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  Nachbarin Tina
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Rainer123
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  Nachbarin Tina Datum:20.05.26 07:53 IP: gespeichert Moderator melden


Ich bin neu in diesem Forum und dies ist meine erste Geschichte. Über Feedback würde ich mich freuen. Auch über Kritik und Anregungen freue ich mich. Zu den Anregungen möchte ich aber gleich anmerken, dass ich bereits einen Entwurf für einige Kapitel der Geschichte geschrieben habe und daher nicht komplett davon abweichen werde. Ich hoffe, die Geschichte gefällt. Ob es weitergeht, hängt auch von den Rückmeldungen ab.
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Rainer123
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  RE: Nachbarin Tina Datum:20.05.26 07:53 IP: gespeichert Moderator melden


Als ich an diesem Nachmittag von der Schule nach Hause kam, roch das Treppenhaus nach Staub und frischer Farbe. Jemand hatte die Haustür unten offen stehen lassen und durch das gekippte Fenster am Ende des Flurs zog ein kühler Wind. Noch bevor ich meinen Schlüssel aus der Tasche holen konnte, bemerkte ich die Frau vor der Wohnung gegenüber.

Sie war gerade dabei, einen Karton über die Türschwelle zu schieben. Mitte fünfzig vielleicht. Sie hatte schulterlanges, blondes Haar mit einzelnen silbernen Strähnen, trug einen dunklen Wollmantel und hatte einen leicht erschöpften Ausdruck, als hätte sie den ganzen Tag Kisten getragen. Trotzdem wirkte sie elegant.

„Hallo“, sagte ich und verlagerte den Rucksack auf die andere Schulter. „Ich bin Tom. Sind Sie die neue Nachbarin?“

Sie blickte auf und lächelte müde, aber warm. Ihre Augen musterten mich einen Moment länger, als ich erwartet hatte.

„Ja, Tina Müller. Ich ziehe heute ein.“

Ich zögerte kaum. Da meine Eltern erst spät von der Arbeit kommen würden – meine Mutter hatte Spätschicht im Krankenhaus und mein Vater war vermutlich noch in der Werkstatt.

Also stellte ich meinen Rucksack neben die Wand.

„Dann helfe ich Ihnen.“

Ihr Lächeln wurde breiter. „Was für ein Gentleman! Und bitte, nenn mich Tina.“

Ihre Stimme klang ruhig und rau. Nicht unangenehm. Eher … angenehm tief.

Die Wohnung war wie unsere geschnitten. Der gleiche enge Flur, die gleiche kleine Küche, die gleichen hellen Holzlaminatböden. Nur standen überall Kartons herum. Einige waren ordentlich beschriftet: „Küche“, „Bücher“, „Bad“. Auf einem stand in schwarzem Filzstift einfach nur das Wort „Kink“.

Ich versuchte krampfhaft, nicht hinzustarren.

Nach dem dritten Gang vom Transporter hoch in den zweiten Stock war mein Shirt leicht verschwitzt. Inzwischen hatte Tina einen Wasserkocher ausgepackt und saß entspannt auf einem der Kartons, eine Tasse Tee in der Hand. Während ich die nächste Kiste abstellte, bemerkte sie: „Du bist ziemlich stark.“

Ich zuckte mit den Schultern. „Ich trainiere ein bisschen.“

„Ach ja?“ Ihre Stimme klang plötzlich leicht amüsiert.

Irgendetwas in ihrem Ton ließ meine Ohren heiß werden. Sie sah mich auf eine Weise an, die mich gleichzeitig nervös und seltsam stolz machte.

Als wir später zusammen in der Küche saßen – sie hatte darauf bestanden, dass ich wenigstens einen Tee mittrank –, erzählte sie mir, dass sie Witwe sei. Ihr Mann sei vor drei Jahren gestorben und das Haus außerhalb der Stadt sei ihr danach einfach zu groß geworden.

„Das Leben ist zu kurz, um stehen zu bleiben“, sagte sie leise und rührte gedankenverloren in ihrer Tasse. „Man verschwendet zu viel Zeit damit, sich zurückzuhalten.“

Ich nickte nur. Mir fiel nichts Schlaues ein.

Dann sah sie mich plötzlich direkt an. „Wie alt bist du eigentlich?“

„Neunzehn.“

Sie schmunzelte. „Ah, Noch jung.“

Die Art, wie sie das sagte, klang nicht herablassend. Eher … wissend.

„Du hast wahrscheinlich noch eine Menge Dinge, die du entdecken wirst.“

„Vermutlich.“

„Und, hast du eine Freundin?“

Ich verschluckte mich fast am Tee. „Äh … nein.“

„Freund?“

„Auch nicht.“

Sie hob eine Augenbraue. „Und trotzdem wirst du sofort rot.“

Ich spürte förmlich, wie mein Gesicht brannte. „Ich … äh …“

Sie lachte leise. „Interessant.“

Ich wusste absolut nicht, wie ich mit ihr umgehen sollte. Einerseits war sie freundlich und entspannt. Andererseits hatte ich ständig das Gefühl, dass sie mich provozierte, nur um meine Reaktion zu sehen.

Nach einer kurzen Stille deutete sie plötzlich auf den Karton mit der Aufschrift.

„Hilfst du mir auch bei dem hier?“

Als mein Blick auf das Wort „Kink“ fiel, erstarrte ich vermutlich für eine ganze Sekunde.

Sie brach sofort in schallendes Gelächter aus.

„Entspann dich, Tom. Ich mache nur Spaß.“

Dann wurde ihre Stimme weicher.

„Außer, du möchtest wirklich.“

Ich verschluckte mich diesmal tatsächlich am Tee und musste husten, während sie sich vor Lachen kaum noch halten konnte.

„Oh Gott“, sagte sie grinsend. „Du bist wirklich niedlich.“

„Frau Müller …“

„Tina“, korrigierte sie mich sofort.

„Tina“, verbesserte ich mich widerwillig.

„Sehr gut.“ Sie lächelte zufrieden. „Also? Erst die Küche auspacken oder doch lieber die interessante Kiste?“

Eigentlich hätte ich sofort ablehnen sollen. Jeder normale Mensch hätte das getan. Aber mein Blick blieb wieder an dem Wort hängen. Je länger ich darüber nachdachte, desto stärker wurde diese Mischung aus Nervosität und Neugier in meinem Bauch.

„Ich bin neugierig“, hörte ich mich sagen.

Sie hob überrascht die Augenbrauen. „Oh?“

„Zeig’s mir.“

Einen Moment lang sah sie mich einfach nur an. Dann erschien dieses langsame, selbstsichere Grinsen auf ihrem Gesicht.

„Mutig.“

„Du hast doch gesagt, das Leben ist zu kurz.“

Jetzt lachte sie wieder. Diesmal leiser.

„Stimmt allerdings.“

Wir knieten uns beide vor den Karton. Unsere Hände berührten sich, als wir gleichzeitig nach dem Klebeband griffen. Ihre Finger waren warm. Sie zog ihre Hand nicht zurück.

Ich auch nicht.

Plötzlich fühlte es sich nicht mehr so an, als würde ich nur einer Nachbarin beim Umzug helfen.

Das Erste, was ich im Karton sah, war ein zusammengerolltes Seil.

„Oh.“

Mehr bekam ich nicht heraus.

