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  "Grubenpferd"
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Blackrubberhorse
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  "Grubenpferd" Datum:25.03.17 16:22 IP: gespeichert Moderator melden


Noch bevor ich hier mit meiner Geschichte beginne, möchte ich mich bei ´Drachenlord´ hier aus dem Forum bedanken- für seine beiden Geschichten, die er hier gepostet hat und die mich dazu brachten, ihn persönlich kennenzulernen und auch für die Inspiration mit dem Begriff ´Grubenpferd´.
Damit triggerte er mich, diese nun folgende Geschichte zu schreiben- und er erlaubte mir zudem, diese in seinem Universum anzusiedeln. Die von mir beschriebenen Ereignisse spielen ca.4 Jahre vor der Geschichte, die Drachenlord sein Schlachtross gerade in Rosengarten erleben lässt. Natürlich ist alles fiktiv und jegliche Ereignisse und handelnde Personen in der Geschichte sind frei erfunden- aber lest selbst...

P.S. wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gern behalten...



Die Autobahn A-4 zog sich vor meiner Frontscheibe ostwärts bis zum Horizont, mein Navigationssystem zeigte mir an, ich würde mein Ziel in gut einer Stunde erreicht haben... Was mein Ziel war- das ´Gestüt´ "Berggeschrei" in der Nähe von C; ein ´Gestüt´ der anderen Art für Leute wie mich.

Oh, Entschuldigung- ich habe mich ja noch nicht vorgestellt: Michael "Mike" Henrichs, 43 Jahre alt, 186 cm groß und 104kg schwer. Oder wie einige meiner Freunde mich kennen- "Witnere", Schwarzwälder Fuchshengst, 7 Jahre als Pferd alt... Ja, ich bin Ponyplayer und auf dem Weg zu einem Event für ´Tiere´ wie mich.
Vor einem halben Jahr stolperte ich über eine Anzeige in der Szenezeitschrift "Horse & Owner", die mein Interesse weckte... "Das Grubenpferd in dir!"- eine Wochenendveranstaltung mit der Möglichkeit, zwei volle Tage in einer richtigen stillgelegten Erzmine als Pferd zu agieren. Schon dies allein weckte damals mein Interesse, die im Text beschriebenen Anforderungen an die Teilnehmer sorgten dann bei mir für Gänsehaut. Die Zeit unter Tage sollten die Teilnehmer komplett in Gummi und Masken von AGM verbringen, es bestand sogar die Option auf Nutzung von Kreislaufgeräten- wenn die notwendigen Gesundheitszeugnisse dafür erbracht würden. Dies sorgte für eine kräftige Steigerung meiner Herzfrequenz- die Kombination aus Atemreduktion, Ponyplay und Gummi/Latex war genau mein Fetisch. Dank meiner Tätigkeit bei der freiwilligen Feuerwehr wären die erforderlichen Bescheide kein Problem- einzig der geforderte Preis von 1000€ für diesen Event war ´kernig´.
Dies war auch der Grund, warum ich mich nicht sofort anmeldete, sondern noch sieben Wochen verstreichen ließ, ehe ich mich aufraffte und auf dem Gestüt anrief.
Eine männliche Stimme meldete sich damals am anderen Ende der Verbindung: "Gestüt Berggeschrei, Raimund Ziegler- was kann ich für Sie tun?"
Erst etwas stockend erkundigte ich mich nach den nicht in der Anzeige genannten Konditionen für das Wochenende- Ausrüstung, die mitzubringen wäre, Rücktrittsmöglichkeiten,... Aus den von mir dafür eingeplanten 15 Minuten entwickelte sich ein Gespräch über 1,5 Stunden; ich fasste zu meinem Gesprächspartner- der auch der Besitzer der Anlage war- schnell Vertrauen und so stand mit dem Trennen der Verbindung fest, ich würde sicher einer der Teilnehmer sein. 10 Tage nach dem telefonischen Gespräch lagen die Anmeldeunterlagen in meinem Briefkasten und damit war klar, ich wäre einer der Teilnehmer...
Die noch verbleibenden Wochen nutzte ich, um meine (selbst so eingeschätzte recht gute) körperliche Kondition noch ´ein wenig´ zu steigern- im Feuerwehrstützpunkt fragte ich den Atemschutzgerätewart, ob ich einmal in der Woche durch die Übungsstrecke kriechen könne- als Vorbereitung für einen Hindernislauf, an dem ich teilnehmen wolle... Da dieser ein guter Kumpel von mir war und auch wusste, ich würde an solchen von mir als Begründung vorgeschobenen Events teilnehmen, wurde das von ihm ohne weiter Nachfragen abgenickt und für mich lagen jedes Wochenende zwei voll gefüllte Pressluftatmer zur freien Verfügung bereit. Einzige Anmerkung von ihm war nur "...du bist verrückt...", nachdem er mir einmal bei meinem ´Training´ zugeschaut hatte...

Oops- da hätte ich doch beinahe die Abfahrt von der Autobahn verpasst...- noch 24 Kilometer bis zum Ziel und dem Beginn des Abenteuers...

Bei GoogleMaps hatte ich natürlich auch versucht, mir ein Bild von der Anlage zu machen- aber da war nicht wirklich etwas zu erkennen. Ein Haus, was anhand der Bilder auf der Webseite des Gestütes ein dreigeschossiges Gebäude mit den Büro und Gästebereich im mittleren Geschoss sowie den Stallungen, Spiel und Hygienebereichen um Erdgeschoss sein musste, sich daran anschließend auf der Rückseite eine Weide, ein RoundPen, Parkplatz und eine Lagerhalle? mit Gleisanschluss. Von dieser führte ein schmaleres Gleis zu einer das Gelände begrenzenden Steilwand und schien darin zu verschwinden- dies müsste daher der Zugang zum Bergwerk sein, da keinerlei andere Förderanlagen auf den Luftaufnahmen ersichtlich waren. Die Zufahrt war auch eine Sackgasse, die auf dem ehemaligen Werksgelände endete. Ansonsten war die Anlage von Wald umgeben...

Mein Navigationssystem signalisierte mir, in 100 Metern müsste ich abbiegen und dann wäre es nur noch die Stichstraße bis zum Gestüt. Ein dezentes Hinweisschild war an der Einmündung erkennbar- darauf der Hinweis, nur noch drei Kilometer bis zum Beginn meines Abenteuers. Ich folgte dem ansteigenden Asphaltpfad- parallel verlief die von mir auf den Luftbildern erkennbare Bahnstrecke, getrennt von einem Bachlauf.
Die letzten Minuten bis zum Gestüt wuchsen erneut meine Selbstzweifeln- war es das richtige was ich im Begriff war zu tun? Der Verlust der 1000€ tät natürlich weh; die Ungewissheit ob ich mich nicht damit um die Erfahrung meines Lebens brächte, würde mich sicher ewig verfolgen... Ein tiefes Durchatmen und dann bog ich auch schon auf das ehemalige Grubengelände ein, hielt auf den markierten Parkflächen und stieg aus.
Das Gefühl der Verlorenheit hatte keine Chance in mir aufzusteigen- ein Mann in meinem Alter hatte offenbar mein Eintreffen beobachtet und kam nun zügig auf mich zugelaufen. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht eröffnete er mir, er wäre Raimund- wir hätten miteinander telefoniert- und ich müsste Michael sein. Oder "Witnere"- wenn mir dies lieber wäre. Aber noch hätte die Veranstaltung nicht begonnen, daher sei es doch sicher in Ordnung, wenn wir bis dahin bei den menschlichen Namen blieben... Derart überrumpelt nickte ich nur und folgte seiner Aufforderung, ihn in den Empfangsbereich zu begleiten.

Die knappen 50 Meter bis zum ´Hauptgebäude´ legte ich doch recht langsam zurück- ich nutzte die Möglichkeit, die Anlage auf mich wirken zu lassen. Das Haupthaus versprühte trotz seines frischen Anstrichs den Charme eines 80-er Jahre Zweckbaus aus DDR-Zeiten. Rechts versetzt war der RoundPen, zu einem Drittel vom Haus verdeckt. Links von mir erhob sich die Felswand des Berges, in dessen Inneren ich in nicht einmal sieben Stunden verschwunden sein würde...
Im Gebäude führte mich Raimund direkt in das mittlere Geschoss- der Bereich abgehend von der Treppe war als Empfang ausgebaut und gab mir mit seiner heimeligen Art ein beruhigendes Gefühl. Dezente Rottöne an der Hauptwand, eine Sitzecke mit Ledergarnitur und -sesseln, eine Minibar und ein Flachbildschirm, auf dem sich Bilder von menschlichen Pferden in verschiedenen Situationen mit der Einblendung "Grubenpferde" abwechselten, versprühten Wohlfühlatmosphäre. Zwei weitere Teilnehmer waren offenbar schon vor mir eingetroffen- ich wieherte auf gut Glück und bekam mit einem Schnauben von beiden die ´richtige´ Antwort.
Raimund verabschiedete sich von mir mit der Aufforderung, wir könnten uns schon mal miteinander bekannt machen, das würde nachher Zeit einsparen. Noch würden zwei Gäste fehlen, diese wären aber auf dem Weg und er wolle sie, so wie uns auch, persönlich begrüßen...
Die Gesichter bei beiden anderen ´Pferde´ sagten mir etwas- da mir aber im Moment ihre Namen nicht einfallen wollten, machte ich den ersten Schritt und stellte mich nach einem "Hallo" selbst kurz vor.
Die anwesende Frau machte mir gegenüber den Anfang nachdem ich fertig war- "Aika"- seit fünf Jahren als ´Norwegische Fjordstute´ dem Ponyplay verfallen; im ´menschlichen´ Leben wäre sie die Simone, 35 Jahre und Polizistin in Dortmund... Mit meiner Frage, ob sie da bei der Reiterstaffel Dienst tun würde, brachte ich sie zum Lachen und brach damit das Eis ihr gegenüber. Ich wusste sie auch mittlerweile einzuordnen- auf Fetlife gab es einige hübsche Bilder von ihr in ihrem Latexoutfit. Sie war so wie ich auch eher Arbeitspferd, am wohlsten fühle sie sich vor einer Kutsche und dies hier sei wohl die ultimative Herausforderung der sie sich stellen wolle.
"Stomper"- der andere schon anwesende Gast, wäre ein ´Neuling´. Er wäre erst seit einem Jahr als Pony aktiv, aber seit seiner Jugend Latexfetischist. Als Mensch- Oleg Becker, 39 Jahre jung und beruflich hätte er als Pferdewirt auf einem ´richtigen´ Gestüt in der Nähe von Cottbus- sein Auskommen. So wie Simone würde ihm die Herausforderung reizen, die gesamte Zeit in Vollgummierung mit Maske harte Arbeit zu verrichten...
Wir einigten uns nach diesem ersten Austausch, auf die noch fehlenden beiden Gäste zu warten, die in spätestens 15 Minuten eintreffen müssten, wenn sie die vom Veranstalter genannte Zeit einhalten wollten. Raimund komplettierte unsere Herde keine 10 Minuten später und damit stießen "Duster" und "Orso" zu uns.
Letzterer war mit 46 Jahren etwas älter als ich, seit fünf Jahren Pferd ohne speziellen Rassehintergrund, im ´normalen´ Leben Bankkaufmann und der Wieger, Florian. Dem Akzent nach ein waschechter Bayer- was er bestätigte. Sein ´Heimatstall´ würde sich in Augsburg befinden...
"Duster" war das ´Fohlen´ unter uns- 28, aber bereits seit 10 Jahren Ponyplayer. Joachim Borovic, IT-Spezialist aus Bremen, im THW tätig und wie wir alle neben unserem Pferdsein von einer starken Affinität zu Masken und Gummikleidung geprägt...

Nach der Vorstellungsrunde der ´Pferde´ bat Raimund um Aufmerksamkeit. Ein Gong erklang und über die Treppe näherten sich fünf in Overalls gekleidete Personen- drei Männer und zwei Frauen.
"Meine werten Noch-Nicht Grubenpferde, zuerst einmal ein herzliches Willkommen auf Gestüt ´Berggeschrei´- vor uns liegt ein Wochenende, dass auch für uns als Veranstalter Neuland darstellt. Wir haben bereits in der Vergangenheit die Möglichkeit angeboten, als Pferd in der uns gehörenden Grube einige typische Tätigkeiten aus dem Bergbaubereich nachzustellen- aber noch niemals in dieser Länge und Intensität. Es hat nach unserem Inserat insgesamt dreiundzwanzig seriöse Anfragen gegeben- ihr seid die ´Tiere´, die uns am geeignetsten erschienen. Wir glauben, ihr habt die körperlichen UND psychischen Voraussetzungen, diesen Event gemeinsam mit uns zu einem vollen Erfolg zu bringen. Wenn ich schon bei ´UNS´ bin- dies sind eure Betreuer- oder Coaches- wenn sie diesen Begriff bevorzugen sollten. Auch wenn Sie als Pferde, wie in unseren von ihnen akzeptieren Bedingungen, nicht das Recht haben werden zu sprechen- jeder von ihnen wird die gesamte Zeit der Veranstaltung einen Menschen als permanente Vertrauensperson haben. Diese wird sich um sie sorgen, sie motivieren wenn sie glauben aufgeben zu wollen, sich um alle Aspekte ihres Lebens als Grubenpferd kümmern...- damit ist aber auch der Fakt gemeint, sie zu den von uns geforderten Leistungen zu treiben. Wenn sie diese nicht bereit sind freiwillig zu geben, werden die Coaches diese auch gegen ihren Willen aus ihnen herausholen. Ich möchte ihnen damit keine Angst machen, sie werden wie im Vorfeld beschrieben, unter ständiger ärztlicher Überwachung stehen. Wenn wir aber merken, sie versuchen, nicht alles- was ohne Schädigung ihrer selbst möglich ist- aus sich heraus zu holen, dann kommen jene Disziplinarhilfen zur Anwendung, die von Ihnen individuell mit uns im Vorfeld besprochen wurden."
Der Chef des Gestüts ließ diese Worte auf uns wirken. Ich ertappte mich dabei, wie ich zuerst die ´Coaches´ musterte, danach meine Mitpferde... Auffällig war dabei, jeder von uns tat dies mehr oder minder bewusst. Was hätte ich gleich noch einmal da für Optionen eingeräumt? Schläge als Motivation hatte ich genannt...- als explizite Bestrafung aber verneint, fiel mir zum Glück wieder ein.
Das sich ausbreitende Schweigen nutzte Raimund, um die Coaches kurz vorzustellen und ums Teilnehmern den seinigen zuzuteilen.
"Norbert, 38 Jahre- dein Pferd wird ´Orso´ sein..." Ein leichtes Nicken und Norbert stellte sich hinter dem Platz von Florian auf.
"Aika- um dich wird sich Susanne, 31 Jahre, kümmern." Auch hier wiederholte sich der Vorgang. Um ´Duster´ würde sich Raimund selbst kümmern, ich würde von Daniel, 51 Jahre betreut werden und für ´Stomper´ war Tamara, 43 Jahre und für uns alle die Ärztin, vorgesehen. Dann wünschte Raimund uns Durchhaltevermögen und forderte zum Abschluss seiner einleitenden Worte Stomper und Orso auf, Tamara zur Eingangsuntersuchung in das Erdgeschoss zu folgen. Diese würde um die 45 Minuten in Anspruch nehmen- danach wären wir restlichen Pferde dran. Während dieser Zeit sollten wir drei anderen Pferde unseren Betreuern in einen der Büroräume folgen- man wolle mit uns noch einmal die individuellen Vereinbarungen und Wünsche durchsprechen und dies wäre auch die letzte Chance für uns, noch mögliche Änderungen an diesen vorzunehmen. Danach würde unsere Transformation zum Grubenpferd beginnen. So folgte ich Daniel und war neugierig, was für ein Mensch er wohl sei und wie er mit mir als Pferd umzugehen gedachte...
Gemeinsam mit den beiden anderen Pferden und ihren Coaches wechselten wir in den vorbereiteten Büroraum- mittels portabler Trennwände waren für alle ´Paare´ Abteile geschaffen worden, in denen wir noch die ausstehenden Details absprechen würden.

Daniel steuerte eine der Boxen an, deutete auf den einen beiden Stühle und begann- ohne dass ich danach gefragt hatte- etwas über sich zu erzählen. Er wäre bereits seit reichlich 19 Jahren in der ´Szene´, eher dominant als sadistisch- dies würden zumindest seine Bekannten behaupten...- und führe seine ´Anvertrauten´ lieber durch Motivation als durch Zwang... Letzte Aussage hörte sich sehr gut an. Ich stand natürlich auf Restriktionen, aber brutale Prügelorgien waren definitiv nicht mein Ding. Hier hakte ich auch gleich ein und verdeutlichte dies ihm gegenüber mit klaren Worten. Daniel nickte nur und machte sich eine Notiz dazu, dann kam er sofort wieder auf seine Vorstellung zurück. Er hatte Sportwissenschaft studiert und zeitweise als Trainer gearbeitet ehe er seine dabei erworbenen Kenntnisse mit seiner Leidenschaft verbinden konnte und nach einer Begegnung mit Raimund vor nunmehr acht Jahren hier auf dem ´Gestüt´ anheuerte.
Ohne Überleitung widmete er sich nun mir und stellte gezielt Fragen zu den von mir getätigten Angaben. Ich hatte angegeben, einen Teil der Zeit in mehrere Anzüge gekleidet arbeiten zu wollen, über die gebotene Möglichkeit des permanenten Maske tragens hinaus längere Zeit mit einem Kreislaufgerät tätig und in den Ruhephasen bewegungseinschränkenden Restriktionen unterworfen zu sein. Daniel forderte mich auf, diese Angaben zu präzisieren- so erzählte ich ihm von meinen Träumen und Wünschen, den Filmen in meinem Kopfkino... Manchmal nickte er wissend, ein paar Mal schüttelte er lächelnd seinen Kopf- er enthielt sich aber jeden Kommentars und machte zu allen Angaben von mir eifrig Notizen bis erneut ein dezenter Gong ihm anzeigte, seinen Schützling nun zum Sporteingangstest zu begleiten. Daniel fragte mich noch geistesgegenwärtig nach den Bestätigungen über meine Atemschutztauglichkeit und die Einweisung in den Umgang mit Kreislaufgeräten- ich sollte diese doch bitte gleich der Ärztin vorlegen. Ich entgegnete, diese wären noch bei meinem anderen Reisegepäck im Pkw, ich würde sie- wenn gewünscht- sofort holen. Daraufhin sorgte sein an die beiden anderen Teams gerichtetes "Moment bitte" beim Erreichen des Erdgeschosses für einen kurzen Stop. Neben mir durfte auch ´Aika´ noch einige Unterlagen aus ihrem Fahrzeug holen- zurück bei den anderen wurden wir daraufhin in das ´Untersuchungszimmer´ geleitet, wo Tamara schon auf uns wartete...

