzählte noch etwas über das ehemalige Verhältnis der ehemaligen zwei Bruderstaaten, die ja eigentlich keine richtigen waren, denn Rumänien ist damals einen eigenen Weg gegangen.

Auf dem Weg nach unten zum Bus hatte ich wieder Michaels Hand fest im Griff und der nutzte die Situation schamlos aus und küsste mich. Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, war ich damit beschäftigt mein Make-up zu überprüfen, das nur leicht ausgebessert werden musste, wegen des Kusses.

Nach dem einsteigen und durchzählen machten wir schon Witze über diese Notwendigkeit, um wenig später die Fahrt in Richtung Schiff anzutreten, das wir wenig später erreichten und als Alfred, beim aussteigen, zu mir sagte, "na, mal wieder Kleider und Schuhe gekauft." Antwortete ich mit: "Mädchen oder Frauen kaufen immer so etwas, um ihren Lieblingen zu gefallen."

Nach dem ablegen der Einkäufe gingen wir zum Essen. Eigentlich war ich nicht hungrig und kostete nur von den Salaten, als ich hinter mir vernahm, das ich den Hühnern und Karnickeln das Futter weg esse. Wer konnte das schon sein...

Nach dem essen gingen wir auf das Sonnendeck und beobachteten in den Armen unserer Geliebten, den Sonnenuntergang mit einem Glas Wein. Es war Zeit zum träumen und nachdenken. Mir fielen meine Sünden ein, denn ich hatte bis jetzt noch nicht einmal auf mein Handy geguckt und eine Ansichtskarte weder gekauft, noch geschrieben. Geschweige denn, von meiner Verlobung berichtet. War es mein neu erworbenes Glück, das mich so nachlässig machte und ich deshalb, meine beste Freundin vergaß, meine Mutti?

Als wir am säten Abend nach unten gingen holte ich zu mindestens das Handy heraus und schrieb eine SMS an Mutti mit dem Wortlaut:

Hallo Mutti,
Lebe noch, bin total glücklich. Ein goldener Ring ziert jetzt meinen linken Ringfinger.
Liebe Grüße
Klaudia & Michael

Wenig später im Bett, hatten wir wieder Sex und ich bewunderte die Ausdauer von Michael, der meine Hormone als Mädchen wieder in Wallung brachte...
Wir schliefen beide wieder eng umschlungen nach den letzten zärtlichen Küssen ein.

Das war es für heute mal wieder...Katrin
15. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 03.01.13 14:28

Hier kommt nun der nächste Teil dieser Geschichte... Viel Spaß beim lesen...

Teil 9 Rumänien, das Donaudelta und Rückfahrt durch das "Eiserne Tor "

Wir erwachten beide am nächsten Morgen gleichzeitig und nach einem zärtlichen Kuss, hatte ich verloren, denn Michael hüpfte wie der Wind aus dem Bett, in das Bad. Nach seinem duschen und abtrocknen nölte ich ihn erst mal voll, denn er wusste genau, das ich mehr Zeit benötige als er. Zuerst zuckte er nur mit den Schultern und anschließend gab er mir einen Kuss, als Verzeihung. Wenig später konnte ich mich richtig duschen und nach der Kontrolle des angeklebten V-Strings, abtrocknen.
Als Unterwäsche wählte ich vorsichtshalber den Bikini aus, denn wenn ich das ganze für heute so richtig im Gedächtnis hatte, wurde in Tulcea nur umgestiegen auf ein kleines Boot, für die Fahrt auf dem einen Arm des Donaudeltas. Darüber folgte ein Sommerkleid mit Muster und wenig später konnte ich im Bad Make-up machen und die Haare nach oben stecken. Die verzierte ich noch mit einem Stecker mit einer großen schwarzen Rose.

Nach dem anziehen der Sandaletten ging es wieder gemeinsam zum Frühstück, mit den anderen beiden. Andrea und Bernd waren heute sehr lustig beim Essen. Sie neckten sich und steckten uns an mit ihrer guten Laune. Bernd und Michael bedienten uns beide wieder, so das wir das Frühstück in Ruhe genießen konnten.

Wir einigten uns noch über die Mitnahme des Fotoapparates, es reichte ja einer, denn man konnte ja die Bilder untereinander austauschen. Während des Frühstücks erreichten wir Rumäniens Stadt, die am Anfang des Deltas lag. Der Blick durch die Panoramafenster verriet uns, das Tulcea eine kleine Hafenstadt ist und wir bald unseren Ankerplatz erreichen. Die Reiseleiterin, die kurz darauf erschien, erklärte nochmals den Ablauf des heutigen Tages.

Sie erzählte von dem umsteigen auf die Ausflugsboote und der Kurzreise in das Delta. Dabei verwies sie auf die herrliche, teilweise unberührte Natur, den Fisch- und Artenreichtum der hier lebenden Tiere und den vielen Pflanzen. Gegen Mittag geht es zurück zum Schiff und auf die Rückreise, mit dem anlegen am nächsten Morgen in Oltenita, sowie der Möglichkeit Bukarest zu besuchen.

Nach dem Frühstück gingen wir noch einmal kurz in die Kabine und besuchten die Toilette. Wenig später, als das Schiff fest machte, trafen wir uns alle an Land, um auf die "kleine" Nussschale zu wechseln, genannt Ausflugsboot. Dabei nutzte ich Michaels Hilfestellung, um nicht gleich einen Satz in das Wasser zu machen, weil das Boot ganz schön schaukelte beim einsteigen.

Nachdem alle 12 Personen ihren Platz eingenommen hatte, fuhr das kleine Boot los in das Deltaflussgebiet der Donau. Der Bootsführer hielt an den interessantesten Stellen, wo man Bilder machen konnte, wobei das Ganze einen Haken hatte, aufstehen, war sehr waghalsig. Mehr verkrampft saß ich auf meinen Platz und hielt eigentlich nur Michaels Hand fest. Als der Bootsführer mit einer Reuse uns den Fischreichtum zeigen wollte, der hier ist, musste schon das Gewicht innerhalb des Bootes geändert werden, was, bedingt durch seine Erfahrung ganz gut gelang.

Er fuhr mit dem Boot auch Nistplätze verschiedener Vögel an und es entstanden hier seltene Aufnahmen der Tierwelt von diesem Teil des Deltas.

Die Fische, die er uns zeigte, sahen Klasse aus, aber mit Fischen hatte ich nie was am Hut, denn erstens haben sie Gräten und zweitens erzeugen sie bei mir eine "Gänsehaut" beim anfassen. Mädchen mögen Fische nur im Teich oder im Aquarium, ist meine Meinung dazu. Die nach Fisch "stinkenden" Hände hielt ich dann ins Wasser und hoffte, nicht von einem angeknabbert zu werden. Irgendwie war ich froh, als sich das Boot auf dem Rückweg befand zum Anlegeplatz unseres Schiffes.

Während des Aussteigens, hörte ich noch den Spruch, "na heute das Make-up vergessen oder mit Gips verwechselt?" Alfred machte sich lustig über mein blasses Aussehen. Ich antwortete ihm zum ersten Mal nicht darauf, was ihn sehr verblüffte. Erst als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte sagte ich zu ihm, "Mädchen dürfen mal Angst haben, um sich dann von ihren Liebsten beschützen zu lassen." Marianne stimmte mir zu.

Als wir wieder die Gangway des Schiffes betraten war meine Gesichtsfarbe wieder im normalen Bereich und Hand in Hand betraten wir wieder unser Schiff. Als die letzten vom Deltaausflug zurück gekommen sind, legte das Schiff ab und drehte zur Rückfahrt. Das bedeutete für uns, das wir ungefähr Halbzeit hatten, auf einer Reise mit bisher tollen Erlebnissen.

Bevor wir beide zum Mittag essen gehen konnten, suchten wir noch einmal unsere Kabine auf. Mein Geliebter nahm mich in die Arme und küsste mich. Nach der Überprüfung des Make-ups im Bad suchte ich erst mal mein Handy raus um nachzusehen, ob Mutti geantwortet hatte. Eine neue SMS signalisierte mir, es gab eine Antwort.

Mutti schrieb mir:

Hallo Klaudia,

herzlichen Glückwunsch zur Verlobung,
obwohl wir es für übereilt halten.

Wir wünschen euch trotzdem alles Gute
und das ihr beide euer neues Glück genießt!
Grüße auch an Michael.

Deine dich liebenden Eltern.


Diese Nachricht habe ich Michael noch vorgelesen, bevor wir zum Mittag essen gingen und unterwegs, erklärte ich ihm, das er als Verlobter nun mehr oder weniger in der Pflicht steht, bei meinen Eltern einen Antrittsbesuch zu machen. Michael lachte nur und sagte, "das er dieses nach unserer Rückkehr sowieso vorhatte."

Während des Essens sprachen wir mit den anderen beiden, was man mit dem angebrochenen Tag so anfängt. Vom Animateur auf den Geist gehen, bis faulenzen auf dem Sonnendeck war so ziemlich alles dabei. Wir beschlossen den Tag in Ruhe zu verbringen und als ich in Michaels Augen sah, wie er mich verliebt anguckte, hatte ich das Gefühl, das er wieder an Sex denkt.

Während des eigentlichen Essens, war eigentlich nur kosten angesagt. Es schmeckte zwar alles sehr gut, aber durch die fehlende Bewegung war man auch schneller satt.
Alfred erschien an unserem Tisch und fragte, ob wir heute Abend an der Animation teilnehmen und nachdem er uns erzählte, was auf dem Programm steht, sagten wir zu.
Dadurch hatte der Animateur weniger Arbeit, der wenig später nach den Teilnehmern für heute abend fragte und mit dem "Wimpern klimpern Trick" hatte ich Michael überzeugt, eine Hauptrolle zu übernehmen. Dirk, Alfred, Werner, und Bernd waren seine Gegner heute abend beim...

Wir gingen nach dem Essen zur Kabine und auf dem Weg fragte ich Michael, ob er überhaupt wusste, auf was er sich da eingelassen hatte. "Kein Problem" antwortete er mir, was ich lächelnd zur Kenntnis nahm. Trotzdem wies ich ihn darauf hin, das wir für diese Geschichte, eine gewisse Vorbereitungszeit brauchen und das Ganze nicht nur 5 Minuten dauert.

Nach dem einräumen der Sachen in die Badetasche beschlossen wir auf das Sonnendeck zu gehen und vielleicht mit dem Animateur noch Sjoelback zu spielen oder den Pool nutzen. Wenig später waren wir auf dem Weg nach oben und suchten uns 2 Liegen aus.
Nach dem eincremen besorgte Michael uns 2 Drinks, die wir in Ruhe genießen konnten.

Als die anderen alle erschienen, gab es bereits Diskussionen über heute abend, denn keiner unserer Begleiter hatte sich darüber so richtig Gedanken gemacht. In Absprache mit Sophie und Andrea wollten wir den Herren der Schöpfung, mal so richtig die entsprechenden Mühen zeigen und anwenden, ohne wenn und aber.
Beim Sjoelbackspiel, an dem wir wenig später erschienen und teilnahmen, war der Sinn, auf einer rutschigen ca. 1 m langen Holzplatte mit runden Holzsteinen kleine Öffnungen, mit dem Schieben der Steine zu treffen, deren Punkte an den jeweiligen Öffnungen standen. Zusatzpunkte hatte man, wenn man alle mindestens 1x getroffen hatte, mit 20 Steinen.

Das Spiel machte riesigen Spaß und war nicht anstrengend, weil man ja nur die Steine schieben musste. Das sie manchmal nur vor der Öffnung des "Tores" liegen blieben war ärgerlich. Man konnte dann mit dem nächsten Stein, wie beim Billard versuchen, wieder zu treffen. Das ganze sah leichter aus, als es wirklich war, weil man auch etwas Glück brauchte.

Mit den entsprechenden Drinks und Kommentaren wurde es ein sehr lustiges Spiel, was zur Erheiterung aller Mitspieler beitrug. Unser Animateur, der an dem Spiel teilnahm, wurde Sieger und zur Siegerehrung wurde er von Werner, Otto und Alfred in den Pool gesetzt mit all seinen angezogenen Sachen. Der Animateur, war so etwas gewöhnt und sträubte sich nur am Anfang, gegen diese Art von Siegerehrung.

Das wir danach alle eine Erfrischung im Pool nahmen, versteht sich wohl von selbst und im Pool, erzählte ich mit Andrea und dem Animateur über den geplanten Abend. Er hatte bestimmte Vorstellungen, die mit unseren völlig übereinstimmten. Als unsere beiden vom Drink holen zurückkamen, wechselten wir das Thema.

Auf der Liege, wenig später, war richtig faulenzen angesagt. Wir genossen die Sonne und irgendwann nickte ich ein. Ich weiß zwar nicht mehr, wie lange ich geschlafen hatte, jedenfalls weckte mich Michael mit einer Wasserpistole und das kalte Nass, auf meinem erwärmten Körper, war nicht gerade das, was mir gerade in meinen Träumen vorschwebte. Der Kuss, den ich von ihm erhielt, versöhnte mich etwas.

Wenig später traf ich mich mit dem Animateur und holte von ihm Luftballons, die ich aufteilte an Andrea und Sophie. Als die Zeit gekommen war, gingen wir gemeinsam nach unten und in der Kabine, war eigentlich umziehen dran. Aber Michaels Beule in der Badehose, wollte etwas ganz anderes, noch dazu, als ich das Unterteil vom Bikini aus hatte, gab es kein Halten mehr.

Seine Küsse, auf den verschiedensten Stellen meines Körpers, machten mich mal wieder schwach und brachten meinen Hormonhaushalt in Wallung. Nach dem überrollen des Kondoms über seinen Sch***z, kraulte ich, oder besser gesagt, streichelte ich seine Hoden um ihn richtig in Stimmung zu bringen. Das sein Sch***z dabei immer dicker wurde und er langsam anfing Geräusche zu machen, war ein Zeichen für mich, den Sch***z einzuführen und mich breitbeinig auf ihn zu setzen. Er konnte jetzt rhythmisch stoßen und ich konnte mit dem Becken seine Stöße dosieren.

Nach seiner Erektion, lagen wir uns beide in den Armen und schmusten miteinander. Wir schworen uns "ewige" Liebe und dann überraschte er mich etwas mit der Frage, ob ich irgendwelche geheimen Wünsche habe. Darüber hatte ich eigentlich, bis jetzt noch nicht nachgedacht. Auf meine Gegenfrage in dieser Hinsicht antwortete er mir, "das er gerne mal seine kleine Teufelin wehrlos machen wollte." "Warum nicht, man kann es ja mal probieren", erhielt er als Antwort und "nur jetzt nicht mehr, weil es Zeit wird, sich zum Essen vorzubereiten."

Durch unsere Stellung beim Sex, war ich im Vorteil und war somit die erste im Bad. Ich duschte und trocknete mich ab und wenig später zog ich bereits meine Unterwäsche in rot an. Der seidene Slip und BH zeigte zwar mehr, als das er verdeckte, darum zog ich gleich das Etuikleid in rot darüber an und halterlose schwarze Strümpfe. Nachdem Michael erschien, konnte er den Reißverschluss schließen und seine Küsse, auf meiner Schulter machten mich beinah schon wieder schwach.

Nach dem Make-up und Frisur in Form bringen, zog ich meine Pumps an und wenig später gingen wir beide zum Essen. Am Tisch wurden die Getränke bestellt und als ich mich umsah in Richtung Marianne, musste ich feststellen, das sie bereits angefangen hatte mit Alfreds Vorbereitung für den Abend. Die Kostproben des ausgezeichneten Essens, genoss ich mit viel Ruhe und dachte dabei etwas geistesabwesend über Michaels Frage nach.

Hatte ich eine Neigung zur Sub oder war ich eigentlich devot? Wenn ich mir gerne helfen ließ von einem Jungen, war das ein Anzeichen meiner Neigung oder war das ein normales Verhalten als Mädchen? Irgendwie erreichte ich beim Nachdenken keine plausible Erklärung und erst als mich Andrea etwas buffte, war ich mit meiner Aufmerksamkeit wieder voll bei der Sache.

Nach dem Essen ging es zurück in die Kabine und auf Grund des heutigen Abends, zog sich mein Verlobter aus. Zuerst nahm ich mal seine Maße und mit etwas Glück, könnten die Sachen passen, die mir in Gedanken vorschwebten. Darum ging es ins Bad, zum gründlichen rasieren und als ich die Enthaarungscreme bei ihm auftrug, wurde er etwas zappelig. Seine Intimbehaarung ließ ich beim eincremen aus, aber alle anderen überflüssigen Haare mussten dran glauben. Während des Wartens auf die Wirkung der Creme, füllte ich die Luftballons mit Wasser und verknotete sie am Ende. Jedenfalls, hatten die beide, eine geschätzte, gleichmäßige Größe.

Nach dem entfernen der Creme konnte er duschen und sich abtrocknen. Um seine Haut nicht zu reizen, cremte ich ihn mit einer Lotion ein, die eine weiche und zarte Haut machen sollte, laut Werbung. Nach dem einziehen der Lotion, konnte er nun endlich mit der eigentlichen Verwandlung beginnen und dazu gab es eine enge Miederhose von mir, die er sich anzog. Den folgenden BH schloss ich in seinem Rücken und es folgten die beiden vorbereiteten Luftballons. Michael ließ alles mit sich geschehen, so das ich mich um seine Fußnägel kümmern konnte, die wenig später in Rot glänzten.

Nachdem ich eine Strumpfhose mit 60 den gefunden hatte, half ich ihm beim anziehen und da fing er zum ersten mal an zu murren, ob es an dem Gefühl auf seiner Haut lag und dem damit verbundenen Versuch, das sich sein Sch***z aufrichten wollte, war mir egal. Bei der Bluse mussten wir beide etwas improvisieren, was aber sehr gut gelang. Beim Rock wählte ich einen mit einem Gummizug im Bund und nach dem anziehen dieses Kleidungsstückes und meiner absichtlichen Berührung mit meinen Strümpfen, quietschte er wie eine "Jungfrau", die er ja eigentlich war...

Sein Sch***z wollte sich wohl unbedingt erheben und konnte es nicht, was dieses, für ihn unbekanntes Gefühl auslöste. Nach dem ich seine Fingernägel lackiert hatte, beschäftigte ich mich mit seinen Haaren und irgendwie klappte es mit einer leichten femininen Frisur. Beim restlichen Make-up musste ich ab und zu ausbessern, weil er entweder Angst vor dem Lidstrich hatte oder seine Augen nicht richtig auf machte.

Jedenfalls hatte ich es rechtzeitig geschafft, ihn entsprechend des Abendsspiels vorzubereiten. "So etwas machst du jeden Tag?" Fragte er mich und das ich ihm mit ja antwortete und sagte, "das ich mich ohne, irgendwie nackig fühle, als Mädchen," schüttelte er nur den Kopf.

Das einzigste was ich bei der Verwandlung wegließ, waren die Pumps, weil ich nicht glaubte, das die anderen Mitspieler, solche Schuhe tragen würden. Beim Anziehen seiner Turnschuhe hatte er beim bücken zum ersten Mal kleine Probleme, weil sein Busen, ihm die Sicht etwas nahm. Mit einem kleinen Tuch um den Hals verdeckte ich seinen Kehlkopf und etwas Modeschmuck machte ihn endgültig zur Dame.

Für ihn hieß es jetzt warten auf den Animateur und ich ging mit meiner Handtasche zu unserem Tisch, bewaffnet mit einem Fotoapparat. Wenig später erschienen die anderen
Freundinnen und Frauen der Mitspieler, die ihre Gefährten auch umgestylt hatten.
Nach dem bestellen und servieren der "grünen Wiese" dauerte es nicht mehr lange und die 5 Mitspieler oder Kandidaten erschienen auf der Bühne, unter dem Beifall aller Gäste des Schiffes. Sie nahmen vorn, auf der Bühne, Platz und dann ging es los, mit dem auslöffeln eines tiefen Tellers mit Bier, um die Hemmnisse zu überwinden. Ich betrachtete mir in Ruhe die Kandidaten und fand Michael als Frau eigentlich sehr gut gelungen. Alfred im Dirndl fetzte natürlich auch, genauso, wie Werner mit seinem Stufenrock.

Es wurden, vom Animateur, vorbereitete Spiele gemacht und dabei fotografierte ich natürlich und schaute genau hin, wie Michael sich schlug und er sich dabei anstellte. Diese Spiele hatten es teilweise ganz schön in sich, wobei dabei Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt war. Bedingt durch die Kleidung der Kandidaten, wobei man merkte, das sie ungewohnt war, gab es viel Spaß und lustige Szenen.

Nach dem letzten Spiel gab es dann die Auswertung, die Michael, vor Alfred und Bernd als Sieger oder besser gesagt als "Misses Donau "sahen. Der Preis war eine selbstgebastelte Hula-Kette, aus Blumen, die er mit einem Drink überreicht bekam.

Nach der Animation ging es mit einem Tanzabend weiter. Michael flüsterte mir vor dem tanzen ins Ohr, das er doch lieber ein Mann ist, weil er mit dem ganzen Aufwand des Stylings nicht so viel am Hut hatte und der Rock ihn auch behinderte, von seinem ungewohnten "Vorbau" ganz zu schweigen. Trotzdem gab er mir einen langen zärtlichen Kuss, dafür, das er mal diese Erfahrung machen durfte.

Auf der Tanzfläche wurde es dann richtig voll und einige Gäste gratulierten ihm zum Sieg und seinem Aussehen, was mich ja indirekt betraf. Nach mehreren Runden tanzen genossen wir noch viele Gespräche mit anderen Leuten und tranken mit ihnen auch Brüderschaft. Dabei konnte ich es mir nicht verkneifen, bei Alfred den Spruch, "na, auch lesbisch geworden?" Los zu werden. Marianne zeigte mir Bilder von den beiden, als sie auf anderen Schiffen, das gleiche mit gemacht hatten.

Am späten Abend gingen wir alle zurück in die Kabinen und zogen uns aus. Michaels Sch***z wurde sofort steif, nachdem er die Miederhose aus hatte und sein Sch***z wieder in Freiheit war. Er fing wieder an zu schmusen und wenig später hatte ich bereits seinen Sch***z im Mund, um ihn mit der Zunge zu verwöhnen. Dabei streichelte er sanft meine Haare und stöhnte leise vor sich hin. Nach seinem abspr***en und meinem herunter schlucken des Samens, leckte ich sein bestes Stück noch sauber um kurz danach ein Kondom darüber auszurollen, denn inzwischen streichelte er über meine bestrumpften Beine und durch die Strümpfe und sein zärtliches streicheln, wurde mir fast gleichzeitig heiß und kalt, dabei durchliefen meinem Körper wohlige Schauer.

"Bitte, Michael nimm mich," hauchte ich ihm ins Ohr. Das ließ er sich natürlich nicht 2x sagen und f***te mich nach allen Regeln der Kunst durch. Ich war dabei glücklich, trotz des Schweißes der dabei floss und dabei fühlte ich mich pudelwohl. Nach seiner Erektion, die ich mit vollem Bewusstsein wahrnahm, schmusten wir beide noch eine ganze Weile und als sich unsere beiden Brüste berührten, weil er den BH, mit den Luftballons immer noch umhatte, musste ich lächeln.

Er stellte sich ziemlich umständlich an, beim Öffnen des eigenen BHs und weil ich das ganze lustig fand, hatte ich bald ein paar Klapse, auf meinem Hintern weg. Törnte mich das ganze schon wieder an? Jedenfalls hätte ich mich am liebsten, dem nächsten Liebesspiel hingegeben...

Wenig später lagen wir beide eng umschlungen im Bett und schliefen, nach einem wunderschönen Tag fest ein.

Als wir beide am nächsten Morgen erwachten, gab es den Kuss, der den Tag einläutete und als ich ins Bad huschte, fiel mir ein, das ich bei ihm etwas vergessen hatte...
Nach dem duschen und abtrocknen zog ich meine Unterwäsche an, dabei wählte ich weiß, mit viel Spitze. Michael, der sich jetzt erst aus dem Bett begab, hatte einen prallen Sch***z, weil seine Blase voll war und er mich betrachtete. Nach dem anziehen der Bluse und eines Jeansrocks wartete ich auf sein Gezeter. Wenig später hörte ich bereits, "Klaudia, du musst mir helfen, komm bitte..."

"Na, mein Schatz, hast du Probleme mit dem Make-up?"
"Du wusstest es, kleine Teufelin."
"Entschuldige bitte, aber rote Fingernägel, rote Fußnägel mit Mascara betonte Augenlider hat nicht jeder Mann."
"Bitte entferne es oder hilf mir bitte dabei."
"Eigentlich passt es gut zu meiner Bluse..."
"Weiber..., worauf habe ich mich da bloß eingelassen..."
"Auf ein Mädchen, das dich liebt und für dich durch die Hölle gehen würde..."
"Klaudia... bitte..."

Nach so vielen bitten, konnte ich nicht anders und entfernte mit den kosmetischen Hilfsmitteln den Nagellack und den Rest des Make-ups. Er musste sich nur noch einmal waschen, um seine Haut zu reinigen, dann war er fertig.

Nach meinem Make-up und dem binden eines Pferdeschwanzes mit Hilfe eines Gummis war ich im Bad fertig und zog meine Sandaletten an. Bevor wir gingen räumte ich noch die Spuren des gestrigen Abends etwas weg. Das dabei mein kleiner "Tollpatsch" mir noch etwas zusätzliche Arbeit bescherte, weil er einen, seiner mit Wasser gefüllten Luftballons, mit dem Fuß erwischte, nahm ich lächelnd in Kauf.

Beim Frühstück ließ ich mich natürlich wieder bedienen und in dieser Zeit sprach ich hauptsächlich mit Andrea, über unsere Erlebnisse von heute morgen. Andrea lachte laut auf, als ich ihr von der Make-up Geschichte erzählte, denn sie hatte mit Bernd heute früh, das gleiche mitgemacht. Sie hatte ihn auch zappeln lassen... Auf meiner Bemerkung hin, das Engel so etwas eigentlich nicht machen, hatte ich die Zustimmung von Bernd. Andrea bemerkte dazu, das der Engel nur für die Liebe gilt und da stimmte ich ihr voll zu.

Nach dem frühstücken ging es zurück zur Kabine, um uns für den gebuchten Ausflug nach Bukarest fertig zu machen. Nach dem letzten Gang zur Toilette und der Überprüfung des Aussehens im Spiegel, nahm ich die Handtasche und gemeinsam gingen wir über die Gangway des angelegten Schiffes, in Oltenita, zum Bus.

Wir fuhren geschätzt eine Stunde mit dem Bus durch eine Auen- und Felderlandschaft in die Hauptstadt von Rumänien. Bukarest selbst hatte viele Alleen und bedingt durch den ehemaligen Staatschef Ceaucescu, viele überdimensionierte Protzbauten in einem Stil der in den 50-er oder 60-er Jahren im Osten mal aktuell war. Die Stadtrundfahrt, die wir machten, wurde nur durch einige Besichtigungen unterbrochen und war eigentlich langweilig für uns, weil es nur Gebäude und Anlagen zu sehen gab. Das größte Gebäude der Welt, das "Haus des Volkes" war so ein Angeber- oder Protzbau.

Der Bus fuhr weiter und erreichte einen kleinen Park. Hier gab es ein Museum, das wir besuchten. Nach dem Aussteigen ging es in ein Museum, in dem sich verschiedene Bauernhäuser von ganz Rumänien befanden. Das war sehr interessant und die Erläuterungen unserer Reiseführerin, waren schon sehr ausführlich.

Die Bauernhäuser selbst waren meist eher zweckmäßig erbaut und wenn ich ehrlich bin, war ich froh, nicht Bäuerin in der Ceaucescu - Ära in Rumänien gewesen zu sein, obwohl ja der Staat eigentlich sozialistisch war. Diese ärmlichen Verhältnisse, waren etwas für einen Öko- Freak, aber nichts für ein Mädchen aus einer zivilisierten Kleinstadt.

In einem Cafe setzten wir uns hin und bestellten Kaffee und frisch gebackenes Brot mit Schmalz. Wir erzählten über eine vergangene Zeit, die wir nur aus Filmen kannten und hörten von unseren "Oldies", das nicht alles ganz so schlecht damals war. Zu mindestens war es damals nicht so hektisch und nervtötend und einen so großen Verdrängungswettbewerb gab es auch noch nicht. Die heutige Ellenbogengesellschaft, war erst in den Anfängen, der Entwicklung. Zu mindestens schmeckte der Kaffee ausgezeichnet und das Brot war sehr lecker und sehr preiswert.

Als wir danach zum Bus zurück gingen waren unsere Gedanken schon bei den nächsten Tagen, denn das Schiff fuhr durch das "Eiserne Tor" zurück nach Novi Sad. Das bedeutete eine lange Zeit an Bord und Zeit tot schlagen. Nach dem Einsteigen und durchzählen ging es durch die unterschiedliche Landschaft Rumäniens zur Anlegestelle unseres Schiffes nach Giorgiu.

Über die Gangway erreichten wir das Schiff und gingen in die Kabine. Ich beschäftigte mich mit einer lästigen, aber schönen Aufgabe, dem Karten schreiben. Michael, der seine Karten auch schrieb, machte es sich einfach und schrieb einfach meinen Text ab. Er wechselte nur die entsprechenden Anreden. Mir fiel dabei auf, das keine Karte an seinen Eltern dabei war und er mir meine Frage, nach dem warum, nur unzureichend beantwortete, mit später...

Vor dem Essen, ging ich noch mal ins Bad und machte mich fertig. Der übliche Blick in den Spiegel, verriet mir, wieder perfekt hinbekommen. Wenig später, nach dem Klopfen an der Kabinentür von Andrea und Bernd, ging es zum Abendessen. Nach dem Platz nehmen am Tisch, bestellten wir unsere Getränke, die wenig später serviert wurden.

Die verschiedenen Kostproben füllten meinen Teller, den ich am Büffet, ziemlich voll machte. Auf dem Rückweg zum Tisch hatte ich den Gedanken, mich hier mal wiegen zu müssen, den ich aber erst mal verwarf, oder besser gesagt, verschob, auf später. Es schmeckte alles sehr köstlich und etwas Hunger hatte ich auch. Mein Magen hatte sich an die Essenszeiten gewöhnt.

Michael erzählte mir nebenbei, das es übermorgen vermutlich ein Trara, am Tisch gibt. Auf meine Frage, nach dem Grund antwortete er mir, "Bernd hat Geburtstag." "Na schön und wir haben nicht mal ein kleines Geschenk" du Pappnase. "Er ist auch ohne ein Geschenk glücklich" entgegnete er mir darauf. Männer und ihre seltsamen Ansichten...

Nach dem Essen gingen wir auf das Sonnendeck und stellten die Stühle um, so das wir als Clique zusammen sitzen konnten. Dabei stellte ich meinen Stuhl so hin, das ich mich bei Michael ankuscheln konnte. Nachdem sich das Deck füllte wurden wir Mädchen bedient mit Getränken. Wir entschieden uns hauptsächlich für die "grüne Wiese" um richtig in Stimmung zu kommen. Die leise Musik, die durch die Lautsprecher ertönte und die Fahrt in die untergehende Sonne lösten bei uns Mädchen romantische Gefühle aus.

Als unsere "älteren Herrschaften " erschienen, wurde die Runde immer größer. Nach einigen Drinks, fingen wir wieder an zu singen, natürlich Seemannslieder und Lieder über die Donau. Jeder, der nicht weiter wusste, schied aus und zum Schluss blieb nur noch Ursel über, Werners Frau. Wir spendeten natürlich Beifall, als Siegerehrung. Ich kuschelte mich in Michaels Arme und erinnerte ihn daran, das er mir noch eine Antwort schuldig ist. Er versprach mir darüber zu sprechen, wenn wir allein sind, was ich zur Kenntnis nahm.

Am späten Abend löste sich die Runde auf und auf dem Weg in die Kabinen, sprachen wir noch über den nächsten Tag. Von Animateur, über Sauna, bis hin zum Fitness und Faulenzen war alles dabei, wobei wir erst morgen eine Entscheidung treffen wollten. Mein Favorit war Fitness und Sauna. Ich wusste nur nicht so genau, wie meine "Mogelpackungen" darauf reagieren.

In der Kabine setzten wir uns beide in die bequemen Sessel und Michael goss etwas Wein in die Gläser, dann fing er an zu erzählen.

"Klaudia, mein Schatz, kannst du dich noch an unsere ersten Tänze erinnern?"
"Ja, warum?"

Als ich dich damals in den Armen hielt, wusste ich, das du die richtige bist. Du konntest hervorragend tanzen und warst, das Abbild eines Mädchens, das ich mir in meinen Träumen immer vorgestellt hatte. Nach unserem Drink, an der Bar und als du mir deine Handynummer gabst, dachte ich, sie hat es bestimmt nicht nötig, mit einem, der so ist, wie ich, eine Partnerschaft einzugehen. Darum habe ich die Nummer gelöscht.

Als wir uns damals, in der Gartenkneipe wieder trafen und du noch attraktiver aussahst, hatte ich am Anfang Probleme, weil mir mein Fehler mit der Nummer wieder einfiel und unsere Fahrweise mit dem BMW, auch nicht positiv war. Das Küssen im Park, hat dann mein Herz getroffen und ich wusste sehr genau, du oder keine, besonders dann, als du mich am nächsten Tag im Krankenhaus besucht hast. Deine Art, dein Charakter imponierten mir sehr und die Flamme, der Liebe, war inzwischen zum Brand angewachsen. Ich konnte mir ein Leben, ohne dich, schon nicht mehr vorstellen, obwohl ich wenig über dich wusste.

Dann kam der Tag, an dem du mir den Brief gabst. Zuerst wollte ich dir folgen, ohne den Brief zu lesen, den ich für einen Abschiedsbrief hielt, ließ es aber. Nach dem lesen des Briefes, kreisten meine Gedanken, ob gleich jemand kommt von der "versteckten Kamera", denn das konnte ja gar nicht möglich sein, so wie du dich verhalten und bewegt hattest. Glaube mir, auf deinen Brief, sind auch meine Tränen gekullert.

Zu Hause, habe ich zuerst im Internet geguckt, nach Transvestiten, Transsexuelle und den Umgang mit ihnen, bzw. diverse Foren durchstöbert. Mit meinen Eltern habe ich dann über mein Liebesglück gesprochen und die waren nicht verständnisvoll, so wie deine Eltern. Von bist du schwul, bis hin zu keine Enkel, ging die Bandbreite und du solltest dich mal untersuchen lassen, ob du noch normal bist und das, obwohl sie dich überhaupt nicht kannten. So viele Beschimpfungen habe ich noch nie, in meinem Leben gehört.

Da ich, aber indirekt, von meiner Familie abhängig bin, sie finanzieren meine Ausbildung zum KfZ Meister, musste ich mich mehr oder weniger ihrem Druck beugen, was mir nicht leicht fiel, denn meine Gedanken kreisten immer wieder um Klaudia. Ein Vergessen war mir nicht möglich und wahrscheinlich wollte ich es auch nicht.

Ich diskutierte fast jeden Tag mit meinen Eltern, bis kurz vor dem bewussten "Anruf" in unserer Werkstatt. Als David, der ja inzwischen mit deiner Cousine zusammen war, mit der Nachricht kam, wusste ich, das ist ein Wink des Schicksals und Ruck Zuck, hatte ich mit Bernd vereinbart, zu euch zu kommen, obwohl, wir ja nicht wussten, ob ihr zu zweit seit.

Als ich dich an diesem Tag wiedersah, wusste ich, das du die "eine" für mich bist und egal, was meine bucklige Verwandtschaft, über mich denkt, inklusive meiner Eltern, fiel die Entscheidung für dich. Es blieb für mich ein gewisses Risiko, als ich über Sophie, die Reise buchte, denn, es hätte auch sein können, das dein Schlussstrich unter unserer Beziehung endgültig war.

Von meiner Reise mit dir, weiß eigentlich nur meine Mutter und meine Schwester, die damals, als einzige für dich Partei ergriffen hat. Dafür werde ich ihr immer dankbar sein.
Aus diesem Grund, habe ich keine Karte nach Hause geschrieben, weil mein Vater glaubt, ich bin in Budapest und gucke mir die Formel 1, live an.

Das war im großen und ganzen, meine Geschichte, auf deine Frage und glaube mir, ich stehe zu der Verlobung, auch wenn sie in der heutigen Zeit, nichtssagend ist und keine rechtliche Bedeutung hat. Ich möchte dich ein Leben lang begleiten und mit dir zusammen sein, egal, was andere über uns denken. So, leicht ist mir das eben gesagte nicht gefallen, aber es musste gesagt werden.

Ich rutschte auf seinem Schoß und unsere Münder trafen sich zu einem zärtlichen und langen Kuss, dabei umarmte ich ihn und ließ ihn nicht los. Ich fühlte genau, das er der richtige für mich war und deshalb hauchte ich ihm ins Ohr, "ich bleibe immer bei dir, denn ich liebe dich, mein Schatz, falls du, mit meinen manchmal zickigen Eigenschaften leben kannst." "Die werde ich überleben, weil ich dich liebe."

Als wir wenig später im Bett lagen, kuschelte ich mich an Michael an und als er mich umarmte, dauerte es nicht mehr lange, bis wir beide einschliefen. Meine träume drehten sich hauptsächlich um ein glückliches zusammen leben mit Michael, trotz der vielen Hürden, die noch vor uns lagen.

Nach dem Kuss am nächsten Morgen war ich die erste im Bad und nach dem duschen und abtrocknen, versteckte er einfach mein Badehandtuch, während er Zähne putzte.
"Du hast einen schönen Hintern", sprach er zu mir und "wenn du ein richtiges Mädchen bist, passt er wunderbar zu deinen Proportionen." "Danke, das du wie alle Männer bist und bei einem Mädchen auf den Hintern guckst, du Lustmolch." Er lachte nur und ich konnte meinen Bikini anziehen, denn irgendwie fiel mir wieder mein Gewicht ein und der Fitnessraum. Darum wählte ich auch nur ein farbiges T-Shirt und einen kurzen Sommerrock mit breitem Gürtel.

Nach dem Michael aus dem Bad kam, machte ich das Make-up nur leicht dezent und band die Haare wieder zum Pferdeschwanz. Nach dem Verlassen der Kabine und dem anklopfen, an der Kabinentür unserer Nachbarn, ging es zum Essen. Wie immer, beim Frühstück ließ ich mich bedienen und erzählte dabei mit Andrea. Sie war mit meinem Vorschlag einverstanden, etwas für die Figur zu tun und dem Fitnessraum, mal unter die Lupe zu nehmen.

Unsere beiden Geliebten fanden den Vorschlag nicht so berauschend und vereinbarten mit Alfred mal wieder Skat zu spielen. Marianne wollte sowieso in ihrem Buch lesen und war ganz froh, das ihr Alfred nicht die Ruhe raubte, beim entspannen und lesen.

Nach dem Frühstück gingen Andrea und ich in Richtung Fitnessraum und auf dem Weg dorthin, sah ich einen frei nutzbaren Rechner, den man für das kopieren von Bildern nutzen konnte. Im Fitnessraum, fand ich das gesuchte Objekt, meiner Begierde, eine Waage. Den Spruch von Andrea, "nicht zu zweit auf die Waage stellen" nahm ich lächelnd zur Kenntnis. Der Zeiger der Waage zeigte mir an, das ich bis jetzt nur ca. 1,5 Kilo zugenommen hatte. Ich wertete das als Anfang des Zunehmens. Wir zogen unsere Shirts und Röcke aus, um im Bikini, etwas gegen unsere Kilos zu tun.

Auf dem Laufband fing ich mit einer normalen Einstellung an, denn eigentlich fand ich Sport als Mord. Wir sprachen über verschiedene Mädchenthemen und über das, was uns noch bevorsteht. Wenig später erschien meine Cousine Nicole und Juliane. Da bei uns beiden schon der Schweiß rannte, entschieden sich die beiden für das Fahrrad fahren.
Sie glaubten dabei nicht ins schwitzen zu kommen, was ein großer Trugschluss war.

Die Einstellungen bei den Fahrrädern muss sehr hoch gewesen sein, denn Nicole pustete ganz schön und mein Kommentar über das rauchen gaben ihr den Rest. Wir wechselten dann nach einer viertel Stunde die Geräte und Andrea und ich änderten erst mal die Einstellungen für die Fahrräder. Es machte eigentlich Spaß und beim Fahren musste man nicht so aufpassen, wie auf dem Laufband. Als der Schweiß nur noch in Strömen floss, hatte ich endgültig die "Schnauze" voll und setzte mich in einem Korbsessel.

Andrea hatte etwas mehr Ausdauer, wie ich und machte noch ein paar Minuten weiter, unter anderen, weil ich sie daran erinnerte, das wir nach dem Urlaub noch Brautjungfern sind und die Kleider dann passen müssen. Die letzte Aussage von mir bewirkten, das sie mich mal wieder buffte.

Nachdem wir alle uns von der anstrengenden Fitness-Strapaze ausgeruht hatten, sprachen wir unter anderen auch über unsere Jungen. Dabei schielte Nicole immer auf meinen Ring. Sie hatte die Hoffnung, das ihr David, auch noch einen richtigen Liebesbeweis, wie einen Ring, schenkt. Sie hatte sich richtig in ihn verknallt und hoffte auf eine richtige Offenbarung von ihm, die bisher nur recht halbherzig war. Auf meine frage nach dem Sex, antwortete sie mir nur ausweichend. War meine Cousine so prüde geworden? Wusste sie nicht, wie man einen Jungen verführen kann? Hatte meine Tante, wirklich nur selten mit ihr gesprochen, weil die Zeit fehlte?

Auf die Frage, ob sie die Pille einnimmt, antwortete sie auch nur ausweichend, darum versprach ich ihr, mit 2 Kondomen auszuhelfen. Sie hörte mir sogar aufmerksam zu, als ich erwähnte, das man als Unterwäsche feine Seide wählt, die mehr erahnen lässt, als das sie verdeckt. Mit Strapsgürtel und Strümpfe bringt man Jungen richtig in Fahrt und dann einfach sich seinen Gefühlen hingeben und nicht verkrampfen. Darüber ein schönes Kleid und hochhackige Schuhe und nicht vergessen, mit dem entsprechenden Hüftschwung zu gehen und mit der entsprechenden Gestik, ihm klar machen, das er, der eine ist, den du haben willst...

Nicole hatte wohl bis jetzt nur von Jungen geträumt und dann diese Reise zu zweit, das konnte ja nichts werden, dachte ich dabei. Wenn ich daran dachte, das ich ja eigentlich auf meine Cousine aufpassen sollte und jetzt sie gerade ermunterte, das sie sich mal mit Sex befassen sollte und mit ihren Reizen als Mädchen, großzügiger in dieser Hinsicht sein sollte, hatte ich etwas Gewissensbisse. Aber irgendwie tat sie mir leid. Jedenfalls lächelte sie wieder nach unserem Gespräch.

Auf dem Weg zum Sonnendeck, nahm ich Nicole mit und zeigte ihr meine Unterwäsche, ein Kleid, mit dem entsprechenden Ausschnitt usw. Nach dem heraussuchen von 2 Kondomen unterhielten wir uns noch mal in Ruhe. Meine Tante hatte wirklich vergessen mit Nicole über solche Dinge zu sprechen und ließ sie damals, durch Zeitmangel bedingt, mehr oder weniger allein mit ihren Problemen. Sie hatte eigentlich keinen, mit dem sie sich austauschen konnte oder Rat holen konnte und darum wurde sie immer mehr zur Einzelgängerin. Sie taute erst etwas auf, als wir damals in die Kneipe fuhren und sie David kennen lernte. Außer schmusen ist da noch nichts gewesen.

Als wir das Sonnendeck erreichten, hatte unser Schiff das "Eiserne Tor" im Visier, das sich am Horizont abzeichnete. Als ich die Skatspieler erblickte, meldete sich mein kleiner Teufel wieder und als ich Michaels Karten laut ausposaunte, musste ich erst mal flüchten.
Alfred lachte nur, als Michael mir folgte, um mich übers Knie zu legen. Die einzigste Rettung, erst mal vor den Schlägen auf dem Hintern war der Pool, den ich auch nutzte.
Das "na warte Fräulein" löste bei mir nur das Zunge heraus strecken und Grimassen schneiden aus.

Er wusste genau, das es bald Zeit wurde zum Mittag essen zu gehen und ich den Pool verlassen musste. Nach dem er wieder zurück ging, an dem Skattisch, kroch ich aus dem Pool und huschte in unsere Kabine. Hier duschte ich und trocknete mich ab, um kurz danach meinen Reserve Bikini anzuziehen. Nach dem anziehen des Shirts und des Rockes ging ich wieder nach oben und setzte mich still neben meinem Verlobten, den ich einen Kuss gab, den er erwiderte, während Bernd die Karten mischte. Ich glaube, so artig war ich nur als Baby.

Beim Mittagessen kosteten wir Mädchen nur einige Salate. Unsere beiden futterten natürlich richtig, sie brauchten auch nicht auf überflüssige Pfunde zu achten. Meine einzigste Sünde war mal wieder Zitterpudding mit Vanillesoße. Wobei ich natürlich auch Wein trank, der meine Stimmung etwas hob. Dabei erzählte ich Michael, das es hier an Bord einen frei nutzbaren Rechner gibt und er mal daran denken möchte, sich um den Austausch von Bildern zu kümmern. Da er immer noch kaute, nickte er nur.

Nach dem Essen ging es wieder zurück auf das Sonnendeck, auf die Liegen. Zufällig lagen Nicole und David neben uns, auf der einen Seite und Monika und Patrik auf der anderen Seite. Bedingt durch die Anstrengungen bei der Fitnessgeschichte, döste ich etwas ein.

Geweckt wurde ich erst wieder, durch die Reiseführerin, die mal wieder auf die Durchfahrt durch die Passage "Eisernes Tor" hinwies und auf die entsprechenden Fotomotive. Michael hatte inzwischen den Fotoapparat geholt und für uns beide Drinks.
Ich bedankte mich artig bei ihm mit meinen Kulleraugen und dem unwiderstehlichen Lächeln. Er wollte noch einen Kuss, den er auch bekam. Eigentlich hoffte ich nur, das er mir den Verrat seiner Karten, verzieh und vergaß. In dieser Beziehung, war ich schon sehr weiblich...

Michael machte diverse Fotos, mit dem Hintergrund des Felsmassives und in diversen Posen mit Nicole und Monika. Wir ließen uns auch fotografieren, für das spätere Fotoalbum, das meistens, dann in irgendeiner Schrankecke verstaubt. Daran dachte ich in diesem Moment zwar nicht, denn ich war glücklich und suchte seine Nähe und seine Arme, die mich meistens umfassten.

Als wir zum Abendessen gingen, hatte ich überhaupt keinen Hunger und nach der Bestellung der Getränke, holte ich mir nur etwas Obst und eine kleine Kostprobe eines serbischen Gerichtes. Das war nun gar nicht mein Geschmack und deshalb war ich froh, als die Bedienung fragte, ob sie es mitnehmen soll. Beim Granatapfel hatte ich einen erwischt, der noch richtig säuerlich war und deshalb verzog ich den Mund, um mir den Spruch mit den "sauer macht lustig" anzuhören. Nach diesen Pleiten blieb ich dann bei Melone und Banane.

Nach dem Essen, gingen wir in einen Barbereich des Schiffes und suchten uns hier freie Plätze. Wir erzählten hauptsächlich über das bisher erlebte und einige Geschichten aus unserer noch nicht weit zurück liegenden Jugend. Dabei beantworteten wir auch Fragen über das Entstehen und dem Zusammenhalt der Clique. Trotz des trockenen Themas, gab es viel Gelächter, wenn der Satz mit, "weißt du noch.." anfing. Als die Sprache auf meine Geburtstagsfeier kam, wurden Andrea und ich sehr nachdenklich, denn das ganze lag ja man gerade erst ein ¾ Jahr zurück, in dem uns die Ereignisse überrollt hatten, die wir vorher nicht für möglich gehalten hatten und jedem, der uns so etwas erzählt hätte, ins Land der Fabel oder Märchen geschickt hätten. Es war ja nur noch der Anlass für unser jetziges Leben und so wie es jetzt ablief waren wir beide glücklich und mochten es nicht mehr missen.

Am späten Abend gingen wir zurück in unsere Kabinen und als ich mein T-Shirt auszog und den Rock aus hatte, war ich noch in Gedanken, das ich nicht bemerkte, das Michael schon im Begriff war, seine Drohung umzusetzen. Als ich über sein Knie lag, zog er die Bikinihose runter und es gab wirklich Schläge auf dem Hintern. Die ersten 10 waren für den Verrat und die nächsten 15 für die Grimassen und das Zeigen der Zunge. Er schlug zwar nicht fest zu, aber gemerkt hatte ich es trotzdem und mein Hintern färbte sich langsam rot. Ein Entrinnen gab es nicht, denn Michael hatte mehr Kraft wie ich und seine linke Hand hatte mich voll im Griff. Anschließend forderte er mich auf zu schwören, das so etwas zukünftig unterbleibt, weil es sich nicht gehört, als artiges und liebes Mädchen.
Ich schwor es ihm und erst danach lockerte er seinen Griff und küsste mich.

Ich erwiderte seinen Kuss und wenig später fühlte ich seinen Sch***z, in meinem Unterleib, der mich wieder antörnte und mir ins Bewusstsein brachte, das ich gerne von ihm gef***t wurde, weil ich gerne ein Mädchen war, mit allen Konsequenzen. Dabei küssten wir uns leidenschaftlich, so das ich meine Umgebung nur noch nebenbei bewusst wahrnahm, weil mein Stöhnen, während er seinen Sch***z mit der vollen Länge nutzte, nicht gerade leise war.

In dieser Nacht schaffte er 4x zur Erektion zu kommen und bevor wir einschliefen bekam er von mir einen Extra Kuss, weil ich total glücklich war.



Katrin
16. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 16.01.13 16:20

Es geht hier weiter mit Teil 10....

Teil 10 Novi Sad ( Serbien), Kalocsa (Ungarn) und Bratislava ( Slowakei)

Am nächsten Morgen, erwachten wir beide wieder zusammen und nach dem Kuss, ließ ich Michael den Vortritt im Bad, weil ich einfach keine Lust hatte aufzustehen. Ich überlegte, was ich heute anziehe, denn heute früh würde das Schiff in Novi Sad anlegen und das hieß mal wieder in einer Stadt herum wundern. Hoffentlich gibt es dort Shoppingmöglichkeiten, war mein Gedanke, als ich die Sachen raus legte.

Nachdem Michael das Bad verlassen hatte, ging ich zur Toilette, dann duschen und abtrocknen. Nach dem anziehen der Unterwäsche, in blau, mit viel Spitze, ging es zurück in das Bad, um meine Haare auf Lockenwickler zu drehen. Kurz danach musste ich mir "ein Igel auf Männersuche" anhören. "Blödmann" antwortete ich nur kurz, um mein blaues Kleid anzuziehen.

Michael, kramte, oder besser gesagt kämpfte mit einer Schachtel, die er einwickeln wollte. Seinen hilflosen Blick ignorierte ich erst einmal und warf ihm einen Kuss zu. Zuerst musste ich mich fertig machen und während des Make-ups und dem fertig machen der Haare fiel mir ein, das die Pappnase doch ein Geschenk gekauft hatte, für Bernd, der ja Geburtstag hatte. "Klaudia, mein Liebling, kannst du mir bitte helfen, das klappt hier nicht," hörte ich kurz danach.

Da ich im Bad fertig war ging ich zu ihm zurück und nachdem ich meine Maniküreschere opferte konnte ich das Geschenkpapier richtig zuschneiden und danach, klappte das Verpacken hervorragend. Er erzählte mir, das es eine Uhr war, die wir Bernd gemeinsam zum Geburtstag schenken. Es blieb nur noch das Schreiben der Karte übrig und da war er clever. Mit den Worten, "du hast eine wunderschöne Handschrift", hatte ich das Schreiben an der Backe. Ich erfüllte ihm seinen Wunsch und dann konnte ich endlich meine Schuhe anziehen und wir verließen unsere Kabine.

Unser Tisch war mit mehreren Blüten dekoriert und ein großer Blumenstrauß stand in der Vase, als wir beide Platz nahmen. Wenig später erschienen Bernd und Andrea, die sich hin setzten. Wir gratulierten Bernd zum Geburtstag und ich übergab unser Geschenk. Als er beim auswickeln war, ertönte Musik und die Schiffscrew erschien in Zweierreihe und trugen eine riesige Torte. Der Kapitän ergriff das Mikrofon und gratulierte Bernd zum Geburtstag und bei dem angestimmten Gesang, "Happy Birthday To You" gratulierten ihm alle und dann übergab er die Torte, die gerade noch so Platz hatte, auf unserem Tisch. Nach diesem Rummel konnten wir endlich frühstücken und Bernd freute sich über unser Geschenk, besser gesagt, Michaels Geschenk.

Während des Frühstücks tauchte unsere Reiseleiterin auf und erzählte den Plan des Ausfluges. Es standen eine Festung, Stadtbummel und eine Kathedrale auf dem Plan, also für jeden etwas, denn der Stadtbummel hieß für uns Mädchen shoppen gehen.
Wieso dachte ich eigentlich unwillkürlich an Kondome kaufen dabei? War das noch die Erinnerung, an das Gespräch mit meiner Cousine, oder war es mein eigenes Interesse?
Ich wusste es nicht genau.

Bernd verteilte seine Torte an alle Tische des Schiffes und Andrea half ihm dabei. Die Tortenstücke wurden sehr gerne angenommen, denn sie waren sehr lecker. Als die beiden wiederkamen buffte ich Michael in die Seite und flüsterte ihm in sein Ohr, "das schönste Geschenk hat er von Andrea bekommen." Das "wieso denn das, woher willst du das wissen?" Beantwortete ich mit dem nächsten Flüstern, "sie haben sich verlobt, du Pappnase."
Natürlich gratulierten wir die beiden, denn sie trugen beide ihre Ringe. Wenn das so weitergeht, dann kann man die Schiffsreise umbenennen in Verlobungsschiffart Donau GmbH ließ ich mal so locker vom Stapel, was für viel lachen am Tisch sorgte.

Nach dem Frühstück gingen wir noch einmal in unsere Kabine, zur Toilette und Handtasche holen. Nach dem dezenten einsprühen mit Parfüm, fing Michael schon wieder an, Anspielungen zu machen, auf diese Art der Verführung. "Lustmolch, aber ein Lieber" entgegnete ich ihm darauf, bevor wir zum Bus gingen, über die Gangway des Schiffes.
Beim Einsteigen wartete ich auf Nicole, die kurz danach erschien und glücklich aussah und als sie mich erblickte, sollte David einsteigen, wegen eines Gesprächs in der Verwandtschaft, wie sich Nicole ausdrückte.

Sie erzählte mir, das meine Tipps ein Volltreffer waren und sie unbedingt neue Kondome brauchte und sie insgeheim hoffte, das ich ihr auch in ein Dessousgeschäft begleiten würde, was ich auch zusagte, bevor wir einstiegen in den Bus. Als ich Alfred erblickte, fragte ich ihm, ob er schon die berühmte Vase von Novi Sad gesehen hatte, die in der Dunawska auf dem Podest eines Denkmals steht und an den "unbekannten Vasensammler " erinnert. Der Satz hob die Stimmung im Bus gewaltig und brachte mir ein Handzeichen an Michael ein, für 5 Schläge auf meinem Po. Marianne kommentierte das mit " du bist ein Mädchen, das mir außerordentlich gut gefällt, offen und ehrlich und das Herz am rechten Fleck."

Nach dem durchzählen durch unsere Reiseleiterin, fuhr der Bus los, zur Festung Petrovaradin. Diese Festung wurde im 18. Jahrhundert von einem französischen Baumeister erbaut. Er hieß wohl Vauban und die Festung hatte um 1716 ihre Glanzzeit, als hier Prinz Eugen, eine türkische Übermacht besiegte. Wir hatten natürlich nicht vor die Gänge der Festungsanlage abzulaufen, denn 16 km Gesamtlänge, gepaart mit 12 000 Schießscharten und Plätze für 400 Feldkanonen, war schon sehr gewaltig und durch die Lage auf einem Berg, an der Donau galt sie als uneinnehmbar. Es wurden einige Fotos gemacht, dabei sah ich mich vor, das mein Kleid nicht schmutzig wurde.

Wir Mädchen suchten uns, nach einer Stunde, sowieso einige ruhige Bänke und ließen unsere Begleiter allein durch die Festung ziehen. Für Kriegsspiele hatte ich sowieso keine richtige Meinung und egal wie gut das Bauwerk auch war, irgendwann erwachte immer meine Abneigung an so etwas, in mir.

Wir wurden auf dem Rückweg der Gruppe aufgegabelt und gingen wieder zurück in den Bus, der die Donauseite wechselte, nach dem zählen der Mitfahrer und dem Einsteigen in den Bus. Er fuhr über eine alte Bogenbrücke und wenig später hatten wir unser Ziel erreicht. Da die große Einkaufsstraße "Dunawska" eine total Autofreie Zone war, hieß es aussteigen und zu Fuß diese Straße erkunden. Die Straße machte auf uns einen Top Eindruck, denn Novi Sad ist eine schöne Stadt mit vielen gepflegten und farbigen Häusern.

Die Straße hatte einen bezaubernden Charme, denn was ich so auf dem ersten Blick sah, wechselten sich Cafe `s mit Boutiquen und Ateliers ab und wurden von Bäumen und zahlreichen Sitzgelegenheiten umrahmt. Natürlich gab es auch Springbrunnen und Denkmäler, aber keines, dieser Denkmäler, hatte eine Vase, was ich aber vorher nicht wusste.

Wir bummelten durch diese Straße und in einem Dessousgeschäft, wurden Nicole und ich fündig. Ich half ihr bei einer Vorauswahl und das Kaufen überließ ich ihr. Ein Baby Doll mit viel Spitze kaufte ich mir und nach dem bezahlen ging es in das nächste Geschäft. Hier gab es Schmuck, der sehr preiswert war. Andrea war hier inzwischen aufgetaucht und wir beide schlugen mal wieder bei Ohrhängern, Ketten und Armbänder zu. Als wir uns für je 3 Sets entschieden hatten, war die Verkäuferin glücklich und wir beide auch.


Ein rot beleuchtetes Geschäft war unser nächstes Ziel, von Nicole und mir, und so schnell wie wir dieses Etablissement betraten, so schnell waren wir wieder draußen. Das war ein Puff und da wollten wir beide überhaupt nicht hin. Als mein Verlobter in sein schlaues Buch "Serbisch-Deutsch" guckte, fing er an zu lachen und sagte zu uns " da könnt ihr höchstens anschaffen gehen." "Hättest du uns das nicht vorher sagen können" du Pappnase, entgegnete ich ihm.

Nach diesem Erlebnis brauchte ich erst mal Kaffee und Kuchen, um den Schreck mit etwas Süßem zu verdauen. Wir fanden ein wunderschönes Cafe, wo die Tische des Außenbereichs von rotblühenden Hibiskus umrankt wurden. Wir bestellten nach Karte und nach dem servieren genossen wir unsere Pause. Michael fragte nach dem Sinn unseres Besuches in dem Haus zuvor und ich flüsterte ihm ins Ohr, das wir einen Sex Shop suchen, oder eine Drogerie. Als er die Begriffe dafür nannte, sah ich mich etwas um und sah 10 m weiter das Gesuchte. Dabei fiel mir auf, das Nicole und David Händchen hielten und sich verliebt in die Augen schauten.

"Liebst du mich eigentlich Michael?" Fragte ich ihm aus heiterem Himmel, die er mit "Ja" beantwortete und als ich bemerkte, "das hast du noch nie zu mir gesagt." Guckte er mich ganz geschockt an. Er gab mir dafür einen langen zärtlichen Kuss und als es um das bezahlen ging, bezahlte er für uns beide, obwohl ich es nicht wollte.

In der Drogerie wurden Nicole und ich fündig und kauften Kondome, sowie Enthaarungscreme und etwas zum Haare verschönern, oder besser gesagt zum färben von Strähnen. Nicole guckte mich ganz entgeistert an, weil sie so etwas noch nie ausprobiert hatte und auf meine Bemerkung hin, "das macht doch deine Mutti auch jeden Tag" und " Mädchen werden dadurch noch attraktiver und begehrenswerter", kehrte Nicole wieder um und füllte damit ihren Korb.

Als Michael und ich wenig später bei einer Galerie vorbei kamen, stöberten wir hier auch noch herum und fanden...

Richtig, eine Vase, die wir mit dem Schriftzug " Für Alfred, von Klaudia und Michael" versehen und in einem Karton, als Geschenk verpacken ließen. Sie war im antiken römischen Stil gearbeitet und sah sehr hübsch aus.

In einer Boutique fand ich mal wieder 2 wunderschöne Etuikleider und als ich sie anprobierte und sie Michael vorführte, fand er sie todschick und passend für seine Verlobte. Dieser Spruch löste bei mir unbewusst ein Glücksgefühl aus und nach dem umziehen kaufte ich die beiden Kleider.

Eigentlich hatte ich alles, was ich brauchte und darum beschlossen wir, das nächste Eiscafe zu besuchen, denn etwas Pflastermüde war ich auch schon und ein Sitzplatz im bequemen Sessel mit einem Eisbecher in der Wärme, ist nicht zu verachten. Wir eroberten das erst beste Eiscafe und rutschten in die bequemen Korbsessel. Wenig später war die ganze Reisegruppe in diesem Eiscafe verteilt und an unserem Tisch setzten sich Alfred und Marianne.

Wir erzählten über unsere Eindrücke von Novi Sad und als Alfred erzählte, das Novi Sad mal eine Handballhochburg in Jugoslawien war, war ich etwas überrascht, obwohl ich ja Sport nicht unbedingt zu meinen Lieblingstätigkeiten zählte, das war ja noch vor einem Jahr anders, als ich jeden 2. Sonnabend bei meinem Verein zuschaute. Das war eher passiv und jetzt, als Mädchen, hatte ich den Sport fast vollständig verdrängt, obwohl ich einiges sehr gut konnte.

Nach dem Genuss meines Erdbeereisbechers mit Sahne und dem bezahlen erhoben wir uns und bummelten die Straße wieder langsam zurück. Das ging dann hauptsächlich so von statten, das wir nach dem gucken oder shoppen, eine Bank, meistens an einem Springbrunnen aufsuchten. Entweder wartete ich mit einem der anderen Mädchen oder Michael mit einem anderen Jungen. Als wir auf die Uhr guckten, hatten wir nicht mehr viel Zeit, denn der ausgemachte Treffpunkt musste ja pünktlich erreicht werden.
Am Bus wurde durchgezählt und seltsamer Weise, waren wir beide nicht die letzten. Es fehlten noch...
Alfred und Marianne, die 7 Minuten später kamen und von mir mit dem Spruch empfangen wurden, "Pflegepapi, du solltest dir lieber eine Uhr zu legen oder warst du zu lange am Vasendenkmal?" Marianne lachte und sagte darauf, "zu lange das Denkmal gesucht." Alfred zeigte mal wieder seine Hand für Michael, der dazu nickte.

Da wir nun vollzählig waren, ging es mit dem Bus weiter. Es war nur eine kurze Fahrt, bis auf dem Parkplatz vor der Kathedrale St. Mary. Eine wunderschöne Kathedrale reckte ihre Turmspitzen in den Sonnenüberfluteten Spätnachmittagshimmel. Wir betraten die Kirche durch das große Eingangsportal und nahmen auf den Stuhlbänken Platz. Wir lauschten in der Kathedrale ein ½ stündiges Orgelkonzert. Der Klang und die Melodie, die der Organist spielte, erzeugte bei den meisten von uns eine Gänsehaut, die uns immer näher an unsere Geliebten rücken ließ. Nach diesem Ereignis, wurden die Innenausrichtung der Kathedrale unter die Lupe genommen. Unser Fazit war, das wir Geld in den Opferstock der Kirche einsteckten und danach wieder zum Bus zurückkehrten.

Der Bus fuhr zurück zu unserer Anlegestelle und nach dem Aussteigen, winkten wir einer traumhaften und sympathischen Stadt zu, bevor wir in unsere Kabinen gingen. Ich packte eigentlich nur noch meine neuerworbenen Sachen aus und räumte sie weg. Nach dem Gang zur Toilette und dem Auffrischen des Make-ups, wurde es Zeit zum Abendessen.
Vorher musste ich mich noch um Michaels Einkäufe kümmern und wenigstens seine erworbenen Kleidungsstücke richtig einräumen.

Nach dem anklopfen bei den frisch Verlobten gingen wir gemeinsam zum Essen und am Tisch wurde zur Feier des Tages, Sekt bestellt. Am Büffet holte ich mir meine obligatorischen Kostproben und setzte mich an unseren Tisch. Es wurde in Ruhe gegessen und in dieser Zeit legte unser Schiff in Novi Sad ab und folgte nun der Donau in Richtung Ungarn. Im Abendrot sah man links und rechts. die Auenwälder, die hier die Grenze zwischen Serbien und Kroatien bildete. Man hörte das Sanfte anschlagen der Wellen am Ufer. Diese Stimmung wurde von unserer Reiseleiterin unterbrochen, die auf den nächsten Tag hinwies mit dem Halt in Kalocsa in der ungarischen Tiefebene.

Nach dem Essen suchten wir eine Bar auf um etwas zu feiern, natürlich mit unseren "älteren Herrschaften." Wir beide saßen neben David, Nicole, Marianne und Alfred. Wir Mädchen und Frauen hatten unsere Grüne Wiese und die Jungen und Männer ihr Bier. Es wurde erzählt und dann wurde die Stimmung angehoben, denn ich hatte Michael kurz weggeschickt, um unser Geschenk zu holen, der es unter tosenden Beifall an Alfred übergab.

Alfred guckte uns erst ungläubig an, wickelte unser Geschenk aus und freute sich riesig über unsere Vase, aus Messing mit Gravur. Er wusste im ersten Moment gar nicht, was er sagen sollte und stammelte was von, "danke, das ist lieb von euch," und "ihr habt mir eine große Freude bereitet, an die ich mich später mal sehr gerne zurück erinnere."

Kurz bevor wir die Party beendeten, sprach ich noch mit Nicole, ob sie wenigstens Karten nach Hause geschrieben hatte und auf meine Frage, nach der Verlobung, antwortete sie mir mit, "man weiß ja nie, aber wenn David sie fragen würde, dann..." Auf meinem Einwand, das ihr Vater, das bestimmt nicht so gut finden würde, fiel sie wieder in ihre Trotzreaktion," mit der kann mich mal gerne haben." Beim nächsten Friseurtermin bei ihrer Mutti musste ich unbedingt mal das Gespräch mit ihr suchen und auf Nicole `s Verhalten und den Ursachen hinweisen, oder mit Mutti, diese Problematik klären.

In unserer Kabine holte Michael Karten heraus und wir spielten "Mau Mau ", nur mit dem Unterschied, wer verloren hatte, musste ein Kleidungsstück ausziehen. Nach wenigen Runden hatte ich nur noch Slip und BH an, dabei hatte ich den Verdacht, das er beim mischen der Karten mogelt, erst danach lief es besser und wenig später waren wir beide nackig und landeten im Bett.

Wieder mal hatte er mich ausgetrickst, denn er schaffte es wieder mich übers Knie zu legen und die angezeigten 10 Schläge verabreichte er auf meinem Hintern und als ich mich schmollend von ihm wegdrehte, hatte ich den nächsten Fehler begangen. Michael war kurz aus dem Bett und kramte in seinem Schrank und als er zurück im Bett war, versuchte er mich zu küssen, was aber der Teufel in mir ablehnte und damit hatte ich ganz verloren, denn die gefütterten und mit Plüschzeug versehenden Handschellen, zierten meine Hände.

Jetzt gab es kein Entrinnen mehr, vor seinen Zärtlichkeiten und Küssen, die er auf meinem Körper verteilte, ohne das ich mich dem entziehen konnte. Es törnte mich gewaltig an und ich wurde immer geiler, begleitet von einem lauten Stöhnen und Flehen, das er mich endlich beglücken möchte. Er dachte im Moment gar nicht daran und machte in aller Seelenruhe weiter, wobei sich mein Stöhnen in eine Art Keuschen veränderte und alle Versuche dem zu entwischen scheiterten.

Als er mich endlich f***te, nachdem er ein Kondom auf seinen prallen und festen Sch***z gerollt hatte, verdrehte ich meine Augen vor Wollust und Geilheit. War ich das wirklich? Hatte ich wirklich Vergnügen, an diese Art von Bettspielen? Es war mir eigentlich egal, denn meine Gefühle sagten mir, es ist einfach nur wunderschön...

Als er seine Erektion hatte und ich es merkte, waren wir beide glücklich und als er mich ohne Gegenwehr küsste und leise hauchte, "Klaudia, ich liebe dich," hatte ich das gehört, was Mädchen am liebsten hören und das wenigstens 1x am Tag. Natürlich ist das übertrieben, aber in diesem Moment fühlte ich so. "Michael, ich liebe dich und möchte immer mit dir zusammen sein," entgegnete ich ihm, als meine Gedanken wieder halbwegs klar waren. Erst jetzt öffnete er die Handschellen und nachdem gemeinsamen Kuss für eine gute Nacht, schliefen wir beide fest ein.

Als wir beide am nächsten Morgen erwachten, gab es den gewohnten Kuss und auf meine Frage, wann er das Spielzeug besorgt hatte, erhielt ich die entsprechende Antwort, die ich vermutet hatte. Das war der Sexshop Besuch in Rousse, wo er mir ausweichend geantwortet hatte. Komischer Weise, hatte er mir erst danach, seine Gedanken geäußert für die Abwechselung beim Sex und das er die "Teufelin" gerne mal wehrlos hatte...
So ein Schlawiner, dachte ich...

Er ließ mir an diesem Morgen den Vortritt im Bad und das nutzte ich zum duschen und abtrocknen. Nachdem anziehen der Unterwäsche, in rot, suchte ich das entsprechende Kleid heraus und in dieser Zeit war er im Bad. Wir wechselten und dadurch ging es bei mir weiter mit Make-up und dem Lockenstab für die Haare. Nachdem meine Locken so lagen, wie ich es wollte, wurde noch dezent Parfüm verteilt und nach dem Spiegelblick, eine Kette und Armband angelegt.

Es ging danach zum Frühstück, wobei wir beide an die Kabinentür von Andrea und Bernd klopften und beinah, hätte Bernd von mir eine auf die Nase bekommen, weil ich klopfen wollte und er die Tür aufmachte. So etwas passiert, wenn man mit seinen Gedanken schon weiter ist, oder in Routine verfällt. Wir zogen gemeinsam zum Frühstück und Andrea und ich ließen uns bedienen. Wir ließen uns Zeit beim Essen und während dessen, legte unser Schiff in Kalocsa (Ungarn) an. Als ich einen Blick aus dem Fenster warf, fiel mir auf, das es nicht gerade sonnig draußen war. So langsam neigte sich der Sommer, dem Ende entgegen und es war bewölkt und nicht mehr ganz so warm, wie am Anfang unserer Reise.

Nach dem Frühstück gingen wir in unsere Kabinen zurück und ich musste Michael mal wieder ausweichen, der den Duft meines Parfüms in der Nase hatte. Auf Grund des bewölkten Wetters zog ich mir eine gemusterte Strumpfhose an und machte dann die Handtasche fertig. Nach dem anziehen der Sandaletten und dem Gang zur Toilette ging es los, über die Gangway des Schiffes, zum Bus.

Nachdem zählen durch die Reiseleiterin und dem Einsteigen fuhr der Bus in die Kleinstadt, die man gerade mal 18 000 Einwohner hatte, mit einer langen Geschichte. Kalocsa wurde bereits 1002 erstes ungarisches Erzbistum und gilt heute noch als Tor zur ungarischen Tiefebene. Es ist das größte Paprikaanbaugebiet der Welt.

Wir hielten in der Nähe des Dreifaltigkeitsplatzes und nach dem Aussteigen besuchten wir das Bischöfliche Palais. Die prachtvoll eingerichteten Räume wurden erst wieder nach dem Wiederaufbau, um 1800, ihrer Bestimmung übergeben. Die Stadt wurde damals von den Türken völlig zerstört und später wieder aufgebaut. Trotzdem erstrahlte hier alles im alten und sehr gut restaurierten Glanz. Der Nachteil für Mädchen in solchen Objekten oder Besuchen ist, das man lange die Klappe halten muss, um die feierliche Atmosphäre oder kirchliche Ruhe nicht zu stören. Wir gingen meistens sowieso Hand in Hand mit unseren Geliebten und hörten nur unserer Reiseleiterin zu.

Als wir wenig später in der Kathedrale saßen, um uns ein kleines Orgelkonzert von Franz Liszt anzuhören, der wohl hier mal gespielt hatte, dachte ich wieder an eine Hochzeit und hing, mehr oder weniger meinen Träumen nach. Ich stellte mir vor, als Braut im strahlenden Weiß diesen prächtigen Mittelgang entlang zu gehen und vor dem Altar, von meinem Vatis Hand an Michael übergeben wurde, der mich schon sehnlichst erwartete für den schönsten Tag im Leben eines Mädchens. Nach dem kleinen Konzert ging es zurück zum Bus und nach dem Zählen und einsteigen fuhren wir in die Puszta, auf eine Czarda. Das war ein typischer Bauernhof inmitten der Puszta, umringt von Paprikas in den verschiedenen Farben.

Nach dem Aussteigen ging es rund, denn wir wurden mit einem Schnaps begrüßt, und durch ein Gestüt geführt. Edle und saubere Pferde standen in den Ställen, dieses Gestüts. Das war wohl jeder Mädchentraum in der Kindheit, auf einem Pferd, die große weite Welt zu erkunden und das möglichst mit einem Vollbluthengst. An die zusätzliche Arbeit des Fütterns, Abreiben und Bürsten dachte niemand von uns. Unseren Begleitern erging es auch nicht viel anders, die mit Winnetou oder Old Shatterhand groß geworden sind. Das Schwärmen für diese Pferde war wohl bei jedem vorhanden.

Das Angebot für eine Kutschfahrt durch die Wege der Paprikafelder, war natürlich ein Highlight und während der Fahrt kuschelte ich mich an Michael an, der mich umarmt hatte. Unsere beiden Mitfahrer Nicole und David machten dasselbe und nach der Rückkehr zur Czarda, kam in mir etwas Wehmut auf, weil ich diese Fahrt durch die herrliche Gegend sehr genoss, genau wie die anderen drei.

Die Reiterhirten der Puszta, die Czikos zeigten tollkühne Akrobatik auf ihren Pferden und manchmal hatte ich schon ein beklemmendes Gefühl dabei, das so etwas auch mal schief gehen kann. Wobei man aber bedenken muss, das diese Reiter, seit ihrer Kindheit mit den Pferden und ihrer Heimat verbunden sind und dieses Verhältnis dem entspricht, als wenn in Deutschland ein Teenie sich mit seinem Nintendo, X-Box oder Laptop groß wird. Dazu kommt bei diesem Volksstamm die Naturverbundenheit, denn es kommt schon mal vor, das die Reiter die Nacht auf dem Boden der Puszta verbringen und die Körperpflege an den berühmten Ziehbrunnen machen müssen.

Wenig später wurden wir mit Wein und Speisen verwöhnt und das selbstgebackene Brot war ein Genuss, ohne irgendwelche Zusatzstoffe und frisch aus dem Ofen. Wir kosteten auch die verschiedenen Paprikas und Michael hatte sich eine richtig scharfe ausgesucht.
Sein Ruf nach Wasser, wurde mit trockenem Brot beantwortet, das wirklich half. Seine Tränen wischte ich sorgfältig mit meinem Taschentuch weg und mein Kuss, war ein kleiner Trost, für eine Erfahrung, auf die er bestimmt gern verzichtet hätte. Dabei blieb bei mir natürlich ein Rest von Schadensfreude übrig, obwohl er ja mein Liebster war.

Nach dem "Köszkenem " und der Übergabe von Trinkgeldern, gingen wir zurück zum Bus, der wenig später zurück fuhr, zu unserem Schiff. Über die Gangway erreichten wir unsere Kabine und unser Schiff legte in der Zwischenzeit ab und fuhr weiter in Richtung Slowakei, mit dem Ziel Bratislava.

Nach dem frisch machen im Bad war es Zeit zum Essen zu gehen. Nach der Einnahme der Plätze bestellten wir Apfelschorle, die gleich serviert wurde. Wir erzählten über unsere Erlebnisse und Gedanken in der Puszta. Das Schwärmen für diese herrliche Landschaft ist bei jedem von uns angekommen und als Michael mich "Piroschka" nannte, drohte ich ihm, denn dieser Film hatte kein Happyend. Ich fragte ihn, ob er das Ernst gemeint hatte, was er verneinte und anschließend mit," du bist mein ein und alles, weil ich dich liebe." Damit war ich zufrieden, erst einmal.

Vom Büffet holte ich relativ wenig, denn eigentlich hatte ich keinen Hunger, bedingt durch den Imbiss und dem Brot und meine Gedanken hingen noch in den Weiten der Puszta und der damit verbundener Romantik, was natürlich ein wenig verklärt war.
Als unsere Reiseleiterin erschien, erzählte sie über das nächste Reiseziel, das wir gegen Nachmittag erreichen würden. Bratislava ist wohl die einzigste Hauptstadt eines Landes, das an zwei andere Länder angrenzt und das sind Ungarn und Österreich. Der Besuch, von Bratislava wird nur ein sogenannter Kurztrip, was dieser Stadt eigentlich nicht gerecht wurde.

Nach dem Essen suchten wir unsere Kabinen auf und als ich mein Handy anmachte hatte ich eine SMS von meinen Eltern und einen verpassten Anruf im Speicher. Der Anruf kam von unserem Chef im Betrieb und war gerade mal vor 15 Minuten eingegangen. Nach Rücksprache mit Michael, erreichte ich meinen Chef und auf die Frage, was er wollte, erzählte er etwas von einem Rückruf. Das Telefon klingelte wirklich und wir beide machten eine Art Ferndiagnose, was mehr oder weniger zufällig klappte. Ich sagte ihm, was er tut musste und er gab es weiter. Nach 35 Minuten war der Spuk vorbei. Er war erst mal zufrieden und wünschte noch einen schönen Urlaub und das "danke mein Engel", war natürlich Musik in meinen Ohren.

Muttis SMS hatte eher eine Portion Neugier, sie wollte hauptsächlich wissen, ob ich mit meinem Verlobten zu Hause auftauchte, was sie für selbstverständlich hielt. Darüber sprach ich mit Michael und wir einigten uns, auf einem Besuch am nächsten Tag, nach der Ankunft, weil er nicht genau wusste, wann er bei sich zu Hause ankommt, weil er ja nicht mit dem Bus in Passau war, sondern mit dem Auto, was bei seiner Oma geparkt war, die von seinem Ausflug wusste und immer zu ihm stand, weil er früher in den Ferien mit Tanja, seiner Schwester dort war.

Das Leben ist schon manchmal seltsam, die Menschen, von denen man glaubt, das sie solche Schritte nicht tolerieren, machen genau das Gegenteil, weil es so etwas zu ihrer Zeit, ja eigentlich nicht gab und sie damit auch keine Erfahrungen haben konnten und das Gegenteil davon, die Eltern, die ihre Kinder einen Weg unbedingt vorgeben und damit einen hohen psychischen Druck auf ihre Kinder aufbauen und dann die Welt nicht mehr verstehen, wenn es anders kommt.

Michael fing mit schmusen an, weil er von meinem Parfüm wieder ermuntert wurde, nach seinen Worten, wobei es mir egal war, was der Grund war, solange er mich anziehend fand und wenn ich ihn noch mehr reizte mit der Strumpfhose, seine bestimmten Stellen berührte, wusste ich, das wird eng mit dem Ausflug, was Michael zur Kenntnis nahm und " leider " sagte und ich das gleiche dachte. Immer diese Termine...

Aus diesem Grunde ging ich ins Bad und korrigierte das Make-up und als ich fertig war, hörte man bereits die Vorbereitungen für das Anlegemanöver in einer historisch gewachsenen Stadt, an der Donau, Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei.

Wir trafen uns alle am Anleger des Schiffes und folgten unserer Reiseleiterin. An einer Haltestelle, einer Kleinbahn, steigen wir ein und dann fuhren wir damit, durch das Botschaftsviertel zur Burg. Diese Burg war früher mal das Machtzentrum von "Restungarn" während der wechselvollen Geschichte Habsburgs und nach dem wir ausgestiegen sind, schauten wir nach unten, auf die Donau und die anderen Stadtviertel von Bratislava.

Von hier oben, ging es zu Fuß weiter, durch die Altstadt, mit ihren malerischen Gassen und Häusern, die noch während der sogenannten K & K Monarchie entstanden sind und als Bauform, Barock hatten. Man kam sich vor, wie im Märchenland, durch die Pracht der sanierten und farbenfrohen Häuser. Als wir das Rathaus erreichten, es wurde im 14. Jahrhundert erbaut, fragte ich Michael, ob wir nicht gleich hier Heiraten wollen, zum Spaß. Sein Ja, verblüffte mich dann doch gewaltig und dafür erhielt er einen langen zärtlichen Kuss. Natürlich wusste er, genau wie ich, das es nicht geht.

Es ging weiter zum Michaeler Tor, einem Überbleibsel der alten Stadtbefestigung und als ich meinem Geliebten, fragte, ob er denn bei der Namensgebung dabei war, musste ich seine Nähe, so schnell, als möglich verlassen, um den Schlag auf dem Hintern zu entgehen. Unser Weg führte uns an das schmalste Haus Europas vorbei, das nur eine Breite von 1,30 Meter hatte. Ich stellte mir die Inneneinrichtung bildlich vor und kam zu dem Ergebnis, unpraktisch für Mädchen, zuwenig Platz in den Schränken.

Der Martinsdom war unser vorletztes Ziel, in dieser Stadt, den wir danach erreichten.
Hier wurden früher mal die ungarischen Könige gekrönt und nach weiteren 5 Minuten erreichten wir das Primitialpalais, das wir eine kleine Stippvisite abstatteten. Im Palais gab es wunderschöne Gobelins, die an den verschiedenen Wänden hingen und in ihrer Pracht und Aussehen, wohl einmalig sind. Übrigens wurde hier 1805 der Friedensvertrag, nach der Schlacht von Austerlitz, unterzeichnet, der ja damals das Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation bedeutete. Nach so vielem "Gelatsche" und Geschichtswissen war ich froh, das es wieder zu Fuß zum Schiff zurück ging, obwohl, Bratislava, eine wunderschöne Stadt ist.

Als wir über den Anleger das Schiff erreichten war ich etwas Pflastermüde und deshalb setzte ich mich in unserer Kabine in den Sessel, nachdem die Sandaletten, im hohen Bogen in die Ecke flogen und ließ mir von meinem Verlobten die Füße massieren. Der tat es gerne und machte sich einen Spaß daraus, mich zärtlich zu streicheln und zu kitzeln. Durch die Strumpfhose wurde dieser Effekt noch verstärkt und darum musste ich schon mal die Füße wegziehen, um dem zu entgehen.

Als kleines Dankeschön öffnete ich seine Hose und beschäftigte mich mit seinem harten Sch***z, den ich umkoste, reizte und in den Mund nahm, bis er seinen Saft los wurde, den ich hinunter schluckte, wobei mich sein Stöhnen mal wieder antörnte. Nach der Säuberung mit der Zunge, huschte ich ins Bad um diese Spuren zu beseitigen und mich auf das Abendessen vorzubereiten. Nachdem kurzen abwaschen, erfrischen mit Wasser und abtrocknen musste nur noch etwas Make-up gemacht und die Haare in die entsprechende Form gebracht werden. Als ich das Bad verließ, war es Zeit Schuhe anzuziehen und sich auf die Reise zum Tisch zu begeben.

Wir gingen wieder gemeinsam mit Andrea und Bernd zum Essen und nach der Bestellung der Getränke, wurde das Büffet geplündert, was natürlich Quatsch ist, denn wir beide, Andrea und ich, waren beim Essen eher Spatzen und es blieb meistens bei den kleinen Kostproben auf dem Teller. Andrea hatte sowieso kleine Gewichtsprobleme und ich hatte selten großen Hunger. Während des Essens erzählten wir wieder über unsere Erlebnisse, des Tages und über den Abend. An Bord gab es wieder einen Tanzabend und als ich daran erinnerte, das wir spätestens morgen vormittag die Revanche für das verlorene Dart Spiel mit unseren Oldies machen müssen, erhielt ich Zustimmung.

Das ich dabei, auch an meine Einkäufe dachte, Cocktailkleider beim Shoppen geholt und noch nicht getragen, wird jeder wohl verstehen, der einen Anlass sucht, um den entsprechenden glänzenden Auftritt zu haben. Dieses kribbelige Gefühl, das so ein neues Kleidungsstück auslöst, hatte mich auch erfasst, wie jedes Mädchen.

Nachdem essen ging es zurück in die Kabine und bevor ich in das Bad ging, suchte ich Sachen für Michael heraus, damit es keine Pleite für mich gibt. Er brummte zwar etwas, als ich einen passenden Schlips für sein Oberhemd hinlegte, aber mein Kuss beruhigte ihn und der Spruch, "ich liebe dich auch mein Schatz," löste bei ihm ein Kopfschütteln aus.

Im Bad setzte ich eine Duschhaube auf und duschte mich kurz ab. Nachdem abtrocknen wechselten wir untereinander die Zimmer. Als Unterwäsche wählte ich dieses Mal Rot als Farbe im BH, Hüfthaltergürtel und Slip. Nachdem aufrollen und anziehen der Strümpfe erschien Michael bereits und ich hatte große Mühe, ihn davon abzuhalten, das wir im Bett landen. Nach dem festmachen der Strümpfe zog ich mein rotes Cocktailkleid an, das ab dem Hals, bis zum Dekolletee feine Spitze hatte und sexy aussah. Den Reißverschluss ließ ich mir von ihm zu machen und dabei spürte ich seinen Sch***z, der mir verriet, er ist heiß auf mich.

Im Bad wurde Make-up gemacht, Haare in Form gebracht und mit einem Hauch von Parfüm die Badgeschichte abgeschlossen. Als ich heraus kam, hörte ich nur, "du siehst echt Klasse aus, wie ein Engel mit dem sündigen Touch." Die roten Pumps mit der Absatzhöhe von 10 cm vervollständigten mit dem Schmuck mein Outfit. Wie jede Ehefrau oder Freundin kümmerte ich mich noch um seinen Schlips und kurz danach gingen wir in den Salon zum tanzen. Andrea hatte ein Kleid in Blau gewählt und Bernd hatte auch einen Schlips umgebunden, was Michael sehr beruhigte.

Es wurde ein traumhafter Abend für uns alle, denn wir tanzten, tranken etwas von unseren Drinks und dachten nur an die schönen Seiten des Lebens. Wir erzählten über alles Mögliche, auch über die Zeit danach...

Beim Tanzen fühlte ich mich sauwohl in seinen Armen und das Gefühl, das sich die Welt sich nur um einen dreht, machte mich glücklich. Ab und zu wurden auch mal Witze gemacht, besonders wenn Alfred in der Nähe war, der mit mir die gleiche Meinung teilte, das "Lachen gesund ist," und ich lachte gerne.

Die Verabredung für die große Revanche im Dart, wurde an diesem herrlichen Abend, ebenfalls fest vereinbart. Etwas traurig war ich schon, als dieser Abend sich dem Ende neigte und wir Schluss machten, mit dem Weg zurück auf unsere Kabinen. In der Kabine zogen wir uns gegenseitig aus und Michael bat mich die Strapssachen anzubehalten, was ich sowieso vorhatte und nach dem überrollen des Kondoms, wurde es eine lange und stürmische Nacht im Liebesleben von uns beiden, die wir beide genossen. Es war sehr spät, als wir beide eng umschlungen, wie ein Wollknäuel einschliefen...


Katrin
17. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 18.01.13 19:42

Hier kommt Teil 11....

11. Die Wachau (Österreich), Passau und die beiden Tage zu Hause

Am nächsten Morgen erwachten wir beide recht früh und nach dem entwirren des Knäuels, war ich nach dem Morgenkuss die erste im Bad. Nach dem ausziehen des Hüfthalters und der Strümpfe, war duschen und abtrocknen angesagt, um danach die neue Unterwäsche anzuziehen, dabei wählte ich Hautfarbene. Wir tauschten beide unsere Position in der Kabine und Michael verschwand im Bad.

Die Zeit nutzte ich um eine SMS nach Hause zu schreiben. Ich teilte meinen Eltern mit, das der Besuch meines Verlobten erst einen Tag später, nach der Ankunft von mir zu Hause erfolgt. Das Chaos von uns beiden, von heute Nacht, wurde noch beseitigt und als er aus dem Bad erschien, wechselten wir beide wieder. Für den heutigen Tag, zog ich mir noch eine Strumpfhose, Rock und Bluse an. Nachdem Make-up, Haare in Ordnung bringen, die waren vielleicht verwühlt, gab es noch den Hauch meines verführerischen Parfüms und dann war ich fertig im Bad.

Es blieb nur noch Schuhe anziehen und los gehen übrig. Da es noch recht früh war, unterließen wir das Klopfen an unserer Nachbarkabinentür. An unserem Tisch ließ ich mich von Michael bedienen, der das sehr gern machte und als er mich verliebt anguckte, fragte ich natürlich nach dem Grund. Er antwortete mit dem Satz," du siehst mal wieder bezaubernd aus." Das ging natürlich runter wie Öl und als wir danach redeten, erinnerte ich ihn noch an das austauschen der Bilder mit Alfred und den anderen. Er versprach mir, das es spätestens heute abend passiert, was mich sehr beruhigte. Ich erzählte ihm auch von der SMS an meine Eltern und dafür erhielt ich seine Zustimmung.

So nach und nach erschienen die anderen Gäste des Schiffes zum frühstücken. Wir beide sprachen noch mit meinen "Pflegeeltern", wegen der Dart Revanche und kurz danach verließen wir den Salon in Richtung Kabine. Michael bereite das Austauschen der Bilder vor und holte dazu einen USB Stick aus seinem Koffer hervor. Wenig später ging er zum Rechner, der sich in der Nähe des Fitnessraumes befand und kopierte die Bilder auf den Stick.

In der Zwischenzeit kümmerte ich mich um die Dartpfeile und ging dann ebenfalls in diese Richtung. Ich nutzte die Wartezeit um ein paar Zielübungen zu bestreiten und es klappte ganz gut mit dem Treffen der Trippelfelder. So nach und nach füllte sich der Raum und als alle anwesend waren, losten wir wieder die Reihenfolge aus. Zufällig hatte ich dabei etwas Glück, denn meine Cousine war vor mir dran und Elfriede hinter mir.

Nach 1 1/2 Stunden hatte ich es tatsächlich geschafft und stand im Finale gegen Elfriede, die bereits in der Hoffnungsrunde war, gegenüber 2 Leben, die noch auf meiner Liste standen. In dem anschließenden packenden Finale, musste ich meine 2 Leben noch hergeben und mein letzter Wurf brachte die Entscheidung zu meinem Gunsten, denn die 174 Punkte waren nur noch durch die sogenannten "perfekten Würfe", 3x Trippel 20 zu übertreffen und da Elfriedes erster Wurf in die Trippel 1 ging, zwar nur knapp am eigentlichen Ziel vorbei, hatte ich gewonnen.

Die nachfolgenden Glückwünsche machten mich etwas stolz und glücklich, dabei erfolgte auch der Ausspruch von Elfriede, das ich ein "Naturtalent" bin. Wenn man die Plätze addierte, waren wir als "Girlpower" immerhin noch 2. geworden und dafür bildeten wir einen Kreis und hüpften vor Freude. Nach dem Abschluss des Darts, ging es zur Erholung an die Bar. Wir holten uns Drinks und redeten über alles Mögliche. Auch über den kommenden Ausflug in die Wachau.

Nach dem Anlegen des Schiffes in Melk, hatten wir zwar schon einiges der herrlichen Landschaft verpasst, die man vom Schiff aus hätte betrachten können, aber unser Spiel war wichtiger. Vorher war aber noch das Mittagessen angesagt und dazu hieß es Plätze einnehmen im Speiseraum. An unserem Tisch bestellten wir unsere Apfelschorle und nach dem servieren ging es an das Büffet. Meine Kostproben füllten den halben Teller.
Es wurde in Ruhe gegessen und eine Unterbrechung gab es nur durch unsere Reiseleiterin.

Sie erzählte etwas über das Stift Melk, einer Weinprobe und von der anschließenden Rückfahrt nach Passau. Mit etwas Wehmut dachte ich daran, das diese herrliche Reise morgen zu Ende ist, was mich etwas melancholisch machte. Als wir nach dem Essen in unsere Kabine gingen fragte ich meinen verlobten, ob er immer noch verliebt in mich ist. Erantwortete mit "Ja und daran hat sich nichts geändert." Als Mädchen, kann man diese Worte gar nicht oft genug hören und dafür bekam er einen Kuss von mir.

In der Kabine korrigierte ich das Make-up und nach dem Umhängen der Handtasche, ging es los, auf unseren letzten Erkundungsausflug, über den Anlegesteg zum Bus, der bereits auf uns wartete. Dieses Mal waren wir die letzten und Alfreds Spruch, "muss junge Liebe schön sein," beantwortete ich mit, "Liebe ist immer schön, manchmal auch ohne Sex, aber dafür mit Küssen und eine damit verbundene Hormonausschüttung im Glücksbereich."

Als der Bus los fuhr erzählte unsere Reiseleiterin etwas über die Geschichte des Benediktinerstifts Melk. Es wurde mal gegründet von einem Markgrafen Leopold II.
Dadurch blickt das Stift über eine 1000 jährige Geschichte zurück und war früher und auch jetzt ein Zentrum der Kultur und des Geistes von der Wachau. Das Stift selbst ist im Barockstil erbaut, oder hauptsächlich umgebaut wurden durch viele berühmte Baumeister dieser Zeit.

Vor uns lag beim Aussteigen ein Stift, das immer noch in der heutigen Zeit existiert. Hier leben Mönche die sich an die Regeln des Heiligen Benedikt halten. Zu dem Stift gehört auch ein Gymnasium mit etwa 880 Schüler oder Schülerinnen. Es war schon beeindruckend, als wir über einen Weg, vom Parkplatz in Richtung Stift gingen, was sich da vor unseren Augen auftat. Durch den Park des Stiftes, begleitet vom Duft der unzähligen Rosen, die sich hier befanden, erreichten wir wenig später den Kaisersaal, den ersten Punkt, wenn man das Stift besucht.

Es gibt hier eine Ausstellung der Geschichte des Stifts mit Computeranimation und entsprechender Musik, mit Klangeffekten, die dem Ganzen einen außergewöhnlichen Touch oder Feeling geben. So etwas hatte ich noch nie gesehen, oder erlebt. Es war ein Hochgenuss für Augen und Ohren pur, in einer Atmosphäre, die viel Ruhe und Entspannung suggerierte. Das war eine Stimmung für Liebende und deshalb hielt ich Michaels Hand ganz fest und ließ es einfach auf mich wirken.

Nach dem weitergehen, erreichten wir den Marmorsaal. Die Bilder an der Decke waren eine Augenweide und zeigten Herkules und die griechische Göttin Pallas Athene, die für die Weisheit stand. Die Türrahmen bestanden aus echtem Marmor, die Wände aus Stuckmarmor. Der Saal diente früher mal als Speisesaal für hohe Gäste, oder für Festlichkeiten, nach dem Motto, "Hospites tamquam Christus suscipiantur“ (Gäste sollen aufgenommen werden wie Christus). Das Motto stand über den Türen und war eine Regel des Benedikt.

Auf der Altane, einem Brückenbau zwischen Marmorsaal und Bibliothek, wurden viele Fotos gemacht, da man von hier einen traumhaften Blick auf die Donau und der Wachau hatte. Darum bat ich Andrea einige Bilder von Michael und mir zu machen. Michael machte danach das gleiche, für diese beiden und sprach gleich mit Bernd ab, das man heute abend noch Bilder austauschen wollte.