Tina lehnte sich leicht gegen die Bettkante und beobachtete mich mit sichtlicher Unterhaltung.

„Magst du Bondage?“

Mein Herz schlug sofort schneller. „Ich … keine Ahnung.“

„Du bist süß, wenn du nervös wirst“, murmelte sie.

Sie zog den nächsten Gegenstand aus dem Karton – einen Dildo aus dunklem Silikon – und legte ihn ganz selbstverständlich in die Schublade ihres Nachttischs.

Mein Gehirn setzte kurz aus.

„Jesus“, murmelte ich.

Sie grinste. „Nein, Nur Tina.“

Ich musste trotz allem lachen, denn die Spannung war sonst unerträglich geworden.

„Also?“ Sie verschränkte die Arme vor der Brust. „Willst du immer noch helfen?“

Ich zögerte. Nicht, weil ich gehen wollte. Sondern weil ich plötzlich ganz genau wusste, dass ich bleiben wollte.

„Ja.“

„Gut.“ Ihr Blick glitt kurz über mich hinweg. „Falls dich etwas davon interessiert, kannst du mich jederzeit fragen, wie es funktioniert.“

Mein Puls hämmerte inzwischen so laut, dass ich überzeugt war, sie müsse ihn hören.

Ich griff blind in den Karton und zog einen Klistierball heraus.

Natürlich.

„Schon mal einen Einlauf bekommen?“, fragte sie völlig gelassen.

„Nein.“

„Kann ziemlich … befreiend sein.“

Die Art, wie sie das sagte, jagte mir einen Schauer über den Rücken.

„Vielleicht irgendwann“, brachte ich hervor.

Sie nickte nur, als hätte sie genau diese Antwort erwartet. „Du kannst ihn schon mal ins Bad legen.“

Ich war dankbar für die kurze Fluchtmöglichkeit und ging ins Badezimmer. Mein Spiegelbild sah aus, als hätte ich Fieber. Ich hatte gerötete Wangen, leicht geweitete Pupillen und einen hektischen Atem.

Was zur Hölle passierte hier eigentlich gerade?

Als ich zurückkam, hielt Tina eine schwarze Augenbinde hoch.

„Und das?“

„Die ist nicht besonders hilfreich beim Auspacken“, sagte ich und war froh, überhaupt einen halbwegs normalen Satz herauszubekommen.

Sie lachte leise und legte die Augenbinde beiseite.

Dann zog ich etwas Kaltes, Metallisches aus dem Karton.

Es dauerte einen Moment, bis ich verstand, was ich da in der Hand hielt.

„Oh“, sagte sie ruhig. „Das ist ein Peniskäfig.“

Ich starrte sie an. „Man sperrt da den Penis von jemandem wirklich ein?“

„Ja.“

„Hat dein Mann so etwas getragen?“

Kaum hatte ich die Frage ausgesprochen, bereute ich sie auch schon. Doch Tina wirkte nicht verärgert. Stattdessen wurde ihr Blick kurz weich und traurig.

„Manchmal“, sagte sie leise.

Ich legte den Käfig vorsichtig in den Karton zurück. Für einen Augenblick hing plötzlich eine ganz andere Stimmung im Raum.

„Er fehlt mir“, sagte sie nach einer Weile. „Auch nach drei Jahren noch.“

„Das tut mir leid.“

Sie winkte leicht ab, doch ich sah, dass der Schmerz noch da war.

„Das Leben geht weiter.“ Dann lächelte sie plötzlich wieder. „Du kannst ihn haben.“

„Was?“

„Den Käfig. Nimm ihn.“

Ich blinzelte verwirrt. „Ich glaube nicht, dass ich …“

„Kein Druck.“ Sie grinste schief. „Nur ein Geschenk.“

Langsam nahm ich das Metallteil wieder in die Hand. Es fühlte sich schwerer an, als es aussah.

„Danke … glaube ich.“

„Sehr gern.“

Danach packten wir den Rest der Kiste aus. Meistens schweigend. Aber immer wieder bemerkte ich ihre amüsierten Blicke, wenn ich bei bestimmten Gegenständen etwas zu lange innehielt.

Als der Karton schließlich leer war, lehnte sie sich zufrieden zurück.

„Also“, sagte sie, „das war überraschend unterhaltsam.“

Ich lachte nervös und sagte: „Ich sollte wahrscheinlich langsam rübergehen.“

„Natürlich.“ Sie begleitete mich zur Tür. „Danke für deine Hilfe, Tom.“

„Kein Problem.“

Als ich gehen wollte, trat sie noch einmal näher. Ich roch ihr Parfüm – warm, leicht süßlich, mit einer würzigen Note – bevor sie mir einen sanften Kuss auf die Wange gab.

„Du bist ein wirklich süßer Junge.“

Mein Gesicht wurde sofort wieder heiß.

Sie schmunzelte zufrieden darüber.

„Bis bald, Tom.“

„Bis dann … Tina.“

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Hasenzwerg am 20.05.26 um 10:36 geändert
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Casterisk
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casterisk

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  RE: Nachbarin Tina Datum:20.05.26 08:21 IP: gespeichert Moderator melden


Schöner Anfang, vielen Dank. Da kann einiges draus werden, ich bin gespannt wie lange es dauert bis die Neugier siegt und Tom sich einschliesst!
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muensterpony
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Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich lohnt zu leben.

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  RE: Nachbarin Tina Datum:20.05.26 08:52 IP: gespeichert Moderator melden


Spannender Anfang, gefällt mir gut!
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Hasenzwerg
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Brandenburg


Für meine Häsin ,tue ich alles

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  RE: Nachbarin Tina Datum:20.05.26 10:40 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Rainer123

Ein sehr gut gelungener Start einer neuen Geschichte, die Lust auf mehr macht.

Vielen Dank für deinen Einstand hier im Forum, gleich mit dem veröffentlichten einer eigenen Story.

Freue mich schon sehr darauf wie es weitergeht.


Liebe Grüße verschlossener Hasenzwerg

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Hasenzwerg am 20.05.26 um 12:37 geändert
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samoht24-7
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wer die qual hat, hat die wahl...

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  RE: Nachbarin Tina Datum:20.05.26 11:08 IP: gespeichert Moderator melden


hallo rainer,
danke für dieses erste spannende kapitel! Du hast mich gleich angefixt und darfst auf mich als treuen und neugierigen leser zählen...
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Rainer123
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  RE: Nachbarin Tina Datum:20.05.26 12:04 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank für die vielen freundlichen Worte <3
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Rainer123
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  RE: Nachbarin Tina Datum:20.05.26 12:05 IP: gespeichert Moderator melden


Kaum war die Wohnungstür hinter mir ins Schloss gefallen, rief ich: „Mama, Papa, ich bin wieder da!“

Aus der Küche drang der Geruch von gebratenen Zwiebeln und Tomatensoße. Irgendwo lief leise das Radio und aus dem Wohnzimmer hörte ich das dumpfe Murmeln des Fernsehers.

„Wie war dein Tag?“ Meine Mutter steckte den Kopf aus der Küche. „Du bist spät dran. Warst du mit Freunden unterwegs?“

„Nein“, antwortete ich und zog meine Schuhe aus. „Ich habe der neuen Nachbarin beim Umzug geholfen.“

„Ach ja?“ Jetzt wurde auch mein Vater aufmerksam. „Wer zieht denn ein?“

„Tina Müller. Sie ist Witwe.“

„Das war nett von dir“, meinte meine Mutter ehrlich.

