Autor |
Eintrag |
Stamm-Gast
   Neu-Ulm

Beiträge: 155
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:24.12.19 16:48 IP: gespeichert
|
|
Hallo IronFist,
nächster Teil kommt früher - sitzen doch eh alle einträchtig unter dem Weihnachtsbaum - geknebelt und gefesselt
Frohes Fest an alle Autoren von mir - beschenkt uns auch in Zukunft so reichlich mit Lesestoff.
Viele Grüße
jonnyf
|
|
|
Stamm-Gast
   BW

Beiträge: 883
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:24.12.19 17:03 IP: gespeichert
|
|
Teil 57
Der Start war extrem unangenehm. Durch die starke Beschleunigung wurde ich fest in den Sitz gepresst und bekam dabei das Gefühl, als würde mein Eindringling vorne wieder austreten. Zum Glück besserte sich das deutlich als wir in der Luft waren. Während des Steigflugs stellte sich bei mir eine unerwartete Entspannung ein. Es war richtig merkwürdig, denn ich fühlte mich plötzlich völlig tiefenentspannt, so als hätte ich einige Yoga Übungen gemacht. Ich lehnte meinen Kopf zurück und schloss die Augen. Irgendwann wurde ich aber aus meinem Zustand herausgerissen. Heike hatte mich angestupst, weil die Stewardess mir mein Essen reichte. Unwillig öffnete ich die Augen. Obwohl unser Mittagessen schon einige Stunden her war, hatte ich überhaupt keinen Appetit. Deshalb verzichtete ich auf das Abendessen im Flugzeug. Leider gelang es mir nach dieser Störung nicht mehr, die gleiche tiefe Entspannung zu erreichen. Also stöpselte ich die Kopfhörer ein und versuchte es mit etwas Musik. Man sagte Klassik ja eine beruhigende Wirkung nach. In gewisser Weise funktionierte es, denn ich schlief dazu ein.
Als mein Sitz heftig nach vorne ruckte, wachte ich auf. Was war passiert? Um mich herum schienen alle zu schlafen. Bestimmt hatte mein Hintermann gegen die Rückenlehne gedrückt. Verärgert drehte ich mich um, aber auch der junge Mann hinter mir schien zu schlafen. Oder zumindest tat er so. Ich nahm die Kopfhörer ab, weil sie unangenehm auf mein rechtes Ohr drückten. Vermutlich hatte ich die ganze Zeit darauf gelegen. Als ich die Kopfhörer in einem Netz am Vordersitz verstauen wollte, fiel mir etwas Seltsames auf. Irgendwas Plüschiges war da zwischen meinen Beinen. Zuerst starrte ich nur ungläubig darauf, bis mir plötzlich klar wurde, was das bedeutete. Da saß irgendwas unter meinem Sitz! Hektisch versuchte ich aufzustehen, wurde aber von meinem Gurt zurückgehalten. Ungeschickt fummelte ich an der Schnalle herum, bis es mir endlich gelang den Gurt zu lösen. Ich sprang auf und es entwich mir ein hörbares „Ih“. Als ich nach unten blickte, wartete jedoch eine Überraschung auf mich. Dieses Irgendwas saß nicht unter meinem Sitz sondern unter meinem Rock. Was zur Hölle! Vorsichtig tastete ich nach dem plüschigen Etwas. Es fühlte sich weich an. Inzwischen war eine Stewardess auf mich aufmerksam geworden und näherte sich. Was tun? Erst einmal wieder hinsetzen und Beine zusammenkneifen.
» Ist alles in Ordnung? «, fragte die Stewardess.
» Ja, alles OK. Ich hatte nur einen schlechten Traum! «, erwiderte ich.
Sie musterte mich kurz und schien zu dem Ergebnis zu kommen, dass es keinen Grund zur Sorge gab. Also machte sie wieder kehrt. Heike war durch das ganze Theater wach geworden, wie auch einige andere Passagiere in der Nähe.
» Ist wirklich alles OK? «, fragte meine Freundin leise.
Ich schaute mich um, ob wir beobachtet wurden. Es hatte nicht den Anschein, also schob ich meinen Rock ein Stück nach oben und öffnete die Beine. Dieses plüschige Ding war gelb-schwarz, länglich und ich schien darauf zu sitzen. Das war ein Schwanz und zwar der eines Leoparden. Heike begann leise zu kichern.
» Ferdinand, du Scheißkerl! «, rutschte mir so heraus.
Plötzlich drehte sich ein älterer Mann in der Reihe vor uns um. Hektisch zog ich meinen Rock wieder nach unten.
» Sprechen sie mit mir? «, fragte der Mann.
» Nein, ich habe nur Selbstgespräche geführt! «, wiegelte ich ab.
Ich hatte mehr Aufmerksamkeit erregt als mir lieb war. Rund um uns herum war etwas Unruhe entstanden. Nun war sicher nicht der richtige Moment, um auf die Toilette zu gehen und meinen neuen Schwanz näher zu untersuchen. Unauffällig griff ich nach dem Schwanzende und zog ganz leicht daran. Der Effekt war, dass sich der Eindringling in meinem Hinterteil bewegte. Shit, der Dildo war mit diesem Schwanz verbunden. Keine Ahnung wie Ferdinand das angestellt hatte, aber er hatte mich mal wieder reingelegt. Sowas verdiente man wohl, wenn man aus der Vergangenheit nicht lernen wollte.
» Das sieht bestimmt amüsant aus, wenn du damit in Frankfurt über den Flughafen spazierst! «, flüsterte mir Heike zu.
Oh Gott, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Sofort kamen mir Gedanken ans aufgeben. Allerdings widerstrebte es mir noch immer, als erste zu kapitulieren. So wie ich Ferdinand kannte, war ich mit meinem Problem jedoch nicht alleine.
» Wie sieht es denn unter deinem Rock aus? «, fragte ich hämisch zurück. Heike machte ein erschrecktes Gesicht. Vermutlich war ihr dieser Gedanke noch gar nicht gekommen. Sie schob ganz langsam ihren eigenen Rock nach oben und es zeigte sich NICHTS. Verdammt, das war unfair!
» Schlangen haben keinen Schwanz! «, neckte sie mich fröhlich.
Ach ja, das war mir ganz neu. Warum strafte Ferdinand nur mich alleine? Da musste mehr dahinterstecken. Ich hatte allerdings genug und nicht mehr das Bedürfnis den ganzen Plan von Ferdinand kennenzulernen. Er hatte gewonnen! Am besten wartete ich noch eine halbe Stunde, bis sich die Aufregung im Flugzeug ein wenig gelegt hatte. Danach konnte ich hoffentlich unentdeckt die Toilette aufsuchen und diesen blöden Slip ausziehen.
» Lass mich bitte mal raus! «, flüsterte ich Heike zu, als es soweit war.
» Wo willst du hin? «, fragte sie zurück.
» Aufs Klo, um dieses dumme Ding loszuwerden! «
» Du willst einfach aufgeben? Was ist mit der Belohnung? «
» Die kann sich Ferdinand sonst wohin stecken! «
» Ich begleite dich! «, entschied Heike.
» Nein, es wäre viel zu auffällig, wenn wir zu zweit in der Toilette verschwinden! «
» Hast du etwa Angst, dass die Leute glauben könnten, wir wollten dem Mile-High-Club beitreten? «
» Mile was? «, fragte ich verständnislos zurück.
» Ach vergiss es! Ich komme in zwei Minuten nach und klopfe dann an die Tür! «
Ich quetschte mich an Heike vorbei und klemmte meinen Schwanz zwischen die Beine. Hoffentlich würde er so nicht zu sehen sein. So ruhig wie möglich ging ich zu den Toiletten. Die wachen Passagiere musterten mich beim Vorbeigehen, aber es schien so, dass niemand mein neues Körperteil entdeckt hatte. Als sich die Toilettentür hinter mir schloss, atmete ich erst einmal tief durch. Geschafft! Nachdem ich mir das Kleid unter die Arme geklemmt hatte konnte ich das Malheur zum ersten Mal komplett sehen. Dieser Leopardenschwanz ragte tatsächlich direkt aus meinem Hinterteil heraus. Auf dem Schiff wäre es vielleicht aufregend gewesen, mit so einem Teil herumzulaufen. Aber hier unter den Normalos fühlte ich mich damit sehr unwohl. Also weg damit! Ich versuchte meine Finger unter den Bund des Slips zu schieben, aber irgendwie wollte es mir nicht gelingen. Es schien fast so als wäre das Teil festgewachsen. Plötzlich klopfte es an der Tür.
» Wer ist da? «, fragte ich.
» Ich bin‘s Heike! «, kam zurück.
Ich öffnete die Tür und Heike schlüpfte herein. Sie kicherte, weil sie kurz zuvor bei einem Mann an die Tür geklopft hatte. Aber ich hatte hier ganz andere Sorgen.
» Sag mal, war der Slip nicht ursprünglich viel kleiner? «, fragte Heike, als sie mich mit hochgehaltenem Rock erblickte.
