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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  Moderne Zeiten Datum:05.06.15 23:57 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo allerseits,

ehrlich gesagt weiß ich selbst nicht ob dies jemals eine Geschichte wird oder nur eine Idee bleibt. Mehr als Spielerei habe ich ein paar Zeilen geschrieben, vielleicht gefallen sie Euch ja. Für ein Feedback wäre ich sehr dankbar.

liebe Grüße von JJ.

Moderne Zeiten


Vorwort:

Im Jahr 2150 beschlossen die Vereinigen Europäischen Staaten mit einer radikalen Reform der Gesellschaft dem Raubbau an den Ressourcen und vor allem den immer drängender werdenden sozialen Problemen Herr zu werden. Es wurde eine Art „Flashback“ einvernehmlich beschlossen. Die Verwendung fossiler Brennstoffe wurde verboten, Energie wurde nur noch über regenerierbare Träger gewonnen und insbesondere durch Wind, Sonne und Gezeitenkraftwerke erzeugt. Den dadurch zwangsläufig eintretenden Wegfall von Arbeitskräften kompensierte man durch einschneidende Maßnahmen. Frauen durften weiterhin in bestimmten Berufen und unter Aufsicht arbeiten. Sie arbeiteten als weibliche Lehrkräfte die Mädchen unterrichteten, in Krankenhäusern als Schwestern und auch als Dienstmädchen und Zimmermädchen. Ebenso war es ihnen erlaubt in Geschäften für Frauen und in Schönheitssalons tätig zu sein. Das erzielte Einkommen wurde direkt auf das Konto des Mannes bzw. der Eltern überwiesen.
Jede Frau die ihren Arbeitsplatz freiwillig aufgab erhielt eine einmalige Zahlung in Höhe von 6 Monatsgehältern sowie eine Fortzahlung des Gehalts für ein Jahr. Nahm eine Frau freiwillig am sogenannten „refeminisation programm“ teil wurden ihr darüber hinaus sämtliche dafür notwendigen Auslagen erstattet und sie erhielt beträchtliche Vergünstigungen. Frauen die im programm waren durften gratis öffentliche Verkehrsmittel benutzen, erhielten freien Eintritt in Konzerte, Kinos und andere Einrichtungen. Die Frauen verpflichteten sich im Gegenzug angemessen gekleidet zu sein und sich einigen Regeln zu unterwerfen. Sie trugen vom Beginn ihres Eintritts ins programm an lange Kleider im Stil vergangener Epochen, ließen sich schnüren und verbargen ihr Gesicht und ihr Haar hinter einem Schleier. Bald wurden Knebelund Keuschheitsgürtel für Frauen obligatorisch und auch dezente Fesselungen kamen in Mode. Nach anfänglichen Schwierigkeiten begannen mehr und mehr Frauen sich diesen Restriktionen zu beugen. Binnen weniger Jahre wurde so die Gesellschaft hin zu einer männlich dominierten, in vielem der viktorianischen Epoche ähnelnden, Welt verändert. Diese Veränderungen geschahen sicher kurz vor dem Kollaps aber noch rechtzeitig.
Die Familie
Unsere Familie lebt in einem Einfamilienhaus mit gepflegtem Garten hinter dem Haus am Stadtrand. Zum Haushalt gehören Mister Robert Jenkins, Haushaltsvorstand, seine Frau Julia und die beiden Töchter Samantha und Celine. Mister und Miss Jenkins sind beide Mitte 40. Sie sind seit nunmehr 22 Jahren glücklich verheiratet, lieben sich nach wie vor sehr und erziehen gemeinsam ihre beiden Töchter, die sie oft ihre Prinzessinnen nennen streng und liebevoll. Samantha ist 18, ein lebhaftes und oft ungestümes Mädchen das gelegentlich in Schwierigkeiten steckt, ihre Schwester Celine ist 20 und von ruhigem Wesen. Samantha besucht die Schule, Celine bereitet sich in Kursen auf ihr Leben als Frau und Mutter vor. Siewird bald einem jungen Mann versprochen und wird diesen heiraten wenn sie 21 ist. Miss Jenkins ist Hausfrau und Mutter. Ihr Mann arbeitet als Kontroller in einer Fabrik die Solarzellen herstellt. Er hat ein gutes Einkommen von dem die Familie gut leben kann.

Alltag
Der Tag beginnt

Julia Jenkins öffnete die Augen und sah auf den Wecker. Wie immer wachte sie kurz vor dem Klingeln auf. Sie gähnte und schaltete ihn aus. Es war kurz vor 6, die Sonne ging auf und schien durch das Fenster auf sie. Sie drehte sich zu ihrem Mann, sah dass er friedlich schlief, sah sein Lächeln und betrachtete ihn einen Moment. Wie immer dankte sie Gott still für ihn, dankte dafür dass sie ihm gehören durfte. Sanft küsste sie ihn wach. Er öffnete die Augen, blinzelte und lächelte sie an. „Guten Morgen mein Schatz, hast Du gut geschlafen?“ Sie sah ihn fragend an, er erwiderte den Gruß du bejahte. „Neben dir immer Königin!“ Königin, sie hörte es gerne denn sie wusste das er sie so sah. Er streckte seinen rechten Arm aus, sie kuschelte sich an ihn. Nach einer Weile sagte sie seufzend. „Wenn wir nicht gleich aufstehen wird es knapp.“ Er nickte, sie standen beide auf. Schnell half er seiner Frau aus dem Nachthemd mit den langen Ärmeln an denen Stoffbälle angenäht waren. Danach zog er ihr die gepolsterte Hose mit der Stahlplatte im Schritt aus und befreite sie auch von dem Nacht-BH der mit kleinen Nadeln versehen war die bei jeder unsittlichen Berührung schmerzhaft in die Brustwarzen stachen. All dies diente dazu die Frauen vor sich selbst zu bewahren und sie von Sünde fern zu halten. Julia lief schnell ins Bad, danach kam sie zu wieder zurück. Robert umarmte sie und drückte sie fest an sich. Sie erwiderte den Druck, es fiel ihr wie immer schwer sich von ihm zu lösen.
„So, dann wollen wir dich mal anziehen.“ Mit diesen Worten nahm Robert den schweren Stahlgürtel der Julias Unterleib über den Tag umschloss. Sie stellte sich etwas breitbeinig vor ihn, er legte ihr den Gürtel um. Zwei laute Klicks waren zu hören, dann steckte sie im KG. Seidenstrümpfe und Unterkleid sowie Pumps wurden ihr angezogen, dann schnürte Robert sie in ein Vollkorsett. „Hey, nicht so fest! Ich will heute noch Wäsche aufhängen“, Julia protestierte ebenso energisch wie vergebens. Sie kannte ihn gut genug um zu wissen dass er nicht auf sie hören würde. „Da will ich dich nicht von abhalten“, lachend küsste er sie auf die Nase während er einen schmalen Reifrock über sie zog und ihn am Korsett befestigte. Es folgten mehrere zusammengenähte Unterröcke und ein weiteres Unterkleid sowie ein Kissen das ihrem Bustle mehr Fülle geben würde. Als letztes zog er ihr ein Tageskleid über. Die Stoffbahnen des Kleides und das Bustle betonten ihre geschnürte Taille.
Während sie die beiden Mädchen wecken ging machte Robert sich fertig für den Tag. Frisch geduscht, glatt rasiert und in einem gut sitzenden Anzug war er schnell für den Tag bereit. Wie meistens in der Woche ging er in die Küche und bereitete das Frühstück vor. So gewannen sie Zeit, während die Mädchen in Ruhe eingekleidet wurden deckte er den Tisch und stellte alles bereit.
Die beiden Mädchen schliefen eng aneinander gekuschelt in dem durch Gitter gesicherten Doppelbett. Julia senkte leise und vorsichtig die Gitter, dann strich sie sanft über Celines Kopf. Ebenso wie ihre Schwester trug Celine eine Nachthaube die ihren Kopf vollständig einschloss. Julia löste den Lederriemen der die Haube am Hals hielt und weckte dann Samantha. Beide blinzelten sie verschlafen an. „Guten Morgen ihr beiden. Gut geschlafen.“ Samantha gähnte und nickte, Celine erwiderte den Gruß. Sie war wie immer schneller wach als ihre Schwester. „Hast du auch gut geschlafen Mami? Und Pa auch?“ Celine rekelte sich während sie fragte. Julia bejahte, dann half sie ihren Töchtern aus dem Bett. Die Nachthemden wurden ausgezogen, ebenso die Nachthosen und die BHs. Nackt gingen die beiden Mädchen ins Bad. Als sie wieder kamen kleidete Julia sie ein. Sie schnürte die beiden eng. Samantha maulte, Julia wies sie zurecht. „Wenn du nicht gleich ruhig bist zieh ich noch doller.“ Samantha schwieg, sie wusste dass die Drohung ernst gemeint war. Kurz darauf gingen die drei nach unten. Die beiden Mädchen knicksten tief vor ihrem Vater, danach umarmte er die beiden. Julia beobachtete lächelnd dies morgendliche Ritual. Julia nahm den Kaffee aus der Maschine und füllte ihn in die Warmhaltekanne die sie auf den Tisch stellte.
Mister Jenkins nahm auf einem Stuhl platzt, die drei Frauen stellten sich an den Tisch. Sie betätigten einen Schalter der im Boden eingesenkte Stützen auf denen eine gut gepolsterte Platte saß nach oben fahren ließ. Diese Platte wurde nun unter ihren Röcken langsam nach oben gefahren . Die Frauen nahmen auf den Frauenstühlen platzt. Diese Sitzgelegenheiten gab es überall, so konnten die Frauen bequem sitzen ohne das ihre Kleidung zerdrückt und unansehnlich wurde. Samantha spielte mit dem Schalter und ließ den Sitz rauf und runter fahren. Mister Jenkins sah sie strafend an, sie lächelte und zog einen Schmollmund. Er sprach ein Tischgebet, dann wünschte er allen Guten Appetit. Julia gab den Korb mit den aufgebackenen Brötchen herum, bald aßen alle und plauderten fröhlich. Celine sah ihren Vater an und fragte: „Papa, wann soll ich heute wieder hier sein?“ Er sah kurz auf und erwiderte: „Wieso, hast Du noch was vor Prinzessin?“ Sie nickte und meinte dann „Ja schon aber ich will nicht sagen was. Bitte erlaubst du mir noch bisschen weg zu bleiben und shoppen zu gehen?“ Sie fügte schnell „nicht lange und auch nichts schlechtes, ehrlich!“ hinzu. Mister Jenkins lachte. „Bei DIR habe ich da auch keine Bedenken Süße.“ Samantha sah kurz auf und rollte mit den Augen. Sie wusste warum ihr Vater das „dir“ so betonte. Ihr stand eine Verhandlung bevor, sie hatte im Streit mit einem anderen Mädchen ihre Handkette um den Hals der Gegnerin gelegt. Ihr war klar dass dies nicht wie das letzte Mal als sie in Schwierigkeiten war mit Hausarrest abgetan sein würde. Der Gedanke an all das ließ ihren Appetit schwinden, sie legte das Brötchen auf den Teller und trank ihren Saft aus. Auch Celine und Julia beendeten bald ihr Frühstück. Die Frauen warteten bis der Hausherr fertig war, dann standen sie auf und ließen die Frauenstühle zu Boden gleiten.
„Julia, machst du bitte die beiden jungen Damen fertig?“ Mister Jenkins sah seine Frau an. Dann sagte er „Halt, kommt mal beide her. Ich muss euch noch programmieren.“ Er nahm sein Handy und tippte etwas ein. Das Gerät stellte die Verbindung zu Celines Gürtel her, ein grüner Punkt leuchtete auf. „Wie lange brauchst du, Celine? Reichen 2 Stunden?“ Sie nickte und sagte dann „kann ich bitte noch etwas Geld haben Papa?“ Er nickte und sah auf ihr Konto. „Ich lade dreihundert Euro auf, aber sei sparsam. Du weißt…“ Lachend fiel Celine ihm ins Wort „eine sparsame Frau bringt dem Mann Wohlstand.“ Er grinste und nickte. Celine bedankte sich bei ihrem Vater mit einem Kuss. Dann programmierte er Samanthas Gürtel. „So, dann ab mit euch. Eure Mutter hilft euch.“ Samantha sah ihren Vater an und fragte „kann ich nicht mit dir fahren, Papa?“ Er schüttelte den Kopf. „Nein, ich muss in die andere Richtung. Celine nimmt dich mit.“ Sie seufzte und fügte sich. Es war allemal besser als Bus fahren. Die beiden Mädchen gaben ihrem Vater einen Kuss und wünschten ihm einen schönen Tag. Dann folgten sie ihrer Mutter in ein kleines Ankleidezimmer neben dem Wohnzimmer.
Celine hielt Samanthas Haar zusammen so dass Julia einen weißen Leinenbeutel über die Haare stülpen konnte. Sie achtete sorgfältig darauf dass alle Haar im Beutel waren, dann zog sie ihn bis an den Haaransatz vor. Ein stabiles Gummiband hielt ihn fest, er reichte bis unter das Kinn. Auch Celines langes Haar verschwand in so einem Beutel. Als nächstes bekamen die Mädchen die Knebel. Sie öffneten den Mund, Julia setzte die Knebel ein. Dann führte sie die Lederriemen der Knebel nach hinten und straffte sie etwas. Schlösser sicherten die Riemen. In der Mitte der Knebel saßen Pfropfen so dass die Mädchen über den Tag trinken und auch pürierte Nahrung zu sich nehmen konnten. Sie fragte beide: „ist gut so“. Celine nickte, Samantha machte ein knurrendes Geräusch. Julia löste den Riemen bei Samantha etwas, nun nickte auch Samantha. Sie drückte bei beiden auf einen kleinen Knopf an den Schlössern, eine Kontrollleuchte zeigte grün. Die Verschlüsse waren aktiviert. Die Riemen waren zuvor von ihr durch Schlaufen an den Beuteln geführt worden so dass sie nicht verrutschen konnten. Die Mädchen stülpten nun Hauben aus weißer Seide über die nur ihr Gesicht unbedeckt ließen. Die Hauben hatten hinten Aussparungen für die Haarbeutel. Sie lagen eng an. Julia knöpfte die Hauben hinten am Hals zu, danach steckte sie die Hauben in die Kragen. Zwei Gesichtsschleier verbargen die Knebel und die untere Gesichtshälfte, sie wurden von Bändern die durch Schlaufen an der Haube führten gehalten. Julia legte den beiden nun die Schleier auf und steckte sie mit Nadeln vorsichtig fest. Nachdem sie ihre Handschuhe übergestreift hatten hoben sie ihre Röcke. Ihr Vater bestand darauf das sie außer Haus Fußketten trugen, sie fügten sich wenn auch gelegentlich murrend seinem Willen. Auch Handketten wurden ihnen angelegt. Herr Jenkins nannte die Ketten „eine kleine Erinnerung für euch“. Ja, sie wurden bei jedem Schritt und bei jeder Bewegung der Arme deutlich daran erinnert das eine Frau tugendhaft, bescheiden und zurückhaltend sein soll. Julia war einen letzten prüfenden Blick auf die beiden, dann nickte sie und öffnete die Tür.







[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Janet_ro am 07.06.15 um 15:34 geändert
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SteveNVolljährigkeit geprüft
KG-Träger

Köln-Porz


Latex ist cool

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latex_steven  
  RE: Moderne Zeiten Datum:06.06.15 10:40 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Janet_Ro !

Toller Anfang für eine sehr interessante Geschichte !

Beide Töchter werden sehr zurückgehalten und stumm
für ihren Tag vorbereitet. Sie wollen etwas einkaufen.
Was für ihr Outfit passt. Sie dürfen aber ihre eingestellte
Zeit nicht überziehen, sonst wird ihr Keuschheitsgürtel
sie daran erinnern.

Ja was wollen sie sich kaufen ?

Viele Grüße SteveN



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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:06.06.15 10:50 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo SteveN,

vielen Dank für Deine aufmunternden Worte.

Es existiert noch ein fast fertiges Kapitel, das schieb ich bei Gelegenheit nach. Wie gesagt, noch bin ich nicht sicher ob das Konzept für eine Story reicht...

Dir weiterhin viel Spaß beim Lesen.

liebe Grüße von JJ
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M.J.
Stamm-Gast

Berlin


Lebe deinen Traum.

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  RE: Moderne Zeiten Datum:06.06.15 21:31 IP: gespeichert Moderator melden


Ich als begeisterter Leser dieser angefangenen Story bin seeeehr neugierig darauf, was Du bereits noch so im Köcher hast!

Stell es doch hier ein. Füge deine Fragen und Bedenken an, aber spanne uns doch nicht schon so am Anfang derart auf die Folter!
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:06.06.15 22:16 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo M.J.,

vielen Dank für die lieben Worte. Es wird wohl noch einen Teil geben, der ist auch schon fast fertig. Ehrlich gesagt sehe ich diese Story eher als Experiment....

liebe Grüße von JJ.
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:06.06.15 23:32 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo allerseit,
wie schon gesagt sehe ich diese "Story" auch ein bisschen als eine Art Experimentierfeld. Falls Ihr mal schauen wollt, hier ein paar Bilder.

liebe Grüße von JJ.

Samantha in einem Tageskleid
https:[email protected]../in/dateposted/

Celine in einem Tageskleid
https:[email protected]../in/dateposted/

Celine trägt hier ein Hauskleid
https:[email protected]../in/dateposted/

Julia trägt wie alle verheirateten Frauen immer bustle dress. Hier ein Hauskleid

https:[email protected]../in/dateposted/









[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Janet_ro am 06.06.15 um 23:56 geändert
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WölchenVolljährigkeit geprüft
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  RE: Moderne Zeiten Datum:06.06.15 23:39 IP: gespeichert Moderator melden


auf alle Fälle ist es ein tolles Experiment.Viel das mit den schreiben.

Freu mich schon auf die Fortsetzung.

mfg Wölchen
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:06.06.15 23:46 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Wölchen,

vielen Dank für die ermutigenden Worte.

Eine Fortsetzung wird es mit Sicherheit geben.

liebe Grüße von JJ
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WölchenVolljährigkeit geprüft
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  RE: Moderne Zeiten Datum:07.06.15 06:05 IP: gespeichert Moderator melden


Viel das mit den schreiben.
Sollte eigendlich heißen viel Glück mit den schreiben.

weiß auch nicht warum ich es so geschrieben habe.

mfg Wölchen
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:07.06.15 09:18 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Wölchen,

Tippfehler passieren, die sind schlicht menschlich.

liebe Grüße von JJ
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:11.06.15 00:01 IP: gespeichert Moderator melden


Die Schule

Zum Abschied umarmte sie die beiden Mädchen, dann gingen Celine und Samantha hinaus. Es war ein angenehm warmer Tag. Die Luft war rein und sauber. Celine hatte Bilder und Videos gesehen von den alten Tagen in denen die stinkenden Autos fuhren. Ihr schauderte bei dem Gedanken in so einer Welt leben zu müssen. Jetzt war alles hell, freundlich und ruhig. Sogar Tiere lebten wieder in den Städten. Sie sah ein Eichhörnchen auf dem Rasen sitzen und deutete darauf. Samantha nickte, auch sie hatte es gesehen. Die beiden gingen mit kleinen Schritten zum Carport. Neben dem Viersitzer stand Celines kleiner Wagen. Ihr Vater hatte ihr zum 18. Geburtstag den Wagen geschenkt. Der Wagen ähnelte den Kleinfahrzeugen die zu Anfang der Elektroautos gebaut wurden. Ein offener Zweisitzer, der zweite Sitz war gegen die Fahrtrichtung montiert und diente meistens als Gepäckablage. Bei schlechtem Wetter nahm Celine lieber den Bus, bei schönem Wetter genoss sie es mit ihrem Auto zu fahren. Samantha setzte sich auf den Rücksitz, Celine half ihr sich anzuschnallen und ihre Röcke glatt zu streichen. Besonders achtete sie darauf dass niemand Samantha unter die Röcke sehen konnte. Dann legte sie einen Sicherungsbügel über Samanthas Oberschenkel und führte einen breiten Gurt von unten zum Bügel. Dieser Gurt war auch zum Halten von Gepäck gedacht, jetzt sollte er die Röcke unten halten. Sie sah ihre Schwester an, als sich ihre Blicke trafen zwinkerten beide. Die Mädchen verstanden sich auch ohne Worte. Celine nahm nun vorne Platz. Sie wartete einen Augenblick, dann hatte sich ihr Gürtel mit dem Auto verbunden. Auf dem Display erschien eine Karte auf der Samanthas Schule und auch ihr Ziel markiert waren. Sie sah kurz auf die Daten unterhalb der Karte. Die Akkus waren voll und auch sonst sah alles normal aus. Bevor sie losfuhr schnallte sie sich an und legte den Bügel über. Da der Wagen vorne einen Wetterschutz hatte saß sie besser verborgen als ihre Schwester. Celine legte die linke Hand auf ihre Röcke, den Joystick hatte ihr Vater für sie rechts montiert. Sie drückte den roten Knopf oben auf dem Stick, ein grünes Signal zeigte ihr das der Wagen abfahrbereit war. Die Route wurde angezeigt, Celine bestätigte die Angaben mit einem erneuten Druck auf den Startknopf. Sie schob den Stick etwas nach vorne, der kleine Wagen rollte langsam die Auffahrt hinunter. Celine sah nach links und rechts, die Straße war frei.

Sie fuhr langsam auf die Straße, wie jeder Frauenwagen war auch ihrer auf 15 Km/h begrenzt wenn sie selber lenkte. Die Wagen der Männer waren deutlich schneller, Celine wünschte oft das auch sie schneller fahren könnte aber zum Schutz der Frauen war diese Sperre sicherlich sinnvoll. Sie lenkte mit dem Joystick und erreichte die Hauptstraße. Das Display zeigte ihr einen grünen Pfeil nach rechts, sie bog ab und ordnete sich rechts auf der den Frauen erlaubten Spur ein. Das Display blinkte, er erschien AUTO auf dem Schirm. Celine drückte kurz auf den Knopf, das Blinken hörte auf und der Wagen beschleunigte auf 25 km/h. Der Computer im Fahrzeug hatte sich über eine Induktionsschleife mit dem Verkehrsrechner verbunden. Sie wurde nun vom Zentralrechner geführt. Wie vorgeschrieben nahm sie die rechte Hand vom Stick und faltete ihre Hände im Schoß. Sie hatte schon einmal eine Strafe bekommen weil sie nicht korrekt saß. Das ihr 20 Euro abgezogen wurden konnte sie verschmerzen aber das ihr Vater ebenfalls Ärger bekommen hatte tat ihr bis heute leid. Als Haushaltsvorstand war er für sie verantwortlich, sie wollte ihm keine Probleme bereiten.


Während der Fahrt sah Samantha unauffällig umher. Sie sah eine Gruppe junger Männer beim Jogging und beneidete sie wie immer. Auch sie wäre gerne so frei gelaufen. Sie sah auch Frauen die langsam hintereinander gingen und an Bushaltestellen warteten. Der Gegensatz zwischen den Männern und den Frauen konnte kaum größer sein. Die Frauen waren fast unbeweglich in ihren Kleidern, die Männer bewegten sich ungehindert. Samantha biss auf ihren Knebel, sie wurde wie so oft wütend. Ja, sie wusste das all dies zum Wohl der Frauen war, wusste das Gott es so wollte, aber es machte sie wütend. Ihre Schwester war anders, fügte sich in dieses Leben statt immer wieder zu rebellieren.

Ein lauter Warnpfiff ertönte und das Display begann zu blinken. Celine drückte auf dem Knopf, der Pfiff erlosch und das Blinken hörte auf. Der Wagen verließ die Hauptstraße, sie lenkte ihn nun wieder über den Stick. Langsam fuhren sie auf Samanthas Schule zu. Celine hielt an einer roten Ampel, als dies grün wurde fuhr sie bis vor den Eingang. Auf dem Display blinkte ein Stern neben dem ersten Ziel, dazu ein roter Punkt in dem eine 2 zu sehen war. Samantha löste den Gurt der ihre Röcke sicherte und klappte den Sicherungsbügel auf. Danach löste sie den Gurt. Celines Bügel öffnete sich nicht, sie blieb im Wagen sitzen. Ihre Schwester stand auf, ordnete kurz ihre Röcke und streckte beide Hände aus. Die Mädchen verabschiedeten sich immer indem sie sich beide Hände gaben. Samantha deutete einen Knicks an, dann ging sie langsam auf das Schulgebäude zu. Celine sah ihr kurz nach, dann drückte sie wieder auf den Knopf und fuhr zur Hauptstraße zurück.