„Ja“, murmelte ich nur.

Ich schnappte mir meinen Rucksack und verschwand so schnell wie möglich in meinem Zimmer.

Kaum war die Tür hinter mir zugefallen, atmete ich tief aus. Erst jetzt merkte ich, wie angespannt ich die ganze Zeit gewesen war.

Ich setzte mich aufs Bett und griff in die Jackentasche.

Der Metallkäfig lag schwer und kühl in meiner Hand.

Eine Weile drehte ich ihn einfach nur zwischen den Fingern hin und her. Das matte Metall glänzte schwach im Licht der Schreibtischlampe.

„Was zur Hölle …“, murmelte ich.

Warum würde jemand freiwillig so etwas tragen?

Und warum konnte ich plötzlich an kaum etwas anderes denken?

Immer wieder tauchte Tinas Gesicht vor meinem inneren Auge auf. Ihr selbstsicheres Grinsen. Ihre ruhige Stimme. Die Art, wie sie mich angesehen hatte, als wüsste sie längst, was in meinem Kopf vorging.

Ich schluckte.

Vielleicht sollte ich die Sache einfach wieder vergessen.

Andererseits …

Warum eigentlich nicht?

Mein Herz begann schneller zu schlagen, noch bevor ich überhaupt eine Entscheidung getroffen hatte. Nervös stand ich auf, zog die Vorhänge halb zu und lauschte kurz in Richtung Flur. Meine Eltern waren beschäftigt.

Langsam öffnete ich den Knopf meiner Hose.

Schon allein das fühlte sich verboten an, obwohl ich allein in meinem Zimmer war.

Ich zog den Käfig näher heran und hielt ihn probehalber an meinen Körper. Selbst in meinem halb nervösen, halb neugierigen Zustand schien er tatsächlich zu passen.

Würde das wehtun?

Würde es unangenehm sein?

Es gab wohl nur einen Weg, das herauszufinden.

Ich atmete tief durch und legte ihn vorsichtig an.

Das Metall fühlte sich zuerst kalt an. Fremd. Eng. Es war nicht schmerzhaft, aber ungewohnt genug, dass mein ganzer Körper sofort darauf reagierte. Jeder kleine Kontakt erinnerte mich daran, dass da jetzt etwas war.

Dann klickte das Schloss zu.

Das Geräusch jagte mir einen seltsamen Schauer über den Rücken.

Es war nur ein leises Klick.

Und trotzdem fühlte es sich plötzlich erschreckend endgültig an.

„Tom, Essen!“, rief meine Mutter genau in diesem Moment.

„Ich komme!“

Ich zuckte zusammen.

Verdammt. Der Schlüssel.

Sofort griff ich hektisch nach der Bettdecke, der Jacke und in die Hosentasche. Nichts.

„Mist …“

Hatte Tina ihn mir überhaupt gegeben? Ich konnte mich plötzlich nicht mehr erinnern. Mein Kopf war viel zu durcheinander gewesen.

Für einen Moment spielte ich mit dem Gedanken, einfach im Zimmer zu bleiben und weiterzusuchen. Aber meine Eltern würden sofort misstrauisch werden.

Also zog ich die Hose wieder vorsichtig hoch. Allein das Reiben des Stoffs fühlte sich jetzt plötzlich intensiver an. Fremd. Jeder Schritt erinnerte mich an das Metall unter meiner Kleidung.

Als ich mich an den Küchentisch setzte, musste ich mich zwingen, normal zu wirken.

Mein Vater warf mir einen Blick zu. „Alles okay bei dir?“, fragte er.

„Ja“, antwortete ich zu schnell.

Meine Mutter runzelte leicht die Stirn. „Du sitzt da wie auf heißen Kohlen.“

„Ich bin nur müde.“

Technisch gesehen war das nicht einmal gelogen. Mein Kopf fühlte sich völlig überladen an.

Sie beobachtete mich noch einen Moment, sagte dann aber nichts mehr.

Ich stocherte lustlos in meinem Essen herum. Während meine Eltern über Arbeit und Alltagsdinge redeten, bekam ich kaum etwas mit.

Ich dachte nur an den Käfig.

An das Schloss.

Und an Tina.

Vor allem an Tina.

Ich fragte mich, wie sie reagieren würde, wenn sie wüsste, dass ich ihn tatsächlich angelegt hatte.

Vielleicht wusste sie es ja sogar schon.

Allein dieser Gedanke ließ meinen Magen kribbeln.

Nach dem Essen verschwand ich sofort wieder in meinem Zimmer und begann erneut zu suchen. Jackentaschen. Bett. Rucksack. Boden. Nichts.

Langsam breitete sich echte Nervosität in mir aus.

Vielleicht hatte Tina den Schlüssel absichtlich behalten.

Ich sah auf die Uhr. 20 Uhr.

Mein Herz schlug schneller.

Eigentlich wusste ich schon, dass ich rübergehen würde, noch bevor ich überhaupt darüber nachdachte.

Als ich wieder in den Flur trat, sah mein Vater kurz vom Fernseher auf.

„Gehst du nochmal weg?“, fragte er.

„Nur kurz zu Frau Müller“, sagte ich möglichst beiläufig. „Ich glaube, ich habe etwas vergessen.“

„Nicht zu lange“, rief meine Mutter aus der Küche. „Du hast morgen Schule.“

„Bin vor zehn zurück.“

Ich griff nach der Wohnungstür und spürte dabei wieder dieses enge Gefühl zwischen meinen Beinen. Es war nicht schmerzhaft. Aber es war präsent genug, dass ich kaum an etwas anderes denken konnte.

Im Treppenhaus war es still.

Nur mein eigener Puls war laut zu hören.

Ich klingelte.

Ein paar Sekunden später öffnete Tina die Tür.

Sie trug inzwischen einen weichen, dunkelroten Pullover und hatte die Haare locker hochgesteckt. Die Wohnung wirkte bereits viel wohnlicher als am Nachmittag. Warmes Licht. Der Geruch von Vanille und Tee lag in der Luft. Leise Musik erklang irgendwo im Hintergrund.

Und dieses Grinsen auf ihrem Gesicht, sobald sie mich sah.

„So schnell vermisst?“

„Ich … äh …“ Verdammt. „Du hast mir den Schlüssel nicht gegeben.“

Ihr Lächeln wurde sofort breiter.

„Ah.“ Sie lehnte sich leicht gegen den Türrahmen. „Dann hast du ihn also ausprobiert.“

Ich spürte sofort wieder die Hitze in meinem Gesicht.

„Tom“, sagte sie ruhig. „Du wärst nicht so schnell wieder hier, wenn du ihn nicht tragen würdest.“

Ich gab schließlich auf und nickte kleinlaut. „Ja.“

Sie musterte mich einen langen Moment. Nicht spöttisch. Eher zufrieden.

„Komm rein.“

Ich folgte ihr in die Wohnung.

Der Unterschied zu ein paar Stunden zuvor war erstaunlich. Einige Lampen standen bereits, die Bücher waren eingeräumt und eine Decke lag ordentlich über dem Sofa. Die Räume wirkten plötzlich persönlich. Bewohnt.