Mir war es bisher noch gar nicht aufgefallen, aber meine Freundin hatte recht. Aus dem äußerst knappen Slip war eine kurze Radlerhose geworden. What the F…! Nicht nur der Schwanz war gewachsen. Ich musste dieses Ding so schnell wie möglich loswerden. Aber selbst mit der Hilfe von Heike klappte es nicht. So stellte Ferdinand also sicher, dass wir nicht betrogen. Es war schlicht und einfach unmöglich. Meiner Freundin dämmerte plötzlich, dass es bei ihr nicht anders war. Sie schob ihren Rock herunter und versuchte aus dem Slip zu schlüpfen. Natürlich ebenfalls vergeblich. Der einzige Unterschied war, dass sich ihr Slip zu einem Mikro Rock geformt hatte. Ansonsten hatte sie aber genau das gleiche Problem. Wir waren Ferdinand mal wieder ausgeliefert. Und dabei war er nicht einmal anwesend. Die Gedanken rasten durch meinen Kopf und es machte sich Verzweiflung breit. Mir graute davor, so am Flughafen herumzulaufen. Aber ich sah keinen Ausweg, wie sich das vermeiden ließ.
Als wir zu zweit aus der Toilette kamen, ernteten wir komische Blicke von einer der Stewardessen. Aber das war jetzt auch schon egal. Dies war vermutlich nur der Auftakt für ein Spießrutenlaufen, welches mir in Frankfurt bevorstand. In der Folge versuchte ich mich mit einem Film abzulenken, aber es gelang mir kaum, mich auf die Handlung zu konzentrieren. Mitten im Film passierte jedoch etwas Überraschendes. Ganz ähnlich wie beim Start wurde ich plötzlich von einer tiefen Entspannung erfasst. Meine Gedanken an das Kommende verblassten Stück für Stück und mein Geist kam völlig zur Ruhe. Es fühlte sich richtig gut an, dass alle Probleme ganz langsam verschwanden. Ich musste mehrere Stunden in diesem Dämmerzustand verbracht haben, denn als ich wieder zu mir kam wurde das Frühstück serviert. Merkwürdigerweise war ich immer noch nicht hungrig. Vermutlich lag das an meinem bevorstehenden Auftritt in Frankfurt, denn diese Sorge schlug mir jetzt wieder auf den Magen. Verdammt, schon war die schöne Entspannung dahin. Auch Heike verzichtete auf das Essen. Ob sie ebenfalls besorgt war? Als ich meinen Sitz in eine aufrechte Position gebracht hatte, wartete mal wieder eine böse Überraschung auf mich. Mein Schwanz war länger geworden. Zuvor hatte er nur leicht unter meinem Rock hervor gelugt, aber jetzt war das Teil so lang, dass es sich nicht mehr verstecken ließ. Und nicht nur das, auch der Slip an sich schien weiter gewachsen zu sein. Denn jetzt trug ich Leoparden Leggins, die mir bis zum Knie reichten. Auf diese Möglichkeit war ich noch gar nicht gekommen, denn ich hatte angenommen, dass die Vergrößerung des Slips nur ein Ausziehen verhindern sollte. Ein verhängnisvoller Irrtum, wie sich nun herausstellte. Hektisch blickte ich unter das Oberteil meines Kleides. Shit, auch meine Brüste zeigten sich bereits im Leoparden Look. Die Situation war sogar noch schlimmer als ich gedacht hatte. Man konnte davon ausgehen, dass das Wachstum immer weiter fortschreiten würde. Wie würde ich dann wohl bei der Landung aussehen? Bis dahin dauerte es immerhin noch 3 Stunden. Bisher hatte mir vor der Ankunft gegraut, doch langsam wurde mir klar, dass diese am besten so schnell wie möglich erfolgen sollte. Denn je länger es dauerte, umso schlimmer würde es für uns werden.
Heike hatte einen entsetzten Gesichtsausdruck. Vermutlich waren ihr die Konsequenzen ebenfalls klar geworden. Unter ihrem normalen Rock trug sie nun einen zweiten knallengen Rock in Schlangenoptik. Dieser presste ihre Knie fest zusammen. Sie dürfte jetzt schon Probleme beim Laufen haben und das würde sich immer weiter verschlechtern. Mit einem Humpelrock auf einem Flughafen herumzulaufen, würde sicher kein Spaß werden. Zumindest nicht für Heike. Hatte ich es vielleicht sogar besser getroffen als meine Freundin? Es war müßig darüber nachzudenken, denn auch mit einem langen Schwanz durch die Gegend zu laufen, erschien mir nicht gerade erstrebenswert. Etwa eine Stunde vor der Landung hatte ich plötzlich eine Idee.
» Gibst du mir bitte mal meine Handtasche? «, fragte ich meine Freundin.
Heike hatte geistesabwesend in die Gegend gestarrt und wurde durch meine Bitte in die Realität zurückgeholt. Sie nickte, erhob sich und öffnete dann das Gepäckfach. Ihr Rock reichte jetzt schon bis zum oberen Rand der Waden. Mit meinen Leggins war das natürlich nicht anders, aber ich machte mir eher obenherum Sorgen. Denn der Leopardenlook war bereits in meinem Ausschnitt zu sehen. Zu meinem geblümten Sommerkleid passte das überhaupt nicht. Obwohl mich das im Moment noch am wenigsten interessierte. Nachdem Heike das Gepäckfach wieder geschlossen hatte, reichte sie mir meine Tasche und setzte sich wieder.
» Danke! «
Ich öffnete meine Handtasche und fand sofort wonach ich suchte, die originalverpackte Strumpfhose. Vielleicht konnte ich ja damit meinen langen Schwanz kaschieren, wenn ich ihn geschickt zusammenrollte. Meine Überlegungen, wie ich das am besten anstellen konnte, wurden jäh unterbrochen. Oh Shit, ich hatte die Packungen verwechselt. Die Strumpfhose musste im Koffer gelandet sein, denn dies hier waren nur halterlose Strümpfe. Jegliche Hoffnung, die bei mir aufgekeimt war, starb einen schnellen Tod. Denn diese Strümpfe halfen mir überhaupt nicht weiter. Doch dann kam mir eine Idee, die einen neuen Schimmer am Horizont bildete. Heike konnte mir ihre Strumpfhose überlassen, denn selbst konnte sie diese ja ohnehin nicht mehr anziehen.
» Ich habe aus Versehen diese Strümpfe in meine Handtasche gepackt. Gibst du mir deine Strumpfhose, damit ich mein tierisches Anhängsel verstecken kann? «, flüsterte ich Heike zu.
» Das geht leider nicht! «, flüsterte sie zurück.
» Warum nicht? «
» Die Packung war zu groß für meine Handtasche, deshalb habe ich sie in den Koffer gesteckt! «
Diese Nachricht traf mich wie ein Hammerschlag. Und nun? Mein ganzer schöner Plan ging den Bach runter. Ich würde mich wohl damit abfinden müssen, dass ich mich auf dem Flughafen lächerlich machte. Hoffentlich würde mir nicht auch noch irgendjemand über den Weg laufen, den ich kannte. Das wäre wohl der Gipfel an Peinlichkeit. Wie sollte man sowas vernünftig erklären? Es war schlicht nicht möglich.
Ich blickte aus dem Fenster und sah die Lichter immer näher kommen. Mir war unglaublich mulmig zumute. In wenigen Minuten würden wir landen und dann wäre unser Schicksal besiegelt. Bisher waren wir unentdeckt geblieben. Aber nur deshalb, weil wir uns keinen Zentimeter von unseren Plätzen wegbewegt hatten. Diese trügerische Sicherheit mussten wir aber bald verlassen. Die Maschine setzte relativ hart auf dem Boden auf. Sofort bekam ich wieder den unangenehmen Druck in meinem Hinterteil zu spüren. Allerdings machte mir dieser kurze Moment erst bewusst, dass ich mich schon lange nicht mehr an dem Dildo in meinem Po gestört hatte. Offensichtlich hatte ich mich daran gewöhnt. Oder andere Probleme hatten diese Unbequemlichkeit überlagert. Wie auch immer. Ich hatte mir verzweifelt überlegt, was ich am Flughafen mit meinem Schwanz anstellen könnte. Als beste Lösung fiel mir ein, den Schwanz vor meinen Bauch zu schieben und ihn unter dem Kleid mit den Armen festzuklemmen. Alles andere als ideal, aber immer noch besser als mit einem sichtbaren Leopardenschwanz durch den Terminal zu laufen.
Fortsetzung folgt! Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Skandal um Lara
Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
Party
My beautiful Queen
|
|
|
Stamm-Gast
   Bernburg/Saale