Die Bibliothek, die als nächstes folgte, war überwältigend. Die Decke war bemalt mit Fresken, die eine Frau als Mittelpunkt hatten, symbolisierten die Allegorie des Glaubens und die vier umgebenen Engelsgruppen stehen für Klugheit, Gerechtigkeit, Starkmut und Mäßigkeit. Es gab noch 4 Holzskulpturen, die Theologie, Medizin, Philosophie und Jura repräsentierten, oder darstellten. Es gibt hier wohl um die 100 000 Bücher oder Schriften, aus den unterschiedlichen Jahrhunderten, ab ca. 1500. Ich wies meinen Verlobten darauf hin, das hier eine Frau im Mittelpunkt des Freskos stand, eine Art Wertschätzung der Mönche, an das weibliche Geschlecht. Michael antwortete mit einem Kuss, auf meine Bemerkung.

Aus terminlichen Gründen, ließen wir nach Absprache mit unserer Reiseleiterin den Besuch der Stiftskirche ausfallen und kletterten wenig später, eine Treppe hinab, in einen Weinkeller. Wir nahmen an den Tischen Platz und dann begann etwas klassisches, eine Weinverkostung. Dabei muss man anmerken, das die Wachau ein großes Weinanbaugebiet ist. Es gab genug zum Kosten und die Weine wurden immer süffiger, trotzdem hielten wir uns gewaltig zurück, denn so ein Weinkeller hat einen riesigen Vorteil für den Wein, er hat fast immer gleiche Temperaturen, was natürlich für uns nicht gerade zum Vorteil ist, besonders dann nicht, wenn man an die frische Luft kommt.
Dann schlägt der Bruder von meinem Tattoo zu, der Teufel Alkohol.

Als wir die Treppe wieder hoch gingen, musste ich mich bei Michael einhaken, ich war zwar nicht "blau" aber leicht angeheitert und lustig, wobei ich anmerken muss, das Michael sehr froh war, das er nicht alle Weine gekostet hatte. Meine lustigen Sprüche, wie, "die Wahrheit liegt im Wein" und mein singen von Wein und Weib brachten ihn zum lächeln. Als er fragte, ob ich heute abend noch die erste Reihe schaffe, wusste ich nicht, was er meint. Wollte er Fernsehen gucken? So kannte ich ihn noch gar nicht...

Das letzte durchzählen im Bus, wurde natürlich ein Fiasko und nach dem 10. Versuch, zählte unsere Reiseleiterin selbst und musste dazu den ganzen Bus abklappern, weil sich immer jemand mal abduckte, aus Jux oder Spaß. Der Bus hatte alle an Bord und fuhr zurück zum Schiff, was wir wenig später erreichten. Als ich Michael erzählte, das es das letzte Mal war, das wir das Schiff betreten, war er genauso sinnlich und in Gedanken, wie ich.

In unserer Kabine lag ein Brief auf den Tisch. Nach dem öffnen des Briefes traf mich beinah der Schlag, es war die Einladung zum Abschiedsbankett mit dem Kapitän. Jetzt wusste ich, was er mit der ersten Reihe gemeint hatte, so eine Pappnase, woher hat er das gewusst? Jungen brauchen für so ein Bankett höchstens 20 Minuten, aber ich, schon das Nachdenken über die Kleidung, dauert ja schon mindestens 20 Minuten und noch mal soviel für die Perfektion, der Verführung und...

Jedenfalls dauerte mein ausziehen nicht so lange und darum war ich die erste im Bad zum duschen und abtrocknen. Mit dem Handtuch um die Hüften, verließ ich das Bad und war überrascht, das Michael weg war. Suchen konnte ich ihn nicht, in meinem Zustand.
Nach dem anziehen der Unterwäsche, aus feinster Spitze und den Halterlosen Strümpfen zog ich mein Cocktailkleid an und den Versuch des Schließens des Reißverschlusses, brach ich ab. Der Reißverschluss wollte nicht so, wie ich wollte und das war nervtötend. Wenn man die Kerle schon mal braucht...

Als ich mich im Bad mit dem Make-up beschäftigte und gerade mit der Frisur beginnen wollte, weil ja ein Mädchen gleichzeitig mehrere Dinge gleichzeitig machen kann, kam mein "Engel" zurück. Der hatte mal wieder die Ruhe weg und darum nölte ich ihn erst mal voll, weil er nichts gesagt hatte, das er verschwindet und nicht da war, um mein Kleid zu schließen, was er ja nie gerne machte, weil er die Reißverschlussrichtung nicht unbedingt mochte.

Als er endlich duschte hatte ich Zeit meine Haare fertig zu machen und zog gleich meine passenden Pumps dazu an. Nach dem fertig machen der kleinen Handtasche, war nur das Kleidproblem noch nicht gelöst, das eine Minute später vom frisch geduschten Verlobten behoben wurde. Dieser "Schlawiner" zog sich schneller an, als ich und nachdem ich festgestellt hatte, das noch Schmuck und Parfüm fehlt für einen eleganten Auftritt, war ich später fertig, als Michael, der sogar einen Schlips umhatte und was mich am meisten überraschte, seine Kleidung passte eigentlich ganz gut zu meinem Kleid.

5 Minuten vor dem Termin, der in der Einladung genannt wurde waren wir beide fertig und verließen unsere Kabine in Richtung Bankett. Wir klopften noch bei Andrea und Bernd und nach ihrem Erscheinen gingen wir los. Andrea sah genauso hübsch aus, wie ich, jedenfalls war es die Meinung unserer Verlobten, die auch sehr adrett aussahen, zu mindestens, wenn man ein Junge war, denn das ist schon ein Unterschied zu unserer Perfektion und dem besseren Geschlecht, wo wir beide uns zugehörig fühlten.

Wir hatten fast wieder die gleichen Plätze neben dem Kapitän des Schiffes, der uns mal wieder mit charmanten Worten, begrüßte, als wir erschienen. Ob er bei jeder soviel Süßholz raspelt? Waren meine Gedanken, bevor ich mich setzte und er den Stuhl heran schob. Nachdem alle eingeladenen Personen am Tisch Platz genommen hatten, hielt er eine kurze Rede, über die Fahrt und dem Schiff im allgemeinen und schloss mit den Worten, das er uns sehr gerne wieder, hier auf dem Schiff, begrüßen würde. Es folgte das Prosit mit einem Glas Sekt. Mein Schluck fiel erst mal gering aus, nach der Weinverkostung hätte ich lieber was Alkoholfreies getrunken.

Bei dem Kapitänsbankett gab es leckere Sachen zu Essen in Menüform und nebenbei wurde natürlich erzählt. Alfred, der mir gegenüber saß, ließ mal wieder einen lockeren Spruch los mit, " der Kapitän hat sich mal wieder mit Supermodels geschmückt." Dabei blieb mir beinah der Bissen im Hals stecken, mein Teint färbte sich rot und als ich darauf antwortete, "hättest du in der Schule besser aufgepasst, wärst du heute auch Kapitän und hättest jetzt auch Andrea und mich an deiner Seite, ob du aber dann noch eine so liebende Frau, wie Marianne hättest, das weiß ich nicht so genau." Der Kapitän musste über meinen Einwand lachen und die anderen auch, besonders, als mir Marianne, zunickte.

Nach dem Essen hatte ich das Vergnügen mit dem Kapitän das Tanzen zu eröffnen. Hier fragte ich mich schon, warum ich? Nach den 3 Tänzen brachte er mich zu Michael zurück, der nun Geschmack bekommen hatte zum tanzen. In seinen Armen fühlte ich mich deutlich wohler und als er mir noch sagte, er liebt mich, war ich auf Wolke 7und die war nicht lila...

Es machte riesigen Spaß und die Gefühle und die Hormone pendelten sich im Bereich Glückseeligkeit ein. Mit etwas Wehmut dachte ich daran, das es mir morgen nicht mehr so gut geht. Michael konnte wahrscheinlich meine Gedanken lesen und flüsterte mir ins Ohr, "es ist nur ein Abschied für einen Tag." "Du weißt, das ein Tag 24 Stunden hat und jede Stunde des Wartens auf seinen Liebsten weh tut?" Antwortete ich ihm. "Mir geht es auch so, aber dafür wird unser Wiedersehen schön", entgegnete er, auf meinen Einwand.

Es folgte ein langer zärtlicher Kuss, der mich die Welt und die Umgebung vergessen ließ,
das es noch auf der Tanzfläche war und wir nur durch den Beifall der anderen unterbrochen wurden, störte mich nicht. Als Tanzparketthindernis wollten wir beide natürlich nicht da stehen und deshalb gingen wir an den Tisch zurück. Hier erzählte er mir, das er schon fleißig war und alle Bilder zusammenhatte, die von uns oder der Clique gemacht wurden. Dafür erhielt er von mir einen Kuss, erstens für seine Mühen, zweitens, das er daran gedacht hatte und drittens, weil er nicht auf Abwege war. Das letzte sagte ich natürlich nicht und dachte es nur.

Nach so vielen Make-up ruinierenden Tätigkeiten wurde es Zeit zur Toilette gehen. Da Frauen oder Mädchen nie allein dorthin gehen, ging ich mit meiner "Schwester". Andrea erzählte mir auch, auf dem Weg zur Toilette, das Michael alle Bilder auf seinen Stick hatte und sogar die Bilder von den "Oldies" bekommen hatte. Ich fragte Andrea, ob wir mit Alfred und die anderen einen Adressenaustausch machen sollten, was sie für eine gute Idee hielt. Nach der Toilette, kümmerten wir uns um unser Make-up und die Frisur und wenig später gingen wir beide zurück an den Tisch.

Eigentlich war es ein Fehler, Michael hier zu fragen, ob er mich vermisst hatte, denn er beantwortete diese Frage mit einem Kuss und damit war meine Mühe von kurz vorher, mal wieder umsonst, trotzdem genoss ich seine Antwort.

Wir tauschten am Tisch unsere Adressen aus, mit dem Versprechen uns zu schreiben. Als ich Alfreds Anschrift las, musste ich doch schmunzeln, denn er wohnte in der Nähe, nur etwa 8 km entfernt. Marianne fiel das auch gleich auf und als ich erzählte, das wir dort regelmäßig zum Friseur gehen, bei meiner Tante, stellte sich heraus, das sie dort auch Stammgast ist. Da reist man quer durch Europa und fährt mit Leuten, aus dem Nachbarort, seltsam, wie klein die Welt doch ist.

Als wir gegen Mitternacht, das Bankett verließen mit den anderen, fragte ich bei den anderen Mädchen mal kurz nach, ob wir auf dem Sonnendeck, noch die Sterne betrachten wollen. Die überwältigende Zustimmung für meinen Vorschlag, hatte ich eigentlich nicht erwartet, aber erhofft.

Wir standen kurz danach an der Reling des Schiffes in den Armen unserer Geliebten und guckten in den romantisch wirkenden Sternenhimmel. Michael zeigte mir am Himmel einige Sterne und als ich eine Sternschnuppe sah, schloss ich die Augen und wünschte mir was, das man aber nicht aussprechen durfte, damit der Wunsch in Erfüllung geht.
Ich wünschte mir, das ich den Rest, auf dem Weg zum Mädchen überstehe und das unsere Liebe ewig hält.

Auf dem Weg nach unten fragte mich Michael, ob ich die Sternschnuppe gesehen hatte, was ich mit "ja" beantwortete und als er dann erwähnte, das er sich auch etwas gewünscht hatte, erhielt er als Antwort, "ich auch mein Schatz." Wir erreichten unsere Kabine und bevor wir uns von den anderen beiden verabschiedeten, sprach ich noch mit Andrea über das leidige Thema Koffer packen. Morgen früh reicht, war unsere einstimmige Meinung.

Bevor wir uns dem ausziehen widmeten, hing ich noch mein Handy zum Laden, an die Steckdose und als Michael mich entblätterte, wie eine Blume, ließ ich das Kleid auf den Boden rutschen und sein zärtlicher Kuss, machte mich mal wieder wild, besonders als ich seinen Sch**z spürte, beim leichten streicheln seiner Hoden. Es machte ihn mal wieder an, wie ich vor ihm stand und wieder nutzte er das schamlos aus und legte mir die Plüschhandschellen an. Mein verdutztes Gesicht beantwortete er mit Küssen und Streicheln, das er wieder die Stellen an meinem Körper streichelte, machte mich geil und ich fing langsam vor Wollust an zu stöhnen.

Als er dann die Teufelin suchte, war es mit meinen Gefühlen ganz vorbei, denn ich musste so ziemlich wehrlos, seine zarten Streicheleinheiten ertragen, dadurch gingen meine Geräusche in einem Pegelbereich, der in einer Wohnung mit dünnen Wänden, mindestens zum Wandklopfen gereicht hätte. Dafür schämte ich mich nicht, nein, es war sehr lustvoll und außer meiner Wehrlosigkeit, die dieses Gefühl sogar noch steigerte, ging es mir bestens. Nach dem überrollen des Kondoms über seinen starken Sch***z, bat ich, nein, flehte ich ihn an mich endlich durchzu f***en. Das ich nach dem einführen seines Sch***es ein "jaaaaaah" hechelte und jeden Stoß von ihm mit dem ja begleitete, brachte ihn so richtig in Fahrt. Beruhigt hatte ich mich erst wieder, als ich nach seiner Erektion, die ich in vollen Zügen oder Sch***zlängen genoss, langsam wieder zur Besinnung kam.

Nach vielen zärtlichen Küssen und dem gegenseitigen Spruch, "ich liebe dich", öffnete er die Handschellen und als wir wenig später aneinander angekuschelt waren, schliefen wir fest ein.

Als wir beide am nächsten Morgen aufwachten, begrüßten wir uns mit dem zärtlichen Kuss, den ich bald so vermissen werde. Im Bad duschte ich mit der Duschhaube und nach dem abtrocknen zog ich meine Unterwäsche an. Dann folgte eine Strumpfhose, eine Bluse und Rock. Da Michael noch nicht fertig war, konnte ich bereits meinen Koffer packen. Zum Schließen des übervollen Koffers, brauchte ich eine starke männliche Hand.

Als er das Bad verließ, nutzte ich meine braunen Kulleraugen und mit dem Blick Richtung Koffer, wusste er was seine Aufgabe ist. Im Bad machte ich ein dezentes Make-up und kämmte die Haare nur richtig aus. Mit einer kleinen Schleife im Haar, hatte ich das, was schnell ging und gut aussah. Nach dem einräumen der ganzen Beautysachen in den kleinen Schminkkoffer, war ich fast fertig mit allem. Nach dem anziehen der Schuhe, räumte ich Michaels Koffer noch sauber ein, worüber er sehr erfreut war, dafür haben Jungen einfach kein Talent. Das schließen des Koffers überließ ich ihn.

Es war Zeit zum frühstücken zu gehen, für die sogenannte "Henkersmahlzeit", das letzte mal an Borde eines Schiffes, auf dem ich viele glückliche Stunden verbracht hatte, die sich tief in meinem Gedächtnis eingeschrieben haben. Nach dem klopfen an der Tür unserer Nachbarn, ging es wenig später zu viert zum Essen.

Auf dem Weg erzählte ich Michael, was ich heute gerne essen würde und sein Nicken, sagte mir, das er mich heute noch mal bedient. Nachdem ich am Tisch Platz genommen hatte mit Andrea, erzählte sie lachend etwas, von einer nächtlichen Ruhestörung, die sie für das gleiche genutzt hatte. Damit machte sie mich noch nicht einmal verlegen, wenn überhaupt nur, wegen der Lautstärke unserer Geräusche.

Als Michael mit meinem Teller zurückkam, fragte ich ihn, ob er seine Spiegeleier vergessen hatte, was bei Bernd zu dem Kommentar führte, " das er die heute nicht braucht, obwohl er etwas müde aussieht." "Dann Müsstest du sie ja als Aufbaunahrung nehmen", konterte ich, der verlegen mit der Gabel, sie versuchte zu teilen und " denn soviel Eiweiß oder Samen kann bei dir auch nicht mehr vorhanden sein." Die beiden Jungs guckten sich beide an, lachten laut los und antworteten fast zeitgleich," ihr seit schon Zwei, ziemlich vorlaut, aber total lieb, so welche, die man nicht vergessen kann und will, darum werdet ihr uns auch nicht mehr los." Das würde ich nur nicht aushalten, wenn ihr echte Schwestern wäret." Antwortete mein Verlobter. "Das wäre so, wenn ihr Brüder oder Zwillinge wäret," folgte von Andrea.

Nach diesem Geplänkel wurde das Frühstück fortgesetzt. Dabei lobte mich Michael, das ich mich noch um seinen Koffer gekümmert hatte und dafür bekam er einen zugeworfenen Kuss, den er sich morgen abholen kann. Die anderen beiden hatten sich noch nicht um die Koffer gekümmert, weil Bernd ausgerechnet hatte, das dafür noch ½ Stunde Zeit bleibt, bis zur Ausschiffung. Das nennt man wohl Seelenruhe.

Nach dem Frühstück ging es das letzte Mal in Richtung Kabine und dort suchten wir die Toilette auf. Kurze Zeit später brachte Michael unsere Koffer zum Treffpunkt und ich folgte ihm mit meinem Rest. An der Rezeption wurde der Schlüssel abgegeben, Rechnungen für Getränke bezahlt und Trinkgelder in die große Box geworfen. Michael machte noch ein paar Abschiedsfotos und als die Anderen alle da waren, kam es zum Aufbruch. Die Matrosen des Schiffes brachten unsere Koffer an Land, wo unser Kleinbus parkte, der bereits auf uns wartete.

Bevor Andrea und ich in den Bus kletterten, verabschiedeten wir uns von unseren beiden und ich erinnerte Michael daran, was er mir versprochen hatte...
Als er mich in die Arme nahm, um mir den langen und zärtlichen Abschiedskuss zu geben, rollten ein paar Tränen über meine Wangen...
Ich hasse Abschiede, besonders, wenn man glaubt, das man ohne ihn nicht mehr leben konnte, besonders dann, wenn jede Stunde mit ihm Glücklichsein bedeutete. Andrea erging es auch nicht viel besser, denn als wir einstiegen, war ihr Make-up auch ein wenig verschmiert.

Wir winkten die beiden noch lange hinterher, bis sie nur noch kleine Punkte waren, in unseren Augen. Wir korrigierten unser Make-up und dann beschäftigte ich mich mit meinem Handy, das mir 2 SMS anzeigte. Mutti wollte wissen, wann wir auf dem Parkplatz ankommen und dann Vati informieren, das er uns beide abholt. Die andere SMS war von Michael, er schrieb, das er mich lieb hat und morgen, am Samstag gegen 09.00 Uhr bei uns zu Hause erscheint, mit frischen Brötchen zum frühstücken. Er vermisst mich, stand am Ende seiner Nachricht.

Als erstes beantwortete ich Muttis SMS und nannte ihr unsere ungefähre Ankunftszeit und das ich mich freue wieder zu Hause zu sein. Dann antwortete ich Michael, das ich ihn auch vermisse und vermutlich heute Nacht schlecht schlafe, weil er mir fehlt. Nach dem abschicken der SMS hatte ich endlich Zeit zum nachdenken und erzählen. Da meine Cousine direkt vor mir saß, fragte ich sie natürlich, ob ich mal mit meiner Mutti über einige Probleme von ihr sprechen sollte. Sie antwortete nur sehr zögerlich, stimmte aber zu.

Mit Andrea erzählte ich hauptsächlich darüber, ob uns am Mittwoch, im Betrieb das Chaos erwartet und ob wir beide unseren Wetteinsatz einfordern. Andreas Meinung zum letzten Thema fand ich schon interessant, sie wollte, das unsere drei holden Biomädchen, jeweils nur für die Hälfte aufkommen. Es war eigentlich nur symbolisch gedacht, denn auf den Rest des Geldes wollten wir beide verzichten. Durch das viele erzählen im Bus, wurde die Rückreise nach Hause nicht zu langweilig.

Als der Bus unsere Heimatstadt erreichte, wurden wir doch etwas unruhig und gleichzeitig froh. Unruhig deshalb, weil ich hoffte, das mein Vati es geschafft hatte, pünktlich am Treff zu sein und froh, weil ich eigentlich nie eine gute Busfahrerin war, über weite Strecken und bin. Das Stundenlange Busfahren, geht mir auf den Keks, fest geplante Pausen, nichts spontanes, alles nervig.

Wenig später parkte der Bus auf unserem Omnibusbahnhof und nach dem Aussteigen, wurden die Koffer ausgeladen. Wir verabschiedeten uns von den anderen mit den obligatorischen Küsschen. Trotz meines suchenden Blickes, konnte ich meinen Vati nicht erblicken, darum kramte ich nach meinem Handy und als ich es endlich hatte, erschien er mit zwei Blumensträußen und übergab sie uns mit den Worten, "Herzlichen Glückwunsch zur Verlobung und herzlich Willkommen zu Hause, meine Damen." Der Blumenstrauß tröstete etwas über sein zu spät kommen und als artige Tochter, gab ich ihm einen Kuss und umarmte ihn. Andrea bedankte sich auch mit Küsschen und Umarmung, was meinem Erzeuger sehr gefiel, denn er sagte kurz danach, "ihr seit ja noch hübscher geworden, wie 2 Rosen, wahrscheinlich durch die Liebe aufgeblüht." Wir antworteten beide, fast zeitgleich mit auch, natürlich meinten wir beide, das aufblühen durch die Liebe.

Trotz der Süßholzraspelei musste er unsere Koffer selber bis zum Auto bringen, weil wir ja nicht unseren schönen Blumenstrauß ruinieren wollten und dazu noch die anderen Kleinigkeiten hatten, wie Beautykoffer, Handtasche und Campingbeutel. Nach dem einladen und verstauen der ganzen Sachen stiegen wir beide ein und nach seinem einsteigen brachten wir zuerst Andrea nach Hause. Als mein Vati vor ihrem Elternhaus hupte, erschien ihre Mutti und nach unserer Verabschiedung, mit den Worten, "ich melde mich über das Telefon", stieg Andrea aus und umarmte zuerst ihre Mutti, bevor sie alle Sachen von meinem Vati erhielt. Nachdem "danke für alles", verschwand sie mit einen Winken...

Als Vati wieder eingestiegen ist, guckte er mich an und verblüffte mich wirklich, als er sagte, "du siehst wirklich zum anbeißen aus, Klaudia, deinen Michael kann ich schon verstehen." Dafür erhielt er von mir einen Kuss und jetzt ging es wirklich nach Hause.
Als wir zu Hause angekommen sind, hupte er, bevor er das Auto in die Garage fuhr. Das war wohl das Zeichen für Mutti, die sofort erschien und mit einem Satz, war ich aus dem Auto, in Muttis Arme. Nach dem Küsschen plapperte ich sofort los und Mutti versprach mir, das es noch ein Gespräch unter Frauen gibt, um die vielen Erlebnisse zu verarbeiten und Probleme zu lösen. Sie kannte ihre Tochter sehr gut und wusste, das nur sie richtig zuhören konnte.

Vati lud inzwischen meine Sachen aus dem Auto aus und brachte sie in mein Zimmer. Das einzigste, was ich mit ins Haus nahm, waren die Blumen und meine Handtasche, als ich mit Mutti Arm in Arm hinein ging. Ich stellte den wunderschönen Blumenstrauß gleich in eine mit Wasser gefüllte Vase in die Wohnstube und ging zu Mutti in die Küche. Nach dem Spruch von ihr, "lass dich mal anschauen," drehte ich mich ein paar mal herum, als wenn ich mit Michael tanzte, bis sie zufrieden war. "Du bist wirklich attraktiv geworden, da muss ich deinem Vati schon recht geben und die Hormontabletten scheinen dir wirklich gut zu tun und dein Glück wirkt wahrscheinlich auch noch positiv auf deine Entwicklung", war das erste Fazit von Mutti.
Nach dem umbinden einer Schürze half ich Mutti bei der Essenszubereitung, obwohl ich es nicht brauchte, ihrer Meinung nach. Wir erzählten über alltägliches der Reise und dabei fiel mir auf, woher wusste, eigentlich Michael, wo er morgen früh sein sollte. Ich hatte ihm doch nie meine Adresse verraten. Wenn er morgen nicht kommt, dann kratze ich ihm die Augen aus, das riet die kleine Teufelin in mir.

Als das Essen so vor sich hin köchelte, sprach ich mit Mutti, über Nicole. Was ich ihr erzählte haute sie fast vom Hocker, besonders, das Nicole noch nicht mal die Pille nahm und eigentlich ein Mauerblümchendasein fristete, weil meine Tante, sie nur als Babysitter gebraucht hatte und Nicole die fehlende Liebe durch Trotzigkeit und Aufmüpfigkeit ausgeglichen hatte. Natürlich erzählte ich ihr auch von meiner beratenden Funktion im Dessousgeschäft und bei den anderen Einkäufen. Mutti guckte mich lächelnd an, sagte dann, "so habe ich mir deine Aufpasserrolle nicht vorgestellt, aber unter diesen Umständen, hätte ich genauso gehandelt, mein Schatz." Trotzdem versprach sie mir, das Gespräch mit ihrer Schwester zu suchen und notfalls mit Nicole zum Frauenarzt zu gehen, was ich auch von ihr erhofft hatte.

Als ich den Tisch aufräumte für das Essen, fiel meine Handtasche um und der Inhalt verteilte sich auf dem Fußboden, was Mutti zu dem Kommentar veranlasste, "na, mein Schatz, die Anzahl der Kondome hat aber abgenommen, das bedeutet Glück pur." Mein Gesicht hatte bestimmt in diesem Moment die Farbe einer holländischen Tomate und ich nickte nur, als ich alles wieder einräumte. Ich brauchte ihr ja nichts vormachen und als ich ihr von der Verlobung erzählte, wie das ablief, fieberte sie mit meiner Erzählung mit und sagte im gleichen Moment ja. Das bewies mir nur, das ich nichts falsch gemacht hatte. Als ich ihr noch erzählte, das wir ab dem zusammen wohnen jeden Tag Sex hatten, war sie etwas überrascht, freute sich aber mit mir.

Nach dem abbinden der Schürze, holte ich Vati zum Essen, der auch sofort mitkam. Wir setzten uns an den Tisch und genossen das Essen, das Mutti mal wieder herrlich hinbekommen hatte. Es schmeckte hervorragend und wenn ich es mit dem Essen auf dem Schiff verglich, musste ich sagen, zu Hause schmeckt es immer noch am besten, obwohl es ja auf dem Schiff keinen Grund zur Beschwerde gab. Während des Essens beantwortete ich Fragen meines Vatis bezüglich der Reise und Mutti hörte zu. Er war sehr neugierig und als ich ihm noch erzählte, das vermutlich morgen früh Michael erscheint, um sich bei ihnen offiziell vorzustellen, war er erst mal platt.

Erst dann realisierte er meinen goldenen Ring am linken Ringfinger, oder besser gesagt, er nahm es bewusst war, das seine Tochter eine rasante Entwicklung durchgemacht hatte, was aber nicht zu meinem Ungunsten sprach. Natürlich wusste er es, hatte es aber aus seinem Bewusstsein verdrängt, denn am Busbahnhof hatte er ja noch gratuliert. Männer und ihr Gedächtnis...

Als ich ihn bat, meinen Verlobten morgen früh eventuell nicht so, wie meistens, mit seinem Morgenmuffel zu begrüßen, musste sogar Mutti lachen. Meine Schlussfolgerung daraus war, das sich zu Hause nichts geändert hatte und alles noch beim Alten war. Als ich dann noch sagte, "sei froh, das du nicht mein Verlobter bist", war es ganz vorbei mit meinem Vati, denn auf seine Frage, "wieso das denn", antwortete ich mit," Michael hat mich jeden Morgen bedient." Muttis Blick in dieser Situation sprach Bände. Mit dieser Antwort wusste mein Vati, das ich wieder zu Hause angekommen bin...

Nach unserem gemeinsamen Essen räumte Mutti und ich den Tisch ab und danach beschäftigten wir uns mit dem Abwasch und die Küche zu säubern. Erst als hier alle glänzte, gingen wir beide auf mein Zimmer und während ich meinen Koffer auspackte erzählten wir auch über unsere Urlaubsbekanntschaften und Erlebnisse. Natürlich zeigte ich Mutti auch eine Einkäufe und bei den Cocktailkleidern bewunderte sie meinen guten Geschmack. Wir sortierten die Schmutzwäsche gleich für das waschen aus und als der Koffer endlich leer war, überreichte ich Mutti ein Reisesouvenir. Sie bedankte sich für eine wunderschöne Silberkette, die ich unterwegs gekauft hatte.
Nach dem ersten fertig machen der Waschmaschine, gingen wir beide nach unten zu Vati, der auf der Couch eingenickt war und sich darum meinen Spruch " gute Hähne schlafen selten," anhören musste. Er bekam von mir auch ein Reisesouvenir und war wieder zufrieden, obwohl er mit dem Finger drohte und als ich ihm erzählte, das Michael mich auch 2x über das Knie gelegt hat, hatte er wahrscheinlich Sympathie für meinen Verlobten, weil er antwortete," das hätte ich früher auch mal tun sollen."

Als wir ein wenig später am Tisch beisammen saßen und erzählten, tranken wir Wein und ich erzählte noch Michaels Beichte vom Schiff und über mein Vorhaben, von den 3 Mädchen nicht den vollen Reisepreis zu verlangen. Meine Eltern stimmten mir zu, obwohl ich ja selbst noch vor einigen Ausgaben stand. Als mein Vati den Vorschlag machte, das Michael mal später bei uns wohnen könnte, war ich sehr überrascht und fiel ihm dann um den Hals. Dabei sagte er," diese Entscheidung hatten sie bereits in Budapest getroffen und was kann er schon alleine gegen 2 solche attraktive Damen machen." Bei Mutti bedankte ich mich anschließend genauso herzlich. Irgendwie fand ich meine Eltern absolut Klasse...

Als wir beide am späten Abend, Mutti und ich, ins Bad gingen, zog ich mein Baby Doll an und machte mich bettfertig, als Mutti plötzlich laut lachte. Auf meine Frage, was denn so witzig sei, sprach sie," eine Teufelin, an dieser Stelle hat sie noch nie gesehen, aber ein bisschen passt sie wohl dahin." Daran hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht und als mein Vati erschien, wegen des lauten Lachens von Mutti, zeigte ich mein Tattoo und erntete von ihm ein Kopfschütteln. Als er wieder verschwand hörte ich nur noch, " meine Weiber sind alle verrückt."

Wenig später lag ich im Bett und nach einigen hin und her drehen, schlief ich fest ein.

Das ich am nächsten Morgen rechtzeitig wach wurde, lag wohl an der Regelmäßigkeit des Aufstehens, während des Urlaubs und an der Sehnsucht nach den Armen meines Geliebten. Aus diesem Grunde wählte ich nach dem Bad auch Unterwäsche aus, für ein schickes Kleid und nach dem anziehen einer Strumpfhose ging es in die Küche. Um das Kleid nicht schmutzig zu machen band ich eine Schürze um, bevor ich mich um das Frühstück kümmerte, immer mit einem Blick auf mein Handy, nach einer neuen SMS.

Die SMS traf auch genau ein, als ich alles vorbereitet hatte und auf dem Weg zu meinen Eltern war. Sie hatten jetzt noch ½ Stunde Zeit bis Michael erschien und deshalb weckte ich zuerst Mutti, der ich das mitteilte, nach dem Kuss. Als sie im Bad verschwand weckte ich den "Igel", meinen unrasierten Vati mit einem Küsschen. Ich erzählte ihm das gleiche und so schnell ist er bis jetzt noch nie aufgestanden. Auf dem Weg in die Küche nutzte ich erst mal einen Spiegel zur "Schönheitskontrolle" und als mir einfiel, das ich ja noch nicht mal alle weiblichen Künste der Verführung genutzt hatte, holte ich wenigstens das dezente Einsprühen mit Parfüm nach...

Jetzt hieß es nur noch warten und das gehört nicht unbedingt zu meinen Tugenden, noch dazu, wenn man auf seinen Geliebten warten muss. Die Gedanken, die man dabei hat, sind nicht gerade beruhigend und wenn die Arbeit schon getan ist, dann empfindet man, als ob der Sekundenzeiger an der Uhr festklebt ist. Natürlich ist das Quatsch, aber das sinnlose hin und her Gelaufe, was ich machte, war auch nicht besser und als ich Muttis Worte hörte," Klaudia, hat das Laminat schon Löcher?" , setzte ich mich auf einen Stuhl mit dem Blick nach draußen. Als mein Vati in der Küche erschien, hörte ich das ersehnte Klingeln an der Haustür und schickte Mutti zum Empfang.

Als die beiden erschienen, hatte Mutti einen großen Rosenstrauß und die Brötchen in der Hand und Michal begrüßte mich mit einem langen Kuss und einem Blumenstrauß. Erst danach stellte er sich bei Vati vor. Als Mutti beide Sträuße versorgt hatte, erschien sie wieder am Tisch und mein verlobter nahm neben mir Platz. Wir frühstückten in Ruhe und dieses Mal bediente ich Michael, der es sichtlich genoss. Er beantwortete in dem zwanglosen Gespräch alle Fragen meiner Eltern, das nebenbei geführt wurde. Als er mir ins Ohr hauchte, das ich wieder mal bezaubernd aussah und ein attraktives Mädchen einer hübschen Mutti sei, hüpfte mein Herz vor Freude.

Nach dem Frühstück waren die beiden Männer weg und an Mutti und mir blieb mal wieder der Haushalt hängen. Nach dem umbinden einer Schürze, half ich Mutti und zu zweit ging es schneller, bis alles wieder in Ordnung war. Als wir beide in die Stube kamen erzählten sich die beiden was und lachten ab und zu, wie ein Herz und eine Seele. Es freute mich zwar, das Michael so gut angenommen wurde, hätte ihn aber lieber für mich selbst gehabt...

Darum setzte ich mich einfach auf seinen Schoß und nach dem rollen mit meinen Kulleraugen, hatte er verstanden, das ich einen Kuss wollte, den er mir auch gab. Michael hatte meinem Vati inzwischen alles erzählt, was er macht und wie er sich seine Zukunft mit mir vorstellt und hatte es erreicht, das er einen riesigen Stein bei ihm im Brett hatte, sagt man wohl. Jedenfalls sagte er auch Michael seine Unterstützung zu und er brauchte nur zu sagen, wenn er Hilfe brauchte, egal bei was. Als Mutti zustimmte, war ich richtig stolz auf meine beiden...

Nach diesen Offenbarungen der beiden wollte ich jetzt Michael allein für mich haben und teilte es meinen beiden Erzeugern auch mit. Michael zwinkerte mir zu und nach dem "Okay" meiner Eltern, verließen wir die beiden, Hand in Hand. Wir gingen auf mein Zimmer und da holte Michael die Urlaubsbilder heraus. Wir betrachteten uns die Bilder und als er sich bei mir umsah, gefiel ihm, das was er sah. Anschließend, redeten oder beratschlagten wir, was mir noch anstellen wollten. Ich war natürlich für einen kleinen Ausflug, dorthin, wo alles so richtig seinen Lauf nahm, die Waldgaststätte. Er stimmte dem zu und wenig später waren wir beide bei meinen Eltern und verabschiedeten uns, nachdem er unsere Bilder zum angucken hinlegte, was bei meinen beiden Freude auslöste. Bilder betrachten fand Mutti schon immer schön.

Nach dem anziehen einer leichten Jacke verließen wir beide unser Haus und gingen zu Michaels Auto, das er nach unserem Einsteigen startete und los fuhr. Ich fühlte mich sauwohl und bat ihn natürlich gemäßlicht zu fahren, was er auch tat, denn wir waren ja nicht unter Zeitdruck. Wir erreichten die Gaststätte und setzten uns an einem Fensterplatz in der Gaststätte, an einem Tisch. Nach dem bestellen der Getränke, sagte ich zu ihm, das er für mich mitwählen könne, da er ja meinen Geschmack kannte. Was er nach dem Servieren der Getränke auch tat. Wir erzählten, während wir auf das Essen warteten. Michaels Eindruck von meinen Eltern, war sehr gut und wenig später wechselten wir das Thema in Richtung Zukunft.

Mir war schon klar, das er wenig Zeit für mich hatte, wenn er seine Schule fortsetzte und dazu musste er ja auch noch arbeiten. Wobei ich ihn auch noch darauf hinwies, das ein bis 3 Krankenhausaufenthalte bei mir auch noch unser Zusammensein behindern würden.
Michael wusste das und erzählte, das er dann immer bei mir sein will, denn ganz ohne Risiko ist das ganze ja auch nicht. Nach dem servieren des Essens, erzählte ich von Vatis Vorschlag, das für uns beide Platz wäre, wenn wir es wollten. Wir verblieben erst mal so, das wir noch getrennt wohnen.

Als er mir danach erzählte, das er seinen Eltern alles erzählt hatte, von unserem Urlaub, war ich sehr überrascht und den Clou ließ er wenig später vom Stapel, als er mir erzählte, das er mich seinen Eltern vorstellen wollte, weil seine Mutti und seine Schwester, wahrscheinlich seinen Vati weichgeklopft hatten, man kann auch sagen, überzeugt dazu hatten, blieb mir mal wieder der Bissen im Hals stecken. So einen Sinneswandel konnte ich mir nicht erklären, aber Angst vor dem Besuch hatte ich auch nicht.

Nach dem Essen gingen wir wieder zu unserer Parkbank und es folgten die leidenschaftlichen Küsse, die ich so vermisst hatte und wenn auch nur für einen Tag.
Auf dem Rückweg von der Bank zum Auto, beschlossen wir, zu seinen Eltern zu fahren, was man hinter sich hat, brummt nicht mehr, war meine Meinung dazu. Ich liebte ihn und nur das war wichtig und noch dazu, wo meine Eltern uns helfen würden, selbst wenn Michael sein Elternhaus verlassen müsste.

Auf der Rückfahrt suchten wir noch ein Blumengeschäft für einen Blumenstrauß auf und einen Supermarkt für eine Flasche Sekt für Michaels Vati. Nach dem Einkauf fuhren wir nach ihm zu Hause und waren zur Kaffeezeit etwa vor dem Haus, wo er das Auto parkte.
Wir brauchten ja nicht klingeln und betraten Hand in Hand das Haus, als uns Michaels Schwester gerade über den Weg lief. Tanja, umarmte mich, als ob ich zur Familie dazu gehörte und zog mich mehr oder weniger hinter sich her, um mich vor zu stellen. Als sie mich in die Stube schleifte und als Michaels Verlobte vorstellte, wurde ich von seinen Eltern mit einem "herzlich Willkommen " empfangen und beäugt. Michael erschien mit den Blumen und dem Sekt, die ich übergab.

Die Einladung zum Kaffee trinken konnte ich nicht ablehnen, aus Höflichkeit, wollte aber nur kosten, als ich am Tisch Platz nahm, neben Michael. Während des Kaffeetrinkens beantwortete ich alle Fragen, die sich an mich richteten und irgendwie taute das Eis, zwischen seinen Eltern und mir, noch dazu, als ich erzählte, wie das ganze abgelaufen ist, auch auf meiner Arbeit. Als ich hinzu fügte was ich eigentlich mache, wurde sein Vati sehr hellhörig, denn irgendwie musste er schon mal mit meinem Chef in Kontakt gewesen sein. Seine Schwester brauchte ich nicht zu überzeugen, die fand mich als Schwägerin super und meine Brautjungferngeschichte war in ihren Augen ein Highlight.

Als wir nach dem Essen aufstanden gingen wir auf Michaels Zimmer. Sein Kuss, den er mir gab, zeugte vor allen, von einer Hochachtung für mein Verhalten. Lange blieben wir nicht allein, denn Tanja klopfte an die Tür und nach Michaels "herein," betrat sie das Zimmer und stellte für mich ein Glas Wein hin. Wir unterhielten uns natürlich weiter und Michael hatte etwas Pech, denn er kam kaum zu Wort. Dafür holt e er den USB Stick heraus und lud die Bilder auf seinen Rechner und wir betrachteten nochmals die Urlaubsbilder. Tanja geriet ins Schwärmen, besonders dann, wenn ich romantische Bilder kommentierte, als ich noch dazu Michaels Verhalten erzählte, wäre sie sehr gern dabei gewesen, denn so hatte sie ihren Bruder noch nie gesehen oder erlebt, obwohl er ja der jüngere war.

Gegen Abend verabschiedete ich mich von Michaels Eltern und sie begleiteten mich sogar bis zum Auto, dabei gab es zum Abschied eine Umarmung und ein Küsschen. Tanjas Frage nach dem Wiedersehen konnte ich noch nicht beantworten, ließ mir aber ihre Handynummer geben. Ich winkte noch lange zurück als mich Michael nach Hause brachte.

Vor unserem Haus küssten wir uns und wenig später stieg ich aus und ging ins Haus. Michael hatte morgen Bereitschaft für seine Werkstatt, wollte aber zum Cliquentreffen am Sonntag in die Stammkneipe kommen, wenn er nicht zum Einsatz musste. Nach dem ich feststellte, das meine beiden Erzieher ausgeflogen waren, telefonierte ich erst mal mit Andrea. Als ich nach dem Beenden des Gesprächs einen Blick auf die Uhr warf, musste ich feststellen, das dieses Gespräch 2 ½ Stunden gedauert hatte. In der Küche fand ich dann einen Zettel von Mutti geschrieben, wo sich meine beiden befanden und das es sehr spät werde, heute abend.

Das bedeutete für mich, warten lohnt nicht, darum ging ich ins Bad und machte mich fertig zum schlafen. Wenig später war ich im Bett und kurz danach im Land der Träume.


Das war es..... Katrin
Falls es eine Fortsetzung geben soll bitte ich um Antworten....
18. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Kretababy am 19.01.13 07:36

hallo Katrin
Natürlich ist deine Geschichte hier zu Ende. Aber es wäre schön wenn man das weitere Leben der Protagonisten begleiten könnte.
Jedenfalls vielen herzlichen Dank für das schreiben deiner Geschichte


19. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von AlterLeser am 19.01.13 10:08

Hi Katrin,
nun habe ich bis hierhin mitgelesen und mich an dem Inhalt erfreut,
für diese Freude danke ich Dir. Es ermutigt mich aber Dich zu einer
neuen Story zu animieren.
Ebenfalls bitte ich dich wenn nicht gar so viele Leute etwas unter die einzelnen
Teile schreiben, siehe auch mich (!), lass dich davon nicht entmutigen, schau auf den
Klickzähler und Du weist daß es noch mehr Leser gibt, als eben solche welche was
unter die einzelnen Teile schreiben.
Dann ist ja auch jede Story anders und auch nicht jedermanns Geschmack.
Was lehrt und dies? Nicht verzagen sondern einfach durch und dem Ende entgegen.
Dies soll dich ermutigen weiter zu veröffentlichen wenn du wieder von der Muse geküsst wirst.

LG der alte Leser Horst

19.01.13

♥♣♥
20. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 19.01.13 13:06

Hier kommt nun Teil 12 dieser Geschichte....da, es ja immer noch Leser gibt, die sich für Klaudia und Andrea interessieren....
Viel Spaß beim lesen...

12.Wettauswertung, Job, Brautjungfernpläne...

Als ich am nächsten Morgen erwachte, vermisste ich meinen Kuss von Michael. Nach dem aufstehen ging ich ins Bad und nach dem Entfernen meiner Silikonschummelei duschte ich erst einmal, bevor ich mich um die Haarentfernung kümmerte. Als diese lästige Sache vorbei war, konnte ich mich abtrocknen und die weiblichen Geschlechtsmerkmale wieder befestigen.

Nach dem heraussuchen der Unterwäsche mit Strumpfhose, wurden die Sachen angezogen. Es folgte ein T-Shirt und ein Rock. Bei der Frisur brauchte ich etwas länger, denn die Locken wollten mal wieder nicht so liegen, wie ich es gerne wollte. Nach dem Make-up ging es in die Küche zum vorbereiten des Frühstücks.

Nach dem der Tisch gedeckt war, der Kaffee fertig war, die Eier gekocht hatten, wurde es Zeit meine Erzeuger aus dem Bett zu schmeißen. Ich machte mich auf dem Weg ins Schlafzimmer meiner Eltern und weckte zuerst Mutti mit einem Küsschen, die kurz danach im Bad verschwand. Bei Vati gab ich ein Küsschen und da er sich herum drehte, gab es einen nassen Waschlappen. Der schimpfte zwar, aber ich war schneller weg, als das er darauf reagieren konnte.

Nach dem wir komplett am Tisch saßen, musste ich mir natürlich anhören, das ich meinen Verlobten, mit solchen Methoden vergraule. Als ich darauf antwortete, das ich von ihm mit Kuss geweckt werde, um danach Sex zu haben, blieb ihm die Sprache weg.
Ich hatte zwar deutlich übertrieben, was mir aber egal war.

Wir erzählten beim Essen über den gestrigen Tag. Nachdem ich bekannt gab, das ich noch bei meinen Schwiegereltern und meiner Schwägerin war, da platzte die Neugier der beiden, wie es mir ergangen ist. Ich erzählte alle Kleinigkeiten und meine Eltern freuten sich mit mir, das es so gut gelaufen war. Mutti erzählte mir von den Gesprächen mit ihrer Schwester, die sie gestern hatte. Man verblieb wohl so, das Mutti sich mehr oder weniger um Nicole mit kümmerte. Nicole hatte dem schon zugestimmt, weil meine Tante, ja immer noch im Stress war mit ihrem Geschäft, aber trotzdem am Abend für sie da war.
Die erste fruchtbare Aussprache hatte es wohl gestern schon gegeben zwischen Nicole und meiner Tante.

Die beiden wollten heute nach dem Frühstück einen Ausflug machen und fragten mich, ob ich sie begleiten wollte, was ich absagte, denn heute Nachmittag war ja wieder Treff der Clique. Als Mutti etwas von einem Psychologenbesuch erzählte und von einem Antrag an meine Krankenkasse, für 2 Kostenübernahmen, war ich etwas überrascht und sagte, das ich ihren Termin wahrnehme, wenn sie mich begleitet. Als sie dann vorschlug auch bei dem Gynäkologinnenbesuch mitzukommen, gab ich ihr auch in diesem Punkt nach, obwohl ich den Sinn nicht genau erkannte.

Nach dem Essen, sagte ich zu Mutti, das sie sich nicht um die Küche kümmern brauchte, was sie zufrieden zur Kenntnis nahm. Bis zum Nachmittag wollte ich noch waschen und meine Wäsche aufhängen, da spielte die Küche keine so große Rolle mehr. Als Vati, vor dem gehen sagte, „Klaudia, ich bin stolz auf dich, weil du Mutti viel Arbeit abnimmst,“ empfand ich seine Worte als Dankeschön. So etwas hat er mir früher nie gesagt.

Nach dem umbinden einer Schürze kümmerte ich mich komplett um den Haushalt, mit der Küche, der Wäsche, den Schlafzimmern und der Stube. Die Zeit verging wie im Fluge und als ich fertig war, nach dem abbinden meiner Schürze, blieb nicht mehr soviel Zeit zum herum trödeln.

Es wurde Zeit mich fertig anzuziehen und die Handtasche fertig zu machen. Bei den Schuhen wählte ich Pumps und als ich in meinem Zimmer war, sah ich noch einige ungeöffnete Briefe, die während des Urlaubs gekommen waren. Morgen habe ich genug Zeit, mich um die Post zu kümmern, war mein Gedanke. Wenig später hatte ich meine Handtasche umgehängt und mit einer angezogenen Jacke auf dem Weg nach Andrea.

Wir gingen beide zusammen zu unserer Stammkneipe und nach dem öffnen der Tür und dem ausziehen der Jacke, hörte ich Martins Spruch,“ hier muss ein Weibernest sein, mit schicken Bienen.“ „Danke Martin, wenn du es ehrlich gemeint hast, alter Macho.“ Antwortete ich ihm. Als er uns erkannte, war er sprachlos, denn wir hatten uns, seiner Meinung nach, sehr verändert, was einem selbst ja nicht so auffällt. Gudrun fragte uns natürlich über unsere Reise aus und wir beide erzählten ihr alles und ich holte dazu einige Bilder heraus. Wir waren ihr sehr dankbar, für ihre Mühe, die sie für uns beide aufgewendet hatte und als sie sich 2 Bilder genauer betrachtete, sah sie unsere Ringe auf den Finger. Gudrun schaute uns beide an und umarmte uns, dabei beglückwünschte sie uns zur Verlobung.

Das kostete zwar eine Runde Sekt, aber wir teilten unsere Freude gerne mit den beiden.
Am Tisch wurde dann über die Wette und dem Vertrag diskutiert, wobei sich unsere 3 Damen, damit abgefunden hatten, das sie verloren hatten. Sie hatten sogar das Geld mitgebracht. Andrea machte dann unseren gemeinsamen Vorschlag, das wir nur die Hälfte des Geldes nehmen würden und die andere Hälfte, auf ein Konto eingezahlt wird, das für eine Hochzeit eines der 5 Stammmitglieder der Clique bereit steht, zu einem Fünftel.

Nach der Abstimmung wurde Andreas Vorschlag angenommen und Sophie sollte den entsprechenden Vertrag vorbereiten und das Geld einzahlen. Nach der dritten Runde Sekt, erschienen dann Bernd, Christian und Michael. Nach dem üblichen auf dem Tisch klopfen bekam ich endlich meinen Kuss. Gudrun und Martin waren ganz aus dem Häuschen, als sie unsere beiden Verlobten sah, die sich neben uns setzten. Uns wurde eine gute Wahl bescheinigt und als Martin, zu Michael sagte,“ Glückwunsch zu diesem Weib mit der vorlauten Klappe,“ antwortete mein Verlobter, „ Das mag er so an mir, offen und ehrlich.“ Ich belohnte Michael für diese Aussage mit einem Kuss und als wenig später sein Bereitschaftstelefon klingelte, mussten wir uns schon wieder verabschieden.
Bernd und Michael verließen unsere Runde, um ihren Pflichten nachzukommen.

Wir machten noch ein paar Pläne für die nächste Zeit, dabei kahm von Juliane der Vorschlag, Nicole in unsere Runde aufzunehmen, wenn sie es wollte. Ich versprach, mit ihr über dieses Angebot zu sprechen, mehr konnte ich nicht versprechen, hatte aber die Hoffnung, das meine Cousine dazu ja sagt. Dann wurde es für Andrea und mich etwas heikler, denn wir holten uns ein paar Ratschläge für das Brautjungferndasein ein. Die Meinungen gingen von Kleid halten bis hin zum Abschied der Braut vom freien Leben.

Mir wurde jetzt erst richtig bewußt, was Petra da mit uns angestellt hatte, als sie unsere Zusage erhielt. Die Hochzeit von Petra war in 3 Wochen und das bedeutete für uns, wir müssen uns dafür noch einiges einfallen lassen. Andrea hatte mal wieder die Ruhe weg, denn sie schaute mich dabei an und sagte, "laß dir mal was einfallen." Ich korrigierte sie bei der Aussage mit,"wir müssen was auf die Beine stellen, was deiner Schwester zum unvergeßlichen Erlebnis wird."

Als wir uns von unseren beiden Wirten verabschiedeten, nach der Rechnungsbezahlung, zogen wir in Richtung nach Hause und Monika begleitete uns beide. Sie mußte morgen schon wieder in die "Knochenmühle" genannt Job, wir beide erst am Mittwoch. Als wir uns von Monika verabschiedeten, dankte sie uns nochmal dafür, das wir ein Teil des Geldes für einen tollen Zweck gespendet hatten. Andrea und ich gingen zu ihr nach Hause und als wir Petra trafen, erzählte sie was von klasse Urlaubsbilder und das es Zeit wird, das sie mal ihren Schwager kennenlernt. Andrea erzählte daraufhin, das Bernd nächste Woche seinen Antrittsbesuch machen wollte, weil er am Sonnabend nicht konnte.

Wenig später war ich auf dem Weg nach Hause. Meine Eltern fuhren gerade mit dem Auto in die Garage, als ich zu Hause eintraf. Nachdem ich mich im Flur meiner Jacke entledigt hatte, wartete ich auf die beiden. Mutti fragte noch, als sie erschien, ob ich noch etwas essen wollte, weil sie schon unterwegs gegessen hatten. Nach meinem nein, ging ich auf mein Zimmer und befaßte mich mit der liegengebliebenen Post. Außer der Werbepost, die gleich im Papierkorb landete, waren zwei Briefe von meinen beiden damals besuchten Psychiatern dabei.

Sie schlugen mir beide Termine vor, die ich wahrnehmen wollte und desahalb mit den beiden Briefen zu meinen Eltern ging, um mit Mutti Termine abzustimmen.
Wir einigten uns beide über die Termine und als sie mir 2 Dokumente zum unterschreiben hinlegte, unterschrieb ich die beiden Anträge an meine Krankenkasse zur Kostenübernahme für 2 Operationen. Mein Vati sprach von einer Finanzierung einer 3. Operation für mich und ich verstand Bahnhof, fragte aber nicht nach, weil ich irgendwie den Besuch bei einer Gynäkologin noch im Hinterkopf hatte.

Als ich mich von meinen beiden verabschiedete, hatte ich die Gewißheit, das sie mich auf meinem eingeschlagenen Weg begleiten werden und dafür war ich den beiden sehr dankbar.

Nach dem bettfertig machen dauerte es nicht lange, bis ich eingeschlafen war. Natürlich schlief ich etwas unruhig, denn meine Träume, drehten sich um meinen Verlobten.

Am nächsten Morgen, drehte ich mich erst mal um, als die Sonne des Herbstes, durch die Vorhänge luchste. Ich hatte ja noch Urlaub und das bedeutete, Zeit zum Träumen und alles in piano angehen. Das blöde daran war, das ich eigentlich hellwach war und nicht mehr müde. Warum ändert sich die innere Uhr nicht und erkennt den Urlaub nicht?

Nach dem aufstehen ging es im Bad. Nach dem allgemeinen fertig machen zog ich mich wieder an und wählte einen kurzen Pulli mit Rock. Auf dem Weg zur Küche fiel mir ein, das ich noch mit meiner Cousine telefonieren könnte, was ich aber wieder verwarf, denn da war ja der Frauenarzttermin, der reichte dafür ja auch hin.

Alleine frühstücken fand ich öde und deshalb machte ich mir nur ein Toastbrot und ein wenig Kaffee. Als ich so in Gedanken das blöde Toastbrot kaute, klingelte das Telefon und als ich die Nummer sah des Anrufers, war ich endgültig wach. Michael rief an und schickte mir einen Kuss durch das Telefon. Meinen Kommentar, das ich ihn heute früh vermißt hatte, nam er zur Kenntnis und erzählte mir, das er heute frei hatte, da er gestern bis um 24.00 Uhr im Einsatz war. Er wollte mich in einer Stunde abholen.

Da blieb nicht mehr viel Zeit für die Küche, mein Zimmer und eine Waschmaschine mit Wäsche zum laufen zu bringen. Das waren solche Momente, wo ich nicht gern Klaudia war und daran dachte, das Jungen so etwas nicht machen mussten. Als ich das volle Programm bewältigt hatte und mich im Bad nochmals fertig machte, war dieser Anfall verflogen und Klaudia lächelte mich im Spiegel an.

Vorsichtshalber schrieb ich noch eine Notiz für meine Eltern, bevor ich mir eine Jacke überzog und die Schuhe anzog, um kurz danach mit umgehängter Handtasche unser Haus zu verlassen. Als es plötzlich hupte, sah ich Michaels BMW, der bereits auf mich wartete. Nach dem Einsteigen, bekahm ich endlich meinen Kuss und viele Komplimente über mein Aussehen.

Wir fuhren in die Stadt, in ein Einkaufscenter. Michael wollte nach einen neuen Laptop gucken, damit er später seine Arbeit für seine Meisterprüfung darauf schreiben konnte.
Nach dem Aussteigen gingen wir Hand in Hand zusammen in Richtung eines großen Elektronikmarktes, dessen Werbung mal etwas mit Dummheit zu tun hatte. Er ließ sich mehrere Modelle von einem Verkäufer zeigen und erklären, wobei ich feststellte, das nicht bei jedem Model das Fachwissen vorhanden war. Nach dem Kauf eines Laptops ging es weiter im Center und dazu nutzten wir ein Schließfach, um nicht die ganze Zeit mit dem Laptop durch die Gegend zu rennen.

Während wir die Geschäfte betrachteten, fiel mir ein, das es nicht mehr lange hin ist, bis zur kalten Jahreszeit, genannt Winter und das bedeutete, eine junge Dame braucht Stiefel oder wenigstens Stiefeletten. Pumps im Winter sehen Sch.... aus. Michael hatte wohl so etwas erwartet und verabschiedete sich erst mal in den Baumarkt und nannte mir eine Uhrzeit und einen Treffpunkt.

Die Auswahl war natürlich riesig und nach dem einzelnen anprobieren hatte ich irgendwann das gefunden, was im Schuhladen zumindestens noch passte und nicht drückte. Das ich über den Termin lag, den Michael vorgeschlagen hatte, war mir egal, was sind schon 3 Paar Stiefel gegen einen Termin...

Als er mich so beladen ankommen sah, lachte er nur und nahm mir erst mal 2 Paar ab, damit ich wieder etwas sehen konnte. Wir gingen in ein kleines Bistro, das man hier im Center öfter findet und suchten uns einen Platz. Als jemand zu mir sagte, hier sind noch 2 Plätze frei, erkannte ich die Stimme sofort, es waren Andrea und Bernd. Wir setzten uns zu den beiden. Andrea war natürlich neugierig auf meinen Einkauf und als ich ihr meine schönen Stiefel mit 10 cm Absatz zeigte, da war das weibliche Blitzen in ihren Augen, als wenn Zalando etwas geliefert hatte.

Während des Essens verabredete ich mich mit Andrea für den nächsten Tag. Wir mussten uns, ja langsam Gedanken machen, für die Hochzeit ihrer Schwester. Unsere beiden mussten wieder normal arbeiten und in dem weiteren Gespräch zwischen uns fragte mich Michael, ob ich ihm nicht helfen konnte, seinen Laptop einzurichten. Das sagte ich ihm für den Abend zu, obwohl ja dort eigentlich der Treffpunkt der Clique war. Dafür bekam ich einen Kuss, mitten im Bistro des Centers. Einige Leute schauten uns ganz entgeistert an, was natürlich uns beiden nicht störte.

Auf dem Rückweg zu Michaels Auto holten wir zuerst den Laptop aus dem Schließfach und danach verstauten wir die Einkäufe ins Auto. Auf der Rückfahrt nach Hause erzählte er mir, das er eigentlich keine Ahnung von Computern hatte, was mich sehr überraschte. Als ich ihm fragte, wer denn auf dem Schiff die Bilder auf den USB Stick kopiert hatte, antwortete er ausweichend und gestand mir, das es Alfred war. Er bezeichnete sich selbst als Computeranalphabet. Ich tröstete ihn etwas, denn ein Mann mit seinen Fertigkeiten lernt bestimmt schnell.

Bei ihm zu Hause waren alle ausgeflogen und somit hatten wir beide freie Bahn um in sein Zimmer zu gehen. Nach dem ablegen seines Laptops fing er an zu schmusen und ich wurde schwach...
Eigentlich hatte ich gedacht, das er mit großem Enthusiasmus seinen neuen Laptop auspackt, was aber nicht der Fall war, denn er entblätterte mich. Während des zärtlichen Küssens hatte er bereits den Knopf meines Rockes geöffnet, der kurz darauf die normale Erdanziehungskraft nutzte und nach unten rutschte.

Jetzt konnte ich auch nicht mehr zurück, falls ich es je gewollt hatte und beschäftigte mich mit seinen Gürtel und dem Knopf der Hose, die kurze Zeit später mit meinem Rock vereinigt an der Erde lag. Sein Sch***z hatte bereits eine Stärke und Länge erreicht, die für mich jetzt richtig zur Begierde wurde. Nach dem zärtlichen überrollen eines Kondoms und der Behandlung seiner H*den mit zärtlichen streicheln fing er langsam an mich mit seinen Lippen zu erforschen, dabei entledigten wir uns der restlichen Kleidung. Das Zittern meines Körpers kam in diesem Moment jedenfalls nicht von der Umgebungstemperatur, eher von dem geilen Gefühl in mir, das er mich gleich durchf***t.

Michael ließ sich dieses mal nicht so viel Zeit und schob mit den gewohnten Bewegungen in mein Hinterteil, was er sehr zärtlich machte und mein stöhnen törnte ihn unheimlich an. Als er seinen Samen in mir abspritzte und dabei hechelte, ich liebe dich, war ich total glücklich und das Gefühl, nur sein Mädchen zu sein, war wie ein Rausch, den ich in vollen Zügen genoss. Als wir anschließend noch ein paar Minuten kuschelten, schmusten wir weiter, bis es Zeit wurde das Bad aufzusuchen.

Vorsichtshalber nahm ich meine Wäsche mit, denn ich wusste ja nicht, ob jemand von seiner Familie auftaucht und diese Peinlichkeit wollte ich umgehen. Nach dem waschen, abtrocknen und anziehen machte ich mich wieder etwas zurecht, um danach mit Michael, in seinem Zimmer, den Laptop auszupacken und zu starten. Das er meinen Vornamen als Paßwort nehmen wollte, überraschte mich etwas, aber sein Wunsch erfüllte ich ihm.

Nach dem entfernen einiger unnützen Programme, die man heute als Testversion oder zeitbegrenzt mitbekommt, richtete ich ihm seinen Laptop so ein, wie er es gerne haben wollte. Dabei zeigte ich ihm einige grundsätzlichen Sachen und beantwortete jede seiner Fragen mit Engelsgeduld. Da es hier bereits DSL und W-Lan gab, zeigte ich ihm noch, wie man in das Internet kommt und holte gleichzeitig ein gutes kostenfreies Antivirenprogramm, das er unter meiner Anleitung selbst installierte. Wenig später klopfte es an der Tür und nach dem "Herein, wenn es nicht Tanja ist," erschien seine Schwester Tanja bei uns.

Sie begrüßte uns beide und knuffte ihren Bruder für den Spruch in die Seite. Als sie den Laptop sah, war sie aus dem Häuschen und fand ihn ganz toll. Michael bremste ihre Euphorie etwas, in dem er ihr mitteilte, das er ihn hauptsächlich für seine Schule nutzen wollte. Als ich auf die Uhr sah, fiel mir auf, das es eigentlich Zeit war nach Hause zu fahren, was Tanja gar nicht gefiel und als sie mich belatscherte, hatte ich keine Chance und versprach ihr, bei der Zubereitung des Abendessens zu helfen.

Wenig später waren wir beide in der Küche und kurze Zeit später waren wir mit der Essenszubereitung beschäftigt. Wir erzählten über den Centerbesuch und über Tanjas Erlebnisse in ihrem Job. Dabei verflog die Zeit, wie im Fluge und genau, als ihre Eltern nach Hause kamen, war das Essen fertig und konnte serviert werden.

Die Begrüßung durch meine "Schwiegereltern" war sehr herzlich und als Tanja erzählte, das ich bei der Essenszubereitung den Hauptteil geleistet hatte, erhielt ich anerkennende Blicke. Tanja deckte den Tisch und als wir alle am Tisch saßen, wurde gemeinsam gegessen und es schmeckte allen sehr gut. Mein Einstand als Köchin hatte sozusagen geklappt, das ich dabei an Mutti dachte, von der ich viel gelernt hatte, war für mich selbstverständlich.

Nach dem Essen wollte ich eigentlich noch Tanja in der Küche helfen, was ihre Mutti nicht wollte, denn ich war Gast in ihrem Haus und nicht Dienstmagd. Trotzdem drückte sie mich, als ich aufbrach, um mit Michael nach Hause zu fahren. Das Dankeschön für ein vorzügliches Essen von Michaels Vati klang wie Musik in meinen Ohren.

Michael setzte mich zu Hause ab und nach unserem Abschiedskuss verließ ich ihn. Nach dem ausziehen meiner Jacke hörte ich bereits meine Eltern, die in der Küche klapperten.
Nach unserer Begrüßung erzählte ich von meinem Tag und zeigte Mutti meine schicken Stiefel. Mein Vatis Gesicht erinnerte mich an eine bekannte Werbung, denn das war ja nun absolut nicht seine Welt und das Thema Frauen und Schuhe, hatte sich ja auch inzwischen verdoppelt.

Seine Bemerkung, das unser Schuhschrank kaum noch Platz hat, fanden Mutti und ich nicht besonders glücklich gewählt. Als ich von meinen Kochkünsten erzählte, war Mutti sehr zufrieden mit mir, besonders als ich sagte, das sie eine gute Lehrmeisterin war. Pech hatte ich dabei trotzdem, denn Vati sagte daraufhin, das ich dann ja am Mittwoch mal wieder zu Hause kochen könnte. Natürlich sagte ich ihm zu, wenn auf Arbeit nichts außergewöhnliches passiert, denn Mittwoch war wieder Geld verdienen angesagt.

Mutti hatte inzwischen den Termin besorgt für die Frauenärztin und einen zusätzlichen Termin, einen Tag später für eine bekannte Ärztin, deren Fachgebiet sie nicht nannte.
Ich nahm den Termin am Donnerstag und Freitag zur Kenntnis und vereinbahrte mit Mutti, das sie mich von der Arbeit abholt. Sie bestand bei beiden Terminen auf Pünktlichkeit, denn am Donnerstag mussten wir ja noch Nicole abholen. An meine Cousine hatte ich schon nicht mehr gedacht. Vati jammerte schon, das es wieder 2 Tage sind, wo er sich selbst um Essen kümmern musste und das, obwohl 2 Weiber da waren, seiner Meinung nach.
Da die beiden schon fertig waren mit ihrem Essen, kümmerte ich mich um die Küche, damit sich Mutti etwas entspannen konnte. Ich verabschiedete mich etwas später von meinen beiden Erzeugern und erzählte noch, das ich morgen erst spät nach Hause komme und bei Andrea oder Michael sein werde. Nach dem "Gute Nacht Küsschen" ging ich auf mein Zimmer und schnappte mir als erstes das Telefon.

Mein erster Anruf war bei meiner Cousine, die mir von dem Gespräch mit ihrer Mutti erzählte und das es einen Klimawandel gegeben hatte, jedenfalls fühlte sie sich nicht mehr als letztes Rad am Wagen. Wir machten uns beide Mut für den Arztbesuch am Donnerstag, mehr oder weniger.

Als zweites Gespräch war "meine Schwester" dran. Andrea nahm sogar gleich ab und wir vereinbahrten 09.00 Uhr als Treffpunkt bei ihr. Ich versprach ihr, mir einige Gedanken über den Abschied, oder sagt man, über die freiwillige Freiheitsberaubung am nächsten Tag, zu machen, für ihre Schwester.

Nach dem Gespräch holte ich mir aus dem Internet diverse Ratschläge für solche Anlässe und einige waren umsetzbar, fand ich. Nach dem schreiben entsprechender Notizen, in dieser Hinsicht, war es Zeit den Wecker vorsichtshalber zu stellen und das Bad aufzusuchen. Ich machte mich bettfertig und wenig später lag ich im Bett und war kurz darauf im Land der Träume.

Als der Wecker mich am nächsten Morgen aus dem Bett holte, brauchte ich erst mal ein paar Minuten um richtig wach zu werden. Ich fragte mich, wieso ich nicht 11.00 Uhr als Treffpunkt gewählt hatte und das im Urlaub, wenn es auch der letzte Tag war. Mein Blick auf meine Wetterstation bestätigte meine Gefühle, denn der Sommer ging dem Ende entgegen und dichter Nebel lag über unsere Stadt.

Nach dem duschen und abtrocknen war ich mit meinen Gedanken bei meinen Sachen und dabei fiel mir auf, das ich überhaupt keine Hose oder Jeans hatte. Noch brauchte ich keine und irgendwie fand ich sie sowieso nicht feminin, aber wenn es Winter wird...

Nach dem anziehen der Unterwäsche zog ich eine Strumpfhose an und wählte ein Strickkleid mit Leggins. Bei so einem Sch***wetter wollte ich nicht frieren, noch dazu, das die Umstellung der Hormone, dazu führte, das ich jetzt leichter frierte und schneller Gänsehaut bekam.

Ich machte noch schnell die Betten im Schlafzimmer meiner Eltern und mein eigenes, bevor ich in der Küche etwas Kaffee trank und ein paar Happen aß. Nach dem abwaschen wurde es schon Zeit mir die Schuhe und eine warme Jacke anzuziehen, damit ich rechtzeitig bei Andrea bin. Als ich gerade zugeschlossen hatte, fiel mir mein Notizzettel und meine Handtasche ein, die in meinem Zimmer noch lagen. Wieder so ein Moment, indem mir einfiel. das Jungen so etwas nicht brauchen...

Also zurück und die beiden Sachen holen und nach dem schließen der Haustür nachdenken, ob noch etwas fehlt. es fehlte nichts und so konnte ich mich zu Fuß auf dem Weg nach Andrea machen. Unser blöder Nachbar pfiff hinter mir her, was ich ignorierte, inzwischen wusste er von dem Tratsch um meine Person und gab wohl seinen Senf dazu, hatte ich nebenbei mitbekommen.

Ich schaffte es noch pünktlich zu sein, als ich bei Andrea ankahm und in ihrem Zimmer, stellte ich ihr meine Vorschläge vor. Natürlich holte ich mir, ihre Meinung ein, besonders für meinen 3. Vorschlag, denn der war ja nicht gerade harmlos, aber Andrea war das egal, schon deshalb, weil Petra uns ja damals ganz schön überrumpelt hatte und wir einigten uns beide, das wir noch ein Einwegoverall und eine stabile Kiste besorgen müßten. Dazu bot es sich an, in das Kaufcenter unserer Stadt zu fahren und Nägel mit Köpfen zu machen.

Wir fuhren beide mit dem Bus zum Einkaufscenter und bummelten durch die Geschäfte,
dabei fiel mir natürlich etwas ein, das wir sofort klären mussten und wenig später hatten wir es geschafft und trafen, den Manager des Centrums. Als er uns beide empfing hatte ich zwar weiche Knien und irgendwie dachte ich an unsere erste Shoppingtour hier mit Monika, dann aber nahm ich meinen Mut zusammen und nach dem Motto Fragen kostet nichts, stellte ich ihm die Frage, ob wir hier im Center für Andrea`s Schwester den Gaudi für den Junggesellinenabschied machen können. Er stellte diverse Fragen, was wir so vorhatten und nachdem wir alle Fragen beantwortet hatten, bekamen wir seine Zusage, die wir 15 Minuten später schriftlich in den Händen hielten. Als Dank umarmte mich Andrea, denn diese Geschichte hatte sie überhaupt nicht in Betracht gezogen.

Wir tätigten unsere Einkäufe und verblüfften einige Verkäuferinnen mit unseren Artikeln, aber geschätzt nach 1 1/2 Stunden hatten wir alles zusammen, was wir brauchten und machten uns schwer beladen auf den Rückweg. Bei Andrea zu Hause bastelten wir noch mit der Kiste und bemalten den Einwegoverall für den bestimmten Tag. Andrea mußte nun nur noch dafür sorgen, das unser Punkt 3 erfüllt werden konnte und dazu stimmten wir uns noch über die Uhrzeit ab, wann das Ganze stattfinden sollte. Wir wählten den Freitag ab 14.30 Uhr Dann hatte Petra genug Zeit unsere 3 Aufgaben zu erfüllen, um anschließend bei einem gemütlichen feiern, den Tag ausklingen zu lassen, um am nächsten Tag mit einem goldenen Ring, auf dem rechten Ringfinger, "gefesselt" zu sein.

Da es noch Zeit war, bis ich mich mit Michael traf, ging ich nach Hause und kümmerte mich um die Essensvorbereitung für meine Eltern. Nachdem das erledigt war, konnte ich noch eine Waschmaschine füllen und die Maschine starten. Bevor ich das Haus verließ, klebte ich eine Haftnotiz an den Spiegel des Flures für Mutti, damit sie Bescheid wusste, das das Essen schon vorbereitet war.

Wenig später zog ich mich fertig an und machte mich mit meinem "Weiberschreck" auf dem Weg nach Michael. Nach dem parken des Autos klingelte ich bei meinen "Schwiegereltern" und wartete. Tanja, öffnete wenig später die Tür und holte mich sofort herein. Nach dem ausziehen der Jacke gingen wir in die Küche und während des Wartens, auf ihren Bruder, half ich ihr wieder bei der Essenszubereitung. Als Michael erschien, musste sie sich allein um das Essen der Familie kümmern.

Wir begrüßten uns mit einem Kuss und gingen auf sein Zimmer. Michael startete seinen Laptop und dann half ich ihm beim einscannen der wichtigsten Unterlagen für seine Schule. Dabei zeigte ich zuerst den Weg und danach musste er es selbst anwenden, denn so lernte er es am besten mit den Programmen umzugehen. Michael machte es langsam Spaß und für jedes PDF Dokument küssten wir uns, bis...

Es klopfte und wir beide zum Essen kommen sollten und dieses Mal war es Michaels Mutti, die mich gleich begrüßte und den Kommentar gab, "das junge Liebe schön sein muß." Als sie daraufhin nach unserem "ja" verschwunden war, sah ich, das Michael beim Küssen meine Haare ganz schön durcheinander gebracht hatte. Ich mußte also vorher noch ins Bad, denn so ging ich nicht an den Tisch der Familie. Warum musste er auch wieder so stürmisch sein...?

Im Bad richtete ich halbwegs meine Frisur und ging dann mit ihm zum Essen. Michaels Vati gab mir die Hand zur Begrüßung und fragte mich, ob ich jetzt Tanja öfter helfe, damit es hier pünktlich etwas zu Essen gibt. Das musste ich verneinen, denn ab morgen musste ich ja wieder arbeiten und Michael musste sich ja auch um seine Schule kümmern. Das "Schade eigentlich" nahm ich mit einem lächeln zur Kenntnis und kommentierte es nicht. Nach dem gemütlichen Essen im Kreise meiner "Schwiegereltern", wurde es Zeit für mich, auf den Heimweg zu machen.

Nach einer herzlichen Verabschiedung von Tanja, Michaels Eltern, brachte mich mein Verlobter zu meinem kleinen Corsa. Bevor ich einstieg bekam ich meinen Kuss, als Dankeschön und wir vereinbarten uns am Sonntag zu treffen, da ich ihm meine anderen Termine nannte und eigentlich mal wieder zum Friseur müßte, dazu fiel mir der Sonnabend ein, was natürlich noch Überzeugungsarbeit bei Mutti kostete, denn bei meiner Tante, so kurzfristig einen Termin zu bekommen, ging nur über die Vetternwirtschaft.

Zu Hause empfingen mich meine Eltern mit einem großen Wohlwollen, denn Vati hatte schon mitbekommen, das ich das Essen voprbereitet hatte und nach dem Erzählen mit Mutti über die Tageserlebnisse, schlug sie natürlich meinen Terminwunsch nicht aus und wollte sogar mitkommen am Sonnabend. Das hieß Benzin sparen und als ich dann noch nach Andrea fragte, lachte sie und sagte natürlich kommt "deine Schwester" mit.

Da in der Küche alles fertig war, suchte ich bereits meine Sachen für den nächsten Tag heraus und wünschte meinen beiden eine "Gute Nacht", um kurz danach im Bad zu verschwinden, um mich fertig zu machen für das Bett. Wenig später war ich fest eingeschlafen.

Das "Grauen" des nächsten Morgens begann mit dem Wecker klingeln. Wie im Traum begab ich mich in das Bad um die sogenannte Morgentoilette durchzuführen. Nach dem anziehen der Unterwäsche mit Strumpfhose, zog ich gleich mein Strickkleid an. Für Make-up und Haare in Form bringen, reichte die geplante Zeit schon nicht mehr. Danach konnte ich endlich meine Sachen schnappen.Nach dem kurzen Besuch in der Küche, sagte mir der Blick auf die Uhr, es wird Zeit sich fertig zu machen. Jacke und Schuhe noch und mit Handtasche und meinem rosa Campingbeutel ging es zum Bus.

Gerade noch rechtzeitig erreichte ich den Bus und im Bus begrüßten wir uns. Monika fragte nur kurz wegen des gestrigen Abends und als ich in groben Zügen meinen Tag geschildert hatte und Andrea es bestätigte, war sie zufrieden. Nebenbei erwähnte ich unseren eventuellen Friseurtermin, der Andrea sehr glücklich machte, denn irgendwie hatte sie auch daran gedacht, aber mal wieder Angst gehabt hatte, mich zu fragen.

Während des Umziehens erzählte mir Andrea, das sie bereits erste Maßnahmen getroffen hatte für den 3. Teil des Junggesellinnenabschieds ihrer Schwester. Ich erzählte ihr über meine beiden Termine morgen und übermorgen. Das ich nicht wusste, was am Freitag passiert, machte sie besonders neugierig und mir blieb gar nichts anderes übrig ihr zu versprechen, das ich mich bei ihr Abends noch melde.

In unserer Abteilung ging es wieder stressig zu und damit hatten wir gleich unsere erste Aufgabe. Mir machten uns beide gleich auf den Weg. Irgendwie merkte man, das wir noch nicht richtig fit waren, nach dem Urlaub, denn mindestens 2...3x machte ich den gleichen Denkfehler und Andrea korrigierte mich dabei nicht, was sie sonst früher gemacht hatte. Trotzdem gelang es uns die entsprechende Roboteranlage wieder zum laufen zu bringen.

Als uns der Meister der Abteilung Kaffee anbot, um etwas über unseren Urlaub zu erfahren, lehnten wir beide nicht ab. Wir unterhielten uns noch ein paar Minuten, bevor wir weiter zogen, nachdem wir die Anlage noch einmal kurz besuchten und die Teile notierten, die als Verschleißteile gelten und schnellstmöglichst gewechselt werden müssten. Das fand unser Chef zwar gut, aber die Kosten wollte immer keiner so richtig wahrhaben...

Als wir auf dem Weg zurück in die Werkstatt waren, trafen wir unseren Betriebsratsvorsitzenden, der uns gerne gesprochen hätte, wegen der Wahl im nächsten Monat. Wir hörten uns beide zwar seine Wünsche an, aber eine Nominierung wollte weder ich, noch Andrea. Wir hatten eigentlich kein Interesse daran und dieses Mal blieben wir wirklich bei unserer Meinung.

In unserer Werkstatt legten wir unsere Wunschliste und die geschätzte Zeit unserem Chef vor, der beinah umfiel, als er sah, wie lange der Ausfall dauern würde. Er wollte es mit der Leitung oder Geschäftsführung klären, was uns beiden egal war, denn ein langfristiger Ausfall mit Folgeschäden hatten dann andere zu verantworten. Als kleines Licht in einem Job, kann man nur die Suppe auslöffeln, man hat aber kein Einfluß auf das Kochen und das Rezept der Suppe, das sagten wir beide ihm auch. Er hatte auch nichts anderes erwatet von uns beiden, das wir kein Blatt vor dem Mund nehmen und zu 90% hatten wir Recht mit unseren Warnungen.

Die nächsten beiden Aufträge waren etwas aufwendiger und kosteten uns viel Zeit, so das mal wieder unsere gesetzliche Pause schrumpfen musste. Manchmal fragte ich mich wirklich, warum lassen wir zur Pausenszeit nicht alles stehen und liegen...

Wir schafften unsere Aufgaben gerade so bis zum Feierabend und nach dem umziehen gingen wir zum Bus. Monika hatte sich wohl belatschern lassen für die Betriebsratswahl.
Unseren Segen und die Stimmen von uns beide konnte sie fest einplanen, obwohl ich ihr sagte, das sie damit nichts ändert in unserem Laden. Der einzigste Vorteil war, das, falls sie gewählt wurde, für 2 Jahre einen sicheren Job hatte, falls wir nicht in die Pleite schlittern.

Nach dem Halten des Busses stiegen wir aus und gingen nach Hause. Ich musste mich ja beeilen, denn ich war ja mit dem Essen kochen zu Hause dran. Jacke an den Haken, Campingbeutel und Handtasche weggebracht und wenig später hatte ich bereis eine Schürze um, damit ich mir nicht gleich alles schmutzig mache. Nach dem Kartoffeln schälen Topf fertig gemacht, anschließend die Kaßlerscheiben mit Senf eingestrichen und mit den vorbreiteten Topf, in den Römertopf getan und hinein in die Backröhre. Jetzt hieß es nur noch Gedanken über das Gemüse machen. Da fiel mir ein, das wir noch eingefrorenen Grünkohl hatten, der ja sowieso erst richtig schmeckt nach dem mehrmaligen erwärmen. Das heraussuchen und auftauen ging ruckzuck und das aufwärmen konnte ich nachhher machen, wenn das Fleisch im Römertopf anfing zu duften.

In der Zwischenzeit kümmerte ich mich um den Haushalt und saugte die Zimmer. Ein wenig aufräumen und Betten machen, war dann der Rest. Anschließend zurück zur Küche, die beiden Töpfe aufgesetzt und zum kochen gebracht. Als meine Eltern nach Hause kamen, war ich gerade dabei, das Kartoffelwasser abzugießen. Mutti freute sich, nach unserer Begrüßung, das alles fertig war und deckte den Tisch. Vati genoss den Duft, den der Römertopf verbreitete und begrüßte mich mit einem Küsschen. Wenig später saßen wir am Tisch zum Essen.

Dabei erzählten wir über unsere Tageserlebnisse und als Mutti mit dem morgigen Tag anfing, erzählte sie was von Unterwäsche wechseln, bevor wir zur Gynäkologin gehen.
Das ist so üblich, sagte sie und ich überlegte, ob es besser ist, gleich heute Abend alles fertig zu machen, denn morgen früh, ist die Zeit knapp und so richtig wach war ich ja auch früh nicht. Eine Entfernung der Schummelei wollte ich nach dem duschen im Betrieb vornehmen.

Nach dem Essen teilten wir uns beide die Küchenarbeit. Ich wusch ab und Mutti trocknete ab und räumte weg. Als Team waren wir beide eigentlich perfekt. Als das Telefon klingelte und Michael dran war, vertröstete ich ihn auf einen Rückruf, der auch am Abend noch erfolgte. Während der Küchenarbeit erklärte mir Mutti hauptsächlich warum es morgen geht. Die Hormonwerte müssen wieder überprüft und entsprechende Einstellungen gemacht werden und für die Zukunft, wäre es ja nicht schlecht, wenn ich schon mal bei einer Gynäkologin war. Sie erwähnte auch, das sie mit meiner Krankenkasse gesprochen hatte und das dort die Entscheidungen in der nächsten Woche fallen, bezüglich meiner Anträge für die 2 Operationen. Man hatte ihr wohl große Hoffnung gemacht, wegen der damaligen 2 Gutachten.

Als ich mich von meinen beiden zur Nacht verabschiedete, fragte Mutti trotzdem noch mal wegen der Unterwäsche. Auf meinem Zimmer suchte ich die Sachen für morgen heraus und packte 1x Unterwäsche zusätzlich ein. Nach dem abschminken und fertig machen im Bad für die Nacht, rief ich noch kurz Michael an und half ihm noch kurz mit einigen Tips. Den Gute Nacht Kuss, gaben wir uns durch das Telefon und wenig später schlief ich glücklich ein.

...-...Katrin
21. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 19.01.13 20:34

Hier kommt noch Teil 13 dieser Geschichte....

13. Ärztebesuche, Friseur und Hochzeit von Petra

Der nächste Tag brachte auf Arbeit einen verhältnismäßig ruhigen Tag, so das wir uns um Wartung und Pflege der Anlagen kümmern konnten. Was ja sonst eher im Hintergrund oder Vergessenheit geriet. Jedenfalls waren Andrea und ich pünktlich beim duschen. Hier musste ich mich erst mal um meine "Schummelei" kümmern. Das ablösen der Silikonbrüste und der Mö***hose ging problemlos. Beim duschen fiel mir eine gewisse Sensibilität meiner eigenen Brüste auf.

Ich wechselte meine Unterwäsche und zog meinen Rock, Bluse und Jacke an. Andrea und ich verließen unseren Betrieb, wo ich Muttis Auto bereits auf dem Parkplatz stehen sah. Unsere Begrüßung war nur kurz, um Nicole abzuholen. Mutti fuhr auch gleich los und etwas später hupte sie vor dem Haus ihrer Schwester. Nicole hatte ihr Hupen bemerkt und stieg, nach dem abschließen der Haustür, zu uns in das Auto ein.

Auf dem weg zur Gynäkologin begrüßten wir uns und erzählten über die letzten Tage. Dabei fragte ich Nicole, ob sie Mitglied der Clique werden wollte. Das bedeutete für sie auch Pflichten und Rechte, das machte ich ihr schon klar. Meine Cousine stimmte dem zu und versprach am Sonntag in unsere Stammkneipe zu kommen.

Mutti parkte das Auto vor der Praxis und mit mehr oder weniger schlotternden Knien betraten wir 2 mit Mutti die Arztpraxis. Für Mutti war es das normalste der Welt, aber für uns beide...

Jedenfalls meldeten wir uns bei der Schwester, am Empfang oder Tresen an, mit unserer Chipkarte und bestätigten ihre Frage nach dem Termin. Dabei fiel mein Blick nach unten und ich fand es komig, mit so einer kleinen Oberweite und dann noch in einer Praxis für Frauen. War es Angst vor dem Ungewissen, was hier passiert?

Wir nahmen im Wartezimmer Platz und im geheimen hoffte ich erst als letzte dran zu kommen. Mutti sah mir wohl eine gewisse Angst an und hielt meine Hand und versprach mich zu begleiten, zu mindestens beim Besuch der Ärztin. Ich war gerade vertieft in eine
"Bunte" Zeitschrift mit Modevorschläge für den Winter, als der Name Klaudia ertönte...

Schweren Herzens folgte ich der Schwester und wenig später war meine Angst wie weggeblasen, denn die einzelnen Untersuchungen und Tests kannte ich inzwischen schon. Die sympathische Schwester hatte dazu noch eine ruhige Art an sich, die mein Angstgefühl völlig in Vergessenheit geraten ließ. Als sie fertig war mit allen, was auf ihrem Zettel stand, konnte ich zurück in das Wartezimmer und musste jetzt auf den Aufruf der Frau Doktor warten. Diese Wartezeit vertrieb ich mit Nicole. Wir erzählten über ihre Aussprache mit ihrer Mutti. Das Gespräch mussten wir beide abbrechen, als durch den Lautsprecher Klaudia aufgerufen wurde.

Die Schwester zeigte mir den Weg in das Sprechzimmer und nach dem Anklopfen betrat ich etwas zögerlich das Zimmer. Muttis Anblick brachte mir die Ruhe zurück, als ich näher trat. Frau Doktor Brauer war geschätzt in Muttis Alter und bat mich auf einem Sessel vor ihren Schreibtisch Platz zu nehmen, was ich auch tat. Nach der Begrüßung stellte sie mir verschiedene Fragen, die ich ihr ehrlich beantwortete. Sie gab mir dann die ersten Ergebnisse diverser Untersuchungen bekannt und war mit dem Gesundheitszustand sehr zufrieden.

Als sie mich bat mich zu entkleiden, hatte ich zum ersten mal etwas Scheu, den ich aber wenig später beim ausziehen der Kleidung mit "ablegte." Nur noch mit Slip bekleidet tastete sie meine eigenen kleinen Brüste ab, was zu einem kleinen wohligen Schauer in mir verursachte und ein Lächeln in ihrem Gesicht. Mein gefürchteter Auftritt stand aber noch bevor, denn sie wollte, das ich den Slip ausziehe und mich auf den Untersuchungsstuhl setze. Mutti hatte bereits ein Handtuch als Unterlage darauf gelegt und mit einem Nicken von ihr, folgte ich der Aufforderung der Frau Doktor.

Sie redete auch nicht drum herum und kam zum Thema, was sie untersuchen wollte und dann auch tat. Es war ein sehr gewöhnungsbedürftiges Gefühl, so dazu sitzen und eigentlich nichts zu sehen. Man zählt dabei die Sekunden, als ob die Zeit stehen bleibt und wenn dann der Spruch kommt, Klaudia, du kannst dich wieder anziehen und dann wieder zu mir kommen, ist es eine Art Erleichterung, obwohl man kaum etwas gespürt hatte.

Natürlich ging das anziehen danach Ruckzuck und ich kehrte zurück in den bequemen Sessel und hörte mir ihre Ergebnisse an. Frau Doktor Brauer war der Ansicht, das es spätestens in 3 Monaten bereits zur OP kommen sollte. Die Hormone sorgten wohl dafür, das mein ungeliebter Sch***z kleiner wurde und für die Operation noch ausreichend Material hatte. Als Mutti ihr erklärte, das sie in der nächsten Woche mit der Antwort der Krankenkasse für die Kostenübernahme der Operationen rechnete, wurde es von der erfahrenen Gynäkologin notiert. Sie versprach sogar ein entsprechendes Schreiben an meine Krankenkasse zu verfassen, indem sie hinwies, das es besser wäre, diese so schnell ,als möglich machen zu lassen.

Die ehrliche und offene Art von ihr hat mir sehr imponiert und als wir beide, Mutti und ich, ihr Zimmer verließen, hatte ich ein neues Rezept für die Umstellung der Hormone in der Hand und war glücklich, meine erste Begegnung mit einer Frauenärztin überstanden zu haben, die mich später mal in meinem neuen Leben begleiten wird.

Im Wartezimmer hatte ich genügend Zeit über das Erlebte nachzudenken, weil Nicole jetzt an der Reihe war. Eigentlich war es gar nicht so schlimm, jedenfalls war es meine Empfindung, wenn man es hinter sich hat. Aus diesem Grunde widmete ich mich wieder den Mode- und Schminktipps für den Winter. Der Trend ging in Richtung Erdtöne bei den Lidschatten und die Tipps waren sehr interessant, besonders wenn ich daran dachte, das ich noch nicht mal ein richtiges Mädchen war, aber der Lichtstrahl am Horizont war bereits zu sehen.

Ich vernahm während des Wartens ein Lachen, das ich kannte. Es waren Nicole und Mutti, die das Sprechzimmer der Ärztin verlassen hatten und nach dem Erhalt des Rezepts für die Pille für Nicole konnten wir die Praxis verlassen. Meine Cousine war glücklich, das sie die erste Hürde ihres Besuches bei der Frauenärztin hinter sich hatte.
Den nächsten Termin wollte sie allein wahrnehmen, was mich überrascht hat. Wenn ich ihr Verhalten und Aussehen mit dem Zeitpunkt der reise verglich, fiel mir auf, das meine Cousine zu mindestens ihre Attraktivität gesteigert hatte und ihr Selbstvertrauen. Ob es an der Hilfestellung von uns beiden, Mutti und mir, lag konnte ich nicht beurteilen.

Weil wir beide tapfer waren in Muttis Augen, lud sie uns zum Essen gehen ein und mit einem Augenzwinkern zu mir, sagte sie etwas von, "mal sehen ob dein Vati heute allein klar kommt." Meine Spekulation ging eher in die Richtung "nein," aber dann musste er sich mit Brot zufrieden geben, denn die warme Küche , war so spät, wenn wir nach Hause kommen, geschlossen.

Übrigens schmeckte das Essen in der Gaststätte hervorragend, obwohl mein Hunger nicht groß war. Wir setzten Nicole zu Hause ab und fuhren dann zu uns nach Hause.
Hier wurden keine großen Umstände mehr gemacht und eigentlich suchte ich nur noch die Sachen für den nächsten Tag heraus und beschäftigte mich im Bad hauptsächlich mit dem Enthaaren und dem befestigen der Schummelei. Mutti schmierte meinen Vati doch noch ein paar kleine Brote, was ich vermutet hatte.


Auch der nächste Tag brachte nichts besonderes im Job. Ich unterhielt mich nur mit Andrea über den Besuch bei der Frauenärztin, die mich ja gestern bei der Clique entschuldigt hatte. Nachdem Job ging ich zum Parkplatz unseres Betriebes und stieg bei Mutti in das Auto ein. Wir begrüßten uns mit einem Küsschen und dann fuhr Mutti los.
Ich wunderte mich nur, das sie den Weg zur Autobahn nahm und recht zügig unterwegs war. Trotzdem sprach sie über das kommende mit mir kein Wort. Wir erzählten zwar über Allgemeines, das war auch alles. Als sie die Autobahn verließ, war es inzwischen 17.00 Uhr geworden.

Sie hielt erst wieder das Auto an, als wir den Parkplatz eines renommierten Krankenhauses erreicht hatte. Wir gingen zu Fuß in eine Abteilung dieses Krankenhauses und auf dem Weg dahin las ich, das wir zur Abteilung für Audiologie und Phonoatrie wollten. Damit konnte ich überhaupt nichts anfangen. Im Empfangsraum meldeten wir uns am Tresen an und nach dem Einlesen der Chipkarte und der Bestätigung des Termins hieß es warten.

Das Warten dauerte nicht lange, denn etwas später hörte ich bereits Klaudia und die Schwester, die das gesagt hatte, nahm mich mit um mal wieder einige Tests zu machen. Geduldig ließ ich das Ganze über mich ergehen, auch aus dem Grund, weil ich mich kaum ausziehen musste. Man beschäftigte sich Hauptsächlich mit dem Halsbereich. Zum ersten Mal, dachte ich daran, das es gut war, nach der Arbeit zu duschen, denn das wäre vielleicht peinlich gewesen, mit einem schmutzigen Hals hier zu erscheinen. Als die Schwester ihr Blatt mit den einzelnen Punkten abgehakt hatte, war ich fertig und sollte im Wartezimmer mich wieder hinsetzen, was ich auch tat. Ich setzte mich neben Mutti und fragte nach dem Sinn des Ganzen.

Mutti erzählte mir, das es keine Kostenübernahme bei Stimmbandoperationen geben wird und sie deshalb mit Vati beschlossen hatte, diese Operation für mich zu bezahlen. Sie war der Meinung, das meine Stimme viel zu tief und brummig war. Deshalb gab es hier die Möglichkeit, entweder über die Stimmbänder oder über den Kehlkopf das zu korrigieren. Sie hatte sich bereits kundig gemacht. denn ein Sprachtraining oder mit Hilfe der Logopädie, wird es immer wieder vorkommen, das ich bei einer Aufregung in mein altes Stimmmuster zurückfalle und deshalb immer als Transsexuelle erkannt werden könnte. Das wollte, weder Vati noch sie und aus diesem Grund waren wir hier.

In die anschließende Beratung gingen wir beide zusammen und nahmen an einem Tisch Platz, in bequemen Sesseln. Eine Ärztin, die sich mit Frau Dr. Klein vorstellte, begrüßte uns und schlug vor, eine Anhebung der Stimme um eine Oktave zu machen. Auf Grund meines Alters, sehe sie überhaupt keine Probleme, wobei ein gewisses Restrisiko, wie bei jeder OP bleibt. Wir vereinbarten einen Termin, der nach Petras Hochzeit lag und nach dem Überreichen von 2 Broschüren, sprach sie mit Mutti über die Kosten. Sie einigten sich beide und als sich Frau Dr. Klein von uns verabschiedete, wünschte sie uns alles Gute bis dahin.

Auf dem Weg zum Auto und während der Rückfahrt tauschten Mutti und ich die Gedanken über diese Operation aus, wobei Muttis Argumente sehr stichhaltig waren.
Nach anfänglichen Zweifeln war ich mit allem einverstanden. Zu Hause angekommen, wurde das Auto geparkt und wir beide betraten zusammen den Flur. Nach dem Ausziehen unserer Jacken begrüßten wir Vati, der gerade aus der Küche mit selbst geschmierte Brote kam.

Natürlich bedankte ich mich auch bei ihm, für diese Überraschung, mit Küsschen, was ihm sehr gefiel. Trotzdem gingen Mutti und ich anschließend in die Küche und kümmerten uns um eine kleine Mahlzeit. Spagetti mit Tomatensoße und etwas Gehacktes, eine Art Soße Bolognese, ging schnell und war appetitlich. Nach der Zubereitung des Essens, servierte ich gleich, damit wir gleich essen konnten. Jedenfalls war Vati froh das es noch etwas gab. Um den Abwasch nach dem Essen und das reinigen
der Küche kümmerte ich mich noch, bevor ich in mein Zimmer ging, um mit Andrea zu telefonieren. Ich erzählte ihr meine Erlebnisse. Sie unterbrach mich nicht und fand er’s cool, das meine Eltern sogar an so etwas dachten. Diese Antwort verscheuchte die letzten Zweifel, über die Richtigkeit, dieser OP.

