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Rosenkavalier
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Nie ohne Korsett

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  Kur im Sanatorium Datum:28.06.24 11:46 IP: gespeichert Moderator melden


Ich habe da mal was geschrieben.

Es ist ein Bericht über einen Kuraufenthalt
Diese Geschichte enthält ein paar Fünkchen Wahrheit. Das Allermeiste ist erfunden.


Kur im Sanatorium 1.

Schon zu meiner Jugendzeit hatte ich Rückenprobleme. Damals hieß es, ja das ist die Scheuermann´sche Erkrankung. Man kann auch Rundrücken dazu sagen. Zunächst war es gar nicht so auffällig. Mit zunehmendem Alter nahm auch der Rundrücken zu und fiel doch mehr auf. Meine Gattin meinte ich solle doch was dagegen tun. Sie wolle nicht, dass ich immer gebeugter stehe und gehe.
Ich solle doch nochmal eine Therapie machen. Es gäbe da eine Kurklinik mit konservativen Therapieansätzen. Meine Gattin Constanza kümmerte sich sehr um die Formalitäten mit den Ärzten und der Versicherung.
Nach einigen Wochen hatte ich einen Therapieplatz in jener Kurklinik. Meine Gattin wollte es mir so leicht wie möglich mache und wollte mich höchstpersönlich zu dieser Klinik bringen. Am Reisetag meinte Sie, ich solle mein Korsett anlegen und half sogar beim Schnüren. Durch meine Rückenprobleme musste ich häufig ein Stützkorsett zur Schmerzlinderung tragen. Im Laufe der Jahre lernte ich auch den modischen Aspekt des Korsetts kennen und zu schätzen. Es verhilft auch zu einer guten Figur. Ich trug gerne meine Korsetts.

Wir fuhren in Richtung Allgäu. Die Klinik liegt bei Bad Grönenburg, ganz in der Nähe des Örtchens Wirrweiler. Die nächstgrößere Stadt ist dann Alt-Elm.
Die Klinik befindet sich in einem Schloss mit großem Kurpark.

Kaum angekommen, ging es auch schon zum Aufnahmegespräch zu Frau Dr. med. Evelyn von Rottenmeier. Nach den Aufnahmeformalitäten, dem Ausfüllen der Anamnesebögen und der Vorstellung des ganzheitlichen Konzeptes der Klinik und ihrer psychosomatische Abt. wurde uns von Frau Doktor der umfangreich Therapie- und Maßnahmenplan den sie für mich ausgearbeitet hatte, unterbreitet.
Ich sollte eine Rumpforthese bekommen die ich 20 und mehr Stunden jeden Tag zu tragen hätte. Dennoch dürfe man Bewegung, Dehnung und Ausdauertraining nicht vernachlässigen. So solle ich eine spezielle Gymnastik nach dem norwegischen Arzt und Orthopäden Dr. Zokk erlernen, um meinen Rundrücken wieder etwas gerader zu biegen. Kurbegleitend sollte ich auch viel Physiotherapie usw. erhalten.
Dann erläuterte sie Einzelheiten was ich zu tun bzw. eine Zeitlang nicht mehr tun sollte.
So wurde mir eindringlich geraten keine schnellen oder gar ruckartigen Bewegungen mit meinem Becken zu machen. Die Orthese sollte mir dabei helfen. Mit diesem neuen, orthopädischen Korsett solle mein Rücken versteift und aufgerichtet werden. Es würde für mich eine Rumpforthese mit Reklinationspelotten und Zervikalstütze von der besten Orthopädie-Technikerin angefertigt.
Durch meine Gattin wusste Frau Doktor, dass mir das tragen von textilen und modischen Korsetts gefiel. Damit ich aber nicht zu falschen Bewegungen verleitet würde, müsse ich einen Genitalschutz tragen. Dieser Genitalschutz sei noch aus mehreren Gründen unerlässlich.

Die Erklärungen zum Haus und zur Hausordnung wurden nicht vergessen.
Dazu zählte auch ein absolutes Rauch- und Alkoholverbot in den Gebäuden und auch im Park.
Als Nichtraucher würde mir das Rauchverbot gerade recht sein. Aber ab-und-zu mal ein Viertele Rotwein schlotzen oder einen Single Malt genießen würde mir fehlen.
„Bei uns gibt es keinen Pavillon wo sich Patienten oder auch Personal zur Inhalation einfinden um sich vor der Therapie zu drücken.

Frau Doktor von Rottenmeyer kam ins Dozieren:
„Als Vereinfachung für das Pflegepersonal steuern und konditionieren wir die Nahrungsaufnahme und sämtliche Körperausscheidungen. Wir erreichen dies mit einem eng getakteten Zeitplan, sowie durch Unterbringung in Schlafsälen die wir Dormitorien nennen. Damit die Patienten zu einer ruhigen Nacht und zu ausreichendem Schlaf kommen, setzen wir Schlafmasken, die Stummschaltung der schon erwähnten Hörgeräte und die nächtliche Fixierung ein.
Die konditionierte Nahrungsaufnahme erfolgt im Refektorium.

Wir betrachten unsere Patient:innen auch als Gäste die einen Anspruch auf 24-Stundenbetreuung haben. Um unseren Ansprüchen und den unserer Gäste gerecht zu werden haben wir eine aufwendige Personalplanung und einen aufwendigen Personaleinsatz.
Wichtig für Ehepartner und Begleitpersonen ist, dass wir keine Kurschattenbeziehungen dulden. Wir dulden auch keine sexuellen Handlungen von Patienten zu Patienten oder mit dem Pflegepersonal. Sexuelle Erregung und Handlungen des Patienten an sich selbst sind für den Therapieerfolg kontraproduktiv und werden selbstverständlich von uns unterbunden. Aus vorgenannten Gründen und aus juristischen Gründen trägt auch das gesamte Personal den in unserem Sanatorium vorgeschriebenen abschließbaren Genitalschutz.“ Frau Doktor hielt inne. Ehe ich jedoch irgendeine Frage stellen konnte erklärte sie schon weiter.
„Auf Wunsch können auch die Begleitpersonen unserer Gäste einen Genitalschutz für die Zeit ihres Aufenthaltes hier erhalten.“
An mich gewandt: „Ihre Gattin und Begleitperson können und wollen wir bei unseren Maßnahmen und Heilbehandlungen mit einbeziehen und auch für den Einsatz von Hilfsmitteln schulen. Ihre Gattin wird dann beim Wechsel von Hilfsmitteln und bei der Kontrolle und Reinigung des Genitalschutzes zugegen sein und mitwirken.“
Frau Doktor machte nur eine ganz kleine Pause und fuhr dann wieder an mich gerichtet fort.
„Die natürliche Produktion von Sekreten im Körper ist wichtig und soll auch nicht verhindert werden. Aus therapeutischen Gründen wird die Sekretableitung allerdings streng kontrolliert, nicht sehr oft und nur in Anwesenheit ihrer Gattin erfolgen.“
Der Vortrag ging weiter.
„Modischer Kleider-Schnickschnack lenkt nur von der Therapie ab. Daher erhalten Sie, wie alle Patienten einen bequemen, hochgeschlossenen, strapazierfähigen und reißfesten Overall mit abschließbarem Rückenreissverschluß. Bei warmem Wetter bekommen sie auch einen kurzärmeligen Overall. Warum abschließbar? Vor der Einführung dieser Overalls hatten wir immer mal Patienten:innen, die versuchten sich selbst oder Mitpatienten zu entkleiden. Wir hatten das Problem auch bei Patient:innen mit verminderten kognitiven Fähigkeiten.“
Werden mir jetzt schon verminderte kognitive Fähigkeiten unterstellt? Sie schien meine Gedanken zu erkennen.
„Ich unterstelle ihnen natürlich nichts, aber manchmal muss ich Anordnungen geben, die von Wenigen verursacht wurden aber anschließend von Allen eingehalten werden müssen“
Immer noch an mich gerichtet.
„Desweiteren erhalten sie je zwei hübsche, stabile, unverlierbare und dennoch leicht zu tragende Bänder um die Handgelenke und Fußgelenke,
In den Armbändern sind Tracker eingebaut damit wir jederzeit Ihre Position kennen per Funk und sofort zu Hilfe kommen können wenn Sie uns brauchen, in den Bändern ist auch genügend Elektronik zur permanenten Überwachung ihrer Vitalfunktionen wie Sauerstoffaufnahme, Blutdruck, Puls, Unter-oder Überzuckerung, Körpertemperatur usw.
Um die tatsächlichen Korsetttragezeiten zu dokumentieren ist auch ein Thermometer am Korsett eingeschweißt.
Ringösen an den Armbändern dienen der Beruhigung bei Unruhe in den Händen.“
Ach so.
„Mitteilungen an Patienten erfolgen über die Hörgeräte. Wir können Sie so schneller erreichen wenn sich der Therapieplan oder Termine geändert haben.
Notfallmeldungen Ihrerseits können über das Kehlkopfmikrofon schnell an das Pflegepersonal weitergegeben werden.“
Hört sich ja praktisch an.
„In unserer modernen Klinik, ich benutze eigentlich lieber den Begriff Sanatorium, können sich unsere Gäste und Patienten völlig frei und ungehindert bewegen. Nur wenige therapiebedingte Einschränkungen sind erforderlich.
Wellness ist hier für Patient:innen und Begleitpersonen möglich.
Viel Bewegung und Ruhigstellung im Wechsel gehört zu unserer Therapie.“
Hört sich gut an.
„Wir werden alles tun um Ihnen den Aufenthalt hier in unserm Sanatorium so angenehm wie möglich zu gestalten. Ihnen werden viele Hilfen geboten damit Sie Ihr Therapieziel erreichen.“
Beeindruckend.
„Während ihrer Kur werden wir auch Fettabbau- und Entschlackungs-Maßnahmen durchführen.“
Das würde mir sogar guttun.
„Bodymodifikation gibt es in unserer modernen Sanatorium auch. Z.B. gibt es da beim männlichen Genitalbereich ein Stückchen Haut was aus hygienischen Gründen entfernt werden sollte. Auf Wunsch können auch Piercings gesetzt werden. Sie können das ja mal mit ihrer Gattin besprechen.“
Da haben wir auch schon mal drüber nachgedacht.
„Der Aufenthalt hier in der Klinik ist auch für den Patienten sowie auch für die Begleitperson geeignet, unauffällig für das familiäre und gesellschaftliche Umfeld daheim sich die Dritten Zähne machen zu lassen.“
Mmh.
„Vermehrt ältere Patient:innen klagen über Miktionsstörungen wie Harnverhalt und Inkontinenz. Diese Beschwerden nehmen wir unseren Patient:innen durch den generellen Einsatz eines Harnröhrenkatheters.“
Leuchtet mir ein.
„Ihrer Patientenakte entnehme ich, dass sie auch beidseitige Fußheberschwäche und hin und wieder geschwollene Beine haben. Diesbezüglich werde ich mich mit unserer Neurologin Frau Adelheid Tremorius beraten. Sowas therapiert sie gerne mit Orthesen für Fußheberschwäche bzw. mit Beinschienen bis zum Oberschenkel. Bis jetzt hat sie sowas immer gut in den Griff bekommen.
Für die Beine bekommen sie ohnehin Kompressionsstrümpfe angemessen. Unsere Phlebologin wird entscheiden ob sie rundgestrickte oder flachgestrickte bekommen.“
Rundgestrickte, flach gestrickte, selbst gestrickte
„In Zusammenarbeit mit der Zahnärztin bekommen sie auch einen Zahnschutz nach Abdruck, also auf Maß. Für die Nacht hilft ihnen diese Schiene nicht zu schnarchen und nicht mit den Zähnen zu knirschen. Tagsüber ist‘s eben ein Zahnschutz und Zungenberuhigung.“
An was sie alles denkt.
„Ihre Fehlhaltung in Form von Rundrücken und Hohlkreuz gehen wir an mit Umgewöhnung im Korsett bei gleichzeitiger Stärkung der Rückenmuskulatur. Um bei Ihnen die nötige Compliance zu erzielen baue ich auch ganz stark auf die Mitwirkung ihrer Gattin.“
Sie war noch nicht fertig.
„Die Keuschheitsvorrichtung enthält Kontaktflächen, die wie bei einem TENS-Gerät genutzt werden können. Sie ermöglichen uns aber auch stärkere elektrische Impulse an die Patienten zu senden um sie zu informieren bzw. daran zu hindern, dass sie gesetzte Grenzen überschreiten. Diese Impulse können von unangenehm bis extrem schmerzhaft gesendet werden und erfolgen automatisch wenn z.B. versucht wird ohne Erlaubnis das Klinikgelände zu verlassen.
Unsere Patienten sind altersbedingt und/oder Therapiebedingt in einer geschwächten Situation. So ein Stützkorsett wie in Ihrem Fall stellt schon eine erhebliche Restriktion dar, was zur verminderten Beweglichkeit und schlechterem Gleichgewichtgefühl führt. Unsere Klinik hat daher auch eine besondere Fürsorgepflicht. Unsere Patient:innen schützen wir durch umfassende Präventivmaßnahmen vor Stürzen und sonstigen Unfällen.

Das nahe gelegene Hotel gehört zum Sanatorium. Dort werden immer auch bei spontaner Buchung Zimmer für Begleitpersonen freigehalten. Es sei aber sogleich erwähnt, dass die Hotelanlage für unsere Patienten erst einmal ein No-Go-Area ist. Der schon erwähnte Tracker in den Armbändern meldet uns jeden Versuch und warnt auch gleichzeitig den Patienten mit zunächst sanften dann aber auch mit sagen wir mal deutlichen Impulsen vor dem Betreten der Hotelanlage. Es wir auch sofort ein Rescue-Team los geschickt um Patient:innen vor weiteren Fehltritten zu bewahren. Wir wollen unsere Patienten davor schützen, dass sie sich ihre Diät- und Abstinenzerfolge mit einer Pizza, einem Sahnestückchen oder einem Drink zunichte machen.

Lieber Herr Pañalero, nachdem Sie in diesem Beratungsgespräch die Grundzüge unserer Therapiemethoden erfahren haben und Sie und Ihre Gattin Ihr schriftliches Einverständnis gegeben haben und auch mit den erforderlichen Ruhigstellungen und Fixierungen einverstanden sind, möchte ich Sie so schnell wie möglich in den Therapiebetrieb einfügen.

Erstmal erfolgt eine Darmreinigung mit Abführmitteln und mehrmaligem Klistier. Dann wird der Katheter gesetzt und die Keuschheitsschelle angelegt. Sie werden von zwei jungen Damen des Pflegepersonals übernommen.

Der Therapieerfolg wird stark, wie schon erwähnt, von der Mitwirkung der Begleitperson, in Ihrem Fall Ihre nette Gattin, geprägt. Daher habe ich mit Ihrer Gattin noch einiges zu besprechen. Sie hat sich schon sehr mit der Ihnen zuteilwerdenden Therapie beschäftigt, dennoch gibt es das ein oder andere hinzuzufügen.

