Restriktive Foren

Thema:
eröffnet von Luphan am 05.06.17 16:32
letzter Beitrag von Ihr_joe am 11.06.19 22:09

1. Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Luphan am 05.06.17 16:32

Hallo alle zusammen,

meine Herrin hat jetzt beschlossen:

Meine Sklaverei soll jetzt endlich losgehen!

Dazu haben wir folgende Regeln für die Herrin und den Sklaven ausgearbeitet:


Hauptregeln Sklave:

- Der Sklave alle Befehle unverzüglich ohne Wiederworte auszuführen
- Nach jedem Befehl hat der Sklave in Grundstellung zu gehen
- Der Wille der Herrin geht immer vor
- Gerte muss immer an der Seite der Herrin sein
- Sklave spricht Herrin mit "Herrin" an

Alltagsregeln Sklave:

Zu Hause angekommen:

- Aschenbecher und Getränk für die Herrin
- Einkäufe einräumen
- Allgemein Aufräumen
- Staubsaugen
- Peniskäfig oder Elektro anziehen
- Grundstellung zu Füßen der Herrin
- Für das tägliche Dienen Danken
- Auf weitere Befehle warten


Regeln Herrin:
--------------

- Jeden Abend oder Morgen ein Video oder Ordner mit Bilder ganz ansehen und Sklaven dazu befragen
- Herrin spricht Sklaven mit "Sklave" an
- Die Herrin sagt niemals Danke, Bitte und Entschuldigung
- Die Herrin achtet auf die Orgasmuskontrolle
- Die Herrin erniedrigt und demütigt den Sklaven so oft es geht
- Bestraft den Sklaven
- Sklave oft wehrlos machen
- Strafen Ausdenken für kleine Vergehen

Die Grundstellung sieht dabei so aus: Sklave ist zu Füßen der Herrin, Stirn und Hände liegen auf dem Fußboden.

Mit "Elektro" ist unser Dogtrainer gemeint.
*** Anmerkung des Moderator: Sollte damit ein Elektro-Hundeerziehungshalsband gemeint sein, dann bitte die Sicherheitshinweise/Warnungen in >dortigen< Links beachten! ***

Wie kamen wir zu den Regeln? Wir beide wollten für mich eine Art Kern- oder Grundsklaverei einführen. Wir haben oft im beruflichen Alltag Stress und hatten schon sehr oft Anläufe mit der "Sklaverei" gestartet. Fast immer sind diese Versuche dann im Sande verfahren. Nach der Arbeit waren wir zu müde oder die Zeit fehlte für unseres besondere Spiel. Beide wussten wir aber schon immer:

Wir wollen eine 24/7 Beziehung führen!

Nur hat das nicht immer so geklappt wie wir es uns vorstellten. Oft wollte ich von meiner Herrin viel mehr als sie bereit war mir zu geben. Sie versicherte mir immer sie kann und will mehr! Dann erzählte sie mir dann immer was sie so alles mit mir anstellen wird und mein Kopfkino war geweckt.

Hier sind ein Paar unserer gemeinsamen Ideen und Anregungen:

Sorry für Rechtschreibfehler und schlechte Formatierung aber ich habe es aus einer Datei einfach reinkopiert. Abtippen würde zu lange dauern!

Der Sklave soll sich morgens bedanken zu dienen. Vielleicht morgens oder wenn wir nach Hause kommen? Warum darf der Sklave das eigentlich im Bett machen? Viel mehr müsste der Sklave auf dem Fußboden zu Füßen der Herrin Danken. Sie anbettelt und ihre Füße, Socken oder Schuhe dabei verehren. Schläge mit der Peitsche kriegen und weiter bettelt und danken!

- Der Sklave wird mit einer Leine an Couch oder Schreibtisch + Hoden befestigt. Arme sind dabei auf dem Rücken verbunden + Elektro. Der Sklave muss einen Gegenstand erreichen und muss dabei seinen Hoden langziehen um:

- Socke zu küssen
- Füße verwöhnen
- Schuhe sauberzulecken oder reichen
- Tanga riechen lecken

- Ösen in der Wand in allen Zimmer zum Anketten
- Orgasmen für den Sklaven
- Auf dem Fußboden
- Socken oder Schuhe anbeten
- Geschlagen werden zur Eile
- Kurz vorher aufhören immer wieder
- Fuß baumelt runter Sklave muss rankommen
- Orgasmen im Käfig dauert ewig lange
- Mit der Linken Hand

- Die Herrin macht die Regeln. Nur sie und nicht der Sklave! Die Herrin könnte beim Betreten der Wohnung bis zum Verlassen der Wohnung Regeln festsetzen. Den ganzen Tag kriechen, den ganzen Tag nicht in die Augen sehen...

- Manche Aufgaben kann der Sklave nicht lange durchführen. Sie sind auf lange Dauer zu anstrengen und nicht machbar. Manchmal ist weniger mehr. Lange Fußmassagen gehen auf Hände oder Arme. Riechen oder anschauen sind nicht anstrengend. Unter deinem Po zu sein auch nicht. Vielleicht wäre eine Idee die Sklaverei schmackhafter zu machen, die Aufgaben möglichst einfach zu gestalten. Dafür halt aber erniedrigender oder mehr gefesselt und mehr Motivation durch Schläge, Leine ziehen oder Elektro.

- Sklave wird im HW-, Umkleideraum oder Toilette eingesperrt. Der Sklave ist gefesselt, Hände hinter dem Rücken, Leine Hals zu Peniskäfig, Elektro an und mit Halsleine irgendwo befestigt. Die Herrin stellt Hundenapf voll mit allerlei Gaben auf dem Fußboden und schließt die Tür ab. Sie kann dem Sklaven ihren Tanga zum Schnüffeln rummachen, Socken in den Mund zum Waschen reinlegen und mit Tape verkleben. Der Sklave muss alles austrinken wie ein Hund und die Herrin geht sich entspannen. zwischendurch kann dem Sklaven sich in Erinnerung mit Elektro bringen.

- Für jeden Fehler oder Vergehen des Sklaven wird eine Minute Zeit angerechnet. Zum Beispiel 20 Vergehen = 20 Minuten gefesselt und eingesperrt im HW-Raum oder Kleiderschrank. Dazu sind weiter viele Möglichkeiten zum Quälen möglich. Schüssel mit "Futter" muss in dieser Zeit leer sein. Alle Schuhe müssen saubergeleckt werden. Oder einfach nur gefesselt liegen und Socke im Mund mit Tape und eine auf der Nase mit Tape.

- Der Sklave ist für die Herrin weniger als Dreck wert. Deshalb wird der Sklave so oft wie möglich verbal erniedrigt.

- Der Sklave dient als Fußbank im Bett. Dabei ist die eine Ferse auf dem Mund abgestellt und der andere Fuß über Kreuz auf dem anderen Bein überschlagen. Der Sklave darf sich nicht bewegen!

- Der Sklave hat den Pranger und Elektro um. Er ist in vor dem Bett in Grundstellung oder im Bett zu Füßen der Herrin. Er ist damit der Herrin ganz ausgeliefert und sie kann ihn quälen so doll sie will.

- Dabei hat der gefesselte Sklave Elektro oder Elektro und Hodenleine um. Riecht er nicht stark genug wird er damit inspiriert. Der Sklave wird dadurch gefoltert, dass er die Füße nicht küssen und lecken kann. Er ist damit verdammt nur zu riechen und nichts mehr! Lässt er nach, wird bei der Strafe Elektro eingesetzt.

Der Sklave hat die Hände hinter dem Rücken. Sein Hoden ist mit der Leine befestigt und unter dem Bett geklemmt. Er soll die Füße der Herrin erreichen um sie zu küssen, zu lecken oder zu riechen, der Sklave kommt aber nicht ran da die Kette zu kurz ist.

- Der Sklave bekommt eine Socke unter die Nase. Am besten Socke einmal rumdrehen und sie dann mit Tape fixieren. Die andere Socke kommt mit Tape über die Augen. Der Sklave ist seiner Sinne beraubt und hat nur noch den Mund zum dienen.

- Der Sklave hat den Pranger um und die Herrin setzt sich auf sein Gesicht. Er muss ihr Poloch oder Kitzler verwöhnen. Die Herrin kann den Sklaven mit Elektro oder Gerte zur Anstrengung zwingen.

- Die Herrin macht dem Sklaven den Knebel um, der den Mund spreizt und sie kann ihn vorkosten lassen, ob das auch alles genießbar ist.

- Die Herrin schneidet sich die Fußnägel und wirft sie irgendwo auf den Fußboden. Der Sklave hat den Fußnagel kriechend zu suchen und jeden einzeln aufzusammeln.

- Die Herrin bekommt einen Orgasmus, die Füße massiert, Füße geleckt, Füße geküsst... . Sie treibt den Sklaven zur Anstrengung mit Elektro, Hodenleine oder Schlaginstumenten an. Die Herrin will bei jeder Aufgabe Enthusiasmus sehen. Der Sklave sollte bei allen Aufgaben vor Glück "sterben". Sieht es für die Herrin nicht danach aus, dann wird der Sklave dazu angetrieben.

Ein paar Gedanken "Der Sklave und Herrin müssen":

- Peniskäfig tragen
- Im Bett eingebaut werden unter dein Po oder Füßen
- Herrin werden muss verdient sein
- Sklave sein muss verdient sein
- Immer Elektro oder Leine um Penis im Bett
- Viel mehr in Sklavenposition sein
- Mit Peitsche in der Hand immer schlagen
- Viel mehr Drohen mit kein Orgasmus
- In einem Raum einsperren
- Socken wirklich sehr sehr lange tragen
- Glöckchen befestigt und wehe sie bimmeln
- Ganzen Tag Kriechen
- Auf Gesicht sitzen mit Klebeband
- Mit der Zunge die Fliesen sauber machen
- Mit einer Zahnbürste die Wohnung fegen
- Aus dem Napf Essen und Trinken
- Socken anbeten
- Reste fressen
- Der Sklave muss nach jeder Zigarette den Aschenbecher wieder säubern.
- Der Sklave darf nur aus dem Napf essen.
- Der Sklave darf nicht im Bett schlafen.
- Der Sklave darf einen oder mehrere Tage oder Wochen zusätzlich keinen Orgasmus haben.
- Der Sklave darf am Wochenende nicht Frühstücken. Bekommt nichts oder gekaute kalte Reste in der Schüssel.
- Der Sklave muss im Humbler kriechen
- Der Sklave muss den Blick senken und darf die Herrin nicht ansehen.
- Der Sklave kümmert sich um Mülleimer und Aschenbecher
- Den ganzen Tag zu Füßen der Herrin und nur die Füße ansehen
- Socke an Nase gebunden

Wie ihr alle sehen könnt haben wir sehr viele Ideen ausgearbeitet. Nur an der Umsetzung scheitert es dann leider oft. Wir beide wollen meine Sklaverei so echt wie nur möglich machen. Sie soll zur Realität nach und nach werden. Wir haben mehrere Bücher wie "Im Reich der Megara, "Gynopolis - Stadt der dominanten Frauen" und "Imperium der Frauen" gelesen.

Kennt ihr noch mehr davon in dieser Art?

In diesen Büchern werden die Männer mehr oder weniger zur Sklaverei gezwungen und das fehlt bei uns Beiden leider. Es gibt für meine Herrin kein richtiges Druckmittel um mich zu versklaven. Wir sind uns aber beide sicher, dass wir eben ein Druckmittel brauchen. Ohne unterwerfe ich mich nicht so richtig und sie kann in ihrer Rolle als Herrin nicht ganz aufblühen.

Habt ihr vielleicht Ideen und Anregungen?
Wie kann man die Sklaverei realistischer gestalten?

Und habt ihr einen Link für einen Shop in dem wir einen Humbler kaufen können, in den auch die Hände reinkommen? Wir finden keinen!

Könnt ihr uns einen günstigen Voll-KG empfehlen? In der Penisschelle kann ich zum Orgasmus kommen. Das soll mit einem Voll-KG dann vorbei sein!

Gruß

Luphan
2. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von christoph am 05.06.17 16:51

Hallo Luphan
Das ist aber schon alles krass. Wenn ihr von dem ein Bruchteil macht ist das schon viel.
Ein Druckmittel wär wenn, sie bilder mit dem Handy macht, und wenn du nicht richtig spurst, die bilder ihren Freundinnen oder deinen Freunden schicken wird.
Gruß christoph
3. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von FoG am 05.06.17 17:12

Das klingt mir alles viel zu sehr nach Kopfkino eines "Sklaven". Wie christoph schon schrieb, wenn Ihr auch nur einen Bruchteil dessen verwirklichen wollt, ist das schon recht extrem. Nun weiß man ja nicht, was und wie Ihr bisher so "gespielt" oder gespielt habt, aber ich frage mich, ob das tatsächlich die Vorstellungen Deiner Sklavenhalterin sind oder doch nur Dein Kopfkino.

Ich will damit sagen, dass man das Phänomen ja allgemein kennt und immer wieder liest, dass da "Pläne" oder "Verträge" aufgestellt werden, die doch schon recht extrem sind und wenn´s dann zur Sache geht, tauchen plötzlich Grenzen auf, die WEIT vor dem Niedergeschriebenen stehen. So geht es mir ja schließlich auch.
Aber das heißt nicht, dass ich es Euch nicht gönne oder schlecht darüber denke. Viel Spaß Euch beiden auf jeden Fall und treibt es nicht über!
Und bitte berichte ruhig über den weiteren Verlauf, insofern es Dir von Deiner Sklavenhalterin erlaubt ist.

4. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Luphan am 05.06.17 17:29

Hallo alles zusammen,

also die aufgezählten Sachen finden wir eigentlich nicht extrem und sie stammen nicht nur aus meiner Feder. Alles was ich geschrieben habe will meine Herrin auch. Wir haben auch alles davon schon ausprobiert. Nur für die richtige Sklaverei haben wir noch keine richtige Idee.

Mit den Bilder die Idee hatten wir bereits. Aber meine Herrin liebt mich über alles und würde die Bilder niemals verbreiten. Deshalb fällt dieses Druckmittel leider weg.

Wir haben halt noch kein richtiges Druckmittel und deshalb schreibe ich hilfesuchend hier!

Bezüglich weiteren Bücher, Humbler wo die Arme mitfixiert werden und Voll-KG, über Tipps würden wir uns sehr freuen.
5. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Fuchtel am 05.06.17 17:40

Die "Grundregeln" snd mit der Zeit (nach und nach) sicherlich durchführbar.
Der Rest kann dann aber nur nach und nach als Einnelpunkte in das laufende Regelwerk übernommen werden.
Nach dem Motto langsam anfangen und wenn alles klappt kontinuierlich steigern.
Von 0 auf 200% geht nicht!
6. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von christoph am 05.06.17 18:49

Hallo Luphan
Dann müsstest Du mit deiner Frau erst mal klären was dir unangenehm oder peilich wäre.
wie Fußnägel lackieren oder so.
Gruß christoph
7. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 05.06.17 20:23

Lass es mich mal so schreiben.
Es kann so nicht funktionieren. Nicht auf Dauer.
Das ist ein Vollzeitjob für Deine Herrin, es kann keine Regeln für die Herrin geben!
Sie liebt Dich!
Schön, kann sie, wenn sie dominant und sadistisch ist. Dann wird sie Dich mit Freude quälen.
Ist sie es nicht, kann es so nicht funktionieren.

Die erste Alltagsregel sollte sein, der Sklave nimmt der Herrin jede Art von Arbeit ab.
Die 2. er sorgt dafür, dass sie sich wohlfühlt. Massiert Füße und Rücken, er hat das vorher zu lernen.

Viele eurer Gedanken eignen sich für kurze Spiele, jedoch nicht für 24/7/365.
Warum braucht Ihr ein Druckmittel?

Ihr arbeitet beide, gut, ab jetzt wird dein Gehalt auf ihr Konto überwiesen, au das du keinen Zugriff hast. Du unterschreibst einen Schuldschein, der Dein Vermögen übersteigt, mit sofortiger Rückzahlung bei Vorlage, das Ganze mit Unterstützung eines Notars.
Sobald Du nicht gehorchst...

Aber normalerweise braucht es so was nicht, du bist eben ganz in ihrer Hand. Du willst es doch.

Nur ein paar Gedanken, zu Deinen Angaben und Fragen:

Was soll das mit den Videos und Bilder für eine Regel sein?

Warum, soll die Herrin nie um Entschuldigung bitten? Du meinst das wäre nicht echt, Du täuscht Dich.

Warum soll sie Dich immer schlagen, wenn sie eine Peitsche in der Hand hält?
Das ist nicht mal Kopfkino, das ist blöd. Entweder sie würde Dich nur streicheln oder nach ein paar Stunden wäre euer 24/7/365 zu Ende.

So echt wie möglich, ist nicht unmögliches zu erwarten, die Bücher sind utopisch.

Warum nimmst Du nicht einen normalen Hodenpranger und befestigst zwei O-Ringe und schon hast du so ein Ding.

Prinzipiell solltest Du immer Fesseln (weiche aus Leder) tragen, offen an Händen und Füßen, dann bist Du schnell fixiert. Ein breites Halsband ist auch nicht schlecht.

Noch einmal 24/7 funktioniert nur weniger restriktiv, du wirst Deine ganze freie Zeit verbrauchen um den Haushalt zu erledigen, sie zu bedienen, mogens vor ihr auf zusein, ihr Frühstück zuzubereiten, ihr jeden Wunsch zu erfüllen. Daneben noch zu arbeiten wird erst einmal hart genug sein.
Deine Herrin wird Dich kontrollieren, Dich nacharbeiten lassen, dabei eventuell ein, zwei Hiebe mit der Peitsche geben, wenn Du dann das Fenster zum 3. Mal geputzt hast und sie findet immer noch Streifen, wirst Du merken, dass es nicht so einfach ist, wenn sie beim 3. Mal keine Nachsicht übt und Dich mit ein paar Klammern und Gewichten an deinen Brustwarzen verziert, wirst Du merken, wie gemein es sein kann, wenn die hin und her schwingen, beim reinigen, Du hast es aber verdient. Oder?

Wenn ihr frei habt, dann könnt ihr zusätzlich was auch immer machen, kleine Gemeinheiten erfreuen den Sklaven, hoffentlich auch die Herrin. Strafen für zuvor angestelltes ausführen. Aber glaub mir, eine, zwei Stunden reichen völlig aus und Du bist am Ende. Brauchst etwas Erholung, du musst ja alle Deine Aufgaben erledigen.

So weit so gut,
Ihr_joe




8. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von private_lock am 06.06.17 21:02

Hallo Luphan!

Zitat

- Herrin werden muss verdient sein
- Sklave sein muss verdient sein


Interessante Formulierung. Bist Du sicher, dass Du kein ein verkannter Switcher bist

Am Ende braucht es wohl Zeit und ein langsames Wachtum, um die Praktiken Schritt für Schritt einzuführen und die Regeln mit Leben zu füllen. Die Schwierigkeit besteht darin, das Beschlossene auch wirklich umzusetzen. Dabei ist es eine Sache, eine Regel aufzustellen und eine andere, sie dann auch mit Leben zu füllen.

Nehmt Euch bitte immer nur eine Regel zur Zeit vor und lebt erst einmal eine Woche lang damit. Das muss von beiden aktiv getragen werden. Also Du musst freiwillig in Vorleistung gehen, auch wenn Du gerade keine aktive Aufforderung dazu erhalten hast und Sie muss nicht minder aktiv das Verhalten entsprechend der Regel kontrollieren und einfordern. Das ist für beide Seiten anstrengend. Und wenn man es mit dutzenden weiteren Regeln verkompliziert, bleibt nur ein Bauchgefühl von: "Boa, heute bin ich zu erledigt, um das auch noch alles zu machen!" ... Weniger ist mehr in diesem Falle.

Nach so einer Woche müsst Ihr dann wie Erwachsene ein Gespräch auf Augenhöhe über die Situation führen, quasi eine Retrospektive, was gut und was schlecht gelaufen ist. Das ist dann auch der Richtige Zeitpunkt, um auf einer Metaebene die Situation und die Entwicklung der Beziehung quasi von außen nüchtern zu analysieren und daraus Trends abzulesen, die für eine zukünftige Richtung genutzt werden können.

Es hilft Dir vielleicht, Dir immer wieder bewusst zu machen, dass Du zwei Rollen auf Dich vereinst: Da ist zunächst der Fetischist, der sich diese Sachen wünscht und dann der Sklave, der das alles ausbaden muss. Der Fetischist schreit: Fester, härter, weiter, schneller, größer, ... Der Sklave sollte laut seinem Drehbuch aber genau das Gegenteil sagen: Bitte nicht so fest, aua, das tut weh...

Im Moment diagnostiziere ich bei Euch eine Schieflage, weil Du als sub viel zu viel auf einmal einforderst. Gleichzeitig bietest Du ihr keine würdige "Beute", die es Spaß macht, zu jagen und zu erlegen. Ihr Enthusiasmus an der Sache wird gehörig wachsen, wenn Sie Erfolgserlebnisse hat. Das bedeutet, Du musst Sie auch gewinnen lassen. Als Switcher würde ich eine gewisse Ausgeglichenheit anstreben, so dass die Herrin vielleicht 50% der "Kämpfe" gewinnt. Anderer Sklaven würden vermutlich eher darauf bestehen, die Dame eher so 80% gewinnen zu lassen.

Anfangs mag Dir das vielleicht schwer fallen. Aber versuche es einmal aus Ihrer Perspektive zu sehen:
a) Sie befiehlt und Du machst es tatsächlich!
b) Sie befiehlt und Du grinst Sie frech an und sagst nö!