Als ich mich am Abend von meinen Eltern verabschiedete, waren wir alle gut gelaunt, weil die letzten 2 Tage, eigentlich sehr erfolgreich waren. Vor dem Bettfertig machen, telefonierte ich noch mit Michael, der es absolut Klasse fand, was ich da vorhatte, mit Hilfe meiner Eltern. Trotzdem wirkte er irgendwie bedrückt und nach meiner Rückfrage, erzählte er mir, das es Schwierigkeiten in der Werkstatt gab und man bis jetzt noch niemand gefunden hatte, für die Wochenendbereitschaft. Ich tröstete ihn, so gut ich konnte, was mir nur teilweise gelang und erst mein Vorschlag, das ich dann eben zu ihm komme, am Sonntag, um die eventuelle Zeit gemeinsam zu nutzen, war der richtige Trost. Mit dem Küsschen durch das Telefon, verabschiedeten wir uns. Wenig später lag ich im Bett und schlief fest ein.

Am nächsten Morgen war ich die erste im Bad und nach dem fertig machen zog ich Rock und ein Shirt an, um mich wenig später in der Küche um das Frühstück zu kümmern. Während ich bereits den Tisch deckte, erschien Mutti und half mir dabei. Sie kümmerte sich um den Rest und übergab mir das Wecken von Vati. Dazu holte ich eine kleine Trommel aus meiner Jugendzeit, aus meinem Zimmer, und nach dem Küsschen, erfolgte ein kleiner Trommelwirbel und meine Flucht, vor dem Kissen, das Vati hinter mir her warf.

In der Küche fragte Mutti natürlich nach dem seltsamen Geräusch, was sie vernommen hatte und als ich ihr erklärt hatte, wie ich Vati geweckt hatte, musste sie unwillkürlich lachen. Beim gemeinsamen Frühstück klingelte es gerade an der Haustür und nach dem Spruch, „es öffnet der mit den jüngsten Beinen“, ging ich zur Tür. Michael kam mit Brötchen und nach dem Kuss, gingen wir beide zurück an den Tisch. Mutti holte nach der Begrüßung noch das fehlende Geschirr für Michael und dann frühstückten wir gemeinsam. Natürlich erzählte Vati meinem Verlobten gleich, wie er heute geweckt wurde. „Alte Petze“ dachte ich nur, sagte aber nichts, denn Michael schüttelte nur den Kopf, wegen des Einfalls, von mir. Er dachte an das Teufelchen in mir und sagte das auch, was ein knuffen in den Rippen bei ihm zur Folge hatte. Während des Essens schlug mein Verlobter vor, das er uns fährt und uns auch wieder nach Hause bringt. Dafür erhielt er natürlich unsere Zustimmung.

Nach dem Frühstück brauchten wir beide etwas Zeit, Mutti und ich, bis wir mit Michael zu seinem Auto gingen. Wir fuhren zuerst nach Andrea, die auch gleich einstieg und etwas verwundert schaute, das Michael heute fuhr. Nach der Ankunft auf dem Parkplatz des Beautysalons meiner Tante, stiegen wir aus und gingen in den Salon. Wir wurden bereits erwartet und wenig später hatte jede von uns seinen Platz eingenommen für die entsprechende Behandlung. Meine Beautybehandlung fing mit Pediküre und Maniküre an. Manchmal war es schon ein seltsames Gefühl, das in das Kitzeln überging, was mich etwas Überwindung kostete. Das sie sich anschließend um meine Fingernägel kümmerte und das Gel auftrug, das wiederum gehärtet wurde, verlängerte optisch meine Hände und ließen sie nicht so klobig aussehen. Sie verzierte die fertigen Nägel mit kleinen Applikationen und erst dann, wurden sie lackiert. Das sah echt Klasse aus.

Die nächste Behandlung war eine Reinigung des Gesichtes mit Hilfe einer Pflegemaske und nach der Entfernung und Reinigung der Poren, beschäftigte sie sich mit den Augenbrauen zupfen und einem färben der Wimpern. Meine „Schönheit“ nahm langsam
Formen an. Es folgte ein professionelles Make-up mit wasserfester Schminke. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Jetzt hieß es kurz warten, damit es mit den Haaren weitergeht. Ich nutzte die Zeit, um in einer Zeitung zu lesen, bis auf einmal meine Cousine auftauchte und sich neben mir setzte. Wir erzählten über allgemeines Zeug und dabei stellte sich heraus, das sie hoffte, auch bald einen Ring auf dem linken Finger zu bekommen. Dafür wünschte ich ihr natürlich viel Glück.

Meine Tante kümmerte sich mal wieder selbst um meine Haare und ich ließ mich von ihr beraten und stimmte ihren Vorschlag zu. Während sie arbeitete, erzählten wir über die Reise und ich erhielt ein Lob von ihr, das ich es geschafft hatte, Nicole dazu zu bringen, als Mädchen wieder die Welt zu betrachten. Was mich in diesem Gespräch am meisten überraschte, war, das sie sogar Fehler zugab, im Umgang mit Nicole. Bei dieser Einsicht von ihr sagte ich natürlich nichts, dachte mir nur meinen Teil. Während des Trocknens der Haare unter der Haube, las ich in einer Zeitung für Frauen. Meine Tante machte natürlich weiter, nach dem Trocknen und zauberte eine Klasse Frisur hin, die sie mir anschließend im Spiegel zeigte. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis und mit meinem Aussehen.

Da ich als erste fertig war ging ich in die kleine Cafeteria um auf die anderen beiden zu warten. Ich hatte mich gerade hingesetzt, als mich jemand ansprach, ob der Platz neben mir noch frei ist. Als ich den Fragesteller ansah, musste ich unwillkürlich lachen und sagte, “ja...Alfred mein Stiefvati...setz dich doch zu mir.“ Erst jetzt erkannte er mich und wir laberten etwas, bei einer Tasse Kaffee. Er hatte schlechte Karten, denn Marianne hatte gerade jetzt erst ihren Termin und das hieß für ihn warten...

Wenig später erschienen meine beiden Begleiterinnen, die mich abholten. Andrea und Mutti begrüßten Alfred und danach war es Zeit sich schon wieder zu verabschieden von unserer gemeinsamen Reisebekanntschaft. Alfred fand uns todschick und wünschte uns alles Gute, als wir gingen. Wir gingen in Richtung Parkplatz, wo Michael wartete und uns nach dem einsteigen nach Hause fuhr. Er fand uns übrigens alle 3 sehr attraktiv und sagte das auch, was uns sehr freute. Er brachte zuerst Andrea nach Hause und fuhr dann zu uns. Mutti und ich verlie0en sein Auto, nachdem ich mir meinen Kuss abholte für die Trennung. Wir beide verblieben so, das er mit Brötchen kommt, am nächsten Morgen, wenn er nicht unterwegs war zu einem Einsatz.

Im Haus zogen wir unsere Jacken aus und Vati machte uns beide Komplimente für unser Aussehen, was uns sehr erfreute. In diesem Moment war ich mal wieder gerne Klaudia.
Nach dem umziehen ging es in die Küche, um das Essen vorzubereiten. Das erste was ich mir umband war eine Schürze, um mich nicht schmutzig zu machen. Inzwischen ging es fast Hand in Hand mit Mutti, dazu brauchten wir uns nicht extra abzustimmen, denn jeder Handschlag von uns beiden passte. Darum brauchten wir auch weniger Zeit, bis das fertige Essen auf dem Tisch stand. Wie immer war es lecker und Vati, war zufrieden mit seinen beiden „hübschen“ Weibern.

Währen der Küchenarbeit sprach ich mit Mutti noch über Petras Hochzeit in der nächsten Woche. Ich erzählte ihr über den Plan für den Freitag, der bei ihr ein lachen und Beifall brachte, als ich ihr Details sagte. Sie schlug vor, das Andrea und ich natürlich ein bestimmtes Outfit in dieser Zeit tragen sollten. Daran hatte ich bisher überhaupt nicht gedacht, fand es aber gut, denn ich wusste genau, was Mutti meinte. Das bedeutete, das ich mit Andrea darüber reden und ihre Meinung dazu wissen musste. Was ich in diesem Moment nicht wusste, das meine Eltern und Andrea ihre Mutti, vorhatten an dem Tag gemeinsam das Kaufcenter zu besuchen, um sich unseren ausgeheckten Blödsinn anzugucken.

Als Vati in der Küche erschien hatte er gerade die Post aus dem Briefkasten geholt und mir 2 Briefe hingelegt. Es waren Briefe von meiner Krankenkasse und nach dem Öffnen und lesen, hüpfte ich vor Freude. Es waren beide Bestätigungen für meine Operationen und deren Genehmigungen für die Kostenübernahme. Das dafür meine beiden Erzeuger dafür dicke Küsse bekamen, machte sie glücklich und auch etwas stolz. Vati wurde zwar verlegen und sagte,“ etwas von keiner Ursache“, was ich auch erwartet hatte.

Erst am Abend sprach ich mit Andrea, als wir telefonierten, über Muttis Vorschlag, der bei ihr natürlich auf ein großes Interesse stieß, was mich nicht verwunderte, weil ...

Nach der Verabschiedung von meinen Eltern machte ich mich bettfertig und war etwas später in meinem Bett und war wenig später eingeschlafen.

Am nächsten Morgen war ich wieder die erste in der Küche, nach dem fertig machen im Bad. Ich hatte alles fertig, als es klingelte und Michael mit den frischen Brötchen erschien. Als erstes gaben wir uns unseren Kuss und plötzlich ertönte Muttis Stimme hinter uns mit, “guten Morgen, ihr zwei Verliebten.“ Natürlich begrüßten wir sie zusammen gleich und dann war ich schon auf dem Weg zu Vati, der bereits wach war und mich erschreckte, als Rache von gestern.

Wir frühstückten zusammen in Ruhe, denn glücklicherweise rief niemand Michael an. Wir hatten viel Spaß beim essen, obwohl Michael mich immer wieder betrachtete, mit seinen verliebten Augen. Er hatte ja die Bereitschaft aufgedrückt bekommen und dachte wohl daran, das es hoffentlich so bleibt. Nach dem essen kümmerte ich mich mit Mutti wieder um die Küche. Vati und mein Verlobter erzählten sich etwas über meinen Arztbesuch und über die Operationen, einige Männerthemen waren wohl auch dabei.

Nachdem auch noch der Rest der Hausarbeit erledigt war, „entführte“ ich Michael, damit wir in meinem Zimmer etwas mit dem Computer üben konnten. Es machte uns beiden Spaß, denn Michael begriff sehr schnell und ich fand mich als Übungsleiterin gut. Nur mit dem schreiben ging es nicht so schnell, das brauchte professionelle Hilfe, denn mein eigenes Schreibsystem war auch nicht gerade besonders.

Unsere Übungen wurden durch das Bereitschaftstelefon unterbrochen. Mit einem Kuss verabschiedete er sich von mir und hoffte, zu unserem Treffen bei Gudrun und Martin zurück zusein. Traurigen Herzens ließ ich ihn ziehen, aber leider geht der Job vor.

Mutti hatte inzwischen den Rest des Haushalts auf Vordermann gebracht, so das ich nur noch meine Wäsche einräumen musste, was kurz nach dem Abschied von Michael erfolgte. Als Mädchen hatte ich damit viel mehr zu tun, als früher, als ich noch ein Junge war. Trotzdem führte ich diese Arbeiten gerne aus, weil ich mich mit meiner Mädchenrolle voll identifizierte und dabei sogar noch glücklich war. Mit Mutti erzählte ich dabei sogar noch über die genehmigte zweite Operation, denn wenn ich durch die Hormone wirklich zu einem B-Cup kommen würde, reichte es mir vollkommen und so, wie es im Moment aussah, könnte es tatsächlich klappen. Mutti stimmte mir zu und bestärkte mich sogar in meiner Auffassung. Das einzigste Problem was ich noch hatte, war diese lästigen Haare los zu werden, obwohl ja mein Bartwuchs nicht besonders stark war. Mutti machte den Vorschlag, es mal mit einer professionellen Haarentfernung zu versuchen.

Am Nachmittag machte ich mich fertig für das Cliquentreffen in unserer Stammkneipe.
Das Strickkleid, das ich wählte, betonte meine Figur sehr gut und bevor ich meine Schuhe und Jacke überzog, verabschiedete ich mich von meinen Eltern. Vati fand das Kleid mal wieder zu kurz, obwohl es Handbreit über dem Knie endete und nicht mal ein Supermini war. Wenig später zog ich mit umgehängter Handtasche los, um Andrea abzuholen.

Meine „Schwester“ hatte das gleiche Kleid gewählt und wir unterschieden uns nur noch in den Farben der Jacken. Wir fanden es beide lustig, das wir den gleichen Geschmack hatten und auf dem Weg zur Kneipe einigten wir uns beide, bei der Anprobe unseres Brautjungfernkleides mit der Schneiderin über unsere Wünsche zu reden. Ich hatte die Hoffnung, das sie es für uns schaffen würde, das entsprechende Kostüm für uns beide herzustellen. Am Eingang der Kneipe trafen wir meine Cousine mit David und zusammen betraten wir den Gastraum.

„Martin aufwachen, es kommen Gäste“ ließ ich während des Ausziehens der Jacke erst mal vom Stapel. „Oh die kleine Kesse, aber süße Maus ist mal wieder da,“ war seine Antwort auf meinem Spruch. Wir setzten uns zu den anderen und bestellten erst mal Wein. Gudrun servierte auch gleich und ihren fragenden Blick, beantworteten Andrea und ich mit Bereitschaft. „Ihr habt vielleicht ein Pech“, antwortete sie darauf. Nicole und David wurden nun offiziell in unserer Runde aufgenommen und wenig später, als unsere beiden Verlobten kamen und sich gerade hingesetzt hatten, stand David auf und fragte meine Cousine, ob sie sich eine Verlobung mit ihm vorstellen könnte. Nicole war zuerst sprachlos und nach dem „ja“ gab es den Ring für jeden, den zuerst David ansteckte und dann Nicole. Wir feierten das Ganze mit Sekt und beglückwünschten die beide zu ihrem Schritt. Meinen Kommentar,“ mit der Hochzeit seit ihr aber erst als Dritte dran“, quittierten die beiden mit einem Lächeln.

Wir bestellten an diesem Tag auch unser Essen, denn feiern macht auch hungrig. Unsere beiden Verlobten hatten Glück, denn zu dieser Zeit brauchte niemand Hilfe. Nach dem bezahlen der Rechnung löste sich unser Treffen auf und wir verabredeten uns für den nächsten Donnerstag. Als besonderen Service boten Bernd und Michael uns an, nach Hause zu bringen, was wir natürlich annahmen. Sie setzten uns beide, Andrea und mich, jeweils zu Hause ab, wobei wir uns bei unseren beiden jeweils mit einen zärtlichen Kuss verabschiedeten, bevor wir ausstiegen.

Zu Hause ging ich nach dem ausziehen meiner Jacke und den Schuhen zu meiner Mutti und erzählte ihr von der Verlobung ihres Patenkindes Nicole. Mutti war vielleicht überrascht, das Nicole auf einmal solide geworden ist und es sich getraut hatte, den Ring anzunehmen. Sie freute sich mit mir über diese Entwicklung, an der wir beide ja einen großen Anteil hatten. Vati, der uns fragte, was mit uns los ist, erhielt die Antwort von Mutti und guckte genauso überrascht. Er fand es Klasse, das sein Schwager endlich einen Schwiegersohn bekommt und endlich mitbekam, das seine Tochter flügge war.

Nach diesem Gespräch suchte ich Sachen für den nächsten Tag heraus und machte mich bettfertig. Es dauerte nicht lange, bis ich einschlief.

Am nächsten Tag fuhr ich mit meinem Auto nach Arbeit und hatte im Kofferraum eine gepackte Tasche mit eingepackter Unterwäsche und das passende Korsett für die letzte Anprobe meines Brautjungfernkleides. Andrea, packte ihre Tasche in den Kofferraum, als ich sie abholte. Auf der Arbeit machten wir unseren Job und unterschrieben bei unserem Chef den Urlaubsschein für den Freitag. Andrea nannte ihn den Grund für den Urlaub und
seine Bemerkung, das er am Freitag auch ins Kaufcenter mit seiner Frau wollte, lösten bei uns beiden ein gewisses Unbehagen aus.

Nach dem Feierabend fuhren wir beide zur Schneiderin und in einer Umkleidekabine zogen wir uns um. Mein Korsett passte noch, obwohl ich mal wieder einige Minuten brauchte, mich an die ungewohnte Enge zu gewöhnen. Andrea hatte die gleichen Probleme, hatte aber auch nicht zugenommen. Wenig später hatten wir beide unsere Kleider an und sahen traumhaft aus. Während des Betrachtens im Spiegel sprach ich mit der Schneiderin über unsere Kostümwünsche. Sie lachte zwar zuerst über unsere Wünsche, ging danach in ihren Fundus und hatte tatsächlich das gewünschte gefunden. Damit erschien sie bei uns und nach dem ausziehen des Brautjungfernkleides musste ich als erstes mein Kostüm anprobieren. Nach ihrer Meinung waren nur kleine Änderungen notwendig, um das Ganze perfekt erscheinen zu lassen. Andrea war dann mit ihrem Kostüm dran, auch hier waren nur kleine Änderungen notwendig, die sie für beide Kostüme am Freitag früh fertig haben wollte.

Wir einigten uns über den Preis und bezahlten unsere Brautjungfernkleider, die wir gleich sorgsam eingepackt mitnahmen. Bevor wir gingen versprach sie uns, das Petra, von den Kostümen nichts erfährt und wir uns auch bei ihr umziehen konnten für unseren großen Auftritt im Kaufcenter. Es hatte alle hervorragend geklappt und so fuhren wir beide glücklich nach Hause. Petra war zu Hause, als ich Andrea begleitete und zum ersten Mal sah sie unsere Kleider, die ja durch die Schneiderin, auf ihr Brautkleid abgestimmt waren. Sie bezahlte mir die hälfte des Preises, so wie es vereinbart war. Andrea erhielt ihr Geld ebenfalls von ihrer Schwester. Als ich Petra erzählte, das die Abschiedstour im Kaufcenter stattfindet, war sie mit uns zufrieden, denn der Herbst schickte sich an, kälter zu werden. Wenn sie gewusst hätte, was wir ausgeheckt hatten, hätte sie bestimmt anders reagiert und vor allen, wie ihre beiden Assistentinnen dabei aussehen...

Die nächsten Tage vergingen wie im Fluge und dann wurde es Donnerstag Abend. An diesem Tag war ich noch bei Petra und Andrea. Ich übergab Petra unser T-Shirt für den nächsten Tag, das hatte als Aufdruck, „Gute Mädchen kommen in den Himmel- Böse in die Ehe,“ was bei ihr ein müdes Lächeln hervorrief und den Spruch, “was soll man auch von euch beiden erwarten.“ Jedenfalls sprachen wir noch mit ihrer Mutti, das sie dafür sorgt, das Petra mit dem Shirt um 14.00 Uhr fertig ist und wenn sie wollte, könne sie mitkommen, was sie uns zusagte. Andrea hatte inzwischen unsere Überraschungssachen in mein Auto unauffällig geräumt und als sie wieder erschien, vereinbarten wir beide den Termin für unser Treffen.

Zu Hause räumte ich zuerst das Auto aus und am späten Abend wieder ein. So das unsere 3 Spiele richtig bei einander waren und ich nicht lange suchen musste. An diesem Abend ging ich zufrieden in mein Bett und schlief nach dem Telefonkuss von Michael ein.

Am nächsten Morgen frühstückte ich in Ruhe und machte dann mich heran, die Haushaltspflichten zu übernehmen. Da alles gut klappte, war ich rechtzeitig fertig um Andrea pünktlich abzuholen. Wir fuhren beide zur Schneiderin, die uns bereits erwartete.
Es war umziehen angesagt und wenig später verließ ich als Teufelin die Umkleidekabine, gefolgt von Andrea im Engelskostüm. Die Schneiderin gab mir noch einen kleinen Dreizack, damit alles richtig wirkt und nach der Bezahlung fuhren wir mit unseren eingepackten Sachen zurück nach Petra.

Als ich mit meinem Dreizack klingelte und die Mutti öffnete, lachte sie lauthals los, als sie uns beide sah. Petra hatte das Shirt an und wenig später waren wir auf dem Weg ins Kaufcenter. Die beiden warteten noch im Auto, denn ich rief den Manager erst an, wo wir das ganze stattfinden lassen können. Bei diesem Gespräch nannte er mir den Platz, der genau im Zentrum des Centers lag und mit ganz großer Sicherheit uns einen großen Zulauf bescherte. In der Nähe gab es eine Toilette, wo sich Petra unser Einwegoverall anziehen konnte.

Wir machten uns gemeinsam auf den Weg dahin mit unseren Überraschungen. Dabei bekam Petra gleich den Overall, Andrea den Bauchladen und ich hatte die Sachen für den Abschluss. Petra schickte ich zum umziehen und wir beide, Andrea und ich, bereiteten auf einer Art kleinem Podest, den Rest vor. Wir erhielten Unterstützung von einem Techniker des Centers, der 2 Mikrofone für uns hatte, damit man uns auch versteht. Das war zwar nicht abgesprochen, aber wir nahmen es dankbar an.

Als Petra wieder erschien und sich zu uns gesellte, übernahm ich das Mikrofon und erklärte den inzwischen um uns versammelten Leuten, was hier passiert. Wir versteigerten zuerst Küsse von Petra. Wer den Preis zahlte, durfte mit einer Schere das entsprechende Herz auf dem Overall ausschneiden. Es dauerte zwar etwas, bis sich der erste traute, aber dann ging es richtig los. Zuletzt wurde sogar angestanden nach einem Kuss von ihr. Ihre Mutti war ganz entzückt von unserer Show.

Nachdem alle Herzen oder Küsse verkauft waren, ging es mit dem Bauchladen weiter. Hier musste Petra selbst entscheiden welchen Preis sie nahm und Andrea oder ich kommentierten das Ergebnis oder das Teil, das Petra gerade verkaufte. Meine Bemerkungen zu dem Kauf von Kondomen oder Damenbinden machten den Leuten richtig Spaß und das Lachen begleitete unseren Auftritt in der zweiten Phase. Seltsamer Weise erzielte Petra sogar einen Gewinn, wenn man berechnet, was es vorher hier gekostet hatte. Inzwischen war es richtig voll geworden und Andrea und ich fingen langsam an zu schwitzen in unseren Kostümen, die ja immer noch für Aufsehen sorgten.
Einige Leute machten sogar Bilder von uns. Als ich meine Eltern und meine Tante sah und wenig später unseren Chef, rutschte kurz das Herz in die Hose, dann ging es aber weiter. Was blieb mir auch anders übrig.

Als Petra alles verkauft hatte ging es zur dritten Aufgabe und die war ja etwas heikler, da sie nicht wusste, das es ihre eigenen Sachen waren, die sie ja nicht freiwillig hergegeben hatte. Die Versteigerung begleitete ich wieder mit entsprechenden Kommentaren. Petra war vielleicht bleich im Gesicht, als ich lauthals verkündete, das die Braut sogar ihre eigenen Sachen für die Hochzeit opferte, was natürlich einen Run auslöste. Andrea war aber gnädig und hatte die Sachen herausgesucht, die im Schrank von Petra schon weit hinten lagen. Jedenfalls wurde auch die letzte Aktion ein Volltreffer, denn wie man so schön sagt, die Kasse hatte geklingelt. Als wir die Show beendeten, erhielten wir viel Beifall und zum Schluss bedankte ich mich beim Manager des Centers, ohne dessen Hilfe, es nie so gut geklappt hätte. Die Traube um unser Podest löste sich nur langsam auf, weil die meisten auf eine Zugabe gehofft hatten, was natürlich Unsinn war.

Petra musste jetzt auf uns warten, denn wir mussten uns ja erst wieder umziehen. Dazu holten wir unsere Sachen aus dem Auto und wechselten unsere Sachen auf der Toilette.
Danach verabschiedeten wir uns von Petras Mutti und von meinen Eltern und von meiner Tante, die uns Klasse fand und unsere unentdeckten Talente bewunderte. Petras Mutti fuhr mit meinen Eltern nach Hause und wir zogen mit Petra in eine Gaststätte ihrer Wahl, zum abschließenden Essen mit ihren Freundinnen, denn dafür war das Eingenommene Geld bestimmt.

Es wurde eine lustige Feier, die wir hier veranstalteten und Petra war sehr zufrieden mit uns beiden, obwohl sie nicht gerade glücklich war, das auch einige Sachen aus ihrem Kleiderschrank dabei waren. Viele ihrer Freundinnen waren auf der Versteigerung im Center dabei und das hieß, das sich die meisten kaum unsere Vornamen merkten und immer wenn sie über oder mit uns sprachen mit Teufelin oder Engel anredeten. Wenigstens kannten sie unsere Tattoos nicht, dachte ich so bei mir.

Gegen 22.00 Uhr wurde die Party von Petra beendet und nach ihrer Rechnungsbegleichung, die Einnahmen deckten die Kosten dicke, brachte ich Andrea und Petra nach Hause und versprach, am nächsten Morgen rechtzeitig um 09.30 Uhr zu erscheinen. Dann ging unsere eigentliche Brautjungferngeschichte erst richtig los und das hieß nun mal helfen, wenn Hilfe gebraucht wird.

Als ich zu Hause ankam, sagte mein Vati, “Mutti, wir müssen was falsch gemacht haben, die Teufelin ist privat da.“ Das verschlug mir beinah die Sprache und das will bei mir heißen. Mutti lachte nur, denn sie hatte es ja gewusst, wie ich dort auftrete. Mein Vati zeigte mir Fotos von unserem Auftritt, was mich versöhnlich stimmte. Wenig später war ich auf dem Weg in das Bad um mich für das Bett fertig zu machen. Bevor ich einschlief, rief ich noch Michael an, der pünktlich zur Hochzeit kommen sollte und als er mir erzählte, das er mich Klasse fand als Teufelin, was mich sehr überrascht hat, denn ich hatte ihn nicht bemerkt in der ganzen Hektik.


Am nächsten Morgen kümmerte ich mich noch um das Frühstück zu Hause und dafür half mir Mutti bei meinen kleinen Sorgen, wie Haare in Form bringen, Make-up und beim anziehen. Ich schaffte es gerade noch pünktlich nach Petra zu kommen. Die war natürlich im vollen Stress und hatte meine und Andrea `s Hilfe nötig. Wir redeten und halfen ihr, wie wir konnten und schafften es alle ihre Termine zu erfüllen. Petra war ein richtiges Nervenbündel und als ich daran dachte, auch mal so dazustehen, hatte ich bestimmt die gleiche Hektik. Als das geschmückte Brautauto vorfuhr war Petra fertig und stieg mit ihrer Mutti ein. Andrea und ich fuhren mit dem nächsten Auto. Wir erreichten das Standesamt pünktlich und dann ging es kurz danach los mit der Trauung. Hier rückten wir beide zurück, denn Petra hatte ja zwei Trautzeugen, die jetzt erst mal die Hauptrolle in der Betreuung übernehmen mussten. Irgendwann stellte dann die Standesbeamtin die entscheidende Frage, die das Brautpaar, jeder für sich mit „Ja“ beantwortete. Ihre Mutti hatte sehr nah am Wasser gebaut und Andrea und ich mussten sie erst mal trösten.
Für eine Mutti ist wohl die Hochzeit ihrer Tochter mit das größte und beste, was sie bis jetzt erlebte und da kann man ein paar Tränen gut verstehen. Nach der offiziellen Trauung wurde auf das Glück der Neuvermählten angestoßen und dabei hatten Andrea und ich mal wieder einen Job, denn wir beide kümmerten uns um das Eingießen des Sektes und um das Verteilen der Gläser.

Die Hochzeitsfeier selbst fand in einer Gaststätte statt. Andrea und ich räumten die Geschenke, die uns die Braut übergab immer weg und lagerten sie gleich in ein dafür vorgesehenes Auto ein. Bei den vielen Gästen war das vielleicht eine Rennerei. Petra war sehr zufrieden mit uns, weil sie dadurch weniger Stress hatte. Bei ihrem ersten Toilettengang begleitete sie Andrea, damit dem teuren Hochzeitskleid nichts passiert.
In der ganzen Hektik bekam ich noch nicht einmal mit, das mein Verlobter inzwischen schon da war. Andrea erging es genau wie mir. Wir sahen unsere beiden erst, nachdem alle Gäste anwesend waren und Petra mit ihrem Mann sich anschickte, das Kaffeetrinken, mit dem anschneiden der Torte, einzuläuten.

Michael begrüßte mich mit einem Kuss, und viele Komplimente über mein Aussehen, was mich natürlich sehr freute, aber mal ganz ehrlich, Andrea und ich sahen auch wirklich Klasse aus. Jetzt hatten Andrea und ich erst mal Ruhe und konnten die Feier mit unseren Liebsten genießen. Vor dem Abendessen hatten wir dann noch mal etwas Arbeit, denn die vielen Geschenke mussten nach Hause von Petra gebracht und ausgeräumt werden. Das übernahmen wir beide wieder, Andrea und ich. Als wir nach der letzten Fahrt wieder zurück waren, bedankte sich die Brautmutti bei uns für die Hilfe. Die Anerkennung unserer Arbeit erfreute uns sehr. Ab jetzt war unsere Hilfe abgeschlossen, es gab nur noch Hilfe auf Wunsch von Petra, wie Toilette.

Gegen Mitternacht standen wir beide mit in der Runde der Frauen und Mädchen, die den Brautstrauß fangen sollten. Die meisten machten nach dem Wurf einen Schritt zur Seite und dadurch fing ich den Strauß, was mir sehr peinlich war. Michael lachte nur, als ich mit dem Blumenstrauß ankam. Nach einem Kuss sagte er, das er es als Verpflichtung ansieht, das wir beide als nächste heiraten. Dafür gab es noch einen Kuss unter dem Beifall der Hochzeitsgesellschaft, die das ganze auch noch mitbekommen hatten.

Am frühen Morgen, nach der Verabschiedung des Hochzeitspaares, fuhren wir nach Hause und zwar zu mir. Wir entblätterten uns gegenseitig und landeten in meinem Bett, wo wir zuerst schmusten und dann zur Sache kamen....


Fortsetzung erwünscht ? .....Katrin...
22. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von m sigi am 20.01.13 13:23

Hi Katrin- Doris,

ich bin zum Glück noch nicht auf dem aktuellen Stand, Aber Deine Geschichten sind klasse, auch diese.

Weiter so.

M Sigi
23. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 20.01.13 23:05

Hallo Katrin - Doris,

natürlich möchte ich und wahrscheinlich viele andere "stumme" (wie ich normalerweise auch) Leser eine Fortsetzung Deiner Geschichte.

Sie ist immer fesselnd und schön geschrieben.

Vielleicht halten sich auch viele an den Spruch "Ein Gentleman genießt und schweigt."

Nochmals Danke für die super Geschichte.

Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung.

Gruß

Der Leser
24. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Micum am 21.01.13 10:59

Hallo Katrin - doris.

wie schon für Deine anderen Storys gilt auch hier: Einfach brilliant.

Sehr einfühlsam geschrieben, man kann sich mit den Gedanken der Charaktere (fast) identifizieren und mitgehen.

Eine Fortsetzung würde mich sehr freuen!

MfG
25. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von AlterLeser am 21.01.13 11:35

Hi Katrin Doris,
da siehst Du, ich brauche gar nicht viel zu schreiben, weil schon andere
daß richtige geschrieben haben. Deren Meinung schließe ich mich an.
Nochmals ¨Danke¨ für deine schöne Arbeit und ein weiter so.

Mit freundlichem Gruß der alte Leser
Horst
}

26. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von franzi71 am 21.01.13 16:43

Eine schöne, interessante Geschichte, die ich leider erst jetzt entdeckt habe.
Eine Fortsetzung bis zu dem von dir geplanten Ende wäre super. Außerdem vermeidet man so als Autor das ständige Genörgel seiner Geschichte, die einem immer wieder ein "Schreib mich zu einem Ende" ins Ohr setzt.
Danke für deine Arbeit
27. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 21.01.13 23:24

Ein Hallo an die Leser dieser Geschichte,

zuerst einmal Danke für eure Kommentare. Ich werde diese Geschichte fortsetzen, wie weit, weiß ich im Moment noch nicht,
aber vermutlich noch eine Weile, da noch einige Ideen im Kopf herum schwirren.

Ich habe das Fragezeichen nur gesetzt, weil ich angenommen habe, diese Geschichte ist langatmig und interessiert so richtig keinen.
Außerdem war ich der Meinung, das so eine mehr gefühlsmäßige Geschichte, wo es nicht nur um Sex geht, durch die gar nicht oder nur eine Antwort hier völlig falsch ist. (Entschuldige bitte Horst)

Das war, wie es im Moment scheint, eine Fehleinschätzung von mir, dafür bitte ich um Verzeihung.

Denn so wie es scheint gibt es in der heutigen Welt doch noch Menschen, die zu ihren Gefühlen stehen.

Zum Schluß möchte ich nur anmerken, das diese Geschichte auf der Annahme basiert : Was wäre wenn...

-ich nicht als Junge zur Welt gekommen wäre
-rechtzeitig andere Wege kennen gelernt hätte usw.


Katrin
28. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 22.01.13 23:49

Hier geht es erstmal weiter...
Viel Spaß beim lesen....Katrin

14. Auf und Ab in den nächsten Monaten

Mein Leben spielte sich so halbwegs ein. Andrea und ich waren im Job voll beschäftigt und am Wochenende waren wir bei unseren Verlobten. Meine Eltern waren mit Klaudia`s Entwicklung sehr zufrieden und dann kahm der Tag, an dem ich mit Mutti über die Kehlkopfoperation ausführlich sprach. Es hatte sich etwas geändert, denn inzwischen gab es ein Urteil des Landgerichtes in Bayreuth, das solche Op`s von der Krankenkasse übernommen werden, auch die Haarentfernung im Gesicht. Mutti half mir beim ausfüllen der Anträge und nach ca.4 Wochen hatte ich das schriftlich in den Händen, das es jeweils eine Kostenübernahme gibt. Bedingungen waren regelmäßige Psychiaterbesuche.

Ich hüpfte wie ein kleines Schulkind vor Freude, als ich die Bestätigungen, per Post, in den Händen hielt. Vor Weihnachten war es dann soweit, in meinem Betrieb stellte ich einen Antrag auf das abbummeln von Überstunden für den Zeitraum von 5 Tagen. Nach einigen hin und her wurde dieser genehmigt und dann war es soweit. Der von Mutti vereinbahrte Termin war am nächsten Tag.

Am Abend trafen Mutti und ich dann die Vorbereitungen für den nächsten Tag. Es wurden Sachen herausgesucht und in den Koffer gelegt. Das ganze sollte nur 3... 4 Tage dauern, mit den entsprechenden Nachfolgeuntersuchungen, aber man weiß ja nie...

Als wir beide alles fertig hatten, rief ich Michael an, der mir alles Gute wünschte und sich mit mir freute. Nach diesem Gespräch waren meine letzten Zweifel gestorben und deshalb rief ich noch Andrea an. Sie wünschte mir ebenfalls Glück und bezeichnete mich als Versuchskarnickel. Ich wusste genau, was sie damit meinte, denn sie wartete ebenfalls auf die Bewilligung ihrer Anträge. Das wir beide mit einer Gesprächszeit von einer Stunde gerade so hinkamen, hätte ich nie gedacht.

Wenig später machte ich mich fertig für das Bett und aus irgendeinen Grund suchte ich mir mein Kuscheltier heraus, umschlang es und schlief ein...

Am nächsten Morgen wurde ich von Mutti geweckt und nach dem Bad zog ich mich an.
Mutti half mir bei der Frisur und etwas später waren wir beim Essen. Das was ich an diesem Morgen gegessen habe, wahrscheinlich vor Aufregung, hätte noch nicht mal für einen Spatz gereicht. Mutti fand das nicht so gut, schimpfte aber nicht mit mir.

Nach dem Einsteigen in ihr Auto fuhr sie wieder in Richtung Autobahn. Wir unterhielten uns während der Fahrt kaum, denn ich hing meinen Gedanken nach und Mutti musste sich auf den Verkehr konzentrieren und auf die Navi Ansagen. Ab und zu warf sie mir einen Blick zu, um mich etwas aufzumuntern, was ihr auch gelang.

Dieses Mal parkte sie das Auto direkt vor der Klinik und nach dem Aussteigen, holte ich meinen Koffer heraus und wir begaben uns zur Anmeldung in der Fachabteilung für Audiologie und Phonoatrie. Nach dem heraussuchen der Chipkarte und der allgemeinen Prozedere der Anmeldung mit ausfüllen eines Fragebogens an einem Tisch des Wartezimmers und der anschließenden Abgabe am Thresen der Anmeldung hieß es mal wieder warten...

Es ging relativ schnell, bis ich laut Klaudia vernahm von einer Schwester, die mich aufforderte mit ihr zu kommen. Mutti und ich folgten ihr. Zum ersten Mal war ich froh, das mein Koffer Rollen hatte, den ich hinter mir her zog. Wir erreichten nach kurzer Zeit mein zukünftiges Quartier für die nächsten 4 Tage laut der Schwester. Zimmer 312 sollte also mein zu Hause für die nächsten Tage werden. Im Moment war ich die einzigste Patientin in einem 4 Bettzimmer. Mit Mutti räumte ich die Sachen in meinen Schrank ein und dann wurde es Zeit für den Abschied...

Mutti nahm mich in die Arme und wünschte mir viel Glück. Nach einer Umarmung war sie wenig später verschwunden. Als ich auf dem Bett über meine Situation nachdachte, erschien Frau Dr. Klein mit diversen Papieren. Nach der Begrüßung kahm sie sofort zur Sache. Ich füllte mit ihr die Operationsunterlagen aus, jedenfalls machte ich die Angaben und sie schrieb es auf. Nachdem sie damit fertig war, klärte sie mich über die Operation auf und ließ mich zum Abschluss das Dokument unterschreiben. Jetzt gab es kein zurück mehr...
Wollte ich das überhaupt?

Sie hatte den eigentlichen Termin für die Operation schon fest geplant und der lag mal gerade 2 1/2 Stunden weg. Die gehn hier aber ran dachte ich, als Frau Doktor das Zimmer verlassen hatte. Ich war gerade damit beschäftigt, das sogenannte Operationskonzept zu lesen, als die Schwester im Zimmer erschien und mit einem Getränk erschien für die Darmentleerung. Man wollte sicher gehen, das in dieser Hinsicht keine Probleme auftreten. Das Zeug schmeckte ekelhaft, tat aber wenig später seine Wirkung. Vorher musste ich noch die bewussten Strümpfe anziehen, die gegen eine Trombose sein sollen. Sie sahen gegenüber meiner gemusterten Strumpfhose Sch***e aus.

Bis zu diesem Zeitpunkt war ich noch nie Patient in einem Krankenhaus und jetzt ging es hier zu, wie im Taubenschlag, erst der Zirkus mit den Strümpfen, einschließlich Kontrolle, dann Temperatur messen und nicht zu vergessen Blutdruck. Der natürlich höher war, als normal, denn wenn ich ehrlich sein sollte, ja ich hatte Angst...

Die letzte Anweisung der Schwester lautete mich dann auszuziehen und das bewusste OP - Hemd anzuziehen, was ich auch widerwillig tat. Ich verstand den Sinn nicht so richtig, denn hier war ja noch nicht die GAOP, man wollte doch nur meine Stimme verändern...

Ich war gerade fertig mit der Umzieherei, als auch schon ein neues Bett in mein Zimmer gerollt wurde und ich mich darin hinein legen sollte. Wenigstens guckte der Pfleger, der mich begleitete nur in mein Gesicht. Alles andere wäre mir sehr peinlich gewesen...

Er brachte mich mit samt des Bettes nach unten und wenig später hatte ich die erste Schleuse überstanden. Der Anäthesist hatte sich für eine Vollnarkose entschlossen, auf Grund meiner Blutdruckwerte und nach dem Spritzen des Mittels sollte ich zählen.
Bis 4 kahm ich noch, dann wurde es dunkel...

Als ich erwachte lag ich auf meinem Zimmer und es piepte neben mir. Eine Schwester lächelte mich an und gab mir zu verstehen, nicht zu sprechen. Sie erzählte mir, das die OP hervorragend geklappt hatte, Frau Doktor Klein hat den Kehlkopf verkleinert und meine Stimmlippen verkürzt. Ich konnte damit wenig anfangen und wenn ich die Schwester richtig verstand, musste ich das Gepiepse noch 3 Stunden aushalten.

Mein Geschmack im Mund war gräßlich und ich hätte ganze Kuhtröge austrinken können, so ein Durstgefühl hatte ich. Das war ja BDSM in Reinkultur, oder der Beginn einer Leidenschaft?

Jedenfalls merkte ich beim Schlucken, das so langsam die Betäubung nachließ und die Schmerzen hielten sich in Grenzen. Wobei mein Schmerzempfinden sich ja auch geändert hatte, mit der Umwandlung zum Mädchen. Das war mir zwar schon etwas früher aufgefallen, das ich keine Mimose mehr war und Schmerzen besser wegsteckte, aber hier wurde es mir richtig klar.

Was macht ein junges Mädchen, nach solch einer Operation vor Langer Weile? Richtig, es dreht sich in eine halbwegs vernünftige Lage und schließt die Kulleraugen zum Schlafen, was mir hervorragend gelang. Geweckt wurde ich erst durch Frau Doktor Klein und meiner Mutti, die ich ganz entgeistert zur Kenntnis nahm. Frau Doktor entfernte das ganze elektronische Überwachungszeug und sprach mit Mutti über den Verlauf der Operation und ihrer Arbeit. Der Nebeneffekt war dabei, das mein schnarchen weg war, jedenfalls im Moment.

Sie sprach mit Mutti über die nächsten beiden Tage und dabei war der Clou, das ich morgen früh mit nach Hause konnte. Sie sprach mit Mutti noch die Nachsorgetermine ab und dann war ich an der Reihe...

Sie erzählte mir, das ich zuerst Tee trinken könne und möglichst wenig sprechen sollte, jedenfalls heute. Morgen könne ich bereits den 3/4 Teil des weiblichen Wortschatzes plappern um das ganze zu stabilisieren. Kurz danach war sie verschwunden. Mutti umarmte mich für meine Tapferkeit und versprach mir, am nächsten Morgen mich mit nach Hause zu nehmen. Mein "danke für alles" war wie Musik in meinen Ohren. Das war jetzt meine Stimme und das war selbst für mich eine Überraschung. Was heute so alles möglich ist...

Kurz bevor es Abendessen gab, verabschiedete sich Mutti von mir, nachdem sie mir half eine SMS an Michael zu schreiben, indem ich ihm mitteilte, das ich morgen abend wieder zu Hause bin. Das eigentliche Essen bestand aus einer Suppe und dem berühmten Tee, der wohl in allen Krankenhäusern gleich schmeckt. Jedenfalls machte ich mich danach bettfertig und betrachtete im Spiegel erst mal meinen Verband, bevor es wieder ins Bett ging und schlief auch gleich ein, bis...

Bis der normale Ablauf wieder einsetzte, der nervtötent ist, wie Fieber messen und Blutdruck. Die Frage nach dem Stuhlgang fand ich irgendwie lustig. Was sollte da schon passieren, mein Magen war so leer, wie ein Konto eines Hartz IV Empfängers. Darum beantwortete ich diese Frage auch sehr unwirsch, was der Schwester nicht besonders gefiel und mit den Worten, "man tut doch auch nur seine Pflicht" verließ sie mich. In der Psychiatrie hätte ich jetzt bestimmt negative Anmerkungen auf mein Krankenblatt.

Jedenfalls drehte ich mich herum und kuschelte mich in mein Kissen und war gleich wieder eingeschlafen. In einer ungewohnten Frühe erschien schon wieder so eine Schwester mit ihren kalten Thermometern und machte wieder Brimborium. Da ich noch im Halbschlaf war ließ ich das alles ohne Kommentar über mich ergehen. Im Stillen dachte ich, wer im Krankenhaus etwas Entspannung haben will, ist hier komplett falsch.

Die nächste Störung war eine Schwester, die mir mein Frühstück brachte und mir erzählte, das ich mich anziehen konnte, jedenfalls mein OP Hemd gegen meine normale Kleidung tauschen. Das war vielleicht Balsam auf Klaudias Seele. Nichts tat ich lieber als das. Sie erwähnte noch etwas wegen des Verbandes um den Hals, was ich vernahm und ins Bad huschte. Dort schaffte ich den Verband mit einer Plasttetüte wasserdicht abzudecken, um etwas zu duschen. Ich weiß zwar nicht, ob ich es durfte, aber die Schwester hatte auch nichts dagegen gesagt und das war die Hauptsache.

Nach dem anziehen meiner Unterwäsche und Strumpfhose fühlte ich mich schon wohler. Das Strickkleid zog ich danach an und kümmerte mich im Bad um meine Haare und ein dezentes Make-up. Klaudia war wieder von den "Halbtoten " erwacht und das was ich im Spiegel sah, gefiel mir, natürlich mit der Ausnahme des Verbandes, der ja ein notwendiges Übel war.

Nach dem frühstücken, war mal wieder warten angesagt, auf das Erscheinen von Frau Doktor Klein. Als ich so auf dem Bett saß, überlegte ich, wieviel Zeit ein Mensch so im Leben mit Warten auf irgend etwas verbringt...

Frau Doktor Klein erschien kurz danach mit 2 Kolleginnen ihrer Abteilung und nach dem überprüfen der Werte von gestern abend und heute morgen, entfernte sie den Verband, was leicht schmerzte und mal wieder ein BDSM Test war. Die Wunden waren bereits am abheilen und kaum sehbar, wenn man es nicht wusste. Ein Pflaster würde erst mal reichen, teilte sie mit und dann kahm unser Gespräch, das ich mit meiner neuen, aber ungewohnten Stimme führte. Als sie über einen MP3 Player meine alte Stimme abspielte, hörte man deutlich den Unterschied. Das war ein faszinierendes Erlebnis und ich bedankte mich bei ihr, für ihre top Arbeit.

Zum Schluss teilte sie mir mit, das ich meine Papiere nachher abholen kann und 2 Tage später zur Nachuntersuchung kommen soll, was ich bestätigte. Wenige Minuten später erschien Mutti bei mir und nach unserer herzlichen Begrüßung, packten wir beide meinen Koffer. Nach dem abholen der fertigen Papiere zottelte ich mit meinen Koffer und Hand in Hand mit Mutti in Richtung Auto. Natürlich plapperte ich die ganze Zeit, von meinen Erlebnissen, die zwar kurz waren, aber einen bestimmten Eindruck auf mich hinterlassen hatten. Übrigens fand Mutti meine neue Stimme sehr angenehm im Klang und war zufrieden mit dem Ergebnis.

Während der Fahrt nach Hause hatte ich endlich Zeit mich mit meinem Handy zu beschäftigen. Michaels Antwort, auf meine SMS, war bereits gestern angekommen und er hatte versprochen mich heute abend zu besuchen, was mich wieder mal etwas nervös machte und während des Überlegens, ob ich dann wieder das Teufelchen raus lasse, hielt Mutti bereits zu Hause.

Wir gingen zuerst in mein Zimmer, um die Wäsche, die ich nicht benutzt hatte, wieder in die Schränke einzuräumen. Die schmutzige Wäsche hatte ich ja sowieso in eine Plastiktüte verfrachtet und Mutti nahm sie wenig später mit, zum sortieren und waschen. Als ich auf meinem Tisch einen Brief fand, kahm mir der Absender bekannt vor. Dazu muss ich anmerken, das wir damals vor 5 Jahren, nach Abschluß meiner Schule, den Wohnort gewechselt hatten. Es war eine Einladung zum Klassentreffen, unterschrieben von 2 Mädchen meiner damaligen Klasse.

In meinem Kopf spielten die Gefühle und die Gedanken mal wieder verrückt, denn die Adresse war natürlich an meinem männlichen Vornamen geschrieben.
Was mache ich mit der Einladung?
Gehe ich als Klaudia hin?
Mach ich mich zum Gespött meiner damaligen Mitschüler?
Gilt die Einladung eigentlich für Klaudia?

Aus diesem Grunde rief ich Andrea an, mit dem Handy, um mir Rat zu holen. Das blöde war nur, das ich mal wieder Pech hatte und die Mailbox erwischte. Es gibt Tage, da sollte man nicht aufstehen...

Nach dieser Pleite blieb nur Mutti übrig, um mir den Rat zu holen. Nach kurzen Suchen fand ich sie in der Küche. Bei der Vorbereitung des Essens für heute abend half ich ihr gleich und gab ihr meinen Brief zu lesen. Meine Mutti sah in diesem Brief kein Problem und empfahl mir doch daran teilzunehmen. Meine Fragen wischte sie mit ihren Argumenten weg, die hauptsächlich darin bestanden, das ich inzwischen ein attraktives Mädchen geworden bin und nicht nur eine Rolle spielte, was sie damals, vor meinem Outing nicht für möglich gehalten hatte. Darauf war ich natürlich ein klein bisschen stolz.

Am Abend erschienen mein Vati und Michael gemeinsam zu Hause und Klaudia war das kleine Teufelchen, begrüßte beide mit Küsschen, bei Michael mit Zungenkuss, sagte aber kein Wort. Mein Vati schaute sehr besorgt und fragte Mutti, ob es Komplikationen gegeben hat, bei meiner OP. Michael guckte genauso verdutzt, obwohl er, eine nicht sprechende Klaudia noch nicht erlebt hatte, war er irgendwie unruhig. Mutti zuckte nur mit den Achseln und deckte mit mir den Tisch. Als wir beide fertig waren und die beiden Männer immer noch blöd herumstanden, bekamen sie den ersten Anschiss mit der neuen Stimme. Das "wollt ihr heute nichts essen" von mir ließ die beiden die Augen verdrehen vor Schreck und Überraschung, das in einem herzhaften Lachen überging, vor Freude.
Michael umarmte und küsste mich, bevor er sich hinsetzte und sprach das aus, was mein Vati dachte, das die Teufelin mal wieder gesiegt hatte. Mein Vati sagte nur zu Michael,, "er solle mir diese Scherze mal abgewöhnen, weil er es nicht geschafft hatte."

Während des Essens, merkte ich doch noch meine OP Eingriffe und machte das ganze Zeug schön breiig, damit es nicht weh tat beim Essen. Natürlich erzählte ich auch von meiner Einladung und erhielt von Michael die Zustimmung. Mein Vati hatte die gleiche Ansicht wie Mutti und das hieß Zusage. Michael erklärte sich sogar bereit mich hinzufahren und wieder abzuholen, wenn ich keinen Jungen der ehemaligen Klasse verführe. Für den letzten Teil seiner Antwort buffte ich ihm in die Rippen. Sein "auah" war mir egal.

Nach dem Essen half ich Mutti in der Küche und als wir beide fertig waren, holte ich mir Michael, denn Krankenhaus macht auch hungrig auf Sex. Mutti hatte mein Funkeln in den Augen verstanden und lächelte nur. Ich schnappte mir Michaels Hand und zog ihn hinter mir her. In meinem Zimmer schloß ich die Tür zwar ab, hätte es aber nicht tun brauchen.
Michael erkannte die Situation sofort und nach dem langen zärtlichen Kuss, zogen wir uns beide genseitig aus. Als ich sanft seine Ho***n streichelte, bäumte sich sein Sch***z zur vollen Größe auf und nach seinem zärtlichen Berühren und sanften massieren meiner kleinen Brüste wurde ich immer geiler. Mein Stöhnen bewirkte das sanfte einführen seines Sch***zes in meinem Unterleib. Ich war im 7. Himmel als er mich mit voller Hingabe durchf***te. Als er seinen Sam*n abspritzte, waren wir beide wie in Trance und ich fühlte mich als Klaudia pudelwohl und quietschte vor Glück. Mir war es egal, ob mich meine Eltern hören konnten oder nicht. Mit der Zunge reinigte ich Michaels Sch***z bevor wir uns etwas zudeckten und aneinander kuschelten. Wir beteuerten uns dabei gegenseitig, das wir uns lieben und ewig zusammenbleiben. Ich legte meinen Kopf in seine starken Arme und träumte mit ihm gemeinsam von der Zukunft. Wir malten Bilder der Zukunft in unseren leisen Gesprächen und erst nach einer Langen Zeit musste er los.

Wir gingen beide ins Bad und nach dem anziehen brachte ich ihm zum Auto, nachdem er sich von meinen Eltern verabschiedet hatte. Ich winkte ihm noch lange nach, um danach
mich von meinen Eltern, für die Nacht zu verabschieden. Mein Vati betonte das Wort Klaudia, gute Nacht, besonders, was mir etwas peinlich war. Aber Muttis Lächeln ließ mich das ganze nicht überzubewerten. Er muss damit leben, das seine Tochter manchmal solche Geräusche von sich gibt, wenn sie glücklich ist, dachte ich bei mir.

Im Bad machte ich mich fertig für die Nacht und als ich mich gerade hinlegen wollte, sah ich, auf meinem Handy, das Andrea versucht hatte mich anzurufen. Für einen Anruf war es inzwischen zu spät, aber eine SMS konnte ich noch schreiben. Was ich auch noch tat. Ich verabredete mich mit ihr für ein Treffen nach der Arbeit. Wenig später lag ich im Bett und schlief auch gleich ein.

Am nächsten Tag passierte bis zum Nachmittag nicht viel. Ich war hauptsächlich mit dem Haushalt und mit Wäsche waschen beschäftigt. Das Abendessen war vorbereitet und nach dem überziehen einer warmen Jacke und dem umbinden eines warmen Schales ging ich zur Bushaltestelle, um Andrea zu treffen. Kurz nach meiner Ankuft an der Bushaltestelle hielt der Bus und Monika und Andrea stiegen aus. Als sie mich sahen gab es fröhliches Gejohle und das obligatorische Küsschen zur Begrüßung.

Ich plapperte mit meinem Ansinnen gleich auf Andrea ein, die zuerst gar nicht mitbekahm, was ich eigentlich wollte von ihr. Monika dolmetschte dann und fand zuerst meine Stimmlage Klasse und dann die Einladung. Meine Bedenken fand sie völligen Quatsch, denn wenn mir das ganze nicht gefiel, könnte ich ja die Feier verlassen und mich von Michael abholen lassen, was sie aber nicht glaubte. Wenig später verabschiedete Monika sich und ließ uns beide allein.

Andrea und ich gingen zu ihr nach Hause und in ihrem Zimmer unterhielten wir uns beide weiter. Andrea, war damals auch mit mir zur Schule gegangen und sie hatte ihre Einladung heute erst bekommen, weil der Postbote nicht ganz so pfiffig war, wie unserer, wegen des männlichen Namens. Sie las zuerst die Einladung und danach beschlossen wir beide daran teilzunehmen und zwar als Andrea und Klaudia und damit war für sie die Sache erledigt. Sie hätte nur Angst, wenn ich kneife, weil ich ja die etwas "ältere Schwester" war. Die paar Tage, die uns beide trennten vom Alter her gesehen...

Ich musste ihr natürlich von meiner OP erzählen und dabei betrachte sie mich ganz genau. Damit war ihre Entscheidung ebenfalls gefallen, diese OP über sich ergehen zu lassen. Das "Versuchskarnickel" hatte den Praxistest bestanden. Nebenbei erwähnte sie, das Petra bald auszieht und das freie Zimmer zu ihrem Revier zu kommt. Bernd war inzwischen mehr bei ihr als zu Hause und ihre Mutti hatte ihr das Haus bereits überschrieben mit der Bedingung des lebenslangen Wohnrechts. Ihre Schwester hatte auf ihren Anteil total verzichtet, so das sie auch kein Kredit für die Auszahlung aufnehmen musste. Diese Großzügigkeit hätte ich Petra gar nicht zugetraut.

Da ich ja am nächsten Tag zur Nachsorge musste, verließ ich Andrea rechtzeitig und ging nach Hause. Hier waren meine beiden noch nicht da, so das ich mich um das fertig machen des Essens kümmern konnte. Ich weiß zwar nicht, wie es die beiden immer schafften, genau zu Hause einzuschneien, wenn ich mit allem fertig war, aber genauso war es heute. Ich hörte nur im Flur, "das es lecker riecht und die Teufelin zu Hause sein müsste." "Ich muß dich wohl mal mit dem Dreizack pieksen?" Fragte ich nach dem Begrüßungsküsschen meinen Vati, nachdem ich Mutti begrüßt hatte.
Während des Essens erzählte ich die Neuigkeiten von Andrea und von unserem Entschluß, zum Klassentreffen zu gehen. "Ich habe auch nichts anderes von euch beiden erwartet" antwortete Mutti und war zufrieden.

Wir sprachen natürlich noch über den nächsten Tag und was mich am meisten überraschte, die wollten beide mit und machten mal wieder solche komigen Andeutungen. Aber etwas genaues sagten sie mal wieder nicht und mein zusammen reimen ergab auch keinen Sinn. Als Mädchen war ich eigentlich sehr neugierig und es kostete meinen Vati große Überwindung, es mir nicht zu sagen, trotz meines Flehens und Bittens. Er blieb standhaft.

Den Trost nach dieser Pleite erhielt ich wenig später von Michael, der mich anrief und nach dem ich mich von ihm verabschieden wollte, verlangte er eine Weitergabe zu meinem Vati. Leider konnte ich das Gespräch der beiden nicht mitverfolgen, weil ich mich mit Mutti um die Küche und den Abwasch kümmerte. Mutti verstand es geschickt, von diesem Gespräch abzulenken, indem sie mir Fragen stellte, wer damals alles in meiner Klasse war. Sie hatte damals nicht an den Elternabenden teilgenommen, weil Vati für seinen Jungen zuständig war. So verschieben sich die Prioritäten...

Als ich mich am Abend von den beiden verabschiedete redete Mutti etwas von einem Aufenthalt von morgen und dem nächsten Tag mit der Rückfahrt und ich sollte eine kleine Reisetasche packen mit einem schönen Kleid. Ich fragte nicht weiter nach und tat es einfach in meinem Zimmer. Ich hatte alles sorgfältig eingepackt und hatte sogar ein schönes Cocktailkleid dabei mit Schmuck usw.

Etwas unruhig schlief ich in dieser Nacht schon, obwohl es keinen Grund gab...


Am nächsten Morgen wachte ich allein auf und machte mich im Bad fertig. Nach dem anziehen der Unterwäsche und Strumpfhose, wählte ich ein warmes Strickkleid mit Norwegermuster. Meine Haare brachte ich in Form und ein dezentes Make-up. Ich fand mein Spiegelbild schick. Auf dem Weg nach unten nahm ich meine gepackte Tasche mit und stellte sie vor die Garderobe im Flur. Das Geräusch aus der Küche bedeutete, das Mutti schon bei der Arbeit war und gerade als ich Vati die Treppe hinuntergehen hörte, klingelte es bei uns...

Nach dem öffnen der Tür staunte ich "Bauklötze", weil Michael davor stand. Wir begrüßten uns mit einem Kuss und gingen zusammen in die Küche. Michael hatte Brötchen dabei und wenig später frühstückten wir zusammen. Wobei mein Frühstück sehr klein ausfiel, die Kanten der Brötchen taten im Hals noch weh. Sch**ß OP, dachte ich. Es wurde erst etwas besser, mit dem "einstippen" im Kaffee, was natürlich zu Kommentaren führte, wie "kleine Kinder müssen weiche Sachen essen." Mir war gar nicht zum Lachen, besonders darum nicht wegen der Geheimniskrämerei hinter meinem Rücken. Das konnte ich noch nie leiden. Das einzigste, was mich halbwegs erfreute, waren Michaels verliebte Blicke...

Wenig später machten wir uns fertig für die Fahrt zur Nachsorgeuntersuchung. Natürlich guckte ich etwas dumm aus der Wäsche, als Michael seine Tasche in den Kofferraum von Vatis Auto legte, ohne einen Kommentar. Wir stiegen alle vier ein und Vati fuhr Richtuing Autobahn. Trotz meiner vielen Fragen erhielt ich keine Antwort, was das ganze zu bedeuten hatte. Michael hielt zwar die ganze Zeit meine Hand, sagte aber nichts. Das war vielleicht nervig...

Als Vati auf dem Parkplatz ankahm, stiegen nur Mutti und ich aus, die Sachen sollte ich im Auto lassen. Wir beide machten uns auf den Weg zu Frau Dr. Klein, wo wir nach der Anmeldung, im Wartezimmer Platz nahmen. Um mich etwas abzulenken beschäftigte ich mich mal wieder mit einer "bunten" Zeitschrift. Es dauerte nicht lange, bis ich mal wieder Klaudia vernahm und der Schwester folgte.
Die Schwester ging ihrer normalen Arbeit nach und führte Untersuchungen durch, die auf der Liste standen. Dazu gehörte auch das Röntgen im Kehlkopfbereich. Es dauerte zwar eine Weile, bis ich mit dem ganzen Zeug fertig war, aber irgendwann hatte ich auch das überstanden. Frau Doktor Klein erschien und nahm mich anschließend gleich mit, zur Auswertung.

In ihrem Zimmer saß Mutti und bevor sie zur Auswertung kahm, mußte ich noch den Mund öffnen, damit Frau Dr. in den Rachenraum gucken konnte. Sie war wohl zufrieden, mit dem was sie sah und nach dem persönlichen Gespräch, in dem sie noch auf ein paar Verhaltensregeln hinwies konnten wir beide gehen. Mit einem leichten Knicks und einem "Dankeschön" verabschiedeten wir uns beide.

Der nächste Termin für die Nachsorge war erst in 4 Wochen, wenn sich nichts außergewöhnliches ändert, sagte man, an der Theke für die An- und Abmeldung. Da hatte ich ja Land...

Mutti hatte inzwischen telefoniert und als wir auf dem Parkplatz ankamen, war Vati und Michael schon wieder da und wir stiegen in das Auto ein. Vati fuhr direkt in ein Etap Hotel, hier in der Großstadt, und parkte das Auto in einer Tiefgarage. Über ein paar Treppen ging es nach oben, zum Empfang. Komischer Weise, war meine Tasche nicht mehr im Auto, was mir erst jetzt auffiel. Nach dem Empfang der Schlüssel ging es auf unser Zimmer, genauer Michael und mein Zimmer.

Ich hatte etwas Zeit mein Make-up zu korrigieren, bevor es los gehen sollte für einen Stadtbummel. Wir gingen beide Hand in Hand zuzrück zum Empfang des Hotels, um uns hier mit Mutti und Vati zu treffen. Wenig später zogen wir los und erkundeten die Stadt.
Es gab hier viel zu sehen und besonders beeindruckt war ich vom Fernsehturm. Die Aussicht war phantastisch, besonders dadurch, das wir klares und kaltes Wetter hatten.
Die kleinen Straßenzüge und die vielen Stadtteile konnte man dadurch super erkennen, die teilweise durch einen Fluß geteilt waren. Diese Stadt war ja früher mal geteilt gewesen, was man heute kaum noch sah.

Nach dem Fernsehturm, der mich an unsere Donaureise erinnerte, ging es weiter in ein Museum der Stadt. Es lag am Ufer der Spree und weckte Erinnerungen an ein Leben, das ich nicht mehr kannte. Es sah alles niedlich aus, wenn man bedenkt, das sich 2 Staaten nebeneinander entwickelt hatten und das gleiche produziert hatten. Meine Fragen wurden teilweise von meinen Eltern beantwortet, oder von einem Mitarbeiter des Museums.

Die Kahnfahrt auf der Spree musste leider ausfallen, da es zu kalt war, aber über den Wochenmarkt am Ufer sind wir noch geschlendert. Es gab schon viele interessante Sachen hier zu bestaunen und zu kaufen. Obwohl ich ja eigentlich gerne shoppe, hier habe ich mich zurück gehalten. Nach dem Besuch des Marktes hieß es erstmal aufwärmen. In einer Gaststätte, mit Blick auf das Spreeufer wurde etwas gegessen und vor allen mit Glühwein die entsprechende Wärme in den Körper geholt.

Während unserer Gespräche in der Gaststätte, kamen meine beiden dann zum Kern des Berlinbesuches. Ziel war das Theater am Potsdamer Platz, wo sie für heute abend 4 Karten hatten. Natürlich sagten sie nicht, was auf dem Spielplan stand, trotzdem freute ich mich darauf, weil mein letztes Kulturereignis schon etwas zurück lag und Mädchen ja sowieso romantisch angehaucht sind. Diese Characktereigenschaft wurde bei mir auch immer stärker und ich schämte mich nicht dafür.

Am späten Nachmittag bummelten wir zurück ins Hotel, um uns für den Abend fertig zu machen. Auf unseren Zimmer, das klein, aber zweckmäßig war, hieß es erstmal duschen, Haare eindrehen und umziehen. Michael guckte Fernsehen und störte mich wenigstens dabei nicht, obwohl er zwischendurch schon wieder so guckte, als wollte er mich vernaschen, ein Mädchen spürt so etwas und wenn ich ehrlich bin, es fehlte nur der Anlaß...
Jedenfalls zog ich nach den halterlosen Strümpfen ein schickes Cocktailkleid an, bearbeitete meine Haare fertig, machte Make-up und dann kahm noch der dezente Hauch eines verführerischen Parfüms. Klaudia war zur vollen Blüte erwacht und setzte sich bei Michael auf dem Schoß, um ihn darauf hinzu weisen, das er im Bad dran war.

Wenn ich jetzt gewollt hätte, dann hätte er in seiner Hose eine Erektion gehabt, denn sein Sch***z stand wie eine Eins und versuchte gegen die Enge seiner Hose anzukommen. "Du spielst schon wieder Teufelin," mußte ich mir anhören, wobei er nicht Unrecht hatte. Das verliebte Jungens sich auch gleich so verraten, mit der Beule, fand ich schon lustig und rutschte noch ein bis zweimal hin und her.

Da die Zeit langsam eng wurde, mußte ich mit diesen zärtlichen Spielen aufhören und schob Michael in Richtung Bad. In der Zeit packte ich meine kleine Handtasche und legte Schmuck um. Michael zog sich nach dem Duschen schick an und machte sich fertig. Das Rasierwasser, das er benutzte, übte eine Anziehungskraft auf mich aus, so das ich mich schon wieder bremsen musste...

Nach dem überziehen einer warmen Felljacke und dem umbinden eines Schals, anziehen der Schuhe war ich fertig. Wir fuhren gemeinsam beide nach unten zum Treffpunkt. Zu Fuß ging es Richtung Potsdamer Platz. Natürlich ging ich mit Michael Hand in Hand. Meine Eltern, die hinter uns gingen fanden uns als Paar, gut zusammen passend.

Als wir am Zielort angekommen waren, ich hatte gerade das Plakat erkannt, wäre ich meine beiden Erzeuger am liebsten auf den Arm gehüpft vor Freude. Da stand groß geschrieben "DIRTY DANCING" als Musical. So etwas ist natürlich etwas für Vatis Tochter, schon auf Grund der nostalgischen Musik und den Herz- Schmerzszenen.

Trotz meiner warmen Jacke war mir relativ kalt und ich war froh, das die Eingangstüre bereits geöffnet hatte. Als Junge hatte ich eigentlich selten gefroren, kahm das durch meine Hormonumstellung? Es war mir egal, denn nach der Abgabe der Sachen an der Garderobe ging ich mit Mutti kurz zur Toilette und richtete mein Make-up und die Frisur.
Wir sahen beide sehr verführerisch aus, nachdem wir zu unseren beiden zurückgingen.

Sichtlich stolz nahmen uns die beiden wieder in Empfang und hatten bereits für jeden das Glas Sekt zur Einstimmung geholt. Wir tranken auf die Gesundheit und das es ein schöner Abend wird. Für mich war es klar, das er schön wird, denn im stillen war ich schon immer Fan dieser Geschichte, noch dazu, wo ich inzwischen gern tanzte und Musik zum Träumen liebte. Dazu mein Liebling noch dabei, was konnte eigentlich schöner sein?

In der eigentlichen Vorstellung rutschte ich immer näher an Michael heran und suchte seine Nähe. Er ergriff meine Hand und legte die andere Hand um meine Schulter. Es war ein herrliches Gefühl, besonders als wir uns an den entsprechenden Stellen küssten. Ich war richtig happy, wie man auf neudeutsch sagt. Leider geht das schöne im Leben immer schnell vorbei, in seinen eigenen Empfindungen und so blieb nur der rasende Beifall für ein gelungenes Musical für die Akteure.

Nach dem anziehen an der Garderobe, gingen wir langsam zurück in unser Hotel und auf dem Weg zurück, fanden wir noch eine Gaststätte, die Tanz versprach. Mutti guckte, genau wie ich und die beiden Männer hatten den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden. Wenig später saßen wir in der Gaststätte, tranken ein paar Schluck, nahmen noch einen Imbiss ein und dann war tanzen angesagt. Ich weiß zwar nicht mehr, wie lange wir hier waren, aber es war echt Klasse und wir beide, Mutti und ich, waren stolz auf unsere beiden Männer, die kaum einen Tanz ausließen und das will bei meinem Vati schon etwas heißen.

Als zum Schluß die langsameren Runden der Musik liefen, tanzten Michael und ich eng zusammen. Ich genoß seine Nähe und machte ihm natürlich mit meinem Parfümgeruch etwas nervös. Ich wußte ja, wie dieses Parfüm auf ihn wirkt, darum hatte ich es ja auch genommen. Mädchen, wie ich nun mal eines war, oder noch werden wollte, setzten alle Mittel der weiblichen Trickkiste ein um zu ihren Ziel zu gelangen, mit dem sanfteren Weg und da war ich, in dieser Hinsicht, eine gute Schülerin von meiner Mutti. Wir waren uns sowieso ähnlicher in den Characktereigenschaften und vielen Gefühlen.

Nach der Verabschiedung und meinem Dankeschön mit Küsschen bei meinen Eltern, gingen wir auf unser Zimmer und ein großes ausziehen brauchte ich selbst nicht machen, denn Michael war so g**l, das wir wenig später schon auf dem Teppich des Fußbodens, natürlich mit einer Decke als Unterlage, zur Sache kamen. An diesem Abend konnten wir beide gar nicht genug voneinander kriegen, als ob wir in Sachen Sex ausgehungert waren. Die Geräusche, die wir beide dabei machten, störten uns beide nicht und das schöne war, wir hatten keine unmittelbaren Nachbarn...

Nach dem kurzen abduschen gingen wir gemeinsam in ein Bett und schliefen völlig erschöpft, aber glücklich, wie ein Wollknäuel ein.

Am nächsten Morgen brauchte ich mehr Zeit, um wieder halbwegs auszusehen, denn die Spuren der Nacht, oder sagt man Spuren des frühen Morgens, hatten mein jugendliches Aussehen, doch etwas ramponiert. Jedenfalls packten wir unsere Taschen danach und gingen zum frühstücken. Meine Eltern empfingen uns mit einem lächeln und mit der Frage nach einer "stürmischen Nacht". Nicht "stürmisch, eher orkanmäßig" antwortete ich meinem Vati und "selbst?" Diese Frage brachte nach langen mal wieder eine gewise Farbe in mein Vatis Gesicht.

Nach dem einladen des Gepäcks und dem einsteigen in das Auto meines Vatis ging es zurück nach Hause. Während der Rückfahrt hielt ich Michaels Hand und kuschelte mich an ihn an, soweit es der Gurt zuließ. Geredet wurde nicht viel auf der Fahrt, ich war mit meinen Gedanken mit meinen Träumen und der Zukunft beschäftigt.

Vati brachte zuerst Michael nach Hause und wir trennten uns mit einem langen zärtlichem Zungenkuss und dem Versprechen, uns morgen wieder zu sehen. Erst dann fuhr er nach Hause. Hier räumten wir unsere Taschen aus und nach dem ausziehen der Jacken und Schuhe kümmerte ich mich um die angefallende Wäsche und Mutti machte eine Bestandsaufnahme der Kühltruhe und des Kühlschrankes. Es musste mal wieder eingekauft werden. Es kahm ja nicht häufig vor, das meine beiden, zur gleichen Zeit zu Hause waren. Diese Zeit musste dann genutzt werden. Mutti fragte noch, ob ich spezielle Wünsche habe, was ich verneinte, denn ich konnte wohl kaum antworten, bring meinen Verlobten wieder mit, damit ich weiter machen kann, wo ich heute früh aufgehört habe, bevor sie los fuhren.

Sie waren gerade weg, als das Telefon klingelte und meine "Schwester" sich meldete. Andrea war arbeitsunfähig geschrieben und war deshalb bei sich zu Hause. Ich machte ihr den Vorschlag zu mir zu kommen, damit wir reden können, was sie auch tun wollte.
Wenig später stand sie vor unserer Tür und ich ging mit ihr auf mein Zimmer. Andrea fing an zu weinen und rückte dann mit der Sprache raus, das man ihre beiden Operationen nicht bewilligt habe. Es ging hier ebenfalls um die Stimme und den Barthaarbereich. Einen Widerspruch hatte sie noch nicht eingelegt.

Ich tröstete sie, so gut ich konnte, aber jedesmal, wenn sie meine Stimme hörte, fing sie wieder an zu schluchzen. Erst mein Versprechen, das sich meine Eltern das ganze mal annehmen beruhigte sie etwas. Als ich ihr von meinen Erlebnissen in Berlin erzählte leuchteten ihre Augen bereits wieder und nach dem Motto, ein bischen Arbeit vertreibt auch ein paar Sorgen, kümmerten wir uns beide um die Vorbereitung des Essens für meine Familie.

Dabei tauschten wir auch Erfahrungen und Erlebnisse mit unsere Verlobten aus, wie man so unter Mädchen spricht, ohne Angeberei, zwar romantisch und mit viel Gefühl, dafür aber Grund ehrlich. Ich empfand ja Andrea sowieso als meine kleine "Schwester" und das bedeutete, ich würde alles mit ihr teilen im Bezug auf Informationen, Gefühle, Hilfe und Verläßlichkeit. Umgedreht war es ja genauso.

Wir hatten das Essen fertig, als meine Eltern vom Einkauf zurückkamen. Darum ließ Vati das ausräumen des Autos erst mal sein und es wurde erst gegessen. Während des Essens wurde über Andrea`s Problem geredet und meine Eltern kannten einen guten Weg, um zu einem positiven Ergebnis zu kommen. Dazu muß ich anmerken, das mein Vati als Rechtsanwalt arbeitete und Mutti bei einer öffentlichen Behörde.

Meine "Schwester" strahlte über das ganze Gesicht, wie ein Honigkuchenpferd, obwohl noch gar nichts geschehen war.

Nach dem Essen war Küche angesagt und Andrea half mir dabei. Wir waren ja immer ein perfektes Team und darum klappte es auch hervorragend. Wir sprachen auch über die Arbeit und dabei erzählte sie mir, das sie einen Nervenzusammenbruch gehabt hatte, auf Grund der Hormonumstellung und der ganzen Probleme, die nach ihrer Meinung, sich verschlechterten, in bezug auf ihr Mädchen dasein. Alles was sie sich erhofft hatte, ging den Bach herunter, was zwar völlig übertrieben war, aber ihr seelicher Zustand beunruhigte mich doch etwas. Erst Mutti, die inzwischen bei uns war und mitgehört hatte, schaffte es Andrea wieder Hoffnung zu geben. Mutti versprach Andrea, bei einen Psychiaterbesuch die Begleitung zu übernehmen. Den Termin machte sie wenig später am Telefon.

Wir blieben an diesem Tag noch lange zusammen und redeten über alles mögliche, damit sie ihr Herz ausschütten konnte und den Frust los wird. Ich war in dieser Hinsicht eine gute Zuhörerin. Irgendwann, an diesem Abend faßte ich den Entschluß, das Andrea bei uns zu Hause bleibt und deshalb rief ich ihre Mutti an, damit sie sich keine Sorgen machen musste. Jedenfalls war es bei Andrea wirklich so, einmal zum Tode betrübt und wenig später himmelhochjauchzend.

Wie damals, am ersten Tag der Donaufahrt, schliefen wir beide in meinem Bett eng umschlungen ein.


Das war es für heute....Katrin
29. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 23.01.13 01:31

Hallo Katrin-Doris,
wieder einmal eine schöne Fortsetzung die einem zum träumen anregt.

Toll wie Du das auf und ab so gefühlvoll beschreibst.

Mach bitte weiter so.

Gruß

Der Leser
30. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 26.01.13 20:29

Ein Hallo an " Der Leser " und die anderen stillen Leser,

da ich das letzte mal versprochen hatte, diese Geschichte ein Stück noch fortzusetzen wird es im laufe der nächsten Woche, spätestens am nächsten Samstag, Teil 15 geben, da es im Moment etwas an Zeit fehlt. Sorry...

Aber anders herum , was sind schon kleine Pausen, wie Werbung, im TV ?

Danke fürs lesen....Katrin
31. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 01.02.13 18:59

So meine lieben Leser dieses Forums, hier kommt nun der versprochene nächste Teil dieser Phantasiegeschichte...

Wie immer, wünsche ich viel Spaß beim lesen, über die Erlebnisse von Andrea und Klaudia...

Teil 15 Klassentreffen, Haarentfernung und andere Erlebnisse

Mein Vati schaffte es wirklich, den Widerspruch von Andrea durchzusetzen und bereits nach 2 Wochen hatte sie ihre Bewilligungen. Trotzdem waren wir beide, Andrea und ich, immer noch oder schon wieder in psychiatrischer Behandlung. Dabei mogelte ich etwas mit den Antworten, denn inzwischen wusste ich, das von dem Psychiater auch Druck ausgehen konnte für eine schnellere GAOP. Andrea hatte inzwischen ihre Stimmbandoperation auch hinter sich und war genauso glücklich, wie ich.

Dann kahm bald der Tag, vor dem ich viel Bammel hatte, es war der Tag unseres Klassentreffens in der Nachbarstadt, der laut Einladung ab Nachmittag 15.00 Uhr los gehen sollte mit einem open End. Die Nacht vorher schlief ich sehr unruhig und wälzte mich mehr hin und her, wie alles andere. Dabei, gab es eigentlich keinen Grund für diese innere Unruhe, denn ich konnte ja jederzeit wieder verschwinden und hatte ja noch meine jüngere "Schwester " dabei.

Jedenfalls, fing dieser Tag schon "gebraucht" an, denn beim duschen wurde plötzlich das Wasser eiskalt und mein Quietschen weckte sogar meinen Vati, aus seinem Samstagschlaf. Ich schimpfte wie ein Rohrspatz und fror und als mein Vati erschien, nölte ich ihn voll, ob er die Heizung auf Eiswürfelproduktion eingestellt hatte. Der guckte zwar ganz verdattert, verstand aber was passiert war.

Als meine gemusterte Lieblingsstrumpfhose auch noch eine Laufmasche hatte, wäre ich am liebsten wieder ins Bett gegangen und es am besten nicht mehr verlassen, so angefressen war ich. Muttis Lächeln und das "guten Morgen, mein Engel" hielt mich von meinem Plan ab. Das meine nächste Strumpfhose beim frühstücken mit lauwarmen Kaffee übergossen wurde, machte diesen Tag auch nicht besser. Das war zwar ein Zufall, aber es gibt ja im Leben ein Haufen solcher Zufälle und Warnungen, die man ja eigentlich aus Sorglosigkeit nicht beachtet. Meine Laune war an diesem Tag gegen null gerutscht und das will was heißen...

Nach der normalen Küchenarbeit mit Mutti zusammen besserte sich langsam mein Gemütszustand, weil sie mir auch versprach, meine Haare in Form zu bringen, was ja immer ziehmlich aufwändig war. Das Mittagessen ließ ich ausfallen und telefonierte mit Michael, der ja Fuhrunternehmer spielen wollte. Das aus diesen 5 Minuten mal wieder 30 wurden, lag an meinem Mitteilungsbedürfnis. Jedenfalls versprach er mir, Andrea und mich rechtzeitig zum Klassentreffen zu bringen.

Das lästige Haare entfernen im Bad hatte ich hinter mir und Mutti kümmerte sich um den ersten Teil für meine Frisur, genauer Lockenwickler eindrehen. Dabei holte ich mir Ratschläge, was man oder Mädchen zu so einen Anlaß anzieht. Es durfte ja nicht zu festlich und auch kein Schlabberlook sein. Wir entschieden uns gemeinsam für ein Etuikleid und nach dem anziehen, wurde die Frisur fertig gemacht von Mutti. Beim Make-up wählte ich wasserfestes, man weiß ja nie...

Die Handtasche wurde noch mit einigen ausgewählten Bildern unserer Urlaubsreise gefüllt und nach dem anziehen des Restes war ich fertig. "Na meine Schneeprinzessin, verführe nicht so viele kleine Jungen," ließ mein Vati als Spruch folgen, als er mich sah. Dieses Mal streckte ich ihm nur die Zunge raus und lachte, was er belustigt zur Kenntnis nahm.

Nach Michaels klingeln ging ich zum Auto und stieg ein. Andrea hatte er schon abgeholt und wir begrüßten uns mit Küsschen, bevor unser Taxi los fuhr. Wir waren beide aufgeregt, Andrea und ich, aber wir hatten die Einladungen vorsichtshalber eingesteckt, um wenigstens zeigen zu können, das wir eingeladen sind.

Michael brachte uns beide bis zur Tür der Gaststätte und ließ uns aussteigen, um danach wieder nach Hause zu fahren und auf meinen Anruf zu warten. So ein Schlawiner dachte ich, vielleicht sind wir ja in 10 Minuten wieder draußen, wenn wir vollgepöbelt werden von unseren ehemaligen Schulgefährten, denn eine Nölerei von den Mädchen erwartete ich eigentlich nicht, denn die waren toleranter.

Andrea und ich gingen in die Gaststätte und suchten den reservierten Raum für das Klassentreffen. Da es kein Begrüßungskommitee an der Tür des Raumes gab, gingen wir beide hinein, sagten laut "guten Tag" zogen unsere Jacken aus und suchten uns einen Platz. Es war schon lustig, denn die meisten unserer Mitschüler rätselten erst mal, wer sich bei ihnen eingeschlichen hatte. Erkannt hatte uns zu diesem Zeitpunkt niemand.
Wir bestellten bei der Kellnerin unsere Getränke und kurz danach, erschien Sandra bei uns. Sie hatte die Einladungen unterschrieben, damals und fragte, was wir hier eigentlich machen.

"Sandra, du hast uns doch eingeladen," war meine Antwort, weil Andrea schon wieder kleiner wurde auf ihrem Stuhl. Ich holte meine Einladung heraus und zeigte sie ihr und bemerkte, das wir beide uns etwas verändert haben und das dies kein Karnevalsgag ist.
Sandra las meine Einladung, guckte mich genauer an und dann umarmte sie uns beide, nach einem "herzlich Willkommen." Wenig später saßen alle Mädchen unserer damaligen Klasse in unserer Nähe und stellten Fragen, die wir versprachen zu beantworten, nach der offiziellen Begrüßung.

Sandra hielt dann auch die Eröffnungsrede und begrüßte Andrea und mich natürlich extra, was uns beide sehr peinlich war, besonders deshalb, weil alle Augenpaare auf uns gerichtet waren. Ihre Bemerkung, das jetzt das Verhältnis stimmt zwischen Jungen und Mädchen brachte ihr viel Lachen und Beifall ein.
Nach dem Kaffee trinken standen wir beide dann Rede und Antwort und ich ließ Andrea erzählen, wie es eigentlich dazu kahm. Um uns hatte sich eine richtige Traube gebildet und seltsamer Weise waren auch Jungen dabei. Als wir auch noch erzählten, das wir verlobt waren und einige Geschichten von der Reise und dem Einkaufscenter erzählten und dazu noch unsere Bilder zeigten, ging ein Raunen bei unseren ehemaligen Mitschülern durch den Raum.

Wir korrigierten auf Sandras Liste unsere Anschriften und Namen, denn in 5 Jahren, sollte das nächste Treffen sein, laut ihrer Planung. Wobei ich anmerkte, das es dann nur noch bedingt stimmen könnte, wegen einer eventuellen Hochzeit von uns beiden.

Nach dem Abendbrot essen in Menüform, war tanzen angesagt und Andrea und ich hatten Verehrer, die alle wenigstens einmal mit uns beiden tanzen wollten und das wollte was heißen bei den Jungens, die eher als Tanzmuffel verschrien waren. Wir gaben beide eine gute Figur ab, beim tanzen und selbst unsere Mädchen waren erstaunt über uns beide. Es wurde ein wunderschöner Abend, der für uns beide erst gegen Mitternacht endete. Selbst die Verabschiedung von uns beiden war ein Massenauflauf, denn jede meiner ehemaligen Mitschülerinnen wollte mal Michael sehen.

Michael brachte zuerst Andrea nach Hause und dann mich. Ich überzeugte ihn mit meinem sehnsüchtigen Blick, heute Nacht bei seiner Verlobten zu bleiben, als kleines Dankeschön, was er natürlich annahm. Ich muss an dieser Stelle wohl nicht erwähnen, das wir nur "geschlafen" haben.

Am nächsten Morgen sahen wir beide wie gerupfte Hühner aus, als wir uns im Bad betrachteten. Wenigstens schliefen meine Eltern noch, denn unser Aussehen erinnerte nicht an kuscheln und brav sein. Michael beeilte sich mehr als ich, denn er wollte noch frische Brötchen holen für uns alle und deshalb hatte ich etwas mehr Zeit, als er weg war, zum duschen, anziehen und Haare in Form bringen, bevor ich das Frühstück für alle, in der Küche vorbereitete. Nach dem obligatorischen Eier kochen, Kaffee kochen und Tisch decken, erschien auch Michael wieder. Es wurde also Zeit, die beiden Langschläfer zu wecken.

Ich fand in meinem Zimmer noch mein altes Kassettenabspielgerät und marschierte damit in das Schlafzimmer meiner Eltern und mit "Der Kaffee ist fertig....", natürlich in voller Lautstärke weckte ich die beiden Murmeltiere. Mutti lachte und Vati suchte nach dem Kissen...
Aber ich war schneller.

Als die beiden Hand in Hand in die Küche kamen sagte mein Vati zu Michael nach der Begrüßung, "das es Zeit wird, das er mich bändigt oder das ich ausziehe...".
Das letzte war natürlich Spaß von ihm, denn er zwinkerte Michael zu. "Zur Strafe bekommst du das Ei, das angebrannt im Eierkocher war," antwortete ich ihm auf seine Bemerkung, was widerrum zur Folge hatte, das er mit, "nicht mal das kann meine Tochter richtig machen."

Während des Frühstücks erzählte ich vom Klassentreffen und alle hörten mir zu, denn sie waren ja neugierig, wie es ausgefallen war. Als ich dann erzählte, das ich auch Bilder gezeigt hatte und viele Verehrer beim tanzen hatte, änderte sich Michaels Gesichtsfarbe leicht. Erst als ich Michael darauf hinwies, das meine halbe damalige Klasse nach meinem Verlobten Ausschau und im Augenschein genommen hatte, war er wieder normal, vor allem deswegen, weil er es gar nicht bemerkt hatte. Wenn er nicht gemogelt hatte, dann hatte er wirklich nur die Augen auf seine Verlobte gerichtet gehabt.

Nach der üblichen Hausarbeit mit Mutti fuhren Michael und ich zu seinen Eltern, nach Hause. Dort half ich seiner Mutti beim Essen vorzubereiten. Michael fand das nicht so gut, aber er musste damit leben. Tanja mischte auch noch mit von der Partie, so das ich meine Erlebnisse vom Klassentreffen noch mal erzählen musste. Die Arbeit selbst ging dabei Ruchzuck von der Hand und pünktlich stand das Essen auf dem Tisch meiner Schwiegereltern. Von den Komplimenten über mein Aussehen, die ich von meinem Schwiegervater erhielt, hätte sich mein Vati ein Beispiel nehmen können.

Um die restliche Arbeit nach dem Essen brauchte ich mich nicht zu kümmern, denn Michael hatte einen Einspruch bei seinen Familienmitgliedern eingelegt. Er wollte, das ich ihm helfe beim lernen, oder besser gesagt beim Abfragen für seine Zwischenprüfung. Aus diesem Grunde gingen wir auf sein Zimmer und ich suchte seine Fragen heraus und spielte "Schule" mit ihm. Als Lehrerin stellte ich Fragen und wenn er falsch antwortete gab es einen Klaps mit der Fliegenklatsche. War ich nun Lehrerin oder Domina

Diese Frage stellte ich mich in dieser Zeit öfter, denn irgendwie fand ich Gefallen an dieser Situation. Michael hatte einige Konzentrationsprobleme, wenn ich mit meinem Kleid und Strumpfhose hin und her lief, um zu gucken, was er gerade geantwortet hatte, denn er dachte mit Sicherheit an etwas anderes. Da war er bei mir aber völlig falsch, denn wenn es heißt Vorbereiten auf eine Prüfung, dann zählt nur das Ergebnis der Vorbereitung. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nicht viel Ahnung von einem Auto, was sich jetzt aber Stück für Stück änderte.

Gegen 16.00 Uhr zogen wir uns beide an und fuhren zur Stammkneipe, denn es war ja unser Treffen der Clique angesagt. Nach dem ausziehen und dem Empfangsspruch von Martin, " auch das noch, das kesse Weib mit den Haaren auf den Zähnen kommt." Antwortete ich mit, " für so einen bezahle ich nun Rentenversicherung, guten Tag Martin."

Wir setzten uns beide zu den anderen und wenig später erschienen noch die letzten der Runde. Andrea mit Bernd und Nicole mit David. Monikas Fragen nach dem Klassentreffen beantwortete ich nur kurz, um mit den anderen über meinen und Andreas Geburtstag zu reden und Gedanken über Weihnachten zu machen. Wie immer gab es lustige Anmerkungen zu diesen Themen.

Im großen und ganzen einigten wir uns darüber, das wir unsere beiden Geburtstage hier feierten, denn es war ja auch ein gewisses Dankeschön an Gudrun und Martin, denn ohne ihre Hilfe im abgelaufenden Jahr wären Andrea und Klaudia, noch in der "Pubertätsphase,
oder besser ausgedrückt Lernphase." Ich wurde dabei etwas nachdenklicher, war es gerade mal erst ein Jahr her, als wir auf die feuchtfröhliche Wette eingingen und sich unser Leben, so auf dem Kopf gestellt hatte mit den vielen überraschenden Ergebnissen ?

Als wir, am späten Abend uns alle trennten, brachte mich Michael nach Hause. Mit einem langen zärtlichen Kuss verabschiedete ich mich von ihm, bevor ich ging. Meine Eltern waren noch in der Stube, wo ich nach dem Jacke ausziehen vorbei schaute und mich verabschiedete mit dem Küsschen. Ich war müde und machte im Bad nur das nötigste, denn meinen Campingbeutel musste ich für den nächsten Arbeitstag noch packen und Sachen heraussuchen. Wenig später war ich schon im Bett und träumte...

3 Tage später hatte ich den ersten Termin für eine professionelle Haarentfernung. Die Entfernung der Barthaare übernahm die Krankenkasse, nach meinem bewilligten Antrag. Die anderen Haare am Körper musste ich selber bezahlen. Da meine Eltern diese Kosten übernahmen, war mir das theoretisch egal, wie lange es dauert. Halt, stimmt nicht ganz, denn das rasieren, epilieren, mit Wachs bekämpfen und mit Enthaarungscreme herum mantschen, war alles andere als traumhaft. Mutti sagte zwar immer, "wer schön sein will, muss auch fühlen," aber meine Welt war das eigentlich nicht, eher ein notwendiges Übel in meiner jungen Mädchenlaufbahn.

Darum hatten wir uns beide für die professionellen Methoden IPL und Blend entschieden bei einer Kosmetikerin, die Mutti aus der Schulzeit kannte. Bei der IPL Methode kommt pulsierendes Licht im Nanobereich zur Anwendung und bei der zweiten wird Galvanischer Strom und Sonde zur Abtötung der Haarfolikel genutzt. Die Kosmetikerin Heike erzählte was von einer höheren Wärme im Haarfolikel und ein tieferes Eindringen in die Haut bei IPL und bessere Erfolge im Gesichtsbereich mit der Blendmethode. Da wir beide, Mutti und ich Dunkelblond waren funtionierten diese Methoden nur gemeinsam für die unterschiedlichen Bereiche. Wobei ich anmerken muss, das meine Mutti natürlich keine Barthaare hatte und meine noch nicht so richtig wollten und "sollten", ja sowieso nicht.

Am ersten Tag stellte Heike bei mir den Hauttyp fest, durch verschiedene Probeanwendungen. Das geschah mit der Blendmethode. Da mein Bart ca. 30 000 Haare besitzt, die sich in einer Wachstumsphase oder sich in einer Ruhephase befinden, war das ganze ziehmlich aufwendig. Jedenfalls spürte ich ein starkes Prickeln auf der Haut bei ihren Testversuchen. Als sie fertig war, gab es Creme zur Linderung der Hautreizung. Es war ein mir unbekanntes Gefühl, ähnlich wie Sonnenbrand. Bedingt durch die Hormoneinnahme gäbe es dauerhafte Erfolge nach ca. einem halben bis dreiviertel Jahr.

Aus diesem Grunde vereinbarten wir gleich die entsprechenden Termine über diesen Zeitpunkt, denn ich wollte ja die Haare an diesen "unmädchenhaften " Stellen los werden und das möglichst für immer.

Als wir beide nach Hause kamen, Mutti und ich, fragte mich mein Vati ob "mein Tuschkasten nur die Farbe rot hatte." Das er mit Tuschkasten , mein Beautycase meinte, wusste ich genau und darum antwortete ich mit, " nein, auf der Sonnenbank eingeschlafen." Sonst guckt er auch nicht hin, wenn wir beide schick aussehen, Mutti und ich, aber wenn er mal großzügig über etwas hinwegsehen soll, dann kommt so etwas heraus. Männer und ihre seltsamen Feststellungen...

Nach einer Stunde war mein Teint wieder normal und die Rötungen der Haut wie weggeblasen. In der Zwischenzeit beschäftigte ich mich mit Haushaltsarbeit um mich von meiner Gesichtsfarbe abzulenken, was mir nur teilweise gelang. Teilweise deshalb, weil die Neugier viel zu groß war und jeder Spiegel genutzt wurde, um die Gesichtsfarbe zu kontrollieren.

Einige Tage später war dann mein Geburtstag und an diesem Tag hatte ich nochmal Streß, denn meine Tante und Onkel kommen dann immer zu der offiziellen Geburtstagsfeier mit Nicole und meinem kleinen Neffen Uwe, sowie meiner "Schwester" Andrea und mein Schatz Michael. Das bedeutete für mich mit Mutti Kuchen backen, Essen vorbereiten, meistens am Abend vorher und als Mädchen konnte ich mich ja schlecht verdrücken, was ich als Junge, fast nur gemacht hatte.

Am Nachmittag sind dann auch alle eingetrudelt und nach dem auspacken der Geschenke wurde Kaffee getrunken. Dabei erhielt ich mal wieder haufenweise Komplimente für mein Aussehen, worüber ich mich mehr freute, als über die eigentlichen Geschenke. Wir erzählten am Kaffeetisch über die neuesten Ereignisse und meine Tante war natürlich von meinen letzten Erlebnissen ganz angetan. Nicole hatte sich seit damals auch zum postiven in ihren Augen gebessert und mit David einen Glücksgriff getan. An David hatte sogar mein Onkel nichts zu nörgeln. Der einzige, der mal wieder querschoss, war mein Neffe, dem das ganze hier zu langweilig war. Irgendwie konnte ich ihn ja verstehen, aber für mich war sein Verhalten teilweise noch "kindhaft" und nicht wie ein Teenager.

Nach dem abräumen des Geschirrs wurden dann die ersten Getränke serviert und dabei sonderten sich die Männer schon mal vor dem Fernseh ab, weil Fußball live übertragen wurde. Michael traute sich am Anfang nicht damit zu machen, aber nach einem Wink von mir, war er glücklich. Wir Frauen erzählten und diskutierten über alles mögliche und meine Tante wusste ja sowieso die neuesten Gerüchte und Vorkommnisse, aus unserer Stadt, das war Tratsch in Reinkultur und wir beide, Andrea und ich mischten da kräftig mit, da wir ja einige Leute kannten.