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Blackrubberhorse
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  RE: "Grubenpferd" Datum:01.04.17 14:10 IP: gespeichert Moderator melden


Zuerst einmal vielen Dank für die über 2000 Aufrufe für den ersten Teil meiner Story innerhalb einer Woche. Daher habe ich mich entschlossen, den ursprünglich erst für nächste Woche angedachten zweiten Teil etwas vorzuziehen und bereits jetzt zu posten.
Viel Spaß beim lesen...


Ich muss zugeben, ich war überrascht- ich hatte damit gerechnet, eine Art ProForma-Gesundheitskontrolle über mich ergehen lassen zu müssen, aber in diesem Fall stand wohl ein ernsthafter Gesundheitscheck an. Unsere ´Veterinärin´ war auch nicht irgendwie aufreizend gekleidet- sie hatte in einem nüchternen weißen Kittel über ihrem Overall hinter ihrem Schreibtisch Platz genommen.
"Aika, Duster, Witnere- bitte entkleidet euch vollständig und legt eure Sachen in den mit euren Namen versehenen Alukisten ab..."

Oha, die Transformation schien ihren Anfang genommen zu haben- wir würden wohl ab jetzt nur noch mit unseren Pferdenamen angesprochen werden. Für mich stellte dies kein Hindernis dar, da ich bereits seit einiger Zeit unbewusst reagierte, wenn ich so angesprochen wurde. Wie alle anderen schaute ich mich aber in dem Raum erst einmal um und versuchte die von Tamara angesprochenen Kisten in mein Blickfeld zu bekommen. Ah, da standen drei Zargesboxen mit aufgeklapptem Deckel an der Wand neben der Tür- daher waren sie uns bisher verborgen gewesen. Ich las ´Witnere´ an der Innenseite der einen Box, begab mich zu dieser und begann mich zu entkleiden. Als dies von mir bis auf meine Unterhose geschehen war, räusperte sich Daniel hinter mir kurz und gab mir mit einem Blick zu verstehen, mit ´vollständig´ wäre hier tatsächlich ALLES gemeint. Also runter damit und das letzte Bekleidungsstück auch noch verstaut... Mein Coach fragte mich leise, ob ich noch irgend etwas in meinem Fahrzeug hätte, was ich auch lieber hier in der Box verstauen würde- was ich mit einem Kopfschütteln verneinte. Daniel klappte dann den Deckel zu und plombierte einen der beiden Verschlüsse unter meinem Blick- so stellte er für mich sicher, meine ´menschlichen´ Dinge waren alle sicher verstaut und niemand könnte sich daran durch mich unbemerkt zu schaffen machen.
Tamara zog eine der Schubladen an ihrem Tisch auf, fragte unsere ´Hufgrößen´ ab und reichte jedem von uns ein Paar Croqs, die wir überstreiften. Dann forderte sie zuerst Aika auf, zu ihr zu kommen und sich auf die Waage zu stellen. Wiegen, Körperlänge und - umfänge messen,... -Abgleichen mit den von uns bei der Anmeldung geforderten Daten; das Prozedere war für uns drei Pferde in knapp 15 Minuten erledigt. Danach verlangte sie nach den von uns zu erbringenden Nachweisen für die Tauglichkeit bei den von uns angegebenen ´Sonderwünschen´- prüfte diese sehr genau und erst als sie sicher war, alles hätte seine Richtigkeit, wurden wir aufgefordert, ihr in das Nachbarzimmer zu folgen.
Auf uns warteten drei Fahrradergometer samt der Ausstattung, um ein ´großes´ (12-Kanal) Belastungs-EKG von jedem von uns erstellen zu können, die im Halbkreis um den Tisch mit all den notwendigen Mess- und Überwachungsgerätschaften verbunden waren. Einigermaßen bedrohlich wirkten die bereitgelegten Masken auf uns; über ein Doppelschlauchsystem waren auch diese mit all den Messgeräten verbunden. Tamara forderte uns auf, wir sollten die Ergometer auf unsere Maße einstellen, damit wir den anstehenden Test absolvieren könnten- als wir soweit waren, verkabelte Sie uns. Duster wollte schon nach der Maske greifen und sie sich an den Kopf anpassen- aber ein "Brrr" seines Coaches bremste ihn.
"Duster- ganz ruhig... Ihr alle dürft die Masken gleich aufsetzen. Vorher aber noch einige Worte zum Test: Ich werde eure Herztätigkeit, Atemfrequenz und Lungenvolumen jetzt austesten. Zuerst werdet ihr bei einer Einstellung von 100 Watt 5 Minuten geprüft- das ist in etwa mit einem flotten Gehen vergleichbar. Danach erhöht sich die Belastung mit einem einminütigen Zwischenschritt von 175 Watt auf 250 Watt. Diese ist von euch über 15 Minuten zu halten. Wenn ihr diese unterschreitet, haben die Coaches das Recht, euch mit leichten Gertenhieben wieder an den geforderten Sollwert heranzuführen. Der eingestellte Atemwiderstand hier ist identisch mit der Maske, die ihr die nächsten beiden Tage tragen werdet.
Aika, Witnere- ihr habt den Wunsch geäußert, eine gewisse Zeit als Grubenpferd mit einem Kreislaufgerät arbeiten zu dürfen?"
Ein stummes Nicken war meine unsichere Reaktion darauf. Dürfte ich jetzt noch sprechen oder waren wir bereits so weit im ´Pferdemodus´, dass dies uns schon untersagt war? Daniel gab mir daher Hilfestellung und meinte leise, wir dürften noch menschlich antworten, bis wir vollständig im Pferdeoutfit eingekleidet wären. Aika hatte ähnlich wie ich reagiert- von ihr war nur ein Kopfnicken, verbunden mit einem schnaubenden Geräusch, gekommen.
Tamara ging nicht weiter auf unsere Reaktion ein.
"Ihr beiden dürft nach den 15 Minuten noch 5 Minuten weiter strampeln. Die Wattleistung wird dabei auf 300 Watt erhöht. Wenn ihr das ohne Auffälligkeiten hinbekommt, steht der Erfüllung eures Wunsches von meiner Seite nichts im Weg. Wollen wir beginnen? Wenn ja, dann werden die Coaches euch helfen, jetzt die Masken korrekt anzulegen..."
Das Modell war eine ganz normale Panorama-Gesichtsmaske mit einem zentralen Ein- und Ausatemanschluss, wie ich sie von meiner Tätigkeit in der FF von den Kreislaufgeräten her kannte. Daher benötigte ich keine Hilfestellung beim Einstellen der Bebänderung und Daniel brauchte nur noch den korrekten Sitz der Maske bei mir zu bestätigen. Der Atemwiderstand war spürbar und entsprach dem Gefühl, was ich von einem ABEK-Filter her kannte.
Mein Coach kontrollierte an mir als letzte Maßnahme vor Testbeginn noch einmal die Saugnäpfe der EKG-Ableitung an meinem Oberkörper- ein ´Daumen hoch´ von ihm in Richtung unserer Ärztin deutete ich als Zeichen für eine stabile Verbindung mit dem Überwachungssystem.
Tamara gab uns das Zeichen zum Start, als vor ihr alle drei Monitore ein sauberes Bild der Probanten zu sehen war.

Ich begann mich in die Pedalen zu stemmen- die 100 Watt Widerstand beeindruckten mich nicht wirklich- bei meiner ´Trainingsvorbereitung´ hatte ich mit 150-200 Watt über je eine Stunde herumgeschlagen. Auch mit Maske und Filter- aber jetzt war dies ja nur zum warm werden... Für mich irritierend war die Tatsache, dass die Anzeigen für uns Pferde abgedeckt waren- dann dachte ich aber, vielleicht wäre dies sogar besser für mich, denn ´richtige´ Pferde wüssten ja auch nicht, ob sie sich in dem von Ihnen abverlangten Leistungsbereich befänden.
Gleichmäßig zog ich die Luft in meine Lungen, noch fiel es mir bei der im Moment abverlangten Leistungsstufe leicht, genug Sauerstoff in selbige zu saugen. Ich merkte aber, wie mir langsam warm wurde und sich erste Schweißperlen auf meiner Haut bildeten... Aha, die fünf Minuten ´Schonzeit´ waren vorüber- ich dankte im stillen für meine vorhandene Grundkondition- und musste meine Drehzahl nur geringfügig reduzieren. Die angekündigte Minute später erfolgte die nächste Steigerung auf die 250 Watt- jetzt galt es, die 15 Minuten einfach durchzuhalten. Im Stillen zählte ich die Umdrehungen der Pedalen und versuchte diese mit meiner Atmung in Übereinstimmung zu bringen. Einatmen-Ausatmen; wieder und wieder- aber trotz meiner ´Psychotricks´ und Autosuggestion wurde mir langsam die Luft knapp. Neben mir wurde zum ersten Mal Duster angezählt und mit einem Schlag auf seinen Oberschenkel ´motiviert´...Noch schien die Stärke des Hiebes nicht allzu heftig ausgefallen zu sein, aber doch schmerzhaft genug, um seine Drehzahl sichtbar zu steigern. Wie gern hätte ich jetzt gewusst, wieviel Zeit bereits vergangen war- in dem Raum war aus nachvollziehbaren Gründen keine Wanduhr in unserem Blickfeld montiert und mein Zählen der Pedalumdrehungen bot mir nur einen unzureichenden Referenzwert. Irgendwie merkte ich selbst, ich war mit meiner ´Geschwindigkeit´ abgesunken- aber bevor ich gegensteuern konnte, wurde ich angezählt und Daniel verabreichte auch mir einen Hieb mit der Gerte. Da war es ein für mich nur schwacher Trost zu hören, wie zeitgleich auch Aika ´motiviert´ wurde. Mir wurde langsam die Luft knapp, der Schweiß bildete Bäche auf meiner Haut und sicher hatte sich schon ein See unter meinem Ergometer angesammelt...

´Einstein hatte mit seiner Theorie definitiv recht gehabt´- dachte ich, während ich förmlich versuchte, in die Maske hineinzukriechen ´Zeit ist relativ!´ Jede Sekunde hatte mittlerweile die Länge einer Minute angenommen und ich hatte das Gefühl in den Schläfen, mein Puls wolle mir die Adern sprengen. Endlich gab Tamara dem Coach von Duster ein Zeichen, seine Schinderei hatte offenbar ein Ende. Richtig- ein Blick von mir zu ihm hinüber zeigte deutlich, seine Pedalen drehten sich wie im Leerlauf. Gleichzeitig spürte ich den Sprung auf die geforderten 300 Watt. Aber jetzt hatte ich einen Anhaltspunkt- mit 100 Umdrehungen pro Minute musste ich nur von 500 herab zählen, dann hätte ich es auch geschafft! Aika kassierte inzwischen die zweite Motivation- der Hieb wurde von Susanne deutlich stärker als beim ersten Mal ausgeführt, daher legte ich mich ins Zeug um derartiges tunlichst zu vermeiden. Noch geschätzte zwei Minuten- dann hätte ich es auch hinter mir. Ich schaute stur durch das Sichtfenster meine Maske und suchte mir einen imaginären Punkt an der Wand hinter Tamara... Als ich bis auf 20 herunter gezählt hatte, kam von unserer Veterinärin die Ansage, in einer Minute würden wir erlöst sein- sie würde uns aber die letzten zehn Sekunden die Luft komplett abdrehen. Wir würden eine Countdown bekommen um dies nicht unvorbereitet zu erleben.
´Was soll denn der Scheiß´ fuhr es mir durch meine Gedanken- war dies purer Sadismus oder wollte sie sehen, wie wir nach einer Belastung auf so einen ´Notfall´ reagierten? Wie in Trance hörte ich, wie sie begann, von 10 abwärts zu zählen. Bei 1 zog ich noch einmal mit aller Kraft, die ich aufzubieten imstande war, und füllte meine Lungen mit Luft. Mein Körper schrie regelrecht nach mehr- aber da kam nichts! Nach vier Umdrehungen meiner Pedalen war ich gezwungen auszuatmen und ich zwang mich, nicht in Panik zu verfallen.
Auf ein Zeichen von Tamara schlugen Susanne und Daniel noch einmal mit den Gerten auf uns ein- vor Schmerz und Überraschung bäumten wir uns auf und leisteten die letzten Runden mit den Pedalen gegen den Widerstand des Ergometers, ehe wir spürten, wie dieser sich schlagartig verringerte und ein Luftstrom durch den Zuluftschlauch uns in das Gesicht gespült wurde. Wir hatten es geschafft...!
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  RE: "Grubenpferd" Datum:03.04.17 18:51 IP: gespeichert Moderator melden


Geile Geschichte, mach weiter so...
MilkyWay (Pony) sucht gleichgesinnte im Raum PLZ676... Intresse an realen Treffen, Spielen, Interessensaustausch, etc. ...Bei Interesse bitte PN.
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  RE: "Grubenpferd" Datum:03.04.17 20:12 IP: gespeichert Moderator melden


Ich bin auch gespannt, wie es weitergeht.
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(Danke für diese tolle Geschichte, Schwester Annika!)
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Edwin Prosper Volljährigkeit geprüft
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  RE: "Grubenpferd" Datum:04.04.17 09:10 IP: gespeichert Moderator melden


Hat was, diese Atemreduktionsepisode!
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TomTomTom Volljährigkeit geprüft
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TomTomTom

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  RE: "Grubenpferd" Datum:04.04.17 20:27 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Hat was, diese Atemreduktionsepisode!


In der Tat. Finde ich ganz spannend, wie man so die Belastung stufenlos steigern kann. Die Veterinärin war ja nicht gerade zimperlich.
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Rubberjesti Volljährigkeit geprüft
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  RE: "Grubenpferd" Datum:05.04.17 17:42 IP: gespeichert Moderator melden



Geschafft, jetzt also tief Luft holen und sich auf den Rest der eingehenden Untersuchung freuen und natürlich auf die Einkleidung zum Grubengummipony. Bin auf eine detailreiche Schilderung gespannt.
Vielen Dank bis hierher

Herzliche Grüße
Rubberjesti
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Blackrubberhorse
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  RE: "Grubenpferd" Datum:05.04.17 19:46 IP: gespeichert Moderator melden


@Rubberjesti, TomTomTom, Edwin Prosper und pony93- vielen Dank für eure positiven Kommentare. Lasst euch überraschen wie es weitergeht- am Samstag gibt es den nächsten Teil...
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Blackrubberhorse
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  RE: "Grubenpferd" Datum:08.04.17 17:49 IP: gespeichert Moderator melden


Wie angekündigt und versprochen- hier der Teil drei...


Unsere ´Veterinärin´ forderte uns auf, noch zwei Minuten auf den Ergometern langsam weiter zu treten- wir sollten nach dieser Anstrengung nicht abrupt aufhören und so unseren Kreislauf unnötig belasten. Die Masken dürften wir aber abnehmen, unsere Betreuer würden uns dabei zur Hand gehen...
Nachdem Daniel meine Maske mir vom Gesicht bekommen hatte, sprach mich Tamara noch einmal direkt an- ich hätte angegeben, regelmäßig Sport zu treiben und ich sollte doch diese Angabe präzisieren. Ich benötigte einige Augenblicke, um überhaupt zu verstehen, was sie von mir wollte; ich fühlte mich nach diesem Test völlig überfahren und reagierte entsprechend langsam. Sie fragte daher noch einmal konkret, seit wann und in welcher Form ich mich sportlich betätigen würde- und in welchem Umfang. So genau gefragt konnte ich ihr auch eine befriedigende Antwort geben- seit meinem zehnten Lebensjahr durchgehend Leistungssport und die letzten Jahre neben dem Ponyplay (Kutsche ziehen) regulär Schwimmen, Laufen und Fahrrad fahren im ambitionierten Freizeitbereich. In Zahlen ausgedrückt auf das Jahr gerechnet 100 km, 1100 km und 3400 km. Wortlos notierte sie die Angaben und schaute sich noch einmal etwas auf ihrem Monitor an.
Offenbar damit zufrieden würden wir nun aufgefordert, von den Ergometern abzusteigen und zurück in den ersten Raum zu gehen. Dort würden unsere Coaches sich weiter um uns kümmern.

Triefnass verschwitzt standen wir erneut in ´Raum 1´; irgendjemand hatte auf unseren Metallboxen Duschtücher abgelegt, mit denen wir nun von unseren Coaches trockengerieben wurden. Danach wechselten wir erneut in den Empfangsbereich, wo damit alle ´Pferde´ wieder vereint waren. Ein paar Getränke und ein kleiner Imbiss stand für uns bereit- wir sollten uns bedienen, Raimund würde zusammen mit Tamara in einigen Minuten mit uns den Eingangstest besprechen wollen und sie auch mit den Ergebnissen des Gesprächs mit Stomper vertraut machen, was er für sie übernommen hatte.
Eine Saftschorle und zwei Brötchenhälften später waren beide wieder zurück, Tamara richtete das Wort an uns- und begann mit einem Paukenschlag.