Während Sie bei a) einen Rausch erleben kann, wird Sie bei b) eine herbe Enttäuschung haben. Sie muss lernen, wie Sie mit b) souverän umgeht. Normalerweise muss es eine "echte" Strafe setzen. Aber gleichzeitig darf sie sich das Heft nicht aus der Hand nehmen lassen. Wenn Sie z.B. weiß, dass Du ganz gerne mal einen Klaps auf den Po bekommst, dann kann Sie Dein Fehlverhalten, mit dem Du genau solche Klapse provozierst nicht auch noch belohnen, indem Sie nach Deiner Pfeife tanzt. Es ist für Sie ein Stimmungskiller und Sie könnte Dir das etwa begreiflich machen, indem Sie direkt aus dem Spiel wieder aussteigt. Für einen KG-Träger könnte das etwa bedeuten, dass Sie ihm den KG auszieht und ohne Inhalt abschließt, so dass er auch nicht alleine damit spielen kann. Sie nimmt Ihm quasi seinen Fetisch weg, bis er einsichtig ist, dass sein Topping-from-the-bottom nicht akzeptiert wird.

Ihre Macht manifestiert sich besonders dann, wenn Sie anders entscheidet, als Du es vordergründig "willst". Sprich, ein KG-Träger möchte immer und sofort und so lange wie möglich vom KG befreit werden. Erst dann kann Sie sagen: Nein, ich lass Dich noch nicht raus. Wenn er hingegen selbst immer längeren Verschluss einfordert, erreicht Sie ja nie den Punkt, wo Sie ihn mal gegen seinen ausgedrückten Willen verschließt. Er muss also nach außen diese Rolle spielen, auch wenn der Fetischist in seinem Inneren jubelt, dass er den KG gerade nicht "weggenommen" bekommt, muss er nach außen betteln und flehen, so dass auch Sie in Ihre Rolle als Herrin hineinfindet.

Ja, Sie spielt ebenso eine Rolle. Vielleicht hat sie keinen Fetischisten in sich, der dagegen hält, aber doch ganz sicher eine "faule Vanilla", die da sagt: "Ich hab ihn gefragt, ob er aus dem KG raus will. Er will noch ein bisschen schmoren ... na gut, dann lasse ich ihn eben noch ein bisschen." Das kann Sie wirklich nur mit einer stoischen Gleichgültigkeit ertragen, bis sie es eben nicht mehr erträgt und Dir den KG regelrecht wegnehmen muss. Was für eine verquere Welt ...

Oh, noch eine Analogie von Hollywood geklaut: Der Sklave gibt keine Regie-Anweisungen. Schon gar nicht während der Szene und besser auch nicht danach als Manöverkritik. Falle nicht aus Deiner Rolle sondern halte mindestens die konkrete Situation durch, bis sich eine Gelegenheit ergibt, auf der Metaebene über die Beziehung zu sprechen. Dein Eingangsposting könnte man leicht als Drehbuch missverstehen, mit dem Du versuchst Ihr Handlungsanweisungen vorzuschreiben, etwa wie Sie auf welche Situationen mit welchen Strafen zu reagieren habe. Just don´t do it! Zum einen nimmt es Ihre möglichen Erfolgserlebnisse vorweg und zum zweiten erweckt es den Anschein, als würde da jemand trotz der drastischen Praktiken Schiss haben, dass ihm das ganze über den Kopf wächst.

Wenn Du Ihr die Zeit und Gelegenheit bietest, Ihren eigenen Stil zu entwickeln, wird Sie Deine Hilfestellungen bald nicht mehr nötig haben. Aber wenn Sie Dich kitzelt und Du nicht lachst, wird Sie bald aufgeben und Dich nicht wieder kitzeln.

LG
private_lock
9. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 06.06.17 22:19

@ private_lock

Zitat

Zum einen nimmt es Ihre möglichen Erfolgserlebnisse vorweg und zum zweiten erweckt es den Anschein, als würde da jemand trotz der drastischen Praktiken Schiss haben, dass ihm das ganze über den Kopf wächst.


All die Dinge könnten funktionieren in einer kurzen Session, sehen wir mal vom einschränken ab. Aber doch niemals bei 24/7.
Einige der Dinge sind ja machbar, aber auch nur einen Teil bei 24/7 konsequent durchzuführen ist einfach nicht möglich. Ein Mensch ist nur begrenzt belastbar, würde seine Herrin es konsequent durchführen, kann er das nicht durchstehen.

Der Kreislauf würde zusammenbrechen, gut einmal holt seine Herrin ihn zurück, ist ja nur eine Onmacht, soll sie dann weitermachen? 2, 3 mal, dann braucht sie professionelle Hilfe... das hat nichts mit 24/7 mehr zu tun.

Macht sie nicht weiter, was dann? Dann hört 24/7 nach Stunden schon auf.

Mit den Vorgaben ist der Versuch zum scheitern verurteilt.

Ja, das ist ein Drehbuch, ein schlechtes.
Es reicht für eine kurze Episode, für einen Film niemals.
Echte Sklaverei oder Sklaverei die sich echt anfühlt geht nur ohne Drehbuch!

Manchmal bin ich es auch, der Spielverderber ist,
Man kann nichts unmögliches erzwingen.

Danke für das Lesen,
Ihr_joe




10. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von felix_hh am 07.06.17 05:29

Eine 24/7 Beziehung funktioniert durchaus. Sogar mit TPE.

Aber eben nur, wenn man auf all jene ständigen Rituale verzichtet, die vom Threadopener bis ins Detail beschrieben sind. Rituale sind toll für eine Session, aber auf Dauer wird das schnell öde.
Zumal eine Regel wie "Der Sklave darf nur aus dem Napf essen" und ähnliches auf Dauer einfach stupider und vor allem ganz schnell ziemlich langweiliger Mist ist. Interessant (und damit von Dauer) wird das erst, wenn nicht nur der Dominante Part freie Hand hat, sondern wenn es keine wirklich festen Regeln gibt und einfach improvisiert wird. Dann gibt es klar auch Phasen, in denen es langsam wieder "zurück zum Normalen" geht. Mit Blümchensex und kuscheln. Aber plötzlich auch wieder mal voll auf Erniedrigung und Fesseln. Und besagten Napf fürs Abendessen, das von Herrin genüsslich mit ihren Füßen zermatscht wurde.
Der Trick besteht einfach darin, das Ganze als freies Spiel zu sehen, das sich ständig irgendwie weiter entwickelt. Und in dem es nicht wirklich feste Regeln gibt außer: "Macht zusammen, was euch gerade Spaß macht" und "Cheffin sagt, wo es lang geht".

Zumal es für Subbie eigentlich nicht Motivation sein sollte die Regeln um der Regeln willen einzuhalten, sich fesseln und erniedrigen zu lassen um einfach gefesselt und erniedrigt zu sein - das funktioniert als Beziehung nämlich so nicht auf Dauer. Dann ist der Dominante Part nur noch ein ständiger Dienstleiester irgendwann. Auf Dauer klappt das so nur, wenn die eigentliche Motivation das Dienen und das "irgendwo dem Dominanten Part gefallen" und das "sich dem anderen hingeben" ist. Also nur, wenn man nicht nur "auch", sondern "vor allem" den anderen und seine Wünsche und Bedürfnisse zu 100% mit in das Spiel einbezieht.

Und nur, wenn die Beziehung nicht nur ein Dominanzgefälle ist - sondern in allererster Linie eine echte Freundschaft und eine echte Partnerschaft, bei der einer für den andern wirklich alles tun würde, dann funktioniert das überhaupt. Der Dominante Part muss vor allem jederzeit sagen können "so - jetzt mag ich mal heute Abend NICHT peitschen, NICHT fesseln, NICHT demütigen oder so. Dich NICHT als Sklaven behandeln. Sondern einfach mal in Ruhe ein Buch lesen ohne dass ich für dich die Domina spielen muss...." Und das, ohne dass Subbie nach Bestrafung giert oder mault.
Aber sobald die Cheffin Lust dazu hat sollte Subbie eben wieder auf allen vieren und im Latex Catsuit angekrabbelt kommen. Auch wenn er mal nicht so mag. Wobei spätetens dann, wenn es Subbie offensichtlich zu viel wird, auch etwas gebremst werden sollte.

Eine 24/7 Beziehung ist zumindest aus meiner Sicht und Erfahrung so nichts, das man eben mal ausprobiert. Das muss sich entwickeln. Bei mir (20+ Jahre Partnerschaft + Ehe jetzt) hat das auch über 5 Jahre gebraucht bis zum echten "total Power Exchange", mit kompletter Kontrolle über Konten und Computer & CO. Trotzdem ist das noch wirklich meilenweit, ja ganze Welten entfernt von dem, was im Ausgangsposting so beschrieben ist.
11. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Luphan am 07.06.17 18:31

Hallo alle zusammen,

dickes Danke von meiner Herrin und mir für die raschen Antworten und die positive Resonanz!

Zitat

Lass es mich mal so schreiben. Es kann so nicht funktionieren. Nicht auf Dauer. Das ist ein Vollzeitjob für Deine Herrin, es kann keine Regeln für die Herrin geben! Sie liebt Dich! Schön, kann sie, wenn sie dominant und sadistisch ist. Dann wird sie Dich mit Freude quälen. Ist sie es nicht, kann es so nicht funktionieren.


Das es auf Dauer so nicht immer geht ist uns beiden schon klar. Und es soll für meine Herrin auch kein Vollzeitjob werden. Dominant ist sie auf jeden Fall, sadistisch eher weniger. Die Regeln die wir gesetzt haben sollen auch ein Anfang sein. Wir hatten viele viele mehr vorher gehabt und merkten dann, wir stoßen an unsere Grenzen. Deshalb haben wir den Begriff "Kern- und Grundsklaverei" für uns eingeführt. Die abgespeckte Version habe ich im Anfangsbeitrag geschrieben.

Zitat
Warum braucht Ihr ein Druckmittel?


Das ist nicht so einfach zu erklären. Wirklich nicht... . Aber glaubt uns einfach, wir brauchen und wollen ein Druckmittel für mich haben! Habt ihr Ideen?

Zitat
Ihr arbeitet beide, gut, ab jetzt wird dein Gehalt auf ihr Konto überwiesen, au das du keinen Zugriff hast. Du unterschreibst einen Schuldschein, der Dein Vermögen übersteigt, mit sofortiger Rückzahlung bei Vorlage, das Ganze mit Unterstützung eines Notars. Sobald Du nicht gehorchst...


Das ist eine wirklich gute Idee! Werden wir beide auch so umsetzen bis auf den Schuldschein. Ich glaube rechtlich gesehen ist es nicht möglich einen Schuldschein ausstellen zu können der eine Person in den Ruin treiben würde nach einer Trennung.

Zitat
Was soll das mit den Videos und Bilder für eine Regel sein?


Seit circa einem Jahr habe ich von meiner Herrin einen Auftrag. Über "Tumblr" muss ich viele Bilder zum Thema BDSM sammeln und über verschiedene Video- und Tubeportale halt Clips:

- Diverse Füße von schmutzig, riechend, etc.
- Socken von schmutzig, riechend, etc.
- Käfighaltung
- Keuschhaltung
- Femdom
- Facesitting
- Themen die ich hier nicht reinschreiben darf, da ich sonst gegen Regel 2.6 hier im Forum verstoße
- Und vieles mehr

Meine Herrin wollte und will zu dem Thema so viel Input haben wie nur möglich. Mittlerweile habe ich tausende an Bilder und Clips. Die Regel wollte meine Herrin für sich selbst haben.

Zitat
So echt wie möglich, ist nicht unmögliches zu erwarten, die Bücher sind utopisch


Die Bücher sind natürlich nur Fiktion. Aber für uns zählen sie wirklich zu den Besten ihrer Sorte. "Reich der Megara, Gynopils und Imperium der Frauen", mehr können wir davon nicht finden.

Kennt ihr noch mehr davon?
Habt ihr Lesetipps?


Zitat
Warum nimmst Du nicht einen normalen Hodenpranger und befestigst zwei O-Ringe und schon hast du so ein Ding.


Einen Hodenpranger besitzen wir bereits. Wir haben nur ein Problem den mir anzuziehen. Meine Hoden sind zu kurz. Wir kriegen sie nicht weit nach hinten gezogen!

Zitat
Interessante Formulierung. Bist Du sicher, dass Du kein ein verkannter Switcher bist


Nein, ein Switcher bin ich nicht. Nur habe ich leider viel mehr Ideen mich von meiner Herrin quälen zu lassen als sie es hat! Wahrscheinlich bin ich ein devoter Sklave und gleichzeitig reich an sadistischen Ideen... .

Zitat
Am Ende braucht es wohl Zeit und ein langsames Wachtum, um die Praktiken Schritt für Schritt einzuführen und die Regeln mit Leben zu füllen. Die Schwierigkeit besteht darin, das Beschlossene auch wirklich umzusetzen. Dabei ist es eine Sache, eine Regel aufzustellen und eine andere, sie dann auch mit Leben zu füllen.


Sehr gut geschrieben und auf den Punkt gebracht!

Das mit dem Leben füllen funktioniert nicht so gut. Ideen und Anregungen haben wir ohne Ende zusammengesammelt, nur an der Umsetzung im Alltag scheitert es dann leider oft! Die Zeit und Lust fehlt manchmal und das Ganze schläft dann irgendwann ein. Deshalb wollten wir wenigsten vorerst die Kern- und Grundsklaverei einführen. Die muss halt immer sein und sich in den Alltag fest etablieren bevor wir nach Steigerungen erstreben wollen.

Zitat
Nach so einer Woche müsst Ihr dann wie Erwachsene ein Gespräch auf Augenhöhe über die Situation führen, quasi eine Retrospektive, was gut und was schlecht gelaufen ist. Das ist dann auch der Richtige Zeitpunkt, um auf einer Metaebene die Situation und die Entwicklung der Beziehung quasi von außen nüchtern zu analysieren und daraus Trends abzulesen, die für eine zukünftige Richtung genutzt werden können.


Die Idee hat gestern meine Herrin in unser Regelwerk neu eingebracht. Jeden Samstag wird die Woche besprochen. Was war gut und was nicht!

Zitat
Es hilft Dir vielleicht, Dir immer wieder bewusst zu machen, dass Du zwei Rollen auf Dich vereinst: Da ist zunächst der Fetischist, der sich diese Sachen wünscht und dann der Sklave, der das alles ausbaden muss. Der Fetischist schreit: Fester, härter, weiter, schneller, größer, ... Der Sklave sollte laut seinem Drehbuch aber genau das Gegenteil sagen: Bitte nicht so fest, aua, das tut weh...


Fetischist was Füße und Socken betrifft bin ich auf jeden Fall. Devot eigentlich auch. Eigentlich... . Ich will mich schon unterwerfen, es ist aber nicht einfach mich zu unterwerfen. Ich will schon auf eine Art und Weise gebrochen werden und in die Sklaverei gezwungen werden. Das ist für mich echt und fühlt sich auch echt an. Alles andere ist mehr oder weniger nur ein Spiel. Das will ich nicht!

Aber deine Aussage verstehe ich nicht ganz. Zwei Rollen sind es auf jeden Fall... . Fetischist und Sklave genau. Nur warum soll der Sklave "Bitte nicht so fest, aua, das tut weh" sagen oder denken?

Zitat
Im Moment diagnostiziere ich bei Euch eine Schieflage, weil Du als sub viel zu viel auf einmal einforderst. Gleichzeitig bietest Du ihr keine würdige \"Beute\", die es Spaß macht, zu jagen und zu erlegen. Ihr Enthusiasmus an der Sache wird gehörig wachsen, wenn Sie Erfolgserlebnisse hat. Das bedeutet, Du musst Sie auch gewinnen lassen. Als Switcher würde ich eine gewisse Ausgeglichenheit anstreben, so dass die Herrin vielleicht 50% der \"Kämpfe\" gewinnt. Anderer Sklaven würden vermutlich eher darauf bestehen, die Dame eher so 80% gewinnen zu lassen.

Anfangs mag Dir das vielleicht schwer fallen. Aber versuche es einmal aus Ihrer Perspektive zu sehen:
a) Sie befiehlt und Du machst es tatsächlich!
b) Sie befiehlt und Du grinst Sie frech an und sagst nö!


Punkt "b)" kommt leider zu oft vor. Ich will sie damit eigentlich ja fordern! Vielleicht überfordere ich sie damit auch. Sie sagt aber immer "Nein" alle ist OK. Sie mag Wiederworte und will mich dann um so mehr brechen. Nur passiert es leider nicht!

Zitat
Oh, noch eine Analogie von Hollywood geklaut: Der Sklave gibt keine Regie-Anweisungen. Schon gar nicht während der Szene und besser auch nicht danach als Manöverkritik. Falle nicht aus Deiner Rolle sondern halte mindestens die konkrete Situation durch, bis sich eine Gelegenheit ergibt, auf der Metaebene über die Beziehung zu sprechen. Dein Eingangsposting könnte man leicht als Drehbuch missverstehen, mit dem Du versuchst Ihr Handlungsanweisungen vorzuschreiben, etwa wie Sie auf welche Situationen mit welchen Strafen zu reagieren habe. Just don´t do it! Zum einen nimmt es Ihre möglichen Erfolgserlebnisse vorweg und zum zweiten erweckt es den Anschein, als würde da jemand trotz der drastischen Praktiken Schiss haben, dass ihm das ganze über den Kopf wächst.

Wenn Du Ihr die Zeit und Gelegenheit bietest, Ihren eigenen Stil zu entwickeln, wird Sie Deine Hilfestellungen bald nicht mehr nötig haben. Aber wenn Sie Dich kitzelt und Du nicht lachst, wird Sie bald aufgeben und Dich nicht wieder kitzeln.


Sehr gut beschrieben und vielleicht trifft es unsere Situation auch mehr als mir lieb ist. Alles was ich geschrieben habe in meinem Anfangspost ist von meiner Herrin und mir. Wobei der größte teil dann doch von mir stammt und sie es aber auch gut findet und gerne übernimmt. Ich habe einfach die viel besseren Ideen was meine eigene Sklaverei betrifft als meine Herrin und sie gibt es auch zu. Deshalb überlässt sie mir da auch bei der Ausarbeitung das Zepter, sagt sie!

Wir habe schon unzählige Versuche gestartet, hatten schon Phasen wo zum Thema BDSM auch nichts mehr lief. Nur das Thema ist trotzdem ständig weiter präsent!

Das Thema ist so stark präsent, dass wir beide daran auch weiterarbeiten.

Das hier hat meine Herrin entwickelt:

Orgasmuskontrolle

Wie findet die Kontrolle statt?

Die Herrin setzt nach dem letzten Orgasmus des Sklaven einen Zeitraum fest, wann der Sklave den nächsten Orgasmus hat. Die Herrin führt Buch über die Keuschhaltung und Fehlverhalten des Sklaven. Mit dieser Buchhaltung kann sie dann bilanzieren.

- Der Sklave trägt immer den Peniskäfig
- Nur auf der Arbeit nicht
- Wenn er am Penis sichtbare Verletzungen hat
- Die Herrin es wünscht
- Der Sklave hat in längerer Abwesenheit der Herrin Tesafilm um den Käfig
- Herrin duscht
- Die Herrin fährt weg

Der Sklave hat nur sehr wenige Orgasmen (4x im Jahr)
Nach einem Orgamus darf der Sklave 2 Tage Orgasmen haben

- Die Orgasmen darf er nur so haben wie die Herrin es will
- Die Herrin macht die Orgasmen dem Sklaven nicht leicht
- Auf dem Fußboden
- Mit der linken Hand
- Im Peniskäfig
- Socke, Schuh oder Slip anbeten
- Zehnägel küssen oder anbeten
- Unter der Herrin mit Atemnot
- Er muss kurz bevor er kommt aufhören immer und immer wieder

- Die Herrin kann die Keuschhaltung verlängern
- Nach Lust und Laune
- Als Strafe

Strafen sind:

- 1 Tag länger kein Orgasmus
- 1 Woche länger kein Orgasmus
- 1 Monat länger kein Orgasmus

Bestraft wird für:

- Nicht auf Herrin hören
- Wiederworte
- Aus Lust und Laune der Herrin
- Sklave strengt sich laut Meinung der Herrin nicht an

Die Herrin kann die Keuschhaltung verkürzen:

- Wenn sie am Tag zwei Orgasmen hatte
- Im Monat ca. 60 Orgasmen
- Hat die Herrin keine Lust ist das Pech vom Sklaven
- Er muss die Orgasmen dann an einem anderen Tag nachholen
- Aus Lust und Laune
- Für besondere Dienste
- Geschenke für die Herrin
- Essen Kochen
- Blumen
- Romantik
- Sachen machen die der Sklave nicht mag

Gruß

Luphan
12. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 07.06.17 20:17

@ Luphan

Nö, ich habe Deine Intension verstanden.
Es ist nicht so, dass ich behaupte 24/7 ist nicht möglich, wenn beide mögen natürlich schon.

Zitat

Wir habe schon unzählige Versuche gestartet, hatten schon Phasen wo zum Thema BDSM auch nichts mehr lief. Nur das Thema ist trotzdem ständig weiter präsent!


Was ich ausdrücken wollte, ist eben so wie Du es beschriben hast ist es unmöglich, wird immer wider scheitern.

Ich selber habe einige Zeit so gelebt, dann ist es aus verschiedenen Gründen eben kein 24/7 mehr gewesen, das tut hier aber nichts zur Sache.

Ich mag auch viele (oder nur einige) deiner Neigungen nicht teilen.
Was aber sicher ist, ich mag zu dem was eben auch immer meine Herrin mag gezwungen werden, von Ihr. Bei mir kann das auch viel Aua machen, egal ich mag es.

Nur Du kannst SIE nicht zwingen, Dinge mit Dir zu machen, die sie nicht machen möchte! Sei es sie liebt Dich viel zu sehr oder eben weil es auf Dauer zu schädlich ist.

Das was sie geschrieben hat hört sich doch ganz vernünftig an! Besser noch ist, Du weist nicht, was auf dich zukommt! So kannst Du SIE viel zu viel Steuern!