Beiträge: 518
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:25.12.19 06:22 IP: gespeichert
|
|
Es war natürlich zu erwarten,daß der Flug nicht ohne Überraschungen abläuft.Erstaunlich ist auch,wie man mit diesen Kleinigkeiten in Trab gehalten werden kann.Dabei wußten beide,daß sich Ferdinand irgendwelche Gemeinheiten ausgedacht haben könnte.Mal sehen,was noch alles kommt?
|
|
|
Stamm-Gast
   BW

Beiträge: 883
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:27.12.19 19:22 IP: gespeichert
|
|
Hallo jonnyf,
es ist doch schön, wenn alle einträchtig unter dem Christbaum sitzen.
Dann spiele ich dabei den Märchenonkel und lese meine Weihnachtsgeschichte vor.
Und umso besser, wenn die Zuhörer dabei auch noch gefesselt sind.
So können sie mir wenigstens nicht weglaufen. 
Hallo Gummimaske,
wie heißt es doch so schön: So kann man auch mit kleinen Sachen den Mädels eine Freude machen (oder so ähnlich).
Dass die Challenge eine kleine Gemeinheit beinhaltet, dies ist wahrlich keine Überraschung.
Aber die beiden wussten eben nicht welche.
Hier gilt wohl das gute alte Sprichwort:
Neugier ist der (Raub-)katze Tod! 
LG
Fist Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Skandal um Lara
Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
Party
My beautiful Queen
|
|
|
Fachmann
 