"Orso- es tut mir leid, du hast den medizinischen Test nicht geschafft. Als verantwortliche Ärztin kann- und darf- ich dir nicht gestatten, die beiden Tage komplett als Grubenpferd an diesem Event teilzunehmen. Deine Pulswerte hatten Peaks, die reichten weit in den Bereich, wo bei einer Dauerbelastung wir die Verantwortung für deine Gesundheit nicht übernehmen können... Raimund wird dir gleich eine Option anbieten- aber du wirst nicht permanent unter Tage die Zeit verbringen dürfen."
Unsere Blicke ruhten alle auf ´Orso´/ Florian- keiner wollte jetzt in seiner Haut stecken...
"Norbert- du bist ab sofort der Coach von ´Duster´, ´Orso´- ich werde mich ab jetzt um dich kümmern..." stellte Raimund klar. "Ich kann gut nachvollziehen, was derzeit in dir vorgehen mag...- daher möchte ich dir zwei Möglichkeiten anbieten: erstens, wir ersetzen dir die Teilnahmegebühr und die Auslagen für deine An- und Rückreise. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß dies in deinem Sinn wäre- daher würde ich dir vorschlagen, du bleibst die beiden Tage hier und wirst auch als Pferd die gesamte Zeit agieren dürfen, nur nicht unter den Belastungen, wie sie für die anderen Teilnehmer vorgesehen sind. Ich werde dein Coach sein, du wirst unter meiner Führung auch mehrfach am Tag die Strecke von hier bis zu dem Bereich der Veranstaltung in den Berg einfahren dürfen- aber ansonsten ein vereinfachtes Konditionsprogramm genießen. Deine Arbeits- und Ruhezeiten sind gleich mit denen deiner Mitstreiter, du wirst aber hier im Gebäude deine Box haben. Im Unterschied zu ihnen wirst du auch deine Pferdemaske absetzen, wenn du in deiner Box bist. Dein Konditionsprogramm wird auch leichter ausfallen- du darfst in der dafür geplanten Zeit hier die Umgebung vor einem Gig eingespannt erkunden. Bitte denke jetzt über dieses Angebot nach- während wir euch jetzt über den weiteren Ablauf des Tages in Kenntnis setzen.
Ihr werdet gleich noch mit den Sanitäranlagen und -prozedere, die in der Grube auf euch warten, vertraut gemacht, danach werden die Betreuer euch reinigen. Im Anschluss erfolgt die Einkleidung und gegen 22:30 Uhr gelten für euch dann die vereinbarten Regeln für Grubenpferde. 23:00 dürften alle Vorbereitungen abgeschlossen sein und wir werde in die Grube einfahren. Lasst es auf euch zukommen und genießt die vor euch liegende Zeit- auch wenn sie körperlich anstrengend sein mag..."

Toll- bis auf die Sanitärunterweisung war alles durch Raimund recht vage formuliert... Aber ein Pferd wusste ja auch nicht im Voraus, was auf es zukommt- daher war es nur konsequent, uns auch im Ungewissen zu halten.
"Ich würde die Coaches jetzt bitten sich für die Reinigung entsprechend umzukleiden- wir holen euch ´Pferde´ in etwa 10 Minuten ab"- mit diesen Worten verabschiedete sich Raimund und verschwand mit seinen Mitarbeitern in den Erdgeschossbereich. So blieben wir unbekleidet oben im Empfang zurück- jeder mit seinen Erwartungen, Ängsten, der in ihm bohrenden Neugier... Ich versuchte mich bis zur Rückkehr meines Betreuers abzulenken und griff mir eine der ausgelegten Zeitschriften- in dem Fall eine Ausgabe der ´Horse & Owner´. Viel Werbung für Produkte rund um unsere Leidenschaft, ein paar Berichte über Events der vergangenen zwei Monate- huch, das waren doch welche vom vergangenen Jahr? Klar, die Ausgabe war ein Jahr alt- Bauanleitungen, Bekanntgabe von anstehenden Veranstaltungen; das übliche halt, was eine ´Szenezeitschrift´ so ausmacht... Irgendwie blieb ich bei ´24/7- Porträt des Monats´ hängen; ein ´Rappe´ namens Brutus wurde da näher vorgestellt. Der Hengst war eine recht eindrucksvolle Figur- kam von einem amerikanischen Gestüt und hatte ´auf der anderen Seite des ´Teiches´ einige Rennen recht beeindruckend gewonnen. Seine neue Heimat würde in Zukunft das Gestüt der Baronin von Rosengarten sein, man wünschte ihm Glück und freue sich darauf, jetzt auch hier in Deutschland seine Leistungen bewundern zu dürfen...
Ich war mit dem Artikel gerade fertig- da wurden wir von Tamara nach unten zu unseren Coaches gerufen.

Jeder von uns steuerte schon automatisch seinen bereits mit einem wasserabweisenden Overall, einer gummierten Umhängetasche, Stiefeln und Gummihandschuhen bekleideten Betreuer an- hier schien sich die gewünschte Bindung zwischen Pferd und Trainer aufzubauen- und wir folgten Raimund in den der medizinischen Abteilung gegenüber liegenden Bereich. Orso hatte mit Raimund vorher einige leise Worte gewechselt, wir anderen konnten bei beiden ein Nicken und ein Händeschütteln sehen. Damit war klar, wie die Entscheidung über bleiben oder nach Hause fahren ausgefallen war.
Die ersten Türen rechts waren mit ´Stall´ und einer fortlaufenden Nummer von 01 bis 10 gekennzeichnet, gegenüber waren dann wohl die Räumlichkeiten für die dazugehörigen Besitzer / Trainer. Vier davon waren mit dem ´Belegt´-Schild und den Namen der ´Tiere´ versehen- es gab neben unserer Gruppe also noch andere Gäste hier auf dem Gestüt. Raimund stoppte einen Augenblick und schob das Schild mit der Aufschrift ´Orso´ in die dafür vorgesehene Halterung...

Ein zweiter Bereich begann hinter einer Glastür, die den Flur unterteilte und dort bogen wir rechts in den ersten folgenden Raum ab. Dieser war eindeutig ein Sanitärbereich- gekachelter Boden und geflieste Wände, ein Drittel des Bodens war mit Ablaufgittern versehen. Insgesamt sieben Handbrausen und dazugehörige ´Intimduschen´ waren an der Längsseite verbaut- jeder Coach steuerte einen dieser Bereiche an und stellte sich mit seinem Pferd davor auf. Dann drehten wir uns um- und erblickten außer einer Bank mit exakt der gleichen Anzahl Duschtüchern und einem Abwurfkorb nichts weiter.
Tamara befahl Stomper stehenzubleiben, trat vor und bat um Aufmerksamkeit. "Dieser Raum ist eine exakte Kopie der Sanitätanlage, die euch im Berg erwartet. Ihr werdet euch sicher auch gefragt haben, warum wir Coaches jetzt derart bekleidet sind-" neben mir nickten auch Duster, Orso und Aika- "dieser Bereich ist für euch Pferde Dusche UND Toilette in einem. Ihr werdet vor und nach jeder Ruhephase die Möglichkeit eingeräumt bekommen, euch zu erleichtern- eure Blase zu entleeren und abzuäppeln- wenn einer dabei Unterstützung bedarf, geht dies auch mit einer Darmreinigung. Also bitte- geht jetzt eurem ´Geschäft´ nach, die nächste Gelegenheit ist erst wieder zu Beginn eurer ersten Ruhephase..."
Wir schauten uns verdutzt an- hatten wir richtig gehört? Wir sollten jetzt hier wie Tiere vor unseren Betreuern uns erleichtern und es einfach hier aus uns heraus laufen lassen oder drücken? Keine Privatsphäre?
Stomper war der erste, der dieser Aufforderung nachkam, sich hinhockte und zu drücken anfing. Unsere Coaches hatten mittlerweile Schutzmasken mit Filtern aus den Umhängetaschen gezogen und angelegt. Mit der Handdusche reinigte Tamara ihr Pferd im Analbereich vor, danach nahm sie die ´Intimdusche´ schaltete diese ein und befahl ihrem Hengst sich nach vorn zu beugen. Gefühlvoll schob sie ihm den einem schmalen Dildo ähnelnden Duschkopf in seinen Anus und sorgte so für eine Spülung seines Darmes. Den dabei von Stomper kommenden Lauten nach schien dies nichts schmerzhaftes oder unangenehmes zu sein- daher überwand ich mich und ließ es zuerst vorn laufen, ehe ich Daniel nonverbal bat, mir die Dusche rektal einzuführen. Ich hatte zwar nicht den Wunsch abzuäppeln- aber wer weiß, was in den nächsten Stunden bis zur Pause passierte.
Ein leichter Druck an meinem Schließmuskel zeigte mir, Daniel wäre soweit, mir die erste Säuberung meines Lebens auf diese Art zukommen zu lassen. Sein "Versuch bitte dich zu entspannen..." half mir dabei nicht unbedingt weiter, aber nach einem Moment, der sich unangenehm angefühlt hatte, spürte ich die Wärme des Wassers, was begann, mich auszufüllen. Als mein Gefühl im Darm mir nahelegte dem Druck nachzugeben, schnaubte ich und begann leicht in die Hocke zu gehen- Daniel verstand mein Signal und zog den ´Duschkopf´ aus mir heraus... Ich schaffte es gerade noch mich hinzuhocken, da lief es aus mir heraus- ich verstand nun, warum die Betreuer sich derart angekleidet hatten. Durch die Maske etwas verzerrt fragte mich mein Coach, nachdem ich wieder stand, ob dies für mich das erste Mal einer solchen Darmspülung gewesen sei was ich mit einem Nicken bejahte.
"Wenn du das Gefühl hast, die Wassermenge in deinem Darm ist genug für dich, wieherst du kurz und deutest wie jetzt auch eine leichte Kniebeuge an. Damit gibst du mir zu verstehen, es ist genug und ich lasse dich entleeren. Ich werde nun noch eine zweite Spülung vornehmen- damit ist sichergestellt, dein Darm ist dann vollständig geleert und du wirst sicher die nächsten Stunden kein Problem damit haben. War die Temperatur für dich in Ordnung?"
Mit meiner Hand gab ich ihm zu verstehen, es könne ruhig noch einen Tick wärmer sein- ich hatte nicht erwartet, wie gut diese Behandlung war, wenn sie entsprechend vorsichtig durchgeführt wurde. Mit meinem nach vorn beugen gab ich meiner Bereitschaft für den zweiten Durchgang Ausdruck und auch dieses Mal war ich von meinen damit einhergehenden Gefühlen positiv überrascht. Daniel schien auch mit der Färbung des abgehenden Schmutzwassers zufrieden, er wechselte erneut die Duschschläuche und säuberte mich nun von oben bis unten ehe er selbst seinen Overall von einigen von mir verursachten Anhaftungen reinigte. Das sanfte Abreiben mit dem Duschtuch war dann nur noch das ´Sahnehäubchen´ nach dieser Behandlung- ich stehe zwar nicht darauf, derart von anderen Männern angefasst zu werden, aber hier wechselte ich das erste Mal unbewusst in meinen Pferdemodus und als Hengst ist es mir doch recht egal, ob mein ´Mensch´ jetzt ein Mann oder eine Frau ist. Hier zählte allein die Tatsache, ich wurde wie ein Tier behandelt- mit Würde und dem nötigen Respekt, den ein Besitzer gegenüber einem ihm anvertrauten Geschöpf zeigen sollte.
Daniel spürte diese Veränderung in mir- seine Augen hinter der Sichtscheibe strahlen voll Stolz über die von mir signalisierte Bereitschaft ihm zu vertrauen. Nachdem er mich und auch seinen Overall trockengerieben hatte, entsorgte er das Duschtuch, nahm die Maske wieder ab und forderte mich auf, mich auf die Bank zu setzen- er wolle noch meine Fußsohlen desinfizieren, damit ich mir nicht aus Versehen noch Fusspilz einhandeln würde.

Nachdem mit Stomper das letzte Pferd versorgt war, ergriff Tamara erneut das Wort und bot uns an, vor der folgenden Einkleidung jedem der dies wollte eine Windel gegen eventuelle ´Missgeschicke´ anzulegen- wenn wir Pferde dies wünschten... Nach einer kurzen Bedenkzeit entschied sich Duster für diese Option- der Rest von uns schien auf die Darmspülung zu vertrauen.
"Norbert, würdest du ihm bitte eine holen?"
Mit einem Blick zu ihrem Chef fragte sie diesen, ob die ´Sensoren´ schon im Nachbarraum bereitliegen würden und ob er zusammen mit den anderen Betreuern die ´Grubenfelle´ für uns bereitlegen wolle- den kommenden Part würde sie ohne Unterstützung abarbeiten können. Daher verschwanden unsere Coaches und wir blieben allein mit der Veterinärin zurück. Nur Norbert schaute noch einmal schnell vorbei und reichte ihr die gewünschte Windel. Während sie routiniert Duster seinen Auslaufschutz anlegte, informierte sie uns über die nächste Station- sie würde uns jetzt das notwendige Sensorpack anlegen, damit wir medizinisch überwacht wären und sie in ihrer Funktion als Ärztin rechtzeitig eingreifen könnte, wenn die Gefahr der Überanstrengung für einen von uns bestehen würde. Wir sollten ihr bitte in den Raum gegenüber folgen- dort würden alle weiteren Schritte unserer Verwandlung zum Grubenpferd nun stattfinden.

Voller Erwartung folgten wir ihr daher- und sahen uns mit einem Raum konfrontiert, in dem nur ein Rollwagen mit mehreren BHs stand. Tamara nahm eines dieser ´Teile´ und hielt ihn hoch.
"Wundert euch nicht- jeder von euch Hengsten wird die nächsten beiden Tage so ein Teil tragen. In den Körbchen ist die entsprechende Technik und der Akkupack verbaut, die metallischen Flächen der Innenseiten sind die Sensorflächen. Natürlich hätten wir auch Klebepads verwenden können, aber so haben wir statt eines Kabelsalates eine hübsche kompakte Einheit, die zudem noch formschön und recht gut über längere Zeiträume tragbar ist. Ich kann mit diesen Geräten eure Herzfrequenz, die Atemfrequenz, euer Atemvolumen und die Körpertemperatur messen- und euch mittels leichter Stromimpulse ´belobigen´ oder zu mehr Leistung motivieren. Wer von euch hat mit e-Stim schon Erfahrungen?"
Allein Orso meldete sich...
"Du kannst sicher bestätigen, mit gezielten Impulsen ist es möglich, eine Person derart zu stimulieren, dass sie eine Ejakulation bekommen kann. Auf der anderen Seite sind Impulse im Umfeld der empfindlichen Brustwarzen besonders unangenehm..."
Diese Worte stellte sie ohne weiteren Kommentar in den Raum und ließ sie wirken.
Einzig Duster meldete sich.
"Frau Veterinärin- sind wir da nicht ein wenig nah an der Herzlinie...?" Interessiert schaute sie zu dem IT-Techniker und nickte ihm wohlwollend zu.
"Eine gute Frage- aber wir arbeiten hier mit sehr engen Abständen zwischen den Elektroden und die Intensität des Stromes ist so gewählt, dass er nur in den oberen Hautschichten auf die Nervenenden einwirken kann. Dies soll ja vorzugsweise auch zu eurer Belohnung dienen- jeder von euch hat angegeben, eine Reizung der Brustwarzen würde im entsprechenden Maß als angenehm empfunden. Frage damit beantwortet?"
Sie nahm sich einen der BH´s und ging auf ihn zu. "Möchtest du als erster testen, wie es sich anfühlt?"
Dabei schaute sie ihn in keinster Weise hinterhältig oder sadistisch an. Duster nickte und war daher Demonstrationsobjekt- kam aber im Unterschied zu uns nach dem Kalibrieren seines Gerätes auch in den Genuss einer einminütigen Stimulation seiner Brustwarzen. Für uns alle ersichtlich schien ihm diese sehr gut zu gefallen, obwohl er noch einmal bestätigte, die wäre seine erste Erfahrung mit Stromspielen. Unsere vielleicht noch vorhanden gewesenen Unsicherheiten waren damit wie weggeblasen und so trug bis auf Aika bald jeder von uns so ein Teil über seiner Brust.
Daniel fing, nachdem bei mir dieser ´BH´ an der richtigen Stelle saß, mit der Fernbedienung an zu spielen und sagte zu mir, ich solle schnauben, wenn ich die ersten Impulse spüren würde. Es dauerte nicht lange und ein Kribbeln war an beiden Brustwarzen deutlich spürbar- das Gefühl war schwach, aber nicht unangenehm... Mit meinem Schnauben kam von meinem Coach nun die Ansage, ich solle ihm mit dem Daumen signalisieren, wie die Änderung der Einstellungen von mir wahrgenommen würden- er wolle für mich das Optimum an Stimulation für mögliche Belohnung finden. Langsam änderte sich das Gefühl und keine fünf Minuten später war ich der Meinung, den Punkt meiner intensivsten Wahrnehmung gefunden zu haben. Diese Einstellung wurde in der Fernbedienung durch Daniel abgespeichert und mit einigen wenigen Änderungen seinerseits wandelte sich das vorher als wohlig wahrgenommene Gefühl in einen von mir als unangenehm empfundenen Zustand. Durch unwilliges Wiehern und Kopfschütteln drückte ich mein Missvergnügen darüber aus und Daniel stellte es auch unverzüglich wieder ab.
"Dies wird der ´Strafmodus´ für dich sein- aber ich hoffe für uns beide, diesen nicht zur Anwendung bringen zu müssen. Du bist doch sicher ein leistungsbereiter Hengst..." Mit diesen an mich gerichteten Worten wechselte er noch einmal kurz in den ´Wohlfühlmodus´ und gab mir damit die Möglichkeit noch ein wenig zu entspannen. Alle anderen Coaches waren bei ihren Hengsten genauso vorgegangen und meine ´Herdengenossen´ schauten nicht unglücklich aus- vor allem Duster, der, während bei uns noch die Einstellungen vorgenommen wurden, bereits diese Zeit über den ´Wohlfühlmodus´ genießen konnte...
Jeder von uns Hengsten fragte sich jetzt insgeheim, mit welchem ´Spielzeug´ die einzige Stute ausgestattet werden würde- ein BH schied aus, denn da lag keiner mehr auf dem Wagen. Einzig ein offener kleiner Karton war übrig, aus dem unsere Veterinärin etwas aus Latex entnahm und auseinander faltete.
"Aika- du hattest in unseren vorbereitenden Gesprächen darum gebeten, eine alternative Lösung bei deiner Vitalüberwachung nutzen zu dürfen. Wir haben deinen Wünschen entsprochen und du darfst, wie von dir vorgeschlagen, in deiner Zeit als Grubenpferd die Sensoren in deiner Vagina und dem Anus tragen. Ich selbst habe das System so getestet- und muss zugeben, es wäre nichts für mich- aber du hast uns ja versichert, diese Form des ausgefüllt seins ist nichts Neues für dich... Ich bin als Frau wirklich nicht nur von meinem beruflichen Standpunkt aus neugierig, wie du dies durchhalten wirst."
Mit dieser Erklärung reichte sie Aika den an eine Radlershort erinnernden Doppeldildoslip und wir alle schauten doch recht ungeniert zu, wir die beiden Zapfen von ihr routiniert in den dafür vorgesehenen Öffnungen verschwanden. Mit der Geschwindigkeit, wie dies geschah, war uns auch klar, warum Ihre Coach nach dem Abtrocknen diese Öffnungen eingecremt hatte. Mit Gleitgel funktioniert so eine Füllung doch wesentlich leichter...