Das mit den Bildern habe ich jetzt verstanden, sie sollen als Ideenlieferant für Dich und Deine Herrin dienen.

Es ist zu viel, lass sie sich selber aussuchen was sie mag, es muss langsam reifen!
Dieses wenn, dann gibt es ... geht nicht! - Wenn SIE dazu Lust hat, vertrimmt sie dich, oder schenkt Dir ein paar Tage mehr Keuschheit, lässt Dich im Storch stehen oder macht was immer SIE will!

Glaub mir Bein Hodenpranger geht schon nach hinten, macht eben viel Aua! Vielleicht nicht gleich stundenlang, Du sollst ja mit dem Ding nicht stehen.

Im Zweifel trainiert sie Dich mit einem Fallschirm, mit ein paar netten Gewichten!


Ich habe immer das Gefühl ihr wollt etwas nachmachen, was auf irgend einem Bild oder einem Film veröffentlicht wurde.

Was glaubst Du, wie oft bei Filmen geschummelt wurde, einem Spielfilm glaubst Du ja auch nicht alles.

ES sind das Momentaufnahmen, bei denen vieles nicht stimmt, da ist von 1000 Rohrstockhieben die Rede, wenn da nicht gestreichelt wird, ist so was unmöglich! Falls Du selber schon welche (richtige) bekommen hast wirst du es einsehen. Das Gleiche gilt für X andere Dinge.

Du scheinst Füße die schmutzig sind, riechend, und schmutzige Socken zu mögen!
Dann ist das keine Bestrafung sonder eine Belohnung, wenn sie es auf sich nimmt und ...

Natürlich kann sich Deine Herrin die Filmchen ansehen und auch die Bildchen, so fern sie sie mag.
Davon aber abzuleiten, es muss so sein geht nicht und 24/7 so zu leben schon gar nicht.


So noch einmal das Gleiche zitiert:
Zitat

Wir habe schon unzählige Versuche gestartet, hatten schon Phasen wo zum Thema BDSM auch nichts mehr lief. Nur das Thema ist trotzdem ständig weiter präsent!


Wenn ihr versucht, es in einem Rahmen zu machen, der möglich ist, Euch nicht gleich am Anfang überfordert, dann kann das wunderbar gelingen.

Es braucht keine Vorlagen, zumindest nicht um diese exakt nach zuspielen, die Wirklichkeit ist anders! Wenn Du Sklave Deiner Herrin bist, sind die Bilder und Filme öde und fade, Du brauchst sie nicht.
Die Wirklichkeit ist ECHT und viel besser!

Das was SIE Dir geben kann ist viel mehr als das Kopfkino, weiches du jetzt versuchst mit ihr umzusetzen.

Voraussetzung dafür ist, dass SIE es will und genug Veranlagung hat Dich entsprechend zu behandeln.


Zitat

Bestraft wird für:
- Nicht auf Herrin hören
- Wiederworte
- Aus Lust und Laune der Herrin
- Sklave strengt sich laut Meinung der Herrin nicht an.


Das sind Dinge die verstehen sich von selbst! X andere Dinge noch dazu!
Außer der Lust und Laune, sind das Dinge die schon zu extrem ungehorsam sind und wirklich exemplarisch bestraft gehören.
Sklave strengt sich laut Meinung der Herrin nicht an. Es gibt keine andere Meinung!

Die gibt es nur wenn Ihr die Woche besprecht und da ist Deine Meinung auch nur eine Information, für Deine Herrin. Es sei denn Dir ist das Spiel, die Wirklichkeit zu hart.

Manche Dinge kann man auch nicht wissen als Herrin, immer vorausgesetzt sie mag, kann sie auch in einem Domina Studio hospitieren, gegebenenfalls so das die Kunden sie nicht sehen können, da lernt sie einige Dinge dazu, vielleicht mehr als Dir lieb ist. Es kostet normalerweise nichts, außer den Mut dort vorzusprechen.

Zitat

- Geschenke für die Herrin
- Essen Kochen
- Blumen
- Romantik
- Sachen machen die der Sklave nicht mag


Hilfe! Dafür gibt es aber keine Belohnung! Das sind auch selbstverständliche Dinge die ein Sklave macht! Lassen wir mal die Geschenke außen vor, es sei denn es sind keine materiellen, dann ist das das Mindeste was Du für deine Herrin tun musst, Blumen pflücken, es so romantisch gestalten wie sie mag. So was, muss alles normal sein, eine Belohnung, dafür auf keinen Fall. Villeicht wenn Du es schaffst, ein tolles Essen zu machen, besser als sie es sich je vorgestellt hätte, dann kann SIE darüber nachdenken, ob SIE Dich dafür belohnen will.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Deine Herrin wirklich weiß was ihr machen wollt, zumal sich die Dinge alle auf Keuschhaltung beziehen.

Ich glaube ja, dass Du das alles so willst, aber will sie wirklich auch?

Noch etwas, eine Herrin wird NIE das machen, was Du von ihr willst oder erwartest, SIE wird Dich immer mit etwas anderem überraschen. Vielleicht ist es ähnlich, von dem was Du erträumt hast, wenn Du Glück hast.

SIE wird Dich auch nie überfordern, aber SIE wird auch erkennen, wenn Du nur spielt oder selber meinst Du könntest nicht mehr.

Merci
Ihr_joe
13. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von private_lock am 07.06.17 21:35

N´Abend Luphan und Dame!

Zitat
Die Zeit und Lust fehlt manchmal und das Ganze schläft dann irgendwann ein. Deshalb wollten wir wenigsten vorerst die Kern- und Grundsklaverei einführen. Die muss halt immer sein und sich in den Alltag fest etablieren bevor wir nach Steigerungen erstreben wollen.


Warum dieser Zwang zu Superlativen? Warum immer?

Wenn ein Keuschling zum 4 Mal "für immer" verschlossen werden soll, kann er sich leicht ausrechnen, dass "für immer" bisher immer nur höchstens 3 Wochen gehalten hat

Deine Verskalvung wird genau dann ein Erfolg, wenn es sich gerade ohne große Anstrengung in den Alltag integriert. Dazu braucht es von beiden die Bereitschaft, es ernst zu nehmen und umzusetzen. Wenn Deine Regel vorschreibt, Du musst Ihr jede Tür aufhalten, dann muss sie Dir auch eine Chance lassen, vor ihr an der Tür zu sein. Sicher kann sie bei Gelegenheit selbst zugreifen und Dir dann eine Strafe verpassen, weil Du nicht schnell genug warst. Aber wenn sie das ständig tut, ist die Regel überflüssig. Allein um Strafen zu verhängen braucht sie keine Regeln.

Zitat
Ich will
schon auf eine Art und Weise gebrochen werden und in die Sklaverei
gezwungen werden. Das ist für mich echt und fühlt sich auch echt an.
Alles andere ist mehr oder weniger nur ein Spiel. Das will ich nicht!


Hmm, denk bitte noch einmal kurz über Deine Aussage nach. Was verbinden wir denn alles mit echter Sklaverei? Z.B. die Behandlung als Sache, die weiterverkauft und bei Nichtgebrauch getötet werden kann. Nein, Du willst keine echte Sklaverei, sondern Du hast eine romantisierte Vorstellung von Sklaverei, was dazugehören soll und was nicht.

Zitat
Zwei Rollen
sind es auf jeden Fall... . Fetischist und Sklave genau. Nur warum soll
der Sklave \"Bitte nicht so fest, aua, das tut weh\" sagen oder denken?


OK, da habe ich mich nicht gut genug ausgedrückt. Es gibt bei Dir den Schauspieler, der an seiner nächsten Million arbeitet und nebendran denkt, dass er in der nächsten Pause noch eine eMail schreiben wollte und überhaupt ein Schluck Wasser für die trockene Kehle wäre gerade gut. Und dann gibt es den darzustellenden Charakter ... z.B. Spartakus, der gerade im Staub liegt und weltbewegende Sätze raushaut, um die anderen Sklaven zum Aufstand anzustacheln.

Dein Wunsch nach "echter" Versklavung lässt sich also übersetzen mit dem Wunsch, durch die Leinwand zu schreiten, um Dich in der Filmwelt wiederzufinden. Aber in der Filmwelt gibt es kein Saveword und bei Spartakus klingelt auch nicht das Handy, wo er dann mal kurz Auszeit ruft und die bösen Römer-Statisten, die nur ein Bruchteil von seiner Millionen-Gage kriegen, dumm rumstehen lässt. Das wird alles rausgeschnitten. Nichts soll die Illusion des Kinopublikums stören. Oh, das ist ein Problem? Wie schneidet man seine BDSM-Session, wenn sie doch gar nicht auf Film aufgenommen wird? Zu allererst muss nichts geschnitten werden, was nicht falsch gelaufen ist. Also Handy ausschalten und sich vollkommen entsprechend seiner Rolle verhalten, auch wenn man kurz abgelenkt war und sich eine Peitschenhieb mehr gewünscht hätte. Der Text im Drehbuch schreibt vor: "Danke Herrin, dass Ihr Gnade mit mir walten lasst."

Du kannst nicht kommunizieren, dass sie noch weiter machen soll, ohne aus der Rolle zu fallen. Ein Sklave der um mehr Schläge bettelt, das hätte es im alten Rom aber nicht gegeben. Wenn Du nun doch unbedingt was zu sagen hast, obwohl Du eigentlich nix zu sagen haben solltest, dann fällt man gemeinhin auf Schlüsselworte zurück. Du könntest laut Ampelcode z.B. grün sagen, um die Peitsche zu Höchstleistungen zu ermuntern. Ja, Du fällst aus der Rolle, aber gleichzeitig versuchst Du die Unterbrechung möglichst kurz zu halten, um Deine Mitschauspielern nicht ebenfalls aus ihrer Rolle rauszuholen.

Die illusion, an dem gemeinsamen Rollenspiel festzuhalten und möglichst durchgängig in der Fetischwelt zu bleiben sollte dabei höher bewertet werden, als Dein momentanes Kribbeln in der Nase. Lass Dir vom perfektionistischen Anspruch nicht die Szene selbst kaputt machen. Es bleibt auch später noch Gelegenheit, die Situation nachzubesprechen und damit einen langfristigen Lernprozess für beide Seiten einzuleiten.

Zitat
Sie mag Wiederworte und will mich dann um so mehr brechen. Nur passiert es leider nicht!


Im einvernehmlichen Spiel gibt es keine Möglichkeit, einen Menschen zu "brechen". Jeder Versuch dessen ist unweigerlich strafbar ... und zwar zurecht. Darum braucht es Deine Kooperation bzw. Deine fortwährende Zustimmung, besser bekannt als SSC - safe, sane & consentual

LG
private_lock
14. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Luphan am 11.06.17 16:21

Hallo alle zusammen und weiterhin dickes Danke für die ausführlichen Antworten,

in vielen Dingen geben wir euch einfach Recht!

Diese ganzen Regelkataloge und Abläufe "Wenn das passiert, dann passiert das,..." machen das Ganze nicht einfacher. Vielleicht hätte ich am Anfagn auch etwas mehr zu uns schrieben sollen, statt nur was und wie wir uns unser Leben vorstellen.

In meinem Eröffnungsbeitrag habe ich aber auch versäumt zu schreiben, dass wir nicht den ganzen Tag 24/7 leben und leben wollen:

- Wir schauen abends zusammen TV
- Wir gehen gemeinsam Einkaufen
- Wir unterhalten uns über unseren Tag
- Meine Frau ist bei mir in der Firma angestellt
- Wir reden viel über die Arbeit
- Wir haben ein gemeinsames Hobby
- Wir spielen gerne Destiny (Online-Shooter)
- Wir kuscheln abends
- Wir haben uns lieb und lieben uns

Also führen wir neben unseren Femdom-Träumen auch ganz bewusst unser normales Leben weiter. In diesen beschrieben Zeiten bin ich noch immer ihr Sklave, der Sklave hat aber trotzdem auch genug Zeit für sich, seine Hobbies und sein Leben. Ohne das würde auch bei uns eine Femdom-Beziehung niemals funktionieren. Dessen sind wir uns Beide bewusst!

Dadurch aber das ich viel Zeit für mich habe, ist es nicht immer so leicht eine Trennung der zwei Lebensbereiche klar zu definieren. Deshalb haben wir unsere Grund- und Kernsklaverei eingeführt Wir wollen das ich ihr Sklave bin und das ganz besonders außerhalb meiner Freizeit. In meiner Freizeit habe ich sie natürlich auch zu bedienen und sofort und unverzüglich ihren Wünschen nachzugehen.

Die Grund- und Kernsklaverei mussten wir für uns definieren! Wir hatten schon vorher verschieden Regeln aufgestellt, diese konnten wir aber beide nicht immer einhalten. Der stressige Alltag hat uns oft eingeholt und überfahren. Die neuen Regeln sind eine wirklich abgespeckte Version und für mich und meine Herrin umsetzbar!

Gruß

Luphan

15. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 11.06.17 19:55

@ Luphan,
lass es mich so schreiben, wenn ich das gewusst hätte...
Nein die Finger würde ich mir nicht wund schreiben um euch abzuhalten unmögliches zu versuchen.

Das was ihr lebt, ist gelinde ausgedrückt fast normal, kein TPE und auch sehr wenig Fm. Nur die zeitlich nichtdefinierte Kern- und Grundsklaverei, lass es mich Spielzeit nennen, wollt ihr mit den Ideen realer gestalten.

Von deiner Frau weiß ich nicht viel, mir ist aber jetzt klar, warum sie Selbstverständlichkeiten belohnen mag.
Von Dir weiß ich etwas mehr, viele Dinge, die Du anschreibst, hast Du nie real oder nachdrücklich erlebt.

Ihr könnt gerne die Dinge als Ideeenlieferant ansehen, Du und Deine Frau, in dem Fall Deine Herrin, solltet aber ungezwungen spielen können. Sie muß lernen, was Du wirklich abkannst, SIE wird es merken, immer vorausgesetzt sie macht es nicht nur Dir zuliebe.

Was immer es war, was meine Frau und Herrin mit mir gemacht hat, ich habe Ihr immer einen Bericht darüber geschrieben. Eben genau so wie ich es empfunden habe. Ich glaube, es ist besser als irgendwelche Praktiken vorzugeben. Klar soll sie wissen was Du magst, aber eben nur das Gebiet.

Berichte schreibe ich auch heute noch bei meiner Herrin, wobei ehrlich gesagt, ich habe sie nie gefragt ob sie das mag. Ich werde das aber nachholen.

Noch etwas, hat Deine Frau Freude daran, Buch über Deine Keuschheit zu führen? Ich denke nicht, also machst Du das und lässt es abzeichnen.

Du solltest lesen, was ich schreibe, wenn ihr einen Hodenpranger habt (wobei ich bezweifle, dass Du ihn nicht wie gedacht tragen kannst), dann schraube eben ein paar D-Ringe oder wenn es sein muß ein paar Ringschrauben in das Holz. Daran befestigt sie Deine Hände.

Himmel, das erste solche Ding, was meine Herrin benutzt hat waren 2 Kochlöffel, die mit Schusterriemen (hatten wir viele, weil kostengünstig, 4-kantiges Leder ca. 120 cm lang) zusammengebunden waren.

Es wäre nett von Dir wenn Du oder besser noch Deine Frau uns (mir) mitteilt wie Deine "Sklaverei" gelungen ist.

Für Dich nur ein böses Grummel aber an Deine Frau einen lieben Gruß
Ihr_joe


16. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Luphan am 12.06.17 17:27

Hiho alle zusammen,

im Laufe dieser Woche habe ich nicht so viel Zeit zum Schreiben. Werde das aber am Wochenende auf jeden Fall nachholen. Da habe ich mehr Zeit zum ausführlichen Schreiben!

Auf jeden Fall Danke an Ihr_joe und private_lock, also an euch beide. Eure Antworte bringen mich wirklich zum Nachdenken!

Leider bin ich mit Worten selbst nicht so gut. Kann das was ich sagen oder was ich fühle nicht so gut in Worten ausdrücken.

An alle anderen natürlich auch und an alle die vielleicht noch zum Thema was schreiben werden.

Gruß

Luphan

17. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Luphan am 28.01.18 20:22


Hallo alle zusammen,

es ist jetzt wirklich lange her, dass ich hier zu diesem Thema geschrieben habe. In der Zwischenzeit ist sehr viel passiert und meine Herrin und ich haben uns sehr viele Gedanken zu unserer Femdom-Beziehung gemacht. In allem was ihr mir hier geschrieben habt, habt ihr tatsächlich Recht gehabt und wir haben eure Worte beherzigt. Wir beide sind zwar jetzt seit fast 5 Jahren mit diesem Thema beschäftigt, sind letztendlich aber recht unerfahren damit. Wir haben eine Femdom-Beziehung eigentlich nie wirklich ausgelebt.

Wir haben viel nachgedacht und uns gemeinsam entschlossen, die vielen Regeln die ich mal entworfen habe zu streichen und uns wirklich Gedanken zu machen, wie wir die "Sklaverei" mehr in den stressigen Alltag einbinden können. Wir beide wissen aus Erfahrungen wie schnell das Thema bei uns wieder vorbei sein kann, wie schnell es einschläft und das waren die wichtigsten Anhaltspunkte für uns, wie wir unsere Zukunft mit Femdom gestalten wollen. Das von uns erschaffene Wort "Grundsklaverei" taucht hierbei aber wieder auf. Eine gewisse "Grundsklaverei" soll und muss in unserem Alltag auftauchen.

Ich selbst will so gerne, dass es sich wenigstens etwas "echt" anfühlt. Darum haben wir uns Gedanken gemacht und das war die Zielsetzung hierbei. Wie kann man in den schon eh stressigen und manchmal langweiligen Alltag die "Grundsklaverei" einbringen, ohne dass es wieder in Arbeit für meine Herrin ausartet und zu einem Wunschzettel von mir wird.

Sklaverei in den Alltag einbinden

Am Sklaven wird gespart:

- Sklave trinkt Leitungswasser
- Der Sklave isst Reste vom Vortag
- Herrin isst teuer und Sklave billig
- Herrin hat Kein Mitleid
- Sklave macht den gesamten Haushalt
- Bekommt zusätzlich Tagesaufgaben
- Totale Orgasmuskontrolle
- Sklave spricht Herrin mit Herrin an
- Herrin spricht Sklaven mit Sklave an
- Herrin gibt nur knappe Befehle
- Herrin behandelt Sklaven schlecht

Alleine durch diese "Kleinigkeiten" wird mir meine Stellung schon aufgezeigt. Meine Herrin geht es hierbei immer gut und an mir wird gespart. So kommt bei mir tatsächlich das Gefühl der "Sklaverei" auf. Klingt bisher sehr gut finden wir.

Vor allem aber haben wir in den Alltag die richtige Ansprache etabliert. Das ist oft vergessen worden!

So wirkt es echter und meine Herrin kann auch damit leben. Mit den Resten vom Vortag ist gemeint, dass ich am nächsten Tag nicht unbedingt gleich was neues zum Essen bekomme, sondern Reste vom Vortag essen muss. Meine Herrin trinkt was auch immer sie möchte, ich bekomme nur Leitungswasser, ist schön billig und mehr habe ich nicht zu erwarten.

Regeln:

Morgens zu Füßen der Herrin = Sklavenposition
Wohnung betreten = Sklavenposition
Abends nach dem Essen = Sklavenposition
Abends beim Betreten des Zimmers = Sklavenposition
Und wann die Herrin will = Sklavenposition
Wohnung betreten = Peniskäfig an
Wohnung betreten = Aschenbecher + Getränk
Wohnung betreten = Wohnung aufräumen
Slip, Schuhe und Socken = Nur mit Mund berühren

Auch hier haben wir uns Gedanken gemacht. Die Sklavenposition kam einfach viel zu selten vor. Wir wollten sie wenigstens ein paar Mal im Alltag fest etablieren. Der Sklave gehört nun mal zu Füßen der Herrin! Früher sollte ich eigentlich den ganzen Tag in der Wohnung kriechen, was aber komplettes Kopfkino von mir war und im Alltag nicht praktikabel ist. Wie ihr sieht, haben wir die Regeln stark verkürzt.


Strafen:

Die Herrin bestimmt über Strafen!

Wie ihr sehen könnt, haben wir unseren anfänglichen Katalog an Regeln dramatisch verkürzt und haben Regeln aufgestellt, die in den normalen Alltag problemlos eingebunden werden können. So weit also alles gut!

So weit als alles gut?

Hierbei gibt es leider wieder ein großen Problem!

Das Problem bin nämlich ich hierbei!

Ich verstehe es leider selbst nicht. Ich habe teilweise Phasen der Unterwürfigkeit, da bin ich bis zur Selbstaufgabe meiner Herrin sklavisch untergeben ohne Ende. Ich bin eigentlich über den ganzen Tag erregt und habe Kopfkino pur. Ich bin dann ergeben und devot, unterwerfe mich komplett und kann von dem Thema nicht genug bekommen. Leider dauern diese Phasen dann bei mir 2 Wochen an und danach ist es wieder vorbei.

Woran liegt das?

Kann es sein, dass meine Erwartungen vielleicht nicht ganz erfüllt werden und ich dann von dem Thema genug habe?

- Bin ich doch nicht so devot?
- Bin ich ein Switcher?
- Bin ich doch "nur" ein Fußfetischist und nicht mehr?

Liegt es an meinen zu hohen Erwartungen an meine Herrin, oder kann es wirklich sein, dass ich nur Phasen habe, an denen ich Femdom ausleben will und dann wieder Phasen überwiegen, an denen mir das normale Leben reicht? Seit längerer Zeit überwiegen eigentlich die normalen Phasen und es ist jetzt 60 Wochen her, dass wir Femdom gelebt haben. Ich habe es mir doch vom ganze Herzen immer gewünscht und unzählige Abende mit meiner Herrin darüber geredet.