Die Schule

Nachdem Samantha die Schule betreten hatte ging sie auf eine Reihe von Türen zu. Sie sahen aus wie Fahrstuhltüren. Sie wartete einen Moment, dann hörte sie einen Gong und eine Tür öffnete sich. Sie trat ein, dann drehte sie sich nach links. Auf dem Display in der Wand erschien „Guten Morgen, bitte warte“. Samantha stand still während das System der Schule sich mit ihrem Gürtel verband. Es erschien nun „Willkommen Samantha. Deine erste Stunde ist in Raum 7. Bitte warte.“ Geduldig wartete Samantha, sie wusste dass jetzt eine Info-mail an ihren Vater geschickt wurde und auch das Schulsekretariat informiert wurde. Der Bildschirm blinkte kurz, dann las sie: „Bitte geh hinein. Einen schönen Tag!“ Samantha deutete einen Knicks an, dann drehte sie sich zur Tür. Die Tür öffnete sich, sie ging langsam zu Raum 7. Dort warteten bereits fünf Mädchen an der Wand vor dem Eingang. Samantha stellte sich zu ihnen. Wie vorgeschrieben stand sie mit dem Rücken zur Wand und hielt den Blick gesenkt. Wie so oft fragte sie sich wer ihre Mitschülerinnen waren. Obwohl sie seit zwei Jahren mit ihnen in einer Klasse war wusste sie nicht mehr als den Namen von ihnen und konnte sie auch kaum identifizieren. Das Mädchen neben ihr erkannte sie am Kleid, sie hieß Claudia. Mehr wusste Samantha nicht von ihr und mehr würde sie von Claudia auch nicht erfahren.
Es dauerte nicht lange bis ein Lehrer kam und sie in den Raum führte. In einem Halbkreis waren auf Tischen Monitore und Tastaturen aufgereiht, davor Frauensitze die noch im Boden versenkt waren. An der Stirnseite des Halbkreises sah man einen Schreibtisch. Für die Lehrer war ein Stuhl bereit gestellt, die Lehrerinnen konnten einen Frauensitz benutzen. Die Schülerinnen gingen an ihre Plätze und setzten sich. Danach schlossen sie ihre Handketten mit einem Ring am Tisch fest. Der Lehrer überprüfte dies und schaltete dann die Monitore ein. Er ging wortlos hinaus. Die Schülerinnen warteten ein paar Minuten, dann kam ihre Lehrerin. Sie setzte sich auf den Platz hinter dem Schreibtisch. Auf den Monitoren der Schülerinnen erschien nun „Guten Morgen. Wir beginnen mit dem Unterricht.“

Samantha tippte wie alle anderen auch „Guten Morgen Miss Dawson.“ Der Unterricht lief in weiten Teilen in einem Chat in dem die Schülerinnen die Antworten der anderen lesen konnten nachdem sie ihre Antwort gesendet hatten. Lediglich bei speziell an sie gerichtete Fragen oder auch Hinweise konnten die anderen nicht mitreden. Samantha seufzte in ihren Knebel. Sie hasste Geographie und war dementsprechend schlecht in dem Fach. Mit Schrecken las sie „Ihr werdet jetzt einen Test schreiben. Ich gebe euch 20 Minuten Zeit.“ Es erschien ein Multiple Choice Feld auf dem Schirm. Samantha nahm ebenso wie die anderen die Maus und begann Antworten anzuklicken. Die ersten Fragen waren relativ einfach. Sie sollte Städte den jeweiligen Ländern der Europäischen Staaten zuordnen. Das Paris in Frankreich war wusste sie, ebenso Rom in Italien. Sie klickte sich schnell durch die betreffenden Fragen. Es kam nun dazu Flüsse zuzuordnen, hier musste sie ein oder zweimal raten. Die Elbe und auch die Themse machten ihr wenige Probleme aber bei anderen war sie sich nicht sicher. Sie bedauerte es wie so oft das sie nicht mehr gelernt hatte. Der nächste Block ließ sie fast verzweifeln, Gebirge und große Waldgebiete kannte sie größtenteils nur vom Namen. Mitten in diesen Fragen wurde der Bildschirm schwarz, die 20 Minuten waren um. Die Auswertung durch das System dauerte nur Sekunden, dann hatten alle Schülerinnen das Ergebnis. Samantha und 2 Mitschülerinnen hatten das Testziel verfehlt. Samantha schluckte trocken. Ihr war ebenso wie die beiden anderen klar was jetzt kommen würde. Miss Dawson lobte zunächst die Schülerinnen die den Test bestanden hatten, besonders die zwei die alle Fragen geschafft hatten. Dann kam sie zu Samantha und den beiden anderen.

„Ihr wart offensichtlich faul. Wie ihr wisst zahlen eure Väter viel Geld dafür dass ihr hier etwas lernt und nicht dafür das ihr nichts dafür tut. Faulheit ist eine Sünde, Sünde führt in die Hölle. Bitte steht auf.“ Samantha ließ ihren Stuhl zu Boden gleiten und stand nun an ihrem Platz. Die am Ring befestigte Kette hielt sie fest. Miss Dawson tippte etwas auf ihrem Pult ein. Samantha fühlte wie zwei dünne Metallstangen unter ihren Röcken nach oben fuhren. „Was jetzt passiert verdankt ihr eurer Faulheit, merkt euch das für die Zukunft.“ Samantha biss auf den Knebel. Die Metallstangen wurden elektrisch geladen, sie erhielt mehrere Stromschläge. Trotz der Kette versuchte sie den Schlägen zu entkommen aber sie hatte natürlich keine Chance. Auch die beiden anderen Mädchen bewegten sich ruckartig hin und her. Die Stangen fuhren wieder herunter, die Mädchen konnten sich wieder setzen. Samantha spürte ein schmerzhaftes Brennen an ihren Beinen. Sicherlich war ihr Vater wütend auf sie, sie würde zu Hause gewiss noch Ärger kriegen. „Alles nur wegen diesen blöden Bergen“ dachte sie bei sich. Wie von ihr erwartet tippte sie „Vielen Dank Miss Dawson, ich werde mich bessern“. Miss Dawson antwortete „Das hoffe ich sehr Samantha. Dein Vater wurde soeben informiert.“ Samantha seufzte, es war ihr klar das dies geschah.

Nach dem Test zeigte Miss Dawson den Mädchen einen kurzen Lehrfilm über die verschiedenen Klimazonen. Es war zu sehen wie sich die Erde seit der Neuerung erholt hatte, wie die Wüsten wieder zurückgingen und auch die extremen Wetterphänomene zurückgingen. Nach dem Film sagte sie „lasst uns dankbar dafür sein das die Menschen doch noch vernünftig wurden. Nach einer kurzen Pause in der ihr etwas trinken dürft setzen wir den Unterricht fort“. Sie ging zu einem Kühlschrank und nahm für jede Schülerin und sich selbst eine Glasflasche heraus. Die Flaschen hatten am Hals einen bündig mit den Knebeln abschließenden Gummipropfen. Nachdem alle etwas zu trinken hatten tippe sie „Trinkt jetzt bitte“ ein. Sie nahmen die Stopfen aus den Knebeln und setzten die Flaschen an. Samantha trank gierig, sie hatte Durst. Nach dem die Flaschen leer waren sammelte Miss Dawson sie wieder ein und stellte sie in einen Korb. Einwegflaschen waren schon seit langem abgeschafft.

Miss Dawson setzte den Unterricht mit Sozialkunde fort. „Wie ihr wisst haben die Frauen in unserer Gesellschaft außer Pflichten auch Rechte. Bitte nennt mir ein paar Beispiele. Samantha überlegte kurz, dann schrieb sie: „Das Recht darauf das der Mann für sie sorgt und auch das sie immer bei ihm bleiben darf. Auch das sie essen, trinken, Kleidung, Wohnung hat.“ Sie schickte ihre Antwort und sah die ersten Antworten der anderen. Die meisten hatten ähnlich geantwortet, ein Mädchen hatte noch geschrieben „das ihr Mann sie beschützt“. Miss Dawson sah die Antworten durch, dann schrieb sie „ihr habt alle gut geantwortet. Das ist alles richtig und auch von Gott so gewollt. Eines finde ich besonders interessant, nämlich das beschützt werden. Wovor Elisabeth, hast du da an etwas Bestimmtes gedacht?“ Elisabeth schrieb: „so eigentlich vor allem, also auch vor uns selbst weil wir doch schwach sind und weil der Teufel uns immer wieder versucht“. Miss Dawson dankte ihr für die Antwort, dann fragte sie: „Wie werdet ihr geschützt, nennt da mal ein paar Beispiele.“ Samantha dachte kurz nach, dann tippte sie: „Mit Regeln, auch Verboten. Zum Beispiel das wir nicht irgendwo hin gehen dürfen und immer fragen sollen. Auch das wir nicht reden dürfen. Da hilft der Knebel. Damit wir nicht was Schlechtes machen sind wir ja eingeschlossen und auch im Korsett.“ Miss Dawson lobte sie für die Antwort, dann stellte sie noch weitere Fragen bis ein lauter Klingelton zu hören war. Sie schrieb: „Wir wollen nun beten!“ Die Mädchen standen auf. Tische und Sitze glitten langsam zu Boden. Die Ketten zogen die Mädchen nach unten, sie knieten nun an ihren Plätzen. Samantha faltete die Hände und begann mit Gott zu reden. Sie bat ihn um Schutz für ihre Eltern und Celine, auch für die Lehrerinnen und Lehrer und für alle Menschen. Danach dankte sie ihm für all das gute das er gab. Sie war fromm, nicht weil sie es sein musste sondern weil sie in ihrem Glauben froh war. Als die Glocke wieder ertönte beendete sie das Gebet. Tische und Stühle fuhren wieder in die normale Position, der Unterricht ging weiter.
Nach dem Unterricht verließ Samantha die Schule und ging zur Bushaltestelle. Sie hatte Glück, der Bus kam kurz nachdem sie an der Haltestelle war. Er hielt, sie stieg vorne ein und blieb vor einer Schranke stehen. Es dauerte einen kleinen Moment, dann öffnete sich die Schranke, auf einem Display sah sie ein grünes Licht auf einem Feld. Sie ging ohne Hast zu der bezeichneten Kabine. Für jede Frau gab es links und rechts vom Gang fensterlose Einzelkabinen. Sie waren groß genug das die Frauen darin stehen konnten, sitzen war nicht möglich. Betrat eine Frau die Kabine verriegelte sich die Kabinentür automatisch. Sie öffnete sich erst wenn die Frau an der betreffenden Haltestelle angekommen war. Bevor der Bus anfuhr stellte Samantha sich grade in Fahrtrichtung hin und legte ihre Hände auf eine Stange die vor ihr montiert war. Sie drückte die Stange leicht herunter. Mehrere Luftsäcke die in den Wänden montiert waren füllten sich und hielten sie mit sanftem Druck fest. Sie stand nun sicher und geschützt in der Kabine. Vor ihren Augen war ein Monitor in die Wand eingelassen der die Fahrtroute des Busses zeigte und ihre Haltestelle. Sie konnte sehen wie sich der grüne Punkt der den Bus darstellte auf die Haltestelle zubewegte. Die Stange hielt sie mit beiden Händen gedrückt bis der Bus an ihrer Haltestelle hielt. Die Luft aus den Säcken wurde abgelassen, die Tür öffnete sich. Samantha ging zum Heck des Busses. Sie musste kurz an der hinteren Tür warten, dann öffnete sie sich und Samantha trat auf den Fußweg.
https:[email protected]../in/dateposted/

https:[email protected]..in/photostream/

https:[email protected]..in/photostream/

Sie hatte nur eine kurze Strecke zu Fuß bis zum Haus. Vor ihr gingen zwei Frauen die ausreichend Abstand voneinander hielten. Samantha folgte ihnen und achtete darauf dass auch sie mindestens drei Meter Abstand einhielt. Ihre Mutter hatte ihr eingeschärft Fremden nicht zu nahe zu kommen, eine Frau sollte nie aufdringlich erscheinen. Die erste Frau ging sehr langsam. Samantha und die Frau vor ihr passten sich dem langsamen Schritt an. Samantha überlegte warum die Frau so langsam ging. Sie hatte gehört dass einige Frauen Gürtel aus schwerem Metall trugen, ihre Mutter erwähnte es gelegentlich. Auch gab es Frauen deren Füße mit kurzen Ketten zusammengeschlossen waren so dass sie nur winzige Schritte machen konnten. Samantha war froh das ihr Vater nichts von solchen Dingen hielt. Er war zwar streng aber er quälte seine Familie nicht.
Wie immer blieb sie kurz vor der Haustür stehen und wartete bis die Kontrollleuchte neben der Tür grün anzeigte. Dann ging sie hinein. Ihre Mutter kam ihr im Flur entgegen. Sie war unverschleiert und auch ohne Ketten. Im Haus trugen die Frauen dies nur wenn Besuch empfangen wurde. Julia umarmte ihre Tochter und ging mit ihr in das kleine Ankleidezimmer. Dort nahm sie ihr Schleier, Haube, den Haarbeutel, Knebel und Ketten ab. Samantha schüttelte ihre langen lockigen Haare und richtete sie vor dem Spiegel. Danach umarmte sie ihre Mutter und sagte „du, ich hab Hunger, ich mein auf was Richtiges und nicht den doofen Schlabber“. Julia lachte, dann fragte sie „vielleicht Eier auf Toast du Frechdachs?“ Samantha nickte begeistert. Kurz danach aßen die beiden zusammen.
Sie räumten den Tisch ab, dann sagte Julia: „So, du legst dich jetzt hin.“ Samantha warf ihr einen missmutigen Blick zu. „Ich bin nicht müde und ich bin auch kein kleines Mädchen mehr das Mittagsschlaf braucht. Lass mich doch einfach hier unten“, sie fügte sanft „dann helf ich dir auch“ hinzu. Julia erwiderte: „Erstens brauchst du die Mittagsruhe und zweitens will dein Vater es so. Also mach hier kein Theater sondern komm.“ Samantha seufzte und folgte ihrer Mutter nach oben. Im Zimmer entkleidete Julia sie bis zum Korsett das sie lediglich lockerte. „Dann zieh mir das doofe Teil auch aus, ich komm mir schon vor wie in einer Zitronenpresse.“ Samantha seufzte theatralisch. „Du weißt dass es danach nur unnötig schwer wird dich nachher zu schnüren, also bleibst du so. So, dann leg dich mal hin.“ Samantha schwieg und legte sich aufs Bett. Julia zog ihr lederne Fesselhandschuhe über die mit einer kurzen Kette verbunden waren. Dann stopfte sie Pfropfen in Samanthas Ohren. Eine dick gepolsterte Maske die bis auf die Nase das Gesicht verbarg folgte danach. Die Maske wurde mit gepolsterten Riemen um den Hals, einem Halbriemen der mittig über den Hinterkopf lief und einem der vom Haaransatz zum Halsriemen lief gehalten. Am Halsriemen war ein Ring angebracht. Samantha hob die Arme an damit Julia sie zudecken konnte. Julia achtete sorgsam darauf dass die Riemen fest saßen ohne zu drücken. Die Handschuhe und der Halsring wurden mit einer dünnen Kette verbunden, danach streichelte Julia über Samanthas Kopf. Sie ging hinaus. Nach wenigen Minuten war Samantha eingeschlafen. Weder Geräusche noch Tageslicht störten ihren Schlaf.

Der Frauenkurs

Celine erreichte die Hauptstraße und musste einen Augenblick warten. Dann zeigte ihr das Display das sie auf die Straße fahren durfte. Sie bestätigte den Automatikmodus nachdem sie auf der Spur war und faltete die Hände. Nur noch mit ihr besetzt beschleunigte der kleine Wagen deutlich besser, auch die Lastanzeige blieb im unteren Drittel. Celine sah nach vorne, sie näherte sich der großen Hauptkirche. Sie tippte kurz auf das Display, es erschien ein Eingabefeld. Sie drückte auf Gebet. Das Feld blinkte, dann sah sie eine 16. Sie bestätigte erfreut. Sie hatte genug Zeit um an der Kirche halten und zu beten. Der Warnpfiff ertönte, Celine bestätigte und der Wagen verließ die Fahrspur. Nach wenigen Metern erreichte sie eine Art Tunnel in den sie langsam einfuhr. Sie war nun unter der Kirche in einer Art Tiefgarage die zu einem den Frauen vorbehaltenen Gebetsraum umgebaut war. Celine steuerte auf einen freien Halteplatz und stellte den Wagen ab. Es war ihr nicht erlaubt auszusteigen, der Bügel blieb verschlossen. Sie verzichtete darauf den Sicherheitsgurt zu lösen und tippte aufs Display. Es blinkte kurz, dann erschien zuerst ein Kreuz, danach war ein Bibelwort zu lesen. Celine las auch die Erklärung dazu, der Priester sprach von der Pflicht zu dienen und dem Segen der darauf lag. Celine betete kurz, dann drückte sie auf ein Feld auf dem Ermahnung stand. Das Feld blinkte, sie bestätigte nochmals. Es erschienen mehrere Begriffe, darunter Hochmut, Faulheit und auch Ungehorsam. Celine seufzte in den Knebel. Ja, sie war hochmütig gewesen denn sie hatte sich über Samantha lustig gemacht, ja sie hatte ihre Hausarbeit nicht so gemacht wie sie es hätte tun sollen, also war sie faul und ja sie hatte ihrer Mutter widersprochen. Das Display blinkte kurz, dann las sie: „Celine, du hast dies schon letzte Woche gebeichtet, diesmal wirst du etwas strenger ermahnt. Bist du dazu bereit?“ Sie tippte schweren Herzens auf JA. Sie las nun „Dann soll es so sein. Wir werden auch deinen Vater informieren. Du bist eine gut willige Tochter, das ist eine Freude. Die Strafe soll dir helfen noch besser zu werden.“ Celine nickte obwohl sie wusste dass niemand es sah. Sie spürte einen schmerzhaften Stromschlag aus ihrem Gürtel. Grade als sie sich fragte ob das alles war was sie zur Strafe bekam las sie „Du wirst über 2 Tage gestraft. Wir wünschen dir Gottes Segen.“ Celine bestätigte mit einem unbehaglichen Gefühl. Dann fuhr sie langsam wieder zur Straße und reihte sich ein. Ihr Vater wurde automatisch informiert. Er las lächelnd die Mail. „Sie ist eine gute Tochter, wäre Samantha doch auch so“, wie so oft dachte er dies. Er liebte beide Mädchen sehr aber ihm war klar das Celine bei weitem frommer und gehorsamer war als seine „Rebellin“ wie er Samantha oft nannte.
Es waren nur wenige Minuten bis zu ihrem Ziel. Celine fand einen Parkplatz nahe beim Eingang, dann wartete sie einen Augenblick und stieg aus. Bevor sie hinein ging ordnete sie kurz ihre Röcke. Die Tür öffnete sich und sie ging in eine Art Schleuse. Hier blieb sie bis sich die vordere Tür öffnete. Als sie heraustrat stand ein Mann vor ihr. Überrascht und etwas verunsichert knickste Celine und wartete mit gesenktem Kopf bis er ihr erlaubte sich wieder aufzurichten. „Guten Tag, ich bin Mr. Franklin, Celine. Bitte komm mit mir.“ Sie erhob sich und folgte ihm. Dabei blieb sie etwas zurück und hielt ihren Blick zu Boden. Eine Frau sollte nie einen Mann zu lange betrachten. Mr. Franklin sah sie in einem Spiegel hinter sich. Er war sehr zufrieden, Celine hielt die Hände gefaltet, ihre Handkette hatte sie in den Händen und sie folgte ihm mit züchtig gesenktem Blick. Er führte sie durch das Gebäude in den Innenhof. Dort bat er sie zu warten. Sie blieb reglos stehen.
Er kam kurz darauf in Begleitung einer Frau wieder. „Miss Henderson, dies ist Celine. Sie ist eine der besten dieses Jahrgangs.“ Celine knickste vor Miss Henderson, nicht so tief wie vorher vor Mr. Franklin denn sie war ja nur eine Frau aber doch so tief das sie ihr Respekt zollte. Miss Henderson deutete einen Knicks an. „Celine, du siehst hier einen Parcours. Ich bitte dich einmal mit mir zusammen hier zu gehen. Stell dir bitte vor ich sei dein Mann.“ Mit fröhlicher Stimme fügte er „keine Angst, ich werde nicht um deine Hand halten, da bin ich doch etwas zu alt für dich“ hinzu. Celine wurde rot und war heilfroh das die Maske und der Schleier dies verbargen.

Nachdem Mr. Franklin ihr ein Zeichen gab stellte sie sich neben ihn. Es war für sie ungewohnt neben einem fremden Mann zu gehen, bisher war nur ihr Vater an ihrer Seite gewesen. Er ging mit langsamen Schritten einen Weg entlang, sie blieb auf seiner Höhe. Als er plötzlich stehen blieb stand auch Celine sofort. Mr. Franklin nahm es mit Freude zur Kenntnis. Sie ließ sich offenbar von ihm führen und rannte nicht nur blind neben ihm her. Er wechselte die Richtung, Celine drehte sich geschickt ohne dass ihre Röcke schwangen und ging mit wenigen schnellen Schritten wieder an seine Seite. Sie gingen den Weg ein Stück zurück, dann bog er rechts ab. In diesem Augenblick traf ein unerwarteter Stromschlag Celine, sie stöhnte in den Knebel und öffnete die Hände. Ihre Kette klirrte als sie über den Rock glitt. Mr. Franklin blieb stehen und sah sie verwundert an. „Celine, was ist?“ Er klang ehrlich besorgt. Sie schämte sich dafür dass sie sich so schlecht unter Kontrolle hatte und wollte vor ihm niederknien. Er hielt sie am Arm fest so und sagte „nein, bleib stehen.“ Dann hielt er sein Handy vor ihren Gürtel und las den Speicher des Gürtels aus. Nachdem er die Daten kurz überflogen hatte sah er sie ernst an. „Es ist gut dass du dich so sehr bemühst eine gute gottesfürchtige Frau zu werden. Aber du musst lernen dich noch besser unter Kontrolle zu halten. Eine Frau zieht nie die Aufmerksamkeit auf sich. So etwas wie grade eben darf dir nicht passieren, Celine. Du bist mit eine der besten hier wie gesagt, umso mehr ist es schade das du dich grade eben so gehen ließt. Ich werde die Impulse und auch die Häufigkeit verstärken, auch wird dies für einen Tag länger so sein. Dann hast du Gelegenheit zu beweisen dass Du Dich wirklich bemühst. Du willst doch eine gute Ehefrau sein, oder?“ Celine hob leicht die rechte Hand als Zeichen das sie dies wollte. Er tippte etwas in sein Handy, sofort bekam Celine einen Stromschlag der härter war und auch etwas länger dauerte als die davor. Sie blieb reglos vor Mr. Franklin stehen. Er sah es und lobte sie „du kannst es Celine, Gott wird dir helfen. Bete fleißig und versuche zu gehorchen.“ Sie knickste tief vor ihm. Er sagte dann: „Nun komm, wir wollen noch ein wenig weiter gehen.“
Während dessen stand Ms. Henderson reglos hinter ihnen. Sie hatte alles gesehen und gehört. Celine ging wieder neben Mr. Dawson. Sie kamen an eine Treppe die zu einem Podest führte. Kurz vor der Treppe ließ Celine die Kette langsam zwischen den Händen heraus gleiten, dann fasste sie ihre Röcke links und rechts an. Sie achtete sorgsam darauf dass sie die Röcke grade hob und nicht weiter als unbedingt nötig um auf die Stufen zu kommen. Ms. Henderson beobachtete sie von der Seite und war sehr zufrieden. Auch Mr. Franklin beobachtete Celine genau. Als sie auf dem Podest waren nahm Celine mit einer eleganten Bewegung die Kette wieder auf und faltete die Hände. Auf ein Zeichen von Mr. Franklin drehte sie sich, danach gingen sie wieder hinunter. Beim hinabgehen hielt sie so gut es mit der Kette ging die Röcke hinten hoch.
Die drei gingen etwas weiter und kamen an einen Engstelle an der links und rechts Büsche gepflanzt waren. Mr. Franklin ging voraus, Celine folgte ihm dicht auf. Er trat einen Schritt zurück, sie blieb sofort stehen und ging ebenfalls etwas nach hinten. Er nickte zufrieden. Sie kamen an eine Bank, er setzte sich. Celine nahm neben ihm auf der Kante der Bank Platz. Auch dies gefiel den beiden anderen sehr. Als letztes gingen sie zu einem Rundweg um einen Teich. Hier beschleunigte er seine Schritte, Celine hatte es nicht leicht in ihrer Kleidung und mit der Kette mit ihm Schritt zu halten. Nach drei Runden blieb er stehen, sie hatte auch diese Aufgabe einwandfrei bestanden. Er bat Celine einen Augenblick zu warten, sie war froh stehen zu dürfen. Sie sah wie Mr. Franklin sein Handy Ms. Henderson gab. Sie tippte etwas hinein und gab es ihm zurück. Er las was sie geschrieben hatte und bedankte sich bei ihr. Dann kam er zu Celine zurück. „Celine, du hast alles gut gemacht. Ms. Henderson wird dich jetzt ins Haus führen, sie will noch ein Gespräch mit dir führen. Ich wünsche dir einen guten Tag.“ Celine knickste tief vor Mr. Franklin, dann folgte sie Ms. Henderson. Die beiden Frauen gingen ins Gebäude.
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[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Janet_ro am 11.06.15 um 01:43 geändert
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WölchenVolljährigkeit geprüft
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  RE: Moderne Zeiten Datum:11.06.15 09:06 IP: gespeichert Moderator melden


interessante Fortsetzung.