Sofort erschienen 2 hübsche und freundliche Asiatinnen und nahmen mich mit in ein Behandlungszimmer. Dort sollte ich mich völlig entkleiden. Man war mir auch beim aufschnüren meines Korsetts behilflich und bat mich anschließend auf einen Behandlungsstuhl ähnlich einem Gynäkologischen Stuhl. Mit ruhigen und freundlichen Worten erklärten sie mir warum ab jetzt eine konsequente Fixierung erforderlich sei. Es gäbe immer wieder Patienten die sich bewusst oder auch unbewusst gegen die notwendigen Behandlungen und Maßnahmen sträuben würden. Wenn Patienten hin und her zappeln sei die Verletzungsgefahr für äußerliche und noch schlimmer für innerliche Verletzungen groß. Das müsse ich doch einsehen. Ich sah es ein und fügte mich.
Zunächst bekam ich eine widerlich schmeckende Brühe als Abführmittel. Angeblich war da Mangoaroma drin. Geschmacklich blieb es widerlich. Nach kaum 20 Min. war der Erfolg da. Dann wurde mit einem Klistier nachgespült. So langsam sah ich ein wozu die Fixierung an den Händen und Füßen sowie am Leib gut war. Ich wäre am liebsten aufgesprungen und weggerannt. So konnte ich mich voll und ganz auf‘s Ausscheiden konzentrieren. Schön, nicht war?
Als nächstes wurde mir der Katheter eingeführt. Mit den ermunternden Worten: „Ist der Weg frei stoße vor“ schoben die beiden Schönen mir den Katheterschlauch rein. Trotz lockerer Sprüche waren die hygienischen Vorbereitungen ersichtlich und überzeugend und somit beruhigend. Nach dem Blocken des Kaths erklärte man mir noch ein paar Details. Der Katheterschlauch sei mit einer Art Einführhülse ummantelt, die ziemlich tief mit in die Harnröhre eingeführt würde. Selbstverständlich ebenfalls steril und mit einem Ring versehen damit die Hülse nicht tiefer reinrutschen kann. Diese Hülse war aus leitfähigem Material wie bei TENS-Geräten und hatte beide Pole. Damit würde es möglich elektrisch Impulse zu übermitteln.
Ach ja von elektrischen Impulsen hatte die Fr Doktor gesprochen. Nun kam die Keuschheitsvorrichtung dran. Es war ein richtiger Keuschheitsgürtel mit Taillenband, Frontschild und Rückwärtigem Schild. Das frontschild hatte eine Öffnung für die Hoden und den Kleinen. Das rückwärtige Schild hatte ebenfalls eine große Öffnung an der richtigen Stelle. Als Besonderheit gab es eine rechte und eine linke Schale die beide zusammengefügt die Röhre für den Kleinen und die Getrennte Kammer für die Hoden bildeten. Ganz vorn kann der Katheter in einer Krümmung nach unten und hinten eingelegt werden. Damit lässt sich ein Abknicken des Schlauchs verhindern. Etwaiger Zug am Kath kann dadurch nicht direkt bis in die Blase übertragen werden. Die beiden Schalen werden miteinander und mit dem Frontschild verschraubt und gesichert. Die beiden Schalen können für Katheterpflege oder Wechsel abgenommen werden ohne dabei den ganzen Gürtel abzulegen. Das rückwärtige Schild ist zur Aufnahme und Sicherung eines Analstopfens geeignet. Der gesamte Gürtel ist gesichert und kann nur mit besonderen Schlüsseln geöffnet werden. Diese Schlüssel werden in Tresoren verwahrt und können daher nur von wenigen, autorisierten Personen benutzt werden.
Da die Darmreinigung für‘s Erste abgeschlossen war bekam ich auch den Analstopfen eingesetzt. Die Klinikchefin kam eigens um sich vom ordnungsgemäßen Einschluss meines Unterleibs zu überzeugen und um die Schlüssel wieder in den Tresor zu legen. Das war dann doch was viel für mich. Ich pendelte zwischen Entsetzen, Scham und Erregung. In der Kammer da unten wurde es eng. Ich wand und zerrte ein wenig an meinen Fesseln. Der Kommentar kam prompt: „Sehen sie, Herr Pañalero, dass sie die Fixierung und Ruhigstellung brauchen“?
Die hübschen, unverlierbaren Arm- und Fußbänder bekam ich auch noch. Natürlich kann man die auch nur mit den Spezialschlüsseln öffnen.
Zwischenzeitlich war eine weitere junge Dame hinzugetreten die sich als die Stationsschwester Ursula vorstellte. Als sie mein schamerfülltes Gesicht sah, erklärte sie lächelnd und fürsorglich: „Sie brauchen sich hier nicht zu schämen. Ausnahmslos alle Patienten werden katheterisiert, tragen einen Popostopfen und falls doch mal was daneben geht ziehen wir ihnen noch eine Windel an.
Den Genitalschutz tragen nicht nur die Patienten. Auch wir vom Personal müssen zur Sicherheit hier in der Klinik so einen Schutz tragen.“ „An Ihrem fragenden Blick sehe ich, dass Sie mir nicht glauben.“ Sie löste meine Hand mit den Worten „Hier, fühlen sie mal“. Und mit Augenzwinkern „Wir werden das mal nicht gleich als begrabschen und als sexuelle Belästigung werten“. Und tatsächlich konnte ich das Taillenband und das obere Ende des Frontschildes erfühlen.
Was machen die hier mit mir? Emotionale Achterbahn? Ich hätte nicht gedacht, dass mir sowas während einer Kur widerfährt.
Hatte ich nicht von sowas und ähnlichem immer geträumt?

Die Pflegerinnen öffneten auch die anderen Gurte. Ich wollte mich schnell erheben aber mir wurde was schwindelig. Sofort sprangen alle Drei zu mir redeten beruhigend auf mich ein und halfen mir langsam auf die Beine. Die Stationsschwester erklärte:“Wir werden Ihnen beim weiteren Ankleiden behilflich sein. Bis das neue orthopädische Korsett fertig ist müssen Sie Ihr Eigenes weiter tragen. Moment, erstmal ziehen Sie ein Korsetthemdchen bzw. Ein T-Shirt drunter und eine dünne Windel an und dann Ihr Korsett.“ Man war mir beim anziehen der Teile behilflich und schnürte sogar mein Korsett. „Angenehm so und nicht zu fest?“ Ich bejahte. Es folgten die Kompressionsstrümpfe und der einheitliche Overall und kleine, weiche Stiefeletten. Das Geräusch beim Schließen des Rückenreißverschluss durch die Stationsschwester war irgendwie anders. „Wie kann ich Overall mal ausziehen?“ „Na gar nicht. Sie sollen den auch gar nicht alleine ausziehen. Damit Sie das nicht so einfach können, ist der Reißverschluss hinten und der Schieber ist abschließbar.“
Ach so, ja!
Einerseits fand ich die Behandlung hier freiheitsberaubend und demütigend, andererseits hatte ich mir so eine Behandlung immer erträumt.

„Sie brauchen den Anzug auch nicht alleine auszuziehen. Wir werden Ihnen immer behilflich sein. Sie haben sich zu dieser Therapie entschlossen damit Sie wieder etwas gerader werden. Das geht nicht von heut‘ auf morgen. Sie müssen die korrigierende Rumpforthese lange tragen. Und dieses Korsett wird Ihre Bewegungsmöglichkeiten sehr einschränken. Sie sind dann behindert. Wir werden Sie auch so behandeln. Vieles können Sie nicht machen z.B. sich selbst anziehen. Wir machen das für Sie. Weil wir viele Aufgaben zu erledigen haben müssen wir das Wann und Wo steuern. Deshalb kontrollieren wir auch Ihren Urinabfluss und den Stuhlgang. Entspannen Sie sich! Lassen Sie es zu! Lassen Sie es fließen! Schwester Ursula lächelte mich an, trat hinter mich, fasste mit beiden Händen meine Taille und drehte mich in Richtung eines Spiegels. „Sieht doch gar nicht so schlecht aus. Wie so‘n Pilotenoverall oder Käpt‘n Cörc vom Raumschiff Starshrek. Breite Schultern und ein bisschen Taille haben Sie auch. Die Windel sieht man von hinten nicht und vorn gibt es keinen Bauch“. Erklärte sie mit einem gewinnenden Lächeln.
Wieder konnte ich nichts Richtiges sagen. Dass ich es sehr mag wenn man mich so an meiner geschnürten Taille fasst und es mich erregt wollte ich nicht zugeben.
Für heute sind wir erstmal fertig. Sie können bis sie Ihre Abendnahrung erhalten noch was Zeit mit Ihrer Frau verbringen. Wir bringen Sie hin.
„Inzwischen drückt meine Blase ganz ordentlich.“ „Ach ja, das haben wir noch gar nicht besprochen.“ Sie sprach eine der beiden Asiatinnen an „Zeigen sie Herrn Pañalero doch gerade noch wie das mit dem Katheterschlauch und dem Ventil funktioniert. Tagsüber hat er ja keinen Beinbeutel und kann das noch selbst erledigen. Anschließend bringen sie ihn zu seiner Frau.“
Sie lockte mich, wie bei einem kleinen Jungen, mit dem Zeigefinger zur Toilette. Sie bedeutete mir mich den Fuß auf die Porzellanschüssel zu stellen, fingerte an meinem Hosenbein herum, fand den Schlauch und zeigte mir wie man das Ventil öffnet. Und schon lief es. Ich spürte allerdings nur ein Nachlassen des Blasendrucks. Irgendwann kam nichts mehr. Ventil zu, trocken tupfen fertig. Mich überfielen wieder Schamgefühle, so als hätte die junge Dame meinen nackten Kleinen in die Hand genommen und hätte mich dann Pippi machen lassen.
Normalerweise kann ich in Anwesenheit anderer Personen kein Wasser lassen. Ging nie. Ha, mit dem Schlauch in der Blase trat dieses Problem nicht auf. Ist auch ein Vorteil. Und - ich durfte, in Anwesenheit einer Dame im Stehen pinkeln.
Die junge Dame brachte mich zu meiner Gattin. Sehr verunsichert und fast weichen Knien ging ich zu ihr.
Sie lächelte. Die letzten Meter ging ich in Catwalk-Manier. Stoppte vor ihr, drehte mich, drehte mich weiter ging wieder hüfteschwingend von ihr weg, drehte mich wieder zu ihr hin. Sie lächelte immer noch.
„Flotter Anzug, macht schon eine gute Figur. Gefällt mir sogar. Irgendwie sportlich, so wie diese Outdoor-Hosen und Hemden, bequem geschnitten aber nicht zu weit. Sowas müsste mal dieser italienische Männermodendesigner gestalten. Wie heißt der noch? Jumanji oder so. Aber dann würden solche Anzüge zu teuer.
Du bekommst ein paar dieser Overalls für zuhause. Die sind in der Gesäßpartie nicht so sackig, beulen an den Knien nicht so aus und die Nähte halten besser. Diese Anzüge sollen ja so strapazierfähig und sogar reißfest sein.
Und in nicht vorhandene Taschen kannst du nichts reinstecken und ausbeulen.“
Mit diesen Worten empfing sie mich.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Ihr_joe am 29.06.24 um 22:15 geändert
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Rosenkavalier
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Nie ohne Korsett

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  RE: Kur im Sanatorium Datum:29.06.24 22:00 IP: gespeichert Moderator melden


Beim vorletzten Absatz ist eine Korrektur erforderlich. Es muss heißen Outdoor-Hosen und nicht Outlook-Hosen. Die automatischen Textvorschläge hauen oftmals solche Fehler rein, ohne dass man es merkt.
Tut mir leid, habe ich beim Korrekturlesen nicht gemerkt.
Rosenkavalier

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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Kur im Sanatorium Datum:29.06.24 22:18 IP: gespeichert Moderator melden


Hat sich erledigt, bald kannst Du es selbst editieren.

Liebe Grüße Ihr_joe
Toleranz beginnt dort, wo das eigene Weltbild aufhört. (Amandra Kamandara)

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Rosenkavalier
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  RE: Kur im Sanatorium Datum:30.06.24 11:22 IP: gespeichert Moderator melden


Kur im Sanatorium 2

Meine Gattin musste wohl ein längeres Gespräch mit Frau Doktor gehabt haben. Während ich mit der Einführung und Einkleidung beschäftigt war, nutzte meine Gattin nach dem Gespräch mit der Klinikchefin um im angegliederten Hotel einzuchecken. Ich erfuhr, dass das Zimmer sehr schön und komfortabel sei und das Wellness-Programm für Begleitpersonen sehr umfangreich sei und sie habe dadurch jeden Tag viel zu tun.
Kurz vor 17:30 begab ich mich zur Abendnahrung. Ich erwartete einen Speisesaal. In dem Saal standen aber nur Stühle, Rollstühle und eigenartige Gestelle. Sofort kam freundlich lächelnd ein Mann auf mich zu. „Sie müssen der heutige Neuzugang sein“ Ich bejahte und brachte meine Verwunderung über das Mobiliar in diesem Speisesaal zum Ausdruck. „Ja, das verstehe ich. Gut, dass sie was früher dran sind. Dann kann ich Ihnen alles in Ruhe erklären. Bei nahezu allen Patienten müssen wir Diätpläne einhalten. Bei einigen sind die Hände bzw. die Arme krankheitsbedingt oder therapiebedingt nicht immer so einsatzfähig. Damit unser nächtliches Darmreinigungs- und Entsorgungssystem komplikationslos funktioniert, muss der Darminhalt eine bestimmte Konsistenz aufweisen. Das erreichen wir nur wenn schon die Speisen die richtige und zwar breiige Konsistenz aufweisen. Diese Speisen verabreichen wir mit unseren Feeding-Units aus Kartuschen in der exakt für den jeweiligen Patienten vorgesehenen Menge. Das ist für die Patienten bequem auch ohne Einsatz der Arme möglich. Die Patienten kommen teils mit den Rollies, nehmen an der Unit Platz. Durch gutvorbereitete Logistik bekommt jeder die richtige nur für ihn zubereitete Nahrung. Wir vom Personal richten das Gerät vor den Patient:innen ein. Noch die Kartusche einlegen und die Patient:innen können die Speisen aufnehmen. Sie brauchen nur ein wenig zu saugen und der Brei wird in der vom Patienten gewünschten Menge vorgeschoben. Es geht normalerweise nichts daneben und wir haben die Kontrolle, dass auch alles verzehrt wurde. Das ist bei Patient:innen mit Essstörungen sehr wichtig.
Setzen sie sich mal und ich richte die Feeding-Unit mal für Sie ein. Ab morgen erhalten sie einen festen Platz mit genauer Uhrzeit.“
Er richtete alles ein und wünschte guten Appetit. Es war kein 5-gängiges Menü mit ausgesuchten Speisen. Es schmeckte nicht einmal schlecht. Es war nicht sehr viel. Seit heute morgen hatte ich nichts mehr gegessen und die Darmreinigung über mich ergehen lassen. Nachdem ich alles eingesogen hatte kam der Pfleger „Ging doch prima, alles brav aufgegessen. Dafür gibt’s morgen auch schönes Wetter. Sie dürfen aufstehen. Morgen machen sie ja ihren Ausflug in die Stadt zum Röntgen und zum Scan für ihr Korsett. Nach der Frühnahrung gebe ich ihnen eine Lunchkartusche mit, die kann ihnen ihre Begleitung dann reichen.“
Seit meiner Ankunft hier in der Klinik wurde meine Aufmerksamkeit sehr beansprucht, sodass um mich herum kaum etwas wahrnahm. Beim Abfüttern konnte ich aus den Augenwinkeln sehen, dass weitere Patient:innen herein kamen bzw. herein gerollt wurden und zu ihren Plätzen gebracht wurden.
Warum einige von ihnen ihre Hände und Arme nicht benutzten fiel mir an diesem ersten Abend nicht auf.

Um 20:00 solle ich mich im Schlafsaal einfinden. Bis dahin seien ja noch fast zwei Stunden. Die könne ich für einen Spaziergang im Park nutzen oder mir im Salon die Zeit mit Fernsehen vertreiben oder ein Buch nehmen.
Ich entschied mit für den Spaziergang im Park, es war nicht kalt sodass eine Jacke über dem Overall reichte. Der Park war recht groß. Ich ging einfach mal los. Vielleicht war ich 200 Meter vom Hauptgebäude entfernt als an meinem Kleinen und im Po leichtes Kribbeln verspürte. Es war eigentlich nicht unangenehm, eher angenehm, so wie ich es von meinem TENS-Gerät für meine Rückenbehandlung kannte. Also ging ich weiter. Nach so 10 Metern wurde das Kribbeln stärker. Ach, klar das ist das TENS-Programm. Nach weiteren 10 Metern wurde es unangenehm. Es wirkte im Darm, unten am Beckenboden, an der Eichel und in der Harnröhre. Noch ein paar Meter und es wurde sehr unangenehm, richtig schmerzhaft. Ich krümmte mich soweit mein Korsett es zuließ vor Schmerzen. Mir wurde klar was Frau Doktor mit Benachrichtigung an Patient:innen und Geofencing gemeint haben könnte. Ich wurde still und leise aber unmissverständlich zur Rückkehr aufgefordert. Also kehrte ich um. Die Impulse wurden weniger schmerzhaft. Von Haupthaus kamen schon 3 Pfleger auf mich zu. „Alles in Ordnung bei Ihnen? Haben uns schon Sorgen gemacht. Bei Ihrem nächsten Spaziergang sollten sie auf kleine Zeichen auf dem Weg achten damit sie früh genug erkennen, dass sie nicht mehr weitergehen sollten.“ „Ihre Benachrichtigung an mich war aber ganz schön heftig.“ „Ja, aber es war nur weniger als die Hälfte der möglichen Stärke. Wenn sie weitergegangen wären hätte es sie wahrscheinlich von den Füssen geholt.“