Das Einzigste was ich Michael auftrug, war die Getränkeversorgung der Männer und da konnte ich mich auf ihn voll verlassen. Bei Abendessenvorbereitung half ich Mutti wieder und Andrea deckte den Tisch, zusammen mit Nicole. Da wir schon das meiste vorbereitet hatten ging es relativ zügig.

Das nervige Fußballspiel, durch die Bemerkungen der Männer, war inzwischen auch vorbei und während des Essens mussten sie ihre Diskussion abbrechen, ob es nun ein berechtigter Elfmeter war oder nicht. Früher habe ich auch damit meine schöne Zeit verbracht, dachte ich noch so, als mich Michael in die Arme nahm und mir eine Halskette umband. Der lange und zärtliche Kuss, als Dankeschön, löste mal wieder Kommentare aus, wie "Liebe muss schön sein."

Natürlich suchte ich erst einen Spiegel, bevor ich mich hinsetzte und fand, das die Kette traumhaft war, was mir die anderen auch bestätigten. Nach dem Essen wurde noch etwas weiter gefeiert und dabei rutschte ich wieder auf Michaels Schoß, der mal wieder Probleme mit meiner Strumpfhose hatte und g**l wurde. Ich liebte diese Spiele mit seinen Gefühlen, denn die zeigten mir, das er immer noch heiß auf mich war. Meine Tante erzählte natürlich über die bevorstehenden Mode- und Beautytricks, wofür ich mich wieder interessierte und es am liebsten mit Andrea und Nicole ausprobiert hätte, wenn es keine Geburtstagsfeier gewesen wäre.

Als meine Gäste, am späten Abend nach Hause gingen, verabschiedete ich sie mit Mutti an der Tür und bedankte mich noch einmal für die Geschenke. Natürlich versprach ich meiner Tante, das wir bald wieder bei ihr aufkreuzen, denn bei meinem Beautyprogramm gab es kaum Abstriche.

Mein Onkel beglückwünschte meinen Vati zu der attraktiven Tochter, die er ihm nicht zugetraut hatte. Dieses Kompliment, wenn es auch nicht für meine Ohren bestimmt war, machte mich schon etwas stolz.

Ich räumte noch das Geschirr in den Spüler und kümmerte mich mit Mutti noch etwas um die Küche. Natürlich bedankte ich mich auch bei ihr für die Hilfe bei der kleinen Familienfeier. Sie hatte es gern gemacht für mich, weil ich inzwischen einen atemberaubenden Weg gegangen bin, der für sie immer noch nicht ganz faßbar war, obwohl sie mich in allen Dingen unterstützte und half.

Nach einem Abschlußdrink, den ich, auf dem Schoß von Michael einnahm, zogen wir beide, nach der Verabschiedung von meinen Eltern, in mein Zimmer. Das war mal wieder eine Nacht, denn Klaudia war mal wieder hungrig, nach Sex und Streicheleinheiten, die Michael gerne gab. Wir verwühlten Kopfkissen und stöhnten vor Wollust und es dauerte, bis wir zum eigentlichen schlafen kamen.

5 Tage später war ich mit Michael zum privaten Geburtstag meiner kleinen "Schwester".
Andrea hatte natürlich ihren Verlobten Bernd dabei, Petra und Mann, sowie ihre Mutti. Die Feier war zwar ähnlich wie bei mir, aber unsere Gespräche waren viel anregender, da ich mich ja noch mit Petra austauschen konnte. Übrigens, das war das einzigste, was ich so richtig vermißte, eine große Schwester. Gut, ich hatte Mutti, aber eine große Schwester...

Lustig wurde es erst am Abend, als wir eine Art Kartenspiel machten mit Fragen und Antworten mit teilweise sehr intimen Fragen. Es war ein Spiel, das Petra schon lange hatte und eigentlich nur herumlag. Wir Weiber spielten das Spiel zuerst und durch unser lachen und die folgenden Kommentare, wurden unsere Herren wach und wollten mitspielen. Durch die Getränke waren wir alle etwas fröhlicher und so wurde das folgende Spiel ein echter Brüller, denn die Voraussetzung war, die Wahrheit bei den Kommentaren abzugeben, wenn...

Am Anfang hielt ich mich ja mit den Kommentaren zurück, aber irgendwann antwortete ich auf die Frage, "wann hattest du den letzten Sex?" "Na vor 5 Tagen und ich könnte schon wieder..." Michaels Gesichtsfarbe wechselte deutlich und seine Frage mit,"ist euer Liebesspiel auch mit integrierten Sexspielen?" "Noch nicht, aber es wäre Nachdenkenswert." Als Antwort, was natürlich meine Frage aufwarf, was und wie er das meinte. Diese Frage hatte zwar nichts mit dem Spiel zu tun, war aber für mich von Interesse.

Was an diesem Tage so,alles zum Vorschein kahm, war ja fast wie eine Aussprache bei einer professionellen Eheberatungsstelle. Jedenfalls, als wir am späten Abend Andrea verließen, hatte ich mal wieder viel dazu gelernt und einige Anregungen für mein späteres Sexleben mitgenommen und es hatte riesigen Spaß gemacht, obwohl bei der Mutti von Petra und Andrea, ab und zu die "Spucke" wegblieb, bei unseren Antworten.
Meinen beiden Erzeugern wäre es wahrscheinlich ähnlich ergangen, mit der Ausnahme, sie hatten ja nur ein Mädchen und das war ja gerade mal 1 Jahr alt, wenn überhaupt.

Einen Tag später war dann unsere Geburtstagsfeier in der Gaststätte mit der Clique.
Gudrun und Martin hatten dazu unseren damaligen "Übungsssal " festlich dekoriert, mit den anderen Mitgliedern der Clique und als wir vier dort eintrafen, Andrea, Bernd, Michael und ich, fanden wir ein Schild mit Pfeilen vor und keine Begrüßung mit dummen Sprüchen vom Wirt.

Nach dem ausziehen der Jacken und dem ersten überraschten Blick zum Thresen, wo ich jemanden sah, der ähnlich wie Martin aussah, aber es nicht war, gingen wir zu ihm und fragten nach der Clique. Der Mann, der uns begrüßte stellte sich mit Volker vor und schickte uns in das Nachbarzimmer. Auf dem Weg dahin, sagte ich noch zu Andrea, "weißt du noch, wieviele Stunden wir hier verbracht haben?"

Nach dem Türe öffnen gab es das Konzert zu unseren Gunsten, denn alle Mitglieder, samt Partner, mit dem Wirtspaar stimmten "Happy Birthday To You" an. Unbemerkt von uns, hatten sich unsere Verlobten, dazugestellt. Wenigstens wollten Sie uns nicht in die Luft schleudern, was wir ja auch schon bei anderen Geburtstagen drauf hatten.

Es ist schon etwas ulkig, wenn man dann so da steht und solch ein Rummel um einen gemacht wird. Noch war ich jung, da spielte die Altersangabe keine Rolle. Ich war froh, das dieses Lied nur wenig Text hatte und bald zu Ende war. Danach wurden wir beide mit Blumensträußen überschüttet, die wenig später von einer mir nicht gekannten Kellnerin mit Wasser versorgt wurden. Ich freute mich natürlich riesig über die Blumen, denn meine letzten Blumen waren ja der gefangene Hochzeitsstrauß auf Petras Hochzeit, mit der Ausnahme der Familienfeier.

Unsere beiden Stühle waren mit Blumengebinden verziert und ich kahm mir vor, ob ich gerade die Wahl zur Rosenkönigin gewonnen hatte. Monika hielt dann die Festrede für unseren gemeinsamen Geburtstag und als sie fertig war, bedankten sich Andrea und ich bei ihr.

Wenig später rollte Volker eine riesige Torte herein, die wir beide anschneiden mussten. Wenigstens waren die untersten 3 Etagen nur Dekor. Beim gemeinsamen anschneiden der Torte, fing ein Feuerwerk an, mit Wunderkerzen und einem lauten Knall vorher.
So schnell war ich noch nie von einer Torte verschwunden, auf Grund des Schrecks, obwohl ich genau wusste, das sich die anderen bestimmt wieder einen Gag einfallen lassen.

Jedenfalls holten wir uns beide dann männliche Hilfe und Martins Kommentar mit," die beiden sind doch richtige Mädchen geworden," empfand ich als Kompliment und antwortete ihm nicht darauf. Das Kaffeetrinken verlief in gesitteten Bahnen, obwohl es ja genug Gesprächsstoff gab. So erzählte Gudrun von den ersten Übungsstunden mit uns beiden. Das peinliche dabei, waren ihre Bilder, die sie dann zeigte. Oh je, waren wir das damals wirklich

So blöde kann man in Pumps aussehen ?
So blöde kann man sich bücken ?
Wieso sah mein Hintern eigentlich noch so komisch im Rock aus ?
Aussehen wie Schneewitchen, kein A***h und keine Ti****en...

Dabei fragte ich natürlich Martin, wer denn eigentlich Volker war und als er sagte, das es sein Bruder ist, folgte natürlich der uralt Spruch," ich habe es gewußt, einer allein kann nicht so ein Macho sein." Trotzdem freute ich mich, das die beiden an unsere Party teilnahmen und dafür einen Weg gefunden hatten. Wir hatten den beiden ja viel zu verdanken, auf dem Weg zur Andrea und Klaudia. Vor allen, war es Gudrun, die uns beide am Anfang sehr geholfen hatte.

Nach dem Essen wurde etwas getrunken und dann wurde es mal wieder lustig. Die beiden Wirtsleute hatten einen DJ bestellt, der in der Zwischenzeit seine Ausrüstung aufgestellt hatte und dann Zettel verteilte. Auf diesen Zettel standen Musiktitel und wir sollten uns davon einen aussuchen für...

Ja, das waren Titel für eine Karaokeshow und jeder und jede musste daran teilnehmen, ohne Ausnahme. Auf einer Leinwand sah man den Text mitlaufen und die Stelle, die eingefärbt war, war die Stelle, wo sich die Musik befand. Eigentlich ganz einfach, nur mit dem Unterschied, das ich als Junge nie gesungen hatte in der Schule, auf Grund von Angst vor der Blamage. Andrea erging es auch nicht anders damals.

Da, die Gaststätte vorn für 2 Stunden gechlossen wurde übernahmen Volker und seine Frau die Juryfunktion. Dann ging es los mit dem Beispiel des DJ`s, der sich Fools Garden aussuchte mit "Lemon Three" Wir losten inzwischen die Reihenfolge aus, wobei ich noch versuchte, dem Ganzen zu entgehen, da es ja auch meine Feier war, was mir natürlich nicht gelang.

Martin hatte den "Schwazen Peter" gezogen und musste anfangen. Der Sack hat sich natürlich Freddy mit " Junge, komm bald wieder.." ausgesucht und sang wirklich, was ich ihm nicht zugetraut hatte. Als Nummer zwei war ich dann dran und da ich meinen Titel noch halbwegs im Gedächtnis hatte, wurde "Heute Abend hab ich Kopfweh.." zum Brüller, weil ich mich auf Michaels Schoß setzte und von dort immer noch den fehlenden Text lesen konnte. Die Kommentare, nach diesem Lied laß ich hier lieber weg.

Es wurden übrigens mehr deutsche Schlager oder Titel der NDW gewählt und Michael brummte natürlich "Ganz in Weiß " und war kniend an meinem Stuhl. Es war einfach gesagt alles Klasse, was hier ablief und zwar deshalb, weil alle mitmachten.

Es gab danach Abendessen und dabei wurde viel erzählt und meine Cousine gab noch ein paar Kommentare zu meinen allerersten Mädchentagen ab, als wir in jungen Jahren zusammen waren. Heute, war es mir nicht mehr peinlich, das wir damals mit Puppen gespielt hatten und ich manchmal ihre Schwester spielen musste. Lustig waren nur die alten Schwarz/Weiß Fotos, die sie mit hatte. Ich war damals schon ein unbewußt, hübsches Mädchen, fand mein Verlobter. Dafür bekahm er natürlich einen zärtlichen Kuss.

Nach dem Abendessen war dann tanzen angesagt. Das war natürlich was für Muttis Tochter. In den Pausen wurde erzählt und erst sehr spät am Abend, endete eine wunderschöne Party, die hervorragend geplant und ausgeführt von den Mitgliedern der Clique war. Da Martin und Gudrun den DJ bezahlten, der übrigens, ihr Neffe war, hatten wir keine großen Kosten, die ich mir mit Andrea teilte. Wir bedankten uns beide bei allen
und besonders, bei Martin und Gudrun, die ja inzwischen schon fast ein Teil von uns waren.

Mit einem riesigen Blumenstrauß im Arm und Michal stiegen wir in ein Taxi und fuhren nach uns nach Hause. Michael bezahlte das Taxi und klingelte meine Eltern raus. Mutti erschien an der Tür und ließ uns herein. Natürlich mussten wir noch eine Auswertung machen, nach dem ausziehen der Jacken und Schuhe. es gab viel Gelächter, bei meinen Eltern, als sie von der Torte und dem Karaoke hörten. Beinah wären dadurch die vieln schönen Blumen ohne Wasser geblieben. "Hast du ja jetzt ein Haufen Geld gespart für Blumen, Vati," sagte ich zu meinem Erzeuger, der kein großer Freund von dem Grünzeug, in seinen Augen war und nur bei einem schlechten Gewissen, welche mitbrachte.

Michael buffte mich dafür mal wieder etwas in die Rippen, weil ich mal wieder vorlaut war. Als wir beide uns verabschiedeten, von meinen Eltern, waren wir uns gedanklich schon einig, was anschließend im Bett passiert. Im Baby Doll fand mich Michael immer sehr verführerisch und das was ich anzog zeigte sowieso mehr, als es verdeckte. Meine Frage, warum er seine Schlafanzughose anzieht, beantwortete er mit einem schnellen ausziehen des Teils. Ich wollte ihn spüren und nicht nur kuscheln. Er wollte es ja auch, jedenfalls nach der Größe seines Sch***es zu urteilen. Es war mal wieder eine Nacht, die ein Mädchen nicht vergißt oder besser gesagt ein Mädchen zur Frau macht.

Zwei Wochen später war es dann Weihnachten. Wir hatten uns vorher mit unseren Eltern abgestimmt, das es keine Geschenke gibt, denn Michaels Planungen und mein Leben in der Zukunft würde noch viel Geld kosten. Unsere Eltern waren mit unseren Vorschlag einverstanden und das hieß, Klaudia bot Hilfen bei meiner Mutti und bei Michaels Mutti an. Am Heiliegen Abend waren wir beide getrennt, um dann am ersten Weihnachtstag, bei Michaels Eltern und am 2. Feiertag bei meiner Mutti zu helfen.

Für Michael hatte ich natürlich ein praktisches Geschenk gekauft. Es war ein Programm für sein Laptop und ich wußte genau, das er für mich auch Geld ausgegeben hatte. Er konnte es nicht lassen, obwohl er es nicht sollte.

Jedenfalls schmückte mein Vati, wie immer sein "Strunke" von Weihachtsbaum am Heiligen Abend und Mutti und ich waren mit dem Kartoffelsalat beschäftigt, als wir ein lautes Gepolter aus der Stube vernahmen. Vati war mit samt seines Baumes umgekippt und hatte sich glücklicherweise nicht verletzt. Mutti half ihm erst mal auf die Beine und ich kommentierte mit, "in den Paragrafen kennst du dich aus, aber Handwerk hat für dich einen harten Boden." Ich munterte ihn mit einem Küsschen auf und half ihm dann anschließend.

Als Der Baum so halbwegs nach Weihnachtsbaum aussah, war er glücklich und ich konnte mich wieder um meine Arbeiten in der Küche kümmern. Mutti und ich bereiteten schon das Essen für den zweiten Feiertag vor, damit es nicht so stressig wird. Wir erzählten mal wieder über weibliche Themen und wie es bei mir weitergeht. Die ersten Erfolge mit der Haarentfernung waren bereits erkennbar und nach dem ich jetzt regelmäßig zum Psychiater und meiner Hausärztin ging, dürfte die Zeit für die GAOP in der Zukunft nicht mehr so weit entfernt liegen.

Nachdem die Küche wieder glänzte, hieß es für den weiblichen Teil der Familie, schick machen für den Abend und das alles für Vati, der heute mal "Hahn im Korb" war.
Wir wechselten uns beide ab im Bad und halfen uns natürlich auch. Da meine Haare inzwischen fast Schulterblattlänge hatten, ließ ich mir von Mutti eine Hochsteckfrisur machen, mit den entsprechenden Locken. Bei der Kleiderwahl wählten wir beide, das gleiche Model und als wir beide uns betrachteten, musste ich lachen, denn ich hatte meine ältere "Schwester" neben mir im Spiegel, durch unsere starke Ähnlichkeit.

Im allgemeinen laufen wir ja nicht mit Pumps zu Hause herum, aber an diesem Tag gingen Mutti und ich, so nach unten und als Vati das klappern vernahm, wurde er neugierig und schaute uns beide an, mit offenen Mund. Als wir beide stehen geblieben sind, holte Vati den Fotoapparat und machte ein paar Bilder von seinen beiden Weibern.
Es waren übrigends nicht die letzten an diesem Tag. Er war stolz auf uns beide, das sah man ihm deutlich an.

Am Abend wurde dann der Kartoffelsalat gegessen mit den Würstchen. Nach dem abräumen war dann das auspacken von Geschenken dran. Keiner hatte sich an die Vorgaben gehalten und so hatte ich wertvollen Schmuck als Geschenk und für meine beiden hatten wir eine Kurzreise nach Irland als Reisegutschein eingepackt, natürlich als Schummelpaket und mein Vati fand das Couvert, erst im 9. Karton. Da jeder einzelne Karton eingepackt war, hatte er ganz schön zu tun. Nach der Bemerkung, über das Teufelchen, drückte er seine Tochter herzlich und bedankte sich bei mir. Mutti bedankte sich mit Küsschen, denn es war immer ein Traum von ihr, den sie nun für 6 Tage testen konnte.

Gegen 22.00 Uhr verließ ich die beiden und wünschte ihnen ein frohes Fest, einen erholsamen Tag ohne mich und eine gute Nacht. Klaudia hatte noch ein paar wichtige Telefontermine, mit ihrer jüngeren "Schwester" und ihrem Verlobten. Erst spät in der Nacht legte ich mich ins Bett um zu schlafen.

Am nächsten Morgen holte mich Michael, wie abgesprochen schon um 09.00 Uhr ab und mit einer kleinen Tasche stieg ich bei ihm ein. Wir begrüßten uns mit dem langen zärtlichen Kuss, der mein Make-up fast zur Sau machte, aber ich wollte es ja so...

Bei seinen Eltern war erstmal Frühstück angesagt und zusammen mit meiner Schwiegermutti zauberten wir beide eine schmucke Frühstückstafel zusammen, von der man auch einen optischen Eindruck hatte, der meinen Schwiegervati veranlaßte mich zu drücken, bei der Begrüßung. Irgendwie, hatte ich bei ihm ein Stein im Brett. Jedenfalls wurde nach dem frühstücken Geschenke ausgepackt und genau wie zu Hause hatte sich auch hier keiner an die Absprache gehalten.

Ich hatte ein Gutschein, einer bekannten Parfümkette, die mit einem Slogan, wie Come In And Find Out, wirbt und dafür drückte ich die beiden ganz herzlich. Ich war zwar jung, aber Cremes und Kosmetik konnte ich immer gebrauchen. Michael hatte auch für seine Eltern einen Reisegutschein besorgt für den Schwarzwald und seine Eltern, brauchten nur 3 Pakete auspacken, um an das entsprechende Couvert zu kommen. Bei Michaels Paket hat natürlich das Teufelchen gesiegt, bis er endlich sein Office in der Hand hielt für seinen Laptop. Sein Geschenk war Schmuck und ich freute mich riesig darüber und hauchte ihm etwas sündhaftes in sein Ohr, worauf der zärtliche Zungenkuss folgte. Leider konnten wir nicht so, wie wir wollten...

Danach war essen fertig machen angesagt und dabei wirtschaftete ich mit meiner Schwiegermutti in der Küche herum. Kurz bevor wir fertig waren, holte ich Michael zum Eindecken. Wenig später erschien Tanja, die von der Schicht kahm und total platt war. Nach der Begrüßung wurde gegessen und Tanja überrnahm die Bediehnung, nachdem ich mich etwas zu recht gemacht habe und natürlich umgezogen. Klaudia war wieder zum hübschen Mädchen erwacht und fühlte sich an Michaels Seite hervorragend und glücklich.

Am Nachmittag machte ich mit Michael einen Spaziergang durch die verschneite Stadt. Ich hängte mich bei ihm ein und wir erzählten ungestört miteinander. Es machte riesigen Spaß, obwohl ich mit meinen Hochhackigen Stiefeln ein paar mal ausrutschte. Jedenfalls brachte das herrliche Winterwetter richtige Farben in mein Gesicht. Ab und zu mussten wir schon mal stoppen, um zärtliche Küsse auszutauschen und zwar immer dann, wenn wir uns einig waren, oder die gleiche Antwort gaben.

Nach dem Abendbrot essen gab es verschiedene Spiele und ein gemeinsames Zusammensein mit den entsprechenden Getränken. Wir waren lustig und machten Späße, vor allen wenn wir mit Tanja erzählten. Die nahm natürlich kein Blatt vor dem Mund und bestärkte uns darin, unser Liebesleben mal wieder aufzufrischen. Diese Aufforderung nutzten wir beide aus und waren wenig später in Michaels Zimmer. Als er sein Zimmer zuschloss, ging es mal wieder zur Sache. Wir küssten uns, verwöhnten unsere Körper und f***ten, bis wir außer Atem waren, um nach einer kurzen Schmusepause weiter zu machen. An diesem Abend oder in dieser Nacht, waren wir beide unersättlich nach der schönsten Nebensache der Welt. Für mich war es natürlich keine Nebensache...

Der nächste Tag verlief ähnlich, hatte nur den Nachteil, wir mussten uns beide am späten Abend trennen. Das beim Abschied von Michael, mein Slip noch feucht war mit Michaels letzten S**men störte mich in diesem Moment überhaupt nicht, denn der Abschiedskuss hatte eine Länge und eine Süße, die nach purer Liebe schmeckte, dagegen war Honig richtig sauer...

Weiter ?? ....Katrin
32. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von AlterLeser am 01.02.13 20:09

Hi Katrin Doris,
deine Frage nach Weiter möchte ich dir mit ¨Ja¨ beantworten.

Noch eine kleine Feststellung, in dem, allerdings richtigen Board
wird leider sehr wenig reingeschaut da gibt es hier Board’s welche
sehr häufig gelesen werden, auch von Neulingen, da würdest du
eine größere Leserschar um dich versammeln können. Aber nicht
verzagen einfach weiter, dieses Forum beinhaltet ¨zigtausend Storys¨,
und dann können andere auch deine Story lesen. Gleichgesinnte
empfehlen anderen auch wo schöne Geschichten ¨für sie¨ zu lesen
sind. Wenn es dir gefällt diese Story zu verfassen dann heißt es für
Dich weiter so.

Soviel für den Moment, da ist mir noch mein Lob zu Deiner schönen
Folge fast aus dem Gedächtnis gefallen.

Nun noch einen freundlich Gruß vom alten Leser Horst.

33. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 04.02.13 14:57

Hallo Horst,

zu erst einmal danke für deinen Beitrag,
den ich mal aus meiner Sicht so beantworten möchte,die Geschichte hätte auch unter Storys für Herren stehen können.

Es sieht nach einem Ende der Geschichte, irgendwann in naher Zukunft aus. Denn, ich habe immer betont, das ich mehr Wert auf einen Kommentar lege, als auf den Klickzähler. Ich habe lieber 2..3 Kommentare und 200 Leser, als durchschnittlich 500 Leser mit maximal 1..2 Kommentaren.

Wobei diese Geschichte noch länger hätte weiter gehen können...mit GAOP, BDSM Erfahrungen, Hochzeit mit entsprechender Reise...usw.

Da die Kommentare nicht kommen, werde ich hier meine Tastatur vermutlich an den berühmten Nagel hängen und nur noch als Leser auftreten mit Kommentaren. Es ist einfacher und kostet weniger Zeit.

Meine letzte schreiberische Tätigkeit wird, also hier nur noch ein kurzes Ende sein und dann werde ich noch mal " Das Spiel des Lebens " mit dem Original Ende beglücken ( 4 Teile) und dann gibt es Katrin bei den Schreiberlingen vermutlich hier nicht mehr.

Ach so, das hat weder mit einer Abneigung gegen das Forum zu tun, was ich ja hier auch schon lesen musste, sondern einfach damit, das ich pro Teil viel Zeit investiere, bei einer Teillänge von 9...10 A4 Seiten und dann kaum Reaktionen bekomme.
Danke für das lesen...
Katrin
34. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 04.02.13 23:59

Hallo Katrin-Doris,

mit Bedauern habe ich Deinen letzten Beitrag gelesen.

Auch wenn ich mir wünsche das dieser Diamant an Geschichte noch lange weitergeht kann ich Deine Frustration verstehen.

Vielleicht findest Du ja nochmals die Kraft und führst diese wunderbar einfühlsame Geschichte doch noch etwas weiter.

Ich würde mich ehrlich freuen, denn ich warte immer ganz ungeduldig auf eine Fortsetzung einer Deiner Geschichten, die ich sehr gerne lese.

Auf jeden Fall viel Kraft und Energie für Dein weiteres tun. Auch wenn es nicht das Schreiben einer so gefühlvollen Geschichte ist.

Liebe Grüße

Der Leser
35. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Unkeusch am 05.02.13 11:48

Hallo Katrin-Doris,

nun wirf´ doch nicht gleich die Flinte in´s Korn! Viele Antworten auf andere Geschichten beschäftigen sich doch mit Formfragen wie Schriftsatz und Rechtschreibung - die Qualität deiner Veröffentlichung macht das unnötig - und wenn man die abzieht sieht es auch kaum anders aus als hier bei dir.

Ich habe deine Geschichte gern gelesen, jedoch fällt mir ernstlich nichts Inhaltliches ein um darauf zu reagieren. Das betrifft nur mich, weil ich eben anders strukturiert bin als du. Schon gar nicht heisst es, dass deine Geschichte Blödsinn wäre!

Viele hier (auch ich!) sind Voyeure, aus verschiedenen Gründen, das heisst sie sind still. Freu´ dich doch über die Leserzahlen und teile weiter mit was dir auf dem Herzen liegt.
36. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 05.02.13 12:29

Hallo Unkeusch und all die anderen...

Es geht hier nicht um eine tiefgründige Antwort bei der Geschichte, es reicht wenn da steht, bitte weiter oder mir gefällt deine Geschichte.

Dann sieht das ganze anders aus, aber so ist das Frust, denn wenn ich die lächerliche Diskussion hier über "Faker" sehe, bestärkt mich das Gefühl noch, ohne dabei jemanden zu nahe treten zu wollen.

Ich werde darüber in Ruhe nachdenken, ob es Sinn macht diese Geschichte hier fortzusetzen...

Katrin
37. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von franzi71 am 05.02.13 13:19

Auch ich gehöre eigentlich zu den stillen Lesern (auch "Voyeure" genannt) und finde deine Geschichte gut und lesenswert. Wäre deshalb dankbar, wenn Du sie noch (länger) weiterschreibst.
Wenn Du ein "sehr gut" oder "gefällt mir"als Motivation brauchen solltest:
Sehr gute Geschichte, gefällt mir

LG
franzi
38. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 08.02.13 20:25

Hallo Franzi 71 und all die anderen Leser...

Auf Grund deiner sehr "cleveren" Antwort,
werde ich am Sonntag, nach 20.00 Uhr einen 16. Teil hier posten. Dann gibt es neue Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Leben von Klaudia und Andrea.

Bis dahin.........Katrin
39. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 10.02.13 19:09

Hallo Katrin-Doris,

nur noch eine Stunde bis zum neuen Teil.

Dann geht die super einfühlsame Geschichte zum träumen endlich weiter.

Dir schon mal jetzt vielen herzlichen Dank für Deine Mühen.

LG

Der Leser
40. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 10.02.13 19:14

Hier ist nun der versprochene Teil 16.
Wie immer wünsche ich viel Spaß beim lesen....

Teil 16 Silvester, Prüfungen von Michael und anderes...

Die große Sivesterfeier wollten wir bei Gudrun und Martin feiern, mit der gesammten Clique. Zu Hause wunderte ich mich nur, das meine Eltern so fröhlich waren und ein Geheimnis über ihre Party machten. Wenn die beiden es nicht sagen wollten, bekam man auch mit allen Tricks nichts aus den beiden heraus. Am späten Nachmittag machte ich mich dann im Bad fertig für die letzte große Feier, in einem ereignisreichen Jahr, für mich.

Nach dem fertig anziehen, suchte ich meinen Campingbeutel heraus, um die Pumps für das Tanzen mitzunehmen, denn mit Stiefeln sieht tanzen "Sch**ße" aus, dachte ich so bei mir, als Mutti aus dem Bad kahm und mal wieder fast das gleiche Kleid gewählt hatte, wie ich. Als es wenig später klingelte, stand Michael vor der Tür und es war Zeit zu gehen. Eine letzte Kontrolle vor dem Spiegel und dann noch von meiner kleinen Handtasche, hieß es nur noch laut "Tschüß ihr Zwei"...

Vor der Gaststätte trafen wir uns mit dem Rest unserer Clique und als wir sie betraten, waren wir die ersten. Unser Tisch war bereits eingedeckt und mit Stammtisch gekennzeichnet. Zur Begrüßung gab es mal wieder den obligatorischen Spruch von Martin, mit " Gudrun, Vorsicht jetzt kommt die fresche Göre mit der vorlauten Klappe." Nach dem ausziehen der Jacke, antwortete ich ihm, " hast du schon mal gehört, das wer nichts wird, wird Wirt, guten Abend Martin."

Wir gingen an unseren Tisch und als ich gerade fertig war mit den Schuhen wechseln, guckte ich genauso blöd, wie Nicole, als meine und ihre Eltern erschienen. Darum hatten die "Oldies" zu uns nichts gesagt und als wenig später noch Elfriede, Otto und Marianne und Alfred erschienen, dachte ich, das da jemand daran gedreht hatte, noch dazu, weil sie mit meinen Eltern und Nicole`s Eltern zusammensaßen.

Natürlich wurden unsere ehemaligen Reisegäste herzlich begrüßt und meine Frage, "ob es heute Vasen gibt " an Alfred, lockerte sofort die ohnehin schon gute Stimmung. Da bei jeder Eintrittskarte eine Flasche Sekt inklusive war, und unsere männlichen Begleiter, so etwas nicht trinken, öffneten wir unsere erste Flasche, um auf die Feier anzustoßen. Man schmeckte das Zeug lecker, wobei ich mal wieder daran dachte, das ich früher immer Bier getrunken hatte. Wie sich die Zeiten doch ändern...

Die eigentliche Feier begann mit dem Abendessen in Büffetform. Gudrun und Martin hatten sich mal wieder selbst übertroffen, denn die Auswahl war riesig und sehr schmackhaft. Ich stand dierekt hinter Alfred und meinem Vati, die ich erst mal mit einem Spruch schockte, " erst in bessere Kreise einschleichen und dann noch Hemmnis am Büffet sein." Mein Vati war mal wieder platt und Alfred drohte mit der Hand. Als er dann sagte ," ich habe immer gedacht, das dich dein Verlobter mal richtig erziehen tut", hatte ich eine Diskussion über die Jugend ausgelöst. Die ich natürlich mit einem rollen der Kulleraugen und einem Küsschen für die beiden zum Ende brachte. Ich wusste inzwischen sehr genau, das mein Vati, seiner Tochter nicht böse sein konnte, besonders dann nicht, wenn ich Muttis Mimik übernahm.

Nach dem Essen hat Vati mich ausgetrixt und bat mich zum tanzen. Das Mutti sich Michael holte, war eine Folge davon. Übrigens erging es Nicole und Andrea auch nicht besser, denn Alfred und mein Onkel kamen auf die gleichen Ränke.

Nach vielen Runden lag ich endlich in Michaels Armen und tanzte mit ihm, dabei erwachte das Teufelchen mal wieder. Nach einer kurzen Entspannung und dem Kurzbesuch auf der Toilette mit Andrea, denn Mädchen gehen ja immer zu zweit dorthin, war es dann soweit. Ich bestellte eine Polonaise beim DJ und dann ging es auch schon los. Klaudia führte den ganzen Saal über Tische und Bänke und Martin wurde immer bleicher im Gesicht, aber es ist natürlich nichts dabei passiert, obwohl keiner auf seinen Sitzplatz am Ende mehr war.

Mein Vati brauchte anschließend erst mal eine längere Erholungspause und mein Spruch mit, " Büroarbeit macht träge," brachte mir mal wieder eine Drohung mit viel lachen ein. Seltsamer Weise, waren die ehemaligen Reisemitglieder der älteren Generation schwipper als wir jungen, aber das hatte sich ja schon auf dem Schiff gezeigt. Nach den nächsten Tanzrunden war mal wieder Sekt trinken und etwas Unterhaltung angesagt.
Dabei erzählte mir Monika, das sie hofft, endlich einen bestimmten Ring zu bekommen, den ich inzwischen ja schon ein halbes Jahr hatte.

Was haben wir da bloß damals angerichtet, Andrea und ich, jetzt wollen die anderen auch einen Verlobungsring, obwohl er ja nur einen symbolischen Wert hatte. Wobei ich sagen muss, das ich meinen Ring immer auf hatte und nie ablegte und mich dabei schon altmodisch fand. So ist das heute, in der heute eine Ehe mit Vertrag geregelt wird und von den Abgaben an das Finanzamt bestimmt wird.

Kurz vor Mitternacht mussten wir ja auf unsere Plätze zurück. Unsere Geliebten, von der männlichen Gilde hatten bereits die Gläser mit Sekt gefüllt, so das ich gleich auf Michaels Schoß Platz nahm. Bernd hatte genauso Pech, denn Andrea setzte sich natürlich genauso hin. Nach dem obligatorischen Runterzählen wurde angestoßen, auf ein frohes und gesundes neues Jahr. Dann holte ich mir den langen zärtlichen Zungenkuss von Michael, wobei ich wieder seine aufkommende G**lheit merkte, denn sein Sch***z reagierte mal wieder mit der verräterischen Beule, die ich deutlich spürte.

Blöderweise musste ich erst mal mit den Anderen allen anstoßen, was natürlich zu meinem Aufstehen führte und ich darum mein aufreizendes Spielchen nicht fortsetzen konnte. Nachdem Anstoßen und der Glückwunschzeremonie mit meinen Eltern und meinen ehemaligen Pflegeeltern, war es Zeit das Feuerwerk zu bewundern, dachte zumindestens mein Verlobter.

Wir gingen zwar kurz in diese Richtung, dann hauchte ich ihm etwas ins Ohr und er machte mit mir kehrt. Jetzt war es auf der Damentoilette leer und das Feeling, hierbei nicht erwischt zu werden, törnte uns beide gewaltig an, so das ich mir zärtlich seinen Sch***z aus der Hose angelte und auf Knien seinen Sch***z in dem Mund nahm und zärtlich mit den Lippen und der Zunge bearbeitete. Michael hatte bereits seine Hände hinter meinem Kopf gelegt und seine rhytmischen Bewegungen in meinem Mund, brachten wenig später einen Erguss, an dem ich mächtig zu schlucken hatte, um keinen Tropfen, seines Saamens zu verlieren. Nach dem sauberlecken seines Sch***zes küssten wir uns beide und langsam schloss ich seinen Reißverschluss seiner Hose, damit er wenig später die Herrentoilette aufsuchen konnte.

Klaudia war gerade fertig mit dem sauber machen im Gesicht und einem Ausbessern des Make-ups, alls es wieder voll wurde, auf der Toilette. Michael und ich kehrten Hand in Hand zurück zur Feier und kamen gerade pünktlich, als die Knallerei und Ballerei der Raketen und Böller draußen vorbei war und der Saal sich langsam wieder füllte. Meine Mutti zwinkerte mir zu, als ob sie wusste, wo ich mich in den letzten 25 Minuten herum getrieben hatte und wenn, war es mir egal, denn ich wollte sie schon immer Fragen in Hinsicht der Sexspielorte stellen...
Vielleicht konnte ich ja von ihr noch etwas lernen. Als Patrik um 01.00 Uhr, Monika fragte, ob sie seinen Verlobungsring annehme, war natürlich wieder Hollyday an unserem Tisch, da Monika mit "Ja" antwortete. Nach dem anstoßen merkte ich jetzt langsam den steigenden Alkoholpegel dieses süffigen Getränkes, der wenig später mit dem Essen von Pfannkuchen, in einigen Gegenden heißen sie auch Berliner oder Krapfen und Kaffee etwas gesenkt wurde. Die ganze Fete dauerte bis am frühen Morgen, denn die Clique verließ erst gegen 04.30 Uhr die Gaststätte.

Eingehakt bei Michael, die Kapuze meiner warmen Jacke auf dem Kopf und mit meinen hochhackigen Stiefeln musste er mich mehr halten und ziehen, als das ich ihm als Dame, ordentlich begleitete. Wenigstens, war es nicht so weit bis nach uns zu Hause und da Vati mit Mutti die gleichen Probleme hatte, waren die beiden eigentlich glücklich, denn ihr Beschützerinstinkt ist in ihnen erwacht.

Zu Hause wurde kein Zirkus mehr gemacht im Bad, nur das nötigste und obwohl ich nicht betrunken war, höchstens angeheitert oder lustig, hatte ich keine Lust zum ausziehen und legte mich gleich mit Unterwäsche und Strumpfhose ins Bett und zog Michael gleich hinterher.Der hatte zwar wieder mit meiner Strumpfhose zu kämpfen, weil ich mich so richtig ankuschelte bei ihm und nach dem Kuss gleich einschlief...

Das war Michaels unruhigste Nacht, hat er mir später mal erzählt, denn sein Sch***z stand wie eine Eins und aus meiner Umklammerung gab es auch kein Entkommen, es wurde bei ihm nur schlimmer, wenn ich mit meinen bestrumpften Beine ihn längere Zeit unbewusst im Schlaf berührte.

Am Neujahrstag wurde ich um 11.00 Uhr wach und befreite Michael von der Umklammerung, der zwar dadurch halbwach wurde und mich küsste. Für mich wurde es Zeit das Bad aufzusuchen, was ich auch tat. Auf dem Weg dahin, hatte ich einige Probleme durch die wild abgelegten Sachen von uns beiden zu kommen. Etwas schmerzlich war dabei die Begegnung mit meinen Stiefeln, aber Mädchen halten ja mehr aus, als die Memmen von Männern, darum holte ich nur mal kräftig Luft zwischen den Zähnen, nach dieser Begegnung mit der "weiblichen Art."

Das Bad war natürlich sehr erfrischend und als ich mich gerade mit dem anziehen beschäftigte, erschioen mein Verlobter im Bad und wollte ebenfalls duschen. Wir unterhielten uns noch kurz, dann war ich, nach dem anziehen einer Strumpfhose und eines Kleides, auf dem Weg zur Küche. Ich bereite ein Frühstück vor und backte eingefrorene Brötchen auf. Als Michael erschien, wollte ich ihn erst zum Wecken meiner Eltern schicken, was ich aber wegen Mutti verwarf und so richtig wollte er auch nicht.

Papas Tochter ging ins Schlafzimmer und öffnete leise die Vorhänge und dann musste ich nur noch in einer gewissen Entfernung meinen Spielzeugaffen, der mit seinen beiden Pfoten Becken im Rythmus zusammenschlug, wenn, ja wenn man ihn aufzog, was ich sehr leise machte. Das war vielleicht ein Mordsspektakel und hätte sogar unsere Nachbarn wecken können, aber so mussten meine Eltern mal wieder dran glauben.

Als Mutti lachend aus dem Bett hüpfte, versuchte Vati mit dem Kissen zuerst den Affen zu treffen, was völlig mißlang, dadurch hatte ich mehr Zeit, zurück zur Küche zu gehen. Als meine beiden in die Küche kamen wurden sie natürlich mit Umarmung und Küsschen begrüßt und mein Vati stöhnte was, " ich habe immer gedacht, das ich alle Radausachen weg gebracht habe.."

Klaudia hat aber immer noch ein paar Reserven und Verstecke, aber das konnte ich ihm ja nicht verraten, denn wer feiern kann, muss auch aufstehen können, war mal ein Motto von ihm, als ich noch ein Junge war und weitaus weniger machen musste und vor allen Dingen machen wollte, denn da war ich eher jemand, der sich an einen gedeckten Tisch gesetzt hatte und danach, auch eher weg war...

Wir frühstückten in aller Ruhe und sprachen dabei über unsere Ziele im neuen Jahr und den sogenannten Vorsätzen. Natürlich wollte mein Vati mir suggerieren, das ich das Wecken zukünftig leiser machen sollte, aber da war er natürlich bei der kleinen Teufelin vollkommen fehl am Platze. Bei der Planung für den heutigen Tag, war erst mal ein Besuch bei Michaels Eltern vorgesehen und am späten Abend würde ich dann vermutlich wieder nach Hause kommen.

Bei der Terminabstimmung, war Klaudia wieder voll in ihrem Element und warf einiges über den berühmten Haufen. Es war nicht ganz leicht, denn Psychiaterbesuch, Haarentfernung und einiges andere mussten unter einen Hut gebracht werden. Friseur- oder Beautytermin musste bei meiner Tante auch noch in den Wochenplan aufgenommen werden und das war ja immer am besten, wenn Mutti mitkahm.

Irgendwie schaffte ich es immer, das meine Termine, respektiert wurden und eine entsprechende Begleitung für meine Termine gefunden wurde, was ja meistens Mutti war, aber manchmal traf es auch Michael oder Vati, wie bei den Terminen bei meiner Tante. Vati war dann nicht gerade begeistert, wenn er dran war, denn sein Haarschnitt dauerte höchstens 1/3 der Zeit von unserer, was ja dann für ihn bedeutete, warten...

Die Küchenarbeit erledigte ich mit Mutti zusammen und wenig später zog ich mir eine Jacke und die entsprechenden Stiefel an, um mit Michael zu seinen Eltern zu fahren. Wenigstens brauchte ich da nicht, mich um den Haushalt zu kümmern, war meine Hoffnung, die sich auch erfüllte.

Wir erreichten Michaels zu Hause mit dem Auto und nach dem Betreten des Hauses, wurden zuerst einmal Wünsche für das "Neue Jahr " ausgetauscht mit meinen Schwiegereltern und seiner Schwester, die wenig später zu ihrem Freund wollte.
Michaels Eltern erzählten von ihrer Party und dem Feuerwerk, das in der letzten Nacht mehr als pompös ausgefallen ist, wobei ich mir hier keine Meinung bilden konnte, da ich ja zu diesem Zeitpunkt mit besseren Erlebnissen beschäftigt war. Aus diesem Grunde stimmten wir beiden, aus Höflichkeit, nur zu.

Auf dem Zimmer von Michael, wollte er zuerst seine Unterwäsche wechseln, was ich, nicht so besonders fand, weil ich daran dachte, das ich vermutlich wieder eine Woche als "Jungfrau" leben musste. Aus diesem Grunde nutzte ich die Situation aus und schubste ihn, während seines Ausziehens, auf sein Bett und klemmte seine Beine, mit meinen ein.
So das er mich nur noch küssen konnte, was er auch gleich tat. Dabei wälzten wir uns im Bett wild hin und her und dabei erfüllte er meine Hoffnung, zog mich langsam aus und machte mich richtig g**l, auf das, was noch kommen sollte.

Ich liebte ihn und er mich auch und als Beweis davon, f***te er mich nach allen Regeln des Tantra Buches durch, was mich mehr als glücklich machte. Da sich inzwischen die Hormoneinnahmen, bemerkbar machten und meine Brüste empfindlich waren und immer mehr in Richtung C-Cup sich entwickelten, war sein streicheln und küssen, eine Wohltat für meinen jungen, unerfahrenen Körper. Das führte immer mehr zu einer G***heit, die heraus wollte und dieses Gefühl gab mir Michael, bei unseren Spielen im Bett. Es war für uns beide ein Sexgenuss pur und würde wohl kaum zu überbieten sein.

In einer ruhigen Phase unseres Liebesspiels ist es dann passiert, Michael hatte Andeutungen gemacht, die ich zustimmte. Er holte Fesselutensilien heraus und er legte mir ein paar Handschellen an, da lag ich nun nackt vor ihm mit gefesselten Händen auf dem Rücken und als er noch mit Seilen meine Füße an den Bettpfosten befestigte, hatte er gesiegt über meine Neugier. Klaudia versuchte sich zwar zu bewegen, was aber nicht so sehr gelang und Michael küsste und streichelte mich in aller Seelenruhe, an Stellen, die mich wild und g**l machten, noch dazu, das er mir keine Möglichkeit ließ, dem ganzen zu entgehen.

Als mein Stöhnen langsam laut wurde, hatte er mal wieder vorgesorgt und schob mir einen Ringknebel in den Mund, was dazu führte, das der Mund offen war, aber kaum Geräusche heraus kahmen. Er verband meine Augen mit einem Schal, so das ich nicht mehr sehen konnte, was er machte und vorhatte. Diese Erfahrungen waren völlig neu für mich, da ich mich nur noch auf meine Sinne verlassen konnte und der Widerstand, der am Anfang da war, hatte sich schnell gelegt, denn Michael beschäftigte sich erstmal weiter mit den Rest meines Körpers, der vor Erwartung und G***heit zitterte, wie Espenlaub. Ich durchlebte ein Wechselbad der Gefühle, denn am Anfang füllte er meinen Bauchnabel mit etwas Sprühsahne und leckte diese langsam weg, was alleine schon ein Beben meines Körpers auslöste.

Durch diese Gefühle hin und her gerissen, und untätig diese Ereignisse zu beeinflussen, steigerte sich mein Lustempfinden immens. Wollte er mich wirklich noch durch den Ringknebel f***en ? Als er seinen Sch***z zwischen meinen Brüsten rieb, die ja empfindlich waren, hätte ich vermutlich das ganze Haus zusammen gequietscht, wenn es den Knebel nicht gegeben hätte, aber so, zitterte und bebte mein Körper unter der Wollust, des Ereignisses. Michaels Sch***z hatte inzwischen seine stattliche Größe zwischen meinen Brüsten erreicht und dann kahm meine neue Erfahrung, er steckte ihn in den Ringknebel und f***te mich in den Mund.

Ich hatte seinen Sch***z, ja schon öfters im Mund gehabt, aber das hier, war etwas ganz anderes, bedingt durch meine Lage und den entstehenden Gefühlen dabei, war es etwas ganz neues. Obwohl ich davon schon einmal gelesen hatte, schüttelte es mich richtig durch und ich glaubte in dem Moment, als ich seinen S***en schluckte, das es bestimmt nicht das letzte Mal war, dieses Art von Sexspiel zu erleben. Das dabei auch die Teufelin wieder erwachte und sich schwor, das er diese Erfahrung auch mal macht, in unseren späteren Eheleben, will ich nur mal nebenbei erwähnen.

Nach dem herunter schlucken seines S****s ging er wieder zu den gemeinen, aber von mir sehr geliebten Streichel- und Schmuseeinheiten über. Ich windete mich, so gut ich konnte, hin und her, bis der Punkt kahm, wo ich es nur noch genoss. Völlig durchgeschwitzt, aber glücklich, waren wir beide, als Michael meine Füße losband, den Knebel entfernte und dann die Handschellen entfernte. Jetzt brauchte ich zärtliche Nähe oder besser gesagt Michael zum kuscheln, um wieder auf den Boden der Realität zu gelangen und mich von den unbekannten, aber schönen Gefühlen zu erholen.

Am späten Nachmittag, mussten wir beide wohl oder Übel, ins Bad. Michael musste als Kundschafter her halten, um zu erspähen, ob die Luft rein ist. es war duschen angesagt und nach dem abtrocknen und anziehen meiner Unterwäsche kümmerte ich mich nur noch etwas um das Make-up. Michaels Blicke verwunderten mich dabei nicht, er war immer noch heiß auf mich. Trotzdem, nützte es ja nichts, fertig anziehen, war angesagt.

Wir hatten beide Glück, denn seine Eltern waren in der Stube und schliefen. Als ich mich verabschieden wollte, ließ ich sie weiterschlafen und deshalb, brachte mich Michael nach Hause. Mit dem zärtlichen, langen Kuss verabschiedeten wir uns von einander. Ich war ihm, an diesem Abend sehr dankbar, für die Erlebnisse und den daruaus folgenden Gefühlen, die ich in einer solchen Intensität noch nicht erlebt hatte in meiner Mädchenkarriere.

Am Abend machte ich mich nur noch fertig für die Nacht und bereitete meine Sachen für den nächsten Tag vor. Es war wieder Zeit für den Lebensunterhalt zu sorgen und das hieß nun mal wieder früh aufstehen, am nächsten Morgen.

Wochen später war es dann soweit, Michaels Prüfung war am nächsten Tag für seinen Abschluss an der Handwerkskammer. Am Abend hatten wir gepaukt und Klaudia war mal wieder Lehrerin, mit allen drum und dran. Das Michael spurte bei den Fragen und Antworten, hatte er inzwischen gelernt. Es gab beim Üben, nur das Üben, ohne jede Kompromisse, was nicht unbedingt sein Fall war. Da aber von dieser Prüfung eventuell auch unser späteres Leben von abhing, blieb Klaudia natürlich eisern.

Wobei ich mir keine Gedanken darüber machte, ob er die praktische Prüfung besteht, da hatte er genug Erfahrung, die er ja bereits an meinem "Weiberschreck" gezeigt hatte, aber Theorie ist ein ganz anderer Schuh, weil da ja noch eine Portion Aufgeregtheit und Nervosität dazu kommt.

Als ich ihn am Abend verließ, war ich eigentlich guter Hoffnung, aber ein kleines Restrisiko besteht ja immer. Jedenfalls schlief ich diese Nacht sehr unruhig und der nächste Morgen war auch nicht gerade Hoffnungsvoll, denn ich hatte zum ersten Mal verrasselt und erreichte nur noch mit Müh und Not den Bus. Als mich Andrea fragte, ob ich heute kein Make-up gemacht habe, war mir klar, warum ich mich so komisch nackig fühlte. In der ganzen Hektik hatte ich mich nur noch angezogen und war los gestürmt.

Der Tag verlief auch nicht so berauschend, weil ich wahrscheinlich mehr aufgeregt war, als mein Verlobter. Andrea fragte mich an diesem Tag öfter, warum ich immer auf mein Handy guckte, was sonst nicht meine Art war. Erst als ich ihr erklärte, das ich auf Michaels SMS warte, über den Ausgang der Prüfung, verstand sie es und zittete mit mir.
So kannte ich meine kleine "Schwester."

Als wir beide den Betrieb verließen, war immer noch keine SMS da, aber mein Verlobter mit dem Auto. Ich schimpfte, wie ein Rohrspatz und machte ihn rund. So ein Gewitter, hatte er noch nie erlebt und als er dann mal zu Wort kahm, erzählte er was von einer glatten Eins. Das Wort Eins löste bei mir alle Bremsen und ich hüpfte in seine Arme, was ihm sehr gefiel, trotz der vielen Leute, die um uns herum standen, wegen meines Gewitters. Michael konnte gar nicht verstehen, das ich mir solche Sorgen um ihn gemacht hatte, typisch Mann...

Wenigstens löste sich die Traube um uns auf und wenig später fuhren wir mit Andrea und Bernd in eine Gaststätte der Stadt zum feiern. Nach dem betreten des Restaurants ging ich erst mal mit Andrea auf die Toilette um etwas Make-up zu machen, denn an so einem Tag wollte ich schön sein für meinen Liebsten, dazu gehört nun mal die kleine Mogelei Make-up für ein Mädchen.

Wir setzten uns an den Tisch zu den beiden und dann wurde mit Sekt angestoßen, auf den erfolgreichen Tag. Michael hatte natürlich nur Saft nim Glas, denn er musste ja fahren. er erzählte von den Fragen, die wohl ziemlich leicht waren und während er so erzählte, stellte ich fest, das er genau die Fragen hatte, die wir geübt hatten und die ich gestern noch korrigiert hatte bei seinen Antworten. So ein Schlawiener...

Nichts desto Trotz war ich glücklich und etwas stolz auf ihn und das was er bis jetzt erreicht hatte. Dieser ulkige Abschluss bot ihm jetzt so viele Möglichkeiten und darum war ich bereits mit meinen Gedanken etwas weiter, als er mich fragte, wann wir eigentlich den Hochzeitstermin machen wollten und ob es gleich eine Doppelhochzeit wird. Der Aufschrei von Andrea und das Wort Doppelhochzeit bekahm ich gerade noch so mit und wurde dabei völlig überrascht.

Nach dem Kuss einigten wir uns auf einem Termin, nach der GAOP, damit war auch Bernd einverstanden und ich, natürlich auch und dann noch Doppelhochzeit mit meiner kleinen "Schwester", besseres konnte es ja gar nicht mehr geben in unserem Leben.
Es gab nur das Risiko der Operation und ich hoffte, das dabei alles gut ging für uns Zwei. Irgendwie fühlte ich mich immer noch Mitverantwortlich für Andrea, denn ohne mich hätte sie wahrscheinlich nicht ihren Weg ins wahre ich gefunden, davon war ich fest überzeugt.

Es war übrigens ein Traumessen. Ob es an meiner guten Stimmung und der Erleichterung lag, weiß ich nicht mehr, besonders als Michael meine Hand nahm und in seine legte. Das sind die Momente im Leben, an die man sich sehr gerne erinnert. Als Michael anfing etwas zu träumen, was ich gleich bemerkte, fragte ich sofort, woran er denkt. Etwas zögerlich erzählte er von seinem Traum, eine eigene Werkstatt zu haben.
Ich konnte ihn ja verstehen, aber im Moment, war es nur ein Traum, denn weder er, noch ich hatten das entsprechende Kleingeld, um so etwas zu heben oder besser gesagt, so etwas zu finanzieren.

Er wusste es genauso wie ich, das bis dahin noch viel Wasser einen Fluß hinunter floß. Obwohl, ich bereits schon einmal daran gedacht hatte, ob so meine Zukunft aussehen könnte und irgendwie ließ mich dieser Gedanke nicht los und war deshalb, nicht überraschend für mich. Ja, ich könnte es mir vorstellen, hauchte ich ihm ins Ohr, aber später. Dafür küsste er mich ganz süß und die anderen beiden guckten nur erstaunt.

Als wir am Abend nach Hause fuhren, brachte er erst Andrea nach Hause und dann mich.
Bevor ich ins Haus ging, wünschte ich ihn noch einen schönen Abend und viel Glück, bei der praktischen Prüfung am nächsten Tag. Mit dem Versprechen, mir dieses Mal gleich zu simsen, ging ich nach dem Abschiedskuss.

Meine Eltern waren in der Stube und wir unterhielten uns noch kurz. Natürlich, erzählte ich von Michaels Prüfung und von seinem Traum. Mein Vati, sah mich ganz entsetzt an, als ich meine Vorstellungen erzählte von meiner Zukunft. Er war der Meinung, das ich einen tollen und gut bezahlten Job hatte, der mir Spaß machte, was nur teilweise stimmte. Denn inzwischen gab es einen neuen Abteilungsleiter bei uns, der am liebsten Weiber am Herd sah, was ich bis jetzt verheimlicht hatte und bei diesem Blödmann zählte mehr das reden, als das Handeln. Er hatte noch nicht mal Ahnung von Instandhaltung und wenn es nach ihm ging, war arbeiten rund um die Uhr angesagt.

Andrea und ich hatten zwar bis jetzt noch keine Probleme, durch unsere Kenntnisse und Fertigkeiten und auch durch unsere Beliebtheit in den einzelnen Abteilungen, aber das schlechte Betriebsklima in unserer Abteilung war nicht gerade Arbeits- und Leistungsfördernd.

Als ich im Bett lag rief ich Andrea an und stellte ihr ein paar Fragen zu Michaels Träumen. Ich erhielt eigentlich von ihr die erwarteten Antworten und darauf könnte man im Ernstfall aufbauen und das war das wichtigste. Nach dem Beenden des Gesprächs, dauerte es nicht lange, bis ich fest einschlief.

Am nächsten Morgen wurde ich rechtzeitig wach, um meinen Zeitplan einhalten zu können. Während des Kaffeetrinken schrieb ich Michael eine SMS, in der ich ihm viel Glück für die Praxisprüfung wünschte. Natürlich stand "ich liebe Dich," darunter. Nach dem anziehen der warmen Jacke und der Stiefel konnte ich beruhigt zum Bus gehen.
Es hatte geschneit und es war glatt geworden. Ich rutschte mehr, bis zur Bushaltestelle, als das ich ging. Trotzdem waren Andrea und Monika schon da und nach unserer Begrüßung, mussten wir etwas warten, bis der Bus kahm.

Wir erreichten gerade noch pünktlich unseren Arbeitsplatz und da stand unser Chef und pflaumte alle voll, die etwas später gekommen sind. Andrea und ich, hielten das blöde Gelabere nicht länger aus und machten uns auf den Weg zu unseren Reperaturen. Auf dem Weg dahin erzählte ich ihr, das heute die Praxisprüfung war. Wir erledigten unsere Jobs an diesem Tage entsprechend der Dringlichkeit und waren gerade fertig, genau pünktlich zum Feierabend.

Dann wollte uns unser Chef noch sprechen, nach der offiziellen Arbeitszeit, was wir beide ablehnten, denn wir hatten beide kein Gesprächsbedarf mit ihm und eine Nachfolgeschicht war ja auch schon lange da, dazu muss ich anmerken, das wir beide mit noch 2 Kollegen in Normalschicht arbeiteten, so stand es im Arbeitsvertrag. Wenn er etwas von uns wollte hatte er den ganzen Tag Zeit dazu gehabt, dazu brauchten wir keine Freizeit opfern, noch dazu, wo ich sowieso schon nicht mehr alle Termine unter einem Hut zu bekam. Jedenfalls fuhren wir beide mit dem Bus nach Hause und im Bus erhielt ich die langersehnte SMS. Michael hatte bestanden und das mit Auszeichnung.
Er schrieb noch etwas von einem Kleid für etwas besonderes, womit ich nichts anfangen konnte. Erst Andrea erzählte etwas von einer Feier oder so etwas ähnliches, wenn man den " Wisch" von der Handwerkskammer erhält. Das machte mich hellhörig, denn damit hatte ich gar nicht gerechnet, aber warum brauchte er dazu mich?

Nach dem halten des Busses musste ich mich schon wieder beeilen, denn meine Kosmetikerin wartete schon, um meine ungeliebten Haare, im wahrsten Sinne des Wortes, an die Wurzel zu gehen. Erste Erfolge waren bereits sichtbar, obwohl ich danach immer lustig aussah. Damit hatte ich mich inzwischen abgefunden. Sie erzählte mir den neuesten Tratsch und Gerüchte, während ihrer Arbeit und so war ich bestens informiert, was es Neues gab und nicht in der Zeitung stand.

Als sie mir erzählte, das unser "Laden " Probleme hatte mit der Liquidität, war ich überrascht und konnte es mir eigentlich nicht vorstellen. Wollte deshalb unser Chef, das Gespräch heute? Diesen Gedanken wurde ich nicht mehr so richtig los...

Zu Hause erzählte ich mit meiner Mutti darüber, während wir uns um das Abendessen kümmerten. Mutti riet mir, vorsichtshalber ein paar Paßbilder machen zu lassen und meine Unterlagen schon mal heraussuchen für eventuelle Kopien. Vati, der etwas später kahm und das wichtigste verstanden hatte, hielt sich erst mal raus mit den Ratschlägen und erzählte was von, "es wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird."

Als das Telefon klingelte, war Michael dran und meine beiden Erzeuger gratulierten ihm erst mal zur bestandenen Prüfung, bevor ich endlich das Telefon bekahm. Warum müssen meine beiden immer so lange mit meinen Anrufern quatschen? Ich gratulierte und hörte erst einmal zu, was er erzählte, bis er endlich fertig war, um dann meine Fragen zu stellen. Er würde seinen Meisterbrief in einer Festveranstaltung der Handwerkskammer erhalten mit anschließenden Tanz und dazu wollte er eine "hübsche Verlobte", die ihm begleitete. Er nannte mir auch gleich den Termin, mit dem Freitag Abend in 2 Wochen.

Nach dem Gespräch fragte ich Mutti, was man dazu trägt und erhielt auch entsprechende Vorschläge. Als ich am späten Abend in meine beiden Kleiderschränke guckte, stellte ich fest, das ich "nichts" zum anziehen hatte. Michael hätte vermutlich jetzt gesagt, da hängen doch genug Kleider auf den Bügeln. Davon verstehen Männer sowieso nicht viel, denn ein Kleid wird nur 2...3 x getragen und das ist schon die optimale Nutzung. Müsste ich nochmal zur Schneiderin ?

Aber anders herum, ich brauchte ja nicht über einen roten Teppich laufen und Fotografen waren bestimmt auch nicht da, da könnte ich auch ein Kleid anziehen, was ich im Urlaub gekauft hatte, falls, ja falls es noch passte, damit meine ich nicht den Bauchbereich, sondern meinen dicker gewordenen Hintern. der zwar wohlgeformt war, aber durch die Fettumlagerungen viel weiblicher geworden ist.

Das bestätigte mir wenig später unser Spiegel im Bad, der ja bekanntlich nicht lügt. Ich fühlte mich pudelwohl als Klaudia und diese kleinen Veränderungen nahm ich in Kauf, um meinen Ziel näher zu kommen. Im Bett dachte ich noch eine Weile nach, was mich morgen alles erwarten könnte, schlief aber trotzdem fest ein.

Am nächsten Tag fuhren wir wieder mit dem Bus zur Arbeit und nach dem umziehen gingen wir beide wieder unseren Job nach, bis...

Ja bis, wir beide zu unserem Chef kommen sollten, zur Aussprache. Andrea und ich machten uns auf den Weg in sein Büro. Als wir dort ankahmen, war er nicht da und wir setzten uns hin und warteten. Eine halbe Stunde, nach dem vereinbahrten Termin , erschien er endlich. Er begrüßte uns beide mit Handschlag und fing mit seiner großen Rede an. Worum es in der Rede ging, habe ich am Anfang nicht verstanden und deshalb blickte ich öfter Andrea ins Gesicht. Die hatte die gleichen Gedanken wie ich, viel Trara um nichts.

Endlich kahm er auf den Punkt und fragte konkret, wann wir mit einer GAOP rechnen und ob sie denn sein muß.

Was wir beide darauf antworteten gefiel ihm gar nicht, denn wir konnten ihm ja keinen Termin nennen und selbst wenn ich ihn gewußt hätte, ich glaube, ich hätte es ihm nicht gesagt. Als er dann noch erzählte, das unser Betrieb sich umstruktuieren will und muß, antwortete ich ihm, "das pfeifen schon die Spatzen von den Dächern." Das Gesicht von ihm werde ich im Leben nicht mehr vergessen und ich hoffte, das er es nicht überlebt und dann nicht mehr hier ist. Das sagte ich zwar nicht, dachte es aber...

Andrea und ich wiesen ihn darauf hin, das wir genug Stunden auf unserem Stundenkonto haben und wir ab nächste Woche darauf zurück greifen wollen. Seine Gesichtsfarbe wechselte, so rapide, vom normalen Teint in eine blasse Farbe, das ich beinah Angst bekahm, auch noch meinen "Erste Hilfe Kurs" von "Anno Dazumal" anwenden zu müssen.
Jedenfalls stimmte er wiederwillig zu, das wir 15 Tage zu Hause bleiben konnten. Warum sollten wir auch unsere Stunden verschenken, wenn der Laden Pleite macht ?

Nach diesem Gespräch, gab er uns die Hand und wir beide gingen unseren Job nach.
Bei der letzten Reperatur, wollte es der Zufall, das wir ein Mitglied des Betriebsrates trafen und der uns einiges erzählte, was hier teilweise abläuft und als wir uns verabschiedeten, sagte er was von einer Sicherung des Betriebes für ein 3/4 Jahr und was danach kommt, steht in den Sternen.

Auf dem Heimweg und im Bus sprach ich nochmal mit Andrea und Monika über diese Geschichte. Aber, so richtig Sorgen machten wir uns noch nicht, denn wer weiß schon heute, was in einem 3/4 Jahr los ist. Außerdem dachte ich mehr an Michaels Träume...

Zu Hause sprach ich mit meinen Eltern über diese ganze Geschichte und dieses Mal stand mir mein Vati bei, denn die Frage nach der OP, war schon allein eine Frechhheit und meine Antwort mit "das weiß ich nicht," vollkommen richtig. Wenigstens hatte ich ja im Ernstfall einen Paragrafenverdreher im eigenen Haus, wenn es Hart auf Hart kommt, dachte ich.

Ende Februar, war es dann soweit, Michaels großer Tag war heute Abend. Bernd hatte sich bereit erklärt uns dorthin zu bringen und auch wieder abzuholen. Am Vormittag hatte ich noch einen Psychiatertermin, der mir die GAOP sofort empfahl und einen bestimmten Druck ausüben wollte. Er drückte es auch in mehreren Briefen so aus, die er an verschiedene Stellen schickte.

Nach diesem Termin, ging es zu meiner Tante und da nutzte ich alles was man für so einen Tag braucht, um strahlend schön, neben seinen Liebsten zu erscheinen. Nach der Behandlung der Nägel, gab es Gesichtsmaske mit Peeling. Augenbrauenzupfen und etwas färben. Falsche Wimpern, für die schönen braunen Kulleraugen. Anschließend einigten wir uns auf die Frisur und etwas mussten die Spitzen der Haare gekürzt werden und zum Schluss, das professionelle Make-up mit den entsprechenden Tips für heute Abend.

Mein Eintreffen zu Hause löste den "Wow" Effekt bei meinem Vati aus und die Frage, ob er etwas verpasst hatte, wie meine Hochzeit. Mutti fand mich schick und das sich ihre Schwester richtig Mühe gegeben hatte. Das war der Moment, andem Klaudia nach langen mal wiedere rot und verlegen wurde. Ein solches Kompliment, dann noch von meinem Vati, der mich durch dieses Kompliment auf den Gedanken brachte, ob ich etwas falsch gemacht hatte. Er meinte es wirklich ehrlich.

Jetzt hieß es nur noch Wäsche wechseln und am Anfang dachte ich wirklich darüber nach, ob ich einen Strumpfhaltergürtel anziehe, was ich aber verwarf, genau wie die Halterlosen Strümpfe. Das war mir dann doch zu riskant, denn ich kannte ja diese Leute nicht und unbedingt negativ auffallen wollte ich auch nicht, noch dazu, wo heut zu Tage, meistens "graumellierte" Männer in so einen Gremium sitzen.

Auf Grund des Kleides wählte ich ein Dessousset mit Schwarzen BH und Slip. Ich entschied mich für eine fein gemusterte Strumpfhose mit kleinen Applikationen im Bereich oberhalb der Knöchel. Als ich so im Bad stand, erschien Mutti und fragte mich wegen des Schmucks. Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Das durfte ja auch nicht zu aufdringlich sein, aber mein Aussehen, den letzten Pfiff geben. Nach dem anziehen des schwarzen Minikleides mit durchsichtiger Seide in schwarz, an den Ärmeln und Dekolletebereich, gab sie mir eine breite silberfarbene Kette, die man als Gürtel tragen konnte, was natürlich meine Taille hervorragend betohnte.

Dazu passte die kurze, schmale Silberkette mit 3 Straßstäben in unterschiedlicher Länge, als Anhänger und die Ohrhänger in der gleichen Art. Als Mutti plötzlich meine Hochsteckfrisur ändern wollte, zog ich zuerst ein gnatziges Gesicht, aber nachdem Mutti nur an 2 Stellen, die Haarspangen mit silberfarbenen Haarspangen tauschte, fand ich ihre Idee doch Klasse. Vor allen der Blick im Spiegel zeigte mir, das sie Recht hatte und Klaudia wäre in anderen Zeiten als Prinzessin durchgegangen, zumindestens vom Aussehen her.

Meine Handtasche, war bereits gepackt, so das ich nur noch meine Pumps anzog und als ich zur Flurgarderobe ging, mit Mutti, erschien Vati durch das klappernde Geräusch der Pumps auf unseren Fußboden. Das war immer das Geräusch, das ihn immer daran erinnerte, das er noch heiß auf seine Frau war und diese dann toll aussah und sich mit ihren High- Heels graziös bewegte. Dieses Mal hatte er Pech gehabt, denn das Geräusch verursachte sein "Miniweib" und löste bei ihm einen offen stehenden Mund aus, vor Staunen, was sehr selten bei ihm passiert.

Nach dem überziehen eines schwarzen, kurzen Blazer, war ich sogar zum Abholtermin pünktlich fertig. Es war auch keine Minute zu früh, denn in diesem Moment klingelte Michael und der guckte mich genauso, wie mein Vati, mit offenen Mund an. Erst, als ich ihn fragte, ob er zum Zahnarzt war, wegen des offenen Mundes, wusste er, das seine Verlobte sich für ihn in Schale geschmissen hatte und ihre vorlaute Klappe immer noch hatte. Den Begrüßungskuss verschob ich auf später, wegen des Make-ups.

Bernd brachte uns zur Gaststätte, in der die Feier sein sollte. Nach dem aussteigen aus dem Auto ging ich mit Michael, Hand in Hand, ein paar Steintreppen hinauf und dann gab es wirklich einen roten Teppich. Über diesen Teppich erreichten wir beide den Eingang mit einem "Pförtner", der die Einladungen kontrollierte und uns einen schönen Abend wünschte. In der eigentlichen Gaststätte, gab es Vierertische und Platzkarten. Wenigstens half uns eine ältere Dame unseren Platz zu finden. Als wir uns hingesetzt hatten, fragte ich Michael, wieviel denn hier heute so her kommen. Als er was von 250 Gäste erzählte, verschlug es mir die Sprache.

Unsere Tischnachbarn erschienen wenige Minuten nach uns und stellten sich vor. Olaf hatte den Tischlermeister gemacht und seine Frau hieß Brigitte. Sie war damals mit Michael in einer Schulklasse gegangen und darum fiel die Begrüßung etwas herzlicher aus, zwischen den beiden. Noch stöhrte es mich nicht, denn Michael seine Blicke, waren meistens auf mich gerichtet, denn er war von meinem Aussehen fasziniert und verliebt war er ja sowieso. Als ich mich so umsah, erkannte ich einige Leute wieder und als ich meine Tante erblickte, war ich überrascht, denn sie hatte mal wieder daraus ein Geheimnis gemacht, das sie heute Abend hier war.

Dann war es endlich soweit, die Veranstaltung begann und wie ich geahnt hatte, waren die Herren alle Graumelliert und die einzigste Ausnahme in diesem Reigen war meine Tante. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich zwar, das sie ihren Meisterbrief gemacht hatte, aber das sie zur Spitze dieses "Vereins" zugehörte, war mir neu. Am Anfang wurden die Gesellenbriefe übergeben und bei den Mädchen schaute ich schon etwas genauer hin, besonders was sie anhatten und ob sie hübsch aussahen. Einige hatten sich wirklich schick angezogen und hätten Konkurrentinnen für mich sein können, im Kampf um einen Mann, wenn ich nicht schon meinen "passenden Deckel" gefunden hätte.

Dann war es endlich soweit, die Meisterbriefe wurden übergeben und Michael musste mit
Olaf nach vorn zur Auszeichnung, oder besser gesagt zur Überreichung der Urkunde.
Die Lobrede, die über die beiden gehalten wurde, machte mich etwas stolz, denn einen kleinen Anteil hatte ich ja auch daran und das er es mit Auszeichnung geschafft hatte, erfüllte mich mit Glück. Mit dem Fotoapparat machte ich noch einige Bilder, von der feierlichen Zeremonie und ein Bild war, als meine Tante Michael gratulierte und mit ihm sprach. Michael und Olaf kehrten mit ihren Urkunden, in einer roten Mappe eingefaßt und Blumensträußen an den Tisch zurück.

Ich gratulierte die beiden zu ihrem Meisterbrief und Michael natürlich mit einem Kuss. Übrigens küsste Brigitte ihren Mann erst, nachdem ich Michael richtig geküsst hatte. War ich nun ein schlechtes Vorbild? Eigentlich war es mir egal, denn ich freute mich mit meinem Verlobten und ich liebte ihn und da gibt es nicht nur angedeutete Küsse.

Das Büffet anstehen, habe ich mir erspart, denn Michael bot an, mir etwas mit zu bringen, was ich dankend annahm. In der Zwischenzeit bestellte ich unsere Getränke und da blieb Michael erst mal nichts anders übrig mit mir Sekt zu trinken. Als er mit dem Essen kahm, lachte er, wegen meiner Getränkewahl, trotzdem wurde der erste Schluck auf seinen Erfolg getrunken. Als unsere Tischnachbarn zum Büffet gingen, fragte ich Michael, was meine Tante gesagt hat. Er lachte und erzählte mir, "herzlichen Glückwunsch zum Meisterbrief, Willkommen in der Familie und viel Spaß mit einer toll aussehenden Klaudia." Beim letzten Teil des Satzes, guckte ich ihn ungläubig an, worauf er sagte, das hat sie wirklich gesagt.

Der große Tanzabend wurde wenig später eingeläutet und das war was für Muttis Tochter. Ich war immer glücklich, wenn ich mit Michael tanzte und in seinen Armen lag oder er mich über den Tanzboden führte. Das passte dann richtig, weil wir beide das gleiche Rhythmusgefühl und ja nun auch schon genug Übung hatten, wenn ich an die letzten Monate zurück dachte.

Wärend des Tanzens fragte ich Michael, wo wir heute Abend oder besser, morgen früh schlafen und seine Antwort überraschte mich nicht, als er sagte bei ihm, was ich natürlich akzeptierte. Denn diese Nacht, konnte eigentlich nur so enden, das wir unsere Phantasien im Bett weiter auslebten und das war für uns beide immer ein Höhepunkt.
Die entsprechende Stimmung, wurde durch den Sekt natürlich gefördert oder angeheizt und da erging es uns beide gleich.

Um Mitternacht holte uns Bernd ab und brachte uns nach Hause. In Michaels Zimmer zogen wir uns gegenseitig aus und unsere Küsse begleiteten das Spiel mit Erothik und Sex. Wir erreichten beide unseren Höhepunkt bei den Sexspielen und als ich Michael, im Spaß zum "Meisterf***er" ernannte, hatte die vorlaute Teufelin, aus Spaß, mal wieder ein paar Klapse, auf den Hintern bekommen. Auch dafür liebte ich ihn, denn es tat eigentlich nie richtig weh. Es muss wohl so um 03.00 Uhr gewesen sein, als wir beide umschlungen, eingeschlafen sind.



Das war es....ob es weitergeht entscheidet ihr selbst....Katrin
41. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von CharlesB am 10.02.13 20:24

Hallo Kathrin-Doris,

zunächst einmal: Vielen lieben Dank für die wieder einmal tolle Fortsetzung. Mir gefällt Dein Schreibstil und die Story spricht mich voll an! Die Geschichte ist für mich eine der Besten, die z. Z. hier veröffentlicht wird. Toll finde ich auch, dass der gepostete Teil einen üppigen Umfang aufweist.

Ich vertraue darauf, dass Du noch lange nicht Dein Pulver für eine Fortführung verschossen hast und Du noch viele Fortsetzungen der Geschichte hier veröffentlichen wirst. Du wirst mich doch wohl nicht enttäuschen !?!?

Ich freue mich jetzt schon auf den 17. Teil und warte bei der Qualität des Geschriebenen auch gerne (ungeduldig) ein paar Tage.

CBC
(Leider - mangels Schreibtalent - NUR Leser)
42. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 10.02.13 23:19

Hallo Katrin-Doris,

das warten hat sich mal wieder gelohnt.

Ich schwelge mit meinen Gedanken noch ganz in dem erzählten.

Darum bitte ich Dich doch diese Geschichte in Deiner tollen Art weiter zu führen.

Bei keiner anderen Geschichte warte ich so sehnsüchtig auf eine Fortsetzung.

Danke und Liebe Grüße

Der Leser
43. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von franzi71 am 11.02.13 00:23

Hallo Katrin
ein herzliches Danke für die Fortsetzung, deine Geschichte gefällt mir weiter sehr gut.
Kann mich den Vorschreibern nur anschließen, schreib bitte weiter, bei der bisherigen Länge der Teile auch gerne mit etwas Wartezeit bis zum nächsten Posting.
LG
franzi
44. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Jo-Jo am 12.02.13 21:06

Hallo Katrin-Doris,

Danke für Deine Top-Geschichte,
und Danke, das Du weiterschreibst

Gruß
45. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 13.02.13 15:53

Ein Hallo an die Leser und Kommentatoren dieser Geschichte...

Zu erst einmal danke ich euch für eure Meinungen, die mich motiviert haben, Teil 17 in Angriff zu nehmen, was bleibt mir auch anderes übrig. ( Das letzte war Spaß)

Da die ersten 4 Seiten bereits fertig sind, rechne ich damit, das eine Veröffentlichung, am Wochenende erfolgt, vermutlich am Samstag Nachmittag oder Abend...

Bis dahin müsst ihr euch gedulden, da mein Adlersystem nicht so schnell ist und die Finger den Ideen hinterherhinken. ( Realität )

Bis dahin verbleibt mit vielen Grüßen....Katrin
46. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 14.02.13 00:12

Hallo Katrin - Doris,

toll das es bald mit Deiner tollen Geschichte weiter geht.

Ich kann es kaum erwarten.

Mir fällt dazu nur ein:

Viermal werden wir noch wach. Heisa dann ist Geschichten Tach.

Viel Muse zum schreiben, auf das die Geschichte noch lange weitergeht.

LG

Der Leser
47. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 16.02.13 14:29

Nach soviel Motivation konnte Katrin natürlich nicht anders und läßt, wie versprochen den 17. Teil dieser Phantasiegeschichte folgen.....

Wie immer wünsche ich Euch viel Spaß beim lesen...

Teil 17 Vorbereitungen für den letzten Schritt...

Genau ein Jahr, nachdem ich mich geoutet hatte, erhielt ich bei meinem Psychiaterbesuch die mündliche Nachricht, das es einer GAOP nichts mehr im Wege stand. Am gleichen Tag hatte Andrea die gleiche Aussage, nur eine Stunde später. Ich hätte den Psychiater "knutschen " können, vor Glück. Jetzt stand ja den anderen Problemen eigentlich nichts mehr im Weg. Damit meine ich den bewussten Termin beim Standesamt für die Doppelhochzeit. Die Planungen konnten endlich beginnen und damit war auch ein Ende, der "wilden Ehe" in Sicht. Als ich an diesem Tag die Praxis verließ, war ich überglücklich und wäre beinah vor ein Auto gelaufen, denn meine Gedanken waren mal wieder woanders, was wohl jeder verstehen kann. Natürlich erzählte ich von diesem Vorfall zu Hause nichts, denn dann wäre ja was los gewesen.

Zu Hause sprach ich mit meinen Eltern über diese frohe Botschaft und die waren beide genauso happy, wie ich. Mutti half mir dabei, eine Vorauswahl der Kliniken zu treffen, wo die OP durchgeführt werden sollte. Mein Vati, warnte mich zwar, das wir erst mal den schriftlichen Bescheid abwarten sollten, aber was sollte jetzt noch schiefgehen?
An diesem Tag dauerte das Telefongespräch mit meinem Verlobten sehr, sehr lange und ich war froh, das wir eine Flatrate hatten...

Michael wollte sich mit mir unbedingt am nächsten Tag treffen, was ich ihm natürlich zusagte, warum sagte er mal wieder nicht. Diese olle Geheimniskrämerei war mal wieder nichts für Klaudia, denn inzwischen war ich sehr neugierig geworden, so wie alle Mädchen, besonders dann, wenn es um Michael ging. Früher war mir das als Junge völlig egal, aber jetzt, da erwachte meine Neugier erst richtig und ich musste, schon aus Prinzip, alles wissen.

Als ich am Abend ins Bett ging, war eine gewisse Unruhe in mir und natürlich viele Fragen.

Warum sagt er nicht den Grund, weshalb wir uns unbedingt treffen wollen?
Warum muss er immer diese Geheimnisse machen?
Hält er mich für ein Plappermaul?
Hat er kein Vertrauen zu mir?
Oder ist das ganze wieder nur seine männliche und von der Gesellschaft vorgegebene Rollensituation, damit er zeigen kann, wer die Hosen anhat?

Dabei wollte ich im sprichwörtlichen Sinne, keine Hosen mehr und erreichte sowieso, das er mir letztendlich zustimmte und meiner Meinung war, wie das im allgemeinen in jeder Ehe so üblich ist. Dazu sind Frauen oder Mädchen viel zu raffiniert, um dem entgehen zu können. In diesem Punkt war ich eine klasse Schülerin von Mutti.

Jedenfalls schlief ich sehr unruhig und wälzte mich in der Nacht hin und her. Eigentlich war ich froh, als die Nacht vorbei war und ich aufstehen konnte. Da es inzwischen Sommer war und dazu noch einer, der den Namen, auch verdiehnt hatte, ging das anziehen am Morgen recht schnell. Das Bauchfreie Top betonte meine Figur hervorragend und der Minirock, war ja sowieso schon ein Hingucker. Mein Vati mochte das zwar nicht, aber der stand ja sowieso immer später auf, als ich.

Nach dem ich meine Sachen zusammenhatte, wie die kleine Handtasche und dem Campingbeutel zog ich mit angezogenen Sandaletten, Richtung Treffpunkt, zum Bus, so wie jeden Morgen. Andrea hatte ein ähnliches Outfit gewählt und nach der Begrüßung erzählte sie was von ihrem Psychiatertermin, der so verlaufen, war, wie meiner. Auch sie hatte am gestrigen Abend noch mit Bernd telefoniert und der wollte auch unbedingt ein Treffen. Monika faselte etwas von ganz in weiß; das sie die Glocken klingen hört und nur das der Grund ist. Daran hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht...

Auf Arbeit passierte nichts aufregendes, außer, das es bereits genug Gerüchte im Buschfunk gab, über die wir beide uns nicht ausließen. Eines ging wohl in Richtung Insolvenz und das andere in Richtung Rettung, durch einen Investor. Angeblich gab es sogar schon ein Auswahlverfahren für die Übernahme. Für uns beide, Andrea und mich hatte das Ganze noch keine Folgen, darum gingen wir immer noch ernsthaft unseren Job nach, mit der einzigen Ausnahme, keine zusätzlichen Stunden. Eine Havarie erblieb uns in dieser Zeit erspart.

Nach dem Feierabend gingen wir normal zum duschen und dabei neckte ich meine kleine "Schwester" mal wieder. Als ich sie so betrachtete, sagte ich, das der "Engel" ganz schön gelitten hatte. Er war zwar erkennbar, aber ein wenig verblasst und meine Frage, ob es wohl daran liegt, das sie so etwas nicht mehr ist, weil Engel, bekanntlich im Himmel keinen Sex haben und meistens Harfe spielen, mußte ich ihrem Seiflappen ausweichen.
Das ließ sie natürlich nicht auf sich sitzen und erwähnte, das, wenn ich Pech habe, meine Teufelin, auch beschädigt wird, obwohl es immer noch auf mich zutrifft. Wir frischten nach dem anziehen unser Make-up auf und gingen Richtung Parkplatz. Hier warteten die beiden Verlobten schon auf uns und nach der Begrüßung und dem Einsteigen ging es los in Richtung...

In Richtung Stadt und konkret in die Richtung des Rathauses. Während der Fahrt sprachen wir kaum und ließen uns einfach überraschen. Als Michael das Auto parkte und mir beim aussteigen behilflich war ging es in Richtung Standesamt. Monika hatte also, doch Recht gehabt, die beiden wollten "Nägel mit Köpfen" machen. Jedenfalls mussten wir hier vor der Tür warten und dabei erwachte das kleine Teufelchen.

Wegen der Geheimniskrämerei wollte ich ihm einen kleinen Denkzettel verpassen und nahm mir meine Handtasche vor. Andrea erahnte die Situation und holte ihre Handtasche ebenfalls vor sich und suchte...
Bernd und Michael fragten uns beide, ob wir nicht mit diesem Schritt gerechnet hätten und was wir in der Handtasche suchen. Wie aus der Pistole geschossen kahm von uns beiden gleichzeitig, " nein und ich finde meinen Ausweis nicht."

Die guckten beide vielleicht verdattert und als ich sagte, "ob die Monatskarte für den Bus reicht", mussten wir beide lachen und holten den Ausweis heraus, was zu einer spürbaren Erleichterung bei unseren beiden führte. Michael wusste genau, warum die Teufelin so reagiert hatte und küsste mich und bat um Verzeihung. Ich hatte ihn ja schon längst verziehen, aber der Denkzettel war nötig und welches Mädchen träumt nicht im Leben davon, im Aushang des Rathauses zu hängen, mit dem offiziellen Schreiben für das Aufgebot und dem Hochzeitstermin.

Wenig später waren wir endlich dran und da staunte ich Bauklötze und war nach langen mal wieder platt. Vor uns saß der Standesbeamte unserer Stadt und das war Alfred, unser Vasensammler und mein Pflegevati, aus dem Prater. Natürlich brachte ich am Anfang kein Wort heraus, außer ja bei bestimmten Fragen und der Begrüßung mit Umarmung. Ich war mir nicht im klaren, ob Alfred meine männliche Herrkunft wusste und es damals schon gewusst hatte. Dann überlegte ich noch, ob er eine Art Schweigepflicht hatte, was ich aber als völligen Blödsinn verwarf.

Als alles in "Sack und Tüten" war, konnte er es natürlich nicht lassen, Michael zu der kleinen Teufelin zu gratulieren und ihm, alles Glück der Erde wünschte, dabei zwinkerte er mir zu und hauchte mir beim hinausgehen, während der Verabschiedung, ins Ohr, "bleib so, wie du bist und laß dich nicht verbiegen, meine kleine Pflegetochter!"

Nach dem Verlassen des Rathauses fuhren wir in eine Gaststätte zum Essen. Wir setzten uns an einen Vierertisch und bestellten die Getränke. Andrea und ich wollten zwar etwas feiern, aber wir wählten erst mal Saft. Die Gespräche am Tisch gingen hauptsächlich um den Termin und dem Feierort. Unsere beiden waren mit der Stammkneipe einverstanden, für die eigentliche Hochzeitsfeier.

Einen Polterabend davor, wollte ich nicht haben und dann blieb eigentlich nur noch zu klären, wieviel wir einladen, wem wir einladen und die Wahl der Brautjungfern. Den Einwand von unseren Liebsten, das so etwas altmodisch ist, wischten wir mit einer Handbewegung weg, denn da hatten die beiden Null Ahnung. Zu guter Letzt blieb also die Frage nach dem Brautkleid übrig und das bedeutete, das wir beide mal wieder zur Schneiderin mussten. Mädchen haben in bezug auf eine Hochzeit viel mehr zu tun, als Jungen, fiel mir mal wieder auf. Besonders als ich in Gedanken die Wochen zählte, die uns zwischen OP und Hochzeit blieben.

Eines wusste ich genau, meine Hochzeitsnacht sollte ein unvergeßliches Erlebnis werden und nicht nur mit einmal "rein und raus" enden. Dazu musste natürlich die OP gut und der Heilungsprozess optimal verlaufen. Das war ein gewisses Risiko, was nicht kalkulierbar war. Zum ersten Mal war ich nach langen mal wieder etwas geknickt, wenn das nicht so klappte, wie ich es mir vorstellte und hoffte. Warum bin ich bloß als Junge geboren? Hatte mein Vati, damals die falsche Technik angewendet, bei Muttis Eisprung?
Ich wusste natürlich, das so etwas alles Quatsch ist, aber auf solche Gedanken kommt man manchmal im Leben.

Ein Kuss von Michael holte mich aus meinen Gedanken und wenig später wurde das Essen serviert. Inzwischen hatten Andrea und ich die Getränke gewechselt und waren beim Rotwein angekommen. Der Rotwein hatte die richtige Süße und verging auf der Zunge, wie ein edler Tropfen und das Essen schmeckte hervorragend. Lag es nun daran, das wir sowieso glücklich waren und genug Glückshormone im Körper hatten, durch unsere Erlebnisse in der letzten Stunde? Ich wusste es nicht genau und genoss, diesen Tag, oder besser, diesen Abend in vollen Zügen.

Wenn, ja wenn wir nicht wieder am nächsten Tag unseren Job nachgehen mussten, wäre ich mit Michael nach Hause gefahren und wir hätten mal wieder Spielarten im Bett, ausprobiert. So aber, brachten uns die beiden nach Hause und ich musste mal wieder mit einem langen, zärtlichen Zungenkuss vorlieb nehmen. Ist das Leben nicht ungerecht?
Wenn man Lust auf seinen Partner hat, muss man meistens für andere schufften, zwar indirekt auch für mich, denn das Geld brauchte ich jetzt notwendiger, als je zuvor, aber trotzdem wäre das andere jetzt schöner gewesen.

Als ich meinen Eltern den Hochzeitstermin nannte, fiel mein Vati aus allen Wolken und guckte genauso griesgrämig, als ob ich mit einem kurzen Minirock auf die Straße wollte, denn den Anblick fand er nur bei anderen gut und bei Mutti und mir sollte es schon etwas länger sein. Liegt so etwas am männlichen Beschützungsinstinkt, aus Urzeiten?

Mutti freute sich mit mir und nach einem Küsschen für Vati, wachte er endlich auf und akzeptierte, das seine Tochter schon lange "flügge" war und es eventuell nicht mehr lange dauerte, bis sie ganz ihren eigenen Weg ging. Ich versprach Mutti, das ich ihre Hilfe gerne annehmen würde, bei der Auswahl des Brautkleides und anderen Dingen.
Natürlich wusste ich, das meine Mutti einen ausgezeichneten Geschmack hatte und sagte es ihr auch und dabei sagte ich natürlich, "außer bei der Hochzeit, mit Vati, das war ja wohl ein Ausrutscher."

In diesem Moment war ich glücklich, das Michael nicht hier war, denn sonst wäre für diese Antwort, übers Knie legen angesagt, was Vati natürlich nicht mehr machte, denn dazu kannte er mich viel zu gut.

Da ich an diesem Abend schon beim schocken war, fragte ich die beiden gleich, was mich schon seit Silvester interessierte, "ob sie schon mal an ungewöhnlichen Orten Sex hatten und das Gefühl gleich erwischt zu werden, als Spannung in ihren Sexleben kannten?"
Mein Vati druckste am Anfang ganz schön rum, genau wie damals, als er mich sexuell aufklären sollte und mit Blümchen anfing.

Jedenfalls stillten die beiden meinen Wissensdurst in dieser Beziehung und beantworteten meine Fragen und erzählten abwechselnd von ihren teilweise Haarsträubenden Kapriolen.
Dabei hatte ich schon manchmal den Mund offen, vor Staunen. Die Zwei haben es ja ganz schön wild getrieben, das verblüffte mich dann doch und im Unterbewußtsein hatte sich ein Gedanke eingeprägt, warum soll es dann bei mir anders sein?

Ein bisschen hatte mich Mutti natürlich dabei auf dem falschen Fuß erwischt, als sie von Silvester sprach und das wir beide nicht draußen beim Feuerwerk waren. Sie vermutete durch meine Frage, das wir Sex hatten, auf dem WC und als sie es so sagte, antwortete ich nur mit "ja", ohne auf Einzelheiten einzugehen.

Am nächsten Tag hatte ich die Bestätigung vom MDKK in der Hand, das meiner Geschlechtsumwandlung nichts mehr im Wege stand. Meine beiden Psychiater müssen sich ganz schön ins Zeug gelegt haben für mich, denn im Normalfall, kann so etwas erheblich länger dauern. Darüber wollte ich gar nicht nachdenken, daum freute ich mich riesig und hüpfte vor Glück.

Als Mutti mich so sah, holte sie mich wieder auf den Boden der Realität zurück und das war natürlich nicht in meinem Sinn, in diesem Moment, obwohl sie sich mit mir freute.
Jetzt ging der Terminstress erst richtig los, denn es hieß mal wieder Rescherche zu betreiben, wo lassen wir die OP machen und wann ist der Termin zur Vorstellung.
Wenigstens hatte Muti schon eine Vorauswahl getroffen, was das ganze wesentlich erleichterte. Was hätte ich nur ohne sie gemacht?

Wir schauten beide im großen weiten Web zusammen und suchten einige OP Berichte, die wir auch fanden. Eigentlich blieben danach nur noch 2 Krankenhäuser oder Kliniken in der engeren Auswahl. Wir druckten uns beide Anschriften mit Telefonnummern, Ansprechpartner aus und dann "gingen mal wieder die Pferde mit mir durch", als ich 2 Zettel auf meinem Dartboard befestigte und von ca. 5m darauf warf. Damit fand ich die erste Klinik. Das Leben wird durch einen Haufen Zufälle bestimmt, warum sollte der Dartpfeil, also nicht der richtige Zufall sein?

Meine Mutti hielt das für einen Spaß, aber stimmte zu, als ich ihr sagte, welche ich erst einmal erwählte hatte. Die Telefongespräche für den Vorstellungstermin überließ ich Mutti, die war cleverer als ich und vor allen, sie dachte an jede interessierende Kleinigkeit.

Sie hatte bereits einen Termin erhalten, der nur 2 Tage weg lag und das fand ich natürlich absolute Klasse. Jetzt hieß es eigentlich nur noch, Urlaub nehmen, was ja zur Zeit im Betrieb nichts Unmögliches mehr war (Wie sich die Zeiten doch ändern), mit Mutti dort hinfahren und alles klar machen. Dafür drückte ich Mutti ganz fest und bedankte mich bei ihr mit viel fleißiger Hilfe im Haushalt. Dazu gehörte auch das ungeliebte bügeln der Wäsche. Etwas verlegen wurde ich schon, als Mutti bemerkte, "wenn ich dir helfe deinen Krankenhausaufenthalt zu besorgen, habe ich ja nur Nachteile..." und eigentlich hatte sie ja recht, denn dann war Klaudia keine Hilfe mehr für sie.

Am nächsten Tag erhielt ich meinen Urlaubstag zugesichert und bei dem Gespräch mit Andrea, stellte sich heraus, das sie das gleiche Problem hatte und eine Klinik suchte. Das veränderte zwar meine Reise nicht, bedeutete aber, das ich Mutti anrief und sie bat, das gleiche für meine "kleine Schwester " zu machen, was sie zusagte. Andrea war heilfroh darüber, denn so war es für uns beide besser, wenn man seine Leidensgefährtin im Krankenhaus, auch noch neben sich hatte.

Wir einigten uns beide, auch bei der Brautjungferngeschichte, denn ich wählte meine Cousine und Sophie, damit Andrea mit Monika und Juliane noch zwei hatte. Jetzt durften die vier nur nicht ablehnen, was ich nicht glaubte. Andrea strahlte vor Glück, als wir am Nachmittag den Betrieb verließen. Am Bus stellten wir Monika gleich zur Rede und Andrea erhielt ihre Zusage. Meine Brautjungfern hatte ich am Abend bereits überzeugt, nach einem Telefongespräch mit den beiden. Sie empfanden das als große Ehre und freuten sich darauf...

Am nächsten Morgen war ich eigentlich ein Nervenbündel, ob es an der Aufregung lag, oder an der Angst vor dem Ungewissen, wusste ich nicht. Trotzdem fuhr ich mit Mutti rechtzeitig los, um Andrea abzuholen. Die war das Leben in Person und überhaupt nicht aufgeregt. Sonst, war es eigentlich umgekehrt bei uns beiden. Mutti fuhr zur Autobahn und Andrea und ich, die hinten saßen, hielten uns an den Händen, das beruhigte ungemein. Wenigstens hatte Mutti den Termin so gelegt, das wir trotz Stau auf der Autobahn rechtzeitig den Parkplatz des Krankenhauses errreichten. Dabei fragte ich mich mal wieder, "warum immer dann Stau ist, wenn ich einen wichtigen Termin hatte."

Nach dem Aussteigen aus dem Auto war suchen angesagt. Auf einem Hinweisschild fanden wir endlich den Weg zur Anmeldung. Da wir einen Termin hatten beim Professor Dr. Widemann wies man uns den Weg dorthin und informierte den Professor. Nach dem obligatorischen "Danke" ging es über Flure und Lifte bis zum Zimmer des Professors.