Also, was ist los mit mir?

Große Angst habe ich, dass es vielleicht doch an meiner Herrin liegen könnte. Das bei mir einfach das Gefühl entsteht, sie ist eigentlich nicht wirklich dominant. Sie hat nicht diese freche Art und Weise mich auszunutzen. Vielleicht ist es so, vielleicht ist es aber auch nicht so. Ich weiß es noch einfach nicht. Gibt es unter euch auch Menschen, die nur Phasenweise unterwürfig sind?

Ich würde mich sehr über Antworten von euch freuen. Für mich und für uns, sind das hier sehr grundlegende Fragen, die eventuell unsere gemeinsame Femdom-Beziehung beeinflussen könnten.

Liebe Grüße

Luphan









18. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 28.01.18 23:19


Zitat

- Sklave trinkt Leitungswasser
- Der Sklave isst Reste vom Vortag
- Herrin isst teuer und Sklave billig
- Herrin hat Kein Mitleid - ähm
- Sklave macht den gesamten Haushalt
- Bekommt zusätzlich Tagesaufgaben
- Totale Orgasmuskontrolle
- Sklave spricht Herrin mit Herrin an
- Herrin spricht Sklaven mit Sklave an
- Herrin gibt nur knappe Befehle - präzise
- Herrin behandelt Sklaven schlecht - warum?


Hallo Luphan, passt fast alles, aber gerade in so einer Beziehung ist es wichtig, Mitleid zu haben, zu erkennen, wenn es Dir tatsächlich nicht gut geht. Bei den Befehlen ist es schon richtig, dass sie knapp sind, präzise müssen sie dennoch sein!
Behandelt ihren Sklaven schlecht, warum, sie kann ihn ruhig auch mal belohnen, selbst bei tatsächlicher echter Sklaverei gab es „Belohnungen“, neben Strafen.

Bei den Regeln sehe ich das als Automatismen, Sachen, die Du automatisch zu machen hast. Da braucht es aber die Kontrolle Deiner Herrin, die gibt bei Nichtgefallen Strafen und bei Gefallen Belohnungen, wie immer die aussehen, die bestimmt Deine Herrin.

Je länger ihr miteinander so nennen wir es mal spielt, desto mehr nennen wir es mal Freiraum brauchst du. Nach 2 Wochen scheint bei Dir die Zeit zu sein, in der Du all das einfordern willst was Dir verlustig gegangen ist.

Du rebelist, ich weiß nicht wie devot du bist, warum solltest Du ein Switscher sein, wenn Du ein Fußfetisch hast, ist alles was damit zusammenhängt eine Belohnung für Dich!
Alles was Du magst sind Belohnungen!

Ob das Deine Herrin in Arbeit ausartet, weiß ich nicht, wenn dem so ist, wird es nie funktionieren, sie muss es mögen!
Wenn dem so ist, und Du nach zwei Wochen die Lust verlierst, dann muss sie Konsequent bleiben, Dich gegebenenfalls bestrafen, Dir die kleinen Dinge, die erlaubt waren untersagen.
Ich würde an ihrer Stelle in die folgende Woche ein paar richtig tolle Belohnungen, für Dich legen, was immer Du besonders magst, sei es ein Aufschluss oder du darfst ihre wunderschönen Füße verwöhnenden, darfst einfach ein paar Dinge, die Dir sonst verwehrt sind. Alles Dinge die mit Deiner „Rebellion“ entfallen!

Eigentlich sollte Dein Ziel sein, alles für Deine Herrin zu tun, was IHR gefällt, dabei alle anderen Dinge in Kauf nehmen, was Sie mit dir tun mag.

Das nur mal so als kleine Anregung ohne mehr zu wissen.

Ihr_joe

19. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von FoG am 29.01.18 07:07

Das Problem ist, vermute ich mal, dass Deine Herrin keine Vollblut- oder Natur-Herrin ist. Wenn sie eine echte Natur-Femdom ist, hättest Du Deine "Sorgen" nicht, denn sie wüßte immer genau, was SIE will und was Du brauchst (negativ und positiv).
Mit anderen Worten: Wäre sie eine echte Femdom, würde sie das Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche genau kennen und LEBEN.
Hierzu eine gute Buchempfehlung:
"In dominanter Liebe" von G. Horsam
Es sind 2 Bände, in denen Du ziemlich genau erfährst, was und wie eine echte Femdom ist. Mich hat dieses Buch total fasziniert und völlig in die Rolle des Schreibers hineingesogen.
Das solltet Ihr vielleicht beide Lesen.

20. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von lieberbiber am 29.01.18 08:32

Zitat
Das Problem ist, vermute ich mal, dass Deine Herrin keine Vollblut- oder Natur-Herrin ist. Wenn sie eine echte Natur-Femdom ist, hättest Du Deine \"Sorgen\" nicht, denn sie wüßte immer genau, was SIE will und was Du brauchst (negativ und positiv).
Mit anderen Worten: Wäre sie eine echte Femdom, würde sie das Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche genau kennen und LEBEN.
Hierzu eine gute Buchempfehlung:
\"In dominanter Liebe\" von G. Horsam
Es sind 2 Bände, in denen Du ziemlich genau erfährst, was und wie eine echte Femdom ist. Mich hat dieses Buch total fasziniert und völlig in die Rolle des Schreibers hineingesogen.
Das solltet Ihr vielleicht beide Lesen.



Ich würde jetzt nicht eine echten Femdom daran festmachen wollen, das sie immer genau weiß was sie will und vor allem, was der Sub braucht, das wäre dann ja eine Maschiene! Spaß muss ihr das Ganze machen, dann sind alle Zwischentöne erlaubt und das würde ich jetzt nicht an einem Buchinhalt festmachen, wo man nachlesen kann - so und so ist eine RICHTIGE Femdom... da sind die Geschmäcker ja auch anders und menschlich sollte es wohl auch sein.
21. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von FoG am 29.01.18 09:45

Na GENAU DAS war doch damit gemeint. Eine echte Femdom weiß genau, was sie will, was ihr Spaß macht. Eben genau deswegen, weil eine echte Femdom darauf bedacht ist, IHR Vergnügen, IHRE Bedürfnisse vordergründig leben zu wollen. Das hat doch nichts mit "Maschine sein" zu tun.
Wenn eine Frau eine echte Femdom ist, dann ist sie eben immer bestrebt, dass alles so läuft, wie SIE es will und braucht. Natürlich, WEIL ihr das so gefällt, WEIL es ihr Spaß macht. Und dann wird es ihr Spaß machen, ihren Sklaven anzutreiben, ihn zu quälen, einfach mit ihm zu machen, wozu sie Lust hat. Und dann wird es ihr auch Spaß machen, ihm etwas zu geben, was ihm gefällt, WEIL es auch ihr gefällt.

Zu meiner Buchempfehlung kann ich nur folgendes sagen:
1. Klar sind wir alle anders, haben andere Vorstellungen und Bedürfnisse und somit auch ein anderes Bild von einer Femdom. Und klar ist jede Femdom auf ihre Art einzigartig und speziell.
2. Lies dieses Buch einfach und dann können wir über die Aussage 'so und so ist eine richtige Femdom' nochmal reden.

In diesem Buch dreht es sich sehr viel um Liebe, Vertrauen, Verständis und vieles mehr, was die meisten Beziehungen heutzutage gar nicht mehr kennen. Das ist eines der Bücher, wo man auch sehr viel ZWISCHEN DEN ZEILEN lesen muss und kann.


22. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von lieberbiber am 29.01.18 10:16

Zitat

1. Klar sind wir alle anders, haben andere Vorstellungen und Bedürfnisse und somit auch ein anderes Bild von einer Femdom. Und klar ist jede Femdom auf ihre Art einzigartig und speziell.




Genau das... sorry Fog aber du kommst irgendwie so sehr fanatisch rüber.
Gemeint ist noch lange nicht geschrieben oder gelesen...

Und Phasen sowohl als Femdom, als auch als Sub sind doch total normal. Ein Mann wird im KG immer auch devoter, als ohne. Da ist doch nichts schelchtes dran.

Immerhin spielt hier die Frau mit und wenn sie keine" echte " Femdom ist - helfen auch keine hundert Bücher, man kann niemanden umerziehen.
Das macht am ende nur trauig weil man nicht haben oder geben kann, was einem da vorgeschlagen wird!
23. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von FoG am 29.01.18 10:53

Zitat

Ein Mann wird im KG immer auch devoter, als ohne. Da ist doch nichts schelchtes dran.


Da muss ich widersprechen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ein KG überhaupt nichts an meinem Charakter ändert. Zumindest nicht, solange die dazugehörige Lady/Herrin (oder wie auch immer genannt) den KG nicht dazu benutzt, etwas bestimmtes damit zu erreichen.

Zitat

Immerhin spielt hier die Frau mit und wenn sie keine\" echte \" Femdom ist - helfen auch keine hundert Bücher, man kann niemanden umerziehen.
Das macht am ende nur trauig weil man nicht haben oder geben kann, was einem da vorgeschlagen wird!


Und auch hier will ich doch gar nichts anderes damit zum Ausdruck bringen. Ich will doch nur zeigen, dass eine echte Femdom (von Phasen abgesehen) eben prinzipiell immer nach ihrem Gusto lebt und das nicht spielt oder ihm zu Liebe macht (eher im Gegenteil).
Wenn seine Frau dies nicht aus tiefster innerster Überzeugung tut, dann ist sie halt keine echte Femdom und dann sind seine Erwartungen an seine Frau (und somit auch an sich selbst) einfach zu hoch und fast unpassend.
Da bleiben nur 2 Dinge, die man raten kann:
1. Reden, Reden, Reden und
2. abwarten, was die Zeit bringt.
Vielleicht entwickelt sie sich ja auch. Jede echte Femdom hat auch irgendwann mal "klein angefangen".

Und glaub mir, ich weiß, wie es ihm ergeht, denn ich habe auch eine Frau, bin Ex-KG-Träger, hege die Sehnsucht nach mehr und komme manchmal mit mir selbst und einigen Dingen in meiner Beziehung nicht klar.

24. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Moira am 29.01.18 15:17

@ Ihr_joe

Zitat
Hallo Luphan, passt fast alles, aber gerade in so einer Beziehung ist es wichtig, Mitleid zu haben, zu erkennen, wenn es Dir tatsächlich nicht gut geht.

"Mitleid" finde ich hier nur nicht die optimale Wortwahl, Mit"fühlen" (Empathie) gefällt mir besser. UND sie sollte, nein MUSS lernen, den "Ihren" zu "lesen", körperlich sowieso, aber unbedingt zusätzlich in seinem Verstand und seiner Psyche.

Zitat
Bei den Befehlen ist es schon richtig, dass sie knapp sind, präzise müssen sie dennoch sein!

ja, präzise ist einerseits wichtig - aber unpräzise kann andererseits, wenn der sklave clever und gewitzt ist, auch zu sehr spaßigen, sch(m)erzhaften und lustvollen "Folgen" für beide führen
Zitat
Behandelt ihren Sklaven schlecht, warum, sie kann ihn ruhig auch mal belohnen, ...

ganz meine Auffassung UND Rede
Zitat
Bei den Regeln sehe ich das als Automatismen, Sachen, die Du automatisch zu machen hast. Da braucht es aber die Kontrolle Deiner Herrin, die gibt bei Nichtgefallen Strafen und bei Gefallen Belohnungen, wie immer die aussehen, die bestimmt Deine Herrin.

also bei Regeln, die quasi immer gelten und permanent automatisch zu erfüllen sind, sehe ich sowas wie Belohnungen eher nicht, höchstens ganz ab und an mal "pauschal", wenn das alles immer gut klappt; stän-dig aktiv kon-trol-lieren möchte ICH persönlich NICHT müssen, das hat einfach zu laufen, basta; aber klar fällt es mir auf, wenn es NICHT läuft und muss dann auch geahndet werden; s. auch weiter unten "in Arbeit ausartet"
Zitat
Alles was Du magst sind Belohnungen!

Genau so isses!
Zitat
Ob das Deine Herrin in Arbeit ausartet, weiß ich nicht, wenn dem so ist, wird es nie funktionieren, sie muss es mögen!
Wenn dem so ist, und Du nach zwei Wochen die Lust verlierst, dann muss sie Konsequent bleiben, Dich gegebenenfalls bestrafen, Dir die kleinen Dinge, die erlaubt waren untersagen.
Ich würde an ihrer Stelle in die folgende Woche ein paar richtig tolle Belohnungen, für Dich legen, was immer Du besonders magst, sei es ein Aufschluss oder du darfst ihre wunderschönen Füße verwöhnenen, darfst einfach ein paar Dinge, die Dir sonst verwehrt sind. Alles Dinge die mit Deiner „Rebellion“ entfallen!

schöne Idee, die "Karotten" für die Folgewoche "vor seiner Nase baumeln zu lassen"
Zitat
Eigentlich sollte Dein Ziel sein, alles für Deine Herrin zu tun, was IHR gefällt, dabei alle anderen Dinge in Kauf nehmen, was Sie mit dir tun mag.

Genau so. Auch, wenn "sklaven" das oft bisschen anders sich wünschen, sollte für den Großteil der Aufgaben gelten "Ein Diener SIEHT die Arbeit" (auch ohne, dass ihn die Lady stän-dig befehligen, kommandieren und antreiben müssen sollte)
25. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 29.01.18 15:39

Mein lieberbiber,
Nee, meiner bist Du nicht, aber recht hast Du:
Zitat

Immerhin spielt hier die Frau mit und wenn sie keine\" echte \" Femdom ist - helfen auch keine hundert Bücher, man kann niemanden umerziehen. Das macht am ende nur trauig weil man nicht haben oder geben kann, was einem da vorgeschlagen wird!


Es muss schon eine Neigung vorhanden sein, ohne nützen weder reden noch lesen. Lesen ist langweilig wenn man mit dem Inhalt nichts anfangen kann.
Nur Femdom ist so weit gespreizt, da gibt es unendlich viele Vorlieben, genau umgekehrt Malesub, es muss eben mehr passen.

@ FoG
Wo nichts vorhanden ist, ist nach der Feststellung, dass dem so ist, auch reden, reden... nicht mehr wirklich förderlich und warten auf, auf was eigentlich, wer keine natürliche Anlage hat, wird sich nicht ändern.

Lass es mich mal so erklären, sie muss Befriedigung an dem Leiden, der Unbeholfenheit des subs finden, es muss ihr Spaß machen mit ihm zu spielen. Je nach dem auch mit seinen Ängsten,

Natürlich wird eine Herrin nicht perfekt geboren, sie lernt auch dazu, aber mehr oder minder automatisch, es macht Ihr Freude je nach ihren Neigungen mit dem Partner zu agieren.

Klar muss man reden, doch dann muss auch erkannt werden, was möglich ist, was gewünscht ist. Ich kann das nur mal auf meine Neigung bezogen erklären, eine Frau die keine Sadistin ist, würde eventuell aus liebe hauen können, aber man merkt den Unteschied recht schell, es fehlt einfach die Freude daran einem wirklich zu triezen, es bleibt ein eher mechanisches hauen.
Als ich noch unverheiratet und auf der Suche war, wusste ich es gleich zu unterscheiden, so was merkt man recht schell.

@ Luphan, Du, nein ihr müsst wissen, wie es bei Euch ist. Etwas nachzulaufen, was nichts werden kann ist müßig...
Was Du oder ihr wollt, muss eigentlich erst etwas wachsen, langsam rigider werden, sie bestimmt und Du hast nichts zu sagen, immer vorausgesetzt, ihr passt mit eueren Neigungen zusammen.

Ihr_joe

26. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Gillian am 29.01.18 16:24

Hallo Luphan,
(vorab: Ich schreibe relativ unsortiert, lasse meine Gedanken einfach so laufen, habe gerade nicht so viel Zeit)

ich bin an dieser Frage von dir hängen geblieben:

"Gibt es unter euch auch Menschen, die nur Phasenweise unterwürfig sind?"

Meiner Meinung nach besteht das ganze Leben aus Phasen. Eine Beziehung "atmet", ist dynamisch, nicht statisch.
Und ebenso gibt es in einer D/s-Beziehung Phasen von "High" and "Low". Phasen, in denen es rund läuft und Phasen, in denen es schon mal hakt.

Mir ist in diesem Thread ein bisschen viel die Rede davon, was Femdom alles muss und soll.
Sowas pflege ich immer gern ein beherztes "N Scheiß muss ich!" (Postkartenspruch) entgegenzusetzen.
Ich mache Sachen, weil ich sie will, nicht weil ich sie soll. Und schon gar nicht, weil ich muss.
Wo bleibt denn dann der Spaß?

Aber zurück zu deiner Frage:
Ja, kedo könnte man als "phasenweise unterwürfig" bezeichnen. Das ist zum einen tagesformabhängig, auch Sklaven haben Gefühle und fühlen sich mal so, mal so - und zum anderen hängt es natürlich auch von meiner Response ab.
Selbst die sogenannten Naturdevoten - und von denen gibt es verdammt wenige - laufen besser, wenn sie Response erhalten. Selbst Normalos laufen mit Response besser - und in allen Fällen funktioniert positive Response erst mal am Besten.
Ja, im D/s kann negative Response auch wieder positiv sein, aber diesen Spagat lasse ich mal weg.
Sprich, eine Reaktion vom Gegenüber ist förderlich, erfolgt keine Reaktion, macht es immer weniger und weniger Spaß, sich ins Leere hinein zu unterwerfen. Das empfinde ich als vollkommen natürlich und nicht als Mangel an Unterwürfigkeit, Devotheit oder whatever.
Jetzt muss eine Reaktion natürlich auch noch wahrnehmbar sein, d.h., wenn ein Part sich zu sehr auf seine Erwartungen versteift, nimmt er die Reaktion/die Response des anderen Parts vielleicht gar nicht (mehr) wahr. Dann wird die Geschichte früher oder später gegen die Wand fahren.
Ich denke, beide Parts einer Beziehung müssen achtsam und dem anderen zugewandt sein, um mitzubekommen, wie der andere gerade "drauf" ist, ob er auf etwas antwortet, was man selbst gerade tut/getan hat oder ob sich da gerade gar nichts tut.
Im Falle des Sich-Gerade-Gar-Nichts-Tun hilft schon mal Reden. Auch wenn man das bereits oft und lange getan hat - kedo und ich müssen uns beispielsweise auch nach 14 Jahren noch immer wieder im Gespräch "justieren". Wir tun das gerne, denn es ist uns wichtig, miteinander, nicht nebeneinander (oder untereinander *g*) zu leben und weil Menschen nun mal lebendig und deshalb veränderlich sind, sind Beziehungen das auch und Phasen welcher Art auch immer für uns etwas sehr Natürliches.
27. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Moira am 29.01.18 17:15

@ FoG
Zitat
Das Problem ist, vermute ich mal, dass Deine Herrin keine Vollblut- oder Natur-Herrin ist. Wenn sie eine echte Natur-Femdom ist, hättest Du Deine \"Sorgen\" nicht, denn sie wüßte immer genau, was SIE will und was Du brauchst (negativ und positiv). Mit anderen Worten: Wäre sie eine echte Femdom, würde sie das Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche genau kennen und LEBEN.

boah - ich kann's echt net mehr hören bzw. lesen, dieses eeewige "Vollblut, Natur%, naturveranlagt, echt, wahr ... etc.
Jede Dame, Mistress, Lady, respektive JEDE FRAU (wie auch jeder sub UND MANN ) ist individuell und einzigartig, WEIL ... MENSCH
Zitat
Hierzu eine gute Buchempfehlung: \"In dominanter Liebe\" von G. Horsam. Es sind 2 Bände, in denen Du ziemlich genau erfährst, was und wie eine echte Femdom ist. Mich hat dieses Buch total fasziniert und völlig in die Rolle des Schreibers hineingesogen. Das solltet Ihr vielleicht beide Lesen.

Zweifelsohne sind die Bücher interessant bis lehrreich, das kann ich nach eigener Lektüre so bestätigen, aber solch Romanhaftes schürt doch bei männchen auch arg Kopfkino und Erwartungen, was so alles "laufen sollte" in einer BDSM-Beziehung.
Es steht klar, aber eben auch allerhöchstens drinnen, wie die dort beschriebene Frau (!) agiert und dann sagen, ja, diese Frau ist eindeutig sowohl sehr dominant als auch sehr sadistisch, und man kann das dann zusammenfassend beschreibend FemDom nennen. Wobei ICH persönlich das Kriterium "sadistisch" unter der Definition FemDom gar nicht unbedingt zwingend sehe.
Vielleicht sollte man von FemDomSad oder FemSadDom sprechen, wenn man "alles" meint.
Nur: Der Umkehrschluss gilt meines Erachtens eben NICHT! Nur weil es in derartigen Büchern steht, muss eine Mistress sich nicht danach richten, sie braucht keine "Vorgabe", wie eine "echte Femdom" gefälligst zu sein und sich zu verhalten hat. Weil sie diese "Vorgabe" selbst ist, selbst erschafft, selbst lebt.
Andere Ladies, andere Sitten - es muss z. B. längst nicht jede Dame den Rohrstock als liebstes Spielzeug haben, an ihrem Sklaven transparente Kleidung lieben und einem privaten Spielclübchen angehören (dies nur als Beispiele aus den beiden Büchern).

@ lieberbieber (und weils in der Vorstellung so drunter stand, liebe bibi)
Zitat
Ich würde jetzt nicht eine echten Femdom daran festmachen wollen, das sie immer genau weiß was sie will und vor allem, was der Sub braucht, das wäre dann ja eine Maschine! Spaß muss ihr das Ganze machen, dann sind alle Zwischentöne erlaubt und das würde ich jetzt nicht an einem Buchinhalt festmachen, wo man nachlesen kann - so und so ist eine RICHTIGE Femdom... da sind die Geschmäcker ja auch anders und menschlich sollte es wohl auch sein.

hast Du irgendwo ein X hingemalt? ich mein, wo ich unterschreiben soll/darf?