Man begleitete mich mit ernsten Ermahnungen in den Salon zum Fernsehen. Dort lernte ich ein paar Mitpatient:innen kennen. Bis auf Guten Abend, ja neu hier, ergab sich kein weiteres Gespräch. Durch das kurz vorher erlebte war ich durchaus was eingeschüchtert und wollte selbst auch erstmal keine weitere Kommunikation.
Nach den üblichen Nachrichten verließ ich den Salon und suchte mir den Weg zum Schlafraum. Es gab ja weder Einzel- noch Zweibettzimmer. Der Schlafraum, hier auch Dormitorium genannt glich einer Intensivstation mit zehn Betten. Ich wurde von einer Schwester empfangen die sich als die Diensthabende Nachtschwester vorstellte.
„Sie sind zwar ein bisschen früh dran, aber dann haben wir etwas mehr Zeit für die Einweisung und sie sind nach ihrem Spaziergang mit seinen Überraschungen sicher was müde“. Es stimmte, ich fühlte mich nach diesem Tag müde. Anscheinend wissen die immer und sofort über mich Bescheid. Sie fing an mich auszuziehen. Reißverschluss aufschließen und runter zippen. „Oh, sie tragen ja schon ein richtiges Schnürkorsett. Irgendwie chic. Unterstützt ihre männliche Figur.“ Sie schnürte mein Korsett auf und ich sollte mich nackt ausziehen. D. h. was ich ausziehen konnte und was nicht abgeschlossen war. „Da sie jetzt schon an das Korsetttragen gewöhnt sind, werden sie sich schneller an das orthopädische Korsett gewöhnen. Ich werde sie jetzt erstmal duschen. Kommen sie mit in unsere ’Waschstraße‘, hier lang. Sie duschen einmal am Tag, sie dürfen wählen ob sie vor dem Zubettgehen oder morgens. Das sie morgen ihren Ausflug in die Stadt machen ist es besser heute Abend zu duschen. Dann geht es morgen früh schneller um sie reisefertig zu machen.“ Das leuchtete mir ein und ich freute mich auf den Ausflug. An den Duschplätzen angelangt, deutete sie auf die beiden Stäbe die über dem Duschplatz von der Decke herunter hingen. Ich begriff das so, dass ich mich daran festhalten sollte. „Aber nein, sie müssen ihre Armbänder daran einklinken. Dann bleiben sie ruhiger stehen und ich kann sie besser waschen.“ erklärte sie mit einladendem Lächeln. Sie führte meine Hände zu den Stangen, klickte die Bänder ein und duschte mich erst dann mit angenehm warmem Wasser ab. Es folgten das Einseifen, Katheterventil öffnen und das warm Abspülen. Den Druck auf der Blase hatte ich bis zum Urinablassen verdrängt, weil sie die Waschung und Berührungen meines Leibes sehr angenehm, schon fast liebevoll ausführte. Zum Glück konnte oder wollte sie meine leichte Erregung durch den Schutzgürtel nicht sehen. „Nach jedem Warmduschen wird kalt abgeduscht. Dabei gehen auch Erregungen wieder zurück.“ Grinste sie mich an und drehte auf kaltes Wasser. Hatte sie doch was bemerkt? Sie machte das Kaltabduschen wie nach einem Saunagang, also durchaus erträglich. Ich zappelt dennoch etwas. „Jetzt wird stillgehalten. Sehen sie nun ein, dass die Fixierung ihrer Arme erforderlich ist. Damit sie morgen beim Duschen besser stillhalten können werden wir die Beine auch Fixieren. Ich gebe das auch an die Kolleginnen weiter.“ Sie lächelte wohlwollend und trocknete mich behutsam und gründlich ab.
Sie löste die Armfixierungen und führte mich zu meinem Bett. Auf der dazugehörigen Ablage für Kleidung lag neben meinem Tagesoverall und der weiteren Tageskleidung auch ein frisches T-Shirt. Hier nennen sie es auch Korsetthemdchen. Die Schwester half mir beim Überstreifen. „Damit sie nicht aus der Übung kommen ziehe ich Ihnen für die Nacht wieder ihr Korsett an.“ Sprach‘s und legte es mir um. „Ihre Schulterträger an ihrem Korsett wirken ja schon ein bisschen wie Geradehalter.“ bemerkte sie anerkennend. „Diese Halskrause hilft ihnen als Eingewöhnung. Ihre neue Korsettversorgung hat natürlich eine Hals- und Kopfstütze.“ Mit diesen Worten legte sie mir so eine Halskrause um. „Damit sie es in der Nacht kuschelig haben und nicht frieren bekommen sie auch einen Schlafanzug.“ Es war auch ein Overall, allerdings mit Füßlingen und zu meiner Überraschung mit Fäustlingen dran. Sie zog ihn mir an. Innen waren die Fäustlinge als Fingerhandschuhe gearbeitet und irgendwie steif. Greifen konnte ich damit nicht. Die Schwester bemerkte wohl meine Greifversuche. „Sie brauchen doch diese Nacht nichts zu greifen.“ Damit zog sie den Rückenreißverschluss zu. „Jetzt legen sie sich bitte auf das Bett, aber bitte auf die Seite und ziehen sie die Knie an.“ Ich musste mich bei den vielen Gurten die auf dem Bett lagen, zurechtfinden. „Ja, so liegen sie richtig, ich werde jetzt unten den Overall und den Schlauch des Darmreinigungssystems an ihren Analstopfen ankuppeln, tut nicht weh.“ Sie zog wohl einen Verschlussstopfen aus meinen Analstopfen heraus und steckte einen Schlauch wieder ein. „Dieses Darmentsorgungssystem kommt aus Japan. Die setzen das hauptsächlich in der Geriatrie und bei dauerbettlägerigen Patienten ein. Wir haben das System modifiziert, sodass es auch bei mobilen Patienten einsetzbar ist. Das Darmrohr bleibt im Patienten, wird durch den Keuschheitsgürtel sicher gehalten und abends nehmen wir den Verschlussstopfen raus und setzen den Schlauch ein, verriegeln, fertig für die Nacht. Zur Urinableitung verbinden wir den Katheterschlauch mit dem Urinschlauch am Bett. Das Entsorgungssystem nimmt auch den Urin auf. Für uns und ich denke auch für die Patienten ein saubere und bequeme Angelegenheit. Nicht alle Patienten sind ja so kooperativ wie sie. Sie können sich nicht vorstellen was vor allem alte und demente Patienten so alles veranstalten. Die zerren und ziehen am Katheter und verletzen sich dabei erheblich. Mit dem Genitalschutz gibt es kein Risiko der Selbstverletzung oder Verlust von Darmrohr oder Katheter.“
„So jetzt drehen sich bitte auf den Rücken damit ich sie weiter auf die Nacht vorbereiten kann. Sie lernen jetzt unser neues Fast-Fix-System kennen. Legen sie bitte beide Handgelenke jeweils rechts und links in die Mulden.“ Durch die Halskrause konnte meinen Kopf nicht nach vorn neigen und deshalb konnte ich auch nicht sehen wo ich meine Handgelenke hinlegen sollte. „Moment, ich helfe ihnen. Ja, so, die Handgelenksbänder müssen in die Mulden. Ich mach jetzt die Bügel drüber, klick und fertig. Das machen wir jetzt mit den Bändern an den Fußgelenken genauso. Bügel drüber, Klick, fertig! Ich bin immer wieder begeistert wie schnell wir jetzt die Patienten fixieren können.“ Ich war mehr verwundert als begeistert. „Rütteln sie mal an den Fixierungen“ forderte sie mich auf. Ich rüttelte mit den Armen und Beinen. „Alles fest“ brachte ich noch hervor. „Prima, dann haben wir es fast geschafft.“ Wieso WIR dachte ich noch. „Noch schnell die Gurte über die Oberschenkel und den Leib, dann wären wir nahezu fertig.“ „Was denn noch?“
„Sie bekommen doch noch eine Antischnarchschiene, Ohrenstöpsel und eine Schlafmaske. Ohne wäre es zu laut und zu hell hier im Dormitorium.“ „Und wenn ich mal aufstehen muss“? „Das gäbe hier im Saal ein viel zu großes Gerenne. Aber das brauchen sie doch gar nicht. Sie sind doch gut versorgt.“ Mit den Worten „Mund auf“ setzte sie mir die Zahnschutzschiene ein, stopfte mir die Stöpsel in die Ohren und bevor sie mir die Schlafmaske überzog, lächelte sie wieder, machte eine Kusshand und streichelte mir wie als Gute-Nacht-Wunsch über meine Wange, dann nahm sie mir mit der Schlafmaske auch die Sicht. Es war dunkel und nur wenige Geräusche drangen gedämpft durch. Die Maske und die Stöpsel dichteten wirklich gut ab.
Sonst kann ich immer schnell einschlafen. Diesmal zog der erlebte Tag nochmal vorbei. Es hatte ja schon seinen Reiz alle Verantwortung abgenommen zu bekommen. Was mit die mit mir anstellten war teilweise sehr erregend für mich. Es kamen auch Zweifel auf ob das die richtige Therapie für mich ist. Nach einiger Zeit schlief ich doch ein.

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Rosenkavalier
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Nie ohne Korsett

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  RE: Kur im Sanatorium Datum:05.07.24 14:09 IP: gespeichert Moderator melden


Kur im Sanatorium 3

Der 2. Tag
Da ich von der Anreise und durch die Erlebnisse des ersten Tages sehr müde war habe anscheinend durchgeschlafen. Erst als die Darmreinigung einsetzte wurde ich langsam wach. Wiede streichelte eine Hand meine Wange und nahm mir behutsam die Schlafmaske ab und die Ohrstöpsel heraus. Noch kam mir das Licht etwas grell vor. Ich blickte in zwei wunderschöne Augen. Das übrige Gesicht blieb wegen der OP-Maske verborgen. „Guten Morgen. Ich bin Schwester Veronica. Hatten sie eine ruhige Nacht?“ „Ja klar, ich habe auch nicht mein Bett zerwühlt“ nuschelte ich durch meine Antischnarchschiene. Die Schwester lächelte.
„So, nun müssen sie aber aufstehen. Ich werde ihnen bei der Morgentoilette und beim Ankleiden helfen. Sie müssen um 7:30 reisefertig an der Anmeldung sein. Dort werden sie vom Fahrdienst abgeholt. „Es ist jetzt kurz nach Sechs, also los“. Ich ruckte ein wenig an meinen Armbändern. „Nicht so eilig, ich mach sie jetzt erstmal los, dann drehen sie sich auf die Seite und ich kupple die beiden Schläuche bei ihnen ab. Ihr Popo bekommt dann wieder den Verschlussstopfen für den Tag.“ Nach dem Lösen und Entkoppeln sollte ich mich erstmal Aufsetzen. „Sie stellen sich jetzt langsam auf, ich helfe ihnen auch. Manchmal wird den Patienten schwindlig. Auch für sie gilt langsam aufstehen, klar?“ Ich nickte und brummte bejahend. „Wir schnüren jetzt erstmal ihr Korsett auf. Für den Ausflug müssen sie wieder eine Windel tragen falls doch mal was daneben geht.“ Sie zog mir das Korsett aus und die frische Windel an. „Gut, dass sie gestern Abend geduscht haben, dann geht’s heut morgen schneller. Stellen sie sich mal mit dem Rücken zu mir.“ Sie legte mir mein Korsett wieder um, hackte die Planchette ein und schnürte mich. „Das ist ja ein richtig gut gemachtes Korsett für den männlichen Körperbau. Überbrust, die Schulterträger als Geradehalter. Toll, steht Ihnen gut. So jetzt halten sie sich mal da fest.“ Und dann schnürte sie. „Sie machen das aber nicht zum ersten Mal“ stellte ich fest. „In der Tat, ich mache das öfter, genau genommen jeden Tag. Ich trage auch ein Korsett. Ist das OK so? Fest aber nicht zu eng?“ Ich bestätigte. Dann strich sie mit beiden Händen über mein Korsett, griff sanft meine Taille, fuhr wieder über meinen geschnürten Leib. Was machen die hier mit mir? Wieder empfand ich die Situation sehr erregend. Für meinen Kleinen wurde es etwas enger in der Keuschheitsröhre. „Ich werde meinen Mann auch von den Vorzügen des Korsetttragens überzeugen“ erklärte sie. Bestimmt merkte sie, dass ihre Handlungen an mich zur Erregung führten. „Nun müssen wir sie aber weiter ankleiden und für den Ausflug fertigmachen.“ Sie zog mir die Kompressionsstrümpfe und den Overall an, zippte den Rückenreißverschluss zu. „Ist der Zipper wieder abgeschlossen?“ erkundigte ich mich. „Selbstverständlich, ist doch Vorschrift von der Klinikleitung. Nun noch die Zervikalstütze.“
„Jetzt drehen sie sich bitte zu mir und stecken ihre Arme hier in die Ärmel der Schutzjacke, dann drehen sie sich wieder um.“ Ich tat wie mir geheißen. Die Jacke hatte lange und geschlossene Ärmel und noch breite Bänder dran. Schutzjacke! Mir dämmerte: es ist eine Zwangsjacke. „Warum diese Zwangsjacke?“ „Nun ja, wir nennen so eine Jacke lieber Schutzjacke und die ist halt Vorschrift hier in der Klinik. Die Klinikleitung hat zwei schlechte Erfahrungen gemacht und Prozesse verloren. Einmal hat eine alte Patientin behauptet, dadurch, dass der Fahrer ihr unter den Arm gegriffen hat hätte sie beim Aussteigen Wirbelbrüche erlitten. Und eine andere Patientin hat behauptet, dass sie durch die schnelle Fahrweise der Fahrerin ein Schleudertrauma erlitten habe. Es ist doch nur zu ihrem Schutz!“ Sie schloss weiter die Jacke im Rücken. Führte die Gurte nach vorn und zog sie überkreuzt durch eine Schlaufe wieder nach hinten um sie rückwärtig zusammen zu schnallen. Meine Arme steckten in den Ärmeln und wurden mir so gekreuzt eng an den Leib gezogen. Damit man die Jacke nicht über den Kopf abstreifen kann, wurden zwei kräftige Gurte durch den Schritt gezogen und ebenfalls hinten an Schnallen gesichert. „Wir sind gleich fertig. Sie brauchen nur noch hier in diesem Rollstuhl Platz zunehmen.“ Ich wurde von Schwester Veronica geführt und durfte Platz nehme. Sofort wurde ich mit weiteren Gurten im Rollstuhl festgeschnallt. An Aufstehen war nicht zu denken. Schnell wurde auch ein Urinbeutel an einem Bein befestigt. „Ich bringe sie nun ins Refektorium zu ihren morgendlichen Nahrungsaufnahme.“ Kaum dort angekommen, es war noch keine 7:00 Uhr, hatte ich auch schon die Feeding-Unit vor der Nase und den Sauger im Mund. Jetzt wusste ich warum gestern einige Mitpatienten ihre Arme nicht benutzten. Nach der Nahrungsaufnahme wurde ich zum Empfang gefahren. Die Lunchkartusche wurde auch nicht vergessen. Schwester Veronica, immer noch mit Mundschutz, schob mir so einen Zahnschutz, ähnlich wie ihn die Boxer und Kampfsportler tragen, in den Mund. Dann zog sie mir noch einen Mundschutz über. Der war allerdings nicht aus diesem papierähnlichen Zellstoffflies sondern aus festem Gewebe und wurde festgeschnallt. Das hatte zur Folge, dass ich den Zahnschutz, wie es so schön heißt, auch nicht mehr verlieren konnte. „Ihre Kopf muss ich ihnen auch noch mit einem Stirnband an der Kopfstütze des Rollstuhls sichern. Genießen sie ihren Ausflug. Ihre Gattin wird sicher bald eintreffen um sie zu begleiten.“ Sie streichele mir noch über die bedeckte Wange und verabschiedete sich. Ich konnte ihr nur in ihre schönen Augen schauen.
Da saß ich nun, es war erst kurz nach Sieben und musste warten. Umschauen ging ja mit dem festgeschnallten Kopf nicht. Es überfiel mich ein Gefühlschaos. Panik: ich konnte mich überhaupt nicht bewegen.
Angst: was machen die noch mit mir.
Scham: ich hatte das Gefühl alle starren mich an.
Geborgenheit: ich fühlte mich beschützt.
Sexuelle Erregung: mein ganzer Körper wurde ja überall gedrückt und der Kleine regte sich sehnsüchtig.
Panik war unnötig. Ich brauchte mich gar nicht zu bewegen.
Angst, unnötig, ich war doch vollumfänglich geschützt.
Wozu Scham? Hier kennt mich keiner.
Das Personal war mit den jeweiligen Pflichten beschäftigt und hat die Patienten wie mich in diesen Zustand versetzt. Langsam wurden noch drei Patienten, oder besser, Ausflügler herbeigefahren. Alle waren wie ich geschützt und verpackt. Diese Enge und Unbeweglichkeit fühlte sich zu meiner Überraschung auch angenehm an. Ich brauchte nichts zu tun. Ich konnte mich fallen lassen ohne zu stürzen. Ich musste keine Verantwortung übernehmen. Nun gut, die sexuellen Gefühle konnte ich nicht aktiv z.B. durch Bewegungen steigern, aber ich beschloss sie zuzulassen, mich ihnen hinzugeben.