Nachdem wir so, wie Tamara lächelnd feststellte, unsere ´Grundausstattung´ für das Wochenende erhalten hatten, informierte sie Raimund über eine Sprachnachricht, wir wären bereit für die eigentliche Einkleidung. Keine Minute später schoben unsere Betreuer, noch immer in ihre Overalls gehüllt, je einen der Rollwagen in den Raum und blieben damit vor uns stehen.
Wir schauten alle ein wenig ungläubig auf die Sachen, die wir die nächsten beiden Tage offensichtlich tragen dürften- da lagen keine Ganzanzüge oder was auch immer wir in unserer Phantasie erwartet hatten. Schwere graue Gummikleidung- eine Hose mit integrierten Stiefeln war für mich erkennbar, das andere Bekleidungsstück dürfte das dazu passende Oberteil sein. Auch war wieder größere Kisten dabei, deren Außenseite mit ´AGM´ beschriftet war und der Größe nach unsere Pferdemasken enthalten könnten.
"Los ihr Grubenpferde- das sind eure Felle. Habt ihr geglaubt, im schicken Latex-Ganzanzug durch die Gänge einer Grube kriechen zu können? Das müsstet ihr doch selbst wissen- keine fünf Minuten im aufrechten Gang und eure Suits würden in Fetzen um den Leib schlackern... Kommt- anziehen!"
Bei den Worten von Raimund nickte ich unwillkürlich und musste seinen Worten
zustimmen. Selbst mit einem Anzug von 1,5 mm Latexstärke würde der geplante Event dank Schäden am Material in spätestens einer Stunde abgebrochen werden müssen. So ging ich gemeinsam mit meinen vier ´Mitponys´ auf die vor uns stehenden Tische zu und Daniel reichte mir den ersten Teil meines ´Fells´.
Mein Blick hatte mich nicht getäuscht, es war wirklich eine Art Wathose- diese ähnelte aber mehr einem ärmellosen Overall mit weitem Halsausschnitt. Das Material war recht dick, innen ebenfalls glatt gummiert und an den Kniepartien zusätzlich noch einmal verstärkt, die Arbeit darin würde anstrengend und schweißtreibend werden- aber waren wir nicht neben dem Eintauchen in die Welt als Pferd auch genau deshalb hier? In einer Ecke meines Unterbewusstsein freute ich mich auf die mit dem Tragen dieses Fells einhergehende Belastung.
Von meinem Coach dazu aufgefordert trat ich einen Schritt vom Tisch zurück, hier das Unterteil mit meinen Händen und wollte wie alle anderen auch gerade beginnen, in die Hose zu steigen, als Daniel mich bremste und ein Paar dicke Wollsocken mir vor die Nase hielt.
"Damit ihr euch keine Blasen lauft" hörte ich die Erklärung für dieses Bekleidungsstück von Raimund kommen. "Mit der Zeit werden eure Füße anschwellen und spätestens nach der Hälfte der Arbeitszeit werdet ihr froh über dieses Polster an euren Hufen sein..."
Daher zog ich erst diese ´Polster´ über meine Füße, ehe ich von meinem Coach unterstützt in dem Halbsuit verschwand. Raimund wartete, bis auch der letzte Betreuer anzeigte, jedes der Pferde wäre so weit angekleidet, dann richtete er nochmals das Wort an uns
"Als nächstes werden eure Coaches euch dabei helfen, die Pferdemasken anzulegen- dies ist der Moment, ab dem ihr unwiederbringlich die Zeit bis Sonntag auch als solches agieren werdet. Ihr werdet nicht sprechen, es wird von euch maximal ein Wiehern als Zustimmung oder Protest gegen Maßnahmen zu vernehmen sein. Wenn wir ab jetzt Fragen an euch richten, werden diese so von uns formuliert sein, dass ihr nur mit eurem Kopf nicken müsst um ´Ja´ zu meinen oder diesen bei einem ´Nein´ zu schütteln. Einzig die Worte ´Stop´ und ´Mayday´ sind euch verbal erlaubt- ersteres bedeutet aber, ihr wollt aufgeben! Wir werden euch nach dem Aussprechen des Stoppsignals von uns noch einmal eine Minute Bedenkzeit geben und dann euch noch einmal fragen. Wenn ihr es wiederholt, nehmen wir euch die Maske ab und eure Zeit als Grubenpferd wäre damit zu Ende. Habt ihr alle dies soweit verstanden?"
Ich wollte in einer ersten Anwandlung noch verbal darauf antworten- konnte aber noch an mich halten. Raimund hatte ´ab jetzt´ verlauten lassen, daher ging ich nicht in diese Falle und nickte nur mit meinem Kopf. Aika war weniger vorsichtig und setzte zu einen "Ja..." an, schaffte es aber noch rechtzeitig, es in ein Wiehern überzuleiten. Susanne als ihre Betreuerin entschied sich daher Gnade walten zu lassen und zeigte ihrem Pferd mit einem milden Klaps auf den noch freien Hinterkopf, wie knapp es an einer Regelverletzung vorbei geschrammt war.
"Mayday dürfte allen klar sein- wenn ihr dies sagt, liegt bei euch ein Notfall vor und ihr werdet sofort die Maske abgenommen bekommen. Wir entscheiden dann gemeinsam, ob ihr nach so einem Fall weitermachen dürft oder so wie bei Orso eine Alternative angeboten bekommt. Wenn ihr ein Problem mit irgendetwas anderem habt- einem Krampf, Schmerzen, etc- da wiehert ihr dreimal. Der diensthabende Betreuer wird euch dann fragen, ob ein Problem vorliegt und euch abtasten. Wenn möglich, solltet ihr da auch weiterhin als Pferde agieren- ihr dürft auskeilen, wiehern schnauben,... wenn wir die schmerzende Stelle ertastet haben. Auch werden wir euch dabei gezielt so befragen, daß ihr nur mit Kopfschütteln oder -nicken antworten braucht. Auch klar soweit?
Ich betone es hier noch einmal- wir werden euch zu nichts zwingen! Ihr seid freiwillig hier und habt JEDERZEIT! das Recht abzubrechen, wenn ihr der Meinung seid, ihr schafft die von uns geplanten Anforderungen nicht..."
Auch hier erfolgte ein kollektives Nicken durch uns.

Raimund griff nun in die Kiste vor sich und hielt die Pferdekopfmaske deutlich sichtbar für uns hoch, die für Orso bestimmt war und wir in wenigen Minuten gleichfalls tragen dürften.
"Dies ist eine nach unseren Vorgaben modifizierte Maske der Firma ´Animalgasmask´- eine ´Ponyhead Mark2´. Der Unterschied zum Ursprungsmodell ist der integrierte, auswechselbare Filter, die beiden verdeckten Schraubanschlüsse für Atemschläuche- mit diesen ist eine Verbindung an Kreislaufgeräte möglich- und der vom Durchmesser vergrößerte Trinkstutzen. Über diesen lässt sich daher auch breiartige oder pürierte Nahrung verabreichen, ohne die Maske für Fütterungen abzunehmen. Die Bebänderung für einen perfekten Sitz der Maske ist unverändert geblieben, das gleiche gilt für die Augenlinsen und das damit verbundene Sichtfeld, was euch damit zur Verfügung steht. Für den besseren Tragekomfort über längere Zeiträume verwenden wir zusätzlich als Unterzieher eine dünne Drei-Loch Kopfhaube- dies ist, was euren Schweiß angeht, angenehmer, denn so kann er direkt in die Wathose abfließen. Wer von euch hatte schon einmal mit den Masken dieses Herstellers Erfahrungen machen können?"
Einzig Stomper hob zögernd seinen Arm- unsicher, ob er im Pferdemodus überhaupt noch so antworten dürfe. Unser Veranstalter bat seinen Coach, ihn und seine Maske nach vorn zu bringen- dann zeigten die beiden uns, wie unser neues Gesicht richtig angelegt wurde. Nachdem die beiden fertig waren, erfolgte die Frage an Stomper, ob die Maske korrekt sitzen würde und der Tragekomfort angenehm wäre. Beide Fragen wurden kopfnickend und durch ein Schnauben unterstützt beantwortet. Es dauerte nicht lange und wir alle waren mit den Masken vor unseren Gesichtern ausgestattet. Das Anlegen meiner Maske erfolgte durch Daniel, der dabei von Raimund unterstützt wurde- ich hatte als Pferd natürlich nicht die Erlaubnis, dabei mit meinen noch freien Händen irgend eine Hilfestellung zu geben. Mit dem Endstück des Fütterungsschlauches im Maul, der Maske vor meinem menschlichen Gesicht und dem spürbar gestiegenen Atemwiderstand dank des Filters wurde mir bewusst, ich hatte jetzt die Schwelle zum PferdSein mit allen damit verbundenen Einschränkungen für diese Veranstaltung endgültig überschritten- ab jetzt galt es! Ich würde nicht vorzeitig aufgeben wollen- egal was für Überraschungen für uns geplant waren und wie körperlich anstrengend es werden würde. Ich schaltete nicht nur physisch auf ´Pferd´ um; ab diesem Moment war ich nicht mehr Michael- nein ich war Witnere! Ich würde wie jedes Lebewesen auch weiterhin Schmerz, Freude, Hunger, Durst,... verspüren, aber ich würde vollkommen den Anweisungen und Signalen meiner ´Menschen´ vertrauen- ohne wenn und aber!
Die noch fehlende ´Jacke´ war als eng anliegender Hoodie ausgelegt- der Rumpfteil und die Kaputze waren recht dehnbar ausgelegt während die Arme in ihrer Materialstärke mit der Wathose vergleichbar waren. Integrierte Fausthandschuhe schränkten unsere Fähigkeit zum Greifen zusätzlich ein. Mit etwas Ziehen steckten wir nach wenigen Minuten auch in diesem Teil unseres ´Felles´, mit ein wenig Fummelei waren auch die ´Pferdeohren´ durch die dafür vorgesehenen Öffnungen in der Kapuze gesteckt; gepolsterte Hufhandschuhe aus Leder mit abschließbaren Manschetten ergänzten unsere Vorderhand und damit waren wir bis auf Mähne und Schweif vollständig eingekleidet.
Unser Veranstalter gab seinen Coaches die Anweisung, uns abknien zu lassen- dann nahmen diese aus der zweiten Kiste auf dem Rolltisch die noch fehlenden Accessoires und mein Fell wurde zuerst mit einer schmutzig-weißen Mähne ergänzt, die mittels Reißverschluss an die Kaputze des Hoodies gezipt wurde. Daniel erklärte mir, diese Mähne hätte eine drei Zentimeter dicke Polsterung aus Moosgummi, welche gleichzeitig als Kopfschutz für uns dienen würde. Auch bekam jedes Pferd noch ein Zuggeschirr mit integriertem Schweif angepasst- ein breiter stabiler Hüftgurt und eine ergometrische Bebänderung würde dabei das Ziehen der Lasten für uns angenehmer gestalten. Mein Betreuer zog, nachdem ich mit einem Wiehern ihm zu verstehen gegeben hatte, alle Gurte wären meiner Meinung nach perfekt eingestellt, ein Smartphone aus einer Tasche seines Overalls, trat einen Schritt zurück und machte ein Bild von mir. Dieses zeigte er mir im Anschluss- und ich sah mich, komplett in ein Gummifell gehüllt mit allen Accessoires, die mich zum zweibeinigen Pferd machten. Equus Sapiens...
Als letzte Handlung wurde jedem Pferd von seinem Coach das Führhalfter mit Leine angelegt, dann traten diese neben ihre Schützlinge und signalierten damit die Bereitschaft, in den Berg zu unserer ersten Schicht einzufahren.

Ein leichter Ruck am Halfter von Daniel machte mich darauf aufmerksam ihm zu folgen- wir waren das dritte Gespann und die beiden vor uns waren gerade dabei, durch den Türrahmen in den Flur zu verschwinden. ´Nicht träumen...´ dachte ich bei mir- ´dazu hast du erst wieder in deiner Ruhepause Zeit´. Mit einigen Schritten hatten wir wieder Anschluss an die beiden vorderen Teams hergestellt und verließen nun das Gebäude an seiner Stirnseite. Draußen war es dunkel- ich schätzte, es dürften seit meiner Ankunft etwa fünf Stunden vergangen sein und wir würden sicher nun von unseren Coaches in den Berg geführt. Ein paar Lampen am Weg erhellten diesen leidlich- wir passierten die mir von der Luftaufnahme bekannte Weide hinter dem Hauptgebäude und steuerten die ´Lagerhalle´ an. Sollten wir dort bereits vor einen der Förderkörbe gespannt werden?
Ein nicht allzu stark ausgeführter Klaps von Daniel auf meinen Oberschenkel forderte meine Aufmerksamkeit- im Halbdunkel vor der Halle wäre ich ohne diese Hilfe beinahe über eines der Gleise gestolpert, in deren Bett wir nun auf einen der Eingänge uns zubewegten. Raimund- so glaubte ich durch die Linsen meiner Maske zu erkennen- schob eines der Rolltore auf und wir wurden hineingeführt. Unser Marsch endete an einem Balken an der linken Seite der Halle, wo wir Pferde angebunden wurden- im schwachen Licht der spärlich vorhandenen Leuchtstoffröhren erkannte ich mehrere parallele Gleise, auf denen Förderwagen verschiedener Größe geparkt waren, darunter auch solche, die meiner Einschätzung nach locker durch einen von uns gezogen werden konnten.
Unsere Coaches standen vor Metallschränken und schienen sich mit bergmännischer Schutzausrüstung auszustatten- sie trugen jetzt alle Helme mit integrierter Beleuchtung und eine Umhängetasche. Daniel hielt zudem noch eine weitere ´Lampe´ in seiner Hand, als er wieder zu mir zurück kam. Solch ein Teil kannte ich noch aus meiner Kinderzeit- ein Batteriegehäuse für eine Flachbatterie, davor ein Reflektor mit einer Glühbirne... Die Lichtausbeute dieser Konstruktion war schon damals unter aller Norm und würde vielleicht den Stollen 10 Meter vor uns ausleuchten.
Mein Coach befestigte die Lampe an der Gurtbebänderung vor meiner Brust und schaltete diese dann zur Probe ein; die Lichtausbeute war noch schlimmer als von mir befürchtet. Wenn es hoch kam, würde ich damit vielleicht drei Meter Sicht im Stollen haben- gut, es wäre genug, den Kontakt zum vor mir laufenden Gespann nicht zu verlieren. Ein Blick nach links zu Aika zeigte mir, auch sie war von Susanne mit so eine Funzel bedacht worden. Viel Zeit, mir darüber Gedanken zu machen, blieb mir aber nicht, denn Daniel band mich los und ich wurde von ihm zu dem Gleis mit den ´mittleren´ Förderwagen geführt und vor dem dritten in der Reihe positioniert. Vor mir standen noch Orso und Stomper- also würde Orso zumindest in den Genuss kommen, gemeinsam mit uns in den Berg einzufahren...

Mein Coach klappte die an dem Förderwagen angebrachte Deichsel nach vorn- gab mir mit einem ´Back´ zu verstehen, ich solle mich ein wenig rückwärts bewegen und nach einem weiteren ´Stopp´ stand ich so, dass er diese an meinem Gurtzeug befestigen konnte. Noch die beiden Zugketten eingehängt und ich war endgültig bereit, unter Tage einzufahren.
Daniel befestigte die Führleine meines Halfters an einer Öse des vor mir stehenden Wagens, griff dann sanft meine beiden Vorderhufe und verband diese mit einem Karabiner auf meinem Rücken. Ich muss gestehen- diese Vorstellung, so eingeschirrt mit den anderen zusammen zu laufen, gefiel mir gar nicht. Aber außer einem unwilligen Schnauben als Protest konnte ich nichts dagegen unternehmen. Nachdem Raimund einen finalen Blick über alle Gespanne geworfen und auch von den Coaches die Rückmeldung über die Einsatzbereitschaft ihres Gespanns erhalten hatte, gab er uns mit einem "Und los ihr Pferde!" das endgültige Startsignal zu unserem Abenteuer.
Ich zog mit einem leichten Aufbäumen an und war für mich erstaunt, der Förderwagen zog sich leichter als von mir erwartet. Von der aufzuwendenden Stärke lag es in dem Bereich, wie ein Gig, der mit einem leichten Jockey besetzt war. Ich achtete genau darauf, dass meine mit dem Wagen vor mir verbundene Führleine auch weiterhin leicht durchhing- ich hatte keine Lust darauf, gegen meinen Willen nach vorn über gezogen zu werden. Raimund legte mit Orso aber ein Tempo vor, welches ich gut mithalten konnte; daher genoss ich die letzten Momente unter sternenklaren Himmel nach dem Verlassen der Halle bis zum Eintritt in dem Versorgungsschacht, der uns in den Berg an unseren ´Arbeitsplatz´ führen würde und mit absoluter Finsternis empfing...
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  RE: "Grubenpferd" Datum:08.04.17 23:09 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Blackrubberhorse,

danke für diese Fortsetzung. Das Szenario "Grubenpferd" spricht mich doch sehr an und bringt mir das Horseplay näher. Insbesondere das "Ausbelastet werden" und das "zum Pferd werden" - wo es dann keine Rolle mehr spielt, ob man von einer Frau oder einem Mann trainiert wird - sind interessante Aspekte für mich. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich deine Geschichte weiterentwickelt.