Beiträge: 48
User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:27.12.19 22:15 IP: gespeichert
|
|
Hallo IronFist,
da das nun schon die dritte deiner Geschichten ist, die ich verfolge ohne mich je dazu geäußert zu haben möchte ich das gern nachholen. Nur zu diesem Zweck habe ich mich jetzt doch mal angemeldet, da das eigentlich Thema des Forums gar nicht so mein Fall ist. Allerdings sind die Entwicklungen und Transformation deiner Charaktere schon immer sehr interessant, überraschend und ansprechend. Zusammen mit den gut ausgearbeiteten Charakteren, den kleinen Sticheleien und deinem angenehmen Schreibstil schaffst du da immer sehr schöne Geschichten.
Nach dem ganzen gebauchmiezel möchte ich auch noch etwas mit rumspekuliert.
Da die beiden Heldinnen in näherer Zukunft sehr animalisch unterwegs sein werden, stellt sich mir die Frage, ob der versteckte Hinweis auf diesen Verlauf der Geschichte der Zoobesuch oder bereits die Verwaltung von Beate war? Da Ferdinand sich da schon als großer Tierfreund gezeigt hat. Das lässt hoffen, dass man sie nochmal sieht. Auch in welcher Form Claudia ihren nächsten Auftritt hat wird sicherlich spannend.
|
|
|
Stamm-Gast
   BW

Beiträge: 883
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:29.12.19 19:12 IP: gespeichert
|
|
Hallo plit,
das nenne ich aber mal ein Kompliment, wenn du dich extra für diesen Kommentar angemeldet hast.
Dafür und natürlich auch für deine lobenden Worte, möchte ich mich ganz herzlich bei dir bedanken.
Da du ja schon länger mitliest weißt du sicherlich, dass ich mich nie zur zukünftigen Handlung äußere.
Dies werde ich auch in Bezug auf deine Spekulation so handhaben.
Nach dem Ende der Geschichte können wir uns aber gerne noch einmal darüber unterhalten.
LG
Fist Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Skandal um Lara
Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
Party
My beautiful Queen
|
|
|
Stamm-Gast
   NRW

Beiträge: 402
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:31.12.19 21:53 IP: gespeichert
|
|
Jetzt wird es spannend, was das unauffällige Durchwuseln angeht. Die Herausforderung (=Challenge) wird ja immer herausfordernder. Vermutlich warten sie, bis sich der Rest der Passagiere hinaus begeben hat, um dann recht unbehelligt den Flieger zu verlassen. Der Leo-tail wird zwar Aufsehen erregen, aber ein Humpelrock in Schlangenoptik könnte hinderlich werden. Dann kommen sie natürlich auch pünktlich mit dem letzten Koffer ans Band und haben dort kaum noch Leute aus DIESEM Flieger. Aber die Mühlen im Flugverkehr sind unberechenbar... Und der Zoll schaut bestimmt zweimal* hin, was die Unterkleidung der Beiden angeht (CITES und Co...).
* = nicht nur bei Beiden, sondern zusätzlich extragenau! Ein echt reizender Anblick, nicht nur für männliches Personal.
Ich würde mich nicht wundern, wenn Varga der Hersteller der "Challenge-Slips" ist. Vartex in nur Schwarz ist doch über die Dauer langweilig.
Im realen Leben gibt es momentan Streiks beim Kabinenpersonal. Der könnte auch noch Auswirkungen auf die Geschichte haben ... ?
|
|
|
Stamm-Gast
   Berlin
 Nur weil es Licht gibt bedeutet dies nicht, dass wir die Dunkelheit meiden müssen.
Beiträge: 197
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:03.01.20 12:20 IP: gespeichert
|
|
Ich würde vermuten, dass die Bekleidung sich noch bis zu zwei vollständigen Catsuits ausbreitet. Bei Heike dann mit einem Humpelrock bis zu den Knöcheln und vielleicht auch so, dass die Arme fest am Körper anliegen? (Schließlich hat eine Schlange keine Arme.)
Aber irgendwie glaube ich nicht, dass sie diese Form dauerhaft behalten.
ich feue mich auf die nächsten (letzten) Teile und den Abschluss der Geschichte. Und ich denke, dass der noch einige Überraschungen parat hat. Mein Vorstellungsbeitrag
Meine erste Geschichte: Magic Butterfly (beendet)
Meine 2. Geschichte: The Dragon Lady (unvollendet)
Meine 3. Geschichte: Eingesperrtes Verlangen (als Kurzgeschichte konzipiert - wird fortgeführt)
Meine 4. Geschichte: Das letzte Haar - Lilas radikale Transformation (beendet)
|
|
|
Stamm-Gast
   BW

Beiträge: 883
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:03.01.20 13:57 IP: gespeichert
|
|
Hallo Klett-max,
das mit dem unauffällig durchmogeln könnte vielleicht schwierig werden.
Aber niemand hat behauptet, dass die Challenge einfach ist. 
Und vieleicht warten ja auch noch ganz neue Probleme, sobald sie Ferdinand getroffen haben.
Ob man diesen aber mit einem Streik aus dem Wege gehen kann? Eher fraglich!
Hallo Dark Fangtasia,
wann das Wachstum der Kleidung stoppt, liegt komplett in den Händen von Ferdinand.
Da kann man für die beiden eigentlich nur hoffen, dass es nicht zu irgendwelchen Verzögerungen kommt.
Denn ansonsten könnte das vielleicht doch zu einem dauerhaften Zustand werden. 
LG
Fist Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Skandal um Lara
Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
Party
My beautiful Queen
|
|
|
Stamm-Gast
   BW

Beiträge: 883
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:03.01.20 14:13 IP: gespeichert
|
|
Hallo zusammen,
vielleicht hat sich der ein oder andere ja gewundert, dass es diese Woche keine neue Folge von mir gab. Das lag daran, dass ich am Montag eine neue Bekanntschaft gemacht habe. Anfangs war mir noch nicht klar, wie besitzergreifend diese Dame ist. Nachdem sie mich aber mit Fieber ans Bett gefesselt hatte, begriff ich sehr schnell, wie ernst es ihr wirklich war. Normalerweise habe ich gegen etwas Bondage ja nichts einzuwenden. Aber die zusätzliche Bestrafung mit starkem Husten und ständiger Übelkeit ging mir dann doch zu weit. Durch ihr einnehmendes Wesen habe ich jedoch ein paar Tage gebraucht, bis es mir schließlich gelang mich von ihr zu trennen. Ich denke ich kann jetzt aber sagen, dass ich über sie hinweg bin. Auch wenn ich noch ein wenig mit den Nachwehen dieser kurzen aber sehr heftigen Affäre zu kämpfen habe.
Abschließender Rat von mir:
Solltet ihr dieser Dame irgendwo begegnen, dann lauft besser ganz schnell weg. Denn sie kann ziemlich anhänglich sein. 
LG
Fist
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von IronFist am 03.01.20 um 14:15 geändert Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Skandal um Lara
Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
Party
My beautiful Queen
|
|
|
| hartmann_g |
 |
Sklave/KG-Träger