Sinnierend und mich der Enge, der Unbeweglichkeit und der Erregung hingebend bemerkte ich schließlich meine Begleitperson d.h. meine Gattin. Weil ich nicht einmal meinen Kopf drehen konnte, sah ich sie erst als sie fast vor mir stand. Sie sah bezaubernd in ihrem grauen Businesskostüm aus, für mich jedenfalls. Ein kleiner Hut, Blazer, enger Rock, Nahtstrümpfe, Pumps, Handschuhe und Handtasche waren farblich und im Material aufeinander abgestimmt. Es war kein einfaches Grau. So auf einander abgestimmt wurde es zum Designergrau. Das Kostüm hatte einen figurbetonten, klassischen Schnitt. Und für mich immer ein Highlight denn sie trug unter dem Blazer auch die dazugehörige Corsage. Diese Corsage war als richtiges, sichtbar zu tragendes Schnürkorsett gearbeitet. Zudem war sie auch gut geschminkt. Wunderbar, für mich jedenfalls!
Sie kam lächeln auf mich zu. „Guten Morgen mein Lieber, du bist ja schon reisefertig angezogen.“ Mit diesen Worten und soweit ihr Korsett es zu lies, beugte sie sich etwas zu mir herunter, so dass sie ihr Dekolleté mit ihrem, vom Korsett betonten Busen vor mir präsentierte. Da konnte ich meinen Blick nicht abwenden. Wie auch, mit fixiertem Kopf. Aber ich mochte den Anblick. Noch lieber hätte ich sie umarmt und an mich gedrückt. Das wusste sie selbstverständlich. Sie begann mich zu necken indem sie sich zu den Seiten aus meinem Blickfeld bewegte, wohl wissend, dass ich meinen Kopf nicht drehen konnte.
Nach einigem Hin-und-Her brach sie das Spiel ab und küsste mich wie zur Begrüßung auf die Nase. Ihre Zunge umspielte meinen Nasenflügel. Es kitzelte und ich versuchte meinen Kopf wegzudrehen. Es gelang mir nicht. Weitere Versuche mich irgendwie zu bewegen scheiterten ebenfalls. Es war mir unangenehm, ich wollte es nicht und ich wollte doch, dass sie so mit mir spielte. Es erregte mich und das war auch ihre Absicht. Mit leichter Häme in ihrem Lächeln und mit fürsorglichem Tonfall erklärte sie: „Siehst Du? Ist doch gut, dass sie dich so gut angeschnallt haben. Sonst würdest du mir hier noch aus dem Rollstuhl fallen.“ Mein Kleiner zuckte, aber nichts ging, ich litt.
Bis auf „Mmmmh, Mmmh“ konnte ich mich wegen des Zahnschutzes und der um Kinn und Mund gespannten Maske auch nicht artikulieren. „Jetzt komm, du kannst hier nicht herum zappeln und die Zeit vertrödeln.“ Mit diesen Worten ging sie hinter den Rollstuhl, entriegelte die Feststellbremse und schob mich in Richtung Ausgang und zur Rollstuhlrampe am Behindertenbus. Die Fahrerin und die Beifahrerin nahmen mich in Empfang und sicherten den Rollstuhl an vorgesehener Stelle im Bus. Die drei anderen Ausflügler waren anscheinend von ihren Begleitpersonen eingefangen und ihre Rollstühle in den Bus gefahren und gesichert worden.
Während der etwa halbstündigen Fahrt nach Alt-Elm unterhielt sich meine Gattin angeregt mit der Fahrerin und den anderen Begleiter:innen. Für uns Ausflügler war eine Kommunikation unmöglich. Der Zahnschutz, den alle trugen, konnte durch die darüber geschnallte Halbmaske nicht heraus gedrückt werden und wirkte wie ein Knebel.

Die Bus(ch)pilotin begrüßte uns über die Bordsprechanlage, bedankte sich, dass sie uns fahren durfte. Sie habe Verständnis dafür, dass die Sicherheitsmaßnahmen für uns Patienten nicht so ganz komfortabel seihen. Diese Sicherheitsmaßnahmen seihen jedoch von der Haftpflichtversicherung so vorgegeben und dürften somit nicht umgangen werden. Diese Sicherheitsmaßnahmen, also Schutzjacke usw., Sicherung im Rollstuhl, Rollstuhl mit dem Rücken in Fahrtrichtung und die Befestigung des Rollstuhls seien crashgetestet. Wir dürften uns somit der höchstmöglichen Sicherheit erfreuen. „Mmmh, mmmh“ klang es aus allen vier Rollstühlen. Die Buspilotin bedankte sich noch mal bei allen Fahrgästen. Auch das Mmmh, mmmh der Patienten würde sie als uneingeschränkte Zustimmung werten. Zufrieden wünschte sie uns allen eine gute Fahrt. Alles weitere könne man auch auf der Fahrt noch fragen und besprechen.

Die Pilotin erklärte über die Bordlautsprecher, dass wir nun zur „Höllenfahrt“ starten würden. Die Chefstewardess (Beifahrerin) kam nochmal durch und überzeugte sich, dass auch alle Fahrgäste ordnungsgemäß gesichert bzw. angeschnallt waren. Den Strip mit der Schwimmweste ersparte sie uns. Dann folgte Käpt‘ns Speech. Wetter, voraussichtliche Flugzeit äääh Fahrzeit usw. und wenn man nach rechts aus dem Fenster schauen würde, könne man bei dem heutigen Wetter die Alpen sehen. Sehr schön, man schien nur völlig zu ignorieren, dass gut die Hälfte der zu befördernden Personen gut gesichert und angeschnallt waren und daher nicht mal ein bisschen den Kopf wenden konnten um einen Blick auf die Alpen zu erhaschen.
Zwischen der Pilotin, Chefstewardess und den vorderen Fahrgästen entwickelte sich eine lockere Unterhaltung, von der wir hinten nichts richtig mit bekamen. Nur kurz wurde die Bordsprechanlage auf laut geschaltet und die Fahrerin berichtete amüsiert, dass mal ängstliche Patienten die Fahrt zu Untersuchungen in die Stadt Höllenfahrt genannt hätten. Aber bei den Sicherheitsmaßnahmen an und um die Patienten seien Ängste seitens der Patienten unangebracht. Bis zur Ankunft im großen Gesundheitszentrum konnten wir in aller Ruhe und Unbeweglichkeit die Fahrt genießen.
Das Gesundheitszentrum hatte ähnlich wie bei einem Hotel eine große Anfahrt nur für Patiententransporte. Meine Gattin machte ihren Job als Begleitperson richtig gut und sah natürlich gut aus. Sie war sofort zur Stelle und übernahm mich nach dem Ausladen aus dem Bus. „Ich lege dir noch ein Art Cape über, damit deine Schutzkleidung nicht so sichtbar ist und du bekommst noch eine Sonnenbrille damit brauchst du auch keine Sorge zu haben, dass dich Passanten erkennen.“ „Mmmh“ Sehr fürsorglich. Sie beugte sich nochmal lächelnd über mich und schob mich in Richtung Röntgenpraxis. Der Rollstuhl hatte einen elektrischen Zusatzantrieb. Das war für meine Gattin mit ihren Pumps sehr hilfreich. Alle Bedienelemente waren hinten angebracht. Für die Begleitperson sehr praktisch, für mich unerreichbar. So durfte ich mich einmal mehr dem Nichtstun hingeben.
Das Gesundheitszentrum, Mederano genannt war Teil eines sehr großen Gebäudekomplex mit Einkaufsmöglichkeiten, Büros, Arztpraxen usw. Wir mussten mit Aufzügen die Ebenen wechseln. Dank der Ortskenntnis unserer Fahrerin erreichten wir schnell das Röntgeninstitut welches sich irgendwie passend RöPrax nannte. Wir waren ja alle angemeldet und so wartete man schon auf uns. Nach ein paar Formalitäten, die freundlicherweise meine Gattin für mich erledigte, ging es auch schon weiter zum entkleiden. Niemand in der Praxis schien verwundert über die Schutzkleidung und Patientensicherungen. Man hatte Schlüssel und Magnetschlüssel sofort zur Hand, machte mich los und entkleidete mich. Meine Gattin brauchte nichts zu tun und ich eigentlich auch nicht. Für mich war es mal wieder recht bequem, also ließ ich sie huldvoll gewähren.
Man erklärte mir, dass eine 3-D Ganzkörperröntgenaufnahme gemacht werde, um Wirbelsäule, Becken, Kopf, Kiefer und Beine mit Füßen im Zusammenhang zu sehen.
Da der Genitalschutz hauptsächlich aus Kunststoff sei könne der dran bleiben. Einen Schlüssel habe man ohnehin nicht.
Ich war froh, mal für eine kurze Zeit locker, ohne Unterstützung und Versteifung stehen zu können. So stand ich da und schon war die Röntgenaufnahme gemacht.
Man kleidete mich wieder an. Allerdings verzichtete man gnädigerweise auf mein Korsett und die Halskrause weil es in 10-15 Minuten mit dem Körperscan bei Bluemouni weitergehen werde. Als ich die Fixierung im Rollstuhl für unnötig hielt, machte man mir klar, dass die Fixierung unerlässlich sei, weil man mich noch zu Bluemouni rüberfahren müsse und Vorschrift von Frau Dr. von Rottenmeyer sei eben Vorschrift. Dazu bekam ich von meiner Gattin einen strafenden Blick zugeworfen.
Ich fügte mich. Na ja, bequem war es schon ich brauchte mal wieder nichts zu tun.
Kurz bevor es weiterging kam die Röntgenärztin zu uns, setzte eine ernste und besorgte Mine auf und erklärte: „Herr Pañalero, ich hab mir ihre Röntgenaufnahme angeschaut. Sie haben schon einen deutlichen Rundrücken.“ Sie nannte dann Gradzahlen nach Dr. Zokk. „Kann ich jetzt nicht vertiefen, steht aber dann ausführlich in meinem Bericht an die Kollegin von Rottenmeyer. Sie haben gut daran getan die Kur und Therapie bei Frau von Rottenmeyer anzufangen und sie können froh sein, dass sie jetzt so eine gute Korsettversorgung bekommen. Zum Ende der Kur kommen sie ja auf jeden Fall noch mal zum Röntgen vorbei. Oft ist nach 2 Monaten schon eine leichte Verbesserung erkennbar. Gute Besserung und jetzt muss ich weiter.“

Meine Gattin schob mich auf die Mall in Richtung Bluemouni. „Du hast es jetzt auch von der Röntgenologin gehört. Du musst was gegen deinen Rundrücken tun und dann werden auch deine Rückenschmerzen weniger.“ Sehr bestimmend sagte sie: „Ich erwarte, dass Du die nötige Compliance aufbringst und die Kur und Therapie durchhältst. Mach dir auch nochmal klar, dass die Korsetttherapie auch nach der Kur weiter durchhalten werden muss. Sonst brauchst du bei mir nicht mehr über deinen schlimmen Rücken zu jammern.“ Versöhnlicher erklärte sie mir: „Du kannst es mit meiner Hilfe hier und weiter zuhause schaffen. Und jetzt lassen wir für dich ein tolles Korsett machen.“ Bei diesen Worten schob sie mich zum Empfang von Bluemouni. Meine Gattin erledigte ein paar weitere Formalitäten. Ich konnte mich mal wieder wegen des Zahnschutzes im Mund nicht deutlich und verständlich äußern, deshalb ließ ich einfach bleiben.
Die Chefin, Frau Limburger begrüßte uns herzlich und führte uns in den Scannerraum.
Hier wieder Fixierungen lösen, Overall aufschließen und bis auf den Keuschheitsgürtel nackt ausziehen. Auch hier schienen alle die Sicherheitsvorkehrungen zu kennen. Man half mir wieder beim auskleiden. Vor dem Scan sollte ich unbedingt Urin ablassen und diesmal sollte meine Gattin dabei helfen. Die Hilfe nahm ich gern und mit weniger Scham an. Diesmal trug ich ja kein Korsett und konnte mich bücken und alles selbst regeln.
Ich wurde von Frau Limburger in ein Gestell geleitet. „Ihre Armbänder und auch die Fußbänder halten sie bitte an die jeweiligen Aufnahmeschalen bis es klickt. Dann sind sie für den Scan richtig positioniert. Damit sie die Abtastlaser nicht in die Augen bekommen, müssen sie diese Augenmaske tragen.“ Mit diesen Worten setzte sie mir eine völlig lichtdichte Maske auf. „Der Zahnschutz muss drin bleiben damit wir die Kieferstellung mit Zahnschutz bekommen. „Mmmh“ Wir machen jetzt einen ersten Scan von ihnen. Sie dürfen sich während des Scans keinesfalls bewegen. Atmen sie ein paar Mal tief ein. Sehr gut! Und jetzt nur normal atmen. Der Scan dauert jetzt was.“ Nach unendlichen zwei oder vielleicht drei Minuten war der Scan fertig.
„Wir benötigen noch einen zweiten Scan. Dazu müssen wir sie hier und da ein wenig richten.“ erklärte Frau Limburger. Ich bekam eine Kopfschlinge angelegt und wurde damit ein wenig hoch gezogen. Dann wurden Stäbe außen am Gestell befestigt. Diese ragten waagerecht zu meinen Hüften, zum Bauch, am Rücken zum Kyphosescheitelpunkt und vorn zu den Schultern. Diese Stäbe und die Schlinge korrigierten meine Haltung und drückten mich in die Aufrichtung. Dann paarmal durchatmen, flacher atmen und nach weiteren nicht endenden Minuten war auch der zweite Scan fertig.
Frau Limburger kontrollierte die beide Scans am Monitor: „Die Scans sind gut geworden. Sie haben gut stillgehalten.“ Dann entfernte sie die seitlichen Korrekturstäbe und nahm mir die Maske ab. Der Zahnschutz blieb drin. Sie öffnete auch die Fixierung der Handgelenke um mir das Korsetthemdchen überzuziehen. Sehr schnell klickte sie die Armbänder wieder ein. Ein Schalter wurde betätigt und mit einem Surren wurde ich an den Handgelenken nach oben gestreckt. Auf mein verwundertes Stammeln bekam ich die Erklärung. Zu meiner Gattin gewendet sagte sie: „Ohne Korsett verlässt hier niemand das Geschäft“ Sie legte mir mein Korsett wieder um, hackte die Planchette ein und begann mich zu schnüren. Wieder an meine Frau gerichtet: „Da haben sie ja ganz gut vorgearbeitet. Er hat ja schon eine ordentlich Figur in seinem Korsett. Wo haben sie es machen lassen?“ „Bei Dresses-and-More, Dolores Molinero,
und Meins haben wir auch dort machen lassen“ antwortete meine Gattin, „Ist immer ein bisschen weit zu fahren wenn man zur Anprobe muss“.
„Gute Korsettschneidereien sind selten und sind immer weit weg. Deshalb betreibe ich direkt nebenan die Korsett- und Bekleidungsboutique „Lacing Collections“. Ich trage selbst gern und oft ein Korsett. Kann man hoffentlich auch sehen.“ Frau Limburger wies auf ihre Taille. Meine Gattin schaute bewundernd hin. Ich versuchte mich zu drehen um auch einen Blick auf ihre Taille zu werfen. Es gelang mir nicht so gut, weil ich ja wie in diesen Tagen häufig und alles zu meiner Sicherheit mal wieder fixiert da stehen musste.
„Wenn sie möchten, können wir gerne gemeinsam rüber gehen. Sie können sich umschauen und sich beraten lassen.“ Riet Frau Limburger an meine Gattin gerichtet. „Der Optiker, der Hörgeräteakustiker und der Zahnarzt haben bald Mittagpause bis 15:00 Uhr.“ Mir war klar, zum Zahnarzt wegen der Zahnschiene. Aber was sollte ich beim Optiker und beim Akustiker? Meine Frage konnte ich mal wieder nicht richtig artikulieren und Frau Limburger überging auch meine Versuche eine Frage zu stellen. „Wenn sie mir beim weiteren Ankleiden ihres Mannes helfen, können wir früher rübergehen.“ Meine Gattin war sofort zur Stelle und legte mir die Zervikalstütze um. Frau Limburger war mit dem Schnüren fertig, es fühlte sich was enger als heute morgen an. Sie schien meine Empfindungen zu bemerken. „Ich hab sie schön eng geschnürt, damit sie schon mal ein Gefühl für das neue Schalenkorsett bekommen.“ Ich versucht als Dank zu Nicken. Protest hätte sie ohnehin ignoriert. Hände und Füße wurden gelöst. Die Kompressionsstrümpfe ließen sie weg. Die Damen halfen mir in den Overall und eine zog hinten den Reißverschluss zu. Kurzer Test, Schieber war wieder verriegelt.
„Und jetzt die Ärmchen nach vorn ausstrecken“ kommandierte Frau Limburger verharmlosend. „Die Ärmelchen des Schutzjäckchens schieben wir über ihre Schultern - so.“ Meine Gattin nahm an und schloss das Jäckchen hinten. Schnell hatte Frau Limburger meine Arme vorn über Kreuz nach hinten geführt, meine Gattin nahm hinten an und schnallte die beiden Enden. Es folgten die beiden Schrittriemen die von meiner Gattin angenommen und verschnallt wurden. Meine Gattin schob von hinten den Rollstuhl an mich heran was mich zwang mich zu setzen. Die beiden arbeiteten Hand in Hand. Schnell war der Hosenträgergurt geschlossen, Füße und Knie fixiert. „Ich bin stolz auf dich. Du hältst so tapfer durch ohne zu murren.“ Nach diesen Worten berührten ihre Lippen die Meinen. Ihre Zunge drückte meine Lippen auseinander und spielte an meinen Lippen. Sie überrumpelte mich geradezu. In meiner Keuschheitsröhre wurde es eng. „Leider muss ich dir noch diese Maske vor den Mund schnallen damit dein Zahnschutz nicht verloren geht.“ Wohlwollend lächelte meine Gattin mich an.
„Ihr Gatte kooperiert ja wirklich gut.“ sagte Frau Limburger anerkennend. „Hier in der Kur, wenn andere Menschen dabei sind will er sich nicht blamieren. Zuhause kann er schon mal bockig sein.“ antwortete meine Gattin. „Oh, da könnte ich ihnen, liebe Frau Pañalero, vielleicht noch ein paar hilfreiche Tipps geben. Bei Patienten, ja und auch bei meinem Mann haben ein paar wenige Maßnahmen immer gut geholfen.“ riet Frau Limburger. „Danke, ich werde auf ihr Angebot zurück kommen. Wir sollten sowas unter vier Augen besprechen. Vielleicht ergibt sich beim Abholtermin eine Gesprächsmöglichkeit. Ich bin jetzt wirklich neugierig auf ihre Boutique.“ Obwohl ich mich kein bisschen bewegen konnte, versank ich vor Scham und Ärger in meinem Rollstuhl.
Die beiden Damen schoben mich rüber zur Boutique und stellten mich mittendrin ab.
„Schauen sie sich erstmal ein wenig um.“ riet sie in Richtung meiner Gattin. Das war sicherlich nicht an mich gerichtet. Wie schon erwähnt, saß ich buchstäblich vom Kopf bis zu den Füßen festgeschnallt, ich muss mich berichtigen, gesichert in meinem Rollstuhl.
„Wir führen konfektionierte Corsagen des französischen Labels „Mon Chemin“ in vielen Größen. Diese Corsagen sind was zum Drübertragen und für Anfängerinnen. Für Herren schneidert dieses Label gar nicht.“ „Gibt‘s auch Konfektionskorsetts für Herren?“erkundigte sich meine Gattin. „Da gibt es wenig. Lacefords, Fillers und Crazy Corsets, alles englische Marken. Nicht besonders chic und seit dem Brexit noch schwieriger zu bekommen.
Für ihren Mann käme ohnehin nur eine Maßanfertigung in Frage. Sie sind ja beide keine Anfänger mehr, sie haben Erfahrung im Korsetttragen. Bei Ihrem Mann kommen Rückenprobleme hinzu, die ein orthopädisches Korsett erforderlich machen. Hier bekommen sie modische Korsetts für Sie und Ihn und nebenan orthopädische Korsetts natürlich auch für Sie und Ihn. Das besondere bei uns ist, wir können modische Korsetts mit orthopädischen Erfordernissen kombinieren. Bei den orthopädischen Korsetts können wir modische Aspekte berücksichtigen. Für sie könnten wir z. B. ein Kostüm für den Sommer, ähnlich dem welches sie gerade tragen, anfertigen. Wir arbeiten auch in Leder, Lack, PVC oder Latex. Für ihren Gatten könnten wir ein Sommerkorsett aus Mesh-Gewebe passend zum sommerlichen Anzug oder zum Smoking anfertigen.“
Meine Gattin schien beeindruckt. Sie sagte nämlich nicht viel. Dann fiel ihr ein, dass wir ja noch weitere Termine haben. „Sie sind noch nicht zu spät. Ich rufe meine Mitarbeiterin, die kann ihrem Gatten die Lunchkartusche und was zu trinken geben und sie können noch was stöbern oder Fragen stellen.“ „Danke, die Lunchkartusche für meinen Mann hatte ich ganz vergessen. Und ich verspüre einen kleinen Hunger.“ „Ja, auch gut. Gehen sie doch hier im Mederano was essen. Ihren Mann nehmen sie mit. Die Bistros und Restaurants sind auf Rollifahrer eingestellt. Sie können ihren Gatten auch dort abfüttern.“
Wenn man doch in diesem Rollstuhl ganz verschwinden könnte, dachte ich so bei mir. Hoffentlich bekomme ich wenigstens das Cape wieder über das Schutzjäckchen und eine Sonnenbrille.
Meine Gattin war so gütig und hat mir Beides übergelegt bzw. aufgesetzt. Sogar die Maske und den Zahnschutz hat sie abgenommen bevor sie mit mir los schob. Es war mittlerweile schon ungewohnt nichts im Mund zu haben und frei sprechen zu können. Das Bistro welches meine Gattin ausgesucht hatte war bald gefunden. Nachdem sie mich an den Tisch gerollt und selbst Platz genommen hatte bekam ich wieder was in den Mund geschoben. Es war die Lunchkartusche und danach noch was zu trinken.
Noch bevor meine Gattin ihre kleine Mahlzeit bekam hatte ich alles leer gesogen. Da meine Gattin die Anweisungen für die Sicherheit bei Ausflügen konsequent einhalten wollte, durfte ich etwas den Mund ausspülen und den Zahnschutz wieder aufnehmen. Damit dieser nicht verloren geht, bekam ich auch die Maske wieder angelegt.
Bald war auch mein Gattin und Begleitperson mit ihrer Mahlzeit fertig und wir konnten zum Zahnarzttermin aufbrechen. Im Mederano liegt ja alles relativ nah beieinander. So erreichten wir schnell die Praxis der Zahnärztin, Frau Dr. Cindy Candyheart.
Nach den Formalitäten durfte ich auf den Behandlungsstuhl umsteigen. Die Schutzjacke dürfe ich anbehalten. Ausziehen würde zu lange dauern und sei zu umständlich erklärte die Zahnärztin. Es gäbe immer wieder Patienten die auf dem Behandlungsstuhl unruhig herum zappeln und sich gegen die Behandlung sträuben. Die Patienten die vom Sanatorium geschickt werden seien da wesentlich unkomplizierter. Diesen Patienten brauche man nur vom Rollstuhl auf den Behandlungsstuhl zu helfen, Mund auf und schon könne sie arbeiten. Also, aus ihrer Sicht wären die Schutzjacken nur von Vorteil. Da die Patienten Fixierung gewohnt seien, würden die Patienten eine Ruhigstellung des Kopfe als selbstverständlich ansehen. Mit diesen Worten richtete sie meinen Kopf aus und fixierte ihn mit geübter Hand.
Sie untersuchte meine Zähne, Kieferstellung, Kiefergelenkfunktion und Mundschleimhaut. Zu meiner Gattin gewandt: „Sie sind mit ihrem Mann hier um für ihren Mann einen genauer passenden Zahnschutz mit gleichzeitiger Funktion als Antischnarchschiene machen zu lassen. Und das machen wir jetzt erstmal.“ Es wurde das Prozedere für einen Abguss eingeleitet. Abholtermin sei dann wie alles andere am kommenden Freitag.
„Ihr Gatte gelangt so langsam in ein Lebensalter in dem fast alle, Frauen wie Männer ihre dritten Zähne haben. Ich fände es an der Zeit, dass ihr Gatte an Ober- und Unterkiefer jeweils eine herausnehmbare Vollprothese bekommt. Sie sind alt genug es jetzt machen zu lassen. Jung genug um das Ziehen aller Zähne körperlich gut zu verkraften. Es ist schließlich eine richtige OP. Sie haben jetzt durch die Kur im Sanatorium einen Zeitraum von zwei Monaten zu Verfügung diese Veränderung sehr unauffällig für ihr Umfeld und für ihren Bekanntenkreis daheim durchzuführen. Andere fahren ins Ausland um sich während des Urlaubs die Zähne machen zu lassen. Wenn alle Zähne raus sind können sich auch keine Entzündungsherde darunter bilden. Zähne als Implantate wieder herzustellen kann zu gleichen Problemen in Bezug auf Entzündungen führen wie vorher. Chronische Entzündungen im Bereich der Kiefer können zu Rheuma und anderen Erkrankungen führen. Wir können bei den neuen Zähnen Fehlstellungen beim Aufbiss- und bei den Kiefergelenken korrigieren
Wirbelsäulenprobleme können auch mit Kieferfehlstellungen zusammenhängen.
Auch sie verehrte Frau Pañalero sollten die Zeit nutzen um sich ihre dritten Zähne machen lassen. Von vielen Paaren weiß ich, dass zwei zahnlose Münder beim Küssen immer noch gut aufeinander passen. Sie beide bekommen auch ein paarmal logopädische Hilfe um das Sprechen mit den herausnehmbaren Vollprothesen zu schulen. Der Fahrdienst der Klinik steht ihnen zu Verfügung“ und besonders an meine Gattin gerichtet, „Sie müssen nicht unbedingt mit Schutzjäckchen hier auf dem Stuhl sitzen. Es sei den sie wünschen es. Ich empfehle ihnen allerdings eine gute Windel zu tragen.“
Zu mir gewandt „Da sie während ihrer Kur ja nur wenig und ausschließlich breiige Nahrung erhalten, wird die Ausheilung für sie leichter und ohne besondere Schmerzen verlaufen.“ Wiederum zu meiner Frau gewandt: „Sie sollte ihre Entscheidung bald treffen, z.B. bis kommenden Freitag. Dann sind sie ohnehin zur Abholung hier. Bei einer frühen Entscheidung kann ich auch früh beginnen und es bleibt relativ viel Zeit bis zum Ende der Kur. Die Extraktion der Zähne bei ihnen Beiden, die Heilung und die Herstellung zweier Vollprothesen benötigt schon Zeit“ „Danke, für das Angebot. Wir werden drüber nachdenken. Doch nun müssen wir weiter“