Schöne Grüße

Tom

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von TomTomTom am 08.04.17 um 23:10 geändert
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Fan von Mistress Katarina mit ihrem strengen, blonden Zopf und den anderen Aufseherinnen auf der Sklavengaleere
(Danke für diese tolle Geschichte, Schwester Annika!)
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gear michel
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Worms




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  RE: "Grubenpferd" Datum:14.04.17 16:14 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Blackrubberhorse,
danke für Deine Geschichte. Genau mein Ding. Dickes Latex, Atemmaske und ein wenig Zwang. Würde ich auch gerne mal erleben.
Warte mit voller Ungeduld auf die Fortsetzung

Michel
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  RE: "Grubenpferd" Datum:15.04.17 18:43 IP: gespeichert Moderator melden


Zuerst einmal Danke an alle, von denen ich eine Rückmeldung zu meiner Geschichte erhalten habe- da macht das Weiterschreiben doch gleich doppelt so viel Freude. Für alle, die jetzt die Feiertage über arbeiten müssen- auch das Grubenpferd hat keine Pause...


Schon die ersten Meter im Stollen waren unheimlich- um den Effekt des Eindringens in den Berg zu verstärken war keinerlei Beleuchtung eingeschaltet worden und ich folgte dem Wagen vor mir im trüben Schein meiner ´Grubenlampe´. Ihr Licht reichte gerade aus, die beiden Reflektoren an seiner Rückseite und die beiden Meter des mich umgebenden Wände zu erhellen- Stomper, der den Wagen vor mir zog, war nur als dunkler Schemen für mich erkennbar. Daniel war mit den anderen Coaches hinter dem letzten Team zurückgeblieben- zumindest glaubte ich dies, da mein Betreuer meine Seite am Schachteingang verlassen hatte- und Raimund führte sein Pferd und im Verbund damit auch uns an der Spitze an. Sein Licht musste den unseren angepasst sein, denn sonst hätte ich den Lichtschein vor mir sicher wahr genommen. So aber konzentrierte ich mich in dem uns alle umgebenden Dämmerlicht auf meine Schritte, den Abstand zu dem Wagen vor mir und den Geräuschen im Schacht- beziehungsweise deren Abwesenheit. Außer meinem Atem, den Schritten und dem Gefühl, ab und zu von einem Wassertropfen auf mein ´Fell´ getroffen zu werden war da nichts. Wie gern hätte ich schon in diesem Moment nur meine Vorderhufe frei zu meiner Verfügung gehabt um mich besser auszubalancieren, aber auch diese waren mir genommen- so zog ich schweigend mit all den anderen durch diesen dunklen Tunnel, der die nächsten beiden Tage mein Zuhause dazustellen schien.
Irgendwann schien sich der Tunnel zu verbreitern- das Licht meiner Lampe reichte nicht mehr bis an die mich bisher umgebenden Felswände. Ein paar Schritte, nachdem mir diese Veränderung bewusst wurde, stoppte unsere Karawane; eigentlich wurde ich gestoppt, da ich es gerade noch vermeiden konnte, auf den Wagen vor mir aufzulaufen.
Mein Coach Daniel stand wie aus dem Nichts plötzlich auch wieder neben mir und strich mir über den Hinterkopf meiner Pferdemaske.
"Brav gezogen Witnere- stimmt´s, das war ungewohnt für dich?"
Während ich zu dieser Frage von ihm zustimmend nickte, entnahm er seiner Umhängetasche eine Art Schutzbrille, forderte mich sanft auf stillzuhalten und bedeckte damit meine Linsen. Schlagartig war das wenige Licht, was ich bisher wahrgenommen hatte, auch ausgeblendet- sollte ich (und sicher alle anderen Pferde auch) etwa blind hier im Bergwerk meine Arbeit verrichten? Noch während ich versuchte, mich auf diese Situation einzustellen, wurde es wieder heller und ich erkannte, Daniel und die anderen Betreuer hatten uns einen Blendschutz über die Augen gezogen während offenbar die Beleuchtung an unserem (temporären?) Ziel hochgefahren wurde.
Nach einigen Minuten meinten unsere Betreuer wohl, wir hätten uns an die Helligkeit gewöhnt- so bekamen wir von Ihnen die Order, unsere Augen zu schließen und sie entfernten die Blendscheiben vor unseren ´Augen´. Dank dieser Vorsorge hatten wir keine Probleme mit den jetzt herrschenden Lichtniveau und schauten uns neugierig um.
Die Kaverne, in der wir zum Stehen gekommen waren, hatte geschätzte Ausmaße von 40 Metern Länge, die Breite war mit vielleicht 25 Metern geringer und die durchschnittliche Höhe lag bei etwa 5 Metern. Hinter uns der Zugangsstollen war weiterhin in schwarz getaucht, vor uns am anderen Ende warteten gleichfalls vier dunkle ´Löcher´ auf uns. Was sofort auffiel, diese waren von unterschiedlichem Querschnitt- in einem würde man ohne Probleme aufrecht laufen können, der zweite war nur gebückt zu begehen und die beiden anderen wären nur auf allen vieren erkundbar. Diese Eingänge waren auch mit ´1´ - ´4´ optisch gekennzeichnet.
Ein fünfter in das Dunkel führender Vortrieb war ungekennzeichnet, hatte den Querschnitt unseres Zugangsstollens und befand sich an der rechten Ecke der vor uns liegenden Wand in einem geschätzten Abstand von 10 Metern zu Stollen Nummer vier. Zu all diesen Eingängen führten Gleisanlagen- unsere Schiene verästelte sich direkt vor uns, zwei Stichgleise in dieser Halle dienten als Abstellmöglichkeit für weitere Förderkörbe und eine kleine Schlepplokomotive. Direkt neben uns war eine mit einem Gitterrost abgedeckte Rinne unter der sich ein Förderband verbarg- aber für mich am interessantesten war die Existenz eines sechsten Stollens. Dieser befand sich zu meiner rechten Seite, war beleuchtet und er schien wohl die Räume zu beinhalten, die für unsere Unterbringung und die Kontrolle der Anlage hier wichtig waren. Mit einem schüchternen Wiehern und fragend schräg gehaltenem Kopf heischte ich um Aufmerksamkeit meines Coaches- Daniel strich mir über den Rücken und meinte zu mir, ich solle ruhig sein, meine Fragen, die ich sicher hätte, würden gleich beantwortet.
Raimund band Orso an der neben dem Gleis verlaufenden Stange mit seiner Führleine fest, trat dann so neben die Schienen, daß wir ihn alle sehen konnten und sprach dann direkt zu uns Pferden.
"Ich weiß, ihr habt auch als Grubenpferde, die sich uns anvertraut haben, jetzt sicher eine Menge Fragen- und im ´richtigen´ Leben würde ich den Zugtieren hier auch keine Erklärung für Ihr Schaffen hier geben- aber ihr seid etwas besonderes und darum ein paar Informationen für euch.
Die Schächte 1 bis 4 vor euch sind jene, in denen ihr eure Zugarbeit verrichten werdet- was es damit genau auf sich hat, werdet ihr wie richtige Pferde erfahren, wenn ihr darin die Förderwagen zu ziehen habt. Eine Schicht dauert für euch vier Stunden, nach jeder Stunde bekommt ihr von einem der Coaches einen halben Liter Flüssigkeit. Euer ´Fördersoll´ im ersten Durchgang beträgt pro Pferd eine halbe Tonne Abraum, den ihr in den vier Stunden durchaus schaffen könnt. Wenn nicht, dauert eure Schicht länger... Wir haben es natürlich im Vorfeld selbst ausprobiert- es ist für jeden von euch machbar! Pro Durchgang sind es etwa 90kg Gestein, die ihr transportieren müsst; das würdet ihr bei einer Ausfahrt mit einem Gig auch ziehen.
Nach dieser ersten Phase dürft ihr noch zwei Stunden Sport als Ausgleich zu der Arbeit verrichten- effektiv ohne Pausen werdet ihr da von uns noch einmal 80 Minuten einer Belastung unterzogen. Orso"- hier sprach Raimund ´sein´ Pferd direkt an- "ich bin mir sicher, du verstehst nun vielleicht auch die Entscheidung, dir ein abgeschwächtes Programm anzubieten, besser..."
Erneut zu uns allen gewandt fuhr er fort: "Danach habt ihr sechs Stunden Ruhe- wenn das Soll eurer Arbeit erfüllt wurde. Wenn nicht, vermindert sich die Ruhezeit und zusätzlich verschärft sich die Anforderung an jeden von euch zu der von uns ohnehin geplanten Steigerung in jedem Durchgang..."
Im ersten Moment verunsicherte mich diese Ankündigung doch sehr- doch mein rationales Denken gewann schnell wieder die Oberhand. Wir waren hier als Pferde, daher würde uns ein gewisses Arbeitssoll abverlangt und wenn wir dies nicht erfüllten würden wir eben so lange arbeiten müssen bis wir es erfüllt hätten. Ein Bergwerk war kein Ponyhof für ein Grubenpferd...
Für mich selbst rekapitulierte ich noch einmal alles, was ich an Wünschen und Vorstellungen preisgegeben hatte- und wie war das noch einmal mit dem Sprichwort über geäußerte Wünsche, die in Erfüllung gehen könnten? Ich war mir in dem Moment nicht mehr sicher, die vollen vier Durchgänge durchzuhalten- der Wille dazu war sicherlich vorhanden, aber würde meine physische Verfassung, trotz aller Vorbereitung von mir, dafür ausreichen? Tamara hatte uns allen gezeigt, wie ernst sie über unsere Gesundheit wachte- eine Auffälligkeit und mein Abenteuer hätte ein frühzeitiges Ende...
Weiteres Nachdenken darüber würde mir von Norbert abgenommen- auf die Aufforderung durch Raimund, die Gespanne zu übernehmen, löste er den Führstrick von Orso und mit einem aufmunternden "Auf Ihr Grubenpferde- eure erste Schicht hat angefangen!" gab er das Startsignal. Jeder von uns zog an und gemeinsam steuerten wir auf den Stollen Nummer Eins zu, in dessen Dunkelheit wir eintauchten.
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  RE: "Grubenpferd" Datum:16.04.17 10:00 IP: gespeichert Moderator melden


Klasse Fortsetzung, genau richtig für das lange Osterwochenende. ^^

Grüße
Tom
Besonderes Faible für Sklaverei, Auspeitschungen, Galeeren und insbesondere Frauen, die einen bis zur Erschöpfung antreiben

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(Danke für diese tolle Geschichte, Schwester Annika!)
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  RE: "Grubenpferd" Datum:22.04.17 07:43 IP: gespeichert Moderator melden


Neuer Samstag, neuer Teil- viel Spaß beim Lesen...

Der Übergang von der beleuchteten Kaverne in das Dunkel des Stollens war gefühlt heftiger als das Betreten des Berges vorhin. Wieder nur mit der ´Grubenfunzel´ und ihrem spärlichen Licht ausgestattet, war meine einzige Orientierung das ´Katzenauge´ am Förderwagen vor mir. Unbewusst erhöhte sich meine Atemfrequenz- ich merkte nur, wie ich anfing zu schnaufen und konzentrierte meine Aufmerksamkeit daher auf den Reflektor vor mir. Atmen, laufen, den ´leeren´ Wagen- er fühlte sich wesentlich schwerer als ein leeres Sulky an- ziehen und den Abstand halten; dies waren die einzigen Tätigkeiten, die ich als ´Pferd´ zu erledigen hatte. Einem Bio-Artgenossen würde es nicht anders ergehen, nur hätte er den ´Vorteil´, nicht darüber nachzudenken- dieser Gedanke schwirrte mir in meinem Kopf umher, während sich meine Augen offensichtlich an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Ich sah den Lichtschein von Stomper´s Grubenlampe vor mir- irgendwie hatte ich das Gefühl, es ginge zwar nur leicht, aber dafür stetig bergan...
Das ´Gummifell´ rieb mit jeder Bewegung an meinem Körper uns sorgte so, seit ich darin steckte, für eine angenehme Erregung- aber die Abwesenheit anderer äußerer Reize verstärkten daher die Wahrnehmung der Berührungen. Ich fühlte mich wirklich gut und leicht erregt, auch stellte sich durch den sich langsam bildenden Schweißfilm auf meiner Haut jenes von mir (und auch jedem anderen Latexliebhaber) hochgeschätzte Gefühl ein. Kombiniert mit der Maske, der Atemreduktion des Filters und der von meinen wildesten Vorstellungen übertroffenen Anlage, in der ich mich befand- ich war Hauptdarsteller in meinem eigenen Kopfkino und spürte mit jeder Nervenfaser, hier wurde gerade ein ´Kindheitstraum´ wahr...
Es konnte noch nicht allzuviel Zeit seit unserem Start in der Kaverne vergangen sein- aber vor uns zeichnete sich etwas heller der Stollenquerschnitt ab- wir hatten wohl nun das Ziel unseres Marsches- die Beladestation- gleich erreicht. Vom Gefühl her waren wir einen Bogen gelaufen, zumindest hatte ich den Eindruck davon. Dieses Gefühl hatte mich nicht getäuscht- es dauerte keine Minute mehr und wir erreichten eine zweite, schwach beleuchtete, Höhle, die in ihren Dimensionen nur unwesentlich kleiner war wie die erste. Die eingestellte Lichtstärke dürfte hier nur einige wenige Lux heller als im Tunnel sein, uns erschien es taghell- ohne aber die Augen zu blenden.
Norbert schien das Licht ebenfalls nicht zu behindern- er führte uns zielstrebig über einige Weichen zu einem Gleisabschnitt, wo sich links zehn Schüttgutbunker befanden. Diverse Förderbänder ergänzten dieses Bild einer Industrieanlage. Nachdem sich unser Coach offenbar überzeugt hatte, jeder Förderwagen würde richtig positioniert bei einem der Bunker stehen, verschwand er hinter einem Bedienpult am Ende der Bunkerreihe, schien da offenbar ein paar Schalter betätigt zu haben und ich sah, wie eine Ladung zumeist faustgroßer Gesteinsbrocken in die beiden Loren vor mir donnerten. Da ein gleicher Lärm von auf Metall schlagendes Gestein auch hinter mir vernehmbar war, wusste ich, jeder Förderwagen war gefüllt worden. Ein leichter Staubdunst sorgte dafür, dass sich die Lichtkegel unserer Grubenlampen scharf in diesem abzeichneten- ich war in jenem Moment froh, einen Filter in meiner Maske verbaut zu haben. Den Dreck zu schlucken stellte ich mir als nicht unbedingt gesundheitsförderlich vor...
Unser Begleiter war offensichtlich der gleichen Meinung gewesen- sein Gesicht verbarg sich auch hinter einer Panoramamaske mit Staubfilter. Ich hatte nicht mitbekommen, wie er sie sich übergezogen hatte- vermutlich geschah dies, als er an dem Pult den Füllvorgang eingeleitet hatte. Derart ausgerüstet widmete sich unser Betreuer wieder uns; mit Orso beginnend löste er die Zugketten und die Deichsel an jedem Wagen,klappte letztere einfach in die entgegengesetzte Richtung, führte uns Pferde auf die andere Seite des Förderwagens und schirrte uns wieder ein. Der gesamte Vorgang dauerte pro Pferd nicht einmal eine Minute- ich genoss aber die wenigen Sekunden, bei denen ich zuerst Stomper und danach Aika kurz gegenüber stand. Ein kurzes Nicken, Schnauben und von unserer Stute ein gedämpftes Wiehern- die beiden drückten meiner Empfindung nach aus, alles wäre in Ordnung und es ginge Ihnen gut.
Der komplette Beladevorgang vom Eintreffen in der Kaverne bis zum erneuten Startsignal durch Norbert dürfte keine 10 Minuten in Anspruch genommen haben- der Unterschied zum Hinweg war aber deutlich spürbar. Das Anziehen mit der Gesteinslast im Förderwagen sorgte erneut für einen spürbaren Anstieg meiner Atemfrequenz und auch spürte ich, wie mir der Schweiß stärker aus den Poren trat. Vor allem diese Tatsache sorgte für ein gewisses Unbehagen, da dank der auf dem Rücken fixierten Hände ich noch nicht einmal im Traum daran denken könnte, das damit empfundene Gefühl in meinem Gesicht durch ein Bewegen meiner Maske etwas abzumildern. Einzig das Schütteln meines Kopfes sorgte für kurzzeitige Erleichterung.
Im Stollen kam bei mir dieses Mal der Eindruck auf, mein Förderwagen hing zwar hinter mir, aber ich benötigte weniger Kraft als auf dem Hinweg, um ihn in Bewegung zu halten. Wenn dies eine Tatsache wäre, könnten wir die geforderte halbe Tonne Gestein in dieser Schicht tatsächlich schaffen- ich hatte wirklich nicht mit einer leichten Gefällstrecke für die beladenen Loren gerechnet. Norbert schien dieser Vermutung von mir Rechnung zu tragen; obwohl ich größere Schritte zu machen schien, hielt ich nur den Abstand zu Aika´s Förderkorb mit leicht durchhängendem Führstrick. Mit sichtbar werden des Stollenmundes erhöhte sich kurzzeitig der Zugwiderstand, das Gleis schien jetzt wieder waagerecht zu verlaufen. Bis zu unserem Halt waren es aber nur geschätzte fünfzig Meter, dann standen wir an unserem Ausgangspunkt, wo das Licht mittlerweile auf das gleiche Niveau wie in der anderen Kaverne gedämmt war und wurden erneut von Norbert umgeschirrt, während Raimund die Förderwagen in die neben uns laufende Rinne entleerte von der die Gitterroste entfernt worden waren.
Ich fragte mich zwar, wo sich mein Coach Daniel gerade aufhielt- aber da es nach Mitternacht war und zwei Betreuer wohl zum Betrieb der Anlage ausreichend waren, dürfte er möglicherweise gerade seine Ruhephase in Anspruch nehmen. Ich hoffte, ihn zumindest vor den zwei Stunden Sport zu sehen. Für mich als Pferd war er ´mein´ Coach und damit Bezugsperson- irgendwie vermisste ich ihn jetzt...
Der Entladevorgang war sogar noch ein wenig schneller erledigt als die vorherige Beladung- was ich ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, pro Umlauf waren 40 Minuten von den Betreibern kalkuliert worden und im ersten Durchgang haben wir dies ein wenig unterboten. Meine Hoffnung auf ein wenig Flüssigkeit erfüllte sich aber nicht- daher begann ich meine zweite Runde mit einem leichten Durstgefühl und mit inzwischen Schweiß durchfeuchteten Socken...
Dieses Mal hatte ich mir vorgenommen, meine Schritte von Station zu Station zu zählen- dies war zwar nicht gerade ´pferdehaft´, würde mir aber möglicherweise einen Eindruck über die Ausdehnung dieser Anlage verschaffen. Gesagt- getan; bis zum erneuten Halt und dem Umschirren vermerkte ich 337 Doppelschritte. Von mir wusste ich, ich hatte ein Schrittmaß von 61 Doppelschritten auf 100 Metern in der Ebene- wenn ich den von mir vermuteten leichten Anstieg mit einkalkulierte, betrug die Länge des Stollens etwa 500 Meter...
Mir war es vielleicht nicht bewusst, diese Zählerei diente meinem Gehirn dazu sich mangels anderer Reize selbst zu beschäftigen- ich versuchte natürlich, mich dem von mir so gewünschten ´Pferd sein´ so weit wie nur möglich anzunähern; aber unterbewusst ging dies nicht von jetzt auf gleich. Ich nutzte auch den Zeitabschnitt der erneuten Beladung und des Umspannens dieses Mal, um mir die Kaverne etwas genauer einzuprägen. Was mir bei dem ersten Durchgang entgangen war- auch hier gab es wieder die von 1 bis 4 markierten Stolleneingänge und zusätzlich einen nicht gekennzeichneten Stollen auf der Höhlenseite, von der wir gekommen waren. Halb verdeckt von den Schüttgutbunkern waren aber zwei zugemauerte Stollenmünder im Halbdunkel versteckt. Die ganze Anlage hatte etwas von einem stillgelegten Komplex, der möglicherweise für Ausbildungszwecke angehender Bergleute gedient hatte ehe er seiner jetzigen ´Bestimmung´ zugeführt worden war.
Den Rückweg zählte ich erneut meine Schritte- dieses Mal kam ich auf 298 Doppelschritte. Ich könnte daher die 500 Meter als gesichert annehmen. Auch war das Gefühl des notwendigen Kraftaufwandes das gleiche wie im ersten Durchgang- erhöht bis etwa 20 Meter im Stollen, dann ein leichteres Ziehen bis gezählte 35 Doppelschritte vor dem Stollenende und den Rest der Strecke wieder erhöhter Aufwand. Ich spürte inzwischen bei jedem Schritt die Feuchtigkeit an meinen Füßen und war regelrecht euphorisch, als ich mitbekam, wie Raimund nach dem erneuten Entleeren unserer Förderwagen begann, als ersten Duster über den Anschluss seiner Maske mit einer Art Trinkflaschen zum zusammendrücken zu tränken.