Beiträge: 666
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:03.01.20 14:51 IP: gespeichert
|
|
Ich bin ja auch schon gespannt, wie es weitergeht.
Werden die beiden im privaten Zoo von Ferdinand landen?
|
|
|
Stamm-Gast
   NRW

Beiträge: 402
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:03.01.20 15:00 IP: gespeichert
|
|
Heißt diese Internet-Prominenz zufällig Influ Enza? Die fesselt Einen total ohne Seile und Gurte ans Bett. Das ist so ähnlich wie der vermutete Streik des Kabinenpersonals: Nix geht mehr. Von hier zuallererst eine Gute Besserung.
Da hilft nur Abwarten und Tee trinken (vermutlich je nach Indikation Salbei-, Fenchel- Kamillen- oder Pfefferminztee. Im Endeffekt wird dadurch das Ende der Geschichte um eine Woche nach Hinten verschoben, was den Gesamtgernuß um diese Zeit verlängert.
Jetzt haben Sabine und besonders Heike noch eine Woche Zeit, sich "Fluchtpläne" zurecht zu legen, die schon beim Aufstehen werrtlos werrden könnten. Schließlich sind (waren) in den Slips ja zwei "Einbauten" drrin, die zu einer "reizenden" Herrausforrderrung führen können.
| Zitat |
Denn ansonsten könnte das vielleicht doch zu einem dauerhaften Zustand werden.
|
Ist das etwa eine Prophezeiung...?
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Klett-max am 03.01.20 um 15:07 geändert
|
|
|
Stamm-Gast
   Österreich

Beiträge: 400
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:03.01.20 20:55 IP: gespeichert
|
|
Lieber IronFist, ich habe mir sagen lassen, wenn einen diese Dame einmal ausgiebig besucht hat, dann hat sie davon genug bekommen und kommt nicht so schnell wieder. Ich vermute mal, Du hast Glück gehabt und sie wird Dich nicht so schnell wieder besuchen (hoffentlich ist sie schon weit genug entfernt damit sie nicht noch schnell umkehren kann). Weitere gute Besserung damit Du uns bald mit weiteren Abenteuern verwöhnen kannst (natürlich völlig uneigennützig gemeint....) Alt werden will jeder, alt sein aber keiner
|
|
|
KG-Träger
  Deutschland

Beiträge: 87
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:03.01.20 21:12 IP: gespeichert
|
|
Dss ist sicher Angina. Die ist voll doof!
Gute Besserung
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von hanskai am 04.01.20 um 18:35 geändert
|
|
|
Freak
 

Beiträge: 117
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:04.01.20 12:53 IP: gespeichert
|
|
Alles klar du hast gewonnen Iron Fist. 1 weiterer Punkt für dieses herliche hin und her. Ich gebe mich geschlagen. Asche auf mein Haupt 
Sorry für die lange Abwesenheit, am Ende des Jahres fällt immer so viel an...
Deine Geschichte ist atemberaubend, ich warte Dienstags immer schon ab ca 19 Uhr auf die Fortsetzungen! Ich freue mich schon darauf wie sie sich durch den Flughafen schummeln wollen, aber vorallem was sie in Ferdinands Villa erwartet und wie zukünftig Erlebtes ihr Leben eventuel noch völlig umkrempelt.
LG Grinser Eigentum von Miss Alice
|
|
|
Freak
   Süddeutschland

Beiträge: 83
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:05.01.20 14:29 IP: gespeichert
|
|
Um die jüngste Wendung der Geschichte für mich zu verarbeiten,
habe ich jetzt mal recherchiert, welche "Wildparks" es in Österreich und speziell in der Steiermark gibt,
und welche davon Leoparden haben:
falls in der Geschichte was "permanentes" bleibt,
schlägt sich das vielleicht bei einem der Wildparks nieder und wir erfahren,
welcher der Wildparks im Hintergrund einen fürstlichen Gönner hat ...
Vielleicht bleiben sie aber permanent verwandelt auf dem Privatbesitz von Ferdinand,
oder die Verwandlung ist gar nicht permanent ...
was auch immer Du für eine Wendung in petto hast, ich bin gespannt und freu mich schon!
|
|
|
Stamm-Gast
   BW

Beiträge: 883
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:06.01.20 19:58 IP: gespeichert
|
|
Hallo hartmann_g,
da will ich die Spannung doch mal erhalten, indem ich deine Frage nicht beantworte. 
Hallo Klett-max,
vielen Dank für deine Genesungswünsche.
Es scheint funktioniert zu haben, denn bis auf einen leichten Resthusten ist nichts mehr geblieben.
Deine Vermutung war so halb richtig, denn ich habe die kleine Schwester von Frau Influ Enza kennengelernt.
Mir hat sie aber völlig ausgereicht. Mit dieser Familie möchte ich nichts mehr zu tun haben! 
Eigentlich solltest du inzwischen wissen, dass Prophezeiungen nicht meine starke Seite sind.
Heiße ich etwa Jesus? 
Hallo maximilian24,
nicht nur diese Dame hat genug davon bekommen.
Also haben wir uns wohl in beiderseitigem Einvernehmen getrennt. 
Und natürlich auch dir ein Dankeschön für die Genesungswünsche.
Hallo hanskai,
ich hasse es, mich zu wiederholen.
Trotzdem auch ein Danke an dich.
Ich würde diese Dame eher dominant als doof nennen.
Und es war leider nicht die Art von Dominanz, die ich mag. 
Hallo Grinser,
ein hin und her und du gibst dich geschlagen?
Du siehst mich nun angemessen verwirrt. 
Für deine Abwesenheit habe ich mich ja letzte Woche revanchiert, indem ich ebenfalls damit geglänzt habe.
Damit sind wir wohl quitt. 
Dann bis morgen Abend um 19 Uhr!
Hallo CupC,
willst du das Ergebnis deiner Recherche nicht mit uns teilen?
Ich würde mal vermuten, dass es in der Steiermark nur in Graz einen Tierpark gibt.
Schritt 2 wäre danach dann wohl diesen Tierpark auch zu besuchen.
Vielleicht findet sich dort ja am Raubtiergehege ein Schild mit der Aufschrift "Sponsored by Fürst Ferdinand II".
Gibt es hier einen Leser aus der Steiermark, der das unter Umständen bestätigen kann? 
LG
Fist Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Skandal um Lara
Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
Party
My beautiful Queen
|
|
|
Stamm-Gast
   BW