Meine Gattin schob mich aus der Zahnarztpraxis zur Akustikerin. Dort angekommen, wurden wir freundlich begrüßt. Wir hatten ja einen Termin und brauchten nicht zu warten. Ich war etwas verwundert, dass ich Hörgeräte bekommen sollte, da ich noch recht gut hören konnte. Die Dame erklärte alles auch nett und verständlich. Wie schon häufiger wandte sich auch diese Dame an meine Gattin. „Die Hörgeräte sind selbstverständlich auch bei Schwerhörigkeit einsetzbar. Diese neuen Geräte werden in das Kommunikationssystem der Klinik eingebunden. In Verbindung mit der AR-Brille, die sie auch noch erhalten, ist es ein perfektes Patienteninformationssystem. Damit werden Ihnen die Termine zu den Anwendungen, Schulungen, Therapien und Sprechstunden angesagt. Sie können die Termine nicht mehr verpassen. Während der Ruhezeiten können die Geräusche um sie herum sehr stark gedämpft werden. Sie werden ruhiger schlafen. In Verbindung mit der Augmented-Reality-Brille können wir Schulungsvideos mit Ton individuell an jeden Patienten übermitteln ohne die anderen Patienten zu stören. Auch bei Notfällen können wir schnell und sicher die Patienten erreichen. Diese Geräte tragen dazu bei höchstmögliche Sicherheit für die Patienten zu gewährleisten. Wenn noch Fragen sind beantworte ich diese gerne.“ Meine Gattin verneinte. Und so begann sie mit Untersuchung und Abformung meiner Ohreingänge. Vermutlich aus Gründen der Patientensicherheit verblieben die Maske und der Zahnschutz. Die Ohren waren nicht verdeckt. Die Akustikerin war schnell fertig, versprach, dass die beiden Teile bis zur Abholung am Freitag fertig geformt und programmiert würden.

Der letzte Termin war bei der Optikerin namens Larilyn Wonderview, die wir auch schnell erreichten. Auch dort gab es wieder gute Erklärungen. So sollte ich eine schon von der Akustikerin erwähnte AR-Brille erhalten. Außerdem würde ich eine normale Brille bekommen. Da aus therapeutischen Gründen und natürlich aus Gründen der Patientensicherheit die Beweglichkeit einschließlich die Beweglichkeit der Hände hin und wieder etwas eingeschränkt werden muss, komme dem Schutz der Augen besondere Bedeutung zu. „Sie erhalten so eine Art Sportlerbrille. Die ist stabiler, bruchsicherer, liegt komplett um die Augen herum an und schützt die Augen auch seitlich. Das Gestell wird verliersicher mit Bändern am Kopf gehalten. Die Gläser sind als Gleitsichtgläser geschliffen und mit hochwertigen Beschichtungen versehen. Das besondere an dieser Sportbrille ist, dass sie bei starker Sonneneinstrahlung dunkler eingestellt werden kann. Für die Nacht und für zusätzliche Ruhezeiten kann die Brille komplett verdunkelt werden wie bei den Schweißerbrillen. Selbstverständlich sind die Brillen ab Freitagmittag abholbereit.“
Sie machte einige Kontrollen und Tests, dann waren wir auch dort fertig. Auch hier kam niemand auf die Idee mir mal die Maske und den Zahnschutz herauszunehmen.

Wir verließen die Optikerin. Meiner Gattin schien das Rollstuhlfahren zu gefallen. Sie wurde zur Rollstuhlpilotin als wir durch den stärker besuchten Bereich des Mederano zum Patientenbus mussten. Zweimal stoppte sie abrupt, weil andere Besucher noch mal eben schnell vor uns unsere Fahrtrichtung kreuzen mussten.
Auf dem Weg fiel meiner Gattin ein, dass sie auch mal die Toilette aufsuchen sollte. Nach einigem Hin und Her, fand sie eine Behindertentoilette. Sie kümmerte sich sogar zuerst um mich. Es ging auch relativ schnell und einfach mit dem Schlauch. Nachdem sie sich selbst auch erleichtert hatte nahm sie mir Maske und Zahnschutz ab und gab mir was zu trinken. Während ich gierig trank meinte sie: „Ich beneide dich ein wenig. Mit deinem Katheterchen ging das Wasserlassen recht einfach und schnell. Bei mir dauerte das Aus- und Anziehen viel länger und die Toilette ist nicht besonders sauber.“ Endlich konnte ich auch mal was sagen: „Du hättest dir ja ne Windel anziehen können oder auch ein Katheterchen legen lassen.“ Eigentlich war das von mir nicht sehr ernst gemeint. „Das mit der Windel probiere ich mal“ antwortete sie nach kurzer Überlegung.
„Nun beeil dich mal und Trödel nicht rum“ mit diesen Worten setzte sie mir den Zahnschutz ein und schnallte die Maske wieder fest. „Wir fahren schnell nochmal zu Bluemouni, die müssten doch sowas für Erwachsene haben.“ Los ging die Fahrt. Wir mussten wieder durch das Gedränge. Und wieder waren mehrere abrupte Stopps erforderlich um Kollisionen mit Fußgängern zu verhindern. Als wir das Gedränge hinter uns gebracht hatten, hielt meine Rollstuhlpilotin kurz an und beugte sich über mich. Ich konnte ihren aufregenden Duft wahrnehmen. Sie küsste mich auf meine Maske, und erklärte, dass sie so froh sei, mich im Rollstuhl so gut und sicher angeschnallt zu haben. Bei den letzten Brems- und Stoppmanövern habe sie schon befürchtet ich könne aus dem Rollstuhl fallen. Wieder war ich verwirrt. Ich freute mich über die kleine Zuwendung. Sie erregt mich ein wenig. An Antworten meinerseits schien sie nicht interessiert. Zahnschutz und Maske blieben und es ging weiter zu Bluemouni.

Zum Glück war noch geöffnet und nach kurzer Beratung bekam meine Gattin zwei dicke Pakete, die mir dann auf den Schoß geladen und notdürftig irgendwie festgemacht wurden. „Also, ein Paket mit 30 Windeln der höchsten Saug- und Aufnahmekapazität und ein weiteres mit etwas weniger Saugstärke aber dafür dünner. Steht alles auf der Verpackung.“ Erklärte Frau Limburger. Schnell wurde bezahlt und weiter ging es zu unserem Bus. Es war mir ja sooo peinlich mit den Windelpaketen auf meinem Schoß durch die belebten Einkaufs-Malls geschoben zu werden. Meine Gattin schien es zu merken und setzte mir und sich selbst die Sonnenbrillen auf.
Am Patientenbus angekommen wurde ich mittels Rampe und Hebebühne in den Bus verfrachtet und gesichert. Meine Gattin nahm mir Maske und Zahnschutz ab um mir noch einmal etwas Wasser zu geben. Kaum hatte ich ausgetrunken bekam ich wieder den Schutz und die Maske angelegt. „Vorschrift ist Vorschrift“ lächelte sie. „Wir sind noch was früh dran. Es fehlen noch zwei Ausflügler und deren Begleitung.“ Sie setzte sich auf die Armlehne des Rollstuhls und strich mir über die Stirn. „Ich bin stolz auf dich. Ich bewundere dich, wie still und ruhig du diese zum Teil strengen Vorschriften und Maßnahmen hinnimmst und hervorragend mitarbeitest. Wenn du so weitermachst wird es sicherlich ein Erfolg.“ Sie nahm mir nur die Maske ab und küsste und drückte mich leidenschaftlich. Ehe ich mich versah, hatte ich die Maske schon wieder um. „Ich helfe dir dabei wo ich nur kann“ dabei zwinkerte sie verführerisch, „Ich will dein Kurschatten sein.“ Ich genoss das bisschen Liebkosung. Wie schon die meiste Zeit konnte ich mich kein bisschen bewegen. Trotzdem, oder gerade deshalb
Ich schmolz vor Erregung und auch vor Rührung. Der Kleine unten auch.

Die Anderen kamen und wurden eingeladen.

Die Rückfahrt zum Sanatorium begann.
Anscheinend waren alle etwas geschafft. Die Begleitpersonen hatten sich nicht mehr viel zu erzählen. Wir Ausflügler hatten unseren Zahnschutz und unsere Masken. Wir konnten uns nichts erzählen selbst wenn wir es gewollt hätten. So paradox es klingen mag, diese Unfähigkeit sich zu bewegen war irgendwie anstrengend und machte müde. Nach der Ankunft im Sanatorium verabschiedete sich meine Gattin sehr liebevoll von mir und versprach morgen mal zwischendurch nach mir zu schauen.
Man schob mich ins Refektorium und setze mir meine Abendnahrung an. Ich war recht müde und wollte die angebotene Kartusche nicht mehr leer saugen. Man bestand nachdrücklich darauf. „Sie kennen doch die Redensart: ‚Viele essen zu wenig um abzunehmen‘. Also schön weiter saugen. Bis morgen früh gib‘s nix mehr.“ Also gut, ich zog es mir rein. Es gab auch noch etwas Wasser. Darauf wurde ich ins Dormitorium gebracht, an die Entsorgungsgerätschaften angekoppelt und gesichert. „Gute Nacht, träumen sie süß - von sauren Gurken“ dann wurde es dunkel weil man mir eine Schlafmaske überzog.
Ich bin wohl auch recht schnell eingeschlafen.