Freu mich schon auf den nästen Teil.

mfg Wölchen
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:11.06.15 09:11 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Wölchen,

vielen Dank! Einen Teil wird es mit Sicherheit noch geben.

liebe Grüße von JJ
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Paulo Post
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  RE: Moderne Zeiten Datum:31.07.15 14:29 IP: gespeichert Moderator melden


Please keep on writing, this story look so promising!
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:31.07.15 22:21 IP: gespeichert Moderator melden


Dearest Paulo,

the next part is almost done. Hope to find time asap to finish it.

kind regards, jj

Hallo allerseits,

der nächste Teil ist fast fertig. Ich hoffe das ich bald Zeit finde weiter zu schreiben.

liebe Grüße von JJ
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:16.09.15 22:52 IP: gespeichert Moderator melden


Celine bekommt ein überraschendes Angebot


Sie gingen die Flure entlang bis sie in einem Teil des Gebäudes waren den Celine noch nicht kannte. Miss Henderson blieb vor einer Tür stehen und wartete. Die Tür öffnete sich, sie gingen hinein. Über einen Flur kamen sie zu einer weiteren Tür, auch hier wartete Miss Henderson kurz bevor sie eintrat. Celine folgte ihr. Sie standen nun in einem geschmackvoll eingerichteten Wohnzimmer. In einer Ecke war ein Arbeitsplatz, den größten Teil des Raumes nahm ein sehr flacher Tisch ein um den große Kissen lagen. In einer Ecke standen zwei Stühle die seltsam deplatziert wirkten. Miss Henderson tippte etwas in eine Tastatur am Arbeitsplatz und zeigte auf den Schirm: „Herzlich Willkommen in meinen Privaträumen. Bitte nimm Platz. Du kniest dich bitte auf ein Kissen, ich habe hier keine Frauenstühle. Hast Du Durst? Wir könnten etwas Saft trinken wenn du magst. Ich möchte dir etwas erklären und bitte dich vorab um Erlaubnis dich etwas passender herzurichten.“ Celine las es, dann schrieb sie: „Ja, darf ich vielleicht einen Saft haben, bitte. Miss Henderson, sie müssen mich nicht um Erlaubnis fragen denn als Schülerin gehorche ich ihnen und als junge Frau weiß ich das ich von ihnen lernen kann und soll.“ Miss Henderson nickte. Sie zeigte auf ein Kissen. Celine hob leicht ihre Röcke und kniete sich darauf. So gut es ging ordnete sie die Röcke das sie glatt lagen, Miss Henderson half ihr dabei. Dann ging sie zu einem Schrank. Sie nahm ein dick gepolstertes Halsband und eine Leine heraus, dazu eine lederne Kurzpeitsche. Celine sah das Halsband und zuckte zurück. Miss Henderson strich ihr kurz über die Stirn um sie zu beruhigen. Dann legte sie ihr das Halsband um und befestigte die Leine an einem Ring am Tisch. Sie kniete hinter Celine und legte ihr einen Lederriemen der fest mit dem Kissen verbunden war über die Beine. Danach holte sie den Saft. Celine wartete bis Miss Henderson trank, dann entfernte sie den Stopfen aus ihrem Knebel und trank ebenfalls.

In den Tisch waren Monitore und Tastaturen eingelassen. Miss Henderson schaltete das System ein, Celine sah vor sich in der Tischplatte ein „Herzlich Willkommen in meinen Privaträumen“. Sie bedankte sich höflich und wartete.
„Celine, es freut mich wirklich sehr das du jetzt hier bist denn ich möchte etwas mit dir bereden. Zuvor bitte ich dich alles was wir nun besprechen als vertraulich zu behandeln. Natürlich darfst du es deinem Vater berichten aber niemanden sonst. Magst du mir das versprechen?“
„Ja Miss Henderson, das verspreche ich. Darf ich bitte fragen worum es geht? Kann ich etwas tun?“
„Du bist sehr eifrig Celine und das habe ich schon oft mit Freude gesehen. Auch das du sehr gute Schulnoten hast und hier in diesem Vorbereitungsjahr seit langem die beste Schülerin bist. Damit sind wir auch schon beim Thema. Du hast eifrig gelernt und ich war und bin gerne Deine Lehrerin. Celine, Du hast jetzt zwei Möglichkeiten: Geh den Weg den die meisten gehen, heirate einen Mann, gehe in sein Haus und sei ihm eine gehorsame Frau. Das ist gut und richtig, es ist Gottes Wille. Oder, und dies ist nur für wenige bestimmt: Bleibe bei uns, lerne weiter und sei auch Lehrerin. Du wirst dann nicht heiraten sondern in unseren Orden aufgenommen werden.“
Celine überlegte was Miss Henderson mit Orden meinte. Sie tippte zögernd „was ist ein Orden Miss Henderson? Was soll ich da tun und warum darf ich nicht heiraten?“
„Celine du darfst heiraten. Aber ich möchte dir heute eine Alternative aufzeigen, etwas anderes als den normalen Weg für Frauen. Willst du das sehen?“
Celine drückte mit der Zunge fest gegen ihren Knebel wie immer wenn sie aufgeregt war. Ja, sie war neugierig und bat darum mehr erfahren zu dürfen. Mit Freude lass sie:
„Dann will ich dir mehr über uns erzählen und dir auch einiges zeigen. Hast du noch etwas Zeit?“ Celine dachte einen kleinen Moment nach, dann antwortete sie: „Ja ich habe Zeit Miss Henderson. Eigentlich wollte ich einkaufen gehen aber das kann ich ein anderes Mal machen. Können wir bitte meinen Vater informieren das ich dann direkt nach Hause fahre?“ Miss Henderson nickte, sie schrieb eine kurze Info an Mister Jenkins. Er bestätigte sofort. „Dein Vater weiß Bescheid. Nun kurz zu dem was unser Orden ist.“ Miss Henderson erzählte von der Geschichte des Ordens, wie er aus den früheren Nonnenorden hervorgegangen war. Celine las eifrig mit, es war alles nicht neu aber doch sehr interessant für sie.

Ohne Vorwarnung erhielt sie drei starke Stromstöße. Sie stöhnte in den Knebel uns zuckte zusammen. Miss Henderson sah auf. Sie nahm die Reitpeitsche und kam zu Celine die wieder still auf dem Kissen kniete. Miss Henderson strich ihr sanft über die Stirn dann hob sie Celines Röcke an und zog ihr die Schuhe aus. Sie schlug auf Celines Fußsohlen, Celine zuckte erneut. Wieder wurde sie gestreichelt und geschlagen. Celine verstand. Sie wappnete sich gegen den Schmerz und hielt still. Miss Henderson setzte sich wieder. „Du hast das gut gemacht Celine. Wir zeigen nie das uns etwas weh tut.“ „Danke Miss Henderson, ich werde es in Zukunft versuchen. Darf ich bitte meine Schuhe wieder haben?“ „Noch nicht Celine, erst wenn wir gehen“. Celine nickte und las weiter. Miss Henderson schrieb weiter, dann irgendwann schrieb sie: „So genug Text Celine. Ich zeige dir jetzt das Haus, den öffentlichen Teil kennst du ja schon. Bevor ich Dir Deine Schuhe anziehe merk Dir bitte noch eines: Wenn ich an der Leine rucke kniest du bitte sofort neben mir.“ Sie sah auf die Uhr auf dem Tisch und fuhr fort: „es ist gleich Zeit zur Andacht, willst du mit mir kommen?“ Celine schrieb: „Ja Miss Henderson, ich komme sehr gerne mit und ich werde alles tun was sie sagen.“
Celine spürte das ihre Röcke angehoben worden. Sie wunderte sich warum Miss Henderson sie so hoch hob. Dann spürte sie das sanfte Frauenhände ihre Beine streichelten. Sie blieb reglos sitzen und genoss es. Ihr Atem ging schneller, Miss Henderson hörte es. Sie streichelte Celine noch eine Weile, dann zog sie ihr die Schuhe wieder an und richtete ihre Röcke. Die Fesseln wurden gelöst, Celine erhob sich und knickste. Miss Henderson nickte und führte sie aus dem Zimmer und weiter den Gang entlang. Sie kamen in einen Innenhof in dem ein paar Frauen standen. Miss Henderson führte Celine an den Frauen vorbei in eine kleine Kapelle. Dort gingen sie zu einem Platz in den hinteren Reihen. Es gab keine Bänke, keine Kissen. Celine spürte einen leichten Ruck. Sie kniete sich auf den harten Steinboden. Miss Henderson zog an der Leine bis Celine sich vorbeugte. Der Zug ließ nach, sie blieb mit gesenktem Oberkörper kniend. Es war unbequem aber auch seltsam anregend für Celine so zu knien. Eine Glocke ertönte.
Fast hätte Celine aufgesehen, sie hörte eine freundliche weibliche Stimme die die Andacht einleitete. Sonst leiteten immer Männer den Gottesdienst, hier war dies offenbar anders. Celine freute sich darüber. Sie hörte den Worten genau zu, sprach in Gedanken die Gebete mit und hielt gehorsam die Hände gefaltet. Miss Henderson sah das Celine die unbequeme Haltung beibehielt. Nach dem letzten Amen erhob sie sich und führte nun auch Celine hinaus. Im hinausgehen sah Celine das einige Käfige an der Wand standen. In einem kniete eine Frau. Miss Henderson nahm von der Unglücklichen keine Notiz. Sie gingen wieder über den Innenhof und ins Haus. Miss Henderson führte Celine an ihren Räumen vorbei bis zu einer Tür. Hier klingelte sie. Celine beobachtete das altmodische Ritual, sie kannte Klingeln nur aus Filmen. An der anderen Seite der Tür war eine Glocke zu hören, bald danach öffnete sich eine kleine Klappe in der Tür. Die Tür wurde geöffnet, die beiden traten ein. Eine Frau in einem schlichten schwarzen Kleid mit weißer Vollschürze kniete vor ihnen nieder. Miss Henderson ging an der Frau zügig vorbei. Sie blieb an einem Schreibpult stehen. Celine las „sie ist eine Dienerin, beachte sie nicht weiter. Ich zeige dir nun als erstes den Schlafraum der Schwestern.“
In einem großen Raum standen links und rechts Betten aufgereiht. Die Betten waren mit weißer Wäsche bezogen. Auf den glatt gestrichenen Bettdecken lagen sauber gefaltete Nachthemden, dick gepolsterte Nachthosen und lederne Kopfmasken. Gurte hingen an den Bettseiten herunter und auch an den bis zur Decke reichenden Pfosten an den Fußenden. Vor den Fußenden der Betten standen einfache Hocker. Celine konnte sich nicht erklären welchen Zweck die Hocker hatten, sie wollte Miss Henderson danach fragen.
Sie gingen durch den Schlafraum in einen großen Ankleideraum. Geräumige Schränke zu beiden Seiten des Raumes und auch in der Mitte boten Platz für die Garderobe der Frauen, alles wirkte sehr sauber und aufgeräumt. Miss Henderson öffnete einen Schrank. Celine sah die reiche Zahl der Kleider, Unterkleidung in großer Menge und auch Nachtwäsche. In Schubladen wurden Ketten, Knebel und Metallbügel mit Handfesseln verwahrt. Als sie den Inhalt der Schublade näher betrachten wollte spürte sie einen energischen Zug am Halsband. Sie knickste und ging einen Schritt zurück.
Miss Henderson führte sie in einen Raum an dem an den Wänden deckenhoch Buchregale waren. Celine sah sich erstaunt um, sie hatte noch nie zuvor so viele Bücher gesehen. Sie spürte einen energischen Ruck an der Leine. Schnell folgte sie Miss Henderson zu einem Schreibpult. „Neugierde ist vom Teufel, halte bitte deinen Kopf grade!!“ Celine knickste tief, dann schrieb sie: „Bitte verzeihen sie mir Miss Henderson. Bitte bestrafen sie mich!“ „Nicht jetzt Celine, du nimmst schon genug auf dich.“ Als hätte der Gürtel es gelesen wurde er aktiv und gab Celine vier harte Stöße. Sie zuckte zusammen, blieb aber still stehen. „Danke Miss Henderson, ich will ja gehorchen…ist nur schwer.“ „Es ist schwer aber du wirst es lernen Celine. Hier ist die Bibliothek, all diese alten Bücher sind unser Schatz. Keine Angst, es gibt sie auch digitalisiert. Nun komm, ich werde dir noch den Essenssaal zeigen.“

Sie gingen hinaus auf den Gang, dann betraten sie einen Raum in dem niedrige Tische und Kissen waren. Alles war sehr sauber, auf den Tischen waren Tischdecken und Blumenvasen. Zwei Dienerinnen deckten für später als sie eintraten. Die beiden knieten sofort nieder und senkten den Blick. Die beiden Frauen gingen schnell wieder hinaus. Als sie wieder in Miss Hendersons Räumen waren knieten sie sich wieder an den Tisch. Celine erwartete das Miss Henderson sie wieder festmache würde aber sie blieb ohne den Riemen. Das Halsband wurde ihr abgenommen, Celine bedauerte es. Der Druck des Bandes hatte ihr gefallen, es war ein schönes Gefühl für sie so geführt zu werden. Sie schrieb ohne Recht zu überlegen. „Bitte darf ich das Halsband wieder haben, Miss Henderson.“ „Noch nicht Celine, erst wenn du dich entschieden hast. Du hast nun viel gesehen und auch vieles gehört. Denke darüber nach und dann sage Sonntag wie du in Zukunft leben willst. Eines noch: wir dienen den Brüdern, sie sind alle unsere Männer.“ Celine dankte Miss Henderson. Ja, sie würde viel zu denken haben. Miss Henderson begleitete sie zu hinaus.
Nachdem das System des Wagens sich mit ihrem Gürtel verbunden hatte erschien eine Nachricht im Display. „Route wurde geändert, direkt nach Hause. Pa.“ Celine bestätigte den Erhalt der Nachricht und startete den Wagen. Sie lenkte auf die Straße, dann schaltete sie die Automatik ein. Während der Fahrt dachte sie über das nach was sie gesehen hatte. Der Warnpfiff riss sie aus ihren Gedanken. Sie übernahm die Steuerung und konzentrierte sich. Als sie den Wagen abstellte sah sie dass ihr Vater nicht zuhause war. Sie ging ins Haus.

Celine entscheidet sich

Ihre Mutter kam aus der Küche. Celine knickste vor ihr, dann gingen sie in das Ankleidezimmer. Kaum waren Ketten, Schleier, Maske und Knebel von ihr genommen platzte sie heraus: „Mama, ich muss dir was erzählen. Irgendwie bin ich total überrascht und auch durcheinander.“ Julia sah sie an und nahm sie in den Arm. „Komm erstmal kriegst du was zu essen. Dann erzähl mal.“ Celine nickte. Sie gingen in die Küche, Celine setzte sich an den Tisch. Julia machte ihr Spiegeleier und gab ihr einen Saft dazu. Als sie zu essen anfing machte sich wieder der Gürtel bemerkbar. Celine ließ die Gabel fallen und stöhnte auf. Julia sah besorgt zu ihr. Manchmal fürchtete sie das Celine es übertrieb, das ihr Hang zur Devotion stärker als alle Vernunft werden würde. Aber sie wusste auch das ihr Mann gut aufpasste, das er dafür sorgte das Celine sich nicht selbst schaden würde. „Gut das wir unter dem Schutz Roberts stehen“ dachte sie und sprach ein stummes Dankgebet dafür. Celine hob die Gabel auf und aß weiter. Das Essen tat ihr gut, sie räumte den Teller und das Glas weg. „Kann ich dir helfen, Mama?“ fragte sie. Julia dankte ihr und verneinte. „Du sag mal. Darf ich dann bitte über all das von heute nachdenken. Ich möchte nachher mit Papa reden und vorher würd ich da gerne bisschen mehr drüber denken.“ Sie machte eine Pause und fügte „sonst wird das bestimmt zu wirr und ich will doch nicht das er glaubt ich bin total gaga.“ Julia lachte, „dein Vater hält dich nie für gaga Süße, aber ja es ist immer gut wenn wir denken und beten. Möchtest du das ich dich in die Ecke setze?“ Celine nickte, ja eine Zeit in der stillen Ecke war genau das was sie jetzt brauchte.
Die stille Ecke war eine für Gebete und Hausandachten besonders eingerichtete Ecke im Wohnzimmer. Hier hatten die Frauen Plätze auf denen sie knieten, für Mr. Jenkins stand ein Stuhl bereit. Auf einem kleinen Tisch lagen die Bibel, Andachtsbücher und es stand dort auch ein Strauß frischer Blumen. Ein Kreuz an der Wand und ein paar Familienbilder darunter vervollständigten die Ausstattung. Etwas abseits stand eine Kommode. Celine blieb an ihrem Platz stehen und hob ihre Röcke. Julia band ihre Fußgelenke und Knie mit gepolsterten Lederriemen eng zusammen. Nun kniete Celine sich hin. Ihr wurde eine lederne Kopfhaube die innen dick gepolstert war aufgesetzt, sie konnte unter der Maske weder sehen noch hören. Celine faltete die Hände die nun ebenfalls mit einem Lederriemen gesichert wurden. Julia legte ihr einen langen Schleier über der den bis zum Boden reichte und Celine vollständig umhüllte. Sie war nun allein mit Gott und ihren Gedanken. Sie begann zu beten, hoffte dass sie Klarheit fand.
Bevor Julia hinaus ging um Samantha aus dem Bett zu nehmen sah sie besorgt auf Celine. Sie wusste nicht was ihre Tochter umtrieb aber sie hoffte das Celine Klarheit finden würde. Als sie das Zimmer der beiden Mädchen betrat sah sie das Samantha fest schlief. Sanft berührte sie Samanthas Arm und löste dann als erstes die Maske. Samantha blinzelte und gähnte. „Na gut geschlafen?“ Julia gab ihr einen Kuss. „Ja Mama hab ich. Wie ein Bär.“ Samantha gähnte erneut. Julia löste die Fesselungen, danach stand Samantha auf. Sie sah dass ihre Mutter bereits ein Kleid für sie bereit gelegt hatte. Das Korsett wurde wieder fest geschnürt, Reifrock und ein mehrlagiger Petticoat darüber gezogen. Dann das Hauskleid. Julia half Samantha in die Schuhe. Nun bürstete sie das Haar des Mädchens durch und steckte es an den Seiten auf. Samantha besah sich im Spiegel. „Darf ich Ohrringe tragen, Mama?“ Sie griff bereits nach der kleinen Schachtel. „Nein, du wirst sonst noch eitel“, Julia sprach streng zu ihr. Samantha maulte „aber die fromme Helene darf …“ Julia schmunzelte. Samantha nannte ihre ältere Schwester gerne so. „Du sollst nicht immer so über deine Schwester reden, wir sagen ja auch nicht immer Wildfang zu dir.“ Sie versuchte streng zu klingen aber es gelang ihr nicht. Samantha lachte sie an, dann stand sie auf und küsste ihre Mutter auf die Wange.
Bald darauf kam Mr. Jenkins wieder nach Hause. Nachdem die beiden tief vor ihm geknickst hatten umarmte er sie fest. Dann fragte er wo Celine sei. Julia antwortete ihm. Er nickte und ging ins Wohnzimmer. Dort sah er Celine knien. Als er sie am Arm berührte zuckte sie zusammen. Er befreite sie und half ihr auf. Sie knickste etwas steif und wurde ebenfalls umarmt. „Na Celine, wenn du mit mir reden willst kannst du das gerne tun.“ Sie nickte, dann sagte sie leise: „vielleicht nachher bitte. Ich weiß nicht.“ Er strich ihr über die Wange und nickte. Miss Henderson hatte ihn bereits informiert, er hatte auch eine Stellungnahme von Mr. Dawson in der Celines Eintritt in den Orden befürwortet wurde. Seine Entscheidung wollte er davon abhängig machen was Celine darüber denkt.
Nach dem gemeinsamen Abendessen machte die Familie es sich im Wohnzimmer gemütlich. Mr. Jenkins setzte sich in eine bequemen Sessel, Julia nahm auf einem Kissen zu seinen Füßen Platz. Sie begann zu häkeln, er las Zeitung. Samantha kniete vor dem Bildschirm, sie spielte ein Videogame. Celine hatte sich zu ihrer Mutter gekniet, auch sie hatte eine Handarbeit. Während Julia zügig häkelte saß Celine mit da und rührte nicht einen Finger. Sie war mit ihren Gedanken wieder bei Miss Henderson. Julia sah besorgt zu ihr. Als Celine den Blick bemerkte seufzte sie laut. Julia stand auf, nahm Celine das Garn und die Nadeln aus der Hand und half ihr dann auf. Wortlos führte sie ihre Tochter in die Küche.