@ FoG
Zitat
Na GENAU DAS war doch damit gemeint. Eine echte Femdom weiß genau, was sie will, was ihr Spaß macht. Eben genau deswegen, weil eine echte Femdom darauf bedacht ist, IHR Vergnügen, IHRE Bedürfnisse vordergründig leben zu wollen. Das hat doch nichts mit \"Maschine sein\" zu tun.

Auch eine FemDom muss nicht zwingend krasse Egoistin/Egozentrikerin sein. Und eben weil sie Mensch ist, muss sie nicht immer bei allem genau wissen, was sie will und was ihr Spaß macht. Diese Dinge sind nämlich nicht unbedingt statisch, sondern entwickeln sich (nämlich u. a. AUCH am jeweiligen sub)
Zitat
Wenn eine Frau eine echte Femdom ist, dann ist sie eben immer bestrebt, dass alles so läuft, wie SIE es will und braucht. Natürlich, WEIL ihr das so gefällt, WEIL es ihr Spaß macht. Und dann wird es ihr Spaß machen, ihren Sklaven anzutreiben, ihn zu quälen, einfach mit ihm zu machen, wozu sie Lust hat. Und dann wird es ihr auch Spaß machen, ihm etwas zu geben, was ihm gefällt, WEIL es auch ihr gefällt..

Es kann ihr auch gefallen, ihm zu geben, was ihm gefällt, genau WEIL es ihm gefällt *lächel
Zitat
Zu meiner Buchempfehlung kann ich nur folgendes sagen: 1. Klar sind wir alle anders, haben andere Vorstellungen und Bedürfnisse und somit auch ein anderes Bild von einer Femdom. Und klar ist jede Femdom auf ihre Art einzigartig und speziell.

Ich würde mich dazu hinreißen lassen, zu behaupten sie ist "mit diesem einen sub" auf ihre Art einzigartig und speziell. Denn, wenn sie mit einem anderen männchen "spielt", gefallen ihr ggf. plötzlich ganz andere Sachen.
Zitat
In diesem Buch dreht es sich sehr viel um Liebe, Vertrauen, Verständis und vieles mehr, was die meisten Beziehungen heutzutage gar nicht mehr kennen. Das ist eines der Bücher, wo man auch sehr viel ZWISCHEN DEN ZEILEN lesen muss und kann.

ja, da stimme ich absolut zu, unterschwellig kann man da vieles draus "mitnehmen" und "lernen", Spiele und Praktiken allerdings sind schon eher "hartgesottener" Art.

@bibi
Zitat
Und Phasen sowohl als Femdom, als auch als Sub sind doch total normal. Ein Mann wird im KG immer auch devoter, als ohne. Da ist doch nichts schlechtes dran. Immerhin spielt hier die Frau mit und wenn sie keine\" echte \" Femdom ist - helfen auch keine hundert Bücher, man kann niemanden umerziehen. Das macht am Ende nur trauig weil man nicht haben oder geben kann, was einem da vorgeschlagen wird!

so ists - wobei ich nicht dafür bin, Geschichten, Bücher zu verteufeln, man muss nur bereit, in der Lage, willens, fähig sein, "das WESENTLICHE" darin zu erfassen.

@ FoG
Zitat
Da muss ich widersprechen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ein KG überhaupt nichts an meinem Charakter ändert. Zumindest nicht, solange die dazugehörige Lady/Herrin (oder wie auch immer genannt) den KG nicht dazu benutzt, etwas bestimmtes damit zu erreichen.

Hier ist der zweite Teil besonders wichtig, finde ich. Viele "Frauen" gehen wohl davon aus, dass sie die Männlichkeit in einen Käfig sperren und gut ist, alle Ziele erreicht, alle Probleme beseitigt. DEM ist MITNICHTEN so.
Ein KG kann ein Spielzeug, ein Werkzeug, ein Instrument (in zweierlei Sinn), ein Schmuck, eine Strafe, eine Belohnung und noch so vieles mehr sein, aber in jedem Fall ist er etwas, mit dem man "umgehen", mit dem man was "tun" muss, also nichts, was man einfach nur hat, damit man es hat.
Zitat
Und auch hier will ich doch gar nichts anderes damit zum Ausdruck bringen. Ich will doch nur zeigen, dass eine echte Femdom (von Phasen abgesehen) eben prinzipiell immer nach ihrem Gusto lebt und das nicht spielt oder ihm zu Liebe macht (eher im Gegenteil). Wenn seine Frau dies nicht aus tiefster innerster Überzeugung tut, dann ist sie halt keine echte Femdom und dann sind seine Erwartungen an seine Frau (und somit auch an sich selbst) einfach zu hoch und fast unpassend. Da bleiben nur 2 Dinge, die man raten kann: 1. Reden, Reden, Reden und 2. abwarten, was die Zeit bringt. Vielleicht entwickelt sie sich ja auch. Jede echte Femdom hat auch irgendwann mal \"klein angefangen\".

ja, eine gewisse Lust am "Herrschen" (im gewissem Maß aber schon auch Dienen) muss ihr vom Innersten her zu eigen sein, ggf. ist sie nur angelegt, verdrängt, verschüttet, nicht ausgelebt, aber da stimme ich zu ... "säen oder einpflanzen" ist schwierig, wenn nicht gar unmöglich
Zitat
Und glaub mir, ich weiß, wie es ihm ergeht, denn ich habe auch eine Frau, bin Ex-KG-Träger, hege die Sehnsucht nach mehr und komme manchmal mit mir selbst und einigen Dingen in meiner Beziehung nicht klar.

s. auch im anderen Thread "Erziehung ja - aber belohnt muss der Sklave auch werden!"
28. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Moira am 29.01.18 17:18

Zitat
Hallo Luphan,
(vorab: Ich schreibe relativ unsortiert, lasse meine Gedanken einfach so laufen, habe gerade nicht so viel Zeit)

ich bin an dieser Frage von dir hängen geblieben:

\"Gibt es unter euch auch Menschen, die nur Phasenweise unterwürfig sind?\"

Meiner Meinung nach besteht das ganze Leben aus Phasen. Eine Beziehung \"atmet\", ist dynamisch, nicht statisch.
Und ebenso gibt es in einer D/s-Beziehung Phasen von \"High\" and \"Low\". Phasen, in denen es rund läuft und Phasen, in denen es schon mal hakt.

Mir ist in diesem Thread ein bisschen viel die Rede davon, was Femdom alles muss und soll.
Sowas pflege ich immer gern ein beherztes \"N Scheiß muss ich!\" (Postkartenspruch) entgegenzusetzen.
Ich mache Sachen, weil ich sie will, nicht weil ich sie soll. Und schon gar nicht, weil ich muss.
Wo bleibt denn dann der Spaß?

Aber zurück zu deiner Frage:
Ja, kedo könnte man als \"phasenweise unterwürfig\" bezeichnen. Das ist zum einen tagesformabhängig, auch Sklaven haben Gefühle und fühlen sich mal so, mal so - und zum anderen hängt es natürlich auch von meiner Response ab.
Selbst die sogenannten Naturdevoten - und von denen gibt es verdammt wenige - laufen besser, wenn sie Response erhalten. Selbst Normalos laufen mit Response besser - und in allen Fällen funktioniert positive Response erst mal am Besten.
Ja, im D/s kann negative Response auch wieder positiv sein, aber diesen Spagat lasse ich mal weg.
Sprich, eine Reaktion vom Gegenüber ist förderlich, erfolgt keine Reaktion, macht es immer weniger und weniger Spaß, sich ins Leere hinein zu unterwerfen. Das empfinde ich als vollkommen natürlich und nicht als Mangel an Unterwürfigkeit, Devotheit oder whatever.
Jetzt muss eine Reaktion natürlich auch noch wahrnehmbar sein, d.h., wenn ein Part sich zu sehr auf seine Erwartungen versteift, nimmt er die Reaktion/die Response des anderen Parts vielleicht gar nicht (mehr) wahr. Dann wird die Geschichte früher oder später gegen die Wand fahren.
Ich denke, beide Parts einer Beziehung müssen achtsam und dem anderen zugewandt sein, um mitzubekommen, wie der andere gerade \"drauf\" ist, ob er auf etwas antwortet, was man selbst gerade tut/getan hat oder ob sich da gerade gar nichts tut.
Im Falle des Sich-Gerade-Gar-Nichts-Tun hilft schon mal Reden. Auch wenn man das bereits oft und lange getan hat - kedo und ich müssen uns beispielsweise auch nach 14 Jahren noch immer wieder im Gespräch \"justieren\". Wir tun das gerne, denn es ist uns wichtig, miteinander, nicht nebeneinander (oder untereinander *g*) zu leben und weil Menschen nun mal lebendig und deshalb veränderlich sind, sind Beziehungen das auch und Phasen welcher Art auch immer für uns etwas sehr Natürliches.


danke, Gillian, das spricht mir aus Herz und Seele
29. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Luphan am 29.01.18 18:51

Hallo alle zusammen,

vielen lieben Dank für die zahlreichen Antworten. Hat mich sehr gefreut als ich nach Hause kam, PC angeworfen habe, gleich zu erst hier ins Forum gegangen bin, die Antwortet gesehen habe und gelesen habe.

Zitat

Behandelt ihren Sklaven schlecht, warum, sie kann ihn ruhig auch mal belohnen, selbst bei tatsächlicher echter Sklaverei gab es „Belohnungen“, neben Strafen.


Da hast du volkommen Recht und Belohnungen sollten auch zu unserem Spiel dazugehören. Darauf sind wir bisher eigentlich noch nicht so richtig gekommen, da wir Stafen noch nie wirklich eingeführt haben.

Zitat

Bei den Regeln sehe ich das als Automatismen, Sachen, die Du automatisch zu machen hast. Da braucht es aber die Kontrolle Deiner Herrin, die gibt bei Nichtgefallen Strafen und bei Gefallen Belohnungen, wie immer die aussehen, die bestimmt Deine Herrin.


Ja, Kontrolle und Strafen stellen eigentlich mit das größte Problem für mich dar!

Kontrolle versucht meine Herrin schon auszuführen, nur an den Strafen mangelt es sehr. Ich wurde eigentlich noch nie richtig bestraft. Wahrscheinlich kennen das hier auch schon einige von euch, denn auch ich habe schon oft kleinere Vergehen mit Absicht begangen, damit meine Herrin mich bestraft. Nur das passiert eben nicht und ohne Strafe macht das eigentlich keinen Sinn.

[/u]Nur um zwei Beispiele zu nennen:[/u]

Wir kommen nach Hause und die Haustür fällt zu. Ich sollte dann eigentlich in meine Position gehen, auf dem Fußboden zu Füßen meiner Herrin. Sie geht ins Wohnzimmer und ich gehe ihr nach und nichts passiert.

Abends soll ich immer in die Position gehen, jedes Mal wenn ich das Schlafzimmer neu betrete. Um meiner Herrin einen Joghurt zu bringen, ihr ein Getränk aus dem Kühlschrank zu holen und so weiter. Auch da vergisst meine Herrin, dass ich in meine Position gehen muss.

Selber merke ich dann natürlich, meine Herrin merkt das nicht und es sit ihr scheinbar doch nciht so wichtig, mit unseren gemeinsam ausgearbeiteten Regeln. Bei mir entsteht dann halt Frust und vielleicht verliere ich dann einfach die Lust?

Natürlich haben wir darüber schon gesprochen, sie will dann mehr drauf achten und mich auch für diese Vergehen bestrafen. Aber dazu später mehr, ich will noch auf einige mehr Beiträge von euch antworten.

Zitat

Ob das Deine Herrin in Arbeit ausartet, weiß ich nicht, wenn dem so ist, wird es nie funktionieren, sie muss es mögen! Wenn dem so ist, und Du nach zwei Wochen die Lust verlierst, dann muss sie Konsequent bleiben, Dich gegebenenfalls bestrafen, Dir die kleinen Dinge, die erlaubt waren untersagen.


Da sehe ich ein weiteres Problem. Ist meine Phase erstmal eingeschlafen, dann ist da auch nicht mehr viel mit Bestrafung, was eigentlich der Fußentzug bei mir sein müsste. Auch die Lust nach ihren Füßen ist dann weg!

Zitat

Ob das Deine Herrin in Arbeit ausartet, weiß ich nicht, wenn dem so ist, wird es nie funktionieren, sie muss es mögen! Wenn dem so ist, und Du nach zwei Wochen die Lust verlierst, dann muss sie Konsequent bleiben, Dich gegebenenfalls bestrafen, Dir die kleinen Dinge, die erlaubt waren untersagen.

Zitat

Hierzu eine gute Buchempfehlung: \"In dominanter Liebe\" von G. Horsam


Die beiden Bücher haben wir bereits gelesen und viele andere Bücher auch.

Zitat

Es muss schon eine Neigung vorhanden sein, ohne nützen weder reden noch lesen. Lesen ist langweilig wenn man mit dem Inhalt nichts anfangen kann. Nur Femdom ist so weit gespreizt, da gibt es unendlich viele Vorlieben, genau umgekehrt Malesub, es muss eben mehr passen.


So sehe ich das ja auch!

Meine Frau ist jetzt etwas erbost, da sie sich schon gestern sicher war, die Schuld wird an ihr liegen. Nein, tut sie aber nicht. Die Schuld liegt nicht an ihr, wenn dann ist es unsere gemeinsame Schuld und es liegt an uns beiden. Früher habe ich meine Wünsche immer frei geäussert und es enstand bei ihr Druck dies und das zu tun. Diesmal haben wir unsere Regeln gemeinsam ausgearbeitet, sie stammen nicht nach meinem "Wunschkatalog". Wir wollten sie beide so haben.

Zitat

Ich kann das nur mal auf meine Neigung bezogen erklären, eine Frau die keine Sadistin ist, würde eventuell aus liebe hauen können, aber man merkt den Unterschied recht schnell, es fehlt einfach die Freude daran einem wirklich zu trietzen, es bleibt ein eher mechanisches hauen.


Ein sehr gutes Beispiel und gut nachvollziehbar dein Vegleich. Das denke ich aber auch bei uns sehr oft. Eine Frau die keinen Spaß hat an einem Menschen zu sparen, ihn auszunutzen, ihn zu kontrollieren, zu erniedrigen und als "Sklaven" zu halten, wird es natürlich versuchen können, nur werde ich die Intention dahinter immer merken und es wird mich vielleicht nie zufriedenstellen. VIelleicht wird sie es lernen mit der Zeit?

Das weiß ich einfach nicht. Ich habe eine wundervolle Frau, die ich von ganzen Herzen liebe und mit ihr überglücklich bin. WIr sind sehr glücklich zusammen und können es auch ohne eine Femdom-Beziehung bleiben. Leider ist mein Wunsch recht tief in mir verankert und der Gedanke ihr Sklave zu sein hat etwas sehr prickelndes. Habe ich bisher auch immer gedacht, nur wird diese Phase leider immer kürzer und ich weiß nicht woran das genau liegt.

Zitat

Meiner Meinung nach besteht das ganze Leben aus Phasen. Eine Beziehung \"atmet\", ist dynamisch, nicht statisch. Und ebenso gibt es in einer D/s-Beziehung Phasen von \"High\" and \"Low\". Phasen, in denen es rund läuft und Phasen, in denen es schon mal hakt.


Mal was ganz anderes. Ich habe ja von Phasen gesprochen. Kann es auch sein, dass ich eine Femdom-Lebesphase gehabt habe und sie einfach mehr oder weniger vorbei ist?

Meine Frau spricht mich in letzter Zeit wieder öfter an, wann wollen wir denn wieder loslegen und ob ich nicht wieder bereit bin. Zur Zeit ist die Lust einfach weg!

Wie ich schon geschrieben habe, wir sind jetzt fünf Jahre zusammen und das sehr glücklich. Meine Frau ist eine wundervolle Frau und ich konnte fast von Anfang an mit offenen Karten spielen. Ich habe sie an das Thema langsam herangeführt und bin mit ihr gemeinsam gewachsen. Den Anfang habe ich mit meinem Fußfetisch gemacht, was am Anfang nicht einfach, denn ich musste ihn ihr ja erst gestehen. Das hat aber problemlos geklappt.

Nach und nach erzählte ich ihr von meinen anderen Wünschen. Das ich mich ihr gerne unterwerfen will und ihr als Sklave dienen wollten. Das geschah aber auch alles langsam und nach und nach. Wir haben dann viel im Internet gelesen und sind dann auch auf den Peniskäfig gekommen. In dieser Zeit habe ich dann im Internet nach Bildern und Videos für sie gesucht, nicht weil ich das wollte, nein, sie wollte es auch als Inspiration. Eigentlich alles traumhaft schön, eine so tolerante Frau zu haben, mit der man über alles reden kann und die bei keinen der Wünsche "Nein" gesagt hat.

Was ist also mit mir los und warum geht meine Lust dann Phasenweise so weg?

Zitat

Ja, kedo könnte man als \"phasenweise unterwürfig\" bezeichnen. Das ist zum einen tagesformabhängig, auch Sklaven haben Gefühle und fühlen sich mal so, mal so - und zum anderen hängt es natürlich auch von meiner Response ab.


Diese von dir beschriebenen Phasen sind denk ich mal ganz normal. Nur wie kann ich von einem Tag auf den anderen plötzlich für eine sehr lange Zeit die Lust komplett verlieren?

Vielleicht liegt es wirklich an den vielen Versuchen die wir gemeinsam gemacht haben. Wenn meine Erwartungshaltung einfach zu groß ist, was ich aber nicht glaube, diese von meiner Herrin aber nicht erfüllt werden kann, dann hätte ich die Lösung für mein / unser Problem. Wir könnten dann noch mehr Gespräche führen und uns Zeit geben, damit unsere Femdom-Beziehung wächst. Oder ist es dann doch das Problem, welches ich in der Eröffnung des Thread geschildert habe und mir die echte Sklaverei fehlt?

Nein, echte Sklaverei ist Quatsch und die wollen wir als liebende Partner auch nicht. Aber dieser innere Aufschrei nach der echten Sklaverei, kann es sein, dass es in wirklichkeit vielleicht der Aufschrei ist, dass sich das Verhalten meiner Herrin mir gegenüber echt anfühlen soll und es in meinen Augen nicht tut?

Das ich deshlab den Spaß an der Sache verliere?

Das wäre eine weiter Möglichkeit, warum es nicht klappt und es wäre damit aber auch eine Möglichkeit, warum es nie klappen wird.

Liegt es vielleicht auch daran, dass ich unseren Alltag zu sehr bestimmt?
Das ich zu sehr der Perfektionist bin und ihre Fehler schnell bemerke und bemängeln tu?
Liegt es daran, dass ich in unserer Firma die Führungsposition und sie bei mir angestellt ist?

Fragen über Fragen.

Gruß

Luphan
30. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 29.01.18 19:21

Im Ernst, Du willst zu viel, Regeln, pa, werft sie weg, es kann für Dich nur eine Regel geben, Deine Frau bestimmt!

Nach dem was Du schreibst, sind sie Gift für das was ihr anstrebt.

So wie sie es für richtig hält, nur noch eine Regel, du hast zu tun, was sie will. Das mit den Phasen seh ich etwas anders, natürlich sind sie vorhanden, aber entweder bist Du unterwürfig, Deiner Herrin gegenüber oder nicht, das hat nichts mit deinem Beruf zu tun, wenn du da Anweisungen geben musst, dann kannst Du doch Deiner Frau gegenüber anders sein.

Das müßtest Du eigentlich fühlen. Eigentlich ist es nur die Frage, wie Deine Frau fühlt, was mag sie wirklich, ist es so, dass sie Dich dominieren will, dann macht das nach ihren Vorgaben. Keine Regeln die du kennst, einfaches gehorchen, zuerst einmal. Ja wie Du bist, Dich anstellst gibt ihr die Rückmeldung wie Gillian so schön und richtig schreibt, mehr kann ich nicht dazu empfehlen.
Lasst die Regeln selber entstehen, nach dem was Deine Frau und Herrin will und mag.

Ihr_joe
31. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von private_lock am 30.01.18 03:06

@Luphan

Ein halbes Jahr ist vergangen und Du hast Dich auf die Hälfte der Regeln zurück geschraubt ... der Trend ist doch absehbar: Schon im Sommer könntest Du Regel-frei sein

OK, es ist ne Menge Text geschrieben worden und noch mehr Bücher wurden empfohlen. Aber da steht immer nur drin, wie es die anderen machen. Das weckt zwangsläufig Neid oder neutral formuliert eine Erwartungshaltung. Für mich wird das Pferd dabei von hinten aufgezäumt. Anstatt, dass ihr sagt, dies und jenes macht uns Spaß, davon bitte mehr, sitzt Ihr vorm Fernseher, schaut Euch die Hobbies von anderen Leuten an und schafft den Absprung nicht, selbst etwas auf die Beine zu stellen. Erst noch eine Doku über Fallschirm-Springen und im Anschluss läuft noch was über Rafting. Und morgen kommt Bungee und ich krieg den Arsch nicht mehr vom Sofa.

Du hast da Deine Partnerin vor Dir sitzen! Sie ist das Maß aller Dinge, Deine Göttin, die Du liebst und verehrst! Untersteh Dich, nach anderen Herrinen zu schielen.

Warum sprechen sich hier so viele gegen Eure Regeln aus? Ich halte die "Grundversklavung" für eine ausgesprochene Kopfgeburt. Sie ist nicht aus der Praxis organisch gewachsen, sondern wurde am Reißbrett entworfen. Leider wurden auch keine Praktiker gefragt, sondern die Theoretiker setzten sich durch.

Du kennst den Unterschied zwischen Theorie und Praxis?