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Erika2
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  RE: Kur im Sanatorium Datum:07.07.24 09:25 IP: gespeichert Moderator melden


Eine wunderbare Geschichte, gerne würde ich mich von meiner Frau auch dort einweisen lassen.
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Rosenkavalier
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Nie ohne Korsett

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  RE: Kur im Sanatorium Datum:07.07.24 20:54 IP: gespeichert Moderator melden


Anscheinend wird meine Geschichte doch gelesen. Freut mich sehr.
Dafür gibt es auch ein weiteres Kapitel.

Kur im Sanatorium 4

Irgendwann wurde ich geweckt „Holá, Herr Pañalero, heute ist ein brandneuer Tag für sie. Schlafmütze, aauufsteehen! „Mmmh“ „Es ist Mittwoch, da wird die Woche geteilt, aber bevor wir die Woche teilen, mach ich sie erstmal los und entkoppele sie von der Entsorgung.“
Es folgte die Entkleidungs-, Körperpflege- und Ankleideroutine. Ankleideroutine hieß, mir wurde Unterhemdchen, mein Korsett, Halsstütze, Kompressionsstrümpfe und Overall angezogen, Zahnschutz und Maske sollte ich erst nach der Nahrungsaufnahme im Refektorium eingesetzt bekommen.
Ich durfte im Rolli Platz nehmen. Schnell wurden die Hosenträgergurte festgezurrt. Das Gurtschloss war allerdings nur mit Magnetschlüssel zu öffnen. Ich sollte meine Ringe an den Handgelenken und Fußgelenken in die Aufnahmeschalen legen bis es klickte. Ich war mal wieder gesichert. So gut gesichert wurde ich ins Refektorium gerollt. Nach der Nahrungsaufnahme sollte es endlich mit den Therapien losgehen.
Ich wurde ins Gym gerollt. Dort musste ich zum Warmwerden auf ein Ergometer klettern. Ich sollte mich an den ergonomisch praktischen Griffen festhalten und die Füße auf die Pedale stellen. An den Handgriffen und an den Pedalen waren wieder diese Aufnahmeschalen in die meine Ringe eingeklinkt wurden.
Die Physiotherapeutin nahm mir die Maske ab und den Zahnschutz heraus. „Ich habe den Zahnschutz herausgenommen damit sie auch ein paar Fragen zu meinen Anweisungen stellen können, okay?“ Ich bejahte. „Wäre es nicht besser wenn ich das Korsett und die Halsstütze ausziehen würde?“ „Nein, das ist nicht erforderlich. Sie müssen das Korsett bis auf Zeiten der Körperpflege und ein paar gymnastische und therapeutische Übungen hier immer tragen. Sonst wirkt die Korsetttherapie nicht genug. Da müssen sie sich jetzt einfach dran gewöhnen. Beim Kraft- und Ausdauertraining berücksichtigen wir die Restriktionen des Korsetts und der anderen Schutzmaßnahmen.
Da die meisten Patient:innen Korsett und Genitalschutz tragen müssen, sind z.B. die Sättel der Ergometer besonders dafür geformt. Haben sie noch Fragen?“ „Ja, muss ich hier auch den Zahnschutz tragen?“ „Selbstverständlich, oder ist der Ihnen zu klein? Wir haben auch größere, aber das sind schon richtige Knebel wissen sie. Die setzen wir ein wenn die Patienten was zu laut sind und die anderen stören.
So, jetzt muss ich ihnen den Schutz wieder einsetzen. Also jetzt schön das Mündchen aufmachen. Danke so ist es gut.“ Damit war ich wieder auf leise geschaltet.
Beim Aufsteigen auf das Ergometer hatte ich mich über die eigenartige Sattelform gewundert. Ich bekam auch noch einen Bauchgurt, wohl damit ich mich nicht auf die Pedale stellen konnte. Die Therapeutin stellte das Ergometer auf meine Körpermaße richtig ein. Eigenartigerweise waren das Bedienfeld und das Display nach vorn ausgerichtet. Für die Therapeutin praktisch, für mich nicht einsehbar.
„Ich starte jetzt das Testprogramm, das machen wir immer um die Kondition der Patienten auszutesten. Wenn es ihnen zu schwer wird machen sie einfach Pause. Achten sie aber drauf, dass sie nur kurze Pausen machen. Längere Pausen würden den Test verfälschen. Das Programm wird sie erinnern wenn die Pause zu sehr ausgedehnt wird,“ erklärte sie. Es piepte einmal, dann zweimal. „Sie dürfen jetzt losstrampeln.“ Ich setzte die Pedale in Bewegung. Nach ein oder zwei Minuten wurde das Treten beschwerlicher. „Das Programm simuliert jetzt eine Steigung. Sie dürfen sich ruhig was anstrengen. Die Sensoren in ihren Arm- und Fußbändern messen und übermitteln ihre Daten hier an das Gerät, “ erklärte sie weiter. „Und es wird darauf geachtet, dass sie sich nicht überanstrengen.“

Zuhause haben wir die Eine oder Andere Fahrradtour gemacht. Ich war durchaus ans Fahrradfahren gewöhnt, aber mit Korsett, Halsstütze, Zahnschutz und Maske fand ich es schnell sehr anstrengend und kam ein wenig außer Atem. Gut, ich durfte ja mal ne‘ Pause einlegen. Nach vielleicht 20 Sekunden ertönte ein Biep. Nach einigen weiteren Sekunden ertönte ein Doppelbiep. Wieder einige Sekunden später ein dreifacher Biep.
Mir war aber noch nicht nach Weitermachen. Nach weiteren 10 Sekunden fühlte ich an meinem Kleinen und in meinem Popo ein Kribbeln. Erst schwach, dann doch etwas stärker. Zunächst konnte ich das Kribbeln und meine Pause nicht in Zusammenhang bringen. Als es dann stärker und unangenehm wurde, dämmerte mir, die meinen mich und ich soll weiter strampeln. Okay dann weiter.

Nach einigen Kilometern auf dem Indoor-Fahrrad legte ich noch einmal eine Pause ein um zu probieren wie weit die Maschine mit den Impulsen geht. Es war richtig schmerzhaft. So weit wie bei meinem Spaziergang im Park wollte ich es nicht kommen lassen. Also trat ich weiter in die Pedalen.

Nach einer halben Stunde erschien die Therapeutin wieder mit den Worten: „So Herr Pañalero, sie haben es für heute geschafft.“ Auf’s Display schauend nickte sie anerkennend, „Da haben sie ja doch eine gute Leistung erbracht. Richtig haben sie es gemacht. Man muss sich auch mal eine Pause gönnen. Aah ich sehe sie haben auch zweimal die Motivierungshilfe in Anspruch genommen. Danach kann man wieder richtig gut weitermachen, gelle! Jetzt aber flott runter vom Ergometer, dann bringe ich sie zur nächsten Anwendung. Es klickte an 5 Stellen und ich konnte absteigen und mich in den Rollstuhl setzen.
Ja klar, anschließend klickte es wieder ein paarmal und ich saß sicher im Rolli.

Ach so, Motivierungshilfe nennen die hier die Elektroschocks. Was machen die hier mit mir?
Äußerungen meinerseits waren anscheinend nicht erwünscht und meine Artikulation wäre wegen der Füllung im Mund sehr undeutlich.
Noch bevor ich in weiterem Selbstmitleid schwelgen konnte, ging es in flotter Fahrt durch die Gänge zur nächsten Anwendung. Die Therapeutin lief richtig. Sie erläuterte kurz, es mache ihr Spaß, sie mache das als Lauftraining. Zeit hätten wir noch genug. Ich solle mir keine Sorgen machen, ich säße ja gut gesichert in meinem Rollstuhl.

Die nächste Anwendung war eine Gruppentherapie. Weitere Mitpatient:innen waren schon da. Ich wurde auch in den Rollstuhlkreis geschoben. Es war noch etwas Zeit und so durften wir warten bis alle Teilnehmer eintrudelten. Die Teilnehmer:innen waren ausnahmslos gut gesichert. Einige trugen dieses Schutzjäckchen.
Eine Unterhaltung wollte noch nicht so richtig aufkommen, denn alle, soweit ich das sehen konnte, trugen so einen Mundschutz. So konnten wir uns nur freundlich und neugierig anschauen oder beschämt wegschauen. Ja, und natürlich nur soweit wie unsere Halskrausen und Kopffixierungen es zu ließen.

Die Gesprächsleiterin trat mit einer beschwichtigenden Handbewegung hinzu. Sie lächelte: „Ich darf mich euch vorstellen, mein Name ist Gerlinde und bin eure Gruppentherapeutin. Ich bitte euch jetzt eure Einzelgespräche, euer Händeklatschen und das Trampeln mit den Füßen einzustellen, “ irgendwie lächelte sie in sich hinein, „für einige unter euch ist so eine Gruppensitzung recht neu. Ich habe Verständnis wenn ihr euch scheut hier offen und vor Allen zu sprechen. Ich verspreche euch, ihr werdet eure Scheu und Hemmungen verlieren. Aus Rücksichtnahme werden wir heute und in den nächsten Tagen erstmal auf die Vorstellungsrunde verzichten. Bis ihr euch hier ein wenig eingewöhnt haben. In den nächsten 25 Minuten werde ich euch so dies und das zur Kur hier erzählen.“
Fast wäre ich bevor sie die Runde beendete, eingeschlafen.

Bis zur mittäglichen Nahrungsaufnahme und zur Urinentsorgung wurde ich noch zu weiteren Anwendungen geschoben. Am Nachmittag ging es im engen gesteckten Zeitplan weiter.

Auf dem Weg zur letzten Therapie des Tages fielen mir schon mal vor Müdigkeit die Augen zu. „Hallo Herr Pañalero, nicht einschlafen. Wenn sie jetzt schlafen können sie in der Nacht nicht schlafen und turnen im Dormitorium herum.“ Na klar, mit Kissenschlacht und so, wollte ich sagen, aber da war noch was im Mund und auch noch was davor. Heraus kam ein deutliches „Mmmmh.“
Dabei wurde ich etwas wacher und weil die Person sich freundlicherweise vor mich hinstellte konnte ich auch sehen wer zu mir sprach. Sofort erwachte ich aus meiner Lethargie. Vor mir stand Lacie, Lacie Bulémy. Wir sind uns schon mehrfach auf Korsettbällen begegnet. Ich war hocherfreut. Sie erkannte mich auch wieder. Sie war so freundlich und nahm mir die Maske und den Zahnschutz heraus. Schon sprudelten die Fragen aus mir heraus was sie den hier so mache usw. Sie konnte gar nicht so schnell alles beantworten. „Ich bin hier als Ernährungs- und Diabetikerberaterin tätig. Als ich deine Patientenakte habe ich mich gefragt ist er es oder ist er es nicht. Das freut mich aber, dass wir uns hier treffen. Was führt dich den hierher?“ Ich erzählte ihr das ganze wie und warum. Weil sie ja auch meine Gattin kannte schlug sie vor sich an einem Wochenende mal zu treffen. Ich willigte sofort ein. Ich war durch diese Begegnung richtig aufgekratzt.
Warum? Weil sie sehr nett ist und weil sie eine der tollsten Figuren im Korsett hat, die ich kenne.
Es gibt ja so einige Begriffe wie Hour Glass oder Pipe Stem. Sie hat im Korsett eine conical oder auch Ice Cone Figur. Gefällt mir eben.
Manchmal begegnen einem Ernährungsberater:innen denen man ansieht, dass sie selbst größte Probleme mit ihrer Ernährung haben. Da ist Lacie eben für mich eine wunderschön anzusehende Ausnahme.
Bald mussten wir weiter machen indem sie mir einen Vortrag über Ernährung hielt und zum Glück fasste sie sich kurz.

Was folgte war die Routine, abendliche Nahrungs-, Flüssigkeitsaufnahme, Körperpflege, Anschluss an Entsorgung und Sicherung.

Es ward Abend, es ward Morgen, der vierte Tag.



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goya
Stamm-Gast





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  RE: Kur im Sanatorium Datum:08.07.24 07:42 IP: gespeichert Moderator melden


Tolle Geschichte...

Liebe Grüße

goya
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Rosenkavalier
Fachmann



Nie ohne Korsett

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  RE: Kur im Sanatorium Datum:09.07.24 17:14 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Leser,
mal was in eigener Sache.
Wie Ihr alle wisst lebt der Künstler vom Applaus. Ich sehe mich zwar nicht als großer Künstler oder Autor, dennoch fände ich es nützlich und hilfreich wenn ich ein wenig mehr Rückmeldung zu meiner Geschichte erhalten würde. Ein kurzes "Weiter so" würde mir schon reichen, damit ich erkennen kann, dass meine Geschichte nicht nur angeklickt wird, sondern vielleicht auch dem Ein oder Anderen gefällt.
Morgen gibt es das nächste Kapitel.

Mit geschnürtem Gruß
Rosenkavalier

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christoph
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  RE: Kur im Sanatorium Datum:09.07.24 19:50 IP: gespeichert Moderator melden


Auch wenn viele nicht schreiben ich denke deine Geschicht gefällt vielen.
Also weiter so.
Gruß Christoph

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Rosenkavalier
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Nie ohne Korsett

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  RE: Kur im Sanatorium Datum:10.07.24 00:23 IP: gespeichert Moderator melden


Versprochen ist versprochen! Und jetzt ist schon Mittwoch.

Kur im Sanatorium 5

Nach der letzten Therapieanwendung am Donnerstagvormittag hatte mir die Therapeutin die hübsche Schutzjacke angezogen und erklärt, „Dann sind sie zum Transfer zum Refektorium und zum Ausdauertraining schon fertig angezogen. Für die Nahrungsaufnahme brauchen sie ihre Arme ohnehin nicht.“ Eine Schwesternschülerin überstellte mich zum Refektorium. Die Lunchkartusche war schnell eingerichtet und ich wurde im Rollstuhl sitzend abgefüttert. Danach gab es noch etwas zu trinken. Auf die Idee meine Arme zu lösen kam niemand. Nach vielleicht 15 oder höchstens 20 Minuten wurde ich von einer weiteren sehr hübschen und durchaus freundlichen Praktikantin zum großen Trainingsraum gefahren. Anscheinend war ich etwas früh dran. Gut gesichert durfte ich im Rollstuhl sitzend auf die Therapeutin warten und meinen Gedanken nach gehen.