„Liebes, willst du über das reden was dich bewegt?“ Julia sprach sanft zu Celine und hielt sie dabei in den Armen. Celine schüttelte den Kopf und schmiegte sich an ihre Mutter. „Nein, du aber bitte darf ich morgen hier bleiben?“ Julia überlegte einen Augenblick, dann sagte sie „das entscheidet dein Vater aber wir können ja sagen das ich dich hier brauche. Ist nicht gelogen und außerdem wäre es auch gut weil ich noch einiges besorgen muss. Das könnten wir dann gemeinsam tun.“ Celine dankte ihrer Mutter. Plötzlich zuckte Celine zusammen und stöhnte laut. Der Gürtel hatte ihr wieder einige Schläge versetzt. Julia sah das Celine mit den Tränen kämpfte. „Komm, ich leg dich ins Bett und bade dich vorher. Was hältst du davon“. Celine nickte. Sie gingen ins Wohnzimmer zurück, Celine sagte ihrem Vater Gute Nacht. Er sah auf. „Dann lasst uns noch eben die Abendandacht halten.“ Die Frauen knieten gemeinsam vor dem Kreuz, Mister Jenkins las aus der Bibel und sprach ein Gebet. Celine sagte danach ihrem Vater und auch Samantha Gute Nacht, dann folgte sie ihrer Mutter nach oben. Samantha sah ihrer Schwester nach, auch sie spürte das Celine bedrückt war.
Julia half Celine aus den Kleidern. Als letztes nahm sie den Gürtel ab und schloss ihn an das Ladegerät. Er hatte sich über den Tag tief entladen. Celine stand mit leicht gespreizten Beinen und auf dem Rücken gefalteten Händen im Raum. Julia führte sie ins Bad, während Celine das WC benutzte und sich die Zähne putzte lief das warme Wasser in die Wanne. Julia band sich eine große Vollschürze um und streifte lange Gummihandschuhe über. So war sie gut gegen das Wasser geschützt. Sie half Celine in die Wanne zu steigen. Nachdem sie im Wasser war legte Celine ihre Handgelenke in Ringe die an kurzen Ketten an den Seiten der Wanne eingelassen waren. Auch ihre Füße wurden angekettet. „Alles gut so mein Schatz?“ Julia sah fragend auf Celine. Lächelnd rekelte sich Celine in der Wanne. „Ja alles sehr gut Mama“, sie pustete einen Schaumberg zur Seite. „Na dann beug dich mal nach vorne, wir fangen mit dem Rücken an.“ Celine beugte sich vor, Julia begann sie abzuseifen. „So, jetzt nach hinten und Mund auf. Celine nickte mit strahlenden Augen. Sie wusste was es bedeutete wenn sie im Bad geknebelt wurde. Willig nahm sie den Knebel, dann legte Julia einen Stahlring um ihren Hals. Celine war nun fest in der Wanne fixiert. Sie schloss die Augen und genoss die kreisenden Bewegungen des Schwammes auf ihrem Körper. Julia begann langsam, ließ mit sanftem Druck den Schwamm über den Bauch bis an die Brüste gleiten. Bald bezog sie die Brüste mit ein. Celines Nippel stellten sich auf. Julia rieb mit dem Schwamm fest über beide Brüste. Celine schnurrte wohlig in den Knebel und bewegte sich leicht. „Ganz ruhig liegen bleiben mein Schatz“ Julia flüsterte ihr leise zu. Celine nickte und bemühte sich still zu liegen. Während der Schwamm tiefer glitt fühlte sie wie Julia die Nippel abwechselnd knetete. Der Schwamm war nun zwischen ihren Beinen, sie presste dagegen. Bald spürte sie nicht mehr einen Schwamm sondern den Handschuh, spürte wie eine sanfte Gummihand sie zur Ekstase führte. Celine zuckte, wäre nicht der Ring an ihrem Hals gewesen wäre sie in die Wanne gesunken. Sie bäumte sich auf während die Gummihände mit ihr spielten, das warme Wasser, die Hände die überall zu sein schienen und die feuchte Wärme im Bad ließen sie alles vergessen. Ja, sie war eine Frau, sie war erregbar und schwach. Ungeschützt wie sie jetzt vor ihrer Mutter lag konnte sie dem nichts entgegen setzen was mit ihr geschah. Sie sah das Licht, sie sah wie es heller wurde. Bald stöhnte sie in den Knebel, wurde tierhaft und gleichzeitig dem Himmel so nah. Der Rausch verebbte, Julia löste den Halsring und wusch Celines Haar. Langsam fand Celine wieder in sich. Sie lächelte und flüsterte „danke Mama“. Julia strich ihr über das Haar und küsste sie. Es brauchte keiner Worte, Celine verstand es und nickte. Julia spülte die letzten Reste Shampoo aus dem Haar, dann löste sie die Ringe und half ihrer Tochter aus der Wanne. Sie trocknete Celine sorgfältig ab.
Celine legte sich auf eine einfache Liege und faltete die Hände hinter dem Hals. Julia begann nun störende Körperhaare zu entfernen. Als sie die Haare im Schritt wegrasierte sah sie das Celines Unterleib stark gerötet war. „Süße, ich werd dich mal cremen, sonst ruinierst du dir die Haut völlig“. Celines nickte stumm. Julia schaltete ein Warmluftgebläse in der Wand an das Celines Haar trocknete während sie als erstes auf dem ganzen Körper eine Lotion auftrug die die Haut weich und zart bleiben ließ. Sie selbst war stolz auf ihre Haut die immer noch wie die eines jungen Mädchens war, ihre Mutter hatte sie von klein auf immer gepflegt. Sie tat dies nun bei ihren Töchtern. Nachdem die Lotion eingezogen war cremte sie Celines Unterleib ein, auch den Po auf dem sich mehrere rote Streifen zeigten. „Das muss aber nicht sein, so doll tut es nicht weh“. Celines Einwand wurde von Julia mit einem leichten Klaps auf den Po beantwortet. Celine zog hörbar die Luft ein. „Fräulein, doch das muss sein!“ Celine seufzte und murmelte kleinlaut „ja Mama“. Nach der Creme wurde Puder aufgetragen. Julia nahm aus einem Schrank eine extra dicke Windel die Celines Unterleib komplett einschloss. Celine protestierte nicht obwohl sie es nicht mochte wie ein Baby in Windeln zu sein. Sie hob den Po damit Julia eine zweite Windel anlegen konnte, danach bekam sie eine Gummihose in die im Vorderteil eine Plastikplatte eingearbeitet war„So fertig, dann setz dich mal auf.“ Das Haar war fast trocken, Julia bürstete es sorgsam aus. Sie führte Celine ins Schlafzimmer, legte ihr den BH an und zog ihr das Nachthemd über. Sie umarmten sich, dann legte sich Celine ins Bett. Ihr Kopf verschwand in der Nachthaube. Celine räkelte sich unter der Decke, Julia blieb noch einen Moment am Bett stehen. Dann ging sie wieder nach unten.
Bald danach brachte sie auch Samantha ins Bett. Im Halbschlaf umarmte Celine ihre Schwester, Samantha kuschelte sich an sie. Kurz darauf schliefen beide tief und fest. Julia ging leise hinaus und zu Robert der sie bereits im Schlafzimmer erwartete. Er half ihr sich auszukleiden, dann duschte sie schnell. Während sie im Bad war wartete er mit der Peitsche in der Hand. Sie kam nackt zu ihm, kniete und beichtete ihm ihre Verfehlungen. Es waren Kleinigkeiten, nichts wirklich schlimmes denn sie war eine gute und gehorsame Frau. Er beugte sich zu ihr herab, küsste sie und strich ihr über die Wange. Dann stellte er sich hinter sie und schlug zu. 10 leichte Schläge die sie ohne einen Laut von sich zu geben ertrug. Sie dankte ihm und küsste die Peitsche. Dann half er ihr auf, nahm sie in den Arm und trocknete ihre Tränen. Nachdem sie ein Nachthemd übergestreift hatte legte er eine Stange zwischen ihre Beine und half ihr ins Bett. Gepolsterte Lederriemen hielten ihre Arme seitlich neben dem Körper, Robert würde sie lösen falls er es wollte. Sie musste warten, hoffen und ihre Sehnsucht nach ihm erdulden. Sie war es so gewöhnt, eine Frau dient ihrem Mann und nicht der eigenen Lust. Auch für Julia lag eine Nachthaube parat. Robert wollte sie ihr anlegen, sie schüttelte den Kopf und sagte „bitte, lass uns noch etwas reden.“ Er küsste sie und legte seinen Arm um sie. Sie sah ihn dankbar und voll Liebe an.
Robert steckte seine freie Hand durch einen Schlitz unter ihr Nachthemd und begann sanft ihren Bauch zu streicheln. Sie liebte es so gestreichelt zu werden und lächelte ihn an. „Du, es ist wegen Celine, sie ist so bedrückt. Ist es nun soweit das sie uns bald verlassen wird?“ Robert nickte. „Ja ist es, aber das ist nicht alles was ihr Kummer macht. Sie hat eine Offerte bekommen.“ Er schilderte ihr vor welcher Entscheidung Celine stand und schloss mit den Worten „vielleicht hätte ich sie gar nicht damit belasten sollen.“ Julia überlegte einen Augenblick, dann sagte sie „ es ist lieb von dir das du sie dies entscheiden lassen willst aber du weißt das dir als Vater das letzte Wort gehört. Was denkst du was das richtige für sie ist?“ „Darüber habe ich schon seit einiger Zeit nachgedacht, ich denke der Orden wäre gut für sie“, er machte eine Pause und fügte kaum hörbar, „besonders wenn ich an sie und Samantha denke.“ Julia sah ihn fragend an „Du meinst….“, sie wagte nicht es laut zu sagen denn was sie dachte war des Teufels. Er nickte und verschloss ihre Lippen mit einem Kuss. „Ja und auch wenn sie sich alleine glaubt und aus dem Fenster sieht. Sie schaut zu den Frauen….“, auch er verstummte und seufzte. Seine Hand kreiste weiter auf ihrem Bauch, Julia begann sich zu winden. „Aber….das…..dann..“ ihr fehlten die Worte, sie schloss den Mund und begann zu weinen. „Frau, du hast nichts falsch gemacht, wir wissen das es so etwas gibt“, Robert versuchte sie zu beruhigen. Er zog die Hand aus dem Schlitz und schlug den Volant hoch der einen weiten Eingriff am Unterleib abdeckte. Während er ihre Tränen wegküsste begann er sie zu stimulieren. Bald waren die Tränen versiegt, Julia begann zu stöhnen. Er hielt sie fest im Arm, sie sah ihn flehend an. Ihr Stöhnen erstickte er mit einem Kuss, fordernd drang seine Zunge in ihren Mund. Die Zungen begannen das alte und doch immer wieder neue Spiel der Liebe, umtanzten einander und neckten sich. Julia hoffte auf Erfüllung, auf Vollendung. Sie wollte genommen werden, schrie mit jeder Faser ihres Leibes danach ihn empfangen zu dürfen. Die Hand verschwand, Robert lag nun auf ihr. Sie sah sein Gesicht durch Schleier der Lust, hörte seine Stimme und spürte seinen Körper. Alles verschmolz, sie wurden eins in Liebe. Sein Liebessaft, Leben und Lust gebend, drang in sie, er blieb noch etwas auf ihr, dann sank er ermattet zur Seite und nahm sie wieder in den Arm. Sie bebte, fand noch nicht zurück ins jetzt. Robert hielt sie, liebkoste sie und streichelte sie. Langsam kam sie wieder in sich, lächelte und sah zu ihm auf. Leise flüsterte sie „danke mein Herr“. Er gab ihr einen langen Kuss, „du bist mein“, sie hörte es und nickte. Halb schlafend merkte sie dass ihre Nachthaube angelegt wurde
.
Während Robert sie am nächsten Morgen ins Korsett schnürte fragte sie ihn ob Celine über den Tag bei ihr bleiben dürfte. Er überlegte kurz, dann willigte er ein. „Ja, aber dann bleibt ihr beide im Haus.“ Julia erwiderte „eigentlich wollte ich mit ihr bisschen raus gehen, etwas Abwechslung täte ihr vielleicht gut und ich muss wirklich ein paar Sachen besorgen.“ Robert drehte sie zu sich um und sah sie streng an. „Du hast gehört was ich gesagt habe Julia. Da werden wir auch nicht diskutieren. Ihr bleibt beide hier im Haus.“ Sanfter fügte er „und ich werde dafür sorgen das dir nicht langweilig wird“ hinzu. Sie lächelte ihn an und senkte den Blick. „Ja ganz wie du willst“. Sie küssten sich, dann kleidete er sie fertig an. Die Mädchen wurden von ihr geweckt und angekleidet. Kaum hatte sie Celine den Gürtel angelangt stöhnte sie auf. Julia hielt sie im Arm bis die Schläge vorbei waren. Sie wischte Celine eine Träne weg und fragte leise „soll ich Papa bitten das er den Gürtel anders einstellt?“ Celine schüttelte den Kopf „nein, ist schon gut so.“ Dann fragte sie ob Julia mit Mister Jenkins gesprochen hatte. Sie erfuhr dass sie im Haus bleiben würden und nickte. Samantha sah besorgt zu ihrer Schwester. „Findest du nicht dass du es bisschen übertreibst?“ Celine erwiderte „wohin das führt wenn man es bisschen zu locker nimmt sieht man ja an dir, oder?“ Julia rief beide Mädchen zur Ordnung, dann gingen sie in die Küche.
Nach dem Frühstück programmiert Mr. Jenkins die Gürtel der drei. Bei Celine überprüfte und bestätigte er die Einstellungen. Dann wählte er Samanthas Gürtel an und tippte etwas in sein Handy. „So, ich hab ihn so eingestellt das du nach der Schule direkt hierher zurückkommst. Trödel da nicht rum, verstanden?“ Samantha nickte. „Hin nehm ich dich mit“. Sie freute sich über die gute Neuigkeit und dankte ihrem Vater. Als letztes gab er etwas ein und lächelte Julia an. Sie spürte das die Frontplatte ihres Gürtels sanft zu vibrieren begann. Lächelnd nickte sie ihm zu. Dann führte sie Samantha in den kleinen Ankleideraum. Kurz darauf stand sie geknebelt und mit Maske, Haarbeutel und Schleier im Flur. Ihre Hände waren ebenso wie ihre Füße in Ketten gelegt. Sie knickste vor ihrer Mutter und Celine, dann folgte sie ihrem Vater hinaus.
Er öffnete per Funk die hintere Schiebetür des Viersitzers. Sie stieg mit Hilfe ihres Vaters ein und nahm in dem bequemen Sitz Platz. Schnell ordnete sie ihre Röcke, dann wurden ihr mehrere Gurte angelegt. Einer spannte sich über ihren Schoß, zwei andere führten über Kreuz über ihre Brust. Die Gurte lagen lose, sobald der Wagen fuhr wurden sie automatisch stramm gezogen. Mr. Jenkins setzte sich auf den Fahrersitz. Der Wagen hatte, wie alle den Männer vorbehaltene Fahrzeuge, ein einem Motorrad ähnliche Lenkeinheit. Rechts wurde die Geschwindigkeit reguliert, links befanden sich die wichtigen Funktionen an einem Schalter. Hier wurden Blinker, Licht und Scheibenwischer geschaltet. Auf einem Bildschirm waren die Kontrollen für die Klimaanlage, die Entertainment System, das Navigationssystem und auch die Kontrollen der Fahrzeugfunktionen dargestellt. Mr. Jenkins drückte auf „check“, das System prüfte die Funktionsfähigkeit des Wagens und meldete „OK!“ Er nickte zufrieden, dann ließ er den Wagen anrollen nach dem auch er sich angeschnallt hatte.
Auf der Hauptstraße fädelte er sich in die Fahrspur links neben der Frauenspur ein. Es gab auf dieser Spur keine Induktionsschleife, die Männer lenkten ihre Fahrzeuge aktiv. Lediglich ein Warnsystem verhinderte das sie zu dicht auffuhren. Der Weg zu Samanthas Schule war bekannt, also verzichtete er auf die Navigation. Samantha genoss es in dem Wagen gefahren zu werden. Sie überholten einige Frauenwagen und kamen vor der Zeit an Samanthas Schule an. Ihr Vater half ihr beim Aussteigen, sie verabschiedete sich mit einem tiefen Knicks. Dann ging sie ins Gebäude.
Julia und Celine begannen mit der Hausarbeit. Das Haus war sauber so dass ihnen die Arbeit schnell von der Hand ging. Julia beobachtete wie geschickt Celine sich bewegte und wie sorgfältig sie arbeitete. Sie war ein gutes Mädchen und würde ihrem Mann eine gute Frau sein, oder eine gute Ordensfrau. Diesen Gedanken schob sie nach. Bald hatten sie die Zimmer durch und gönnten sich eine Pause. „Celine, ich seh doch das dich etwas bedrückt. Willst du nicht reden?“ Celine sah auf, dann sagte sie „ach Mama, du weißt doch so mit reden….“ Sie verstummte und sah zu Boden. Julia verstand. „Du, dann machen wir das anders. Nach Mittag machen wir uns stumm und dann ist es vielleicht für dich leichter.“ Celines Augen leuchteten, ihre Mutter hatte sie richtig verstanden. Sie arbeiteten weiter, ab und an stöhnte Celine auf, einmal schrie sie laut. Julia spürte die auf und ab schwellenden Vibrationen ihres Gürtels immer intensiver. Sie lächelte, ihr Mann wusste wie er sie immer wieder erfreuen konnte. Nach einem schnell gemachten Mahl legte sie Celine zur Mittagsruhe und zog sich für eine Weile ins Wohnzimmer zurück. Sie beantwortete ein paar Mails, dann sprach sie noch mit Robert.

Samantha kam von der Schule und konnte es kaum erwarten das sie vom Knebel befreit war. Sie platzte sofort heraus „Wenn ich die in die Finger kriege zieh ich die Kette diesmal richtig stramm!“ Julia sah ihre Tochter strafend an. „Was war los?“ „Die blöde Kuh mit der ich schon mal zusammen gerasselt bin hat mich heute wieder genervt. Wir sind über den Flur gegangen, ich hinter ihr. Dann ging sie plötzlich rückwärts. Ich bin dann auf sie rauf, aber nur ein bisschen. Naja, unsere Röcke sind zusammen aber da konnt ich nichts für und dann hab ich sie nach vorne geschubst. Blöder Weise wurde das gefilmt, Papa weiß das wohl schon.“ Julia nickte, dann fragte sie: „Woher weißt du das es dasselbe Mädchen war?“ „Weil das ein Lehrer gesagt hat. Sowas wie „ihr beiden schon wieder““ . Julia nickte erneut und ging mit Samantha in die Küche. „Na komm ich mach dir was zu essen und dann sehen wir mal was Dein Vater dazu sagt.“ Samantha zuckte die Achseln „Was wohl…..du schon wieder, immer Ärger, blabla!“ Julia schlug mit der flachen Hand auf den Tisch. „Bitte rede nicht so über deinen Vater, Samantha. Du isst jetzt etwas und dann hältst du Mittagsruhe.“ Samantha sah sie genervt an, sagte aber nichts mehr. Nach dem Essen führte Julia sie nach oben. Dort weckte sie Celine und kleidete Samantha aus. Bald darauf lag Samantha festgeschnallt im Bett.
Bevor sie sich im Wohnzimmer hinsetzten legte Julia Celine Knebel, Haarbeutel, Haube und Schleier an, danach half Celine ihr sich ebenfalls zu verhüllen. Julia drückte auf einen Knopf am Tisch, in der Platte erschien ein Schreibfeld.
„So Celine, ich hoffe jetzt ist es leichter für dich.“
„Ja Mama, so ists besser. Ich mag nicht so reden, weißt du ja.“
„Was ist denn nun los, worüber grübelst du?“
Celine schrieb von dem Nachmittag und auch von ihren Gedanken. Dass sie es seltsam fand wenn nur Frauen zusammen leben und auch das sie über den Satz „wir dienen den Brüdern“ nachdachte. Vor allem auch das sie nicht wusste ob Gott das richtig fand das so gelebt wurde.

Julia las die Zeilen, dann schrieb sie:
„Ob Gott das richtig findet will ich nicht beurteilen aber es hat ja schon immer Orden gegeben. Männer und auch Frauen die so lebten. Gefällt dir denn diese Idee?“

„Ja Mama, sehr sogar. Ich will ja auch das richtige tun“. Celine machte eine Pause, dann schrieb sie: „und so irgendwie ist es auch schön da. Auch das mit der Leine.“
Julia stutzte. „Welche Leine?“
Sie erfuhr das Ms. Henderson sie an einer Leine geführt hatte. Sie gab Celine ein Zeichen zu warten und stand auf. Schnell eilte sie ins Schlafzimmer und kam mit einem Lederhalsband und einer Leine wieder. Sie legte Celine das Halsband um und befestigte die Leine. Dann schrieb sie:
„Nun Liebes, so ungefähr wie jetzt?“
Celine nickte und schrieb: „Ja, darf ich es bitte umbehalten, Mama?“
Julia willigte ein, sicher hatte Robert nichts dagegen. Er führte sie ja auch gelegentlich an der Leine, aber nur wenn die Mädchen es nicht sahen. „Sie ist mir doch sehr ähnlich“ dachte sie während sie: „Ja darfst du, dein Vater wird es bestimmt erlauben“ schrieb. Celine antwortete: „Danke!“ dann schrieb sie: „ Ich denk schon ich würd das gern mal probieren, wenn das geht. Aber ich tu das was Papa bestimmt.“
Bevor Julia antworten konnte klingelte es, der Bildschirm zeigte eine Nachricht: „Samantha hat Bettarrest, bin bald zuhause. R.“ Sie kannte ihren Mann gut genug um zu wissen das er wütend war. Sie schrieb: „Ja, ich habe verstanden. H D L !“ zurück. Gleich darauf erschien ein großes Herz auf dem Bildschirm. Ein gutes Zeichen, er war offenbar nicht sehr wütend.
„Komm, wir gehen in die Küche, ich will das Essen vorbereiten“. Sie führte Celine an der Leine in die Küche. Dort sah sie sich suchend um, dann fuhr sie einen Frauensitz leicht nach oben. Sie zeigte auf den Boden, Celine kniete nieder. Die Leine wurde so am Sitz befestigt, der Sitz fuhr wieder nach unten. Julia sah Celine an, die kniende nickte. Während Julia zu kochen begann kniete Celine auf den Fliesen. Es fiel Julia schwer sich zu konzentrieren, das auf und ab der Vibrationen erregte sie mehr und mehr. Sie freute sich auf ihren Mann, freute sich auf die Erfüllung ihrer Sehnsucht. Während sie emsig das Mahl vorbereitete kniete Celine nahezu reglos. Nur wenn die Schläge einsetzten zuckte sie leicht, gelegentlich war ein vom Knebel fast ersticktes Stöhnen hörbar. Sie war ruhig, die Antwort nach der sie gesucht hatte war gefunden worden. Nun blieb nur noch die Frage wie sie es ihrem Vater sagen sollte.
Als Mister Jenkins nach Hause kam ging Julia ihm entgegen. Sie kniete vor ihm und senkte den Kopf. Er half ihr auf, dann fragte er sie ob sie ihm etwas mitteilen wollte. Sie nahm ein pad und schrieb: „Celine kniet in der Küche, ich glaube sie möchte mit dir reden.“ Er nickte und sagte: „Nach dem Essen. Samantha bleibt im Bett, bring ihr nachher was nach oben.“ Als er die Küche betrat stutzte er. Dann löste er die Leine und führte Celine ins Wohnzimmer. Sie kniete sich vor ihn, dann gab er ihr einen auf dem Tisch liegenden pad.
„Celine, hast du dich entschieden?“ Sie nickte, dann schrieb sie „ja Vater, bitte ich möchte dem Orden beitreten wenn ich darf.“ Er legte seine Hand unter ihr Kinn, „ich habe dir die Entscheidung überlassen, Tochter. Wann willst du dort einziehen?“ „So schnell es geht, bitte.“ Robert versprach ihr mit Mr. Franklin zu reden. Sie dankte ihm, dann schrieb sie: „Möchtest du das ich den Schleier abnehme, Papa?“ Er überlegte einen Moment, dann antwortete er: „Nein bleib so. Für heute ist es gut so. Über morgen werden wir dann morgen entscheiden. Celine dankte ihrem Vater, dann fragte sie: „Darf ich weiterhin mit Samantha in einem Bett schlafen?“ Nach kurzem Zögern erlaubte er es, die Schwestern würden noch früh genug getrennt werden. Celine zuckte zusammen, der Gürtel war wieder aktiv geworden. Sie wurde von ihrem Vater an den Tisch geführt, dort leinte er sie an einem Tischbein an.
Während Julia das Essen vorbereitete spürte sie mehr und mehr die Vibrationen des Gürtels. So sehr sie es auch versuchte, sie konnte nicht verhindern das lustvolle Gedanken sie ablenkten, auch nicht das sie sich leicht vor und zurück bewegte. Ihr Mann sah es und lächelte. Er bat sie nur für ihn zu decken und ging zu Samantha. Sie war eingeschlafen, er wollte sie nicht wecken und ging leise hinaus. Julia hatte für ihn gedeckt, für sich und Celine hatte sie eine Flasche mit einer Nährflüssigkeit bereitgestellt. Sie trug das Essen für ihren Mann auf, dann knickste sie und wartete stehend neben ihm. Er kostete und lobte sie. Sie war eine sehr gute Köchin und eine perfekte Hausfrau, das ideale Weib für ihn. Er erlaubte ihr und Celine die Flaschen zu leeren. Beide Frauen entfernten die Pfropfen aus ihren Knebeln und setzten die Flaschen an. Ohne Hast ließen sie die Flüssigkeit in ihre Münder laufen. Sie achteten sorgfältig darauf dass ihre Münder nicht zu sehen waren, die weiten Gesichtsschleier lagen auf den Flaschen auf. Sie hielten die Flaschen mit beiden Händen, langsam leerten sich die Behältnisse. Celine stellte ihre Flasche auf ein Tablett und nahm den Pfropfen wieder auf. Julia tat es ebenso, dann räumte sie den Tisch ab. Danach ging sie zu Samantha. Samantha schlief, Julia weckte sie nicht sondern ging leise hinaus. Kurz darauf legte sie auch Celine ins Bett. Die Schwestern kuschelten sich eng aneinander. Julia blieb einige Minuten bei ihnen und sah sie an. Sie wusste dass es nicht mehr lange dauern würde bis dies Vergangenheit war. Der Gedanke daran machte sie traurig aber Leben ging nun mal weiter. Die Vibration ihres Gürtels holte sie aus den trüben Gedanken. Sie hoffte inständig darauf dass ihr Sehnen bald gestillt werden würde.
Die Hoffnung trog nicht.
Am nächsten Tag bat Mr. Jenkins um ein Gespräch mit Mr. Hawkins und Mrs. Henderson. Sie verabredeten sich für 10.00. Spontan beschloss er statt des Viersitzers sein Motorrad zu nehmen. Eine Volta 750 die mit zu den schnellsten Maschinen auf dem Markt zählte. Selbstverständlich trug er immer Helm, Handschuhe und Schutzkleidung wenn er auf zwei Rädern unterwegs war, so auch an diesem Morgen. Die Volta stand hinter dem Haus, er prüfte den Ladezustand des Akkus und sah kurz auf Reifen und Bremsen. Alles schien in Ordnung. Nachdem er den Code eingegeben hatte verband sich sein Handy mit dem Motorrad. Die Anzeigen erwachten. Er setzte den Helm auf, zog die Handschuhe über und ließ die Maschine langsam ums Haus rollen.
Samantha sah aus dem Fenster. Wie so oft packte sie der Neid, sie würde nie ein Motorrad fahren dürfen. Seufzend sah sie weg und ging zu ihrer Mutter. Die drei Frauen begannen mit der Hausarbeit. Während Samantha Staub wischte dachte sie an ihren Vater und auch an die Jungen die sie so oft sah. Sie wäre gerne ein Junge aber Gott hatte es offenbar anders entschieden.
Vorsichtig fädelte Robert sich in den Verkehr ein. Zwar hatte die Volta dieselben Assistenz Systeme wie ein Auto aber bei den Motorrädern konnten sie abgeschaltet werden. Er verzichtete auf die meisten von ihnen, lediglich den Abstandswarner ließ er aktiviert. Motorrad fahren war für ihn ein Stück Freiheit, das wollte er sich nicht von all den Systemen einschränken lassen. Beherzt drehte er am Gasgriff, die Volta schoss zwischen zwei Wagen durch. Ja, sie war schnell und spurtstark, etwas das ihn immer wieder erfreute. Auto fahren war für ihn eine Pflicht, Motorrad ein Vergnügen. Auf dem Display erschien eine rote Warnung, er wurde langsamer. Die Farbe wechselte zu gelb, dann grün. Er fuhr langsam weiter, würde es noch eine rote Warnung geben würde eine Geldstrafe abgebucht werden.

Er stellte die Volta auf den weiter vom Gebäude entfernt liegenden Parkplatz der nur von Männern benutzt wurde. Zwar war es Frauen erlaubt hier zu parken aber warum sollten sie? Für die Frauen gab es genug Plätze nah beim Eingang. Robert legte die Schutzkleidung ab und zündete sich eine Zigarette an. Er rauchte langsam und sah den Frauen die auf den Eingang zugingen nach. Alle trugen schöne Kleidung und bewegten sich langsam. Wie anders war es doch früher Jugend, alles lief und rannte durcheinander und man konnte Mann und Frau kaum unterscheiden. Er schüttelte den Kopf. Den Zigarettenstummel verstaute er in seiner Motorradjacke, dann ging er auf das Gebäude zu. Vor dem Eingang fand er ein Schild das zur Seite wies. Auf im stand „men only“. Er folgte dem Wegweiser. Der Weg endete an einer schmalen Treppe mit fünf Stufen. Robert ging sie hinauf, eine Glastür öffnete sich automatisch. Selbst wenn eine Frau die Stufen überwunden hätte wäre ihr Weg jetzt zu Ende gewesen. Die Glastür schloss sich nachdem Robert sie durchquert hatte. Mehrere Lichtschranken tasteten seine Silhouette ab. Die Abtastung erkannte ihn als Mann und die Tür vor ihm öffnete sich.