Tat das gut als ich endlich an der Reihe war und die Nässe und den Geschmack von Brausetabletten in meinem Maul spüren durfte. Viel zu schnell hatte ich den geschätzten Drittelliter in mich hinein gesogen und mein Durstgefühl damit zum Schweigen gebracht. Komisch, wie schnell man sich doch über so einfache Dinge wie etwas zu trinken freuen kann...
Die Durchgänge drei, vier und fünf liefen nach dem gleichen Muster ab- mit Ende des vierten wurden wir erneut mit der gleichen Menge des Elektolytgetränks versorgt. Mittlerweile hatte ich mich auch intensiv auf die geforderte Arbeit einlassen können- das Schritte zählen hatte ich eingestellt, ich konzentrierte mich nur noch auf das Ziehen des Wagens und freute mich über die Pausen des Be- und Entladens, in denen uns unsere beiden Betreuer mit einfachen Gesten wie einem über den Rücken streichen und ein paar lobenden oder aufmunternden Worten zu motivieren wussten. Meine Atmung hatte sich auch auf den durch den Filter hervorgerufenen Widerstand eingestellt, ich spürte keinerlei Beklemmung oder Luftnot deswegen. Das Training die Wochen vorher in der Übungsstrecke schien sich jetzt bezahlt zu machen. Einzig meine Erregung, hier komplett in Gummi gehüllt zu arbeiten, hatte nachgelassen, aber dies empfand ich als nicht schlimm- ich wollte nicht die ganze Zeit hier sichtbar als Hengst durch die Stollen laufen...
Beim Marsch, der uns zum sechsten Mal in die Kaverne mit den Schüttgutbunkern führte, gab es nach mehr als der halben Wegstrecke eine kleine Verzögerung- vor mir war Duster offenbar aus dem Tritt gekommen und war dadurch gestürzt. Zum Glück hatte Norbert sein Wiehern dabei mitbekommen und sorgte für einen sofortigen Halt unserer Kolonne. Er zwängte sich an Orso und dem von ihm gezogenen Wagen vorbei und half unserem Jungpferd wieder auf seine Hufe. Im Dämmerlicht seiner Grubenlampe tastete unser Coach Duster ab und schärfte ihm ein, sofort zu wiehern, wenn er eine Stelle berühren würde, die ihm weh täte. Wir anderen Pferde hätten absolute Ruhe zu halten- wenn nicht, würden wir alle bestraft werden. Danach stand keinem von uns der Sinn und so herrschte absolute Stille bis Norbert überzeugt war, Duster wäre in Ordnung und hätte wohl eher aus Schreck als aus Schmerz heraus wiehern müssen. Er nahm aber gefühlt etwas Tempo heraus und schaute sich beim Umschirren Duster sehr genau an- er lief mit ihn, am Führstrick haltend, einmal komplett um unsere Kolonne und beobachtete dabei den Gang von Duster sehr genau. Offenbar damit zufrieden, was er gesehen hatte, spannte Norbert ihn erneut vor den Förderwagen und motivierte uns alle mit der Ansage, wir würden nur noch diese Tour mit den beladenen Loren hinter uns bringen müssen, dann hätten wir die Schicht geschafft, würden noch einmal getränkt und dürften uns bei dem Sportprogramm erholen..
Mit dieser Ansage war die Müdigkeit, die sich bei mir langsam breit machte, vergessen und ich stemmte mich gemeinsam mit allen anderen in mein Zuggeschirr. Trotz der (kurzen) Verzögerung auf dem Hinweg hatten wir das von uns abverlangte Fördersoll in den vorgegebenen vier Stunden geschafft und freuten uns, von unseren Coaches mit Erreichen der Kaverne 1 in Empfang genommen, für unsere gezeigte Leistung gelobt und mit einem halben Liter getränkt zu werden...
Daniel streichelte kurz über meinen Kopf und den Oberkörper- sehr sanft und doch irgendwie intensiv- es hatte etwas von putzen nach getaner Arbeit. Meine Hoffnung, nach den vier Stunden die auf den Rücken gefesselte Vorderhand gelöst zu bekommen erfüllte sich aber nicht... Stattdessen führte er mich wie die anderen Betreuer in Richtung des seitlichen Stollens, von dem ich schon bei unserem Eintreffen hier vermutet hatte, in diesem wären alle anderen Räumlichkeiten untergebracht. Einzig Raimund blieb mit Orso zurück, aber dies war uns ja angekündigt worden. ´Orso dürfte jetzt sicher seinen Coach in einer der Loren den Weg aus dem Bergwerk zurück nach draußen ziehen´- ich hatte keine Ahnung, wieso dieser Gedanke mir unvermittelt durch den Kopf schoss...
Keine zwanzig Meter im Stollen wurden wir in den ersten Abzweig geführt, der sich als der uns angekündigte Sportraum herausstellte. Diverse Sportgeräte wie Laufbänder, Crosstepper, Hantel- und Ruderbänke, ein Multifunktionsgerät und eine Vorrichtung, die entfernt an eine kurze Rolltreppe mit sehr schmalen Stufen erinnerte. Dazu das schon im Haupthaus draußen vorhandene Überwachungspult und was mir erst bei genaueren Hinschauen erschloss- ein an der Decke angebrachtes und an der Außenseite des Raumes umlaufendes Schienensystem.
Mein Coach führte mich zu der ´Rolltreppe´ und bedeutete mir, ich solle meine Aufmerksamkeit auf Tamara richten.
"Herzlichen Glückwunsch ihr Pferde- ihr habt eure erste Schicht in der Mine hinter euch gebracht. Alles noch in Ordnung bei euch?" Ihre Frage wurde von uns mit Kopfnicken und Wiehern beantwortet.
"Jetzt stehen für euch noch vier Übungen hier im Sportraum als Ausgleich zu der doch monotonen Arbeit in den Stollen an- natürlich mit Pausen- und dann habt ihr euch die Ruhephase redlich verdient. Aber vorher möchte ich von allen hier Leistung sehen- auch wenn ich diese beiden Stunden mit euch allein verbringen werde... Bis zu eurer Ruhephase werdet ihr nichts mehr zu trinken bekommen, bedenkt dies bitte. Duster- du stehst schon am Laufband, laut deinen Angaben zu deiner körperlichen Verfassung und dem von mir durchgeführten Test wirst du dich auf ihm mit einer Geschwindigkeit von 5,0 km/h bewegen. Dieses Tempo bleibt die ganze Zeit über fest eingestellt, daher dürfte es dir nicht schwer fallen, diese Übung zu absolvieren. Horch aber bitte weiter zu, da ich die drei anderen Übungen nachher nicht noch einmal erklären werde...
Stomper- du beginnst auf dem Crossstepper. Dazu wird dir die Vorderhand an den dafür vorgesehenen Halterungen befestigt und du kannst so mit dieser die Übung vernünftig unterstützen. Ich bereite dich, wenn ich die beiden anderen Übungen erklärt habe, dann vor. Zur eigentlichen Benutzung des Gerätes muss ich nichts weiter sagen- oder"
Wir vier Pferde schüttelten unsere Köpfe und daher fuhr Tamara mit ihrer Erklärung fort.
"Witnere- das Gerät vor dir ist eine Endlosleiter. Vom Gefühl her ist dies wie eine steile Treppe oder eine Leiter hinaufsteigen. Auch du wirst dabei deine Vorderhand zur Balance und Unterstützung einsetzen dürfen. Teil dir deine Kraft ein- diese Übung ist jene, die als am anstrengendsten von den Vieren wahrgenommen wird... Die beiden Ketten zwischen deinem Zuggeschirr und den Befestigungen im Boden werden dir dabei helfen, die Stufen besser unter dir wegdrücken zu können...
Aika- du beginnst mit der ´Führanlage´. Du kannst die umlaufende Schiene an der Decke sehen? Ein Schlitten wird darin laufen und du bist mit diesem über deine Führleine verbunden. Keine Angst, dieser wird dich nicht einfach hinter sich her schleifen, falls du die Geschwindigkeit von fünf Kilometern pro Stunde nicht schaffen solltest- aber er wird dies mit einem Ton signalisieren und dir automatisch einen Stromimpuls verabreichen. Sollten von euch allen je Übung mehr als fünf Impulse zusammenkommen, hat dies Auswirkungen auf den Komfort während eurer Ruhephase... Ist dies verstanden worden? Strengt euch an- eure Betreuer bereiten euch nun für die Übungen vor."
Daniel drehte mich sanft so weit, bis ich mit meinem Blick direkt auf die Endlosleiter schaute und entfernte den Karabiner, der meine Vorderhand auf meinem Rücken zusammengehalten hatte.
"Ich räume dir jetzt eine Minute ein, deine Arme mit etwas Bewegung auf die kommende Übung einzustimmen; kreise sie und deine Durchblutung dürfte dir keine Probleme bereiten... Was für dich interessant sein dürfte- Raimund hat dies bei der Einweisung von euch nicht extra erwähnt- wir werten eure erzielten Ergebnisse aus und es wird für den Besten eine Überraschung geben. Es wird aber nicht darum gehen hier Höchstleistungen zu erreichen, ihr sollt über den gesamten Zeitraum konstant eine Performance zeigen. Bist du bereit?"
Nach meinem Wiehern als Zustimmung half mir Daniel auf die Stufen und zeigte mit erhobenen Arm meine Bereitschaft. Tamara überzeugte sich von der angezeigten Bereitschaft aller Pferde und schaltete danach die Geräte frei...
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  RE: "Grubenpferd" Datum:06.05.17 07:17 IP: gespeichert Moderator melden


Das Grubenpferd hatte eine kurze Verschnaufpause eingelegt- zieht jetzt aber wieder an... Viel Spaß beim Lesen, wie es ihm weiter ergeht.


Langsam begann die Stufe unter meinem Gewicht nach unten weg zu gleiten und ich setzte Vorder- und Hinterhand im Kreuzgang auf die nächste Stufe. Keine Ahnung, wie hoch der Widerstand eingestellt war, aber nach zehn Stufen war mir klar, an der Übung hätte ich ganz schön zu kämpfen. Einziger Trost war, die maximale Dauer würde 25 Minuten sicher nicht überschreiten, da ja danach noch drei weitere Übungen auf mich warteten und wir auch noch die Stationen wechseln mussten. Versuchsweise probierte ich, ob mein Körpergewicht ausreichend wäre, dass die Stufen dann von allein langsam unter mir wegsacken würden- aber außer einer Ermahnung von unserer Veterinärin brachte diese Idee gar nichts. Noch so einen Versuch und sie würde mich mit einem Stromimpuls motivieren müssen- was ja auch auf die Gruppe zurückfallen könnte und daher sicher unnötig wäre. Mit einen Schnauben gab ich ihr daher zu verstehen, ihre Ansage wäre bei mir angekommen und ich würde ganz sicher von solchen weiteren Versuchen absehen.
Stoisch bemühte ich mich daher aus meiner Oberschenkelmuskulatur heraus, immer wieder jede Stufe unter mich wegzudrücken- Tamara würde mit ihrer Aussage ganz sicher recht behalten, dass dies die härteste Übung von den vier zu absolvierenden sei und wir würden garantiert nach unserer Ruhephase einen hübschen Muskelkater in den Beinen verspüren. Ich merkte auch, wie ich anfing, tiefere Atemzüge zu nehmen, damit mein Körper seinen Bedarf nach Sauerstoff stillen konnte. Wie von Tamara vorausgesagt, halfen mir die beiden Ketten als Widerlager erheblich, meine Kraft auf die Stufen zu übertragen. Ich hatte am Anfang der Übung auch versucht, mir Zwischenziele zu setzen- 100 Stufen, dann die nächsten 100- aber verwarf dies als nicht zielführend, da ich nicht in der Lage war abzuschätzen, wie lange ich noch hier mich verausgaben müsste.
Keine Ahnung wieviel Zeit mittlerweile verstrichen war, ich fühlte nur an meinen Brustwarzen eine leichte Stimulation und hatte auch das Gefühl, mich nicht mehr so intensiv anstrengen zu müssen. Hatte ich ein gewisses Soll erfüllt und wurde daher jetzt ´belohnt´? Ich bekam keine Antwort darauf, aber kurze Zeit später ertönte von Tamara das nicht nur von mir ersehnte Stoppsignal- mit dem aber auch die Impulse verschwanden. Ich stand in meinem eigenen Schweiß und mir brannten leicht die Oberschenkel- doch meine trockene Kehle war am unangenehmsten. Ich musste aber diese drei noch vor mir liegenden Stationen durchhalten...
Ein Blick zum Kontrollpult zeigte mir, unsere Veterinärin hatte dieses verlassen und war gerade zugange, Stomper vom Crosstepper loszumachen. Einige Worte des Lobes über die von ihm erbrachte Leistung und zur Aufmunterung, gepaart mit einem Streicheln, was die Bezeichnung Intim mehr als verdiente- dann führte Tamara ihn an meine Station und befahl ihm, sich ruhig zu verhalten während sie meine Befestigungen löste. Mit den Worten: "Verdammt gute Leistung Witnere- man merkt, du bist fit...", einem Kraulen im Nacken und zwischen den Schulterblättern und der Bemerkung: "Mach weiter so und du machst nicht nur deinen Coach stolz." verstärkte sie mein Selbstvertrauen. An meinem Halfter zog sie mich danach ein Stück zur Seite, fixierte Stomper an der Endlosleiter und führte mich zu Aika hinüber, um sie von der Führanlage zu lösen und mich an ihrer Statt daran zu befestigen. Leider ´vergaß´ sie dabei nicht, mir meine Vorderhand erneut auf dem Rücken zu verbinden. Auf mein- mehr gespieltes- unwilliges Schnauben über diese Maßnahme entgegnete sie nur: "Was sein muß muß sein- hab dich nicht so! Wie willst du in den noch vor dir liegenden Durchgängen dich anstellen- da werden die Anforderungen deinen Wünschen gemäß noch steigen..."
Die Zeit, bis auch Aika und Duster an ihren neuen Stationen bereit für die nächste Übung waren relaxte ich ein wenig- so weit dies unter den gegebenen Umständen möglich war. Tamara holte mich aber mit der an uns alle gerichteten Frage, ob wir mit der Übung starten könnten, in das Hier und Jetzt zurück- ich fixierte das vor mir von der Decke herabhängende Kabel mit meinen Augen. Eigentlich war die vor mir liegende Aufgabe ganz leicht; ich hatte keinen Wagen zu ziehen und musste nur während des Laufens darauf achten, daß ich das Kabel immer leicht durchhängend vor mir sehen konnte. Damit wäre garantiert, ich würde keines der Signale auslösen, die zu unserer ´Bestrafung´ führen könnten. Stomper hat das schließlich auch hinbekommen und unbewusst war damit der Wettbewerbsgedanke in mir geweckt. Auch wenn ich mittlerweile deutlich spürte, die Nacht komplett auf den Hufen gewesen zu sein- ich wollte und würde es durchstehen...
Mit der von Tamara ausgesprochenen Aufforderung, mit der zweiten Übung zu beginnen, lief ich einfach los und folgte dem dunkleren Streifen auf dem Estrichboden, der mir den zu folgenden Weg hier im Sportraum vorgab. Ich versuchte möglichst gleichmäßig zu atmen während ich einen Fuß vor den anderen setzte; langsam zollte mein Körper der Gummiverpackung Tribut und jeder Schritt bedeutete Selbstüberwindung. Aber keine Last hinter mir behinderte mich, ich hielt mich aufrecht und jeder Schritt trug mich näher an meine Ruhezeit von sechs Stunden. Ich wusste, Daniel würde sich um mich kümmern- ich würde etwas von ihm zu futtern und zu trinken bekommen, er würde mich reinigen und dafür sorgen, daß ich mich erholen würde. Diese Vorstellung gab mir Halt und Gewissheit- neun Doppelschritte an den Längsseiten und sechs Doppelschritte an den Stirnseiten...
Ich lief völlig mechanisch Runde um Runde bis mich das Kitzeln an meinen Brustwarzen aus meiner Trance holte und mir zu verstehen gab, auch diese Herausforderung gleich geschafft zu haben. Offenbar belohnte Tamara mit dem Einschalten dieser Stimulation unsere Leistungsbereitschaft- ich weiß nicht, wie ich in dem Augenblick mich fragen könnte, wie Aika belohnt würde, denn über die beiden Zapfen in ihr schien es nicht zu erfolgen.
Diese Frage wurde für mich unerwartet aber nach dem nächsten Gerätewechsel von Tamara selbst beantwortet- sie befahl Aika auf dem Crosstepper ihr Gesäß nach hinten zu strecken und verpasste ihr mit einer dünnen Gerte fünfundzwanzig Hiebe auf ihren Hintern. Zuerst schauten wir alle verwirrt dieser vermeintlichen Bestrafung zu, bis unsere Veterinärin erklärte, dies sei von Aika so gewünscht und eine Belohnung für sie- was unsere Stute mit heftigem Kopfnicken bestätigte. Zusätzlich ging Tamara mit einer Trinkflasche zu jedem von uns und entgegen der vorher gemachten Ankündigung dürfte jeder von uns ein paar Schlucke nehmen und seine trockene Kehle befeuchten. Der besondere Clou war, es handelte sich um Malzbier- damit würden, so hatte ich es selbst schon erlebt, richtige Pferde auch für gute Leistungen belohnt...
Die für mich nun folgende Übung war wohl für mich von den insgesamt vier abzuleistenden die einfachste- Laufen auf dem Laufband gehörte zu den absolvierenden Aufgabenstellungen bei der Überprüfung meiner Atemschutztauglichkeit für meine Mitarbeit bei der freiwilligen Feuerwehr. Hier musste ich natürlich wesentlich länger auf dem Band laufen, dazu noch mit auf den Rücken gefesselter Vorderhand, aber ich fühlte nicht das Gewicht des Pressluftatmers in meinem Rücken, statt der Feuerschutzkleidung steckte ich in meinem ´Gummifell´ und mein Körper hatte sich mittlerweile an den Atemwiderstand des Filters angepasst. Einzig das durch den einen oder anderen Schweißtropfen temporär hervorgerufene Brennen in meinen Augen wurde als unangenehm empfunden. Die Geschwindigkeit des Bandes war auch gleichmäßig und so eingestellt, daß ich keine Probleme hatte, in einem schnellen Schritt das Ganze hinter mich zu bringen. Ich musste nur aufpassen, nicht zu stolpern und suchte mir daher einen Punkt im Raum, auf den ich meine gesamte Aufmerksamkeit konzentrierte- das war in dem Fall Duster, der sich in meinem Blickfeld auf der Endlosleiter verausgaben durfte.
Ich hatte das Gefühl, zum Ende der Übung dauerte die elektronische Stimulation dieses Mal länger als bei den beiden vorherigen Übungen- war dies nur Einbildung oder hatte unsere Veterinärin die Zeit dafür verlängert? Bekamen wir Hengste alle diese Vergünstigung oder wurde ich allein belohnt? Letztere Überlegung wurde mit der Aussage von Tamara unterfüttert, die während meines Wechsels zum Crosstepper zu mir meinte, meine Vitaldaten seien während der gerade abgeleisteten Übung nur unwesentlich angestiegen- was es die noch vor mir liegenden drei Durchgänge sicher leichter machen würde, die dort abverlangten Belastungen zu ertragen... Ich war in dem Moment aber nur froh über die Tatsache, meine Vorderhand wieder frei bewegen zu können. Mein Armkreisen wurde für eine Minute von ihr toleriert, ehe ich auf dem Crosstepper für die letzte Übung festgemacht wurde.
Mit einen "Strengt euch an- danach gibt es Futter!" motivierte uns Tamara erneut und gab damit gleichzeitig das Signal für den Beginn der letzten Übung. Im Unterschied zu meinen beiden vorherigen Übungen war die kreisende Bewegung für meine Beine eine Wohltat- ich hatte jetzt zudem die Möglichkeit, mit meiner Vorderhand aktiv über die Hebel vor mir die Bewegung zu unterstützen und so meine Hinterhand ein wenig entlasten. Meine Atmung war nach den mehr als fünf Stunden inzwischen auch am Limit, ich sehnte mich einfach nur noch nach dem Ende der Übung und Ruhe...
Irgendwie gelang es mir endlich, derart ´tief´ in mich einzutauchen- ich spürte keinen Schmerz mehr und schüttelte nicht einmal mehr meinen Kopf, als ich sah sah, wie Tamara sich hinter Aika stellte und sie mit weiteren Hieben anfing zu ´belohnen´. Sie schien mittlerweile im gleichen Zustand wie ich zu sein- ob sie die Hiebe überhaupt noch wahrnahm wagte ich zu bezweifeln. Ich merkte auch nicht, wie Daniel neben mir auftauchte, er mir das Ende der Übung mehrfach Ansagen musste und schließlich die Gestängehebel festhielt und mir damit verdeutlichte, ich hatte die ersten sechs Stunden geschafft.