Da er uns bereits erwartete hieß es wenig später Platz nehmen in bequehme Sessel.
Es gab ein ausführliches Gespräch mit Fragen und Antworten und nachdem Klaudia, ihre erste Angst verloren hatte, war ich sehr neugierig. Der Professor, war ein Typ, der jede Frage ernst nahm, korrekt beantwortete und ein guter Zuhörer war. Das schaffte bei mir und bei Andrea ein Vertauen und erreichte damit, das unsere innere Entscheidung bereits gefallen war, das ist der Platz, wo unser neues Leben beginnen sollte...

Er war natürlich hoch erfreut, als wir es ihm mitteilten und den Termin für die OP festlegten, nach seinem Plan. Wir einigten uns auf 2 Wochen später und als ich neugierig, die Frage stellte, ob es möglich ist, die Station zu besuchen, wo wir als "fast" perfekte Mädchen aufwachen, antwortete er in seiner ruhigen Art, "natürlich gehen wir gleich dorthin und machen noch eine kurze Voruntersuchung."

Wir trotteten hinter dem Professor und Mutti, beide hinterher und als wir dort ankahmen, in der Station, war es, so wie in jedem Krankenhaus. Es gab aber nur 2 Bettzimmer und das beruhigte mich enorm. Vielleicht hatte ich ja die Chance mit Andrea ein Zimmer zu teilen...

Die eigentliche Voruntersuchung bei uns beiden verlief normal und es gab keinen Grund zur Besorgnis. Trotzdem lachte der Professor bei meiner Untersuchung, wegen meines Tattos und er versprach es nicht zu beschädigen. Er fand eigentlich die Stelle, als sehr gut gewählt und bestätigte mir, das er so eine Qualitätsarbeit bis jetzt noch nicht gesehen hat, mit so tollen Details. Mutti versprach, beim Abschlußgespräch, das der Professor bis zum OP Termin alle verfügbaren Unterlagen zur Verfügung hatte und als wir uns verabschiedeten, sagte ich zum Professor," auf Wiedersehen, bei bester Gesundheit und dann hoffe ich, das sie dem Künstler nacheifern." Der Professor lachte und sah es als Ansporn und sagte als letztes," das Tattoo, entspricht wohl wirklich, deinem Wesen, zumindestens manchmal." Wie Recht er hatte, aber das sagte ich nicht...

Wenig später gingen wir durch die Irrwege des Krankenhauses zurück zum Parkplatz. Etwas nachdenklich war ich schon, aber warum sollte gerade bei uns beiden etwas passieren? Das waren meine Gedanken, über die ich mich mit Andrea austauschte und trotzdem dachten wir beide auch an das Ergebnis, nach der Operation. Das war das Ziel, was wir wollten und dazu nahmen wir auch die weite Fahrt, die Schmerzen nach der OP und wer weiß nicht alles, in Kauf. In unserem Innersten waren wir beide ja sowieso Mädchen und psyschiche Probleme hatten wir beide ja eigentlich nie, nach dem Outing und das alles nach einem Jahr unserer steilen Mädchenkarriere.

Kurz nach dem einsteigen in das Auto, Mutti fuhr wieder Richtung Autobahn, sagte ich zu Andrea, "weißt du noch, als du mich damals gefragt hast, ob ich mir einen Namen ausgesucht habe..." Andrea lachte, als sie sich an meine Antwort erinnerte. Da lag ich damals genauso daneben, wie bei meinen Lottospielversuchen. Wer hätte das gedacht, das uns die Zeit, so überrollt mit Erlebnissen und finden des wahren Ichs.

Auf dem Weg nach Hause machte Mutti einen Zwischenstop oder Boxenstop zum tanken.
Andrea und ich suchten die Toilette auf und nach dem Verlassen der Toilette, pfiffen uns 3 Teenager hinterher. Es war eigentlich das erste Mal, das mir so etwas passierte, obwohl es mich schon etwas erfreute. Welches Mädchen läßt sich schon nicht gerne anmachen, in bestimmten Situationen? Besonders dann nicht, wenn man dann noch hört, "Hello Beautiful Girls".

Leider konnten wir nicht mehr flirten mit den Engländern, denn Mutti winkte schon. Sie schlug vor in der Gaststätte einen kleinen Imbis zu nehmen, was wir beide nicht ablehnten, denn wir hatten beide etwas Hunger. In der Gaststätte suchte ich mir ein großes belegtes Baguette aus, genau wie Andrea. Mutti holte für sich Salat und noch 3x Apfelsaft zum trinken für alle.

Am Tisch konnte ich es nicht lassen, Mutti zu fragen, "warum sie den Karnickeln das Grünfutter weg essen wollte?" Jetzt wusste meine Mutti genau, das sich Klaudias Zustand, dem Normalfall näherte, die Angst vollständig wegggeblasen war und deshalb antwortete sie, "weil es gesund ist und weil die Kalorien begrenzt sind." Ich kannte ja ihre Antwort vorher, aber wenn das Teufelchen erwacht, dann kommt so etwas dabei raus.

Nach dem Essen musste ich erst mal zur Toilette. Nicht, das ich musste, nein der Grund waren diese aufgebackenen Baguettes, die köstlich schmeckten, aber immer krümelten. Leider sind bei meinem essen einige Krümel unter meinem Top gekommen und zwischen BH und Haut angekommen. Das war ein Gefühl, wie Juckpulver und als Junge hatte ich bei so etwas überhaupt keine Probleme, aber jetzt mit einem, wenn auch kleineren "Vorbau", war es mehr als unangenehm...

Es ging zurück über die Autobahn und danach nach Hause. Mutti setzte zuerst Andrea ab und versprach ihr, ebnfalls ihre Unterlagen zu besorgen. Zu Hause angekommen, kümmerten wir uns zuerst um den liegen gebliebenen Haushalt und die Vorbereitung des Essens. Dabei erzählten wir beide über die eigentliche Operation. Im Internet hatte ich mir bereits eine OP in Bildern angeschaut und vermutlich kahm daher meine Unruhe oder Angst, denn es war ja immerhin ein Eingriff in einen Teil des Körpers und dazu brauchte man ein gewisses Vertrauen zum Arzt.

Nebenbei erwähnte ich in diesem Gespräch, das ich vorhatte, die Zeit vor der OP mit Michael zu nutzen, was Mutti überhaupt nicht überraschte, aber zu dem Kommentar hinriss," kaum hat man eine Tochter, da ist sie schon wieder weg und hat nur noch Sex im Kopf." Sie hatte ja auch Recht, aber ich liebte Michael und es würde eine Weile dauern, bis wir unsere Spiele im Bett fortsetzen konnten. Als ich sie mit meinen Kulleraugen um Verzeihung bat, drückte sie mich fest und sagte, "irgendwann stehst du sowieso auf deinen Beinen und dann zählt Michael, der dann hoffentlich ein guter Ehemann sein wird, so wie er sich bis jetzt gezeigt hat."

Als Vati von seiner Arbeit nach Hause kahm, war das Essen fertig und wir beantworteten gemeinsam auf seine Fragen, zu den Erlebnissen des Tages. Er freute sich mit mir, das alles so gut geklappt hatte und faselte etwas von einer Überraschung. Er ließ mal wieder aus, was er damit meinte. Dadurch, das Mutti erzählte, was ich mal wieder so alles vom Zaun gelassen hatte, vergaß ich wegen der Überraschung bei ihm nach zu haken...

Während des Essens erzählte ich ihm, das er ein paar Tage Ruhe vor seiner Tochter hatte, was er schmunzelnd zur Kenntnis nahm. Dieses Schmunzeln kannte ich noch von früher und dadurch ließ ich mal wieder locker den Spruch los, "denkt bitte dran ihr beiden, für eine richtige Schwester ist es jetzt schon zu spät". Was natürlich bei den beiden, ein Geküsse zur Folge hatte, da konnte man ja neidig werden, als Reaktion und dem Spruch," denk lieber an deine Rocklänge und renne nicht mit einem breiten Gürtel durch die Gegend." So ein altmodisches Denken...

Bevor ich am späten Abend ins Bett ging, telefonierte ich mit Michael. Der fragte mich Sachen, als ob er sich wirklich mit der OP beschäftigt hatte. Mir blieb also, gar nichts anderes übrig, ihm seine Fragen ehrlich zu beantworten und als ich dann auf dem Punkt kahm, das er mich jetzt mindestens 10 Tage an der Backe hat, hörte ich ein leises jauchzen. Wenigstens einer, der sich ehrlich auf mich freut, dachte die kleine Teufelin, was natürlich Unsinn war. Ich erzählte ihm, das ich dann morgen, nach der Arbeit zuerst nach Hause fahre, wie üblich und gegen Abend, könnte er sich dann mit den beiden Weiberschrecks befassen. Der alte Corsa musste sowieso in diesem Monat zum TÜV und damit schlug ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe. Der Kuss durch das Telefon beendete das Gespräch und morgen sah das ganze dann anders aus.

Am nächsten Morgen erzählte ich mit meiner kleinen "Schwester" über meinen Plan, nach Michael auszuwandern, was bei ihr auf Verständnis traf und einem sehnsüchtigen Blick, nach den gleichen Wünschen. Dabei konnte ich ihr nicht helfen, denn Andrea war ja jetzt mit ihrer Mutti zu Hause allein und darum stellte ich ihr die Frage,"warum holst du dir eigentlich nicht Bernd ins Haus?" Das Leuchten in den Augen, sagte mir, das sie sich mit dieser Frage schon einmal beschäftigt hatte und eigentlich nur noch den berühmten Anstoß oder Tropfen brauchte, damit daraus etwas Vernünftiges bei raus kommt.

Da auf Arbeit nichts Aufregendes passiert ist, außer, das wir unserem Job nachgekommen sind, ging es nach dem Feierabend nach Hause. Klaudia kümmerte sich noch etwas um den Haushalt und suchte danach für die nächsten Tage Sachen heraus und packte alles in einem kleinen Koffer. Dann war noch einmal überlegen angesagt, ob ich auch alles hatte. Es ist schon erstaunlich, was man noch so alles gebrauchen konnte, was beim ersten einpacken noch fehlte. Beautycase und Schuhe, waren solche Sachen...

Als Mutti nach Hause kahm, war das Essen bereits auf dem Herd und der Corsa war vollgepackt. Die Begrüßung, war dann auch gleichzeitig ein Abschied, für die nächsten Tage, wenn uns auch nur ein paar Kilometer trennten und es waren auch nur wenige, aber wir waren erst mal räumlich getrennt.

Wenig später war Klaudia schon mit dem Auto unterwegs. Ich fand sogar in der Nähe, des Hauses meiner Schwiegereltern, einen Parkplatz und schnappte meinen Koffer, um wenig später an der Tür zu klingeln. Meine Schwiegermutti ließ mich auch gleich hinein und nach dem Abstellen meines Koffers, half ich ihr im Haushalt. Petra hatte Urlaub und war weggefahren, so das ich mit ganz großer Sicherheit, ein gern gesehender Gast war, besondern deshalb, weil ich mich vor Arbeit nicht drückte und eigentlich gerne half.

Mein Schwiegervati und Michael erschienen fast gleichzeitig und wurden von mir mit Küsschen begrüßt. Übrigens fand diese Zeremonie mein Schwiegervati toll. Michael wollte ja sowieso immer schmusen und wartete immer auf seinen Kuss, den ich ihm gerne gab, denn diese Küsse, wühlten immer unsere Gefühle und Beziehung wieder auf und davon, konnten wir beide eigentlich nie genug bekommen, noch dazu, da es ja Sommer war und meine Bekleidung, natürlich auf ihn, einen gewissen Reiz ausübte.
Das war ja auch so gewollt. Wenigstens musste ich nicht mit meinem Verlobten über die Rocklänge, oder sagt man doch Breite, diskutieren...

Das gemeinsame Essen wurde von meinen Schwiegereltern genutzt, um mir, einige Fragen zur GAOP zu stellen. Diese Fragen beantwortete ich natürlich ehrlich und trotz der Besorgnis, das dabei immer etwas schief gehen könnte, waren die beiden eigentlich erleichtert, das ich dann auch optisch zum Mädchen wurde und dann das Gerede über einen "schwuhlen" Sohn aufhören würde, das es eigentlich nie richtig gab, weil ich hier ja immer als Mädchen erschienen bin. Aber gegen vorgefaßte Meinungen anzugehen ist genauso schwierig, wie mit Windmühlenflügeln als Ritter zu kämpfen, wenn ich da, an die Geschichte eines bekannten Spaniers dachte, darum erwiderte ich dazu nichts.

Nach dem Essen half ich meiner Schwiegermutti wieder im Haushalt, während sich Michael um meine Sachen, aus dem Corsa kümmerte. In den Gesprächen mit ihr stellte ich fest, das sie für mich im Ernstfall auch durch dick und dünn gehen würde, was mich etwas Stolz machte. Als alles glänzte, in der Küche, traf ich noch Absprachen mit allen Beteiligten, über den nächsten Tag, oder besser gesagt nächsten Morgen, denn auf diesem Gebiet war ich ja hier ein Neuling. Allein die Fragestellung und Interessiertheit brachte mir viel Anerkennung von meinen Schwiegereltern ein.

Wenig später war dann das angesagt, was mich eigentlich zu diesem Umzug angetrieben hatte und das war...

Richtig geraten, Klaudia tanzte aufreizend vor ihrem Verlobten, in seinem Zimmer und wippte dabei mit ihrem Becken, so g**l hin und her, das die Beule, bei Michael immer größer wurde.Danach legte ich meine Arme um seine Schulter und forderte mit meinem Mund den Kuss. Die Berührung unserer Zungen, die knisterne Athmosphäre und unsere Liebe zueinander bewirkten, das es in unserem Sexleben weiterging.

Dazu streichelte er mich und zog mich sanft dabei aus. Natürlich machte ich dasselbe, denn wenn ich auch vieles war, aber prüde war ich jedenfalls nicht. Dabei ließ ich mich immer von meinen Gefühlen leiten und wusste auch sehr genau, was Michael antörnte.
Es war immer ein gegenseitiges Nehmen und Geben und dabei, waren wir beide absolute Spitze. Wenn er sich mit meinen Brüsten beschäftigte und diese zart liebkoste oder streichelte, dann dauerte es nicht lange, bis die Ni***l sich aufrichteten und ich g**l wurde. Das gleiche erreichte ich mit seinen H**en und seinem G***d. Dabei war ich eigentlich unersättlich und ließ meinen Gefühlen und Empfindungen immer freien Lauf und das bis nach dem eigentlichen F***en.

Gegenüber einer Biofrau hatte ich sogar einen Vorteil, bei mir gab es keine Migräne, da im Unterleib, der Auslöser fehlte. Wenn das Teufelchen erwachte, gab es natürlich auch Migräne, das wusste ja Michael nicht so genau, denn er kannte ja den organischen Auslöser nicht, was aber sehr selten war, denn wir wollten es beide öfter als nur ein paar Mal in der Woche...

Das wir an diesem Abend 2x miteinander Sex hatten und das in zwei unterschiedlichen Positionen, oder sagt man Stellungen, nach dem Tantra Buch, war zumindestens ein wunderschönes Erlebnis, obwohl ich dabei feststellen musste, das meine Gelenkigkeit und Sportlichkeit doch schon etwas gelitten hatte. Michael brachte mich dabei immer in ein seelisches Hochgefühl, das eigentlich unbeschreiblich war. Eng umschlungen schliefen wir ein und träumten...

Am nächsten Morgen war ich die erste im Bad und machte mich fertig für die Arbeit. Ich deckte in der Küche den Tisch und bereitete das Frühstück schon vor, bevor ich das Haus verließ, natürlich mit dem Kuss, als Abschied, von Michael.

So oder so ähnlich vergingen die nächsten 9 Tage und Michael und Klaudia landeten jeden Tag im Bett und waren dadurch ausgeglichener in ihren Gedanken und Gefühlen und Erlebnissen, oder besser ausgedrückt, die Langeweile oder Eintönigkeit, in unserer Beziehung, hatten nie eine Spur oder Chance. Das machte uns beide glücklich und zufrieden. Meine Schwiegereltern waren richtig traurig, als ich meine Sachen packen musste, um den letzten Schritt zu verwirklichen. Nicht, weil ich zur OP gehen wollte, nein, sondern weil meine Hilfe im Haushalt eine spürbare Entlastung für meine Schwiegermutti war und dadurch es auch zum Effekt kahm, das die beiden sich wieder mehr miteinander beschäftigen konnten und es auch wieder taten...

Am Abend des Abschieds, rollten deshalb auch ein paar Tränen über mein Gesicht, denn so eine Herzlichkeit hatte ich eigentlich nicht erwartet, besonders nicht von meinem Schwiegervati, als ich ging und er mir alles erdenklich Gute wünschte. Es nützte ja alles Nichts, ich musste ja zu Hause meinen Koffer packen und mich auf die OP, seelisch und moralisch vorbereiten. Darum verließ ich die drei, nach dem Abschiedskuss von meinem Verlobten, mit meinem Corsa und fuhr nach Hause.

Meine beiden Erzeuger freuten sich, bei meiner Ankunft, wie kleine Kinder. Das hatte ich ja nur bedingt erwartet und darum nahm ich Vati, den Spruch," wir haben Besuch, aus der Hölle," nicht übel. Mutti sah sofort die getrockneten Tränen und fragte, was los war. Sie nahm meine Schilderung des Abschieds von meinen Schwiegereltern zur Kenntnis und tröstete mich, aber mehr, in Hinsicht des kommenden Ereignisses. Außer bei Michael, fühlte ich mich nur noch in Muttis Arme pudelwohl. Seltsam, wie sich die Gefühle ändern, mit der Zeit...

Sie informierte mich darüber, das der OP nichts mehr im Wege stand, denn sie hatte in der Zwischenzeit, alle notwendigen Dokumente und Unterlagen zusammen und als PDF Dateien, an Professor Dr. Widemann geschickt, natürlich auch die von Andrea. Diese Aussage bewirkte bei mir, das ich sie umarmte und ein kleines Küsschen gab. Auf Mutti konnte ich mich verlassen und das war sehr wichtig, an diesem Zeitpunkt, für mich.

Vati redete etwas von mitnehmen oder hinbringen, was ich zur Kenntnis nahm, aber nicht kommentierte, dazu fehlte mir eigentlich die Stimmung. War das schon wieder die Aufregung oder Angst vor dem Eingriff, oder waren das noch die Eindrücke von dem Abschied von meinen Schwiegereltern? Ich konnte an diesem Abend meine Gefühle nicht so richtig einsortieren, ob wohl ich eigentlich immer Schubladen denken hasste.
Wenigstens, hatte ich noch einen Tag Zeit, mir darüber Gedanken zu machen oder auch nicht...

Am nächsten Morgen hatte ich etwas verschlafen und wurde von Mutti zärtlich geweckt. Mein Vati war sogar schon fertig im Bad und das bedeutete, ich war Bummelletzte. So etwas ist mir eigentlich noch nie passiert, aber es hatte auch ein paar kleine Vorteile, denn der Tisch war bereits gedeckt und das Frühstück war fertig, hatte aber den Nachteil, das ich das kleine Teufelchen nicht spielen konnte.

Jedenfalls machte ich mich im Bad fertig und ging dann in die Küche, wo ich meine beiden mit Küsschen begrüßte und mir den Spruch von Vati, " zuviel Sex macht müde," anhören musste. Wenn er wüßte, dachte ich noch, bevor ich mich ohne Kommentar hinsetzte. Wir frühstückten in Ruhe und Mutti erzählte dabei, das sie einen Zettel geschrieben hatte, für die Sachen, die ich im Krankenhaus brauche. Sie dachte mal wieder an alles. Dafür versprach ich ihr, das ich mich noch um die Wäsche kümmere, was Mutti dankend zur Kenntnis nahm.

Vati erzählte mir den Ablauf für morgen und das war die Fahrt mit Andrea und mir ins Krankenhaus und eine Betreuung von uns beiden bis zur ersten Behandlung. Dabei lächelte er mal wieder komisch. Mich wunderte das Ganze zwar etwas, aber irgendwie, war ich mit meinen Gedanken schon viel weiter. Hauptsächlich dachte ich daran, das
Andrea und ich, dort wohl kaum Besuch erhalten würden, auf Grund der Entfernung.
Wieso musste der Dartpfeil auch gerade da treffen?

Nach dem Frühstück vertrieb ich mir die Zeit mit Arbeit und nach mehreren Wäschen mit der Waschmaschine war auch der Haushalt wieder blitzblank. Mein Koffer war gepackt und das wichtigste zusammen gesucht. Meine Eltern waren mal wieder ausgeflogen und so stand mir keiner im Weg, bei der Arbeit. Damit meine ich eigentlich nur Vati, der bei meiner Putzwut, meistens störte und es noch nicht einmal mitbekahm. In dieser Hinsicht verhielt er sich wie ein Top Vertreter des männlichen Geschlechts.

Am Nachmittag wurde es Zeit zum Cliquentreffen zu gehen, um etwas Abwechselung zu bekommen und mich für die nächste Zeit zu verabschieden. Dazu holte mich Michael pünktlich ab und wir fuhren zur Stammkneipe. Als wir die Kneipe betraten, hörte ich wieder als erstes Martins Spruch, "Gudrun, guck mal unsere Teufelin ist dicker geworden." Er meinte meinen Hintern, der jetzt ideal zu meinen Proportionen stimmte und meine Antwort," man ärgert seine Gäste nicht, noch dazu wenn man eine Doppelhochzeit ausrichten soll, guten Tag Martin," traf den Kern meiner Gedanken, die immer noch bei mden nächsten Tagen waren.

Wir wurden am Tisch natürlich mit einem Hallo begrüßt und nach der Bestellung der Getränke erzählte ich, das es eine Pause für mich, am Stammtisch gibt, nannte aber noch nicht den Grund...

Es entstand ein betroffenes Schweigen am Tisch und dieses wurde nur durch das Kommen von Andrea und Bernd unterbrochen. Als Andrea auch etwas von einer Pause erzählte, gingen die Fragen los. Wir laberten am Anfang beide um den heißen Brei herum, um die Spannung zu steigern, ehe wir mitteilten, das es morgen Ernst wird und wir beide zur GAOP gehen.

Wir bekahmen Glückwünsche und Respekt und beantworteten so gut es ging, die vielen Fragen. Besonders unsere Biomädchen, die ja mal Auslöser der Wette waren, fanden es Spitze, das wir unseren Weg, zumindestens in dieser Richtung, beenden wollten. Bernd und Michael wurden zwar etwas bedauert, weil jetzt Enthaltung angesagt war, aber sie würden es überleben, war der Tenor der Cliquenmitglieder. Gudrun fand unseren Weg immer noch Spitze und Martin, hatte davon überhaupt keine Ahnung, was natürlich nicht schlimm war. Jedenfalls tranken wir auf das Überstehen der OP und das wir beide gesund und munter zurückkommen. Am Abend verließen wir die inzwischen fröhliche Runde, in der, Andrea und ich nur noch "Gänsewein", sprich Wasser getrunken hatten, total motiviert, das richtige tun zu wollen.

Vor unserer Haustür verabschiedete ich mich von meinem Verlobten, mit einem langen und zärtlichen Zungenkuss und auf dem Weg nach drinnen, hörte ich noch Michael rufen, das ich das Handy und Ladekabel nicht vergessen soll. Wieso wusste er es, das ich an das Ladekabel nicht gedacht hatte? Natürlich war es nur ein Hinweis, aber ich hatte es wirklich vergessen und packte es gleich ein.

Meine Eltern kahmen erst spät nach Hause und Klaudia war zu dieser Zeit, schon im Land der Träume.

Am nächsten Morgen duschte ich früh, nach dem Aufstehen zog ich mich an. Ich wählte ein normales T-Shirt und Rock, obwohl es immer noch warm war, aber auffallen wollte ich im Krankenhaus auch nicht. Nach dem Frühstück, mit Vati, dauerte es nicht lange, bis es los ging. Vati hatte bereits meine Sachen ins Auto gebracht und nach meinem Einsteigen ging es los. Zuerst wurde noch Andrea abgeholt und deren Sachen verstaut und nach ihrem Einsteigen, fuhr Vati in Richtung Autobahn.Wir saßen beide wieder hinten und hielten unsere, etwas feuchten, Hände. Wir waren beide aufgeregt und unser Blutdruck wird wohl nicht gerade Optimalwerte gehabt haben.

Wir erreichten unser Krankenhaus, zu der Zeit, wo wir erwartet wurden und nach der normalen Aufnahme ging es auf die Station. Hier mussten wir kurz warten und wenig später, erschien die Stationsärztin, Frau Dr. Walter. Sie war brünett und kaum 10 Jahre älter wie wir. Sie begrüßte uns herzlich und dann zeigte sie unser Zimmer. Es war die Nummer 526 und das hieß, wir blieben zusammen...

Als die Oberschwester erschien gab es eine kurze Einweisung und wenig später war Frau Dr. Walter bereits mit den OP Unterlagen bei uns. Wir beantworteten Fragen und sie kreuzte an. Mit den Unterschriften besiegelten wir unser Schicksal, oder besser gesagt, wir gaben unser Schicksal in ihre Hände...

Dann blieb nur noch die sogenannte Eingangsuntersuchung. Wir beide waren ganz schön fertig, als wir alles hinter uns hatten am Nachmittag und waren froh, das der Zirkus, ein Ende hatte. Das war ja schlimmer als Arbeiten, dachte ich aus Spaß und fletzte mich auf das Bett. Als noch mal mein Vati zur Verabschiedung erschien, rollten noch mal ein paar Tränen, bei mir und auch bei Andrea. War es ein Abschied für immer?

Als er ging, hatte er uns wieder getröstet und darin war er wirklich Klasse, bemerkte er noch, das wir bald Toilettenstammgast sind und deshalb hatte er gegrient. Er hatte mal wieder Recht, denn die Oberschwester brachte bereits das Zeug, das den Magen und Darm leert. Das schmeckte eigentlich überhaupt nicht und Hunger hatte ich auch. Was man nicht alles in Kauf nimmt, um ein richtiges Mädchen zu werden mit einer richtigen V****a.

Da wir unsere Termine für Morgen schon hatten und ich als erste dran war, fing ich an das Zeug in meinen Körper zu schütten. Andrea sollte noch eine halbe Stunde warten, was sie auch aus Vergnügen tat. Ich spekulierte darauf, das dann die Wirkung auch zeitversetzt eintritt. Mit dieser Spekulation hatte ich Recht und als ich am späten Abend einschlief, war es ein traumloser Schlaf...

So, das war es mal wieder....ob es weitergeht liegt nun wieder an Euch, denn hier könnten jetzt auch beide Enden, aus meinem "Spiel des Lebens" folgen......Katrin
48. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von CharlesB am 16.02.13 15:29

Hallo Katrin-Doris,

was für eine tolle Fortsetzung Deiner Spitzen-Story. Ich bin mit jeder Folge begeisterter.

Super auch, dass die Geschichte nicht nach 5 Absätzen immer wieder abbricht und auf spätere Fortsetzungen verweist.

Ich kann mich nur wiederholen, bei so anregenden und langen Kapiteln warte ich gerne ein paar Tage auf weitere Folgen der Story.

Bitte bitte bitte auf alle Fälle weitermachen !!!

Vielen herzlichen Dank

CBC
49. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von franzi71 am 18.02.13 09:56

Was soll man da noch schreiben, wenn CBC schon vor einem gepostet hat^^.
Kann mich dem mit dem Ausruf "Super, bitte weiter so" nur anschließen
LG
franzi
50. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 18.02.13 20:37

Hallo ihr Zwei und ...

Ich werde die Geschichte vermutlich am Donnerstag, spätestens Freitag um den Teil 18 erweitern.

Was danach folgt liegt dann wieder an Euch, denn, für einen Kommentar oder gar keinen, egal, wie gut er geschrieben ist, werde ich die Geschichte ihrem Schicksal überlassen, sprich "Unvollendet." Dieses Mal wird es auch keine Veröffentlichung nach einem langen Zeitraum geben. Es wird nur noch kommentiert....

Der jenige, der dann der letzte Kommentator ist, kann sich die Fortsetzungen per Mail abfordern...

Nehmt mir das bitte nicht übel, aber ohne Kommentar und sei er noch so kurz, fehlt mir der Anreiz etwas breit zu veröffentlichen, denn um mir zu beweisen, das ich ein halbwegs "Schreiberling" bin, glaube ich inzwischen bewiesen zu haben.

Ohne Feedback läuft in dieser Hinsicht gar nichts, besonders nicht dann, wenn ich den Klickzähler sehe, der mich sowieso nur nebenbei interessiert.

Viele Grüße

Katrin
51. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 19.02.13 23:19

Hallo Katrin-Doris,

leider komme ich erst heute dazu Dich für Deine super tolle Fortsetzung zu loben.

(Mich hat übers Wochenende eine Erkältung erwischt.)

Hoffentlich läuft bei Claudia und Andrea alles gut bei Ihrer GAO und sie können nach erfolgreicher Ausheilung ihre Hochzeit in vollen Zügen genießen.

Bitte mach weiter mit Deiner tollen Geschichte deren nächsten Teil ich schon wieder stark entgegenfiebere. (Diesmal nicht mehr von der Erkältung )

Gruß und Danke für diese tolle und einfühlsame Geschichte

Der Leser
52. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Micum am 19.02.13 23:32

Hallo Katrin-Doris.

Wieder tolle Fortsetzungen. Ich komme nicht alzu oft zum Lesen und dann ist es mir meist zu banal immer nur zu schreiben "War wieder toll!" Wobei es bei Deinen Geschichten eigentlich immer so ist. Aber eben immer das Gleiche zu sagen erfüllt einen ja auch nicht unbedingt. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich dachte, dies wäre Euch Autoren auch zu wenig und zu banal. So kann man sich irren.

MfG
53. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 20.02.13 20:02

Ein Hallo an die Leser und vor allen an den Kommentatoren dieser Geschichte...

@Micum: ohne ein "bitte weiter" oder ähnliches bleibt das ganze Unvollendet...Danke !!!
@Franzi:dein Kommentar hätte vielleicht eine Fortsetzung bewirkt..Danke !!!
@CBC : du hättest die Geschichte per Mail bekommen können..Danke !!!
@der Leser: du hast eine PN und danke für alles, bisher !!!!

Viel Spaß beim lesen von diesem etwas trockenen Teil....


Teil 18 Die OP und meine ersten Erfahrungen danach...

Als ich am nächsten Morgen erwachte, mit einem Hungergefühl, nutzte ich die Zeit, um das letzte Mal zu duschen. Es war eine Wohltat, besonders dann, wenn ich daran dachte, das es bald nur noch "Katzenwäsche" gibt, falls überhaupt. Nach dem Anziehen, der inzwischen bereitgelegten Sachen für die OP, wie OP Hemd, Haarnetz und die unschönen Trombosestrümpfe, war mal wieder warten angesagt. Andrea nutzte in dieser Zeit auch das Bad, als plötzlich ein Pfleger erschien und mich in die peinlichste Verlegenheit brachte, die ich in meinem Leben bisher durchgemacht habe. Er überprüfte, ob ich an der Eingriffsstelle rasiert bin, oder besser gesagt, enthaart. Ja, ich hatte mich noch der Prozedur unterzogen und habe die bestimmte Creme angewendet, weil Mutti es mir geraten hatte. Nach diesem Vorfall, der Kontrolle schob er mein Bett in Richtung OP Saal.

Warum gibt es eigentlich für solche Jobs nur junge Männer? Diese Gedanken hatte ich, als er mich auf dieser Fahrt begleitete und mein Kopf immer noch die Farbe einer holländischen Tomate hatte. Natürlich, wäre ich lieber zu Fuß gegangen, aber wahrscheinlich hatte man Angst, das ich an der sogenannten Schleuse nicht ankomme und es mir auf dem Weg dorthin noch mal überlegte. Auf der Fahrt dahin, überlegte ich auch, ob Professor Dr. Widemann auch tatsächlich operiert, denn bisher hatte ich ihn noch nicht wieder gesehen...
Es ist schon erstaunlich, was vor so einer OP, so alles im Kopf herumschwirrt, in den letzten Minuten, vor so einem Ereignis.

Das schieben des Bettes, bzw. der Wechsel danach in das andere Bett, gehörte zur Routine in jedem Krankenhaus, so, auch hier. Es erfolgte die Vorbereitung zur Narkose und das bedeutete mal wieder, nach der Spritze zählen. Eigentlich haßte ich ja Spritzen und Blut abnehmen, dabei wurde mir immer mulmig in der Magengegend. Aber hier ging das so schnell, das ich es kaum mitbekahm und beim zählen auch nur bis zur Zahl Drei kahm, dann wurde es sehr dunkel...

Beim Aufwachen, am späten Nachmittag oder Abend, piepste es rings um mich. Schmerzen hatte ich überhaupt keine, das lag wohl an den Mitteln, die mir verabreicht wurden oder noch über diese komischen Tröpfe liefen. Es war sowieso, eher ein Zustand des Dämmerns oder man kann auch sagen, so musste man sich fühlen, wenn man einen Joint geraucht hatte. Wobei ich anmerken muss, das ich mit den letzteren überhaupt keine Erfahrungen hatte und es auch nicht wollte.

Zu dieser Zeit zog ich es vor meine Augen zu schließen und den Rausch, oder was es sonst noch war, vergehen zu lassen, durch Schlaf. Das passte eigentlich ganz gut, bis zu dem Zeitpunkt, wo ich Stimmen vernahm und die Augen öffnete. Eine Schwester kümmerte sich um mich und sprühte Feuchtigkeit auf meine trockenen Lippen. Es war eine Wohltat, denn das Gefühl, das man vertrocknet, machte sich so langsam breit und das Gepiepe mit den vielen Schläuchen, war schon mehr als nervtötent.

Im Halbdunkeln, erkannte ich dann wenigstens meine kleine "Schwester" und war glücklich, das sie alles überstanden hatte und genau wie ich, diesen Eingriff überlebt hatte. Denn mein Gehirn sagte mir, das man im Himmel keine Stimmen hört, das es dort nicht piept und das man dort, wenn überhaupt nur Engel sieht oder das Geräusch von sich bewegenden Flügeln wahrnimmt. Wie sich das in der Hölle verhält hatte ich bisher nur in einem Märchen gesehen und da hatte ich noch die Trommel im Einsatz, unter dem Weinachtsbaum.

Jedenfalls dauerte es nicht lange, bis die Augen wieder zufielen und ich fest schlief.

Am nächsten Morgen, sah das ganze schon etwas anders aus. Man hatte uns in unser Zimmer mit dem Bett geschoben und es piepte nicht mehr. Die verschiedenen Beutel für Dränage und anderen Zeug hingen am Bett und eine Bewegung war kaum möglich, da die Tröpfe immer noch an einem Ständer neben dem Bett hingen und es immer Blub, blub machte in der Vene meines Armes. Wenn man dabei eine Weile zuguckt wird man plem plem im Kopf oder anders ausgedrückt, rammdieselig.

Wenigstens erschien eine Schwester und brachte etwas zum trinken. Ich fühlte mich immer noch, als wäre ich gerade von einem Spaziergang aus der Wüste Gobi zurückgekommen. Mein Gehirn funktionierte wieder richtig und mit einem riesigen Kraftaufwand schaffte ich, meine Bewegung, so zu koordinieren, das ich mein Handy erreichte. Jetzt war erst mal Simsen angesagt. Wenigstens hatte man den linken Arm gewählt für den Tropf, so das ich es schaffte, das Touchscrean, so halbwegs in den Griff zu bekommen. Wenn der linke Arm zu weit gehoben wurde, hörte das blöde Blub, blub auf vom Tropf, was war denn das für ein Mist?

Na egal, Simsen war jetzt wichtiger. Den eigentlichen Text schrieb ich vor und speicherte ihn ab und hinterher brauchte ich nur noch den Adressaten und und die Anrede schreiben, das erleichterte die ganze Simserei erheblich und sparte Kraft, denn eigentlich fühlte ich mich schwach, als wenn man von einem Panzer überrollt wurde. Im Jugendjargon heißt das wohl, vom Elch geknutscht. So muss es damals wohl den Mercedes ergangen sein, der den berühmten Test nicht bestanden hatte.

Wenigstens schaffte ich es wieder mal mit viel Mühe das Handy wegzulegen, als die Tür aufging und eine "weiße Invasion" unser Zimmer betrat. Man nennt so etwas in Fachkreisen wohl Visite. Viel gab es ja bei mir nicht zu sehen und bei Andrea auch nicht, darum erzählte der Professor nur, was er gemacht hatte und wie es seiner Meinung nach geklappt hatte. Natürlich beantwortete er mir meine nicht gestellte Frage mit " ja, das Teufelchen ist unbeschädigt und kann in 4 Tagen, geschätzt besichtigt werden." Daran hatte ich in diesem Moment nicht mal eine Minute gedacht, dazu fühlte ich mich viel zu mau...

Meiner "Schwester" erging es auch nicht anders und das blöde daran war, ich konnte ihr auch nicht helfen. So wurde der Tag und die folgende Nacht eigentlich nur verschlafen. Erst am nächsten Morgen ging der Zirkus so richtig wieder los mit dem obligatorischen Fieber messen und Blabla...

Darauf hatte ich bereits im letzten Krankenhaus eine Allergie entwickelt und so langsam kehrten auch meine Kräfte zurück, so dachte ich jedenfalls, denn die Bewegungen taten jetzt weh. Bei der Visite, erklärte man, das so etwas normal ist, da, durch die Operation vieles geschwollen ist und die Betäubungsmittel so langsam nachlassen zu wirken. Als Mädchen oder Frau müsste ich so etwas aushalten können, wenn es auch nicht zum Ernstfall kommt, das wäre, die Geburt eines Kindes. Na, schönen Dank auch, dachte ich, sagte aber nichts, was ja ziemlich selten passiert. Als ich einen Spiegel zu fassen bekahm, traf mich beinah der Schlag. Meine schönen Haare sahen aus, als ob ich mit einem Tigel Schmalz gekämpft und verloren hatte. So extrem hatte ich mir das Ganze nun doch nicht vorgestellt.

Wenigstens war die Geschichte mit dem Blub vorbei, damit meine ich das gefangen sein am Tropf, was einer wie mir, eine gewisse Enge oder besser gesagt einen nicht gewollten Zwang ausübt. Meine ersten Versuche, mich an den komischen Triangel des Galgens aufzurichten scheiterten an den Schmerzen in der Bauchgegend und des Bereiches Unterleib. Auf was habe ich mich hier nur eingelassen?

Da es Andrea auch nicht anders erging, philosophierten wir erst über unsere Lage und dann kahm es zu dem Punkt, wo wir uns gegenseitig anspornten bei solchen Sachen, wie an dem Triangel hochzuziehen. Dadurch wurde wenigstens etwas unsere Lage im Bett verändert. Inzwischen gab es sogar leichte Kost für uns, was zu einer gewissen Beruhigung unseres Nervensysthems führte. Noch beruhigter war ich als...

Mein Vati und meine Mutti zu Besuch kahmen. Mutti war danach voll in Action und mein Vati half ihr dabei. Sie wusch uns mit einem Seiflappen und Wasser in einer Schüssel und wusch auch unsere Haare. Ich betone hier extra, das uns, den Andrea war genauso dran, wie ich. Vatis Hilfestellung nahmen wir beide in Kauf und meine Bemerkung, "das sich sein erste Hilfe Kurs endlich bewährt," hatte schmerzhafte Folgen für uns beide, Andrea und mich, denn durch unser Lachen, tat mal wieder alles weh.

Sie brachten auch diverse Gaben mit, von unseren beiden Verlobten und natürlich auch von Andrea`s Mutti und Schwester. Aber mal ganz ehrlich, ich freute mich zwar über den "Merci" Kasten, aber essen wollte ich ihn nicht, denn zu diesem Zeitpunkt, war mir nach allem möglichen zumute, nur nicht nach Schokolade essen.

Mutti lupfte mal kurz die Bettdecke von mir an und sah eigentlich nicht viel, außer einen großen Verband mit vielen Schläuchen. Sie konnte zwar etwas erahnen, mehr aber auch nicht. Mein Vati kümmerte sich in dieser Zeit um die wunderschönen Blumensträuße, die etwas Abwechselung in unserem Zimmer brachten. Andrea und ich liebten schon immer Blumen und dachten daran, als wir unseren ersten Strauß erhielten. Das waren die Blumen für die Entschuldigung...

Als sie sich verabschiedeten, waren wir zwar dankbar für den Besuch, aber auch ein wenig froh, denn es war doch eine Anstrengung für uns beide. Vati erzählte was von "tschüß meine Engel bis morgen," was wir beide überhaupt nicht einordnen konnten. Mutti war bereits zur Stationsärztin gegangen und fragte sie über uns beide aus. Nach einer halben Stunde erschien sie noch einmal, um sich zu verabschieden und uns beide noch einige Informationen zu geben, wie es weitergeht...

Nach dem Abschiedsküsschen von Mutti für uns beide, waren wir beide wieder alleine und versuchten zu schlafen. Das ging auch relativ gut, bis es Essen gab und etwas zu trinken. Die Schwester, die heute Dienst hatte, war sehr freundlich und half uns beide, die entsprechende Position einzunehmen und unseren gemarterten Rücken etwas zu behandeln. Dieses dauernde liegen, auf dem Rücken, war eigentlich nicht meine Sache und als Mädchen hatte sich meine Schlafposition ja sowieso gewaltig verändert, denn ein auf dem Bauch liegen, war durch meinen Busen, auch nicht mehr so richtig möglich...

Bis zum späten Abend redeten wir beide und malten in Gedanken Bilder der Zukunft. Hier bestätigte sich mal wieder, das ich mit Andrea auf einer Wellenlänge lag, denn bei vielen Punkten dachten wir beide gleich. Gestört wurden wir beide nur durch die allgemeinen Sachen, wie Fieber messen. Dabei fühlten wir uns eigentlich den Umständen gut, wenn, ja wenn wir nicht im Bett bleiben mussten. Was würde ich jetzt dafür geben, einen Spaziergang über den Flur zu machen, was sowieso nicht ging, weil ich ja noch einigen Ballast an mir hatte.

Da der Mond, in voller Größe in unser Zimmer schien, war ich eigentlich putzmunter und versuchte zu lesen. Zu Hause hätte ich so etwas romantisch gefunden, aber hier, war das Ganze eher stöhrend und hatte einen Einfluß auf meine Müdigkeit. Das Lesen brach ich auch ab, weil die Lust darauf, auch nicht so richtig da war. Blieb also nur noch Fernseh gucken. Es ist schon erstaunlich, was spät Abends noch so im Programm gesendet wird. Diese Talk Shows interessierten mich ja nun überhaupt nicht und besonders, dann nicht, wenn gutbezahlte Politiker nur um den heißen Brei reden. Dabei dachte ich daran, das man Diäten von Politiker und Managergehälter mal mit dem sogenannten Mindesteinkommen koppeln sollte. Das war ja genauso ein Wunschdenken, wie das spazieren gehen, auf dem Flur. Schade eigentlich...

Gegn Mitternacht hatten wir beide die Schn**ze gestrichen voll und machten, das einzige Gescheite, wir stellten den Fernseh aus. Wir schliefen beide danach sogar ein und wurden erst wieder gestört, als die Uhrzeit des Fieber messens wieder ran war. Mehr im Halbschlaf, schob ich das blöde Thermometer unter dem Arm, obwohl das kleine Teufelchen in mir sagte, rubbele mal richtig dran, damit die Schwester geschockt ist. Leider bringt so etwas nichts, denn dann wird noch einmal gemessen und das unter Aufsicht.

Bei der großen Visite erklärte Professor Widemann, das der Verband ab heute regelmäßig gewechselt wird und die Schläuche entfernt werden. Mir wurde mal wieder ganz anders zu Mute, denn mit dem Schläuche entfernen hatte ich keine Probleme, aber Verbandswechsel, das ist immer so eine Sache. Das muss nicht, kann aber schmerzhaft sein. Wenn Michael wüsste, was ich hier alles durchmache, nur damit er mit mir richtigen Sex haben kann...

Ich hatte mal wieder Recht mit meiner Annahme, das der Verbandswechsel nicht reibungslos vonstatten ging. Dabei zischte ich ab und zu ganz schön durch die Zähne vor Schmerzen. Ich glaube, eine erschreckte Schlange, hätte diese Geräusche nicht besser, von sich geben können. Natürlich habe ich auch das überstanden, weil mein Schmerzempfinden sich doch schon geändert hatte und was hätte es auch genützt, wenn ich Theater gemacht hätte, es musste ja gemacht werden. Andrea biss die Zähne auch aufeinander und war vielleicht sogar eine Spur leiser als ich. Das hatte ich ihr gar nicht zugetraut und war ein wenig überrascht...

Am Nachmittag erschien mein Vati zur Besuchszeit und wir beide guckten ganz verdattert, als er die Tür öffnete. Nach der Begrüßung erzählte er etwas von einem Konreß hier, an dem er teilnahm und darum uns besuchen konnte. Er machte sich ein Spaß daraus, uns beide wieder etwas zu waschen, was ich zwar nett fand, aber musste es gerade Vati sein? Er machte das gründlich und wir fühlten uns beide wieder sauber und das war wohl die Hauptsache. Als er damit fertig war, übergab er jede von uns einen Brief, mit gemalten Herzen auf dem Umschlag. Auf meine Frage, ob er die gestern vergessen hatte, sagte er, nein, die sind per Mail an ihn gekommen und er hatte nur für die Verpackung gesorgt. So schöne Herzen malen, hätte ich ihn gar nicht zugetraut, hatte er doch einen weichen Kern unter der harten Männerschale? ...

Vati verabschiedete sich mit Küsschen von uns beiden und genau so plötzlich, wie er da war, war er auch wieder weg. Der normale Krankenhausalltag hatte uns eingeholt und das bedeutete Essen und Medizinische Kontrollen, was das Zeug hielt. Ich sehnte mich nach unser zu Hause, apropo zu Hause, als ich den Brief öffnete fand ich eine kleine goldene Kette mit Michaels und meinen Initialen auf einem goldenen Herz als Anhänger. Er schrieb mir in der Mail, das er mich liebt und es hoch einschätzt, das ich zur OP gegangen bin und er jeden Abend mit meinem Bild schmusen muss und voller Sehnsucht auf mich wartet. Er hätte für mich eine Überraschung, wenn ich nach Hause komme. Bernd hatte das gleiche geschickt und geschrieben, weil Mädchen, wenn sie glücklich sind, ihre Briefe sich gegenseitig vorlesen, zumindestens bei "Schwestern" ist es so...

Am nächsten Tag, nach der kleinen Visite wurden die Verbände gewechselt bzw. ganz entfernt, anschließend hieß es Physiotherapie. Es dauerte nicht lange, bis Martina vor uns stand, unsere Physsiotherapeutin. Die schöne Zeit im Krankenhaus, mit faulenzen war damit vorbei. Ihre Übungen diehnten hauptsächlich des Muskelaufbaus und der Wiederherstellung des normalen Bewegungsablaufes. Muss ich hier erwähnen, das so etwas gewaltig an die Substanz geht, ich glaube wohl nicht. Nach dem sie uns verlassen hatte, pumpten wir beide, Andrea und ich, wie die Maikäfer, nach dem ersten Erkunden des Fliegens und der Welt. Dabei sollten wir zum ersten Mal das Bett verlassen und dabei spielte natürlich unser Kreislauf verrückt, was zu einem Abbruch der Übung führte.

Nach dem Essen, ging uns Martina schon wieder auf dem Senkel und setzte das fort, was sie vorher mit uns geübt hatte. Ich schaffte es wirklich aufzustehen und mit zittrigen Beinen, eine Hand am Bett, etwas zu laufen oder besser ausgedrückt, zu schlürfen. Martina ließ Andrea in Ruhe sitzen und ich musste ihr folgen, in Richtung Bad. Sie half mir dabei, so das ich es schaffte, mit der Geschwindigkeit einer Schnecke im ICE Tempo das Bad, konkret die Badewanne zu erreichen.

Sie wollte doch nicht wirklich, das ich mich hier hinsetze, auf Toilette, waren meine Gedanken. Doch sie wollte es und dabei nutzte ich die Bügel zum festhalten, wie eine Oma mit... Jahre. Das erste Mal konnte ich Professor Dr. Widemanns Ergebnis sehen und war eigentlich erfreut, mit der Ausnahme, das es noch etwas geschwollen und bunt war. Zumindestens von den Farben unterschied es sich von meinem Tattoo, das wirklich exakt daneben war.

Martina bereitete die Wanne vor für ein Sitzbad. Das ist wohl so üblich, nach so einem Eingriff, blieb nur die Frage, ob ich von der Toilette hoch und in die Wanne komme, um die entsprechende Position auch einnehmen zu können. Selbst, wenn ich drin wäre, müßte ich ja auch wieder raus...

Das Leben nach einer OP ist schon grausam, dachte ich noch, als Martina meine kläglichen Versuche unterstützte, aufzustehen. Das hineinklettern und hinsetzen hat dafür geklappt, dank der Bügel in der Wanne. Es war eine Wohltat, dieses Sitzbad zu nehmen und meine freundliche Bitte, das ich gleich duschen könnte, wurde von ihr zugestimmt. Martina übernahm gleich eine Pflegedienstrolle, aber nur unter der Bedingung, das ich ihre Übungen wiederhole und ein artiges Mädchen bin, was ich ihr versprach. Sie holte in der Zwischenzeit mein eigenes Nachthemd und trocknete mich nach dem duschen ab. Das anziehen meines Nachthemdes überwachte sie und gab Hinweise, damit mein Kreislauf nicht schlapp macht. Den Rückweg ins Bett schaffte ich allein und das sogar ohne ihre Hilfe, darauf war ich ein bischen stolz und erhielt anerkennende Worte. Dann war meine "Schwester" dran und als sie genauso schnell ging, wie ich vorher, steckte ich ihr die Zunge raus und machte Grimassen, was sie etwas anspornte...

Andrea brauchte genauso viel Zeit, wie ich, bis sie wieder mit Martina am Bett erschien und das war für mich ein Trost, denn wenn sie schneller gewesen wäre, hätte mein Selbstbewußtsein und mein Ehrgeiz einen Knacks bekommen. So war aber alles Bestens und nach der Verabschiedung bis morgen, war Martina auch wieder verschwunden. Andrea und ich erzählten über unsere Erlebnisse im Bad, als plötzlich die Türe aufging und mein Vati zur Besuchszeit erschien. Wir hatten beide nicht mal mitbekommen, wie schnell die Zeit vergangen ist, durch unseren, körperlichen Einsatz, im wahrsten Sinne des Wortes.

Mein Vati bemerkte, nach der Begrüßung von uns Zwei, das wir unsere Nachthemden anhatten und fand es "Saustark". Wir waren, auf Grund dieser Aussage schon ein bisschen stolz auf unsere Leistung. Er erzählte uns ein paar Neuigkeiten und brachte die Grüße mit, von den zu Hause gebliebenen, unter anderen auch von unseren Cliquenmitgliedern und von Gudrun und Martin. Die hatten sich alle telefonisch gemeldet bei uns oder Andrea zu Hause. Man hatte uns, also doch nicht vergessen...

Als er uns verließ, war natürlich Bewegung angesagt und das bedeutete Anstrengungen und etwas Schmerzen. Man lernt eigentlich viele Sachen und Bewegungsabläufe neu und kommt sich vor, wie ein Kleinkind oder auch ältere Dame im hohen Alter. Wenigstens kehrten so unsere erlahmten Kräfte zurück und jeder, noch so kleine Erfolg, spornte uns beide an weiterzumachen. Zwischendurch mussten wir schon mal eine Pause einlegen, um den Kreislauf nicht zu überlasten, aber im großen und ganzen, ging alles glücklich ab.
Mein verstohlener Blick, auf mein neues weibliches Geschlechtsteil, blieb natürlich Andrea nicht verborgen und dabei griente sie mal wieder wie ein Honigkuchenpferd, was ich ihr auch sagte. Die Fäden der OP, wirkten zwar noch störend, aber irgendwann würden die ja auch noch verschwinden und bis dahin konnte ich damit leben. Andrea schaute übrigens auch noch zwischen ihre Beine...

Beim Essen, am Abend, schlugen wir beide mal wieder richtig zu, denn jetzt hatten wir ja die Chance, die Toilette alleine zu erreichen und gingen damit der sogenannten Pfanne aus dem Weg. Schon alleine der Gedanke daran, machte mich plümerant oder unwirsch.
Andrea fand dieses Gefühl auch nicht berauschend, obwohl sie es kannte, von einer anderen OP in Jugendzeiten...

Bevor wir uns am Abend zum schlafen legten, war jede von uns allein auf Toilette und im Bad. Natürlich nutzten wir beide jede Möglichkeit der Hilfe, wie entsprechende Bügel oder Stangen. Es ist übrigens nicht so einfach, sich mit einer Hand fest zu halten, um mit der anderen Hand eine vernünftige Frisur hinzubekommen, oder überhaupt zu kämmen.
Nach einigen Trockenübungen im Bett, war nur noch die nervige Geschichte mit dem Temperatur messen und Kreuze für den Stuhlgang übrig geblieben. Da schummelten wir beide sowieso, denn die Schwester hatte sowieso keine Zeit, das letzte zu überprüfen.
Im Bett simsten wir beide noch, bevor es Zeit wurde, die Kulleraugen zu schließen.

Am nächsten Tag war mal wieder große Visite mit allen drum und dran. Damit meine ich das Abtasten und drücken auf die Bauchgegend. Der Professor war mit dem OP Ergebnis sehr zufieden und erzählte was von einer Entlassung in 2... 3 Tagen. Diese Terminansage, war natürlich etwas für die hellhörige Klaudia. Als der Professor uns verließ, erzählte er noch von unseren beiden Tattoos und seine Assistenzärzte hörten ihm so interesssiert zu, das man meinen konnte, die waren wichtiger als unsere V***na.

Martina war nach der Visite wieder erschienen und setzte ihre Physiotherapie fort. Irgendwie fand ich den Laden hier ganz schön stressig, aber es nützte ja nichts, wir wollten ja bald nach Hause und ich sehnte mich sowieso nach Michaels starke Arme und Muttis Betreuung und Hilfe. Darum waren wir beide auch voll bei der Sache und waren sozusagen gelehrige Schülerinnen. Martina war zwar mit unseren Fortschritten sehr zufrieden, aber sie war genauso stur, wie ich damals beim üben mit Michael und setzte ihr Programm voll um. Was am Anfang noch Spaß machte, war am Ende nur noch Plage...

Vor dem Essen, war noch Zeit, die SMS Nachrichten durchzugucken und auch zu antworten. Das eigentliche Essen, hier im Krankenhaus, war eigentlich schmackhaft, zwar nicht immer meine Welt, aber man konnte es essen und das war das Wichtigste.
Nach dem Essen überlegten wir beide noch, ob wir Mittagsschlaf machten oder "turnen".
Andrea hatte mal wieder der Ehrgeiz gepackt und da konnte Klaudia nicht nachstehen, obwohl ich jetzt lieber mal wieder mit meinem Kissen gekuschelt hätte. So was hat man nun zur Freundin oder anders ausgedrückt, zur kleinen "Schwester"...

Wir machten unsere Übungen und so langsam kehrten unsere Kräfte zurück. Es machte zwar nur bedingt Spaß aber die Zeit verging dabei und wir beruhigten damit ja auch in gewisser Weise unser Gewissen. Als eine Schwester erschien, war es mal wieder Zeit, das Sitzbad zu nehmen. Man freut sich ja im Krankenhaus, schon über jede Abwechselung und darum losten wir beide, wer den Anfang macht. Andrea hatte gewonnen und ich dachte an die alte Weisheit, " Pech im Spiel..." Natürlich ist so etwas Unsinn, aber meine Gedanken waren so...

Jedenfalls war ich nach Andrea dran und wenn ich das mit meinen Bemühungen vom Vortag verglich, dann war ich mit mir sehr zufrieden. Während des Sitzbades überlegte ich, ob das Wasser eigentlich in meine V***na eindringt und ich davon wie ein aufgepusteter Frosch werde. Mein Kopfschütteln über diesen Gedanken verwirrte die Schwester ganz schön und ihre Frage, "ob mir etwas passiert ist", beantwortete ich lächelnd mit "nein." Beim Abtrocknen half sie mir etwas und dann ging es zurück ins Bett. Sie war der Meinung, das wir beide morgen schon mal den Flur erkunden könnten.
Ob sie es sagte, damit wir unser Essen selber holen sollten, oder ob es ehrlich war, konnte ich in diesem Moment noch nicht einschätzen.

Mein Vati kahm übrigens an diesem Tag nicht, das hatte er mit einer SMS aber angekündigt. Mutti wollte uns am nächsten Tag besuchen mit Andrea`s Mutti und unseren beiden Verlobten. Darauf freuten wir uns beide jetzt schon riesig, denn wir waren ja hier am "Ende der Welt", wenn man die Entfernung nach Hause berechnete.

Da wir beide ganz deutlich auf dem Wege der Besserung waren machten wir natürlich Flax und Krümel, auch Blödsinn genannt. Beim Abend essen faßte ich die Teekanne an und zischte ganz laut "Au aaaaaaa", was der Schwester nicht entgangen war, um danach ein Brandwundenpflaster zu verlangen... Die Schwester, es war eine von den Netten, wollte auch eines holen, was ich aber lachend ablehnte... Sie erzählte was von einer Teufelin, was als Gerücht, auf der Station herumschwirrt und Andrea sagte darauf, damit kann sie ja nicht gemeint sein, denn sie war ja der Engel, aber meine große "Schwester" die den Pflaster wollte, die hatte das berühmt, berüchtigtes Tattoo. So fällt einen meine beste Freundin in den Rücken und wir lachten darüber, zum Schluß mit der Schwester, die sich von uns anstecken ließ und ich ihr auch das Tattoo zeigte, was mir überhaupt nicht peinlich war.

Wir versprachen der Schwester natürlich auch ab und zu wieder artig zu sein, wie es sich für junge Mädchen gehört. Natürlich mit einem Augenzwinkern. Sie glaubte uns und am späten Abend war die nächste dran, denn die Thermometer, legten wir so geschickt, das sie nichts anzeigen konnten. Erst im dritten Versuch merkte sie die Mogelei, weil wir lachen mussten. Sie war die letzte, die wir etwas von ihrer Routiene ablenken konnten, denn so langsam machte es die Runde, das wir Zwei mit Vorsicht zu genießen sind.

Am nächsten Tag war mal wieder kleine Visite und das machte unsere Stationsärztin und nach ihren üblichen Abtasten und Herumgedrücke stellten wir beide natürlich Fragen. Fr. Dr. Walter beantwortete die Fragen in einer Seelenruhe und gab uns befriedigende Antworten. Es stand, also dem Spaziergang auf dem Flur nichts im Wege, nur ein Verlassen der Station, untersagte sie, wenn unsere Physiotherapeutin zustimmte. Gut, damit konnten wir beide leben. Das bedeutete auch, wir konnten unsere eigenen Sachen tragen und nicht nur als Geist im Nachthemd herum schwirren. Das die beiden Assistenzärztinnen natürlich meine Teufelin anguckten, war mir egal und wer weiß, ob man sich im Leben nicht 2x trifft, dachte ich dabei...

Martina, erschien mal wieder pünktlich und brachte uns richtig zum schwitzen. War das schon der Härtetest für den Flur? Jedenfalls zogen wir beide voll mit und anschließend war das Sitzbad angesagt. Dieses Mal losten wir nicht mehr, denn bei so etwas hatte ich noch nie Glück und erhielt von Andrea den Vortritt, weil ich etwas schneller war. Wie sich das für artige Mädchen gehört, haben wir auch hier, ihre Anweisungen erfüllt und nebenbei fragte ich Martina, wieviel Patientinnen sie, von unserer Art im Jahr so hier betreut. Ihre Antwort mit, "ihr beide, seit die ersten Exemplare, dieser Gattung," verblüffte mich etwas. Sie erzählte weiter, das sie erst 1/4 Jahr hier im Klinikum ist und meistens in anderen Abteilungen war und wir beide sehr gelehrig waren. Mit dem Spaziergang ist ihre Mission bei uns beendet, denn das bedeutete, wir konnten alles wieder selbstständig machen. Dabei erinnerte sie uns beide, immer rechtzeitig aufzuhören und ein wenig auf die Signale unseres Körpers zu achten.

Am Nachmittag war dann Trubel. Zuerst haben wir uns natürlich unsere Sachen angezogen, mit einer vernünftigen schick gemusterten Strumpfhose, Haare gemacht und nach langen mal wieder Make-up. Klaudia und Andrea erwarteten ja ihre Liebsten und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes. Als die Vier herrein geschneit kahmen, war die Wiedersehensfreude natürlich riesig und nach dem Küsschen mit Mutti, lag ich nach langen mal wieder in Michaels Arme. Wie hatte ich dieses Gefühl vermißt und ich glaube, Michael wohl auch. Der zärtliche und lange Zungenkuss, ließ mich alle erlittenen Schmerzen nach der OP vergessen. Als er die Kette sah, die Vati mit dem Brief übergeben hatte, gab es gleich noch einen Kuss. Natürlich erzählten wir über unsere Erlebnisse und Fortschritte, nach diesem Eingriff. Mutti streichelte mich dafür, wie sie es früher immer gemacht hatte, wenn ich mit aufgeritzten Knien oder andere Wehwehchen nach Hause gekommen bin. Es tat einfach nur gut. Andrea erging es auch nicht anders, wer hatte auch etwas anderes erwartet. Bernd knutschte genauso herum und ihre Mutti, war sprachlos und stolz auf ihre jüngere Tochter.

Wir informierten unsere Sippen über die Gespräche mit dem Professor und der Stationsärztin, über den Entlassungstermin. Der lag ja inzwischen schon in der nahen Zukunft. Mutti versprach uns, dann abzuholen, was mich sehr beruhigte und etwas stolz machte. Ich konnte mich auf sie verlassen und das war wichtig für mich.

Wie immer, ging auch diese Besuchszeit sehr schnell um und zur Verabschiedung begleiteten wir die Ganze Meute bis zum Ausgang der Station. Weiter durften wir nicht und wenn ich ehrlich bin, konnten wir auch noch nicht, denn der Wille war stark, aber das Fleisch, war schwach. Wir verabschiedeten uns wieder mit den Küssen, die in diesem Augenblick, süß waren und nach einem Schuß Sehnsucht schmeckten und zwar Sehnsucht nach mehr...

Wir beide winkten noch lange hinterher und verließen erst das Fenster, als sie nur noch Punkte auf dem Parkplatz waren. Andrea und ich gingen langsam zurück und machten erst mal eine Verschnaufpause, auf einem Stuhl, im Fernseh- oder Aufenthaltsraum. Länger hätten wir es sowieso nicht geschafft und darum war die Pause, ein sammeln der Kräfte für den Rest des relativ kurzen Weges, bis in unserem Zimmer. Das klappte sehr gut und nach einer kurzen Ruhe auf dem Bett wurden wir beide mutiger und liefen noch mal los. Dieses Mal den langen Gang der Station auf und ab, natürlich in unseren Hausschuhen, denn an Pumps oder Sandaletten mit Absätzen war noch gar nicht zu denken...

Das Abendessen holten wir von der Schwester ab, die wir gestern gefoppt hatten, die uns natürlich erkannte und spaßhaft mit dem Finger drohte, als wir die Teekanne ergriffen. Wir lernten bei diesem Ausflug zum ersten Mal einige Leidensgenossinnen kennen, die vor uns unter der Fuchtel des Professors standen und hofften, morgen nach Hause zu gehen. Auf unserem Zimmer werteten wir beide den Tag beim Essen aus und waren eigentlich mit uns zufrieden und der Welt, im großen und ganzen. Andrea ärgerte mich mal wieder, das war ein Zeichen, das es ihr gut ging, mit ihren Beobachtungen während des Kusses mit Michael, als ich mal aus Neugier fühlte, ob das Objekt der Begierde noch da war. Kommen solche Anwandlungen eigentlich von den Hormongaben, die wir ja regelmäßig einnahmen und weiter einnehmen würden??

Wir räumten unser Geschirr nach dem Essen weg und liefen aus Spaß noch ein paar Runden auf dem Flur hin und her, dabei kahm es wieder zu diversen Unterhaltungen. Wir beide waren eigentlich ganz gut dran, denn unsere beiden Partner standen zu uns, das war nicht unbedingt bei den anderen der Fall. Eine hatte sich schon vor der OP von der Partnerin getrennt und bei der anderen sah es auch trübe aus. Frauen, die Partnerinnen von DWT oder TV/TS waren sind es plötzlich nicht mehr, aus welchen Gründen, auch immer. Eigentlich Schade in einer toleranten Gesellschaft, für die sich ja unser Land immer ausgibt...

Als wir am Abend ins Bett huschten waren wir trotzdem mit uns zufrieden, lag es daran, das wir Licht am Ende des Tunnels sahen, sprich Entlassung nach Hause. Vor dem schlafen, fragte ich Andrea, ob sie schon mal was von einem Platzhalter gehört hatte oder schon zu Hause ein Dildo und Gleitcreme hatte. Ihr süßes Gesicht guckte mich an, als wenn es donnert beim Gewitter und das bedeutete, Klaudia musste mal wieder etwas Aufklärungsarbeit leisten. Natürlich konnte ich nur das theoretische Wissen, aus diversen Internetberichten weitergeben, denn praktisch, ging es mir ja, wie ihr, Null Ahnung.

In dieser Nacht schlief ich sehr unruhig, lag es daran, das ich immer an Michaels bestes Stück dachte und träumte oder daran, das die Woche vor der OP, sehr gut für mein Gefühlsleben war. Ich wusste es nicht...

Am nächsten Morgen war wieder Stimmung bei uns beiden, lag es daran, weil wir unseren Entlassungstermin vielleicht erfahren würden. Jedenfalls duschten wir beide, nacheinander und machten ein paar schicke Mädchen aus uns. Das Nachthemd musste auch gewechselt werden, wegen der großen Visite. Das Frühstück wurde serviert und im Bademantel eingenommen. In der Zwischenzeit hatten wir uns um unsere Betten, inclusive der Bettdecken selbst gekümmert, was mal wieder Spaß machte und unsere Fähigkeiten in dieser Richtung bestätigten. Nach dem Frühstück brachten wir unser Geschirr auf den Wagen im Flur und dann war mal wieder warten angesagt.

Als die Tür aufging, erschienen die "Halbgötter" in weiß und beschäftigten sich mit unserer Krankenakte. Der Professor machte noch eine kurze Untersuchung und dann kahm es zum Showdown für uns beide, wir können Morgen nach Hause und er dankte uns, das wir ihn ausgewählt hatten und wünschte uns für unser weiteres Leben viel Glück. Die Stationsärztin zwinkerte uns beide noch zu, als die Meute unser Zimmer verließ. Wir hüpften aus unsere Betten und machten einen Feixtanz vor Freude. Es war hier gut in der Klinik, aber auf Dauer gesehen, mussten wir beide das nicht haben. Peinlich wurde es nur, als die Oberschwester mit unseren Hormontabletten im Zimmer erschien und uns so herum hüpfen sah. Ihren mahnenden Blick werde ich nie vergessen, so etwas habe ich zum letzten Mal in der Schule gesehen, als ich noch ein Junge war und meinen Eintrag im Hausaufgabenheft, wegen Aufmüpfigkeit gegenüber dem Erziehungspersonal bekommen hatte, wegen der vorlauten Klappe...

Nur gut, das ich damit keine Probleme mehr hatte, mit der großen Klappe. Jedenfalls zogen wir beide uns erst mal um. Das war eine Wohltat, wieder vernünftige Sachen anzuhaben. Das T-Shirt und der Rock paßten auch noch, kein Wunder, nach den 2... 3 Tagen fassten. Wir wählten beide Sandaletten mit 5 cm Absätzen, machten im Bad noch ein dezentes Make-up und zogen los, auf Jungensuche, was natürlich Quatsch ist, denn wir gingen zur Stationsärztin, um die Erlaubnis zu holen, das wir die Station verlassen können in Richtung Bistro oder Zeitungsstand. Mit ihrer Erlaubnis ging es auf Entdeckungsreise und das war gar nicht so einfach. Lag es an den Hormoneinnahmen, das wir fast immer falsch abbogen? Unser Orientierungssinn war eigentlich schlecht oder besser ausgedrückt kaum vorhanden. Mist schon wieder ein Nachteil in Kauf genommen, dachte ich...

Irgendwann hatten wir beide unser Ziel erreicht und wir kauften uns beide erst mal eine "Bunte"Zeitschrift für die Nachrichten der weiblichen Welt. Den Weg zurück fanden wir mit etwas Hilfe, denn Mädchen fragen, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Diesen kleinen Mangel glichen wir mit Freundlichkeit aus und erhielten immer die gewünschte Auskunft.
Auf unserer Station setzten wir uns zuerst in den Aufenthaltsraum, holten unsere Handys heraus und simsten die freudige Nachricht an unsere Familie und Freundinnen weiter, bevor wir in die Zeitung guckten. Soviel hatte sich in der Mode nicht geändert, außer, das der Trend für das Herbst Make-up erklärt wurde, stand in der Zeitung nichts besonderes.

Es war Zeit zum Mittagessen und das bedeutete, wir halfen unserer netten Schwester beim Verteilen der Essen. Wir wollten ja beide nicht ganz einrosten. Dabei sprachen wir auch kurz mit unserer Stationsärztin, Frau Dr. Walter, die uns für den Nachmittag einen Termin gab. Nach dem Essen hatten wir Zeit zum faulenzen. Dazu legten wir uns auf das Bett und träumten etwas vor uns hin. Der Blick aus dem Fenster war schon etwas besonderes, denn, hier aus der 5. Etage, hatte man eine gute Aussicht, auf eine Stadt, die ein bestimmtes Flair verbreitete. Ich kannte diese Stadt, auch nur von den Berichten über diverse Banken, war aber noch nie hier zu Gast.
Am Nachmittag war es dann soweit, unser Termin bei Frau Dr. Walter wurde von uns beiden wahrgenommen. Das war ein sogenanntes Abschlußgespräch und Hinweise auf unsere eigene Unterstützung des Heilungsprozesses. Sie sprach auch von einem Platzhalter und demonstrierte es gleich bei mir. Trotz des vielen Gleitmittels tat es immer noch weh, wenn man so etwas einführt. Das Gefühl, als er an seinem Platz saß, war natürlich für uns ein Gefühl, das unbeschreiblich war. Etwas, im Unterleib zu haben, oder besser ausgedrückt, zwischen den Beinen ausgefüllt zu sein, machte mich g**l, besonders dann, wenn ich daran dachte, das könnte jetzt Michaels Sch***z sein. Dafür nahm ich auch die Schmerzen in Kauf, die nach ihrer Meinung noch 2...3 Wochen andauern. Andrea quietschte auch, zwar leise, aber sie war mit dem Ergebnis, genauso zufrieden, wie ich. Wir hatten das, wovon wir seit mindestens einem halben Jahr träumten und es funktionierte so, wie es in unseren Träumen, oder in unseren Vorstellungen war.

Nach diesem Gespräch gingen wir auf unsere Zimmer und hatten das Ding noch in uns. Das war ein Gefühl, wie Weihnachten und Silvester an einen Tag. Unser Gehen, muss wohl ziemlich blöde ausgesehen haben, wenn man so ausgestopft ist. Als ich auf dem Bett lag, dachte ich zum ersten Mal in meinem Leben über Selbstbefriedigung ernsthaft nach, was ich zwar wieder verwarf, aber einen Dildo zu benutzen, um von meinem Erregungszustand herunter zu kommen, durch einen Höhepunkt, diese Überlegung hatte ich schon, das will ich nicht verschweigen, noch dazu, wenn ich mir die Bilder im Kopf vorstellte, wo und wie meine Eltern mal Sex hatten. Ich glaube, das nur die Gewissensbisse, mich davon abhielt, meinen Verlobten mit solchen Spielchen zu betrügen, wenn man es so nenen würde...

Die Antworten waren inzwischen per SMS eingetrudelt und das bedeutete, das Mutti uns morgen abholt und nach Hause bringt. Das war die Nachricht des Tages für uns beide, die wir beide wieder mit einem glücklichen Hüpfen und einer Umarmung kommentierten. Es war schon seltsam, als sich unsere Körper bei der Umarmung berührten. Wenn wir beide jetzt gewollt hätten, dann wäre es ein Gequietsche und Stöhnen geworden und das ohne unsere beiden Verlobten. Andrea hatte die gleichen Gefühle, wie ich und so wie ihr Blick verriet, hätte sie auch gerne meinen Körper erforscht und sich erforschen lassen. Hatten wir beide hier eine Erfahrung verpaßt, als wir aufhörten

Das Abendessen hatten wir beide hinter uns und wir beschäftigten uns mit den Rätseln, in den Zeitschriften. Andrea schaute dabei etwas sehnsüchtig aus dem Fenster. Ich bemerkte es und fragte nach dem Grund. Sie erzählte mir, das sie etwas Angst hatte, wenn unser Betrieb wirklich schließt, denn dann würde Geld fehlen, für die Verwirklichung der Träume. Ich tröstete sie, so gut ich konnte, denn wir waren noch jung und hatten genug Berufserfahrung und es gab ja noch einige Betriebe in der Stadt, bei denen wir uns bewerben könnten. Ihr Einwand, das ihre Zeugnisse, alle auf ihren männlichen Vornamen liefen, brachte mich auch zum Nachdenken. Sie hatte ja, in dieser Beziehung Recht. Aber anders herum, brauchte kein Personalchef bei uns beide Angst um eine Schwangerschaft zu haben und das war ein Pluspunkt, zumindestzens, in der heutigen Zeit.

Am Abend packten wir unsere Koffer etwas vor und legten die Sachen für den nächsten Tag schon bereit. Morgen hätten wir bestimmt auch noch Zeit dafür, da war ich fest von überzeugt, aber was man heute kann besorgen...
Außerdem wollten wir Mutti nicht unnütz warten lassen, wenn, ja wenn das Startsignal vom Professor Dr. Widemann kommt. In einem Krankenhaus, wartet man zwar immer auf die Entlassungspapiere, aber vielleicht ging es ja hier mal schneller.

In dieser Nacht schliefen wir gleich ein und träumten von zu Hause.

Am nächsten Morgen, waren wir beide zwar aufgeregt, aber das Vorbereiten von Klaudia und Andrea ging eigentlich seinen normalen Gang. Wir zogen uns bereits fertig an, denn wir glaubten nicht, das der Professor noch einmal uns untersuchen oder abtasten wollte. Deshalb erwarteten eigentlich nur noch eine kleine Abschiedsrede und das Tschüß. Nach dem Frühstück, war es auch wirklich so, wie wir uns es vorgestellt hatten. Frau Dr. Walter sollte ein Abschiedsgespräch führen und als wir beide dem Professor bestätigten, das dieses schon wieder Geschichte ist, lächelte er und wünschte dem Engel und der Teufelin alles Gute und verschwand mit seiner Begleitung.

Kurz danach erschien Mutti und begrüßte uns. Wir waren beide glücklich, das wir wenigstens hierbei, nicht unsere Beine in den Bauch stehen mussten, damit meine ich, das warten auf die Abholung. Jetzt dauerte es zwar noch etwas, bis wir unsere Entlassungspapiere in den Händen hielten, aber, auch dieses Warten, haben wir auch überlebt. Anschließend ging es zum Parkplatz des Autos. Mutti lud unsere Sachen ein, weil ja noch etwas Schonung für uns beide angesagt war. Wir stiegen beide ein und wenig später ging es nach Hause...


Damit habe ich mein Versprechen eingehalten....ob es hier weiter geht...liegt an Euch...Katrin, etwas zickig, aber immer lustig..
54. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von franzi71 am 20.02.13 21:33

Hallo Katrin-Doris
zuerst einmal Danke für 18 lange und gute Teile deiner Geschichte.

Natürlich kann ich nachvollziehen dass gerade hier ein Autor/eine Autorin von den Kommentaren lebt und deswegen es auch gern hätte, wenn von den Kommentaren mehr vorhanden wären.

Aber wie kann man seine Geschichte darunter leiden lassen, dass es so viele schreibfaule Leute gibt und sie nicht zu Ende führen bzw. dann hier zu veröffentlichen.
Also ganz uneigennützig im Namen deiner Geschichte schreib sie bitte weiter, möchte sonst nicht in deiner Haut stecken, wenn sie dich mit den diversen "Was wäre..." oder anderen W-Fragen und dergleichen daran hindert einen geregelten Tag-Nacht Rhythmus zu haben.

Und ja deine Geschichte ist gut und interessant, du kannst das emotionale Erleben deiner Protagonisten sehr gut beschreiben, so dass man sich das Ganze auch vorstellen und vielleicht nachvollziehen kann.

Also: WÄRE SCHÖN, WENN DU WEITERSCHREIBEN WÜRDEST
Vll. hilft ja das "Rufen" danach, wenn ein bitte weiterschreiben sonst unerhört verhallt^^
LG
franzi
55. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 21.02.13 00:29

Hallo Katrin-Doris,

bei Deiner Geschichte und Deinem Schreibstil läuft mein Kopfkino mal wieder zu Hochform auf.

Man weiss später dann immer nicht ob man es in einem Film gesehen oder bei Dir gelesen hat.

Vielleicht geling es ja noch ein paar weitere Leser zu "Kommentatoren" zu machen. Ich hoffe es zumindest für die Geschichte und für Dich.

Ich verstehe auch das wenn man so viel Arbeit in eine Geschichte steckt und dann nichts zurück kommt, dies einem Frustriert.

Vergleichen kann man das vielleicht mit der Situation das man ein sehr aufwendiges Festmahl zubereitet. Alle es sehr genüsslich essen aber
dann wortlos aufstehen. (im schwäbischen "ned bruddeld isch a gnug globd" / "nicht gemosert ist schon genug Lob")

Hoffentlich schreibst Du weiter an Deiner tollen Geschichte. Ich würde Sie auf jeden Fall vermissen.

LG

Der Leser
56. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Herrin_nadine am 21.02.13 01:45

Ich finde die letzte Fortsetzung war die beste wo du geschrieben hast. Schreib weiter so spannend. Danke fürs Schreiben
57. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von CharlesB am 21.02.13 02:00

Text
Hallo Kathrin-Doris,

was für ein Genuss, in Deine Geschichte einzutauchen und sich von Dir mitnehmen zu lassen in deren Verlauf. Man fühlt sich beim Lesen förmlich "dabei" zu sein.

Was für mich auch sehr lobenswert ist, ist es dass Du bis zu der nächsten Folge (hoffentlich auch weiterhin) nicht so eine lange Zeit vergehen lässt und uns nicht nach wenigen Zeilen bereits auf eine Fortsetzung vertröstest. Damit muss man nicht erst lange in den hintersten Gehirnwindungen kramen um den Anschluss an das bisherige Geschehen zu finden. Hier zahlt es sich für Deine Leser auch aus, dass Du Dich nicht in 8 parallel laufende Storys verzettelst.

Ich hoffe, dass Du bis zu ihrem logischen Ende n i e Deine "Drohung" wahr machst, diese nach wie vor herausragende Geschichte hier nicht mehr zu posten.

Also noch einmal ein herzliches Dankeschön für die Zeit, die Du dieser Geschichte widmest um uns mitzunehmen in dem Geschehen um die Protagonisten.

CBC
58. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Jo-Jo am 21.02.13 21:49

Top!
Schreibe bitte weiter
59. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 21.02.13 23:34

Ein Hallo an Alle,
die diese Geschichte kommentiert haben und auch gelesen...

@Jo-Jo: Es geht weiter..Vielen Dank !!!
@CBCu machst mich richtig verlegen...Vielen Dank !!!
@Herrin Nadine: da es eigentlich nicht dein Stoff zum träumen ist..Danke !!!
@Der Leser: Du hast mit der PN zwar Recht, aber man muß es nicht hinnehmen und meine Gesichtsfarbe hat sich in ein deutliches Rot verändert, vor Verlegenheit..Danke für Alles!!!
@franzi 71: ich könnte mit dem Ende leben und den vielen W`s..das Rufen ist eine gute Idee..Vielen Dank !!!

Zum Schluß noch, ja es wird ein Teil 19 folgen und er wird geschätzt am Sonntag Abend, nach 19.00 Uhr erscheinen.. Bis dahin
wünsche ich Allen Gesundheit und ein paar Minuten Ruhe zum entspannen....Katrin
60. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 24.02.13 18:45

Ein Hallo an alle Kommentatoren und Leser dieser Geschichte..
Wie versprochen, kommt heute der 19. Teil und dazu wünsche ich viel Spaß beim lesen...

Teil 19 Die Zeit, nach der OP, mit Vorbereitungen...

Zu Hause mussten wir beide noch eine theoretische Schonfrist einhalten, was mir manchmal sehr schwer fiel, aber Martina hatte, im Krankenhaus vollkommen Recht, indem sie uns darauf hinwies, das man mehr auf die Signale unseres Körpers hören sollten. Unseren Job konnten wir auch noch nicht nachgehen, was zu dieser Zeit völlig egal war, denn es gab im Betrieb die sogenannte Kurzarbeit mit Null Stunden. Aus diesem Grunde blieb unser Krankenschein noch bestehen, den wir uns von unserem Hausarzt holten. Der entfernte auch die Operationsfäden, was völlig schmerzlos war und vorher mehr Angst, als Vaterlandsliebe kostete.

Übrigens erschien jeden Tag mein Verlobter bei uns und umsorgte und pflegte mich. Ab und zu half er sogar Mutti, bei der Hausarbeit, wo er sich nicht mal dumm anstellte. Jedenfalls war sein Motto nicht, einmal dumm anstellen, reicht für ein ganzes Leben. Das machte mich schon etwas stolz.

In der ersten Woche, nach dem Krankenhaus, hatte Mutti noch zwei Termine für uns besorgt und die waren bei der Frauenärztin und beim Hausarzt, bei denen sie uns jeweils begleitete. Der Frauenarzttermin, bei Frau Dr. Brauer, war dabei der interessanteste für uns beide. Nach der Anmeldung, hieß es mal wieder kurz warten. Die Zeit vertrieb ich mir, wie üblich mit Zeitung lesen und dabei hatte ich die "Rentnerbravo" erwischt. Der Beitrag, über weibliche Geschlechtsorgane, war eigentlich gut geschrieben, in der Apotheken Umschau, so hieß die Zeitschrift richtig. Wenig später musste ich dann wieder der Schwester folgen, für die Untersuchungen im Labor, wie Blut, Urin usw.

Ich war zwar kein Fan, von dem Blut abgezapfe, da kahm ich mir immer vor, wie ein Bierfaß, aber es musste ja wieder sein und die Schwester gab sich wirklich Mühe dabei. Sie verwickelte mich in ein Gespräch und dabei ging sie ihren Job nach. Als sie mir dabei erzählte, das sich mein Körper gegenüber damals gewaltig geändert hatte, war mir klar, das meine weibliche Entwicklung, dem Ende entgegengeht. Sie hatte ja vollkommen Recht, denn meine Fettumlagerungen fielen sogar mir auf.

Nach dem Labor musste ich wieder etwas warten und unterhielt mich mit Mutti. Meine Mutti, wies mich darauf hin, das sie das letzte Mal mit mir zusammen hier war, da ich keine Begleitperson mehr brauche und in den anderen Sachen ja inzwischen auch selbstständig war und Klaudia, inzwischen die Tochter war, die sie sich vorstellte. Obwohl es mir nicht gefiel, akzeptierte ich ihre Meinung. Ich hatte zwar meistens eine große Klappe, aber mehr aus Angst vor etwas Unbekannten...

Der Aufruf von Klaudia, riß mich mal wieder aus den Gedanken und ich ging in das Zimmer von Frau Dr. Brauer. Hier hieß es mal wieder ausziehen und Platz nehmen, auf dem Stuhl der Wahrheit. Die Ärztin untersuchte meine neu geschaffene V***na sehr behutsam und war mit dem OP Ergebnis sehr zufrieden. Sie gab mir noch ein paar Tips, bevor ich den Stuhl verlassen konnte. Es blieb nur noch das Abtasten der Brüste übrig. Die Frauenärztin war mit der Entwicklung meines Körpers und insbesondere mit dem Brustwachstum sehr zufrieden. Nach dem anziehen, sollte ich mich wieder in den bequemen Sessel setzen, der vor ihrem Schreibtisch stand, was ich auch tat. Sie stellte wieder ein paar Fragen, die ich ehrlich beantwortete und gab mir Ergebnisse des Labortests bekannt. Der Hormonspiegel hatte sich eingependelt, auf einem normalen Wert und in den anderen Werten, gab es keinen Grund für irgendeine Beunruhigung. Trotzdem sollte ich noch etwas mit dem eigentlichen Geschlechtsverkehr warten. Sie empfahl, eine Wartezeit von ungefähr 10 Tagen. Als ich etwas von der oralen Verwöhnung sprach, musste sie lachen...

Nach dem Verlassen der Ärztin, ging ich mit ruhigen Gewissen zur Anmeldung und ließ mir den nächsten Termin geben, der mich in das normale System integrierte und mein Rezept für die Hormone. Damit hatte ich es geschafft und war etwas erleichtert, als ich neben Mutti wieder Platz nahm. Meine kleine "Schwester" musste wohl das gleiche geantwortet haben, bei der Schonfrist, denn Andrea hatte einen roten Kopf, als sie aus dem Zimmer kahm und zur Anmeldung ging. Wir fuhren anschließend nach Hause.

Die meiste Zeit widmete ich mich den Hochzeitsvorbereitungen und das war ja schon alles in allem, sehr zeitaufwendig. Manchmal dachte ich, wenn ich in einer "wilden Ehe " lebe, dann habe ich weniger Sorgen und könnte das alles sein lassen. Aber der Reiz, des weißen Brautkleides mit den verführerischen Dessous und Strümpfen, änderte diese Meinung meistens sehr schnell. In dieser Hinsicht war ich mit vielen Mädchen gleich.

Aus diesem Grunde fuhr ich mit Andrea zu unserer Schneiderin. Wir begrüßten uns mit einem Küsschen, denn sie erinnerte sich an uns beide. Nach ihrer Frage, was wir beide suchten, standen wir vor der Qual der Wahl, denn sie hatte uns eine Auswahl gezeigt, die sie am Lager hatte. Wenigstens hatte ich von meiner männlichen Entschlußkraft nichts verloren und zeigte auf ein romantisch verspieltes Modell mit vielen kleinen Rosen als Applikationen. Mein Bauchgefühl sagte mir, das ist das Kleid, das ich tragen wollte, an dem Tag, wo ich in den Stand der Ehe treten wollte.

Andrea brauchte etwas länger als ich, denn sie schwankte noch zwischen 2 Modellen, bevor sie sich festlegte. Mit der Schneiderin, suchte ich mir noch eine schicke Corsage aus und dabei ließ ich mich beraten. Die Frau verstand ihr Fach und das nutzte ich. Das gleiche Problem hatte Andrea auch, aus diesem Grunde, hörte sie auch auf die Ratschläge der Schneiderin. Wir vereinbarten einen Termin zur Anprobe, der in 2 Wochen lag und verließen kurz danach ihre Werkstatt bzw. ihr Geschäft, mit einem guten Gefühl, alles richtig gemacht zu haben. Mir blieb eigentlich nur noch übrig, meine Mutti zu überzeugen, das sie zur Anprobe mitkommt.

An diesem Tag war auch unsere Schonzeit vorbei und das bedeutete, wir wollten heute abend beide richtigen Sex. Aus diesem Grunde, fuhren wir beide, rechtzeitig zum Feierabend unserer Verlobten, zur Arbeitsstelle der beiden und warteten. Beim Warten, hatte ich das Gefühl, als ob sich zwischen meinen Beinen, eine gewisse Feuchte bildete, vor Erregung oder G***heit auf das kommende. Als ich Andrea, meine Gefühle beichtete, natürlich leise ins Ohr, antwortete sie mir, "ihr Slip hat bestimmt, an der bewußten Stelle, einen feuchten Fleck." Meine Antwort mit," das ist ja genauso verräterisch, wie eine Beule," entgegnete sie mit," lieber feucht und beglückt, als ohne etwas Harten."
Ich dachte zwar das gleiche, trotzdem überraschte mich ihre klare Antwort.

Unsere beiden erschienen kurz danach und wir hüpften in ihre Arme, bei der Begrüßung. Nach dem Kuss zur Begrüßung, hauchte ich Michael meine Wünsche in sein Ohr. Das es auch seine Wünsche waren zeigte seine Beule in der Hose. Dafür liebte ich ihn so sehr, denn das zeigte mir, das er immer noch heiß auf seine Braut war und mich liebte. Als er mich gleich wieder küsste, wanderte seine Hand in Richtung meiner Beine, er konnte mich ganz schön heiß machen.

Aus diesem Grunde gab ich den anderen beiden meine Papiere und den Schlüssel für den Corsa und ging mit Michael zu seinem BMW. Nacheinander verließen die beiden Autos den Parkplatz und fuhren nach Hause. Meine Eltern waren heute eingeladen und so war zufällig "sturmfrei", bei uns. Meine Hände zitterten zwar etwas vor Aufregung, als ich unsere Haustüre öffnete, mit Michael im Schlepptau, das fiel aber nur mir auf.

Michael nahm mich auf den Arm und trug mich in mein Zimmer, auf das Bett, dabei schmusten wir beide. Während des gegenseitigen Ausziehens, fühlte ich erst mal, ob das Objekt der Begierde noch da war. Michaels Erkundungen, machten mich etwas verlegen, als er eine gewisse Feuchtigkeit spürte. Meine halterlosen Strümpfe behielt ich an, denn erstens wollte ich keine Zeit mit dem Ausziehen verschwenden und zweitens machte mich das Gefühl, wenn Michael mich zärtlich streichelte, noch g***ler. Selbst er, hatte ja damit Probleme, wenn er das Nylon, auf seiner Haut spürte, weil dann seine Erregung sich immer in eine bestimmte Stärke verwandelte, von seiem Sch***z.

Wir berührten und streichelten uns, dabei hatte ich es auf seine H**en abgesehen und brachte seinen Sch***z in eine Position, das ich ihn reiten konnte. Es war einfach ein tolles Gefühl, ihn in mir zu spüren. Dabei streichelte er meine Brüste, so das sich die Nippel aufstellten. Wir hechelten und quietschten beide vor Glück und als ich eine E***tion in meinem Unterleib spürte, hatte ich einen Orgasmus. Das war ein Gefühl, so überwältigend hatte ich mir das nicht vorgestellt und im Hinterkopf, dachte ich noch an unsere Stationsärztin vom Krankenhaus, die so etwas gesagt hatte, das wir auch Orgasmen haben können. Ich hielt das für Quatsch...

Wir wechselten die Stellung und dabei gab ich acht, das sein Sch***z nicht herausrutschte, dabei umklammerte ich Michaels Beine mit meinen bestrumpften Beinen, was ihn sofort wieder etwas dicker machte. In dieser Hinsicht, war ich eine kleine Teufelin, so richtig unersättlich nach dem nächsten Glücksgefühl. Seine rhytmischen Bewegungen, über die ganze Länge des Sch***zes und seine wilden und zärtlichen Küsse, ließen meine V***na immer feuchter vor Schleim werden und mein Körper entwickelte Glückshormone, als ob ich gerade einen Berg Schokolade gegessen hatte. Unsere Geräusche waren natürlich nichts für empfindliche Ohren, aber das war uns vollkommen egal. Das ganze endete wieder in einer Erektion seines Sch***zes und einem Orgasmus von mir, der mich, vom Gefühl her, richtig durchschüttelte.

Vollkommen erschöpft kuschelten wir im Bett und der Schweiß stand dabei, lächelnd Pate. Aus Spaß fragte ich Michael, wieviel Kalorien man eigentlich bei einem guten Sex verbrennt. Seine Antwort, mit einem Kopfschütteln, beantwortete ich mit einem langen Kuss. Eigentlich wollte ich es auch gar nicht wissen. Wie immer im Leben besteht das eigentliche Leben nicht nur aus Sex und aus diesem Grunde ging ich als erste zum duschen, nachdem ich meine letzten, äußerlichen weiblichen Sachen ausgezogen hatte, die Strümpfe.

Meine V***na war ganz schön verschmiert und etwas lief noch der Saamen von Michael an den Beinen herunter. Das Gefühl war für mich etwas Gewöhnungsbedürftig, aber anders herum, wenn ich daran dachte, wie es mich durchgeschüttelt hatte, dann sagte meine Innere Stimme, mein Weg hatte sich gelohnt und das Ergebnis und dieses Erlebnis war, das was ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt hatte...

Nach dem duschen und abtrocknen musste ich natürlich die Unterwäsche wechseln und ein Blick, auf meinen Slip verriet mir, das mein Gefühl, auf dem Parkplatz, echt war, mit der Feuchtigkeit. Nach dem anziehen eines T-Shirts und einem Rock, machte ich mit den Haaren keinen Zirkus mehr und band sie mit Hilfe eines Gummis zum Pferdeschwanz zusammen. Als ich so bei Michael erschien, fand er mich schon wieder zum anbeißen, was mich sehr erfreute, aber jetzt war für ihn erst mal duschen angesagt. Er murrte zwar etwas, ging aber ins Bad.

Ich kümmerte mich, in dieser Zeit um das Essen. So gut wie Sex, im Leben auch ist, es macht nicht satt. Als er erschien hatte ich für uns beide etwas zum Essen gemacht und eine Kerze und 2 Gläser mit Wein hingestellt. Nennt man so etwas eigentlich, romantische Ader oder Candelight Dinner? Der Kerzenschein malte bunte Bilder in Michaels Augen, als wir beim Essen waren. Der Wein funkelte im Glas und wenn ich ehrlich war, ich hätte jetzt nur noch ein Anlaß gebraucht um dahin zu gehen, wo ich gerade erst hergekommen war, ins Bett mit ihm.

Nach dem Essen kümmerten wir uns gemeinsam um die Küche, bevor er mich verließ, nach einem langen Kuss. Michael war gerade mal wenige Minuten weg, als meine Eltern erschienen. Sie erzählten von einem Theaterbesuch und dann erzählte mein Vati etwas, was ich nicht so richtig verstand. Es sah wohl so aus, das er, wenn es zur Insolvenz unseres Betriebes kommt, er der Insolvenzverwalter wird. Diese Aussage war für mich völlig neu und darum brauchte ich auch eine gewisse Zeit, diese Nachricht zu verdauen.
Wobei es bis jetzt noch nicht einmal klar war, ob es bis zu diesem Schritt kommt.

Da ich ja noch nicht arbeiten musste, kümmerte ich mich um die Wäsche und stellte die Waschmaschine noch an, bevor sich mein Kreislauf meldete. Dieses Zeichen, hatte ich rechtzeitig erkannt und machte im Bad nur noch das Nötigste, um danach das Bett aufzusuchen. Als Mutti kahm und nach mir sah, war ich schon im Land der Träume.

In den nächsten zwei Tagen war mehr oder weniger noch Schohnung angesagt, aber nur theoretisch. Dabei kramte Klaudia das alte, auf dem Boden stehende und verstaubte, Hometrainergerät, raus und fing langsam mit dem Training an. Das hieß, 5 Minuten Pedale treten und 40 Minuten Pause machen. Danach wurden die Zeiten immer mehr verändert, so das ich es am nächsten Tag schon schaffte, eine Stunde lang die Pedale zu treten. Dabei hatte ich immer meinen Puls und Herzschlag im Auge oder anders ausgedrückt, unter Beobachtung. So ergab es sich, als Andrea den Corsa zurückbrachte und mich fragte, was ich so den ganzen Tag anstellte. Zuerst guckte sie mich ungläubig an, als ich von dem Hometrainer erzählte, aber dann wollte sie unbedingt, auch mal dieses Gerät ausprobieren. Natürlich endete ihr erster Versuch mit einem Fiasco, denn ihr Ehrgeiz war mal wieder zu groß.

Im Sessel sitzend erzählten wir von unseren Erlebnissen mit unseren Verlobten und anschließend, führten wir unsere Hochzeitsplanungen weiter. Die Gästeliste war eigentlich fertig und die Termine wurden in eine Art Rahmenkalender eingetragen. Der einzigste Unsicherheitsfaktor, war unsere Clique. Da war ich mir, genauso im unklaren, was die wieder ausgeheckt hatten, wie Andrea und das bedeutete für uns beide abwarten und Tee trinken, laut einem Sprichwort.