Unschlüssig sah er sich im der Halle um. Noch während er sich umsah kam eine Frau auf ihn zu. Sie blieb vor ihm stehen, knickste tief und reichte ihm eine Art Fächer. Er dankte ihr und klappte den Fächer auf. In ihm war eine Notiz befestigt. „Guten Tag Mister Jenkins. Mein Name ist Erika Miller. Es freut mich Sie kennen zu lernen. Darf ich Sie zu Mister Hawkins begleiten? Er und Miss Henderson erwarten Sie bereits.“ Robert verbeugte sich vor Miss Miller, dann sagte er: „Es ist mir eine Ehre sie kennen zu lernen Miss Miller. Darf ich sie bitten voraus zu gehen?“ Sie knickste erneut, nahm den Fächer wieder an sich und ging. Robert folgte ihr über einige Flure. Sie durchquerten gesicherte Türen an denen Miss Miller kurz stehen blieb bis die Tür freigegeben wurde. Robert öffnete sie dann und hielt ihr die Tür auf. Sie deutete einen Knicks an und ging weiter. So kamen sie bis zu dem Teil des Gebäudes das für die Öffentlichkeit gesperrt war. Miss Miller blieb stehen und deutete auf Robert. Sie deutete ein Klopfen an und zeigte auf die Tür. Dann trat sie hinter ihn. Er klopfte an, eine feste Männerstimme rief „herein“. Robert ging hinein, Miss Miller folgte ihm. Mister Hawkins kam auf ihn zu und schüttelte ihm die Hand.
„Es freut mich sehr das sie kommen konnten Mr. Jenkins. Miss Miller kennen sie ja bereits, darf ich ihnen Miss Henderson vorstellen?“ Er führte ihn zu einer Frau die im Raum stand und tief knickste. Robert begrüßte sie höflich. Die beiden Frauen setzten sich auf eine Couch, es gab offenbar keine Frauenstühle für sie. Mr. Hawkins tippte etwas in eine Konsole am Tisch, dann sagte er zu den beiden: „Darf ich sie bitten von nun an nicht mehr aufzustehen?“ Die beiden Frauen nickten. Offenbar hatte er ihre Gürtel so programmiert das sie ihren Platz nicht verlassen konnten. Er bat Robert Platz zu nehmen und kam sofort zur Sache.
„Mr. Jenkins, ihre Tochter Celine soll hier bei uns leben. Wir freuen uns natürlich immer wenn ein so frommes und nettes Mädchen zu uns kommt aber lassen sie mich doch fragen warum sie dies soll.“
„Es ist ihr Wille und dem entspreche ich gerne.“ Robert sprach mit fester Stimme.
„Hat sie sich dies auch gut überlegt?“ Mr. Hawkins sah ihn ernst an. Noch bevor Robert antworten konnte ertönte ein Klingelzeichen. Ms. Henderson reichte ihren Schreibblock zu Mr. Hawkins. Er las laut: „Hat sie das was ich ihr zeigte und gab durchdacht?“ Robert sah Ms. Henderson an und nickte. „Ja hat sie. Eine Frage. Werden sie dann Celine weiter betreuen, das wäre mir sehr lieb.“
„Ja, das wird so sein. Allerdings wird auch Ms. Miller dabei sein, deshalb ist sie hier.“ Robert danke Mr. Hawkins für die Erklärung. Sie beredeten noch andere Fragen, gelegentlich schaltete sich eine der Frauen in das Gespräch ein. Es wurde beschlossen das Celine am Sonntag offiziell als Novizin in den Orden aufgenommen werden sollte.
„Das freut uns alle sehr und bitte richten sie Celine unsere Grüße aus.“ Mr. Hawkins erhob sich. „Es sind noch ein paar Papiere auszufüllen, bitte behalten sie Platz.“ Er kam mit einigen Bögen Papier wieder, Robert sah sie sorgfältig durch und unterschrieb.
Dann sagte er: „Es gibt da noch etwas. Meine Tochter Samantha ist in gewissen Schwierigkeiten. Genauer gesagt, ihr droht eine öffentliche Verhandlung und Strafe. Ich habe gehört das es eine Alternative dazu gibt.“
Die beiden Frauen sahen sich an und nickten sich zu. Auch Mr. Hawkins nickte. „Ja die gibt es. Würde Samantha für eine gewisse Zeit hier dienen wäre die Strafe abgewendet. Ich müsste dazu genaueres wissen aber grundsätzlich ist dies jederzeit möglich. Allerdings sollte sie bei uns sein bevor das Verfahren eröffnet wird. Wann würden sie Samantha zu uns bringen?“ Robert dachte kurz nach, dann schlug er vor das beide Schwestern gleichzeitig kommen sollten. Ms. Miller bestätigte das dies möglich ist. Robert wurden weitere Papiere vorgelegt, er las alles durch und unterschrieb. Mr. Hawkins dankte ihm und verschloss die Dokumente in einem Safe, Robert bat darum die für ihn bestimmten Kopien per Post zu schicken. Dann erhob er sich. Die Gürtel der beiden Frauen wurden neu programmiert so dass sie gefahrlos aufstehen konnten. Sie knicksten tief vor Robert und Mr. Hawkins. Robert verbeugte sich und wünschte ihnen einen schönen Tag. Mr. Hawkins begleitete ihn zum Ausgang. Er ging wieder durch die Seitentür.
Bevor er losfuhr rauchte er eine Zigarette und schickte eine kurze Nachricht nach Hause. Robert hatte beschlossen sich eine kleine Fahrt über Land zu gönnen, er wollte nicht dass er daheim vermisst wird. Julia beantwortete die Nachricht schnell. Lächelnd las er „Wir warten auf dich. Fahr bitte vorsichtig, ich brauche Dich. H D L.“ Sie beendete ihre Nachrichten immer mit Hab Dich Lieb, er las es jedes Mal mit Freude. Ja, sie liebte ihn ebenso sehr wie er sie liebte. Schnell zog er die Schutzkleidung an, dann startete er die Maschine.
Zunächst fuhr er langsam weiter aus der Stadt heraus. Der Verkehr wurde dünner, bald stand für die Fahrzeuge der Männer nur noch eine Spur zur Verfügung. Auf der für die Frauen reservierten Spur fuhren kaum Wagen. Er überlegte für einen Moment ob er nicht an einem sehr langsam fahrenden Lieferwagen rechts vorbei fahren sollte. Glücklicherweise bog der langsame Lieferant ab, Robert beschleunigte und fuhr weiter. Er erreichte die Stadtgrenze. Große Tafeln wiesen die Frauen daraufhin das die Weiterfahrt für sie verboten sei. Das Leitsystem führte alle Frauenwagen nach rechts auf einen Parkplatz mit Wendemöglichkeit. An diesem Parkplatz war auch eine Haltestelle der Magnetbahn. Die Frauen konnten mit ihren Wagen in die Bahn einfahren und so sicher und bequem zur nächsten Stadt kommen. Das System prüfte vor der Einfahrt ob sie die Erlaubnis hatten die Stadt zu verlassen. Fehlte die Erlaubnis blieb der Wagen der Frau an Ort und Stelle stehen bis ihr Mann sie dort abholte. Für die Frau bedeutete dies eine unangenehme Wartezeit in der ihr Gürtel sich schmerzhaft bemerkbar machte, der Mann hatte mit einer empfindlichen Geldstrafe zu rechnen.
Robert sah wie ein kleiner Wagen auf den Parkplatz fuhr, er blieb auf der Spur. Langsam fuhr er unter einer Kontrollbrücke durch. Nachdem er sie passiert hatte leuchtete ein grünes Licht im Display, er beschleunigte auf knapp 100 km/h. Die Volta folgte ruhig und sicher der kurvenreichen Strecke. Als er aus den Kurven heraus war sah er die Magnetbahn neben sich. Sie fuhr 250, er sah ihr mit leichtem Bedauern nach. „Schon witzig das die Frauen schneller sind als ich“, dachte er bei sich. Dann konzentrierte er sich wieder auf die Straße. Er überholte ein paar langsame Fahrzeuge, dann beschloss er über die Schnellstraße zurück zu fahren.
Bevor er auf die Schnellstraße fahren konnte musste er einen kurzen Tunnel durchfahren. Das System erfasste die Volta, im Display erschien die Freigabe für die linke Spur. Er fädelte sich geschickt ein und beschleunigte. Die Volta lief nun 160, im Display erschien eine Warnanzeige. Schnelle Fahrt verringerte die Reichweite. Robert fuhr an einigen langsameren Fahrzeugen vorbei, überwiegend Viersitzer, ein oder zwei Achtsitzer und ein paar Lieferwagen. Er hielt sich flach auf der Maschine, bot der Luft wenig Widerstand und wurde eins mit der Volta. Die beiden Motoren summten hörbar, die Reifen ebenfalls. Das Display mahnte ihn langsamer zu fahren, er ignorierte es. Er würde nur noch ein kurzes Stück auf der Schnellstraße sein, in der Stadt brauchte die Volta weniger Energie. Seine Ausfahrt kam bald, ein Blinken im Display erinnerte ihn daran. Er wurde langsamer, die Reichweitenanzeige leuchtet wieder grün.
Er verließ die Schnellstraße und war wieder in der Stadt. Während er langsam hinter einem Viersitzer herfuhr sah er sich um. Es waren nur wenige Frauen unterwegs, die meisten waren wohl Zuhause. Lächelnd dachte er an seine Familie. Dann fiel ihm das zu führende Gespräch ein, sein Lächeln verschwand. Er konzentrierte sich auf die Straße. Der Viersitzer vor ihm wurde langsamer, im Display blinkte eine gelbe Leuchte. Robert drosselte das Tempo. Er nutzte die Gelegenheit und ordnete sich neben dem Viersitzer ein. Der Fahrer sah zu ihm herüber, die Volta erregte immer wieder Aufsehen. Robert nickte ihm freundlich zu, der Mann nickte zurück. Die Frau neben ihm blieb reglos. Sie hatte einen Schleier übergelegt. Julia trug auch so einen Schleier wenn sie in der Stadt neben ihm fuhr. Er schützte sie vor neugierigen Blicken und natürlich auch davor selbst zu neugierig zu sein. Die Ampel blieb einige Zeit rot. Robert streckte sich aus, dann legte er wieder beide Hände an die Griffe. Zwei Frauen gingen langsam über die Straße. Sie brauchten sich nicht zu beeilen. Ihre Gürtel wurden vom Rechner der Ampel erfasst, so lange sich eine Frau auf den Fußwegen befand blieben alle Ampeln auf Rot. Robert lächelte als sie an ihm vorbeigingen. Beide trugen die Kleidung der verheirateten Frauen, bei jedem Schritt wogten die Stoffberge der Bustle an den Rückseiten der Kleider leicht hin und her. Er genoss den Anblick und sah ihnen unauffällig nach.
Die Ampel zeigte grün, Robert beschleunigte die Maschine stark und reihte sich vor dem Wagen ein. Er achtete sorgsam auf die Geschwindigkeit und kam ohne eine weitere Warnung zu Hause an. Langsam rollte er unter den Carport, dann zog er Helm und Handschuhe aus und ging hinein.


Ein ernstes Gespräch

Julia hätte ihn gerne an der Haustür begrüßt aber Robert hatte ihren und Celines Gürtel so eingestellt das sie sich nur bis auf 2 Meter der Tür nähern konnte. Sie und Celine erwarteten Robert im Wohnzimmer. Beide knicksten tief und blieben mit einem Knie auf den Boden gestützt bis er ihnen erlaubte sich aufzurichten. Wie er es ihnen befohlen hatte trugen sie Knebel und Schleier. Julia richtete sich zuerst auf.

Er umarmte seine Frau und danach seine ältere Tochter. Beide hofften dass sie nun von den Knebeln erlöst wurden. Celine deutete auf ihren Schleier und sah ihren Vater an. Er schüttelte den Kopf. „Nein, bleibt bitte so. Julia, du gehst nach oben und holst Samantha aus dem Bett. Sie soll sich auch anziehen und natürlich auch still machen.“ Julia knickste und ging hinaus. Zu Celine sagte er: „Machst du mir bitte einen Kaffee? Ich zieh mir schnell was anderes an.“ Celine knickste ebenfalls und ging in die Küche.
Die Frauen setzten sich und sahen Robert gespannt an. Er nahm einen Schluck Kaffee und räusperte sich:
„Bitte hört mir zu, ich habe euch etwas sehr wichtiges mitzuteilen. Celine, ich frage dich jetzt zum letzten Mal: willst du dem Orden beitreten?“ Celine tippte „ja Vater!“ in das Feld vor ihr ein. Robert nickte, dann fuhr er fort: „Gut, du wirst am nächsten Sonntag offiziell zur Probe aufgenommen.“ Celines Augen leuchteten, dann tippte sie „Danke, ich freue mich schon sehr darauf.“ Julia las es und sah sie an. Als sie etwas schreiben wollte sagte Robert „Nicht jetzt, lass mich erst zu Ende reden.“ Julia nickte und faltete die Hände wieder im Schoß. „Nun zu dir Samantha. Ich habe beschlossen dass du ebenfalls dem Orden beitreten wirst. Allerdings als Dienerin für einige Monate. So bleibt dir das Verfahren erspart, du bist im Orden sicher vor einer Strafe. Du wirst dort gut behandelt und ich hoffe du wirst dich gut benehmen.“ Samantha sah ihren Vater erstaunt an. Sie schüttelte ungläubig den Kopf. Dann tippte sie: „nein, das will ich nicht. Bitte nicht!“ Robert las es, dann sah er sie an „Doch, genau das wird geschehen und du wirst dich fügen.“ Julia hob eine Hand, er nickte ihr zu. „Ist das schon entschieden?“ Robert nickte, „Ja ist es. Samantha wird morgen abgeholt.“ Samantha stöhnte, sie begann zu weinen. Das wenige was sie von den Dienerinnen wusste ließ sie erschaudern. Angeblich wurden die Dienerinnen wie Sklavinnen gehalten, sie hatte so etwas gehört. Auch das sie streng bewacht und hart bestraft wurden. Robert sagte nun: „So, jetzt wisst ihr es und wir wollen die Abendandacht halten. Ihr dürft euch frei machen.“ Die Frauen legten Schleier, Hauben und Knebel ab. Dann knieten sie in der Gebetsecke nieder.

Nach der Andacht schickte er die Mädchen zu Bett. Wie gewohnt half Julia ihnen sich auszukleiden und zog sie auch zur Nacht an. Alle drei waren gedrückter Stimmung, es war das letzte Mal das dies so geschah. Julia sah wie sich Celine eng an Samantha kuschelte. Seufzend ging sie hinaus. Es würde sich wohl vieles ändern. Robert erwartete sie bereits. Er half ihr aus der Kleidung, nachdem sie im Bad war zog sie das Nachthemd über. Sie wurde wie gewohnt von ihm im Bett fixiert. Er nahm sie in den Arm und küsste sie. „Keine Angst, den Mädchen wird es gut gehen und du wirst sie von Zeit zu Zeit sehen.“ Julia nickte und schwieg, sie wusste dass sie nichts ändern konnte. Bald schlief sie ein, auch Robert fand in den Schlaf.

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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:16.09.15 22:55 IP: gespeichert Moderator melden


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latex_steven  
  RE: Moderne Zeiten Datum:18.09.15 15:40 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Janet_ro !

Das war eine sehr interessante Fortsetzung !

Beide Töchter kommen in den Orden. Julia als Auszu-
bildende und ihre Schwester Samantha als Dienerin
auf Zeit. Da tun sich eine ganze Menge an Fortset-
zungsmöglichkeiten auf ... ... ...

Viele Grüße SteveN



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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:18.09.15 17:21 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo SteveN

vielen Dank! Ja, es gibt sicherlich die Option eines weiteren Teils aber das wird einige Zeit brauchen. Momentan fehlt mir schlicht die Zeit diese Story und auch das Haus am See weiter zu schreiben.

Dir weiterhin viel Spaß beim Lesen.

with love,j.
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Janet_ro
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Janet_ro2000  
  RE: Moderne Zeiten Datum:21.08.16 23:46 IP: gespeichert Moderator melden


Aus Samantha wird eine Dienerin

Das Frühstück am nächsten Morgen verlief in gedrückter Stimmung. Sie sprachen wenig miteinander, über allen lastete der Abschied der bald kommen würde. Nach dem Frühstück rief Robert zur Andacht. Sie gingen in die Gebetsecke, die Frauen knieten an ihren Plätzen. Er las die Geschichte der Ehebrecherin aus der Bibel vor, dann sprach er ein paar Worte dazu. Seine Rede endete mit „ebenso wie Jesus diese Frau aufforderte nicht mehr zu sündigen möge er auch uns davor schützen. AMEN!“ Die Frauen sagten leise Amen, Samantha konnte es nur flüstern. Sie hatte Angst vor dem was auf sie zukam.
Bevor Samantha abgeholt wurde konnten sie und Celine sich noch ausgiebig voneinander verabschieden. Sie sprachen nur wenig miteinander, hatten keine Worte für das was sie empfanden. Celine hielt Samantha so gut es ging in den Armen, die weiten Röcke und die Korsetts hinderten sie daran sich ganz in die Arme zu schließen. Julia kam zu ihnen, auch sie drückte Samantha an sich und hielt sie. Dann knieten sie nieder und sprachen gemeinsam das Vaterunser.
Es klingelte an der Tür. Robert öffnete, vor ihm stand ein Mann in einem dunklen Anzug. „Guten Tag Mister Jenkins, mein Name ist Smith. Miss Andresen“ , er zeigte mit einer Handbewegung auf die Frau hinter ihm, „und ich sind gekommen um ihre Tochter Samantha abzuholen.“ Robert bat die beiden herein. Er warf einen fragenden Blick auf den Koffer den Mr. Smith mit sich führte. „Darin sind die Sachen die ihre Tochter bereits hier anlegen wird“. Miss Andresen stand ruhig mit gesenktem Blick im Raum. „Darf ich ihnen beim Ablegen helfen?“ fragte Robert. Sie knickste tief und nickte dazu. Geschickt half er ihr das Cape das sie trug abzunehmen. Sie trug Handschuhe und Handschellen, nicht wie sonst üblich eine Handkette.

„Würden sie bitte Samantha rufen?“ Mr. Smith sprach höflich aber bestimmt. Samantha kam sofort nachdem sie ihren Vater rufen hörte. Als sie die beiden Fremden sah knickste sie tief. „Samantha, wir sind gekommen um dich abzuholen. Mach uns bitte keine Schwierigkeiten. Du wirst bitte jetzt die übliche Kleidung anlegen, Miss Andresen wird dir dabei behilflich sein.“ Samantha nickte, dann folgte sie Miss Andresen ins Wohnzimmer. Mister Smith brachte den Koffer und ging hinaus.

Miss Andresen öffnete den Koffer, sie nahm ein Blatt Papier heraus und gab es Samantha. Samantha nahm es und las:

„Zieh dich aus und lege alle deine Sachen ordentlich auf einen Stuhl. Ich werde dir dabei helfen. Du wirst von mir einige Kleidungsstücke erhalten, beim ankleiden werde ich dir ebenfalls behilflich sein. Wenn du fertig angekleidet bist wirst du zum Wagen geführt.“

Samantha nickte und öffnete die Knöpfe ihres Kleides. Dann zog sie es über den Kopf und legte es sauber zusammen. Es folgten der Reifrock, das Unterkleid, Korsett, Schuhe und Strümpfe. Sie deutete auf den Gürtel. Miss Andresen nahm ihr Handy, drückte auf eine App und der Gürtel öffnete sich. Samantha legte auch ihn auf den Stuhl. Sie stand nun nackt im Raum.
Als erstes wurde ihr ein schwerer Gürtel umgelegt der ihren Unterleib vollständig einschloss. Es folgte ein langes Korselett aus stabilem schweren Gummi das sie vom Hals abwärts bedeckte. Die Brüste waren kaum ausgeformt, Samantha spürte einen unangenehmen Druck auf ihnen. Miss Andresen hakte das Korselett im Rücken zu. Sie hielt Samantha dicke schwarze Wollstrümpfe und ein Unterkleid aus einfachem Stoff hin. Für die Füße erhielt sie flache schwarze Schuhe. Ein langes schwarzes Kleid aus robustem Stoff das vom Hals bis zu den Fußgelenken reichte und auch ihre Arme vollständig bedeckte sowie eine weiße Vollschürze aus Leinen mit gekreuzten Trägern gaben ihr das Aussehen einer Dienstmagd. Samantha seufzte leise. Sofort nahm Miss Andresen eine Peitsche aus dem Koffer. Sie deutete wortlos zu Boden, Samantha kniete nieder. Miss Andresen führte die Peitsche mit beiden Händen und versetzte Samantha 10 Schläge. Tränen traten in Samanthas Augen, sie bemühte sich nicht zu schluchzen. „Mund auf!“ Samantha konnte die Worte auf dem Telefon kaum durch ihren Tränenschleier lesen. Sie öffnete den Mund, ein Knebel erstickte ihr Schluchzen. Miss Andresen legte ihr ein Halsband um das sie mit einer Leine verband. Dann führte sie Samantha an der Leine hinaus. Es war niemand außer Mr. Smith im Flur, Robert, Julia und Celine waren von Mr. Smith nach oben geschickt worden. So war der Abschied leichter für alle. Sie wurde zum Wagen geführt, ein Kastenwagen der im hinteren Teil keine Scheiben hatte, eine Trennwand grenzte den Laderaum von dem Vorderteil ab. Mister Smith öffnete die Schiebetür. Samantha sah entsetzt einen Käfig der in der Mitte des Frachtraums aufgestellt war. Wortlos öffnete Mr. Smith die Seite des Käfigs und nahm Samanthas Leine. Er zog sie ins Fahrzeug und schubste sie in den Käfig. Sie konnte im Käfig knien, sich allerdings nicht aufrichten. Mit geübtem Griff legte er Ringe an ihre Fußgelenke, ebenso kettete er ihre Arme am Boden fest. Der Käfig wurde verriegelt, dann schloss sich die Seitentür. Samantha kniete nun im Dunkeln. Sie ließ während der Fahrt ihren Tränen freien Lauf.

Helles Licht blendete sie, sie wurde abgekettet und an der Leine aus dem Fahrzeug gezogen. Zwei Frauen führten sie ins Haus. Sie kamen in einen Raum in dem Samantha eine Art Pranger sah. Die Frauen führten sie zu dem Gestell, sie legte den Kopf in die mittlere Aussparung im Holz und die Handgelenke in die Seiten. Dann schlossen die Frauen den oberen Teil auf den unteren und gingen hinaus. Samantha stand eine Weile bis jemand den Raum betrat. Ihre Röcke wurden gehoben, sie spürte dass etwas Kaltes, Hartes in ihre hintere Öffnung geschoben wurde. Eine Dienerin nahm eine Schere, Samanthas langes Haar fiel auf den Boden. Sie begann zu weinen, aus Scham und auch aus Wut. Die Frau hielt inne, Samantha hoffte das sie Mitleid mit ihr hatte. Ihre Röcke wurden wieder angehoben, die Peitsche ließ ihr Weinen verstummen. Ihr Schädel wurde kahl rasiert, danach wurde ihr eine Haube gegeben die bis zum Hals hinab reichte und nur ihr Gesicht frei ließ. Über diese Haube zog die Frau ein großes Bonnet dessen langer Schirm und tief reichende Flügel Samanthas Gesichtsfeld auf den Blick unmittelbar nach vorne reduzierte. Stabile Metallringe mit einer kurzen Kette an den Fußgelenken begrenzten ihre Schrittweite, um ihren Hals wurde ebenfalls ein Metallring gelegt. Auch für die Handgelenke waren Ringe vorgesehen, Samantha erhielt sie nachdem sie aus dem Pranger heraus war. Die Ringe an den Handgelenken wurden mit einer 20 cm langen Kette verbunden, dann führte die Frau sie hinaus.
Sie gingen durch einige Korridore. Bei jeder Begegnung mit einer Ordensfrau knieten sie nieder und senkten den Blick. Die Frauen nahmen keinerlei Notiz von ihnen. Ebenso wie auch die Dienerinnen die ihnen begegneten sie nicht zu bemerken schienen. Die Dienerin blieb an einer Tür stehen und klopfte an. Sie zeigte auf den Boden, Samantha kniete nieder. Dann war Samantha alleine. Es dauerte eine Weile bis die Tür geöffnet wurde. Samantha sah einen weiten Rock mit großem Karomuster vor sich. Als sie aufblickte spürte sie einen schmerzhaften Schlag auf den Kopf. Sie las „bleib unten, kriech herein!“ Samantha tat wie ihr befohlen wurde. Sie kniete nun mit gesenktem Kopf vor einer Gruppe von Frauen. Eine Tür öffnete sich, die Wand aus Röcken auf die Samantha sah teilte sich. Die Frauen knieten ebenfalls nieder.
Ein Mann stand vor ihr. Er räusperte sich, dann sprach er Samantha direkt an:
„Samantha, du bist nun als Dienerin eingekleidet und wirst einige Zeit hier bei uns leben. In dieser Zeit wirst Du den Namen Serva 74 tragen.“ Samantha wusste aus dem Lateinunterricht das Serva Dienerin bedeutet, sie hatten ihr also ihren Taufnamen genommen. „Serva 74, ich gebe dir nun eine Liste mit den Regeln die du ab sofort zu befolgen hast. Es wird nun auch dein Gürtel aktiviert.“ Er nahm sein Telefon und tippte etwas ein. „Bevor ich dir die Regeln aushändige werde ich dir kurz demonstrieren was passiert wenn du ungehorsam bist. Lass es dir eine Warnung sein.“ Er tippte etwas in das Telefon, Samantha fühlte wie sich der Plug erwärmte. Gleichzeitig begann er zu vibrieren. Zunächst empfand sie es als nicht unangenehm, dann wurde er immer heißer und die Vibration nahm zu. Sie schüttelte den Kopf. „Sitz still oder ich stelle auf höchste Stufe!“ Die Stimme des Mannes klang scharf. Sie nickte, es war schwer aber sie schaffte es ruhig zu bleiben.

Der Plug wurde abgeschaltet. „So, das soll als Demonstration genügen. Du wirst außerdem bei Faulheit, Aufsässigkeit und bei Regelverstößen gepeitscht. Hier nun die Regeln. Du wirst hier knien und sie auswendig lernen. Ich werde dich in einer halben Stunde abhören. Also nutze die Zeit gut Serva 74.“ Mit diesen Worten legte er einen Zettel auf den Boden. Sie nahm den Zettel und begann zu lesen.

Alle Anordnungen müssen sofort befolgt werden.
Widersetzung oder schlampige Arbeit werden streng bestraft.

Es ist verboten Körperkontakt oder Blickkontakt zu anderen aufzunehmen.

Der Kopf ist, wenn es nicht für Arbeiten anders erforderlich ist, gesenkt zu halten.

Die Hände werden immer in Höhe des Schürzenbandes gefaltet, außer wenn es für Arbeiten anders erforderlich ist.

Die Dienerinnen knien nieder wenn eine ehrenwerte Frau oder ein ehrenwerter Mann ihnen begegnet.

Sie bleiben stets aus dem Weg.

Beim Knien ist darauf zu achten das nicht auf dem Rock gekniet wird. Ebenso ist die Schürze stets glatt und sauber zu halten.