Du versuchst Regeln aufzustellen, ohne den konkreten Bedarf eines zu regelnden Umstandes. Das ist wie eine Straßenverkehrsordnung für Deinen Ein-Personen-Fahrrad-Einstellplatz. Wozu sich den Kopf über Ampeln zerbrechen, wenn Du nicht einmal eine Kreuzung hast? Rechts-vor-links wäre eigentlich schon over-engineered.

Was könnte Deine, was könnte Ihre Motivation sein?



OK, das muss ich wohl noch etwas ausführen: Stell Dir vor, Du sollst ein neues Spiel entwerfen. Du sitzt also im geheizten Büro am Schreibtisch und fabulierst darüber, dass "Verstecken" der nächste große Spielehit wird und dann schreibst Du die Regeln auf ... *quietsch*

Aber so ist das Spiel nicht entstanden. Vielmehr haben Kinder draußen gespielt. Vielleicht gab es einmal eine Überraschung, wenn eines hinter einem Busch auftauchte, wo es zuvor nicht zu sehen war. Daraus der Gedanke: Was, wenn ich in einer Gruppe stehe, die Augen schließe und plötzlich sind alle weg? Dann müsste ich sie suchen. Du merkst vielleicht, worauf es hinaus läuft: Erfasse die wesentlichen Elemente und verstehe ihre Interaktion.

Nun lassen sich für 10 Kindern nicht im Handumdrehen sinnvolle Verstecke finden. Das braucht einen Moment. Daraus entsteht die Regel, dass der Sucher zunächst zählen muss. Die ist nicht vom Himmel gefallen und wurde auch nicht von Gott als Gebot in Stein gemeißelt. Vielmehr wurde in der Gruppendynamik von allen Mitgliedern anerkannt, dass der erwünschte Nervenkitzel der Überraschung nicht zu Stande kommt, wenn der Sucher nur mal kurz blinzelt. Er muss den Mitspielern eine echte Chance einräumen, sich so zu verstecken, dass er wirklich nicht weiß wo sie stecken.

Die nächste Regel könnte besagen, dass der Sucher natürlich auch nicht während des Zählens schummeln darf. Das wird noch viel offensichtlicher, wenn man z.B. Mensch-Ärgere-Dich-Nicht anschaut. Stell Dir vor, einer der Mitspieler müsste nicht würfeln, sondern dürfte sich gezielt die Augenzahl legen, die er gerade brauchen kann. Das ist zunächst unfair den anderen Spielern gegenüber. Doch wenn alle sich die Ideal-Zahl legen dürfen, ist es zerstörerisch dem Spiel gegenüber, weil es das wesentliche Zufallselement mit seinen Überraschungen eliminiert und somit dem Spiel den ganzen Spaß entzieht.

Was an Deinem Regelwerk auffällt ist, dass es einseitig von Dir getrieben wurde und dass die Regeln nicht von Erkenntnissen gestützt werden, wie bzw. was in einer FemDom-Beziehung Spaß bringt. Sie wirken völlig willkürlich vom Himmel gefallen. Und ich behaupte, genau deswegen funktionieren sie nicht. Die "Sklavenposition" ist nicht etwa aus Eurer Beziehung entstanden, sondern wurde vermutlich durch einschlägige Bilder aus dem Netz geprägt. Dabei ist der meditative Charakter zugunsten einer hübschen Optik für den Schnappschuss geopfert worden. Vielleicht bist Du einfach nicht der meditative Typ? Vielleicht ist es auch einfach nur eine unnatürliche Krampfhaltung, zu knien weil das auf dem Bild so war.

Anstatt sich im Fernsehen berieseln zu lassen, was andere bei ihren Hobbies für einen Spaß haben können, solltet Ihr selbst aktiv werden und Sachen ausprobieren. Bezogen hier auf das Forum kommen die Leute nicht her, weil sie "mal was neues" probieren wollen, sondern die meisten haben zuerst eine Fantasie über Keuschheit und kommen dann auf die Idee, es für sich selbst auszuleben. Dabei stellen sie fest, dass es gewisse Schwierigkeiten gibt und der selbst gebaute Keuschheitsgürtel nicht wie erwartet funktioniert und erst dann fällt der Groschen, doch mal zu schauen, ob nicht schon jemand anders dieses Problem gelöst hat.

Dazu noch ein anderer Exkurs: Natürlich bin ich nicht dabei gewesen und ich habe auch keine wissenschaftlichen Studien, die es belegen könnten. Aber eine für mich plausible Erklärung, wie BDSM entstanden sein könnte ist aus dem Raufen von Kindern. Eigentlich hat man Spaß, aber manchmal kriegt man eine Fuß an den Kopf oder einen Ellbogen in die Magengegend. Das tut weh, ist aber kein Weltuntergang. Also kurz innehalten, checken, dass nichts kaputt ist und weiter geht es. Dann wird sich gegenseitig festgehalten (= Bondage), man setzt sich auf den anderen drauf und wenn er wehrlos ist (= Submission) reizt es, diese Hilflosigkeit auszukosten, z.B. indem er durchgekitzelt wird (= Sadismus) Sobald das ganze noch einen sexuellen Anstrich bekommt, weil man sich im intensiven Körperkontakt der Andersartigkeit des anderen Geschlechtes bewusst wird, ist BDSM fertig.

Tja, nachdem ich Dir nun die Regeln gründlich ausgeredet habe, mein eigentlicher Ratschlag: Entdeckt den Spaß an der Sache! Spielt miteinander, vielleicht eine Kissenschlacht oder eine wilde Rauferei, die in einen ritualisierter Kampf mündet ... da FemDom kein Fremdwort für Euch ist, sollte der Übergang z.B. zu Facesitting vollkommen natürlich gelingen. Und wenn es der Dame an körperlicher Kraft mangelt, wird sie vielleicht statt dessen Ihre ersten echten Befehle rauslassen: "Lass mich sofort los!" oder "Finger weg!", Du wirst gehorchen und sie wird das erste Mal wirklich Macht über Dich ausüben. Erkennt diese Ansätze und pflegt sie ganz bewusst. Halte Dich mit Fantasien zurück. Steigern kann man sich immer noch. Ja ich behaupte, wenn beide sich gegenseitig anspornen ist die Steigerung ohnehin vorprogrammiert.

Gute Nacht
private_lock
32. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von FoG am 30.01.18 03:35

Wow private_lock, ich ziehe voller Ehrfurcht meinen Hut!
Erstklassig geschrieben und eigentlich alles gesagt. Da schäme ich mich schon für meine Beiträge zu diesem Thema.

Danke dafür, auch wenn er für Luphan gedacht ist!

Darf ich diesen Text herauskopieren und meiner Frau per eMail senden?

33. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von kedo am 30.01.18 13:52

hm, nach den vielen, auch sehr ausführlichen und guten antworten,ist meine späte reaktion eigentlich gar nicht mehr nötig. deshalb nur zu ein paar aussagen meine kurzen einwürfe.

im gegensatz zu private_lock halte ich eine hier sogenannte "Grundsklaverei" für euch nicht verkehrt. wie man das dann auch immer nennen möchte, eine basis zu integrieren, finde ich vernünftig und realistisch innerhalb eures alltags. dinge die selbstverständlich eingehalten werden, ohne tägliche diskussionen oder anweisungen ihrerseits.

Zitat
Am Sklaven wird gespart:

- Sklave trinkt Leitungswasser
- Der Sklave isst Reste vom Vortag
- Herrin isst teuer und Sklave billig
nachvollziehbare einstellung und sicher auch machbar. ich hoffe, „billig“ heißt trotzdem gesunde ernährung?

Zitat
- Herrin hat Kein Mitleid
hm, zumindest wird sie mitfühlend sein, wenn sie dich liebt.

Zitat
- Sklave macht den gesamten Haushalt
- Bekommt zusätzlich Tagesaufgaben
neben deinem anstrengenden job?! alle achtung, wenn das stimmt. aber das kann eine stolperfalle sein/werden. es wäre besser, du nimmst ihr soviel arbeit ab, wie du es neben deiner eigentlichen arbeit realistisch schaffen kannst. höchstens du brennst grundsätzlich für die ganze hausarbeit. las sich bisher aber nicht so. außerdem ist dann keine zeit mehr für gemeinsames fernsehen, kuscheln, online-shooter etc. und das würde auch deiner frau/herrin fehlen, weil sie es mit dir zusammen genießen möchte.
ich nehme mal an, euch geht es finanziell ganz gut? schon einmal über eine haushaltshilfe nachgedacht, die vormittags ein paar stunden die woche „mithilft“ wenn ihr in der firma seid?
natürlich nicht, wenn du dich mit deiner neuen rolle als reiner putzsklave voll und ganz identifizieren kannst.

Zitat
Wohnung betreten = Peniskäfig an
du solltest dir alle erdenkliche mühen geben das der käfig permanent (meinetwegen von reinigungsaufschlüssen abgesehen) dranbleiben kann. an das ständige tragen kann man sich gewöhnen, sicher muss man lange etwas anpassen am käfig, eventuell es auch mit einem anderen verschluss versuchen. und – sorry, werde jetzt ein wenig provokant:- wo besorgst du es dir? im büro? auf'm klo? im auto? in der not (orgasmuslos) wird mann erfindungsreich, man kann immer seinen weg finden. provo-off: natürlich geht es beim spiel mit dem verschließen auch um ganz viel vertrauen. das forum ist voll davon, in denen user ihre schwierigkeiten mit unzuverlässigen verschlüssen beschreiben.
übrigens bin ich nach 14 jahren ziemlich konsequenten verschluss in käfigen kein bisschen devoter geworden. bei anderen mag das ab und an eingetreten sein? *achselzuck*

Zitat
Kann es sein, dass meine Erwartungen vielleicht nicht ganz erfüllt werden und ich dann von dem Thema genug habe?

- Bin ich doch nicht so devot?
- Bin ich ein Switcher?
- Bin ich doch \"nur\" ein Fußfetischist und nicht mehr?
das wird mit deinen erwartungen zusamenhängen.
du bist nicht devot. du möchtest zum dienen gezwungen werden, devote möchten zum selbstzweck dienen. auch in meinem falle spreche ich lieber vom submissiven.
ob du lieber switcht, wird sich vielleicht in zukunft einmal herausstellen. ich glaube eher nicht. aber diese frage stellt sich in diesem zusammmenhang auch eigentlich gar nicht.
du bist sicher nicht nur fetischist, aber auch. da ist ja auch nix gegen einzuwenden. und sie kann deinen fetischismus schön als motivation und/oder druckmittel benutzen. du solltest daran arbeiten, dass du in solchen phasen nicht bockig wirst, wie du es an anderer stelle andeutetest. das kann aber eine langzeitaufgabe für dich und auch für sie werden.

Zitat
Liegt es an meinen zu hohen Erwartungen an meine Herrin
es hat sicher mit deinen hohen erwartungen zu tun.

Zitat
oder kann es wirklich sein, dass ich nur Phasen habe, an denen ich Femdom ausleben will und dann wieder Phasen überwiegen, an denen mir das normale Leben reicht?
gut möglich? aber das kannst nur du selbst herausfinden.

Zitat
Seit längerer Zeit überwiegen eigentlich die normalen Phasen und es ist jetzt 60 Wochen her, dass wir Femdom gelebt haben. Ich habe es mir doch vom ganze Herzen immer gewünscht und unzählige Abende mit meiner Herrin darüber geredet.

Also, was ist los mit mir?
du hast ihr erzählt, wie du es dir vorstellen könntest und sie hat sich darauf eingelassen, weil sie es auch spannend findet, weil sie dich liebt. aber du hast die bereitschaft dich ihr zu opfern – zumindest zeitweise ist die da. sie fragt sich (vielleicht) wie sie das alles (ihr job als deine angestellte, ihre freizeit, deine lebensentwürfe, die sie sich vielleicht zum teil auch wünscht und das ganze herrinengebaren auf die kette bekommen soll? sie möchte vielleicht einfach am abend nachause kommen und nicht schon wieder nach einem plan agieren? einfach mal gegen die wand starren, ein bad nehmen ohne zu schauen ob er noch atmet, ob er genug arbeit hat, ob es grund zum strafen gibt etc. schluffiklamotten an, gut is'.

Zitat
Große Angst habe ich, dass es vielleicht doch an meiner Herrin liegen könnte.
es liegt an dem bild, was du von ihr haben möchtest. Sie ist nämlich nicht ©SUPERFRAU und möchte es wahrscheinlich auch gar nicht sein. dein bild nährt sich aus fantasien, filmen und bildern, vielleicht von erlebnissen mit professionellen dominas? da guckt man 90 minuten einen film an. abspann. da geht man für teures geld zu einer domina. 2 stunden. danach rückfahrt und die domina zieht ihre heels aus und die plüschschlappen an. bis zum nächsten „sklavenwurm“, dem sie seine fantasie erfüllt. die geht am abend auch nach hause und schimpft über die scheiß/anstrengende/monotone/... arbeit. rein in den rosa bademantel mit snoopy bildern drauf. hach, niemand ruft an, keiner kniet im wege herum. feierabend.

das was du dir wünscht ist für deine frau genauso ein 24/7-dienst, nur das sie nie fehlen darf. denn sonst funktionierst du nicht mehr, verlässt deinen status. das passiert dir offensichtlich ganz schnell?

Zitat
Gibt es unter euch auch Menschen, die nur Phasenweise unterwürfig sind?
ja, vielleicht? ich habe auch unterschiedlich starke phasen/bereitschaften zu dienen. Gillian schrieb dazu schon etwas. letztlich bauen wir seit 14 jahren an unserem D/s. wir nennen das auch 24/7 und können uns mit der definition von flr (female led relationship) anfreunden.
aber ich knie deutlich weniger als du. aber wenn ich es tue, dann immer aus einem tief empfundenen bedürfnis meinerseits heraus.

Zitat
Mal was ganz anderes. Ich habe ja von Phasen gesprochen. Kann es auch sein, dass ich eine Femdom-Lebesphase gehabt habe und sie einfach mehr oder weniger vorbei ist?
glaube ich eher nicht. so etwas streift man nicht ab wie ein hemd. das bleibt dir mehr oder weniger stark ein leben lang erhalten. ich denke, du bist frustriert und weißt nicht so recht, wie du/ihr damit umgehen sollt.

Zitat
Meine Frau ist eine wundervolle Frau und ich konnte fast von Anfang an mit offenen Karten spielen. Ich habe sie an das Thema langsam herangeführt und bin mit ihr gemeinsam gewachsen. Den Anfang habe ich mit meinem Fußfetisch gemacht, was am Anfang nicht einfach, denn ich musste ihn ihr ja erst gestehen. Das hat aber problemlos geklappt.

Nach und nach erzählte ich ihr von meinen anderen Wünschen. Das ich mich ihr gerne unterwerfen will und ihr als Sklave dienen wollten. Das geschah aber auch alles langsam und nach und nach. Wir haben dann viel im Internet gelesen und sind dann auch auf den Peniskäfig gekommen. In dieser Zeit habe ich dann im Internet nach Bildern und Videos für sie gesucht, nicht weil ich das wollte, nein, sie wollte es auch als Inspiration.
schon einmal daran gedacht, dass du in dingen bdsm/fetisch deiner frau zeitlich sehr weit voraus bist? du hast diese gedanken bestimmt schon seit viel mehr als 5 jahren und hast dich langsam deiner frau geöffnet, die glücklicherweise sehr positiv darauf reagiert hat. aber sie hat re-agiert. es ist verhältnismäßig neu für sie. weil sie dich liebt, möchte sie dir deine wünsche erfüllen, manche sicher gerne, weil es sie auch antörnt (die fußverehrung), anderes möchte sie vielleicht gar nicht (strafen vielleicht).

aber wo ist der grat, an dem ihr noch zusammenkommt? wo ist es für dich nicht zu wenig und für sie nicht zu viel? das herauszufinden ist eure aufgabe. und von dir braucht es auch noch ganz viel einfühlungsvermögen dein gegenüber nicht zu überlasten.

für dich wäre es sicher zu viel, wenn du für sie deinen beruf aufgeben müsstest, um ihr 24 stunden jeden tag zu dienen. jetzt kann man natürlich sagen: geht nicht, wovon sollen wir leben? - wenn ich meine firma nicht habe, hat sie auch keine arbeit, die verantwortung für die mitarbeiter etc. pp.
klar, nachvollziehbar. also für dich wäre das eine überschreitung deines grates, nehme ich mal an. absolut nachvollziehbar. aber dann bleiben für ein 24/7, für eine vollversklavung nur noch ca. 12 stunden täglich und davon sollte man sicher auch noch die hälfte mit schlaf verbringen.

ich denke, ganz wichtig wäre es, wenn du verstehen lernst, dass dein job der größte teil deines sklavendienstes ist. da sorgst du für die grundlage eures lebens – meinetwegen sorgst ab jetzt dort für ihren luxus, wenn dir der gedanke helfen kann.

in der restlichen euch verbleibenden (geminsamen) zeit kann es noch zu weiteren diensten kommen, aber du wirst nicht die gesamte hausarbeit + anderer aufgaben schaffen und zufrieden damit sein. erst recht nicht wenn sie sich ihr verdammtes recht herausnehmen wird einfach mal nicht als herrin agieren zu müssen.

alles geht nicht. es sei denn man ist seit geburt privatier von beruf oder gewinnt im lotto und hat zusätzlich das glück eine/n gleich tickende/n partner/in zu haben.

Zitat
Eigentlich alles traumhaft schön, eine so tolerante Frau zu haben, mit der man über alles reden kann und die bei keinen der Wünsche \"Nein\" gesagt hat.
auch weil das alles für sie viel neuer ist als für dich, sollte sie öfter einmal „nein“ sagen. oder zumindest "stop!" - lass' uns nächstes jahr darüber noch einmal sprechen. sie bleibt trotzdem deine tolerante frau.

ich hasse es auch wenn Gillian von mir gemachte vorschläge ablehnt. aber ich weiß auch wie klug Sie daran tut. und manches - wenn es mir wichtig genug erscheint - spreche ich viel später auch noch einmal an, wenn ich das gefühl habe die umstände passen jetzt besser.

jetzt ist es doch ein bisschen länger geworden. weil mich deine beschreibungen natürlich auch an mich/und Gillian erinnert haben. und dabei nicht nur an unsere frühzeiten. ähnliche gedanken können einen auch heute nach so vielen jahren immer noch antreiben.

euch alles gute.
34. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Moira am 30.01.18 14:17

"einfach nur" (^^) danke, kedo (und Gillian)!
35. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Gillian am 30.01.18 17:15

Sorry, offtopic:

Ich weiß schon, warum ich das kedo seit 14 Jahren liebe. *hachmach*.

on topic:
Als abgew...brühte "Alt-Domse" kann ich dir kedos plastische und humorvolle Darstellung nur ans Herz legen. So ist halt "Alltags-24/7".
Und ja, "uns Domsen" ist schon klar, dass bei allem Humor und aller Toleranz von Sub-/Sklavenseite es manchmal überhaupt nicht einfach ist, trotzdem devot/unterwürfig zu sein, wenn "SIE" gerade ihre Jogginghosen/Bademantel (das Rosa entspringt übrigens im Gegensatz zum Snoopy-Aufdruck kedos blühender Fantasie *hüstelgrins*)-Phase (sic!) hat.
Aber genau das macht ja liebevolles Dienen eben auch aus - dass man auch unter den Schluffiklamotten noch die Autorität sieht.
Da auch das keine Einbahnstraße ist, ist es natürlich auch wichtig, dass sich Domse nicht komplett hängen-/gehen lässt - die Aufmerksamkeit muss schon noch gegeben sein. Dies nur zur Sicherheit noch hinterher.


Zum Schluss noch @private lock: Hat mir ebenfalls gut gefallen, dein Post mit der Entwicklung des Spiels. Kompliment!

36. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von kedo am 30.01.18 17:38

Zitat
kann ich dir kedos plastische und humorvolle Darstellung nur ans Herz legen.
humorvoll? wieso? dat is' so.

Zitat
dass bei allem Humor und aller Toleranz von Sub-/Sklavenseite es manchmal überhaupt nicht einfach ist, trotzdem devot/unterwürfig zu sein, wenn \"SIE\" gerade ihre Jogginghosen/Bademantel {..} -Phase hat.
ich bin schon froh, dass ich keinen fetisch in richtung Große-muss-mich-in-leder/nylons/heels/whatever-dominieren habe. die jogginghose tut Ihrer Dominanz keinen abbruch. nicht, dass das falsch verstanden wird, Gillian hat viele sachen, schöne, praktische, gemütliche und ein paar erotische.

Zitat
das Rosa entspringt übrigens im Gegensatz zum Snoopy-Aufdruck kedos blühender Fantasie
das ist alles reine fantasie. man könnte snoopy auch mit einem einhorn, blümchen, herzchen oder einem rennwagen ersetzen. weil ich damit nicht Gillian meinte, ist das natürlich nur ein platzhalter gewesen, ebenso wie die jetzt genannten.

Zitat
Aber genau das macht ja liebevolles Dienen eben auch aus - dass man auch unter den Schluffiklamotten noch die Autorität sieht.
sag ich doch (s.o.).

Zitat
Zum Schluss noch @private lock: Hat mir ebenfalls gut gefallen, dein Post mit der Entwicklung des Spiels. Kompliment!
dem stimme ich auch zu!
37. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 30.01.18 18:07

Huch, da hat sich ja was getan...
da werde ich nicht mehr gebracht!
Oder doch, eine ganz kleine Anmerkung zu kedos Post:

* Sachimpfmodus an!
Himmel, da versuche ich den beiden klar zumachen, dass es keine Regeln gibt außer denen die Luphans Frau/Herrin aufstellt!
Da behauptest Du einfach:

Zitat

du solltest dir alle erdenkliche mühen geben das der käfig permanent (meinetwegen von reinigungsaufschlüssen abgesehen) dranbleiben kann.