An diesem Tag blieb Andrea bei uns und wir kümmerten uns gemeinsam um das Essen für meine Eltern und unsere beiden Verlobten, die wir durch eine SMS mitgeteilt hatten, das sie uns besuchen kommen sollten. Meine Eltern waren immer froh, wenn sie etwas Jugend um sich hatten und aus diesem Grund, brauchte ich sie nicht zu informieren. Das war vielleicht ein Trubel, als die 4 gleichzeitig eintrudelten. Mein Eltern wurden mit Küsschen begrüßt und ich begrüßte Michael natürlich richtig. Ich mochte seine Küsse und wollte sie, wenn es ging, jeden Tag. Andrea begrüßte meine Eltern genauso und mein Vati strahlte über alle vier Backen, jedenfalls sah es so aus. Mutti war zufrieden, das sie sich nur noch an den Tisch setzen musste und von uns bediehnt wurde.

Das Essen wurde gemeinsam eingenommen und dabei gab es eine Auswertung des Erlebten und viel Lob für unser Essen. Wir beide, waren Naturtalente beim kochen und abschmecken, das haben mir meine Eltern schon öfter bestätigt. Nach dem Essen kümmerte ich mich mit Andrea um die Küche und als wir dort fertig waren, holten wir uns, unsere beiden und Mutti, um unseren Rahmenplan und die Gästeliste durchzusprechen. Mutti gab uns noch einige Hinweise, bevor wir uns untereinander einigten, das dieser Plan beschlossene Sache ist. Andrea und ich bezweckten damit, das sich unsere beiden damit auseinandersetzten und merkten, das eine Hochzeit auch geplant werden muss und natürlich, wollten wir sie nicht, vor Tatsachen stellen, denn das mag kein Mann oder Verlobter und sei, seine Liebe und Verständnis noch so groß.

Am späten Abend, fuhren die beiden mit Andrea nach Hause. Natürlich, ließ ich Michael nicht ohne meinen Abschiedskuss ziehen. Als ich mich von meinen Eltern verabschiedete, vertrat mein Vati die Ansicht, das mein Ehrgeiz, ein schlechter Berater für meine Gesundheit ist und er immer noch die Meinung vertrat, das ich bis kommenden Montag etwas ruhiger treten sollte. Mutti glaubte das gleiche und darum ließ ich mich überzeugen, von den beiden, obwohl ich anderer Meinung war. Der Montag wurde nur genannt, weil es der Termin für die Nachuntersuchung, bei Professor Dr. Widemann war.
Vatis Besorgnis, bedeutete für mich auch, das meine Planung, das Wochenende, bei Michael und seinen Eltern zu verbringen, den Bach herunter gingen. Das musste ich ihnen auch noch versprechen, das ich außer dem Treffpunkt bei Gudrun und Martin, keine Sondertermine mehr wahrnehme...

Mit betrübtem Gesicht zog ich los ins Bad und schimpfte mit dem Spiegel. Das war in diesem Moment der Einzige, der mir nicht widersprach. Das mein Vati vor der Tür stand, habe ich in meiner Rage und Enttäuschung noch nicht einmal mitbekommen. In meinem Zimmer ging ich ins Bett, dieses Mal wieder mit meinem Kuscheltier und wenig später klopfte es und Mutti erschien bei mir. Sie setzte sich auf meinen Bettrand und streichelte mich am Kopf und erzählte etwas von "kein Baby mehr", was ich gerade dem Spiegel erzählt hatte. "Doch, du bist noch unser Baby und wir wollen nicht, das du deine Hochzeit nicht erlebst, meine Kleine," sagte Mutti, sichtlich besorgt, um mich. "Aber wieso denn?" Fragte ich sie. Ihre Antwort haute mich richtig um, weil sie mal wieder vollkommen Recht hatte mit,"deine Werte auf dem Hometrainer hat sich Vati angeguckt und die Werte sind sehr grenzwertig, mein Schatz, um nicht zu sagen, Besorgnis erregend." Heulend sagte ich "Sch**ß Elektronik.." und fiel Mutti in die Arme. Jetzt brauchte ich Trost, den ich von ihr bekahm und es dauerte lange, bis sie mich verließ und ich eingeschlafen war.

Der nächste Tag, war ein Samstag und ich schlief an diesem Tag lange oder besser, ich wachte sehr spät auf. Meine Eltern hatten mich ausschlafen lassen und als ich, wegen der Helligkeit in meinem Zimmer die Augen öffnete, war es bereits 11.00 Uhr. Das war mir bis jetzt eigentlich noch nie passiert und etwas erschrocken blickte ich in Muttis Augen. Sie wird doch nicht, die ganze Zeit hier gewacht haben...

Nein, hatte sie nicht, erzählte sie mir, nach dem Küsschen und meiner nicht gestellten Frage. Sie war nur zufällig hier, weil sie meine Sachen noch in die Schränke geräumt hatte. Die Frage nach dem Baby verkniff ich mir vorsichtshalber, aber Mutti erzählte weiter, das Michael sowieso Bereitschaft hatte und sogar im Einsatz war. Des weiteren gab sie mir bekannt, das Andrea am Nachmittag kommt und heute hier bleibt, weil ihre Mutti, die gleichen Befürchtungen hatte. Außerdem schockte sie mich, als sie als letztes auch noch sagte, das, wenn wir zwei nicht hören, es welche auf den Hintern gibt, von unseren Verlobten, das hatten ihr Michael und Bernd versprochen...

Ich will hier nicht widergeben, was ich in diesem Moment dachte, oder besser, was die Teufelin in mir dachte. Jedenfalls gab ich diesen Anweisungen oder Verhaltensregeln, nur zähneknirschend nach, obwohl ich wusste, das meine Eltern Recht hatten. Das war ja wie Stubenarrest und so was hatte ich ja noch nicht mal als Junge. Da haben meine beiden, über manches drüberweg gesehen. Schon wieder ein Nachteil...

Klaudia ging erst mal ins Bad und duschte. Dabei nutzte sie die Dusche, um sich wenigstens etwas auf Touren zu kommen. Was blieb mir auch anderes übrig, als meine Brüste sanft zu streicheln und beim sanften träumen, mit einer Hand nach unten zu gehen. Es machte mich zwar nicht glücklich, half mir aber über diese Trotzphase, zumindestens anfänglich, drüber weg zukommen. Nach dem abtrocknen zog ich meine Unterwäsche an und suchte mir eine Strumpfhose raus. Nach dem anziehen fehlte nur noch ein Kleid und da, stand ich mal wieder vor dem Schrank und wählte eines aus der Anfangszeit heraus. Wenn schon Baby, dann auch eines aus der Anfangs- oder Babyzeit, die das letzte ja nie war, aber so in meinem Leben zählte.
Aus Gnatz ließ ich auch Make-up ausfallen, das vernünftige kämmen der Haare und ging nach unten. Mein Vati begrüßte ich natürlich mit Küsschen und als er bemerkte, das mein Kleid schick aussah, erwartete er eine Antwort, die er nicht bekahm. Erst Muttis drohender Finger brachte mich in die Spur zurück. Ich konnte es mir nicht leisten, Mutti als Vertraute und Freundin zu verlieren. Als sie mir etwas zu Essen gab, sagte sie mir auf den Kopf zu, das sie so Klaudia nicht sehen will und ich 10 Minuten Zeit hätte, mich zu besinnen.

Mist, 10 Minuten sind ganz schön wenig, dachte ich noch, bevor ich zurück in mein Zimmer ging, mich umzog und anschließend im Bad war. Klaudia war wieder ein artiges Mädchen und hörte auf ihre Eltern. Wenig später war ich dann beim Essen und da war inzwischen Andrea gekommen. Wir begrüßten uns beide und ihre leise Frage, warum sie her mußte, beantwortete ich mit einen Schulter zucken, als Mutti gerade mal weg war.
Als meine Mutti zurückkahm hielt sie eine Rede und die hatte es in sich. Andrea guckte ganz verdattert und ich sagte gar nichts. Wir wußten natürlich, das Mutti Recht hatte, aber es wäre nun mal schön gewesen wenn...

Wir durften ja noch nicht mal richtig Mutti helfen und beschäftigten uns hauptsächlich mit lesen und DVD gucken. Natürlich wählten wir einen richtigen Herz-, Schmerzfilm mit Titanic. Dabei konnte man seine Gefühle so richtig freien Lauf lassen. Mein Vati hatte dabei natürlich die A****karte gezogen, denn das war nun überhaupt nicht sein Geschmack. Er war ja der Auslöser des Ganzen und musste nun dadurch. Ein wenig leid, tat er uns schon, als er diesen Film, wenigstens teilweise mit gucken musste, denn inzwischen war meine Mutti auch Zuschauerin und achtete darauf, das wir die Beine hoch nahmem und das im wahrsten Sinne des Wortes. Das hat er auch überlebt und dieses Opfer rechnete ich ihn hoch an.

Beim Abendessen durften wir helfen und da sich das Ganze auf 3 Personen aufteilte, war Mutti mit unserem Engagement einverstanden. Wir machten sogar wieder Späße und als es klingelte, an der Haustür, öffnete Vati. Er ließ Michael und Bernd eintreten und schob sie gleich an den Tisch in der Stube, zum Essen, von uns beiden unbemerkt. Als wir den Tisch decken wollten, fiel beinah unser Geschirr an die Erde, als wir beide unsere Verlobten sahen. Das Geschirr abstellen und Michael um den Hals fallen, war eine spontane Reaktion von mir und natürlich auch von Andrea und Bernd. Michael schimpfte ordentlich mit mir und da half auch kein Kuss oder Augen verdrehen. Wenigstens erhielt Andrea auch eine "Kopfwäsche", dachte ich. Erst jetzt wurde uns so richtig bewußt, das sich alle, wirklich ernsthafte Sorgen, um uns gemacht hatten.

Wir haben, an diesem Abend, in Ruhe gegessen und redeten viel über das Verhalten von zickigen Mädchen, die manchmal uneinsichtig und stur sind. Leider, betraf das Andrea und mich, damit mussten wir beide leben, obwohl unsere Gründe, teilweise akzeptiert wurden. Leider verließen uns Bernd und Michael wieder. Der Abschied fiel uns beiden nicht leicht, aber inzwischen waren wir beide einsichtig genug, das wir diese Maßnahme von meinen Eltern und auch von den beiden, eingesehen hatten.

Am späten Abend gingen wir dann ins Bad und machten uns beide bettfertig. Andrea hatte die gleichen Gedanken, wie ich, aber die Realität, sah mal wieder anders aus. Sie musste heute Nacht mit mir vorlieb nehmen, beim kuscheln. Vor dem einschlafen trösteten wir uns beide und schliefen irgendwann ein.

Am nächsten Morgen, waren wir beide wieder pünktlich wach, obwohl ich Mutti schon kramen hörte und mein Vati, musste ihr wohl helfen, denn die Geräusche, die aus der Küche kahmen, deuteten darauf hin. Das bedeutete für uns beide artig sein und da es heute nachmittag sowieso zur Stammkneipe gehen sollte, wollten wir beide, das nicht auch noch verspielen, weil Mutti uns ja am Montag begleiten wollte. Andrea, machte sich zuerst fertig und dann folgte ich ihr. Wir wählten dieses mal wirklich Sachen, die unsere Lieblingssachen waren und dazu gehörten, gemusterte Strumpfhose und Etuikleid. Nach der Frisur in Ordnung bringen, wo wir uns gegenseitig halfen, blieb nur noch ein dezentes Make-up übrig. Wir gingen beide in die Küche, begrüßten meine Eltern mit einem Küsschen und setzten uns an den bereits gedeckten Tisch. Vatis Spruch, mit " na, geht doch, unsere Babys werden vernünftig," traf uns deutlich, damit mussten wir leben und darum kommentierte diesen Spruch, keine von uns beiden. Wir frünstückten in Ruhe und ließen uns ein paar Ratschläge geben. Dabei kahm mal wieder heraus, das wir, wenigstens heute noch mal eine Ruhephase einlegen sollten. Wir versprachen es, um endlich Ruhe zu haben, vor den Ratschlägen und weil wir es einsahen.

Wenigstens, durften wir noch, nach dem Essen in der Küche helfen. Andrea entwickelte dabei die Idee, mal meinen Kleiderschrank durchzusehen, um Sachen auszusortieren, die ich sowieso nicht mehr anzog. Das war schon sehr interessant, denn einen richtigen Überblick hatte ich schon lange nicht mehr und die Schränke platzten schon aus allen Näthen. Es wurde tatsächlich etwas Platz in den Schränken und zum Spaß gab ich Andrea einige Sachen zum probieren. Einiges konnte sie gebrauchen und das was total, außerhalb der Modetrends lag, ging in die Altkleidersammlung.

Dadurch, das wir uns die Zeit vertreiben mussten, konnte ich gleich meine Beautysachen mit durchgucken und aufräumen. Mascara, das schon klumpig war, fand gleich den Weg in den Abfall. Wenn ich darüber nachdachte, stellte ich fest, das mit so einem Problem oder anders gesagt, mit solchen Aufgaben kein Junge beschäftigen muss. Trotzdem war Make-up für uns beide, ein Zeichen der perfekten Weiblichkeit und das bedeutete nun mal, wir machten es gerne.

Am Nachmittag, war es dann endlich soweit, wir beide konnten losziehen, zur Stammkneipe und nach langen mal wieder die Clique treffen. Als wir uns verabschiedeten, flüsterte Mutti, uns beide in die Ohren, das es ein Sexverbot, natürlich nicht gibt, wenn wir beide heute abend wieder hier erscheinen. Unsere beiden Gesichter färbten sich zwar, aber das nahmen wir beide in Kauf und strahlten sie an und stammelten etwas von "danke, für alles."

"Was seit ihr denn für schöne Fremdkörper?" Hörte ich Martin, als wir die Gaststätte beide betraten. Wir antworteten beide fast gleichzeitig mit, "Fremdkörper, die dich am Tag der OP verflucht haben, weil du Notar der Wette warst, guten Tag Martin." Das löste mal wieder viel Gelächter am Stammtisch aus und unsere 4 Biomädchen stürzten mit Fragen auf uns ein, die wir versprachen, auch zu beantworten. Zuerst bestellten wir erst einmal bei Gudrun etwas zu trinken und dabei wählten wir Rotwein. Der erinnerte mich, an mein Candelight Dinner mit Michael. Was würde ich jetzt dafür geben...

Natürlich beantworteten wir alle Fragen, denn erstens hatten wir keine Geheimnisse voreinander und zweitens war ein bisschen Mitleid, Balsam für die Seele. Das änderte sich erst, als unsere beiden Verlobten erschienen, und sich zu uns setzten. Da konnten wir nicht über die "Babygeschichte" erzählen. Wir begrüßten die beide mit einem Kuss und ich schmiegte mich, wie eine Katze, an Michael an, der seinen Arm um mich legte.
Seine Frage nach dem Vernünftigsein überging ich geschickt mit einem leisen tuscheln in sein Ohr. Dabei fragte ich ihn, ob er sich noch an Silvester erinnern konnte. Das Leuchten, in seinen Augen, war meine Antwort, nach der ich mich sehnte.

Trotzdem wählten wir erst aus der Speisekarte etwas zu Essen aus und nach der Bestellung, bei Martin, nahm ich meine Schmuseposition wieder ein und hörte den Gesprächen zu. Andrea erzählte noch einiges vom Krankenhausaufenthalt und von unseren Reha Aktivitäten mit Martina. Wenigstens erwähnte sie nichts von der Kopfwäsche, wer weiß, wie unsere beiden darauf reagiert hätten. Nach dem Essen wurde es für Andrea und mir Zeit, mal zur Toilette zu gehen. Wir hatten den Zeitpunkt, so gewählt, das die anderen schon waren und uns nicht störten.

Vor dem Eingang der Damentoilette warteten wir ein wenig und losten in der Zeit aus, wer wohin geht. Bernd musste auf die Damentoilette und ich auf die Herrentoilette. Nachdem Michael mich wieder geküßt hatte ging ich zur Sache über und löste seine Schnalle vom Gürtel und dabei öffnete er den Reissverschluß meines Kleides. Nach dem ausziehen meines Slips und Michaels Unterhose, schob er endlich seinen prallen Sch***z in meine bereits feuchte V***na und begann mich nach allen Regeln der Kunst durchzuf***en. Dabei unterdrückte ich natürlich mein Gestöhne, was mir sehr schwer fiel, bis zu dem Punkt, als ich seinen zuckenden Sch***z in mir spürte und es mich wieder durchschüttelte. Das war das Erlebnis, was ich brauchte, um meinen Kreislauf wieder in den Normalzustand zu bringen. Wir reinigten uns beide und ich legte mir eine Binde in den Slip, bevor wir angezogen die Toilette verließen und nach der Ausbesserung meines Make-ups, Hand in Hand zum Tisch zurückkehrten.

Natürlich ist unser Verschwinden aufgefallen, aber über solche Spitzen lächelten wir nur.
Gudrun kommentierte das mit "junge Liebe nutzt jede Gelegenheit." Andrea kehrte mit Bernd wenig später auch zurück. Meine kleine "Schwester" war genauso glücklich, wie ich, was ich an ihrem Lachen sah. Die Clique hatte sich in der Zwischenzeit auf ihre Art von Hochzeitsplanung geeinigt und dazu nutzten sie unsere Abwesenheit und sind natürlich verstummt, als wir 4 wieder am Tisch waren. Es wurde für Andrea und mich Zeit, hier die Segel zu streichen, denn morgen war ja unser Termin, für die Nachuntersuchung. Wir ließen uns natürlich nach Hause bringen und waren eigentlich froh, das wir nicht laufen mußten. Nach der Verabschiedung, von unseren beiden mit dem Abschiedskuss, gingen wir ins Haus.

Meine Eltern waren noch wach und Mutti fragte uns beide, natürlich leise, ob wir ihren Ratschlag, oder Hinweis befolgt hatten. Wir erzählten ihr die Wahrheit und stimmten sie froh, besonders, als ich ihr erzählte, das es mich richtig erwischt hatte bei Michaels E***tion und als ich von der Slipeinlage erzählte, war für sie alles im grünen Bereich, jedenfalls, brauchte sie sich keine Sorgen, in dieser Hinsicht zu machen und das war wichtig, für sie. Natürlich auch für uns beide, denn Andrea erzählte das gleiche und schilderte ihre Erlebnisse mit Bernd auch.

Trotzdem hieß es jetzt für uns beide, nach dem Gute Nacht Küsschen für die 2, fertig machen im Bad und dann in die Falle. Mutti wollte noch mit Andrea`s Mutti reden, bevor wir verschwanden um ihr eine Einschätzung unseres Zustandes zu geben und Sorgen, zu
vertreiben. An diesem Abend fühlten wir uns beide pudelwohl, ob es daran lag, das wir genug Ruhe hatten, keinen Streß oder einfach nur daran, das wir unseren erhofften Sex hatten, war uns eigentlich egal. Im Bett kuschelten wir uns aneinander, wärmten uns beide gegenseitig und schliefen recht schnell ein. Das war übrigens auch ein Nachteil gegenüber meines Lebens als Junge, ich fror jetzt schneller und hatte schneller kalte Füße, was früher, völlig unbekannt war.

Am nächsten Morgen wurden wir von Mutti geweckt und im Bad wechselten wir uns ab und halfen uns gegenseitig. Wir wählten beide ähnliche Etuikleider und sahen fast wie Zwillinge aus, als wir zum frühstücken gingen. Unser Aussehen überraschte sogar Mutti und nach dem Frühstück, ging es los. Wir stiegen beide ins Auto und nachdem Mutti unsere Taschen ins Auto geladen hatte stieg sie ein und fuhr los. Da es eher eine unchristliche Zeit war, zogen wir beide es vor, etwas zu träumen und so gut, wie es die Sicherheitsgurte es zuließen, zu kuscheln.

Wir waren erst richtig wach, als Mutti auf den Parkplatz fuhr und wenig später hielt. Wir hatten das Krankenhaus erreicht, indem, eigentlich Klaudia und Andrea zum Mädchen geworden sind. Wir machten uns gemeinsam auf den Weg in das Labyrint des Krankenhauses und erreichten pünktlich unser Ziel, die Station 5 mit dem Zimmer von Professor Dr. Widemann. Es dauerte auch nicht lange, dann bat uns der Professor, nach unserer Begrüßung, in das Untersuchungszimmer. Andrea ließ mir mal wieder den Vortritt, beim ausziehen und bei der Untersuchung. Es dauerte eine ganze Weile, bis der Professor sagte, das ich mich wieder anziehen könne und sich Andrea vorknöpfte. Nach dem er auch mit ihr fertig war hieß es etwas warten, denn er brauchte noch 2 Laborergebnise und dann mußten wir zur Frage-und Antwortstunde.


Wir beantworteten beide ehrlich seine Fragen und selbst die nach dem letzten GV und ob wir schon einen Orgasmus hatten und und und...
Als er zur Auswertung kahm, sagte er, das er mit dem Ergebnis sehr zufrieden ist und er uns für unser weiteres Leben, alles erdenklich Gute wünscht und er uns eigentlich nicht wiedersehen wollte. Das letzte wollten wir auch nicht, denn das bedeutete, das sich etwas entzündet hatte oder sich Komplikationen eingestellt hatten, was zwar unwahrscheinlich war, in unserem Stadium, aber ausschließen kann man ja nie etwas...

Wir verabschiedeten uns beide mit einem Knicks, und wünschten ihm alles Gute, bevor wir ihn verließen. Der Knicks machte richtig Eindruck auf ihn. Mit Mutti ging es zurück zum Auto und nach dem Einssteigen fuhr sie zurück nach Hause. Unterwegs fragten wir mal bei Mutti leise an, wie lange wir uns noch schonen müssen. Ihre Antwort lautete mit einem Augenzwinkern, bis morgen. Wir hatten schon verstanden und das bedeutete für uns beide, morgen, nach der Brautkleidanprobe, war langsam Alltag angesagt. Wir wollten ja sowieso unseren Krankenschein erst am Donnerstag enden lassen, um nur an einem Tag zu arbeiten, am Freitag, falls man uns haben wollte.

Nach der Autobahn hielt Mutti noch in der Stadt und ging zum Bäcker etwas einkaufen, da sie es so wollte, warteten wir beide im Auto. Wenig später kahm sie mit Kuchen zurück und fuhr nach Andrea`s Mutti, die zu Hause war und auf uns wartete. Wir setzten uns gemeinsam an den gedeckten Tisch und machten Kaffeeklatsch. Dabei mussten wir beide unsere Erlebnisse schildern und kommentieren. Natürlich mußten wir auch versprechen, keinen falschen Ehrgeiz mehr zu entwickeln und ruhiger zu werden. Das meinten die beiden Muttis wenigstens nur auf unsere Aufgeregtheit und unseren übertriebenen Ehrgeiz, die Andrea und mir, manchmal zu schaffen machten. Mehr hätte ich ihr auch nicht versprochen...


Nach dem Kaffeeklatsch verabschiedeten sich Mutti und ich von Andrea und ihrer Mutti. Natürlich beschlossen Andrea und ich am nächsten Tag uns zu treffen, um anschließend zur Schneiderin zu fahren. Das weckte natürlich das Interesse, unserer beiden Muttis und ob es Nostalgie war oder ein anderer Grund, konnten wir nicht einschätzen, aber die beiden wollten mit. Also, hieß es Familienausflug morgen zur Schneiderin. Ich winkte meiner kleinen "Schwester" noch lange hinterher, als Mutti los fuhr, nach Hause.

Zu Hause angekommen wollte Mutti sich allein um das Essen kümmern, aber meine Schonung erlaubte mir schon etwas zu helfen, was ich auch tat, nach dem umbinden einer Schürze. Mein schönes Kleid wollte ich mir nicht versauen oder schmutzig machen. Dabei gab ich schon etwas acht, was ich machte, damit ich nicht schon wieder Ärger am Hals hatte und setzte mich bei den meisten Vorbereitungen auch auf den Stuhl. Irgendwie fand ich mein Kleid ganz schön gewagt oder kurz, besonders dann, wenn ich saß. Wenn, man da der "Alte" nicht wieder meckert, aber im Moment, war die Schürze länger, als mein Kleid.

Als Vati nach Hause kahm, begrüßten wir ihn mit dem Küsschen und meine Befürchtung bewahrheitete sich, er brabbelte mal wieder laut über mein Minikleid, das er mir selbst geschenkt hatte. Meine schöne Laune war damit schlagartig vorbei, weil er das meistens nur machte, wenn ihn jemand richtig geärgert hatte und dieses Mal, hatte ich in dieser Hinsicht, ein reines Gewissen. Warum musste er ausgerechnet dahin gucken?

Mutti tröstete mich etwas, bevor ich mich, um das restliche Kochen kümmern sollte. In der Zeit kümmerte sie sich um Vatis Sorgen und sagte ihm wohl die Meinung, wegen seines Verhaltens gegenüber mir. Jedenfalls, als die beiden eng umschlungen in die Küche kahmen, ist das passiert, was ich im Leben nicht für möglich gehalten hätte, mein Vati entschuldigte sich bei mir für seine Kritik und seinem lauten Ton, an der Kleiderlänge und das erstaunliche daran war, er meinte es im Ernst. Ich war so platt, in diesem Augenblick, so das ich ihn nur umarmte und drückte.
Das Essen schmeckte mal wieder vorzüglich, wenn ich das mit dem Krankenhaus verglich. Zu Hause ist eben zu Hause. Vati erzählte, während des Essens über unseren Betrieb und das es erstmal eine Rettung gibt für ungefähr ein Jahr. Er hatte mitbekommen, das wohl neues Kapital in die Firma geflossen ist und eine Umstruktuierung der Firma, dafür die Bedingung war. Nach seiner Meinung, würde mich das nicht betreffen, aber einige Chefs, die an falschen Stellen, zuviel falsche Entscheidungen trafen.

An diesem Abend half ich Mutti noch etwas in der Küche und ging nach der Verabschiedung von meinen Eltern ins Bad und danach in mein Zimmer. Zuerst schrieb ich noch eine SMS an Michael, damit er sich keine Sorgen macht und dann wollte ich mit Lesen etwas entspannen. Ich muß wohl während des Lesens eines Buches eingeschlafen sein, denn Mutti, die nach dem Rechten sehen wollte, nahm ich nicht mehr wahr.

Am nächsten Tag war ich Alleinherrscherin über unser Haus und das bedeutete, ich kümmerte mich um mein Frühstück und etwas um den Haushalt. wenn ich merkte, es wird zuviel, ruhte ich mich aus und machte Pause. Mir wurde eigentlich dabei klar, das ein Fulltimejob ab Freitag, kaum möglich war. Das würde in einer Katastrophe enden und das würde richtig Ärger bedeuten mit meinen Dreien. Ich überlegte, ob es eine Art Eingliederung in die Arbeit gibt, die von irgend jemand unterstützt wird. Da fiel mir Monika ein und ihre Betriebsratsmitgliedschaft. Sie würde ich heute abend anrufen.

Meine vorgenommene Arbeit schaffte ich eigentlich auch nicht und das war schon etwas frustrierend. Aus diesem Grunde zog ich es vor, mehr Zeit für das Bad einzuplanen. Beim Besuch der Schneiderin konnte ich ja nicht verschwitzt und schmutzig erscheinen. Wenn ich so richtig überlegte, war das schon wieder ein kleiner Mangelpunkt in meinem neuen Leben. Als Junge hätte ich bestimmt nicht drauf geachtet, ob meine Fingernägel sauber sind. Jedenfalls duschte ich im Bad und zog saubere Unterwäsche an und ein Kleid.

Bei der Strumpfhose wählte ich eine mit einem Nahtmuster, das sah zwar g**l aus, aber paßte nachher zur Brautkleidanprobe. Dabei hatte ich ja sowieso den Vorteil, das Mutti uns ja zur Schneiderin brachte, dadurch würde es bestimmt nicht schon wieder Ärger geben. Nach dem richten der Naht zog ich weiße Pumps an und nach dem Make-up, war ich pünktlich fertig, als Mutti nach Hause kahm. Mutti schaute mich an, nach der Begrüßung und bevor wir losfuhren sagte sie noch was, von, "wenn dich dein Vati sieht."

Mein Argument, das ich nicht wie eine alte Jungfer rum laufen will und sie mich ja eigentlich, die ganze Zeit begleitet, brachte Mutti zum Lachen und zu einer Antwort, die ich erwartet hatte, mit " du hast ja Recht und ich hätte das gleiche gewählt." Wenigstens stand sie mir noch bei, wenn es um Modefragen ging. Wir holten Andrea und ihre Mutti ab und fuhren zur Schneiderin. Während der Fahrt sprach ich mit Andrea wegen unseres Krankenscheins. Sie gab mir recht, das ein Fulltimejob, ab Freitag, völliger Quatsch war.

Die Schneiderin, öffnete das Geschäft, nur für uns und ließ uns eintreten, denn normaler Weise, hatte sie heute Ruhetag. Sie hatte unsere Kleider der Vorauswahl da und ich zog mich als erste um und ging mit dem traumhaften Kleid, das eigentlich nur aus Spitze, Tüll und Seide bestand einige Schritte in ihrem Laden auf und ab, wie auf einem Laufsteg. Meine Mutti war begeistert und fand meine Wahl wirklich Klasse, besonders durch die Rosen, als Applikationen am Saum, die dezent, das Kleid einer Wirkung gaben, das man mit unwiderstehlich oder "Kauf mich", übersetzen konnte.

Damit war meine Entscheidung gefallen für mein Hochzeitskleid und Andrea zeigte ihr Wahlkleid gleich anschließend. Es war eigentlich ähnlich, hatte nur andere Blumen als Motiv und gestickt. Es war beim ersten mal, als wir hier waren, meine Zweite oder Ersatzwahl gewesen. Jedenfalls fanden unsere Muttis auch dieses Kleid wunderbar und Andrea strahlte genau, wie ich, über den Erfolg der Vorführung. Bei der Corsage stellte ich mal wieder fest, das ich doch ganz leicht dicker geworden bin oder anders herum, das die Formung mal wieder eine Enge brachte, die ich schon lange nicht mehr erlebte. Nach dem Abstimmen der Termine, bis hin zur Hochzeit, verließen wir die Schneiderin und brachten wieder Andrea und ihre Mutti nach Hause. Ich versprach Andrea, mich heute abend bei ihr zu melden, wenn ich etwas Neues erfahren hatte im Bezug, auf eine Eingewöhnungs- oder Eingliederungsphase.

Mit Mutti fuhr ich nach Hause und kümmerte mich mit ihr um das Essen für den Abend. Dabei band ich wieder eine Schürze um, damit ich das ganze fleckenfrei überstehen konnte. Wir sprachen über das Kleid und den Assessoirs, die man noch bei einer Hochzeit trägt und natürlich auch über meine Erlebnisse des Vormittages. Sie schmunzelte, als ich erzählte, das ein Fulltimejob, durch meine Physis im Moment ausfallen würde und damit bestätigte ich, was sie eigentlich schon lange wusste. Etwas verwundert war ich nur, als sie mir die Frage stellte, warum macht ihr eigentlich keinen Wochenendtrip, so von Freitag bis Sonntag mit Halbpension. Auf diese Idee, bin ich überhaupt nicht gekommen und irgendwie, konnte ich mich damit anfreunden.

Als Vati erschien, wurde der Tisch gedeckt und bei der Erzählung, über meinen Tag, erzählte ich nichts von der Schneiderin. Er brauchte das vorher nicht zu wissen und ob sich Männer für so etwas überhaupt interessieren, war mir auch nicht so richtig klar. Er blubberte nur, dieses Mal mit einem Lächeln, über die Strumpfhose und fand sie sehr aufreizend und als ich ihm auf den Kopf zusagte," deine Kanzleigehilfin oder Büromieze rennt doch genauso rum," war das Thema durch. Ich wusste es zwar nicht, aber in diesem Augenblick, war es auch egal, weil ich fand, das die angedeutete Naht, meine Beine optisch besser zur Geltung brachte.

Nach dem Essen, kümmerte ich mich zusammen mit Mutti um die Küche oder besser gesagt, ich half ihr ab und zu. Sie passte auf, wie ein Luchs und das war mir eigentlich gar nicht so Recht. Anschließend war telefonieren angesagt. Zuerst mit Michael und dann mit Monika. Es dauerte sehr lange, bis Monika, auf den Punkt kahm, der mich interessierte und als sie mir bestätigte, das so etwas möglich ist, war ich mehr als zufrieden. Dazu brauchte ich nur eine Bestätigung meines Arztes und den mußte ich einreichen, eigentlich ziemlich einfach. Nach dieser Information rief ich noch Andrea an und klärte sie, in dieser Angelegenheit auf.

Am späten Abend ging ich zufrieden in mein Bett, träumte von Michael und schlief hervorragend.


Das war es mal wieder...ob es weitergeht liegt nun wieder an Euch...Katrin...etwas zickig aber immer lustig
61. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von franzi71 am 24.02.13 19:19

Ein Hallo und herzliches Danke zurück an die Autorin dieser supertollen Geschichte.
Und wieder hast du eine lange und sehr gute Fortsetzung geschaffen. Dafür meinen Respekt und Dank.
Aber als ein nur schwer zufrieden zu stellender Leser möchte ich natürlich hier weiterlesen:
Also bitte weiterschreiben und die Leserschaft nicht immer so arg auf die Folter spannen ob es denn weitergeht
LG
franzi
62. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 25.02.13 00:45

Hallo Katrin-Doris,

ich bin noch ganz gefesselt von Deiner tollen Geschichte.

Wieder einmal hast Du die Geschehnisse toll und bildlich beschrieben. Die Länge der Geschichte und Dein Schreibstil ist beeindruckend.

Der Dämpfer (die Konstitution) hat im ersten Moment schon etwas geschockt. Aber im normalen Leben gibt es ja auch nicht nur eitle
Sonnenschein. Es ist ja auch nichts sehr schlimmes passiert, die beiden wurden halt eingebremst.

Also bitte führe diese Tolle Geschichte in Deinem gewohnten Schreibstil und Umfang fort.

Vielleicht melden sich ja auch noch ein paar andere die Dich zum weiterschreiben motivieren und nicht nur lesen.

Liebe Grüße

Der Leser

63. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von CharlesB am 26.02.13 00:59

Hallo Katrin-Doris,

ich bleibe dabei, diese Geschichte ist momentan mein absoluter Favorit !!!

Du hältst Dein hohes Niveau weiter bei und fütterst uns mit einer für den Moment sättigenden Fortsetzung. Sogleich erwacht aber wieder der Hunger auf die nächste Folge.

Lass uns bitte nicht mit einer "gestrandeten" Geschichte im Regen stehen !!! Ich kann mir aber eigentlich auch nicht vorstellen, dass Du so grausam sein könntest.

CBC
64. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 26.02.13 19:06

Ein freundliches Hallo den Kommentatoren und den Lesern dieser Geschichte...

Zuerst einmal DANKE an Franzi, der Leser und CBC !!!

Grundsätzlich, lese ich den 1. Kommentar mit Interesse, beim Zweiten Kommentar, hängt es von meiner Zickighaftigkeit ab, wie weit ich den nächsten Teil aufnehme und nach dem Dritten Kommentar wird ein neuer Teil erfolgen, das ist versprochen...

Das bedeutet aber auch, das hier schnell Schluß sein kann... Wenn sich die anderen 800 Leser auf Euch 3 verlassen.

Ich habe darum vor zum WE,genauer, am Freitag Abend, den Teil 20. zu posten und es ist noch nicht ganz Zeit für die Hochzeit...

Bis dahin wünsche ich Allen, die Ruhe, Entspannung, Neugier und die Gesundheit, um das Leben zu genießen !

Liebe Grüße

Katrin
65. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 01.03.13 18:45

Ein freundliches Hallo, an die Kommentatoren und Leser dieser Geschichte...

Hier geht es heute, wie versprochen weiter mit dem Teil 20 und dafür wünsche ich viel Spaß beim lesen...

Teil 20 Die letzten Tage vor der Hochzeit

In den nächsten 3 Wochen arbeiteten Andrea und ich jeweils 5 Stunden am Tag, in einer sogenannten Eingliederungsphase. Wir waren damit vollkommen ausgefüllt, obwohl es Tage gab, wo wir beide völlig platt waren. Unser Liebesleben war wohl das einzigste, was darunter nicht litt. Die Hausarbeiten zu Hause, erledigten wir meistens, wenn wir uns, nach dem eigentlichen Job, eine kleine Ruhepause gönnten. Inzwischen war es bereits Ende September geworden und eines Tages, an einem Donnerstag, fiel mir Muttis Vorschlag von damals wieder ein, einen Wochenendtrip zu machen.

Nach meinem Anruf, bei Michael, buchte ich für das kommende Wochenende, genauer gesagt morgen ab 15.00 Uhr bis Sonntag 10.00 Uhr eine Wochenendfahrt für 6 Personen. Deshalb 6 Personen, weil mir meine Cousine, David, meine kleine "Schwester" und Bernd sofort zusagten. Ziel war eine kleine Stadt, am Rande der Lüneburger Heide.

Meinen kleinen Koffer packte ich noch an diesem Abend und meine Eltern, taten mal wieder geheimnisvoll. Die wollten doch nicht etwa auch dorthin? Was Solls, in der nächsten Woche ging ich sowieso meinen Job, wieder richtig nach, denn die Eingewöhnungszeit, war zu Ende. Michael würde mich Morgen rechtzeitig abholen und dann ging es über die Autobahn zum Ziel und das bedeutete, Entspannung und ein paar neue Erlebnisse.

Bevor ich ins Bett ging, prüfte ich noch einmal den Kofferinhalt, ob alles dabei war, Kleider, Unterwäsche, Badesachen, usw. Da nichts fehlte ging ich beruhigt, nach der Verabschiedung von meinen Eltern ins Bett und schlief auch sofort ein.

Am nächsten Morgen, musste ich ja noch einmal arbeiten und das hieß aufstehen und fertig machen. Klaudia brauchte mal wieder eine Weile, bis sie zum Bus eilen konnte. Hier trafen wir uns ja, wie früher und sprachen über alles Wissenswerte mit Monika. Auch an diesem Morgen, als Andrea unser Reiseziel für den Nachmittag bekanntgab. Monika, wäre am liebsten mitgekommen, obwohl es bei ihr sowieso nicht ging, denn sie hatte heute Betriebsratssitzung. Sie wünschte uns viel Spaß, für das Wochenende, als wir uns trennten, auf dem Betriebsgelände.

Nach dem umziehen, gingen wir unserer Arbeit nach und die erste Überraschung, war, man hatte tatsächlich unseren Chef versetzt und sein Vorgänger, war wieder im Gespräch. Die Entscheidung darüber, sollte wohl heute nachmittag fallen. Als wir ihn, durch einen Zufall trafen, wünschten wir ihm viel Glück und hoben den Daumen, für ihn. Wenn wir auch nicht immer seiner Meinung, damals waren, er war das, was man unter einem Chef verstand, der noch eine soziale Ader hatte und das brachte ihn immer noch Dankbarkeit und Respekt ein. Sein Spruch mit "ab Montag, ist die Gammelzeit vorbei", die er zwinkernt zu uns sagte, nahmen wir ihn nicht für Übel, denn eigentlich hatte er ja Recht.

Wir sehnten uns beide nach dem Feierabend an diesem Tag und als es endlich soweit war, beeilten wir uns gewaltig. Wobei ich, an dieser Stelle, anmerken muss, das ein Beeilen bei uns beide, auch Zeit brauchte. Wer will schon als Eule durch die Gegend rennen?

Auf dem Parkplatz standen schon unsere beiden und holten uns ab. Nach dem Küsschen und dem Einsteigen in das Auto, ging es los, zuerst nach Andrea, den Koffer holen und dann zu mir. Ich holte auch nur noch meinen Koffer, mit Michael zusammen. Als der was von nur 2 Tage erzählte, antwortete ich mit einem Lächeln und "alles für die Schönheit deiner Braut." Ich wusste genau, das er das Gewicht des Koffers meinte. Warum können Jungen so etwas nicht verstehen?

Michael fuhr auf die Autobahn und Andrea und ich freuten uns auf das Wochenende und dabei lasen wir den Veranstaltungsplan des gebuchten Hotels in der Kleinstadt Giffhorn.
Es war schon erstaunlich, was man dort alles bieten wollte. Ein bisschen Zweifel, hatten wir schon, ob das nicht eine irreführende Werbung war. Michael erreichte unser Hotel und parkte das Auto in der Nähe des Haupteinganges. Klaudia ging mit Andrea zur Rezeption, oder anders ausgedrückt zur Anmeldung und nach dem ausfüllen der Zettel und der Bezahlung hatten wir unsere Plastikkarten für das Zimmer in der Hand, sowie die Anmeldung für eine Flußfahrt, auf der Ise und jeweils 2 Karten für den Isetalexpress und der Autostadt in Wolfsburg.

Michael und Bernd kümmerten sich um das Gepäck und dann ging es über ein paar Flure, zu unserem gebuchten Zimmer. Nach einem flüchtigen Einräumen der Wäsche war schon wieder Zeit zum fertig machen, für unsere Floßfahrt, auf der Ise. Wir verließen unser Zimmer Hand in Hand und gingen mit den anderen zur Anlegestelle des Floßes. Das war ja eigentlich kein richtiges Floß, eher ein Pontonschiffchen mit Elektromotor, auf dem wir einstiegen und auf der kleinen Bank Platz nahmen. Das Schiffchen machte zuerst eine Runde in Richtung des Naturparkes und während der Fahrt konnte man knabbernde Biber sehen. Das dabei, unsere Männer mit Bier bewirtet wurden, machte diesen Ausflug noch lustiger. Auf der Rückfahrt ging es Richtung Mühlensee, unter einer Brücke drunter durch, mit Kopf einziehen. Die Fahrt an der "goldenen" Gorbatschow-Kirche war schon eine Attraktion für sich und es ging noch weiter und hier, hatte man einen tollen Blick auf das Gelände mit den unterschiedlichen Mühlen. Es machte einfach nur Spaß und solche Eindrücke wecken Lebensgeister.

Nach dem Anlegen, gingen wir zum Essen. Es gab Büffet und das hieß für unsere Herren, sie bediehnten uns mal wieder. Das war etwas für uns, selbst wenn ich daran dachte, das es heute abend ja noch die sogenannte 1 € Party gab. Während des Essens blickten wir uns etwas genauer um und dabei erblickte ich meine Eltern und auch die von Nicole. Ich hatte es ja geahnt und als Michael zurückkahm, beichtete er mir seine Sünden, das er meine beiden Erzeuger informiert hatte, wo wir hinfahren. Dafür hauchte ich ihm ins Ohr, "den Sex heute abend, kannst du vergessen, du Verräter." Er wußte es genau, wie ich, das so etwas eine leere Drohung war.

Dafür musste er die Plätze reservieren im Keller, mit den anderen beiden, wo sich die Disco befand, damit wir Weiber uns schick machen konnten für den Abend. Das dauerte natürlich etwas länger als gedacht und Andrea und Nicole, sahen genauso bezaubernd aus, wie ich, mit unseren Cocktailkleidern. jetzt hieß es nur noch für uns, rein ins Vergnügen...

Unsere Begleiter hatten wirklich einen guten Tisch erwischt und die Getränke für uns waren auch schon da. Da hier jedes Hausgetränk 1 € kostete, war es also so, das man Feten konnte und dabei nicht unbedingt arm wurde, solange man sich an die Getränkekarte hielt. An diesem Abend waren wir sowieso die meiste Zeit auf der Tanzfläche und ich genoß mal wieder das Gefühl, in den Armen von Michael zu liegen, besonders bei den langsameren Titeln. Meine Eltern, saßen mit Nicole`s Eltern nur 2 Tische weiter und außer, auf der Tanzfläche, hatten wir keinen Kontakt. Halt, stimmt nicht ganz, denn die Blicke von den Vieren und das Nicken, für unser Aussehen, genossen wir schon und steigerten natürlich unser Selbstbewußtsein und während des Tanzens erhielt ich von meiner Mutti, einen Zettel, unauffällig überreicht.

Gegen Mitternacht, reichte es uns und wir gingen, leicht beschwippst zurück auf unsere Zimmer. Michael fing mit seiner Schmusenummer an, weil er genau wusste, der konnte ich nicht wiederstehen. Das bedeutete natürlich auch, das es eine wilde Nacht wird. Bevor er zärtlich mich auszog und ich ihn, fragte ich noch, ob er mich lieber als Jungfrau gehabt hätte, am Hochzeitstag. Sein Kopfschütteln und seine Küsse, waren für mich eine befriedigende Antwort. Dafür machte ich schon mal für ihn die Beine breit, damit er seinen dicken Sch***z, endlich in meine V***na stecken konnte, weil ich bereits, so g**l auf sein Gef***e war. Er schaffte es wieder, das wir beide fast gleichzeitig unseren Höhepunkt erreichten und das war die beste Therapie oder sagt man Sport für mich. In dieser Nacht, zogen wir keine Nachtsachen mehr an und das sauber machen, seines Sch***zes übernahm ich mit der Zunge, um wenig später, aneinander gekuschelt einzuschlafen.

Am nächsten Morgen windete ich mich aus der Umklammerung und ging ins Bad. Jetzt war natürlich Duschen angesagt und nach dem abtrocknen, Haare etwas eindrehen. Nach dem anziehen der Unterwäsche, ich wählte rosa, als Farbe und einem dezenten Einsprühen mit Parfüm weckte ich ihn ganz zärtlich. Jetzt war Michael im Bad und es war Zeit mal zu telefonieren. Ich wählte die Zimmernummer und als sich eine verschlafene männliche Stimme meldete, sagte ich, "hier ist der fröhliche Wecker von Radio Luxemburg, sie sind jetzt live, auf Sendung, haben sie ihrer Tochter noch etwas mitzuteilen?" Dann war ich stumm und wartete, auf die Reaktion von meinem Vati, der zwar leise brummelte, aber langsam begriff, das ich das eben war, bevor ich auflegte.

Ich konnte ja mit solchen Sachen nicht meine Zeit verplempern, denn es mußte ja noch ein Kleid ausgewählt, Haare fertig und Make-up gemacht werden. Aus diesem Grunde, war ich froh, das Michael nicht so lange im Bad rummährte. Ich schaffte mein Pensum gerade so, das wir gegen 09.00 Uhr zum Frühstück gehen konnten. Da es wieder Selbstbedienung am Büffet gab, suchte ich mir mein Frühstück zusammen und dabei traf ich auf meinen Vati, der mir aus Spaß drohte und was von Weiberintrigen erwähnte. Er hatte ja Recht, aber anders herum, gab es hier nur bis 10.00 Uhr Frühstück.

Michael hatte bereits Kaffee in meine Tasse gegossen, als die anderen erschienen. An der Frisur bei Andrea und Nicole, erkannte ich, das wir mit ganz großer Sicherheit, nicht die Einzigsten waren, die heute Nacht Sex hatten. Bei Andrea erkannte man das sowieso, an ihr Lachen beim Frühstück und Nicole, griente auch wie eine Speckschwarte. Das waren untrügliche Zeichen für meine Annahme.

Wir erzählten beim Frühstück noch, was wir heute am Tag anstellten. Mein Vorschlag wurde einstimmig angenommen und das bedeutete, mit dem Isetalexpress, nachher in die Stadt fahren. Nach dem Essen gingen wir zum Isetalexpress, einem Traktor mit Anhänger. Auf dem Anhänger gab es Sitzplätze und wir Mädchen lehnten uns an unsere Verlobten an, was sie zwar etwas behinderte bei ihren "Becks" Genuß, was uns aber eigentlich egal war. In der Stadt hieß es aussteigen und die Geschäfte erkunden. Hier möchte ich mal nebenbei feststellen, das Giffhorn, noch eine richtige Geschäftsstraße hatte mit sehr vielen Geschäften. Die Stadt war nicht den Weg der "grünen Wiese" gegangen und das fanden wir toll. Nach der Stärkung mit Eis, auf dem Boulevard setzten wir unsere Erkundundungstour zu Fuß fort.

Wir gingen in Richtung Hotel zurück und dabei wählten wir den Weg zur Bundesstraße. In der Hochzeitsmühle, am Rande der Stadt war gerade Trauung. Das war etwas für uns. In entsprechender Entfernung, guckten wir der Hochzeitsgesellschaft zu und tauschten unsere Gedanken, über die Kleider aus, die dort getragen wurden. Einige Brautjungfernkleider fand ich sehr schön.

Der weitere Weg führte uns an den Eingang des Mühlenparks vorbei und nach kurzer Absprache hieß es, Besuch dieses Parkes, der auf einer Insel lag. Wir orientierten uns an den Wegweisern und das bedeutete, abbiegen nach rechts und einem romantischen Weg, umgeben von Schilf und geschnitzten Pfählen folgen, zu den Südeuropäischen Mühlen aus Portugal, Spanien und Mallorca. Jede Mühle, war offen und eine Besichtigung war möglich. Ich dachte daran, das so ein Leben früher bestimmt nicht einfach war, aber wenigstens war so eine Mühle ein Arbeitsmittel für einen bescheidenen Wohlstand.

Der Weg zurück, ging dann zu den nächsten Mühlen und Ausstellungen in den Mühlen. Hier bestätigte sich meine Vermutung, mit der Schufterei in so einer Mühle. Die größte Überraschung war für mich eine Wassermühle, die es früher in unserer Heimat gab, genauer gesagt, in der Stadt Otto des I.ten, an der Elbe, in Magdeburg. Das schöne, an diesem Tag, war ein herrlicher Sonnenschein und die Gaststätte, in einer Mühle. Die Terrase wurde von uns geentert und das hieß mal wieder Kaffeetrinken und warmen Streusselkuchen essen. Wir genossen unseren Ausflug und schmusten natürlich, denn die Landschaft, hatte ein Feeling, das nicht vergleichbar war. Hier hätten wir alle bleiben können, was ja leider nicht ging, denn einige Mühlen hatten wir ja noch gar nicht erkundet.

Nach der letzten Mühle, in der es eine Verkaufsstelle mit traumhaften Glassachen gab, aus Thüringen, zogen wir über eine Brücke, Richtung Wald- oder Ufernweg zurück zum Hotel. Das war bis jetzt ein Tag, der all meine Erwartungen, übertroffen hat, dazu kahm ja noch, das ich mit meinen Verlobten und meinen Freundinnen mit Anhang, hier war. Da brauchte man kein Blatt vor dem Mund nehmen und seine Gedanken, mit anderen teilen.

Es war mal wieder Abendessen angesagt, in Büffetform. Dabei erwichte es mal wieder meinen Vati, den ich meinen Spruch, mit auf den Weg gab, " das ist aber kein Essen für die schlanke Linie." Wir vereinbarten uns, das unsere Begleiter, nach dem Essen, für den Tisch zuständig waren, weil ja noch umziehen und schön machen, bei der Weiblichkeit angesagt war. Heute abend gab es Tanz, mit freien Getränken der Karte und eine Live- Country- Band aus Salzgitter. Das war natürlich was für uns, obwohl ich ja nicht unbedingt Fan, solcher Musik bin, aber wer weiß schon genau, wie und was sie überhaupt spielen. Darum hieß es eigentlich nur, uns überraschen zu lassen.

Nach dem umziehen, ich wählte ein Cocktailkleid und halterlose Strümpfe, dazu hochhackige Pumps, hieß es nur noch Haare etwas hochstecken, mit Zierklemmen befestigen, etwas Schmuck umlegen und Make-up zu machen. Das war die Klaudia im Spiegelbild, die Männer zum Wahnsinn treiben konnte und das schöne daran war, das war mein Spiegelbild. Ein Hauch Parfüm noch und dann ging ich los und traf mich mit Andrea und Nicole. Die sahen genauso schick aus, wie ich und das bedeutete, wir waren die Verführung pur, zumindestens, im Aussehen.

Die eigentliche Veranstaltung, fand in einem großen Zelt stand und das bedeutete, es gab bereits Plätze mit unseren Namensschildern. Wir setzten uns auf unsere Plätze, bestellten die Getränke und nach der großen Rede, der schmucken Dame vom Hotel, war ein BBQ eröffnet. Wenigstens, hatten wir am Büffet nicht allzu stark zugeschlagen und kosteten hier von den leckeren Sachen.

Die Band aus Salzgitter spielte tanzbare Titel und das hieß, für uns tanzen zu gehen. Bis zur ersten Pause tanzten wir bei jedem Titel und es machte riesigen Spaß. Obwohl, wir Drei für solch eine Veranstaltung, einen etwas zu großem Absatz bei den Schuhen gewählt hatten. Der Spaß verdrängte natürlich diese Zweifel und das drehen in Michaels Arme, ließ meine Glückshormone in meinem Körper steigen und das war ja wohl das wichtigste.

In der Pause tranken wir ein paar Schlucke vom Rotwein und schmusten etwas, mit unsere Liebsten. Schade, das in solchen Momenten, die Zeit nicht still steht, oder wenigstens eine kleine Pause macht...

Die nächsten beiden Runden beim tanzen gingen an meinem Vati. Michael wurde von meiner Mutti aufgefordert und er machte eine gute Figur, dabei. In dieser Situation, beneidete ich Andrea ein bischen, die aber anschließend Pech hatte, weil sie von meinem Vati aufgefordert wurde. Ich tanzte zwar leidenschaftlich gerne, aber lieber mit meinem Verlobten, weil dabei, immer das Gefühl, der Liebe und Geborgenheit mitschwang. Das war beim tanzen mit Vati etwas anders, hier hatte ich mehr Angst, das ich mich blamiere, was zwar nicht so war, aber das Gefühl, war eben vorhanden.

Lustig und etwas angeheitert, verließen wir das Zelt, nachdem wir die Band mit viel Beifall verabschiedet hatten und uns natürlich auch bei der Dame vom Hotel bedankt hatten. Es war ein wunderschöner Tag, dem eigentlich nur noch das Sahnehäubchen fehlte und das meine ich mal wieder im wahrsten Sinne des Wortes.

Dazu kahm es dann auch tatsächlich, auf unseren Zimmer, als ich Michael wieder umarmte und ihn mit meinen weiblichen Reizen, g**l machte. Darin war ich ja unwiederstehlich, jedenfalls in Michaels Augen und falls er überhaupt Widerstand leisten wollte, brach dieser immer ganz schnell zusammen. Das wusste er genauso, wie ich und darum passierte dann das, was einem Mädchen am liebsten passiert, wenn man sich begehrt fühlt, man landet im Bett. Diese zärtlichen Spiele mit dem Streicheln und Küssen, machten uns g**l und dann gab es nur noch den Weg des gemeinsamen Liebesaktes. Wenn wir beide zum Höhepunkt kahmen, vergaß ich meine Umwelt und gab mich nur noch meinen Gefühlen hin. In dieser Nacht erkundete er sogar noch mit der Zunge meine V***na und das weckte Gefühle in mir, die ich so, noch nie erlebt hatte. Aus diesem Grunde wollte ich noch einmal sein Sch***z in mir spüren und das Gefühl seiner E***tion in meinem Unterleib erleben. Das war für mich das Größte und puschte mich richtig auf, bis hin zum eigenen Orgasmus. Den einzigsten Nachteil unseres wilden Liebesspiels, war nun einmal, das man dabei, auch schwitzte, aber das war Nebensache.

Am nächsten Morgen war mal wieder duschen angesagt und nach dem anziehen packte ich schon unsere Sachen ein, in die Koffer und Taschen, bevor es zum Frühstück ging.
Etwas erstaunt, war ich schon, als meine Verwandschaft an ihren Tisch, schon saß. Eines war für mich klar, wenn mein Vati so früh aufsteht, dann ratzt er spätestens am Nachmittag, auf der Couch und sägt die Bäume der Umgebung ab. Wir frühstückten alle in Ruhe und ließen unseren Wochenendtrip noch mal Revue passieren. Dabei unterbreitete ich den Vorschlag, auf der Rückfahrt, die Autostadt zu besuchen, was natürlich von unseren Begleitern angenommen wurde, denn wir hatten ja die Eintrittskarten und warum sollten sie verfallen...

Nach dem Bezahlen der Restrechnung und einladen des Gepäcks, ging es los Richtung Autostadt. Die drei Autonarren freuten sich auf den Besuch und nach der Ankunft, auf dem Parkplatz gingen wir Richtung Eingang, natürlich Hand in Hand. Auf was hatte ich mich hier bloß eingelassen, denn unsere Autofreaks diskutierten, was und wie lange sie alles begutachten wollten. Das war ja nun überhaupt nichts für Andrea, Nicole und mich.
Noch dazu, wenn ich daran dachte, wieviel der Manager für das letzte Geschäftsjahr kassiert hatte und wieviel so ein Auto kostete, was auch nur von A nach B fuhr und wenn ich dann noch an den Fußballverein dachte, der von uns blöden Käufern, ja auch noch finanziert wurde...

Am Anfang war es ja noch halbwegs interessant, weil man die Entstehung eines Autos beobachten konnte, aber, um so länger unserer Aufenthalt hier dauerte, umso langweiliger wurde es für uns Mädchen. Einzig die Gestaltung des Areals der Autostadt überzeugte mit den angelegten Wasserfällen, Brücken und Bänken. Eigentlich waren wir froh, als es hieß, Schluß hier, es geht nach Hause.

Zu Hause war Koffer ausladen angesagt und die Verabschiedung von Michael. Der Kuss, war der Abschied bis morgen abend, denn da hatte ich mal wieder vor, meine Schwiegereltern auf den Keks zu gehen. Winkend verließ ich ihn und ging ins Haus. Übrigends, hatte ich mit meiner Annahme Recht, das sägende Geräusch, hörte ich bis auf den Flur. Mutti erwartete mich bereits und nach dem auspacken des Koffers, wurde schon Wäsche sortiert und in die Maschine zum waschen gesteckt. Dabei fiel mir auf, das ich meinen Bikini, gar nicht benutzt hatte, obwohl es ja im Hotel ein kleines Hallenbad gab.
Schade eigentlich...

Nach dem Abendessen kümmerten wir uns nur noch um die Küche und um die Wäsche. Es wurde sowieso Zeit, meine Sachen für den nächsten Tag raus zusuchen und mich bettfertig zu machen. Mein Vati guckte zwar etwas überrascht, als ich im Baby Doll zur Verabschiedung erschien, aber vielleicht hatte er ja dabei Appetit auf Sex mit Mutti bekommen. Dann hätte mein Auftritt wenigstens Sinn gemacht, dachte ich noch, als ich ins Bett verschwand.

In der nächsten Woche war ich mal wieder bei meinen Schwiegereltern. Am Abend nach dem Job traf ich dort ein und wurde herzlich empfangen von meiner Schwiegermutti. Als ich ihr verkündete, das ich eine Woche hier bleibe und ihr wieder helfe, strahlte sie im Gesicht. Sie erinnerte sich mit Dankbarkeit, an meine damalige Woche, in der ich ihr im Haushalt half und zum festen Bestandteil der Familie wurde. Nach dem Umziehen, ging es auch gleich los und dabei kümmerte ich mich, zuerst um den Tisch decken. Inzwischen kannte ich mich, ja in ihren Haushalt aus und damit fielen viele unnütze Handgriffe weg und ich brauchte nicht mehr soviel Zeit. Mir machte das Ganze Spaß und sie war etwas entlastet.

Mein Schwiegervati erschien mit Michael und die Begrüßung, war auch wie damals. Das brachte mir den Kuss von Michael ein und dafür gab es das Küsschen für seinen Erzeuger, der mal wieder strahlte, als er mich sah. Beim gemeinsamen Abendessen wurde über viele Dinge erzählt, was es Neues und Interessantes gab. Dabei beschäftigten wir uns auch mit Problemen und Sorgen, die sich aufstauten und vielleicht nie zur Sprache gekommen wären. Diese, fast täglichen Aussprachen sorgten für ein Klima, der Geborgenheit und festigte den Zusammenhalt in der Familie.

Nach dem Essen wurde meistens noch die Küche in dem Originalzustand versetzt. Das bedeutete, abwaschen, durchfegen und einräumen. Manchmal bereitete ich Abends, schon den nächsten Morgen vor, mit dem hinstellen des Geschirrs usw. Es gab auch Tage, da beschäftigte ich mich mit dem Wäsche waschen, aufhängen der Wäsche, abnehmen der Wäsche und teilweise bügeln.

Ab und zu tauchte Tanja auf und wir mischten dann zusammen den Haushalt auf. In dieser Zeit, hatte meine Schwiegermutti Pause und sie genoss, diese Zeit sehr. Ich verstand mich mit Tanja hervorragend, obwohl sie manchmal noch neugieriger war, wie ich. Aber eigentlich hatte ich keine Geheimnisse vor ihr und sie auch nicht vor mir. Das war ein sehr enges Vertrauensverhältnis, zwischen uns beiden. Sie erzählte mir, von ihren Plänen und wenn sie einen Rat brauchte, sagte ich ihr meine Meinung zu den entsprechenden Themen.

Natürlich landete ich auch regelmäßig mit Michael im Bett und wir hatten Sex miteinander. Das frischte meine Glücksgefühle auf und Michael, bedauerte dann immer, das unsere Zeit des Zusammenseins, leider so kurz war. Denn er musste am nächsten Tag, ja genauso arbeiten, wie ich. Das Kuscheln im Bett, würde ich stark vermissen, wenn ich wieder nach Hause ging...

Am Morgen, war ich immer die erste, die das Haus verlassen musste und da war dann der Tisch für den Rest der Familie schon eingedeckt.

Meine Termine für die Arztbesuche, Kontrolle der Hormonwerte und Kosmetikerin für die Enthaarung, nahm ich weiterhin wahr. Bei der letzteren, war ich ja besonders gerne, wegen der Klatsch und Tratschgeschichten. Wir hatten, bedingt, durch die vielen Termine und einen minimalen Altersunterschied, inzwischen ein freundschaftliches Verhältnis miteinander. Dabei blieb es nicht aus, das wir uns auch mal nach der Arbeit trafen und mal zusammen Kaffee tranken usw.

Da ich meine Termine immer absprach, gab es in dieser Hinsicht auch keine Mißverständnisse.

Die nächsten zwei Wochen waren gekennzeichnet, mit Resteinkäufe für die Hochzeit und Termine ausmachen. Im Job lief es hervorragend, denn unser alter Chef war wieder am Ruder und das bedeutete, das sich das Betriebsklima, wieder etwas erholte, zumindestens, in unserer Abteilung und das war wichtig für Andrea und mich. So langsam trudelten wohl wieder Aufträge ein und nach der Auslagerung oder Stillegung einer unrentablen Sparte, ohne Kündigungen, ging es wieder bergauf. Wobei ich anmerken muss, das der Sparzwang teilweise seltsame Blüten hervorbrachte, damit musste man aber leben...

So wurde die Marke des Toilettenpapiers gewechselt in einlagig, was natürlich zu einem höheren Verbrauch führte und damit, das Sparergebnis, auf den Kopf gestellt wurde. Der größte Witz war für uns, das andauernde drücken auf den Knopf, der das Wasser der Duschen laufen ließ. Dabei, war die zeit so knapp bemessen, das man wie ein eingeschäumtes Etwas, den Knopf suchen mußte und das war schon mehr als nervig, aber anders herum, ließ man Reperaturen an Schwimmern für die Wasserkühlung brücken, weil die Ersatzteile fehlten...

Dann war es fast soweit, am vorletzten Tag, in "Freiheit" waren alle Planungen abgeschlossen und es ging nur noch um die Geschichte mit meinem Abschied. An diesem Abend erhielt ich einen Anruf, mit dem ich eigentlich nichts so richtiges anfangen konnte, weil mir die Stimme am Telefon völlig unbekannt war. Trotzdem beantwortete ich 2 oder 3 Fragen, über meinen Hochzeitstermin und den Feierort. Ich fand das zwar etwas seltsam, gab aber nichts darauf. Am späten Abend, sprach ich noch mit Mutti, das morgen der Abschied ist und ich nicht wusste, wann ich nach Hause komme, da ich ja nicht wusste, was Nicole und Sophie so alles mit mir vorhatten. Starttermin, war ja schon am Nachmittag um 14.00 Uhr. Mehr hatten die beiden nicht verraten. Bevor ich ins Bad und später ins Bett ging, rief ich natürlich Michael an und wies in darauf hin, das es eine Hochzeit ohne Braut nicht gibt. Auf seine Frage, ob ich kalte Füße bekommen habe, antwortete ich mit nein, aber ich werde zur Teufelin, wenn er sich beim Junggesellenabschied zum Fremdgehen überzeugen läßt. Sein Lachen gab mir eine gewisse Beruhigung und als er meinte, das ich ja doch eifersüchtig sein kann, beantwortete ich, es gibt auch Teufelinnen, die auch Augen auskratzen können und ein bischen Eifersucht, gehört auch zur großen Liebe. Sein, "ich liebe dich und werde immer bei dir sein," gab mir das Vertrauen die nächsten beiden Tage zu überstehen, die doch etwas an meinen Nerven zerrten.

Am nächsten Tag, mußte ich noch bis Mittag arbeiten und das bedeutete, aufstehen und zum Bus gehen. Andrea, war an diesem Morgen genauso aufgeregt, wie ich, nur Monika, hatte die Ruhe weg und erzählte von allem möglichen, nur nicht von dem, was uns so eigentlich interessierte. Sie wollte absolut nichts preisgeben, von dem Unsinn, was sie und die anderen verzapfen wollten und das trug nicht gerade, zur Beruhigung unseres Nervenkostüms bei. Nach dem Umziehen, von Andrea und mir, gingen wir unseren Job nach und überall, wo wir beide auftauchten, im Betrieb, gab es Wünsche für die Hochzeit.

Einige Kolleginnen und Kollegen hatten wir ja auch eingeladen, aus unserer Abteilung und auch einige, mit denen wir ein freundschaftliches oder gutes Verhältnis hatten und auch pflegten. Das war der Nachteil, das wir beide bekannt waren, wie bunte Hühner und das bedeutete, das unsere Gästeliste natürlich nicht bei 40 aufhörte. Der einzigste Vorteil war dabei, das wir nur einmal heiraten wollten, was ja heute nicht mehr so der große Renner ist, wenn ich da, an unseren früheren Außenminister der Grünen denke, oder...

Mittag fuhren wir beide nach Hause und bei der Verabschiedung von Andrea sagte ich noch, "viel Spaß noch beim Abschied und vielleicht sehen wir uns ja wieder." Auf dem Rest des Weges hatte ich ein komisches Gefühl in der Magengegend, das nicht vom Hunger kahm. Genauso, war es als ich zu Hause erschien und meine Mutti bereits anwesend war. Mutti erzählte etwas von einem Anruf bei ihr und das ich zum Abschied, die Sachen anziehen sollte, die auf dem Bett lagen, nach der Begrüßung. Auf meinem Bett lag das Kostüm, das ich bei Petras Abschied anhatte --- die Teufelin mit dem Dreizack. Was blieb mir anderes übrig, mich umzuziehen und das Kostüm anzuziehen. Beim Make-up übertrieb ich etwas und die Strumpfhose wählte ich in rot. Ich packte noch eine Tasche mit Wechselkleidung.

Genau um 14.00 Uhr erschienen meine ausgewählten Brautjungfern bei mir, Nicole und Sophie, die mich in ihrem Auto verfrachteten und in die Stadt fuhren in Richtung Einkaufscenter. Das war vielleicht ein Gefühl, als wir hielten auf dem Parkplatz und Klaudia den Wagen als Teufelin verließ. Ich glaube, das mich, in diesem Augenblick, soviel Augen gemustert haben, wie noch nie, in meinem bisherigen Leben. Ein kleiner Junge fragte seine Mutti, ob es schon wieder Fasching ist. Ich hätte ihm, ja sehr gerne ein Paar Bonbons geschenkt, aber das verbieten ja die Abschiedsregeln. Ich mußte ohne einen Cent über die Runden kommen und das ist ja schon schwer genug, dazu kommt noch eine gewisse Schüchternheit, die am Anfang immer da war und ist.

Wir gingen in das Einkaufscenter. Fast auf jeden Schritt von uns begleiteten uns Blicke, Zurufe und Aufmunterungen. Gab es hier wirklich noch so viele Leute, die sich an meinen Auftritt von damals erinnerten? Es ging tatsächlich wieder zu dem Podest von damals, und meine Cousine ließ es sich nicht nehmen die herumstehenden Leute zu animieren mitzumachen. Wenigstens, hatte ich mit dem Make-up die aufkommende Gesichtsfarbe, etwas verdeckt, dachte ich noch, als es zur ersten Aufgabe ging.

Sophie erklärte die erste Aufgabe und die war vielleicht peinlich. Als erstes gab sie mir eine gerade Nagelschere und damit sollte ich bei 5 Junggesellen die Größenetiketten, aus der Unterhose oder Slip schneiden. Dazu trommelte ich mit meinem Dreizack auf den Boden und suchte mir ein paar Junggesellen. Mit Müh und Not fand ich sogar welche und unter starken Beifall der inzwischen mehr als notwendigen Zuschauer, erlaubten es mir wirklich 5 der Herren, die begehrten Etikette abzuschneiden. Zur Belohnung gab ich jeden einen Kuss, und bedankte mich bei Ihnen. Nach den Küssen hätte ich noch ein paar mehr haben können, worüber ich mich sehr freute.

Die zweite Aufgabe, war auch nicht von Pappe. Nicole verlangte von mir, das ich mit Lippenstift, bei 7 Männern meinen Namen, auf die Brust schreibe. Wenigstens, musste ich nicht noch Junggesellen suchen, denn die Bedingung mit Hauptsache männlich, reichte. Sophie hatte bei der Ansage gleich ein bischen PR gemacht für eine große Parfümeriekette und ich zog los und entdeckte als ersten mein Vati. Der musste nun wohl oder übel dran glauben. Da ich das ganze auch noch kommentierte, brach den Bann und ich fand meine restlichen 6 Männer. Teilweise, zum Leidwesen, ihrer Frauen. Lippenstift geht nicht gerade leicht ab, von der Haut. Das Gejohle und der Beifall, waren natürlich riesig, als ich fertig war. Inzwischen wurde hier munter fotografiert. Übrigens, hatte ich dabei, sogar meinen Chef erwischt, der mich verdutzt anguckte, aber das Ganze über sich ergehen ließ.

Da ich wußte, das man bei so einem Abschied nur 3 Spiele macht, konnte also nur noch eines folgen. Aus diesem Grunde, legte sich meine Aufregung wenigstens etwas. Bis, ja bis, Sophie Spiel Nummer Drei ankündigte und dazu bekahm ich eine Polaroidkamera oder Einwegkamera, wo man nach einigen Minuten, gleich das fertige Bild hat. Ich dachte, das ich bloß ein paar Gesichter fotografieren sollte. Pustekuchen, denn die Aufgabe bestand behaarte männliche Brüste fotografieren und das Foto mit einem Herz und meinem Vornamen zu beschriften.

Wer denkt sich bloß so etwas aus, dachte ich, während ich mir die versammelten männlichen Zuschauer betrachtete. Ich musste zuerst meine Gedanken sortieren und dann hatte ich eine rettende Auswahlidee.

Ich suchte mir zuerst ein paar Männer heraus, im gehoberen Alter, weil ich annahm, das sie die entsprechenden Haare auf der Brust hatten. Dabei fragte ich jeden, ob er den Spaß mitmachen wollte. Am Ende hatte ich genug zusammen, um auf die geforderte Anzahl zu kommen. Bevor es losging, holte ich mir noch kurz das Mikrofon von Sophie. Die folgende Ansage, war nicht ganz Regelkonform, aber auch nicht unzulässig. Ich sagte zu allen herumstehenden Zuschauern und das waren sehr viele ":Aus allen, die mir geholfen haben, die Aufgaben zu erfüllen, ziehe ich einen Gewinner oder Gewinnerin, die morgen an meiner Hochzeitsfeier eingeladen ist, mit Partner, als Entschädigung, vielen Dank!" Dafür gab es viel Beifall.

Natürlich brauchte ich für diese Aufgabe, eine Menge an Zeit, weil ich ja jedesmal auf das fertige Bild warten muste und dann noch bemalen und beschriften. Dazu gab es noch einige Sprüche, wie," ein paar Haare auf der Brust und La Paloma pfeifen" und ähnliches.
Das lockerte die Stimmung und verbreitete natürlich viel Spaß. Dabei ließ ich von Nicole schon mal die 44 Zettel schreiben mit den Zahlen 1 bis 22, je 2x.

Als ich alle Bilder verteilt hatte, war die eigentliche Aufgabe erfüllt und das bedeutete, es blieb nur noch mein Versprechen übrig. Dazu verteilte ich die 22 Zettel an die Kandidaten, die mir als Assistenten der Teufelin geholfen hatten und sagte, bei meinem Vati, " du bist auch so eingeladen, denn der Brautvater bezahlt die Rechnung." Das Gelächter, war in diesem Moment, auf meiner Seite und mein Vatis Gesichtsfarbe färbte sich gewaltig in ein rot, der Verlegenheit. Als Brautvati hat man es eben nicht leicht, damit musste er nun mal leben.

Die restlichen 22 Zahlen legte ich in einen Korb und machte mit dem Mikrofon einen mündlichen Tusch und zog dabei die Nummer 16. Dann rief ich die Nummer aus und nach dem dritten Aufruf, meldete sich ein junger Mann, aus dem ersten Spiel, der mit viel Beifall empfangen wurde. Ich stellte ihm ein paar Fragen und dabei stellte sich heraus, das er mit seiner Freundin hier war, die meine Aktion, nicht so schön fand. Als ich der jungen Dame sagte, das sie vielleicht auch mal Aufgaben erfüllen muss, war die Welt wieder in Ordnung, besonders, nachdem ich Martin den Termin und Ort der Feier sagte und damit ganz offiziell einlud. Meine letzte Bemerkung, mit dem Hochzeitsgheschenk, das er mit dem Etikett, mir überreicht hatte, löste noch einmal Beifall und Gelächter aus. Martin versprach mir, mit seiner Christine zu erscheinen.

Auf der Toilette des Centers zog ich mich erst mal um. Klaudia entstand eigentlich wieder neu mit Kleid, vernünftigem Make-up und einer anderen Strumpfhose. Nach unserem Abschied, aus dem Centerging es gemeinsam in eine kleine, verschwiegene Gaststätte zum Abschied feiern. Hier traf ich auch die anderen Drei. Meine kleine "Schwester" erzählte mir, wie es ihr ergangen ist. Ihre Abenteuer, waren auch nicht ohne und als ich meine Geschichte erzählte, war sie zufrieden, das sie mit den Brautjungfern, die richtige Wahl getroffen hatte. Die eigentliche Abschiedsparty, wurde immer mehr zu einem Treffpunkt, mit Leuten, die uns beide auf unseren Weg begleiteten oder vorher gekannt hatten. Aus diesem Grunde zog sich das Ganze auch etwas hin.

Am späten Abend, geschätzt, gegen 22.30 Uhr brachten uns, unsere Brautjungfern nach Hause. Wir waren beide sehr glücklich, darüber, das bis jetzt, alles so hervorragend geklappt hat. Wir brauchten für die Party nichts zu bezahlen, denn die vier hatten es geschafft, durch Sponsorengelder, innerhalb des Ortes, wo die Veranstaltung war, das zu finanzieren. Das beruhigte uns beide gewaltig.

Am Abend hieß es dann nur noch, Wecker stellen, im Bad fertig machen und ins Bett zu hüpfen, um wenigstens noch etwas zu schlafen, bis zum großen Ereignis, unserer Hochzeit. Obwohl ich immer noch etwas aufgeregt war, schlief ich bald ein und träumte...


Das war es mal wieder.....Es liegt mal wieder an Euch, ob es weitergeht.....Katrin ( Klaudia) die kleine Teufelin...manchmal zickig, aber immer lustig !
66. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Jo-Jo am 01.03.13 21:56

Super!
67. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von franzi71 am 01.03.13 23:31

Hallo Katrin,

danke für deine Zuverlässigkeit, bei Fortsetzungen mancher Geschichten hier nicht immer eine Selbstverständlichkeit, und natürlich auch danke für die Mühe, die du dir machst.

Ohne dich jetzt auf verzögernde Ideen bringen zu wollen, könnte ich mir gut vorstellen, dass der nächste Teil auch noch nicht die Hochzeit beinhalten wird.Klingt für mich eher so, als würde erstmal eine Traumsequenz folgen.

Da dann für Klaudia hoffentlich nichts traumatisierendes, sondern eher etwas stimulierendes (als ob sie das brauchen würde^^) als Inhalt.

Also nochmal Danke für deine Arbeit und auf eine (baldige) Fortsetzung hoffend
wünscht Dir ein schönes Wochenende
franzi
68. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von CharlesB am 02.03.13 00:08

Hallo Katrin-Doris,

ich will es kurz machen:

- Story wie gewohnt einfühlsam und toll geschrieben (ohne reißerische Effekthascherei und doch nie langweilig)
- Super lange Fortsetzung (nicht zu verwechseln mit: Längen in der Fortsetzung).

Es ist immer schön, wenn der Storyname mit deinem Namen in dem Verzeichnis der letzten 40 Beiträge erscheint. Denn dann ist wieder Lesefreude PUR angesagt.

Allerherzlichen Dank für Deine Mühen

CBC
69. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 02.03.13 00:09

Hallo Katrin-Doris,

vielen Dank für die Fortsetzung Deiner super tollen Geschichte, welche mich wieder ganz in ihren Bann gezogen hat.

Hat der Anruf bei Klaudia mit der schon erwähnten Brautentführung zu tun?

Eins ist auf jeden Fall sicher Deine nächste Fortsetzung, so fern wir Dich zum weiterschreiben
motivieren können wird auf jeden Fall wie dieser Teil fesselnd sein.

Vielleicht haben wir ja auch Glück und ein weiterer Leser schreibt Dir noch seinen Dank.

Auf jeden Fall vielen Dank für Deine Mühen fürs Schreiben dieser anregenden Fortsetzung.

Danke und mach weiter so.

LG

Der Leser
70. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 04.03.13 17:41

Ein freundliches Hallo, an alle Kommentatoren und Leser dieser Geschichte....

Vielen Dank, das ihr wieder kommentiert und mir eine riesige Freude bereitet habt.

Wobei, wenn die Teufelin Klaudia, zuschlägt, Franzis Kommentar, eine Möglichkeit bietet, über die ich noch gar nicht nachgedacht habe...

Da Katrin, aber mal artig ist geht es am Samstag Abend weiter mit dem Teil 21. Ob da was vom Träumen dabei ist.....?

Das bedeutet, bis dahin müßt ihr Euch gedulden und darum wünsche ich Euch bis dahin alles Gute, keinen Streß und ein bischen Zeit für das Genießen der schönen Momente im Leben !!!

Liebe Grüße
Katrin
71. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 08.03.13 18:11

Ein Hallo an die Kommentatoren und Leser, dieser Geschichte...
Vielen Dank für Eure Antworten !!!

Viel Spaß beim lesen....

Teil 21 Traum oder... ?

Es war schon ein seltsames Gefühl, am nächsten Morgen, als ich aufwachte. Der Wecker hatte mich aus einem seltsamen Traum geholt.
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In der Nacht spielte mein Gehirn Achterbahn vor Aufregung. Der eigentliche Ablauf der Trauung war in meinen Träumen vollkommen durcheinander geraten. Das fing damit an, das ich früh verschlief und nach dem Unterwäsche anziehen, beim anziehen des Hochzeitskleides, eine Naht aufging. Die anwesende Schneiderin, hatte uns kurz vorher verlassen und Mutti nähte das Kleid nach. Beim Make-up gab es auch Probleme, als meine Tante, einige Sachen vergessen hatte.

Mein erstes Weinen, dauerte nicht lange, obwohl die Pechsträhne anhielt. Das hatte damit zu tun, das sich meine Brautjungfern alle Mühe gaben, mich wenigstens noch bei Laune zu halten. Nach dem Einsteigen in das Brautauto dauerte die Fahrt auch nicht lange, bis uns eine Panne des Vorderreifens ausbremste. Ich traute mich gar nicht mehr auf die Uhr zu gucken. Wenigstens klappte der Reifenwechsel noch halbwegs, um die Fahrt danach fortzusetzen. Am Eingang des Standesamtes, gab es die nächste Panne. Michael beichtete mir, das er beim Junggesellenabschied, mit einem anderen Mädchen herumgeschmust hatte. Da, alles durchgeplant war, verzieh ich ihm und zog ein Gesicht, wie 7 Tage Regenwetter.

Auf dem Standesamt, kahm es nicht mehr zur Hochzeit, weil wir den Termin nicht eingehalten hatten und Alfred, inzwischen schon Feierabend hatte. Was macht man, in einer so verfahrenem Situation? Nach dem fast Nervenzusammenbruch wurde der normale Ablauf fortgesetzt und das bedeutete, die organisierte Feier wurde durchgezogen und es kahm nicht zur Hochzeitsnacht, da auf einmal Michaels Bekanntschaft vom Junggesellenabschied auftauchte und sich an seinen Hals warf. Das brachte, das Faß zum Überlaufen und Klaudia, schlug ihren Nochverlobten, den Hochzeitsstrauß um die Ohren und warf den Ring, der seine Treue beschwor, in den Saal und verließ den Saal...

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Mutti hatte mein Wecker klingeln gehört und passte an diesem Morgen auf, das ich aufstand. Jetzt hieß es eigentlich nur noch, Klaudia nicht herumtrödeln. Im Bad empfand ich nach dieser Nacht, das Licht als sehr grell. Nach den Duschen und abtrocknen, musste ich erst mal meine Gedanken sortieren. Wenigstens, war es ein Traum und keine Realität. Nach dem anziehen des Spitzen BHs in weiß und der Corsage in weiß, die Mutti auf dem Rücken schnürte, zog ich den weißen Spitzenslip an. Meine Frage, ob er zu gewagt ist, beantwortete sie mit nein, wenn ich eine unvergeßliche Hochzeitsnacht wollte. Nach dem anziehen der Halterlosen Strümpfe, mit Strumpfband und dem anklippsen der Halter, zog ich einen Bademantel über. Die Halter der Strümpfe, hatten zwar nur den Grund, das es g***ler aussah und auf Michael den gewollten Reiz ausübte.

Jetzt war erst mal Frühstück angesagt. Mutti hatte bereits alles vorbereitet und das bedeutete, wenigstens ein klein wenig essen, denn das nächste Essen war erst wieder am Nachmittag geplant. Das hatte nichts mit dem abnemen zu tun, sondern einfach nur, der Zeitplan, bei einer Hochzeit. Mein Vati erschien kurz, der hatte inzwischen den Brautstrauß besorgt und musste nur noch das Auto schmücken. Sein Auto nutzten wir für Mutti und meine beiden Brautjungfern.

Wir waren gerade fertig mit dem Essen, als meine Tante erschien. Das bedeutete für mich, erst mal wieder den Platz wechseln und der war nun im Schlafzimmer meiner Eltern. Hier setzte ich mich auf den Stuhl, der vor Muttis Kosmetikspiegel und Beautyschrank stand. Meine Tante beschäftigte sich zuerst mit meinen Haaren. Da die Länge inzwischen lässig den BH Verschluß verdecken konnten, dauerte es natürlich, um die gewünschte Hochsteckfrisur zu machen. Meine Tante erzählte noch, das Nicole auch gleich kommt und sie mit der Frisur nicht, soviel Aufwand betrieben hatte. Während ihrer Arbeit hörte ich aus ihrem berufenden Mund, das es Spaß machte und für sie immer eine Herausforderung ist, aus dieser Haarlänge eine Top Frisur zu machen.

Das Make-up machte sie anschließend und dabei dachte ich, manchmal ist es gut, das man so eine Spitzenkraft in der Verwandschaft hatt. Dabei erzählte sie mir noch Rabaukengeschichten, aus meiner Jugend. Für sie war es eigentlich unfaßbar, das sich aus so einem Nichtsnutz, ein so schickes Mädchen entwickelt hatte. Ich nahm ihr den Nichtsnutz nicht für krumm, weil sie ja eigentlich Recht hatte. Als Junge war ich teilweise für jeden Unsinn zu haben und hatte eigentlich nur immer Glück, das ich nie dabei erwischt wurde, oder meine Eltern ihren Job nachgingen. Das traf besonders in der Zeit zu, als Nicole, damals nicht mehr mit mir zusammen war. Damals legte ich die Grundlagen für den kleinen schlafenden Teufel, in mir.

Die Überprüfung ihrer Arbeit im Spiegel zeigte mir das Ergebnis, das ich mir gewünscht hatte. In diesem Moment dachte ich daran, das dieser Anblick mich für einige Nachteile, gegenüber meines früheren Lebens entschädigte. Ich war stolz, das ich den Weg gegangen bin, der am Ende Klaudia hervorgebracht hat. Wenig später verließ mich meine Tante und wollte noch zu meiner kleinen "Schwester." Als ich zu ihr noch im Spaß sagte, "bei Andrea bitte nicht ganz so anstrengen, denn ich will die Schönste sein, heute," musste sie lachen und zog kopfschüttelnd weiter.

Bei so einer Hochzeit, oder besser gesagt bei der Vorbereitung ist das wie im Taubenschlag, man kann auch sagen, die Klinke ging Hand in Hand. Als nächstes erschien die Schneiderin mit meinen beiden Brautjungfern. Nicole und Sophie sahen schick aus, in ihren Kleidern. Nach dem Motto "Kleider machen Leute" ging es heute richtig zur Sache. Es ging erst einmal los, mit dem anziehen von 3 Petticoats, die dem eigentlichen Kleid die geplante Form geben sollten. Es war für mich auch ein unbekanntes, aber wunderschönes Gefühl, wie der Seiden - und Tüllstoff, meine Beine und insbesondere auf meine Strümpfe fiel. Das Kleid paßte hervorragend und meine Schneiderin zupfte an einigen Stellen etwas, damit es so lag, wie sie es sich vorgestellt hatte. Noch ein paar Mal drehen, vor dem Spiegel und dann hieß es Schmuck anlegen.

Das Collier, aus Gold mit Wasserfall ähnlichen Anhänger paßte hervorragend zu den Ohrhängern, die genauso gearbeitet waren. Dazu eine Uhr und ein Armband mit der paasenden Optik. Mutti hatte inzwischen meine kleine Handtasche fertig gemacht, die Weiß war und eine lange Kette in goldfarben zum umhängen hatte. Beim Schuhe anziehen brauchte ich schon etwas Hilfe, durch die entsprechende Fülle des Kleides, was ich ja auch nicht beschädigen oder verknittern wollte. Klaudia war endlich fertig, hatte aber noch 5 Minuten Zeit, bis sie abgeholt wurde.

Vor dem Haus, war genau pünktlich eine Kutsche vorgefahren mit 4 Schimmel davor gespannt. Mein Bräutigamm und Verlobter holte mich ab und mein Aussehen, ließ mal wieder seinen Mund offen stehen, ob es mein Aussehen lag oder, ob es Zeit wurde loszufahren, konnte ich nicht einschätzen. Jedenfalls war er stolz, auf seine Braut, die ein Traumhaftes Kleid trug, dazu der Brautsrauß mit dunkelroten Rosen und auch so aussah, bei der Begrüßung, mit angedeuteten Küsschen. Meine Ankunft an der Kutsche wurde bereits gefilmt und fotografiert, dabei dachte ich, " hoffentlich sieht das mal auf der DVD vernünftig aus." Nach dem Einsteigen ging es los...

Bis zum Halt, der Kutsche, bei Andrea und Bernd, erzählte ich Michael von meinem Traum. Der lachte erst, aber als ich ihn in die Rippen buffte, wußte er, das ich es Ernst meinte und darum stellte ich auch ein paar Fragen, nach seinem Junggesellenabschied. Er beantwortete mir jede Frage ehrlich und das war für mich das wichtigste. Er wusste genau, das die kleine Teufelin auch ein klein wenig eifersüchtig sein konnte und das wollte er nie riskieren, weil er mich so sehr liebte. Wobei ich manchmal daran dachte, warum gerade er, ein wirlich attraktiv aussehender junger Mann, ausgerechnet mich liebte, denn außer Liebe und Sex konnte ich ihn ja noch nicht mal später mit Kinder diehnen und wenn ich dann noch an meine Vergangenheit dachte...

Als die Kutsche hielt stiegen Andrea und Bernd ein. Wir begrüßten uns mit dem angedeuteten Küsschen. Andrea sah genauso traumhaft aus, sie hatte gelbe Rosen als Brautstrauß gewählt und sie strahlte über das ganze Gesicht. Uns war jetzt schon richtig feierlich zu Mute und dabei waren wir noch nicht mal am Standesamt. Das war auf jeden Fall ein Höhepunkt in unserer kurzen Mädchenkarriere. Die Kutsche fuhr auch sofort weiter, bis zum Standesamt der Stadt.

Hier war aussteigen angesagt, um wenig später durch ein Spalier von vielen neugierigen Leuten, Freunde und Bekannte zu gehen. Zuerst stieg Michael aus und reichte mir seine Hand zum Aussteigen. Wir gingen ein paar Schritte vor, um auf Andrea und Bernd zu warten. Nach ihrem Aussteigen ging es los, über ein paar Stufen, hoch zum Standesamt, gefolgt, von den Gästen der Hochzeit. Meine Eltern waren stolz auf ihre Tochter und ich glaube, Andrea`s Mutti erging es auch nicht anders. Besonders, weil es soviele Leute gab, an diesem Tag, die uns bis zur Treppe begleiteten.

Als wir die Tür zum Standesamt erreichten, hatte ich zum ersten Mal, nach langen mal wieder weiche Knien, ob es daran lag, das ich gleich auf meinen Pflegevati treffen würde, oder daran, das es jetzt zu spät war, um über einen Rückzieher nachzudenken, weiß ich heute nicht mehr. Andrea hatte ähnliche Gefühle, das verriet sie mir, tuschelnd in mein Ohr, als wir oben vor der Tür kurz warteten, damit die Hochzeitsgesellschaft komplett ist.

Wenig später, öffnete sich die Tür und Alfred bat uns herein. Auf den vier Stühlen vor seinen Schreibtisch nahmen wir Platz. Ich war genauso aufgeregt, wie damals, als ich das erste Mal in der Schule war. Das sind die Momente, wo das Herz anfängt zu pochen und man den Herzschlag bis zum Hals spürt. Michael saß neben mir so ruhig da, als wenn es ihm, am A*sch vorbei ging, oder gerade 5 Beruhigungstabletten herunter geschluckt hatte. Wie machen das Jungen nur? Wenigstens hielt er meine Hand zur Beruhigung und dabei kahm natürlich meine nächste Frage in Gedanken auf und die hieß, wann geht das hier endlich los?

Alfred machte Musik an, als alle Gäste saßen und dann wurde es extrem feierlich. Unser "Vasensammler" hielt eine Rede über Liebe und Treue, die uns beide, Andrea und mir, richtig ans Herz ging. Dabei schaffte es Alfred sogar ein paar persönliche Eindrücke von unserer damaligen Reise unterzubringen. Wenn ich in diesem Augenblick, auf meine Gefühle gehört hätte, dann hätte ich vor Freude weinen können, oder anders ausgedrückt, ich hatte nah am Wasser gebaut. So etwas hätte ich nicht geglaubt, wenn mir jemand so etwas erzählt hätte.

Nach dieser großartigen Einleitung ging es los mit den Fragen, aller Fragen auf einem Standesamt. Dabei waren Michael und ich zuerst dran, die Alfreds Frage beantworten mussten und das auch noch klar und deutlich. Was macht man nur, wenn gerade dann, ein Frosch im Hals sitzt? Natürlich beantwortete ich Alfreds Frage mit einem lauten "Ja, ich will." Michael beantwortete die Frage auch mit "Ja, ich will." Dabei dachte ich, "Geschafft und Pech gehabt Michael, jetzt hast du die Teufelin an der Backe." Wir mussten jetzt etwas warten denn Andrea und Bernd waren dran. Dabei fiel mir auf, das Andrea`s Stimme beim Ja, ich will, etwas zitterte, vor Aufregung. War das bei mir auch so? Bernd antwortete ruhig und verständlich, Ja, ich will.

Alfred kahm dann zu dem schriftlichen Teil der Geschichte, mit dem Namen Trauung und da ging es wieder mit der holden Weiblichkeit los. Da stand nun Klaudia und Michael als Unterschriften, auf der Eheurkunde. Dann waren Andrea und Bernd dran. Da wartet man so lange darauf, endlich Braut zu sein, und dann geht das Ganze Ruckzuck vorbei. Nach den Unterschriften von den beiden wurden die Ringe, gegenseitig auf den rechten Ringfinger geschoben und dann erfolgte der Kuss, auf den ich bis jetzt verzichten musste. Der fiel natürlich etwas länger aus, aber nicht nur bei uns.

Nach diesen langen Kuss, war es Zeit, die Glückwünsche entgegenzunehmen. Meine Schwiegereltern, waren die ersten, die mir gratulierten und dann folgten meine Eltern. Natürlich bedankten wir uns beide artig für die vielen Wünsche, die uns sehr stolz machten. Besonders, wenn dabei erwähnt wurde, das wir toll aussahen und unsere Kleider bewunderten. Unsere Brauthungfern kümmerten sich in der Zwischzeit um das eingießen des Sektes. Das Prosit fiel dabei ganz schön lange aus, bis wir mit allen Gästen angestoßen hatten. Dabei freuten wir uns natürlich auch über die Glückwünsche unseres liebenswerten Standesbeamten. Alfred verstand seinen Job wirklich Klasse und darum bekahm er auch von Andrea und mir ein kleines Küsschen als Dankeschön, das ihn, sichtbar verlegen machte.

Dann, war die Zeit des Aufbruchs gekommen. Aus diesem Grunde gingen wir zurück, in Richtung Kutsche. Sehr weit, sind wir natürlich nicht gekommen, denn an der Rathaustüre hatten Kinder ein Seil gespannt und wollten uns erst durchlassen, wenn man sich freikaufte mit Kleingeldmünzen. Wenigstens hatten Bernd und Michael lange Münzen gesammelt, sonst wären wir hier nicht weiter gekommen. Wir schafften eigentlich nur höchstens 10 m durch ein Spalier von neugierigen Zuschauern, bis...

Ja, bis zu den 2 Sägeböcken mit einem Baumstamm. Ich hatte mit so einer Einlage der Clique schon gerechnet und darum betrachtete ich mir die Säge etwas genauer. Die "Sackgesichter" hatten zwar schon den Stamm etwas eingesägt, aber die Säge, war alles andere, als scharf. Die ersten 5 Schnittversuche von uns beiden, waren natürlich erstmal ein Reinfall. Bis wir beide richtig sägten, dauerte es erst einmal. Irgendwann hatten wir es geschafft und unter dem Beifall unserer Gäste und Zuschauer teilte sich der Baumstamm in die 2 Teile. Unsere Konkurrenz, Andrea und Bernd, kämpften und mühten sich etwas länger, bis zum glücklichen Ende.

Bevor wir in die Kutsche wieder einsteigen konnten, war noch ein Hindernis zu überwinden. Die Symbole für eine lange Ehe, genannt Tauben, mussten noch freigelassen werden. Die Biester, waren so verschreckt, das man einige auch noch mit der Hand heraus holen musste. Bis wir die 70 Tauben pro Paar zusammen hatten und wir uns dabei anhören mussten, das wir erst bei der silbernen, goldenen oder diamantenen Hochzeit sind, verging wieder Zeit. Natürlich kommentierte ich die Zahlen, wie zum Schluß, als unsere Anzahl am Himmel den Weg nach Hause suchten, "das waren jetzt soviele, das dieser Hochzeitstag nur noch im Rollator bewältigt werden kann." Das gab vielleicht ein Gelächter und hob die Stimmung enorm. Klaudia, hatte ihr Selbstbewußtsein zurück und die große Klappe.
Jetzt hatten wir freie Bahn zum einsteigen in die Kutsche und dabei mußte mir mein Ehemann etwas helfen, denn die Fülle des Kleides, bedingt durch die Petticoats, forderte nach Hilfe. Andrea erging es auch nicht viel anders. Nach dem einsteigen unserer Ehemänner stieg noch der Fotograf, auf den Kutschbock und dann ging es los, zu den Stellen, in der Stadt, die für die Hochzeitsbilder vorgesehen waren. Auf dem Weg dorthin war erst mal schmusen angesagt, bei uns vieren.