Sie lernte die Regeln schnell und gut. Ihr wurde ein pad gereicht, sie tippte die Regeln ein. „Gut, Du hast sie verstanden. Du wirst nun in die Räume der Dienerinnen geführt, dort wirst du die erste Zeit bleiben. Wenn du dich gut benimmst darfst du bald in allen Räumen arbeiten.“ Serva 74 verbeugte sich, dann stand sie auf. Sie folgte einer der Frauen hinaus und in den hinteren Teil des Gebäudes. Außer dem Rocksaum und dem Boden konnte sie nichts erkennen, sie wollte es auch nicht riskieren aufzusehen. Sie ahnte dass sie beobachtet wurde denn sie hörte Schritte hinter sich. Dir Frau blieb stehen, nahm den Knebel ab und drehte sich um. „Du darfst den Kopf heben und dich umsehen.“ Sie standen in einem Saal an dem an beiden Seiten einfache Holzpritschen aufgestellt waren. Auf den Pritschen lag eine dünne Matratze, ein Kopfkissen sowie am Fußende gefaltet eine einfache Wolldecke. Auf den Decken sah Samantha sauber gefaltete Nachthemden auf denen weiße Beutel lagen. Sie wusste nicht wofür die Beutel waren aber ihr war klar dass sie es bald am eigenen Leib erfahren würde. Mit Erschrecken sah sie das die Betten Am Fußende Aussparungen hatten und mit aufgeklappten Brettern versehen waren die ebenfalls halbrund ausgesägt waren. Auch am Kopfende war ein ausgesägtes Brett montiert. Die Mitte des Raumes war leer, vor den Betten standen Metallschüsseln auf einer Art Hocker. Neben den Schüsseln lag eine Bibel. Am Ende des Raumes standen zwei Pranger sowie vier Holzkäfige. An der Wand dahinter hing ein Kreuz. Der Raum wirkte kalt und schmucklos.
„Das ist hier der Schlafsaal in dem du auch deine Freizeit verbringen wirst. Dort“, die Frau zeigte zu einer Seitentür, „ist der Waschraum und auch euer Ankleidezimmer. Komm mit!“ Sie wurde in das Ankleidezimmer geführt. Die Frau deutete auf einen Stapel Kleidung. „Deine erste Aufgabe ist es deinen Namen in deine Kleidung einzusticken. Nimm die Sachen und komm!“ Serva nahm den Stapel Kleider und folgte ihr zurück in den Schlafsaal. Die Frau führte sie zu einem Bett, dann zeigte sie auf den Boden. Nachdem Samantha sich hingekniet hatte gab die Frau ihr Nadel, Faden und Schere. „Du wirst auf alles Serva 74 sticken. Nimm dies“, sie reichte ihr eine Schablone, „als Muster. Arbeite sorgfältig, ich werde bei dir bleiben und dich beobachten. Die Schablone zeigte auch genau auf wo die Ziffern eingestickt werden sollten, Samantha begann sofort mit der Arbeit. Ihre Mutter hatte sie immer für ihre guten Handarbeiten gelobt, sie war zuversichtlich die Stickerei schnell und gut erledigen zu können. Es waren wenige Kleidungsstücke, der Stapel wurde schnell kleiner. Ihr war eine Rolle schwarzes Garn für die weiße Kleidung und ein langer weißer Faden für das Kleid gegeben worden. Sie sah dass sich die Rolle leerte, machte sich aber keine Gedanken darum. Als die Rolle leer war lagen die Schürzen und auch zwei Gesichtsschleier unbestickt vor ihr.

Samantha hielt den Kopf gesenkt und hob die leere Rolle mit beiden Händen hoch. „Ahja…..da warst du wohl etwas verschwenderisch.“ Samantha schüttelte den Kopf. „Für den Widerspruch bekommst du jetzt 10 Hiebe. Dafür das du nicht sparsam mit dem Faden warst ebenfalls. 74, steh auf und komm mit. Sie führte Samantha zur Wand an der das Kreuz hing. Hier nahm sie einen Holzstock und schlug damit auf Samantha ein. „Nun knie dich wieder hin, ich gebe dir eine neue Rolle“. Was Samantha nicht ahnte war das der Faden mit Absicht zu knapp bemessen war. Ihr Rücken und ihre Seite brannten, sie beendete mit unterdrücktem Schluchzen die Arbeit. „Gut, dann zieh dich jetzt aus. Es lohnt sich nicht mehr dich umzukleiden, also wirst du die Sachen die du jetzt anhast nackt besticken. Während Samantha nackt am Boden kniete besah die Miss Grand sich das junge Mädchen genauer. Samantha hatte eine gute kräftige Figur, ihre Haut war bis auf die Stellen durch die Schläge makellos. Bei sich dachte sie „ich werde mir 74 merken“. So schnell es ging erledigte Samantha die restliche Stickarbeit. Dann blieb sie reglos am Boden.
„Steh auf und komm mit!“ Samantha erhob sich sofort und folgte Miss Grand zur Stirnseite des Raumes. Ihr wurden die Ketten abgenommen, dann schloss Miss Grand sie in den Pranger. Ihre Fußringe wurden mit im Boden eingelassenen Ketten verbunden, sie stand mit gespreizten Beinen und gebeugtem Rücken. Es war unbequem und demütigend. „Du hast jetzt Zeit darüber nachzudenken warum du hier bist. Überlege dir eine gute Antwort.“ Mit diesen Worten ließ Miss Grand sie alleine.
Als Samantha Schritte hörte hob sie den Kopf. Sofort begann der Plug heiß zu werden und zu vibrieren. Sie senkte den Kopf schnell. Was sie nicht wusste war das über ihrem Kopf eine Lichtschranke platziert war. Durch das Heben des Kopfes wurde der Strahl unterbrochen und der Plug aktiviert. Sie stand weiter mit gesenktem Kopf.
„Kniet euch hin!“ Samantha erkannte Miss Grands Stimme. „Seht auf den Pranger. Das ist 74. Sie wird euch nun erzählen warum sie hier ist.“ Miss Grand kam zu ihr und nahm ihr den Knebel ab. „Nun 74, fang an. Sag uns zunächst deinen Namen.“
„Guten Abend, ich heiße Samant..“ weiter kam sie nicht, ein Peitschenhieb stoppte sie. „WIE heißt du, Serva 74?“ „Ich heiße 74 und ich bin hier weil ich mich geprügelt habe. Aber ich habe nicht angefangen.“ „Du meinst also du bist zu Unrecht hier?“ Miss Grand zischte es ihr ins Gesicht. „Nein, also weil ich ja sonst vor Gericht gekommen wäre ist das schon in Ordnung.“ „Soso, in Ordnung. Sei dankbar dass du nicht im Gefängnis gelandet bist. Wir wollen dir helfen eine gute sittsame Frau zu werden und dich auf den Pfad der Tugend zurückbringen. Hast du das verstanden, 74?“ „ja habe ich“. „Hoffentlich. Dann sei jetzt still.“ Samantha senkte den Kopf und schwieg. Miss Grant wandte sich den anderen Mädchen zu. „So, dann wollen wir jetzt essen. Nehmt eure Schüsseln und haltet sie bereit.“
Die Mädchen griffen hinter sich und nahmen die Metallschüsseln von den Hockern. Miss Grant öffnete die Tür zum Saal und ließ zwei Frauen ein die einen großen Topf zwischen sich trugen. Sie füllten in jede Schüssel mit einer Kelle etwas Suppe. Nachdem sie wieder gegangen waren gab Miss Grant den Mädchen ein Zeichen. Sie schlürften die Suppe aus den Schüsseln und stellten diese dann vor sich ab. Miss Grant befreite Samantha aus dem Pranger und ließ sie ebenfalls niederknien. „Du sprichst jetzt ein Dankgebet und wirst dann alles was noch in den Schüsseln ist zu dir nehmen.“ Samantha zuckte zusammen, sie sollte doch nicht wirklich die Schüsseln der anderen ausleeren? Sie schüttelte den Kopf. Wortlos gab Miss Grant ihr zwei Ohrfeigen und zeigte auf den Boden. Samantha kniete, sprach ein kurzes Gebet und wollte sich wieder erheben. „Bleib unten“, Miss Grant zeigte auf die erste Schüssel. Samantha krabbelte dorthin. Widerwillig nahm sie die Schüssel, es war ein kleiner Rest Suppe in ihr. Sie bekämpfte ihren Ekel und leerte die Schüssel. Als sie die Runde vollendet hatte kämpfte sie mit Ekel.
Die Mädchen durften in den Waschraum, danach stellten sie sich vor die Betten. Miss Grant klatschte in die Hände. Samantha sah das alle ihre Nachthemden anzogen, auch sie schlüpfte schnell in ihres. Es war von grobem Leinen, nicht so fein und weich wie die die sie gewohnt war. Auf ein zweites Klatschen legten die Mädchen Nachthauben an die ihren Kopf fest umschlossen und nur das Gesicht frei ließen. Als letztes steckten sie ihre Hände in Beutel und hielten die Arme grade nach vorne. Miss Grant ging von einer zur anderen. Die Beutel wurden mit Lederriemen fest verschlossen. Die Mädchen legten sich nun in die Betten. Die Bretter wurden herab gelassen, sie lagen nun unbeweglich. Samantha lag noch lange wach, sie weinte und fragte sich ob sie all dies überstehen würde.


Der erste Tag ohne Samantha

Celine öffnete die Augen. Die Sonne schien durch die Gitterstäbe ihres Mädchenbettes auf ihr Gesicht, sie drehte den Kopf zur anderen Seite. Das Bett neben ihr war leer, sie seufzte und schloss die Augen wieder. „Wie es Samantha wohl geht?“, sie hoffte gut und sprach ein Gebet für ihre Schwester. Dann wartete sie darauf dass ihre Mutter sie aus dem Bett nehmen würde.
Auch Julia und Robert erwachten. Sie schmiegte sich verschlafen an ihren Mann, er nahm sie sanft in den Arm. Sie genoss diese Minuten der Zärtlichkeit sehr, liebte es von ihm so gehalten zu werden. Sie versuchte Robert zu küssen aber die Fußketten die ihre Beine auseinander hielten verhinderten dies. Er hatte ihr am Abend zuvor die Hände auf den Rücken gekettet, sie konnte ihn also auch nicht streicheln. Es blieb ihr nur ihren Kopf sanft an ihm zu reiben. Robert richtete sich auf, löste ihre Nachthaube und küsste sie. Sie erwiderte den Kuss, versuchte mit ihrer Zunge seine Lippen zu öffnen. Er hielt sie im Haar fest, sie küssten sich leidenschaftlich und lang. Seine Hand fand zwischen ihre Beine, für einen Moment wollte er ihre Nachthose öffnen. Dann besann er sich. Mit sanftem Druck rieb er über die dick gepolsterte Hose. Julia flüsterte „bitte!“ aber er schüttelte den Kopf. „Nein Liebes, nicht jetzt.“ Sie sah ihn enttäuscht an. Er küsste sie nochmals, dann stand er auf und löste die Fußketten. Mit Roberts Hilfe konnte Julia das Bett verlassen. Nachdem ihre Hände frei waren half er ihr aus Nachthemd und Hose. Sie wollte ins Bad aber Robert hielt sie fest. Er schloss ihr die Hände wieder auf den Rücken. „ Damit du keine Dummheiten machst werde ich dich heute duschen“. Sie nickte, gemeinsam gingen sie ins Bad.

Robert zog sich schnell an, dann öffnete er ein Fach in Julias Kleiderschrank. Er nahm einen kleinen Kasten heraus. Als sie den Kasten sah schüttelte sie den Kopf. „Nein, das nicht! Du weißt was letztes Mal passierte!“ Er lächelte, ja er erinnerte sich noch sehr gut daran. „Doch, genau das. Du musst lernen deine Lust zu bezähmen. Sie ist vom Teufel. Die Lust des Weibes gehört dem Mann.“ Die letzten Worte sprach er etwas lauter. Julia senkte den Blick und wurde rot. „Aber ich…“ Weiter kam sie nicht, Robert fasste sie unter dem Kinn. „Sei ruhig!“ Sie nickte und schwieg. Er legte ihr den Gürtel an, dann öffnete er den Kasten.
Julia seufzte. Robert begann ihre Nippel zu reizen bis sie sich aufrichteten. Er nahm zwei wie Fingerhüte aussehende Gegenstände aus der Schachtel. Diese Hüte stülpte er über die Nippel. Er nahm ein schlichtes weißes Halbkorsett mit Stützschalen für die Brüste aus dem Schrank. In den Schalen waren Kissen mit vibrierenden Stäben eingearbeitet. Vor den Nippeln ragten Metallklammern aus dem Korsettrand. Sie hielten die Hütchen auf den Nippeln und versorgten sie mit Strom. Robert setzte vier Energiezellen im unteren Korsettrand ein, dann aktivierte er das Korsett. Julias Augen weiteten sich, ihr Atem ging schneller. „Bitte stell es nicht so hoch ein Schatz“, sie sah ihren Mann mit glänzenden Augen an. „ Julia, du weißt doch: je schwerer die Prüfung desto gottgefälliger ist sie“. Sie nickte. Er zog ihr nun Strümpfe, Schuhe und Reifrock an. Dann nach kurzem Überlegen legte er einen weiten 8 lagigen Tüllpetticoat über den Reifrock. „So, jetzt such dir eine hübsche Bluse aus und einen Rock. Aber denk dran: niemand darf deine Unterwäsche sehen.“ Julia nickte. Nach einiger Überlegung nahm sie eine weit geschnittene weiße Bluse und einen schlichten dunkelblauen Rock. Robert half ihr die hinten geschlossene Bluse und den Rock anzuziehen, dann sah er sie sich prüfend an. „Ja geht, nun geh und hol Celine aus dem Bett.“ Sie war schon fast in der Tür als er „und kleide sie ebenso wie du es bist an“ sagte. Julia knickste, dann verließ sie den Raum.

Julia kleidete Celine an wie ihr Mann es ihr befohlen hatte. Celine wollte etwas sagen aber Julia legte ihr einen Finger auf den Mund. Celine nickte und schwieg. Sie war es gewohnt zu gehorchen. Ihre Mutter suchte für sie einen cremefarbenen Rock mit passender Weste und eine weiße Bluse die ähnlich wie ihre geschnitten war heraus. „Die Weste wirst du brauchen, du weißt schon warum.“ Celine nickte, sie sah an sich herab. Die Nippel traten deutlich hervor. „Das ist so fies“, sie biss sich auf die Lippe aber gesagt war gesagt. Julia nahm sie so gut es ging in den Arm. „Wir müssen lernen unsere Lust zu beherrschen, das weißt du. Nun komm, wir wollen frühstücken“. Robert erwartete sie in der Küche. Er hatte bereits den Tisch gedeckt. Celine knickste tief vor ihm. Dann drehte sie sich um. Er öffnete ihre Bluse soweit es nötig war um den BH zu aktivieren, danach schloss er sie wieder und schaltete auch ihren Gürtel ein. Celine spürte sofort wie Gürtel und BH ihr zusetzten. Sie biss sich auf die Lippen und half ihrer Mutter. Sie frühstückten wortkarg. Robert aß mit gutem Appetit, die beiden Frauen begnügten sich mit wenig.

Nachdem die Küche aufgeräumt war legten Julia und Celine Knebel, Hauben, Schleier und Ketten an. Sie warteten an der Tür bis Robert sie hinaus führte. Bevor sie aus dem Haus gingen programmierte er ihre Gürtel. „Ihr bleibt bitte immer zusammen, die Gürtel sind auf 3 Meter maximal Abstand eingestellt. Ich habe eure Strecken gestern schon eingegeben. Ihr geht als erstes zum Ordenshaus, dort meldet ihr euch bei Miss Harrings. Sie ist informiert. Wenn ihr dort wart dürft ihr shoppen, ich hole euch dann ab. Celine, du gehst immer hinter deiner Mutter. Ihr werdet im Orden an einer Andacht teilnehmen. Habt ihr das verstanden?“ Sie nickten, dann öffnete Robert die Tür. Celine berührte den Arm ihres Vaters und zeigte auf ihr Auto. Er schüttelte den Kopf und tippte kurz etwas in sein Handy. Celine spürte wie ihre Nippel gereizt wurden und die Kissen unter ihren Brüsten sanft vibrierten. Sie sah ihren Vater an, dann senkte sie den Blick. „Geh und versuche den Wagen zu starten.“ Sie knickste und setzte sich in den Wagen. Die Systeme verbanden sich, Celine wollte ok drücken als eine Kaskade von Reißen sie überkam. Sie saß mit gesenktem Kopf zitternd im Wagen, stöhnte in ihren Knebel und hoffte dass niemand sie ansah. Es war nur ein kurzer Moment aber für sie erschien er wie eine Stunde. „Nun Tochter, du siehst du kannst heute nicht fahren.“ Celine nickte und stieg wieder aus. „Ihr habt genug Zeit vertrödelt, beeilt euch.“ Robert nickte ihnen zu und ging ein Stück die Straße hinunter.
An der Ecke war eine Treppe die zum ehemaligen U-Bahn System führte. Die U-Bahn war seit langem durch die Bänder ersetzt worden, sie beförderten mehr Menschen als die Bahn und sie konnten jederzeit benutzt werden. Der Begriff Bänder war irreführend, es waren sehr dicht beieinander montierte kleine Walzen die die auf ihnen stehenden Passagiere vorwärts brachten. Optisch glich das System einer Reihe nebeneinander liegender Bänder. Das dem Trottoir am nächsten liegende Band war 5 km/h schnell, es konnte somit ohne Mühe betreten werden. Das darauffolgende Band erreichte 15 km, das dritte 25km und das letzte 35km. Für die Passagiere bestand so die Möglichkeit jederzeit auf die schnelleren Bänder zu wechseln und auch wieder auf die langsameren zu gehen. Für Frauen war das System aus Sicherheitsgründen gesperrt. Da es nur über Treppen und vor den Stationen eingelassene Schweller erreichbar war konnten sie die Bänder nicht erreichen.
Robert ging ohne Hast die Treppe hinunter. Er wartete einen Moment, dann betrat er das erste Band und wechselte zweimal. So erreichte er schnell und bequem sein erstes Tagesziel, er hatte einen Arzttermin.

Die beiden Frauen gingen in die entgegengesetzte Richtung. Celine blieb dicht hinter ihrer Mutter, achtete aber darauf dass sich ihre Röcke nicht berührten. Sie musste auch darauf achten das der Abstand nicht zu groß wurde, ein empfindlicher Stromstoß erinnerte sie ein paarmal daran. Die Frauen kannten den Weg, sie waren ihn schon oft gegangen. Nach einem längeren Stück an der Straße konnten sie auf einem für Frauen reservierten Parkweg gehen. Bevor sie den Weg benutzen durften passierten sie eine Schleuse. Julia betrat den Metallkäfig, Celine folgte ihr. Hinter ihnen schloss sich die Tür, ein Lichtzeichen blinkte. Sie merkten dass ihre Korsetts aktiviert wurden. Das Licht erlosch und das Tor vor ihnen öffnete sich. Sie gingen so schnell sie konnten den Weg entlang. Julia wusste das es auf halber Strecke Frauensitze gab aber sie wagte es nicht dort Pause zu machen. Hauptsächlich weil sie nicht zu spät kommen wollte aber auch weil sie fürchtete das Celine und sie sich unschicklich verhalten würden wenn sie unnötig den Reizen ausgesetzt wären. Als sie am anderen Ende des Parks ankamen passierten sie wieder eine Schleuse. Die Reizung hörte auf, Celine dankte Gott stumm dafür. Es waren nun nur noch wenige hundert Meter bis zum Ordenshaus.
Sie standen vor dem Eingang. Julia sah ein Schild auf dem zwei Frauen abgebildet waren. Sie führte Celine dorthin. Die Tür hinter ihnen schloss sich, kurz danach öffnete sich die Tür zur Eingangshalle. Eine Frau reichte ihnen eine Notiz „Guten Tag liebe Schwestern. Ich bin Eve Harrings. Bitte kommt mit mir.“ Julia nickte, sie gingen durch einen Seitenausgang in den Innenhof. Miss Harrings führte sie in ein Nebengebäude.
Miss Harrings Büro befand sich in ihren Privaträumen. Nach dem die drei eingetreten waren half ihnen eine Dienerin beim Ablegen der Schleier und der Knebel. „Danke, bringe uns dann bitte den Kaffee. Danach darfst du dir in der Küche auch etwas vom Kuchen nehmen.“ Die Dienerin verneigte sich. Sie kam mit Kaffee, Saft und Kuchen zurück. „Danke, geh nun in die Küche. Ich rufe dich wenn nötig.“ Zu Celine und Julia sagte sie: „Nehmt bitte Platz“. Sie deutete auf zwei Kissen die vor dem flachen Tisch lagen. Die Frauen knieten sich hin. Bevor Eve sich an die andere Seite des Tisches kniete sah sie über die Röcke der Frauen. Sie lagen in einem perfekten Kreis, nichts Unschickliches war zu sehen. Eve bot ihnen Kuchen an nach dem sie Platz genommen hatte. „Bitte langt zu, ich hoffe er schmeckt euch.“ Julia und Celine probierten den frischen Apfelkuchen, er schmeckte ihnen sehr gut. „Wirklich lecker, ist der selbst gebacken?“ Julia sah Eve fragend an. „Ja, von mir. Es freut mich das er dir schmeckt. Hoffe dir auch?“ Celine nickte und sagte „ja danke sehr.“
„So, dann wollen wir mal“, mit diesen Worten öffnete Eve einen im Tisch eingelassenen Touchscreen. „Bevor ihr euch wundert: das ist hier Teil des Aufnahmeverfahrens für dich Celine.“ Celine sah erschrocken auf. Eve lachte „na, keine Angst. Ich mach das gerne sehr entspannt und nicht so wie eine Prüfung. Sehen wir das einfach als ein nettes Zusammensein unter Schwestern, einverstanden?“ Celine nickte. „Wie darf ich sie anreden? Schwester Eve?“ „Nee, bitte nicht. Hier so unter uns einfach Eve. Ich mag dies formelle nicht so sehr; aber lieb das du fragst Celine.“ Sie tippte etwas ein, dann fuhr sie fort. „Kurz als Erklärung: ich weiß das ihr heute etwas“, Eve suchte nach einem passenden Wort, „naja sagen wir mal speziell gekleidet seid. Das ist Teil des Tests, zumindest was dich anbelangt Celine. Bevor ihr euch wundert, ich habe hier Zugriff auf eure Systeme, also bitte nicht erschrecken Celine. Wir erwarten von dir dass du dich beherrschen kannst, Bräute Christi sind da in einer besonderen Verantwortung. Julia, du kannst Celine helfen wenn sie nicht weiter weiß. Wir fangen dann mal an.“ Celine spürte das die Kissen und die Abdeckungen der Nippel zu vibrieren begannen. Auch ihr Gürtel begann leicht zu arbeiten. Julia wurde ebenfalls stimuliert.
„Celine, ich stelle dir jetzt ein paar Fragen. Sprich einfach frei aus was du denkst.“ Celine nickte und sah interessiert auf Eve. „Langt noch zu, es ist noch genug da.“ Eve zeigte einladend auf den Kuchen, sie schenkte auch Kaffee nach. „Ist bisschen lästig aber ich wollte das wir ohne Dienerin sind, normalerweise macht sie das. So, nun zur ersten Frage: Warum möchtest du in den Orden?“ Celine überlegte einen Moment, dann sagte sie: „Weil ich Gott dienen möchte und weil ich das irgendwie toll finde, also so ich meine das das so alles bisschen strenger ist und so.“ Eve lächelte, „ja, ging mir damals genauso. Bist du denn auch bereit zu gehorchen, ich mein auch wenn du es nicht verstehst oder es dir falsch erscheint was man von dir verlangt?“ Celine antwortete ohne zu zögern: „JA!“
Eve sah auf, dann sagte sie: „Celine, bitte überlege dir die Antwort gut. Du wirst diese Frage später noch einmal gestellt bekommen, sei sicher sie wird sich dir auch immer wieder stellen. Für jetzt freue ich mich über dein ja.“ Celine verstand nicht was Eve ihr sagen wollte, sie nickte und blieb stumm. „Nun, dann weiter mit dem Fragespielchen“ fuhr Eve fort. „Was glaubst du kannst du für den Orden tun?“ Celine überlegte einen Moment. „Ich weiß nicht recht, aber ich will mich gerne da einbringen wo ich gebraucht werde.“ „Auch dann wenn es dir vielleicht nicht so sehr liegt?“ Celine nickte, „ja auch dann.“
Eve wandte sich nun an Julia. „Erstmal danke dafür dass du Celine begleitet hast, Julia. Ich möchte dir etwas vorschlagen. Wie du vielleicht weißt suchen wir auch immer sogenannte Externe die uns helfen. Wäre das nicht etwas für dich?“ Julia sah Eve überrascht an. „Was wär denn da zu machen und wie kommst du auf mich?“ Eve lachte leise. „Naja, es ist eine Entscheidung von mehreren und die Externen helfen zum Beispiel bei öffentlichen Sachen. Also sie gehen mit zu den Leuten, helfen wenn wir Unterricht außerhalb geben oder auch wenn wir draußen arbeiten. Sozusagen Helfer für alles. Denk da drüber nach, versprochen?“ Julia nickte, sie sagte dann „ich müsste in jedem Fall zuvor meinen Mann fragen.“ „Ja natürlich, ich schicke dir Info Material, dann kann auch er sich ein Bild machen.“ Celine tippte etwas ein, dann sah sie auf „So, ist unterwegs.“

Sie wandte sich nun wieder an Celine. „Ich sehe du bist sehr gut in der Schule. Da wird das jetzt leicht für dich sein. Ich stelle ein paar Fragen aus verschiedenen Gebieten, du antwortest bitte. Sieh es als eine Art Quiz.“ Celine nickte. Sie bewies mit ihren Antworten eine gute Allgemeinbildung, von 100 Fragen hatte sie 98 richtig. Eve nickte anerkennend. „Sehr gut.“ Dann sah sie auf die Uhr. „Es ist Zeit zur Andacht, kommt bitte mit.“

Die Dienerin half ihnen Knebel und Schleier anzulegen. Eve ging voraus, Julia und Celine folgten ihr über den Innenhof zur Kapelle. Es waren bereits einige Frauen dort, die drei knieten auf dem Steinboden nieder. Musik erklang, es war ein alter Choral. Als die Musik verstummte wurde eine Frauenstimme hörbar die das Vaterunser sprach. Julia sah kurz auf, sie sah eine tief in schwarz verhüllte Frau vor dem Altar stehen. Offenbar war es ihre Stimme die durch die Kapelle drang. Julia senkte den Blick. Durften Frauen in der Kirche zu hören sein? Galt hier nicht das Bibelwort „das Weib schweige in der Gemeinde“? Sie versuchte den Gedanken beiseite zu schieben. Ebenso wie sie versuchte die ständige Reizung zu ignorieren. Die Frau sprach das Amen, alle knienden verneigten sich. Julia und Celine taten es ihnen gleich. Aus den Lautsprechern erklang wieder Musik, Julia erkannte das Lied. Es handelte von Liebe und Hingabe, an Gott und auch an die Menschen. Sie mochte es sehr, auch Celine freute sich dies Lied zu hören. Die Frau sprach ein paar Gedanken über die Liebe, darüber das Liebe immer auch in Taten sichtbar sein sollte. Am Ende ihrer Ansprache wünschte sie allen Gottes Segen, dann ging sie zur Tür. Beim Verlassen der Kapelle knicksten die Frauen tief vor ihr. Sie hielt ihre rechte Hand etwas nach vorne, jeder Frau legte sie kurz die Hand auf die Haube während diese mit gesenktem Kopf vor ihr knickste. Julia und Celine folgten dem Beispiel der anderen Frauen.