Wer sagt denn, dass seine Frau/Herrin, das wirklich mag! Das ist IHRE Sache und Entscheidung!

* Schimpfmodus aus!

Sonst braucht ihr mich ja nicht mehr, finde ich auch, alles bestens beschrieben und erklärt!

@ FoG
Aber ich denke, ich muss FoG noch einmal dahin schubsen...
Ich glaube Du hast eine fantastische Frau, die Dir zuliebe sehr viel tut und auf fast alles von Dir eingeht, ihr den gelungenen Post von private_lock zu senden, wird nichts daran ändern, dass sie es Dir zuliebe macht.

Frag sie nach ihren Wünschen und Neigungen, versuch auf sie einzugehen, 1000 Bücher ebenso viele Worte können SIE nicht ändern, es ist wie mit einem der nicht musikalisch ist, er wird nie singen wie einer, dem das in die Wiege gelegt wurde!
Ich hoffe ja, dass ich mich täusche, für Dich, für Euch, denn ihr liegt mir am Herzen!

Ihr_joe

Edit:

Oh, wein, musste einen (groben) Fehler beseitigen und den "Sachimpfmodus an!" den mein Ipad so schön verbrochen hat (finde ich nett), muss ich leider stehen lassen sonst, ist die Anspielung von private_lock nicht mehr nachzuvollziehen!



38. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von kedo am 30.01.18 19:42

Zitat
Oder doch, eine ganz kleine Anmerkung zu kedos Post:

* Schimpfmodus an!
Himmel, da versuche ich den beiden klar zumachen, dass es keine Regeln gibt außer denen die Luphans Frau/Herrin aufstellt!
Da behauptest Du einfach:

Zitat

du solltest dir alle erdenkliche mühen geben das der käfig permanent (meinetwegen von reinigungsaufschlüssen abgesehen) dranbleiben kann.


Wer sagt denn, dass seine Frau/Herrin, das wirklich mag! Das ist IHRE Sache und Entscheidung!

* Schimpfmodus aus!

na ja, ich stellte mir das so vor (natürlich absolute fantasie meinerseits): einmal Luphan, der seiner frau vorschlug, man könne doch eine keuschheitsschelle anschaffen, die er dann zu tragen hat. zum zweiten sie, die ihr okay dazu gibt.
gesagt, getan, geliefert. dann zwickt das scheißteil, ist unpraktisch im alltag ... "könnte es womöglich der geschäftspartner sehen?" ... (nein, tut er übrigens nicht!) und schon wird das ding nur im geschützten heim getragen. da kann man sich wahrscheinlich sogar nackig schön einen hirnwichs mit runterholen. kommt ja morgen früh wieder ab. auf die anderen "gefahren" bin ich weiter oben schon eingegangen. seit dem sommer 2017 hätte man zeit gehabt sich auf die anpassung des teils einzulassen. mit kurzen tragezeiten anfangen, 2 stunden, 6 stunden, 12 stunden, ein tag, zwei, eine woche usw. schaffen andere auch.

ich denke, hier würde es gut tun, wenn man dabei mehr motivation zeigt.
wenn sie aber meint das dings braucht's nicht, dann weg damit. wenn sie keine keuschhaltung möchte, auch gut. wenn sie meint, er kann keusch bleiben durch sinnesstärke, auch gut. nur wenn so ein teil ins spiel kommt, sollte man es auf dauer nicht so halbherzig halten.

ich bin der letzte, der andere menschen in so ein teil stecken möchte. ich habe mir das nämlich in der beziehung mit Gillian auch nicht gewünscht. Ihr wunsch war es.

und jetzt frage ich mich, ob Luphan so langsam die geister verwünscht, die er anrief.

außerdem ist die regel, das nur die regeln gelten sollen, die sie aufstellt auch eine regel.
39. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 30.01.18 22:02


Zitat

außerdem ist die regel, das nur die regeln gelten sollen, die sie aufstellt auch eine regel.

Rot werd mich in die Ecke stell und lach!

Ihr_joe
40. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von private_lock am 30.01.18 23:07

@Joe

Ich mag es, wenn Du uns in der Sache impfst, statt einfach nur zu schimpfen

Aber ich muss kedo beipflichten: Sollte Keuschheit eine Rolle spielen (was man aufgrund des Ortes an dem wir diskutieren schon unterstellen darf), dann ist es weniger eine Regel, als eine praktische Notwendigkeit, auf einen Modus Operandi zu kommen, der der Dame keine täglichen Aufschlüsse aufbürdet.

Das habe ich leider damals auch kennenlernen müssen: Wenn sie denn aufspringt, dann möchte sie erst einmal mit mindestens einer Woche am Stück starten, weil sonst ist die Enthaltsamkeit ja noch gar nicht so wirksam. Ihre Rechnung dazu war etwa: Bei 2 Mal Sex die Woche tut einmal ausfallen nicht wirklich weh. Leider jedoch ist eine Woche aus dem Stehgreif, wenn man zuvor einige Monate gar nichts gemacht hat doch etwas zu heftig für die meisten KG-Träger. Folglich wäre es hilfreich, wenn er a) in ständiger Übung ist und b) seinen Fetisch nicht auf Monate "weggenommen" bekommt, so dass sich von seiner Seite wieder diese fürchterliche Druck aufbaut.

@kedo

Zitat

im gegensatz zu private_lock halte ich eine hier sogenannte \"Grundsklaverei\" für euch nicht verkehrt.


Hmm. Wirklich? Auch jetzt in der Situation? 60 Wochen sind über ein Jahr ... und dann gleich auf 24/7? Das scheint mir problematisch. Ja, für später sind Steigerungen immer möglich. Aber ich würde es nicht Knall auf Fall einführen, sondern eher aus einer "Verknüpfung" von vielen einzelnen Sessions erwachsen lassen. Dazu müssten sie aber überhaupt erst einmal anfangen zu spielen und regelmäßige Sessions zu haben, damit es was zu verknüpfen gibt.

@FoG

Dein Recht auf Privat-Kopie bleibt unberührt und ich denke, das deckt auch eMails an ausgesuchte Personen. Problematisch wäre erst eine erneute Veröffentlichung. Also nur zu!

@ll

Danke für die lieben Worte Da lohnt es sich, wenn man sich die Nacht um die Ohren schlägt. Jetzt wollen wir aber mal abwarten, wie es bei der Zielgruppe einwirkt.

LG
private_lock
41. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 31.01.18 00:04


Zitat

Ich mag es, wenn Du uns in der Sache impfst, statt einfach nur zu schimpfen Aber ich muss kedo beipflichten: Sollte Keuschheit eine Rolle spielen (was man aufgrund des Ortes an dem wir diskutieren schon unterstellen darf), dann ist es weniger eine Regel, als eine praktische Notwendigkeit, auf einen Modus Operandi zu kommen, der der Dame keine täglichen Aufschlüsse aufbürdet.


Sachen gibts, wo habe ich behauptet, dass sie ihn täglich aufschließen muss!
Meine Aussage war nur, das ist ihre Sache!
Ob das 1 Stunde, 1 Tag, 1 Monat oder sie weiß wie lange das ist.
Ich glaube nicht das kedo das bei sich bestimmt hat?

Wenn dem bisher nicht so war, dann lag es doch an eben diesen Vorgaben!

Irgendwie muss man das noch einimpfen! Gefällt mir übrigens, werd ich öfters benutzen.

Aus der Ecke raustrete und auf die Reaktion, der „Zielgruppe“ warte!

Ihr_Joe

42. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von kedo am 31.01.18 00:54

Zitat
@Joe

Ich mag es, wenn Du uns in der Sache impfst, statt einfach nur zu schimpfen
*gacker*

Zitat
Aber ich muss kedo beipflichten: Sollte Keuschheit eine Rolle spielen (was man aufgrund des Ortes an dem wir diskutieren schon unterstellen darf), dann ist es weniger eine Regel, als eine praktische Notwendigkeit, auf einen Modus Operandi zu kommen, der der Dame keine täglichen Aufschlüsse aufbürdet.
ach so. ich dachte Luphan sperrt sich selber ein und auf.

Zitat
@kedo

Zitat

im gegensatz zu private_lock halte ich eine hier sogenannte \"Grundsklaverei\" für euch nicht verkehrt.


Hmm. Wirklich? Auch jetzt in der Situation? 60 Wochen sind über ein Jahr ... und dann gleich auf 24/7? Das scheint mir problematisch. Ja, für später sind Steigerungen immer möglich. Aber ich würde es nicht Knall auf Fall einführen, sondern eher aus einer "Verknüpfung" von vielen einzelnen Sessions erwachsen lassen. Dazu müssten sie aber überhaupt erst einmal anfangen zu spielen und regelmäßige Sessions zu haben, damit es was zu verknüpfen gibt.
ich finde den begriff nicht sonderlich gut gewählt, deutete ich ja schon an. ist wohl nicht deutlich genug gewesen? aber im grunde finde ich ein "gerüst" gut, mit dem lässt sich dann auch weiteres entwickeln. das steht dann da, man kann dran rütteln, aber es ist stabil, fast unumstößlich.

und ich weiß nicht, ob wir mit "spielen" das selbe meine? "spielen" im sinne einer session, machen Gillian und ich auch ziemlich selten. wir "spielen" aber täglich alltags-D/s.
das mit deinem "steigern" und "verknüpfen" finde ich aber einen guten ansatz.
43. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Luphan am 31.01.18 19:05

Hallo alle zusammen,

ich musste mir eure Antworten zwei Mal durchlesen. Meine Frau und Herrin hat bis gestern auch alles gelesen und wird sich das neu Geschriebene morgen auch durchlesen. Vielen lieben Dank für die zahlreichen Antworten und vor allem aber auch:

Das ihr mir grade die Augen öffnet, nein, eher meinen Horizont!

Zitat

Im Ernst, Du willst zu viel, Regeln, pa, werft sie weg, es kann für Dich nur eine Regel geben, Deine Frau bestimmt!

An den Gedanken muss ich mich wohl tatsächlich gewöhnen. Vielleicht nicht gewöhnen, sondern ihn als einzige Regel sehen und damit leben. Meien Frau ist eigentlich bereits in sehr vielen Bereichen dominant - in einigen mehr und in einigen weniger - wird sich mit der Zeit aber auch steigern können. Sind auch ihre eigenen Worte. Sie hat Spaß daran, nur ich bin die Person, die ihr den Spaß daran nimmt.

Das liegt aber auch an meiner Persönlichkeit, denn ich weiß eigentlich immer alles besser, bin viel organisatorischer und eine gute Leitungspersönlichkeit. In dem Falle sind diese Stärke dann aber fehl am Platz.

@private_lock,

vielen Dank für deine wirklich sehr gelungene Beschreibung und die darin enthaltenen Vergleiche. Vor allem wie es zu BDSM gekommen sein könnte. Einfach nur genial, klingt einleuchtend und von mir auch Hut ab!

Wobei ich mich nach den Ursprüngen mit der Fetish-Frage auch mal beschäftigt habe und zu keiner plausiblen Theorie gekommen bin. Einer für mich...

Du hast in allen Punkten tatsächlich Recht, nur bei einem muss ich mich verteidigen:

Zitat

Die \"Sklavenposition\" ist nicht etwa aus Eurer Beziehung entstanden, sondern wurde vermutlich durch einschlägige Bilder aus dem Netz geprägt. Dabei ist der meditative Charakter zugunsten einer hübschen Optik für den Schnappschuss geopfert worden. Vielleicht bist Du einfach nicht der meditative Typ? Vielleicht ist es auch einfach nur eine unnatürliche Krampfhaltung, zu knien weil das auf dem Bild so war.

Hier ist es eigentlich die Position an sich die ich wirklich sehr mag. Ich mag es in dieser Stellung zu verharren. Die Position haben wir nicht aus dem Internet, sondern war sie eher ein Wunsch von mir, der in den Tag möglichst oft involviert werden sollte. Mit den Bildern und Videos aus dem Internet sehen wir beide da ja auch nicht so verkrampft. Oft müssen wir beide auch viel dabei lachen und merken dabei, was uns gefallen könnte und was eben nicht. Oft erlaube ich mir dann auch mal einen Spass daraus. In einem Ordner sammel ich dann in etwa 90 Bilder, ab und an kommt dann was nicht so schönes rein. Wie ein Schocker. Da schaut meine Herrin und ich ganz gemütlich Bilder, sie drückt auf den "Weiter-Button" an der Fernbedienung und plötzlich ist dann dort ein Bild was überhaupt nicht in den Ordner passt.

Was zum Beispiel erspare ich euch mal

Zitat

im gegensatz zu private_lock halte ich eine hier sogenannte \"Grundsklaverei\" für euch nicht verkehrt. wie man das dann auch immer nennen möchte, eine basis zu integrieren, finde ich vernünftig und realistisch innerhalb eures alltags. dinge die selbstverständlich eingehalten werden, ohne tägliche diskussionen oder anweisungen ihrerseits.

Den Gedanken halte ich auch noch immer für sehr wichtig. Damit einfach etwas Beständiges vorhanden ist. Etwas was auch in so von mit genannten schwachen Phasen konstant durchschimmert. Ein gewisser Respekt meiner Herrin gegenüber. Gut täglich den gesamten Haushalt zu machen, das funktioniert eigentlich auch bis heute nicht ganz und nach gestrigem Gespräch werden wir diese Idee auch verwerfen. Aber am Wochenende bin ich ganz alleine dafür zuständig!

Haushaltshilfe kommt für uns nicht in Frage. Wir verdienen sehr gut, dennoch können wir unseren überschaubaren Haushalt selbst machen und wenn ich dann am Wochenende dafür zuständig sein werden, dann ist das so auch in Ordnung.

Aber zurück zu der "Grundsklaverei".

Mir fällt es schwer den Gedanken dahinter zu erklären. Der Alltag ist schon oft alleine stressig und es bleibt oft wenig Zeit für Femdom. Deshalb wollten wir Tagesabschnitte einbringen, in den eben bestimmte Femdom-Anteile fest verankert werden. Zur Grundsklaverei gehört aber auch wenigstens ein Minimum an Gefühl der Sklaverei. Und das Minimum setzt sich dann aus dem "Sparen am Sklaven", Reste Essen (auch gesund, keine Sorge), aus wenigen kleinen Regeln, die das Gefühl bei mir aufkommen lassen, ich bin der Sklave meiner Herrin.

Ach ja:

Zitat

Seit längerer Zeit überwiegen eigentlich die normalen Phasen und es ist jetzt 60 Wochen her, dass wir Femdom gelebt haben. Ich habe es mir doch vom ganze Herzen immer gewünscht und unzählige Abende mit meiner Herrin darüber geredet.

Hier muss ich mich selbst zitieren. Ich meinte natürlich nicht 60 Wochen, es waren 6 Wochen gemeint!

Eine 60 Wochen andauernde Phase wäre auch für mich zu lang.

Zitat

und – sorry, werde jetzt ein wenig provokant:- wo besorgst du es dir? im büro? auf'm klo? im auto? in der not (orgasmuslos) wird mann erfindungsreich, man kann immer seinen weg finden. provo-off: natürlich geht es beim spiel mit dem verschließen auch um ganz viel vertrauen. das forum ist voll davon, in denen user ihre schwierigkeiten mit unzuverlässigen verschlüssen beschreiben.
übrigens bin ich nach 14 jahren ziemlich konsequenten verschluss in käfigen kein bisschen devoter geworden. bei anderen mag das ab und an eingetreten sein? *achselzuck*

Ich habe mittlerweile einen Peniskäfig der sich sehr gut lange tragen lässt. Längste Verschlusszeit waren 28 Tage gewesen. Nicht-Tragezeiten sind dann wie du schon geschrieben hast, Zeiten auf der Arbeit. Und ich habe mir an den beschriebenen Stellen nicht einen Orgasmus gemacht. Im Peniskäfig haben wir halt ein Problem, dass ich mir in diesem durch minimale Bewegungen einen machen kann. Habe ich schon probiert. Ein unbeschreibliches Gefühl, fühlt sich viel intensiver an als ohne. Vielleicht kann das hier jemand bestätigen.

Es kommt aber extrem selten vor, dass ich alleine zu Hause bin, deshalb hat mir meine Herrin immer morgen Tesafilm um die Öffnung geklebt. Falls ich einen Orgasmus hatte, dann könnte ich den Sperma nicht einfach wegwischen. War eine Lösungsidee von uns. Was passieren würde, wenn sie welchen vorfinden würde, ist bisher noch nicht passiert, wissen würde ich es trotzdem gerne. Nun ja...

Über eine Dauerkeuschhaltung haben wir auch schon nachgedacht und ich gebe euch Recht, es ist die Angst bemerkt zu werden!

Es ist aber auch die Angst, wenn ich dann doch alleine bin, dass ich mir einen Orgasmus im Peniskäfig machen könnte. Ich will es wirklich nicht können, bin aber sehr schwach und tu es dann trotzdem! Habe hier im Forum sogar in einem Thread mal um Hilfestellung gebeten.

Zitat

schon einmal daran gedacht, dass du in dingen bdsm/fetisch deiner frau zeitlich sehr weit voraus bist? du hast diese gedanken bestimmt schon seit viel mehr als 5 jahren und hast dich langsam deiner frau geöffnet, die glücklicherweise sehr positiv darauf reagiert hat. aber sie hat re-agiert. es ist verhältnismäßig neu für sie. weil sie dich liebt, möchte sie dir deine wünsche erfüllen, manche sicher gerne, weil es sie auch antörnt (die fußverehrung), anderes möchte sie vielleicht gar nicht (strafen vielleicht).

Ja, ich war und bin es definitiv! Sie kann anfangs nicht wirklich hinterher und ich war auch überglücklich, dass sie zu fast nichts Abneigung gezeigt hat. Die Fußverehrung mag sie auf jeden Fall, sie mag es auch, wenn ich sie mit meiner Zunge verwöhne und zwar vorne und auch hinten. Eigentlich müsste ich wunschlos glücklich sein. Leider bin ich scheinbar ein egoistischer "Nimmersatt".

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ich bin schon froh, dass ich keinen fetisch in richtung Große-muss-mich-in-leder/nylons/heels/whatever-dominieren habe. die jogginghose tut Ihrer Dominanz keinen abbruch. nicht, dass das falsch verstanden wird, Gillian hat viele sachen, schöne, praktische, gemütliche und ein paar erotische.

Da kann ich nur zustimmen. Ich selbst stehe nicht auf das typische Domina-Outfit. Jogginghosen, Turnschuhe und normale Alltagsbekleidung finde ich persönlich sogar besser. Mag eher das kesse und freche Outfit mehr. Meine Herrin aber auch.


Zitat

Ich glaube Du hast eine fantastische Frau, die Dir zuliebe sehr viel tut und auf fast alles von Dir eingeht, ihr den gelungenen Post von private_lock zu senden, wird nichts daran ändern, dass sie es Dir zuliebe macht.

Frag sie nach ihren Wünschen und Neigungen, versuch auf sie einzugehen, 1000 Bücher ebenso viele Worte können SIE ändern, es ist wie mit einem der nicht musikalisch ist, er wird nie singen wie einer, dem das in die Wiege gelegt wurde!
Ich hoffe ja, dass ich mich täusche, für Dich, für Euch, denn ihr liegt mir am Herzen!

War das auf mich bezogen oder auf @FoG?

Falls auf mich, dann kann ich das nur bestätigen und bin auch sehr froh hier wieder geschrieben zu haben!

Meine Herrin trägt über viele Tage die gleichen Socken für mich, ist für das Thema immer ganz offen und sagt mir auch immer wieder, komm lass uns doch damit wieder anfangen. Ganz langsam und lass ich einfach fallen, denk nicht immer so viel nach und wir bekommen das schon hin. Sie signalisiert mir damit recht oft, ich will das wir loslegen!

Ich bekomme es hier jetzt sogar mit schlechtem Gewissen zu tun. Meine Frau macht eigentlich so viel für mich und ich denke hier recht egoistisch und halt an mich. Was in ihr vorgeht und wie wenig Zeit ich ihr gebe, daran habe ich nicht mehr all zu viel nachgedacht. Scheinbar liegen zwischen meinem "Kopfkino" und der Realität Quantensprünge und alleine durch die Reduktionen der früheren Regeln zu den jetzigen, sieht man schon, dass bei mir langsam was angekommen ist. Wir werden die Regeln jetzt noch mehr verkürzen oder noch besser:

Meine Herrin macht die Regeln, wann und wie sie will!

Luphan



























44. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 31.01.18 20:12

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Zitat

Zitat Ich glaube Du hast eine fantastische Frau, die Dir zuliebe sehr viel tut und auf fast alles von Dir eingeht, ihr den gelungenen Post von private_lock zu senden, wird nichts daran ändern, dass sie es Dir zuliebe macht. Frag sie nach ihren Wünschen und Neigungen, versuch auf sie einzugehen, 1000 Bücher ebenso viele Worte können SIE ändern, es ist wie mit einem der nicht musikalisch ist, er wird nie singen wie einer, dem das in die Wiege gelegt wurde! Ich hoffe ja, dass ich mich täusche, für Dich, für Euch, denn ihr liegt mir am Herzen!



War das auf mich bezogen oder auf @FoG?


Eigentlich auf FoG, aus dessen Posts ich heraus gelesen habe, dass er Probleme hat. Aber bei Dir kann es auch nicht schaden sie zu fragen, was sie wirklich will! Wobei nach Deiner Beschreibung ist es bei Euch etwas anders!