Nach dem Stop an den Punkten, wo wir die Bilder machen ließen, war wieder aus- und einsteigen angesagt. Hochzeitsbilder sind zwar noch altmodisch, aber wir Mädchen lieben so etwas. Dafür nahmen wir die Mühen gerne in Kauf. Ab und zu mußte das Make-up korrigiert werden, aber im großen und ganzen ging es relativ streßfrei ab.

Als wir fast fertig waren, erwachte die kleine Teufelin und fragte Michael, warum er immer die Hochzeitsbilder verunziert? Zuerst war mein Ehemann, ja etwas sprachlos und nach dem Lachen, sagte er was von 10 Schläge, auf den nackigen Hintern. Das konnte ich mit einem Kuss, gerade noch, aus seinem Gedächtnis streichen, bis ich den Fotografen fragte, ob er auch Photoshop, zur Verschönerung der Bilder einsetzte? Dabei hatte ich dabei nicht einmal einen Hintergedanken, als ich Michaels Hand auf meinen Hintern spürte, wenigstens gedämpft, durch meine Unterwäsche.

Es wurde Zeit mal wieder in die Kutsche zu steigen um zur Gaststätte zu fahren. Eigentlich hatten wir bis zur Feier reichlich Zeit, denn der offizielle Beginn der Feier lag noch 1 1/2 Stunden entfernt, bis die Gäste eintrudeln und das Kaffeetrinken los gehen sollte. Nach der Ankunft der Kutsche, vor der Gaststätte, hieß es mal wieder aussteigen. Dann wurden wir von den beiden Inhabern begrüßt und ich glaube, es war das erste Mal, das Martin unds ohne blöden Spruch empfing. Gudrun begrüßte uns mit einem riesigen Blumenstrauß uind freute sich mit uns, das alles geklappt hatte, bei der Hochzeit. Die Einzigsten, die bereits anwesend waren, war unsere Verwandschaft, die Clique und die Brautjungfern. Der Saal war festlich dekoriert mit den entsprechenden Rosen in Gelb und Rot. Die beiden hatten sich, wie eigentlich immer, sehr viel Mühe gegeben.

Andrea und ich mussten erst mal zur Toilette, mit unseren Brautjungfern. Sie halfen uns in diesem Moment sehr, gingen vor uns in den Saal zurück, weil wir noch Make-up machen wollten. Als wir beide Richtung Saal gehen wollten, war die Tür zu oder verschlossen. Zuerst überlegten wir beide noch, ob wir gegen die Tür trommeln, was aber wenig Sinn ergab, weil man das nicht unbedingt hörte. Dann suchten wir offene Türen und fanden sogar welche. Der Weg ging an die frische Luft und dann schlug die Clique zu, in Zusammenarbeit mit 2 Männern, die wir beide noch nie gesehen hatten. Jedenfalls hatte ich plötzlich um der linken Hand eine Handschelle und bei Andrea verzierte der 2. Teil dieser Handschelle, die rechte Hand. Man schob uns auf bequeme Sitze eines T4 Busses, dessen Scheiben abgedunkelt waren und nach dem einsteigen der beiden Männer wurden wir abtransportiert. So etwas nennt man wohl Brautentführung, sagte ich leise zu Andrea, obwohl mir nicht gerade wohl dabei war, weil die Männer für mich vollkommen unbekannt waren.

Nach einer halben Stunde Fahrt, hielt endlich der T4 Bus und man verband uns beide die Augen, damit wir nicht wussten, wo wir uns befinden. Inzwischen mussten sich 2 Frauen dazu gesellt haben, eine Stimme kannte ich irgendwoher, ich konnte sie nur nicht einordnen, denn wir wurden begleitet beim aussteigen und beim anschließenden Weg. Der Weg war nicht allzu weit und dann durften wir uns setzen. Erst jetzt wurden uns die Augenbinden abgenommen und nach einem umsehen von uns beiden tuschelte ich Andrea ins Ohr, das ich nicht weiß, wo wir sind. Das hatte damit etwas zu tun, das die Fenster mit Jalousien abgedeckt waren, die sich in den Wänden befanden. Die beiden Frauen fragten uns, ob wir Wünsche haben und da antworteten wir beide gleichzeitig, Ja, wir wollen unsere Ehemänner bei uns haben. Das löste ein Lachen bei den inzwischen, geschätzt 12 anwesenden Personen aus.

Als ein etwas älterer Herr erschien und vor unseren Augen telefonierte mit Bernd und Michael, hatte ich einen Verdacht, wo wir uns befanden, obwohl er etwas von einem liegen gebliebenem Fahrzeug erzählte. Dieser Mann musste unsere beiden sehr gut kennen, denn er sagte zum Schluß, es ist in Eurem eigenen Interesse, den Auftrag anzunehmen, sonst wird es eine sehr langweilige Hochzeit. Wenn ich das alles zusammenreimte, folgte als Schluß, wir sind in der Autowerkstatt, wo unsere beiden arbeiteten. Die Stimme der einen Frau war von der Reperaturannahme damals, als ich wegen des Corsas angerufen hatte und die Stimme des Mannes war die Stimme des Anrufers.

Geschätzt eine halbe Stunde später klingelte das Telefon des Mannes und aus den Gesprächsfetzen konnten wir beide entnehmen, das Bernd und Michael auf dem Weg nach hier waren, was uns beide ungemein beruhigte.

Wer kommt bloß auf solche blöden Ideen, mit einer Brautentführung?
Was machen wir beide, wenn uns die beiden nicht finden?
Wie lange hält man uns hier fest?
Suchen uns die beiden überhaupt?
Fällt die Hochzeitsnacht aus?

Solche Gedanken gehen einer verliebten Neuehefrau durch den Kopf, wenn sie auf die Geschehnisse keinen Einfluß hat und in so einer Sch**ß Situation, noch nie war. Dazu kommt, das ein Warten, ob etwas passiert, mehr als nervig ist. Andrea hatte genauso, wie ich, diese Fragen im Kopf und sagte leise zu mir, das sie froh war, in diesem Moment nicht allein zu sein. Mir ging es ja auch nicht viel anders und in dieser Hinsicht hatte sie vollkommen Recht.

Ein paar Minuten hörten wir beide Bernd und Michaels Stimmen und dann gab es für uns kein Halten mehr, wir riefen die beiden sehr laut. Das überraschte unsere "Entführer" und wenig später standen unsere beiden Ehemänner vor uns. Sie mussten uns frei kaufen, indem sie versprachen, eine kräftige Lage auszugeben, wenn sie wieder auf Arbeit waren. Die beiden Männer stellten sich dann als Geschäftsführer des Autohauses vor, in dem unsere beiden arbeiteten. Ihre Forderung nach einem unbefristeten Engagement unserer beiden lehnte ich klar und deutlich ab und schockte die beiden etwas. Erst wollte man Michael bedauern, mit so einem Weib, an seiner Seite, aber nach einem langen Kuss von uns beiden stellten sich Michael und Bernd auf meine Seite, weil unsere Träume etwas anders aussahen...

Man brachte uns in die Gaststätte zurück und entschuldigte sich für den Spaß. Wir waren
den beiden Chefs nicht böse, denn wenn unsere Männer auf uns aufgepaßt hätten, wäre es ja nicht zur Entführung gekommen. Wobei ich auch sagte, das er noch keine Angst um seine beiden Mitarbeiter haben musste, wenn er sie nicht überlastet und fair behandelt, was bei den beiden zu einer gewissen Erleichterung führte.

Wir waren rechtzeitig genug zurück, um die Gäste zu begrüßen, die jetzt langsam eintrudelten. Die Geschenke übergaben wir unseren Brautjungfern, die sich um den Abtransport kümmerten und mit den entsprechenden Namen versahen, damit eine spätere Zuordnung möglich war. Andrea und ich erhielten viele Komplimente für unser Aussehen und das machte uns besonders glücklich, besonders, wenn wir darüber nachdachten, wie lange wir erst Mädchen waren. Wenigstens erschienen alle Gäste pünktlich, denn so lange wollten wir beide nicht als Empfangsdamen tätig sein.

Wenig später saßen wir beide nebeneinander und unsere beiden Ehemänner hatten nun die Aufgabe, die Eröffnungsrede zu halten. Die Rede war so gegliedert, das Bernd anfing und mit Michael im Wechsel weitermachte. Die beiden erzählten doch wirklich, das sie sich einen Engel und eine Teufelin eingefangen hatten und mit denen das gesammte Leben verbringen wollten, was Andrea und mich richtig glücklich machte. War nur die Frage, wer hat wem eingefangen? Riesiger Beifall wurde nach Abschluß der Rede gespendet und der war ehrlich gemeint. Hier nach erfolgte das nächste anstoßen mit Sekt und das munterte die gute Stimmung auf und löste so manche Zunge...

Bevor es mit dem Kaffeetrinken losging, folgte das Ritual, der Torte anschneiden. Wir hatten für die Doppelhochzeit nur eine gewählt, die über mehrere Etagen ging. Die Fotoapparate blitzten, bevor wir mit jeweils einen Messer zur Tat übergingen. Michael nahm das Messer und ich führte es, eigentlich funktionierte es so, wie in jeder normalen Ehe, der Mann arbeitet, unter der Führung seiner Frau, damit es auch richtig klappt und vor allen deshalb, damit es nichts zu meckern gibt. Bernd und Andrea einigten sich auch auf unsere Technik, auf der anderen Seite der Torte. Die jeweils ersten Stücke bekahmen die Muttis und dann ging es Stück für Stück weiter...

Beim eigentlichen Kaffeetrinken habe ich natürlich etwas gemogelt und mir ein kleineres Stück abgeschnitten, denn erstens achtete ich auf meine Linie und zweitens hätte ich nach dem Sekt lieber etwas Festes gegessen. Wobei die Torte wirklich köstlich schmeckte. Während des Essens stellte ich Michael meine Fragen, die mir durch den Kopf gingen in seinem Aufenthaltsraum der Werkstatt. Dabei wurde Andrea hellhörig und fragte Bernd das gleiche. Wenigstens beantwortete mir mein Mann die Fragen ehrlich und als er sagte, das er mich gesucht hätte, bis er mich gefunden hätte, denn ohne mich ist sein Leben nur noch die Hälfte wert, war ich zuerst sprachlos und dann gab es den Zungenkuss. Dafür liebte ich ihn, das war mir damals schon klar...


Als der DJ seine kurze und lustige Rede hielt, mußten wir über seine Witze lachen, besonders als er sagte, es gibt auch Engel, die manchmal beim Teufel landen und umgekehrt, damit der Kreislauf der Erde intakt bleibt. Andrea schaute mich fragend an und als ich erwiederte, er kann unsere Tattoos nicht kennen, war sie beruhigt. Nach dieser Einlage, wurde es wieder Ernst im neuen Leben der Ehepaare, denn jetzt erfolgte der Eröffnungstanz. Das war ja eigentlich Kür für Andrea und mich, denn wir fühlten uns immer am wohlsten, wenn wir beim Tanzen in den Armen unserer Liebsten lagen. So war es auch heute, als mich Michael auf die Tanzfläche führte und in die Arme nahm. Dabei hauchte er mir ins Ohr, das ich verführerisch aussehe und er mich gerne "anbeißen" würde. Dabei hatte ich ja immer noch das Hochzeitskleid an und er wusste, zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal, was ich darunter trug. Erst nach drei Runden füllte sich die Tanzfläche mit den anderen Paaren. Dabei musste ich natürlich auch mit meinem Vati und meinem Schwiegervati tanzen. Mein Schwiegervati sagte dabei zu mir, das ich sehr sexy aussehe und er seinen Sohn verstehen kann, so ein Klasseweib zu heiraten. Für diese Aussage, bekahm er ein Küsschen, denn damit hatte er ja seine damalige Anfangsmeinung um 360 Grad verändert, obwohl er inzwischen schon lange an mich glaubte.

Als der DJ eine Pause machte, schlug mal wieder die Clique zu. Wir mussten mal wieder nach vorn, auf die Tanzfläche und erhielten jeder eine Schere und dann hieß es ein großes Herz ausschneiden, aus einem weißen Laken, das von der Clique gehalten wurde und das galt für beide Paare. Wir schnippelten und schnippelten und dieses Mal war Andrea und Bernd um Bruchteile schneller, aber nur beim schneiden, denn ich war schneller auf Michaels Arm, zum durchtragen. Der war zwar etwas überrascht, von meinem Hüpfer, trat aber dann durch das ausgeschnittene Herz, in das neue gemeinsame Leben mit seiner Braut. Dabei hauchte er mir wieder ins Ohr, das er meine Unterwäsche erahnt und am besten gleich zur Hochzeitsnacht übergehen würde...

Die nächste Runde des Tanzens, wollte ich eigentlich auslassen, aber wie meistens, im realen Leben, kommt es anders. Mein Onkel forderte mich auf und nach Michaels Nicken ging es mit ihm weiter. Irgendwie war ich sehr begehrt, denn mein Chef, war der nächste, der mit mir tanzen wollte. Er war ein sehr guter Tänzer, das hätte ich ihn gar nicht zugetraut. Bis zur nächsten Pause hatte ich keine Chance dem Tanzen zu entgehen. Wenigstens erging es meiner kleinen "Schwester" ähnlich, dabei gab es nur den Unterschied, das ich als erste dran war und dann immer Andrea. Das ganze war schon etwas verrückt, wenn ich daran dachte, das ich früher als Junge das Tanzen mit Weiberkram abgetan hatte und lieber einen gezwitschert habe. Dabei brauchte man nicht seine Knochen ruinieren und schwitzte sehr selten, war meine Meinung damals, die man ja eigentlich von seinem Vati übernimmt. Heute war das Alles anders, Klaudia tanzte sehr gerne, ließ sich beim Tanz gerne führen und selbst mein Vati, hatte das Tanzen für sich wieder entdeckt.

Nach dieser Runde, gab es mal wieder eine Pause, zum Luft holen oder anders ausgedrückt, zum Spielen mit der Clique. Dazu ging es wieder auf 4 Stühle, in der Mitte der Tanzfläche und dann ging es los, mit ihrem Unsinn, oder das was sie ausgeheckt hatte. Monika und Sophie trugen ein Gedicht vor über das Kochen, oder anders ausgedrückt über den Speiseplan in einer Ehe. Das hörte sich eigentlich sehr vernünftig an. Dazu übergaben sie uns dann die entsprechenden Konservendosen. Am Anfang, hörten Andrea und ich ja noch richtig zu, als ich mir so eine Dose betrachtete, stellte ich fest, alle ohne Etikett. Hatte ich gerade die Spagetthi oder die Sauerkirschen in der Hand? So was gemeines...

So viele Dosen und keine Ahnung, was sich darin befindet, diese Rasselbande. Jedenfalls erschien Martin und eröffnete das Abendessen mit einem wahren Feuerwerk. Das Glitzerte und knallte zum Schluß, in diesem Moment war ich in Michaels Arme, der mich beschützte, wie es sich gehört, von einem Ehemann. Das Büffet, war damit eröffnet. Wenigstens etwas, was man nicht selbst übernehmen musste. Es sah alles lecker aus, was Gudrun und ihr Personal da zusammen gezaubert hatten. "Du kannst ja doch mehr, als nur Sprüche klopfen," sagte ich zu Martin, der über alle Backen strahlte. Kosten wollte ich einiges und ein wenig Hunger hatte ich schon. Das war zu verführerisch, um nicht gegessen zu werden. Während des Essens trank ich natürlich nur Maracujabrause, die sah aus wie Sekt, hatte aber keinen Alkohol. Während des Gespräches mit Michael und den anderen Zweien sagte ich mal ganz locker, das eine Hochzeitsnacht erwünscht ist und natürlich nicht mit einem Bierkübel. Andrea stimmte mir sofort zu und als wir beide noch erwähnten, das das erste Mal nur Vorspeise ist und wir das Menue bestellt hatten, da wussten unsere beiden, das der Bierkonsum nicht bis zum Eichstrich gehen konnte, sonst ist Ebbe im Bett und das für eine ganze Weile...

Nach dem Essen wurden erst mal wieder Kalorien verbrannt, oder heißt das jetzt Joule, jedenfalls ging es wieder zum Tanzen und da, mit meinem Mann, wie sich das für eine artige Klaudia gehört und die war ich ja fast immer!!! Manchmal zwar nur beim Tanzen, das war mir aber meistens egal. Michael hatte dann etwas Pech, vielleicht auch etwas Glück, er wurde abgeklatscht und Martin wollte mit mir tanzen. Dabei erzählte er mir, das er ab jetzt offiziell unser Gast mit Gudrun ist, worüber ich mich sehr freute. Natürlich sagte ich zu ihm, " denk bitte daran, das ich eine arme Kirchenmaus bin und das bei uns zu Hause, sogar die Mäuse ausgewandert sind, weil ihnen der Fensterkitt nicht geschmeckt hat." Da musste sogar Martin lachen...

In der Pause war natürlich Holliday durch die Verrückten der Clique. Dieses Mal mußten wir wieder in die Mitte und dann ging es los. Unsere Aufgabe bestand darin, aus einem Sack Puzzleteile mit einer Angel herausfischen und dann zusammensetzen. Dazu hatten die Männer der Clique das Puzzle ausgesägt und mit großen Karosseriescheiben beklebt. Unsere Angeln hatten einen Magnet am Ende und damit konnte man die Teile heraus holen. Man sah nur nicht, wo die Teile lagen und dann auch noch das Puzzle zusammensetzen. Der DJ kommentierte unsere teilweise kläglichen Angelversuche und wir kommentierten natürlich auch, das wiederrum zu manchen Lacher der Gäste auslöste. Wobei ich normales Angeln stinklangweilig fand und Fische stand auch nicht auf meinen Speiseplan.

Da war etwas Gelbes drauf, auf unsere ersten beiden Teile. Es dauerte schon eine Weile, bis wir alle Teile hatten, zum Schluß mit Hilfe der jeweiligen Brautjungfern. Das Zusammensetzen ging relativ schnell und das Bild des Puzzles war ein Ortseingangsschild mit dem oberen Teil Hochzeit und dem rot durchgestrichenen unteren Teil, Freiheit. In diesem Punkt, war ich mir mit Michael einig, das auch in der Ehe, jeder seine persönliche Freiheiten hatte und darunter verstanden wir beide Weiber- oder Männerabend u.ä.

Nach diesem Spiel war es höchste Zeit mal wieder für kleine Mädchen zu gehen und das mit Einsatz der Brautjungfern. Andrea folgte mir, denn dieser Gang wird ja sowieso nicht allein gemacht. Dieses Mal mussten unsere Brautjungfern vor den Spiegeln der Toilette warten, denn noch eine Entführung wollte ich nicht mehr mitmachen und Andrea erst Recht nicht. Nach dem Make-up ausbessern ging es zurück in den Saal und als ich Michael suchte, fand ich ihn im Gespräch mit meinen Eltern. Ich erzählte meinen Mann, das ich mit Andrea mal die Gäste abklappere und nach dem Befinden frage. Nach dem Okay ging es los und es machte richtig Spaß, denn aus unserer damaligen Klasse waren auch einige da und da war das Wiedersehen natürlich groß. Weißt du noch...? Wenn wir beide dann noch an unsere Klassenfeier und den Ausgang dachten, damals waren wir verlobt und heute verheiratet. Eigentlich eine sehr steile Karrriere.

Unser Chef freute sich besonders, das wir ihm auf den Keks gingen und einige unserer Kollegen waren auch gekommen. Das war natürlich für uns eine Freude, unter diesen Umständen mit ihnen zu sprechen. Ohne eine betriebliche Wasserstandsmeldung, macht Unterhaltung sowieso mehr Spaß. Als sich unser Chef nach den Berufen unserer Männer erkundigte, sagte ich nur, "die kommen, wenn dein uralt Astra Kombi nicht mehr will, aber nur noch zum verschrotten, denn sie sind keine gelben Engel für dich, nur für uns." Das gab mal wieder Gelächter, denn mit seinem Auto hatte ich ihn schon früher aufgezogen. Wenigstens verstand seine Frau den Spaß und sagte was von einer Jugend oder Oldtimerliebe...

Natürlich waren wir bei allen Gästen der Feier, das war für uns beide, eine Frage des Anstands und zum Schluß erwischte ich doch meinen Teufelsgehilfen Martin und seine Freundin Christine. Die beiden waren von der Tanzfläche zurückgekehrt und als ich den beiden erklärte, das ein Teufelsgehilfe natürlich als letzter die Feier verlassen muß, wurde Christine verlegen. Sie hörte mir dann erst richtig zu, als ich sagte," manchmal gibt es auch Ausnahmen, wenn man dafür eine sexuell gute Nacht verbringt oder plant, kann ich schon mal ein Auge zudrücken." Das war zwar alles Spaß, aber Christine drückte mich trotzdem und tuschelte was von sturmfrei zu Hause. Dabei fiel mir etwas auf den Tischen auf, die mit Papierschlangen und Konfetti bestückt waren. Der Karnevalsanfang war doch noch gar nicht...

Das Tischproblem löste sich in der nächsten Pause auf und da gab es Gaudi, wie man wohl im größten Freistaat sagt. Dazu mußten wir vier nach vorn, erhielten pro Paar einen Regenschirm und dann hieß es Tanzen und für Michael und Bernd ihre Braut vor dem geworfenen Konfetti und Luftschlangen beschützen. Das munterte die Gäste auf und ich erklärte Michael dabei, das pro 10 Gramm Konfetti in meinem Kleid es keinen Sex gibt, umgerechnet in Tage. Das spornte ihn natürlich mächtig an und er erreichte es wirklich, das ich kein Konfetti in meinem Kleid hatte und nur durch ein paar Luftschlangen verziert war. "Klappt doch mit dir..."sagte ich zu Michael, als wir auch das hinter uns hatten.

Michael entfernte nach dieser Einlage, alle Luftschlangen, die sich um uns gewickelt hatten und ich pustete ihn so gut wie möglich von seinen Konfetti frei. Unsere Cliquenmitglieder fanden das alles sehr lustig. Der Fotograf hatte mal wieder eine Sternstunde gehabt, bei diesem Spiel. Wenigstens ging es danach mit dem normalen Tanzen weiter, nachdem eine Angestellte von Martin, den größten Müll weggeräumt hatte, damit keiner ausrutscht und sich verletzt. Es war mal wieder Zeit mit meinem Bräutigamm einige Runden zu drehen, der das auch gern machte. Ich fühlte mich mal wieder pudelwohl und war mit meinen Gedanken teilweise schon bei der nächsten Einlage, die dieses mal vorher angekündigt war.

In der nächsten Pause gab es dann die Versteigerung der Hochzeitszeitung. Dazu muss ich anmerke, das unsere Clique mal wieder kräftig in den Archiven unserer Eltern, meiner Tante und Gudruns gekramt hatten und viele Bilder mit Text versehen hatten. Die Hochzeitspaare selber, erhielten ein Exemplar ohne Versteigerungskosten, aber erst nach der Auktion. Darum wussten wir eigentlich zu dem Zeitpunkt nichts über den Inhalt und als ich den Umfang dieses "Machwerks" sah, wurde mir ganz anders zu Mute. Andrea dachte in diesem Moment das gleiche, was man ihr deutlich ansah. Aus diesem Grunde nahm ich ihre Hand zur Beruhigung.

Die Versteigerung erreichte ungewöhnliche Preise, wobei sich mir eine Frage aufdrängte, wer nimmt soviel Geld mit auf einer Hochzeitsfeier? Jedenfalls gingen unsere drei Zeitungen an meine Eltern, meine Schwiegereltern und an meinen Chef. Bernd und Andrea hatten auch drei Käufer, mit den gleichen Geboten. Dieses Geld konnten wir gut gebrauchen für die Bezahlung der Rechnung, am nächsten Tag.

Da ich als Braut sehr neugierig war betrachtete ich mir unser Freiexemplar mal etwas genauer. Die ganze Zeitung war schon sehr gut gemacht und man sah die Mühe und Arbeit sehr deutlich. Einige Bilder waren aus der Kinderzeit und diese Bilder waren von meinen Eltern. Mutti hatte wenigstens Bilder herausgesucht, wo man nicht unbedingt einen Jungen auf den Bildern vermutet. Als Kind hatte ich immer lockige und lange Haare, bis hoch zum Erwachsensein. Dadurch fiel es nie so richtig auf, das ich mal ein Junge war. Dazu kahm ja noch, das ich mich mehr mit Puppen beschäftigt hatte und bei Nicole in meiner Jugendphase immer Mädchen sein musste. Ich fand mich damals schon wohler in ihren "alten" Strumpfhosen oder Kleider. Dabei erzählte ich mit meinen Eltern und bedankte mich bei Ihnen, das sie mich auf meinen neuen Weg begleitet hatten. Die beiden waren zufrieden mit ihrer Tochter und freuten sich mit mir, wegen der tollen Hochzeit, der Feier und das ich die Tochter geworden bin, die sie sich gewünscht hatten.
Diese Aussagen machten mich schon etwas stolz, natürlich ohne Überheblichkeit, denn ich wusste genau, ohne ihre Hilfe hätte es viele Pleiten gegeben, auf diesem Weg.


Da ich mal wieder zum Tanzen aufgefordert wurde, von meinem Teufelsgehilfen aus dem Einkaufscenter, mußte ich das Gespräch mit meinen Eltern abbrechen und folgte Martin auf die Tanzfläche. Er wollte sich mit diesem Tanz von mir verabschieden und darum wünschte ich ihn viel Spaß und bedankte mich noch einmal für seine Hilfe gestern. Als er mit Christine ging, wusste ich, die beiden haben bestimmt noch eine schöne Nacht...

In der nächsten Pause war dann die Strumpfbandversteigerung. Dazu mußten Andrea und ich nach vorn und so dezent, wie möglich das Objekt der Begierde ausziehen. Dabei hatten wir beide ganz schön zu kämpfen mit der ganzen Unterwäsche und im besonderen mit unseren Petticoats. Unsere Ehemänner luchsten natürlich genau, damit sie sich schon mal Appetit holen konnten. Ich glaube, das bei so etwas alle Männer gleich sind, besonders dann, wenn man dabei etwas mehr sieht, als geplant. Bei uns beiden hatten sie aber Pech gehabt, denn wir schoben das Strumpfband langsam nach unten und dabei nutzten wir die Fülle der Petticoats. Dann war es ein leichtes, das Objekt der Begierde zur Versteigerung frei zu geben. Die Versteigerung erreichte mal wieder Preise, da hätten wir bei einem Neukauf, eine Art Pippi Langstrumpf daraus machen können.

Die letzte Tanzstunde wurde eingeläutet und das bedeutete, unsere Männer waren mal wieder dran. Vor allen Dingen deshalb, um zu sehen, ob sie das Menue der Hochzeitsnacht noch schaffen. Es ist schon seltsam, das Männer sich bei solcher Gelegenheit nicht zukippen, wenn die Braut etwas aufpaßt und Warnungen ausspricht. Wobei ich weder Michael, noch Bernd richtig betrunken gesehen habe, bis jetzt. Lag es daran, das sie häufig Bereitschaft hatten oder tranken die beiden generell wenig? Wir wusten es nicht.

Dann wurde es Mitternacht und da wird schon aus Tradition der Brautstrauß geworfen. Alle ledigen Mädchen und Frauen mußten sich im Kreis aufstellen und nach dem runterzählen der letzten 10 Sekunden, durch alle Gäste, warfen Andrea und ich die Brautsträuße über Kopf in Richtung der Damen. Meinen Strauß hatte Nicole gefangen und Andrea`s Strauß hatte Juliane in den Händen, als wir uns beide umdrehten. Wir gratulierten den beiden und wünschten viel Glück bei der Umsetzung, der symbolischen Verpflichtung.

Jetzt hieß es für uns noch ein paar Runden tanzen gehen und dann war das angesagt, worauf wir beide, Andrea und ich, schon lange warteten. Wir hatten in der Gaststätte 2 Räume von Martin und Gudrun zur Verfügung bekommen und dahin zogen wir uns in der Nacht zurück. Vor der Tür, unseres Zimmers verabschiedeten wir uns von Andrea und Bernd und dann hüpfte ich mal wieder in Michaels Arme. Eine Braut läßt sich immer über die Schwelle tragen, beim ersten Mal, da musste Michael jetzt durch.

Nachdem Tür öffnen und unserem Eintritt in das Zimmer knallte es unter Michaels Füßen. Das angeschaltete Licht brachte Hunderte Luftballons zum Vorschein, die uns den Weg ins Bett versperrten. So was nennt sich nun Freunde, denn das waren natürlich unsere Cliquenmitglieder, die mal wieder zugeschlagen hatten. Michael setzte mich ab und aus Spaß, schob ich einen Luftballon unters Kleid, um danach die Dinger mit meinen Pumps platzen zu lassen. Wenigstens ein Vorteil, wenn die Schuhe einen vernünftigen Absatz hatten.

Nachdem wir halbwegs Platz hatten, wollte ich schon wieder das Zimmer verlassen, als ich auf das Doppelbett sah, denn da lagen 2 Gestallten drauf, die man im Dämmerlicht erkannte. Die Saftsäcke unserer Clique hatten in dem Bett Puppen gebaut, die gerade beim Sex waren, jedenfalls sah es so aus. Michael lachte laut, über diesen Einfall. Wieder Platz schaffen, war angesagt und dabei gab ich ehrlich zu, das man sich viel Mühe damit gegeben hatte.

Als das Doppelbett endlich frei war, fingen wir beide uns gegenseitig auszuziehen. Dabei spürte ich wieder die Feuchte in meinem Slip und je weiter Michael beim ausziehen von mir kahm, mit den entsprechenden Küssen und zärtlichen Streicheln, um so dicker wurde sein Sch***z. Die Corsage war das letzte Hindernis, damit er sich mit meinen Brüsten beschäftigen konnte. Die Halterlosen Strümpfe behielt ich an und rieb damit an seinen Beinen. Nach dem abgleiten ins Bett hieß es endlich gef***t zu werden. Er führte seinen Sch***z zärtlich in meine feuchte V***na ein und seine Rhythmischen Bewegungen erzeugten kurze Zeit später, in mir den Schauer, den seine Erektion auslöste. Dabei stöhnten wir beide um die wette und ließen unseren Gefühlen freien Lauf.

Mit einer leichten Drehung saß ich dann auf seinen Sch***z und ich ritt ihn. Dabei streichelte er meine Brüste, die sofort reagierten und die Nippel standen, wie eine Eins. Mit der Spreizung der Beine bestimmte ich die Tiefe des Eindringens seines Sch***zes und durch die Enge meiner V***na dauerte es nicht lange, bis ich durch einen Orgasmus, bei seiner gleichzeitigen Erektion, zum zweiten Mal beglückt wurde. Unsere Geräusche wurden dabei immer lauter und selbst Michael stöhnte mir was ins Ohr. Bei der nächsten Drehung, war ich wieder unter ihm und er erkundete mit seinem Mund und zärtlichen Küssen meinen Körper. Er fand Punkte, die mich richtig g***l machten und darum streichelte ich zärtlich seine H*den und seinen Sch***z, damit er mich befriedigen konnte. Natürlich wollte er es auch und als ich meine bestrumpften Beine einsetzte für eine Klammer, war es mit seiner Beherrschung ganz vorbei. Sein Sch***z schwoll in meinem Unterleib an und schickte sich an, meien V***na den nächsten Kick zu geben. Dabei krallte ich mich mit meinen Fingernägeln in Michaels Oberkörper, bis es zum nächsten Erguß in meinen Unterleib kahm.

Ein wohliger Schauer ließ unsere Körper leicht erschüttern und völlig erschöpft drehten wir uns in eine Lage des Kuschelns. Dabei ließ ich natürlich seinen Sch***z in mir. Wir schmusten beide erst mal ein paar Minuten und das waren die zärtlichen und langen Zungenküsse, bei denen sich unsere Zungen immer zärtlich berührten. Jetzt wollte ich natürlich auch noch den letzten Tropfen aus seinen Sch***z haben und darum nahm ich das Objekt meiner weiblichen Sehnsüchte nach einem Stellungswechsel in den Mund und brachte ihn durch das sauber machen mit meiner Zunge, auf ein brauchbares Maß, damit er mich in den Rachen f***en kann. Michael wollte es zwar nicht gleich, aber mein Mund hielt den Sch***z eng umschlungen und mit der Zunge reizte ich ihn schon. Er hatte gar keine Wahl mehr, dem zu entgehen, was ich wollte und als ich seine E***tion spürte, musste ich nur noch aufpassen, das ich mich nicht verschluckte. Gut, die Menge seines S**mens war nicht mehr so enorm, wie am Anfang, aber es hätte gereicht, um eine Biofrau zu schwängern. Nach diesem Erguß waren wir beide erschöpft und kuschelten uns aneinander. Ich genoß seine Nähe und das Gefühl des Geborgenseins. Wenig später schliefen wir beide ein...

Das war es mal wieder...Ob es weitergeht liegt mal wieder an Euch....Katrin, manchmal zickig..aber immer lustig...
72. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 09.03.13 03:04

Hallo Katrin-Doris,

wieder einmal eine Super Fortsetzung Deiner tollen Geschichte.

Man wird richtig mitgerissen und kann vor dem Ende nicht aufhören.

Ja das Ende des Teiles kommt trotz Deiner langen Fortsetzung dann doch viel zu schnell.

Also hatte ich dann doch recht mit der Brautentführung

Kaum habe ich jetzt diese Folge gelesen kann ich schon nicht mehr die Fortsetzung erwarten.

Dir ein schönes und inspirierendes Wochenende und uns Komentatoren eine weitere gelungene Fortsetzung vielleicht dann nächste Woche. (Bitte !!)

LG

Der Leser
73. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von franzi71 am 09.03.13 16:25

Hallo Katrin,

habe deine Fortsetzung voller Begeisterung gelesen.

Es ist dir sehr gut gelungen, die ganzen Hochzeitsrituale mit einzubringen und super, dass du diese auch stattfinden hast lassen.

Als Unersättlicher bei Geschichten, die mir gefallen, bin ich ja schon tierisch auf die Fortsetzung gespannt, die ja dann die Hochzeitsreise beinhalten könnte.
Wo geht die hin, was und wie treiben die beiden es dann, kommt der BDSM-Teil ihrer Beziehung mehr zur Geltung, switchen die beiden dann oder sind die Rollenverhältnisse eindeutig undundund

Also zusammengefasst: super Fortsetzung und ja : ich möchte mehr davon und du musst nicht jedesmal 14/15 DIN A 4 Seiten schreiben, darfst dies aber natürlich^^

Weiterhin ein großes Danke für deine Arbeit

LG
franzi
74. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Jo-Jo am 10.03.13 15:11

Hallo Katrin-Doris,

ich kann mich den vorigen Kommentaren nur anschließen.
75. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 17.03.13 21:48

Ein Hallo an die Leser und Kommentatoren dieser Geschichte...

Einige von Euch hatte ich ja mitgeteilt, das mich eine fiebrige Erkältung etwas behindert hat, aber trotzdem geht es am Dienstag Vormittag weiter, so, wie ich versprochen hatte in den PN s.

Es ist noch nicht ganz soweit für die Erfüllung von Franzis Wünschen...

Viele Grüße

Katrin
76. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 18.03.13 23:05

Ein Hallo an alle Kommentatoren und Leser dieser Geschichte...

Zuerst einmal Danke für die Kommentare und die Genesungswünsche !!!

Heute geht es weiter und dazu wünsche ich viel Spaß beim Lesen...

Teil 22 Die Tage danach und die Hochzeitsreise ( Abflug & Ankunft )

Am nächsten Tag wachten wir erst spät auf. Die Hochzeitsnacht forderte ihren Tribut. Zärtlich versuchte ich mich aus Michaels Umklammerung zu winden und nach dem Aufstehen, versuchte ich so leise, wie möglich ins Bad zu kommen. Durch die vielen Luftballons, war es ein ziemlich gewagtes Unternehmen. Nach dem ausziehen der Strümpfe konnte ich endlich etwas duschen und danach abtrocknen. Die Haare hatte ich vorher abgedeckt, damit ich mir wenigstens diese Arbeit ersparen konnte. Wenigstens hatte Mutti an neue Sachen gedacht, die in einem Koffer bereit lagen. Nach dem Verlassen des Bades, mit einem nassen Waschlappen, weckte ich zuerst Michael mit einem Kuss. Seine Reaktion, war zwar lieb, aber das wegdrehen, forderte den Waschlappen einzusetzen...

Mein Fluchtweg war zwar kurz, reichte aber aus, um die fliegenden Kissen ausweichen zu können. Er opferte sich und suchte das Bad auf. In dieser Zeit zog ich meine Unterwäsche an. Mutti hatte Sachen in den Koffer gelegt, die mal wieder eine Reaktion von meinem Ehemann herausforderten, wenn er mich so sah. Der BH und der Slip in weiß, aus durchsichtiger Seide. Dazu ein Strumpfhalter und Strümpfe. Das war eigentlich Verführung "pur". Michael kahm aus dem Bad und sein Blick, sagte das aus, was ich gerade gedacht hatte...

In dieser Situation, ging mir eine Frage nicht mehr aus dem Kopf, warum habe ich überhaupt den BH und Slip angezogen? Seine zärtliche Umarmung, und seine Küsse machten mich g**l und mein Verstand legte den Schalter um, auf, Sex und Durchgef***t werden. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich immer, das nur Männer Sch***zgesteuert sind. War ich in dieser Hinsicht doch noch männlich? Michael setzte sich während unseres Vorspiels auf das Bett und ich setzte mich breitbeinig auf ihn. Dabei flutschte sein praller Sch***z in meine V***na. Durch seine zärtlichen Berührungen und das sanfte Berühren meiner Brüste, wurde ich immer wilder und stöhnte dabei. Meine Bewegungen, auf seinem Sch**z und seine Bewegungen in meiner V***na brachten uns beide zu einem Höhepunkt, der mit der Erektion seines Sch***zes und in mir, in ein warmes und unbeschreibliches Gefühl endete. Dabei hechelten wir uns zu, das wir uns ewig lieben.

Wir schmusten noch eine Weile herum, bevor ich mich von ihm erhob. Sein S**men lief mir an den Beinen langsam herunter und dann passierte etwas Unerwartetes von mir, er drehte mich auf das Bett und leckte mich unten sauber. Dabei streichelte er zärtlich über meine Strümpfe, die den Effekt der G**lheit extrem verstärkten und dazu führte, das ich meine Beine wieder breit machte. Mit einer Hand beschäftigte er sich mit meinen Brüsten und mit der Zunge, ging er auf Entdeckungsreise. Ich fühlte, das er mit seiner Zunge, immer mehr Feuchte erreichte und bettelte darum, endlich seinen Sch***z in mir zu spüren. Michael, dachte wohl an den Waschlappen und schob seinen Sch***z nur kurz in meine V***na, um ihn feucht genug zu machen, um danach in mein P*loch einzudringen. Diese Stöße brachten mich an den Rande des Wahnsinns. Sein abspr**zen Schüttelte meinen Körper so richtig durch und dafür war ich ihm dankbar, das er mich richtig zur Frau gemacht hatte. Das, was es am Anfang nur in meinen Träumen gab, war nun eine glückliche Realität.

Bevor wir beide noch etwas kuschelten und schmusten, musste ich mir den Waschlappen gefallen lassen, für eine Grobreinigung. So ein kalter und nasser Seiflappen ist auf jeden Fall nichts für eine g**le Klaudia und die Teufelin hält ja sowieso nichts vom Weihwasser. Wenigstens legte Michael danach sich neben mir, damit ich ihn mit den Beinen umklammern konnte und eine gute Schmuseposition hatte. Wie alles schöne im Leben rückt auch hier der Zeiger der Uhr erbittlich weiter...

Dieses mal duschten wir beide zusammen und schafften es wirklich, ohne Sex die Dusche zu verlassen. Nach dem anziehen der Unterwäsche, übte ich schon wieder den Reiz aus, der nur bedingt gewollt war und deshalb beeilte ich mich, damit ich nicht wieder auf den prallen Sch***z gucken mußte. Das Etuikleid verdeckte jetzt wenigstens einiges, damit ich mich um meine Frisur und Make-up im Bad kümmern konnte. Aus diesem Grunde, klippste ich den Strumpfhalter schon im Bad an die Strümpfe, denn dieser Anblick, allein, machte Michael schon scharf...

Mein Göttergatte hatte sich in der Zwischenzeit schon angezogen und wartete auf mich. Nach den anziehen meiner Schuhe, hieß es eigentlich nur noch die schmutzige Wäsche in einen Beutel zu packen und das Hochzeitskleid mit den Petticoats vernünftig zu verstauen. Wir verließen unser Zimmer ziehmlich zeitgleich mit den anderen Ex Brautpaar. Andrea und Bernd folgten uns in kurzen Abstand, nachdem wir uns begrüßt hatten. Andrea tuschelte etwas, das Liebe hungrig macht und damit hatte sie vollkommen Recht. Bereits auf dem Weg nach unten, rief ich laut nach Martin, der an der Treppe erschien und fragte, ob Feuer ausgebrochen ist? Ich schüttelte den Kopf und als er sagte, das er sich freut, die beiden quietschenden Hühner zu sehen, wusste ich genau, was er meinte. Das bedeutete aber auch, das meine kleine "Schwester" auch eine tolle Hochzeitsnacht hinter sich hatte.

Nach dem Essen wollten wir unsere Rechnung begleichen und dabei erlebten wir eine Überraschung. Sie war bereits bezahlt, bis auf einem Restbetrag, den sich Bernd und Michael teilten. Das meiste der Rechnung, hatten meine Eltern und unsere Schwiegereltern bezahlt, mit unserem Anteil aus der Clique. Gudrun und Martin hatten uns einen kräftigen Rabatt eingeräumt und dafür bedankten wir uns alle noch einmal, bei den beiden. Sie wollten nicht auf unsere Kosten unbedingt reich werden und das ist ja nicht immer der Fall.

Nach unserer Verabschiedung fuhren wir mit einem Taxi nach Hause. Dabei stiegen Andrea und Bernd als erste aus und dann fuhren wir zu meinen Eltern. Michael kümmerte sich um unser Gepäck und ich klingelte Sturm, da mein Hausschlüssel zu Hause war und bei dem ganzen Trubel, vergessen wurde. Mein Vati öffnete und begrüßte uns und wir bedankten uns für die Bezahlung der Rechnung. Er strahlte über das ganze Gesicht, als ich ihm um den Hals fiel. Seine attraktive Tochter, war ja nun sein, ein und alles und dazu hatte er, ja jetzt, einen Schwiegersohn, mit gleichen Interessen und Hobbys. Mutti war inzwischen auch da und die Begrüßungszeremonie und das Bedanken ging gleich weiter. Die beiden Männer verschwanden in der Stube und Mutti half mir das Brautkleid und die Petticoats vernünftig aufzuhängen und Wäsche zu sortieren. Dabei unterhielten wir uns über die Hochzeitsnacht und das Erlebte nach dem Aufwachen von heute nachmittag. Meine Mutti freute sich mit mir, das ich es geschafft hatte, die Frau zu werden, die mit ihrem Leben zufrieden und glücklich ist. Als ich über ihre Worte nachdachte, antwortete ich ihr, das sie eine gute Lehrerin und Freundin ist, so eine, mit der man Pferde stehlen kann...

Nachdem die erste Waschmaschine ihren Waschgang absolvierte, beriet ich mich mit Mutti, ob und was Michael auf seiner Arbeitsstelle ausgeben sollte. Mutti war erst einmal grundsätzlich dafür, das man so etwas macht und dann nannte sie mir einige Vorschläge. Da die meisten Kollegen, sowieso auf der Feier waren, brauchte das Ganze nicht all zu üppig ausfallen. Aus diesem Grunde hatte ich vor mit Michael darüber noch einmal zu reden. Männer machen sich in solch einer Hinsicht kaum Gedanken, fiel mir nebenbei ein.


In der Stube waren die beiden Männer mit Fußball gucken beschäftigt und tranken genüßlich Bier, als Mutti und ich eintraten. Wir setzten uns neben unsere Liebsten, nachdem wir uns Wein geholt hatten und hofften, das dieses alberne Ballhinterherlaufen endlich aufhört. Dabei erzählten wir uns beide etwas, natürlich leise. Nach einer Weile, schob ich absichtlich meinen Kleidersaum etwas nach oben, damit man die Strapse sehen konnte. Mutti lächelte nur, als sie sah, was ich da ebend gerade gemacht hatte und Michaels Blick, wanderte nun vom TV immer mehr auf meine Beine und sexy Ansicht. Ich kämpfte mit den Waffen einer jungen Ehefrau und hatte wenig später gewonnen. Als ich Michael ins Ohr flüsterte, das wir uns über seinen Betrieb noch mal unterhalten müssten, folgte er mir sofort in mein Zimmer.

Hier ging es gleich zur Sache, er öffnete den Reißverschluss des Kleides und nebenbei ließ ich den Slip nach unten rutschen. Nach dem Abstreifen des Kleides und dem ausziehen seiner Hose und Slips fühlte ich mal kurz vor, ob der Sch***z auch die entsprechende Dicke aufwies. Michael küsste mich zärtlich und als er aufhörte, drückte er zärtlich meinen Kopf nach unten. Er wollte, das ich ihm den Sch***z blase. Dazu umschlang ich das Objekt der Begierde mit meinen Lippen und als er richtig g**l war hörte ich auf. Das klappte auch 2 bis 3 mal ganz gut, dann rächte er sich und hielt meinen Hinterkopf fest und begann zu stoßen. Mir blieb also gar nichts anderes übrig, als seinen schönen S**men zu schlucken und seinen Sch**z sauber zu lecken, erst danach schob er ihn in meine V***na und f***te mich nach allen Regeln der Kunst durch. Jeder Stoß von ihm, erinnerte mich daran, das ich seine Frau war, mit allen Pflichten. An diesem Abend waren es viele Stöße...

Nach diesen vielen Stößen fiel mir das laufen in das Bad etwas schwerer. Ich glaube, das ich noch nie in meinem Leben so breitbeinig gelaufen bin. Jedenfalls duschten wir beide noch, bevor es ins Bett ging zum schlafen. Am nächsten Morgen mußte Michael nach Arbeit und zwangsläufig stand ich mit ihm auf. Nur mit einem Morgenmantel über mein durchsichtiges Nachthemd kümmerte ich mich um sein Frühstück. Während des Frühstücks sprachen wir über die sogenannte Hochzeitslage, für seinen Betrieb. Michael fand meine Idee hervorragend und das bedeutete, er kommt kurz vor der Mittagspause nach Hause und holt mich ab. Bevor er ging, erhielt er von mir die Papiere für den Corsa und ich verabschiedete mich von ihn mit einem Kuss.

Nach dem wegräumen der gebrauchten Frühstücksutensilien, deckte ich gleich den Tisch für meine beiden Erzeuger, bevor ich ins Bad verschwand. Hier war erst mal wieder duschen angesagt und abtrocknen. Nach dem anziehen meiner normalen Unterwäsche, mit Strumpfhose, wählte ich einen dünnen Pullover und Rock. Die Haare wurden kurz geföhnt und in entsprechender Form gebracht. Zum Schluß noch Make-up und Klaudia, war vollkommen erwacht. Auf dem Weg in die Küche hörte ich gerade noch das zuziehen der Haustür von meinen Eltern. Die Küche wurde wieder auf Vordermann gebracht und anschließend kümmerte ich mich um den Rest des Haushaltes. Dabei musste ich mich schon richtig beeilen, denn es musste ja noch eingekauft werden.

Wenigstens war es bis zum nächsten Supermarkt nicht all zu weit, so das ich nach dem Überziehen einer Jacke und dem anziehen von Schuhen, mich auf den Weg machen konnte. Eigentlich war es mehr ein durchhuschen im Supermarkt, da ich die entsprechenden Zutaten recht schnell zusammen hatte. Selbst an der Kasse, war nicht allzuviel los, was mich etwas verwunderte. Ein kleiner Schwatz mit der Kassiererin war noch drin, in meinem Zeitplan und dann war ich auch schon voll bepackt, wie ein Esel, auf dem Weg nach Hause. Wenn der Weg auch kurz war, aber das Tragen machte mir keinen Spaß. War das ein Nachteil meines weiblichen Lebens?

Zu Hause rollte ich den Teig auf 2 Bleche aus, bestrich den Teig mit Ketschup und dann war belegen der Pizzen angesagt. Da, ich während der Brautentführung im Aufenthaltsraum der Firma einen Herd gesehen habe, reichte die Vorbereitung vollkommen hin, denn das Erwärmen der beiden Pizzen konnte ich dort machen. Vorsichtshalber suchte ich noch Bestecke, Teller und Servietten heraus und packte alles in einem kleinen geflochtenen Weidenkorb. Ich war gerade rechtzeitig fertig, als Michael erschien und die beiden vorbereiteten Bleche einpackte.Nach dem einsteigen fuhren wir beide los und stoppten nur noch an einem Getränkemarkt, um einen Kasten mit Softgetränken zu holen.

In der Firma, kümmerte ich mich um das erwärmen der Pizzen oder sagt man ausbacken des Teiges, bis der Käse richtig verlaufen war. Michael deckte bereits den Tisch ein und als die ersten kahmen, dauerte es nicht mehr lange, bis ich die Pizzen teilen konnte, je nach Wunsch der Größe des Stückes, damit ich servieren konnte. So nach und nach vervollständigte sich die Versammlung und es schmeckte allen ausgezeichnet, wobei ich mich über die Komplimente über mein Aussehen und über den Geschmack sehr gefreut habe. Der Geschäftsführer des Autohauses mit Werkstatt, bedankte sich ganz offiziell, bei uns für das köstliche Essen und wünschte unserer Ehe, alles erdenklich Gute. Anschließend kümmerte ich mich noch um die wenigen Reste, legte sie abgedeckt in den Kühlschrank und säuberte etwas den Ofen, bevor ich die Bestecke und Teller zusammenräumte. Michael brachte mich nach Hause und vor der Tür verabschiedeten wir uns mit einem Kuss bis zum Abend. Dann würde er mich abholen, zu seinen Eltern für 2 Tage...


Zu Hause kümmerte ich mich um das Abwaschen und bereitete gleich eine kleine Pizza für meine Eltern vor. Jetzt hatte ich in Ruhe Zeit, unsere Geschenke für die Hochzeit durch zu gucken. Es war ja nur ein Teil, die ich mit Namen und Inhalt aufschrieb. In den meisten Umschlägen waren Geld und Gutscheine. Bei den Gutscheinen, gab es auch einen Tag im Zwingerclub. Als ich alles durch hatte, kümmerte ich mich um meine Tasche, denn es mussten noch für 2 Tage Wäsche herausgesucht werden, wenn ich zu meinen Schwiegereltern auswandere...

Als ich alles fertig hatte, blieb nur noch die Pizza in den Ofen zu schieben und zu warten, auf meine Eltern. Ich war gerade dabei, das Blech aus dem Ofen zu holen, als die beiden gemeinsam aufschlugen. Mein Vati säuselte etwas von einem unwiderstehlichen Duft in der Nase, nach der Begrüßung, mit Küsschen und Mutti, begrüßte mich mit Umarmung und Küsschen. Ich servierte den beiden noch das Essen, stellte noch 2 Gläser mit Rotwein hin und machte mich fertig, um zu verschwinden. "Eigentlich könnte ich noch eine kleine Schwester gebrauchen, so als Kindersatz, denkt mal drüber nach. ," Sagte ich zu den sprachlos gewordenen beiden, als ich ging, weil Michael gerade erschien. Mein Vati hätte sich beinah verschluckt, nach diesem Satz.

Über die 2 Tage bei meinen Schwiegereltern, möchte ich hier nicht weiter berichten, denn es war eigentlich wie immer in der letzten Zeit. Klaudia kümmerte sich mit um den Haushalt und am Abend erzählten wir über die großen und kleinen Sorgen während des Essens. Der Essensplan wurde mit den Beteiligten abgesprochen, so das jeder mal sein Lieblingsessen bekahm. Abends im Bett, ging es meistens wild her und dann war kuscheln mit schmusen angesagt. Ach so, beinah hätte ich es vergessen, der andere Teil der Hochzeitsgeschenke, war ähnlich. Viele Gutscheine und Geld befanden sich in den Briefcouverts mit den entsprechenden Glückwunschkarten. Aus diesem Grunde, gab ich am nächsten Tag eine Danksagungsannonce in unserer Tageszeitung auf, in einer mit Michael, abgestimmten Größe.

Am nächsten Morgen, war es dann soweit, unsere gemeinsame Hochzeitsreise, mit Andrea und Bernd, sollte in aller Frühe losgehen. Das hieß für uns, rechtzeitig in der Nacht los fahren, einen Parkplatz suchen, in einer Landeshauptstadt mit Flughafen usw. Die Koffer waren gepackt und bereits in das Auto eingeladen und da stellte ich mal wieder fest, das Männer mit weniger Sachen auskommen, als wir Frauen. Michael schlief noch bei uns und spät am Abend machten wir uns fertig für die Abfahrt. Bis zu diesem Zeitpunkt, war ich noch nie geflogen und eine gewisse Angst war schon vorhanden, da ich nicht wußte, was mich da alles erwartete. Beim Abschied zu Hause, drückten wir meine Eltern und dann war es soweit, wir mussten los. Nach dem Einsteigen fuhren wir zum Treffpunkt mit den anderen beiden, die bereits auf uns warteten. Jetzt blieb uns nur noch die Fahrt, über die Autobahn und das auch noch bei Nebel und leichten Regen. Wenigstens hatten wir genügend Zeit, um bei normalem Tempo rechtzeitig anzu kommen.

Nach fast 2 Stunden Fahrt bogen unsere beiden Autos in das Flughafengelände ein. Michael richtete sich nach den Hinweisschildern und steuerte sein Auto in ein Parkhaus, das in der Nähe der Rollbahnen lag. Er fand in der 3. Etage einen freien Parkplatz und Bernd konnte mit Andrea gleich nebenan parken. Nach unserem Aussteigen war erst mal Jacke überziehen angesagt, denn hier wehte eine norddeutsche kalte Brise, was ja Ende Oktober nicht verwunderlich ist, zumindestens nicht in der Nacht. Michael lud unsere Koffer aus und verschloß das Auto, bevor wir uns alle gemeinsam auf den Weg zum Fahrstuhl des Parkhauses machten. Lag es an der Kühle hier in Deutschland oder zitterten bereits meine Knie, vor den Fliegen? Nach der Fahrstuhlfahrt, folgten wir mit unseren beiden Kofferwagen den Pfeilen zur Abflughalle.

Es war für mich schon überwältigend, wie es hier aussah. Alles übersichlich geordnet und eine riesige Abflugtafel. Hier stand unsere Abflugszeit mit 04.15 Uhr nach Palma de Mallorca. Dzu standen noch der Abferigungsschalter und die Flugnummer. Da wir noch Zeit hatten, bis zur Öffnung des Schalters, ging ich mit Andrea erst mal zur Toilette. War es die Aufregung, das wir beide dorthin mussten? Nach dem frischmachen vor dem Spiegel ging es zurück, an den Werbetafeln der Reisebüros vorbei, zu unseren Ehemännern. Die hatten gerade beschlossen, noch ein Bier zu trinken, vor dem Einscheckzirkus. Wieso haben eigentlich Männer in solchen Situationen die Ruhe weg?

Wenig später erschienen die beiden wieder bei uns, denn die Gaststätten machten noch Pause bis 01.00 Uhr. Andrea nickte mir zu und das hieß, wir gehen etwas auf Erkundung, um dann die letzten Tropfen auf Toilette herauszupressen. Wenigstens fühlte sie genauso, wie ich, vor Aufregung. Wenn das so weiter geht, kommen wir nie ins Flugzeug. Unser Magengefühl ging auch langsam in den Keller und immer mehr drängte sich uns die Frage auf, warum haben wir uns nicht ein Ziel in Deutschland ausgesucht, das man ohne Flugzeug erreichen konnte? Beim dritten Toilettengang beugte ich vor und schob schon mal eine Binde in den Slip, obwohl ich ja eigentlich nicht mehr musste.

Die ganze Aufregung verflog sowieso danach schnell, denn die Abflugschalter wurden geöffnet und wir stellten uns an. Dann ging alles recht schnell. Mein Koffer hatte mal wieder Übergewicht mit 23 kg, der aber durch Michaels Koffer mit 15,5 kg ausgeglichen wurde. Nach dem abreißen der Flugtickets, erhielten wir unsere Plätze. Auf die Frage nach einem Wunschplatz, antwortete ich mit Mitte des Flugzeugs und Fensterplatz. Als unsere Koffer das Transportband abwärts fuhren, hoffte ich, das sie wirklich ankommen, an unseren Ferienflughafen. Wir waren ja wenigstens nicht, auf den Pannenflughafen, in Berlin, war mein Trost...

Bewaffnet mit den beiden Tickets für den Flug und meinem Handgepäck gingen wir gemeinsam mit den anderen beiden zum Abflugflugsteig. Hier kommt man nicht so einfach mal durch zum Flugzeug. Zuerst wollte man einen Ausweis oder Paß sehen und dann wurde das Handgepäck durchleuchtet. Das man seine Jacke ausziehen und Gürtel ablegen musste, gefiel mir eigentlich nicht so richtig. Hoffentlich rutscht der Rock nicht, dachte ich, als ich den silberfarbenen Gürtel herauszog. Dann mußte man durch das Portal gehen und wenn es keine Geräusche gab, konnte man seine Sachen wieder aufnehmen. Irgendwie fiel mir ein, das hier mal ein Nackscanner vorgesehen war und dabei, fiel mir wieder meine Binde ein. Müssen dann eigentlich die Kontrolleure eine Voyeurausbildung machen, um nicht jeden Tag mit einem feuchten Slip nach Hause zu gehen, wenn es wirklich einen Nacktscanner gab? Das wäre vielleicht ein schöner Job für mich, überlegte ich noch, als ich meinen Gürtel wieder in die Schlaufen des Rockes zog.

Hier in dem Abflugraum gab es genug Sitzplätze, aber keine offene Gaststätte und erst recht nicht, solche Geschäfte, wo man zollfrei einkaufen kann. Michael klärte mich in dieser Beziehung erst mal auf, das man bei Innlandsflügen der EU nicht mehr zollfrei einkaufen kann, darum reicht bereits der Personalausweis, um das Land zu verlassen und in das nächste EU Land einzureisen. Wenn ich da das schöne Perfüm in den geschlossenen Auslagen sah, das mir zulächelte oder besser gesagt die Rolling Stones Zunge zeigte, weil ich nicht shoppen gehen konnte, gefiel mir das Ganze hier noch nicht. Wenigstens sah man schon eine Boing auf dem Flugfeld, die anscheinend gerade gelandet und an unserem Gate angedockt war.

Andrea und ich gingen hier noch einmal auf Toilette und wir mussten uns schon Konfirmantenblase anhören, von unseren Ehemännern. Wir gingen zwar auf Toilette, mussten aber nicht, aber man weiß ja nie...

Nach dem zurecht machen vor dem Spiegel gingen wir auf unsere Plätze zurück. Bei unserer Fluggesellschaft ging es nun los und das bedeutete, man rief die Sitzplätze auf. Durch unsere Plätze, in der Mitte des Flugzeuges waren wir natürlich am Ende dran. Es ging nach dem Abriß der Flugkarten eine Gangway hinab zu unserem Flugzeug. Am Eingang des Fliegers konnte man sich eine Zeitung nehmen und ein Bonbon, bevor wir endgültig diese Blechkiste betraten.

Der Hauptgang war zwar nicht besonders breit, aber ausreichend, um zu seinen Sitzplätzen zu gelangen. Mein Handgepäck schob ich in die Gepäckablage und dann setzte ich mich auf meinen Platz am Fenster. Andrea saß genau vor mir mit Bernd und als sich Michael hinsetzte, zeigte er mir noch, wie man die Gurte schließt, die angelegt werden mussten. Mein Blick aus dem Fenster sagte mir, das man mit dem Beladen des Flugzeuges gerade fertig war und ein weiterer Blick auf meine Uhr sagte mir, das es bald los gehen würde. Michael nahm jedenfalls meine Hand und spendete mit etwas Trost und Beruhigung. Der hatte wirklich eine A***ruhe...

Bevor der Flieger startete, gab es ein Video über die Sicherheitsmaßnahmen und über das Verhalten im Havariefall. Das beruhigte mich eigentlich gar nicht, wenn ich das genau betrachtete, fiel mir auf, das bei der Wassernotlandung stille See war und so etwas hatte ich noch nie gesehen. Aber eigentlich ist es ja auch egal, ob man ersäuft oder aus großer Höhe abstürzt, hinterher ist man sowieso tot. Michael erkannte an meiner Gesichtsfarbe meine Gedanken und küsste mich einfach. Dann meldete sich noch der Flugkapitän und begrüßte uns mit einigen Informationen, die eigentlich niemand so richtig braucht, mit einer Ausnahme, der Flugdauer.

Wenig später rollte das Flugzeug ein Stück rückwärts und dann ging es mit normaler Geschwindigkeit bis zu unserer eigentlichen Startbahn. So ein Flugplatz, hat ja gewaltige Ausmaße, denn es dauerte geschätzt 10 Minuten, bis wir nach einer Kurve die entsprechende Position erreicht hatten. Die Stewardessen hatten inzwischen ihre Kontrollgänge hinter sich und saßen auf ihre Begleiterplätze. Mein Bonbon war inzwischen schon alle und eigentlich war es für den Druckausgleich gedacht, damit im Rachenraum Speichel angesammelt wird. Wieder eine Pleite als Nullmeilenflieger...

Das eigentliche Starten ging so schnell, das ich es erst mitbekommen habe, als ich nach vorn guckte und den Neigungswinkel des Flugzeuges sah. Mein Blick aus dem Fenster war eine Klasse Ausblick auf die Landeshauptstadt Niedersachsens mit den kleinen Matchbox Autos auf der A2 und es dauerte auch nicht lange, bis wir unsere Reisehöhe errreicht hatten. Auf den Monitoren sah man jetzt die Europakarte und das Miniflugzeug, das unsere Position anzeigte. Irgendwie machte mir das Fliegen nichts mehr aus, ob es an der Tätigkeit der Stewardesses lag, die nun mit einem Baguette und alhoholfreie Getränke durchkamen oder an der Tatsache, das es im Flugzeug ein angenehmes Raumklima herrschte, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls machten wir Vier schon wieder Scherze und unterhielten uns mit unserer Nachbarin, auf dem Außenplatz. Mein Blick aus dem Fenster zeigte bereits die Berge der Alpen und es war ein Anblick, der einem im Gedächtnis bleibt. Dazu ging die Sonne auf und bildete, gegenüber dem Bergpanorama einen Klasse Kontrast. Ich bin ja nun kein Fan von Bergen, außer man kommt da mit einer normalen Seilbahn hinauf, aber der Schnee, der hier noch lag, weckte Erinnerungen an die kommende kalte Jahreszeit und die waren nicht nur positiv, wenn ich an das Eiskratzen der Autoscheibe dachte.

Nach 2 Stunden flog das Flugzeug bereits über das Mittelmeer und erreichte kurze Zeit später bereits unsere Insel, die es in den nächsten Tagen zu erkunden galt. Der Flugkapitän meldete sich noch einmal mit den aktuellen Wetterdaten und das waren jetzt schon 8 Grad mehr, als in Deutschland. Es gibt ja wohl Meinungen, das Mallorca ein Bundesland von Deutschland ist, aber im Anflug auf den Flughafen in Palma sah ich nur die Rot/Gelb/Rote Fahne vom Königreich Spanien. Das Flugzeug drehte noch eine kurze Runde und dann setzte es zur Landung an. Es war faszinierend, wie die Flügel sich veränderten und man das Ausfahren der Fahrwerke hörte, um kurz danach auf dem Boden der Startbahn aufzusetzen. Man spürte förmlich das Abbremsen der Geschwindigkeit, nach dem Verhallen des üblichen Beifalls für die Landung, setzte das Flugzeug in normaler Geschwindigkeit den Weg fort, zur Gangway.

Nach dem Öffnen der Gurte, holte Michael unsere Sachen aus der Ablage und wenig später verließen wir mit einem Dankeschön an die Crew, das Flugzeug. Es ging die Gateway hinunter in einen Bus, der uns Richtung Ankunftshalle brachte. Jetzt war laufen angesagt. Der Flughafen von Palma besteht wahrscheinlich aus km langen Wegen. Das Wanderabzeichen der Bundesrepublik hätte man hier ohne Probleme ablegen können, bis wir endlich das Band erreichten, das unsere Koffer befördern sollte. Jedenfalls stand HAJ, auf dem Leuchtband. Wir überlegten beide gerade, Andrea und ich, was wir machen, wenn unsere Koffer nicht auftauchen, als sich das Band in Bewegung setzte. Unser Nachdenken ging sowieso gegen Null Ahnung, als Michael und Bernd unsere Koffer schon gesichtet hatten. Die beiden luden unsere Koffer auf Trolleys und dann ging es hinaus in Richtung Ausgang. Hier gab es den Stand unseres Reiseveranstalters. Nach der Begrüßung wurden die Namen abgehakt und die Bus Nummer genannt. Dazu gab es noch eine kurze Erklärung, wo man den Bus findet und dann zogen wir los.

Es war wirklich nicht weit und wir standen vor unserem Bus. Der Fahrer lud unsere Koffer ein, nachdem wir unser Hotel genannt hatten und vorsichtshalber den Ort, in dem unser gebuchtes Hotel lag. Palma hatte um diese Zeit noch richtig Spätsommer und darum zogen wir erst mal die Jacken aus. Wie heißt es im Sprichwort so schön, wer schwitzt, hat selber Schuld. Wir setzten uns beide nebeneinander im Bus, Andrea und ich, weil wir noch über unsere Erlebnisse erzählen wollten. Mädchen oder Frauen brauchen so eine erste Auswertung und dazu konnte man unsere Männer nicht gebrauchen, die sowieso müde waren und sich um so etwas sowieso keine Rübe machten...

Nach einer Wartezeit und dem Einsammeln der Reiseleiterscheine ging es los, über einen Zubringer in Richtung Autobahn. Das erste, was mir hier auffiel, das es kaum Ampeln gab, aber dafür einen großzügigen Kreisverkehr. Das fand ich schon mal toll, wenn ich da an Deutschland dachte, mit unseren "grünen Wellen" und den Unterbrechungen durch Linksabbieger. Ich hatte es in meiner Heimatstadt noch nie geschafft, mal ohne anhalten an mindestens 3 Ampeln, die gesammte Länge von Nord nach Süd zu schaffen. Außer man flog mit seinen Auto dadurch...

Einige Windmühlen waren bereits während der Fahrt in Richtung Manacor zu sehen. Unsere begleitende Reiseleiterin erzählte etwas von einer Perlenfabrik und von einer Likörherstellung hier im Ort. Da wurden wir beide natürlich hellhörig, denn Perlenketten und ein Schlückchen Likör zum kosten, das war doch was, für Muttis Tochter. Andrea, war in dieser Hinsicht auch keine Kostverächterin und das bedeutete, hier werden wir auf jeden Fall noch einmal hin fahren. Manacor stand also schon weit oben, auf unserer Ausflugsliste und dabei hatten wir noch nicht einmal alles gelesen, was uns noch an Prospekten und Hinweisen erreichen würde.

Wenig später bog der Bus in eine große Hauptstraße der Stadt Alcudia ein. Teilweise konnte man hier schon das Meer sehen, mit seinen leichten Wogen und kristallklaren Wasser. Es ging hier langsam los, mit dem Anfahren der Hotels und so langsam lichteten sich die Fahrgäste im Bus. Andrea und ich, musterten die Außenanlagen und die Hotels und werteten sie vom äußeren Eindruck. Einige gefielen uns, andere nicht so besonders.
Bis der Bus hielt und wir Aussteigen mussten. Wir waren beide sehr aufgeregt, was uns hier erwarten würde...

Nach dem Aussteigen zogen wir Vier in den Empfangsraum des gebuchten Hotels, zur Rezeption. Andrea und ich, suchten die entsprechenden Papiere heraus und füllten die Anmeldeformulare aus. Die obligatorischen Armbänder für das gebuchte All Inclusive Paket, wurden am Arm befestigt und entsprechend gekürzt. Da unsere Zimmer noch nicht fertig waren, riet uns die nette Dame an der Rezeption, das wir zuerst einmal frühstücken gehen sollten. Dazu wurden die Koffer in einem seperaten Raum abgestellt und dann ging es in das Restaurant, zum Essen. Wir suchten uns Plätze, mit Blick auf das Meer und ließen uns bediehnen von unseren Ehemännern. Einige Gäste des Hotels waren noch hier und hatten kurze Sachen an, was uns etwas verwunderte. Jedenfalls genossen wir unser Frühstück und sprachen darüber, was wir so alles anstellen wollten. Dabei mußten wir eigentlich nur den Infotermin, durch unsere Reiseleiterin einplanen, denn, von uns war noch keiner auf dieser Insel und hatte demzu Folge, überhaupt keine Ahnung, was sich hier anzugucken lohnt und was nicht.

An der Rezeption erhielten wir wenig später unsere Schlüssel, für unsere Zimmer in der 4.Etage, mit Blick auf das Meer. Diese Schlüssel waren schon lustig, denn daran befand sich auch ein großes Messingschild in rechteckiger Form. Zwei Pagen führten uns direkt nach oben und kümmerten sich um das Gepäck. Nach der Übergabe des Trinkgeldes, waren Michael und ich allein, in einem Zimmer, das zweckmäßig eingerichtet war, mit Doppelbett, kleiner Sitzecke, TV und Kleiderschrank. Ich suchte als erstes den Balkon auf und genoß die Sonnenstrahlen und den phantastischen Blick, auf den Badestrand. Die Sonne meinte es wirklich gut mit uns, lag es daran, das wir auf Hochzeitsreise waren, oder nur, weil die Wettervorhersage, an der Rezeption, 32 Grad vorhersagte...

Zuerst räumte ich unsere Koffer aus und sortierte die Wäsche in den Kleiderschrank, um mich danach umzuziehen. Für diese Temperaturen hatte ich eindeutig zu viel an. Ein T-Shirt und Rock reichte vollkommen aus, dazu wählte ich Sandaletten. Michael hatte sich auch umgezogen und wartete auf mich, denn bevor wir die Umgebung erkunden konnten, ging ich noch einmal auf Toilette. Die Binde konnte ich auch gleich entsorgen, die ich ja vor dem Flug unnützer Weise in den Slip gesteckt hatte.

Nach dem Klopfen, bei unseren Nachbarn ging es zurück zum Fahrstuhl und dann nach unten. Hier gab es im Vorraum der Rezeption viele Hinweisschilder, für die Animation und Prospekte für eine Autovermietung und diverse Ziele, auf der Insel. Andrea durchsuchte bereits einige Prospekte und ich half ihr dabei, bevor es Richtung Stadt ging.

Wir bummelten die Hauptstraße zuerst in die eine Richtung hoch und dann die Gegenseite runter. Die Geschäfte hatten zwar meistens das gleiche im Angebot, aber das machte uns beiden gar nichts aus. Besonders hatten es uns die Majorica Perlen angetan. Die Preise lagen noch im normalen Bereich, aber das Glitzern der Perlen, erzeugte ein gewisses Leuchten in unseren Augen. Wir erreichten auch den alten Hafen von Alcudia, der nicht einmal weit von unserem Hotel entfernt war. Hier lagen wunderschöne Yachten vor Anker und da gerieten nicht nur Andrea und ich, ins Schwärmen. Als ich mit Michael mal so nachrechnete, was so eine halbwegs normale Yacht kostete, mit Unterhalt, wie Sprit, Hafengebühren und weiß der Teufel nicht alles, dann war so etwas, sehr weit entfernt von den Träumen.

Durch die wärmenden Strahlen der Sonne, suchten wir uns ein paar schattige Plätzchen in einem Eiscafe. Wir bestellten uns natürlich große Eisbecher mit Erdbeeren, denn das Mallorquinische Eis hatte einen guten Ruf und die Erdbeeren, gab es ja hier in Spanien sowieso. Nach dem Servieren stibitzte ich bei Michael mal wieder eine Erdbeere und forderte ihn auf, sie mit einem Zungenkuss zurückzuholen. Er ließ sich wirklich darauf ein und holte sich seine Erdbeere zurück. Das Eis schmeckte wirklich sehr gut und nach dem bezahlen ging es Hand in Hand zurück in unser Hotel.

Eigentlich hätten wir jetzt Mittagessen gehen können, aber wir waren nicht so hungrig, um ein volles Essen zu genießen, darum gingen wir durch die Hotelanlage und schauten uns hier um. Es gab hier genug Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten. Sogar Tennis konnte man spielen, wenn man wollte. Nach der Erkundung der Anlage war es Zeit zum Reiseleitertreffpunkt zu gehen, um uns etwas über Mallorca erzählen zu lassen. Wir erreichten den Treffpunkt und suchten uns einen Tisch aus, wo man alles sehen konnte, was unsere Reiseleiterin so zeigen wollte. Nach ihrer großen rede, beantwortete sie alle Fragen und zum Schluß verkaufte sie die Fahrten, die von unserem Veranstalter angeboten wurden. Die waren nicht gerade billig, wenn man von einem Durchschnittspreis von ca. 80 € pro Person ausging.

Durch unsere gute Buchung zu Hause hatten wir einen Leihwagen inclusive für 10 Tage und das würde eigentlich nur noch die Spritkosten und Parkgebühren kosten. Das war auf jeden Fall preiswerter, als mit dem Bus eines Veranstalters mitzufahren. Wobei die Tips sehr gut waren mit den Ausflugszielen, wenn ich an Sealand, den Markt in Inca, den "Roten Blitz", die Kathedrale in Palma, das Kloster in Valdemossa, oder Manacor dachte.

Für uns wurde es langsam Zeit mal die Strandbar aufzusuchen, denn erstens hatten unsere beiden Männer Durst auf Serveza, auch Bier genannt und Andrea und ich hatten Sektdurst. Wir bummelten Hand in Hand zur Bar und setzten uns in bequeme Korbsessel, an einem Tisch, umrahmt von Palmen und diversen blühenden Gewächsen. Bernd holte unsere Getränke und nach dem ersten Anstoßen tranken wir auf einen schönen Urlaub. Da die Sonne lachte, genossen wir unseren Ankunftszeit in vollen Zügen, bis...

Ja, bis wir von einem Animateur angesprochen wurden, ob wir nicht mit Boccia spielen wollten. Pepe, so hieß der Animateur, ließ nicht locker und erzählte von den Veranstaltungen, am Abend und überzeugte uns mit zu machen. In einer Ecke der Hotelanlage, gab es eine Art riesigen Sandkasten und hier waren bereits 3 andere Pärchen, die mitspielen wollten. Am Anfang war es ziemlich langweilig, bis wir gegen die Männer spielten und uns immer freuten, wenn die Eisenkugel der Männer, durch einen Wurf von uns, weggeschossen wurde. Außerdem lobte Pepe für die ersten 3 Plätze Longdrinks aus, was zusätzlich einen gewissen Reiz auslöste. Mit Kommentaren heizten wir den Ehrgeiz der Männer noch zusätzlich an. Es war eine gelungene Abwechselung, als wir zur Siegerehrung kahmen, denn es gab eine 3 Fach Sieg der Frauen, was zwar Pepe eine Abkühlung im Pool kostete. Der war das aber gewohnt und den Männern nicht böse. Nach unserem Versprechen heute abend an der Show teilzunehmen, verließ er uns.

Wir setzten uns wieder in die Korbsessel an der Bar und schoben die Tische zusammen, damit wir alle Platz nehmen konnten. Die anderen Pärchen waren auch erst einen oder zwei Tage vor uns angekommen. Wir tranken auf unser Kennenlernen und hörten den Tips zu, wo und was es hier so alles gibt. Die Empfehlung der frischen Baguettes mit Schinken, Käse oder Fisch setzten wir gleich um, denn langsam machte sich der kleine Hunger breit. Ich holte mir ein frisches Baguette mit Käse und Schinken mit dem Salatblatt und Tomatenscheiben. Michael bekahm von mir Fisch, wegen seines kleinen Bartes, der langsam anfing zu sprießen, obwohl ich wusste, das eigentlich Fisch nicht so sehr seine Welt war. Trotzdem hatte er Hunger und wollte danach einen Kuss, damit hatte er mich ausgetrixt, denn Küsse mit Fischgeschmack mochte ich ja nun überhaupt nicht. Das war ein richtiges Selbsttor...

Um den blöden Fischgeschmack loszuwerden, musste ich erst mal etwas trinken und dazu holte ich 2 Longdrings mit "Sex on the Beach" für Andrea und mich. Der schmeckte wirklich gut und verlangte eigentlich nach mehr. Aber anders herum, bei der Wärme, dauerte es maximal 3 solcher Drinks und wir würden schmutzige Lieder singen...

Aus diesem Grunde wechselten Andrea und ich zu den Softgetränken und holten uns Mezzo Mix als Getränk und für unsere Männer das obligatorische Bier. Wenigstens im Urlaub konnten die Zwei mal etwas trinken, denn zu Hause hatten sie ja kaum Gelegenheit dazu. Am Abend löste sich unsere Runde langsam auf, denn als die Sonne längere Schatten warf, wurde es etwas kühler und die Vorbereitung zum Abendessen musste ja auch noch erfolgen. Wir verabredeten uns alle, um an der Kinderdisco zuzugucken.

Auf unseren Zimmer zog ich mich um und wählte ein schönes Kleid, mit passender Strumpfhose. Nach dem Make-up und dezenten Einsprühen mit Perfüm, wartete ich auf Michael, der zuerst mit kurzer Hose zum Essen gehen wollte. Ich wies ihn darauf hin, das ich am Eingang des Restaurants gelesen hatte, das man nur mit langer Hose zum Essen hinein kommt. Michael brummte zwar, das er das dauernde Umziehen Mist fand, aber mein Kuss beruhigte ihn wieder. Dabei fiel mir ein, das uns eigentlich ein paar Stunden Schlaf fehlten, da wir ja schon in der Nacht los gefahren waren. Bevor wir zum Essen gingen, packte ich noch mein Handy in die Handtasche, um nachher noch nach Hause zu Simsen.

Das Abendessen verlief in normalen Bahnen, obwohl das Angebot hier mehr als ausreichend war. Vom Salat bis Eis gab es fast alles, was man sich so vorstellen konnte. Das schmeckte wirklich köstlich und das meiste kostete ich nur. Das frische Obst, hatte keine Kalorien und machte auch satt. Andrea hatte einen Zettel und Kuli dabei, so das wir uns über die Planung der nächsten Tage Gedanken machen konnten. Jeder konnte seine Wünsche sagen und dann wurde demokratisch abgestimmt, mit der Mehrheitsklausel der Frauen, bei Unentschieden. Die Männer wollten die Mehrheitsklausel zuerst ablehnen, aber das Zauberwort Migräne, änderte diese Überlegung von den beiden.

Ich simmste noch an meine Eltern und Schwiegereltern, damit man sich zu Hause keine Sorgen machen mußte und dann war es Zeit für einen kleinen Spaziergang in den Sonnenuntergang. Dazu wählten wir den Weg auf der Strandpromenade. An einer Stelle, gab es einen richtigen Massenauflauf und das weckte unsere Neugier. Hier sprühte ein Kunststudent mit Hilfe einfacher Mittel, wie Topfdeckel oder Papier und Nitrospraydosen Bilder, nach einem Motivkatalog. Der Sprühnebel war bestimmt nicht gesund, aber die Bilder, die hier entstanden, sahen wirklich Klasse aus. Andrea und ich guckten uns den Motivkatalog etwas genauer an und es gab da schon ein paar Motive, die uns auf Anhieb zusagten...

Es wurde Zeit zurück zu gehen, denn wir hatten uns ja verabredet. Wir bummelten zurück Hand in Hand und während eines Kusses mit Michael, überzeugte ich ihn gleich, so ein Bild mit nach Hause zu nehmen. Unsere Plätze wurden wirklich frei gehalten und dann schauten wir bei der Kinderdisco zu. Lange blieb es nicht beim Zuschauen, dann war mitmachen angesagt und das hieß Brücke bauen für den Zug, so hieß das spanische Lied. Da gab es keine Ausnahme, man machte einfach mit, ob man Kinder hatte oder nicht...

Das eigentliche Animationsprogramm begann anschließend und nach der Versorgung mit Longdrinks und Bier schauten wir den Animateuren zu, wie sie "Dinner for One" auf der Bühne spielten. Wenn das echte Getränke waren, dann hatte Pepe, der den Buttler spielte morgen früh mindestens Haarwurzelkatarrh. Jedenfalls waren in einige Getränke auch Pfeffer und Salz drin, denn er prustete manchmal ganz schön. Es war eine gelungene Adoption dieses Stückes und wir lachten kräftig mit. Natürlich spielte unser Alkoholpegel dabei auch eine gewisse Rolle, obwohl wir nicht betrunken waren, höchstens angeheitert.
Nach der Vorstellung kahm Pepe zu uns und erzählte, was er so alles trinken musste und machte gleich Werbung für den nächsten Tag oder besser gesagt Abend. Da erwischte es Andrea und mich, wir sollten an der Hotel-Miss-Wahl teilnehmen. Michael und Bernd grienten nur, als er uns breitgeschlagen hatte oder anders ausgedrückt, überzeugt hatte.

Dann war es Zeit unsere Zimmer aufzusuchen, nach einem langen und Erlebnisreichen Tag. Wir verabschiedeten uns mit einem Küsschen von Bernd und Andrea und dann hieß es, fertig machen für eine Nachtruhe. Das Baby Doll hatte ich an und wollte gerade ins Bett huschen und dann erwachte der "Tiger im Tank" bei Michael. Nach einem wilden Sexspiel, schliefen wir beide eng umschlungen ein.


Das war es mal wieder...nun liegt es mal wieder an Euch... Katrin...manchmal zickig aber immer lustig...
77. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 19.03.13 00:20

Hallo Katrin-Doris,

wieder eine fesselnde Fortsetzung Deiner super Geschichte.

Ich konnte mich wieder nicht losreissen bis zum Ende.

Ich hoffe Du hast Dich auskuriert und bist jetzt wieder gesund.
So können wir vielleicht sogar mit einem weiteren Teil gegen Ende der Woche rechnen.
Sofern sich auch andere Leser zu Wort melden.

Wie wird es jetzt weitergehen und was werden die Protagonisten noch so alles erleben?
Bis dann der Urlaub wahrscheinlich viel zu schnell zu Ende geht und alle wieder arbeiten müssen.

LG

Der Leser
78. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von franzi71 am 19.03.13 11:51

Hallo Katrin,

sehe es genauso wie Der Leser: eine klasse Fortsetzung deiner tollen Geschichte.

Bin jedesmal begeistert wie du schreibst und dass es auch nicht wie bei anderen bei ein paar Zeilen immer bleibt.

Was passiert noch so alles in diesem Urlaub, wie geht es mit allen weiter sind nur einige der Fragen, die ich habe.
Was wird beim Einlösen des Gutscheins (Swinger-Club) geschehen? ist die Frage, die bei mir immer wieder aufkommt.^^

Mit der Hoffnung in den nächsten Wochen Antworten auf einige dieser Fragen zu bekommen und mit den besten Wünschen für deine Gesundheit und deine weitere Genesung
sendet dir
Liebe Grüße
franzi
79. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von CharlesB am 19.03.13 18:21

Hallo Katrin-Doris,

Deine Erkrankung hat sich Gott sei Dank nicht auf die Qualität der Fortsetzung negativ ausgewirkt, sondern nur auf die etwas verlängerte Wartezeit. Aber ich kann es immer nur wieder betonen, auf eine solche Fortsetzung, wie Du sie uns jede Woche aufs Neue präsentierst, warte ich (ungeduldig aber) sehr gerne mal ein paar Tage länger.

Ich freue mich jetzt schon wieder auf die nächste Fortsetzung. Auf Mutmaßungen und Vorschläge, wie es weiter gehen soll, verzichte ich. Ich habe vollstes Vertrauen, dass Deine Intuitionen uns wieder eine tolle Unterhaltung bringen werden.

Bleib (bzw. werde ganz) gesund !!!

CBC
80. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 24.03.13 12:15

Hallo liebe Kommentatoren und Leser, dieser Geschichte...

Nachdem ihr mich etwas verlegen gemacht habt, mit Euren Kommentaren, verspreche ich, das der nächste Teil, spätestens am Montag Nachmittag oder frühen Abend erscheint.

Das hatte etwas mit der fehlenden Zeit zu tun ( Spätschicht ). Es geht um die Erlebnisse auf Mallorca, in der ersten Woche...

Bis Dahin...

Viele Grüße
Katrin
81. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 25.03.13 16:19

Hallo liebe Leser und Kommentatoren...
Wie versprochen geht es heute weiter....
Viel Spaß beim lesen....

Teil 23 Erlebnisse auf Mallorca ( Die erste Woche )

Am nächsten Morgen löste ich mich aus der Umklammerung von meinem Ehemann und suchte das Bad auf. Es hieß erst mal duschen und abtrocknen. Nach dem eincremen, zog ich mir nur noch Slip und BH an, um meinen Göttergatten zu wecken, mit einem Kuss. Michael verschwand darauf, kurz im Bad und ich wählte ein normales Sommerkleid. Beim Durchkämmen der langen Haare, hatte ich zwar einige Probleme, aber eine halbwegs vernünftige Frisur, kahm trotzdem noch zu stande.

Auf dem Weg, nach unten, zum Frühstück, trafen wir dann auch Andrea und Bernd. Nach unserer Begrüßung, besprachen wir schon den Ablauf des heutigen Tages. Eigentlich wollten wir heute nur faulenzen, das hieß, im Meer baden, auf der Liege sonnen und vielleicht, Pepe und Co auf den Keks gehen. Auf jeden Fall, wollten wir noch nicht die Welt umreißen. Wir setzten uns an einem Tisch mit Blick, auf das Meer und ließen uns beide bediehnen. Bernd und Michael machten das eigentlich gerne und da, Andrea und ich, selten meckerten, war das Frühstück ein Ruhepol in unserem Urlaub.

Auf dem Zimmer war dann umziehen und Badetasche packen angesagt. Mein Bikini war zwar nicht der größte, paßte aber noch und ein hübsches Strandkleid rundete mein Erscheinungsbild ab, nachdem die Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengefasst waren. In der Badetasche waren die wichtigsten Sachen eingepackt, mit etwas Kleingeld und einem Kuli. Wir zogen zu viert an den Strand, suchten uns Liegen aus, die Bestandteil des All In Paketes waren und machten es uns bequehm. Durch die Einnahme unserer Hormontabletten, mussten wir uns wohl oder übel, richtig eincremen mit Sonnencreme. Mein Mann kümmerte sich um die Stellen an meinem Körper, die ich nicht erreichte. Das gleiche machte ich dann bei ihm. Meinen Platz hatte ich so gewählt, das ich neben Andrea lag und so konnten wir uns in Ruhe etwas unterhalten.

Als erstes holten wir das bestimmende Merkmal der Deutschen auf Mallorca, die große Tageszeitung, hauptsächlich für unsere Männer, obwohl wir beide ja neugierig waren, auf die Wettervorhersage. Normalerweise fängt um diese Zeit, das etwas unbeständige Wetter, auf der Insel an, mit Regen. Es war ein klarer Himmel und kaum Wolken zu sehen, so das es auch nicht lange dauerte, bis wir die Temperatur des Wassers erkundeten. Das Mittelmeer hatte zu dieser Zeit um die 26 Grad und durch den aufgeheizten Körper erschien uns die Temperatur natürlich erheblich niedriger. Die beiden Kerle schlichen sich von hinten an uns Plappertanten heran und beträufelten uns mit dem Meerwasser. Uns wäre ja beinah, das Herz stehen geblieben und deshalb quietschten wir sehr laut. Das kommt davon, wenn man auf seine Umgebung nicht aufpasst. Nach einigen Runden schwimmen, war mal wieder sonnen angesagt und als Pepe erschien, spielten wir mit ein paar anderen, Darts. Andrea und ich schieden relativ früh aus und darum holten wir uns Getränke und Baguettes. Trotz der Abschreckung von vorhin, umsorgten wir unsere Männer, dieses Mal mit.

Die große deutsche Tageszeitung prognostizierte uns auch für die kommende Woche Traumwetter. Na ja, wenn Engel reisen, was kann da auch schon schief gehen. Das einzigste, was etwas nervte, war das andauernde Eincremen mit der Sonnencreme, aber wer wollte schon als Krebs oder Bratkartoffel herum laufen, wie viele Engländer hier auf der Insel. An dem sogenannten Mittagsspiel der Animation, nahmen Andrea und ich teil. Man musste hier mit seinen Schuhen in einen Korb treffen, das sah zwar einfach aus, da man aber nur auf einem Bein stand, musste man mit dem anderen zielen und rechtzeitig den Schuh fliegen lassen und das unter erschwerten Bedingungen, am Poolrand. Dabei erwichte es mich, denn beim Gleichgewicht halten, rutschte ich weg und landete im Pool. Das nennt man wohl Pech...

Der Nachmittag verlief dagegen sehr ruhig, eher etwas langweilig, darum beschlossen wir beiden Weiber, etwas auf die Pirsch zu gehen. Vor der Hotelanlage gab es ja die Hauptstraße, mit den vielen kleinen Boutiquen. Dabei war auch eine, die nur Markenperfüme hatte und zwar zu Preisen, die erschwinglich waren. Das war natürlich etwas für uns beide, denn die Probeflacons konnte man ohne Aufsehen benutzen und testen. Die Düfte, die es hier gab, reichten über alle Designer und Perfümhersteller, die es wohl gibt. Als wir den Laden verließen, gab es wohl keine Stelle, die nicht nach Perfüm roch und deshalb, ging es zurück auf unsere Liege. Ich fragte erst mal Michael, welches Perfüm er vom Geruch gut fand und schmiegte mich an ihn. Diese Frage hat ihn natürlich sehr überfordert, kein Wunder bei der Auswahl. Als er Stinktier zu mir im Spaß sagte, rächte ich mich wenig später, als ich Getränke holte und das Eis, zum kühlen, mal kurz in seine Badehose rutschen ließ. Jetzt musste ich aber schnell das Weite suchen...

Am Abend legten wir unsere Handtücher zusammen und gingen zur Bar. Ein Longdrink musste noch herhalten, damit wir uns für das Essen vorbereiten konnten. Dabei trafen wir wieder unsere Bekannten vom gestrigen Abend, die einen Ausflug nach Marineland gemacht hatten. Wir hörten den Schilderungen interessiert zu, bis es Zeit wurde, auf unsere Zimmer zu gehen. Wir verabredeten uns für den Abend wieder, aber dieses Mal erst nach der Kinderdisco.

Auf unserem Zimmer losten Michael und ich um das Bad. Der Knilch, hatte bestimmt geschummelt, bei seinen Stäben, dachte ich noch, als er im Bad verschwand. Wenigstens dauerte seine Dusch- und Schönheitsphase nicht allzu lange. Ich konnte in Ruhe, das olle Salzwasser abduschen, abtrocknen und mich um meine Haare kümmern. Das blöde lachen, über meine Lockenwickler in den Haaren verging Michael sehr schnell, als mein Seiflappen ihn traf. Ich zog mir erst mal meine Unterwäsche an und kämpfte dann mit dem Föhn im Bad. Wieso sind eigentlich in den Hotels, die Anschlußkabel des Föhns immer so kurz?

Michael setzte sich auf den Balkon und ließ es sich gut gehen. Männer brauchen nicht viel Zeit, um sich schmuck zu machen. Wenigstens half er mir noch, den Reißverschluss des Kleides zu schließen, obwohl er etwas anderes, jetzt lieber gemacht hätte. Ich packte noch meine Handtasche etwas um, denn nach dem Essen, wollten wir noch etwas bummeln gehen. Es wurde noch dezent Make-up gemacht und Schuhe angezogen und dann ging es los, zum Abendessen. Andrea und Bernd saßen bereits an einem Tisch und warteten auf uns. Als Michael etwas von einer langweiligen Frau erzählte, buffte ich ihm in die Rippen. Das Abendessen war sehr abwechselungsreich und darum holte ich mir nur Kostproben, die natürlich auch den Teller füllten.

Den anschließenden Spaziergang nutzten wir, um etwas shoppen zu gehen. Das Perfümeriegeschäft war unser Ziel und da hatten es uns die Düfte angetan, für die man in Deutschland viel Geld hinlegt. Die Auswahl war hier drinnen, ja wahnsinnig groß und deshalb mußten die kleinen Probierflacons wieder herhalten. Nach dem bezahlen ging es zurück ins Hotel. Wir erreichten unsere Plätze, in der Nähe der Bühne rechtzeitig, um wenig später, auf den Brettern der Welt zu landen, genannt Bühne.

Pepe hatte sich vier Mädchen oder Frauen ausgeguckt, die hier oben Platz nahmen, zwei davon waren nun Andrea und Klaudia. Nach dem üblichen Rummel, der Begrüßung der Gäste mit der entsprechenden Hotelmusik, mußten wir uns erst mal vorstellen. Um so blödsinniger man das machte, um so mehr Beifall gab es. Ich stellte mich natürlich als kleine Teufelin vor und als ich nebenbei erwähnte, das Mallorca unsere Hochzeitsreise ist, war natürlich Stimmung in der Bude. Wenigstens gab es hier alle Getränke inclusive, sonst wäre der Abend eine Pleite geworden. Nach der Wahl der Jury, die für jedes Spiel Punkte vergeben mussten ging es auch schon los. Für die Lockerung der Stimmung mussten wir einen Longdrink, aus einem tiefen Teller mit einem Löffel leerschaufeln und trinken. Hier hielt ich mich dezent zurück, denn ich brauche keinen Alkohol um lustig zu sein und das Löffel Geschaufel macht noch schneller betrunken, als wenn man normal trinkt. Das nächste Spiel beinhaltete, nach Zeit Männer zu küssen. Da ich als letzte ran mußte, zog ich meine Schuhe aus und flitzte die Reihen ab. Dieser Vorteil brachte einen klaren Sieg, in diesem Spiel. Beim nächsten Spiel wurde es heikler, denn als erste musste ich mit Leuten, Sekt aus meinem Schuh trinken, auf Brüderschaft. Mit der offenen Sektflasche zog ich durch die Reihen und goß immer nur kleine Schlucke ein und nach dem Trinken gab es noch einen Kuss. Eigentlich, war ich froh, als ich mich erholen konnte, nach dem Spiel und hoffte, das meine Schuhe nicht allzu gelitten hatten. Als mich Pepe nach Namen fragte, mit denen ich Brüderschaft getrunken hatte, suchte ich mir Namen aus und die mussten aufstehen und das bestätigen. Das war vielleicht eine Überraschung, denn es standen Leute auf, die ich auf meiner Runde, gar nicht erwischt hatte. Das letzte Spiel war Schuhe sammeln, immer einen und zur Bühne bringen, auf seinen Platz. Das ging einfach und die meisten zogen ihre Schuhe schon freiwillig aus und gaben sie uns. Bepackt, wie ein Esel hatte ich genug Schuhe, um zumindestens, in dieser Runde nicht letzte zu sein.

Nach dem Urteil der Jury, wurde meine kleine "Schwester" zur Siegerin erklärt und dann gab es die Krone für Andrea. Die war zwar aus Silberpapier selbstgebaut, sah aber schick aus. Übrigens, gab es die eingesammelten Schuhe erst zurück, wenn der oder die jenige tanzen war, bei der anschließenden Disco. Wir hatten unseren Spaß dabei und das war das Wichtigste. Unseren Abschlußdrink nahmen wir mit Pepe und einer Kollegin ein und die erzählten noch ein paar Storys, aus ihren Erfahrungen, als Animateur. Natürlich fragte ich Pepe, wieviel Mädchen er schon unglücklich gemacht hat. Diese Frage konnte er nicht so richtig beantworten, denn eigentlich ist Animateur, auf einer Ferieninsel, ein Knochenjob.

Auf unseren Zimmer mußten ich natürlich duschen, und meine Schuhe, rieb ich mit einem feuchten Tuch aus und stellte sie auf dem Balkon zum austrocknen. Michael lag schon im Bett und wartete, voller Sehnsucht auf seine Frau. Es wurde mal wieder eine stürmische Nacht...