Sie gingen zurück in Eves Räume. Nachdem sie ihre Plätze wieder eingenommen hatten öffnete Eve das Monitorfeld im Tisch und sah die Nachrichten durch. „Celine, das sieht alles sehr gut aus. Unser Gespräch wurde inzwischen bewertet, auch dein Test. Da gratuliere ich dir, du hast die volle Punktzahl erreicht.“ Celine nickte und schwieg. „Ja ich weiß dass du dich nicht so gut konzentrieren kannst.“ Eve lächelte Celine bei diesen Worten an. Sie gab der Dienerin ein Zeichen, noch eh Celine begriff was geschah war sie geknebelt. Eve tippte etwas auf der Tastatur ein. Celines Augen wurden groß, sie schüttelte den Kopf. „Sitz still!“ Eve sagte es sanft aber bestimmt. Celine hielt den Kopf still so gut sie konnte, ihre Hände verkrampften sich ineinander, sie begann sich vor und zurück zu wiegen. Die Dienerin hielt sie fest. Celine warf den Kopf in den Nacken, ein vom Knebel ersticktes Stöhnen wurde hörbar. Dann saß sie ruhig und still mit hochrotem Kopf da. „Sei nicht beschämt Celine, du hast nichts Falsches getan. Wenn die Versuchung zu groß ist sündigen wir. Du wurdest verführt. Du hast tapfer wiederstanden, mein Kompliment. Nun wollen wir gemeinsam beten, dann werdet ihr nach Hause gehen“. Die Dienerin entfernte den Knebel, sie sprachen ein Gebet.

Auf dem Heimweg dachte Celine über das nach was sie im Ordenshaus erlebt hatte. Sie war hin und her gerissen, einerseits die Frömmigkeit, dann das was im Büro passierte. Die Welt des Ordens faszinierte sie mehr und mehr, sie wollte dazu gehören und hoffte dass sie aufgenommen wird. Auch Julia war in Gedanken versunken. Robert kam einige Zeit nach ihnen heim. Die Frauen begrüßten ihn, dann aßen sie gemeinsam. Nach dem Essen durfte Celine auf ihr Zimmer gehen, sie nahm sich eine Handarbeit und hörte dazu Musik. Julia blieb mit Robert im Wohnzimmer. Auch sie hatte etwas in den Händen. Während sie stickte stöhnte sie gelegentlich. Robert sah auf „wenn Du Celine zu Bett gebracht hast gehen auch wir schlafen“. Sie nickte stumm.

Für Julia wurde es immer schwerer ihre Erregung zu bezähmen. Sie biss sich auf die Unterlippe und versuchte sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Inständig hoffte sie das Robert ihr bald erlaubte Celine zu Bett zu bringen. Als er ihr ein Zeichen gab ging sie eilends hinaus, lächelnd sah er ihr nach. Sie war eine gute gehorsame Frau, eine um den ihn viele beneideten. Er führte sie ins Schlafzimmer, entkleidete sie und schloss ihre Hände auf dem Rücken zusammen. Sie wurde von ihm geduscht, ein Ritual das beide genossen. Dann kleidete er sie zur Nacht und legte ihr die Bettfesseln an. Sie freute sich, dass er sie ohne die Hose ließ konnte nur bedeuten dass sie sich ihm hingeben durfte. Während er im Bad war wartete sie sehnsüchtig. Schnell kam Robert zurück, schlüpfte unter die Decke und begann sie sanft zu liebkosen. Julia spürte seine Hände die durch die Schlitze in ihrem Nachtkleid zu ihr kamen, spürte sie überall. Seine Küsse auf ihrem Mund ließen sie erbeben. So gut sie konnte streckte sie sich ihm entgegen, sah ihn bittend an. Bald war er auf ihr, nahm sie und bereitete ihr den Himmel auf Erden. Erlösung und Lust, sie war sein. Bald war es vorbei, ermattet glitt er von ihr. Sie lag in seinem Arm, sah zu ihm auf und war glücklich. Er lächelte sie an, hielt sie bis sie einschlief.


Einige Wochen später

Samantha

Bei Sonnenaufgang ertönte die Glocke an der Wand. Sie öffnete die Augen und wartete regungslos bis die Hölzer die sie im Bett hielten entfernt waren. Dann stand sie eilig auf. Gemeinsam mit den anderen wurde sie in den Waschraum geführt, dann begann die Routine des Tages. Das Frühgebet, danach ein karges Frühstück und die Einteilung zu den Arbeiten. Seit Anfang der Woche durfte sie den Saal verlassen, Samantha war froh darüber.
Sie wurde aufgerufen und trat vor, knickste tief vor der Schwester die weiter Nummern verlass und wartete. „Ihr werdet jetzt in die Wäscherei geführt. Beeilt euch, die Arbeit wartet.“ Sie knickste erneut und reihte sich ein. Die Gruppe wurde von einer Schwester über den Innenhof und an einigen Gebäuden vorbei geführt. Samantha hob ein wenig den Kopf. Sofort bekam sie einen schmerzhaften Schlag aus dem Plug, sie seufzte in ihren Knebel. „74, halte den Kopf gesenkt“, Samantha hörte die scharfe Ermahnung und nickte. Sie sah wieder zu Boden, sah nur den Rocksaum der von ihr gehenden. Sie hörte wie sich eine Tür öffnete, die Gruppe trat ein. Die Mädchen wurden nun einzeln aufgerufen. „74, komm mit.“ Samantha folgte ohne zu zögern.

In einem fensterlosen Raum standen vier Bügelbretter, seitlich von ihnen große Körbe mit ungebügelter Wäsche. An der Wand waren Stangen montiert an denen Bügel hingen. Drei Dienerinnen bügelten bereits. Samantha wurde zum vierten Brett geführt, ihre Fußkette wurde mit einer am Boden befestigten Kette verbunden. Die Kette war so bemessen das sie den Korb und auch die Wand erreichen konnte. „74, wenn du alles“, die Schwester deutete auf den Korb, „gebügelt hast wirst du etwas zu essen bekommen. Allerdings nur wenn es auch einwandfrei glatt ist. Ich bleibe hier im Raum und dulde keine Faulheit. Also fang an!“ Samantha knickste und griff sich das erste Kleidungsstück. Es war eine mit Rüschen besetzte Bluse. Von Zeit zu Zeit nahm die Schwester die gebügelten Sachen von der Wand, die Mädchen bügelten ohne Pause. Samantha hielt einmal inne, sie hoffte dass es unbemerkt blieb. Ihr Plug wurde sofort aktiviert, sie beeilte sich mit der Arbeit weiter zu machen. Ihr schien es als ob der Korb nicht leerer würde, so schnell sie auch arbeitete es waren immer noch Kleidungsstücke in ihm.

Erleichtert hörte sie dass die Schwester „es ist Zeit zum Beten“ rief. Sie kniete nieder, die Schwester sprach das Vaterunser. Danach nahm sie die Arbeit wieder auf. Nach einer ihr endlos scheinenden Zeit hatte sie das letzte Stück in der Hand. Als sie damit fertig war blieb sie reglos stehen. „Gut 74, du bist geschickt und flink. Eine gute Dienerin ist eine Freude“, mit diesen Worten löste die Schwester die Kette die Samantha am Platz hielt. Sie wurde in einen anderen Raum geführt. Dort kniete sie sich auf den Boden. Eine Dienerin brachte ihr eine Schüssel mit Suppe und ein Stück Brot. Samanthas Knebel wurde entfernt, sie sprach ein Dankgebet, dann aß sie mit Appetit. Die Suppe war dünn aber Samantha hatte sich an die karge Kost gewöhnt. Sie bekam einen Becher mit Wasser, dann ging die Dienerin wieder. Kurz darauf wurde sie wieder in das Bügelzimmer gebracht. Sie arbeitete dort bis zum Abend.

Nach und nach waren die Dienerinnen wieder in ihrem Saal. Sie alle knicksten nachdem sie den Saal betreten hatten vor dem Kreuz, dann knieten sie sich vor den Betten nieder. Als alle knieten wurden die Knebel und Schleier abgenommen, eine Schwester ging die Reihe entlang. Bei einigen blieb sie stehen. Die Frau neben Samantha, sie wurde 22 genannt, musste aufstehen und ihre Röcke heben. „22, du warst heute unwillig und faul. Zieh dich aus!“ Zitternd kam die junge Frau dem Befehl nach. Sie wurde an den Pranger gestellt und ausgepeitscht. Andere kamen mit ein paar Hieben davon. Samantha war froh das sie unbehelligt blieb.
Die Schwester nahm eine Bibel von einem Tisch und schlug sie auf. Sie las einen Satz vor, die Dienerinnen wiederholten ihn gemeinsam. Diese Bibelstunde dauerte eine gute Stunde, danach bekamen sie Brot und etwas zu trinken. Bis es Schlafenszeit war knieten sie vor den Betten. Samantha schlief sofort ein.


Julia

Nach dem gemeinsamen Frühstück half sie Celine sich anzukleiden, dann ging sie zu Robert. Er hatte ihr gesagt dass er etwas mit ihr besprechen wollte. Nun war sie gespannt was es war. Er saß im Wohnzimmer, sie kniete sich auf ein Kissen vor ihm. Robert lächelte sie an, er liebte sie wie am ersten Tag und war stolz auf sie.
„Julia, du weißt ich war skeptisch als du davon sprachst Helferin im Orden zu werden. Aber du hast gut gelernt, die Schwestern sind sehr zufrieden mit dir. Da gebe ich gerne zu das meine Skepsis falsch war. Entschuldige bitte das ich dir zu wenig zugetraut habe.“ Julia sah zu ihm auf. „Ist alles gut, du hattest ja Recht. Mir fiel es auch nicht leicht aber wie du siehst“, sie zeigte auf das kleine goldene Kreuz das sie an der Bluse trug, „ ich habe es mit Gottes Hilfe geschafft“. Robert nickte. „Ja hast du und ich bin sehr stolz auf dich“. Er beugte sich zu ihr herunter und küsste sie. Sie erwiderte den Kuss. „Eines ist allerdings noch zu klären. Wie willst du zu den Orten kommen an denen du helfen willst?“ „Genauso wie zum Orden“, Julia lachte ihn an. Sie war zum Unterricht gegangen, einige Male hatte Robert sie gefahren. Den Bus mied sie, sie bekam Platzangst in den Kabinen. Robert schüttelte den Kopf. „Ich habe eine viel bessere Idee. Wir haben doch Celines Auto, sie wird es bald nicht mehr brauchen. Du machst den Führerschein und dann kannst du damit fahren“. Julia sah ihn erstaunt an. Er war immer dagegen gewesen das sie eine Fahrerlaubnis erwarb. „Aber…..“, weiter kam sie nicht. „Kein aber, die Dinge haben sich geändert. Also was sagst du, möchtest du fahren lernen?“ Julia nickte glücklich und dankte ihm. Dann fragte sie: „Wann darf ich anfangen?“ „Ich werde dich noch heute anmelden. Bitte lege eines deiner besseren Kleider heraus, du weißt ja wie sie bei den Behörden sind.“ Sie nickte und erhob sich. An der Tür drehte sie sich um und knickste „danke, du bist der beste Mann der Welt“. Robert lachte „und du die beste Frau der Welt. Ich komme gleich und helfe dir.“

Nach kurzem Überlegen nahm sie ein schlichtes dunkelblaues Kleid aus dem Schrank. Es war mit einem weißen Spitzenkragen besetzt, auch an den Ärmeln und am Saum war Spitze verarbeitet. Die Taille war mit Gummi gearbeitet so dass es eng anlag. Zum Kleid gehörte ein weiter Reifrock, ein 12 lagiger Tüllpetticoat der über den Reifrock gelegt wurde und ein bustle das bis zu den Seiten ging. Das bustle war in der Mitte erhöht, es bildeten sich so Kaskaden von Stoff in Julias Rücken. Sie wusste dass Robert sie gerne in diesem Kleid sah. Passend zum Kleid würde sie weiße Spitzenhandschuhe tragen. Statt des üblichen einfachen Schleiers und der schlichten Haube legte sie eine Haube und einen Gesichtsschleier heraus die mit farblich zum Kleid passenden Ornamenten bestickt war und einen Überschleier aus weißer Spitze. Robert gefiel ihre Wahl, er half ihr sich umzukleiden. Statt der schlichten Handkette legte er ihr Handschellen an die mit blauen Steinen besetzt waren. Zufrieden sah er sie an, dann gingen sie aus dem Haus.

Vor dem Eingang der zentralen Verwaltung blieb Robert kurz stehen. Er nahm seine ID-Karte zur Hand, dann führte er Julia zu einer Tür. Es war Frauen generell verboten das Gebäude zu betreten, sie durften nur in Begleitung eines Mannes hinein. Robert führte die Karte über eine markierte Fläche. Die Tür öffnete sich. Julia nickte ihm zu und ging hinein. Die Tür schloss sich hinter ihr. „Guten Tag Miss Jenkins. Bitte warten sie bis sich die Tür öffnet. Dies kann einige Zeit dauern. Zu ihrer Bequemlichkeit steht ihnen ein Frauenstuhl zur Verfügung, bitte drücken sie die grüne Taste an der linken Seite. Während der Wartezeit werden sie videoüberwacht. Bitte folgen sie unverzüglich allen Anweisungen und beachten sie bitte die Markierungen im Gebäude. Vielen Dank.“ Julia nickte und drückte die grüne Taste. Sie setzte sich und wartete.
Robert betrat das Gebäude und sah sich kurz um. Eine Informationstafel half ihm weiter. Er las „Frauenangelegenheiten“, darunter diverse Begriffe. Unter F fand er „Fahrerlaubnis“ mit dem Hinweis dass sich das zuständige Büro im 1. Stock befand. Er ging die Treppe hinauf und klopfte an die Bürotür. Eine Männerstimme bat ihn einzutreten.
Der Mann zeigte auf einen Stuhl und fragte Robert was er für ihn tun könnte. Robert erwiderte dass er eine Fahrerlaubnis für Julia beantragen wollte. Der Mann nickte. Er nahm Roberts Karte entgegen. Kurz darauf erschienen die Daten auf seinem Monitor. Er sah sie kurz durch, dann sagte er: „Ihre Tochter Celine hat ja vor nicht allzu langer Zeit eine Fahrerlaubnis erhalten. Seit dem haben sich die Bestimmungen nicht geändert.“ Robert nickte und sagte: „Das hatte ich gehofft. Meine Frau wartet unten in einer der Schleusen.“ Der Mann sah auf und lächelte. „Da haben sie gut mitgedacht, bitte holen sie ihre Frau. Ich werde in der Zwischenzeit einiges vorbereiten.“ Robert dankte ihm. Er erhielt von dem Mann einen Chip mit dem sich die Schleuse öffnen ließ.
Neben Julia warteten noch zwei Frauen in den Kabinen auf Einlass. Robert ging auf Julias Kabine zu und hielt den Chip an ein Feld. In der Kabine hörte Julia „Miss Jenkins, bitte erheben sie sich. Sie werden abgeholt.“ Julia stand auf, der Frauenstuhl glitt in den Boden. Dann öffnete sich die Tür. Robert stand vor ihr. Sie knickste und folgte ihm zu Fahrstuhl Er führte sie in das Büro. Der Beamte erhob sich und grüßte sie höflich. Dann bat er sie sich neben den Stuhl auf dem Robert sitzen würde zu stellen. Julia spürte dass ein Frauenstuhl ausfuhr, sie setzte sich. Danach nahm auch Robert Platz.

„Nun, ich habe alles so weit durchgesehen. Es gab ja bis auf ein paar kleinere Vorkommnisse keine relevanten Verfehlungen. Mister Jenkins, sie sind offensichtlich ein guter Hausvater. Sie, Miss Jenkins, eine gute Frau. Wie ich sehe möchte ihre ältere Tochter dem Orden beitreten, auch sie sind ja als Helferin registriert. Das ist sehr lobenswert.“ Er sah kurz auf und lächelte Julia an. Sie hielt den Blick hinter dem Spitzenschleier gesenkt. „Ich sehe nichts was gegen die Erteilung der Erlaubnis spricht. Wie sie wissen Mister Jenkins muss ihre Frau eine Prüfung ablegen die aus mehreren Teilen besteht. Ebenso sind ein paar Fahrstunden vorgeschrieben. Das kennen sie ja von ihrer Tochter. Der theoretische Unterricht kann online zu Hause erfolgen oder in einer lizensierten Fahrschule. Was bevorzugen sie?“ Er sah Robert fragend an. „Ich ziehe es vor wenn meine Frau im Haus lernt“. Der Mann nickte und vermerkte es. „Wie ich sehe war ihre Frau vor kurzem beim Arzt. Wann wurde ihre Sehschärfe und ihr Gehör überprüft?“ Robert dachte kurz nach. „Das ist schon einige Zeit her.“ „Ich schlage vor das dies mit dem Reaktionstest zusammen gemacht wird. Wäre das für sie akzeptabel.“ Robert willigte ein. „Den Test können sie gleich heute hier bei uns machen, ich melde sie gerne an“. Robert nahm das Angebot dankend an.

Der Beamte räusperte sich. Dann sagte er: „Miss Jenkins, ich werde sie nun belehren. Bitte erschrecken sie nicht, das ist alles sehr hart formuliert aber es geht leider nicht anders. Ihr Mann wird ihnen ein pad aushändigen. Darauf können sie mitlesen. Ich bitte sie hinter jedem Punkt zu bestätigen das sie verstanden haben und auch wenn nötig Fragen zu stellen.“ Er gab Robert den pad der ihn an Julia weiter reichte. Sie nickte und hielt den pad dicht vor ihren Schleier.

„Die Fahrerlaubnis kann ihnen jederzeit befristet und auch auf Dauer entzogen werden.“
Julia tippte auf „ich habe verstanden“.
„Sie haben alle Anweisungen der Verkehrslenkung und auch der Polizei, Feuerwehr, Ambulanz, Frauenüberwachung und sonstiger autorisierter Kräfte unverzüglich zu befolgen“.
Auch dies bestätigte Julia
„Es ist ihnen verboten von der definierten Fahrtstrecke abzuweichen oder auf dafür nicht frei gegebenen Flächen zu halten, parken oder diese zu befahren“.
Sie drückte auf die grüne Fläche.
„Sie haben während der gesamten Fahrt darauf zu achten sich sittsam zu verhalten.“
Julia drückte wieder auf grün.
„Es ist ihnen ausdrücklich untersagt Blickkontakt zu anderen Frauen aufzunehmen oder diese anzusprechen. Dies gilt auch im Falle einer Panne oder eines Unfalls.“
Julia nickte und bestätigte
„Gut, das wäre im Wesentlichen alles. Ihr Fahrzeug wird ja die meiste Zeit von der Verkehrslenkung überwacht, außerdem haben sie die Option jederzeit Hilfe anzufordern. Wie gesagt, lassen sie sich nicht von diesen Vorschriften abschrecken. Ich muss ihnen noch sagen das ihr Mann über Verstöße informiert wird.“ Julia nickte. Da sie den pad noch in der Hand hatte tippte sie: „ich danke Ihnen für Ihre Zeit und für Ihre Mühe“ ein. Dann gab sie den pad zu Robert der ihn dem Beamten aushändigte. Er las Julias Worte und nickte ihr zu „Es war mir ein Vergnügen. Ich wünsche ihnen viel Erfolg und allzeit Gute Fahrt. Bevor sie gehen werde ich noch die nötigen Daten in ihren Gürtel einspeisen. Bitte legen sie dies Kissen auf ihren Schoß“. Er gab das Kissen an Robert, Julia legte es auf ihre Röcke. „Bitte heben sie ihre Handfessel kurz an, sie können den Datenabgleich beeinflussen.“ Nach einem kurzen Moment sagte er : „So, das wars. Sie können nun mit den Tests und dem lernen beginnen. Ihr Gürtel wird sich automatisch ins Lernprogramm einloggen.“ Robert dankte ihm und erhob sich. Auf sein Zeichen stand auch Julia auf. Sie knickste tief vor dem Beamten, dann folgte sie ihrem Mann in den dritten Stock.


Sie wurden von einem Mann begrüßt der sie über den Flur begleitete. Er blieb vor einer Tür stehen und sagte: „Mister Jenkins, bitte nehmen sie ihrer Frau den Schleier und die Handfessel ab. Miss Jenkins, bitte gehen sie in diese Kabine. Sie finden dort alle nötigen Instruktionen.“ Robert kam der Aufforderung nach, dann öffnete er für Julia die Tür. Sie knickste vor ihm und dem Beamten, dann ging sie in die geräumige Kabine. Sie sah einen großen Monitor auf dem „Bitte nehmen sie Platz“ stand. Julia setzte sich an ein Pult auf dem ein Sensorfeld erschien. Es hatte eine normale Tastatur und darunter einige farbige Felder.
Sie sah zum Monitor. „Wie sie sehen verfügt das Kommunikationsmodul über eine Schreibfläche und eine Symbolleiste. Wir beginnen nun mit dem Sehtest. Es werden ihnen Bilder gezeigt, bitte benennen sie was sie sehen. Sie haben für jede Antwort drei Sekunden Zeit, eine nicht gegebene Antwort zählt als Fehler. Wenn sie bereit sind tippen sie bitte auf ein beliebiges Feld“. Julia nickte und tippte auf das grüne Feld.
Es wurden ihr verschiedene Bilder gezeigt die Gegenstände und Menschen darstellten. Sie tippte schnell und fehlerlos die jeweiligen Bezeichnungen ein. „Gut, sie haben den ersten Teil des Sehtests bestanden. Nun werden sie Reihen von Zahlen und Buchstaben sehen, bitte übertragen sie diese“. Julia nickte erneut und sah auf den Monitor. Die ersten Reihen konnte sie mühelos erkennen, dann wurde es schwieriger. Die Schrift wurde kleiner und die Kombinationen komplexer. Nach einigen Reihen erkannte sie es nicht mehr, sie faltete die Hände im Schoß. „Miss Jenkins, auch diesen Teil haben sie bestanden“ las sie mit großer Freude. Ihre Sehkraft ist ausgezeichnet. Wir kommen nun zum letzten Teil des Testes. Ihnen werden auf dem Schirm Farben gezeigt und sie werden auch Geräusche hören. Sobald sie eine Farbe sehen tippen sie bitte auf das entsprechende Feld, hören sie ein Geräusch benutzen sie bitte ein beliebiges Feld. Für diesen Test bitte ich sie beide Hände vor die Felder zu legen. Die Abfolge wird sich beschleunigen. Wenn sie bereit sind tippen sie bitte ein beliebiges Feld an.“ Julia nickte und zeigte dass sie bereit war.
Zunächst war es sehr einfach, die Farben wechselten langsam, sie hörte nur gelegentlich ein Geräusch. Der Farbwechsel wurde beschleunigt, auch kamen neue Geräusche hinzu. Julia konnte nicht mehr dem schnellen Wechsel folgen. „Auch diesen Teil haben sie gut gemeistert, Miss Jenkins. Bitte warten sie einen Moment.“ Julia nickte und wartete. Nach einigen Minuten las sie „bitte stehen sie auf“. Sie erhob sich, die Tür öffnete sich hinter ihr. Robert stand neben dem Beamten. „Herzlichen Glückwunsch Miss Jenkins, sie haben den Test mit Bravour gemeistert. Ich darf ihnen dazu gratulieren.“ Robert freute sich ebenso wie Julia über diese gute Neuigkeit. „Ich werde nun das Testergebnis in ihren Gürtel einspeisen, bitte nicht bewegen.“ Julia stand still. Robert legte ihr den Schleier wieder über und schloss ihre Hände wieder zusammen. Dann begleitete der Mann sie zum Fahrstuhl. Dort fragte er „Haben sie bereits eine Fahrschule ausgewählt Mister Jenkins?“ Robert nickte, Julia würde die praktische Unterweisung in derselben Schule wie Celine absolvieren. „Ja habe ich, vielen Dank.“

Zuhause wollte Julia sich umziehen aber Robert bat sie so zu bleiben. Ihren Einwand dass sie so kaum etwas im Haushalt tun könnte ließ er nicht gelten. Celine sollte sich um das notwendige kümmern. Sie fügte sich und nahm sich ein Buch. Als Celine kam bereiteten sie gemeinsam das Mittagessen zu, danach kümmerte Julia sich um ihre Pflanzen. Sie fühlte sich nutzlos, sah das Celine putzte und konnte sich daran nicht beteiligen. Celine lächelte ihr zu „dann hast du heute frei, Mammi. Genieß es!“ Julia nickte und goss weiter die Blumen. Sie blieb bis zur Schlafenszeit in dem Kleid, dann kleidete Robert sie aus.