Es dauerte einige Minuten ehe ich seine Berührungen wieder bewusst spürte- dann dies aber mit einem Wiehern meinem Coach kund tat. Leicht gestützt durch meinen Betreuer wechselte ich vom Sportraum in den Dusch-/ Toilettenraum und Daniel sagte nichts, als ich mich auf ´alle viere´ niederließ und nur noch atmete. Offenbar hat Daniel mich wiederholt gefragt, ob ich etwas saufen möchte- irgendwann war ich wieder so fit genug, seine Frage mit einem Kopfnicken zu bejahen. Auch würde ich nicht die ganze Zeit hier kniend ausharren können- je länger ich in dieser Position verblieb, desto mehr schmälerte ich die Zeit, die ich in meiner Ruhebox verbringen könnte. Ich stemmte mich als hoch und nachdem ich sicher auf meiner Hinterhand stand, drehte ich meinen Kopf zu Daniel und schnaubte um ihm zu zeigen, ich wäre wieder soweit klar und für seine Ansprache an mich aufnahmebereit.
"Witnere- komm, ich helfe dir aus deinem Fell. Möchtest du vorher schon mal etwas zu saufen oder geht es noch?"
Mit meinem Huf deutete ich auf den Trinkanschluss und Daniel sorgte umgehend für für das erste Stillen meines Durstgefühles. Mit einem halben Liter Elektolytgetränk war dieses erst einmal gestillt- ich musste mich sogar einbremsen, da ich auf das Futter scharf war und dann mit Flüssigkeit nachspülen wollte. Daher hielt ich ihm meine Vorderhand ausgestreckt hin und mein Coach verstand, ich wollte jetzt mein ´Fell´ loswerden...
Daniel war clever genug, mich vor dem Entkleiden zu fragen, ob ich möglicherweise mich in mein Fell erleichtert hätte. Nachdem ich dies mit Kopfschütteln verneint hatte, bekam ich dafür als Belohnung die Elektostimulation zugeschaltet. Das tat gut...
Einige Zeit später stand ich vom Hals an abwärts nackt da und leerte meine Blase völlig ungeniert wie alle anderen Hengste und Stuten hier im Raum. Meinen eigenen Geruch nahm ich dank des Filters in der Maske nicht wahr- er wäre mir sicher auch egal gewesen. Ich war dankbar für das warme Wasser, mit dem mich Daniel bedachte- die Berührungen beim Einseifen und Abspülen der Haut, das Befüllen und Entleeren des Darmes und das vorsichtig-gefühlvolle Abtrocknen mit dem Duschtuch. Ich fühlte mich trotz meiner Müdigkeit wieder einigermaßen fit und wunderte mich auch nicht über die Schläge, mit denen Aika von Susanne bedacht wurde...
Mein verschwitztes ´Arbeitsfell´ im Raum zurücklassend und nur den Harness mit meinem Schweif mitnehmend wurde ich nun von Daniel zusammen mit allen anderen ein weiteres Stück in den ´Versorgungsstollen´ hinein geführt- vielleicht 15 Meter- und in den nächsten abzweigenden Raum gelotst. Neben der Tür befand sich wieder ein Kontrollpult mit mehreren Bildschirmen; dann waren auf jeder Seite fünf Boxen erkennbar, in denen wir wohl unsere Ruhephase verbringen dürften. Ein Meter zwanzig hoch, ein Meter breit und zweieinhalb Meter lang- Daniel war so freundlich, mir dies leise mitzuteilen... Eine der Längsseiten war aus durchsichtigem Kunststoff, in dem über die gesamte Fläche regelmäßig jogurtbechergroße Öffnungen vorhanden waren. Zwischen den Boxen war ein Abstand von zwei Metern und wie ich bei genauerem Hinsehen erkennen konnte, lag eine zusätzlich an Scharnieren herabklappbare Seitenwand auf der Boxendecke. Auch entdeckte ich die in der anderen Boxenwand vorhandenen Vertiefungen- damit war für mich klar, dies waren die Auflageflächen für Einschübe, mit denen der in der Box zur Verfügung stehende Raum noch verringert werden könnte. Ich hoffte daher im Stillen, dies würde für uns keine Anwendung finden. Hinter jeder Box war noch ein Schrank, über dessen Inhalt ich aber nur spekulieren konnte, auch wenn dieser deutlich sichtbar mit meinem Pferdenamen gekennzeichnet war...
Auf den Boxen befand sich aber erst einmal der Grund, auf den wir uns alle sicher freuten- unser Futter! Auch wenn dies nicht besonders appetitlich in seinen pürierten Darreichungsformen aussah- ich hatte Hunger und freute mich darauf. Mein Coach sagte leise zu mir während er die Spritze mit dem ´Brei´ auffüllte- dies wäre Erbseneintopf mit Würstchen, als Nachtisch Vanillepudding und ein halber Liter Radler alkoholfrei. Ich solle einfach still stehen bleiben- er würde sich um mich kümmern...
Wow- damit hatte ich ehrlich nicht gerechnet und schaute durch meine Maske Daniel richtig dankbar an. Er meinte nur "Zuerst mal das Futter-Streicheleinheiten gibt es danach..." entfernte die Kappe, verband die Spritze mit dem an meiner Maske dafür vorgesehenen Anschluss und schon spürte ich den Geschmack der Suppe in meinem Mund. Mein Coach drückte diese Portion langsam genug in diesen, so hatte ich genug Zeit zum schlucken und auch zum Atmen. Nach drei Spritzeninhalten spülte Daniel mit einer Portion Wasser den Fütterungsschlauch sauber ehe er mich mit dem Nachtisch fütterte. Oh mein Gott- war das lecker...
Nach einer halben Spritze mit Wasser genoss ich langsam jeden Schluck des Radlers, ehe mit einem letzten Schub Wasser der Schlauch noch gereinigt wurde und mein Betreuer die Verschlusskappe wieder auf die Öffnung drückte.
Inzwischen war mir ein wenig kühl geworden, da ich noch immer- wie alle anderen- ohne ein neues ´Fell´ vor der für mich vorgesehenen Box stand. Mein Coach schaffte aber auch da Abhilfe- aus dem Schrank entnahm er ein graues Gummioverall mit angebrachten Füßlingen und Handhufen und hielt mir die im Brustbereich angebrachte Öffnung zum Einstieg auf. Nachdem meine Hinterhand samt Croqs in den Füßlingen Platz gefunden hatte unterbrach Daniel das Prozedere und wies mich an stillzuhalten.
"Ganz ruhig mein hübscher Hengst- ist nur eine Vorsichtsmaßnahme für die Ruhezeit..."- bei diesen Worten von ihm spürte ich, wie er mir im Schritt herumhantierte und etwas über meinen Schlauch zog. Bekam ich etwa einen KG angelegt- aber dafür fühlte sich die Hülle zu weich an. Mein Coach half mir aus der Verlegenheit und verriet, er hätte mir ein Dauerkondom für mögliche ´Zwischenfälle´ angelegt. Dann verfrachtete er mich weiter in das neue Gummifell, zog die Ohren meiner Maske durch die dafür vorgesehenen Öffnungen und zippte den Reißverschluss zu. Noch den Harness angepasst und schon war Witnere bereit für die Box...

Ich wollte schon auf meine Knie gehen um in der Box zu verschwinden, wurde aber von meinem Betreuer gebremst...
"Moment du Hengst- ich muss noch deine Box herrichten!" Mit diesen Worten band er die Führleine an einem Haken an der Rückseite der Nachbarbox fest und kramte zwei breite Gurte aus dem Schrank hervor.
"Du sollst es doch richtig bequem haben..." Daniel verschwand in meiner Schlafstätte, hakte einen der beiden Gurte recht nah am Eingang links und rechts neben der Matratze an vorhandenen Ösen ein und ging ebenso mit dem zweiten Gurt einen Meter weiter in der Box vor. Jetzt verstand ich den Sinn des ganzen- und schalt mich einen Esel! Hatte ich doch den Wunsch geäußert, die Ruhezeiten ein wenig ´restriktiver´ zu verbringen. ´ Pass auf, was du dir wünschst- es könnte in Erfüllung gehen...´- Daniel hatte für mich doch tatsächlich ein Basisset des S-Fix- Systems zur Immobilisierung von Personen vorbereitet und forderte mich jetzt auf, in meiner Box auf dem Rücken liegend Platz zu nehmen. Ein letzter Blick nach links und rechts zeigte mir, alle anderen Pferde waren bereits in ihren Boxen untergebracht- daher sputete ich mich um nicht noch den Unwillen der anderen Coaches hervorzurufen und krabbelte in meine Schlafstätte. Mit einigen Kommandos korrigierte Daniel meine Position in dieser bis er zufrieden war, über mir in meiner Box erschien und zuerst den Bauch- und die Handgurte an mir festmachte und danach auch noch die Unterschenkel meiner Hinterhand fixierte. Derart sicher verstaut wünschte er mir eine "Gute Nachtruhe", verriet mir außerdem, er wäre im nächsten Durchgang der Kolonnenführer für uns und verschloss die Zugangstür. Als letzte Maßnahme klappte die Seitenwand vor die Scheibe und überantwortete mich absoluter Dunkelheit. Einzig das leise Surren eines Lüfters war noch durch meine Maske als externes Geräusch vernehmbar.
Mit vorsichtigen Bewegungen begann ich den mir zugestandenen Spielraum des Systems auszutesten; von einer erholsamen Ruhe war ich sicher meilenweit entfernt. Ich konnte mich ohne Probleme aufrichten, seitliche Bewegungen waren möglich- selbst meine Beine hatten nach allen Richtungen etwa 15 cm Spielraum. Mit dieser Erkenntnis verharrte ich erst einmal in meiner Rückenlage und ließ meine Erlebnisse Revup passieren. Ich war zwar müde, aber auch völlig aufgekratzt- trotz der Nachtschicht und den Sporteinheiten...
Zuerst nahm ich das Gefühl an meinen Brustwarzen mehr unbewusst wahr- ich versuchte meine Vorderhand nach oben zu ziehen und an diesen zu reiben, scheiterte aber dank der Fesselung nach wenigen Zentimetern. Das Gefühl wollte nicht verschwinden und endlich begriff mein Gehirn, ich wurde über die Elektroden meines BH recht sanft stimuliert. Wie gern hätte ich mir jetzt in meinen Schritt gegriffen und mit meinen Händen nachgeholfen- aber dies war auch unmöglich. So blieb mir als einzige Option, mich darauf zu konzentrieren, meine Muskeln so gezielt anzuspannen, dass ich mir dadurch einen Höhepunkt und Erleichterung verschaffen könnte. Mir war bewusst, ich bot damit sicher auf einem der Monitore eine nette Show, aber als Pferd blieb mir keine andere Möglichkeit- ein richtiger Hengst fasste sich ja auch nicht einfach an seinen Schlauch. Ich gab mich daher der angebotenen Möglichkeit hin und versuchte es so, mir die gewünschte Befriedigung zu verschaffen; mit dem Wissen um dieses Angebot hatte mir mein Coach auch die Hülle über meinen Schlauch verpasst.
Nach einiger Zeit spürte ich, wie die ´Welle´ der Muskelkontraktion durch meinen Unterleib rollte und einem wohlig warmen Gefühl in meinem Körper Platz machte. Ich habe nicht mehr mitbekommen, wann die Stimulation abgeschaltet wurde- mir sind irgendwann die Augen zugefallen und mit Maske und in Gummi gehüllt wechselte ich als Pferd hinüber in das Reich der Träume...
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Blackrubberhorse
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  RE: "Grubenpferd" Datum:08.05.17 16:36 IP: gespeichert Moderator melden



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TomTomTom

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  RE: "Grubenpferd" Datum:08.05.17 17:27 IP: gespeichert Moderator melden


Klasse Fortsetzung. Leider kann ich das Bild im letzten Post nicht sehen.
Besonderes Faible für Sklaverei, Auspeitschungen, Galeeren und insbesondere Frauen, die einen bis zur Erschöpfung antreiben

Fan von Mistress Katarina mit ihrem strengen, blonden Zopf und den anderen Aufseherinnen auf der Sklavengaleere
(Danke für diese tolle Geschichte, Schwester Annika!)
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latex_steven  
  RE: "Grubenpferd" Datum:09.05.17 15:46 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Blackrubberhorse!

Jetzt träumt unser Witnere von Latex, Ponygirls
und weiteren Herausforderungen für den nächsten Tag.

Viele Grüße SteveN



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Blackrubberhorse
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  RE: "Grubenpferd" Datum:16.05.17 11:03 IP: gespeichert Moderator melden


@TomTomTom- das mit dem Bild einstellen hat leider nicht geklappt. Da waren die Hufe seines Schreiberlings wohl zu ungeschickt...
@SteveN- auch wenn Witnere gerade in seiner Box eine Ruhepause genießen darf, hat er genug Zeit zum schreiben gehabt. Ein paar neue Kapitel sind fertig und am Wochenende gibt es den nächsten Teil- versprochen!
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Blackrubberhorse
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  RE: "Grubenpferd" Datum:19.05.17 20:44 IP: gespeichert Moderator melden


Wie versprochen- mit Beginn des Wochenendes gibt es den nächsten Teil. Viel Spaß beim Mitverfolgen, wie es Witnere weiter ergeht...