Tina ging direkt ins Schlafzimmer und bedeutete mir mit einer kleinen Handbewegung, ihr zu folgen.

Sofort begann mein Herz wieder schneller zu schlagen.

Sie setzte sich auf die Bettkante und klopfte neben sich auf die Matratze.

„Setz dich“, sagte sie.

Ich tat es etwas steif.

Für einen Moment sagte sie nichts. Sie betrachtete mich einfach nur mit diesem ruhigen, wissenden Blick.

Dann sprach sie leise:

„Zeig es mir.“

Mein Mund wurde trocken.

Langsam öffnete ich meine Hose ein Stück und zog den Stoff gerade weit genug herunter, sodass das Metall sichtbar wurde.

Tina lächelte sofort.

„Passt erstaunlich gut.“

„Es ist ziemlich eng“, gab ich zu.

„Das soll es auch sein.“

Sie streckte die Hand aus und berührte den Käfig ganz leicht mit den Fingerspitzen.

Ich schnappte unwillkürlich nach Luft.

Nicht einmal wegen der Berührung selbst. Sondern weil mein ganzer Körper plötzlich überempfindlich wirkte.

„Zu viel?“, fragte sie ruhig.

„Nein“, sagte ich sofort, obwohl meine Stimme kaum mehr als ein Flüstern war.

Ihre Finger glitten langsam über das kalte Metall, während sie meine Reaktion aufmerksam beobachtete.

„Du reagierst sehr sensibel.“

„Vielleicht.“

„Vielleicht?“ Sie lächelte amüsiert.

Ich wusste nicht, wohin ich schauen sollte.

Dann beugte sie sich etwas näher zu mir.

„Willst du den Schlüssel?“

„Ja“, antwortete ich sofort.

Zumindest dachte ich das.

Tina legte den Kopf leicht schief. „Bist du sicher?“

Ich blinzelte verwirrt.

„Ich könnte ihn auch behalten“, sagte sie ruhig. „Nur vorübergehend. Und dir helfen, deine Impulse etwas besser zu kontrollieren.“

Mein Gehirn setzte kurz aus.

„Was?“

Sie lächelte sanft. „Du bist unglaublich niedlich, wenn du durcheinander bist.“

Mein Herz schlug so laut, dass ich kaum denken konnte.

„Ich … weiß nicht.“

„Du musst dich jetzt nicht entscheiden.“ Sie zog ihre Hand langsam zurück. „Aber das Angebot bleibt.“

Ich schluckte schwer. „Und der Schlüssel?“

„Den behalte ich erstmal.“ Ihre Stimme klang ruhig und selbstverständlich. „Keine Sorge. Wenn du ihn wirklich willst, bekommst du ihn zurück.“

„Aber …“

„Vertrau mir.“

Diese zwei Worte trafen mich härter, als sie sollten.

Eigentlich hätte ich widersprechen müssen. Das wäre vernünftig gewesen.

Stattdessen hörte ich mich leise sagen: „Okay.“

Tina lächelte zufrieden.

„Braver Junge.“

Mir wurde sofort wieder heiß.

„Geh lieber nach Hause, bevor sich deine Eltern Sorgen machen.“

Ich stand langsam auf und zog meine Hose zurecht.

Mein Kopf fühlte sich völlig durcheinander an.

„Gute Nacht, Tina.“

„Gute Nacht, Tom.“

Als ich in meine Wohnung zurückging, raste mein Herz immer noch.

Was zur Hölle hatte ich da gerade zugelassen?

Warum hatte ich nicht einfach auf den Schlüssel bestanden?

Und warum fühlte sich genau dieser Gedanke gleichzeitig so aufregend an?

Später lag ich lange wach im Bett und starrte an die Decke.

Das Metall erinnerte mich bei jeder kleinen Bewegung daran, dass es noch da war.

Und jedes Mal musste ich wieder an Tina denken.

Erst weit nach Mitternacht überkam mich schließlich die Müdigkeit.
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christoph
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  RE: Nachbarin Tina Datum:20.05.26 12:56 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Rainer 123
Schreib bitte über die Teile 1 .2.3. usw. Das man weiß welcher Teil es ist.
Schreib schnell weiter.
Gruß Christoph
cb2000 träger seit 9.1.01 & Gerecke The Shut - Rondo 2.4.08



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isambart
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  RE: Nachbarin Tina Datum:20.05.26 13:23 IP: gespeichert Moderator melden


Die Geschichte macht echt Spass zu lesen - freue mich schon auf den nächsten Teil
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muensterpony
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Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich lohnt zu leben.

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  RE: Nachbarin Tina Datum:20.05.26 22:41 IP: gespeichert Moderator melden


Jetzt geht es ja auch schon richtig los… gefällt mir sehr gut bisher und ich bin gespannt wie es weitergeht.
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Rainer123
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  RE: Nachbarin Tina Datum:21.05.26 08:24 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 3

Am nächsten Morgen wachte ich viel zu früh auf. Genauer gesagt war es mein Körper, der mich weckte.

Noch bevor ich die Augen richtig öffnete, spürte ich ein unangenehme Ziehen zwischen meinen Beinen. Offensichtlich versuchte mein Körper, hart zu werden, doch der Metallkäfig ließ das kaum zu. Stattdessen drückte das kalte Metall unangenehm gegen meine Haut und zog an meinen Hoden. Ich verzog das Gesicht und stöhnte leise in mein Kissen.

Verdammt.

Im Halbschlaf bewegte ich die Hüfte leicht, in der Hoffnung, eine bequemere Position zu finden. Doch jede Bewegung erinnerte mich sofort daran, dass der Käfig noch da war. Eng. Präsent. Unnachgiebig. Plötzlich war ich wieder hellwach.

Für einen Moment starrte ich einfach an die Zimmerdecke. Durch den schmalen Spalt zwischen den Vorhängen fiel blasses Morgenlicht herein und tauchte mein Zimmer in ein kaltes Grau. Normalerweise hätte ich morgens einfach Druck abbauen können. Jetzt ging das nicht. Allein dieser Gedanke jagte mir einen seltsamen Schauer über den Rücken. Ich atmete tief aus.

Vielleicht half eine kalte Dusche.

Vorsichtig schob ich die Bettdecke zur Seite und stand auf. Schon die ersten Schritte fühlten sich ungewohnt an. Das Metall bewegte sich leicht unter meiner Boxershorts und erinnerte mich bei jedem Schritt daran, dass Tina den Schlüssel hatte. Allein dieser Gedanke ließ mein Herz schneller schlagen.

Im Flur war alles still. Offensichtlich schliefen meine Eltern noch. Ich schlich ins Bad und schloss die Tür leise hinter mir. Im Spiegel sah ich müde aus. Ich hatte zerzauste Haare, dunkle Schatten unter den Augen und diesen leicht überforderten Ausdruck, den ich seit gestern kaum noch loswurde.

Langsam zog ich meine Shorts herunter und betrachtete den Käfig. Das matte Metall wirkte im kühlen Badezimmerlicht fast steril. Und trotzdem löste allein der Anblick inzwischen etwas in mir aus. Ich verstand nicht einmal richtig, warum.

Die Dusche half kaum. Das kalte Wasser ließ meinen Atem stocken und vertrieb zumindest einen Teil der körperlichen Anspannung, doch das Gefühl verschwand nicht. Im Gegenteil. Der Käfig wurde durch das Wasser eiskalt, wodurch sich jede Berührung noch intensiver anfühlte.