Beiträge: 883
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:07.01.20 19:05 IP: gespeichert
|
|
Teil 58
Auf dem Weg zu unserer Parkposition schlug ich Heike vor, dass wir das Flugzeug als letzte verlassen sollten. So konnten wir zumindest von den Passagieren unbeobachtet bleiben. Natürlich galt das aber nicht für die Crew. Und diese reagierte etwas genervt, als wir uns beim Verlassen der Maschine unendlich viel Zeit ließen. Es war gar nicht unsere Absicht, die üblichen Arbeitsabläufe der Besatzung zu stören. Aber Heikes Rock hatte inzwischen die Unterseite ihrer Waden erreicht und sie kam deshalb nur noch zentimeterweise voran. Obwohl wir eigentlich gar nicht so weit vom Ausgang entfernt gesessen hatten, dauerte es eine halbe Ewigkeit, bis wir die Tür erreicht hatten. Vermutlich fragten sich die Flugbegleiter, warum meine Freundin derart unpassende Kleidung auf einer Reise trug. Heike hatte aber sogar noch Glück, dass wir über eine Fahrgastbrücke ausstiegen, denn ein Treppensteigen wäre für sie völlig unmöglich gewesen. Ganz langsam ging es Zentimeter für Zentimeter voran. Ich ging jetzt neben meiner Freundin und hielt ihre Hand, damit sie nicht stürzte. Wer weiß ob ich alleine in der Lage gewesen wäre, sie wieder auf die Beine zu stellen. Dummerweise war mir unterwegs kurz mein Schwanz entglitten. Das Ende hatte ich gerade noch so vor meinem Unterleib erwischt. Mein verräterisches Körperteil hing nun ein Stück nach unten und ich war mir unsicher, ob man es unter dem Rock erkennen konnte. Es gab jedoch keine Möglichkeit das zu überprüfen, also musste ich mit der Situation leben, so wie sie war. Etwa 5 Minuten später kam uns ein Flughafenmitarbeiter entgegen. Der junge Mann runzelte die Stirn, als er uns erblickte. Wortlos passierte er uns und kurz darauf schepperte es laut. Ich drehte meinen Kopf und stellte amüsiert fest, dass er einen Mülleimer umgerannt hatte. Tja sowas passiert, wenn man nicht nach vorne schaut. Wir hatten definitiv Eindruck auf diesen jungen Mann gemacht. Allerdings blieb unklar, ob er wegen meinem Schwanz oder Heikes Humpelrock so gegafft hatte.
Wir hatten 20 Minuten bis zur Passkontrolle benötigt. Heike stand bereits der Schweiß auf der Stirn. Hoffentlich interpretierte der Kontrollbeamte das nicht als Nervosität. Meine Freundin ging als erste zu dem Schalter und ich wartete einige Meter entfernt, bis ich an die Reihe kam. Ihre Kontrolle dauerte ungewöhnlich lange und sie wechselte immer wieder Worte mit dem Beamten. Gab es Probleme? Nein, denn kurz darauf war sie fertig. Meine Freundin zwinkerte mir verschwörerisch zu, gab mir einen Daumen nach oben und hoppelte dann ganz langsam davon. Oh Heike, solche Zeichen direkt vor den Augen eines Kontrollbeamten? Keine gute Idee. Ich setzte ein breites Lächeln auf und schob dem Mann meinen Ausweis durch das Fenster. Er klappte den Pass auf und verglich das Foto mit dem Original. Ein skeptischer Ausdruck zeigte sich auf dem Gesicht des Mannes. Oh Shit, meine neue Afro Frisur. Bestimmt sah ich jetzt ganz anders aus als auf dem Foto. Der Beamte legte meinen Pass auf einen Scanner.
» Sie reisen sofort weiter in die Steiermark? «, fragte er urplötzlich.
Woher wusste er das? Vermutlich hatte Heike es ihm erzählt.
» Ja, das ist richtig! «, antwortete ich wahrheitsgemäß.
Der Beamte nickte und murmelte irgendwas Unverständliches.
» Welcher Zielflughafen? «, fragte er dann.
» Tut mir leid, aber das weiß ich nicht! «, stotterte ich herum. So langsam wurde ich wirklich nervös. Hoffentlich kam der Mann nicht auf die dumme Idee, mich für eine genauere Überprüfung in irgendein Büro mitzunehmen. Dabei würde sicherlich mein Leopardenschwanz auffliegen. Der Beamte musterte mich eindringend und tippte mit einem Finger auf den Tisch. Jetzt begann auch ich zu schwitzen und ich spürte wie mir eine Schweißperle die Schläfe herunterlief. Es herrschte eine unheimliche Stille.
» Ich wünsche ihnen einen guten Flug! «, meinte er schließlich, als er mir meinen Pass zurückreichte.
Puh, gerade noch mal gutgegangen. Ob mich dieser Beamte mit Absicht hatte zappeln lassen? Egal, jetzt so schnell wie möglich weg von hier. Ich ging durch eine Tür und erblickte sowohl meine Freundin als auch Ferdinand mit seinen zwei Gorillas. Er kam mit offenen Armen auf mich zu und gab mir eine herzliche Umarmung. Etwas überrumpelt erwiderte ich seine Begrüßung. Und schon war es passiert, mein Schwanz hatte sich befreit. Mein S-förmiges Anhängsel wippte nun auf Höhe der Waden auf und ab. Oh Gott, nein! Ferdinand lächelte wegen meines entsetzten Gesichtsausdrucks.
» Es ist nichts Schlimmes dabei, wenn man zeigt was man hat! «
Falls er mich mit diesem Spruch beruhigen wollte, war sein Versuch kläglich gescheitert. Ich hatte plötzlich das Gefühl, als ob mich alle anstarren würden. Aber die meisten Passagiere schienen mit Scheuklappen herumzulaufen, denn kaum jemand hatte mein Unglück überhaupt bemerkt. Und trotz des Missgeschicks fühlte ich mich jetzt wesentlich besser als noch im Flugzeug. Ferdinands Anwesenheit verlieh mir irgendwie eine gewisse Sicherheit. Dabei hätte ich auf diesen Mann eigentlich stocksauer sein müssen. Schließlich hatte er uns diese ganze Chose eingebrockt. Einer von Ferdinands Gorillas wurde losgeschickt um unser Gepäck zu holen. Wir gaben dem Mann die Gepäckabschnitte und beschrieben unsere Koffer. Während wir auf den Bodyguard warteten, klärte uns Ferdinand über die Besonderheiten der Slips auf.