Mir fiel auf, dass der größte Teil des Personals weiblichen Geschlechts war. Weiter fiel mir auf, dass die Frauen unabhängig vom Alter sehr freundlich und hilfsbereit, ja und dazu durchweg hübsch waren. So auch die Therapeutin, die am Nachmittag für mich zuständig war.
„Sie dürfen Judy zu mir sagen, Herr Pañalero, “ begrüßte sie mich“, löste meine Sicherungen und half mir beim Aufstehen aus dem Rollstuhl.
„Bevor wir mit dem Ausdauertraining beginnen, sollten sie noch mal Pipi machen.“ riet sie. Mit dem Zahnschutz im Mund wollte ich nicht versuchen zu sprechen. Also hob ich meine Arme soweit meine tolle Schutzjacke es zu ließ, als Geste und Andeutung mir doch diese Jacke aus zu ziehen, damit ich zur Toilette gehen kann. „Herr Pañalero, zum Jäckchen ausziehen und hinterher wieder anziehen haben wir keine Zeit. Aber selbstverständlich gehe ich mit ihnen und bin ihnen beim Pipimachen behilflich.“ Ich wurde wohl etwas rot und zögerlich. „Jetzt stellen sie sich nicht so an. Ich bin verheiratet, habe durch meine Ausbildung Kenntnisse über die männliche Anatomie erhalten und trage wie alle hier vom Personal den vorgeschriebenen Genitalschutz auch Keuschheitsgürtel genannt. Also ich werde ihnen schon nichts tun, “ erklärte sie mir grinsend.
Ich wurde wohl noch verlegener. „Kommen sie, ich bringe sie jetzt zum Klöchen und nehme ihren kleinen Schlauch und lasse sie Pipimachen.“ Sie nahm mich in ihren Arm und schob mich zur Toilette. Mein Kleiner regte sich in meiner Keuschheitsvorrichtung. Ich fügte mich.
In der Behindertentoilette angekommen, kommandierte sie: „Stellen sie ihr Füßchen da drauf,“ mit der einen Hand hielt sie mich am Arm damit ich sicher stehen konnte und mit der anderen fummelte sie den Katheterschlauch aus dem Hosenbein meines Overalls heraus und öffnete das Ventil. „Läuft doch gut,“ lobte die Trainerin. Mir wurde die Erleichterung bewusst.
„Ich mach das schließlich nicht zum ersten Mal,“ erklärte sie.
„Katheter - find ich gut!"
"Seit die Chefin Katheter und Windeln bei allen Patient:innen ausnahmslos zur Pflicht gemacht hat geht es einfacher, schneller und hygienischer mit dem Wasserlassen. Oft musste ich den männlichen Patienten beim Pipimachen helfen wenn die ihre Arme nicht oder nur eingeschränkt benutzen konnten. Sie können sich nicht vorstellen wie verklemmt die meisten Männer waren. Die armen Jungs mussten dringend. Denen stand der Pipi schon in den Augen. Und trotzdem, hier auf dem Klöchen, nachdem ich sie ausgepackt hatte kam nichts mehr. Ich musste dann rausgehen und warten und warten. Mit der Einführung der Katheterpflicht und der automatisierten Darmreinigung ist es für uns vom Personal einfacher geworden.“ Ich musste mir mal wieder eingestehen, ohne Katheter hätte ich in so einer Situation auch nicht gekonnt.
Ich stammelte durch den Zahnschutz ein Danke.
„Fertig?“ Ich nickte zu einem „Mmmmh.“ während sie das Ventil wieder schloss, neckte sie mit: „Sehen sie, hat doch gar nicht weh getan.“ Dann klopfte sie mit den Fingern vorn auf meine Keuschheitseinrichtung und erklärte beruhigend: „Mit Ihnen fühle ich mich sogar auf dem Klöchen sicher,“ dann grinste sie mich an, nahm mich wieder fürsorglich am Arm und zog mich aus dem Toilettenraum.
„Ihre Frau braucht sich auch keine Gedanken zu machen wenn wir Zwei zusammen auf‘s Klöchen gehen. Und die Chefin weiß, dass alle ihre Sicherheitsvorschiften eingehalten werden und ihre Mitpatient:innen denken sich nichts mehr dabei, weil ich den meisten von Ihnen ebenfalls beim Pipimachen geholfen habe.“
Wir erreichten das Trainingsgerät welches ich benutzen sollte. Es war ein Laufband. Ich wollte schon drauf gehen aber sie hielt mich zurück. Erst müsse sie mir ein paar Erläuterungen zum Training geben.
„Du bist nun schon was älter,“ sie duzte mich plötzlich. „Wenn du bei deiner Hyperkyphose einen gewissen Erfolg erzielen willst, wirst du dein neues Korsett im Prinzip 24/7/365 tragen müssen. Das ist die schlechte Nachricht. Du musst auch viel Gymnastik, viel Dehnung, auch was Krafttraining und Ausdauertraining machen. Bei einigen Übungen darfst du das Korsett ablegen. Die Zeit, die du für Gymnastik, Training und auch Körperpflege aufwendest wird als Tragezeit gerechnet. Das ist die gute Nachricht.“
Dann begann sie die Schnallen zu lösen die meine Arme sicherten.
„Du bekommst dein korrigierendes Korsett erst in ein paar Tagen, aber wir beginnen heute schon mal mit der Reklination deiner Schultern. Das richtet dich auf. Du bekommst eine bessere Haltung. Wir können dies auch schon mit deinem Schutzjäckchen erreichen.“ Sie fädelte irgendwie, irgendwas, irgendwo hinter meinem Rücken, dann wurden meine Arme hinten an den Ellenbogen zusammengezogen. Meine Hände führte sie mit den Gurten wieder nach vorn und schnallte sie zusammen. An den Schultern der Jacke befanden sich auch Ringe, durch die die Trainerin Gurte nach hinten zog und so meine Schultern in die, wie sie sich ausdrückte, in die Reklination brachte. Meine Haltung änderte sich. Die Trainerin zwang mich in die Aufrichtung.
Mein Kleiner fühlte sich auch zur Aufrichtung gezwungen, was aber nicht gelang.
Dann stellte Judy mich vor die Spiegelwand um mir meine korrigierte und aufrechtere Haltung zu zeigen. „Das sieht doch schon ganz gut aus,“ lobte sie, „Mit dem neuen Korsett wirst du noch viel besser korrigiert. Kannst dich schon mal drauf freuen,“ erklärte sie gönnerhaft. Mir machte nach den bisherigen Erklärungen die Aussicht auf das neue Korsett eher Angst.
„Ich helfe dir mal hier auf das Laufband. Gut, bleib so und stillhalten.“ Sie hakte zwei, von oben herabhängende Bänder an Ringen an meiner Schutzjacke ein. „Damit du nicht stürzt wenn du mal strauchelst. Geh mal ein wenig in die Knie. Ja, genau so. Merkst du wie du von den Bändern getragen wirst?“ Ich versuchte mich etwas zu setzen und spürte sofort, dass ich ähnlich wie auf einer Schaukel getragen wurde. „Wenn du stolperst, wirst Du sofort aufgefangen und das Laufband stoppt. Wenn du dich wieder hinstellst startet das Laufband wieder erst langsam dann schneller. Du darfst auch mal eine kleine Pause machen indem du dich in die Gurte setzt.
Kleine Empfehlung von mir, mach es nicht zu oft und nicht zu lange Pause. Das Trainingsgerät registriert deine Pausen und Stürze. Zu häufiges Unterbrechen des Trainings führt zu immer stärker werdenden Motivationsimpulsen, aber das kennst du ja schon.“ Damit stellte sie das Laufband an. „Mach nicht zu große Schritte und lauf mir nicht weg.“ sagte sie noch mit süffisantem Lächeln
Ich wollte es eigentlich nicht, aber die Art und Weise wie sie mit mir umging, erregte mich.

Nach vielleicht einer Viertelstunde kam sie wieder zu mir ans Gerät. Zwischenzeitlich hatte ich mehrmals das Gleichgewicht verloren. Nur die Aufhängvorrichtung verhinderte einen richtigen Sturz. „So geht das nicht, ich hatte dich angewiesen nur kurze Schrittchen zu machen,“ bemängelte sie. „Aber keine Sorge, du bekommst jetzt doch dieses hübsche Riemchen als Schrittlängenbegrenzung.“ Sie hielt das Laufband an und befestigte an meinen Fußgelenken breite Manschetten mit einem vielleicht 50 cm langen Gurt dazwischen.
Mit einem weiteren Riemen, den sie mittig an den Gurt zwischen meinen Füßen anklippste, wurde dieser waagerechte Riemen angehoben.
Diesen zweiten Riemen befestigte sie oben mit dem anderen Ende an den Schrittgurten meiner Schutzjacke. Das hübsche Riemchen zur Schrittlängenbegrenzung konnte nicht mehr auf dem Laufband schleifen.
An was doch alles gedacht wurde. Ich versuchte noch eine verneinde Kopfbewegung und sowas wie bitte nicht zu stammeln, weil ich noch größere Schwierigkeiten beim Gehen befürchtete. „Du hast alle Erklärungen und Hilfen bekommen. Jetzt musst du dich selbst auch mal ein bisschen anstrengen. Ich habe auch noch andere Patient:innen zu versorgen.“ Damit stellte sie das Laufband wieder an und kümmerte sich um weitere Patient:innen die sich in und auf ähnlichen Trainingsgeräten befanden.

Prima, jetzt konnte ich endlich kurze Schrittchen üben. Meine Befürchtungen bestätigten sich. Ich strauchelte noch öfter. Die Haltegurte an meinen Schulter fingen mich zwar auf, indessen wurden die Motivationsimpulse in meinem Keuschheitsgürtel immer stärker und schmerzhafter.

Zum Ende der Trainingseinheit war ich völlig erschöpft. Judy kam strahlend zu mir und stellte endlich das Gerät ab. „Hat doch prima geklappt.“ Sie nahm mir die Fußfessel, ich berichtige, die Schrittlängenbegrenzung ab und half mir vom Laufband zu meinem Rollstuhl. „Bei der nächsten Trainingseinheit auf dem Laufband, nächste Woche, werden wir deine Fußheberschwäche berücksichtigen. Dazu darfst du mit hübschen Stiefelchen mit Plateausohlen und höheren Absätzen trainieren. Ach ja, nächste Woche kannst du mir auch dein neues Korsett vorführen,“ schwärmte sie. „Ich helfe dir noch aus deinem Schutzjäckchen und dann darfst du dich in deinem Rollstühlchen ausruhen.“ Konsequent fixierte Judy mich an den Rollstuhl. Weil Ich mich so schlapp fühlte, war die Fixierung beinahe angenehm. „Bis nächste Woche,“ rief sie zum Abschied und warf mir lächelnd eine Kusshand zu. Ich werde duschen müssen, dachte ich so bei mir, während ich auf die Abholung wartete

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  RE: Kur im Sanatorium Datum:10.07.24 08:13 IP: gespeichert Moderator melden


Von mir gibt es auf jeden Fall einen dicken Applaus. Ich kann es garnicht abwarten bis es endlich Freitag ist und er sein Korsett und Mundschutz bekommt
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  RE: Kur im Sanatorium Datum:10.07.24 09:56 IP: gespeichert Moderator melden


Ich bin auch gespannt, wie es weiter geht
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Jochen1979
Erfahrener





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  RE: Kur im Sanatorium Datum:11.07.24 12:59 IP: gespeichert Moderator melden


Freue mich schon auf die nächste Fortsetzung…
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sturmgras1
Freak

Nordbayern


Ich liebe den Charme des Makels

Beiträge: 88

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  RE: Kur im Sanatorium Datum:12.07.24 06:27 IP: gespeichert Moderator melden


Guten moegen zusammen.
Ich habe diese Geschichte erst gestern "gefunden"und bin hin und weg. Es beschreibt so einsrucksvoll, was ich mir sehnlichst wünsche, was ich seit Jahren versuch im Alltag zu leben.

Es ist ein Genuss und halt auch Wehmut, obs so ein Sanatorium gibt. .


Danke Dir, Rosenkavalier für diese tolle Geschichte.

Sturmgras
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goya
Stamm-Gast





Beiträge: 190

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  RE: Kur im Sanatorium Datum:12.07.24 09:49 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank für die Fortsetzung...

Liebe Grüße

goya
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Rosenkavalier
Fachmann



Nie ohne Korsett

Beiträge: 54

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  RE: Kur im Sanatorium Datum:13.07.24 00:54 IP: gespeichert Moderator melden


Es ist jetzt Samstag, da kann ich vom Freitag berichten.

Und Danke für Euren Zuspruch zu dieser Geschichte.


Kur im Sanatorium 6

Dann kam der Freitag, der Ausflugstag.

Die Fahrt in die Stadt verlief bei den Sicherheitsvorkehrungen erwartungsgemäß unkompliziert.
Wir begannen bei Bluemouni mit der Anprobe des neuen im 3-D-Druck hergestellten Korsett.
Als ich das Korsett so stehen sah, dachte ich Booaah so ein Monstrum.
Dann wurde ich in dieses Monstrum gesteckt. Meine Gattin war natürlich dabei. Sie half mir sofort beim Anlegen. War sehr interessiert, fragte nach, wo und wie das mit der Korrektur erfolgen sollte, Tragezeiten usw.
Die Chefin von Bluemouni dozierte: „So eine hochkorrigierende Rumpforthese muss sehr eng sein wenn sie wirklich wirken soll. Ihr eigentlich stabiles Knochengerüst und ihr eigenes Muskelkorsett muss gewissermaßen umgebaut werden. Das wirkt nur wenn sie es 20 und mehr Stunden täglich!!! tragen.
Das wird in ihrem Alter möglicherweise auch Jahre dauern. Aber so ein Korsett muss auch bequem sein. Das ist kein Widerspruch in sich. Z.B. dürfen keine punktuellen Druckstellen sein.“
Meine Gattin kam zu mir, befühlte das neue Korsett und die Halsstütze. Dann nahm sie mir die Maske ab und den Zahnschutz heraus. „Ganz schön eng und fest. Viel strenger als dein textiles Korsett. Aber auch viel besser.“ Dann küsste sie mich auf den Mund. „Ich will, dass du wieder gerader wirst. Und ich werde dir dabei helfen und dich unterstützen damit du durchhältst.“ Ich war ein wenig verwirrt. Es waren grad was viele Eindrücke. Ich war aufgeregt, angeregt, erregt.
Das neue Korsett drückte im wahrsten Sinne des Wortes. Und der Zuspruch meiner Gattin freute mich sehr.
„Wie passt das Korsett? Wie fühlen sie sich?“ kam die Frage von Frau Limburger. „Es passt erstmal gut, aber ich trage so ein Monstrum von Stützapparat zum ersten Mal.“ „Das verstehen wir hier sehr gut. Gehen sie hier mal was herum, setzen sie sich und legen sie sich auf diese Liege. Fühlen sie in sich hinein. In zehn Minuten sprechen wieder miteinander. Dann besprechen wir, ob wir was ändern müssen. Ggf. ändern wir sofort. Aber schauen sie sich erstmal an.“
Sie schob mich in Richtung des großen Spiegels.

Mein erster Eindruck: Das orthopädische Korsett sieht aus wie der gepanzerte Kampfanzug von Mary Kodan aus der gleichnamigen SiFi-Serie mit einer Halsberge wie bei einer spätmittelalterlichen Rüstung.
Ich betrachtete mich weiter im Spiegel, drehte mich und versuchte mich etwas zu bewegen. Es war für mich verwirrend. Ich hatte deutlich weniger Bewegungsmöglichkeiten im Vergleich zu meinem textilen Korsett. Dann versuchte ich mich ein wenig zu bewegen, zu gehen und zu liegen. Und wie fühle ich mich dabei? Es war sehr eng, aber es drückte nicht punktuell. Es hielt mich absolut gerade, meine Schultern wurden nach hinten gehalten. Reklination ist das Fachwort dazu. Der Hals wurde gestreckt und der Kopf wurde gehalten.
Dennoch war das Korsett nicht unangenehm. Meine Gattin lächelte, „Und kommst du zurecht“? „Ganz gut. Fühlt sich bis angenehm an“ Antwortete ich. Ich stockte für einen Moment, ach ja, ich hatte mal keinen Zahnschutz im Mund und konnte mich klar und deutlich äußern. Die gleiche Frage wurde mir von der Chefin gestellt, welche ich dann ebenso positiv beantwortete. „Na, das ist prima. Sie sollten jetzt mal für ein oder zwei Stunden ohne Rollstuhl ins Mederano gehen. Sie können auch ihre weiteren Termine wahrnehmen, ihre weiteren Hilfsmittel abholen oder auch mal einen Kaffee trinken. Danach kommen sie nochmal rein und berichten, wie sie mit dem Korsett zurecht gekommen sind.“
An meine Gattin gerichtet, „Von Fr. Dr. von Rottenmeyer soll ich ausrichten, keine festen Speisen für die Patient:innen, keine zuckerhaltigen Getränke, keine alkoholhaltigen Getränke. Wenn Kaffee, dann schwarz. Sonst kommt ihre Verdauung durcheinander.“ Meine Gattin erklärte sofort, dass sie ohnehin streng meine Diät unterstützen würde. „Und jetzt fällt es meinem Mann noch leichter die Diätvorgaben einzuhalten.“ Damit schob sie mir den Zahnschutz in den Mund.
„Komm jetzt, lass uns mal durch‘s Mederano spazieren, Kaffee trinken und die anderen Termine wahrnehmen.“ Der Overall verdeckte das Korsett ganz gut. Die Kopfstütze war jedoch sehr auffällig. Die Chefin kam mit einem größeren bunten Tuch und schlang es mir wie ein Schal um den Hals um die Kopfstütze etwas zu verdecken. Meine Gattin nahm meinen Arm wie ich sonst bei ihr und stützte mich ein wenig. Wir gingen los.
Es waren nicht viele Leute unterwegs. Wieder war es mir unangenehm. Schauen mich die Leute besonders an? Falle ich besonders auf?
Meine Gattin schien meine Gefühle zu ahnen. Als wir an einem spiegelnden Schaufenster vorbei kamen, führte sie mich davor, sodass wir uns als Paar in der Spiegelung sehen konnten.
Gut sahen die Beiden aus. Sie im eleganten Kostüm, mit hochgeschlossener Bluse, von den hochhackigen Pumps bis zum Hut farblich in grün abgestimmt und mit deutlicher Taille. Er, schien die altbackene Herrenmode mit Hemd, Krawatte, Jackett nicht so zu mögen. Stattdessen Overall in beige und flottes buntes Tuch um den Hals. Na ja ein bisschen eigenwillig, passt aber zusammen. Durchaus elegant ohne irgendwelche Modelabels. Kein riesiger aufdringlicher, möglichst italienischer oder amerikanischer Markenname wie Maraschino oder Dulce y Banana.
Wieso steht der Typ so gerade wie ein Grenadier der einen Ladestock verschluckt hat?
Siedend heiß fiel mir auf, meine Gattin hatte sich heute wieder richtig fein gemacht. Und ich war so stoffelig und hatte es nicht bemerkt. Sie tut sowas nur für mich, deshalb möchte sie auch gebührend bewundert werden. Finde ich richtig und mache ich gerne. Ist ja auch für mich! Nur heute habe ich es echt verschwitzt.
Ich hatte mal die Hände frei. Schnell nahm ich mir selbst den Zahnschutz heraus, fasste sie bei ihrer Taille und zog sie zu mir. Ich fühlte, dass sie auch wieder ein Korsett trug. „Du hast dich heute wieder so wunderschön angezogen und ich habe mich heute noch nicht bei dir dafür bedankt.“ „Es wurde auch Zeit, ich habe schon befürchtet, dass du überhaupt nicht mehr drauf kommst.“ knurrte sie.
Wegen meiner eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten konnte ich sie nicht so einfach küssen. Meine Halsstütze war gnadenlos. Meinen Kopf etwas nach vorn senken, unmöglich. Kopf nach hinten neigen, unmöglich. Den Kopf seitlich drehen, unmöglich.
Heute erwies sich der Umstand, dass meine Gattin Stiefel mit hohem Absatz und Plateausohlen trug, als sehr nützlich. Unsere Lippen fanden doch zu einander.
„Dich als Kurschatten und auch als Begleitperson zu haben finde ich wunderschön.“ konnte ich gerade noch sagen dann schob sie mir meinen Schutz wieder in den Mund. „Wir trinken uns jetzt mal einen Kaffee bevor wir zur Zahnärztin weitergehen. Und ich muss eine Kleinigkeit frühstücken. Du hast es ja gut, du hast schon gefrühstückt.“ Beschwerte sie sich. „Deshalb bekommst selbstverständlich nur einen Kaffee.“ Sie hackte wieder bei mir ein und lenkte mich zu einem Bistro. Wir suchten uns einen Tisch, bestellten ein kleines Frühstück und Kaffee.
Nachdem meine Gattin ein wenig gegessen hatte wollte sie wissen, „Habe ich einen dicken Po?“ Sofort wurde ich vorsichtig. Eine Antwort auf so eine Frage muss wohlüberlegt sein. „Ich finde deinen Po schön.“ „Danach habe dich nicht gefragt,“ sagte sie streng. „Ich habe dich gefragt ob ich einen dicken Po habe“
Gerade mal eine Stunde lang darf ich frei, ohne Zahnschutz, besser gesagt ohne „Knebel“ sprechen. Und dann kommt so eine Frage. Jetzt bloß nichts Falsches sagen. Sie stand auf, zog ihren Blazer aus, stolzierte vor mir hin und her, legte ihre Hände auf die Hüften um ihre Taille zu betonen. Ich konnte ihr Überbrustkorsett durch die Bluse erahnen. Dann wiederholte sie ihre Frage: „Na, habe ich heute einen dickeren Po?“ „Du weißt doch, dass ich deinen Po und deinen Busen immer wohlproportioniert fand. Warum heute diese Frage?“ „Weil es heute anders sein könnte.“ Ich verstand immer noch nicht. „Weil ich heute als erwachsene Frau zum ersten Mal eine dicke Windel anhabe. Für dich ist Windeltragen nichts Neues mehr, du trägst ja schon die ganze Woche ne‘ dicke Windel.“ Ich fand, sie sagte das betont lauter. Deshalb schaute ich verstohlen zu den anderen Gästen ob die etwas gehört haben könnten. Schien nicht so, aber ich spürte, wie ich vor Scham errötete.
Nun hatte ich verstanden. „Zu deiner Beruhigung, vielleicht hast du jetzt ein wenig mehr Hüftsprung. Das finde ich aber eher schön.“
Gerettet!