Als ich mich später anzog, brauchte ich deutlich länger als sonst. Plötzlich schien jede Jeans enger zu sitzen.

Beim Frühstück kam ich mir wie ein schlechter Schauspieler vor. Meine Mutter stellte mir eine Tasse Kaffee hin und musterte mich kurz.

„Du siehst müde aus.“

„Bin ich auch“, murmelte ich.

Mein Vater schob sich ein Brötchen in den Mund. „Zu lange wach gewesen?

Wenn ihr wüsstet.

„Ich konnte schlecht einschlafen.“

Technisch gesehen war das wieder die Wahrheit.

Aus Angst, irgendetwas könnte auffallen, saß ich ungewöhnlich still am Tisch. Jede kleine Bewegung unter dem Tisch ließ das Metall leicht gegen meine Haut drücken. Und genau das machte natürlich alles nur schlimmer.

Später fuhr mich mein Vater zur Schule. Schon die Autofahrt war unangenehm. Der Sicherheitsgurt drückte quer über meinen Bauch, die Jeans spannte und bei jeder Bodenwelle musste ich mich zusammenreißen, um nicht sichtbar das Gesicht zu verziehen.

„Alles okay?“, fragte mein Vater irgendwann.

„Ja.“

„Du wirkst heute komisch.“

„Nur müde.“

Er schien die Antwort zu akzeptieren. Ich dagegen hatte das Gefühl, völlig den Verstand zu verlieren.

In der Schule wurde es nicht besser. Ich konnte mich kaum konzentrieren. Irgendwann verschwammen die Worte an der Tafel einfach zu bedeutungslosem Lärm. Denn egal, ob ich saß, aufstand, lief oder mich vorbeugte – ich spürte den Käfig. Permanent. Es war wie ein ständiges, stilles Bewusstsein im Hintergrund. Und jedes Mal musste ich wieder an Tina denken.

An ihr Grinsen.

An ihre Stimme.

An ihre Finger auf dem Metall.

Während der großen Pause flüchtete ich irgendwann auf die Toilette. In einer der Kabinen schloss ich die Tür hinter mir, lehnte kurz die Stirn gegen die kalte Wand und murmelte leise: „Scheiße …“

Vorsichtig versuchte ich, den Käfig etwas zurechtzurücken. Das war ein Fehler. Sofort jagte mir die Bewegung einen viel zu intensiven Schauer durch den Körper. Ich biss mir auf die Unterlippe und unterdrückte ein Stöhnen. Das war Folter. Und das Schlimmste daran war, dass ein Teil von mir genau das aufregend fand.

Ich dachte wieder an Tina. Daran, wie nah sie gestern vor mir gestanden hatte. Wie sie „Braver Junge“ gesagt hatte. Allein diese Erinnerung ließ mein Herz schneller schlagen.

Plötzlich fragte ich mich, ob sie gerade zu Hause war. Dann kam mir noch ein anderer Gedanke. Ich hatte gar keine Möglichkeit, sie zu erreichen. Wenn sie den Schlüssel wirklich behalten sollte … dann sollte ich wenigstens ihre Nummer haben.

Dieser Gedanke fühlte sich seltsam intim an. Fast wie etwas Geheimes zwischen uns.

Der restliche Schultag zog sich endlos hin. Als der Unterricht endlich vorbei war, machte ich mich sofort auf den Heimweg. Inzwischen war der Himmel grau geworden und kalter Wind zog durch die Straßen. Ich lief schneller als sonst, den Rucksack halb über eine Schulter gehängt, und spürte, wie mein Puls mit jedem Schritt etwas schneller wurde. Nicht nur wegen des Käfigs. Ich hoffte, Tina wiederzusehen.

Kaum war ich zu Hause angekommen, ging ich direkt zu ihrer Wohnungstür.Ich klingelte.

Nichts.

Ich wartete einige Sekunden und klingelte erneut.

Wieder keine Reaktion.

Die Wohnung blieb still. Mein Magen zog sich leicht zusammen. Sie war nicht da.

Enttäuscht ging ich zurück in unsere Wohnung.

„Tom?“, rief meine Mutter aus der Küche.

„Ja?“

„Wie war dein Tag?“

„Gut“, log ich automatisch.

„Hast du deine Hausaufgaben schon gemacht?“

„Noch nicht. Ich bin gerade erst heimgekommen.“

„Dann mach sie bitte vor dem Essen.“

„Mach ich.“

Ich verzog mich sofort in mein Zimmer. Dort setzte ich mich an den Schreibtisch und versuchte, mich mit Hausaufgaben abzulenken. Es funktionierte etwa fünf Minuten lang. Danach starrte ich wieder nur gedankenlos auf dieselbe Matheaufgabe, während meine Gedanken woanders waren.

Bei Tina.

Ob sie absichtlich nicht zu Hause war?

Ob sie gerade an mich dachte.

Ob sie wusste, wie sehr mich dieser Käfig langsam verrückt machte.

Als ich irgendwann fertig war, hielt ich es keine zehn Minuten mehr aus. Vielleicht war sie inzwischen zurück. Ich stand auf und zog mir die Jacke über.

„Wo willst du hin?“, fragte meine Mutter sofort, als ich den Flur betrat.

„Nur kurz spazieren.“

Sie sah mich kurz skeptisch an. „Sei zum Abendessen wieder da.“

„Bin ich.“

Ich verließ die Wohnung und ging direkt wieder zu Tinas Tür. Mein Herz schlug schneller, als ich klingelte.

Doch erneut blieb alles still.

Keine Schritte.

Keine Stimme.

Nichts.

Enttäuscht atmete ich aus und wollte mich gerade umdrehen, als sich hinter mir plötzlich die Türen des Aufzugs leise öffneten. Die Türen glitten auseinander und Tina trat heraus.

Sie trug einen langen, dunkelgrauen Mantel und hatte mehrere Einkaufstaschen in den Händen. Mit ihr wehte kalte Luft aus dem Aufzug und der Duft ihres Parfüms – warm, leicht süßlich und sofort vertraut. Als sie mich sah, hob sie überrascht die Augenbrauen.

„Tom?“

„Hey“, sagte ich etwas zu schnell.

Langsam erschien dieses bekannte Grinsen auf ihrem Gesicht.

„Du hast mich also vermisst?“

Ich spürte sofort wieder die Hitze in meinem Gesicht.

„Vielleicht“, murmelte ich.

Sie lachte leise.

„Dann sei wenigstens nützlich und hilf mir mit den Taschen.“

Ich war dankbar für die Ablenkung und nahm ihr sofort zwei der Tüten ab. Eine davon roch nach frischem Brot und Orangen.

Während sie die Wohnungstür aufschloss, streifte ihr Arm kurz meinen. Schon diese kleine Berührung reichte inzwischen aus, um meinen Puls hochjagen.

Drinnen stellte sie die restlichen Einkäufe auf der Küchenzeile ab und zog langsam den Mantel aus. Darunter trug sie einen weichen, cremefarbenen Pullover, der locker über ihre Schultern fiel.

„Also“, sagte sie und sah mich aufmerksam an. „Wie war dein Tag?“

Ich zögerte kurz.