Absolute Schwärze- ich konnte im ersten Moment nicht sagen, wo ich war und seit wann ich in diesem Zustand gefangen war. Dann begann mein Gehirn wieder ´richtig´ zu arbeiten und ich erinnerte mich, ich war ja freiwillig als Grubenpferd ein Wochenende über in einem Bergwerk...
Mir war jegliches Zeitgefühl verloren gegangen und keine Ahnung, ob ich jetzt nur fünf Minuten oder vier Stunden Schlaf gefunden hatte- aber ich spürte wieder das verführerische Kribbeln an meinen Brustwarzen und hoffte, dies wäre die Praktik, mit der wir geweckt würden. Irgendwie fühlte ich auch die Anwesenheit einer zweiten Person, meine Augen waren aber noch nicht so lichtempfindlich, in der Dunkelheit etwas wahrzunehmen. Daher versuchte ich meinen Oberkörper aufzurichten, aber wurde in dieser Bewegung sanft von einer Hand zurück in meine Ausgangslage gedrückt.
"Ruhig Witnere- ganz ruhig..."- die Stimme meines Betreuers gab mir den Rest der noch fehlenden Sicherheit und ich spürte die Berührungen seiner Hände, mit denen er über mein Gummifell strich. Kopf, Vorderhand, Brust, Bauch und Hinterhand- er arbeitete sich von oben nach unten durch und der einzige Bereich, den er nicht berührte, war mein Schritt. Nun gut- mir war auch noch keinen Besitzer eines ´richtigen´ Pferdes untergekommen, der seinem Hengst den Schaft gekrault hat. Aber da ich kein richtiges Pferd war, bot mir Daniel auch hier eine Option an ohne mir damit zu nahe zu treten. Ich spürte den Widerstand seines Unterschenkels in meinem Schritt, den er aber so nur ruhig hielt und mir damit die Wahl ließ, ob ich das Angebot, mich daran zu reiben, annehmen wolle oder nicht. Das Licht, was durch meine offene Boxentür hineinschien, war mittlerweile so weit hochgedimmt worden- ich war in der Lage, die Umrisse meines Coaches zu erkennen und signalisierte ihm mit einem Kopfnicken, was ich mit einem Schnauben unterstrich, mir war sein Angebot nicht unangenehm und ich begann mich an ihm zu reiben. Mir war es herzlich egal, dabei die Hilfe eines Mannes anzunehmen- hier siegte mal wieder ganz klar Trieb über Moral und mit einem Wiehern verkündete ich Daniel meinen Orgasmus. Er streichelte mich daraufhin erneut, lobte mich für mein Vertrauen in ihn und löste meine Fixierung des S-Fix-Systems. Zuerst er und danach ich kletterten aus der Box und stellten uns davor auf- mit einem Blick nach beiden Seiten vergewisserte ich mich, meine ´Mitpferde´ sind wohl auf die gleiche Art geweckt worden. Die Stimulation war inzwischen abgeschaltet, das Licht hatte normales ´Grubenniveau´ erreicht und gemeinsam wurden wir nun von unseren Coaches aus unseren ´Schlafanzügen´ befreit und in den Dusch-/ Toilettenbereich zum abäppeln und säubern geführt.

Während ich von Daniel mit dem Waschschwamm und der Brause gereinigt wurde- er hatte natürlich auch meinen Schlauch aus dem Kondom befreit- gab er mir die für mich als Pferd wichtigen Informationen, was mich die nächsten vier Stunden erwarten würde. Ich hätte die Wahl, jetzt mit ihm in den Stollen Nummer 2 einzufahren- dies wäre der normale Weg- und dort meine Schicht abzuleisten, was aber mit einer Steigerung der Anforderungen verbunden wäre oder noch einmal im Stollen Nummer 1 zusammen mit Orso zusammen den Trott der ersten Schicht wiederholen- würde dann aber direkt die nächste Schicht in den Stollen drei geschickt werden. Allen anderen Pferden würde übrigens die gleiche Frage vor jedem Schichtbeginn gestellt...
Daniel gab mir für meine Entscheidung bis zum abtrocknen Zeit und ich beantwortete seine Frage, ob ich mit einer Steigerung des Levels einverstanden wäre und in den Stollen Zwei einfahren wolle mit einem Kopfnicken.
"Na dann los und rein in dein Fell- wenn ich dich fertig habe bekommst du dein Futter- ich hoffe, du magst Porrigde!"
Wow- damit hatte er ja einen Nerv berührt. Ich möchte den Haferbrei in seiner süßen Variante- am besten mit Früchten- und war schon jetzt allein dank dieser Ankündigung bereit, erneut mein Bestes im Stollen zu geben.
Während ich dank meines Coaches mein Arbeitsfell übergezogen bekam, horchte ich in mich hinein und versuchte, irgendwelche Abweichungen von normalen Befinden bei mir zu erkennen- aber da war nichts wo ich der Meinung sein müsste, es wäre erwähnenswert. Trotz des Filters und der Maske vor meinem Gesicht fühlte ich mich gut; ich hatte die vergangenen zwölf Stunden hier unter Tage gut verkraftet und mein Wille flüsterte mir zu, ich würde die vor mir liegenden 36 Stunden ganz sicher durchhalten. Mein innerer Schweinehund war sicher in seinem Käfig verschlossen und traute sich nicht einmal einen Laut von sich zu geben...

Das ´Frühstück´ war lecker- auch wenn es ohne die von mir erhofften Früchte im Haferbrei war. Dafür hatte man die Reste des Vanillepuddings von der letzten Fütterung mit untergerührt und daher wäre es ein Jammern auf ganz hohem Niveau gewesen, wenn ich auch nur einen Ton der Enttäuschung verloren hätte. Ich weiß nicht, wie die anderen dazu standen- mir schmeckte, was der Veranstalter bisher für die Fütterung von uns Pferden anbot. Sogar die Variante mit dem Gemüsesaft zum Nachspülen war doch recht witzig und für uns Equuiden das perfekte Getränk zum Schichtbeginn. Zum Schluss wie nach jeder Fütterung noch eine Portion Wasser- dann wurden wir als bereit für die zweite Schicht angesehen und wieder in die große Halle geführt. Ohne großen Protest akzeptierten wir auch wieder die Fesselung unserer Vorderhand auf dem Rücken...

Wir erblickten Orso bereits vor einen Förderwagen gespannt vor dem Stolleneingang Eins stehen- und instinktiv begrüßten wir uns alle mit einem Wiehern, wofür wir alle von unseren Coaches gelobt wurden. Tamara scherte mit Stomper aus unserer Vierergruppe aus, führte ihren Hengst zu Orso hinüber und übergab ihn Raimund- offensichtlich hatte er sich für die Variante entschieden, diese eine Steigerung der Anforderungen im Gegensatz zu uns auszusetzen. Dies erklärte auch die Verteilung der Förderwagen auf den in die Stollen führenden Gleise- ich hatte mich, wie sicher alle anderen auch, schon gefragt, warum bei uns nur drei Loren vorbereitet waren; aber diese umgestellte Frage war ja damit beantwortet.
Während wir noch eingespannt wurden, verschwand Raimund mit Stomper und Orso bereits im Stollen- für uns anderen Pferde bestand die angekündigte Steigerung der Schwierigkeit darin, wir bekamen zusätzlich auch noch ein T-förmiges Kettenstück zwischen unserer Hinterhand befestigt, dessen langes Ende mit dem Karabiner verbunden wurde, der unsere Vorderhand auf dem Rücken verbunden hielt. Wir durften damit die Erfahrung machen, vollständig in Ketten gelegt diese Schicht zu arbeiten...

Ein leichtes Zungenschnalzen und ein sanfter Ruck mit dem Führstrick durch Daniel- der bereits seine Maske mit den Staubschutzfiltern aufgesetzt hatte- reichten aus um uns den ´Startschuss´ zum zweiten Durchgang zu geben. Ich stand auf Position eins direkt hinter meinem Coach und schon während der ersten Schritte war die Einschränkung der Schrittlänge dank der Ketten zu spüren- aber sie schliffen nicht im Gleisbett und behinderten uns damit nicht noch durch eventuelles Verhaken an den Schwellen. Um diesem Aspekt hatte man sich offenbar vorher Gedanken gemacht...
Ich begann dieses Mal im Gegensatz zum ersten Durchgang sofort mit dem Zählen meiner Schritte um die Länge des Schachtes möglichst schnell abschätzen zu können. Durch die Augengläser meiner Maske schien es mir, die Wände des Stollens wären im Unterschied zu Stollen Eins näher am Gleis und auch die Stollenhöhe wäre geringer" insgesamt erschien mir dieser Stollen enger und damit automatisch ungemütlicher als der vorhergehende. Das Gestein glitzerte feuchter und einige Pfützen sorgten bei deren Durchquerung für eine unheimlich-platschende Geräuschkulisse. Bis auf einige Stellen, wo der Stollen seitliche ´Taschen´ aufwies, war er so eng, daß unser Coach bei einem Notfall über die Förderkörbe klettern müsste, um nach hinten zu meinen Begleitern zu gelangen. Zudem hatte ich das Gefühl, mich stärker in mein Gurtzeug legen zu müssen- die Stollensohle stieg wohl stärker als im ersten Stollen an.
Wie recht ich mit dieser Vermutung hatte, zeigte das Ergebnis meiner gezählten Schritte- statt der geschätzten 500 Meter von Stollen Eins kam ich hier auf etwa 400 Meter, als wir die Verladestation in der anderen Kaverne erreichten. Wir konnten noch im von der gerade erfolgten Befüllung aufgewirbelten Staub den Förderkorb von Stomper wieder im Schachteingang verschwinden sehen- dann waren wir mit Umspannen und Befüllen der Förderwagen dran. Ich begriff nun auch, warum sich mein Coach schon vorher mit der Maske ausgerüstet hatte.
Es glich alles der bereits geleisteten Schicht- leer den Förderkorb hin zur Befüllung in die Kaverne ziehen, umspannen und beladen wieder zurück in die Haupthöhle. Unser Schichtsoll dürfte sich auch nicht geändert haben- diesbezüglich gab es keine neue Ansage und so vermutete ich, die halbe Tonne Gestein wieder ziehen zu müssen.
Da dieses Mal zwei Gruppen im Einsatz waren, war es eine logistische Herausforderung, diese so zu koordinieren, daß sie sich nicht in die Quere kommen. Irgendwie hatten die Veranstalter dies im Vorfeld wohl ausgetestet- die ersten vier Durchgänge liefen problemlos, wir zogen unsere Förderkörbe, Daniel motivierte jeden von uns und wir wurden nach der zweiten und vierten Runde ganz normal mit Flüssigkeit versorgt, deren Menge aber um ein Viertel reduziert war. So gesehen war alles ganz normal, als wir zum fünften Mal in Stollen Zwei einrückten.
Mittlerweile stellten sich wieder die bereits aus der ersten Schicht bekannten Symptome ein- die Gurte des Zuggeschirrs drückten bei jeder Bewegung, die zusätzlichen Ketten an der Hinterhand machten sich auch unangenehm bemerkbar und trotz des Tränkens hatte ich mit einem unangenehm penetrantem Durstgefühl zu kämpfen. Einziger Trost war, wir lagen gefühlt gut in der Zeit und würden bei dem vorgelegten Tempo ganz sicher unser Soll erfüllen können...
Wie falsch ich mit dieser Hoffnung lag kündigte sich mit einem Grollen an- weit genug entfernt um nicht unmittelbar gefährlich zu sein, aber doch so laut um uns Angst zu machen. Daniel befahl uns sofort anzuhalten und unmittelbar darauf sahen wir im Lichtkegel unserer Lampen, wie eine Staubwand im Stollen auf uns zuhielt. Das Gefühl dabei war völlig einschüchternd- so etwas hatte ich bisher nur aus Filmen gekannt.
Unser Betreuer sprach, unmittelbar nachdem diese Walze über uns hinweggeholfen war, jeden einzeln an und wir sollten mit einem einfachen Wiehern bestätigen, daß wir in Ordnung sind. Ich war ehrlich erleichtert zu hören, wie von meinen beiden Mitpferden hinter mir dies so kommuniziert wurde und Daniel uns befahl ruhig stehen zu bleiben. Er wolle erkunden, was passiert wäre und würde uns dann Bescheid geben. Mittlerweile versuchte ich meine aufsteigende Angst in den Griff zu bekommen- ich stand mit auf dem Rücken gefesselter Vorderhand und in Ketten in einem Stollen unter der Erde- keine Ahnung, wieviel Meter Gestein über mir sich auftürmten- zusammen mit zumindest drei anderen und hatte keine Ahnung, was genau passiert war und wann ich hier wieder aus dieser Lage herauskommen würde. Was mich etwas beruhigte war, hinter uns schien nichts passiert zu sein und so könnten wir notfalls im ´Rückwärtsgang´ hier heraus kommen...
Im sich langsam Legenden Staub sah ich nach kurzer? Zeit den Schein der Grubenlampe von unserem Coach auf uns zukommen- Daniel streichelte mich und wischte mir über die Gläser meiner Maske, damit ich wieder eine bessere Sicht bekam. Danach gab er das Ergebnis seiner Erkundung bekannt; wir hätten Glück gehabt- einige kleinere Felsstücke hätten sich gelöst und da sich das ganze im Bereich einer der Ausbuchtungen hier im Stollen ereignet habe, könnte er diese zuerst von den Schienen räumen und dann in unsere Förderkörbe verladen. Wir müssten sie dann nur noch aus dem Stollen ziehen...
Schöner Mist dachte ich bei mir- war aber auch gleichzeitig erleichtert über die Tatsache, daß nichts schlimmeres passiert war. Daniel führte uns langsam nach vorn bis an die Stelle, wo der erste Brocken im Gleis lag und begann diesen zur Seite zu räumen. Ich versuchte derweil etwas mehr zu erkennen, dies war aber dank der schwachen Lichtleistung nur unzureichend möglich. In der Decke erkannte ich nur undeutlich eine Art Beule, aus der sich vermutlich die Brocken gelöst hatten. Für mich stellte sich damit aber auch die Frage, wie sicher die Anlage hier wirklich war...
Unser Betreuer hatte sich mittlerweile durch den betroffenen Bereich gearbeitet und fing an, die Brocken uns in die Loren zu legen. Ich beneidete ihn nicht um diese Arbeit- wusste aber, ich würde gleich einen Teil davon herausziehen dürfen. Geschätzt hatte ich jetzt einen halben Förderkorb voll hinter mir stehen den es ungefähr 150 Meter die leichte Steigung aus dem Stollen herauszuziehen galt. Nachdem der letzte Brocken bei Duster in der Lore verladen war, spürte ich, wie mir Daniel kurz über den Rücken strich und mich lobte- dies hatte er bei den beiden Pferden hinter mir sicher auch gemacht- es tat mental einfach nur gut und bestätigte mein Vertrauen in ihn erneut. Mit einem "Und weiter", begleitet von einem vorsichtigen Schlag mit der Führleine legten wir uns erneut in die Zuggeschirre und waren nach wenigen Minuten froh, die Verladestation zu erreichen.
Zum Glück waren die beiden anderen Pferde mit Raimund nicht anwesend- so bräuchten wir nicht zu warten und Daniel rangierte uns zuerst auf das rechts außen liegende Gleis und entleerte unsere Förderwagen von der zusätzlichen Fracht. Danach der gleiche Trott mit dem Wechsel der Richtung- diesen Ladevorgang einmal zusätzlich damit wir auf das richtige Gleis wechseln konnten und nach dem Befüllen noch einmal für den Rückweg...
Unser Gespannführer deprimierte uns aber noch mit der Information, wir hätten gute 30 Minuten Verzögerung durch den Steinschlag und würden damit sicher unser Transportsoll in dieser Schicht in den vier Stunden nicht erreichen- was für uns mit einer Verlängerung der Arbeitszeit, einem Verschieben der Sportzeiten und damit auch einer Verkürzung der Ruhephase einhergehen würde. Zusätzlich bekäme jeder von uns wohl auch noch eine individuell abgestimmte Bestrafung zu spüren...
Man- was war ich für ein Dummkopf! Ich begriff mit einem Mal, warum mein Coach trotz des Steinschlags so cool geblieben war und nicht um Hilfe oder zumindest Informationen nachgesucht hatte. Die ganze Aktion muss inszeniert gewesen sein um für uns einen Grund zu haben, eine Verschärfung der Regeln glaubhaft darzustellen! In dem staubigen Stollen bei einer bewusst mäßigen Beleuchtung und dem erzeugten Stress durch den Steinschlag würde keiner von uns auf die Idee kommen, sich die Stelle ´lockeren´ Gesteins genauer anzuschauen- wir alle hatten uns gerade dort extrem unwohl gefühlt, während Daniel die Brocken in unseren Loren verstaute. Ich war mir sicher- in dem Schacht war ein oder mehrere Silos versteckt, durch den solche ´Notfälle´ eingespielt werden konnten. Dies würde sich auch mit meinen Überlegungen zur Nutzung des Objektes decken, bevor Raimund es erworben hatte.
Mit diesem ´Wissen´ war es für mich leichter, mich erneut in den Stollen zu wagen- ich hoffte, meine beiden Pferde vor mir hatten sich gleichfalls diese Schlussfolgerung dank der Informationen und Andeutungen erarbeitet. Vielleicht vertrauten sie auch meinem Coach so weit, sie nicht in wirklich gefährliche Situationen zu führen und hofften einfach nur, diese Schicht hinter sich zu bringen...
Ich war froh, als wir wieder in der Haupthalle anlangten und nach dem Entleeren der Wagen durch Daniel extra getränkt wurden- auf den Schreck hätten wir uns dies sicher verdient. Wechsel der Richtung und erneutes Einrücken in diesen speziellen Stollen- die sechste und letzte Tour verlief ohne weitere Vorkommnisse und mit einer halben Stunde Verspätung wurden wir in den Trainingsraum geführt, wo Stomper unter der Aufsicht von Tamara seine erste Übung in diesem Zyklus auf dem Crosstepper beendet hatte...
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