Ihr_joe

45. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von kedo am 31.01.18 21:00

hallo Frau von und luphan!
entschuldigt bitte diese anrede.

ich könnte jetzt auf details eingehen, spare mir das erst einmal, weil ich das gefühl habe, Luphan (ihr) versteht ganz gut und findet euren weg zu eurem (neuen) anfang.

ich finde Luphans antwort ganz viel versprechend. und wenn frau erst einmal zum lesen kam, wird sich einiges ändern *vermut*

aber hier ist immer offen ...
46. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Luphan am 11.03.19 17:03

Hallo alle zusammen,

heute habe ich mir den gesamten Beitrag nochmal durchgelesen und will mich im Namen meiner Herrin und in meinem Namen bei euch allen herzlich bedanken. Ihr habt mich sehr zum Nachdenken gebracht und meine Herrin hat sich durch eure Beiträge bestätigt gefühlt. Vielen Dank für eure Mühen und die viele konstruktiven Kritiken.

Heute möchte ich euch von unserem aktuellen BDSM-Lebensstil berichten. Aber wir haben noch immer unsere Regeln, jetzt aber etwas anders als vorher:

1. Der Sklave befindet sich immer zu Füßen der Herrin in seiner Sklavenposition.
2. Der Sklave geht nach jedem ausgeführten Befehl zu Füßen der Herrin in seine Sklavenposition.
3. Der Sklave ist nie höher als die Hüfte der Herrin und hat in der Gegenwart der Herrin zu kriechen.
4. Der Sklave führt jeden Befehl der Herrin sofort, widerspruchslos und unverzüglich aus.
5. Die Herrin hat das Recht, Strafen und Belohnungen jederzeit und ohne Angabe von Gründen festzulegen.

Diese Regeln kommen diesmal auch nicht von mir sondern von meiner Herrin. Sie hat sie irgendwo aus dem Internet und besteht auch konsequent auf die Durchführung. Es ist sehr anstrengend im Haus zu kriechen und wir haben dafür Knieschoner bestellt. Ab und an gibt es auch Ausnahmen und ich darf gehen. Morgens immer damit es schneller geht vor der Arbeit und zu Hause beim Tragen von Sachen. Regel Nummer 1 und 2 sind auch mehr symbolisch gemeint und findet auch nicht den ganzen Tag statt. Es reich ein Zeigen mit dem Finger, ein Schnippen oder Befehl bei Fuß und ich bin unverzüglich zu Füßen meiner Herrin.

Ihre Schuhe, Socken und Tangas darf ich nicht mehr mit den Händen berühren. Immer mit dem Mund und das auch wenn ich sie in den Trockner oder Waschmaschine lege oder raus hole. Bevor ich wie aufhebe muss ich sie einmal aus Verehrung küssen. Auf diese Idee ist meine Herrin selbst sehr stolz. Ihre Socken darf ich ihr nur mit dem Mund ausziehen und wenn sie dann auch gemein ist, dann muss ich sie ihr auch wieder mit dem Mund anziehen.

Nach der Arbeit zu Hause angekommen muss ich zu ihren Füßen, muss diese Küssen und dann krieche ich ins Bad und ziehe mir entweder den Peniskäfig an, oder unser elektrisches Tensgerät und meine Knieschoner an. Das ist ein tägliches Pflichtritual geworden. Danach kümmere ich mich um einen Sauberen Aschenbecher, Getränk und alles was meine Herrin zum Entspannen braucht. Sie schaut dann TV oder telefoniert und ich mache den Haushalt. Zwischendurch muss ich alles stehen und liegen lassen wenn sie mich ruft. Den Haushalt mache ich aber nicht immer ganz alleine. Sie hilft mir da schon auch mal mit, was aber immer seltener vorkommt und dann nur wenn der Tag wirklich stressig war und wir wenig Zeit haben. Nur das Kochen übernimmt meine Herrin vollständig, da es ihr selbst viel Spaß macht und ich das nicht kann und auch nicht lernen soll. Die Küche säubern ist dann wieder mein Aufgabengebiet und meine Herrin strengt sich auch nicht sonderlich an, beim Kochen nebenbei auf Sauberkeit zu achten.

Wir haben mittlerweile intensivere und weniger intensivere Phasen, nur bleibt die Kernsklaverei und die damit oben genannten Regeln so gut wie immer fest verankert stehen. Abends darf ich im Bett nicht mehr neben ihr schlafen, sonder muss jetzt immer ans Fußende. Kuscheln und Zärtlichkeiten gehören selbstverständlich dazu. Fernsehen darf ich mittlerweile immer weniger und habe meine Herrin im Bett zu verwöhnen. Oft äußert sich das in der Anbetung ihrer göttlichen Füße in den verschiedensten Formen. Dabei brauche ich kein TV zu schauen, was auch wieder ihre Idee war. So ein Abend kann sich dann auch wirklich sehr in die Länge ziehen und für mich auch anstrengend sein.

In der Woche klingelt mein Wecker immer zu erst und ich wecke meine Herrin mit vielen zärtlichen Küssen auf die Füße. Am Wochenende sieht das dann schon anders aus. Ich koche dann immer Kaffee und muss dann vor dem Bett knien und warten bis die Herrin wach ist. Auf jeden Fall genießt die Herrin meinen Fußfetisch und das ist auch schön so.

Wir haben in unserer Wohnung auch eine Gästetoilette. Nur auf der darf ich meine Notdurft verrichten. Ihr Badezimmer und die Toilette gehören ihr und ich bin für die Sauberkeit zuständig.

Viele Sachen die im Kopfkino statt finden sind in der Realität nicht wirklich machbar. Heute warf sie aus ihren Schuhregal mehrere Schuhe auf dem Boden und ich musste sie Sauberlecken. Ihre Reebok Sneakers haben an den Seiten ein Profil wie Schleifpapier und mein Zunge war nach einem Schuhpaar wund. Ich durfte natürlich aufhören und wir haben wieder dazugelernt. Wir beide haben viel dazugelernt und aus den verschiedenen Bereichen unsere Erfahrungen machen können. Realität und mein Kopfkino fallen dann doch recht unterschiedlich. Letztendlich kürze ich hier weitere Ausführungen unseres gemeinsamen Lebens ab, da es jetzt seit einiger Zeit viel besser läuft und meine Herrin tatsächlich mehr Spaß an der Sache hat.

Ach ja, mir ist es jetzt verboten Bilder und Videos im Internet zu sammeln. Das ist jetzt verboten und "geilt" mich unnötig auf. Und meine Herrin hat Recht damit. Ich bin so viel mehr auf sie fixiert.

Heute trage ich seit 22 Tagen meinen Peniskäfig und langsam wird es immer schöner. Meine Herrin genießt meine Unterwürfigkeit und meine Herrin hat mir auch nicht gesagt, wann ich wieder Erleichterung haben darf. Es wird aber sehr lange sein sagt sie!

Hoffentlich werde ich nicht schwach, wenn ich alleine zu Hause bin!

Irgendwo hier im Forum habe ich bereits über das Problem geschrieben. Ich trage den Peniskäfig nicht dauerhaft. Nach der Arbeit ziehe ich ihn an und morgens bevor wir die Wohnung verlassen wieder aus. Das hat auch nichts damit zu tun, dass man ihn auf Arbeit sehen könnte. Ich trage ihn jetzt schon seit mehreren Monaten und die Freizeit die ich während der Arbeitszeit habe ist auch eine Entlastung für mich. Auch wenn ich den Käfig dauerhaft tragen würde, damit hätten wir auch keine Garantie für eine Erleichterung meinerseits.

Folgendes Problem:
Ich kann mir in der Nacht durch minimale Bewegung Erleichterung verschaffen. Manchmal arbeite ich von zu Hause aus, bin dann ohne Aufsicht und kann es dann auch tun. Das ist bisher unser Problem. Ab und an fahre ich von der Arbeit schon sehr früh nach Hause und meine Frau ist bis 16 Uhr noch in der Firma. Und ich tu es dann auch tatsächlich. Nach etwas längerer Tragezeit, dann verschaffe ich mir alleine zu Hause die Erleichterung. Leider! Und nein, ich bin nicht so stark und willens es dann nicht zu tun, auch nicht zu Liebe meiner Herrin.

Wir haben mehrere Möglichkeiten für eine Lösung und wollen sie nach und nach ausprobieren. Jetzt wollen wir es mit einem Dornenkäfig probieren, den wir bei Amazon bestellt haben. Der sollte mir jeglichen warmen Gedanken unerträglich machen. Es muss doch eine Möglichkeit geben, dass ich nicht an mein Genital bzw. Peniskäfig komme und mich mit minimalen Bewegungen erleichtere. Meine Hoden sind zum Glück nicht so erregbar und bedürfen keinen besonderen Schutz. Einzig und allein durch die minimale Bewegung und einen Zeitrahmen von 5-10 Minuten kann ich mich erleichtern. Nachts im Bett traue ich mich das auch kaum, da durch die Bewegung auch die Matratze wackelt und meine Herrin wach werden könnte.

Aber am wichtigsten ist: Meine Frau und ich machen uns gemeinsame Gedanken und das Ganze geht nicht nur von mir aus. Sie hat sehr schnell erkannt. Lange kein Orgasmus = Unterwürfig

Meine Herrin traut sich auch immer mehr. An manchen Tagen bekomme ich nur Reste vom Vortag zum Essen (wenn ich böse war auch kalt) und sie bestellt sich eine schöne leckere Pizza. An manchen Tagen darf ich nicht aus einem Glas oder Flasche trinken und bekomme eine Napf hingestellt. Ihr Fantasie blüht dabe immer mehr und nach und nach auf.

Sie treibt mich gefesselt im Bett zur Weißglut. Sie zieht mir den Peniskäfig aus, schaut dann einen ganze Film und spielt so nebenbei an meinem Glied rum. Himmel und Hölle, da ich natürlich keinen Orgasmus bekommen darf.

Ideen haben wir sehr viele entwickelt. Unsere Femdom-Phantasien blühen auf. Ab und an betreiben wir auch Facesitting. Nur ist das für meine Herrin recht ungemütlich auf längere Dauer. Auf unserem Bett sind zwei Matratzen und wir haben versucht mich darunter zu legen und mein Kopf schaute ein wenig raus. Klappt nicht gut... . Zum Fußende haben wir es auch probiert und das geht auch nicht. Der Sinn soll die komplette Unbeweglichkeit und Wehrlosigkeit von mir sein, während die Herrin auf mir ganz entspannt im Bett liegend TV schauen kann, ihr Po auf meinem Gesicht oder ihre Füße in meine Gesicht. Jetzt haben wir uns eine Luftmatratze zum Schwimmen mit einer Öffnung bestellt. Durch die Öffnung kann man eigentlich unter Wasser schauen. Ich lege mich dann gefesselt aufs Bett, die Luftmatratze wird über mich gelegt und dann kommt meine Herrin. Die Theorie steht fest und einen Versuch ist es wert.

Diese Fantasie habe ich tatsächlich aus diversen Videos. In den Videos sind die Sklaven auf dem Rücken liegend in eine Art rechteckigen Kasten eingesperrt und nur für das Gesicht ist eine Öffnung ausgeschnitten. Die Herrin kann dann ihre Füße genau in das Gesicht des Sklaven legen, während sie zum Beispiel auf einem Stuhl sitzt. So was wollten wir dann für unser Bett haben. Ein Holzkonstrukt ist etwas umständlich und kann auch nicht so einfach versteckt werden. Vor allem aber auch viel zu ungemütlich für sie. Eine aufblasbare Matratze könnte schon gehen? Weiterhin soll der Kopf auch nicht nur liegen, sondern auch so angewinkelt werden können, dass meine Herrin sich ganz normal hinlegen kann und mein Kopf förmlich in ihre Fußsohlen gepresst wird. Sie will mich damit auch quälen können und ich könnte dann mit einem Abstand von 15 cm nur ihre wunderschönen Füße ansehen und anhimmeln. Vor allem aber soll es um die Wehrlosigkeit und die Degradierung zu einem Möbelstück gehen.

Mit dem Humbler haben wir bis jetzt auch noch Probleme. Mein Hodensack lässt sich nicht so weit ziehen. Einmal hat meine Herrin ihn umgekommen und das Gefühl war bombastisch. Nur hat sich der Humbler extrem viel hin und her bewegt und wir hatten große Angst, dass er sich einmal drehen könnte. Meine Herrin hat dann aus Angst abgebrochen. Dabei würde ich ihn so gerne viel mehr tragen. Das Gefühl in dem Humbler war wirklich super und ich würde damit so gerne hier die täglichen Hausarbeiten machen.

Wir haben einen Ballstretcher bestellt - ist heute angekommen - werden ihn ab heute ausprobieren. Ziel ist es, dass mein Hodensack etwas in die Länge gezogen wird und ich dann besser in den Humbler passe. Bisher habe ich mit einem Hodensack-Strecker keinerlei Erfahrungen gemacht und habe da auch so meine Sorgen mit. Wird der Hodensack auf Dauer gestreckt und bleibt er dann für immer länger? Oder zieht sich die Haut mit der Zeit wieder zurück.

Unsere zweite Bestellung ist jetzt auch angekommen und ich durfte damit meine erste Nacht verbringen. Es handelt sich um einen Intimschutz für Sport und einer engen kurzen Hose dazu. Er überdeckt das Genital und den Hoden komplett. Ich muss sagen: Super Tragekomfort, viel Platz mit oder ohne Peniskäfig darunterer und ich kann mich darunter auch nicht stimulieren. Ich komme nicht drunter und kann auch keine minimalen Bewegungen machen, die ich sonst nur mit Peniskäfig machen konnte. Kann ich bisher nur weiter empfehlen. Aber nur bisher!

Das wäre ein Lösungsansatz für die Tage, in denen ich von zu Hause arbeiten muss. Nur wissen wir noch nicht, wie wir das ganze so befestigen können, dass ich mir das alles nicht einfach ausziehen kann. Peniskäfig an, Intimschutz darüber und eine enge Radlehrhose hält alles schön fest an Ort und Stelle. Problem aber ist, dass ich mir das einfach ausziehen kann! Was nun Diese Lösung ist für uns fast schon perfekt und soll jetzt bitte nicht daran scheitern. Habt ihr eine Idee?

Klappt das so wie wir uns das vorstellen, ziehe ich mir morgens alles an, meine Herrin verschließt mich und fährt zur Arbeit, während ich von zu Hause aus arbeiten kann. Ein anderes Problem ist, wenn ich von der Arbeit früher nach Hause fahre, um zu Hause weiter zu arbeiten. Dann muss ich mir selbst alles anziehen, hätte dann aber unbeaufsichtigt die Zeit mir vorher Erleichterung zu verschaffen. Die Lösung dafür habe ich hier aus dem Forum bekommen. Eine Webcam!

Die steht bei uns bereits im Flur. Betrete ich die Wohnung steht diese mir etwas weiter im Flur gegenüber und geht per Bewegungssensor an. Peniskäfig, Intimschutz und Hose liegen bereit und ich muss alles vor der Cam anziehen. Meine Herrin kann sich das dann später oder per Handy ansehen. Damit hat sie spezifisch auf unsere Bedürfnisse die perfekte totale Kontrolle über meine Sexualität. Wäre da nicht noch folgende Baustellen:

1. Befestigung damit ich mir nicht einfach alles ausziehe
2. Humbler
3. Facesittingmatratze und oder Abstellmöglichkeit für ihre Füße im Bett

Vielleicht könnt ihr uns weiterhelfen?

Beste Grüße

Luphan
47. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 11.03.19 20:42

Hallo Luphan,
Lach, dass nicht alles was man vorgesetzt bekommt möglich ist, habt ihr bereits festgestellt, ja, da obliegt es Deiner Herrin, solche Dinge passend abzuändern.

Zuerst einmal zu 1. Vielleicht sind ja abschließbare Hosen eine Möglichkeit.

2. Humbler, also den solltest Du nicht dauerhaft tragen wollen, er soll ja „einschränken“, da wirklich nicht übertreiben und dauerhaft tragen wollen.
Das ist was nettes, wenn die Herrin dabei ist.
Du sollst dich nicht daran gewöhnen wollen.

Zu 3. habe ich leider keine Erfahrung, außer als alleiniges Möbel, was ja nicht gefragt ist.

Nebenbei, bei mir funktioniert so ein KG das Aua macht nicht, er bewirkt eher das Gegenteil.

Ihr_joe

48. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Käfigbär am 11.03.19 22:30

Spannende Diskussion, zumal ich mit meiner Lady noch mehr am Anfang bin als ihr. Alles konnte ich noch nicht lesen aber um die TPE würde ich mir noch keine Gedanken machen. Wenn ihr eine ausgewogene EPE hinbekommt, dann ist das schon gut. Und nicht zuviel Reglementieren, lieber mehr experimentieren denn ihr müsst ja eine Form für Euch finden die euch beiden Spaß macht - ganz egal was auch immer das dann sein wird. Danke jedenfalls für die Einblicke, konnte schon ein paar Anregungen mitnehmen.

Gruss,
Käfigbär
49. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von bergmann42 am 10.06.19 17:06

Hallo Luphan,

total spannend, wie ähnlich die Probleme manchmal sind und wie sich die Dinge über die Zeit entwickeln.

Das Problem mit dem KG hatte ich auch. Wir haben viele Modelle probiert, ich konnte in allen kommen, es war nur eine Frage der Zeit. Nach 2 Wochen Keuschheit hält nichts mehr, der KG vereinfacht das Ganze nur

Wir haben das so gelöst, dass wir den KG weglassen. Hört sich erstmal doof an, zumal wir einiges Geld dafür ausgegeben haben. Es funktioniert aber weil

1. Meine Herrin wirklich will, dass ich nur „darf“ wenn Sie es will

2. Sie eine ultimative Strafe entwickelt hat, die so böse ist, dass ich mich wirklich nicht traue

3. Ich ihr glaube, dass sie die Strafe wirklich durchzieht, weil ich weiß, wie wichtig ihr die Sache ist und sie meine Keuschheit nur im Griff behalten kann wenn sie das durchzieht

4. Sie mich täglich fragt, ob ich einen verbotenen Org hatte. Sie fragt auch andere Verbote ab und bestraft sie angemessen, aber eben „nur“ normal schmerzhaft mit dem Rohrstock oder einer Nacht im S-Fix pp.

5. Ich mich ernsthaft zur Wahrheit verpflichtet habe. Hört sich wieder doof an, ist mir aber ernst. Sie ist meine Herrin und ich antworte ehrlich wenn sie mich fragt.

Die extreme Strafe, die ich so fürchte, ist eine Nacht im S-Fix, im Schritt eingeschmiert mit Finalgon. Dazu eine Windel und das Versprechen, dass sie mich nicht rettet.

Davor habe ich so großen Respekt, dass ich tatsächlich gebunden bin. Vielmehr als das je ein KG vermochte.
So ähnlich funktioniert auch die atomare Abschreckung der Weltmächte

Viele Grüße,
Bergmann

50. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 10.06.19 18:40

Hallo bergmann42,

Zitat

4. Sie mich täglich fragt, ob ich einen verbotenen Org hatte. Sie fragt auch andere Verbote ab und bestraft sie angemessen, aber eben „nur“ normal schmerzhaft mit dem Rohrstock oder einer Nacht im S-Fix pp.

5. Ich mich ernsthaft zur Wahrheit verpflichtet habe. Hört sich wieder doof an, ist mir aber ernst. Sie ist meine Herrin und ich antworte ehrlich wenn sie mich fragt.


Zu 4. warum, müsstest Du es ihr nicht sowieso beichten? Weil
5. sich nicht doof anhört, sondern in so einer Beziehung Usus ist.

Ich frage mich nur, warum hältst Du das Versprechen nicht auch ohne Strafandrohung?
Ich bezweifle auch nicht, dass es in KGs möglich ist, frage mich aber gleichzeitig ob so was wirklich befriedigend sein kann.

Ihr_joe

51. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von SmartMan am 10.06.19 20:10

Zitat
Ich bezweifle auch nicht, dass es in KGs möglich ist

Beispielsweise für mich in meiner Schelle ziemlich problemlos.

Zitat
...ob so was wirklich befriedigend sein kann.

Für mich des öfteren ja (Außer natürlich, daß die Schelle wieder einmal versagt hat. Dat befriedigt nicht).

...zu beidem muß ich sagen leider. Für mich muß es schon ein möglichst gut "verhindernder" KG sein - ich stehe auf Zwang; aktiv wie auch passiv. Strafandrohung gehört für mich somit dazu. Ansonsten bräuchte ich auch nicht nen' verschlossenen KG, wenn nicht als tatsächlich restriktives Mittel. Einfach nur als butterweiche Geste wäre es für mich relativ sinnfrei. Aber das genießt nun mal jeder anders.
52. RE: Meine Sklaverei geht jetzt los!

geschrieben von Ihr_joe am 11.06.19 22:09

Hallo SmartMan,
und bergmann42,

Wie geschrieben, es ist auch in VollKGs möglich, das weiß ich längst, weil ich neugierig bin, ich für mich frage mich nur, ist es diese Art von SB die Befriedigung schenkt (für mich nicht unbedingt, aber ich bin ja kein Maßstab).

Dass eine Strafe (wenn schon Herrin) bei Verstoß obligatorisch ist, nun davon gehe ich aus, da war ich wohl nicht fähig mich korrekt auszudrücken.

Warum aber der komplizierte Weg, wenn man sowieso die Wahrheit sagt, mit dem täglichen Abfragen?
Es sei denn, es ist ein Spiel...

Das sind nur Dinge die mir in dem Zusammenhang durch den Kopf gingen.

Nun zu mir, ich wollte die Strafe erleben, nur deshalb würde ich aber nicht einem Befehl zuwiderhandeln. Es könnte ja sein, ich bekäme eben deshalb keine Strafe... außerdem würde es so für mich nicht passen, einen Befehl (Wunsch) meiner Herrin zu missachten.

Na ja mit dem Genießen ist es so eine Sache, ich denke Du weißt ja, dass ich ein klitzekleiner Masochist bin.
Natürlich gibt es auch Dinge vor denen ich Respekt habe, was mich aber nicht hindern würde es erleben zu wollen, da bin ich dann auf die Vernunft und das Können meiner Herrin angewiesen.

Ihr_joe


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