Dann sagte ich ehrlich: „Unangenehm.“

Ihr Lächeln wurde breiter.

„Du gewöhnst dich daran. Vorausgesetzt natürlich, du bleibst verschlossen.“

Allein diese Worte ließen meinen Magen kribbeln.

Ich stellte die Einkaufstaschen ab und fragte vorsichtig: „Und wenn ich entscheide, dass du den Schlüssel behalten darfst … wäre ich dann für immer eingeschlossen?“

Tina schüttelte langsam den Kopf.

„Nicht für immer.“ Ihre Stimme wurde ruhiger. „Aber ich würde entscheiden, wann du wieder aufgeschlossen wirst. Und wann du kommen darfst.“

Mir stockte der Atem. „Oh.“

Diese Vorstellung traf mich völlig unvorbereitet. Sie trat langsam näher.

„Würde dir das gefallen?“

Ich konnte kaum klar denken und trotzdem nickte ich leicht.

„Ich glaube schon.“

Tina beobachtete mich einen langen Moment. Dann lächelte sie langsam.

„Vielleicht sollte ich dir einen kleinen Vorgeschmack geben.“

„Vorgeschmack?“, fragte ich heiser.

Sie antwortete nicht sofort. Stattdessen hob sie die Hand und legte sie über meine Hose zwischen meine Beine.

Ich schnappte sofort nach Luft. Der Druck ihrer Hand auf dem Käfig war gleichzeitig unangenehm und elektrisierend.

„Fühlt sich gut an?“, fragte sie leise.

„Ja“, brachte ich kaum hörbar heraus.

Sie lächelte zufrieden.

„Warte hier.“

Dann verschwand sie kurz aus dem Wohnzimmer. Ich blieb wie angewurzelt stehen. Mein Herz hämmerte inzwischen so laut, dass ich überzeugt war, man müsse es hören können.

Ein paar Sekunden später kam Tina zurück. In ihren Händen hielt sie ein Seil und die schwarze Augenbinde. Sofort wurde mein Mund trocken.

„Zieh deine Hose aus und setz dich auf den Stuhl“, sagte sie ruhig.

Und das Verrückteste war: Ich gehorchte sofort. Wie automatisch.

Während ich die Hose herunterzog und mich auf den schlichten Holzstuhl setzte, auf den sie deutete, zitterten meine Hände leicht.

Tina kniete sich vor mich. Allein dieses Bild brachte mich fast um den Verstand.

Ruhig und konzentriert befestigte sie das Seil zunächst um meine Knöchel und die Stuhlbeine. Danach zog sie meine Arme hinter die Rückenlehne und band auch meine Handgelenke fest. Es war nicht schmerzhaft. Aber es war sicher genug, sodass ich sofort merkte, dass ich mich nicht einfach lösen konnte.

Mein Atem ging schneller. Dann trat sie hinter mich und band mir langsam die Augenbinde um. Die Dunkelheit machte plötzlich alles intensiver. Jedes Geräusch. Jede Berührung. Jeden Atemzug.

Ich hörte, wie sie sich vor mich kniete. Dann spürte ich ihre Lippen dicht an meinem Ohr.

„Keine Angst“, flüsterte sie, „ich bin vorsichtig.“

Eine Gänsehaut lief über meinen ganzen Körper. Ich hörte das leise Klicken des Schlosses. Dann spürte ich ihre Finger am Metall. Als sie den Käfig langsam entfernte, entwich mir sofort ein zittriger Atemzug. Die plötzliche Freiheit fühlte sich beinahe überwältigend an.

„So empfindlich“, murmelte sie leise.

Ich konnte kaum noch stillsitzen. Ihre Hand glitt langsam über mich. Es ging langsam genug voran, dass sich jede Berührung viel zu intensiv anfühlte. Ich stöhnte leise auf.

„Du brauchst das wirklich, hm?“, fragte sie mit hörbarer Belustigung.

„Ja …“

„Braver Junge.“

Die Worte trafen mich direkt im Bauch. Sie bewegte ihre Hand etwas schneller. Ich spannte mich sofort an und drückte unbewusst die Hüfte nach vorne, verzweifelt nach mehr.

„Langsam“, ermahnte sie mich ruhig. „Ich entscheide hier.“

Ich zwang mich, stillzuhalten.

„Genau so“, lobte sie mich sofort.

Es machte alles nur schlimmer. Sie wechselte ständig zwischen langsamen Bewegungen und kurzen Momenten, in denen sie mich gerade genug reizte, um mich fast den Verstand verlieren zu lassen. Mein ganzer Körper stand unter Spannung.

„Bitte …“, hörte ich mich irgendwann sagen.

„Bitte was?“

Ich schluckte schwer.

„Ich komme gleich …“

„Noch nicht.“

Im nächsten Moment zog sie ihre Hand zurück. Aber es war zu spät. Mein Körper zuckte unkontrolliert zusammen und ich kam sofort.

Keuchend sackte ich im Stuhl zusammen. Für einen Moment war nur mein hektischer Atem zu hören. Dann seufzte Tina leise.

„Du konntest es nicht zurückhalten.“ Ihre Stimme klang eher amüsiert als streng.

„Tut mir leid“, murmelte ich völlig außer Atem.

Sie lachte leise.

„Du wirst lernen, dich besser zu kontrollieren.“

Ich spürte ein weiches Handtuch auf meiner Haut, mit dem sie mich vorsichtig abwischte. Danach legte sie mir den Käfig wieder an. Das erneute Klicken des Schlosses ließ sofort wieder ein Kribbeln in meinem Magen entstehen.

Als sie mir schließlich die Augenbinde abnahm, blinzelte ich gegen das warme Licht der Wohnzimmerlampe. Tina sah mich zufrieden an.

„Und?“, fragte sie.

Ich brauchte einen Moment, bis ich wieder klar denken konnte.

„Danke“, sagte ich ehrlich.

Sie hob eine Augenbraue.

„Nur ‚danke‘?“ Ein leicht spöttisches Lächeln erschien auf ihren Lippen. „Wie war es?“

Ich spürte sofort wieder, wie mir das Blut ins Gesicht schoss.

„Unglaublich“, gab ich leise zu.

Ihr Grinsen wurde breiter.

„Und weiter?“

Ich atmete tief durch. Und obwohl ein Teil von mir immer noch wusste, wie verrückt das alles war, fühlte sich die Entscheidung plötzlich erstaunlich klar an.

„Ich möchte, dass du den Schlüssel behältst.“

Für einen kurzen Moment sah sie mich einfach nur an. Dann strich sie mir langsam über die Wange.

„Gut.“ Ihre Stimme wurde weich. „Ich bin stolz auf dich.“

Wieder jagten mir diese Worte einen Schauer durch den Körper.

Sie beugte sich vor und küsste mich dieses Mal direkt auf den Mund. Sanft. Warm. Der Kuss war kurz genug, dass mein Herz danach nur noch schneller schlug.

„Jetzt bist du mein braver Junge“, murmelte sie lächelnd.

Zu meinem eigenen Schock gefiel mir dieser Gedanke viel zu sehr. Langsam löste sie die Seile von meinen Handgelenken und Knöcheln. Das Kribbeln kehrte sofort in meine Arme zurück.

„Du solltest langsam nach Hause“, sagte sie ruhig. „Sonst machen sich deine Eltern Sorgen.“

Ich nickte leicht. Dann räusperte ich mich nervös.