» Um den Flug angenehmer zu gestalten, haben die Dildos in eurem Schritt eine beruhigende Substanz abgesondert. Diese führt zu einer Tiefenentspannung, die man sonst nur mit Meditation erreichen kann. «
Dies erklärte meinen seltsamen Umschwung von großer Sorge zu völliger Entspanntheit. Ich war allerdings wenig begeistert davon, dass mir ohne mein Wissen Medikamente verabreicht wurden. So ging’s nun wirklich nicht. Und es sollte sogar noch dicker kommen.
» Vielleicht habt ihr euch darüber gewundert, dass ihr überhaupt keinen Appetit verspürt. Durch die Plugs in euren Hinterteilen werden Nährstoffe direkt an den Darm abgegeben. Das hat den netten Nebeneffekt, dass keine Abfallstoffe mehr ausgeschieden werden müssen. Befreit von solch irdischen Bedürfnissen seid ihr nun bereit für eine völlig neue Erfahrung. «
Es stimmte, wir hatten beide während des gesamten Flugs nie die Toilette aufsuchen müssen. Zumindest nicht zum eigentlichen Zweck. Allerdings war ich auch über die künstliche Ernährung alles andere als erfreut. Ich kam mir vor wie ein medizinisches Versuchskaninchen. Ferdinand war diesmal eindeutig zu weit gegangen.
» Was erlauben sie sich eigentlich, uns unter Drogen zu setzen! «, giftete ich los.
» Also Drogen würde ich das jetzt nicht nennen! «, wiegelte Ferdinand ab.
» Es ist mir ganz egal wie sie das nennen. Wir haben diesem Zeugs jedenfalls nicht zugestimmt! «
Heike schaute mich wegen meiner Empörung ganz merkwürdig an. Und ich hatte durch den Ausbruch nicht nur die Aufmerksamkeit meiner Freundin erregt. Etliche Passagiere blickten mich verwundert an und andere begannen jetzt zu kichern. Oh verdammt, meinen Leopardenschwanz hatte ich vor Ärger völlig vergessen.
» Miez, miez, miez. Komm zu mir! «, rief mir ein lachender junger Mann zu, der zwischen seinen Freunden stand.
Ferdinand drehte sich dem Kerl zu und schaute ihn vernichtend an. Das Lachen blieb dem Flegel im Halse stecken. Seine Freunde machten einen Schritt zurück, so als ob sie andeuten wollten, dass sie nicht zu ihm gehörten. Der junge Mann schluckte, nachdem er einen kurzen Blick auf den Bodyguard geworfen hatte.
» Tschuldigung, war nicht so gemeint! «, stotterte er heraus.
Danach sah er zu, dass er mit seinen Freunden schleunigst Land gewann. Es war doch immer wieder erstaunlich, welche Wirkung Ferdinand auf die Leute hatte. Er hatte keinen Ton sagen müssen. Diese kurze Auseinandersetzung hatte seltsamerweise meine Stimmung verändert. Ferdinands Obhut gab mir irgendwie ein Gefühl der Geborgenheit. Solange er an meiner Seite war, konnte mir nichts passieren. Auf einmal begann ich mit mir selbst zu argumentieren. Ferdinand hatte uns die Medikamente ja nur in guter Absicht gegeben und der Effekt war durchaus angenehm gewesen. Zudem sprach er von völlig neuen Erfahrungen, die uns bevorstehen würden. Verdammt, ich verlor gerade einen Disput mit mir selbst.
Der Bodyguard kehrte mit unseren Koffern auf einem Gepäckwagen zurück. Somit konnte es nun losgehen in Richtung Steiermark. Heike konnte sich kaum noch rühren, denn inzwischen reichte ihr der Rock bis zu den Knöcheln. Aber auch oben herum wurde es langsam kritisch. Uns stand das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals. Es wirkte fast so, als würde meine Freundin einen Rollkragenpullover tragen. Und mit Sicherheit sah das bei mir auch nicht anders aus. Ferdinand packte Heike an der Hüfte und setzte sie auf unsere Koffer. Ein kluger Schachzug sofern wir heute noch an seinem Flieger ankommen wollten. Wir marschierten quer durch den gesamten Terminal. In unregelmäßigen Abständen bemerkte ich Leute, die über mich tuschelten oder lachten. Seltsamerweise machte mir das jetzt aber gar nichts mehr aus. Mit hoch erhobenem Kopf präsentierte ich mich als stolze Raubkatze. Ich hatte eine unerwartete geistige Verwandlung durchgemacht. Unser kleiner Spaziergang hatte aber noch eine zweite unerwartete Auswirkung. Mein Schwanz hüpfte beim Gehen auf und ab, was sich direkt auf den Eindringling in meinem Hinterteil übertrug. Ohne dass es irgendjemand mitbekam, wurde ich in aller Öffentlichkeit von einem Dildo genagelt.
Wir stiegen um in eine lange Limousine, die uns aufs Flugfeld hinausfuhr. Es dauerte fast 15 Minuten, bis wir vor einem schneeweißen Jet anhielten. Das Familienwappen von Ferdinand prangte seitlich an dem Flugzeug. Unwillkürlich musste ich an Claudia zurückdenken, die dieses Zeichen nun ebenfalls trug. Und das an einer ziemlich intimen Stelle. Vermutlich betrachtete Ferdinand sie als sein Eigentum. Genauso wie dieses Flugzeug. Ich erklomm ein paar Stufen und betrat das Innere des Fliegers. Wie erwartet war hier alles ziemlich luxuriös. Die Wände waren mit Holz vertäfelt und die Sitze glichen schweren Ledersesseln. Eigentlich sah das hier mehr nach einem Wohnzimmer aus. Die beiden Bodyguards hatten Heike hereingetragen, denn selbst war sie zu keiner Bewegung mehr fähig. Sie lächelte schüchtern, hatte aber gleichzeitig einen schelmischen Ausdruck in ihrem Gesicht. Kein Zweifel, meine Freundin hatte ihren Spaß an der Situation. Und wenn ich ehrlich bin, dann galt das auch für mich. Vielleicht war es auch nur Vorfreude auf das Kommende. Urplötzlich veränderte sich Ferdinands Gesichtsausdruck.