Am nächsten Tag begann Julia für die Prüfung zu lernen. Sie kam gut voran, ihre schnelle Auffassungsgabe und auch ihre hohe Motivation halfen ihr sehr dabei. Auch hatte sie als Celine die Fahrerlaubnis erwarb bereits etwas mit ihr gelernt, so kam ihr manches bekannt vor. Sie wusste von Celine das bei der Prüfung Fragen aus den Übungsbögen von ihr beantwortet werden mussten, der Sonderbogen für Frauen war komplett zu bearbeiten. Beim Lernen konzentrierte sie sich besonders auf die speziell für Frauen erlassenen Vorschriften. Binnen weniger Tage hatte sie alle Verkehrszeichen gelernt und auch die sonstigen Vorschriften, sie bat Robert einen Prüfungstermin zu vereinbaren.

Bereits am nächsten Tag war ein Termin frei. Robert führte Julia wieder in das Gebäude, diesmal in einen Raum im Erdgeschoß. Ein Mann mittleren Alters begrüßte sie freundlich. Dann zeigte er auf die Tische die in Reihen im Raum standen. „Miss Jenkins, darf ich sie bitten Platz zu nehmen?“ Julia knickste und ging zu einem Tisch. Sie setzte sich und wartete ab. Der Mann trat neben sie. „Wie sie sehen ist ein Monitorfeld in den Tisch eingelassen. Die Prüfung beginnt sobald sie auf eine beliebige Taste tippen. Sie haben jeweils 30 Sekunden Zeit für eine Antwort. Beantworten sie eine Frage nicht innerhalb dieser Zeit gilt dies als Fehler. Sie dürfen den Test weder abbrechen noch können sie ihn neu starten. Eine von ihnen gegebene Antwort kann nicht korrigiert werden. Haben sie soweit alles verstanden?“ Julia nickte, sie legte ihre Hände auf den Tisch. Der Mann wünschte ihr viel Erfolg und ging an ein Pult. Robert saß in einem Sessel in der Ecke während Julia geprüft wurde.
Sie tippte auf den Monitor nach dem das Tastenfeld erschien. Die ersten Fragen konnte sie sofort beantworten, es waren multiple choice Fragen zu den Verkehrszeichen. Sie hatte je vier Optionen und wählte schnell. Dann kamen Fragen die mit einem kurzen Satz zu beantworten waren, auch dies löste sie zügig. Als letztes wurde ihr der Frauenbogen vorgelegt. Julia konzentrierte sich und überlegte sich jede Antwort gründlich.

1: Womit lenken sie den Wagen und regulieren die Geschwindigkeit?
Joystick
2: Welche Fahrspur dürfen sie benutzen?
Die rechte
3: Ist es ihnen erlaubt jede Person mitzunehmen?
Nein, nur die im Speicher des Wagens angemeldeten.
4: Was tun sie sobald ihr Wagen die für Frauen vorgesehene Spur erreicht?
Bestätigen dass der Wagen auf Automatiklenkung fährt und die Hände falten.
5: Was tun sie im Fall einer Panne oder einer Systemstörung?
Anhalten und Hilfe anfordern. Ich bleibe im Wagen.
6: Dürfen sie Änderungen an der vorgegebenen Route vornehmen?
Nein
7: Wie sichern sie sich im Fahrzeug?
Sicherheitsgurt, Haltebügel und wenn vorhanden Rocknetz.
8: Alle Frauenparkplätze sind besetzt. Was tun sie?
Ich bitte das System mich zu einem freien Platz zu lotsen.
9: Sie halten an einer roten Ampel. Was tun sie?
Ich halte den Blick gesenkt und warte bis der Wagen wieder anfährt.
10: Ein Überwachungsfahrzeug oder eine andere befugte Person stoppt sie. Was tun sie?
Ich antworte wenn nötig über das Display, verhalte mich ruhig und folge Anweisungen.
11: Sie befördern eine zweite Person. Worauf müssen sie achten?
Auf die Sicherung der Person, das sie sich ruhig verhält und das sie nichts falsches tut.
12: Wer ist für die Verkehrssicherheit und die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich?
Ich
13: Sie bekommen eine Strafe. Wem wird der Strafbescheid zugestellt?
Meinem Mann



Julia hatte nun auch den letzten Bogen geschafft. Sie drückte auf senden und blieb sitzen. Der Mann bat sie nach vorne zu kommen. Er sah auf und lächelte. „Herzlichen Glückwunsch Miss Jenkins, sie haben die Prüfung fehlerlos bestanden.“ Julia knickste und blieb stehen. Der Mann tippte etwas in sein Handy und gab es Robert der ebenfalls zum Pult kam. „Bitte halten sie das Gerät kurz vor den Gürtel ihrer Frau Mister Jenkins. Sobald sie ein Signal hören sind die Daten eingespielt.“ Robert nahm das Handy, dann hörte er ein kurzes Klingeln. Er dankte dem Mann und führte Julia hinaus. „Dann kannst du jetzt mit dem fahren lernen beginnen. Herzlichen Glückwunsch.“ Julia nickte, sie freute sich sehr.

Bereits Tags darauf konnte Julia mit der praktischen Ausbildung beginnen. Robert begleitete sie zur Fahrschule. Der Fahrlehrer bat die beiden in sein Büro. Als erstes übertrug er die Daten aus Julias Gürtel in sein System. „So, das hätten wir. Wenn sie den praktischen Teil so gut absolvieren wie den theoretischen kann nichts mehr schief gehen. Die erste Stunde werden sie am Simulator ausgebildet, meine Frau wird dies übernehmen. Sie wird gleich hier sein.“ Er wandte sich an Robert: „Von Ihnen brauche ich noch das formelle Einverständnis für die Fahrausbildung und wenn sie so freundlich wären auch eine Anzahlung.“ Robert nickte, er unterzeichnete die Erklärung, danach bezahlte er die Gebühren.
Kurz darauf kam eine Frau ins Büro. Sie knickste tief vor Robert und nickte dann Julia zu. Sie schrieb etwas auf ihrem pad den sie zuerst Robert gab. Er las: „Guten Tag, ich heiße Ellen. Danke dass sie unsere Fahrschule ausgesucht haben. Seien sie sicher wir werden unser Bestes tun damit ihre Frau schnell die Praxis lernt. Ich bin lizensierte Fahrlehrerin für Frauen und werde den ersten Teil der Ausbildung übernehmen.“ Robert dankte ihr und sagte: „Meine Tochter hat bereits bei ihnen gelernt. Ich war sehr zufrieden und bin sicher dass sie es diesmal ebenso gut machen.“ Ellen knickste erneut und schrieb wieder etwas. Sie reichte den pad nun an Julia. „Guten Tag Julia, ich heiße Ellen. Wenn du willst können wir gleich anfangen. Keine Angst, fahren ist nicht so schwer wie es aussieht“. Julia las und schrieb dann: „Ja, ich würde gerne gleich beginnen. Vielen Dank.“ Sie knickste vor Robert und folgte Ellen.

Die beiden Frauen betraten einen Raum in dem in der Mitte ein Frauenauto aufgebaut war. Um das Fahrzeug herum war eine Videowand aufgestellt die den Wagen U-förmig umgab. Das offene Ende des Us ragte etwas über das Fahrzeugheck hinaus. Hier befand sich auch ein Pult mit verschiedenen Knöpfen. Ellen tippte Julia an und zeigte auf den Fahrzeugsitz. Julia verstand, sie setzte sich und legte die Gurte an, dann schloss sie den Sicherungsbügel. Ellen nickte und zeigte auf sich und dann auf das Pult. Kurz darauf las Julia auf dem Fahrzeugdisplay „Du hast beim Hinsetzen alles richtig gemacht, sehr gut! Nun kommen wir zur Bedienung. Stell dir bitte vor das sich dein Gürtel mit dem System des Wagens verbunden hat. Sieh bitte von nun an nach vorne auf die Wand. Bestätige bitte alles mit dem Knopf oben auf dem Lenkstab.“ Julia drückte den roten Knopf auf dem Stab. Sie sah auf das Display, es zeigte eine grüne Linie. „Vor Fahrtantritt warte immer bis du diese grüne Linie, manchmal ist es auch ein grüner Punkt, siehst. Dann bestätige erneut, es werden dir nun die wichtigen Fahrzeugdaten gezeigt.“ Julia tat es, es erschien eine Prozentzahl und eine Meilenangabe, darunter las sie einige Ortsbezeichnungen. „Fällt dir etwas auf?“ Julia tippte „Nur das alles gut aussieht. 95% und 60 Meilen heißt doch das die Akkus fast voll sind und ich 60 Meilen weit fahren kann, oder?“ „Ja stimmt, du hast die Theorie gut gelernt. Wenn die Akkus zu schwach sind oder die Strecke zu weit werden die Zahlen in rot angezeigt. Du darfst dann nicht starten.“ Julia drückte auf den Knopf, sie hatte verstanden. Von Celine wusste sie das die Wagen nur losfahren wenn die Reichweite ausreicht. „So, nun zur Bedienung. Mit dem Stab steuerst du die Richtung und auch die Geschwindigkeit. Vorwärts nach vorne drücken, je weiter du den Stab schiebst desto schneller fährt der Wagen. Nach links drückst du ihn nach links, willst du nach rechts den Stab nach rechts bewegen. Langsamer wird der Wagen wenn du den Stab zu dir ziehst. Der Wagen zeigt automatisch an wenn du die Richtung änderst, er blinkt dann. Du kannst auch mit den kleinen Knöpfen an der Seite des Stabes blinken, sie sitzen links und rechts. Falls du Probleme hast halte den Knopf auf dem Stab gedrückt.“ Julia nickte und drückte kurz den Knopf auf dem Stab.
„Wenn du keine Fragen hast kann es ja losgehen. Ich lade die erste Teststrecke. Dauert einen Moment.“ Julia nickte und wartete. Sie war gespannt was nun kommen würde. Einige Minuten später hörte sie einen Gong, sie sah auf. Eine virtuelle Straße war auf die Wand vor ihr projiziert worden. Sie las „wenn du beginnen möchtest drück den Knopf“. Julia konzentrierte sich und drückte dann auf den Startknopf. Das Display zeigte ihr wieder den grünen Strich, die Reichweite und die Ziele. Sie bestätigte dies mit Knopfdruck, dann schob sie den Stab vorsichtig nach vorne. Ein leises Klicken und ein kaum hörbares Summen ertönten. Im Display sah sie einen grünen Pfeil der nach rechts zeigte. Die Bilder veränderten sich, es entstand der Eindruck dass der Wagen sich sehr langsam vorwärts bewegte. Julia führte den Stab nach rechts, sie war nun auf der virtuellen Straße. Im Display blinkte AUTO in grüner Schrift. Sie wusste das sie damit aufgefordert wurde in den Automatik-Modus zu schalten und tat es. Das Blinken erlosch, der Schriftzug leuchtete grün. Sie faltete die Hände im Schoß und senkte den Blick. Ein lautes Klingeln ließ sie aufsehen, die Schrift blinkte erneut. Julia bestätigte, der Wagen wurde langsamer. Der Pfeil zeigte nach rechts, sie bog langsam ab. Vor sich sah sie einen weiten Platz auf dem in mehreren Reihen Fahrzeuge standen. Ein Wegweiser leitete sie zu den Frauenparkplätzen, sie folgte den Pfeilen und sah einen freien Platz vor sich. Es gelang ihr den Wagen auf den Platz zu stellen. Auf dem Display las sie „sie haben Ziel 1 erreicht“.
Ellen war sehr zufrieden, sie schrieb: „Sehr gut gemacht, wir nehmen dann gleich Strecke 2. Die ist etwas schwieriger.“ Julia nickte und wartete. Wieder wurde ihr die Straße gezeigt, wie beim ersten Mal bog sie rechts ein. Ellen spielte nun andere Fahrzeug ein. Julia widerstand der Versuchung nach links zu sehen. Sie hielt auch den Blick gesenkt als der Wagen an einem Fußgängerüberweg stoppte. Bisher hatte sie alles richtig gemacht, Ellen führte ein Protokoll während der virtuellen Fahrt. Bisher gab es nur grüne Haken. Auf der Videowand rechts waren nun auch Fußgänger zu sehen, voraus sah Julia neben den Fahrzeugen auf der Hauptspur einen Frauenwagen. Die Simulation führte Julia erneut auf einen Parkplatz, beim Verlassen des Platzes musste sie anhalten und Passanten den Vorrang lassen. Auch dies tat sie einwandfrei.
Ellen half Julia aus dem Wagen, dann gingen sie zurück ins Büro. Der Fahrlehrer sah das Protokoll durch. Er nickte zufrieden. „Miss Jenkins, wenn es ihnen nicht zu viel wird können sie jetzt gleich die praktische Prüfung auf der Straße ablegen. Sie fahren sich nach Hause, ich folge ihnen mit meinem Wagen. Wenn sie das erfolgreich getan haben erhalten sie die Fahrerlaubnis. Sie haben sich am Simulator einwandfrei bewährt, da dürfte es für sie einfach sein.“ Ellen reichte Julia ein pad, Julia schrieb: „Ja gerne, ich danke ihnen für ihr Vertrauen und würde gerne heute alles hinter mich bringen.“
Er führte die beiden Frauen in den Innenhof. Dort standen zwei Frauenwagen, einer war ein Einsitzer mit deutlich sichtbarem L an Front, Seiten und Heck. „Bitte steigen sie ein Miss Jenkins.“ Julia setzte sich in den Sitz, nachdem sie angeschnallt und der Bügel geschlossen war startete er das System des Wagens. „Bitte warten sie einen Moment, ich gebe ihnen das Startzeichen“. Er half seiner Frau beim Einsteigen in sein Fahrzeug und sicherte sie. Ellen saß hinter ihm, er verdunkelte die Seitenscheiben im Heck. Dann gab er Julia das Startzeichen. Sie fuhr vorsichtig aus dem Hof, ließ ein paar Passanten passieren und fuhr auf die Straße. Kurz darauf schaltete sie in den Automatik-Modus. Der Wagen glitt ohne ihr Zutun langsam dahin, Julia saß sittsam mit gesenktem Blick und gefalteten Händen. Ein lautes Klingeln sagte ihr das sie wieder aktiv fahren sollte. Sie bestätigte und sah auf. Sie waren kurz vor der Seitenstraße in der sie wohnte. Sie bog vorsichtig ab und lenkte den Wagen die wenigen Meter bis zum Haus. Dort hielt sie auf der Straße.

Robert hörte dass Julia herein kam. Er sah das sie in Begleitung des Fahrlehrers war. „Mister Jenkins, ihre Frau hat soeben die Prüfung bestanden. Ich gratuliere.“ Der Mann deutete eine Verbeugung vor Julia an. Dann sagte er: „Wenn sie gestatten schalte ich nun die Erlaubnis frei.“ Er tippte etwas in sein Handy ein, dann wartete er einen Moment. „So, das wars. Allzeit Gute Fahrt Miss Jenkins. Ich finde alleine raus, bitte bemühen sie sich nicht.“ Er gab Robert die Hand und verbeugte sich vor Julia. Ellen fuhr den Wagen den Julia benutzt hatte zur Schule zurück. Julia nahm Haube, Schleier und Knebel an. Dann sagte sie: „Danke nochmal Robert, ich freue mich wirklich sehr das ich nun fahren darf.“ Sie küssten sich, dann sagte Robert: „Gern geschehen, bestimmt freut sich auch Celine das du die Prüfung bestanden hast. Sie ist auf ihrem Zimmer.“ Er rief nach seiner Tochter, als Celine die Neuigkeit hörte gratulierte auch sie ihrer Mutter.

Sie gingen in die Gebetsecke. Die Frauen knieten sich nieder, Robert sprach das Vaterunser. Dann bat er darum dass Julia immer eine gute Fahrt hat und legte sanft die rechte Hand auf Julias Kopf. Er segnete sie, Celine hielt dabei die Hand ihrer Mutter. Dann sagte Robert laut Amen. Sie standen auf, die Frauen gingen in die Küche.


Celine

Celine stand unschlüssig vor ihrem Kleiderschrank. Heute war der letzte Tag in der Schule. Sie würde ihr Abgangszeugnis erhalten. Für diesen feierlichen Anlass wollte sie etwas Besonderes anziehen. Aber auch nichts zu protziges. Sie seufzte laut und sah immer noch ratlos die Kleider an. Julia kam herein. „Na, weißt du was du anziehen willst?“ Celine schüttelte den Kopf. „Irgendwie ist das doof. Einerseits soll ich festlich sein, dann aber wegen dem Orden schlicht…..wie denn nun?!“ Bei den letzten Worten rollte sie mit den Augen. Julia lachte „na komm, ich suche etwas für dich raus. Wenn es dann falsch war bin ich schuld.“ Celine lächelte dankbar, sie gab Julia einen Kuss auf die Wange. „Danke Mammi!“ Julia nickte und nahm ein hellblaues Kleid mit weiten Ärmeln heraus. „Das hier ist doch sehr schön, auch die weiße Stickerei darauf und die Spitzen. Dazu dann der passende Reifrock und ein großes Korsett. Weiße Handschuhe, Seidenschleier und fertig.“ Celine nickte. Julia nahm ein Vollkorsett aus dem Schrank und schnürte Celine straff ein. Weiße Pumps mit mittleren Absätzen, der weite Reifrock über den Julia einen 5 lagigen Petticoat legte folgten sofort. Als letztes das Kleid, Julia knöpfte es zu und band die Schleife im Rücken. „So, dann schau dich mal an.“ Celine drehte sich vor dem großen Spiegel und nickte „Ja, das ist perfekt. Danke nochmal. Was wirst du anziehen?“ Julia erwiderte „dein Vater wird mich gleich umziehen, dann können wir auch bald los. Geh schon nach unten und warte auf uns.“

Julia trug ein weinrotes Kleid mit schwarzen Abnähern, Robert einen schlichten Anzug. Nachdem die Frauen sich geknebelt hatten und auch ihre Schleier trugen legten sie sich gegenseitig Hand- und Fußketten an. Robert führte sie zum Wagen und half ihnen sich zu setzen. An der Schule half er ihnen wieder hinaus. „Celine, dann geh schon hinein“ er nickte seiner Tochter kurz zu. Sie knickste und wandte sich zum Eingang.
In der Aula lagen von einigen Stuhlreihen zwei Kissenreihen. Celine sah das bereits ein paar Mädchen sich auf ein Kissen gekniet hatten. Sie stand unschlüssig im Gang. Eine Frau kam auf sie zu; Celine las „Ich werde dich an deinen Platz bringen. Einen Moment bitte“ Celine nickte, die Frau tippte kurz in ihren pad. „Oh du bist es Celine, das freut mich ganz besonders. Bitte komm mit.“ Sie ging voraus und führte Celine in die erste Reihe in die Mitte. Dort zeigte sie auf ein Kissen. Celine knickste und kniete nieder. Die Frau nickte ihr zu und ging wieder. Nach und nach füllte sich der Raum, Celine hörte die Geräusche hinter sich.

Die Lehrer saßen auf dem Podest an der Stirnseite des Raumes. Als es an der Zeit war erhob sich der Schulleiter und hieß alle willkommen. Dann sprach er ein kurzes Gebet und hielt eine Rede. Er sprach über das vergangene Jahr, erwähnte einiges aus dem Schuljahr und erwähnte auch einige Schülerinnen die sich besonders hervor getan hatten. Auch Celine wurde erwähnt. Sie hörte dass sie zu den Jahrgangsbesten gehörte und es wurde auch erwähnt dass sie dem Orden beitreten würde. Sie senkte den Kopf, es war ihr unangenehm so herausgestellt zu werden.
Im Anschluss an die Rede erklang Musik. Es folgte eine kurze Übersicht über die Noten der Mädchen und auch die Fehlzeiten, ausgesprochene Tadel und Belobigungen. Die Väter der Mädchen wurden nach vorne gebeten. Während sie sich von ihren Plätzen erhoben und zum Podium kamen ertönte wieder Musik. Als alle versammelt waren begann die Vergabe der Abschlusszeugnisse. Die Mädchen wurden mit Namen aufgerufen. Als Celine ihren Namen hörte stand sie auf und ging zum Podium. Dort knickste sie und kniete nieder. Robert stellte sich neben sie. Der Schulleiter gab nun Robert das Zeugnis und beglückwünschte ihn. Dann durfte Celine aufstehen. Sie erhielt einen Blumenstrauß und eine Bibel, der Schulleiter gratulierte ihr und wünschte ihr alles Gute für ihren weiteren Lebensweg. Sie knickste vor ihm, dann ging sie wieder zu ihrem Platz. Nachdem alle Zeugnisse verteilt waren las der Schulleiter einen Text aus der Bibel, danach wünschte er allen einen schönen Tag und Gottes Segen. Die Feier war nun beendet. Die Mädchen blieben auf ihren Plätzen bis ihre Väter sie riefen. Robert wartete bis die anderen gegangen waren, dann holte er Celine. Sie fuhren zu einem nahe gelegenen Restaurant. Zur Feier des Tages hatte Robert eine Nische bestellt. Der Wirt begrüßte sie an der Tür, dann führte er sie in den hinteren Teil des Restaurants. Er zeigte auf einen Tisch der für drei Personen gedeckt war, durch das große Fenster sah man auf einen gepflegten Garten. Robert dankte ihm, dann nahmen sie Platz. Speisen und Getränke wurden gebracht, die Bedienung zog einen schweren Vorhang vor. Nun entledigten Julia und Celine sich ihrer Knebel und Schleier. Robert sprach ein kurzes Tischgebet und wünschte guten Appetit. Sie speisten schweigend, dann fragte Robert: „Möchtet ihr noch etwas?“ Julia und Celine schüttelten stumm den Kopf. Robert nickte, er wartete bis die Frauen sich wieder verhüllt hatten, dann zog er den Vorhang beiseite. Er zahlte direkt am Tresen, sie fuhren danach Heim und verbrachten einen ruhigen Abend zuhause.
Bereits am nächsten Sonntag wurde Celine offiziell als Novizin im Orden aufgenommen. Sie besuchten wie jeden Sonntag die heilige Messe, der Pastor empfing sie vor dem Gottesdienst zu einem kurzen Gespräch. Er erklärte den Ablauf, dann sah er Celine ernst an. „Noch können sie nein sagen Schwester Celine, wenn sie ihr ja vor dem Altar gegeben haben ist es etwas spät dafür.“ Celine nickte, sie nahm ein Blatt Papier und schrieb: „Ich will Gott dienen als Ordensfrau“. Der Pastor nickte, dann sagte er: „Ja, das dachte ich mir. Bitte folgen sie mir“. An Julia und Robert gewandt sagte er: „Bitte gehen sie hinein, es sind zwei Plätze ganz vorne in der rechten Reihe für sie reserviert.“ Robert führte seine Frau hinaus, sie gingen durch den langen Mittelgang bis vor den Altar. Julia knickste tief, Robert verbeugte sich. Dann nahmen sie Platz.
Der Pastor führte Celine zum Altar, dort kniete sie nieder. Sie trug ein weißes Kleid das einem Brautkleid glich, ein dichter Schleier der bis zur Taille reichte bedeckte sie. Der Gottesdienst begann wie gewohnt mit einem Orgelspiel, dann folgten wie jeden Sonntag die Gebete, Segnungen, Gesänge und die Predigt. Celine hatte Mühe sich zu konzentrieren, sie war nervös und wollte dem Orden und ihren Eltern keine Schande machen. Sie wusste dass in wenigen Minuten die erste Prüfung des Ordens auf sie zukam. Sie hörte wie der Pastor von ihr sprach, unmerklich hob sie den Kopf. Eine Glocke begann zu läuten, sie nahm nun ihren Knebel ab und legte ihn auf die erste Altarstufe. Eine Ordensfrau trat hinter sie und öffnete ihr Kleid so dass ihr Rücken frei lag. Sie war ungeschnürt und ohne Unterkleid, die Kühle in der Kirche ließ sie erschaudern.
„Willst du Celine Jenkins Gott dienen und dem Orden der Schwestern in Christus beitreten? Celine nickte und beugte sich weit nach vorne. Ihre Stirn berührte die Altarplattform. Bis auf die Glocke war es still in der Kirche. „Du weißt das dazu auch Entsagung und Demut gehört. Dein altes Leben ist nun zu Ende, dein neues beginnt. Du hast gesündigt, nun sollst du ganz Gott gehören. Bist du bereit für deine Sünden zu büßen?“ Celine blieb reglos in ihrer Position. Sie wappnete sich für das was nun kam. Der Pastor nahm eine Peitsche und schlug im Gleichklang mit der Glocke auf ihren Rücken. 39 Schläge, Celine zählte jeden mit. Sie biss sich die Lippen blutig aber sie schrie nicht oder bat um Gnade. Ihr Kleid wurde wieder geschlossen, die Ordensfrau half ihr sich aufzurichten. Sie durfte sich wieder knebeln. Ihr wurde ein Kranz mit weißen Rosen aufgelegt, die Ordensfrau kniete nun neben ihr. Die Orgel begann zu spielen, die Männer sangen ein Lied. Als es wieder still war verlas der Pastor ein Willkommen für Celine. Danach segnete er die Gemeinde. Der Gottesdienst war zu Ende. Die beiden Frauen knieten bis alle die Kirche verlassen hatten, dann half die Frau Celine auf. Sie reichte ihr ein pad. „Herzlich Willkommen, nun gehörst du offiziell zu uns. Deine Wunden sind nicht schlimm, sie werden bald verheilt sein. Ich gebe deiner Mutter eine Salbe, sie wird helfen. Wir sehen uns bald wieder, ich freue mich darauf.“ Celine nickte und knickste. Dann passierte etwas mit dem sie nicht gerechnet hatte. Die Frau trat dicht an sie heran, nahm ihre Hände und drückte sich fest an sie. Für einen kurzen Moment waren sie Wange an Wange, dann trat die Frau einen Schritt zurück. Celine spürte wie sie rot wurde. War es nicht unwürdig sich im Haus Gottes so nahe zu kommen? Sie verscheuchte den Gedanken und folgte der Frau hinaus. Vor der Kirche wartete ihr Vater auf sie. Sie fuhren Heim.

Celines Wunden heilten tatsächlich binnen weniger Tage. Sie würde bald ins Ordenshaus gehen.

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