Damit war die Frühstückspause zu Ende und wir suchten die Zahnärztin auf. Alles schien vorbereitet. Rauf auf den Behandlungsstuhl, Fixierung an Händen und Füßen, neuer Zahnschutz rein. An mich gerichtet erkundigte sich Frau Dr. Constanze Candyheart: „Und wie sitzt der neue Zahnschutz?“ „Mmh“ „OK, lassen sie ihn erstmal drin, fühlen sie mal und gewöhnen sie sich erstmal dran. Ich bespreche mit ihrer Gattin ihre zahnprothetische Versorgung.“
„Ja, das ist eine gute Idee. Wir denken schon länger darüber nach, ob, wie, wo und wann wir endlich seine Vollprothese machen lassen. Ihr Angebot ist verlockend. Und für mich habe ich auch schon nachgedacht, dass es an der Zeit wäre mir zwei komplett neue, strahlende Zahnreihen machen zu lassen. Der Zeitraum der Kur scheint auch dazu geeignet. Doch nach gemeinsamer, reiflicher Überlegung, würden wir gerne diese Maßnahme noch etwas verschieben.“
Wir hatten von vergangenen Dienstag bis heute nicht darüber gesprochen. Ich fände diese Maßnahme irgendwie auch gut, fühlte aber gleichzeitig gehörigen Bammel davor. „Die ganze Kur ist ja auch sehr anstrengend und er muss sich ja ganz auf seinen Rücken konzentrieren. Er war von Mittwoch morgens bis gestern Abend dauernd auf Trapp, wie man so sagt. Eine Schulung, Untersuchung und Einweisung jagte die Nächste. Dabei hat der reguläre Kurbetrieb mit Physiotherapie, Gymnastik, Kraft-, Dehnungs- und Ausdauertraining für ihn noch gar nicht richtig angefangen. Und ich habe ja auch was mit ihm vor. Seit längerer Zeit soll das zweite Brustwarzenpiercing nochmal neu gestochen werden und da ist noch ein kleines Stückchen Haut bei ihm zu entfernen. Eine partielle Haarentfernung sowie dezentes Permanentmakeup würde ihm auch gut stehen. Da ich, wie gewohnt unsere gemeinsamen Entscheidungen fälle, muss ich das Vorhaben der prothetischen Versorgung zunächst absagen.“
Frau Dr. Candyheart lächelte dünn, sagte dann doch: „Gut, Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben.
Und nun,“ zu mir gewandt, „Wie sitzt der neue Zahnschutz?“ „Mmpf mmh.“ Lachend bemerkte sie: „Ja, ja, ich nehm den Schutz schon raus..“ Sie nahm mir den Schutz heraus. „Passt mir wie angegossen.“ „Ist er ja auch. Prima dann setzt ich ihnen den Schutz sofort wieder ein. Das Mündchen noch mal aufmachen!“ Damit ich den Zahnschutz nicht verlieren konnte, bekam ich auch die Maske wieder angelegt. Der Schutz passte tatsächlich sehr gut.
An meine Gattin gewandt: „Falls sie es mal für erforderlich halten, dass auch seine Zunge ruhig gestellt wird, kann er auch einen Zahnschutz bekommen der den Mundraum völlig ausfüllt. Für die Zunge wird dann eine Tasche ausgeformt. Ist sehr wirkungsvoll, sehr restriktiv, nicht Langzeit geeignet.“ Meine Gattin bedankte sich für die Information. Vielleicht werde sie darauf zurück kommen.
Es wurde Zeit für den Besuch bei der Akustikerin. Wir verabschiedeten uns von Frau Dr. Constanze Candyheart.

Die Akustikerin hatte natürlich auch eine Überraschung bereit. Damit ich auf jeden Fall still sitze wurde ich auch hier auf einen Behandlungsstuhl gesetzt und zu meiner Verwunderung fixiert als ob meinen Halsstütze nicht genug wäre. Da meine Ohren frei zugänglich waren, durfte ich Maske und Zahnschutz anbehalten. Mir wurden die Hörgeräte in die Ohren gestopft. Die Dinger passten ebenfalls sehr gut. Das war wohl selbstverständlich, sodass man von mir keine Fragen oder Äußerungen erwartete. Die Knebelung blieb. Zunächst hörte ich faktisch nichts. Anscheinend wurde aber meiner Gattin die Funktionsweise erklärt. Plötzlich konnte ich alles gut verstehen. Auch ich erfuhr dann, dass diese Hörgeräte über Mobilgeräte gesteuert werden. Die Hörgeräte werden in das Informations- und Überwachungssystem des Sanatoriums eingebunden.
„Mit diesen kleinen Wunderwerken können wir den Patient:innen akustische Ruhe z.B. im Dormitorium ermöglichen. Luftschall kommt kaum noch durch. Sehr tiefe Frequenzen können als Körperschall von den Trägern der Geräte ggf. wahrgenommen werden.“ erklärte die Akustikerin, nicht ohne Stolz. „Es kann Einschlaf- und Weckmusik übermittelt werden. Jeder Träger kann individuell angesprochen werden. Die AR-Brillen werden selbstverständlich mit eingebunden. Die Geräte können auch frei geschaltet werden um normales Hören zu ermöglichen.“
„Diese Hörgeräte sind sehr klein, können die nicht mal unbemerkt herausfallen.“ wollte meine Gattin wissen. Die Akustikerin lächelte „Keine Sorge, auch daran haben wir gedacht. Sehen sie hier, das Gerät steckt tief im Gehörgang. Da ist aber auch noch eine durchsichtige Lasche dran, die bis in die äußere Ohrmuschel reicht. Wir haben die Ohrmuschel mit abgeformt. Diese Lasche liegt formschlüssig und unauffällig an. In der Lasche sind zwei kleine Bohrungen. Ihr Gatte erhält jetzt je zwei Löcher in jede Ohrmuschel und je zwei Ohrstecker. Das sieht dann aus wie modische Piercings in der Ohrmuschel. Dann können die wertvollen Geräte nicht unbemerkt herausfallen oder herausgenommen werden.“
„Das hört sich ja durchdacht und beruhigend an. Und Piercings am Ohr hat heutzutage fast jeder.“ Und zu mir gewandt meinte meine Gattin „Ich denke die Piercings werden dir gut stehen und die Löcher heilen auch bei der guten Pflege welche dir in der Kur zuteil wird, schnell ab.“
Ich war eher beunruhigt und konnte mich leider und wie so oft, nicht so einfach dazu äußern. Ich fühlte mich wieder mal als kleiner Junge, dem man erklärte, dass die grün geernteten Stachelbeeren lecker süß seien und der Piks beim Onkel Doktor gar nicht weh tut.
Die Ohren wurden gut desinfiziert. Es klickte viermal mit dem Ohrlochstecher. Es pikste viermal. Ohrstecker rein und Clips hinter den Ohren drauf, fertig. „Sehen sie, das hat doch bestimmt nicht weh getan!“ erklärte die Akustikerin. Und meine Gattin trat hinzu, streichelte mich und lobte mich „Du bist jetzt kein kleiner Junge mehr.“ Als ob sie meine Gedanken gelesen hätte, „Ging doch schnell und schön still gehalten hast Du auch. Ich denke mir eine Belohnung für dich aus.“ Ich genoss ihre Berührungen und ihren Zuspruch.
Da waren sie wieder, die angenehmen Empfindungen, die Erregung an meinem Kleinen trotz oder gerade wegen meiner Hilflosigkeit und Fesselung auf dem Behandlungsstuhl.
An mich gewandt und im mütterlichen Tonfall: „Sie dürfen in den nächsten Tagen keinesfalls mit ihren Fingerchen an ihre Öhrchen langen, auch wenn‘s juckt, kitzelt oder schmerzt. Versprochen?“ „Mmmh.“ An meine Gattin „Sie achten drauf! In der Klinik haben die auch gepolsterte Kopfhauben, die reichen über die Ohren, wie früher die Cabrioletfahrer hatten. Die passen auch zu den Brillen, AR-Brillen und dem Mundschutz.“ „Danke für die Info. Wir müssen jetzt weiter noch zur Optikerin. Der Rollstuhl steht bei Bluemouni. Wenn er im Rollstuhl sitzt kann ich ihn auch ruhig mal alleine lassen.“ Ich wurde vom Stuhl gelöst und wir verabschiedeten uns. Wir eilten geradezu in Richtung Optikerin.

Auf dem Wege gestikulierte ich, meine Hände waren ja mal frei, dass ich dringend Wasser lassen müsste. „Jetzt stell dich nicht so an. Was soll ich denn sagen? Ich müsste auch dringend meine Windel wechseln. Du wartest jetzt bis wir wieder bei Bluemouni sind. Die haben auch eine Behindertengerechte Toilette. Der Rolli mit unseren Sachen steht auch da.“ Es drückte schon sehr. Ich hätte es ja gerne in meine Schutzhose laufen lassen aber der Katheter dichtete perfekt ab. Es gab keine Erleichterung.
Bei der Optikerin ging es schnell. Die Brillen passten sehr gut. Meine Gattin bekam noch eine kurze Einweisung wie sie die Sportbrille per App von klar auf Tönung bei Sonne und auf totale Verdunkelung für Ruhezeiten stellen konnte.

Wir eilten weiter zu Bluemouni, was für mich schon bis schmerzhaft war.
Endlich durfte ich mich bei Bluemouni erleichtern.
Etwas zu spät bekam ich meine Lunchkartusche mit irgend einem Brei der mich stark an Babygemüsepampe von Flippi erinnerte.
Ich durfte der Chefin von Bluemouni zum Korsett mit Halsstütze aber ohne Zahnschutz Bericht erstatten. Zu meiner Verwunderung passte dieses schrecklich enge und steife Ding sehr gut. Es musste fast nichts geändert werden. Die kleinen Änderungen wurden schnell ausgeführt, sodass ich mich nur vielleicht 20 Minuten ohne Korsett bewegen durfte. Als ich es wieder anlegen durfte fand ich es geradezu angenehm so versteift zu sein. Es mag widersprüchlich erscheinen, es erregte mich ein wenig. Ich stellte die Frage wie es zum Ende der Kur sei. Möglicherweise würde ich etwas abnehmen.
„Ganz einfach, Herr Pañalero, sie werden ein Neues benötigen und sie bekommen ein Neues.“ „Gut zu wissen.“ „Mit dem Korsett komme ich gut zurecht. Die Halsstütze schränkt mich sehr ein. Daran zu gewöhnen ist schon schwieriger. Ich kann nicht lange gehen. Zum Glück liegt hier im Mederano alles nah beieinander. Auf dem Wege hierhin haben wir uns was beeilt, sodass ich schnell außer Atem gekommen bin. Mein starker Harndrang erschwerte das Gehen zusätzlich.“ „Da hätten sie jedem Geschäft nach der Toilette fragen dürfen. Die kennen das hier und man sieht ja auch, dass sie etwas eingeschränkt sind.“ Erklärte die Chefin. „Sie dürfen sich jetzt wieder in ihren Rolli setzen und ausruhen. Dafür ist das Stühlchen schließlich da.“
Meine Gattin schaltete sich ein „Sie haben mich vergangenen Dienstag so schön beraten. Ich möchte mir ein neues Outfit mit Korsett machen lassen.“
„Das freut mich! Da sie gerne modische Korsetts tragen, würde ich gerne für sie arbeiten. Gehen wir doch rüber in meine Boutique Dresses-and-More.“ „Sehr gerne, ich helfe meinem Gatten noch in den Rollstuhl.“ Mir war auch nach ausruhen. Ich setzte mich. „Ich schnall dich noch an, dann brauche ich das später nicht mehr zu machen.“
Anders als von mir vermutet, fixierte sie auch schnell meine Hand- und Fußbänder. Sie setzte mir auch den Zahnschutz ein, befestigte die Maske und setzte mir die neue Sportbrille auf. „Mittlerweile komme ich mit den erforderlichen Sicherungen gut zurecht. Geht echt flott. Wenn Du schön gesichert in deinem Stuhl sitzt brauche ich auch nicht dauernd aufzupassen, dass du an deinen Ohren fummelst.“ freute sie sich.

Wir wechselten in die Korsettboutique. „Als erstes würde ich gerne ihr Maße nehmen. Danach zeige ich ihnen einige Entwürfe. Gerne werde ich ihre Vorstellungen berücksichtigen und verwirklichen. Kommen sie bitte beide in das Ankleidezimmerchen. Es ist Platz genug. Ich weiß doch, dass die Männer gerne zuschauen wenn die Ehefrau ein neues Korsett bekommt. Sie können sich schon, mal entkleiden. Sie sollten auch die Toilette aufsuchen, dann sind sie beim Maßnehmen entspannter. Ich mache es hier drin immer ein wenig wärmer. Wenn es nicht reicht, hängt da noch ein Umhang. Am besten entkleiden sie sich ganz damit ich auf der Haut messen kann.“ An meine Gattin gewandt: „Möchten sie auch einen Kaffee oder Tee?“ „Kaffee bitte, schwarz!“ „Gut, dann mach ich uns beiden mal Kaffee. Lassen sie sich ruhig Zeit. Ich muss noch was regeln.“
„Darauf habe ich gewartet,“ freute sich meine Gattin und setzte sich seitlich auf meinen Schoß. „Du warst heute so süß in deiner Hilflosigkeit.“ Sie nahm mir die Maske ab und küsste mich. „Ich habe dir ja eine kleine Belohnung für deine Tapferkeit versprochen.“ Ich hätte sie auch gerne geküsst aber meine Zunge war ja eingesperrt. „Damit du dich besser auf mich konzentrieren kannst, probiere ich mal die App für deine Hörgeräte aus,“ erklärte sie begeistert. Sie tippte auf ihrem Handy herum, dann hörte ich nichts mehr. „ Hörst du noch was?“ „Mmmhmh“ Ich sah nur wie sie freudig gestikulierte, hören konnte ich fast nichts. „Jetzt solltest du mich hören.“ „Mmm“ „Das ist ja toll.“ Sie klatschte vor Freude in die Hände und ich konnte das auch hören. „Deine Hörgeräte sollen auch eine Stimmenerkennung haben. Damit könntest Du nur meine Stimme hören. Wenn andere Personen sprechen kannst du diese nicht hören. Du kannst dich dann ganz auf mich konzentrieren.“ Wieder klatschte sie vor Freude. „Nichts würde dich von mir ablenken. Du hörst dann nur die Stimme deiner Herrin.“ Ich dachte mal wieder, was machen die hier mit mir. „Das probieren wir mal in den nächsten Tagen“ Damit legte sie ihr Handy beiseite und begann sich nah vor mir auszuziehen.

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Toree
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  RE: Kur im Sanatorium Datum:14.07.24 16:02 IP: gespeichert Moderator melden


Nette Geschichte, da freuhe ich mich doch schon auf den nächsten Teil.
Mal sehen, was mit ihm noch passiert!
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  RE: Kur im Sanatorium Datum:15.07.24 21:15 IP: gespeichert Moderator melden


Das ist ja spannend, ganz nach meinem Geschmack.
Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Viele Grüße
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