„Darf ich dich etwas fragen?“

„Ja?“

„Könnte ich vielleicht deine Nummer haben? Falls es Probleme mit dem Käfig gibt oder so …“

Tina lachte sofort.

„Natürlich.“

Nachdem sie mich vollständig losgebunden hatte, reichte sie mir ihr Handy.

„Trag deine Nummer ein.“

Ich tat es und gab ihr das Smartphone zurück. Wenige Sekunden später vibrierte mein eigenes Handy in der Hosentasche. Es war eine neue Nachricht: „Tina

Allein das ließ mich sofort grinsen.

„So“, sagte sie zufrieden. „Jetzt kannst du mich jederzeit erreichen.“

„Danke“, murmelte ich, während ich mich wieder anzog.

Sie beobachtete mich dabei mit diesem ruhigen, zufriedenen Blick.

„Komm morgen nach der Schule wieder vorbei.“

„Mach ich.“

Sie trat noch einmal näher und gab mir einen weiteren kurzen Kuss.

„Braver Junge.“

Natürlich wurde ich sofort wieder rot. Ihr Grinsen wurde noch breiter.

„Bis morgen, Tom.“

„Bis morgen, Tina.“
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Rotbart
Stamm-Gast

Zwischen Stuttgart und Pforzheim


Gefesselt fühle ich mich frei

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  RE: Nachbarin Tina Datum:21.05.26 08:59 IP: gespeichert Moderator melden


Klasse geschrieben

Rotbart
58 jähriger ungezähmter wilder leidenschaftlicher Moderebell, Rockträger devot/maso!
Auf der Suche nach einer dominanten Partnerin
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barnebie Volljährigkeit geprüft
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  RE: Nachbarin Tina Datum:21.05.26 10:41 IP: gespeichert Moderator melden


Wunderschön und gefühlvoll geschrieben. Bin gespannt, wie es weitergeht. Danke
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torstenP Volljährigkeit geprüft
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  RE: Nachbarin Tina Datum:21.05.26 10:49 IP: gespeichert Moderator melden


Super geschrieben!
Mit das Beste, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Hoffe, dass es bald weitergeht.
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SPfote
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  RE: Nachbarin Tina Datum:21.05.26 11:08 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr schöne Geschichte.
Man merkt so schön diese Spannung bei Tom wenn das Gefühl schon reagiert hat und der Verstand keine Chance mehr hat einzugreifen.
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Rainer123
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  RE: Nachbarin Tina Datum:21.05.26 12:07 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 4

Die Nacht war dieses Mal etwas leichter gewesen. Sie war nicht wirklich ruhig gewesen, denn ich war viel zu aufgewühlt, aber zumindest hatte sich mein Körper langsam an den Käfig gewöhnt. Das ständige Bewusstsein dafür war immer noch da, dieses enge Gefühl bei jeder Bewegung. Doch inzwischen fühlte es sich weniger fremd an. Was mich ehrlich gesagt fast noch mehr verunsicherte.

In der Schule konnte ich mich trotzdem kaum konzentrieren. Immer wieder wanderte mein Blick unbewusst zu meinem Handy, und tatsächlich vibrierte es während der Mittagspause.

Es war eine Nachricht von Tina: „Du kommst nach der Schule vorbei, oder?“

Allein beim Lesen zog sich etwas Warmes in meinem Bauch zusammen.

Ich antwortete sofort: „Ja.“

Ihre Antwort erschien beinahe unmittelbar: „Braver Junge.

Ich starrte die Nachricht wahrscheinlich viel zu lange an.

Den Rest des Unterrichts verbrachte ich wie im Autopilot. Draußen hing ein grauer Himmel über der Stadt und feiner Nieselregen zog über die Fenster, wodurch das Klassenzimmer noch kälter wirkte. Während der Lehrer vorne etwas erklärte, spürte ich wieder dieses vertraute Ziehen zwischen meinen Beinen.

Und jedes Mal musste ich an Tina denken. An ihre Stimme. An ihre Hände. An den Kuss gestern.

Als der Unterricht endlich vorbei war, machte ich mich sofort auf den Heimweg. Kalter Wind zog durch die Straßen, doch ich lief trotzdem schneller als sonst. Mein Herz schlug bereits schneller, noch bevor ich im Treppenhaus angekommen war.

Kaum oben, ging ich direkt zu ihrer Wohnung. Ich klingelte. Die Tür öffnete sich fast sofort.

„Tom“, sagte Tina warm.

Sie trug einen dunklen, seidigen Morgenmantel, der locker um ihren Körper gebunden war. Der Stoff schimmerte weich im warmen Licht der Wohnung. Darunter zeichnete sich gerade genug ab, um meine Gedanken sofort wieder völlig durcheinanderzubringen.

„Hey“, brachte ich hervor.

Natürlich wurde ich sofort rot. Tina bemerkte es und lächelte amüsiert.

„Komm rein.“

Kaum hatte ich die Wohnung betreten, schloss sie die Tür hinter mir.

Noch bevor ich etwas sagen konnte, drückte sie mich plötzlich gegen die Tür. Und küsste mich. Diesmal nicht sanft oder flüchtig.

Tief. Überrumpelt schnappte ich zuerst nach Luft, doch schon nach wenigen Sekunden verlor ich völlig den Überblick darüber, was ich eigentlich noch denken wollte. Ihre Lippen waren warm, ihr Parfüm lag schwer und süßlich in der Luft und ihre Hände glitten langsam über meinen Rücken und meine Seiten.

Mir lief eine Gänsehaut über den ganzen Körper.

„Du bist unfassbar niedlich, wenn du nervös bist“, murmelte sie direkt gegen meine Lippen.

Ich spürte sofort wieder Hitze in meinem Gesicht.

Sie lachte leise darüber, griff nach meiner Hand und führte mich ins Schlafzimmer. Dort stand der Holzstuhl vom Vortag bereits neben dem Bett. Das Seil lag ordentlich zusammengerollt daneben, als hätte sie alles vorbereitet.

Mein Puls beschleunigte sich sofort.

„Setz dich“, sagte sie ruhig.

Ich gehorchte ohne nachzudenken.

Sie kniete sich vor mich und öffnete langsam meine Hose. Allein diese kleine Geste fühlte sich inzwischen gefährlich intim an. Als sie den Stoff und die Unterwäsche nach unten zog und der Metallkäfig sichtbar wurde, lächelte sie zufrieden.

„Du trägst ihn brav.“

Allein diese Worte jagten mir wieder einen Schauer durch den Körper.

Dann nahm sie das Seil. Ruhig und routiniert befestigte sie erst meine Knöchel an den Stuhlbeinen und dann meine Handgelenke hinter der Rückenlehne. Das raue Seil fühlte sich warm auf meiner Haut an. Es tat nicht weh. Aber es war fest genug, sodass ich mich sofort hilflos fühlte.

Ich bewegte mich leicht gegen die Fesseln.

„Entspann dich“, sagte sie ruhig.

Ich zwang mich, stillzuhalten.

„Gut so.“

Wieder dieses Kribbeln im Bauch. Tina griff nach dem kleinen Schlüssel an ihrer Halskette und öffnete langsam den Käfig. Das leise Klicken hallte inzwischen fast unangemessen intensiv in meinem Kopf nach.