Am nächsten Tag, nach dem Frühstück besorgten wir uns unseren Leihwagen und da Michael sein Navi mithatte, ging es Richtung Palma, nach Marineland. Marineland selbst liegt noch hinter Palma und hatte davor einen riesigen Parkplatz. Nach dem Bezahlen des Eintritts zogen wir durch das Gelände. Unser erster Stop war bei der Papageien Show. Die großen Aras hatten eine Menge drauf und fuhren mit einem Auto, kletterten Fahnen hoch, oder hißten Fahnen. Nach der Vorstellung hatten wir etwas Glück und die Frau, die sich um die Aras kümmerte, gab mir eine Erdnuß in die Hand und dann kahm der Papagei, auch schon auf meinem Arm und wollte futtern. Mit seinem langen Schwanz hielt er das Gleichgewicht, weil er sich nur mit einer Kralle festhielt und mit der anderen Kralle die Nuss knackte und mit dem Schnabel futterte. Ich hätte nicht gedacht, wie schwer eigentlich so ein Ara ist. Die Fotomotive, waren natürlich top.

Die Attraktion im Marineland ist natürlich die Show mit den Delphinen. Dazu wählten wir einen Platz im oberen Bereich, denn ich hatte die Vermutung, das man sehr nass werden konnte, wenn man zu nah am Becken saß. Die Delphine spielten mit Bälle und Gummiringe, was ja in der Natur der Tiere begründet lag. Wenn sie ein Kunststück geschafft hatten, gab es Fisch, als Leckerlie. An einem Turm wurde dann ein Ring befestigt und ein Delphin sprang durch den Ring mit dem entsprechenden Anlauf unter Wasser. Das waren mindestens 3 Meter Höhe, und die Eintauchwelle des Delphins, schwappte bis in die 3. Reihe des Beckenrandes. Das war schon ein richtiges Spektakel hier und zum Abschluß der Show ließ man Delphine ein kleines Schlauchboot ziehen mit kleinen Kindern an Bord. Es gab hier natürlich auch Becken mit Krokodile und anderen exotischen Tieren, die man sich betrachten konnte, wenn man einen Rundgang machte. Selbst diverse Schaukeln für Kinder und auch für Erwachsene gab es hier. Die eine Schaukel, war einer alten Kogge nachgebildet und hatte Platz für mindestens 20 Personen. Das war aber nichts für den Allgemeinzustand von Andrea und Klaudia.

Nach einem Picknick in einer der vielen Gaststätten im Marineland ging es zurück mit dem Auto Richtung Palma. In der Nähe von El Arenal, gibt es ein neu eröffnetes Haus, indem sich eine Art Gewächshaus befindet. Nach dem Parken des Leihwagens, ging es hinein. Hier gab es einen beschilderten Rundgang, den wir folgten. Nach dem Eintritt, in das Gewächshaus, bewunderten wir die vielen subtropischen Pflanzen und deren Blütenpracht. Selbst Lianen gab es hier, die ich bis jetzt nur aus dem Tarzan Film kannte. Man ging befestigte Kieswege und erreichte dann immer eine andere Ecke, die sich mit der Flora und Fauna eines Teilkontinents beschäftigte. So gab es hier auch Aquarien und Terrarien. Die Schlangen, die hier gezeigt wurden, hatten schon Ausmaße und als wir über eine kleine Brücke gingen, machte es "Klatsch" und ein Krokodil machte sich bemerkbar. Als Amateur, weiß ich natürlich nicht, ob es ein Kaiman oder ein Krokodil war. Jedenfalls hatte das Tier eine geschätzte Länge von 4 Metern. Inmitten einer grünen Oase, an einer kleinen Gaststätte machten wir Rast und ließen uns von dem Geräuschen eines Wasserfalls, die Enspannung genießen, bei einem kleinen Imbiß. Ich lehnte mich an meinem Ehemann und fragte ihn, ob ihn Mallorca, bis jetzt gefällt? Michaels Antwort war natürlich der Kuss, den ich erwartet hatte.

Auf der Rückfahrt überlegten wir noch, ob wir einen Stop in Manacor machen, entschieden uns aber anders. Nach dem abstellen des Autos, auf dem Parkplatz des Hotels gingen wir zur Strandbar und setzten uns in die Korbsessel. Wir versorgten uns mit den leckeren Baguettes und holten uns Getränke, um den Tag Revue passieren zu lassen. Für uns beide, Andrea und mir, war dieser Tag ein Volltreffer, denn es gab schöne Erlebnisse und neue Eindrücke. Den Abschluss bildete eine Sektrunde und da mussten unsere beiden Göttergatten durch und auf ihr Bier verzichten. Wir beschlossen, das am nächsten Tag noch einmal faulenzen angesagt war. Bernd und Michael waren eigentlich nicht solche begeisterten Autofahrer und darum konnten sie sich davon etwas erholen.

Nach dem Essen am Abend war bei der Unterhaltungsshow der Animation, Klaudia wieder dran. Ob es an meiner großen Klappe lag, oder an dem Losglück, denn die Teilnehmer wurden ausgelost, weiß ich nicht. Jedenfalls spielte Pepe mit mir "Wer wird Millionär". Dazu stellte er Fragen, die auf Karten standen und ich antwortete ihn. Es gab als Telefonjoker natürlich Michael. Als er bei 250 T€ eine knifflige Frage stellte, erinnerte ich mich zufällig an einen Film, den ich in meiner Teenagerzeit mal gesehen hatte mit Gerhard Barray in der Hauptrolle. Das waren damals "Der Tiger der 7 Meere" und "Donner auf dem Indischen Ozean". Daher wußte ich, das Sankt Malo eine Hafenstadt in Nordfrankreich war, was alle verblüffte. Die nächste Frage beschäftigte sich mit Musik. Pepe wollte die Originalinterpreten des Titels wissen von "Black Is Black", der ja in den 70er Jahren gecovert wurde. Als Fan von Musik der 60 Jahre verblüffte ich mal wieder alle mit der Antwort "Los Bravos". Warum Pepe jetzt betonte, das wir nichts abgesprochen hatten, wußte wahrscheinlich nur er selbst. Der Auflauf um die Bühne ist immer größer geworden, ob es an meiner Beantwortung der Fragen lag oder reiner Neugier, konnte ich nicht einschätzen. Jedenfalls kloppfte mein Herz ganz schön, bevor er die letzte Frage stellte und ich ihm mit den Kommentar für den Wettgewinn nervös machte. Pepe war raffiniert und hielt sich nicht an die Spielkarten und fragte, wie er mit Nachnamen heißt. Ich kannte das Spiel zwar aus dem TV, aber eines wußte ich genau, so eine Frage stand da nicht drin. Durch Zufall hatte ich aber das Empfangsbuch des Hotels gelesen und da stand "Sanchez" als Familienname von ihm drin, den ich ihm nannte. Was jetzt passierte, war der Wahnsinn, die anderen Animateure bewarfen mich mit Konfetti und Luftschlangen für die 1 Million. Ich hasste das Zeug in meinen Haaren, war aber glücklich, den Animateuren mal gezeigt zu haben, das man auf Mallorca nicht nur Sangria saufen tut und den Verstand zu Hause läßt. Der Trubel der danach entstand war ja überhaupt nichts für mich und deshalb, war ich froh, das ich von der Bühne runter konnte. Wir feierten noch eine Weile, bis wir unsere Zimmer aufsuchten. Selbst, auf dem Weg dahin gratulierte man mir noch. Als Michael, auf unseren Zimmer Intelligenzbestie zu mir sagte, haute ich ihm das Kissen um die Ohren und schnappte mir ihn. Obwohl er sich etwas sträubte, am Anfang, spielten wir Pferdespiele, um es deutlich zu sagen, ich ritt ihn und ließ mich von seinen Fingern, an meinen Busen verwöhnen. Dabei, erhielt er aus Rache einen richtigen Knutschfleck, den er erst am nächsten Morgen so richtig wahrnam.

Vom nächsten Tag gibt ves nicht viel zu berichten. Wir faulenzten am Strand und Michael musste sich einiges anhören, wegen des deutlichen Liebesmales und das bedeute für mich, allerhöchste Vorsicht walten zu lassen. Besonders am Poolrand, ging ich meistens hinter ihm, damit ich nicht darin lande. Der Pool hatte einige Grad weniger als das Meer und das war schon eine Abkühlung, wenn man darin landete. Die Männer spielten an diesem Tag Wasserball und wir Weiber hatten uns ein paar Liebesromane besorgt, die wir auf der Liege gelesen haben. So richtig mit Herz Schmerz und was da alles rein gehört. Dazu holten wir abwechselnd Getränke und genossen die Sonne.

Am späten Abend war Bingo und das nannte ich Urlaub für Animateure. Dieses Zahlen warten, war stink langweilig und ich konnte nicht verstehen, was erwachsene Menschen daran gut finden können. Die Preise für das Bingo, waren ganz gut, denn für 1 € pro Schein konnte man einen Leihwagen für einen Tag gewinnen oder eine Stunde Surfen. Wobei, ich ja noch nie gesurft bin, aber anders herum, wollte ich es auch nicht ausprobieren, dazu fehlte mir der Ehrgeiz.

Am nächsten Tag, waren wir mit dem Leihwagen wieder unterwegs und unser Ziel, war das Kloster von Valdemossa. Dazu mussten wir natürlich quer über die Insel fahren. Am Fuße des Klosters, gab es ein Geschäft, das verschiedene Inselliköre zur Verkostung anbot. Andrea und ich, kosteten natürlich den ein oder anderen, sehr schmackhaften Likör und als wir den gekühlten Laden verließen, waren wir heiter und lustig. Der Weg zum Kloster war etwas beschwerlich, aber der Weg dahin hatte sich gelohnt. Wir schlossen uns oben einer Führung an und besichtigten das Kloster. Nach dem Rundgang, genossen wir den Ausblick von hier oben, auf das Meer und die Umgebung. Eigentlich wollte Michael, über Manacor zurückfahren, aber auf Grund unseres Zustandes, ließ er es sein. Andrea und mir, war es eigentlich egal, denn einige Liköre zeigten schon ihre Wirkung und das bedeutete, wir nervten unsere Fahrer mit blöden Sprüchen. Ich glaube, Michael war froh, als er das Auto, wieder vor unserem Hotel parkte. Eigentlich wollten wir uns ja nur umziehen, um nachher im Meer zu baden, aber die Müdigkeit, die sich breit machte, ließ uns beide, den Platz im Bett einnehmen. Andrea und auch Klaudia verratzten so, 3 wunderschöne Sonnenstunden ihres Urlaubes.

Als ich erwachte, war ich allein im Zimmer und nach der Erfrischung im Bad, konnte ich wieder halbwegs denken. Auf unserem Schreibtisch, im Hotelzimmer, lag ein Zettel, das die beiden Männer, zu einem Stadtbummel in Alcudia aufgebrochen waren und später am Strand zu finden sind. Aus diesem Grunde zog ich gleich den Bikini an und ein Strandkleid darüber. Mit der Strandtasche unter dem Arm ging ich erst mal Andrea abholen. An alles konnte sie sich auch nicht mehr erinnern, als ich sie fragte, was für ein Teufelszeug von Likör uns den Rest gegeben hatte. Jedenfalls zogen wir beide nach unten und gingen Richtung Strand. Vorher holten wir uns an der Strandbar noch Wasser zum trinken, denn irgendwie hatten wir das Gefühl, das unsere Klappen zusammengeklebt waren und der Durst sich breit machte. Der Baarkeeper guckte uns ganz verwundert an, als wir nur Wasser wollten und bot uns einen Drink für den Magen an. Als er ihn zeigte, dachte ich an einen Wiesenverschnitt mit Heu gemischt. Dazu war das Zeug auch noch warm. Dieser komige Kräuterlikör ist wohl das Heilmittel hier auf der Insel gegen alles mögliche. Jedenfalls tranken wir nur die Hälfte und davon prusteten wir beide die Hälfte wieder aus. Das Zeug schmeckte so, wie es aussah...

Auf dem Restweg sprachen wir noch mit Pepe, der uns ansprach, ob wir einen Spaß mit machen, am nächsten Tag. Nachdem er uns erzählt hatte, was er eigentlich vorhatte, erwachte die Teufelin wieder in Klaudia und auch in Andrea. Pepe mußte dazu, nur noch unsere Männer weichklopfen, oder anders ausgedrückt, überzeugen. Um den Rest würden wir uns dann kümmern.

Unsere beiden Männer lagen auf den Liegen am Strand und faulenzten. Die Begrüßung mit den Worten, "na ihr Pischeltanten und Saufietschen," ignorierten wir und als die beide einen Kuss haben wollten, gab es den mit dem entsprechenden Wiesenverschnittgeschmack. Die beiden schüttelten nur mit dem Kopf und sagten was von, "aus Fehlern nicht gelernt."
Andrea und ich gingen erst mal baden und blieben eine ganze Weile im Meer. Dabei erzählten wir noch etwas, über den nächsten Tag und das wir dazu noch einiges benötigen. Das wollten wir nach dem Abendessen besorgen, denn hier auf Mallorca, hatten die Geschäfte, ja lange auf.

Nach dem baden ging es über die Strandbar zurück. In den Korbsesseln genossen wir unseren Longdrink und unsere Männer tranken Bier. Bis Pepe erschien und sich mit Michael und Bernd unterhielt. Nach 15 Minuten hatte er ihre Zusage, das sie morgen an der Abendunterhaltung mitmachten. Die beiden hatten keine Ahnung, was das für sie bedeutete.Als Pepe ging, zwinkerte er uns noch zu und verschwand. Da heute abend Tanz angesagt war, konnten wir natürlich nicht so lange an der Strandbar bleiben. Aus diesem Grunde ging es auf unsere Zimmer und duschen und vorbereiten für das Abendessen war angesagt. Ich wählte ein schickes Cocktailkleid und zog eine gemusterte Strumpfhose über. Nach dem packen der Handtasche, brauchte ich nur noch meine Haare in Form bringen und Make-up zu machen. Klaudias Spiegelbild, tröstete mich für den betriebenen Aufwand. Hand in Hand zogen wir los zum Abendessen. Michael küsste mich im Fahrstuhl und säuselte mir Komplimente für mein Aussehen in das Ohr. Dieser Schwerenöter, mich erst als Saufietsche bezeichnen und dann mit Küssen versuchen, mich weich zu klopfen. Na warte...

Das Abendessen verlief relativ ruhig und unsere Teller waren mal wieder mit Kostproben randvoll. Zum ersten Mal kostete ich den Luftgetrockneten Schinken, der hervorragend schmeckte. Der Schinken war eigentlich viel zu Schade, um morgens immer gebraten zu werden für die Rühreier, fand ich. Jedenfalls zogen wir nach dem Essen los, um noch mal shoppen zu gehen. Das war zwar langweilig für unsere Männer, die sich dann meistens in anderen Geschäften herumtrieben oder Bier tranken, in einer, der vielen Gaststätten mit Terrasse. An diesem Abend kauften Andrea und ich in einer Drogerie ein. Diese Sachen, die wir dort kauften, waren nicht für uns beide bestimmt...

Nach dem Einkaufsbummel holten wir unsere beiden Männer ab und dann ging es zurück in das Hotel. Wir suchten uns Plätze, dabei halfen uns unsere Bekannten vom ersten Tag, die mehrere Stühle und Tische zusammen schoben. Nach der Versorgung mit den Getränken, dauerte es auch nicht mehr lange, bis der Tanzabend eröffnet wurde. Es machte mal wieder Spaß, in Michaels Arme zu liegen und ausgiebig zu tanzen. Zwischendurch wurde am Tisch erzählt und etwas getrunken. Die Stimmung war dementsprechend heiter und lustig. Peinlich für Andrea und mich, war nur, das unsere Männer, unsere Longdrinks zählten, weil wir nicht angetrunken ins Bett gehen sollten. Wer weiß, warum...

Am späten Abend, auf unserem Zimmer, ging es mal wieder zur schönsten Nebensache der Welt, als Klaudia, eine Art verführerischen Bauchtanz machte und dabei Stück für Stück, sich entblößte. Diesen Reiz konnte und wollte, mein Ehemann nicht wiederstehen. Sein Sch***z wurde immer größer und zeigte mir an, das er für die Befriedigung meiner weiblichen Psyche bestens geignet ist. Er f***te mich nach allen Regeln durch und laut hechelnd erlebten wir beide unseren Höhepunkt. Dafür liebte ich ihn und mein neues, interessantes Leben, das ja nicht nur Vorteile hatte, wenn ich da, an meinen Schönheitsaufwand dachte. Eng umschlungen, mit seinem Sch**z noch in mir, schliefen wir beide ein.

Am nächsten Morgen duschten wir beide zusammen, dabei rieb ich Michael mit einer "neuen Cremeseife" ein, das er dabei seine Haare verlor, von den Armen, Beinen und im Intimbereich, hatte die kleine Teufelin einkalkuliert. Erst, als es ein wenig juckte, bei Michael, auf der Haut, hatte er die Cremeseife identifiziert, als Enthaarungscreme. Als er mich fragte, was das zu bedeuten hatte, antwortete ich scheinheilig, das trägt der Mann von Welt jetzt so und ich finde es auch besser. Vorerst reichte ihm meine Antwort.

Nach dem anziehen, ich wählte eine Bluse und Rock, machte ich Make-up und meine Haare band ich zum Pferdeschwanz zusammen. Danach gingen wir zum Essen. Dieses Mal hatte ich richtig Hunger. Das Weißbrot, kahm frisch aus dem Ofen und der Schinken schmeckte ja sowieso. Als unsere Männer weg waren, zum Nachschlag holen, sprach ich mit Andrea. Andrea erzählte mir, das sie Bernd auch schon enthaart hatte. Als Grund nannte sie Bernd, das so etwas jetzt "In" ist und da verliebte Ehemänner, das meiste sowieso glauben, hatte es geklappt.

Nach dem vorzüglichen Frühstück gingen wir zu unserem Leihwagen und stiegen ein. Wir hatten, für den heutigen Tag, einen Kurztripp geplant nach Pollensa und Kap Formentor.
Bernd steuerte das Auto durch Pollensa und dann ging es aufwärts. Die Steilstraße nach Kap Formentor, hatte es wirklich inn sich. Die Straße war man gerade so breit, das ein Auto darauf langfahren konnte und wenn man aus dem Fenster sah, zeigten sich tiefe Abgründe auf, in Richtung Meer. Das Wichtigste war wohl das Hupen, denn das zeigte dem entgegenkommenden Verkehr an, das die Straße belegt war. Die kleinen Parknieschen, für den Ausweich, waren auch nicht gerade beruhigend. Wir erreichten den Leuchtturm, auf der Inselspitze, genossen den traumhaften Ausblick und wanderten etwas herum. Dabei winkten wir den Flugzeugen zu, die ja Kap Formentor als Einflugschneise nutzten, wenn sie aus Mitteleuropa kamen. Die Rückfahrt war eigentlich noch schlimmer, da man hier bedeutend näher am Abhang war. Vorsichtshalber guckten Andrea und ich gar nicht aus dem Fenster und vertrauten den Fahrtkünsten von Bernd.

In der Nähe des Hafens, suchte sich Bernd einen Parkplatz und dann zogen wir los, um diese Kleinstadt zu erkunden. Unsere Männer gingen erst mal Kaffee trinken und Andrea und ich hatten einen Schuhladen entdeckt. Einige Modelle, der Schuhe hatten wir in Deutschland noch nicht gesehen und das weckte unseren Ehrgeiz, frei nach Zalando, "Kauf vor Glück!" Wir überzeugten den Verkäufer, unsere gekauften Schuhe in ein größeren Karton zu packen und mit diesen Kartons, machten wir uns auf den Weg zur Post. Mit etwas Glück fanden wir einen Postangestellten, der verstand, was wir wollten. Einige Minuten später waren unsere Pakete fertig und hatten als Ziel, unsere Adresse in Deutschland. Wenn das unsere Göttergatten wüßten...

Als wir an einem Sexshop vorbeikamen, blitzte das Teufelchen wieder auf und nach Absprache mit Andrea, enterten wir den Laden. Nach etwas suchen, hatten wir alles gefunden, was das Liebesleben so auffrischt und was man für einen Spaß gebrauchen konnte. Nach dem Bezahlen verließen wir beide den Laden und gingen noch in einen Perfümladen. Als wir diesen Laden verließen, waren wir schon bepackt, wie die Esel. Jetzt hieß es nur noch unsere Männer finden. Das gelang uns in der Nähe des Hafens, in einer Eisbar. Wir setzten uns zu Ihnen und nach einem Kuss bestellten wir uns auch große Eisbecher, die wir auf der Terrasse, des Eiscafes, in der Sonne, genossen.

Gegen Mittag fuhr Bernd zurück in das Hotel. Natürlich trugen wir bestimmte Beutel selbst, um nicht die Neugier unserer Männer unnötig zu entfachen. Auf unserem Zimmer, schob ich den Beutel, aus dem Sexshop natürlich gleich hinter die Wäsche im Schrank. Wir gingen an diesem Tag gleich zum Mittagessen. Auf dem Weg dahin, tuschelte ich noch mit Andrea, über die weitere Vorgehensweise. Beim Mittagessen selbst, gönnten wir uns Pommes mit Hühnerbeine und Gemüse. Dazu tranken wir Rotwein. Michael stellte ich Bier hin und Andrea, machte dasselbe bei Bernd. Nach 3 Bier hatten unsere beiden sehr gute Laune und alberten herum. Nach dem Essen musste man sich schon wieder umziehen, weil wir wieder zum Strand wollten. Auf unserem Zimmer reizte ich noch mal meinen Ehemann und verwöhnte ihn ein wenig mit dem Mund und meiner Zunge. Nach diesem kleinen Zwischenspiel gingen wir an den Strand, legten uns auf die Liege und genossen die Sonne. Andrea kahm plötzlich auf die Idee, das Bikinistreifen, irgendwie nicht schön aussehen und öffnete ihr Oberteil. Wenig später, folgte ich ihrem Beispiel, nachdem ich mir die Brüste eingecremt hatte mit der Sonnencreme. Dabei beobachteten wir unsere beiden Ehemänner, die am Anfang noch neben uns lagen und dann plötzlich das Weite suchten, im Meer, um sich abzukühlen. Andrea und ich hatten nun genug Zeit, um uns abzustimmen, wie wir es anstellten, die beiden zu verwandeln. Natürlich waren wir uns sehr schnell einig, nur über die Festlegung des Zeitraumes, dauerte es etwas länger. Ich war für 24 Stunden und Andrea für 48 Stunden. Wir verblieben dann so, das wir uns, nach 24 Stunden, neu entscheiden.

Nach den Erlebnissen am Strand, kehrten wir über die Strandbar zurück. Hier erwischten wir Pepe, der unsere beiden, an die Zusage von heute abend erinnerte. Unsere beiden sagten großkotzig zu, ohne überhaupt zu wissen, was von Ihnen verlangt wurde. Nach 2 bis 3 Longdrinks für uns beide, und dem entsprechenden Bier für unsere Männer hatten wir eine sehr gute Stimmung erreicht und trottelten so langsam in Richtung Hotelzimmer. Bevor wir uns trennten, zwinkerte ich Andrea noch zu und dann gingen wir auf unsere Zimmer. Hier schickte ich Michael als erstes zum duschen und als er nicht aufpaßte, waren seine Hände mit einer Plüschhandschelle auf den Rücken gefesselt.

Zuerst guckte er mich ganz entgeistert an, als ich ihm half, aus der Dusche zu kommen. Ich trocknete meinen Mann sorgsam ab und dann verteilte ich aus einer Tube den Spezialkleber in seinem Intimbereich, um sein bestes Stück, in einer Mö***hose zu verfrachten. Michael ahnte, was noch folgte, murrte zwar etwas, ließ sich aber die Silikonbrüste aufkleben. Nach der Trockenzeit, entfernte ich seine Handschellen und ließ ihn die Wahl, entweder fertig machen oder so bleiben. Michael brasselte immer noch, entschied sich aber für das fertig machen, nachdem er festgestellt hatte, das er die verklebten Assessoirs nicht los wird, egal, was er anstellte. Als ich zu ihm sagte, das es nun an ihn liegt, wie lange er das schöne Beiwerk tragen wird, wurde er fast handzahm und dachte, mit großer Sicherheit über Rache nach, dazu kannte ich meinen Mann zu gut.

Beim normalen stehen hatte Michael große Probleme, denn sein Sch***z wollte sich aufrichten, was aber absolut nicht ging und das passierte immer dann, wenn sein Blick, auf meinen fast durchsichtigen Slip gerichtet war. Irgendwie machte mich das auch an und eine gewisse Feuchte machte sich breit, in meinem Schritt. Jedenfalls legte ich Michael die entsprechende Unterwäsche zurecht, die er selbst anziehen musste. Bevor ich ihn perfekt schminkte, zog er Halterlose Strümpfe und ein Sommerkleid an. Zum Schluß, kahm eigentlich das Gemeinste, an dieser Verwandlung, ich verlängerte seine Haare, indem ich seine eigenen Haare, durch eine Art Netz mit den falschen Haaren verband. Das hatte den Vorteil, das nichts verrutschte und die falschen Haare, eigentlich sehr fest waren. Jedenfalls ließen die sich, nicht ohne Probleme, entfernen.

Michaela guckte verdutzt in den Spiegel, als ich fertig war und ihr das Spiel von Pepe erklärte. Danach konnte ich mich endlich fertig machen und nach dem duschen, abtrocknen und Unterwäsche anziehen, beobachtete ich meinen Ehemann, der sich mit seiner weiblichen Rolle vertraut machte. Eigentlich sah er wirklich Klasse aus, man könnte direkt neidig werden, wenn, ja wenn, er wirklich weiblich wäre. Mit ein paar Kurven, an den richtigen Stellen, dann wäre er perfekt, dann hätte ich nur einen riesigen Nachteil, das war sein eingesperrter Sch***z, den ich ja dann nicht in mir spüren könnte. Mal sehen, wer eher aufgibt, Michael der seinen Sch***z nicht gebrauchen konnte, oder ich, die auf den Orgasmus verzichten mußte, zumindestens von der Erektion her gesehen, in meiner V***na.

Das ich an diesem Abend ein Kleid mit viel Spitze wählte, versteht sich wohl von selbst. Ich wollte natürlich einen gewissen Reiz ausüben und Michael konnte diesen Reiz ruhig wahrnehmen, zumindestens in seinem Kopf und in den Gefühlen. Bei den Schuhen war ich gnädig und gab ihm Ballerinas und nachdem ich meine Schuhe anhatte und mich im Bad fertig gemacht hatte, zog ich mit meiner neuen "Freundin" los. Auf dem Gang vor unseren Zimmern trafen wir dann Bernadette und Andrea. Unsere beiden sprachen miteinander und verfluchten leise, die weibliche Raffieniertheit. Jedenfalls gingen wir so essen und eigentlich wurden unsere beiden kaum beachtet. In einem Urlaub ist so etwas egal und erst, als sie ein paar Ferienbekanntschaften trafen, erzählten sie von einem Spiel mit der Animation. Am Tisch mussten wir unsere beiden neuen Damen, erst mal darauf hinweisen, das man die Beine, als Dame immer zusammenläßt und einige andere Verhaltensregeln. Das gefiel den beiden zwar überhaupt nicht, aber als Andrea mal so lässig nebenbei erwähnte, das die Verwandlung lange gehen kann, waren unsere Hilfestellungen, nicht mehr strittig.

Nach dem essen gingen wir in Richtung Bühne und nach der Kinderdisco, erschien Pepe und erkannte unsere beiden kaum. Wir hatten vor der Bühne Platz genommen und bevor die Show anfing, sind wir noch einmal zur Damentoilette gegangen. Stehpinkeln ging nun auch nicht mehr und das abreiben der V***na war auch etwas neues für unsere beiden. Beim Auffrischen des Make-ups gaben wir noch eine kleine Hilfestellung, danach ging es zurück auf unsere Plätze.

Michaela und Bernadette gingen mit Pepe hinter die Bühne und bereiteten sich auf das kommende vor. Es gab die obligatorische Eröffnungsmusik für das Entertainment und dann erklärte Ines den Ablauf der nächsten Stunde. Das lief so ab, das die Akteure zu einem Lied Mundbewegungen machen mussten und am Ende des Liedes hinter die Bühne mußten zum Kleiderwechsel, das konnte nach 1 Minute oder länger, oder kürzer sein, je nachdem, wie lange der betreffende Titel gespielt wurde. Das hieß, beim umziehen mußte man sich gewaltig beeilen. Pepe fing an und als der nächste Titel kahm, erschien Michaela mit einer weißen Rose und sang, "Weiße Rosen aus Athen". Andrea und ich fanden das ganze sehr lustig und der Fotoapparat, konnte kaum weg gelegt werden. Manchmal war die Zeit so knapp, das sich die Akteure erst auf der Bühne fertig anzogen. Die Effekte, die dadurch entstanden, sorgten für zusätzliche Lacher im Puplikum, das natürlich sehr zahlreich um die Bühne vertreten war.

Die Stimmung war natürlich Top, durch den Alkohol und durch den Urlaub. Unsere beiden "Damen" machten eine sehr gute Figur, bei dem Gesang und umziehen, obwohl ich viel lachen musste und einige Bilder des Fotoapparates bestimmt verruckelt waren. Als der Schweiß, so langsam rollte, von den Scheinwerfern der Bühne und der Umziehhektik, dachte ich daran, das Wasserfestes Make-up doch ganz gut hält, zumindestens bei diesem Härtetest. Nach mehreren Zugaben hatten es unsere beiden endlich geschafft und wurden, genauso, wie die anderen Mitglieder der Animation stürmisch gefeiert.

Als sie wenig später an unserem Tisch erschienen, bekamen sie natürlich ihr Getränk und dann tupfte ich bei Michaela erst mal den Schweiß weg. So stressig hätte sie sich den Abend nicht vorgestellt, sagte sie zu mir und wollte den Kuss, den sie natürlich bekahm. Dabei wußte sie noch nicht einmal, wie der Abend enden sollte, in meinen Gedanken. Pepe fragte mich dann auch gleich, ob ich lesbich geworden bin und lachte, bevor er sich bei uns bedankte, für die erstklassige Mitarbeit. Wir feierten mit den Animateuren bis kurz nach Mitternacht und verließen erst dann unsere Plätze, um wenigstens noch etwas zu schlafen.

Auf unserem Zimmer erwartete Michaela, das ich sie von ihren Beigaben befreie, was ich aber nicht vorhatte und es auch sagte. Michaela duschte und bekahm von mir ein Nachthemd, aus Satin, nach dem Abtrocknen, von mir zum anziehen. Sie legte sich schon mal in das Bett und ich band mir ein Strap On um, der doppelt war. Nach dem Einführen in meiner V***na befestigte ich die entsprechenden Riemen, das er auch wirklich an der richtigen Stelle saß und dann schlich ich in das Bett. Michaela spührte etwas und als sie danach tastete, fing ich mit dem Streicheln und Küssen an. Als sie den Mund öffnen wollte, zum protestieren, hielt ich nur meinen Finger kurz vor ihrem süßen Mund, um danach ihr P*loch zu bearbeiten mit Creme. Durch ein Streicheln und Schmusen, verschwand so langsam, ihre Verkrampftheit und als der Strap On seinen Weg in das Loch war, war es für sie eine neue Erfahrung. Mein zärtliches Stoßen ließ sie immer mehr vor G***heit zittern. Mein Mann identifizierte sich mit der Rolle, die ich ihm zugedacht hatte, für diese Nacht. Das hatte ich nicht unbedingt erwartet. Jedenfalls f***te ich sie eine ganze Weile durch und erwischte dabei auch die Prostata, was den besonderen Kick, bei ihr auslöste. Schade fand ich nur, das man mit so einem Sexspielzeug keine Erektion oder das wunderschöne Zucken des Sch***zes imitieren konnte, wenn er seinen S**men abschoß. Diese Nacht genoß Michaela jedenfalls sehr gerne und erwähnte sie viel später in unseren Geschichten und Erzählungen, bei sehr guten Freunden, mit "weißt du noch, damals, auf Mallorca..."

Während des durch f***en von Michaela hatte natürlich auch ich mein kleines Vergnügen, denn der Doppelseitige Strap On, erreichte auch in mir eine gewisse G***heit und das Ding flutschte natürlich in meiner fast auslaufenden, verschleimten V***na hin und her, durch die Stoßbewegungen. Da reichten die Riemen, zur Befestigung, nur bedingt. Trotzdem wollte ich nicht mehr Männlich sein, denn das Ding, da unten war nur ein Spielzeug und danach, war ich wieder Klaudia, die inzwischen eine schicke Ehefrau war und manchmal, aber wirklich nur manchmal, zur Teufelin wurde und dann gab es kein Halten mehr. Das Schlimmste war dann, das die Teufelin, gepaart mit weiblicher Raffinesse und weiblichen Tricks, unberechenbar war, sagte mein Ehemann und der mußte es ja wissen...

Als wir beide eng umschlungen, nach einem sehr langen und zärtlichen Zungenkuss einschliefen, war es schon weit nach Mitternacht.

Das war es mal wieder....Nun liegt es wieder an Euch.......Katrin..manchmal zickig, aber immer lustig....

82. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 26.03.13 00:35

Hallo Katrin-Doris,

wieder ein fabulöser Teil Deiner super Geschichte.

Wie jedes mal musste ich gleich bis zum Ende des Teils lesen.

Ich hoffe Du bist inzwischen auskurriert. So das Du vielleicht bis Ostern die Zeit findest uns ein Geschenk ins Nest zu legen?

Die Wendung mit den "Verwandlungen" der beiden Männer finde ich toll. Müssen die beiden jetzt dann im Bikini zum Baden gehen?
Finden Sie vielleicht auch gefallen daran ab und zu in diese Rollen zu schlüpfen?

Vielen Dank für Deine Arbeit die bestimmt auch von anderen gern gelesen und kommentiert wird.

LG

Der Leser
83. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von franzi71 am 26.03.13 10:40

Hallo Katrin,

langsam gehen mir die Adjektive aus um deine Geschichte zu kommentieren: super, toll, klasse hatte ich, glaube ich, schon.
Muss ich jetzt halt fantastisch nehmen.
Also danke für die fantastische Fortsetzung, dir ist es wieder gelungen mich zu fesseln und um mehr zu bitten.
Natürlich hätte ich auch gerne ein "Ostergeschenk" von dir wie Der Leser, aber habe auch Verständnis, wenn du diesmal etwa länger brauchst, weil du das Osterfest vielleicht nicht unbedingt mit Schreiben verbringen möchtest.
Auf jeden Fall schöne Ostern und einen stabile Gesundheit
Liebe Grüße
franzi
84. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Jo-Jo am 27.03.13 22:28

Hallo Katrin-Doris,

wieder eine tolle Fortsetzung, danke

85. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 28.03.13 18:07

Hallo liebe Kommentatoren und Leser dieser Geschichte...

Zuerst einmal Danke an Der Leser und Franzi 71 !!!

Eigentlich hatte ich damit gerechnet, das hier Ende ist und dann kahm Jo-Jo, der die berühmte dritte Stimme brachte und nach dem Versprechen auf Seite 4 heißt es nun mal wieder weiter zu machen.

Das heißt auf Deutsch, es gibt vermutlich am Ostersonntag ( Nachmittag ) die Fortsetzung der Geschichte...

Bis dahin wünsche ich Euch Allen ein paar schöne Feiertage... Katrin
86. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Katrin-Doris am 31.03.13 15:22

Liebe Leser und Kommentatoren dieser Geschichte,
heute geht es weiter und ich wünsche viel Spaß beim lesen...

Teil 24 Erlebnisse auf Mallorca ( Die zweite Woche )

Am nächsten Morgen wurden wir beide fast gleichzeitig wach und das bedeutete, wir mussten um das Bad wieder losen. Michaela brummelte etwas, wegen der kleinen Beigaben, aber nach dem Kuss, waren wir wieder das Liebespaar, das gemeinsam auf Hochzeitsreise war. Sie hatte mal wieder gewonnen, bei dem Stäbchenspiel und das hieß für mich erstmal warten, warten auf das Geschrei, im Bad...

Michaela hatte sich geduscht und kämpfte mit ihren Haaren. Als erstes guckte ich nach der ordentlichen Rasur und dann half ich ihr. Die Unterwäsche hatte ich schon rausgesucht und hingelegt. Ein passender Rock und T-Shirt war auch schon dabei. Während sie sich anzog, konnte ich in Ruhe duschen und mich abtrocknen. Ich hatte mir ähnliche Sachen herausgesucht und war noch beim anziehen, da fiel mir auf, das Michaela immer noch mit dem BH kämpfte. Auf Meinen Kommentar hin, das sie wohl besser beim Ausziehen ist, erntete ich einen Blick, der um Hilfe bettelte. Irgendwie erinnerte ich mich, an meine eigene Unbeholfenheit, damals, als ich den Weg zum Mädchen einschlug und von meiner Mutti Tips erhielt. Mit meiner Hilfe kahm Michaela damit auch klar. Jedenfalls holte ich meinen Nachteil mit den späten Duschen damit wieder auf. Nachdem wir angezogen waren, wurde noch Make-up gemacht und damit musste sie sich jetzt wohl oder Übel beschäftigen. Denn ungeschminkt geht man in das Bett, aber nicht auf Jungenfang, sagte ich nebenbei zu ihr und da hatte ich in ein Wespennest gestochen, denn das gefiel Michaela, nun gar nicht. Damit meinte sie nicht das Schminken, sondern das Jungenfangen. Als ich dann noch sagte, das bei ihrem Aussehen, die Jungen anfangen mit der Zunge zu lechsen, hatte sie keinen Spaß mehr an der Verwandlung, obwohl sie öfter, auf ihr Spiegelbild schaute. Dieses Mal wählte ich für sie natürlich höhere Absätze, denn wenn schon, dann auch richtig. Wir gingen beide trotzdem Hand in Hand zum Essen und Michaela strengte sich sogar richtig an und dabei fiel mir auf, das sie eigentlich ein Naturtalent war. Das war schon erstaunlich für mich.

Die anderen beide waren schon beim Frühstück und nach der Begrüßung, fragte ich Michaela scheinheilig, ob ich ihr etwas mitbringen sollte, was sie aber ablehnte. Gemeinsam füllten wir unseren Frühstücksteller und gingen zurück zum Tisch. Während des Essens sprachen wir über die Planung des Tages, das brachte unsere beiden "Neumädchen" ganz schön in Schwierigkeiten, denn ein Ausflug mit dem Leihwagen, war ja wohl kaum in Ihrem Interesse, obwohl Andrea und ich davon schwärmten. Bernadette sträubte sich bei dem Gedanken, auch noch so Autofahren zu müssen und Michaela wurde immer kleiner, neben mir. Dann blieb nur noch faulenzen am Strand und Animation, was den beiden auch nicht gefiel, aber angenommen wurde. Bei diesem Wetter dachte die Teufelin an die schönen Bikinistreifen, bei den beiden, sagte aber noch nichts...

Das bedeutete natürlich auch, das wir nach dem Frühstück zurück auf unsere Zimmer mussten, zum Umziehen. Wenigstens war sie beim ausziehen schneller und dann suchte ich den Bikini für sie heraus und gab ihr den. An den Brustprothesen und an der Mö***hose sah man noch keinen Zwischenspalt oder etwas Lockeres. Sie sah einfach nur g**l aus, als sie nackig vor mir stand. So schnell, wie sie Ihr Unterteil vom Bikini anhatte, war ich jedenfalls nicht, aber verstanden hatte ich schon weshalb, denn der eingesperrte Sch***z wollte nicht in dieser Zwangslage bleiben und versuchte etwas Unmögliches, sich aufzurichten. Das dadurch ihre Gefühle verrückt spielten und deshalb ganz froh war, das ich bereits angezogen war mit Bikini, T- Shirt und Rock. Beim Schließen des Bikinioberteils half ich ihr wieder und als Michaela etwas sagte, das beim Baden, ja dann die Haare wieder nass werden, stimmte ich ihr zu und antwortete, das sie doch lange Haare gut findet und nun mal den Nachteil dieser Haarpracht kennenlernt.

Das Packen der Badetasche dauerte nicht mehr lange und dann zogen wir los, in Richtung Liegen und Strand. Als erstes mussten wir uns eincremen und das geschah nach dem alten System, Ich half ihr und sie mir. Wenig später öffnete ich, genau wie Andrea unser Oberteil und cremte meine Brüste ein. Da unsere beiden das bei sich nicht wollten, damit man nicht die Schummelei sieht, die vom Bikini verdeckt wurde, akzeptierten Andrea und ich die Wünsche der beiden. Sie legten sich in die Sonne und nach einer halben Stunde gingen die beiden schwimmen. In dieser Zeit gingen Andrea und ich zur Animation und spielten Hufeisenwerfen. Das sah zwar einfach aus, hatte es aber in sich. Wenn man es schaffte, das Hufeisen um einen Stahlstab zu werfen und dabei die offene Seite des Hufeisens den Stab in der Mitte hatte, dann gab es Punkte. Nach jeder Runde gab es ein Glas Sekt und dadurch machte das Ganze noch mehr Spaß.

Als wir zur Liege zurückkamen, überreichten wir unseren Damen ein mitgebrachtes Getränk und cremten sie wieder ein, denn das Meerwasser, das auf der Haut trocknet, wirkt fast wie ein Brennglas. Da unsere beiden nicht hungrig waren, bummelten Andrea und ich etwas später durch den kleinen Park der Anlage und fanden einen kleinen Stand, der Crepes im Angebot hatte. Dazu waren wir beide zu große Naschkatzen, um an diesem Stand vorbei zu gehen. Andrea bestellte sich einen Crepe mit Nougatfüllung und ich mit Himbeeren als Füllung. Während der Zubereitung tranken wir Fanta, denn zuviel Alkohol, bei dieser Wärme, ist ein Risiko. Nach dem Essen der Vorspeise gingen wir noch Eisessen. Das wir in schönen Korbsesseln genießen konnten. Bevor wir zur Liege zurückkehrten, ließen wir uns noch einen Becher für unsere beiden Damen fertig machen, die sich wenig später riesig gefreut haben, über die leckeren Eisbecher. Mein flüchtiger Blick auf Michaela, sagte mir, das werden Ränder, frisch gemalt von der Sonne und das geht nicht so schnell wieder weg. Sie wollte ja unbedingt am Strand und auf die Liege in der Sonne.

Für Andrea und mich wurde es nun auch Zeit, die Wassertemperatur zu testen und das hieß, wir gehen in das Wasser und spielten am Rand mit einer Frisbyscheibe. Dadurch, das wir keine Experten mit dem Ding waren, fielen wir schon mal in das Wasser, wenn wir danebengriffen. Das Ganze machte riesig Spaß und dabei quietschten wir beide, immer dann wenn wir schon fast wieder trocken waren und dann in das Wasser plumsten. Jedenfalls dauerte es nicht lange und unsere beiden Damen spielten mit uns mit. Ob sie durch unseren Krach angelockt wurden, oder durch die Sehnsucht nach uns, konnten wir nicht einschätzen. Zu viert, macht das Spiel natürlich noch mehr Spaß, weil man nicht die Reihenfolge einhalten musste, sondern auch mal quer spielen konnte und dann erwischte man jemanden schneller auf den falschen Fuß. Inzwischen wollten sogar noch ein paar Jungens mitspielen und die spielten meistens mit unseren beiden Damen, was mich dazu verleitete, nach dem Ende des Spiels, Michaela zu fragen, ob sie nicht mal mit ihrer Eroberung Eisessen gehen will. Den Finger, den sie mir zeigte, war ein deutliches Drohen.

Wir lagen bis zum späten Nachmittag auf den Liegen und verplemperten die Zeit mit viel Unsinn, wie man das eigentlich nur im Urlaub machen kann. Der Rückweg ging natürlich auch nur bis zur Strandbar und der Baarkeeper guckte etwas ulkig, als er unsere beiden Damen Bier geben sollte. Andrea und ich tranken einen Longdrink und genossen die verwirrten Blicke des Barkeepers, der ja Michaela und Bernadette, noch anders in Erinnerung hatte. Bevor wir auf unsere Zimmer gingen, mussten wir noch zur Toilette und da musste ich Michaela erinnern, das sie eine Dame ist und nicht die falsche Toilette besucht. Wenigstens hatte sie auf der Damentoilette, das richtige Benehmen, obwohl sie kaum ein Wort sprach, aus Angst, das sie mit der brummigen Stimme auffällt.

Auf unseren Zimmer machten wir uns schick für das Abendessen und den Abend. Dazu half ich ihr, so gut ich konnte und ihre Frage, "wie lange noch?" Beantwortete ich, mit mal sehen, was du heute abend noch so drauf hast. Diese Aussage war sehr vieldeutig und dabei dachte ich auch an meine eigene Befriedigung. Jedenfalls musste ich lachen, als ich ihre wunderschön gezeichneten Körper sah, mit Bikinistreifen, allererster Güte. Das hatte sie doch ganz schön mitgenommen und innerlich fluchte sie über die Teufelin. Im Moment konnte sie daran nichts ändern und das fand ich wiederrum gut. Michaela sah jedenfalls Klasse aus, mit der aufreizenden Unterwäsche, den halterlosen Strümpfen und einem Cocktailkleid, das einiges zeigte und nur das Wichtigste verdeckte. Nach dem Make-up, etwas Schmuck, um den Kehlkopf zu tarnen und den anziehen der Sandaletten mit 6 cm Absatz gab ich ihr eine kleine Handtasche, für die wichtigsten Damensachen. Wir gingen gemeinsam mit den anderen beiden zum Essen. Bei einem Schönheitswettbewerb hätten wir bestimmt vordere Plätze belegt, da war ich mir sicher...

Beim Abendessen sprachen wir etwas darüber, ob wir noch Alcudia unsicher machen sollten oder nicht. Unsere beiden Eleven, waren dagegen und Andrea und ich dafür und als ich erwähnte, das man eine weibliche Rolle noch länger spielen kann, wenn man immer nur nein sagt, war das Thema durch. Wir tranken an diesem Abend zum Essen alle Rotwein, so, wie es sich eigentlich für junge Frauen oder Mädchen gehört. Unser Kellner, der immer die Tische zwischendurch abräumte guckte immer verliebt in die Augen von unseren beiden Damen. Dadurch das es beim Bediehnungspersonal einen Wechsel der Schichten gegeben hatte, kannte er ja die wahre Identität unserer beiden Beauty Queens nicht und das was er sah, waren ja nur die Oberweiten, die ja sehr gut paßten zu dem Erscheinungsbild unserer Schützlinge.

Beim Bummeln durch die Stadt Alcudia wurden wir natürlich ein paar Mal angemacht. Natürlich gaben wir auf plumpe Anmachen nichts und ignorierten einige Pfiffe und blödes Gequatsche. Unsere beiden lernten dabei mal die Verhaltensweisen ihrer Geschlechtsgenossen kennen, wenn sie vom Sangria angetrunken waren und der Mut und das Macho Gehabe nicht mehr mit einem klaren Verstand vereinbar war. Jedenfalls waren Michaela und Bernadette froh darüber, das unser Spaziergang nicht noch in einer Disco endete oder Gaststätte mit Tanz. Obwohl Andrea und ich darüber laut nachdachten...

Michaela Argument, das sie mir in das Ohr säuselte, um möglichst schnell zurück in das Hotel zu kommen, überzeugte mich dann doch, weil ich das Ganze auch nicht überstrapazieren wollte und ich Mitleid mit meiner süßen Maus hatte. Ich säuselte in ihr Ohr, das ich ihren Vorschlag, nach 2 oder 3 Longdrinks an der Bar annehmen werde, wenn sie ihre "Leidensschwester" überzeugt, das gleiche mit Andrea zu machen. Michaela nickte nur und dafür gab es einen Kuss, bevor wir endgültig den Rückweg einschlugen.

Nach den Drinks an der Bar wurde unsere Stimmung sehr lustig, besonders deshalb, weil unsere beiden Schülerinnen, von Pepe noch einen kurzen Besuch erhielten und der mit Komplimente nur so um sich warf. Als wir Hand in Hand auf unsere Zimmer gingen, erinnerte ich Michaela, an ihr Versprechen, was sie mit einem Kuss, im Fahrstuhl beantwortete und mit der Hand unter meinem Rock griff. Dafür streichelte ich ihr die Innenseite ihrer bestrumpften Beine, was zu einem g**len Quietschen von ihr führte. Im Zimmer, zogen wir uns gegnseitig die Kleider aus und nach dem ausziehen des Slips und des BH`s streichelte Michaela zuerst meine Beine. Das Nylon erhöhte diesen Effekt natürlich kräftig, so das ich automatisch die Beine breit machte. Michaela fing an zu lecken und schaffte es, das meine Sch***lippen anschwollen und meine V***na sehr feucht wurde. Sie konnte das perfekt und erreichte dabei eine Qualität, das es Verführung und Genuss pur, für mich war. Mein ganzer Körper fing langsam an zu zittern und als mich ein wohliger Schauer durchlief, hatte sie mit ihrer Zunge, mir zu einem Orgasmus verholfen. Sie leckte munter weiter und das Gefühl, das ich dabei erlebte, war ein Höchstgenuß. Natürlich war Michaela clever genug, mich kurz zu fragen, ob sie morgen früh erlöst wird, aus ihrer weiblichen Rolle, was ich ihr zusagte unter dem stöhnen, Gequietsche und dem nächsten Erbeben meines Körpers, als sie auch noch anfing, mit der Hand mit meinen Brustni***n zu spielen. Als wir uns zum schlafen legten, nahm ich Michaela in die Arme und bedankte mich für die schönen Stunden mit ihr.

Am nächsten Morgen mussten wir natürlich früher aufstehen, denn Michael, erinnerte mich an mein Versprechen, das ich ihm gestern Nacht gegeben hatte. Dazu entfernte ich vorsichtig das Haarteil, was nicht gerade einfach war und dann löste ich mit dem Speziallöser seine schönen Silikonbrüste und die Mö***hose. Danach konnte er duschen gehen und dieses Duschen war natürlich für meinen Mann ein Hochgenuß. Sein Sch***z erholte sich sehr schnell aus der Zwangslage und stand wie eine "Eins", als ich mich ausgezogen hatte. Michael trocknete sich ab und in der Zeit hatte ich Zeit zum Duschen und Abtrocknen. Das einzigste Merkmal unseres Sexspiels, was übrig geblieben war, waren die wunderschönen Bikinistreifen.

Wenig später konnte ich mich anziehen und dazu wählte ich normale Unterwäsche und ein Sommerkleid. Nach dem Make-up und den Sandaletten anziehen gingen wir beide zum Essen. Mein Ehemann reichte mir die Hand und gemeinsam fuhren wir mit dem Fahrstuhl nach unten. Andrea hatte Bernd auch befreit, so das unsere Ehemänner wieder das waren, was die Natur ihnen vorbestimmt hatte. Die beiden bediehnten uns beim Frühstück und als ich mich mit Andrea unterhielt, erzählte sie mir, das ich die beste Freundin der Welt bin, nach diesen Erlebnissen in der Nacht. Wir beide waren ein unschlagbares Team und das würde sich nie ändern, versprach ich ihr.

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Leihwagen nach Manacor. Nach etwas suchen, fanden wir die wohl berühmteste Perlenmanufactur für Süßwasserperlen in Europa. Michael parkte das Auto vor der Fabrik und dann unternahmen wir einen Rundgang durch die Manufactur. Über verschiedene ausgezeichnete Gänge konnte man das entstehen von Perlen und dem Schmuck daraus verfolgen. Man sah die Arbeiter, die mit viel Geschick die entsprechenden Perlen zu Ketten oder Armbänder verarbeiteten. Das sah alles Traumhaft aus und als wir den Betrieb verließen, schauten wir natürlich in das Geschäft für den Werksverkauf vorbei. Die Auswahl war hier so groß, das man sich eigentlich nur nach dem Bauchgefühl entscheiden konnte, was man kaufen wollte. Andrea entschied sich nach langen hin und her für ein Komplettset mit Collier, Ohrhänger und Armband. Das gleiche landete natürlich auch in meinem Einkaufskorb und das erstaunlichste erfolgte an der Kasse, als unsere beiden Ehemänner, diese Sachen für ihre Liebsten bezahlten, weil sie inzwischen zu der Erkenntnis gekommen sind, das Schmuck auch zu einer schicken Ehefrau gehört. Andrea und ich bedankten uns außerhalb des Geschäftes mit einem langen zärtlichen Zungenkuss für das Geschenk.

Durch den guten Parkplatz machten wir anschließend einen Bummel durch die Stadt Manacor und erreichten tatsächlich die einheimische Likörfabrik. Nach dem eintreten in den Probierräumen kosteten wir natürlich wieder alles durch, was uns beide so zusagte. Die Kostproben waren zwar nur klein, aber hier machte es die Masse. Übrigens hatten wir wieder den Wiesenverschnitt erwischt und das Zeug, schmeckte immer noch nicht besser. Wir kauften uns 2 Flaschen von den Likören, die uns besonders gut schmeckten, bevor wir das Geschäft, an der ehemaligen Hauptstraße verließen. Durch das Kosten waren wir beide natürlich wieder locker und lustig drauf, ohne natürlich betrunken zu sein. Dabei fragten wir unsere Ehemänner mal aus Spaß, ob sie nicht wieder feminin sein wollten. Das gemeinsame "Nein" überraschte mich eigentlich nicht und eigentlich wollte ich es auch nicht unbedingt, denn ich liebte meinen Mann und zwar so, wie er jetzt war. So erging es auch Andrea, die meine Meinung teilte.

Als wir unser Auto erreichten erzählte Michael, das er noch tanken müsste, damit wir wieder zurück kommen. Also fuhren wir zuerst zu einer Tankstelle und als ich das Schild mit "Siesta" sah, dachte ich daran, das so etwas in Deutschland eigentlich undenkbar ist. Bei uns gibt es kein Hitzefrei, egal, welche Temperatur herrschte. Anders herum, arbeitete man hier auch länger am Abend. Hier gab es kaum Vorschriften, über den Ladenschluss und das fand ich wiederrum gut. Der Tankstellenpächter hatte Mitleid mit uns und erfüllte unsere Wünsche und bei der Unterhaltung erklärte er uns im gebrochenen Deutsch, das die Geschäfte immer schlechter werden, besonders seit dem es in Spanien eine Krise gibt und die Leute nicht mehr so großzügig mit ihrem Geld umgehen können. Das fing mit der sogenannten Eurokrise an und wenn er die tägliche Zeitung las, sah er noch kein Licht am Ende des Tunnels. Wie immer im Leben trifft es immer die Leute, die sowieso nichts haben...

Auf der Rückfahrt nach Alcudia hielten wir an einer einsamen Bucht an und gingen an den Strand. Da die Bucht sehr geschützt war, beschlossen wir in das Wasser zu gehen und zwar so, wie man ohne Bekleidung aussieht. Unsere beiden Männer zierten sich mehr, wie Andrea und ich. Wir beide hatten uns Ruckzuck ausgezogen und hüpften in das blaue Wasser des Mittelmeeres, das an dieser Stelle besonders klar war. Wir schwammen einige Runden und als sich unsere Ehemänner endlich entschlossen, uns zu folgen, machte das ganze noch mehr Spaß. Im seichten Gewässer wollte ich die Erfahrung machen, wie das Gefühl ist, im Wasser gef***t zu werden. Dazu hüpfte ich Michael breitbeinig auf die Arme, umklammerte ihn, am Hals und dann wartete ich das er seinen prallen Sch***z endlich dahin schiebt, wo er meiner Meinung, bei Verliebten hingehört, in meine V***na. Jedenfalls f***te er mich im Wasser und das Gefühl, der schwappenden Wellen mit dem Gefühl seiner Erektion in meinem Unterleib, war schon unbeschreiblich.

Er hatte eigentlich nur Probleme, das Gleichgewicht zu halten und das galt besonders, als er in mich abspr***te und ich ihn küsste und dabei mit meiner Zunge, seinen Rachenraum und seine Zunge erkundete. Wenigstens mussten wir uns nicht schon wieder duschen, denn das Wasser reinigte uns gleich und als wir das Wasser verließen, trocknete uns die Sonne sehr schnell. Wir waren gerade wieder angezogen, als eine Polizeistreife hielt und nach uns sah. Als die Polizisten sahen, das wir auf dem Weg zum Auto, waren, fuhren sie weiter...

Nach kurzer Fahrtzeit erreichten wir wieder unser Hotel und da es erst Nachmittag war, gingen wir noch etwas Dart spielen, mit den Animateuren und anderen Gästen. An diesem Tag hatte ich Glück und gewann das Spiel mit viel Glück. Pepe erzählte etwas von einer Siegerehrung heute abend vor der Show und dann gingen wir zu unserer Strandbar. Wir versorgten uns mit Baguettes, wieder nach Wunsch und tranken etwas. In den bequemen Korbsesseln sitzend, dauerte es auch nicht lange, bis sich einige bekannte zu uns setzten. Wir erzählten über unseren Ausflug und als die Sprache, auf unsere Ehemänner kahm, mußten die beiden, die Fragen, die an sie gestellt waren, selber beantworten. Es war ganz interessant, denn die meisten fanden unsere Art von Sexspiel lustig, hätten es sich aber nicht selbst getraut. Unsere 2 gaben natürlich ein klein wenig an, das sie damit voll einverstanden waren und das sie dabei großen Spaß hatten. Wenn ich da manchmal an Michaelas Gesicht dachte...

In unserem Zimmer war zuerst einmal duschen angesagt, denn das Meerwasser ist ja salzig und bildet einen weißen Film auf der Haut. Michael war mal wieder als erster dran und sein duschen beendete er in Rekordzeit, damit ich angeblich mehr Zeit habe, für einen glanzvollen Auftritt am heutigen Abend. Soviel Feingefühl hätte ich ihm gar nicht zugetraut. Jedenfalls duschte ich und bat ihn, schon mal Sachen für mich heraus zu suchen, wenn er das vorige ernst gemeint hatte. Nach dem abtrocknen gab er mir wirklich einen Spitzenslip und einen passenden BH dazu, die ich gleich anzog. Beim Kleid dauerte es etwas länger, bis er sich für ein schwarzes Spitzenkleid entschloß. Vorher zog ich noch eine Strumpfhose mit imitierter Naht an und nach dem anziehen des Kleides, brauchte mein Mann nur noch den Reißverschluss schließen. Ich sah jetzt fast so aus, wie er sich seine Frau vorgestellt hatte. Im Bad drehte ich mit dem Lockenstab noch ein paar Locken in meine Haare und machte noch Make-up. Als ich so bei ihm erschien, war er zufrieden und holte den gekauften Schmuck heraus. Michael war der Meinung, das die weißen Perlen, einen wunderschönen Kontrast zu dem schwarzen Kleid bildeten und ich einfach Klasse aussah. Nach dem gucken im Spiegel, musste ich ihm unwillkürlich Recht geben. Klaudia sah mal wieder Top aus und fühlte sich auch so, auch weil ich wußte, das ich einen Ehemann habe, der mich liebt und für manchen Unsinn zu haben ist. Die weißen hohen Pums rundeten mein Erscheinungsbild ab und so verließen wir das Zimmer und klopften bei Andrea und Bernd. Die beide auch gleich erschienen.

Während des Abendessens guckte natürlich unser Kellner sehr verwundert, als er Michael und Bernd am Tisch sitzen sah. Gestern noch 4 Weiber am Tisch und heute 2 Pärchen, die sich auch noch verliebt anhimmelten, das war etwas viel für seine junge Seele und deshalb landeten schon einmal 2 Gläser auf dem Fußboden. Als ich zu Michael sagte, das der Kellner bestimmt die ganze Nacht von Michaela geträumt hatte, mussten alle am Tisch lachen. Michael gab dem Kellner beim nächsten abräumen ein Trinkgeld von 5 € und Miguell, so hieß der junge Mann strahlte und fragte trotzdem, wo die anderen beiden Damen geblieben sind. Michael sagte, das sie leider abgereist sind, der alte Schwindler...

Am Abend, nach dem Essen, machten wir einen Stadtbummel kauften dabei einige Reisemitbringsel für unsere Verwandschaft ein und blieben noch eine ganze Weile bei dem Kunststudenten, der unsere Motive mit den Spraydosen fertigte. Nach dem abtrocknen des Bildes, gab es noch einen kleinen Bilderrahmen für unser Bild und nach dem bezahlen gingen wir zurück, zur Hotelanlage. Hier suchten wir uns zuerst Plätze und holten uns dann Getränke für den Abend. Für das Anfeiern tranken wir Sekt und als sich noch einige Urlaubsbekannte an unseren Tisch setzten, ging es mit den berühmt, berüchtigen Longdrinks weiter.

Nach der Kinderdisco war dann Abendprogramm angesagt. Nach der Begrüßung von Pepe und der Eröffnungsmusik, wurde zuerst Siegerehrung für die Animationsspiele gemacht. Als er meinen Namen aufrief, musste ich ja wohl oder Übel auf die Bühne. Pepe, der alte Gauner, gab mir meine Urkunde nicht sofort, sondern stellte Fragen, ob unsere Hochzeitsreise ein Erfolg ist oder nicht. Auf der Bühne konnte ich ja nur "Ja" sagen und als er mich nach Michaela fragte, antwortete ich natürlich mit abgereist. Erst danach gab er mir die Urkunde für den ersten Platz, mit dem Kompliment, das er selten so eine hübsche Frau, hier oben hat. Das ich ihm daraufhin in sein offenes Mikrofon sagte, das er das vermutlich jeder jungen Dame hier in das Ohr haucht, brachte die Leute zum Lachen und Pepe wurde rot im Gesicht.

Das Abendprogramm bestand aus einem Spiel, das sich "Wetten daß.." nannte. Pepe wettete mit den Gästen und die Gäste mussten tippen, ob das Spiel geschafft wird, oder nicht. Das erste Spiel war schon recht lustig, denn Pepe wettete, das ein Mann und eine Frau es nicht schaffen, 15 Luftballons zum platzen zu bekommen, nur mit den Körpern. Dabei mußten jeweils 5 von vorn, 5 von hinten und 5 im liegen zum platzen gebracht werden und das in einer bestimmten Zeit.

Das Pärchen, das dagegen wettete, war Recht schnell gefunden und unter starken Lachen, mit viel Beifall und Anfeuerung schafften es die beiden wirklich, die Wette zu gewinnen. Die komischen Situationen, die dabei entstanden lösten so manchen Brüller aus.

Nach der Stärkung mit neuen Longdrinks ging es weiter mit Spiel Zwei. Pepe wettete, das Miguell, unser junger Kellner und Barkeeper mit einer Eiszange, Eiswürfel in die Luft warf und diese mit der Zange wieder auffängt. Das waren die ganz normale Eiswürfel, die in den Drinks immer herum schwammen. Nach der Stimmabgabe ging es los und Miguell schaffte es in 7 Versuchen von 10 wirklich die Dinger mit der Zange aufzufangen. Der Beifall für dieses Spiel war natürlich riesig. Das hätte ich nicht für möglich gehalten...

Dann erfolgte eine kleine Pause, die wir wieder für die Getränkeversorgung nutzten. Als Pepe, seinen Platz auf der Bühne verließ und unseren Tisch ansteuerte, ahnte ich schlimmes und ich wurde nicht enttäuscht. Pepe holte sich Michael und mich und dann mussten wir beide auf die Bühne. Pepe wettete, das wir nicht miteinander alle Kleidungsstücke wechselten, hinter einem Vorhang, so das man unser Umziehen nicht sehen konnte. Jetzt verstand ich auch die Frage von vorhin, von ihm...

Jedenfalls zogen wir uns hinter dem Vorhang aus und tauschten die Sachen. Mein BH war zwar gerade noch passend bei Michael, aber der Slip, hatte natürlich nicht so einen Widerstand gegen seinen Sch***z als die Mö***hose am Vortag. Michael gab sich wirklich Mühe und paßte auf, das meine schöne Strumpfhose ganz blieb. Nach dem kompletten Kleidertausch, ich fühlte mich übrigends nicht wohl in Michaels Sachen, das war nicht mehr meine Qualität und diese Sachen waren auch rauher auf meiner Haut empfand ich, betrachteten wir uns noch einmal und beinah hatten wir den Schmuck und die Uhren nicht getauscht. Man weiß ja nie...

Jedenfalls verließen wir den Vorhang unter lauten Gejohle und Beifall des zahlreichen Puplikums. Ines kontrollierte bei mir und Pepe bei Michael und dann musste er zugeben, das wir die ersten, in seiner gesammten Laufbahn als Animateur, waren, die es wirklich geschafft hatten, dieses Spiel zu gewinnen. Für die Teilnahme an diesem Spiel bekahmen wir beide eine große Magnum Sektflasche, die ich auf Grund der Größe, Michael anvertraute. Wenig später zogen wir uns wieder um und ich war Michael sehr dankbar, das es noch keine Flecken im Slip gab.

Nach dem obligatorischen Ende der Show, mit dem sogenannten Hoteltanz, erschienen die beiden Animateure bei uns am Tisch und feierten noch etwas mit. Natürlich foppte ich Pepe etwas, was er aber mit einem Lachen quittierte. Wir feierten bis nach Mitternacht, um dann auf unsere Zimmer zu gehen. Auf dem Weg dahin, küßte ich Michael noch mal innig, weil er diesen erneuten Spaß mit gemacht hatte. Kurz bevor wir uns verabschiedeten, zeigte mir Andrea noch ein paar Bilder, die sie aufgenommen hatte und mit dem Versprechen, von ihr, das wir davon Kopien erhalten, verabschiedeten wir uns.

In unserem Zimmer ging es nach dem ausziehen meines Kleides richtig rund und dieses Mal hatte ich verloren, denn als ich nur mit Strumpfhose und Unterwäsche, nach dem abschminken aus dem Bad kahm, hatte Michael die Plüschhandschellen gefunden und so schnell konnte ich gar nicht gucken, da zierten diese Teile meine Hände auf dem Rücken.
Was er jetzt mit mir anstellte, war schon sehr gemein, denn nach dem ausziehen der Strumpfhose schob er mich auf das Bett und dann musste der Slip dran glauben. Mit den Gürteln der Bademäntel befestigte er meine Beine breitbeinig an den Bettenden und als er dann mit streicheln anfing und mich zuerst kitzelte, da war es um mich geschehen. Seine Zunge beschäftigte sich mit meinem Unterleib und immer, wenn ich richtig g**l war, dann machte er etwas anderes. was mich zwar auch erregte, aber nie den erwünschten Or***mus brachte. Ein Entrinnen gab es sowieso nicht und das bedeutete, ich hing in den Gräten, wie ein angeschlagener Boxer. Nachdem Michael den BH geöffnet hatte schob er seinen Sch**z zwischen meinen Brüsten hin und her und schon dieses Gefühl, auf meiner Haut, verursachte unbekannte Gefühle in mir und eine gewisse Feuchte im Schritt. Eigentlich, war ich nur noch am Stöhnen und betteln. Ja, ich bettelte darum, das er mich durchf***t, so g***l machten mich diese Spiele von ihm und gleichzeitig zeigten sie mir, das er sich als Mann fühlte und von mir einen gewissen Respekt verlangte. Das Alles wollte ich ihm gerne geben, denn Klaudia war eine gute Ehefrau und liebte ihren Mann, der ihr die entsprechenden Freiräume ließ und auf den immer Verlaß war.

Als er endlich seinen Sch**z in mir versenkte und dabei meine Brüste mit seinen Küssen bedeckte, gab es kein Halten mehr und es dauerte auch nicht lange, bis ich meinen Höhepunkt erreichte, gemeinsam mit meinem Mann. Als Michael auf die Idee kahm, das er so schlafen wollte, machte ich ihm klar, das meine gefesselten Hände, aber langsam weh tun. Michael störte das erst mal nicht, so sagte er es jedenfalls und als er eine Seite der Handschelle löste um kurz danach sie vor mir auf den Bauch wieder zu schließen, hatte ich nur teilweise eine gewisse Freiheit. Mein Mann schlief doch tatsächlich ein, mit seinem Sch**z in mir und dabei lag er so, das ich mich kaum bewegen konnte. Das Gefühl, des Sch***zes in mir, ohne das was passiert, war eine Erfahrung, die mich g***l machte, aber keine Erlösung von diesem Zustand brachte. Besonders im Gehirn und in meinen Gefühlen, war der Teufel los. Das ist ein fast Dauerg***ler Zustand und jede Bewegung, von meinem Mann spürte ich und konnte nichts dagegen tun. Erst als ich es nicht mehr aushielt weckte ich meinen Mann, der nach einigen Stößen seinen S**men in mir los wurde und nach einer Phase des Küssens bereit war, mich aus der dieser Lage zu befreien. Eng umschlungen schliefen wir beide ein.

Am nächsten morgen, brauchte ich eine kleine Weile, um mich aus der Umklammerung zu befreien. Michael ließ mir auch den Vortritt im Bad. Nach dem obligatorischen Morgenbad, zog ich mich an, für den Tag. In der Zwischnezeit machte Michael sich fertig, im Bad. Das geht im Bad eigentlich zu, wie im Taubenschlag. Nach der Beschäftigung mit den Haaren folgt Make-up und Schuhe anziehen. Das dauert natürlich alles seine Zeit. Gemeinsam gingen wir zum Essen. Auf dem Weg nach unten, klopften wir noch bei Andrea und Bernd, und fuhren anschließend mit dem Fahrstuhl nach unten. Wir waren die ersten beim Essen und füllten unsere Teller mit den üblichen Essen. Michael kümmerte sich um den Kaffee und goß den Kaffee, in unsere Tassen ein. Während des Gesprächs mit einander überlegten wir, was wir heute anstellten. Wir einigten uns auf ein Besuch der alten Hafenstadt Porto Christo. Als unsere beiden anderen erschienen, begrüßten wir uns herzlich und erwähnten unsere Pläne. Andrea und Bernd waren mit unserem Vorschlag einverstanden und kümmerten sich um ihr Essen.

Zum ersten Mal dachte ich daran, das wir nur noch 2 Tage, den ganzen Tag hier waren und unsere Hochzeitsreise mit großen Schritten, dem Ende entgegen geht. Warum kann man eigentlich, bei solch schönen Erlebnissen, nicht die Zeit anhalten? Warum ist eigentlich das Zeitempfinden eines Menschen bei schlechten Erlebnissen, eigentlich so extrem schlechter? Eigentlich sind solche Gedanken natürlich Unsinn, aber in einem Urlaub, denkt man manchmal an solche Dinge. Wenigstens hatten wir mit dem Wetter Glück, denn das ist ja nun auch nicht immer der Fall.

Nach dem Essen stiegen wir in unseren Leihwagen und fuhren nach Porto Christo. Bernd war dieses Mal mit Fahren dran und als er durch einen Tunnel im Bergmassiv fuhr, war ich etwas verwundert, das es solche Erhebungen, hier auf Mallorca, überhaupt gibt. Die alte Hafenstadt, Porto Christo lag dann auch recht bald vor uns und sonnte sich im Sonnenschein und bot, aus diesem Grunde, einen traumhaften Anblick. Nach den Umfahren des üblichen Kreisverkehrs am Ortseingang fuhr Bernd in Richtung Hafen, um einen Parkplatz zu suchen. Wenigstens musste man hier auf Mallorca nicht andauernd Parkgebühren bezahlen. Wenn ich da an Deutschland dachte, wo diese Gebühren inzwischen eine geplante Einnahmequelle für Städte und Gemeinden geworden sind...

Wir bummelten durch die Stadt in Richtung Hafen und als wir im Hafen ankamen, sagte Andrea zu mir, das wir noch nie, eine richtige Mittelmeerseereise unternommen hatten. Da ich solche Trips nicht so gerne unternahm, weil ich schnell Seekrank wurde, breitete sich bei mir etwas Skepsis aus in dieser Angelegenheit. Dieses Mal wurde ich überstimmt und nach dem Motto, es gibt Tage, da verliert man und dann gibt es Tage, da kann man nicht gewinnen, musste ich dadurch. Wir fanden wirklich ein Schiff, das eine Art Inselrundfahrt machte und da die See, verhältnismäßig ruhig aussah, ließ ich mich auf das Abenteuer ein. Nach dem ablegen des Schiffes ging es Richtung Kap Formentor und wenn ich ehrlich wahr, so langsam gefiel mir diese Seereise, denn die Felsklippen vom Festland bildeten tolle Kontraste, zum Mittelmeer. Die Versorgung an Bord war gut und deshalb genossen wir beim Kaffee trinken und Margeritas essen einen wunderschönen Vormittag. Übrigens, die Margeritas waren kleine Kuchen, die die Form von Muffins hatten, aber im Teig leichter waren und nach Orange schmeckten. In dieses Zeug könnte ich mich reinsetzen und rings um mich futtern, durch das herrliche Aroma.

Michael bremste mich beim Essen mit der Frage, ob ich schon zugenommen hatte. Als Antwort zog ich Grimassen und machte die Hände an den Kopf dafür. Andrea tat es mir übrigens nach, obwohl sie mehr Gewichtsprobleme hatte, wie ich. Nach einer Fahrt von ungefähr 3 Stunden legte unser Schiff inm Hafen von Porto Christo wieder an. So schön, wie die Seefahrt auch war, aber mein normaler Puls, stellte sich erst an Land wieder ein...

In der Stadt hatten wir ein Hinweisschild gelesen, das für einen Besuch der Felsengrotten geworben hatte, was aber nicht weiter in unsere Planung paßte. Wir wollten bei so einem schönen und warmen Wetter nicht noch in Felsen herumkrabbeln. Aus diesem Grunde fuhren wir mit dem Auto auch bald zurück zum Hotel nach Alcudia. Nach dem Aussteigen, ging es auf unsere Zimmer zum umziehen und Badeutensilien zu holen. Wenig später sonnten wir uns auf der Liege, cremten uns ein und hatten Deutschlands große Zeitung zum lesen geholt. Nach dem Öffnen des Bikinioberteils, genossen wir die wärmende Sonne, auf der Haut. Als ich der Zeitung las, welche Temperaturen zu Hause waren, fragte ich mal aus Spaß, ob wir nicht auswandern wollen, nach hier. Diese Überlegung scheiterte schon an den Imobilienpreisen, die hier vorherrschend waren, aber träumen kann man ja wohl mal...

Am späten Nachmittag war es dann wieder Zeit, unsere Strandbar aufzusuchen. Der Barkeeper, servierte unsere Getränke sogar an unseren Tisch. Wir unterhielten uns ein wenig mit ihm. Dabei erzählte er, das er aus einem kleinen Ort, von hier auf der Insel kommt und auf Landwirtschaft keinen Bock hatte. Er half seinen Eltern nur in den Wintermonaten, wenn der Tourismus auf Mallorca kaum vorhanden ist, weil die meisten Hotels, keine Heizung haben. Mit dem Job als Baarkeeper hatte er ein vernünftiges Auskommen, aber auch haufenweise Überstunden in der Saison.

Auf unserem Zimmer war schmuck machen angesagt und das bedeutete mal wieder duschen und das ganze Prozedere des Umziehens. Meine Unterwäsche zog ich nach dem duschen an und beschäftigte mich intensiv mit meinen Haaren, wobei ich meinen Ehemann auf den Keks ging und ihn fragte, ob er kurze Haare schöner findet. Trotz seiner weiblichen Erfahrungen antwortete er mit "Wehe du kleine Teufelin", was mich sehr beruhigte, denn eine Ehefrau macht sich ja nur schick für ihren Mann und dazu gehörten nun auch mal die Haare. Nach dem anziehen eines Etuikleides, das meine Kurven sehr betohnte, machte ich meine Frisur fertig und schloß die Badgeschichte mit Make-up ab. Zum Abschluß der Umzieherei zog ich noch Halterlose Strümpfe und hohe Pumps an, was bei Michael bestimmte Gefühle erzeugte. Er fand das Erscheinungsbild seiner Ehefrau immer noch Klasse und so etwas hört man, als Klaudia, sehr gerne...

Beim Abendessen sprachen wir hauptsächlich darüber, was wir am nächsten Tag anstellten. Mein Vorschlag, eine Fahrt mit dem "roten Blitz" zu machen, der von Soller los fuhr wurde sofort angenommen und als wir nach dem Essen, den Animationsplan anschauten, war die Entscheidung für den Abend gefallen. Heute war mal wieder Tanz und das war natürlich etwas, was wir beiden Weiber nicht auslassen konnten und dafür opferten wir sogar das Shoppen...
Nach einem kurzen Verdauungsspaziergang suchten wir uns Plätze für den Tanzabend aus und als wir uns mit den entsprechenden Getränken versorgt hatten, erschien Ines von der Animation an unserem Tisch und erzählte etwas, von einem Tanzwettbewerb mit Tippen für bestimmte Titel, die gespielt wurden. Das war wie Lotto, man sollte die 3 Titel vorhersagen, bei denen die meisten tanzten. Jeder musste, oder sagen wir mal sollte, einen Tipschein mit seinem Namen ausfüllen und die 3 Titel nach Reihenfolge ankreuzen mit der Plazierung. Als Preis gab es mal wieder die große Magnum Flasche Sekt. Auf meinem Einwand hin, das wir lieber um ein Faß "San Miguell" spielen, verließ sie uns mit einem Lachen. Michael und Bernd fanden meinen Einwand toll...

Nach der Kinderdisco wurden die ausgefüllten Zettel eingesammelt und wenig später ging es los. Wenn man gewinnen wollte, musste man wenigstens bei seinen 3 Tips tanzen. Das war natürlich für den DJ Klasse, denn so hatte er immer Tänzer auf der Tanzfläche.
Michael und ich tanzten dieses Mal nur bei unseren angekreuzten Titeln und noch bei den Titeln von Andrea und Bernd, die aber ähnlich angekreuzt hatten, wie wir. Nach 15 Titeln und sehr vielen Tänzern auf der Tanzfläche erfolgte dann die Auswertung und die Sieger waren----Andrea und ich. Wir hatten unbewußt voneinander die gleichen Titel angekreuzt mit Andrea Berg "1000x belogen", Opus "Life Is Live" und dem König von Mallorca mit "Wenn die Wunderkerzen brennen." Andrea und Klaudia holten natürlich die Flasche Sekt ab und versprachen, sie "schwesterlich" zu teilen...

Die Flasche Sekt wollte ich gar nicht haben, denn ich hatte ja noch das große Ding von meinem Millonärsspiel zu stehen und gab sie deshalb Andrea. Wenn ich an meinen Koffer dachte, dann wurde es sowieso schon eng mit dem Gewicht. Nach der Stärkung mit Longdrinks in der Pause ging es wenig später mit normalem Tanz weiter und hier fühlte ich mich pudelwohl in den Armen meines Ehemannes. Natürlich war ich froh, das Michael kein Tanzmuffel war, so wie ich früher, als meine Karriere noch männlich war...

Spät in der Nacht gingen wir zurück auf unsere Zimmer und Bernd trug die gewonnene Sektflasche. Nach der Verabschiedung bis zum nächsten Morgen, gingen wir auf unser Zimmer. Ich machte nur noch das Nötigste und wenig später gingen wir beide in das Bett. Wir kuschelten etwas und schliefen bald ein.

Am nächsten Morgen zog ich wieder T-shirt und Rock an, band die Haare zu einem Pferdesch***z zusammen und nach dem Make-up zog ich Sandaletten mit einem normalen Absatz an. Wir gingen beide wieder Hand in Hand zum frühstücken und holten uns unsere Speisen zusammen. In der Zwischenzeit waren auch Andrea und Bernd erschienen und nach der Begrüßung, fingen wir mit dem Frühstück an. Michael hatte sich ein Prospekt des "roten Blitzes" besorgt und schaute schon mal nach den Abfahrzeiten, ab Soller. Wir mußten uns nur Gedanken darüber machen, wie wir zu unserem Leihwagen zurückkommen. Es gab nur die Möglichkeiten mit Taxi, Nahverkehr oder eine Fahrt nur zu Dritt und der Fahrer musste mit dem Auto, die Strecke zurück legen nach Palma. Unsere Männer losten bei der Dritten Möglichkeit und Bernd verlor.


Bernd brachte uns sicher nach Soller und nach dem Aussteigen fuhr er los in Richtung Palma. Wir drei gingen zum Bahnhof des "Roten Blitzes" und besorgten uns die Fahrkarten. Da es noch Zeit war, für die Abfahrt, konnten wir dieses "Altertümliche " Ding in Augenschein nehmen und Fotos machen. Der rote Blitz wurde mal von Siemens um 1912 gebaut und fährt über eine Strecke von fast 27 km. Die Lok sieht aus, wie eine alte Straßenbahn und die Wagons ebenfalls. Auf den Plattformen vor den Wagons, wo man von Wagen zu Wagen gehen kann, hat man eine tolle Aussicht und das Gefühl, das man hier eine alte Zeit live erlebt, macht das Ding zur Attraktion. Wenig später standen wir auf einer dieser Plattformen, ließen uns den leichten Seewind um die Nase wehen und donnerten mit dem Zug in Richtung Palma. Eine Unterhaltung war zwar kaum möglich, aber das Fahrgefühl und die vorbei fliegende Landschaft entschädigten dafür.

Etwas durchgeschüttelt, waren wir schon, als wir nach diesem Erlebnis, den Zug, nach dem Halt auf dem Bahnhof verließen. Hier mussten wir noch einige Minuten auf unser Auto warten, weil Bernd sich ja an die Geschwindigkeiten halten musste, aber etwas später fuhren wir zurück in unser Hotel.

Da wir noch Freikarten für den Tennisplatz hatten, wollten wir das natürlich ausprobieren. Ich hatte bis dahin, noch nie Tennis gespielt, höchstens mal Badminton, oder zu altdeutsch Federball, und meine Mitstreiter natürlich auch nicht. Das wurde dadurch richtig zur Spaßveranstaltung, als wir Mixed spielten. Im TV sah das immer so leicht aus, aber selbst die Angabe mit Ball hochwerfen und dann auch noch treffen, war für uns Amateure schon ein Anblick zum Lachen und dann erfolgten natürlich noch die Kommentare der anderen beide. Also, Boris Becker und Steffi Graf, werden wir wohl nie mehr, dachte ich so bei mir, als ich pumpend, wie ein Maikäfer, auf der Bank mich ausruhen musste. Dadurch, das unsere einzelnen Laufwege nicht stimmten, fehlte manchmal nicht viel, bis zu einem Totalcrash und das auch noch ohne ABS. Michael und ich gewannen nach vielen Schweißtropfen mit 6:4, in dem wohl einzigsten historischen Kampf, gegen Andrea und Bernd und der Erkenntnis, das nur Idioten bei so einer Hitze Tennis spielen.

Nach der Einkehr, an unserer Strandbar, war die Welt für uns wieder in Ordnung und nach den entsprechenden Longdrinks konnten wir schon wieder lachen, über unsere kläglichen Tennisversuche. Einige Gäste, mit denen wir ins Gespräch kahmen, erzählten was von den Abendstunden, aber ehrlich gesagt, in meinen Gedanken hatte ich Tennis, als Sportart schon abgehakt und in die dunkelste Ecke, meines RAM Speichers, genannt Gehirn, kurz vor dem Papierkorb verschoben, totz der gut gemeinten Ratschläge.

Auf unserem Zimmer war natürlich Duschen angesagt und das, machten wir gemeinsam, um etwas Zeit zu sparen. Nach dem abtrocknen, zogen wir uns an. Ich wählte natürlich Halterlose Strümpfe und ein schickes Etuikleid, mit etwas Schmuck. Nach dem richten der Frisur und Make-up, zog ich normale Sandaletten an. Nach dem Handtasche packen, konnten wir beide zum Essen gehen. Im Fahrstuhl küssten wir uns beide, da wir allein waren und mit der Hand ging ich mal auf Tuchfühlung...


Wir waren die Ersten beim Essen und nach dem holen der Kostproben tranken wir schon mal einen kleinen Schluck, bevor unsere Tennisverlierer erschienen. Andrea hatte ein ähnliches Kleid an, wie ich und hatte eine Silberne Haarspange in den Haaren, was ihr sehr gut kleidete. Nachdem sich die beiden mit Essen versorgt hatten, überlegten wir, was wir heute abend noch anstellten. Zum Stadtbummeln hatte ich keine Lust und die Animation, wollte mal wieder Bingo spielen. Aus diesem Grunde entschieden wir uns, an einem Tisch, in der Nähe der Strandbar, Karten zu spielen. Wir einigten uns auf Skippo, denn dieses Kartenspiel hatte Andrea zufällig eingepackt.

Als wir an unseren Tisch anfingen, Karten zu spielen, dauerte es nicht lange und es kahm ein weiteres Pärchen dazu. Das Spiel an sich wird dadurch interessanter, weil sich die Situation, auf dem Tisch schnell ändert. Mit den entsprechenden Getränken, wurde die Stimmung natürlich noch besser und dann folgten auch Kommentare zu den Spielweisen der Mitspieler, und da Michael vor mir saß, hörte er öfter, "ich liebe dich auch", wenn er mir mal wieder das ablegen einer Karte versaute. Andrea erging es auch nicht viel besser, denn Bernd spielte auch wie eine "Wildsau". Wir trösteten uns beide mit dem Spruch, "Pech im Spiel, Glück in der Liebe." Wobei unsere neuen Bekannten sich auch ab und zu, zofften, beim Spielen, das kommt dabei heraus, wenn der Ehrgeiz erwacht...

Auf unseren Zimmer, weit nach Mitternacht war eigentlich nur noch ausziehen, abschminken und kuscheln angesagt und es dauerte auch nicht lange, bis wir beide eingeschlafen sind.

Am nächsten Morgen war mal wieder Morgentoilette angesagt und dieses Mal ließ ich Make-up weg, was bei meinem Mann, den Kommentar auslöste, das er mich kaum noch wiedererkannt hatte und das ich auch ungeschminkt hübsch aussehe. Heute war unser letzter vollständige Urlaubstag auf Mallorca und das bedeutete, wir wollten noch mal faulenzen und baden. Wer badet schon Ende Oktober in Deutschland noch im Meer, um diese Zeit, außer die Hartgesottenen Eisbader und dazu gehörten wir überhaupt nicht.

Nach dem Frühstück ging es deshalb gleich in Richtung Liegen und Sonnenschirme. Nach dem Kauf der Zeitung, las ich nur die Wettermeldungen aus Deutschland und das war schon grausam, wenn ich daran dachte, das zu Hause man gerade noch um die 10 Grad waren am Tag und 4 Grad in der Nacht. Das bedeutete für uns die letzten Sonnenstrahlen, hier zu genießen. Andrea und ich hatten unsere Frisbyscheibe wieder mit und gingen wieder in das Meer, um uns etwas abzukühlen. Dabei warfen wir beide immer so, das man in das Wasser musste, meistens mit richtigen "Klatschen." Erst, als unsere beiden Männer mit spielten, lief das Ganze etwas gesitteter ab. Irgendwann hat man zu solchen Unsinn, keine Lust mehr und nach 3 Runden schwimmen, war es Zeit, um mal wieder ein paar Crepes zu essen. Wir erklärten unseren Männern, wo sich der Stand befindet und schickten sie los, um unsere Wünsche zu erfüllen. In der Wartezeit besprachen, Andrea und ich, die Problematik des Koffer Packens. Wir waren uns einig, das wir heute abend, vor dem Essen, damit anfangen und den Rest morgen früh machen.

Unsere beiden Versorger brachten tatsächlich warme Crepes mit und für jede ein leckeres Baguette. Nach der Verköstigung fehlte nur noch das entsprechende Getränk zum Nachspülen.Unsere Männer holten für uns Fanta und für sich Bier. Nach dem Trinken machten wir "Siesta" und das bedeutete, wir cremten uns noch mal ein, bevor wir unseren Schönheitsschlaf machten. Wir sind doch tatsächlich eingedruselt und ob es an dem rauschen der Wellen lag, oder an unser spätes zu Bett gehen, wussten wir nicht.

Jedenfalls hatten wir tatsächlich 1 Stunde fest geschlafen und als ich Andrea, nach dem Aufwachen fragte, ob sie schon mal nach der Abholzeit geguckt hatte, auf der Infotafel unseres Reiseveranstalters, antwortete sie mit Nein. Da sowieso die Sonne anfing zu brennen, zogen wir beide los, um uns die betreffenden Informationen zu holen. Wir waren bereits aufgelistet in dem Abreiseordner und das bedeutete, nach dem Frühstück, ging es nach Palma zum Flughafen. Dadurch, das wir in Alcudia waren, mussten wir auch früher weg. Schade eigentlich...

Es wurde mal wieder Zeit für eine Abkühlung und dieses Mal waren wir beide mutiger und liefen gleich ins Wasser. Buh... war das kalt, wenn man so richtig aufgeheizt ist. Auf so einen Unsinn konnten auch nur wir beide kommen. Wenn man dann naß war, machte das schwimmen wieder Spaß. Nach einigen Runden Schwimmen ging es zurück zum Pool und da feuerten wir unsere beiden Männer an, die Wasserball spielten. Die mühten sich beide ganz schön einen ab, was uns beiden zu den Gedanken brachte, das Sport, eigentlich Mord ist, jedenfalls für gut aussehende Frauen. Wenn überhaupt nur Sport, wo man nicht schwitzt, wie Schach, Darts oder so etwas ähnliches. Noch besser ist ja Grillen und bei diesen Gedanken, meldete sich "der kleine Hunger", aber nicht auf Milchreis, wie in der Werbung, sondern auf frische Hamburger. Die gab es in der Hotelanlage auch und dieser Weg lohnte sich für uns beide. An einem Tisch mit Stühlen futterten wir gleich 2 von den selbst gemachten Hamburgern mit frischer Tomate, Zwiebeln und lecker schmeckender saurer Gurke. Als bei Andrea der Ketschup aus den Mundwinkeln lief, mußte ich laut lachen und nannte sie "Vampir." Das blöde daran, war nur, das ich auch nicht besser aussah. Selbst der Bikini hatte Ketschupflecken.

Uns blieb also gar nichts anderes übrig, unsere Männer auch mit den Burgern zu versorgen, um der Meckerei und Neugier aus dem Weg zu gehen, denn so wie wir aussahen, war unser heimliches Essen, nicht zu verbergen. Die beiden abgekämpften Hähne, hatten wirklich Hunger und fragten spaßeshalber nach Nachschlag. Den bekamen sie mit einem Kuss, denn Andrea und ich gingen anschließend wieder schwimmen.

Am späten Nachmittag gingen wir, wie üblich über die Strandbar zurück, auf unsere Zimmer. Nachdem fertig machen für den Abend beschäftigte ich mich bereits mit dem Koffer packen. Michael hielt das zwar für zu früh, aber meine Argumente, waren besser. Er mußte sich nur entscheiden, was er zur Rückfahrt anzieht und den Rest packte ich schon einmal ein. Mit etwas Wehmut dachte ich daran, das unser phantastischer Urlaub, morgen vorbei ist und was ja noch schlimmer war, der nächste Urlaub, war weit weg...

Nach dem Essen machten wir noch einen kurzen Stadtbummel und dann war Abschied feiern angesagt und wenn ich ehrlich bin, wir haben wirklich gefeiert und einen gezwitschert. Die Stimmung war Klasse und das Ambiente, paßte auch. Sehr fröhlich zogen wir nach Mitternacht auf unsere Zimmer und nach einer Runde Sex, schliefen wir beide ein.

Am nächsten Morgen war dann alles viel hektischer, denn nach dem anziehen, verstaute ich die Restsachen in die Koffer und dann war Michaels Einsatz gefragt, die Koffer zu zubekommen. Er schaffte es tatsächlich, diese Reißverschlüsse zu schließen und die Bauchbinde um die dicken Koffer zu bekommen. Wenig später nahmen wir unsere "Henkersmahlzeit" ein. Wir frühstückten in Ruhe und dann machte sich die Aufregung, bei Andrea und mir wieder bemerkbar. Wir suchten mal wieder die Toiletten auf und wenig später, auf unsere Zimmer noch einmal. Michael brachte die Koffer nach unten und ich meldete uns ab, mit der Schlüsselabgabe.

Auf der Fahrt zum Flughafen nach Palma, träumten Andrea und ich noch ein wenig und begutachteten die Flecke, die wir in den letzten Tagen besucht hatten. Als der Bus, vor dem Flughafen in Palma hielt, stiegen wir aus und zogen mit unseren Koffern los, zur Abfertigung. Das ist schon ein richtiges Gewusel auf dem Flughafen. Mit etwas Glück fanden wir unseren Abflugschalter und nach ein paar Minuten, standen wir direkt am Schalter. Michael stellte unsere Koffer auf die Waage ab und als ich die Gewichte sah, mit 25 kg und 19 kg, war ich froh, das der kleine Übergewichtsanteil nicht berechnet wurde.

Die Koffer fuhren über ein Laufbandsystem nach unten und bewaffnet mit unseren Sitzplatzkarten, natürlich wieder in der Mitte, des Flugzeuges, gingen wir zu unserem Abflugsteig. Nach der Kontrolle des Handgepäcks und des Ausweises mußten wir mal wieder das Wanderabzeichen ablegen. Nach 20 Minuten hatten wir endlich das Gate errreicht, wo unser Flugzeug abfliegen sollte. Andrea und ich besuchten noch einmal die Toilette und als wir zurückkahmen, hieß es Boarding. In Palma war der Sitzplatz egal beim Einsteigen, so das wir ziemlich als erste im Fugzeug waren. Nach der Verstauung des Handgepäcks, setzte ich mich auf meinen Fensterplatz und dann schnallte ich mich an. Es dauerte auch nicht allzu lange, bis es los ging mit dem Sicherheitsklimbim und rollen des Flugzeuges auf die Startposition.

Dieses Mal lutschte ich mein Bonbon erst am Startpunkt und wenig später erhob sich unser Silbervogel in die Luft und flog Richtung Meer, bevor er eine Schleife machte in Richtung Kap Formentor und Heimat. Dieses Mal ging es mir glänzend, naja, ich war ja nun schon ein Minimeilenflieger. Es gab einen kleinen Imbiß an Bord und etwas zu trinken. Nach etwa 2 1/2 Stunden landeten wir in Hannover. Hier brauchte das Flugzeug nach der Landung eine "kleine Ewigkeit", bis wir unser Gateway erreicht hatten. Jedenfalls nieselte es hier und die Temperatur lag bei 5 Grad Celsius. Das waren Temperaturen, in unserer Empfindung, wie in der Arktis. Nach dem Aussteigen, aus dem Flugzeug ging es über 2 Treppen, zuerst zur Paßkontrolle, die nicht besetzt war und dann zum Kofferband unseres Flugzeuges. Michael nahm sich ein Trolley und ich sollte nur warten. Wenig später hatten wir unsere Koffer und liefen zum Parkhaus. Nach dem einladen der Koffer, bezahlen des Parkscheines und dem Einsteigen ging es nach Hause...


Das war es für heute und das heißt, ihr entscheidet, ob es weiter geht....Frohe Ostern !!!! ....wünscht...Katrin....manchmal zickig, aber immer lustig...
87. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von Der Leser am 31.03.13 22:52

Hallo Katrin-Doris,

wieder einmal war ich ganz fasziniert von Deiner Fortsetzung, und konnnte erst am Schluß dieser aufhören zu lesen.
So gefesselt war ich wieder.

Du beschreibst die Gegend und die Karaktere so einfühlsam, das man in die Geschichte förmlich hineingezogen wird.
Man kann fast schon das Salz des Meeres schmecken.

Danke das Du auf meine freche bitte nach einem Ostergeschenk eingegangen bist und Dein Meisterwerk fortgesetzt hast.
Ich hoffe nur das sich auch weiterhin mindestens zwei weitere Leser zum kommentieren finden, den es wäre doch
Schade wenn aus einem solchen Grund diese Geschichte ein jähes Ende fände.

Dir noch schöne und erholsame "Rest"-Ostern.

Vieleicht findest Du ja auch weiterhin die Zeit diese fantastische Geschichte weiter zuschreiben.

LG

Der Leser
88. RE: Eine Wette und ihre Folgen

geschrieben von franzi71 am 01.04.13 00:39

Hallo Katrin,

zuerst wünsche ich dir noch schöne Ostern und bedanke mich für dein tolles Ostergeschenk.

Was soll ich noch sagen, was mir Der Leser nicht schon von der Tastatur geklaut hat^^

Auch ich finde deine Beschreibung der Charaktere und der Umgebung sehr plastisch und alles sehr nachvollziehbar.

Es wäre sehr schön noch zu erfahren, was deine Protagonisten noch so