» Strippt! «
Sein strenger Ton überraschte mich. Vermutlich war das ein Rollenspiel. Wir hatten mit diesem Flugzeug sein Reich betreten und er war hier der Herr. Der Fürst um genau zu sein. Warum eigentlich nicht, schließlich waren wir doch für genau solche Spielchen zu ihm gekommen. Und natürlich auch für die schöne Natur der Steiermark, fügte ich schmunzelnd im Geiste hinzu. Ich öffnete den Reißverschluss meines Kleides und ließ es zu Boden gleiten. Kurz darauf hatte ich mich auch von meinen Schuhen befreit. In einem Spiegel konnte ich meinen Leopardenlook nun zum ersten Mal in Gänze bewundern. Meine Leggins reichten bis über die Knöchel hinweg. An den Armen endete der Raubkatzenlook knapp oberhalb der Handgelenke. Und im Gesicht war mein Kinn bereits unter einer gelb-schwarzen Schicht verschwunden. Wie würde ich wohl aussehen, wenn ich komplett war? Auf alle Fälle ziemlich bizarr, denn diese Raubkatze trug ein paar ziemlich unanständige Piercings. Aus irgendeinem unerklärlichen Grund waren diese nicht von dem Slip überwachsen worden. Obwohl so rätselhaft war es vielleicht doch nicht. Wie sagte Ferdinand vorhin so schön, man soll zeigen was man hat. Und er stellte so sicher, dass das auch geschah.
Heike war überhaupt nicht mehr in der Lage zu strippen. Deshalb waren ihr die beiden Bodyguards behilflich. Einer der Männer hatte dabei einen ziemlich lüsternen Gesichtsausdruck. Kein Wunder, denn diese nackte Schlange hatte ein paar atemberaubende Kurven. Das war für diese Gattung zwar nicht unbedingt naturgetreu, aber aus menschlicher Sicht war es ungemein sexy. Heikes neue Haut war silbrig und es zog sich ein schwarzes Fleckenmuster über ihren gesamten Körper. Aufgrund des größeren Farbunterschieds wirkten die goldenen Piercings bei Heike noch wesentlich auffälliger als bei mir. Ferdinand bewunderte ihre tolle Figur und meine Freundin räkelte sich für ihn, so gut sie konnte. Er griff nach Heikes Händen und legte sie seitlich an ihre Oberschenkel.
» Oh! «, entwich Heike überrascht.
Mir war erst nicht klar, was sie damit gemeint hatte. Doch dann bemerkte ich, dass sie die Armmuskulatur anspannte, ohne dass sich ihre Arme bewegten. Es sah fast so aus, als ob sie ihre Hände nicht mehr von den Oberschenkeln lösen konnte. Keine Ahnung wie Ferdinand das angestellt hatte, aber jetzt waren nicht nur ihre Beine sondern auch die Arme gefesselt. Für eine Schlange eigentlich nicht unpassend, dachte ich schmunzelnd. In gewisser Weise war ich sogar ein wenig neidisch auf meine Freundin. Denn gegen etwas Bondage hätte ich auch nichts einzuwenden gehabt.
» Kommt mit, ich zeige euch eure Plätze! «, wies uns Ferdinand an.
Unsere Plätze? Was war falsch an den Sitzen hier? Ferdinand öffnete eine Tür und ich blickte in einen Frachtraum. Wollte er uns zeigen wo unser Gepäck verstaut wurde? Als Ferdinand einen Vorhang zur Seite schob begriff ich endlich. Ungläubig starrte ich auf den von ihm präsentierten Käfig. Das war doch wohl nicht sein ernst, oder? Allerdings sah Ferdinand nicht so aus als würde er scherzen. Ich hätte nicht gedacht, dass er dieses Rollenspiel so weit treiben würde. Wie naiv ich doch manchmal sein konnte. Allein die Logik sagte einem doch schon, dass ein Leopard in einem Flugzeug in einen Käfig gehörte. Also schön, ich würde sein Spiel weiter mitspielen. Ferdinand öffnete die Tür für mich und ich kroch auf allen vieren in meinen Käfig. Jetzt saß ich hinter Gittern, bequem war definitiv anders. So wie es schien sollte mein Gepäck diesmal besser reisen als ich. Auf der gegenüber liegenden Seite zog Ferdinand einen zweiten Vorhang zurück. Zum Vorschein kam ein großer Glaskasten. Natürlich, das war ein Terrarium für meine Freundin. Die beiden Bodyguards trugen Heike herein und legten sie in dem Glasbehälter ab. Damit waren wir wohl transportfertig. Das war jetzt schon das zweite Mal, dass wir wie eine Ware verschifft wurden. Erst als Roboter und nun als lebende tierische Fracht. Nicht dass das noch zur Gewohnheit wurde.
Fortsetzung folgt! Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Skandal um Lara
Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
Party
My beautiful Queen
|
|
|
Fachmann
 

Beiträge: 68
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:07.01.20 20:28 IP: gespeichert
|
|
Wieder eine klasse Fortsetzung - Danke sehr.
|
|
|
Freak
 

Beiträge: 117
Geschlecht: User ist offline
|
RE: Kreuzfahrt ins Glück?
|
Datum:07.01.20 20:58 IP: gespeichert
|
|
| Zitat | ... Das war jetzt schon das zweite Mal, dass wir wie eine Ware verschifft wurden. Erst als Roboter und nun als lebende tierische Fracht. Nicht dass das noch zur Gewohnheit wurde.
Fortsetzung folgt! |
*3tes mal. Sie wurde doch auch schonmal als Gemälde versandt.
Grinser 2
Iron Fist 1
Schönes Stück, bin wahnsinig gespannt was noch passiert. Eigentum von Miss Alice
|
|
|
|
|
|
|
|