Als sie das Metall vorsichtig entfernte, entwich mir sofort ein zittriger Atemzug. Die plötzliche Freiheit fühlte sich beinah überwältigend an. Ich war noch damit beschäftigt, wieder klar zu denken, als Tina aufstand und langsam ihren Morgenmantel öffnete.

In diesem Moment klingelte es an der Wohnungstür.

Ich zuckte zusammen. Tina dagegen wirkte kaum überrascht.

„Beweg dich nicht“, sagte sie ruhig, während sie den Mantel wieder schloss.

Dann verließ sie das Schlafzimmer und zog die Tür hinter sich zu.

Ich hörte Stimmen im Flur und mein Herz blieb fast stehen, als ich die Stimme meiner Mutter erkannte.

„Hallo Frau Müller, ich bin Toms Mutter. Wir haben uns bisher noch gar nicht kennengelernt.“

Oh mein Gott. Mein ganzer Körper spannte sich sofort an.

„Ah, natürlich“, antwortete Tina völlig gelassen. „Freut mich.“

Wie konnte sie nur so ruhig bleiben? Ich saß halbnackt und gefesselt in ihrem Schlafzimmer. Wenn meine Mutter auch nur einen Schritt weiterging …

„Ich wollte Sie eigentlich nur heute Abend zum Essen einladen“, sagte meine Mutter freundlich. „So gegen sieben.“

„Das ist wirklich lieb von Ihnen. Sehr gern.“

„Perfekt. Dann bis später.“

„Bis später.“

Die Wohnungstür schloss sich wieder. Erst jetzt merkte ich, dass ich die Luft angehalten hatte.

Ein paar Sekunden später kam Tina zurück ins Schlafzimmer. Sie grinste sofort, als sie meinen Gesichtsausdruck sah.

„Das war interessant.“

„Du machst Witze“, murmelte ich völlig überfordert.

Sie lachte leise. „Keine Sorge. Sie hat dich nicht gesehen.“

„Hoffentlich.“

Tina ließ den Morgenmantel wieder langsam von ihren Schultern gleiten. Mein Mund wurde sofort trocken.

„Also“, sagte sie ruhig. „Wo waren wir?“

„Äh …“

Sie setzte sich aufs Bett und schlug elegant ein Bein über das andere.

„Da du gestern ohne Erlaubnis gekommen bist“, sagte sie mit einem leichten Grinsen, „gibt es heute nur Zuschauen.“

Ich blinzelte verwirrt. „Was?“

„Ich werde mich selbst verwöhnen.“ Ihr Blick blieb fest auf mir. „Und du schaust zu.“

Mein Herz schlug sofort schneller.

„Aber…“

„Keine Widerrede.“ Ihre Stimme blieb ruhig, aber bestimmt. „Du schaust zu, genießt die Show und lernst.“

Allein diese Worte ließen meinen Magen kribbeln. Langsam begann sie, mit den Fingern über ihren Körper zu streichen. Jede Bewegung wirkte absichtlich langsam. Kontrolliert. Als würde sie genau wissen, wie sehr sie mich damit verrückt machte.

„Hast du schon einmal einer Frau dabei zugesehen?“, fragte sie leise.

„Nein.“

„Dann pass gut auf.“

Ich konnte gar nicht wegsehen. Das warme Licht im Schlafzimmer ließ ihre Haut weich wirken, und die Luft roch nach ihrem Parfüm, nach Stoff und nach Vanille von der Duftkerze auf dem Nachttisch.

Meine Gedanken verschwammen zunehmend. Tina beobachtete dabei ständig meine Reaktionen. Jedes Zucken. Jeden Atemzug. Und genau das machte alles nur schlimmer.

Als sie leise aufstöhnte, spannte sich mein ganzer Körper an. Ich merkte sofort, wie mein Körper reagierte und wie dringend ich selbst Berührung wollte. Doch ich war festgebunden, und sie wusste das.

„Denk nicht einmal daran, mich anzufassen“, warnte sie leise.

Als könnte ich es überhaupt. Ein hilfloser Laut entwich mir. Tina lächelte zufrieden darüber.

Langsam steigerte sie das Tempo ihrer Bewegungen. Ihr Atem wurde schwerer, ihre leisen Geräusche erfüllten das Zimmer und machten klares Denken unmöglich.

Ich wand mich leicht im Stuhl.

Tina ließ den Kopf kurz in den Nacken sinken, und ihre Finger bewegten sich jetzt schneller und unregelmäßiger. Ich konnte sehen, wie sich ihr ganzer Körper anspannte. Ihr Atem ging stoßweise, leise, erstickte Laute verließen ihre Lippen, während sie mich die ganze Zeit ansah.

„Genau hinsehen“, murmelte sie heiser.

Dann bäumte sie sich leicht auf und stöhnte leise auf. Für einen Moment schloss sie die Augen. Ihr Brustkorb hob und senkte sich hektisch, während sie versuchte, wieder zu Atem zu kommen.

Ich stöhnte frustriert auf, gefesselt, hart und ohne jede Möglichkeit, selbst Erlösung zu finden.

„Bitte …“, hörte ich mich irgendwann sagen.

„Bitte was?“, fragte sie sofort.

Ich schluckte schwer. „Lass mich auch kommen.“

Sie lächelte langsam.

„Nein.“

Das Wort traf mich härter, als es sollte.

„Aber …“

„Nein“, wiederholte sie ruhig, aber bestimmt. „Sobald du wieder weich wirst, schließe ich dich wieder ein.“

Frustriert ließ ich den Kopf gegen die Rückenlehne sinken. Tina dagegen lachte leise.

„Armer Tom.“

Einige Minuten später stand sie auf, holte ein paar Reinigungstücher aus dem Badezimmer und kam zurück zu mir. Danach kam sie zu mir zurück und strich mir beinahe zärtlich über die Haut, während sie mich sauber machte. Diese Fürsorge machte alles emotional noch komplizierter.

Danach nahm sie den Käfig in die Hand. Allein der Anblick ließ meinen Magen wieder zusammenziehen.

„Nein …“, murmelte ich reflexartig.

Tina hob amüsiert eine Augenbraue.

„Doch.“

Das kalte Metall legte sich erneut um mich, gefolgt vom vertrauten Klicken des Schlosses. Sofort kehrten dieses enge Gefühl und das gleichzeitig verstörend angenehme Kribbeln tief im Bauch zurück.

„So“, sagte sie zufrieden. „Jetzt mache ich dich los. Du musst langsam nach Hause.“

Ich seufzte leise. „Okay.“

Nachdem sie die Seile gelöst hatte, zog ich mich langsam wieder an. Meine Beine fühlten sich noch etwas wackelig an.

Tina trat dicht vor mich, küsste mich sanft auf die Wange und sagte: „Wir sehen uns später beim Essen.“

„Ja“, murmelte ich.

Sie grinste sofort wieder.

„Kopf hoch! Immerhin darfst du mich heute Abend komplett angezogen sehen.“

Ich wurde sofort wieder rot. „Darum geht es nicht.“

„Natürlich nicht.“

Ihr Lachen erfüllte den Raum. Dann schob sie mich sanft in Richtung Tür.

„Geh jetzt lieber, bevor deine Mutter sich fragt, wo du bleibst.“

Ich nickte leicht. „Bis später, Tina.“
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